München - Vitus Eicher will die Löwen verlassen, doch derzeit sind sich Geschäftsführung und Präsident nicht einig. Interessent Heidenheim verlängert währenddessen mit seinem derzeitigen Stammkeeper.
Vitus Eicher ist seit dieser Saison nur noch die Nummer drei bei den Löwen, möchte seinen Jugenverein offenbar nach über 16 Jahren verlassen. Der 1. FC Heidenheim zeigte Interesse an dem Torhüter, dessen Vertrag noch bis Sommer 2017 läuft. Das Problem: 1860-Geschäftsführer Anthony Power will den 26-Jährigen nicht unter Wert verkaufen, fordert aber offenbar eine mittlere sechsstellige Ablösesumme für den Keeper. Äußerst fraglich, ob der FCH das zahlen wird.
Besonders pikant ist die Angelegenheit, da Vereinspräsident Peter Cassalette anderer Ansicht ist als Power. „Vitus hat nie über seine Situation gemotzt, er hat einen ganz tollen Charakter“, sagte er der tz. „Wir werden versuchen, in dieser Woche eine Lösung im Sinne des Vereins und des Spielers zu finden.“
Für Eicher wird die Angelegenheit somit zur Hängepartie - und parallel kommt die Nachricht aus Heidenheim, dass der derzeitige FCH-Stammtorhüter Kevin Müller (25) seinen noch bis 2018 gültigen Vertrag vorzeitig bis 2020 verlängert hat. Müller löste im vergangenen Jahr Jan Zimmermann als Stammtorhüter ab, der im Sommer zu Sechzig wechselte. Die vorzeitige Verlängerung deutet auf großes Vertrauen in Müller hin.
Was bedeutet diese Nachricht jetzt für Eicher? Will er trotzdem an die Brenz wechseln? Nimmt er das Duell um die Nummer eins in Heidenheim an, auch in der Gefahr wieder nur zweiter Torwart zu werden? In dieser Woche wird eine Entscheidung erwartet.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…-fuer-eicher-7105612.html
München - Erstmals seit seinem Amtsantritt hat sich der neue 1860-Geschäftsführer Anthony Power zur immer noch offenen Trainerfrage geäußert. Wann kommt der neue Coach?
Noch immer haben die Löwen noch keinen endgültigen Vollzug in der Trainerfrage vermeldet. Anfang Dezember ließ Hauptgesellschafter Hasan Ismaik die Fans wissen, dass man einen neuen Trainer gefunden habe und sie sich auf ihn freuen dürften: „Wir haben gemeinsam eine sehr gute Wahl getroffen.“ Die Rede war von Vitor Pereira, Ex-Trainer des FC Porto und von Fenerbahce Istanbul, der zwar den Vertrag an der Grünwalder Straße noch nicht unterschrieben hat, jedoch bei der 0:1-Pleite in Bochum auf der Tribüne saß - neben Anthony Power, dem neuen Geschäftsführer. Am Montag kursierten dann Gerüchte, wonach Pereira den Löwen wieder abgesagt habe - was ist also Stand der Dinge? Kommt der Portugiese doch nicht?
Am Montag äußerte sich Power erstmals dazu gegenüber Medienvertretern am Trainingsgelände - wenn auch wortkarg. Angesprochen auf die Absage-Gerüchte aus der Türkei meinte er: „Die Medien schreiben eh immer, was sie wollen.“ Wann denn der neue Löwen-Trainer endlich vorgestellt werde, antwortete Power: „Er wird sehr bald unterschreiben.“ Was das bald bedeutet, ließ er allerdings offen: „Es kann heute sein, es kann morgen sein, es kann diese Woche sein, es kann nächste Woche sein.“ Sprach‘s und verließ die Traube von Medienvertretern.
Ebenso unklar wie die Trainerfrage ist derzeit noch die Frage, wann die Löwen in die Rückrunden-Vorbereitung starten und wohin es den Tross ziehen wird.