TSV 1860 München

  • Toto-Pokal: Löwen erreichen durch 1:0 bei Jahn Regensburg das Finale.


    Die Löwen stehen nach einem 1:0-Erfolg beim SSV Jahn Regensburg im Finale des Toto-Pokals gegen Regionalligist Würzburger Kickers und können sich damit für die DFB-Pokal-Hauptrunde der Saison 2026/27 qualifizieren. Das „Tor des Tages“ erzielte Sigurd Haugen nach einem Konter (54.).


    Personal: Trainer Markus Kauczinski musste verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Kilian Jakob, Damjan Dordan, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz verzichten. Loris Husic fehlte aus privaten Gründen. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela sowie Noah Klose und Finn Fuchs, die abends zuvor in der U21 beim 5:0-Sieg über den FC Deisenhofen gespielt hatten.


    Spielbericht: Zu Beginn machten die Sechzger Druck. Eine Flanke von Tim Danhof von rechts legte Patrick Hobsch per Kopf auf Sigurd Haugen ab, der kam aber mit dem Rücken zum Tor aus acht Metern nicht zum Abschluss (1.). Drei Minuten später passte Haugen im Vollsprint im Strafraum von links in die Mitte auf den eingelaufenen Hobsch, doch Felix Strauß ging dazwischen, grätschte die Hereingabe ins Tor-Aus (4.). Danach übernahmen langsam die Gastgeber die Initiative. Nach einem Überkopfheber nahm Eric Hottmann am rechten Fünfmetereck den Ball mit vollem Risiko direkt aus der Luft, setzte ihn nur knapp am langen Eck vorbei. Da hätte Thomas Dähne nichts mehr machen können (18.). Vier Minuten später musste Dähne bei einem Schuss von Benedikt Saller im Anschluss an einen an ihn von Hottmann weitergeleiteten Einwurf seine ganze Klasse zeigen, um den Rückstand zu verhindern. Den Dropkick halblinks aus 15 Metern fischte er aus dem kurzen Eck (22.). Nach einem abgewehrten Eckball kam Bauer an der Strafraumkante zum Abschluss, seine Direktabnahme ging knapp am linken Pfosten vorbei (27.). Zwei Minuten später passte Adrian Fein halbrechts n die Tiefe, Hottmann legte die Kugel per Hacke auf ihn zurück, sein Schuss aus elf Metern aufs kurze Eck lenkte Dähne um den Pfosten (29.). Die Löwen standen in dieser Phase mächtig unter Druck, konnten nur selten für Entlastung sorgen. Einen Freistoß vier Meter vorm linken Strafraumeck flankte Fein mit rechts in die Mitte, Malte Karbstein verlängerte mit dem Kopf, aber Dähne war erneut zur Stelle, brachte die Kugel unter Kontrolle (39.). Im Anschluss an eine Ecke von links, die Danhof mit rechts vors Tor flankte, lag die Kugel am Fünfmeterraum kurz frei, aber kein Löwe war zur Stelle (45.+2). So ging es torlos in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff stand erneut Dähne im Mittelpunkt. Der Ball flipperte nach Bauer-Flanke wie eine Billardkugel durch den Strafraum, Simen Voet schoss beim Klärungsversuch Mitspieler Max Reinthaler an, von dem der Ball Richtung Dähne sprang. Der 1860-Keeper parierte mit einem Reflex, Hottmann setzte nach, doch Voet brachte den Fuß dazwischen, klärte zur Ecke (47.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Thore Jacobsen hatte aus der eigenen Hälfte in die Tiefe gepasst, Haugen ging auf der rechten Seite seinem Gegenspieler Strauß auf und davon, schloss im Strafraum halbrechts aus elf Metern ab, traf zum 1:0 ins lange Eck (54.). Ein Schuss von Noel Eichinger nach Hottmann-Zuspiel rutschte dem Stürmer halbrechts im Strafraum beim Abschluss aus zwölf Metern über den Spann (60.). Regensburg drängte auf den Ausgleich, wodurch sich immer wieder Räume für die Sechzger zum Kontern ergaben. In der 72. Minute traf Danhof nur Aluminium. Haugen hatte auf den Rechtsverteidiger gepasste, der kam aus 14 Metern zum Abschluss, überlupfte mit rechts Torhüter Leon-Oumar Wechsel, die Kugel landete aber nur auf der Querlatte. Ein 20-Meter-Schuss von Clemens Lippmann stellte Wechsel vor keine Probleme (82.). Beide Teams spielten nun mit offenem Visier. Nach einer Rechtsflanke von Eichinger nahm der eingewechselte Lucas Hermes mit dem Rücken zum Tor den Ball an, schloss aus der Drehung aus neun Metern ab, zielte aber am langen Eck vorbei (86.). Fünf Minuten gab’s obendrauf. Regensburg versuchte es nun mit hohen Bällen in den Strafraum, doch die Löwen-Defensive stand. Dähne packte im Fünfmeterraum gegen Florian Dietz kompromisslos zu (90.+4). Der junge Nick Seidl provozierte wenig später den Löwen-Keeper, indem er ihn angegangen war. Dieser packte sich den Jungspund. Beide sahen in dieser Szene Gelb. Kurz danach war Schluss und die Löwen damit im Finale des Toto-Pokals.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Halbfinale, 28.03.2026, 14.03 Uhr

    SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München 0:1 (0:0)


    REG: 12 Wechsel (Tor) – 31 Mätzler, 4 Strauss, 44 Karbstein – 25 Oliveira, 6 Saller, 29 Fein, 26 Bauer – 11 Eichinger, 21 Hottmann, 30 Kühlwetter.

    Ersatz: 23 Pollersbeck (Tor) – 5 Müller, 8 Geipl, 10 Beckhoff, 13 Dietz, 14 Ziegele, 20 Posselt, 27 Hermes, 33 Seidel.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland –34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (beide Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann.

    Wechsel: Dietz für Kühlwetter (65.), Seidel für Strauß (68.), Müller für Mätzler (78.), Hermes für Saller (78.), Posselt für Fein (86.) – Althaus für Jacobsen (71.), Niederlechner für Hobsch (73.).

    Tor: 0:1 Haugen (54.).

    Gelbe Karte: Saller, Bauer, Seidel – Jacobsen, Voet, Niederlechner, Dähne.

    Zuschauer: 14.089 Jahnstadion Regensburg.

    Schiedsrichter: Pirmin Phil Fronmüller (Gussenstadt); Assistenten: Marc-Kevin Seidl (Breuningsweiler), Luke Walz (Pfedelbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/totopokalregm60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/regensbu…yern-5186944/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…livestream-and-tv,VEhGZYD


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-regensburg-94240087.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…oto-pokal-3-94239914.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ensburg-aus-94238735.html


    https://www.abendzeitung-muenc…muenchen-finale-live-646/


    https://www.abendzeitung-muenc…s-pokalhelden-art-1121885


    https://sechzger.de/schwere-ko…pokal-1860-in-regensburg/



    PK nach den Toto Pokal Spiel Jahn Regensburg gegen TSV 1860 München:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SV Waldhof Mannheim:


    https://www.fupa.net/match/tsv…aldhof-mannheim-m1-260404


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_waldhof-mannheim/bilanz/

  • Vorher:


    Regio-Tour: Dritter Stopp in Dingolfing.


    Der TSV 1860 München entfacht Woche für Woche eine Begeisterung, die unter die Haut geht: Heimspiele restlos ausverkauft, Gästeblöcke in der Liga voll, Dauerkarten in Rekordzeit vergriffen und die neuen Trikots erzielen historische Verkaufszahlen. Jetzt wollen die Löwen ihren treuen Fans etwas zurückgeben und dorthin kommen, wo diese Leidenschaft zu Hause ist.


    Live und vor der Haustüre: Der TSV 1860 München und Hauptsponsor die Bayerische bringen im Rahmen der Regio-Tour die Löwen dorthin, wo die Fans zu Hause sind – und das vollkommen kostenlos. Für die gastgebenden Vereine, aber auch für die Fans, die ins Stadion kommen. Diesmal geht es nach Dingolfing, wo die Löwen im Isar-Wald-Stadion am 31. März 2026 um 15:30 Uhr gegen den FC Dingolfing antreten werden. Der FC Dingolfing, die Bayerische und der TSV 1860 München freuen sich dennoch auf zahlreichen Besuch.


    „Der TSV 1860 München lebt von seinen Fans, die uns in jeder Saisonphase tragen", sagt Geschäftsführer Manfred Paula. „Deshalb freuen wir uns sehr, im Rahmen der Regio-Tour nach Dingolfing zu kommen. Solche Spiele bringen Mannschaft und Fans noch enger zusammen. Wir wollen den Menschen in der Region etwas zurückgeben und hoffen auf viele Löwen-Fans im Isar-Wald-Stadion."

    Für die Regio-Tour können sich Vereine in ganz Bayern für ein Freundschaftsspiel gegen den TSV 1860 München bewerben. Die Löwen treten ohne Antrittsgage bei den ausgewählten Vereinen antreten. Einzige Voraussetzung: Die Vereine verzichten auf das Eintrittsgeld in den Stadien, erhalten im Gegenzug dafür die kompletten Einnahmen von Essens- und Getränkeständen.

    Bei der Premiere Anfang Oktober feierten die Löwen einen zweistelligen Sieg. 14:2 hieße es dann am Ende des zweiten Stopps in Passau.

    „Fußball lebt von Leidenschaft und die Löwen entfachen einen Enthusiasmus, der sofort mitreißt. Darum bringen wir den TSV 1860 genau dorthin, wo er am meisten bewegt: mitten zu den Menschen. Gemeinsam mit dem Verein holen wir die aktuellen Profis direkt vor die Haustür. Kostenlos, nahbar und mit der ganzen Löwenfamilie. So können die Fans nicht nur packenden Fußball sehen, sondern ihn in ihrer Heimat mit voller Wucht erleben. Sechzig bringt Begeisterung in Weiß und Blau“, so Martin Gräfer, Vorstand des Hauptsponsors die Bayerische.

    Nun freuen sich die Löwen auf Stopp Nummer 3 in Dingolfing. Anschließend werden noch zwei weitere Begegnungen gespielt und Gegner gesucht. Löwen-Fans, Vereine, nun seid ihr also am Zug. Bewerbt Euch für das Spiel gegen den TSV 1860 München. Wie? Ganz einfach: Schickt uns einfach eine E-Mail an regio-tour@tsv1860.de. Darin enthalten sollten Informationen über Euren Verein und Euer Sportgelände sein und natürlich die Antwort auf die Frage: „Warum soll der TSV 1860 München bei Euch antreten?“

    Eine Jury, bestehend aus Martin Gräfer, Mitglied des Vorstands bei der Bayerischen, Manfred Paula, Geschäftsführer des TSV 1860 München sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bayerischen und des TSV 1860 München, wird dann entscheiden. Der TSV 1860 München freut sich auf zahlreiche Bewerbungen und noch viel mehr auf die Spiele der Regio-Tour.


    https://www.tsv1860.de/de/news…tter-stopp-in--dingolfing


    Liveticker für das Spiel gegen Dingolfing:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260331


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…MIU4T/teamvergleich#start

  • Regio-Tour: Löwen mühen sich zum 2:1-Erfolg beim FC Dingolfing.


    Die Löwen haben das dritte Spiel der von Hauptsponsor die Bayerische organisierten „Regio-Tour“ beim FC Dingolfing vor 2.350 Zuschauern im Isar-Wald-Stadion nur knapp mit 2:1 gewonnen. Zur Pause führte der niederbayerische Landesligist durch einen Treffer von Daniel Hofer (17.). Die eingewechselten Marvin Rittmüller (61.) und Tim Danhof (79.) drehten die Partie im zweiten Durchgang.


    Personal: Löwen-Trainer Markus Kauczinski hatte seinen kompletten Kader an einsatzfähigen Spielern mit nach Dingolfing genommen, gönnte aber Kevin Volland, Sigurd Haugen und Philipp Maier eine Pause.

    Spielbericht: Der Sechstligist aus der Landesliga Bayern Südost machte den Löwen-Profis das Leben von Beginn an schwer. Trotzdem hätte der Drittligist in der 14. Minute in Führung gehen können. Nach einer abgewehrten Ecke kam Samuel Althaus an der Strafraumkante frei zum Abschluss. Mit vollem Risiko nahm er den Ball, der ihm aber über den Spann rutschte, so dass er weit übers Tor der Niederbayern ging. Die kickten munter mit und erzielten ihrerseits zwei Minuten später unter kräftiger Mithilfe der Sechzger die Führung. Nach einem langen Ball rannten sich 1860-Keeper Paul Bachmann und Finn Fuchs gegenseitig über den Haufen, Daniel Hofer war der lachende Dritte, der die Kugel ins verwaiste Tor einschob (17.). Ein abgefälschter Freistoß von Maximilian Wolfram landete in der 39. Minute knapp neben dem Pfosten. Das war die gefährlichste Aktion der Löwen vor der Pause. So mussten die Profis mit einem Rückstand in die Kabine.

    Bereits zu Beginn der 2. Halbzeit nahm 1860-Chefcoach Markus Kauczinski vier Wechsel vor, brachte unter anderem für den Angriff Florian Niederlechner, der die Kapitänsbinde von Patrick Hobsch übernahm. Der Landesligist hätte in der 52. Minute beinahe das 2:0 erzielt. Der eingewechselte Ben Kouame verlängerte einen langen Ball mit der Brust auf den durchgestarteten Korbinian Stuckenberger, der per Direktabnahme knapp über die Latte des 1860-Tores zielte. Nach etwas mehr als einer Stunde war es der zur Pause eingewechselte Marvin Rittmüller, der für den Ausgleich sorgte. Dingolfing konnte den Ball nicht entscheidend klären, Rittmüller zog an der Strafraumkante ab, überwand Louis Tournier im FCD-Tor (61.). Für den Schlussmann war direkt danach der Arbeitstag beendet. Mit Sebastian Thanner kam bereits Torwart Nummer drei bei den Hausherren aufs Spielfeld. Auch die Löwen wechselten noch sechs Mal, damit durften alle Feldspieler ran, die auf dem Spielberichtsbogen standen. Lediglich Torhüter Thomas Dähne blieb auf der Bank. In der Folge erhöhte der Drittligist den Druck. Einen Schuss von Clemens Lippmann konnte FCD-Keeper Thanner nur nach vorne abprallen lassen, direkt vor die Füße von Tim Danhof, der aus kurzer Distanz zum 2:1 für die Löwen abstaubte (79.). Beinahe wäre Niederlechner kurz vor dem Abpfiff noch zu seinem Tor gekommen. Der Stürmer lief auf Torhüter Thanner zu, der aber spektakulär per Fußabwehr gegen den 35-jährigen Stürmer rettete (90.+1). Somit blieb es bei dem knappen 2:1-Erfolg der Sechzger.

    Mit den ersten 45 Minuten war Löwen-Trainer Markus Kauczinski überhaupt nicht zufrieden. „Wir waren viel zu langsam, haben nicht richtig ins Spiel gefunden. Insgesamt war es nicht gut genug von uns.“ Entschuldigungen wollte der 56-Jährige keine gelten lassen. „Ich hätte den Leuten hier gerne mehr Tore gewünscht, das haben wir versucht. Die 2. Halbzeit war in Ordnung und am Ende mit den Chancen und den Toren haben wir zumindest nicht verloren. Aber klar, wir hatten uns mehr vorgenommen!“

    Die „Regio-Tour“ findet Kauczinski eine gute Möglichkeit, um mit den Fans vor Ort enger in Kontakt zu kommen. „Prinzipiell mag ich das und man sieht ja auch das große Interesse und wir haben hier eine unheimliche Nähe zu unseren Fans. Wir leben natürlich auch von ihnen und der Stimmung im Stadion.“ Der Termin sei aber nicht unbedingt perfekt gewesen, in der entscheidenden Saisonphase und mit dem Toto-Pokal-Spiel am vergangenen Samstag. „Trotzdem war es einfach eine schöne Veranstaltung“, lobte er den FC Dingolfing.


    STENOGRAMM, Testspiel, 31.03.2026, 15.30 Uhr


    FC Dingolfing – TSV 1860 München 1:2 (1:0)


    FCD: 31 Müller (Tor) – 4 Büchner, 6 Eglseder, 19 Y. Justvan, 21 Nicklas – 20 J. Bauer, 18 Kehl, 30 Wilhelm – 10 Prebeck Sanchez, 9 Müller, 27 Hofer.

    Ersatz: 1 Thanner, 25 Tournier (beide Tor)3 Heinz, 5 Fruhstorfer, 7 Kouame, 8 Füllner, 12 A. Bauer, 13 Kurz, 14 T. Justvan, 16 Stuckenberger, 22 Reif, 29 Wimmer.

    1860: 40 Bachmann (Tor) – 37 Schifferl, 33 Faßmann, 43 Fuchs – 17 Schöter, 23 Dordan, 20 Althaus, 27 Pfeifer – 8 Philipp, 30 Wolfram – 34 Hobsch.

    Ersatz: 21 Dähne (Tor) – 2 Dahnhof, 3 Voet, 5 Jacobsen, 7 Niederlechner, 16 Reinthaler, 29 Rittmüller, 35 Kiefersauer, 41 Lippmann, 42 Klose, 44 Husic.

    Wechsel: Tournier für Müller (31., Heinz für Prebeck-Sanchez (46.), Wimmer für Hofer (46.), Kouame für Kehl (46.), Stuckenberger für Eglseder (46.), Thanner für Tournier (62.), Kurz für J. Bauer (62.), T. Justvan für Müller (62.), A. Bauer für Nicklas (78.), Fruhstorfer für Büchner (88.), Füllner für Y. Justvan (88.), Reif für Wilhelm (88.) – Kiefersauer für Schifferl (46.), Rittmüller für Pfeifer (46.), Husic für Dordan (46.), Niederlechner für Hobsch (46.), Reinthaler für Faßmann (59.), Voet für Fuchs (59.), Jacobsen für Althaus (59.), Lippmann für Schröter (59.), Danhof für Philip (59.), Klose für Wolfram (59.).

    Tore: 1:0 Hofer (17.), 1:1 Rittmüller (61.), 1:2 Danhof (79.).

    Gelbe Karten: Büchner –.

    Zuschauer: 2.350 im Isar-Wald-Stadion Dingolfing.

    Schiedsrichter: Ilirjan Morina (Landau/Isar); Assistenten: Julian Henning (Egglham), Martin Mostowik (Dornwang).


    https://www.tsv1860.de/de/news…erfolg-beim-fc-dingolfing

  • Kauczinski vor Waldhof: „Wir sind schon seit Monaten zum Siegen verdammt!“


    Die Löwen empfangen am Osterwochenende den SV Waldhof Mannheim. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Karsamstag, 4. April 2026 um 14.03 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt der BR das Spiel im analogen Fernsehen sowie im Internet unter http://www.ardmediathek.de/br/live/ als Stream. Ebenso ist das Löwen-Radio live dabei.


    Zu Beginn der Löwenrunde gab Trainer Markus Kauczinski zunächst das obligatorische Personal-Update. Neben den langzeitverletzten Tunay Deniz, Max Christiansen, Kilian Jakob, Sean Dulic und Jesper Verlaat fällt Thore Jacobsen wegen seiner Gelb-Roten Karte aus. Wer den Kapitän ersetzt, ist noch offen. „Bei Damjan Dordan geht es von Tag zu Tag besser“, findet der 56-Coach. Beim Test in Dingolfing stand der 23-Jährige schon wieder auf dem Platz. „Es war nicht das perfekte Spiel, um reinzukommen gegen einen ambitionierten Gegner“, fand Kauczinski. Neben Dordan hat er für die Jacobsen-Position mit Samuel Althaus und Loris Husic weitere Alternativen. „Alle sind Kandidaten“, bestätigt er.

    Auch die Position rechts hinten in der Viererkette ist offen. Lasse Faßmann hatte in der Liga die letzten drei Spiele dort verteidigt, im Toto-Pokal-Halbfinale in Regensburg ersetzte ihn Raphael Schifferl sehr erfolgreich. „Lasse hat das gut gemacht“, erklärt Kauczinski. Er wollte dem 19-Jährigen im Pokal eine Pause gönnen. Faßmann sei „eng zusammen“ mit Schifferl. „Es gibt Argumente für beide. Ich habe mich noch nicht final entschieden, wer am Samstag beginnt“, erklärt Kauczinski.

    Zuletzt war den Löwen etwas die Torgefährlichkeit abhandengekommen. Im Heimspiel gegen Wiesbaden gab’s keinen Treffer, in Duisburg nur einen, ebenso im Toto-Pokal-Spiel in Regensburg. „Wir haben verschiedene Konstellationen gehabt, unterschiedliche Dinge ausprobiert“, so Kauczinski – ohne durchschlagenden Erfolg. „Wenn wir nicht gefährlich werden, müssen wir es schaffen, dass ein Tor reicht“, lautet deshalb seine Maxime. Das hat in Duisburg nicht geklappt, in Regensburg sehr wohl. Zuletzt stieß Kauczinski bitter auf, dass sein Team bei Standardsituationen die Gefährlichkeit vermissen ließ, die es phasenweise unter ihm schon gezeigt hatte. „Das ist unbefriedigend für mich. Entweder kommen die Bälle nicht gut oder die Räume sind nicht besetzt, obwohl wir im Training daran arbeiten“, kritisierte er.

    Der Fokus liegt für Kauczinski und seiner Mannschaft klar auf der Meisterschaft, das Erreichen des Toto-Pokal-Endspiels sei aber ein schöner Nebeneffekt. „Es hat uns an dem Tag einen Push gegeben, aber wir sind schon wieder im Tunnel zu Waldhof.“ Im Halbfinale hätte man gemerkt, „dass Regensburg alles in das Spiel gelegt hat.“ Sein Team sei sehr wechselhaft zu Werke gegangen. „Wir hatten gut angefangen, dann aber viele kleine Fehler gemacht, die sich dann aufaddieren. Wir sind sehr wechselhaft in den Dingen. Aber man hat auch gesehen, dass das Spielerische nicht immer entscheidend ist.“

    Gegen Waldhof rechnet der Löwen-Trainer mit einem „hochmotivierten Gegner. Mannheim ist in Schlagdistanz, verfügt mit Lohkemper und Boyd über eine starke Offensive.“ Im Hinspiel unterlagen die Löwen im Carl-Benz-Stadion nach 1:0-Führung noch mit 1:3. Als Blaupause sieht Kauczinski dieses Spiel nicht. „Es haben sich Dinge verändert, bei uns und beim Gegner“, so seine Einschätzung. „Aber wir haben in diesem Spiel gesehen, dass der Waldhof eine gute Mannschaft hat mit individuell starken Spielern in seinen Reihen.“ Standards und Rückraumverteidigung sei nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel aber schon ein Thema im Training und der Spielvorbereitung gewesen.

    Der Wichtigkeit der Partie gegen die Kurpfälzer ist sich Kauczinski bewusst, zum Endspiel möchte er es aber nicht hochstilisieren. „Wir sind schon seit Monaten zum Siegen verdammt, stehen in jedem Spiel unter Druck“, sagt der Löwen-Trainer über die Konstellation. „Das ist für mich aber nichts Negatives. Je mehr sich die Dinge zuspitzen, umso fokussierter bin ich. Die Mannschaft ist heiß, das sieht man im Training. Da geht’s rauf und runter.“ Zudem steht die nächste Englische Woche an. „Da kommt Spiel auf Spiel, da bleibt keine Zeit zum Überlegen. Wir wissen, dass wir da sein müssen.“ Auch wenn spielerisch nicht alles immer nach Wunsch läuft, weiß Kauczinski, dass er sich auf seine Jungs verlassen kann. „Die Mannschaft hat immer eine gute Einstellung gehabt, Herz und Leidenschaft gezeigt.“ Nicht mehr und nicht weniger erwartet der Trainer für den Rest der Saison.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 23 Dordan, 26 Maier, 29 Rittmüller – 31 Volland – 8 Philipp, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 41 Lippmann, 44 Husic.

    Es fehlen: 5 Jacobsen, 13 Christiansen, 18 Jakob, 25 Dulic, 36 Deniz, 42 Klose, 43 Fuchs.

    SVW: 1 Nijhuis (Tor) – 25 Ba, 24 Klünter, 5 Ogbemudia, 17 Abifade – 22 Sietan, 8 Thalhammer – 7 Bierschenk, 28 Michel, 12 Thill – 9 Lohkemper.

    Ersatz: 16 Niemann (Tor) – 2 Voelcke, 4 Sechelmann, 6 Hoffmann, 13 Boyd, 14 Iwe, 18 Yigit, 20 Asallari, 21 Rieckmann, 27 Diakhaby, 29 Muteba N'Tumba, 35 Mendes, 38 Masca, 41 Kryeziu.

    Es fehlen: 10 Ferati, 19 Brandt, 30 Hawryluk.

    Schiedsrichter: Jarno Wienefeld (Hamburg); Assistenten: Mario Hildenbrand (Wertheim-Nassig), Stefan Zielsdorf (Haselünne); Vierte Offizielle: Davina Lutz (Poppenhausen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…naten-zum-siegen-verdammt


    Liveticker für das Spiel gegen SV Waldhof Mannheim:


    https://www.fupa.net/match/tsv…aldhof-mannheim-m1-260404


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_waldhof-mannheim/bilanz/

  • Nur 1:1 gegen Waldhof Mannheim – Löwen lassen Punkte liegen.


    Die Löwen haben gegen Waldhof Mannheim nach Rückstand Moral gezeigt, aber beim 1:1 zwei wichtige Punkte verloren. Die Kurpfälzer gingen in der 26. Minute durch Lovis Bierschenk in Führung. Sigurd Haugen gelang in der Schlussphase nur noch der Ausgleich in einem hochemotionalen Spiel (85.).


    Personal: Im Heimspiel gegen Mannheim musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Kilian Jakob, Sean Dulic und Tunay Deniz verzichten. Wegen einer Gelb-Rot-Sperre fehlte Thore Jacobsen. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Morris Schröter und Manuel Pfeifer. Noah Klose und Finn Fuchs hatten Spielpraxis am Gründonnerstag in der U21 beim 4:0-Erfolg über Türkspor Augsburg gesammelt. Samuel Althaus gab sein Startelf-Debüt in der 3. Liga.


    Spielverlauf: Die Löwen kamen gut in die Partie. Im Anschluss an einen Eckball von rechts durch Kevin Volland war es Patrick Hobsch, der zum Kopfball hochstieg, aber aus sieben Metern links am Tor vorbeiköpfte (2.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Sigurd Haugen kam zu nahe ans Tor, so dass Keeper Thijmen Nijhuis im Fünfmeterraum zugreifen konnte (5.). Zwei Minuten später schloss der Norweger halbrechts im Strafraum aus 13 Metern ab, Nijhuis parierte den Schuss zur Ecke (7.). Im Anschluss an diese kam Samuel Althaus im Rückraum zum Abschluss, sein Schuss aus 18 Metern strich knapp am linken Pfosten vorbei (7.). Eine Rechtsflanke von Danhof nahm Haugen dem hinter ihm besser postierten Clemens Lippmann weg, köpfte die Kugel aus neun Metern weit übers Waldhof-Tor (13.). Beinahe wären die Gäste in der 18. Minute in Führung gegangen. Janne Sietan hatte einen Diagonalpass auf die rechte Seite gespielt, Sanoussy Ba leitete die Flanke im Strafraum direkt in den zentralen Rückraum weiter, wo Niklas Hoffmann aus 14 Metern frei zum Abschluss kam. Simen Voet konnte den platzierten Schuss aber per Kopf noch entscheidend ablenken, wodurch der Ball am rechten Außennetz landete. Neun Minuten später war es passiert. Bei einem Angriff der Kurpfälzer über die linke Flanke stimmte die Zuordnung nicht. Maximilian Thalhammer hatte Diego Michel tief im Sechzehner angespielt, der probierte es aus spitzem Winkel direkt. Thomas Dähne war unten, wehrte den Schuss nach vorne ab, wo Lovis Bierschenk aus sieben Metern frei zum Abschluss kam, zur Waldhof-Führung einschob (26.). In der 30. Minute kam Volland halblinks im Strafraum zum Abschluss, traf aber mit seinem Schlenzer mit rechts nur Oluwaseun Ogbemudia. Im Anschluss gingen er und Hoffmann dem Abpraller hinterher. Der Löwen-Stürmer wurde von dem Mannheimer beim Klärungsversuch klar im Gesicht getroffen. Er und die Westkurve forderten lautstark Elfmeter, doch Schiedsrichter Jarno Wienefeld gab Freistoß für die Gäste. Eine Verlängerung von Patrick Hobsch in den Lauf von Haugen nahm dieser Im Zweikampf mit Ogbemudia mit, kam dann im Strafraum zu Fall. Der Norweger forderte ebenfalls Strafstoß, doch erneut blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm (40.). Die Partie war von Minute zu Minute hitziger geworden. Eine Danhof-Ecke von links köpfte Raphael Schifferl im Rückwärtslaufen Richtung rechtes Kreuzeck, doch seinem Abschluss fehlte der Druck, so dass Nijhuis zupacken konnte (45.+2). Kurz danach war Pause.

    Nach einer Ecke von Volland kam der Ball wieder zu ihm zurück, von der rechten Strafraumkante zog er mit links ab, sein Schuss ging aber knapp am langen Eck vorbei (49.). Auf der anderen Seite köpfte Ogbemudia eine Michel-Ecke rechts neben den Kasten (50.). Was für eine Chance drei Minuten später! Nach einer Danhof-Flanke von rechts stand Haugen am langen Eck plötzlich mutterseelenalleine, brachte aber aus sechs Metern den Kopfball nicht aufs Waldhof-Tor (53.). Wenig später flankte Lippmann von links, Hobsch kam aus acht Metern zum Kopfball, sein Abschluss kam aber zu zentral aufs Tor, so dass Nijhuis ihn über die Querlatte wischen konnte (54.). Noch stimmte Timing und Präzision bei den Sechzgern nicht. Ein 20-Meter-Schuss von Felix Lohkemper aus dem Zentrum fälschte Max Reinthaler zur Ecke ab (58.). Ein Schuss von Simen Voet halblinks aus 20 Metern ging nur knapp über die Querlatte (68.). Die Löwen dominierten zwar zunehmend die Partie, ließen Mannheim aber immer wieder Raum zum Kontern. Mit einem Dreifach-Wechsel in der 73. Minute versuchte 1860-Chefcoach Markus Kauczinski, für die Schlussphase für frischen Wind zu sorgen. Erneut monierte Haugen in der 77. Minute Elfmeter, als er in Drei-gegen-Drei im Zentrum gegen Sietan zu Fall gekommen war. Wieder blieb der Pfiff aus. Die Kurpfälzer spielten immer mehr auf Zeit, Keeper Nijhus ließ sich auf dem Platz behandeln. Kurz danach rauschte eine Hereingabe des eingewechselten Justin Steinkötters von rechts in den Strafraum, Nijhuis wehrte ab, Danhof hob die Kugel an den zweiten Pfosten, wo der Mannheimer Keeper mit einer Faust vor Haugen und Volland zur Stelle war (78.). Die Löwen warfen alles nach vorne, doch immer wieder war ein Bein dazwischen oder Nijhuis zur Stelle. In der 85. Minute wurden sie belohnt. Steinkötter spielte Volland im Strafraum halbrechts an, der chippte den Ball mit dem Rücken zum Tor mit links an den zweiten Pfosten, wo Haugen unbedrängt aus fünf Meter zum 1:1 einköpfte. Fünf Minuten ließ der Unparteiische nachspielen. Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite wollte Volland direkt aufs lange Eck ziehen, die Kugel ging aber einen Metern am linken Pfosten vorbei (90.+2). Das war die letzte Chance und damit die Punkteteilung besiegelt.


    TRAINERSTIMMEN

    Löwen-Coach Markus Kauczinski hatte immer wieder starke Phasen von seinem Team gesehen. „Wir haben das Spiel bestimmt, Waldhof hatte aber immer wieder gute Umschaltmomente. In einem solchen bekommen wir das Gegentor.“ Der 56-Jährige haderte mit der Chancenverwertung „Siggi hatte schon viel früher eine große Kopfballmöglichkeit zum Ausgleich“, sprach er die Szene in der 53. Minute an. Sein Team sei irgendwann in der 2. Halbzeit müde geworden. „Wir haben durch die Wechsel nochmals frischen Wind gebracht, Waldhof hat nur noch mit Mann und Maus verteidigt. Letztlich hatten wir genug Torchancen, um zu gewinnen“, bilanzierte Kauczinski. „Das ist der einzige Vorwurf, den ich der Mannschaft machen muss. Für den Aufwand, den wir betrieben haben, ist ein Punkt zu wenig. In Zukunft werden wir uns für solche Leistungen belohnen müssen. Am Dienstag in Cottbus greifen wir wieder an“, versprach der Löwen-Trainer.

    Waldhofs Coach Luc Holtz war mit dem Punkt am Ende zufrieden. „Die Zuschauer haben ein gutes und intensives Spiel mit vielen Torchancen gesehen.“ Die Führung hätte seinem Team in die Karten gespielt. „Aber der Druck von 1860 wurde nach der Führung immer größer.“ Vielleicht wäre trotzdem ein Sieg drin gewesen. „Wir hätten dafür aber unsere Konter sauber ausspielen müssen“, kritisierte der Luxemburger.


    STENOGRAMM, 31. Spieltag, 04.04.2026, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim 1:1 (0:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 20 Althaus, 26 Maier, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 44 Husic.


    SVW: 1 Nijhuis (Tor) – 25 Ba, 6 Hoffmann, 5 Ogbemudia, 17 Abifade – 22 Sietan, 8 Thalhammer – 7 Bierschenk, 28 Michel, 20 Asallari – 9 Lohkemper.

    Ersatz: 16 Niemann (Tor) – 4 Sechelmann, 12 Thill, 13 Boyd, 14 Iwe, 21 Rieckmann, 27 Diakhaby, 38 Masca, 41 Kryeziu.

    Wechsel: Steinkötter für Hobsch (73.), Philipp für Althaus (73.), Dordan für Maier (73.) – Thill für Asallari (61.), Rieckmann für Michel (61.), Boyd für Lohkemper (81.), Sechelmann für Thalhammer (81.), Masca für Bierschenk (86.).

    Tore: 0:1 Bierschenk (26.), 1:1 Haugen (85.).

    Gelbe Karten: Volland – Asallari, Rieckmann, Masca, Nijhuis.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Jarno Wienefeld (Hamburg); Assistenten: Mario Hildenbrand (Wertheim-Nassig), Stefan Zielsdorf (Haselünne); Vierte Offizielle: Davina Lutz (Poppenhausen).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60svw


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057638/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…estream-und-im-tv,VFMUI7w


    https://www.tz.de/sport/1860-m…unter-druck-94248246.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-647/


    https://www.abendzeitung-muenc…-und-schatten-art-1123192


    https://www.abendzeitung-muenc…egen-mannheim-art-1123237


    https://sechzger.de/aufstiegstraum-mannheim/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen SV Waldhof Mannheim:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Energie Cottbus:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260407


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Löwen-Trainer Kauczinski fordert in Cottbus „heißes Herz und kühlen Kopf!“


    Die Löwen reisen in der Mitte der Englischen Woche zum drittplatzierten FC Energie Cottbus. Anpfiff im LEAG Energie Stadion ist am Dienstag, 7. April 2026 um 18.60 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen.


    Für die Sechzger geht es, unterstützt von rund 1.000 Löwenfans, in der Lausitz nicht nur um drei Punkte, sondern auch darum, den Rückstand auf den drittplatzierten FC Energie Cottbus nicht weiter anwachsen zu lassen. Löwen-Trainer Markus Kauczinski glaubt nach wie vor an die Möglichkeit, über die Relegation aufzusteigen. „Es gibt noch eine Chance, die müssen wir aber wahrnehmen“, sagt er. „Andere schaffen das auch, permanent zu punkten, wie Osnabrück oder Essen. In der Hinrunde haben wir gezeigt, dass wir gegen die kommenden Gegner gewinnen können.“

    Natürlich weiß der 56-Jährige, dass die letzten beiden Partien in diesem Ansinnen kontraproduktiv waren. „Fakt ist, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Das ist zu wenig, um unsere Ambitionen zu unterstreichen“, spricht er Klartext. „Wir wollten gegen Waldhof Mannheim gewinnen, haben viel investiert und gute Phasen gehabt, wo wir mehr als ein Tor machen können.“ Es hätte aber auch immer wieder Phasen gegeben, in denen Mannheim ein Tor hätte erzielen können. „Am Ende haben wir das 1:1 mit der Brechstange gemacht.“ Kauczinski wiederholte nochmals seine These aus der letzten Löwenrunde: „Wenn wir nur ein Tor schießen, dann dürfen wir kein Gegentor kassieren!“ Trotzdem habe er, wie schon zuvor in Duisburg, „nach vorne und spielerisch“ einen Schritt nach vorne gesehen. „Leider nutzen wir unsere Chancen nicht“, sieht er als entscheidendes Manko.

    Personell gibt es nur eine Änderung, aber die ist gravierend. Kapitän Thore Jacobsen kehrt nach Gelb-Rot-Sperre zurück. „Thore ist jemand, der seine Leistung konstant erbracht hat. Er wird wieder ins Team kommen“, legt sich der Löwen-Trainer fest. Das heißt, dass Samuel Althaus, der gegen Mannheim sein Startdebüt feierte, wieder auf der Bank Platz nimmt. Trotzdem war Kauczinski mit dem Auftritt des 20-Jährigen zufrieden. „Samu hat es schon immer angedeutet, war bereits im Januar so weit.“ Damals kam dem Mittelfeldspieler eine Verletzung dazwischen. „Er hat gegen Waldhof etwas gebraucht, um sich reinzufinden, aber man hat gesehen, was er mit dem Ball kann, dass er Situationen auflösen kann. Es war ein guter erster Auftritt.“

    Ansonsten hätte die Partie am Samstag auch einige leichtere Verletzungen nach sich gezogen. Raphael Schifferl klagt über Schmerzen am Ellenborgen, Sigurd Haugen bekam einen Schlag auf die Wade. „Ich gehe davon aus, wenn die Fortschritte so weiter gehen, dass bei beiden am Dienstag einem Einsatz nichts im Wege steht“, ist Kauczinski optimistisch. Unabhängig davon, könnte es in der Englischen Woche zu Personal-Rocharden kommen. Gerade im Sturm habe er neben dem gesetzten Haugen einige Alternativen. „Die Positionen sind umkämpft, Justin Steinkötter hat nach seiner Einwechslung viel Energie gebracht.“ Auch der Zweikampf zwischen Lasse Faßmann und Schifferl sei sehr eng. „Ich bin mir noch nicht im Klaren über die Startaufstellung“, will sich der 1860-Coach noch Gedanken machen.

    Nicht nur die Löwen befinden sich in der Crunch Time, wie es neudeutsch so schön heißt. „Es spitzt sich zu, jeder Moment, jeder Sieg zählt“, erklärt Kauczinski. „Für uns ist es wieder eine Chance, um heranzukommen“, geht er die Partie positiv an. „Unsere Situation unterscheidet sich nicht groß von Cottbus“, führt er weiter aus. Auch das Team aus der Lausitz sei zum Siegen verdammt. „Ich erwarte ein heißes und hitziges Spiel!“

    Für die Löwen-Spieler sei das nichts Neues. „Wir haben gezeigt, dass wir nicht zurückziehen. Wir haben am Sonntag nochmals darüber geredet, welche Spiele noch folgen und was wir reinlegen müssen“, sagt Kauczinski. Es gelte, die Nerven zu bewahren. „Ich rechne nicht mit den ersten beiden Plätzen“, liegt sein Fokus auf dem Relegationsrang. „Es werden noch einige Teams schwächeln, Osnabrück habe ich dabei nicht im Visier. Wir müssen ein heißes Herz zeigen, aber dabei kühl im Kopf bleiben. Es muss schon eine Idee dahinter sein, wie man solche Spiele angeht.“

    Einen großen Vorteil, dass der FC Energie ein Heimspiel in der Mitte der Englischen Woche hat, sieht der Löwen-Trainer nicht. „Cottbus hat auch nur zwei Tage dazwischen. Wir fliegen am Montag hin und fahren nach dem Spiel mit dem Bus zurück.“ Ohnehin sei, so Kauczinskis Erfahrung, in dieser Saisonphase „alles Kopfsache. Es geht darum, den Fokus schnell zu finden und einen guten Matchplan zu erstellen.“ Der Gegner verfüge über eine gute Mischung in der Mannschaft, sei spiel- und kampfstark und habe mit Claus-Dieter Pelé Wollitz einen sehr emotionalen Trainer. „Man kennt sich und schätzt sich“, so Kauczinski.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCE: 33 Funk (Tor) – 44 Straudi, 2 Manu, 23 Awortwie-Grant, 20 Borgmann – 5 Pelivan, 10 Tolc. Cigerci, 19 Boziaris, 8 Michelbrink – 18 Engelhardt, 11 Hannemann.

    Ersatz: 1 Sebald (Tor) – 3 Rorig, 4 Campulka, 7 Thiele, 17 Moustfa, 22 Cvjetinovic, 24 Lucoqui, 25 Tattermusch, 31 Butler, 32 Heidrich, 36 Juckel, 37 Biankadi.

    Es fehlen: 6 Hofmann, 14 Tolga Cigerci, 21 Guwara.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 26 Maier, 41 Lippmann – 31 Volland – 9 Steinkötter, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 17 Schröter, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 18 Jakob, 25 Dulic, 36 Deniz, 42 Klose, 43 Fuchs.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Insel Poel); Assistenten: Julius Martenstein (Marburg), Kevin Behrens (Berlin); Vierter Offizieller: Robert Wessel (Berlin).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ses-herz-und-kuehlen-kopf


    PK vor dem Spiel gegen FC Energie Cottbus:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Energie Cottbus:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260407


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Vier Minuten Tiefschlaf: Löwen unterliegen Energie Cottbus mit 0:3.


    Die Löwen verloren das Auswärtsspiel bei Energie Cottbus mit 0:3 und haben damit auf die Lausitzer als Dritter bereits zehn Punkte Rückstand. „Mann des Abends“ war Erik Engelhardt, der alle drei Treffer für die Gastgeber erzielte (29., 33. und 66.). Die Sechzger versuchten bis zum Ende alles, um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, hatten aber mehrfach Abschlusspech.


    Personal: Im Auswärtsspiel bei Energie Cottbus musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Kilian Jakob, Sean Dulic und Tunay Deniz verzichten. Noah Klose war zuletzt krank, Finn Fuchs und Loris Husic spielten am Ostermontag in der U21 beim 4:0-Sieg über den SV Erlbach. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Morris Schröter und Maximilian Wolfram.

    Spielverlauf: Erstmals gefährlich vor dem Löwen-Tor wurde es in der 6. Minute. Tolcay Cigerci hatte auf Jannis Boziaris durchgesteckt, dessen scharfe Hereingabe von rechts blockt Max Reinthaler, klärte sie zur Ecke. Ansonsten war viel Tempo, aber auch Nervosität in den Aktionen beider Teams. Tolcay Cigerci eroberte den Ball im Mittelfeld gegen Kevin Volland, leitete ihn weiter zu Boziaris, der sprintete diagonal vom Zentrum in den Strafraum, schloss halblinks aus 13 Metern ab, doch Raphael Schifferl grätschte den Schuss übers eigene Tor (16.). Nach einem Fehlpass von Volland brachte Axel Borgmann auf der linken Seite Moritz Hannemann in Position, der legte den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo Boziaris zwar mit links aus zwölf Metern abschloss, aber mit seinem zentralen Schuss an Thomas Dähne scheiterte (21.). Fast an der Mittellinie verlor Reinthaler gegen Erik Engelhardt ein Kopfballduell, der Cottbuser Stürmer schnappte sich die Kugel, lief Richtung 1860-Tor, schloss an der Strafraumkante ab, doch erneut konnte Dähne den Schuss parieren (27.). Zwei Minuten später war der Löwen-Schlussmann machtlos. Dominik Pelivan hatte nach rechts raus auf Boziaris abgelegt, der flankte mit viel Gefühlt an den zweiten Pfosten geflankt, der eingelaufene Engelhardt war mit dem Kopf zur Stelle, drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie (29.). Vier Minuten später sogar das 2:0 für die Lausitzer. Lukas Michelbrink nutzte eine Unordnung in der 1860-Hintermannschaft, kam an der rechten Fünfmeterraumseite bis zur Grundlinie, passte scharf nach innen, wo der eingelaufene Engelhardt nur noch den Fuß hinstellen musste, aus kurzer Distanz vollendete (33.). Im Anschluss an einen Ballverlust von Philipp Maier vorm eigenen Strafraum kam Tolgay Cigerci aus 17 Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aber links am Tor vorbei (42.). Erst kurz vor der Pause hatten die Löwen den ersten Torabschluss. Volland spielte von der Mittellinie den gestarteten Justin Steinkötter hoch an, der nahm im Zweikampf gegen King Manu den Ball mit der Brust mit, schloss an der Strafraumkante ab, setzte die Kugel aber deutlich übers Energie-Tor (45.+1). Kurz danach war Pause.

    Die Löwen versuchten zu Beginn der 2. Halbzeit, den Anschlusstreffer zu erzielen, attackierten früher und zeigten eine andere Körpersprache. Trotzdem hatten die Gastgeber die erste Chance im Durchgang zwei. Michelbrink setzte sich per Beinschuss rechts im Strafraum gegen Reinthaler durch, sein Schuss aus spitzem Winkel landete jedoch am Außennetz (51.). Auf der anderen Seite wurde zunächst ein Steinkötter-Schuss aus 15 Metern in zentraler Position geblockt, auch der Nachschuss von Samuel Althaus konnte Borgmann mit dem Körper abwehren. Die Kugel landete bei Tim Danhof, der von rechts am Fünfmeterraum zurück auf Volland legte, dessen 13 Meter-Schuss aufs lange Eck klärte Manu für seinen geschlagenen Keeper Marius Funk vor der Linie (53.). In der 58. Minute musste Dähne außerhalb seines eigenen Strafraums eine zu kurze Rückgabe von Simen Voet gegen Boziaris klären. Der Abpraller fiel Tolcay Cigerci vor die Füße, sein Lupfer aufs leere Tor konnte jedoch der zurückgeeilte Lasse Faßmann vor der Linie retten (58.). Wenn es nicht läuft, dann kommt auch noch Pech dazu: Nach einem Konter kam der Ball von rechts in den Fünfmeterraum, Justin Butler verlängerte die Hereingabe mit der Hacke, Engelhardt schoss aufs Tor, Dähne schien die Kugel bereits zu haben, sie rutschte ihm aber durch die Finger, so dass der nachsetzende Engelhardt ihn aus kurzer Distanz zum 3:0 ins Tor bugsierte (66.). Die Sechzger hatten an diesem Abend auch einfach kein Glück. In der 73. Minute rettete Nyamekye Awortwie-Grant auf der Linie. Ein Schuss von Clemens Lippmann hatte Keeper Funk mit dem Fuß abgewehrt, Volland legte per Fallrückzieher für Florian Niederlechner vor, dessen Schuss aus fünf Meter blockte der Energie-Verteidiger für seinen geschlagenen Torwart. Vier Minuten später stand der Pfosten einem 1860-Tor im Wege. Ein Zuspiel von Volland nahm Niederlechner halbrechts im Strafraum aus der Drehung direkt, traf aber nur das Aluminium des langen Ecks (77.). Noch besser die Chance in der 86. Minute. Nach einer Flanke von rechts durch Marvin Rittmüller setzte Sigurd Haugen aus fünf Metern die Kugel über die Latte (86.). Mit einem Ehrentreffer sollte es an diesem Abend nichts werden, obwohl die Sechzger bis zum Abpfiff alles versuchten. Damit rückt der Relegationsplatz in weite Ferne. Energie hat als Dritter nun zehn Punkte Vorsprung auf die Löwen.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski sprach von einer verdienten Niederlage. „Wir haben in der 1. Halbzeit überhaupt kein Mittel gefunden, konnten das Tempo von Cottbus nicht mitgehen. Heute haben wir unsere Grenzen gesehen. Wir hatten dann 20, 25 Minuten in der 2. Halbzeit, wo wir das Spiel ausgeglichen gestalten, wo wir vielleicht die eine oder andere Chance hatten, um heranzukommen, aber insgesamt war der Sieg von Cottbus hochverdient!“ Energie sei einfach zu stark für sein Team gewesen. „Wir waren nicht präsent, wir waren in den Zweikämpfen nicht hart genug und deswegen geht es am Ende nicht darum, dass wir ein Tor hätten machen können.“ Kauczinski monierte das fehlende Spieltempo. „Gewisse Sachen konnten wir über die Zeit kaschieren – heute leider nicht“, lautete sein bitteres Fazit. Für den 56-Jährigen ist das Thema Aufstieg abgehakt. „Wenn man die anderen Ergebnisse sieht und dass wir hier nicht unsere Leistung abrufen konnten dann brauchen wir darüber nicht mehr reden“, stellte der 1860-Trainer klar.

    Cottbus Coach Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz zeigte sich über die Spielfreude, die Energie, Intensität, das Gegenpressing und die totale Fokussierung seiner Mannschaft begeistert. „Das 3:0 war hochverdient. Nur danach haben wir gesehen, dass so ein Spiel nie zu Ende ist. Wir hatten ein bisschen Glück, aber ich glaube bis zum 3:0 war das auch mehr als verdient, weil wir einfach eine höhere Intensität als der Gegner hatten. Hintenraus haben wir ein etwas nachgelassen, vielleicht auch aufgrund der Englischen Woche.“


    STENOGRAMM, 32. Spieltag, 07.04.2026, 18.60 Uhr


    FC Energie Cottbus – TSV 1860 München 3:0 (2:0)


    FCE: 33 Funk (Tor) – 44 Straudi, 2 Manu, 23 Awortwie-Grant, 20 Borgmann – 5 Pelivan, 10 Tolc. Cigerci, 19 Boziaris, 8 Michelbrink – 18 Engelhardt, 11 Hannemann.

    Ersatz: 1 Sebald (Tor) – 3 Rorig, 4 Campulka, 17 Moustfa, 22 Cvjetinovic, 24 Lucoqui, 25 Tattermusch, 31 Butler, 37 Biankadi.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 26 Maier, 41 Lippmann – 31 Volland – 9 Steinkötter, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Wechsel: Rorig für Hannemann (60.), Butler für Boziaris (60.), Tattermusch für Engelhardt (78.), Cvjetinovic für Michelbrink (78.), Lucoqui für Straudi (87.) – Faßmann für Schifferl (46.), Althaus für Maier (46.), Niederlechner für Steinkötter (65.), Rittmüller für Danhof (65.), Hobsch für Volland (82.).

    Tore: 1:0 Engelhardt (29.)2:0 Engelhardt (33.), 3:0 Engelhardt (66.).

    Gelbe Karten: Engelhardt – Schifferl.

    Zuschauer: 16.273 im LEAG Energie Stadion.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Insel Poel); Assistenten: Julius Martenstein (Marburg), Kevin Behrens (Berlin); Vierter Offizieller: Robert Wessel (Berlin).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/fcem60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/cottbus-…liga-5057644/spielbericht


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-in-cottbus-94252246.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…en-verdammt-94251970.html


    https://www.abendzeitung-muenc…eute-niederlage-live-648/


    https://www.abendzeitung-muenc…gute-figur-ab-art-1123761


    https://sechzger.de/starkes-co…-aus-dem-aufstiegsrennen/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen FC Energie Cottbus:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SSV Jahn Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…jahn-regensburg-m1-260412


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_jahn-regensburg/bilanz/

  • Kauczinski will gegen Regensburg verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.


    Die Löwen empfangen zum Abschluss des 33. Spieltags in der 3. Liga den SSV Jahn Regensburg. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Sonntag, 12. April 2026 um 19.30 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio die Partie.


    Auch drei Tage nach der 0:3-Niederlage bei Energie Cottbus war Löwen-Trainer Markus Kauczinski die Enttäuschung noch anzumerken. „Es war nicht nur für mich schwer, auch für den Staff, für die ganze Mannschaft. Wir konnten in dem Spiel nicht überzeugen, keiner ist an sein Maximum gekommen“, so der 56-Jährige. In der Konsequenz habe man dadurch endgültig den Anschluss verloren.

    Trotz des Frustes gehe der Blick nach vorne. „Wir wollen die Saison gut zu Ende spielen und versuchen, jeden möglichen Platz gutzumachen.“ Kauczinski mahnt Leidenschaft, Einstellung und Körpersprache an. „Wir müssen auch den Fans gegenüber unser Gesicht wahren. Außerdem haben wir das Landespokal-Finale noch vor der Brust. Auch deshalb ist es wichtig, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen.“

    Ob er nun vermehrt junge Spieler einsetze, wurde Kauczinski gefragt. „Es wird keine Geschenke geben, es geht immer um Leistung“, stellt er klar. „Veränderungen wird es geben, das trifft aber nicht nur junge Spieler, die ihre Chancen bekommen.“ So sei zum Beispiel auch Florian Niederlechner ein Startelf-Kandidat für Regensburg.

    Kein Kandidat ist vorerst Jesper Verlaat. Der Kapitän hätte beim Toto-Pokal-Halbfinale gegen Regensburg sein Comeback geben sollen, eine Einblutung im Knie bremste ihn. „Das Knie reagiert immer noch auf die Belastungssteigerung. Wir müssen deshalb von Woche zu Woche schauen, wann das Knie reizfrei ist“, erklärt Kauczinski.

    Ohnehin verwehrt sich der Löwen-Coach entschieden, die restliche Saison zum Experimentieren zu verwenden. „Wir wollen den Zyklus so gut wie möglich beenden, danach entsteht was Neues.“ Dass 16 Verträge auslaufen, sieht er nicht als Problem. „Wir haben trotzdem einen Stamm an Spielern, die da sind.“ Außerdem wären in der abgelaufenen Saison einige Spieler „nachgewachsen, die künftig ein Teil des neuen Teams seien können. Klar wird es einen Schnitt geben. Wir kommen langsam auf die Zielgerade, wo wir Entscheidungen treffen müssen.“

    Im Heimspiel gegen Regensburg gehe es auch darum, dass gegen Cottbus verlorene Vertrauen zurückzugewinnen. „Wir haben gesehen, dass uns bestimmte Dinge fehlen“, stellte Kauczinski fest. „Über Wille und Energie haben wir Vieles in der Saison ausgeglichen. In Cottbus war das anders, da ist was kaputtgegangen. Wir haben es nicht geschafft, in der Prime Time dabei zu sein, in der Phase, wo sich nochmals alles zuspitzt.“

    Über die gesamte Saison sei es nicht gelungen, „ein Spitzenteam zu werden. Wir konnten es immer nur phasenweise andeuteten“, lautet die ernüchternde Bilanz des Trainers. In Cottbus wären die Probleme kumuliert aufgetreten, auch weil der Gegner diese durch seine Spielweise schonungslos aufgedeckt habe. „Jeder hat sein Bestes gegeben, aber am Ende muss man sagen, dass es nicht gut genug war“, zog er Bilanz.

    Kauczinski, der während der Saison kam, ist Realist. „Du kommst als Trainer, wenn es nicht läuft oder brennt“, sagt er über sein Engagement. Nun geht es für ihn darum, das künftige Löwen-Team mitzugestalten. „Ich gehe das positiv an“, so Kauczinski. „Entscheidend ist nicht immer nur das Geld. Es geht auch um eine Idee, dass alle Bock haben, was auf die Beine zu stellen“, sieht er die kommende Spielzeit als Herausforderung, der er sich gerne stellt. Energie, Intensität und Leidenschaft seien oft wichtiger als individuelle Klasse. „Wir werden spielerisch einen Schritt nach vorne machen müssen, in dieser Saison haben wir das nie konstant fertiggebracht. Für mich ist es spannend, aus der Qualität von Einzelnen eine Mannschaft zu formen. Da reizt mich total!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 26 Maier, 41 Lippmann – 31 Volland –34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 18 Jakob, 25 Dulic, 36 Deniz.

    SSV: 1 Gebhardt (Tor) – 37 Wurm, 44 Karbstein, 33 Seidel – 25 Oliveira, 5 Müller, 29 Fein, 26 Bauer – 30 Kühlwetter, 11 Eichinger – 21 Hottmann.

    Ersatz: 12 Wechsel, 23 Pollersbeck (beide Tor) – 4 Strauss, 6 Saller, 7 Schönfelder, 8 Geipl, 10 Beckhoff, 13 Dietz, 14 Ziegele, 20 Posselt, 27 Hermes, 31 Mätzler.

    Es fehlen: 22 Stolze, 35 Hingerl, 40 Seibold.

    Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt); Assistenten: Johannes Drößler (Gotha), Benjamin Strebinger (Erfurt); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…vertrauen-zurueckgewinnen


    PK vor dem Spiel gegen Jahn Regensburg:



    Liveticker für das Spiel gegen SSV Jahn Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…jahn-regensburg-m1-260412


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_jahn-regensburg/bilanz/

  • Vertragsverlängerung: Thomas Dähne bleibt ein Löwe.


    Der TSV 1860 München und Stammtorhüter Thomas Dähne haben sich auf eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages geeinigt. Der 32-Jährige bleibt den Löwen bis mindestens Sommer 2028 erhalten.


    In der laufenden Saison kam Dähne bislang in 29 Spielen der 3. Liga sowie drei Spielen im Landespokal zum Einsatz und blieb dabei in zehn Partien ohne Gegentreffer. Seine guten Leistungen würdigt auch das Fachmagazin kicker, das Thomas Dähne mit einer Durchschnittsnote von 2,78 zu den besten Keepern der 3. Liga zählt.

    „Ich bin sehr dankbar für das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung, die ich hier beim TSV 1860 München erleben darf“, sagt Thomas Dähne. „Es macht mich stolz, ein Löwe zu sein und auch die kommenden beiden Jahre hier im Tor zu stehen.

    „Thomas Dähne zählt zu den besten Torhütern der 3. Liga und ist in unserer Mannschaft ein extrem wichtiger Spieler, der mit unbändigem Willen und einwandfreiem Charakter vorangeht“, sagt Manfred Paula. „Daher freut es mich sehr, dass wir auch in den kommenden beiden Spielzeiten auf ihn zählen können.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…s-daehne-bleibt-ein-loewe

  • Löwen vergeben viele Chancen beim 2:2 gegen Jahn Regensburg.


    Die Löwen verpassten trotz zeitweiligem Rückstand gegen Jahn Regensburg beim 2:2 am Ende den Sieg. Sigurd Haugen hatte die Sechzger in Führung gebracht (28.), die Oberpfälzer drehten durch einen Doppelschlag vor der Pause durch Leo Mätzler (42.), und Philipp Müller die Partie (45.+1). Nach Wiederanpfiff verschoss Thore Jacobsen einen Foulelfmeter (54.), ehe Haugen mit seinem zweiten Treffer für den Ausgleich sorgte (81.).


    Personal: Im Heimspiel gegen Regensburg musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Kilian Jakob, Sean Dulic und Tunay Deniz verzichten. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Philipp Maier, Clemens Lippmann, Noah Klose, Finn Fuchs und Loris Husic.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen in der 3. Minute. Nach einer Hereingabe von rechts durch Marvin Rittmüller legte Sigurd Haugen nach hinten auf Samuel Althaus ab, dessen Schuss mit der Pieke von der Strafraumkante ging nur um Zentimeter über die Querlatte. Drei Minuten später spielte Lasse Faßmann von rechts flach diagonal in den Strafraum, der herangrätschende Haugen verpasste die Hereingabe am Fünfmeterraum nur knapp (6.). Ein Schuss von Kevin Volland aus 15 Metern aufs linke untere Eck konnte Felix Gebhardt im Nachfassen entschärfen (14.). Die Sechzger machten in der Anfangsviertelstunde mächtig Druck, ließen den Ball laufen und zeigten sehenswerte Kombinationen. Nach Doppelpass mit Haugen kam Althaus halblinks im Strafraum aus zwölf Metern zum Abschluss, scheiterte aber an Gebhardt. Es wäre ohnehin Abseits gewesen (19.). Drei Minuten später musste auf der anderen Seite Thomas Dähne eingreifen. Noel Eichinger versuchte es aus etwa 17 Metern mit einem Schlenzer aufs rechte Eck, aber der Löwen-Keeper lenkte den Schuss an den Pfosten (22.). Die Oberpfälzer setzten sich am Strafraum der Sechzger fest. Nach einem weiten Einwurf von links landet die Kugel im Strafraum bei Leopold Wurm, dessen Abschluss aus halblinker Position wurde gerade noch von einem Löwen-Spieler zur Ecke abgefälscht (24.). Eine sehenswerte Einzelaktion von Haugen brachte in der 28. Minute die Führung. Nach Steckpass von Volland ging der Norweger auf der linken Seite ins Dribbling, drang in den Strafraum ein, ließ Leo Mätzler einfach stehen und traf mit seinem Schrägschuss aus 13 Metern mit links ins rechte untere Eck zum 1:0. Beinahe hätten die Oberpfälzer zwei Minuten später den Ausgleich erzielt. Nick Seidl drang in den Strafraum ein und schloss ab. Der Ball wurde zweimal abgefälscht, segelte knapp am Tor vorbei (30.). In der 34. Minute brachte Benedikt Bauer das Kunststück fertig, den Ball nach Pass von Eichinger von der rechten Grundlinie aus sechs Metern weit übers 1860-Tor zu schießen. Die Löwen waren in dieser Phase defensiv zu offen und wurden wenig später dafür doppelt bestraft. Einen Freistoß von links durch Adrian Fein verlängerte im Zentrum Mätzler mit dem Hinterkopf aus sieben Metern, die Kugel schlug neben dem rechten Pfosten unhaltbar für Dähne zum 1:1 ein (42.). Nach einer Ecke von rechts durch Thore Jacobsen und Kopfball von Max Reinthaler am zweiten Pfosten hatten die Löwen-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, aber Gebhardt brachte die Finger an die Kugel, lenkte sie an die Latte (45.). Im Gegenzug erzielte Regensburg die Führung (45.+1). Christian Kühlwetter hatte in den Strafraum auf Philipp Müller durchgesteckt, der frei vor Dähne auftauchte und flach rechts an ihm vorbei zum 2:1 für die Gäste einschob. Direkt danach beendete Schiedsrichter Felix Grund eine abwechslungsreiche 1. Halbzeit.

    In der 53. Minute lief Niederlechner nach Steckpass von Haugen alleine auf Gebhardt zu, umkurvte den Regensburger Keeper, der holte ihn von den Beinen, sah dafür aber nur Gelb, obwohl er eine klare Chance verhindert hatte. Den anschließenden Strafstoß von Jacobsen aufs linke Eck konnte der Schlussmann parieren, den Nachschuss des Löwen-Kapitäns klärte Wurm auf der Linie (54.). Einen Lupfer von Volland aus 15 Metern konnte Gebhardt in der 62. Minute im Rückwärtslaufen gerade noch mit den Fingern über die Querlatte lenken. Die Löwen machten weiter Druck. Nach Zuspiel von Althaus kam Haugen auf der linken Seite bis zur Grundlinie, seine Hereingabe grätschte Justin Steinkötter aber genau in die Arme von Gebhardt (74.). Regensburg konnte sich kaum noch befreien, verteidigte aber leidenschaftlich gegen anrennende Sechzger. In der 81. Minute der hochverdiente Ausgleich. Manuel Pfeifer hatte auf Althaus auf der linken Strafraumseite durchgesteckt, der flankte mit viel Gefühl in den Rückraum, wo Haugen aus acht Metern hochstieg, den Ball zum 2:2 ins lange, linke Eck köpfte. Eine Flanke vom linken Strafraumeck durch Haugen köpfte Steinkötter drei Minuten später links am Tor vorbei (84.). Die Sechzger gaben sich nicht mit dem Unentschieden zufrieden, drängten auf den Siegtreffer. Raphael Schifferl hatte den Siegtreffer in der 89. Minute auf dem Kopf. Nach Ecke von links durch Jacobsen kam er aus acht Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber um Zentimeter neben den linken Pfosten (89.). Bis zum Schluss taten die Löwen alles, trotzdem reichte es nicht zum Sieg.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir haben in den ersten 15 bis 20 Minuten gut angefangen“, fand 1860-Chefcoach Markus Kauczinski. „Danach haben wir etwas den Faden verloren. Es sah nach einem 1:1 zur Pause aus, dann kriegen wir mit der letzten Aktion das 1:2“, ärgerte sich der 56-Jährige über diesen Gegentreffer. „Das war zu einfach, ein Nackenschlag für uns.“ Trotzdem habe man sich in der Pause zusammengerauft. „Wir haben dann in der 2. Halbzeit Druck gemacht, waren auf dem Gaspedal. Leider konnten wir den Elfmeter nicht nutzen. Aber wir haben weitergemacht. Das rechne ich der Mannschaft hoch an. Insgesamt war es ein guter Auftritt.“ Nach dem Ausgleich hätte sein Team ein Powerplay aufgezogen. „Durch Schiffi hatten wir noch die Chance zum Sieg“, sprach er den Kopfball von Raphael Schifferl an, der knapp am Tor vorbeiging. „Letztlich müssen wir mit dem 2:2 leben, auch weil der zweite Gegentreffer zu einfach gefallen ist.“

    Regensburgs Trainer Sascha Hildmann hatte ein intensives Spiel gesehen. „Wir haben versucht, Fußball zu spielen. In der 1. Halbzeit haben wir uns mit zwei Toren belohnt.“ Er machte seiner Mannschaft ein Kompliment, weil er kurzfristig noch auf zwei Spieler wegen Magen-/Darmproblemen verzichten musste. „Wir konnten am Ende der Englischen Woche kaum rotieren. Trotzdem sind wir auch in die 2. Halbzeit gut reingekommen, hatten einige Chancen. Das 2:2 ist okay, wenn man bedenkt, dass Sechzig auch noch einen Elfmeter verschießt. Unser Torwart Felix Gebhardt hat uns im Spiel gehalten.“


    STENOGRAMM, 33. Spieltag, 12.04.2026, 19.30 Uhr


    TSV 1860 München – SSV Jahn Regensburg 2:2 (1:2)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 33 Faßmann, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 5 Jacobsen, 20 Althaus, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl.

    SSV: 1 Gebhardt (Tor) – 37 Wurm, 31 Mätzler, 33 Seidel – 25 Oliveira, 5 Müller, 29 Fein, 26 Bauer – 30 Kühlwetter, 11 Eichinger – 20 Posselt.

    Ersatz: 23 Pollersbeck, 41 Lottes (beide Tor) – 6 Saller, 8 Geipl, 13 Dietz, 14 Ziegele, 21 Hottmann, 27 Hermes.

    Wechsel: Schifferl für Reinthaler (46.), Schröter für Rittmüller (72.), Steinkötter für Niederlechner (72.), Hobsch für Volland (83.), Dordean für Faßmann (90.+5) – Hottmann für Eichinger (51.), Ziegele für Mätzler (66.), Dietz für Posselt (66.), Saller für Fein (88.).

    Tore: 1:0 Haugen (28.), 1:1 Mätzler (42.), 1:2 Müller (45.+1), 2:2 Haugen (81.).

    Gelbe Karten: Faßmann – Gebhardt, Saller.

    Besonderes Vorkommnis: Gebhardt pariert Elfmeter von Jacobsen (54.).

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt); Assistenten: Johannes Drößler (Gotha), Benjamin Strebinger (Erfurt); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-22-gegen-jahn-regensburg


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057658/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…2-im-bayern-derby,VGa6EpY


    https://www.tz.de/sport/1860-m…l-gefordert-94258513.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…l-gefordert-94258513.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ichster-loewe-art-1124714


    https://www.abendzeitung-muenc…dennoch-nicht-art-1124720


    https://sechzger.de/2-2-gegen-den-jahn/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen Jahn Regensburg:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen 1. FC Saarbrücken:


    https://www.fupa.net/match/1-f…v-1860-muenchen-m1-260418


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Keine Experimente: Kauczinski fährt nach Saarbrücken, um zu gewinnen.


    Die Löwen reisen am 34. Spieltag zum 1. FC Saarbrücken. Anpfiff im Ludwigsparkstadion ist am Samstag, 18. April 2026 um 14.03 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt der BR das Spiel im analogen Fernsehen sowie im Internet unter http://www.ardmediathek.de/br/live/ als Stream.


    Seit fünf Spielen warten die Löwen auf einen Dreier. „Es wird Zeit, dass wir mal wieder ein Spiel gewinnen“, sagt deshalb 1860-Chefcoach Markus Kauczinski. Zuletzt – bis auf das Spiel in Cottbus – habe man nicht enttäuscht, findet der 56-Jährige, aber auch keinen Dreier geholt. „Wir müssen den Fans vermitteln, dass wir alles dafür tun, um Spiele zu gewinnen“, fordert er. Schließlich ist die Unterstützung nach wie vor ungebrochen. So begleiten am Samstag 1.700 Sechzger-Anhänger die Mannschaft ins Saarland.

    Nachdem der Aufstieg mehr oder weniger abgehakt ist, würde die Möglichkeit zum Experimentieren im Hinblick auf die neue Saison bestehen. Dem erteilt Kauczinski jedoch eine klare Absage. „Ich habe vor Regensburg Änderungen vorgenommen, weil ich mit dem Spiel in Cottbus nicht zufrieden war.“ Das Spiel gegen die Oberpfälzer sei in Ordnung gewesen, vor allem die Einstellung in der 2. Halbzeit. Der Löwen-Trainer bekräftigte nochmals, dass er nicht einfach Spieler aufgrund ihres jugendlichen Alters einsetzen werde. „Sie müssen sich im Training anbieten. Ich werde die für den Spieltag die bestmögliche Mannschaft aufstellen. Wir wollen noch Punkte holen.“ Zudem hat Kauczinski Platz vier, der direkt zur Qualifikation für den DFB-Pokal berechtigt, noch nicht abgehakt. „Deswegen wird es keinen Erdrutsch oder Experimente geben.“

    Saarbrücken war wie die Löwen mit großen Ambitionen in die Saison gestartet. Nach 33 Spieltagen stehen die Saarländer auf dem ersten Platz über dem Strich, haben acht Punkte Vorsprung vor dem TSV Havelse, der sich als Siebzehnter auf dem ersten Abstiegsplatz befindet. „Überraschen tut mich im Fußball gar nichts“, bewertet er die Lage des Kontrahenten und fügt an. „Wir sind auch Aufstiegskandidat gewesen. Dass wir beide unser Ziel nicht erreicht haben, zeigt, dass das alles nur Einschätzungen sind – bei Saarbrücken ist der Fall noch extremer als bei uns.“ Trotzdem habe er nicht das Gefühl, „dass das eine Mannschaft ist, die absteigt.“

    Mittlerweile sitzt auf der Bank von Saarbrücken mit Argirios Giannikis ein alter Bekannter. Etwas mehr als ein Jahr trainierte der 45-Jährige von Januar 2024 bis Januar 2025 die Löwen, stand bei 39 Drittligaspielen an der Seitenlinie. Auch für Kauczinski ist es ein Wiedersehen. „Wir hatten gemeinsam eine erfolgreiche Zeit beim KSC“, erzählt er. Angefangen habe dies in der U19, wo Giannikis sein Co-Trainer war. Kauczinski nahm ihn dann mit zu den Profis. „Es war immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit“, erinnert er sich. Das gelte auch für Gaëtan Krebs, der Giannikis Assistent in Saarbrücken ist. „Er war in Karlsruhe mein Spieler. Ich freue mich, die beiden wieder zu sehen.“

    Personell gibt es vor der Partie im Saarland wieder einige Veränderungen. Fehlen werden weiterhin die langzeitverletzten Max Christiansen, Kilian Jakob und Tunay Deniz, der am Donnerstag seinen Vertrag bei den Löwen verlängert hat. Sean Dulic steht auf dem Sprung, hat diese Woche bereits zwei Einheiten mit der Mannschaft absolviert. „Ich plane, dass er nächste Woche voll einsteigt“, erzählt Kauczinski. Der nächste Kandidat für eine Rückkehr sei dann Jesper Verlaat.

    Beide hätte der Trainer schon dieses Wochenende gut gebrauchen können, fallen doch mit Max Reinthaler und Lasse Faßmann zwei wichtige Säulen der Dreierkette in Saarbrücken weg. „Sie stehen aufgrund ihrer Verletzungen nicht zur Verfügung“, so Kauczinski. Damit bleiben nur noch zwei etatmäßige Innenverteidiger mit Raphael Schifferl und Simen Voet übrig. „Philipp Maier hat schon in der Dreierkette gespielt, auch Damjan Dordan hat das im Training gemacht und in den letzten fünf Minuten gegen Regensburg.“ Es gäbe aber auch Überlegungen, das System zu ändern.

    Immer wieder wird Kauczinski in den Löwenrunden auf die auslaufenden Verträge angesprochen und ob er in der neuen Saison überhaupt eine konkurrenzfähige Mannschaft zur Verfügung habe. Der erfahrene Coach macht dabei nicht den Eindruck, dass ihn die gegenwärtige Situation sonderlich beunruhigt. „Jetzt ist die Phase, wo man die Dinge abarbeitet“, erklärt er. „Wasserstandsmeldungen wird es keine geben. Wir sind mitten im Prozess.“ Ohnehin könne man auf einen guten „Bestandskader“ aufbauen.

    Die Verlängerung von Thomas Dähne wertet Kauczinski als wichtiges Signal. „Thomas hat eine starke Saison gespielt, ist einer der besten Torhüter der 3. Liga. Es ist ein Zeichen, dass wir in der Lage sind, solche Leute zu halten“, findet er. Außerdem hat Sigurd Haugen nach dem Regensburg-Spiel gegenüber den Medienvertretern erklärt, in München bleiben zu wollen. „Ich weiß, dass er Begehrlichkeiten weckt. Aber Siggi hat Vertrag und sich ganz klar zu einem Verbleib bei Sechzig geäußert. Ich plane mit ihm“, stellt der Trainer klar. Dazu wurde kurz nach der Löwenrunde die Verlängerung von Tunay Deniz öffentlich gemacht.

    Es besteht also kein Grund in Hektik zu verfallen. „Wir machen uns Gedanken auf verschiedenen Ebenen. Wichtig ist, dass wir künftig besser in Ballbesitz werden, aktiver sind und ein besseres Gegenpressing haben. Es wird wichtig sein, die Dinge konstanter abzurufen“, gibt Kauczinski als Zielsetzung für die kommende Spielzeit aus.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCS: 13 Menzel (Tor) – 2 Fahrner, 18 Wilhelm, 27 Bichsel, 28 Bretschneider – 23 Civeja, 6 Sontheimer – 11 Multhaup, 22 Caliskaner, 20 Pick – 9 Brünker.

    Ersatz: 1 Paterok, 27 Nickisch (beide Tor) – 4 Sonnenberg, 5 Krahn, 8 Zeitz, 10 Rabihic, 17 Elongo-Yombo, 19 Vasiliadis, 24 Wollschläger, 25 Naifi, 26 Groune, 30 Baumann, 32 Bormuth, 33 Schumacher, 39 Schmidt.

    Es fehlen: 7 Rizzuto, 15 Kamara, 31 Neudecker.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 26 Maier, 3 Voet – 29 Rittmüller, 5 Jacobsen, 20 Althaus, 27 Pfeifer – 31 Volland – 9 Steinkötter, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 17 Schröter, 23 Dordan, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 25 Dulic, 33 Faßmann, 36 Deniz.

    Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Zwingenberg); Assistenten: Tim Waldinger (Marburg), Maximilian Prölss (Ober-Ramstadt); Vierter Offizieller: Tobias Esch (Königswinter).


    https://www.tsv1860.de/de/news…arbruecken-um-zu-gewinnen


    PK vor dem Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken:



    Liveticker für das Spiel gegen 1. FC Saarbrücken:


    https://www.fupa.net/match/1-f…v-1860-muenchen-m1-260418


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Tunay Deniz verlängert beim TSV 1860 München.


    Beim Hinrunden-Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Energie Cottbus musste Mittelfeldspieler Tunay Deniz in der 62. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Eine anschließende MRT-Untersuchung bestätigte eine schwere Knieverletzung. Seither konnte Tunay kein Spiel mehr für die Löwen bestreiten.


    Bereits kurz nach seiner Verletzung unterstrich Geschäftsführer Manfred Paula, dass die Löwenfamilie hinter Tunay Deniz steht und ihn auf seinem Weg zurück unterstützen wird. Diesen Worten folgten nun Taten. Der Vertrag von Tunay Deniz wurde um ein weiteres Jahr bis 2027 verlängert.

    „Meine Familie und ich fühlen uns in München und beim TSV 1860 München sehr wohl, die Stadt ist zu unserem Lebensmittelpunkt geworden. Daher freue ich mich sehr, dass ich in der neuen Saison wieder für die Löwen auf dem Platz stehen kann.“

    Tunay Deniz,#36

    „Tunay kann mit seinem kreativen Potenzial weitere Qualität in unser Spiel bringen. Deshalb freuen wir uns, dass er so weit ist, bald wieder ins Training einzusteigen, und bereits zum Vorbereitungsstart wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Wir wissen um den sportlichen Mehrwert, den er für die Mannschaft bieten kann. Dass wir ihm ein neues Vertragsangebot unterbreitet haben, war für uns selbstverständlich. Wir freuen uns auf seine Rückkehr in die Mannschaft.


    Manfred Paula,Geschäftsführer


    https://www.tsv1860.de/de/news…rt-beim-tsv-1860-muenchen