Beiträge von Loewe

    Der Verbands-Spierlausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat unter dem Vorsitz von Andreas Mayländer die Einteilung für die Bayernliga in die Staffeln Süd und Nord für die Saison 2026/2027 bekanntgegeben. Insgesamt bekommt es die U21 der Löwen mit sechs neuen Kontrahenten zu tun, elf Teams kämpften schon in der abgelaufenen Spielzeit mit der 1860-Reserve um Punkte.


    Die Bayernliga spielt wie die letzten Jahre in zwei Staffeln mit je 18 Klubs. Bei der Ligeneinteilung waren geographische Gesichtspunkte maßgebend. So wurde der TSV 1861 Nördlingen, letzte Saison noch Gegner der Löwen-U21, für die Spielzeit 2026/2027 der Nord-Steffel zugeteilt.

    Neben den bisherigen Kontrahenten FC 1920 Gundelfingen, FC Deisenhofen, FC Ismaning, FC Pipinsried, FC Sportfreunde Schwaig, SV Erlbach, SV Heimstetten, SV Kirchanschöring, SV Schalding-Heining, TSV 1874 Kottern und TuS Geretsried bekommen es die kleinen Löwen mit sechs neuen Gegnern zu tun, wobei viele der Teams alte Bekannte sind. Von der Regionalliga abgestiegen ist die SpVgg Hankofen-Hailing. Nach einem Jahr in der Landesliga kehren der TSV 1860 Rosenheim und der TSV 1880 Wasserburg a. Inn zurück. Auch der Partnerverein der Junglöwen, der TSV Schwabmünchen, ist wieder in der 5. Liga. Nach elf Jahren in der Landesliga feierte auch die traditionsreiche SpVgg Landshut eine Rückkehr in die Bayernliga Süd. Dagegen ist der FSV Pfaffenhofen/Ilm ein Neuling in der zweithöchsten bayerischen Spielklasse.

    Beide Bayernligen starten am 16. Juli 2026 in die neue Spielzeit, nach dem 29. November 2026 geht’s in die Winterpause. Re-Start im neuen Jahr ist am 6. März 2027, der letzte reguläre Spieltag wird am 22. Mai 2027 über die Bühne gehen. Die Spielpläne der Bayernliga Süd und Nord sollen in den kommenden 14 Tagen veröffentlicht werden.


    https://www.jungloewen.de/inde…iga-sued-stehen-fest.html


    Am kommenden Montag, 15. Juni 2026 um 15 Uhr, kehren die Löwen auf Platz 1 an der Grünwalder Straße 114 zurück. Mit einer gemischten Trainingsgruppe aus dem Kader der U21 für die Saison 2026/2027 und Spielern aus dem Profikader, die aktuell einen Vertrag für die Regionalliga Bayern besitzen, startet der TSV 1860 München den Trainingsbetrieb für die neue Saison. U21-Trainer Alper Kayabunar wird die Einheit mit seinem Trainerteam anleiten.


    Am Ende der Trainingswoche steht am Samstag, 20. Juni 2026, um 14 Uhr das erste Testspiel, hier wird der für die U21 vereinbarte Termin beim VfB Forstinning wahrgenommen. Gespielt wird im Sportpark Forstinning, Aicher Straße 8, 85661 Forstinning.


    Fragen und Antworten zum Trainingsauftakt:


    Welche Spieler werden am Montag im Training sein? Am Montag wird eine Kaderliste veröffentlicht, es wird sich jedoch ausschließlich um Spieler aus dem Kader der Löwen-U21 für die Saison 2026/2027 und Spieler aus dem Profikader handeln, die aktuell einen Vertrag für die Regionalliga Bayern besitzen. Spieler aus dem Profikader ohne gültigen Vertrag für die Regionalliga befinden sich weiterhin im Urlaub.


    Mit welcher Trainingskleidung/Spielkleidung wird die Mannschaft auflaufen? Bis Ende Juni werden die Löwen mit der Trainingskleidung der Profis aus der vergangenen Saison trainieren und somit auch „die Bayerische“ auf der Brust tragen.


    Ist es möglich, die Einheit zu verfolgen, und wird es Verpflegung beim Training geben? Der Trainingsauftakt ist öffentlich zugänglich und das Löwenstüberl ist geöffnet. Der TSV 1860 München freut sich auf Euren Besuch.

    Gibt es weitere Trainingseinheiten in der Woche? Ja, diese werden wie gewohnt auf www.tsv1860.de/termine veröffentlicht.


    https://www.tsv1860.de/de/news…gsauftakt-am-15-juni-2026

    Nun ist es also doch passiert… Der TSV 1860 München kann die fehlenden 2,7 Millionen Euro nicht nachweisen, dies wird aller Voraussicht nach zum Lizenz-Entzug und zum Zwangsabstieg in die Regionalliga führen. Noch am Vormittag hatte Investor Hasan Ismaik die “3” an den BR gesendet, auf die Frage, ob die Löwen noch zu retten seien. Doch dann schien der Jordanier seine Meinung im Laufe des Tages (mal wieder) geändert zu haben. Die für die Schließung der Etat-Lücke nötige Zahlung blieb bis zur Deadline um 17:00 Uhr aus und nun müssen sich die Löwen wohl oder übel auf eine Saison in der Regionalliga einstellen. Welche Folgen dies für den Kader, die bestellten Dauerkarten, die Mitarbeiter und alle Löwen-Fans hat, ist aktuell noch nicht einmal im Ansatz abzusehen.

    Kein Geldeingang – 1860 muss in die Regionalliga

    Auch wenn Ismaik heute keine “4” sendete steht damit wohl fest, dass Sechzig in der Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern antreten muss. Der zweite Absturz binnen neun Jahren, den der Investor durch die Kündigung von zwei Darlehen verschuldete… Um 17:25h herrschte Gewissheit: aus sicherer Quelle erfuhr sechzger.de, dass Hasan Ismaik bis zum Fristablauf um 17:00h keine Zahlung geleistet hatte. Das wars! Sechzig spielt nicht mehr 3. Liga. Mittlerweile ließ der Bayerische Fußballverband über seinen Geschäftsführer Jürgen Igelspacher verlauten, dass die Löwen kommende Saison in der Regionalliga Bayern an den Start gehen dürfen. Der BFV überlegt demnach, die Regionalliga Bayern auf 20 Teams aufzustocken.

    Das sagen die Beteiligten

    Die KGaA gab kurz nach dem Statement von Präsident Gernot Mang eine Pressemitteilung zum zweiten Zwangsabstieg in neun Jahren heraus. Darin stellt die KGaA klar, dass sie den Geschäftsbetrieb weiterhin aufrecht erhalten will und bedauert die Entwicklungen des heutigen Tages. Außerdem veröffentlichte sie eine FAQ-Seite, auf der sie versucht, die drängendsten Fragen rund um den Zwangsabstieg zu beantworten.


    https://sechzger.de/die-zweite…muss-in-die-regionalliga/

    Nach dem Zwangsabstieg meldet sich auch der Hauptsponsor "Die Bayrische" zu Wort. In einem Statement schreiben sie:

    "Mit großer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Entzug der Lizenz für die 3. Liga und dem damit verbundenen Zwangsabstieg des TSV 1860 München zur Kenntnis genommen. Seit zehn Jahren begleitet die Bayerische die Löwen als Haupt- und Premiumsponsor. Aus einer Sponsoringpartnerschaft ist in dieser Zeit eine enge Verbundenheit entstanden. Wir haben den Verein in guten, wie in schwierigen Zeiten unterstützt und uns stets klar zum TSV 1860 München bekannt. Umso schmerzhafter ist der heutige Tag. Mit dem Verlust der Lizenz tritt nun ein vertraglich geregelter Sonderfall ein, der ein außerordentliches Kündigungsrecht einräumt. Von diesem Recht werden wir Gebrauch machen. Dies haben wir dem Präsidium gegenüber in sehr vertrauensvollen Gesprächen bereits erläutert.

    Diese Entscheidung erfolgt nicht aus mangelnder Verbundenheit zum TSV 1860 München. Sie ist vielmehr eine Folge der grundlegend veränderten Rahmenbedingungen. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit tragen wir Verantwortung für die Beiträge und Gelder unserer Kundinnen und Kunden, für die Interessen unserer Mitglieder, Mitarbeitenden sowie Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern. Diese Verantwortung verpflichtet uns dazu, die wirtschaftlichen Grundlagen jedes Engagements regelmäßig zu überprüfen und bei wesentlichen Veränderungen entsprechend zu handeln.

    Ob der heutige Tag das Ende eines gemeinsamen Weges oder der Beginn eines echten Neuanfangs ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Sollte es gelingen, eine tragfähige, wirtschaftlich stabile und langfristig überzeugende Perspektive für und mit dem Verein zu entwickeln, werden wir uns Gesprächen darüber nicht verschließen.

    Heute jedoch überwiegt die Trauer darüber, dass ein großer Traditionsverein und langjähriger Partner diesen Weg gehen muss.

    Wir wünschen dem TSV 1860 München die Kraft, aus dieser schweren Krise wieder aufzustehen."

    https://www.facebook.com/Absol…LAgK4C9f5P36okzfvYH8kHBbl

    Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA wird aufgrund eines nicht fristgerecht erbrachten Liquiditätsnachweises die erforderliche Zulassung für die 3. Liga durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) nicht erhalten. Ursächlich dafür ist eine nicht erfüllte Finanzierungszusage unseres Gesellschafters Hasan Ismaik und der mit ihm verbundenen Unternehmen.


    Die Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA arbeitet eng mit erfahrenen Sachverständigen und Beratern aus den Bereichen Insolvenzrecht zusammen. Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb unter Wahrung der Rechte und Interessen der Gesellschaft geordnet aufrechtzuerhalten und gemeinsam mit unseren Sponsoringpartnern eine tragfähige Perspektive für die Zukunft zu entwickeln.

    Manfred Paula, Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, sagt:

    „Ich bedauere die Nichteinhaltung der Finanzierungszusage durch den Gesellschafter HAM International. Bis zuletzt war ich fest davon überzeugt, dass eine Lösung im Interesse der Profifußball-Gesellschaft gefunden werden kann. Dieser Wunsch hat sich leider nicht erfüllt. Wir werden nun all unsere Energie darauf verwenden, einen schlagkräftigen Kader für die kommende Saison in der Regionalliga Bayern aufzustellen.“

    Gernot Mang, Präsident des Muttervereins TSV München von 1860 e. V. sagt:

    „Diese Entwicklung ist besonders enttäuschend, da sowohl die Geschäftsführung als auch die Vertreter des Muttervereins auf die Einhaltung der getroffenen Zusage vertraut haben. Wir haben uns als Vereinsvertreter immer kompromissbereit gezeigt, können uns aber nicht über satzungs- und verbandsrechtliche Vorgaben hinwegsetzen.“

    Herbert Bergmaier, Vorsitzender des Aufsichtsrats der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, erklärt:

    „Ich bedauere, dass nach der Kündigung der Darlehen keine Einigung zwischen den Gesellschaftern über eine Finanzierung der 3. Liga erzielt werden konnte.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…dingungen-nicht-erfuellen


    Toto-Pokal-Finale: Löwen geben sicher geglaubten Sieg aus der Hand.


    Die Löwen mussten sich im Elfmeterschießen mit 2:4 den Würzburger Kickers geschlagen geben. Bis in die Nachspielzeit führten die Sechzger durch einen Treffer von Sigurd Haugen mit 1:0 (38.). In der 1. Minute der Nachspielzeit gelang Tarsis Bonga der späte Ausgleich. Im Elfmeterschießen hatten dann die Sechzger das Nachsehen.


    Personal: Trainer Markus Kauczinski musste im Toto-Pokal-Finale verletzungsbedingt auf elf Spieler verzichten: Simen Voet, Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, David Philipp, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Kevin Volland, Tunay Deniz, Raphael Schifferl und Noah Klose. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela und Finn Fuchs. Erstmals in einem Pflichtspiel nahm U19-Spieler Ludwig Estermann auf der Bank Platz.

    Spielbericht: Erstmals gefährlich wurden die Löwen in der 8. Minute, doch Justin Steinkötter rutschte nach Zuspiel von Samuel Althaus links im Strafraum bei der Hereingabe der Ball über den Spann. Drei Minuten später der erste Schuss der Unterfranken. Philipp Ochs hatte fast von der rechten Grundlinie abgeschlossen, Thomas Dähne hatte mit dem Abschluss aufs kurze Eck keine Probleme (11.). Nach einer Freistoßflanke von Thore Jacobsen kam Sean Dulic beim Kopfballversuch am zweiten Pfosten an der Fünfmeterkante zu Fall, forderte vehement Strafstoß, weil er umgestoßen worden war, doch Schiedsrichter Christopher Knauer ließ weiterspielen (16.). Jacobsen spielte in der 18. Minute von der Mittellinie einen Steckpass auf Sigurd Haugen, der kam halblinks im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz. Ein 17-Meter-Schuss von Dion Berisha aus dem Zentrum wurde sichere Beute von Dähne, der aber Glück hatte, dass der FWK-Stürmer genau auf seinen Körper zielte (25.). Ein Freistoß halbrechts fast von der Strafraumkante schoss Ebrahim Farahnak genau in die Mitte in die Arme des Löwen-Keepers ab (27.). Nach einer direkten Weiterleitung von Jacobsen lief Haugen alleine auf Johann Hipper im Würzburger Tor zu. Der ehemalige 1860-Keeper kam ihm entgegen, konnte den Abschluss zur Ecke abwehren (31.). Das war bis dahin die beste Löwen-Chance! Drei Minuten später verpassten Jermain Nischalke und Tarsis Boga in aussichtsreicher Position den Abschluss (34.). Dann faustete Dähne eine Hereingabe genau vor die Füße von Tim Kraus, der mit seinem Abschluss aus 14 Metern aber am 1860-Keeper scheiterte (35.). In der 38. Minute die Löwen-Führung. Marvin Rittmüller hatte den Ball an den zweiten Pfosten gechipt, Steinkötter köpfte die Kugel in die Mitte auf Haugen, der per Flugkopfball aus sechs Metern das Spielgerät zum 1:0 im Kickers-Tor versenkte. Auf der anderen Seite setzte drei Minuten später Berisha einen Kopfball neben das 1860-Tor (41.). Somit blieb es beim knappen 1:0-Vorsprung für die Sechzger zur Pause.

    Beinahe hätte Steinkötter kurz nach der Pause nachgelegt. Manuel Pfeifer steckte für Althaus durch, der legte im Strafraum quer auf Steinkötter, der aus acht Metern direkt abschloss, doch Peter Kurzweg konnte auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klären (49.). Glück hatten die Löwen, als Nischalke in der 58. Minute aus 18 Metern nur den rechten Pfosten traf. Der eingewechselte Liam Omore zielte wenig später aus 17 Metern knapp am 1860-Tor vorbei (60.). In dieser Phase ließen die Löwen den Würzburgern viel zu viel Raum, störten nicht konsequent. Wiederum zwei Minuten später forderten die Würzburger Handelfmeter. Dominik Meisel hatte im Strafraum geflankt, von der Hacke des grätschenden Pfeifers sprang der Ball an die Hand des Löwen. Zu Recht gab der Unparteiische deshalb keinen Strafstoß (62.). Ein Fallrückzieher aus elf Metern von Omore ging deutlich am Tor von Dähne vorbei (68.). Danach verflachte immer mehr die Partie. Beide Teams mussten der langen Saison und den hohen Temperaturen Tribut zollen. Kurz nach Ablauf der regulären Spielzeit traf Bonga doch noch zum Ausgleich für die Gastgeber. Einen weiten Ball köpfte Althaus auf den ehemaligen Löwen, der aus zwölf Metern zum Schuss kam, leicht abgefälscht landete die Kugel im 1860-Tor (90.+1). Insgesamt sieben Minute gab’s obendrauf. In der 3. Minute der Nachspielzeit legte Haugen nach Pass von Clemens Lippmann den Ball an Hipper vorbei, aber auch am Würzburger Tor. Ein Linksschuss von Maximilian Wolfram aus 17 Metern ging deutlich am FWK-Tor vorbei (90.+7). Das war auch die letzte Aktion. Damit musste das Elfmeterschießen über den Pokalsieg entscheiden.

    Haugen machte für die Löwen den Anfang, traf halbhoch neben den rechten Pfosten zum 2:1. Nun trat Martin Thomann gegen Dähne an, setzte die Kugel frech in die Mitte zum 2:2. Rittmüller war der nächste, hatte Glück mit seinem Schuss ins linke untere Eck. Hipper war mit den Fingerspitzen dran. Der Ausgleichstorschütze Bonga traf auch vom Punkt: 3:3. Nun war Hobsch an der Reihe, schoss ins linke untere Eck, doch Hipper konnte parieren. Cherif Cisse brachte mit dem nächsten Strafstoß die Unterfranken erstmals in Führung. Anschließend verschoss Kilian Jakob. Dadurch hatte Würzburg zwei Matchbälle. Gleich den ersten konnte Omore sicher zum 5:3-Enstand nach Elfmeterschießen verwandeln. Damit feierten die Kickers ihren vierten Sieg im bayerischen Toto-Pokal, während den Sechzgern nur der Trost blieb, trotzdem für die DFB-Pokal-Hauptrunde 2026/27 qualifiziert zu sein.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Finale, 23.05.2026, 16.30 Uhr


    FC Würzburger Kickers – TSV 1860 München 5:3 (0:1, 1:0) n.E.


    FWK: 1 Hipper (Tor) – 21 Hemmerich, 28 Farahnak, 19 Uhl, 16 Kurzweg – 30 Bonga, 31 Kraus, 13 Ochs, 29 Berisha – 25 Meisel, 9 Nischalke.

    Ersatz: 12 Guttenberger (Tor) – 8 Schmidt, 11 Cisse, 14 Thomann, 17 Omore, 20 Deppner, 22 Hägele, 23 Knaus, 37 Muteba.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 33 Faßmann, 35 Kiefersauer, 25 Dulic –29 Rittmüller, 20 Althaus, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 2 Danhof – 9 Steinkötter, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 41 Lippmann, 44 Husic, 46 Estermann.

    Wechsel: Omore für Hemmerich (56.), Thomann für Berisha (76.), Muteba für Meisel (76.), Cisse für Nischalke (76.), Schmidt für Ochs (80.) – Jakob für Pfiefer (70.), Lippmann für Danhof (70.), Husic für Jacobsen (76.), Wolfram für Dulic (85.), Hobsch für Steinkötter (90.+3).

    Tore: 0:1 Haugen (38.), 1:1 Bonga (90.+1).

    Elfmeterschießen: 1:2 Haugen, 2:2 Thomann, 2:3 Rittmüller, 3:3 Bonga, 4:3 Cisse, 5:3 Omore.

    Gelbe Karte: Ochs, Muteba – Steinkötter, Dulic.

    Zuschauer: 11.017 in der Akon Arena (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Christopher Knauer (Isling); Assistenten: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen), Elias Küffner (Pegnitz); Vierter Offizieller: Marco Göbet (Rimpar).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/fwkm60


    Zum Glück ist die Saison vorbei

    Toto-Pokal-Finale: Für Kauczinski stehen die Chancen in Würzburg 50:50.


    Die Löwen bestreiten am Samstag, 23. Mai 2026 das Toto-Pokal-Finale beim FC Würzburger Kickers. Anpfiff in der Akon Arena ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist in Ausschnitten im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ im Analog-TV in der ARD Sportschau zu sehen. In voller Länge kann das Spiel im Internet live gestreamt werden – auf BR24Sport, in der Sportschau App sowie in der ARD Mediathek.


    Wie immer war die Personal-Situation zu Beginn der Löwenrunde ein brennendes Thema. Trainer Markus Kauczinski wollte positiv beginnen. „Thore Jakobsen ist zurück und einsatzfähig.“ Samuel Althaus und Sean Dulic seien zwischendurch einen Tag aus dem Training rausgewesen, stünden aber beide zur Verfügung. Neben Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, David Philipp, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Kevin Volland und Tunay Deniz fallen auch Raphael Schifferl und Simen Voet fürs Pokalfinale aus. „Raphael hat Probleme mit dem Knie, fühlt sich nicht einsatzfähig, bei Simen ist es ähnlich.“ Damit hat der Trainer vor allem Schwierigkeiten in der Besetzung der Innenverteidigung. „Wir werden zusätzlich Ludwig Estermann aus der U19 mit in den Kader nehmen“, kündigt Kauczinski an.

    Für den Löwen-Coach ist das Landespokal-Endspiel alles andere als eine Partie um die Goldene Ananas. Denn beide Teams sind bereits für die DFB-Pokal-Hauptrunde in der kommenden Saison qualifiziert. „Ich möchte das Gewinnen“, macht der 56-Jährige unmissverständlich klar. „Es ist ein Prestige, diesen Titel zu holen, auch für unseren Anhang. Wir kommen aus einer schwierigen Phase, haben die letzten Spiele verloren. Für uns geht es einfach darum, die Saison vernünftig abzuschließen. Und es ist ein Endspiel. Es gibt einen Titel. Da will ich natürlich, dass wir ein gutes Spiel machen.“ Die Aufgabe sei aber keineswegs leicht. „Würzburg kommt aus einem Lauf, hat die letzten Spiele alle gewonnen“, warnt er vor dem Regionalligisten und beziffert die Chancen auf den Pokalgewinn lediglich mit 50:50.

    „Für uns wird es wichtig sein, dass wir als Mannschaft uns gegenseitig unterstützen, dass wir die Aufgabe konzentriert und fokussiert angehen, dass die Älteren den Jüngeren, die im Zentrum viel Verantwortung übernehmen müssen, helfen.“ Genau das sei zuletzt in Verl nicht der Fall gewesen. Da seien Spieler wie Sean Dulic, Lasse Faßmann, Xaver Kiefersauer oder Samuel Althaus, die zudem aufgrund von Verletzungen nicht in ihrem Rhythmus waren, alleingelassen worden. „Deswegen muss ich die Jungen in Schutz nehmen“, so Kauczinski, „das gilt auch für Kilian Jakob, der lange raus war.“

    Kauczinski erwartet, dass Würzburg in Bestbesetzung antreten wird. „Bis zum ersten Relegationsspiel sind fünf Tage dazwischen. Sie werden im Rhythmus bleiben und sich für die Relegation einspielen wollen“, so seine Begründung. „Von daher rechne ich mit der stärksten Mannschaft.“ Besonders die Offensive der Unterfranken sei gefährlich. „Sie haben individuell gute Jungs, wie Tarsis Bonga, der hier bekannt ist und gerade einen Lauf hat, oder Jermain Nischalke. Das sind Leute, die mit ihrer Klasse ein Spiel entscheiden können.“ Zudem sei Würzburg eingespielt, „einfach ein gutes Team, das über die Saison zusammengewachsen ist – gerade mit den Erfolgen in der letzten Zeit und mit vielen verschiedenen Torschützen.“ Eben ein funktionierendes Kollektiv mit einer guten Qualität.

    Mindestens 4.000 Löwen-Fans werden die Mannschaft nach Würzburg begleiten. Allein das sei schon Verpflichtung, um ein gutes Spiel abzuliefern. „Ich habe das den Jungs schon nach dem Spiel in Verl im Kreis gesagt, dass wir gegenüber unserem Anhang eine Verantwortung haben.“ Wie ernst Kauczinski das nimmt, zeigt die Tatsache, dass alle Kaderspieler die Reise nach Unterfranken antreten werden. Dafür wurde auf eine offizielle Saisonabschlussfeier verzichtet. „Aus meiner Erfahrung wollen alle nach dem letzten Spiel ohnehin weg, sitzen auf gepackten Koffern. Deswegen werden wir uns im Kreis nach dem Spiel verabschieden.“ Optimalerweise als Toto-Pokal-Sieger 2026!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FWK: 1 Hipper (Tor) – 21 Hemmerich, 28 Farahnak, 17 Omore, 16 Kurzweg, - 31 Kraus, 8 Schmidt, - 30 Bonga, 13 Ochs, 29 Berisha – 9 Nischalke.

    Ersatz: 12 Guttenberger (Tor) – 10 Zejnullahu, 11 Cisse, 14 Thomann, 19 Uhl, 20 Deppner, 22 Hägele, 23 Knaus, 25 Meisel, 36 Gögce, 37 Muteba.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 33 Faßmann, 35 Kiefersauer, 25 Dulic,– 2 Danhof, 20 Althaus, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 9 Steinkötter, 34 Hobsch – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 27 Pfeifer, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 41 Lippmann, 43 Fuchs, 44 Husic, 46 Estermann.

    Es fehlen: 3 Voet, 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 31 Volland, 36 Deniz, 37 Schifferl, 42 Klose.


    Schiedsrichter: Christopher Knauer (Isling); Assistenten: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen), Elias Küffner (Pegnitz); Vierter Offizieller: Marco Göbet (Rimpar).


    https://www.tsv1860.de/de/news…chancen-in-wuerzburg-5050


    Spielvorschau bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/loewenrund…urg-dezimiert-ins-finale/


    PK vor dem Spiel gegen FWK:



    Pokalfight in Bayern im Livestream: Die Würzburger Kickers gegen den TSV 1860 München im BFV-Pokalfinale. Kommentator: Daniel Gahn.


    https://www.ardmediathek.de/vi…hLTkyYTgtNWZkYmU4OTQ4M2Nh


    Liveticker für das Pokalfinale:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260523


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVJ7KPKB/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Löwen unterliegen 0:3 beim SC Verl & beenden die Saison auf dem 8. Platz.


    Die Löwen beenden nach der 0:3-Niederlage beim SC Verl die Saison 2025/26 auf Platz acht. Nur in der 1. Halbzeit konnten sie den Ostwestfalen Paroli bieten, gerieten durch einen von Berkan Taz verwandelten Handelfmeter in Rückstand (36.). Im zweiten Durchgang erhöhten Oualid Mhamdi (60.) und Julian Stark zum Endstand (78.).


    Personal: Im letzten Spiel der Saison beim SC Verl musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, David Philipp, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Manuel Pfeifer, Kevin Volland, Tunay Deniz und Noah Klose verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela und Finn Fuchs, der in der U21 gegen Ismaning spielte.


    Spielverlauf: Die Partie nahm nur langsam Fahrt auf, für beide Mannschaften ging es um nichts mehr. Es dauerte fast eine halbe Stunde, dann kam sigurd Haugen für die Löwen zu einer Doppelchance. Erst scheiterte er mit dem Fuß an Verls Keeper Fabian Pekruhl, dann mit dem Kopf (31.). Auf der anderen Seite sprang Lasse Faßmann bei einem Schuss von Berkan Taz der Ball unglücklich an die Hand, Schiedsrichter Martin Wilke pfiff Elfmeter. Taz lief an, Thomas Dähne im 1860-Tor ahnte die Ecke, kam aber nicht an den Schuss heran (36.). Kurz vor der Pause hatte Justin Steinkötter die Chance zum Ausgleich, nahm aus elf Metern ein Zuspiel in den Rückraum direkt, schoss aber weit übers SCV-Tor. So blieb es beim 0:1 zur Pause in einer wenig aufregenden Partie.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit waren die Löwen aktiver, drängten auf den Ausgleich. Die Chance hatte erneut Steinkötter. In der 51. Minute verfehlte er das Ziel per Seitfallzieher (51.). Nach dieser starken Phase der Sechzger übernahmen wieder die Ostwestfalen die Kontrolle. In der 60. Minute spielte Joshua Eze einen Steilpass in den Lauf von Oualid Mhamdi, der frei vor Dähne cool blieb und ins lange Eck zum 2:0 für die Gastgeber abschloss. 1860-Trainer Markus Kauczinski brachte nochmals frisches Personal, doch ein Treffer wollte den Löwen nicht gelingen. Den erzielte auf der anderen Seite der eingewechselte Julian Stark. Einen Pass von Taz nahm er rechts im Strafraum mit und schob souverän vor Dähne ins lange Eck zum 3:0-Endstand (78.). Das war die Vorentscheidung, doch die Löwen wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen. In der 83. und 85. scheiterte Haugen jeweils an Pekruhl. In der Nachspielzeit lenkte Dähne mit den Fingerspitzen einen Schuss von Tobias Knost über die Latte (90.+2). Kurz danach war Schluss.


    TRAINERSTIMMEN


    „Die 1. Halbzeit war in Ordnung. Wir haben gut angefangen unsere Möglichkeiten gehabt, die aber wieder mal nicht genutzt“, analysierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Unterm Strich haben wir nicht viel zugelassen, geraten dann durch den Elfmeter in Rückstand.“ Gar nicht zufrieden war der 56-Jährige mit dem zweiten Durchgang. „Da hatten wir keine Chance, konnten der Spielfreude von Verl nichts entgegensetzen, die Energie hat nachgelassen und am Ende war die Höhe der Niederlage in Ordnung.“

    Verls Coach Tobias Strobl feierte die beste Platzierung mit Rang sechs in der Vereinsgeschichte des SC Verl in der 3. Liga. „Das ist die Arbeit der letzten sechs Jahre. Da gehört Mitch Kniat ebenso dazu wie Alex Ende. Und ich konnte ebenfalls meinen Teil beitragen, dass sowas Großartiges hier zustande gekommen ist. Vor allem auch fußballerisch war es heute in der 2. Halbzeit noch einmal ein Leckerbissen. Deswegen bin ich rundum zufrieden.“


    STENOGRAMM, 38. Spieltag, 16.05.2026, 13.30 Uhr


    SC Verl – TSV 1860 München 3:0 (1:0)


    SCV: 32 Pekruhl (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 24 Stöcker, 19 Kijewski – 6 Eze, 18 Wessig– 17 Mesanovic, 10 Taz – 28 Y. Otto, 11 Wörner.

    Ersatz: 1 Schulze (Tor) – 2 Araoye, 7 Stark, 8 Waidner, 13 Japaur, 21 Knost, 29 Bamba, 36 Olschewski.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 25 Dulic, 18 Jakob – 35 Kiefersauer, 20 Althaus – 2 Danhof, 9 Steinkötter – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (beide Tor) – 3 Voet, 13 Christiansen, 17 Schröter, 30 Wolfram, 37 Schifferl, 41 Lippmann, 44 Husic.

    Wechsel: Stark für Y. Otto (59.), Knost für Wörner (59.), Waidner für Eze (75.), Japaur für Wessig (75.), Bamba für Mhamdi (81.) – Wolfram für Hobsch (70.), Lippmann für Jakob (70.), Voet für Faßmann (70.), Schröter für Danhof (79.), Christiansen für Althaus (85.).

    Tore: 1:0 Taz (36.), 2:0 Mhamdi (60.), 3:0 Stark (78.).

    Gelbe Karten: Taz – Jakob, Dulic.

    Zuschauer: 3.764 in der Sportclub-Arena.

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Klettgau-Erzingen), Mika Forster (Oberderdingen); Vierter Offizieller: Christoph Kluge (Bremen).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/scvm60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/verl-geg…liga-5057708/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VJlqyCQ


    https://www.tz.de/sport/1860-m…che-in-verl-94310148.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-die-loewen-94309189.html


    https://www.abendzeitung-muenc…chen-niederlage-live-654/


    https://www.abendzeitung-muenc…wen-saison-ab-art-1132024


    https://www.abendzeitung-muenc…-als-der-rest-art-1131833


    https://sechzger.de/ordentlich…-unterliegen-verl-mit-01/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Pokalfinale:



    Liveticker für das Pokalfinale:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260523


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVJ7KPKB/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    U21 gewinnt 5:1 gegen Ismaning und ist Bayernliga-Meister.


    Die Löwen-U21 ist Meister der Bayernliga Süd durch einen 5:1-Erfolg über den FC Ismaning. Ein Doppelschlag durch Cristian Leone (13.) und Emre Erdogan (14.) gab Sicherheit. Zwischenzeitlich konnte Ilkan Atak verkürzen (39.), aber Leone stellte vor der Pause per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her (45.). Ein Eigentor von Dimitrios Vourtsis (67.) und der Treffer von Arian Ortivero Calderon sorgten für einen souveränen Sieg.


    Die erste gute Konterchance hatten die kleinen Löwen in der 6. Minute. Raphael Wach war halbrechts seinem Gegenspieler davongelaufen, wollte im Strafraum quer auf Emre Erdogan legen, doch Ismanings Keeper Maximilian Retzer hatte aufgepasst, warf sich in die Hereingabe. Eine Flanke von links durch Finn Fuchs köpfte Lucas Grancay am ersten Pfosten aus acht Metern übers Tor (11.). In der 13. Minute die Führung. Ein abgewehrter Schuss landete bei Cristian Leon am Elfmeterpunkt, der die Kugel rechts unten eiskalt zum 1:0 versenkte (13.). Keine Minute später das 2:0. Die Löwen eroberten sich einen Aufbaupass, Leone ging halblinks Richtung Tor, legte die Kugel aber mit viel Übersicht am Torwart vorbei quer zu Emre Erdogan, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte (14.). Die Sechzger spielten weiter munter nach vorne, ließen Ismaning erst gar nicht ins Spiel kommen. Eine Hereingabe von rechts durch Lance Fiedler konnte Daniel Weber gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Sandro Porta wegspitzeln (28.). Ein 18-Meter-Schuss von Erdogan aus halblinker Position mit rechts ging nur knapp über die Querlatte (31.). Erstmals wurden die Gäste in der 35. Minute nach einem Eckball von links gefährlich, Altin Maxhuni brachte aber den Abschluss nicht aufs 1860-Tor. Auch die nächste Chance für Ismaning entsprang einer Ecke, diesmal von rechts. Stefan Musa wehrte den Ball am vorderen Pfosten nach hinten ab, Alessandro Cazorla am langen Eck setzte die Kugel aus sieben Metern neben das Tor (37.). Kurz danach der Anschlusstreffer der Ismaninger, wobei die Löwen-Defensive nicht gut aussah. Nach einem weiten Ball über die linke Seite von Giovanni Pollio waren sich Torhüter Musa und Alexander Benede nicht einig, Ilkhan Atak nutzte das, lupfte halblinks de Kugel zum 1:2 ins kurze Eck (39.). Ein Schuss halbrechts von Grancay aus zehn Metern kam genau auf Retzer, der damit keine Probleme hatte (40.). Glück hatten die Sechzger wenig später als Cazorla am zweiten Pfosten nach Ecke von rechts zum vermeintlichen 2:2 traf, aber Schiedsrichter Johannes Wagner auf Abseits entschied (42.). Fast im Gegenzug brachte Nummer Vito Liuzza seinen Gegenspieler Leone im Strafraum zu Fall, der Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter (44.). Der Gefoulte führte den Strafstoß selbst aus, verlud Retzer und schob die Kugel ins rechte Eck zum 3:1 (45.). Kurz danach war Pause.

    Nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste, zum Anschluss zu kommen, was den Sechzgern Raum zum Kontern brachte. So auch in der 52. Minute. Raphael Wach kam nach Leone-Zuspiel im Zentrum aus 15 Metern zum Abschluss, sein noch abgefälschter Schuss lenkte Retzer mit einer Klasseparade über die Querlatte. Eine Linksflanke von Pollio verpasste Cazorla am zweiten Pfosten (58.). Kurz danach kam der Stürmer halbrechts im Strafraum zum Abschluss, schoss aber am kurzen Pfosten vorbei (59.). Das 4:1 der Löwen besorgten die Gäste selbst. Eine Hereingabe im Strafraum von links durch Erdogan lenkte Dimitrios Vourtsis gegen die Laufrichtung von Retzer ins eigene Tor (67.). Ein 20-Meter-Schuss von Erdogan kam zu zentral, um Retzer ernsthaft vor Probleme zu stellen (74.). Die eingewechselten Rron Gosalci und Arian Ortivero Calderon sorgten in der 87. Minute für den Endstand. Gosalci hatte von links quer auf Ortivero Calderon gepasst, der fackelte nicht lange, setzte die Kugel aus 14 Metern unter die Latte zum 5:1-Endstand.

    „Wir sind natürlich überglücklich, es war ein harter Kampf, weil wir es am Ende noch mal spannend gemacht haben“, erklärte Trainer Alper Kayabunar. „Aber heute haben wir es mit einem überzeugenden Sieg klar gemacht, sind verdient Meister geworden. Wir waren fast über die ganze Saison auf dem 1. Tabellenplatz gestanden, auch wenn wir Landsberg immer noch mal herankommen haben lassen. Aber am Ende hat man gemerkt, dass die Jungs unbedingt wollten.“ Der 40-Jährige zog ein überaus positives Fazit. „Wir haben viele Spieler weiterentwickelt, die heute bei den Profis spielen und jetzt am Ende haben ein paar U19-Spieler mitgeholfen, den Titel zu holen. Die Meisterschaft ist absolut verdient. Ich bin extrem stolz auf die ganze Mannschaft, auf den ganzen Verein und bin happy.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 34. Spieltag, 16.05.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Ismaning 5:1 (3:1)


    1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (61., 4 Thönig), 6 Jenni, 36 Grancay (85., 28 Roithmayr) – 30 Porta (46., 44 Ortivero Calderon), 17 Leone, 7 Erdogan (78., Gosalci).

    Tore: 1:0 Leone (13.), 2:0 Erdogan (14.). 2:1 Atak (39.), 3:1 Leone (45., Foulelfmeter), 4:1 Vourtsis(67., Eigentor), 5:1 Ortivero Calderon (87.).

    Gelbe Karten: Jenni, Wach – Maxhuni.

    Zuschauer: 186 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt); Assistenten: Daniel Schneider (Vötting-Weihenstephan), Yunis Widholz (Pöcking-Possenhofen).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60fci-2

    Löwen gehen auf dem Zahnfleisch: Saisonabschluss mit 17 Feldspielern in Verl.


    Die Löwen reisen zum letzten Saisonspiel nach Ostwestfalen zum SC Verl. Anpfiff in der Sportclub-Arena ist am Samstag, 16. Mai 2026 um 13.30 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen.


    Die Löwen gehen stark geschwächt ins Spiel beim SC Verl. Gerade mal 17 Feldspieler brachte Trainer Markus Kauczinski für das letzte Punktspiel der Saison zusammen. Neben den Langzeitverletzten fällt weiterhin Thore Jacobsen aus, Florian Niederlechner klagt seit dem Ingolstadt-Spiel über Probleme mit dem Knie und Manuel Pfeifer hat in der letzten Partie einen Schlag abbekommen. „Wir können nicht abschätzen, wie lange das dauert“, so Kauczinski. Alle drei stehen jedenfalls in Verl nicht zur Verfügung. Wenigstens kann Loris Husic mitwirken. Der 18-Jährige hatte am Freitagmorgen seine letzte Abiturprüfung, die Mannschaft wartete mit der Abfahrt ins 600 Kilometer entfernte Verl, bis der Mittelfeldspieler aus der Schule am Trainingsgelände angekommen war.

    Die aktuelle Personalsituation führt höchstwahrscheinlich dazu, dass Kilian Jakob gleich sein Comeback in der Startelf geben wird. „Muss er ja“, kommentierte der Trainer mit Blick auf seine Möglichkeiten, gerade auf der defensiven Außenbahn. Gleiches gilt für Max Christiansen. „Er ist aber kein unmittelbarer Kandidat für die Startelf, ist aber sicher eine Option fürs Reinkommen.“

    Die U21 wollte Kauczinski nicht weiter schwächen, schließlich spielt sie fast zeitgleich an der Grünwalder Straße 114 gegen den FC Ismaning um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd. Sonst hätte er wahrscheinlich Cristian Leone, der die Woche über bei den Profis mittrainierte, und Finn Fuchs in den Kader für Verl genommen. Klar war schon zuvor, dass Samuel Althaus und Xaver Kiefersauer das Auswärtsspiel mit den Profis bestreiten werden. „Wir fiebern alle mit der U21“, sagt der 56-jährige Löwen-Coach, „schließlich sind sechs oder sieben Spieler bei uns, die in dieser Saison vorwiegend dort gespielt haben. Die Meisterschaft wäre für den ganzen Verein wichtig, wir sind geistig bei den Amateuren dabei.“

    Kauczinski möchte sich bei allen Personalproblemen ordentlich aus der Saison verabschieden. „Man merkt, dass wir auf dem Zahnfleisch gehen. Wir haben schon gegen Ingolstadt einiges ausprobiert. Ich habe viele gute Ansätze gesehen, auch wenn es nicht zum Sieg gereicht hat.“ Darauf gelte es aufzubauen, auch im Hinblick auf die kommende Spielzeit. „Wir wollen uns in Verl gut verkaufen. Sicher werden wir den Gegner nicht dominieren, aber ich erwarte, dass die Mannschaft Emotionen und Leidenschaft zeigt.“

    Jeder, so seine Forderung, müsse auf dem Platz sein Bestes geben, für sich selbst und den Verein. „Klar ist es am Ende der Saison schwer, auch weil viele Spieler den Verein verlassen, nochmals Luft reinzupumpen.“ Doch schließlich stehe eine Woche später noch das Toto-Pokal-Endspiel bei den Würzburger Kickers auf dem Programm. „Ich bastle daran, gegen Würzburg eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen und hoffe, dass wir dann wieder einen Schritt weiter sind, uns entsprechend in Verl weiter einspielen.“

    Er selbst, so betont Kauczinski, habe Bock auf das Spiel in Verl und in Würzburg. „Ich bin voller Tatendrang, auch im Hinblick auf die neue Saison.“ Er selbst habe keinen Durchhänger, „aber bei den Spielern habe ich schon den Eindruck, dass der eine oder andere die Pause braucht.“

    Mit Verl werden die Löwen von einem Gegner erwartet, der ihnen in der Vergangenheit schon öfters das Leben schwer gemacht hat, auch im Hinspiel in München gewinnen konnte. „Sie sind sehr spielstark, eine Mannschaft, die zockt, die gute Fußballer hat und die bis kurz vor Saisonende sehr erfolgreich war“, sagt der Löwen-Trainer über die Ostwestfalen. „Wir müssen die Intensität mit Verl mitgehen. Sicher werde ich unser Wechselkontingent ausschöpfen müssen“, erwartet er eine sehr laufintensive Partie. „Für uns gilt es deshalb, dagegenzuhalten und Herz zu zeigen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 6 Eze, 8 Waidner – 17 Mesanovic, 10 Taz – 28 Y. Otto, 11 Wörner.

    Ersatz: 32 Pekruhl (Tor) – 7 Stark, 13 Japaur, 18 Wessig, 21 Knost, 22 Mannhardt, 24 Stöcker, 26 Foti, 29 Bamba.

    Es fehlen: 9 Arweiler, 14 Lehmann, 23 Besio, 30 Gayret.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 35 Kiefersauer, 3 Voet – 2 Danhof, 20 Althaus, 30 Wolfram, 18 Jakob – 9 Steinkötter, 30 Wolfram – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 27 Pfeifer, 31 Volland, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Klettgau-Erzingen), Mika Forster (Oberderdingen); Vierter Offizieller: Christoph Kluge (Bremen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-verl-mit-17-feldspielern


    Spielvorschau bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/loewenrund…umpftruppe-gut-verkaufen/


    PK vor dem Spiel gegen SC Verl:



    Liveticker für das Spiel gegen SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/sc-…v-1860-muenchen-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Unterstützt die U21 gegen den FC Ismaning im Kampf um die Meisterschaft!


    Die U21 hat die Möglichkeit im Heimspiel am Samstag, 16. Mai 2026, gegen den FC Ismaning, sich die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu sichern. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 14 Uhr.


    „Wir würden wir uns riesig freuen, wenn wir am letzten Spieltag nochmals auf Platz 5 auf dem Trainingsgelände eine große Unterstützung kriegen. Ich glaube, das haben sich die Jungs durch ihre Leistungen verdient“, sagt U21-Trainer Alper Kayabunar, der exzellente Arbeit geleistet hat. Mit Damjan Dordan, Lasse Faßmann, Noah Klose und zuletzt Xaver Kiefersauer gaben gleich vier Spieler aus der zweiten Mannschaft in dieser Saison ihr Debüt in der 3. Liga gegeben. „Auch wenn einige fehlen, weil sie mit den Profis in Verl spielen, haben sie einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir die Möglichkeit haben, Meister zu werden“, erklärt Kayabunar. „Viele davon waren fast über die komplette Saison dabei. Und auch die U19-Spieler, die jetzt in den letzten Wochen mithelfen, haben ihren Teil zu der guten Ausgangssituation beigetragen. Alle würden sich über eine entsprechende Unterstützung freuen“, so sein Plädoyer.

    Auch wenn das Team aufgrund der Regularien nicht in die Regionalliga aufsteigen darf, ist der Titel für die Spieler und das Umfeld immens wichtig und wäre ein weiterer Beleg für die gute Nachwuchsarbeit beim TSV 1860 München. „Die Jungs wollen unbedingt Meister werden. Wir werden alles, alles probieren“, verspricht der Coach. „Gefühlt sind wir eigentlich die komplette Saison auf dem 1, Platz gewesen. Das wollen wir natürlich auch nach dem letzten Spieltag sein. Ich spüre den unbedingten Willen. Wir werden alles dransetzen und dementsprechend richtig Gas geben!“

    Dabei muss der 40-jährige Coach auf wichtige Säulen in seinem Team verzichten. Noah Klose, zweitbester Torschütze, wird ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Fabio Wagner, Justin Thönig und Max Jägerbauer. Arin Garza ist aufgrund seiner Roten Karte aus dem Hauzenberg-Spiel auch im Saisonfinale gesperrt. Kapitän Xaver Kiefersauer und Samuel Althaus, der zuletzt wieder öfters in der U21 Spielpraxis sammelte, sind bei den Profis. Dafür ist Cristian Leone dabei, mit 16 Saisontreffern bester Torschütze der kleinen Löwen. Er hatte die Woche über bei den Profis mittrainiert. Auch Finn Fuchs wird die U21 im Saisonfinale verstärken. Dazu kommen wieder fünf Spieler aus der U19, die letzte Woche beim 1:0-Erfolg in Nördlingen mitgeholfen hatten, dass es die 1860-Reserve noch in der eigenen Hand hat. Lance Fiedler, Jamie Jenni und Emre Erdogan standen sogar in der Startelf. Weiterhin dabei sind Mustafa Tekin und Georgios Genidis sowie eventuell Arian Ortivero Calderon.

    Der Sieg in Nördlingen sei enorm wichtig für den Kopf gewesen, „vor allem nach den zwei Niederlangen hintereinander“, erklärt Kayabunar. „Es war ein echt schweres Auswärtsspiel, vor allem, weil wir in der Hinrunde zu Hause mit 2:3 verloren hatten. Und auch, weil wir in der Konstellation so noch nie zusammengespielt hatten. Es war eine richtig gute, kämpferische Leistung. Das hatten wir uns für dieses Spiel auch vorgenommen. Die Jungs haben das super umgesetzt“, ist er voll des Lobes für seine Mannschaft.

    Die Chance ist jetzt da, die Saison zu krönen, ein Selbstläufer wird die Partie gegen den FC Ismaning aber nicht. „Wir kennen den Gegner gut. Ismaning ist gerade sehr gut in Form, das zeigen die letzten Ergebnisse“, sagt Kayabunar. Ihm nötige es Respekt ab, wie sich das Team aus dem Abstiegskampf herausgearbeitet habe. Das gelte auch für die Ergebnisse der letzten drei Spiele. „Im Schnitt haben sie immer drei Tore pro Spiel geschossen. Es ist eine spielstarke Mannschaft, die aber auch mit hohen Bällen gut agiert. Dazu haben sie zwei sehr gute Offensivspieler, die sehr torgefährlich sind.“ Die Rede ist von Alessandro Cazorla (11 Tore) und Ilkan Atak, der in 13 Spielen zehn Tore erzielt hat. Der Mittelstürmer spielte die letzten dreieinhalb Jahre in der Türkei, kam erst in der Winterpause zum FCI. „Das wird auf jeden Fall zum Abschluss nochmal eine sehr harte Aufgabe für uns“, weiß Kayabunar.

    Wer die U21 beim Kampf um die Meisterschaft sehen und unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Da es am Trainingsgelände kaum Parkplätze gibt, wird eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die Trambahnen 15 und 25 Richtung Grünwald bzw. Großhesseloher Brücke halten direkt vor dem Trainingsgelände (Haltestelle Südtiroler Straße). Zustieg ist mit der S-Bahn kommend am Rosenheimer Platz möglich, oder mit der U-Bahn an der Silberhornstraße (U2, U7, U8) bzw. Wettersteinplatz (U1).

    Die Tickets gibt es am historischen Kartenhäuschen auf dem Trainingsgelände (Achtung: Nur Barzahlung möglich!). Ein Vollzahler-Ticket kostet 9 €, ermäßigt 7 € (Ermäßigung gegen Vorlage eines gültigen Ausweises: Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrdienstleistende, BFD, FSJ, Rentner). Kinder bis 5 Jahre sind frei. Bitte beachtet die Ordnung des Trainingsgeländes!


    https://www.tsv1860.de/de/news…ampf-um-die-meisterschaft


    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21 hat die Meisterschaft nach dem 1:0 in Nördlingen wieder selbst in der Hand.


    Die Löwen-U21 ist durch den hart erkämpften 1:0 beim TSV 1861 Nördlingen wieder an die Spitze der Bayernliga Süd zurückgekehrt, nachdem der TSV Landsberg diese durch einen Erfolg am Freitagabend über Nacht übernommen hatte. Das entscheidende Tor erzielte Cristian Leone in der 14. Minute per Foulelfmeter.


    Erstmals gefährlich wurden die kleinen Löwen in der 8. Minute. Cristian Leone hatte links im Strafraum an den zweiten Pfosten geflankt, wo Sandro Porta das Luftduell gewann, aus sechs Metern aufs kurze Eck köpfte, jedoch hatte Nördlingens Keeper Daniel Martin mit dem Abschluss keine Probleme. Drei Minuten später setzte sich Leone an der linken Grundlinie durch, seine Hereingabe an den Fünfmeterraum konnten die Schwaben jedoch klären (9.). Nach einer weiten Flanke von rechts durch Porta lief Raphael Wach im Rücken von Johannes Fiedler dem Ball hinterher, der fuhr seinen Ellenbogen aus, traf den Sechzger voll im Gesicht. Schiedsrichter Niklas Wich zögerte keine Sekunde, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (12.). Die Ausführung verzögerte sich, weil Wach erst behandelt werden musste. Obwohl Leone lange warten musste, behielt er die Nerven, schoss zum 1:0 ins linke untere Eck, während Martin ins rechte sprang (14.). Im Anschluss an eine Ecke von rechts kam Simon Gruber vor Stefan Musa an der Fünfmeterkante an den Ball, köpfte ihn aber links am Tor vorbei (26.). Gefährlich wurden die Gastgeber meist nur nach hohen Bällen. So in der 36. Minute, als nach einer Linksflanke Musa die Kugel an einen Mitspieler lenkte, von dem sprang sie zu Bernd Rathgeber, der halbrechts zwar aus zwölf Metern zum Abschluss kam, die Sechzger aber längst die Schussbahn zugestellt hatten. Nach einem Foul von Jens Schüler musste Porta verletzungsbedingt das Feld verlassen (39.). Kurz vor der Pause hatte Emre Erdogan nochmals die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Rron Gosalci spielte ihn rechts im Strafraum an, sein Schuss aus 15 Metern ging aber knapp übers lange Eck (43.). Wenig später passte Erdogan vom Zentrum in den Lauf von Leone, der kam halbrechts im Strafraum vor Keeper Martin zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz (44.). In der Nachspielzeit legte Leone im Strafraum zurück auf Wach, der zog am Elfmeterpunkt sofort ab, schoss jedoch einen Nördlinger an, der Abpraller landete bei Erdogan, der aber aus acht Metern das leere Tor nicht traf (45.+1). Direkt danach war Pause.

    Die Nördlinger wurden zu Beginn der 2. Halbzeit aktiver. Eine Flanke von rechts durch Alexander Schröter senkte sich gefährlich aufs Dach des 1860-Tores (50.). Im Anschluss an eine Ecke verunglückte der Schuss von Rathgeber aus dem Rückraum, jedoch versuchte Gruber diesen zu veredeln, setzte am rechten Fünfmetereck zum Fallrückzieher an, schoss aber weit am Tor vorbei (53.). Die Löwen hatten nun Platz zum Kontern, waren aber oft nicht zielstrebig genug im Spiel nach vorne. In der 67. Minute dribbelte Leone an der linken Grundlinie entlang, zog dann nach innen, kam mit links aus acht Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber übers lange Eck. Hinten waren die Löwen überaus aufmerksam, hatten Gruber, den Top-Torjäger der Bayernliga (27 Treffer), weitgehend im Griff. Nach einem weiten Ball aus der Nördlinger Hälfte waren die Innenverteidiger Alexander Benede und Benedikt Hoppe einmal nicht im Bilde, Schröter kam zwischen den Beiden ans Spielgerät und im Strafraum halblinks aus elf Metern zum Abschluss, aber da war noch Musa, der den Linksschuss parierte (77.). Ein Verzweiflungsschuss von Schüler aus 20 Metern blockte die 1860-Defensive (82.). In der 85. Minute ging eine scharfe Hereingabe von rechts diagonal durch den kompletten Strafraum der Löwen, ohne dass ein Spieler der Gastgeber an die Kugel kam. Die Schwaben drängten zwar auf den Ausgleich, aber ohne Struktur und Plan. In der Nachspielzeit hatte Gosalci die Chance, den Deckel endgültig draufzumachen. Sein Rechtsschuss von der Strafraumkante war aber nicht platziert genug, Martin konnte ihn parieren (90.+2). Es reichte aber auch so. Die kleinen Löwen nahmen die drei Punkte aus dem Gerd-Müller-Stadion mit und können weiterhin aus eigener Kraft die Meisterschaft perfekt machen.

    „Es war ein hartes Stück Arbeit“, bilanzierte U21-Coach Alper Kayabunar. „In der 1. Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht, leider auch wieder viele Möglichkeiten ausgelassen. Wir sind dann durch einen berechtigten Elfmeter mit 1:0 in Führung gegangen.“ Es sei in der Folge ein Kampfspiel gewesen. „Wir haben gut dagegengehalten, viele Umschaltmomente in der 2. Halbzeit gehabt, die wir nicht ausgenutzt haben.“ Die Angriffe des Gegners hätte sein Team leidenschaftlich wegverteidigt. „Man muss der Mannschaft auf jeden Fall ein Kompliment machen. Vor allem auch in der Konstellation. So hat U19-Spieler Jamie Jenni erstmals von Anfang an gespielt. Das war einfach ein wichtiger Sieg. Wir haben uns reingearbeitet uns vorgenommen, bis zum Schluss zu kämpfen und alles zu geben. Das haben die Jungs wirklich super gemacht und sind somit wieder verdient an die Tabellenspitze zurückgekehrt.“

    Durch diesen Erfolg – der TSV Landsberg hatte am Freitag durch einen 5:2-Sieg über den SV Heimstetten vorgelegt – haben es die kleinen Löwen am Samstag, 16. Mai 2026 ab 14 Uhr im Heimspiel gegen den FC Ismaning wieder selbst in der Hand, sich mit der Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu belohnen.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 33. Spieltag, 09.05.2026, 15.30 Uhr


    TSV 1861 Nördlingen – TSV 1860 München 0:1 (0:1)


    1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Jenni, 36 Grancay – 30 Porta (39., 34 Gosalci), 17 Leone (84., 28 Roithmayr), 7 Erdogan (64., 18 Pereira de Azambuja).

    Tor: 0:1 Leone (14., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Schüler, J. Fiedler – Benede.

    Zuschauer: 580 im Rieser Sportpark.

    Schiedsrichter: Niklas Wich (Pressig); Assistenten: Sebastian Weber (Frankenwald), Maximilian Zenk (Zapfendorf).


    https://www.tsv1860.de/de/news…wieder-selbst-in-der-hand


    Letztes Spiel der Saison:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Abgänge:


    Clemens Lippmann

    Maximilian Wolfram

    David Philipp

    Morris Schröter

    Thore Jacobsen

    Raphael Schifferl

    Jesper Verlaat

    Miran Qela

    Kurz vor dem Anpfiff wurde es emotional! Die Löwen verabschiedeten vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt acht Spieler. Neben Jesper Verlaat, Clemens Lippmann, Thore Jacobsen, Maximilian Wolfram, David Philipp, Raphael Schifferl und Morris Schröter auch Ersatztorhüter Miran Qela, dessen Abschied bisher noch nicht offiziell war.


    TSV 1860 München