Beiträge von Loewe

    Mit dem vierten Sieg im vierten Rückrundenspiel wurde es für die Löwen-U21 in der Bayernliga Süd zwar nichts, aber durch das 1:1 gegen den FC Ingolstadt II sind sie weiterhin in der Rückserie ungeschlagen. Die Führung der Schanzer durch Juan Ignacio Cabrera (8.) egalisierte Marco Mannhardt per verwandeltem Foulelfmeter zum Endstand (55.).


    Es begann alles andere als perfekt für die kleinen Löwen. Ein Rückpass zum Torwart landete genau in den Füßen des Gegners, Ishak Karaoglu passte von der rechten Grundlinie zurück an den Elfmeterpunkt, wo Juan Ignacio Cabrera unbedrängt zum 1:0 für die Gäste einschob (8.). Die Sechzger erholten sich aber schnell von dem Schock. In der 17. Minute passte Julian Bell von der linken Grundlinie auf den eingelaufenen Kevin Goden, der bedrängt aus neun Metern den Ball nicht aufs Tor brachte. Auf der anderen Seite versuchte es Karaoglu mit einem Abschluss von der Strafraumkante, Joey Brenner streckte sich, angelte den Ball aus dem rechten unteren Eck (20.). Zwei Minuten später die bis dahin größte Chance für die Sechzger. Nach einem Ballgewinn schalteten sie schnell um, Goden spielte in die Tiefe auf Philip Kuhn der halblinks seinem Gegenspieler davoneilte, aber anstatt selbst frei vorm keeper abzuschließen, passte er in die Mitte auf den mitgelaufenen Jeremie Zehetbauer, doch Simon Kampmann hatte aufgepasst, klärte die Hereingabe (22.). Nach der anschließenden Ecke kam Daniel Winkler zum Kopfball, Ludwig Zech im Tor der Schanzer parierte den Ball, stand dabei hinter der Linie, weswegen einige Sechzger Tor reklamierten, aber Schiedsrichter Benjamin Mignon ließ weiterspielen (23.). Noah Feil zielte in der 24. Minute aus 16 Metern Millimeter am linken Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite kam Egson Gashi am zweiten Pfosten nach einer Freistoßflanke von Michael Senger zum Kopfball, setzte die Kugel aber knapp über die Querlatte (29.). Beinahe hätten erneute Unstimmigkeiten in der Löwen-Hintermannschaft zum 0:2 geführt, aber Gashi schoss aus zwölf Metern freistehend rechts am Tor vorbei (39.).

    Nach Wiederanpfiff drängte die 1860-Reserve auf den Ausgleich und wurde in der 54. Minute mit einem Elfmeter belohnt. Marco Mannhardt hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, passte im Strafraum auf Goden, der von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Mignon zeigte sofort auf den Punkt (54.). Mannhardt lief an, täuschte den Keeper und setzte die Kugel platziert zum 1:1 ins rechte untere Eck (55.). In der 60. Minute konnte Winkler gerade noch gegen Gashi schlimmeres verhindern, indem er einen Schuss aus zehn Metern mit einer Grätsche blockte. Die Löwen hatten immer wieder Chancen, nur fehlte die letzte Konsequenz oder Präzision vorm Tor. So in der 66. Minute, als Mannhardt und Zehetbauer eine Hereingabe von Goden verpassten. Oder drei Minuten später. Nach einer gelungenen Kombination über links zwischen Bell und Zehetbauer kam dessen Flanke von der Grundlinie viel zu nahe auf den Torhüter, so dass der eingelaufene Goden keine Chance hatte, den Ball zu erreichen (69.). Ab der 77. Minute waren die Löwen nur noch zu Zehnt. Winkler kam am gegnerischen Strafraum zu spät, grätschte mit der Sohle voraus Mario Götzendorfer um und sah die Rote Karte. Trotz Unterzahl hatten die Amas die besseren Möglichkeiten. Mannhardt steckte in der 80. Minute auf Goden durch, der zog sofort aus der Drehung halbrechts aus zehn Metern ab, sein Schuss klatschte aber nur krachend gegen den Pfosten. Fünf Minuten später wurde der eingewechselte Marko Zivanovic im Strafraum umgerissen, kam aber im Fallen noch zum Schuss, weswegen der Unparteiische keinen Elfmeter gab (85.). So blieb es bei der für Ingolstadt glücklichen Punkteteilung.

    „Gleich zu Anfang machen wir einen Riesenbock“, ärgerte sich U21-Coach Frank Schmöller, „als wir den Ball unkontrolliert nach hinten spielen. Aber die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt, sich die klareren Chancen herausgespielt – auch in Unterzahl.“ Ingolstadt sei lediglich nach Flanken und Standards „ansatzweise“ gefährlich geworden. Deswegen habe er großen Respekt vor seinen Jungs, „dass sie auch mit einem Mann weniger alles rausgehauen haben. Heute hätten es drei Punkte sein können, aber wir nehmen auch den einen gerne mit, weil wir dadurch im November ungeschlagen geblieben sind. Genau das hatten wir uns vorgenommen.“ Jetzt freuen sich alle auf die Weihnachtsfeier und den anschließenden Urlaub. „Ich wünsche allen Löwenfreunden und Sponsoren sowie den Mitarbeitern geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr“, verabschiedete sich auch der 56-jährige Coach offiziell in die Winterpause.


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 26.11.2022, 16 Uhr


    TSV 1860 München II – FC Ingolstadt 04 II 1:1 (0:1)


    1860: Brenner (Tor) – Kreuzpaintner, Winkler, Judge, Gresler – Bell (81., Brönauer), Mannhardt, Feil,– Zehetbauer (78., Leibelt), Goden, Kuhn (46. Zivanovic).

    Tore: 0:1 Cabrera (8.), 1:1 Mannhardt (55., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Judge, Kreupaintner – Götzendörfer, Karaogul.

    Rote Karte: Winkler (77.).

    Zuschauer: 180 Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Benjamin Mignon (Weidenberg); Assistenten: Philipp Stuiber (Eilsbrunn), Simon Ettl (Oberhinkofen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6945.htm

    Der DFB hat die Spieltage 22 bis 29 der 3. Liga zeitgenau festgesetzt. Demnach spielen die Löwen in dieser Periode viermal an einem Samstagnachmittag, zweimal am Sonntagnachmittag, einmal Freitagabend und einmal an einem Dienstagabend.


    Hier die genauen Termine:


    Samstag, 11. Februar 2023, 14 Uhr, SV Meppen - TSV 1860 München

    Sonntag, 19. Februar 2023, 13 Uhr, TSV 1860 München - SC Verl

    Freitag, 24. Februar 2023, 18.60 Uhr, Hallescher FC - TSV 1860 München

    Samstag, 4. März 2023, 14 Uhr, TSV 1860 München - Viktoria Köln

    Samstag, 11. März 2023, 14 Uhr, MSV Duisburg - TSV 1860 München

    Dienstag, 14. März 2023, 18.60 Uhr, TSV 1860 München - SV Elversberg

    Samstag, 18. März 2023, 14 Uhr, Erzgebirge Aue - TSV 1860 München

    Sonntag, 26. März 2023, 13 Uhr, TSV 1860 München - Borussia Dortmund II

    --> Die restlichen Termine der Saison 2022/23 werden voraussichtlich Anfang März festgesetzt.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6942.htm

    Zum letzten Spiel des Jahres empfängt die Löwen-U21 in der Bayernliga Süd den FC Ingolstadt II. Gespielt wird diesmal nicht im Ausweichstadion in Gilching, sondern auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes an der Grünwalder Straße 114. Anpfiff der Partie ist am Samstag, 26. November um 16 Uhr.


    Es ist bereits das vierte Rückrundenspiel. Alle drei zuvor konnten die kleinen Löwen gewinnen. „Wir sind im Flow“, sagt Trainer Frank Schmöller. „Diesen Lauf wollen wir natürlich fortsetzen, alles raushauen und nochmals alle Kräfte mobilisieren.“ Dabei grinst der 56-Jährige, weil er weiß, dass er mit dieser Aussage tief in der Kiste der Trainer-Plattitüden kramt.

    Schmöller erwartet eine Partie auf hohem Niveau von zwei technisch gut ausgebildeten Mannschaften auf Kunstrasen. „Es wird ein anspruchvolles Spiel für alle Beteiligten. Letztlich wird die Mannschaft als Sieger vom Platz gehen, die weniger Fehler macht“, ist sich der Ex-Profi sicher.

    Durch die Serie zuletzt hat sich sein Team viel Selbstvertrauen erarbeitet. „Wir wollten den November vergolden, dafür müssen wir aber einiges tun. In der Bayernliga wird einem nichts geschenkt!“ Schon gar nicht gegen die kleinen Schanzer, die im Prestigeduell natürlich ebenfalls punkten und damit zumindest Anschluss an den zweitplatzierten TSV Landsberg halten wollen. Derzeit stehen sie einen Punkt hinter dem Mölders-Klub auf Rang drei.

    „Ingolstadt hat eine gute Mannschaft. Die stehen nicht zu Unrecht da oben“, findet Schmöller, auch wenn das Team zuletzt auswärts schwächer als zu Hause agierte. Der U21-Trainer fordert von seinen Jungs Kampf und Leidenschaft. „Dazu brauchen wir Glück, wenn wir das Spiel auf unsere Seite ziehen wollen. Beide Mannschaften begegnen sich auf Augenhöhe.“ Das Hinspiel in Ingolstadt endete 2:2.

    Definitiv ausfallen werden gegen die Schanzer Fabian Rother, Damjan Dordan und Maxi Rothdauscher. Wenig Hoffnung auf einen Einsatz hat Schmöller bei seinem Kapitän Valentin Sponer, der einen Schlag auf die Hüfte abbekommen hat und über diffuse Schmerzen klagt. Da Profi-Keeper Julius Schmid sich im Urlaub befindet, wird erneut Joey Brenner das Tor hüten. „Auf der Position haben wir die wenigsten Probleme“, schenkt er dem 26-Jährigen sein Vertrauen. Nach seiner Einwechslung gegen Erlbach hat er bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. Den Bank-Platz wird ein Keeper aus der A-Jugend einnehmen.

    Danach geht es für die U21 zur Weihnachtsfeier in den Hirschgarten. Sicher wäre ein Erfolg für die Stimmung förderlich.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6941.htm

    Die Löwen unterlagen im Finale des Wörthersee-Cups dem Gastgeber Austria Klagenfurt mit 1:2. Das Ergebnis stand bereits nach der 1. Halbzeit fest. AndyIrving (5.) und Jonas Arweiler hatten für die Kärntner getroffen (23.), Leandro Morgalla gelang der Anschlusstreffer (37.). Die Sechzger versuchten im zweiten Durchgang alles, brachten aber den Ball nicht im gegnerischen Tor unter.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste beim Wörthersee-Cup verletzungsbedingt auf Semi Belkahia (Knieverletzung), Milos Cocic (Aufbautraining nach Mittelfuß-OP) und Michael Glück (Nasen-OP) verzichten. Yannick Deichmann und Christopher Lannert fehlten aufgrund ihrer im Halbfinale zugezogenen Verletzungen. Stefan Lex und Marius Willsch hatten die Reise in die Hauptstadt des Bundeslands Kärnten erst gar nicht mitgemacht, wurden geschont, Nathan Wicht und Devin Sür spielten in der U19-Bundesliga-Mannschaft.


    Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>


    Spielbericht: Bereits in der 5. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Von rechts kam der Ball von Christopher Wernitznig zu Andy Irving an der Strafraumkante, der ließ Leandro Morgalla stehen und traf anschließend aus 13 Metern zum 1:0 ins linke Eck. Nach einer Ecke von links durch Phillipp Steinhart kam Niklas Lang am ersten Pfosten an den Ball, köpfte aber deutlich neben das Tor (9.). Tom Kretzschmar musste sich in der 20. Minute Wernitznig entgegen werfen, um einen Steilpass vor dem Österreicher abzufangen. Ansonsten machten die Klagenfurter einen wesentlich frischeren Eindruck als die Sechzger. Drei Minuten später erhöhte Jonas Ahrweiler auf 2:0. Simon Straudi hatte von rechts geflankt, der Stümer stand vollkommen frei am zweiten Pfosten, traf per Scherenschlag ins kurze Eck (23.). Erstmals eingreifen musste Austria-Keeper Phillip Menzel nach einer hohen Hereingabe von links durch Steinhart im Luftduell mit Fynn Lakenmacher im Fünfmeterraum (29.). Die Löwen wurden nun, lautstark angefeuert von Trainer Michael Köllner, zum Ende der 1. Halbzeit aktiver. Doch nach einem Pass in die Tiefe von Arweiler lief Solomon Bonnah über rechts auf und davon, kam im Strafraum zum Abschluss, setzte die Kugel aber am langen Eck vorbei (32.). Erneut war es Lang, der nach einem Eckball von rechts durch Daniel Wein zum Kopfball ansetzte, aber den Ball nicht drücken konnte (34.). Kurz danach dribbelte Joseph Boyamba über links in den Strafraum, ein Klagenfurter spitzelte ihm den Ball vom Fuß, der danach durch den Fünfmeterraum kullerte, jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei im Tor-Aus landete (35.). In der 37. Minute war es passiert. Florian Rieder hatte per Kopf den Ball nach einer Flanke von links genau vor die Füße von Morgalla geklärt, der wuchtete halbrechts aus acht Metern die Kugel ins kurze Kreuzeck zum 1:2. Langsam entwickelt sich der 18-jährige Verteidiger zum Torjäger, nachdem er schon tags zuvor das 3:3 gegen Hertha erzielt hatte! Ein Schuss von Steinhart vom linken Torraumeck konnte Menzel gerade noch mit einem tollen Reflex über die Querlatte lenken (39.). Das 2:2 wollte aber trotz aller Bemühungen vor der Pause nicht mehr gelingen.

    Erneut wechselten die Löwen bis auf Morgalla und Lang komplett durch. Beinahe hätte Morgalla seinen zweiten Treffer an diesem Nachmittag folgen lassen. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß kam er am Elfmeterpunkt zum Abschluss, setzte die Kugel aber übers Tor (50.). in der 56. Minute kam Irving gegen Jesper Verlaat von der rechten Grundlinie zum Flanken, Arweiler im Zentrum kam frei an den Ball, konnte die Hereingabe aber nicht sauber verarbeiten, so dass nur ein Roller aufs 1860-Tor zustande kam. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß, den Martin Kobylanski auf den gestarteten Marcel Bär gelupft hat, kam Menzel aus einem Kasten, klärte die Szene (64.). Der eingewechselte Michael Blauensteiner setzte sich in der 66. Minute auf der rechten Seite durch, seine Flanke kam genau auf den Kopf von Arweiler, der aber unbedrängt aus sechs Metern deutlich übers 1860-Tor köpfte. Eine Unsicherheit von Menzel, der eine Hereingabe nicht festhalten konnte, hätte beinahe Albion Vrenezi ausgenutzt, doch ein Verteidiger brachte noch den Fuß dazwischen (71.). In der 76. Minute tauchte Sinan Karweina frei vor Hiller auf, aber der Löwen-Keeper lenkte den Linksschuss aufs rechte untere Eck um den Pfosten. Nach einer Balleroberung von Marius Wörl und schnellem Umschaltspiel verdribbelte sich Vrenezi im Austria-Strafraum (79.). Die Löwen initiierten Angriff auf Angriff, aber oft fehlte die Präzision auf dem durch das vierte Spiel in zwei Tagen sehr aufgeweichten und unebenen Platz. Bär setzte einen Schuss aus der Drehung von der Strafraumkante knapp neben den rechten Pfosten (81.). Einen 24-Meter-Freistoß setzte Erik Tallig knapp übers linke Kreuzeck (85.). So tickte die Uhr gnadenlos nach unten. Ein 23-Meter-Freistoß von Kobylanski landete in der Mauer (88.). In der 3. Minute der Nachspielzeit hatte Verlaat nochmals den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an Keeper Menzel. Kurz danach war Schluss. Damit bleibt der Wörthersee-Cup in Klagenfurt!

    „Es war ein sehr intensives Spiel. Für ein Freundschaftsspiel ist es ganz schön zur Sache gegangen“, fand Löwen-Trainer Michael Köllner. Mit der ersten halben Stunde der 1. Halbzeit war der 52-Jährige nicht zufrieden, mit den 15 Minuten vor der Pause und dem zweiten Durchgang schon. „Schade, dass wir in der 2. Halbzeit uns nicht mit einem Tor belohnt haben. Dann hätten wir gute Chancen gehabt, dieses Turnier zu gewinnen“, so Köllner. Sein Fazit aus den beiden Spielen gegen Hertha BSC und Klagenfurt fiel trotzdem positiv aus. „Darauf lässt sich sicher aufbauen!“


    STENOGRAMM, Finale Wörthersee-Cup, 20.11.2022, 16 Uhr


    SK Austria Klagenfurt – TSV 1860 München 2:1 (2:1)


    SKA: 13 Menzel (Tor) – 17 Straudi, 31 Mahrer, 37 Wimmer, 33 Schumacher – 4 Djoric – 2 Bonnah, 24 Wernitznig, 19 Irving, 23 Rieder – 39 Arweiler.

    Ersatz: 29 Shaoziyang (Tor) – 5 Blauensteiner, 8 Gkezos, 9 Karweina, 11 Soto, 12 Francis, 25 Kujrakovic, 28 Metu, 34 Robatsch.

    1860, 1. Halbzeit: 40 Kretzschmar (Tor) – 39 Morgalla, 3 Lang, 5 Moll, 36 Steinhart – 17 Wein – 33 Boyamba, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 18 Knöferl,– 19 Lakenmacher.

    1860, 2. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 3 Lang, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder –9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 38 Wörl, 8 Tallig – 15 Bär.

    Wechsel: Blauensteiner für Wernitznig (46.), Karweina für Bonnah (46.), Gkezos für Rieder (65.), Soto für Djoric (65.), Robatsch für Blauensteiner (68.), Francis für Straudi (85.), Pejic für Irving (85.).

    Tore: 1:0 Irving (5.), 2:0 Arweiler (23.), 1:2 Morgalla (37.)

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 1.500 in der 28 Black Arena Klagenfurt.

    Schiedsrichter: Philip Gadler; Assistenten: Jürgen Hartenberger, Edin Avdic (SVE Kärnten).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6933.htm


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    Die kleinen Löwen bleiben auch im dritten Rückrundenspiel in der Bayernliga Süd ohne Punktverlust. Beim 2:0-Erfolg beim FC Ismaning trafen Noah Feil (30.) und Kevin Goden (72.). Damit rückte das Schmöller-Team auf Rang acht in der Tabelle.


    In der 7. Minute initiierten die kleinen Löwen einen Angriff über die linke Seite, aus spitzem Winkel kam Philip Kuhn zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz. Vier Minuten später war es erneut Kuhn, der halblinks nach einem zu kurz abgewehrten Ball im Strafraum zum Abschluss kam, diesmal scheiterte er aber mit seinem Zwölf-Meter-Schuss an Torhüter Lorenz Becherer (14.). Die Löwen-Führung fiel in der 30. Minute. Ein Abschlag von Keeper Becherer wurde abgefangen, Kuhn setzte sich am linken Flügel durch, passte in den Rückraum auf Noah Feil, der seinen Gegenspieler ausspielte und aus zwölf Metern mit links zur Führung traf. Nur einmal hatte di9e 1860-Reserve Glück, als FCI-Torjäger Daniel Gaedke mit einem Schuss nur die Latte traf (40.).

    In der 2. Halbzeit änderte sich wenig am Gesamtbild. Ismaning fand keine Lücke in der gut gestaffelten Defensive der Sechziger. Gleichzeitig waren die kleinen Löwen bei Kontern immer wieder gefährlich. So fiel in der 72. Minute auch das 2:0. Jeremie Zehetbauer hatte aus der eigenen Hälfte Kevin Goden auf die Reise geschickt, der lief alleine auf Becherer zu und ließ dem Ismaninger Keeper keine Chance. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Ende, womit die 1860-Reserve im dritten Rückrundenspiel den dritten Sieg einfuhr.

    Überhaupt nichts auszusetzen hatte Trainer Frank Schmöller. Im Gegenteil: „Ich bin sehr zufrieden. Heute haben wir unser Spiel seriös über 90 Minuten durchgezogen, auch nach der 2:0-Führung die Spielkontrolle nicht verloren. Richtig große Chancen hatte Ismaning in der Schlussphase keine mehr.“ Seine Jungs hätten sich in jeden Ball geschmissen. „Unterm Strich ist der Sieg verdient.“

    Der 56-Jährige ist selbst erstaunt, „wie die Mannschaft nach dem mauen Oktober das perfekt umsetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das ist reif und abgezockt, da gibt es nichts auszusetzen.“ Die Jungs hätten einen gewaltigen Schritt nach vorne getan. „Ich hoffe, dass uns das auch am letzten Spieltag 2022 gelingt.“ Dann kommt am Samstag, 26. November um 16 Uhr der Tabellendritte FC Ingolstadt II an das Trainingsgelände in der Grünwalder Straße 114.


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 19.11.2022, 14 Uhr


    FC Ismaning – TSV 1860 München II 0:2 (0:1)


    1860: Schmid (Tor) – Sponer (90.+2, Leibelt), Winkler, Judge, Gresler – Bell (90.+3, Neziri), Mannhardt, Feil, Kuhn (88., Beutel) – Goden (90.+3, Zivanovic), Zehetbauer (82., Brönauer).

    Tore: 0:1 Feil (30.), 0:2 Goden (72.)

    Gelbe Karten: Roth – Kuhn, Sponer, Goden, Leibelt.

    Zuschauer: 222 im Prof. Erich Greipl Stadion Ismaning.

    Schiedsrichter: Stefan Dorfner (Straubing); Assistenten: Johannes Roth (Rain), Tim Grunert (Grafentraubach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6931.htm


    Nächste Spiele:


    Die Löwen stehen nach einem 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen über Hertha BSC im Finale des Wörthersee-Cups. Dort treffen sie auf Austria Klagenfurt. Dabei war es Leandro Morgalla, der in der 3. Minute der Nachspielzeit die Sechzger durch seinen Treffer zum 3:3 erst ins Elfmeterschießen brachte, wo sie sich mit 4:3 gegen den Bundesligisten durchsetzten.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste beim Wörthersee-Cup verletzungsbedingt auf Semi Belkahia (Knieverletzung), Milos Cocic (Aufbautraining nach Mittelfuß-OP) und Michael Glück (Nasen-OP) verzichten. Stefan Lex und marius Willsch hatten die Reise in die Hauptstadt des Bundeslands Kärnten erst gar nicht mitgemacht, wurden geschont, Nathan Wicht und Devin Sür spielten in der U19-Bundesliga-Mannschaft.


    Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>


    Spielbericht: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Nach Zuspiel von Marcel Bär setzte Martin Kobylanski die Kugel aus halbrechter Position aus 14 Metern am langen Eck vorbei (5.). Drei Minuten später war es erneut Kobylanski aus ähnlicher Position, diesmal war es Keeper Philip Sprint, der den Schuss aufs lange Eck entschärfte (8.). Eine Minute später kam Kobylanski vollkommen freistehend am Fünfmeterraum nach einer Linksflanke von Fabian Greilinger einen Tick zu spät, um die Hereingabe zu verwerten (10.). In der 20. Minute die hochverdiente Führung für die Löwen. Albion Vrenezi hatte auf rechts raus zu Kobylanski gepasst, lief dann in der Mitte ein. Kobylanski legte den Ball quer auf Vrenezi, der ihn am Elfmeterpunkt mitnahm und am Fünfmeterraum zum 1:0 ins linke Eck einschob (20.). In der 25. Minute lief Chidera Ejuke halblinks auf Marco Hiller zu, brachte die Kugel aber nicht am 1860-Keeper vorbei (25.). Die Hertha versuchte in dieser Phase, Druck aufs Löwen-Tor zu erzeugen, kam zu einigen Eckbällen, aber die Defensive des Drittligisten stand. Eine unglückliche Szene führte dann doch vor der Pause zum Ausgleich. Ein Zuspiel in die Spitze von Nader El-Jindaoui landete in den Hacken von Ejuke, von dort sprang der Ball Wilfried Kanga vor die Füße, der freie Schussbahn hatte und Hiller aus 13 Metern zum 1:1 überwand (42.). Das war auch der Halbzeitstand.

    Zur 2. Halbzeit brachte Michael Köllner ein komplett neues Team. Es dauerte keine zehn Minuten, da lag die Kugel im Löwen-Tor. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam der Ball zurück zu Dodi Lukebakio, der tanzte Meris Skenderovic rechts im Strafraum aus, passte scharf in den Fünfmeterraum, wo Quirin Moll die Kugel an den Fuß sprang von dort zum 2:1 den Weg ins 1860-Tor fand (54.). Ein 25-Meter-Freistoß von Lukebakio holte Tom Kreztzschmar aus dem rechten unteren eck, den Nachschuss setzte Ivan Sunjic ans Außennetz (67.). Überraschend der Ausgleich. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld brachte Steinhart mit links an den Fünfmeterraum, Lang kam nicht zum Kopfball, doch Torhüter Sprint war irritiert, klatschte den Ball vor die Füße von Fynn Lakenmacher, der per Drehschuss aus sechs Metern zum 2:2 vollendete (72.). Ein abgefälschte 20-Meter-Schuss von Marco Richter bekam Kretzschmar gerade noch vor der Torlinie zu fassen (85.). Eine Minute später war es dann doch passiert. Lukebakio bekam einen langen Ball auf der rechten Seite, zog nach innen an Steinhart vorbei und schlenzte mit links aus 15 Metern den Ball in den oberen linken Winkel zum 3:2 (86.). In der Nachspielzeit schickte Leandro Morgalla Lakenmacher auf die Reise, doch Sprint warf sich in den Ball , verhinderte den erneuten Ausgleich (90.+1). Der fiel zwei Minuten späte mit der letzten Spielaktion. Ein Flanke von links durch Steinhart wurde vor die Füssen von Morgalla geklärt, der kam rechts am Strafraumeck zum Abschluss, sein Schuss rutschte unter Sprint hindurch zum 3:3 ins Netz (90.+3).

    So kam es direkt nach Abpfiff zum Elfmeterschießen um den Finaleinzug. Jedes Team durfte drei Schützen nominieren. Für die Löwen begann Joseph Boyamba, scheiterte mit seinem unplatzierten Schuss an Sprint. Den Elfmeter von Jean-Paul Boetius lenkte Kretzschmar anschließend an den Pfosten. Souverän brachte Steinhart die Sechzger erstmals in Führung. Jonjoe Kenny war der nächste Schütze, verwandelte sicher zum 1:1. Auch Daniel Wein blieb cool, brachte die Löwen in Führung. Nun musste Lukebakio treffen, was dieser auch tat. Also ging auch das Elfmeterschießen in die Verlängerung. Meris Skenderovic traf zum 3:2. Sunjic glich zum 3:3 aus. Lakenmacher brachte die Sechzger wieder in Führung, ehe Joel Miguel Da Silva Kiala den Ball an die Unterkante der Latte hämmerte, von wo er nach vorne raussprang. Somit gewannen die Löwen das Elfmeterschießen mit 4:3 und stehen im Finale morgen um 16 Uhr gegen Austria Klagenfurt, das sein Halbfinale mit 2:1 gegen den Grazer AK gewonnen hatte.


    STENOGRAMM, Halbfinale Wörthersee-Cup, 19.11.2022, 16 Uhr


    TSV 1860 München – Hertha BSC 7:6 n.E. (3:3, 1:1)


    1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder – 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 38 Wörl, 8 Tallig – 15 Bär.

    1860, 2. Halbzeit: 40 Kretzschmar (Tor) – 20 Deichmann (72., Morgalla), 3 Lang, 5 Moll, 36 Steinhart – 17 Wein – 14 Skenderovic, 18 Knöferl, 13 Freitag, 33 Boyamba, – 19 Lakenmacher.

    BSC, 1. Halbzeit: 45 Sprint (Tor) – 52 Ziemer, 5 Uremovic, 29 Tousart, 17 Mittelstädt – 6 Darida, 8 Serdar – 37 El-Jindaoui, 27 Prince Boateng, 40 Ejuke – 18 Kanga.

    BSC, 2. Halbzeit: 45 Sprint (Tor) – 3 Rogel, 10 Boetius, 14 Lukebakio, 16 Kenny, 23 Richter, 30 Lee, 34 Sunjic, 36 Zeefuik, 39 Scherhant, 54 Da Silva Kiala.

    Nicht eingesetzt: 43 Cuk (Tor)

    Tore: 1:0 Vrenezi (20.), 1:1 Kanga (42.), 1:2 Moll (54., Eigentor), 2:2 Lakenmacher (72.), 2:3 (86.), 3:3 Morgalla (90.+3).

    Elfmeterschießen: 0:0 Boyamba, 0:0 Boetius, 1:0 Steinhart, 1:1 Kenny, 2:1 Wein, 2:2 Lukebakio, 3:2 Skenderovic, 3:3 Lukebakio, 4:3 Lakenmacher, 4:3 Da Silva Kiala.

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 500 im Wörthersee-Stadion

    Schiedsrichter: Philip Gadler; Assistenten: Jürgen Hartenberger, Edin Avdic (Kärten).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6930.htm


    Bildergalerie:


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    Die Löwen-U21 reist am Samstag, 19. November 2022, zum S-Bahn-Derby beim FC Ismaning. Anpfiff im Prof. Erich Greipl Stadion (Leuchtenbergstr. 25, 85737 Ismaning) ist um 14 Uhr.


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    Für 1860-Coach Frank Schmöller ist es eine kurze Reise in die Vergangenheit. Der 56-Jährige war von Juli 2009 bis Januar 2013 Trainer des Klubs nordöstlich von München, feierte in der damals noch eingleisigen Bayernliga die Meisterschaft und wurde einmal Vize-Meister.

    Zugleich ist die Partie für den 1860-Coach auch ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Spieler Mijo Stijepic, der mittlerweile den FCI trainiert. „Ich freue mich darauf. Mijo hat in der Meistersaison zusammen mit Florian Niederlechner unser Sturmduo gebildet.“

    Leicht wird die Aufgabe in Ismaning für die Löwen-Reserve sicher nicht, obwohl die U21 mit zwei Siegen in die Rückrunde gestartet ist. „Das ist ein Duell auf Augenhöhe“, sagt Schmöller und verweist auf die Tabelle. Sein Team liegt dort mit 30 Punkten auf Rang zehn, Ismaning mit 27 Zählern direkt dahinter. „Nach schwerer Durststrecke hat der FCI wieder in die Spur gefunden. Dazu werden sie sich für die 1:2-Niederlage im Hinspiel revanchieren wollen. Ich denke, in dem Spiel werden Kleinigkeiten entscheidend sein.“

    Die Gastgeber sind seit vier Spielen ungeschlagen, hatten nach zuvor vier Niederlagen in Folge mit einem 2:1-Erfolg beim TSV Landsberg mit Ex-1860-Torjäger Sascha Mölders die Wende eingeleitet. „Das ist eine gut aufgestellte Truppe“, sagt Schmöller über den Kontrahenten. „Trotzdem wollen wir was mitnehmen. Dafür werden wir alles tun!“

    Nach den beiden 3:2-Erfolgen beim SV Kirchanschöring und zu Hause gegen den SV Erlbach können die kleinen Löwen „mit Selbstvertrauen und optimistisch nach Ismaning fahren“, findet Schmöller. „Schön wäre aber, wenn wir mal weniger als zwei Gegentore bekommen.“

    Doch damit kann der Ex-Profi gut leben, wenn sein Team ein Tor mehr schießt als der Gegner. „Wir haben eine Entwicklung durchgemacht und gelernt, uns nach vorne durchzusetzen und die Chancen zu nutzen.“ Zumindest teilweise! Der zwischenzeitliche Einbruch im Oktober passt zwar nicht ganz ins Bild und ist für Schmöller nach wie vor nicht erklärbar. „Aber entscheidend ist, dass du aus der Schwächephase wieder rauskommst. Genau da müssen wir weiter ansetzen.“

    Fehlen wird nicht nur in Ismaning Maximilian Rothdauscher. Gegen Erlbach hatte sich der Torhüter die Schulter ausgekugelt und die Bänder überdehnt. Drei bis vier Monate Pause sind prognostiziert. Auch Innenverteidiger Fabian Rother fällt am Samstag definitiv aus. Seine Bänderverletzung macht einen Einsatz noch nicht möglich. Besser sieht es bei Marco Mannhardt aus. Trotz Mittelfußprellung konnte er am Mittwoch und Donnerstag mit der Mannschaft mitttrainieren. Schmöller: „Es sieht gut aus, dass er spielen kann.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6927.htm

    Die Winterpause der Saison 2022/23 ist ein Novum für den TSV 1860 München und die anderen Teams im deutschen Profifußball. Der Spielbetrieb für 2022 ist bereits abgeschlossen, der erste Spieltag im Kalenderjahr 2023 findet am 14. Januar statt. Doch wie überbrücken die Löwen diese Zeit?


    Wir haben hier den Winterfahrplan für Euch, den wir regelmäßig aktuell ergänzen.

    Samstag, 19. November 2022, 16 Uhr, TSV 1860 München – Hertha BSC Berlin, Wörthersee-Cup Klagenfurt, Halbfinale.

    Sonntag, 20. November 2022, 14 oder 16 Uhr, TSV 1860 München - Klagenfurt od. Graz, Wörthersee-Cup Klagenfurt, Spiel um Platz 3 oder Finale.

    Montag, 21. November 2022, 11 Uhr, letztes Training der Profi-Mannschaft vor dem Urlaub.

    Samstag, 3. Dezember 2022, Start individuelles Heimtraining der Profi-Mannschaft.

    Sonntag, 11. Dezember 2022, Besuche der Profi-Mannschaft bei Weihnachtsfeiern der Fanclubs.

    Montag, 12. Dezember 2022, 11 Uhr, Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße 114.

    Freitag, 16. Dezember 2022, 14 Uhr, TSV 1860 München - 1. FC Nürnberg, Trainingsgelände TSV 1860.

    Samstag, 17. Dezember 2022, 15 Uhr, TSG Hoffenheim - TSV 1860 München, Dietmer-Hopp-Stadion.

    Dienstag, 20. Dezember 2022, 13.30 Uhr, TSV 1860 München - SpVgg Bayreuth, Trainingsgelände TSV 1860.

    Freitag, 23. Dezember 2022 – Montag, 26. Dezember 2022, Weihnachtspause.

    Dienstag, 27. Dezember 2022, Trainingsauftakt nach Weihnachten mit Leistungstests.

    Dienstag, 3. Januar 2023, Abflug ins Trainingslager nach Belek / Türkei.

    Dienstag, 10. Januar 2023, Rückkehr aus dem Trainingslager.

    Mittwoch, 11. Januar 2023, 11 Uhr, Beginn der Vorbereitung auf das Spiel bei Waldhof Mannheim.


    Liebe Löwen-Fans, bitte beachtet, dass sich Termine, insbesondere Uhrzeiten in der Vorbereitung noch ändern können.

    Alle Informationen zum Trainingslager findet ihr hier: Löwen fliegen nach Belek.

    Wir planen alle Testspiele im Livestream zu übertragen, genauere Informationen veröffentlichen wir kurz vor den jeweiligen Partien.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6871.htm

    Die Löwen verpassten beim 1:1 gegen Rot-Weiss Essen vor der Winterpause den Sprung auf Relegationsplatz drei. Dabei führten sie bis zur Nachspielzeit durch das Elfmetertor von Albion Vrenezi (76.). Doch Felix Bastian besorgte für die Gäste den späten Ausgleich.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Essen verletzungsbedingt auf Milos Cocic (Aufbautraining nach Mittelfuß-OP) und Michael Glück (Nasen-OP) verzichten, Quirin Moll fehlte krankheitsbedingt. Nicht im 20er Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Niklas Lang, Martin Kobylanski, Lorenz Knöferl, Devin Sür, Nathan Wicht und Joseph Boyamba. Im Vergleich zum Auswärtsspiel beim SC Freiburg II (0:2) gab es drei Änderungen in der Startelf: Christopher Lannert begann wieder für Marius Willsch, Marius Wörl für Erik Tallig und Albion Vrenezi für Jo Boyamba.

    Spielverlauf: Es entwickelte sich von Anpfiff weg das erwartet stimmungsvolle Kampfspiel. Es dauerte bis in die 5. Minute, ehe die Löwen erstmals gefährlich wurden. Ein Seitfallzieher von Albion Vrenezi aus 18 Metern wurde abgefälscht, ging rechts am Tor vorbei. Kurz danach kam Marius Wörl in zentraler Position an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss landete knapp überm rechten Kreuzeck (6.). Ansonsten ging es wild hin und her ohne lange Ballstafetten, dafür mit einigen Verletzungsunterbrechungen. Bereits in der 14. Minute kam Leandro Morgalla für Semi Belkahia, der sich bei einer Grätsche an der Seitenlinie gegen Ron Berlinski am linken Knie verletzt hatte. Keine 30 Sekunden nach seiner Einwechslung lag auch der Youngster nach einem Kopfballduell am Boden, musste behandelt werden (15.). Zum Glück ging es für ihn weiter. Nach einer Hereingabe von rechts durch Christopher Lannert versuchte es Fynn Lakenmacher von der Sechzehnerkante mit einem Drehschuss, der aber weit am Tor vorbei ging (17.). Wenig später war es Vrenezi mit einem 18-Meter-Schuss, der aber erneut entscheidend abgefälscht wurde (18.). In der 22. Minute die Riesenchance für die Löwen zur Führung. Lakenmacher hatte von der rechten Grundlinie ans vordere Fünfmetereck geflankt, der eingelaufene Wörl kam an die Kugel, setzte sie aber am langen Pfosten vorbei. Einen Freistoß drei Meter vorm linken Strafraumeck durch Niklas Tarnat klatschte an den linken Außenpfosten des 1860-Tores (37.). Es war die erste gefährlich Aktion der Gäste! Kurz vorm Pausenpfiff folgte die nächste. RWE hatte sich über die rechte Seite durchkombiniert, Björn Rother kam halbrechts aus zwölf Metern zum Schuss, aber Phillipp Steinhart grätschte dazwischen, fälschte den Ball übers eigene Tor (45.+4). Kurz danach schickte Schiedsrichter Patrick Alt die Teams in die Kabine.

    Bereits 30 Sekunden nach Wiederanpfiff kam Lakenmacher am zweiten Pfosten nach Lannert-Flanke von rechts zum Kopfball, brachte aber keinen Druck auf das Spielgerät, so dass Keeper Gerhard Golz keine Mühe damit hatte (46.). Auf der anderen Seite flankte Oguzhan Kefkir von links in die Mitte, der aufgerückte Felix Bastians kam vor der Innenverteidigung an den Ball, drückte ihn mit dem Kopf in Richtung Tor, aber knapp am rechten Pfosten vorbei (55.). Nach einem Eckball von links durch Vrenezi verlängerte Yannick Deichmann die Kugel mit dem Kopf, Jesper Verlaat kam zwar zum Abschluss, hatte aber zu viel Rücklage bei seinem Drehschuss, so dass der Ball nur Richtung Tor kullerte (61.). Ein 25-Meter-Schuss von Lannert aus dem Zentrum landete nur knapp neben dem linken Pfosten (74.). Ein hohes Zuspiel verlängert Marcel Bär auf Stefan Lex im Strafraum, Rother versuchte zu klären, lief dem Löwen-Kapitän in die Hacken, der fiel. Sofort zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt (75.). Vrenezi lief an, wuchtete den Ball unhaltbar für Golz ins linke obere Eck zur Führung (76.). In der 82. Minute klärte Heber eine Hereingabe von rechts gerade noch vor Bär zur Ecke. Nach einer Vrenezi-Flanke von rechts setzte Bär zum Fallrückzieher an, verpasste aber die Kugel, diese fiel Verlaat hinter ihm vor die Füße, doch der war zu überrascht, brachte sie nicht unter Kontrolle (83.). Kurz danach gab es einen Meter vor der Strafraumgrenze Freistoß für Essen, nachdem Verlaat Berlinski gerempelt hatte. Der Schuss von Kevin Holzweiler ging aber über den Querbalken (85.). Eine Hereingabe von rechts durch Deichmann konnte Golz per Hechtsprung gerade noch entschärfen (87.). Im Gegenzug scheiterte Lawrence Ennali aus spitzem Winkel an Marco Hiller (88.). in der 1. Minute der Nachspielzeit kam RWE zum glücklichen Ausgleich. Tarnat hatte einen Freistoß aus dem zentralen Halbfeld in den Strafraum gehoben, der eingelaufene Bastians war als erster am Ball, traf per Kopf zum 1:1 (90.+1). Damit verpassten die Löwen den Sprung auf Rang drei, stoppten aber ihre Serie von drie Niederlagen in Folge.


    STENOGRAMM, 17. Spieltag, 14.11.2022, 18.60 Uhr


    1860 München – Rot-Weiss Essen 1:1 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 27 Belkahia, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 7 Lex, 20 Deichmann, 38 Wörl, 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 11 Greilinger, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 15 Bär, 17 Wein, 25 Willsch, 39 Morgalla.

    RWE: 1 Golz (Tor) – 28 Sponsel, 14 Heber, 23 Rios Alonso, 4 Bastians – 31 Tarnat, 6 Rother, 38 Kefkir, 24 Götze, 30 Young – 9 Berlinski.

    Ersatz: 35 Wienand (Tor) –3 Herzenbruch, 5 Fandrich, 10 Holzweiler, 13 Wollschläger, 16 Kourouma, 18 Ennali, 22 Loubongo, 27 Voelcke.

    Wechsel: Morgalla für Belkahia (14.), Bär für Lakenmacher (65.), Tallig für Lex (86.), Wein für Wörl (86.). – Ennali für Götze (74.), Holzweiler für Rother (80.), Fandrich für Kefkir (80., Voelcke für Young (89.)).

    Tore: 1:0 Vrenezi (76., Foulelfmeter), 1:1 Bastians (90.+1).

    Gelbe Karten: – Götze, Tarnat, Herzenbruch.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), Katrin Rafalski (Baunatal).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6922.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…spiele-news-91915779.html


    https://www.abendzeitung-muenc…beim-ausgleich-art-858322


    https://www.abendzeitung-muenc…endergebnis-1-1-live-306/


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2638.htm


    Nächste Spiele:


    Die Löwen-U21 holte beim 3:2 über den SV Erlbach auch im zweiten Rückrundenspiel die volle Punktzahl. Zu Beginn sah es so aus, als ob die 1860-Reserve einen Kantersieg landen könnte. Nach einem Doppelschlag von Kevin Goden (6. und 20.) stand es 2:0. Aber Thomas Breu (23. und 34.) antwortete ebenfalls mit einem Doppelschlag, wobei der zweite Treffer überaus kurios zustande kam. Den Siegtreffer für das Schmöller-Team markierte der kurz zuvor eingewechselte Julian Bell (68.).


    Keine Minute war gespielt, da hatten die kleinen Löwen eine Doppelchance. Kevin Goden tauchte frei vor Erlbachs Keeper Welder de Souza Lima auf, scheiterte aus 13 Metern und auch den Nachschuss von Anian Brönau konnte der Schlussmann abwehren (1.). Ein Eckball von rechts durch Maxim Gresler ging in der 4. Minute durch den Erlbacher Fünfmeterraum, ohne dass ihn jemand berührte. Zwei Minuten später die Führung für die Sechzger. Sebastian Hager hatte zu seinem Torwart zurückgepasst, der vertändelte gegen den nachsetzenden Goden den Ball. Dieser spielte ihn anschließend aus, traf aus spitzem Winkel zum 1:0 (6.). Es war bereits sein achter Saisontreffer. Die Hausherren machten weiter Druck. Das 2:0 war fast eine Doublette des ersten Treffers. Wieder war sich die Erlbacher Hintermannschaft nicht einig, Goden schnappte de Souza Lima den Ball weg, umkurvte ihn und schob erneut ins verwaiste Tor ein (20.). Doch die Freude währte nicht lange. Thomas Breu war in einen Eckball von links durch Maximilian Sammereer eingelaufen, verkürzte am ersten Pfosten per Kopf auf 1:2 (23.). Wenig später hätte beinahe Benjamin Schlettwagner mit einer Direktabnahme aus 22 Metern aus halbrechter Position den Ausgleich erzielt, sein Schuss rauschte aber knapp am linken Pfosten vorbei (25.). In der 32. Minute setzte sich Sebastian Hager auf der linken Seite gegen Valentin Sponer durch, seine scharfe Hereingabe von der Grundlinie klärte jedoch Daniel Winkler. Kurios das 2:2. Hager hatte von links geflankt, Maximilian Rothdauscher wehrte die schlechte Flanke ab, fiel dabei aber unglücklich auf die Schulter. Alle starrten auf den Keeper. Breu, der fast zehn Meter weg stand, schaltete am schnellsten, schob den Ball am sich vor Schmerzen krümmenden Torhüter vorbei ins Netz (34.). Für Rothdauscher ging es nicht weiter, er wurde ins Krankenhaus gebracht. Joey Brenner kam nach vierminütiger Unterbrechung für ihn in die Partie. Kurz vor der Pause wurde ein Schuss von Gresler von der Strafraumkante gerade noch geblockt (44.). Fast im Gegenzug musste Brenner sowohl gegen Hager als auch gegen Breu parieren (45.).

    Brenner stand in der 56. Minute erneut im Blickpunkt, als er einen Schuss von Schlettwagner aufs kurze Eck um den Pfosten lenkte. Ansonsten taten sich die Kleinen Löwen zu Beginn der 2. Halbzeit schwer, Erlbach stand viel kompakter als in den ersten 45 Minuten. Eine sehenswerte Aktion durch den eingewechselten Julian Bell führte zu einem überraschenden Zeitpunkt zum 3:2. Gresler hatte von links in den Strafraum gepasst, der eingelaufene Bell zog aus der Drehung ab, traf aus zwölf Metern mit links in den oberen Winkel des kurzen Ecks (68.). Die Gäste wechselten in der Schlussphase eifrig durch, brachten ihr ganzes Offensivpersonal aufs Feld, doch die 1860-Defensive stand kompakt, feierte den zweiten 3:2-Sieg in Folge.

    Am Ende war Löwen-Trainer Frank Schmöller „einfach nur glücklich über die drei Punkte“. Ähnlich wie letzte Woche in Kirchanschöring, als sein Team sogar schon 3:0 geführt hatte, war es erneut eine enge Kiste. „Das ist typisch für uns. Wir fangen gut an und führen 2:0. Wieso wir dann zu zittern anfangen, müssen wir analysieren. Nach dem Anschlusstreffer war die Verunsicherung bis draußen spürbar.“ Vor allem ärgerte den 56-Jährigen das Zustandekommen des 1:2. Erst sei die Situation unnötig auf Kosten einer Ecke geklärt worden, anschließend führten Abstimmungsprobleme zum Gegentreffer.

    In der Pause beim Stand von 2:2 habe sich das Team vorgenommen, „dass wir für Maxi spielen. Er hat sich schon wieder die Schulter ausgekugelt“, bedauerte Schmöller seinen Torhüter. Außerdem hatte er taktisch umgestellt. „Dadurch standen wir hinten stabiler, im Mittelfeld kompakter. Klar haben wir dadurch nicht mehr das Feuerwerk nach vorne wie in der 1. Halbzeit abgebrannt, aber auch nach hinten nichts zugelassen.“ Der Siegtreffer des eingewechselten Julian Bells entsprang dann „einer richtig guten Aktion“, lobte der Coach, der von einem glücklichen Erfolg sprach. „Wir freuen uns, dass wir den zweiten Sieg in Folge einfahren konnten.“

    Die einzigen Wermutstropfen sind die Verletzungen. Neben Maxi Rothdauscher musste auch Fabian Rother vorzeitig vom Feld, andere trugen kleiner Blessuren davon. „Nach Spielschluss sah es in der Kabine wie in einem Kriegslazarett aus“, so Schmöller. „Wir müssen schauen, wie wir nächste Woche in Ismaning wieder eine gute Truppe auf den Platz bringen.“


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 12.11.2022, 14 Uhr


    TSV 1860 München II – SV Erlbach 3:2 (2:2)


    1860: Rothdauscher (35., Brenner) – Sponer, Winkler, Rother (65., Kreuzpaintner), Judge, Gresler – Brönauer (60., Bell), Mannhardt, Feil – Goden (90.+2, Neziri), Knöferl (77., Zehetbauer).

    Tore: 1:0 Goden (6.), 2:0 Goden (20.), 1:2 Breu (23.), 2:2 Breu (34.), 3:2 Bell (68.).

    Gelbe Karten: Feil, Bell, Zehetbauer, Mannhardt –.

    Zuschauer: 280 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Kenny Abieba (Fürth); Assistenten: Alexander Schkarlat (Weidenbach), Yunis Widholz (Pöcking).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6919.htm


    Nächste Spiele:


    Die Löwen beschließen das Spieljahr 2022 mit der Heimpartie gegen Rot-Weiss Essen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Montag, 14. November 2022 um 18.60 Uhr. Das Spiel ist live bei Magenta Sport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ kostenfrei die Partie.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Seit längerer Zeit stand Günther Gorenzel, Geschäftsführer Sport bei den Löwen, mal wieder neben Trainer Michael Köllner bei der Spieltagspressekonferenz Rede und Antwort. Der Österreicher ergriff auch gleich das Wort. „In den letzten zwei Tagen waren einige Spekulationen in den Medien“, eröffnete er die Runde. Nicht sonderlich davon angetan zeigte sich der 51-Jährige davon. „Ich für meinen Teil spekuliere nicht, sondern analysiere“, sagte er. „Wir wissen, dass wir uns zuletzt nicht mit Ruhm bekleckert haben, aber wir wissen auch, woran es liegt. Ich erkenne nach wie vor einen klaren Plan unseres Cheftrainers“, stärkte er Köllner den Rücken. „Das Datenmaterial gibt ihm in vielen Argumenten recht. Deswegen gibt es kein Ultimatum!“

    Gleichzeitig nahm Gorenzel die Spieler in die Pflicht. „Ich erwarte, dass jeder genau hinhört, was der Trainer sagt, und im Detail alles umsetzt.“ Es gelte „in höchster Konsequenz“ sich an die Vorgaben zu halten. „Die Mannschaft hat schon gezeigt, was sie draufhat. Da müssen wir wieder hinbekommen.“

    Für den Trainer selbst sind die Störfeuer kontraproduktiv. Jede Niederlage habe ihre eigene Geschichte. „In Freiburg waren wir zu harmlos. Ich bin verantwortlich für die Mannschaft, deshalb übernehme ich auch die Verantwortung“, erklärte er und versprach. „Wir werden alles dafür tun, um nach drei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.“ Köllner gibt sich kämpferisch: „Ich habe ein klares Ziel und das werde ich mit aller Gewalt verfolgen – 24 Stunden am Tag!“

    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Rot-Weiss Essen als Druckausgabe.

    Definitiv nicht zur Verfügung stehen Köllner gegen Essen Milos Cocic, der sich im Aufbautraining befindet, Michael Glück, der nach seinem Nasenbeinbruch sich am Montag einer OP unterzieht, und Quirin Moll. Nach wie vor ist der Routinier krank. Dagegen mache Leandro Morgalla nach seiner Schienbeinprellung im Spiel gegen Saarbrücken gute Fortschritte. „Wir müssen schauen, wie sich das entwickelt“, schließt der Trainer einen Einsatz des 18-jährigen Innenverteidigers gegen Essen nicht grundsätzlich aus.

    Für die Löwen wird es eine herausfordernde Aufgabe gegen den Aufsteiger aus dem Ruhrgebiet. „Essen ist nach schwerem Start in der Liga angekommen.“ Köllner überrascht vor allem, dass die Rot-Weißen vor allem auswärts ihre Punkte geholt haben. Während sie in der Heimtabelle nur den 15. Rang einnehmen, liegen sie in der Auswärtstabelle auf Platz sieben. Dazu haben sie die letzten drei Ligaspiele in der Fremde allesamt gewonnen. „Essen ist seit sieben Pflichtspielen ungeschlagen. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um erfolgreich unser letztes Spiel in diesem Jahr zu bestreiten“, sagt Köllner.

    Es wäre extrem wichtig, vor der Winterpause den Turnaround zu schaffen. „Das letzte Spiel trägst du im Kopf mit in die Pause. Wir hatten eine super Ausgangsposition“, beschreibt Köllner die Lage, „die haben wir verworfen. Aber wir haben noch genug Spiele, um das selbst zu regeln. In den letzten Jahren waren wir tabellarisch schon in ganz anderen Situationen, haben auch da nicht die Flinte ins Korn geworfen“, macht der Trainer Mut trotz der aktuellen Schwächephase.

    Der Blick von Köllner geht nach vorne: „Wir haben jetzt drei Spiele ausgelassen, null Punkte geholt. Das ist nicht akzeptabel! Aber beeinflussen können wir nur das nächste Spiel“, richtet er den Fokus auf Essen. „Wir müssen jetzt gut präpariert in die Partie gehen. Das ist das einzige, was zählt!“

    Jeder Spieler stehe in der Pflicht. „Die Mannschaft lebt von ihrem Teamgeist. Klar gibt es Führungsspieler, aber man darf die Last nicht nur auf Einzelne legen. Lippenbekenntnisse bringen nichts“, führt Köllner aus. „Die Wahrheit liegt ab 19 Uhr am Montagabend einzig auf dem Platz!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 27 Belkahia, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 17 Wein – 20 Deichmann, 6 Rieder, 14 Skenderovic, 9 Vrenezi – 15 Bär.

    Ersatz: 12 Schmid, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 8 Tallig, 10 Kobylanski, 11 Greilinger, 13 Freitag, 18 Knöferl, 19 Lakenmacher, 23 Sür, 24 Wicht, 25 Willsch, 33 Boyamba, 38 Wörl.

    Fraglich: 39 Morgalla, (Schienbeiprellung).

    Nicht dabei: 5 Moll (krank), 30 Cocic (Fußverletzung), 35 Glück (Nasenbeinbruch), (Wadenbeinprellung).

    RWE: 1 Golz (Tor) – 28 Sponsel, 14 Heber, 23 Rios Alonso, 4 Bastians – 31 Tarnat, 6 Rother, 18 Ennali, 24 Götze, 30 Young – 9 Berlinski.

    Ersatz: 35 Wienand (Tor) – 2 Römling, 3 Herzenbruch, 5 Fandrich, 10 Holzweiler, 13 Wollschläger, 16 Kourouma, 17 Krasniqi, 21 Plechaty, 22 Loubongo, 27 Voelcke, 38 Kefkir.

    Nicht dabei: 7 Wiegel (Zerrung), 8 Harenbrock (muskuläre Probleme), 11 Engelmann (Sehnenanriss), 19 Niemeyer (Leistenverletzung), 32 Eisfeld (Innenbandanriss).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6917.htm


    Ausgerechnet am Tag seines dreijährigen Jubiläums als Löwen-Trainer verlor Michael Köllner erstmals in dieser Zeit mit dem TSV 1860 München sein drittes Spiel in Folge beim 0:2 gegen den SC Freiburg II. Lars Kehl hatte mit einem Sonntagsschuss die Breisgauer in Führung gebracht (5.), Mika Baur traf zum Endstand (64.). Damit rutschten die Sechzger auf Platz fünf ab.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Freiburg verletzungsbedingt auf Milos Cocic (Fußverletzung), Michael Glück (Nasenbeinbruch) und Leandro Morgalla (Schienbeinprellung) verzichten, Quirin Moll musste krank passen. Der dritte Torhüter Julius Schmid, Fabian Greilinger, Alexander Freitag, Lorenz Knöferl, Devin Sür und Nathan Wicht Satnden nicht im 20er-Kader. Rotation war angesagt, gleich sechs personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Saarbrücken (0:1): Für den verletzten Morgalla, Christopher Lannert, Daniel Wein, Meris Skenderovic, Albion Vrenezi und Marcel Bär begannen Semi Belkahia, Marius Willsch, Joseph Boyamba, Stefan Lex, Erik Tallig und Fynn Lakenmacher.


    STIMMEN Köllner: „Wir waren heute einfach zu harmlos!“


    Spielverlauf: Nach Dauerregen tagsüber war der Rasen im Dreisamstadion aufgeweicht. Trotzdem entwickelte sich beim Spiel Dritter gegen Zweiter eine flotte Partie. Durch ein Traumtor ging die Freiburger Reserve früh in Führung. Nach einer Kopfballabwehr von Jesper Verlaat kam Lars Kehl an die Kugel, zog sofort aus 22 Metern ab und traf unhaltbar für Löwen-Keeper Marco Hiller ins linke Kreuzeck (5.). Kurz danach konterten die Gastgeber, Julian Stark bediente am vorderen Fünfmetereck Vincent Vermeij, der traf aber den Ball beim Abschluss nicht voll (6.). Auf der anderen Seite hatte Yannick Deichmann in der 9. Minute nach Pass von Stefan Lex in die Gasse den Ausgleich auf dem Fuß, aber sein Schuss halblinks mit rechts aus acht Metern war zu schwach, um Noah Atubolu im SCF-Tor vor Probleme zu stellen. Nach einem Fehlpass von Verlaat tauchte Vermeij halbrechts im Strafraum auf, sein 14-Meter-Schuss wurde aber sichere Beute für Hiller (20.). Im Anschluss an eine Linksflanke von Jordy Makengo setzte sich Stark im Kopfballduell mit Phillipp Steinhart durch, setzte die Kugel aber weit neben das 1860-Tor (26.). Glück hatten die Löwen in der 36. Minute, als Vermeij nach Zuspiel von Kehl den herausstürmenden Hiller ausspielte, dann aber nicht mehr den Ball aufs Tor brachte. Eine Ablage von Vermeij mit der Brust nahm Julian Stark aus 24 Metern volley, aber Hiller war zur Stelle, lenkte den Schuss über den Querbalken (39.).Wenig später parierte Hiller einen Schuss von Vermeij aus 15 Metern, den Abpraller beförderte Kehl zwar ins 1860-Tor, stand dabei aber im Abseits (41.). Die Sechzger waren mit dem 0:1-Rückstand zur Pause gut bedient.

    Löwen-Trainer Michael Köllner reagierte mit einem Dreifachwechsel zur 2. Halbzeit, brachte von der Bank Marcel Bär, Albion Vrenezi und Christopher Lannert. Bereits nach 15 Sekunden hatten die Sechzger auch ihre erste Chance, aber den 22-Meter-Schuss von Deichmann entschärfte Atubolu (46.). Ein Schuss von Tim Rieder von der Strafraumkante blockte Andi Hoti am Fünfmeterraum (55.). Nach einer Linksflanke von Mika Baur war Jerico Schmidt mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber aus fünf Metern links neben das Tor (59.). Einen 27-Meter-Freistoß von Kehl fälschte die Löwen-Mauer ab, Baur kam dadurch am Elfmeterpunkt vollkommen frei an den Ball, ließ sich die Chance nicht entgehen und traf ins linke untere Eck zum 2:0 (64.). Glück hatten die Löwen in der 68. Minute. Julian Guttau hatte von links geflankt, Vermeij köpfte am kurzen Eck, der Ball trudelte an den zweiten Pfosten, wo Kehl eingelaufen war, aber Phillipp Steinhart den Schuss blockte. Zwei Minuten später passte Kehl von rechts in die Mitte, Semi Belkahia grätschte mit der Fußspitze noch dazwischen, wodurch Vermeij freistehend den Ball aus kurzer Distanz nicht mehr aufs Tor brachte (70.). Eine linksflanke von Schmidt touchierte am langen Eck den Querbalken (84.). Die Löwen versuchten in der Schlussphase zwar alles, konnten der Partie aber keine Wende mehr geben und blieben erneut ohne eigenen Treffer. Durch die dritte Niederlage in Folge rutschten sie erstmals in dieser Saison aus den Aufstiegsrängen.


    STENOGRAMM, 16. Spieltag, 09.11.2022, 18.60 Uhr


    SC Freiburg II – 1860 München 2:0 (1:0)


    SCF: 1 Atubolu (Tor) – 2 Treu, 3 Hoti, 18 Engelhardt, 23 Schmidt, 4 Makengo – 22 Baur, 25 Stark – 15 Kehl, 36 Guttau – 9 Vermeij.

    Ersatz: 40 Sauter (Tor) – 6 Braun-Schumacher, 7 Furrer, 8 Lienhard, 13 Lee, 14 Knappe, 26 Wiklöf, 27 Allgaier, 29 Breunig.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 27 Belkahia, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 6 Rieder – 7 Lex, 20 Deichmann, 8 Tallig, 33 Boyamba – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 14 Skenderovic, 15 Bär, 17 Wein, 22 Lannert, 38 Wörl.

    Wechsel: Lienhard für Baur (72.), Furrer für Kehl (80.), Wiklöf für Stark (80.), Breunig für Treu (90.+2) – Bär für Lakenmacher (46.), Lanner für Willsch (46.), Vrenezi für Boyamba (46.), Kobylanski für Tallig (76.), Skenderovic für Steinhart (76.).

    Tore: 1:0 Kehl (5.), 2:0 Baur (64.).

    Gelbe Karten: Kehl, Furrer –.

    Zuschauer: 5.700 im Dreisamstadion.

    Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim); Assistenten: Fabian Schneider (Gelsdorf), Henning Reif (Weißenthurm).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6912.htm

    Die Löwen-U21 empfängt in der Bayernliga Süd zum ersten Heimspiel der Rückrunde den SV Erlbach. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist am Samstag, 12. November 2022 um 14 Uhr. Das Hinspiel beim Aufsteiger hatte vor über 1.000 Zuschauern 0:0 geendet.


    „Das war ein richtig gutes Spiel“, erinnert sich Löwen-Coach Frank Schmöller gerne an die Partie in der Holzbau Grübl Arena Erlbach im Landkreis Altötting. Auch wenn die Tor fehlten, waren am Ende beide Teams zufrieden. „Das waren tolle Bedingungen gegen einen recht guten Aufsteiger“, sagt der 56-Jährige. „Erlbach steht sehr stabil und hat ein gutes Umschaltspiel.“

    Zuletzt sind die kleinen Löwen wieder in die Erfolgsspur durch einen 3:2-Sieg beim SV Kirchanschöring zurückgekehrt. „Wir haben gezeigt, dass wir auch unter widrigen Bedingungen gut Fußball spielen können.“ Damit meint Schmöller nicht nur die Platzverhältnisse, sondern auch die diskutablen Entscheidungen des Schiedsrichters. „Wir haben uns gewehrt und gezeigt, dass wir uns nicht alles gefallen lassen.“ Nur bei der Zweikampfführung wünscht sich der Ex-Profi mehr Cleverness. „Wir haben zu schnell Gelbe Karten kassiert.“

    Eine ähnlich Präsenz wie in Kirchanschöring erwartet Schmöller von seinen Jungs auch gegen Erlbach. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und die gleiche Griffigkeit und Galligkeit zeigen.“ Das Ziel sei natürlich, die Punkte zu holen. „Nachdem der Oktober ergebnistechnisch mau war, wollen wir es im November besser machen!“

    Schmöller sieht sein Team wieder auf dem Niveau, „dass wir die Spiele für uns entscheiden können. Mit dieser Überzeugung wollen wir in die Partie gehen.“ Fehlen wird dabei zumindest bis Jahresende Damian Dordan, der sich einen Innenbandanriss zugezogen und das hintere Kreuzband gezerrt hat. Collin Beutel fällt mit einer Grippe aus und Michael Glück, der sich in Kirchanschöring die Nase gebrochen hat, ist ebenfalls nicht mit von der Partie. Schmöller: „Sonst ist die voller Kapelle an Bord!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6916.htm

    Die Löwen müssen in der Englischen Woch zum SC Freiburg II reisen. Anpfiff im Dreisamstadion ist am Mittwoch, 9. November 2022 um 18.60 Uhr. Das Spiel ist live bei Magenta Sport zu sehen.


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    In der Englischen Woche geht es Schlag auf Schlag. Keine 24 Stunden nach dem 0:1 gegen den 1. FC Saarbrücken stand bereits die Spieltagspressekonferenz für das Auswärtsspiel beim SC Freiburg II auf dem Programm. „Die Niederlage ist schwer zu verkraften, das war auch der Mannschaft im Training anzumerken“, fand Trainer Michael Köllner. Beim 0:1 in Bayreuth hätte sein Team einfach nur schlecht gespielt, anders gegen die Spitzenmannschaft Saarbrücken. „Das war eine sehr gute 1. Halbzeit. In der Spielanalyse haben wir wenig gefunden, was wir hätten besser machen können.“ Umso bitterer sei es, am Ende mit leeren Händen dazustehen. „Wir können uns aber in der Englischen Woche nicht lange damit befassen, müssen unseren Blick auf Freiburg richten.“

    Trotzdem gab es einige Punkte, die thematisiert wurden. So wurde Köllner gefragt, ob es die richtige Entscheidung war, Marcel Bär schon gegen die Saarländer von Anfang an zu bringen. „Es sprach nichts gegen einen Startelf-Einsatz. Nach 60 Minuten konnte ich ihn auch nicht runternehmen, das hätte keiner verstanden. Ich habe mir selbst die Frage gestellt, ob er dem Spiel eine Wende geben könnte und habe diese bejaht“, führte der 52-Jährige aus und machte klar, dass er die Diskussionen um den nach Verletzung zurückgekehrten Torjäger nicht ganz nachvollziehen kann. „Mit seinen Bewegungen in der Spitze war er doch Teil der guten 1. Halbzeit!“

    Viel mehr hatte Köllner in der Partie gegen den FCS missfallen, dass seine Mannschaft zu früh die Brechstange ausgepackt hatte und mit hohen Bällen in die Spitze agierte. „Ziel war schon, dass wir mit Jo Boyamba und Stefan Lex über die Flügel spielen“, begründete er seinen Doppelwechsel nach einer Stunde „Wenn wir über die Außen gekommen sind, waren wir brandgefährlich“, sah er sich in dieser Maßnahme bestätigt. Trotzdem passierte das viel zu wenig. Das Führungstor der Gäste bezeichnete Köllner als „Wirkungstreffer“. Es hat eine Viertelstunde gedauert, bis die Mannschaft das verkraftet hatte. Wir müssen daran arbeiten, dass wir solchen Situationen resistenter gegenüberstehen, dass wir auf solche Genickschläge mit einem größeren Selbstbewusstsein reagieren.“ Schließlich stehe man in der Tabelle nicht auf Platz 14 oder 15, sondern sei nach wie vor Zweiter.

    Leistungsmäßig gab es für den Löwen-Trainer beim Auftritt gegen die Saarländer wenig auszusetzen. Im Gegenteil: „Wir haben in der 1. Halbzeit sogar besser gespielt als beim Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden.“ Deswegen ist Köllner auch optimistisch, dass sein Team beim Tabellendritten im Breisgau punktet. „Wir wollen dort wieder erfolgreich sein, auch wenn Freiburg eine starke Saison spielt und eine sehr talentierte Mannschaft hat.“ Gerne erinnert sich der Oberpfälzer an die beiden Siege in der Vorsaison gegen die Reserve der Südbadener. „Ich hoffe, dass die Serie weitergeht!“

    Verzichten muss er im Dreisamstadion auf Leandro Morgalla. „Er hat sich am Schienbein verletzt, hat starke Schmerzen. Momentan können wir nicht abschätzen, wie lang es dauert.“ Ebenfalls fehlen werden der erkrankte Quirin Moll, der sich auskuriert, und Michael Glück, der sich beim 3:2-Sieg mit der Löwen-Reserve beim SV Kirchanschöring einen Nasenbeinbruch zugezogen hat und nächste Woche operiert wird.

    Trotz der Ausfälle hat Köllner noch genügend Optionen. „Wir haben eine sehr gute Bank und einen breiten Kader. Dadurch können wir an der einen oder anderen Schraube mit frischen Spielern drehen.“

    Einer, der am Mittwoch in die Startelf rotieren könnte, wäre Joseph Boyamba. Dem Neuzugang aus Mannheim bescheinigt der Coach, dass er zuletzt wieder einen Sprung nach vorne gemacht habe. Mit seiner Schnelligkeit sei er prädestiniert für die Partie in Freiburg. „Wir werden unheimlich viel Leidenschaft und Einsatz brauchen, um in Freiburg zu bestehen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SCF: 1 Atubolu (Tor) – 2 Treu, 3 Hoti, 23 Schmidt, 4 Makengo – 39 Wagner, 18 Engelhardt, 25 Stark – 8 Lienhard, 36 Guttau – 9 Vermeij.

    Ersatz: 37 Mack (Tor) – 5 Barbosa, 6 Braun-Schumacher, 7 Furrer, 13 Lee, 14 Knappe, 15 Kehl, 22 Baur, 24 Prokopenko, 26 Wiklöf, 27 Allgaier, 29 Breunig,

    Nicht dabei: 16 Rosenfelder (Aufbautraining), 17 Fahrner (Bänderverletzung), 28 Röhl (Rückenprobleme), 30 Ontuzans (muskuläre Probleme), 34 Ezekwem (Sehnenreizung), 35 Mellack (Aufbautraining nach Knie-OP).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 27 Belkahia, 4 Verlaat, 36 Steinhart – 17 Wein – 20 Deichmann, 6 Rieder, 14 Skenderovic, 9 Vrenezi – 15 Bär.

    Ersatz: 12 Schmid, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 8 Tallig, 10 Kobylanski, 11 Greilinger, 13 Freitag, 18 Knöferl, 19 Lakenmacher, 23 Sür, 24 Wicht, 25 Willsch, 27 Belkahia, 33 Boyamba, 38 Wörl.

    Nicht dabei: 5 Moll (krank), 30 Cocic (Fußverletzung), 35 Glück (Nasenbeibruch), 39 Morgalla (Wadenbeinprellung).

    Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim); Assistenten: Fabian Schneider (Gelsdorf), Henning Reif (Weißenthurm).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…NKZTBerUdTXyOBEoEiC41Hapw


    Die Löwen konnten die Ausrutscher der Konkurrenz am 15. Spieltag nicht nutzen. Im Gegenteil: Der 1. FC Saarbrücken rückte durch den 1:0-Erfolg näher an die Sechzger. Das „Tor des Tages“ für die Saarländer erzielte Marvin Cuni kurz nach der Pause (47.).


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Saarbrücken verletzungsbedingt nur auf Milos Cocic (Aufbautraining nach Mittelfuß-OP) verzichten. Julius Schmid, Lorenz Knöferl und Michael Glück spielten in der U21, Devin Sür und Nathan Wicht in der U19. Nicht im 20er Kader standen Niklas Lang, Quirin Moll, Fabian Greilinger und Alex Freitag. Im Vergleich zum Auswärtsspiel bei der SpVgg Bayreuth (0:1) gab es zwei Änderungen in der Startelf. Daniel Wein begann für Marius Wörl, Marcel Bär für Fynn Lakenmacher.

    Spielverlauf: Die erste Chance hatten die Löwen in der 5. Minute. Marcel Bär hatte auf der linken Seite Meris Skenderovic auf die Reise geschickt, der zog im Strafraum nach innen, schloss mit rechts aus zehn Metern ab, doch ein Verteidiger der Gäste bekam gerade noch das Bein dazwischen. Auf der anderen Seite setzte sich Marvin Cuni im Strafraum gegen Jesper Verlaat durch, aus spitzem Winkel zielte er aufs kurze Eck, aber Marco Hiller war abgetaucht, hielt den Acht-Meter-Schuss (6.). Nach einer abgewehrten Ecke konterten die Gäste. Cuni hatte nur noch Christopher Lannert vor sich, spielte ihn im Strafraum aus, aber bevor er zum Abschluss kam, grätschte ihm der zurückgeeilte Verlaat den Ball vom Fuß (14.). Eine punktgenaue Flanke von der linken Seite durch Phillipp Steinhart erreichte in der Mitte der völlig freistehende Yannick Deichmann, doch sein Kopfball aus neun Metern war zu unplatziert, so dass Daniel Batz im FCS-Tor damit keine Probleme hatte (17.). Ein Schlenzer von Albion Vrenezi aus 20 Metern aufs lange Eck ging knapp am linken Pfosten vorbei (23.). Nach einer Vrenezi-Ecke von rechts kam Verlaat zum Kopfball, doch Batz tauchte ab, begrub die Kugel unter sich (27.). In der 34. Minute hatten viele Löwen-Fans schon die Arme hochgerissen. Deichmanns scharfe Hereingabe von rechts grätschte FCS-Verteidiger Boné Uaferro an den linken Innenpfosten des eigenen Tores, von dort tanzte der Ball die Linie entlang, bevor ihn Lukas Boeder klären konnte. Im Anschluss an eine Ecke sprang der Ball durch den Torraum, Tim Rieder kam am rechten Fünfmetereck zum Schuss, aber Batz lenkte den Ball mit einem Reflex über den Querbalken (39.). Ebenso wurde wenig später ein 20-Meter-Schuss von Marcel Bär sichere Beute des FCS-Schlussmanns (42.). So blieb es zur Pause torlos.

    Mit der ersten gelungen Aktion nach Wiederanpfiff gingen die Gäste in Führung. Einen Freistoß aus dem zentralen Halbfeld hatte Tobias Jänicke mit viel Schnitt an den Fünfmeterraum geflankt, Cuni setzte sich von seinen Bewachern ab und traf per Kopf unbedrängt zum 1:0 für Saarbrücken (47.). In der 62. Minute verhinderte Hiller das 2:0 für die Gäste. Calogero Rizzuto hatte nach einem zu kurz abgewehrten Ball aus dem Rückraum abgezogen, sein 21-Meter-Schuss hätte genau gepasst, aber der 1860-Keeper lenkte die Kugel über den Querbalken. Die Gäste zogen sich immer mehr zurück, machten die Räume extrem eng für die Löwen und waren bei Kontern immer wieder gefährlich, so in der 72. Minute, als Lannert im letzten Moment Ex-Löwe Richy Neudecker am Elfmeterpunkt den Ball vom Fuß grätschte. Eine Rieder-Flanke von links köpfte am zweiten Pfosten Semi Belkahia in die Mitte, wo Bär zum Seitfallzieher ansetzte, aber von einem FCS-Spieler geblockt wurde (75.). Vier Minuten passte Martin Kobylanski im Strafraum auf Bär, der ging bis zur rechten Grundlinie, legte die Kugel in den Rückraum auf Stefan Lex, doch der traf den Ball nicht voll bei seinem Schuss aufs lange Eck, so dass Batz parieren konnte (79.). Eine Direktabnahme von Lex aus 15 Metern kam zu zentral auf den FCS-Keeper (84.). In der 3. Minute der Nachspielzeit kam Bär nochmals nach Kobylanski-Flanke am zweiten Pfosten zum Kopfball, aber wieder verhinderte Batz den Ausgleich. Trotz Powerplays in der Schlussphase und klarem Chancenplus standen die Löwen am Ende mit leeren Händen da und kassierten die zweite Niederlage in Folge.


    STENOGRAMM, 15. Spieltag, 06.11.2022, 15 Uhr


    1860 München – 1. FC Saarbrücken 0:1 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla 4 Verlaat, 36 Steinhart – 17 Wein – 20 Deichmann, 6 Rieder, 14 Skenderovic, 9 Vrenezi – 15 Bär.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 7 Lex, 8 Tallig, 10 Kobylanski, 19 Lakenmacher, 25 Willsch, 27 Belkahia, 33 Boyamba, 38 Wörl.

    Nicht dabei: 30 Cocic (Fußverletzung).

    FCS: 1 Batz (Tor) – 16 Thoelke, 29 Boeder, 14 Uaferro – 26 Gnaase – 25 Jänicke, 33 Kerber, 31 Neudecker, 27 Rizzuto – 9 Cuni, 20 Günther-Schmidt.

    Ersatz: 30 Paterok (Tor) – 4 Krätschmer, 5 Zellner, 6 Frantz, 7 Rabihic, 8 Zeitz, 17 Becker, 19 Steinkötter, 39 Grimaldi.

    Wechsel: Lex für Vrenezi (60.), Boyamba für Deichmann (60.), Belkahia für Morgalla (66.), Kobylanski für Skenderovic (66.), Lakenmacher für Wein (83.) – Frantz für Gnaase (73.), Grimaldi für Günther-Schmidt (83.), Zellner für Neudecker (83.), Zeitz für Kerber (90.+1).

    Tor: 0:1 Cuni (47.).

    Gelbe Karten: Wein, Verlaat, Steinhart, Bär – .

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Dr. Robin Braun (Wuppertal); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart), Yannik Rath (Bremen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6905.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…koellner-zr-91897740.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-300/


    https://www.abendzeitung-muenc…die-konsequenz-art-856347


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2636.htm



    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Sport/videos/617224573486173/


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