Beiträge von Loewe

    Am Ende stand die Null auf beiden Seiten beim Auswärtsspiel der Löwen beim VfB Lübeck. Beide Teams spielten bis zum Abpfiff auf Sieg, konnten sich trotz eines Eckenverhältnisses von 14:7 kaum klare Chancen erspielen. Durch den Punktgewinn rückte der TSV 1860 auf den 4. Tabellenplatz vor, der zur direkten Qualifikation für den DFB-Pokal reichen würde.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Lübeck auf Quirin Moll (Knieverletzung), Daniel Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Dennis Erdmann, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Milos Cocic und Leon Klassen. Im Vergleich zum 4:0-Sieg in Halle gab es keine Veränderungen in der Startformation.

    Spielverlauf: Den ersten Schuss im Strafraum Richtung Tor gab Stefan Lex ab. Doch abgefälscht hatte Lukas Raeder im VfB-Tor damit keine Probleme (3.). Zwei Minuten später verletzte sich Dennis Dressel im Zweikampf mit Cyrill Akono an der Schulter. Nach dreiminütiger Behandlung kehrte er jedoch zurück aufs Spielfeld (8.). Nach einem Pass von Yannick Deichmann kam Akono halblinks am Torraum zum Abschluss, Semi Belkahia blockte den Abschluss übers eigene Tor (9.). Ein Lübecker Freistoß in der 12. Minute aus dem Halbfeld rutschte gefährlich bis zu Marco Hiller durch, ohne dass ihn ein Lübecker berührte. Einen Eckball von links durch Keanu Staude erwischte Phillipp Steinhart im Kopfballduell mit seinem Gegenspieler am ersten Pfosten, die Kugel ging aber abgefälscht knapp am kurzen Eck vorbei (14.). Noch einmal das gleiche Spielchen: Diesmal war es Lukas Raeder, der den Kopfball von Steinhart am kurzen Eck abfing (15.). In der 19. Minute bekamen die Löwen im Anschluss an eine Ecke den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Deichmann dribbelte sich durch die 1860-Hintermannschaft, kam halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss, zielte aber am langen Eck vorbei. Eine Kopfballverlängerung von Steinhart nach Staude-Ecke klärte zunächst Ryan Malone im Zentrum, Merveille Biankadi nahm die Kugel halblinks aus neun Metern direkt, zielte aber deutlich am VfB-Tor vorbei (26.). Ein 20-Meter-Schuss von Thorben Deters hielt Hiller erst im Nachfassen fest (34.). Nach einem weiten Ball auf Biankadi brachte er die Kugel von rechts in die Mitte in den Rücken von Lex. Der versuchte die flache Hereingabe mit der Hacke aufs Tor zu verlängern, schaffte es aber nicht (39.). Einen 22-Meter-Freistoß von Richy Neudecker aufs rechte untere Eck wehrte Raeder ab, Biankadi flankte in die Mitte, fand dort aber keinen Abnehmer (41.). Auf der anderen Seite spielte Deichmann an der Strafraumgrenze Akono frei, der nahm die Kugel mit der Picke, Hiller lenkte den Schuss über den Querbalken (43.). So ging es mit 0:0 in die Pause.

    Die Gastgeber hatten die erste Chance nach Wiederanpfiff. Deichmanns Flanke von rechts versuchte Ersin Zehir am Elfmeterpunkt per Fallrückzieher zu verwerten, zielte aber knapp übers Tor (46.). Drei Minuten später die Möglichkeit für die Löwen zur Führung. Steinhart hatte auf Dressel abgelegt, der kam halblinks aus 14 Metern zum Abschluss, doch Osarenren Okungbowa hatte den Kopf dazwischen, lenkte den Schuss über den Querbalken (49.). In der 51. Minute trudelte der Ball Richtung Tor, nachdem Lex halbrechts abgeschlossen hatte, doch Tommy Grupe kratzte die Kugel für seinen geschlagenen Torhüter von der Linie. Einen Freistoß an der rechten Strafraumkante setzte Marvin Thiel in der 62. Minute mit links übers 1860-Tor. Im Gegenzug bediente Erik Tallig im Sitzen Sascha Mölders, der zog aus spitzem Winkel am linken Torraumeck direkt ab, sein Schuss aus acht Metern strich aber am langen Pfosten vorbei (63.). Ein Schuss von Staude aus extrem spitzem Winkel landete abgefälscht in der 64. Minute am linken Außennetz. Nach der elften Löwen-Ecke kam Biankadi am zweiten Pfosten zum Abschluss, doch Raeder stand im kurzen Eck, wehrte den Schuss ab (69.). Einen Tallig-Distanzschuss fälschte Malone mit dem Kopf gefährlich ab, die Kugel ging aber über den Querbalken (73.). In der 76. Minute lag der Ball im Löwen-Tor, doch Malone stand beim Zuspiel auf Okungbowa im Abseits. Eine Steinhart-Flanke vom linken Strafraumeck ging diagonal durch die Box, Staude kam am langen Pfosten zwar an den Ball, aber ein VfB-Spieler grätschte den Schuss ins Tor-Aus (83.). Im Anschluss an einen Tallig-Freistoß köpfte Belkahia, brachte aber keinen Druck auf den Ball, so dass Raeder parieren konnte (89.). Am Ende blieb es torlos, was weder Lübeck noch den Löwen etwas nützt.


    STENOGRAMM, 23. Spieltag, 17.03.2021, 18.60 Uhr


    VfB Lübeck – 1860 München 0:0


    VfB: 32 Raeder (Tor) – 18 Deters, 17 Grupe, 16 Malone, 27 Rieble – 31 Boland, 20 Okungbowa – 10 Deichmann, 15 Zehir, 13 Thiel – 14 Akono.

    Ersatz: 23 Luyambula (Tor) – 4 Chana, 6 Ramaj, 8 Mende, 9 Röser, 21 Kircher, 22 Steinwender.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 21 Ngounou Djayo, 28 Mannhardt, 32 Gresler..

    Wechsel: Steinwender für Akono (74.), Ramaj für Zehir (81.), Röser für Thiel (81.) – Tallig für Neudecker (42.), Ngounou Djayo für Lex (79.), Greilinger für Staude (87.).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Deters, Boland – Staude.

    Zuschauer: 0 im Stadion Lohmühle.

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel); Assistenten: Jost Steenken (Nordhorn), Luca Jürgensen (Norderstedt).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5580.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…achholspiel-13963086.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-spielstand-ergebnis-102/


    https://www.abendzeitung-muenc…io-enttaeuscht-art-714085


    Nächstes Spiel:


    22.3.2021, 19 Uhr, zu Hause gegen Dresden

    Die Löwen treten am Mittwoch, 17. März 2021, zum Nachholspiel des 23. Spieltags beim VfB Lübeck an. Anpfiff im Stadion Lohmühle ist um 18.60 Uhr. MAGENTA SPORT überträgt die Partie live. Dazu gibt‘s ab 18.45 Uhr unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Löwen-Radio.


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    Cheftrainer Michael Köllner ließ es sich nicht nehmen, noch einmal offiziell 1860-Meisterspieler Bernd Patzke zu gratulieren, der am Sonntag seinen 78. Geburtstag feierte. Außerdem freute sich der 51-Jährige mit Magomed Schachidov. Der Faustkämpfer aus der Löwen-Boxabteilung hatte am Wochenende beim World Cup in Köln überraschend Gold für Deutschland geholt.

    Danach ging der Löwen-Coach nahtlos zu den Personalien über. Auf der Verletztenliste befänden sich nach wie vor Quirin Moll und Tim Linsbichler. Auch Daniel Wein sei für Lübeck noch keine Option. „Er wird am Freitag ins Training zurückkehren“, kündigt Köllner an. Punktgenau für einen Einsatz im Heimspiel am kommenden Montag gegen Dynamo Dresden. Ansonsten steht Dennis Erdmann nach verbüßter Rot-Sperre wieder zur Verfügung.

    Ob sich seine Gemütslage nach dem 4:0-Auswärtserfolg in Halle verbessert habe, wurde Köllner gefragt. „Ein Spiel ändert daran nichts“, ließ er wissen. Auch dass Hansa Rostock durch den 3:0-Erfolg bei Türkgücü am Montagabend als Zweiter den Abstand auf die Löwen weiter vergrößern konnte, nahm der Trainer gelassen. „Es gibt für uns noch 33 Punkte zu holen.“

    In Halle gab Keanu Staude sein Startelf-Debüt. Der 24-jährige ist auch für Lübeck eine Option. „Keanu hat das Spiel gut überstanden, auch wenn er am nächsten Tag Schmerzen hatte, aber das ist normal nach der langen Pause.“ Mit der gezeigten Leistung war Köllner zufrieden. „Es ist nicht einfach, in eine funktionierende Mannschaft reinzukommen. Der frühe Treffer hat ihm sicher geholfen.“

    Da die Partie in Halle schon frühzeitig entschieden war, schöpfte Köllner das volle Kontingent von fünf Wechseln aus. „Wir haben in den nächsten Wochen ein taffes Programm“, hatte er dabei bereits das Nachholspiel in Lübeck und den Toto-Pokal Ende des Monats im Hinterkopf. Große Überraschungen bei der Aufstellung sind in der Hansestadt nicht zu erwarten. Lediglich bei Stefan Lex, der einen Pferdekuss abbekommen hat, müsse man noch schauen.

    Zufrieden war Köllner auch mit Dennis Dressel auf der Sechser-Position. Dem 22-Jährigen attestierte er, sich immer besser zurecht zu finden. „Er ist gut reingewachsen, hat in Halle eine andere Rolle als in Duisburg gespielt.“ Das sei ein wichtiges Signal an die Mannschaft, weil sie merke, dass Ausfälle kompensiert werden können. „Perspektivisch ist das für Dennis eine gute Position“, findet der Trainer. „Letztlich war es aber wichtig, dass wir als Team eine Reaktion gezeigt haben.“

    Die Verweildauer beim Auswärtsspiel in der Marzipanstadt wird im Gegensatz zu Halle relativ kurz sein. Am Mittwoch trainieren die Löwen noch in München. Erst um 13.15 Uhr ist Abfahrt am Trainingsgelände. Via Charterflug geht es nach Lübeck und nach dem Spiel direkt retour. „Wir werden so gegen 1 oder 2 Uhr zuhause sein.“ Köllner spricht von einer „ambitionierten“ Reiseplanung, ist aber trotzdem „tiefenentspannt“, wie er sagt. „Wir versuchen alles, dass wir präventiv der Pandemie gegensteuern und die Kontakte so gering wie möglich halten.“

    Die Favoritenrolle ist klar verteilt. Lübeck ist Letzter, die Löwen stehen auf Rang fünf. „Von der Tabellensituation ist die Lage eindeutig“, weiß auch Köllner, der trotzdem von einem schweren Gegner spricht und auf Rostock verweist. Der Tabellenzweite unterlag an der Lohmühle Anfang März mit 0:1. Es war für die Ostsee-Städter die einzige Niederlage in den letzten zwölf Spielen.

    Im Kader von Coach Rolf Martin Landerl hat Köllner einige „sehr gute Spieler“ ausgemacht. Besonders vor den Einwürfen von Ryan Malone warnt er seine Jungs. Diese kommen wie Flanken, teilweise über eine Entfernung von bis zu 40 Metern. Dazu erwartet er nicht optimale Platzverhältnisse im Stadion Lohmühle. „Darauf müssen wir uns einstellen und das Spiel entsprechend angehen.“ Sein Team habe die letzten Wochen nicht mit Konstanz geglänzt. „Deswegen tuen wir gut daran, uns zu 100 Prozent auf Lübeck zu konzentrieren und nicht schon an das Spiel am Montag gegen Dresden zu denken.“ Ganz nach dem Motto: Erst die Pflicht, dann die Kür!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    VfB: 32 Raeder (Tor) – 4 Chana, 16 Malone, 17 Grupe, 27 Rieble – 10 Deichmann, 31 Boland, 20 Okungbowa, 13 Thiel – 14 Akono, 6 Ramaj.

    Ersatz: 23 Luyambula (Tor) – 2 Weissmann, 3 Hertner, 5 Feka, 8 Mende, 9 Röser, 15 Zehir, 18 Deters, 19 Shalom, 21 Kircher, 22 Steinwender, 33 Benyamina, 34 Hobsch, 35 Wolf

    Nicht dabei: 7 Rüdiger (Kreuzbandriss), 11 Hebisch (Muskelfaserriss), 39 Riedel (suspendiert).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 23 Staude – 9 Mölders, 7 Lex,.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 17 Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5577.htm


    Die Löwen haben ihre Ergebniskrise beendet und mit 4:0 beim Hallescher FC gewonnen. Bereits nach 42 Sekunden gelang Winterzugang Keanu Staude die Führung. Merveille Biankadi (37.) und Dennis Dressel (45.+2) erhöhten vor der Pause auf 3:0. Phillipp Steinhart hatte zuvor sogar einen Elfmeter verschossen. Den Schlusspunkt setzte Sascha Mölders mit seinem 16. Saisontreffer (64.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Halle auf Quirin Moll (Knieverletzung), Dennis Erdmann (Rot-Sperre), Daniel Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Milos Cocic und Leon Klassen. Im Vergleich zum 0:1-Niederlage in Duisburg gab es drei Veränderungen in der Startformation: Semi Belkahia ersetzte den gesperrten Erdmann, Richy Neudecker kam für Erik Tallig und Kevin Staude für Fabian Greilinger.

    Spielverlauf: Die Löwen erwischten einen Start nach Maß: Marius Willsch hatte von rechts geflankt, seine Hereingabe prallte an die Latte und sprang Merveille Biankadi vor die Füße. Der hob vom linken Fünfmetereck die Kugel in die Mitte, wo Keanu Staude nach 42 Sekunden den Ball aus wenigen Metern zum 1:0 über die Linie drückte. In der 6. Minute zog Dennis Dressel, der Vierfach-Schütze aus dem Hinspiel aus 20 Metern ab, die Kugel prallte jedoch an den rechten Pfosten. Eine Minute später flog ein Freistoß aus dem linken Halbfeld von Richy Neudecker an den zweiten Pfosten, Semi Belkahia war per Flugkopfball zur Stelle, setzte die Kugel aber um Zentimeter neben den rechten Pfosten (7.). In der 12. Minute kamen die Gastgeber erstmals zum Abschluss. Terrence: Boyd setzte sich im Laufduell mit Stephan Salger durch. Sein Abschluss aus halbrechter Position hielt Marco Hiller im kurzen Eck. Nach einem Eckball durch Staude von der rechten Seite übersprang Salger seinen Gegenspieler Stipe Vucur, köpfte den Ball aber aus acht Metern aber am linken Pfosten vorbei (17.). In der 23. Minute prüfte Stefan Lex mit einem strammen 23-Meter-Schuss aus halbrechter Position Sven Müller. Der Keeper tauchte ab und lenkte die Kugel um den linken Pfosten. Zwei Minuten später scheiterte Staude gleich zweimal nach Willsch-Zuspiel aus halbrechter Position an Müller, der jeweils mit dem Fuß die Schüsse abwehrte (25.). Der Torhüter blieb zunächst verletzt liegen, konnte aber nach Behandlung weiterspielen. Nach knapp einer halben Stunde zog Lex auf der linken Seite seinem Gegenspieler davon, sein Pass fand aber den mitgelaufenen Staude am zweiten Pfosten nicht (30.). Kurz danach gab es eine Ecke, bei der Anthony Syhre Löwen-Torjäger Sascha Mölders am Elfmeterpunkt umriss. Schiedsrichter Mitja Stegemann zeigte sofort auf den Punkt. (31.). Phillipp Steinhart lief an, Müller hatte die Ecke geahnt, wehrte ab, den Nachschuss mit seinem schwächeren rechten Fuß setzte der Verteidiger am linken Eck vorbei (32.). Es war bereits der zweite Strafstoß in Folge, den der 28-Jährige vergab. Auf der Gegenseite rutschte eine Flanke von links bis zu Jonas Nietfeld durch, der rechts im Strafraum direkt abzog und das lange Eck anvisierte. Hiller konnte nicht mehr reagieren, doch Salger war im Torraum zur Stelle, grätschte dazwischen und verhinderte den Ausgleich (35.) Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Steinhart hatte an die Strafraumkante geflankt, wo Syhre zuerst an den Ball kam, das Leder aber unfreiwillig für Biankadi ablegte. Der zog aus 17 Metern mit rechts per Dropkick ab, traf flach zum 2:0 ins linke untere Eck (37.). Fünf Minuten später die nächste Großchance für die Löwen. Staude hatte nach einer kurz ausgeführten Ecke von rechts geflankt, Lex kam am ersten Pfosten zuerst an den Ball, doch sein Schuss rauschte über den Querbalken (42.). Kurz vor der Pause dann doch das 3:0. Staude hatte viel Platz auf der rechten Seite, bediente Dressel in der Mitte. Der nahm aus 24 Metern mit seinem starken linken Fuß Maß und knallte die Kugel flach und für Müller unhaltbar ins rechte Eck zum 3:0 (45.+2). Danach schickt der Unparteiische die beiden Teams in die Pause.

    Mölders hatte nach Wiederanpfiff seine erste Torchance, scheiterte aber aus halblinker Position mit seinem Neun-Meter-Schuss an Müller (49.). Glück hatte Hiller in der 53. Minute, als er im Luftduell mit Boyd nicht an die Eckball-Flanke kam, die Kugel aber im Tor-Aus landete. Wenig später blockte Salger nach einer Nietfeld-Flanke von rechts vor den einschussbereiten Boyd und Julian Derstroff. Biankadi konnte die Situation endgültig bereinigen (54.). In der 64. Minute der fast schon obligatorische Treffer von Mölders. Vucur hatte zurück auf seinen Torwart gepasst, der 35-Jährige darauf spekuliert. Er war vor Müller am Ball und schob ihn am Keeper vorbei zum 4:0 ins Tor (64.). Es war bereits Saisontreffer Nummer 16 für den 1860-Kapitän. Danach passierte nicht mehr viel. Beide Trainer schöpften ihr Wechselkontingent aus, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr. Damit gelangen den Löwen nach dem 6:1 im Hinspiel und dem 4:0 im Rückspiel insgesamt zehn Treffer. Irgendwie scheint Halle der Lieblingsgegner der Sechzger zu sein.


    STENOGRAMM, 28. Spieltag, 13.03.2021, 14.03 Uhr


    Hallescher FC – 1860 München 0:4 (0:3)


    HFC: 30 Müller (Tor) – 29 Boeder, 3 Vucur, 4 Syhre, 31 Landgraf – 33 Nietfeld, 8 Papadopoulos – 28 Manu, 26 Titsch Rivero, 7 Derstroff – 13 Boyd.

    Ersatz: 1 Eisele (Tor) – 3 Kastenhofer, 5 Vollert, 10 Eberwein, 11 Shcherbakovski, 22 Sternberg, 24 Guttau.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 23 Staude, 31 Neudecker, 19 Biankadi – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 21 Ngounou Djayo, 28 Mannhardt, 32 Gresler.

    Wechsel: Kastenhofer für Boeder (57.), Sternberg für Landgraf (75.), Eberwein für Nietfeld (75.), Shcherbakovski für Manu (75.) – Tallig für Biankadi (69.), Greilinger für Lex (69.), Ngounou Djayo für Staude (77.), Mannhardt für Neudecker (77.), Lang für Mölders (83.).

    Tore: 0:1 Staude (1.), 0:2 Biankadi (37.), 0:3 Dressel (45.+2), 0:4 Mölders (64.).

    Gelbe Karten: Boeder, Nietfeld, Eberwein – Lang, Tallig.

    Bes. Vorkommnis: Müller hält Foulelfmeter von Steinhart (32.).

    Zuschauer: 0 in der Erdgas Arena.

    Schiedsrichter: Mitja Stegemann (Bonn); Assistenten: Niklas Dardenne (Nettersheim), Nico Fuchs (Odenthal).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5572.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…aufstellung-13962833.html


    https://www.abendzeitung-muenc…endergebnis-0-4-live-101/


    Nächstes Spiel:


    17.3.2021, 19 Uhr, bei VfB Lübeck

    Die Löwen reisen im zweiten Auswärtsspiel in Folge zum Halleschen FC. Anpfiff im erdgas Sportpark am Samstag, 13. März 2021, ist um 14.03 Uhr. Das Spiel ist nicht nur live bei MAGENTA SPORT zu sehen, sondern wird auch im Free-TV vom BR Fernsehen übertragen.


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    Im Heimspiel gegen Halle am 9. Spieltag feierten die Löwen mit 6:1 ihren höchsten Drittliga-Sieg. Angesprochen darauf und ob dieser Erfolg ein gutes Omen für das Auswärtsspiel wäre, reagierte 1860-Chefcoah Michael Köllner eher unwirsch. „Was interessiert mich, was vor vier Monaten war. Aktuell hängt mir eher die Niederlage in Duisburg nach.“

    Noch treibe ihn das 0:1 um. „Das schlägt mir immer noch auf den Magen“, ist der Ärger darüber längst nicht verflogen. „Ergebnistechnisch wollen wir in Halle einen anderen Fußball zeigen, denn am Ende sind die Resultate entscheidend.“ Ihn nerve es, „dass wir vom Platz gehen und ich das Gefühl habe, dass der Gegner nicht gewonnen hat, weil er die bessere Mannschaft war. Wir haben kein Spiel verloren, in der der Gegner uns überlegen war.“

    Diese These untermauert auch Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel. Dazu führt er die Statistik der „Expected Goals“ an. Bei diesem Modell wird ermittelt, wie hoch die Chance auf das Tor wirklich war und für jeden Abschluss anhand mehrerer Faktoren ein entsprechenden Wert ermittelt. „Bis auf zwei Spiele waren wir in dieser Statistik immer die bessere Mannschaft“, sagt der Österreicher. „Wir machen im Mitteldrittel ein sehr gutes Spiel, aber dort, wo es wehtut, fehlt es oft an der nötigen Konsequenz.“

    Das sieht auch Köllner so. „Wir dürfen als Mannschaft dem Gegner nichts hinwerfen und müssen gleichzeitig vorne unsere Chancen nutzen“, fordert er. Genau dafür sei das Spiel in Duisburg exemplarisch gewesen. Bei allem Ärger darüber fordert der Oberpfälzer trotzdem Realitätssinn. „Ich kann mit meinem Nissan, obwohl er ein tolles Auto ist, auch nicht in der Formel I starten und erwarten, dass ich jede Woche gewinne.“ Man versuche, mit den gegebenen Mitteln, das Bestmögliche zu erreichen. „Aber wir sind nicht in der Position, die 3. Liga zu bestimmen!“


    BR Fernsehen zeigt Löwen-Auswärtsspiel beim Hallescher FC live >>


    Das untermauert Gorenzel mit Zahlen. „Die Mannschaften, die vor uns liegen, haben einen um 40 bis 80 Prozent höheren Etat als wir.“ Lediglich bei Saarbrücken kann der 49-Jährige das nicht beurteilen. Deshalb kommt er auch zu dem Schluss. „Für unsere Rahmenbedingungen spielen wir eine gute Saison. Um eine Top-Saison zu spielen, muss aber alles passen!“ Ein ähnliches Zwischenfazit zieht auch Köllner. „Wir sind in der Spur, was die Erwartungen vor der Saison betrifft. Trotzdem ärgere ich mich, weil mehr drin gewesen wäre.“

    Der 51-jährige Coach macht keinen Hehl daraus, dass die Ansprache an die Mannschaft zuletzt etwas heftiger ausfiel. „Ich habe angemessen reagiert“, erklärte er. Wer nun aber die Schlussfolgerung daraus zieht, dass es einen größeren Wechsel des Personals geben wird, bekommt von Köllner eine klare Absage. „Wenn es heute regnet, heißt es nicht, dass ich morgen einen Schirm brauche.“ Ein Vater verstoße ja auch nicht seine Kinder, nur weil sie mal eine Fünf aus der Schule mit nach Hause bringen.

    Gegner Halle hat Köllner am vergangenen Sonntag live im Sportpark bei der 0:3-Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching beobachtet. „Da sieht man andere Facetten als vor dem Fernseher“, spricht er von einer wichtigen Erfahrung und lässt sich nicht von dem Ergebnis blenden. „Für Haching ist es optimal gelaufen, es hätte genauso gut andersherum ausgehen können.“ Die Gäste hätten einfach einen „gebrauchten Tag“ gehabt.

    Halle verfüge über eine gut strukturierte und erfahrene Mannschaft mit einigen überragenden Spielern. Das gelte besonders für die Offensive mit Terrence Boyd, Michael Eberwein und Jonas Nietfeld. „Im Grunde könnte ich die gleiche Geschichte wie vor Duisburg erzählen“, so Köllner. Im Vergleich zum Hinspiel habe der HFC sich „anders entwickelt, ist eine stabile Mannschaft geworden“. Auch deshalb erwartet er einen anderen Gegner. „Halle ist nach der Niederlage beim Tabellenletzten sicher ähnlich angepisst wie wir.“

    Kein Thema für Samstag ist Daniel Wein. Es habe keine „Wunderheilung“ gegeben. Nach seiner Muskelverletzung im Adduktorenbereich laufe alles nach Plan. „Er konnte die Belastung steigern, wird morgen oder übermorgen erstmals wieder auf den Platz gehen. Mal schauen, ob es für Lübeck schon reicht.“ Fest rechnet Köllner aber mit „Vino“, der unter der Woche seinen Vertrag verlängert hat, für das Heimspiel gegen Spitzenreiter Dresden.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    HFC: 30 Müller (Tor) – 21 Menig, 23 Vucur, 25 Reddemann, 22 Sternberg – 33 Nietfeld, 8 Papadopoulos – 28 Manu, 19 Dehl, 7 Derstroff – 13 Boyd.

    Ersatz: 1 Eisele (Tor) – 3 Kastenhofer, 4 Syhre, 5 Vollert, 9 Gündüz, 10 Eberwein, 11 Shcherbakovski, 16 Mast, 24 Guttau, 26 Titsch Rivero, 29 Boeder, 31 Landgraf.

    Nicht dabei: 2 Schilk (Sehnenanriss im Oberschenkel), 6 Lindenhahn (Knieprobleme).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart –14 Dressel – 7 Lex, 8 Tallig, 31 Neudecker, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 23 Staude, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 13 Erdmann (Rot-Sperre), 17 Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…MEuh17SKyrSUDnrayJiJzzClw


    Die Löwen kassierten beim MSV Duisburg eine vollkommen unnötige 0:1-Niederlage. In der 51. Minute spielte sich die Schlüsselszene des Spiels ab. Dennis Erdmann riss nach einem Stellungsfehler Aziz Bouhaddouz um, sah Rot und es gab Elfmeter für die Zebras, den Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp sicher verwandelte (53.). In Unterzahl versuchten die Sechzger alles, kamen aber nicht mehr zum Ausgleich.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel in Duisburg auf Quirin Moll (Knieverletzung), Daniel Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) und Richy Neudecker (Gelb-Sperre) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Leon Klassen. Im Vergleich zum 3:1 im Heimspiel gegen Unterhaching gab es drei Veränderungen in der Startformation: Für Marius Willsch und Stephan Salger, die nach verbüßter Sperre zurückkehrten, mussten Niklas Lang und Semi Belkahia weichen, für den gesperrten Richy Neudecker begann Merveille Biankadi.


    STIMMEN Köllner: „Rot und der Elfmeter haben die Statik extrem verschoben!“


    Spielverlauf: Es entwickelte sich bei strahlendem Sonnenschein vom Anpfiff weg ein munteres Spiel bei Dauerhupen der MSV-Fans, die sich mit ihren Autos vor dem Stadion postiert hatten. Es dauerte bis zur 11. Minute bevor es erstmals gefährlich vorm Duisburger Tor wurde. Eine Hereingabe von rechts durch Stefan Lex ließ Merveille Biankadi für den in seinem Rücken freistehenden Erik Tallig passieren. Der zog von der Strafraumkante mit links ab, schoss aber Maximilian Sauer ab, der sich in die Schussbahn gestellt hatte. Ein 28-Meter-Freistoß von Phillipp Steinhart aus zentraler Position ging etwa einen Meter über den Querbalken des MSV-Tores (15.). In der 16. Minute konnte Leo Weinkauf eine Rechtsflanke von Lex nur nach vorne abklatschen, aber es war kein Löwenspieler zur Stelle, um den Ball zu verwerten. Eine Kopfballablage von Biankadi nahm Steinhart aus 20 Metern direkt, zielte aber am rechten Pfosten vorbei (21.). Nach einem Eckball von links durch Steinhart kam Dennis Erdmann zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich neben das MSV-Tor (23.). Den ersten Torschuss der Gastgeber musste Marco Hiller in der 27. Minute parieren. Aziz Bouhaddouz hatte aus 20 Metern abgezogen, zielte aber genau in die Mitte des Löwen-Tors. Danach waren wieder die Sechzger am Drücker. In der 34. Minute legte Mölders eine Flanke von Marius Willsch per Kopf zurück auf Steinhart, der einen Meter vor dem Strafraum von Ahmet Engin von den Beinen geholt wurde. Den 17-Meter-Freistoß führte Lex mit rechts aus, zielte knapp über das linke Kreuzeck (35.). In der 37. Minute konterten die Löwen gegen aufgerückte Duisburger. Biankadi sprintete die rechte Außenlinie entlang, flankte dann in die Mitte auf Lex, der den Ball sofort aufs Tor lupfte, aber ihn knapp links neben den Pfosten setzte. Das war die beste 1860-Chance in einer überlegen geführten 1. Halbzeit. Trotzdem ging es mit 0:0 in die Pause.

    Die erste Offensivszene der 2. Halbzeit hatten die Zebras. Ein Eckball von rechts durch den Ex-Löwen Moritz Stoppelkamp fand den Kopf von Marlon Frey am kurzen Eck, aber nicht den Weg aufs 1860-Tor (47.). Vier Minuten später ließ sich Erdmann bei einem weiten Ball von Bouhaddouz abkochen, riss ihn als letzter Mann anschließend um (51.). Schiedsrichter Patrick Kessel zückte sofort die Rote Karte und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Stoppelkamp lief an verwandelte sicher zum 1:0 für Duisburg (53.). Doch auch in Unterzahl blieben die Sechzger spielbestimmend. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Lex war der kurz zuvor eingewechselte Semi Belkahia am langen Pfosten zur Stelle, Weinkauf lenkte jedoch den Kopfball über den Querbalken (59.). Im Anschluss an eine Steinhart-Ecke wurde der Drehschuss von Stephan Salger geblockt (62.). Federico Palacios zog in der 69. Minute von rechts nach innen, wurde nicht angegriffen. Der Mittelfeldspieler zog aus 17 Metern mit links ab, doch Hiller tauchte ab, parierte den Schuss. In der 82. Minute flogen einige Flanke in den Duisburger Strafraum, doch die Gastgeber konnten den Abschluss immer wieder verhindern. Bis zum Ende hofften die Löwen auf den Lucky-Punch, aber der MSV verteidigte die glückliche Führung mit viel Glück über die Zeit.


    STENOGRAMM, 27. Spieltag, 06.03.2021, 14.03 Uhr


    MSV Duisburg – 1860 München 1:0 (0:0)


    MSV: 1 Weinkauf (Tor) – 2 Sauer, 4 Volkmer, 26 Gembalies, 17 Sicker – 36 Kamavuaka, 37 Frey – 9 Engin, 31 Palacios, 10 Stoppelkamp – 39 Bouhaddouz.

    Ersatz: 22 Brendieck (Tor) – 5 Pepic, 6 Krempicki, 7 Scepanik, 15 Fleckstein, 28 Tomic, 29 Ademi.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 6 Salger, 36 Steinhart – 11 Greilinger, 14 Dressel , 8 Tallig, 19 Biankadi – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 18 Knöferl, 23 Staude, 26 Durrans, 27 Belkahia, 32 Gresler.

    Wechsel: Tomic für Engin (74.), Krempicki für Palacios (76.), Scepanik für Stoppelkamp (90.), Fleckstein für Frey (90.) – Belkahia für Greilinger (53.), Staude für Biankadi (74.), Durrans für Tallig (89.).

    Tor: 1:0 Stoppelkamp (53., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Bouhaddouz, Sicker, Kamavuaka, Tomic – Beer, Steinhart, Köllner.

    Rote Karte: Erdmann (51., Notbremse).

    Zuschauer: 0 in der Schauinsland-Reisen-Arena.

    Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim); Assistenten: Luca Schlosser (Montabaur), Fabian Schneider (Gelsdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5559.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2448.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ha-moelders-13962239.html


    https://www.abendzeitung-muenc…te-in-duisburg-art-711287


    https://www.abendzeitung-muenc…ht-komplett-ab-art-711278


    https://www.abendzeitung-muenc…ag-27-endergebnis-1-0-99/



    Zusammenfassung:


    https://www.br.de/mediathek/vi…:6043b29d12dfc10013e566a6


    Spiel in voller Länge (Video):


    https://www.br.de/mediathek/vi…:60439f974690de0013be74c4


    Nächstes Spiel:


    13.3.2021, 14 Uhr, auswärts beim Halleschen FC

    Die Löwen treffen im ersten von drei Auswärtsspielen in Folge auf den MSV Duisburg. Anpfiff in der Schauinsland-Reisen-Arena ist am Samstag, 6. März 2021, um 14.03 Uhr. Das Spiel ist nicht nur live bei MAGENTA SPORT zu sehen, sondern wird auch im Free-TV vom BR Fernsehen übertragen.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Löwen-Trainer Michael Köllner blickte zunächst nochmals auf das letzte Heimspiel zurück. „Ich habe noch nie eine Unterhachinger Mannschaft gesehen, die so giftig, die so gallig und vehement aufgetreten ist. Umso besser, dass wir dagegengehalten haben und das Spiel auf unsere Seite ziehen konnten. Wir mussten bis zur letzten Minute kämpfen.“ Ihm tue das etwas leid, dass er mit dem Löwen-Sieg die Lage der Vorstädter noch verschärft habe, wünsche den Hachinger aber alles Gute: „Ich drücke ihnen die Daumen, dass sie an die Leistung des Spiels gegen uns in den kommenden Wochen anknüpfen können.“

    Genau das seien die Partien, die man in der engen Liga gewinnen müsse. „Ich hoffe, dass wir diesen Weg – auch von der Fitness und Mentalität – weitergehen können.“ Mit dem MSV Duisburg wartet schon der nächste Gegner aus dem letzten Tabellendrittel auf die Sechzger. Das Team von der Wedau beobachtete Köllner am Mittwochnachmittag im Nachholspiel beim 1. FC Saarbrücken am Fernseher. „Sie haben sich eine zwölfminütige Auszeit genommen“, kommentierte er die 1:4-Niederlage der Zebras und verwies darauf, dass die drei Partien zuvor vom MSV allesamt gewonnen wurden.

    Für Köllner wird es deshalb ein „extrem schweres Spiel. Wenn man die Mannschaft anschaut, sieht man, dass kaum noch junge Spieler zum Einsatz kommen. Sie hat viel Qualität.“ Namentlich nannte er Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp und Aziz Bouhaddouz, den die Meidericher im Winter vom Zweitligisten SV Sandhausen verpflichteten. „Die Beiden sind für jeden Fußball-Fan ein Begriff. Deshalb müssen wir schauen, dass wir das Spiel von der ersten Minute an annehmen.“

    Personell hat sich bei den Sechzgern unter der Woche nichts verändert. Neben Quirin Moll und Tim Linsbichler wird auch Daniel Wein wegen einer Muskelverletzung im Adduktorenbereich, die er sich beim Aufwärmen gegen Unterhaching zugezogen hatte, fehlen. „Er macht gute Fortschritte, radelt schon wieder“, macht Köllner Hoffnung, dass er schon bald wieder auf den defensiven Mittelfeldspieler zurückgreifen kann. Gesperrt fehlen wird nach seiner 5. Gelben Karte Richy Neudecker, für ihn kehren nach verbüßter Sperre Stephan Salger und Marius Willsch zurück.

    Was die Aufstellung angeht, lässt sich Köllner nicht in die Karten schauen. Diese sei auch vom Matchplan abhängig. Niklas Lang jedenfalls bescheinigte er als rechter Innenverteidiger in der Dreierkette ein gutes Debüt. „Für uns ist es wichtig, dass wir den Kader erweitern können.“ Man hätte aber gemerkt, dass ihm Spielpraxis fehle. Normalerweise würde er diese in der U21 oder U19 sammeln. Aber das ist derzeit nicht möglich, weil dort der Spielbetrieb ruht. „Umso größer wiegt es, dass er seinen Einsatz so gut hinbekommen und defensiv und von der Intensität ein gutes Spiel abgeliefert hat.“

    Zuletzt äußerte Neuzugang Keanu Staude, dass er sich in der Lage sieht, 60 bis 70 Minuten spielen zu können. Sein Trainer sieht Fortschritte, ist aber wesentlich zurückhaltender als der Spieler selbst. „Er fühlt sich von Tag zu Tag besser, kommt voran, liegt aber im Training erst bei 90 bis 95 Prozent“, findet Köllner. Natürlich sei auch er gegen Duisburg eine „denkbare Lösung, zumal er den gleichen Spielertyp wie Richy Neudecker verkörpert.“

    Trotzdem stellt Köllner klar: „Die entscheidende Meinung ist am Ende meine!“ Das sagt er nicht nur in Bezug auf Staude, sondern auch auf Merveille Biankadi, der auf den Social-Media-Kanälen zuletzt heftig kritisiert wurde. „Schön, dass sich so viele dort zu Wort melden. Merv hatte gegen Unterhaching andere Aufgaben. Dadurch war nicht zu erwarten, dass er ein Offensivfeuerwerk abbrennt“, nimmt Köllner den 25-jährigen Stürmer in Schutz, der rechts hinten in der Fünfer-Abwehrkette agierte. „Ich messe einen Spieler immer an den Vorgaben, die er von mir bekommen hat. Merv wird auf alle Fälle mit nach Duisburg fahren!“

    Wie auch Erik Tallig. Gegen Unterhaching kam er kurzfristig durch Weins Verletzung in die Startelf. Nun könnte der gebürtige Chemnitzer Neudecker ersetzen. „Erik hat sich gegen Haching reingebissen. Schade, dass sein Schuss an die Latte gegangen ist. Ein Tor hätte seinem Selbstvertrauen gutgetan.“ Ebenfalls eine Option ist Fabian Greilinger. „Fabi bringt unheimlich Energie auf den Platz, ist ein Kraftbündel“, sagt Köllner über das 20-jährige Eigengewächs.

    In Duisburg möchte Köllner mit seinem Team an die Leistung des Heimspiels gegen Haching anknüpfen. „Es geht darum, ein gutes Ergebnis gegen einen Gegner einzufahren, der sich mit dem neuen Trainer Pavel Dotchev über den Strich gebracht hat.“ Der Löwen-Coach geht nicht davon aus, dass die Zebras ähnlich defensiv wie beim Spiel in München agieren. „Den Mannschaften, die hinten drin sind, bringt ein Punkt nichts“, sagt er. Zu eng lägen die hinteren Teams beieinander. „Außerdem ist Pavel ein Trainer, der grundsätzlich offensiv spielen lässt. Ich erwarte ein zähes Spiel, das bis zum Ende eng sein wird.“

    In Duisburg treffen die Löwen nicht nur auf einen Gegner, der um jeden Ball kämpfen wird, sondern auch auf einen Anhang, der seine Mannschaft vor dem Stadion mit Autohupen unterstützt. Zuerst geschah das aus Protest, mittlerweile zur Anfeuerung. In der Löwen-Kabine sei das „Hupkonzert“ ein Thema, wie Köllner bestätigte. Er findet es gut, wenn das Corona-gerecht geschieht. „Wir haben uns auch über die Zaunfahnen unsere Fans beim letzten Heimspiel gefreut. Es ist ein Stück Fußball-Kultur, hat die Atmosphäre im Stadion verändert. Der Fußball während der Pandemie ist nicht der, den wir auf Dauer erleben wollen. Deshalb freut es uns, wenn sich die Fans was überlegen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    MSV: 1 Weinkauf (Tor) – 23 Bitter, 3 Schmidt, 26 Gembalies, 17 Sicker – 36 Kamavuaka, 37 Frey – 9 Engin, 31 Palacios, 10 Stoppelkamp – 39 Bouhaddouz.

    Ersatz: 30 Deana (Tor) – 2 Sauer, 4 Volkmer, 5 Pepic, 6 Krempicki, 7 Scepanik, 8 Ghindovean, 13 Hettwer, 15 Fleckstein, 19 Karweina, 20 Mickels, 21 Jansen, 28 Tomic, 29 Ademi.

    Nicht dabei: 14 Velkov (Reha nach Knöchel-OP), 24 Vermeij (Bänderriss im Knie), 27 Bretschneider (Aufbautraining), 35 Sabanci (Kreuzbandriss).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 13 Erdmann – 7 Lex, 8 Tallig, 14 Dressel, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 23 Staude, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 17 Wein (Muskelverletzung im Adduktorenbereich), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung), 31 Neudecker (Gelb-Sperre).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5557.htm


    München - Verena Dietl gehört nicht mehr dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. an. Dies teilte der Verein am Freitag mit. Münchens 3. Bürgermeisterin hatte dem Gremium seit 2015 angehört.

    "Mit meinen vielseitigen Aufgaben als Bürgermeisterin ist es mir leider nicht mehr möglich, mein Amt im Verwaltungsrat weiter auszuführen", begründet Dietl ihre Entscheidung. Für sie sei die Mitgliedschaft im Verwaltungsrat "nicht nur verantwortungsvolle Arbeit, sondern auch eine absolute Herzensangelegenheit" gewesen. Als Sportbürgermeisterin werde sie dem Verein aber unabhängig von ihrem Ausscheiden weiterhin "mit Rat und Tat zur Seite" stehen.


    Verwaltungsrat schrumpft auf acht Mitglieder

    "Mit Verena Dietl verliert der Verwaltungsrat nicht nur eine wertvolle Stimme des internen Dialogs, sondern auch eine langjährige verdiente ehrenamtliche Mitstreiterin in seinen Reihen, welche sich sehr für den TSV München von 1860 und seine Belange einsetzt", sagt Sascha Königsberg, Vorsitzender des Verwaltungsrates.


    https://www.abendzeitung-muenc…en-von-1860-ev-art-709239

    Die Löwen haben ihre Serie von drei sieglosen Spielen beendet. Im S-Bahn-Derby bezwangen sie die SpVgg Unterhaching mit 3:1. Nach der Führung durch Dennis Erdmann (35.) kamen die Vorstädter durch Robert Müller nochmals zum Ausgleich (56.). Doch Sascha Mölders mit seinem 15. Saisontreffer (66.) und Stefan Lex trafen zum Endstand (81.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Gesperrt fehlten Stephan Salger (Gelb-Rot) und Marius Willsch (5. Gelbe Karte). Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Milos Cocic und Leon Klassen. Gegenüber dem Saarbrücken-Spiel gab es vier Veränderungen in der Startelf: Dennis Erdmann ersetzte Salger in der Innenverteidigung, Niklas Lang debütierte als Rechtsverteidiger für Willsch, für Daniel Wein rückte Dennis Dressel ins Mittelfeld, für Fabian Greilinger Merveille Biankadi auf die offensive Außenbahn.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste. Ein Schuss von Markus Schwabl wurde im Strafraum geblockt, Alexander Fuchs nahm den Abpraller in zentraler Position aus 19 Metern direkt, aber Marco Hiller lenkte mit einer Glanzparade den Schuss über die Latte (5.). In der 10. Minute hatten auch die Löwen ihre erste Möglichkeit. Erik Tallig hatte von rechts geflankt, Sascha Mölders versuchte es am Fünfmeterraum mit einer Direktabnahme, traf aber den Ball nicht voll, sein Schuss ging am Tor vorbei. Zwei Minuten später kam Felix Schröter halblinks im 1860-Strafraum frei zum Abschluss, nachdem Dominik Stroh-Engel den Ball für ihn abgelegt hatte. Doch der Hachinger setzte die Kugel aus 13 Metern deutlich über die Querlatte (12.). Die Löwen wurden meist nur nach Standards gefährlich. Im Anschluss an einen Freistoß von der rechten Seite, den Richy Neudecker mit links vors Tor gebracht hatte, kam Mölders nicht ganz mit dem Kopf dran. Jo Coppens faustete die Kugel zwar Dennis Erdmann vor die Füße, der jedoch nicht zum Abschluss kam (27.). Besser machte es der Löwen-Innenverteidiger in der 35. Minute. Wieder war es ein Standard von Neudecker, der von links in den Strafraum segelte. Coppens faustete die Hereingabe in einer Spielertraube zwar weg, aber viel zu kurz. Erdmann nahm den Ball halbrechts aus elf Metern per Dropkick, versenkte ihn zum 1:0 im langen Eck. Die Hachinger hatten vor der Pause lediglich noch einen Schuss von Luca Marseiler, der Erdmann auf der linken Strafraumseite ausgedribbelt hatte, der aber am Außennetz landete (41.). So nahmen die Sechzger die knappe Führung mit in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff setzte Erik Tallig für die Löwen mit einem 20-Meter-Schuss den ersten Akzent. Die Kugel prallte aber an den Außenpfosten neben dem linken Kreuzeck (51.). In der 55. Minute klärte der junge Jannis Turtschan gerade noch vor Mölders eine Hereingabe von Phillipp Steinhart. Das Tor fiel kurz danach auf der anderen Seite. Nach einer Ecke von links durch Niclas Anspach kam Felix Göttlicher zum Kopfball, Semi Belkahia konnte im langen Eck klären, aber genau auf Robert Müller, der aus kurzer Distanz Hiller zum 1:1 überwand (56.). Aber zehn Minuten später schaffte Mölders die erneute Führung. Steinhart hatte die Kugel an der linken Strafraumkante in die Mitte gechippt, wo Mölders und Coppens hochstiegen. Der Torhüter konnte kurz vorm Fünfmeterraum im Luftduell den Ball nur abklatschen, der Löwen-Torjäger mit dem Rücken zum Tor setzte gedankenschnell zum Fallrückzieher an, versenkte die Kugel zum 2:1 (66.). Die Vorstädter machten nun auf, gingen mehr Risiko. Eine gute Konterchance schien bereits vergeben, doch dann kam Mölders an der Strafraumkante an den Ball, flankte sofort Richtung Fünfmeterraum. Dort lief Lex ein und spitzelte die Kugel an Coppens vorbei zum 3:1 ins Netz (81.). Danach war die Luft raus. So durfte Marco Mannhardt in der Nachspielzeit noch sein Profidebüt geben.


    STENOGRAMM, 26. Spieltag, 26.02.2021, 18.60 Uhr


    1860 München – SpVgg Unterhaching 3:1 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) –3 Lang, 13 Erdmann, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi,31 Neudecker, 8 Tallig – 9 Mölders, 7 Lex.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 17 Wein, 23 Staude, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 32 Gresler.

    SpVgg: 48 Coppens (Tor) – 23 Schwabl, 14 Göttlicher, 15 Greger, 28 Turtschan – 35 Fuchs – 4 R. Müller, 18 Anspach, 29 Schröter, 30 Marseiler – 7 Stroh-Engel.

    Ersatz: 45 Volkmer (Tor) – 8 Dombrowka, 10 Hufnagel, 16 Mensah, 25 Grauschopf, 26 Stierlin, 46 Seidel.

    Wechsel: Staude für Lex (83.), Greilinger für Lang (86.) – Mensah für Schröter (69.), Hufnagel für Turtschan (85.), Grauschopf für Marseiler (85.), Seidel für Anspach (90.), Gresler für Tallig (90.+2)., Mannhardt für Mölders (90.+2).

    Tore: 1:0 Erdmann (35.), 1:1 R. Müller (56.), 2:1 Mölders (66.), 3:1 Lex (81.).

    Gelbe Karten: Neudecker – Göttlicher, van Lent.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach); Assistenten: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach), Timo Lämmle (Kernen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5549.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-s-bahn-zr-13961434.html


    https://www.abendzeitung-muenc…g-spielstand-ergebnis-96/


    Nächstes Spiel:


    6.3.2021, 14 Uhr, auswärts bei den Zebras

    Im S-Bahn-Derby empfangen die Löwen am Freitagabend, 26. Februar 2021, Anpfiff 18.60 Uhr, die SpVgg Unterhaching im Grünwalder Stadion. Aufgrund der Pandemie sind keine Zuschauer zugelassen, das Spiel ist live bei MAGENTA SPORT zu sehen. Außerdem sendet das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ ab 18.45 Uhr von Giesings Höhen.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Mit Blick auf das 12. Mann-Ticket ließ es sich Löwen-Coach Michael Köllner nicht nehmen, den Fans vorab zu danken, „dass sie uns so unterstützen. Es wäre sicher ein toller Abend, wenn alle dabei wären.“ So sei das Grünwalder Stadion leider nur virtuell gegen die SpVgg Unterhaching ausverkauft.

    Natürlich sei man mit den letzten Spielen, vor allem mit den Ergebnissen, nicht zufrieden, sogar „extrem unzufrieden“, wie der 51-Jährige betont. „Wir haben jetzt das nächste Derby vor der Brust. Es geht darum, nicht zu hadern, sondern die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Die Mannschaft weiß selbst, dass sie nicht die Sterne vom Himmel gespielt hat.“ Man wolle sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und diese auf den Platz bringen, „dann werden wir auch wieder gewinnen und uns für den Schlussspurt in die entsprechende Verfassung bringen.“

    Mit Unterhaching treffen die Löwen auf einen Gegner, der seit elf Spielen in Folge ohne Dreier ist, neun Mal verloren hat und nur zwei Mal Remis spielen konnte. „Das hatten sie sich so nicht vorgestellt“, weiß auch Köllner. Manche trauten vor Saisonbeginn den Münchner Vorstädtern sogar den Aufstieg zu. „Da sieht man, wie schnell sich die Dinge drehen können.“

    Natürlich würde man auch nächstes Jahr gerne mit Unterhaching in einer Liga spielen. „Wir müssen viele Dinge ausblenden und schauen, dass wir selbst die drei Punkte holen“, so Köllner, der aber warnend den Zeigefinger hebt und darauf verweist, dass die Spielvereinigung die letzten sechs Spiele nur mit jeweils einem Tor Unterschied verloren hat und „vieles schief“ lief. Unterhaching wird das Spiel gegen die Löwen als Chance sehen. „Durch einen Derbysieg können sie alles in eine andere Richtung lenken.“

    Der Oberpfälzer rechnet nicht mit einem einfachen Spiel. „Das wird eine heiße Kiste!“ Prognosen seien in der 3. Liga ohnehin schwierig. „Du musst in jedem Spiel alles investieren, um die drei Punkte zu holen. Wir brauchen einen guten Plan und müssen Spieler auf den Platz bringen, die auch mental dem Derby gewachsen sind.“

    Keiner seiner Spieler würde die Situation locker nehmen. „Nach einer Niederlage wie in Saarbrücken bist du richtig angepisst. Der Stachel sitzt tief“, gibt er Einblick in seine Gefühlswelt und die der Spieler. Trotzdem dürfe man daraus nicht die falschen Schlüsse ziehen, „nicht wilde Dinge machen und alles infrage stellen. Sonst machen wir uns verrückt.“ Er und sein Trainer-Team stehen zu den Spielern, es sei eine Mannschaft mit Charakter. „Wir konnten nicht davon ausgehen, dass wir durch die Liga marschieren. Dazu haben wir nicht den Etat“, fordert Köllner mehr Realismus, sieht gleichzeitig das Team in der Pflicht: „Wir müssen Gas geben, Zweikämpfe gewinnen und selbstbewusst und aggressiv Fußball spielen. Aber auch Unterhaching wird alles investieren.“

    Neben den langzeitverletzten Quirin Moll und Tim Linsbichler muss Köllner auch auf Stephan Salger und Marius Willsch verzichten. „Es ist unschön, dass in der Viererkette gleich zwei Spieler ausfallen.“ Salger sah in Saarbrücken Gelb-Rot, Willsch seine 5. Gelbe Karte. Den Ausfall des Rechtsverteidigers könnte der Trainer am einfachsten durch Daniel Wein kompensieren, doch dann müsste dieser auf der Sechser-Position ersetzt werden. Für ihn könnte der junge Marco Mannhardt in der defensiven Mittelfeldzentrale debütieren. Keine Option ist Dennis Dressel als Sechser. Seine Stärken sieht Köllner „von Box zu Box, damit er zum Abschluss kommt. Dennis hat eine gute Quote gegen Haching“, setzt er auf die Torgefahr des 22-Jährigen im S-Bahn-Derby. Andere Alternativen für Willsch wären Niklas Lang oder Leon Klassen.

    Für Salger rückt wohl wieder Semi Belkahia neben Dennis Erdmann in die Innenverteidigung. Auch hier wäre Lang eine Option. Köllner erwartet nicht das typische Spiel gegen ein Team, das auf einem Abstiegsplatz steht. „Haching mauert wenig, spielt keine langen Bälle, sondern versucht mit guten Ideen das Spiel aufzubauen.“

    Auch der Löwen-Trainer hat registriert, dass die Fans der Spielvereinigung diese Woche die Ablösung von Coach Arie van Lent in einem offenen Brief forderten. „In der Pandemie verlagern sich solche Themen, weil die Fans ihren Unmut nicht im Stadion zeigen können.“ Er habe Verständnis für die Sorge, dass es in Unterhaching nächstes Jahr vielleicht keinen Profifußball mehr gibt. Ein Urteil könne er sich aber keins bilden. „Da kenne ich die Situation zu wenig. Aber der Verein hat sich dazu bereits geäußert. Von den Verantwortlichen muss die entsprechende Bewertung stattfinden. Ich habe genug bei den Löwen zu tun, um die Spieler gegen Haching mental, physisch und technisch optimal vorbereitet auf den Platz zu bringen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann, 27 Belkahia, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 8 Tallig, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 23 Staude, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 6 Salger (Gelb-Rot-Sperre), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung), 25 Willsch (5. Gelbe Karte).

    SpVgg: 48 Coppens (Tor) – 23 Schwabl, 14 Göttlicher, 15 Greger, 8 Dombrowka – 35 Fuchs, 26 Stierlin – 18 Anspach, 10 Hufnagel, 30 Marseiler – 7 Stroh-Engel.

    Ersatz: 45 Volkmer (Tor) – 4 R. Müller, 16 Mensah, 17 Bandowski, 19 Krauß, 21 Bigalke, 25 Grauschopf, 28 Turtschan, 29 Schröter, 31 F. Müller, 33 Ehlich, 37 Richter, 38 Mashigo, 43 Hausmann.

    Nicht dabei: 5 Welzmüller (Kreuzbandriss), 9 Hain (Trainingsrückstand), 11 Hasenhüttl (Knie-OP), 20 Stahl (Trainingsrückstand), 22 Kroll (Handverletzung), 24 Kaltner (Kreuzbandriss), 27 Heinrich (5. Gelbe Karte).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…FCmK1I15JeoRgFFvZH36PlPl0


    Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat die Qualifikationsspiele der bayerischen Drittligisten zur Teilnahme am Toto-Pokal-Viertelfinale zeitgenau angesetzt: Den Auftakt machen demnach Türkgücü München und die SpVgg Unterhaching am Mittwoch, 24. März 2021, im Stadion an der Grünwalder Straße (Anstoß: 18.60 Uhr). Am Samstag, 27. März (14 Uhr), empfängt Titelverteidiger TSV 1860 München den FC Ingolstadt 04 – ebenfalls im Stadion an der Grünwalder Straße. Die beiden Sieger dieser Erstrunden-Duelle treffen dann am Dienstag, 30. März 2021 (20.30 Uhr), im alles entscheidenden Match um das Viertelfinal-Ticket im Toto-Pokal-Wettbewerb aufeinander.


    Zwei der drei Pokalkracher sind live im Free-TV zu sehen: Das BR Fernsehen überträgt das Duell zwischen Titelverteidiger TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt 04. SPORT1 hat sich die Übertragungsrechte für die „Finalpartie“ um das Viertelfinal-Ticket gesichert, bei der der Sieger aus der Partie zwischen den Münchner Löwen und den Schanzern aus Ingolstadt Heimrecht genießen wird.

    „Dass das Teilnehmerfeld ein ganz besonders attraktives ist, stand schon vor der Auslosung fest“, sagt BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher, der im Präsidium für den Spielbetrieb in Bayern verantwortlich ist: „Umso erfreulicher ist es für die Fußball-Fans in der ganzen Republik, dass gerade in dieser für uns alle äußerst schwierigen Zeit gleich zwei dieser Qualifikationsspiele live im Free-TV zu sehen sein werden. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bei unseren Fernsehpartnern SPORT1 und dem Bayerischen Rundfunk bedanken. Wir fiebern tollen Toto-Pokal-Duellen entgegen.“

    Verbandsspielleiter Josef Janker, der die zeitgenauen Ansetzungen in Abstimmung mit den vier Drittligisten und TV-Sendern vorgenommen hat, betont die große Kooperationsbereitschaft aller Beteiligten: „Vereine, Verband und Fernsehsender haben hier hinsichtlich der Spieltermine Hand in Hand gearbeitet. Dieses Miteinander macht es den Fans, die in Zeiten von Corona leider nicht in die Stadien gehen können, möglich, zumindest zwei Spiele vor dem Fernseher mitzuerleben.“

    Zum Hintergrund: Im vergangenen Jahr war der pandemiebedingt modifizierte Toto-Pokal-Wettbewerb mit der ersten Hauptrunde gestartet – allerdings ohne die Teams der Regionalliga Bayern sowie den Klubs aus der 3. Liga mit Titelverteidiger TSV 1860 München, dem FC Ingolstadt 04, der SpVgg Unterhaching und Türkgücü München. Während sich vier Teams aus dem eigenen Ligapokal-Wettbewerb der Regionalliga Bayern für das Viertelfinale qualifizieren, ermitteln die Drittligisten in zwei Runden unter sich einen Viertelfinalisten aus dem Profi-Lager. Komplettiert wird das Toto-Pokal-Viertelfinale schließlich von drei der zwölf Klubs, die den Sprung in die zweite Hauptrunde geschafft hatten.

    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Pokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der garantierten Prämie in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Vermarktungserlösen. 2020 hatte sich der TSV 1860 München im Endspiel gegen Zweitliga-Aufsteiger und Titelverteidiger FC Würzburger Kickers mit 5:2 nach Elfmeterschießen durchgesetzt und sich erstmals den Titel im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb gesichert. Wie bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten unterstützt Lotto Bayern in der Pokalsaison 2020/21 die BFV-Sozialstiftung mit zehn Euro pro erzieltem Treffer im Pokal-Wettbewerb.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5544.htm

    Die Löwen haben im März nur ein Heimspiel, müssen drei Mal auswärts ran. Zwei davon überträgt das BR Fernsehen am Samstagmittag in seiner Sendung „Blickpunkt Sport“ live im Free-TV.


    Den Anfang macht die Partie der Sechzger beim MSV Duisburg am Samstag, 6. März 2021, wenn die beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder aufeinandertreffen. Übertragungsbeginn ist 14 Uhr, Anpfiff dann wie immer 14.03 Uhr.

    Auch eine Woche später ist das BR Fernsehen live dabei. Diesmal geht’s für Sascha Mölders & Kollegen nach Sachsen-Anhalt zum Hallescher FC. Anpfiff im erdgas-Sportpark ist am Samstag, 13. März 2021 um 14.03 Uhr. Beide Partien sind wie immer nicht nur im Fernsehen zu sehen, sondern werden auch unter www.br.de/mediathek/live im Internet gestreamt.

    Außerdem gibt‘s immer samstags ab 17.15 Uhr in „Blickpunkt Sport“ eine halbstündige Zusammenfassung der Drittliga-Partien mit bayerischer Beteiligung.

    Ebenfalls mittendrin sind Fußball-Fans im Drittliga-Geschehen mit den Netz- und Digitalangeboten des Bayerischen Rundfunks. Sowohl unter BR24sport.de als auch in der Nachrichten-App BR24 und den Social-Media-Kanälen der BR-Sportredaktion gibt es alle Tore der bayerischen Drittligisten sowie aktuelle Informationen.

    Im Hörfunk ist der Bayern 1-Klassiker „Heute im Stadion“ mit über einer Million Hörerinnen und Hörern die erste Adresse: Die Bundesliga-Sendung (samstags 15.05 bis 18.00 Uhr) berichtet immer auch über die aktuellen Drittliga-Spiele mit bayerischer Beteiligung. Zudem ist die 3. Liga fester Bestandteil des Fußballsamstags im Inforadio B5 aktuell.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5542.htm

    Was für eine unnötige Niederlage für die Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken! Nicklas Shipnoski hatte die Gastgeber in Führung gebracht (32.). Zwei Minuten nachdem Phillipp Steinhart per Elfmeter an Daniel Batz gescheitert war, erhöhte Julian Günther-Schmidt auf 2:0 (64.). In der 67. Minute gelang Sascha Mölders der Anschluss. In der hektischen Schlussphase traf der eingewechselte Keanu Staude nur den Pfosten, den Nachschuss von Merveille Biankad klärte Sebastian Bösel auf der Linie (90.+3). Nach Abpfiff sah Stephan Salger noch Gelb-Rot.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel beim 1. FC Saarbrücken, das zwei Tage zuvor aufgrund der Platzverhältnisse im Ludwigsparkstadion nach Völklingen verlegt worden war, auf Quirin Moll (Knieverletzung) und Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Im Vergleich zum 0:0 im Heimspiel gegen Rostock gab es drei Veränderungen in der Startformation: Für Dennis Erdmann rückte Semi Belkahia in die Innenverteidigung, Erik Tallig ersetzte Dennis Dressel im Mittelfeld und Fabian Greilinger kam für Merveille Biankadi in die Anfangself. Neuzugang Keanu Staude nahm zunächst auf der Bank Platz.


    STIMMEN Köllner: „Verzweiflung wäre der falsche Ansatz. Ich bin enttäuscht!“


    Spielverlauf: Die Löwen begannen ihr 100. Spiel in der 3. Liga forsch, marschierten vom Anpfiff weg nach vorne. Und hatten in der 3. Minute die erste Chance. Sascha Mölders nahm einen Diagonalpass mit der Brust im Strafraum an, legte zurück auf Richard Neudecker, der Luca Kerber aussteigen ließ und dann aus 19 Metern abschloss, aber knapp über das linke Eck zielte. Danach wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Anthony Barylla hatte von halbrechts die Kugel in die Mitte gelupft, Maurice Deville kam aus dem Rücken der Abwehr, aber ein Sechzger brachte bei seinem Schuss noch das Bein dazwischen, klärte zur Ecke (5.). Es war die erste einer Serie, die aber von den Löwen gut verteidigt wurden. Einen gefährlichen Freistoß von Barylla aus dem Halbfeld segelte in der 11. Minute an den Elfmeterpunkt, Marco Hiller kam an seinem 24. Geburtstag heraus, faustete die Kugel weg. Nach einem Ball in die Tiefe von Neudecker hatte Stefan Lex freie Bahn, legte aber die Kugel im Strafraum quer auf Mölders, der von zwei Saarbrücker abgeschirmt war (15.). Ein Zuspiel von Phillipp Steinhart nahm Mölders aus 21 Metern direkt mit vollem Risiko, Daniel Batz stand weit vor seinem Tor, aber der Ball ging deutlich über die Querlatte (17.). Eine weitgezogene Flanke von Lex an den zweiten Pfosten erreichte Fabian Greilinger mit dem Kopf, brachte sie gegen den Lauf von Batz aufs lange Eck, aber Steven Zellner klärte für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (23.). Eine Barylla-Flanke von rechts wurde immer länger, aber keiner in der Mitte kam dran, doch Hiller ließ sich davon nicht irritieren, fischte die Kugel aus dem linken unteren Eck (26.). In der 32. Minute die Führung für die Saarländer. Tobias Jänicke zog an der rechten Außenlinie an, ließ Neudecker stehen, flankte in die Mitte, wo Nicklas Shipnoski am ersten Pfosten den Ball aus fünf Metern zum 1:0 ins lange Eck bugsierte. Es war der erste Torschuss der Gastgeber! Eine Hereingabe von rechts durch Lex legte Mölders für Erik Tallig ab, der kam aus zehn Metern zum Abschluss, schoss aber um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (41.). Nach einem Rückpass auf Zellner war Greilinger zur Stelle, luchste ihm den Ball ab, brachte ihn aber aus 22 Metern nicht aufs leere Tor (44.). Damit nahm Saarbrücken die knappe Führung mit in die Kabine.

    Die Löwen versuchten zu Beginn der 2. Halbzeit sofort, die Schlagzahl zu erhöhen, hatten auch gleich einige Standards, die aber nichts einbrachten. Nach Zuspiel von Neudecker ließ der eingewechselte Merveille Biankadi im Strafraum zwei Saarbrücker aussteigen, kam aus spitzem Winkel halblinks zum Abschluss, drosch die Kugel aber aus 13 Metern über das kurze Eck (53.). In der Mitte beschwerte sich der Tallig, den Bainkadi übersehen hatte. Hiller verhinderte in der 60. Minute das 0:2. Barylla hatte von links geflankt, Zellner kam am Torraum frei zum Kopfball, der Löwen-Keeper tauchte ab, holte die Kugel aus dem rechten unteren Eck (60.). Im Gegenzug konnte Zellner Lex im Strafraum nur mit einem Foul bremsen, Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied sofort auf Strafstoß (61.). Phillipp Steinhart lief an, schoss in die linke Ecke. Batz hatte das geahnt, parierte den gut geschossenen Elfmeter (62.). Zwei Minuten später fiel das Tor auf der anderen Seite Deville hatte von rechts geflankt, Jacob verlängerte mit der Fußspitze, wodurch Julian Günther-Schmidt vollkommen frei war und aus neun Metern nur noch zum 2:0 einschieben musste (64.). In der 67. Minute der Anschluss. Dennis Erdmann hatte die Kugel erobert, schlug sie an den Strafraum. Dort klärte Zellner unglücklich zu Fanol Perdedaj, der die Kugel unfreiwillig zu Mölders weiterleitete. Dieser ließ sich halblinks freistehend die Chance nicht entgehen, traf zum 2:1 ins lange Eck. In der 73. Minute tunnelte Mölders seinen Gegenspieler Zellner, setzte die Kugel aber dann mit rechts aus spitzem Winkel übers Tor . Die Löwen drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich Saarbrücken hatte Platz zum Kontern. Erdmann rettete in der 76. Minute im letzten Moment gegen Günther-Schmidt. Die Gastgeber forderten in dieser Szene Elfmeter. Kurz vor Schluss verhinderte Hiller gegen Timm Golley im Eins-gegen-Eins die Vorentscheidung (88.). Aber die Saarländer standen gut, gaben den Sechzgern kaum Räume. So verstrich die Zeit. In der 3. Minute der Nachspielzeit traf Keanu Staude aus elf Metern an den rechten Pfosten, der nachsetzende Biankadi kam an den Abpraller, scheiterte aber an Sebastian Bösel, der auf der Linie klärte. Was für ein Pech! Am Ende standen die Löwen in ihrem 100. Drittliga-Spiel ohne Punkte da. Danach gab es noch Diskussionen, in deren Folge Jöllenbeck Mölders und Salger Gelb zeigte. Da der Innenverteidiger bereits zuvor den Karton gesehen hatte, war es für ihn Gelb-Rot. Er wird damit im S-Bahn-Derby gegen Unterhaching fehlen, genauso wie Willsch, der seine 5. Gelbe Karte sah.


    STENOGRAMM, 25. Spieltag, 20.02.2021, 14 Uhr


    1. FC Saarbrücken – 1860 München 2:1 (1:0)

    FCS: 1 Batz (Tor) – 16 Barylla, 5 Zellner, 27 Breitenbach, 17 Perdedaj – 33 Kerber – 25 Jänicke, 20 Günther-Schmidt – 7 Shipnoski, 13 Deville – 24 Jacob.

    Ersatz: 29 Theißen (Tor) – 11 Mendler, 18 Bösel, 19 Froese, 22 Golley, 23 Müller, 28 Gouras.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 7 Lex, 31 Neudecker, 8 Tallig, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 13 Erdmann, 14 Dressel, 19 Biankadi, 23 Staude, 33 Klassen.

    Wechsel: Bösel für Perdedaj (71.), Golley für Günther-Schmidt (78.), Gouras für Jänicke (78.), Froese für Deville (78.), Mendler für Shipnoski (87.) – Biankadi für Greilinger (46.), Erdmann für Biankadi (60.), Staude für Lex (68.), Dressel für Tallig (68.), Klassen für Willsch (84.).

    Tore: 1:0 Shipnoski (32.), 2:0 Günther-Schmidt (64.), 2:1 Mölders (67.).

    Gelbe Karten: Jänicke, Breitenbach, Gouras – Tallig, Willsch, Mölders.

    Gelb-Rote Karte: Salger (nach Spielschluss).

    Bes. Vorkommnis: Batz hält Foulelfmeter von Steinhart (62.).

    Zuschauer: 0 im Hermann-Neuberger-Stadion Völklingen.

    Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiburg); Assistenten: Dr. Justus Zorn (Freiburg), Christoph Rübe (Kassel).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…zh1NttCNVf-vna8BkX227mg-U


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2444.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ng-koellner-13960886.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…sekonferenz-13960948.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-live-endergebnis-2-1-93/


    https://www.abendzeitung-muenc…er-enttaeuscht-art-707712


    https://www.abendzeitung-muenc…cker-youngster-art-707747



    Zusammenfassung:


    https://www.br.de/mediathek/vi…:60313777e87ffb001a5b4eba


    Nächstes Spiel:


    26.2.2021, 19 Uhr, zu Hause gegen Haching

    Gutes Omen für die Löwen? Die Partie beim 1. FC Saarbrücken am Samstag, 20. Februar 2021, findet nicht im Ludwigsparkstadion, sondern im Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen statt. Dort hatte der TSV 1860 am 25. Mai 2018 den Grundstein zum Aufstieg in die 3. Liga gelegt. Anpfiff bleibt 14 Uhr.


    Die spielleitende Stelle des DFB hat die Verlegung des Spielorts auf Antrag der Saarbrücker und in Abstimmung mit dem TSV 1860 München vorgenommen. Der Entscheidung war eine Begehung der DFB-Platzkommission vorausgegangen. Beide Klubs wurden anschließend über die Verlegung informiert.

    Grund für den Umzug sind die nach vor schwierigen Platzverhältnisse im Ludwigsparkstadion, der eigentlichen Heimstätte des 1. FC Saarbrücken. Dort waren die vergangenen beiden angesetzten Partien gegen den FSV Zwickau (17. Februar) und MSV Duisburg (8. Februar) wegen Unbespielbarkeit des Rasens abgesagt worden.

    Das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen ist nicht nur dem 1. FC Saarbrücken vertraut. Der Aufsteiger aus dem Saarland hat dort in den vergangenen Jahren seine Heimspiele in der Regionalliga Südwest und im DFB-Pokal ausgetragen, u.a. auch das Relegationshinspiel gegen die Sechzger 2018, das die Löwen durch zwei Treffer von Sascha Mölders und einem Tor von Nico Karger mit 3:2 gewannen. Im Rückspiel im Grünwalder Stadion reichte dann ein 2:2 zum Aufstieg in die 3. Liga. Zwei Jahre später gelang dies auch den FCS.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…U2dlz2dTh0LIngqUBv22xz0I8

    174 Spiele für den TSV 1860 München, 67 Tore, 41 Vorlagen. 13 dieser Treffer alleine in der aktuellen Saison 2020/21. Diese Erfolgsgeschichte endet nicht mit Ende Juni 2021. Der 35jährige Torjäger des TSV 1860 München verlängert seinen Vertrag in München-Giesing und bleibt den Löwen erhalten.


    Wie wichtig Sascha Mölders für den Verein ist, lässt sich auch an der aktuellen Statistik ablesen. In 23 Liga-Spielen der laufenden Saison stand der Kapitän in 22 Partien in der Startelf, lediglich beim Spiel in Magdeburg fehlte er aufgrund einer Gelbsperre. 20 Spiele davon absolvierte er über die gesamten 90 Minuten, nur bei den Begegnungen gegen Halle (6:1) und Mannheim (5:0) holte ihn Michael Köllner ein paar Minuten früher vom Feld.

    Sascha Mölders: „Der Verein hat mir trotz der Corona bedingten schwierigen Lage erneut das Vertrauen ausgesprochen und ein faires Angebot unterbreitet. Der TSV 1860 verkörpert meine eigenen Werte, die Leidenschaft für den Fußball.“

    Günther Gorenzel ist „froh, dass wir auch in der nächsten Spielzeit mit Sascha planen können und uns auf eine weitere Zusammenarbeit geeinigt haben. Sascha hat in der aktuellen Spielzeit ein weiteres Mal bewiesen, dass er einer der Topstürmer in der 3. Liga ist. Darüber hinaus ist er als Kapitän der Profimannschaft der Anführer auf und auch außerhalb des Platzes und zugleich Vorbild für alle, die ab der U9 beim TSV 1860 München das Fußball spielen erlernen und eine Karriere als Fußballprofi anstreben.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5531.htm

    Für die Löwen geht es am Samstag, 20. Februar 2021, zum 1. FC Saarbrücken. Anpfiff im Ludwigspark ist um 14 Uhr. Die Partie ist diesmal nur bei MAGENTA SPORT live zu sehen.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Löwen-Cheftrainer Michael Köllner hofft, dass die Partie auch tatsächlich im Ludwigspark stattfinden kann. Am Mittwochabend wurde nämlich das Nachholspiel der Saarländer gegen den FSV Zwickau eine Stunde vor Anpfiff abgesagt. Köllner sieht aber in der „Kurzfristigkeit“ ein Indiz dafür, „dass Saarbrücken alles unternimmt, um spielen zu können“. Als alternatives Ausweichstadion stünde die Arena des FSV Frankfurt zur Verfügung, weil sich der Regionalligist aufgrund von Corona-Fällen derzeit in Quarantäne befindet und selbst nicht spielen kann. Ein umswitchen wäre Köllner allemal lieber als eine Spielabsage. „Am liebsten spielen wir aber in Saarbrücken.“

    Das würde auch am besten in die Planungen passen. Denn nach dem Abschlusstraining am Freitag geht’s mit dem Bus in die saarländische Landeshauptstadt, wo der Löwen-Tross vor der Partie übernachtet. Frankfurt wäre schon etwas komplizierter. „Wir beschäftigen uns nicht mit Dingen, die nicht in unseren Händen liegen. Wir müssen flexibel sein“, nimmt es Köllner wie es kommt.

    Ungern denken die Löwen an das Hinspiel zurück, das mit 1:2 im Grünwalder Stadion verloren wurde. Es war die erste Saisonniederlage für die Sechzger. „Mich ärgern alle Niederlagen“, sagt der 51-jährige Köllner. „Wir haben das Spiel gemacht, hatten alles im Griff und trotzdem verloren.“ Auch wenn es in den letzten beiden Spielen keinen Dreier gab, sieht der Oberpfälzer sein Team wesentlich weiter als in der Vorrunde. „Gegen Saarbrücken haben wir die eine oder andere Chance zugelassen, gegen Zwickau waren es gerade zwei und gegen Rostock keine.“ Es sei immer schwierig, gegen kompakt organisierte Mannschaften zu Möglichkeiten zu kommen. „Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind wir zufrieden, müssen aber die nächsten Schritte auf dem Schirm haben.“

    Sein Team spiele bei eigenem Ballbesitz und gegen den Ball verlässlich. Im Training sei es immer wieder ein Thema, „wie wir gegen Bollwerke spielen müssen, die nur auf den Lucky Punch lauern“. Es sei „mental schwierig“ gegen Mannschaften, die wenig Raum zulassen. Kurzpassspiel und Spielverlagerungen seien da probate Mittel, um solchen Gegner zu begegnen.

    Saarbrücken sei eher eine „fußballerische Mannschaft, die aggressiv auftritt. In erster Linie müssen wir den Gegner mit leidenschaftlichem Zweikampfspiel in den Griff bekommen.“ Rostock könne da als Blaupause dienen. Der Spielplan gegen die Hanseaten sei weitgehend aufgegangen. „Bei der Gelb-Roten Karte gegen Verhoek war ein Stück weit Frust dabei. Leider haben wir in Überzahl nicht gut weitergespielt. Wir hätten im Strafraum eine bessere Präsenz gebraucht, hätten besser in die letzte Zone reinkommen müssen.“

    Dass trotz überlegener Spielweise in den letzten beiden Partien nur ein Punkt herausgesprungen ist, findet Köllner ärgerlich. Gleichzeitig stimmt ihn die Entwicklung positiv. „Wir haben hier kein Fertighaus gekauft. Du kannst keine Möbel reinstellen, wenn Estrich drin ist.“ So müsse man die Dinge Stück für Stück weiterentwickeln. „Noch sind 45 Punkte zu holen. Das sind mehr, als wir auf dem Konto haben“, blickt er nach vorne. „Der entscheidend Parameter ist, dass die Mannschaft alles gibt.“ Das würden auch die Fans honorieren. „Die Jungs hauen alles rein, fordern sich in jedem Training alles ab. Es kommt darauf an, dass wir Woche für Woche an den richtigen Stellschrauben drehen. Gegen Rostock haben wir defensiv keine Fehler gemacht, haben dem Druck standgehalten. Nach vorne müssen wir noch mehr Gas geben, mehr Chancen herausspielen und näher am Tor zum Abschluss kommen.“

    Personell hat Köllner mit Keanu Staude eine Alternative mehr. „Er wird mit nach Saarbrücken fahren“, kündigt er an. Wunderdinge sollte man aber von ihm noch nicht erwarten. „Es geht erst einmal darum, dass die Mannschaft ein Gefühl für ihn entwickelt und umgekehrt. Er ist ein guter Junge“, lobt ihn der Trainer und erzählt, dass er zusammen mit Merveille Biankadi diese Woche seinen Einstand gegeben hat – alles natürlich unter den üblichen Corona-Schutzmaßnahmen.

    Schon jetzt wirft das Heimspiel gegen Unterhaching am Freitag 26. Februar 2021, seine Schatten voraus. Köllner findet es „eine tolle Aktion“, dass die Löwen anstreben, das S-Bahn-Derby vor virtuell ausverkauftem Grünwalder Stadion zu bestreiten. „Der Verein muss kreativ sein, um den eingeschlagenen Weg weitergehen zu können. Durch den Kauf eines 12. Mann-Ticket kann das jeder Fan unterstützen.“ Ihn freue es, dass schon viele Karten verkauft wurden. „Unser Vizepräsident Hans Sitzberger hat gleich 100 gekauft. Einfach eine klasse Aktion!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCS: 1 Batz (Tor) – 17 Perdedaj, 5 Zellner, 16 Barylla, 27 Breitenbach – 33 Kerber – 25 Jänicke, 20 Günther-Schmidt – 7 Shipnoski, 22 Golley – 24 Jacob.

    Ersatz: 29 Theißen (Tor) – 3 Sverko, 6 Bulic, 8 Zeitz, 9 Vunguidica, 11 Mendler, 13 Deville, 18 Bösel, 19 Froese, 21 Thoelke, 23 Müller, 28 Gouras, 30 Schleimer.

    Nicht dabei: 14 Uaferro (5. Gelbe Karte).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 14 Dressel, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 23 Staude, 26 Durrans, 27 Belkahia, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 22 Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…CiiroWnJI4LGZ--8lQev0DzHs


    Auch im sechsten Drittliga-Spiel gegen Hansa Rostock konnten die Löwen nicht gewinnen. Dabei spielten sie nach der Gelb-Roten Karte gegen John Verhoek mehr als 40 Minuten in Überzahl, doch mehr als ein Aluminiumtreffer von Stephan Salger vor der Pause sprang nicht dabei heraus. Damit bleiben die Sechzger in der Tabelle als Vierter einen Punkt hinter den Gästen von der Ostsee.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Rostock auf Quirin Moll (Knieverletzung), Johann Ngounou Djayo (Leistenprobleme), Tim Linsbichler (Aufbautraining nach Schambeinentzündung) und Keanu Staude (Trainingsrückstand) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Maxim Gresler. Auch Neuzugang Keanu Staude war noch kein Thema. Gegenüber dem Zwickau-Spiel gab es keine Veränderung in der Startelf.

    Spielverlauf: Bei eisigen Temperaturen weit unter der Null-Grad-Grenze, aber Sonnenschein, begannen beide Teams sehr engagiert, kämpften um jeden Ball. Die erste Chance hatten die Löwen. Stephan Salger leitete den Angriff mit einem weiten Ball aus der eigenen Hälfte ein, Sascha Mölders verlängerte per Kopf am Mittelkreis auf Merveille Biankadi, der freie Bahn hatte, aber dasx Spiuelgerät im Vollsprint nicht unter Kontrolle brachte und so nach außen abgedrängt wurde (5.). Nach einem Pass von Stefan Lex in die Tiefe tauchte Mölders im Strafraum auf, doch Nico Neidhart nahm ihm beim Schussversuch den Ball im letzten Moment vom Fuß (12.). Salger kam nach einer Volleyhereingabe von Phillipp Steinhart von links aus der Drehung an die Kugel, setzte sie aus neuen Metern mit der Fußspitze über Markus Kolke hinweg an die Latte (23.). Dennis Dressel fing in der 31. Minute gegen John Verhoek einen Angriff ab, passte steil auf Mölders, der kam zwar aus 21 Metern zum Abschluss, aber seinem Schuss fehlte die Härte, so dass Kolke problemlos aufnehmen konnte. Im Anschluss an eine Flanke von Marius Willsch von rechts versuchte Richy Neudecker einen Seitfallzieher, der geblockte Ball kam zu Stefan Lex, der halbrechts aus acht Metern zum Kopfball hochstieg, aber nicht genug Druck auf die Kugel brachte (38.). Einen Diagonalpass von Willsch verpasste Mölders am Fünfmeterraum, doch die Rostocker Abwehr war nicht im Bilde, so kam Steinhart links am Torraum an die Kugel, aber der Winkel war zu spitz, um Kolke vor Probleme zu stellen (41.). Torlos ging es in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff waren die Rostocker nur noch zu Zehnt. Verhoek, der bereits Gelb hatte, ging in der Löwen-Hälfte gegen Daniel Wein mit gestrecktem Fuß zu Werke und sah folgerichtig durch Schiedsrichter Jonas Weickenmeier die Gelb-Rote Karte (49.). Ein Zuspiel an den Torraum von Neudecker nahm Mölders noch an, schloss halbrechts aus sechs Metern ab, zielte jedoch gut einen Meter übers Hansa-Tor (54.). Nach einem Steckpass vom rechten Flügel durch Wilsch zog Biankadi im Strafraum aus spitzem Winkel ab, traf aber nur Keeper Kolke, der sich vor ihm aufgebaut hatte (57.). Ein Drehschuss von Mölders halblinks aus zwölf Metern aufs lange Eck wurde in der 71. Minute sichere Beute von Kolke. Rostock stand sicher, sorgte aber kaum noch für Entlastung. Die Löwen versuchten das Spiel breit zu machen, spielten aber bisweilen etwas zu kompliziert, so dass sich Hansa immer wieder formieren konnte. Kolke rettete mit einer Wahnsinnsparade die Gäste vor dem Rückstand. Nach einer Hereingabe von links durch Stein hart zog Mölders aus der Drehung ab, blitzschnell war der Keeper unter, holte die Kugel aus dem rechten Eck (82.). Kurz danach kam Lex auf der rechten Seite an ein Zuspiel, doch das Zwischending aus Abschluss und Hereingabe landete genau beim Hansa-Keeper (83.). Die Sechzger versuchten zwar alles, der erste Drittliga-Sieg gegen die Ostseestädter wollte aber nicht gelingen.


    STENOGRAMM, 24. Spieltag, 13.02.2021, 14.03 Uhr


    1860 München – F.C. Hansa Rostock 0:0


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 13 Erdmann, 6 Salger, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 14 Dressel, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 11 Greilinger, 18 Knöferl, 27 Belkahia, 33 Klassen.

    FCH: 1 Kolke (Tor) – 7 Neidhart, 23 Sonnenberg, 4 Roßbach, 20 Scherff – 6 Rother, 5 Rhein – 21 Omladic, 8 Bahn, 26 Türpitz – 18 Verhoek.

    Ersatz: 30 Voll (Tor) –11 Herzog, 19 Farrona Pulido, 24 Löhmannsröben, 25 Daedlow, 38 Schwede, 39 Breier.

    Wechsel: Tallig für Dressel (64.), Greilinger für Neudecker (75.), Knöferl für Lex (90.) – Löhmannsröben für Sonnenberg (46.), Breier für Türpitz (64.), Schwede für Rothert (72.), Daedlow für Rhein (79.), Farrona Pulido für Omladic (79.).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Wein, Neudecker – Sonnenberg, Scherff.

    Gelb Rote Karte: Verhoek (49.).

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Jonas Weickenmeier (FrankfurtMain); Assistenten: Timo Wlodarczak (Bebra-Weiterode), Christian Ballweg (Mannheim).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5522.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2443.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…a-br-loewen-13960234.html


    https://www.abendzeitung-muenc…uendende-ideen-art-705965


    https://www.abendzeitung-muenc…g-ergebnis-spielstand-87/


    Spiel in voller Länge (Video):


    https://www.br.de/mediathek/vi…:6027f2640148310013458407


    Nächstes Spiel:


    20.2.2021, 14 Uhr, auswärts gegen den 1.FC Saarbrücken

    Der TSV 1860 München verlängert den Vertrag mit Tom Kretschmar. Der 22jährige Torhüter, der beim TSV 1860 die Rückennummer 40 trägt, hat bei den Löwen in knapp 15 Jahren Vereinszugehörigkeit die Jugendmannschaften durchlaufen und steht seit der Saison 2017/2018 im Profikader.


    Günther Gorenzel ist von seinem Torhüter überzeugt: „Ich kenne Tom nun seit mehr als 6 Jahren und habe mit ihm schon in der U- 17 Bundesligamannschaft der Löwen zusammengearbeitet. Tom hat sich stetig und gerade in der laufenden Spielzeit weiterentwickelt und wir trauen es ihm bei weiterer guter Arbeit zu, zukünftig auch für höhere Aufgaben und mehr Verantwortung in unserer Mannschaft gewappnet zu sein. Daher ist es der logische Schritt, die Zusammenarbeit mit Tom auch über den Sommer 2021 hinaus fortzusetzen.“

    Tom Kretzschmar zeigt sich ebenfalls begeistert über die weitere Zusammenarbeit: „Ich bin jetzt fast seit 15 Jahren im Verein und freue mich natürlich riesig meinen Vertrag verlängert zu haben. Ich hoffe meine Entwicklung hier weiter zu machen und der Mannschaft helfen zu können unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen.“

    Über Vertragsinhalte wurde Stillschweigen vereinbart.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5517.htm