TSV 1860 München

  • In Unterzahl feiern die Löwen beim FC Ingolstadt den vierten Sieg in Folge.

    Die Löwen trotzten beim FC Ingolstadt allen Widrigkeiten – Rückstand, Unterzahl und Verletzungen – und holten beim 2:1-Erfolg den vierten Sieg in Folge. Denni Kaygin hatte die Schanzer in Führung gebracht (20.). Sigurd Haugen (42.) und Patrick Hobsch drehten die Partie (58.). Ab der 68. Minute nach Gelb-Rot gegen Kevin Volland mussten die Löwen in Unterzahl spielen, zudem verletzte sich noch Haugen bei einem Zweikampf.


    Personal: Im Auswärtsspiel in Ingolstadt musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Manuel Pfeifer, Tunay Deniz und Raphael Schifferl verzichten, Maximilian Wolfram fehlte erkrankt. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela und Emre Erdogan.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Kevin Volland chipte die Kugel in den Lauf von Sigurd Haugen, der täuschte im Strafraum halbrechts einen Schuss an, zog dann nach innen an seinem Gegenspieler vorbei und schloss mit links aus zehn Metern ab, sein Schuss war aber zu schwach und unplatziert, um Kai Eisele im FCI-Tor vor Probleme zu stellen (3.). Auf der anderen Seite versuchte es Dennis Kaygin mit einem Flachschuss aus 18 Metern. Leicht abgefälscht ging die Kugel knapp am rechten Tor vorbei (4.). In der 12. Minute musste Thomas Dähne sein ganzes Können aufbieten. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld flankte Yann Sturm an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Marcel Costly zum Kopfball kam, der Löwen-Keeper parierte mit einem Reflex, den Nachschuss setzte Jonas Scholz aus zwölf Metern links neben das Tor. Schiedsrichter Florian Lechner zeigte Simen Voet nach einem Zweikampf mit Costly völlig überzogen eine Gelbe Karte. Es war seine Fünfte, weswegen der Innenverteidiger im letzten Spiel des Jahres gegen Verl gesperrt fehlen wird. Auf der anderen Seite dribbelte sich Haugen über die rechte Strafraumseite durch, kam an der Fünfmeterkante zum Abschluss, jedoch rutschte ihm der Ball über den Spann, wodurch er weit am langen Eck vorbeiging (18.). Das Tor fiel auf der anderen Seite nach schnellem Umschaltspiel. Ognjen Drakulic leitete halbrechts ein Zuspiel direkt auf Kaygin weiter, der kam unbedrängt an der Strafraumkante zum Abschluss, versenkte die Kugel zum 1:0 der Schanzer im linken, unteren Eck (20.). Drei Minuten nach dem Gegentreffer kassierte auch Volland seine 5. Gelbe Karte, wird ebenfalls im Jahresfinale fehlen (23.). Ein Schrägschuss von Costly nach einem Konter im Drei-gegen-Drei aufs lange Eck wurde sichere Beute von Dähne (26.). Nach starkem Antritt auf der linken Seite kam Volland im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck war aber nicht platziert genug, so dass Keeper Eisele zufassen konnte (34.). Die Löwen taten sich schwer, die massierte Deckung zu überspielen. Das gelang in der 39. Minute. Volland spielte die Kugel optimal in den Lauf von Haugen, der halblinks vor Eisele zum Abschluss kam, den Ball aber nicht am Torwart vorbeibrachte. Es war bis dato die beste 1860-Chance! Drei Minuten später fiel dann doch der Ausgleich. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld flankte Jacobsen an den zweiten Pfosten, Hobsch köpfte die Kugel nach innen, wo Haugen, ebenfalls per Kopf, zum 1:1 ins kurze Eck traf (42.). Es war bereits das siebte Saisontor des Norwegers. Dähne bewahrte kurz vor der Pause sein Team vor dem erneuten Rückstand. Nach Querpass kam Max Besuschkow im Zentrum zum Abschluss, der 1860-Keeper tauchte ab, wehrte den 15-Meter-Schuss ab, den Rest erledigte Sean Dulic. Mit 1:1 ging es in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff machten die Sechzger mächtig Druck, monierten in der 50. Minute Handelfmeter, nachdem Kaygin ein Kopfball-Zuspiel von Philipp Maier mit dem Arm geblockt hatte. Doch der Pfiff blieb aus. Kurz danach kam Hobsch im Zentrum aus 18 Metern zum Schuss, zielte aber deutlich über die Querlatte (51.). Im Anschluss an ein Traumzuspiel von Volland tauchte Haugen frei vor Eisele auf, war aber etwas zu überrascht und brachte den Ball im Eins-gegen-Eins nicht am Keeper vorbei (54.). In der 58. Minute belohnten sich die Löwen. Sean Dulic hatte auf der rechten Seite den Ball zu Volland weitergeleitet, der lupfte die Kugel von der Grundlinie an den zweiten Pfosten, wo Hobsch hochstieg, das Spielgerät aus fünf Metern zum 2:1 unter die Latte wuchtete. Im Anschluss an einen weiten Einwurf von rechts durch Clemens Lippmann schloss Hobsch aus dem Gewühl halbrechts zum Abschluss, hämmerte die Kugel aus sechs Metern an den Pfosten (65.). Kurz danach kassierte Volland nach einem Zweikampf im Strafraum die zweite Gelbe Karte, weil er den Gegenspieler, der den Kopf nur knapp über der Grasnarbe hatte, dort getroffen hatte (68.). Auch hier war die Gelbe Karte wie zuvor bei Voet mehr als zweifelhaft. In der Folge verlor Schiedsrichter Lechner endgültig seine Linie – einmal mehr eine der vielen schwachen Leistungen eines Unparteiischen in dieser Saison! Die Löwen verlegten sich aufs Kontern. Nach Steckpass lief Haugen Richtung Tor, Eisele kam ihm entgegen, schlug den Ball weg, der Norweger konnte nicht mehr bremsen, stieß voll mit dem FCI-Keeper zusammen (78.). Für den Stürmer ging’s nicht mehr weiter. Nach einem Querschläger in der 1860-Defensive konnte Dähne gerade noch den Einschlag verhindern, klärte den Ball zur Ecke (87.). Der Nachschlag fiel mit elf Minuten deftig aus. Nach einer Rechtsflanke von Costly kam Dähne beim Rauslaufen nicht an die Kugel, doch Davide Sekulovic ließ die Chance ungenutzt, hob aus neun Metern den Ball übers leere Löwen-Tor (90.+4). Ein Drehschuss aus 14 Metern von Lorenz lenkte Dähne um den rechten Pfosten (90.+8). In der 11. Minute der Nachspielzeit hätte bei einem Konter Florian Niederlechner alles klarmachen können, scheiterte aber mit seinem Schuss an Eisele. Kurz danach war Schluss und die Löwen konnten, trotz aller Widrigkeiten, den vierten Sieg in Folge feiern.


    TRAINERSTIMMEN


    „Es war heute eine mega Leistung und deswegen muss man das feiern“, sagte Löwen-Trainer Markus Kauczinski kurz nach dem Abpfiff. „Wir haben spielerisch und kämpferisch unser bestes Spiel gemacht. Es war totale Mentalität, auch wenn wir den Sieg teuer bezahlen mussten.“ Der 55-Jährige zeigte sich beeindruckt, wie die Mannschaft nach dem Platzverweis zusammengestanden und zusammen gekämpft hatte. Wenig Verständnis dagegen hatte Kauczinski für die Gelb-Rote Karte gegen Kevin Volland. „Der Fuß war normal hoch, der Kopf war halt zu tief“, kommentierte er die Szene trocken. „Er muss das pfeifen, aber es ist keine Gelbe Karte. Prinzipiell hat der Schiedsrichter relativ viel gegen uns gepfiffen. Das darfst du so nicht geben!“

    Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann hatte von ihrem Team eine „überragende 1. Halbzeit“ gesehen. „Wir haben die Löwen total bespielt, immer wieder ganz gefährliche Situationen gehabt.“ Insgesamt hätte ihre Mannschaft nur zwei Torchancen vor der Pause zugelassen. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir unsere Überlegenheit auch in Tore ummünzen.“ Das 2:1 für die Sechzger in der 2. Halbzeit sei „zu einem sehr ungünstigen Moment gefallen. Es war uns klar, dass sie nicht so aus der Halbzeit kommen werden, wie sie in der 1. Halbzeit gespielt haben. Wir sind im Moment nicht in der Lage, den Druck standzuhalten. Wir beschäftigen uns hier immer mit den gleichen Dingen, wir machen gute Spiele haben zu 80 Prozent das Spiel unter Kontrolle, schaffen es am Ende trotz Überzahl nicht, den Ball über die Linie zu drücken. Sinnbildlich war, dass wir selbst das leere Tor nicht getroffen haben“, sprach sie die Chance von Davide Sekulovic in der Nachspielzeit an.


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 13.12.2025, 14.03 Uhr


    FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München 1:2 (1:1)


    FCI: 25 Eisele (Tor) – 2 Hoppe, 32 Lorenz, 15 Scholz, 7 Sturm – 14 Plath – 22 Costly, 17 Besuschkow, 10 Kaygin, 24 G. Christensen – 30 Drakulic.

    Ersatz: 47 Klein (Tor) – 4 Decker, 9 Borchers, 11 F. Christensen, 23 Maljojoki, 33 Sekulovic, 34 Fröde, 39 Öztürk, 42 Özden.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 33 Faßmann.

    Wechsel: Borchers für Drakulic (62.), Fröde für Kaygin (77.), Maljojoki für Hoppe (86.), Sekulovic für Plath (86.), Öztürk für Sturm (86.) – Niederlechner für Haugen (81.), Christiansen für Hobsch (81.), Jakob für Lippmann (90.+3).

    Tore: 1:0 Kaygin (20.), 1:1 Haugen (42.), 1:2 Hobsch (58.).

    Gelbe Karten: Kaygin, Fröde, Öztürk – Voet, Maier, Haugen, Rittmüller, Jakob.

    Gelb-Rote Karten: – Volland (68.).

    Zuschauer: 13.292 im Audi Sportpark.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Poel); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Hannes Ventzke (Kritzmow); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…den-vierten-sieg-in-folge


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/ingolsta…liga-5057501/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-stream-und-tv,V4rxFTC


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94082369.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gurd-haugen-94082561.html


    https://www.abendzeitung-muenc…gen-hobsch-sieg-live-631/


    https://www.abendzeitung-muenc…p-mentalitaet-art-1099475


    https://sechzger.de/loewen-punkten-in-ingolstadt/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen den SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/tsv…chen-m1-sc-verl-m1-251220


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_sc-verl/bilanz/

  • Die schlechte Nachricht vorweg: Max Christiansen musste sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Löwen mittelfristig fehlen. Wie gewohnt, wird der TSV 1860 München aus Datenschutzgründen keine genaueren Details veröffentlichen. Wir wünschen Max eine schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Trainingsplatz.

    Nach einer medizinisch notwendigen Operation ist der Eingriff erfolgreich verlaufen. Ich befinde mich aktuell in der Erholungsphase und arbeite daran, so bald wie möglich wieder vollständig einsatzfähig zu sein. Vielen Dank für die zahlreichen Genesungswünsche und die Unterstützung.

    Max Christiansen


    Bessere Nachrichten gibt es von Florian Niederlechner. Flo wird uns auch über das eigentliche Vertragsende hinaus bis 2027 erhalten bleiben. Das Video zur Verlängerung mit einer kurzen Aussage des Stürmers findet ihr auf unserem Instagram- und Facebook-Kanal sowie im WhatsApp-Channel.


    https://www.tsv1860.de/de/news…erlechner-bleibt-bis-2027

  • Trotz Personalsorgen rechnet Trainer Kauczinski sich gegen Verl was aus.

    Die Löwen empfangen im letzten Spiel des Jahres am Samstag, 20. Dezember 2025, den Tabellendritten SC Verl. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Im letzten Spiel des Jahres wird es für Löwen-Trainer Markus Kauczinski bei der Zusammenstellung des 20-Mann-Kaders richtig eng. Verletzt fehlen Jesper Verlaat, Max Christiansen, Morris Schröter, Sigurd Haugen, Tunay Deniz und Raphael Schifferl. Kevin Volland ist ebenfalls verletzt, zusätzlich wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Ingolstadt-Spiel gesperrt, ebenso Simen Voet nach seiner fünften Gelben Karte. Zu allem Überfluss konnte Thore Jacobsen krankheitsbedingt nicht mittrainieren. „Ich habe Hoffnung, dass er gegen Verl zur Verfügung steht“, sagt der 55-Jährige. Ansonsten füllen wir den Kader mit Finn Fuchs und Damjan Dordan auf. Mit ihnen kommen wir auf 20 Spieler.“

    Während bei Haugen nicht abzusehen ist, wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist Kauczinski guter Dinge, dass Volland mit ins Trainingslager in die Türkei fliegt. Seine Verletzung bezeichnete er als Bluterguss mit Stauchung/Zerrung. „Ich hoffe, dass er Anfang des Jahres wieder voll belastbar ist.“ Dagegen möchte er sich bei seinem norwegischen Torjäger, der den Kiefer gebrochen hat, nicht festlegen. „Ein Knochenbruch dauert immer sechs bis acht Wochen, bis er verheilt ist. Und dann weißt du nicht, bis wann er wieder in Zweikämpfe gehen kann. Ich hatte das auch schon und weiß deshalb, dass es Zeit braucht.“

    Trotz der prekären Personalsituation hat Kauczinski seinen Optimismus nicht verloren. „Wir werden alles dafür tun, den fünften Sieg in Folge zu holen.“ Erneut setzt er auf die Unterstützung der Fans. „Sie haben uns in den letzten Wochen getragen.“ Das wird auch diesmal nötig sein, denn für den Löwen-Coach ist Verl nicht nur ein spielstarkes Team, sondern „für mich ist es die Mannschaft der Vorrunde. Trotzdem werden wir alles geben und versuchen, unsere Chancen zu nutzen. Ich rechne mir schon was aus“, sagt er selbstbewusst.

    Vier Siege in Folge konnten die Löwen zuletzt verbuchen. Der fünfte würde den Drittligarekord der Sechzger unter Michael Köllner einstellen. Statistik ist aber nicht das, was Kauczinski antreibt. „Ich habe immer Bock zu gewinnen, ich liebe den Wettkampf“, sagt er. Besonders freue ihn die Leidenschaft und das Engagement, das sein Team zuletzt gezeigt habe. „Ingolstadt war ein sehr emotionales Spiel, bei dem ich eine Mannschaft gesehen habe, die Widerständen trotzen kann und mit viel Herz und Leidenschaft gekämpft und verteidigt hat.“ Die vielen Ausfälle findet Kauczinski „äußerst spannend. Wir müssen das annehmen, jeder muss mehr geben, auch das macht Euphorie“, findet er.

    Zudem bietet es Spielern wie Justin Steinkötter oder Maximilian Wolfram, die zuletzt wegen der starken Konkurrenz wenig Einsatzzeiten bekommen haben, sich zu präsentieren. Gerade für den erfahrenen Wolfram könnte es eine Chance sein, dass für ihn „ein Fenster aufgeht“, ähnlich wie es vor ein paar Wochen bei Patrick Hobsch der Fall war. „Er ist ein Zwischending zwischen Stürmer und Mittelfeldspieler. Mit seinem starken Fuß kann er besondere Dinge kreieren“, beschreibt Kauczinski Wolframs Stärke.

    Ob die Umstellung auf eine Viererkette angesichts der fehlenden Innenverteidiger eine Option sei, wurde Kauczinski gefragt. „Ich denke über alles nach“, ließ er wissen. Mit Philipp Maier hat er einen Spieler im Team, der die Voet-Position schon in der Vorbereitung und bei Toto-Pokal-Spielen begleitet hatte. Auch Kilian Jakob könnte eine Option sein. „Es könnte das eine wie das andere passieren“, wollte sich der Coach nicht in die Karten blicken lassen.

    Der SC Verl fliegt meistens unter dem Radar. Das ist auch eine Stärke der Ostwestfalen. „Da gibt’s wenig Stress, weil die Erwartungshaltung eine andere ist als bei Vereinen wie Sechzig. Die Mannschaft ist gewachsen und gut zusammengestellt“, findet Kauczinski. Immerhin stellt Verl mit 42 erzielten Treffern die beste Offensive der Liga. „Da müssen wir gut verteidigen, konzentriert und fokussiert bleiben und trotzdem versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Wir müssen in unseren Verhaltensweisen bei uns bleiben“, sieht er als Schlüssel, um den Kontrahenten zu knacken.

    Direkt nach dem Verl-Partie beginnt der Weihnachtsurlaub für die Spieler. „Die Pause ist kurz, jeder will nach Hause“, begründet Kauczinski. Lediglich zwischen dem 20. und 27. Dezember haben die Profis frei, dann müssen sie ihren mitgegebenen Fitnessplan abarbeiten, ehe dann im neuen Jahr am 2. Januar bereits der Trainingsauftakt ansteht, bevor es einen Tag später ins Trainingslager in die Türkei geht.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 18 Jakob – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs.

    Es fehlen: 3 Voet, 4 Verlaat, 13 Christiansen, 17 Schröter, 22 Haugen, 31 Volland, 36 Deniz, 37 Schifferl.


    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 8 Waidner, 6 Eze – 30 Gayret, 10 Taz – 9 Arweiler, 23 Besio.

    Ersatz: 32 Pekruh (Tor) – 3 Kohler, 7 Stark, 11 Steczyk, 17 Mesanovic, 18 Wessig, 21 Knost, 22 Mannhardt, 24 Stöcker, 27 Onuoah, 28 Y. Otto.

    Es fehlen: 13 Japaur, 14 Lehmann.

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach-Gosbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…i-sich-gegen-verl-was-aus


    PK vor dem Spiel gegen SC Verl:



    Liveticker für das Spiel gegen den SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/tsv…chen-m1-sc-verl-m1-251220


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_sc-verl/bilanz/

  • Löwen zeigen in Unterzahl Moral, verlieren aber 0:2 gegen Verl.

    Die Löwen mussten nach vier Siegen in Folge mit einer Rumpfelf gegen den SC Verl eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Bereits in der 12. Minute gerieten sie durch ein Traumtor von Oualid Mhamdi in Rückstand. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Thore Jacobsen (55.) hatten die Sechzger in Unterzahl ihre stärkste Phase, ehe Alessio Besio den Widerstand der Giesinger mit dem Treffer zum Endstand brach (76.).


    Spielverlauf: Vor dem Anpfiff wurde Junglöwe Loris Husic, der mit Österreich im Finale der U17-Weltmeisterschaft in Katar Portugal mit 0:1 unterlag, für diesen außergewöhnlichen Erfolg durch 1860-Geschäftsführer Manfred Paula und das Präsidium geehrt. Die stark ersatzgeschwächten Löwen überließen den Gästen vom Anpfiff weg den Ball, lauerten auf Konter. Verl hatte in der 3. Minute die erste Chance. Niko Kijewski flankte von der linken Grundlinie, Yari Otto sprintete bedrängt am ersten Pfosten in die Hereingabe, setzte sie aber per Kopf neben den linken Pfosten. Die Führung für die Ostwestfalen fiel nach einer Ecke von links durch Berkan Taz. Der eingelaufene Oulid Mhamdi nahm halbrechts die Hereingabe aus 14 Metern volley aus der Luft, setzte sie unhaltbar für Thomas Dähne unter die Latte des langen Ecks (12.). Nach einer Viertelstunde kamen die Sechzger besser ins Spiel und zu den ersten Offensivaktionen. Die Gäste bleiben aber weiterhin gefährlich. Wieder brachte in der 25. Minute ein Eckball Gefahr fürs Löwen-Tor. Taz spielte den Ball von links flach an die Strafraumkante, ein Verler Spieler ließ ihn passieren, wodurch Timur Gayret dahinter aus 15 Metern frei zum Schuss kam, leicht abgefälscht ging die Kugel am rechten Pfosten vorbei. Ein 17-Meter-Schuss von Gayret aufs linke untere Eck entschärfte Dähne. Kurz danach kam Taz im Strafraum zum Abschluss, traf die Kugel aber nicht richtig, sodass sie gut ein Meter das Tor verfehlte (32.). Einen genialen Diagonalball durch Kilian Jakob vom linken Halbfeld in den Strafraum erreichte auf der anderen Seite Patrick Hobsch, aber die Kugel ging um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (36.). Es war die erste gute Torchance für die Löwen! Nach schnellem Umschaltspiel gegen die ungeordnete Defensive des SCV rutschte im Strafraum Marvin Rittmüller bei der Flanke der Ball über den Spann, wobei die gute Möglichkeit verpuffte (39.). Zumindest machte die letzte Phase der 1. Halbzeit aus Löwen-Sicht Hoffnung für den zweiten Durchgang.

    Das Feuerwerk stieg zu Beginn der 2. Halbzeit hinter der Westkurve auf. Doch auch auf dem Platz versuchten die Löwen, ebenfalls eins zu zünden. Ein Schuss halbrechts aus 16 Metern von Rittmüller ging abgefälscht zumindest reklamierte er das, deutlich über die Querlatte (51.). Torschütze Mhamdi unterband gegen Florian Niederlechner einen Konter, sah dafür die Gelbe Karte (53.). Nach Zuspiel von Philipp kam Clemens Lippmann im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss, jedoch konnte diesen ein Verler blocken (54.). Eine Minute später unterlief Jacobsen an der Mittellinie ein unnötiges Foul, als er Yari Otto von hinten umgrätschte. Schiedsrichterin Fabienne Michel zeigte dem bereits Gelb vorbelasteten Kapitän logischerweise die Ampelkarte (55.). Damit fehlt er zum Auftakt des neuen Jahres gegen Essen und die Sechzger mussten die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten (56.). Kurz danach dribbelte sich Taz von links durch den Strafraum, sein Zuspiel auf Yari Otto konnte Sean Dulic gerade noch verhindern (57.). Doch auch in Unterzahl hatten die Löwen im Gegenzug eine Doppelchance. Noch in der eigenen Hälfte setzte David Philipp zum Sprint an, scheiterte im gegnerischen Strafraum aus spitzem Winkel an Schulze. Der Stürmer blieb am Ball und bediente Philipp Maier, der die Flanke artistisch per Seitfallzieher knapp am linken Pfosten vorbeisetzte (58.). Ein Neun-Meter-Schuss halblinks von Niederlechner aus spitzem Winkel aufs kurze Eck faustete Philipp Schulze zur Seite weg (62.). Die Sechzger waren jetzt dominanter als bei Gleichzahl. In der 66. Minute kam Rittmüller im Strafraum zum Abschluss, seinem Schuss aus 14 Metern fehlte aber der Druck, um Schulze vor Probleme zu stellen. Auf der Gegenseite segelte eine Hereingabe von rechts durch Mhamdi durch den Fünfmeterraum, ohne dass ein Verler an die Kugel kam (67.). Plötzlich tauchte aus stark abseitsverdächtiger Position Taz alleine vor Dähne auf, scheiterte aber am 1860-Keeper (70.). Die Sechzger spielten hinten Eins-gegen-Eins, wodurch die Gäste vermehrt zu Chancen kam. Eine Hereingabe von Alessio Besio von der Grundlinie setzte Taz im Zentrum aus acht Metern übers Tor (73.). Nach Zuspiel von Ahrweiler kam Besio vollkommen frei vor Dähne zum Abschluss, brachte aber aus sieben Metern den Ball nicht am 1860-Torhüter vorbei (75.). Eine Minute später war es passiert. Wieder reklamierten die Sechzger Abseits, doch die Fahne blieb unten und diesmal überlupfte Besio im Eins-gegen-Eins Dähne zum 2:0 (76.). Damit war die Partie gelaufen. Trotzdem zeigten sich die Fans zufrieden, weil die Sechzger in Unterzahl alles versucht hatten. In der Schlussviertelstunde passierte nicht mehr viel, weil die Ostwestfalen mit dem Ergebnis zufrieden waren und die Sechzger nicht mehr die Kraft hatten, um das Blatt zu wenden. Ein 17-Meter-Freistoß von Maximilian Wolfram fand zwar den Weg an der Mauer vorbei, landete jedoch genau in den Armen von Schulze (89.). Es war übrigens die erste Niederlage zu Hause unter Trainer Markus Kauczinski.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski sprach von einem verdienten Verler Sieg. „Wir haben es in der 1. Halbzeit nicht geschafft, uns zu befreien. Die Bälle waren zu schnell weg. Erst nach einer Viertelstunde kamen wir zu Halbangriffen. Wir mussten uns erst in der Konstellation zusammenfinden. Das ist uns mit der Zeit immer besser gelungen.“ Er sah sein Team nach dem Seitenwechsel wesentlich mutiger und besser im Spiel. „Wir haben besser durchgeschoben, hatten gute Ballbesitzphasen. In Unterzahl war es dann schwer. Trotzdem haben wir versucht, weiter nach vorne zu spielen, haben auch ein paar gute Momente erwischt. Mit dem 0:2 ist dann bei uns die Energie verlorengegangen“, zeigte er Verständnis für seine Jungs. „Trotzdem bin ich mit der 2. Halbzeit zufrieden.“ Die Mannschaft sei ins Spiel gegangen, um den Leistungen und Ergebnissen der letzten Woche „die Krone aufzusetzen. Auch wenn wir heute verloren haben, sehe ich eine gute Entwicklung. Wir haben jetzt die Chance, im neuen Jahr nochmals anzugreifen. Die Punktausbeute in meiner Zeit ist okay. Wir verbessern uns fußballerisch Stück für Stück, auch wenn es noch ausbaufähig ist. Wir haben einiges auf den Weg gebracht, sind aber noch nicht am Ende!“

    Verls Coach Tobias Strobl lobte sein Team für die Anfangsphase. „Wir sind richtig gut reingekommen, hatten Dominanz und waren sehr griffig.“ Ihn freute, dass der Führungstreffer nach einem Standard fiel. „Danach ist das Spiel aufgegangen, Sechzig hat es verpasst, mit einer Riesenchance vor der Pause das 1:1 zu machen“, sah er seine Mannschaft im Glück. Auch zu Beginn der 2. Halbzeit sei sein Team unter Druck gestanden. „Nach der Gelb-Roten Karte sind wir zu hektisch geworden, wollten das Spiel sofort entscheiden und hätten dadurch beinahe den Ausgleich gefressen. Mit dem 2:0 war alles klar. Für uns war es heute ein guter Jahresabschluss.“


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 20.12.2025, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – SC Verl 0:2 (0:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 18 Jakob – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs.

    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 8 Waidner, 6 Eze – 30 Gayret, 10 Taz, 28 Y. Otto –23 Besio.

    Ersatz: 32 Pekruh (Tor) – 3 Kohler, 7 Stark, 9 Arweiler, 11 Steczyk, 18 Wessig, 21 Knost, 24 Stöcker, 27 Onuoah.

    Wechsel: Danhof für Rittmüller (68.), Wolfram für Niederlechner (68.), Althaus für Maier (81.), Steinkötter für Hobsch (81.) – Arweiler für Y. Otto (73.), Stark für Besio (81.), Wessig für Gayreth (87.), Knost für Kijewski (87.), Stöcker für Mhamdi (87.).

    Tore: 0:1 Mhamdi (12.), 0:2 Besio (76.).

    Gelbe Karten: Reinthaler, Maier – Mhamdi, F. Otto, Ens.

    Gelb-Rote Karten: Jacobsen (55.) –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach-Gosbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…lieren-aber-02-gegen-verl


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057518/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-gegen-sv-verl,V5venu7


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-unterzahl-94093364.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…esabschluss-94093158.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ederlechner-jacobsen-632/


    https://www.abendzeitung-muenc…hresabschluss-art-1101024


    https://sechzger.de/serie-geri…rliert-gegen-den-sc-verl/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach den Spiel gegen Verl:



    Wintertrainingslager ab 3.1. bis 10.1.2026


    Nächste Spiele:


  • DFB setzt Spieltage 22. bis 27. an.

    Der DFB hat die Spieltage 21 bis 27 der Bundesliga-Saison 2025/26 zeitgenau angesetzt. Die Löwen spielen einmal an einem Freitagabend, dreimal an einem Samstag, einmal an einem Sonntag und in der Englischen Woche am Dienstag.

    Der DFB hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 22. bis 27. bekanntgegeben:


    Samstag, 31. Januar 2025, 14:00 Uhr

    TSV 1860 München - Alemannia Aachen


    Samstag, 07. Februar 2025, 16:30 Uhr

    VfB Stuttgart II - TSV 1860 München


    Samstag, 14. Februar 2025, 14:00 Uhr

    TSV Havelse - TSV 1860 München


    Sonntag, 22. Februar 2026, 13:30 Uhr

    TSV 1860 München - FC Hansa Rostock


    Freitag, 27. Februar 2026, 18:60 Uhr

    TSG Hoffenheim II - TSV 1860 München


    Dienstag, 03. März 2026, 18:60 Uhr

    TSV 1860 München - Erzgebirge Aue


    https://www.tsv1860.de/de/news…zt-spieltage-22-bis-27-an

  • Löwen gerüstet: 4:1-Sieg gegen Schweizer Erstligisten FC Winterthur.

    Im einzigen Testspiel während des Trainingslagers im türkischen Belek besiegten die Löwen den Schweizer Super League-Klub FC Winterthur mit 4:1. Gespielt wurde 135 Minuten in drei Abschnitten zu jeweils 45 Minuten. Die Tore für die Giesinger erzielten David Philipp (1.), Patrick Hobsch (20.), Kevin Volland (61.), und Maximilian Wolfram (108.). Andrin Hunziker hatte für die Eidgenossen zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen (15.).


    Personal: Trainer Markus Kauczinski verzichtete im einzigen Test vor dem Rückrundenstart am Samstag, 17. Januar 2026, gegen Rot-Weiss Essen auf Kapitän Jesper Verlaat und Manuel Pfeifer, die beide als Zuschauer in Belek weilten, aber aufgrund von diversen Problemen nicht zum Einsatz kamen. Ferner fehlten die weiterhin verletzten Florian Niederlechner, Max Christiansen, Sigurd Haugen und Tunay Deniz.


    Spielbericht: Die Löwen wurden in Belek von rund 60 mitgereisten Fans lautstark unterstützt. Nach nicht einmal 30 Sekunden gingen die Sechzger in Führung. Patrick Hobsch hatte einen abgefangenen Ball noch in der eigenen Hälfte festgemacht, den Pass von Kevin Volland in die Tiefe erlief sich David Philipp, der von seinem Gegenspieler nicht eingeholt werden konnte, im Eins-gegen-Eins behielt der 1860-Stürmer die Nerven, schob die Kugel an der Strafraumkante rechts an Keeper Stefanos Kapino zum 1:0 ins lange Eck (1.). Drei Minuten später passte Clemens Lippmann von rechts scharf an den Fünfmeterraum, wo aber Kapino vor Hobsch klären konnte (4.). Einen Freistoß von Volland aus dem linken Halbfeld klärte Marvin Martins an der Fünfmeterkante übers eigene Tor (12.). Winterthur glich in der 15. Minute durch einen Freistoß von Andrin Hunziker aus. Halblinks, 21 Meter zum Tor, gab es den Standard. Leicht abgefälscht und mit Unterstützung des böigen Windes schlug die Kugel rechts zum 1:1 ein. Thomas Dähne war ins andere Eck unterwegs. Eine tolle Kombination führte zur erneuten Führung. Philipp passte halbrechts zu Lippmann an der Strafraumkante, der spielte die Kugel direkt weiter zu Hobsch, der im Zentrum aus acht Metern den Ball zum 2:1 neben dem rechten Pfosten einschob (20.). Ein Zwölf-Meter-Schuss von Volland wurde von einem Spieler der Schweizer am Torraum gerade noch geblockt (27.). Wieder war es ein Schuss mit Windunterstützung, diesmal durch Tibault Citherlet aus rund 25 Metern, der über Dähne hinweg an die Latte prallte (35.). In der 40. Minute das vermeintliche 3:1 für die Löwen durch Simen Voet, doch Passgeber Maier stand zuvor im Abseits. Kurz vor der Drittelpause noch eine Schrecksekunde, als Sean Dulic nach einem Foul liegenblieb und die medizinische Abteilung eingreifen musste. Schiedsrichter Resul Dede schickte deshalb beide Teams vorzeitig in die Kabine.

    Dulic kam nicht mehr zum 2. Drittel auf den Platz. Seine Position nahm Raphael Schifferl ein. Die erste Chance hatten nach Wiederanpfiff erneut die Löwen, doch Lippmann sprang im Zentrum völlig frei ein Zuspiel von Philipp an der Strafraumkante zu weit vom Fuß (51.). Ein Heber von Hobsch auf Lippmann, den dieser nicht erreichte, schrammte knapp am rechten Pfosten des Tores der Eidgenossen vorbei (57.). Vier Minuten später das 3:1. Philipp hatte von links in die Mitte auf Volland gelegt, der frei vor Kapino aus sieben Metern nur noch einschieben brauchte (61.). Kurz danach beinahe das 4:1. Lippmann hatte von rechts in die Mitte gepasst, Samuel Althaus ließ den Ball zu Hobsch passieren, der im Zentrum aus 14 Metern zum Abschluss kam, doch sein Schuss konnte ein FCW-Verteidiger blocken (62.). Althaus prüfte Kapino mit einem Schrägschuss aus elf Metern von links aufs kurze Eck (65.). Kurz danach schob Hobsch ein Zuspiel an der Fünferkante knapp am rechten Pfosten vorbei (66.). In der 70. Minute wechselten beide Teams kräftig durch, bei den Löwen kam erstmals U17-Vizeweltmeister Loris Husic zum Einsatz. Auch in der Folge dominierten die Sechzger die Partie. Ein Schuss von Tim Danhof nach Lippmann-Zuspiel klärte ein Winterthur-Spieler für Keeper Antonio Spagnoli, der nun das Tor hütete, vor der Linie (81.). Viel mehr passierte vor Abpfiff des 2. Drittels nicht mehr, das ebenfalls an die Löwen ging.

    Danhof hatte die Riesenchance, im Schlussdrittel die Führung auszubauen, passte aber am linken Fünfmetereck in die Mitte, anstatt freistehend selbst abzuschließen (92.). Wenig später traf Maximilian Wolfram nach Steckpass von Justin Steinkötter nur das rechte Außennetz (94.). Zwei Minuten später lenkte René Vollath einen Schuss von Roman Buess aus 14 Metern, der frei vor ihm aufgetaucht war, über die Querlatte (96.). Wolfram legte in der 102. Minute für Steinkötter auf, dessen 13-Meter-Schuss ging deutlich übers Tor. Doch der Schiedsrichter hatte vorher ein Foul an Wolfram gesehen, pfiff Elfmeter. Thore Jacobsen lief an, seinen schwachen Flachschuss aufs rechte untere Eck konnte Spagnoli jedoch parieren (102.). Das 4:1 besorgte dann Wolfram in der 108. Minute. Halbrechts kam er nach Steinkötter-Zuspiel aus 15 Metern frei zum Abschluss, sein Schuss rutschte unter Spagnoli durch ins kurze Eck. Nach einer Ecke von rechts durch Danhof war es Damjan Dordan, der knapp rechts am Tor vorbeizielte (113.). In der 123. Minute traf der kurz zuvor eingewechselte Noah Klose nach einer Direktabnahme nach Danhof-Flanke von rechts nur die Querlatte aus acht Metern. Der Treffer hätte aber ohnehin nicht gezählt, weil der Assistent eine Abseitsposition gesehen hatte. Die letzten zehn Minuten spielten die Sechzger nur zu Zehnt, weil Wolfram verletzt vorzeitig die Partie beendete. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Die Löwen gewannen die Generalprobe vor dem Rückrundenstart mit 4:1.

    „Es war von Anfang bis zum Ende ein guter Auftritt in allen Spielphasen, sowohl defensiv als auch mit guten Situationen nach vorne“, zog Löwen-Chefcoach Markus Kauczinski ein überaus positives Fazit. „Mit den Wechseln hat es ein bisschen gebraucht, aber auch da sind wir wieder reingekommen. Ich bin insgesamt mit der Mannschaft sehr zufrieden.“ Überbewerten wollte der 55-Jährige den Auftritt dennoch nicht. „Für mich ist es immer noch ein Vorbereitungsspiel, wenngleich es kein Muster ohne Wert ist. Aber in der Liga kommt was ganz anderes auf uns zu und jedes Spiel hat seine eigenen Anforderungen. Für den Moment bin ich zufrieden!“

    Zwei, drei Positionen seien noch umkämpft, ansonsten hat der Coach seine Startelf gegen Essen im Kopf. „Es gibt ein Gerüst, lediglich die Außenpositionen und in der Mitte bin ich mir noch nicht klar“, verriet er. Dagegen zeigte sich Kauczinski mit der „Feuertaufe“ von Samuel Althaus zufrieden. „In so einer Konstellation hat er zum ersten Mal von Beginn an gespielt. Man muss natürlich sich immer einzelne Sachen angucken und vergleichen, aber er hat es auf jeden Fall gut gemacht“, kann er sich den 19-Jährigen als Vertreter des gesperrten Thore Jacobsen vorstellen. Ausfallen wird wohl gegen Essen auch Innenverteidiger Sean Dulic, der verletzt ausgewechselt werden musste. Der 1860-Trainer sprach von einer Muskelverletzung. „Wie stark diese ist, das können wir erst nach dem MRT sagen, aber er ist vorerst raus“, lautete die Hiobsbotschaft.


    STENOGRAMM, Testspiel, 09.01.2026, 13 Uhr (MEZ)


    TSV 1860 München – FC Winterthur 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 20 Althaus, 18 Jakob – 31 Volland, 8 Philipp – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela (Beide Tor) – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 37 Schifferl, 44 Husic, 45 Klose.

    FCW: 1 Kapino (Tor) – 27 Rohner, 66 Martins, 33 Citherlet, 18 Diaby – 14 Momoh, 45 Jankewitz, 44 Cueni – 11 Dansoko 17 Hunziker, 99 Burkart.

    Ersatz: 75 Spagnoli (Tor) – 5 Mühl, 9 Buess, 16 Arnold, 20 Chiappetta, 23 Kasami, 24 Sidler, 26 Sahitaj, 35 Maksutaj, 37 Maluvunu, 38 Camara, 68 Beyer.

    Wechsel: Schifferl für Dulic (46.), Steinkötter für Hobsch (70.), Wolfram für Philipp (70.), Danhof für Volland (70.), Rittmüller für Jakob (70.), Husic für Althaus (70.), Jacobsen für Maier (70.), Faßmann für Reinthaler (81.), Schröter für Lippmann (81.), Vollath für Dähne (91.), Dordan für Voet (91.), Klose für Schröter (115.), Qela für Vollath (120.) – Sider für Diaby (46.), Sahitaj für Rohner (62.), Spagnoli für Kapino (70.), Arnold für Martins (70.), Camara für Citherlet (70.), Mühl für Momoh (70.), Kasami für Jankewitz (70.), Chiappetta für Cueni (70.), Beyer für Momoh (70.), Maluvunu für Hunziker (70.), Buess für Burkart (70.), Maksutaj für Buess (120.), Cueni für Chiappetta (130.).

    Tore: 1:0 Philipp (1.), 1:1 Hunziker (15.), 2:1 Hobsch (20.), 3:1 Volland (61.), 4:1 Wolfram (108.).

    Gelbe Karten: –.

    Bes. Vorkommnis: Jacobsen verschießt gegen Spagnoli Foulelfmeter (102.).

    Zuschauer: 200 Susesi-Sportzentrum Belek.

    Schiedsrichter: Resul Dede; Assistenten: Bilal Kücükbiyik, Burak Iskender Dogan; Vierter Offizieller: Ercan Aytac (alle Türkei).


    https://www.tsv1860.de/de/news…rstligisten-fc-winterthur

  • Elf Ausfälle gegen Rot-Weiss Essen: Kauczinski bleibt zuversichtlich.

    Die Löwen empfangen im ersten Punktspiel des Jahres am Samstag, 17. Januar 2026, den Tabellenvierten Rot-Weiss Essen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Zu der ohnehin schon langen Ausfallliste gesellten sich zuletzt drei weitere Namen: Florian Niederlechner wird wegen Problemen im Hüftbeuger ebenso nicht zur Verfügung stehen, wie Thomas Dähne wegen eines grippalen Infekts. „Er war die ganze Woche im Bett gelegen“, erzählt Trainer Markus Kauczinski. „An einen Einsatz ist nicht zu denken.“ Morris Schröter wird ebenfalls nicht dabei sein. „Er fühlt sich nach seiner Verletzung noch nicht bereit“, erklärt der Löwen-Coach. Damit fehlt gegen Essen eine komplette Mannschaft. Zehn Verletzte plus Thore Jacobsen, der nach seiner 5. Gelben Karte gesperrt pausieren muss.

    Schon am Mittwoch musste Samuel Althaus passen. Er war eigentlich als Sechser vorgesehen gewesen, verletzte sich aber im Training am Hüftbeuger. Manuel Pfeifer und Jesper Verlaat hatten schon im Trainingslager einen Rückfall, Sean Dulic erwischte es beim 4:1-Testspielerfolg gegen den FC Winterthur. Dazu kommen die langzeitverletzten Max Christiansen, Sigurd Haugen und Tunay Deniz.

    Trotz dieser Misere gibt es für den Trainer keinen Grund zum Lamentieren, wahrscheinlich auch, weil diese Situation für ihn nicht neu ist. „Ich habe sowas schon erlebt“, sagt er, „bei Wehen Wiesbaden hatte ich nur noch 14 oder 15 Leute. Trotzdem haben wir 3:0 gegen Waldhof Mannheim gewonnen“, erinnert er sich. Natürlich betrieb er zusammen mit seinem Trainerteam und der medizinischen Abteilung Ursachenforschung. Etwas Bestimmtes konnte dabei aber nicht ermittelt werden. „Es ist ein Mischmasch von vielen Dingen“, erklärt Kauczinski. „Es ist eben so, aber wir sind immer noch in der Lage, eine gute Mannschaft zu stellen“, sagt er fast trotzig und kündigt an: „Auf einer Position wird es zum ersten Drittliga-Einsatz kommen.“

    Dabei dürfte es sich um den zweiten Sechser handeln. Althaus war dafür die erste Option, nun stehen dafür Damjan Dordan und U17-Vizeweltmeister Loris Husic parat. Es passt, dass Kauczinski beide mit ins Trainingslager nach Belek genommen hatte, Dordan schon zuvor mehrere Wochen mit den Profis trainierte. Das gilt auch für Noah Klose. Lediglich Finn Fuchs, der für Schröter in den Spieltagskader rückt, war nicht in der Türkei dabei, hat aber auch schon in der Vergangenheit einige Trainingseinheiten bei der Drittliga-Mannschaft absolviert. Somit verfügt Kauczinski – anders als zu seiner Zeit bei Wehen Wiesbaden – über einen kompletten 20-Mann-Kader. „Ich sehe bei den jungen Spielen sehr viel Unbekümmertheit und Frechheit, die mir Spaß machen.“ Schon im Test gegen den Schweizer Erstligisten Winterthur hätten die Neulinge ihr Talent unter Beweis gestellt. „Ich hoffe, dass die Fans die Spieler, die ihren ersten Einsatz haben, besonders unterstützen. Wenn der Rest stimmt, dann kann man auch einen jungen Spieler mittragen!“

    Trotzdem wird am Samstag keine Nachwuchsmannschaft auflaufen. „Wir haben mit Hobsch, Volland, Maier, Philipp oder Reinthaler immer noch viele erfahrene Spieler auf dem Platz“, verweist der Trainer auf die Altersstruktur. Dazu wird der 35-jährige René Vollath zwischen den Pfosten stehen. Der Torwart-Trainer erhält den Vorzug vor dem jungen Paul Bachmann. „Paul ist ein aufstrebendes Talent“, hält Kauczinski große Stücke auf den 20-Jährigen, „hat aber das Trainingslager verpasst. Deswegen gab es für mich keine große Überlegung. René hat immer bewiesen, dass man sich auf ihn verlassen kann. Gegen Winterthur hat er gezeigt, dass er das Verständnis und die Grundfitness trotz seines fortgeschrittenen Alters mitbringt.“

    Mit Rot-Weiss Essen kommt ein Team nach Giesing, das in der Tabelle als Vierter vier Plätze vor den Löwen steht und vier Punkte mehr auf dem Konto hat. Kauczinski bezeichnet den Gegner als gute Mannschaft. „Es ist ein Spitzenteam, das um den Aufstieg mitspielt und über eine gute Balance verfügt.“ Beide Teams stünden für eine Mischung aus Kampf und Spiel. „Deswegen wird es eine spannende Aufgabe.“

    Ob er unter den aktuellen Voraussetzungen mit einem Unentschieden zufrieden wäre, wurde der 55-jährige Löwen-Coach gefragt. „Ich spiele immer, um zu gewinnen. Alles andere muss man hinterher analysieren“, lautet Kauczinskis Credo. Es gehe gegen Essen um „Kompaktheit in allen Zonen. Wir müssen die Basics auf den Platz bringen. Das wird entscheidend sein. Ich freue mich auf ein intensives Spiel zu Hause. Wir wollen eine gute Partie hinlegen. alles geben und versuchen, dem Gegner das Leben so schwer wir möglich zu machen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 11 Vollath (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 23 Dordan, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs, 44 Husic, 45 Klose.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 21 Dähne, 22 Haugen, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    RWE: 1 Golz (Tor) – 23 Rios Alonso, 4 Schultz, 33 Kraulich – 2 Kostka, 39 Swajkowski, 26 Müsel, 14 Brumme – 7 Safi, 24 Mizuta – 22 Schmidt

    Ersatz: 25 Brüning, 35 Wienand (beide Tor) – 6 Arslan, 10 Obuz, 15 Hüning, 18 Kaiser, 19 Bouebari, 20 Janssen, 29 Mause, 30 Owusu, 38 Schulte-Kellinghaus.

    Es fehlen: 8 Gjasula, 9 Cuber Potocnik, 28 Moustier, 37 Hofmann.

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbüttel); Vierter offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ski-bleibt-zuversichtlich


    PK vor dem Spiel gegen Rot Weiß Essen:



    Liveticker für das Spiel gegen den Rot Weiß Essen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rot-weiss-essen-m1-260117


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_rot-weiss-essen/bilanz/

  • Löwen zeigen Moral und erkämpfen sich ein 1:1 gegen Rot-Weiss Essen.

    Die Löwen erkämpften sich trotz elf Ausfällen und Rückstand am Ende einen Punkt gegen Rot-Weiss Essen beim 1:1. Der eingewechselte Marvin Obuz hatte die Gäste in Führung gebracht (82.), Innenverteidiger Max Reinthaler glich im Anschluss an eine Ecke aus (90.).


    Personal: Im ersten Punktspiel 2026 gegen Essen musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski gleich elf Spieler ersetzen, davon fehlten mit Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Thomas Dähne, Sigurd Haugen, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz zehn krankheits- oder verletzungsbedingt, Thore Jacobsen musste wegen seiner 5. Gelben Karte pausieren. Damjan Dordan durfte in seinem ersten Drittliga-Spiel gleich in der Startelf ran.

    Spielverlauf: Erstmals ergab sich für die Löwen in der 6. Minute eine gute Konterchance, nachdem Mizuta Kaito einen Eckball von links genau in die Füße von David Philipp an der Strafraumkante gespielt hatte. Dieser lief auf und davon, wurde aber an der Mittellinie gestellt, bevor er den in Position gelaufenen Kevin Volland bedienen konnte. Zwei Minuten später passte Clemens Lippmann von rechts die Kugel ins Zentrum auf Kilian Jakob, der legte sie zurück auf Patrick Hobsch, der bei seinem Abschluss aus zwölf Metern jedoch entscheidend gestört wurde. Sein Schuss ging abgefälscht übers Tor (8.). Nach einem Rückpass von Simen Voet, der als Vorlage für Ramien Safi diente, hatten die Sechzger Glück, dass der junge Gianluca Swajkowski das Zuspiel seines Kollegen von der Strafraumkante mit der Innenseite genau auf Löwen-Torhüter René Vollath schoss (14.). Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld von Volland köpfte Voet aus 15 Metern genau in die Arme von RWE-Keeper Jakob Golz (18.). Einen Freistoß von rechts, den Lucas Brumme mit links gefährlich vors Tor zog, klärte Raphael Schifferl am Fünfmeterraum per Kopf zur Ecke (20.). Eine gefährliche halbhohe Hereingabe von links durch Brumme auf den eingelaufenen Torben Müsel erreichte Vollath vor dem Essener (25.). In der 33. und 34. Minute hatten die Löwen gute Konterchancen, doch der letzte Pass von Philipp und Lippmann in den Strafraum kam nicht an. Nach einem Zuspiel von Volland flankte Lippmann von der rechten Strafraumseite, setzte die Kugel aber zu nahe ans Tor, so dass Golz sie vor dem lauernden Hobsch aufnehmen konnte (42.). So ging es torlos in die Kabine.

    Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatten die Löwen. Nach einer Flanke von rechts durch Lippmann kam Golz im Torraum gerade noch mit den Fingern an den Ball vor dem hinter ihm lauernden Jakob (49.). Eine Jakob-Hereingabe von links auf Volland konnte Schultz ins Seiten-Aus klären (55.). In der 69. Minute verschätze sich Michael Kostka, riss Jakob kurz vorm Strafraum um, sah aber nur Gelb. Den anschließenden Freistoß flankte Volland auf den Kopf von Hobsch, dessen Abschluss jedoch zu zentral auf Torhüter Golz kam (70.). Auf der anderen Seite wurde ein 21-Meter-Freistoß von Brumme sichere Beute von Vollath (72.). Kurz danach hatten die Gäste Glück, als Golz außerhalb des Strafraums per Kopf vor Lippmann klärte, anschließend mit einem Mitspieler zusammenprallte, Schiedsrichter Felix Weller jedoch die Situation abpfiff und somit den Sechzgern einen klaren Vorteil nahm (73.). Kurze Zeit später forderte Volland nach Foul im Strafraum vehement Elfmeter, der Unparteiische ließ aber weiterspielen (78.). Die Führung gelang Essen eher zufällig. Ein Schuss von der Strafraumgrenze wurde geblockt, der Ball fiel Marvin Obuz vor die Füße, der aus zwölf Metern keine Mühe hatte, den Ball zum 1:0 im 1860o-Tor zu versenken (82.). Kurz vor der Strafraumgrenze stoppte Tobias Kraulich in der 85. Minute Volland per Foul. Den anschließenden Freistoß halbrechts aus 17 Metern setzte der Gefoulte knapp über die Querlatte (86.). Zwei Minuten später kam Lippmann im Fünfmeterraum zum Abschluss, doch Golz und ein Verteidiger warfen sich in den Schuss, klärten den Ball zur Ecke (88.). Die brachte Volland von links in die Mitte, Voet verlängerte per Kopf, Max Reinthaler war zur Stelle, stocherte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie zum 1:1 (90.). Zwei Ecken von Mizuta konnten die Sechzger klären (93. Und 94.). Dann gab’s nochmals Freistoß rechts an der Strafraumseite. Auch diese Situation überstanden die Löwen, erkämpften sich einen Punkt gegen Essen.


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 17.01.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen 1:1 (0:0)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 23 Dordan, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.


    RWE: 1 Golz (Tor) – 23 Rios Alonso, 4 Schultz, 33 Kraulich – 2 Kostka, 39 Swajkowski, 26 Müsel, 14 Brumme – 7 Safi, 24 Mizuta – 22 Schmidt

    Ersatz: 35 Wienand (Tor) – 6 Arslan, 10 Obuz, 15 Hüning, 18 Kaiser, 19 Bouebari, 20 Janssen, 29 Mause, 30 Owusu.

    Wechsel: Danhof für Philipp (74.), Steinkötter für Dordan (84.) – Obuz für Schmidt (62.), Bouebari für Brumme (81.), Janssen für Safi (81.), Hüning für Swajkowski (89.), Kaiser für Müsel (89.).

    Tore: 0:1 Obuz (82.), 1:1 Reinthaler (90.).

    Gelbe Karten: Schifferl, Hobsch – Schultz, Kostka, Brumme, Hüning.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbüttel); Vierter offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-11-gegen-rot-weiss-essen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057527/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…n-rot-weiss-essen,V8Z3wt8


    https://www.tz.de/sport/1860-m…der-stadion-94127173.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…sche-loewen-94127389.html


    https://www.abendzeitung-muenc…n-volland-reinthaler-635/


    https://www.abendzeitung-muenc…uft-nach-oben-art-1106186


    https://sechzger.de/kaempferis…en-holen-punkt-der-moral/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den VfL Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/vfl…v-1860-muenchen-m1-260125


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Personalnot hält an – Kauczinski: „Wir müssen das Beste draus machen!“

    Die Löwen reisen zum ersten Auswärtsspiel des Jahres am Sonntag, 25. Januar 2026, zum Tabellenfünften VfL Osnabrück. Anpfiff im Stadion an der Bremer Brücke ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Wie schon vorm Essen-Spiel wurde Löwen-Trainer Markus Kauczinski als erstes zur angespannten Personalsituation befragt. Der 55-Jährige konnte nur bedingt Entwarnung geben. „Thomas Dähne steht wieder zur Verfügung und Thore Jacobsen hat seine Sperre abgesessen.“ Gleichzeitig musste der Coach mit Maximilian Wolfram einen weiteren Ausfall vermelden. „Er gesellt sich dazu, hat einen Infekt.“ Damit reduziert sich die Ausfallliste von elf lediglich um einen auf zehn Spieler.

    Weiterhin wird Sigurd Haugen im Aufgebot fehlen. Der Stürmer stand zwar die Woche wieder auf dem Platz, ist aber längst kein Kandidat für den Spieltag. „Siggi will mehr, fühlt sich jetzt schon bereit“, scherzte Kauczinski über die Ungeduld des Norwegers. „Aber der Kiefer muss zuerst komplett verwachsen. Wir müssen das immer wieder röntgen lassen und schauen, wie es mit den Zweikämpfen ist.“ Bis dahin steht für ihn Training ohne Körperkontakt auf dem Programm.

    Also wird sich der 20-Mann-Kader für die Partie bei den Niedersachsen nicht großartig verändern. Noch einmal betonte Kauczinski, dass er in seiner langen Trainerkarrieren schon öfter solche Momente erlebt habe. „Wir müssen das Beste draus machen. Jeder, der auf dem Platz steht, hat den Anspruch, in der ersten Elf zu sein. Deshalb gibt es keine Ausreden oder Rummgejammere, sondern jeder muss Gas geben und das Beste zeigen!“

    Auch nach Osnabrück fahre man, um zu gewinnen. „Das ist immer unser Ziel!“ Zwar sei die Tabelle in dieser Saisonphase noch nicht von Belang, „aber um dranzubleiben, müssen wir punkten. Wir werden alles dafür tun, dass uns das gelingt“, so der Trainer.

    Bei der Frage nach seiner Erinnerung an die Bremer Brücke fielen dem Löwen-Coach spontan nur Niederlagen und ein 0:0 mit dem KSC ein. „Das war ein ziemliches Gegurke!“ Hoffnung macht dagegen der 3:1-Heimerfolg im Hinspiel und die durchwachsene Bilanz der Lila-Weißen im eigenen Stadion (Platz 14 in der Heimtabelle). Trotzdem wird das Auswärtsspiel eine Herausforderung. „Osnabrück ist ein homogenes Team, das geschlossen auftritt. In jeder Spielphase hat es Kontrolle und immer gute Abstände. Es ist immer in der Lage, nach vorne zu agieren und hat dabei eine gute Restverteidigung. Eigentlich alles, was Fußball ausmacht.“ Dazu hätte sich der VfL mit Julian Kania in der Winterpause im Sturm gut verstärkt. „Es ist ein richtig gutes Team mit wenig Schwächen.“

    Bis zum 2. Februar 2026 ist das Transferfenster noch offen. „Wir haben noch genug Zeit, um zu reagieren. Im Sturm ist die Idee, noch etwas zu machen, am ehesten gegeben. Aber es bleibt dabei: Ein Kandidat muss uns sofort weiterhelfen“, erklärt Kauczinski. Momentan gehe es primär darum, die nächsten drei, vier Wochen zu überstehen, bis die ersten Spieler zurückkehren.“ Als nächstes rechnet er – abgesehen von Wolfram und Morris Schröter –, dass Jesper Verlaat, Manuel Pfeifer, Florian Niederlechner und Samuel Althaus ins Lauftraining einsteigen. „Die Jungs brauchen aber unterschiedlich Zeit, um wieder in die Performance zu kommen. Deswegen bringt es meiner Meinung nach nichts, jemand zu holen, der Zeit braucht.“

    Zumal der 1860-Coach mit der Leistung seines Rumpfteams beim 1:1 gegen Essen trotz des Ausfalls von elf Spielern zufrieden war. „Wir waren sehr fokussiert und konzentriert, haben gut verteidigt.“ Am Ende sei etwas die Power verloren gegangen. „Wir müssen das 90 Minuten durchziehen und bei unseren Aktionen nach vorne gefährlicher werden, besser nachschieben und flanken, mehr Leute in die Box bringen“, lautet die Forderung von Kauczinski, der sich auch mit dem Debüt von Damjan Dordan im Mittelfeld zufrieden zeigte. Seine Auswechslung begründete er damit, dass den 23-Jährigen gegen Ende Krämpfe geplagt hätten. Eigentlich stand U17-Vizeweltmeister Loris Husic bereits bereit. „Ich wollte ihn einwechseln, doch in dem Moment fällt das Gegentor.“ Kauczinski disponierte um, brachte mit Justin Steinkötter einen Stürmer. „Ich habe es Loris erklärt, er hat das verstanden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

    Der Löwen-Trainer traut seinen Jungs auch in Osnabrück einiges zu. „Die Mannschaft wirkt geschlossen, nimmt die Situation an. Ich bin mir sicher, dass die Jungs alles dafür tun werden, um dranzubleiben.“ Zur Unterstützung machen 1.400 Löwen-Fans die 650 Kilometer einfache Fahrt nach Niedersachsen mit.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 8 Tesche, 26 Wagner, 3 Christensen – 11 Meißner, 18 Kehl – 9 Kania.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 6 Henning, 10 Pröger, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 19 Wiethaup, 20 Janotta, 22 Riesselmann, 23 Lesueur, 29 Kopacz, 37 Badjie.

    Es fehlen: 15 Jacobsen, 27 Fabinski.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 43 Fuchs, 44 Husic, 45 Klose.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 22 Haugen, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 36 Deniz.

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Tobias Esch (Oberpleis), Christoph Kluge (Bremen): Vierter Offizieller: Henry Schröder (Hiddesen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…en-das-beste-draus-machen


    PK vor dem Spiel gegen Osna:



    Liveticker für das Spiel gegen den VfL Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/vfl…v-1860-muenchen-m1-260125


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

  • Punkt nach Rückstand: Löwen spielen 1:1 in Osnabrück.

    Mit einem Punkt kehren die Löwen von der Bremer Brücke nach Hause. Der VfL Osnabrück war in der 17. Minute nach einer Ecke durch Bjarke Jacobsen in Führung gegangen. Kevin Volland gelang acht Minuten später der Ausgleich (25.). In einem Kampfspiel auf einem tiefen Rasen hatten im zweiten Durchgang beide Teams die Möglichkeit zum Siegtreffer, doch Patrick Hobsch (62.), David Philipp (69.) und Justin Steinkötter (74.) scheiterten für die Sechzger.


    Personal: Im ersten Auswärtsspiel 2026 in Osnabrück musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski gleich zehn Spieler ersetzen krankheits- oder verletzungsbedingt ersetzten. Es fehlten an der Bremer Brücke Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Sigurd Haugen, Sean Dulic, Manuel Pfeifer, Maximilian Wolfram und Tunay Deniz.

    Spielverlauf: Vom Anstoß weg versuchte Osnabrück, Druck auf die Löwen auszuüben. Beim ersten Angriff der Sechzger rasselte Patrick Hobsch nach Außenristpass von rechts durch Kevin Volland an der Fünfmeterkante mit VfL-Keeper Lukas Jonsson zusammen (2.). In der Folge zogen sich die Gastgeber etwas zurück, um über Umschaltsituationen zu Torchancen zu kommen. So verging die Anfangsviertelstunde ohne bemerkenswerte Torraumszenen. Lediglich ein abgefälschter 17-Meter-Schuss von Lars Kehl, den Thomas Dähne wegfaustete, sorgt für halbwegs Gefahr (15.). Erst danach nahm das Spiel Fahrt auf. Nach einer Ecke von rechts durch Kehl blockten Raphael Schifferl und Thore Jacobsen den Acht-Meter-Schuss von Janik Müller zur Ecke (16.). Diese brachte erneut Kehl von rechts in die Mitte, wo Bjarke Jacobsen am ersten Pfosten aus sechs Metern unbedrängt zum Kopfball hochstieg, die Kugel unhaltbar für Dähne im langen Eck zur 1:0-Führung für Osnabrück versenkte (17.). Zwei Minuten später ging ein 20-Meter-Schuss von Kehl nur um Zentimeter am linken Eck vorbei (19.). In der 25. Minute der Ausgleich durch Volland. David Philipp leitete die Kugel stark bedrängt von zwei VfL-Spielern am Strafraum von halbrechts zu Phillip Maier, der legte sie quer nach links auf den heransprintenden Volland, der aus 15 Metern ins lange Eck zum 1:1 traf. Es war der erste Treffer des Ex-Nationalspielers seit dem 14. September letzten Jahres. Glück hatten die Sechzger zwei Minuten später, dass sie nicht erneut in Rückstand gerieten. Schifferl schlug vor dem eigenen Strafraum eine Kerze, Simen Voet kam nicht an die Kugel, dafür sein Gegenspieler Robin Meißner, der rechts im Strafraum ungehindert vor Dähne zum Abschluss kam, doch Schifferl machte seinen Fehler wieder gut, grätschte den Schuss von Meißner aufs linke Eck vor der Linie weg (27.). Zwischen der 37. und 40. Minute hatten die Lila-Weißen drei Ecken und einige Einwürfe auf Strafraumhöhe, die jedoch die Löwen mit Glück und Geschick verteidigen konnten. Im Anschluss an die siebte Ecke kurz vor der Pause war es Müller, der zum Kopfball kam, Schifferl am langen Eck bereinigte jedoch die Situation, ohne dass Dähne hätte eingreifen müssen (44.). So blieb es beim 1:1 zur Pause.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Osnabrück mehr Ballbesitz, ohne jedoch zunächst daraus Kapital zu schlagen. In der 54. Minute musste sich Dähne bei einem Distanzschuss von Tony Lesueur strecken, um die Kugel aus dem linken unteren Eck zu fischen (54.). Beinahe wäre den Löwen mit ihrer ersten Ecke die Führung gelungen. Vollands Hereingabe von links nahm Hobsch am zweiten Pfosten an, der Ball sprang ihm etwas zu weit vom Fuß, so dass sein Schuss aus sechs Metern noch geblockt werden konnte (62.). Ein Distanzschuss von Volland ging in der 68. Minute weit übers VfL-Tor. Kurz danach passte Volland auf Philipp, der sich mit dem Rücken zum Tor um seinen Gegenspieler drehte, dann an der Strafraumkante zum Abschluss kam. Torhüter Jonsson konnte den Schuss nur nach vorne abwehren, bevor er und Niklas Wiemann im letzten Moment vor dem nachsetzenden Hobsch retteten (69.). Im Anschluss an eine zu kurz abgewehrte Osnabrücker Ecke kam Meißner aus zehn Metern zum Schuss, seine Direktabnahme aus elf Metern ging um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (72.). Fast im Gegenzug hatte der kurz zuvor eingewechselte Justin Steinkötter das 2:1 aus dem Fuß. Max Reinthaler passte einen Freistoß von rechts hinten nach vorne, der Löwen-Stürmer kam rechts im Strafraum zum Abschluss, hob die Kugel über Jonsson hinweg, aber am langen Eck vorbei (74.). Ein 22-Meter-Freistoß von Kehl halblinks ging knapp über die Querlatte des 1860-Tores (80.). In der Schlussphase machten die Hausherren nochmals Druck, verstärkten nochmals die Offensive, wollten nach zwei Heimniederlagen in Folge unbedingt die drei Punkte an der Bremer Brücke behalten. Die Sechzger standen gut, der Schiedsrichter pfiff aber in der 2. Minute der Nachspielzeit nach einem Zweikampf Freistoß gegen Simen Voet, zeigte ihm die Gelbe Karte. Meißner setzte jedoch den Ball aus 20 Metern in halblinker Position über das Löwen-Tor. Das war die letzte Chance. Die Weiß-Blauen nahmen damit einen Punkt aus Osnabrück mit nach München.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski sprach von einem „insgesamt leistungsgerechten“ Unentschieden. Sein Team habe in der 1. Halbzeit zu wenig Zugriff gehabt und zu viele Umschaltsituationen gegen sich zugelassen. Deshalb habe man die Position im Mittelfeld etwas vor dem zweiten Durchgang verändert, „dadurch war das Gegenpressing besser. Wir hatten nach der Pause noch zwei Möglichkeiten durch David Philipp und Justin Steinkötter, um das Spiel für uns zu entscheiden. Mit der 2. Halbzeit war ich zufrieden, mit der ersten nicht!“ Der 55-Jährige nahm nicht nur den Punkt mit, sondern „auch gute Erkenntnisse und eine gute Entwicklung. Wir stehen stabil, können nach vorne Dinge aber noch besser machen. Ich denke, dass wir für den Moment damit leben müssen. Die Mannschaft hat Energie gezeigt und gekämpft.“ Fußballerisch sah Kauczinski auf beiden Seiten „immer wieder ein bisschen Sand im Getriebe, man hat sich neutralisiert. Mit etwas Glück kann man mehr holen, aber ich glaube, dass es in Ordnung ist und wir für den Moment auf jeden Fall zufrieden sein können.“


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 25.01.2026, 16.30 Uhr


    VfL Osnabrück – TSV 1860 München 1:1 (1:1)


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 15 Jacobsen, 6 Henning, 23 Lesueur – 11 Meißner, 18 Kehl – 9 Kania.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 3 Christensen, 8 Tesche, 10 Pröger, 14 Ihorst, 20 Janotta, 26 Wagner, 29 Kopacz, 37 Badjie.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Wechsel: Wagner für Henning (59.), Badjie für Kania (59.), Kopacz für Lesueur (74.), Pröger für Kammerbauer (86.), Ihorst für Kehl (86.) – Steinkötter für Philipp (70.), Rittmüller für Lippmann (70.), Danhof für Volland (90.+3).

    Tore: 1:0 B. Jacobsen (17.), 1:1 Volland (25.).

    Gelbe Karten: Henning – Reinthaler, Voet.

    Zuschauer: 15.369 Stadion an der Bremer Brücke (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Tobias Esch (Oberpleis), Christoph Kluge (Bremen): Vierter Offizieller: Henry Schröder (Hiddesen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-spielen-11-in-osnabrueck


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/osnabrue…liga-5057534/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…sen-federn-lassen,V9KfXXX


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94138679.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-636/


    https://www.abendzeitung-muenc…schieds-loewe-art-1108000


    https://sechzger.de/spielbericht-loewen-in-osnabrueck/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Alemannia Aachen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…lemannia-aachen-m1-260131


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_alemannia-aachen/bilanz/