Beiträge von Loewe

    Aufgrund einer behördlichen Verfügung des Münchner Gesundheitsamtes wurde der Großteil der Mannschaft und des Betreuerstabes des TSV 1860 München unter Quarantäne gestellt. Daher kann das Spiel gegen Türkgücü München am Samstagnachmittag nicht stattfinden.


    Nach dem Corona-Ausbruch beim DFB-Pokal Gegner Karlsruher SC wurde das gesamte Team des TSV 1860 München täglichen Testungen unterzogen. Diese Testserien brachten bis Donnerstag ausschließlich negative Ergebnisse. In der Testserie am gestrigen Tag traten jedoch mehrere positive Fälle auf, die das Gesundheitsamt München zu einer Mannschaftsquarantäne veranlasste. Dies ist aus Sicht der Löwen umso ärgerlicher, da sich das gesamte Team in den letzten zwei Jahren an ein intern festgelegtes, akribisches Hygienekonzept gehalten hat, das zur Folge hatte, dass niemals gleichzeitig mehrere Spieler oder Mitglieder des Trainer- und Funktionsteams von Corona-Infektionen betroffen waren.

    Die positiven Fälle traten bei Teammitgliedern der Löwen auf, die sich im Rahmen der Dopingkontrolle und weiteren gemeinsamen Pflichtterminen zusammen mit Spielern und Funktionären des KSC in geschlossenen Räumen aufgehalten haben. Alle positiv getesteten Personen weisen keine bzw. nur leichte Symptome auf.

    Die Spielleitung des DFB hat das Stadtduell in der 3. Liga zwischen Türkgücü München und dem TSV 1860 München wenige Stunden vor Anpfiff am Samstagmittag abgesagt.

    Ein Nachholtermin für das Spiel steht noch nicht fest. Wann der TSV 1860 München den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen kann, wird von den Gesundheitsbehörden der Stadt München festgelegt. Die planmäßige Durchführung des nächsten Spiels am Dienstag (ab 19 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern ist ebenfalls stark gefährdet.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6267.htm

    Die U21 testet am Samstag gegen den Kirchheimer SC. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation sind keine Zuschauer auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 München zugelassen.

    Entgegen anders lautenden Mutmaßungen in den Medien muss das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern leider vor leeren Rängen und ohne das Faustpfand des TSV 1860 München, den einzigartigen Löwenfans, stattfinden. Notwendige Genehmigungen für einen Spielbetrieb mit Zuschauern werden bis Dienstagabend nicht vorliegen.


    Nach aktuellen Aussagen des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder wird Anfang der kommenden Woche über die Rückkehr von Zuschauern in die Stadien der Profiligen entschieden. Die Anzeichen aus der Staatskanzlei sind also sehr positiv.

    Dies ist eine Nachricht, die beim TSV 1860 München für große Freude sorgt. Dennoch käme trotz bestmöglicher und bereits umfänglich initiierter Vorbereitung auf die Rückkehr der Zuschauer eine positive Entscheidung für das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am kommenden Dienstagabend zu spät.

    Wenn am Montag in der Ministerpräsidentenkonferenz und anschließend im bayerischen Kabinett eine Veränderung der bayerischen Infektionsmaßnahmenschutzverordnung beschlossen wird, ist dies nicht gleichbedeutend mit einer sofortigen Zuschauerfreigabe für den TSV 1860 München.

    Nach schriftlicher Bekanntgabe der Gesetzesänderung ist aufgrund der neuen Vorgaben das Hygienekonzept des TSV 1860 München anzupassen und anschließend von den zuständigen Behörden der Stadt München zu genehmigen. Die Erfahrung vorangegangener Änderungen zeigt, dass eine kurzfristige Umsetzung innerhalb weniger Stunden trotz höchsten Engagements aller zuständigen Personen und Institutionen nicht möglich ist.

    Wenn der Beschluss, dass wieder Zuschauer zugelassen werden, tatsächlich getroffen wird, rechnet der TSV 1860 München zum Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig mit einer Rückkehr der Fans auf die Ränge des Grünwalder Stadions.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6266.htm

    Für die Löwen geht es im ersten Auswärtsspiel des neuen Jahres zu Türkgücü München. Anpfiff im Olympiastadion ist am Samstag, 22. Januar 2022 um 14.03 Uhr. Zuschauer sind aufgrund der Corona-Bestimmungen in Bayern keine zugelassen. Die Partie ist live bei MAGENTA SPORT und im BR Fernsehen zu sehen.


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    Der Pokal sei leider Geschichte. Mit diesen Worten eröffnete 1860-Chefcoach Michael Köllner die Löwenrunde vor dem Stadtduell bei Türkgücü München. Sein Team hätte gegen Zweitligist Karlsruher SC „vor allem in der 1. Halbzeit ein gutes Spiel abgeliefert, es aber nicht geschafft, wie in der Liga die Chancen in Tore umzumünzen.“ So sei die „tolle Reise“ durch einen „unglücklichen Handelfmeter“ Zu Ende gegangen. „Aber man hat gesehen, dass wir in einzelnen Spielen auch mit Zweitligisten mithalten können. Das ist eine tolle Bestätigung und bringt Selbstbewusstsein, das wir in der Liga einbringen wollen.“

    Der 52-Jährige erwartet ein „schweres Spiel“, auch wegen der engen Taktung. Für die Löwen ist es die dritte Partie innerhalb von sieben Tagen, während es für den Gegner die Liga-Premiere 2022 ist. Denn die Auftaktpartie vor einer Woche beim Halleschen FC musste Türkgücü Corona-bedingt absagen.

    „Wir haben gut regeneriert, die Mannschaft macht einen guten Eindruck. Es ist ein wichtiges Spiel, schließlich wollen wir die Rückrunde besser als die Hinrunde spielen“, gibt sich Köllner kampfeslustig. Neben den drei Ws – Daniel Wein, Nathan Wicht und Marius Willsch – musss der Löwen-Trainer auch auf seinen Spielgestalter Richy Neudecker verzichten, der wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt zuschauen muss. Wer ihn ersetzt, ließ Köllner offen. „Ich habe mehrere Optionen: Keanu Staude, Erik Tallig oder Tim Linsbichler, der die Position in Würzburg gespielt hat.“ Weiterhin fehlen wird Kevin Goden, der in den nächsten Tagen das Mannschaftstraining wieder aufnehmen soll. Auch Wicht wird nach seinem Infekt zurückerwartet. „Beide müssen aber erst den konditionellen Rückstand aufarbeiten“, sind deshalb vorerst keine Alternativen für den Trainer.

    Etwas Sorgen bereiten den Löwen die Nachrichten aus Karlsruhe. Da wurden einige Spieler positiv auf das Corona-Virus getestet, die am Dienstag im Kader standen. „Ich hoffe, dass die Mannschaft sich davon nicht verunsichern lässt“, sagt Köllner, zumal man bei Zweikämpfen keine Abstände einhalten könne. Doch außerhalb des Spielfelds habe man schon zuvor die Maßnahmen verschärft. „Ich habe den Spielern gesagt, dass sie sich nicht lange mit Shakehands aufhalten sollen. Auch in den Besprechungen tragen wir wieder Masken.“ Bereits am Donnerstag wurden alle 1860-Spieler komplett durchgetestet. Das soll bis Montag täglich fortgesetzt werden. Köllner: „Wir tun alles dafür, die Gefahr der Infektion so klein wie möglich zu halten. Ich hoffe, dass der Kelch an uns vorüber geht.“

    BR Fernsehen zeigt Münchner Stadtduell aus dem Olympiastadion live.

    Der Trainer wurde in der Pressekonferenz auf mögliche Offensiv-Zugänge angesprochen, nachdem einige in den Medien gehandelte Kandidaten mittlerweile bei anderen Klubs untergekommen sind. Doch zu Namen wollte sich Köllner nicht äußern, lediglich zu Pascal Sohm, der öffentlich über Interesse des TSV 1860 München an seiner Verpflichtung gesprochen hatte.

    „Ich habe mit ihm kein Gespräch geführt“, stellte Köllner klar, „wir haben uns mit ihm letztes Jahr beschäftigt. Das war aber finanziell schnell vom Tisch.“ Sohm sei sicher nicht Priorität Nummer eins gewesen. „mir ist auch nicht bekannt, dass er aktuell ein Angebot von uns gehabt hätte.“ Ohnehin habe er vollstes Vertrauen in den aktuellen Kader. Trotzdem gehe man mit offenen Augen durch die Welt. „Fakt ist, dass wir den Markt beobachten im Falle, dass verletzungstechnisch etwas passiert.“ Natürlich habe er als Trainer „sportliche Wünsche. Aber wir sind in keiner Muss-Situation!“ Am Ende sollten Transfers immer wirtschaftlich leistbar und darstellbar sein.

    Köllner ist ohnehin jemand, der sich lieber mit Fakten als mit Gerüchten auseinandersetzt. Solche kursieren immer um Türkgücü. So wird derzeit in den Medien über die Gefahr einer Insolvenz spekuliert. „Das hat mit dem Spiel am Samstag Null-Komma-Null zu tun“, stellte er klar. Das sei für ihn auch nicht relevant. „Unser Thema ist, dass wir frisch auf den Platz kommen, was Türkgücü unter dem neuen Trainer macht und in welchem System sie spielen. Das ist für mich entscheidend und dass wir alles dafür tun, den vierten Sieg in Folge zu schaffen.“

    Unter dem neuen Trainer Andreas Heraf rechnet Köllner mit einer wesentlich defensiveren Ausrichtung. „Türkgücü will sicher, dass wir viel den Ball haben und wird sehr tief stehen. Ich erwarte eine Mannschaft, die übers Konterspiel kommt und mit Knöll vorne und Sararer hängend sowie zwei Ketten dahinter spielt.“ Aber als TSV 1860 habe man ein „eigenes Selbstverständnis. Der Gegner kennt unsere Stärken, aber wir werden auch keine 80 Meter Feld freigeben, damit sie kontern können.“

    Köllner traue der Mannschaft einen Sieg zu. „Wir wissen, dass wir im Olympiastadion bestehen können, haben das bereits letztes Jahr dort ohne Zuschauer geschafft.“ Nach dem Pokal-Aus liege der Fokus jetzt eindeutig auf der Liga: „Da haben wir noch einiges vor!“, kündigt der Löwen-Trainer an.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    TGM: 1 Vollath (Tor) – 23 Kuhn, 17 Rieder, 13 Sorge, 3 Römling – 18 Barry,15 Chato, 6 Irving, 9 Vrenezi –10 Sararer– 21 Knöll.

    Ersatz: 26 Flückiger (Tor) – 5 Mavraj, 7 Mickels, 8 Tosun, 11 Maier, 14 Scintu, 16 Jakobi, 20 Türpitz, 22 Karweina, 24 Hottmann, 30 Scepanik, 35 Zorba, 36 Kusic, 37 Gorzel, 39 Tikvic.

    Nicht dabei: -.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 20 Deichmann, 8 Tallig, 14 Dressel, 11 Greilinger – 23 Staude – 15 Bär, 7 Lex.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 21 Ngonou Djayo, 22 Linsbichler, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 34 Freitag.

    Nicht dabei: 16 Goden (Trainingsrückstand), 17 Wein (Fußverletzung), 24 Wicht (Infekt), 25 Willsch (Patellasehnenverletzung), 31 Neudecker (5. Gelbe Karte).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6265.htm


    Für die Löwen ist der Pokaltraum beendet. Im Achtelfinale des DFB-Pokals kam für den Drittligisten gegen Zweitligist Karlsruher SC das Aus. Ein unglückliches Handspiel von Fabian Greilinger im Strafraum nutzte Marvin Wanitzek. Per Elfmeter schoss er die Gäste in der 69. Minute ins Viertelfinale.


    Personal: Trainer Michael Köllner musste gegen den KSC auf Kevin Goden (Trainingsrückstand), Daniel Wein (Fußverletzung), Nathan Wicht (Infekt) und Marius Willsch (Patellasehnenverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngonou Djayo, Marco Mannhardt und Maxim Gresler. Es gab lediglich einen Wechsel in der Startelf im Vergleich zum Heimspiel drei Tage zuvor in der Liga gegen Wehen Wiesbaden (3:2). Für den verletzten Willsch rückte Erik Tallig ins Team.

    Spielverlauf: Beide Teams standen in der Anfangsphase sehr kompakt, Strafraumszenen blieben zunächst Mangelware. Eine scharfe Hereingabe von Fabian Greilinger aus dem linken Halbfeld verpasste der eingelaufene Yannick Deichmann am Elfmeterpunkt knapp (8.). In der 10. Minute die erste gute Chance für die Sechzger. Dennis Dressel hatte in die Tiefe gepasst, Marcel Bär wurde von Christoph Kobald zunächst nach links abgedrängt, zog dann aber im Strafraum nach innen und schoss mit rechts aus 14 Metern, jedoch knapp über die Querlatte. Nach einer Balleroberung an der Mittellinie wurde Greilinger nicht angegriffen, der spurtete Richtung Tor, zog halblinks aus neun Metern ab, brachte die Kugel aber nicht an KSC-Keeper Marius Gersbeck vorbei (13.). Drei Minuten später setzte sich Stefan Lex auf der rechten Seite durch, legte nach innen auf Richy Neudecker, dessen Schuss am vorderen Fünfmetereck gerade noch geblockt wurde (16.). In der 26. Minute ließ Lucas Cueto an der Strafraumkante mit dem Rücken zum Tor auf Philipp Hofmann abprallen, der schoss sofort aus 18 Metern, doch ein Löwen-Spieler brachte den Fuß dazwischen, lenkte die Kugel ins Tor-Aus. Im Anschluss an eine abgewehrte Ecke nahm Greilinger den Abpraller aus 24 Metern direkt, zielte aber links am Tor vorbei (31.). Nach einer Hereingabe von links durch Erik Tallig versuchte es Dennis Dressel im Zentrum ebenfalls direkt, sein Schuss hätte auch den Weg aufs Tor gefunden, wäre nicht ein Karlsruher dazwischen gegangen (34.). bei einem 26-Meter-Freistoß von Philip Heise aus halblinker Position musste sich Marco Hiller mächtig strecken, um die Kugel aus dem kurzen Eck herauszuboxen (41.). Das war die gefährlichste Szene der Gäste – und die einzige – in der 1. Halbzeit. Vor dem Pausenpfiff hatten die Sechzger noch eine Möglichkeit. Eine Rechtsflanke von Deichmann in den Rücken von Marcel Bär nahm dieser artistisch aus acht Metern mit der Hacke, legte die Kugel aber rechts am Tor vorbei (43.).

    Die erste brenzlige Situation im zweiten Durchgang hatten die Sechzger zu überstehen. Nach einer Ecke von links durch Heise stieg Daniel O'Shaughnessy am höchsten, konnte den Ball aber nicht aufs Tor drücken (47.). Auf der anderen Seite versuchte es Lex mit einem Rechtsschuss vom linken Strafraumeck, aber Gersbeck war auf dem Posten (49.). Glück für die Löwen in der 51. Minute. Fabian Schleusener kam im Strafraum zum Abschluss, traf aber nur den linken Pfosten, Cueto reagierte am schnellsten, bugsierte den Ball per Kopf über die Linie, doch der Karlsruher stand dabei im Abseits (51.). Auch die Überprüfung des VAR bestätigte diese Einschätzung des Linienrichters. Doch die Gäste waren nun besser im Spiel. Nach einem weiten Ball aus der KSC-Hälfte nahm Marvin Wanitzek halbrechts das Spielgerät aus 28 Metern direkt, zielte nur knapp links am 1860-Tor vorbei (58.). In der 63. Minute kam Schleusener im Strafraum zum Abschluss, doch Hiller holte den Ball aus dem rechten unteren Eck. Der Abpraller kam zu Gondorf, doch der zögerte etwas zu lange mit dem Abschluss, so dass die Löwen die Schussbahn zustellen konnten. Die Karlsruher hatten in dieser Phase spürbar das Tempo angezogen. In der 69. Minute grätschte Greilinger im Strafraum an der Toraus-Linie, blockte dabei eine Flanke mit dem Arm. Schiedsrichter Martin Petersen zögerte keinen Augenblick, zeigte auf den Punkt. Eine äußerst unglückliche Aktion (69.)! Wanitzek lief an, Hiller sprang nach rechts, die Kugel schlug aber links zur 1:0-Führung der Gäste ein (69.). Irgendwie sprang der Ball im KSC-Strafraum zu Erik Tallig, der kam am Elfmeterpunkt zum Abschluss, doch Gersbeck war zur Stelle, parierte den Schuss (76.). Das war die Riesenchance für die Löwen zum Ausgleich! Nach einem Missverständnis in der 1860-Abwehr kam Schleusener aus neun Metern frei zum Schuss, setzte die Kugel aber rechts am Tor vorbei (86.). Die Sechzger versuchten in der Schlussphase nochmals alles, doch der KSC brachte die Führung souverän über die Zeit und steht somit im Viertelfinale des DFB-Pokals.


    STENOGRAMM, DFB-Pokal Achtelfinale, 18.01.2022, 18.30 Uhr


    1860 München – Karlsruher SC 0:1 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 20 Deichmann, 14 Dressel, 8 Tallig, 11 Greilinger – 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag.

    KSC: 35 Gersbeck (Tor)38 Breithaupt, 22 Kobald, 5 O'Shaughnessy, 16 Heise – 21 Thiede, 8 Gondorf, 10 Wanitzek, 17 Cueto – 24 Schleusener, 33 Hofmann.

    Ersatz: 30 Heeger (Tor)3 Gordon, 4 van Rhijn, 7 Lorenz, 20 Irorere, 27 Marino, 31 Rossmann, 34 Rabold, 37 Kaufmann.

    Wechsel: Linsbichler für Bär (72.), Staude für Neudecker (72.), Biankadi für Lex (81.), Moll für Greilinger (89.) – Kaufmann für Gondorf (70.), Lorenz für Cueto (70.), Marino für Hofmann (89.), Gordon für Schleusener (90.+1).

    Tor: 0:1 Wanitzek (69., Handelfmeter).

    Gelbe Karte: Salger – Gondorf.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart); Assistenten: Sascha Thielert (Buchholz), Guido Kleve (Nordhorn); Vierter Offizieller: Patrick Hanslbauer (Fürth); Video-Assistent: Dr. Matthias Jöllenbeck (Müllheim); VA-Assistent: Marco Achmüller (Bad Füssing).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6261.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…stellung-zr-91244203.html


    https://www.abendzeitung-muenc…stag-endergebnis-0-1-208/


    https://www.abendzeitung-muenc…aufwaertstrend-art-786231


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2538.htm


    Nächstes Spiel:


    12.1.2022, 14 Uhr, im Olympiastadion gegen Türkgücü München

    Erst zum zweiten Mal treffen die Löwen im DFB-Pokal am Dienstag, 18. Januar 2022, auf den Karlsruher SC. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 18.30 Uhr. Das erste Aufeinandertreffen am 20. August 2016 gewannen die Sechzger mit 2:1. Damals war es die 1. Runde, nun ist es bereits das Achtelfinale. Neben Pay-TV-Sender Sky überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab etwa 18.15 Uhr die Partie live.


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    Löwen-Trainer Michael Köllner wollte sich nicht lange mit dem 3:2-Sieg gegen den SV Wehen Wiesbaden aufhalten. „Es war ein guter Auftakt ins Jahr 2022“, sagt er und blickt sofort Richtung DFB-Pokal-Achtelfinale. Aufmerksam hatte er die Aussage von KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer, einst in gleicher Position bei den Löwen tätig, in einer Boulevard-Zeitung gelesen, dass es keinen Favoriten in diesem Spiel gäbe.

    „Ich gehe in allem mit, außer, dass es keinen klaren Favoriten gibt. Das ist der KSC“, widersprach Köllner dem 56-jährigen Sportdirektor. Es sei schön, dass Kreuzer seinen Ex-Klub auf Augenhöhe sehe, aber der Kader, die individuelle Qualität wie auch die Spielklasse sprechen eindeutig für die Nordbadener, die zudem mit Bayer Leverkusen in der 2. Runde auswärts eine Top-Mannschaft aus dem Wettbewerb geworfen hätten. „Karlsruhe kommt als Favorit ins Grünwalder Stadion. Die Papierform ist klar auf ihrer Seite.“

    Das würde aber nicht bedeuten, dass sich die Löwen nichts ausrechnen. „Das erste Ziel wird sein, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen und das Spiel lange offen zu halten. Sicher haben wir eine Chance“, findet Köllner. Zweimal ist es seinem Team im aktuellen Pokal-Wettbewerb bereits gelungen, einen Zweitligisten auszuschalten, wobei Köllner beide Partien gesondert betrachtet. Gegen Darmstadt habe man den Vorteil gehabt, dass es am Anfang der Saison war, der Gegner Corona-geschädigt nach München angereist war. Trotzdem habe man ein Elfmeterschießen gebraucht. In der 2. Runde gegen Schalke 04 „ist Vieles auf unsere Seite gelaufen“, so der Oberpfälzer, das frühe Tor, die Rote Karte für den Gegner und die Unterstützung der Fans im ausverkauften Grünwalder Stadion. Deswegen sei das kein bewusstes Tiefstapeln. „Ich sehe das realistisch. Zudem fehlt uns mit den Zuschauern ein ganz wichtiger Faktor. Das ist eher ein Vorteil für den KSC.“

    Der Oberpfälzer kann bis auf Marius Willsch auf den gleichen Kader wie beim Liga-Auftakt zurückgreifen. Der Rechtsverteidiger musste wegen Patellasehnenproblemen gegen Wehen Wiesbaden nach knapp einer halben Stunde vom Feld. „Er hatte in der Nacht starke Schmerzen“, erzählt Köllner. „Marius braucht ein paar Tage Ruhe, damit die Entzündung abklingt. Durch eine MRT-Untersuchung konnten wir ein strukturelles Problem ausschließen“, gibt der Trainer Teilentwarnung. Für Willsch wird Merveille Biankadi in den Kader zurückkehren. Große Veränderungen in der Startaufstellung sind bei den Löwen ohnehin keine zu erwarten.

    Erstmals werden die Sechzger in ihrer Geschichte mit dem Videobeweis konfrontiert. Ab dem Achtelfinale sind für alle Spiele die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass bei strittigen Szenen sich der Videoassistent aus Köln zuschalten kann. „Wir haben uns darauf eingestellt, die Spieler sensibilisiert“, erklärt Köllner, der das Procedere aus seiner Zeit beim Club bestens kennt.

    Der 52-jährige Löwen-Coach weiß, dass ein Pokal-Achtelfinale immer die Möglichkeit bietet, sich bundesweit zu präsentieren. „Das ist ein Mehrwert an Renommee“, so Köllner, „du wirst national ganz anders wahrgenommen. Außerdem ist ein Weiterkommen finanziell lukrativ.“ Dass die Löwen der einzige bayerische Klub sind, der noch im Wettbewerb vertreten ist, sei für die Fans „eine schöne Randnotiz, weil wir die Nummer eins der Stadt sind“, sagt der Coach mit einem Augenzwinkern.

    Um erneut für Furore zu sorgen, müsse man gegen Karlsruhe über sich hinauswachsen und „ein bockstarkes Spiel abliefern. Relevant ist, wer die Hoheit gewinnt. Jeder von uns muss den Glauben haben, dass wir es schaffen können. Das Feuer muss in jedem lodern, egal, wie lange es dauert.“ Auch gegen ein Elfmeterschießen habe er nichts einzuwenden, weil dann der „psychologische Vorteil“ beim niederklassigen Klub liegt. „Es wäre schön, wenn wir am Ende den Platz als Sieger verlassen“, hofft Köllner auch persönlich, dass er erstmals nach zwei Achtelfinal-Teilnahmen mit dem 1. FC Nürnberg ins Viertelfinale einzieht.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart –20 Deichmann, 23 Staude, 14 Dressel, 11 Greilinger – 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 21 Ngonou Djayo, 22 Linsbichler, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 34 Freitag.

    Nicht dabei: 16 Goden (Trainingsrückstand), 17 Wein (Fußverletzung), muskuläre Probleme), 24 Wicht (Infekt), 25 Willsch (Patellasehnenverletzung).

    KSC: 35 Gersbeck (Tor) – 4 van Rhijn, 22 Kobald, 5 O'Shaughnessy, 16 Heise – 21 Thiede, 8 Gondorf, 10 Wanitzek, 7 Lorenz – 24 Schleusener, 33 Hofmann.

    Ersatz: 30 Heeger (Tor) – 3 Gordon, 17 Cueto, 18 Jakob, 19 Kother, 20 Irorere, 27 Marino, 31 Rossmann, 34 Rabold, 37 Kaufmann, 38 Breithaupt, 39 Sihlaroglu, 40 Mirkovic.

    Nicht dabei: 1 Kuster (Erkältung), 2 Jung (Kreuzbandriss), 6 Jensen (Knieverletzung), 9 Batmaz (Syndesmosebandriss), 11 Choi (Faserriss), 28 Löhr (Kreuzbandriss), 32 Bormuth (Sprunggelenk-OP).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6259.htm


    Die Löwen setzen ihre Siegesserie auch im neuen Jahr fort. Es war aber ein hartes Stück Arbeit, den der SV Wehen Wiesbaden führte durch Treffer von Florian Carstens und Dominik Prokop bereits 2:0 (23.). Doch Semi Belkahia vor der Pause (36.) und Stephan Salger (50.) sowie Richy Neudecker (69.) drehten die Partie.


    Personal: Trainer Michael Köllner musste im ersten Heimspiel 2022 auf Kevin Goden, Daniel Wein und Nathan Wicht verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Merveille Biankadi nach überstandener Verletzung, Johann Ngonou Djayo, Marco Mannhardt und Maxim Gresler. Getreu dem Motto „Never change a winning team!“ gab es in der Startelf im Vergleich zum Auswärtsspiel in Würzburg vor der Winterpause keine Veränderung.

    Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurden die Gäste in der 2. Minute. Nach einem Ballverlust von Dennis Dressel im Mittelfeld konterten sie mit Thijmen Goppel über rechts. Seine Hereingabe konnte Semi Belkahia jedoch klären (2.). Fast im Gegenzug passte Marcel Bär von der rechten Grundlinie zurück auf Richy Neudecker, dem sprang aber bei der Ballannahme das Spielgerät zu weit vom Fuß, wodurch die Chance verpuffte (4.). Noch besser die Möglichkeit in der 9. Minute. Bär hatte Yannick Deichmann auf der rechten Seite geschickt, dessen flache Hereingabe nahm Stefan Lex am vorderen Fünfmetereck direkt, aber der grätschende Gino Fechner verhinderte den Schuss im letzten Moment. Das Tor fiel überraschend auf der anderen Seite durch Florian Carstens (11.). Eine Ecke von rechts durch Maximilian Thiele konnte Belkahia noch per Kopfball auf der Linie klären, doch über Bjarke Jacobsen kam der Ball zu Carstens. Der Kapitän traf aus kurzer Distanz zum 1:0 und stellte damit die Anfangsphase auf den Kopf. In der 17. Minute erkämpfte sich Neudecker auf der linken Seite den Ball, seine Hereingabe konnte aber Carstens am ersten Pfosten gerade noch vor Lex abwehren. Nach einer Hereingabe von rechts durch Deichmann war Bär schneller am Ball als Carstens. Der anschließenden Schuss des Angreifers aus spitzem Winkel blockte Wiesbadens Spielführer im zweiten Versuch (20.). Kurios das 2:0 für die Gäste. Kevin Lankford stand beim Zuspiel klar im Abseits, irritierte und behinderte damit eindeutig Stephan Salger, der nicht an den Ball ging. Der Abseitspfiff blieb trotzdem aus. Dominik Prokop schnappte sich die Kugel, ließ mit einem Übersteiger Salger stehen und vollendete zum 2:0 (23.). Trotz heftiger Protesten der Löwen gab Schiedsrichter Eric Müller den Treffer. Im Anschluss an eine Ecke von links durch Neudecker kam Belkahia frei zum Kopfball, traf die Kugel aber nicht voll (32.). Ein weiterer Eckball von Neudecker landete bei Dennis Dressel halbrechts im Strafraum,, seine Direktabnahme ging weit übers Tor. Eigentlich hätte er in dieser Szene den Ball stoppen können (33.). In der 36. Minute fiel der verdienten Ausgleich. Einen Freistoß von der linken Seite brachte Lex in die Mitte, Belkahia kam mit dem Kopf an die Kugel, verlängerte sie aus neun Metern zum Anschlusstreffer ins rechte Eck. Mit 1:2 ging es auch in die Kabine.

    Die erste Möglichkeit hatten die Löwen im zweiten Durchgang. Bei einem 19-Meter-Schuss von Neudecker musste sich Florian Stritzel im Wiesbadener Tor strecken, konnte den Ball nuzr nach vorne abwehren, aber Carstens war zur Stelle klärte die Szene (48.). Stritzel war es auch der einen 24-Meter-Freistoß von Neudecker aus dem rechten Torwinkel fischte (49.). Die anschließende Ecke brachte Neudecker von rechts in den Strafraum, Deichmann verlängerte, auf Umwegen kam der Ball zu Salger, der köpfte zunächst Belkahia an, nahm dann den Abpraller direkt und knallte ihn kompromisslos zum 2:2 ins Netz (50.). Danach passierte wenig, Wehen Wiesbaden zog sich zurück, überließ nun vollends den Sechzger die Initiative. Erneut waren die Löwen in gder 68. Minute nicht mit der Entscheidung von Schiri Müller zufrieden. Carstens foulte lex, der alleine durch gwesen wäre, einen mewter vor dem Strafraum, sah dafür nur Gelb. Den 17-Meter-Freistoß führte Neudecker aus. Stritzel war bereits ins linke Eck unterwegs, aber abgefälscht von der Mauer schlug der Ball zum 3:2 ins rechte Eck ein (69.). Nach einem langen Ball hatte Lex nur noch Ahmet Gürleyen vor sich, blieb aber beim Versuch, ihn auszuspielen, im Rasen hängen (73.). Mit einem Dreifachwechsel zog SVWW-Trainer Markus Kauczinski nochmals alle seine Offensivoptionen, brachte drei frische Offensivkräfte (74.). Sofort nahm der Druck auf das 1860-Gehäuse zu. Gustaf Nilsson legte einen hohen Ball in der 87. Minute auf den Ex-Löwen Emanuel Taffertshofer ab, der zog vom rechten Strafraumeck flach Richtung langen Pfosten ab, zielte aber knapp vorbei. Auch die vier Minuten Nachspielzeit überstanden die Sechzger, feierten damit ihren dritten Sieg in Folge.


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 15.01.2022, 14 Uhr


    1860 München – SV Wehen Wiesbaden 3:2 (1:2)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 25 Willsch, 20 Deichmann, 14 Dressel, 11 Greilinger – 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag.

    WIE: 16 Stritzel (Tor) – 6 Fechner, 17 Carstens, 3 Gürleyen, 27 Rieble – 19 Jacobsen, 11 Kurt–9 Goppel, 24 Prokop,22 Thiel–28 Lankford.

    Ersatz: 31 Lyska (Tor) – 5 Taffertshofer, 8 Wurtz, 14 Brumme, 21 Hollerbach, 25 Kempe, 29 Nilsson, 33 Iredale.

    Wechsel: Staude für Willsch (29.), Moll für Neudecker (78.), Linsbichler für Lex (78.), Lang für Bär (90.+3) – Taffertshofer für Kurt (65.), Nilsson für Lankford (74.), Hollerbach für Thiele (74.), Brumme für Goppel (74.), Wurtz für Jacobsen (84.).

    Tore: 0:1 Carstens (11.), 0:2 Prokop (23.), 1:2 Belkahia (36.), 2:2 Salger (50.), 3:2 Neudecker (69.).

    Gelbe Karten: Neudecker, Staude, Linsbichler – Gürleyen, Carstens, Nilsson.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion

    Schiedsrichter: Eric Müller (Bremen); Assistenten: Yannick Erath (Bremen), Rene-Alexander (Wolfenbüttel).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6257.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tte-liga-zr-91237445.html


    https://www.abendzeitung-muenc…stand-3-2-2-halbzeit-203/


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2537.htm


    Nächstes Spiel:


    18.1.2022, 18 Uhr 30, Achtelfinale DFB Pokal, zu Hause gegen Karlsruher SC