Karl-Christian Bay & Christian Waggershauser treten aus dem 1860-Verwaltungsrat zurück.
Karl-Christian Bay, Vorsitzender des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V. sowie stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie Mitglied des Beirats der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH, wird sich aus persönlichen Gründen von seinen Ämtern zurückziehen und diese satzungsgemäß niederlegen. Dabei ist es Karl-Christian Bay besonders wichtig, für eine ordnungsgemäße Übergabe an die jeweiligen Nachfolger zu sorgen, um die Aufrechterhaltung der jeweiligen Funktionen zu sichern. Zudem wird Christian Waggershauser, ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V. und stellvertretender Vorsitzender, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurücktreten.
Dazu Karl-Christian Bay:
„Mein Ziel einer Stabilisierung, Professionalisierung und Weiterentwicklung der KGaA einerseits sowie der Umsetzung einer Zukunftsvision für unseren Verein andererseits ist in den derzeitigen Strukturen nicht umsetzbar und erfordert neue Kräfte und Ideen. Ich bedanke mich ausdrücklich für das mir entgegengebrachte Vertrauen sowie die vielfältige Unterstützung und wünsche unserem Verein, dem ich emotional eng verbunden bleibe, von Herzen alles Gute und viel Erfolg.“
Dazu Christian Waggershauser:
„Die zehn Jahre im Verwaltungsrat des TSV 1860 von München e.V. waren eine ehrenvolle, intensive und aufregende Zeit. Ich wollte mit dazu beitragen, die Löwen in eine bessere Zukunft zu führen. Leider muss ich für mich feststellen, dass dies unter den vorhandenen Bedingungen nicht möglich ist. Deshalb trete ich mit sofortiger Wirkung vom Amt des Verwaltungsrates und stellvertretenden Vorsitzenden zurück. Einmal Löwe, immer Löwe!"
http://www.tz.de/sport/1860-mu…-geht-weiter-7021633.html
http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2574.htm
München - Thomas Eichin musste seinen Posten als Geschäftsführer beim TSV 1860 räumen. Die Interimslösung: Anthony Power. Hier finden Sie alle bekannten Fakten zum Vertrauten Ismaiks.
Mit gleich zwei Personalentscheidungen hatte Investor Hasan Ismaik am vergangenen Dienstag auf den bisher enttäuschenden Saisonverlauf beim TSV 1860 München reagiert: Trainer Kosta Runjaic musste nach nur 13 Zweitliga-Partien als Löwen-Coach gehen, zudem entmachtete der Jordanier den bisherigen Geschäftsführer Thomas Eichin. Der Ex-Profi wird fortan lediglich als Sportdirektor fungieren.
Wie sich später herausstellte, waren die beiden Personalien Runjaic und Eichin schon im Vorfeld des vermeintlich ausschlaggebenden Spiels gegen den 1. FC Kaiserslautern besprochen worden. So kam es nicht von ungefähr, dass Ismaik und Löwen-Präsident Peter Cassalette im Rahmen der bereits jetzt schon legendären Pressekonferenz am vergangenen Dienstag Interimsnachfolger für beide Ämter präsentierten.
Dass U21-Trainer Daniel Bierofka übergangsweise Runjaic‘ Posten übernimmt, kam wohl für niemanden überraschend. Wohl aber die vorübergehende Besetzung der Geschäftsführer-Position: Anthony Power heißt die Interimslösung. Ein gelernter Maschinenbauingenieur.
Mit den Worten „ich bin 50 Jahre alt, in den vergangenen 25 Jahren habe ich in vielen Firmen gearbeitet, überall auf der Welt", stellte sich der 50-jährige US-Amerikaner im Zuge der Pressekonferenz vor. „Ich habe in den USA gearbeitet, in Frankreich, in Großbritannien, im Nahen Osten, in Asien. Ich war in den unterschiedlichsten Sparten aktiv: in der Industrie, im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, im operativen Geschäft. Mit Hasan Ismaik arbeite ich seit einem Jahr zusammen, seither habe ich von außen die Situation bei 1860 gemonitored."
Das Dubiose an der Personalie Power: Detaillierte Informationen, die die Angaben des „Finanzexperten“ - so Ismaiks Beschreibung von Anthony Power - bestätigen, finden sich auf Anhieb nur schwer. Auch der Verein stellt derzeit (noch) keine Detail-Angaben zur Verfügung. Am Samstag hatten die Löwen via Pressemitteilung bekanntgegeben, zunächst sämtliche Medien boykottieren zu wollen.