Beiträge von Loewe
-
-
Löwen unterliegen 0:3 beim SC Verl & beenden die Saison auf dem 8. Platz.
Die Löwen beenden nach der 0:3-Niederlage beim SC Verl die Saison 2025/26 auf Platz acht. Nur in der 1. Halbzeit konnten sie den Ostwestfalen Paroli bieten, gerieten durch einen von Berkan Taz verwandelten Handelfmeter in Rückstand (36.). Im zweiten Durchgang erhöhten Oualid Mhamdi (60.) und Julian Stark zum Endstand (78.).
Personal: Im letzten Spiel der Saison beim SC Verl musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, David Philipp, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Manuel Pfeifer, Kevin Volland, Tunay Deniz und Noah Klose verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela und Finn Fuchs, der in der U21 gegen Ismaning spielte.
Spielverlauf: Die Partie nahm nur langsam Fahrt auf, für beide Mannschaften ging es um nichts mehr. Es dauerte fast eine halbe Stunde, dann kam sigurd Haugen für die Löwen zu einer Doppelchance. Erst scheiterte er mit dem Fuß an Verls Keeper Fabian Pekruhl, dann mit dem Kopf (31.). Auf der anderen Seite sprang Lasse Faßmann bei einem Schuss von Berkan Taz der Ball unglücklich an die Hand, Schiedsrichter Martin Wilke pfiff Elfmeter. Taz lief an, Thomas Dähne im 1860-Tor ahnte die Ecke, kam aber nicht an den Schuss heran (36.). Kurz vor der Pause hatte Justin Steinkötter die Chance zum Ausgleich, nahm aus elf Metern ein Zuspiel in den Rückraum direkt, schoss aber weit übers SCV-Tor. So blieb es beim 0:1 zur Pause in einer wenig aufregenden Partie.
Zu Beginn der 2. Halbzeit waren die Löwen aktiver, drängten auf den Ausgleich. Die Chance hatte erneut Steinkötter. In der 51. Minute verfehlte er das Ziel per Seitfallzieher (51.). Nach dieser starken Phase der Sechzger übernahmen wieder die Ostwestfalen die Kontrolle. In der 60. Minute spielte Joshua Eze einen Steilpass in den Lauf von Oualid Mhamdi, der frei vor Dähne cool blieb und ins lange Eck zum 2:0 für die Gastgeber abschloss. 1860-Trainer Markus Kauczinski brachte nochmals frisches Personal, doch ein Treffer wollte den Löwen nicht gelingen. Den erzielte auf der anderen Seite der eingewechselte Julian Stark. Einen Pass von Taz nahm er rechts im Strafraum mit und schob souverän vor Dähne ins lange Eck zum 3:0-Endstand (78.). Das war die Vorentscheidung, doch die Löwen wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen. In der 83. und 85. scheiterte Haugen jeweils an Pekruhl. In der Nachspielzeit lenkte Dähne mit den Fingerspitzen einen Schuss von Tobias Knost über die Latte (90.+2). Kurz danach war Schluss.
TRAINERSTIMMEN
„Die 1. Halbzeit war in Ordnung. Wir haben gut angefangen unsere Möglichkeiten gehabt, die aber wieder mal nicht genutzt“, analysierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Unterm Strich haben wir nicht viel zugelassen, geraten dann durch den Elfmeter in Rückstand.“ Gar nicht zufrieden war der 56-Jährige mit dem zweiten Durchgang. „Da hatten wir keine Chance, konnten der Spielfreude von Verl nichts entgegensetzen, die Energie hat nachgelassen und am Ende war die Höhe der Niederlage in Ordnung.“
Verls Coach Tobias Strobl feierte die beste Platzierung mit Rang sechs in der Vereinsgeschichte des SC Verl in der 3. Liga. „Das ist die Arbeit der letzten sechs Jahre. Da gehört Mitch Kniat ebenso dazu wie Alex Ende. Und ich konnte ebenfalls meinen Teil beitragen, dass sowas Großartiges hier zustande gekommen ist. Vor allem auch fußballerisch war es heute in der 2. Halbzeit noch einmal ein Leckerbissen. Deswegen bin ich rundum zufrieden.“
STENOGRAMM, 38. Spieltag, 16.05.2026, 13.30 Uhr
SC Verl – TSV 1860 München 3:0 (1:0)
SCV: 32 Pekruhl (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 24 Stöcker, 19 Kijewski – 6 Eze, 18 Wessig– 17 Mesanovic, 10 Taz – 28 Y. Otto, 11 Wörner.
Ersatz: 1 Schulze (Tor) – 2 Araoye, 7 Stark, 8 Waidner, 13 Japaur, 21 Knost, 29 Bamba, 36 Olschewski.
1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 25 Dulic, 18 Jakob – 35 Kiefersauer, 20 Althaus – 2 Danhof, 9 Steinkötter – 34 Hobsch, 22 Haugen.
Ersatz: 40 Bachmann (beide Tor) – 3 Voet, 13 Christiansen, 17 Schröter, 30 Wolfram, 37 Schifferl, 41 Lippmann, 44 Husic.
Wechsel: Stark für Y. Otto (59.), Knost für Wörner (59.), Waidner für Eze (75.), Japaur für Wessig (75.), Bamba für Mhamdi (81.) – Wolfram für Hobsch (70.), Lippmann für Jakob (70.), Voet für Faßmann (70.), Schröter für Danhof (79.), Christiansen für Althaus (85.).
Tore: 1:0 Taz (36.), 2:0 Mhamdi (60.), 3:0 Stark (78.).
Gelbe Karten: Taz – Jakob, Dulic.
Zuschauer: 3.764 in der Sportclub-Arena.
Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Klettgau-Erzingen), Mika Forster (Oberderdingen); Vierter Offizieller: Christoph Kluge (Bremen).
https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/scvm60
Presseschau:
https://www.kicker.de/verl-geg…liga-5057708/spielbericht
https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VJlqyCQ
https://www.tz.de/sport/1860-m…che-in-verl-94310148.html
https://www.tz.de/sport/1860-m…-die-loewen-94309189.html
https://www.abendzeitung-muenc…chen-niederlage-live-654/
https://www.abendzeitung-muenc…wen-saison-ab-art-1132024
https://www.abendzeitung-muenc…-als-der-rest-art-1131833
https://sechzger.de/ordentlich…-unterliegen-verl-mit-01/
Spielbericht von Magenta Sport:
Pokalfinale:
Liveticker für das Pokalfinale:
https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260523
https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVJ7KPKB/liveticker#start
-
U21 gewinnt 5:1 gegen Ismaning und ist Bayernliga-Meister.
Die Löwen-U21 ist Meister der Bayernliga Süd durch einen 5:1-Erfolg über den FC Ismaning. Ein Doppelschlag durch Cristian Leone (13.) und Emre Erdogan (14.) gab Sicherheit. Zwischenzeitlich konnte Ilkan Atak verkürzen (39.), aber Leone stellte vor der Pause per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her (45.). Ein Eigentor von Dimitrios Vourtsis (67.) und der Treffer von Arian Ortivero Calderon sorgten für einen souveränen Sieg.
Die erste gute Konterchance hatten die kleinen Löwen in der 6. Minute. Raphael Wach war halbrechts seinem Gegenspieler davongelaufen, wollte im Strafraum quer auf Emre Erdogan legen, doch Ismanings Keeper Maximilian Retzer hatte aufgepasst, warf sich in die Hereingabe. Eine Flanke von links durch Finn Fuchs köpfte Lucas Grancay am ersten Pfosten aus acht Metern übers Tor (11.). In der 13. Minute die Führung. Ein abgewehrter Schuss landete bei Cristian Leon am Elfmeterpunkt, der die Kugel rechts unten eiskalt zum 1:0 versenkte (13.). Keine Minute später das 2:0. Die Löwen eroberten sich einen Aufbaupass, Leone ging halblinks Richtung Tor, legte die Kugel aber mit viel Übersicht am Torwart vorbei quer zu Emre Erdogan, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte (14.). Die Sechzger spielten weiter munter nach vorne, ließen Ismaning erst gar nicht ins Spiel kommen. Eine Hereingabe von rechts durch Lance Fiedler konnte Daniel Weber gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Sandro Porta wegspitzeln (28.). Ein 18-Meter-Schuss von Erdogan aus halblinker Position mit rechts ging nur knapp über die Querlatte (31.). Erstmals wurden die Gäste in der 35. Minute nach einem Eckball von links gefährlich, Altin Maxhuni brachte aber den Abschluss nicht aufs 1860-Tor. Auch die nächste Chance für Ismaning entsprang einer Ecke, diesmal von rechts. Stefan Musa wehrte den Ball am vorderen Pfosten nach hinten ab, Alessandro Cazorla am langen Eck setzte die Kugel aus sieben Metern neben das Tor (37.). Kurz danach der Anschlusstreffer der Ismaninger, wobei die Löwen-Defensive nicht gut aussah. Nach einem weiten Ball über die linke Seite von Giovanni Pollio waren sich Torhüter Musa und Alexander Benede nicht einig, Ilkhan Atak nutzte das, lupfte halblinks de Kugel zum 1:2 ins kurze Eck (39.). Ein Schuss halbrechts von Grancay aus zehn Metern kam genau auf Retzer, der damit keine Probleme hatte (40.). Glück hatten die Sechzger wenig später als Cazorla am zweiten Pfosten nach Ecke von rechts zum vermeintlichen 2:2 traf, aber Schiedsrichter Johannes Wagner auf Abseits entschied (42.). Fast im Gegenzug brachte Nummer Vito Liuzza seinen Gegenspieler Leone im Strafraum zu Fall, der Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter (44.). Der Gefoulte führte den Strafstoß selbst aus, verlud Retzer und schob die Kugel ins rechte Eck zum 3:1 (45.). Kurz danach war Pause.
Nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste, zum Anschluss zu kommen, was den Sechzgern Raum zum Kontern brachte. So auch in der 52. Minute. Raphael Wach kam nach Leone-Zuspiel im Zentrum aus 15 Metern zum Abschluss, sein noch abgefälschter Schuss lenkte Retzer mit einer Klasseparade über die Querlatte. Eine Linksflanke von Pollio verpasste Cazorla am zweiten Pfosten (58.). Kurz danach kam der Stürmer halbrechts im Strafraum zum Abschluss, schoss aber am kurzen Pfosten vorbei (59.). Das 4:1 der Löwen besorgten die Gäste selbst. Eine Hereingabe im Strafraum von links durch Erdogan lenkte Dimitrios Vourtsis gegen die Laufrichtung von Retzer ins eigene Tor (67.). Ein 20-Meter-Schuss von Erdogan kam zu zentral, um Retzer ernsthaft vor Probleme zu stellen (74.). Die eingewechselten Rron Gosalci und Arian Ortivero Calderon sorgten in der 87. Minute für den Endstand. Gosalci hatte von links quer auf Ortivero Calderon gepasst, der fackelte nicht lange, setzte die Kugel aus 14 Metern unter die Latte zum 5:1-Endstand.
„Wir sind natürlich überglücklich, es war ein harter Kampf, weil wir es am Ende noch mal spannend gemacht haben“, erklärte Trainer Alper Kayabunar. „Aber heute haben wir es mit einem überzeugenden Sieg klar gemacht, sind verdient Meister geworden. Wir waren fast über die ganze Saison auf dem 1. Tabellenplatz gestanden, auch wenn wir Landsberg immer noch mal herankommen haben lassen. Aber am Ende hat man gemerkt, dass die Jungs unbedingt wollten.“ Der 40-Jährige zog ein überaus positives Fazit. „Wir haben viele Spieler weiterentwickelt, die heute bei den Profis spielen und jetzt am Ende haben ein paar U19-Spieler mitgeholfen, den Titel zu holen. Die Meisterschaft ist absolut verdient. Ich bin extrem stolz auf die ganze Mannschaft, auf den ganzen Verein und bin happy.“
STENOGRAMM
U21 Bayernliga Süd, 34. Spieltag, 16.05.2026, 14 Uhr
TSV 1860 München – FC Ismaning 5:1 (3:1)
1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (61., 4 Thönig), 6 Jenni, 36 Grancay (85., 28 Roithmayr) – 30 Porta (46., 44 Ortivero Calderon), 17 Leone, 7 Erdogan (78., Gosalci).
Tore: 1:0 Leone (13.), 2:0 Erdogan (14.). 2:1 Atak (39.), 3:1 Leone (45., Foulelfmeter), 4:1 Vourtsis(67., Eigentor), 5:1 Ortivero Calderon (87.).
Gelbe Karten: Jenni, Wach – Maxhuni.
Zuschauer: 186 1860-Trainingsgelände.
Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt); Assistenten: Daniel Schneider (Vötting-Weihenstephan), Yunis Widholz (Pöcking-Possenhofen).
-
Löwen gehen auf dem Zahnfleisch: Saisonabschluss mit 17 Feldspielern in Verl.
Die Löwen reisen zum letzten Saisonspiel nach Ostwestfalen zum SC Verl. Anpfiff in der Sportclub-Arena ist am Samstag, 16. Mai 2026 um 13.30 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen.
Die Löwen gehen stark geschwächt ins Spiel beim SC Verl. Gerade mal 17 Feldspieler brachte Trainer Markus Kauczinski für das letzte Punktspiel der Saison zusammen. Neben den Langzeitverletzten fällt weiterhin Thore Jacobsen aus, Florian Niederlechner klagt seit dem Ingolstadt-Spiel über Probleme mit dem Knie und Manuel Pfeifer hat in der letzten Partie einen Schlag abbekommen. „Wir können nicht abschätzen, wie lange das dauert“, so Kauczinski. Alle drei stehen jedenfalls in Verl nicht zur Verfügung. Wenigstens kann Loris Husic mitwirken. Der 18-Jährige hatte am Freitagmorgen seine letzte Abiturprüfung, die Mannschaft wartete mit der Abfahrt ins 600 Kilometer entfernte Verl, bis der Mittelfeldspieler aus der Schule am Trainingsgelände angekommen war.
Die aktuelle Personalsituation führt höchstwahrscheinlich dazu, dass Kilian Jakob gleich sein Comeback in der Startelf geben wird. „Muss er ja“, kommentierte der Trainer mit Blick auf seine Möglichkeiten, gerade auf der defensiven Außenbahn. Gleiches gilt für Max Christiansen. „Er ist aber kein unmittelbarer Kandidat für die Startelf, ist aber sicher eine Option fürs Reinkommen.“
Die U21 wollte Kauczinski nicht weiter schwächen, schließlich spielt sie fast zeitgleich an der Grünwalder Straße 114 gegen den FC Ismaning um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd. Sonst hätte er wahrscheinlich Cristian Leone, der die Woche über bei den Profis mittrainierte, und Finn Fuchs in den Kader für Verl genommen. Klar war schon zuvor, dass Samuel Althaus und Xaver Kiefersauer das Auswärtsspiel mit den Profis bestreiten werden. „Wir fiebern alle mit der U21“, sagt der 56-jährige Löwen-Coach, „schließlich sind sechs oder sieben Spieler bei uns, die in dieser Saison vorwiegend dort gespielt haben. Die Meisterschaft wäre für den ganzen Verein wichtig, wir sind geistig bei den Amateuren dabei.“
Kauczinski möchte sich bei allen Personalproblemen ordentlich aus der Saison verabschieden. „Man merkt, dass wir auf dem Zahnfleisch gehen. Wir haben schon gegen Ingolstadt einiges ausprobiert. Ich habe viele gute Ansätze gesehen, auch wenn es nicht zum Sieg gereicht hat.“ Darauf gelte es aufzubauen, auch im Hinblick auf die kommende Spielzeit. „Wir wollen uns in Verl gut verkaufen. Sicher werden wir den Gegner nicht dominieren, aber ich erwarte, dass die Mannschaft Emotionen und Leidenschaft zeigt.“
Jeder, so seine Forderung, müsse auf dem Platz sein Bestes geben, für sich selbst und den Verein. „Klar ist es am Ende der Saison schwer, auch weil viele Spieler den Verein verlassen, nochmals Luft reinzupumpen.“ Doch schließlich stehe eine Woche später noch das Toto-Pokal-Endspiel bei den Würzburger Kickers auf dem Programm. „Ich bastle daran, gegen Würzburg eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen und hoffe, dass wir dann wieder einen Schritt weiter sind, uns entsprechend in Verl weiter einspielen.“
Er selbst, so betont Kauczinski, habe Bock auf das Spiel in Verl und in Würzburg. „Ich bin voller Tatendrang, auch im Hinblick auf die neue Saison.“ Er selbst habe keinen Durchhänger, „aber bei den Spielern habe ich schon den Eindruck, dass der eine oder andere die Pause braucht.“
Mit Verl werden die Löwen von einem Gegner erwartet, der ihnen in der Vergangenheit schon öfters das Leben schwer gemacht hat, auch im Hinspiel in München gewinnen konnte. „Sie sind sehr spielstark, eine Mannschaft, die zockt, die gute Fußballer hat und die bis kurz vor Saisonende sehr erfolgreich war“, sagt der Löwen-Trainer über die Ostwestfalen. „Wir müssen die Intensität mit Verl mitgehen. Sicher werde ich unser Wechselkontingent ausschöpfen müssen“, erwartet er eine sehr laufintensive Partie. „Für uns gilt es deshalb, dagegenzuhalten und Herz zu zeigen!“
MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN
SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 6 Eze, 8 Waidner – 17 Mesanovic, 10 Taz – 28 Y. Otto, 11 Wörner.
Ersatz: 32 Pekruhl (Tor) – 7 Stark, 13 Japaur, 18 Wessig, 21 Knost, 22 Mannhardt, 24 Stöcker, 26 Foti, 29 Bamba.
Es fehlen: 9 Arweiler, 14 Lehmann, 23 Besio, 30 Gayret.
1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 35 Kiefersauer, 3 Voet – 2 Danhof, 20 Althaus, 30 Wolfram, 18 Jakob – 9 Steinkötter, 30 Wolfram – 22 Haugen.
Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 44 Husic.
Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 27 Pfeifer, 31 Volland, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.
Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Klettgau-Erzingen), Mika Forster (Oberderdingen); Vierter Offizieller: Christoph Kluge (Bremen).
https://www.tsv1860.de/de/news…-verl-mit-17-feldspielern
Spielvorschau bei sechzger.de:
https://sechzger.de/loewenrund…umpftruppe-gut-verkaufen/
PK vor dem Spiel gegen SC Verl:
Liveticker für das Spiel gegen SC Verl:
https://www.fupa.net/match/sc-…v-1860-muenchen-m1-260516
https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start
-
Unterstützt die U21 gegen den FC Ismaning im Kampf um die Meisterschaft!
Die U21 hat die Möglichkeit im Heimspiel am Samstag, 16. Mai 2026, gegen den FC Ismaning, sich die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu sichern. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 14 Uhr.
„Wir würden wir uns riesig freuen, wenn wir am letzten Spieltag nochmals auf Platz 5 auf dem Trainingsgelände eine große Unterstützung kriegen. Ich glaube, das haben sich die Jungs durch ihre Leistungen verdient“, sagt U21-Trainer Alper Kayabunar, der exzellente Arbeit geleistet hat. Mit Damjan Dordan, Lasse Faßmann, Noah Klose und zuletzt Xaver Kiefersauer gaben gleich vier Spieler aus der zweiten Mannschaft in dieser Saison ihr Debüt in der 3. Liga gegeben. „Auch wenn einige fehlen, weil sie mit den Profis in Verl spielen, haben sie einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir die Möglichkeit haben, Meister zu werden“, erklärt Kayabunar. „Viele davon waren fast über die komplette Saison dabei. Und auch die U19-Spieler, die jetzt in den letzten Wochen mithelfen, haben ihren Teil zu der guten Ausgangssituation beigetragen. Alle würden sich über eine entsprechende Unterstützung freuen“, so sein Plädoyer.
Auch wenn das Team aufgrund der Regularien nicht in die Regionalliga aufsteigen darf, ist der Titel für die Spieler und das Umfeld immens wichtig und wäre ein weiterer Beleg für die gute Nachwuchsarbeit beim TSV 1860 München. „Die Jungs wollen unbedingt Meister werden. Wir werden alles, alles probieren“, verspricht der Coach. „Gefühlt sind wir eigentlich die komplette Saison auf dem 1, Platz gewesen. Das wollen wir natürlich auch nach dem letzten Spieltag sein. Ich spüre den unbedingten Willen. Wir werden alles dransetzen und dementsprechend richtig Gas geben!“
Dabei muss der 40-jährige Coach auf wichtige Säulen in seinem Team verzichten. Noah Klose, zweitbester Torschütze, wird ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Fabio Wagner, Justin Thönig und Max Jägerbauer. Arin Garza ist aufgrund seiner Roten Karte aus dem Hauzenberg-Spiel auch im Saisonfinale gesperrt. Kapitän Xaver Kiefersauer und Samuel Althaus, der zuletzt wieder öfters in der U21 Spielpraxis sammelte, sind bei den Profis. Dafür ist Cristian Leone dabei, mit 16 Saisontreffern bester Torschütze der kleinen Löwen. Er hatte die Woche über bei den Profis mittrainiert. Auch Finn Fuchs wird die U21 im Saisonfinale verstärken. Dazu kommen wieder fünf Spieler aus der U19, die letzte Woche beim 1:0-Erfolg in Nördlingen mitgeholfen hatten, dass es die 1860-Reserve noch in der eigenen Hand hat. Lance Fiedler, Jamie Jenni und Emre Erdogan standen sogar in der Startelf. Weiterhin dabei sind Mustafa Tekin und Georgios Genidis sowie eventuell Arian Ortivero Calderon.
Der Sieg in Nördlingen sei enorm wichtig für den Kopf gewesen, „vor allem nach den zwei Niederlangen hintereinander“, erklärt Kayabunar. „Es war ein echt schweres Auswärtsspiel, vor allem, weil wir in der Hinrunde zu Hause mit 2:3 verloren hatten. Und auch, weil wir in der Konstellation so noch nie zusammengespielt hatten. Es war eine richtig gute, kämpferische Leistung. Das hatten wir uns für dieses Spiel auch vorgenommen. Die Jungs haben das super umgesetzt“, ist er voll des Lobes für seine Mannschaft.
Die Chance ist jetzt da, die Saison zu krönen, ein Selbstläufer wird die Partie gegen den FC Ismaning aber nicht. „Wir kennen den Gegner gut. Ismaning ist gerade sehr gut in Form, das zeigen die letzten Ergebnisse“, sagt Kayabunar. Ihm nötige es Respekt ab, wie sich das Team aus dem Abstiegskampf herausgearbeitet habe. Das gelte auch für die Ergebnisse der letzten drei Spiele. „Im Schnitt haben sie immer drei Tore pro Spiel geschossen. Es ist eine spielstarke Mannschaft, die aber auch mit hohen Bällen gut agiert. Dazu haben sie zwei sehr gute Offensivspieler, die sehr torgefährlich sind.“ Die Rede ist von Alessandro Cazorla (11 Tore) und Ilkan Atak, der in 13 Spielen zehn Tore erzielt hat. Der Mittelstürmer spielte die letzten dreieinhalb Jahre in der Türkei, kam erst in der Winterpause zum FCI. „Das wird auf jeden Fall zum Abschluss nochmal eine sehr harte Aufgabe für uns“, weiß Kayabunar.
Wer die U21 beim Kampf um die Meisterschaft sehen und unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Da es am Trainingsgelände kaum Parkplätze gibt, wird eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die Trambahnen 15 und 25 Richtung Grünwald bzw. Großhesseloher Brücke halten direkt vor dem Trainingsgelände (Haltestelle Südtiroler Straße). Zustieg ist mit der S-Bahn kommend am Rosenheimer Platz möglich, oder mit der U-Bahn an der Silberhornstraße (U2, U7, U8) bzw. Wettersteinplatz (U1).
Die Tickets gibt es am historischen Kartenhäuschen auf dem Trainingsgelände (Achtung: Nur Barzahlung möglich!). Ein Vollzahler-Ticket kostet 9 €, ermäßigt 7 € (Ermäßigung gegen Vorlage eines gültigen Ausweises: Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrdienstleistende, BFD, FSJ, Rentner). Kinder bis 5 Jahre sind frei. Bitte beachtet die Ordnung des Trainingsgeländes!
https://www.tsv1860.de/de/news…ampf-um-die-meisterschaft
Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:
https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516
-
U21 hat die Meisterschaft nach dem 1:0 in Nördlingen wieder selbst in der Hand.
Die Löwen-U21 ist durch den hart erkämpften 1:0 beim TSV 1861 Nördlingen wieder an die Spitze der Bayernliga Süd zurückgekehrt, nachdem der TSV Landsberg diese durch einen Erfolg am Freitagabend über Nacht übernommen hatte. Das entscheidende Tor erzielte Cristian Leone in der 14. Minute per Foulelfmeter.
Erstmals gefährlich wurden die kleinen Löwen in der 8. Minute. Cristian Leone hatte links im Strafraum an den zweiten Pfosten geflankt, wo Sandro Porta das Luftduell gewann, aus sechs Metern aufs kurze Eck köpfte, jedoch hatte Nördlingens Keeper Daniel Martin mit dem Abschluss keine Probleme. Drei Minuten später setzte sich Leone an der linken Grundlinie durch, seine Hereingabe an den Fünfmeterraum konnten die Schwaben jedoch klären (9.). Nach einer weiten Flanke von rechts durch Porta lief Raphael Wach im Rücken von Johannes Fiedler dem Ball hinterher, der fuhr seinen Ellenbogen aus, traf den Sechzger voll im Gesicht. Schiedsrichter Niklas Wich zögerte keine Sekunde, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (12.). Die Ausführung verzögerte sich, weil Wach erst behandelt werden musste. Obwohl Leone lange warten musste, behielt er die Nerven, schoss zum 1:0 ins linke untere Eck, während Martin ins rechte sprang (14.). Im Anschluss an eine Ecke von rechts kam Simon Gruber vor Stefan Musa an der Fünfmeterkante an den Ball, köpfte ihn aber links am Tor vorbei (26.). Gefährlich wurden die Gastgeber meist nur nach hohen Bällen. So in der 36. Minute, als nach einer Linksflanke Musa die Kugel an einen Mitspieler lenkte, von dem sprang sie zu Bernd Rathgeber, der halbrechts zwar aus zwölf Metern zum Abschluss kam, die Sechzger aber längst die Schussbahn zugestellt hatten. Nach einem Foul von Jens Schüler musste Porta verletzungsbedingt das Feld verlassen (39.). Kurz vor der Pause hatte Emre Erdogan nochmals die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Rron Gosalci spielte ihn rechts im Strafraum an, sein Schuss aus 15 Metern ging aber knapp übers lange Eck (43.). Wenig später passte Erdogan vom Zentrum in den Lauf von Leone, der kam halbrechts im Strafraum vor Keeper Martin zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz (44.). In der Nachspielzeit legte Leone im Strafraum zurück auf Wach, der zog am Elfmeterpunkt sofort ab, schoss jedoch einen Nördlinger an, der Abpraller landete bei Erdogan, der aber aus acht Metern das leere Tor nicht traf (45.+1). Direkt danach war Pause.
Die Nördlinger wurden zu Beginn der 2. Halbzeit aktiver. Eine Flanke von rechts durch Alexander Schröter senkte sich gefährlich aufs Dach des 1860-Tores (50.). Im Anschluss an eine Ecke verunglückte der Schuss von Rathgeber aus dem Rückraum, jedoch versuchte Gruber diesen zu veredeln, setzte am rechten Fünfmetereck zum Fallrückzieher an, schoss aber weit am Tor vorbei (53.). Die Löwen hatten nun Platz zum Kontern, waren aber oft nicht zielstrebig genug im Spiel nach vorne. In der 67. Minute dribbelte Leone an der linken Grundlinie entlang, zog dann nach innen, kam mit links aus acht Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber übers lange Eck. Hinten waren die Löwen überaus aufmerksam, hatten Gruber, den Top-Torjäger der Bayernliga (27 Treffer), weitgehend im Griff. Nach einem weiten Ball aus der Nördlinger Hälfte waren die Innenverteidiger Alexander Benede und Benedikt Hoppe einmal nicht im Bilde, Schröter kam zwischen den Beiden ans Spielgerät und im Strafraum halblinks aus elf Metern zum Abschluss, aber da war noch Musa, der den Linksschuss parierte (77.). Ein Verzweiflungsschuss von Schüler aus 20 Metern blockte die 1860-Defensive (82.). In der 85. Minute ging eine scharfe Hereingabe von rechts diagonal durch den kompletten Strafraum der Löwen, ohne dass ein Spieler der Gastgeber an die Kugel kam. Die Schwaben drängten zwar auf den Ausgleich, aber ohne Struktur und Plan. In der Nachspielzeit hatte Gosalci die Chance, den Deckel endgültig draufzumachen. Sein Rechtsschuss von der Strafraumkante war aber nicht platziert genug, Martin konnte ihn parieren (90.+2). Es reichte aber auch so. Die kleinen Löwen nahmen die drei Punkte aus dem Gerd-Müller-Stadion mit und können weiterhin aus eigener Kraft die Meisterschaft perfekt machen.
„Es war ein hartes Stück Arbeit“, bilanzierte U21-Coach Alper Kayabunar. „In der 1. Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht, leider auch wieder viele Möglichkeiten ausgelassen. Wir sind dann durch einen berechtigten Elfmeter mit 1:0 in Führung gegangen.“ Es sei in der Folge ein Kampfspiel gewesen. „Wir haben gut dagegengehalten, viele Umschaltmomente in der 2. Halbzeit gehabt, die wir nicht ausgenutzt haben.“ Die Angriffe des Gegners hätte sein Team leidenschaftlich wegverteidigt. „Man muss der Mannschaft auf jeden Fall ein Kompliment machen. Vor allem auch in der Konstellation. So hat U19-Spieler Jamie Jenni erstmals von Anfang an gespielt. Das war einfach ein wichtiger Sieg. Wir haben uns reingearbeitet uns vorgenommen, bis zum Schluss zu kämpfen und alles zu geben. Das haben die Jungs wirklich super gemacht und sind somit wieder verdient an die Tabellenspitze zurückgekehrt.“
Durch diesen Erfolg – der TSV Landsberg hatte am Freitag durch einen 5:2-Sieg über den SV Heimstetten vorgelegt – haben es die kleinen Löwen am Samstag, 16. Mai 2026 ab 14 Uhr im Heimspiel gegen den FC Ismaning wieder selbst in der Hand, sich mit der Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu belohnen.
STENOGRAMM
U21 Bayernliga Süd, 33. Spieltag, 09.05.2026, 15.30 Uhr
TSV 1861 Nördlingen – TSV 1860 München 0:1 (0:1)
1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Jenni, 36 Grancay – 30 Porta (39., 34 Gosalci), 17 Leone (84., 28 Roithmayr), 7 Erdogan (64., 18 Pereira de Azambuja).
Tor: 0:1 Leone (14., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Schüler, J. Fiedler – Benede.
Zuschauer: 580 im Rieser Sportpark.
Schiedsrichter: Niklas Wich (Pressig); Assistenten: Sebastian Weber (Frankenwald), Maximilian Zenk (Zapfendorf).
https://www.tsv1860.de/de/news…wieder-selbst-in-der-hand
Letztes Spiel der Saison:
Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:
https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516
-
Abgänge:
Clemens Lippmann
Maximilian Wolfram
David Philipp
Morris Schröter
Thore Jacobsen
Raphael Schifferl
Jesper Verlaat
Miran Qela
-
Kurz vor dem Anpfiff wurde es emotional! Die Löwen verabschiedeten vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt acht Spieler. Neben Jesper Verlaat, Clemens Lippmann, Thore Jacobsen, Maximilian Wolfram, David Philipp, Raphael Schifferl und Morris Schröter auch Ersatztorhüter Miran Qela, dessen Abschied bisher noch nicht offiziell war.
-
Der TSV 1860 und die Würzburger Kickers haben sich für den DFB-Pokal 2026/27 qualifiziert. Weil die Kickers im Regionalliga-Duell mit der SpVgg Unterhaching einen 4:0 (0:0)-Sieg feierten, stehen sie vorzeitig als bayerischer Amateurmeister und Teilnehmer an der ersten Pokalrunde im August fest.
-
Saison-Abschied zu Hause mit Niederlage: Löwen verlieren 1:2 gegen Schanzer.
Die Löwen haben ihr letztes Saison-Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 mit 1:2 verloren. Vor der Pause hatte Samuel Althaus die Sechzger in Führung gebracht (42.). Nach Wiederanpfiff drehten Marcel Costly (57.) und Max Besuschkow die Partie (64.). Im Vorlauf der Partie waren acht Spieler beim TSV 1860 München verabschiedet worden.
Personal: Im letzten Saisonheimspiel gegen Ulm musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Kevin Volland, Noah Klose und Tunay Denizverzichten. Nach dem Abschlusstraining fiel auch noch David Philipp aus. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Clemens Lippmann sowie Finn Fuchs, der mit der U21 in Nördlingen spielte. Eigengewächs Xaver Kiefersauer gab sein Startelf-Debüt.
Spielverlauf: Die Gäste hatten in der 6. Minute die Riesenchance zur Führung. Aus der eigenen Hälfte hatte Max Besuschkow den Ball in die Schnittstelle der Innenverteidigung gespielt, Marcel Costly lief allein Richtung Löwen-Tor, wollte dann halbrechts an der Strafraumkante Thomas Dähne überlupfen, was aber vollkommen misslang, so dass der 1860-Keeper zupacken konnte. Auf der anderen Seite konterten die Sechzger. Im Strafraum wollte Sigurd Haugen quer auf Justin Steinkötter legen, doch ein Ingolstädter brachte den Fuß dazwischen, konnte in höchster Not klären (12.). Fünf Minuten später die nächste gute Möglichkeit. Florian Niederlechner wollte für Haugen im Strafraum auflegen, ihm sprang jedoch der Ball etwas zu weit vom Fuß, so passte er auf Steinkötter, der von hinten angerauscht kam, halblinks an der Strafraumkante direkt abschloss, aber genau aufs kurze Eck zielte, das David Klein im Tor der Schanzer zugemacht hatte (17.). Nach einer Linksflanke von Costly kam Besuschkow am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte aber aus acht Metern die Kugel links am Tor vorbei. Der Ingolstädter monierte, dass er von hinten gestoßen worden war, doch Schiedsrichter Yannick Sager winkte ab (28.). Im direkten Gegenzug kam Niederlechner im FCI-Strafraum zum Abschluss, sein Schuss war aber zu zentral, um Klein vor Probleme zu stellen (28.). Kurz danach ein Angriff über die rechte Flanke. Nach Haugens Hereingabe wurde es unübersichtlich, Samuel Althaus kam bei seinem Abschlussversuch gegen Simon Lorenz am Fünfmeterraum zu Fall, die Sechzger forderten ebenfalls Elfmeter, aber auch hier blieb der Pfiff aus (29.). Ein Schrägschuss von Manuel Pfeifer aus halblinker Position im Strafraum konnte Klein gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (38.). In der 42. Minute spielte Xaver Kiefersauer von der Mittellinie einen öffnenden Pass auf Haugen im Zentrum, der steckte halbrechts auf Samuel Althaus durch, Torhüter Klein zögerte einen Moment mit dem Herauslaufen, so dass Althaus vor dem Schanzer an der Kugel kam, sie rechts an ihm aus zehn Metern vorbei zum 1:0 ins kurze Eck lupfte. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.
Kurz nach Wiederbeginn setzte sich Danhof auf der rechten Seite durch, seine Flanke landete beim eingelaufenen Steinkötter, der aber knapp links am Tor vorbeiköpfte (46.). Nachdem die Schanzer danach mehr Druck aufs Sechzger-Tor ausübten, gelang ihnen in der 57. Minute der nicht unverdiente Ausgleich. Yann Sturm hatte aus dem Zentrum nach rechts auf Mattis Hoppe gepasste, dessen scharfe Hereingabe fast von der Grundlinie nahm der eingelaufene Costly aus sechs Metern direkt, traf zum 1:1 ins rechte untere Eck. Sieben Minuten später sogar die Führung für die Gäste. Costly hatte fast von der rechten Eckfahne geflankt, Besuschkow kam per Seitfallzieher aus zehn Metern zum Abschluss, setzte die Kugel unhaltbar für Dähne in die Maschen (64.). Ein Kopfball von Steinkötter am ersten Pfosten nach Eckball von links durch Danhof ging nur knapp am langen Eck vorbei (69.). Die Sechzger wurden danach wieder aktiver. Der Unparteiische pfiff nach einer gefährlichen Rechtsflanke von Danhof Foul. Angeblich hatten sich der eingewechselte Hobsch und Haugen an der Fünfmeterkante mit unfairen Mitteln eingesetzt (76.). Nach einer Hereingabe von links verschätzte sich Kiefersauer, wodurch der hinter ihm lauernde Frederik Carlsen an die Kugel kam, sie aber aus sechs Metern nicht aufs Tor brachte (80.). Ein 20-Meter-Freistoß von Sturm ging knapp über den Querbalken (83.). In der 90. Minute bediente Danhof den eingewechselten Morris Schröter im Rückraum, der halbrechts aus 15 Meter abzog, aber die Kugel übers lange Eck setzte. In der 3. Minute der Nachspielzeit köpfte Haugen die Hereingabe von rechts durch Danhof aus sechs Metern an die Latte. Wenig später schoss Raphael Schifferl halbrechts aus 15 Metern übers Tor (90.+4). Es blieb bei der 1:2-Niederlage, die aber tabellarisch für die Löwen keine Folgen hat.
TRAINERSTIMMEN
„Wir haben zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Danach waren wir sehr dominant“, analysierte Löwen-Coach Markus Kauczinski die 1. Halbzeit. „Auch wenn wir verloren haben, bin ich zufrieden mit dem Spiel. Leider ist es so, dass wir erneut zu wenig Tore aus unseren Chancen gemacht haben. Nach der Pause haben wir dann das Spiel aus der Hand gegeben“, kritisierte der 56-Jährige. „Es war e*in Spiel, das wir nie verlieren dürfen.“ Er attestierte seinem Team Moral. „Bis zum Schluss sind wir angelaufen, hatten noch durch Sigurd Haugen einen Lattentreffer und ein paar Halbchancen. Mich stimmen trotzdem viele Dinge heute positiv. Xaver Kiefersauer hat es bei seinem Startelf-Debüt toll gemacht, hat Regie geführt, Samuel Althaus das Tor erzielt.“ Dazu kam noch die Qualifikation für den DFB-Pokal, weil Endspiel-Gegner Würzburger Kickers sich durch einen 4:0-Sieg über Unterhaching bereits über die Liga für den Wettbewerb qualifiziert hat. Die Freude darüber hielt sich bei Kauczinski in Grenzen. „Wir haben ein Endspiel, das wir gewinnen wollen, auch wenn wir schon für den DFB-Pokal qualifiziert sind“, machte er unmissverständlich klar.
Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann war mit dem Auftakt zufrieden. „Wir sind gut in die Partie gekommen, hatten die erste Großchance.“ Nach 20 Minuten hätte ihr Team etwas den Faden verloren. „In dieser Phase mussten wir viel aushalten. In der 2. Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch. Ich denke, dass wir am Ende verdient gewonnen haben.“
STENOGRAMM, 37. Spieltag, 09.05.2026, 14 Uhr
TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 1:2 (1:0)
1860: 21 Dähne (Tor) –25 Dulic, 35 Kiefersauer, 3 Voet – 2 Danhof, 20 Althaus, 30 Wolfram, 27 Pfeifer – 7 Niederlechner, 9 Steinkötter – 22 Haugen.
Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 44 Husic.
FCI: 47 Klein (Tor) – 2 Hoppe, 6 Antzoulas, 32 Lorenz, 15 Scholz, 14 Plath – 17 Besuschkow, 8 Carlsen – 5 Gül, 7 Sturm – 22 Costly.
Ersatz: 25 Eisele (Tor) – 23 Maljojoki, 29 Kügel, 30 Drakulic, 34 Fröde, 39 Öztürk, 44 Kehrer, 48 Lakatos, 49 Bagaric.
Wechsel: Schröter für Niederlechner (63.), Husic für Althaus (63.), Rittmüller für Wolfram (71.), Hobsch für Steinkötter (71.), Schifferl für Dulic (82.) – Kügel für Costly (90.+2).
Tore: 1:0 Althaus (42.), 1:1 Costly (57.), 1:2 Besuschkow (64.).
Gelbe Karten: Dulic, Voet –.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).
https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60fci
Presseschau:
https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057698/spielbericht
https://www.br.de/nachrichten/…hen-fc-ingolstadt,VJ7MNx5
https://www.tz.de/sport/1860-m…ayern-derby-94299510.html
https://www.abendzeitung-muenc…stag-niederlage-live-653/
https://www.abendzeitung-muenc…-tor-premiere-art-1130498
https://sechzger.de/1860-unterliegt-zu-hause-ingolstadt/
Spielbericht von Magenta Sport:
PK nach dem Spiel gegen TC Ingolstadt 05:
Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen SC Verl:
https://www.fupa.net/match/sc-…v-1860-muenchen-m1-260516
https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start
-
Löwen empfangen Schanzer: Trainer wünscht sich mehr Mut & Entertaining.
Die Löwen empfangen im letzten Saisonheimspiel in der 3. Liga den FC Ingolstadt 04. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Samstag, 9. Mai 2026 um 14 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen. Zudem wird das Spiel im Löwen-Radio übertragen.
Zum Ende der Saison wird die Personaldecke bei den Löwen immer dünner. Bei der Aufzählung fing 1860-Chefcoach mit den langzeitverletzten Tunay Deniz, Max Reinthaler, Philipp Maier und Jesper Verlaat an. „Sie stehen definitiv nicht zur Verfügung!“ Doch damit nicht genug. Thore Jacobsen hat einen Schlag im Training abbekommen, wird ebenfalls ausfallen. Genauso Kevin Volland. „Er hat schon länger muskuläre Probleme“, erklärt Kauczinski. „Wir haben Angst, dass mehr passieren kann. Wir hoffen, dass er in zwei Wochen wieder fit ist, uns im Endspiel des Landespokals zur Verfügung steht.“ Ebenfalls nicht spielen kann Damjan Dordan, der Mittelfeldspieler ist umgeknickt.
Es gibt aber auch gute Nachrichten. Torhüter Thomas Dähne, der zwei Tage mit dem Training pausierte, steht zur Verfügung. „Es war nur eine leichte Erkältung“, klärt Kauczinski auf. „Wir wollen Thomas für das Pokalspiel im Rhythmus halten, deshalb haben wir davon abgesehen, Paul Bachmann Spielzeit zu geben.“ Zurückkehren werden zudem Max Christiansen, Kilian Jakob und Lasse Faßmann nach Verletzung. „Sie werden Teil des Kaders sein“, kündigt der 56-Jährige an.
Gerade im defensiven Mittelfeld ist die Personalnot nach den Ausfällen von Jacobsen, Maier und Dordan am größten. „Es wird sich einiges verschieben, vom Personal und der Herangehensweise“, kündigt Kauczinski an. „Im Mittelfeld sind wir etwas dünn besetzt. Xaver Kiefersauer hat gute Chancen, von Anfang an zu spielen, ebenso Samu Althaus.“ Dazu kommt Loris Husic, „auch wenn er wegen seines Abiturs nicht immer im Training ist“, und eben Christiansen als weitere Alternativen.
Kauczinski kann die Unzufriedenheit der Fans über die zuletzt gezeigten Leistungen verstehen. „Ich bin ja selbst unzufrieden“, lautet seine Antwort. „In Schweinfurt haben wir, bis auf die ersten 20 Minuten, schlecht Fußball gespielt, uns nicht mehr gut bewegt. Wir haben immer in Phasen unsere Probleme.“ Trotzdem sei er nicht komplett enttäuscht. „Ich will aber mehr!“
Die Unzufriedenheit hätte mit der Englischen Woche und den Niederlagen in Duisburg und Cottbus angefangen. „Da ist der Faden gerissen, ergebnistechnisch haben wir es einigermaßen hingekriegt.“ Überraschenderweise gab es in der Rückrunde lediglich drei Niederlagen bei sechs Siegen und acht Unentschieden. „Ich wünsche mir aber auch mehr Mut und Entertaining. Alle Verantwortlichen sind sich einig, dass wir besser Fußball spielen müssen“, blickt er auf die kommende Saison voraus. „Wir wollen eine Mannschaft auf die Beine stellen, mit der sich die Fans identifizieren können.“
Zuletzt riss dem Trainer auch im Training der Geduldsfaden. Er ist keiner, der es einfach austrudeln lassen möchte. „Es ist in der momentanen Gemengelage sicher nicht einfach“, spricht er den Umstand an, dass einige Spieler den Klub verlassen müssen. „Trotzdem muss man das Beste für den Verein geben. Das ist das, was ich erwarte und selbst vorlebe!“
Der Trainer wurde gefragt, ob eine Chance besteht, dass der nach vier Jahren bei den Löwen scheidende Kapitän Jesper Verlaat nochmals in dieser Saison aufläuft. „Ich gehe nicht davon aus. Jesper reagiert auf jede Belastungssteigerung, deshalb wird er nicht mehr auf dem Platz stehen können.“
Übrigens: Die Verabschiedung der Spieler erfolgt gegen 13.40 Uhr, bereits 20 Minuten vor dem Anpfiff. Das sei eine Auflage des DFB, wie 1860-Pressesprecher Rainer Kmeth erklärt. Einer wird bei der Verabschiedung nicht dabei sein, obwohl er noch keinen neuen Vertag hat: Tim Danhof. „Wir sind in Gesprächen“, sagt dazu Kauczinski, „wir können uns vorstellen, mit ihm weiterzumachen. Aber über den genauen Stand kann ich nichts sagen.“ Der Verhandlungsstand sei derzeit „ergebnisoffen“, so der Löwen-Coach.
MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN
1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 2 Danhof, 35 Kiefersauer, 20 Althaus, 27 Pfeifer – 8 Philipp – 22 Haugen, 7 Niederlechner.
Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 44 Husic.
Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 31 Volland, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.
FCI: 25 Eisele (Tor) – 2 Hoppe, 6 Antzoulas, 32 Lorenz, 15 Scholz, 19 Rosenlöcher – 17 Besuschkow, 8 Carlsen – 44 Kehrer, 7 Sturm – 22 Costly.
Ersatz: 47 Klein (Tor) – 5 Gül, 10 Kaygin, 11 F. Christensen, 14 Plath, 23 Maljojoki, 29 Kügel, 30 Drakulic, 34 Fröde, 39 Öztürk.
Es fehlen: 1 Ponath, 13 Toye, 20 Deichmann, 24 G. Christensen.
Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).
https://www.tsv1860.de/de/news…ich-mehr-mut-entertaining
PK vor dem Spiel gegen FC Ingolstadt 05:
Liveticker für das Spiel gegen FC Ingolstadt 05:
https://www.fupa.net/match/tsv…c-ingolstadt-04-m1-260509
https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start
-
Nach dem wenig erfreulichen Ausflug der Amas des TSV 1860 nach Gundelfingen am Dienstag dieser Woche, von dem man mit einer 2:4-Niederlage im Gepäck zurück nach Giesing kehrte, geht es am Samstag nun schon wieder ins Schwäbische. Diesmal liegt das Ziel der Junglöwen rund 45 Kilometer weiter nördlich, in Nördlingen. Der dort beheimatete TSV erwartet die U21 zu ihrem letzten Auswärtsspiel dieser Saison in der Bayernliga Süd. Anpfiff ist um 15.30 Uhr in einem Stadion mit einem Namen, der hier nicht unbedingt genannt werden muss. Um spätestens am letzten Spieltag dann den angestrebten Meistertitel einzufahren und nicht auf der Zielgerade den Verfolger aus Landsberg noch vorbeiziehen zu lassen, sollten das Team von Alper Kayabunar in Nördlingen unbedingt siegen!
Hinspiel-Niederlage Teil einer kurzen Krise
An das Hinspiel von Ende Oktober haben die Amas keine guten Erinnerungen. Zeitlgleich und mit gewissen Parallelen zum Spiel der Profis, die an jenem Tag in Mannheim am Ball waren, ging Sechzig zwar in Führung, musste sich am Ende aber mit 2:3 geschlagen geben. Die Profis unterlagen beim Waldhof – ebenfalls nach eigener Führung – mit 1:3. Die erste – und bis vergangenen Donnerstag – einzige Heimniederlage gegen die Nordschwaben fiel in eine kurze Schwächephase mit zwei Pleiten hintereinander. In Hauzenberg und gegen Nördlingen. Auch aktuell stehen zwei verlorene Spiele zu Buche: Wieder hieß Hauzenberg zunächst der siegreiche Gegner – und am Dienstag dann Gundelfingen. Im Herbst kamen die Amas schließlich mit einem 3:0 im Nachholspiel gegen Geretsried wieder zurück in die Erfolgsspur.
Spannendes Rennen um die Relegationsplätze
Nach der etwas überaschenden Niederlage vom Dienstag blicken viele Löwenfans am Freitag Abend zunächst nach Landsberg, wo der aktuelle Tabellenzweite den SV Heimstetten (derzeit Fünfter) empfängt und die Amas mit einem eigenen Erfolg im Kampf um den Titel unter Druck setzen will. Eine Woche später, am Samstag, den 16. Mai werden – wie üblich – alle Partien zeitgleich ausgetragen. Für den TSV Landsberg geht es dann abschließend zum FC Gundelfingen, der sich durch den Sieg über die Löwen auf den dritten Tabellenplatz geschoben hat. Hinter den nicht aufstiegsberechtigten Amas steht zwar der TSV Landsberg bereits als Aufsteiger in die Regionalliga fest, dahinter ist das Gerangel um den Relegationsplatz drei aber noch spannend: Fünf Teams könnten diesen noch erreichen, wobei nur Kirchanschöring (aktuell 4.), Pipinsried (6.) und Erlbach (7.) eine Lizenz für die Regionalliga beantragt haben. Heimstetten und Gundelfingen wollen gar nicht hoch.
Mit all dem hat der finale Gegner der Löwen am letzten Spieltag wiederum nichts zu tun. Der FC Ismaning kommt dann als stabiles Mittelfeldteam zum Saisonabschluss an die Grünwalder Straße 114 (und nicht, wie aktuell noch auf der offiziellen Website zu lesen, nach Gilching).
Löwenbilanz gegen Nördlingen
Doch zurück zur am Samstag anstehenden Aufgabe: Seit vier Jahren ist der TSV Nördlingen kontinuierlich in der Bayernliga Süd am Ball, nachdem man zuvor – bis auf zwei einjährige Gastspiele auf dieser Ebene – viele Jahre stets der Landesliga Südwest angehört hatte. In bislang insgesamt zehn Partien zwischen den beiden Mannschaften behielten die kleinen Löwen fünfmal die Oberhand, zweimal trennte man sich Remis und dreimal zogen die Amas den Kürzeren. Auch die Auswärtsbilanz ist aus Münchner Sicht positiv: Drei Siege, und je ein Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Am 23. September 2018 siegte die U21 von Münchens Großer Liebe – damals trainiert von Sebastian Lubojanski, dem Vorgänger von Frank Schmöller auf dieser Position – in Nördlingen mit sage und schreibe 8:0. Zweifacher Torschütze war damals ein gewisser Dennis Dressel.
Personalfragen
Nachdem am Samstag eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff in Nördlingen auch das letzte Heimspiel der 1860-Profis gegen den FC Ingolstadt im Sechzgerstadion angepfiffen wird, dürften ein paar Akteure, die noch am Dienstag bei den Amas auf dem Platz standen, diesmal fehlen. Allen voran Torwart Paul Bachmann, der gegen die Schanzer natürlich wieder den Dähne-Vertreter gibt. Aber auch Samuel Althaus, Loris Husic und vielleicht Finn Fuchs sind Kandidaten, auf die Trainer Kayabunar in Nördlingen eventuell verzichten muss, weil sie in den Profikader rutschen. Dass er dies einkalkuliert und es auch als “unsere Hauptaufgabe” sieht, “die Spieler für die Profis auszubilden”, betonte er im Interview mit sechzger.de nach der Partie in Gundelfingen.
-
U21 in Nördlingen – Trainer Kayabunar fordert: „Einfach abliefern!“
Für die Löwen-U21 geht es im letzten Auswärtsspiel der Saison in der Bayernliga Süd zum TSV 1861 Nördlingen. Anpfiff im Rieser Sportpark (Anton-Jaumann-Industriepark 6, 86720 Nördlingen) ist am Samstag, 9. Mai 2026 um 15.30 Uhr.
Die 2:4-Niederlage im Nachholspiel vom vergangenen Dienstag beim FC Gundelfingen ist verarbeitet. „Wir haben das Spiel analysiert, haben besprochen, was wir nicht gut gemacht haben. Trotzdem gab es auch Phasen, wo wir richtig gut gespielt haben, aber auch welche, wo wir nicht gut verteidigt haben“, sagt U21-Chefcoach Alper Kayabunar. „Wir haben es besprochen und wollen es einfach in den nächsten zwei Spielen besser machen. Die Abstimmung hat in einigen Fällen nicht gestimmt“, bemängelte er. Ein Grund, so der 40-Jährige, sei seiner Meinung nach gewesen, dass die Mannschaft in dieser Konstellation nicht eingespielt war.
Trotzdem dominierte sein Team phasenweise den Gegner. „Wenn man die ganzen Torchancen nimmt, dann hätten wir in Gundelfingen gewinnen müssen. Das müssen wir einfach besser machen, effizienter sein. Wir haben allein zweimal an den Pfosten geschossen und es verpasst, in der 1. Halbzeit das 3:1 zu schießen.“ Auch bemängelte Kayabunar die Konzentrationsmängel zu Beginn der ersten und zweiten Hälfte. Der erste Gundelfinger Treffer fiel in der 3. Minute, Tor zwei und drei in der 48. und 52. Minute. „Das waren ganz klar die Probleme. Aber wir wollen nicht mehr so viel nach hinten schauen. Wir befinden uns im Endspurt und müssen versuchen, einfach abzuliefern. Das ist unser Ziel!“
Mit dem TSV Nördlingen geht es zu der Mannschaft, die den kleinen Löwen in der Vorrunde die einzige Heimniederlage beigebracht hat (2:3). Leicht wird es also nicht. Kayabunar: „Nördlingen ist gerade daheim sehr stark, eine sehr robuste, eingespielte Mannschaft mit einem richtig guten Stürmer, der die meisten Tore bisher in der Bayernliga Süd erzielt hat.“ Die Rede ist von Simon Gruber, der in 30 Partien 27 Mal traf. „Das Spiel ist sehr stark auf ihn ausgelegt. Deshalb ist es wichtig, ihn in den Griff zu kriegen und, was ich bereits gesagt habe, besser und aggressiver verteidigen. Und dann müssen wir unsere Torchancen diesmal nutzen. Ich glaube, wir werden nicht so viele bekommen, dementsprechend ist es wichtig, effizienter im Abschluss zu sein.“
Gerade hier musste die U21 vor dem Gundelfingen-Spiel einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der gesetzte Stürmer Fabio Wagner fiel kurzfristig aus. „Da müssen wir abwarten. Wir wissen noch nicht, ob er spielen kann. Fabio wird versuchen, im Abschlusstraining mitzutrainieren“, erklärt der U21-Coach. Dagegen wird Noah Klose wegen Achillessehnen-Problemen weiterhin ausfallen. „Ob von oben Spieler kommen, wissen wir noch nicht. Ansonsten wird wieder der eine oder andere U19-Spieler dabei sein.“ Auch hinter dem Einsatz von Raphael Wach steht ein Fragezeichen. Ihn musste Kayabunar zur Pause rausnehmen. „Wir hoffen aber, dass er in Nördlingen spielen kann.“
https://www.tsv1860.de/de/news…fordert-einfach-abliefern
Liveticker zum Spiel gegen TSV Nördlingen:
https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-260509
-
U21 gibt Führung aus der Hand und verliert 2:4 in Gundelfingen.
Durch die 2:4-Niederlage beim FC Gundelfingen darf sich die Löwen-U21 in den verbleibenden beiden Partien keinen Ausrutscher mehr leisten. Nach der frühen Führung durch David Spitzert (3.) drehten die Sechzger durch Tore von Loris Husic (25.) und Christian Leone die Partie (30.). Ein Doppelschlag von Yannick Maurer (48. und 52.) und ein Treffer von Dario Nikolic (72.) besiegelten die Niederlage.
Die Gastgeber gingen gleich mit der ersten Offensivaktion in Führung. Alexander Benede hatte unglücklich an der Strafraumkante den Ball zu David Spitzert abgewehrt, der drehte sich dann, verfolgt von dem 1860-Innenverteidiger, einmal um die eigene Achse, schloss dann aus zwölf Metern mit rechts ab und traf genau ins rechte untere Eck zum 1:0 (3.). Alles andere als ein optimaler Beginn für den Tabellenführer, der sich aber unbeeindruckt zeigte. Nach einer Hereingabe von links durch Finn Fuchs köpfte der eingelaufene Cristian Leone am langen Eck den Ball von der Fünfmeterkante an den rechten Pfosten (6.). Nach Zuspiel von Sandro Porta kam Fuchs halblinks aus 16 Metern zum Abschluss, sein Schuss ging nur knapp übers kurze Kreuzeck (13.). Die Sechzger machten Druck, wollten unbedingt schnell den Ausgleich erzielten. Im Anschluss an eine Ecke von links spielte Fuchs kurz vorm Fünfmeterraum Leone halbhoch an, der nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor direkt aus der Luft, doch Gundelfingens Keeper Andreas von Mücke parierte den Abschluss (15.). In der 25. Minute fiel der hochverdiente Ausgleich. Eine Ecke von links durch Sandro Porta faustete von Mücke nach hinten weg, Luis Pereira de Azambuja flankte die Kugel an den linken Pfosten, wo Samuel Althaus sie fast von der Grundlinie mit dem Kopf nach innen verlängerte, dort war der eingelaufene Loris Husic zur Stelle, köpfte den Aufsetzer aus drei Metern über die Linie zum 1:1. In einen ungewollten Rückpass von Yannick Maurer sprintete Pereira de Azambuja, erreichte die Kugel vor Leon Sailer und dem FCG-Torwart, war aber dabei zu weit nach links geraten, so dass der nachsetzende Sailer seinen Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke blocken konnte (27.). Besser machte es drei Minuten später Leone. Der Stürmer eroberte vorm Gundelfinger Strafraum den Ball, zog nach links an den beiden Innenverteidigern vorbei, schloss dann halblinks aus elf Metern ab und traf mit links zum 2:1 ins lange Eck (30.). Die kleinen Löwen waren auch weiterhin spielbestimmend. In der 36. Minute traf Husic nur Aluminium. Nach Zuspiel von Althaus schlenzte er die Kugel im Zentrum aus 17 Metern an den rechten Pfosten. Die 2:1-Pausenführung war für die Sechzger hochverdient, hätte bei etwas mehr Glück auch höher ausfallen können.
Wie schon in der 1. Halbzeit verschlief die U21 den Wiederbeginn. Simon Achatz passte in die Tiefe auf den gestarteten Maurer, der im Strafraum in das Zuspiel grätschte, es aus zwölf Metern an Paul Bachmann vorbei zum 2:2 ins Tor bugsierte (48.). Zwei Minuten später hätte Husic wieder die Führung herstellen können. Nach Diagonalflanke von Porta legte Leone rechts am Fünfmetereck zurück ins Zentrum auf den Österreicher, der zog aus 14 Metern direkt ab, schoss aber weit übers FCG-Tor (50.). Das 3:2 gelang auf der anderen Seite den Schwaben, die damit die Begegnung vollkommen auf den Kopf stellten. Wieder war es Maurer. Achatz hatte aus dem linken Halbfeld ans rechte Strafraumeck geflankt, Maurer legte die Kugel mit rechts an Fuchs vorbei in die Mitte, schloss dann mit links direkt aus 17 Metern ab und traf ins lange Eck (52.). Aber es kam noch schlimmer für den Tabellenführer. Nach einer Ecke von Samuel Seibold verlängerte Dario Nikolic die Hereingabe per Kopf zum 4:2 ins Netz (72.). Die jungen Sechzger waren geschockt, konnten in der Schlussphase dem Spiel keine Wende mehr geben und müssen nach der neuerlichen Niederlage um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zittern.
„Das war wieder ein enttäuschendes Ergebnis“, resümierte U21-Coach Alper Kayabunar. „Wir haben einen schlechten Start hingelegt, das wollten wir unbedingt vermeiden. Danach haben wir aber bis zur Pause ein richtig gutes Spiel gemacht, verdient ausgeglichen und das 2:1 geschossen. Eigentlich hätten wir vor der Halbzeit das 3:1 machen müssen. Wir hatten noch zwei, drei gute Situationen und einen Pfostentreffer.“
Während der Pause wurde klar angesprochen, dass man konzentriert in die 2. Halbzeit gehen wolle. „Wieder starten wir schlecht, kassieren relativ schnell den Ausgleich und kurz danach das 2:3. Anschließend hat die Mannschaft alles probiert, aber sich dann durch eine Standardsituation das 2:4 eingefangen. Gundelfingen hat sich in der Schlussphase in jeden Ball reingeworfen. Aufgrund der 2. Halbzeit dann auch verdient das Spiel gewonnen.“
Momentan käme Vieles zusammen. Mit Fabio Wagner, der sich kurzfristig verletzt hatte, Noah Klose, Xaver Kiefersauer, Max Jägerbauer und dem gesperrten Arin Garza seien fünf Spieler nicht dabei gewesen, „die in der Phase, wo es richtig gut lief, von Anfang an gespielt haben und viel Qualität mitbringen. Die fehlen uns extrem. Da müssen nun andere Jungs einspringen und sich auf diesem Niveau weiterentwickeln.“ Es gelte jetzt, das Beste aus der Situation zu machen und herauszuholen. „Wir haben alles immer noch selbst in der Hand. Das nächste Spiel in Nördlingen wird sicher nicht leichter. Darauf müssen wir den Fokus setzen. Wir sind fast über die gesamte Saison auf dem 1. Platz. Es wäre schade, wenn wir zum Ende noch die Tabellenführung hergeben würden.“
STENOGRAMM
U21 Bayernliga Süd, 21. Spieltag, 05.05.2026, 18.30 Uhr
FC 1920 Gundelfingen – TSV 1860 München 4:2 (1:2)
1860: 1 Bachmann (Tor) – 33 Fiedler (74., 28 Roithmayr), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 33 Husic, 8 Wach (46., 31 Tekin), 44 Althaus – 17 Leone, 18 Pereira de Azambuja (60., 7 Erdogan), 30 Porta (66., 34 Gosalci).
Tore: 1:0 Spitzert (3.), 1:1 Husic (25.), 1:2 Leone (30.), 2:2 Maurer (48.), 3:2 Maurer (52.), 4:2 Nikolic (72.).
Gelbe Karten: Noller, Maurer – Fiedler, Wach, Althaus.
Zuschauer: 740 im Schwabenstadion.
Schiedsrichter: Jonas Krzyzanowski (Neuburg a.d.Donau); Assistenten: Valentin Striebich (Thuisbrunn), Sascha Thiemann (Kleinschwarzenlohe).
https://www.tsv1860.de/de/news…rliert-24-in-gundelfingen
Spielbericht bei sechzger.de:
https://sechzger.de/vorsprung-…lt-amas-verlieren-erneut/
Nächste Spiele:
Liveticker zum Spiel gegen TSV Nördlingen:
https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-260509
-
Nachholspiel der Amas in Gundelfingen: Schritt Richtung Titel
Von
Christian Jung -4. Mai 202
Zwar wird – aufgrund der Ergebnisse vom langen ersten Mai-Wochenende – beim Nachholspiel der Amas beim FC Gundelfingen am Dienstag Abend (18.30 Uhr – Schwabenstadion im Kreissportzentrum) leider noch keine finale Entscheidung in der Meisterfrage der Bayernliga Süd fallen. Aber das Team von Alper Kayabunar kann morgen Abend beim starken Aufsteiger einen wichtigen Schritt in Richtung Titelgewinn machen.
Wann fällt die Meisterschafts-Entscheidung?
Sichtlich enttäuscht über die zweite 0:1-Niederlage gegen Sturm Hauzenberg in dieser Saison zeigte sich Löwentrainer Alper Kayabunar im Interview mit sechzger.de nach dem Spiel gegen die Niederbayern am Donnerstag Abend. Nachdem sich Verfolger TSV Landsberg am Maifeiertag in Geretsried dann keine Blöße gab und durch einen 2:1-Sieg in der Tabelle nach Punkten mit den Junglöwen gleichziehen konnte, ist die U21 des TSV 1860 in Gundelfingen nun gefordert, den Dreipunktevorsprung durch einen eigenen Erfolg wieder herzustellen, um dann womöglich schon beim Auswärtsspiel in Nördlingen (leider fast zeitgleich zum Drittligaspiel der Löwenprofis gegen den FC Ingolstadt am Samstag Nachmittag) den Meistertitel einzutüten. Der abschließende letzte Spieltag mit einem Heimspiel gegen den FC Ismaning, das – nach den Angaben auf der offiziellen Website des TSV 1860 – dann wieder in Gilching ausgetragen werden soll, hätte dann keine sportliche Bedeutung mehr.
Starker Aufsteiger Gundelfingen
Zunächst haben die Amas aber die durchaus herausfordernde Aufgabe im schwäbischen Landkreis Dillingen vor der Brust. Der FC Gundelfingen ist im vergangenen Sommer – nach einem Jahr in der Landesliga Südwest – wieder in die Bayernliga zurückgekehrt, wo man zuvor schon drei Spielzeiten verbracht hatte. Der Aufsteiger spielt heuer eine starke Saison und hatte mit den unteren Tabellenplätzen nie etwas zu tun. Die größten Probleme bereiteten die Platzverhältnisse im heimischen Schwabenstadion, welchen auch das nun anstehende Gastspiel der Löwen, das eigentlich für Samstag, den 29. November angesetzt war, zum Opfer fiel. Das Hinspiel gewannen die Amas Anfang August auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße nach schwieriger Anfangsphase durch ein Tor von Cristian Leone in der 28. Minute mit 1:0.
Personalfragen
Gespannt dürfen die Löwenfans darauf sein, ob am Dienstag der gegen Hauzenberg durchaus vermisste Kapitän Xaver Kiefersauer, der dann zwei Tage später in Schweinfurt sein Profidebüt für 1860 feiern konnte, wieder für die Amas auf dem Platz steht. Auch Noah Klose wurde gegen Hauzenberg in der Offensive vermisst. Der vom Spitzenspiel in Landsberg eine Woche zuvor mit einer ausgekugelten Schulter zurückgekehrte Max Jägerbauer wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. So wird Coach Kayabunar am Dienstag wohl erneut den einen oder anderen Spieler aus der U19 in seinen Spieltagskader einbauen.
Bilanz: Sieben Siege – eine Niederlage
Der Blick auf die Bilanz zwischen dem FC Gundelfingen und der Zweitvertretung des TSV 1860 München ist – aus Löwensicht – absolut erfreulich. In neun Partien seit Sommer 1996 mussten sich die Löwen tatsächlich nur ein einzigen Mal geschlagen geben und zwar im August 2023. Fast genau ein Jahr zuvor endete ein Heimspiel in Gilching gegen die Schwaben mit 0:0. Ansonsten sind nur Siege für Münchens Große Liebe verzeichnet. Daran muss sich aus Sicht der Löwen auch am Dienstag Abend nichts ändern!
-
Für die Löwen-U21 geht es im Nachholspiel der Bayernliga Süd vom 21. Spieltag zum FC 1920 Gundelfingen. Anpfiff im Schwabenstadion (Stadionstr. 1, 89423 Gundelfingen a.d. Donau) ist am Dienstag, 5. Mai 2026 um 18.30 Uhr.
Die ursprünglich für den 29. November 2025 angesetzte Partie in Gundelfingen war aufgrund der schlechten Platzverhältnisse schon im Vorfeld abgesagt worden. Nun, fast ein halbes Jahr später, der neuerliche Anlauf.
Erstmals nach zehn Partien ohne Niederlage blieb die Löwen-U21 am vergangenen Spieltag überraschend gegen den drittletzten Sturm Hauzenberg wieder ohne Punkte. Für Trainer Alper Kayabunar in der Nachbetrachtung besonders bitter, „weil der Gegner im ganzen Spiel nur einen Schuss aufs Tor abgegeben hat und der ging drüber.“ Der Treffer der Niederbayern sei eigentlich kein Torschuss gewesen, sondern eine Flanke. „Die hat sich dann ins Tor reingedreht“, so der U21-Coach über den vermeidbaren Gegentreffer. „Wir haben einfach zu viele klare Torchancen vergeben“, sah er sein Team trotzdem dominant. „Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben die Niederlage verarbeitet und abgeschlossen. Wir konzentrieren uns jetzt auf Gundelfingen.“
Die Schwaben haben sich als Aufsteiger in der Saison peu à peu nach oben gearbeitet, können noch Platz drei erreichen. Mit einem Heimsieg im Nachholspiel würden sie mit dem Dritten, dem SV Kirchanschöring, nach Punkten gleichziehen. „Das ist auf jeden Fall eine sehr gute Mannschaft, vor allem sehr kampfstark und ein durch den Aufstieg zusammengeschweißter Haufen. Wir haben uns in der Hinrunde sehr schwergetan, nur 1:0 gewonnen und am Schluss noch Lasse Faßmann mit einer Notbremse verloren“, erinnert sich Kayabunar. „Es wird auf jeden Fall ein sehr schweres Auswärtsspiel für uns. Wir wollen es unbedingt besser machen als zuletzt gegen Hauzenberg.“
Befürchtungen, dass die Spieler im Kampf um die Meisterschaft auf der Zielgeraden nervös werden, nachdem Landsberg bei einem Spiel mehr nach Punkten aufgeschlossen hat, hegt der Löwen-Trainer keine. „Wir haben gut trainiert, die Jungs sind klar im Kopf. Alle waren enttäuscht nach der Niederlage gegen Hauzenberg. Aber das ist verarbeitet und der Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Spiel. Wir sind eine sehr gute Einheit und helfen uns gegenseitig. Deswegen glauben wir alle fest daran, dass wir in Gundelfingen gewinnen können.“
Kayabunar muss höchstwahrscheinlich auch an der Donau auf seinen Kapitän Xaver Kiefersauer verzichten. Der 20-Jährige gab am vergangenen Samstag in der Schlussviertelstunde beim 1:1 in Schweinfurt sein Drittliga-Debüt und zählt wohl auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen Ingolstadt zum Kader von Profi-Trainer Markus Kauczinski. „Dafür besteht die Möglichkeit, dass Loris Husic und Samu Althaus dabei sind“, erzählt der U21-Coach. Eventuell auch Torwart Paul Bachmann, um Spielpraxis zu bekommen. Ebenfalls zurückgreifen kann Kayabunar auf Spieler aus der U19. So werden wohl Mustafa Tekin, Emre Erdogan, Jamie Jenni und Lance Fiedler im Kader stehen.
https://www.jungloewen.de/inde…el-nach-gundelfingen.html
Liveticker zum Spiel gegen FC Gundelfingen:
https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-260505
-
Serie bleibt bestehen: Löwen spielen 1:1 beim 1. FC Schweinfurt.
Die Löwen konterten beim 1. FC Schweinfurt einen Rückstand und sind durch das 1:1 seit vier Spielen in der Liga ungeschlagen. Sebastian Müller hatte die Gastgeber in Führung gebracht (27.), Sigurd Haugen erzielte vier Minuten später mit seinem 16. Saisontreffer den Ausgleich (31.). In der 76. Minute gab ein weiteres 1860-Talent mit Xaver Kiefersauer sein Profidebüt.
Personal: Im Auswärtsspiel in Schweinfurt musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Max Reinthaler, Kilian Jakob, Philipp Maier, Lasse Faßmann und Tunay Deniz verzichten. Loris Husic fehlte aus schulischen Gründen. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Clemens Lippmann, Noah Klose und Finn Fuchs.
Spielverlauf: Erstmals kamen die Sechzger in der 7. Minute gefährlich vors Tor der Schweinfurter. Simen Voet hatte auf der linken Seite einen weiten Ball auf Sigurd Haugen gespielt. Der Norweger behauptete sich im Strafraum, passte von der linken Grundlinie am Fünfmeterraum in die Mitte, jedoch konnten die Gastgeber die gefährliche Hereingabe zur Ecke blocken. Zwei Minuten später eroberte Manuel Pfeifer gegen Leonhard Langhans fast an der linken Eckfahne die Kugel, seine flache Hereingabe Richtung Elfmeterpunkt konnte Nick Doktorczyk gerade noch vor Florian Niederlechner klären (9.). Kurz danach kam Niederlechner auf der rechten Strafraumseite zum Abschluss, sein 14-Meter-Schuss parierte Toni Stahl zur Ecke (10.). Pfeifer war es, der in der 21. Minute als letzter Mann Sebastian Müller nach einer Kontersituation per Grätsche an der Strafraumkante stoppte. Bei 24 Grad im Schatten verschaffte Schiedsrichter Timon Schulz den Teams in der Mitte der ersten Hälfte eine Trinkpause. Kurz danach gingen die Unterfranken in Führung. Sean Dulic konnte einen hohen Ball nicht entscheidend klären, Ex-Löwe Kristian Böhnlein kam an der linken Strafraumseite zum Flanken, Müller brachte am ersten Pfosten den Fuß vor Voet an die Hereingabe, Torhüter Thomas Dähne war zwar mit der Hand dran, konnte den Einschlag zur Führung der 05er nicht verhindern (27.). Beinahe hätte Haugen zwei Minuten später die Antwort gegeben. Eine Flanke von Niederlechner aus dem rechten Halbfeld nahm der eingelaufene Norweger mit der Brust mit, schloss mit dem zweiten Kontakt am Elfmeterpunkt ab, traf aber nur den linken Pfosten (29.). In der nächsten Szene machte es Haugen besser. Voet hatte an der linken Außenlinie geflankt, Nikolaos Vakouftsis stand etwas zu weit vor dem Löwen-Torjäger, der den Ball runterpflückte, mit dem Schienbein aus zehn Metern direkt abschloss und zum 1:1 in den Winkel traf (31.). Nach dieser Druckphase der Sechzger verflachte die Partie etwas. Kurz vor der Pause nahm sie nochmals Fahrt auf. In der 44. Minute konterten die Sechzger. Tim Danhof passte von rechts scharf in die Mitte auf Haugen, doch Luca Trslic ging dazwischen, bugsierte den Ball ins Tor-Aus (44.). In der 4. Minute der Nachspielzeit düpierte Nico Grimbs Voet links an der Fünfmeterkante, doch Dähne hatte aufgepasst, warf sich auf den Ball, verhinderte so den Abschluss des Schweinfurters. Kurz danach war Pause.
Die erste Viertelstunde nach der Pause versuchten die Schnüdel, Druck zu erzeugen, doch die 1860-Defensive stand gut, ließ keine Möglichkeiten zu. In der 59. Minute tauchte Böhnlein rechts im Strafraum auf, kam aus sieben Metern zum Abschluss, Dähne parierte und anschließend bereinigte Danhof die Situation. Kurz nach seiner Einwechslung schloss Marvin Rittmüller aus 22 Meter mit seinem ersten Ballkontakt ab, sein Schuss senkte sich aufs Tor-Dach der Gastgeber (63.). Kurios die nächste Szene: Ein Rückpass rutschte Schweinfurts Stahl durch die Beine, auf der Linie erwischte der Torhüter gerade noch den Ball, verhinderte das 2:1 für die Löwen (71.). Im Anschluss an einen Eckball kam Haugen am Elfmeterpunkt zum Abschluss, sein Drehschuss mit links war aber zu zentral, so dass Stahl damit keine Mühe hatte (73.). Einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte nahm der eingewechselte Patrick Hobsch gekonnt mit, kam im Strafraum zum Abschluss, zielte aber frei vor dem 05-Keeper aus 14 Metern am langen Eck vorbei (75.). Kurz danach feierte Xaver Kiefersauer, der Kapitän der U21, sein Profidebüt (76.). Glück hatten die Löwen in der 82. Minute, als im Anschluss an eine Ecke von rechts, die Johannes Geis an den ersten Pfosten geflankt hatte, Lucas Zeller zum Kopfball hochstieg, aber die Kugel aus sechs Metern knapp neben den rechten Pfosten köpfte. Somit blieb es bei dem „Sommer-Kick“ bei der Punkteteilung, wodurch die Löwen seit vier Spielen ungeschlagen sind.
TRAINERSTIMMEN
„Das 1:1 geht in Ordnung. Wir haben nur phasenweise gut nach vorne gespielt“, analysierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Das ist auch ein Spiegelbild der Saison, dass wir manche Sachen gut machen, manche nicht. Am Ende müssen wir mit dem Punkt leben.“ Positiv fand der 56-Jährige die ersten 20 Minuten. „Wir haben gut angefangen, uns drei, vier, fünf gute Möglichkeiten herausgespielt. Danach haben wir ein bisschen den Faden verloren, immer wieder leichte Ballverluste gehabt oder einen zweiten Ball nicht geholt – eigentlich das, was wir die ganze Zeit zeigen.“ Sein Team habe sich in der 2. Halbzeit zu wenig Torchancen erspielt. Dabei klammerte er Sigurd Haugen aus. „Er hat wieder geliefert, ist aber momentan der Einzige. Auch andere hatten Möglichkeiten. Ich hoffe, dass irgendwann mal wieder ein anderer trifft.“ Positiv bewertete der 1860-Cheftrainer das Debüt von Xaver Kiefersauer. „Das hat er gut gemacht. Er ist jetzt schon länger bei uns im Training und wir wollten ihn jetzt einfach mal sehen. Xaver hat gut nach vorne gespielt, war mutig. Das hat mir gefallen!“
Schweinfurts Coach Jermaine Jones war mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zum vierten Mal in Folge Unentschieden gespielt hat, zufrieden. „Wir waren gut im Spiel und hatten unsere Möglichkeiten. Wenn wir die eine oder andere Sache vielleicht noch ein bisschen besser ausspielen, dann kriegen wir vielleicht noch weitere Chancen. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft seit Wochen. Wir haben uns gut präsentiert, zeigen Woche für Woche, dass wir diese Liga mit erhobenem Haupt verlassen wollen. Die Jungs geben im Training weiter Gas arbeiten weiter und sind hungrig und wollen sich im Endeffekt mit einer guten Leistung in den Spielen belohnen“, streicht er die Mentalität seines Teams heraus.
STENOGRAMM, 36. Spieltag, 02.05.2026, 14 Uhr
1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München 1:1 (1:1)
S05: 1 Stahl (Tor) – 18 Trslic, 31 Vakouftsis, 2 Doktorczyk – 7 Langhans, 3 Angleberger, 24 Latteier, 6 Zeller, 5 Grimbs, 13 Böhnlein – 37 Müller.
Ersatz: 36 Zorn (Tor) – 10 Dellinger, 15 Fery, 17 Forkel, 20 Özden, 23 Krätschmer, 25 Wintzheimer, 30 Geis, 33 Endres.
1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 23 Dordan, 27 Pfeifer –31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.
Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 35 Kiefersauer.
Wechsel: Endres für Böhnlein (62.), Geis für Grimbs (62.), Dellinger für Langhans (80.) – Rittmüller für Dulic (62.), Hobsch für Niederlechner (62.), Kiefersauer für Dordan (76.), Philipp für Volland (76.), Steinkötter für Haugen (90.).
Tore: 1:0 Müller (27.), 1:1 Haugen (31.),
Gelbe Karten: Vakouftsis, Grimbs, Trslic – Niederlechner, Jacobsen.
Zuschauer: 9.036 im Sachs-Stadion.
Schiedsrichter: Timon Schulz (Arpke); Assistenten: Hannes Ventzke (Kritzmow), Luca Sambill (Lübeck); Vierter Offizieller: Maximilian Lotz (Bauerbach).
https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/s05m60
Presseschau:
https://www.kicker.de/schweinf…liga-5057689/spielbericht
https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VISclGJ
https://www.tz.de/sport/1860-m…schweinfurt-94288664.html
https://www.tz.de/sport/1860-m…hste-saison-94288551.html
https://www.abendzeitung-muenc…n-unentschieden-live-652/
https://www.abendzeitung-muenc…-16-tore-mann-art-1128961
https://sechzger.de/1860-kommt…rt-nicht-ueber-11-hinaus/
Spielbericht von Magenta Sport:
PK nach dem Spiel gegen Schweinfurt 05:
Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen FC Ingolstadt 05:
https://www.fupa.net/match/tsv…c-ingolstadt-04-m1-260509
https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start
-
U21 kassiert gegen Sturm Hauzenberg erste Heimniederlage der Saison.
Die Löwen-U21 kann einfach gegen Sturm Hauzenberg nicht gewinnen. Wie im Hinspiel kamen die Niederbayern gegen den Tabellenführer zu drei Punkten. Nach dem Platzverweis gegen Arin Garza spielten die Gäste in Überzahl (82.). Bastian Schmid erzielte drei Minuten später den Siegtreffer (85.).
Die Sechzger taten sich von Beginn an schwer gegen die konzentriert verteidigenden Gäste. Erstmals gefährlich wurden sie, als Arin Garza an der linken Tor-Auslinie gegen Philipp Scheider, der den Ball über die Linie sperren wollte, die Kugel eroberte, von der Grundlinie in die Mitte passte, aber keinen Mitspieler fand (13.). Ansonsten fehlte im neuformierten Team etwas die Abstimmung, da neben Kapitän Xaver Kiefersauer (im Kader der Profis) die U21 auch auf Noah Klose (Achillessehnenprobleme) verzichten musste. Nach einer Hereingabe von links durch Finn Fuchs kam Luis Pereira de Azambuja am zweiten Pfosten an die Kugel, nahm sie direkt aus der Luft, schoss sie aber deutlich übers Tor (25.). In der 30. Minute hatte Cristian Leone die Riesenchance zur Führung. Nach einem Zweikampf im Mittelfeld zwischen Fabio Wagner und Schneider rechneten die Hauzenberger mit einem Pfiff. Der blieb jedoch aus. Leone schnappte sich die Kugel, lief frei auf Torhüter Christoph Obermüller zu. Der parierte den Schuss des 1860-Stürmers, jedoch kullerte der Ball Richtung Tor, Leone setzte nach, doch Luca Canales Uhrmann konnte vor der Linie klären (30.). Im Anschluss an eine Balleroberung von Wagner gegen Eralb Sinani auf der rechten Strafraumseite passte er von der Grundlinie in den Fünfmeterraum, jedoch hatte sich Arin Garza im Rückraum postiert, weswegen die Chance verpuffte (40.). Ein Neun-Meter-Schuss von Garza von halblinks hoch aufs lange Eck köpfte Sinani über die Latte des eigenen Tores (42.). Eine Minute später flankte Garza von der linken Grundlinie an den zweiten Pfosten, Pereira de Azambuja kam aus fünf Metern an den Ball, köpfte ihn aber rechts neben das Tor (44.). Auf der anderen Seite gab Bastian Schmid in der 2. Minute der Nachspielzeit aus der Drehung halbrechts von der Strafraumkante den ersten Torschuss der Gäste ab, der aber einen Meter am langen Eck des 1860-Tores vorbeiging. Kurz danach war Pause.
Kurz nach Wiederbeginn querte Garza von links im Strafraum nach rechts, schloss dann mit rechts aufs lange Eck ab, Keeper Obermüller war aber unten, wehrte den Schuss ab (49.). Ansonsten ein unverändertes Bild. Die jungen Sechzger liefen an, Hauzenberg verteidigte mit Mann und Maus. Der eingewechselte Rron Gosalci hatte in der 80. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß. Nach einem Konter lief Wagner auf der linken Seite seinem Gegenspieler davon, legte im Strafraum quer ans lange Eck, wo Gosalci die Hereingabe an der Fünfmeterkante nicht richtig traf, die Kugel rechts am Tor vorbeibugsierte. Ab der 82. Minute waren die Löwen nur noch zu Zehnt. Garza hatte Sinani kurz vorm Strafraum mit hohem Bein im Gesicht getroffen, Schiedsrichter Korbinian Eßberger zückte sofort die Rote Karte. Kurz danach folgte die Bestrafung auf den Fuß. Eine Hereingabe von rechts durch Schmid wurde immer länger, schlug zur Gästeführung ins lange Eck (85.). Die Giesinger schafften es auch nicht in der fast zehnminütigen Nachspielzeit, ein Tor zu erzielen, kassierten damit ihre erste Saison-Heimniederlage.
„Wir sind natürlich enttäuscht, wollten unbedingt ein frühes Tor schießen. Die Möglichkeiten haben wir gehabt, sogar sehr klare Torchancen“, haderte Trainer Alper Kayabunar mit dem Spielverlauf. „Auf die Schnelle fallen mir in der 1. Halbzeit drei Möglichkeiten ein, wo wir ein Tor schießen müssen. Von vier Metern geht der Ball übers Tor, ein anderes Mal laufen wir alleine auf den Torwart zu. In so einem Spiel musst du halt einfach das Tor machen.“
In der 2. Halbzeit sah der 40-Jährige sein Team nicht mehr so stark. „Trotzdem haben wir vor dem Gegentor noch mal eine Mega-Chance nach einem Umschaltmoment. Und dann passiert es ähnlich wie im Hinspiel, dass eine Flanke durchrutscht. Wir haben noch mal alles probiert, die Rote Karte hat es nicht einfacher gemacht.“ Kayabunar machte auch dem Gegner ein Kompliment. „Sie haben am Ende alles gut wegverteidigt. Deswegen müssen wir die Niederlage akzeptieren.“
Der U21-Coach machte auch die personellen Veränderungen als Grund für die Niederlage aus. „Wir haben die letzten Wochen immer mit der gleichen Startelf gespielt. Heute mussten wir mit einem U19-Spieler rechts hinten in der Abwehr für Max Jägerbauer anfangen. Zudem hat mit Xaver Kiefersauer ein sehr wichtiger Baustein in der Mannschaft gefehlt, der natürlich viel zusammenhält. Außerdem Noah Klose, der vergangene Woche in Landsberg ein super Spiel gemacht hat und auch die Tore schießt. Das sind drei wichtige Faktoren. Nichtsdestotrotz darf das keine Entschuldigung sein. Wir haben unsere Chancen gehabt, wir müssen halt einfach ein Tor schießen. Wenn wir daheim in Führung gehen, dann läuft es ganz anders. Ich habe den Jungs nach dem Spiel gesagt: Das einzige Gute ist, dass wir es am Dienstag wieder besser machen können. Wir haben alles noch selbst in der Hand.“
STENOGRAMM
U21 Bayernliga Süd, 32. Spieltag, 30.04.2026, 19.30 Uhr
TSV 1860 München – FC Sturm Hauzenberg 0:1 (0:0)
1860: 23 Musa (Tor) – 33 Fiedler (89., 44 Jenni), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 18 Pereira de Azambuja (73., 34 Gosalci), 8 Wach, 36 Grancay (64., 31 Tekin) – 17 Leone (56., 30 Porta), 9 Wagner, 7 Garza.
Tor: 0:1 Schmid (85.).
Gelbe Karten: Benede, Fuchs – Kretz, Mader, Sinani.
Rote Karten: Garza (82.) –.
Zuschauer: 200 1860-Trainingsgelände.
Schiedsrichter: Korbinian Eßberger (Geiselhöring); Assistenten: Kevin Molnar (Pfaffenberg), Balazs Schröder (Aiglsbach).
https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60hau
Spielbericht bei sechzger.de:
https://sechzger.de/tsv-1860-u…-sturm-hauzenberg-erneut/
Nächste Spiele:
Liveticker zum Spiel gegen FC Gundelfingen:
https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-260505
-
Löwen-Trainer Kauczinski fordert in Schweinfurt Konstanz und Spielfreude.
Für die Löwen geht es im vorletzten Auswärtsspiel der Saison zu Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05. Anpfiff im Sachs-Stadion (Ander-Kupfer-Platz 2, 97424 Schweinfurt) ist am Samstag, 2. Mai 2026 um 14 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen.
Mindestens 2.500 Fans werden die Löwen nach Schweinfurt begleiten. Die Unterfranken sind bereits abgestiegen, trotzdem erwartet 1860-Cheftrainer Markus Kauczinski ein enges Spiel. „Schweinfurt ist eine spielstarke Mannschaft, die man erst mal bekämpfen und bespielen muss. Schon im Hinspiel haben wir uns schwergetan. Ich erwarte Einsatz von meiner Mannschaft, mehr Konstanz als zuletzt gegen Ulm und hoffe, dass wir in Schweinfurt Spielfreude zeigen und ein gutes Spiel abliefern.“
Kauczinski ist optimistisch, dass das gelingt. „Ich habe diese Woche im Training einen Schritt nach vorne gesehen, was die Energie angeht, dass Dinge funktionieren und dass die Jungs Spaß haben“, nennt er als Begründung. Mit dem letzten Auftritt gegen Ulm war der Löwen-Coach nur teilwiese zufrieden. „Wir haben in der 1. Halbzeit nur phasenweise ins Spiel gefunden, zu viele Chancen zugelassen. Erst im Laufe des Spiels sind wir besser geworden, haben in einer wilden Schlussphase die Tore gemacht gegen einen Gegner, der gewinnen musste.“ Die zwei Gegentore waren nochmals am Donnerstag im Training Thema. „Es ging dabei generell ums Verteidigen. Wir waren im letzten Drittel nicht scharf genug, haben den Gegner zu leicht passen lassen“, monierte der 56-Jährige.
Nach wie vor wird Kauczinski nicht wild experimentieren. „Wir haben schon viele junge Spieler dabei. Ansonsten könnte ich auch mit den Amateuren antreten“, sagt er, kündigt aber an, dass erstmals Xaver Kiefersauer in Schweinfurt zum Kader gehören wird. Der Kapitän der U21 sei lange verletzt gewesen, weswegen ihm noch etwas der Rhythmus fehle. „Er ist ein Wettkampftyp, der Dinge initiiert, der das Spiel in die Hand nimmt“, charakterisiert der Löwen-Trainer den 20-Jährigen. „Als Sechser ist er ein Übergangsspieler, der auch torgefährlich werden kann. Er ist eine interessante Mischung, braucht aber noch Input.“
Ansonsten will Kauczinski die Saison mit dem angestammten Kader zu Ende bringen. „Wer Leistung bringt, wird spielen, egal ob er für nächste Saison noch Vertrag hat.“ Nicht mehr zum Einsatz in dieser Saison werden Tunay Deniz und Philipp Maier aufgrund ihrer Verletzung kommen. Jesper Verlaat wurde die Woche „angetestet“, wie es Kauczinski beschreibt, ist aber vorerst kein Thema. Max Reinthaler befindet sich wieder im Lauftraining. Weiter als er sind Lasse Faßmann und Kilian Jakob, beide sind aber noch nicht im Spieltagskader, jedoch eine Option für die nächste Partie, wie Kauczinski betont. Ebenfalls wieder im Training befindet sich Max Christiansen. Dagegen wird Loris Husic vorerst pausieren. „Er bastelt an seinem Abitur und bekommt seine Zeit, um den Abschluss zu machen“, lautet die Begründung des Trainers.
Bei den „Schnüdel“ könnte Sean Dulic in die Startelf zurückkehren. Der Innenverteidiger wurde nach längerer Verletzungspause bereits gegen Ulm eingewechselt. „Ich glaube, dass es nur für 60, 70 Minuten reicht, deshalb müssen wir schauen, ob er von Anfang an spielt oder erst später reinkommt“, hat sich Kausczinski noch nicht abschließend entschieden. Dagegen wird wohl wieder Tim Danhof von Beginn an auflaufen, dem er bescheinigt, zuletzt „viele positive Momente geschaffen“ zu haben. Der Schienenspieler hat noch keinen Vertrag für die kommende Saison, konnte aber zuletzt den Trainer überzeugen. „Am Anfang hat mir sein Defensivverhalten nicht gefallen“, erklärt er, wieso der 28-Jährige zunächst bei ihm keine Rolle gespielt hat. „Daran hat er gearbeitet und zuletzt viele Dinge umgesetzt. Nach vorne ist sein Potential unumstritten, zusammen mit Kevin Volland macht er über die linke Seite viel Druck. Tim hat sich positiv entwickelt, weswegen wir den Wunsch haben, dass er hierbleibt.“ Ähnlich sei zuletzt auch die Entwicklung bei Florian Niederlechner gewesen. „Flo hat in den letzten Wochen die Momente im Training genutzt, ist dadurch besser reingekommen. Er hat einen Schritt nach vorne gemacht“, bescheinigt Kauczinski dem Routinier.
Der Löwen-Trainer wusste nicht genau, ob er in der Vergangenheit schon einmal im Sachs-Stadion gespielt hat oder ob es seine Premiere ist. „Ich glaube, dass ich mit den KSC-Amateuren schon einmal dort war, weiß es aber nicht genau. Ich freue mich aber auf jedes Spiel, auf jeden neuen Moment. Wir nehmen das als Herausforderung, der wir uns stellen.“ Ohnehin ist die Partie eine von drei Generalproben für das in drei Wochen stattfindende Endspiel im Landespokal im nur 40 Kilometer entfernten Würzburg. „Auch deshalb wollen wir die Saison ordentlich zu Ende bringen“, erklärt Kauczinski.
MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN
S05: 1 Stahl (Tor) – 18 Trslic, 30 Geis, 31 Vakouftsis – 7 Langhans, 3 Angleberger, 24 Latteier, 6 Zeller, 5 Grimbs, 13 Böhnlein – 37 Müller.
Ersatz: 36 Zorn, 40 Weisbäcker (beide Tor) – 8 Meißner, 9 Shuranov, 10 Dellinger, 11 Celebi, 15 Fery, 16 Osawe, 17 Forkel, 20 Özden, 23 Krätschmer, 25 Wintzheimer, 28 Luque-Notaro, 33 Endres.
Es fehlen: 2 Doktorczyk, 19 Piwernetz, 21 Bausenwein, 38 Kalandia, 39 Ibisi.
1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 37 Schifferl, 3 Voet, 27 Pfeifer – 5 Jacobsen, 23 Dordan – 2 Danhof, 31 Volland, 30 Wolfram – 22 Haugen.
Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 25 Dulic, 34 Hobsch, 35 Kiefersauer, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.
Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 26 Maier, 33 Faßmann, 36 Deniz, 44 Husic.
Schiedsrichter: Timon Schulz (Arpke); Assistenten: Hannes Ventzke (Kritzmow), Luca Sambill (Lübeck); Vierter Offizieller: Maximilian Lotz (Bauerbach).
https://www.tsv1860.de/de/news…chritt-nach-vorne-gesehen
PK vor dem Spiel gegen Schweinfurt 05:
Liveticker für das Spiel gegen 1.FC Schweinfurt:
https://www.fupa.net/match/1-f…v-1860-muenchen-m1-260502
https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start
-
U21 empfängt bereits am Donnerstag Hauzenberg – Gewarnt vom Hinspiel.
Die U21 der Löwen eröffnet mit dem Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg in der Bayernliga Süd den 32. Spieltag am Donnerstagabend, 30. April 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München). Anpfiff ist um 19.30 Uhr.
Was nach dem 1:1 beim TSV 1882 Landsberg, wodurch der härteste Verfolger auf Distanz gehalten wurde, am meisten interessiert, ist der Gesundheitszustand von Maximilian Jägerbauer. Wegen der Verletzung des Rechtsverteidigers und des anschließenden Notarzt-Einsatzes war die Partie mehr als eine halbe Stunde unterbrochen. Mittlerweile kann U21-Coach Alper Kayabunar teilweise Entwarnung geben. „Gebrochen ist nichts, die Schulter war nur ausgekugelt. Aber er wird wahrscheinlich in dieser Saison nicht mehr spielen können. Wir müssen abwarten, was bei der Kernspintomographie herauskommt, inwieweit die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden.“
Für die Löwen stehen noch vier Saisonspiele auf dem Programm. Zwei Sieg und die Meisterschaft ist perfekt. „Durch den gewonnen direkten Vergleich mit Landsberg wären wie dann nicht mehr einzuholen“, erklärt Kayabunar. „Wir schauen auf jeden Fall von Spiel zu Spiel. Und da haben wir als nächstes Hauzenberg vor der Brust.“
Für sein Team wird das eine Umstellung gegen den Drittletzten der Bayernliga Süd. „In den letzten Wochen hatten wir immer nur Spitzenspiele, die wir vor allem daheim immer gut gespielt und gewonnen haben“, begründet der U21-Coach. Auf die leichte Schulter wird der Tabellenführer die Partie trotzdem nicht nehmen, setzte es doch im Hinspiel in Hauzenberg eine von nur vier Niederlagen in dieser Spielzeit. „Das wollen wir natürlich diesmal besser machen. Zu dem Zeitpunkt war es erst die zweite Niederlage und das direkt nach dem 2:0-Erfolg über Landsberg. Wir dürfen den Gegner also auf keinen Fall unterschätzen.“
Zumal die Niederbayern aus dem Landkreis Passau noch um den Klassenerhalt kämpfen. „Für Hauzenberg geht's auch darum, den Relegationsplatz zu sichern. Da kann von hinten noch mal was passieren. Dementsprechend werden sie bei uns auftreten, haben bei uns nichts zu verlieren.“ Entsprechend fordert Kayabunar, dass seine Mannschaft konzentriert zu Werke geht. „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, um dann bereits nächste Woche in Gundelfingen die Meisterschaft klar machen zu können.“
Personell wird es im Vergleich zur letzten Partie keine größeren Veränderungen geben. Jägerbauer wird definitiv nicht dabei sein, auch bei Verteidiger Justin Thönig reicht es noch nicht für einen Einsatz. „Er ist vielleicht nächste Woche eine Option für den Kader“, sagt der Coach. Auch hinter Xaver Kiefersauer steht ein Fragezeichen. Der U21-Kapitän trainierte Anfang der Woche wieder mit den Profis, könnte für Markus Kauczinski eine Option für den Drittliga-Kader beim Auswärtsspiel am Samstag in Schweinfurt sein. „Wir werden den ein oder anderen U19-Spieler auf der Bank haben“, kündigt Kayabunar an, weil die U19 erst am Samstag bei Eintracht Frankfurt spielt. Kandidaten sind Mustafa Tekin, Lance Fiedler und Jamie Jenni.
https://www.tsv1860.de/de/news…berg-gewarnt-vom-hinspiel
Liveticker zum Spiel gegen Sturm Hauzenberg:
https://www.fupa.net/match/tsv…turm-hauzenberg-m1-260430