Beiträge von Loewe

    Elf Ausfälle gegen Rot-Weiss Essen: Kauczinski bleibt zuversichtlich.

    Die Löwen empfangen im ersten Punktspiel des Jahres am Samstag, 17. Januar 2026, den Tabellenvierten Rot-Weiss Essen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Zu der ohnehin schon langen Ausfallliste gesellten sich zuletzt drei weitere Namen: Florian Niederlechner wird wegen Problemen im Hüftbeuger ebenso nicht zur Verfügung stehen, wie Thomas Dähne wegen eines grippalen Infekts. „Er war die ganze Woche im Bett gelegen“, erzählt Trainer Markus Kauczinski. „An einen Einsatz ist nicht zu denken.“ Morris Schröter wird ebenfalls nicht dabei sein. „Er fühlt sich nach seiner Verletzung noch nicht bereit“, erklärt der Löwen-Coach. Damit fehlt gegen Essen eine komplette Mannschaft. Zehn Verletzte plus Thore Jacobsen, der nach seiner 5. Gelben Karte gesperrt pausieren muss.

    Schon am Mittwoch musste Samuel Althaus passen. Er war eigentlich als Sechser vorgesehen gewesen, verletzte sich aber im Training am Hüftbeuger. Manuel Pfeifer und Jesper Verlaat hatten schon im Trainingslager einen Rückfall, Sean Dulic erwischte es beim 4:1-Testspielerfolg gegen den FC Winterthur. Dazu kommen die langzeitverletzten Max Christiansen, Sigurd Haugen und Tunay Deniz.

    Trotz dieser Misere gibt es für den Trainer keinen Grund zum Lamentieren, wahrscheinlich auch, weil diese Situation für ihn nicht neu ist. „Ich habe sowas schon erlebt“, sagt er, „bei Wehen Wiesbaden hatte ich nur noch 14 oder 15 Leute. Trotzdem haben wir 3:0 gegen Waldhof Mannheim gewonnen“, erinnert er sich. Natürlich betrieb er zusammen mit seinem Trainerteam und der medizinischen Abteilung Ursachenforschung. Etwas Bestimmtes konnte dabei aber nicht ermittelt werden. „Es ist ein Mischmasch von vielen Dingen“, erklärt Kauczinski. „Es ist eben so, aber wir sind immer noch in der Lage, eine gute Mannschaft zu stellen“, sagt er fast trotzig und kündigt an: „Auf einer Position wird es zum ersten Drittliga-Einsatz kommen.“

    Dabei dürfte es sich um den zweiten Sechser handeln. Althaus war dafür die erste Option, nun stehen dafür Damjan Dordan und U17-Vizeweltmeister Loris Husic parat. Es passt, dass Kauczinski beide mit ins Trainingslager nach Belek genommen hatte, Dordan schon zuvor mehrere Wochen mit den Profis trainierte. Das gilt auch für Noah Klose. Lediglich Finn Fuchs, der für Schröter in den Spieltagskader rückt, war nicht in der Türkei dabei, hat aber auch schon in der Vergangenheit einige Trainingseinheiten bei der Drittliga-Mannschaft absolviert. Somit verfügt Kauczinski – anders als zu seiner Zeit bei Wehen Wiesbaden – über einen kompletten 20-Mann-Kader. „Ich sehe bei den jungen Spielen sehr viel Unbekümmertheit und Frechheit, die mir Spaß machen.“ Schon im Test gegen den Schweizer Erstligisten Winterthur hätten die Neulinge ihr Talent unter Beweis gestellt. „Ich hoffe, dass die Fans die Spieler, die ihren ersten Einsatz haben, besonders unterstützen. Wenn der Rest stimmt, dann kann man auch einen jungen Spieler mittragen!“

    Trotzdem wird am Samstag keine Nachwuchsmannschaft auflaufen. „Wir haben mit Hobsch, Volland, Maier, Philipp oder Reinthaler immer noch viele erfahrene Spieler auf dem Platz“, verweist der Trainer auf die Altersstruktur. Dazu wird der 35-jährige René Vollath zwischen den Pfosten stehen. Der Torwart-Trainer erhält den Vorzug vor dem jungen Paul Bachmann. „Paul ist ein aufstrebendes Talent“, hält Kauczinski große Stücke auf den 20-Jährigen, „hat aber das Trainingslager verpasst. Deswegen gab es für mich keine große Überlegung. René hat immer bewiesen, dass man sich auf ihn verlassen kann. Gegen Winterthur hat er gezeigt, dass er das Verständnis und die Grundfitness trotz seines fortgeschrittenen Alters mitbringt.“

    Mit Rot-Weiss Essen kommt ein Team nach Giesing, das in der Tabelle als Vierter vier Plätze vor den Löwen steht und vier Punkte mehr auf dem Konto hat. Kauczinski bezeichnet den Gegner als gute Mannschaft. „Es ist ein Spitzenteam, das um den Aufstieg mitspielt und über eine gute Balance verfügt.“ Beide Teams stünden für eine Mischung aus Kampf und Spiel. „Deswegen wird es eine spannende Aufgabe.“

    Ob er unter den aktuellen Voraussetzungen mit einem Unentschieden zufrieden wäre, wurde der 55-jährige Löwen-Coach gefragt. „Ich spiele immer, um zu gewinnen. Alles andere muss man hinterher analysieren“, lautet Kauczinskis Credo. Es gehe gegen Essen um „Kompaktheit in allen Zonen. Wir müssen die Basics auf den Platz bringen. Das wird entscheidend sein. Ich freue mich auf ein intensives Spiel zu Hause. Wir wollen eine gute Partie hinlegen. alles geben und versuchen, dem Gegner das Leben so schwer wir möglich zu machen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 11 Vollath (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 23 Dordan, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs, 44 Husic, 45 Klose.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 21 Dähne, 22 Haugen, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    RWE: 1 Golz (Tor) – 23 Rios Alonso, 4 Schultz, 33 Kraulich – 2 Kostka, 39 Swajkowski, 26 Müsel, 14 Brumme – 7 Safi, 24 Mizuta – 22 Schmidt

    Ersatz: 25 Brüning, 35 Wienand (beide Tor) – 6 Arslan, 10 Obuz, 15 Hüning, 18 Kaiser, 19 Bouebari, 20 Janssen, 29 Mause, 30 Owusu, 38 Schulte-Kellinghaus.

    Es fehlen: 8 Gjasula, 9 Cuber Potocnik, 28 Moustier, 37 Hofmann.

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbüttel); Vierter offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ski-bleibt-zuversichtlich


    PK vor dem Spiel gegen Rot Weiß Essen:



    Liveticker für das Spiel gegen den Rot Weiß Essen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rot-weiss-essen-m1-260117


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_rot-weiss-essen/bilanz/

    Löwen gerüstet: 4:1-Sieg gegen Schweizer Erstligisten FC Winterthur.

    Im einzigen Testspiel während des Trainingslagers im türkischen Belek besiegten die Löwen den Schweizer Super League-Klub FC Winterthur mit 4:1. Gespielt wurde 135 Minuten in drei Abschnitten zu jeweils 45 Minuten. Die Tore für die Giesinger erzielten David Philipp (1.), Patrick Hobsch (20.), Kevin Volland (61.), und Maximilian Wolfram (108.). Andrin Hunziker hatte für die Eidgenossen zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen (15.).


    Personal: Trainer Markus Kauczinski verzichtete im einzigen Test vor dem Rückrundenstart am Samstag, 17. Januar 2026, gegen Rot-Weiss Essen auf Kapitän Jesper Verlaat und Manuel Pfeifer, die beide als Zuschauer in Belek weilten, aber aufgrund von diversen Problemen nicht zum Einsatz kamen. Ferner fehlten die weiterhin verletzten Florian Niederlechner, Max Christiansen, Sigurd Haugen und Tunay Deniz.


    Spielbericht: Die Löwen wurden in Belek von rund 60 mitgereisten Fans lautstark unterstützt. Nach nicht einmal 30 Sekunden gingen die Sechzger in Führung. Patrick Hobsch hatte einen abgefangenen Ball noch in der eigenen Hälfte festgemacht, den Pass von Kevin Volland in die Tiefe erlief sich David Philipp, der von seinem Gegenspieler nicht eingeholt werden konnte, im Eins-gegen-Eins behielt der 1860-Stürmer die Nerven, schob die Kugel an der Strafraumkante rechts an Keeper Stefanos Kapino zum 1:0 ins lange Eck (1.). Drei Minuten später passte Clemens Lippmann von rechts scharf an den Fünfmeterraum, wo aber Kapino vor Hobsch klären konnte (4.). Einen Freistoß von Volland aus dem linken Halbfeld klärte Marvin Martins an der Fünfmeterkante übers eigene Tor (12.). Winterthur glich in der 15. Minute durch einen Freistoß von Andrin Hunziker aus. Halblinks, 21 Meter zum Tor, gab es den Standard. Leicht abgefälscht und mit Unterstützung des böigen Windes schlug die Kugel rechts zum 1:1 ein. Thomas Dähne war ins andere Eck unterwegs. Eine tolle Kombination führte zur erneuten Führung. Philipp passte halbrechts zu Lippmann an der Strafraumkante, der spielte die Kugel direkt weiter zu Hobsch, der im Zentrum aus acht Metern den Ball zum 2:1 neben dem rechten Pfosten einschob (20.). Ein Zwölf-Meter-Schuss von Volland wurde von einem Spieler der Schweizer am Torraum gerade noch geblockt (27.). Wieder war es ein Schuss mit Windunterstützung, diesmal durch Tibault Citherlet aus rund 25 Metern, der über Dähne hinweg an die Latte prallte (35.). In der 40. Minute das vermeintliche 3:1 für die Löwen durch Simen Voet, doch Passgeber Maier stand zuvor im Abseits. Kurz vor der Drittelpause noch eine Schrecksekunde, als Sean Dulic nach einem Foul liegenblieb und die medizinische Abteilung eingreifen musste. Schiedsrichter Resul Dede schickte deshalb beide Teams vorzeitig in die Kabine.

    Dulic kam nicht mehr zum 2. Drittel auf den Platz. Seine Position nahm Raphael Schifferl ein. Die erste Chance hatten nach Wiederanpfiff erneut die Löwen, doch Lippmann sprang im Zentrum völlig frei ein Zuspiel von Philipp an der Strafraumkante zu weit vom Fuß (51.). Ein Heber von Hobsch auf Lippmann, den dieser nicht erreichte, schrammte knapp am rechten Pfosten des Tores der Eidgenossen vorbei (57.). Vier Minuten später das 3:1. Philipp hatte von links in die Mitte auf Volland gelegt, der frei vor Kapino aus sieben Metern nur noch einschieben brauchte (61.). Kurz danach beinahe das 4:1. Lippmann hatte von rechts in die Mitte gepasst, Samuel Althaus ließ den Ball zu Hobsch passieren, der im Zentrum aus 14 Metern zum Abschluss kam, doch sein Schuss konnte ein FCW-Verteidiger blocken (62.). Althaus prüfte Kapino mit einem Schrägschuss aus elf Metern von links aufs kurze Eck (65.). Kurz danach schob Hobsch ein Zuspiel an der Fünferkante knapp am rechten Pfosten vorbei (66.). In der 70. Minute wechselten beide Teams kräftig durch, bei den Löwen kam erstmals U17-Vizeweltmeister Loris Husic zum Einsatz. Auch in der Folge dominierten die Sechzger die Partie. Ein Schuss von Tim Danhof nach Lippmann-Zuspiel klärte ein Winterthur-Spieler für Keeper Antonio Spagnoli, der nun das Tor hütete, vor der Linie (81.). Viel mehr passierte vor Abpfiff des 2. Drittels nicht mehr, das ebenfalls an die Löwen ging.

    Danhof hatte die Riesenchance, im Schlussdrittel die Führung auszubauen, passte aber am linken Fünfmetereck in die Mitte, anstatt freistehend selbst abzuschließen (92.). Wenig später traf Maximilian Wolfram nach Steckpass von Justin Steinkötter nur das rechte Außennetz (94.). Zwei Minuten später lenkte René Vollath einen Schuss von Roman Buess aus 14 Metern, der frei vor ihm aufgetaucht war, über die Querlatte (96.). Wolfram legte in der 102. Minute für Steinkötter auf, dessen 13-Meter-Schuss ging deutlich übers Tor. Doch der Schiedsrichter hatte vorher ein Foul an Wolfram gesehen, pfiff Elfmeter. Thore Jacobsen lief an, seinen schwachen Flachschuss aufs rechte untere Eck konnte Spagnoli jedoch parieren (102.). Das 4:1 besorgte dann Wolfram in der 108. Minute. Halbrechts kam er nach Steinkötter-Zuspiel aus 15 Metern frei zum Abschluss, sein Schuss rutschte unter Spagnoli durch ins kurze Eck. Nach einer Ecke von rechts durch Danhof war es Damjan Dordan, der knapp rechts am Tor vorbeizielte (113.). In der 123. Minute traf der kurz zuvor eingewechselte Noah Klose nach einer Direktabnahme nach Danhof-Flanke von rechts nur die Querlatte aus acht Metern. Der Treffer hätte aber ohnehin nicht gezählt, weil der Assistent eine Abseitsposition gesehen hatte. Die letzten zehn Minuten spielten die Sechzger nur zu Zehnt, weil Wolfram verletzt vorzeitig die Partie beendete. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Die Löwen gewannen die Generalprobe vor dem Rückrundenstart mit 4:1.

    „Es war von Anfang bis zum Ende ein guter Auftritt in allen Spielphasen, sowohl defensiv als auch mit guten Situationen nach vorne“, zog Löwen-Chefcoach Markus Kauczinski ein überaus positives Fazit. „Mit den Wechseln hat es ein bisschen gebraucht, aber auch da sind wir wieder reingekommen. Ich bin insgesamt mit der Mannschaft sehr zufrieden.“ Überbewerten wollte der 55-Jährige den Auftritt dennoch nicht. „Für mich ist es immer noch ein Vorbereitungsspiel, wenngleich es kein Muster ohne Wert ist. Aber in der Liga kommt was ganz anderes auf uns zu und jedes Spiel hat seine eigenen Anforderungen. Für den Moment bin ich zufrieden!“

    Zwei, drei Positionen seien noch umkämpft, ansonsten hat der Coach seine Startelf gegen Essen im Kopf. „Es gibt ein Gerüst, lediglich die Außenpositionen und in der Mitte bin ich mir noch nicht klar“, verriet er. Dagegen zeigte sich Kauczinski mit der „Feuertaufe“ von Samuel Althaus zufrieden. „In so einer Konstellation hat er zum ersten Mal von Beginn an gespielt. Man muss natürlich sich immer einzelne Sachen angucken und vergleichen, aber er hat es auf jeden Fall gut gemacht“, kann er sich den 19-Jährigen als Vertreter des gesperrten Thore Jacobsen vorstellen. Ausfallen wird wohl gegen Essen auch Innenverteidiger Sean Dulic, der verletzt ausgewechselt werden musste. Der 1860-Trainer sprach von einer Muskelverletzung. „Wie stark diese ist, das können wir erst nach dem MRT sagen, aber er ist vorerst raus“, lautete die Hiobsbotschaft.


    STENOGRAMM, Testspiel, 09.01.2026, 13 Uhr (MEZ)


    TSV 1860 München – FC Winterthur 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 20 Althaus, 18 Jakob – 31 Volland, 8 Philipp – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela (Beide Tor) – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 37 Schifferl, 44 Husic, 45 Klose.

    FCW: 1 Kapino (Tor) – 27 Rohner, 66 Martins, 33 Citherlet, 18 Diaby – 14 Momoh, 45 Jankewitz, 44 Cueni – 11 Dansoko 17 Hunziker, 99 Burkart.

    Ersatz: 75 Spagnoli (Tor) – 5 Mühl, 9 Buess, 16 Arnold, 20 Chiappetta, 23 Kasami, 24 Sidler, 26 Sahitaj, 35 Maksutaj, 37 Maluvunu, 38 Camara, 68 Beyer.

    Wechsel: Schifferl für Dulic (46.), Steinkötter für Hobsch (70.), Wolfram für Philipp (70.), Danhof für Volland (70.), Rittmüller für Jakob (70.), Husic für Althaus (70.), Jacobsen für Maier (70.), Faßmann für Reinthaler (81.), Schröter für Lippmann (81.), Vollath für Dähne (91.), Dordan für Voet (91.), Klose für Schröter (115.), Qela für Vollath (120.) – Sider für Diaby (46.), Sahitaj für Rohner (62.), Spagnoli für Kapino (70.), Arnold für Martins (70.), Camara für Citherlet (70.), Mühl für Momoh (70.), Kasami für Jankewitz (70.), Chiappetta für Cueni (70.), Beyer für Momoh (70.), Maluvunu für Hunziker (70.), Buess für Burkart (70.), Maksutaj für Buess (120.), Cueni für Chiappetta (130.).

    Tore: 1:0 Philipp (1.), 1:1 Hunziker (15.), 2:1 Hobsch (20.), 3:1 Volland (61.), 4:1 Wolfram (108.).

    Gelbe Karten: –.

    Bes. Vorkommnis: Jacobsen verschießt gegen Spagnoli Foulelfmeter (102.).

    Zuschauer: 200 Susesi-Sportzentrum Belek.

    Schiedsrichter: Resul Dede; Assistenten: Bilal Kücükbiyik, Burak Iskender Dogan; Vierter Offizieller: Ercan Aytac (alle Türkei).


    https://www.tsv1860.de/de/news…rstligisten-fc-winterthur

    DFB setzt Spieltage 22. bis 27. an.

    Der DFB hat die Spieltage 21 bis 27 der Bundesliga-Saison 2025/26 zeitgenau angesetzt. Die Löwen spielen einmal an einem Freitagabend, dreimal an einem Samstag, einmal an einem Sonntag und in der Englischen Woche am Dienstag.

    Der DFB hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 22. bis 27. bekanntgegeben:


    Samstag, 31. Januar 2025, 14:00 Uhr

    TSV 1860 München - Alemannia Aachen


    Samstag, 07. Februar 2025, 16:30 Uhr

    VfB Stuttgart II - TSV 1860 München


    Samstag, 14. Februar 2025, 14:00 Uhr

    TSV Havelse - TSV 1860 München


    Sonntag, 22. Februar 2026, 13:30 Uhr

    TSV 1860 München - FC Hansa Rostock


    Freitag, 27. Februar 2026, 18:60 Uhr

    TSG Hoffenheim II - TSV 1860 München


    Dienstag, 03. März 2026, 18:60 Uhr

    TSV 1860 München - Erzgebirge Aue


    https://www.tsv1860.de/de/news…zt-spieltage-22-bis-27-an

    Löwen zeigen in Unterzahl Moral, verlieren aber 0:2 gegen Verl.

    Die Löwen mussten nach vier Siegen in Folge mit einer Rumpfelf gegen den SC Verl eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Bereits in der 12. Minute gerieten sie durch ein Traumtor von Oualid Mhamdi in Rückstand. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Thore Jacobsen (55.) hatten die Sechzger in Unterzahl ihre stärkste Phase, ehe Alessio Besio den Widerstand der Giesinger mit dem Treffer zum Endstand brach (76.).


    Spielverlauf: Vor dem Anpfiff wurde Junglöwe Loris Husic, der mit Österreich im Finale der U17-Weltmeisterschaft in Katar Portugal mit 0:1 unterlag, für diesen außergewöhnlichen Erfolg durch 1860-Geschäftsführer Manfred Paula und das Präsidium geehrt. Die stark ersatzgeschwächten Löwen überließen den Gästen vom Anpfiff weg den Ball, lauerten auf Konter. Verl hatte in der 3. Minute die erste Chance. Niko Kijewski flankte von der linken Grundlinie, Yari Otto sprintete bedrängt am ersten Pfosten in die Hereingabe, setzte sie aber per Kopf neben den linken Pfosten. Die Führung für die Ostwestfalen fiel nach einer Ecke von links durch Berkan Taz. Der eingelaufene Oulid Mhamdi nahm halbrechts die Hereingabe aus 14 Metern volley aus der Luft, setzte sie unhaltbar für Thomas Dähne unter die Latte des langen Ecks (12.). Nach einer Viertelstunde kamen die Sechzger besser ins Spiel und zu den ersten Offensivaktionen. Die Gäste bleiben aber weiterhin gefährlich. Wieder brachte in der 25. Minute ein Eckball Gefahr fürs Löwen-Tor. Taz spielte den Ball von links flach an die Strafraumkante, ein Verler Spieler ließ ihn passieren, wodurch Timur Gayret dahinter aus 15 Metern frei zum Schuss kam, leicht abgefälscht ging die Kugel am rechten Pfosten vorbei. Ein 17-Meter-Schuss von Gayret aufs linke untere Eck entschärfte Dähne. Kurz danach kam Taz im Strafraum zum Abschluss, traf die Kugel aber nicht richtig, sodass sie gut ein Meter das Tor verfehlte (32.). Einen genialen Diagonalball durch Kilian Jakob vom linken Halbfeld in den Strafraum erreichte auf der anderen Seite Patrick Hobsch, aber die Kugel ging um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (36.). Es war die erste gute Torchance für die Löwen! Nach schnellem Umschaltspiel gegen die ungeordnete Defensive des SCV rutschte im Strafraum Marvin Rittmüller bei der Flanke der Ball über den Spann, wobei die gute Möglichkeit verpuffte (39.). Zumindest machte die letzte Phase der 1. Halbzeit aus Löwen-Sicht Hoffnung für den zweiten Durchgang.

    Das Feuerwerk stieg zu Beginn der 2. Halbzeit hinter der Westkurve auf. Doch auch auf dem Platz versuchten die Löwen, ebenfalls eins zu zünden. Ein Schuss halbrechts aus 16 Metern von Rittmüller ging abgefälscht zumindest reklamierte er das, deutlich über die Querlatte (51.). Torschütze Mhamdi unterband gegen Florian Niederlechner einen Konter, sah dafür die Gelbe Karte (53.). Nach Zuspiel von Philipp kam Clemens Lippmann im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss, jedoch konnte diesen ein Verler blocken (54.). Eine Minute später unterlief Jacobsen an der Mittellinie ein unnötiges Foul, als er Yari Otto von hinten umgrätschte. Schiedsrichterin Fabienne Michel zeigte dem bereits Gelb vorbelasteten Kapitän logischerweise die Ampelkarte (55.). Damit fehlt er zum Auftakt des neuen Jahres gegen Essen und die Sechzger mussten die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten (56.). Kurz danach dribbelte sich Taz von links durch den Strafraum, sein Zuspiel auf Yari Otto konnte Sean Dulic gerade noch verhindern (57.). Doch auch in Unterzahl hatten die Löwen im Gegenzug eine Doppelchance. Noch in der eigenen Hälfte setzte David Philipp zum Sprint an, scheiterte im gegnerischen Strafraum aus spitzem Winkel an Schulze. Der Stürmer blieb am Ball und bediente Philipp Maier, der die Flanke artistisch per Seitfallzieher knapp am linken Pfosten vorbeisetzte (58.). Ein Neun-Meter-Schuss halblinks von Niederlechner aus spitzem Winkel aufs kurze Eck faustete Philipp Schulze zur Seite weg (62.). Die Sechzger waren jetzt dominanter als bei Gleichzahl. In der 66. Minute kam Rittmüller im Strafraum zum Abschluss, seinem Schuss aus 14 Metern fehlte aber der Druck, um Schulze vor Probleme zu stellen. Auf der Gegenseite segelte eine Hereingabe von rechts durch Mhamdi durch den Fünfmeterraum, ohne dass ein Verler an die Kugel kam (67.). Plötzlich tauchte aus stark abseitsverdächtiger Position Taz alleine vor Dähne auf, scheiterte aber am 1860-Keeper (70.). Die Sechzger spielten hinten Eins-gegen-Eins, wodurch die Gäste vermehrt zu Chancen kam. Eine Hereingabe von Alessio Besio von der Grundlinie setzte Taz im Zentrum aus acht Metern übers Tor (73.). Nach Zuspiel von Ahrweiler kam Besio vollkommen frei vor Dähne zum Abschluss, brachte aber aus sieben Metern den Ball nicht am 1860-Torhüter vorbei (75.). Eine Minute später war es passiert. Wieder reklamierten die Sechzger Abseits, doch die Fahne blieb unten und diesmal überlupfte Besio im Eins-gegen-Eins Dähne zum 2:0 (76.). Damit war die Partie gelaufen. Trotzdem zeigten sich die Fans zufrieden, weil die Sechzger in Unterzahl alles versucht hatten. In der Schlussviertelstunde passierte nicht mehr viel, weil die Ostwestfalen mit dem Ergebnis zufrieden waren und die Sechzger nicht mehr die Kraft hatten, um das Blatt zu wenden. Ein 17-Meter-Freistoß von Maximilian Wolfram fand zwar den Weg an der Mauer vorbei, landete jedoch genau in den Armen von Schulze (89.). Es war übrigens die erste Niederlage zu Hause unter Trainer Markus Kauczinski.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski sprach von einem verdienten Verler Sieg. „Wir haben es in der 1. Halbzeit nicht geschafft, uns zu befreien. Die Bälle waren zu schnell weg. Erst nach einer Viertelstunde kamen wir zu Halbangriffen. Wir mussten uns erst in der Konstellation zusammenfinden. Das ist uns mit der Zeit immer besser gelungen.“ Er sah sein Team nach dem Seitenwechsel wesentlich mutiger und besser im Spiel. „Wir haben besser durchgeschoben, hatten gute Ballbesitzphasen. In Unterzahl war es dann schwer. Trotzdem haben wir versucht, weiter nach vorne zu spielen, haben auch ein paar gute Momente erwischt. Mit dem 0:2 ist dann bei uns die Energie verlorengegangen“, zeigte er Verständnis für seine Jungs. „Trotzdem bin ich mit der 2. Halbzeit zufrieden.“ Die Mannschaft sei ins Spiel gegangen, um den Leistungen und Ergebnissen der letzten Woche „die Krone aufzusetzen. Auch wenn wir heute verloren haben, sehe ich eine gute Entwicklung. Wir haben jetzt die Chance, im neuen Jahr nochmals anzugreifen. Die Punktausbeute in meiner Zeit ist okay. Wir verbessern uns fußballerisch Stück für Stück, auch wenn es noch ausbaufähig ist. Wir haben einiges auf den Weg gebracht, sind aber noch nicht am Ende!“

    Verls Coach Tobias Strobl lobte sein Team für die Anfangsphase. „Wir sind richtig gut reingekommen, hatten Dominanz und waren sehr griffig.“ Ihn freute, dass der Führungstreffer nach einem Standard fiel. „Danach ist das Spiel aufgegangen, Sechzig hat es verpasst, mit einer Riesenchance vor der Pause das 1:1 zu machen“, sah er seine Mannschaft im Glück. Auch zu Beginn der 2. Halbzeit sei sein Team unter Druck gestanden. „Nach der Gelb-Roten Karte sind wir zu hektisch geworden, wollten das Spiel sofort entscheiden und hätten dadurch beinahe den Ausgleich gefressen. Mit dem 2:0 war alles klar. Für uns war es heute ein guter Jahresabschluss.“


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 20.12.2025, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – SC Verl 0:2 (0:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 18 Jakob – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs.

    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 8 Waidner, 6 Eze – 30 Gayret, 10 Taz, 28 Y. Otto –23 Besio.

    Ersatz: 32 Pekruh (Tor) – 3 Kohler, 7 Stark, 9 Arweiler, 11 Steczyk, 18 Wessig, 21 Knost, 24 Stöcker, 27 Onuoah.

    Wechsel: Danhof für Rittmüller (68.), Wolfram für Niederlechner (68.), Althaus für Maier (81.), Steinkötter für Hobsch (81.) – Arweiler für Y. Otto (73.), Stark für Besio (81.), Wessig für Gayreth (87.), Knost für Kijewski (87.), Stöcker für Mhamdi (87.).

    Tore: 0:1 Mhamdi (12.), 0:2 Besio (76.).

    Gelbe Karten: Reinthaler, Maier – Mhamdi, F. Otto, Ens.

    Gelb-Rote Karten: Jacobsen (55.) –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach-Gosbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…lieren-aber-02-gegen-verl


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057518/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-gegen-sv-verl,V5venu7


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-unterzahl-94093364.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…esabschluss-94093158.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ederlechner-jacobsen-632/


    https://www.abendzeitung-muenc…hresabschluss-art-1101024


    https://sechzger.de/serie-geri…rliert-gegen-den-sc-verl/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach den Spiel gegen Verl:



    Wintertrainingslager ab 3.1. bis 10.1.2026


    Nächste Spiele:


    Trotz Personalsorgen rechnet Trainer Kauczinski sich gegen Verl was aus.

    Die Löwen empfangen im letzten Spiel des Jahres am Samstag, 20. Dezember 2025, den Tabellendritten SC Verl. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Im letzten Spiel des Jahres wird es für Löwen-Trainer Markus Kauczinski bei der Zusammenstellung des 20-Mann-Kaders richtig eng. Verletzt fehlen Jesper Verlaat, Max Christiansen, Morris Schröter, Sigurd Haugen, Tunay Deniz und Raphael Schifferl. Kevin Volland ist ebenfalls verletzt, zusätzlich wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Ingolstadt-Spiel gesperrt, ebenso Simen Voet nach seiner fünften Gelben Karte. Zu allem Überfluss konnte Thore Jacobsen krankheitsbedingt nicht mittrainieren. „Ich habe Hoffnung, dass er gegen Verl zur Verfügung steht“, sagt der 55-Jährige. Ansonsten füllen wir den Kader mit Finn Fuchs und Damjan Dordan auf. Mit ihnen kommen wir auf 20 Spieler.“

    Während bei Haugen nicht abzusehen ist, wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist Kauczinski guter Dinge, dass Volland mit ins Trainingslager in die Türkei fliegt. Seine Verletzung bezeichnete er als Bluterguss mit Stauchung/Zerrung. „Ich hoffe, dass er Anfang des Jahres wieder voll belastbar ist.“ Dagegen möchte er sich bei seinem norwegischen Torjäger, der den Kiefer gebrochen hat, nicht festlegen. „Ein Knochenbruch dauert immer sechs bis acht Wochen, bis er verheilt ist. Und dann weißt du nicht, bis wann er wieder in Zweikämpfe gehen kann. Ich hatte das auch schon und weiß deshalb, dass es Zeit braucht.“

    Trotz der prekären Personalsituation hat Kauczinski seinen Optimismus nicht verloren. „Wir werden alles dafür tun, den fünften Sieg in Folge zu holen.“ Erneut setzt er auf die Unterstützung der Fans. „Sie haben uns in den letzten Wochen getragen.“ Das wird auch diesmal nötig sein, denn für den Löwen-Coach ist Verl nicht nur ein spielstarkes Team, sondern „für mich ist es die Mannschaft der Vorrunde. Trotzdem werden wir alles geben und versuchen, unsere Chancen zu nutzen. Ich rechne mir schon was aus“, sagt er selbstbewusst.

    Vier Siege in Folge konnten die Löwen zuletzt verbuchen. Der fünfte würde den Drittligarekord der Sechzger unter Michael Köllner einstellen. Statistik ist aber nicht das, was Kauczinski antreibt. „Ich habe immer Bock zu gewinnen, ich liebe den Wettkampf“, sagt er. Besonders freue ihn die Leidenschaft und das Engagement, das sein Team zuletzt gezeigt habe. „Ingolstadt war ein sehr emotionales Spiel, bei dem ich eine Mannschaft gesehen habe, die Widerständen trotzen kann und mit viel Herz und Leidenschaft gekämpft und verteidigt hat.“ Die vielen Ausfälle findet Kauczinski „äußerst spannend. Wir müssen das annehmen, jeder muss mehr geben, auch das macht Euphorie“, findet er.

    Zudem bietet es Spielern wie Justin Steinkötter oder Maximilian Wolfram, die zuletzt wegen der starken Konkurrenz wenig Einsatzzeiten bekommen haben, sich zu präsentieren. Gerade für den erfahrenen Wolfram könnte es eine Chance sein, dass für ihn „ein Fenster aufgeht“, ähnlich wie es vor ein paar Wochen bei Patrick Hobsch der Fall war. „Er ist ein Zwischending zwischen Stürmer und Mittelfeldspieler. Mit seinem starken Fuß kann er besondere Dinge kreieren“, beschreibt Kauczinski Wolframs Stärke.

    Ob die Umstellung auf eine Viererkette angesichts der fehlenden Innenverteidiger eine Option sei, wurde Kauczinski gefragt. „Ich denke über alles nach“, ließ er wissen. Mit Philipp Maier hat er einen Spieler im Team, der die Voet-Position schon in der Vorbereitung und bei Toto-Pokal-Spielen begleitet hatte. Auch Kilian Jakob könnte eine Option sein. „Es könnte das eine wie das andere passieren“, wollte sich der Coach nicht in die Karten blicken lassen.

    Der SC Verl fliegt meistens unter dem Radar. Das ist auch eine Stärke der Ostwestfalen. „Da gibt’s wenig Stress, weil die Erwartungshaltung eine andere ist als bei Vereinen wie Sechzig. Die Mannschaft ist gewachsen und gut zusammengestellt“, findet Kauczinski. Immerhin stellt Verl mit 42 erzielten Treffern die beste Offensive der Liga. „Da müssen wir gut verteidigen, konzentriert und fokussiert bleiben und trotzdem versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Wir müssen in unseren Verhaltensweisen bei uns bleiben“, sieht er als Schlüssel, um den Kontrahenten zu knacken.

    Direkt nach dem Verl-Partie beginnt der Weihnachtsurlaub für die Spieler. „Die Pause ist kurz, jeder will nach Hause“, begründet Kauczinski. Lediglich zwischen dem 20. und 27. Dezember haben die Profis frei, dann müssen sie ihren mitgegebenen Fitnessplan abarbeiten, ehe dann im neuen Jahr am 2. Januar bereits der Trainingsauftakt ansteht, bevor es einen Tag später ins Trainingslager in die Türkei geht.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 18 Jakob – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs.

    Es fehlen: 3 Voet, 4 Verlaat, 13 Christiansen, 17 Schröter, 22 Haugen, 31 Volland, 36 Deniz, 37 Schifferl.


    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 8 Waidner, 6 Eze – 30 Gayret, 10 Taz – 9 Arweiler, 23 Besio.

    Ersatz: 32 Pekruh (Tor) – 3 Kohler, 7 Stark, 11 Steczyk, 17 Mesanovic, 18 Wessig, 21 Knost, 22 Mannhardt, 24 Stöcker, 27 Onuoah, 28 Y. Otto.

    Es fehlen: 13 Japaur, 14 Lehmann.

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach-Gosbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…i-sich-gegen-verl-was-aus


    PK vor dem Spiel gegen SC Verl:



    Liveticker für das Spiel gegen den SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/tsv…chen-m1-sc-verl-m1-251220


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_sc-verl/bilanz/

    Die schlechte Nachricht vorweg: Max Christiansen musste sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Löwen mittelfristig fehlen. Wie gewohnt, wird der TSV 1860 München aus Datenschutzgründen keine genaueren Details veröffentlichen. Wir wünschen Max eine schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Trainingsplatz.

    Nach einer medizinisch notwendigen Operation ist der Eingriff erfolgreich verlaufen. Ich befinde mich aktuell in der Erholungsphase und arbeite daran, so bald wie möglich wieder vollständig einsatzfähig zu sein. Vielen Dank für die zahlreichen Genesungswünsche und die Unterstützung.

    Max Christiansen


    Bessere Nachrichten gibt es von Florian Niederlechner. Flo wird uns auch über das eigentliche Vertragsende hinaus bis 2027 erhalten bleiben. Das Video zur Verlängerung mit einer kurzen Aussage des Stürmers findet ihr auf unserem Instagram- und Facebook-Kanal sowie im WhatsApp-Channel.


    https://www.tsv1860.de/de/news…erlechner-bleibt-bis-2027

    In Unterzahl feiern die Löwen beim FC Ingolstadt den vierten Sieg in Folge.

    Die Löwen trotzten beim FC Ingolstadt allen Widrigkeiten – Rückstand, Unterzahl und Verletzungen – und holten beim 2:1-Erfolg den vierten Sieg in Folge. Denni Kaygin hatte die Schanzer in Führung gebracht (20.). Sigurd Haugen (42.) und Patrick Hobsch drehten die Partie (58.). Ab der 68. Minute nach Gelb-Rot gegen Kevin Volland mussten die Löwen in Unterzahl spielen, zudem verletzte sich noch Haugen bei einem Zweikampf.


    Personal: Im Auswärtsspiel in Ingolstadt musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Manuel Pfeifer, Tunay Deniz und Raphael Schifferl verzichten, Maximilian Wolfram fehlte erkrankt. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela und Emre Erdogan.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Kevin Volland chipte die Kugel in den Lauf von Sigurd Haugen, der täuschte im Strafraum halbrechts einen Schuss an, zog dann nach innen an seinem Gegenspieler vorbei und schloss mit links aus zehn Metern ab, sein Schuss war aber zu schwach und unplatziert, um Kai Eisele im FCI-Tor vor Probleme zu stellen (3.). Auf der anderen Seite versuchte es Dennis Kaygin mit einem Flachschuss aus 18 Metern. Leicht abgefälscht ging die Kugel knapp am rechten Tor vorbei (4.). In der 12. Minute musste Thomas Dähne sein ganzes Können aufbieten. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld flankte Yann Sturm an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Marcel Costly zum Kopfball kam, der Löwen-Keeper parierte mit einem Reflex, den Nachschuss setzte Jonas Scholz aus zwölf Metern links neben das Tor. Schiedsrichter Florian Lechner zeigte Simen Voet nach einem Zweikampf mit Costly völlig überzogen eine Gelbe Karte. Es war seine Fünfte, weswegen der Innenverteidiger im letzten Spiel des Jahres gegen Verl gesperrt fehlen wird. Auf der anderen Seite dribbelte sich Haugen über die rechte Strafraumseite durch, kam an der Fünfmeterkante zum Abschluss, jedoch rutschte ihm der Ball über den Spann, wodurch er weit am langen Eck vorbeiging (18.). Das Tor fiel auf der anderen Seite nach schnellem Umschaltspiel. Ognjen Drakulic leitete halbrechts ein Zuspiel direkt auf Kaygin weiter, der kam unbedrängt an der Strafraumkante zum Abschluss, versenkte die Kugel zum 1:0 der Schanzer im linken, unteren Eck (20.). Drei Minuten nach dem Gegentreffer kassierte auch Volland seine 5. Gelbe Karte, wird ebenfalls im Jahresfinale fehlen (23.). Ein Schrägschuss von Costly nach einem Konter im Drei-gegen-Drei aufs lange Eck wurde sichere Beute von Dähne (26.). Nach starkem Antritt auf der linken Seite kam Volland im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck war aber nicht platziert genug, so dass Keeper Eisele zufassen konnte (34.). Die Löwen taten sich schwer, die massierte Deckung zu überspielen. Das gelang in der 39. Minute. Volland spielte die Kugel optimal in den Lauf von Haugen, der halblinks vor Eisele zum Abschluss kam, den Ball aber nicht am Torwart vorbeibrachte. Es war bis dato die beste 1860-Chance! Drei Minuten später fiel dann doch der Ausgleich. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld flankte Jacobsen an den zweiten Pfosten, Hobsch köpfte die Kugel nach innen, wo Haugen, ebenfalls per Kopf, zum 1:1 ins kurze Eck traf (42.). Es war bereits das siebte Saisontor des Norwegers. Dähne bewahrte kurz vor der Pause sein Team vor dem erneuten Rückstand. Nach Querpass kam Max Besuschkow im Zentrum zum Abschluss, der 1860-Keeper tauchte ab, wehrte den 15-Meter-Schuss ab, den Rest erledigte Sean Dulic. Mit 1:1 ging es in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff machten die Sechzger mächtig Druck, monierten in der 50. Minute Handelfmeter, nachdem Kaygin ein Kopfball-Zuspiel von Philipp Maier mit dem Arm geblockt hatte. Doch der Pfiff blieb aus. Kurz danach kam Hobsch im Zentrum aus 18 Metern zum Schuss, zielte aber deutlich über die Querlatte (51.). Im Anschluss an ein Traumzuspiel von Volland tauchte Haugen frei vor Eisele auf, war aber etwas zu überrascht und brachte den Ball im Eins-gegen-Eins nicht am Keeper vorbei (54.). In der 58. Minute belohnten sich die Löwen. Sean Dulic hatte auf der rechten Seite den Ball zu Volland weitergeleitet, der lupfte die Kugel von der Grundlinie an den zweiten Pfosten, wo Hobsch hochstieg, das Spielgerät aus fünf Metern zum 2:1 unter die Latte wuchtete. Im Anschluss an einen weiten Einwurf von rechts durch Clemens Lippmann schloss Hobsch aus dem Gewühl halbrechts zum Abschluss, hämmerte die Kugel aus sechs Metern an den Pfosten (65.). Kurz danach kassierte Volland nach einem Zweikampf im Strafraum die zweite Gelbe Karte, weil er den Gegenspieler, der den Kopf nur knapp über der Grasnarbe hatte, dort getroffen hatte (68.). Auch hier war die Gelbe Karte wie zuvor bei Voet mehr als zweifelhaft. In der Folge verlor Schiedsrichter Lechner endgültig seine Linie – einmal mehr eine der vielen schwachen Leistungen eines Unparteiischen in dieser Saison! Die Löwen verlegten sich aufs Kontern. Nach Steckpass lief Haugen Richtung Tor, Eisele kam ihm entgegen, schlug den Ball weg, der Norweger konnte nicht mehr bremsen, stieß voll mit dem FCI-Keeper zusammen (78.). Für den Stürmer ging’s nicht mehr weiter. Nach einem Querschläger in der 1860-Defensive konnte Dähne gerade noch den Einschlag verhindern, klärte den Ball zur Ecke (87.). Der Nachschlag fiel mit elf Minuten deftig aus. Nach einer Rechtsflanke von Costly kam Dähne beim Rauslaufen nicht an die Kugel, doch Davide Sekulovic ließ die Chance ungenutzt, hob aus neun Metern den Ball übers leere Löwen-Tor (90.+4). Ein Drehschuss aus 14 Metern von Lorenz lenkte Dähne um den rechten Pfosten (90.+8). In der 11. Minute der Nachspielzeit hätte bei einem Konter Florian Niederlechner alles klarmachen können, scheiterte aber mit seinem Schuss an Eisele. Kurz danach war Schluss und die Löwen konnten, trotz aller Widrigkeiten, den vierten Sieg in Folge feiern.


    TRAINERSTIMMEN


    „Es war heute eine mega Leistung und deswegen muss man das feiern“, sagte Löwen-Trainer Markus Kauczinski kurz nach dem Abpfiff. „Wir haben spielerisch und kämpferisch unser bestes Spiel gemacht. Es war totale Mentalität, auch wenn wir den Sieg teuer bezahlen mussten.“ Der 55-Jährige zeigte sich beeindruckt, wie die Mannschaft nach dem Platzverweis zusammengestanden und zusammen gekämpft hatte. Wenig Verständnis dagegen hatte Kauczinski für die Gelb-Rote Karte gegen Kevin Volland. „Der Fuß war normal hoch, der Kopf war halt zu tief“, kommentierte er die Szene trocken. „Er muss das pfeifen, aber es ist keine Gelbe Karte. Prinzipiell hat der Schiedsrichter relativ viel gegen uns gepfiffen. Das darfst du so nicht geben!“

    Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann hatte von ihrem Team eine „überragende 1. Halbzeit“ gesehen. „Wir haben die Löwen total bespielt, immer wieder ganz gefährliche Situationen gehabt.“ Insgesamt hätte ihre Mannschaft nur zwei Torchancen vor der Pause zugelassen. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir unsere Überlegenheit auch in Tore ummünzen.“ Das 2:1 für die Sechzger in der 2. Halbzeit sei „zu einem sehr ungünstigen Moment gefallen. Es war uns klar, dass sie nicht so aus der Halbzeit kommen werden, wie sie in der 1. Halbzeit gespielt haben. Wir sind im Moment nicht in der Lage, den Druck standzuhalten. Wir beschäftigen uns hier immer mit den gleichen Dingen, wir machen gute Spiele haben zu 80 Prozent das Spiel unter Kontrolle, schaffen es am Ende trotz Überzahl nicht, den Ball über die Linie zu drücken. Sinnbildlich war, dass wir selbst das leere Tor nicht getroffen haben“, sprach sie die Chance von Davide Sekulovic in der Nachspielzeit an.


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 13.12.2025, 14.03 Uhr


    FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München 1:2 (1:1)


    FCI: 25 Eisele (Tor) – 2 Hoppe, 32 Lorenz, 15 Scholz, 7 Sturm – 14 Plath – 22 Costly, 17 Besuschkow, 10 Kaygin, 24 G. Christensen – 30 Drakulic.

    Ersatz: 47 Klein (Tor) – 4 Decker, 9 Borchers, 11 F. Christensen, 23 Maljojoki, 33 Sekulovic, 34 Fröde, 39 Öztürk, 42 Özden.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 33 Faßmann.

    Wechsel: Borchers für Drakulic (62.), Fröde für Kaygin (77.), Maljojoki für Hoppe (86.), Sekulovic für Plath (86.), Öztürk für Sturm (86.) – Niederlechner für Haugen (81.), Christiansen für Hobsch (81.), Jakob für Lippmann (90.+3).

    Tore: 1:0 Kaygin (20.), 1:1 Haugen (42.), 1:2 Hobsch (58.).

    Gelbe Karten: Kaygin, Fröde, Öztürk – Voet, Maier, Haugen, Rittmüller, Jakob.

    Gelb-Rote Karten: – Volland (68.).

    Zuschauer: 13.292 im Audi Sportpark.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Poel); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Hannes Ventzke (Kritzmow); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…den-vierten-sieg-in-folge


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/ingolsta…liga-5057501/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-stream-und-tv,V4rxFTC


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94082369.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gurd-haugen-94082561.html


    https://www.abendzeitung-muenc…gen-hobsch-sieg-live-631/


    https://www.abendzeitung-muenc…p-mentalitaet-art-1099475


    https://sechzger.de/loewen-punkten-in-ingolstadt/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen den SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/tsv…chen-m1-sc-verl-m1-251220


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_sc-verl/bilanz/

    Trainer Kauczinski sieht eine Entwicklung & fordert Geduld in Ingolstadt.

    Die Löwen reisen im letzten Auswärtsspiel des Jahres am Samstag, 13. Dezember 2025, zum FC Ingolstadt 04. Anpfiff im Audi Sportpark ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Zuletzt war Markus Kauczinski mit den Leistungen seiner Mannschaft zufrieden. Nicht nur wegen der drei Siege in Folge, die immer mit der gleichen Startformation eingefahren wurden. „Wir rücken von Woche zu Woche näher zusammen, die Dinge und Abläufe funktionieren immer besser, das merkt man an den Auftritten.“ Vor der Miniserie sei er aber auch nicht „todtraurig“ gewesen. „Genauso feiere ich jetzt keine Party. Aber wenn wir das umsetzen, was wir trainieren und uns vornehmen, dann wird es von Woche zu Woche besser.“ Trotzdem gäbe es noch einige Dinge, wo Verbesserungspotential schlummere. „Mir ist momentan die Entwicklung wichtiger als die Tabelle. Wenn du gut spielst, dich permanent verbesserst, dann stellen sich Erfolge automatisch ein.“

    Zuletzt sei auch immer mehr die Selbstverständlichkeit ins Spiel der Löwen zurückgekehrt. Als Beispiel nannte Kauczinski den Ausgleichstreffer zum 1:1 in der letzten Partie gegen Schweinfurt kurz vorm Pausenpfiff. „Die Mannschaft hat sich davon nicht beeindrucken lassen, ist stark aus der Halbzeit gekommen und hat das Tempo erhöht. Wir haben die entsprechende Reaktion gezeigt.“

    Der 55-jährige Löwen-Coach kann auf eine Vergangenheit als Cheftrainer der Schanzer zurückblicken, wenngleich es eine kurze Zeit mit lediglich zwölf Spielen war. Groll hegt er deswegen aber keinen. „So was gehört dazu“, sieht er die Episode FCI pragmatisch. „Es war für mich eine tolle Herausforderung in der Ersten Liga. Vielleicht war ich der falsche Mann zur falschen Zeit“, scherzte er. Ralph Hasenhüttl hatte zuvor 2015 mit Ingolstadt als Zweitligameister den Aufstieg in die Bundesliga geschafft. „Da war die Fallhöhe sehr hoch“, räumte Kauczinski ein. Es hätte Achtungserfolge wie ein 3:3 gegen den BVB gegeben, aber unterm Strich zu wenig Punkte. „Trotz der kurzen Zeit habe ich daran positive Erinnerungen. Ich habe gelernt, wie eng Erfolg und Misserfolg beieinander liegen!“

    Mit Respekt begegnet er dem Team seiner Kollegin Sabrina Wittmann. „Es ist eine Mannschaft, die eine Idee hat und gut eingestellt ist, die uns sicher mit ihrem Umschaltspiel überraschen will.“ Er bescheinigt dem Gegner einen „gewissen Stil und Handschrift. Aber wir wissen auch, wenn wir geduldig sind und Ingolstadt entsprechend begegnen, dann werden wir unsere Chancen bekommen.“

    Wie immer bei Spielen im bayerischen Raum ist das Interesse der Löwenfans groß. Regulär wurden 4.500 Tickets nach München verkauft, doch viele haben auch direkt Karten geordert. „Die Mannschaft muss bei sich sein“, stellt der Löwen-Trainer klar, „die Unterstützung von außen ist immer ein Bonbon, aber man hat in Regensburg gesehen, dass das nicht alleine entscheidend ist. Am Ende kommt es immer auf uns an, wie wir uns auf den Gegner einstellen!“

    Weiterhin werden in Ingolstadt Jesper Verlaat, Morris Schröter, Manuel Pfeifer, Tunay Deniz und Raphael Schifferl fehlen. „Bei den Langzeitverletzten hat sich nichts gendert. Sie stehen zwar teilweise ab und zu auf dem Platz, sind aber noch nicht in der Spielbelastung.“ Am weitesten sei Pfeifer, mit dem er nächste Woche wieder im Mannschaftstraining rechne. Außerdem wird am Samstag Maximilian Wolfram im Aufgebot fehlen. Der Offensivallrounder fehlte krankheitsbedingt im Training.

    Zuletzt zeigte Kevin Volland aufsteigende Form. „Er ist ein sehr kreativer Spieler, unser Kopf, der die Nebenleute einsetzt“, lobte Kauczinski seinen erfahrensten Spieler. „Kevin hatte aber gegen Schweinfurt auch einige unnötige Ballverluste.“ Trotzdem sei er jemand, „der seine Freiheiten braucht. Für den Moment bin ich mit ihm zufrieden. Ich sehe seinen unermüdlichen Einsatz, seine Bereitschaft, zusammen mit den anderen zu kämpfen und zu verteidigen“, sagt er über den 33-jährigen Spiritus Rector im Offensivspiel der Löwen.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCI: 25 Eisele (Tor) – 2 Hoppe, 32 Lorenz, 15 Scholz, 4 Decker – 14 Plath – 22 Costly, 17 Besuschkow, Öztürk, 24 G. Christensen – 9 Borchers.

    Ersatz: 1 Ponath, 47 Klein (beide Tor) – 5 Gül, 7 Sturm, 9 Borchers, 10 Kaygin, 11 F. Christensen, 19 Rosenlöcher, 23 Maljojoki, 30 Drakulic, 33 Sekulovic, 34 Fröde, 39 Öztürk.

    Es fehlen: 8 Carlsen, 20 Deichmann, 29 Kügel.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 33 Faßmann.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 36 Deniz, 37 Schifferl.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Poel); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Hannes Ventzke (Kritzmow); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…dert-geduld-in-ingolstadt


    PK vor dem Spiel gegen BSG Audi Audistadt:



    Liveticker für das Spiel gegen den BSG Audi Audistadt:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-251213


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Zwei Schweinfurter Eigentore beim 3:1-Heimerfolg der Löwen.

    Die Löwen taten sich beim 3:1-Sieg gegen Schlusslicht 1. FC Schweinfurt lange schwer, profitierten dabei von zwei Eigentoren der Unterfranken. Zuerst traf Nick Doktorczyk ins eigene Netz (33.), kurz vor dem Pausenpfiff glich Jakob Tranziska aus (45.+2). Nach Wiederanpfiff bewahrte der Pfosten die Sechzger vor dem Rückstand, ehe Thomas Meißner erneut seinen eigenen Torwart überwand (57.). Den Schlusspunkt in einem verrückten Spiel setzte Marvin Rittmüller (69.).


    Personal: Im Heimspiel gegen Saarbrücken musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Manuel Pfeifer, Tunay Deniz und Raphael Schifferl verzichten. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela, Emre Erdogan und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Die Löwen machten vom Anpfiff weg Druck, fanden aber zunächst nicht die entscheidende Lücke in der Schweinfurter Defensive. Die Gäste hatten immer wieder Kontermöglichkeiten, wie in der 9. Minute, als es Joshua Endres mit einem Schuss aus 24 Metern versuchte, aber deutlich am 1860-Tor vorbeizielte. Besser war die Chance vier Minuten später, als Manuel Wintzheimer von rechts geflankt hatte, Jakob Tranziska in der Mitte vollkommen frei an den Ball kam, ihn aber zu weit vom Fuß springen ließ, so dass Thomas Dähne zupacken konnte (13.). Im direkten Gegenzug kam Sigurd Haugen halbrechts im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss aus elf Metern landete aber am Außennetz (13.). Danach passierte eine Viertelstunde fast überhaupt nichts vor den Toren. In der 33. Minute dann die Löwen-Führung. Nach schnellem Umschaltspiel ließ Patrick Hobsch auf der rechten Seite Lucas Zeller stehen, passte die Kugel flach für Haugen ans vordere Fünfmetereck, zusammen mit Nick Doktorczyk setzte der Norweger dem Spielgerät nach, letztlich war es der Nullfünfer, der einen Tick vor ihm am Ball war, ihn an seinem Torwart Toni Stahl vorbei zum 1:0 ins kurze Eck drückte (33.). Ein Eckball von rechts durch Kevin Volland wurde an den zweiten Pfosten auf Hobsch verlängert, doch Pius Krätschmer blockte die Kugel vor dem Löwen-Stürmer zur erneuten Ecke (39.). Nach dieser kam Hobsch zum Kopfball, ein Schweinfurter Verteidiger klärte die Kugel vor der Linie, aber genau auf Haugen an der Strafraumkante, der sie mit der Brust annahm, mit dem zweiten Kontakt abschloss, jedoch knapp über die Querlatte zielte (40.). In der 1. Minute der Nachspielzeit lenkte Dähne noch einen 20-Meter-Schuss von Tranziska aufs rechte untere Eck um den Pfosten (45.+1). Doch nach der anschließenden Ecke von Johannes Geis war Tranziska am kurzen Pfosten zur Stelle, köpfte unbedrängt zum 1:1 ins kurze Eck (45.+2). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

    Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Schnüdel. Einen abgefangenen Aufbaupass passte Ex-Löwe Kristian Böhnlein zu Wintzheimer, der zog aus 17 Metern sofort aufs linke Eck ab, doch Dähne war unten, lenkte den Schuss um den Pfosten (47.). Ein weiteres Mal hatten die Löwen wenig später Glück. Nach einem Kopfball von Tranziska brachte Krätschmer am Fünfmeterraum noch die Fußspitze an den Ball, dieser landete am rechten Pfosten, bevor ihn Dähne aufnehmen konnte (53.). Auf der anderen Seite legte Marvin Rittmüller am rechten Fünfmetereck einen Diagonalpass von Philipp Maier in die Mitte auf den eingelaufenen Hobsch, der zwar noch ans Zuspiel kam, den Ball aber nicht richtig traf und ihn links neben das Tor setzte (55.). Ein weiteres Eigentor der Schweinfurter brachte die Sechzger erneut in Führung. Eine flache Hereingabe von links durch Haugen grätschte Thomas Meißner vor Torwart Stahl am kurzen Eck ins eigene Tor zum 2:1 (57.). An einen weiten Einwurf von links durch Clemens Lippmann kam niemand ran, die Kugel sprang auf, über Ekin Celebi hinweg zu Rittmüller am zweiten Pfosten, der vollkommen frei aus acht Metern zum 3:1 ins rechte untere Eck einschob (69.). Danach hatten die Löwen die Möglichkeit, etwas für ihr Torverhältnis zu tun, gingen aber mit ihren Konterchancen fahrlässig um. In der Schlussminute kam Samuel Althaus noch zu seinem Profidebüt. Kurz danach schoss Florian Niederlechner nach Querpass von rechts durch David Philipp am Fünfmeterraum aus kurzer Distanz Stahl ins Gesicht (90.). Somit blieb es beim 3:1, womit die Löwen den dritten Sieg in Folge feiern konnten und auf Platz acht vorrückten.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir haben ein hartes Spiel, harte Arbeit erwartet“, erklärte Löwen-Trainer Markus Kauczinski nach dem Spiel. Er sah sich darin bestätigt „Schweinfurt hat uns alles abverlangt. Mit der 1. Halbzeit meiner Mannschaft war ich nicht zufrieden. Wir sind nicht so ins Spiel gekommen, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Besonders ärgerte sich der 55-Jährige, dass sein Team nach der Führung mit dem Pausenpfiff noch den Ausgleich kassierte. „In die 2. Halbzeit haben wir besser reingefunden, auch wenn der Gegner die erste Chance hatte. Wir haben aus dem Mittelfeld gut nachgeschoben und die Räume gefunden. Am Ende haben wir verdient gewonnen, ich muss aber vor Schweinfurt den Hut ziehen. Der dritte Sieg in Folge gibt uns ein gutes Gefühl, auch im Hinblick auf das Auswärtsspiel in Ingolstadt.“ Kauczinski musste aber trotz der Erfolgsserie einräumen: „Wir haben noch genügend Potential, um besser zu werden!“

    Schweinfurts Coach Victor Kleinhenz sprach von einem verdienten Heimsieg der Löwen. „Trotzdem haben wir in der 1. Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht, teilweise dominiert. Wir kriegen dann nach zwei, drei Halbchancen der Sechzger das 0:1, kommen aber verdientermaßen noch vor der Pause zum Ausgleich.“ Der Coach der Nullfünfer trauerte der Szene nach dem Wiederanpfiff nach, wo Pius Krätschmer nur den Pfosten traf. „Fast im Gegenzug fällt dann durch ein erneutes Eigentor das 1:2. Auch das dritte Gegentor haben wir relativ einfach nach einem Einwurf hergeschenkt.“


    STENOGRAMM, 17. Spieltag, 06.12.2025, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – 1. FC Schweinfurt 05 3.1 (1:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram.

    S05: 1 Stahl (Tor) – 2 Doktorczyk, 8 Meißner, 6 Zeller, 23 Krätschmer – 13 Böhnlein, 30 Geis – 11 Celebi, 33 Endres – 25 Wintzheimer, 17 Tranziska.

    Ersatz: 40 Weisbäcker (Tor) – 5 Grimbs, 7 Langhans, 9 Shuranov, 10 Dellinger, 15 Fery, 21 Bausenwein, 38 Kalandia, 39 Ibisi.

    Wechsel: Danhof für Rittmüller (77.), Niederlechner für Hobsch (77.), Philipp für Haugen (90.), Althaus für Haugen (90.)– Langhans für Doktorczyk (67.), Obiogumu für Geis (77.), Shuranov für Wintzheimer (77.), Bausenwein für Krätschmer (77.), Ibisi für Celebi (89.).

    Tore: 1:0 Doktorczyk (33., Eigentor), 1:1 Tranziska (45.+2), 2:1 Meißner (57., Eigentor), 3:1 Rittmüller (69.).

    Gelbe Karten: – Geis, Tranziska.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Lennart Kernchen (Wettbergen); Assistenten: Julian Bergmann (Bramsche), Mika Jungclaus (Lamstedt); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-31-heimerfolg-der-loewen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057498/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-1-fc-schweinfurt,V4bGO68


    https://www.tz.de/sport/1860-m…schweinfurt-94072104.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-94071872.html


    https://www.abendzeitung-muenc…walder-stadion-derby-629/


    https://www.abendzeitung-muenc…r-vorbereiter-art-1097946


    https://sechzger.de/tsv-1860-b…urt-05-nach-hartem-kampf/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach den Spiel gegen 1. FC Schweinfurt 05:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den BSG Audi Audistadt:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-251213


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Löwen-Trainingslager in der Türkei. Testspiel gegen Winterthur.

    Der TSV 1860 München wird zu Beginn des neuen Jahres 2026 in die Türkei fliegen, um sich dort optimal auf die Rückrunde vorzubereiten. Die Mannschaft von Markus Kauczinski wird sich vom 3. bis 10. Januar 2026 im Susesi Resort in Belek aufhalten und im Susesi-Sportzentrum trainieren. Das Trainingslager wird auch 2026 wieder von unserem Hauptsponsor, die Bayerische, präsentiert.


    Das Susesi-Sportzentrum verfügt über drei separate Spielfelder nach UEFA-Standard und bietet den idealen Rahmen für das Winter-Trainingslager des TSV 1860 München. Auf dem Gelände wird der TSV 1860 München ein Testspiel gegen den FC Winterthur bestreiten, das am 9. Januar 2026 um 15 Uhr Ortszeit (13 Uhr deutscher Zeit) über 3 x 45 Minuten ausgetragen wird. Eine Übertragung auf Löwen-TV wird derzeit geprüft.


    https://www.tsv1860.de/de/news…estspiel-gegen-winterthur

    Kauczinski vor Schweinfurt: „Das Team weiß, dass es alles abrufen muss!“

    Die Löwen empfangen am Samstag, 6. Dezember 2025, Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Die Performance stimmt bisher unter Trainer Markus Kauczinski. Im Schnitt holte das Team unter seiner Leitung zwei Punkte, hat jetzt auch den ersten Auswärtssieg unter dem 55-Jährigen eingefahren. Es gäbe derzeit also keinen Grund, die Startformation zu ändern. „Ich habe nicht immer den Grundsatz ‚Never change a winning team‘ befolgt, schließlich muss ich auch drauf achten, wie die Jungs drauf sind“, wollte sich Kauczinski trotzdem nicht auf die gleiche Startaufstellung wie in Ulm festlegen.

    Ob er schon davon gehört habe, dass die Löwen gerne gegen Tabellenschlusslichter patzen, wurde der Cheftrainer gefragt. „Nein, davon habe ich noch nichts gehört!“ Er versprach aber, dass man alles dafür tun werde, den dritten Sieg in Folge einzufahren. „Die Mannschaft kommt immer besser zusammen, verteidigt homogen, trifft aber immer noch falsche Entscheidungen in den Räumen beim Rausspielen.“ Aber insgesamt sei ein klarer Aufwärtstrend erkennbar. „Wir sind in der Lage, jeden zu schlagen“, findet er.

    Trotzdem werde man die Unterfranken nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Schweinfurt hat ein gutes Herz, für sie ist es etwas Besonderes, hier in München zu spielen. Sie sind ein Team, das Fußball spielen will und kann, dazu eine gute Mentalität mitbringt“, lobt Kauczinski den Gegner. Er werde seine Jungs vor dem Spiel gegen das Schlusslicht „weder übermäßig schärfen noch es laufen lassen. Das Team sollte von sich aus wissen, dass es alles abrufen muss – ohne dass ich einen Purzelbaum mache.“ Jede Aufgabe in der 3. Liga sei schwierig und fordere „immer volle Energie. Aber ich habe seit dem Regensburg-Spiel den Eindruck, dass es die Spieler verstanden haben.“

    Personell hat sich seit dem Ulm-Spiel nichts getan. Irgendwo hätte er gelesen, erzählt Kauczinski, dass Jesper Verlaat wieder spielen könne. „Ein Einsatz kommt noch zu früh“, sagt er über den Kapitän, der zwar wieder mit der Mannschaft auf dem Platz steht, aber noch nicht voll belastbar ist. Ganz anders verhält es sich bei Kilian Jakob. „Jede Woche tut ihm gut“, so der Trainer über den linken Schienenspieler. „Gegen Ulm ist er in den Kader reingerutscht, weil wir Lücken hatten. Er muss noch aufholen, wird aber in jeder Einheit fitter. Wenn er im Kader steht, muss er in der Lage sein, reinzukommen“, beschreibt Kauczinski seine Philosophie.

    Der gebürtige Gelsenkirchner freut sich, dass am Freitag bezüglich des Wintertrainingslagers Vollzug vermeldet werden konnte. „Darüber bin ich glücklich, weil wir am 2. Januar wieder mit dem Training beginnen und am 17. Januar bereits das erste Spiel haben. Wir haben nur zwei Wochen Vorbereitung und ich erwarte mir in der Türkei besseres Wetter als hier.“ Außerdem sei es wichtig, in einem anderen „Setting“ zusammenzukommen. „Der Zeitplan ist eng, aber das Trainingslager gibt die Möglichkeit, Dinge außerhalb der Reihe zu besprechen. Das ist ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die Rückrunde“, findet Kauczinski.

    Doch bis zur Winterpause stehen einschließlich dem Schweinfurt-Spiel noch drei Partien auf dem Programm. „Die Jungs sind am Limit, mit dem, was sie geben“, hat Kauczinski erkannt. Das gelte nicht nur für die Spieler aus der Startelf, sondern auch für einen Florian Niederlechner, der zurzeit auf der Bank Platz nehmen muss. „Für ‚Hobschi‘ ist eine Tür aufgegangen, durch die ist er durchgegangen. Aber Dinge sind immer in Bewegung“, erklärt der Coach. Zuvor hätte sich eben Patrick Hobsch hintenanstellen müssen. „Das kann sich alles schnell wieder ändern“, macht er Niederlechner Mut. „Aber wie Flo die Situation annimmt, ist vorbildlich. Das gilt auch für einen Max Christiansen“, sieht Kauczinski den Teamgeist intakt.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 30 Wolfram, 33 Faßmann.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 27 Pfeifer, 36 Deniz, 37 Schifferl.

    S05: 1 Stahl (Tor) – 7 Langhans, 8 Meißner, 6 Zeller, 23 Krätschmer – 13 Böhnlein, 30 Geis – 11 Celebi, 33 Endres – 25 Wintzheimer, 9 Shuranov.

    Ersatz: 40 Weisbäcker (Tor) – 2 Doktorczyk, 3 Angleberger, 5 Grimbs, 10 Dellinger, 15 Fery, 17 Tranziska, 18 Trslic, 21 Bausenwein, 27 Obiogumu.

    Es fehlen: 4 Frisorger, 14 Thomann, 19 Piwernetz, 24 Latteier, 28 Luque-Noaro, 37 Müller, 39 Ibisi.

    Schiedsrichter: Lennart Kernchen (Wettbergen); Assistenten: Julian Bergmann (Bramsche), Mika Jungclaus (Lamstedt); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ass-es-alles-abrufen-muss


    PK vor 1. FC Schweinfurt 05:



    Liveticker für das Spiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-schweinfurt-05-m1-251206


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…fc-schweinfurt-05/bilanz/

    Auswärtsfluch beendet: Löwen siegen nach „Blitztor“ 1:0 in Ulm.

    Die Löwen feierten mit dem 1:0-Auswärtserfolg beim SSV Ulm 1846 den ersten Sieg in der Fremde nach zuvor fünf Niederlagen am Stück. Das „Tor des Tages“ erzielte Sigurd Haugen bereits nach 22 Sekunden. Es war auch unter Trainer Markus Kauczinski der erste Sig im fremden Stadion.


    Personal: Im Auswärtsspiel in Ulm musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Manuel Pfeifer, Tunay Deniz und Raphael Schifferl verzichten. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela, Emre Erdogan und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Der Auftakt begann mit einem Paukenschlag der Löwen. Kevin Volland hatte rechts auf Sigurd Haugen durchgesteckt, der kam halbrechts im Strafraum frei zum Abschluss, ließ nach 22 Sekunden Christian Ortag im Ulmer Tor mit einem Flachschuss aus zehn Metern zum 1:0 ins kurze Eck keine Chance (1.). Erstmals wurden die Spatzen in der 8. Minute gefährlich. Nach einem Ball in die Tiefe auf Leon Dajaku kam dieser auf der linken Strafraumseite gegen Sean Dulic zum Flanken, doch Max Reinthaler war in der Mitte vor Lucas Röser am Ball, wurde von diesem gefoult. Vier Minuten später spielte Haugen steil auf Patrick Hobsch, der aber vom Ex-Löwen Dennis Dressel als letzten Mann abgelaufen wurde (12.). Einen Freistoß aus dem Halbfeld hob Dennis Chessa an den linken Pfosten auf Marcel Seegert, der aber erst hinter der Toraus-Linie an die Kugel kam (17.). Ulm versuchte in dieser Phase, die Initiative zu übernehmen, während die Löwen auf Konter lauerten. Das passte Trainer Markus Kauczinski nicht ganz, der mehr Aktivitäten von seinem Team in der gegnerischen Hälfte forderte. Erstmals wurde Thomas Dähne mit einem Fernschuss von über 30 Metern durch Mirnes Pepic geprüft, den der 1860-Torwart aber souverän über die Querlatte wischte (28.). Im letzten Moment konnte zwei Minuten später Simen Voet einen Drehschuss von Dajaku im Strafraum zur Ecke abblocken (30.). Nach einem Freistoß von Thore Jacobsen aus dem Halbfeld nahm Reinthaler links im Strafraum den Ball unbedrängt an, schloss mit dem zweiten Kontakt ab, zielte aber aus spitzem Winkel knapp übers Ulmer Tor (33.). Im Anschluss einen Ballgewinn an der Mittellinie konterten die Löwen, Haugen passte tief auf Volland, der halbrechts im Strafraum aus acht Metern zum Abschluss kam, doch der grätschende Niklas Kölle wehrte den Schuss ab, verletzte dabei seinen eigenen Keeper (39.). Für den ging’s nach kurzer Behandlungspause weiter. Eine Flanke von der rechten Grundlinie durch Volland erreichte Haugen, doch sein Kopfball wurde zur Ecke geblockt (44.). In der 2. Minute der Nachspielzeit musste Reinthaler bei einer Flanke von rechts durch Max Scholze am kurzen Pfosten eingreifen, klärte per Kopf zur Ecke. Diese wehrten die Sechzger ab und danach pfiff Schiedsrichter Leonidas Exuzidis zur Pause.

    Ohne Wechsel ging’s in die 2. Halbzeit. Eine fast identische Situation zum Führungstreffer gab es in der 49. Minute, doch diesmal traf Haugen vor Ortag von der rechten Strafraumkante nur das Außennetz. Auf der anderen Seite zielte Max Brandt aus 19 Metern knapp übers 1860-Tor (55.). Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld nahm Röser an der Strafraumkante mit einem Stoß in den Rücken Volland aus dem Spiel, der Unparteiische ließ jedoch weiterlaufen, zum Glück war der anschließende Schuss des Ulmer Stürmers so schwach, dass Dähne damit keine Probleme hatte (58.). Die Gastgeber erarbeiteten sich eine Vielzahl an Ecken, die aber von den Löwen gut verteidigt wurden. In der 63. Minute kam Marvin Rittmüller nach Haugen-Pass rechts im Strafraum gegen Kölle zu Fall, die Sechzger-Fans forderten lautstark Elfmeter, aber Schiedsrichter Exuzidis winkte ab, ließ weiterspielen. Zwei Minuten später passte Patrick Hobsch fast von der rechten Außenlinie zurück auf Clemens Lippmann, doch der bekam die Kugel nicht unter Kontrolle, so dass die Abwehr der Gastgeber klären konnte (65.). Nur hauchdünn verpasste Haugen eine Rechtsflanke von Volland mit dem Kopf im Fünfmeterraum (70.). Aus dem Nichts heraus hatten die Spatzen in der 83. Minute die Chance zum Ausgleich. Paul-Philipp Besong hatte von der rechten Grundlinie zurückgelegt, der heranrauschende Elias Löder kam an der Strafraumkante zum Schuss, doch Dähne war zur Stelle. Fünf Minuten gab’s nach Ablauf der 90 Minuten obendrauf, doch auch die Nachspielzeit überstanden die Sechzger unbeschadet, konnten nach fünf Niederlagen in der Fremde in Folge wieder einen Auswärtssieg feiern – den ersten unter Markus Kauczinski.


    TRAINERSTIMMEN


    „Es war harte Arbeit, vor allen Dingen in der 1. Halbzeit nach der frühen Führung“, bilanzierte Löwen-Coach Markus Kauczinski. „Wir hatten viele schwierige Situationen zu bestehen und bis zum Ende zittern müssen, wenngleich die 2. Halbzeit dann besser war.“ Der 55-Jährige monierte, dass sein Team die Chancen zum zweiten Treffer nicht genutzt habe. „Dann wird‘s natürlich noch mal schwerer am Ende. Das heute war ein Arbeitssieg, ein harter Kampf. Vor allen Dingen waren wir vor der Pause am Ball nicht so gut, wie wir sein können und haben dem Gegner relativ viel Ballbesitz gestattet. Der Gegner war sehr beweglich, zeitweise sind wir gar nicht nach vorne gekommen“, monierte er. „Wir haben es nicht geschafft, Bälle zu halten oder Bälle durchzuspielen, mal Ruhephasen zu haben. In der 2. Halbzeit war es dann besser. Leider haben wir es mit den beiden Chancen von Sigurd Haugen verpasst, für Ruhe zu sorgen.“ Kauczinski freute sich über den ersten Auswärtssieg unter seiner Regie. „Das sind so Erfolge, die wichtig sind in dieser Liga, wenn du nicht durch dramatische Schönspielerei gewinnst, sondern durch harte Arbeit. Das war heute sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig. Wir haben dadurch etwas vom Rucksack weggenommen.“


    Ulms Coach Pavel Dotchev erkannte trotz der Niederlage eine Leistungssteigerung bei seiner Mannschaft. „Generell ist unser Matchplan aufgegangen, bis auf die 1. Minute, wo wir das Gegentor bekommen haben. Das war eine kalte Dusche für uns. Die Jungs haben ein bisschen Zeit gebraucht, um das auszuschütteln.“ Sein Team hätte noch genügend Zeit gehabt, um die Partie zu drehen „und mindestens einen Punkt zu holen“. Dotchev hatte aber noch einige Defizite bei seinem Team gesehen, vor allem beim Pass im letzten Drittel. „Da fehlt mir die Überzeugung, das hängt vielleicht auch bisschen an unserer Situation. Verglichen mit dem Spiel zuvor, bin ich absolut optimistisch für die restliche Spiele und ich weiß, dass wir von Woche zu Woche besser werden und die Defizite aufarbeiten.“


    STENOGRAMM, 16. Spieltag, 29.11.2025, 14.03 Uhr


    SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München 0:1 (0:1)


    ULM: 39 Ortag (Tor) – 28 Scholze, 21 Seegert, 27 Mazagg, 32 Kölle – 14 Dressel, 23 Brandt, 11 Chessa, 20 Pepic, 43 Dajaku – 9 Röser.

    Ersatz: 1 Schmitt (Tor) – 7 Aksakal, 8 Westermeier, 17 Besong, 19 Meier, 25 Löder, 30 Vater, 34 Boller, 49 Becker.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 22 Haugen, 34 Hobsch.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram.

    Wechsel: Besong für Pepic (69.), Löder für Röser (69.), Aksanal für Dajaku (78.), Becker für Chessa (84.), Boller für Seegert (84.) – Niederlechner für Haugen (75.). Philipp für Volland (75.), Danhof für Rittmüller (84.).

    Tor: 0:1 Haugen (1.).

    Gelbe Karten: Scholze, Löder – Philipp.

    Zuschauer: 17.400 im Donaustadion Ulm.

    Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Ickern); Assistenten: Tarik Damar (Hürth), Jannik Schneider (Laboe); Vierter Offizieller: Martin Wilke (Merzhausen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…n-nach-blitztor-10-in-ulm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/ulm-gege…liga-5057483/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…und-im-livestream,V3TYHFz


    https://www.tz.de/sport/1860-m…fans-3-liga-94061261.html


    https://www.abendzeitung-muenc…erlechner-haugen-tor-628/


    https://www.abendzeitung-muenc…blitz-treffer-art-1096375


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den 1. FC Schweinfurt:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-schweinfurt-05-m1-251206


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…fc-schweinfurt-05/bilanz/

    U21: Spiel beim FC Gundelfingen abgesagt!

    Vorzeitig geht es für die Löwen-U21 in die Winterpause. Die für Samstag, 29. November 2025, angesetzte Bayernliga-Partie beim FC 1920 Gundelfingen wurde aufgrund der Platzverhältnisse abgesagt.


    Schon früh hatten die Schwaben Alper Kayabunar und sein Team informiert, das höchstwahrscheinlich kein Spiel auf dem Platz im Schwabenstadion möglich sein wird. Während des Trainings am Freitagvormittag kam dann der Anruf aus Gundelfingen mit der endgültigen Absage.

    Bis Mitte Dezember trainiert die U21 weiter. Anschließend ist dann bis ins neue Jahr frei. Weiter in der Liga geht’s dann am 28. Februar 2026 mit dem Heimspiel gegen den FC Sportfreunde Schwaig. Dann wahrscheinlich wieder in der Kies-Arena in Gilching.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-fc-gundelfingen-abgesagt

    Gas geben & in Ulm unter Kauczinski erstmals auswärts punkten.

    Die Löwen gastieren am Samstag, 29. November 2025, beim SSV Ulm 1846. Anpfiff im Donaustadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport und im BR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Zunächst standen in der Löwenrunde die Personalien im Blickpunkt. „Zu den langzeitverletzten Jesper Verlaat, Morris Schröter, Tunay Deniz und Raphael Schifferl gesellt sich jetzt noch Manuel Pfeifer“, erzählt 1860-Chefcoach Markus Kauczinski. Die Verletzung sei aber nicht so schlimm, betont der 55-Jährige. Aber drei Wochen bedeute, dass er in der Vorrunde nicht mehr zum Einsatz komme. „Das fällt dann genau in die Winterpause. Ich hoffe, dass er Anfang Januar wieder auf dem Platz steht.“

    Da passt es gut, dass Kilian Jakob wieder „ein Kandidat für eine Kadernominierung“ ist, wie Kauczinski betont. Er ist wie Pfeifer auf der linken Schiene zuhause. Der Löwen-Trainer lobt den 27-Jährigen in höchsten Tönen. „Er kann nur Vollgas, geht immer volles Tempo, hat einen guten Körper und trifft fast immer die richtigen Entscheidungen.“ Kauczinski bescheinigt dem 1860-Eigengewächs „ein gutes Gesamtpaket!“ Bei den gegen Saarbrücken vorzeitig ausgewechselten Marvin Rittmüller und Max Reinthaler gibt der Trainer für einen Einsatz grünes Licht.

    Bisher geht die Bilanz von Kauczinski zwischen Heim- und Auswärtsspielen krass auseinander. Während auf Giesings Höhen alle drei Spiele gewonnen wurden, steht auswärts noch die Null. „Wir haben keine Erklärung, wieso es auswärts nicht läuft. Wir versuchen, den Fokus auf die Abläufe zu legen, auf harte Arbeit und aufs Spiel!“

    Kauczinski ist optimistisch, dass es in Ulm endlich mit einem Erfolgserlebnis klappt. „Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft Schritte nach vorne macht.“ So habe zum Beispiel Kevin Volland gegen Saarbrücken die „stärkste Leistung gezeigt“, seit er Löwen-Trainer sei. „Die Siege, auch gegen Aubstadt und Passau, haben gutgetan. Wir haben das Spiel gegen Regensburg hinter uns gelassen und sehr fokussiert gegen Saarbrücken gespielt. Es war ein verdienter Sieg und ein guter Auftritt von uns. Wir haben gezeigt, dass das Spiel in Regensburg ein Ausrutscher war.“

    Es gab auch gegen Saarbrücken Momente, in denen die Partie hätte kippen können, so Kauczinski. „Wir haben uns den Pfosten-/Lattenschuss von Florian Pick nochmals angeschaut, wo wir etwas die Struktur verloren haben. Man kann nie alles kontrollieren, dafür gibt es keine Regel“, weiß der Coach, „aber wir haben darüber geredet und analysiert, was wir in der Situation besser machen können.“

    Gegner Ulm steht auf einem Abstiegsplatz, hat kürzlich den Trainer gewechselt. Bei der Premiere des neuen Coachs Pavel Dotchev gab es eine 1:2-Niederlage beim TSV Havelse. Trotzdem hält Kauczinski viel vom Zweitliga-Absteiger. „Ulm ist eine Mannschaft mit guten Einzelspielern. Ich rechne mit einem harten Kampf. Sie werden zu Hause alles reinlegen.“ Sein Team wolle dagegenhalten. „Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir gegen jede Mannschaft in der Liga gewinnen“, sagt Kauczinski selbstbewusst. Natürlich kennt er seinen Widerpart auf Ulmer Seite bestens. Schon einige Male hat er mit Dotchev die Klingen gekreuzt. „Er ist ein Trainer, der Fußball spielen lässt, seine Mannschaften haben immer eine gute Energie“, weiß der Löwen-Coach.

    Kauczinski ist froh, dass er trotz Verletzungen noch einige Alternativen im Kader hat. Philipp Maier, Patrick Hobsch und David Philipp hätten bewiesen, dass sie jederzeit für einen Startelf-Einsatz in Frage kommen. Maier und Hobsch durften bereits gegen Saarbrücken von Beginn an ran und überzeugten den Trainer mit Leistung. „Ich lege mich fest, dass beide auch in Ulm beginnen“, ließ Kauczinski in der Löwenrunde wissen.

    Gerade Maier war in dieser Saison lange außen vor. „Er hat ein Gesamtpaket, das uns hilft, in der Defensive stabil zu sein“, findet der Löwen-Coach. Er spiele einfache, aber durchdachte Bälle. „Mit seiner Erfahrung kann er Situationen analysieren und selbst Entscheidungen fällen oder anstoßen“, lobt er den 31-jährigen Routinier, für den die Partie in Ulm eine besondere ist. Er war mit den Spatzen in die 2. Bundesliga aufgestiegen, wechselte im vergangenen Winter als Stammspieler überraschend eine Klasse tiefer zu den Löwen.

    Obwohl der Kader bisher die Ausfälle kompensiert, gibt Kauczinski offen zu, den Markt zu beobachten. Gerade das langfristige Fehlen von Tunay Deniz treffe das Team hart. „Mal schauen, was bis zum Jahresende noch passiert. Wir sind für alle Eventualitäten gerüstet. Aber die Mannschaft hat gezeigt, wenn wir dranbleiben und den Fuß auf dem Gas lassen, dass wir jedes Spiel gewinnen können.“ Diesen Nachweis muss das Team unter Kauczinski noch in der Fremde erbringen!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    ULM: 39 Ortag (Tor) – 28 Scholze, Vater, 34 Boller, 19 Meier – 23 Brandt, 8 Westermeier, 11 Chessa, 43 Dajaku, 17 Besong – 49 Becker.

    Ersatz: 1 Schmitt (Tor) – 2 Görlich, 4 Etse, 7 Aksakal, 9 Röser, 14 Dressel, 20 Pepic, 21 Seegert, 24 Crnovrsanin, 25 Löder, 27 Mazagg, 32 Kölle, 33 Brown.

    Es fehlen: 5 Reichert, 6 Wenig, 10 Martinovic, 12 Seybold, 15 David.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp, 31 Volland – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 27 Pfeifer, 36 Deniz, 37 Schifferl.

    Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Ickern); Assistenten: Tarik Damar (Hürth), Jannik Schneider (Laboe); Vierter Offizieller: Martin Wilke (Merzhausen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…rstmals-auswaerts-punkten


    PK vor dem Spiel gegen SSV Ulm 1846:



    Liveticker für das Spiel gegen den SSV Ulm:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-251129


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Erster Drittliga-Heimsieg der Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken.

    Die Löwen bleiben unter Markus Kauczinski zu Hause ungeschlagen und feierten mit dem 2:0 über den 1. FC Saarbrücken den ersten Heimsieg in der 3. Liga gegen die Saarländer. Patrick Hobsch hatte die Sechzger in Führung gebracht (13.), Thore Jacobsen besorgte durch einen an ihm verschuldeten Elfmeter den Endstand (90+1).


    Personal: Im Heimspiel gegen Saarbrücken musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Kilian Jakob, Tunay Deniz und Raphael Schifferl verzichten. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela, Emre Erdogan und Manuel Pfeifer.

    Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene des Spiels hatten die Löwen, als Marvin Rittmüller sich auf der rechten Seite durchsetzte, diagonal durch den Strafraum passte, aber Sigurd Haugen am Fünfmeterraum nicht an die Hereingabe kam (5.). Was für eine Chance für Rittmüller in der 9. Minute. Clemens Lippmann hatte von links geflankt, Keeper Philip Menzel faustete ihm den Ball am Elfmeterpunkt genau vor die Füße, sein Schuss ging leicht abgefälscht am rechten Pfosten vorbei (9.). Kurz danach kam Simen Voet im Rückraum zum Abschluss, auch sein Schuss aus 17 Metern verfehlte nur um Haaresbreite das Ziel (10.). Drei Minuten später die Führung. Kevin Volland lief nach Steckpass halbrechts Richtung Tor, im Strafraum schlug er einen Hacken nach innen, ließ dadurch den Verteidiger aussteigen, schoss dann aus zehn Metern mit links, Menzel parierte, aber der Abpraller landete bei Patrick Hobsch halblinks, der aus zehn Metern zum 1:0 ins lange Eck traf (13.). Erstmals prüfte Calogero Rizzuto mit einem Schuss aus der Drehung aus 20 Metern Thomas Dähne im 1860-Tor, der den Ball um den linken Pfosten lenkte. In der 28. Minute versuchte es Sean Dulic aus der Distanz, sein 19-Meter-Schuss kam aber zu zentral auf Menzel, der damit keine Probleme hatte. Volland versuchte es mit einem 25-Meter-Schlenzer aufs linke Kreuzeck, doch Menzel war auf dem Posten, ließ sich nicht überraschen (34.). Ansonsten taten sich beide Teams in dieser Phase schwer, in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Kurz vor der Pause fiel Haugen im Fünfmeterraum nach Volland-Flanke von rechts, die Löwen forderten vehement Elfmeter, aber der gut leitende Schiedsrichter Felix Weller ließ weiterspielen (41.). Ansonsten tat sich in der 1. Halbzeit nicht mehr viel, so dass die 1:0-Führung für die Sechzger nach 45 Minuten Bestand hatte.

    Saarbrücken machte zu Beginn der 2. Halbzeit mächtig Druck und hatte durch Ex-Löwe Kasim Rabihic eine gute Möglichkeit. Sein 14-Meter-Schuss in zentraler Position konnte gerade noch zur Ecke abgefälscht werden (47.). Nach Zuspiel von Rittmüller kam Volland halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss, seinen Schuss aufs kurze Eck konnte Menzel parieren (54.). In der 59. Minute hatte Lasse Wilhelm Glück, dass er nicht Rot wegen einer Notbremse sah. Er hatte Haugen nach einem Steckpass kurz vorm Strafraum umgerissen, der Unparteiische sah ihn aber nicht als letzten Mann. Den anschließenden Freistoß aus 19 Metern schlenzte Volland knapp übers linke Kreuzeck (60.). Nach Doppelpass mit Lippmann kam Volland halblinks im Strafraum zum Schuss, doch Menzel war einmal mehr zur Stelle, hatte das kurze Eck zugemacht (65.). Ein Zuspiel von Hobsch auf Haugen im Strafraum konnte ein zurückgeeilter Gästespieler gerade noch zu seinem Torwart klären, bevor der Norweger zum Abschluss kam (70.). In dieser Phase häuften sich die Unterbrechung, was den Spielfluss extrem hemmte. Ein 28-Meter-Schuss von Rizzuto senkte sich gefährlich, ging aber knapp übers 1860-Tor (76.). Im Gegenzug legte Haugen im Strafraum auf Hobsch ab, ein Saarbrückener brachte noch das Bein dazwischen, wieso der Löwen-Stürmer nicht direkt abschließen konnte. So passte er nach rechts raus zu Rittmüller, dessen Direktschuss aber deutlich übers Tor der Saarländer ging (77.). Der eingewechselte Patrick Schmidt setzte sich auf der rechten Seite durch, kam im Löwen-Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, sein Schuss landete direkt neben der Eckfahne im Seiten-Aus (79.). Im Anschluss an einen Eckball versuchte es Dominic Baumann mit einem Seitfallzieher aus acht Metern, der aber auf der Osttribüne landete (85.). In der Schlussphase ging es hoch her. In der 89. Minute traf Florian Pick den linken Pfosten, der Abpraller fiel Tim Civeja vor die Füße, dessen Schuss vom Elfmeterpunkt wurde geblockt. Im direkten Gegenzug lief David Philipp allein aufs Tor, jedoch brachte ein Saarbrücker Verteidiger im letzten Moment noch das Bein in den Abschluss, so dass der Ball am Tor vorbeiging (90.). Wenig später brachte Joel Bichsel im Strafraum Thore Jacobsen zu Fall, diesmal zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Jacobsen lief selbst an, setzte ihn halbhoch ins rechte Eck zum 2:0 (90.+1). Damit war die Partie entschieden und die Löwen hatten den ersten Heimsieg in der 3. Liga gegen Saarbrücken unter Dach und Fach.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski war mit der ersten Viertelstunde zufrieden. „Wir haben gut angefangen, gut kombiniert und das Tor gemacht“, analysierte er. „Dann hatten wir eine Phase, wo wir nicht dominant sind. Zum Ende der 1. Halbzeit waren wir wieder gut drin.“ Nach der Pause hätte Saarbrücken auf den Ausgleich gedrückt, habe „ein, zwei gute Chancen“ gehabt. Danach hätte sein Team das Spiel kontrolliert, es aber versäumt, ein zweites Tor nachzulegen. „Gegen Ende mussten wir beim Pfostenschuss von Florian Pick nochmals zittern. Trotz dieser Phasen war es fußballerisch ein guter Auftritt von uns. Wir müssen lernen, ein Spiel konsequent vom Anfang bis zum Schluss durchzuziehen“, übte er verhalten Kritik. Erstmals in seinem fünften Spiel als Löwen-Coach stand Patrick Hobsch in der Startelf, der es ihm mit einem Tor dankte. „‘Hobschi‘ war einfach dran, er hat gut gearbeitet“, lobte der 55-Jährige. „Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Konstellation mit Siggi Haugen passt!“

    Saarbrückens Coach Alois Schwartz sah sein Team in der Anfangsphase mit dem Rücken zur Wand. „In den ersten zehn Minuten hatten wir Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Dann fällt durch einen individuellen Fehler das 0:1“, ärgerte er sich. „Nach der Pause hat Dominic Baumann die Riesenchance zum Ausgleich, wo er den Ball nicht richtig trifft.“ Auch einen Elfmeter hätte es seiner Meinung nach beim Zweikampf zwischen Kasim Rabihic und Max Reinthaler geben müssen „Auch das zweite Tor fällt nach einem individuellen Fehler.“ Trotz des achten sieglosen Spiels in Folge könne man auf der Leistung aufbauen. „Die Mentalität war da, aber leider wieder kein Ertrag!“


    STENOGRAMM, 15. Spieltag, 23.11.2025, 13.30 Uhr


    TSV 1860 München – 1. FC Saarbrücken 2:0 (1:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland –22 Haugen, 34 Hobsch.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 20 Althaus, 30 Wolfram, 33 Faßmann.

    FCS: 13 Menzel (Tor) – 18 Wilhelm, 32 Bormuth 27 Bichsel – 2 Fahrner, 5 Krahn, 10 Rabihic, 7 Rizzuto – 2 Pick, 17 Elongo-Yombo – 9 Brünker.

    Ersatz: 1 Paterok (Tor) – 8 Zeitz, 15 Kamara, 23 Civeja, 24 Wollschläger, 26 Grone, 30 Baumann, 33 Schumacher, 39 Schmidt.

    Wechsel: Philipp für Volland (68.), Danhof für Rittmüller (86.), Niederlechner für Haugen (86.), Christiansen für Reinthaler (90.+2) – Baumann für Brünker (29.), Schmidt für Elongo-Yombo (64.) Civeja für Rabihic (78.), Kamara für Krahn (78.), Wollschläger für Wilhelm (78.).

    Tore: 1:0 Hobsch (13.), 2:0 Jacobsen (90.+1, Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: – Krahn, Wilhelm.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Schröder Henry (Hiddesen), Florian Lukawski (Zehlendorf); Vierter Offizieller:Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…gen-den-1-fc-saarbruecken


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057478/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-rassismus-trikot,V3N6qnV


    https://www.tz.de/sport/1860-m…live-ticker-94051049.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-0-627/


    https://www.abendzeitung-muenc…punkt-eiskalt-art-1094964



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den SSV Ulm:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-251129


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    U21: 2:0-Sieg über Heimstetten festigt Tabellenführung.

    Die Löwen-U21 feierte im letzten Heimspiel 2025 der Bayernliga Süd bei eisiger Kälte einen 2:0-Erfolg über den SV Heimstetten. Sandro Porta hatte die Sechzger vor der Pause in Führung gebracht (24.), Cristian Leone sorgte Mitte der 2. Halbzeit für den Endstand (74.).


    Die erste Chance hatten die Löwen nach einem Angriff über rechts. Cristian Leone passte in den Strafraum auf Raphael Wach, der wollte zurück an den Elfmeterpunkt Auf Noah Klose legen, doch der bekam das Zuspiel in den Rücken, wodurch die gute Möglichkeit verpuffte (10.). Zwei Minuten später gab es Freistoß für die Sechzger drei Meter vor der Strafraumkante. Finn Fuchs zielte aufs linke Eck, aber Yannick Poyda im SVH-Tor war unten, parierte den Schuss (12.). Nach einem Einwurf von links durch Max Jägerbauer drehte sich Leone um seinen Gegenspieler, zog dann aufs kurze Eck ab, doch Poyda hatte aufgepasst (22.). Zwei Minuten später erlief sich Jägerbauer einen Ball auf der linken Seite vor dem Tor-Aus, passte von der Grundlinie mit viel Gefühl an den zweiten Pfosten, wo Sandro Porta vollkommen frei zum Kopfball kam, aus fünf Metern zum 1:0 einnickte (24.). Ein 20-Meter-Schuss von Raphael Wach ging knapp über die Querlatte (36.). Mit Glück und dem Können von Stefan Musa rettete die kleinen Löwen die Führung in die Pause. Lukas Riglewski hatte mit einem Chipball den gestarteten Yamin H-Wold freigespielt. Der lief mit Tempo auf den 1860-Keeper zu, der warf sich ihm entgegen und parierte den Schuss (45.).

    Direkt nach Wiederanpfiff hätte Wach auf 2:0 erhöhen können. Nach Zuspiel von Klose kam er am Elfmeterpunkt zum Abschluss, sein Schuss wurde aber gerade noch geblockt (46.). In der 52. Minute hinterlief Fuchs auf der linken Strafraumseite Leone, bekam den Ball, sein Schuss vom linken Fünfmetereck wurde im letzten Moment ins Tor-Aus geklärt. Der nachsetzende Leone luchste Rene Rüther am Elfmeterpunkt den Ball ab, scheiterte aber anschließend mit seinem Schuss an Keeper Poyda (58.). Auf der anderen Seite setzte sich H-Wold mit einem grenzwertigen Körpereinsatz gegen Jägerbauer im Zentrum durch, steuerte dann alleine auf Musa zu, schloss an der Strafraumkante ab, traf aber nur den rechten Pfosten (59.). Was für eine Chance für Klose in der 70. Minute. Die Löwen hatten in der gegnerischen Hälfte den Ball abgefangen, Klose lief zentral Richtung Tor, sein Schuss aus 18 Metern konnte Poyda nur nach vorne abwehren, sein Nachschuss aus zehn Metern wurde geblockt, danach kam Luis Pereira de Azambuja halblinks mit rechts zum Abschluss, setzte die Kugel aber aus neun Metern übers SVH-Tor. Vier Minuten später glänzte Klose als Vorbereiter. Unter seiner Flanke fast von der rechten Eckfahne tauchte Heimstettens Keeper unten durch, der durchgelaufene Leone nahm die Kugel aus der Luft, traf aus kurzer Distanz zum 2:0 (74.). In der 77. Minute fing Klose im Zentrum einen Aufbaupass ab, ging Richtung Tor, schoss an der Strafraumkante, sein Schlenzer ging aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Die Sechzger überstanden die Schlussphase ohne Probleme, feierten damit im letzten Heimspiel 2025 einen wichtigen Sieg, um als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen.

    „Ich bin sehr froh über den Sieg“, zeigte sich U21-Coach Alper Kayabunar zufrieden. „Wir haben uns heute sehr viel vorgenommen, gerade nach dem letzten Spiel und der schwachen 1. Halbzeit in Geretsried. Heute haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht in den ersten 35 Minuten und vieles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es war die richtige Reaktion nach der schlechten Leistung zuletzt. Ich glaube, wir haben wirklich ein anderes Gesicht gezeigt und schießen in der richtig guten Phase das 1:0.“ Mit den letzten zehn Minuten vor der Pause war der 39-Jährige dann nicht ganz einverstanden. „Da sind wir zu passiv geworden und dann hat man gesehen, dass der Gegner eine gute Mannschaft ist. In einer Situation hat Stefan Musa im Eins-gegen-Eins glänzend pariert.“ Zu Beginn der 2. Halbzeit hätte sein Team wieder viele Möglichkeiten ausgelassen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. „Dann hatten wir Glück, dass Heimstetten in einer Szene nur den Pfosten trifft. Aber im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Wir sind froh darüber und jetzt gilt's, noch mal die letzte Woche hart zu arbeiten, um das letzte Spiel in diesem Jahr zu gewinnen.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 20. Spieltag, 22.11.2025, 18 Uhr


    TSV 1860 München– SV Heimstetten 2:0 (1:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer (63., 28 Roithmayr), 4 Thönig, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (71., 11 Moumou), 6 Dordan, 20 Hoppe – 17 Leone (86., 36 Grancay), 10 Klose (80., 7 Garza), 30 Porta (46., 18 Pereira de Azambuja).

    Tore: 1:0 Porta (24.), 2:0 Leone (74.).

    Gelbe Karten: Wach, Garza – Vochatzer, Polat.

    Zuschauer: 160 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Julian Perl (Pullach i. Isartal); Assistenten: Ken Eichentopf (Mauern), Raffael Dauner (München).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-festigt-tabellenfuehrung


    Nächstes Spiel:


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    Liveticker für das Spiel gegen FC Gundelfingen:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-251129


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Kauczinski fordert gegen Saarbrücken Fokus auf die eigenen Stärken.

    Die Löwen empfangen am Sonntag, 23. November 2025, den 1. FC Saarbrücken. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 13.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Mit dem 1. FC Saarbrücken kommt nicht gerade ein Lieblingsgegner der Sechzger ins Grünwalder Stadion. In der 3. Liga konnten die Löwen noch nie auf Giesings Höhen gegen die Saarländer drei Punkte einfahren. „Wir werden alles dafür tun, das Spiel zu gewinnen“, verspricht Trainer Markus Kauczinski. „Wir freuen uns darauf, sind unter meiner Regie zu Hause bisher erfolgreich“, verweist er auf seine makellose Heimbilanz mit der Optimalausbeute von sechs Punkten aus zwei Partien. Ohnehin habe man noch etwas gutzumachen aus dem Spiel in Regensburg. „Für unsere Fans, aber auch für uns selbst“, findet der 55-Jährige.

    Dem Trainer tat im Nachhinein leid, dass er die Defizite gegen die Oberpfälzer direkt nach dem Spiel öffentlich so schonungslos angesprochen hatte. Er sei wütend gewesen. Danach habe eine analytische Aufarbeitung stattgefunden. „Wir haben die Momente gefunden, wo wir uns falsch verhalten haben. Ich wünsche mir in Zukunft, wenn es gegen eine körperliche robuste Mannschaft nicht so läuft, dass wir uns trotzdem wehren.“ Für das Fehlverhalten gegen Regensburg gäbe es nicht die „eine“ Antwort, die „eine“ Lösung. „Es war eine Addition von Dingen. Es geht jetzt darum, daraus zu lernen und was für die Zukunft mitzunehmen“, erklärt Kauczinski.

    In der Länderspielpause hat sein Team schon eine adäquate Reaktion gezeigt, das Toto-Pokal-Viertelfinale bei Regionalligist TSV Aubstadt souverän mit 4:0 gewonnen und das Testspiel bei Landesligist 1. FC Passau sogar mit 14:2. „Man hat gemerkt, dass den Jungs Regensburg noch in den Knochen steckt, dass die Spieler selbst frustriert waren. Sie haben in den beiden Spielen dann aufs Gaspedal gedrückt, es richtig gut gemacht.“ Dabei sich auch den Frust von der Seele geschossen!

    Gerade Patrick Hobsch in Passau mit vier Treffern in der 1. Halbzeit und Florian Niederlechner mit drei Toren nach der Pause haben ihre Ambitionen für einen Platz im Angriff unterstrichen. „Tore sind nie verkehrt“, sagt Kauczinski dazu. „Ich freue mich, dass die Jungs getroffen haben.“ Aber nicht nur das. Auch die Interaktion und das gemeinsame Agieren mit den Mitspielern strich der Trainer heraus.

    Personell wird es keine großen Änderungen im Vergleich zum letzten Liga-Spiel vor der Länderspielpause geben. Sean Dulic ist unverletzt von der deutschen U20 aus Oliva Nova in Portugal zurückgekehrt, wo es einen 5:0-Sieg über Rumänien und einen 6:0-Erfolg über Italien gab. Fehlen werden definitiv die langzeitverletzten Jesper Verlaat, Morris Schröter, Tunay Deniz und Raphael Schifferl. Dagegen scheint die Leidenszeit von Kilian Jakob sich dem Ende zuzuneigen. „Er hat die Woche über durchtrainiert, ein paar Minuten traue ich ihm zu“, erklärte Kauczinski. „Ich bin froh, dass er schmerzfrei und belastbar ist.“ Trotzdem wird er nicht im Kader sein, weil der Trainer nichts überstürzen möchte und auf Jakobs Position derzeit über genügend Alternativen verfügt.

    Kauczinski wurde gefragt, wie er momentan die Ambitionen der Löwen einschätze. „Im Hier und Jetzt geht der Blick nach unten, weil das für uns näher als oben ist“, sieht er die Situation mit zwei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz realistisch. „Mit mir als Trainer haben wir zweimal gewonnen und zweimal verloren. Das ist Durchschnitt und gibt keinen Anlass zum Träumen.“ Das Ziel müsse nun sein, mehr zu erreichen und auf dem Platz abzuliefern. „Ich sehe, dass die Mannschaft die Dinge, die wir besprechen, umsetzt. Aber das geschieht noch nicht konstant.“

    Saarbrücken kämpft mit ähnlichen Problemen wie die Löwen, zählte ebenfalls vor der Saison zum engeren Favoritenkreis. Zunächst konnten sich die Saarländer auch vorne platzieren, ehe eine Negativserie von nunmehr sieben Spielen ohne Sieg einsetzte. „Wir sind gut beraten, uns auf uns selbst zu fokussieren und nicht auf die Schwächen des Gegners“, warnt Kauczinski. Saarbrücken sei individuell stark besetzt, er habe großen Respekt vor dem Team von Trainer Alois Schwartz. „Wir müssen erst mal den Gegner bekämpfen, um ins Spiel zu finden. Ich erwarte eine schwierige Aufgabe.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp, 31 Volland – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 19 Erdogan, 20 Althaus, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 34 Hobsch.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 18 Jakob, 33 Faßmann, 36 Deniz, 37 Schifferl.


    FCS: 13 Menzel (Tor) – 18 Wilhelm, 4 Sonnenberg, 27 Bichsel – 7 Rizzuto, 5 Krahn, 10 Rabihic, 28 Bretschneider – 20 Pick, 17 Elongo-Yombo – 9 Brünker.

    Ersatz: 1 Paterok, 21 Nickisch (beide Tor) – 8 Zeitz, 11 Multhaup, 22 Caliskaner, 23 Civeja, 24 Wollschläger, 30 Baumann, 31 Neudecker, 32 Bormuth, 33 Schumacher, 39 Schmidt.

    Es fehlen: 2 Fahrner, 6 Sontheimer, 19 Vasiliadis, 25 Naifi.

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Schröder Henry (Hiddesen), Florian Lukawski (Zehlendorf); Vierter Offizieller:Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-auf-die-eigenen-staerken


    Liveticker für das Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken:


    https://www.fupa.net/match/tsv…fc-saarbruecken-m1-251123


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    PK vor dem Spiel gegen 1.FC Saarbrücken: