Beiträge von Loewe

    Dritter Sieg in Folge: Löwen besiegen Hoffenheim II mit 2:1.

    Die Löwen setzten auch bei der TSG Hoffenheim II ihren Aufwärtstrend fort, feierten beim 2:1-Erfolg den dritten Sieg in Folge. Nach der frühen Führung durch David Philipp (2.) glich Florian Micheler für die Gastgeber aus (25.). In Überzahl – Luca Ehrlein hatte die Rote Karte gesehen (50.) – erzielte Sigurd Haugen in numerischer Überzahl das Siegtor (63.).


    Personal: Im Auswärtsspiel in Sinsheim gegen die U23 der TSG Hoffenheim musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Max Christiansen, Kilian Jakob, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Maximilian Wolfram, Noah Klose, Finn Fuchs und Loris Husic.

    Spielverlauf: Es waren keine 90 Sekunden gespielt, da lag der Ball bereits im Hoffenheimer Tor. Kevin Volland hatte die Kugel aus dem Zentrum tief auf die rechte Seite in den Lauf von Tim Danhof durchgesteckt, der legte ihn im Strafraum quer auf den eingelaufenen David Philipp, der aus sechs Metern nur noch zur 1:0-Führung einschieben musste (2.). Ein Auftakt nach Maß! Nach einem Eckball von links durch Danhof kam Max Reinthaler am zweiten Pfosten zum Kopfball, ein Spieler der Kraichgauer konnte jedoch, ebenfalls per Kopf, klären (7.). Beinahe wäre aus dem Nichts heraus der Ausgleich gefallen. Yannik Lührs spielte aus dem Mittelfeld das Spielgerät flach nach vorne, Deniz Zeitler verlängerte es mit der Hacke nach vorne, wodurch Ben Labes frei vor Thomas Dähne auftauchte. Der Löwen-Keeper machte sich groß, wehrte den Schuss ab und konnte den Ball im Nachfassen unter Kontrolle bringen (13.). Auch bei einem 20-Meter-Schuss von Luca Erlein aufs untere linke Eck musste sich Dähne strecken, um die Kugel abzuwehren (21.). Vier Minuten später war der Löwen-Keeper jedoch machtlos. Erlein hatte von halbrechts in die Mitte auf Florian Micheler durchgesteckt, Raphael Schifferl stand zu weit von seinem Gegenspieler weg. Der Hoffenheimer schloss aus neun Metern mit dem zweiten Kontakt ab, traf flach ins rechte Eck (25.). Die Sechzger wurden in dieser Phase für ihre Passivität bestraft, hatten nach der frühen Führung den jungen Gastgebern immer mehr die Initiative überlassen. Nach einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld durch Micheler konnte Schifferl an der Fünfmeterkante gerade noch Lührs beim Kopfball entscheidend stören (36.). Zur Abwechslung hatten in der 42. Minute mal wieder die Sechzger eine Möglichkeit. Philipp zog von der Mitte nach links raus, schloss dann aus spitzem Winkel selbst ab, traf aber nur das Außennetz. Vielleicht wäre eine Flanke die bessere Alternative gewesen. So ging es mit 1:1 in die Pause.

    Unverändert starteten die Löwen in die 2. Halbzeit. Beinahe wäre den Sechzger wieder ein schnelles Tor gelungen. Volland nahm am Mittelkreis ein Zuspiel mit der Brust an, spielte den Ball blind in die Tiefe, Sigurd Haugen lief seinem Gegenspieler davon, wurde aber leicht nach rechts abgedrängt, scheiterte mit seinem Abschluss vom Fünfmetereck zunächst an Lukas Blöndal Petersson, auch mit dem Nachschuss konnte er den TSG-Keeper nicht überwinden. Doch die Szene war noch nicht vorbei. Die Kugel kam in die Mitte, wo Clemens Lippmann aus fünf Metern die Kugel ebenfalls nicht im Tor unterbrachte (47.). Auf der anderen Seite konnte Schifferl einen Abschluss von Labes aus sieben Metern nach Zuspiel von Micheler gerade noch entscheidend abfälschen, so dass die Kugel nur den linken Pfosten touchierte (48.). Im Anschluss an die abgewehrte Ecke sah Erlein von Schiedsrichter Jonah Besong glatt Rot, nachdem er Philipp Maier umgestoßen hatte. Der Unparteiische wertete das Vergehen des Hoffenheimers als Tätlichkeit (50.). Das bescherte den Sechzgern über 40 Minuten Überzahl. In der 62. Minute sah Philipp seine 5. Gelbe Karte, wird den Löwen am Dienstag im Heimspiel gegen Aue fehlen. Kurz nach dieser Szene traf Haugen zum 2:1. Wieder war es Volland, der den Norweger mit einem Pass in die Tiefe aus der eigenen Hälfte auf die Reise schickte. Diesmal blieb er im Eins-gegen-Eins Sieger gegen Blöndal Petersson, schob die Kugel ins rechte untere Eck (63.). Auch Maier kassierte seine fünfte Gelbe Karte (71.). Kurz danach erzielte der eingewechselte Justin Steinkötter das 3:1, doch der 26-Jährige stand beim Zuspiel knapp im Abseits (75.). In der 86. Minute hätte Volland seine Leistung endgültig krönen können, traf aber im Strafraum den Ball nach Pass von Haugen in aussichtsreiche Position nicht richtig. TSG-Torhüter Blöndal Petersson ging bereits bei einer Ecke in der 1. Minute der Nachspielzeit mit nach vorne. Die Kugel landete jedoch auf dem Kopf von Arian Llugiqi und von dort in den Armen von Dähne (90.+2). Valentin Lässig versuchte es noch aus der Distanz, verfehlte aber deutlich das 1860-Tor (90.+4). Kurz danach war der dritte Sieg für die Löwen in Folge perfekt.


    STENOGRAMM, 26. Spieltag, 27.02.2026, 18.60 Uhr


    TSG 1899 Hoffenheim II – TSV 1860 München 1:2 (1:1)


    TSG II: 1 Blöndal Petersson (Tor) – 24 Erlein, 49 Lührs, 6 Lässig, 16 Hör – 13 Abraha, 14 Micheler, 17 Engelns, 11 Hennrich, 38 Zeitler – 45 Labes.

    Ersatz: 34 Onohiol (Tor) – 8 Dagdeviren, 19 Hencke, 22 Llugiqi, 23 Honajzer, 29 Makanda, 30 El-Jindaoui, 39 Bähr, 40 Donkor.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 8 Philipp, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Wechsel: Bähr für Abraha (68.), Dagdeviren für Micheler (68.), Hencke für Labes (68.), Llugiqi für Zeitler (77.), El-Jindaoui für Hennrich (82.) – Steinkötter für Philipp (65.), Schröter für Danhof (65.), Dordan für Maier (75.), Hobsch für Volland (87.).

    Tore: 0:1 Philipp (2.), 1:1 Micheler (25.), 1:2 Haugen (63.).

    Gelbe Karten: Micheler, Zeitler, Lührs, Engelns – Philipp, Maier, Steinkötter.

    Rote Karte: Erlein (50.) –

    Zuschauer: 3.917 Dietmar-Hopp-Stadion Sinsheim.

    Schiedsrichter: Jonah Besong (Duisburg); Assistenten: Maximilian Lotz (Marburg); Jan Peter Weßels (Scherpenberg); Vierter Offizieller: Asmir Osmanagic (Stuttgart).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/tsgm60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/1860-muenchen/info/3-liga/2025-26


    https://www.br.de/nachrichten/…m-aufstiegsrennen,VCRltR9


    https://www.tz.de/sport/1860-m…as-hinspiel-94190750.html


    https://www.abendzeitung-muenc…heute-philipp-haugen-641/


    https://www.abendzeitung-muenc…m-matchwinner-art-1115447


    https://sechzger.de/1860-gelin…tssieg-bei-hoffenheim-ii/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Erzgebirge Aue:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-erzgebirge-aue-m1-260303


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…en_erzgebirge-aue/bilanz/

    Kauczinski fordert bei Hoffenheim II Konsequenz & Entschlossenheit.

    Die Löwen eröffnen den 26. Spieltag in der 3. Liga am Freitagabend, 27. Februar 2026, auswärts bei der TSG 1899 Hoffenheim II. Anpfiff im Dietmar-Hopp-Stadion in Sinsheim ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Langsam lichten sich die Reihen im Löwenlazarett. Kapitän Jesper Verlaat saß zuletzt bereits wieder auf der Bank, Manuel Pfeifer machte diese Woche Teile des Trainings mit, wenngleich Chefcoach Markus Kauczinski sagt: „Es ist noch zu früh, um über eine Kadernominierung nachzudenken!“

    Entwarnung konnte der 56-Jährige bei Thore Jacobsen vermelden. „Er war gegen Rostock auf die Hüfte gefallen. So weit ist wieder alles in Ordnung, es sollte überstanden sein.“ Auch Maximilian Wolfram ist wieder ein Kader-kandidat, nachdem er zuletzt wegen einer Magen-/Darm-Erkrankung ausgefallen war. „Er hat am Mittwoch mittrainiert“, erklärt Kauczinski.

    Dagegen ist Sean Dulic noch kein Thema. „Ich rechne in zwei Wochen mit ihm“, so der Löwen-Coach. „Es hat sich zwischendurch verzögert, aber in der letzten Woche hat er Schritte nach vorne gemacht. Ich rechne damit, dass er nach der Englischen Woche wieder auf dem Platz steht.“ Dagegen sei Samuel Althaus schon weiter. „Wir werden die Intensität nach und nach steigern.“

    Ungern erinnern sich die Löwen an das Hinspiel, das im Grünwalder Stadion mit 1:5 verloren ging. Revanchegelüste verspürt Kauczinski persönlich keine, zumal er damals noch nicht Trainer der Sechzger war. „Wenn das bei den Jungs so ist, dann sollten sie es ausleben“, findet er. „Für mich ist der Gegner egal, ich will unbedingt gewinnen.“

    Jedes Spiel habe seine besonderen Anforderungen“, weiß Kauczinski. „Hoffenheim II ist ein spielstarker Gegner, der individuell gut besetzt ist, auch wenn sich die Mannschaft im Vergleich zur Vorrunde verändert hat.“ Leichter würde es dadurch keineswegs. „Hoffenheim verlangt unseren vollen Fokus. Wir müssen ähnlich konsequent und entschlossen wie gegen Rostock auftreten, wenn wir dranbeleiben wollen.“

    Über 2.000 Löwenfans werden das Team nach Sinsheim begleiten und die Partie zu einem Heimspiel machen. Kauczinski wurde gefragt, ob er die Anhänger während des Spiels überhaupt wahrnimmt? „Das bekomme ich schon mit, auch wenn ich auf das Geschehen auf dem Platz fokussiert bin“, erzählt er. „Oft sind es einzelne Flashlights, wie in Havelse, wo ich die Fans habe schunkeln sehen und singen hören: ‚Nie mehr 3. Liga!‘“ Ebenso erinnert er sich gerne an das letzte Heimspiel. „Da haben wir uns gegenseitig angefunkt. Das ist schon geil!“

    Bisher haben sich die Löwen gegen Reserveteams schwergetan. „Wir müssen nur drei Wochen zurückschauen“, warnt deshalb Kauczinski. In Aspach gegen den VfB Stuttgart II gab es eine 1:2-Niederlage. „Wichtig ist es, die Aufgabe anzunehmen. Wir dürfen uns keinerlei Schwächen erlauben!“ Nur wenn man Leidenschaft und Konsequenz an den Tag lege, könne man in der Tabelle an den oberen Plätzen dranbleiben. „Wir müssen weitermachen“, verweist er auf die sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen, „der Rest ist egal.“

    Mittlerweile hat Kauczinski gerade im Angriff wieder reichlich Alternativen. Zuletzt mussten Patrick Hobsch und Florian Niederlechner auf der Bank Platz nehmen. „Jeder hat Startelf-Ansprüche, das muss man entsprechend untermauern“, fordert er eine Konkurrenz-Situation. Die sei auch gegeben: „Die Jungs geben alles, die Plätze sind hart umkämpft.“ Einer, der zuletzt die Nase vorne hatte, ist David Philipp. Ihm attestierte Kauczinski gute Leistungen. „Es ist alles sehr eng, aber auch gut, dass wir nachlegen und auf bestimmte Gegebenheiten reagieren können. Ich kann leider nur elf Spieler aufstellen, bin aber transparent in meinen Entscheidungen.“

    Zuletzt hat sich auch Justin Steinkötter positioniert. Der Stürmer erzielte gegen Havelse sein erstes Drittliga-Tor. „Er hat seine Qualitäten in der Vergangenheit im Training immer mal aufblitzen lassen, aber nie konstant abgerufen. Seit Januar hat er angefangen, im Training mehr solcher Momente zu haben, die ein Stürmer braucht.“ Das habe auch dazu geführt, ihm mehr Einsatzzeiten zu geben. „Justin hat das Gefühl für den Raum, ist zuletzt mutiger im Abschluss geworden“, charakterisiert Kauczinski den 26-Jährigen. „In der aktuellen Form tut er uns gut. Er ist eine Alternative, um mit Tempo nachzulegen.“

    Auch Rückkehrer Verlaat, der sich hintenanstellen muss, wurde thematisiert. „Ich hoffe, dass wir weiter stabil stehen“, sieht der Coach nach zuletzt zwei Spielen ohne Gegentor wenig Bedarf, seine Dreierkette zu verändern. „Trotzdem bin ich froh, dass ich jemand wie Jesper mit seiner Präsenz im Kader habe.“ Mit Blick auf die Nachwuchsspieler sagt er mit einem Augenzwinkern: „Es ist etwas anderes, wenn ich einen gestandenen Spieler mit seinem Körper einwechseln kann.“

    Die Hoffenheimer Reserve stellt das schlechteste Rückrunden-Team. Aus sechs Spielen gab es nur einen Punkt. Von dem ganzen Gerede und von Statistik hält Kauczinski ohnehin wenig, verweist darauf, dass Stuttgart II auch vor dem Spiel gegen sein Team dreimal in Folge verloren hatte. „Wir müssen am Freitagabend konsequent verteidigen, aber auch gut Fußball spielen, wie wir es in der 2. Halbzeit gegen Rostock geschafft haben. Hoffenheim ist nach wie vor auf dem Flügel sehr gefährlich, weshalb wir unsere taktische Marschroute durchziehen müssen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    TSGII: 32 Philipp (Tor) – 13 Abraha, 5 Frees, 49 Lührs, 6 Lässig – 17 Engelns, 10 Duric, 11 Hennrich, 23 Honajzer, 38 Zeitler – 31 Eduardo.

    Ersatz: 33 Lade, 34 Onohiol (beide Tor) – 8 Dagdeviren, 14 Micheler, 16 Hör, 18 Onoa, 19 Hencke, 22 Llugiqi, 24 Erlein, 29 Makanda, 30 El-Jindaoui, 39 Bähr, 40 Donkor, 45 Labes.

    Es fehlen: 4 Strobl, 20 Poller, 27 Krasniqi.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 8 Philipp, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.

    Schiedsrichter: Jonah Besong (Duisburg); Assistenten: Maximilian Lotz (Marburg); Jan Peter Weßels (Scherpenberg); Vierter Offizieller: Asmir Osmanagic (Stuttgart).


    https://www.tsv1860.de/de/news…nsequenz-entschlossenheit


    PK vor dem Spiel gegen Hoffenheim II:



    Liveticker für das Spiel gegen Hoffenheim II:


    https://www.fupa.net/match/tsg…v-1860-muenchen-m1-260227


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Reife Leistung: Löwen besiegen Hansa Rostock mit 1:0.

    Die Löwen erkämpften sich in einem intensiven Spiel die drei Punkte gegen den F.C. Hansa Rostock. Das „Tor des Tages“ erzielte Thore Jacobsen per Handelfmeter (48.). Damit halten die Sechzger Anschluss ans obere Tabellendrittel.


    Personal: Im Heimspiel gegen Rostock musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski auf Florian Niederlechner, Max Christiansen, Kilian Jakob, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz verletzungsbedingt verzichten. Kurzfristig fiel auch Maximilian Wolfram aus, weswegen Jesper Verlaat in den Kader rutschte. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Noah Klose, Finn Fuchs und Loris Husic.

    Spielverlauf: Direkt mit dem Anpfiff ließ sich die Sonne über Giesings Höhen sehen. Die Stimmung im Grünwalder Stadion war fantastisch. Erstmals wurde es vorm Rostocker Tor in der 10. Minute gefährlich. David Philipp suchte links im Strafraum mit seiner Hereingabe Sigurd Haugen, fand ihn am ersten Pfosten, doch dessen Abschluss wurde zur Ecke geblockt. Die segelte von links durch Kevin Volland getreten in die Mitte, wurde zu Philipp Maier geklärt, der aus der zweiten Reihe abzog. Dessen verunglückter Schuss landete auf der Stirn von Simen Voet, der knapp rechts am Tor vorbeiköpfte (11.). Aufregung in der 22. Minute, als Andreas Voglsammer viel zu spät beim Pressing dran war, bei Max Reinthalers Klärungsversuch nahe der Mittellinie die Stollen über den Fuß des Löwen-Verteidigers hielt, Schiedsrichter Luca Jürgensen dem Bayern in Hansa-Diensten dafür aber nur die Gelbe Karte zeigte. Hier hätte er sich über Rot nicht beschweren können, das grenzte schon an Körperverletzung! Zum Glück ging es für den Sechzger weiter. Nach einem weiten Einwurf von rechts kam Ahmet Gürleyen am vorderen Fünfmetereck aus acht Metern zum Abschluss, jedoch klärten Raphael Schifferl den Schuss vor der Linie (28.). Ansonsten neutralisierten sich beide Teams gegenseitig, Strafraumszenen blieben Mangelware. Erneut war es ein Einwurf in der 42. Minute, der für Gefahr für das 1860-Tor sorgte. Nach Kopfballverlängerung von Gürleyen kam Christian Kinsombi mit seiner Grätsche am rechten Torraumeck einen Tick zu spät. So wurden torlos die Seiten getauscht.

    Erneut machte Schiedsrichter Jürgensen kurz nach Wiederanpfiff keine souveräne Figur. Als Gürleyen ein klares Handspiel im Strafraum nach Philipp-Flanke unterlief, das jeder im Stadion gesehen hatte, reagierte er erst nach Intervention seines Assistenten, pfiff dann aber Elfmeter (46.). Thore Jacobsen lief an, wartete bis Benjamin Uphoff ins linke Eck gesprungen war, lupfte dann die Kugel zur 1:0-Führung mittig unter die Latte (48.). Nach Foul von Voet an Voglsammer gab’s direkt vor dem rechten Strafraumeck Freistoß. Die scharfe Hereingabe von Marco Schuster in den Fünfmeterraum klärte Stürmer Haugen der auch in der Defensive mitarbeitete (57.). Bei einem Konter der Löwen brachte Kenan Fatkic abseits des Spielgeschehens Volland zu Fall, der Unparteiische sah es, ließ weiterspielen, zeigte dem Rostocker Verteidiger aber nachträglich keine Gelbe Karte (62.). Bei einer Flanke von rechts durch Haugen verpasste Schuster in der Mitte die Hereingabe, irritierte dadurch aber Philipp, der nicht entscheidend nachgesetzt hatte (65.). Kurz danach zielte Tim Danhof mit einem Schuss von der Strafraumkante knapp rechts über das Kreuzeck (66.). Glück hatten die Löwen in der 77. Minute, als Schifferl gegen Voglsammer am eigenen Strafraum den Ball verlor, aber Fatkic anschließend halblinks aus 14 Metern klar übers 1860-Tor schoss. In der nächsten Szene konterten die Sechzger über den kurz zuvor eingewechselten Justin Steinkötter, dessen Zuspiel von rechts in die Mitte klärte ein Hansa-Verteidiger vor Haugen zur Ecke (78.). Zu viel Rücklage hatte Schifferl, als ihm der Ball nach einer Ecke vor die Füße fiel, sein Drehschuss aus zehn Metern ging weit übers Rostocker Tor (83.). Nur um Zentimeter rauschte der Ball eine Minute später am linken Kreuzeck vorbei. Haugen hatte von links geflankt, der eingelaufene Steinkötter am vorderen Fünfmetereck nahm die Hereingabe direkt (84.). Auf der anderen Seite rutschte eine Hereingabe von links durch Maximilian Krauß durch den 1860-Fünfmeterraum, ohne dass ein Spieler an den Ball kam (86.). Die Sechzger ließen in der Schlussphase einige Konterchancen ungenutzt, mussten deshalb bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern. Nach x Minuten Nachspielzeit die Erlösung. Die drei Punkte bleiben in Giesing.


    STENOGRAMM, 25. Spieltag, 22.02.2026, 13.30 Uhr


    TSV 1860 München – F.C. Hansa Rostock 1:0 (0:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 8 Philipp, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch.


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 19 Mejdr, 15 Gürleyen, 17 Carstens, 33 Bergh – 5 Schuster – 4 Fatkic, 42 Dietze – 9 Voglsammer, 27 Kinsombi – 11 Holten.

    Ersatz: 30 Hagemoser (Tor) – 6 Dirkner, 8 Harenbrock, 13 Kunze, 14 Lebeau, 16 Wallner, 21 Hummel, 23 Pfanne, 35 Krauß.

    Wechsel: Dordan für Jacobsen (76.), Steinkötter für Philipp (76.), Rittmüller für Volland (83.), Hobsch für Haugen (90.+2) – Wallner für Bergh (65.), Krauß für Mejdr (65.), Lebeau für Fatkic (80.), Hummel für Dietze (85.).

    Tor: 1:0 Jacobsen (48., Handelfmeter).

    Gelbe Karten: Voet – Voglsammer, Kinsombi.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Luca Jürgensen (Hamburg); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hamburg); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news…egen-hansa-rostock-mit-10


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057578/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…gen-hansa-rostock,VBxbKFj


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-oben-heran-94181287.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-0-640/


    https://www.abendzeitung-muenc…fensive-steht-art-1114122


    https://sechzger.de/liveticker…ansa-rostock-25-spieltag/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Hoffenheim II:


    https://www.fupa.net/match/tsg…v-1860-muenchen-m1-260227


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Eine Woche vor dem Re-Start der Bayernliga Süd bestritt die U21 des TSV 1860 ihr letztes Testspiel. Bei der Generalprobe rettete die Elf von Alper Kayabunar in letzter Minute noch ein Remis gegen den SV Heimstetten.

    Remis bei Generalprobe

    Nachdem zuerst kommuniziert worde war, dass das Spiel aufgrund des Abschlusstrainings der Profis unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden würde, waren kurzfristig doch Zuschauer auf dem Trainingsgelände zugelassen. Diese sahen über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe – kein Wunder, denn beide Teams kicken ja in der Bayernliga Süd und hatten sich auch dort spannende Duelle (1:1 und 2:0 für 1860 II) geliefert.

    Diesmal erzielten die Gäste aus Heimstetten den ersten Treffer und gingen in der 54. Minute durch Daniel Steimel in Führung. Für den Sieg reichte dies jedoch nicht, da der zur Pause eingewechselte Luis Pereira de Azambuja quasi mit dem Abpfiff noch den Ausgleich für die Löwen erzielte.

    Für den TSV 1860 II geht es am kommenden Samstag (14 Uhr, Trainingsgelände) wieder um Punkte, der SV Heimstetten empfängt zeitgleich den TSV Kottern.


    https://sechzger.de/u21-remis-bei-generalprobe/


    Nächstes Spiel:



    Liveticker zum Freundschaftsspiel gegen FC Sportfreunde Schwaig:


    https://www.fupa.net/match/tsv…freunde-schwaig-m1-260228


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Löwen-Coach Kauczinski freut sich auf ein „geiles Spiel“ gegen Rostock.

    Die Löwen empfangen nach dem ersten Sieg im Kalenderjahr 2026 den F.C. Hansa Rostock. Das Verfolgerduell wird am Sonntag, 22. Februar 2026, um 13.30 Uhr im Grünwalder Stadion angepfiffen. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Trotz der starken Schneefälle der letzten Tage scheint die Drittliga-Partie am Sonntag nicht gefährdet. „Wir sind mit der Stadt im Austausch und gehen davon aus, dass das Spiel stattfindet“, sagt Felix Hiller zu Beginn der Löwenrunde in Vertretung von Pressesprecher Rainer Kmeth. Anschließend gratulierte er Cheftrainer Markus Kauczinski zu seinem 56. Geburtstag.

    Der Jubilar fuhr gleich mit der Personalsituation fort. Zunächst zählte er die beiden langzeitverletzten Max Christiansen und Tunay Deniz auf, anschließend Samuel Althaus, Sean Dulic und Manuel Pfeifer. „Sie stehen immer mal wieder auf dem Platz, machen leichte Ballarbeit“, so Kauczinski über das Trio. „Anders sieht es bei Jesper Verlaat aus. Er hat die Woche durchtrainiert und dabei einen guten Eindruck hinterlassen“, erzählt er. Trotzdem würde ihm noch etwas Pause guttun, „deswegen lassen wir offen, ob er am Sonntag schon im Kader ist“.

    Der Trainer musste aber erneut eine Hiobsbotschaft verkraften. Kilian Jakob wird die nächsten Wochen wegen einer Verletzung im Beckenbereich ausfallen. Dagegen siegt es bei David Philipp gut aus. „Er ist umgeknickt, es ist aber nicht so schlimm wie befürchtet. David hat am Freitag voll mittrainiert, wird zur Verfügung stehen.“ Das gilt auch für Thore Jakob und Raphael Schifferl, die ebenfalls zu Wochenbeginn pausierten. „Thore hatte schon vor dem letzten Spiel Probleme am Knöchel. Rapha hat in Havelse ein Schlag auf den Oberschenkel bekommen. Wir wollten bei beiden kein Risiko eingehen, in dem wir sie zu früh belasten“, lieferte Kauczinski die Erklärung.

    Die zuletzt Gelbgesperrten Kevin Voland und Florian Niederlechner kehren zurück. Damit verfügt Kauczinski wieder über mehr Alternativen in der Offensive. Ob Philipp seinen Starplatz verliert, ist noch nicht sicher. „Er hat ein gutes Spiel in Havelse gemacht“, attestiert ihm der Coach. „Auch Maximilian Wolfram hat eine starke Woche hingelegt.“ Das gelte auch für Justin Steinkötter. „Er hat gezeigt, dass er aufgeschlossen hat und dass er sich in der 3. Liga durchsetzen kann.“ Der Kampf um die Startplätze sei im Sturm enger geworden. So könne es sein, dass man sich für eine andere Ausrichtung entscheide. „Wir haben die Idee, mehr Tempo zu bringen“, verrät Kauczinski die Gedankenspiele im Trainerteam. Eine abschließende Entscheidung sei aber nicht gefallen.

    Mit einem Sieg über Rostock könnten die Löwen bis auf einen Zähler an die Hanseaten heranrücken. Doch von solchen Rechenexempeln, die vor allem von den Fans und den Medien angestellt werden, hält der Löwen-Trainer nichts, bezeichnet sie als „Meister des Konjunktivs!“ Der Fokus müsse auf der eigenen Leistung liegen und nicht auf dem, was sein könnte. In Havelse hätte sein Team einen guten Auftritt auf schwerem Geläuf hingelegt. „Aber wir wissen auch, dass mit Hansa ein anderes Kaliber auf uns wartet. Es ist eine körperlich robust besetzte Mannschaft mit einer anderen individuellen Qualität als Havelse – ein Top-Gegner.“

    Für seine Mannschaft gehe es darum, in die richtige Verfassung zu kommen. „Den Pick vom Dezember müssen wir wieder erreichen. Darum kämpfen wir. Die Jungs haben in Havelse gezeigt, dass sie dort hinwollen.“ Daran arbeite man intensiv. „Wir versuchen, inhaltlich die Dinge, die nicht gut waren, besser zu machen.“ Das könne man selbst beeinflussen, „nicht was in vier oder sechs Wochen ist. Jede Mannschaft hat mal Dellen, keiner in der Liga ist konstant. Wir müssen schauen, dass wir unsere Leistung bringen, dann werden wir auch die Punkte machen“, hofft Kauczinski auf Kontinuität bei seinem Team.

    Die Löwen haben keine gute Bilanz gegen Hansa Rostock. Der letzte Sieg liegt 16 Jahre zurück. Hoffnungsvoller stimmt die persönliche Statistik des Löwen-Trainers, der mit einem Schnitt von 1,83 Punkte gegen das Team aus Mecklenburg-Vorpommern aufwarten kann. In Heimspielen ist er sogar ungeschlagen. „Die Quote ist relativ gut“, sagt er mit einem verschmitzten Lächeln. „Ich werde mein ganzes Karma reinwerfen“, verspricht er.

    Ohnehin hält Kauczinski wenig von solchen Quervergleichen. Er verweist darauf, dass die Ergebnisse in der Vergangenheit von anderen Mannschaften und unter anderen Trainern erspielt worden seien. „Wir sind in der Lage. Jedem wehzutun, haben Mannschaften wie Duisburg und Cottbus zu Hause geschlagen. Für uns gilt, auf dem Punkt da zu sein und unsere Leistung abzurufen. Wir freuen uns auf diesen Kracher. Das wird ein geiles Spiel!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 19 Mejdr, 15 Gürleyen, 17 Carstens, 33 Bergh – 5 Schuster – 4 Fatkic, 13 Kunze – 9 Voglsammer, 35 Krauß – 11 Holten.

    Ersatz: 25 Klewin, 30 Hagemoser (beide Tor) – 6 Dirkner, 7 Neidhart, 8 Harenbrock, 14 Lebeau, 16 Wallner, 21 Hummel, 22 Reichardt, 23 Pfanne, 27 Kinsombi, 36 Bock, 42 Dietze.

    Es fehlen: 10 Stock, 37 Brzozowski.

    Schiedsrichter: Luca Jürgensen (Hamburg); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hamburg); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news…eiles-spiel-gegen-rostock


    PK vor dem Spiel gegen Hansa:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Hansa Rostock:


    https://www.fupa.net/match/tsv…c-hansa-rostock-m1-260222


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…hen_hansa-rostock/bilanz/

    Löwen geben passende Antwort: 5:0-Kantersieg gegen den TSV Havelse.

    Die Löwen schossen sich beim 5:0 in Hannover gegen Havelse den Frust von der Seele und feierten den ersten Sieg 2026. Sigurd Haugen sorgte im ersten Durchgang für die Führung (29.), Patrick Hobsch (53.), Clemens Lippmann (60.), Justin Steinkötter (83.) und Philipp Maier (88.) sorgten im zweiten Durchgang für den höchsten Saisonsieg der Sechzger.


    Personal: Im Auswärtsspiel in Hannover gegen Havelse musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz verzichten. Florian Niederlechner und Kevin Volland fehlten wegen Gelbsperre sowie Loris Husic wegen eines U19-Lehrgangs mit der österreichischen Nationalmannschaft.

    Spielverlauf: Die erste gute Möglichkeit hatten die Löwen nach einem Konter. Thore Jacobsen spielte auf der rechten Seite Tim Danhof tief an, dessen Hereingabe von der Strafraumseite kam aber zu unplatziert, so dass die Havelse-Abwehr zunächst klären konnte. Die Kugel kam wieder zurück zu Danhof, der hoch an den ersten Pfosten auf Sigurd Haugen flankte, der aber nicht an die Hereingabe herankam (5.). An eine Ecke von rechts durch Jacobsen war Simen Voet vor Keeper Tom Opitz im Fünfmeterraum am Ball, köpfte ihn aber aufs Tordach (11.). Kurz danach passte David Philipp von der rechten Grundlinie nach innen, Dennis Duah klärte gerade noch vor Haugen zur Ecke (12.). Diese brachte Danhof von rechts an den kurzen Pfosten, Haugen war zur Stelle, sein Abschluss wurde jedoch geblockt (13.). Die erste Viertelstunde ging klar an die Sechzger, aber wie schon vor Wochenfrist gegen die VfB-Reserve gelang kein Treffer trotz guter Möglichkeiten. In der 21. Minute hatten die Löwen-Fans mehrmals den Torschrei auf den Lippen. Jacobsen hatte Haugen im Strafraum angespielt, der Norweger verpasste knapp den Ball, Patrick Hobsch setzte nach, legte die Kugel von der rechten Grundlinie zurück auf Haugen, in dessen Abschluss aus neun Metern warf sich Johann Berger. Der Nachschuss von Jacobsen wurde ebenso von der Havelse-Defensive geblockt wie der von und Phillip (21.). Wenig später lag der Ball im Tor der Niedersachsen, doch Hobsch stand zuvor beim Zuspiel im Abseits (22.). Erstmals eingreifen musste Thomas Dähne in der 28. Minute. Nach einer flachen Hereingabe von rechts rutschte der Ball auf Lorenzo Paldino durch, der nahm den Ball aus der Drehung aus 13 Metern, jedoch war der 1860-Keeper unten, holte den Schuss aus dem langen Eck. Im Gegenzug die Führung für die Löwen. Philipp Maier bediente Haugen mit einem Außenrist-Pass, der setzte dem Zuspiel mit Tempo nach, legte die Kugel am herausstürzenden Opitz vorbei und schob sie vom linken Fünfmetereck ins leere Tor zur 1:0-Führung (29.). In der Folge agierten die Sechzger etwas passiv, ließen die Niedersachsen ins Spiel kommen. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Berger kam Duah völlig frei zum Kopfball, brachte aber das Spielgerät aus zehn Metern nicht aufs 1860-Tor (32.). Zum Glück war Havelse in dieser Phase im letzten Drittel zu unpräzise. Auch der immer tiefer werdende Platz wurde zunehmend zum Problem für beide Teams. Arlind Rexhepi bediente in der 42. Minute im Strafraum Julius Düker, der aus halblinker Position direkt abschloss, doch Max Reinthaler warf sich in den Schuss, bereinigte die Situation (42.). So nahmen die Löwen die knappe Führung mit in die Pause.

    Was für eine Chance für Haugen nach Wiederanpfiff. Maier hatte auf der rechten Seite Philipp angespielt, der passte in die Mitte auf Haugen, der lief auf Opitz zu, drehte sich vor ihm nochmals nach innen, schloss dann aus neun Metern aus der Drehung ab, zielte aber um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (52.). Im Anschluss an den nächsten Angriff machten es die Löwen besser. Haugen hatte einen hohen Ball mit dem Hinterkopf auf den gestarteten Philipp verlängert, der legte an der linken Strafraumseite die Kugel quer, Hobsch am langen Pfosten hämmerte das Zuspiel aus humorlos zum 2:0 unter die Latte (53.). In der 60. Minute das 3:0. Clemens Lippmann hatte nach Doppelpass mit Philipp von der Strafraumkante aufs linke Eck abgezogen, der Schuss rutschte über Opitz‘ Hände hinweg ins Netz. Es war der erste Drittliga-Treffer des 1860-Eigengewächses! Nach einer Ecke von Besfort Kolgeci von rechts verschätzte sich Dähne, doch Düker am langen Eck kam nicht an den Ball (69.). In der 70. Minute lief Haugen alleine auf Opitz zu, doch der Ball sprang ihm im Sechzehner zu weit vom Fuß, so dass der Keeper zupacken konnte. Düker bediente fünf Minuten später Paldino, der schloss frei im Strafraum vor Dähne ab, setzte die Kugel aber aus zehn Metern am linken Eck vorbei (75.). Der eingewechselte Justin Steinkötter sorgte furs 4:0. An der Mitellinie hatte er auf Haugen halblinks gepasst, der legte die Kugel zurück in die Mitte, Steinkötter zog an Opitz vorbei, traf anschließend aus spitzem Winkel ins leere Tor (83.). Der ebenfalls eingewechselte Maximilian Wolfram scheiterte mit einem Schuss am Havelse-Keeper, anschließend flankte er auf Haugen, der aus fünf Meter genau in die Arme von Opitz köpfte (85.). Kurz vor Schluss kam Noah Klose noch zu seinem Drittliga-Debüt. Der Sohn des WM-Rekordtorschützen Miroslav Klose wurde ebenso wie Lasse Faßmann eingewechselt (87.). Nach Flanke von links durch Danhof verlängerte Reinthaler am langen Pfosten den Ball in die Mitte, wo Maier aus fünf Meter ebenfalls per Kopf zum 5:0 vollendete (88.). Nach fünf Minuten Nachspielzeit war Schluss und der erste Sieg im Jahr 2026 unter Dach und Fach.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski zeigte sich nicht nur mit dem Ergebnis zufrieden, sondern auch mit der Art und Weise, wie sein Team in Hannover aufgetreten war. „Es war ein Kampfspiel, das war auf dem Boden nicht anders zu erwarten. Über den Kampf sind wir irgendwann auch ins Spiel gekommen.“ Seiner Meinung nach sei der Sieg „vielleicht einen Tick zu hoch“ ausgefallen, „aber wir haben das gut gemacht, mussten lange darauf warten. Für uns fängt das Jahr 2026 jetzt erst an!“ Für den 55-Jährigen war es eine Leistung des gesamten Teams, wenngleich Sigurd Haugen herausstach. „Heute haben sich viele Spieler in den Vordergrund gespielt und endlich konnten wir mal das Ergebnis einfahren.“ Der Fokus liege nun auf dem Heimspiel in einer Woche gegen Rostock. „Alles andere ist egal, das ist ein Hammer-Spiel zweier Mannschaften, die oben mitmischen wollen. Vielleicht können wir nochmals ein bisschen heranrücken. Wir freuen uns auf das Spiel, müssen aber besser werden. Erst dann können wir drüber reden, was noch zu erreichen ist. Dafür müssen wir uns jedoch steigern!“

    Havelse-Coach Samir Ferchichi wollte die Niederlage nicht überbewerten. „Wir waren die ersten 15, 20 Minuten nicht im Spiel, waren nicht gut auf den zweiten Ball und gehen mit einem gerechten 0:1 in die Halbzeit, obwohl wir in der letzten Hälfte vor der Pause unsere Spielstruktur gefunden hatten.“ Die 2. Halbzeit hätte dann gezeigt, „was es heißt, effizient zu sein. Ich glaube, wir hatten schon die eine oder andere gute Chance, aber waren dann zu kompliziert und zu verkopft vorm Tor. Auf der anderen Seite hat uns der Gegner eiskalt bestraft. Das Ergebnis ist in der Höhe bitter, aber die effizientere Mannschaft hat am Ende klar gewonnen.“


    STENOGRAMM, 24. Spieltag, 14.02.2026, 14 Uhr


    TSV Havelse – TSV 1860 München 0:5 (0:1)


    HAV: 1 Opitz (Tor) – 15 Duah, 6 Belkahia, 4 Kolgeci – 22 Sommer, 14 Ilic - 8 J. Berger – 19 Boujellab, 10 Düker – 33 Rexhepi, 9 Paldino.

    Ersatz: 29 Quindt (Tor) – 5 Minz, 7 Aytun, 11 Jaeschke, 20 Schepp, 23 Müller, 31 Oltrogge, 39 Riedel, 43 Polster.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 9 Steinkötter, 17 Schröter, 18 Jakob, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose.

    Wechsel: Polster für Sommer (57.), Müller für Sommer (57.), Riedel für Duah (70.), Schepp für Paldino (83.) – Dordan für Jacobsen (69.), Wolfram für Philipp (80.), Steinkötter für Hobsch (80.), Klose für Haugen (87.), Faßmann für Schifferl (87.).

    Tore: 0:1 Haugen (29.), 0:2 Hobsch (53.), 0:3 Lippmann (60.), 0:4 Steinkötter (83.), 0:5 Maier (88.).

    Gelbe Karten: – Jacobsen.

    Zuschauer: 1.912 Eilenriedestadion Hannover.

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Haselünne), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tim Kohnert (Gerwisch).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ieg-gegen-den-tsv-havelse


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/havelse-…liga-5057566/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…ieg-im-neuen-jahr,VBCrBWO


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iga-havelse-94170170.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…echs-zweier-94170222.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-aufsteiger-94170223.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94170056.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bsch-haugen-lippmann-639/


    https://www.abendzeitung-muenc…mierentreffer-art-1112500


    https://sechzger.de/spielbericht-1860-havelse/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Spielbericht von BR24 Sport:



    Nächste Spiele



    Liveticker für das Spiel gegen FC Hansa Rostock:


    https://www.fupa.net/match/tsv…c-hansa-rostock-m1-260222


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…hen_hansa-rostock/bilanz/

    Kauczinski: „Wir sind nicht in der Position, irgendwen zu unterschätzen!“

    Die Löwen müssen das zweite Mal in Folge auswärts ran. Gespielt wird am Samstag, 14. Februar 2026, im Eilenriedestadion in Hannover gegen den TSV Havelse. Anpfiff ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Auch vor dem Auswärtsspiel in Hannover konnte Löwen-Trainer Markus Kauczinski keine Entspannung beim Personal vermelden. Neben den langzeitverletzten Tunay Deniz und Max Christiansen fehlen weiterhin Sean Dulic, Samuel Althaus und Manuel Pfeifer. Das gilt auch für Jesper Verlaat, der am weitesten von den Rekonvaleszenten sei. „Er ist zum Teil im Training dabei, aber noch nicht einsatzfähig“, so der 55-Jährige, „wir bauen in behutsam auf, sind nach dem Rückschlag vorsichtig. Er ist zwar schmerzfrei, aber noch nicht komplett eingebunden und nicht in der Dynamik. Wir schauen von Woche zu Woche.“ Pfeifer sei knapp hinter dem 1860-Kapitän, bei Dulic und Althaus dauere die Rückkehr noch länger.

    Verzichten muss Kauczinski auch auf Kevin Volland und Florian Niederlechner aufgrund ihrer 5. Gelben Karte sowie auf Youngster Loris Husic, der mit der österreichischen U19-Nationalmannschaft derzeit einen Lehrgang absolviert, am Dienstag in Lousada gegen Portugal spielte und mit 0:1 unterlag. Interessant wird vor allem werden, wer die Volland-Position übernimmt. Dabei denkt Kauczinski auch über eine Änderung in der Systematik nach. „Es gibt die Möglichkeit, ob wir mit einer Spitze spielen, zwei Zehnern, oder ob wir die Position eins zu eins ersetzen können.“ Als Kandidaten kämen Maximilian Wolfram, der gegen den VfB II zur Halbzeit eingewechselt wurde, und David Philipp in Frage. „Wir haben Jungs, die das können und die das in der Vergangenheit gut gemacht haben“, macht sich der Löwen-Trainer deshalb wenig Sorgen.

    Überraschend legte sich Kauczinski frühzeitig bei den beiden Außenpositionen in der Fünferkette fest, wo er zuletzt immer wieder gewechselt hatte. Neben Clemens Lippmann, der sowohl rechts als auch links spielen kann („Er ist der Konstanteste!“), soll diesmal Tim Danhof seine Chance von Beginn an erhalten. „Tim hat das mit seinen Auftritten zuletzt verdient, weil er Einsatz gezeigt hat, mutig ist und immer wieder Flanken aus dem Halbfeld bringt“, begründete der Trainer seine Entscheidung.

    Nicht ganz konnte Kauczinski die Ansicht von Präsident Gernot Mang teilen, der in einem Interview unter der Woche dem Team Kampf, Siegeswillen und Mentalität bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen den VfB Stuttgart II abgesprochen hatte. „Ich glaube, dass man schon Mentalität und diesen Willen zum Sieg gesehen hat. Wir haben gut angefangen, hatten Möglichkeiten zur Führung und die Dinge so weit im Griff. Uns verrutscht dann eine Phase, dann gibt's ein Doppelschlag und der hat uns kräftig durchgeschüttelt“, analysiert der Löwen-Coach. Das sei am Team nicht spurlos vorbeigegangen. „Du liegst dann plötzlich gegen eine spielstarke Mannschaft 0:2 zurück, obwohl du gut begonnen hast. Da solltest du die Nerven bewahren, was man auch erwarten kann, aber was uns nicht gelungen ist.“ Trotzdem habe man sich in der 2. Halbzeit zurückgekämpft. „Es war dann ein offenes Spiel!“ Kauczinski gibt aber zu, dass die VfB-Reserve immer wieder zu Chancen gekommen sei. „Wir hatten einfach Probleme mit den Offensivkräften der Stuttgarter. Das hat aber nichts mit Willen zu tun, sondern einfach damit, dass die gut waren und wir einen schlechten Tag hatten. Wir haben alles bis zum Schluss probiert, hätten einen Elfmeter bekommen müssen. Mit etwas Glück machen wir das 2:2, auch wenn der VfB das bessere Team in diesem Spiel war.“ Der Auftritt habe nichts mit Willen zu tun gehabt, sondern mit den Spielumständen. „Wir bekommen zu leichte Gegentore, machen zu viel Fehler. Insgesamt waren wir mit und gegen den Ball zu fehlerhaft – auch in unserer Struktur.“

    Mittlerweile warten die Löwen seit fünf Spielen auf einen Sieg. „Das beschäftigt die Spieler und auch mich selbst“, gibt Kauczinski unumwunden zu. „Aber wir haben es die Woche geschafft, die Dinge abzuschütteln. Wir haben auch ordentliche Auftritte hingelegt, wo man mit ein bisschen Glück gewinnen kann. Dieses Glück konnten wir nicht auf unsere Seite ziehen.“ Es gelte jetzt, weiterzukämpfen, noch mehr Energie reinzulegen, einfach mehr „durchzuarbeiten“, um nicht diese Wechsel, diese Schwächephasen im Spiel zu haben. „Wir haben uns ein bisschen im Kreis gedreht, weil wir Dinge nicht durchziehen. Aber wir haben bereits gezeigt, dass wir das können. Daran gilt es wieder anzuknüpfen.“ Man müsse den Fokus wieder auf das hier und jetzt richten. „Das hat zuletzt gefehlt. Jeder einzelne muss sich zusammenreißen und seinen Job machen und dann gemeinsam noch mehr reinlegen“, fordert er.

    Aufsteiger TSV Havelse belegt in der Tabelle den vorletzten Platz. Trotzdem sieht der Löwen-Trainer das Spiel keineswegs als Selbstläufer. „Wir müssen wirklich nur auf uns schauen, egal wer der Gegner ist, ob er mehr oder weniger Punkte hat als wir. Es kommt nur auf uns an!“ Havelse verfüge über eine spielstarke Mannschaft, die sich ihrer Lage bewusst ist. „Sie gelten vom ersten Tag an als Abstiegskandidat, können damit umgehen und machen ihr Ding.“ Sein Team sei nicht in der Position, „irgendwen zu unterschätzen. Wenn man die letzten Spiele nimmt, ist Havelse vom Punkteschnitt wahrscheinlich besser als wir. Deshalb fühlen wir uns nicht als super Favorit, sondern müssen das Glück erzwingen. Das Selbstbewusstsein holt man sich, indem man es anpackt, indem man einfach mehr investiert. Da ist der Gegner relativ egal“, lautet Kauczinskis Credo.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    HAV: 1 Opitz (Tor) – 15 Duah, 6 Belkahia, 4 Kolgeci – 22 Sommer, 14 Ilic - 8 J. Berger – 19 Boujellab, 10 Düker – 33 Rexhepi, 9 Paldino.

    Ersatz: 29 Quindt, 40 Busse (beide Tor) – 3 Schleef, 5 Minz, 7 Aytun, 11 Jaeschke, 20 Schepp, 23 Müller, 28 Rufidis, 31 Oltrogge, 38 Svitek, 39 Riedel, 43 Polster.

    Es fehlen: 16 Engelking, 24 Plume.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) –9 Steinkötter, 17 Schröter, 18 Jakob, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 20 Althaus, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 31 Volland, 36 Deniz, 44 Husic.

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Haselünne), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tim Kohnert (Gerwisch).


    https://www.tsv1860.de/de/news…gendwen-zu-unterschaetzen


    PK vor dem Spiel gegen TSV Havelse:



    Liveticker für das Spiel gegen TSV Havelse:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-260214


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Nach dem 8:2 beim SC Grüne Heide und dem 5:0 gegen den TuS Geretsried feierte die U21 des TSV 1860 am Dienstagabend den nächsten souveränen Testspielsieg. Beim Bezirksligisten SV Untermenzing setzte sich die Elf von Alper Kayabunar mit 5:1 durch.

    Souveräner Testspielsieg für U21

    Luis Pereira de Azambuja eröffnete in der 12. Minute den Torreigen, Cristian Leone ließ acht Minuten später den zweiten Treffer folgen. Noch vor der Pause verkürzten die Gastgeber durch Maximilian Heigl auf 1:2 (37.). Nach dem Seitenwechsel gaben die Löwen dann aber wieder Gas und legten durch Lucas Grancay nach (67.).

    In der Schlussphase machte es die U21 dann noch deutlich: Zuerst traf Rron Golasci zum 1:4 (86.), ehe Luis Pereira de Azambuja den Treffer zum 1:5-Endstand folgen ließ (90.).

    Bereits am Samstag steht gegen den Regionalligisten SV Wacker Burghausen das nächste Testspiel auf dem Programm. Anpfiff ist um 12 Uhr auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße.


    https://sechzger.de/erneut-sou…r-testspielsieg-fuer-u21/


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Freundschaftsspiel gegen Wacker Burghausen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…cker-burghausen-m1-260214


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…JAKID/teamvergleich#start

    Der DFB setzt die drei ausstehenden Spieltage 27 - 30 im März an. Die Löwen spielen am Freitag, Samstag und Sonntag.

    Der DFB hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben:


    Freitag, 06. März 2026, 18:60 Uhr

    FC Viktoria Köln - TSV 1860 München


    Samstag, 14. März 2026, 16:30 Uhr

    TSV 1860 München - SV Wehen Wiesbaden


    Sonntag, 22. März 2026, 16:30 Uhr

    MSV Duisburg - TSV 1860 München


    https://www.tsv1860.de/de/news…zt-spieltage-28-bis-30-an

    Löwen verlieren nach starkem Beginn mit 1:2 beim VfB Stuttgart II.

    Anstatt den ersten Sieg 2026 einzufahren, kassierten die Löwen im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II die erste Niederlage im Kalenderjahr. Nach starkem Beginn der Sechzger gingen die Schwaben durch einen Doppelschlag von Noah Darvich (20.) und Justin Diehl (26.) mit 2:0 in Führung. Sigurd Haugen gelang mit seinem 8. Saisontreffer lediglich der Anschluss (85.).


    Personal: Im Auswärtsspiel in Aspach gegen die Reserve des VfB Stuttgart musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski gleich zehn Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt ersetzen. Es fehlten Jesper Verlaat, David Philipp, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz. Sein Drittliga-Debüt gab der 18-jährige Loris Husic, der auch gleich in der Startelf vor rund 3.500 mitgereisten Löwenfans stand.


    Spielverlauf: Auf den Rängen waren die Verhältnisse klar verteilt. Auch auf dem Platz übernahmen die Sechzger zunächst die Initiative. Erstmals gefährlich wurde es vor dem Stuttgarter Tor in der 4. Minute. Sigurd Haugen hatte sich rechts im Strafraum durchgesetzt, sein Zuspiel am Fünfmeterraum auf Clemens Lippmann konnte ein VfB-Spieler gerade noch zur Ecke klären. Zwei Minuten später traf Kevin Volland nach Zuspiel von Patrick Hobsch halbrechts im Strafraum aus 15 Metern nur das Außennetz (6.). Im Anschluss an einen weiten Lippmann-Einwurf von rechts stocherte Volland am vorderen Fünfmetereck den Ball Richtung Tor, doch Torwart Florian Hellstern hatte aufgepasst, bereinigte de Situation (8.). Auf der anderen Seite ging ein Schuss von Leny Meyer von der Sechzehnerkante deutlich am langen Eck des 1860-Tores vorbei (9.). Nach einem weiten Ball setzte sich Haugen gegen zwei Stuttgarter durch, legte die Kugel im Strafraum quer auf Hobsch, doch Keeper Hellstern hatte aufgepasst, konnte vor dem 1860-Angreifer per Fuß am Fünfmeterraum klären (11.). In der 16. Minute lag der Ball im VfB-Tor, doch Haugen stand – so die Meinung von Schiedsrichter Yannick Sager – beim Zuspiel von Hobsch im Abseits! Das Tor fiel vier Minuten später auf der anderen Seite. Mansour Ouro-Tagba hatte den Ball vom linken Strafraumeck quer nach rechts auf Justin Diehl gelegt, der passte mit viel Übersicht in die Mitte auf den durchgelaufenen Noah Darvich, der frei vor Thomas Dähne die Kugel links am 1860-Keeper zum 1:0 einschob (20.). Damit war die Partie auf den Kopf gestellt! Beinahe hätte die VfB-Reserve eine Minute später nachgelegt. Diehl lief alleine auf Dähne zu, suchte aber im Strafraum nicht den Abschluss, sondern legte quer auf Ouro-Tagba, der den Ball nicht unter Kontrolle brachte, sodass die Sechzger klären konnten (21.). Besser machte es Diehl fünf Minuten später. Nach einem Steckpass von Darvich spitzelte er die Kugel aus elf Metern an dem chancenlosen Dähne vorbei zum 2:0 (26.). Direkt danach bildeten die Löwen auf dem Platz einen Kreis, versuchten sich neu zu sammeln. In der 32. Minute hatten sie die Großchance zum Anschlusstreffer. Nach Pass von Lippmann prallte die Kugel von Haugen zu Volland ab, der war im Zentrum vollkommen frei, versuchte aber den Ball auf Hobsch rechts im Strafraum direkt weiterzuleiten, was nicht gelang (32.). Hier hätte der Ex-Nationalspieler selbst abschließen müssen! Knapp scheiterte Haugen rechts im Strafraum mit einem 15-Meter-Schuss, der knapp am linken Pfosten vorbeiging (38.). Einen Kopfball von Alexander Groiß nach Ecke lenkte Dähne über die Latte (41.). So blieb es beim 0:2 zum Seitenwechsel.

    Für Debütant Loris Husic kam zur 2. Halbzeit der offensivere Maximilian Wolfram in die Partie. Nach einer Kopfballstafette im Stuttgarter Strafraum stocherte Haugen aus fünf Meter den Ball Richtung Tor, doch Hellstern parierte den Abschluss (47.). Die Löwen drängten auf den Anschlusstreffer. Eine scharfe Hereingabe von links durch Lippmann nahm Volland am vorderen Fünfmetereck direkt, doch erneut war der VfB-Keeper bei dem Schuss mit einem Reflex zur Stelle (49.). Der schnelle Treffer gelang auch in der zweiten Hälfte nicht, der VfB konnte sich in der Folge wieder vom Druck befreien, erspielte sich viele Standard-Situationen. Lauri Penna prüfte Dähne mit einem 30-Meter-Schuss aufs linke untere Eck (73.). Glück hatten die Sechzger in der 76. Minute, als Simen Voet als letzter Mann den Ball verlor, Ouro-Tagba in Überzahl jedoch ins Abseits lief. Zu allem Überfluss kassierte Volland wenig später seine 5. Gelbe Karte, wird damit im Auswärtsspiel in Havelse fehlen (79.). Eine Co-Produktion der Eingewechselten brachte in der 85. Minute den Anschlusstreffer. Florian Niederlechner hatte nach links im Strafraum auf Kilian Jakob gepasst, dessen Hereingabe an den zweiten Pfosten legte Tim Danhof von der Grundlinie zurück auf Haugen, der aus kurzer Distanz zum 1:2 traf. Kurz danach versuchte es Haugen mit einem Seitfallzieher aus sieben Metern, traf aber den Ball nicht, der anschließende Schuss von Max Reinthaler wurde geblockt (86.). Eine Minute später reklamierte Niederlechner Elfmeter, doch der Unparteiische ließ weiterspielen (87.). Nach einer Ecke von rechts durch Danhof kam Reinthaler zum Kopfball, brachte die Kugel aber nichts aufs VfB-Tor (88.). Es gab sechs Minuten obenauf, doch den Sechzgern gelang in er Nachspielzeit kein weiterer Treffer mehr, womit die erste Niederlage 2026 besiegelt war.


    STENOGRAMM, 23. Spieltag, 07.02.2026, 16.30 Uhr


    VfB Stuttgart II – TSV 1860 München 2:1 (2:0)


    VFB II: 1 Hellstern (Tor) – 24 Olivier, 13 Köhler, 6 Groiß, 16 Meyer – 10 Sessa, 5 Catovic – 31 Darvich, 7 Penna, 26 Diehl – 27 Ouro-Tagba.

    Ersatz: 28 Draband (Tor) – 4 Herwerth, 8 di Benedetto, 17 Nankishi, 18 Lüers, 19 Freßle, 23 Spalt, 34 Janjic, 39 Jatta.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 26 Maier, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 5 Jacobsen, 44 Husic, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 18 Jakob, 23 Dordan, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 37 Schifferl.

    Wechsel: Spalt für Diehl (43.), di Benedetto für Sessa (70.), Lüers für Olivier (83.), Herwerth für Penna (83.) – Wolfram für Husic (46.), Steinkötter für Hobsch (69.), Niederlechner für Volland (79.), Jakob für Lippmann (79.), Danhof für Rittmüller (79.).

    Tore: 1:0 Darvich (20.), 2:0 Diehl (26.), 2:1 Haugen (85.).

    Gelbe Karten: Groiß, Olivier, Lüers, Hellstern – Jacobsen, Husic, Haugen, Volland, Niederlechner.

    Zuschauer: 5.000 in der WIRmachenDruck Arena Aspach.

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Markus Schüller (Korschenbroich), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Jan-Vincent Ritter (Kaiserslautern).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-12-beim-vfb-stuttgart-ii


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/vfb-ii-g…liga-5057552/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VAXTB58


    https://www.tz.de/sport/1860-m…is-in-folge-94159136.html


    https://www.abendzeitung-muenc…stag-niederlage-live-638/


    https://www.abendzeitung-muenc…-als-der-rest-art-1111018


    https://sechzger.de/adios-ambi…i-schlaegt-die-loewen-20/


    Nächste Spiele




    Liveticker für das Spiel gegen TSV Havelse:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-260214


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    „Wir müssen liefern!“: Für Kauczinski gibt’s keine Ausreden beim VfB Stuttgart II.

    Für die Löwen geht es am 23. Spieltag gegen den VfB Stuttgart II. Gespielt wird am Samstag, 7. Februar 2026, in der WIRmachenDruck Arena in Aspach. Anpfiff ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Erneut begann die Löwenrunde mit der Frage nach den Personalien. Löwen-Cheftrainer Markus Kauczinski konnte nicht unbedingt mit positiven Nachrichten aufwarten. Zwar kehrt Florian Niederlechner in den Kader zurück, dafür fällt David Philipp mit einem Infekt aus. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Am weitesten von den Rekonvaleszenten, die sich im Aufbau befinden, sei Jesper Verlaat. Bei ihm besteht die Chance, dass er nächste Woche „teilintegriert“, wie Kauczinski es ausdrückt, ins Mannschaftstraining zurückkehrt.

    Dafür ließ sich das Comeback von Sigurd Haugen gegen Aachen vielversprechend an. Kauczinski denkt sogar darüber nach, ob er ihn für die Startelf aufbietet. Er traut ihm „45 Minuten plus“ zu. Der Norweger habe nach seinem Kieferbruch durchtrainiert, zuletzt Extraschichten geschoben. Dadurch sei er körperlich topfit. „Er ist fleißig, hat gezeigt, dass er keine Angst hat, den Zweikampf nicht scheut“, erklärt der 55-jährige Löwen-Coach.

    Die schnelle Rückkehr ihres besten Torjägers hat die Sechzger auch deshalb dazu bewogen, nicht in der Wintertransferperiode tätig zu werden. „Wir waren mit Spielern in Kontakt, haben aber kein Angebot abgegeben, weil wir den Ausblick hatten, dass Siggi zurückkommt. Wir haben vier Stürmer und mit Noah Klose noch einen jungen dahinter. Deswegen ist die Entscheidung gefallen, nichts mehr zu tun“, begründet Kauczinski.

    Die Löwen treffen zum vierten Mal in der 3. Liga auf den VfB Stuttgart II. Bisher stehen zwei Unentschieden und eine Niederlage zu Buche. Ob man sich gegen Zweitvertretungen besonders schwertue, wurde Kauczinski angesichts dieser Bilanz gefragt. „Nicht nur wir tun uns schwer. Es ist einfach eine gute Mannschaft, trotz ihrer Jugend sind sie abgezockt, individuell stark und fußballerisch gut. Da ist Qualität dahinter.“ Auch von der 0:4-Niederlage zuletzt in Verl lässt sich der Löwen-Trainer nicht blenden. „Da ist das Spiel erst nach der Roten Karte in der 2. Halbzeit gekippt“, verweist er darauf, dass Verteidiger Dominik Nothnagel per Ampelkarte kurz vor der Pause das Spielfeld verlassen musste und auch am Samstag den Schwaben gesperrt fehlen wird.

    „Es kommt einzig und allein auf uns an“, weist Kauczinski entschieden zurück, Probleme mit U23-Teams zu haben. „Wir haben den Schlüssel selbst in der Hand, die Dinge besser zu machen.“ Mit den drei Remis in diesem Jahr könne man nicht zufrieden sein, schon gar nicht mit dem Auftritt zuletzt gegen Aachen. „Die ersten beiden Spiele waren in Ordnung, aber das ist nur die kleine Schwester von Durchschnitt. Ich erwarte mir schon mehr Energie, Konsequenz und Spielfreude von meiner Mannschaft. Jeder einzelne muss besser nachschieben, damit wir kompakter stehen. Das war gegen Aachen unser Hauptproblem.“

    Auch fußballerisch möchte Kauczinski mehr von seinem Team sehen. Besonders die Routiniers sieht er gegen den VfB II in der Pflicht. „Von den Alten erwarte ich, dass man einen Tick mehr Erfahrung und Körperlichkeit sieht, wir an unser Limit kommen und mehr Geschlossenheit an den Tag legen. Wir sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen. Es darf keine Ausreden geben“, macht er unmissverständlich klar. „Unser Fokus ist, ein gutes Spiel abzuliefern.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    VFBII: 1 Hellstern (Tor) – 24 Olivier, 13 Köhler, 6 Groiß, 16 Meyer – 8 di Benedetto, 5 Catovic – 31 Darvich, 10 Sessa, 26 Diehl – 27 Ouro-Tagba.

    Ersatz: 28 Draband, 33 von der Felsen (beide Tor) – 4 Herwerth, 7 Penna, 17 Nankishi, 18 Lüers, 19 Freßle, 23 Spalt, 34 Janjic, 38 Tsigkas, 39 Jatta,

    Es fehlen: 3 Azevedo, 25 Tritschler, 29 Nothnagel, 30 Majchrzak, 35 Glück, 44 Sankoh.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 8 Philipp, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Markus Schüller (Korschenbroich), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Jan-Vincent Ritter (Kaiserslautern).


    https://www.tsv1860.de/de/news…eine-ausreden-beim-vfb-ii


    PK vor dem Spiel gegen VfB Stuttgart II:



    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/vfb…v-1860-muenchen-m1-260207


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Drittes Remis in Folge: Löwen spielen nur 2:2 gegen Alemannia Aachen.

    Die Löwen warten weiterhin auf den ersten Sieg im Jahr 2026. Gegen Alemannia Aachen glichen die Sechzger den Rückstand durch einen verwandelten Elfmeter von Lars Gindorf (18.) vier Minuten später durch Philipp Maier aus (22.) Thore Jacobsen sorgte in der 54. Minute per Strafstoß für die Führung der Sechzger, ehe Mika Schroers per Sonntagsschuss in den Winkel zum 2:2-Endstand traf (61.).


    Personal: Im Heimspiel gegen Aachen musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz verletzungsbedingt ersetzen. Nicht im 20-Mann-Kader standen Torhüter Miran Qela, Luan Klose und Finn Fuchs.

    Spielverlauf: Die Partie begann mit einer Gedenkminute für den ehemaligen Schiedsrichter Eugen Strigel. Beide Mannschaften waren in der Anfangsphase zunächst auf Torsicherung bedacht, scheuten das Risiko im Spiel nach vorne. Den ersten Aufreger in der 8. Minute gab es, nachdem David Philipp auf Zuspiel von Thore Jacobsen im Alemannia-Strafraum zu Fall gekommen war. Schiedsrichter Martin Wilke ließ jedoch weiterspielen. Eine Freistoßflanke von Kevin Volland zehn Meter vorm rechten Strafraumeck erwischte Patrick Hobsch im Rückwärtslaufen mit dem Kopf, brachte dadurch aber nicht genügend Druck aufs Spielgerät, um Torhüter Fotios Pseftis vor Probleme zu stellen (11.). Überraschend gab es in der 17. Minute für Aachen Elfmeter. Nach einem schwach verteidigten Angriff der Alemannia riss Philipp Maier im Strafraum Mika Schroers um. Lars Gindorf schritt zur Tat, verlud Thomas Dähne und schob ins linke untere Eck zur 1:0-Gästeführung ein (18.). Es war bereits der 15. Saisontreffer des Top-Stürmers der 3. Liga. In der Folge schwammen die Sechzger etwas in der Defensiv, fuhren drei Minuten später aber einen sehenswerten Konter, den ein Aachener Spieler im letzten Moment gegen Philipp am Fünfmeterraum zur Ecke klären konnte (21.). Diese brachte Volland von links nach innen, Maier nahm die Kugel an der Fünfmeterkante volley aus der Luft, abgefälscht durch Gianluca Gaudinio schlug sie zum 1:1 ins rechte Eck ein (22.). Raphael Schifferl kam in der 34. Minute nach Linksflanke von Volland relativ frei zum Kopfball, setzte aber aus neun Metern die Kugel genau in die Arme von Pseftis. Zwei Minuten später wurde Philipp beim Abschluss in der Nähe des Elfmeterpunkts im letzten Moment gestoppt (36.). Wenn die Gäste zu Chancen kamen, dann meist nach Fehlern der Sechzger. So auch in der 38. Minute, als Jakob eine Flanke genau vor die Füße von Schroers klärte, dessen Schuss von der Fünfmeterkante ging aber übers 1860-Tor. Pseftis musste nach Pass in die Tiefe von Thore Jacobsen gegen Clemens Lippmann im Strafraum Kopf und Kragen riskieren, um vor dem Sechzger an der Kugel zu sein (45.). Im Gegenzug kam Mehdi Loune aus neun Metern zum Abschluss, schoss aber seinen eigenen Mitspieler an (45.+1). So ging es mit 1:1 in die Kabine.

    Die beiden gelb vorbelasteten Jakob und Maier kamen nicht mehr zur 2. Halbzeit. Für sie schickte Löwen-Trainer Markus Kauczinski Damjan Dordan und Marvin Rittmüller aufs Feld. Nach einem Eckball von rechts durch Gaudino, den dieser als Aufsetzer in den Rückraum passte, schloss Pierre Nadjombe aus 18 Metern ab, zielte aber weit übers 1860-Tor (49.). Auf der anderen Seite versprang Pseftis nach einem Rückpass der Ball, Patrick Hobsch ging dazwischen, kam zu Fall, diesmal pfiff der Schiedsrichter Wilke Elfmeter und zeigte dem Keeper Gelb (53.). Jacobsen lief an, schickte Pseftis ins rechte Eck und vollendete sicher zum 2:1 in die Mitte (54.). Aus heiterem Himmel glichen die Kaiserstädter aus. Nach einem Einwurf zog Schroers aus 25 Metern einfach ab, die Kugel landete unhaltbar für Dähne zum 2:2 im linken Kreuzeck (61.). Beinahe wäre die Alemannia eine Minute später in Führung gegangen, doch der völlig frei am rechten Fünfmetereck zum Abschluss gekommene Faton Ademi traf nur das Außennetz (62.). In der 72. Minute ging der Löwen-Trainer ins Risiko, brachte „Maskenmann“ Sigurd Haugen für Hobsch in die Partie und Justin Steinkötter für Philipp. Ein Flugball von Schifferl legte in der 80. Minute Haugen sich im Strafraum mit der Brust vor, kam dann aus acht Meter zum Abschluss, die Kugel ging, leicht abgefälscht, übers Aachener Tor. Ansonsten war es weiterhin ein zerfahrenes Spiel mit vielen technischen Fehlern. In der 2. Minute der Nachspielzeit kam Haugen im Zweikampf mit Marius Wegmann zu Fall, vehement forderten die Löwen Strafstoß, doch Schiedsrichter Wilke ließ weiterspielen. Damit blieb es beim 2:2 und dem dritten Remis für die Sechzger in diesem Jahr.


    TRAINERSTIMMEN


    „Losgelöst von einzelnen Spielphasen, kann ich nicht zufrieden sein“, lautete das Fazit von Löwen-Trainer Markus Kauczinski. Seiner Meinung nach hätte sein Team viel zu viel nach hinten gespielt, nach vorne die nötige Konsequenz vermissen lassen. „Wir haben heute nicht die Basics auf den Platz gebracht. Es war der schlechteste von den drei Auftritten in diesem Jahr. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und am Ende nicht mehr als den einen Punkt verdient.“ Dabei wollte er die nicht gegebenen Elfmeter bei Fouls gegen David Philipp und Sigurd Haugen als Entschuldigung anführen. Die Entscheidung, dass der Norweger im Kader stand, sei beim Abschlusstraining gefallen, „weil er ohne Angst mit dem Kopf bei den Standards hingegangen ist“. Kauczinski lobte die Einstellung des Stürmers. „Was er mit seiner Power und Energie bringt, das konnte man sehen. Das hilft uns unheimlich weiter!“

    Für Aachens Coach Mersad Selimbegovic war es ein „gutes und intensives Spiel auf schwierigem Boden. Wir sind gut reingekommen und haben das durchgezogen, was wir uns vorgenommen haben.“ Die Führung sei seiner Meinung nach verdient gewesen. Der Ausgleich sei überraschend gefallen. „Sechzig braucht nicht viel, hat uns sofort bestraft“, lautete sein Kommentar. Die Führung der Löwen bezeichnete Selimbegovic als „Geschenk, das der Gegner angenommen hat. Aber meine Mannschaft hat nicht aufgegeben, das 2:2 mit einem Traumtor erzielt. Danach hatten wir noch einige Möglichkeiten. Am Ende ist es nur ein Punkt. Wir hätten nach dem Verlauf mehr verdient!“


    STENOGRAMM, 22. Spieltag, 31.01.2 026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – Alemannia Aachen 2:2 (1:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 22 Haugen, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 44 Husic.


    AAC: 22 Pseftis (Tor) – 33 Wegmann, 28 Wiebe, 2 Bagalianis – 29 Nadjombe, 10 Gaudino, 36 Ademi, 7 Scepanik – 11 Loune, 23 Gindorf – 27 Schroers.

    Ersatz: 1 Riemann (Tor) – 3 Wagner, 4 Meyer, 8 Bahn, 9 Sulejmani, 18 Wriedt, 25 Yarbrough, 30 Winter, 44 Castelle.

    Wechsel: Dordan für Maier (46.), Rittmüller für Jakob (46.), Haugen für Hobsch (72.), Steinkötter für Philipp (72.) – Bahn für Loune (84.), Yarbrough für Gaudino (84.), Wriedt für Ademi (88.), Castelle für Schroers (88.).

    Tore: 0:1 Gindorf (18., Foulelfmeter), 1:1 Maier (22.), 2:1 Jacobsen (54., Foulelfmeter), 2:2 Schroers (61.).

    Gelbe Karten: Maier, Jakob, Dordan – Gindorf, Pseftis, Wiebe, Wriedt.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Erzingen), Mika Forster (Flehingen); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…22-gegen-alemannia-aachen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057547/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tag-im-livestream,V9QD3cn


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ueberzeugen-94148795.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94148801.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…eut-sieglos-94148565.html


    https://www.abendzeitung-muenc…sen-maier-remis-live-637/


    https://www.abendzeitung-muenc…-und-schatten-art-1109448


    https://sechzger.de/spielbericht-loewen-in-osnabrueck/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Pressekonferenz nach den Spiel gegen Alemannia Aachen:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/vfb…v-1860-muenchen-m1-260207


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    „Wir sind der Schlüssel“, sagt Kauczinski vor dem Spiel gegen Aachen.

    Die Löwen empfangen am Samstag, 31. Januar 2026, Alemannia Aachen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live im Free-TV beim WDR zu sehen sowie bei MagentaSport. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Wie die letzten Wochen, begann Trainer Markus Kauczinski auch diesmal die Löwenrunde mit der aktuellen Personalsituation. Dabei konnte er keine große Besserung der aktuellen Lage vermelden. Lediglich Maximilian Wolfram ist nach überwundenem Infekt ohne Einschränkungen einsatzbereit.

    Überraschend war in dieser Woche Sigurd Haugen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Seinen gebrochenen Kiefer schützt eine Maske. „Fit ist er nach zweieinhalb Tagen Training nicht“, so die Einschätzung des 55-jährigen Löwen-Coachs. „Aber wir sind froh, dass er wieder mit den anderen auf dem Platz steht.“

    Ob er schon wieder ein Kandidat für den Spieltagskader sei, wurde Kauczinski gefragt? „Wir müssen sehen, ob wir ihm das Zutrauen und wir was verrücktes machen.“ Bei den Übungseinheiten sei Haugen nur „neutraler Mann“ gewesen. „Im Spiel dagegen muss er Aufgaben erfüllen, bei Standards den Kopf hinhalten. Die Maske ist eine Einschränkung, weil immer was vom Gesichtsfeld fehlt. Daran muss er sich gewöhnen, das wird ihn noch eine Zeitlang begleiten.“ Letztlich gehe es darum, dass der Stürmer wieder das Gefühl bekomme, ohne Angst in die Zweikämpfe gehen zu können. „Dazu braucht er einen gewissen Trainingsrhythmus.“

    Die Argumentationskette, die der Trainer bei der Löwenrunde lieferte, lässt eher nicht darauf schließen, dass der Top-Torjäger der Sechzger bereits gegen Aachen für den Kader nominiert wird. Dagegen scheint das bei Wolfram sicher. „Das tut uns gut“, so Kauczinski. Jedoch scheint die Startelf nach den beiden Spielen in diesem Jahr gegen Essen und in Osnabrück fixiert zu sein. „Die Rückkehrer müssen in der Lage sein, jemand anderen zu verdrängen. Das wird umso schwerer, je besser die Jungs sind, die auf dem Platz stehen. Insgesamt macht die Mannschaft einen sehr fokussierten Eindruck. Ich habe von der Energie und Leidenschaft nichts auszusetzen.“

    Das gilt für die „Idee des Zusammenspiels“, wie der Trainer es nennt, noch nicht. Da sei man schon weiter gewesen. „Dann sind uns nach dem Ingolstadt-Spiel einige Leute weggebrochen“, begründet er. Deshalb müsse sich „das Gefühl“ für Situationen in der neuen Zusammensetzung noch entwickeln. Oft seien es nur Kleinigkeiten, wie zuletzt in Osnabrück. „Da haben wir es in der 2. Halbzeit nicht geschafft, den Punch zu machen, um das Spiel zu gewinnen!“

    Während gegen Essen und in Osnabrück die Löwen aufgrund der Tabellenkonstellation und der Verletztenmisere als Außenseiter ins Spiel gegangen waren, sind sie diesmal eher favorisiert. Doch Kauczinski will davon nichts wissen. „Wir brauchen nicht zu meinen, dass es leichter als zuletzt wird. Aachen hat nach vorne sehr schnelle und bewegliche Leute, die uns Probleme bereiten können“, warnt er. Allen voran Lars Gindorf. Der 24-jährige Stürmer, der im Sommer von Zweitligist Hannover 96 in die Kaiserstadt gewechselt war, führt mit 14 erzielten Treffern die Torjägerliste in der 3. Liga an. Dazu kommen nochmals sechs Torvorbereitungen. „Da müssen wir Energie und Leidenschaft reinpacken, wenn wir Aachen schlagen wollen. Sie gehen in jedem Spiel ans Limit.“

    Ohnehin halte er nichts von dem „Favoritending“, wie Kauczinski es formuliert. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem es um Kleinigkeiten geht, gerade wenn sich die Mannschaften weitgehend neutralisieren. Es wird wie immer in der 3. Liga ein hartes Spiel, das unseren vollen Fokus verlangt. Aachen ist gut drauf, durch den Sieg zuletzt bei Hoffenheim II ist ein gutes Gefühl entstanden, Sie werden uns mit ihrem Tempo vor Aufgaben stellen.“ Diese gilt es zu meistern. Gleichzeitig müsse man auf sich selbst schauen, konsequent sein und die sich ergebenden Chancen nutzen. „Letztlich sind wir selbst der Schlüssel!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 21 Dähne, 22 Haugen, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    AAC: 22 Pseftis (Tor) – 33 Wegmann, 28 Wiebe, 2 Bagalianis – 29 Nadjombe, 10 Gaudino, 36 Ademi, 7 Scepanik – 8 Bahn, 23 Gindorf – 27 Schroers.

    Ersatz: 1 Riemann, 22 Hendriks (beide Tor) – 3 Wagner, 4 Meyer, 5 Strujic, 9 Sulejmani, 11 Loune, 14 Elekwa, 18 Wriedt, 20 Richter, 25 Yarbrough, 30 Winter, 44 Castelle.

    Es fehlen: 6 Lorch, 15 Hanraths, 17 Torsiello, 19 Heister, 37 da Silva Kiala.

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Erzingen), Mika Forster (Flehingen); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…or-dem-spiel-gegen-aachen


    Liveticker für das Spiel gegen Alemannia Aachen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…lemannia-aachen-m1-260131


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_alemannia-aachen/bilanz/

    Philipp Maier bleibt ein Löwe.

    Der TSV 1860 München und Philipp Maier gehen den gemeinsamen Weg auch über das Saisonende hinaus weiter. Der 31jährige Mittelfeldspieler bleibt den Löwen bis mindestens Sommer 2027 erhalten.


    Philipp Maier, der in Kienberg im Landkreis Traunstein geboren ist, begann seine Karriere beim TSV 1860 Rosenheim. Zweimal wechselte er zu Wacker Burghausen, zwischendurch zog es ihn zu seinem Jugendverein zurück. Nach seinem Wechsel zum 1. FC Schweinfurt 05 ging es im Sommer 2021 zu den Ulmer Spatzen. Seit Januar 2025 steht der Löwen-Fan nun für seinen Lieblingsverein auf dem Rasen.

    „Ich fühle mich aktuell beim TSV 1860 München sehr wohl“, sagt Philipp Maier. „Ich habe sehr viel Spielzeit und ich denke, dass ich meine Leistung zeigen kann. Daher bin ich sehr froh, dass ich frühzeitig Planungssicherheit habe und bei meinem Lieblingsverein bleiben kann.“

    „Philipp hat in den letzten Wochen gezeigt, dass er ein sehr wichtiger Baustein der Mannschaft sein kann“, sagt Manfred Paula. „Ich freue mich, dass er uns auch über das Saisonende hinaus erhalten bleibt und wir weiterhin auf seine Verlässlichkeit bauen können.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…pp-maier-bleibt-ein-loewe

    Punkt nach Rückstand: Löwen spielen 1:1 in Osnabrück.

    Mit einem Punkt kehren die Löwen von der Bremer Brücke nach Hause. Der VfL Osnabrück war in der 17. Minute nach einer Ecke durch Bjarke Jacobsen in Führung gegangen. Kevin Volland gelang acht Minuten später der Ausgleich (25.). In einem Kampfspiel auf einem tiefen Rasen hatten im zweiten Durchgang beide Teams die Möglichkeit zum Siegtreffer, doch Patrick Hobsch (62.), David Philipp (69.) und Justin Steinkötter (74.) scheiterten für die Sechzger.


    Personal: Im ersten Auswärtsspiel 2026 in Osnabrück musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski gleich zehn Spieler ersetzen krankheits- oder verletzungsbedingt ersetzten. Es fehlten an der Bremer Brücke Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Sigurd Haugen, Sean Dulic, Manuel Pfeifer, Maximilian Wolfram und Tunay Deniz.

    Spielverlauf: Vom Anstoß weg versuchte Osnabrück, Druck auf die Löwen auszuüben. Beim ersten Angriff der Sechzger rasselte Patrick Hobsch nach Außenristpass von rechts durch Kevin Volland an der Fünfmeterkante mit VfL-Keeper Lukas Jonsson zusammen (2.). In der Folge zogen sich die Gastgeber etwas zurück, um über Umschaltsituationen zu Torchancen zu kommen. So verging die Anfangsviertelstunde ohne bemerkenswerte Torraumszenen. Lediglich ein abgefälschter 17-Meter-Schuss von Lars Kehl, den Thomas Dähne wegfaustete, sorgt für halbwegs Gefahr (15.). Erst danach nahm das Spiel Fahrt auf. Nach einer Ecke von rechts durch Kehl blockten Raphael Schifferl und Thore Jacobsen den Acht-Meter-Schuss von Janik Müller zur Ecke (16.). Diese brachte erneut Kehl von rechts in die Mitte, wo Bjarke Jacobsen am ersten Pfosten aus sechs Metern unbedrängt zum Kopfball hochstieg, die Kugel unhaltbar für Dähne im langen Eck zur 1:0-Führung für Osnabrück versenkte (17.). Zwei Minuten später ging ein 20-Meter-Schuss von Kehl nur um Zentimeter am linken Eck vorbei (19.). In der 25. Minute der Ausgleich durch Volland. David Philipp leitete die Kugel stark bedrängt von zwei VfL-Spielern am Strafraum von halbrechts zu Phillip Maier, der legte sie quer nach links auf den heransprintenden Volland, der aus 15 Metern ins lange Eck zum 1:1 traf. Es war der erste Treffer des Ex-Nationalspielers seit dem 14. September letzten Jahres. Glück hatten die Sechzger zwei Minuten später, dass sie nicht erneut in Rückstand gerieten. Schifferl schlug vor dem eigenen Strafraum eine Kerze, Simen Voet kam nicht an die Kugel, dafür sein Gegenspieler Robin Meißner, der rechts im Strafraum ungehindert vor Dähne zum Abschluss kam, doch Schifferl machte seinen Fehler wieder gut, grätschte den Schuss von Meißner aufs linke Eck vor der Linie weg (27.). Zwischen der 37. und 40. Minute hatten die Lila-Weißen drei Ecken und einige Einwürfe auf Strafraumhöhe, die jedoch die Löwen mit Glück und Geschick verteidigen konnten. Im Anschluss an die siebte Ecke kurz vor der Pause war es Müller, der zum Kopfball kam, Schifferl am langen Eck bereinigte jedoch die Situation, ohne dass Dähne hätte eingreifen müssen (44.). So blieb es beim 1:1 zur Pause.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Osnabrück mehr Ballbesitz, ohne jedoch zunächst daraus Kapital zu schlagen. In der 54. Minute musste sich Dähne bei einem Distanzschuss von Tony Lesueur strecken, um die Kugel aus dem linken unteren Eck zu fischen (54.). Beinahe wäre den Löwen mit ihrer ersten Ecke die Führung gelungen. Vollands Hereingabe von links nahm Hobsch am zweiten Pfosten an, der Ball sprang ihm etwas zu weit vom Fuß, so dass sein Schuss aus sechs Metern noch geblockt werden konnte (62.). Ein Distanzschuss von Volland ging in der 68. Minute weit übers VfL-Tor. Kurz danach passte Volland auf Philipp, der sich mit dem Rücken zum Tor um seinen Gegenspieler drehte, dann an der Strafraumkante zum Abschluss kam. Torhüter Jonsson konnte den Schuss nur nach vorne abwehren, bevor er und Niklas Wiemann im letzten Moment vor dem nachsetzenden Hobsch retteten (69.). Im Anschluss an eine zu kurz abgewehrte Osnabrücker Ecke kam Meißner aus zehn Metern zum Schuss, seine Direktabnahme aus elf Metern ging um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (72.). Fast im Gegenzug hatte der kurz zuvor eingewechselte Justin Steinkötter das 2:1 aus dem Fuß. Max Reinthaler passte einen Freistoß von rechts hinten nach vorne, der Löwen-Stürmer kam rechts im Strafraum zum Abschluss, hob die Kugel über Jonsson hinweg, aber am langen Eck vorbei (74.). Ein 22-Meter-Freistoß von Kehl halblinks ging knapp über die Querlatte des 1860-Tores (80.). In der Schlussphase machten die Hausherren nochmals Druck, verstärkten nochmals die Offensive, wollten nach zwei Heimniederlagen in Folge unbedingt die drei Punkte an der Bremer Brücke behalten. Die Sechzger standen gut, der Schiedsrichter pfiff aber in der 2. Minute der Nachspielzeit nach einem Zweikampf Freistoß gegen Simen Voet, zeigte ihm die Gelbe Karte. Meißner setzte jedoch den Ball aus 20 Metern in halblinker Position über das Löwen-Tor. Das war die letzte Chance. Die Weiß-Blauen nahmen damit einen Punkt aus Osnabrück mit nach München.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski sprach von einem „insgesamt leistungsgerechten“ Unentschieden. Sein Team habe in der 1. Halbzeit zu wenig Zugriff gehabt und zu viele Umschaltsituationen gegen sich zugelassen. Deshalb habe man die Position im Mittelfeld etwas vor dem zweiten Durchgang verändert, „dadurch war das Gegenpressing besser. Wir hatten nach der Pause noch zwei Möglichkeiten durch David Philipp und Justin Steinkötter, um das Spiel für uns zu entscheiden. Mit der 2. Halbzeit war ich zufrieden, mit der ersten nicht!“ Der 55-Jährige nahm nicht nur den Punkt mit, sondern „auch gute Erkenntnisse und eine gute Entwicklung. Wir stehen stabil, können nach vorne Dinge aber noch besser machen. Ich denke, dass wir für den Moment damit leben müssen. Die Mannschaft hat Energie gezeigt und gekämpft.“ Fußballerisch sah Kauczinski auf beiden Seiten „immer wieder ein bisschen Sand im Getriebe, man hat sich neutralisiert. Mit etwas Glück kann man mehr holen, aber ich glaube, dass es in Ordnung ist und wir für den Moment auf jeden Fall zufrieden sein können.“


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 25.01.2026, 16.30 Uhr


    VfL Osnabrück – TSV 1860 München 1:1 (1:1)


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 15 Jacobsen, 6 Henning, 23 Lesueur – 11 Meißner, 18 Kehl – 9 Kania.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 3 Christensen, 8 Tesche, 10 Pröger, 14 Ihorst, 20 Janotta, 26 Wagner, 29 Kopacz, 37 Badjie.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Wechsel: Wagner für Henning (59.), Badjie für Kania (59.), Kopacz für Lesueur (74.), Pröger für Kammerbauer (86.), Ihorst für Kehl (86.) – Steinkötter für Philipp (70.), Rittmüller für Lippmann (70.), Danhof für Volland (90.+3).

    Tore: 1:0 B. Jacobsen (17.), 1:1 Volland (25.).

    Gelbe Karten: Henning – Reinthaler, Voet.

    Zuschauer: 15.369 Stadion an der Bremer Brücke (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Tobias Esch (Oberpleis), Christoph Kluge (Bremen): Vierter Offizieller: Henry Schröder (Hiddesen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-spielen-11-in-osnabrueck


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/osnabrue…liga-5057534/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…sen-federn-lassen,V9KfXXX


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94138679.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-636/


    https://www.abendzeitung-muenc…schieds-loewe-art-1108000


    https://sechzger.de/spielbericht-loewen-in-osnabrueck/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Alemannia Aachen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…lemannia-aachen-m1-260131


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_alemannia-aachen/bilanz/