TSV 1860 München II

  • Nach dem wenig erfreulichen Ausflug der Amas des TSV 1860 nach Gundelfingen am Dienstag dieser Woche, von dem man mit einer 2:4-Niederlage im Gepäck zurück nach Giesing kehrte, geht es am Samstag nun schon wieder ins Schwäbische. Diesmal liegt das Ziel der Junglöwen rund 45 Kilometer weiter nördlich, in Nördlingen. Der dort beheimatete TSV erwartet die U21 zu ihrem letzten Auswärtsspiel dieser Saison in der Bayernliga Süd. Anpfiff ist um 15.30 Uhr in einem Stadion mit einem Namen, der hier nicht unbedingt genannt werden muss. Um spätestens am letzten Spieltag dann den angestrebten Meistertitel einzufahren und nicht auf der Zielgerade den Verfolger aus Landsberg noch vorbeiziehen zu lassen, sollten das Team von Alper Kayabunar in Nördlingen unbedingt siegen!

    Hinspiel-Niederlage Teil einer kurzen Krise

    An das Hinspiel von Ende Oktober haben die Amas keine guten Erinnerungen. Zeitlgleich und mit gewissen Parallelen zum Spiel der Profis, die an jenem Tag in Mannheim am Ball waren, ging Sechzig zwar in Führung, musste sich am Ende aber mit 2:3 geschlagen geben. Die Profis unterlagen beim Waldhof – ebenfalls nach eigener Führung – mit 1:3. Die erste – und bis vergangenen Donnerstag – einzige Heimniederlage gegen die Nordschwaben fiel in eine kurze Schwächephase mit zwei Pleiten hintereinander. In Hauzenberg und gegen Nördlingen. Auch aktuell stehen zwei verlorene Spiele zu Buche: Wieder hieß Hauzenberg zunächst der siegreiche Gegner – und am Dienstag dann Gundelfingen. Im Herbst kamen die Amas schließlich mit einem 3:0 im Nachholspiel gegen Geretsried wieder zurück in die Erfolgsspur.

    Spannendes Rennen um die Relegationsplätze

    Nach der etwas überaschenden Niederlage vom Dienstag blicken viele Löwenfans am Freitag Abend zunächst nach Landsberg, wo der aktuelle Tabellenzweite den SV Heimstetten (derzeit Fünfter) empfängt und die Amas mit einem eigenen Erfolg im Kampf um den Titel unter Druck setzen will. Eine Woche später, am Samstag, den 16. Mai werden – wie üblich – alle Partien zeitgleich ausgetragen. Für den TSV Landsberg geht es dann abschließend zum FC Gundelfingen, der sich durch den Sieg über die Löwen auf den dritten Tabellenplatz geschoben hat. Hinter den nicht aufstiegsberechtigten Amas steht zwar der TSV Landsberg bereits als Aufsteiger in die Regionalliga fest, dahinter ist das Gerangel um den Relegationsplatz drei aber noch spannend: Fünf Teams könnten diesen noch erreichen, wobei nur Kirchanschöring (aktuell 4.), Pipinsried (6.) und Erlbach (7.) eine Lizenz für die Regionalliga beantragt haben. Heimstetten und Gundelfingen wollen gar nicht hoch.

    Mit all dem hat der finale Gegner der Löwen am letzten Spieltag wiederum nichts zu tun. Der FC Ismaning kommt dann als stabiles Mittelfeldteam zum Saisonabschluss an die Grünwalder Straße 114 (und nicht, wie aktuell noch auf der offiziellen Website zu lesen, nach Gilching).

    Löwenbilanz gegen Nördlingen

    Doch zurück zur am Samstag anstehenden Aufgabe: Seit vier Jahren ist der TSV Nördlingen kontinuierlich in der Bayernliga Süd am Ball, nachdem man zuvor – bis auf zwei einjährige Gastspiele auf dieser Ebene – viele Jahre stets der Landesliga Südwest angehört hatte. In bislang insgesamt zehn Partien zwischen den beiden Mannschaften behielten die kleinen Löwen fünfmal die Oberhand, zweimal trennte man sich Remis und dreimal zogen die Amas den Kürzeren. Auch die Auswärtsbilanz ist aus Münchner Sicht positiv: Drei Siege, und je ein Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Am 23. September 2018 siegte die U21 von Münchens Großer Liebe – damals trainiert von Sebastian Lubojanski, dem Vorgänger von Frank Schmöller auf dieser Position – in Nördlingen mit sage und schreibe 8:0. Zweifacher Torschütze war damals ein gewisser Dennis Dressel.

    Personalfragen

    Nachdem am Samstag eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff in Nördlingen auch das letzte Heimspiel der 1860-Profis gegen den FC Ingolstadt im Sechzgerstadion angepfiffen wird, dürften ein paar Akteure, die noch am Dienstag bei den Amas auf dem Platz standen, diesmal fehlen. Allen voran Torwart Paul Bachmann, der gegen die Schanzer natürlich wieder den Dähne-Vertreter gibt. Aber auch Samuel Althaus, Loris Husic und vielleicht Finn Fuchs sind Kandidaten, auf die Trainer Kayabunar in Nördlingen eventuell verzichten muss, weil sie in den Profikader rutschen. Dass er dies einkalkuliert und es auch als “unsere Hauptaufgabe” sieht, “die Spieler für die Profis auszubilden”, betonte er im Interview mit sechzger.de nach der Partie in Gundelfingen.


    https://sechzger.de/letztes-au…in-noerdlingen-gefordert/

  • U21 hat die Meisterschaft nach dem 1:0 in Nördlingen wieder selbst in der Hand.


    Die Löwen-U21 ist durch den hart erkämpften 1:0 beim TSV 1861 Nördlingen wieder an die Spitze der Bayernliga Süd zurückgekehrt, nachdem der TSV Landsberg diese durch einen Erfolg am Freitagabend über Nacht übernommen hatte. Das entscheidende Tor erzielte Cristian Leone in der 14. Minute per Foulelfmeter.


    Erstmals gefährlich wurden die kleinen Löwen in der 8. Minute. Cristian Leone hatte links im Strafraum an den zweiten Pfosten geflankt, wo Sandro Porta das Luftduell gewann, aus sechs Metern aufs kurze Eck köpfte, jedoch hatte Nördlingens Keeper Daniel Martin mit dem Abschluss keine Probleme. Drei Minuten später setzte sich Leone an der linken Grundlinie durch, seine Hereingabe an den Fünfmeterraum konnten die Schwaben jedoch klären (9.). Nach einer weiten Flanke von rechts durch Porta lief Raphael Wach im Rücken von Johannes Fiedler dem Ball hinterher, der fuhr seinen Ellenbogen aus, traf den Sechzger voll im Gesicht. Schiedsrichter Niklas Wich zögerte keine Sekunde, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (12.). Die Ausführung verzögerte sich, weil Wach erst behandelt werden musste. Obwohl Leone lange warten musste, behielt er die Nerven, schoss zum 1:0 ins linke untere Eck, während Martin ins rechte sprang (14.). Im Anschluss an eine Ecke von rechts kam Simon Gruber vor Stefan Musa an der Fünfmeterkante an den Ball, köpfte ihn aber links am Tor vorbei (26.). Gefährlich wurden die Gastgeber meist nur nach hohen Bällen. So in der 36. Minute, als nach einer Linksflanke Musa die Kugel an einen Mitspieler lenkte, von dem sprang sie zu Bernd Rathgeber, der halbrechts zwar aus zwölf Metern zum Abschluss kam, die Sechzger aber längst die Schussbahn zugestellt hatten. Nach einem Foul von Jens Schüler musste Porta verletzungsbedingt das Feld verlassen (39.). Kurz vor der Pause hatte Emre Erdogan nochmals die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Rron Gosalci spielte ihn rechts im Strafraum an, sein Schuss aus 15 Metern ging aber knapp übers lange Eck (43.). Wenig später passte Erdogan vom Zentrum in den Lauf von Leone, der kam halbrechts im Strafraum vor Keeper Martin zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz (44.). In der Nachspielzeit legte Leone im Strafraum zurück auf Wach, der zog am Elfmeterpunkt sofort ab, schoss jedoch einen Nördlinger an, der Abpraller landete bei Erdogan, der aber aus acht Metern das leere Tor nicht traf (45.+1). Direkt danach war Pause.

    Die Nördlinger wurden zu Beginn der 2. Halbzeit aktiver. Eine Flanke von rechts durch Alexander Schröter senkte sich gefährlich aufs Dach des 1860-Tores (50.). Im Anschluss an eine Ecke verunglückte der Schuss von Rathgeber aus dem Rückraum, jedoch versuchte Gruber diesen zu veredeln, setzte am rechten Fünfmetereck zum Fallrückzieher an, schoss aber weit am Tor vorbei (53.). Die Löwen hatten nun Platz zum Kontern, waren aber oft nicht zielstrebig genug im Spiel nach vorne. In der 67. Minute dribbelte Leone an der linken Grundlinie entlang, zog dann nach innen, kam mit links aus acht Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber übers lange Eck. Hinten waren die Löwen überaus aufmerksam, hatten Gruber, den Top-Torjäger der Bayernliga (27 Treffer), weitgehend im Griff. Nach einem weiten Ball aus der Nördlinger Hälfte waren die Innenverteidiger Alexander Benede und Benedikt Hoppe einmal nicht im Bilde, Schröter kam zwischen den Beiden ans Spielgerät und im Strafraum halblinks aus elf Metern zum Abschluss, aber da war noch Musa, der den Linksschuss parierte (77.). Ein Verzweiflungsschuss von Schüler aus 20 Metern blockte die 1860-Defensive (82.). In der 85. Minute ging eine scharfe Hereingabe von rechts diagonal durch den kompletten Strafraum der Löwen, ohne dass ein Spieler der Gastgeber an die Kugel kam. Die Schwaben drängten zwar auf den Ausgleich, aber ohne Struktur und Plan. In der Nachspielzeit hatte Gosalci die Chance, den Deckel endgültig draufzumachen. Sein Rechtsschuss von der Strafraumkante war aber nicht platziert genug, Martin konnte ihn parieren (90.+2). Es reichte aber auch so. Die kleinen Löwen nahmen die drei Punkte aus dem Gerd-Müller-Stadion mit und können weiterhin aus eigener Kraft die Meisterschaft perfekt machen.

    „Es war ein hartes Stück Arbeit“, bilanzierte U21-Coach Alper Kayabunar. „In der 1. Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht, leider auch wieder viele Möglichkeiten ausgelassen. Wir sind dann durch einen berechtigten Elfmeter mit 1:0 in Führung gegangen.“ Es sei in der Folge ein Kampfspiel gewesen. „Wir haben gut dagegengehalten, viele Umschaltmomente in der 2. Halbzeit gehabt, die wir nicht ausgenutzt haben.“ Die Angriffe des Gegners hätte sein Team leidenschaftlich wegverteidigt. „Man muss der Mannschaft auf jeden Fall ein Kompliment machen. Vor allem auch in der Konstellation. So hat U19-Spieler Jamie Jenni erstmals von Anfang an gespielt. Das war einfach ein wichtiger Sieg. Wir haben uns reingearbeitet uns vorgenommen, bis zum Schluss zu kämpfen und alles zu geben. Das haben die Jungs wirklich super gemacht und sind somit wieder verdient an die Tabellenspitze zurückgekehrt.“

    Durch diesen Erfolg – der TSV Landsberg hatte am Freitag durch einen 5:2-Sieg über den SV Heimstetten vorgelegt – haben es die kleinen Löwen am Samstag, 16. Mai 2026 ab 14 Uhr im Heimspiel gegen den FC Ismaning wieder selbst in der Hand, sich mit der Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu belohnen.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 33. Spieltag, 09.05.2026, 15.30 Uhr


    TSV 1861 Nördlingen – TSV 1860 München 0:1 (0:1)


    1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Jenni, 36 Grancay – 30 Porta (39., 34 Gosalci), 17 Leone (84., 28 Roithmayr), 7 Erdogan (64., 18 Pereira de Azambuja).

    Tor: 0:1 Leone (14., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Schüler, J. Fiedler – Benede.

    Zuschauer: 580 im Rieser Sportpark.

    Schiedsrichter: Niklas Wich (Pressig); Assistenten: Sebastian Weber (Frankenwald), Maximilian Zenk (Zapfendorf).


    https://www.tsv1860.de/de/news…wieder-selbst-in-der-hand


    Letztes Spiel der Saison:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • Unterstützt die U21 gegen den FC Ismaning im Kampf um die Meisterschaft!


    Die U21 hat die Möglichkeit im Heimspiel am Samstag, 16. Mai 2026, gegen den FC Ismaning, sich die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu sichern. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 14 Uhr.


    „Wir würden wir uns riesig freuen, wenn wir am letzten Spieltag nochmals auf Platz 5 auf dem Trainingsgelände eine große Unterstützung kriegen. Ich glaube, das haben sich die Jungs durch ihre Leistungen verdient“, sagt U21-Trainer Alper Kayabunar, der exzellente Arbeit geleistet hat. Mit Damjan Dordan, Lasse Faßmann, Noah Klose und zuletzt Xaver Kiefersauer gaben gleich vier Spieler aus der zweiten Mannschaft in dieser Saison ihr Debüt in der 3. Liga gegeben. „Auch wenn einige fehlen, weil sie mit den Profis in Verl spielen, haben sie einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir die Möglichkeit haben, Meister zu werden“, erklärt Kayabunar. „Viele davon waren fast über die komplette Saison dabei. Und auch die U19-Spieler, die jetzt in den letzten Wochen mithelfen, haben ihren Teil zu der guten Ausgangssituation beigetragen. Alle würden sich über eine entsprechende Unterstützung freuen“, so sein Plädoyer.

    Auch wenn das Team aufgrund der Regularien nicht in die Regionalliga aufsteigen darf, ist der Titel für die Spieler und das Umfeld immens wichtig und wäre ein weiterer Beleg für die gute Nachwuchsarbeit beim TSV 1860 München. „Die Jungs wollen unbedingt Meister werden. Wir werden alles, alles probieren“, verspricht der Coach. „Gefühlt sind wir eigentlich die komplette Saison auf dem 1, Platz gewesen. Das wollen wir natürlich auch nach dem letzten Spieltag sein. Ich spüre den unbedingten Willen. Wir werden alles dransetzen und dementsprechend richtig Gas geben!“

    Dabei muss der 40-jährige Coach auf wichtige Säulen in seinem Team verzichten. Noah Klose, zweitbester Torschütze, wird ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Fabio Wagner, Justin Thönig und Max Jägerbauer. Arin Garza ist aufgrund seiner Roten Karte aus dem Hauzenberg-Spiel auch im Saisonfinale gesperrt. Kapitän Xaver Kiefersauer und Samuel Althaus, der zuletzt wieder öfters in der U21 Spielpraxis sammelte, sind bei den Profis. Dafür ist Cristian Leone dabei, mit 16 Saisontreffern bester Torschütze der kleinen Löwen. Er hatte die Woche über bei den Profis mittrainiert. Auch Finn Fuchs wird die U21 im Saisonfinale verstärken. Dazu kommen wieder fünf Spieler aus der U19, die letzte Woche beim 1:0-Erfolg in Nördlingen mitgeholfen hatten, dass es die 1860-Reserve noch in der eigenen Hand hat. Lance Fiedler, Jamie Jenni und Emre Erdogan standen sogar in der Startelf. Weiterhin dabei sind Mustafa Tekin und Georgios Genidis sowie eventuell Arian Ortivero Calderon.

    Der Sieg in Nördlingen sei enorm wichtig für den Kopf gewesen, „vor allem nach den zwei Niederlangen hintereinander“, erklärt Kayabunar. „Es war ein echt schweres Auswärtsspiel, vor allem, weil wir in der Hinrunde zu Hause mit 2:3 verloren hatten. Und auch, weil wir in der Konstellation so noch nie zusammengespielt hatten. Es war eine richtig gute, kämpferische Leistung. Das hatten wir uns für dieses Spiel auch vorgenommen. Die Jungs haben das super umgesetzt“, ist er voll des Lobes für seine Mannschaft.

    Die Chance ist jetzt da, die Saison zu krönen, ein Selbstläufer wird die Partie gegen den FC Ismaning aber nicht. „Wir kennen den Gegner gut. Ismaning ist gerade sehr gut in Form, das zeigen die letzten Ergebnisse“, sagt Kayabunar. Ihm nötige es Respekt ab, wie sich das Team aus dem Abstiegskampf herausgearbeitet habe. Das gelte auch für die Ergebnisse der letzten drei Spiele. „Im Schnitt haben sie immer drei Tore pro Spiel geschossen. Es ist eine spielstarke Mannschaft, die aber auch mit hohen Bällen gut agiert. Dazu haben sie zwei sehr gute Offensivspieler, die sehr torgefährlich sind.“ Die Rede ist von Alessandro Cazorla (11 Tore) und Ilkan Atak, der in 13 Spielen zehn Tore erzielt hat. Der Mittelstürmer spielte die letzten dreieinhalb Jahre in der Türkei, kam erst in der Winterpause zum FCI. „Das wird auf jeden Fall zum Abschluss nochmal eine sehr harte Aufgabe für uns“, weiß Kayabunar.

    Wer die U21 beim Kampf um die Meisterschaft sehen und unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Da es am Trainingsgelände kaum Parkplätze gibt, wird eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die Trambahnen 15 und 25 Richtung Grünwald bzw. Großhesseloher Brücke halten direkt vor dem Trainingsgelände (Haltestelle Südtiroler Straße). Zustieg ist mit der S-Bahn kommend am Rosenheimer Platz möglich, oder mit der U-Bahn an der Silberhornstraße (U2, U7, U8) bzw. Wettersteinplatz (U1).

    Die Tickets gibt es am historischen Kartenhäuschen auf dem Trainingsgelände (Achtung: Nur Barzahlung möglich!). Ein Vollzahler-Ticket kostet 9 €, ermäßigt 7 € (Ermäßigung gegen Vorlage eines gültigen Ausweises: Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrdienstleistende, BFD, FSJ, Rentner). Kinder bis 5 Jahre sind frei. Bitte beachtet die Ordnung des Trainingsgeländes!


    https://www.tsv1860.de/de/news…ampf-um-die-meisterschaft


    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 gewinnt 5:1 gegen Ismaning und ist Bayernliga-Meister.


    Die Löwen-U21 ist Meister der Bayernliga Süd durch einen 5:1-Erfolg über den FC Ismaning. Ein Doppelschlag durch Cristian Leone (13.) und Emre Erdogan (14.) gab Sicherheit. Zwischenzeitlich konnte Ilkan Atak verkürzen (39.), aber Leone stellte vor der Pause per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her (45.). Ein Eigentor von Dimitrios Vourtsis (67.) und der Treffer von Arian Ortivero Calderon sorgten für einen souveränen Sieg.


    Die erste gute Konterchance hatten die kleinen Löwen in der 6. Minute. Raphael Wach war halbrechts seinem Gegenspieler davongelaufen, wollte im Strafraum quer auf Emre Erdogan legen, doch Ismanings Keeper Maximilian Retzer hatte aufgepasst, warf sich in die Hereingabe. Eine Flanke von links durch Finn Fuchs köpfte Lucas Grancay am ersten Pfosten aus acht Metern übers Tor (11.). In der 13. Minute die Führung. Ein abgewehrter Schuss landete bei Cristian Leon am Elfmeterpunkt, der die Kugel rechts unten eiskalt zum 1:0 versenkte (13.). Keine Minute später das 2:0. Die Löwen eroberten sich einen Aufbaupass, Leone ging halblinks Richtung Tor, legte die Kugel aber mit viel Übersicht am Torwart vorbei quer zu Emre Erdogan, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte (14.). Die Sechzger spielten weiter munter nach vorne, ließen Ismaning erst gar nicht ins Spiel kommen. Eine Hereingabe von rechts durch Lance Fiedler konnte Daniel Weber gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Sandro Porta wegspitzeln (28.). Ein 18-Meter-Schuss von Erdogan aus halblinker Position mit rechts ging nur knapp über die Querlatte (31.). Erstmals wurden die Gäste in der 35. Minute nach einem Eckball von links gefährlich, Altin Maxhuni brachte aber den Abschluss nicht aufs 1860-Tor. Auch die nächste Chance für Ismaning entsprang einer Ecke, diesmal von rechts. Stefan Musa wehrte den Ball am vorderen Pfosten nach hinten ab, Alessandro Cazorla am langen Eck setzte die Kugel aus sieben Metern neben das Tor (37.). Kurz danach der Anschlusstreffer der Ismaninger, wobei die Löwen-Defensive nicht gut aussah. Nach einem weiten Ball über die linke Seite von Giovanni Pollio waren sich Torhüter Musa und Alexander Benede nicht einig, Ilkhan Atak nutzte das, lupfte halblinks de Kugel zum 1:2 ins kurze Eck (39.). Ein Schuss halbrechts von Grancay aus zehn Metern kam genau auf Retzer, der damit keine Probleme hatte (40.). Glück hatten die Sechzger wenig später als Cazorla am zweiten Pfosten nach Ecke von rechts zum vermeintlichen 2:2 traf, aber Schiedsrichter Johannes Wagner auf Abseits entschied (42.). Fast im Gegenzug brachte Nummer Vito Liuzza seinen Gegenspieler Leone im Strafraum zu Fall, der Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter (44.). Der Gefoulte führte den Strafstoß selbst aus, verlud Retzer und schob die Kugel ins rechte Eck zum 3:1 (45.). Kurz danach war Pause.

    Nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste, zum Anschluss zu kommen, was den Sechzgern Raum zum Kontern brachte. So auch in der 52. Minute. Raphael Wach kam nach Leone-Zuspiel im Zentrum aus 15 Metern zum Abschluss, sein noch abgefälschter Schuss lenkte Retzer mit einer Klasseparade über die Querlatte. Eine Linksflanke von Pollio verpasste Cazorla am zweiten Pfosten (58.). Kurz danach kam der Stürmer halbrechts im Strafraum zum Abschluss, schoss aber am kurzen Pfosten vorbei (59.). Das 4:1 der Löwen besorgten die Gäste selbst. Eine Hereingabe im Strafraum von links durch Erdogan lenkte Dimitrios Vourtsis gegen die Laufrichtung von Retzer ins eigene Tor (67.). Ein 20-Meter-Schuss von Erdogan kam zu zentral, um Retzer ernsthaft vor Probleme zu stellen (74.). Die eingewechselten Rron Gosalci und Arian Ortivero Calderon sorgten in der 87. Minute für den Endstand. Gosalci hatte von links quer auf Ortivero Calderon gepasst, der fackelte nicht lange, setzte die Kugel aus 14 Metern unter die Latte zum 5:1-Endstand.

    „Wir sind natürlich überglücklich, es war ein harter Kampf, weil wir es am Ende noch mal spannend gemacht haben“, erklärte Trainer Alper Kayabunar. „Aber heute haben wir es mit einem überzeugenden Sieg klar gemacht, sind verdient Meister geworden. Wir waren fast über die ganze Saison auf dem 1. Tabellenplatz gestanden, auch wenn wir Landsberg immer noch mal herankommen haben lassen. Aber am Ende hat man gemerkt, dass die Jungs unbedingt wollten.“ Der 40-Jährige zog ein überaus positives Fazit. „Wir haben viele Spieler weiterentwickelt, die heute bei den Profis spielen und jetzt am Ende haben ein paar U19-Spieler mitgeholfen, den Titel zu holen. Die Meisterschaft ist absolut verdient. Ich bin extrem stolz auf die ganze Mannschaft, auf den ganzen Verein und bin happy.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 34. Spieltag, 16.05.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Ismaning 5:1 (3:1)


    1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (61., 4 Thönig), 6 Jenni, 36 Grancay (85., 28 Roithmayr) – 30 Porta (46., 44 Ortivero Calderon), 17 Leone, 7 Erdogan (78., Gosalci).

    Tore: 1:0 Leone (13.), 2:0 Erdogan (14.). 2:1 Atak (39.), 3:1 Leone (45., Foulelfmeter), 4:1 Vourtsis(67., Eigentor), 5:1 Ortivero Calderon (87.).

    Gelbe Karten: Jenni, Wach – Maxhuni.

    Zuschauer: 186 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt); Assistenten: Daniel Schneider (Vötting-Weihenstephan), Yunis Widholz (Pöcking-Possenhofen).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60fci-2