Beiträge von Loewe

    Das Toto-Pokal Viertelfinalspiel der Löwen gegen TSV Buchbach wird im Löwen TV übertragen. 8. Oktober 2021 ab 18.60 Uhr aus der SMR-Arena.

    Die Löwen-U21 verteidigte mit neun Mann in der Schlussviertelstunde das 2:2 beim SV Pullach. Bereits in der 2. Minute hatte Milos Cocic die Sechzger in Führung gebracht. Malek Amdouni drehte mit einem Doppelschlag das Ergebnis (24. und 45.+3). In Unterzahl – Alex Freitag hatte Rot gesehen (39.) – kamen die kleinen Löwen durch Valdrin Konjuhi zum Ausgleich (52.). Ebenfalls vorzeitig zum Duschen musste Moritz Leibelt (77.), so dass die Sechzger das Spiel zu Neunt beendeten.


    „Normal können wir nicht“, so beschrieb 1860-Trainer Frank Schmöller die 96 Minuten. „Mit dem Punkt sind wir hochglücklich, wenn du mit zwei Mann in Unterzahl das Spiel beendest.“ Dabei hatte es für die kleinen Löwen gut angefangen. In der 2. Minute wurde Leon Tutic halbrechts angespielt. Er nahm den Ball mit links mit, spielte aus dem Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo Milos Cocic zur Stelle war und zur Führung einköpfte. „Das frühe Tor hat uns nicht gutgetan“, musste der 55-jährige Coach im Nachhinein erkennen, „danach haben wir nicht mehr mit der anfänglichen Intensität weitergespielt.“ Die Folge: Malek Amdouni glich in der 25. Minute aus. Als dann Schiedsrichter Michael Freund nach einem Zweikampf gegen Alexander Freitag die Rote Karte zückte – angeblich hatte der Löwe nachgetreten – musste sein Team über 50 Minuten in Unterzahl agieren.

    In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit gerieten die kleinen Löwen dann noch zu allem Überfluss in Rückstand. Erneut war es Amdouni, der nach schnellem Umschaltspiel einnetzte (45.+3). „Was mich ärgert ist, dass wir in Unterzahl ohne Absicherung einen Konter fahren. Das müssen wir cleverer machen“, echauffierte sich Schmöller. So fiel die anschließende Ansprache in der Kabine etwas lauter aus, als das bei 1:1 der Fall gewesen wäre. Die Reaktion kam prompt. Josef Burghard brachte Valdrin Konjuhi im Strafraum zu Fall (51.). Der Gefoulte führte den Elfmeter selbst aus, verwandelte mit seinem 6. Saisontreffer sicher zum 2:2 (52.). Nach etwa einer Stunde übernahm Pullach die Initiative. „Da war es nur noch ein Mentalitäts- und Kampfspiel“, so Schmöller. Ab der 77. Minute hatten die Raben sogar zwei Mann mehr auf dem Platz, nachdem auch noch Moritz Leibelt mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen musste. Doch mit Glück und Geschick überstand die U21 auch die Schlussphase, rettete das Remis über die Zeit.

    „Aufgrund der Einstellung und der Leistung und natürlich einem guten Torwart haben wir uns den Punkt verdient. Die Mannschaft hat Charakter und Willensstärke gezeigt. Deswegen bin ich hochzufrieden“, sagte ein glücklicher Trainer Schmöller.


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 18.09.2021, 14 Uhr

    SV Pullach – TSV 1860 München II 2:2 (2:1)

    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger, Rother, Amados, Freitag – Leibelt, Wicht (74., Heigl) – Neziri (81., Kovacevic), Cocic (73., Fofanah), Tutic (69., Spennesberger) – Konjuhi.

    Tore: 0:1 Cocic (2.), 1:1 Amdouni (24.), 2:1 Amdouni (45.+3), 2:2 Konjuhi (52., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Czech, Horndasch, Burghard – Amados.

    Gelb-Rote Karte: Leibelt (77.)

    Rote Karte: Freitag (39., Nachtreten).

    Zuschauer: 90 Sportanlage Pullach.

    Schiedsrichter: Michael Freund (Perlesreut); Assistenten: Andreas Poxleitner (Finsterau), Christoph Kirchberger (Nottau).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6001.htm

    Viermal hat das BR Fernsehen die Löwen-Partien an den ersten sechs Spieltagen übertragen, dann war erst einmal Pause. Dafür sind die nächsten drei Partien alle wieder live zu sehen. Den Anfang macht das Auswärtsspiel am Samstag, 25. September 2021, beim SC Verl. Die Übertragung aus dem Stadion am Lotter Kreuz, wo die Ostwestfalen ihre Heimspiele austragen, startet um 14 Uhr.


    Das Auswärtsspiel gegen Verl am 10. Spieltag ist der Auftakt einer Dreier-Serie. Eine Woche später folgt das Heimspiel gegen Aufsteiger FC Viktoria Berlin (02.10.21). Und auch das Heimspiel am 12. Spieltag gegen Waldhof Mannheim (16.10.21) ist live im BR Fernsehen zu sehen.

    Die Mannschaft von Trainer Michael Köllner muss aber zunächst am kommenden Samstag nach Lotte reisen, hat es dort mit dem letztjährigen Aufsteiger SC Verl zu tun. Das Team von Trainer Guerino Capretti liegt mit einem Punkt mehr zwei Plätze vor den Löwen in der Tabelle und hat mit Cottrell Ezekwem und Kasim Rabihic zwei Spieler im Team, die bereits für die 1860-Reserve aufliefen.

    Die Übertragung am Samstag, 25. September 2021, im BR Fernsehen beginnt um 14 Uhr. Anpfiff ist um 14.03 Uhr. Moderiert wird die Sendung von Dominik Vischer aus dem Studio in Freimann, Kommentator ist Philipp Eger. Wie immer ist das Spiel nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern wird parallel im Internet unter www.br.de/mediathek/live oder auf YouTube unter www.youtube.com/br24 gestreamt. In der Mediathek ist die Partie im Anschluss noch eine Woche abrufbar.

    Neben den Übertragungen gibt es immer samstags ab 17.15 Uhr in „Blickpunkt Sport“ eine ausführliche Zusammenfassung (30 Minuten) aller Drittliga-Partien mit bayerischer Beteiligung.

    Ebenfalls mittendrin sind Fußball-Fans im Drittliga-Geschehen mit den Netz- und Digitalangeboten des Bayerischen Rundfunks. Sowohl unter BR24sport.de als auch in der Nachrichten-App BR24 und den Social-Media-Kanälen der BR-Sportredaktion gibt es alle Tore der bayerischen Drittligisten sowie aktuelle Informationen.

    Im Hörfunk ist der BAYERN 1-Klassiker „Heute im Stadion“ mit einer Million Hörerinnen und Hörern die erste Adresse: Die Bundesliga-Sendung (samstags 15.05 bis 18 Uhr) berichtet immer auch über die aktuellen Drittliga-Spiele mit bayerischer Beteiligung. Zudem ist die 3. Liga fester Bestandteil des Fußballsamstags im Inforadio BR24.

    Natürlich können all 380 Begegnungen der 3. Liga über ein Abo bei MagentaSport verfolgt werden. Das Unternehmen der Telekom überträgt seit der Saison 2017/2018 alle Drittliga-Spiele live. Dazu findet samstags, dienstags und mittwochs in Englischen Wochen eine Live-Konferenz zu den laufenden Partien statt.

    Ab sofort sind die Spiele auch einzeln als Pay-Per-View Angebot verfügbar. Dank einer Kooperation mit der Fußball-Plattform OneFootball können die MagentaSport-Live-Übertragungen für 2,99 Euro pro Spiel direkt in der OneFootball-App auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet verfolgt werden. Die Nutzer bei OneFootball gelangen mit nur drei Klicks in 20 Sekunden zum Livestream, ohne dabei ein Abo abschließen zu müssen. Das gleiche Angebot soll in Kürze auch auf der Website www.onefootball.com verfügbar sein.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…m6vYBWVhbpKH9JxHc6I50t84o

    Erneut entführte der FSV Zwickau beim 2:0 die Punkte aus München, feierte zudem den ersten Saisonsieg. Trotz optischer Dominanz scheiterten die Löwen ein ums andere Mal im Abschluss. Wesentlich effektiver waren die Westsachsen, die durch Johan Gomez (25.) und Yannik Möker (63.) in Drangphasen der Sechzger ihre Treffer erzielten.


    Personal: Trainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Zwickau auf Marcel Bär (Schulterverletzung), Kevin Goden (COVID-19) und Marius Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngounou Djayo, Nathan Wicht, Marco Mannhardt und Milos Cocic. Vier Veränderungen gab es in der Startelf im Vergleich zum 1:1 beim Halleschen FC: Für Niklas Lang, Fabian Greilinger, Erik Tallig und Bär rückten Yannick Deichmann, Phillipp Steinhart, Daniel Wein und Merveille Biankadi ins Team.

    Spielverlauf: Die Löwen machten vom Anpfiff weg Druck. In der 4. Minute hatte Patrick Göbel im Strafraum den Ball an der Hand, doch Schiedsrichter Tom Bauer entschied – sehr zum Unmut der Löwen – auf Stürmer-Foul. Auf der anderen Seite kam Johan Gomez aus 20 Metern zum Schuss, zielte aber knapp rechts am 1860-Tor vorbei (9.). Eine Hereingabe von rechts durch Merveille Biankadi versprang Sascha Mölders bei der Annahme am ersten Pfosten, so dass die Zwickauer Abwehr klären konnte (12.). In der 14. Minute ein gelungener Angriff über die linke Seite. Dennis Dressel steckte auf Stefan Lex durch, der flankte in die Mitte, wo Max Reinthaler per Kopf vor Mölders am Ball war, die Situation bereinigte. Drei Minuten später kam Richy Neudecker am Elfmeterpunkt zum Abschluss, nachdem Mölders vor ihm gestrauchelt war, konnte den Ball aber nicht aufs Tor drücken. Wenig später war es Biankadi, der halblinks aus 15 Metern abschloss, doch Johannes Brinkies war unten, holte den Schuss aus dem rechten Eck (17.). Eine Flanke von Biankadi faustete Brinkies mit einer Hand im Fünfmeterraum vor Mölders weg (20.). Etwas unbedacht agierten die Löwen in der 24. Minute in der Defensive. Lars Lokotsch kam am linken Torraumeck zum Flanken, seine Hereingabe grätschte Gomez aufs Tor, Marco Hiller war aber zur Stelle, konnte den Einschlag verhindern (24.). Eine Minute später war er machtlos. Lokotsch hatte den Ball in Richtung Strafraum geköpft, wo Gomez sich gegen Belkahia durchsetzte. Allein vor Hiller traf er rechts unten zum 1:0 ins rechte Eck (25.). Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt. Drei Minuten später war Steffen Nkansah mit dem Kopf nach einer Ecke von links durch Can Coskun zur Stelle, köpfte aber übers 1860-Tor (28.). Nach einem Freistoß von Neudecker kam der Abpraller zu Biankadi, der schoss aber aus neun Metern Nkansah an (32.). In der 36. Minute kam Deichmann nach einer Kopfball-Ablage von Neudecker halbrechts aus zwölf Metern zum Schuss, aber wieder war ein Bein der Gäste dazwischen. Sechs Minuten später stand Mölders nach Neudecker-Zuspiel frei vor Brinkies, schoss aber links vorbei. Der Treffer hätte ohnehin nicht gezählt, weil Assistent Fabian Knoll in dieser Szene eine Abseitsposition gesehen haben wollte. In der 45. Minute musste Hiller eine Rechtsflanke von Marco Schikora wegfausten und kurz danach einen Schuss von Manfred Starke parieren. Kurz vor Halbzeitpfiff nochmals ein Aufreger, als Maximilian Jansen im Zweikampf an der Mittellinie Neudecker den Ellenbogen ins Gesicht rammte, aber von Schiedsrichter Bauer nur die Gelbe Karte sah (45.+1). Einmal mehr konnten sich die Löwen in den ersten 45 Minuten für ihre Dominanz nicht belohnen.

    FSV-Trainer Joe Enochs ließ Jansen in der Pause gleich in der Kabine, wusste, dass es eigentlich ein Platzverweis hätte sein müssen. Zwickau stand noch tiefer. Nach einer Ecke von rechts durch Daniel Wein erwischte Stephan Salger den Ball nicht richtig mit dem Kopf, dann scheiterte Belkahia am linken Pfosten aus kurzer Distanz an Brinkies (56.). Nach einer Biankadi-Hereingabe von rechts in der 59. Minute wurde es turbulent, als Mölders und Lex nacheinander am Fünfmeterraum nicht zum Abschluss kamen. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Keiner griff den eingewechselten Yannik Möker an, der zog halbrechts aus 22 Metern ab, vom Innenpfosten sprang der Ball zum 2:0 ins Netz (63.). Nach Zuspiel von Deichmann stand Lex plötzlich frei vor Brinkies, doch der Keeper hatte mit dem Abschluss des Löwen wenig Mühe (69.). Im Anschluss an eine Rechtsflanke von Deichmann wehrte Brinkies den Ball zu kurz ab, doch Phillipp Steinhart konnte per Kopf die Kugel nicht aufs leere FSV-Tor drücken (78.). Einen gut platzierten 23-Meter-Freistoß von Neudecker holte Brinkies in der 81. Minute aus dem rechten unteren Eck. Fünf Minuten später wurde ein Freistoß aus ähnlicher Distanz, ebenfalls von Neudecker getreten, zur Ecke abgefälscht (86.). Die Löwen rannten bis zum Schlusspfiff an, ein Tor wollte an diesem Nachmittag aber nicht gelingen. Damit stand die erste Heimniederlage in der aktuellen Saison fest!

    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 18.09.2021, 14 Uhr

    1860 München – FSV Zwickau 0:2 (0:1)

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 7 Lex, 31 Neudecker, 14 Dressel, 19 Biankadi – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 5 Moll, 8 Tallig, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 22 Linsbichler, 23 Staude, 32 Gresler.

    FSV: 1 Brinkies (Tor) – 23 Hauptmann, 25 Nkansah, 14 Reinthaler, 22 Coskun – 6 Jansen, 21 Schikora – 31 Göbel, 18 Gomez, 10 Starke – 9 Lokotsch.

    Ersatz: 29 Kamenz (Tor) – 7 Voigt, 11 Willms, 13 Könnecke, 15 König, 17 Susac, 19 Frick, 20 Horn, 27 Möker.

    Wechsel: Tallig für Wein (57.), Moll für Belkahia (69.), Linsbichler für Biankadi (69.), Staude für Lex (69.) – Könneke für Göbel (22.), Möker für Jansen (46.), König für Lokotsch (66.), Horn für Gomez (66.), Frick für Starke (76.).

    Tore: 0:1 Gomez (25.), 0:2 Möker (63.).

    Gelbe Karten: Steinhart – Jansen, Starke, König.

    Zuschauer: 10.000 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Jan Dennemärker (Saarwellingen), Fabian Knoll (Bexbach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5999.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-3-liga-zr-90989567.html


    https://www.abendzeitung-muenc…zeit-endergebnis-0-2-165/


    https://www.abendzeitung-muenc…killerinstinkt-art-757429


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2506.htm


    Nächstes Spiel:


    25.9.2021, 14 Uhr, bei SC Verl

    Der Termin für das Viertelfinale im bayerischen Toto-Pokal steht. Die Mannschaft von Michael Köllner trifft am Freitag, 8. Oktober 2021 auswärts auf den TSV Buchbach. Anpfiff in der SMR-Arena ist um 19 Uhr.


    Für dieses Spiel wird der TSV 1860 München eine begrenzte Anzahl an Eintrittskarten für seine Fans erhalten. Über das Verkaufsprocedere informieren wir Anfang der kommenden Woche.

    Nach aktuellem Stand wird auch dieses Spiel live über Löwen-TV ausgestrahlt werden. Sowohl vom BFV als auch vom TSV Buchbach kamen bereits positive Signale. Letzte Abstimmungen erfolgen ebenfalls Anfang kommender Woche.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5996.htm

    Die Löwen empfangen am Samstag, 18. September 2021, den FSV Zwickau. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Nach der Quarantäne steht Trainer Michael Köllner wieder an der Seitenlinie, auch die „freigetesteten“ Spieler kehren zurück. Die Partie ist live bei MAGENTA SPORT zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab etwa 13.45 Uhr das Spiel in voller Länge.


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    „Ich bin wieder da!“ Mit diesen Worten begrüßte Michael Köllner die Medienvertreter freudig zur Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Zwickau. Auch für ihn sei es ungewohnt gewesen, fünf Tage zu Hause zu sitzen und sich maximal zwischen Balkon und Esszimmer zu bewegen. „Das ist eine moderne Haft“, scherzte er. Als er nach der Quarantäne wieder auf dem Platz stand, sei die Wade sofort dick geworden.

    Für ihn sei es alles andere als angenehm gewesen. „Das Spiel in Halle mit der Frau vorm Fernseher zu schauen, ist nicht das Tollste. Ich musste mich ständig rechtfertigen“, beschrieb er die Szene am Sonntagnachmittag im Hause Köllner. Der Spielverlauf habe auch nicht zur Entspannung beigetragen. „Ich war mehrmals mit unserem Videoanalysten telefonisch verbunden und habe meinen Senf dazu gegeben. Am Ende war ich mit dem Punkt zufrieden.“ Gleichzeitig mahnte er an, „dass wir im nächsten Spiel wieder aus einem Punkt drei Punkte machen!“

    Die Situation sei surreal gewesen. „Du bist ja nicht infiziert“, so seine Begründung. Ähnlich sei es auch den Spielern ergangen. „Das macht mit einem was!“ Man müsse jetzt bei den Rückkehrern zweigleisig arbeiten, mental und an der Fitness. „Die Spieler haben nicht weniger trainiert. Ich war ständig mit ihnen telefonisch in Kontakt. Ein Yannick Deichmann, Phillipp Steinhart oder Quirin Moll, alles Stammspieler, hätten sich gerne in Halle eingebracht. Für sie war das Ganze ebenfalls unangenehm“, weiß Köllner.

    Trotzdem ist der Trainer nach wie vor der festen Überzeugung, dass Gesundheit Privatsache ist und auch bleiben soll. „Das sollte man jedem selbst überlassen, ob er sich impfen lässt. Der Gesetzgeber schärft mittlerweile in allen Bereichen nach, aber die Entscheidung sollte jeder selbst treffen.“ Er habe sie schon vor der Infektion von Kevin Goden in Abstimmung mit der Familie getroffen, machte er nochmals deutlich. Er habe als öffentliche Person eine gewisse Vorbildfunktion.

    Ansonsten wollte der Coach das Thema dann auch abgehakt wissen. „Alle bis auf Kevin Goden sind einsatzbereit.“ Sogar bei Marcel Bär, der sich in Halle an der Schulter verletzt hatte, schließt der Oberpfälzer einen Einsatz nicht gänzlich aus. „Er stand am Donnerstag wieder auf dem Platz. Jetzt muss man schauen, was er sich zutraut.“ Dagegen ist die Verletzung von Erik Tallig „vollständig auskuriert“ und Daniel Wein habe bereits bei seinem „guten Comeback“ in Halle gezeigt, dass er wieder voll belastbar sei.

    „Es geht darum, dass wir gegen Zwickau siegen“, lässt Köllner keinen Zweifel an der Ausrichtung. „Wir sind es nicht gewohnt, so oft Unentschieden zu spielen. Das darf nicht zu einer schlechten Gewohnheit werden.“ Dabei habe man in Halle gut angefangen, sei aber durch ein „unnötiges Gegentor“ etwas aus dem Tritt geraten. „Danach ist die Mannschaft ins Rollen gekommen.“ Köllner hegt zudem Zweifel, ob der Treffer von Stefan Lex wirklich abseits war. Die Fernsehbilder hätten keinen genauen Aufschluss darüber gegeben. „Es ist auch nicht immer einfach, mit einem Mann mehr zu spielen“, stellte er fest. Im Vergleich zu Vorsaison habe ihm gefallen, dass die Mannschaft „gut in der Kontersicherung“ war und nach vorne viel probiert hätte.

    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den FSV Zwickau als Druckausgabe.

    „Diesen Schwung müssen wir gegen Zwickau mitnehmen“, fordert er. „Wir müssen positiv bleiben und eine gewisse Lockerheit an den Tag legen.“ Ebenso die Freude, die er bei der Mannschaft gespürt habe, als alle am Mittwoch wieder gemeinsam auf dem Platz standen. „Zwickau hat uns letzte Saison im Grünwalder Stadion drei Punkte geklaut. Für uns ist ein Sieg Pflicht. Wir wollen wieder zurück in die Spur finden. Deshalb brauchen wir einen Befreiungsschlag.“

    Wer den emotionalen Auftritt des Trainers bei der Pressekonferenz erlebte, tut sich schwer mit der Analyse eines Psychologen in einer Münchner Zeitung, der Köllner eine gewisse Amtsmüdigkeit unterstellte. Auch Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel wies das weit von sich. „Die Innenansicht ist eine andere. Wer Michael Köllner sieht, weiß, dass er sich hundertprozentig mit dem Verein identifiziert. Wir arbeiten alle gemeinsam daran, eine gemeinsame Geschichte zu schreiben.“ Jeder müsse seine persönlichen Befindlichkeiten hintenan stellen. „Wir müssen als Team auftreten, jeder den anderen unterstützen. Wir werden auch gegen Zwickau wieder Fehler machen. Aber entscheidend ist, dass sich jeder für die Mannschaft aufopfert. Genau das wollen auch unsere Fans sehen!“

    Gegen die Westsachsen sind 10.000 Zuschauer zugelassen, das sind zwei Drittel der Stadionkapazität. „Super!“, findet das Köllner, „nach und nach kehrt wieder Normalität ein. Wir wollen ihnen ein tolles Spiel bieten, aber ich denke, dass ein Sieg noch wichtiger ist!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 7 Lex, 31 Neudecker, 14 Dressel, 8 Tallig – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 5 Moll, 11 Greilinger, 15 Bär, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 21 Ngounou Djayo, 22 Linsbichler, 23 Staude, 24 Wicht, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 39 Morgalla.

    Nicht dabei: 16 Goden (COVID-19), 25 Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).

    FSV: 1 Brinkies (Tor) – 31 Göbel, 19 Frick, 25 Nkansah, 22 Coskun – 6 Jansen, 21 Schikora – 23 Hauptmann, 18 Gomez, 10 Starke – 15 König.

    Ersatz: 29 Kamenz (Tor) – 5 Brand, 7 Voigt, 9 Lokotsch, 11 Willms, 13 Könnecke, 14 Reinthaler, 16 Butzen, 17 Susac, 20 Horn, 27 Möker.

    Nicht dabei: 28 Baumann (Trainingsrückstand).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5993.htm


    Für die kleinen Löwen geht es am 14. Spieltag isaraufwärts zum SV Pullach. Anpfiff auf der Sportanlage im Isartal (Gistlstr. 2, 82049 Pullach) ist am Samstag, 18. September 2021 um 14 Uhr. Für Trainer Frank Schmöller ist es ein ganz besonderes Spiel, coachte er doch fast sechs Jahre sehr erfolgreich die Raben, bevor er 2019 die 1860-Reserve übernahm.


    Livestream bei sporttotal.tv >>


    „Das war eine wunderschöne Zeit. Ich werde dem Verein immer verbunden bleiben“, blickt Schmöller gerne zurück. Fast wöchentlich hätte er noch mit den Verantwortlichen des SV Pullach Kontakt. „Deshalb ist die Rückkehr für mich immer etwas Besonderes!“

    Der 55-Jährige macht aber klar, dass beim TSV 1860 „viel Herzblut dahinter steckt“. Trotz Personalmangels konnte Schmöller erstmals in dieser Saison mit der Löwen-U21 zwei Siege in Folge feiern. Gerne würde er diese Serie ausbauen. „Aber wir wissen, dass wir dafür etwas tun müssen. Das wird kein Selbstläufer. Pullach hat eine gute Mannschaft.“ Ohnehin sei in der Bayernliga ein Erfolg gegen keinen Gegner eine Selbstverständlichkeit. „Wir müssen wie gegen Gundelfingen jeden Zentimeter des Platzes beackern.“

    Sieben Spieler haben am Mittwoch bei der Partie gegen Gundelfingen (2:1) aufgrund eines Corona-Falls in der Mannschaft gefehlt. Diese können sich per PCR-Test für Samstag freitesten lassen. Gemeinsames Training war aber diese Woche nicht möglich. „Wir müssen deshalb sehen, wie wir mit dieser Situation klarkommen!“

    Auf U19-Spieler kann Schmöller diesmal nicht zurückgreifen. Er muss hoffen, dass keiner positiv getestet wird. Zudem steht ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Claudio Milican, der sich am Fuß und im Knie die Bänder gedehnt hat, aber gegen Gundelfingen bis zum Schluss auf die Zähne biss. „Es wäre extrem schade, wenn er ausfallen würde, weil er gut drauf ist“, so Schmöller. „Aber wir werden trotzdem elf Mann auf den Platz bringen, die richtig marschieren!“

    Er wisse sowohl um die Stärken als auch um die Schwächen von Pullach. „Wir werden versuchen, die passenden Antworten darauf zu finden. Wenn wir die gleiche Intensität wie zuletzt auf den Platz bringen, dann bin ich optimistisch, dass wir auch in Pullach gewinnen können.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5995.htm

    Ein frühes Löwen-Tor und zwei Elfmeter: Die 1860-Reserve bezwang Aufsteiger FC Gundelfingen in einem Kampfspiel mit neun Gelben Karten und einmal Rot mit 2:1. Moritz Leibelt brachte die Sechzger in der 2. Minute in Führung. Fabio Kühn glich per Elfmeter vor der Pause aus (33.). Die Entscheidung fiel ebenfalls vom Punkt. Valdrin Konjuhi traf mit seinem 5. Saisontreffer in der 89. Minute zum Endstand.


    Durch einen Corona-Fall im Team war der ohnehin dezimierte Kader noch kleiner als sonst. Deswegen halfen einige A-Jugend-Spieler bei der U21 aus, die ein Auftakt nach Maß erwischte. Nach der ersten Offensivaktion gab es Eckball von rechts, den Claudio Milican ausführte. Seine Hereingabe wurde von einem Gundelfinger abgewehrt – zu kurze, denn nach einem Steckpass kam halblinks Moritz Leibelt aus 13 Metern zum Abschluss, traf zum 1:0 ins lange Eck (2.). In der 8. Minute setzte Fabio Kühn einen 22-Meter-Freistoß aus halbrechter Position knapp über den Querbalken des Tores von David Hundertmark. Zwei Minuten später die nächste Gästechance. Michael Grötzinger zog aus 18 m ab, der Ball prallte vom Innenpfosten zurück und auch der Nachschuss von Julian Elze fand nicht sein Ziel. Nach einer Gundelfinger Ecke in der 32. Minute landete der Ball vor den Füßen von Sandro Caravetta, Moritz Heigl versuchte zu klären, sein Gegenspieler kam dabei zu Fall und Schiedsrichter Matthias Kraus zeigte sofort auf den Punkt. Fabio Kühn verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:1 (33.) Beinahe wären die Löwen kurz vor der Pause erneut in Führung gegangen. Marius Wörl kam zentral am Sechzehnmeterraum an den Ball, doch Torwart Dominik Dewein kam ihm entgegen und verkürzte den Winkel, so dass sein Schuss knapp rechts am Pfosten vorbei ging (42.). So blieb es beim 1:1 zur Halbzeit.

    Direkt nach Wiederbeginn hatten die Schwaben durch Caravetta eine Großchance, doch Darius Amados brachte gerade noch das Bein dazwischen und blockte den Schuss zur Ecke (46.). Der Regen nahm zu und es entwickelte sich auf dem tiefen Geläuf immer mehr ein Kampfspiel. Zwar spielten beide Teams nach vorne, ohne jedoch zu Torchancen zu kommen. Als vieles auf ein Remis hindeutete, wurde der eingewechselte Mansour Ouro-Tagba im Gundelfinger Strafraum gefoult. Auch hier entschied der Unparteiische sofort auf Elfmeter. Valdrin Konjuhi lief an, Torwart Dewein ahnte zwar die Ecke, doch der Löwen schob platziert links untern zum 2:1 ein (89.). Beinahe noch der Ausgleich: Ein Außenristschuss von Kühn aus 25 Metern senkte sich über Hundertmark hinweg aufs Tor, prallte an die Unterkante der Latte und von dort nach vorne weg, so dass der Löwen-Keeper sich den Ball schnappen konnte (90.+4). In der 6. Minute der Nachspielzeit kam Elias Weichler nochmals zum Abschluss, doch sein Schuss strich übers 1860-Tor. Danach war Schluss. Die kleinen Löwen feierten trotz Personalproblemen den zweiten Sieg in Folge, rückten in der Tabelle weiter nach oben.

    „Das mit dem ‚Never change a winning team!‘ war vielleicht etwas optimistisch“, scherzte Frank Schmöller. Der Coach der kleinen Löwen wollte nach dem 5:0-Auswärtserfolg beim TSV Kottern seine Startelf nicht ändern, war aber durch den Corona-Fall in der Mannschaft gezwungen. „Um 11 Uhr am Morgen hatte ich nur acht spielfähige Spieler im Kader“, so der 55-Jährige, der aber Hilfe aus der U19 bekam. „Toll, was die Jungs aus dieser Situation gemacht und was für einen Charakter sie gezeigt haben. Natürlich können die Abläufe und Abstimmungen nicht optimal sein.“ Bei manchem der acht U19-Spieler brachte Schmöller Gesicht und Namen nicht auf Anhieb zusammen, wie er freimütig eingestand. „Unterm Strich waren die drei Punkte vielleicht glücklich, aber Glück hat nur der Tüchtige. Uns hat heute ausgezeichnet, dass wir eine Einheit auf dem Platz waren. Es war nicht unser bestes Spiel, aber darüber spricht morgen keiner mehr.“ Auch für den Gegner hatte der Ex-Profi ein Lob parat: „Gundelfingen hat uns das Leben richtig schwer gemacht!“


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 15.09.2021, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München II – FC Gundelfingen 2:1 (1:1)


    1860: Hundertmark (Tor) – Bell, Rother, Amados, Heigl – Dordan, Leibelt – Auburger (78., Kreuzpaintner), Milican, Kuhn (38., Wörl/62., Ouro-Tagba) – Konjuhi.

    Tore: 1:0 Leibelt (2.), 1:1 Kühn (33., Foulelfmeter), 2:1 Konjuhi (89., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Rother, Leibelt, Dordan, Amados, Milican – Brugger, N. Fink, Spizert, Dewein.

    Rote Karte: Heiß (90.+2, grobes Foulspiel).

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Matthias Kraus (Rieden); Assistenten: Julian Roidl (Ensdorf), Michael Bäumel (Breitenbrunn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5990.htm


    Nächstes Spiel:


    18.9.2021, 14 Uhr, Sportanlage Pullach, gegen SV Pullach


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-210918

    Am Ende wusste niemand bei den Löwen so recht, ob er sich über den Punkt beim 1:1 in Halle freuen sollte. Der HFC war durch Jan Löhmannsröben früh in Führung gegangen (13.). In der 29. Minute wehrte Terrence Boyd mit dem Oberarm einen Schuss auf der Linie ab, sah Rot und die Sechzger bekamen Elfmeter, den Sascha Mölders verschoss (30.). Gegen zehn Mann gelang den Sechzgern durch Daniel Wein nur noch der Ausgleich (65.).


    Personal: Verletzungsbedingt fehlten in Halle Kevin Goden (COVID-19) und Marius Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung). Aufgrund der Infektion von Goden mussten die nicht geimpften Spieler in Quarantäne. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter György Szekely, Quirin Moll, Yannick Deichmann, Johann Ngounou Djayo, Kevin Staude, Marco Mannhardt, Maxim Gresler und Phillipp Steinhart. Im Vergleich zum letzten Punktspiel gegen Meppen gab es zwei Veränderungen in der Startelf. Für Deichmann rückte Niklas Lang ins Team, für Steinhart Fabian Greilinger.


    STIMMEN Gorenzel: „Uns fehlt im Moment etwas die Überzeugung!“


    Spielverlauf: Erstmals wurde es in der 2. Minute für die Löwen gefährlich, als Terrence Boyd aus stark abseitsverdächtiger Position startete, Fabian Greilinger den weiteren Weg auf der rechten Seite hatte, aber Semi Belkahia ihn am Torraum entscheidend stören konnte. Vier Minuten später trieb Marcel Bär über die linke Seite den Ball nach vorn, spielte in die Tiefe auf den gestarteten Erik Tallig, der aus der Drehung zurück an den Elfmeterpunkt passte, aber keinen Adressaten fand (6.). Nach einem hohen Ball in die Spitze legte Sascha Mölders für Richy Neudecker ab, doch HFC-Keeper Sven Müller war vor dem Löwen am Ball (11.). Zwei Minuten später war es auf der anderen Seite passiert. Jonas Nietfeld drehte eine Ecke von links mit rechts an den ersten Pfosten, Jan Löhmannsröben war eingelaufen, verlängerte die Hereingabe mit dem Kopf zum 1:0 ins lange Eck (13.). Nach Zuspiel von Stefan Lex schloss Bär am rechten Strafraumeck ab, sein Schrägschuss konnte Müller im Nachfassen festhalten (17.). In der 19. Minute dribbelte Neudecker vom Zentrum nach links, flankte dann nach einem Doppelpass auf Lex, der volley ins rechte Tordreieck traf, aber Neudecker stand zuvor knapp im Abseits. Auf der anderen Seite nahm Löhmannsröben eine Ecke von Niklas Kreuzer volley, zielte aber deutlich übers Tor von Marco Hiller (20.). In der 24. Minute holte Boyd einen langen Ball von Löhmannsröben akrobatisch aus der Luft und bugsierte ihn am Boden liegend mit der Fußspitze an Hiller vorbei ans Außennetz. Belkahia wäre aber noch auf der Linie gewesen. Nach knapp einer halben Stunde rettete Boyd nach einem Kopfball von Salger auf der Linie mit dem Oberarm, Schiedsrichter Dr. Robin Braun pfiff Elfmeter und zeigte dem Stürmer folgerichtig die Rote Karte. Mölders lief an, Müller tauchte früh in die linke Ecke ab und hielt den Schuss des 1860-Kapitäns (30.). Nach einer gelungenen Kombination hatte Bär im Strafraum freie Bahn, schloss aber nicht direkt ab, so dass Jan Shcherbakovski von der Seite ihm den Ball noch wegspitzeln konnte (38.). In der Nachspielzeit gab’s noch einen Freistoß für die Löwen auf der linken Strafraumseite. Neudecker schnippelte den Ball an den ersten Pfosten, wo Niklas Lang vollkommen frei zum Kopfball kam, aber die Kugel nicht aufs Tor drücken konnte (45.+3). Danach war Pause.

    Halle stellte im zweiten Durchgang auf eine Fünferkette um, rührte Beton an und suchte sein Heil im Kontern. In der 52. Minute fiel Bär auf die Schulter, musste behandelt werden, konnte aber zunächst weiterspielen. Kurz danach traf der eingewechselte Kebba Badjie das Außennetz (55.). Im Gegenzug passte Lex in die Tiefe auf Bär, der halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss kam, Müller wehrte jedoch den Schuss per Fußparade zur Ecke ab. Das war auch die letzte Aktion von Bär, der durch Merveille Biankadi ersetzt werden musste (57.). nach einer Ecke des eingewechselten Daniel Wein kam Lang am ersten Pfosten zum Kopfball, brachte aber die Kugel genau auf den Körper von Müller, der sie fangen konnte (62.). Eine Direktabnahme von Wein aus 20 Metern blockte Niklas Kastenhofer ab (63.). In der 65. Minute der Ausgleich. Badjie hatte den Ball aus dem eigenen Strafraum geköpft, Wein nahm in direkt per Dropkick aus 19 Metern traf durch die Beine von Nietfeld genau ins linke untere Eck zum 1:1 (65.). Fast im Gegenzug die Chance für Halle. Badjie setzte sich auf der linken Seite durch, seine scharfe Hereingabe verpasste Michael Eberwein in der Mitte, rutschte mit gestrecktem Fuß in Hiller rein, sah dafür noch nicht einmal Gelb (67.). Die Löwen erhöhten den Druck, Biankadi jagte die Kugel aus halblinker Position in der 70. Minute ans Außennetz. Ein Distanzschuss von Lex ging knapp am rechten Pfosten vorbei (80.). Im Anschluss an eine Wein-Flanke von rechts verlängerte Lex den Ball aufs Tor, doch Neudecker ging mit der Fußspitze dazwischen, stand dadurch im Abseits (84.). Auch Mölders setzte eine Rechtsflanke von Wein in der 2. Minute der Nachspielzeit per Kopf über den Querbalken. Kurz vor dem Ende gab’s nochmals vorm linken Strafraumeck einen Freistoß für die Löwen, doch der Schuss von Neudecker stellte Müller vor keine Probleme (90.+4). Damit blieb es bei der Punkteteilung.


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 12.09.2021, 13 Uhr


    Hallescher FC – 1860 München 1:1 (1:0)


    HFC: 1 Müller (Tor) – 8 Kreuzer, 33 Nietfeld, 3 Kastenhofer, 31 Landgraf – 2 Löhmannsröben, 23 Herzog –11 Shcherbakovski, 10 Eberwein, 7 Derstroff – 13 Boyd.

    Ersatz: 18 Schreiber (Tor) – 4 Otto, 15 Bierschenk, 16 Halangk, 17 Griebsch, 19 Löder, 20 Badjie, 24 Guttau, 26 Titsch Rivero.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 3 Lang, 27 Belkahia, 6 Salger, 11 Greilinger, – 14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 8 Tallig, 15 Bär – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 17 Wein 18 Knöferl, 19 Biankadi, 22 Linsbichler, 24 Wicht, 30 Cocic, 39 Morgalla.

    Wechsel: Guttau für Derstroff (46.), Badjie für Shcherbakovski (46.), Titsch Rivero für Herzog (87.), Otto für Eberwein (90.+2) – Biankadi für Bär (57.), Wein für Tallig (57.), Linsbichler für Lang (84.), Knöferl für Lex (88.)

    Tore: 1:0 Löhmannsröben (13.), 1:1 Wein (65.).

    Gelbe Karten: Kastenhofer, Guttau – Mölders, Tallig, Neudecker.

    Rote Karte: Boyd (29., Handspiel).

    Bes. Vorkommnis: Müller hält Handelfmeter von Mölders (30.).

    Zuschauer: 6.466 im LEUNA-CHEMIE-STADION.

    Schiedsrichter: Dr. Robin Braun (Wuppertal); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart), Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…u5DBnKt9Xjmb68HD7yIMHu7U0


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rantaene-zr-90976338.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rantaene-zr-90975944.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-beim-comeback-art-756013


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-163/


    https://www.abendzeitung-muenc…nst-durchsucht-art-756031


    https://www.abendzeitung-muenc…-ausgewechselt-art-756025


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bild…WwggdsKcBw8Y#lg=1&slide=0



    Nächstes Spiel:


    18.9.2021, 14 Uhr zu Hause gegen FSV Zwickau

    Die kleinen Löwen bescherten sich endlich wieder ein Erfolgserlebnis und feierten beim TSV 1874 Kottern mit 5:0 den höchsten Saisonsieg. Den Torreigen eröffnete Claudio Milican in der 19. Minute. Nach der Pause erhöhte er mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 (55.). Danach gelang Valdrin Konjuhi ebenfalls ein Doppelpack (57. und 65.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Muassa Fofanah (77.).


    „Nach der komplizierten Vorbereitung hat die Mannschaft eine Jetzt-Erst-Recht-Mentalität an den Tag gelegt, war sehr zweikampfstark im Mittelfeld und hat die Tore super herausgespielt“, freute sich Löwen-Coach Frank Schmöller. Keiner der Treffer sei ein Zufallsprodukt gewesen. Zudem lobte er die Defensive. „Wir haben hinten sicher gestanden und Fußball gespielt. Der Gegner hatte überhaupt keinen Zugriff.“

    Die Führung in der 19. Minute bereitete Samir Neziri über die rechte Seite vor. Seine Flanke an den ersten Pfosten erreichte Valdrin Konjuhi. Dessen Abschluss wurde noch geblockt, die Kugel kam zu Claudio Milican, der am langen Pfosten nur noch ins leere Tor einschieben musste. Auch beim zweiten Treffer war das Trio beteiligt. Konjuhi hatte den Ball festgemacht, Neziri legte ab auf rechts zu Milican, der aus acht Metern mit etwas Glück das 2:0 erzielte (55.). Beim 3:0 erlief Konjuhi einen Ball in die Gasse, nahm ihn mit einem Kontakt an und hämmerte ihn von der Strafraumkante unter die Latte (57.). Nach einer gelungenen Flanke von Milican gewann Neziri am zweiten Pfosten das Kopfballduell, legte quer zu Konjuhi, der nur noch einschieben brauchte (65.). Dem 5:0 gingen mehrere Doppelpässe voraus, ehe der Ball in die Tiefe auf den gestarteten Mussa Fofanah gespielt wurde. Der blieb vor Keeper Tobais Heiland cool, schob aus zehn Metern zum Endstand ein (77.).


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 11.09.2021, 13 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München II 0:5 (0:1)


    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger, Rother, Amados, Heigl – Spennesberger (78., Kovacevic), Leibelt, Milican – Neziri (81., Zehetbauer), Tutic (74., Fofanah) – Konjuhi.

    Tore: 0:1 Milican (19.), 0:2 Milican (55.), 0:3 Konjuhi (57.), 0:4 Konjuhi (65.), 0:5 Fofanah (77.).

    Gelbe Karten: Wujewitsch, Miller – Fofanah

    Zuschauer: 347 in der ABT-Arean Durach.

    Schiedsrichter: Florian Ziegler (Peißenberg); Assistenten: Julius Egen-Gödde (Kaufering), Markus Schwenk (Issing).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5974.htm

    Der TSV 1860 München wurde vom Veranstaltungs- und Sicherheitschef des Halleschen FC unterrichtet, dass der Oberbürgermeister und das Gesundheitsamt der Stadt Halle die vom Münchner Gesundheitsamt unter strengen Auflagen und intensiver Prüfung genehmigte Vorgehensweise, die den Zutritt von Michael Köllner zum morgigen Spiel ermöglicht hätte, nun kurzfristig abgelehnt hat.


    Der Cheftrainer des TSV 1860 München erhält folglich keinen Zutritt zum Stadion in Halle! Die Politik und die Behörden in Halle sehen die Zuständigkeit in dieser Causa bei ihren lokalen Instanzen. Dies ist auf Grund des Föderalismus in der Bundesrepublik Deutschland formaljuristisch und nach Rechtsauskunft des TSV 1860 München zwar möglich, dem TSV 1860 München fehlt dafür unter dem Gesichtspunkt der sportlichen Integrität und Fairness jedoch jegliches Verständnis.

    Günther Gorenzel, Geschäftsführer Sport, äußert sich dazu unmissverständlich: „Ich schließe mich DFL-Chef Christian Seifert an: Wir müssen aufpassen, dass aus dem „Team Vorsicht“ nicht das „Team Weltfremd“ wird.“

    Gorenzel weiter: „Wir akzeptieren die Entscheidung, aber wir akzeptieren sie nur unter großer Missbilligung. Wir haben auch in der letzten Saison, als das Grünwalder leer blieb, nie lamentiert, uns beschwert oder Bewertungen und Entscheidungen gesundheitspolitischer Instanzen in Frage gestellt. Aber jetzt, da uns selbst von den Entscheidern in Halle kein triftiger Grund für eine Gefahr durch den Einsatz unseres Cheftrainers aufgezeigt werden kann, Michael Köllner aber trotz Erlaubnis des Münchner Gesundheitsamtes kein Zutritt gewährt wird, müssen wir die Frage stellen, ob das mit fairem Wettbewerb zu tun hat oder ob hier nur aus einer Zwangslage ein Vorteil kreiert werden soll.

    Wenn künftig lokale Politiker und gesundheitspolitische Instanzen direkt in den sportlichen Wettbewerb eingreifen, haben wir im deutschen Profifußball in dieser Spielzeit noch mit vielen Entscheidungen am grünen Tisch zu rechnen und nicht, wie es sein sollte, am grünen Rasen. Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass die Mannschaft genau dort, auf dem Platz, morgen die richtige Antwort geben wird.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5972.htm

    Als Losfee zog der dreifache Rodel-Olympiasieger Felix Loch für die Löwen im Viertelfinale des bayerischen Toto-Pokals als Gegner Regionalligist TSV Buchbach. Die Partie wird in der Länderspielpause am Samstag/Sonntag, 9./10. Oktober 2021, ausgetragen.


    Über den SV Birkenfeld (3:0), BSC Saas Bayreuth (3:0) und SV Wacker Burghausen (7:6 n.E.) hatten sich die Löwen fürs Viertelfinale qualifiziert. Loch zog die Paarungen in der Pause des Drittliga-Spiels FC Würzburger Kickers gegen den TSV Havelse live im BR Fernsehen.

    Mit dem TSV Buchbach treffen die Löwen auf einen alten Bekannten. In der gemeinsamen Regionalliga-Saison 2017/2018 kassierten die Sechzger dort mit 0:1 ihre erste Niederlage. Das Rückspiel auf Giesings Höhen gewannen sie knapp mit 2:1. Außerdem stammt Richy Neudecker aus dem oberbayerischen Ort, seine Eltern leben dort, Stefan Lex sammelte seine ersten Erfahrungen im Herrenbereich bei den Rot-Weißen.

    Zudem gibt es im Landkreis Mühldorf eine riesige 1860-Fangemeinde, allen voran der Fan-Club 1860 Buchbach-Steeg, mit Erwin Bierofka als Vorsitzendem, der Onkel von Daniel Bieirofka. „Ich drücke dem TSV 1860 München die Daumen, auch weil sie nächstes Jahre bei uns, beim SV Schönau, ein Benefizspiel austragen“, outete sich Rodel-Olympiasieger Loch als Löwenfan.


    Die Viertelfinal-Spiele


    FC Schweinfurt 05 – Würzburger Kickers

    FV Illertissen – SpVgg Bayreuth

    TSV Aubstadt – Türkgücü München

    TSV Buchbach – TSV 1860 München


    Über den BFV-Pokal


    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Pokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs für den Sieger – inklusive der garantierten Prämie in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten unterstützt Lotto Bayern auch in der Pokalsaison 2021/22 die BFV-Sozialstiftung mit zehn Euro pro erzieltem Treffer im Pokal-Wettbewerb.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5973.htm

    Die kleinen Löwen bescherten sich endlich wieder ein Erfolgserlebnis und feierten beim TSV 1874 Kottern mit 5:0 den höchsten Saisonsieg. Den Torreigen eröffnete Claudio Milican in der 19. Minute. Nach der Pause erhöhte er mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 (55.). Danach gelang Valdrin Konjuhi ebenfalls ein Doppelpack (57. und 65.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Muassa Fofanah (77.).


    Spielbericht folgt!


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 11.09.2021, 13 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München II 0:5 (0:1)

    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger, Rother, Amados, Heigl – Spennesberger (78., Kovacevic), Leibelt, Milican – Neziri (81., Zehetbauer), Tutic (74., Fofanah) – Konjuhi.

    Tore: 0:1 Milican (19.), 0:2 Milican (55.), 0:3 Konjuhi (57.), 0:4 Konjuhi (65.), 0:5 Fofanah (77.).

    Gelbe Karten: Wujewitsch, Miller – Fofanah

    Zuschauer: 347 in der ABT-Arean Durach.

    Schiedsrichter: Florian Ziegler (Peißenberg); Assistenten: Julius Egen-Gödde (Kaufering), Markus Schwenk (Issing).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5974.htm

    Das Spiel der Löwen beim Halleschen FC am Sonntag, 12. September 2021, Anpfiff 13 Uhr im LEUNA-CHEMIE-STADION, findet trotz der positiven COVID-19-Infektion von Kevin Goden statt. Auch der Trainer ist mit von der Partie, die MAGENTA SPORT live zeigt. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab etwa 12.45 Uhr das Spiel in voller Länge.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Es war ein ungewöhnliches Bild bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Halle. Neben Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel hatte nicht Cheftrainer Michael Köllner Platz genommen, sondern Spieler Richy Neudecker. Köllner, der zwar geimpft ist, aber noch keinen kompletten Schutz besitzt, befindet sich in Quarantäne wie einige Spieler aus dem Kader. Doch eine positive Nachricht in diesem Zusammenhang konnte Gorenzel vermelden. „Michael Köllner darf am Sonntag unter strengsten Auflagen in Halle coachen!“

    Zusammen mit Mannschaftsärztin und Hygienebeauftragte Dr. Monika Mrosek erreichte er dieses Zugeständnis „nach intensivem Austausch mit dem Münchner Gesundheitsamt“. Dies hatte Verhandlungsbereitschaft signalisiert, weil Köllner geimpft ist, ihm aber noch die 14-tägige Wartefrist fehlt, bis der Impfschutz vollständig gegeben ist.

    „Das wird eine Herausforderung“, sagt der Sport-Geschäftsführer mit Blick auf die Auflagen, die der Coach erfüllen muss. Köllner muss einen negativen PCR-Test vorlegen, isoliert an- und abreisen, sowohl in der Kabine als auch am Spielfeldrand permanent eine FFP2-Maske tragen. Trotzdem spricht Gorenzel von einer „gewissen Erleichterung“, dass der Cheftrainer bei der Mannschaft ist.

    Natürlich stellten die Medien die Frage, wer aus dem Kader in Halle definitiv ausfallen wird. Neben dem infizierten Kevin Goden sei das nur Marius Willsch, der sich nach seiner Verletzung noch im Aufbau befindet. „Alle anderen sind fit!“, so Gorenzel. Er könne und werde er nicht sagen, wer sich in häuslicher Quarantäne befindet. „Im DFB-Pokalspiel gegen Darmstadt waren wir die Profiteure.“ Diesmal seien die Vorzeichen umgekehrt. „Halle braucht nicht zu wissen, wer spielen kann. Das sehen alle dann, wenn am Sonntag um 12 Uhr die Aufstellung bekanntgegeben wird.“

    Damit vorher nichts durchsickert, werden die Spieler „über verschiedene Zugänge aufs Trainingsgelände fahren können. Das gilt auch für die Abfahrt am Samstag nach Halle“, sagt Gorenzel, der die „Durchimpfungsquote im Haus“ mit 85% beziffert. „Es gibt Mannschaften, die lediglich 40% haben!“ Er selbst könne immer nur appellieren, sich impfen zu lassen. „Ich habe die Jungs immer darauf hingewiesen, aber ich kann niemanden zwingen, schließlich leben wir in einer Demokratie. Es ist für jeden eine Risikoabwägung – wie alles im Leben!“

    Es gehe in Halle jetzt darum, die Ausfälle als Kollektiv aufzufangen. „Ich bin überzeugt, dass uns das gelingt. Wenn wir alles in die Waagschale werfen, können wir das Spiel erfolgreich bestreiten“, zeigt sich der Österreicher optimistisch. Ähnlich sieht es Richy Neudecker. „Die Mannschaft ist damit positiv umgegangen.“ Es hätte eine Jetzt-Erst-Recht-Mentalität ausgelöst. „Vielleicht hilft es uns in der aktuellen Situation sogar, dass wir näher zusammenrücken und an der Aufgabe wachsen.“

    Dass es in den bisherigen Spielen nicht optimal lief, stellte der 24-Jährige nicht in Abrede. „Letzte Saison haben wir aber auch nicht immer gut gespielt. Oft sind es Kleinigkeiten wie in Braunschweig. Vielleicht fehlt uns momentan das Quäntchen Glück oder die letzte Überzeugung.“

    Dabei klammert er seine Person nicht aus. „Ich hatte eine schwere Zeit, auch wenn es normal ist, dass man mal ein Formtief durchmacht.“ Er hätte sich aber „keinen Kopf gemacht“, stand immer in engem Kontakt mit dem Trainer und Günther Gorenzel. „Aber so ein Tor wie gegen Viktoria Köln hilft einem schon“, sieht er diese Delle mittlerweile überwunden. Gleiches hofft er für seinen Kollegen Stefan Lex. „Lexi hat in den letzten Wochen gute Leistungen gebracht. Ich freue mich für ihn, dass er im Toto-Pokal geknipst hat. Sicher wird auch ihm das Tor helfen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    HFC: 1 Müller (Tor) – 8 Kreuzer, 33 Nietfeld, 3 Kastenhofer, 31 Landgraf – 2 Löhmannsröben – 10 Eberwein, 23 Herzog – 20 Badjie, 24 Guttau – 13 Boyd.

    Ersatz: 18 Schreiber (Tor) – 4 Otto, 7 Derstroff, 11 Shcherbakovski, 15 Bierschenk, 16 Halangk, 17 Griebsch, 19 Löder, 26 Titsch Rivero.

    Nicht dabei: 5 Vollert (Außenbandriss), 6 Lindenhahn (Knorpelschaden), 9 Eilers (Ödem im Knie), 21 Menig (Hüftprobleme), 22 Sternberg (Jochbeinbruch), 25 Reddemann (Wadenbeinbruch), 27 Samson (Adduktorenprobleme), 30 Zimmerschied (Bänderverletzung).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 14 Dressel – 7 Lex, 31 Neudecker, 8 Tallig, 15 Bär – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 5 Moll, 11 Greilinger, 17 Wein 18 Knöferl, 19 Biankadi, 21 Ngounou Djayo, 22 Linsbichler, 23 Staude, 24 Wicht, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler.

    Nicht dabei: 16 Goden (COVID-19), 25 Willsch (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…FZj10SnpDRnB7X9Uzil8c4y74


    Fast schon Routine sind Pokalsiege nach Elfmeterschießen für die Löwen. Nach der regulären Spielzeit stand es beim SV Wacker Burghausen 2:2. Anschließend gewann das Team um Kapitän Stefan Lex mit 5:4 vom Punkt, steht nun im Viertelfinale des Toto-Pokals.


    Die Auslosung der Viertelfinal-Paarungen finden in der Pause des Drittliga-Spiels FC Würzburger Kickers gegen den TSV Havelse, das live beim BR Fernsehen am Samstag, 11. September 2021, zu sehen ist, gegen 14.48 Uhr statt. Neben den Löwen haben sich mit den Würzburger Kickers und Türkgücü München zwei weitere Drittligisten fürs Viertelfinale qualifiziert. Dazu kommen die Regionalligisten FC Schweinfurt 05, SpVgg Bayreuth, TSV Aubstadt, FV Illertissen und TSV Buchbach. Es wird aus einem Topf gezogen ohne regionale Unterteilung. Der als erstes gezogene Klub darf zu Hause antreten, außer es besteht ein Klassenunterschied. Dann wird zugunsten des niederklassigen Vereins das Heimrecht getauscht. Also kann der TSV 1860 München nur im Grünwalder Stadion spielen, wenn er zuerst gegen einen Drittligisten gezogen wird. Die Lose zieht der dreifache Rodel-Olympiasieger Felix Loch.

    Die Begegnungen des Viertelfinales sollen dann in der Länderspielpause am Samstag/Sonntag, 9./10. Oktober 2021, ausgetragen werden. Sollten die Löwen auch diese Runde überstehen, müsste das Halbfinale in der Zeit zwischen dem 29. März und 26. April 2022 gespielt werden. Das Finale findet am „Tag der Amateure“, am Samstag, 28. Mai 2022, statt.


    Über den BFV-Pokal
    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Pokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs für den Sieger – inklusive der garantierten Prämie in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. Wie bereits in den vergangenen Spielzeiten unterstützt Lotto Bayern auch in der Pokalsaison 2021/22 die BFV-Sozialstiftung mit zehn Euro pro erzieltem Treffer im Pokal-Wettbewerb.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5965.htm