TSV 1860 München

  • Serie bleibt bestehen: Löwen spielen 1:1 beim 1. FC Schweinfurt.


    Die Löwen konterten beim 1. FC Schweinfurt einen Rückstand und sind durch das 1:1 seit vier Spielen in der Liga ungeschlagen. Sebastian Müller hatte die Gastgeber in Führung gebracht (27.), Sigurd Haugen erzielte vier Minuten später mit seinem 16. Saisontreffer den Ausgleich (31.). In der 76. Minute gab ein weiteres 1860-Talent mit Xaver Kiefersauer sein Profidebüt.


    Personal: Im Auswärtsspiel in Schweinfurt musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Max Reinthaler, Kilian Jakob, Philipp Maier, Lasse Faßmann und Tunay Deniz verzichten. Loris Husic fehlte aus schulischen Gründen. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Clemens Lippmann, Noah Klose und Finn Fuchs.

    Spielverlauf: Erstmals kamen die Sechzger in der 7. Minute gefährlich vors Tor der Schweinfurter. Simen Voet hatte auf der linken Seite einen weiten Ball auf Sigurd Haugen gespielt. Der Norweger behauptete sich im Strafraum, passte von der linken Grundlinie am Fünfmeterraum in die Mitte, jedoch konnten die Gastgeber die gefährliche Hereingabe zur Ecke blocken. Zwei Minuten später eroberte Manuel Pfeifer gegen Leonhard Langhans fast an der linken Eckfahne die Kugel, seine flache Hereingabe Richtung Elfmeterpunkt konnte Nick Doktorczyk gerade noch vor Florian Niederlechner klären (9.). Kurz danach kam Niederlechner auf der rechten Strafraumseite zum Abschluss, sein 14-Meter-Schuss parierte Toni Stahl zur Ecke (10.). Pfeifer war es, der in der 21. Minute als letzter Mann Sebastian Müller nach einer Kontersituation per Grätsche an der Strafraumkante stoppte. Bei 24 Grad im Schatten verschaffte Schiedsrichter Timon Schulz den Teams in der Mitte der ersten Hälfte eine Trinkpause. Kurz danach gingen die Unterfranken in Führung. Sean Dulic konnte einen hohen Ball nicht entscheidend klären, Ex-Löwe Kristian Böhnlein kam an der linken Strafraumseite zum Flanken, Müller brachte am ersten Pfosten den Fuß vor Voet an die Hereingabe, Torhüter Thomas Dähne war zwar mit der Hand dran, konnte den Einschlag zur Führung der 05er nicht verhindern (27.). Beinahe hätte Haugen zwei Minuten später die Antwort gegeben. Eine Flanke von Niederlechner aus dem rechten Halbfeld nahm der eingelaufene Norweger mit der Brust mit, schloss mit dem zweiten Kontakt am Elfmeterpunkt ab, traf aber nur den linken Pfosten (29.). In der nächsten Szene machte es Haugen besser. Voet hatte an der linken Außenlinie geflankt, Nikolaos Vakouftsis stand etwas zu weit vor dem Löwen-Torjäger, der den Ball runterpflückte, mit dem Schienbein aus zehn Metern direkt abschloss und zum 1:1 in den Winkel traf (31.). Nach dieser Druckphase der Sechzger verflachte die Partie etwas. Kurz vor der Pause nahm sie nochmals Fahrt auf. In der 44. Minute konterten die Sechzger. Tim Danhof passte von rechts scharf in die Mitte auf Haugen, doch Luca Trslic ging dazwischen, bugsierte den Ball ins Tor-Aus (44.). In der 4. Minute der Nachspielzeit düpierte Nico Grimbs Voet links an der Fünfmeterkante, doch Dähne hatte aufgepasst, warf sich auf den Ball, verhinderte so den Abschluss des Schweinfurters. Kurz danach war Pause.

    Die erste Viertelstunde nach der Pause versuchten die Schnüdel, Druck zu erzeugen, doch die 1860-Defensive stand gut, ließ keine Möglichkeiten zu. In der 59. Minute tauchte Böhnlein rechts im Strafraum auf, kam aus sieben Metern zum Abschluss, Dähne parierte und anschließend bereinigte Danhof die Situation. Kurz nach seiner Einwechslung schloss Marvin Rittmüller aus 22 Meter mit seinem ersten Ballkontakt ab, sein Schuss senkte sich aufs Tor-Dach der Gastgeber (63.). Kurios die nächste Szene: Ein Rückpass rutschte Schweinfurts Stahl durch die Beine, auf der Linie erwischte der Torhüter gerade noch den Ball, verhinderte das 2:1 für die Löwen (71.). Im Anschluss an einen Eckball kam Haugen am Elfmeterpunkt zum Abschluss, sein Drehschuss mit links war aber zu zentral, so dass Stahl damit keine Mühe hatte (73.). Einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte nahm der eingewechselte Patrick Hobsch gekonnt mit, kam im Strafraum zum Abschluss, zielte aber frei vor dem 05-Keeper aus 14 Metern am langen Eck vorbei (75.). Kurz danach feierte Xaver Kiefersauer, der Kapitän der U21, sein Profidebüt (76.). Glück hatten die Löwen in der 82. Minute, als im Anschluss an eine Ecke von rechts, die Johannes Geis an den ersten Pfosten geflankt hatte, Lucas Zeller zum Kopfball hochstieg, aber die Kugel aus sechs Metern knapp neben den rechten Pfosten köpfte. Somit blieb es bei dem „Sommer-Kick“ bei der Punkteteilung, wodurch die Löwen seit vier Spielen ungeschlagen sind.


    TRAINERSTIMMEN


    „Das 1:1 geht in Ordnung. Wir haben nur phasenweise gut nach vorne gespielt“, analysierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Das ist auch ein Spiegelbild der Saison, dass wir manche Sachen gut machen, manche nicht. Am Ende müssen wir mit dem Punkt leben.“ Positiv fand der 56-Jährige die ersten 20 Minuten. „Wir haben gut angefangen, uns drei, vier, fünf gute Möglichkeiten herausgespielt. Danach haben wir ein bisschen den Faden verloren, immer wieder leichte Ballverluste gehabt oder einen zweiten Ball nicht geholt – eigentlich das, was wir die ganze Zeit zeigen.“ Sein Team habe sich in der 2. Halbzeit zu wenig Torchancen erspielt. Dabei klammerte er Sigurd Haugen aus. „Er hat wieder geliefert, ist aber momentan der Einzige. Auch andere hatten Möglichkeiten. Ich hoffe, dass irgendwann mal wieder ein anderer trifft.“ Positiv bewertete der 1860-Cheftrainer das Debüt von Xaver Kiefersauer. „Das hat er gut gemacht. Er ist jetzt schon länger bei uns im Training und wir wollten ihn jetzt einfach mal sehen. Xaver hat gut nach vorne gespielt, war mutig. Das hat mir gefallen!“

    Schweinfurts Coach Jermaine Jones war mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zum vierten Mal in Folge Unentschieden gespielt hat, zufrieden. „Wir waren gut im Spiel und hatten unsere Möglichkeiten. Wenn wir die eine oder andere Sache vielleicht noch ein bisschen besser ausspielen, dann kriegen wir vielleicht noch weitere Chancen. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft seit Wochen. Wir haben uns gut präsentiert, zeigen Woche für Woche, dass wir diese Liga mit erhobenem Haupt verlassen wollen. Die Jungs geben im Training weiter Gas arbeiten weiter und sind hungrig und wollen sich im Endeffekt mit einer guten Leistung in den Spielen belohnen“, streicht er die Mentalität seines Teams heraus.


    STENOGRAMM, 36. Spieltag, 02.05.2026, 14 Uhr


    1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München 1:1 (1:1)


    S05: 1 Stahl (Tor) – 18 Trslic, 31 Vakouftsis, 2 Doktorczyk – 7 Langhans, 3 Angleberger, 24 Latteier, 6 Zeller, 5 Grimbs, 13 Böhnlein – 37 Müller.

    Ersatz: 36 Zorn (Tor) – 10 Dellinger, 15 Fery, 17 Forkel, 20 Özden, 23 Krätschmer, 25 Wintzheimer, 30 Geis, 33 Endres.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 23 Dordan, 27 Pfeifer –31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 35 Kiefersauer.

    Wechsel: Endres für Böhnlein (62.), Geis für Grimbs (62.), Dellinger für Langhans (80.) – Rittmüller für Dulic (62.), Hobsch für Niederlechner (62.), Kiefersauer für Dordan (76.), Philipp für Volland (76.), Steinkötter für Haugen (90.).

    Tore: 1:0 Müller (27.), 1:1 Haugen (31.),

    Gelbe Karten: Vakouftsis, Grimbs, Trslic – Niederlechner, Jacobsen.

    Zuschauer: 9.036 im Sachs-Stadion.

    Schiedsrichter: Timon Schulz (Arpke); Assistenten: Hannes Ventzke (Kritzmow), Luca Sambill (Lübeck); Vierter Offizieller: Maximilian Lotz (Bauerbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/s05m60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/schweinf…liga-5057689/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VISclGJ


    https://www.tz.de/sport/1860-m…schweinfurt-94288664.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…hste-saison-94288551.html


    https://www.abendzeitung-muenc…n-unentschieden-live-652/


    https://www.abendzeitung-muenc…-16-tore-mann-art-1128961


    https://sechzger.de/1860-kommt…rt-nicht-ueber-11-hinaus/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen Schweinfurt 05:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Ingolstadt 05:


    https://www.fupa.net/match/tsv…c-ingolstadt-04-m1-260509


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_fc-ingolstadt-04/bilanz/

  • Löwen empfangen Schanzer: Trainer wünscht sich mehr Mut & Entertaining.


    Die Löwen empfangen im letzten Saisonheimspiel in der 3. Liga den FC Ingolstadt 04. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Samstag, 9. Mai 2026 um 14 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen. Zudem wird das Spiel im Löwen-Radio übertragen.


    Zum Ende der Saison wird die Personaldecke bei den Löwen immer dünner. Bei der Aufzählung fing 1860-Chefcoach mit den langzeitverletzten Tunay Deniz, Max Reinthaler, Philipp Maier und Jesper Verlaat an. „Sie stehen definitiv nicht zur Verfügung!“ Doch damit nicht genug. Thore Jacobsen hat einen Schlag im Training abbekommen, wird ebenfalls ausfallen. Genauso Kevin Volland. „Er hat schon länger muskuläre Probleme“, erklärt Kauczinski. „Wir haben Angst, dass mehr passieren kann. Wir hoffen, dass er in zwei Wochen wieder fit ist, uns im Endspiel des Landespokals zur Verfügung steht.“ Ebenfalls nicht spielen kann Damjan Dordan, der Mittelfeldspieler ist umgeknickt.

    Es gibt aber auch gute Nachrichten. Torhüter Thomas Dähne, der zwei Tage mit dem Training pausierte, steht zur Verfügung. „Es war nur eine leichte Erkältung“, klärt Kauczinski auf. „Wir wollen Thomas für das Pokalspiel im Rhythmus halten, deshalb haben wir davon abgesehen, Paul Bachmann Spielzeit zu geben.“ Zurückkehren werden zudem Max Christiansen, Kilian Jakob und Lasse Faßmann nach Verletzung. „Sie werden Teil des Kaders sein“, kündigt der 56-Jährige an.

    Gerade im defensiven Mittelfeld ist die Personalnot nach den Ausfällen von Jacobsen, Maier und Dordan am größten. „Es wird sich einiges verschieben, vom Personal und der Herangehensweise“, kündigt Kauczinski an. „Im Mittelfeld sind wir etwas dünn besetzt. Xaver Kiefersauer hat gute Chancen, von Anfang an zu spielen, ebenso Samu Althaus.“ Dazu kommt Loris Husic, „auch wenn er wegen seines Abiturs nicht immer im Training ist“, und eben Christiansen als weitere Alternativen.

    Kauczinski kann die Unzufriedenheit der Fans über die zuletzt gezeigten Leistungen verstehen. „Ich bin ja selbst unzufrieden“, lautet seine Antwort. „In Schweinfurt haben wir, bis auf die ersten 20 Minuten, schlecht Fußball gespielt, uns nicht mehr gut bewegt. Wir haben immer in Phasen unsere Probleme.“ Trotzdem sei er nicht komplett enttäuscht. „Ich will aber mehr!“

    Die Unzufriedenheit hätte mit der Englischen Woche und den Niederlagen in Duisburg und Cottbus angefangen. „Da ist der Faden gerissen, ergebnistechnisch haben wir es einigermaßen hingekriegt.“ Überraschenderweise gab es in der Rückrunde lediglich drei Niederlagen bei sechs Siegen und acht Unentschieden. „Ich wünsche mir aber auch mehr Mut und Entertaining. Alle Verantwortlichen sind sich einig, dass wir besser Fußball spielen müssen“, blickt er auf die kommende Saison voraus. „Wir wollen eine Mannschaft auf die Beine stellen, mit der sich die Fans identifizieren können.“

    Zuletzt riss dem Trainer auch im Training der Geduldsfaden. Er ist keiner, der es einfach austrudeln lassen möchte. „Es ist in der momentanen Gemengelage sicher nicht einfach“, spricht er den Umstand an, dass einige Spieler den Klub verlassen müssen. „Trotzdem muss man das Beste für den Verein geben. Das ist das, was ich erwarte und selbst vorlebe!“

    Der Trainer wurde gefragt, ob eine Chance besteht, dass der nach vier Jahren bei den Löwen scheidende Kapitän Jesper Verlaat nochmals in dieser Saison aufläuft. „Ich gehe nicht davon aus. Jesper reagiert auf jede Belastungssteigerung, deshalb wird er nicht mehr auf dem Platz stehen können.“

    Übrigens: Die Verabschiedung der Spieler erfolgt gegen 13.40 Uhr, bereits 20 Minuten vor dem Anpfiff. Das sei eine Auflage des DFB, wie 1860-Pressesprecher Rainer Kmeth erklärt. Einer wird bei der Verabschiedung nicht dabei sein, obwohl er noch keinen neuen Vertag hat: Tim Danhof. „Wir sind in Gesprächen“, sagt dazu Kauczinski, „wir können uns vorstellen, mit ihm weiterzumachen. Aber über den genauen Stand kann ich nichts sagen.“ Der Verhandlungsstand sei derzeit „ergebnisoffen“, so der Löwen-Coach.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 2 Danhof, 35 Kiefersauer, 20 Althaus, 27 Pfeifer – 8 Philipp – 22 Haugen, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 31 Volland, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.


    FCI: 25 Eisele (Tor) – 2 Hoppe, 6 Antzoulas, 32 Lorenz, 15 Scholz, 19 Rosenlöcher – 17 Besuschkow, 8 Carlsen – 44 Kehrer, 7 Sturm – 22 Costly.

    Ersatz: 47 Klein (Tor) – 5 Gül, 10 Kaygin, 11 F. Christensen, 14 Plath, 23 Maljojoki, 29 Kügel, 30 Drakulic, 34 Fröde, 39 Öztürk.

    Es fehlen: 1 Ponath, 13 Toye, 20 Deichmann, 24 G. Christensen.

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ich-mehr-mut-entertaining


    PK vor dem Spiel gegen FC Ingolstadt 05:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Ingolstadt 05:


    https://www.fupa.net/match/tsv…c-ingolstadt-04-m1-260509


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_fc-ingolstadt-04/bilanz/

  • Saison-Abschied zu Hause mit Niederlage: Löwen verlieren 1:2 gegen Schanzer.


    Die Löwen haben ihr letztes Saison-Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 mit 1:2 verloren. Vor der Pause hatte Samuel Althaus die Sechzger in Führung gebracht (42.). Nach Wiederanpfiff drehten Marcel Costly (57.) und Max Besuschkow die Partie (64.). Im Vorlauf der Partie waren acht Spieler beim TSV 1860 München verabschiedet worden.


    Personal: Im letzten Saisonheimspiel gegen Ulm musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Kevin Volland, Noah Klose und Tunay Denizverzichten. Nach dem Abschlusstraining fiel auch noch David Philipp aus. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Clemens Lippmann sowie Finn Fuchs, der mit der U21 in Nördlingen spielte. Eigengewächs Xaver Kiefersauer gab sein Startelf-Debüt.

    Spielverlauf: Die Gäste hatten in der 6. Minute die Riesenchance zur Führung. Aus der eigenen Hälfte hatte Max Besuschkow den Ball in die Schnittstelle der Innenverteidigung gespielt, Marcel Costly lief allein Richtung Löwen-Tor, wollte dann halbrechts an der Strafraumkante Thomas Dähne überlupfen, was aber vollkommen misslang, so dass der 1860-Keeper zupacken konnte. Auf der anderen Seite konterten die Sechzger. Im Strafraum wollte Sigurd Haugen quer auf Justin Steinkötter legen, doch ein Ingolstädter brachte den Fuß dazwischen, konnte in höchster Not klären (12.). Fünf Minuten später die nächste gute Möglichkeit. Florian Niederlechner wollte für Haugen im Strafraum auflegen, ihm sprang jedoch der Ball etwas zu weit vom Fuß, so passte er auf Steinkötter, der von hinten angerauscht kam, halblinks an der Strafraumkante direkt abschloss, aber genau aufs kurze Eck zielte, das David Klein im Tor der Schanzer zugemacht hatte (17.). Nach einer Linksflanke von Costly kam Besuschkow am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte aber aus acht Metern die Kugel links am Tor vorbei. Der Ingolstädter monierte, dass er von hinten gestoßen worden war, doch Schiedsrichter Yannick Sager winkte ab (28.). Im direkten Gegenzug kam Niederlechner im FCI-Strafraum zum Abschluss, sein Schuss war aber zu zentral, um Klein vor Probleme zu stellen (28.). Kurz danach ein Angriff über die rechte Flanke. Nach Haugens Hereingabe wurde es unübersichtlich, Samuel Althaus kam bei seinem Abschlussversuch gegen Simon Lorenz am Fünfmeterraum zu Fall, die Sechzger forderten ebenfalls Elfmeter, aber auch hier blieb der Pfiff aus (29.). Ein Schrägschuss von Manuel Pfeifer aus halblinker Position im Strafraum konnte Klein gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (38.). In der 42. Minute spielte Xaver Kiefersauer von der Mittellinie einen öffnenden Pass auf Haugen im Zentrum, der steckte halbrechts auf Samuel Althaus durch, Torhüter Klein zögerte einen Moment mit dem Herauslaufen, so dass Althaus vor dem Schanzer an der Kugel kam, sie rechts an ihm aus zehn Metern vorbei zum 1:0 ins kurze Eck lupfte. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

    Kurz nach Wiederbeginn setzte sich Danhof auf der rechten Seite durch, seine Flanke landete beim eingelaufenen Steinkötter, der aber knapp links am Tor vorbeiköpfte (46.). Nachdem die Schanzer danach mehr Druck aufs Sechzger-Tor ausübten, gelang ihnen in der 57. Minute der nicht unverdiente Ausgleich. Yann Sturm hatte aus dem Zentrum nach rechts auf Mattis Hoppe gepasste, dessen scharfe Hereingabe fast von der Grundlinie nahm der eingelaufene Costly aus sechs Metern direkt, traf zum 1:1 ins rechte untere Eck. Sieben Minuten später sogar die Führung für die Gäste. Costly hatte fast von der rechten Eckfahne geflankt, Besuschkow kam per Seitfallzieher aus zehn Metern zum Abschluss, setzte die Kugel unhaltbar für Dähne in die Maschen (64.). Ein Kopfball von Steinkötter am ersten Pfosten nach Eckball von links durch Danhof ging nur knapp am langen Eck vorbei (69.). Die Sechzger wurden danach wieder aktiver. Der Unparteiische pfiff nach einer gefährlichen Rechtsflanke von Danhof Foul. Angeblich hatten sich der eingewechselte Hobsch und Haugen an der Fünfmeterkante mit unfairen Mitteln eingesetzt (76.). Nach einer Hereingabe von links verschätzte sich Kiefersauer, wodurch der hinter ihm lauernde Frederik Carlsen an die Kugel kam, sie aber aus sechs Metern nicht aufs Tor brachte (80.). Ein 20-Meter-Freistoß von Sturm ging knapp über den Querbalken (83.). In der 90. Minute bediente Danhof den eingewechselten Morris Schröter im Rückraum, der halbrechts aus 15 Meter abzog, aber die Kugel übers lange Eck setzte. In der 3. Minute der Nachspielzeit köpfte Haugen die Hereingabe von rechts durch Danhof aus sechs Metern an die Latte. Wenig später schoss Raphael Schifferl halbrechts aus 15 Metern übers Tor (90.+4). Es blieb bei der 1:2-Niederlage, die aber tabellarisch für die Löwen keine Folgen hat.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir haben zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Danach waren wir sehr dominant“, analysierte Löwen-Coach Markus Kauczinski die 1. Halbzeit. „Auch wenn wir verloren haben, bin ich zufrieden mit dem Spiel. Leider ist es so, dass wir erneut zu wenig Tore aus unseren Chancen gemacht haben. Nach der Pause haben wir dann das Spiel aus der Hand gegeben“, kritisierte der 56-Jährige. „Es war e*in Spiel, das wir nie verlieren dürfen.“ Er attestierte seinem Team Moral. „Bis zum Schluss sind wir angelaufen, hatten noch durch Sigurd Haugen einen Lattentreffer und ein paar Halbchancen. Mich stimmen trotzdem viele Dinge heute positiv. Xaver Kiefersauer hat es bei seinem Startelf-Debüt toll gemacht, hat Regie geführt, Samuel Althaus das Tor erzielt.“ Dazu kam noch die Qualifikation für den DFB-Pokal, weil Endspiel-Gegner Würzburger Kickers sich durch einen 4:0-Sieg über Unterhaching bereits über die Liga für den Wettbewerb qualifiziert hat. Die Freude darüber hielt sich bei Kauczinski in Grenzen. „Wir haben ein Endspiel, das wir gewinnen wollen, auch wenn wir schon für den DFB-Pokal qualifiziert sind“, machte er unmissverständlich klar.

    Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann war mit dem Auftakt zufrieden. „Wir sind gut in die Partie gekommen, hatten die erste Großchance.“ Nach 20 Minuten hätte ihr Team etwas den Faden verloren. „In dieser Phase mussten wir viel aushalten. In der 2. Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch. Ich denke, dass wir am Ende verdient gewonnen haben.“


    STENOGRAMM, 37. Spieltag, 09.05.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 1:2 (1:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) –25 Dulic, 35 Kiefersauer, 3 Voet – 2 Danhof, 20 Althaus, 30 Wolfram, 27 Pfeifer – 7 Niederlechner, 9 Steinkötter – 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 44 Husic.


    FCI: 47 Klein (Tor) – 2 Hoppe, 6 Antzoulas, 32 Lorenz, 15 Scholz, 14 Plath – 17 Besuschkow, 8 Carlsen – 5 Gül, 7 Sturm – 22 Costly.

    Ersatz: 25 Eisele (Tor) – 23 Maljojoki, 29 Kügel, 30 Drakulic, 34 Fröde, 39 Öztürk, 44 Kehrer, 48 Lakatos, 49 Bagaric.

    Wechsel: Schröter für Niederlechner (63.), Husic für Althaus (63.), Rittmüller für Wolfram (71.), Hobsch für Steinkötter (71.), Schifferl für Dulic (82.) – Kügel für Costly (90.+2).

    Tore: 1:0 Althaus (42.), 1:1 Costly (57.), 1:2 Besuschkow (64.).

    Gelbe Karten: Dulic, Voet –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60fci


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057698/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-fc-ingolstadt,VJ7MNx5


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ayern-derby-94299510.html


    https://www.abendzeitung-muenc…stag-niederlage-live-653/


    https://www.abendzeitung-muenc…-tor-premiere-art-1130498


    https://sechzger.de/1860-unterliegt-zu-hause-ingolstadt/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen TC Ingolstadt 05:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/sc-…v-1860-muenchen-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Kurz vor dem Anpfiff wurde es emotional! Die Löwen verabschiedeten vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt acht Spieler. Neben Jesper Verlaat, Clemens Lippmann, Thore Jacobsen, Maximilian Wolfram, David Philipp, Raphael Schifferl und Morris Schröter auch Ersatztorhüter Miran Qela, dessen Abschied bisher noch nicht offiziell war.


    TSV 1860 München

  • Löwen gehen auf dem Zahnfleisch: Saisonabschluss mit 17 Feldspielern in Verl.


    Die Löwen reisen zum letzten Saisonspiel nach Ostwestfalen zum SC Verl. Anpfiff in der Sportclub-Arena ist am Samstag, 16. Mai 2026 um 13.30 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen.


    Die Löwen gehen stark geschwächt ins Spiel beim SC Verl. Gerade mal 17 Feldspieler brachte Trainer Markus Kauczinski für das letzte Punktspiel der Saison zusammen. Neben den Langzeitverletzten fällt weiterhin Thore Jacobsen aus, Florian Niederlechner klagt seit dem Ingolstadt-Spiel über Probleme mit dem Knie und Manuel Pfeifer hat in der letzten Partie einen Schlag abbekommen. „Wir können nicht abschätzen, wie lange das dauert“, so Kauczinski. Alle drei stehen jedenfalls in Verl nicht zur Verfügung. Wenigstens kann Loris Husic mitwirken. Der 18-Jährige hatte am Freitagmorgen seine letzte Abiturprüfung, die Mannschaft wartete mit der Abfahrt ins 600 Kilometer entfernte Verl, bis der Mittelfeldspieler aus der Schule am Trainingsgelände angekommen war.

    Die aktuelle Personalsituation führt höchstwahrscheinlich dazu, dass Kilian Jakob gleich sein Comeback in der Startelf geben wird. „Muss er ja“, kommentierte der Trainer mit Blick auf seine Möglichkeiten, gerade auf der defensiven Außenbahn. Gleiches gilt für Max Christiansen. „Er ist aber kein unmittelbarer Kandidat für die Startelf, ist aber sicher eine Option fürs Reinkommen.“

    Die U21 wollte Kauczinski nicht weiter schwächen, schließlich spielt sie fast zeitgleich an der Grünwalder Straße 114 gegen den FC Ismaning um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd. Sonst hätte er wahrscheinlich Cristian Leone, der die Woche über bei den Profis mittrainierte, und Finn Fuchs in den Kader für Verl genommen. Klar war schon zuvor, dass Samuel Althaus und Xaver Kiefersauer das Auswärtsspiel mit den Profis bestreiten werden. „Wir fiebern alle mit der U21“, sagt der 56-jährige Löwen-Coach, „schließlich sind sechs oder sieben Spieler bei uns, die in dieser Saison vorwiegend dort gespielt haben. Die Meisterschaft wäre für den ganzen Verein wichtig, wir sind geistig bei den Amateuren dabei.“

    Kauczinski möchte sich bei allen Personalproblemen ordentlich aus der Saison verabschieden. „Man merkt, dass wir auf dem Zahnfleisch gehen. Wir haben schon gegen Ingolstadt einiges ausprobiert. Ich habe viele gute Ansätze gesehen, auch wenn es nicht zum Sieg gereicht hat.“ Darauf gelte es aufzubauen, auch im Hinblick auf die kommende Spielzeit. „Wir wollen uns in Verl gut verkaufen. Sicher werden wir den Gegner nicht dominieren, aber ich erwarte, dass die Mannschaft Emotionen und Leidenschaft zeigt.“

    Jeder, so seine Forderung, müsse auf dem Platz sein Bestes geben, für sich selbst und den Verein. „Klar ist es am Ende der Saison schwer, auch weil viele Spieler den Verein verlassen, nochmals Luft reinzupumpen.“ Doch schließlich stehe eine Woche später noch das Toto-Pokal-Endspiel bei den Würzburger Kickers auf dem Programm. „Ich bastle daran, gegen Würzburg eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen und hoffe, dass wir dann wieder einen Schritt weiter sind, uns entsprechend in Verl weiter einspielen.“

    Er selbst, so betont Kauczinski, habe Bock auf das Spiel in Verl und in Würzburg. „Ich bin voller Tatendrang, auch im Hinblick auf die neue Saison.“ Er selbst habe keinen Durchhänger, „aber bei den Spielern habe ich schon den Eindruck, dass der eine oder andere die Pause braucht.“

    Mit Verl werden die Löwen von einem Gegner erwartet, der ihnen in der Vergangenheit schon öfters das Leben schwer gemacht hat, auch im Hinspiel in München gewinnen konnte. „Sie sind sehr spielstark, eine Mannschaft, die zockt, die gute Fußballer hat und die bis kurz vor Saisonende sehr erfolgreich war“, sagt der Löwen-Trainer über die Ostwestfalen. „Wir müssen die Intensität mit Verl mitgehen. Sicher werde ich unser Wechselkontingent ausschöpfen müssen“, erwartet er eine sehr laufintensive Partie. „Für uns gilt es deshalb, dagegenzuhalten und Herz zu zeigen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 6 Eze, 8 Waidner – 17 Mesanovic, 10 Taz – 28 Y. Otto, 11 Wörner.

    Ersatz: 32 Pekruhl (Tor) – 7 Stark, 13 Japaur, 18 Wessig, 21 Knost, 22 Mannhardt, 24 Stöcker, 26 Foti, 29 Bamba.

    Es fehlen: 9 Arweiler, 14 Lehmann, 23 Besio, 30 Gayret.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 35 Kiefersauer, 3 Voet – 2 Danhof, 20 Althaus, 30 Wolfram, 18 Jakob – 9 Steinkötter, 30 Wolfram – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 27 Pfeifer, 31 Volland, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Klettgau-Erzingen), Mika Forster (Oberderdingen); Vierter Offizieller: Christoph Kluge (Bremen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-verl-mit-17-feldspielern


    Spielvorschau bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/loewenrund…umpftruppe-gut-verkaufen/


    PK vor dem Spiel gegen SC Verl:



    Liveticker für das Spiel gegen SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/sc-…v-1860-muenchen-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Löwen unterliegen 0:3 beim SC Verl & beenden die Saison auf dem 8. Platz.


    Die Löwen beenden nach der 0:3-Niederlage beim SC Verl die Saison 2025/26 auf Platz acht. Nur in der 1. Halbzeit konnten sie den Ostwestfalen Paroli bieten, gerieten durch einen von Berkan Taz verwandelten Handelfmeter in Rückstand (36.). Im zweiten Durchgang erhöhten Oualid Mhamdi (60.) und Julian Stark zum Endstand (78.).


    Personal: Im letzten Spiel der Saison beim SC Verl musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, David Philipp, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Manuel Pfeifer, Kevin Volland, Tunay Deniz und Noah Klose verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela und Finn Fuchs, der in der U21 gegen Ismaning spielte.


    Spielverlauf: Die Partie nahm nur langsam Fahrt auf, für beide Mannschaften ging es um nichts mehr. Es dauerte fast eine halbe Stunde, dann kam sigurd Haugen für die Löwen zu einer Doppelchance. Erst scheiterte er mit dem Fuß an Verls Keeper Fabian Pekruhl, dann mit dem Kopf (31.). Auf der anderen Seite sprang Lasse Faßmann bei einem Schuss von Berkan Taz der Ball unglücklich an die Hand, Schiedsrichter Martin Wilke pfiff Elfmeter. Taz lief an, Thomas Dähne im 1860-Tor ahnte die Ecke, kam aber nicht an den Schuss heran (36.). Kurz vor der Pause hatte Justin Steinkötter die Chance zum Ausgleich, nahm aus elf Metern ein Zuspiel in den Rückraum direkt, schoss aber weit übers SCV-Tor. So blieb es beim 0:1 zur Pause in einer wenig aufregenden Partie.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit waren die Löwen aktiver, drängten auf den Ausgleich. Die Chance hatte erneut Steinkötter. In der 51. Minute verfehlte er das Ziel per Seitfallzieher (51.). Nach dieser starken Phase der Sechzger übernahmen wieder die Ostwestfalen die Kontrolle. In der 60. Minute spielte Joshua Eze einen Steilpass in den Lauf von Oualid Mhamdi, der frei vor Dähne cool blieb und ins lange Eck zum 2:0 für die Gastgeber abschloss. 1860-Trainer Markus Kauczinski brachte nochmals frisches Personal, doch ein Treffer wollte den Löwen nicht gelingen. Den erzielte auf der anderen Seite der eingewechselte Julian Stark. Einen Pass von Taz nahm er rechts im Strafraum mit und schob souverän vor Dähne ins lange Eck zum 3:0-Endstand (78.). Das war die Vorentscheidung, doch die Löwen wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen. In der 83. und 85. scheiterte Haugen jeweils an Pekruhl. In der Nachspielzeit lenkte Dähne mit den Fingerspitzen einen Schuss von Tobias Knost über die Latte (90.+2). Kurz danach war Schluss.


    TRAINERSTIMMEN


    „Die 1. Halbzeit war in Ordnung. Wir haben gut angefangen unsere Möglichkeiten gehabt, die aber wieder mal nicht genutzt“, analysierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Unterm Strich haben wir nicht viel zugelassen, geraten dann durch den Elfmeter in Rückstand.“ Gar nicht zufrieden war der 56-Jährige mit dem zweiten Durchgang. „Da hatten wir keine Chance, konnten der Spielfreude von Verl nichts entgegensetzen, die Energie hat nachgelassen und am Ende war die Höhe der Niederlage in Ordnung.“

    Verls Coach Tobias Strobl feierte die beste Platzierung mit Rang sechs in der Vereinsgeschichte des SC Verl in der 3. Liga. „Das ist die Arbeit der letzten sechs Jahre. Da gehört Mitch Kniat ebenso dazu wie Alex Ende. Und ich konnte ebenfalls meinen Teil beitragen, dass sowas Großartiges hier zustande gekommen ist. Vor allem auch fußballerisch war es heute in der 2. Halbzeit noch einmal ein Leckerbissen. Deswegen bin ich rundum zufrieden.“


    STENOGRAMM, 38. Spieltag, 16.05.2026, 13.30 Uhr


    SC Verl – TSV 1860 München 3:0 (1:0)


    SCV: 32 Pekruhl (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 24 Stöcker, 19 Kijewski – 6 Eze, 18 Wessig– 17 Mesanovic, 10 Taz – 28 Y. Otto, 11 Wörner.

    Ersatz: 1 Schulze (Tor) – 2 Araoye, 7 Stark, 8 Waidner, 13 Japaur, 21 Knost, 29 Bamba, 36 Olschewski.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 25 Dulic, 18 Jakob – 35 Kiefersauer, 20 Althaus – 2 Danhof, 9 Steinkötter – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (beide Tor) – 3 Voet, 13 Christiansen, 17 Schröter, 30 Wolfram, 37 Schifferl, 41 Lippmann, 44 Husic.

    Wechsel: Stark für Y. Otto (59.), Knost für Wörner (59.), Waidner für Eze (75.), Japaur für Wessig (75.), Bamba für Mhamdi (81.) – Wolfram für Hobsch (70.), Lippmann für Jakob (70.), Voet für Faßmann (70.), Schröter für Danhof (79.), Christiansen für Althaus (85.).

    Tore: 1:0 Taz (36.), 2:0 Mhamdi (60.), 3:0 Stark (78.).

    Gelbe Karten: Taz – Jakob, Dulic.

    Zuschauer: 3.764 in der Sportclub-Arena.

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Klettgau-Erzingen), Mika Forster (Oberderdingen); Vierter Offizieller: Christoph Kluge (Bremen).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/scvm60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/verl-geg…liga-5057708/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VJlqyCQ


    https://www.tz.de/sport/1860-m…che-in-verl-94310148.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-die-loewen-94309189.html


    https://www.abendzeitung-muenc…chen-niederlage-live-654/


    https://www.abendzeitung-muenc…wen-saison-ab-art-1132024


    https://www.abendzeitung-muenc…-als-der-rest-art-1131833


    https://sechzger.de/ordentlich…-unterliegen-verl-mit-01/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Pokalfinale:



    Liveticker für das Pokalfinale:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260523


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVJ7KPKB/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Toto-Pokal-Finale: Für Kauczinski stehen die Chancen in Würzburg 50:50.


    Die Löwen bestreiten am Samstag, 23. Mai 2026 das Toto-Pokal-Finale beim FC Würzburger Kickers. Anpfiff in der Akon Arena ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist in Ausschnitten im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ im Analog-TV in der ARD Sportschau zu sehen. In voller Länge kann das Spiel im Internet live gestreamt werden – auf BR24Sport, in der Sportschau App sowie in der ARD Mediathek.


    Wie immer war die Personal-Situation zu Beginn der Löwenrunde ein brennendes Thema. Trainer Markus Kauczinski wollte positiv beginnen. „Thore Jakobsen ist zurück und einsatzfähig.“ Samuel Althaus und Sean Dulic seien zwischendurch einen Tag aus dem Training rausgewesen, stünden aber beide zur Verfügung. Neben Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, David Philipp, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Kevin Volland und Tunay Deniz fallen auch Raphael Schifferl und Simen Voet fürs Pokalfinale aus. „Raphael hat Probleme mit dem Knie, fühlt sich nicht einsatzfähig, bei Simen ist es ähnlich.“ Damit hat der Trainer vor allem Schwierigkeiten in der Besetzung der Innenverteidigung. „Wir werden zusätzlich Ludwig Estermann aus der U19 mit in den Kader nehmen“, kündigt Kauczinski an.

    Für den Löwen-Coach ist das Landespokal-Endspiel alles andere als eine Partie um die Goldene Ananas. Denn beide Teams sind bereits für die DFB-Pokal-Hauptrunde in der kommenden Saison qualifiziert. „Ich möchte das Gewinnen“, macht der 56-Jährige unmissverständlich klar. „Es ist ein Prestige, diesen Titel zu holen, auch für unseren Anhang. Wir kommen aus einer schwierigen Phase, haben die letzten Spiele verloren. Für uns geht es einfach darum, die Saison vernünftig abzuschließen. Und es ist ein Endspiel. Es gibt einen Titel. Da will ich natürlich, dass wir ein gutes Spiel machen.“ Die Aufgabe sei aber keineswegs leicht. „Würzburg kommt aus einem Lauf, hat die letzten Spiele alle gewonnen“, warnt er vor dem Regionalligisten und beziffert die Chancen auf den Pokalgewinn lediglich mit 50:50.

    „Für uns wird es wichtig sein, dass wir als Mannschaft uns gegenseitig unterstützen, dass wir die Aufgabe konzentriert und fokussiert angehen, dass die Älteren den Jüngeren, die im Zentrum viel Verantwortung übernehmen müssen, helfen.“ Genau das sei zuletzt in Verl nicht der Fall gewesen. Da seien Spieler wie Sean Dulic, Lasse Faßmann, Xaver Kiefersauer oder Samuel Althaus, die zudem aufgrund von Verletzungen nicht in ihrem Rhythmus waren, alleingelassen worden. „Deswegen muss ich die Jungen in Schutz nehmen“, so Kauczinski, „das gilt auch für Kilian Jakob, der lange raus war.“

    Kauczinski erwartet, dass Würzburg in Bestbesetzung antreten wird. „Bis zum ersten Relegationsspiel sind fünf Tage dazwischen. Sie werden im Rhythmus bleiben und sich für die Relegation einspielen wollen“, so seine Begründung. „Von daher rechne ich mit der stärksten Mannschaft.“ Besonders die Offensive der Unterfranken sei gefährlich. „Sie haben individuell gute Jungs, wie Tarsis Bonga, der hier bekannt ist und gerade einen Lauf hat, oder Jermain Nischalke. Das sind Leute, die mit ihrer Klasse ein Spiel entscheiden können.“ Zudem sei Würzburg eingespielt, „einfach ein gutes Team, das über die Saison zusammengewachsen ist – gerade mit den Erfolgen in der letzten Zeit und mit vielen verschiedenen Torschützen.“ Eben ein funktionierendes Kollektiv mit einer guten Qualität.

    Mindestens 4.000 Löwen-Fans werden die Mannschaft nach Würzburg begleiten. Allein das sei schon Verpflichtung, um ein gutes Spiel abzuliefern. „Ich habe das den Jungs schon nach dem Spiel in Verl im Kreis gesagt, dass wir gegenüber unserem Anhang eine Verantwortung haben.“ Wie ernst Kauczinski das nimmt, zeigt die Tatsache, dass alle Kaderspieler die Reise nach Unterfranken antreten werden. Dafür wurde auf eine offizielle Saisonabschlussfeier verzichtet. „Aus meiner Erfahrung wollen alle nach dem letzten Spiel ohnehin weg, sitzen auf gepackten Koffern. Deswegen werden wir uns im Kreis nach dem Spiel verabschieden.“ Optimalerweise als Toto-Pokal-Sieger 2026!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FWK: 1 Hipper (Tor) – 21 Hemmerich, 28 Farahnak, 17 Omore, 16 Kurzweg, - 31 Kraus, 8 Schmidt, - 30 Bonga, 13 Ochs, 29 Berisha – 9 Nischalke.

    Ersatz: 12 Guttenberger (Tor) – 10 Zejnullahu, 11 Cisse, 14 Thomann, 19 Uhl, 20 Deppner, 22 Hägele, 23 Knaus, 25 Meisel, 36 Gögce, 37 Muteba.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 33 Faßmann, 35 Kiefersauer, 25 Dulic,– 2 Danhof, 20 Althaus, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 9 Steinkötter, 34 Hobsch – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 27 Pfeifer, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 41 Lippmann, 43 Fuchs, 44 Husic, 46 Estermann.

    Es fehlen: 3 Voet, 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 31 Volland, 36 Deniz, 37 Schifferl, 42 Klose.


    Schiedsrichter: Christopher Knauer (Isling); Assistenten: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen), Elias Küffner (Pegnitz); Vierter Offizieller: Marco Göbet (Rimpar).


    https://www.tsv1860.de/de/news…chancen-in-wuerzburg-5050


    Spielvorschau bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/loewenrund…urg-dezimiert-ins-finale/


    PK vor dem Spiel gegen FWK:



    Pokalfight in Bayern im Livestream: Die Würzburger Kickers gegen den TSV 1860 München im BFV-Pokalfinale. Kommentator: Daniel Gahn.


    https://www.ardmediathek.de/vi…hLTkyYTgtNWZkYmU4OTQ4M2Nh


    Liveticker für das Pokalfinale:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260523


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVJ7KPKB/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Toto-Pokal-Finale: Löwen geben sicher geglaubten Sieg aus der Hand.


    Die Löwen mussten sich im Elfmeterschießen mit 2:4 den Würzburger Kickers geschlagen geben. Bis in die Nachspielzeit führten die Sechzger durch einen Treffer von Sigurd Haugen mit 1:0 (38.). In der 1. Minute der Nachspielzeit gelang Tarsis Bonga der späte Ausgleich. Im Elfmeterschießen hatten dann die Sechzger das Nachsehen.


    Personal: Trainer Markus Kauczinski musste im Toto-Pokal-Finale verletzungsbedingt auf elf Spieler verzichten: Simen Voet, Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, David Philipp, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Kevin Volland, Tunay Deniz, Raphael Schifferl und Noah Klose. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela und Finn Fuchs. Erstmals in einem Pflichtspiel nahm U19-Spieler Ludwig Estermann auf der Bank Platz.

    Spielbericht: Erstmals gefährlich wurden die Löwen in der 8. Minute, doch Justin Steinkötter rutschte nach Zuspiel von Samuel Althaus links im Strafraum bei der Hereingabe der Ball über den Spann. Drei Minuten später der erste Schuss der Unterfranken. Philipp Ochs hatte fast von der rechten Grundlinie abgeschlossen, Thomas Dähne hatte mit dem Abschluss aufs kurze Eck keine Probleme (11.). Nach einer Freistoßflanke von Thore Jacobsen kam Sean Dulic beim Kopfballversuch am zweiten Pfosten an der Fünfmeterkante zu Fall, forderte vehement Strafstoß, weil er umgestoßen worden war, doch Schiedsrichter Christopher Knauer ließ weiterspielen (16.). Jacobsen spielte in der 18. Minute von der Mittellinie einen Steckpass auf Sigurd Haugen, der kam halblinks im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz. Ein 17-Meter-Schuss von Dion Berisha aus dem Zentrum wurde sichere Beute von Dähne, der aber Glück hatte, dass der FWK-Stürmer genau auf seinen Körper zielte (25.). Ein Freistoß halbrechts fast von der Strafraumkante schoss Ebrahim Farahnak genau in die Mitte in die Arme des Löwen-Keepers ab (27.). Nach einer direkten Weiterleitung von Jacobsen lief Haugen alleine auf Johann Hipper im Würzburger Tor zu. Der ehemalige 1860-Keeper kam ihm entgegen, konnte den Abschluss zur Ecke abwehren (31.). Das war bis dahin die beste Löwen-Chance! Drei Minuten später verpassten Jermain Nischalke und Tarsis Boga in aussichtsreicher Position den Abschluss (34.). Dann faustete Dähne eine Hereingabe genau vor die Füße von Tim Kraus, der mit seinem Abschluss aus 14 Metern aber am 1860-Keeper scheiterte (35.). In der 38. Minute die Löwen-Führung. Marvin Rittmüller hatte den Ball an den zweiten Pfosten gechipt, Steinkötter köpfte die Kugel in die Mitte auf Haugen, der per Flugkopfball aus sechs Metern das Spielgerät zum 1:0 im Kickers-Tor versenkte. Auf der anderen Seite setzte drei Minuten später Berisha einen Kopfball neben das 1860-Tor (41.). Somit blieb es beim knappen 1:0-Vorsprung für die Sechzger zur Pause.

    Beinahe hätte Steinkötter kurz nach der Pause nachgelegt. Manuel Pfeifer steckte für Althaus durch, der legte im Strafraum quer auf Steinkötter, der aus acht Metern direkt abschloss, doch Peter Kurzweg konnte auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klären (49.). Glück hatten die Löwen, als Nischalke in der 58. Minute aus 18 Metern nur den rechten Pfosten traf. Der eingewechselte Liam Omore zielte wenig später aus 17 Metern knapp am 1860-Tor vorbei (60.). In dieser Phase ließen die Löwen den Würzburgern viel zu viel Raum, störten nicht konsequent. Wiederum zwei Minuten später forderten die Würzburger Handelfmeter. Dominik Meisel hatte im Strafraum geflankt, von der Hacke des grätschenden Pfeifers sprang der Ball an die Hand des Löwen. Zu Recht gab der Unparteiische deshalb keinen Strafstoß (62.). Ein Fallrückzieher aus elf Metern von Omore ging deutlich am Tor von Dähne vorbei (68.). Danach verflachte immer mehr die Partie. Beide Teams mussten der langen Saison und den hohen Temperaturen Tribut zollen. Kurz nach Ablauf der regulären Spielzeit traf Bonga doch noch zum Ausgleich für die Gastgeber. Einen weiten Ball köpfte Althaus auf den ehemaligen Löwen, der aus zwölf Metern zum Schuss kam, leicht abgefälscht landete die Kugel im 1860-Tor (90.+1). Insgesamt sieben Minute gab’s obendrauf. In der 3. Minute der Nachspielzeit legte Haugen nach Pass von Clemens Lippmann den Ball an Hipper vorbei, aber auch am Würzburger Tor. Ein Linksschuss von Maximilian Wolfram aus 17 Metern ging deutlich am FWK-Tor vorbei (90.+7). Das war auch die letzte Aktion. Damit musste das Elfmeterschießen über den Pokalsieg entscheiden.

    Haugen machte für die Löwen den Anfang, traf halbhoch neben den rechten Pfosten zum 2:1. Nun trat Martin Thomann gegen Dähne an, setzte die Kugel frech in die Mitte zum 2:2. Rittmüller war der nächste, hatte Glück mit seinem Schuss ins linke untere Eck. Hipper war mit den Fingerspitzen dran. Der Ausgleichstorschütze Bonga traf auch vom Punkt: 3:3. Nun war Hobsch an der Reihe, schoss ins linke untere Eck, doch Hipper konnte parieren. Cherif Cisse brachte mit dem nächsten Strafstoß die Unterfranken erstmals in Führung. Anschließend verschoss Kilian Jakob. Dadurch hatte Würzburg zwei Matchbälle. Gleich den ersten konnte Omore sicher zum 5:3-Enstand nach Elfmeterschießen verwandeln. Damit feierten die Kickers ihren vierten Sieg im bayerischen Toto-Pokal, während den Sechzgern nur der Trost blieb, trotzdem für die DFB-Pokal-Hauptrunde 2026/27 qualifiziert zu sein.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Finale, 23.05.2026, 16.30 Uhr


    FC Würzburger Kickers – TSV 1860 München 5:3 (0:1, 1:0) n.E.


    FWK: 1 Hipper (Tor) – 21 Hemmerich, 28 Farahnak, 19 Uhl, 16 Kurzweg – 30 Bonga, 31 Kraus, 13 Ochs, 29 Berisha – 25 Meisel, 9 Nischalke.

    Ersatz: 12 Guttenberger (Tor) – 8 Schmidt, 11 Cisse, 14 Thomann, 17 Omore, 20 Deppner, 22 Hägele, 23 Knaus, 37 Muteba.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 33 Faßmann, 35 Kiefersauer, 25 Dulic –29 Rittmüller, 20 Althaus, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 2 Danhof – 9 Steinkötter, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 41 Lippmann, 44 Husic, 46 Estermann.

    Wechsel: Omore für Hemmerich (56.), Thomann für Berisha (76.), Muteba für Meisel (76.), Cisse für Nischalke (76.), Schmidt für Ochs (80.) – Jakob für Pfiefer (70.), Lippmann für Danhof (70.), Husic für Jacobsen (76.), Wolfram für Dulic (85.), Hobsch für Steinkötter (90.+3).

    Tore: 0:1 Haugen (38.), 1:1 Bonga (90.+1).

    Elfmeterschießen: 1:2 Haugen, 2:2 Thomann, 2:3 Rittmüller, 3:3 Bonga, 4:3 Cisse, 5:3 Omore.

    Gelbe Karte: Ochs, Muteba – Steinkötter, Dulic.

    Zuschauer: 11.017 in der Akon Arena (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Christopher Knauer (Isling); Assistenten: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen), Elias Küffner (Pegnitz); Vierter Offizieller: Marco Göbet (Rimpar).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/fwkm60


    Zum Glück ist die Saison vorbei