TSV 1860 München

  • In Unterzahl feiern die Löwen beim FC Ingolstadt den vierten Sieg in Folge.

    Die Löwen trotzten beim FC Ingolstadt allen Widrigkeiten – Rückstand, Unterzahl und Verletzungen – und holten beim 2:1-Erfolg den vierten Sieg in Folge. Denni Kaygin hatte die Schanzer in Führung gebracht (20.). Sigurd Haugen (42.) und Patrick Hobsch drehten die Partie (58.). Ab der 68. Minute nach Gelb-Rot gegen Kevin Volland mussten die Löwen in Unterzahl spielen, zudem verletzte sich noch Haugen bei einem Zweikampf.


    Personal: Im Auswärtsspiel in Ingolstadt musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Manuel Pfeifer, Tunay Deniz und Raphael Schifferl verzichten, Maximilian Wolfram fehlte erkrankt. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela und Emre Erdogan.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Kevin Volland chipte die Kugel in den Lauf von Sigurd Haugen, der täuschte im Strafraum halbrechts einen Schuss an, zog dann nach innen an seinem Gegenspieler vorbei und schloss mit links aus zehn Metern ab, sein Schuss war aber zu schwach und unplatziert, um Kai Eisele im FCI-Tor vor Probleme zu stellen (3.). Auf der anderen Seite versuchte es Dennis Kaygin mit einem Flachschuss aus 18 Metern. Leicht abgefälscht ging die Kugel knapp am rechten Tor vorbei (4.). In der 12. Minute musste Thomas Dähne sein ganzes Können aufbieten. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld flankte Yann Sturm an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Marcel Costly zum Kopfball kam, der Löwen-Keeper parierte mit einem Reflex, den Nachschuss setzte Jonas Scholz aus zwölf Metern links neben das Tor. Schiedsrichter Florian Lechner zeigte Simen Voet nach einem Zweikampf mit Costly völlig überzogen eine Gelbe Karte. Es war seine Fünfte, weswegen der Innenverteidiger im letzten Spiel des Jahres gegen Verl gesperrt fehlen wird. Auf der anderen Seite dribbelte sich Haugen über die rechte Strafraumseite durch, kam an der Fünfmeterkante zum Abschluss, jedoch rutschte ihm der Ball über den Spann, wodurch er weit am langen Eck vorbeiging (18.). Das Tor fiel auf der anderen Seite nach schnellem Umschaltspiel. Ognjen Drakulic leitete halbrechts ein Zuspiel direkt auf Kaygin weiter, der kam unbedrängt an der Strafraumkante zum Abschluss, versenkte die Kugel zum 1:0 der Schanzer im linken, unteren Eck (20.). Drei Minuten nach dem Gegentreffer kassierte auch Volland seine 5. Gelbe Karte, wird ebenfalls im Jahresfinale fehlen (23.). Ein Schrägschuss von Costly nach einem Konter im Drei-gegen-Drei aufs lange Eck wurde sichere Beute von Dähne (26.). Nach starkem Antritt auf der linken Seite kam Volland im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck war aber nicht platziert genug, so dass Keeper Eisele zufassen konnte (34.). Die Löwen taten sich schwer, die massierte Deckung zu überspielen. Das gelang in der 39. Minute. Volland spielte die Kugel optimal in den Lauf von Haugen, der halblinks vor Eisele zum Abschluss kam, den Ball aber nicht am Torwart vorbeibrachte. Es war bis dato die beste 1860-Chance! Drei Minuten später fiel dann doch der Ausgleich. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld flankte Jacobsen an den zweiten Pfosten, Hobsch köpfte die Kugel nach innen, wo Haugen, ebenfalls per Kopf, zum 1:1 ins kurze Eck traf (42.). Es war bereits das siebte Saisontor des Norwegers. Dähne bewahrte kurz vor der Pause sein Team vor dem erneuten Rückstand. Nach Querpass kam Max Besuschkow im Zentrum zum Abschluss, der 1860-Keeper tauchte ab, wehrte den 15-Meter-Schuss ab, den Rest erledigte Sean Dulic. Mit 1:1 ging es in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff machten die Sechzger mächtig Druck, monierten in der 50. Minute Handelfmeter, nachdem Kaygin ein Kopfball-Zuspiel von Philipp Maier mit dem Arm geblockt hatte. Doch der Pfiff blieb aus. Kurz danach kam Hobsch im Zentrum aus 18 Metern zum Schuss, zielte aber deutlich über die Querlatte (51.). Im Anschluss an ein Traumzuspiel von Volland tauchte Haugen frei vor Eisele auf, war aber etwas zu überrascht und brachte den Ball im Eins-gegen-Eins nicht am Keeper vorbei (54.). In der 58. Minute belohnten sich die Löwen. Sean Dulic hatte auf der rechten Seite den Ball zu Volland weitergeleitet, der lupfte die Kugel von der Grundlinie an den zweiten Pfosten, wo Hobsch hochstieg, das Spielgerät aus fünf Metern zum 2:1 unter die Latte wuchtete. Im Anschluss an einen weiten Einwurf von rechts durch Clemens Lippmann schloss Hobsch aus dem Gewühl halbrechts zum Abschluss, hämmerte die Kugel aus sechs Metern an den Pfosten (65.). Kurz danach kassierte Volland nach einem Zweikampf im Strafraum die zweite Gelbe Karte, weil er den Gegenspieler, der den Kopf nur knapp über der Grasnarbe hatte, dort getroffen hatte (68.). Auch hier war die Gelbe Karte wie zuvor bei Voet mehr als zweifelhaft. In der Folge verlor Schiedsrichter Lechner endgültig seine Linie – einmal mehr eine der vielen schwachen Leistungen eines Unparteiischen in dieser Saison! Die Löwen verlegten sich aufs Kontern. Nach Steckpass lief Haugen Richtung Tor, Eisele kam ihm entgegen, schlug den Ball weg, der Norweger konnte nicht mehr bremsen, stieß voll mit dem FCI-Keeper zusammen (78.). Für den Stürmer ging’s nicht mehr weiter. Nach einem Querschläger in der 1860-Defensive konnte Dähne gerade noch den Einschlag verhindern, klärte den Ball zur Ecke (87.). Der Nachschlag fiel mit elf Minuten deftig aus. Nach einer Rechtsflanke von Costly kam Dähne beim Rauslaufen nicht an die Kugel, doch Davide Sekulovic ließ die Chance ungenutzt, hob aus neun Metern den Ball übers leere Löwen-Tor (90.+4). Ein Drehschuss aus 14 Metern von Lorenz lenkte Dähne um den rechten Pfosten (90.+8). In der 11. Minute der Nachspielzeit hätte bei einem Konter Florian Niederlechner alles klarmachen können, scheiterte aber mit seinem Schuss an Eisele. Kurz danach war Schluss und die Löwen konnten, trotz aller Widrigkeiten, den vierten Sieg in Folge feiern.


    TRAINERSTIMMEN


    „Es war heute eine mega Leistung und deswegen muss man das feiern“, sagte Löwen-Trainer Markus Kauczinski kurz nach dem Abpfiff. „Wir haben spielerisch und kämpferisch unser bestes Spiel gemacht. Es war totale Mentalität, auch wenn wir den Sieg teuer bezahlen mussten.“ Der 55-Jährige zeigte sich beeindruckt, wie die Mannschaft nach dem Platzverweis zusammengestanden und zusammen gekämpft hatte. Wenig Verständnis dagegen hatte Kauczinski für die Gelb-Rote Karte gegen Kevin Volland. „Der Fuß war normal hoch, der Kopf war halt zu tief“, kommentierte er die Szene trocken. „Er muss das pfeifen, aber es ist keine Gelbe Karte. Prinzipiell hat der Schiedsrichter relativ viel gegen uns gepfiffen. Das darfst du so nicht geben!“

    Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann hatte von ihrem Team eine „überragende 1. Halbzeit“ gesehen. „Wir haben die Löwen total bespielt, immer wieder ganz gefährliche Situationen gehabt.“ Insgesamt hätte ihre Mannschaft nur zwei Torchancen vor der Pause zugelassen. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir unsere Überlegenheit auch in Tore ummünzen.“ Das 2:1 für die Sechzger in der 2. Halbzeit sei „zu einem sehr ungünstigen Moment gefallen. Es war uns klar, dass sie nicht so aus der Halbzeit kommen werden, wie sie in der 1. Halbzeit gespielt haben. Wir sind im Moment nicht in der Lage, den Druck standzuhalten. Wir beschäftigen uns hier immer mit den gleichen Dingen, wir machen gute Spiele haben zu 80 Prozent das Spiel unter Kontrolle, schaffen es am Ende trotz Überzahl nicht, den Ball über die Linie zu drücken. Sinnbildlich war, dass wir selbst das leere Tor nicht getroffen haben“, sprach sie die Chance von Davide Sekulovic in der Nachspielzeit an.


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 13.12.2025, 14.03 Uhr


    FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München 1:2 (1:1)


    FCI: 25 Eisele (Tor) – 2 Hoppe, 32 Lorenz, 15 Scholz, 7 Sturm – 14 Plath – 22 Costly, 17 Besuschkow, 10 Kaygin, 24 G. Christensen – 30 Drakulic.

    Ersatz: 47 Klein (Tor) – 4 Decker, 9 Borchers, 11 F. Christensen, 23 Maljojoki, 33 Sekulovic, 34 Fröde, 39 Öztürk, 42 Özden.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 33 Faßmann.

    Wechsel: Borchers für Drakulic (62.), Fröde für Kaygin (77.), Maljojoki für Hoppe (86.), Sekulovic für Plath (86.), Öztürk für Sturm (86.) – Niederlechner für Haugen (81.), Christiansen für Hobsch (81.), Jakob für Lippmann (90.+3).

    Tore: 1:0 Kaygin (20.), 1:1 Haugen (42.), 1:2 Hobsch (58.).

    Gelbe Karten: Kaygin, Fröde, Öztürk – Voet, Maier, Haugen, Rittmüller, Jakob.

    Gelb-Rote Karten: – Volland (68.).

    Zuschauer: 13.292 im Audi Sportpark.

    Schiedsrichter: Florian Lechner (Poel); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Hannes Ventzke (Kritzmow); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…den-vierten-sieg-in-folge


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/ingolsta…liga-5057501/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-stream-und-tv,V4rxFTC


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94082369.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gurd-haugen-94082561.html


    https://www.abendzeitung-muenc…gen-hobsch-sieg-live-631/


    https://www.abendzeitung-muenc…p-mentalitaet-art-1099475


    https://sechzger.de/loewen-punkten-in-ingolstadt/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen den SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/tsv…chen-m1-sc-verl-m1-251220


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_sc-verl/bilanz/

  • Die schlechte Nachricht vorweg: Max Christiansen musste sich einem operativen Eingriff unterziehen und wird den Löwen mittelfristig fehlen. Wie gewohnt, wird der TSV 1860 München aus Datenschutzgründen keine genaueren Details veröffentlichen. Wir wünschen Max eine schnelle Genesung und eine baldige Rückkehr auf den Trainingsplatz.

    Nach einer medizinisch notwendigen Operation ist der Eingriff erfolgreich verlaufen. Ich befinde mich aktuell in der Erholungsphase und arbeite daran, so bald wie möglich wieder vollständig einsatzfähig zu sein. Vielen Dank für die zahlreichen Genesungswünsche und die Unterstützung.

    Max Christiansen


    Bessere Nachrichten gibt es von Florian Niederlechner. Flo wird uns auch über das eigentliche Vertragsende hinaus bis 2027 erhalten bleiben. Das Video zur Verlängerung mit einer kurzen Aussage des Stürmers findet ihr auf unserem Instagram- und Facebook-Kanal sowie im WhatsApp-Channel.


    https://www.tsv1860.de/de/news…erlechner-bleibt-bis-2027

  • Trotz Personalsorgen rechnet Trainer Kauczinski sich gegen Verl was aus.

    Die Löwen empfangen im letzten Spiel des Jahres am Samstag, 20. Dezember 2025, den Tabellendritten SC Verl. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Im letzten Spiel des Jahres wird es für Löwen-Trainer Markus Kauczinski bei der Zusammenstellung des 20-Mann-Kaders richtig eng. Verletzt fehlen Jesper Verlaat, Max Christiansen, Morris Schröter, Sigurd Haugen, Tunay Deniz und Raphael Schifferl. Kevin Volland ist ebenfalls verletzt, zusätzlich wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Ingolstadt-Spiel gesperrt, ebenso Simen Voet nach seiner fünften Gelben Karte. Zu allem Überfluss konnte Thore Jacobsen krankheitsbedingt nicht mittrainieren. „Ich habe Hoffnung, dass er gegen Verl zur Verfügung steht“, sagt der 55-Jährige. Ansonsten füllen wir den Kader mit Finn Fuchs und Damjan Dordan auf. Mit ihnen kommen wir auf 20 Spieler.“

    Während bei Haugen nicht abzusehen ist, wann er wieder ins Training einsteigen kann, ist Kauczinski guter Dinge, dass Volland mit ins Trainingslager in die Türkei fliegt. Seine Verletzung bezeichnete er als Bluterguss mit Stauchung/Zerrung. „Ich hoffe, dass er Anfang des Jahres wieder voll belastbar ist.“ Dagegen möchte er sich bei seinem norwegischen Torjäger, der den Kiefer gebrochen hat, nicht festlegen. „Ein Knochenbruch dauert immer sechs bis acht Wochen, bis er verheilt ist. Und dann weißt du nicht, bis wann er wieder in Zweikämpfe gehen kann. Ich hatte das auch schon und weiß deshalb, dass es Zeit braucht.“

    Trotz der prekären Personalsituation hat Kauczinski seinen Optimismus nicht verloren. „Wir werden alles dafür tun, den fünften Sieg in Folge zu holen.“ Erneut setzt er auf die Unterstützung der Fans. „Sie haben uns in den letzten Wochen getragen.“ Das wird auch diesmal nötig sein, denn für den Löwen-Coach ist Verl nicht nur ein spielstarkes Team, sondern „für mich ist es die Mannschaft der Vorrunde. Trotzdem werden wir alles geben und versuchen, unsere Chancen zu nutzen. Ich rechne mir schon was aus“, sagt er selbstbewusst.

    Vier Siege in Folge konnten die Löwen zuletzt verbuchen. Der fünfte würde den Drittligarekord der Sechzger unter Michael Köllner einstellen. Statistik ist aber nicht das, was Kauczinski antreibt. „Ich habe immer Bock zu gewinnen, ich liebe den Wettkampf“, sagt er. Besonders freue ihn die Leidenschaft und das Engagement, das sein Team zuletzt gezeigt habe. „Ingolstadt war ein sehr emotionales Spiel, bei dem ich eine Mannschaft gesehen habe, die Widerständen trotzen kann und mit viel Herz und Leidenschaft gekämpft und verteidigt hat.“ Die vielen Ausfälle findet Kauczinski „äußerst spannend. Wir müssen das annehmen, jeder muss mehr geben, auch das macht Euphorie“, findet er.

    Zudem bietet es Spielern wie Justin Steinkötter oder Maximilian Wolfram, die zuletzt wegen der starken Konkurrenz wenig Einsatzzeiten bekommen haben, sich zu präsentieren. Gerade für den erfahrenen Wolfram könnte es eine Chance sein, dass für ihn „ein Fenster aufgeht“, ähnlich wie es vor ein paar Wochen bei Patrick Hobsch der Fall war. „Er ist ein Zwischending zwischen Stürmer und Mittelfeldspieler. Mit seinem starken Fuß kann er besondere Dinge kreieren“, beschreibt Kauczinski Wolframs Stärke.

    Ob die Umstellung auf eine Viererkette angesichts der fehlenden Innenverteidiger eine Option sei, wurde Kauczinski gefragt. „Ich denke über alles nach“, ließ er wissen. Mit Philipp Maier hat er einen Spieler im Team, der die Voet-Position schon in der Vorbereitung und bei Toto-Pokal-Spielen begleitet hatte. Auch Kilian Jakob könnte eine Option sein. „Es könnte das eine wie das andere passieren“, wollte sich der Coach nicht in die Karten blicken lassen.

    Der SC Verl fliegt meistens unter dem Radar. Das ist auch eine Stärke der Ostwestfalen. „Da gibt’s wenig Stress, weil die Erwartungshaltung eine andere ist als bei Vereinen wie Sechzig. Die Mannschaft ist gewachsen und gut zusammengestellt“, findet Kauczinski. Immerhin stellt Verl mit 42 erzielten Treffern die beste Offensive der Liga. „Da müssen wir gut verteidigen, konzentriert und fokussiert bleiben und trotzdem versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Wir müssen in unseren Verhaltensweisen bei uns bleiben“, sieht er als Schlüssel, um den Kontrahenten zu knacken.

    Direkt nach dem Verl-Partie beginnt der Weihnachtsurlaub für die Spieler. „Die Pause ist kurz, jeder will nach Hause“, begründet Kauczinski. Lediglich zwischen dem 20. und 27. Dezember haben die Profis frei, dann müssen sie ihren mitgegebenen Fitnessplan abarbeiten, ehe dann im neuen Jahr am 2. Januar bereits der Trainingsauftakt ansteht, bevor es einen Tag später ins Trainingslager in die Türkei geht.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 18 Jakob – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs.

    Es fehlen: 3 Voet, 4 Verlaat, 13 Christiansen, 17 Schröter, 22 Haugen, 31 Volland, 36 Deniz, 37 Schifferl.


    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 8 Waidner, 6 Eze – 30 Gayret, 10 Taz – 9 Arweiler, 23 Besio.

    Ersatz: 32 Pekruh (Tor) – 3 Kohler, 7 Stark, 11 Steczyk, 17 Mesanovic, 18 Wessig, 21 Knost, 22 Mannhardt, 24 Stöcker, 27 Onuoah, 28 Y. Otto.

    Es fehlen: 13 Japaur, 14 Lehmann.

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach-Gosbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…i-sich-gegen-verl-was-aus


    PK vor dem Spiel gegen SC Verl:



    Liveticker für das Spiel gegen den SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/tsv…chen-m1-sc-verl-m1-251220


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_sc-verl/bilanz/

  • Löwen zeigen in Unterzahl Moral, verlieren aber 0:2 gegen Verl.

    Die Löwen mussten nach vier Siegen in Folge mit einer Rumpfelf gegen den SC Verl eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Bereits in der 12. Minute gerieten sie durch ein Traumtor von Oualid Mhamdi in Rückstand. Nach der Gelb-Roten Karte gegen Thore Jacobsen (55.) hatten die Sechzger in Unterzahl ihre stärkste Phase, ehe Alessio Besio den Widerstand der Giesinger mit dem Treffer zum Endstand brach (76.).


    Spielverlauf: Vor dem Anpfiff wurde Junglöwe Loris Husic, der mit Österreich im Finale der U17-Weltmeisterschaft in Katar Portugal mit 0:1 unterlag, für diesen außergewöhnlichen Erfolg durch 1860-Geschäftsführer Manfred Paula und das Präsidium geehrt. Die stark ersatzgeschwächten Löwen überließen den Gästen vom Anpfiff weg den Ball, lauerten auf Konter. Verl hatte in der 3. Minute die erste Chance. Niko Kijewski flankte von der linken Grundlinie, Yari Otto sprintete bedrängt am ersten Pfosten in die Hereingabe, setzte sie aber per Kopf neben den linken Pfosten. Die Führung für die Ostwestfalen fiel nach einer Ecke von links durch Berkan Taz. Der eingelaufene Oulid Mhamdi nahm halbrechts die Hereingabe aus 14 Metern volley aus der Luft, setzte sie unhaltbar für Thomas Dähne unter die Latte des langen Ecks (12.). Nach einer Viertelstunde kamen die Sechzger besser ins Spiel und zu den ersten Offensivaktionen. Die Gäste bleiben aber weiterhin gefährlich. Wieder brachte in der 25. Minute ein Eckball Gefahr fürs Löwen-Tor. Taz spielte den Ball von links flach an die Strafraumkante, ein Verler Spieler ließ ihn passieren, wodurch Timur Gayret dahinter aus 15 Metern frei zum Schuss kam, leicht abgefälscht ging die Kugel am rechten Pfosten vorbei. Ein 17-Meter-Schuss von Gayret aufs linke untere Eck entschärfte Dähne. Kurz danach kam Taz im Strafraum zum Abschluss, traf die Kugel aber nicht richtig, sodass sie gut ein Meter das Tor verfehlte (32.). Einen genialen Diagonalball durch Kilian Jakob vom linken Halbfeld in den Strafraum erreichte auf der anderen Seite Patrick Hobsch, aber die Kugel ging um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (36.). Es war die erste gute Torchance für die Löwen! Nach schnellem Umschaltspiel gegen die ungeordnete Defensive des SCV rutschte im Strafraum Marvin Rittmüller bei der Flanke der Ball über den Spann, wobei die gute Möglichkeit verpuffte (39.). Zumindest machte die letzte Phase der 1. Halbzeit aus Löwen-Sicht Hoffnung für den zweiten Durchgang.

    Das Feuerwerk stieg zu Beginn der 2. Halbzeit hinter der Westkurve auf. Doch auch auf dem Platz versuchten die Löwen, ebenfalls eins zu zünden. Ein Schuss halbrechts aus 16 Metern von Rittmüller ging abgefälscht zumindest reklamierte er das, deutlich über die Querlatte (51.). Torschütze Mhamdi unterband gegen Florian Niederlechner einen Konter, sah dafür die Gelbe Karte (53.). Nach Zuspiel von Philipp kam Clemens Lippmann im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss, jedoch konnte diesen ein Verler blocken (54.). Eine Minute später unterlief Jacobsen an der Mittellinie ein unnötiges Foul, als er Yari Otto von hinten umgrätschte. Schiedsrichterin Fabienne Michel zeigte dem bereits Gelb vorbelasteten Kapitän logischerweise die Ampelkarte (55.). Damit fehlt er zum Auftakt des neuen Jahres gegen Essen und die Sechzger mussten die restliche Spielzeit in Unterzahl bestreiten (56.). Kurz danach dribbelte sich Taz von links durch den Strafraum, sein Zuspiel auf Yari Otto konnte Sean Dulic gerade noch verhindern (57.). Doch auch in Unterzahl hatten die Löwen im Gegenzug eine Doppelchance. Noch in der eigenen Hälfte setzte David Philipp zum Sprint an, scheiterte im gegnerischen Strafraum aus spitzem Winkel an Schulze. Der Stürmer blieb am Ball und bediente Philipp Maier, der die Flanke artistisch per Seitfallzieher knapp am linken Pfosten vorbeisetzte (58.). Ein Neun-Meter-Schuss halblinks von Niederlechner aus spitzem Winkel aufs kurze Eck faustete Philipp Schulze zur Seite weg (62.). Die Sechzger waren jetzt dominanter als bei Gleichzahl. In der 66. Minute kam Rittmüller im Strafraum zum Abschluss, seinem Schuss aus 14 Metern fehlte aber der Druck, um Schulze vor Probleme zu stellen. Auf der Gegenseite segelte eine Hereingabe von rechts durch Mhamdi durch den Fünfmeterraum, ohne dass ein Verler an die Kugel kam (67.). Plötzlich tauchte aus stark abseitsverdächtiger Position Taz alleine vor Dähne auf, scheiterte aber am 1860-Keeper (70.). Die Sechzger spielten hinten Eins-gegen-Eins, wodurch die Gäste vermehrt zu Chancen kam. Eine Hereingabe von Alessio Besio von der Grundlinie setzte Taz im Zentrum aus acht Metern übers Tor (73.). Nach Zuspiel von Ahrweiler kam Besio vollkommen frei vor Dähne zum Abschluss, brachte aber aus sieben Metern den Ball nicht am 1860-Torhüter vorbei (75.). Eine Minute später war es passiert. Wieder reklamierten die Sechzger Abseits, doch die Fahne blieb unten und diesmal überlupfte Besio im Eins-gegen-Eins Dähne zum 2:0 (76.). Damit war die Partie gelaufen. Trotzdem zeigten sich die Fans zufrieden, weil die Sechzger in Unterzahl alles versucht hatten. In der Schlussviertelstunde passierte nicht mehr viel, weil die Ostwestfalen mit dem Ergebnis zufrieden waren und die Sechzger nicht mehr die Kraft hatten, um das Blatt zu wenden. Ein 17-Meter-Freistoß von Maximilian Wolfram fand zwar den Weg an der Mauer vorbei, landete jedoch genau in den Armen von Schulze (89.). Es war übrigens die erste Niederlage zu Hause unter Trainer Markus Kauczinski.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski sprach von einem verdienten Verler Sieg. „Wir haben es in der 1. Halbzeit nicht geschafft, uns zu befreien. Die Bälle waren zu schnell weg. Erst nach einer Viertelstunde kamen wir zu Halbangriffen. Wir mussten uns erst in der Konstellation zusammenfinden. Das ist uns mit der Zeit immer besser gelungen.“ Er sah sein Team nach dem Seitenwechsel wesentlich mutiger und besser im Spiel. „Wir haben besser durchgeschoben, hatten gute Ballbesitzphasen. In Unterzahl war es dann schwer. Trotzdem haben wir versucht, weiter nach vorne zu spielen, haben auch ein paar gute Momente erwischt. Mit dem 0:2 ist dann bei uns die Energie verlorengegangen“, zeigte er Verständnis für seine Jungs. „Trotzdem bin ich mit der 2. Halbzeit zufrieden.“ Die Mannschaft sei ins Spiel gegangen, um den Leistungen und Ergebnissen der letzten Woche „die Krone aufzusetzen. Auch wenn wir heute verloren haben, sehe ich eine gute Entwicklung. Wir haben jetzt die Chance, im neuen Jahr nochmals anzugreifen. Die Punktausbeute in meiner Zeit ist okay. Wir verbessern uns fußballerisch Stück für Stück, auch wenn es noch ausbaufähig ist. Wir haben einiges auf den Weg gebracht, sind aber noch nicht am Ende!“

    Verls Coach Tobias Strobl lobte sein Team für die Anfangsphase. „Wir sind richtig gut reingekommen, hatten Dominanz und waren sehr griffig.“ Ihn freute, dass der Führungstreffer nach einem Standard fiel. „Danach ist das Spiel aufgegangen, Sechzig hat es verpasst, mit einer Riesenchance vor der Pause das 1:1 zu machen“, sah er seine Mannschaft im Glück. Auch zu Beginn der 2. Halbzeit sei sein Team unter Druck gestanden. „Nach der Gelb-Roten Karte sind wir zu hektisch geworden, wollten das Spiel sofort entscheiden und hätten dadurch beinahe den Ausgleich gefressen. Mit dem 2:0 war alles klar. Für uns war es heute ein guter Jahresabschluss.“


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 20.12.2025, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – SC Verl 0:2 (0:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 18 Jakob – 29 Rittmüller, 26 Maier, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp – 34 Hobsch, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 23 Dordan, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs.

    SCV: 1 Schulze (Tor) – 20 Mhamdi, 5 Ens, 34 F. Otto, 19 Kijewski – 8 Waidner, 6 Eze – 30 Gayret, 10 Taz, 28 Y. Otto –23 Besio.

    Ersatz: 32 Pekruh (Tor) – 3 Kohler, 7 Stark, 9 Arweiler, 11 Steczyk, 18 Wessig, 21 Knost, 24 Stöcker, 27 Onuoah.

    Wechsel: Danhof für Rittmüller (68.), Wolfram für Niederlechner (68.), Althaus für Maier (81.), Steinkötter für Hobsch (81.) – Arweiler für Y. Otto (73.), Stark für Besio (81.), Wessig für Gayreth (87.), Knost für Kijewski (87.), Stöcker für Mhamdi (87.).

    Tore: 0:1 Mhamdi (12.), 0:2 Besio (76.).

    Gelbe Karten: Reinthaler, Maier – Mhamdi, F. Otto, Ens.

    Gelb-Rote Karten: Jacobsen (55.) –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Christian Gittelmann (Gauersheim), Johannes Wagner (Ingolstadt); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach-Gosbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…lieren-aber-02-gegen-verl


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057518/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-gegen-sv-verl,V5venu7


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-unterzahl-94093364.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…esabschluss-94093158.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ederlechner-jacobsen-632/


    https://www.abendzeitung-muenc…hresabschluss-art-1101024


    https://sechzger.de/serie-geri…rliert-gegen-den-sc-verl/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach den Spiel gegen Verl:



    Wintertrainingslager ab 3.1. bis 10.1.2026


    Nächste Spiele:


  • DFB setzt Spieltage 22. bis 27. an.

    Der DFB hat die Spieltage 21 bis 27 der Bundesliga-Saison 2025/26 zeitgenau angesetzt. Die Löwen spielen einmal an einem Freitagabend, dreimal an einem Samstag, einmal an einem Sonntag und in der Englischen Woche am Dienstag.

    Der DFB hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 22. bis 27. bekanntgegeben:


    Samstag, 31. Januar 2025, 14:00 Uhr

    TSV 1860 München - Alemannia Aachen


    Samstag, 07. Februar 2025, 16:30 Uhr

    VfB Stuttgart II - TSV 1860 München


    Samstag, 14. Februar 2025, 14:00 Uhr

    TSV Havelse - TSV 1860 München


    Sonntag, 22. Februar 2026, 13:30 Uhr

    TSV 1860 München - FC Hansa Rostock


    Freitag, 27. Februar 2026, 18:60 Uhr

    TSG Hoffenheim II - TSV 1860 München


    Dienstag, 03. März 2026, 18:60 Uhr

    TSV 1860 München - Erzgebirge Aue


    https://www.tsv1860.de/de/news…zt-spieltage-22-bis-27-an