Beiträge von Loewe

    Erneut nur ein Punkt für die Löwen beim 1:1 in Illertissen

    Die Löwen dominierten nach ausgeglichener 1. Halbzeit im zweiten Durchgang den FV Illertissen, kamen aber über ein 1:1 nicht hinaus. Die Führung von Florian Niederlechner (70.) egalisierte Denis Milic in der 83. Minute. In der Nachspielzeit vergab Emre Erdogan den Lucky Punch.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste in Illertissen auf die verletzten Noah Klose, Raphael Ott und Stefan Musa verzichten. Dazu fehlten krankheitsbedingt Brahim Moumou, Eric Uhlmann, Mark Gevorgyan, Damjan Dordan und Lance Fiedler. Ludwig Estermann spielte zeitgleich in der U21 beim TSV 1874 Kottern.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Alessio Hasler halblinks im Strafraum an den Ball, die Direktabnahme aus sieben Metern entschärfte Löwen-Keeper Vitus Eicher mit einem Reflex (3.). Ein 30-Meter-Freistoß von Tunay Deniz kam zu zentral aufs FVI-Tor, so dass Keeper Daniel Adamczyk damit keine Mühe hatte (8.). Ansonsten taten sich die Sechzger in der Anfangsphase schwer auf dem rutschigen Geläuf. In der 17. Minute war es Fabio Wagner, der sich im Strafraum durchsetzte, von der rechten Grundlinie scharf an den zweiten Pfosten flankte, wo Emre Erdogan aus acht Metern zum Flugkopfball ansetzte, aber nur das Außennetz traf (17.). Eine zu kurze Kopfballabwehr landete vier Minuten später bei Florian Niederlechner, der aber etwas überrascht abschloss und den Ball nicht richtig traf, so dass Adamczyk damit keine Probleme hatte (21.). Nicht im Bilde waren die Löwen in der 28. Minute. Nach schnellem Umschaltspiel über die linke Seite passte Jordi Wegmann in die Tiefe, Denis Milic lief frei auf Eicher zu, setzte den Ball im Strafraum aber vor dem 1860-Keeper, der sich vor ihm aufbaute, aus neun Metern rechts am Tor vorbei. Ein Distanzschuss von Dennis Dressel ging deutlich über das Tor von Illertissen (41.). In dieser Phase passierte wenig vor den Toren. Ein Eckball durch Deniz, von der linken Seite mit rechts aufs kurze Eck gedreht, überraschte Adamczyk, der mit Mühe die Hereingabe abwehren konnte (44.). Kurz vor der Pause hatten die Schwaben nochmals eine Konterchance durch Milic, der auf Elidon Qenaj ablegte, aber mit seinem schwachen Abschluss von der Strafraumkante an Eicher scheiterte (45.). Eine Minute später war es erneut Qenaj, der zum Schuss in Sechzehner-Nähe kam, aber auch hier blieb der Löwen-Keeper Sieger (45.+1). Danach war Pause.

    Ein erstes Ausrufezeichen in der 2. Halbzeit setzte Kapitän Dressel im Zentrum mit einem 20-Meter-Schuss, den Adamczyk zur Seite abwehren konnte (48.). In der 54. Minute ließ Erdogan auf der linken Strafraumseite Ole Deininger aussteigen, ging die Grundlinie entlang, täuschte einen Pass in die Mitte an, schloss dann aber aus spitzem Winkel ab, der FVI-Keeper hatte jedoch aufgepasst, konnte den Schuss aus kurzer Distanz abwehren. Die Löwen dominierten nun die Partie. Erdogan passte links im Strafraum zurück auf Fabio Wagner, der direkt auf Niederlechner am linken Fünfmetereck weiterleitete, doch der kam nicht kontrolliert ans Zuspiel, brachte die Kugel nicht aufs Tor (60.). Ein Abschluss am rechten Fünfmetereck von Niederlechner konnte ein FVI-Verteidiger im letzten Moment auf Kosten einer Ecke verhindern (64.). beinahe wären die Gastgeber überraschend in Führung gegangen. Eine Hereingabe von links durch Alessio Hasler verpasste Milic am zweiten Pfosten freistehend nur knapp (67.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Eine Ecke von links durch Deniz köpfte Lasse Faßmann am zweiten Pfosten aufs Tor, der Ball wurde geblockt, über den kurz zuvor eingewechselten Cristian Leone und Felix Weber kam die Kugel zu Niederlechner, der im Zentrum aus sechs Metern Adamczyk zum 1:0 überwand (70.). Die Löwen wurden mit der Führung im Rücken leichtsinnig. Nach einer zu kurz geklärten Hereingabe von rechts durch Milic kam Hasler im Zentrum aus neun Metern zum Abschluss, doch Leone warf sich in den Schuss, verhinderte den Ausgleich (76.). In der 83. Minute der Ausgleich. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Shaban Veselaj kam Milic im Zentrum relativ ungehindert zum Kopfball, überwand Eicher zum 1:1. Die Löwen drängten danach auf den Siegtreffer. Michael Eberwein legte per Hacke für Leone auf, doch der traf aus 15 Metern den Ball nicht voll, setzte ihn deutlich über den Kasten (88.). In der 1. Minute der Nachspielzeit hatte Erdogan die Riesenchance zum Lucky Punch. Julian Bell hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, flankte butterweich ans lange Eck, wo Erdogan aus sechs Metern vollkommen frei zum Kopfball kam, aber die Kugel links neben den Pfosten setzte. Auf der anderen Seite hatte Veselaj nach einem Konter nochmals einen Abschluss. Sein Schuss halbrechts von der Strafraumkante war aber zu schwach (90.+3). Kurz danach war Schluss. Erneut verspielten die Sechzger eine Führung mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben.

    TRAINERSTIMME

    Löwen-Coach Alper Kayabunar hatte ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. „Wir haben uns viele Möglichkeiten erarbeitet, wenig Chancen für den Gegner zugelassen. Aber leider stehen wir am Ende nur mit einem Punkt hier“, ärgerte er sich über die verpassten Möglichkeiten. „In der 1. Halbzeit sind wir oft in die Box gekommen, aber die Qualität der Bälle war nicht gut. Das haben wir in der Pause angesprochen. Die 2. Halbzeit war dann besser. Leider haben wir am Ende die eine oder andere Torchance vergeben.“

    Der 40-Jährige monierte den fehlenden Druck auf den Gegner. „Wir hatten viel Kontrolle. In der Konstellation heute war es nicht so einfach“, sprach er die prekäre Personal-Situation an. „Gestern nach dem Training ist der ein oder andere Spieler noch weggebrochen. Wir haben zudem auswärts gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt, aber wir hätten mehr Druck ausüben, noch mehr Bälle in die Box bringen und den Gegner weiter reindrücken müssen, um noch mehr Torchancen zu erarbeiten.“

    Bereits am Dienstag geht es zu Hause gegen die SpVgg Bayreuth weiter. „Ich hoffe, dass der Kader wieder ein bisschen tiefer wird, dass wir mehr Alternativen haben. Das Spiel heute hat sehr viel Kraft gekostet und gegen Bayreuth wird es sicherlich nicht einfacher.“


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 10.10.2026, 14 Uhr


    FV Illertissen – TSV 1860 München 1:1 (0:0)


    FVI: 1 Adamczyk (Tor) – 16 Deininger, 38 Neuberger, 22 Rieder, 23 Heckmann, 19 Wegmann – 17 Cassaniti, 25 Hingerl, 5 Hasler – 11 Milic – 9 Qenaj.

    Ersatz: 33 Mayer (Tor) – 2 Delikaya, 4 Kronenberg, 6 Fink, 10 Veselaj, 12 Stojnovic, 15 Ekinci, 20 Constantin, 27 Atak.

    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 4 Weber, 21 Seiffert – 8 Wach, 14 Dressel – 9 Wagner, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, (beide Tor) – 6 Hoppe, 12 Ortivero Calderon, 13 Eberwein, 17 Leone, 18 Collins, 34 Krasniqi.

    Wechsel: Stojnovic für Cassaniti (23.), Veselaj für Stojnovic (58.), Atak für Heckmann (82.), Kronenberg für Hingerl (82.) – Leone für Wagner (69.), Eberwein für Niederlechner (78.), Ortivero Calderon für Deniz (89.).

    Tore: 0:1 Niederlechner (70.), 1:1 Milic (83.).

    Gelbe Karten: Neuberger, Hingerl, Milic– Wach.

    Zuschauer: 4.119 im Stadion Illertissen.

    Schiedsrichter: Maximilian Ziegler (Lindach); Assistenten: David Kern (Wülfershausen), Maximilian Graf (Mellrichstadt); Vierter Offizieller: Felix Gärtner (Dauchingen).


    https://1860muenchen.com/spiel…chte/news-detail/fvi.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/illertis…yern-5234641/spielbericht


    https://www.tz.de/sport/1860-m…illertissen-94533714.html


    https://www.abendzeitung-muenc…g-unentschieden-live-676/


    https://www.abendzeitung-muenc…oeglichkeiten-art-1164779


    https://sechzger.de/nur-ein-pu…ch-schwer-in-illertissen/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SpVgg Bayreuth:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-spvgg-bayreuth-m1-261013


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_spvgg-bayreuth/

    Die Null steht erneut: U21 holt beim TSV 1874 Kottern einen Punkt

    Die U21 erkämpfte sich bei Dauerregen und kühlen Temperaturen im Allgäu beim TSV 1874 Kottern mit drei U19-Spielern in der Startelf ein respektables 0:0. Dabei hätten sie mit etwas mehr Abschlussglück bereits in der 6. Minute in Führung gehen können. Unterm Strich zeigten sich die Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech mit dem Punkt zufrieden.

    Gleich zu Beginn hatte die U21 die Riesenchance zur Führung. Nach einem Ballgewinn links an der Mittellinie von Rron Gosalci passte dieser auf Georgios Genidis, der von hinten mit Tempo kam. Dieser legte die Kugel vom linken Strafraumeck wieder zurück in die Mitte auf den mitgelaufenen Gosalci, der vollkommen frei aus 16 Metern zum Abschluss kam, aber genau auf Torwart Benjamin Frick schoss. Der Abpraller landete bei Oskar Lindemann, der halbrechts aus 14 Metern am langen Eck vorbeizielte (6.). Es folgte ein munteres Spiel, bei dem klare Torchancen aber weitgehend ausblieben. In der 18. Minute prüfte Micha Bareis mit einem Rechtsschuss von der linken Strafraumseite aufs kurze Eck 1860-Torhüter Luca Scholl, der abtauchte und den Ball aus dem unteren Eck fischte. Nach Linksflanke von Youssef Musa hechtete Scholl am ersten Pfosten am Ball vorbei, die Kugel landete bei Roland Fichtl am rechten Pfosten, doch Deniz Haimerl klärte mit einer Monstergrätsche auf der Linie dessen Schuss (30.). Kurz vor der Pause nochmals eine Chance für die Gastgeber. Noah Hackenschmidt hatte auf Oliver Prenka gepasst, dessen Abschluss am Elfmeterpunkt verhinderte Haimerl im letzten Moment (42.). Ein 23-Meter-Freistoß von Lucas Grancay aus zentraler Position wehrte die Mauer der Allgäuer zur Ecke ab (44.). Somit ging es torlos in die Kabine.

    Am Bild änderte sich in der 2. Halbzeit wenig. Einen Schuss vom linken Strafraumeck mit rechts durch Youssef wischte Scholl über die Latte (48.). Ansonsten passierte kaum etwas in Strafraumnähe, dafür wurde im Mittelfeld um jeden Ball erbittert gekämpft. Die kleinen Löwen verteidigten sehr diszipliniert, standen hinten äußerst kompakt mit einer Fünferkette. Bei einem Schuss von Bareis von der linken Strafraumseite musste Scholl erneut eingreifen, lenkte den Ball über die Latte (61.). Glimpflich kam Marco Schad in der 63. Minute davon. Mit gestrecktem Bein grätschte er Luis Pereira de Azambuja um, sah lediglich Gelb für die Aktion. Im Gegenzug prüfte Fabio Rost mit einem Schuss von der Strafraumkante Frick im Tor der Allgäuer (64.). Einen Freistoß von Schad aus dem rechten Halbfeld köpfte Marco Miller am langen Eck vorbei (68.). In der Schlussphase drängte Kottern auf den Siegtreffer, was Räume für die kleinen Löwen ergab. Doch es fehlte die Präzision und vielleicht auch die Kraft auf dem tiefen Boden, die Umschaltsituationen entscheidend zu finalisieren. So blieb es beim torlosen Remis, womit die U21 zum zweiten Mal hintereinander ohne Gegentor blieb.

    „Wir sind mit dem Punkt zufrieden“, sagte Christoph Rech, der das zusammen mit seinem Trainerkollegen Wolfgang Sonnenhauser nach dem Spiel auch der Mannschaft mitteilte. „Wir sind heute als Team aufgetreten und haben miteinander verteidigt. Das war richtig gut.“ Ärgerlich fand der 33-Jährige, das die Riesenchance von Rron Gosalci zu Beginn nicht zur Führung führte. „Da müssen wir eigentlich das 1:0 machen. Danach wurde es ausgeglichener mit Halbchancen auf beiden Seiten, ohne dass ein Team wirklich zwingend wurde.“ Besonders lobte Rech die Rettungstat seines Abwehrchefs Deniz Haimerl nach einer halben Stunde. „Das war überragend!“. In der 2. Halbzeit hätte sich kein Team mehr klare Möglichkeiten erarbeiten können. „Wenn wir in den letzten zehn Minuten unsere Umschaltmomente ein Ticken sauberer ausspielen, ein bisschen klarer sind, dann hätten wir vielleicht sogar noch den Lucky Punch setzen können. Aber unterm Strich ist das 0:0 völlig in Ordnung.“ Er freue sich für seine Mannschaft und die vielen jungen Spieler – mit Luca Scholl, Oskar Lindemann und Maximilian Riedelsberger standen drei U19-Spieler in der Startelf, zudem wurde Bruno Mühl eingewechselt –, „dass wir bereits das zweite Mal hintereinander zu Null gespielt haben. Alle haben ein gutes Spiel gemacht, wir als Trainer sind absolut zufrieden.“


    STENOGRAMM

    U21 Bayernliga Süd, 14. Spieltag, 10.10.2026, 14 Uhr

    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München 0:0

    1860: 1 Scholl (Tor) – 2 Lindemann, 5 Agzikara, 4 Haimerl, 15 Estermann, 3 Riedelsberger – 21 Rost, 6 Grancay – 7 Gosalci (62., 11 Dollinger), 10 Genidis (62., 19 Dursun) – 18 Pereira de Azambuja (81., 16 Mühl).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Günes, Schad, Yazir, Bareis, Watari – Agzikara, Dursun.

    Zuschauer: 250 ABT-Arena Durach.

    Schiedsrichter: Philipp Ettenreich (Niederstotzingen); Assistenten: Erhan Özcan (Augsburg), Jakob Zinßer (Klosterlechfeld).


    https://1860muenchen.com/spiel…-kottern-einen-punkt.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Sportfreunde Schwaig :


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-261016


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Kränkelnde Löwen & 3.500 Fans auswärts in Illertissen

    Die Löwen gastieren am 13. Spieltag in der Regionalliga Bayern beim FV Illertissen. Anpfiff im Stadion Illertissen (Gottfried-Hart-Str., 89257 Illertissen) ist am Samstag, 10. Oktober 2026 um 14 Uhr. Der HD-Premiumsender DF1 überträgt die Partie ab 13.45 Uhr live im analogen Fernsehen und als Stream auf www.df1.de.

    Vorab erklärte Pressesprecher Rainer Kmeth, dass von den 5.000 Tickets für das Spiel in Illertissen 3.500 an den TSV 1860 München gegangen sind. Am Freitagmorgen waren noch 161 nicht verkauft. „Ich gehe davon aus, dass die bis morgen weg sind“, erklärte er. Damit dürfte auch diese Partie für die Löwen zu einem Heimspiel werden.

    Das Spiel in Bayerisch-Schwaben ist der Auftakt zur zweiten Englischen Woche. Am Dienstag geht es zu Hause gegen die SpVgg Bayreuth, an deren Ende steht das Derby am Sonntag gegen den FC Bayern II. Ob das schon Thema sei, wurde 1860-Cheftrainer Alper Kayabunar gefragt. „Intern habe ich nicht das Gefühl. Wir haben ein sehr schweres Auswärtsspiel vor der Brust und wissen, dass es um sehr viel für uns geht. Wir wollen einfach die Leistung, die wir gegen Ansbach in der 2. Halbzeit auf den Platz gebracht haben, in Illertissen bestätigen.“ Das Gebot der Stunde sei es, einfach zu gewinnen. „Vielleicht brauchen wir mal eine Serie“, so Kayabunar weiter. „Wir wissen, dass uns eine schwere Aufgabe erwartet.“

    Zumal es beim Personal viele Fragezeichen gibt. „Ehrlicherweise kann ich es nicht sagen, wer ausfällt“, erklärte der Löwen-Trainer fast entschuldigend. „Es gibt ein paar Spieler, die kränkeln. Ich selbst war auch angeschlagen, aber zum Glück muss ich nicht spielen“, sagte Kayabunar mit einem Grinsen. Das Virus sei noch unterwegs, Spieler kehren zurück, andere melden sich krank. „Wir werden checken, wie es den Jungs geht und dann entscheiden, wer morgen dabei ist.“

    Optimistisch ist Kayabunar bei Michael Eberwein und Kapitän Dennis Dressel. „Beide sind zumindest für das Abschlusstraining eingeplant.“ Gerade Eberwein sei mit seiner Erfahrung und Torgefahr ein wichtiger Spieler. Dazu arbeite er gut gegen den Ball. „Michi bringt viel Qualität mit.“

    Dagegen fällt sicher Raphael Ott aus. „Er wird ein paar Wochen wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlen“, sagt Kayabunar. „Ich hoffe, dass er sehr schnell zurückkommt.“ Für den Angreifer gibt es einige Alternativen. „Wir haben im Verein viele talentierte Spieler, die wir beobachten. Die Woche hat zum Beispiel Efe Karakoc mittrainiert.“ Der 18-Jährige kehrte gerade von seinem Länderspieldebüt für die türkische U19-Nationalmannschaft zurück, kam in allen drei Spielen gegen Italien, Frankreich und Kroatien zum Einsatz. Er sei aber nicht die einzige Option. „Wir haben auch in unserem Kader einige Spieler, die in Frage kommen“, stellt der Trainer klar.

    Allen voran Fabio Wagner, der Ott nach seiner Verletzung gegen Ansbach ersetzte und zum „Mann des Spiels“ mit drei Skorerpunkten avancierte. Überraschend kam das für den Coach nicht. „Ich weiß von letzter Saison in der U21, was er draufhat.“ Er sei ein talentierter Spieler, der sich noch in der Entwicklung befinde. „Aber im Gegensatz zum Saisonbeginn ist er viel selbstbewusster.“ Trotzdem müsse man mit ihm als jungen Spieler Geduld haben. „Es wird immer Phasen geben, wo er nicht so gut drin ist.“

    Vor der in Illertissen geleisteten Arbeit hat Kayabunar Respekt. „Ich hatte persönlich schon einige Duelle, auch gegen Holger Bachthaler.“ Er und sein Vater Karl-Heinz waren in der Vergangenheit die prägenden Gestalten im Klub. Mittlerweile sind andere in der Verantwortung. „Der Kader hat sich verändert, aber es ist nach wie vor eine gute Mannschaft“, findet der Löwen-Trainer. „Sie haben viel Qualität in der Offensive und einen klaren Plan. Illertissen kann jeden in der Liga schlagen.“

    Besonders vor „Stoßstürmer“ Denis Milic warnt Kayabunar. „Er kann die Bälle festmachen.“ Mit Elidon Qenaj hat er einen kongenialen Angriffspartner. Zusammen haben beide die Hälfte der FVI-Tore erzielt. Außerdem hat er Respekt vorm Flügelspiel der Schwaben. „Sie sind technisch gut und im Umschaltspiel sehr gefährlich. Entscheidend wird aber sein, ob wir an die 2. Halbzeit gegen Ansbach anknüpfen können. In erster Linie schauen wir auf uns und versuchen, unsere Spielidee reinzubringen und umzusetzen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    FVI: 1 Adamczyk (Tor) – 15 Ekinci, 22 Rieder, 38 Neuberger, 23 Heckmann – 17 Cassaniti, 19 Wegmann, 4 Kronenberg, 27 Ilkan – 9 Qenaj, 21 Milic.

    Ersatz: 28 Madarac, 33 Mayer (beide Tor) – 2 Delikaya, 5 Hasler, 6 Fink, 10 Veselaj, 12 Stojnovic, 14 Schug, 16 Deininger, 20 Constantin, 21 El Hadj-Saif, 25 Hingerl.

    Es fehlen: 7 Fofanah, 13 Hausmann.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 36 Deniz, 14 Dressel – 9 Wagner, 13 Eberwein, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, (Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 6 Hoppe, 8 Wach, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Uhlmann, 21 Seiffert, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 20 Klose, 22 Ott, 23 Musa.

    Schiedsrichter: Maximilian Ziegler (Lindach); Assistenten: David Kern (Wülfershausen), Maximilian Graf (Mellrichstadt); Vierter Offizieller: Felix Gärtner (Dauchingen).


    https://1860muenchen.com/spiel…aerts-in-illertissen.html



    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tissen_tsv-1860-muenchen/

    Für die U21 der Löwen geht es am 14. Spieltag in der Bayernliga Süd ins Oberallgäu zum TSV 1874 Kottern. Anpfiff am Samstag, 10. Oktober 2026, in der ABT-Arena (Kieswerkstr. 10, 87471 Durach) ist um 14 Uhr.

    Der 4:0-Erfolg zuletzt gegen Namensvetter TSV 1860 Rosenheim hat für Rückenwind bei den kleinen Löwen gesorgt. „Auf jeden Fall“, sagt Trainer Christoph Rech, „der Sieg war wichtig.“ Trotzdem weiß auch er und sein Trainerkollege Wolfgang Sonnenhauser, dass nicht alles gut war. „Wir haben am Montag das Spiel nochmals analysiert und geschaut, was wir gut gemacht haben, aber auch, welche Sachen wir noch besser machen können. Da gab es einige Themen, die wir mit den Jungs besprochen haben. Jetzt liegt der Fokus natürlich auf Kottern.“

    Das Team aus der Nähe von Kempten liegt auf Rang elf, einen Punkt hinter der Löwen-U21. Rech zählt das Team zu den erfahrenen Mannschaften. „Sie sind seit Jahren in der Bayernliga, haben ergebnistechnisch keinen guten Start in die Saison gehabt.“ Doch zuletzt zeige die Formkurve deutlich nach oben. „Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann haben sie aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte geholt. Das spricht für sich. Das muss man in der Liga erstmal schaffen.“

    Kottern sei ein „sehr unangenehmer Gegner. Das waren sie die letzten Jahre schon immer. Sie haben ein sehr gutes Umschaltspiel, stehen defensiv äußerst kompakt und haben nicht viele Gegentore kassiert“, so der 33-jährige Rech. „Aber letztlich müssen wir wieder auf uns schauen und versuchen, Lösungen zu finden.“

    Aufgrund der personell angespannten Situation müsse man dabei sehr kreativ sein. „Die U19 spielt am gleichen Tag in Ingolstadt. Da wird nicht viel kommen. Die erste Mannschaft hat auch einige Ausfälle zu beklagen, auch was Krankheiten angeht. Bei uns ist es genau das Gleiche. Dazu fehlt Fares Ibrahim gesperrt.“ Gegen Rosenheim kassierte der Stürmer seine fünfte Gelbe Karte. „Wir müssen schauen, wie wir es irgendwie kompensieren können. Denn viele gesunde Spieler haben wir aktuell nicht.“

    Dazu ist der Einsatz von Luca Dollinger, neben Ibrahim mit fünf Toren der gefährlichste Angreifer, fraglich. „Er war die ganze Woche krank“, erzählt Rech, „wir müssen schauen, ob es reicht.“ Dazu fehlt Mustafa Tekin, der einen Rückschlag erlitt. Jakob Schurz und Ahanna Agbowo sind ebenfalls keine Option. Hinzu kommt die Verletzung von Torhüter Stefan Musa, was die Situation zwischen den Pfosten nicht erleichtert. Denn Mauricio Dunker ist ebenfalls nicht einsatzfähig. Leon Erkocaoglan ist gesetzt, wer auf der Bank Platz nimmt, ist fraglich. Zuletzt war es U19-Keeper Luca Scholl.

    Es läge an der Jahreszeit. Krankheiten und Verletzungen würden erfahrungsgemäß im Herbst anstiegen, „wenn es abends kälter und ungemütlich wird. Da fängt man sich schneller was ein“, so Rech, der nicht lamentieren möchte. „Wir werden trotzdem eine Mannschaft auf den Platz bringen und hoffentlich noch ein, zwei Jungs, die auf der Bank sitzen. Wir müssen improvisieren, auch was die taktische Grundausrichtung angeht, wer auf welcher Position spielt.“


    https://www.jungloewen.de/inde…tsv-kottern-angesagt.html


    Liveticker zum Spiel gegen TSV Kottern:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Löwen schenken zum Wiesnausklang kräftig ein: 4:0-Sieg über Ansbach

    Die Löwen schenkten zum Wiesnausklang den Gästen von der SpVgg Ansbach gleich viermal ein. Dabei lief es in der torlosen 1. Halbzeit alles andere als rund. Das Tor von Felix Weber in der 50. Minute war der Anstich zu einer furiosen zweiten Hälfte. Florian Niederlechner (58.), Fabio Wagner (63.) und Tunay Deniz mit einem Freistoßtor aus 30 Metern legten nach (79.). Damit blieben die Sechzger in den beiden Wiesnheimspielen ohne Gegentreffer.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste gegen die SpVgg Ansbach auf die verletzten Dennis Dressel und Noah Klose verzichten, Damjan Dordan fehlte krankheitsbedingt. Brahim Moumou und Ludwig Estermann hatten am Abend zuvor in der U21 gegen den TSV 1860 Rosenheim gespielt (4:0), Edon Krasniqi befindet sich bei der kosovarischen U19-Nationalmannschaft. Stefan Musa stand als überzähliger Torhüter nicht im Kader.

    Spielverlauf: Die ersten gefährlichen Aktionen der Partie hatten die Mittelfranken. Erst musste Lance Fiedler eine Hereingabe von rechts am zweiten Pfosten zur Ecke klären. Im Anschluss an diese war es Matthias Hahn, der an die Flanke kam, aber den Ball per Kopf nicht voll traf, sodass er rechts am Tor vorbeiging (3.). Fast im Gegenzug bediente Raphael Wach den gestarteten Florian Niederlechner, der über halbrechts auf Torwart Nils Leidenberger zulief, aber aus 14 Metern die Kugel neben den linken Pfosten setzte (5.). Drei Minuten später war es Mark Gevorgyan, der einen Schuss von Riko Manz aus neun Metern im letzten Moment zur Ecke blockte (8.). An eine Hereingabe von Mirko Puscher aus dem rechten Halbfeld kam Puscher am zweiten Pfosten vollkommen freistehend heran, konnte den Ball aber aus zwölf Metern nicht mehr aufs 1860-Tor lenken (12.). Wach nahm einen abgewehrten Ball fünf Meter vor der Strafraumkante im Zentrum direkt, zielte nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (23.). Insgesamt war es nach einem Viertel der Spielzeit eine zähe Partie mit vielen Fehlern auf Seiten der Sechzger, wodurch es selten gelang, die kompakte Defensive der Mittelfranken zu überspielen. Ein Distanzschuss vom linken Strafraumeck von Tunay Deniz landete neben dem kurzen Pfosten am Außennetz (33.). Nach einem Lapsus von Vitus Eicher musste Lasse Faßmann auf der Linie den Schuss von Puscher für seinen geschlagenen Torhüter retten (36.). Kurz danach hielt Eicher einen 15-Meter-Schuss von Björn Angermeier aufs kurze Eck im Nachfassen fest (37.). Im direkten Gegenzug hatten die Löwen die größte Chance bis zu diesem Zeitpunkt. Emre Erdogan hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, legte von der Grundlinie zurück an den Elfmeterpunkt, wo Ott vollkommen frei zum Abschluss kam, aber Lucas Beetz kam angerauscht, grätschte in den Abschluss und konnte ihn am Tor vorbeilenken (37.). Kurz danach flankte Ott von der rechten Grundlinie an den zweiten Pfosten, Niederlechner stieg hoch, aber konnte den etwas zu hoch angesetzten Ball per Kopf nicht mehr aufs Tor drücken (39.). Die Sechzger schafften es in dieser Phase erstmals, Ansbach unter Druck zu setzen. Trotzdem ging es torlos in die Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff die Führung für die Hausherren. Die Löwen schalteten nach Ballgewinn schnell um, der Ex-Ansbacher Fabio Wagner drang über rechts in den Strafraum ein, passte in die Mitte, wo Niederlechner am vorderen Fünfmetereck den Ball für den hinter ihm eingelaufenen Felix Weber passieren ließ. Aus kurzer Distanz beförderte der Innenverteidiger die Kugel zum 1:0 über die Linie (50.). Acht Minuten später das 2:0. Im Anschluss an eine Ecke von links durch Tunay Deniz kam Niederlechner am zweiten Pfosten zum Kopfball, wuchtete die Kugel aus fünf Metern ins kurze Eck (58.). Zwei Minuten später fast die identische Szene. Diesmal kam Faßmann nach Deniz-Eckball zum Abschluss, köpfte den Ball aber übers Tor (60.). Das Tor gelang in der 63. Minute Wagner. Erdogan hatte an der rechten Eckfahne Dietrich düpiert, passte zu Gevorgyan im Strafraum, der legte nach rechts auf den gestarteten Wagner ab, der am rechten Fünfmetereck zum Abschluss kam, den Ball mit Wucht zum 3:0 im Ansbacher versenkte. Erdogan vergab in der 70. Minute die Riesenchance zum 4:0. Nach Zuspiel von Gevorgyan im Strafraum stand er halblinks vollkommen frei, brachte aber nur einen Roller aufs Tor, mit dem Keeper Leidenberg keine Probleme hatte. Das holte Deniz nach. Der Mann für besondere Tore setzte einen 30-Meter-Freistoß mit rechts genau neben den linken Pfosten ins Ansbacher Tor (79.). Einfach genial! In der Schlussphase schöpfte Alper Kayabunar sein Wechselkontingent komplett aus, am Ergebnis änderte das aber nichts mehr.


    TRAINERSTIMMEN

    Alles andere als zufrieden war Löwen-Trainer Alper Kayabunar mit der 1. Halbzeit. „Wir haben das nicht auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten, das Tempo hochhalten und uns in offene Räume bewegen.“ Auch die Boxbesetzung bemängelte der 40-Jährige. „In der einen oder anderen Situation hatten wir Glück. Das haben wir ganz klar in der Halbzeit angesprochen, was wir von den Jungs sehen wollen.“ Dabei sei er etwas lauter geworden. „Wir kommen mit mehr Energie aus der Pause. Das Tor von Felix Weber zu Beginn der 2. Halbzeit tut uns gut.“ Die Tore seien zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Besonders freute Kayabunar, dass der zweite Treffer nach einem Standard fiel, „weil wir daran wieder gearbeitet haben. Die Chancenverwertung in der 2. Halbzeit war richtig gut. Natürlich freuen wir uns auch über das zu Null.“ Das Erfolgserlebnis sei wichtig für die Mannschaft. Ein besonderes Lob hatte der Trainer zudem für Fabio Wagner parat, der den verletzten Raphael Ott ersetzte. „Er hat das erste Tor vorbereitet, das dritte selbst erzielt und viel Tempo und Energie reingebracht. Genau das, was uns in der 1. Halbzeit gefehlt hatte.“


    Ansbachs Coach Niklas Reutelhuber zeigte sich mit den ersten 45 Minuten seines Teams hochzufrieden. „Es war eine sehr gute 1. Halbzeit von uns. Wir waren sehr aggressiv, gut in den Zweikämpfen. Sechzig hatte relativ wenig Ballbesitz.“ Seine Mannschaft hätte zwei, drei gute Möglichkeiten gehabt, um in Führung zu gehen. „Leider machen wir das Tor nicht und kriegen kurz nach der Pause das 0:1. Das war nicht mal das Problem in der 2. Halbzeit. Gekillt hat uns der zweite Gegentreffer nach einer Ecke. Wenn du hier zwei Standardtore bekommst, dann kannst du nicht gewinnen – das gilt eigentlich für jedes Regionalligaspiel. Danach waren die Köpfe unten, die Energie war nicht mehr da. Sechzig hatte dadurch das Stadion hinter sich und spielte danach mit der doppelter Energie. Nach dem 0:2 war es eine klare Angelegenheit!“


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 03.10.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – SpVgg Ansbach 09 4:0 (0:0)


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 8 Wach, 18 Uhlmann – 22 Ott, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, (Tor) – 2 Bell, 6 Hoppe, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 13 Eberwein, 17 Leone, 18 Collins, 34 Seiffert.

    A09: 30 Leidenberger (Tor) – 21 Puscher, 25 Weeger, 23 Hahn, 2 Beetz, 29 Manz – 24 Müller, 6 Dietrich – 8 Angermeier, 10 Kroiß – 7 Nuhanovic.

    Ersatz: 1 Schiefer (Tor) – 11 Mata, 15 Oberseider, 16 Gesell, 17 Schmidt, 18 Althaus, 27 L. Stauber, 28 Hayer, 31 Ücüncü.

    Wechsel: Wagner für Ott (45.), Leone für Niederlechner (72.), Hoppe für Faßmann (84.), Collins für Erdogan (84.), Ortivero Calderon für Deniz (84.) – Althaus für Nuhanovic (66.), Schmidt für Puscher (66.), Mata für Dietrich (66.), Oberseider für Beetz (77.), L. Stauber für Kroiß (77.).

    Tore: 1:0 Weber (50.), 2:0 Niederlechner (58.), 3:0 Wagner (63.), 4:0 Deniz (79.).

    Gelbe Karten: – Dietrich.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing); Assistenten: Raphael Salzberger (Mühldorf), Patrick Meixner (Rinnenthal); Vierter Offizieller: Steffen Stegmann (Rothenbuch).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/m60a09.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…yern-5234628/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…gt-um-raphael-ott,VWzVNGi (mit Video)


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tzt-hier-im-94522745.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…spiel-unter-94522552.html


    https://www.abendzeitung-muenc…h-09-heute-sieg-live-675/


    https://www.abendzeitung-muenc…spvgg-ansbach-art-1073765


    https://sechzger.de/loewen-ansbach-spielbericht/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tissen_tsv-1860-muenchen/

    U21 rehabilitiert sich mit deutlichem 4:0-Sieg über 1860 Rosenheim

    Die Löwen-U21 rehabilitierte sich für die 2:5-Niederlage beim FC Ismaning und besiegte im Heimspiel den TSV 1860 Rosenheim mit 4:0. Fares Ibrahim sorgte vor der Pause (32.) und nach Wiederanpfiff (53.) für eine Zwei-Tore-Führung. Luca Dollinger (73.) und Valentin Bannert (90.+3) sorgten für den Endstand. Leon Erkocaoglan im Tor der U21 verhinderte mit einigen guten Paraden den Gegentreffer.

    Beide Seiten neutralisierten sich in der Anfangsphase. Glück hatten die Löwen in der 11. Minute, als Torwart Leon Erkocaoglan beim Klärungsversuch Aini Merepeza anschoss, der Ball als Bogenlampe sich Richtung Tor senkte, aber Arda Efe zur Stelle war, die Situation bereinigte. Vier Minuten später kam Paul Sturm an einen Aufbaupass der Gäste, setzte die Kugel aber aus 17 Metern rechts neben das Tor (15.). Merepeza hätte in der 21. Minute die Führung für die Gäste erzielen müssen. Nach Rechtsflanke kam er am zweiten Pfosten freistehend zum Abschluss, schoss aber die Direktabnahme aus zwölf Metern übers 1860-Tor. Die U21 ging mit der ersten gefährlichen Aktion in Führung. Sturm war rechts mit Tempo in den Strafraum gedribbelt, legte am Fünfmeterraum die Kugel an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Fares Ibrahim nur noch aus kurzer Distanz einschieben musste (32.). Der Rosenheimer Christoph Hilger hatte das Abseits aufgehoben. In der 38. Minute konterten die Gäste in 3:2-Überzahl, doch die Linksflanke von Merepeza kam zu nahe aufs Tor, sodass sie Erkocaoglan abfangen konnte. Ein nachsetzender Rosenheimer Stürmer verletzte ihn in dieser Szene, doch es ging für den Löwen-Keeper nach kurzer Behandlung weiter. Die 1:0-Führung nahmen die Sechzger mit in die Kabine.

    Kurz nach der Pause hatte Luca Dollinger die Riesenchance, um auf 2:0 zu erhöhen. Wieder hatte sich Sturm auf der linken Seite durchgesetzt, sein Zuspiel nahm Dollinger halbrechts aus 13 Metern direkt, setzte die Kugel aber am langen Eck vorbei (50.). Drei Minuten später war es dennoch so weit. Luis Pereira de Azambuja hatte halbrechts tief gepasst, Ibrahim erlief sich das Zuspiel ging mit Tempo Richtung Tor und behielt auch vor Keeper Simon Stein die Nerven, schob aus sechs Metern die Kugel rechts an ihm vorbei (53.). Erkocaoglan parierte in der 64. Minute einen Zwölf-Meter-Schuss von Edis Muhameti aus halbrechter Position. Im Anschluss an einen Eckball von rechts durch Sturm und Kopfballverlängerung wuchtete Dollinger, ebenfalls mit dem Kopf, die Kugel am zweiten Pfosten an die Unterkante der Latte. Von dort sprang der Ball zum 3:0 über die Linie (73.). 1860-Keeper Erkocaoglan parierte in der 83. Minute mit einem sehenswerten Reflex einen Kopfball von Audai Elghatous aus kurzer Distanz, hielt so die Null. Der eingewechselte Valentin Bannert scheiterte auf der anderen Seite mit einem 14-Meter-Schuss an Torhüter Stein (89.). Kurz vor Schluss sogar das 4:0. Efe hatte von der linken Strafraumseite ans lange Eck gepasst, wo der eingelaufen Bannert den Ball nur noch über die Linie drücken musste (90.+3). 4Nach zwei Niederlagen in Folge sprang somit ein deutlicher Sieg gegen die Namensvetter aus Rosenheim heraus.

    Trainer Wolfgang Sonnenhauser freute sich über den Sieg, wollte aber von einer Drucksituation vor der Partie nichts wissen. „Menschen, die persönliche Schicksale haben, die haben Druck, aber wir haben das Privileg, Fußball spielen zu können und deswegen kann man das allenfalls als positiven Druck beschreiben“, stellte der 53-Jährige klar. Er und sein Trainerkollege Christoph Rech seien mit einem guten Gefühl ins Spiel gegangen. „Die Jungs waren deutlich besser im Spiel als gegen Ismaning, wo wir die erste Viertelstunde wirklich Probleme hatten. Wir sind viel besser reingekommen.“ Und die Tore wären zum richtigen Zeitpunkt gefallen. „In der 2. Halbzeit, als Rosenheim auf den Ausgleich drängte, haben wir das 2:0 nachgelegt.“ In der Folge habe Torwart Leon Erkocaoglan in ein paar Situationen das Team vor dem Anschlusstreffer bewahrt. „Wir haben diese Phase überstanden und am Ende einfach den Deckel drauf gemacht. Uns freut es für die Jungs, dass sie zu Null gespielt haben – das erste Mal in dieser Saison. Dementsprechend sind wir glücklich. Heute ist vieles von dem aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben.“


    STENOGRAMM

    U21 Bayernliga Süd, 13. Spieltag, 02.10.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1860 Rosenheim 4:0 (1:0)


    1860: 1 Erkocaoglan (Tor) – 2 Osmani, 5 Agzikara, 15 Estermann, 3 Efe – 6 Grancay – 11 Dollinger (79., 19 Dursun), 20 Sturm (79., 7 Gosalci), 18 Pereira de Azambuja (86., 13 Genidis), 10 Moumou (60., 8 Rost) – 9 Ibrahim (65., 14 Bannert).

    Tore: 1:0 Ibrahim (33.), 2:0 Ibrahim (53.), 3:0 Dollinger (72.), 4:0 Bannert (90.+3).

    Gelbe Karten: Ibrahim, Moumou, Dollinger – Seyed, Muhameti, Kasumovic, Marrazzo, Elghatous.

    Zuschauer: 150 1860-Trainingsgelaände

    Schiedsrichter: Andreas Egner (Zwiesel); Assistenten: Nick Ebner (Gotteszell), Lukas Hartl (Regen).


    https://1860muenchen.com/spiel…ws-detail/u21-m60r60.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen TSV Kottern:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Wut in Tore umsetzen: Löwen zum Wiesn-Ausklang gegen Ansbach

    Die Löwen empfangen nach der ersten Saison-Niederlage in Burghausen am 12. Spieltag in der Regionalliga Bayern die SpVgg Ansbach 09. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 3. Oktober 2026 um 14 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die Partie kostenlos im analogen Fernsehen und im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung auf http://www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek. Außerdem ist das Löwen-Radio live dabei.

    Wie immer stand zunächst die personelle Situation in der Löwenrunde im Vordergrund. Löwen-Trainer Alper Kayabunar hatte sich extra einen Zettel vorbereitet. „Wir haben Dennis Dressel, Michael Eberwein, Vitus Eicher und Lasse Faßmann mit Fragezeichen“, ließ er wissen. Wer aus dem Quartett tatsächlich einsatzfähig sei, könne er erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Bei Lance Fiedler und Emre Erdogan gab der 40-Jährige dagegen Entwarnung. „Bei ihnen hat es bereits am Donnerstag richtig gut geklappt. Wir gehen davon aus, dass beide spielen können.“

    Langsam zeichnet sich auch eine Rückkehr von Noah Klose ab. „Er hat jetzt eine Einheit komplett mitgemacht, die er dann am nächsten Tag gleich gespürt hat“, erzählt Kayabunar. „Es wird sicherlich noch ein bisschen brauchen, aber er ist auf einem guten Weg. Vielleicht gibt es demnächst die Möglichkeit, dass er in der U21 zum Einsatz kommt. Auf jeden Fall gibt es Fortschritte und wir hoffen, dass Noah relativ schnell in Form kommt.“

    So ganz ist die erste Saison-Niederlage in Burghausen am letzten Spieltag noch nicht verdaut – zumal sie vollkommen unnötig war. „Die Wut darüber ist sehr groß, weil wir phasenweise ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir haben das intern detailliert besprochen, was da die Probleme waren. Trotzdem haben wir ein gutes Gefühl, dass wir auch in diesem Spiel Fortschritte gemacht haben und auf einem guten Weg sind.“ Die Statistiken hätten eindeutig für sein Team gesprochen. „Im Endeffekt war einfach die Torchancenverwertung unser großes Problem. Wir haben uns im Training klare Muster erarbeitet, wie wir zum Erfolg kommen wollen.“ Diese sollen gegen Ansbach umgesetzt werden. „Wir wollen jetzt einfach den nächsten Heimsieg einfahren“, erklärt Kayabunar die klare Zielsetzung.

    Mit Ansbach stellt sich ein Gegner auf Giesings Höhen vor, der schwer in die Saison gestartet ist, aber dessen Formkurve mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien deutlich nach oben zeigt. „Ich hatte schon sehr viele Spiele gegen Ansbach“, so Kayabunar, „sie spielen eigentlich über Jahre den gleichen Fußball, sind sehr gefährlich im Umschaltspiel und trotzdem mittlerweile eine gefestigte Regionalliga-Mannschaft, die genau weiß, was ihre Stärken sind. Und genau das haben sie am Anfang der Saison nicht auf den Platz bekommen“, lautet die Einschätzung des Löwen-Coachs. „Aber gerade in den letzten vier Spielen ist ihnen das überzeugend gelungen und dementsprechend waren sie erfolgreich.“

    Kapitän der Mittelfranken ist ein alter Bekannter. Eric Weeger zählte zu der Aufstiegsmannschaft der Löwen 2018, war in der erfolgreichen U19, die erst im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft 2016 unglücklich am späteren Titelträger Borussia Dortmund scheiterte. Insgesamt neun Jahre trug der Verteidiger das 1860-Trikot.

    Seiner eigenen Mannschaft empfiehlt Kayabunar gegen Ansbach, einfach an die eigene Qualität zu glauben. „Es ist wichtig, dass wir die besprochenen Sachen über 90 Minuten gut machen, konzentriert bleiben und uns an den Plan halten und uns auf dem Platz gegenseitig unterstützen.“ Aber auch da sehe er große Fortschritte im Vergleich zum Saisonbeginn. Ausfälle wie der von Michael Eberwein in Burghausen, mit fünf Toren erfolgreichster Offensivspieler, sei kein Grund, alles anzuzweifeln. „Ich nehme die ganze Mannschaft in die Pflicht. Wir müssen da einfach als Team agieren. Wir machen das nicht an einzelnen Spielern fest.“ Zumal der Trainer mit der Kader-Tiefe zufrieden ist. „Alle Spieler spüren, dass sie ihre Chance bekommen. Und dann ist es wichtig, dass sie diese nutzen.“ Beispiele seien Erdogan, Fiedler oder Fabio Wagner.

    Unter der Woche stand der offizielle Wiesnbesuch der Löwen auf dem Programm. Für Kayabunar war es eine Premiere. „Wir wären gerne mit einem erfolgreichen Ergebnis hingefahren, um ein besseres Gefühl zu haben. Trotzdem herrschte eine sehr gute, familiäre Atmosphäre.“ Er selbst habe sich wohlgefühlt. „Der Termin hat echt Spaß gemacht. Wir konnten mit Sponsoren über Themen sprechen, die sie interessieren. Den Oberbürgermeister konnte ich leider nur sehr kurz begrüßen, weil er viel um die Ohren hatte. Da wollte ich ihn in Ruhe lassen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 36 Deniz, 14 Dressel – 9 Wagner, 13 Eberwein, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (beide Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 6 Hoppe, 8 Wach, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Uhlmann, 22 Ott, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 20 Klose, 21 Seiffert.

    A09: 30 Leidenberger (Tor) – 25 Weeger, 23 Hahn, 2 Beetz, 29 Manz – 24 Müller, 6 Dietrich – 17 Schmidt, 8 Angermeier, 10 Kroiß – 7 Nuhanovic.

    Ersatz: 1 Schiefer (Tor) – 9 Ayan, 11 Mata, 14 Krez, 15 Oberseider, 16 Gesell, 18 Althaus, 19 D. Stauber, 20 Koomson, 21 Puscher, 22 Collura, 27 L. Stauber, 28 Hayer, 31 Ücüncü.

    Es fehlen: –.

    Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing); Assistenten: Raphael Salzberger (Mühldorf), Patrick Meixner (Rinnenthal); Vierter Offizieller: Steffen Stegmann (Rothenbuch).


    https://1860muenchen.com/spiel…esn-ausklang-ansbach.html



    Liveticker für das Spiel gegen SpVgg Ansbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-spvgg-ansbach-m1-261003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…0-muenchen_spvgg-ansbach/

    Die Löwen-U21 empfängt zum Heimspiel am 13. Spieltag Namensvetter TSV 1860 Rosenheim mit Wolfgang Schellenberg, dem langjährigen Leiter des Junglöwen-NLZs, als Trainer. Anpfiff am Freitagabend, 2. Oktober 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Neben Schellenberg, der auch 2006 als Trainer mit der U17 der Junglöwen die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft holte, sind mit Johann Ngounou Djayo, Ugur Türk, Leon Tutic oder Muck Riedmüller einige Spieler in Reihen der Rosenheimer, die ihre Ausbildung im Nachwuchs der Weiß-Blauen genossen. U21-Coach Christoph Rech ging als Jugendlicher den umgekehrten Weg, spielte vor seiner Zeit bei den Löwen ein Jahr im Nachwuchs der Rosenheimer, hat aber wenig Beziehung zu dem Klub. „Wir kennen uns schon sehr lange“, sagt er über Schellenberg, „aber ansonsten zum Verein oder irgendwelchen Spielern gibt es nahezu keine Verbindung mehr.“

    Zuletzt gab es zwei Niederlagen für die U21. War das 0:1 im letzten Heimspiel gegen Erlbach nach über einer Halbzeit in Unterzahl gegen einen starken Gegner noch verkraftbar, so war der Auftritt in Ismaning beim 2:5 in der ersten Viertelstunde mehr als ärgerlich. „Wir haben es besprochen, uns die Videoszenen nochmals angeschaut und den Spielern klar aufgezeigt, welche Fehler wir abstellen müssen, um auch Punkte in der Liga zu holen. Das haben die Jungs auch verstanden, waren sehr selbstkritisch und sind natürlich dementsprechend motiviert, dass wir es gegen Rosenheim besser machen.“

    Zur Ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass gerade die Defensive in dieser Konstellation gegen Ismaning noch nie zusammengespielt hatte. Im Tor stand erstmals Leon Erkocaoglan, vor ihm verteidigten Emirhan Agzikara, Finn Fodor und die beiden U19-Spieler Manuel Curic und Arda Efe. „Wir haben generell immer relativ viele Wechsel, das soll aber keine Ausrede sein“, stellt der 33-jährige Rech klar. „Natürlich hat man das in der Anfangsphase gemerkt, dass wir das eine oder andere Abstimmungsproblem haben, was irgendwo auch nachvollziehbar ist. Trotzdem war es viel zu einfach, wie wir unsere Gegentore in dem Spiel kassieren.“

    Mit Rosenheim kommt ein Neuling nach München. Das Team war 2022 aus der Regionalliga abgestiegen, anschließend ging es direkt weiter in die Landesliga, wo sie Schellenberg 2023 als Trainer übernahm. Am Ende des dritten Jahrs seiner Amtszeit schaffte der Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz den Aufstieg in die Bayernliga Süd. „Es ist eine gute, junge Mannschaft, dementsprechend auch willig“, erzählt Rech über den Kontrahenten. „Sie marschieren 90 Minuten. Wolfgang Schellenberg hat einen echt sehr guten Job gemacht, auch durch den Aufstieg letzte Saison“, lobt ihn sein junger Kollege. „In den letzten Wochen haben sie ergebnistechnisch aber nicht super performt, ähnlich wie wir“, zieht der U21-Coach Parallelen. „Aber klar, unser Ziel ist es, dass wir das Heimspiel gewinnen!“

    Gegen Rosenheim können die Trainer Rech und Wolfgang Sonnenhauser höchstwahrscheinlich wieder auf Kapitän und Abwehrchef Deniz Haimerl zurückgreifen. „Er ist diese Woche wieder ins Training eingestiegen. Wenn er das Abschlusstraining komplett mitmacht, keine Probleme danach hat, wird er auf jeden Fall dabei sein.“

    Dagegen wird weiterhin Mustafa Tekin krankheitsbedingt fehlen. Der Mittelfeldspieler bekommt Antibiotika. Noah Plöttner verletzte sich am Dienstag im Training, fällt definitiv aus. Auch Jakob Schurz, Ahanna Agbowo und Lucio Savic sind nicht einsatzfähig, ebenso wie die langzeitverletzten Justin Thönig und Jamie Jenni. Verstärkung gibt’s erneut von der U19, die an diesem Wochenende wegen Länderspielen nochmals pausiert. „Wir können erneut auf die Jungs zurückgreifen, die bereits in Ismaning dabei waren“, sagt Rech. „Und von oben muss man sehen, ob jemand kommt. Wir rechnen aber nicht mit vielen.“ Denn das Regionalliga-Team spielt erst am nächsten Tag zu Hause gegen die SpVgg Ansbach.


    https://www.jungloewen.de/inde…olfgang-schellenberg.html


    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1860 Rosenheim:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-1860-rosenheim-m1-261002


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Die U21 des TSV 1860 München unterlag beim FC Ismaning mit 2:5. Nach einer desolaten Anfangsviertelstunde lag das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech bereits mit 0:3 zurück. Nach der Pause schafften die Sechzger nach Treffern von Lucas Grancay (53.) und Luca Dollinger (65.) nochmals den Anschluss. Doch der vierte Gegentreffer in der 69. Minute beendete die Aufholjagd.

    Es waren keine 40 Sekunden gespielt, da lagen die Gastgeber schon in Front. Finn Fodor leistete gegen Artin Shamolli als letzter Mann nur Begleitschutz, der zog aus 19 Metern mit rechts einfach ab, der Aufsetzer schlug unhaltbar für Leon Erkocaoglan im linken Eck ein (1.). in der 8. Minute legte Ismaning nach, wieder machte die Defensive der Löwen keine gute Figur. Nach einem Angriff über rechts lenkte FCI-Angreifer Serhii Shcherbyna zusammen mit Manuel Curic im Fünfmeterraum die Hereingabe ins Tor zum 2:0 für die Gastgeber. Zwei Minuten später die erste 1860-Chance. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Brahim Moumou köpfte Fodor knapp über die Latte (10.). Im Gegenzug setzte Shamolli halbrechts aus 16 Metern die Kugel an die Oberkante der Latte (11.). Nach einer Ecke von links und einer Verlängerung am ersten Pfosten kam Ex-Löwe Jeremie Zehetbauer halbrechts aus sieben Metern frei zum Abschluss, traf zum 3:0 ins lange Eck (15.). Drei Gegentore in einer Viertelstunde! Auf der anderen Seite fand Moumou mit seiner scharfen Hereingabe vom rechten Fünfmeterraum keinen Abnehmer, so dass ein Ismaninger den Ball zur Ecke abwehren konnte (17.). Einen 16-Meter-Schuss halbrechts von Shamolli aufs lange Eck konnte Erkocaoglan mit den Fingerspitzen um den linken Pfosten lenken (29.). In der 39. Minute hatten die Sechzger eine gute Chance zu verkürzen. Moumou trieb den Ball durch die Mitte nach vorne, passte zu Luca Dollinger, der kurz vor der Fünfmeterkante zum Abschluss kam, doch ein Ismaninger Verteidiger grätschte dazwischen, blockte den Schuss. Es blieb beim Drei-Tore-Rückstand der Löwen-U21 zur Pause.

    Die kleinen Löwen hatten sich für die 2. Halbzeit viel vorgenommen, doch hätten beinahe das 0:4 kassiert. Nach einer Hereingabe von links grätschte in der Mitte Shamolli vollkommen freistehend am Ball vorbei (48.). Kurz danach setzte er die Kugel aus 16 Metern an die Latte (49.). In der 53. Minute profitierte Moumou davon, dass ein Ismaninger ausrutschte. Er schnappte sich den Ball, dribbelte in den Strafraum, wurde geblockt. Die Kugel kam zu Curic, der links im Strafraum Lucas Grancay bediente. Der schloss am linken Fünfmetereck mit rechts ab, traf zum 1:3. Es kam noch besser. Im Anschluss an einen Freistoß von Grancay fast an der linken Eckfahne herrschte Verwirrung im FCI-Strafraum. Fares Ibrahim am kurzen Eck traf nur den linken Pfosten, den Abpraller leitete Curic ans lange Eck weiter, wo Dollinger artistisch den Ball über die Linie zum 2:3 bugsierte (65.). Nun schien ein Punktgewinn wieder in greifbare Nähe. Doch vier Minuten später zerplatzten die Träume. Arda Efe verlor im Aufbau den Ball, Vito Liuzza schloss rechts im Strafraum aus 14 Metern ab, Erkocaoglan parierte den Schuss, Shamolli nahm den Abpraller an, schloss mit dem zweiten Kontakt aus sieben Metern ab und traf zum 4:2 (69.). Ein 13-Meter-Schuss von Efe landete genau in den Armen von Keeper Lorenz Becherer (73.). Die kleinen Löwen waren zwar bemüht, erneut den Anschluss herzustellen, kamen aber letztlich nicht mehr zu klaren Chancen. Kurz vor Ende machte Kubilay Celik den Deckel für die Gastgeber drauf. Zehetbauer setzte sich gegen Fodor und Noah Plöttner durch, stocherte die Kugel vom rechten Fünfmetereck zurück zu Celik, der aus elf Metern direkt abzog und zum 5:2-Endstand ins linke Eck traf (88.).

    „Wir starten denkbar ungünstig ins Spiel, liegen nach einer Viertelstunde bereits 0:3 hinten“, analysierte U21-Coach Christoph Rech. „Da haben wir einfach nicht gut verteidigt. Danach kommen wir ein bisschen besser ins Spiel, haben auch Möglichkeiten, nutzen sie aber leider nicht.“ In der Pause sprachen er und Wolfgang Sonnenhauser einige Dinge klar an, um es im zweiten Durchgang besser zu machen. „Wir kommen dann auch gut aus der Halbzeit, überstehen noch eine Möglichkeit des Gegners und schaffen den Anschluss. Leider kassieren wir dann zu schnell das 2:4, wodurch ein kleiner Bruch in unserem Spiel war. Danach haben wir weiter nach vorne gespielt und noch einmal die Möglichkeit, Tore zu erzielen. Die machen wir nicht und hinten raus kassieren wir noch eins.“ Es sei „sehr bitter, dass unsere Fehler immer gnadenlos vom Gegner bestraft werden. Es hilft aber nichts. Wir werden weiterarbeiten und uns hoffentlich im nächsten Spiel gegen Rosenheim zu Hause mit einem Sieg belohnen.“


    STENOGRAMM

    U21 Bayernliga Süd, 12. Spieltag, 26.09.2026, 14 Uhr

    FC Ismaning – TSV 1860 München 5:2 (3:0)

    TSV 1860 München

    1 Erkocaoglan (Tor) – 2 Agzikara (78., Gosalci), 5 Fodor, 23 Curic, 3 Efe – 15 Rost (58., Plöttner), 6 Grancay – 11 Dollinger (70., Genidis), 18 Pereira de Azambuja (58., Sturm), 10 Moumou – 9 Ibrahim (83., 14 Bannert)

    Tore

    1:0 Shamolli (1.), 2:0 Shcherbyna (8.), 3:0 Zehtbauer (15.), 3:1 Grancay (53.), 3:2 Dollinger (65.), 4:2 Shamolli (69.), 5:2 Celik (88.)

    Gelbe Karten

    – Dollinger

    Zuschauer

    284 Prof. Erich Greipl Stadion

    Schiedsrichter

    Luca Schultze (München); Assistenten: Hirad Aurahman (Puchheim), Katrin Filser (Bruckberg)


    https://www.jungloewen.de/inde…ederlage-in-ismaning.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1860 Rosenheim:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-1860-rosenheim-m1-261002


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Chancenwucher der Löwen: 1:3-Niederlage in Burghausen

    Die Löwen betrieben beim SV Wacker Burghausen Chancenwucher, kassierten mit 1:3 ihre erste Saison-Niederlage. Jannis Turtschan hatte die Gastgeber in Führung gebracht (17.), Emre Erdogan glich noch vor der Pause aus (39.). Nach Wiederanpfiff stand Wacker mächtig unter Druck, doch die Sechzger vergaben beste Möglichkeiten. Das machten die Gastgeber besser. Der eingewechselte Maximilian Schuhbauer (76.) und Benedikt Schwarzensteiner (89.) trafen zum Endstand.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste in Burghausen verletzungsbedingt auf Vitus Eicher, Michael Eberwein, Noah Klose, Moritz Seiffert und Lasse Faßmann verzichten. Benedikt Hoppe fehlte wegen einer Roten Karte aus dem U21-Spiel. Nicht im 20er-Kader stand Brahim Moumou, der mit der U21 fast zeitgleich beim FC Ismaning spielte. Paul Bachmann kam durch die Verletzung von Eicher zu seiner Regionalliga-Premiere.

    Spielverlauf: Die Partie begann mit zehnminütiger Verspätung, weil der BR live die Entscheidung der deutschen Olympia-Bewerbung aus Baden-Baden übertrug und diese etwas länger dauerte. Die Löwen warteten gerne, weil München den Zuschlag erhielt. Schließlich ist das ein wichtiger Baustein für den Ausbau des Grünwalder Stadions, das als Spielstätte für den olympischen Fußball vorgesehen ist.

    Zunächst passierte nach Anpfiff wenig vor den Toren. Die erste gefährliche Szene hatten die Gastgeber. Noah Agbaje setzte sich auf der linken Seite durch, passte an den zweiten Pfosten, wo Jannis Turtschan freistehend lauerte, doch die flache Hereingabe konnte Lance Fiedler gerade noch klären (9.). Den ersten Torschuss der Löwen gab Fiedler ab, doch der Abschluss aus 19 Metern nach Zuspiel von Raphael Ott ging weit übers Wacker-Tor (13.). Ein 20-Meter-Schlenzer von der rechten Strafraumseite durch Louis Stegmiller senkte sich gefährlich aufs lange Eck, setzte jedoch auf der Oberkante der Latte auf (15.). Zwei Minuten später war es passiert. Stegmiller hinterlief Mark Gevorgyan, kam dadurch frei auf der linken Seite zum Flanken, der eingelaufene Turtschan am ersten Pfosten war vor Eric Uhlmann am Ball, traf aus fünf Metern zum 1:0 ins lange Eck (17.). Ein 21-Meter-Schuss von Dennis Dressel mit links aufs rechte Eck wurde sichere Beute von Markus Schöller im SVW-Tor (20.). Zwei Minuten später musste der Wacker-Keeper erst bei einem Abschluss von Tunay Deniz aus der Drehung, dann von Florian Niederlechner eingreifen (22.). Die Sechzger waren jetzt besser im Spiel. Nach einer Hereingabe von links durch Emre Erdogan legte Ott den Ball per Kopf für Niederlechner auf, der im Fünfmeterraum ebenfalls per Kopf abschloss, aber Schöller aus vier Meter genau auf der Schulter traf (25.). Ein direkter Freistoß halblinks aus 25 Meter wehrte Schöller mit den Fäusten zur Seite ab. Kurz danach lief Gevorgyan die rechte Tor-Auslinie mit dem Ball entlang, passte scharf in den Fünfmeterraum, wieder war der SVW-Keeper zur Stelle, wehrte die Hereingabe ab (28.). Burghausen kam in dieser Phase nicht aus der eigenen Hälfte, die Löwen blieben aber trotz Überlegenheit ohne Treffer. Als sich die Gastgeber wieder gefangen hatten, führte ein Konter zum Ausgleich. Erdogan ging mit Tempo auf der linken Seite auf und davon, zog im Strafraum außen an Benedikt Schwarzensteiner vorbei, schloss dann mit links im Strafraum ab und traf durch die Beine von Schöller zum 1:1 (39.). Wenig später passte Erdogan von links in die Mitte, Luca Lechner konnte vor Deniz klären, der Ball kam zu Ott, der halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss kam, doch die Kugel rutschte ihm über den Spann, ging so weit übers Wacker-Tor (41.). Gevorgyan traf mit seinem Schuss von der Strafraumkante in der 45. Minute nur einen Wacker-Spieler, auch der Nachschuss von Ott wurde geblockt. Kurz vor der Pause musste der bereits angeschlagen ins Spiel gegangene SVW-Kapitän und Ex-Löwe Felix Bachschmid verletzt das Feld verlassen (45.+3). Mit 1:1 wurden die Seiten getauscht.

    Die Löwen kamen druckvoll aus der Kabine, erspielten sich Chance um Chance. Gevorgyan setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte gefühlvoll in die Mitte, wo der eingelaufene Deniz die Hereingabe aufs Tor köpfte, jedoch zu unplatziert, so dass Schöller zugreifen konnte (48.). In der 53. Minute legte Ott den Ball gefühlvoll in den Lauf von Erdogan, der links am Strafraum zum Abschluss kam, aber knapp am langen Eck vorbeizielte. Ein Fallrückzieher von Ott aus zwölf Metern nach Einwurf von rechts durch Deniz ging knapp übers lange Eck (60.). Plötzlich hatten die Gastgeber eine Konterchance, doch Bachmann warf sich im Strafraum gegen Maximilian Schuhbauer auf den Ball, entschärfte so die Situation (61.). Auf der anderen Seite wurde ein Kopfball von Niederlechner auf der Linie geklärt (63.). Zwei Minuten später kam der Stürmer halbrechts an der Strafraumkante zum Schuss, doch der SVW-Keeper fischte die Kugel aus dem langen Eck (65.). Wacker wackelte bedenklich, fiel aber nicht! In der 76. Minute stellte der eingewechselte Schuhbauer das Spiel auf den Kopf. Nach Pass von Moritz Leitner tauchte er frei vor Bachmann auf, schob den Ball zum 2:1 ins 1860-Tor ein. Danach ging bei den Sechzgern nicht mehr fiel zusammen. Burghausen zog sich weit zurück, versuchte vorne den schnellen Marc Sodji einzusetzen. Ein Distanzschuss von Dennis Dressel landete deutlich neben dem Tor (88.). Die Entscheidung fiel eine Minute später. Eine Hereingabe von rechts durch Noa-Gabriel Simic legte Sodji für Benedikt Schwarzensteiner auf, der aus acht Metern vollkommen frei zum Scherenschlag ansetzte und zum 3:1 Bachmann überwand (89.). Damit war die erste Saison-Niederlage der Sechzger besiegelt.


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 26.09.2026, 14.45 Uhr


    SV Wacker Burghausen – TSV 1860 München 3:1 (1:1)


    SVW: 1 Schöller (Tor) – 13 Lechner, 3 Schwarzensteiner, 18 Hofherr – 21 Stegmiller, 7 Gordok, 17 Bangerter, 23 Turtschan – 10 Agbaje, 6 Bachschmid, 19 Diowo.

    Ersatz: 22 Brinkmann (Tor) – 8 Wagner, 9 Sodji, 14 Dinkler, 15 Gertig, 16 Simic, 25 Müller, 27 Leitner, 37 Schuhbauer.


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 24 Gevorgyan, 18 Uhlmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 25 Dordan, 14 Dressel – 27 Ott, 10 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 8 Wach, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Wechsel: Wagner für Bachschmid (45.+3), Sodji für Hofherr (46.), Schuhbauer für Agbaje (58.), Simic für Diowo (58.), Leitner für Bangerter (72.) – Wach für Ott (66.), Wagner für Weber (73.), Bell für Dordan (73.), Ortivero Calderon für Gevorgyan (82.).

    Tore: 1:0 Turtschan (17.), 1:1 Erdogan (39.), 2:1 Schuhbauer (76.), 3:1 Schwarzensteiner (89.).

    Gelbe Karten: Hofherr – Gevorgyan, Fiedler, Wagner.

    Zuschauer: 8.821 im flatbuy-Stadion an der Liebigstraße.

    Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Ilirjan Morina (Landau/Isar), Michael Krug (Grünwald); Vierter Offizieller: Johann Fuchs (Oberviechtach).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/svwm60.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/burghaus…yern-5234623/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…livestream-und-tv,VVw6pAC (mit Video)


    https://www.tz.de/sport/1860-m…lut-sechzig-94511985.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…en-tsv-1860-94510643.html


    https://www.abendzeitung-muenc…chen-niederlage-live-674/


    https://www.abendzeitung-muenc…ber-gluecklos-art-1161455


    https://sechzger.de/spielberic…hausen-tsv-1860-muenchen/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SpVgg Ansbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-spvgg-ansbach-m1-261003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…0-muenchen_spvgg-ansbach/

    Serie in Burghausen verteidigen & mit gutem Gefühl auf die Wiesn

    Für die Löwen geht es am Samstag, 26. September 2026, zum SV Wacker Burghausen. Anpfiff im flatbuy-Stadion an der Liebigstraße (Franz-Alexander-Straße 7, 84489 Burghausen) ist um 14.45 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die Partie kostenlos im analogen Fernsehen sowie im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung online auf http://www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek.

    Zunächst hatte Löwen-Trainer Alper Kayabunar eine schlechte Nachricht. „Michael Eberwein und Lasse Faßmann werden leider ausfallen.“ Moritz Seiffert habe zwar einen Teil des Mannschaftstraining mitgemacht, ein Einsatz käme aber noch zu früh für den Verteidiger. Dagegen bescheinigt er Damjan Dordan, dass er einen fitten Eindruck hinterlassen habe. Der Mittelfeldspieler hatte bereits in Kirchanschöring beim 1:1 eine ganze Halbzeit in der U21 gespielt und war gegen den 1. FC Nürnberg II in der 90. Minute für Tunay Deniz eingewechselt worden.

    Das Fehlen von Eberwein und Faßmann macht einige Umbauten in der Startelf nötig. Eric Uhlmann, der gegen Nürnberg auf der Sechser-Position gespielt hatte, wodurch Tunay Deniz auf die Eberwein-Position rücken konnte, ist für Kayabunar auch eine Option in der Innenverteidigung für Faßmann, zumal Benedikt Hoppe wegen seiner Roten Karte bei der U21 nicht zur Verfügung steht. Bliebe nur noch Ludwig Estermann als gelernter Innenverteidiger übrig. Manuel Curic aus der U19, ebenfalls in der Abwehrzentrale zu Hause, hatte zwar diese Woche bei der Regionalliga-Mannschaft mittrainiert, ist aber eher eine Alternative für die Zukunft. „Wir wollten ihn mal im Training sehen und schauen, wie seine Entwicklung weitergeht“, sagt der Löwen-Trainer über das Talent. Er solle seine Erfahrung im Herrenbereich erst mal in der Bayernliga-Mannschaft sammeln, lautet der Plan.

    Mit Burghausen treffen die Löwen auf das offensivstärkste Team der Regionalliga Bayern. Bereits 24 Mal haben die Herzogstädter in der laufenden Saison getroffen. „Der Respekt ist groß“, so Kayabunar über den Kontrahenten, „Burghausen ist ein gestandener Regionalligist, der für viel Spektakel sorgen kann, die meisten Tor geschossen, aber auch einige kassiert hat. Da kommt eine schwere Aufgabe auf uns zu.“

    In Reihen der Schwarz-Weißen stehen einige ehemalige 1860-Spieler, u.a. Moritz Bangerter, Tom Kretzschmar und Felix Bachschmid. Die beiden Letzteren waren auch Teil der Meister- und Aufstiegs-Mannschaft der Löwen 2018. Ebenso wie Harry Huber, der lange Jahre als Torwart-Trainer bei den Sechzger fungierte und diese Position nun beim SV Wacker innehat. „Jeder Spieler hat eine extra Motivation, wenn es gegen uns geht“, weiß Kayabunar, „besonders, wenn man hier selbst gespielt hat, ist das nochmals etwas Besonderes. Gegen uns performen alle gut. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

    Der Fokus liegt vor allem auf Bachschmid. Seit dem 5:2-Sieg gegen den FC Augsburg II und einem Dreierpack ist er Rekordtorschütze der Salzachstädter. Mit nun 60 Treffern aus 244 Spielen löste er den bisherigen Wacker-Rekordhalter Hans-Peter Asbeck ab, der bei 166 Einsätzen 58 Mal ins Schwarze getroffen hatte. Dazu führt der SVW-Kapitän die aktuelle Torschützenliste mit sieben Treffern an. „Bachi gehört zu den besten Spielern in der Regionalliga Bayern durch seine Laufbereitschaft, Kopfballstärke und Technik. Auf ihn müssen wir besonders aufpassen“, erklärt der Löwen-Coach. Gerade vor dem Umschaltspiel der Gastgeber warnt der 40-Jährige. „Wir müssen das Gegenpressing gut vorbereiten, die Tiefe entsprechend absichern.“

    Am kommenden Dienstag, 29. September 2026, steht der offizielle Oktoberfest-Besuch im Hacker-Festzelt „Himmel der Bayern“ auf dem Programm. „Es gibt immer ein gutes Gefühl, mit einem Sieg auf die Wiesn zu gehen“, sagt Kayabunar, „auch wenn jedes Spiel wichtig ist.“ Für ihn als gebürtigen Münchner sei es ohnehin „eine große Ehre“ bei diesem Event den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt persönlich kennenzulernen. Aber auch rein sportlich sei eine gute Leistung sehr wichtig. „Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Nürnberg wollen wir nachlegen und unsere Ungeschlagen-Serie verteidigen. Aber wir wissen auch, dass wir in jedem Spiel alles reinhauen müssen. Wir freuen uns auf Burghausen, wollen dort unbedingt gewinnen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    SVW: 1 Schöller (Tor) – 13 Lechner, 3 Schwarzensteiner, 18 Hofherr – 21 Stegmiller, 7 Gordok, 17 Bangerter, 23 Turtschan – 10 Agbaje, 6 Bachschmid, 19 Diowo.

    Ersatz: 22 Brinkmann, 30 Kretzschmar (beide Tor) – 4 Crößmann, 5 Fantozzi, 8 Wagner, 9 Sodji, 14 Dinkler, 15 Gertig, 16 Simic, 20 Wagenspöck, 25 Müller, 26 Forstpointner, 27 Leitner, 37 Schuhbauer.

    Es fehlen: –.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 18 Uhlmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 8 Wach, 14 Dressel – 22 Ott, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (beide Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 9 Wagner, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 6 Hoppe, 13 Eberwein, 20 Klose, 21 Seiffert, 33 Faßmann.

    Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Ilirjan Morina (Landau/Isar), Michael Krug (Grünwald); Vierter Offizieller: Johann Fuchs (Oberviechtach).


    https://1860muenchen.com/spiel…efuehl-auf-die-wiesn.html


    Liveticker für das Spiel gegen SV Wacker Burghausen:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-260926


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…hausen_tsv-1860-muenchen/

    U21 trifft in Ismaning auf alte Bekannte und gute Erinnerungen

    Die U21 der Löwen hat diesmal zum Auswärtsspiel in der Bayernliga Süd nur eine kurze Anfahrt. Am Samstag, 26. September 2026, geht es zum FC Ismaning. Anpfiff im Prof. Erich Greipl Stadion (Leuchtenbergstr. 25, 85737 Ismaning) ist um 14 Uhr.

    Trainer Christoph Rech kennt das Prof. Erich Greipl Stadion bestens. Mit den kleinen Löwen hat er als Spieler in der Saison 2012/2013 ein ganzes Jahr dort gespielt, weil damals das Grünwalder Stadion umgebaut wurde. „Das war vor ganz langer Zeit“, sagt er im Rückblick. Damals spielte die zweite Mannschaft der Sechzger Regionalliga, wurde am Ende sogar Meister und scheiterte erst in der Relegation zur 3. Liga denkbar knapp am SV Elversberg.

    Diesmal sind die Vorzeichen andere. Beide Teams stehen im Mittelfeld der Bayernliga Süd. Ismaning ist Achter mit einem Punkt mehr als die Löwen, die Rang elf einnehmen. „Es wird kein einfaches Spiel. Ismaning ist eine absolut gestandene Bayernliga-Mannschaft.“ Mittlerweile spielt das Team aus dem Landkreis München das zehnte Jahr in Folge in der Bayernliga. „Zudem haben sie mit Xhevat Muriqi einen sehr guten Trainer.“ In der Corona-Saison 2019/2021 war der mittlerweile 52-jährige Co-Trainer von Frank Schmöller bei der U21 der Löwen. „Wir freuen uns auf das Spiel“, führt Rech weiter aus, „wir haben Ismaning analysiert und wissen, was wir machen wollen und müssen, um dort zu bestehen. Wir fahren mit dem Ziel da hin, dort zu gewinnen.“

    Nicht nur der Coach des FCI, der in Personalunion auch Sportlicher Leiter ist, hat eine Löwen-Vergangenheit, auch die Spieler Leon Rexhaj, Alessio Thies, Jeremie Zehetbauer und Philip Kuhn. Letzterer hat in den ersten neun Spielen sieben Tore erzielt, zog sich dann aber beim 2:2 der Ismaninger bei den Sportfreunden Schwaig am 3. September 2026 einen Kreuzbandriss zu und wird den Rest der Saison ausfallen.

    Aber auch ohne Kuhn ist das Team aus dem Norden von München nicht zu unterschätzen. „Die Mannschaft ist klar strukturiert, hat ein sehr gutes Umschaltspiel, eine klare Grundordnung und weiß, was sie machen und wie sie attackieren soll. Auf der anderen Seite wollen sie auch Fußball spielen, fußballerische Lösungen finden. Es ist eine klare Handschrift des Trainers zu erkennen. Sie haben das schon letztes Jahr ähnlich gemacht.“ Der 33-jährige Rech findet auch die Mannschaftszusammensetzung gut. „Es ist eine Mischung aus jungen und gestandenen Spielern. Ismaning hat viel Qualität.“

    Qualität hat auch die Löwen-U21 von Beginn an. Was zunächst gefehlt hat, war aber die Breite im Kader. „Da sind wir mittlerweile besser aufgestellt“, erklärt Rech. Dazu kann er durch die Länderspielpause bei der U19 wieder auf Spieler von Jonas Schittenhelm zurückgreifen, die auch die Woche über bei der U21 mittrainiert hatten. So gab z. B. Arda Efe im letzten Spiel gegen Erlbach sein Debüt in der Startelf.

    Dazu hat Mittelfeldspieler Fabio Rost „diese Woche ganz normal trainiert“, wie Rech berichtete, kehrt also in den Kader zurück. Auch die Verteidiger Finn Fodor und Dennis Haimerl sind nach Krankheit (Rech: „Beide lagen die ganze Woche flach!“) wieder eingestiegen. „Ansonsten müssen wir schauen. Wir haben ein, zwei angeschlagene Spieler und Emirhan Agzıkara ist krank. Er wird höchstwahrscheinlich fürs Spiel ausfallen. Aber ansonsten haben wir bis auf die Langzeitverletzten keine großen Probleme.“


    https://1860muenchen.com/spiel…nd-gute-erinnerungen.html


    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-260926


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    O’zapft is mit zwei Schlägen: Löwen besiegen Club-U23 mit 2:0

    Die Löwen feierten zum Wiesnstart einen souveränen 2:0-Erfolg über die U23 des 1. FC Nürnberg. Tunay Deniz hatte die Sechzger per Foulelfmeter kurz nach der Pause in Führung gebracht (47.), Felix Weber traf, ebenfalls nach einem Standard, zum Endstand (66.). Mit dem Sieg sprangen die Sechzger in der Tabelle auf Platz drei.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste gegen die U23 des 1. FC Nürnberg auf die verletzten Michael Eberwein, Noah Klose und Moritz Seiffert verzichten. Nicht im Spieltagskader standen Torhüter Paul Bachmann, Benedikt Hoppe, Brahim Moumou, und Edon Krasniqi.

    Spielverlauf: Die Club-Reserve war mit vielen Verstärkungen der Profis nach München gereist. Trotzdem wurden erstmals die Löwen in der 6. Minute gefährlich, jedoch stand Florian Niederlechner nach einer Hereingabe von rechts durch Tunay Deniz im Zentrum knapp im Abseits. Vitus Eicher musste bei einer etwas zu kurz geratenen Rückgabe von Mark Gevorgyan eingreifen, war aber letztlich vor Levin Chiumento am Ball (10.). Drei Minuten später prüfte Tobias Heß mit einem 20-Meter-Schuss aus zentraler Position Eicher erneut (13.). Mit einem Diagonalpass von rechts auf links zu Emre Erdogan sorgte Tunay Deniz für Unordnung in der Nürnberger Defensive. Nach Erdogans Flanke wurde der Ball hoch zu Deniz abgewehrt, der aus acht Metern zum Fallrückzieher ansetzte, aber die Kugel unter dem Raunen der Zuschauer knapp neben den linken Pfosten bugsierte (16.). Nach einer Flanke von halbrechts durch Gevorgyan wurde der Ball von den Nürnberger genau für die Füße von Deniz geklärt. Der war selbst überrascht, wie frei er stand, schloss mit Rücklage aus acht Metern deshalb zu überhastet ab und setzte die Kugel übers Club-Tor (22.). Erdogan bediente in der 26. Minute Raphael Ott mit einem Chipball in den Strafraum, der kam aus dem Rücken seines Gegenspielers aus neun Metern halbrechts zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das lange Eck. Beinahe wäre Deniz mit einem Freistoß aus 25 Metern die Führung gelungen. Vom Zentrum aus leicht nach rechts versetzt traf er aber nur mit seinem Schuss das rechte Außennetz (34.). Teilweise zeigten die Löwen sehenswerte Kombinationen, hatten aber dann oft nicht das nötige Glück, um zum Abschluss zu kommen. Ein 18-Meter-Schuss von Dennis Dressel aus dem Zentrum nach einer kurz ausgeführten Ecke ging rechts am Tor vorbei (42.). Kurz vor der Pause setzte sich Ott auf der rechten Strafraumseite durch, kam bis zur Grundlinie, legte zurück auf Niederlechner. Dessen Schuss aus acht Metern kam aber genau auf FCN-Keeper Robin Lisewski, der parieren konnte (45.+1). Das war die letzte Aktion der 1. Halbzeit, in der die Löwen ein klares Chancenplus verzeichnen konnten.

    Es waren keine 30 Sekunden gespielt, da brachte Noel Kaiser im Strafraum Erdogan zu Fall. Schiedsrichter Andreas Hummel zeigte sofort auf den Punkt. Deniz lief an, Lisewski ahnte die Ecke, aber gegen den platzierten Schuss war er machtlos. 1:0 für die Löwen (47.). In der 50. Minute die nächste Großchance, aber anstatt am linken Fünfmetereck selbst abzuschließen, passte Erdogan in die Mitte, wo die Nürnberger klären konnten. Nach einem Eckball von rechts durch Can Moustfa kam Joel Skowronek zum Kopfball, setzte die Kugel aber übers 1860-Tor (57.). In der 66. Minute legten die Löwen nach. Einen Eckball von rechts durch Deniz verlängerte Felix Weber per Fuß an der Fünfmeterkante zum 2:0 ins Nürnberger Tor. Die Gäste kamen zwar immer wieder in den Löwen-Strafraum, wurden dabei aber nie richtig gefährlich, weil die Sechzger konzentriert verteidigten. Nach einem Konter überlief der eingewechselte Fabio Wagner Nürnbergs Innenverteidiger Khalid Abu El Haija, konnte aber im letzten Moment vom zurückgeeilten Moustfa am Abschluss gehindert werden (77.). Auf der anderen Seite grätschte Gevorgyan eine gefährliche Hereingabe von rechts ab, hätte damit aber beinahe Eicher überwunden. Der Ball ging neben dem rechten Pfosten ins Tor-Aus (80.). Marco Soldic setzte nach einer feinen Einzelaktion am linken Fünfmetereck den Ball übers kurze Eck des 1860-Tores (83.). Der eingewechselte Julian Bell flankte nach einem Sprint an der rechten Außenlinie in die Mitte, wo Erdogan zum Abschluss kam, die Kugel aber neben das rechte Eck köpfte (86.). 90 Sekunden später war es erneut der agile Erdogan, der links seinem Gegenspieler entwischt war, er passte in die Mitte. Raphael Wach schloss aus acht Metern ab, doch Lisewski konnte parieren (88.). Eric Uhlmann prüfte unfreiwillig mit einem Querschläger Eicher, der die Kugel mit einem Reflex über die Latte lenkte (89.). Weber kam nach einem Freistoß von Lance Fiedler aus dem linken Halbfeld zum Kopfball, fand aber seinen Meister im FCN-Keeper, der den Ball zur Ecke abwehrte (90.+2). Damit blieb es beim hochverdienten 2:0. Mit dem Sieg machten die Löwen einen Sprung auf Platz drei.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Alper Kayabunar zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn er in der 1. Halbzeit vom Spiel mit Ball seiner Mannschaft nicht sonderlich begeistert war. „Nürnberg hatte viel Kontrolle, aber wir haben geduldig auf Fehler des Gegners gewartet.“ In der Pause habe man dann einige Dinge angepasst, „um mehr Druck auf den Ball zu bringen. Wir kommen dann mit dem Elfmeter gut in die 2. Halbzeit.“ Das 2:0 freute den 40-Jährigen besonders. „Standards waren diese Woche im Training ein Thema“, kommentierte er das 2:0 nach einer Ecke. „Es freut mich für die Jungs, dass es aufgegangen ist. Der Sieg war verdient.“ Erst für Mittwoch setzte Kayabunar die nächste Übungseinheit an. „Die Spieler haben sich den Wiesnbesuch verdient nach sieben Punkten aus der Englischen Woche – auch wenn mehr drin gewesen wäre.“ Das Klettern auf Rang drei bewertete der Löwen-Coach positiv. „Aber noch wichtiger ist das Gefühl, wieder zu Hause gegen eine gute Mannschaft zu Null gewonnen zu haben. Ich habe immer gesagt, wenn wir uns weiterentwickeln und aus unseren Fehlern lernen, so wie heute, dann kommen die Ergebnisse von allein!“

    Auch Nürnbergs Trainer Andreas Wolf sprach von einem verdienten Sieg für die Löwen. „Ich ärgere mich aber über zwei Aktionen. In der 1. Halbzeit wird ein Spieler von uns gehalten, der frei durch gewesen wäre.“ Den Elfmeter, der zur 1860-Führung führte, empfand der frühere Profi als zu hart. „Sechzig hat auf unsere Fehler gewartet und sie eiskalt ausgenutzt.“


    STENOGRAMM, 10. Spieltag, 20.09.2026, 15 Uhr


    TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II 2:0 (0:0)


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 18 Uhlmann, 14 Dressel – 22 Ott, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 2 Bell, 8 Wach, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Collins, 25 Dordan, 39 Estermann.

    FCN: 13 Lisewsk (Tor) –22 Kaiser, 44 Abu El Haija, 36 Mandic, 43 Heß – 38 Osawe, 48 Soldic. 35 Kornwachs – 42 Horst, 9 Chiumento, 28 Moustfa.

    Ersatz: 31 Pohlmann (Tor) – 3 Gjini, 5 Menig, 6 Fuchs, 10 Kirsch, 16 Klos, 17 Wiezorrek, 39 Skowronek, 49 Maboa Dibamba.

    Wechsel: Wagner für Ott (60.), Bell für Gevorgyan (83.), Wach für Niederlechner (83.), Dordan für Deniz (90.), Ortivero Calderon für Erdogan (90.) – Skowronek für Osawe (46.), Fuchs für Chiumento (57.).

    Tore: 1:0 Deniz (47., Foulelfmeter), 2:0 Weber (66.).

    Gelbe Karten: Niederlechner, Erdogan –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Andreas Hummel (Betzigau/Wildpoldsried); Assistenten: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau), Tim Bruckner (Waltenhofen-Hegge); Vierter Offizieller: Dennis Martin (Grafenwöhr).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/m60fcn.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…yern-5234614/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…ster-nuernberg-ii,VVlVZiq


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-die-loewen-94501008.html


    https://www.abendzeitung-muenc…toberfest-deniz-sieg-673/


    https://www.abendzeitung-muenc…s-oktoberfest-art-1159858


    https://www.abendzeitung-muenc…er-die-loewen-art-1159856


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SV Wacker Burghausen:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-260926


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…hausen_tsv-1860-muenchen/

    Die Löwen-U21 konnte im Heimspiel gegen den SV Erlbach ihren Aufwärtstrend ergebnistechnisch nicht fortsetzen, verlor mit 0.1. Ab der 42. Minuten spielte das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech in Unterzahl. Benedikt Hoppe hatte wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Das Tor des Tages für die Gäste erzielte Thomas Winklbauer in der 55. Minute.

    Die erste gefährliche Szene hatten die Löwen nach einem Eckball von rechts durch Mathew Collins. Ludwig Estermann kam zum Kopfball, doch Torhüter Egon Weber war unten, holte die Kugel aus dem linken Eck (7.). Kurz danach passte Luis Pereira de Azambuja an der Strafraumkante auf Arian Ortivero Calderon, dessen Abschluss fehlte aber der Druck, so dass der Keeper damit keine Probleme hatte (8.). Ein Schuss von Lucas Grancay aus spitzem Winkel von links aufs kurze Eck bereitete Weber mehr Probleme, der diesen aber ebenfalls parierte (9.). Auf der anderen Seite köpfte Levin Ramstetter nach einem Eckball von links knapp übers 1860-Tor (14.). Es war ein intensives Spiel, in dem sich keins der beiden Teams was schenkte. Bei einem schlechten Aufbaupass ging Ramstetter dazwischen, kam aber im Strafraum nicht kontrolliert zum Abschluss (27.). Einen 20-Meter-Hammer mit rechts von Christian Leone aus dem Zentrum konnte Weber gerade mit einer Hand über die Latte lenken (35.). Zwei Minuten später zog er aus ähnlicher Distanz aufs linke untere Eck mit links ab, wieder blieb der Erlbacher Keeper Sieger (37.). Wiederum zwei Minuten später prüfte Leone nach Linksflanke von Grancay Torhüter Weber mit dem Kopf (39.). Paul Bachmann im 1860-Tor war in der 40. Minute bei einem Drehschuss von Tobias Duxner aus neun Metern auf dem Posten. Zwei Minuten später riss Benedikt Hoppe kurz vor der Strafraumgrenze Duxner um, sah von Schiedsrichter Xaver Scheungrab glatt Rot (43.). Den anschließenden Freistoß aus 18 Metern schoss Thomas Winkelbauer links am Tor vorbei (44.). Erneut war Ramstetter nach einer Ecke von rechts durch Christoph Schulz mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber aus acht Metern links neben das Tor (45.+1). So ging es torlos in die Kabine.

    Die Sechzger überließen in der 2. Halbzeit, Erlbach den Ball, versuchten kompakt zu stehen und über Konter zum Erfolg zu kommen. In der 55. Minute brachte ein Missverständnis die Löwen in Rückstand. Bachmann wollte außerhalb des Strafraums klären, aber Emirhan Agzikara hörte sein Kommando nicht, legte dadurch den Ball für Winkelbauer auf, der zog vorm rechten Strafraumeck außen am 1860-Keeper vorbei, versenkte den Ball zum 1:0 für die Gäste im leeren Tor. Die Löwen taten danach mehr für die Offensive. Edon Krasniqi zielte aus 18 Metern knapp über die Latte (65.). Drei Minuten später scheiterte Leone mit einem Schuss fast von der rechten Grundline an Weber (68.). In der nächsten Szene war es Arda Efe, der halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss kam, sein Schuss hätte genau neben den rechten Pfosten gepasst, aber irgendwie brachte der Erlbacher Keeper die Finger an den Ball, lenkte ihn um den Pfosten (68.). Auch der eingewechselte Fares Ibrahim scheiterte mit einem 18-Meter-Schuss aus dem Zentrum am glänzend reagierenden Weber (77.). Die Löwen waren trotz Unterzahl dem 1:1 näher als Erlbach dem 2:0. Doch irgendwie konnten sie sich für ihren aufopferungsvollen Kampf bis zum Schluss nicht belohnen.

    U21-Coach Christoph Rech wirkte trotz der Niederlage nicht unzufrieden. „Ich fand, dass wir gerade in der 1. Halbzeit in den ersten 15 bis 20 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir waren präsent, haben uns Torchancen erarbeitet, konnten aber leider keine nutzen. Dann hatten wir so zehn Minuten einen kleinen Hänger drin, was aber auch völlig okay ist, gegen einen guten Gegner.“ Generell fand der 33-Jährige sei es ein gutes Spiel auf hohem Bayernliga-Niveau gewesen. „Kurz vor der Pause die Rote Karte hat natürlich die Statik des Spiels vollkommen verändert.“

    Für die 2. Halbzeit stellten die beiden Löwen-Trainer dann um. „Aus meiner Sicht sind wir die bessere Mannschaft, haben die klareren Torchancen, obwohl wir mehr als 45 Minuten mit einem Mann weniger spielen“, so Rech. „Leider verpassen wir es, die Chancen dann mit der allerletzten Konsequenz auszuspielen und belohnen uns leider nicht. Nichtsdestotrotz, das habe ich den Jungs auch gesagt, war es eine wahnsinnig gute Leistung gegen einen Top-Gegner mehr als eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen und die bessere Mannschaft zu sein. Das einzige Manko war, dass wir uns nicht mit dem Tor bzw. Punkten belohnt haben.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 11. Spieltag, 18.09.2026, 18.60 Uhr

    TSV 1860 München – SV Erlbach 0:1 (0:0)

    TSV 1860 München

    1 Bachmann (Tor) – 2 Krasniqi, 4 Hoppe, 14 Estermann, 3 Efe – 5 Collins, 6 Grancay – 11 Dollinger (62., 16 Moumou), 18 Pereira de Azambuja (73., 9 Ibrahim), 15 Leone (81., 20 Karakoc) – 23 Ortivero Calderon (46., 19 Agzikara)

    Tor

    0:1 Winklbauer (55.)

    Gelbe Karten

    Karakoc – Winklbauer

    Rote Karten

    Hoppe (43.) –

    Zuschauer

    95 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Xaver Scheungrab (Vilshofen an der Donau); Assistenten: Dominik Färber (Holzfreyung), Andreas Kloiber (Grainet)


    https://www.jungloewen.de/inde…erzahl-gegen-erlbach.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-260926


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Auch weiterhin sind die Spiele der Löwen in der Regionalliga Bayern live zu sehen. Hat bisher nur der Bayerische Rundfunk (BR) übertragen, wird mit dem 13. Spieltag auch DF1 in die Berichterstattung vom Auswärtsspiel beim FV Illertissen einsteigen.

    Der HD-Premiumsender DF1 überträgt das Duell in der Regionalliga-Bayern zwischen dem FV Illertissen und dem TSV 1860 München live und exklusiv im Free-TV. Anpfiff der Partie ist am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr. Die Vorberichterstattung beginnt bereits um 13.45 Uhr mit Analysen und Hintergrundberichten zum Spiel. Moderator und Kommentator ist Basti Schwele. Neben der linearen Übertragung im Free-TV sind die Programminhalte von DF1 auch im Livestream auf www.df1.de verfügbar und bei DFB.TV.

    Die vier darauffolgenden Partien werden dann wieder im kostenfreien Stream des Bayerischen Rundfunks abrufbar sein, über BR24Sport im Web, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek. Das Derby gegen den FC Bayern II am 15. Spieltag wird zudem im BR Fernsehen gesendet. Übrigens: Den Player für den Livestream haben wir fest in unsere Seite integriert, er aktualisiert sich automatisch zu jedem Spiel, das der BR überträgt.


    Die neuen Termine:

    13. Spieltag, Samstag, 10. Oktober, 14 Uhr: FV Illertissen – TSV 1860 München (DF1)

    14. Spieltag, Dienstag, 13. Oktober, 19 Uhr, TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth (BR Stream)

    15. Spieltag, Sonntag, 18. Oktober 2026, 14 Uhr: TSV 1860 München – FC Bayern München II (BR Fernsehen)

    16. Spieltag, Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr: VfB Eichstätt – TSV 1860 München (BR Stream)

    17. Spieltag, Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr: TSV 1860 München – TSV Buchbach (BR Stream)


    Bereits länger feststehende Termin:

    10. Spieltag, 20. September, 15.00 Uhr: TSV 1860 München - 1. FC Nürnberg II (BR Stream)

    11. Spieltag, 26. September, 14.00 Uhr: SV Wacker Burghausen - TSV 1860 München (BR Stream)

    12. Spieltag, 3. Oktober 2026, 14.00 Uhr: TSV 1860 München - SpVgg Ansbach (BR Stream)


    https://1860muenchen.com/spiel…zum-17-spieltag-live.html

    Die Löwen empfangen am 10. Spieltag in der Regionalliga Bayern den amtierenden Meister, die U23 des 1. FC Nürnberg. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Sonntag, 20. September 2026 um 15 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die ausverkaufte Partie kostenlos im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung auf http://www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek.

    Als amtierender Regionalliga-Meister tat sich die U23 des Clubs zu Saisonbeginn schwer. Gerade in der Offensive fehlte in den ersten vier Partien bei drei Toren die Durchschlagskraft. Doch in den nächsten vier Spielen traf das Team von Trainer Andreas Wolf gleich 14-mal, holte dabei drei Siege. „Da konnte man sehen, was auf uns zukommt“, kommentierte Löwen-Trainer Alper Kayabunar die zurückgewonnene Stärke der Nürnberger Reserve. Die Startschwierigkeiten bezeichnet der 40-Jährige 1860-Coach als normal für U-Mannschaften. „Aber sie sind jetzt gut in Form und dementsprechend wird es auf jeden Fall eine Herausforderung für uns.“

    In den bisherigen acht Partien holten die Löwen drei Siege und fünf Unentschieden. Kayabunar wurde gefragt, was ihn zuversichtlich mache, dass es zum Wiesnstart mit einem Dreier klappt. „Die Zuversicht ist immer groß. Wir haben das letzte Heimspiel gewonnen und haben gegen Fürth ein gutes Spiel gemacht. Leider gab es eine Phase von 15 Minuten, wo wir nicht so präsent waren. Trotzdem hätten wir das Spiel gewinnen können oder auch vielleicht sogar müssen. Dementsprechend selbstbewusst gehen wir in die Partie und wollen den nächsten Heimsieg einfahren.“ Für ihn und sein Team sei jedes Spiel wichtig – unabhängig von der Wiesn, „aber der Besuch macht nach einem Sieg sicher mehr Spaß und das Bier schmeckt den Fans besser“, sagt er mit einem Grinsen.

    In diesem Zusammenhang wurde Kayabunar gefragt, ob es eine Ansage an die Mannschaft gibt für die fünfte Münchner Jahreszeit. „Die gibt es nicht. Ich glaube, die Jungs sind erwachsen genug, wissen genau, um was es hier geht.“ Als gebürtiger Münchner ist auch für den Trainer das Oktoberfest wichtig. „Ich persönlich freue mich darauf, mit den Kindern die Wiesn zu besuchen.“

    Bei der Frage nach einer möglichen Rotation im dritten Spiel der Englischen Woche zeigte sich Kayabunar etwas zugeknöpft. „Ich muss ehrlich sagen, dass ich dazu nicht viel sagen kann. Wir werden das nach dem Training bewerten und als Trainerteam entscheiden, wenn wir aufstellen.“

    In Fürth nahm der Trainer in der Schlussphase Tunay Deniz – auch im Hinblick auf das Heimspiel gegen die Club-Reserve – vom Feld. Der Mittelfeldspieler zeigte sich von dieser Maßnahme nicht sonderlich begeistert. „Ich habe im Nachhinein noch mal mit ihm geredet. Er war natürlich verärgert, weil er unbedingt der Mannschaft helfen wollte, das Spiel zu gewinnen. Das zeigt seinen Charakter“, brachte Kayabunar Verständnis für den Spieler auf. Trotzdem sei zu berücksichtigen, dass Deniz aus einer langen Kreuzband-Verletzung kam. „Tunay ist für uns sehr, sehr wichtig“, begründet Kayabunar. „Er hatte zwei Spiele in kurzer Zeit und wir haben das nächste vor der Brust.“

    Trotz der vielen Remis, die teilweise sehr ärgerlich waren, zeigen die Fans mit ihrem Team bisher viel Geduld. „Die Erwartungshaltung ist natürlich sehr groß – auch bei mir. Ich bin sehr ehrgeizig, will jedes Spiel gewinnen, bin sauer, wenn es nicht gelingt. Aber trotzdem müssen wir wissen, wo wir herkommen.“ Viele hätten auf diesem Level noch nicht gespielt. „Es ist einfach ein Prozess, bei dem wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln. Wir wollen Kontrolle haben, immer wieder Druck erzeugen. Wir waren fast in jedem Spiel die bessere Mannschaft.“ Als Trainer sei er mit der Art und Weise des eingeschlagenen Wegs sehr zufrieden. „Wenn wir diesen so weitergehen, kommen die Ergebnisse von allein“, ist sich Kayabunar sicher.

    Gegen die Club-Reserve sind die Sechzger vom Papier nicht unbedingt Favorit. „Wir spielen daheim und wollen dort jedes Spiel gewinnen“, stellt Kayabunar klar. „Nürnberg ist eine sehr gute Regionalligamannschaft, die Spieler richtig gut ausgebildet. Es wird sicherlich ein sehr schweres Spiel für uns.“ Gerade die Unterstützung der Fans im mit 15.000 Zuschauer ausverkauften Grünwalder Stadion gäbe nochmals einen besonderen Push. „Das ist ein Bonus für uns, wenn wir so angefeuert werden. Es kann aber auch Motivation für den Gegner sein. Für viele ist es das Spiel ihres Lebens.“

    Personell kann Kayabunar am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. Lediglich die im Aufbau befindlichen Noah Klose und Moritz Seiffert fehlen. „Ansonsten gibt es keine angeschlagenen Spieler“, erklärt der Trainer.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 36 Deniz, 14 Dressel – 9 Wagner, 13 Eberwein, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (beide Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 6 Hoppe, 8 Wach, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Uhlmann, 22 Ott, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 20 Klose, 21 Seiffert.


    FCN: 33 Gutaj (Tor) – 49 Dibamba, 22 Kaiser, 5 Menig, 3 Gjini - 16 Klos, 6 Fuchs, 42 Horst - 21 Üstel, 9 Chiumento, 39 Skowronek.

    Ersatz: 31 Pohlmann (Tor) – 4 El Haija, 8 Hagmeyer, 10 Kirsch, 17 Wiezorrek, 18 Schulten, 19 Eichner, 20 Rau, 24 Heß, 25 Haxhiu, 30 Taye.

    Es fehlen: 41 Kracht.

    Schiedsrichter: Andreas Hummel (Betzigau/Wildpoldsried); Assistenten: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau), Tim Bruckner (Waltenhofen-Hegge); Vierter Offizieller: Dennis Martin (Grafenwöhr).


    https://1860muenchen.com/spiel…spiel-auf-augenhoehe.html



    Vorschau bei https://sechzger.de/


    https://sechzger.de/loewenrunde-gegen-nuernberg-ii/


    Liveticker für das Spiel gegen 1.FC Nürnberg II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-1-fc-nuernberg-m2-260920


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…enchen_1-fc-nuernberg-ii/

    Die Löwen-U21 empfängt zum Heimspiel am 11. Spieltag den SV Erlbach aus dem Landkreis Altötting. Anpfiff am Freitagabend, 18. September 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Erlbach zählt für Trainer Christoph Rech zu den Aufstiegsfavoriten. „Sie sind definitiv im Kreis der Mannschaften, die aufsteigen wollen, haben sich auch sehr sinnvoll verstärkt, auch in der Spitze, was Qualität angeht“, sagt der 33-Jährige über den Gegner. „Es ist eine sehr gute Mannschaft, defensiv äußerst stabil.“ Das zeige ein Blick auf die bisherige Bilanz. Das Team von Trainer Lukas Lechner habe in zehn Spielen erst fünf Gegentore hinnehmen müssen. „Das spricht für sich. Erlbach ist ein absoluter Top-Gegner für uns, eine der besten Mannschaften in der Bayernliga Süd.“

    Es sei schwer, gegen ein solches Team zu spielen und zu bestehen. Deshalb fordert Rech, „die Leistung auf den Platz bringen, zu der wir in der Lage sind. Wir wollen wieder Fußball spielen, dominant sein mit und gegen den Ball, mutig spielen und viel Aktivität nach vorne entwickeln.“ Dabei sei es aber immer wichtig, defensiv stabil zu stehen, möglichst wenig zuzulassen. „Da brauchen wir logischerweise das ganze Team dafür, also müssen wir mit Ball und gegen den Ball zusammenarbeiten und im Kollektiv eine gute Leistung bringen, um gegen Erlbach zu bestehen.“

    Personell sieht es für Freitag gut aus. „Wir können am Wochenende, weil die U19 kein Pflichtspiel hat, auf die Spieler zurückgreifen“, erzählt Rech. „Dazu werden von oben wahrscheinlich auch ein paar Jungs kommen. Aber wir wissen noch nicht genau, wer kommt und wie sich der Kader dann final zusammensetzt. Aber auf jeden Fall haben wir in der Breite personell dieses Wochenende keine Probleme.“

    Zuletzt beim 1:1 beim SV Kirchanschöring hatte mit Emirhan Agzıkara ein weiterer Neuzugang sein Debüt gefeiert. „Wir waren sehr zufrieden mit seiner Leistung. Er hat ein stabiles Spiel gemacht. Man hat sofort gemerkt, dass er eine Hilfe für uns ist. Jetzt geht es einfach darum, je nachdem wie der Spieltagskader aussieht, dass er in seinen Spielrhythmus reinkommt, weil er relativ lange Zeit kein Spiel absolviert hat.“

    Dazu ist diese Woche mit Fabio Rost eine weitere Alternative fürs defensive Mittelfeld zurückgekehrt. Der 19-Jährige hatte sich gleich in seinem zweiten Einsatz für die kleinen Löwen verletzt. „Bisher hatte er keine Probleme im Training. Von dem her ist er wieder eine Option für den Kader. Aber wie gesagt, wir wissen noch nicht genau, wie sich dieser zusammensetzt.“


    https://www.jungloewen.de/inde…ensivstarkes-erlbach.html


    Liveticker zum Spiel gegen SV Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…n-m2-sv-erlbach-m1-260918


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Erneut Remis: Löwen spielen nach Führung nur 1:1 in Fürth

    Die Löwen haben es erneut nicht geschafft, nach einer guten 1. Halbzeit und Führung die drei Punkte mitzunehmen. Michael Eberwein hatte die in der 7. Minute das 1:0 erzielt, Jakob Engel glich per Foulelfmeter zum 1:1-Endstand aus (65.).

    Personal: In Fürth musste Löwen-Trainer Alper Kayabunar verletzungsbedingt auf Noah Klose und Moritz Seiffert verzichten. Nicht im Kader standen Torhüter Paul Bachmann, Brahim Moumou, Cristian Leone, Edon Krasniqi und Ludwig Estermann.

    Spielverlauf: Die Löwen übernahmen vom Anpfiff weg die Initiative. Ein Freistoß aus 30 Metern zog Tunay Deniz direkt aufs Fürther Tor, Jakob Krautkrämer touchierte den Ball noch leicht mit dem Kopf, Silas Prüfrock im Kleeblatt-Tor war irritiert, ließ den Ball nach vorne abprallen, Michael Eberwein war zur Stelle, versenkte die Kugel aus sieben Metern zum 1:0 ins rechte Eck (7.). Zwei Minuten später kam halbrechts Schalke Leihgabe Mika Wallentowitz halbrechts aus 15 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber ans rechte Außennetz (9.). In der 12. Minute leitete Eberwein die Kugel im Strafraum auf Florian Niederlechner weiter, der halblinks an der Fünfmeterkante aber aus der Drehung den Ball nicht traf. Die Sechzger machten weiter Druck, konnten sich aber zunächst keine weiteren klaren Möglichkeiten erspielen. Nach einem flachen Eckball von links durch Deniz kam der Ball halblinks im Strafraum zu Niederlechner. Der zielte aus zehn Metern aufs lange Eck, Prüfrock machte sich lang, konnte den Schuss abwehren (27.). Bei einem Querpass im Strafraum der Fürther ging Raphael Ott dazwischen, sein Abschluss aus zwölf Metern wurde jedoch gerade noch geblockt (32.). In der 40. Minute konterten die Kleeblättler, Wallentowitz flankte von rechts an den zweiten Pfosten, wo Omar Megeed gegen Felix Weber aus sechs Metern zum Abschluss kam, der Ball ging aber am langen Eck vorbei (40.). Somit blieb es bei der knappen Führung der Sechzger zur Pause.

    Beinahe hätten die Mittelfranken mit der erste Offensivaktion der 2. Halbzeit den Ausgleich geschossen. Einen Eckball von rechts durch Loris Giandomenico nahm David Güners aus acht Metern direkt, verfehlte aber knapp das rechte Eck (48.). Die Fürther waren jetzt präsenter, setzten die Löwen unter Druck, die etwas zu passiv agierten. Eine flache Hereingabe von Deniz verpasste der eingelaufenen Niederlechner am ersten Pfosten per Grätsche nur knapp (61.). Zwei Minuten später pfiff Schiedsrichter Maximilian Riedel nach einem Zweikampf zwischen Dressel und Balliu im 1860-Strafraum Elfmeter (63.). Jakob Engel schnappte sich die Kugel, ließ Vitus Eicher keine Chance, wuchtete die Kugel rechts unter die Latte zum 1:1 (65.). Fast wäre den Sechzgern die direkte Antwort gelungen. Niederlechner kam auf der rechten Seite fast bis zur Grundlinie, legte den Ball zurück auf Fabian Wagner, der halbrechts aus zwölf Metern schloss, aber genau auf Prüfrock im kurzen Eck zielte (66.). Die Löwen schalteten nach Ballgewinn schnell um, Niederlechner wurde auf die Reise geschickt, steuerte frei Richtung Tor, war aber nicht schnell genug, um selbst abzuschließen. Seine Hereingabe auf den mitgelaufenen Emre Erdogan konnte der Fürther Keeper abfangen (74.). Zwei Minuten später kam Wallentowitz rechts im Strafraum aus 15 Metern zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp übers lange Eck des 1860-Tores (76.). Im Anschluss an einen Freistoß von Deniz aus dem Halbfeld bugsierte der eingelaufene Niederlechner die Kugel aus sieben Metern aufs Tor, doch Prüfrock vereitelte mit einem Reflex den Einschlag (79.). Beide Teams spielten in der Schlussphase mit offenem Visier. In der 88. Minute wollte Eberwein im Strafraum quer auf den vollkommen freistehenden Niederlechner legen, aber ein Fürther brachte noch die Fußspitze dazwischen, vereitelte die Großchance. Nach einer abgewehrten Ecke flankte Julian Bell die Kugel aus dem Halbfeld direkt in den Strafraum, Eberwein wollte aus zehn Metern Prüfrock überköpfen, setzte den Kopfball aber nicht hoch genug an, so dass der Keeper zupacken konnte (90.+1). Am Ende bleib zwar die Serie der ungeschlagenen Spiele für die Sechzger bestehen, aber erneut gaben die Löwen eine Führung in der 2. Halbzeit aus der Hand.


    TRAINERSTIMMEN

    „Wir wollten natürlich heute unbedingt gewinnen, den nächsten Dreier holen“, machte Löwen-Trainer Alper Kayabunar aus seiner Enttäuschung kein Geheimnis. „Ich glaube, dass wir in der 1. Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir hatten viel Kontrolle und das Tor zu einem guten Zeitpunkt erzielt. In der 1. Halbzeit haben wir nichts zugelassen.“ Zu Beginn der 2. Halbzeit hätte sein Team eine Phase gehabt, „wo wir keinen Druck auf den Ball bringen, wo Fürth dann viel Kontrolle hatte. Mit dem Elfmeter, den wir verursachen, fällt dann der Ausgleich.“ Zufrieden war er mit der Reaktion. „Die Jungs haben am Ende richtig gefightet, alles reingehauen und viele Möglichkeiten erspielt. Wir waren ein paar Mal in der Box, wo wir ein Tor hätten erzielen können. Leider hat es nicht funktioniert. So geht das Spiel eben 1:1 aus.“ Zufrieden sei er mit dem Ergebnis nicht. „Die Unentschieden ärgern mich, es sind einfach zu viele“, stellte der 40-Jährige klar.

    Julian Kolbeck, der Trainer der Fürther U23, sah seinen Matchplan weitgehend aufgegangen. „Die 1. Halbzeit war noch ein Stück weit kontrollierter von uns. Da waren wir kompakter gestanden, Sechzig hatte mehr Anteile, vor allem im Ballbesitz. Sie gehen dann durch einen unglücklichen Abpraller vom Torwart in Führung.“ Trotzdem hätte es seine Mannschaft schon in Durchgang eins über weite Strecken gut gemacht. „Wir haben wenig zugelassen, vorne aber auch nicht die klare Chance gehabt.“ In der Pause habe er dann Anpassungen vorgenommen. „Wir haben die Dynamik weiter nach vorne gelegt, standen im Pressing höher. Die 2. Halbzeit war sehr, sehr ordentlich. Wir haben einen echt guten Ansatz gefunden und ich denke auch verdient den Ausgleich über den Elfmeter geschossen. Es war eine klare Leistungssteigerung nach dem Wechsel.“


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 15.09.2026, 18.60 Uhr


    SpVgg Greuther Fürth II – TSV 1860 München 1:1 (0:1)


    SGF: 1 Prüfrock (Tor) – 7 Krautkrämer, 14 Scholz, 15 Benkara, 17 Giandomenico – 35 Engel, 8 Müller – 9 Wallentowitz, 6 Megeed, 40 Balliu – 24 Günes.

    Ersatz: 12 Guttenberger (Tor) – 4 Bennis, 13 Rachinger, 18 Memokoh, 20 Lober, 21 Pereira Mendes, 22 Osei-Tutu, 30 Leuthard, 39 Marita.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 36 Deniz, 14 Dressel – 22 Ott, 13 Eberwein, 9 Wagner – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 2 Bell, 6 Hoppe, 8 Wach, 12 Ortivero Calderon, 18 Collins, 19 Erdogan, 25 Dordan, 39 Uhlmann.


    Wechsel: Pereira Mendes für Benkara (69.) Osei-Tutu für Günes (69.), Leuthard für Wallentowitz (84.), Marita für Giandomenico (84.), Memokoh für Balliu (90.+4) – Bell für Gevorgyan (46.), Erdogan für Wagner (69.), Wach für Ott (84.), Uhlmann für Deniz (84.).

    Tore: 0:1 Eberwein (7.), 1:1 Engel (65., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Scholz – Gevorgyan.

    Zuschauer: 4.825 Sportpark Ronhof Thomas Sommer.

    Schiedsrichter: Maximilian Riedel (Horgau); Assistenten: Michael Krug (Grünwald), Maximilian Kroepfl (Fürth); Vierter Offizieller: Jürgen Lehmann (Trogen).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/sgfm60.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/fuerth-i…yern-5234603/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-fuerth-ii-hinaus,VVIj7CW


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-fuerth-ii-94493861.html


    https://www.abendzeitung-muenc…860-live-jetzt-remis-672/


    https://www.abendzeitung-muenc…en-lichtblick-art-1158574


    https://sechzger.de/11-tsv-186…-fuerth-ii-punkte-liegen/


    Nächste Spiele:




    Liveticker für das Spiel gegen 1.FC Nürnberg II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-1-fc-nuernberg-m2-260920


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…enchen_1-fc-nuernberg-ii/