Beiträge von Loewe

    Die Bayerische“ Junglöwen fixieren ihre personellen Besetzungen für die kommende Saison 2021/22. Mit der Erweiterung einiger Teilzeitstellen zu hauptamtlichen Positionen ist es dabei gelungen, die Qualität der Ausbildung weiterhin auf höchstem Niveau gewährleisten zu können und damit einen wichtigen Schritt in die Zukunft zu machen. Zudem wollen die Junglöwen auch im personellen Bereich für Durchlässigkeit, Nachhaltigkeit und Kontinuität stehen.


    Manfred Paula, Leiter NLZ, und Roy Matthes, organisatorischer Leiter NLZ, halten in Zukunft weiter das Ruder der Junglöwen in der Hand. Unterstützt werden Sie dabei in der NLZ-Geschäftsstelle von Mehtap Göksu und Wolfgang Bals.

    Im Leistungs- und Übergangsbereich wird Frank Schmöller auch in der kommenden Saison die Verantwortung für die U21 übernehmen. Jonas Schittenhelm, der in den letzten beiden Jahre die U17 der Junglöwen trainierte, wird in der neuen Saison U19-Cheftrainer. Die U17 wird Felix Hirschnagl verantworten, der zuvor die U15 betreute. U16-Trainer bleibt unverändert Peter Ulbricht. Marco Haber wird weiterhin den Bereich Talentsichtung und Kaderplanung leiten.

    Im Aufbaubereich, der auch in der kommenden Saison von Dominik Strauch koordiniert wird, begleitet Manfred Leonhart sein jetziges Team in die U15. Neuer Trainer der U14 wird Christian Stegmaier, der zuvor einige Jahre im Leistungsbereich des 1. FC Kaiserslautern tätig war und neu zu den Junglöwen dazu stößt. Stegmaier wird als hauptamtlicher Mitarbeiter zudem noch die Themen, Spiel- und Trainingsanalyse, Koordination der Partnervereine und Fortbildung im NLZ verantworten. Die Federführung in der U13 bleibt unverändert bei Paul Schuhmann.

    Im Grundlagenbereich werden alle Cheftrainer-Positionen unverändert fortgeführt. Wolfgang Bals bleibt Trainer der U12, Ludwig Dietrich der U11, Gerhard Mastrodonato der U10, Franz-Joseph Pienßel der U9 und Stefan Frauendorfer des Förderkaders. Und auch Ludwig Schneider bleibt in der kommenden Saison sportlicher Koordinator dieser Löwenteams.

    In den teamübergreifenden Bereichen kann ebenfalls mit hoher Kontinuität gepunktet werden. Michael Hebauer wird weiterhin den medizinischen Bereich leiten. Auch Tobias Stefer bleibt den Junglöwen erhalten. Er wird zukünftig hauptamtlich den Bereich Rehabilitation und Athletik und die Leistungsdiagnostik verantworten sowie die sportwissenschaftliche Begleitung von universitären und forschenden Fragestellungen gewährleisten.

    Die Stelle des Torhüter-Koordinators wird ebenfalls auf eine Vollzeitstelle ausgebaut. Marc Lamberger wird diese in der erweiterten Form auch nächste Saison besetzen.

    Und auch die pädagogische Betreuung der Junglöwen wird weiterhin in bewährten Händen liegen. Bettina Scheuenpflug als pädagogische Leiterin und Bastian Völk betreuen diesen wichtigen Bereich im NLZ. Verstärkt werden die Junglöwen bereits seit März 2021 mit einem eigenen Koch, Dario Gregorio, der die Internatsspieler mit sportlergerechter Ernährung versorgt. Auch er ist ein altbekannter Löwe und kehrte nach kurzer Zwischenstation im Ausland wieder zurück an die Grünwalder Straße 114.

    Roy Matthes: „Der Ausbau von Strukturen und die langjährigen Entwicklungsmöglichkeiten und internen Aufstiegschancen für Mitarbeiter sind uns ein immens wichtiges Anliegen. Mit den bereits jetzt feststehenden Personalentscheidungen verfolgen wir diesen Weg konsequent, bei den zeitnah noch zu besetzenden offenen Positionen sind wir auf der Zielgeraden. Die Gesamtentwicklung ist sehr erfreulich und lässt uns als Verantwortliche sehr zuversichtlich auf die Saison 2021/22 blicken.“


    https://www.tsv1860muenchen.or…G2evuevDW9LqPoIOHbTI7ok_I

    Die Löwen beendeten die Serie des 1. FC Kaiserslautern von sechs Spielen ohne Niederlage und sind jetzt selbst seit neun Partien ungeschlagen. Richy Neudecker hatte sein Team nach einer halben Stunde in Führung gebracht (31.), Phillipp Steinhart sorgte mit einem Doppelpack – erst verwandelte er einen Foulelfmeter (52.), dann traf er aus dem Spiel heraus (70.) – zum 3:0-Endstand. Damit geht die Jagd auf einen Aufstiegsplatz weiter!


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verletzungsbedingt auf Quirin Moll, Tim Linsbichler und Keanu Staude (alle Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Leon Klassen. Gegenüber dem Waldhof-Spiel gab es eine Veränderung in der Startelf: Für Daniel Wein rückte Fabian Greilinger ins Team.

    Spielverlauf: Die Löwen versuchten vom Anpfiff weg, die Gäste unter Druck zu setzen, indem sie früh angriffen. Aber die erste gefährliche Szene hatten die Lauterer. Eine Hereingabe von rechts durch Jean Zimmer ging aber durch den 1860-Strafraum, ohne einen Abnehmer zu finden (3.). Auf der anderen Seite brachte Marius Willsch eine Hereingabe von rechts scharf nach innen, Sascha Mölders verlängerte am ersten Pfosten. Der Ball kam zu Erik Tallig, der jedoch keine freie Schussbahn hatte, also passte er scharf in die Mitte. Über Umwege landete die Kugel bei Mölders am rechten Pfosten, der mit der Spitze vor Torhüter Matheo Raab am Spielgerät war, es aber aus kurzer Distanz nicht mehr aufs Tor brachte (4.). In der 9. Minute wurde Stephan Salger nach einer Flanke von Torwart Raab im Fünfmeterraum mit beiden Händen umgestossen, doch trotz lautstarker Proteste der Löwen ließ Schiedsrichter Christof Günsch weiterspielen. Ein klarer Elfmeter! Zwei Minuten später kam Willsch rechts bis zur Grundlinie, seinen Pass in den Rückraum konnten die Lauterer klären (11.). Ein Schuss von Fabian Greilinger von der Strafraumkante blockte Carlo Sickinger zur Ecke (18.). Nach der anschließenden Ecke von Richy Neudecker kam Mölders zwar zum Kopfball, die Kugel ging aber weit am Tor vorbei (19.). Auf der anderen Seite konterte der FCK drei gegen drei, Anas Bakhat kam halblinks aus 17 Metern zum Abschluss, den Aufsetzer bekam Marco Hiller erst im Nachfassen unter Kontrolle (22.). Nach einer Neudecker-Flanke von rechts stand Mölders total frei im Fünfmeterraum, bedrängt von Keeper Raab köpfte er den Ball links am Tor vorbei (25.). Nach einem katastrophalen Zuspiel von Hiller erlief sich Bakhat die Kugel. Von der linken Strafraumseite wollte er in der Mitte den vollkommen freien Marvin Pourié bedienen, doch Semi Belkahia ging dazwischen, grätschte den Ball in höchster Not ins Tor-Aus (30.). In der 31. Minute die Löwen-Führung im Anschluss an einen Konter. Nach einer Ecke von Zimmer ging’s über rechts schnell nach vorne, Merveille Biankadi passt in die Mitte zu Neudecker, der sich gegen seinen Gegenspieler behauptete und die Kugel über den herausstürzenden Raab aus 14 Metern zum 1:0 ins Tor lupfte (31.). Danach passierte fast eine Viertelstunde nichts vor den Toren. Kurz vor der Pause gab’s nochmals relativ zentral einen Freistoß aus 22 Metern für die Löwen. Mölders führte aus, doch Raab war zur Stelle, fing die Kugel ab (45.). Das war die letzte Aktion in der ersten Hälfte.

    Die erste Möglichkeit der 2. Halbzeit hatten die Pfälzer im Anschluss an eine Ecke von links durch Zimmer. Adam Hlousek kam mit dem Kopf an die Kugel, köpfte sie aber rechts am langen Pfosten vorbei (49.). Einen weiten Diagonalball von Biankadi hebelte die FCK Innenverteidigung aus, Mölders legte sich die Kugel mit der Brust im Strafraum vor, der herausstürmende Torwart Raab kam gegen den Routinier zu spät, holte ihn von den Beinen. Diesmal pfiff Günsch Elfmeter. Steinhart lief an, sein satter Schuss fand über den linken Innenpfosten den Weg zum 2:0 ins Tor (52.) Beinahe drei Minuten später sogar das 3:0. Eine Ecke von rechts durch Neudecker verlängerte Salger am ersten Pfosten mit dem Kopf, nur um Zentimeter schrammte der Ball am linken Pfosten vorbei (55.). In der 62. Minute eroberte Tallig den Ball, passte tief auf Mölders, der an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber knapp am rechten Pfosten vorbeizielte (63.). Steinhart machte mit seinem zweiten Treffer den Deckel drauf. Ein Zuspiel von Neudecker nahm er halblinks im Strafraum direkt aus 13 Metern, ein Lauterer fälschte den Schuss unhaltbar für Raab ins eigene Netz zum 3:0 ab (70.). Nach einer Flanke von Dennis Dressel von der linken Grundlinie war Mölders mit dem Kopf zur Stelle, traf aber nur den rechten Pfosten (82.). Vier Minuten später tauchte Biankadi vor Raab auf, scheiterte aber aus zehn Metern mit seinem Schuss am FCK Keeper (86.). Am Ende waren die Gäste mit dem 3:0 noch gut bedient. Die Löwen sind nun seit neun Spielen unbesiegt und weiter im Rennen um den Aufstieg.


    STENOGRAMM, 35. Spieltag, 04.05.2021, 18.60 Uhr


    1860 München – 1. FC Kaiserslautern 3:0 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 32 Gresler.

    FCK: 40 Raab (Tor) – 17 Rieder, 24 Götze, 3 Senger – 23 Hercher, 14 Hlousek – 8 Sessa, 25 Sickinger – 16 Zimmer, 36 Bakhat – 9 Pourié.

    Ersatz: 31 Otto (Tor) –5 Kraus, 7 Ritter, 15 Jensen, 18 Quahim, 32 Huth, 39 Gözütok.

    Wechsel: Lex für Greilinger (64.), Wein für Tallig (78.), Erdmann für Belkahia (83.), Knöferl für Neudecker (83.) , Lang für Willsch (83.) – Huth für Pourié (46.), Ouahim für Sickinger (46.), Ritter für Bakhat (67.), Kraus für Hlousek (67.), Jensen für Sessa (73.).

    Tore: 1:0 Neudecker (31.), 2:0 Steinhart (52., Foulelfmeter), 3:0 Steinhart (70.).

    Gelbe Karten: Neudecker, Lex – .

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin); Assistenten: Henry Müller (Cottbus), Nikolai Kimmeyer (Mainz).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5672.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-aufstieg-13965775.html


    https://www.abendzeitung-muenc…endergebnis-3-0-live-121/


    https://www.abendzeitung-muenc…tuermer-manier-art-725606


    Nächstes Spiel:


    8.5.2021, 14 Uhr, gegen Wehen Wiesbaden

    Die Löwenjagd geht weiter: Durch einen 2:0-Erfolg bei Waldhof Mannheim bleibt der TSV 1860 München auf Aufstiegskurs. Richard Neudecker brachte seine Farben bereits nach 20 Sekunden in Führung. Der zweite Treffer fiel erst 95 Minuten später durch Dennis Dressel (90.+6). Die Sechzger bauten ihre Ungeschlagen-Serie auf acht Spiele aus, sprangen vorübergehend auf Platz drei.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha), Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Keanu Staude (Sehnenverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Milos Cocic, Maxim Gresler und Leon Klassen. Im Vergleich zum 1:1 gegen Viktoria Köln gab es eine Veränderung in der Startformation: Für Stefan Lex, der teilweise wegen muskulärer Probleme die Woche über nicht trainieren konnte, rückte Daniel Wein in die Anfangself.


    STIMMEN Köllner: „Mega-Start war der Schlüssel zum Erfolg!“


    Spielverlauf: Es begann optimal für die Löwen. Bereits nach 20 Sekunden lag der Ball im Mannheimer Tor. Nach einem Diagonalpass von Phillipp Steinhart von der Mittellinie in die Tiefe war es Sascha Mölders, der am rechten Strafraumeck mit dem Kopf auf Richy Neudecker verlängerte, der kam halbrechts im Strafraum aus neun Metern zum Schuss, traf zum 1:0 ins lange Eck (1.). Erstmals wurden die Gastgeber in der 6. Minute gefährlich. Marcel Costly und Dennis Jastrzembski kombinierten sich über links bis zur Grundlinie durch, doch Semi Belkahia konnte die Hereingabe von Costly klären. Nach knapp einer Viertelstunde kam Jastrzembski halblinks an einen zu kurz abgewehrten Ball, ließ Belkahia stehen, sein Schuss aus 14 Metern ging knapp am langen Pfosten vorbei (15.). Zwei Minuten später setzte sich Neudecker an der linken Grundlinie durch, passte an den kurzen Pfosten auf Mölders, dessen Abschluss aber Jan Christoph Just gerade noch zur Ecke blocken konnte (17.). SVW-Keeper Timo Königsmann musste sich in der 20. Minute bei einem 22-Meter-Schuss von Erik Tallig strecken, um die Kugel aus dem rechten unteren Eck zu holen. Eine Riesenchance von Jan Hendrik Marx vereitelte Marco Hiller in der 24. Minute. Der Waldhöfer setzte sich rechts gegen Daniel Wein durch, steuerte parallel zur Grundlinie auf den Löwen-Keeper zu, der sich breit machte und den Schuss aus spitzem Winkel mit dem Fuß abwehrte. Kurz danach musste Wein gegen Dominik Martinovic nach einem missglückten Rückpass im eigenen Strafraum Kopf und Kragen riskieren, um im letzten Moment den Ball vor dem Waldhof-Stürmer wegzugrätschen (25.). In der 28. Minute nahm Martinovic in linker Position außerhalb des Strafraums Maß, doch der Ball flog knapp am kurzen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite köpfte Marius Willsch eine Rechtsflanke am langen Pfosten über das Waldhof-Tor (33.). Nach Doppelpass zwischen Merveille Biankadi und Dressel auf der linken Seite kam Mölders nach Biankadi-Pass in der Mitte einen Schritt gegen Königsmann zu spät (36.). In der 41. Minute landete ein Distanzschuss von Tallig neben dem rechten Pfosten. Einen 20-Meter-Freistoß aus zentraler Position setzte Neudecker wenig später in die Mauer (43.). Kurz danach brachte Wein einen Eckball von rechts in die Mitte, Mölders stieg am höchsten, konnte den Ball per Kopf aber nicht aufs Tor drücken (45.). Direkt danach schickte Schiedsrichter Lars Erbst die beiden Teams in die Pause.

    Den ersten guten Angriff der 2. Halbzeit hatten die Gäste. Die Hereingabe von rechts durch Jastrzembski blockte Wein vor dem einschussbereiten Costly zur Ecke (51.). Auf der anderen Seite setzte sich Tallig auf der linken Seite durch, sein Pass ans kurze Eck auf Mölders klärte Costly zur Ecke (53.). Eine Hereingabe von links durch Mölders, der sich auf dem Flügel durchgesetzt hatte, auf Dressel verhinderte Marcel Seegert am vorderen Torraumeck (59.). Ein Kopfball von Stephan Salger nach Ecke von Neudecker prallte in der 61. Minute als Bogenlampe auf die Latte. Ein Steckpass von Neudecker erlief auf der rechten Seite Biankadi, seine Hereingabe klärte Jesper Verlaat am ersten Pfosten vor Mölders zur Ecke (63.). Ein 24-Meter-Freistoß von Seegert ging in der 71. Minute nur knapp am linken Pfosten vorbei ins Tor-Aus. Die Löwen hatten in der 78. Minute die Riesenchance zur Entscheidung. Erst parierte Königsmann einen 14-Meter-Schuss von Tallig aus halblinker Position, dann wehrte Seegert auf der Linie den Nachschuss von Fabian Greilinger ab und zum Schluss war es Biankadi, dessen Aufsetzer über die Torlatte streifte. Waldhof gab sich noch nicht geschlagen. Eine Hereingabe von links durch Costly kam zu Martiniovic, dessen Schuss aus elf Metern blockte Belkahhia (82.). Nach einem Dressel-Zuspiel tauchte Mölders frei vor Königsmann auf, scheiterte aber an dem Keeper, der ihm entgegen gekommen war (88.). In der Nachspielzeit nochmals die Riesenchance zum 2:0, aber das Zuspiel von Greilinger auf den völlig freistehenen Mölders konnte Seegert klären (90.+1). Kurz danach bekam Marx noch Rot, weil er Tallig von hinten umgrätscht hatte (90.+2). In der 6. Minute der Nachspielzeit gelang den Löwen noch das 2:0. Tallig hatte von links an den zweiten Pfosten auf Mölders geflankt, der aus spitzen Winkel den Ball an den rechten Pfosten jagte. Von dort sprang die Kugel Dressel vor die Füße, der aus kurzer Distanz zunächst nur den linken Pfosten traf, den Abpraller dann aber versenkte. Damit setzten die Löwen ihre Jagd auf einen Aufstiegsplatz fort.


    ZUR LÖWEN-STATISTIK


    STENOGRAMM, 34. Spieltag, 24.04.2021, 14 Uhr


    SV Waldhof Mannheim – 1860 München 0:2 (0:1)


    SVW: 1 Königsmann (Tor) – 22 Just, 27 Gohlke, 4 Verlaat – 26 Marx, 18 Gouaida, 5 Seegert, 17 Costly – 16 Garcia – 33 Jastrzembski, 11 Martinovic.

    Ersatz: 23 Bartels (Tor) – 3 Kouadio, 9 Boyamba, 10 Ferati, 13 Christiansen, 29 Jurcher, 32 Russo.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 14 Dressel, 8 Tallig – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 18 Knöferl, 28 Mannhardt.

    Wechsel: Christiansen für Just (46.), Ferati für Garcia (70.), Boyamba für Jastrzembski (78.) – Greilinger für Neudecker (73.), Erdmann für Wein (83.), Lang für Biankadi (90.+5).

    Tore: 0:1 Neudecker (1.), 0:2 Dressel (90.+6).

    Gelbe Karten: Gohlke, Christiansen – Willsch, Salger.

    Rote Karte: Marx (90.+2, grobes Foulspiel).

    Zuschauer: 0 im Carl-Benz-Stadion.

    Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen); Assistenten: Mario Hildenbrand (Wertheim), Timo Lämmle (Kernen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5656.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2460.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ga-aufstieg-13965532.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ein-ueberzeugt-art-723175


    https://www.abendzeitung-muenc…-spielstand-ergebnis-120/



    Spielzusammenfassung von BR auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Fussball/posts/2862911453950235


    Nächstes Spiel:


    4.5.2021, 19 Uhr, zu Hause gegen Lautern

    Zum Ende der Englischen Woche geht es für die Löwen in die Kurpfalz. Dort treffen sie am Samstag, 24 April 2021, auf Waldhof Mannheim. Anpfiff im Carl-Benz-Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MAGENTA SPORT zu sehen.


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    Auffällig lange hatte Löwen-Trainer Michael Köllner nach dem Heimspiel gegen Viktoria Köln im Kreis zu seinen Spielern gesprochen. „Es ging darum, die Dinge richtig einzuordnen“, gab er als Grund an. Der 51-Jährige ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, wie hoch der Erwartungsdruck von außen in einer solchen Saisonphase werden kann. Deshalb sein Appell: „Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir sagen, dass das Unentschieden gegen Viktoria Köln ein Dämpfer oder Rückschlag ist.“

    Seine Jungs ließ er wissen, dass sie ein „Topspiel“ hingelegt hatten. „Ich habe gesagt, dass ich mit der Art und Weise, wie wir momentan Fußball spielen, zufrieden bin. Leider konnten wir nach der Führung die Intensität nicht hochhalten. Ich schneide mir wegen dem 1:1 nicht die Pulsadern auf“, fügte er sarkastisch hinzu. „Ich rede nichts schön, wie mir manche vorwerfen, aber man muss realistisch bleiben“, so seine Forderung.

    Letztlich sei entscheidend, was er als Trainer denke und nicht irgendwelche Kommentatoren unter einem Nickname im Internet. Gerade die jungen Burschen, die noch etwas fragil seien, bräuchten ein positives Feedback. „Zur Kernkompetenz eines Fußballlehrers gehört es nicht nur, dass die Laufwege passen, sondern auch, dass die mentale Komponente stimmt.“

    Wie wichtig der Kopf sein kann, hat der 33. Spieltag gezeigt, als Tabellenführer Hansa Rostock in der 6. Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich gegen den SV Wehen Wiesbaden hinnehmen musste. „Ich habe mir Waldhof Mannheim angeschaut, mich auf den nächsten Gegner konzentriert“, berichtete er von seinem Mittwochabend vor dem Fernsehgerät. „Aber beim Stande von 4:0 für Saarbrücken sind meine Frau und mein Sohn unruhig geworden und haben gesagt: ‚Schalt‘ endlich um!‘“ Das hat Köllner dann getan und den späten Ausgleich mitbekommen. Zeitgleich spielte auch der FC Ingolstadt nur 1:1 beim abstiegsbedrohten VfB Lübeck, so dass die Löwen keinen weiteren Boden verloren haben.

    Der Trainer bleibt aber auch fünf Spieltage vor Ende des Saison seinem Credo treu und betont fast gebetsmühlenartig: „Für mich ist entscheidend, was wir machen. Nur das zählt Das andere können wir ohnehin nicht beeinflussen.“ Deshalb fordert er von den Fans Vertrauen in jeden Spieler und das Team. „Die Jungs spielen eine bockstarke Saison. Für mich gibt es überhaupt keinen Grund, nach einem 1:1 gegen eine Mannschaft, die zuvor sieben Spiele ungeschlagen war, zu zweifeln.“

    Ob ihm die 0:5-Niederlage der Mannheimer in Saarbrücken ungelegen komme, wurde Köllner gefragt. „Ich konzentriere mich eher auf taktische Dinge“, antwortete er. Auch das Hinspiel in München hatten die Kurpfälzer mit 0:5 verloren. „Nach dem Spiel sind sie von ihrer Dreierkette abgewichen, haben bis zum Saarbrückenspiel mit einer Vierer-Kette gespielt.“ Nach 0:2-Rückstand stellte Trainer Patrick Glöckner wieder auf Dreierkette um. Und so stellt sich Köllner eher die Frage, wie wohl die taktische Grundformation der Waldhöfer am Samstag aussehen wird.

    Ansonsten konnte Köllner nicht den Leistungsunterschied feststellen, den das Ergebnis suggeriert. „Es war lange nicht so klar. Gegen Ende sind dann die Dinge auseinandergeflogen. Das ist aber normal in der Saisonphase.“ Keineswegs könne man vom Ergebnis her ableiten, dass die Mannheimer schlecht drauf sind.

    Denn nach nur drei Punkten und drei Toren aus sieben Spielen hatte sich Waldhof zuletzt erholt gezeigt und sieben Zähler aus drei Partien vor dem Saarbrücken-Spiel eingefahren. „Mannheim ist offensiv brandgefährlich“, weiß Köllner, „hinten werde sie oft eiskalt für Fehler bestraft. Das war auch im Spiel gegen uns so.“ Er erwartet am Samstag einen Gegner, „der zu Hause angreifen und attackieren“ wird, um sich den Frust des verlorenen Südwest-Derbys von der Seele zu spielen. Eine andere taktische Ausrichtung kann sich der Oberpfälzer schwer vorstellen. „Sie können hinten nicht Beton anrühren!“

    Löwen starten Dauerkartenverkauf für die Saison 2021/2022.

    Bis auf Stefan Lex sind alle Spieler bisher gut durch die Englische Woche gekommen. „Es ist nichts Schlimmes“, so Köllner über die Verletzung des 31-Jährigen, „aber ich weiß nicht, ob es final für Waldhof reichen wird“. Die muskulären Probleme seien auch ein Stück weit seiner Spielweise geschuldet. „Stefan läuft viel im Spiel, er ist ein essentieller Spieler für uns“, lobt er den Stürmer.

    Mehr und mehr unverzichtbar wird auch Richard Neudecker. Das sei, so Köllner, von Anfang an das Ziel gewesen. „Richy ist topfit und gibt den Takt im Spiel vor.“ Das sei nicht immer so in dieser Saison gewesen. „Es gab Phasen, da war es grausam anzuschauen. Aber im Moment macht er es richtig gut.“ Trotzdem liege man sich nicht jeden Tag in den Armen. „Ich sehe noch Luft nach oben. Richy ist aber ein Spieler, der zuhört, der zu 100 Prozent in die Kabine passt.“

    Auch für Merveille Biankadi brach der Trainer eine Lanze. Ähnlich wie bei Neudecker habe auch ihm bei der Verpflichtung der Spielrhythmus gefehlt. „Merv ist ein Spieler, der alles gibt, es manchmal zu gut machen will und dann die Bälle verstolpert.“ Die Formkurve zeige aber von Woche zu Woche nach oben. „Er ackert ohne Ende für die Mannschaft.“ Allen Kritikern des 25-Jährigen rät Köllner deshalb, ihr Urteil erst am Ende der Saison über den Stürmer zu fällen.

    Das Spiel in Mannheim will Köllner anders angehen als zuletzt gegen Viktoria Köln. Vielleicht auch mit verändertem Personal. „Wir müssen uns anders positionieren“, so der Coach, „aber in Ballbesitz mit dem gleichen Selbstvertrauen wie gegen Köln agieren.“ Und dann schauen, was am Ende dabei rüberkommt – im Idealfall eben drei Punkte!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SVW: 1 Königsmann (Tor) – 26 Marx, 4 Verlaat, 5 Seegert, 19 Donkor – 27 Gohlke, 18 Gouaida – 17 Costly, 9 Boyamba, 16 Garcia – 11 Martinovic.

    Ersatz: 23 Bartels, 25 Scholz (beide Tor) – 3 Kouadio, 10 Ferati, 14 Roczen, 20 Osei Kwadwo, 21 dos Santos, 22 Just, 29 Jurcher, 32 Russo, 33 Jastrzembski.

    Nicht dabei: 6 Schuster (5. Gelbe Karte), 7 Ünlücifci (Meniskus-OP), 8 Diring (Knorpelschaden), 13 Christiansen (Haarriss im Mittelffuß), 24 Gottschling (Oberschenkelzerrung), 31 Hofrath (Bänderriss im Knöchel), 35 Saghiri (Fußprobleme).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 22 Linsbichler (Aufbautraining), 23 Staude (Sehnenverletzung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5655.htm


    In einer hart umkämpften Partie trennten sich die Löwen 1:1 von Viktoria Köln und verpassten damit den vorübergehenden Sprung auf Platz zwei. Sascha Mölders hatte sein Team mit dem 21. Saisontreffer in Führung gebracht (38.), die René Klingenburg in der stärksten Phase der Gäste ausglich (64.). Damit hielt die Serie beider Mannschaften. Während die Löwen seit sieben Spielen ungeschlagen sind, war es bei der Viktoria schon die achte Partie.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Viktoria Köln verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Aufbautraining), Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Keanu Staude (Sehnenverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic, Maxim Gresler und Leon Klassen. Gegenüber dem Türkgücü-Spiel gab es eine Veränderung in der Startelf: Für Fabian Greilinger begann nach abgesessener Gelbsperre wieder Phillipp Steinhart.

    Spielverlauf: Beide Teams attackierten den Gegner früh. Erstmals gefährlich kamen die Löwen in der 8. Minute vors Viktoria-Tor, aber der Ball war bei der Hereingabe von Erik Tallig auf Richy Neudecker knapp im Tor-Aus. Nach einem Eckball von links durch Neudecker war Semi Belkahia zwar mit dem Kopf zur Stelle, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor (14.). Eine Minute später kam Sascha Mölders nur mit der Fußspitze an die Flanke aus dem linken Halbfeld von Neudecker, der Ball ging am langen Eck vorbei (15.). Ein vielversprechender Distanzschuss rutschte Dennis Dressel nach Pass von Tallig in der 18. Minute aus 21 Metern über den Spann. Eine Rechtsflanke von Neudecker lenkte kurz danach Kai Klefisch fast ins eigene Tor (19.). Die anschließende Ecke von Neudecker köpfte Stephan Salger über die Querlatte (20.). Nach einer schnell ausgeführten Ecke war die Viktoria-Abwehr nicht im Bilde, aber Neudeckers Flanke auf Belhkahia konnten die Kölner mit etwas Glück entschärfen (22.). In der 24. Minute war Marco Hiller gefordert. Marcel Risse hatte von rechts geflankt, Timmy Thiele lief ein, kam am ersten Pfosten aus kurzer Distanz zum Kopfball, aber der Löwen-Keeper tauchte ab, parierte die Kugel und klärte die Situation im Nachfassen endgültig (24.). Eine Freistoßflanke von Stefan Lex aus dem rechten Halbfeld nahm Salger am langen Eck mit dem Kopf, übersah den besser postierten Dressel hinter ihm und köpfte über das Tor (33.). Im Gegenzug musste Hiller gegen Mike Wunderlich Kopf und Kragen riskieren, als er sich im Fünfmeterraum dem 35-Jährigen entgegenwarf und ihm den Ball vom Fuß nahm (34.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Biankadi erreichte Mölders zwar nicht, aber beinahe hätte sie Moritz Fritz ins eigen Tor gegrätscht (36.). Zwei Minuten später lag der Ball im Kölner Tor. Dressel hatte ihn sich im Mittelfeld erkämpft, anschließend auf Biankadi gepasst, der bediente Neudecker, dessen Zuspiel in die Tiefe auf den gestarteten Mölders versenkte dieser aus halblinker Position aus zehn Metern im langen Eck zum 1:0 (38.). Mit der knappen Löwen-Führung ging es auch in die Pause.

    Ein 22-Meter-Freistoß von Lex kurz nach Wiederanpfiff aus halblinker Position landete auf dem Tornetz (47.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Moritz Schultz klärte Belkahia am Fünfmeterraum (55.). In der 58. Minute gab es nach Belkahia-Foul an René Klingenburg einen 20-Meter-Freistoß für die Kölner etwas nach rechts versetzt. Wunderlichs Schuss hätte gepasst, aber Hiller brachte noch die Finger dazwischen, lenkte ihn über den Querbalken. In der 64. Minute der Ausgleich. Thiele legte ein Zuspiel im Strafraum nach rechts auf Klingenburg ab, der kam halbrechts aus zwölf Metern zum Schuss, ließ Hiller keine Chance. Beinahe hätte der Konter prompt gefolgt, aber Neudeckers scharfe Hereingabe konnte sich Sebastian Mielitz vor dem einschussbereiten Mölders schnappen (67.). Die Löwen zeigten sich nach dem 1:1 wieder aktiver. Nach einem Kölner Konter konnte der eingewechselte Fabian Greilinger gerade noch den Abschluss von Wunderlich nach Thiele-Flanke entscheidend verhindern (76.). Im Anschluss an eine scharfe Hereingabe von Biankadi von links war Belkahia mit dem Fuß zur Stelle, traf den Ball aber nicht richtig, der am langen Eck vorbeitrudelte. Tallig erlief sich die Kugel, passte scharf in die Mitte, wo gleich drei Löwen die Hereingabe verpassten (80.). Ein Abpraller landete in der 84. Minute bei Tallig, der zog sofort aus 17 Metern flach ab, nur um Zentimeter schrammte der Ball am linken Pfosten vorbei. Es blieb beim 1:1. Die Löwen verpassten mit dem Remis den vorübergehenden Sprung auf Platz zwei, sind aber mittlerweile seit sieben Spielen ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 33. Spieltag, 20.04.2021, 18.60 Uhr


    1860 München – FC Viktoria Köln 1:1 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo.

    VIK: 1 Mielitz (Tor) – 28 Koronkiewicz, 30 Schultz, 23 Fritz, 6 Holthaus – 18 Klefisch, 4 Lorch – 31 Risse, 8 Wunderlich, 17 Klingenburg – 39 Thiele.

    Ersatz: 25 Bangsow (Tor) – 5 Hajrovic, 10 Dej, 19 Holzweiler, 20 Kyere, 26 Stellwagen, 27 Tubluk.

    Wechsel: Greilinger für Lex (61.), Wein für Tallig (90.) – Dej für Klingenburg (82.).

    Tore: 1:0 Mölders (38.), 1:1 Klingenburg (64.).

    Gelbe Karten: Belkahia, Dressel – Schultz, Klefisch, Risse, Fritz.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim); Assistenten: Luca Schlosser (Montabaur), Fabian Schneider (Gelsdorf).


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    Presseschau tz und Az:


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    https://www.tz.de/sport/1860-m…rs-koellner-13965437.html


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    Nächstes Spiel:


    24.4.2021, 14 Uhr, In Mannheim gegen Waldhof

    Die Löwen bleiben dem Führungstrio auf den Fersen durch einen 2:0-Auswärtserfolg bei Türkgücü München. Es war bereits der vierte Sieg in Folge. Richy Neudecker hatte sein Team in der 59. Minute in Führung gebracht, Semi Belkahia traf per Abstauber zum Endstand (83.). Das Team von Michael Köllner bleibt damit im Aufstiegsrennen.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel im Münchner Olympiastadion gegen Türkgücü auf Quirin Moll (Reha), Tim Linsbichler (Aufbautraining) Keanu Staude (Sehnenverletzung) und Phillipp Steinhart (5. Gelbe Karte) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Leon Klassen. Im Vergleich zum 3:2-Sieg gegen Verl gab es eine Veränderung in der Startformation: Fabian Greilinger ersetzte den gesperrten Steinhart.

    Spielverlauf: Den ersten Aufreger gab’s in der 3. Minute, als Semi Belkahia kurz vor dem Strafraum Lucas Röser wegcheckte und dafür die Gelbe Karte sah. Ex-Löwe Basti Meier führte aus, schnippte den Ball aus 17 Metern halblinks mit rechts über die Mauer, aber auch knapp übers linke Kreuzeck (4.). Nach Pass von Richy Neudecker tauchte Sascha Mölders frei vor René Vollath auf, versenkte die Kugel, doch Assistent Jan Dennemärker hatte zurecht die Fahne gehoben. Abseits (6.)! In der 12. Minute flankte Erik Tallig von links vors Tor, Türkgücü-Abwehrspieler Alexander Sorge prüfte mit einer missglückten Abwehraktion seinen eigenen Torhüter. Nach einer abgewehrten Flanke von Merveille Biankadi nahm Neudecker die Kugel mit der Brust an, zog halbrechts sofort aus 15 Metern per Dropkick ab, doch Vollath wischte den Schuss über die Querlatte (20.). Im Anschluss an die Ecke kam Belkahia im Strafraum zum Abschluss, hatte aber zu viel Rücklage, sodass er aus neun Meter weit über das Tor zielte (20.). Zwei Minuten später kam Biankadi halbrechts im Strafraum zum Abschluss, von der Hacke von Maxime Awoudja ging der Ball jedoch ins Tor-Aus (22.). In der 25. Minute blockte Marius Willsch einen Schuss von Noel Niemann an der Strafraumgrenze, dann klärte er die Kugel ins Seiten-Aus. Nach Pass von Biankadi schlenzte Mölders von der Strafraumkante den Ball am langen Eck vorbei (27.). Stefan Lex versuchte es nach Biankadi-Zuspiel halbrechts mit einem Abschluss aus spitzem Winkel, setzte den Schuss aber zu hoch an, so dass Vollath nicht eingreifen musste (32.). Mölders und Willsch spielten in der 37. Minute Doppelpass, ehe der Löwen-Kapitän am Elfmeterpunkt frei zum Abschluss kam, aber per die Direktabnahme die Kugel links am Tor vorbeischob (37.). Das war bis dahin die größte Löwen-Chance! In der 42. Minute setzte sich Boubacar Barry auf der rechten Seite gegen Fabian Greilinger durch, seine Hereingabe von der Grundlinie konnte Stephan Salger vor Röser gerade noch ins Tor-Aus bugsieren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gab’s nochmals Freistoß für Türkgücü auf der linken Seite. Salger klärte die Hereingabe von Meier übers eigene Tor zur Ecke. Im Anschluss an diese kam Philipp Erhardt aus 20 Metern zum Schuss, setzte den Ball aber rechts neben das Tor (45.+2). Danach war Pause.

    Die Anfangsphase der 2. Halbzeit gehörte Türkgücü, die zur Pause offensiv gewechselt hatten. In der 57. Minute die erste Löwen-Chance. Erik Tallig hatte von links Lex am Torraum angespielt, der drehte sich mit dem Rücken zum Tor umndie eigene Achse, sein Schuss wurde aber im letzten Moment geblockt. In der 59. Minute die Führung. Dabei schien die Chance bereits vertan, doch Mölders und Belkahia setzten im Strafraum gegen Sorge und Omar Sijaric, die sich gegenseitig behinderten, nach. Mölders kam an die Kugel, legte sie zurück auf Neudecker, der halbrechts im Strafraum mit einem Haken zunächst Sijaric aussteigen ließ und dann aus 13 Metern den Ball ins lange Eck zum 1:0 schlenzte. Fast im Gegenzug die Riesenchance für Maier zum Ausgleich. Sijaric hatte dem Ex-Löwen nach einem Ballgewinn gegen Greilinger aufgelegt, halblinks kam Maier aus zwölf Metern frei zum Abschluss, doch Marco Hiller verkürzte den Winkel, wehrte den Schuss per Fußabwehr ab (61.). In der 70. Minute passte Neudecker auf Mölders, der ließ die Kugel an der Strafraumkante auf Biankadi abtropfen, der zog aus 18 Metern ab, zielte aber Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Die Löwen hatten nun Platz zum Kontern. Mölders und Biankadi spielten Doppelpass, doch Sorge ging im letzten Moment dazwischen, rettete vor Mölders zur Ecke (73.). Eine Minute später die Riesenchance für Lex. Vollath musste aus seinem Strafraum, klärte gegen Mölders, die Kugel kam zu Lex, der sie aus 25 Metern zum Entsetzen aller Löwenfans am leeren Tor vorbeischob (74.). In der 83. Minute die Entscheidung. Eine Ecke von rechts durch Daniel Wein landete bei Mölders, der zentral vorm Tor direkt abschloss. Vollath parierte den Schuss überragend, doch Belkahia war zur Stelle, staubte zum 2:0 ab (83.). Damit war der Deckel drauf und die Löwen feierten ihren vierten Sieg in Folge.


    STENOGRAMM, 32. Spieltag, 17.04.2021, 14.03 Uhr


    Türkgücü München – 1860 München 0:2 (0:0)


    TGM: 1 Vollath (Tor) – 17 Fischer, 13 Sorge, 36 Kusic, 15 Awoudja – 24 Erhardt, 8 Tosun – 18 Barry, 11 Maier, 20 Niemann – 9 Röser.

    Ersatz: 26 Engl (Tor) –3 Jakob, 19 Kircicek, 21 Sijaric, 29 Akkaynak, 35 Zorba, 37 Gorzel.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 11 Greilinger – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo, 32 Gresler.

    Wechsel: Jakob für Fischer (18.), Sijaric für Awoudja (46.), Kircicek für Niemann (71.), Akkaynak für Erhardt (71.) – Wein für Neudecker (78.), Erdmann für Tallig (89.), Knöferl für Lex (90.+1).

    Tore: 0:1 Neudecker (59.), 0:2 Belkahia (83.).

    Gelbe Karten: Sorge – Belkahia, Greilinger, Mölders.

    Zuschauer: 0 im Olympiastadion München.

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Jan Dennemärker (Saarwellingen), Fabian Knoll (Bexbach).


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    20.4.2021, 19 Uhr, zu Hause gegen Viktoria Köln

    Die Löwen kehren beim Auswärtsspiel gegen Türkgücü München am Samstag, 17. April 2021, erstmals nach 16 Jahren wieder ins Olympiastadion zurück. Anpfiff ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MAGENTA SPORT sowie im BR Fernsehen zu sehen. Dazu wird das Spiel vom Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab 13.45 Uhr übertragen.


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    Persönlich verbindet Löwen-Trainer Michael Köllner einiges mit dem Olympiastadion. Er hat dort sein erstes Profispiel gesehen. „Mein Vater war Lockführer, wir sind kostenlos nach München zum Oktoberfest gefahren, haben uns Bayern gegen Köln angeschaut.“ Auch viele Konzerte habe er live dort erlebt. Besonders gerne erinnert er sich an Rolling Stones und U2. „Das war ein geiles Erlebnis.“ Für Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel ist es dagegen eine Premiere. „Es wird mein erstes Erlebnis mit dem Olympiastadion sein. Aber es gehört zu den geschichtsträchtigsten Stadien in Europa“, weiß der Österreicher.

    Kurz vor der Spieltagspressekonferenz erreicht die Beiden die Nachricht, dass Tabellenführer Dresden nach zwei weiteren positiven Corona-Befunde im Team in Quarantäne muss, dass die Spiele gegen Duisburg und Uerdingen abgesagt wurden. „Man sieht, wie extrem sensibel das Thema ist“, so der Löwen-Coach. „Wir müssen weiter wachsam sein, die Pandemie ist noch nicht überwunden.“ Deswegen schärfe er und Gorenzel immer wieder die Sinne. „Wir hoffen, dass der Kelch an uns vorüber geht. Die Spieler sind sehr diszipliniert, halten sich an alle Maßnahmen.“

    Für die Partie gegen Türkgücü hat Köllner zwei zusätzliche Ausfälle neben den Langzeitverletzten zu beklagen. Während es sich bei Keanu Staude um eine Verletzung handelt, ist es bei Phillipp Steinhart eine Sperre wegen der 5. Gelben Karte. „Phillipp spielt eine bockstarke Saison. Sein Ausfall tut uns sehr weh. Die naheliegendste Lösung als Ersatz für ihn ist Maxim Gresler“, erklärt der Coach. Der 17-Jährige hatte den Linksverteidiger bereits beim mit 0:1 verlorenen Toto-Pokal-Spiel gegen Türkgücü vertreten. „Maxim wird auf alle Fälle im Kader stehen.“

    Komplizierter ist die Lage bei Staude, der sich im Training eine Sehnenverletzung am Knie zuzog. „Für Keanu tut es mir leid. Er hat sich charakterlich super eingefügt, ist zuletzt auch mit unserer Spielweise immer besser klar gekommen“, sagt Köllner, der sich lange mit dem 24-jährigen Pechvogel unterhalten hat. „Im Moment können wir nicht abschätzen, wie lange er ausfallen wird.“


    TV-Meister 1860 noch mindestens zwei Mal live im BR Fernsehen.


    Aber egal, wer am Samstag aufläuft: Die Ausfälle muss die Mannschaft als Kollektiv kompensieren. „Wir brauchen defensiv ein stabiles Gerüst. Im Idealfall wollen wir zu Null spielen.“ Dafür müsse man defensiv nachschärfen und „ein Tor mehr als der Gegner schießen“. Das sei auch die Erkenntnis aus dem verlorenen Toto-Pokal-Spiel vor zweieinhalb Wochen. „Wir hatten die Spielkontrolle, waren überlegen, haben Türkgücü in die eigene Hälfte gedrängt.“ Aber eben im letzten Drittel nicht effektiv genug agiert.

    Ohnehin stand für Köllner mehr die Liga als der Landespokal im Fokus, auch weil er von vorneherein skeptisch war, ob, wie von vielen erhofft, der Drittliga-Qualifikant am Ende ohne weitere Spiele für die Hauptrunde des DFB-Pokals nominiert wird. „Ich denke, da wird es noch weitergehen“, teilt er nicht die Hoffnung von Türkgücü. Auch deshalb habe er damals Spieler wie Steinhart, Dennis Erdmann und Semi Belkahia geschont.

    Im erneuten Aufeinandertreffen sei es von der Belastung her ein ganz anderer Rhythmus. „Damals hatten wir drei Tage vorher das Spiel gegen Ingolstadt, was erst im Elfmeterschießen entschieden wurde, während Türkgücü eine Woche Pause hatte. Wir brauchen eine gute Vorbereitung auf die Spiele, um unsere maximale Leistung bringen zu können und um guten Fußball zu zeigen“, weiß Köllner.

    Nun sind die Bedingungen für beide Teams auf einem „Top-Rasen“ gleich. In der Liga können die Löwen eine Serie von fünf ungeschlagenen Spielen vorweisen, dazu haben sie die letzten drei allesamt gewinnen können. „Wir haben einen richtig guten Lauf“, so Köllner, bei dem der Bart weiter sprießt. Rasieren will sich der 51-Jährige frühestens, wenn sein Team wieder verliert. Er hofft, dass dies noch lange dauert. „Vielleicht habe ich die Chance, als Laienschauspieler bei den Oberammergauer-Passionsspielen mitzumachen.“ Gleichwohl ein sehr ambitioniertes Unterfangen, finden doch die nächsten erst im Mai 2022 statt.

    Wenig Gedanken macht sich dagegen Köllner, mit welchem Personal Türkgücü auflaufen wird und ob Sercan Sararer erneut pausieren muss. „Ich rechne beim Gegner immer mit der stärksten Aufstellung. Wir werden auf eine topmotivierte Mannschaft treffen, in der viele Spieler eine Sechzig-Vergangenheit haben.“

    Ex-Löwe Alexander Schmidt, der den Gegner noch beim Hinspiel (2:2) im Grünwalder Stadion als Trainer betreute, rechnet fest mit dem Aufstieg der Sechzger in die 2. Bundesliga, wie er in einem Podcast wissen ließ. Köllner nimmt diese Aussage mit Humor. „Toll, dass Alex solche Dinge raushaut!“ Noch immer seien es vier Punkte Rückstand auf Platz drei und zwei sowie fünf Zähler auf Rang eins. „Wir tun gut daran, uns auf das nächste Spiel zu konzentrieren, unsere Dinge zu erledigen, weiterhin im Verein unaufgeregt zu arbeiten und unseren Weg zu gehen. Das ist letztlich der Schlüssel zum Erfolg.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    TGM: 1 Vollath (Tor) – 17 Fischer, 13 Sorge, 36 Kusic, 15 Awoudja – 24 Erhardt, 8 Tosun – 11 Maier, 10 Sararer, 20 Niemann – 9 Röser.

    Ersatz: 26 Flückiger, 39 Engl (beide Tor) – 2 Park, 3 Jakob, 5 Kirsch, 7 Laukart, 14 Bouziane, 18 Barry, 19 Kircicek, 21 Sijaric, 22 Berzel, 27 Mbaraka, 28 Kavuk, 29 Akkaynak, 33 Zant, 35 Zorba, 37 Gorzel, 38 Podunavac.

    Nicht dabei: 23 Stangl (Adduktorenverletzung), 25 Sliskovic (Reizung der Fußsohle).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 32 Gresler – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 17 Wein, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 22 Linsbichler (Aufbautraining), 23 Staude (Sehmnenverletzung), 36 Steinhart (5. Gelbe Karte).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5644.htm


    Die Löwen blieben beim 3:2-Erfolg über den SC Verl im fünften Spiel in Folge ungeschlagen, festigten dabei Platz vier in der Tabelle. Die Gäste gingen bereits nach 90 Sekunden durch Justin Eilers in Führung (2.). Sascha Mölders drehte mit einem Doppelschlag die Partie (15. und 19.). Nach einem Platzverweis für Daniel Mikic (50.) gelang Verl in Unterzahl durch Aygün Yildirim der Ausgleich (57.), ehe Richy Neudecker per Kopfball für die Entscheidung sorgte (65.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den Sportclub Verl verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic, Maxim Gresler und Leon Klassen. Gegenüber dem Uerdingen-Spiel gab es eine Veränderung im Kader: Für Niklas Lang begann nach abgesessener Gelbsperre wieder Stephan Salger.

    Spielverlauf: Den ersten Warnschuss gab Aygün Yildirim bereits nach wenigen Sekunden ab. Sein 20-Meter-Schuss wurde jedoch geblockt. Nach 90 Sekunden lag der Ball trotzdem im Löwen-Tor. Yildirim hatte punktgenau von rechts in die Zentrale geflankt, wo Justin Eilers völlig freistehend auf Höhe des Elfmeterpunkts zum 1:0 für die Gäste vollendete (2.). Kurz danach beinahe das 2:0, als Eilers halblinks aus zehn Metern zum Abschluss kam, doch Marco Hiller parierte mit einem Reflex den Schuss (4.). Erstmals gefährlich wurden die Löwen in der 8. Minute. Eine Hereingabe von rechts durch Stefan Lex klärten zwei Verler Abwehrspieler im Verbund gegen Sascha Mölders zur Ecke. Kläglich vergab Lex vier Minuten später einen 19-Meter-Freistoß aus halblinker Position. Sein Schuss ging deutlich über den Querbalken (12.). Auf der anderen Seite tauchte Eilers nach Zuspiel von Sven Köhler frei vor Hiller auf, wollte ihn umspielen, doch der 1860-Torwart warf sich auf den Ball, holte ihn von der Fußspitze des Sportclub-Stürmers (13.). Etwas glücklich zu deisem Zeitpunkt der Ausgleich für die Hausherren. Richy Neudecker hatte sich die Kugel geschnappt, passte auf Merveille Biankadi rechts im Strafraum. Der legte nach innen ab, wo Mölders per Direktabnahme ins lange Eck zum 1:1 traf (15.). Es war bereits Saisontor Nummer 19 für den 36-Jährigen. Aber Nummer 20 sollte nicht lange auf sich warten lassen. Phillipp Steinhart hatte auf der linken Seite viel Zeit und Platz, nahm genau Maß und fand den Kopf von Mölders, der aus sieben Metern zum 2:1 vollendete (19.). Nun hatten die Sechzger die Oberhand. Nach einer Ecke von rechts durch Neudecker lag der Ball einen Moment am kurzen Pfosten frei, doch Semi Belkahia reagierte zu langsam, so dass ein Verler klären konnte (29.). Ein Lupfer von Lex in der 36. Minute von der linken Seite auf Biankadi geriet etwas zu lang, sonst wäre der Stürmer vollkommen frei am langen Eck gestanden. Nach einer Hereingabe von Steinhart brachte Erik Tfoulte allig am linken Fünfmetereck den Ball nicht unter Kontrolle, so dass die Ostwestfalen den Abschluss verhindern konnten (40.). Kurz vor der Pause legte Biankadi per Hacke an der Strafraumkante nach hinten zu Steinhart ab, der versuchte es mit einem Heber aus 14 Metern von links aufs lange Eck, zielte aber knapp über die Querstange (44.). Damit waren 45 ereignisreiche Minuten mit einer 2:1-Führung für die Löwen zu Ende, nach denen es nach Chancen auch 4:4 hätte stehen können.

    Die 2. Halbzeit begann mit einem Aufreger. Daniel Mikic foulte Biankadi im Halbfeld. Schiedsrichter Daniel Schlager zeigte im Gelb, merkte aber erst später, dass er bereits in der 1. Halbzeit dem Verteidiger den Karton gegeben hatte. Damit musste er mit Gelb-Rot vom Platz (50.). Auch mit einem Mann weniger spielten die Ostwestfalen nach vorne. In der 52. Minute setzte Mael Corboz die Kugel aus 22 Metern an den rechten Pfosten (52.). Auf der anderen Seite bediente Dennis Dressel von links Lex am ersten Pfosten, Lars Ritzka und Torhüter Robin Brüseke warfen sich in den Schuss, klärten zur Ecke (55.). Diese brachte Neudecker von links in die Mitte, Steinhart stieg zum Kopfball hoch, setzte die Kugel aber knapp über den Querbalken (56.). In der 57. Minute der Ausgleichn nach einem Eckball von links. Hiller kam im Luftkampf mit Julian Stöcker nicht an die Hereingabe, von der Brust von Marius Willsch prallte der Ball Yildirim vor die Füße, der aus kurzer Distanz zum 2:2 traf (57.). Bereits acht Minuten später die erneute Löwen-Führung. Dressel hatte auf der linken Seite Steinhart angespielt, der mit viel Gefühl an den zweiten Pfosten flankte, wo Neudecker lauerte. Unhaltbar köpfte er den Ball an Brüseke vorbei zum 3:2 ins lange Eck (65.). Aber Verl gab sich immer noch nicht geschlagen. In der 70. Minute konnte ein Schuss von Lasse Jürgensen im Fünfmeterraum gerade noch mit vereinten Kräften zur Ecke geblockt werden. Die Gäste blieben nach Standards immer brandgefährlich, während es die Löwen versäumten, bei einem Konter alles klar zu machen. So auch in der 85. Minute, als Mölders von der rechten Grundlinie zurück auf Lex legte, dessen Schuss von der Strafraumgrenze war aber zu schwach, kam zudem genau auf den Körper von Brüseke. In der 1. Minute der Nachspielzeit konterten die Löwen. Der eingewechselte Fabian Greilinger und Mölders liefen alleine aufs Tor zu, Greilinger passte etwas zu scharf auf Mölders, der per Grätsche die Kugel am leeren Tor vorbeischob. So musste nochmals zwei Minuten gezittert werden, bis endgültig der Sieg feststand.


    STENOGRAMM, 31. Spieltag, 10.04.2021, 14 Uhr


    1860 München – SC Verl 1924 3:2 (2:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 23 Staude.

    SCV: 32 Brüseke (Tor) – 24 Lannert, 19 Jürgensen, 27 4 Mikic, 21 Ritzka – 7 Kurt – 33 Köhler, 27 Corboz – 18 Yildirim, 26 Eilers, 9 Rabihic.

    Ersatz: 22 Brinkmann (Tor) – 8 Schwermann 10 Haeder, 11 Sander, 13 Janjic, 23 Stöckner, 31 Korb.

    Wechsel: Wein für Neudecker (72.), Greilinger für Biankadi (86.), Staude für Lex (86.), Erdmann für Tallig (90.+1) – Sander für Köhler (46.), Stöcker für Eilers (54.), Korb für Ritzka (73.), Janjic für Yildirim (78.).

    Tore: 0:1 Eilers (2.), 1:1 Mölders (15.), 2:1 Mölders (19.), 2:2 Yildirim (57.), 3:2 Neudecker (65.).

    Gelbe Karten: Willsch, Biankadi, Steinhart – Sander.

    Gelb-Rote-Karte: Mikic (50.)

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim); Assistenten: Tom Bauer (Mainz), Pascal Wien (Berlin).


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    Presseschau tz und Az:


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    Nächstes Spiel:


    17.4.2021, 14 Uhr, im Olympiastadion gegen München

    Die Löwen empfangen am Samstag, 10. April 2021, mit dem SC Verl das offensivstärkste Team der 3. Liga. Anpfiff ist um 14 Uhr im Grünwalder Stadion. MAGENTA SPORT überträgt die Partie live. Dazu gibt‘s ab 13.45 Uhr unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Löwen-Radio.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Zunächst gratulierten Trainer Michael Köllner und Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel in der Spieltagspressekonferenz dem Aufsichtsratsvorsitzenden Saki Stimoniaris zum 50. Geburtstag. „Ich hab‘ das schon hinter mir“, scherzte der Coach, der seiner Mannschaft bis Mittwoch freigegeben hatte. „Das hatte ich vor dem Uerdingen-Spiel ausgelobt: Wenn wir dort gewinnen, gibt’s einen zusätzlichen Tag frei!“

    Dass dann ausgerechnet am Mittwoch zum Trainingsauftakt der Winter zurückkehrte, forderte etwas Improvisationskunst. Zwar hatten die Mitarbeiter der Geschäftsstelle den Einser-Platz vom Schnee geräumt, doch nach der Videositzung war alles wie zuvor. „Wir haben selbst Hand angelegt“, erzählt Köllner, der mit den Spielern eifrig schaufelte.

    Bis auf die langzeitverletzten Quirin Moll und Tim Linsbichler hatte er da noch alle Mann an Bord. Dann traf es Keanu Staude. „Er hat sich mit Semi Belkahia angelegt und den Kürzeren gezogen“, witzelte Köllner. Dabei zog sich der Stürmer eine leichte Prellung am Knie zu. Ob er gegen Verl dabei ist, ließ der Trainer offen. Gerade gegen den starken Aufsteiger wäre ein Ausfall Staudes „mit seiner individuellen Qualität schon ein Wermutstropfen“.

    Der Respekt vor den Ostwestfalen ist groß. Mit 55 erzielten Toren gelang ihnen sogar, einen Treffer mehr als die Löwen zu schießen. „Sie sind der beste Aufsteiger, obwohl sie einen geringeren Etat als zum Beispiel Saarbrücken oder Türkgücü haben“, fasst Köllner seine Anerkennung in Worte. „Es wird eine Herkulesaufgabe, die drei Punkte zu holen!“

    Das Team von Trainer Guerino Capretti sei schwer zu bespielen. „Sie haben ein gut funktionierendes 4-3-3, machen extrem viel Druck und bleiben – egal ob zu Hause oder auswärts – ihrem Stil treu“, so Köllner, der eine klare Handschrift des Trainers erkennt. „Verl weicht nicht von seinem Plan ab. Sie fokussieren sich auf ihre eigene Stärke.“ Die liege besonders im Eins-gegen-Eins in der Offensive. „Da haben sie eine gute Qualität. Besonders bei Flanken sind sie gefährlich, weil die Spieler auf der ballentfernten Seite gut einrücken.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen den SC Verl ist online.


    Die offensive Ausrichtung birgt für die Löwen auch eine Chance. „Wir müssen Verl defensiv in Verlegenheit bringen“, so Köllner. Das sei eine Frage der Balance. Zunächst müsse die „erste Linie mit fünf Mann“ überspielt werden. Dazu bedarf es „einen Tick mehr Risiko“ im Spielaufbau. „Wir müssen die entsprechenden Lösungen finden, dann werden wir unsere Chancen bekommen. Wir sind stark genug, um jede Mannschaft zu besiegen.“

    Wichtig sei gewesen, dass seine Jungs nach den kräftezehrenden Toto-Pokal-Spielen und dem Auswärtsspiel in Lotte gegen Uerdingen über Ostern durchschnaufen konnte. „Alle sind wieder voller Tatendrang.“ Dazu kehrt Stephan Salger nach Gelbsperre zurück, erhöht weiter die personelle Auswahl seines Trainers. „Es ist eine Riesenqualität, wenn du Spieler wie Daniel Wein oder Dennis Erdmann von der Bank bringen kannst!“ Der Konkurrenzkampf sei auf vielen Positionen entbrannt, was sich leistungsfördernd auswirke. Zudem hätten Spieler wie Phillipp Steinhart oder Sascha Mölders zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend gezeigt. „Das tut im Endeffekt der ganzen Mannschaft gut.“

    Durch den 3:1-Erfolg gegen den KFC Uerdingen sind die Löwen in der Auswärtstabelle auf Platz eins geklettert. Im Heimtableau rangieren sie nur auf Rang fünf. „Jede Rangliste, die du anführst, zeugt von Qualität“, findet Köllner. „Wir spielen zu Hause nicht schlechter, aber die Gegner betreiben mehr Torsicherung. Wichtig ist, dass wir im eigenen Stadion Konstanz reinbringen, einen gut strukturierten Ballbesitzfußball spielen. Vielleicht“, so mutmaßt der 51-Jährige „fehlt uns vorne der letzte Punch in der Box!“

    Neue Attraktion am Löwen-Trainingsgelände.

    So ganz hat Köllner die Plätze eins bis drei nicht abgeschrieben, wenngleich er weiß, dass die Chancen bei sechs, sieben und acht Punkten Rückstand nicht allzu hoch sind. „Die letzten Wochen ist einiges für uns gelaufen, was davor gegen uns gelaufen ist“, weiß Köllner. „Natürlich können sich die Dinge noch drehen, wenn die Mannschaften vorne nachlassen. Aber erst müssen wir auf uns schauen. Wir haben ein brutal schweres Heimspiel vor uns, das wir erst mal gewinnen müssen.“ Mit einem Sieg könne man zudem Verl im Kampf um Platz vier auf Distanz halten.

    Ein Vorteil im Saisonendspurt sieht Köllner in der mannschaftlichen Geschlossenheit. „Die Jungs haben einen guten Fokus. Das ist ein Pfund für den Rest der Saison.“ Auch kommt ihm entgegen, dass die personellen Planungen für die kommende Spielzeit schon sehr weit gediehen sind. Hier habe Günther Gorenzel ganze Arbeit geleistet. „Alle Spieler wissen Bescheid, wissen genau, wie wir weiterplanen“, sagt der Sport-Geschäftsführer. „Dadurch können wir jetzt den Fokus ganz aufs Sportliche legen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 22 Linsbichler (Aufbautraining), 23 Staude (Knieprellung).

    SCV: 32 Brüseke (Tor) – 24 Lannert, 23 Stöckner, 4 Mikic, 21 Ritzka – 7 Kurt – 11 Sander, 8 Schwermann – 18 Yildirim, 26 Eilers, 9 Rabihic.

    Ersatz: 22 Brinkmann (Tor) – 5 Langesberg, 10 Haeder, 13 Janjic, 14 Choroba, 15 Lach, 16 Schmik, 19 Jürgensen, 27 Corboz, 28 Siemann, 31 Korb, 33 Köhler.

    Nicht dabei: 6 Pernot (Kreuzbandriss), 17 Hecker (Schulter-OP), 20 Lang (Fersen-OP), 25 Taz (Rückenprobleme), 30 Schikowski (muskuläre Probleme), 34 Putaro (Knieprobleme).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5631.htm


    Die Löwen feiern ihren ersten Sieg im Stadion am Lotter Kreuz beim 3:1 über den KFC Uerdingen. Dabei gelang dem Köllner-Team ein Auftakt nach Maß: Semi Belkahia traf in der 3. Minute zur Führung, die Sascha Mölders mit einem Doppelpack innerhalb von drei Minuten aus 3:0 ausbaute (35. und 38.). Nach der Pause gelang den Krefeldern durch Gustav Marcussen lediglich der Ehrentreffer (51.). Mit diesem Sieg unterstrichen die Löwen ihre Ambitionen im Aufstiegsrennen.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Lotte gegen Uerdingen auf Quirin Moll (Knieverletzung), Stephan Salger (Gelb-Sperre) und Tim Linsbichler (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Leon Klassen. Im Vergleich zur 0:1-Niederlage im Toto-Pokal-Spiel gegen Türkgücü gab es zwei Veränderungen in der Startformation: Semi Belkahia ersetzte den gesperrten Salger, Erik Tallig rückte für Keanu Staude ins Team.


    STIMMEN Köllner lobt die Effektivität: „Wir haben drei Tore aus vier Chancen gemacht!“


    Spielverlauf: Ex-Löwe Adriano Grimaldi fiel kurzfristig bei Uerdingen aus, weil er mit einer Corona-infizierten Person Kontakt hatte, sich in Quarantäne begeben musste. Die erste Chance des Spiels hatten die Sechzger. Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Stefan Lex verpasste Erik Tallig am ersten Pfosten knapp, der KFC klärte zur Ecke (3.). Diese brachte Richy Neudecker von links vors Tor, Semi Belkahia war am ersten Pfosten mit dem Kopf zur Stelle, versenkte die Kugel zum 1:0 (3.). Erstmals gefährlich wurden die Krefelder in der 15. Minute. Kolja Pusch hatte von rechts quergelegt, aber Niklas Lang ging dazwischen, klärte die Situation. Nach einer Flanke von links durch Christian Dorda konnten Lang und Belkahia den Ball am Fünfmeterraum nicht entscheidend klären. Dieser kam zu Patrick Göbel, dessen Schuss von der Strafraumkante aber deutlich neben dem 1860-Tor landete (22.). Ein klassischer Löwen-Konter führte in der 35. Minute zum 2:0. Erik Tallig flankte von links über die Abwehr, Sascha Mölders war am langen Eck frei, versenkte die gefühlvolle Hereingabe per Kopf (35.). Es war bereits Tor Nummer 17 für den 1860-Torjäger. Kurz nach dem Anstoß hatten die Uerdinger die Chance zum Anschlusstreffer, aber Christian Kinsombi versuchte es allein, scheiterte aus kurzer Distanz an Marco Hiller (36.). Drei Minuten nach dem 2:0 ließ Mölders sogar Treffer Nummer 18 folgen. Talligs missglückter Schuss nach Lex-Flanke von rechts kam zu Mölders, der per Seitfallzieher artistisch zum 3:0 ins lange Eck traf (38.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

    In der 51. Minute verkürzten die Krefelder. Dorda hatte Gustav Marcussen angespielt. Der wurde von Dennis Dressel und Keanu Staude zu spät angegriffen, sein 17-Meter-Schuss schlug zum 1:3 im linken unteren Eck ein. Beinahe sogar der Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß von Göbel von der linken Strafraumseite verlängerte Assani Lukimya mit dem Kopf, Hiller brachte noch die Finger dazwischen, so dass der Ball knapp über den Querbalken rauschte (59.). Kurz danach flankte Omar Traore von links über die Löwen-Abwehr, Marcussen die Kugel fast an der linken Grundlinie direkt, brachte den Ball scharf nach innen, wo aber Dennis Dressel schlimmeres verhindern konnte (63.). In dieser Phase hatten die Löwen kaum Zugriff, Uerdingen setzte alles auf eine Karte. Eine scharf aufs kurze Eck gezogene Freistoßflanke von rechts durch Kolja Pusch faustete Hiller vor Lukimya weg (70.). Kurz danach versuchte es Traore mit einer Einzelaktion, sein Schuss im Strafraum aus spitzem Winkel ging aber deutlich am langen Eck vorbei (71.). In der Schlussphase blieb selbst KFC-Innenverteidiger Lukimya vorne, aber die 1860-Defensive stand sicher. Nach einer Staude-Ecke kam Mölders zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben den rechten Pfosten (82.). Am Ende waren es für die Löwen die erhofften drei wichtigen Auswärtspunkte, die sie bis auf sechs Zähler an den FC Ingolstadt als Dritten heranbrachten.


    STENOGRAMM, 30. Spieltag, 03.04.2021, 14 Uhr


    KFC Uerdingen – 1860 München 1:3 (0:3)


    KFC: 1 Königshofer (Tor) – 33 Göbel, 5 Lukimya, 15 Schneider, 7 Dorda – 14 Albutat, 26 Gnaase – 9 Feigenspan, 8 van Ooijen, 11 Kinsombi – 10 Pusch.

    Ersatz: 31 Jurjus (Tor) – 2 Girdvainis, 17 Kobiljar, 18 Marcussen, 19 Anapak, 22 Wagner, 23 Traoré.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 3 Lang, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 23 Staude, 32 Gresler.

    Wechsel: Marcussen für Kinsombi (39.), Wagner für Feigenspann (46.), Traore für van Ooijen (46.), Kobiljar für Gnasse (72.), Anapak für Göbel (79.) – Staude für Lex (46.), Greilinger für Binakadi (70.), Erdmann für Tallig (82.), Wein für Steinhart (82.), Knöferl für Mölders (90.+3).

    Tore: 0:1 Belkahia (3.), 0:2 Mölders (35.), 0:3 Mölders (38.), 1:3 Marcussen (51.).

    Gelbe Karten: Pusch, van Ooijen – Tallig, Neudecker, Staude, Belkahia.

    Zuschauer: 0 im Stadion am Lotter Kreuz.

    Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Daniel Fleddermann (Nordhorn), Christopher Horn (Krempel).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5620.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2454.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-koellner-13964724.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-liveticker-13964723.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ers-artistisch-art-718062


    https://www.abendzeitung-muenc…endergebnis-1-3-live-110/


    https://www.abendzeitung-muenc…ufstiegsrennen-art-718095



    Spielzusammenfassung vom BR (Video):


    https://www.br.de/mediathek/vi…:606885a98997e2001351dda5


    Nächstes Spiel:


    10.4.2021, 14 Uhr, zu Hause gegen Verl

    Der Traum von der Verteidigung des Toto-Pokals ist ausgeträumt. Die Löwen unterlagen im Qualifikationsfinale der Drittligisten Türkgücü München mit 0:1. Das „Tor des Tages“ erzielte Philipp Erhardt bereits in der 15. Minute. Nun musss das Köllner-Team die Qualifikation für den DFB-Pokal über die Liga schaffen. Dazu ist mindesten Platz vier vonnöten.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Toto-Pokal-Spiel gegen Türkgücü verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Knieverletzung), Dennis Erdmann (Knieprobleme), Daniel Wein (muskuläre Probleme), Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) und Semi Belkahia (muskuläre Probleme) verzichten. Phillipp Steinhart bekam eine Regenerationspause. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans und Milos Cocic. Gegenüber dem Toto-Pokal-Spiel gegen Ingolstadt gab’s eine Änderung: Der 17-jährige Maxim Gresler begann für Steinhart.


    STIMMEN Köllner: „Das Ergebnis hat nicht zu unserem Spiel gepasst!“


    Spielverlauf: Es war keine Minute gespielt, da musste Stephan Salger eine Hereingabe von Sercan Sararer von der rechten Grundlinie am ersten Pfosten zur Ecke klären (1.). Auf der anderen Seite schlug Keanu Staude aus dem rechten Halbfeld einen Freistoß scharf vors Tor, Sascha Mölders kam mit dem Kopf nicht an den Schuss heran, aber auch nicht René Vollath im Tor der Gäste. Der Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei (4.). Fast aus dem Nichts heraus die Führung für Türkgücü. Ex-Löwe Kilian Fischer hatte sich auf dem rechten Flügel durchgesetzt, seine Flanke landete bei Philipp Erhardt am ersten Pfosten. Der köpfte die Hereingabe aus fünf Metern an die Unterkante der Latte, von wo sie den Weg zum 1:0 ins 1860-Tor fand (15.). In der 22. Minute kam plötzlich Staude im gegnerischen Strafraum halbrechts aus neun Metern zum Abschluss, nachdem Richy Neudecker ihn mit dem Rücken zum Tor angespielt hatte. Er scheiterte aber mit seinem Schuss aus der Drehung an Vollath. Nach einer Einzelaktion kam Merveille Biankadi halblinks im Strafraum zum Schuss, doch zuvor war ihm der Ball an die Hand gesprungen, so dass Schiedsrichter Patrick Hanslbauer die Aktion abpfiff (31.). Ein Schuss von Basti Maier, einem weiteren Ex-Löwen, vom linken Strafraumeck ging deutlich übers rechte Kreuzeck (35.). Im Anschluss an eine Staude-Ecke von rechts köpfte Salger aufs lange Eck, aber leicht abgefälscht strich der Ball am rechten Pfosten vorbei (42.). Im Gegenzug tauchte Lucas Röser nach Zuspiel von Noel Niemann frei vor Hiller auf, der Löwen-Torhüter wehrte den Ball mit dem Fuß ab, der Nachschuss von Fischer blockte die 1860-Defensive (43.). So blieb es beim 0:1 zur Pause.

    Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Löwen nach einem Konter. Stefan Lex legte die Kugel nach links zu Biankadi raus, der zog nach innen, schloss mit rechts aus 15 Metern ab, der Schuss ging aber knapp am kurzen Pfosten vorbei (47.). In der 56. Minute hatte Hiller Glück. Im Anschluss an einen Maier-Freistoß von links kam Röser am langen Pfosten zum Kopfball, die Kugel klatschte aber an die Latte. Auf der anderen Seite war Sascha Mölders nach Neudecker-Flanke mit dem Kopf zur Stelle, der Ball landete aber genau auf dem Körper von Vollath (57.). Zwei Minuten später lief Ünal Tosun nach einem Konter im Anschluss an eine abgewehrte Eck alleine auf Hiller zu, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins am 1860-Schlussmann (59.). Löwen-Trainer Michael Köllner wechselte gleich vier Mal (64.). Ein 20-Meter-Schuss von Dennis Dressel strich in der 67. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei. Kurz danach war es der eingewechselte Erik Tallig, der um Zentimeter von der Strafraumkante am langen Eck vorbeizielte (68.). Nach einem Zuspiel von Fabian Greilinger hatte Biankadi auf der linken Seite freie Bahn. Der Stürmer zog wieder nach innen, schloss mit rechts an der Strafraumkante ab, doch der Ball ging über die Querlatte am langen Eck (76.). Die Löwen drängten vehement auf den Ausgleich, waren aber gleichzeitig offen für Konter. Greilinger ließ auf der linken Seite Fischer aussteigen, passte dann auf Dressel, doch dessen Schrägschuss aus zwölf Metern strich knapp übers kurze Eck (82.). Bis zum Schluss versuchten die Löwen alles, rannten immer wieder an, doch die Lücke in der Abwehr der Gäste tat sich nicht auf. Nach dem Aus im Toto-Pokal liegt nun die volle Konzentration auf der Liga. Dort kann sich der TSV 1860 noch mit mindestens Platz vier für die DFB-Pokal-Hauptrunde qualifizieren.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal , 2. Qualifikationsrunde Drittligisten, 30.03.2021, 20.30 Uhr


    1860 München – Türkgücü München 0:1 (0:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 3 Lang, 6 Salger, 32 Gresler – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo, 28 Mannhardt, 33 Klassen.

    TGM: 1 Vollath (Tor) – 13 Sorge, 36 Kusic, 15 Awoudja – 17 Fischer, 11 Maier, 8 Tosun, 24 Erhardt – 10 Sararer, 20 Niemann – 9 Röser.

    Ersatz: 26 Flückiger (Tor) – 2 Park, 3 Jakob, 18 Barry, 22 Berzel, 25 Sliskovic, 37 Gorzel.

    Wechsel: Greilinger für Lex (64.), Tallig für Willsch (64.), Knöferl für Staude (64.), Klassen für Gresler (64.) – Jakob für Niemann (46.), Barry für Awoudja (66.), Berzel für Maier (69.), Sliskovic für Röser (69.), Gorzel für Tosun (82.).

    Tor: 0:1 Erhardt (15.).

    Gelbe Karte: Knöferl – Berzel.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Roman Potemkin (Friesen), Christoph Stühler (Oesdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5613.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2453.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…okal-dfb-tv-13964305.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ipp-erhardt-13964477.html


    https://www.abendzeitung-muenc…er-die-zukunft-art-717421


    https://www.abendzeitung-muenc…-traum-weniger-art-717281



    Nächstes Spiel:


    3.4.2021, 14 Uhr, in Uerdingen

    Die Löwen empfangen im Finale der Qualifikationsrunde der Drittligisten im bayerischen Toto-Pokal Türkgücü München. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Dienstag, 30. März 2021 um 20.30 Uhr. Die Partie ist live in SPORT1 zu sehen. Dazu wird das Spiel vom Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab 20.15 Uhr übertragen.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Der Toto-Pokal und die damit verbundenen zusätzlichen Spiele machen es nicht leichter, den eng getakteten Spielplan zu bewältigen. Direkt am Tag nach dem 7:6-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den FC Ingolstadt 04 ließ 1860-Chefcoach Michael Köllner trainieren, gab dann seinen Jungs am Montag frei. „Wir werden uns erst am Dienstagvormittag treffen und uns dann auf das Spiel am Abend einstimmen“, erklärt der 51-Jährige. „Pflege, pflege, pflege“, sei angesagt. „Die Spieler haben die Partie gegen Ingolstadt gut verkraftet, die Probleme gab’s im Vorfeld.“ So musste erst Dennis Erdmann passen, dann nach dem Aufwärmen auch noch Daniel Wein.

    Schon nach dem Erdmann-Ausfall am Samstagmorgen hatte sich Köllner für Niki Lang als Innenverteidiger entschieden, weil er dem 18-Jährigen eine erneute Chance geben wollte, sich zu beweisen. Einmal mehr überzeugte das Eigengewächs in der Defensive, bereitete zudem das 2:1 durch Stephan Salger vor. „Mit ihm haben wir eine zusätzlich Alternative“, sieht Köllner den gebürtigen Starnberger nicht als Lückenfüller. Da Wein und Semi Belkahia frühestens für Samstag beim Punktspiel in Lotte gegen den KFC Uerdingen wieder ein Thema sind, hängt ein erneuter Startelf-Einsatz von Lang mit Erdmanns-Genesung zusammen. Eine MRT-Untersuchung des Knies am Montag sollte weitere Aufschlüsse über die Schwere der Verletzung beim 30-Jährigen geben.

    „Es kann eine kurze Reaktion gewesen sein“, schließt Köllner nicht aus, dass der Abwehrroutinier gegen Türkgücü zumindest in den Kader zurückkehrt. „Es ging schon am Sonntag deutlich besser“, gibt er seine Trainingseindrücke wieder und hofft, dass Erdmann das Abschlusstraining am Dienstag mitmachen kann. „Ich werde die eine oder andere Veränderung vornehmen“, kündigt der Trainer an. „Trotzdem werden wir eine starke Elf auf den Platz bringen. Wir müssen schauen, wie wir belastungstechnisch durchkommen, denn wir wollen unbedingt sowohl gegen Türkgücü als auch am Samstag gegen Uerdingen gewinnen.“

    Dazu bedarf es einer „aggressiven und spielstarken Löwen-Mannschaft“, wie Köllner betont. Gegen die Schanzer traf sein Team auf eine ausgeruhte Mannschaft. Dass es eine B-Elf war, lässt der Oberpfälzer nicht gelten. „Ingolstadt ist anders aufgestellt als wir, da ist die Nummer 20 und 21 noch ein gestandener Spieler.“ Seine Jungs hätten nach dem blöden 0:1 kurz vor der Pause stark reagiert. Der Trainer monierte jedoch die Nachlässigkeit nach dem 2:1. „Da hätten wir auf die Entscheidung drängen müssen.“

    Im Spiel gegen die Türkische Kraft sieht er eine ganz andere Ausgangsposition. „Der Druck für den Gegner ist größer, weil es für ihn fast die letzte Chance ist, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.“ Für die Löwen bleibt immerhin noch die Möglichkeit, sich über die 3. Liga einen Platz im nationalen Pokal zu sichern. Dazu würde Platz vier, den Sechzig derzeit einnimmt, reichen. Türkgücü hat darauf als Neunter bereits acht Punkte Rückstand bei neun ausbleibenden Partien.

    Doch sicherer wäre auch für die Löwen der Weg über den BFV-Pokal. Zwar wäre ein Sieg in der Qualifikation der Drittligisten noch kein „Freiticket“, wie Köllner ausdrücklich betont, aber ein Großteil der Miete. Denn ob und wie es mit dem Wettbewerb weitergeht, ist nach wie vor fraglich. Die anderen sieben Klubs, die sich für das Viertelfinale im Toto-Pokal qualifiziert haben, sind nach wie vor nicht im Spielbetrieb.

    Aber darüber macht sich Köllner momentan keinen Kopf. Der Fokus liegt ganz auf dem nächsten Spiel. „Wir werden einen super Tag brauchen, wenn wir Türkgücü schlagen wollen. Das hat man im Hinspiel gesehen.“ Im Punktspiel reichte es für die Löwen nur zu einem 2:2. „Die Mannschaft hat sich seitdem verändert, sie haben einen anderen Trainer, eine andere Spielweise, stehen defensiv stabiler“, so Köllner über den Kontrahenten. „Wir müssen schauen, dass wir uns Torchancen herausspielen und die individuelle Qualität des Gegners in der Offensive auf Null stellen.“

    Dabei ragten in der Vorrunde besonders Sercan Sararer und Petar Sliskovic als Torschützen und Vorbereiter heraus. Im Wintertransferfenster hat der Drittliga-Aufsteiger in der Offensive mit Lucas Röser, Mounir Bouziane und den Ex-Löwen Noel Niemann und Basti Maier weiter an individueller Qualität nachgelegt. Dazu kommen neben Niemann und Maier mit Torhüter Maximilian Engl, Kilian Jakob, Kilian Fischer und Aaron Berzel weitere Spieler, die bei Sechzig ausgebildet wurden oder in der Vergangenheit das Trikot trugen. Und mit Torwart-Trainer Michael Hofmann sitzt ein Löwen-Urgestein auf der Bank.

    Ansonsten sprießt beim Löwen-Trainer kräftig der Bart, den er seit dem 0:1 verlorenen „Frustspiel“ beim MSV Duisburg wachsen lässt. Getreu dem Eishockey-Playoff-Motto, „wer rasiert, der verliert“, blieb er seitdem von Niederlagen verschont. „Das ist hart für meine Frau, das küssen ist nicht so angenehm. Ich habe deshalb eine Rüge bekommen“, erzählt er. Trotzdem lässt er ihn weiter wachsen. „Ich bin abergläubisch, auch wenn das zu einem gläubigen Mensch nicht unbedingt passt“, ist sich Köllner über diesen Widerspruch im Klaren. Aber selbst seine Frau kann wohl mit der Haarpracht im Gesicht leben, so lange die Löwen weiter gewinnen…


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 8 Tallig, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 17 Wein (muskuläre Probleme), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung), 27 Belkahia (muskuläre Probleme).

    TGM: 1 Vollath (Tor) – 13 Sorge, 36 Kusic, 15 Awoudja – 17 Fischer, 11 Maier, 8 Tosun, 24 Erhardt – 20 Niemann, 25 Sliskovic – 10 Sararer.

    Ersatz: 39 Engl (Tor) – 2 Park, 3 Jakob, 5 Kirsch, 7 Laukart, 9 Röser, 14 Bouziane, 18 Barry, 19 Kircicek, 21 Sijaric, 22 Berzel, 23 Stangl, 27 Mbaraka, 28 Kavuk, 29 Akkaynak, 33 Zant, 35 Zorba, 37 Gorzel, 38 Podunavac.

    Nicht dabei: –.

    Schiedsrichter: Patrick Hanslbauer (Altenberg); Assistenten: Roman Potemkin (Friesen), Christoph Stühler (Oesdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…MSywtHAyiUnVHbl-1popQKKsw


    Die Löwen zogen im Totopokal in die nächste Runde ein, besiegten den FC Ingolstadt nach Elfmeterschießen mit 7:6. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2. Im Elfmeterschießen verwandelten alle Schützen der Sechzger, während bei den Schanzern ausgerechnet Marcel Gaus an Marco Hiller scheiterte, der mit seinem 2:2 den Ausgleich erzielt hatte.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Dynamo Dresden verletzungsbedingt auf Quirin Moll, Dennis Erdmann, Tim Linsbichler und Semi Belkahia verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Milos Cocic und Maxim Gresler. Gegenüber dem Dresden-Spiel in der Liga gab es eine Veränderung in der Startelf: Für den angeschlagenen Belkahia begann Niklas Lang.

    Spielverlauf: Während die Löwen in Bestbesetzung antraten, spielte FCI-Coach Tomas Oral mit einer besseren B-Elf, die aber immer noch über viele namhafte Spieler wie Marcel Gaus, Caiuby oder Maximilian Beister verfügte. Erstmals kamen die Hausherren in der 4. Minute gefährlich vors Schanzer-Tor. Marius Willsch war bis zur Grundlinie durchgebrochen, seine scharfe Hereingabe wehrte Nico Antonitsch am kurzen Pfosten mit einer beherzten Grätsche zur Ecke ab. Einen Freistoß von Richy Neudecker aus dem Halbfeld klärte Gauß im Strafraum zur Ecke (15.). Die beste Chance hatten die Löwen in der 17. Minute. Erst traf Keanu Staude den Ball nicht richtig bei seinem Schuss aus 14 Metern, dadurch kam aber Sascha Mölders halbrechts ans Spielgerät, scheiterte aber am herausstürmenden Torhüter Robert Jendrusch. Den Abpraller nahm Phillipp Steinhart aus 17 Metern mit seinem schwächeren rechten Fuß direkt, zielte aber deutlich über den Querbalken. Einen Freistoß der Schanzer aus dem rechten Halbfeld, den Gauß mit links nach innen gezogen hatte, konnten die Löwen im zweiten Versuch klären (26.). Ansonsten blieb es bei wenigen Szenen in Tornähe. Auf der anderen Seite wurde eine Hereingabe von Staude halblinks noch leicht abgefälscht, so dass Stefan Lex im Zentrum nicht die Kugel erreichte (29.). Zwei Minuten später legte Lex nach hinten auf Richy Neudecker ab, dessen 17-Meter-Schuss strich knapp über den Querbalken (31.). In der 37. Minute konterte Ingolstadt, Jalen Hawkins passte zurück auf Beister, der kam links am Strafraumeck zum Abschluss, aber Marco Hiller war zur Stelle, lenkte den Schuss um den kurzen Pfosten. Kurz vor der Pause war Hiller machtlos. Hawkins hatte von links geflankt, Ex-Löwe Beister kam am Fünfmeterraum unbedrängt zum Kopfball und traf zum 1:0 für die Gäste (44.). Wenig später schickte Schiedsrichter Tobias Schultes die beiden Teams in die Kabine.

    Den ersten Warnschuss nach der Pause gab Staude ab. Aus 19 Metern zielte er jedoch knapp am kurzen Eck vorbei (51.). Zwei Minuten später lag der Ball zwar im Schanzer-Tor, doch Mölders stand bei seinem Kopfball nach Neudecker-Freistoßflanke klar im Abseits (53.). In der 57. Minute pfiff Schultes Elfmeter. Patrick Sussek hatte eine Lex-Flanke mit der Hand im Strafraum berührt. Kapitän Mölders höchstpersönlich lief an, verlud den Keeper und schob zum 1:1 ins rechte Eck ein (58.). In der 59. Minute scheiterte Lex nach einer Hereingabe von Steinhart mit seinem Schuss an Jendrusch. Mit einer tollen Parade verhindert der FCI-Schlussmann bei einem 17-Meter-Schuss von Merveille Biankadi die Führung für die Löwen. In der 68 . Minute war es dann soweit. Eine Ecke von links durch Neudecker verlängerte Niklas lang mit dem Kopf auf Salger, der traf mit einem Drehschuss aus sechs Metern zum 2:1. Vier Minuten später glich Ingolstadt aus. Eine Konter landete bei Fatih Kaya, der von links nochmal auf Gaus ablegte. Am Strafraum hämmert der Routinier den Ball über Hiller hinweg unter die Latte (72.). Beide Klubs drängten in der Schlussphase auf den Siegtreffer. In der 84. Minute kam Kaya nach einem Freistoß von rechts frei an die Kugel, seinem Kopfball fehlte aber der Druck, so dass Hiller parieren konnte. Nach einem Freistoß von rechts nahm Antonitsch aus fünf Metern den Ball direkt, aber Hiller wirft sich in den Schuss, verhindert den Pokal-K.o. (90.+2). So ging es ins Elfmeterschießen.

    Das Schiedsrichtergespann wählte das Tor vor der Westkurve aus. Ingolstadt machte den Anfang und ging durch Thomas Keller in Führung, Dennis Dressel glich aus. Dann hielt Hiller den schwachen Schuss von Gaus, Phillipp Steinhart brachte die Löwen erstmals in Führung, Caiuby glich aus. Anschließend verwandelte Marius Willsch sicher, ebenso Patrick Sussek für Ingolstadt. Mölders düpierte Jendrusch mit einem Lupfer, Kaya traf ebenfalls. Als letzter Schütze hatte Erik Tallig die Chance, alles klar zu machen. Er blieb cool, hämmerte die Kugel zum 7:6-Endstand ins linke Eck. Damit treffen die Löwen in der nächsten Runde am Dienstag, 30. März 2021, 20.30 Uhr (live bei SPORT1) im Grünwalder Stadion auf Türkgücü München.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal , 1. Qualifikationsrunde Drittligisten, 27.03.2021, 14.03 Uhr


    1860 München – FC Ingolstadt 04 7:6 n. E. (2:2, 0:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 3 Lang, 6 Salger, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 11 Greilinger, 17 Wein, 21 Ngounou Djayo, 28 Mannhardt, 33 Klassen.

    FCI: 1 Jendrusch (Tor) – 37 Sussek, 27 Keller, 5 Antonitsch, 3 Franke – 19 Gaus –22 Niskanen, 13 Caiuby, 20 Hawkins – 11 Beister, 31 Butler.

    Ersatz: 39 Schellenberg (Tor) – 2 Schröder, 9 Kaya, 23 Krauße, 29 Llugiqi, 35 Bilbija, 38 Neuberger.

    Wechsel: Greilinger für Staude (60.), Tallig für Neudecker (80.), Klassen für Lex (85.) – Kaya für Butler (61.), Neuberger für Niskanen (61.).

    Tore: 0:1 Beister (44.), 1:1 Mölders (58., Handelfmeter), 2:1 Salger (68.), 2:2 Gaus (72.).

    Elfmeterschießen: 0:1 Keller, 1:1 Dressel, 1:1 Gaus, 2:1 Steinhart, 2:2 Caiuby, 3:2 Willsch, 3:3 Sussek, 4:3 Mölders, 4:4 Kaya, 5:4 Tallig.

    Gelbe Karte: Lex, Willsch, Slager – Gaus.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Andreas Hummel (Betzigau), Tobias Wittmann (Wendelskirchen); Vierter Offizieller: Dennis Martin (Grafenwöhr).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5603.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2452.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tuerkguecue-13964053.html


    https://www.abendzeitung-muenc…m-elfer-killer-art-716591


    https://www.abendzeitung-muenc…-spielstand-ergebnis-107/


    Spielzusammenfassung vom BR (Video)


    https://www.facebook.com/BR24Fussball/posts/2843


    Nächstes Spiel:


    3.4.2021, 14 Uhr, in Uerdingen

    Die Löwen empfangen in der 1. Qualifikationsrunde der Drittligisten im bayerischen Toto-Pokal als Titelverteidiger den FC Ingolstadt 04. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 27. März 2021 um 14.03 Uhr. Die Partie ist live im BR Fernsehen zu sehen. Dazu wird das Spiel vom Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab 13.45 Uhr übertragen.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Löwen-Chefcoach Michael Köllner blickte in der Pressekonferenz zur Toto-Pokal-Partie gegen die Schanzer nochmals auf das letzte Meisterschaftsspiel gegen Tabellenführer Dynamo Dresden zurück. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, waren über 90 Minute hochkonzentriert und haben verdient gewonnen, weil wir die besseren von insgesamt wenigen Chancen hatten.“ Das Spiel sei sehr emotional gewesen mit der Trauerminute für Peter Grosser und Ex-Präsident Albrecht von Linde, dazu die frei empfangbare Live-Übertragung bei MagentaSport. „Ich bin zufrieden, dass wir Dresden seit langer Zeit wieder eine Niederlage beibringen konnten“.

    Zwar geht es gegen Ingolstadt nun in einem anderen Wettbewerb, doch die Punkterunde bleibe im Hinterkopf präsent. Auch deshalb sagt Köllner: „Mal schauen, wie wir personell damit umgehen.“ Ähnliche Überlegungen erwartet der Oberpfälzer beim Gegner. „Ingolstadt hat neun Spiele vor Saisonende zwölf Punkte auf Platz fünf Vorsprung. Die haben quasi die Qualifikation für den DFB-Pokal sicher“, rechnet er vor. Die ersten Vier der 3. Liga sind automatisch für die 1. Hauptrunde qualifiziert. Derzeit wären auch die Löwen als Vierter über die Liga dabei.

    Gerne blickt Köllner auf die Erstrundenpartie im DFB-Pokal letzten Sommer gegen Eintracht Frankfurt zurück. Am Ende retteten sich die Hessen mit einem knappen 2:1 über die Zeit. „Wir erinnern uns gerne an das Spiel“, sagt Köllner. „Vielleicht hätten wir es mit Zuschauern in die Verlängerung geschafft.“ Auch deshalb will er im Toto-Pokal unbedingt die nächste Runde erreichen. „Wir wollen weiterkommen und am Dienstag ein weiteres Spiel gegen Türkgücü bestreiten.“

    Verzichten muss er gegen die Schanzer neben den langzeitverletzten Quirin Moll und Tim Linsbichler auch auf Semi Belkahia. Der Innenverteidiger zog sich gegen Dresden eine Verletzung zu, ist frühestens beim Auswärtsspiel in Lotte gegen den KFC Uerdingen wieder ein Thema. Als Ersatz stehen im Abwehrzentrum Daniel Wein, Dennis Erdmann und Niklas Lang bereit. Ob er sonst seine Startelf verändert, lies der Oberpfälzer offen. „Wir müssen in einer Woche gegen Uerdingen top auf den Platz kommen. Deswegen schauen wir, wie wir das Spiel belastungstechnisch angehen. Aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Englische Wochen auch ohne Änderungen gut verkraften kann.“

    Egal, wer letztlich spielt: eine Top-Leistung ist gegen die Schanzer vonnöten. „Ingolstadt hat in der Liga von den letzten elf Spielen nur zwei verloren“, rechnet Köllner vor, einmal gegen sein Team, einmal gegen Spitzenreiter Dresden. Der 51-Jährige findet, dass der FCI „mehr Fußball als letztes Jahr spielt“. Dabei sei ein wichtiger Faktor Marc Stendera, der von Hannover 96 im Sommer kam und zuvor für Eintracht Frankfurt 78 Bundesliga-Spiele bestritt. „Aber in erster Linie müssen wir schauen, dass wir unsere Dinge erledigen.“

    In den letzten Wochen legte sein Team eine gewisse Stabilität an den Tag, hat bewiesen, dass es sich auch mit Spitzenteams auf Augenhöhe bewegen kann. „Gegen Ingolstadt müssen wir erneut einen guten Job machen.“ Von der Einstellung her diene das Dresden-Spiel als Blaupause, von der taktischen Ausrichtung weniger, denn „Ingolstadt spielt eine Viererkette. Unserem Stil müssen wir aber treu bleiben.“

    Phillipp Steinhart verlängert beim TSV 1860 München.

    Konkret heißt das: hohe Ballbesitzphasen, Passschärfe und -genauigkeit trotz der schwierigen Platzverhältnisse im Grünwalder Stadion, ähnlich wie gegen Dresden, als die Mannschaft immer wieder versuchte, mit Kurzpassspiel den Gegner auszuhebeln. „Das ist auch eine Sache des Selbstvertrauens“, weiß Köllner. Ingolstadt verteidige extrem aggressiv, so der Trainer. Grundsätzlich gehe es aber darum, eine eigene DNA zu entwickeln „unabhängig vom Gegner und den Platzverhältnissen“, lautet seine Forderung

    Ansonsten stand ein anderes Thema diese Woche im Mittelpunkt: Der Abschied von Stadionsprecher Stefan Schneider nach 28 Jahren. Köllner macht keinen Hehl daraus, dass er dies bedauert. „Ich habe über das Trainerengagement bei den Löwen in Stefan Schneider einen Freund gefunden. Er ist ein toller Mensch. Stefan war mir gerade am Anfang eine brutale Hilfe“, schildert er. Die „Löwen-Stimme“ habe ihm bei seiner Premiere gegen den FC Bayern II als Nachfolger von Daniel Bierofka Mut zugesprochen. „Er hat gesagt, die Fans werden dich positiv empfangen. Diese Rückkopplung war mir sehr wichtig.“

    Er selbst habe Donnerstagabend bei einem gemeinsamen Essen in Schneiders Wohnung nochmals versucht, ihn umzustimmen. Auch die Mannschaft habe per Videobotschaft einen Versuch unternommen – ohne Erfolg. „Wir müssen das akzeptieren und respektieren, aber im Fußball muss man beharrlich bleiben. Ich hoffe, dass in der Thematik noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und bei Stefan in ein paar Wochen die Entzugserscheinungen so groß sind, dass wir vielleicht beim nächsten gemeinsamen Essen den Schritt rückgängig machen können und mein Lieblingsstadionsprecher wieder zum Mikrofon greift.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger, 13 Erdmann, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 17 Wein 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung), 27 Belkahia (Verletzung).

    FCI: 24 Buntic (Tor) – 17 Heinloth, 27 Keller, 21 Schröck, 16 Kurzweg – 19 Gaus – 14 Elva, 10 Stendera, 35 Bilbija – 9 Kaya, 30 Kutschke.

    Ersatz: 1 Jendrusch (Tor) – 3 Franke, 5 Antonitsch, 6 Preißinger, 11 Beister, 13 Caiuby, 18 Büch, 20 Hawkins, 22 Niskanen, 23 Krauße, 25 Kotzke, 26 Kraus, 31 Butler, 34 Röhl, 37 Sussek.

    Nicht dabei: 4 Paulsen (Wadenverletzung), 7 Eckert Ayensa (Schulterverletzung).

    Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Andreas Hummel (Betzigau), Tobias Wittmann (Wendelskirchen); Vierter Offizieller: Dennis Martin (Grafenwöhr).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5602.htm


    Der letzte Auftritt der Löwen im BFV-Pokal war das Finale am 5. September 2020, das sie gegen die Würzburger Kickers nach Elfmeterschießen mit 5:2 gewinnen konnten. Nun kommt es in der ersten Qualifikationsrunde der Drittligisten gleich zu einem Hammer-Duell im Grünwalder Stadion: Am Samstag, 27. März 2021, empfängt der TSV 1860 München Ligakonkurrent FC Ingolstadt 04.


    Die Partie auf Giesings Höhen ist live im BR Fernsehen zu sehen. Um 14 Uhr begrüßt Moderator Markus Othmer die Zuschauer aus dem Studio in Freimann, kommentieren wird die Partie Philipp Eger. Anpfiff ist um 14.03 Uhr. Wie immer ist das Spiel nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern wird auch im Internet live gestreamt unter www.br.de/mediathek/live.

    Sollte der TSV 1860 als Titelverteidiger gegen die Schanzer gewinnen, ist er drei Tage später ein weiteres Mal im Free-TV zu sehen, und zwar auf SPORT1. Ebenfalls im Grünwalder Stadion käme es dann am Dienstag, 30. März 2021, ab 20.30 Uhr zum Duell gegen den Gewinner Türkgücü München, das die SpVgg Unterhaching im anderen Erstrundenspiel der Qualifikation mit 2:0 besiegte.

    Der Sieger der Qualifikationsrunde der bayerischen Drittligisten steht im Toto-Pokal-Viertelfinale. Dort trifft er auf vier Teams aus dem eigens ins Leben gerufenen Ligapokal-Wettbewerb der Regionalliga sowie auf drei der zwölf Amateurvereine, die den Sprung in die 2. Toto-Pokal-Hauptrunde geschafft hatten.


    Über den BFV-Pokal


    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Pokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der garantierten Prämie in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. 2020 hatte sich der TSV 1860 München im Endspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger und Titelverteidiger FC Würzburger Kickers mit 5:2 nach Elfmeterschießen durchgesetzt und sich erstmals den Titel im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb gesichert. Wie bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten unterstützt Lotto Bayern in der Pokalsaison 2020/21 die BFV-Sozialstiftung mit zehn Euro pro erzieltem Treffer im Pokal-Wettbewerb.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5596.htm


    Der TSV 1860 München ist nach wie vor im Mutterland des Fußballs ein Begriff. Das britische Fußball-Magazin FourFourTwo, das monatlich in 17 Ländern erscheint und als das auflagenstärkste Fußballmagazin weltweit gilt, hat das Löwen-Emblem unter den besten 100 Wappen der Welt verortet.


    Die Wahl ist mit „The 100 greatest-ever club football badges“ überschrieben. Für FourFourTwo zählt das Vereinswappen mit dem Löwen zu den schönsten Fußball-Logos auf dem Globus. Zur Begründung schreibt das Magazin: „1860 München ist ein Gründungsmitglied der Bundesliga und eine dominierende Kraft in den Anfängen der deutschen Top-Liga. Seitdem machte der Klub schwere Zeiten durch. Die 3. Liga ist kein Ort für eine Mannschaft mit solch illustren Ursprüngen, aber der Verein ist nach wie vor einer der bekanntesten mit einem hohen Wiedererkennungsfaktor. Dieses Wappen würde auf einer Bierflasche oder einem Oldtimer nicht deplatziert wirken. Schlicht und edel.“

    Neben dem 1860-Wappen schaffen es mit dem FC Bayern, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, MSV Duisburg, Hamburger SV, Hansa Rostock, Karlsruher SC, 1. FC Köln und Werder Bremen weitere deutsche Vereine ins Ranking. Das besondere bei der Auflistung der Top-100: Das Löwen-Logo erscheint an erster Stelle!


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5601.htm


    Am Montag gegen Dynamo Dresden war Phillipp Steinhart mit seinem Treffer kurz vor Ende der Partie der Matchwinner für den TSV 1860 München. Heute hat der 28-jährige Verteidiger seinen Vertrag bei den Münchner Löwen verlängert.


    Neben seinen starken Leistungen in der Defensive ist der in der Jugend des TSV 1860 ausgebildete Steinhart immer wieder mit offensiven Vorstößen gefährlich und konnte in der laufenden Saison in bislang 28 Ligaspielen bereits fünf Tore erzielen und vier weitere vorbereiten.

    „Phillipp liefert saisonübergreifend stetig stabile Leistungen ab und ist auf seiner Position eine konstant tragende Säule in unserem defensiven wie offensiven Spiel“ sagt Günther Gorenzel. „Daher war es unser gemeinsamer Wunsch mit Phillipp die Zusammenarbeit über die laufende Spielzeit hinaus fortzusetzen. Ich freue mich, dass wir dies nun in die Tat umsetzen konnten.“

    Auch Phillipp Steinhart freut sich über die Verlängerung: „Ich bin sehr dankbar, weil ich in Zukunft noch große Ziele mit der Mannschaft und diesem großen Verein habe. Deshalb will ich weiterhin meinen Beitrag dazu leisten, diese zu erreichen und es erfüllt mich mit Stolz, die nächsten Jahre ein Teil davon zu sein.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5600.htm

    Die Löwen wahren durch den 1:0-Sieg über Dynamo Dresden, das nach elf Partien erstmals wieder verlor, ihre Minimalchance im Aufstiegsrennen. Das „Tor des Tages“ erzielte Phillipp Steinhart in der 86. Minute nach einem hochklassigen, temperamentvollen Spiel.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Dynamo Dresden verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Niklas Lang, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Gegenüber dem Lübeck-Spiel gab es keine Veränderungen in der Startelf.

    Spielverlauf: Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Meisterlöwen Peter Grosser und für Ex-Präsident Albrecht von Linde begann die Partie. Die Löwen versuchten von Beginn an, den Tabellenführer unter Druck zu setzen. Doch die erste gefährliche Szene hatten die Sachsen. Nach einem Konter passte Christoph Daferner von der linken Grundlinie die Kugel in den Rückraum auf Pascal Sohm, doch Stephan Salger ging dazwischen, klärte zur Ecke (4.). Ein zu kurz abgewehrter Freistoß von Richy Neudecker nahm Dennis Dressel aus 18 Metern direkt, sein Schuss ging aber deutlich übers SGD-Gehäuse (6.). Nach einem weiten Einwurf tauchte Daferner frei vor Marco Hiller auf, doch der Torhüter war ihm entgegengekommen, wehrte den Schuss an der Strafraumgrenze mit dem Fuß ab (8.). Apropos: Beide spielten einst gemeinsam in der Löwen-A-Jugend. Zwei Minuten später lag der Ball im 1860-Tor. Getroffen hatte Daferner, aber Assistent Lothar Ostheimer hob sofort die Fahne (10.). Abseits, korrekte Entscheidung! Im Anschluss an einen Eckball legte Semi Belkahia am zweiten Pfosten mit dem Kopf auf Sascha Mölders ab. Der 36-Jährige nahm aus neun Metern die Kugel aus der Drehung volley, traf aber nur die Unterkante der Latte (14.). Dresdens Keeper Kevin Broll hatte dabei noch die Finger dazwischen. Ein 26-Meter-Freistoß von Neudecker ging deutlich über den Querbalken (16.). Auf der anderen Seite schlug Paul Will einen Standard aus dem rechten Halbfeld, den Tim Knipping am langen Pfosten erreichte. Sein Kopfball in die Mitte wurde sichere Beute von Hiller (18.). In der 24. Minute grätsche der herangesprintete Mölders an einer scharfen Hereingabe von Stefan Lex am Fünfmeterraum vorbei. Glück hatten die Löwen, als Belkahia in der eigenen Hälfte einen Ball vertändelte, aber Salger und Marius Willsch im Strafraum in höchster Not klären konnten (27.). Das Tempo blieb bis zur Pause unvermindert hoch, um jeden Ball wurde gefightet, aber Torchancen konnte sich keine Mannschaft mehr erspielen. So ging es torlos in die Kabine.

    Den ersten Warnschuss im zweiten Durchgang gab Mervielle Binakadi ab. Sein Abschluss aus 20 Metern strich knapp am rechten Pfosten vorbei (48.). Eine Biankadi-Flanke aus dem Halbfeld kam genau zu Neudecker im Zentrum elf Meter vor dem Tor, doch dessen Kopfball war weder Abschluss noch Vorlage (52.). Eine Hereingabe von Philipp Hosiner fing Hiller vor dem hinter ihm lauernden Sohm ab (60.). Schüsse von Biankadi und Dressel an der Strafraumgrenze wurden in der 63. Minute geblockt. Zweimal rettete Tim Knipping eine Minute später im Torraum für seinen Torhüter, erste nach einem Kopfball von Salger, dann nach einem 15-Meter-Schuss von Neudecker (64.). Ein Distanzschuss aus 25 Metern von Heinz Mörschel strich in der 68. Minute nur knapp übers rechte Kreuzeck des Löwen-Tores. Kurz danach kassierte Salger seine 5. Gelbe Karte, wird damit im Auswärtsspiel gegen Uerdingen fehlen (69.). Eine Hereingabe von Jonathan Meier wehrte Salger am Fünfmeterraum vor Hosiner zur Ecke ab (73.). Diese brachte Will von links in die Mitte, Knipping sprang am höchsten, aber Hiller wischte den Kopfball mit einem Reflex über die Querlatte (74.). Knipping blockte in der 80. Minute einen 14-Meter-Schuss von Mölders. Die Löwen spielten weiter nach vorne, während Dresden sich aufs Kontern verlagerte, auch weil die Sachsen mit einer Punkteteilung eher leben konnte als die Sechzger. Und beinahe wäre den Sachsen auch die Führung gelungen. Hosiner hatte Ransford Königsdörffer auf die Reise geschickt, der war über rechts durch und knallte die Kugel freisetehend aus 15 Metern rechts am Tor vorbei vorbei (84.). So belohnten sich die Hausherren zwei Minuten später. Biankadi nahm über links Steinhart mit, der legte sich die Kugel auf seinen starken linken Fuß und traf aus 15 Metern flach ins rechte Eck zum 1:0 (86.). Dresden warf nun alles nach vorne. Aber die Löwen brachten die knappe Führung über die Zeit.


    STENOGRAMM, 29. Spieltag, 22.03.2021, 18.60 Uhr


    1860 München – SG Dynamo Dresden 1:0 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 8 Tallig, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 21 Ngounou Djayo, 33 Klassen.

    SGD: 1 Broll (Tor) – 39 Ehlers, 26 Mai, 4 Knipping – 28 Will, 20 Kade – 35 Königsdörffer, 8 Mörschel, 19 Meier – 33 Daferner, 9 Sohm.

    Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 3 Kwadwo, 5 Stark, 13 Stefaniak, 14 Hosiner, 34 J. Löwe, 37 Stor.

    Wechsel: Wein für Staude (88.), Erdmann für Neudecker (88.), Tallig für Biankadio (90.+3) – Hosiner für Daferner (43.), Stor für Sohm (74.), Stark für Mörschel (87.), Kwadwo für Meier (87.).

    Tor: 1:0 Steinhart (86.).

    Gelbe Karten: Mölders, Neudecker, Salger– Mörschel.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach); Assistenten: Lothar Ostheimer (Beratzhausen), Andreas Hummel (Betzigau).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5592.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2451.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…dritte-liga-13963629.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-ergebnis-spielstand-106/


    https://www.abendzeitung-muenc…ler-ueberzeugt-art-715281


    https://www.abendzeitung-muenc…en-ist-erlaubt-art-715290



    Zusammenfassung:


    https://www.br.de/nachrichten/…t-den-unterschied,SSPPM5r


    Nächstes Spiel:


    27.3.2021, 14 Uhr, zu Hause gegen Ingolstadt

    Zum Abschluss des 29. Spieltags empfangen die Löwen am Montagabend, 22. März 2021, 18.60 Uhr, zum „Duell der Kult-Clubs“ Tabellenführer Dynamo Dresden. MAGENTA SPORT überträgt die Partie ohne Abo-Schranke live. Dazu gibt‘s ab 18.45 Uhr unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Löwen-Radio.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Zunächst ergriff auf der Spieltags-Pressekonferenz Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel das Wort und nutzte nochmals die Gelegenheit, sich ausdrücklich zu bedanken bei den „einzigartigen Fans“, den Sponsoren, „die uns die Treue gehalten haben und die vielen, die wir dazugewinnen konnten“, bei Hauptsponsor die Bayerische, bei Hasan Ismaik, der trotz Corona es ermöglicht habe, „dass wir sorgenfrei durch die Saison kommen“, und beim Präsidium für die gute Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Er erinnerte daran, dass zum Vorbereitungsstart im Sommer viele das Team in den hinteren Tabellenregionen erwartet hätten. Auch deshalb fällt es dem 49-Jährigen schwer, den Unmut über den derzeitigen 4. Platz im Tableau nachzuvollziehen.

    Dabei ist der Österreicher Realist, weiß auch, dass es bei neun Punkten Rückstand auf Rang zwei und drei bei verbleibenden zehn Spielen äußerst schwer wird, nochmals ins Aufstiegsrennen einzugreifen. „Ich verspreche, wir werden auf die Jagd gehen und schauen, was noch umsetzbar ist“, bläst er zum Halali. Als Jäger brauche man Mut, Zuversicht, Vertrauen in die eigenen Stärken und Leichtigkeit. Gerade diese habe er zuletzt bei den Löwen vermisst.

    Gorenzel führt das darauf zurück, dass sich gerade erfahrene Spieler zu sehr unter Druck gesetzt hätten, dass darunter Spielfreude und Leichtigkeit gelitten haben. „Uns sind viele technische Fehler passiert“, analysiert er. Nun sei der Druck vom Kessel. „Keiner erwartet mehr von uns, dass wir vorne drankommen. Deswegen können wir befreit aufspielen, die anderen jagen und aus einer guten Saison noch eine sehr gute machen.“ Der Auftakt dazu soll das Spiel gegen Dresden sein. Die Sachsen sind eindeutig Favorit, liegen mit 13 Punkten Vorsprung souverän an der Spitze.

    „Dynamo ist das Maß aller Dinge“, sagt 1860-Cheftrainer Michael Köllner. Als einziges Team haben die Schwarz-Gelben mehr als zwei Punkte im Schnitt geholt, dazu ein Torverhältnis von plus 28. „Sie haben ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten gut genutzt, Ralf Becker und Markus Kauczinski einen Top-Kader zusammengestellt. Dresden ist Favorit“, so Köllner, der seinen Trainer-Kollegen beneidet. „Er kann auswürfeln, wenn er vorne reinstellt. Trotzdem ist ein Top-Sturm auf dem Platz.“ Beispiel gefällig: Beim 1:0-Erfolg am Mittwoch gegen Wehen Wiesbaden saßen die Ex-Löwen Phillip Hosiner und Yannik Stark 90 Minuten auf der Bank!

    „Wir gehen einen anderen Weg“, erklärt der Löwen-Trainer. „Wir haben einen guten Stamm, dazu viele junge Spieler.“ Köllner führt die letzten Auswärtsspiele in Halle und Lübeck an. „Im 18er-Kader stand ein Dutzend Spieler, die bei uns ausgebildet wurden. Da bedarf es mehr Geduld.“

    Personell wird sich bei den Löwen im Montagsspiel wenig ändern. Daniel Wein kehrte am Freitag zurück ins Training. Wie weit er nach seiner Adduktorenverletzung ist, muss sich erst noch zeigen. Entwarnung gab es bei Richy Neudecker. „Bei ihm hat der Muskel zugemacht.“ Es sei aber weniger schlimm als befürchtet. Neudecker stand schon am Freitag wieder mit der Mannschaft auf dem Platz.

    In Bezug auf Dennis Dressel sprach Köllner von einem „echten Löwen“. Der Mittelfeldspieler hatte sich in Lübeck die Schulter ausgekugelt, Mannschaftsärztin Monika Mrosek renkte sie ihm mit den Physiotherapeuten am Spielfeldrand wieder ein. Anschließend ging es weiter. „Ich gehe davon aus, dass Dennis gegen Dresden spielen kann“, so der Trainer.

    Für Köllner birgt es einen besonderen Reiz, „gegen eine Mannschaft wie Dresden zu bestehen. Die Kräfteverhältnisse sind nicht gleich, aber wir haben es bisher geschafft, uns gut zu entwickeln“, sieht er sein Team nicht chancenlos. Besonders vor der defensiven Stabilität zeigt der Löwen-Trainer großen Respekt. „Sie stehen hinten felsenfest.“ Er führt das auf eine geänderte Systematik zurück. Im Gegensatz zu Saisonbeginn setzen die Sachsen mittlerweile auf eine Dreierkette.

    „Wir müssen schauen, dass wir frische Beine haben, guten Fußball spielen und die Einstellung auf den Platz bringen, die die Mannschaft schon die ganze Saison auszeichnet“, sagt Köllner. Die 2. Halbzeit in Lübeck habe gezeigt, dass es bei seinem Team am Willen sicher nicht mangle. „Manchmal fehlt uns nur das Spielglück, dass mal ein Ball dreckig reinrutscht“, findet er. Und eben die Leichtigkeit, „damit wir unseren besten Fußball auf den Platz bringen“. Wenn dies am Montag gelingt, dann könne man auch gegen Dresden bestehen, ist sich Köllner sicher.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex,.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 17 Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).

    SGD: 1 Broll (Tor) – 39 Ehlers, 26 Mai, 4 Knipping – 28 Will, 20 Kade – 35 Königsdörffer, 8 Mörschel, 19 Meier – 14 Hosiner, 33 Daferner

    Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 3 Kwadwo, 5 Stark, 7 Vlachodimos, 9 Sohm, 11 Diawusie, 13 Stefaniak, 17 Großer, 22 Kreuzer, 34 J. Löwe, 36 Kulke, 37 Stor,

    Nicht dabei: 6 Hartmann (Knieverletzung), 10 Weihrauch (Sprunggelenksverletzung), 15 C. Löwe (Außenbandriss Knie), 16 Becker (Kreuzbandriss).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…sb2MAvvmITLtuhnd73GI_E2mE