Beiträge von Loewe

    Löwen kämpfen sich zurück: 2:2 gegen Viktoria Köln.

    Die Löwen zeigten gegen Viktoria Köln Moral, verkrafteten einen Zwei-Tore-Rückstand und die Verletzung von Kevin Volland, glichen die Treffer von Lex Tyger Lobinger (4.) und David Otto (8.) durch Tore von Max Christiansen und Patrick Hobsch aus (52.), doch das Happy End wollte trotz Dominanz und bester Chance nicht gelingen. So endete die Partie mit 2:2.


    Personal: Interimstrainer Alper Kayabunar musste gegen Viktoria Köln verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Jesper Verlaat, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Kurzfristig musste auch Keeper Thomas Dähne passen. Für ihn stand erstmals in dieser Saison René Vollath im Tor. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Samuel Althaus und Lasse Faßmann, die am Freitag das Bayernliga-Team in Kirchanschöring verstärken sollen.

    Spielverlauf: Kuriose Szene nach einer Ecke für die Viktoria in der 3. Minute, die Lex Tyger Lobinger über die Latte köpfte. Die Gästespieler monierten eine erneute Ecke, doch Schiedsrichter Lukas Benen hatte ein Handspiel von Maximilian Wolfram gesehen, zeigte auf den Elfmeterpunkt. Lobinger lief an, verlud René Vollath und traf zum 1:0 flach ins rechte Eck (4.). In der 7. Minute ging Gäste-Keeper Dudu völlig unnötig ins Risiko, versuchte den heranstürmenden Florian Niederlechner am eigenen Fünfmeterraum auszuspielen. Der Schlussmann hatte Glück bei dieser Aktion, dass der Löwe nicht an den Ball kam. Wenig später erzielten die Gäste sogar das 2:0. Ex-Löwe Tim Kloss hatte links auf David Otto durchgesteckt, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam und die Kugel präzise über Vollath hinweg unter die Latte setzte (8.). Den ersten Torabschluss verzeichneten die Sechzger nach zehn Minuten. Ein Schuss von Kevin Volland von der Strafraumkante ging knapp links am Tor vorbei (10.). Zu allem Überfluss traf Lars Dietz bei einem taktischen Foul an der Mittellinie Volland so unglücklich am Knie, dass der Stürmer ausgewechselt werden musste. Für ihn kam nach dreiminütiger Unterbrechung Sigurd Haugen. Eine Hereingabe von link s durch Niederlechner landete in der 30. Minute genau in den Armen von Dudu. Nur langsam erholten sich die Löwen in dieser Phase von den zwei Gegentoren und der Verletzung von Volland, spielten zu langsam und umständlich. Ein Kopfball von Haugen setzte auf der Oberkante der Latte auf (35.). Kurz danach brachte Dietz, der schon nach dem Foul an Volland gelbvorbelastet war, Haugen kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall, sah folgerichtig die Ampelkarte (36.). Den anschließenden Freistoß halblinks aus 18 Metern setzte Maximilian Wolfram in die Mauer (37.). Aber der Platzverweis hatte eine Initialzündung bei den Sechzgern ausglöst. Die Löwen waren jetzt wesentlich präsenter und aggressiver. In der 41. Minute wurden sie belohnt. Marvin Rittmüller legte von rechts den Ball in die Mitte auf Max Christiansen, der aus 23 Metern einfach abzog, die Kugel ins rechte Kreuzeck zum Anschlusstreffer schweißte. Nach Zuspiel von Wolfram, drehte sich Haugen am linken Fünfmetereck einmal um die eigene Achse, sein Schuss konnte jedoch gerade noch zur Ecke geblockt werden (43.). Einen 28-Meter-Schuss von Thore Jacobsen aufs rechte untere Eck konnte Dudu gerade noch um den Pfosten lenken (45.+4). Beim anschließenden Eckball von Jacobsen sprang Haugen am zweiten Pfosten am Ball vorbei (45.+5). Somit wurde es nichts mehr mit dem Ausgleich vor der Pause.

    Die erste gelungene Angriffsaktion in der 2. Halbzeit brachte den Ausgleich. Manuel Pfeifer hatte von links geflankt, der eingewechselte Hobsch kam im Zentrum vollkommen frei zum Kopfball, setzte die Kugel aus sechs Metern links unter die Latte zum 2:2 (52.). Drei Minuten später lag der Ball erneut im Kölner Tor, aber aus unerfindlichen Gründen versagte Schiedsrichter Lukas Benen dem Treffer die Anerkennung (55.). Irgendwie haben die Sechzger derzeit kein Glück mit den Schiedsrichtern. Zwei Minuten später kam Niederlechner im Strafraum durch Kloss zu Fall, wieder ließ der Unparteiische weiterspielen (57.). Die Löwen spielten weiter unbeirrt nach vorne, aber klare Chancen sprangen zunächst nicht dabei heraus. Ein Drehschuss von Wolfram nach Pfeifer-Zuspiel aus elf Metern konnte Dudu nicht festhalten, aber kein Sechzger war zur Stelle, um den Abpraller zu verwerten (74.). Eine Ablage von Hobsch nahm der herbeigesprintete Sean Dulic aus zwölf Metern direkt, der Ball ging aber um Zentimeter am rechten Eck vorbei (77.). Auch ein Handspiel von Lucas Wolf im Strafraum pfiff der Schiri nicht (81.). So ging das Anrennen der Sechzger weiter. Dulic zögerte in der 83. Minute zu lange mit dem Schuss im Strafraum, so dass der Ball geblockt werden konnte. Leonhard Münst setzte die Kugel nach einem Konter über die rechte Seite und Flanke von Simon Handle am zweiten Pfosten per Seitfallzieher knapp am 1860-Tor vorbei (84.). Das war aber die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste in der 2. Halbzeit. Ein pass in die tiefe von Philipp erlief sich Niederlechner, in dessen Hereingabe fiel Hobsch bedrängt von Kloss am Fünfmeterraum, doch Dudu wehrte den Ball mit einem Reflex ab (89.). Sechs Minuten gab’s obenauf, doch das Happy End gelang nicht mehr. So wurde zwar die Niederlagen-Serie gestoppt, aber aus dem erhofften Sieg wurde nichts.


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 01.10.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Viktoria Köln 2:2 (1:2)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 41 Lippmann, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 13 Christiansen, 5 Jacobsen – 29 Rittmüller, 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 31 Volland.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 22 Haugen, 26 Maier, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl.

    VIK: 1 Dudu (Tor) – 2 Dietz, 15 Greger, 18 Kloss – 34 Ronstadt, 5 Münst, 6 Eisenhuth, 7 Handle – 8 Engelhardt, 10 Otto – 9 Lobinger.

    Ersatz: 27 Schulz (Tor) – 3 Agyekum, 11 Velasco, 14 Ott, 19 Sponsel, 21 Wolf, 23 Zank, 38 Carella.

    Wechsel: Haugen für Volland (24.), Hobsch für Lippmann (46.), Deniz für Christiansen (69.), Philipp für Wolfram (86.) – Sponsel für Otto (46.), Agyekum für Ronstadt (46.), Wolf für Engelhardt (59.), Zank für Lobinger (65.).

    Tore: 0:1 Lobinger (4., Handelfmeter), 0:2 Otto (8.), 1:2 Christiansen (41.), 2:2 Hobsch (52.).

    Gelbe Karten: Niederlechner, Phlipp – Sponsel.

    Gelb-Rote Karte: – Dietz (36.).

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Johannes Wagner (Ingolstadt).


    https://www.tsv1860.de/de/news…k-22-gegen-viktoria-koeln


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…-2025-liga-5057418/ticker


    https://www.br.de/nachrichten/…chlag-gegen-koeln,UyNIZNS


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93965109.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-2-620/


    Nächste Spiele:


    U21 reist mit Vincent Saller als Interimstrainer zum SV Kirchanschöring.

    Nach dem spielfreien Wochenende muss die U21 der Löwen in der Bayernliga Süd beim SV Kirchanschöring ran. Gespielt wird bereits am Tag der Deutschen Einheit am Freitag, 3. Oktober 2025. Anpfiff in der EM-Group-Arena (Laufener Str. 25, 83417 Kirchanschöring) ist um 15 Uhr.


    Die Freistellung von Cheftrainer Patrick Glöckner bei den Profis hat natürlich auch Auswirkungen auf die U21, weil ihr Coach Alper Kayabunar interimsweise bis mindestens Sonntag die Drittliga-Mannschaft der Sechzger betreut. In die Bresche springt Co-Trainer Vincent Saller. Der 27-Jährige ist seit 2015 für den TSV 1860 aktiv. Nach einem Jahr in der Löwen-Fußballschule wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum, begann 2016 bei den Jüngsten, der U9. Peu á peu ging es in der Altersstufe aufwärts. Letzte Saison rückte er mit Felix Hirschnagl von der U17 zur U21 auf. Dieser wechselte im Sommer zur U19 des BVB, Saller blieb als Assistent seines Nachfolgers Kayabunar. Der Sportwissenschaftler (Bachelor) arbeitet derzeit neben seinem Trainerjob bei den Junglöwen an seinem Master in Sportpsychologie.

    Als Saller davon hörte, dass sein Chef interimsweise die Profis übernimmt, freute er sich mit dem 39-Jährigen. Dass ihm Manfred Paula in dessen Abwesenheit die Verantwortung für die U21 übertrug, kam für ihn überraschend. „Es ist eine coole Sache, dass mir Manfred und Alper das zutrauen.“ Seine Rolle möchte er aber nicht überbewerten. „Ich mache meinen Job“, sagt er.

    Ohnehin würde alles „im Großen und Ganzen“ beim Alten bleiben. „Einzig der Face-to-Face Austausch kommt etwas kurz.“ Sowohl mit Kayabunar als auch Paula ist er ständig im Gespräch, meist über das Mobiltelefon. Beide würden ihm jederzeit mit Rat zur Seite stehen, ihn bei Fragen unterstützen. „Es ist etwas zeitaufwendiger, aber vom Rhythmus bleibt alles gleich.“ Die Trainingspläne waren sowieso schon ausgearbeitet. „Das Einzige, was sich ändert, ist das Alper und ‚Kiwi‘ nicht da sind.“ Kiwi ist der Spitzname von Kapitän Xaver Kiefersauer.

    Während der Cheftrainer wohl bald zurückkehrt, wird es bei Kiefersauer länger dauern. Der Kapitän, der am Mittwoch, 1. Oktober 2025, seinen 20. Geburtstag feierte, brach sich im letzten Spiel bei der unglücklichen 1:2-Niederlage beim SV Erlbach den Knöchel und wurde bereits operiert. Ab nächste Woche steigt der Kapitän dann in den Reha-Prozess ein. „Wir müssen den Ausfall zusammen als Mannschaft auffangen“, so Saller, der mit Lasse Faßmann und Samuel Althaus für das Kirchanschöring-Spiel Verstärkung von oben bekommt.

    Nicht unbedingt gute Erinnerungen haben die kleinen Löwen an die Auswärtsspiele beim Team aus der Nähe des Waginger Sees im Landkreis Traunstein. Letzte Saison gab es eine 0:1-Niederlage, nachdem damals Torwart Erion Avdija schon früh wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. „Es war die Geburtsstunde von Paul Bachmann“, erzählt Saller mit einem Lachen. Der Torwart, damals relativ neu bei den Löwen, machte in Unterzahl eine Riesenspiel, konnte erstmals sein Potential zeigen.

    Für Saller hat Kirchanschöring „eine richtig gute Mannschaft, die zurecht in der Tabelle weit oben steht. Es wird eine ähnlich schwierige Aufgabe wie zuletzt in Erlbach.“ Auch die Atmosphäre in der EM-Group-Arena sei vergleichbar. Der Interimscoach spricht von einem „Hexenkessel“, einer „coolen Stimmung“. „Das sind die Spiele, die die Jungs brauchen, um besser zu werden. Dafür betreiben wir schließlich den ganzen Aufwand.“

    Saller und die U21 lassen es sich nicht nehmen, ihrem Trainer Kayabunar für das Drittliga-Heimspiel am Mittwochabend gegen Viktoria Köln und natürlich für die Auswärtspartie am Sonntag beim SV Wehen Wiesbaden alles Gute und viel Erfolg zu wünschen. Vielleicht können sie selbst mit einem Sieg ihm das Wochenende zusätzlich versüßen!


    https://www.tsv1860.de/de/news…r-zum-sv-kirchanschoering


    Liveticker für das Spiel gegen Kirchanschöring:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-251003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Interimscoach Alper Kayabunar setzt gegen Viktoria auf Spaß und Freude.

    Die Löwen empfangen in der Mitte der Englischen Woche am Mittwoch, 1. Oktober 2025, den FC Viktoria Köln. Nach der Freistellung von Patrick Glöckner wird U21-Coach Alper Kayabunar das Team betreuen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Zur Löwenrunde war nicht nur Interimstrainer Alper Kayabunar erschienen, sondern auch Manfred Paula, der interimistisch das Amt des Sportdirektors und Geschäftsführers nach der Demission von Dr. Christian Werner übernommen hat. „Ich habe einen Anruf bekommen und mich schnell entschieden im Sinne des Vereins“, sagte der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums die Bayerische Junglöwen über seine Inthronisation nach dem Aue-Spiel. Eine seiner ersten Amtshandlungen war, mit Kayabunar zu telefonieren. Der zeigte sich überrascht über den Anruf, war aber auch sofort bereit, als Cheftrainer der Profis auszuhelfen. „Ich habe dann schnell den Kontakt mit der Mannschaft aufgenommen“, erzählt der 39-Jährige.

    Es folgten viele Gespräche, gerade mit den Führungsspielern. „Ich wollte herausfinden, wo die Probleme liegen“, erzählt Kayabunar über seine Vorgehensweise. „Ich hatte das Gefühl, dass die Jungs das gebraucht haben.“ An seiner Seite auch beim Training immer der erfahrene Paula, selbst Inhaber der Fußballlehrerlizenz, der bei den Einheiten „sehr viel Motivation und Emotion“ erkennen konnte. „Ich bin optimistisch, dass die Mannschaft das gegen Viktoria abrufen kann und mit Elan und Schwung ins Spiel reingeht.“ Zusammen mit Kayabunar hatte sich der Diplom Sport-Ökonom die letzten drei Spiele angesehen, sich mit ihm besprochen, „wie wir taktisch gegen Viktoria Köln reingehen können.“

    Paula verriet in der Löwenrunde, dass er den Auftrag hat, möglichst schnell, am besten bis zur Länderspielpause, einen neuen Cheftrainer zu präsentieren, damit dieser Zeit besitze, die Mannschaft entsprechend auf die kommenden Spiele vorzubereiten. Für die Trainersuche gebe es „ein klares, vielfältiges Profil“. Ansonsten machte der 60-Jährige klar, dass er kein Chaos oder eine Krise beim TSV 1860 München sehe. „Der ganze Prozess ist sehr professionell und strukturiert. Wir schauen jetzt einfach, dass wir gute Lösungen finden.“ Wie lange er selbst als Sportdirektor und Geschäftsführer fungiere, sei die Entscheidung der Gremien. „ich versuche, alles am Laufen zu halten.“

    Pragmatisch war die Entscheidung, Kayabunar als Interimstrainer einzusetzen. Seit Sommer ist der gebürtige Münchner Trainer der U21, steht in der Bayernliga Süd mit der Löwen-Reserve auf Platz eins. Für ihn sei es eine „sehr besondere Situation, ein absoluter Traum, für so einen großen Verein zu arbeiten. Das war schon vor vier Monaten so, als ich erstmals durchs blaue Tor aufs Trainingsgelände gegangen bin.“

    Schon einmal für Türkgücü München übernahm Kayabunar in der 3. Liga vorübergehend als Chefcoach die Verantwortung. Die Situation sei aber nicht unbedingt vergleichbar. „Hier bei Sechzig ist alles größer. Außerdem war ich im Trainerteam“, gibt er als großen Unterschied an, „aber von den Spielertypen im Kader gibt es Parallelen.“ Außerdem kennt er die beiden Co-Trainer Markus Brzenska und Nico Masetzky bestens. Mit Brezenska besuchte er acht Monate lang den A-Lizenz-Lehrgang, mit Masetzky arbeitete er bei Türkgücü zusammen.

    Kayabunar versuchte in den beiden Trainingseinheiten, an den Basics zu arbeiten und Spaß und Freude zurückzubringen, „Jeder weiß, dass viel Qualität im Kader ist. Ich versuche, die Jungs mit ins Boot zu nehmen und mit ihnen gemeinsam einen Plan zu erstellen.“ Wie der genau aussieht, wollte der Trainer nicht sagen. „Aber ich bin optimistisch, dass wir stabil spielen.“ Personell kündigte er die eine oder andere Veränderung an. Dazu sei Tim Danhof eine Option für den Kader. Der Verteidiger trainierte zuletzt voll mit.

    Gegner Viktoria Köln, bei dem mit Soichiro Kozuki, Tim Kloss und Raphael Ott drei Ex-Löwen aus dem letztjährigen Team im Kader stehen, dazu mit Christoph Greger ein Spieler, der aus dem Junglöwen-Nachwuchs stammt, sei eine „sehr spielstarke Mannschaft mit viel Ballbesitz“, so Kayabunar, die schnell umschalten kann. „Wichtig wird sein, dass wir entsprechend dagegenhalten.“

    Auch der Interimstrainer baut auf die Unterstützung durch die Fans, die er als „unfassbar“ bezeichnet. „Ich bin begeistert, wie es im Grünwalder Stadion abgeht. Entsprechend werden wir von Anfang an Gas geben, um die Fans mitzunehmen und was zurückzugeben“, kündigt er an.

    Ansonsten wird rund ums Spiel alles beim Alten bleiben. „Es macht keinen Sinn, in der Kürze der Zeit das Rad neu erfinden zu wollen“, sagt Paula. „Wir werden die Routine so handhaben, wie in der Vergangenheit.“ Er selbst werde als Ansprechpartner für den Trainer auf der Bank Platz nehmen.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 2 Danhof, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 13 Christiansen, 5 Jacobsen – 29 Rittmüller, 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 31 Volland.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 22 Haugen, 26 Maier, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob.

    VIK: 1 Dudu (Tor) – 18 Kloss, 15 Greger, 2 Dietz – 34 Ronstadt, 6 Eisenhuth, Münst, 7 Handle – 30 Tonye, 10 Otto – 9 Lobinger.

    Ersatz: 12 Wyciok, 27 Schulz (beide Tor) – 3 Agyekum, 5 Münst, 8 Engelhardt, 11 Velasco, 14 Ott, 19 Sponsel, 21 Wolf, 23 Zank, 25 Perri, 38 Carella, 41 Kozuki.

    Es fehlen: 17 Pledl, 22 Boboy, 29 Popp.

    Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Johannes Wagner (Ingolstadt).


    https://www.tsv1860.de/de/news…oria-auf-spass-und-freude


    PK vor dem Spiel gegen Viktoria Köln:



    Liveticker für das Spiel gegen Viktoria Köln:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-viktoria-koeln-m1-251001


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…ia-koeln/liveticker/#auto

    Alper Kayabunar wird Interimstrainer der Profis.

    Der 39-jährige Trainer der Bayernliga-Mannschaft des TSV 1860 München, Alper Kayabunar, wird Interimstrainer der Löwen-Profis. Den ersten Einsatz wird er bereits am Mittwoch im Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln (18.60 Uhr, MagentaSport live) haben.


    Die zweite Mannschaft des TSV 1860 München steht nach 10 Partien der Bayernliga Süd an der Tabellenspitze. Mit 25 Zählern hat sie dabei einen Vorsprung von drei Zählern auf Verfolger TSV Landsberg, der jedoch bereits ein Spiel mehr absolviert hat.

    „Alper hat die nötige Erfahrung aus mehr als 100 Spielen in der Regionalliga und vier Spielen der 3. Liga gesammelt. Zudem konnte er mit seiner Arbeit bei der U21 sowohl fachlich als auch menschlich überzeugen“, sagt Manfred Paula, Interims-Geschäftsführer des TSV 1860 München. „Alper wird die Mannschaft ab morgen zusammen mit dem bisherigen Co-Trainer-Team auf die Partie gegen den FC Viktoria Köln vorbereiten.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…nterimstrainer-der-profis

    Löwen trennen sich von Werner und Glöckner.

    Pressemitteilung der Gesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA


    Die Gesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA geben gemeinsam bekannt, dass mit sofortiger Wirkung folgende Personalentscheidungen getroffen wurden:

    • Dr. Christian Werner wird mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Geschäftsführer freigestellt.
    • Patrick Glöckner wird mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Cheftrainer der Profimannschaft freigestellt.

    Für die Übergangszeit wurden folgende Regelungen beschlossen:


    Manfred Paula übernimmt interimistisch als Sportdirektor der TSV München von 1860 Gmbh & Co. KGaA auch deren Geschäftsführung. Als langjähriger Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des TSV München von 1860 e.V. kennt er das Vereinsumfeld in all seinen Facetten. Er verfügt sowohl über umfassende sportliche Kompetenz als auch über die notwendige kaufmännische Expertise und ist in der Lage, die KGaA in dieser wichtigen Phase übergangsweise verantwortungsvoll zu führen.

    Die Bekanntgabe der Entscheidung darüber, welcher Trainer die Profimannschaft an der Seitenlinie gegen Köln begleiten wird, erfolgt durch Manfred Paula.

    Sämtliche Beschlussfassungen in den beteiligten Gremien erfolgten einstimmig.

    Die Gesellschafter danken Dr. Christian Werner und Patrick Glöckner ausdrücklich für ihre Arbeit und ihr Engagement für den TSV 1860 München und wünschen Ihnen für ihre berufliche wie private Zukunft alles Gute.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-von-werner-und-gloeckner

    Löwen mehrfach im Pech bei der 0:2-Niederlage bei Erzgebirge Aue.

    Die Löwen unterlagen trotz einer ansprechenden Leistung beim FC Erzgebirge Aue mit 0:2. Nach einem regulären Treffer von Kevin Volland, den Schiedsrichter Luca Jürgens nicht gab (6.), und einem Pfostentreffer von Florian Niederlechner (19.) erzielten die Gastgeber im Gegenzug durch Marvin Stefaniak die Führung(20.). Anstatt des Ausgleichs für die Sechzger machte Eric Uhlmann in der 82. Minute den Deckel für die Sachsen drauf.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Aue verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Jesper Verlaat, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela, Samuel Althaus und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Nach einem Fehler im Aufbau von Erik Majetschak kam der Pass von Florian Niederlechner auf Justin Steinkötter am Strafraum nicht an, sonst hätte es erstmals richtig gefährlich werden können (3.). In der 6. Minute lag der Ball im Auer Tor nach Eckball von rechts durch Kevin Volland. Martin Männel war vom eigenen Mitspieler Jonah Fabisch am ersten Pfosten zu Fall gebracht worden. Über den Keeper hinweg landete der Ball im Netz. Doch Schiedsrichter Luca Jürgensen wollte ein Foul eines Sechzger gesehen haben, gab den Treffer nicht. Auch sonst machte der Unparteiische mit seinen Assistenten in der Anfangsphase keine gute Figur. Ein 20-Meter-Schuss von Fabisch aus zentraler Position bereitete Thomas Dähne nicht allzu große Probleme (11.). Ein Distanzschuss von Marvin Rittmüller nach einem abgewehrten Einwurf aus 25 Metern ging deutlich übers Veilchen-Tor (14.). Glück hatte Aue auch in der 19. Minute. Ein weiter Einwurf von links durch Maximilian Wolfram war der Ausgangspunkt. Die Kugel wurde von Simen Voet auf Niederlechner weitergeleitet, der im Fallen aus neun Metern halbrechts zum Abschluss kam, aber nur den linken Innenpfosten traf, von wo aus der Ball in die Arme von Männel flog. Das Tor fiel aus dem Nichts im direkten Gegenzug. Eric Ullmann hatte von rechts über die Abwehr auf den vollkommen freistehenden Marvin Stefaniak geflankt. Der nahm die Kugel mit der Brust an, täuschte einen Schuss aufs lange Eck an, versenkte sie dann aber zum 1:0 im kurzen Eck (20.). Das war eine kalte Dusche für die Löwen, die etwas brauchten, um sich von dem Rückstand zu erholen. Wolfram nach einer schwachen Faustabwehr von Männel sowie Tunay Deniz aus der Distanz, scheiterten mit ihren Schussversuchen (25.). Glück hatten die Sechzger in der 31. Minute. Eine scharfe Hereingabe von der linken Strafraumseite durch Anthony Barylla verpasste Maximilian Schmid im Fünfmeterraum nur knapp. Auf der anderen Seite traf Niederlechner per Kopf erneut Aluminium, stand aber davor klar im Abseits (32.). Ohne Chance auf den Ball senste Fabisch auf Höhe der Mittellinie Deniz um, sah dafür lediglich die Gelbe Karte (35.). Ansonsten zeigten sich die Löwen bemüht, noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen, fanden aber gegen gut stehende Auer keine Lücke. So blieb es zur Pause beim 0:1 aus weiß-blauer Sicht.

    Zur 2. Halbzeit kam Clemens Lippmann für Justin Steinkötter, Volland rückte neben Niederlechner in die Sturmspitze. Erneut stand in der 51. Minute der Pfosten im Wege. Niederlechner hatte Rittmüller halblinks angespielt, der legte sich den Ball auf den rechten Fuß, schlenzte ihn von der Strafraumkante aufs lange Eck, erneut klatschte das Spielgerät ans Aluminium. Ein Freistoß von der linken Strafraumseite fünf Meter vor der Grundlinie zog Deniz mit rechts direkt aufs kurze Eck, wo jedoch Stefaniak per Kopf klären konnte (54.). Ein Drehschuss von Volland an der Strafraumkante wurde geblockt (62.). Aue überließ nun den Löwen die Initiative, zog sich zurück und lauerte auf Konter. Nach einer Flanke von Deniz aus dem Halbfeld stieg Sigurd Haugen zum Kopfball am linken Fünfmetereck hoch, traf die Kugel nicht voll, brachte aber den Fuß an den Abpraller, doch Männel war zur Stelle, machte die Schussbahn dicht (66.). Kurz danach prüfte Deniz aus der Distanz den Erzgebirge-Keeper (66.). Im Anschluss an einer Ecke von rechts durch Deniz kam der kurz zuvor eingewechselte Jacobsen aus neun Metern zum Abschluss, doch Uhlmann klärte den von Stefaniak noch abgefälschten Schuss des Löwen auf der Linie (70.). Einen Flatterball von Stefaniak von halbrechts aufs lange Eck faustete Dähne zur Seite weg (75.). Die Entscheidung fiel in der 82. Minute. Ein Freistoß von Stefaniak legte Majetschak mit dem Rücken zum Tor am Fünfmeterraum nach rechts raus auf Uhlmann, der aus sechs Metern zum 2:0 traf. Nun waren die Gastgeber obenauf. Ein abgefälschter Freistoß von Stefaniak landete in der 85. Minute am Querbalken des 1860-Tores. Kurz danach nahm Stefaniak eine Hereingabe an der Strafraumkante volley, doch sein Schuss landete genau in den Armen von Dähne (86.). Auch sechs Minuten Nachspielzeit brachten keine Korrektur des Ergebnisses. Damit verloren die Löwen das dritte Spiel in Folge, zeigten aber eine wesentlich engagiertere Leistung als in den beiden Spielen zuvor.


    TRAINERSTIMMEN


    „Die ersten 20 Minuten haben wir eigentlich mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt, hatten schon das 1:0 durch die Standardsituation erzielt, dann noch den Pfostentreffer“, analysierte Löwen-Trainer Patrick Glöckner, „und kriegen dann ein scheiß Gegentor, was uns aus der Ruhe gebracht hat. Da muss man sagen, in der Phase war dann Aue stärker gewesen.“ In der 2. Halbzeit sei sein Team gut zurückgekommen. „Wir haben höher gepresst, die Spielanteile lagen auf unserer Seite, aber wieder stand der Pfosten im Weg.“ Ärgerlich sei das 0:2 nach einem Standard gewesen. „Dann guckst du in die Röhre. Das Glück war heute nicht auf unserer Seite. Bei den Pfostenschüssen haben Zentimeter gefehlt. Die Jungs haben sich aufgeopfert, haben alles reingeschmissen. Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen!“

    Aues Trainer Jens Härtel war nach vier Niederlagen in Folge über den Dreier erleichtert. „Die Sehnsucht nach einem Sieg war heute größer als die Angst. Wir waren mutig und haben deswegen das Spiel verdient gewonnen, auch wenn wir in der einen oder anderen Phase das Momentum auf unserer Seite hatten und die Bälle von Sechzig nicht reingegangen sind. Heute muss man sagen, dass wir das Glück hatten, dass uns in den letzten Wochen gefehlt hat. Ich muss den Hut vor meiner Mannschaft ziehen, die alles reingeschmissen und geliefert hat. Das ist wichtig in dieser Liga, wo Kleinigkeiten entscheiden.“


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 27.09.2025, 14.03 Uhr


    FC Erzgebirge Aue – TSV 1860 München 2:0 (1:0)


    AUE: 1 Männel (Tor) – 17 Fallmann, 13 Majetschak, 25 Zobel, 23 Barylla – 20 Fabisch, 11 Uhlmann – 8 Clausen, 19 Guttau, 34 Stefaniak – 39 Schmid.

    Ersatz: 22 Lord (Tor) – 5 Simnica, 7 Weinhauer, 9 Bornschein, 10 Günther-Schmidt, 14 Tashchy, 24 Ehlers, 27 Hetzsch, 37 Seidel.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 31 Volland, 36 Deniz, 13 Christiansen, 30 Wolfram – 9 Steinkötter, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 8 Philipp, 19 Erdogan, 22 Haugen, 26 Maier, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Ehlers für Clausen (60.), Günther-Schmidt für Schmid (73.), Simnica für Guttau (73.), Tashchy für Uhlmann (89.) – Lippmann für Steinkötter (46.), Haugen für Niederlechner (59.), Philipp für Wolfram (59.), Jacobsen für Christiansen (68.), Hobsch für Deniz (82.)

    Tore: 1:0 Stefaniak (20.), 2:0 Uhlmann (82.).

    Gelbe Karten: Fabisch, Fallmann – Deniz, Pfeifer.

    Zuschauer: 10.187 im Erzgebirgsstadion.

    Schiedsrichter: Luca Jürgensen (Norderstedt); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbüttel); Vierter Offizieller: Johannes Drößler (Gotha).


    https://www.tsv1860.de/de/news…erlage-bei-erzgebirge-aue

    Die Auslosung zum Toto-Pokal-Viertelfinale hat den Löwen einen Auswärtstrip nach Unterfranken beschert: Der TSV 1860 München trifft auf den Regionalligisten TSV Aubstadt.


    Nach den Erfolgen gegen den SC Reichmannsdorf, den TSV Geiselbullach und den FV Illertissen treffen die Löwen im Viertelfinale auf den TSV Aubstadt. Beim bislang einzigen Duell in der Saison 2021/2022 mussten sich die Münchner im Elfmeterschießen geschlagen geben. Aubstadt unterlag anschließend im Finale dem FV Illertissen.

    Ein genauer Spieltermin steht noch nicht fest. Aktuell sind Dienstag, 4. November, oder Dienstag, 18. November, im Gespräch. Sollte sich der Bayerische Rundfunk für eine Live-Übertragung entscheiden, käme auch Samstag, 15. November, als Austragungstermin infrage.


    https://www.tsv1860.de/de/news…nale-auf-den-tsv-aubstadt

    Böse 1:5-Niederlage der Löwen gegen die U23 von Hoffenheim zum Wiesnstart.

    Der Wiesn-Auftakt ist aus Löwen-Sicht durch die 1:5-Niederlage gegen die U23 der TSG Hoffenheim total verhagelt. Ein Doppelschlag von Ayoube Amaimouni-Echghouyab (39. und 45.+1) brachte die Gäste auf die Siegerstraße. In die Anstrengungen der Sechzger hinein, den Anschlusstreffer zu erzielen, traf Paul Hennrich ebenfalls doppelt (56. und 69.). Der eingewechselte David Philipp erzielte den Ehrentreffer (72.), bevor Ben Labes zum Endstand traf (80.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen die U23 der TSG Hoffenheim verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Jesper Verlaat, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Miran Qela, Emre Erdogan und Lasse Faßmann hatten am Abend zuvor in der U21 gegen den SV Erlbach (1:2) gespielt.

    Spielverlauf: Ungewohnt: Die Löwen spielten in schwarzen Wiesntrikots und versuchten gegen aggressiv pressende Hoffenheimer mit hohen Bällen nach vorne, wo die großgewachsenen Patrick Hobsch und Florian Niederlechner eine Doppelspitze bildeten, zu Chancen zu kommen. Erstmals musste 1860-Keeper Thomas Dähne nach einem abgefälschten Schuss von Deniz Zeitler von der Strafraumkante in der 7. Minute eingreifen. Ein Schuss von Paul Hennrich aus 18 Metern landete auf der Osttribüne (12.). Trotzdem gehörte die Anfangsviertelstunde den Kraichgauern. Die Löwen taten sich schwer, auch weil sie Umschaltmöglichkeiten nicht konsequent nutzten. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß kam Hennrich zentral aus 20 Metern zum Abschluss, sein Schuss flog genau auf den Körper von Dähne, der damit keine Probleme hatte (27.). Im Anschluss an eine Ecke von links durch Thore Jacobsen kam Hobsch am zweiten Pfosten zum Kopfball, köpfte aber einen Hoffenheimer an (30.). Zwei Minuten später verlor Manuel Pfeifer an der Außenlinie den Ball gegen Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der mit Tempo von rechts Richtung Tor zog, Simen Voet wartete lange, verkürzte den Winkel, den Schuss des Hoffenheimer Stürmers aus sieben Metern konnte Dähne letztlich zur Ecke abwehren (32.). Nach einem schönen Heber von Jacobsen in den Strafraum waren sich Florian Niederlechner und Marvin Rittmüller nicht einig, wer zum Ball gehen soll, so war TSG-Torhüter Lukas Petersson der lachende Dritte (37.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Erst rettete der rechte Pfosten bei einem Schuss von Zeitler, dann kam Amaimouni-Echghouyab rechts im Strafraum an den Ball, zog nach hinten und gleichzeitig in die Mitte, schloss dann aus neun Metern mit links ab und traf flach neben den linken Pfosten zum 1:0 ins 1860-Tor (39.). In der 1. Minute der Nachspielzeit sogar das 0:2. Ein Stockfehler von Voet nach Zuspiel von Dähne vorm eigenen Strafraum nutzte Amaimouni-Echghouyab, um ihm den Ball abzuluchsen. Anschließend ließ er dem Löwen-Keeper mit seinem Schuss auf Höhe des Elfmeterpunkts keine Chance (45.+1). Unterm Strich war die Führung zur Pause nicht unverdient für die U23 des Bundesligisten!

    Gleich viermal wechselte Löwen-Trainer Patrick Glöckner zu Beginn der 2. Halbzeit. Die Sechzger waren nun besser im Spiel, mussten aber bei einem der wenigen Konter das 0:3 hinnehmen, als sie im eigenen Strafraum den Ball nicht geklärt bekamen, Hennrich am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam und die Kugel unhaltbar für Dähne flach im linken Eck versenkte (56.). Vier Minuten später umspielte Justin Steinkötter TSG-Torhüter Petersson, versuchte mit links den Ball im langen Eck zu platzieren, doch dem Schuss fehlte die Härte, zudem ging er knapp am rechten Pfosten vorbei ins Tor-Aus (60.). Trotzdem waren die Hausherren nun wesentlich engagierter, auch wenn das Spiel weiterhin sehr fehlerbehaftet war. In der 69. Minute machte auch Hennrich seinen Doppelpack perfekt. Nach einem weiten Einwurf von rechts irrlichtete die komplette Abwehr einschließlich Torhüter Dähne durch den Strafraum, Ben Labes, der den Ball beim Abschlussversuch nicht richtig traf legte dabei ungewollt auf Hennrich vor, der unbedrängt aus neuen Metern den Ball zum 4:0 im 1860-Tor versenkte. Zumindest machte David Philipp in der 72. Minute das Ergebnis erträglicher. Er setzte sich auf der rechten Strafraumseite gegen Hennes Behrens durch, versenkte dann den Ball im langen Eck. Dann sah nach einem hohen Ball auch Sean Dulic als letzter Mann nicht gut aus, verschätzte sich, der eingewechselte Ben Labes nutzte das, schob vollkommen frei an Dähne die Kugel vorbei zum 5:1 ins 1860-Tor (80.). Bis zum Schluss versuchten die Giesinger das Ergebnis erträglicher zu gestalten, am Ende stand mit dem 1:5 die höchste Saison-Niederlage auf der Anzeigentafel.


    STENOGRAMM, 7. Spieltag, 20.09.2026, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – TSG Hoffenheim II 1:5 (0:2)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 34 Hobsch.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 22 Haugen, 26 Maier, 30 Wolfram, 36 Deniz, 41 Lippmann.


    TSG II: 1 Petersson (Tor) – 24 Erlein, 49 Lührs, 6 Lässig, 3 Behrens – 16 Hör, 10 Duric – 7 Amaimouni-Echghouyab, 11 Hennrich, 38 Zeitler – 22 Llugiqi.

    Ersatz: 34 Onohiol (Tor) – 4 Strobl, 8 Dagdeviren, 9 Kalambayi, 18 Onos, 30 El-Jindaoui, 39 Bähr, 40 Donkor, 45 Labes.

    Wechsel: Steinkötter für Hobsch (46.), Lippmann für Pfeifer (46.), Deniz für Christiansen (46.), Philipp für Voet (46.), Haugen für Niederlechner (74.) – Dagdeviren für Hör (65.), El-Jindaoui, für Amaimouni-Echghouyab (65.), Labes für Zeitler (67.), Bähr für Behrens (75.), Onos für Llugiqi (75.).

    Tore: 0:1 Amaimouni-Echghouyab (39.), 0:2 Amaimouni-Echghouyab (45.+1), 0:3 Hennrich (56.), 0:4 Hennrich (69.), 1:4 Philipp (72.), 1:5 Labes (80.).

    Gelbe Karten: Pfeifer, Philipp, Volland – Hör.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Bickenbach); Assistenten: Tim Waldinger (Rauschenberg), Maximilian Prölss (Ober-Ramstadt); Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…hoffenheim-zum-wiesnstart


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057398/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-gegen-hoffenheim,UxLPv3o


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-im-live-zr-93945777.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-2-618/



    Nächste Spiele:


    https://www.weltfussball.de/teams/tsv-1860-muenchen/2026/3/



    Liveticker für das Spiel gegen Aue:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-250927


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    U21 verliert erstes Saisonspiel in Erlbach, bleibt aber Tabellenführer.

    Die Löwen-U21 musste beim SV Erlbach mit 1:2 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Alexander Fischer hatte die Hausherren in Führung gebracht (23.), Finn Fuchs glich mit einem sehenswerten Fernschuss aus (66.). Nachdem den Sechzgern ein klarer Elfmeter verweigert worden war, erzielte Leonhard Thiel den Siegtreffer für den SVE (88.).


    Den ersten Abschluss des Spiels hatten die Gastgeber. Nach Zuspiel von links kam Milos Lukic halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss, bereitete damit Miran Qela im 1860-Tor keine Probleme (4.). Auf der anderen Seite versuchte es Cristian Leone mit einem Schuss aus der Distanz, zielte aber zu zentral (6.). Ein 20-Meter-Schuss des Erlbachers Levin Ramstetter in der 9. Minute war da schon gefährlicher. Drei Minuten später spielte Lukic auf der linken Seite Wolfgang Hahn an. Der zog nach innen, schloss mit rechts aus 14 Metern ab, doch Qela war unten, parierte den Schuss (12.). Die größte Chance bis dahin hatte auf der anderen Seite Xaver Kiefersauer. Ein Zuspiel von rechts durch Emre Erdogan,schloss er aus zwölf Metern per Dropkick mit dem zweiten Kontakt ab, doch Enrique Bösl im SVE-Tor war unten, holte den Schuss aus dem rechten unteren Eck (16.). Nach Doppelpass mit Noah Klose an der Strafraumkante kam Erdogan zum Abschluss, traf den aufspringenden Ball aber nicht richtig, so dass er weit rechts am Tor vorbeiging (20.). Die Gastgeber gingen nach einem Standard überraschend in Führung. Ein Eckball von rechts flankte Maximilian Sammereier an den zweiten Pfosten, der eingelaufene Kapitän Alexander Fischer stieg am höchsten, köpfte aufs lange Eck, Qela war chancenlos, auch Fuchs, der per Kopf zu klären versuchte, kam nicht an den Ball (23.). Drei Minuten später fast das 2:0. Qela verlor außerhalb des Strafraums die Kugel, Sammereier zielte von halbrechts aus 22 Meter aufs Tor, doch Lasse Faßmann war zur Stelle, köpfte den Ball am Fünfmeterraum aus der Gefahrenzone (26.). Nach einer Rechtsflanke erhielt Erdogan beim Kopfballversuch am zweiten Pfosten einen Schubser in den Rücken, doch für Schiedsrichter Felix Scharf war das nicht elfmeterwürdig (31.). Im Anschluss an eine kurz ausgeführte Ecke auf der rechten Seite flankte Finn Fuchs an den ersten Pfosten auf Noah Klose und Raphael Wach, aber ein SVE-Abwehrspieler brachte noch den Kopf dazwischen (35.). In der 42. Minute musste Kapitän Kiefersauer verletzt raus, für ihn kam Benedikt Hoppe. Das war die letzte nennenswerte Szene vor der Pause.

    Die erste Großchance im zweiten Durchgang hatten die Löwen. Damjan Dordan hatte Leone auf der rechten Seite tief angespielt, der tauchte über das rechte Strafraumeck frei vor Bösl auf, schloss aus spitzem Winkel ab, sein Schuss aus 14 Metern knallte an den kurzen Pfosten (50.). So richtig Druck konnten die Löwen in dieser Phase nicht aufbauen, Erlbach blieb, angetrieben vom euphorischen Publikum, bei Kontern gefährlich. Klose traf nach Doppelpass mit Justin Thönig halblinks von der Strafraumkante nur das Außennetz des kurzen Ecks (64.). In der 66. Minute nahm sich Fuchs halblinks ein Herz, zog aus 26 Metern mit links ab, der Ball senkte sich über Bösl hinweg ins lange Eck zum 1:1 unter die Latte. Nach einem Dribbling von Erdogan auf der linken Seite legte er den Ball quer in die Mitte, wo der herangeeilte Hoppe aus 18 Metern zum Abschluss kam, sein Flachschuss ging um Zentimeter am rechten Eck vorbei (74.). In der 81. Minute verweigerte der schwache Unparteiische einen klaren Elfmeter. Sandro Porta hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, legte den Ball zurück auf Klose, der von hinten das Standbein weggezogen worden war. Der Treffer fiel auf der anderen Seite. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde per Kopf verlängert, Leonhard Thiel nahm den Ball halbrechts im Strafraum direkt aus der Luft, traf zum 2:1 für die Gastgeber ins lange Eck (88.). Die kleinen Löwen versuchten zwar in der Schlussphase alles, noch den Ausgleich zu erzielen, was aber nicht gelang. Die größte Chance vergab Porta nach einer Fuchs-Ecke von rechts, als er am zweiten Pfosten zum Kopfball kam, aber den Ball am langen Eck vorbeisetzte (90.+5). Im Gegenzug hätte Erlbach alles klar machen können, weil Qela mit aufgerückt war, aber Tobias Duxner schoss am leeren Tor vorbei (90.+5). Direkt danach war Schluss. So mussten die kleinen Löwen im 10. Saisonspiel die erste Niederlage hinnehmen und verlängerten damit die Negativserie in Erlbach. Noch nie konnten sie dort gewinnen.

    „Die erste Niederlage hier in Erlbach tut natürlich extrem weh“, gestand U21-Trainer Alper Kayabunar nach Spielschluss. „Es war das erwartete schwere Spiel. Trotzdem muss ich sagen, dass es die Jungs kämpferisch richtig gut gemacht haben. Fußballerisch war es natürlich schwierig, weil Erlbach brutal dagegengehalten hat.“ Der 39-Jährige ärgerte sich, dass sein Team nach dem Ausgleich gute Möglichkeiten vergeben hatte, selbst in Führung zu gehen. „Wir haben eine richtig gute Phase in der 2. Halbzeit und kriegen dann aus dem Nichts das 1:2. Eigentlich zu einem Zeitpunkt, wo Erlbach nur noch versucht hat, das Spiel über die über die Zeit zu bringen.“

    Neben der Niederlage schmerzt besonders der Ausfall von Kapitän Xaver Kiefersauer, der sich in einem Zweikampf vor der Pause verletzt hatte. „Das tut weh, weil ‚Kiwi‘ eine überragende Saison spielt. Sein Fehlen hat sich auf dem Platz sofort bemerkbar gemacht. Wir hoffen natürlich, dass es nichts Schlimmeres ist.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 11. Spieltag, 19.09.2025, 18.60 Uhr


    SV Erlbach – TSV 1860 München 2:1 (1:0)


    1860: 1 Miran (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Dordan (69., 36 Grancay), 21 Kiefersauer (42., 20 Hoppe) – 17 Leone, 10 Klose (83., 7 Garza), 19 Erdogan (77., 30 Hoppe).

    Tore: 1:0 Fischer (23.), 1:1 Fuchs (66.), 2:1 Thiel (88.).

    Gelbe Karten: Thiel, Lukic – Thönig, Hoppe.

    Zuschauer: 800 Holzbau Grübl Arena.

    Schiedsrichter: Felix Scharf (Regensburg); Assistenten: Manuel Dirnberger (Nittenau), Thomas Federhofer (Willenhofen-Herrnried).


    https://www.tsv1860.de/de/news…eibt-aber-tabellenfuehrer


    Spielbericht von sechzger.de


    TSV 1860 U21 unterliegt beim SV Erlbach


    In der ersten Viertelstunde wogte das Spitzenspiel der Bayernliga hin und her, wobei die Löwen eine gute Gelegenheit zur frühen Führung ausließen. Die gelang in der 26. Minute den Hausherren, als Fischer nach einer Ecke zum 1:0 einköpfte. Bis zur Pause verteidigte der SV Erlbach den knappen Vorsprung, nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber Glück, dass 1860 nur den Pfosten traf.

    In der 65. Minute war es dann aber soweit: Finn Fuchs fasste sich ein Herz und traf aus 23 Metern halblinks zum Ausgleich für die Löwen. Sechzig war jetzt am Drücker und hatte Pech, dass der Schiedsrichter der Elf von Trainer Alper Kayabunar einen an sich klaren Elfmeter verweigerte. Stattdessen setze Erlbach den Lucky Punch, als Thiel in der 88. Minute zum 2:1 traf.

    Trotz der Niederlage in Erlbach bleibt die U21 des TSV 1860 vorerst Spitzenreiter der Bayernliga Süd.


    https://sechzger.de/erste-nied…terliegt-beim-sv-erlbach/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Kirchanschöring:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-251003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Glöckner fordert Körperlichkeit & Zweikampfstärke gegen Hoffenheim II.

    Die Löwen empfangen zum Abschluss der Englischen Woche am Samstag, 20. September 2025, Aufsteiger TSG Hoffenheim II. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Nicht nur, dass die Löwen erstmals in dieser Saison ohne Punkte geblieben sind, auch die Ausfallliste verlängerte sich durch die Muskelverletzung von Jesper Verlaat. „Wenn der Kapitän ausfällt, ist das ein herber Rückschlag“, sagt 1860-Cheftrainer Patrick Glöckner, um trotzig anzufügen: „Da müssen eben andere in die Bresche springen und die Lücke schließen.“ Raphael Schifferl, der Verlaat ersetzte, hätte eine gute Energie aufs Spielfeld gebracht. „Wir waren mit seiner Leistung sehr zufrieden“, erklärte Glöckner. Zumindest kehrt gegen die Hoffenheimer Reserve Kevin Volland nach seiner Gelb-Rot Sperre ins Team zurück. Ein wichtiger Faktor für den Coach. „Kev ist ein polarisierender Spieler, den wir dringend benötigen, wie man in Rostock gesehen hat.“

    Dort zeigten die Löwen einmal mehr zwei unterschiedliche Gesichter. Während es bisher meist nur Phasen waren, so lief an der Ostsee die komplette 1. Halbzeit an den Sechzgern vorbei. „Die Aufarbeitung war nicht schwer“, erklärt Glöckner, „jeder hat gesehen, dass alles in der ersten Hälfte gefehlt hat. Wir waren zu ängstlich in Ballbesitz, viel zu passiv.“ Besonders ärgerte den 48-jährigen Coach das Verhalten beim 2:0 durch Maximilian Krauß, wo die komplette Sechzger-Abwehr Spalier stand. „Nach den drei Wechseln zur Pause haben wir dann in der 2. Halbzeit das Gesicht gesehen, das wir uns wünschen.“ Dazu hatte auch die Umstellung auf eine Viererkette in der Abwehr beigetragen. Glöckner wurde gefragt, ob das eine Option gegen die U23 von Hoffenheim sei. „Es ist eine Überlegung wert“, wollte er es nicht grundsätzlich verneinen.

    Allein schon aufgrund der Verletzung von Verlaat und der Rückkehr von Volland wird es zwei Wechsel in der Startelf geben. Einen weiteren kündigte Glöckner an. „Es wird auch ein Wechsel dabei sein, der mit der Leistung zu tun hat.“ Besonders Justin Steinkötter konnte bei seinem ersten Liga-Einsatz im 1860-Trikot Punkte sammeln und auf sich aufmerksam machen. „Er hat eine mega Intensität und Geschwindigkeit. Wir wollten den Gegner mit einem anderen Tempo anlaufen“, begründete der Trainer seine Einwechslung und den Vorzug gegenüber Torjäger Patrick Hobsch, der erst später kam. Steinkötter habe seine Aufgabe erfüllt, das Spiel gegen die Dreierkette der Rostocker zu öffnen. „Er hat das sehr gut gemacht, sein Engagement hat uns gefallen“, lobte ihn der Coach.

    Die Löwen taten sich bereits gegen die U23 des VfB Stuttgart schwer. Die Zweite von Hoffenheim ist ein ähnliches Kaliber. „Da brauchen wir Körperlichkeit, müssen die Zweikämpfe beherrschen, brauchen aber auch Klarheit im Aufbau, schnellere Impulse im Spiel nach vorne, um die Offensivspieler entsprechend einsetzen zu können“, fordert Glöckner. Er erwarte von seiner Mannschaft einen ähnlich engagierten Auftritt „wie die ersten 20 Minuten gegen Havelse“.

    Trotz der ersten Saisonniederlage sieht der Löwen-Trainer „alles im Soll“. Für die hohe Erwartungshaltung könne er nichts. „Wir wollten oben dranbleiben, das ist der Fall.“ Es gehe nicht darum, 90 Minuten Zauberfußball zu spielen, sondern um Effektivität. In den letzten Jahren hätten, bis auf Elversberg und Magdeburg, nur Mannschaften den Aufstieg geschafft, die nicht unbedingt spielerisch geglänzt hätten, dafür kontinuierlich punkteten.

    Dass zuletzt etwas die klare Linie verlorengegangen sei, findet der Trainer nicht ungewöhnlich, fordert aber eine Reaktion „Da müssen wir nachjustieren. Es ist immer so, dass sich Fehler einschleichen. Bestimmte Dinge haben wir klar angesprochen und hoffen, dass es künftig besser wird.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 36 Deniz, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 2 Danhof, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob.


    TSG II: 1 Petersson (Tor) – 24 Erlein, 49 Lührs, 6 Lässig, 3 Behrens – 8 Dagdeviren, 10 Duric – 7 Amaimouni-Echghouyab, 11 Hennrich, 38 Zeitler – 45 Labes.

    Ersatz: 32 Philipp, 34 Onohiol (beide Tor) – 13 Spranger, 4 Strobl, 40 Donkor, Onos, 9 Kalambayi, 16 Hör, 22 Llugiqi, 30 El-Jindaoui, 36 Bähr

    Es fehlen: 5 Frees, 17 Reisig, 20 Poller, 25 Pelzer, 29 Makanda.


    Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Bickenbach); Assistenten: Tim Waldinger (Rauschenberg), Maximilian Prölss (Ober-Ramstadt); Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…aerke-gegen-hoffenheim-ii


    U21: Gelingt endlich ein Sieg am Freitagabend in Erlbach?

    Erneut eröffnet die U21 der Löwen in der Bayernliga Süd den Spieltag, diesmal auswärts. Am Freitag, 19. September 2025, geht es zum SV Erlbach. Anpfiff in der Holzbau Grübl Arena (Petzenthal 31, 84567 Erlbach) ist um 18.60 Uhr.


    Nicht unbedingt gute Erinnerungen hegen die kleinen Löwen an Auswärtsspiele in Erlbach. Bei drei Auftritten gab es nie einen Sieg seit dem Aufstieg des Teams in die Bayernliga Süd aus der 1.200 Einwohner zählenden Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting. Letzt Saison spielte die U21 in Erlbach 1:1, im Jahr zuvor verlor sie 1:2 und in der Saison 2022/23 gab es ein 0:0. Immer vor einer stattlichen Kulisse um die 1.000 Zuschauer – fast so viele, wie das Dorf Einwohner hat.

    „Das wird ein schweres Auswärtsspiel gegen eine sehr heimstarke Mannschaft, die vor allem defensiv sehr gut ist“, weiß U21-Coach Alper Kayabunar. „Dementsprechend und vor allem nach der Niederlage in Ismaning am letzten Wochenende, glaube ich, dass sie mit Wut im Bauch ins Spiel reingehen werden.“ Er selbst war bei der 1:3-Niederlage vor Ort, konnte sich ein Bild vom Kontrahenten machen. Auswärts sei es aber nochmals ein ganzes Stück schwerer, gegen Erlbach zu punkten. „Vor allem vor der Kulisse, die bekannt dafür ist, sehr laut zu sein und die eigene Mannschaft intensiv unterstützt. Das ist schon eine große Herausforderung, die auf uns wartet.“

    Bisher haben die kleinen Löwen fast alle Aufgaben mit Prädikat gemeistert. Nur in Heimstetten gab es beim 1:1 am 3. Spieltag nicht die volle Punktzahl. Mittlerweile beträgt der Vorsprung auf Verfolger SV Kirchanschöring bereits sieben Punkte, auf Erlbach selbst sind es bereits zehn nach neun absolvierten Partien.

    „Das freut uns natürlich. Wir schauen gerne auf die Tabelle“, sagt der U21-Coach. „Aber trotzdem: die Jungs sind heiß und wissen um die Schwere der Aufgabe. Für sie zählt nur dieses Spiel. Das wird richtig schwer, in Erlbach zu punkten, aber wir haben das Selbstbewusstsein, dass wir auf keinen Fall mit leeren Händen zurückfahren wollen.“ Als Trainerteam versuche man den Jungs klarzumachen, „dass es wirklich in jedem Spiel aufs Neue ankommt, Leistung zu zeigen, dass es kein Selbstläufer ist und dass wir halt in jedem Spiel von Anfang an alles reinhauen und extrem konzentriert sein müssen. Das ist das Wichtigste, nur das zählt“, so der 39-Jährige.

    Personell kann Kayabunar auf den gleichen Kader wie zuletzt zurückgreifen. Das heißt auch, dass Emre Erdogan wieder spielen wird. Normalerweise würde auch Lasse Faßmann in Erlbach auflaufen, aber nach der Verletzung von Jesper Verlaat in Rostock kann es sein, dass der 19-jährige Innenverteidiger in den Profikader gegen die TSG Hoffenheim II am Samstag aufrücken wird. Dafür feiert höchstwahrscheinlich Miran Qela sein Saisondebüt in der Bayernliga. Der Torhüter der kosovarischen U19-Nationalmannschaft gehört eigentlich dem Profikader an, soll aber in der U21 nach Verletzung Spielpraxis sammeln. Bereits die komplette Woche trainierte er deshalb beim Team von Kayabunar mit.


    https://www.tsv1860.de/de/news…m-freitagabend-in-erlbach


    Liveticker für das Spiel gegen Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919

    Erste Niederlage: Löwen unterliegen Hansa Rostock 1:2.

    Die Löwen kassierten beim 1:2 bei Hansa Rostock ihre erste Saisonniederlage. Nach einer schwachen 1. Halbzeit führten die Ostseestädter bereits mit 2:0 durch Tore von Benno Dietze (31.) und Maximilian Krauß (34.). Sean Dulic konnte erst spät den Anschlusstreffer erzielen (89.). Zwar gab es nochmals ein Aufbäumen, das Happy End blieb aber aus.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Rostock verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Gelb-rot-gesperrt fehlte Kevin Volland. Ansonsten standen diesmal nicht im 20er-Kader Torhüter Miran Qela sowie Emre Erdogan und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Rostock dominierte vom Anpfiff weg. Ein Schuss von Franz Pfanne aus der Distanz lenkte Thomas Dähne über die Latte. (2.). Nach dem anschließenden Eckball von rechts war Pfanne per Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber aus sechs Metern übers Tor (3.). Ein Fehlpass im Aufbau von Sean Dulic führte zur nächsten Hansa-Chance. Simen Voet versuchte zu klären, brachte dabei Cedric Harenbrock zu Fall, Schiedsrichter Felix Prigan ließ Vorteil laufen. Emil Holten schnappte sich die Kugel, zog an der Strafraumkante ab, traf aber nur die Latte. Den Abpraller servierte Jesper Verlaat per Flugkopfball seinem Torwart (6.). Fünf Minuten später passte Holten von der linken Strafraumseite in die Mitte auf den eingelaufenen Viktor Bergh, aber Dähne warf sich dazwischen, klärte mit viel Risiko die Situation (11.). Ein Indiz für die Überlegenheit der Gastgeber war die Tatsache, dass die Löwen nach nicht einmal einer Viertelstunde bereits drei Gelbe Karten hatten. In der 16. Minute passte Marco Schuster tief auf Maximilian Krauß der Verlaat davonlief, aber aus halblinker Position vor Dähne die Kugel aus neun Metern am langen Eck vorbeischob. Erstmals wurden die Löwen zwei Minuten später gefährlich. Manuel Pfeifer passte mit dem Außenrist vom linken Strafraumeck an den zweiten Pfosten, Florian Carstens konnte gerade noch vor Maximilian Wolfram zur Ecke klären (18.). Eine Rechtsflanke von Marvin Rittmüller senkte sich gefährlich über Torwart Benjamin Uphoff hinweg Richtung langes Eck, drehte sich aber vom Tor weg (23.). In dieser Phase waren die Löwen etwas präsenter. Das änderte sich aber schnell wieder. In der 27. Minute musste Dähne Kopf und Kragen riskieren, als er gegen den durchgebrochenen Holten, der von Krauß freigespielt worden war, per Grätsche am Fünfmeterraum klären musste. Vier Minuten später war es passiert. Krauß legte aus dem Strafraum den Ball zurück auf Benno Dietze, der im Zentrum per Innenrist aus 17 Metern den Ball ins rechte untere Eck zur 1:0-Führung für die Kogge schlenzte (31.). Drei Minuten später der nächste Treffer für Rostock. Dietze hatte Krauß vorm Strafraum angespielt, der konnte unbehelligt in den Sechzehner eindringen, ließ Dähne aus neun Metern keine Chance und traf zum 2:0 (34.). Kurz danach verletzte sich auch noch Verlaat bei einem Zweikampf mit Dietze am linken Oberschenkel. Für den Kapitän ging’s nicht mehr weiter. Er wurde von Raphael Schifferl ersetzt (38.). Die restliche Zeit bis zur Pause überstanden die Sechzger ohne Gegentor.

    Gleich dreimal wechselte Patrick Glöckner zu Beginn der 2. Halbzeit. Nach einem weiten Einwurf von rechts durch Carstens verlängerte Pfanne die Kugel per Kopf, Dietze nahm das Spielgerät halblinks im Strafraum aus neun Metern direkt, zielte aber über den Querbalken (47.). Die Riesenchance zum Anschlusstreffer vergab der eingewechselte Tunay Deniz in der 50. Minute. Keeper Uphoff hatte den Ball genau in die Beine des Löwen gespielt, der nahm aus 28 Metern Maß, setzte seinen Schuss aber nicht hoch genug an, sodass Ahmet Gürleyen per Kopf klären konnte. Eine Flanke von rechts durch Deniz konnte Jan Mejdr am Torraum vor Wolfram zur Ecke klären (53.). Ein Diagonalball von links durch Wolfram erreichte David Philipp am zweiten Pfosten, setzte die Kugel aber aus sechs Metern ans Außennetz (57.). Die Löwen waren nun wesentlich besser in der Partie, initiierten Angriff auf Angriff. Rostock wurde nur noch selten gefährlich. Ein 20-Meter-Freistoß in zentraler Position von Harenbrock wurde sichere Beute von Dähne (67.). Nach einem Eckball von links durch Deniz ließ FCH-Keeper Uphoff die Kugel fallen, jedoch war kein Sechzger zur Stelle, der diesen Fehler hätte nutzen können (78.). In der 89. Minute traf Dulic nach Ecke von rechts durch Philipp im Fünfmeterraum aus der Drehung zum 1:2 (89.). Es gab noch mal fünf Minuten obenauf, aber diesmal kein Happy End für die Löwen. In der 5. Minute der Nachspielzeit kam der Pass von Julian Steinkötter im Strafraum nicht bei Patrick Hobsch an. Bei der anschließenden Ecke köpfte Torhüter Dähne zwar Richtung Tor, traf aber nur den Rücken von Pfanne (90.+5). Es gab nochmals eine Ecke, die nichts einbrachte. Dann war Schluss. So stand am Ende die erste Saisonniederlage der Sechzger zu Buche.


    STENOGRAMM, 6. Spieltag, 17.09.2025, 18.60 Uhr


    F.C. Hansa Rostock – TSV 1860 München 2:1 (2:0)


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 23 Pfanne, 15 Gürleyen, 17 Carstens – 19 Mejdr, 8 Harenbrock, 5 Schuster, 33 Bergh – 42 Dietze, 35 Krauß – 11 Holten.

    Ersatz: 30 Hagemoser (Tor) – 4 Fatkic, 6 Dirkner, 7 Neidhart, 20 Naderi, 22 Reichardt, 24 Gebuhr, 36 Bock, 44 Krohn.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 26 Maier, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Fatkic für Dietze (68.), Naderi für Holten (79.), Dirkner für Harenbrock (79.), Krohn für Krauß (90.), Gebuhr für Gürleyen (90.) – Schifferl für Verlaat (38.), Steinkötter für Haugen (46.), Philipp für Voet (46.), Deniz für Jacobsen (46.), Hobsch für Wolfram (76.).

    Tore: 1:0 Dietze (31.), 2:0 Krauß (34.), 1:2 Dulic (89.).

    Gelbe Karten: Dietze – Voet, Verlaat, Haugen, Steinkötter, Rittmüller, Deniz.

    Zuschauer: 24.303 im Ostseestadion.

    Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Alexander Roppelt (Bad Schwartau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…erliegen-hansa-rostock-12


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/rostock-…-2025-liga-5057384/ticker


    https://live.br24sport.de/fuss…1860-muenchen/liveticker/


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93940437.html


    https://www.abendzeitung-muenc…erletzung-niederlage-617/


    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen Hoffenheim II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1899-hoffenheim-m2-250920


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…nheim-ii/liveticker/#auto

    Die Löwen wollen mit Gier und Zielstrebigkeit in Rostock punkten.

    Die Löwen müssen in der Mitte der Englischen Woche 800 Kilometer einfache Anreise zum Auswärtsspiel beim F.C. Hansa Rostock zurücklegen. Anpfiff im Ostseestadion ist am Mittwoch, 17. September 2025 um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    „Wir suchen immer das Haar in der Suppe“, erklärte Löwen-Trainer Patrick Glöckner im Rückblick auf den Last-Minute-Sieg gegen den TSV Havelse. „Wir haben besprochen, wie wir es künftig besser machen können, die Dominanz länger als 25 Minuten zu halten.“ Letztlich sei aber Fußball immer Ergebnissport und da habe man mit dem 3:2 geliefert. „Durch das Tor in der Nachspielzeit haben wir große Emotionen freigesetzt, es war eine geile Stimmung. In Unterzahl haben wir es bravourös gelöst. Das nehmen wir mit“, strich er den positiven Aspekt heraus. Sein Team schalte nie ab, lasse auch nach Rückschlägen die Köpfe nicht hängen und habe noch eine Antwort parat, lobte er den Glauben an die eigene Stärke. „Das dritte Tor gegen Havelse war super herausgespielt, wir hatten Klarheit in der Situation.“

    Schmerzlich vermissen werden die Löwen in Rostock Kevin Volland wegen seiner Gelb-Roten Karte. „Ihn kannst du nicht Eins-zu-Eins ersetzen mit seiner Erfahrung, Kaltschnäuzigkeit und wie er Tore vorbereitet“, weiß Glöckner. Einige Konstellationen kämen in Frage, auch eine Änderung der Grundordnung. Kandidaten für Volland seien Tunay Deniz, David Philipp oder auch Patrick Hobsch. Entscheiden möchte sich der 48-jährige Coach aber erst am Spieltag.

    Für Glöckner, der selbst schon Trainer bei Hansa Rostock war, zählt das Auswärtsspiel bei der Kogge neben Essen zu den schwersten, auch wegen der Atmosphäre im Ostseestadion. „Die Stimmung wird herausragend sein. Von uns kommen 600 Fans mit. Es ist wahrscheinlich ausverkauft.“ Für ihn sei es bei der Lautstärke schwierig „reinzucoachen“. Trotzdem freut es sich auf die Partie. „Wer so ein Spiel nicht genießt, hat den falschen Sport gewählt“, findet Glöckner.

    Rostock wurde vor Saisonbeginn wie die Löwen als Mitfavorit um den Aufstieg gehandelt. Während die Sechzger den Vorschusslorbeeren bisher gerecht werden konnten, nach fünf Spielen noch ohne Niederlage sind, verlief der Start für das Team aus Mecklenburg-Vorpommern durchwachsen. Zwar gab es bisher nur eine Niederlage, aber auch nur einen Sieg. Besonders auffällig: Mit zwei Toren hat Hansa die wenigsten selbst geschossen, aber mit ebenfalls zwei Gegentoren die wenigsten zugelassen.

    „Generell haben sie einen guten Kader, aber viele Verletzte und neue Spieler in ihren Reihen. Es braucht seine Zeit“, analysiert Glöckner den Kontrahenten. „Ich denke, es ist eine Mannschaft, die oben mitspielen wird“, hat er die Hanseaten keinesfalls abgeschrieben. Der Löwen-Trainer weiß, dass ein Team im Ostseestadion nicht viele Chancen gegen die Starke Defensive bekommen wird. Deshalb müsse man hellwach sein und nehmen, was kommt. Auch mit einem Tor nach Standard könne er leben, sagte er mit einem Grinsen.

    „Ob der Plan aufgeht, weiß man nie. Aber jedes Spiel nimmt seine eigene Dynamik an“, weiß Glöckner. „Wir müssen unser Spiel genauso konsequent umsetzen, wie die ersten 25 Minuten gegen Havelse. Wenn du 1, 2 Prozent nachlässt, dann reicht es in dieser Liga nicht.“ Wichtig sei, erneut an die Leistungsgrenze heranzukommen. „Wir müssen wieder Gier und Zielstrebigkeit auf den Platz bringen, dabei unserem Spiel treu bleiben und nie aufgeben, immer an uns glauben.“ Der Druck liege beim Gegner. „Rostock muss in seinem Wohnzimmer gewinnen!“

    Eine gewisse Brisanz hat die Partie auch deshalb, weil Hansa gerne Sigurd Haugen, der letzte Saison das Rostocker Trikot trug, behalten hätte. Außerdem haben die Ostsee-Städter im Sommer großes Interesse an Löwe Patrick Hobsch bekundet. „Ich bin sehr froh, dass beide bei uns spielen“, erklärt Glöckner. „Sigi hat schon drei Tore geschossen, passt wunderbar in unser Team – auch menschlich. Und bei Hobschi wussten wir ohnehin, was wir an ihm haben.“ Zumindest hier kann sich der Löwen-Trainer schon als Gewinner fühlen.

    Das Spiel bei der Kogge wird die nächste Herausforderung für den im Sommer neu zusammengestellten 1860-Kader, Zuletzt feierte Marvin Rittmüller sein Ligadebüt. Sein Trainer war mit dem Einstand zufrieden. „Hinten seriös und nach vorne mutig. Er konnte seine Geschwindigkeit ausspielen“, lautete das Fazit. Insgesamt sieht Glöckner sein Team schon relativ weit. „Wir spielen es in gewissen Phasen richtig reif.“ Aber es gäbe im Spiel immer wieder Situationen, die seine Mannschaft „aus dem Rhythmus bringen. Unser Ziel muss es sein, die Anteile an dominanten Phasen weiter zu erhöhen. Das A und O ist es, Punkte einzusammeln.“ Bisher konnten die Löwen immer Beute machen. Das soll sich auch in Rostock nicht ändern!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 23 Pfanne, 15 Gürleyen, 17 Carstens – 7 Neidhart, 4 Fatkic, 5 Schuster, 33 Bergh – 42 Dietze, 10 Stock – 11 Holten.

    Ersatz: 25 Klewin, 30 Hagemoser (beide Tor) – 6 Dirkner, 8 Harenbrock, 19 Mejdr, 20 Naderi, 22 Reichardt, 24 Gebuhr, 27 Kinsombi, 35 Krauß, 36 Bock, 43 Zamzow, 44 Krohn.

    Es fehlen: 3 Lanius, 9 Voglsammer, 14 Lebeau, 16 Wallner, 21 Hummel, 29 Ruschke, Brzozowski.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 2 Danhof, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob, 31 Volland.

    Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Alexander Roppelt (Bad Schwartau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…igkeit-in-rostock-punkten


    PK vor dem Spiel gegen Hansa Rostock:



    Liveticker für das Spiel gegen Hansa Rostock:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-250917


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/