Beiträge von Loewe

    Siegesserie gerissen: Löwen spielen 0:0 gegen Wehen Wiesbaden.

    Die Löwen mussten nach fünf Siegen in Folge wieder Punkte lassen. In einem hartumkämpften Match trennten sie sich vom SV Wehen Wiesbaden torlos mit 0:0. Die beste Chance für die Sechzger hatte Tim Danhof (57.). Aber auch die Gäste hatten die Möglichkeit zum Siegtreffer, als Tarik Gözüsirin nur die Latte traf (68.).


    Personal: Im Heimspiel gegen Rostock musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Max Christiansen, Kilian Jakob, Sean Dulic und Tunay Deniz verzichten. Wegen der 5. Gelben Karte fehlte Thore Jacobsen. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Florian Niederlechner, Samuel Althaus, Manuel Pfeifer, Noah Klose und Finn Fuchs.

    Spielverlauf: Erster Aufreger in der 8. Minute, als Sigurd Haugen sich einen Pass in die Tiefe erlaufen wollte, jedoch von Jordy Gillekens festgehalten wurde, sodass Torhüter Noah Brdar außerhalb seines Strafraums klären konnte. Schiedsrichter Sebastian Hilsberg ließ, sehr zum Unmut der Löwen-Fans, in dieser Szene weiterlaufen. Auf Zuspiel von Ex-Löwe Fabian Greilinger kam Tarik Gözüsirin rund 23 Meter vor dem Tor zum Abschluss, sein strammer Schuss ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei (14.). Nach einem feinen Solo über die linke Seite drang Haugen in den Strafraum der Gäste ein, kam aus 14 Metern mit rechts zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck wurde aber sichere Beute von Brdar (18.). Nach einem Eckball von links durch Gözüsirin herrschte Unordnung im Sechzger-Strafraum. Mehrmals wurde der Ball Richtung Tor geköpft, am Ende war es Tim Neubert, der aus acht Metern das Spielgerät übers Löwen-Tor bugsierte (30.). Der fleißige Kevin Volland eroberte in der 39. Minute in der gegnerischen Hälfte den Ball, passte in die Tiefe auf den gestarteten Haugen, der kam an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss war aber zu zentral, um Keeper Brdar vor ernsthafte Probleme zu stellen. Maximilian Wolfram setzte sich vier Minuten später auf der linken Seite durch, legte dann von der Grundlinie die Kugel in den Rückraum, doch Haugen war durchgelaufen, wodurch der Ball im Niemandsland landete (43.). Nach einem Konter kam Fatih Kaya an der Strafraumkante zum Schuss, doch Simen Voet ging per Grätsche dazwischen, blockte den Abschluss, sodass Thomas Dähne die Kugel fangen konnte (45.). Kurz danach war Pause.

    Die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang hatten die Gäste. Philipp Maier spielte am eigenen Strafraum die Kugel in die Füße von Moritz Flotho, doch dessen Abschluss von der Strafraumkante stellte Dähne vor keine großen Probleme (47.). Einen Eckball von rechts durch Gözüsirin köpfte der eingelaufene Gillekens aus sieben Metern rechts am Tor vorbei (53.). Was für eine Chance für die Löwen: Nach einem Solo von Tim Danhof über die rechte Seite zog er nach innen, wurde nicht attackiert, also schloss er aus 13 Metern mit links selbst ab, sein Schuss ging aber knapp am langen Eck vorbei (57.). Im Anschluss an einen weiten Einwurf köpfte Maier den Ball nochmals ins Zentrum, Voet verlängerte ihn mit dem Hinterkopf aufs Tor, doch Brdar hatte aufgepasst, fing die Kugel ab (64.). Ein 18-Meter-Schuss von Ryan Johannsson landete genau in den Armen von Dähne (66.). Glück hatten die Löwen in der 68. Minute, als Gözüsirin sich mit dem Rücken zum Tor blitzschnell nach außen drehte, dann sofort aus elf Metern mit links abzog, jedoch nur die Latte des 1860-Tores traf. Da wäre Dähne machtlos gewesen! Erneut brannte es nach einem Gözüsirin-Eckball von rechts im Löwen-Strafraum, doch die Gäste brachten ihre Kopfballmöglichkeiten nicht aufs 1860-Tor (79.). Das Spiel wogte hin und her, beide Teams wollten den Lucky Punch. Neubert brachte in der 82. Minute im Strafraum Haugen klar zu Fall, trotz heftiger Proteste der Löwen zeigte Hilsberg nicht auf den Punkt. Im Gegenzug kam der eingewechselte Nikolas Agrafiotis halbrechts im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss ging nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (83.). nach einem feinen Hackentrick vo Volland entwischte Danhof auf der rechten Seite, seine Hereingabe kam jedoch zu zentral aufs Tor, so dass Brdar den Ball unter sich begraben konnte (86.). Zweimal musste Dähne bei einer Linksflanke eingreifen, um den Abschluss zu verhindern (90.+2). Ein Schuss des eingewechselten Justin Steinkötter parierte Brdar zur Ecke (90.+5). Die anschließende Ecke, die nichts einbrachte, war die letzte Aktion. Torlos trennten sich beide Teams im Verfolgerduell. Die Löwen ließe nach fünf Siege in Folge erstmals wieder Punkte liegen.


    STENOGRAMM, 29. Spieltag, 14.03.2026, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – SV Wehen Wiesbaden 0:0


    1860: 21 Dähne (Tor) – 33 Faßmann, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 23 Dordan, 26 Maier, 29 Rittmüller – 31 Volland, 30 Wolfram – 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 4 Verlaat, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann, 44 Husic.


    WIE: 31 Brdar (Tor) – 27 Gillekens, 24 Neubert, 15 Janitzek – 4 Mockenhaupt, 11 Gözüsirin, 6 Fechner, 18 Greilinger – 29 Kaya, 20 Johansson – 28 Flotho.

    Ersatz: 30 Broll (Tor) –10 Kalem, 17 Nink, 22 Nejad, 25 Agrafiotis, 26 Lewald, 36 El Ouarti, 37 Schleimer, 47 Suarez.

    Wechsel: Philipp für Wolfram(74.), Husic für Dordan (74.), Steinkötter für Haugen (89.) – Kalem für Johannsson (68.), Agrafiotis für Flotho (80.), Suarez für Neubert (88.), Schleimer für Kaya (88.)

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Philipp – Greilinger.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Sebastian Hilsberg (Mainz); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Jason Lieser (Hetzerath/Eifel); Vierter Offizieller: Johannes Wagner (Ingolstadt).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60wie


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…-2026-liga-5057618/ticker


    https://www.br.de/nachrichten/…im-aufstiegsduell,VDr7NzN


    https://www.tz.de/sport/1860-m…lder-3-liga-94218082.html


    https://www.abendzeitung-muenc…iederlechner-volland-644/


    https://www.abendzeitung-muenc…rletzt-runter-art-1118743


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen MSV Duisburg:


    https://www.fupa.net/match/msv…v-1860-muenchen-m1-260322


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    U21 zurück an der Spitze: 1:0-Erfolg über den FC Pipinsried.

    Die Löwen-U21 hat den 3:2-Sieg des TSV Landsberg über den SV Erlbach gekontert und durch einen 1:0-Erfolg über den FC Pipinsried die Tabellenspitze zurückerobert. In einem Kampfspiel, in dem sich beide Teams nichts schenkten, sorgte Arin Garza in der 83. Minute für den Siegtreffer.


    Die erste Chance des Spiels hatte die Löwen-Reserve. Max Jägerbauer hatte aus halblinker Position geflankt, Noah Klose kam am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch aus sieben Metern links am Tor vorbei (5.). Die Sechzger waren zwar spielbestimmend, Chancen konnten sie sich aber zunächst keine erspielen. Pipinsried lauerte auf Konter, stand hinten kompakt. Erstmals wurden die Gäste in der 25. Minute nach einem 22-Meter-Schuss von Ex-Löwe Nico Karger gefährlich. Den tückischen Aufsetzer aufs lange Eck konnte Stefan Musa erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen. Nach einem Steckpass von Raphael Wach schloss Fabio Wagner halbrechts aus acht Metern nicht selbst ab, sondern passte in die Mitte, so dass der FCP klären konnte (28.). Kurz danach gab es ziemlich zentral Freistoß für die Sechzger aus 21 Metern. Wach führte aus, hob die Kugel über die Mauer, stellte aber Enrique Bösl vor keine großen Probleme, weil der Schuss zu schwach und unplatziert war (29.). Ein Distanzschuss von Tobias Reithmeir ging ungefähr einen Meter übers rechte Kreuzeck des 1860-Tores (36.). Gefährlich wurde es auch zwei Minuten später, als Florian Gebert am vorderen Fünfmetereck an eine Hereingabe von rechts kam, doch Musa und Jägerbauer warfen sich in den Schuss (38.). Auf der anderen Seite kam Cristian Leone nach Zuspiel von Xaver Kiefersauer zum Abschluss, traf aus 13 Metern jedoch nur die Oberkante der Latte (40.). Jetzt war Abwechslung drin. Nach einem Pass in die Tiefe lief Gebert halbrechts frei auf das Löwen-Tor zu, sein Schuss von der Strafraumkante ging aber am langen Eck vorbei (41.). Im Anschluss an ein Solo links durch den Strafraum kam Wach erst fast auf der Grundlinie zum Abschluss, sein Schuss fing Bösl sicher ab. Ein Schuss von Wager von der Strafraumkante war da wesentlich gefährlicher, der Ball ging jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei (44.). So wurde torlos die Seite gewechselt.

    Die 2. Halbzeit begann ähnlich wie der erste Durchgang. Auf beiden Seiten dominierten die Defensivreihen, es wurde um jeden Ball hart gekämpft. Nach einer Stunde kam der lange verletzte Samuel Althaus bei den Löwen in die Partie. Nach wie vor fehlte bei den Sechzgern die Präzision im letzten Drittel, wodurch immer wieder gute Kontermöglichkeiten verpufften. Mit der ersten Chance in der 2. Halbzeit gingen die Junglöwen in Führung. Rron Gosalci hatte von der rechten Seite nach innen gepasst, wo der eingelaufene Garza nur noch den Fuß hinhalten musste, zum 1:0 ins linke Eck traf (83.). In der 90. Minute hätte Garza alles klar machen können. Nach einem Konter in Überzahl landete der Ball bei ihm, er kam in zentraler Position an der Strafraumkante zum Abschluss, zielte aber weit übers FCP-Tor. In der 4. Minute der Nachspielzeit brachte Gosalci eine Hereingabe von rechts durch Garza an der Fünfmeterkante nicht aufs Tor. So ging das Zittern weiter. Kurz danach war Schluss und die U21 hatte sich wieder die Tabellenführung zurückerobert.

    „Wir sind erleichtert“, kommentierte U21-Coach Alper Kayabunar den Sieg. „In der 1. Halbzeit hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können, da hat man die Qualität vom Gegner gesehen und dass sie gegen uns einfach motivierter als gegen Ismaning sind. Dementsprechend ging das Spiel vor der Pause viel hin und her.“ Im zweiten Durchgang hätte es sein Team gegen den Ball gut gemacht. „Wir haben kaum was zugelassen, eigentlich gar nichts. Und was mir gefallen hat, dass die Mannschaft immer daran geglaubt hat, ein Tor erzielen zu können. Sie wollte es unbedingt, das hat man einfach gespürt. Wir haben dann zum richtigen Zeitpunkt das Tor gemacht und danach alles sehr gut wegverteidigt.“ Der 40-Jährige monierte lediglich, dass seine Mannschaft nicht das 2:0 nachgelegt hat. „Die Jungs haben alles reingehauen, sehr reif gespielt und sich nicht von der Hektik und den Nickligkeiten anstecken lassen“, lobte er.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 24. Spieltag, 14.03.2026, 12 Uhr


    TSV 1860 München – FC Pipinsried 1:0 (0:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs (84., Thönig) – 36 Grancay (58., 44 Althaus), 21 Kiefersauer, 8 Wach – 17 Leone (87., 11 Moumou), 10 Klose (43., 7 Garza), 9 Wagner (73., 34 Gosalci).

    Tor: 1:0 Garza (83.).

    Gelbe Karten: Klose, Benede, Garza, Wach, Jägerbauer, Althaus – Lungwitz, Gebert, Lobenhofer. Götzendorfer.

    Zuschauer: 300 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Ilirjan Morina (Ergoldsbach); Assistenten: Quirin Baumann (Mitterskirchen), Thomas Huber (Dornwang).


    https://www.tsv1860.de/de/news…g-ueber-den-fc-pipinsried


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen Türkgucu München:


    https://www.fupa.net/match/tue…v-1860-muenchen-m2-260321


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21 empfängt den FC Pipinsried vorm Profispiel auf dem Trainingsgelände.

    Für die U21 geht es am Samstag, 14. März 2026, vor dem Heimspiel der Profis gegen den SV Wehen Wiesbaden in der Bayernliga Süd gegen den FC Pipinsried. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist bereits um 12 Uhr. Für Besucher des Spiels wird aufgrund der Parkplatz-Situation empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.


    Die Löwen-U21 steht nach wie vor an der Spitze der Bayernliga Süd, wenngleich es am letzten Spieltag lange danach ausgesehen hatte, als ob Landsberg an den jungen Giesingern vorbeiziehen könnte. Doch wie die 1860-Reserve beim SV Schalding-Heining spielte das Team aus der Lechstadt bei Türkspor Augsburg ebenfalls nur 2:2. „Am Ende wäre das Unentschieden vermeidbar gewesen, wenn wir ein, zwei Fehler weniger gemacht hätten“, zog U21-Coach Alper Kayabunar Bilanz. Vor allem die vielen Standards gegen sein Team passten dem 40-Jährigen nicht. „Aber im Großen und Ganzen ist auch bekannt, dass es in Schalding immer schwer ist, und deswegen können wir mit dem Auswärtspunkt zufrieden sein, gerade bei diesen Platzbedingungen. Wir haben den Kampf angenommen und dagegengehalten.“

    In Passau stand Loris Husic in der Startelf. Neben dem 18-Jährigen hatte auch der ein Jahr ältere Arian Ortivero Calderon von der U19 den Kader verstärkt, um ausreichend Optionen auf der Bank zu haben. Seit Mittwoch trainieren Lucio Saric, Sandro Porta und Ibi Moumou wieder voll mit. „Alle drei sind schmerzfrei. Wir werden im Abschlusstraining genau beobachten, wie weit sie sind und ob der eine oder andere am Samstag im Kader steht“, sagt Kayabunar, der damit einige Alternativen mehr hat, zumal auch Abwehrallrounder Justin Thönig wieder zur Verfügung steht. „Er stand schon in Schalding im Kader. Nach der kompletten Trainingswoche ist er auf jeden Fall eine Option für einen Einsatz“, so der Löwen-Coach.

    Mit dem FC Pipinsried kommt ein alter Bekannter. „Da sind einige Spieler im Kader, die die auch bei mir schon gespielt haben“, erzählt Kayabunar. „Ich kenne die Mannschaft natürlich gut aus Freundschafts- und Ligaspielen in den vergangenen Jahren. Es ist bekannt, dass sie auf viele erfahrene Spieler setzen.“ Dazu sei der ehemalige Regionalligist aus dem Dachauer Hinterland immer sehr ambitioniert. „Sie sind auch dieses Jahr in die Saison mit dem Ziel gestartet, in die Regionalliga zurückzukehren“, weiß der U21-Coach.

    Pipinsried liegt derzeit mit 31 Punkten nur auf Platz sieben, hat aber drei Spiele weniger absolviert als die 1860-Reserve und Landsberg, die mit 43 Zählern die Tabelle anführen. Schon vor Weihnachten hat die durchwachsene Bilanz Sepp Steinberger, früher Trainer der U19-Bundesliga-Mannschaft der Löwen, den Job gekostet. Er wurde von Roman Langer beerbt, der ebenfalls eine 1860-Vergangenheit im Nachwuchs hat.

    Der Aufstieg scheint beim FCP trotz des veritablen Abstands zur Spitze noch nicht ad acta gelegt zu sein. „Von der Qualität her können sie jeden Gegner in der Liga schlagen. Ich glaube, dass sie bis zum Schluss das Ziel verfolgen werden, in die Regionalliga aufzusteigen. Das ist aufgrund vieler verschiedener Szenarien auf jeden Fall möglich“, findet Kayabunar dieses Ansinnen nicht unrealistisch. Die Löwen-U21 kann ohnehin nur nach oben, wenn die Profis in die Zweite Liga aufsteigen, bei Landsberg und dem drittplatzierten FC Deisenhofen ist es nicht sicher, ob sie überhaupt in die Regionalliga wollen oder können. „Dementsprechend kann es am Ende der Saison sein, dass der Viertplatzierte noch die Chance erhält.“ Ein ähnliches Szenario gab es vor zwei Jahren schon einmal.

    Mit Nico Karger, Angelo Mayer, Maximilian Engl oder Valdrin Konjuhi stehen einige Spieler im Pipinsrieder Kader, die bei den Junglöwen ausgebildet wurden. Auch deshalb erwartet Kayabunar „eine sehr motivierte Mannschaft“. Von den Profis kommen Noah Klose und Samuel Althaus als Verstärkung. Dagegen wird Loris Husic, der in Schalding die zwischenzeitliche 2:1-Führung erzielt hatte, ebenso wie Lasse Faßmann im Kader der Profis stehen. Der 19-Jährige Innenverteidiger gab ein vielbeachtetes Startelf-Debüt beim 1:0-Auswärtssieg gegen Viktoria Köln in der Drittliga-Mannschaft. „Ich habe das nicht anders erwartet, dass er so souverän spielt“, sagt Kayabunar über den Innenverteidiger, der noch im letzten Heimspiel gegen Schwaig über 90 Minuten für die U21 auf dem Rasen gestanden hatte. „Von seiner Art und Weise bewahrt er immer einen kühlen Kopf. Es freut mich natürlich unheimlich für Lasse, dass er es in der Startelf bei den Profis ebenfalls so souverän runtergespielt hat. Das zeigt auch den anderen Spielern, was möglich ist, und dass wir als Trainerteam in der U21 keine schlechte Arbeit machen.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…auf-dem-trainingsgelaende


    Liveticker zum Spiel gegen FC Pipinsried:


    https://www.fupa.net/match/tsv…2-fc-pipinsried-m1-260314


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Kauczinski trifft mit den Löwen auf seinen Ex-Klub Wehen Wiesbaden.

    Die Löwen empfangen nach zuletzt fünf Siegen in Folge den SV Wehen Wiesbaden. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 14. März 2026 um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter http://www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Zuletzt feierten die Löwen fünf Siege in Folge. Das war zum letzten Mal in der Saison 2022/2023 der Fall gewesen. „Wenn man gewinnt, ist die Stimmung immer gut“, kommentierte Löwen-Chefcoach Markus Kauczinski die Serie. „Wir sind dadurch in einen Bereich geklettert, in dem acht, neun Mannschaften um das begehrte Ziel spielen.“ Das A-Wort nahm er dabei bewusst nicht in den Mund.

    Im Training sei festzustellen, „dass es sich zuspitzt, dass der Kader in den letzten Wochen wieder größer geworden ist, durch die, die zurückgekommen sind.“ Entsprechend sei der Konkurrenzdruck groß. „Jeder muss an sein Limit gehen.“ Trotzdem bleibt der 56-Jährige seinem Naturell treu, fängt nicht an zu rechnen und schon gar nicht von Endspielen zu reden. „Nach einem Endspiel kommt nichts mehr“, stellt er richtigerweise fest. Zehn Partien stehen noch in dieser Saison auf dem Programm. „Die Basis ist unsere Leistung, um alles andere kümmere ich mich nicht“, sagt Kauczinski, „mit dem Rechnen fange ich erst gar nicht an!“

    Er freue sich auf die Schlussphase der Saison. „Wir sind in die Zielgerade eingebogen, schauen langsam aufs Ende.“ Er rate seiner Mannschaft, „alles mitzunehmen, was wir kriegen können. Wir müssen den Fuß in jeden kleinen Spalt reinstellen“, so seine Devise. Kauczinski selbst spüre keine Nervosität in dieser Phase, „sondern ein Kribbeln, eine Vorfreude, weil ich spüre, dass die Mannschaft solche engen Spiele annimmt, sie gewinnen will.“ Auch wenn es inhaltlich immer noch Dinge gibt, die sein Team besser machen könne, sei etwas in den vergangenen Wochen gewachsen. „Wir haben die individuelle Klasse, Spiele für uns zu entscheiden“, sieht er sein Team auf dem Weg zur Spitzen-Mannschaft. „Wir haben eine Struktur gefunden, in der wir wenig zulassen. Dabei müssen wir nicht besser als der Gegner spielen, sondern nur die Momente, die sich ergeben, mit Kopf und Leidenschaft nutzen.“

    Mit dem SV Wehen Wiesbaden verbindet der Löwen-Trainer eine erfolgreiche Vergangenheit. 2023 stieg er mit dem Team aus der hessischen Landeshauptstadt in die Zweite Liga auf. „Es war eine schöne, intensive Zeit, auf die ich gerne zurückblicke. Aber ich bin eher ein Typ, der nach vorne schaut. Trotzdem freue ich mich darauf, Leute zu sehen, die damals schon da waren.“ Zwischen beiden Vereinen sehe er viele Schnittmengen. „Das Umfeld ist hier wie dort professionell und zielgerichtet.“ Der größte Unterschied liege in der Fan-Base, dem zahlenmäßigen Besuch im Stadion und dadurch in der öffentlichen Wahrnehmung.

    Er selbst hat eine fast makellose Bilanz gegen seinen Ex-Klub. Vier Liga-Spiele, vier Siege. Nur im Pokal mit St. Pauli gab es eine Niederlage. Dagegen ist die Bilanz der Löwen negativ. Zudem kommt Wehen Wiesbaden als zweitbestes Rückrundenteam nach Giesing. „Es ist eine starke Mannschaft, für mich sind sie ein Geheimtipp, fliegen etwas unterm Radar. Gerade nach vorne haben sie starke Leute, stehen gut uns sind körperlich robust. Es wird ein 50:50-Spiel“, erwartet Kauczinski einen harten Kampf. „Es gilt, diesen einen Gegner zu analysieren und alles reinzuwerfen. Wir wollen alles geben, um unsere Fans glücklich zu machen.“

    Im Vergleich zum Auswärtsspiel bei Viktoria Köln muss Kauczinski eine Änderung vornehmen. Für den gelbgesperrten Thore Jacobsen rückt Damjan Dordan in die Startelf. „Er wird spielen, es ist überschaubar, was wir an Möglichkeiten haben“, legte sich Kauczinski schon im Vorfeld fest. „Loris Husic hat letzte Woche auf Herrenniveau in der U21 Spielpraxis gesammelt, aber Damjan hat die Nase vorne“, begründet er5 seine Entscheidung. Ein weiterer Wechsel in der Startelf könnte möglich sein, denn Raphael Schifferl ist wieder „einsatzfähig“, wie der Trainer betont. Dann müsste Lasse Faßmann wiechen. Ansonsten gäbe es keine Gründe, so der Trainer, „die Mannschaft komplett auf den Kopf zu stellen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 23 Dordan, 26 Maier, 29 Rittmüller – 31 Volland – 8 Philipp, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 41 Lippmann, 44 Husic.

    Es fehlen: 5 Jacobsen, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 25 Dulic, 36 Deniz, 42 Klose, 43 Fuchs.


    WIE: 31 Brdar (Tor) – 27 Gillekens, Suarez, 15 Janitzek – 4 Mockenhaupt, 11 Gözüsirin, 6 Fechner, 18 Greilinger – 29 Kaya, 37 Schleimer – 28 Flotho.

    Ersatz: 30 Broll, 41 Ludwig (beide Tor) – 7 Franjic, 8 Bogicevic, 9 Stehle, 10 Kalem, 17 Nink, 20 Johansson, 21 Wohlers, 22 Nejad, 24 Neubert, 25 Agrafiotis, 26 Lewald, 36 El Ouarti, 44 Becker, 45 Ati Allah, 47 Suarez.

    Es fehlen: 5 May, 14 Kiomourtzoglou, 16 Stritzel, 19 Hübner.

    Schiedsrichter: Sebastian Hilsberg (Mainz); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Jason Lieser (Hetzerath/Eifel); Vierter Offizieller: Johannes Wagner (Ingolstadt).


    https://www.tsv1860.de/de/news…n-ex-klub-wehen-wiesbaden


    PK vor dem Spiel gegen Wehen Wiesbaden:



    Liveticker für das Spiel gegen Wehen Wiesbaden:


    https://www.fupa.net/match/tsv…wehen-wiesbaden-m1-260314


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…v-wehen-wiesbaden/bilanz/

    Der TSV 1860 München entfacht Woche für Woche eine Begeisterung, die unter die Haut geht: Heimspiele restlos ausverkauft, Gästeblöcke in der Liga voll, Dauerkarten in Rekordzeit vergriffen und die neuen Trikots erzielen historische Verkaufszahlen. Jetzt wollen die Löwen ihren treuen Fans etwas zurückgeben und dorthin kommen, wo diese Leidenschaft zu Hause ist.


    Live und vor der Haustüre: Der TSV 1860 München und Hauptsponsor die Bayerische bringen im Rahmen der Regio-Tour die Löwen dorthin, wo die Fans zu Hause sind – und das vollkommen kostenlos. Für die gastgebenden Vereine, aber auch für die Fans, die ins Stadion kommen. Diesmal geht es nach Dingolfing, wo die Löwen im Isar-Wald-Stadion am 31. März 2026 um 15:30 Uhr gegen den FC Dingolfing antreten werden. Der FC Dingolfing, die Bayerische und der TSV 1860 München freuen sich dennoch auf zahlreichen Besuch.


    „Der TSV 1860 München lebt von seinen Fans, die uns in jeder Saisonphase tragen", sagt Geschäftsführer Manfred Paula. „Deshalb freuen wir uns sehr, im Rahmen der Regio-Tour nach Dingolfing zu kommen. Solche Spiele bringen Mannschaft und Fans noch enger zusammen. Wir wollen den Menschen in der Region etwas zurückgeben und hoffen auf viele Löwen-Fans im Isar-Wald-Stadion."

    Für die Regio-Tour können sich Vereine in ganz Bayern für ein Freundschaftsspiel gegen den TSV 1860 München bewerben. Die Löwen treten ohne Antrittsgage bei den ausgewählten Vereinen antreten. Einzige Voraussetzung: Die Vereine verzichten auf das Eintrittsgeld in den Stadien, erhalten im Gegenzug dafür die kompletten Einnahmen von Essens- und Getränkeständen.

    Bei der Premiere Anfang Oktober feierten die Löwen einen zweistelligen Sieg. 14:2 hieße es dann am Ende des zweiten Stopps in Passau.

    „Fußball lebt von Leidenschaft und die Löwen entfachen einen Enthusiasmus, der sofort mitreißt. Darum bringen wir den TSV 1860 genau dorthin, wo er am meisten bewegt: mitten zu den Menschen. Gemeinsam mit dem Verein holen wir die aktuellen Profis direkt vor die Haustür. Kostenlos, nahbar und mit der ganzen Löwenfamilie. So können die Fans nicht nur packenden Fußball sehen, sondern ihn in ihrer Heimat mit voller Wucht erleben. Sechzig bringt Begeisterung in Weiß und Blau“, so Martin Gräfer, Vorstand des Hauptsponsors die Bayerische.

    Nun freuen sich die Löwen auf Stopp Nummer 3 in Dingolfing. Anschließend werden noch zwei weitere Begegnungen gespielt und Gegner gesucht. Löwen-Fans, Vereine, nun seid ihr also am Zug. Bewerbt Euch für das Spiel gegen den TSV 1860 München. Wie? Ganz einfach: Schickt uns einfach eine E-Mail an regio-tour@tsv1860.de. Darin enthalten sollten Informationen über Euren Verein und Euer Sportgelände sein und natürlich die Antwort auf die Frage: „Warum soll der TSV 1860 München bei Euch antreten?“

    Eine Jury, bestehend aus Martin Gräfer, Mitglied des Vorstands bei der Bayerischen, Manfred Paula, Geschäftsführer des TSV 1860 München sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bayerischen und des TSV 1860 München, wird dann entscheiden. Der TSV 1860 München freut sich auf zahlreiche Bewerbungen und noch viel mehr auf die Spiele der Regio-Tour.


    https://www.tsv1860.de/de/news…tter-stopp-in--dingolfing


    DFB terminiert die Spieltage 31 - 34.

    Der DFB hat die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 31 bis 34 veröffentli


    Hier alle neuen Termine in der Übersicht:


    31. Spieltag - Samstag, 04. April 2026, 14:00 Uhr

    TSV 1860 München - SV Waldhof Mannheim


    32. Spieltag - Dienstag, 07. April 2026, 18:60 Uhr

    Energie Cottbus - TSV 1860 München


    33. Spieltag - Sonntag, 12. April 2026, 19:30 Uhr

    TSV 1860 München - SSV Jahn Regensburg


    34. Spieltag - Samstag, 18. April 2026, 14:00 Uhr

    1. FC Saarbrücken - TSV 1860 München


    https://www.tsv1860.de/de/news…niert-die-spieltage-31-34


    Stefan Lex kehrt als Koordinator Perspektivspieler zum TSV 1860 zurück.

    Der TSV 1860 München verstärkt die Schnittstelle zwischen Nachwuchs- und Profibereich: Stefan Lex übernimmt ab 15. März 2026 die Position „Koordinator Perspektivspieler“ und wird somit im Übergangsbereich, zwischen dem die Bayerische Nachwuchsleistungszentrum und der Profimannschaft agieren.


    Der gebürtige Erdinger trug zwischen 2018 und 2023 das Trikot der Löwen und steuerte in 184 Pflichtspiele für den TSV 1860 München 90 Scorerpunkte bei. Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb Stefan Lex den Löwen treu. Zunächst arbeitete er im Bereich der Talentförderung, ehe er zusätzlich als Co-Trainer und Teammanager tätig war.

    Nach seiner Rückkehr aus der Elternzeit übernimmt der 36-Jährige nun eine zentrale Rolle im Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profimannschaft. In engem Austausch mit den Trainerteams der Nachwuchsmannschaften sowie der Profimannschaft begleitet Stefan Lex die Entwicklung von Perspektivspielern auf ihrem Weg in den Profibereich. Darüber hinaus unterstützt er Geschäftsführer Manfred Paula und Chefscout Jürgen Jung bei der Kaderplanung der Profimannschaft.

    Manfred Paula, Geschäftsführer des TSV 1860 München und Leiter des die Bayerische Nachwuchsleistungszentrums, freut sich über den Rückkehrer:

    „Stefan Lex kennt den Verein, unsere Werte und die Anforderungen im Profifußball sehr genau. Mit seiner Erfahrung, seiner Identifikation mit dem TSV 1860 München und seiner Nähe zu den Spielern ist er die ideale Besetzung, um unsere Talente im Übergang vom Nachwuchs in den Profibereich zu begleiten und weiterzuentwickeln.“

    Auch Stefan Lex blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe:

    „Der TSV 1860 ist mein Verein. Ich freue mich sehr, wieder mit jungen Spielern zu arbeiten und ihnen auf ihrem Weg in den Profifußball zu helfen. Manfred Paula, Präsidiumsmitglieder und auch ehemalige Kollegen haben sich in den vergangenen Monaten immer wieder bei mir gemeldet und versucht, mich von einer früheren Rückkehr zu überzeugen. Umso mehr freue ich mich, jetzt wieder hier zu sein. Gerade der Übergang aus dem Nachwuchs in den Herrenbereich ist eine entscheidende Phase, in der man die Spieler bestmöglich unterstützen muss.“

    Mit der Rückkehr von Stefan Lex setzt der TSV 1860 München weiterhin konsequent auf die Förderung eigener Talente und stärkt gezielt die Durchlässigkeit zwischen dem die Bayerische Nachwuchsleistungszentrum und der Profimannschaft.


    https://www.tsv1860.de/de/news…eler-zum-tsv-1860-zurueck

    Patrick Hobsch bleibt ein Löwe.

    Der TSV 1860 München kann auch in der kommenden Saison auf Patrick Hobsch bauen. Der Vertrag des Stürmers hat sich automatisch verlängert.


    Seit der Saison 2024/25 trägt der gebürtige Bremer das Trikot der Münchner Löwen. In seiner Debütsaison überzeugte der 31-Jährige auf Anhieb: Wettbewerbsübergreifend erzielte Hobsch 16 Treffer und bereitete fünf weitere Tore vor. Auch in der laufenden Spielzeit gehört der Angreifer zu den wichtigen Offensivkräften der Sechzger und steht aktuell bei zwölf Scorerpunkten.

    „Ich freue mich sehr, dass ich beim TSV 1860 München schon meine Spuren hinterlassen konnte. Die Reise mit den Löwen ist für mich noch nicht zu Ende, daher freue ich mich sehr, auch weiterhin den Löwen auf der Brust tragen zu dürfen.“, sagt Patrick Hobsch.

    Auch Geschäftsführer Manfred Paula unterstreicht die Bedeutung des Angreifers: „Patrick ist sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine ein wichtiger Faktor. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir auch in der kommenden Saison mit ihm planen können.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…k-hobsch-bleibt-ein-loewe

    U21 verteidigt Tabellenführung durch ein 2:2 bei Schalding-Heining.

    Die Löwen-U21 schafften es erneut nicht, beim SV Schalding-Heining zu gewinnen. Nach einem aufgrund der Platzverhältnisse schwierigen Spiel trennten sich beide Teams 2:2. Die Sechzger waren durch ein Eigentor der Niederbayern in Führung gegangen (16.), die Fabian Schnabel schnell ausgleichen konnte (22.). Kurz vor der Pause brachte Loris Husic die U21 erneut in Front (43.). SVS-Torjäger Markus Gallmaier markierte nach Wiederanpfiff den Endstand (65.).


    Die Gastgeber zeigten in der Anfangsphase wenig Respekt vor dem Tabellenführer, hatten in der 5. Minute die erste Torraumszene. Vincent Ketzer hatte von der Außenbahn in Richtung Zentrum geflankt, seine Hereingabe auf Markus Gallmaier geriet aber etwas zu hoch, so dass diese im Tor-Aus landete. Einen Freistoß fast an der rechten Grundlinie zirkelte Noel Tanzer hoch in den Fünfmeterraum, Manuel Mörtlbauer verpasste knapp, so dass die Löwen klären konnten (15.). Mörtlbauer wurde im Gegenzug zur tragischen Figur. Ein scharfer Freistoß von Raphael Wach klatschte mit voller Wucht gegen den Pfosten, den Abpraller bugsierte Mörtlbauer beim Klärungsversuch über die Linie zum 1:0 für die Sechzger (16.). Doch die Freude über die Führung währte nicht lange. Maximilian Moser steckte den Ball perfekt durch die Schnittstelle auf Fabian Schnabel. Der zog aus vollem Lauf ab und überraschte Miran Qela mit seinem Schuss zum 1:1 ins kurze Eck (22.). Beinahe wären die Sechzger nach etwas mehr als einer halben Stunde erneut in Führung gegangen. Einen Freistoß knapp vor der Strafraumkante hämmerte Finn Fuchs ans Lattenkreuz (32.). Danach war das Team von Alper Kayabunar wieder obenauf. Erneut war es in der 40. Minute ein Standard, der für Gefahr sorgte. Wach hatte ihn auf den zweiten Pfosten gezogen. Keiner kam an die Hereingabe, doch der Ball schlitterte nur knapp am langen Eck vorbei. Kurz vor der Pause die erneute Führung für die Giesinger. Von hinten hatte sich die U21 sehenswert durchkombiniert, am Ende war es der 18-jährige Loris Husic, der mit einem Flachschuss ins lange Eck Keeper Marius Herzig zum 2:1 überwand (43.). Das war auch der Halbzeitstand.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit erhöhten die Niederbayern den Druck, ohne jedoch zu klaren Chancen zu kommen. Das änderte sich in der 65. Minute. Nach einem Freistoß von Schnabel wurde seine Hereingabe bei einem Kopfballduell an die Unterkante der Latte gelenkt, der nachsetzende Gallmeier bugsierte das Spielgerät endgültig zum 2:2 über die Linie. Qela bewahrte wenig später seine Löwen vor dem Rückstand. Patrick Drofa hatte den Ball erobert, seine Flanke erreichte Abaz Mazrekaj, der per Kopf am 1860-Keeper scheiterte (72.). In der Schlussphase versuchten beide Teams, die Entscheidung auf ihre Seite zu ziehen, doch klare Möglichkeiten sprangen dabei zunächst keine heraus, bis Cristian Leone sich auf der rechten Seite durchsetzte, im Strafraum zum Abschluss kam, aber den Ball um Zentimeter am langen Eck vorbeisetzte (85.). Damit wurde nichts aus dem Lucky Punch. Die Löwen-U21 schafft es erneut nicht, in Schalding-Heining zu siegen, konnte aber die Tabellenführung verteidigen, weil der TSV Landsberg bei Türkspor Augsburg ebenfalls nicht über ein 2:2 hinauskam.

    „Wir wollten gewinnen, deshalb bin ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden“, erklärte U21-Coach Alper Kayabunar, „vor allem, wenn du zweimal führst. Das ist natürlich ärgerlich.“ Es sei das erwartet schwere Spiel gewesen auf schwierigem Untergrund. „Der Gegner hat viele lange Bälle gespielt und am Ende waren die Standards entscheidend. Wir haben ein Standard-Tor gemacht und eins kassiert. Im Großen und Ganzen war es ein gerechtes Unentschieden.“ Fußballerisch sei es aufgrund der Platzverhältnisse schwierig gewesen. „Dadurch konnten wir unsere Stärke nicht ausspielen“, erklärte der 40-Jährige, weshalb er taktisch etwas umgestellt hatte, was aber nicht immer so gelungen sei, wie er sich das vorgestellt hatte. Die 2:1-Führung durch Loris Husic nahm er aus. „Das Tor war sehr schön herausspielt, eine der wenigen Kombinationen, die dann auch gut funktioniert haben, mit einem super Abschluss von Loris freistehend vorm Tor.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 23. Spieltag, 07.03.2026, 14 Uhr


    SV Schalding-Heining– TSV 1860 München 2:2 (1:2)


    1860: 1 Qela (Tor) – 22 Jägerbauer, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 33 Husic (82., 5 Ortivero Calderon), 21 Kiefersauer, 8 Wach (90., 36 Grancay) – 17 Leone, 10 Klose (75., 18 Pereira de Azambuja), 9 Wagner (67., 34 Gosalci).

    Tore: 0:1 Mörtlbauer (16.), 1:1 Schnabel (22.), 1:2 Husic (43.), 2:2 Gallmaier (65.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 708 Stadion am Reuthinger Weg.

    Schiedsrichter: Leonhard Burghartswieser (Drachselsried); Assistenten: Matthias Putz (Perlesreut), Nico Galek (Regen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-22-bei-schalding-heining

    PK nach den Spiel gegen Viktoria Köln:



    Spielbericht vom Spiel gegen Viktoria Köln gestern bei BR24 Sport:



    Spielbericht vom Spiel gegen Viktoria Köln gestern bei Magenta Sport:


    U21: Kayabunar erwartet Kampfspiel beim SV Schalding-Heining.

    Der Start ins Punktspieljahr 2026 ist der U21 geglückt. Nun wartet auswärts mit dem SV Schalding-Heining die nächste Herausforderung für den Tabellenführer der Bayernliga Süd. Anpfiff im Städtischen Stadion am Reuthinger Weg (Reuthinger Weg 8, 94036 Passau) ist am Samstag, 7. März 2026 um 14 Uhr.


    Das erste Spiel nach einer langen Vorbereitungszeit ist immer wichtig als Gradmesser, um zu sehen, wo die Mannschaft tatsächlich steht. „Wir haben einen guten Start hingelegt, auch die Art und Weise, wie wir gespielt haben, war in Ordnung“, kommentierte Trainer Alper Kayabunar den 3:0-Heimerfolg über die Sportfreunde Schwaig. Er sah jedoch auch „ein, zwei Sachen, die wir verbessern müssen. Aber im Großen und Ganzen war es ein gelungener Start gegen eine gute Mannschaft.“

    Der 40-Jährige monierte, dass sein Team vor der Pause ein, zwei Situationen schlecht wegverteidigt habe. „Dadurch ist der Gegner zu klaren Torchancen gekommen.“ Vorausgegangen seien individuelle Fehler, die klar angesprochen und analysiert wurden. „Das müssen wir definitiv gegen Schalding besser machen“, so seine Forderung.

    Ohnehin tat sich die Löwen-U21 im Städtischen Stadion am Reuthinger Weg immer schwer. Letzte Saison hätte es beinahe mal mit einem Sieg geklappt. Bis in die 4. Minute der Nachspielzeit führten die Giesinger durch einen Treffer von Cristian Leone (18.), dann glich der eingewechselte Walter Kirschner mit der letzten Aktion des Spiels aus. „Schalding-Heining ist ein bekannt schweres Pflaster, auswärts sowieso“, weiß Kayabunar. Er kennt die hitzige Atmosphäre aus der Vergangenheit mit Türkgücü München. „Ich habe ein paar Spiele dort in der Regionalliga gehabt. Und die Jungs sagen mir auch, dass es letzte Saison nicht so einfach war. Dementsprechend erwarten wir ein schweres Auswärtsspiel.“ Erschwerend käme hinzu, dass sich Schalding-Heining in der unteren Tabellenhälfte befinde, noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt sei.

    Der Auftakt der Niederbayern ins Spieljahr ging in die Hosen. Mit 1:4 unterlagen sie beim FC Ismaning. „Die wollen bestimmt im Heimspiel eine Reaktion zeigen, gerade auch kämpferisch“, rechnet Kayabunar mit einem top motivierten Gegner. Dazu werden die Platzbedingungen nach den niederschlagreichen vergangenen Wochen nicht allzu gut sein. „Es wird wahrscheinlich ein Kampfspiel mit vielen langen Bällen, wo wir gerade die Standards gut wegverteidigen müssen. Der Ball wird viel in der Luft sein“, so seine Einschätzung.

    Personell ändert sich nicht viel zum Spiel gegen Schwaig. Noah Klose und Finn Fuchs werden bei der U21 auflaufen, haben die ganze Woche mit dem Team trainiert. Fehlen wird dagegen höchstwahrscheinlich Lasse Faßmann, der mit den Profis nach Köln reist. Eventuell stößt U17-Vizweltmeister Loris Husic noch zum Team. Das Tor beim Gastspiel vor den Toren Passaus wird Miran Qela hüten.

    Mit von der Partie ist auch wieder Xaver Kiefersauer. Der 20-Jährige, der mit einem Doppelpack den Weg zum 3:0-Erfolg über Schwaig ebnete, hat sein erstes Punktspiel seit fast einem halben Jahr gut verkraftet. „‚Er hat ein gutes Spiel gemacht und hatte körperlich null Probleme“, bescheinigt ihm der Trainer. „Wir haben ihn entsprechend früher ausgewechselt, um ihn langsam heranzuführen“, wollte man den Mittelfeldspieler nicht überfordern. „‚Kiwi‘ ist auf einem sehr guten Weg“, rechnet Kayabunar damit, dass sich sein Kapitän noch weiter steigern kann.


    https://www.tsv1860.de/de/news…beim-sv-schalding-heining


    Liveticker zum Spiel gegen SV Schalding Heining:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-260307


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Kauczinski knackt den Köllner-Rekord: Löwen siegen 1:0 bei Viktoria Köln.

    Die Löwen feierten beim FC Viktoria Köln beim 1:0-Erfolg den fünften Sieg in Folge. Damit konnte Trainer Markus Kauczinski den Drittliga-Rekord von Michael Köllner knacken. Vorübergehend schlossen die Sechzger nach Punkten zum Tabellendritten MSV Duisburg auf. Das „Tor des Abends“ erzielte Kevin Volland in der 38. Minute nach einem Abwehrfehler der Gastgeber.


    Personal: Im Auswärtsspiel bei Viktoria Köln musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Max Christiansen, Kilian Jakob, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz verzichten. Kurzfristig fiel aufgrund muskulärer Probleme auch Raphael Schifferl aus, wodurch Lasse Faßmann zu seinem Startelf-Debüt kam. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Noah Klose, Finn Fuchs und Loris Husic. Das Quartett spielt am Samstag mit der U21 in der Bayernliga Süd beim SV Schalding-Heining.


    Spielverlauf: Die Löwen machten von Beginn an Dampf, hatten die ersten Offensivaktionen des Spiels, ohne aber richtig gefährlich zu werden. Ein Pass von David Philipp im Strafraum, den Sigurd Haugen mit dem Rücken zum Tor auf Tim Danhof zurückpasste, schoss der Rechtsverteidiger aus elf Metern knapp am linken Pfosten vorbei (11.). Aus dem Nichts heraus tauchte auf der anderen Seite Leonhard Münst vor Thomas Dähne auf, der 1860-Keeper machte sich groß, wehrte den Abschluss aus sechs Metern zur Ecke ab (16.). Nach einem zweifelhaften Freistoß für Köln, den Münst von der linken Strafraumseite nach innen zog, kam Dähne nicht an die Hereingabe, Ex-Löwe Tim Kloss war mit dem Kopf dran, brachte den Ball aber auch nicht aufs Tor, danach wurde es unübersichtlich, bis der Sechzger-Keeper die Kugel zu fassen bekam (24.). Mit einem Kopfball von Kloss nach Münst-Ecke von rechts hatte Dähne dagegen keine Probleme (31.). Eiskalt nutzten die Löwen in der 38. Minute den ersten Fehler des Gegners. Torhüter Arne Schulz hatte einen Aufbaupass in die Füße von Thore Jacobsen gespielt, der passte sofort auf Kevin Volland. Der Ex-Nationalspieler drehte sich an der Strafraumkante um seinen Gegenspieler nach innen, zog dann aus 15 Metern mit links ab und traf ins rechte untere Eck zum 1:0. Kurz vor der Pause zog Robin Velasco von der rechten Strafraumkante nach innen, schloss mit links ab, Simen Voet fälschte den Ball noch ab, der knapp am linken Pfosten vorbeiging (45.+1). Somit blieb es bei der knappen Löwen-Führung zur Pause.

    Eine Flanke von links durch Simon Handle fälschte Lasse Fassmann noch gefährlich ab, der Ball landete am Außennetz des kurzen Pfostens (54.). Nach der anschließenden Ecke nahm Handle die Faustabwehr von Dähne aus dem Rückraum aus 18 Metern direkt, der stramme Schuss rauschte knapp links am 1860-Tor vorbei (55.). Kurz danach sah Jacobsen seine 5. Gelbe Karte, wird den Löwen im Heimspiel gegen Wehen-Wiesbaden fehlen (56.). Viktoria machte Druck, drängte die Sechzger nach hinten. Doch die standen kompakt, machten die Räume eng. In der 69. Minute brachte Löwen-Trainer Markus Kauczinski mit Justin Steinkötter für den eher blasen Sigurd Haugen einen frischen Stürmer. Es entwickelte sich ein zähes Kampfspiel mit vielen Fouls. Nach einem Eckball von links durch Tobias Eisenhuth stieg Lars Dietz am ersten Pfosten am höchsten, köpfte die Kugel aber aus sechs Metern am langen Eck vorbei (86.). Fünf Minuten gab’s obendrauf. Doch mit viel Leidenschaft verteidigten die Löwen alles weg, feierten den fünften Sieg in Folge. Damit stellte Trainer Kauczinski den Drittliga-Rekord von Michael Köllner eingestellt. Zumindest für eine Nacht schließen die Sechzger nach Punkten zum Tabellendritten MSV Duisburg auf.


    STENOGRAMM, 28. Spieltag, 06.03.2026, 18.60 Uhr

    FC Viktoria Köln – TSV 1860 München 0:1 (0:1)

    VIK: 27 Schulz (Tor) – 22 Boboy, 2 Dietz, 18 Kloss – 19 Sponsel, 6 Eisenhuth, 21 Wolf, 7 Handle – 11 Velasco, 5 Münst – 10 Otto.

    Ersatz: 26 Richter (Tor) – 3 Agyekum, 8 Engelhardt, 23 Zank, 29 Popp, 30 Tonye, 34 Ronstadt, 38 Carella, 40 Sachse.


    1860: 21 Dähne (Tor) –33 Faßmann, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 29 Rittmüller – 31 Volland, 8 Philipp – 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 41 Lippmann.

    Wechsel: Zank für Otto (61.), Tonye für Handle (61.), Sachse für Velasco (79.), Popp für Münst (79.), Ronstadt für Boboy (82.) – Steinkötter für Haugen (69.), Wolfram für Philipp (82.), Hobsch für Volland (90.+1), Schröter für Danhof (90.+1).

    Tor: 0:1 Volland (38.).

    Gelbe Karten: Velasco, Münst, Boboy, Sachse, Tonye – Haugen, Volland, Jacobsen, Reinthaler.

    Zuschauer: 5.850 im Sportpark Höhenberg.

    Schiedsrichter: Justin Hasmann (Neunkirchen); Assistenten: Lukas Jungfleisch (Saarbrücken), Niklas Diehm (Straubenhardt/Enzkreiszheim); Vierter Offizieller: Mario Hildenbrand (Wertheim-Nassig).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/vikm60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/vikt-koe…-2026-liga-5057602/ticker


    https://www.br.de/nachrichten/…nk-volland-weiter,VD6n6xf


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-643/


    https://www.abendzeitung-muenc…e-kein-faktor-art-1117008


    https://sechzger.de/auch-vikto…n-fuenften-sieg-in-folge/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Wehen Wiesbaden:


    https://www.fupa.net/match/tsv…wehen-wiesbaden-m1-260314


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…v-wehen-wiesbaden/bilanz/

    Stellt Kauczinski den Rekord von Köllner mit einem Sieg bei Viktoria Köln ein?

    Die Löwen reisen zum Ende der Englischen Woche zum FC Viktoria Köln. Anpfiff im Sportpark Höhenberg ist am Freitag, 6. März 2026 um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Gerade mal 16 Stunden lagen zwischen dem mühevollen 2:1-Heimsieg des TSV 1860 über Erzgebirge Aue und der Löwenrunde vor der Partie bei Viktoria Köln. Nicht lange wollte sich Trainer Markus Kauczinski deshalb mit der letzten Partie aufhalten. „Klar haben wir als Trainer eine Analyse gemacht, um zu schauen, was wir verändern müssen.“ Die vielen unnötigen Ballverluste, die „Unforced Error“ (unerzwungener oder vermeidbarer Fehler), haben dem 56-Jährigen überhaupt nicht gepasst. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht.“ Darüber sei noch zu sprechen. „Wir müssen bestimmte Dinge schneller lösen, unser ‚Mindset‘ verändern, um keine unnötigen Chancen zuzulassen, weil wir einfach zu leicht die Bälle verlieren. Das ist schon Thema.“

    Zuletzt hatten die Löwen auch das Glück auf ihrer Seite. „Wir sind jetzt an einem Punkt, wo jeder weiß, dass es nicht um Haltungsnoten geht. Trotzdem müssen wir uns verbessern, weil nur das die Gewähr gibt, dass wir von der Stelle kommen.“ Fehler minimieren und Chancen erhöhen sei die Maxime. „Wir machen einfach noch zu viele unnötige Sachen.“ Daran müsse man ständig arbeiten, um voranzukommen.“ Gleichzeitig habe man gesehen, „dass wir Dinge überstehen können, auch wenn es nicht perfekt läuft, um zu gewinnen. Wir können immer Tore machen, sind gefährlich und gleichzeitig in der Lage, gut zu verteidigen und mit viel Herz und Leidenschaft zu spielen.“ Alle hätten gegen Aue den Kampf angenommen. „Trotzdem müssen wir lernen, mit dem Ball noch besser zu werden“, fordert Kauczinski.

    In Köln stehen wieder David Philipp und Philipp Maier nach verbüßter Gelbsperre zur Verfügung. Ob sich jemand im Aue-Spiel schwerer verletzt hat, konnte Kauczinski noch nicht abschließend sagen. Kleiner Blessuren gäbe es immer. „Ansonsten haben wir das Spiel relativ gut verkraftet.“ Änderungen schließt der Löwen-Coach trotzdem nicht aus. Im Gegenteil: „Es wird mit Sicherheit welche geben, in welcher Art und Weise habe ich noch nicht entschieden.“ Er müsse schauen, wie der Einzelne die Englische Woche bisher verkraftet habe. „Wir haben Jungs, die drei Spiele am Stück gemacht haben, wie Kevin Volland oder Sigurd Haugen, die performt und für gute Momente gesorgt haben. Da muss man einfach gucken, was die noch im Tank haben?“

    Kauczinski betonte nochmals, dass er Englische Wochen liebe. „Ich mag diese Schlagzahl und Intensität, sofort weitermachen zu können, im Flow zu bleiben.“ Gerade auch, weil seine Mannschaft nach vier Siegen in Folge mit einem guten Gefühl in die nächste Partie geht. „Das haben wir uns erarbeitet und erkämpft. Wir merken, wozu wir in der Lage sind, dass wir so eine Serie schon zum zweiten Mal haben.“ Den Drittliga-Rekord von Michael Köllner mit fünf Siegen am Stück hatte Kauczinski kurz vor Weihnachten nach vier Erfolgen in Serie verfehlt. Das ist ein Ansporn für ihn, diesen einzustellen. „Wir werden versuchen, noch eins draufzusetzen. Den fünften Sieg dazuzupacken!“

    Ein glückliches Händchen hatte der Löwen-Trainer zuletzt mit der Hereinnahme von Maximilian Wolfram, der in der 7. Minute gegen Aue die Führung erzielte, bewiesen. Natürlich freute er sich mit dem Stürmer über dessen Torpremiere in dieser Saison, sah bei ihm jedoch neben Höhen auch Tiefen. „Wie bei vielen anderen auch. Aber ich hatte ihn die ganze Zeit auf dem Zettel, schon seit der Vorbereitung im Winter. Mit seinem gefährlichen Fuß kann er Spiele entscheiden.“ Es sei aber immer etwas dazwischengekommen (Infekte und Blessuren), wieso der gebürtige Zwickauer erst gegen Aue von Anfang an ran durfte. Er sei einfach reif für einen Startelf-Einsatz gewesen. „Ich bin froh, dass es so gut geklappt hat, weil er einfach jemand ist, der unsere Offensive noch mal breiter aufstellt, gerade in dieser Konstellation mit einer Spitze, zwei Zehnern und zwei Halbstürmern.“

    Vor Gegner Viktoria Köln hat Kauczinski Respekt. „Die spielen tatsächlich sehr gut, haben immer eine klare Idee und gefährliche Leute, suchen immer den Weg nach vorne mit sehr viel Tempo“, charakterisiert er die Rheinländer. Trotz des traditionell großen Umbruchs im Sommer – dazu der Abgang des besten Torjägers Lex Tyger Lobinger (9 Tore) zum MSV Duisburg im Winter – sei es „eine richtig gute Mannschaft. Das wird eine schwere Aufgabe für uns. Ich bin gespannt, wie wir mit der kurzen Pause und der Anreise umgehen. Es geht darum, auf den Punkt da zu sein.“

    Auch wenn die Löwen immer näher an Platz drei heranrücken, meidet Kauczinski das Wort Aufstieg wie der Teufel das Weihwasser. „Von den Voraussetzungen her gibt's Mannschaften, die einfach mehr Punkte haben“, betont er. „Wir müssen überproportional gut sein und jeden Gegner schlagen können. Was dann in vier, sechs Wochen oder acht Wochen ist, kann ich nicht sagen. Darüber nachzudenken, macht keinen Sinn. Wir konzentrieren uns auf die nächste Aufgabe, gehen fokussiert ins Spiel gegen Viktoria Köln. Das Gerede, was sein könnte, lenkt nur ab. Wir müssen erstmal zeigen, dass wir diese Schlagzahl und Intensität tatsächlich durchhalten können.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    VIK: 27 Schulz (Tor) – 19 Sponsel, 22 Boboy, 2 Dietz, 18 Kloss, 7 Handle – 6 Eisenhuth, 21 Wolf, 5 Münst – 10 Otto, 23 Zank.

    Ersatz: 26 Richter (Tor) – 3 Agyekum, 8 Engelhardt, 11 Velasco, 29 Popp, 30 Tonye, 34 Ronstadt, 37 Vega Zambrano, 40 Sachse, 41 Kozuki.

    Es fehlen: 4 Duman, 15 Greger, 17 Pledl.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 8 Philipp, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    https://www.tsv1860.de/de/news…eg-bei-viktoria-koeln-ein


    PK vor dem Spiel gegen Viktoria Köln:



    Liveticker für das Spiel gegen Viktoria Köln:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260306


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Vierter Sieg in Folge: Löwen mit glücklichem 2:1 gegen Erzgebirge Aue.

    Die Löwen zitterten sich gegen den FC Erzgebirge Aue zu einem 2:1-Erfolg, feierten damit den vierten Sieg in Folge. Maximilian Wolfram brachte die Sechzger in Führung (7.), Marcel Bär glich fünf Minuten später aus (12.). Den entscheidenden Treffer erzielte im Nebel von Giesing kurz nach der Pause Sigurd Haugen (50.). Kurz danach war das Spiel wegen schlechter Sicht mehr als eine Viertelstunde unterbrochen.


    Personal: Im Heimspiel gegen Rostock musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski auf Max Christiansen, Kilian Jakob, Samuel Althaus, Sean Dulic und Tunay Deniz verletzungsbedingt verzichten. Wegen der 5. Gelben Karte fehlten David Philipp und Philipp Maier. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Noach Klose und Finn Fuchs.

    Spielverlauf: Aue zeigte trotz Abstiegsplatz, dass sie sich keineswegs in München verstecken wollten. Ex-Löwe Julian Guttau setzte sich in der 1. Minute auf der rechten Strafraumseite durch, seine Hereingabe konnte zur Ecke geklärt werden. Gleich drei Eckbälle hatten die Sachsen in den ersten drei Minuten, am gefährlichsten war ein Kopfball von Luan Simnica, der deutlich am linken Pfosten vorbeiging (3.). Guttau prüfte halbrechts aus 20 Metern Tomas Dähne. Im Nachfassen brachte der Löwen-Keeper den Ball unter Kontrolle (5.). Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen! Das Tor machten aber die Löwen in der 7. Minute. Nach einem Einwurf von rechts passte Thore Jacobson zu Kevin Volland, der halbrechts mit links aus 14 Metern aufs lange Eck zielte, Sigurd Haugen duckte sich ab, wodurch Martin Männel den Schuss zu spät sah, ihn nur nach vorne abklatschen konnte, Maximilian Wolfram war zur Stelle, schob zum 1:0 aus kurzer Distanz ein. Fünf Minuten später der Ausgleich. Guttau hatte in die Mitte gepasst, Max Reinthaler wollte den Ball wegschlagen, schoss aber Ex-Löwe Marcel Bär an, der blitzschnell reagierte, aus zehn Metern abschloss und ins linke untere Eck zum 1:1 traf (12.). Auf der Gegenseite setzte sich Volland links im Strafraum durch, sein etwas zu hohes Zuspiel konnte Simen Voet noch drücken, traf aus sieben Metern aber nur die Latte. Aues Marvin Stefaniak hatte in dieser Szene die ausgestreckte Hand beim Abschluss des Belgiers am Ball, doch Schiedsrichter Tom Bauer sah es nicht, sonst hätte er Elfmeter für Sechzig geben müssen (14.). In der 21. Minute glänzte Bär als Vorbereiter. Seine Hereingabe von der rechten Grundlinie auf Julian Günther-Schmid traf der Auer nicht richtig, schoss am Fünfmeterraum rechts am Tor vorbei. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Tim Danhof auf die lange Ecke verlängerte Reinthaler per Kopf, Voet am zweiten Pfosten kam ans Spielgerät, schob es aber knapp rechts vorbei (26.). Danach verflachte die Partie. Die Gäste überließen den Sechzger den Ball, die aber keine Lücke in der kompakten Defensive der Veilchen fand. Kurz vor der Pause rettete Dähne das Unentschieden in die Halbzeit. Im Anschluss an eine Ecke hatte Pascal Fallmann aus 17 Metern abgezogen, Bär fälschte den Schuss noch ab, doch der 1860-Keeper tauchte ab, parierte den Ball (44.). So blieb es beim 1:1.

    Die Löwen starteten druckvoll in den zweiten Durchgang. Durch einen kuriosen Treffer gingen die Sechzger erneut in Führung. Nach einer Flanke von rechts kam Reinthaler zum Kopfball, Rayan Malone wollte klären, schlug eine Kerze, Männel und Eric Ulman waren sich nicht einig, wer klärt, von Voets Schulter sprang der Ball eher zufällig in die Mitte, wo Haugen am schnellsten schaltete, per Flugkopfball die Kugel zum 2:1 einschob (50.). In der 55. Minute unterbrach der Unparteiische Bauer wegen dichtem Nebel die Partie, schickte die Teams in die Kabine. Nicht nachvollziehen, dass die Westkurve diese Pause nutzte, um Pyro zu zünden, was den Nebel noch verstärkte – mehr als kontraproduktiv! Stadionsprecher Sebastian Schäch verkündete nach zehn Minuten, dass Schri Bauer um 20.30 Uhr die Partie wieder anpfeifen möchte. Die Mannschaften kamen zurück wärmten sich nochmals auf. Bei 53:35 Minuten ging’s nach einer Viertelstunde Unterbrechung weiter. Im Anschluss an eine Ecke von rechts legte Volland auf Voet ab, der hatte aber bei seinem Abschluss aus zehn Metern zu viel Rücklage, zielte deutlich übers Tor (57.). Auf der anderen Seite schoss Voet beim Klärungsversuch Dähne im Fünfmeterraum an, der Keeper reagierte aber schnell, bekam die Kugel vor dem lauernden Bär zu fassen (58.). Zwei Minuten später klärte Damjan Dordan im letzten Moment gegen Jannic Ehlers zur Ecke (60.). Ein Distanzschuss aus gut 25 Metern von Stefaniak ging abgefälscht übers 1860-Tor (72.). Nach einem Zuspiel von Marvin Rittmüller wollte Justin Steinkötter den Ball nach hinten auf Danhof ablegen, doch das Zuspiel misslang völlig (75.). Im Anschluss an eine Ecke von rechts kam Vincent Ocansey am Fünfmeterraum zum Abschluss, sein Schuss wurde geblockt, Bär setzte zum Fallrückzieher an, schoss aber aus kurzer Distanz übers 1860-Tor (86.). Aue warf in der Schlussphase alles nach vorne und hatte in der 89. Minute die Riesenchance zum 2:2. Nach einem Pass in die Schnittstelle kam Bär vor Dähne zum Abschluss, zielte aber aus zehn Metern übers leere Tor. Kurz danach kamen die Gäste dreimal im Strafraum zum Abschluss, doch jedes Mal wurde der Schuss geblockt (90.). Das Zittern ging weiter. Ein Schuss von Fallmann aus 20 Meter wurde zur Ecke abgefälscht (90.+2). Flanke auf Flanke segelte in den 1860-Strafraum. Auch ein Schuss von Malone aus acht Metern wurde geblockt (90.+3). Eine Faustabwehr von Dähne fiel Erik Weinhauer vor die Füße, aber auch sein Schuss aus neun Metern wie auch der Nachschuss konnten die Löwen klären (90.+4). Kurz danach war Schluss und die Sechzger hatten ihren vierten Sieg in Folge unter Dach und Fach.


    TRAINERSTIMMEN


    Es war alles andere als ein entspannter Abend für Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Wir sind in der Coachingzone hin und her getigert. In unserem Fall muss man sagen: Wie ein Löwe, aber nicht auf die gute Art, sondern wir haben viele heikle Situationen zu überstehen gehabt“, kommentierte der 56- Jährige die Schlussphase. „Ich weiß nicht, wie viele Ecken es am Ende noch gegen uns gab und da kann immer einer reinrutschen!“ Sein Team sei perfekt in die Partie gekommen gegen eine verunsicherte Mannschaft. „Wir haben gut kombiniert aufgrund der Kontrolle.“ Er musste aber zugeben, dass schon in der Anfangsphase Aue zu leicht nach vorne gekommen sei. Beim 1:1 wollte er Max Reinthaler keinen Vorwurf machen. „Der rutscht ihm ab, aber wir haben seit sieben Spiele so ein Fehler nicht gehabt. Max ist ansonsten sehr konstant, sowas kann immer mal wieder passieren.“ Der Siegtreffer von Sigurd Haugen sei kein Glück gewesen, sondern Konsequenz in dieser Szene. In letzter Linie habe sein Team immer wieder Problem gehabt. „Wir haben das mit viel Energie, viel Herz, viel Leidenschaft wettgemacht und sind zum richtigen Zeitpunkt da gewesen.“ Angesprochen auf einen möglichen Aufstieg meint Kauczinski. „Zu diesem Thema habe ich immer die gleiche Platte. Es gibt Mannschaften, die mehr Punkte haben. Heute war es ein ausgeglichenes Spiel und wir waren nicht überproportional gut, aber wir haben gewonnen. Wir wissen, dass wir solche Spiele auf unsere Seite ziehen können.“

    „Das Ergebnis ist mega enttäuschend, vor allem nach der Leistung“, erklärte Aues Coach Christoph Dabrowski. „Wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Viele Dinge sind aufgegangen, die wir uns vorgenommen haben. Wir sind gut ins Spiel reingestartetet aber erneut in Rückstand geraten. Danach haben wir gezeigt, dass wir in der Lage sind, einen Rückschlag wegzustecken und wiederzukommen.“ Er könne seiner Mannschaft nichts vorwerfen. „Wir haben bis zum Schluss versucht, das Spiel zu drehen, den Bann zu durchbrechen. Ein Punkt wäre nicht unverdient gewesen. Die Mannschaft ist lebendig und lebt. Ich werde den Jungs morgen wieder Mut zusprechen und sie an den positiven Dingen aufrichten.“


    STENOGRAMM, 27. Spieltag, 03.03.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue 2:1 (1:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 23 Dordan, 5 Jacobsen, 29 Rittmüller – 31 Volland, 30 Wolfram – 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 41 Lippmann, 44 Husic.


    AUE: 1 Männel (Tor) – 17 Fallmann, 16 Malone, 11 Uhlmann, 29 Collins – 19 Guttau, 5 Simnica, 34 Stefaniak, 24 Ehlers – 10 Günther-Schmid, 15 Bär,

    Ersatz: 36 Uhlig (Tor) – 7 Weinhauer, 8 Clausen, 9 Bornschein, 20 Fabisch, 27 Hetzsch, 30 Seiffert, 39 Schmid, 45 Ocansey.

    Wechsel: Steinkötter für Wolfram (67.), Lippmann für Rittmüller (81.), Hobsch für Volland (82.), Niederlechner für Haugen (89.) – Ocansey für Günther-Schmid (64.), Clausen für Stefaniak (74.), Fabisch für Simnica (80.), Weinhauer für Guttau (80.).

    Tore: 1:0 Wolfram (7.), 1:1 Bär (12.), 2:1 Haugen (50.).

    Gelbe Karten: Reinthaler – Günther-Schmid, Collins, Malone, Fallmann.

    Bes. Vorkommnis: Wegen Nebels war das Spiel 16:55 Minuten unterbrochen.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Luca Schlosser (Montabaur), Timo Frenger (Kaiserslautern); Vierter Offizieller: Philipp Hofheinz (Niefern-Öschelbronn)1


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60aue


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057598/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…fc-erzgebirge-aue,VCpT9Pp


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ck-im-nebel-94196549.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ie-ausbauen-94196123.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-642/


    https://www.abendzeitung-muenc…m-matchwinner-art-1116277


    https://sechzger.de/sechzig-ge…rne-hui-hinten-vogelwild/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Viktoria Köln:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-260306


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Kauczinski fordert gegen Aue: „Bock haben, den Kampf anzunehmen!“

    Die Löwen empfangen im mittleren Spiel der Englischen Woche nach drei Siegen in Folge den FC Erzgebirge Aue. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Dienstag, 3. März 2026 um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter http://www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Zunächst wurde Löwen-Trainer Markus Kauczinski über die personelle Situation befragt. „Alle haben das Spiel gegen Hoffenheim II gut verkraftet, kleinere Blessuren gibt’s immer“, erklärte er. Fehlen werden gegen Aue weiterhin die langzweitverletzten Max Christiansen, Kilian Jakob und Tunay Deniz sowie die im Aufbau befindlichen Sean Dulic und Samuel Althaus. Hinzu kommen wegen Gelb-Sperre Philipp Maier und David Philipp. Damit muss der 45-jährige Chefcoach auf sieben Spieler verzichten. „Je weniger es sind, umso weniger Entscheidungen muss ich treffen“, so seine pragmatische Einschätzung der Lage. Gerade die Gelb-Sperren gehörten im Laufe der Saison zum „Business“, wie Kauczinski es ausdrückt. „Es ist nicht schön, aber es war ohnehin die Idee da, in der Englischen Woche zu wechseln. Jetzt können andere zeigen, was sie draufhaben!“

    Ein Fingerzeig könnten die Einwechslungen in Hoffenheim sein. Für Philipp kam Justin Steinkötter in die Partie, für Maier Damjan Dordan. „Wenn wir gegen Aue mit zwei Sechsern spielen, wird Damjan reinkommen“, macht der Löwen-Trainer dem 23-Jährigen Hoffnungen auf seinen zweiten Startelf-Einsatz. „Er hat nach seiner Einwechslung mutig nach vorne gespielt, seine Momente gehabt. Ich bin mit ihm zufrieden.“ Steinkötter, den Kauczinski schon in der vorhergehenden Löwenrunde lobte, wäre mit seiner Schnelligkeit eine Alternative zu Philipp. Eher unwahrscheinlich dagegen, dass Florian Niederlechner oder Patrick Hobsch den Platz einnehmen. „Es ist eine Konstellation entstanden, die wir im Moment präferieren. Das kann sich aber auch wieder verdrehen“, sagt der Trainer dazu.

    Ebenfalls in Wartestellung befindet sich Jesper Verlaat. „Die Jungs, die spielen, machen einen super Job“, zeigt sich Kauczinski mit seiner Dreierkette zufrieden. „Jesper hat eine längere Pause gehabt, jede Einheit tut ihm gut. Er kann sicher noch zulegen“, lautet seine Einschätzung. Dagegen hat sich Kevin Volland zuletzt als Führungsspieler unentbehrlich gemacht. „Er hat das Gefühl für den Mitspieler, kann seine Nebenleute einsetzen und harmoniert mit den anderen. Dazu ist er selbst torgefährlich, hat einen guten Lauf“, schwärmt Kauczinski vom Ex-Nationalspieler. Trotzdem müsse man schauen, wie es kräftemäßig beim 33-Jährigen aussehe bei drei Spielen innerhalb von sieben Tagen.

    Zwar haben die Löwen drei Siege in Folge gefeiert, doch gerade bei der Kraichgauer-Reserve war nach der frühen Führung nicht alles Gold, was glänzt. „Wir haben dem Gegner zu viele Räume gegeben, sind nicht mehr aggressiv angelaufen und haben zu viele Bälle verloren.“ Das sei beim Video-Studium am Tag vor dem Spiel nochmals thematisiert worden. „Verteidigen ist ein Job von allen. Jeder einzelne muss seine Aufgaben erfüllen“, mahnt Kauczinski an.

    Mit dem Erzgebirge Aue kommt ein Team nach München, das mit dem Rücken zur Wand steht. Das Bild vom angeschlagenen Boxer findet Kauczinski trotzdem nicht passend. „Sie sind genauso gefährlich wie jedes andere Team in der 3. Liga“, findet er. „Jede Aufgabe ist was Besonderes, darauf müssen wir uns einstellen. Auch wenn Aue auf einem Abstiegsplatz steht, können sie gut Fußball spielen und haben individuell starke Spieler“, warnt Kauczinski. „Sie werden um jeden Punkt kämpfen.“

    Zwei Spieler stechen aus Löwen-Sicht besonders heraus: Marcel Bär, im Sechzger-Trikot Drittliga-Torschützenkönig, und Julian Guttau, bis vergangenen Sommer im Kader der Giesinger. Obwohl beide aufgrund von Verletzungen nicht übermäßig viel gespielt haben, ist Bär der beste Torschütze der Westsachsen und Guttau der erfolgreichste Vorlagengeber. „Wir werden alles dafür tun, dass sie gegen uns nicht treffen“, kündigt Kauczinski an. „Dafür müssen wir unseren Job erledigen. Dazu gehört, dass wir solche Spieler rausnehmen.“

    Auf die leichte Schulter werden die Löwen den FC Erzgebirge, der einen Tag nach dem Auftritt in München sein 60-jähriges Vereinsjubiläum feiert, nicht nehmen. „Eine Mannschaft, die glaubt, überheblich zu sein, gehört nicht nach vorne“, stellt Kauczinski klar. „Wir müssen immer unsere Basics auf den Platz bringen, um erfolgreich zu sein, einfach Bock haben, den Kampf anzunehmen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 23 Dordan, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 8 Philipp, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 25 Dulic, 26 Maier, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    AUE: 1 Männel (Tor) – 17 Fallmann, 16 Malone, 23 Barylla, 29 Collins – 19 Guttau, 10 Günther-Schmidt – 8 Clausen, 34 Stefaniak – 15 Bär, 24 Ehlers.

    Ersatz: 22 Lord, 36 Uhlig (beide Tor) – 5 Simnica, 7 Weinhauer, 9 Bornschein, 11 Uhlmann, 13 Majetschak, 14 Tashchy, 20 Fabisch, 30 Seiffert, 39 Schmid, 45 Ocansey.

    Es fehlen: 6 Özkan, 25 Zobel.

    Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Luca Schlosser (Montabaur), Timo Frenger (Kaiserslautern); Vierter Offizieller: Philipp Hofheinz (Niefern-Öschelbronn).


    https://www.tsv1860.de/de/news…aben-den-kampf-anzunehmen


    PK vor dem Spiel gegen Erzgebirge Aue:



    Liveticker für das Spiel gegen Erzgebirge Aue:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-erzgebirge-aue-m1-260303


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…en_erzgebirge-aue/bilanz/

    Im ersten Spiel nach der langen Winterpause feierte der Spitzenreiter der Bayernliga Süd, die U21 des TSV 1860 München, direkt einen Sieg. Gegen den FC Sportfreunde Schwaig setze sich das Team von Alper Kayabunar mit 3:0 durch.

    Kiefersauer trifft, Klose vergibt

    Zu Beginn bestimmten die Löwen auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes das Geschehen und gingen in der 14. Minute durch den wiedergenesenen Xaver Kiefersauer in Führung. Die Gäste vom Flughafen hätten um ein Haar umgehend geantwortet, der Ausgleich zählte jedoch wegen einer Abseitsstellung (zurecht) nicht. In der 20. Minute zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, doch Noah Klose scheiterte per Elfmeter am Keeper der Sportfreunde.

    In der Folge drückten die Gäste vermehrt, ohne dabei jedoch große Torchancen zu kreieren. So blieb es zur Pause bei der knappen Führung der Löwen.

    Spitzenreiter TSV 1860 U21 feiert Heimsieg

    Vor den Augen von Profitrainer Markus Kauczinski drängte Schwaig nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich, vergab in der 52. Minute jedoch kläglich. Stattdessen nutzten die Löwen einen Fehler im Spielaufbau eiskalt aus und Cristian Leone vollstreckte zum 2:0 (61.). Die Partie schien nun entschieden und nur vier Minuten später schnürte Xaver Kiefersauer den Doppelpack. Nach einer tollen Kombination über rechts nagelte er die Kugel aus 16 Metern via Unterkante der Latte in die Maschen. Danach verflachte das Match etwas, erst in der 89. Minute gab es wieder eine nennenswerte Chance, die die Gäste jedoch vergaben.

    Durch den deutlichen Heimsieg bleiben die Löwen auf Platz 1 der Bayernliga Süd. Der bisher punktgleiche TSV Landsberg setzte sich im Spitzenspiel gegen den FC Deisenhofen mit 4:2 durch und liegt nun ein Tor hinter 1860.


    https://sechzger.de/spitzenrei…1-mit-dem-naechsten-sieg/


    Re-Start geglückt: U21 besiegt Schwaig 3:0 – Doppeltorschütze Kiefersauer.

    Der Start ins Punktspieljahr ist der Löwen-U21 geglückt. Mit einem 3:0-Erfolg über die Sportfreunde Schwaig verteidigten sie zudem die Tabellenführung und ließen sich auch nicht durch einen verschossenen Elfmeter aus dem Konzept bringen. Kapitän Xaver Kiefersauer trug sich bei seiner Rückkehr nach Verletzung als Doppelschütze in die Torjägerliste ein (11. und 62.). Den weiteren Treffer erzielte Cristian Leone (58.).


    Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Noah Klose tankte sich auf der linken Strafraumseite bis an die Grundlinie am Fünfmeterraum durch, legte zurück auf Xaver Kiefersauer, dessen Schuss aus acht Metern konnte Keeper Felix Thiel jedoch parieren (6.). Ein Linksschuss vom rechten Strafraumeck durch Cristian Leone kam zu zentral, um Thiel vor Probleme zu stellen (10.). Die Führung für die Löwen-Reserve fiel eine Minute später. Leone hatte im Zentrum auf Klose gepasst, der leitete den Ball per Hacke weiter auf Kiefersauer, der frei vor dem Schwaiger Torhüter auftauchte und die Kugel cool zum 1:0 versenkte (11.). Per Fußabwehr verhinderte Paul Bachmann in der 14. Minute den Ausgleich. Erst hatte er eine Linksflanke per Faust abgewehrt, dann grätschte er den Nachschuss von Johannes Empl zur Ecke weg. Glück hatten die Sechzger drei Minuten später, als Tim Schels im Strafraum Leon Roth bediente, der aber schon zu nahe am Tor war, deswegen das Zuspiel vollkommen frei nicht kontrollieren konnte (17.). Nach feinem Zuspiel von Arin Garza brachte Florian Pflügler im Strafraum Klose zu Fall, Schiedsrichter Nicolas Dolderer entschied sofort auf Elfmeter (21.). Der Gefoulte lief selbst an, doch Thiel ahnte die Seite, fischte den platzierten Schuss aus dem rechten Eck (22.). Danach folgte eine Phase, wo sich beide Teams intensiv im Mittelfeld bekämpften, ohne sich aber Vorteile zu erspielen oder Strafraumszenen zu kreieren. Dann tauchte die U21 zweimal gefährlich vorm Tor der Gäste auf. Erst musste Thiel außerhalb des Strafraums Kopf und Kragen riskieren, um gegen Klose zu klären (37.). Zwei Minuten später kam Benedikt Hoppe an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss ging aber weit über den Kasten (39.). Somit blieb es bei der 1:0-Führung der Sechzger zur Pause.

    Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatten die Gäste aus dem Erdinger Moos. Robert Rohrhirsch sprintete über 50 Meter, legte die Kugel dann von halblinks im Strafraum quer, wo Freund und Feind verpassten, auch Leon Roth am zweiten Pfosten (50.). Nach einer Flanke von rechts durch Leone nahm Kiefersauer den Ball im Zentrum an, schloss aus acht Metern direkt ab, sein Schuss wurde jedoch zur Ecke geblockt (55.). Drei Minuten später lag der Ball im Schwaiger Tor. Im Anschluss an eine erfolgreiche Pressig-Situation lief Leone alleine auf Thiel zu, ließ dem Keeper keine Chance und vollendete zum 2:0 (58.). Auf der anderen Seite nahm Raffael Ascher eine Freistoßflanke von Tim Schels direkt, doch Paul Bachmann war unten, parierte den Schuss (61.). Im Gegenzug fiel das 3:0. Zunächst konnten die Schwaiger die Kugel noch abwehren, doch Kiefersauer kam an der Strafraumkante zum Schuss, hämmerte die Kugel links an die Unterkante der Latte, von wo sie ins Tor sprang (62.). Die Gäste gaben sich nicht auf, wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen. Einen 23-Meter-Freistoß aus halblinker Position schoss Empl knapp am kurzen Pfosten vorbei (68.). Auch ein Distanzschuss von James Timbana verfehlte knapp das 1860-Tor (82.). Die beste Chance für die Gäste hatte Ascher kurz vor dem Abpfiff, brachte aber die Kugel aus kurzer Distanz nicht an Bachmann vorbei (89.). So blieb es beim 3:0, womit dieLöwen-U21 in der Bayernliga Süd die Spitze verteidigte.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 22. Spieltag, 28.02.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München– FC Sportfreunde Schwaig 3:0 (1:0)


    1860: 1 Bachmann (Tor) –20 Hoppe, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs –36 Grancay 21 Kiefersauer (70., 22 Jägerbauer), 8 Wach (80., 18 Pereira de Azambuja) – 17 Leone (85., 4 Estermann), 10 Klose (85., 34 Gosalci), 7 Garza (62., 9 Wagner).

    Tore: 1:0 Kiefersauer (11.), Leone (58.), 3:0 Kiefersauer (62.).

    Gelbe Karten: Wach – Pflügler, Rohrhirsch.

    Bes. Vorkommnis: Klose scheitert per Elfmeter an Thiel (22.).

    Zuschauer: 300 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Nicolas Dolderer (Eberfing); Assistenten: Yunis Widholz (Pöcking-Possenhofen), David Feistauer (Penzberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…eltorschuetze-kiefersauer


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen SV Schalding Heining:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-260307


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21: Heimauftakt gegen Schwaig – Kayabunar zufrieden mit der Vorbereitung.

    Die U21 empfängt zum ersten Punktspiel des Kalenderjahres in der Bayernliga Süd den FC Sportfreunde Schwaig. Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz des 1860-Trainingsgeländes (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Samstag, 28. Februar 2026 um 14 Uhr.


    Für die Löwen-Reserve geht eine lange Vorbereitungszeit zu Ende. Seit Anfang Januar trainiert das Team wieder. „Es hat sich gezogen“, fand auch Trainer Alper Kayabunar. „Vor allem mit der Pause zusammen.“ Das letzte Punktspiel absolvierten die U21 am 22. November 2025 gegen den SV Heimstetten (2:0). „Wir sind jetzt sehr, sehr froh, dass endlich wieder losgeht mit der Punktspielrunde“, so der 40-Jährige.

    Acht Vorbereitungsspiele absolvierte der Tabellenführer der Bayernliga Süd. Bereits Mitte Januar begann die Testspielphase mit einem 6:0-Erfolg über Landesligist FV Rot-Weiß Weiler, es folgte gegen den Partnerverein TSV Schwabmünchen, ebenfalls Landesligist, ein 4:0. Mit dem gleichen Ergebnis besiegte die Sechzger-Reserve Regionalligist TSV Buchbach. Unter der Woche gewann die Löwen-U21 beim Kreisligisten SC Grüne Heide mit 8:2, Ligakonkurrent TuS Geretsried wurde mit 5:0 abgefertigt, beim Bezirksligisten SV Untermenzing, ebenfalls unter der Woche, feierten die Sechzger einen 5:1-Erfolg. Die einzige Niederlage der Vorbereitung setzte es gegen Wacker Burghausen. Diese fiel mit 0:4 relativ deutlich aus. Zum Abschluss gab es noch ein 1:1 gegen Ligakonkurrent SV Heimstetten.

    „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden“, bewertet Kayabunar die Testspiele. „Man muss dabei sehen, dass sich die Situation bei uns etwas verändert hat. Einige Spieler sind dem Profikader näher gerückt, die bei uns in der Hinrunde Leistungsträger waren, und uns teilweise bei den Spielen gefehlt haben – im Training sowieso!“ Die Übungseinheiten fanden deshalb oft in einer kleinen Gruppe statt. „Wir haben dann versucht, den ein oder anderen U19 Spieler, der in der Hinrunde nicht bei uns war, heranzuführen.“ Das war dem Team dann auch in den Tests anzumerken. „Die Abläufe haben nicht so funktioniert, vor allem, wenn dann auch noch Leistungsträger fehlen.“

    Unter den Voraussetzungen sei nicht unbedingt zu erwarten, dass das Team nahtlos an die Leistungen der Vorrunde anknüpft. „Da waren wir über einen längeren Zeitraum eingespielt. Das müssen wir uns wieder erarbeiten. Dafür sind wir auch da“, sagt der U21-Coach mit einem Lächeln und verweist auf sich und sein Trainerteam. „Spieler wie Noah Klose oder Damjan Dordan, die in der Profimannschaft Fuß gefasst haben, sind nicht einfach zu ersetzen.“ Trotzdem ist Kayabunar optimistisch, weil „Spieler einen Schritt nach vorne gemacht haben, die bisher nicht so viel gespielt haben.“

    Dazu haben sich Fabio Wagner, aufgrund von Verletzung noch ohne Saison-Einsatz, und Kapitän Xaver Kiefersauer zurückgemeldet. Gerade Kiefersauer hatte auf der Sechser-Position bis zu seiner Verletzung eine überragende Spielzeit abgeliefert, brach sich dann in Erlbach den Fuß. „Bei ihm gilt es, ihn wieder an die Topform heranzubringen. Das geht sicher nicht in kurzer Zeit“, erklärt Kayabunar. Dazu schloss sich im Winter mit Lucio Saric ein offensiver Außenbahnspieler an, der beim FC Deisenhofen ausgebildet worden war und ab der U17 dann sein Glück bei RB Leipzig versuchte. Dort spielte der mittlerweile 19-Jährige in der Nachwuchs-Bundesliga, kam sogar zu drei internationalen Einsätzen in der Youth League.

    Die Ziele für die Restrunde sind trotz geänderter Bedingungen klar: Den 1. Platz wollen die Junglöwen unbedingt verteidigen. „Jeder, der mich kennt, weiß, wie ehrgeizig ich bin“, sagt Kayabunar. „Ich will jedes Spiel gewinnen, egal wie die Situation ist. Wir haben die Qualität dazu im Kader. Natürlich steht bei uns im Vordergrund, dass wir unsere Spieler ausbilden wollen, damit sie am Ende des Tages der Profimannschaft helfen können.“ Er habe diesbezüglich einen sehr guten Austausch mit Trainer Markus Kauczinski und seinem Team. „Ich glaube, Markus ist auch sehr froh über die Entwicklung der Spieler. Das ist auch im Trainingsbetrieb der Profis zu sehen.“ Seinerseits stellt der Chefcoach der Drittliga-Mannschaft immer wieder Spieler für die Zweite ab. So werden Klose, Lasse Faßmann und Finn Fuchs gegen Schwaig die U21 verstärken.

    Das Hinspiel bei dem Aufsteiger vor 1.470 Zuschauer in Oberding Nahe des Münchner Flughafens gewann die Löwen-U21 mit 3:0 durch Treffer von Fuchs und zweimal Cristian Leone. „Es war ein Highlight-Spiel vor großer Kulisse“, erinnert sich Kayabunar gerne an die Partie zurück, „vor allem mit dem Traumtor von ‚Fuchsi‘, das ein bisschen der Dosenöffner für uns war.“ Der Coach stellt aber auch klar, dass das Ergebnis über den tatsächlichen Spielverlauf hinwegtäusche. „Das war lange recht eng. Wir haben uns richtig schwergetan. An dem Tag hatten wir eine bessere Chancenverwertung als der Gegner.“

    Von den Möglichkeiten sei die Partie mindestens ausgeglichen gewesen. „Vielleicht hat Schwaig mit dem verschossenen Elfmeter noch die ein oder andere Chance mehr gehabt als wir!“ Doch das Spiel hätte die Qualität und Moral seiner Mannschaft gezeigt, es sei der Schlüssel zur erfolgreichen Hinrunde gewesen. „Das hat uns den Weg geebnet für den Erfolg. In dem Spiel hat man gesehen, wie die Mannschaft sich gegen Widerstände gestemmt hat.“

    Kayabunar erwartet auch diesmal eine enge und schwere Partie für sein Team. „Schwaig hat ein paar erfahrene Spieler in seinen Reihen und eine sehr erfolgreiche Vorbereitung gespielt.“ Besonders den 1:0-Sieg bei der Generalprobe vergangenes Wochenende gegen Regionalligist TSV Buchbach hebt der U21-Coach hervor. „Schwaig ist eine sehr torgefährliche Mannschaft mit viel Qualität in der Offensive.“ So stellen sie mit Raffael Ascher den drittbesten Torjäger der Liga (13 Treffer). „Dementsprechend ist es wichtig, dass wir vor allem körperlich dagegenhalten und den Kampf annehmen.“

    Gespielt wird auf Kunstrasen, was nicht unbedingt das beste Omen ist. Denn dort gab es gegen Kottern und Nördlingen die einzigen Punktverluste. Auf dem Fünfer-Platz dagegen hat die U21 eine absolut weiße Weste. Für Kayabunar ist das trotzdem kein Nachteil. „Wir trainieren im Winter ja ständig auf dem Kunstrasen. Deshalb ist es aus meiner Sicht weder ein Vor- noch ein Nachteil. Wir nehmen es einfach so an, wie es ist!“


    https://www.tsv1860.de/de/news…eden-mit-der-vorbereitung


    Liveticker zum Spiel gegen FC Sportfreunde Schwaig:


    https://www.fupa.net/match/tsv…freunde-schwaig-m1-260228


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start