TSV 1860 München

  • Die Löwen haben ihre Pflichtaufgabe in der 1. Runde des Toto-Pokals beim oberfränkischen Kreisklassisten SC Reichmannsdorf erfüllt und mit 6:0 gewonnen. Dabei ließ es das Team von Trainer Patrick Glöckner nach 5:0-Pausenführung im zweiten Durchgang locker angehen, schaffte aber mühelos den Sprung in die 2. Runde.


    Personal: Rund 230 Kilometer einfache Fahrt mussten die Löwen hinter sich bringen, um ins oberfränkische Reichmannsdorf zu gelangen. Nicht im Kader standen Tim Danhof, Simen Voet, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, Morris Schröter, Emre Erdogan, Thomas Dähne, Sigurd Haugen, Sean Dulic und Kevin Volland. Trotzdem konnte Cheftrainer Patrick Glöckner ein stark besetztes Team auf den Platz schicken.

    Spielbericht: Die erst Chance des Spiels hatte Morris Schröter. Er zielte halbrechts von der Strafraumkante aber knapp am oberen linken Eck vorbei (3.). Tunay Deniz traf mit einem 20-Meter-Freistoß aus halbrechter Position nur das Außennetz (9.). Nach Doppelpass mit Kilian Jakob tauchte Patrick Hobsch frei vor SCR-Keeper Jonah Popp auf, traf aus neun Metern zum 1:0 ins lange Eck (11.). Auch das zweite Tor bereitete Jakob vor. Von der linken Grundlinie überflankte er die Abwehr, Soichiro Kozuki brauchte am langen Eck nur noch den Kopf hinhalten, nickte zum 2:0 ein (16.). Drei Minuten später der nächste Treffer. Nach einer Schröter-Flanke von rechts war Hobsch mit dem Kopf zur Stelle, verlängerte die Flanke ins Reichmannsdorfer Tor (19.). In der 25. Minute pfiff Schiedsrichter David Wagner Handelfmeter, Schröter verwandelte sicher zum 4:0 (25.). Nach einem Foul an Kozuki gab’s kurz vor der Strafraumkante Freistoß für die Löwen. Leicht nach links versetzt zirkelte Deniz die Kugel zum 5:0 über die Mauer ins kurze Eck (39.). Kurz vor der Pause kam Kozuki im Strafraum zu Fall, wieder pfiff der Unparteiische Elfmeter. Maximilian Wolfram lief an, scheiterte mit seinem Schuss ins linke unter Eck an Popp, der die Ecke geahnt hatte (45.+1). Direkt danach war Pause.

    Der Kreisligist überstand die erste Viertelstunde der 2. Halbzeit ohne Gegentreffer, weil Kozuki nach einer Deniz-Ecke und Kopfballverlängerung von Wolfram per Kopf nur den Pfosten traf (60.). Direkt danach wechselte Chefcoach Patrick Glöckner gleich fünf Mal (61.). Am Ergebnis änderte sich aber nichts. Die Löwen ließen zwar den Ball durch ihre Reihen laufen, fanden aber nicht die Lücke. Eine Hereingabe von Raphael Schifferl verlängerte Justin Steinkötter aufs Tor, aber Keeper Popp war erneut zur Stelle, wehrte den Ball zur Ecke ab (82.). Das halbe Dutzend machte Samuel Althaus in der 84. Minute voll. Eine Hereingabe von rechts durch Steinkötter verwertete er von der Fünfmeterkante. Das war auch der Endstand nach 90 Minuten. Die Löwen stehen damit in der 2. Runde des Toto-Pokals.

    „Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt und das gemacht, was wir machen mussten – logischerweise in die nächste Runde einzuziehen“, bilanzierte Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner. „Dennoch gibt's natürlich immer gewisse Dinge, an denen man drehen muss und die 2. Halbzeit war jetzt nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben“, gab er ehrlich zu.

    Dagegen war er mit den ersten 45 Minuten und den fünf Toren sowie zahlreichen Torschüssen zufrieden. „Wir haben uns da sehr gut bewegt in den Räumen, einfach gespielt, die Passschärfe, das Passtempo haben gestimmt. In der 2. Halbzeit ist das Spiel so ein bisschen eingeschlafen, die Passpassagen waren sehr langsam, wir hatten auch nicht die kreativen Momente wie im ersten Durchgang“, kritisierte er. „Bei so einem Gegner musst du dich halt auch individuell mal durchsetzen.“ Letztlich habe man den Zuschauern sechs Tore geboten. „Das ist sicher positiv!“

    Die 2. Runde Hauptrunde im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb 2025/26 wird am Donnerstag,24.07.2025 um 10.30 Uhr im Münchner Haus des Fußballs die Paarungen ausgelost. Die Ziehung wird live auf dem BFV-Instagram-Kanal übertragen. Die Lose zieht Joachim Buchwieser, Vize-Präsident von LOTTO Bayern, die Aufsicht hat Verbands-Spielleiter Josef Janker.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 1. Runde, 22.07.2025, 18.30 Uhr


    SC Reichmannsdorf – TSV 1860 München 0:6 (0:5)


    SCR: 65 Popp (Tor) – 8 B. Kraus, 30 Hümmer, 31 Zeh, 29 Friedrich, 7 Kaiser – 4 Lorz, 14 Faenza, 16 Nicola – 19 T. Kraus, 21 Lindner.

    Ersatz: 22 Hüllmann (Tor) – 5 Herderich, 6 Ganzmann, 9 Harrer, 13 Weigl, 18 J. Kraus, 20 Reheuser, 23 Butterhof, 27 Kratzer, 28 Thomann.

    1860: 40 Bachmann (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 26 Maier – 17 Schröter, 36 Deniz, 8 Philipp, 18 Jakob – 30 Wolfram – 14 Kozuki, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 20 Althaus, 27 Pfeifer, 41 Lippmann.

    Wechsel: Reheuser für B. Kraus (46.), Harrer für Lindner (46.), J. Kraus für Nicola (71.), Ganzmann für Kaiser (75.), Kratzer für T. Kraus (78.) – Lippmann für Schröter (61.), Althaus für Wolfram (61.), Christiansen für Deniz (61.), Steinkötter für Kozuki (61.), Pfeifer für Jakob (61.).

    Tore: 0:1 Hobsch (11.), 0:2 Kozuki (16.), 0:3 Hobsch (19.), 0:4 Schröter (Handelfmeter), 0:5 Deniz (39.), 0:6 Althaus (84.).

    Gelbe Karte: –.

    Bes. Vorkommnis: Popp hält Foulelfmeter von Wolfram (45.+1).

    Zuschauer: 2.700 Sportanlage Reichmannsdorf.

    Schiedsrichter: David Wagner (Kirchehrenbach); Assistenten: Benjamin Wagner (Kirchehrenbach), Valentin Striebich (Thuisbrunn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8502.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-250726

  • Die Löwen fahren in der 2. Runde des Toto-Pokal-Wettbewerbs zum Bezirksligisten TSV Geiselbullach, einem Ortsteil der Stadt Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck. Eigentlich war Geiselbullach in der 1. Runde nach einer 1:8-Niederlage gegen Regionalligist TSV Buchbach bereits ausgeschieden.


    Im Nachgang stellte sich aber heraus, dass Buchbach einen Akteur eingesetzt hatte, der aufgrund einer Roten Karte und der daraus zwingend resultierenden Sperre nicht hätte spielen dürfen. Weil der Platzverweis aus einem Freundschaftsspiel im Ausland resultierte, war die Sperre nicht in der deutschen Spielverwaltung hinterlegt. Das Sportgericht des BFV wertete folgerichtig die Partie für Geiselbullach, der Regionalligist akzeptierte das Urteil.

    Der Bezirksligist, Toto-Pokal-Sieger im Kreis Zugspitze, war damit der einzige im Wettbewerb verbliebene Kreissieger und schnappte sich noch vor der Auslosung der anderen Partien gemäß des „Wunschlos“-Prinzip im Münchner Haus des Fußballs am Donnerstag, 24. Juli 2025, die Löwen als Zweitrundengegner. „Das ist ein sehr regionales Derby, da kommt schon was auf Geiselbullach zu“, kommentierte Verbands-Spielleiter Josef Janker.

    Geiselbullach ist ein Kirchdorf und Ortsteil der Stadtgemeinde Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die ehemalige Gemeinde mit knapp 2.000 Einwohnern wurde mit dem zugehörigen Dorf Graßlfing 1978 nach Olching eingemeindet. Die Sportanlage Schulstraße (Schulstraße 12, 82140 Olching-Geiselbullach) bietet bei normalen Bezirksliga-Heimspielen bis zu 1.500 Zuschauern Platz. Regulärer Termin für die Spiele der 2. Runde ist Dienstag, 5. August 2025.

    Hinter den Kulissen laufen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die Zuschauerkapazität im Norden Olchings zu erhöhen. Matthias Dressel, Geiselbullachs Sportlicher Leiter, hat viele helfende Hände im Umfeld des Vereins. Die Stadt Olching sowie der BFV haben ihre Unterstützung zugesagt. Dabei wird versucht, eine provisorische Tribüne zu errichten. Der Klub rechnet, dass die Kapazität auf 2.500 bis 3.000 Zuschauer erhöht werden kann. Im Gegensatz zum Heimspiel gegen Buchbach, wo sich nur 250 Zuschauer auf der Sportanlage in der Schulstraße verliefen, dürften die Tickets gegen die Sechzger schnell weg sein. Der Bezirksligist möchte sowohl einen analogen als auch digitalen Kartenvorverkauf anbieten.

    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Wanderpokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der Chance auf ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten und garantierten Prämien in Höhe von rund 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8503.htm

  • Die Löwen gewannen den letzten Test bei Jahn Regensburg mit 4:0 und sind gerüstet für den Saisonstart gegen Rot-Weiss Essen am kommenden Freitag. Kevin Volland hatte sein Team per Doppelpack vor der Pause in Führung gebracht (26. und 38.). Im zweiten Durchgang erhöhten Jesper Verlaat (67.) und Soichiro Kozuki zum Endstand (90.).


    Personal: Löwe-Trainer Patrick Glöckner konnte gegen den Ligakonkurrenten aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den verletzten Emre Erdogan waren alle Mann an Bord. Nicht auf der Bank nahmen René Vollath, Samuel Althaus und Clemens Lippmann Platz.

    Spielbericht: Mit dieser Partie feierten die Regensburger das zehnjährige Jubiläum des neuen Jahnstadions. Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Einen Eckball von links brachte Tunay Deniz auf den Kopf von Florian Niederlechner, der aber aus sechs Metern rechts am Tor vorbeiköpfte (4.). Zwei Minuten später musste Jesper Verlaat in größter Not per Grätsche gegen Lucas Hermes retten. Der geblockte Schuss senkte sich über Thomas Dähne hinweg Richtung Tor, der Keeper konnte ihn aber ohne große Mühe vor der Linie fassen (6.). Nach einer Viertelstunde setzte sich Sigurd Haugen im Strafraum an der rechten Grundlinie durch, legte den Ball ab auf Niederlechner, der fast von der Außenlinie im Fünfmeterraum aus spitzem Winkel abzog, doch Jahn-Keeper Felix Gebhardt war auf dem Posten, parierte den Schuss (15.). Nach einer Hereingabe von rechts durch Deniz kam Kevin Volland im Zentrum zum Abschluss, hatte aber bei seinem Schuss den Ball zu sehr im Rücken, sodass der nötige Druck fehlte, um Gebhardt vor Probleme zu stellen (18.). Im Anschluss an ein Foul gegen Manuel Pfeifer drei Meter vor der Strafraumgrenze gab es Freistoß halblinks für die Löwen. Deniz zog mit rechts den Ball Richtung linkes Kreuzeck, setzte den Schuss aber etwas zu hoch an (20.). Im Gegenzug traf Sebastian Stolze nach einem Sprint über die rechte Außenbahn aus spitzem Winkel nur den kurzen Pfosten des 1860-Tores (21.). Auch nach dieser Szene ging es schnell in die andere Richtung. Niederlechner zog von links nach innen, schloss mit rechts ab, traf mit seinem Schuss von der Strafraumkante ebenfalls nur das Aluminium überm rechten Kreuzeck (22.). In der 26. Minute lag der Ball im Jahn-Tor. Volland sah, dass Gebhardt zu weit vor seinem Kasten stand, zog frech von der Mittellinie ab und traf über den Keeper hinweg zum 1:0 ins Regensburger Netz. Etwas überhastet schloss Haugen in der 36. Minute kurz vor der Strafraumgrenze ab, setzte seinen Schuss aber zu hoch an. Zwei Minuten später konterten die Sechzger, Pfeifer wollte im Strafraum quer auf Haugen legen, doch ein Regensburger brachte noch den Fuß gerade noch dazwischen (38.). Wenig später lag der Kugel erneut im Tor der Gastgeber. Einen abgefälschten Schuss von Verlaat konnte Gebhardt noch abwehren, doch Volland sprang der Ball vor die Füße. Geistesgegenwärtig nahm er das Spielgerät mit links aus der Luft, erzielte aus vier Metern das 2:0 (38.). Dähne bewahrte kurz vor der Pause sein Team vor dem Anschlusstreffer. Stolze hatte von rechts in den Rückraum gelegt, etwas hinterm Elfmeterpunkt kam Nicolas Oliveira zum Abschluss, scheiterte aber am 1860-Keeper (42.). So nahmen die Sechzger die Zwei-Tore-Führung mit in die Kabine.

    Unverändert begannen die Löwen die 2. Halbzeit. Wer nach Wiederanpfiff einen Sturmlauf des Jahn erwartet hätte, sah sich getäuscht, auch weil die Sechzger weiterhin konzentriert verteidigten. So gab es in der ersten Viertelstunde keine Chancen. Bei einem 28-Meter-Freistoß von Noel Eichinger aus zentraler Position in der 66. Minute musste Dähne nicht eingreifen. Nach einem Missverständnis in der Regensburger Abwehr nach einem Freistoß von Deniz aus dem linken Halbfeld, den Verlaat per Kopf verlängerte, irritierte Sean Dulic Jahn-Keeper Julian Pollersbeck ohne den Ball zu berühren. Das Spielgerät landete zum 3:0 neben dem rechten Pfosten (67.). Nach einer sehenswerten Ballstafette zwischen David Philipp und Morris Schröter wurde der Schuss von Patrick Hobsch aus neun Metern gerade noch geblockt (78.). Bei einem 15-Meter-Schuss von Philipp nach feinem Solo musste sich Pollersbeck strecken, um den vierten Löwen-Treffer zu verhindern (84.). Trotz vieler Wechsel in der Schlussphase hielten die Sechzger die Null, erzielten sogar noch das 4:0 durch Soichiro Kozuki mit der letzten Aktion des Spiels. Philipp hatte von der Mittellinie den Japaner mit einem Diagonalball auf die Reise geschickt, der Pollersbeck im Tor des Jahns von der Strafraumkante überlupfte (90.).

    Die Vorbereitung kann sich sehen lassen. Einschließlich dem Toto-Pokal-Spiel gab es in allen Partien nur ein Gegentreffer. Das war bei der 0:1-Niederlage gegen Slovan Liberec. Damit sind die Sechzger für den Liga-Auftakt am, kommenden Freitag bei Rot-Weiss Essen bestens gerüstet.

    1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner zog ein durchweg positives Fazit nach Abschluss der Vorbereitung. „Es war sicher von Vorteil, dass wir fast die komplette Vorbereitung die Mannschaft zusammen hatten. Mit Sicherheit ist die Breite des Kaders ein positiver Aspekt. Es ist auch schön, dass der eine oder andere Spieler von der Bank gezeigt hat, welche brutale Qualität er hat. Ein Riesenlob an David Philipp. In dieser Form gehört er zu den besten Spielern der 3. Liga“, strich er den Mittelfeldspieler besonders heraus. Für Doppelpacker Kevin Volland freute sich Dr. Werner besonders. „Es war aber ein Vorbereitungsspiel. Wir ordnen das richtig ein. Aber er hat heute extrem viel gegen den Ball gearbeitet, die Grätschen von ihm fand ich super. Das ist Sechzig, das ist das, was wir dieses Jahr verkörpern wollen.“ Der 1860-Geschäftsführer sprach von einer „Mamut-Aufgabe“ in Essen, nachdem er tags zuvor die beiden Testspiele der Rot-Weissen gegen den FC Augsburg (2:1, 1:4) gesehen hatte. „Da ist eine hohe Qualität“, lautet sein Fazit. „Die Vorbereitung ist gelungen, aber subsummarum zählt der Freitag!“

    Ebenfalls hochzufrieden mit der Leistung gegen Regensburg zeigte sich Cheftrainer Patrick Glöckner. „Wir haben aus einem Guss gespielt. Es war unheimlich viel Spielfreude zu sehen, wir hatten geniale Klarheit auf den Positionen, jeder wusste, welche Position er einnehmen musste.“ Es sei heute schwer gewesen, sein Team zu greifen. „Wir waren im spielerischen Bereich von den Kombinationen gut aufgestellt, sind, wenn wir keine Lösung hatten, immer wieder tiefgegangen, haben für Unruhe gesorgt, hatten immer wieder Umschaltmomente, waren hinten kompromisslos und aufopferungsvoll. Das ist unsere Basis, die wir heute in den Vordergrund gestellt haben. Das andere war die Kür“, geriet der 48-Jährige ins Schwärmen. Trotz allem sei es nur ein Testspiel gewesen, wenn auch die Generalprobe. „Am Freitag an der Hafenstraße erwarte ich einen anderen Gegner, der präsenter und vom Kopf her anders eingestellt ist. Da muss man erst mal sehen, was wir in der Lage sind zu bringen. Aber wenn wir so wie heute spielen, dann wird es schwer, uns zu schlagen“, prophezeite Glöckner.


    STENOGRAMM, Testspiel, 26.07.2025, 16 Uhr


    SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München 0:4 (0:2)


    Jahn: 1 Gebhardt (Tor) – 37 Wurm, 4 Strauß, 31 Mätzler – 19 Asante, 8 Geipl, 30 Kühlwetter, 25 Oliveira – 10 Beckhoff, 27 Hermes, 18 Forkel.

    Ersatz: 23 Pollersbeck (Tor) – 5 Müller, 9 Galjen, 11 Eichinger, 14 Ziegele, 22 Stolze, 33 Seidel, 36 Kieffer, 38 Kharabara, 39 Ziegler, 40 Seibold.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob, 26 Maier, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl.

    Wechsel: Stolze für Asante (15.), Pollersbeck für Gebhardt (46.), Seidel für Geipl (46.), Galjen für Forkel (46.), Echinger für Beckhoff (60.), Müller für Mätzler (60.), Ziegele für Strauß (72.), Kieffer für Stolze (72.), Kharabara für Oliveira (83.), Ziegeler für Hermes (83.), Seibold für Kühlwetter (87.) – Hobsch für Volland (72.), Schröter für Danhof (72.), Philipp für Niederlechner (72.), Kozuki für Haugen (80.), Jakob für Pfeifer (80.), Christiansen für Deniz (80.), Wolfram für Jacobsen (84.), Reinthaler für Verlaat (87.), Schifferl für Dulic (87.), Maier für Voet (87.).

    Tore: 0:1 Volland (26.), 0:2 Volland (38.), 0:3 Verlaat (67.), 0:4 Kozuki (90.).

    Gelbe Karten: – Deniz.

    Zuschauer: 9.270 Jahnstadion Regensburg.

    Schiedsrichter: Fabian Buechner (Mariakirchen); Assistenten: Philipp Spateneder (Anzenkirchen), Korbinian Eßberger (Wallkofen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8507.htm


    Liveticker für das Spiel gegen Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-250726


    Nächste Spiele:


  • Die Löwen eröffnen die Saison 2025/26 in der 3. Liga am Freitagabend, 1. August 2025, bei Rot-Weiss Essen. Anpfiff im Stadion an der Hafenstraße ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist komplett kostenlos bei MagentaSport sowohl im linearen Programm als auch im Live-Stream zu sehen.


    In den vergangenen Jahren herrschte selten eine solche Euphorie um die Löwen wie vor der aktuellen Saison. Das war alleine schon am Medieninteresse bei der ersten Pressekonferenz vor dem Ligaauftakt in Essen abzulesen. Diese war noch durch den 4:0-Erfolg im letzten Vorbereitungsspiel bei Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg zusätzlich befeuert worden.

    Zumindest kristallisierte sich dabei klar die Aufstellung für die Partie an der Hafenstraße heraus. „Wir werden so beginnen, wie gegen Regensburg“, stellt Cheftrainer Patrick Glöckner klar. „Die Mannschaft hat sich top präsentiert“, lautet seine Argumentation für die Startelf. „Es wird aber in Essen ein ganz anderes Spiel. Wir müssen komplett wach sein, auf allen Positionen die Inhalte umsetzen. Aber wir freuen uns auf einen Gegner, der extreme Heimstärke mitbringt.“

    Nicht nur unter den Löwen-Fans herrscht Euphorie, auch Glöckners Kollegen haben den TSV 1860 München auf das Favoritenschild in der 3. Liga. So ganz recht ist das dem 48-Jährigen nicht. „Es gibt weitere fünf, sechs, sieben Klubs, die eine hohe Qualität haben“, lässt er wissen. Konkrete Namen will er aber nicht nennen. Dazu würden immer noch ein, zwei Überraschungsteams stoßen.

    Dabei blicken bei Sechzig alle auf Kevin Volland und Florian Niederlechner, die namhaftesten Zugänge in der 3. Liga. „Sie haben sich gut integriert, können mit ihrer Erfahrung die Jungen mitnehmen“, erklärt Glöckner. Doch das allein reiche nicht. „Es geht auch darum, dass sie mit Leistung vorangehen.“ Das sei zumindest in der Vorbereitung gelungen. „Wir haben eine Einheit geformt, die extrem schlagfertig ist. Dazu können wir von der Bank nachlegen“, findet der Coach.

    Gerade die Kaderdichte könnte auch zum Problem werden, zumal momentan alle Feldspieler zur Verfügung stehen. „Das ist sicher keine einfache Situation im Trainerteam, den Spielern sagen zu müssen, dass sie nur auf der Bank sitzen oder sogar auf die Tribüne müssen“, weiß Glöckner. Aber gerade die Vorbereitung hätte gezeigt, dass alle eng beisammen sind. Deshalb gelte es, jeden Einzelnen bei Laune zu halten. „Es kann gut sein, dass wir einen Spieler aus dem Kader streichen müssen, der die nächste Woche wieder mit seinen speziellen Fähigkeiten gebraucht wird. Alle sind extrem wichtig für die Mannschaft.“ Es sei ein Riesenvorteil, wenn man Positionen Eins-zu-Eins tauschen könne, „wenn jemand im Loch oder außer Form ist“.

    Auch die Bank könnte eine entscheidende Rolle spielen. Gegen Regensburg brachte David Philipp nach seiner Einwechslung nochmals entscheidende Impulse. „Er hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt, ist dabei erstmals ohne Verletzung geblieben“, attestierte ihm der Löwen-Trainer. „Dave hat Spielwitz und -freude, viel Selbstvertrauen. Das ist genau das, was wir sehen wollen. Alle Spieler von der Bank haben richtig Gas gegeben“, lobt er das Kollektiv.

    Glöckner und sein Trainerteam haben es in der Vorbereitung geschafft, das Spielsystem umzustellen und eine homogene Einheit zu formen. „Wir haben versucht, die Jungs so abzuholen, dass sie von der Spielidee begeistert sind“, verrät der Coach. „Wir haben ein Korsett vorgegeben und aus den Stärken der einzelnen Spieler eine Spielphilosophie entwickelt.“ Das Ganze sei ein „Gemeinschaftsprodukt, bei dem natürlich gewisse Vorgaben umgesetzt werden müssen.“

    Saisonziel sei es, „oben mitzuspielen, das heißt aber nicht, dass wir die ganze Saison vornewegmarschieren“, dämpft Glöckner den Erwartungsdruck. „Wir dürfen nicht den Fehler machen, den zweiten vor dem ersten Schritt machen zu wollen“, warnt er. Natürlich gehe es immer um Ergebnisse. Trotzdem findet der Löwen-Coach es wichtig, „dass wir in jedem Spiel unsere DNA auf den Platz bringen. Wenn uns das gelingt, dann sind wir in der Lage, die bestmögliche Tabellenkonstellation zu erreichen!“

    Zum Auftakt an der Hafenstraße sieht er sein Team nur als Außenseiter. „Aber wir wollen auch dort, unabhängig von der Stärke des Gegners, unseren Fußball spielen.“ Er messe unabhängig vom Ergebnis seine Mannschaft immer auch an dem Engagement und der Leidenschaft, die sie auf den Platz bringt. „Das wollen wir in jedem Spiel sehen!“

    Die Vorfreude auf den Start ist bei Glöckner gepaart mit einer großen Portion Ungewissheit. „Auf der einen Seit sind wir heiß, uns mit dem Gegner zu messen. Andererseits weißt du nie genau, was du am 1. Spieltag kriegst. Deshalb gehen wir mit großem Respekt in die Partie.“ Essen sei sehr gut vorbereitet, habe erfahrene Spieler wie Klaus Gjasula, Michael Schultz, Ahmet Arslan oder Dominik Martinovic im Team. Davon konnte sich Glöckner selbst beim Testspiel gegen den FC Augsburg überzeugen. „Sie haben ein Wahnsinns-Umschaltspiel, da müssen wir immer hellwach sein.“

    Nun gelte es, „das gute Gefühl“ aus der Vorbereitung und die Aufbruchsstimmung mitzunehmen. „Es macht einfach Spaß, egal wo du hingehst: es ist alles positiv, ein tolles Miteinander. Diesen Support, auch dass das Auswärtskontingent sofort ausverkauft war, geben wir gerne zurück. Wir gehen das Spiel in Essen gemeinsam an“, freut sich Glöckner auf 2.500 Fans, die mit ins Ruhrgebiet reisen und verspricht. „Wir werden unser bestmögliches geben!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    RWE: 1 Golz (Tor) – 23 Rios Alonso, 32 Bazzoli, 33 Kraulich – 37 Hofmann, 8 Gjasula, 28 Moustier, 19 Bouebari – 6 Arslan, 11 Martinovic, 7 Safi.

    Ersatz: 25 Brüning, 35 Wienand (beide Tor) – 2 Kostka, 4 Schultz, 10 Obuz, 14 Brumme, 17 Celebi, 18 Kaiser, 20 Janssen, 21 Berisha, 24 Mizuta, 26 Müsel, 30 Owusu, 39 Swajkowski.

    Es fehlen: 9 Potocnik, 38 Schulte-Kellinghaus.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 12 Qela.

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Henry Schröder (Hiddesen), Florian Lukawski (Berlin); Vierter Offizieller: Yannick Rupert (Dortmund).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8512.htm


    PK vor dem Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen Essen:


    https://www.fupa.net/match/rot…v-1860-muenchen-m1-250801


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

  • Die Löwen eröffnen die Drittliga-Saison 2025/26 am Freitag, 1. August 2025, bei Rot-Weiss Essen. MagentaSport zeigt das ausverkaufte Traditionsduell der Deutschen Meister von 1955 und 1966 komplett kostenlos, sowohl im linearen Programm als auch im Live-Stream.


    Zur Live-Übertragung >>


    Die Übertragung der Partie von der Hafenstraße startet um 18.30 Uhr mit den Vorberichten, Anpfiff ist um 19 Uhr. Kommentator in Essen ist Christian Straßburger, Moderator Thomas Wagner. Sie werden vom ehemaligen Profi Fabian Klos als Experte unterstützt.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8516.htm

  • Die Löwen haben sich bei Rot-Weiss Essen einen Punkt erkämpft. Bereits in der 6. Minute gerieten die Sechzger durch José-Enrique Rios Alonso in Rückstand, Florian Niederlechner gelang in der 68. Minute das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:1. Damit ist der Start in die Saison 2025/26 halbwegs gelungen.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Essen verletzungsbedingt lediglich auf Miran Qela verzichten. Wie bereits angekündigt, machte René Vollath Platz für U23-Spieler Paul Bachmann, der als Ersatztorwart auf der Bank Platz nahm. Ansonsten standen diesmal nicht im Spieltagskader Justin Steinkötter, Soichiro Kozuki, Max Reinthaler, Morris Schröter, Samuel Althaus, Philipp Maier und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Gänsehautstimmung herrschte im ausverkauften Stadion an der Hafenstraße. Die Löwen hatten in der Anfangsphase zwei gefährliche Szenen. Erst konnte eine Hereingabe von links durch Kevin Volland geklärt werden, dann war nach einem Diagonalpass von Thore Jacobsen aus dem rechten Halbfeld José-Enrique Rios Alonso mit dem Kopf gerade noch vor Sigurd Haugen am Ball (3.). Mit ihrer ersten Offensivaktion gingen die Gastgeber überraschend in Führung. Ein weiter Einwurf auf der rechten Seite von Ludovic Moustier kam wieder zu ihm zurück. Parallel zur rechten Grundlinie schlug er den Ball halbhoch in den Strafraum, Abgefälscht durch Manuel Pfeifer nickte ihn der eingelaufene Rios Alonso am ersten Pfosten zum 1:0 über die Linie (6.). Nach einer Viertelstunde überlief Jannik Hofmann auf der rechten Seite Manuel Pfeifer, flankte über Thomas Dähne hinweg an den zweiten Pfosten, wo aber Ahmet Arslan bei seinem Kopfball entscheidend gestört wurde (15.). Zwei Minuten später musste sich Felix Wienand strecken. Tunay Deniz hatte von rechts geflankt, Jesper Verlaat verlängerte die Kugel per Kopf aufs kurze Kreuzeck, jedoch reagierte der Keeper mit einem Reflex, wischte den Ball über die Querlatte (17.). Glück hatten die Löwen in der 23. Minute, als nach einem weiten Ball von Arslan der schnelle Ramien Safi der 1860-Abwehr entwischt war, dann aber im Strafraum frei vor Thomas Dähne ins Straucheln geriet und dadurch nicht zum Abschluss kam. Deniz hatte drei Minuten später das 1:1 auf dem Fuß. Florian Niederlechner setzte sich auf der linken Flanke in Szene, legte die Kugel zurück, der eingelaufene Mittelfeldspieler nahm das Zuspiel im Strafraum direkt, Wienand flog ins rechte Eck, parierte den kräftigen, aber nicht platzierten 15-Meter-Schuss (26.). Ein Freistoß zwei Meter vor dem rechten Strafraumeck schoss Deniz direkt aufs Tor, fand aber erneut seinen Meister in Wienand, der den Ball wegfaustete (30.). Auf der anderen Seite musste Dähne sein Können zeigen. Nach einem Zuspiel von rechts durch Kaito Mizuta legte Safi im Zentrum zurück auf Moustier, der von der Strafraumkante abzog, aber der Löwen-Keeper reagierte glänzend, wischte den Schuss über die Latte (34.). Im Anschluss an eine Deniz-Ecke von rechts kam Simen Voet am zweiten Pfosten zwar zum Kopfball, brachte aber keinen Druck auf die Kugel, sodass Wienand damit keine Probleme hatte (44.). Damit ging’s für die Sechzger mit einem Rückstand in die Kabine.

    Unverändert starteten die Löwen in die 2. Halbzeit. Aufregung in der 50. Minute, als Volland von Kraulich auf der rechten Seite ohne Chance auf den Ball klar gefoult wurde, sich aber auf den Beinen hielt und weiterspielte. Der bereits mit Gelb vorbelastetet RWE-Verteidiger hätte in der Folge eigentlich Gelb-Rot sehen müssen, aber Schiedsrichter Felix Weller ließ zum Unmut der Sechzger die Karte stecken. So ging es Elf gegen Elf weiter. Die Partie wurde nun hitziger. Ein 19-Meter-Schuss von Arslan ging knapp rechts am 1860-Tor vorbei (63.). Das Tor fiel fünf Minuten später auf der anderen Seite. Sean Dulic hatte von rechts hinten einen Diagonalpass in die Tiefe auf den gestarteten Niederlechner gespielt, der lief seinen Gegenspielern auf und davon, überlupfte Wienand und traf zum 1:1 (68.). Nun war wieder alles offen. Die Löwen hatten zunächst Oberwasser, aber Essen kämpfte sich wieder zurück in die Partie. Ein gefährlicher 20-Meter-Schuss von Arslan aufs rechte Kreuzeck konnte Dähne in der 83. Minute auf die Seite wegfausten. Wenig später zog der eingewechselte Torben Müsel aus der Drehung ab, sein 25-Meter-Schuss ging nur knapp übers 1860-Tor (86.). Sieben Minuten gab’s nach 90 Minuten obendrauf. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Verlaat kam Moustier an der Strafraumkante in zentraler Position zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch von Voet geblockt (90.+5). So blieb es beim 1:1, für die Löwen nach dem frühen Rückstand kein schlechtes Ergebnis.


    STENOGRAMM, 1. Spieltag, 01.08.2026, 18.60 Uhr


    Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München 1:1 (0:1)


    RWE: 35 Wienand (Tor) – 23 Rios Alonso, 4 Schultz, 33 Kraulich – 37 Hofmann, 8 Gjasula, 28 Moustier, 19 Bouebari – 6 Arslan¸ 24 Mizuta – 7 Safi.

    Ersatz: 25 Brüning (Tor) – 10 Obuz, 11 Martinovic, 14 Brumme, 18 Kaiser, 20 Janssen, 26 Müsel, 30 Owusu, 39 Swajkowski.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 18 Jakob, 19 Erdogan, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Müsel für Mizuta (66.), Brumme für Bouebari (81.), Martinovic für Safi (81.), Obuz für Arslan (87.) – Philipp für Haugen (65.), Hobsch für Volland (81.), Jakob für Pfeifer (81.), Wolfram für Niederlechner (90.).

    Tore: 1:0 Rios Alonso (6.), 1:1 Niederlechner (68.).

    Gelbe Karten: Kraulich, Arslan, Mizuta, Bouebari – Danhof.

    Zuschauer: 19.962 im Stadion an der Hafenstraße (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Henry Schröder (Hiddesen), Florian Lukawski (Berlin); Vierter Offizieller: Yannick Rupert (Dortmund).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8520.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/essen-ge…liga-5056740/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…n-rot-weiss-essen,UsdMTVc


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rlechner-zr-93863851.html


    https://www.abendzeitung-muenc…and-live-heute-remis-608/


    https://www.abendzeitung-muenc…a-vorstellung-art-1072558



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-vfl-osnabrueck-m1-250809


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…fl-osnabrueck/liveticker/

  • Glöckner fordert gegen Osnabrück zuvorderst Einsatz und Kampfeswille!

    Die Löwen empfangen im ersten Heimspiel der Saison 2025/26 am Samstag, 9. August 2025 den VfL Osnabrück. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live sowohl bei MagentaSport als auch beim BR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Zunächst musste Löwen-Trainer Patrick Glöckner eine Hiobsbotschaft verkünden. „Morris Schröter hat sich gestern im Training die Sehne am Hüftbeuger gerissen, er wird heute bereits operiert.“ Nicht nur für den Spieler selbst sei das eine blöde Situation, „weil Morris gerade am Ende seiner Aufbauphase war. Wir wünschen ihm alles Gute!“ Sonst wären alle Mann an Bord. Auch Kevin Volland, der Anfang der Woche im Training pausierte. „Wir können uns auf einen fitten Kevin freuen, der vorangeht“, ließ der Löwen-Trainer wissen. Nicht im Spieltagskader werden dagegen Lasse Faßmann und Samuel Althaus stehen. Die beiden Youngsters spielen am Freitagabend in der U21 gegen den FC Gundelfingen.

    Im Gegensatz zum ersten Saisonspiel in Essen, wo Glöckner großzügig die Aufstellung verriet, wollte er diesmal keine genauen Angaben machen. „Es wird sich im Kader etwas verändern“, ließ er wissen. „Wir passen immer wieder den Kader an den aktuellen Leistungsstand und an den Gegner an. Auch gegen Osnabrück wird es wieder Härtefälle geben.“

    Trotz des Erwartungsdrucks ist die Vorfreude auf das erste Heimspiel bei Mannschaft und dem Trainerteam groß, wie Glöckner verriet. „Bei mir ist keine Anspannung da, die Freude überwiegt. Alle haben maximale Lust auf das Spiel. Das hat man im Training gemerkt.“ Ohnehin kann der Ex-Profi nicht nachvollziehen, wieso sein Team Bammel im eigenen Stadion haben soll. „Wir haben 15.000 Zuschauer im Rücken. Wenn wir Angst hätten vor unseren Fans, dann würde wir einen Fehler machen!“

    Timo Schultz, der Trainer des VfL Osnabrück, hat den Löwen die Favoritenrolle zugeschustert. Darüber kann Glöckner, der seinen Kollegen bestens kennt – „als ich bei St. Pauli war, hat er die U17 trainiert. Er ist ein super Typ“ –, nur schmunzeln. „Mit David Kopacz, Lars Kehl, Kai Pröger, Kevin Schuhmacher, Fridolin Wagner oder Bryan Henning haben sie viele Topspieler. Osnabrück braucht sich sicher nicht zu verstecken.“ Das seien die Erkenntnisse aus dem Videostudium der Generalprobe vor dem Ligastart gegen Holstein Kiel (0:1) sowie dem Auftakt gegen Alemannia Aachen (0:0). Trotzdem liege das Hauptaugenmerk „auf unseren Spielern“, erklärt der Löwen-Coach.

    Und hier galt es, dass Spiel gegen Essen aufzuarbeiten. Nicht mit allem war der Trainer zufrieden. „Die Vorbereitung hat eine sehr geringe Aussagekraft. Das konnte man in Essen sehen“, lautet seine Einschätzung. Für sein Gefühl hätte der eine oder andere Spieler zu wenig Selbstvertrauen auf den Platz gebracht, nicht gradlinig genug gespielt. „Wir haben die Woche daran gearbeitet, schneller zu spielen und zu verlagern, um möglichst in die beste Position zu kommen.“

    Glöckner legte in diesem Zusammenhang nochmals seine Spielphilosophie dar. „Wir wollen dafür stehen, dass wir uns auf dem Platz aufopfern, Leidenschaft zeigen. Erst wollen wir den Gegner niederkämpfen, um dann unsere spielerischen Fähigkeiten in die Waagschale zu werfen. Der erste Schritt muss aber immer Einsatz und Kampfeswille sein. Dann kann erst der zweite folgen. Gerade zu Hause wollen wir unsere DNA durchdrücken!“ Genau das ist der Matchplan gegen den VfL Osnabrück!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 12 Qela, 17 Schröter.


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 26 Wagner, 6 Henning, 15 Jacobsen – 29 Kopacz, 18 Kehl – 9 Goguadze.

    Ersatz: 1 Sauter, 35 Remberg (beide Tor) – 3 Christensen, 7 Ajdini, 8 Tesche, 10 Pröger, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 17 Semic, 19 Wiethaup, 20 Janotta, 22 Riesselmann, 23 Lesueur, 27 Fabinski.

    Es fehlen: 37 Badjie.

    Schiedsrichter: Timo Gerach (Queichheim); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Patrick Kessel (Hüffelsheim); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-einsatz-und-kampfeswille


    PK vor dem Spiel gegen Osnabrück:



    Liveticker für das Spiel gegen Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-vfl-osnabrueck-m1-250809


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…fl-osnabrueck/liveticker/

  • Die Löwen wurden im ersten Heimspiel der Saison ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten den VfL Osnabrück mit 3:1. Vor der Pause trafen die beiden Rückkehrer Kevin Volland (10.) und Florian Niederlechner (41.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Sigurd Haugen sogar auf 3:0 (52.), ehe Patrick Kammerbauer für den Ehrentreffer der Gäste sorgte (75.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste im ersten Heimspiel gegen den VfL Osnabrück verletzungsbedingt auf Miran Qela und Morris Schröter verzichten. Erneut machte René Vollath Platz für U23-Spieler Paul Bachmann, der als Ersatztorwart auf der Bank Platz nahm. Ansonsten standen diesmal nicht im Kader Justin Steinkötter, Max Reinthaler, Philipp Maier und Maximilian Wolfram. Samuel Althaus und Lasse Faßmann sammelten tags zuvor in der U21 beim 1:0-Sieg über den FC Gundelfingen Spielpraxis.


    Spielverlauf: Die Löwen begannen schwungvoll und hatten in der 3. Minute die erste Chance. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf der linken Seite kam Kevin Volland an der Grundlinie zum Flanken. VfL-Keeper Lukas Jonsson warf sich vor Sigurd Haugen in die Hereingabe. Im Anschluss an eine abgewehrte Freistoßflanke kam Tim Danhof aus 17 Metern im Zentrum zum Abschluss, sein Schuss ging aber deutlich übers Tor (6.). Vier Minuten später die Löwen-Führung. Erneut gab es Freistoß im linken Halbfeld. Tunay Deniz lupfte die Kugel halblinks in den Strafraum, Volland ließ den Ball einmal aufspringen, schloss dann mit dem ersten Kontakt ab und traf aus der Drehung mit seinem Zehn-Meter-Schuss zum 1:0 ins lange Eck (10.). Fast wäre Haugen in der 14. Minute das 2:0 gelungen. Volland wehrte vor dem eigenen Sechzehner einen Angriff der Osnabrücker ab, spielte tief auf den aus der eigenen Hälfte gestarteten Norweger, der noch den nachsetzenden Jannik Müller umkurvte, dann aber nur mit dem rechten Außenrist im Strafraum abschließen konnte. Jonsson parierte seinen Schuss. Nach einem weiten Einwurf von rechts durch Deniz wurde der Ball von Jesper Verlaat per Kopf auf Florian Niederlechner am zweiten Pfosten verlängert, der kam jedoch nicht zum Abschluss, stocherte den Ball im Liegen Jonsson weg, Manuel Pfeifer schloss halblinks aus 14 Metern ab, jedoch wurde sein Schuss geblockt (20.). Eine Linksflanke von Pfeifer verpasste Haugen nur um Zentimeter am rechten Fünfmetereck (22.). Die erste gefährlich Szene hatten die Gäste in der 28. Minute durch einen 24-Meter-Freistoß. Lars Kehl zirkelte den Ball mit rechts um die Mauer, doch Thomas Dähne tauchte ins kurze Eck ab, hielt das Spielgerät fest. Eine Hereingabe von rechts durch Kehl faustete Dähne mit einer Flugeinlage weg, den Nachschuss von Frederik Christensen außerhalb des Strafraums blockte Deniz (30.). Wenig später stand Dähne erneut im Blickpunkt. Einen gefährlichen Aufsetzer von David Kopacz lenkte er ums lange Eck (31.). Erneut sorgte ein Einwurf von rechts durch Deniz in der 35. Minute für Gefahr. Der Schuss von Simen Voet wurde stark handspielverdächtig von einem Osnabrücker abgewehrt, auch der Nachschuss von Thore Jakobsen wurde geblockt (35.). Zwei Minuten später kam Haugen nach einer Deniz-Ecke am zweiten Pfosten zum Kopfball, köpfte aber einen Gästespieler an, von dessen Schulter die Kugel über die Querlatte ging (36.). Nach einem Eckball von der anderen Seite überflankte Sean Dulic von der rechten Seite die Abwehr, Haugen setzte aus sechs Meter artistisch zum Seitfallzieher an, schoss aber knapp über die Latte (38.). Im Gegenzug musste sich Dähne bei einem Distanzschuss von Kehl strecken, um die Kugel um den rechten Pfosten zu lenken (39.). Das 2:0 fiel – wie konnte es anders sein – nach einem weiten Einwurf von rechts durch Deniz. Wieder hatte Verlaat per Kopf an den zweiten Pfosten verlängert, wo Volland, ebenfalls per Kopf nur den Pfosten traf. Den Abpraller schob Niederlechner dann aus kurzer Distanz ins lange Eck (41.). Einen Lupfer ans linke Fünfmetereck von Bryan Hennings brachte Kopacz frei vor Dähne nicht unter Kontrolle, so dass der Keeper klären konnte (45.+2). So blieb es bei der Zwei-Tor-Führung für die Sechzger zur Pause, die aufgrund des Chancenverhältnisses auch verdient war.

    Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten die Löwen auf 3:0. Ein Zuspiel leitete Manuel Pfeifer, der dabei den Fuß von Karademir an die Hüfte bekam, an der linken Strafraumseite mit der Brust zu Niederlechner weiter. Der ging mit Tempo in die Box, passte scharf von der Grundlinie in den Fünfmeterraum, wo der eingelaufene Haugen als erster am Ball war, aus kurzer Distanz ins kurze Eck traf (52.). Osnabrück wurde das erste Mal durch einen Standard gefährlich. Einen 20-Meter-Freistoß, leicht nach rechts versetzt, schoss Kehl aufs linke Eck, doch Dähne tauchte ab, parierte den Schuss (61.). Wenig später ging ein Drehschuss von Friedolin Wagner rechts im Strafraum am langen Eck vorbei (63.). Bei einer Linksflanke von Niklas Wiemann griff Dähne daneben, Bernd Riesselmann stocherte aber den Ball am leeren Tor vorbei (66.). In der 71. Minute zog Hennings in den Strafraum, sein Abschluss wurde geblockt, der aufsteigende Ball landete bei Luc Ihorst, aber Dähne hechtete nach vorne, faustete die Kugel vom Kopf des Stürmers. Vier Minuten später war es passiert. Die Löwen brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Kevin Schumachers Schuss von links wurde abgefälscht, landete bei Patrick Kammerbauer, der aus acht Metern zum 3:1 ins 1860-Tor traf (75.). Die Niedersachsen witterten nochmals Morgenluft. Glück hatten die Löwen in der 81. Minute, als nach einer Ecke durch Kammerbauer von links Wagner am zweiten Pfosten zum Abschluss kam, den Ball aber aus kurzer Distanz übers rechte Kreuzeck schoss. Nach dieser kurzen Druckphase der Osnabrücker brachten die Sechzger die Partie wieder unter Kontrolle. In der 3. Minute der Nachspielzeit klärte Voeten noch einen Schuss von Kehl hoch aufs linke Eck per Kopf auf der Linie. Ansonsten brachten die Löwen die Zwei-Tore-Führung sicher über die Zeit und feierten im ersten Heimspiel der Saison den ersten Heimsieg.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, auch weil wir kompromisslos in den Zweikämpfen waren“, konstatierte Löwen-Trainer Patrick Glöckner. „Wir haben dann durch zwei Standards die Büchse geöffnet und in der 2. Halbzeit relativ schnell das 3:0 gemacht.“ Durch die klare Führung wäre sich sein Team zu sicher gewesen. „Ab der 65. Minute haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, monierte der 48-Jährige. „Trotzdem bin ich stolz auf die Jungs, sie haben 70 Minuten bei hohen Temperaturen gut Fußball gespielt, die anderen 20 Minuten klammere ich mal aus“, sagte er generös mit einem Schmunzeln. Besonders strich Glöckner Kevin Volland aus einem guten Kollektiv heraus. „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, ein Tor erzielt und eins vorbereitet.“ Mit seiner Ballsicherheit sei er wichtig für die Mannschaft. „Wir haben ihn heute tiefer auflaufen lassen, dadurch hat er mehr Zuspiele bekommen, die er für sein Spiel braucht.“

    Osnabrücks Coach Timo Schultz gab sich als guter Verlierer. „Aufgrund der Kaltschnäuzigkeit hat der Gegner verdient gewonnen. Wir haben trotzdem kein schlechtes Spiel gemacht, waren häufig im letzten Drittel, konnten uns aber in der 1. Halbzeit bei den Standards nicht richtig wehren.“ Nach der Pause wollte sein Team nochmals angreifen. „Das 3:0 hat uns dann aber Strich durch die Rechnung gemacht. Auch wenn es Patrick nicht gerne hört: Für mich zählt Sechzig eindeutig zu den Aufstiegsfavoriten.“


    STENOGRAMM, 2. Spieltag, 09.08.2026, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1860 München 3:1 (2:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 18 Jakob, 19 Erdogan, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 26 Wagner, 6 Henning, 3 Christensen – 29 Kopacz, 18 Kehl – 22 Riesselmann.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 8 Tesche, 9 Goguadze, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 15 Jacobsen, 19 Wiethaup, 23 Lesueur, 27 Fabinski.

    Wechsel: Philipp für Volland (72.), Kozuki für Haugen (72.), Christiansen für T. Jacobsen (82.), Hobsch für Niederlechner (82.), Jakob für Pfeifer (90.+7) – B. Jacobsen für Kopacz (46.), Fabinski für Karademir (55.), Schumacher für Christensen (67.), Ihorst für Riesselmann (68.), Lesueur für Hennings (86.).

    Tore: 1:0 Volland (10.), 2:0 Niederlechner (41.), 3:0 Haugen (52.), 3:1 Kammerbauer (75.).

    Gelbe Karten: T. Jacobsen, Volland, Verlaat, Voet – Karademir, Müller.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Timo Gerach (Queichheim); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Patrick Kessel (Hüffelsheim); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-ueber-den-vfl-osnabrueck


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057347/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…d-im-br-fernsehen,UstKb5m


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93875200.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ner-haugen-sieg-live-609/


    https://www.abendzeitung-muenc…uftakt-dahoam-art-1073975



    PK nach den Spiel gegen Osnabrück:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Geisellbulach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-250812


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…CTAHT/teamvergleich#start

  • Toto-Pokal: Löwen stehen nach 8:0 über Geiselbullach im Achtelfinale.

    Die Löwen stehen nach einem deutlichen 8:0-Erfolg bei Bezirksligist TSV Geiselbullach im Achtelfinale des Toto-Pokals. Erfolgreichster Torschütze mit vier Treffern war Patrick Hobsch. Die weiteren Tore in einer einseitigen Partie erzielten Max Christiansen, Raphael Schifferl, Justin Steinkötter und Maximilian Wolfram.


    Personal: Diesmal hielt sich die Anreise in Grenzen mit 36 Kilometer einfache Fahrt in den Norden von Olching. Nicht im Kader standen der verletzte Morris Schröter und der gesperrte Lasse Faßman. Tim Danhof, Simen Voet, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, Emre Erdogan, Manuel Pfeifer, Kevin Volland und Tunay Deniz wurden geschont. Trotzdem konnte Cheftrainer Patrick Glöckner erneut ein stark besetztes Team auf den Platz schicken.

    Spielbericht: Es dauerte keine fünf Minuten, da lag die Kugel erstmals im Tor des Bezirksligisten. Einen abgewehrten Ball nahm Max Christiansen außerhalb des Strafraums volley, hämmerte ihn zum 1:0 ins linke obere Eck (5.). Nach einer Hereingabe von links durch Kilian Jakob verpasste Justin Steinkötter die Kugel am zweiten Pfosten nur um Zentimeter (9.). Einen wunderschönen Spielzug krönte Patrick Hobsch mit dem 2:0. Steinkötter spielte links in den Lauf von Maximilian Wolfram, der bediente den eingelaufenen Hobsch, der frei vor Torwart Korbinian Risse auftauchte und ihn zum 2:0 überwand (13.). Im Anschluss an einen Zuckerpass von Soichiro Kozuki lief Steinkötter halbrechts frei auf Risse zu, scheiterte aber am Bullacher Torhüter (22.). Nach einem Eckball von rechts durch David Philipp kam Philipp Maier am zweiten Pfosten an den Ball, köpfte jedoch Tim Greiner vor der Linie an (28.). Zwei Minuten später war es erneut passiert. Jakob hatte die Kugel von links genau auf den Kopf von Hobsch gehoben, der sie aus zehn Metern ins lange Eck zum 3:0 verlängerte (30.). Beinahe hätte Hobsch seinen Hattrick in der 38. Minute perfekt gemacht, sein erster Schuss nach Jakob-Zuspiel aus zehn Metern wurde geblockt, der zweite Versuch ging knapp übers Tor. Kurios die Szene kurz vor der Pause. Nach einem Pass von Maier behinderten sich Torwart und Abwehrspieler gegenseitig, wodurch Steinkötter sie umlief und an die Kugel kam, den Ball aber von links am langen Eck vorbeigrätschte (45.). Somit blieb es beim 3:0 für die Löwen zur Pause.

    Paul Bachmann, der zur 2. Halbzeit für Dähne kam, konnte sich gleich nach 90 Sekunden auszeichnen. Felix Thurner hatte abgezogen, der Löwen-Keeper parierte den strammen Schuss souverän (47.). Drei Minuten später erzielte Hobsch seinen dritten Treffer nach Zuspiel von Maier. Im Strafraum kam er halbrechts aus zwölf Metern ungehindert zum Abschluss, ließ sich diese Chance nicht entgehen (50.). Zwei Minuten später gelang endlich das erste Standardtor. Nach Ecke von links durch Philipp war Raphael Schifferl mit dem Kopf zur Stelle, markierte das 5:0 für den Drittligisten (52.). Die Sechzger konterten in der 66. Minute Geiselbullach mustergültig aus. Steinkötter führte in Überzahl den Ball, schloss im Strafraum auch selbst ab und traf zum 6:0 ins linke untere Eck. Tor Nummer vier machte Hobsch fünf Minuten später, erneut mit dem Kopf nach Zuspiel von Christiansen (71.). Zwar gab es auch noch einige Möglichkeiten für die Sechzger in der Schlussphase, Tore fielen lange keine mehr, ehe Maximilian Wolfram mit der letzten Aktion des Spiels den mittlerweile im Tor stehenden Spielertrainer Stefan Held überwand. Damit haben sich die Löwen für das Achtelfinale qualifiziert.

    Die Auslosung hierfür findet am kommenden Montag, 18. August 2025 um 11 Uhr im „Haus des Fußballs“ in München statt. Die Ziehung wird live auf dem BFV-Instagram-Kanal des BFV übertragen.

    „Es war ein souveräner Sieg“, bilanzierte Löwen-Coach Patrick Glöckner. „Er hätte natürlich noch viel höher ausgehen können, aber ich glaube man hat gesehen, dass die Jungs Spielfreude entwickelt haben, dass wir den Gegner logischerweise auch aufgrund des Klassenunterschiedes dominiert haben. Das war unser Ziel, was wir verfolgt haben. Daneben wollten wir den Fans, die hier angereist sind, was bieten. Ich glaube, das ist uns mit acht Treffern gelungen.“ Mit vier erzielten Toren unterstrich vor allem Patrick Hobsch seine Ambitionen. „Hobschi ist immer einer, den man auf der Uhr haben muss“, so der Trainer über seinen Angreifer „Wir wissen, was er kann und wenn er in der Box angespielt wird, ist er brandgefährlich. Das hat er heute untermauert und daher freuen wir uns, dass er so gut in Form ist.“ Glöckner konnte nur positive Erkenntnisse aus dem Pokal-Auftritt ziehen. „Wir haben das heute einfach im Kollektiv geschafft!“


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 2. Runde, 12.08.2025, 18 Uhr


    TSV Geiselbullach – TSV 1860 München 0:8 (0:3)


    GEI: 22 Risse (Tor) – 27 Probst, 15 Schröder, 8 Scharpf – 5 Schäfer, 14 Thurner, 34 Raci, 6 Greiner, 3 Peters – 9 Bründl, 11 Einertshofer.

    Ersatz: 1 Held - 2 Weiß, 7 Angermaier, 12 Waglan, 16 Frank, 19 Sahiner, 21 Döhler, 23 Böhmländer, 24 Sdzuy, 33 Egenhofer.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 26 Maier – 14 Kozuki, 13 Christiansen, 8 Philipp, 18 Jakob – 30 Wolfram – 34 Hobsch, 9 Steinkötter.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 20 Althaus, 22 Haugen, 25 Dulic, 41 Lippmann, 43 Fuchs

    Wechsel: Frank für Schröder (49.), Sahiner für Thurner (55.), Angermaier für Probst (69.), Döhler für Peters (76.), Held für Risse (84.) – Bachmann für Dähne (46.), Althaus für Steinkötter (75.), Fuchs für Jakob (75.), Lippmann für Reinthaler (75.).

    Tore: 0:1 Christianse (5.), 0:2 Hobsch (13.), 0:3 Hobsch (30.), 0:4 Hobsch (50.), 0:5 Schifferl (52.), 0:6 Steinkötter (66.), 0:7 Hobsch (71.) 0:8 Wolfram (90.+3).

    Gelbe Karte: Frank – Schifferl, Maier.

    Zuschauer: 1.750 Sportanlage Schulstraße.

    Schiedsrichter: Marco Blösch (Pforzen); Assistenten: Sebastian Fleschhut (Seeg), Jakob Hanser (Buching).


    https://www.tsv1860.de/de/news…elbullach-im-achtelfinale


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-250823


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

  • Toto-Pokal: Löwen müssen im Achtelfinale zum FV Illertissen.

    Nicht besonders groß war die Freude bei den Löwen über den Gegner: Das Team von Trainer Patrick Glöckner muss im Achtelfinale des Toto-Pokal-Wettbewerbs zum Titelverteidiger FV Illertissen reisen, der gerade im DFB-Pokal zu Hause den Zweitligisten 1. FC Nürnberg im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb gekegelt hat.


    Auch der TSV 1860 München hat schlechte Erinnerungen ans Vöhlin-Stadion. Vor drei Jahren am 27. September 2022, damals im Viertelfinale, kam überraschend das Aus für die Sechzger. Vor 1.623 Zuschauern gab es durch einen Treffer von Maurice Strobel (15.) eine 0:1-Niederlage.

    Die Lose zog auch diesmal Joachim Buchwieser, Vize-Präsident von LOTTO Bayern, unter der Aufsicht von Verbands-Spielleiter Josef Janker. Die 16 im Wettbewerb verbliebenen Klubs waren nach regionalen Gesichtspunkten in eine Nord- und Süd-Grupp eingeteilt. Wie immer galt: Der klassenniedrigere Verein genießt Heimrecht. So war es auch bei der letzten gezogenen Paarung. Zuerst wurden die Löwen gezogen, dann Illertissen. Folgerichtig wurde das Heimrecht getauscht.

    Der FV Illertissen ist der amtierende Titelverteidiger. Trainer Holger Bachthaler betreute die bayerischen Schwaben schon zu gemeinsamen Regionalliga-Zeiten in der Saison 2017/2018. Auch unter den Spielern ist mit Milos Cocic ein bekanntes Gesicht. Er stammt aus dem Junglöwen-Nachwuchs, absolvierte auf der Geschäftsstelle des TSV 1860 eine kaufmännische Ausbildung.

    Die Regelspieltage fürs Achtelfinale sind Dienstag, 26. August, oder Dienstag, 2. September 2025. Sollte das BR Fernsehen die Partie live übertragen, würde das Aufeinandertreffen am Samstag, 6. September 2025, steigen. An diesem Wochenende pausiert die 3. Liga aufgrund von Länderspielen.

    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Wanderpokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der Chance auf ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten und garantierten Prämien in Höhe von rund 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.


    https://www.tsv1860.de/de/news…uessen-zum-fv-illertissen

  • Die Löwen gastieren am 3. Spieltag der 3. Liga am Samstag, 23. August 2025, bei Alemannia Aachen. Anpfiff im Stadion Tivoli ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport und im Free-TV beim BR Fernsehen zu sehen.


    Die Pause wegen des DFB-Pokal-Wochenendes haben die Löwen gut genutzt. Ein Testspiel stand zwar nicht auf dem Programm, „aber wir haben intern zweimal 45 Minuten Elf gegen Elf gespielt“, erzählt Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner. Die Spielvorbereitung lief dann ab Dienstag ganz normal ab. Zunächst wurde die eigene Spielweise, „unsere DNA gestärkt“, wie Glöckner es beschreibt, dann ab Mittwoch war der Trainingsinhalt: „Wie stellen wir den Gegner vor Probleme?“

    Der heißt Alemannia Aachen und ist noch nicht richtig in der Saison angekommen. Das liegt teilweise daran, dass der Kader der Schwarz-Gelben noch nicht komplett ist. Rachid Azzouzi, der neue Sportchef in der Karlsstadt, konnte erst zum 1. August 2025 offiziell seinen neuen Posten antreten, will sich mit weiteren Verpflichtungen Zeit lassen. „Personell sind sie noch knapp besetzt“, weiß auch Glöckner, „sie haben 13, 14 gute Spieler im Kader“, rechnet er vor. Auch wenn die Alemannia nicht bei 100 Prozent ist, werden sie vom Löwen-Trainer keineswegs unterschätzt. „Wir wissen, was Aachen im Tank hat. Von den Grundtugenden machen sie es schon sehr gut“, findet Glöckner. Von den Ergebnissen – zum Auftakt gab es in Osnabrück ein 0:0, dann zu Hause gegen Hoffenheim II eine 2:4-Niederlage – lässt er sich nicht blenden. „Jedes Spiel muss neu bewertet werden. Ich traue Aachen viel zu.“

    Anders als vorm ersten Saisonspiel gegen Essen, wo er die Startformation bekanntgab, hielt er sich diesmal bedeckt. Philipp Maier und Emre Erdogan fehlten krank im Training, werden genauso am Tivoli ausfallen wie der langzeitverletzte Morris Schröter. „Prinzipiell muss nicht viel geändert werden. Wir sind aber mit der einen oder anderen Position nicht vollauf zufrieden“, stellt er klar. Zumal Glöckner nach dem Leistungsprinzip verfährt, das Training genauso als Maßstab bei der Aufstellung hinzuzieht wie die Spielweise des Gegners.

    „Wir gehen von einem hohen Angriffspressing aus. Aachen wird sicher aggressiv sein, wenn wir im Ballbesitz sind. Sie haben ein hohes Anlaufverhalten mit einer guten Ballzirkulation.“ Unter dem neuen Trainer Benedetto Muzzicato habe sich im Vergleich zu seinem Vorgänger Heiner Backhaus einiges verändert. „Aachen spielt mutig hinten raus, hat viele Spieler in Ballnähe. Der Prozess“, so Glöckner weiter, brauche aber noch etwas Zeit.

    Beeindruckend sei die Kulisse am Tivoli. 25.000 Zuschauer werden dort am Samstag erwartet. Der Löwen-Trainer spricht von einer „Fußballbesessenheit“, die dort herrsche. „Die Zuschauer sind sehr laut“, weiß er aus eigener Erfahrung. „Ich freue mich auf das Spiel und die Atmosphäre.“ Befürchtungen, dass sich sein Team davon beeindrucken lässt, hegt Glöckner nicht. „Klar ist es immer ein Pluspunkt, wenn du ein volles Haus hast. Aber es macht auch uns mehr Spaß, vor 25.000 als vor 1.000 Zuschauer zu spielen. Wenn du ausgepfiffen wirst, kann das zusätzlich Motivation sein. Wir gucken auf uns, pushen uns gegenseitig. Für mich ist es immer wieder geil, dass uns erneut über 2.000 Löwen-Fans nach Aachen begleiten.“

    Die Devise gegen die Rheinländer ist die gleiche wie in den bisherigen Partien: „Wir wollen immer unsere Leistung bestätigen, ans Maximal rankommen“, sagt Glöckner. Egal wie das Ergebnis ausfällt, müsse jeder in den Spiegel schauen und von sich sagen können: „Ich habe alles getan, um erfolgreich zu sein!“ Seiner Meinung nach gäbe es keine Perfektion über 90 Minuten. Im letzten Punktspiel gegen Osnabrück war er 70 Minuten mit dem Gezeigten seines Teams zufrieden. Das galt nicht für die Schlussphase, „auch wenn es menschlich ist, dass bei der Hitze der eine oder andere Gang zurückgeschaltet wird. Vielleicht waren wir nach der 3:0-Führung etwas zu selbstsicher, in einigen Situationen haben wir den Ball zu schnell hergegeben“, moniert der 48-Jährige.

    Generell sei er aber mit der Abwehrleistung seines Teams zufrieden. „In den ersten beiden Partien haben wir aus dem Spiel heraus nur jeweils eine Chance zugelassen“, rechnet er vor. Auch die konditionellen Werte stimmen. „In Essen hatten wir die höchste Laufleistung der gesamten Liga“, rechnet er vor, schränkt aber ein. „Das ist keine Garantie. Wichtig ist vor allem, wohin man läuft!“ Doch für das Spiel, das er von seinen Jungs fordert, gehört die Physis zu den Basics. „Zunächst müssen wir leiden, dann kommt der Spielwitz hinzu!“ Das ist auch die Maxime für den Tivoli.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    AAC: 1 Olschowsky (Tor) – 37 da Silva Kiala, 6 Lorch, 4 Meyer – 3 Wagner, 28 Wiebe, 10 Gaudino, 5 Strujic – 20 Richter, 7 Scepanik – 18 Wriedt.

    Ersatz: 22 Hendriks, 23 Bördner (beide Tor) –9 Sulejmani, 11 Goden, 14 Elekwa, 17 Torsiello, 19 Heister, 30 Winter, 36 Ademi.

    Es fehlen: 8 Bahn, 15 Hanraths, 25 Yarbrough.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (alle Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 17 Schröter, 19 Erdogan, 26 Maier.

    Schiedsrichter: Robert Kampka (Schornbach); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart Ost), Steven Greif (Gotha); Vierter Offizieller: Kristijan Rajkovski (Hackenberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-duennbesetzten-aachenern


    PK vor dem Spiel gegen Aachen:


    https://www.tsv1860.de/de/loew…nde-vor-aacm60-21-08-2025


    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-250823


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

  • Spätes Löwen-Glück: 2:0-Auswärtserfolg bei Alemannia Aachen.

    Die Löwen feierten bei Alemannia Aachen einen Last-Minute-Sieg. Den 2:0-Erfolg markierten die beiden Einwechselspieler Patrick Hobsch (89.) und David Philipp (90.+1). Beide Treffer bereitete Kevin Volland mustergültig vor. Die Gastgeber spielten nach Gelb-Rot gegen Gianluca Gaudino ab der 64. Minute in Unterzahl.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Aachen verletzungsbedingt auf Morris Schröter verzichten. Erkrankt fehlten Philipp Maier und Emre Erdogan. Ansonsten standen diesmal nicht im 20er-Kader die beiden Torhüter René Vollath und Miran Qela sowie Justin Steinkötter, Soichiro Kozuki, Max Reinthaler und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Aachen begann druckvoll und hatte nach 90 Sekunden die erste Chance. Faton Ademi kam halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss ging knapp am langen Eck vorbei (2.). Die Gastgeber waren in der Anfangsphase wesentlich präsenter als die Löwen. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Sechzger besser in die Partie, aber der letzte Pass fand zunächst keinen Adressaten. In der 22. Minute sprintete Manuel Pfeifer auf der linken Seite in einen Aufbaupass, spielte Kevin Volland tief an, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Ansonsten gab es wenig Torraumszenen. Nach einem Ballverlust von Tunay Deniz an der linken Eckfahne gegen Gianluca Gaudinio, der in den Rückraum auf Lukas Scepanik passte, hatte der Aachener bei seinem Schuss aus zwölf Metern im Zentrum etwas zu viel Rücklage, so dass sein Abschluss knapp links am Pfosten vorbei ins Tor-Aus ging (32.). Auf der anderen Seite führte Thore Jacobsen im rechten Halbfeld an der Mittellinie einen Freistoß schnell aus, Florian Niederlechner kam halblinks im Strafraum aus der Drehung zum Abschluss, scheiterte aber an Jan Olschowsky im Alemannen-Tor (33.). In der 40. Minute musste Thomas Dähne außerhalb seines Strafraums klären. Joel da Silva Kiala hatte am eigenen Strafraum die Kugel im Anschluss an einen 1860-Eckball nach vorne geschlagen, Jacobsens Kopfballrückgabe zum eigenen Torwart geriet etwas zu kurz, aber Dähne war vor dem Alemannia-Stürmer am Ball. Kurz vor der Pause hatten die Sechzger nochmals eine Kontermöglichkeit, aber Sigurd Haugen brachte halbrechts im Strafraum den Ball nicht in die Mitte zum freistehenden Niederlechner, weil da Silva Kiala im letzten Moment per Grätsche zur Ecke klären konnte (43.). Kurz danach war Pause.

    Nach zehn Sekunden in der 2. Halbzeit versuchte Deniz mit einem Distanzschuss aus 25 Metern Olschowsky zu überraschen, zielte aber etwas zu hoch (46.). Die Löwen attackierten nun Aachen früher. In der 55. Minute handelten sie sich jedoch einen Konter ein, Jesper Verlaat bremste Torsiello an der Strafraumkante im letzten Moment, der traf ihn bei der Klärung am Fuß, doch Schiedsrichter Robert Kampka sah es genau andersherum, gab Freistoß für Aachen und zeigte dem Löwen-Kapitän die Gelbe Karte sowie Niederlechner, der sich über die Entscheidung lautstrakt beschwerte. Den Freistoß kurz vor der Strafraumkante setzte Scepanik in die Mauer (57.). Verlaat kehrt nach kurzer Behandlungspause aufs Spielfeld zurück, ebenso wie Torsiello. Gaudino, bereits gelb vorbelastet, trat Niederlechner in die Beine, sah dafür die Ampelkarte (64.). Damit hatten die Löwen fast eine halbe Stunde einen Mann mehr auf dem Feld. Nach einer Kopfballabwehr nach Rechtsflanke war es Manuel Pfeifer, der am linken Strafraumeck zum Schuss kam, aber deutlich übers Tor zielte (70.). Schiedsrichter Robert Kampka verlor immer mehr die Linie. In der 71. Minute stoppte er einen aussichtsreichen Angriff der Sechzger nach einem vermeintlichen Foulspiel von Niederlechner, wo dieser eindeutig den Ball gespielt hatte (71.). Im Gegenzug flankte Matti Wagner von links in die Mitte, Scepanik traf bei seinem Abschluss aus elf Metern zum Glück für die Löwen den Ball nicht richtig (72.). Im Anschluss an einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Deniz kam Verlaat am ersten Pfosten einen Tick zu spät (74.). Drei Minuten später war es der eingewechselte David Philipp, der halbrechts nach Volland-Zuspiel im Strafraum aus zehn Metern die Kugel über Olschowsky und die Latte knallte (77.). Pfeifer scheiterte in der 83. Minute erneut knapp mit einem Distanzschuss aus zentraler Position. Danach nahm die Alemannia immer wieder Zeit von der Uhr. Das bestrafte der eingewechselte Patrick Hobsch. Jacobsen hatte Volland an der Strafraumkante mit dem Rücken zum Tor angespielt, der steckte mit seiner Klasse den Ball auf Hobsch durch, der halblinks an der Strafraumkante mit Hilfe des rechten Innenpfostens zum 1:0 traf (89.). Zwei Minuten später die Entscheidung. Volland hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, Philipp nahm die Hereingabe mit der Brust an, sein Schuss fälschte Felix Meyer unhaltbar für Olschowski zum 2:0 ab (90.+1).


    TRAINERSTIMMEN


    „Der Gegner war extrem scharf. In der 1. Halbzeit hatten wir überhaupt keine Optionen, Tore zu erzielen“, analysierte Löwen-Coach Patrick Glöckner. „Das haben wir in der 2. Halbzeit besser gemacht. Wir sind schon mit dem Wiederanpfiff besser ins Spiel reingekommen, haben von der Herunterstellung profitiert und durch die Joker, die wir bringen konnten, das Spiel auf unsere Seite gerissen.“ Es sei ein wahnsinniger Hexenkessel auf dem Tivoli für beide Mannschaften gewesen. „Jedes Wochenende steht viel auf dem Spiel. Es ist normal, dass es zur Sache geht, aber es waren einige Karten zu sehen, die ein bisschen drüber waren“, so die Einschätzung von Glöckner. „Aber im Großen und Ganzen ist das Fußball, das ist ein Kampfsport, das muss man dann akzeptieren“, so der 48-Jährige. Für ihn sei die Qualität auf der Bank ein großer Vorteil, „wenn du frische Leute bringen kannst, die wissen, was sie zu tun haben. Beide Joker haben getroffen, sich direkt hervorragend ins Spiel integriert, aber grundsätzlich war in der 2. Halbzeit ein anderes Gesicht von uns zu sehen, auch wenn ich kämpferisch und von der Moral her der Mannschaft in den ersten 45 Minuten keinen Vorwurf machen kann. Jedoch sind die spielerischen Elemente ausgeblieben.“

    Aachens Trainer Benedetto Muzzicato sah in der Gelb-Roten Karte gegen Gianluca Gaudino die spielentscheidende Szene. „Wir sind gut im Spiel drin, haben Sechzig komplett überrascht in der Art und Weise, wie wir heute an die Sache rangegangen sind. Und dann macht so eine Entscheidung leider das Spiel kaputt. Für die Jungs ist das einfach eine scheiß Situation, aber das kann man nicht mehr ändern. Wir sind momentan in einer Phase, in der wir um alles kämpfen müssen.“ Besonders ärgerlich sei, dass sich sein Team in der 1. Halbzeit nicht belohnen konnte. „Wir waren einfach das bessere Team gegen eine Mannschaft, die eigentlich gekommen ist, um uns an die Wand zu spielen. Ich kann meinen Jungs nur ein großes Kompliment machen. Im Moment fehlen uns aber ein paar Prozente im letzten Drittel.“


    STENOGRAMM, 1. Spieltag, 23.08.2026, 14.03 Uhr


    Alemannia Aachen – TSV 1860 München 0:2 (0:0)


    AAC: 1 Olschowsky (Tor) – 37 da Silva Kiala, 6 Lorch, 4 Meyer – 3 Wagner, 28 Wiebe, 10 Gaudino, 7 Scepanik – 20 Richter, 36 Ademi – 17 Torsiello.

    Ersatz: 22 Hendriks (Tor) – 5 Strujic, 14 Elekwa, 18 Wriedt, 19 Heister, 29 Nadjombe, 30 Winter.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Strujic für Wagner (75.), Wriedt für Torsiello (75.), Nadjombe für Richter (75.), Elekwa für Lorch (90.) – Wolfram für Danhof (67.), Philipp für Haugen (67.), Hobsch für Niederlechner (74.), Christiansen für Deniz (86.), Jakob für Pfeifer (86.).

    Tore: 0:1 Hobsch (89.), 0:2 Philipp (90.+1).

    Gelbe Karten: Lorch, Wiebe, Ademi, Elekwa – Deniz, Niederlechner, Verlaat.

    Gelb-Rote Karten: Gaudino (64.) –.

    Zuschauer: 24.920 im Stadion Tivoli.

    Schiedsrichter: Robert Kampka (Schornbach); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart Ost), Steven Greif (Gotha); Vierter Offizieller: Kristijan Rajkovski (Hackenberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…auswaertserfolg-in-aachen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/1860-muenchen/info/3-liga/2025-26


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-stream-und-tv,UuPh9wc


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-aachen-zr-93897326.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93897183.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-0-612/


    https://www.abendzeitung-muenc…joker-stechen-art-1076496



    PK nach den Spiel gegen Alemannia Aachen:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-vfb-stuttgart-m2-250830


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-stuttgart-ii/liveticker/

  • Der 24-jährige Offensivspieler war im Sommer 2024 von Schalke 04 zu den Löwen gewechselt und absolvierte seitdem 36 Pflichtspiele im weiß-blauen Trikot. Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Die Löwen bedanken sich bei Soichiro für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine sportliche wie persönliche Zukunft alles erdenklich Gute. Mach’s gut, Soichiro – Einmal Löwe, immer Löwe!


    https://www.tsv1860.de/de/news…zuki-verlaesst-die-loewen

  • Die Löwen empfangen am Samstag, 30. August 2025, die U23 des VfB Stuttgart. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Es läuft bisher bei den Löwen: Drei Spiele, sieben Punkte, Platz drei. Eigentlich hat Cheftrainer Patrick Glöckner keinen Grund, seine Startformation zu wechseln, wäre da nicht der Ausfall von Manuel Pfeifer. „Er konnte diese Woche krankheitsbedingt nicht ins Training einsteigen, deswegen werden wir umstellen müssen.“ Wer ihn auf der linken Schiene ersetzt, wollte der 48-Jährige nicht verraten, wenngleich der Matchplan bereits abgearbeitet sei. Doch egal, wer letztlich auf dem Platz steht: Glöckner erwartet keine Änderung bei Einstellung und Spielfreude. „Wir wollen den Schwung der ersten Spiele mitnehmen, wollen zeigen, dass wir zu Hause spielen, die 15.000 Zuschauer mitnehmen und demonstrieren, was wir können!“

    Auch gegen die U23 des VfB Stuttgart setzt er auf die bewährte Grundordnung der Dreierkette, die aber nicht statisch sei, wie Glöckner betont. „Wir ändern immer wieder Parameter. Ein Gegner wie der VfB, der kompakt durchs Zentrum spielt, muss anders angelaufen werden. Deshalb kann es passieren, dass es weitere Änderungen in der Startelf gibt“, kündigt er an. So favorisiere er gegen die hochanlaufenden Schwaben einen schnellen Stürmer. „Es ist nie eine Entscheidung gegen einen Spieler, sondern immer eine für einen Spieler, der besser zum Gegner passt.“ Als Trainer brauche er deshalb ein „Händchen, damit die Jungs dranbleiben und auf ihre Chance warten. Zuletzt in Aachen stachen mit Patrick Hobsch und David Philipp zwei Joker. „Letztlich geht es immer um die Mannschaft, nicht um den Einzelnen“, lautet sein Credo.

    Und die Mannschaft funktioniert bisher bestens, ebenso das neu etablierte System. In Aachen blieben die Löwen sogar erstmals ohne Gegentor. „Wir haben die Restverteidigung klar stehen, wenn der Gegner umschaltet. Dabei ist ein gutes Gegenpressing wichtig, bei dem alle Spieler gefordert sind, damit der Gegner keinen Ball ohne Gegendruck spielen kann“, erklärt Glöckner. „Die Jungs fühlen sich einfach sehr wohl in diesem System!“

    Auf gute Defensivarbeit wird es auch gegen die VfB-Reserve ankommen. Glöckner beschreibt die U23 der Schwaben als „wahnsinnig spielstarke Mannschaft“ mit einem „sehr variablen Positionsspiel“. Wie alle NLZ-Teams seien sie gut ausgebildet und technisch stark. „Die fußballerische Finesse wurde dort über Jahre eingeübt. Dazu sind sie ein Stück weit eine Wundertüte, weil man nie genau weiß, wer von oben runterkommt. Für mich ist das ein Kracherspiel!“

    Der größte Fehler, den sein Team machen könnte, wäre den VfB ins Spielen kommen zu lassen. Diese Erfahrung habe zum Beispiel der FC Ingolstadt am 2. Spieltag gemacht, als man zur Pause mit 0:2 zurücklag (Endstand 1:2). „Wir wollen im Zweikampfverhalten und der Galligkeit über die komplette Spielzeit die Oberhand behalten“, fordert Glöckner. Denn: „Robusten Fußball und Zweikampfhärte mögen U23-Mannschaften nicht.“

    Aller Voraussicht nach werden Lasse Faßmann, Philipp Maier und Emre Erdogan nicht im Kader stehen. Das Trio soll, so Glöckner, die U21 am Freitagabend im Bayernliga-Heimspiel gegen Türkgücü München verstärken, wobei Erdogan nach seiner Verletzung nur eine Halbzeit zum Einsatz kommen soll.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 17 Schröter, 19 Erdogan, 26 Maier, 27 Pfeifer, 33 Faßmann.


    VFB II: 1 Hellstern (Tor) – 2 Amaniampong, 6 Groiß, 29 Nothnagel, 16 Meyer – 8 di Benedetto, 5 Catovic – 11 Korkut, 10 Sessa, 27 Ouro-Tagba – 44 Sankoh.

    Ersatz: 33 von der Felsen (Tor) – 3 Azevedo, 4 Herwerth, 13 Köhler, 14 Kara, 18 Lüers, 19 Freßle, 20 Hajdini, 21 Bujupi, 22 Fritschi, 24 Olivier, 26 Diehl, 30 Majchrzak, 31 Darvich, 35 Glück, 39 Jatta, 40 Reinhardt, 43 Zagadou.

    Es fehlen: 7 Penna, 9 Kastanaras, 17 Nankishi, 25 Tritschler.

    Schiedsrichter: Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen); Assistenten: Philipp Hofheinz (Niefern), Niklas Simpson (Ickern); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…dertuete-vfb-stuttgart-ii


    PK vor dem Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.tsv1860.de/de/loew…eo/loewenrunde-vor-m60vfb


    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-vfb-stuttgart-m2-250830


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-stuttgart-ii/liveticker/