Beiträge von Loewe

    DFB-Pokal: Löwen scheitern unglücklich mit 0:2 an Kiel


    Die Löwen zeigten ein begeisterndes Pokalspiel – vor allem in der 2. Halbzeit – mussten sich am Ende unglücklich mit 0:2 Zweitligist KSV Hessen Kassel geschlagen geben. Phil Harres hatte die Störche in der 34. Minute in Führung gebracht. Als die Sechzger in der Schlussphase alles nach vorne warfen, traf Guillermo Balzi zum Endstand (90.+4).


    Personal: In der 1. Runde des DFB-Pokals musste Löwen-Trainer Alper Kayabunar auf die verletzten Brahim Moumou, Damjan Dordan und Noah Klose verzichten sowie auf Loris Husic, der vom Training freigestellt ist, um sich einen neuen Verein zu suchen. Torhüter Stefan Musa und Edon Krasniqi spielten abends zuvor in der U21 gegen den FC Deisenhofen (1:1).


    Spielverlauf: Das Spiel begann mit einer tollen Choreographie zu „60 Jahre Deutsche Meisterschaft“. Die erste Chance hatten die Gäste bereits in der 3. Minute. Jonas Therkelsen war an der Strafraumkante zum Abschluss gekommen, zielte aber rechts am Tor vorbei. Der Zweitligist übernahm sofort das Kommando. Nach einem Ballgewinn am gegnerischen Strafraum flankte Michael Eberwein von rechts an den zweiten Pfosten auf Lance Fiedler, aber Ivan Nekic ging dazwischen, klärte zur Ecke (15.). Diese brachte Tunay Deniz von links ins Zentrum, die Störche klärten, aber der Ball landete bei Fabio Wagner, der an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber seinen Schuss etwas zu hoch ansetzte (16.). Im Gegenzug flankte Adrian Kapralik von rechts an den Fünfmeterraum, der eingelaufene Faride Alidou kam zwar an die Hereingabe, brachte sie aber nicht aufs 1860-Tor (17.). Die Partie nahm nun Fahrt auf, wurde immer hitziger. In der 21. Minute spielte Therkelsen auf der linken Seite Julian Bell aus, tauchte frei vor Vitus Eicher auf, schoss den Ball am Löwen-Keeper vorbei, doch der zurückgeeilte Lasse Faßmann konnte den Schuss für den geschlagenen Eicher klären (22.). In der Mitte beschwerte sich der vollkommen freistehende Phil Harres, dass ihn Therkelsen nicht angespielt hatte. Beinahe hätte Deniz in der 27. Minute die Führung für die Löwen erzielt. Einen Fehlpass der Kieler in der gegnerischen Hälfte nahm er direkt, sein 60-Meter-Schuss ging über Torwart Lio Rothenhagen hinweg, aber auch knapp über die Querlatte. Im Gegenzug tauchte Kapralik halbrechts im Strafraum frei vor Eicher auf, schoss aber knapp am langen Eck vorbei (28.). Nach einem abgewehrten Einwurf von links chipte Kapralik halbrechts die Kugel an den Fünfmeterraum, wo sich Harres geschickt abgesetzt hatte, frei zum Kopfball kam und Eicher zur Kieler Führung überwand (34.). Beinahe hätte „Schlitzohr“ Deniz die passende Antwort gegeben. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld schoss er mit rechts direkt aufs Tor, Keeper Rothenhagen, der eine Flanke erwartet hatte, konnte nur mit Mühe den Ball um den linken Pfosten lenken (37.). Kurz vor der Pause musste Eicher nach einem 18-Meter-Schuss von Therkelsen, den er über die Latte lenkte, nochmals eingreifen (45.+2). Die Norddeutschen nahmen die knappe Führung, die aufgrund der klareren Chancen in Ordnung ging, mit in die Kabine.

    Unverändert gingen beide Teams in die 2. Halbzeit. Nach einem sehenswerten Doppelpass mit Dennis Dressel drang Emre Erdogan halblinks in den Strafraum ein, sein Abschluss wurde jedoch zur Ecke geblockt (48.). Ein 23-Meter-Schuss von Dressel ging knapp am linken Eck vorbei (50.). Die Löwen machten in dieser Phase Druck., ohne aber zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Eine gefährlich von links mit rechts reingedrehte Ecke von Lance Fiedler klärte Hiroki Sekine für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (68.). In der 72. Minute konterten die Löwen, Tolkin trat im Sechzehner Mark Gevorgyan in die Hacken, der fiel. Die Sechzger forderten Elfmeter, aber Schiedsrichter Felix Weller ließ weiterspielen. Dressel schloss aus 20 Metern aufs rechte untere Eck ab, doch Rothenhagen war unten, parierte den Schuss (73.). Kiel kam immer mehr in die Bredouille. Nur mit Mühe konnte der Kieler Torhüter einen 22-Meter-Freistoss von Fiedler abwehren (75.). In der 77. Minute kam Arian Ortivero Calderon für Verteidiger Julian Bell, ordnete sich gleich im Sturmzentrum ein. Wagner setzte sich in der 83. Minute auf der rechten Seite durch, zog nach innen, sein Linksschuss aus 18 Metern ging aber deutlich am langen Eck vorbei. Mit Glück und vielen kleinen Fouls, die immer wieder den Spielfluss der Sechzger hemmten, rettete sich der Zweitligist über die Zeit, erzielte sogar mit der letzten Aktion des Spiel noch das 2:0 durch Gullermo Balzi (90.+4) und zog in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Die Löwen kassierten trotz großen Kampfs ihre erste Saison-Niederlage.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Alper Kayabunar war trotz der Niederlage einfach „sehr stolz auf die Leistung nach der Englischen Woche“. Der Plan sei weitgehend aufgegangen. „Wir wollten mutig spielen und die Fans mitnehmen. Die Jungs haben viel investiert, hatten auch in der 1. Halbzeit ihre Möglichkeiten, leider war das Spielglück bei Tunays Direktschuss nicht auf unserer Seite.“ So wäre sein Team in Führung gegangen und nicht der Gegner wenig später. „In der 2. Halbzeit haben wir es besser gemacht, hatten hohe Ballgewinne. Leider ist heute der Ball nicht reingefallen.“ Dabei meinte er besonders die Szene des Eckballs von Lance Fiedler. „Das wollten wir genau so, das haben wir trainiert.“ Das 0:2 mit dem Abpfiff sei nicht mehr relevant gewesen. „Natürlich hätte uns das in die Karten gespielt“, kommentierte er die Szene in der 1. Halbzeit, in der Jonas Therkelsen nach Foul mit gestrecktem Fuß gegen Julian Bell nur Gelb sah, die TV-Bilder aber zeigten, dass Rot die adäquate Karte gewesen wäre. „Der Support war überragend. Die Mannschaft hat sich über 90 Minuten als Einheit präsentiert. Wir haben das trotz schwieriger Wochen hinbekommen. Wir nehmen viele positive Sachen aus dem Spiel mit.“

    Kiels Trainer Tim Walter zeigte sich von der Atmosphäre im Grünwalder Stadion begeistert. „Die Stimmung war 1A. So kann’s mit den Löwen weitergehen“, wünschte er als „Wahl-Münchner“ dem Verein alles Gute. „Die 1. Halbzeit hatten wir alles im Griff, hätten höher führen können. Nach der Pause haben wir die Ruhe verloren, uns gegen aufopferungsvoll kämpfende Löwen das Leben selbst schwer gemacht.“ Sein Team habe dem Druck und der Atmosphäre aber standgehalten. „Daraus werden wir lernen. Letztlich haben wir gewonnen und nichts anderes zählt im Pokal!“


    STENOGRAMM, 1. Runde, DFB-Pokal, 22.08.2026, 18 Uhr


    TSV 1860 München – KSV Holstein Kiel 0:2 (0:1)


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 6 Hoppe, 47 Fiedler – 10 Deniz, 14 Dressel – 9 Wagner, 13 Eberwein, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, (Tor) – 4 Weber, 5 Collins, 8 Wach, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 21 Seiffert, 24 Gevorgyan, 39 Estermann.

    KSV: 41 Rothenhagen (Tor) – 32 Sekine, 13 Nekic, 26 Zec, 47 Tolkin – 28 Meffert –20 Kapralik, 8 Balzi, 17 Alidou, 10 Therkelsen – 19 Harres.

    Ersatz: 1 Weiner (Tor) – 3 Takahashi, 5 Madsen, 6 Ivezic, 11 de Regt, 15 Davidsen, 22 Reimers, 27 Ugoh, 40 Parduzi.

    Wechsel: Wach für Deniz (65.), Gevorgyan für Niederlechner (65.), Ortivero Calderon für Bell (77.), Leone für Wagner (88.), Seiffert für Erdogan (88.) – Davidsen für Therkelsen (55.), de Regt für Alidou (55.), Parduzi für Tolkin (82.), Reimers für Kapralik (82.).

    Tore: 0:1 Harres (34.), 0:2 Balzi 90.+4).

    Gelbe Karten: Dressel – Therkelsen, Tolkin, Sekine, Davidsen.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Grund); Assistenten: Christian Bandurski (Überruhr), Dominic Stock (Rheda); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/m60ksv.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…okal-5204719/spielbericht (mit Video)


    https://www.br.de/nachrichten/…gen-holstein-kiel,VT1Iqo7


    https://www.tz.de/sport/1860-m…zu-gast-bei-94455306.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…m-dfb-pokal-94455396.html


    https://www.abendzeitung-muenc…stag-niederlage-live-667/


    https://www.abendzeitung-muenc…s-zwei-vierer-art-1153220



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen TSV Landsberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-tsv-landsberg-m1-260830


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…0-muenchen_tsv-landsberg/

    U21 gibt beim 1:1 gegen Deisenhofen Führung in Überzahl aus der Hand

    Wieder reichte es für die Löwen-U21 nicht zum Sieg. Gegen den FC Deisenhofen gab es trotz 1:0-Führung durch Mustafa Tekin (9.) und Überzahl ab der 44. Minute nach der Roten Karte gegen Florian Schmid nur ein 1:1. Noah Semmler hatte in Unterzahl den Ausgleich erzielt (59.). Trotz Powerplay und einiger Chancen in der Schlussphase gelang den Sechzgern nicht der Lucky Punch.


    Die Sechzger begannen konzentriert, liefen früh an. Doch die erste gefährliche Szene hatten die Gäste. In der 4. Minute ließ sich Bruno Mühl vorm eigenen Strafraum den Ball von Tobias Seidl abjagen, doch der zurückgeeilte Jakob Schurz ging dazwischen, verhinderte Schlimmeres. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß von der linken Seite durch Lucio Saric stieg ein Löwen-Pulk zum Luftkampf hoch, der Ball wurde jedoch vom Tor weg abgewehrt, landete mittig bei Mustafa Tekin, der zog aus 13 Metern ab und setzte die Kugel zum 1:0 ins obere linke Eck (9.). In der 16. Minute kam Ibrahim zweimal im Sechzehnmeterraum zum Abschluss, zweimal scheiterte er am Torwart Leonard Dürr. Zwei Minuten später versuchte es Edon Krasniqi nach einem vom FCD-Torhüter abgewehrten Eckball aus der Distanz, setzte seinen Schuss aber nicht hoch genug an, sodass der weit vor seinem Tor stehende Dürr den Ball abfangen konnte (18.). Einen guten Schuss von Luca Dollinger halbrechts aus 20 Metern aufs lange Eck konnte Dürr nur mit Mühe festhalten, sonst wäre der nachsetzende Tekin für den Abpraller dagewesen (36.). Kurz vor der Pause dezimierten sich die Gäste selbst. Florian Schmid ging im gegnerischen Strafraum etwas zu übermotiviert in einen Zweikampf mit Deniz Haimerl, traf ihn von hinten in die Beine. Schiedsrichter Benjamin Mignon schickte ihn mit glatt Rot vorzeitig zum Duschen (44.). Kurz danach war Pause.

    In Überzahl kassierte die Löwen-Reserve in der 59. Minute den Ausgleich. Ein Schuss von Nikolaos Gkasimpagiazov außerhalb des Strafraums wurde abgefälscht, Lukas Kretzschmar legte kurz vor dem Fünfmeterraum auf Noah Semmler ab, der aus sechs Metern ungehindert ins kurze, linke Eck zum 1:1 traf. Beinahe wäre Kretschmar nach einem Ball in die Tiefe in der 62. Minute das 2:1 für die Gäste gelungen. Er lief alleine auf Stefan Musa zu, doch der Keeper konnte den Schuss von der Strafraumkante um den linken Pfosten lenken. In dieser Phase des Spiels hatte Deisenhofen die besseren Möglichkeiten. Nach einem Diagonalball von Schurz aus der eigenen Hälfte tauchte Dollinger frei vor Dürr auf, sein Schuss aus 16 Metern aus halbrechter Position aufs lange Eck konnte der Keeper per Fußparade abwehren (71.). Nun machten die Sechzger mehr Dampf. Im Anschluss an einen Ball von Dollinger in die Tiefe zog Valentin Bannert am FCD-Torhüter vorbei, der aus seinem Tor gekommen war, wurde aber zu sehr auf die Seite gedrängt, so dass kein vernünftiger Abschluss mehr möglich war (74.). Ein Drehschuss von Tekin von der Strafraumgrenze sah Dürr erst spät, konnte ihn aber trotzdem parieren (78.). Kurz danach köpfte Dollinger eine Linksflanke von Schurz knapp übers Deisenhofer Tor (79.). Die Gäste konnten sich kaum noch befreien, die Sechzger belagerten regelrecht die Deisenhofener Hälfte. Nach einer kurz ausgeführten Ecke auf der rechten Seite flankte Georgios Genidis in die Mitte, Haimerl kam zum Kopfball, traf aber nur die Latte (83.). Weiter ging es nur in eine Richtung, doch der Lucky Punch gelang gegen die leidenschaftlich verteidigenden Gäste nicht. So wartet das Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech weiter auf den ersten Sieg.

    Trainer Chris Rech ärgerte sich über das Gegentor. „Das kriegen wir nach der Pause zu einfach im Anschluss an eine Standardsituation. Da müssen wir uns verbessern, das müssen wir uns in dem Spiel ankreiden lassen. Die Chancenverwertung und die Konterunterbindung sind unsere Themen.“ Der 33-Jährige sieht das Überzahlspiel nicht zwingend als Vorteil. „Das hört sich immer wahnsinnig blöd an, aber gegen zehn Leute ist es schwieriger zu spielen als gegen elf. Das ist so! Wir haben uns trotzdem ganz gut angestellt. Wir hatten eine vernünftige Positionierung mit Ball. Aber die Chancenverwertung war ein riesengroßes Manko, auch schon in der 1. Halbzeit. Erneut stehen wir nach dem Spiel da und wissen nicht, warum wir nur 1:1 gespielt haben.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 7. Spieltag, 21.08.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Deisenhofen 1:1 (1:0)


    1860: 1 Musa (Tor) – 2 Mühl (62., 17 Lippmann), 4 Haimerl, 15 Estermann (62., 5 Fodor), 20 Schurz – 7 Saric (66., 13 Genidis), 6 Krasniqi, 10 Tekin, 11 Dollinger – 8 Plöttner (68., 12 Karakoc), 23 Ibrahim (68., 16 Bannert).

    Tore: 1:0 Tekin (9.), 1:1 Semmler (59.).

    Gelbe Karten: Dollinger, Mühl, Ibrahim, Fodor, Tekin, Genidis –.

    Rote Karten: – Schmid (44.).

    Zuschauer: 120 1860-Trainingsgelaände

    Schiedsrichter: Benjamin Mignon (Rednitzhembach); Assistenten: Sascha Thiemann (Kleinschwarzenlohe), Jan Jürschik (Langenzenn).


    https://1860muenchen.com/spiel…gegen-fc-deisenhofen.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1880 Wasserburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-260828


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    DFB-Pokal der Löwen gegen Kiel ist ein „Bonus-Spiel“ für den Trainer

    Die Löwen empfangen in der 1. Runde des DFB-Pokals Zweitligist KSV Holstein Kiel. Anpfiff der Partie im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 22. August 2026 um 18 Uhr. Die Partie ist live bei Sky zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio kostenfrei das Spiel.


    Es ist ein ganz anderes Gefühl. Erstmals in dieser Saison gehen die Löwen als Außenseiter in eine Partie. Trotzdem ist es Ansporn, den Favoriten zu ärgern und ihm im Idealfall ein Bein zu stellen. „Für uns ist das ein Bonus-Spiel“, sagt 1860-Chefcoach Alper Kayabunar. „Wir freuen uns auf Kiel und darauf, dass wir nach drei Auswärtsspielen hintereinander wieder zu Hause im Grünwalder Stadion spielen“, erklärt er.

    Die Stimmung im Team sei „nach zwei Auswärtssiegen in zwei schweren Spielen“ gut. „Wir wissen, dass es gegen Kiel eine schwere Aufgabe wird, werden alles reinhauen und schauen, was dabei rauskommt.“ Im Pokal sei immer eine Überraschung möglich. „Natürlich wollen wir eine Runde weiterkommen.“

    Für Kayabunar ist Kiel ein „sehr guter Zweitligist“. In die Liga sind die Störche mit zwei Unentschieden gestartet. „Sie haben immer gute und nicht so gute Phasen“, hat der Löwen-Coach erkannt. „Kiel ist ein Team, dass den Ball haben will und eine klare Spielidee hat. Wir werden deshalb versuchen, dass eine oder andere in unserem Spiel anzupassen.“ Was das genau ist, wollte Kayabunar nicht verraten.

    Ein Spieler ist bei den Norddeutschen bisher herausgestochen. Phil Harres war an allen vier Treffern der Störche (2 Tore, 2 Assists) direkt beteiligt. „Wir haben die ganze Mannschaft unter die Lupe genommen, wissen natürlich, dass er ein sehr gefährlicher Spieler ist. Gerade in der Box, auch mit seinem Abschluss und mit seinem Kopfballspiel. Wir werden versuchen, alles wegzuverteidigen. Das wird sicherlich nicht einfach.“

    Die Analyse hat aber auch Schwächen aufgedeckt. „Kiel hat jeweils zwei Tore in beiden Spielen kassiert“, spricht er die Defensivleistung der Störche als neuralgischen Punkt an. Trotzdem sei der Zweitligist der klare Favorit. „Jeder Spieler weiß, dass im Pokal vieles möglich ist – vor allem mit unseren Fans im Rücken. Die letzten Wochen war die Atmosphäre immer gut. Die Fans pushen und motivieren uns, das hilft uns auch über schwierige Phasen hinweg.“

    Im Abschlusstraining stand Felix Weber auf dem Platz. Der Innenverteidiger hatte sich in Memmingen eine Rippenverletzung zugezogen, musste in Aubstadt passen. Ob er gegen Kiel wieder in der Startformation steht, wird Kayabunar kurzfristig entscheiden. Dagegen gehört Loris Husic nicht zum Kader. Die Erklärung: „Ihm wurde vom Verein die Möglichkeit gegeben, sich mit anderen Klubs auszutauschen“, sagt der Löwen-Trainer. „Loris hat schon die letzten Tage nicht mittrainiert.“ Sein Abgang wäre für den Trainer ein Verlust, sportlich wie menschlich. Der 18-jährige Österreicher spielt schon seit zehn Jahren für die Löwen. Neben Tunay Deniz und Dennis Dressel sieht Kayabunar in Raphael Wach, Mathew Collins und Damjan Dordan genügend Alternativen für seine Position.

    Die obligatorische Frage bei Pokalspielen fehlte auch in dieser Löwenrunde nicht. Ob Elfmeterschießen geübt worden sei und wer als Schütze in Frage käme? „Für uns zählen erst mal die 90 Minuten“, will sich Kayabunar mit Eventualitäten nicht befassen. „Da ist es wichtig, dass wir alles reinhauen. Wenn es zum Elfmeterschießen kommt, haben wir genug erfahrene Spieler im Kader. Wir werden dann zusammen entscheiden, wer ein gutes Gefühl in der Situation hat.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 6 Hoppe, 47 Fiedler – 8 Wach, 14 Dressel – 9 Wagner, 13 Eberwein, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (beide Tor) – 4 Weber, 5 Collins, 10 Deniz, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 21 Seiffert, 24 Gevorgyan, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 11 Moumou, 20 Klose, 22 Husic.


    KSV: 1 Weiner (Tor) – 32 Sekine, 13 Nekic, 26 Zec, 3 Takahashi – 28 Meffert –Kapralik, 8 Balzi, 15 Davidsen, 10 Therkelsen – 19 Harres.

    Ersatz: 41 Rothenhagen (Tor) – 5 Madsen, 6 Ivezic, 11 de Regt, 17 Alidou, 20 Kapralik, 22 Reimers, 25 Müller, 27 Ugoh, 30 Tasdelen, 40 Parduzi, 46 Medlin, 47 Tolkin, 48 Muqaj.

    Es fehlen: 2 Roslyng, 4 Schonlau, 7 Skrzybski, 9 Kvilitaia, 16 Kelati, 23 Rosenboom, 25 Abe.


    Schiedsrichter: Felix Weller (Grund); Assistenten: Christian Bandurski (Überruhr), Dominic Stock (Rheda); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://1860muenchen.com/spiel…iel-fuer-den-trainer.html



    Liveticker für das Spiel gegen Holstein Kiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-holstein-kiel-m1-260822


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…8S3O6/teamvergleich#start


    https://www.weltfussball.de/sp…0-muenchen_holstein-kiel/

    Toto-Pokal Spiel gegen Buchbach live im TV und Stream

    Der bayerische Toto-Pokal-Wettbewerb geht in die heiße Phase: Am Dienstag, 1. September 2026, trifft der TSV München von 1860 im Achtelfinale auf den TSV Buchbach. Anpfiff im Stadion an der Grünwalder Straße ist um 19 Uhr. Alle Löwen-Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, haben die Möglichkeit, die Partie live und kostenfrei zu verfolgen. Das Toto-Pokal-Duell wird sowohl bei DF1 im linearen und digitalen Programm als auch parallel bei DFB.TV übertragen.


    DF1: So siehst du die Löwen und Buchbach live:

    Neben der linearen Übertragung im Free-TV ist das Programm von DF1 auch im Livestream auf df1.de verfügbar. Zuschauerinnen und Zuschauer können das Programm damit auch auf gängigen mobilen Geräten in Deutschland verfolgen.
    Details zum Empfang von DF1 gibt es unter df1.de/empfang. Informationen zum Programm und zu den konkreten Übertragungszeiten werden fortlaufend auf df1.de aktualisiert.

    https://1860muenchen.com/spiel…ive-im-tv-und-stream.html

    U21 empfängt Deisenhofen – Einfache Fehler abstellen!

    Für die Löwen-U21 geht es drei Tage nach der 2:6-Niederlage in Landshut wieder um Punkte. Am Freitagabend, 21. August 2026, empfängt das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) um 18.60 Uhr den FC Deisenhofen.


    Vor dem Heimspiel gegen Deisenhofen war im Training am Donnerstag nochmals das Spiel in Landshut Thema. Die Trainer führten den Spielern nochmals einzelne Szenen vor, analysierten die Fehler, die zu den Gegentoren führten. Damit sei es aber gut, sagt Christoph Rech, „damit ist das Spiel aufgearbeitet!“

    Der Blick geht nach vorne. Mit dem FCD erwartet die Sechzger-Reserve eine spielstarke Mannschaft. „Die Philosophie von Deisenhofen ist es, junge Spieler aus der A-Jugend oder der zweiten Mannschaft zu integrieren. Mit Andy Pummer haben sie einen guten Trainer, der den Weg mitgeht.“ Rech und Pummer kennen und schätzen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Türkgücü. „Deisenhofen hat auch einige erfahrene Spieler drin, die seit Jahren auf hohem Niveau spielen“, sagt Rech über die Mischung im Team. „Vielleicht liegen sie uns mehr als andere Mannschaften, weil sie Fußball spielen wollen.“ Doch so ganz traut er Trainer-Fuchs Pummer nicht. „Vielleicht treten sie gegen uns ganz anders auf?“

    Personell haben Sonnenhauser und Rech am Freitagabend mehr Möglichkeiten, weil die U19 am Wochenende spielfrei ist und Spieler wie Efe Karakoc, Valentin Bannert und Xaver Lippmann beim 5:2-Erfolg am Mittwoch über den SGV Heilbronn-Freiberg bereits zur Pause ausgewechselt wurden. Das Trio wird der U21 ebenso zur Verfügung stehen, wie Bruno Mühl und Neal Doktorczyk, die bereits in Memmingen im Bayernliga-Team aufgelaufen waren.

    Das Ziel gegen Deisenhofen ist klar: „Wir wollen natürlich unbedingt gewinnen und ein Erfolgserlebnis haben. Die Jungs hätten sich das verdient“, erklärt Rech. Nach den beiden Siegen zu Saisonbeginn unter Alper Kayabunar als Trainer und mit anderem Personal gab es in den letzten vier Partien nur zwei Remis. Doch der Trend – auch wenn die Niederlage in Landshut vom Ergebnis deutlich war – geht nach oben. „Wir müssen über 90 Minuten konzentriert bleiben und die einfachen Fehler abstellen, unser Niveau über die ganze Spielzeit beibehalten – ohne Ausschläge.“ Wenn das gelingt, ist sich Rech sicher, endlich den ersten Dreier unter seiner und Sonnenhausers Leitung einzufahren.


    https://1860muenchen.com/spiel…che-fehler-abstellen.html


    Liveticker zum Spiel gegen FC Deisenhofen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-fc-deisenhofen-m1-260821


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    U21 verliert 2:6: Landshut bestraft jeden Fehler eiskalt!

    Die Fehler der Löwen-U21 wurden bei der 2:6-Auswärtsniderlage bei der SpVgg Landshut gnadenlos bestraft. Nach der Führung durch Edon Krasniqi (8.) gelang den Niederbayern ein halbes Dutzend Treffer in Folge. Den Schlusspunkt für die Sechzger setzte der eingewechselte Fares Ibrahim in der 79. Minute.


    Die U21 kam gut in die Partie und ging durch ein wunderschönes Tor von Edon Krsniqi in Führung. Deniz Haimerl hatte den 18-Jährigen im Halbfeld angespielt, er wurde nicht angegriffen, zog dann aus 24 Metern mit rechts ab und traf über Torwart Daniel Mühl hinweg zur Führung unter die Latte (8.). Drei Minuten später hatte Luis Pereira de Azambuja sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte passte Haimerl nach vorne, Noah Plöttner verlängerte per Kopf auf Pereira de Azambuja, der ebenfalls per Kopf sich das Spielgerät vorlegte. Torhüter Mühl kam ihm entgegen, versuchte außerhalb des Strafraums, ihm den Ball wegzugrätschen. Das gelang ihm nicht, doch der Löwen-Stürmer war etwas überrascht, schoss rechts am Tor vorbei (11.). Mit der ersten gelungen Offensivaktion glich Landshut aus. Basti Maier hatte vom rechten Strafraumeck an den zweiten Pfosten geflankt, wo Kenneth Sigl in den Ball reinrutschte, ihn aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie bugsiert (14.). In der 22. Minute konnte Dominik Weiß auf der rechten Seite ungehindert flanken, Tobias Steer hatte sich von seinem Gegenspieler gelöst, kam am ersten Pfosten frei zum Kopfball und setzte die Kugel aus sieben Metern hoch ins kurze Eck (22.). Die jungen Sechzger versuchten danach wieder Ordnung in ihr Spiel zu bringen, brachten sich aber immer wieder selbst durch Fehler in die Bredouille. In der 31. Minute bekamen sie gleich mehrfach den Ball nicht geklärt. Der fiel Maier vor die Füße, der im Zentrum aus 21 Metern per Dropkick ins linke unter Eck Paul Bachmann zum 3:1 überwand. Das war auch der Halbzeitstand.

    Trotz Zwei-Tore-Rückstands hatte sich die U21 nicht aufgegeben und hätte beinahe in der 53. Minute durch Lucio Saric den Anschlusstreffer erzielt. Von der linken Seite zog er nach innen, schloss halblinks an der Strafraumkante mit rechts ab, doch Keeper Mühl konnte den Schuss parieren. Nach der anschließenden Ecke von rechts durch Mustafa Tekin kam Neal Doktorczyk am zweiten Pfosten zum Kopfball, seine Bogenlampe wurde aber sichere Beute für Mühl (54.). Das Tor machten einmal mehr die Niederbayern. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Sigl aus dem Rücken von Bruno Mühl am zweiten Pfosten an den Ball, hatte keine Mühe, aus sechs Metern Bachmann zum 4:1 zu überwinden (58.). Zwei Minuten später machte Außenverteidiger Weiß endgültig den Deckel drauf. Er lief in eine viel zu kurze Kopfballrückgabe von Finn Fodor, überwand anschließend freistehend Bachmann mit einem Volleyschuss aus 15 Metern (60.). Das halbe Dutzend für die Dreihelmestädter machte Tim Hoffmann in der 74. Minute voll. Der Einwechselspieler dribbelte ohne große Gegenwehr von rechts in den Strafraum, schloss aus zwölf Metern zum 6:1 ab. Vier Minuten später gelang Fares Ibrahim noch Ergebniskosmetik. Tekin hatte auf Plöttner gepasst, der leitete die Kugel direkt weiter zu Ibrahim, der von vier Landshutern umringt zum Abschluss kam, die Kugel aus sieben Metern zum Endstand versenkte (78.).

    „Wir sind wirklich gut ins Spiel gekommen“, lautete das Resümee von Trainer Christoph Rech. „Wir hatten eine gute Anfangsphase, auch kein schlechtes Spiel gemacht. Aber heute war so ein Tag, wo nahezu jeder Fehler von uns gnadenlos durch ein Gegentor bestraft wurde.“ Dazu kam, dass Luis Pereira de Azambuja (18.) und Abwehrchef Deniz Haimerl (37.) durch Verletzungen schon früh ersetzt werden mussten. Das wollte Rech aber nicht als Grund für die Niederlage anführen. „Die Jungs, die reingekommen sind, haben es gut und vernünftig gemacht. Das hört sich nach einer 2:6-Niederlage wahnsinnig doof an. Aber vom Grundprinzip her, vor allem im Spiel mit dem Ball, waren wir nicht schlecht. Im Spiel gegen den Ball wurden halt leider die Fehler eiskalt bestraft. Das ist wahnsinnig bitter!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 6. Spieltag, 18.08.2026, 18.60 Uhr


    SpVgg Landshut – TSV 1860 München 6:2 (3:1)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 2 Mühl, 4 Haimerl (37., 14 Doctorczyk), 5 Fodor (65., 15 Lindemann), 20 Schurz (83., 12 Mantsch) – 7 Saric, 6 Krasniqi, 10 Tekin, 11 Dollinger (74., 13 Genidis) – 18 Pereira de Azambuja (18., 23 Ibrahim), 8 Plöttner.

    Tore: 0:1 Krasniqi (8.), 1:1 Sigl (14.), 2:1 Steer (22), 3:1 Maier (31.), 4:1 Sigl (58.), 5:1 Weiß (60.), 6:1 Hoffmann (74.), 6:2 Ibrahim (79.).

    Gelbe Karten: Oswald, Weiß – Fodor, Genidis, Tekin.

    Zuschauer: 948 ebmpapst-Stadion am Hammerbach.

    Schiedsrichter: Felix Scharf (Regensburg); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Farras Fathi (München).


    https://1860muenchen.com/spiel…jeden-fehler-eiskalt.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Deisenhofen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-fc-deisenhofen-m1-260821


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Jugendstil in Aubstadt: Löwen gewinnen 3:2

    Die Löwen legten nach dem ersten Saisonsieg nach und gewannen mit 3:2 beim TSV Aubstadt. Mit Emre Erdogan (23.), Fabio Wagner (45.) und Ortivero Calderon (83.) trafen zwei 19-Jährige und ein 18-Jähriger für die Sechzger. Zweimal konnten die Gastgeber in der Schlussphase durch Franz Helmer (78.) und Marco Nickel (89.) verkürzen, trotzdem stand am Ende der Dreier für die Weiß-Blauen fest.


    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste im unterfränkischen Aubstadt auf die verletzten Felix Weber, Brahim Moumou, Noah Klose und Damjan Dordan verzichten. Paul Bachmann und Edon Krasniqi spielten zeitgleich in der U21 bei der SpVgg Landshut. Es gab drei Veränderungen in der Startelf gegenüber dem 3:0-Erfolg in Memmingen: Für Weber verteidigte Benedikt Hoppe, für Loris Husic spielte Tunay Deniz von Anfang an und die Position des angeschlagenen Raphael Wach übernahm Fabio Wagner.


    Spielverlauf: Die Löwen begannen konzentriert, hatten ein optisches Übergewicht und mehr Ballbesitz. Trotzdem kamen die Gastgeber durch Joshua Endres zur ersten Chance. Der Mittelfeldspieler schloss links im Strafraum aus 14 Metern aufs lange Eck ab, Vitus Eicher parierte den Schuss, den Abpraller klärte Lance Fiedler vor Franz Helmer und Timo Pitter (11.). Ansonsten passierte nicht viel vor den Toren. Umso überraschender die 1860-Führung. Julian Bell hatte von rechts geflankt, Michael Eberwein an der Strafraumkante den Ball mit der Brust auf Florian Niederlechner abgelegt, dessen 14-Meter-Dropkick aus halbrechter Position konnte Vladyslav Vertiei im Tor der Unterfranken nur unzureichend klären, die Kugel kam als Bogenlampe zu Emre Erdogan, der vom rechten Fünfmetereck den Keeper überköpfte. Der Ball landete neben dem linken Pfosten zum 1:0 im Tor (23.). Auf der anderen Seite setzte Severo Sturm aus 22-Meter seinen Schuss aus halblinker Position knapp übers lange Eck (26.). Ansonsten bekämpften sich beide Mannschaften sehr intensiv, fighteten um jeden Ball. Einen Freistoß acht Meter vor dem linken Strafraumeck drehte Tunay Deniz mit rechts frech aufs kurze Eck, jedoch ging die Kugel knapp am rechten Pfosten vorbei. Beinahe hätten die Sechzger kurz vor der Pause den Ausgleich kassiert. Sturm hatte links im Strafraum abgezogen, der Ball wurde von einem Abwehrbein noch leicht abgefälscht, dadurch konnte Eicher den Schuss nur nach vorne abwehren, der Richtung langes Eck ging, wo ihn Fiedler endgültig klären konnte (44.). Das Tor fiel fast im Gegenzug. Dennis Dressel hatte nach einer Balleroberung zu Niederlechner gepasst, der steckte für den gestarteten Fabio Wagner durch, der frei vor Vertiei auftauchte, ihm den Ball durch die Beine zum 2:0 ins Tor spitzelte (45.). Danach war Pause.

    Beinahe hätten die Unterfranken kurz nach Wiederbeginn den Anschluss erzielt, nachdem Benedikt Hoppe den Ball gegen Helmer am eigenen Strafraum vertändelt hatte, an dessen Hereingabe von links kam Sturm, der aber nur die Querlatte des 1860-Tores traf (53.). Bis auf diese eine Szene hatten die Löwen die Gastgeber sicher im Griff, nach vorne lief aber nicht allzu viel zusammen. Nach einem Schuss von Fiedler forderte der Sechzger-Fanblock unisono Handelfmeter, doch Schiedsrichterin Angelika Söder ließ weiterspielen (69.). In der 78. Minute schaffte Aubstadt den Anschluss. Der eingewechselte Jacob Engel hatte von links geflankt, Helmer kam an der Fünfmeterkante zwischen zwei Löwen an den Ball traf ins rechte untere Eck. Doch fünf Minuten später stellte der eingewechselte Arian Ortivero Calderon den alten Abstand wieder her. Dressel hatte den Ball erobert, passte nach rechts auf den mitgelaufenen Ortivero Calderon, der von der Strafraumkante aufs lange Eck abzog, Vertiei ließ den haltbaren Schuss zum 3:1 unter sich durchrutschen (83.). Doch die Entscheidung war es noch nicht. Wieder war es Engel, der von links geflankt hatte, der eingelaufen Marco Nickel grätschte aus fünf Metern den Ball mit letzter Kraft über die Linie (89.). In der 4. Minute der Nachspielzeit war es erneut Engel, der auf der linken Seite zum Flanken kam, Eicher konnte die Hereingabe wegfausten. Kurz danach war Schluss.


    TRAINERSTIMMEN


    „Es war eine sehr enge Kiste, ich glaube wir haben es unnötig spannend gemacht, aber trotzdem ist die Freude groß“, sagte Löwen-Trainer Alper Kayabunar direkt nach dem Spiel. „Es war ein sehr schweres Auswärtsspiel, deshalb sind wir froh über die drei Punkte.“ Wieso sein Team am Ende nochmals zittern musste, das müsse man analysieren. „Ich habe im Kreis gesagt, dass wir das Spiel einfach killen müssen. Es war gut, wie wir nach dem Anschlusstreffer gleich das 3:1 schießen. Aubstadt hat am Ende alles probiert, die Bälle einfach in die Box geschossen. Das müssen wir besser verteidigen, vor allem, weil wir zweimal das gleiche Tor kassieren. Es war der zweite Sieg in Folge und das ist, was zählt.“ Trotzdem weiß der 40-Jährige, dass „noch viele Sachen zu verbessern“ sind. „Es ist okay, wenn du zwei Auswärtssiege hintereinander holst, vor allem so schwere. Memmingen hatte noch keinen Punkt abgegeben und Aubstadt noch kein Spiel verloren!“

    Aubstadts Trainer Claudiu Bozesan haderte mit der Niederlage. „Wir haben ein bisschen Pech gehabt“, fand er. Anstatt das 1:1 zu schießen, kassierte sein Team kurz vor der Pause das 0:2. „In der 2. Halbzeit waren wir dann die aktivere Mannschaft, sind wieder zurückgekommen.“ Das 1:3 nach dem Anschlusstor in der 78. Minute ärgerte ihn, weil es „ein individueller Fehler war. Und dann kommen wir wieder zurück, haben nach dem 2:3 eine riesige Chance zum 3:3. Ich glaube, dass wir heute mindestens ein Punkt verdient hätten. Sechzig war heute die clevere Mannschaft über die 90 Minuten.“


    STENOGRAMM, 5. Spieltag, 18.08.2026, 18.60 Uhr


    TSV Aubstadt – TSV 1860 München 2:3 (0:2)


    AUB: 28 Vertiei (Tor) – 16 Behr, 3 Hüttl, 23, Feser, 42 Bozesan – 33 Endres, 20 Moll, 29 Nickel, 10 Pitter – 5 Helmer, 11 Sturm.

    Ersatz: 1 Hoffmann (Tor) – 7 Barget, 13 Engel, 18 Weiß, 19 Eckstein, 22 Djalek, 24 Nachkebia.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 6 Hoppe, 33 Faßmann, 47 Fiedler – 36 Deniz, 14 Dressel – 9 Wagner, 19 Erdogan – 13 Eberwein, 7 Niedrlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 8 Wach, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Collins, 22 Husic, 34 Seiffert, 24 Gevorgyan, 39 Estermann.


    Wechsel: Nachkebia für Endress (65.), Weiß für Pitter (65.), Engel für Feser (76.), Djalek für Hüttl (83.) – Leone für Erdogan (60.), Wach für Deniz (60.), Ortivero Calderon für Niederlechner (73.), Seiffert für Wagner (80.).


    Tore: 0:1 Erdogan (23.), 0:2 Wagner (45.), 1:2 Helmer (78.), 1:3 Ortivero Calderon (83.), 2:3 Nickel (89.).

    Gelbe Karten: Helmer, Sturm, Engel – Dressel.


    Zuschauer: 3.000 der NGN-Arena (ausverkauft).


    Schiedsrichterin: Angelika Söder (Ochenbruck); Assistenten: Daniel Reich (Heubach), Luca Fritsch (Diepersdorf); Vierter Offizieller: Steffen Stegmann (Rothenbuch)


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/aubm60.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/aubstadt…yern-5234567/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-in-spitzengruppe,VSehIjw


    https://www.tz.de/sport/1860-m…katastrophe-94450151.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…sv-aubstadt-94448949.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…vestream-zr-94447014.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e-in-aubstadt-art-1152322


    https://www.abendzeitung-muenc…kaum-zu-sehen-art-1152316



    Spielbericht im Video:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Holstein Kiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-holstein-kiel-m1-260822


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…8S3O6/teamvergleich#start


    https://www.weltfussball.de/sp…0-muenchen_holstein-kiel/

    U21 gastiert beim starken Aufsteiger SpVgg Landshut

    Die nächste Gelegenheit für die Löwen-U21 unter dem Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech den ersten Sieg einzufahren, besteht bereits am Dienstagabend. In der Bayernliga Süd geht es am 18. August 2026 zu Aufsteiger SpVgg Landshut. Anpfiff im ebmpapst-Stadion am Hammerbach (Sandnerstr. 7, 84034 Landshut) ist um 18.30 Uhr.


    Die SpVgg Landshut zählt zu den positiven Überraschungen der noch jungen Saison. „Sie hatten einen sehr guten Start, haben aus fünf Spielen zehn Punkte geholt – diese auch verdient, was ich gehört und gelesen habe“, erzählt Trainer Christoph Rech. „Landshut hat eine sehr gute, homogene Mannschaft. Sie sind nach dem Aufstieg größtenteils in der Konstellation zusammengeblieben. Das wird auf jeden Fall eine Herausforderung für uns.“

    Die Niederbayer seien körperlich stark, „wollen aber auch Fußball spielen und haben Lösungen“, so der 33-jährige U21-Coach, der auf einen alten Bekannten trifft. Denn Trainer der Niederbayern ist Sebastian Maier. „Das ist mein Jahrgang, wir haben zusammen im Löwen-Internat gewohnt“, erinnert sich Rech an die gemeinsame und erfolgreiche Zeit im 1860-Nachwuchs. 2011 standen beide mit der U19 der Junglöwen im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den 1. FC Kaiserslautern. Maier steht immer noch selbst auf dem Platz. „Er hat zuletzt sogar ein Tor geschossen“, weiß Rech.

    Obwohl es nach drei Spielen bei zwei Unentschieden und einer knappen Niederlage noch nicht mit einem Dreier geklappt hat, sieht Rech die Entwicklung positiv. „Wir machen Schritte in die richtige Richtung“, sagt er. Gerade der späte 1:1-Ausgleich gegen die SpVgg Hankofen-Hailing würde Auftrieb geben. „Für die Jungs ist es wichtig, ein positives Erlebnis zu haben, weil wir in den ersten beiden Spielen gegen Schalding zu Hause und in Pfaffenhofen in der Schlussphase Rückschläge verkraften mussten. Und jetzt war es gegen Hankofen genau andersrum. Das ist positiv. Die Jungs wollen, sie arbeiten und entwickeln sich. Es braucht einfach eine gewisse Zeit, um sich auch an den Erwachsenenfußball zu gewöhnen. Das ist normal. Wir werden den Jungs die Zeit geben!“

    Letztlich hat auch ein taktischer Kniff mitgeholfen, wenigstens einen Punkt zu retten. In der Schlussphase beorderten Sonnenhauser und Rech Innenverteidiger Deniz Haimerl nach vorne. Per Kopfballverlängerung bereitete er die Szene vor, die zum Elfmeter führte, den Mustafa Tekin zum 1:1 verwandelte. „Das ist aufgegangen“, freut sich Rech über den Schachzug. Aber es habe auch an der Moral des Teams gelegen, das sich nie aufgegeben hat. „Die Einstellung stimmt, die Jungs wollen. Sie wollen lernen und sich entwickeln. Dass nicht alles sofort ad hoc funktioniert, ist völlig klar. Das ist Wolfgang und mir bewusst. Wir brauchen einfach Zeit, bis sich Automatismen einspielen und die Abläufe klar sind. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, dass die Ergebnisse nicht so sind, wie wir uns das Erhoffen würden. Es ist auch klar, dass wir mit zwei Punkten aus drei Spielen nicht zufrieden sind. Aber das wird kommen!“

    Neben Luca Dollinger gab im Heimspiel gegen Hankofen-Hailing auch Fabio Rost, Sohn von Ex-Profi Timo Rost, sein Startelf-Debüt. Nach knapp einer Stunde war der Arbeitstag für den Mittelfeldspieler aufgrund einer Verletzung beendet. Rech konnte am Montag noch nicht sagen, wie schwerwiegend diese ist. „Das wird sich heute im Laufe des Tages wohl rausstellen. Und dann werden wir kurzfristig sehen, ob er trainieren kann.“ Gleiches gilt für Lucas Grancay, der zuletzt ebenfalls verletzt gefehlt hatte.

    Nach und nach wächst der Kader. Das ist auch notwendig, weil die Profis oft zeitgleich spielen und die U19 mittlerweile voll im Spielbetrieb ist. Gleich fünf A-Junioren saßen gegen Hankofen auf der Bank, vier wurden eingewechselt. Auch gegen Landshut müssen die Trainer sich wieder Unterstützung bei Jonas Schittenhelm holen. „Es werden einige mitfahren“, erklärt Rech. „Wir müssen aber darauf schauen, dass die Jungs nicht zu viel Einsatzzeiten bekommen, weil die U19 am nächsten Tag zu Hause gegen Freiberg spielt“, sind sich die U21-Trainer der Problematik bewusst.


    https://1860muenchen.com/spiel…eiger-spvgg-landshut.html


    Liveticker zum Spiel gegen SpVgg Landshut:


    https://www.fupa.net/match/spv…v-1860-muenchen-m2-260818


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…5489BUVT69HBT7-G/tabellen

    Wenig Zeit zum Genießen: Löwen am Dienstagabend in Aubstadt

    Die Löwen müssen am 5. Spieltag der Regionalliga Bayern erneut auswärts ran. Diesmal geht es zum unterfränkischen TSV Aubstadt. Anpfiff in der NGN-Arena (An der Schule, 97633 Aubstadt) ist am Dienstag, 18. August 2026 um 18.60 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die Partie kostenlos im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung auf http://www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek.


    Für die Löwen geht es Schlag auf Schlag. Drei Spiele innerhalb von acht Tagen. Das fordert seinen Tribut. Felix Weber und Raphael Wach mussten in Memmingen verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Rückkehrer Weber wird definitiv in Aubstadt fehlen. Es sei aber nichts Schlimmes, betont 1860-Trainer Alper Kayabunar. „Wir gehen davon aus, dass er Ende der Woche wieder mittrainieren kann.“ Etwas optimistischer ist der 40-Jährige bei der Verletzung von Wach. „Er ist in der 1. Halbzeit umgeknickt. Später hat er dann signalisiert, dass es nicht mehr geht. Wir werden heute im Abschlusstraining bewerten, ob er mit nach Aubstadt fährt.“

    Viel Zeit, sich über den ersten Saisonsieg zu freuen, blieb nicht. „Wir haben das genossen, am Samstag war die Stimmung im Training sehr gut. Aber wir haben gleich wieder den Fokus auf Aubstadt gelegt.“ Kayabunar fügte an, dass er sehr stolz auf die „ganze Mannschaft“ sei, „besonders auf die Jungen aus der U21-Zeit. Wir haben als Gruppe, als Einheit funktioniert und alle haben gekämpft. Das ist mir sehr wichtig.“ Der Sieg hätte etwas Befreiendes gehabt. „Das Unentschieden gegen Augsburg hat wehgetan, weil wir gerade in der 1. Halbzeit gut gespielt haben und uns einfach für dieses gute Spiel nicht belohnen konnten. Deswegen hatten wir uns fest vorgenommen, in Memmingen alles für den Erfolg zu geben.“

    Für Kayabunar sind die Unterfranken keine Unbekannten. „Ich habe schon ein paar Duelle hinter mir. Gerade auswärts ist Aubstadt ein unangenehmer Gegner, der auf dem kleinen Platz oft mit langen Bällen agiert. Das haben sie in der aktuellen Saison schon bewiesen mit dem 5:1-Sieg gegen Schweinfurt am 1. Spieltag.“ Den Kontrahenten bezeichnet der Löwen-Coach als „eingeschworener Haufen, der vor allem Fußballerisch gut ist und auf viele Spielsituationen variabel reagieren kann. Sie sind sehr kampfstark. Das wird eine große Herausforderung für uns.“

    Beim 1:1 in Buchbach am letzten Spieltag kassierte Aubstadts Max Grimm, mit zwei Toren und drei Assists in drei Spielen bester Scorer seiner Mannschaft, die Gelb-Rote Karte, wird gegen die Löwen fehlen. Das kommt Kayabunar nicht ungelegen. „Er war in den ersten Spielen ein wichtiger Faktor. Aber letztlich versuchen wir unser eigenes Spiel durchzubringen. Entscheidend wird sein, wie wir in die Partie starten.“

    Mittlerweile kommen die Löwen-Spieler, die keine oder wenig Vorbereitung hatten, besser in den Tritt. Auch die Optionen im Team nehmen zu. So stand Fabio Wagner erstmals länger auf dem Platz. Der Trainer fand, dass der 19-jährige Stürmer, der als Mittelstürmer und Flügel variabel einsetzbar ist, „unserem Spiel mit seinem Tempo und Antritt mehr Flexibilität verleiht“. Auch Florian Niederlechner würde von Woche zu Woche immer fitter. „Die Tore, die er geschossen hat, waren extrem wichtig, sei es das 2:0 gegen Augsburg oder das 1:0 gegen Memmingen, wo er sich zum richtigen Zeitpunkt in den richtigen Raum bewegt. Deswegen glaube ich, dass ich ihm in den nächsten Wochen mehr Einsatz- bzw. mehr Spielzeit geben kann.“

    Kayabunar wurde zudem in der Löwenrunde gefragt, ob Tunay Deniz bereits gegen Aubstadt ein Startelf-Kandidat sei. In Memmingen spielte der 32-Jährige die letzte halbe Stunde für Loris Husic. „Er ist immer eine Option für die Anfangsformation. Tunay hat in Memmingen Stabilität reingebracht, was uns gegen Augsburg vielleicht gefehlt hatte. Dementsprechend ist er mit der Art und Weise, wie er spielt, und auch für meine Spielidee, sehr wichtig. Ich bin froh, dass er immer fitter wird!“

    Die Löwen gehen das Auswärtsspiel in Aubstadt sehr professionell an. Nach dem Training am Montag geht es um 13.30 Uhr per Bus bereits Richtung Franken. Nach der Übernachtung im Hotel ist für Dienstagmorgen eine Teambesprechung angesetzt, „danach gehen wir auf den Platz zum Anschwitzen“, so Kayabunar. „Anschließend haben die Jungs Zeit, sich aufs Spiel vorzubereiten.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    AUB: 28 Vertiei (Tor) – 18 Weiß, 23, Feser, 3 Hüttl, 42 Bozesan - 33 Endres, 20 Moll, 29 Nickel, 10 Pitter - 11 Sturm, 24 Nachkebia.

    Ersatz: 1 Hoffmann - 4 Kireski, 5 Helmer, 6 Volkmuth, 8 Schmidt, 7 Barget, 12 Reubelt, 13 Engel, 17 Trunk, 19 Eckstein, 21 Zelenskiy, 22 Djalek, 27 Mützel, 30 Fischer, 38 Ritter.

    Es fehlen: 9 Grimm, 16 Behr, 31 Heinze.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 6 Hoppe, 47 Fiedler – 22 Husic, 14 Dressel – 8 Wach, 19 Erdogan – 13 Eberwein, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (beide Tor) – 5 Collins, 9 Wagner, 10 Deniz, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 21 Seiffert, 24 Gevorgyan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 4 Weber, 11 Moumou, 20 Klose, 25 Dordan.


    Schiedsrichterin: Angelika Söder (Ochenbruck); Assistenten: Daniel Reich (Heubach), Luca Fritsch (Diepersdorf); Vierter Offizieller: Steffen Stegmann (Rothenbuch)


    https://1860muenchen.com/spiel…tagabend-in-aubstadt.html



    BR zeigt Löwen-Spiel in Aubstadt im Livestream

    Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt das vorgezogene Spiel der Löwen vom 5. Spieltag beim TSV Aubstadt live im kostenfreien Stream. Anpfiff ist am Dienstagabend, 18. August 2026 um 18.60 Uhr.

    Bisher hat der BR alle Löwen-Spiele im kostenfreien Stream, der über BR24Sport im Web, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek – und seit neuestem auf dem YouTube-Kanal @BR24Sport abrufbar ist, übertragen. Das wird sich einschließlich des 12. Spieltags nicht ändern. Den Player haben wir fest in unsere Seite integriert.


    https://1860muenchen.com/spiel…bstadt-im-livestream.html


    Liveticker für das Spiel gegen TSV Aubstadt:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-260818


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…bstadt_tsv-1860-muenchen/

    Die Löwen-U21 musste sich im Heimspiel beim 1:1 gegen die SpVgg Hankofen-Hailing mit einem Punkt begnügen. Auch wenn der Ausgleich nach der Führung der Niederbayern durch Baran Berk (31.) erst in der Nachspielzeit per verwandeltem Foulelfmeter durch Mustafa Tekin fiel (90.+1), so war das Remis doch hochverdient.


    Die Giesinger kamen nur schwer in die Partie. Erstmals prüfte Marco Stefandl mit einem Schuss vom linken Strafraumeck Paul Bachmann in der 5. Minute. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld war der eingelaufene Tobias Lermer mit dem Kopf zur Stelle, setzte den Ball aber links am Tor vorbei (15.). Wenig später profitierten die Niederbayern von einem Fehler im Aufbau, Bachmann konnte per Fußabwehr gerade noch gegen Stefandl klären. Die Kugel kam über die rechte Seite zurück, der Querpass kam zu Lermer im Fünfmeterraum, der aus kurzer Distanz das Zuspiel an den rechten Pfosten setze (16.). Lermer war es auch, der in der 19. Minute an Bachmann links im Fünfmeterraum scheiterte. Nach einer halben Stunde ging Hankofen-Hailing in Führung. Im Anschluss an einen Ballgewinn an der Mittellinie schalteten die Gäste auf der rechten Seite schnell um, Daniel Zormeier passte quer auf Baran Berk in der Mitte, der cool blieb und den Ball aus zehn Metern mit dem Innenrist über Bachmann hinweg ins rechte Eck zum 1:0 hob (31.). Kurz vor der Pause für die U21 die Chance zum Ausgleich. Luis Pereira de Azambuja hatte auf Höhe der Mittellinie den Ball erobert, passte auf halblinks zu Luca Dollinger, der Doppelpass mit Fares Ibrahim spielte, kurz hinter der Strafraumkante kam er mit links zum Abschluss, scheiterte aber an Torhüter Sebastian Maier (45.+1). Kurz danach war Pause.

    In der 2. Halbzeit dominierte die U21 das Spiel, jedoch ohne richtig zwingend zu werden. Die Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph hatten in der Schlussphase Deniz Heimerl nach vorne beordert. Eine kluge Entscheidung. Denn dieser verlängerte einen weiten Ball von Ludwig Estermann aus der eigenen Hälfte ungefähr zehn Meter vor der Strafraumgrenze mit dem Kopf, in den Lauf von Noah Plöttner. Der drehte sich im Sechzehner mit dem Rücken zum Tor geschickt um seinen Gegenspieler Simon Pichlmeier, der ihn anschließend in den Hacken traf. Schiedsrichter Nicolas Dolderer pfiff sofort Elfmeter (90.). Mustafa Tekin lief an, schickte Torhüter Maier ins rechte Eck und traf hoch ins linke zum 1:1 (90.+1). Die Löwen spielten weiter mutig nach vorne, eine Torchance sprang aber nicht mehr heraus.

    „In der ersten halben Stunde hatten wir Probleme“, analysierte Löwen-Trainer Christoph Rech, „da haben wir einige Chancen zugelassen.“ Erst nach der Führung der Gäste sei sein Team besser im Spiel gewesen. „Wir haben mehr nach vorne gespielt, uns mehr zugetraut, waren griffiger und hatten kurz vor der Pause die Chance zum Ausgleich.“ In der 2. Halbzeit habe sein Team das Spiel angenommen, sich gegenseitig gepusht. „Es gab aber auf beide Seiten keine großen Torchancen mehr. Wir waren schon dominierend, hatten mehr Ballbesitz. Mit dem 1:1 sind wir aufgrund des späten Ausgleichs zufrieden.“ Mit Luca Dollinger gab ein Spieler sein Debüt, Fabio Rost, der schon gegen Pfaffenhofen eingewechselt worden war, stand erstmals in der Startelf. „Beide sind eine Bereicherung. Schade nur, dass Fabio, der auf der Sechs gespielt hat, verletzt ausgewechselt werden musste.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 5. Spieltag, 14.08.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – SpVgg Hankofen-Hailing 1:1 (0:1)


    TSV 1860 München


    1 Bachmann (Tor) – 2 Krasniqi, 4 Haimerl, 5 Fodor, 20 Schurz – 7 Saric (71., 8 Plöttner), 6 Rost (59., 16 Mühl), 10 Tekin, 11 Dollinger – 18 Pereira de Azambuja (87., 14 Estermann), 23 Ibrahim (71., 12 Karakoc)

    Tore

    0:1 Berk (31.), 1:1 Tekin (90.+1 Foulelfmeter)

    Gelbe Karten

    Rost, Ibrahim, Haimerl, Schurz, Fodor – Käufl, Stefandl, Lermer

    Zuschauer

    110 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Nicolas Dolderer (Eberfing); Marcel Buchhorn (Waldkraiburg), Christian Honnef (Marzling)


    https://www.jungloewen.de/inde…gen-hankofen-hailing.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen SpVgg Landshut:


    https://www.fupa.net/match/spv…v-1860-muenchen-m2-260818


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…5489BUVT69HBT7-G/tabellen

    Der erste Dreier: Löwen besiegen Spitzenreiter Memmingen 3:0

    Die Löwen feierten beim bisher verlustpunktfreien Tabellenführer FC Memmingen ihren ersten Saisonsieg in der Regionalliga Bayern. Florian Niederlechner hatte die Sechzger in der ausverkauften Arena Memmingen in der 12. Minute in Führung gebracht. Nach der Pause erhöhte Lance Fiedler (56.), bevor Michael Eberwein kurz vor Schluss für den Endstand sorgte (89.).


    Personal: Beim FC Memmingen musste Löwen-Trainer Alper Kayabunar auf die verletzten Brahim Moumou, Noah Klose und Damjan Dordan verzichten. Paul Bachmann, Moritz Seiffert und Edon Krasniqi spielten zeitgleich in der U21 gegen die SpVgg Hankofen-Hailing. Die Startelf blieb im Vergleich zum 2:2 gegen den FC Augsburg II unverändert.

    Spielverlauf: Beide Teams agierten in der Anfangsphase mit langen Bällen, doch die Abwehrreihen standen gut. Vor den Toren spielte sich dadurch wenig ab. Die erste gute Chance hatten die Löwen in der 11. Minute nach einem Freistoß von Lance Fiedler aus dem Halbfeld. Die eingelaufenen Felix Weber und Lasse Faßmann kamen am Fünfmeterraum nicht zum Abschluss, der Ball landete bei Michael Eberwein. Der aus dem Rückraum aus 15 Metern mit links die Kugel weit übers Tor schlenzte. Eine Minute später gelang den Sechzger trotzdem der Führungstreffer. Emre Erdogan hatte von links aus vollem Lauf geflankt, Florian Niederlechner rutschte am zweiten Pfosten in den Ball, setzte ihn aus sechs Metern zum 1:0 in die Maschen (12.). Auf der anderen Seite kam Fabian Lutz im Strafraum bei einem Vertikalpass von Kim Paschek einen Tick zu spät, brachte das Zuspiel aus zwölf Metern nicht aufs 1860-Tor (15.). Ein von links mit rechts scharf angeschnittener Eckball von Fiedler kam passgenau zu Weber am ersten Pfosten, der konnte im Fünfmeterraum den Ball per Kopf aber nicht mehr aufs Tor drücken (20.). Nach einem abgewehrten Freistoß der Memminger landete die Kugel bei Pascal Maier, der sie an der Strafraumkante direkt aus der Luft nahm, doch mit seinem schwachen Seitfallzieher hoch aufs rechte Eck Vitus Eicher im Löwen-Tor nicht vor Probleme stellen konnte (28.). Glück hatten die Löwen in der 35. Minute, als Luis Pfaumann bis zur rechten Grundlinie kam, dann den Ball zurück in den freien Raum legte, dort aber kein Mitspieler stand. Paschek kam trotzdem an die Kugel, sein Schuss halblinks von der Strafraumkante aufs rechte Eck klärte Weber für seinen Keeper Eicher an der Fünfer-Linie. Bis zur Pause gab es noch auf beiden Seiten vielversprechende Angriffe, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. So nahmen die Sechzger die knappe Führung mit in die Kabine.

    Ohne personelle Änderungen ging’s in die 2. Halbzeit. Im Anschluss an einen Freistoß von Constantin Kresin aus dem rechten Halbfeld kam Pfaumann zum Kopfball, sein Abschluss ging aber weit übers 1860-Tor (53.) Kurz danach setzte sich Pfaumann halblinks im Laufduell mit Julian Bell durch, setzte die Kugel aber aus zwölf Metern neben den kurzen Pfosten (53.). Das war Glück für die Löwen! Drei Minuten später folgte die Passende Antwort. Eberwein hatte am Strafraum auf links abgelegt, wo der eingelaufene Fiedler frei zum Abschluss kam, die Kugel aus 16 Metern rechts unten im langen Eck zum 2:0 versenkte (56.). In der 61. Minute parierte Eicher einen Schuss von Kresin aufs lange Eck, lenkte den Ball um den rechten Pfosten. Memmingen drängte vehement auf den Anschlusstreffer. 1860-Trainer Alper Kayabunar reagierte, brachte Tunay Deniz und Arian Ortivero Calderon neu ins Spiel (63.). Deniz hatte in der 67. Minute seine erste gute Aktion. Kurz vorm Strafraum pflückte er den Ball aus der Luft, schloss mit dem zweiten Kontakt ab, sein Abschluss landet aber nur auf dem Tor-Dach. Auch Ortivero Calderon unterstrich gleich, wieso ihn der Trainer eingewechselt hatte. Halbrechts setzte er sich im Strafraum durch, kam zum Abschluss, doch Dominik Dewein parierte den Schuss (72.). Bei einem 20-Meter-Schuss von Dressel hatten die Löwen-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, aber der Ball ging knapp links am Tor vorbei (73.). Nachdem sich Fiedler bei einem weiten Ball auf der rechten Seite verschätzt hatte, klärte Faßmann die scharfe Hereingabe von Maximilian Dolinski am Fünfmeterraum per Grätsche zur Ecke (81.). Die Löwen überstanden auch die stürmische Schlussphase der Gastgeber. Den Schlusspunkt setzte Eberwein, Halblinks im Strafraum kam er aus 15 Metern zum Abschluss, versenkte die Kugel mit Hilfe des rechten Innenpfostens zum 3:0-Endstand. Damit feierten die Sechzger ihren ersten Saisonsieg gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer.


    STENOGRAMM, 4. Spieltag, 14.08.2026, 18.60 Uhr


    FC Memmingen – TSV 1860 München 0:3 (0:1)


    FCM: 22 Dewein (Tor) – 13 Dolinski, 2 Zeller, 4 Schmidt, 18 Paschek – 7 Maier, 29 Rietzler, 16 Fusaro, 23 Kresin – 8 Lutz, 10 Pfaumann.

    Ersatz: 1 Unger (Tor) – 3 Gräser, 6 Roth, 9 Kirsamer, 11 Micic, 14 Remiger, 15 Bergmann, 17 Petrovic, 20 Koller.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 22 Husic, 14 Dressel – 8 Wach, 19 Erdogan – 13 Eberwein, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 6 Hoppe, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Collins, 24 Gevorgyan, 34 Seiffert, 36 Deniz.

    Wechsel: Kirsamer für Maier (59.), Gräser für Fusaro (66.), Remiger für Schmidt (76.), Roth für Paschek (76.), Petrovic für Lutz (76.) – Wagner für Wach (52.), Ortivero Caldero für Niederlechner (63.), Deniz für Husic (63.), Hoppe für Weber (73.), Seiffert für Erdogan (73.).

    Tore: 0:1 Niederlechner (12.), 0:2 Fiedler (56.), 0:3 Eberwein (89.).

    Gelbe Karten: Schmidt, Pfaumann – Dressel, Erdogan.

    Zuschauer: 5.000 in der Arena Memmingen (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Markus Huber (Wurmannsquick); Assistenten: Christoph Stühler (Oesdorf), Elias Küffner (Pegnitz); Vierter Offizieller: Felix Gärtner (Dauchingen).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/fcmm60.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/memminge…yern-5234563/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-befreiungsschlag,VSHFR2n


    https://www.tz.de/sport/1860-m…c-memmingen-94443837.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-2-663/


    https://www.abendzeitung-muenc…schwachstelle-art-1151480


    https://sechzger.de/1860-in-memmingen/


    Spielbericht im Video:


    https://www.br.de/nachrichten/…-befreiungsschlag,VSHFR2n


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen TSV Aubstadt:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-260818


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…bstadt_tsv-1860-muenchen/

    Die Löwen bekommen es im Achtelfinale des Toto-Pokals mit dem TSV Buchbach zu tun. Das ergab die Auslosung am Donnerstag, 12. August 2026 im Münchner „Haus des Fußballs“. Terminiert ist das Achtelfinale als Regelspieltag für den Dienstag, 25. August 2026.


    Die Achtelfinalisten waren zuvor anhand ihrer regionalen Lage in eine Nord- und eine Südgruppe aufgeteilt worden. Landesligist FC Dingolfing befand sich in der Süd-Gruppe in einem eigenen Topf. Im anderen waren der FC Ingolstadt, SV Wacker Burghausen, SpVgg Unterhaching, TSV 1882 Landsberg, TSV Buchbach, TSV Schwaben Augsburg und der TSV 1860 München versammelt.

    Die Lose zog Joachim Buchwieser, Vize-Präsident von LOTTO Bayern, die Verbands-Aufsicht übernahm Patrick Garbe, der sich im Verbands-Spielausschuss für den bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb verantwortlich zeichnet. Nachdem Dingolfing die SpVgg Unterhaching zugelost war, wurden die restlichen Partien gezogen. Gleich als nächstes Team wurden die Löwen gezogen. Der Gegner: TSV Buchbach, ein alter Bekannter! Regelspieltag ist der 25. August, Ausweichtermin der 1. September 2026.

    Die Mannschaft und Trainer Alper Kayabunar verfolgten nach dem Training die Auslosung gemeinsam in der Kabine. „Buchbach ist eine gestanden Regionalliga-Mannschaft“, so die Einschätzung des Chefcoachs. „Mit einigen Spielern habe ich schon zusammengearbeitet.“ Außerdem kennt er Trainer Sven Zurawka gut. „Wir haben uns bei der Trainerausbildung ein Zimmer geteilt. Ich freue mich auf den Gegner.“

    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Wanderpokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der Chance auf ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten und garantierten Prämien in Höhe von rund 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.


    https://1860muenchen.com/spiel…o-pokal-achtelfinale.html

    Löwen wollen nächsten Schritt in Memmingen machen

    Für die Löwen geht es am 4. Spieltag der Regionalliga Bayern zum Tabellenführer FC Memmingen. Anpfiff in der Arena Memmingen (Bodenseestr. 44, 87700 Memmingen) ist am Freitag, 14. August 2026 um 18.60 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die Partie kostenlos im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung auf www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek.


    Der FC Memmingen war 2017 nach dem Doppelabstieg der erste Gegner der Löwen in der Regionalliga Bayern. Den Start gewannen die Sechzger damals in der ausverkauften Memmingen Arena mit 4:1. Es folgte eine grandiose Saison, die am Ende mit dem Aufstieg in die Regionalliga über die Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken gekrönt wurde. Der Einzige aus dem aktuellen Kader, der damals auf dem Platz stand, ist Felix Weber. Dennis Dressel gehörte in der Saison ebenfalls dem Kader der Sechzger an.

    Vielleicht ist das ein gutes Omen. Leicht wird der Auftritt im Allgäu sicherlich nicht, schließlich hat der FCM mit Trainer Matthias Günes einen perfekten Start hingelegt: Drei Spiele, drei Siege! „Das ist ein eingeschworener Haufen“, weiß Kayabunar, „auch der Trainer ist schon lange dabei. Die Truppe spielt in dieser Konstellation bereits länger zusammen.“ Besonders stark sei Memmingen im Umschaltspiel. „Darauf müssen wir unsere volle Konzentration legen.“

    Noch läuft bei den Löwen nicht alles rund. Das ist aber aufgrund der Umstände in der Vorbereitung nicht unbedingt überraschend. Deswegen hat der Coach als Ziel ausgegeben, sich von Spiel zu Spiel zu verbessern. Das sei bisher auch gelungen. Besonders die 1. Halbzeit gegen den FC Augsburg II hat das gezeigt. „Wir haben uns im Spiel mit Ball und von der Aggressivität gesteigert. Aber wir wollen noch mehr Spielkontrolle haben. Ich hoffe, dass uns das in Memmingen gelingt.“

    Auch unter der Woche beim 5:1 im Zweitrunden-Spiel des Toto-Pokals beim FC Wendelstein war nicht alles Gold, was glänzt. So ärgerte sich der 40-jährige Coach tierisch über den Gegentreffer. „Ich will, dass die Jungs alles geben, damit wir kein Tor kassieren. Das ist ein Punkt, an dem wir noch arbeiten, dass wir weniger Tore hinnehmen müssen.“ Er habe im Training gezielt die Aufmerksamkeit darauf gelenkt. „Wir müssen unsere Abläufe weiter optimieren. Aber wichtig war, dass wir mit einem guten Gefühl aus Wendelstein nach Hause gefahren sind.“

    Schließlich stehen im Team einige Spieler, für die der Herrenbereich weitgehend Neuland ist. Der Jüngste ist Loris Husic, der nach dem Lehrgang bei der österreichischen Nationalmannschaft immer besser in Schwung kommt und in Wendelstein den Führungstreffer erzielte. „Loris passt prima zu meiner Spielidee“, sagt Kayabunar über den 18-Jährigen. „Er ist technisch versiert, hat ein gutes Spielverständnis und ein gutes Timing. Er weiß genau, in welche Räume er sich bewegen muss.“

    Aber auch die älteren Spieler und deren Führungsqualitäten sind gefragt. Das gilt in der Abwehr besonders für Felix Weber. „Er braucht noch etwas Zeit“, weiß Kayabunar, „aber er fügt sich sehr gut ein. Mit seiner Erfahrung ist er enorm wichtig.“ Schließlich soll er den 19-jährigen Lance Fiedler und den 20-jährigen Lasse Faßmann unterstützen. „Felix übernimmt die Führung, gibt die Kommandos. Ich denke, dass das Zusammenspiel die nächsten Wochen immer besser wird.“

    Einer, der ebenfalls für eine Führungsrolle vorgesehen ist, ist Tunay Deniz, der in Wendelstein nach seiner Verletzung im letzten November erstmals in einem Pflichtspiel wieder auf dem Platz stand und 60 Minuten spielte. „Tunay hat unser Gefühl bestätigt, so der Löwen-Coach voll des Lobes über den Mittelfeldspieler, „er hat ein richtig gutes Spiel gemacht, Ideen und Kontrolle reingebracht und die Jungen gelenkt.“ Zudem habe er den Auftritt gut verkraftet, was ihn zu einer Option fürs Memmingen-Spiel macht.

    Was die Unterstützung durch die Fans angeht, sind Mannschaft und Trainer ohnehin voll des Lobes. Gerne würden sie das mit dem ersten Saisonsieg zurückzahlen. „Alle hier spüren, dass sie für einen besonderen Verein spielen“, sagt Kayabunar. „Wir sind stolz darauf, hauen immer alles rein und versuchen, wie Löwen zu kämpfen. Das ist uns bisher gelungen. Die Mannschaft findet immer besser zusammen. Nun wollen wir uns alle mit einem Erfolg belohnen. Darauf liegt unser Fokus.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCM: 22 Dewein (Tor) – 13 Dolinski, 2 Zeller, 4 Schmidt, 18 Paschek – 11 Micic, 29 Rietzler, 8 Lutz, 16 Fusaro – 23 Kresin, 10 Pfaumann.

    Ersatz: 1 Unger, 30 Keller (beide Tor) – 3 Gräser, 6 Roth, 7 Maier, 9 Kirsamer, 14 Remiger, 15 Bergmann, 17 Petrovic, 19 Martin, 20 Koller.

    Es fehlen: Spitzlberger, Gerhardt.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 22 Husic, 14 Dressel – 8 Wach, 19 Erdogan – 13 Eberwein, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (Tor) – 5 Collins, 6 Hoppe, 9 Wagner, 10 Deniz, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 21 Seiffert, 24 Gevorgyan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 11 Moumou, 20 Klose, 25 Dordan.

    Schiedsrichter: Markus Huber (Wurmannsquick); Assistenten: Christoph Stühler (Oesdorf), Elias Küffner (Pegnitz); Vierter Offizieller: Felix Gärtner (Dauchingen).


    https://1860muenchen.com/spiel…-in-memmingen-machen.html


    PK vor dem Spiel gegen FC Memmingen:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Memmingen:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260814


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…mingen_tsv-1860-muenchen/

    Die Löwen-U21 möchte unter dem Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech den ersten Dreier einfahren. Dazu besteht am Freitagabend, 14. August 2026, in der Bayernliga Süd gegen die SpVgg Hankofen-Hailing die nächste Möglichkeit. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Der Respekt vor der SpVgg Hankofen-Hailing ist groß. „Das ist eine Mannschaft, die viel Erfahrung und Qualität mitbringt, jahrelang in der Regionalliga gespielt hat“, sagt Trainer Christoph Rech. „Zudem sind sie gut drauf, haben aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt.“ Besonders lobt er die Arbeit seines Kollegen Tobias Beck. „Die Mannschaft hat klare Abläufe mit und gegen den Ball, ist körperlich sehr robust.“

    Trotzdem werde man sich gegen die Niederbayern keineswegs verstecken. „Wir wollen dominant im Heimspiel auftreten, spielerische Lösungen finden und versuchen, unsere Qualität auf den Platz zubringen“, erklärt Rech. Ziel sei es immer, zu Null zu spielen. Das habe Rech und sein Kollege Sonnenhauser den Jungs verdeutlicht. Doch beide wissen, dass es bei der jungen Mannschaft Geduld bedarf. „Das ist ein Lernprozess. Die Erfahrung kommt erst mit der Zeit“, weiß Rech und verweist darauf, dass es für viele Spieler das erste Jahr im Herrenbereich ist. „Es gilt, die Fehler abzustellen und die Dominanz über einen längeren Zeitraum auf den Platz zu bringen“, so die Maßgabe.


    Unter der Woche hat die Löwen-U21 Stürmer Luca Dollinger verpflichtet. Den 19-Jährigen kennt Rech aus seiner Zeit beim TSV Landsberg. Er ist nach Fares Ibrahim der zweite Spieler aus der Lechstadt. „Er ist ein junger, variabler Offensivspieler, der sowohl außen als auch im Zentrum spielen kann. Er wird mit Sicherheit gegen Hankofen-Hailing zum Einsatz kommen.“ Dagegen fällt Lucas Grancay verletzungsbedingt aus. Rech: „Ansonsten sind alle fit. Wir werden den Kader in Absprache mit den Profis und der U19 zusammenstellen.“


    https://www.jungloewen.de/inde…gen-hankofen-hailing.html


    Liveticker zum Spiel gegen Spvggg Hankofen Hailing:


    https://www.fupa.net/match/tsv…ankofen-hailing-m1-260814


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Toto-Pokal: Löwen stehen nach 5:1 im Achtelfinale

    Die Löwen stehen im Achtelfinale des Toto-Pokals 2026/2027 durch einen 5:1-Erfolg über den FC Wendelstein 2017. Arian Ortivero Calderon traf dreifach 40., 45.+2 und 85.), die weiteren Treffer für den Regionalligisten erzielten Loris Husic (33.) und Cristian Leone (89.). Unter großem Jubel gelang Marcel Wild der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 (67.).


    Personal: Die verletzten Noah Klose und Damjan Dordan fehlten Trainer Alper Kayabunar in Wendelstein. Dazu verzichtete er freiwillig auf Vitus Eicher, Felix Weber und Florian Niederlechner. Erstmals für das Regionalliga-Team kam Moritz Seiffert zum Einsatz, Tunay Deniz stand nach seiner Verletzung im letzten November erstmals wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz.

    Spielbericht: Es dauerte fast die Hälfte der 1. Halbzeit, bis die Löwen die erste gute Chance verzeichnen konnten. Benedikt Hoppe hatte auf Höhe der Mittellinie Loris Husic im Sechzehnmeterraum flach angespielt, der legte ab auf Tunay Deniz, dessen Schlenzer von der Strafraumkante aufs rechte Eck konnte Torwart Tim Lierhammer jedoch an den Pfosten lenken (22.). In der 31. Minute setzte sich Fabio Wagner auf der linken Seite durch, steckte die Kugel auf Husic durch, der frei halblinks aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber den Ball ans Außennetz hämmerte. Zwei Minuten später die hochverdiente Führung für die Sechzger. Cristian Leone hatte von rechts über Keeper Lierhammer geflankt, Husic war mit dem Kopf zur Stelle, drückte den Ball am langen Eck zum 1:0 über die Linie (33.). In der 40. Minute glänzte der Torschütze des 1:0 als Vorbereiter. Husic legte rechts im Strafraum flach für Arian Ortivero Calderon auf, der nahm das Zuspiel direkt, traf zum 2:0 (40). Kurz vor der Pause der zweite Treffer von Ortivero Calderon. Mark Gevorgyan hatte von rechts aus vollem Lauf geflankt, der Mittelstürmer setzte die Hereingabe mit dem Rücken zum Tor aus der Drehung aus etwa zehn Metern in die Maschen (45.+2). Direkt danach war Pause.

    Im zweiten Durchgang taten sich die Löwen zunächst schwer. Wendelstein stand kompakt, verteidigte konzentriert und setzte Nadelstiche. In der 67. Minute krönte der kurz zuvor eingewechselte Marcel Wild einen Konter mit dem Ehrentreffer. Felix Hammel hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, legte im Strafraum quer auf Wild, der aus acht Metern zum Abschluss kam, Paul Bachmann war zwar noch am Schuss dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Der Torschütze ist im Hauptberuf Lebkucken-Bäcker („Lebkuchen Wild“) und hatte vorher im Scherz angekündigt, dass er bei einem Treffer gegen die Sechzger seine Karriere beenden würde. Trotz des Gegentreffers geriet der Regionalligist nie in Gefahr, die Partie zu verlieren. In der Schlussphase erzielte erst Ortivero Calderon nach Flanke von Leone das 4:1 (85.). Dann verlängerte Ortivero Calderon eine Ecke von links durch Raphael Wach per Kopf, Leone am zweiten Pfosten musste nur noch zum 5:1-Endstand einnicken (89.).

    Löwen-Trainer Alper Kayabunar war mit dem Spiel nicht zufrieden. „Vor allem nicht mit dem Gegentor, das hat uns wirklich sehr geärgert. Aber im Pokal geht es letztlich ums Weiterkommen.“ Die Partie sei wichtig gewesen, um Spielern, die lange nicht gespielt hatten, Spielzeit zu geben. „Es war erfreulich, dass Tunay Deniz 60 Minuten gespielt hat. Er macht im Training schon einen richtig guten Eindruck. Heute im Spiel hat man seine Ideen gesehen, wie er Kontrolle in unser Spiel reinbringt und gerade die Jungen lenkt, was für uns ganz wichtig ist.“ Trotzdem sei es kein leichtes Spiel gewesen. „Der Gegner hat 4-1-4-1 verteidigt, die Räume zugemacht, das Spielfeld verengt. Aber gerade da hat man Tunays Qualität mit seinen Ideen im Spielaufbau immer wieder gesehen. Das wird uns sicherlich in den nächsten Wochen helfen.“ Das abschließende Fazit des 40-Jährigen: „Wir haben fünf Tore geschossen, sind jetzt eine Runde weiter und können uns nun gezielt auf Memmingen vorbereiten.“


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 2. Runde, 11.08.2026, 18 Uhr


    FC Wendelstein 2017 – TSV 1860 München 1:5 (0:3)


    FCW: 1 Lierhammer (Tor) – 6 F. Hammel, 10 Schwalb 3 Ney, 4 Schepl – 13 Abele – 20 Orendi. 18 Doffin, 14 Baran, 12 Hornivius – 16 Merk.

    Ersatz: 29 Lenhart Tor) – 5 Winkler, 7 P. Hammel, 8 Fudalla, 9 Mahler, 11 Kunze, 15 Ackermann, 17 Schmidt, 19 Wild.

    1860: 1 Bachmann (Tor) – 24 Gevorgyan, 6 Hoppe, 33 Faßmann, 4 Seiffert – 36 Tunay, 18 Collins – 17 Leone, 22 Husic, 9 Wagner – 12 Ortivero Calderon.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 2 Bell, 8 Wach, 13 Eberwein, 14 Dressel, 19 Erdogan, 34 Krasniqi, 39 Estermann, 47 Fiedler.

    Wechsel: Winkler für Orendi (55.), Fudalla für Hornivius (55.), Lenhart für Lierhammer (65.), Mahler für Baran (65.), Wild für Merk (65.) – Estermann für Faßmann (46.), Krasniqi für Deniz (58.), Wach für Husic (58.), Fiedler für Gevorgyan (75.), Erdogan für Wagner (82.).

    Tore: 0:1 Husic (33.), 0:2 Ortivero Calderon (40.), 0:3 Ortivero Calderon (45.+2), 1:3 Wild (67.), 1:4 Ortivero Calderon (85.), 1:5 Leone (89.).

    Gelbe Karte: –.

    Zuschauer: 1.860 Sportanlage FV Wendelstein (ausverkauft).

    Schiedsrichterin: Davina Lutz (Poppenhausen); Assistenten: David Kern (Wülfershausen), Christian Keßler (Hofheim).


    https://1860muenchen.com/spiel…-5-1-im-achtelfinale.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Memmingen:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260814


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…mingen_tsv-1860-muenchen/

    Die Löwen-U21 musste sich am 4. Spieltag erstmals geschlagen geben. Bei der 2:3-Niederlage bei Aufsteiger FSV Pfaffenhofen gab das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech eine 2:0-Halbzeitführung durch Tore von Luis Pereira de Azambuja (32.) und Mustafa Tekin aus der Hand (45.).


    Die Giesinger fanden vor fast 1.000 Zuschauer gut in die Partie, liefen dann aber in einen Konter. Deniz Haimerl grätschte beim Klärungsversuch am eigenen Fünfmeterraum Sebastian Waas beim Schussversuch um, Schiedsrichter Saif Fekih entschied auf Elfmeter. Paul Bachmann im 1860-Tor irritierte den Schützen, blieb stehen und Michael Senger schoss ziemlich mittig übers Tor (13.). Drei Minuten später die Chance zur Führung für die Löwen. Am Sechzehner blockte Fares Ibrahim ein Zuspiel von Simon Heigl, schloss halbrechts im Strafraum aus zwölf Metern sofort ab, FSV-Keeper Moritz Köhler ließ den Schuss durch die Beine rutschen, brachte den Ball aber im Nachhechten vor der Linie unter Kontrolle (16.). In der 31. Minute pfiff der Unparteiische Elfmeter für die Giesinger. Simon Berger hatte Fares am Standbein getroffen. Luis Pereira de Azambuja lief an, schickte Köhler ins rechte Eck und schob links zum 1:0 ein (32.). Kurz vor der Pause sogar das 2:0 nach einer Pressingsituation. Lucio Saric fing einen Pass von Köhler ab, passte sofort in die Spitze auf Mustafa Tekin, der mit einer geschickten Körperdrehung die Innenverteidiger ins Leere laufen ließ und aus zehn Metern mit links ins rechte untere Eck traf (45.). Das war auch der Pausenstand.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit war Pfaffenhofen aktiver und erzielte in der 52. Minute den Anschlusstreffer. Halblinks aus 26 Metern chipte Senger den Ball an den zweiten Pfosten, der eingelaufene Maurice Untersänger kam aus sieben Metern frei zum Kopfball, setzte die Kugel ins linke Eck unter die Latte (52.). Danach hatten die Sechzger die Partie wieder besser im Griff. Das sollte sich in der 81. Minute grundlegend ändern. Haimerl hatte im Aufbau die Seite mit einem riskanten Diagonalpass gewechselt, Finn Fodor erreichte das Zuspiel nur mit der Fußspitze am rechten Strafraumeck, legte ungewollt für Daniel Zanker vor, dessen Querpass im Strafraum nahm Luka Brudtloff am vorderen Fünfmetereck direkt, schweißte die Kugel hoch neben dem rechten Pfosten ins Eck zum 2:2. Nun hatten die Gastgeber Oberwasser und erzielten drei Minuten später sogar den Siegtreffer. Wieder klärten die Sechzger nur halbherzig, die Kugel kam zu Senger, der sie im Zentrum 20 Meter vor dem 1860-Tor mit dem rechten Außenrist durchsteckte, der durchgelaufene Moritz Leibelt spitzelte sie anschließend vor Bachmann am Löwen-Keeper vorbei zum 3:2 ins Tor (84.). Das war auch der Endstand. Damit blieb die U21 in dieser Saison erstmals ohne Punkte, während Pfaffenhofen weiterhin ungeschlagen bleibt.

    „Es tut uns für die Jungs leid, dass wir ohne Punkte heimfahren müssen“, erklärte U21-Coach Chris Rech unter dem Eindruck des Spiels. Das Team hätte einige Zeit gebraucht, um in die Partie reinzukommen. „Wir hatten ein paar Probleme, sind aber Mitte der ersten Hälfte wesentlich stärker geworden, hatten einen besseren Zugriff und mit Ball eine gute Kontrolle.“ Die 2:0-Halbzeitführung bezeichnete der 33-Jährige als verdient. Auch zu Beginn der 2. Halbzeit stellte sein Team die bessere Mannschaft. „Im Fußball gibt es immer mal Spiele, wo du ein Gegentor kriegst und der Gegner aufkommt. Wir haben danach nicht mehr die richtige Struktur im Spiel gehabt und ab dem Zeitpunkt, wo das 2:2 gefallen ist, wurde es schwer, wieder Zugriff zu bekommen.“ Es sei immer hektischer geworden, die Zuschauer seien aufgewacht, die Stimmung aufgeheizt gewesen. „Das kann passieren, dass ein Gegner dann so ein Spiel dreht. Das gibt's immer mal wieder, ist aber natürlich bitter für uns!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 4. Spieltag, 07.08.2026, 18.30 Uhr


    FSV Pfaffenhofen – TSV 1860 München 3:2 (0:2)


    TSV 1860 München


    1 Bachmann (Tor) – 2 Krasniqi (87., Sturm), 4 Haimerl (70., 16 Osmani), 6 Fodor, 21 Seiffert (46., Schurz) – 6 Grancay, 10 Tekin – 7 Saric (66., Karakoc), 8 Plöttner (55., Porta), 18 Pereira de Azambuja – 23 Ibrahim (77., Rost)

    Tore

    0:1 Pereira de Azambuja (32.), 0:2 Tekin (45.), 1:2 Untersänger (52.), 2:2 Brudtloff (81.), 3:2 Leibelt (84.)

    Gelbe Karten

    – Haimerl, Pereira de Azambuja

    Besonderes Vorkommnis

    Senger schießt Foulelfmeter übers Tor von Bachmann (13.)

    Zuschauer

    940 im Städtischen Stadion Pfaffenhofen

    Schiedsrichter

    Saif Fekih (Pentling); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Dennis Scheuerer (Regensburg)


    https://www.jungloewen.de/inde…en-nach-2-0-fuehrung.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen Spvggg Hankofen Hailing:


    https://www.fupa.net/match/tsv…ankofen-hailing-m1-260814


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Löwen verspielen gegen den FCA II beim 2:2 eine 2:0-Führung

    Die Löwen mussten sich bei der Heimpremiere gegen den FC Augsburg II mit einem 2:2 begnügen. Michael Eberwein per Handelfmeter (15.) und Florian Niederlechner per Flugkopfball (21.) sorgten für eine 2:0-Führung. Der Anschlusstreffer kurz vor der Pause durch Thomas Kastanaras fiel überraschend (45.). In der 74. Minute bestrafte Aris Malaj die Sechzger, die nicht mehr so konzentriert und aggressiv wirkten, mit dem Ausgleich.


    Personal: Im ersten Heimspiel der Saison 2026/2027 musste Löwen-Trainer Alper Kayabunar auf die verletzten Brahim Moumou, Noah Klose und Damjan Dordan verzichten. Paul Bachmann, Moritz Seiffert und Edon Krasniqi spielten fast zeitgleich in der U21 beim FSV Pfaffenhofen. Eine Änderung in der Startelf gab es im Vergleich zum ersten Spiel in Schweinfurt. Loris Husic rückte für Cristian Leone ins Team.

    Spielverlauf: Den ersten Schuss aufs 1860-Tor gab Ex-Löwe Lukas Aigner ab. Sein Freistoß aus 25 Metern ging aber deutlich über die Querlatte (2.). Nach einem flach von Julian Bell hereingetretenen Eckball von rechts verlängerte Lasse Faßmann die Kugel mit der Hacke Richtung Tor, die Augsburger bekamen die Situation nicht geklärt, am Ende war es Loris Husic, der von der Fünfmeterkante über das FCA-Tor schoss (6.). In der 14. Minute herrschte erneut Hektik im Augsburger Strafraum nach einer Hereingabe von links durch Florian Niederlechner. Raphael Wach kam zwar mit dem Kopf nicht an den Ball, dafür Bell hinter ihm, der aus acht Metern volley abzog, sein Torschuss wurde von einem FCA-Spieler mit dem Arm geblockt. Schiedsrichter Johannes Wagner entschied sofort auf Elfmeter. Michael Eberwein lief an, verlud Keeper Tom Heinz Wisbreit und traf wuchtig links zur 1:0-Führung (15.). Was für ein Treffer in der 21. Minute! Lasse Faßmann hatte vertikal von der Mittellinie in die Tiefe auf Emre Erdogan gepasst, der machte einen Übersteiger, überflankte dann von links mit dem rechten Außenrist Keeper Wisbreit, Niederlechner warf sich am langen Eck in die Hereingabe, traf per Flugkopfball zum 2:0. Ein Distanzschuss von Wach halblinks aus 20 Metern rauschte nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (28.). Ein Abpraller landete in der 31. Minute bei Niederlechner, der zog sofort aus zwölf Metern ab, doch diesmal konnte der Schlussmann der Fuggerstädter den Einschlag verhindern. Die Löwen hätten zu diesem Zeitpunkt schon höher führen können, die Gäste fanden offensiv überhaupt nicht statt. Nach einem Pass von Loris Husic in den Lauf von Erdogan flankte dieser von links in die Mitte, Niederlechner verpasste, aber Wach kam an den Ball, umspielte noch einen Augsburger, zog dann mit links aus neun Metern ab, traf aber nur den linken Außenpfosten (37.). Einen 18-Meter-Schuss von Wach aus halbrechter Position aufs lange Eck konnte Wisbereit gerade noch zur Seite abwehren (41.). Aus dem Nichts heraus erzielten die Schwaben den glücklichen Anschlusstreffer nach einem zweifelhaften Freistoß von der linken Seite. Diesen hatte Bentley Baxter Bahn fast von der Außenlinie nach innen geflankt, über Umwege kam der Ball zu Thomas Kastanaras, der per Seitfallzieher aus acht Metern zum 1:2 traf (45.). Kurz danach war Pause.

    Gerade mal 30 Sekunden nach Wiederanpfiff prüfte FCA-Torschütze Kastanaras mit einem Schuss aus 13 Metern Vitus Eicher, doch der tauchte ab, begrub den Ball sicher unter sich (46.). Es dauerte etwas, bis die Sechzger wieder ins Spiel gefunden hatten. Lance Fiedler kam in der 52. Minute an der Strafraumkante zum Abschluss, verzog aber deutlich. Einen Freistoß von Bahn aus ähnlicher Position wie beim 1:2 klärte Faßmann mit dem Kopf zur Ecke (63.). Keine Minute nach seiner Einwechslung prüfte Cristian Leone Wisbreit mit einem Schuss aus spitzem Winkel aufs kurze Eck (66.). Drei Minuten später forderten die Löwen vehement Elfmeter, nachdem Leone im Strafraum umgestoßen worden war, doch Schiri Wagner war es zu wenig für einen Pfiff (69.). Trotzdem waren die Sechzger nach der Hereinnahme von Leone und Arian Ortivero Calderon wieder offensiv präsenter. Das Tor machten aber die Schwaben. Nach einer Linksflanke von Franz-Xaver Bleicher aus dem Halbfeld kam der eingelaufene Aris Malaj am zweiten Pfosten vollkommen frei zum Abschluss, überwand Eicher per Flugkopfball-Aufsetzer zum 2:2 (74.). Die Sechzger wollten sich mit einer Punkteteilung nicht zufriedengeben, klare Chancen blieben in der Schlussphase jedoch aus. In der 84. Minute konnte Ortivero Calderon im Strafraum im letzten Moment am Abschluss gehindert werden. Ansonsten tickte die Uhr gnadenlos runter. Am Ende stand wie beim Auftakt in Schweinfurt ein 2:2 auf der Anzeigetafel und die Gewissheit, dass die Regionalliga Bayern für die Löwen kein Selbstläufer wird.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Alper Kayabunar zeigte sich vom Ergebnis enttäuscht. „Wir sind richtig gut ins Spiel gekommen, haben 2:0 geführt und verpasst, mit dem 3:0 das Spiel zu killen“, ärgerte er sich, dass sein Team nicht frühzeitig alles klar gemacht hatte. „Das 1:2 zur Pause ist maximal bitter. In der 2. Halbzeit haben wir dann zu wenig gemacht, kassieren das 2:2 viel zu leicht“, monierte der 40-Jährige. „Wir wollten heute unbedingt den Fans einen Sieg schenken für die unfassbare Unterstützung.“ Es hätte aber in einigen Phasen des Spiels die Kontrolle gefehlt. „Wir haben viel zu schnell den Ball geschlagen. Das stört mich!“ Trotzdem habe er erneut einen Fortschritt bei seiner Mannschaft gesehen – „gerade in der 1. Halbzeit!“


    FCA-Coach Markus Feulner sprach von einem intensiven Spiel. „Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Wir sind verdient in Rückstand geraten. Der Anschlusstreffer vor der Pause war glücklich“, lautete sein Resümee. Der Ex-Profi musste zugeben, dass seine junge Mannschaft sich in den ersten 45 Minuten extrem von der Atmosphäre beeindruckt zeigte. „Die Unsauberkeiten im Passspiel sind auch auf die Kulisse zurückzuführen. Die Jungs haben sich herausgearbeitet und das in der 2. Halbzeit überwunden. Kompliment, dass sie in dieser Situation ihr Herz in die Hand genommen haben.“ Ansonsten lobte Feulner die „Top-Bedingungen“ im Grünwalder Stadion. „Das war ein Riesenerlebnis.“


    STENOGRAMM, 3. Spieltag, 07.08.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Augsburg II 2:2 (2:1)


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 22 Husic, 14 Dressel – 8 Wach, 19 Erdogan – 13 Eberwein, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 6 Hoppe, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Collins, 24 Gevorgyan, 36 Deniz, 39 Estermann.

    Es fehlen: 20 Klose, 25 Dordan.


    FCA II: 22 Wisbereit (Tor) – 5 Atemkeng Afuetozia, 3 Lichtensteiger, 19 Aigner, 13 Guha – 11 Malaj, 17 Bahn, 18 Ruf, 23 Sakar – 27 Hangl, 31 Kastanaras.

    Ersatz: 1 Jäger (Tor) – 4 Hummel, 7 Yaman, 8 Bleicher, 9 Dreo, 14 Nana, 16 Cömert, 25 Mühlbauer, 33 Schumacher.

    Wechsel: Leone für Erdogan (65.), Ortivero Calderon für Niederlechner (65.), Collins für Husic (80.) – Bleicher für Guha (65.), Yaman für Hangl (65.), Hummel für Atemkeng (70.), Nana für Kastanaras (82.), Schumacher für Aigner (82.).

    Tore: 1:0 Eberwein (15., Handelfmeter), 2:0 Niederlechner (21.), 1:2 Kastanaras (45.), 2:2 Malaj (74.).

    Gelbe Karten: Eicher – Hangl, Bahn, Nana.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Johannes Wagner (Zuchering); Assistenten: Maximilian Hafeneder (Holzkirchen), Ken Eichentopf (Mauern); Vierter Offizieller: Manfred Sieger (München).


    https://tsv1860.org/newsreader/m60fca.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…yern-5234548/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…eiert-punktgewinn,VRdIk9o


    https://www.tz.de/sport/1860-m…onalliga-zr-94433127.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…der-stadion-94433607.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e-mang-niederlechner-661/


    https://www.abendzeitung-muenc…er-die-loewen-art-1149964


    https://sechzger.de/der-tsv-is…mit-remis-gegen-augsburg/


    Nächste Spiele:




    Liveticker für das Spiel gegen FC Wendelstein:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260811


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VSRD0UH9/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…lstein_tsv-1860-muenchen/

    Die Löwen-U21 reist am Freitag, 7. August 2026, in der Bayernliga Süd am 4. Spieltag zum Aufsteiger FSV Pfaffenhofen. Anpfiff im Städtischen Stadion Pfaffenhofen (Ingolstädter Str. 50, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm) ist um 18.30 Uhr.


    Nach dem „Kaltstart“ des Trainergespanns Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech, die erst zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining (1:1) das Kommando bei der U21 übernommen hatten, war in dieser Woche etwas Zeit, sich richtig kennenzulernen. Das Fazit von Rech: „Die Jungs ziehen mit, haben Bock und Lust zu trainieren!“ Zudem seien sie sehr lernbegierig, so das Fazit des 33-Jährigen. „Der Eindruck ist sehr positiv.“

    Das gelte auch über das Verhältnis zu seinem Trainerkollegen. Beide hatten sich vor ihrem Engagement bei den Sechzgern nicht persönlich gekannt. „Wir ergänzen uns wirklich sehr gut, haben eine ähnliche Sicht auf Fußball: was uns wichtig ist, was wir sehen und wie wir Fußball spielen wollen. Von dem her ist alles wunderbar“, erklärt der 33-Jährige.

    Wer in der Hallertau aufläuft, wird sich erst kurzfristig ergeben. Von oben hat die U21 wenig zu erwarten, da die Profis fast zeitgleich ihre Heimspielpremiere gegen den FC Augsburg II geben. Zuletzt gegen Schalding-Heining kamen sechs Spieler der U19 zum Einsatz. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass Spieler abgestellt werden, weil das Team von Trainer Jonas Schittenhelm am nächsten Tag auf dem 1860-Trainingsgelände den VfB Stuttgart zum Auftakt in der DFB-Nachwuchsliga empfängt. „Wir werden schauen, auf welcher Position wir Bedarf haben und dann nochmals mit Jonas reden“, erzählt Rech.

    Definitiv ausfallen werden Rron Gosalci, Jamie Jenni und Justin Thönig. Wenigstens kehrt Sandro Porta, der gegen Schalding-Heining gefehlt hatte, ins Team zurück. Mit seiner Stärke im Eins-gegen-Eins kann der Stürmer ein wichtiger Faktor in Pfaffenhofen werden.

    Der Aufsteiger ist passabel in die Saison gestartet, hat in Ismaning 0:0 gespielt, zu Hause gegen Mit-Aufsteiger 1860 Rosenheim 2:0 gewonnen und auch beim TSV Kottern mit 4:1. „Drei Spiele, sieben Punkte – genauso wie wir. Pfaffenhofen hat eine gute Mannschaft, sie sind eingespielt und haben zwei Unterschiedsspieler in ihrem Team“, so Rech. Dazu gehört sicher Maurice Untersänger, der vier der sechs Tore der Rot-Schwarzen erzielt hat.

    „Das wird eine große Herausforderung. Da wird mit Sicherheit von den Zuschauern her gut was los sein“, weiß Rech. „Wir freuen uns darauf, uns mit Pfaffenhofen zu messen.“ Der Erfolgsschlüssel des Aufsteigers bisher ist die gute defensive Struktur. Das Team von Trainer Ludwig Dietrich steht sehr kompakt, arbeitet gut gegen den Ball. „Ein Gegentor in drei Spielen spricht für sich“, sagt Rech. „Die haben sehr klare Abläufe mit und gegen den Ball, dementsprechend sind sie schwer zu knacken. Aber wir werden uns etwas überlegen, um entsprechend zu Chancen und auch Toren zu kommen“, verspricht er.


    https://www.jungloewen.de/inde…nd-schwer-zu-knacken.html


    Liveticker zum Spiel gegen FSV Pfaffenhofen:


    https://www.fupa.net/match/fsv…v-1860-muenchen-m2-260807


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

    Heimspielauftakt gegen FCA II – Kayabunar: „Alle haben richtig Bock!“

    Die Löwen empfangen im ersten Heimspiel der Saison 2026/2027 in der Regionalliga Bayern den FC Augsburg II. Anpfiff ist am Freitag, 7. August 2026 um 18.60 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die Partie kostenlos im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung auf www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek.

    Die Vorfreude auf das erste Saisonheimspiel ist riesig, mit 15.000 Zuschauern wird das Grünwalder Stadion auch in der Regionalliga ausverkauft sein. „Jeder Spieler ist heiß, da brauche ich keinen groß zu motivieren, weder die Jungen noch die Erfahrenen“, sagt Löwen-Trainer Alper Kayabunar. „Wir haben die letzten zwei Wochen zu spüren bekommen, wie mega groß die Unterstützung ist. Das wird im Heimspiel sicher nochmals getoppt.“

    Für ihn persönlich sei es kein Neuland, hatte er die Löwen als Interimscoach doch in der letzten Saison zu Hause gegen den FC Viktoria Köln in der 3. Liga betreut. „Für mich als gebürtiger Münchner ist es ein Riesending, so im Grünwalder Stadion unterstützt zu werden.“ Das gelte sicher auch für die Spieler. Der 40-Jährige erzählt von einem Besuch in der Stehhalle mit der U21 im letzten Jahr. „Ich habe die Jungs beobachtet, wie sie mit großen Augen runter auf den Platz geschaut haben. Alle hatten das Ziel, einfach auch mal da unten zu spielen.“ Jetzt hätten einige aus dieser Gruppe die Möglichkeit dazu. „Ich denke, sie haben richtig Bock darauf.“ Zu große Nervosität erwartet Kayabunar nicht. „Schließlich haben wir einige erfahrene Spieler, die das abfangen können.“

    Unter der Woche gab es in Form des linken Schienenspielers Moritz Seiffert nochmals eine personelle Verstärkung. „Wir wussten, dass wir auf der linken Seite noch einen Linksfuß brauchen.“ Dieses Anforderungsprofil erfüllte Seiffert. Dazu habe er mit über 90 Drittligaspielen viel Erfahrung. „Das tut der Mannschaft richtig gut. Er hat sich bestens integriert, seine Freundin wohnt in München, weshalb er sich hier besonders wohlfühlt.“ Die ersten Eindrücke stimmen Kayabunar positiv. Er ist sich sicher: „Wir werden noch viel Freude an ihm haben.“ Ob er schon gegen die Augsburger Reserve eine Option ist, ließ der Löwen-Coach offen, zumal Lance Fiedler seine Sache in Schweinfurt als Linksverteidiger sehr ordentlich gemacht hatte. „Das werden wir als Trainerteam noch entscheiden. Moritz kann auch offensiv spielen, ist auf der linken Seite sehr variabel einsetzbar.“

    Mit positiven Nachrichten konnte Kayabunar auch bei Tunay Deniz aufwarten. „Er hat die ganze Woche das Mannschaftstraining voll absolviert und dabei einen richtig guten Eindruck gemacht.“ Trotzdem wolle man sich erst nochmals mit der medizinischen Abteilung kurzschließen und genau bewerten, wie weit der Mittelfeldspieler sei. „Tunay wird für uns die ganze Saison sehr wichtig sein. Deswegen wollen wir auf keinen Fall ein Risiko eingehen.“

    Die Löwen haben sich in der Vergangenheit gegen zweite Mannschaften oft schwergetan. „Von außen ist die Leistungsfähigkeit immer schwer zu bewerten“, findet Kayabunar. „Ich spreche aus eigener Erfahrung als U21-Trainer. Teilweise wusste ich am Spieltag nicht genau, welche Spieler mir zur Verfügung stehen. Das ist generell die Problematik bei U-Mannschaften.“ Zwar habe er und seine Kollegen zwei Spieler der kleinen Fuggerstädter beobachtet, genaue Ableitungen ergäbe es daraus aber keine. „Wir wissen natürlich prinzipiell, dass sie spielerisch alle gut ausgebildet sind und eine hohe Intensität gehen können, weil sie unter Profibedingungen arbeiten. Wir werden versuchen, uns darauf bestmöglich vorzubereiten.“

    Die anderen Trainer der Regionalligisten hatten schon frühzeitig die Favoritenrolle den Löwen zugeschoben, obwohl sie nicht wussten, mit welcher Mannschaft die Giesinger in die Saison gehen werden. Das lässt Kayabunar kalt, erzeugt keinen zusätzlichen Druck bei ihm. Im Gegenteil: „Wir schauen in unserer Situation ohnehin nur von Spiel zu Spiel“, erklärt der 1860-Coach, „und wollen uns einfach weiterentwickeln. Vor dem Schweinfurt-Spiel wussten wir nicht genau, wo wir stehen. Trotzdem konnten wir dort bereits vieles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.“ Natürlich gäbe es noch einiges zu verbessern. So hätten Dennis Dressel und Michael Eberwein kein einziges Vorbereitungsspiel bestritten. „Dementsprechend wissen wir jetzt ungefähr, wo wir stehen. Gegen Augsburg wollen wir selbstverständlich einen weiteren Schritt nach vorne machen. Unser Ziel ist es, in jedem Spiel besser zu werden.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 22 Husic, 14 Dressel – 17 Leone, 19 Erdogan – 13 Eberwein, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (Tor) – 5 Collins, 6 Hoppe, 8 Wach, 9 Wagner, 10 Deniz, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 21 Seiffert, 24 Gevorgyan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 20 Klose, 25 Dordan.


    FCA II: 22 Wisbereit (Tor) – 13 Guha, 33 Schumacher, 19 Aigner, 3 Lichtensteiger – 8 Bleicher, 17 Bahn, 18 Ruf – 11 Malaj, 31 Kastanaras, 14 Nana.

    Ersatz: 1 Jäger, 22 George (beide Tor) – 4 Hummel, 7 Yaman, 9 Dreo, 10 Onoda, 15 Kücüksahin, 16 Cömert, 20 Reinheimer, 24 Leal Costa, 25 Mühlbauer, 27 Hangl.

    Es fehlen: –.

    Schiedsrichter: Johannes Wagner (Zuchering); Assistenten: Maximilian Hafeneder (Holzkirchen), Ken Eichentopf (Mauern); Vierter Offizeiller: Manfred Sieger (München).


    https://tsv1860.org/newsreader…e-haben-richtig-bock.html


    Zum Livestream >>


    Liveticker für das Spiel gegen Augsburg II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m1-fc-augsburg-m2-260807


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_fc-augsburg-ii/

    Vielseitig einsetzbarer Spieler. Moritz Seiffert kommt nach Giesing.

    Die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH verstärkt die linke Außenbahn mit viel Erfahrung aus der 3. Liga und der Regionalliga. Der 25-jährige Moritz Seiffert und die Löwen haben sich auf einen Vertrag bis Sommer 2028 geeinigt.

    Der gebürtige Bremer kann für Viktoria Berlin, den FC Ingolstadt 04 und Erzgebirge Aue auf insgesamt 92 Spiele in der dritthöchsten deutschen Spielklasse zurückblicken. Dazu kommen noch weitere 48 Begegnungen in den Regionalligen Nordost und Nord für Viktoria Berlin und Jeddeloh II. Dabei erzielte der auf der linken Außenbahn flexibel sowohl defensiv als auch offensiv einsetzbare Spieler neun Treffer und bereitete 22 Tore vor.

    Beim TSV München von 1860 hat Moritz Seiffert die Rückennummer 21 gewählt.

    „Moritz bringt viel Tempo auf der Außenbahn mit. In Aue war er vergangene Saison in der finalen und entscheidenden Phase nahezu in allen Spielen gesetzt“, sagt Thomas Probst, Geschäftsführer der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH. „Wir sind sehr froh, dass er sich für uns und den Weg mit Sechzig München entschieden hat, obwohl ihm auch andere Angebote vorlagen.“

    „Die Löwen sind ein Verein, über den in ganz Deutschland und über die Grenzen hinaus gesprochen wird“, sagt Moritz Seiffert. „Ich durfte mit meinen ehemaligen Clubs bereits vor Ort erleben, welche Tradition, welche Wucht dieser Verein hat und welche Begeisterung rund um 1860 München herrscht. Ich bin glücklich, jetzt ein Teil davon zu sein.“


    https://tsv1860.org/newsreader/pm-seiffert.html