Beiträge von Loewe

    Lucky Punch durch Hobsch: Löwen besiegen Havelse mit 3:2.

    Ein Auf und Ab der Gefühle erlebten die Fans auf Giesings Höhen. Nach Toren von Kevin Volland (39.) und Sigurd Haugen (45.) führten die Löwen bereits mit 2:0. Dann glich Havelse durch ein Eigentor von Florian Niederlechner (58.) und durch den eingewechselten John Posselt aus (89.). Dazwischen sah Volland Gelb-Rot (85.). Mit der letzten Spielaktion in Unterzahl gelang Patrick Hobsch der Lucky Punch (90.+6).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen Havelse verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Philipp Maier sowie Emre Erdogan und Lasse Faßmann, die am Freitagabend beim 3:1-Sieg über Türkspor Augsburg die U21 verstärkt hatten.


    Spielverlauf: Unter den Zuschauern waren Marco Hiller und Fynn Lakenmacher, die in der Westkurve ihr ehemaliges Team anfeuerten. Sie sahen forsch beginnende Löwen. Kevin Volland flankte in der 2. Minute von rechts an den zweiten Pfosten, wo ein Gästespieler vor Sigurd Haugen klärte. Anschließend wurde Sean Dulic umgestoßen, Schiedsrichter Michael Näther gab aber nicht den vom Gefoulten geforderten Elfmeter. Eine Rechtsflanke von Volland rutschte drei Minuten später auf Manuel Pfeifer durch, der visierte aus spitzem Winkel das lange Eck an, sein Schuss aus acht Metern ging aber am langen Eck vorbei (5.). Auf der anderen Seite kam Robin Müller aus ähnlicher Position, nur rechts, zum Abschluss, auch er zielte am langen Pfosten vorbei (6.). Ein 20-Meter-Schuss von Leon Sommer aus zentraler Position wurde sichere Beute von Thomas Dähne (9.). Aber die Niedersachsen zeigten, dass sie keinesfalls nach München gekommen waren, um die Punkte hier zu lassen. Auf der anderen Seite flankte Pfeifer aus dem linken Halbfeld auf Haugen am kurzen Pfosten, doch der brachte an der Fünfmeterkante den Ball nicht unter Kontrolle, das Spielgerät landete letztlich neben dem linken Pfosten im Tor-Aus (10.). Nach einer Hereingabe von links durch Florian Niederlechner brachte Volland die Fußspitze an den Ball, schoss jedoch aus fünf Metern Torhüter Tom Opitz an (12.). In der nächsten gefährlichen Szene schalteten die Löwen nach Ballgewinn schnell um, Niederlechner passte tief auf Marvin Rittmüller, der seinem Gegenspieler davonlief, sich aber die Kugel etwas zu weit vorlegte, trotzdem kam er vor dem herausstürzenden Opitz im Strafraum zum Abschluss, traf aber nur die Querlatte (14.). Glück hatten die Sechzger drei Minuten später. Ein zu kurz geratener Rückpass konnte Dähne zwar nach vorne abwehren, aber genau auf Julius Dünker, doch der Löwen-Keeper setzte sofort nach, ging dem Ball entgegen, konnte so am Elfmeterpunkt den Abschluss des Havelse-Stürmers verhindern (17.). Nach diesem temporeichen Auftakt ging es zwar intensiv weiter, aber auf beiden Seiten gab es zunächst keine klare Torszenen mehr. In der 35. Minute kam Nassim Boujellab, der mit Tempo in den Strafraum gedribbelt war, am Elfmeterpunkt zu Fall, forderte Elfmeter. Aber auch hier blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Vier Minuten später die Löwen-Führung. Volland hatte auf der rechten Seite den Ball in die Tiefe auf Haugen gespielt, Opitz kam aus seinem Strafraum, war vor dem Sechzger an der Kugel, wehrte sie aber genau zu Volland ab, der mit links keine Mühe hatte, das Spielgerät aus 23 Metern zum 1:0 im leeren Gästetor zu platzieren (39.). Noch vor der Pause fiel das 2:0. Es gab im linken Halbfeld Freistoß für die Löwen. Thore Jacobsen, Volland und Niederlechner hatten sich um den Ball platziert, am Ende war es Niederlechner der die Kugel an den kurzen Pfosten chipte, wo Haugen hochstieg und das Spielgerät aus sechs Metern ins linke Eck köpfte (45.). Beinahe wäre sogar noch das 3:0 gefallen, wieder war ein Standard Ausgangsstation. Einen Freistoß vorm rechten Strafraumeck schlenzte Jacobsen an den ersten Pfosten, wo der eingelaufene Niederlechner an den Ball kam, ihn aber aus fünf Metern rechts ans Außennetz setzte (45.+3). Direkt danach war Pause.

    Havelse begann die 2. Halbzeit aktiver, spielte sich in den ersten Minuten in der Hälfte der Sechzger fest. Nach Pass von Max Christiansen zog Niederlechner fast von der linken Tor-Auslinie nach innen, schloss mit rechts ab, sein Schuss aufs lange Eck wurde jedoch geblockt (54.). In der 58. Minute der nicht unverdiente Anschlusstreffer der Niedersachsen. Eine Ecke von rechts schoss Besfort Kolgeci mit links und viel Schnitt aufs vordere Eck, wo Niederlechner gegen Dünker klären wollte, die Kugel mit dem Knie über die eigene Linie drückte. Nach einem Konter flankte Marko Ilic von links auf den freistehenden Florian Riedel im Zentrum, doch die Hereingabe kam etwas zu sehr in den Rücken des Haveleser Mittelfeldspielers, der die Kugel dadurch nicht aufs Tor drücken konnte (62.). Glück für die Löwen! Kurz danach versucht es Ilic mit einem Schlenzer aus der zweiten Reihe, doch Dähne wischte den Schuss über die Latte (63.). Ein Freistoß von Volland aus 21 Meter lenkte Opitz um den rechten Pfosten (70.). Der eingewechselte David Philipp spielte in der 78. Minute in den Lauf von Haugen, der kam am linken Fünfmetereck vor Opitz zum Abschluss, der Keeper parierte und auch den Nachschuss konnte er abwehren. Direkt danach war für den Norweger Feierabend. Für ihn kam Patrick Hobsch (79.). Der bereits gelbvorbelastete Volland brachte kurz vor der Strafraumgrenze Boujellab zu Fall, es war aber bereits zuvor abgepfiffen. Trotzdem zeigte ihm Schiedsrichter Näther Gelb-Rot (85.). Anschließend gab es Freistoß für die Löwen, die die Schlussphase in Unterzahl bestreiten mussten. Vier Minuten später wurden die Sechzger bestraft. Müller dribbelte an der rechten Tor-Auslinie entlang, legte die Kugel zurück auf John Posselt, der aus sechs Metern hoch ins kurze Eck zum 2:2 traf (89.). Eine Flanke von Maximilian Wolfram fast von der linken Eckfahne erreichte in der Mitte Hobsch mit dem Schopf, konnte die Kugel aber nicht mehr aufs Tor drücken, die rechts vorbei im Tor-Aus landete (90.+2). In der 5. Minute der Nachspielzeit landete ein Schuss vom rechten Strafraumeck von Rittmüller an der Latte über den kurzen Kreuzeck (90.+5). Es sollte aber nicht der Schlussakkord sein. Die Löwen initiierten nochmals einen Angriff über die rechte Seite. Dulic legte die Kugel in die Mitte, wo Hobsch vollkommen frei stand, Opitz aus fünf Metern überwand (90.+6). Direkt nach dem Lucky Punch war Schluss und die Löwenfans ließen ihren Gefühlen freien Lauf.


    STENOGRAMM, 5. Spieltag, 14.09.2025, 19.30 Uhr


    TSV 1860 München – TSV Havelse 3:2 (2:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 22 Haugen, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    HAV: 1 Opitz (Tor) – 5 Minz, 22 Sommer, 4 Kolgeci – 39 Riedel, 24 Plume, 31 Oltrogge, 19 Boujellab – 10 Düker – 23 Müller, 14 Ilic.

    Ersatz: 40 Busse (Tor) – 6 Belkahia, 7 Aytun, 8 Berger, 9 Paldino, 11 Jaeschke, 17 Posselt, 28 Rufidis, 33 Rexhepi.

    Wechsel: Philipp für Niederlechner (68.), Wolfram für Pfeifer (68.), Hobsch für Haugen (79.) – Berger für Oltrogge (72.), Paldino für Ilic (81.), Posselt für Minz (88.).

    Tore: 1:0 Volland (39.), 2:0 Haugen (45.), 2:1 Niederlechner (58., Eigentor), 2:2 Posselt (89.), 3:2 Hobsch (90.+6).

    Gelbe Karten: – Müller, Plume, Kolgeci.

    Gelb-Rote Karten: Volland (85.) –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Michael Näther (Haselbachtal); Assistenten: Lukas Pilz (Magdeburg), Luis Riedel (Chemnitz); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…n-besiegen-havelse-mit-32


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057378/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…innen-last-minute,UwnCrMm


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93934359.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-2-1-616/


    https://www.abendzeitung-muenc…egt-vom-platz-art-1080664



    Nächste Spiele:


    Die Löwen-U21 verteidigten souverän die Tabellenspitze durch einen 3:1-Sieg über Türkspor Augsburg. Raphael Wach (7.) und Xaver Kiefersauer (24.) sorgten für eine 2:0-Halbzeitführung. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Noah Klose (51.). Aus dem Nichts heraus erzielte Javin Bolte mit einem wunderschönen Fernschusstor den Ehrentreffer für die Gäste (66.).


    Erstmals gefährlich wurde die Löwen-U21 in der 5. Minute. Xaver Kiefersauer hatte von der rechten Grundlinie auf Raphael Wach geflankt, dessen Schuss aus sieben Metern jedoch geblockt wurde. Zwei Minuten später die Führung. Cristian Leone hatte von rechts an den Fünf-Meterraum gepasst, Noah Klose scheiterte noch, am Ende drückte Raphael Wach die Hereingabe zur 1:0-Führung über die Linie (7.). Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte schloss Klose schnell ab, sein 20-Meter-Schuss ging jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (16.). Im Anschluss an einen Freistoß vorm linken Strafraumeck von Kiefersauer herrschte in der Türkspor-Abwehr Verwirrung, Torhüter Michael Loroff irrte im Strafraum herum, aber kein Sechzger kam zum Abschluss (18.). Eigentlich hätte in der 22. Minute das 2:0 fallen müssen. Justin Thönig hatte rechts im Strafraum Klose angespielt, der legte zurück auf Kiefersauer, der in zentraler Position aus acht Metern zum Schuss kam, aber mehr oder weniger den Gäste-Torhüter auf der Linie anschoss. Wiederum zwei Minuten später machte es der Kapitän besser. Nach schnellem Umschaltspiel über die linke Seite legte Emre Erdogan die Kugel in die Mitte, Kiefersauer kam aus neun Metern zum Abschluss, wuchtete das Spielgerät links oben unter die Latte (24.). Eine scharfe Hereingabe von rechts verpasste Wach am Fünfmeterraum nur um Zentimeter (31.). Eine Linksflanke von Erdogan verlängerte Klose mit der Brust Richtung Tor, der Ball senkte sich jedoch neben den rechten Pfosten ins Tor-Aus (36.). Einen Rechtsschuss vom linken Strafraumeck durch Erdogan konnte Loroff in der 38. Minute entschärfen. Die Gäste waren mit dem Zwei-Tore-Rückstand zur Pause noch gut bedient.

    In der 51. Minute erhöhte Klose nach schöner Einzelleistung mit einem Schrägschuss vom linken Strafraumeck, der rechts unten einschlug, auf 3:0. Die Löwen hatten weitere Möglichkeiten, doch fehlte im Abschluss die Präzision. Ein Sonntagsschuss am Freitagabend durch Javin Bolte vorm rechten Strafraumeck, der sich aus 25 Meter ins lange Kreuzeck unhaltbar für Stefan Musa senkte, brachte Türkspor auf 3:1 heran (66.). Die Löwen hatten in der Folge eine kurze Phase, wo sie etwas die Kontrolle verloren, fingen sich aber schnell wieder und spielten die Zwei-Tore-Führung souverän nach Hause. Der eingewechselte Lucas Grancay traf in der 87. Minute noch die Latte. Die U21 feierte damit im 9. Spiel den 8. Sieg, bleibt selbstredend Tabellenführer der Bayernliga Süd.

    U21-Coach Alper Kayabunar war mit der Leistung zufrieden. Natürlich ärgerte er sich über das Gegentor. „Das kommt aus dem Nichts. Das hätte man davor vielleicht ein bisschen besser wegverteidigen können. Es war ein schönes Tor, ein Sonntagsschuss, aber das muss man auch mal anerkennen. Danach hatten wir fünf Minuten Probleme, in denen das Spiel der Gäste nochmals Fahrt aufgenommen hat“, monierte der 39-Jährige. „Aber wir haben es wieder richtig gut unter Kontrolle bekommen und den einen oder anderen Wechsel gemacht, um allen Spielern Spielzeit zu geben.“ Es sei letztlich ein ungefährdeter Sieg gewesen trotz des Gegentores.

    Vielleicht, so Kayabunar, hätte sein Team das eine oder andere Tor mehr schießen können. „Wir haben in der 1. Halbzeit eine Möglichkeit gehabt, wo wir früher das 3:0 machen können. Oder später gab es Situationen, wo wir das vierte Tor nachlegen können. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, weil wir gegen eine Mannschaft gewonnen haben, die die letzten vier Spiele nicht verloren hat.“

    Auch nach neun Spielen steht bei den Niederlagen eine Null und bei Remis nur eine Eins. Acht Partien endeten mit einem Sieg. „Das ist eine Mega-Serie. Wir haben unsere Spiele verdient gewonnen und waren immer die bessere Mannschaft“, findet der U21-Coach. Es sei also kein Zufall, dass seine Mannschaft in der Tabelle oben steht. „Das gibt ein gutes Gefühl und deswegen gehen wir so selbstbewusst in die kommenden Spiele.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 10. Spieltag, 12.09.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – Türkspor Augsburg 1972 3:1 (2:0)


    TSV 1860 München

    23 Musa (Tor) – 4 Thönig (90.+1, 28 Roithmayr), 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (89., 20 Hoppe), 6 Dordan (56., 36 Grancay), 21 Kiefersauer – 17 Leone (64., 22 Jägerbauer), 10 Klose (74., 7 Garza), 19 Erdogan

    Tore

    1:0 Wach (7.), 2:0 Kiefersauer (24.), 3:0 Klose (51.), 3:1 Bolte (66.)

    Gelbe Karten

    Dordan – Aydin

    Zuschauer

    175 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Stefan Dorfner (Straubing); Maximilian Riedl (Lalling), Fabian Birkmeier (Niederleierndorf)


    https://www.jungloewen.de/inde…r-tuerkspor-augsburg.html


    Nächstes Spiel:


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    Liveticker für das Spiel gegen Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919

    Die Löwen schließen am Sonntag, 14. September 2025, gegen Aufsteiger TSV Havelse 1912 den 5. Spieltag ab. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 19.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Die Partie gegen Aufsteiger Havelse ist der Auftakt zur Englischen Woche mit drei Spielen in sechs Tagen. „Für mich ist das der schönste Spielmodus“, sagt Löwen-Cheftrainer Patrick Glöckner ohne Ironie. Er freue sich darauf. „Das spielt uns in die Karten, weil wir qualitativ nachlegen können“, sagt er mit Blick auf seinen breit aufgestellten Kader. Zwar ist der 48-Jährige nicht gerade bekannt für große Veränderungen in der Startelf. „Ich bin ein Freund von Automatismen“, führt er als Begründung an. „aber wir werden handeln, wenn wir das Gefühl haben, dass ein Spieler überspielt ist.“ Zudem waren es zuletzt die Joker, die stachen.

    Durch die Ausfälle von Tim Danhof und Kilian Jakob – beide absolvierten Lauftraining – sowie Max Reinthaler und dem langzeitverletzten Morris Schröter ist die Auswahl etwas eingeschränkt. Dafür ist Sean Dulic von seinem Länderspieldebüt für die deutsche U20 zurück. Der 19-jährige Innenverteidiger gehörte sowohl beim 5:1 über die Schweiz als auch beim 4:0 über Italien zur Startelf, bekam von allen Seiten hervorragende Kritiken. „Auch von Hannes Wolf war das Feedback gut“, erzählt Glöckner von seinem Gespräch mit dem U20-Coach des DFB. Mit Dulic und Marvin Rittmüller, der am letzten Transfertag verpflichtet wurde und seinen ersten Kurzeinsatz beim 3:1-Erfolg im Toto-Pokal in Illertissen hatte, stehen wieder mehr Optionen zur Verfügung. Eventuell könnte Rittmüller schon gegen Havelse in die Anfangself rücken. „Wir haben ihn sicher nicht geholt, dass er auf der Bank sitzt“, kommentiert Glöckner die Personalie. Es gehe aber auch darum, als Team die beste Leistung zu bringen und hier müsse er vielleicht beim Neuzugang noch Abstriche machen, was die Integration in das Spielsystem der Löwen angehe.

    Dabei passt Rittmüller bestens zur Dreierkette als rechter Schienenspieler vor der Abwehr. Die Umstellung auf diese Grundordnung habe sich bisher als „gelungen“ erwiesen, findet Glöckner. „Wir haben die wenigsten Chancen zugelassen und erst drei Gegentore bekommen. Die Spieler fühlen sich damit wohl.“ Ohnehin sei er im „Großen und Ganzen“ zufrieden, wie gut und schnell das neue Spielsystem umgesetzt werden konnte. Bei gewissen Automatismen bestehe aber noch Nachholbedarf. „Daran arbeiten wir.“ So habe man z.B. am Donnerstag im Training im Elf-gegen-Elf diese Situationen simuliert. Der Trainer sprach von einer „sensationellen Umsetzung. Ich habe es selten so gut gesehen“, geriet er fast schon ins Schwärmen.

    Die defensive Stabilität gibt im letzten Drittel „unseren Jungs die Möglichkeit, ihre Freiheiten auszuleben“, sagt er. Dabei sei es ihm egal, wann die Tore fallen. „Du musst immer an dich glauben, egal zu welcher Spielzeit.“ Zuletzt in Aachen hat sein Team mit Toren in der 89. und der 1. Minute der Nachspielzeit drei Punkte eingefahren, im Heimspiel gegen den VfB fiel der Ausgleich in der 7. Minute der Nachspielzeit. „Das hat was für sich“, sagt Glöckner mit einem Grinsen, „du brauchst immer eine Top-Tagesform, darfst nie nachlassen. Wir wissen, dass ab der 70. Minute die meisten Tore fallen.“ Deshalb müsse man geduldig sein, „damit wir gegebenenfalls am Ende das Spiel ziehen“.

    Das sei auch gegen Havelse die Marschroute. Glöckner warnt davor zu denken, dass es gegen den bisher sieglosen Neuling ein Spaziergang geben könnte. „Es gibt in dieser Liga keine leichten Spiele, alle sind eng“, warnt er. „Havelse ist ein Gegner, der nichts zu verlieren hat, der relativ gut eingespielt ist.“ Zwar würde sich das im Vergleich zu den anderen Mit-Aufsteigern in Punkten nicht widerspiegeln, aber gegen Essen hätte man gesehen, wie gefährlich die Niedersachsen seien, als sie in der 6. Minute der Nachspielzeit die Führung von RWE aus der 89. Minute durch einen Fallrückzieher von Lorenzo Paldino konterten. „Ein wunderschöner Treffer“, so Glöckner, der nicht nur deswegen Respekt vor dem Gegner zeigt. „Sie sind nicht umsonst aufgestiegen, wollen bestimmt in München ihren ersten Sieg einfahren.“

    Das will sein Team verhindern, denn gerne würden die Löwen das 190. Oktoberfest auf einem Aufstiegsplatz feiern. „Die Wiesn macht uns sicher mehr Spaß, wenn wir gute Ergebnisse erzielen“, weiß Glöckner. „Aber letztlich zählt das Saisonziel, nicht die Zwischenstände!“

    Der Löwen-Trainer trifft am Sonntag mit Michael Näther auf einen Schiedsrichter, der ihn letzte Saison beim SC Verl (2:2) mit Gelb-Rot auf die Tribüne geschickt hatte. „Ich werde ihn beim Gespräch der Trainer und Kapitäne mit dem Schiedsrichter 70 Minuten vor dem Spiel fragen, ob ich mich diesmal bei einer Rudelbildung raushalten soll“, erzählt er lachend. Glöckner wollte damals schlichten, stand dabei aber auf dem Spielfeld und war bereits verwarnt. Die Karte war zwar übertrieben, aber regelkonform.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet –29 Rittmüller, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 2 Danhof, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob.


    HAV: 1 Opitz (Tor) – 5 Minz, 24 Plume, 4 Kolgeci – 39 Riedel, 19 Boujellab, 31 Oltrogge, 10 Düker, 7 Aytun – 17 Posselt, 14 Ilic.

    Ersatz: 40 Busse (Tor) – 3 Schleef, 8 Berger, 9 Paldino, 11 Jaeschke, 13 Schindler, 16 Engelking, 21 Behrens, 22 Sommer, 23 Müller, 28 Rufidis, 30 Friedrich, 34 Rexhepi, 37 Özdemir, 38 Svitek.

    Es fehlen: –.

    Schiedsrichter: Michael Näther (Haselbachtal); Assistenten: Lukas Pilz (Magdeburg), Luis Riedel (Chemnitz); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…haben-nichts-zu-verlieren


    PK vor den Spiel gegen Havelse:



    Liveticker für das Spiel gegen Havelse:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m1-tsv-havelse-m1-250914


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

    Die U21 eröffnet in der Bayernliga Süd am Freitag, 12. September 2025 den 10. Spieltag gegen Türkspor Augsburg. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Durch den 2:1-Auswärtssieg beim FC Deisenhofen eroberte die Löwen-U21 am vergangenen Wochenende die Spitze zurück Trotzdem hielt sich die Freude überraschend in Grenzen, weil nach fünf Zu-Null-Spielen ausgerechnet in der 3. Minute der Nachspielzeit mit der letzten Aktion der Gegentreffer fiel. „Das war ärgerlich, vor allem so kurz vor Schluss durch eine Standardsituation“, sagt Trainer Alper Kayabunar. „Die Jungs waren ziemlich enttäuscht!“ Die Stimmung beschreibt er, „als hätten wir verloren, aber das spielgelt auch den Charakter der Mannschaft wider, dass sie sich über sowas ärgert, obwohl wir gewinnen und die Tabellenführung übernehmen. Das ist Jammern auf hohem Niveau!“

    Die Szene wurde nochmals im Training ausgiebig besprochen. „Das Tor hätten wir besser verteidigen können. Aber am Ende war einfach wichtig, dass wir gewonnen haben“, so der Coach. Schließlich sei es das letzte Spiel einer kräftezehrenden Englischen Woche gewesen, die mit neun Punkte endete. Für Kayabunar trotz des Gegentors eine „perfekte Woche“.

    Nun geht es gegen Türkspor Augsburg, die als Viertletzter derzeit auf einem Relegationsplatz rangieren. Die kleinen Löwen sind also Favorit. Gerade deshalb warnt der Löwen-Coach eindringlich, verweist darauf, dass beim Gegner „die Formkurve nach oben geht“. Nach null Punkten aus den ersten vier Partien holten die Fuggerstädter aus den letzten vier Spielen acht Zähler, blieben dabei ungeschlagen. „Dementsprechend dürfen wir Türkspor auf keinen Fall unterschätzen. Wir müssen einfach auf uns schauen und von Anfang an wieder konzentriert sein. Das ist das, was für uns zählt.“

    Kayabunar tut sich schwer, bei der Einschätzung der Augsburger. „Ich muss ehrlich sagen, dass ich nur einmal als Co-Trainer im Toto-Pokal zu Drittligazeiten gegen Türkspor gespielt habe.“ Der Trainerwechsel habe beim Gegner aber einiges verändert. Nachdem man sich von Spielertrainer Simon Schröttle, der erst im Sommer das Amt übernommen hatte, getrennt hat, steht nun wieder Servet Bozdag an der Seitenlinie. „Er ist ein Trainer, der den Verein sehr gut kennt und die Mannschaft motivieren kann. Dementsprechend erwarte ich, dass sie sehr heiß auf das Spiel sind“, erzählt Kayabunar. „Türkspor hat nichts zu verlieren, entsprechend werden sie reingehen. Ich rechne mit einer kampfbetonten Mannschaft, die alles reinhaut und versucht, über Umschaltmomente zu kommen. Mit dieser Taktik waren sie die letzten Wochen erfolgreich.“ Zuletzt gab es einen 2:1-Erfolg über Nördlingen und einen 3:2-Sieg über Ismaning.

    Ins Training zurückgekehrt ist Rechtsverteidiger Benedikt Hoppe. „Er trainiert seit Mittwoch wieder mit. Er wird auf jeden Fall im Kader sein“, kündigt der Trainer an. Auch Lasse Faßmann plant Kayabunar fest ein. Ob noch mehr Spieler aus dem Profikader am Freitagabend auflaufen, entscheidet sich erst kurzfristig.


    https://www.jungloewen.de/inde…r-tuerkspor-augsburg.html


    Liveticker für das Spiel gegen Türkspor Augsburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rkspor-augsburg-m1-250912


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Toto-Pokal: Löwen stehen nach 3:1 beim FV Illertissen im Viertelfinale.

    Mit einem 3:1-Erfolg warfen die Löwen Titelverteidiger FV Illertissen aus dem Toto-Pokal-Wettbewerb. Max Reinthaler hatte vor der Pause die Führung erzielt (18.). Der eingewechselte David Philipp erhöhte auf 2:0 (65.). Nach dem Anschlusstreffer von Daniel Hausmann wurde es nochmals spannend (76.), ehe Thore Jacobsen per Foulelfmeter für den Drittligisten alles klar machte (88.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen Toto-Pokal-Verteidiger Illertissen verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Morris Schröter, Kilian Jakob und Raphael Schifferl verzichten. Sean Dulic fehlte wegen seiner Nominierung für die deutsche U20. Nicht im 20er-Kader standen Justin Steinkötter und Lasse Faßmann, der zeitgleich in der U21 spielte. Neuzugang Marvin Rittmüller saß zunächst auf der Bank.

    Spielbericht: Die erste Chance resultierte nach einem weiten Einwurf von links durch Maximilian Wolfram. Den abgewehrten Ball nahm Jesper Verlaat im Zentrum aus zwölf Metern direkt, zielte aber aus der Drehung knapp über die Latte (4.). Nach einem auf der linken Seite kurz ausgeführten Freistoß kam Wolfram kurz vor der Strafraumkante zum Abschluss, sein Rechtsschuss fischte Illertissens Keeper Michel Witte aus dem rechten Eck (9.). Schiedsrichter Johannes Wagner pfiff in der 13. Minute sehr zum Leidwesen der Löwen Sigurd Haugen wegen eines vermeintlichen Offensivfouls zurück. Der Norweger setzte sich nach Pass von Patrick Hobsch gegen seinen Gegenspieler durch, hatte freie Bahn aufs FVI-Tor. Die hochverdiente Führung fiel nach einer Ecke von links durch Thore Jacobsen. Siemen Voet traf mit seinem Kopfball am langen Eck nur den linken Pfosten, den Abpraller schob aus kurzer Distanz Max Reinthaler zum 1:0 über die Linie (18.). Ein Hauch von Gefahr fürs 1860-Tor gab’s erstmals in der 33. Minute, als Denis Milic auf der linken Seite zum Flanken kam, aber Yannick Glessing am zweiten Pfosten die Hereingabe klar verpasste. Drei Minuten später der erste Torschuss der Gastgeber durch Ex-Löwe Milos Cocic. Mit dem Schüsschen hatte Thomas Dähne aber keine Probleme (36.). In der Nachspielzeit rutschte eine Illertissener Rechtsflanke durch, doch der Ball sprang Denis Milic auf Höhe des Elfmeterpunkts an den Arm, so dass die Chance verpuffte (45.+1). Auf der anderen Seite flankte Jacobsen aus dem Halbfeld in die Mitte, wo Haugen und Patrick Hobsch eingelaufen waren, doch die Kugel landete genau in den Armen von Keeper Witte (45.+2). Danach pfiff der Unparteiische zur Pause.

    Der Torschütze musste raus. Für ihn kam zur 2. Halbzeit Philipp Maier in die Partie, der sich in der Dreierkette rechts außen einreihte. Nach Pass in die Tiefe von Kevin Volland nahm Haugen den Ball mit, doch Namrud Embaye konnte gerade noch am Elfmeterpunkt gegen den Löwen-Angreifer den Abschluss verhindern (54.). Auf der anderen Seite kam Daniel Hausmann am linken Strafraumeck mit rechts zum Abschluss, der Schuss senkte sich Richtung langes Eck, aber Dähne war zur Stelle, pflückte die Kugel sicher herunter (56.). Nach einem Ballverlust von Manuel Pfeifer in der Vorwärtsbewegung flankte Marco Gölz in die Mitte, Gleesing kam an der vorderen Fünfmeterkante zum Abschluss, scheiterte aber am glänzend reagierenden Dähne (62.). Zwei Minuten später der nächste Löwentreffer. Volland spielte aus der eigenen Hälfte einen gut getimten Pass auf den eingewechselten David Philipp, der frei vor Witte die Nerven behielt und zum 2:0 einnetzte (65.). An einen Eckball von rechts durch Cocic kam Dähne mit einer Faust zwar dran, konnte die Situation aber nur unzureichend klären. Das erledigten die Vorderleute für ihren Löwen-Keeper (74.). Zwei Minuten später der Anschlusstreffer für die Schwaben. Gölz hatte auf Hausmann durchgesteckt, der frei vor Dähne auftauchte und den 1860-Keeper überwand (76.). Ein Treffer von Volland wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt (80.). Nach schnellem Umschaltspiel kam Hausmann halblinks erneut zum Abschluss, sein Schuss aus 17 Metern wurde diesmal sichere Beute von Dähne (82.). Der kurz zuvor eingewechselte Robin Muth verschuldete gegen Voet einen Elfmeter. Jacobsen lief an, verlud Witte und schob zum 3:1 ins rechte untere Eck (88.). Das war die Entscheidung. In der 5. Minute der Nachspielzeit verpasste der eingewechselte Emre Erdogan nach Zuspiel von Philipp das 4:1. Direkt danach war Schluss.

    „Im Pokal ist nur wichtig, dass man weiterkommt. Es war die erwartet schwere Aufgabe“, erklärte Löwen-Trainer Patrick Glöckner nach dem Schlusspfiff. „An Nürnberg haben wir gesehen, wie stark Illertissen eigentlich ist.“ Mit der 1. Halbzeit zeigte sich der 48-Jährige zufrieden „Da haben wir es extrem souverän runtergespielt, waren sehr dominant. In der 2. Halbzeit haben wir dann ein bisschen nachgelassen.“ Trotzdem sei auch in dieser Phase die Mentalität und Einstellung da gewesen. So gäbe es immer Höhen und Tiefen im Spiel. „Wichtig ist, dass man sie gut wegsteckt. Ein Gegner wie Illertissen hat immer die Qualität, ein Tor zu erzielen. Für uns war wichtig, dass wir weitergekommen sind. Unterm Strich bin ich mit der Leistung zufrieden.“

    Glöckner nimmt den Toto-Pokal-Wettbewerb sehr ernst. „Klar, können wir auch über die Platzierung in der Liga den Einstieg in den DFB-Pokal erreichen, aber wir wollen unbedingt gewinnen, den Titel mitnehmen.“ Dazu gehöre, dass man „höchsten Respekt“ vor jedem Gegner habe. „Man hat gesehen, wie gut Illertissen drauf ist. Regionalliga ist nur eine Klasse unter der 3. Liga. Die können einem das Leben schon schwer machen.“

    Einen Wunsch-Gegner hat Glöckner im Viertelfinale nicht. „Wir nehmen alles. Letztlich geht es darum, dass wir unsere Form auf den Platz bringen. Dann können wir uns mit jedem messen. Wer es dann an dem Tag ist, das spielt keine Rolle für uns.“


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Achtelfinale, 06.09.2025, 14.03 Uhr


    FV Illertissen – TSV 1860 München 1:3 (0:1)


    FVI: 1 Witte (Tor) – 11 Gölz, 38 Neuberger, 2 Zeller, 6 Embaye – 25 Hingerl, 8 Cocic – 13 Hausmann, 23 Heckmann – 21 D. Milic, 7 Glessing.

    Ersatz: 34 Zok (Tor) – 15 Ekinci, 5 Kopf, 22 Reinhardt, 10 Muth, 19 Gerstmayer, 24 Helbock, 14 U. Micic, 31 Rühle


    1860: 21 Dähne (Tor) – 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 3 Voet – 30 Wolfram, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer, – 31 Volland – 22 Haugen, 34 Hobsch.

    Ersatz: 12 Qela (Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philip, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 29 Rittmüller, 36 Deniz, 41 Lippmann.

    Wechsel: Rühle für Zeller (69.), Gerstmayer für Cocic (77.), Muth für Hingerl (86.), Reinhardt für Embaye (86.) – Maier für Reinthaler (46.), Philipp für Haugen (58.), Rittmüller für Pfeifer (62.), Niederlechner für Hobsch (81.), Erdogan für Volland (90.+2).

    Tore: 0:1 Reinthaler (18.), 0:2 Philipp (65.), 1:2 Hausmann (76.), 1:3 Jacobsen (88., Foulelfmeter).

    Gelbe Karte: Embaye, Neuberger – Wolfram.

    Zuschauer: 3.484 Vöhlin-Stadion.

    Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt); Assistenten: Julian Schaub (Schwaig), Maximilian Hafeneder (Holzkirchen); Vierter Offizieller: Giovanni Schalk (München).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ertissen-im-viertelfinale


    Spielbericht von sechzger.de


    Anders als noch vor ziemlich genau drei Jahren hatte der TSV 1860 München am Samstagnachmittag im Toto-Pokal-Achtelfinale vor 3.484 Zuschauern keine großen Probleme mit dem FV Illertissen. Die Löwen hatten alles im Griff, siegten und zogen verdient in die Runde der letzten Acht ein. Nach 90 Minuten auf buckligem Untergrund im Vöhlin-Stadion siegte der TSV 1860 am Ende mit 1:3 und lief dabei keineswegs Gefahr, die frühe Führung noch einmal aus der Hand zu geben.

    Reinthaler mit der frühen Führung

    Von der ersten Minute zeigten die Münchner, dass sie das Duell an der württembergischen Landesgrenze ernst nehmen. Trainer Patrick Glöckner schickte wie angekündigt fast die komplette A-Elf aufs Feld. Deniz, Niederlechner und Neuzugang Rittmüller saßen erst einmal auf der Bank. Dafür durften Reinthaler, Christiansen, Wolfram und Hobsch von Beginn an ran. Auch auf dem Feld zeigten sich die Löwen dominant. Eine gute Viertelstunde war gespielt, als Voet einen Eckball an den Pfosten köpfte und Reinthaler die frühe Führung für den TSV 1860 markierte. Weitere Möglichkeiten blieben jedoch erst einmal ungenutzt.

    Löwen lasen nichts anbrennen

    Die Münchner hatten das Spiel im weiteren Verlauf im Griff, Illertissen kam nicht einmal ansatzweise zu einer Torchance. Außer man möchte einen Roller des Ex-Löwen Cocic als solche bezeichnen, als der Ball gerade noch in die Arme von Dähne kullerte. Allerdings war in der letzten Viertelstunde des ersten Durchgangs auch bei den Gästen etwas die Luft raus im Spiel nach vorne. Das Aufbauspiel wurde allerdings auch erschwert durch das holprige Geläuf im Illertissener Vöhlin-Stadion, auf dem das Leder ein ums andere Mal versprang. Der zweite Treffer der Münchner kurz vor der Pause wurde nicht anerkannt, da der Ball vor Pfeifers Flanke bereits die Grundlinie überschritten hatte. So ging es beim Stand von 1:0 für die Münchner in die Kabine. Einen “seriösen Auftritt” nannte ein Löwen-Fan vor Ort sehr treffen den ersten Abschnitt.

    Glöckner wechselt zur Pause

    Nach dem Pausentee kam Münchens große Liebe verändert aus den Katakomben. Trainer Patrick Glöckner wechselte nach einer dominant geführten ersten Halbzeit aus. Maier kam für Reinthaler aufs Feld und übernahm positionsgetreu. Am müden Kick auf dem Rasen änderte sich wenig. Die Gäste kontrollierten die Partie, ließen hinten nichts zu, waren aber vorne auch nicht wirklich zwingend. So plätscherte das Spiel, wie schon in den letzten 20-25 Minuten des ersten Abschnitts, weitgehend vor sich hin. Nach einer knappen Stunde kam Philipp für Haugen ins Spiel.

    Sechzig kontrolliert das Spiel und legt nach

    Torgefahr war auch im Anschluss auf beiden Seiten Mangelware. Auch die Standards der Sechzger fanden zu selten einen Abnehmer. Auf der anderen Seite stand die Restverteidigung der Löwen gegen die konterstarken Hausherren bombensicher. Nach einer guten Stunde musste Dähne dann doch in ärgster Not retten, als er gegen Glessing stark parierte. Dann kam Neuzugang Rittmüller zu seinem ersten Einsatz im Trikot von Münchens großer Liebe und schon fiel das 0:2 für die Sechzger. Nach einem starken Steilpass von Volland marschierte Philipp alleine auf den Kasten und vollstreckte eiskalt.

    Anschlusstrefer aus dem Nichts

    Eine Viertelstunde vor dem Ende passten dann in der Löwen-Defensive die Zuordnung nicht und Illertissen kam nach einem Steckpass auf den abseitsverdächtig stehenden Hausmann zum Anschlusstreffer. Plötzlich stand es nur noch 1:2. Illertissen versuchte mehr nach vorne zu machen, kam aber nicht wirklich durch. Zehn Minuten vor Ende kam dann bei den Gästen Niederlechner für Hobsch aufs Feld. Sechzig stand nun etwas tiefer und setzte auf Konter. Drei Minuten vor Ende wurde Voet im Strafraum geklammert und Jacobsen machte per Elfmeter mit dem 1:3 den Deckel drauf. Insgesamt hatten die Löwen keine Probleme mit Illertissen, siegten verdient und zogen mit einer seriösen Vorstellung souverän ins Viertelfinale des bayrischen Landespokals ein.


    https://sechzger.de/keine-prob…n-loewen-siegen-deutlich/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Havelse:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m1-tsv-havelse-m1-250914


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

    Die Löwen-U21 war auch vom FC Deisenhofen nicht zu stoppen und baute die Tabellenführung auf vier Punkte aus. Bis in die Nachspielzeit führte das Team von Trainer Alper Kayabunar durch Tore von Finn Fuchs (24.) und Noah Klose (29.) mit 2:0, dann verhinderte Florian Schmid mit seinem Kopfballtor zum 2:1-Endstand (90.+3) das sechste Zu-Null-Spiel in Folge.


    Die kleinen Löwen kamen gut in die Partie und hatten in der 7. Minute nach schnellem Umschaltspiel die erste Chance. Finn Fuchs hatte die Kugel auf Sandro Porta weitergeleitet, der halblinks in den Strafraum eindrang, dann auf den mitgeeilten Fuchs ablegte, doch ein Spieler der Gastgeber konnte durch eine beherzte Grätsche den Abschluss gerade noch verhindern. Beide Teams schenkten sich nichts, zunächst blieben aber Strafraumszene Mangelware, bis Alexander Benede aus der eigenen Hälfte einen langen Ball auf Fuchs spielte. Der zog am linken Strafraumeck nach innen, ließ dabei seinen Gegenspieler ins Leere laufen und schloss mit rechts aus 15 Metern aufs kurze Eck ab. Torwart Maximilian Obermeier war zwar am Schuss dran, musste den Ball aber zum 1:0 passieren lassen (24.). Drei Minuten später hatte auch der FCD seine erste Möglichkeit. Nach einer Rechtsflanke kam Noah Semmler jedoch in der Mitte einen Schritt zu spät (27.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Porta hatte die Kugel auf den durchgestarteten Fuchs weitergeleitet, der diesmal nicht nach innen zog, sondern zur linken Grundlinie ging, dann an den zweiten Pfosten flankte, wo Justin Thönig aus sechs Metern mit rechts zum Abschluss, kam, aber einen Deisenhofener anschoss. Den zurückprallenden Ball legte er geistesgegenwärtig mit links zurück auf Noah Klose, der aus sieben Metern das Spielgerät humorlos ins rechte Kreuzeck zum 2:0 hämmerte (29.). Beinahe wäre den kleinen Löwen zwei Minuten später das 3:0 gelungen. Nach Zuspiel von Raphael Wach kam Porta halblinks aus 20 Metern mit rechts zum Abschluss, Obermeier musste sich strecken, konnte den erneuten Einschlag verhindern (31.). In der 37. Minute rutschte eine Hereingabe von Valentin Körber zu Florian Schmid durch, der halbrechts aus sieben Metern aus der Drehung heraus am langen Eck vorbeischoss. Im Gegenzug spielten Xaver Kiefersauer und Thönig auf der rechten Seite Doppelpass, der Verteidiger kam am Ende aus zwölf Metern frei zum Abschluss, setzte die Kugel aber links neben das Tor (38.). Erneut war es Schmid auf der anderen Seite, der mit seinem Neun-Meter-Schuss aus spitzem Winkel an Stefan Musa im 1860-Tor scheiterte (39.). Kurz vor der Pause drang Paul Schemat in den Strafraum ein, trat aber bei seinem Abschluss halblinks am Fünfmeterraum in den Boden, so dass die Löwen klären konnten (43.). So blieb es zur Pause beim Zwei-Tore-Vorsprung.

    Deisenhofen erhöhte nach Wiederanpfiff den Druck. Einen aus dem linken Halbfeld kommenden Freistoß verlängerte Schmid am vorderen Fünfmetereck aufs 1860-Tor, doch Musa parierte den Schuss zur Ecke (47.). Eine weite Flanke von Cristian Leone von rechts an den zweiten Pfosten erreichte Porta zwar, traf aber aus kurzer Distanz nur das Außennetz (62.). Ansonsten taten sich beide Teams in der 2. Halbzeit schwer, sich Chancen zu erspielen. Nach einer Linksflanke von Fuchs stieg Klose am zweiten Pfosten zum Kopfball hoch, konnte die Kugel aber aus sieben Metern nicht drücken, wodurch sie auf dem Tordach landete (79.). Es machte nicht den Eindruck, als ob Deisenhofen den kleinen Löwen nochmals gefährlich werden könnte. Umso ärgerlich, dass nach einem Eckball von rechts durch Yasin Yilmaz der in der Mitte eingelaufene Schmid per Kopf in der 3. Minute der Nachspielzeit ins lange Eck traf (90.+3). Kurz danach war Schluss und die kleinen Löwen hatten nicht nur die Tabellenführung verteidigt, sondern sie durch das 1:1 von Kirchanschöring gegen Landsberg weiter ausgebaut.

    „Wir freuen uns natürlich über den Sieg, wenngleich uns das Gegentor am Ende ärgert“, bilanzierte U21-Coach Alper Kaybunar. „Es war wirklich eine sehr schwere Aufgabe. Man hat uns angemerkt, dass wir am Mittwoch ein sehr schweres Spiel hatten. Am Ende bekamen wir etwas Probleme.“

    Sein Team sei gut ins Spiel gekommen. „Nach der 2:0-Führung hatten wir noch zwei-, dreimal die Möglichkeit, das 3:0 nachzulegen und das Spiel schon vorzeitig zu entscheiden.“ Auch wenn der Gegner vor der Pause auch zwei Möglichkeiten hatte, „wo er auf 1:2 verkürzen kann. Da hatten wir zweimal Glück“, so der 39-Jährige.

    Gerade am Ende sei es ein „reines Kampfspiel“ bei hohen Temperaturen gewesen. „Beide Teams haben noch mal alles probiert. Deisenhofen hat gedrückt, aber wir haben alles wieder richtig gut wegverteidigt – bis zur letzten Minute, wo wir dann aus einem Eckball ein für uns ärgerliches Gegentor kassieren.“ Trotzdem sei er am Ende des Tages mit der Englischen Woche zufrieden. „Wir haben in drei Spielen in acht Tagen neun Punkte geholt. Das ist natürlich eine super Leistung.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 9. Spieltag, 06.09.2025, 14 Uhr


    FC Deisenhofen – TSV 1860 München 1:2 (0:2)


    TSV 1860 München

    23 Musa (Tor) – 4 Thönig (86., 28 Roithmayr), 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Dordan (46., 36 Grancay), 21 Kiefersauer – 17 Leone (73., 7 Garza), 10 Klose (80., 18 Pereira de Azambuja), 30 Porta (62., 11 Moumou)

    Tore

    0:1 Fuchs (24.), 0:2 Klose (29.), 1:2 Schmid (90.+3)

    Gelbe Karten

    Nickl, Schemat, Schmid, Gkasimpagiazov, Seidl – Thönig, Pereira de Azambuja

    Zuschauer

    300 Sportanlage Deisenhofen

    Schiedsrichter

    Nicolas Dolderer (Eberfing); Assistenten: Yunis Widholz (Pöcking), David Feistauer (Penzberg)


    https://www.jungloewen.de/inde…-beim-fc-deisenhofen.html


    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen Türkspor Augsburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rkspor-augsburg-m1-250912


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Toto-Pokal: Glöckner fährt mit der besten Mannschaft nach Illertissen.

    In der Liga ist dieses Wochenende Länderspiel-Pause. Für die Löwen jedoch nicht! Im Toto-Pokal-Achtelfinale geht es am Samstag, 6. September 2025, zum FV Illertissen. Anpfiff im Vöhlin-Stadion ist um 14 Uhr. Das BR Fernsehen überträgt die Partie live im linearen Fernsehen und online auf den verschiedenen Kanälen.


    Der FV Illertissen hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Pokalschreck gemacht. In den vergangenen vier Jahren wurde das Team von Trainer Holger Bachthaler dreimal Bayerischer Pokalsieger (2022, 2023 und 2025). Auch der TSV 1860 München hat in dieser Zeit bereits seine Erfahrungen mit den Schwaben gemacht – und das waren keine angenehmen! Am 27. September 2022 kegelte der Regionalligist die Sechzger im Achtelfinale aus dem Landespokal. Die Partie vor 1.623 Zuschauern ging durch einen Treffer von Maurice Strobel (15.) mit 0:1 verloren.

    Die Löwen und ihr Cheftrainer Patrick Glöckner möchten nicht, dass die Euphorie einen Dämpfer bekommt, nehmen deshalb den Gegner nicht auf die leichte Schulter. „Den guten Auftakt in der Liga gilt’s in Illertissen zu bestätigen. Das ist ein Regionalligist, der Nürnberg im DFB-Pokal rausgehauen hat. Wir sind also gewarnt und hoffen, dass wir eine gute Leistung bringen.“

    Die Anreise von 150 Kilometern erfolgt am Spieltag. „Wir fahren eineinhalb bis eindreiviertel Stunden. Das ist absolut in Ordnung, zumal wir heute unseren neuen Bus bekommen haben. Ich glaube, dass das am sinnvollsten ist.“ Dagegen weiß der 48-Jährige noch nicht, wenn er mit auf die Fahrt nehmen kann. „Wir haben einige angeschlagene Spieler, deshalb ist die erste Elf noch nicht ganz klar. Das wird sich erst Ende der Woche aufklären.“

    Tim Danhof, der seit der Partie gegen die U23 des VfB Stuttgart über Probleme im Oberschenkel klagt, und Kilian Jakob stehen definitiv nicht zur Verfügung. Raphael Schifferl konnte Dienstag und Mittwoch keine Trainingseinheit absolvieren, ist also fraglich. Auch Florian Niederlechner nahm zu Wochenbeginn nicht am Training teil. Fehlen wird Innenverteidiger Sean Dulic fehlen, der von Hannes Wolf für die Länderspiele der deutschen U20 in der Schweiz und gegen Italien berufen wurde. „Wir freuen uns für Sean ungemein, auch wenn wir seinen Ausfall kompensieren müssen.“, erklärt der Löwen-Trainer.

    Glöckner möchte in Illertisssen die bestmögliche Mannschaft aufbieten. „Alle Spieler, die zur Verfügung stehen, werden mitfahren. Die richtige Zusammenstellung muss es richten. Wir werden eine starke Mannschaft auf den Platz bringen“, verspricht er. Ein Teil davon könnte Neuzugang Marvin Rittmüller sein. „Ich erwarte, dass er die Mentalität einbringt, die wir hier benötigen. Er ist einer, der 90 Minuten die Linie hoch und runterrennt, der ein extrem gutes Zweikampfverhalten hat und ein sicheres und gutes defensives Spiel.“, schwärmt der Trainer von seinem Schützling. „Nach vorne erhoffen wir uns von Marvin den nötigen Punch mit Tiefe, weil er sehr viel Geschwindigkeit hat.“ Er müsse aber die „Akklimatisierung“ des rechten Schienenspielers noch abwarten, so Glöckner. „Wenn alles gut läuft bis zum Ende der Woche, werden wir ihn in Illertissen einsetzen“, verspricht der Coach.

    Die Löwen fahren als klassenhöheres Team als Favorit zum FVI. Generell sei so ein Spiel immer Einstellungssache, findet Glöckner, für den Illertissen „schwer ausrechenbar.“ Ist. Um nicht wie der Club überrascht zu werden, der in der 1. Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschießen den Schwaben unterlag, besuchte Glöckner mit seinen Co-Trainern das Regionalliga-Spiel von Illertissen bei Wacker Burghausen. „Dazu haben wir – logischerweise – das Nürnberg-Spiel auf Video geschaut, um entsprechend vorbereitet in die Partie zu gehen.“ Und damit sein Team keine böse Überraschung wie 2022 erlebt!


    https://www.tsv1860.de/de/news…nnschaft-nach-illertissen


    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-250906


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VV378D77/liveticker#start

    Die Löwen-U21 fährt als Tabellenführer der Bayernliga Süd am Samstag. 6. September 2025, zum FC Deisenhofen. Anpfiff auf der Sportanlage Deisenhofen (Am Sportplatz 22, 82041 Deisenhofen) ist um 14 Uhr.


    Gerade mal drei Tage liegen zwischen dem Nachholspiel gegen den SV Schalding-Heining, dass die Löwen-Reserve mit zwei späten Toren mit 2:0 gewonnen hat, und dem Auswärtsspiel beim FC Deisenhofen. Nicht gerade eine optimale Vorbereitung. „Es hat auf jeden Fall viel Kraft gekostet“, sagt U21-Coach Alper Kayabunar, „gerade, weil wir einen nicht so großen Kader haben und im defensiven Bereich nicht so breit aufgestellt sind.“ So schmerzt besonders der krankheitsbedingte Ausfall von Rechtsverteidiger Benedikt Hoppe.

    Den Gegner kennt Kayabunar gut, weil Andreas Pummer dort Trainer ist. Mit ihm hat er fast fünf Jahre im Trainerteam bei Türkgücü zusammengearbeitet. „Andy ist ein guter Freund von mir, deshalb habe ich Deisenhofen immer beobachtet. Ich weiß, dass er aus wenig Mitteln, die er dort zur Verfügung hat, sehr gute Arbeit leistet und immer eine Idee oder einen Plan zu jedem Gegner hat.“

    Pummer war beim Spiel gegen Schalding-Heining unter den Zuschauern auf dem 1860-Trainingsgelände. „Ich habe gesehen, dass er uns beobachtet hat. Er wird bestimmt eine Idee haben und dementsprechend wird es auf jeden Fall ein schwieriges Spiel in Deisenhofen für uns. Es ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit vielen jungen Spielern, mit eigenen Talenten, die Gas geben werden. Für uns wird es wieder eine große Herausforderung!“

    Trotzdem legt die Löwen-U21 mit einer breiten Brust die kurze Fahrt nach Deisenhofen zurück. „Wir sind Tabellenführer und haben die letzten fünf Spiele kein Tor kassiert“, streicht Kayabunar heraus. „Die Jungs machen es wirklich sehr gut und wollen diese Serie natürlich fortsetzen. Das ist unser großes Ziel!“

    Letztes Jahr unter Vorgänger Felix Hirschnagl überrollte die U21 den FCD auf der eigenen Sportanlage förmlich, gewann mit 6:0. Kayabunar ist das bekannt. „Das wird diesmal nicht so einfach“, rechnet er mit wesentlich mehr Gegenwehr, „es gilt für uns, ein gutes Spiel zu machen. Natürlich wollen wir gewinnen und die Tabellenführung verteidigen. Aber es wird sicher keine leichte Aufgabe.“

    Zumindest die Bank funktioniert bei den kleinen Löwen. Die drei Joker Brahim Moumou, Lucas Grancay und Luis Pereira de Azambuja stachen gegen Schalding-Heining. Grancay holte den Freistoß zur Führung raus, den Moumou mustergültig auf den Kopf von Xaver Kiefersauer flankte. Beim zweiten Treffer kam der Assist von Grancay, Pereira de Azambuja schloss zum Endstand ab. Grancay hatte in der Nachspielzeit sogar noch die Chance zum 3:0.

    Moumou gab gegen die Niederbayern nach langer Verletzungspause sein Comeback. Nach guten Trainingseidrücken in den letzten Wochen habe man versucht, ihm „viel Spielzeit zu geben, weil wir den Eindruck hatten, dass er bereit ist“, erklärt der Coach. „Er hat’s gut gemacht, auch wenn man in der einen oder anderen Aktion gesehen hat, dass ihm die Spielpraxis fehlt. Aber das wird von Spiel zu Spiel besser werden“, ist er sich sicher, „wir sind froh, dass er wieder dabei ist.“ Zudem würde er zur guten Stimmung in der Mannschaft beitragen.

    Die Einwechslungen seien auch für ihn der „Game Changer“ gewesen. „Das zeigt, welche Qualität wir im Kader haben. Es ist wichtig, wenn du frische Leute reinbringen kannst, die ein Spiel entscheiden können“, findet der Trainer.

    Vom Personal dürfte sich für Samstag im Vergleich zum Mittwoch-Spiel nicht viel ändern. So steht Lasse Faßmann gegen Deisenhofen erneut zur Verfügung. „Ansonsten wird, Stand jetzt, keiner von oben dabei sein.“ Dafür wird Sandro Porta wieder im Kader stehen, der gegen Schalding-Heining leicht angeschlagen geschont wurde. Nächste Woche steigt dann wahrscheinlich auch Hoppe wieder ins Mannschaftstraining ein, entspannt die Lage in der Defensive.


    https://www.jungloewen.de/inde…sst-nach-deisenhofen.html


    Spielvorbericht von sechzger.de


    Erst am vergangenen Mittwoch Abend haben die Amas am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 mit einem 2:0 über den SV Schalding-Heining die Tabellenführung in der Bayernliga Süd (zurück) erobert. Nur drei Tage später steht für das Team von Trainer Alper Kayabunar schon die nächste Herausforderung auf dem Spielplan. Am Samstag Nachmittag um 14.00 Uhr geht es – also exakt zeitgleich mit dem Totopokalspiel der Profis beim FV Illertissen – in die Gemeinde Oberhaching, nach Deisenhofen.

    Amas seit fünf Spielen ohne Gegentor

    Schade, dass es all jenen Löwenfans, die sich am Samstag mit Verlaat & Co. auf den Weg ins Schwäbische machen, nicht möglich ist, den aktuell auf der absoluten Erfolgswelle reitenden Junglöwen bei ihrem fußballerischen Tun in der südöstlichen Vorstadt beizuwohnen. In bislang sieben Saisonspielen noch ungeschlagen, zuletzt fünf Siege ohne Gegentor in Serie. Das ist die beeindruckende Bilanz der Amas. Den letzten Gegentreffer musste das Team übrigens vor mittlerweile über fünf Wochen hinnehmen. Am 30. Juli beim bislang einzigen Punktverlust in Heimstetten, vor insgesamt seitdem 517 absolvierten Spielminuten.

    Deisenhofen zuletzt mit zwei unglücklichen Remis

    Etwas durchwachsener sieht der bisherige Saisonverlauf auf Seiten des Gegners aus. Mit zwei Siegen und vier Unentschieden aus sieben Spielen steht der FC Deisenhofen im Mittelfeld der Tabelle. Die bislang einzige Niederlage kassierte man Anfangs August beim aktuell schärfsten Löwenverfolger in Kirchanschöring. Zuletzt spielte der FCD zweimal torreich unentschieden. In Ismaning (2:2) und gegen Nördlingen (3:3). Bemerkenswert: In beiden Partien fielen zunächst alle Tore für Deisenhofen und doch musste man sich jeweils mit nur einem Punkt begnügen.

    Positive Bilanz für die Amas gegen Deisenhofen

    Seit ziemlich genau sechs Jahren messen sich die beiden Kontrahenten vom Samstag Nachmittag in der Bayernliga Süd. In bislang zehn Spielen konnten die Amas genau die Hälfte (drei davon auswärts) erfolgreich gestalten. Dreimal trennte man sich unentschieden, zweimal zogen die Löwen den Kürzeren. Beide Niederlagen passierten in einer Spielzeit. In der Saison 2023/24 unterlag man – damals noch unter Trainer Frank Schmöller – im Herbst in Deisenhofen mit 0:2 und beim Heimspiel in Gilching im Frühjahr mit 1:3. Deutlich besser sieht die Bilanz dagegen für die vergangenen Saison aus. 9:0 lautet die Addition der beiden Spiele, wobei besonders der 6:0-Auswärtssieg am 22. März diesen Jahres für den damaligen Tabellenführer 1860 in Erinnerung geblieben ist.

    Deisenhofen statt Illertissen?

    Die Löwenfans hätten sicher nichts dagegen, wenn die Amas genau an diesen Triumph in Deisenhofen am Samstag direkt anknüpfen und ihre Erfolgserie weiter ausbauen könnten. Vielleicht hat sich ja der eine oder andere Anhänger keine Karte für das Pokalspiel in Illertissen besorgt und macht sich stattdessen auf den Weg in die Gemeinde Oberhaching. Die Mannschaft und das Trainer- & Betreuerteam hätten die Aufmerksamkeit auf jeden Fall verdient!


    https://sechzger.de/schlag-auf…m-samstag-in-deisenhofen/


    Liveticker für das Spiel gegen Deisenhofen:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250906


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Spielbericht von sechzger.de


    Durch den 2:0-Heimsieg gegen den SV Schalding-Heining erklomm die U21 des TSV 1860 am Mittwochabend die Tabellenspitze der Bayernliga Süd. Für die Löwen trafen Kapitän Xaver Kiefersauer und der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja.

    Überlegene Löwen ohne Erfolgserlebnis

    Von Beginn an drückten die Löwen der Partie den Stempel auf und machten deutlich, dass sie fest gewillt sind, mit einem Heimsieg die Tabellenführung zu übernehmen. Zwar hatten die Gäste die erste Torchance (Gallmaier/9.), doch anschließend zelebrierte der TSV fast schon Einbahnstraßenfußball in Richtung des Schaldinger Tores. Dennoch hielten die Niederbayern bis zur Pause die Null, denn sowohl Fuchs (13.) als auch Kiefersauer (36.) und Wach (45.) ließen ihre Gelegenheiten zur Führung liegen.

    Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Sechzig drückte und der Passauer Stadtteilverein beschränkte sich auf die Defensive mit der klaren Absicht, ein Gegentor zu vermeiden. In der 56. Minute dann die Chance für 1860, als Leone bereits am Torwart vorbei war, den Ball dann jedoch an den Pfosten setzte. Es war zum Haare raufen und blieb spannend, zumal die Gäste in der Folge plötzlich versuchten, selbst offensive Akzente zu setzen.

    TSV 1860 U21 besiegt SV Schalding-Heining

    Diese Bemühungen wurden in der 71. Minute jedoch im Keim erstickt und der Kapitän höchstpersönlich sorgte für die Erlösung. Christian Leone brachte einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum und fand dort Xaver Kiefersauer am langen Pfosten, der den Ball unter die Latte zum 1:0 für 1860 einnickte. Der Bann war endlich gebrochen, das Spiel jedoch noch nicht entschieden.

    Der SV Schalding-Heining wechselte nun offensiv, das nächste Tor schoss aber wieder die U21 des TSV 1860. Auch Alper Kayabunar hatte einen neuen Stürmer aufs Feld geschickt und der Joker stach. In der 82. Minute kam Luis Pereira de Azambujar nach einem Abwehrfehler an den Ball, lief alleine auf den Keeper zu und schweißte die Kugel zum 2:0 in den Winkel – die Entscheidung! In der Nachspielzeit hätte Grancay noch den dritten Treffer folgen lassen können, doch Torwart Herzig hatte etwas dagegen. So blieb es beim hochverdienten 2:0-Sieg der U21, die damit die Tabellenführung der Bayernliga Süd übernahm.


    https://sechzger.de/neuer-tabe…egt-sv-schalding-heining/


    Die Löwen-U21 zeigten Geduld gegen den SV Schalding-Heining und kamen erst in der Schlussphase zu Toren. Kapitän Xaver Kiefersauer hatte sein Team in der 72. Minute in Führung gebracht, der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja machte den Deckel drauf (82.). Damit verdrängten die Sechzger wieder den SV Kirchanschöring von der Tabellenspitze.


    Erstmals wurde es in der 8. Minute vorm Gästetor gefährlich, nachdem Noah Klose von der rechten Strafraumseite den Ball an den zweiten Pfosten gelupft hatte, wo aber Christoph Szili per Kopf vor Arin Garza zur Ecke klären konnte. Auf der anderen Seite kam Markus Gallmaier zwar nach einem Konter im Strafraum an den Ball, konnte die Hereingabe von rechts aus zehn Metern aber nicht mehr auf dem 1860-Tor platzieren (9.). Drei Minuten später dribbelte sich Finn Fuchs am linken Flügel durch drei Schaldinger Defensive, kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte jedoch aus neun Metern an Keeper Marius Herzig (12.). Die kleinen Löwen taten sich schwer gegen die kompakt verteidigenden Niederbayern, hielten aber das Tempo hoch. Im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß kam Xaver Kiefersauer am linken Strafraumeck erneut an den Ball, sein Schuss aufs lange Eck wurde aber geblockt (34.). Direkt vor der Pause nochmals eine Chance für die Löwen. Im Anschluss an eine Ecke von links verpasste erst Kiefersauer am ersten Pfosten die Hereingabe, dann Raphael Wach am zweiten (45.+1). So ging es mit 0:0 in die Kabinen.

    Nach Wiederanpfiff musste Stefan Musa außerhalb seines Strafraums einmal per Kopf klären (51.). Die Gäste blieben gefährlich bei Kontern. Ansonsten ging die Initiativ von den Sechzgern aus, Schalding-Heining reagierte nur. Die Riesenmöglichkeit zur Führung hatte Cristian Leone. Nach einem pass in die Tiefe schüttelte er seinen Gegenspieler ab, umkurvte im Strafraum auch noch Torwart Herzig, schoss dann aber die Kugel aus spitzem Winkel an den linken Pfosten (56.). In der 59. Minute kam Brahim Moumou zu seinem Comeback. Wenig später erreichte ihn ein Diagonalpass von Alexander Benede am rechten Flügel, seine scharfe Hereingabe konnte am Fünfmeterraum Szili gerade noch ins Tor-Aus grätschen (66.). Die Löwen agierten mit vier Angreifern, versuchten mit variablem Spiel die kompakte Schaldinger Defensive aufzumischen. In der 70. Minute wurde Lucas Grancay links vorm Strafraum gefoult. Moumou lupfte mit viel Gefühl den Ball an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Kiefersauer zum Kopfball kam, sein Aufsetzer aus sechs Metern zum 1:0 unter der Latte des kurzen Ecks landete (72.). Eine brenzlige Situation hatten die Sechzger in der 78. Minute zu überstehen, als bei einem Zweikampf zwischen Lasse Faßmann und Elion Haxhosaj alle mit einem Foulpfiff rechneten. Der blieb jedoch aus. Haxhosaj hatte freie Bahn, schloss aber überhastet ab und schoss weit übers 1860-Tor. Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja. Grancay hatte auf der linken Seite den Ball auf ihn durchgesteckt, der Stürmer zog nach innen, schloss aus elf Metern mit rechts ab und hämmerte die Kugel hoch ins rechte Eck zum 2:0 (82.). Anschließend brachten die kleinen Löwen die Zwei-Tore-Führung sicher über die Zeit, übernahmen mit diesem Sieg wieder die Tabellenspitze.

    „Das war das erwartet schwere Spiel“, lautete das Fazit von U21-Coach Alper Kayabunar. „Ich denke, dass wir schon von Anfang an Kontrolle hatten und ein gutes Spiel gemacht haben. Was uns aber überhaupt nicht gefallen hat, war das Spiel im letzten Drittel. Da hat uns die Zielstrebigkeit gefehlt und der Wille, unbedingt ein Tor erzielen zu wollen.“ Das hätten er und sein Trainerteam in der Halbzeitpause klar angesprochen. „In der 2. Halbzeit hat man gemerkt, dass die Mannschaft wirklich gewinnen, unbedingt Tabellenführer werden will. Wir sind dann durch eine Standardsituation in Führung gegangen, wo wir das Tor erzwingen. Nach dem 2:0 hat die Mannschaft alles super wegverteidigt und kein Gegentor kassiert. Das ist uns immer sehr wichtig. Am Ende des Tages war es eine super Mannschaftsleistung und wir sind Tabellenführer. Das ist das, was zählt!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 6. Spieltag, 03.09.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – SV Schalding-Heining 2:0 (0:0)


    TSV 1860 München

    23 Musa (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (89., 28 Roithmayr), 6 Dordan (46., 36 Grancay), 21 Kiefersauer – 17 Leone (84., 22 Jägerbauer), 10 Klose (76., 18 Pereira de Azambuja), 7 Garza (59., 11 Moumou)

    Tore

    1:0 Kiefersauer (72.), 2:0 Pereira de Azambuja (82.)

    Gelbe Karten

    – Tanzer, Moser

    Zuschauer

    200 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Andreas Hummel (Betzigau); Assistenten: Jakob Hanser (Buching), Marina Bachmann (Großwallstadt)


    https://www.jungloewen.de/inde…en-schalding-heining.html

    U21: Zurück an die Spitze im Nachholspiel gegen Schalding-Heining!

    Die U21 empfängt zum Nachholspiel des 6. Spieltags in der Bayernliga Süd den SV Schalding-Heining. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Mittwoch, 3. September 2025 um 18.60 Uhr.


    Die Tabellenspitze hatten die kleinen Löwen nach dem 5:0-Erfolg am Freitagabend über Türkgücü München nur einen Tag inne, dann wurden sie wieder vom SV Kirchanschöring überflügelt, der sein Heimspiel gegen den TSV 1874 Kottern mit 4:1 gewinnen konnte. Doch das Team vom Waginger See hat ein Spiel mehr absolviert und liegt nur einen Zähler vor der 1860-Reserve. Ergo besteht im Nachholspiel gegen die Niederbayern erneut die Möglichkeit, sich Rang eins zurückzuholen.

    Doch das wird kein leichtes Unterfangen. „Schalding-Heining kenne ich noch aus gemeinsamer Regionalliga-Zeit“, erzählt U21-Coach Alper Kayabunar. „Es ist ein robuster Gegner, körperlich stark und extrem schwer zu bespielen. Deswegen erwarte ich ein herausforderndes Spiel gegen eine erfahrene Truppe“, führt der 39-Jährige weiter aus. Zumal es bei den Niederbayern noch nicht richtig läuft. Zuletzt gab es gegen den bis dato sieglosen SV Heimstetten eine 2:3-Niederlage. Mit zwei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen dümpelt der ehemalige Regionalligist aus den Passauer Vororten im Mittelfeld herum.

    „Nichtsdestotrotz gehen wir selbstbewusst in die Partie, wollen unseren Lauf fortsetzen“, erzählt Kayabunar. Sein Team habe es in der eigenen Hand, erneut die Spitze zu übernehmen. „Wir können im Nachholspiel nachziehen. Die Tabellenführung ist für uns eine große Motivation.“

    Das war auch in der kurzen Trainingswoche zu spüren. „Die Stimmung ist gut“, findet der Trainer, „gerade mit dem Spiel gegen Türkgücü sind wir sehr zufrieden, wir haben eine richtig gute Leistung gezeigt. Diesen Lauf gilt es fortzusetzen und sich nicht zufrieden zurückzulegen“, fordert er.

    Dabei ist der Konkurrenzkampf dermaßen groß, dass sich keiner – gerade im Offensivbereich – seines Platzes sicher sein kann. „Obwohl wir nie mit der gleichen Aufstellung spielen konnten, haben wir die bisherigen Spiele positiv gestaltet“, sieht Kayabunar als Beleg für die Kaderdichte. „Der Konkurrenzkampf ist da, entsprechend geben die Jungs Gas und kämpfen um die Plätze.“

    Aus dem Profikader wird gegen Schalding-Heining Lasse Faßmann „definitiv“ dabei sein, wie Kayabunar erklärt. Auch Torhüter Paul Bachmann wird wahrscheinlich zwischen den Pfosten stehen. Dazu könnten weitere Abstellungen erfolgen.


    https://www.tsv1860.de/de/news…l-gegen-schalding-heining


    Liveticker für das Spiel gegen Schalding - Halding:


    https://www.fupa.net/match/tsv-1860-muenchen-m2-sv-schalding-heining-m1-250903


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Zuerst war er nur auf Abruf nominiert, nun steht er fest im Kader: Cheftrainer Hannes Wolf berief Löwe Sean Dulic für die Länderspiele der deutschen U20-Nationalmannschaft in der Schweiz und gegen Italien.


    Sean Dulic ist Münchner, kam bereits als Neunjähriger 2014 in den Junglöwen-Nachwuchs, durchlief dort alle Teams. Letzte Saison stand er erstmals im Profikader, gab nach regelmäßigen Einsätzen in der U21 am 17. Spieltag sein Debüt beim 3:0-Sieg in Essen, überzeugte dabei nicht nur Trainer Patrick Glöckner. Danach war der Youngster in der Innenverteidigung der Sechzger gesetzt. Auch in der aktuellen Saison absolvierte er bisher alle Partien über die komplette Spielzeit.

    Seine Leistungen blieben auch dem DFB nicht verborgen. Trainer Hannes Wolf hat ihn nun mit drei Torhüter und 18 weiteren Feldspielern für die Partien am Freitag, 5. September 2025 (ab 18.30 Uhr), im Stadion Niedermatten in Zürich gegen Gastgeber Schweiz und vier Tage später am Dienstag, 9. September (ab 18.30 Uhr), für das Heimspiel gegen Italien im Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen nominiert.

    „Für mich ist das eine große Ehre. Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung“, sagt Löwe Dulic, der erstmals eine Berufung in eine U-Nationalmannschaft erhielt. „Ich bin unheimlich dankbar für diese Chance.“ Mit seinen Kollegen tritt Dulic in große Fußstapfen. In der Vorsaison hatte die U20 die Elite League gewonnen. Nun bestreitet das neuformierte Team der Jahrgänge 2005 und 2006 die ersten Länderspiele.

    „Wir freuen uns, mit der neuen U20 in die Saison zu starten“, erklärt Trainer Wolf auf dfb.de. „Unsere Länderspiele in Zürich und Reutlingen bieten den Spielern die Chance, sich im Training und in den Spielen auf hohem Niveau in ihrer Altersklasse zu beweisen. Wir sind froh, den Spielern diese Plattform bieten zu können. Wir wollen in den Spielen auf den Punkt da sein und beide gewinnen. Vor allem in Reutlingen freuen wir uns auf viele Zuschauer, die uns Rückenwind geben und für tolle Stimmung sorgen werden.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…hweiz-und-italien-berufen

    Der TSV 1860 München wird am letzten Tag der Transferperiode noch einmal aktiv und holt Marvin Rittmüller von Eintracht Braunschweig. Der 26-Jährige wird die Rückennummer 29 tragen. Über Ablösemodalitäten vereinbarten die beiden Vereine Stillschweigen.


    Der gebürtige Erfurter durchlief die Jugendmannschaften von Rot-Weiß Erfurt, ehe er in die U19-Mannschaft des 1. FC Köln wechselte. Vom Geißbockheim ging es an die Brenz. Im Sommer 2020 schloss sich Marvin Rittmüller dem 1. FC Heidenheim an, wo er am 27. September 2020 am Hamburger Millerntor zu seinem Zweitliga-Debüt kam. Im Sommer 2023 feierte Marvin mit dem 1. FC Heidenheim die Meisterschaft der 2. Bundesliga und wechselte anschließend zu Eintracht Braunschweig. Bis zum heutigen Tag kann der 1,78 m große Rechtsverteidiger auf insgesamt 85 Einsätze in der 2. Bundesliga zurückblicken.

    „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung beim TSV 1860 München“, sagt Marvin Rittmüller. „Die Löwen sind ein Traditionsverein mit großartigen Fans – ich kann es kaum erwarten, im Grünwalder Stadion aufzulaufen und alles für den Verein zu geben. Die Gespräche mit den Verantwortlichen beim TSV 1860 München waren sehr überzeugend und haben mir vom ersten Moment an ein gutes Gefühl vermittelt.“

    „Marvin ist ein absoluter Mentalitätsspieler, der mit seiner Einstellung ideal zum TSV 1860 München passt“, sagt Dr. Christian Werner. „Er ist schnell, fleißig und passt mit der Art und Weise, wie er sich sowohl auf als auch neben dem Platz benimmt, ideal in unsere Mannschaft. Ich bedanke mich bei Eintracht Braunschweig, insbesondere bei Benjamin Kessel, für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…ittmueller-wird-ein-loewe


    Weitere Infos:


    https://www.weltfussball.de/sp…rofil/marvin-rittmueller/

    Willensleistung: Löwen punkten in der Nachspielzeit.

    Die Löwen sind beim 1:1 gegen die U23 des VfB Stuttgart noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Mit einer Energieleistung konterten sie in der 7. Minute der Nachspielzeit die Führung durch Mirza Catovic (25.). Der eingewechselte Sigur Haugen erzielte den vielumjubelten Ausgleich. In einer hochemotionalen Partie hatte Schiedsrichter Cengiz Kabalakli den Sechzgern mindestens einen Elfmeter versagt.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen die U23 des VfB Stuttgart verletzungsbedingt auf Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Erkrankt fehlte Manuel Pfeifer. Nicht im 20er-Kader standen die beiden Torhüter René Vollath und Miran Qela sowie Emre Erdogan, Philipp Maier und Lasse Faßmann, die am Abend zuvor in der U21 gegen Türkgücü Spielpraxis sammelten.


    Spielverlauf: Den ersten Torschuss hatten die Gäste in der 4. Minute. Nach schnellem Umschaltspiel kam Jordan Majchrzak halbrechts im Strafraum zum Abschluss, scheiterte aber mit seinem Schuss an Thomas Dähne. Bei einem 25-Meter-Freistoß von Tunay Deniz, der gefährlich aufsetzte, hatte Stuttgarts Schlussmann Florian Hellstern Probleme, konnte den Ball aber letztlich zur Seite abwehren (8.). Gefährlich wurde es in der 17. Minute vorm Löwen-Tor, als Sean Dulic am Fünfmeterraum eine Hereingabe aus dem linken Halbfeld durch Leno Meyer vor dem hinter ihm lauernden Mohamed Sankoh nur ins eigene Tor-Aus klären konnte. Beide Teams spielten sehr konzentriert, versuchten Fehler zu vermeiden. Zweimal wurden die Schwaben nach Ecken gefährlich, einmal klärte Verlaat in Bedrängnis, dann musste Dähne den Ball wegfausten. (20.). In der 22. Minute forderten die Sechzger vehement Elfmeter, als Alexander Groiß den in den Sechzehner eindringenden Thore Jacobsen zu Fall brachte, doch Schiedsrichter Cengiz Kabalakli ließ weiterspielen. Nicht unbedingt überraschend gingen die Gäste nach einem Standard in Führung. Meyer flankte aus halblinker Position einen Freistoß in die Mitte, der eingelaufene Mirza Catovic kam relativ unbedrängt an die Kugel, köpfte sie unhaltbar für Dähne zum 1:0 ins linke Eck (25.). Es folgte eine Phase, in der der Unparteiische etwas seine Linie verlor, fast jeden Körperkontakt als Foulspiel wertete und einige Karten zückte. Erneut verweigerte er den Sechzgern einen Elfmeter, als Groiß Florian Niederlechner zu Fall brachte. Im direkten Gegenzug hätten beinahe die Schwaben das 2:0 nachgelegt, doch der zurückgeeilte Verlaat konnte am eigenen Fünfmeterraum ein Zuspiel von Sankoh gerade noch zur Ecke klären (35.). Die Partie wurde durch die Entscheidungen des Schiedsrichters immer emotionaler, die Löwen taten sich schwer, die Kontrolle über die Partie zu finden. Nach einer abgewehrten Ecke vorm VfB-Tor verlor Tim Danhof als Absicherung an der Mittellinie den Ball, Sankoh lief Richtung 1860-Tor, der zurückgeeilte David Philipp konnte ihn noch auf die Seite abdrängen, so dass sein Schuss aus neun Metern am linken Außennetz landete (43.). Im Anschluss an eine Ecke kam Kevin Volland auf Höhe des Elfmeterpunkts zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch geblockt (45.). Fünf Minuten setzte Schiri Kabalakli in der 1. Halbzeit, in der er sechsmal Gelb gezückt hatte, obendrauf. Eine von links direkt aufs Tor gedrehte Ecke konnte Hellstern gerade noch über die Latte lenken (45.+7). Der erneute Eckball wurde ebenfalls noch ausgeführt. Diesen brachte Jacobsen von rechts an den ersten Pfosten, wo Volland im Luftkampf gegen den VfB-Keeper nicht an den Ball kam. Direkt danach war Pause.

    Es waren keine 30 Sekunden gespielt, da gab’s die nächste knifflige Szene im Strafraum. Niederlechner war im Fünfmeterraum zu Fall gekommen, doch wieder blieb der Elfmeterpfiff aus (46.). Im Anschluss an eine Ecke schloss Verlaat an der Strafraumkante ab, zielte aber knapp über die Querlatte (47.). Nach einer Rechtsflanke von Danhof kam Maximilian Wolfram am zweiten Pfosten Zum Kopfball, traf aber nur die Latte. Mit Glück bekamen die Schwaben die anschließende Situation geklärt (52.). Die Löwen machten jetzt Druck, den Stuttgart immer wieder durch Fouls zu unterbinden versuchte. Eine scharfe Hereingabe von Danhof verpasste Volland am kurzen Eck um Zentimeter (57.). Auf der anderen Seite kam Groiß im Anschluss an einen weiten Einwurf aus dem Getümmel zum Abschluss, sein Schuss ging aber weit übers 1860-Tor (58.). Einen 14-Meter-Schuss von Niederlechner konnte Ex-Löwe Michael Glück in der 63. Minute gerade noch blocken. Hellsterns Faustabwehr nach einem Eckball von links durch Maximilian Wolfram misslang, aber Dulic konnte das nicht nutzen (66.). Verlaat kam nach einer Hereingabe von rechts durch Danhof am ersten Pfosten zum Kopfball, köpfte die Kugel aber am kurzen Eck vorbei (67.). Nach einer Freistoßvariante schloss Volland ab, doch der Ball kam zu zentral auf den VfB-Keeper, der damit kein Problem hatte (72.). Die Löwen initiierten Angriff auf Angriff, Stuttgart konnte sich kaum noch befreien. Aufatmen bei den Gastgebern, als der Schiedsrichter gegen Philipp, der zur Absicherung nach einer Ecke im Rückraum stand, kein Foul pfiff. Der VfB konterte in Drei-gegen-Eins, vergab die Chance aber kläglich (75.). Das hätte die Vorentscheidung sein können! Auch in der Folge war es ein Spiel auf ein Tor, doch irgendwie wollte das Spielgerät nicht über die Linie. Sieben Minuten gab’s in der 2. Halbzeit Aufschlag. Ball um Ball flog in den Strafraum. In der 7. Minute wurden die Löwen endlich belohnt. Verlaat legte per Hacke auf Sigurd Haugen ab, dessen Schuss aus acht Metern wurde vom eigenen Mann geblockt, die Kugel fiel im erneut vor die Füße, diesmal drosch er sie hoch ins linke Eck zum 1:1 (90.+7). Kurz danach war Schluss und die erste Saison-Niederlage dank einer Willensleistung abgewendet.


    TRAINERSTIMMEN


    „Die 1. Halbzeit ist an den VfB gegangen“, musste Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner ehrlicherweise konstatieren. „Trotz ihrer Jugend haben sie sehr abgezockt gespielt.“ Es sei aber auch aufgrund der Leistung von Schiedsrichter Cengiz Kabalakli, der im Grünwalder Stadion sein Drittliga-Debüt gab, kein Spielfluss zustande gekommen. „Wir haben viele Gelbe Karten gesehen. Es war mit Sicherheit keine Glanzleistung“, attestierte er dem Unparteiischen. Ihm hätte die Souveränität gefehlt. Glöckner kritisierte aber weniger Kabalakli, als vielmehr die Ansetzung. „Man sollte darüber nachdenken, ob er sein Drittliga-Debüt ausgerechnet hier vor 15.000 Zuschauern feiern muss!“ In der Pause nahm der 1860-Trainer Umstellungen vor, passte einige Dinge an. „In der 2. Halbzeit haben wir mehr Mut gezeigt, mit offenem Visier gespielt, das Spiel übernommen und Torchancen kreiert.“ Man müsse der Mannschaft die „sensationelle Moral“ zugutehalten, „dass sie bis zum Schluss daran glaubt, den Gegner in die Knie zwingen zu können – auch wenn es erst in der 97. Minute ist. Deswegen freue ich mich heute über den Punkt, auch wenn wir den Anspruch haben, unsere Heimspiele zu gewinnen.“

    VfB-Coach Nico Willig war rundum zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Ich freue mich über den Punkt in diesem Hexenkessel. Meine blutjunge Mannschaft, die keine Verstärkung von den Profis hatte, hat sich gut ins Spiel gekämpft. Vielleicht hätten wir noch das 2:0 nachlegen müssen.“ Die 2. Halbzeit sei dann ganz klar an die Sechzger gegangen. „Da hat nur noch eine Mannschaft gespielt. 1860 hatte 16 Eckbälle. Ich bin froh, dass erst durch den Sechzehnten das 1:1 gefallen ist“, sagte er mit einem Grinsen.


    STENOGRAMM, 4. Spieltag, 30.08.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – VfB Stuttgart II 1:1 (0:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 30 Wolfram – 31 Volland – 7 Niederlechner, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 20 Althaus, 22 Haugen, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    VFB II: 1 Hellstern (Tor) – 24 Olivier, 6 Groiß, 29 Nothnagel, 16 Meyer – 8 di Benedetto, 5 Catovic – 30 Majchrzak, 10 Sessa, 11 Korkut – 44 Sankoh,.

    Ersatz: 33 von der Felsen (Tor) – 2 Amaniampong, 4 Herwerth, 13 Köhler, 18 Lüers, 19 Freßle, 21 Bujupi, 27 Ouro-Tagba, 35 Glück.

    Wechsel: Christiansen für Deniz (46.), Hobsch für Jakobsen (70.), Haugen für Voet (86.), Schifferl für Philipp (88.) – Bujupi für di Benedetto (46.), Ouro-Taghba für Sankoh (56.), Glück für Olivier (56.), Luers für Majchrzak (67.), Herwerth für Korkut (78.).

    Tore: 0:1 Catovic (25.), 1:1 Haugen (90.+7).

    Gelbe Karten: Jacobsen, Niederlechner, Volland, Deniz, Verlaat – di Benedetto, Nothnagel.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen); Assistenten: Philipp Hofheinz (Niefern), Niklas Simpson (Ickern); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    Presseschau:


    https://www.tsv1860.de/de/news…kten-in-der-nachspielzeit


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057367/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-minute-ausgleich,UvLfihh


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tgart-ab-zr-93909171.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-im-live-zr-93908960.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-613/


    https://www.abendzeitung-muenc…minute-loewen-art-1077769




    PK nach den Spiel gegen VfB Stuttgart II:



    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-250906


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VV378D77/liveticker#start

    Die Löwen-U21 besiegte Türkgücü München mit 5:0 und kletterte zumindest für eine Nacht an die Spitze der Bayernliga Süd. Den Torreigen eröffnete Raphael Wach mit einem Doppelpack (8. und 29.). Die weiteren Treffer erzielten Sandro Porta (33.), Finn Fuchs (62.) sowie der eingewechselte Cristian Leone (83.).


    Von Beginn an zeigten sich die kleinen Löwen heiß auf die Tabellenführung, hatten in der 3. Minute die erste Chance. Nach einer abgewehrten Flanke kam Justin Thönig im Rückraum zum Abschluss, sein Schuss aus 20 Metern ging aber deutlich übers Tor. Fünf Minuten später führte ein erfolgreiches Pressing zur Führung. Raphael Wach eroberte gegen Tunhan Reis die Kugel, schloss im Strafraum ab, noch abgefälscht landete der Schuss im Tor der Gäste (8.). Danach dauert es fast eine Viertelstunde, bis zur nächsten guten Möglichkeit. Emre Erdogan hatte sich auf der linken Seite durch die Abwehr gedribbelt, legte die Kugel zurück auf Noah Klose, der sie wiederum direkt auf den gestarteten Xaver Kiefersauer weiterleitete. Der Kapitän schloss aus neun Metern ab, traf aber nur den rechten Innenpfosten, von wo der Ball wieder heraussprang (21.). Ab der 27. Minute zündeten die Löwen zehn Minuten lang ein Feuerwerk, spielten die Gäste schwindlig, die überhaupt keinen Zugriff mehr bekamen. Eine Linksflanke von Wach auf Sandro Porta legte dieser im Strafraum direkt auf Kiefersauer ab, der aus 17 Meter in zentraler Position aber knapp links am Tor vorbeizielte (27.). Eine Minute später war es erneut Porta, der von rechts Kiefersauer anspielte, der dribbelt im Strafraum durch, konnte aber erst direkt vor Torwart Felix Thiel abschließen, brachte die Kugel aus kurzer Distanz nicht an ihm vorbei (28.). In der 29. Minute fiel folgerichtig das 2:0. Nach schnellem Umschaltspiel passte Thönig von rechts auf Wach, der fast vom Elfmeterpunkt links unten einnetzte (29.). Beim nächsten schnellen Angriff der Sechzger hatten die Gäste Glück. Porta hatte von rechts die Mitte überflankt, Philipp Maier auf der linken Strafraumseite leitete den Ball direkt in die Mitte zu Wach weiter, der jedoch im letzten Moment an der Fünfmeterkante geblockt wurde (31.). Wach spielte sich in einen wahren Rausch in dieser Phase, hätte beinahe seinen ersten Hattrick im 1860-Trikot erzielt. Zwei Minuten später der nächste überfallartige Angriff. Nach Zuspiel von Klose scheiterte Wach jedoch mit seinem 14-Meter-Schuss am Türkgücü-Keeper, dafür war Porta zur Stelle, musste die Kugel nur noch zum 3:0 ins leere Tor einschieben (33.). Kurz danach fast das 4:0. Eine Rechtsflanke von Porta nahm Erdogan halblinks ungehindert aus neun Metern direkt, schoss aber übers Tor (36.). Damit waren die starken zehn Minuten zu Ende, in denen bereits die Vorentscheidung gefallen war.

    In der 2. Halbzeit ließ es die Löwen-U21 etwas ruhiger angehen. Erstmals wurden die Sechzger in der 57. Minute gefährlich. Der eingewechselte Cristian Leone sprintete auf der rechten Seite durch und spielt dann quer in den Sechzehner, wo der hereinstürmende Arin Garza, ebenfalls eingewechselt, jedoch den Ball nicht kontrollieren konnte. Fünf Minuten später führte ein sehenswerter Angriff über links zum 4:0. Finn Fuchs zog nach innen, spielte Doppelpass mit Klose, tauchte anschließend frei vor Thiel auf, ließ dem Schlussmann aus zehn Metern keine Abwehrmöglichkeit (62.). Schon früh zog 1860-Trainer Alper Kayabunar seine Wechseloptionen, verteilte eifrig Spielzeiten. In der 83. Minute durfte auch Leone sein Tor-Konto erhöhen. Fuchs hatte einen weiten Ball auf Höhe der Mittellinie an der linken Seitenlinie abgefangen, sprintete mit dem Spielgerät nach vorne, legte am Strafraum quer auf Klose, der mit seinem 16-Meter-Schuss an Thiele scheiterte. Die Kugel fiel Leone vor die Füße, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Es war bereits sein 5. Saisontreffer. Das war auch der Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie, die lediglich durch den Dauerregen getrübt war.

    Löwen-Trainer Alper Kayabunar zeigte sich rundum zufrieden mit dem Ergebnis gegen seinen Ex-Verein. „Fünf Tore geschossen, klarer Sieg und zum vierten Mal in dieser Saison zu Null gespielt“, zog er eine durchweg positive Bilanz. Dazu hatte sein Team die Vorgaben perfekt umgesetzt. „Wir wussten, wenn wir das Tempo hochhalten, dass es für Türkgücü schwer werden wird. Genau das haben die Jungs super umgesetzt. Grundsätzlich muss ich sagen: Die Mannschaft versucht immer, die Vorgaben zu 100 % zu erfüllen und das bringt aktuell den Erfolg.“

    Die Tabellenführung sei zudem „eine coole Sache. Das war auch die Motivation heute und deshalb freuen wir uns besonders darüber. Schauen wir mal, was morgen passiert. Wenn nicht, haben wir am Mittwoch wieder die Chance, sie aus eigener Hand zurückzugewinnen oder auszubauen.“ Dann steht das abgebrochene Heimspiel gegen Geretsried auf dem Programm. „Das ist natürlich eine geile Ausgangssituation“, findet Kayabunar.

    Der 39-Jährige zeigte sich auch zufrieden mit der Verstärkung durch die drei Profis Philipp Maier, Emre Erdogan und Lasse Faßmann. „Sie haben sich super integriert. Lasse hat ja schon einige Spiele bei uns absolviert, Emre ist ein junger Spieler, der schon mit vielen aus dem Team zusammengespielt hat. Philipp hat mit seiner Erfahrung und wie er sich gegeben hat, der Mannschaft heute extrem geholfen“, lobte er den Routinier. „Auch seine Leistung war sehr gut, wie die des gesamten Teams. Auch die Spieler, die eingewechselt wurden, haben überzeugt. Es war wirklich eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung, obwohl wir gleich fünf Änderungen in der Startelf gegenüber dem Pipinsried-Spiel vorgenommen haben. Das bestätigt, dass der Teamspirit passt.“ Darauf sei er mit seinem Trainerteam besonders stolz.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 8. Spieltag, 28.08.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München– Türkgücü München 5:0 (3:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann (67., 22 Jägerbauer), 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (67., 6 Dordan), 21 Kiefersauer, 33 Maier (69., 28 Roithmayr) – 30 Porta (53., 17 Leone) 10 Klose, 31 Edogan (46., 7 Garza).

    Tore: 1:0 Wach (8.), 2:0 Wach (29.), 3:0 Porta (33.), 4:0 Fuchs (62.), 5:0 Leone (83.).

    Gelbe Karten: Wach – Tosun, Celani.

    Zuschauer: 200 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Xaver Fabisch (München); Assistenten: Raffael Dauner (München), Hirad Aurahman (Puchheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news…e-beschert-tabellenspitze


    Die nächsten Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Schalding - Halding:


    https://www.fupa.net/match/tsv-1860-muenchen-m2-sv-schalding-heining-m1-250903


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die Löwen empfangen am Samstag, 30. August 2025, die U23 des VfB Stuttgart. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Es läuft bisher bei den Löwen: Drei Spiele, sieben Punkte, Platz drei. Eigentlich hat Cheftrainer Patrick Glöckner keinen Grund, seine Startformation zu wechseln, wäre da nicht der Ausfall von Manuel Pfeifer. „Er konnte diese Woche krankheitsbedingt nicht ins Training einsteigen, deswegen werden wir umstellen müssen.“ Wer ihn auf der linken Schiene ersetzt, wollte der 48-Jährige nicht verraten, wenngleich der Matchplan bereits abgearbeitet sei. Doch egal, wer letztlich auf dem Platz steht: Glöckner erwartet keine Änderung bei Einstellung und Spielfreude. „Wir wollen den Schwung der ersten Spiele mitnehmen, wollen zeigen, dass wir zu Hause spielen, die 15.000 Zuschauer mitnehmen und demonstrieren, was wir können!“

    Auch gegen die U23 des VfB Stuttgart setzt er auf die bewährte Grundordnung der Dreierkette, die aber nicht statisch sei, wie Glöckner betont. „Wir ändern immer wieder Parameter. Ein Gegner wie der VfB, der kompakt durchs Zentrum spielt, muss anders angelaufen werden. Deshalb kann es passieren, dass es weitere Änderungen in der Startelf gibt“, kündigt er an. So favorisiere er gegen die hochanlaufenden Schwaben einen schnellen Stürmer. „Es ist nie eine Entscheidung gegen einen Spieler, sondern immer eine für einen Spieler, der besser zum Gegner passt.“ Als Trainer brauche er deshalb ein „Händchen, damit die Jungs dranbleiben und auf ihre Chance warten. Zuletzt in Aachen stachen mit Patrick Hobsch und David Philipp zwei Joker. „Letztlich geht es immer um die Mannschaft, nicht um den Einzelnen“, lautet sein Credo.

    Und die Mannschaft funktioniert bisher bestens, ebenso das neu etablierte System. In Aachen blieben die Löwen sogar erstmals ohne Gegentor. „Wir haben die Restverteidigung klar stehen, wenn der Gegner umschaltet. Dabei ist ein gutes Gegenpressing wichtig, bei dem alle Spieler gefordert sind, damit der Gegner keinen Ball ohne Gegendruck spielen kann“, erklärt Glöckner. „Die Jungs fühlen sich einfach sehr wohl in diesem System!“

    Auf gute Defensivarbeit wird es auch gegen die VfB-Reserve ankommen. Glöckner beschreibt die U23 der Schwaben als „wahnsinnig spielstarke Mannschaft“ mit einem „sehr variablen Positionsspiel“. Wie alle NLZ-Teams seien sie gut ausgebildet und technisch stark. „Die fußballerische Finesse wurde dort über Jahre eingeübt. Dazu sind sie ein Stück weit eine Wundertüte, weil man nie genau weiß, wer von oben runterkommt. Für mich ist das ein Kracherspiel!“

    Der größte Fehler, den sein Team machen könnte, wäre den VfB ins Spielen kommen zu lassen. Diese Erfahrung habe zum Beispiel der FC Ingolstadt am 2. Spieltag gemacht, als man zur Pause mit 0:2 zurücklag (Endstand 1:2). „Wir wollen im Zweikampfverhalten und der Galligkeit über die komplette Spielzeit die Oberhand behalten“, fordert Glöckner. Denn: „Robusten Fußball und Zweikampfhärte mögen U23-Mannschaften nicht.“

    Aller Voraussicht nach werden Lasse Faßmann, Philipp Maier und Emre Erdogan nicht im Kader stehen. Das Trio soll, so Glöckner, die U21 am Freitagabend im Bayernliga-Heimspiel gegen Türkgücü München verstärken, wobei Erdogan nach seiner Verletzung nur eine Halbzeit zum Einsatz kommen soll.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 17 Schröter, 19 Erdogan, 26 Maier, 27 Pfeifer, 33 Faßmann.


    VFB II: 1 Hellstern (Tor) – 2 Amaniampong, 6 Groiß, 29 Nothnagel, 16 Meyer – 8 di Benedetto, 5 Catovic – 11 Korkut, 10 Sessa, 27 Ouro-Tagba – 44 Sankoh.

    Ersatz: 33 von der Felsen (Tor) – 3 Azevedo, 4 Herwerth, 13 Köhler, 14 Kara, 18 Lüers, 19 Freßle, 20 Hajdini, 21 Bujupi, 22 Fritschi, 24 Olivier, 26 Diehl, 30 Majchrzak, 31 Darvich, 35 Glück, 39 Jatta, 40 Reinhardt, 43 Zagadou.

    Es fehlen: 7 Penna, 9 Kastanaras, 17 Nankishi, 25 Tritschler.

    Schiedsrichter: Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen); Assistenten: Philipp Hofheinz (Niefern), Niklas Simpson (Ickern); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…dertuete-vfb-stuttgart-ii


    PK vor dem Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.tsv1860.de/de/loew…eo/loewenrunde-vor-m60vfb


    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-vfb-stuttgart-m2-250830


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-stuttgart-ii/liveticker/

    U21 will gegen Türkgücü die Tabellenspitze erklimmen.

    Die U21 empfängt in der Bayernliga Süd am 8. Spieltag zum Stadtduell Regionalliga-Absteiger Türkgücü München. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Freitag, 29. August 2025 um 18.60 Uhr.


    Für Alper Kayabunar, seit dieser Saison Trainer der Löwen-U21, ist es eine Reise in die Vergangenheit. Vor seinem Engagement bei Sechzig war der 39-Jährige 15 Jahre in verschiedenen Funktionen bei Türkgücü tätig. „Ja, natürlich kenne ich noch ein paar Leute, die dort sind, habe mit dem Verein viel erlebt“, erzählt er. Es habe sich aber zuletzt viel verändert. Von sentimentalen Gefühlen macht sich der Coach jedoch frei. „Im Endeffekt gilt nur das Spiel. Wir wollen unbedingt gewinnen und werden deswegen alles reinhauen. Unser Ziel ist es, zumindest am Freitagabend Platz eins in der Tabelle zu übernehmen.“

    Bisher lief es prächtig für die kleinen Löwen. Fünf Partien haben sie in dieser Saison absolviert, vier davon gewonnen und nur einmal Unentschieden gespielt. Oft standen sie am Ende in Überzahl auf dem Platz, zuletzt in Pipinsried hatten sie sogar zwei Mann mehr auf dem Feld. Trotzdem erzielten sie die beiden Treffer bei numerischem Gleichstand.

    Zunächst einmal sieht es Kayabunar positiv, dass sich die Kontrahenten gegen sein Team selbst dezimieren. „Das heißt, dass wir es richtig gut machen, wenn die Gegner oft eine Rote Karte gegen uns bekommen, zu Fouls gezwungen sind, weil sie in der einen oder anderen Situation die Kontrolle verlieren.“

    Im Auswärtsspiel in Heimstetten und im Heimspiel gegen Gundelfingen hätte sich sein Team sehr wohl schwergetan, gegen Pipinsried möchte Kayabunar das dagegen nicht gelten lassen. „Wir haben es bei 2:0-Führung defensiv sehr clever gespielt, nie was anbrennen lassen. Natürlich hätten wir uns mehr Torchancen erarbeiten und ein bisschen mutiger nach vorne spielen können.“ Letztlich zählen aber die drei Punkte, die nie in Gefahr gerieten. Dafür war der U21-Coach mit der Leistung vor der Pause rundum zufrieden. „Gegen eine Top-Mannschaft wie Pipinsried war es eine überragende 1. Halbzeit“, schwärmt er.

    War die U21 in Pipinsried nicht unbedingt Favorit, so sind die Vorzeichen im Heimspiel gänzlich andere. Denn punktemäßig trennen beide Teams Welten. „Türkgücü ist nicht so schlecht, wie es die Tabelle gerade hergibt“, warnt Kayabunar eindringlich. „Sie haben einige Spieler, die viele Regionalligaspiele bestritten haben und mit Ünal Tosun einen, der schon 3. Liga gespielt hat.“

    Übrigens ist Tosun nicht nur Spieler, sondern seit dem 4. Spieltag auch Trainer, nachdem Slaven Skeledzic, der erst zu Beginn der Saison als Nachfolger von Kayabunar präsentiert worden war, nach drei Niederlagen bereits entlassen wurde. Mit Tosun als Spielertrainer feierte das Team gleich den ersten Sieg. Danach fehlte der 32-Jährige zweimal wegen einer Dienstreise in die Vereinigten Staaten. Beide Partien gingen verloren. Nun ist er zurück und Löwen-Coach erwartet einen erstarkten Kontrahenten, „weil Ünal sehr viel Qualität reinbringt. Deswegen glaube ich, dass sich die Mannschaft bei uns anders präsentieren wird, wie die beiden Wochen zuvor.“

    Trotzdem wolle man das Spiel unbedingt gewinnen und die Chance wahrnehmen, die Tabellenspitze zu erklimmen. „Das ist noch mal eine riesengroße Motivation“, findet Kayabunar. Ohnehin sei der Konkurrenzkampf im Team groß. „Jeder gibt im Training Vollgas.“ Deshalb sei mit dem einen oder anderen Härtefall zu rechnen. „Gerade im Offensivbereich ist die Auswahl groß.“

    Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Benedikt Hoppe, der sich für das Training am Donnerstag krank entschuldigen ließ. Dafür wäre Lasse Faßmann nach dem Ablauf seiner Rotsperre wieder ein Option. „Es ist aber noch nicht endgültig abgesprochen, ob er von den Profis kommt“, schränkt Kayabunar ein. Ziemlich wahrscheinlich sei dagegen, dass endlich Brahim Moumou in den Kader zurückkehrt. „Er hat die letzten drei Wochen gut trainiert“, findet der Trainer. Von seiner Klasse her ist er ein Spieler, der den Konkurrenzkampf in der Offensive nochmals verschärfen wird.


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    Liveticker für das Spiel gegen Türkugücü München:


    https://www.fupa.net/match/tsv…guecue-muenchen-m1-250829


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…89BTVSDFH806-G/spieltag/8