TSV 1860 München





  • Karl-Christian Bay & Christian Waggershauser treten aus dem 1860-Verwaltungsrat zurück.

    Karl-Christian Bay, Vorsitzender des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V. sowie stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie Mitglied des Beirats der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH, wird sich aus persönlichen Gründen von seinen Ämtern zurückziehen und diese satzungsgemäß niederlegen. Dabei ist es Karl-Christian Bay besonders wichtig, für eine ordnungsgemäße Übergabe an die jeweiligen Nachfolger zu sorgen, um die Aufrechterhaltung der jeweiligen Funktionen zu sichern. Zudem wird Christian Waggershauser, ebenfalls Mitglied des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V. und stellvertretender Vorsitzender, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurücktreten.

    Dazu Karl-Christian Bay:
    „Mein Ziel einer Stabilisierung, Professionalisierung und Weiterentwicklung der KGaA einerseits sowie der Umsetzung einer Zukunftsvision für unseren Verein andererseits ist in den derzeitigen Strukturen nicht umsetzbar und erfordert neue Kräfte und Ideen. Ich bedanke mich ausdrücklich für das mir entgegengebrachte Vertrauen sowie die vielfältige Unterstützung und wünsche unserem Verein, dem ich emotional eng verbunden bleibe, von Herzen alles Gute und viel Erfolg.“
    Dazu Christian Waggershauser:
    „Die zehn Jahre im Verwaltungsrat des TSV 1860 von München e.V. waren eine ehrenvolle, intensive und aufregende Zeit. Ich wollte mit dazu beitragen, die Löwen in eine bessere Zukunft zu führen. Leider muss ich für mich feststellen, dass dies unter den vorhandenen Bedingungen nicht möglich ist. Deshalb trete ich mit sofortiger Wirkung vom Amt des Verwaltungsrates und stellvertretenden Vorsitzenden zurück. Einmal Löwe, immer Löwe!"
    http://www.tz.de/sport/1860-mu…-geht-weiter-7021633.html

    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2574.htm


    München - Thomas Eichin musste seinen Posten als Geschäftsführer beim TSV 1860 räumen. Die Interimslösung: Anthony Power. Hier finden Sie alle bekannten Fakten zum Vertrauten Ismaiks.

    Mit gleich zwei Personalentscheidungen hatte Investor Hasan Ismaik am vergangenen Dienstag auf den bisher enttäuschenden Saisonverlauf beim TSV 1860 München reagiert: Trainer Kosta Runjaic musste nach nur 13 Zweitliga-Partien als Löwen-Coach gehen, zudem entmachtete der Jordanier den bisherigen Geschäftsführer Thomas Eichin. Der Ex-Profi wird fortan lediglich als Sportdirektor fungieren.
    Wie sich später herausstellte, waren die beiden Personalien Runjaic und Eichin schon im Vorfeld des vermeintlich ausschlaggebenden Spiels gegen den 1. FC Kaiserslautern besprochen worden. So kam es nicht von ungefähr, dass Ismaik und Löwen-Präsident Peter Cassalette im Rahmen der bereits jetzt schon legendären Pressekonferenz am vergangenen Dienstag Interimsnachfolger für beide Ämter präsentierten.
    Dass U21-Trainer Daniel Bierofka übergangsweise Runjaic‘ Posten übernimmt, kam wohl für niemanden überraschend. Wohl aber die vorübergehende Besetzung der Geschäftsführer-Position: Anthony Power heißt die Interimslösung. Ein gelernter Maschinenbauingenieur.
    Mit den Worten „ich bin 50 Jahre alt, in den vergangenen 25 Jahren habe ich in vielen Firmen gearbeitet, überall auf der Welt", stellte sich der 50-jährige US-Amerikaner im Zuge der Pressekonferenz vor. „Ich habe in den USA gearbeitet, in Frankreich, in Großbritannien, im Nahen Osten, in Asien. Ich war in den unterschiedlichsten Sparten aktiv: in der Industrie, im Bildungswesen, im Gesundheitswesen, im operativen Geschäft. Mit Hasan Ismaik arbeite ich seit einem Jahr zusammen, seither habe ich von außen die Situation bei 1860 gemonitored."
    Das Dubiose an der Personalie Power: Detaillierte Informationen, die die Angaben des „Finanzexperten“ - so Ismaiks Beschreibung von Anthony Power - bestätigen, finden sich auf Anhieb nur schwer. Auch der Verein stellt derzeit (noch) keine Detail-Angaben zur Verfügung. Am Samstag hatten die Löwen via Pressemitteilung bekanntgegeben, zunächst sämtliche Medien boykottieren zu wollen.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…nthony-power-7024187.html

  • Die offizielle Mitteilung des TSV 1860 im Wortlaut

    Der TSV 1860 München hat sich entschlossen, den Ausschluss der Medien am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße aufzuheben. Ab sofort ist der Zugang wieder gestattet.
    Weiterhin bestehen bleibt die Maßnahme, dass sämtliche Repräsentanten der Löwen sowie die 1860-Lizenzmannschaft nicht für Interviews und Gesprächsanfragen aller Medien zur Verfügung stehen.
    Dabei respektiert der TSV 1860 München selbstverständlich die grundsätzlichen, medienrelevanten Verpflichtungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und erfüllt diese rund um die Spieltage in der Zweiten Liga.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…ykott-bleibt-7027731.html

  • Wer wird Erster in der Oberliga Nordost-Nord? 0

    1. anderer Verein (0) 0%
    2. MSV Neuruppin (0) 0%
    3. SV Yesilyurt (0) 0%
    4. FC Schönberg 95 (0) 0%
    5. TeBe Berlin (0) 0%
    6. Hertha BSC Berlin Am. (0) 0%
    7. FC Hansa Rostock Am. (0) 0%
    8. SV Babelsberg 03 (0) 0%

  • Was bringt längerfristig mehr Fans ins Stadion? 0

    1. Erfolg der Mannschaft (0) 0%
    2. gar nix von den genannten (0) 0%
    3. Viele Ermäßigungen (Kinder, Jugendliche, Arbeitslose, Rentner, Behinderte) (0) 0%
    4. gutes Rahmenprogramm (0) 0%
    5. niedrige Eintrittspreise (0) 0%
    6. Besondere Rabatte zu Spielen (0) 0%
    7. Werbung (0) 0%

    München - Vor dem Heimspiel des TSV 1860 gegen Dynamo Dresden stellt sich Interimstrainer Daniel Bierofka den Fragen der Pressevertreter - trotz Medienboykotts.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…agt-bierofka-7037932.html






    Über 40.000 Zuschauer erwarten die Löwen zur Heimpremiere von Daniel Bierofka gegen Dynamo Dresden am Samstag, 3. Dezember 2016, 13 Uhr, in der Allianz Arena. „Da wird viel Emotionalität drin sein auf den Rängen und dem Platz“, weiß Chefcoach Bierofka, „die müssen wir annehmen.“

    FAKTENKARUSSELL. DYNAMO SECHS MAL UNGESCHLAGEN.

    Bei seiner Premiere als Interimstrainer im Spiel bei Eintracht Braunschweig monierte Bierofka bei seinem Team die fehlende Aggressivität in den Zweikämpfen. „Deshalb zählte das zu unseren Inhalten in der Trainingswoche, genauso, wie das schnelle Umschalten. Wir müssen ohne Angst auftreten und zeigen, dass wir gewillt sind, Dresden über 90 Minuten zu bearbeiten“, lautet seine Forderung.
    Die Sachsen sind im Flow. Seit sechs Partien hat die Mannschaft von Uwe Neuhaus nicht mehr verloren. „Entsprechend wird das Selbstvertrauen sein“, sagt Bierofka und schätzt den Offensivbereich der Dresdner als „besonders gefährlich“ ein. „Aias Aosman und Lumpi Lambertz rücken aus dem Mittelfeld gut nach.“
    Seine Mannschaft hat er auf den Aufsteiger entsprechend vorbereitet. „Das müssen wir auf dem Platz abrufen.“ Trotzdem, das weiß der 37-Jährige, werden Fehler passieren. „Aber jeder muss bereit sein, diese für den anderen auszumerzen, zu fighten und dagegenzuhalten. Ich vertraue den Jungs zu 100 Prozent. Wir werden nicht auf unentschieden spielen, sondern versuchen, die drei Punkte zu holen“, gibt sich der Ex-Profi kämpferisch.
    Die Verletztenliste der Weiß-Blauen wird immer kürzer. Neben den langzeitverletzten Victor Andrade, Lucas Ribamar und Krisztian Simon steht aktuell nur noch Sebastian Boenisch darauf. „Er hat eine Faserriss im Oberschenkel vorne“, erklärt Bierofka. Ansonsten hat er die Qual der Wahl. Auch Daylon Claasen, der erst am Mittwoch ins Mannschaftstraining einstieg, „ist eine Option für den Kader. Daylon braucht nicht lange, um sich in Wettkampfform zu bringen“, sagt er über den Südafrikaner.


    DIE LÖWEN DAHOAM GEGEN DYNAMO.

    Wer genau spielt, will Bierofka nicht verraten. „Ich will Dresden nicht in die Karten spielen“, sagt er. Nur bei einer Personalie macht er eine Ausnahme: Erneut wird Stefan Ortega das Löwen-Tor hüten. „Tego hat in Braunschweig gut mitgespielt, die Mannschaft von hinten geführt“, sieht er keinen Grund zum Wechseln. Gleichzeitig spricht er der bisherigen Nummer Eins, Jan Zimmermann, ein großes Lob aus. „Ich muss den Hut vor Zimbo ziehen. Es zeugt von gutem Charakter, wie er die Entscheidung aufgenommen hat.“ Die derzeitige Hierarchie sei ohnehin nicht zementiert. „Ich darf noch das Spiel in Bochum als Trainer machen. Danach muss man sehen, wie es weitergeht, wie sich der neue Trainer entscheidet.“
    Nach wie vor ist der Faktor Zeit das größte Handicap für Bierofka. „Ganzheitliches Training“ sei deswegen angesagt gewesen. „Wir haben versucht, an der Spritzigkeit in Kombination mit dem Abschluss zu arbeiten“, verrät der Löwen-Coach. „Aber gleichzeitig mussten wir aufpassen, dass wir die Mannschaft nicht überfordern. Deshalb konnten wir nur Schwerpunkte setzen.“
    Ansonsten fordert Bierofka von seinem Team, dass es sich auf den Job konzentriert. „Wir müssen das machen, was wir am besten können. Und das ist nun mal Fußball spielen. Natürlich kann ich den Jungs nicht verbieten, Zeitung zu lesen“, will er die Unruhe im Löwen-Umfeld nicht überbewerten. „Wir haben einen Plan, den wir hunderprozentig umsetzen wollen. Das Außenrum interessiert nicht!“


    STEFAN KUTSCHKE: DER »LEADER« BEI DYNAMO DRESDEN.

    Bierofka war zuletzt nicht nur als Trainer, sondern auch als Psychologe gefordert, verzichtete weitgehend auf Videoanalyse. „In unserer Situation bringt das nichts, den Spielern die Fehler vor Augen zu führen. Wir müssen uns das Selbstvertrauen auf dem Platz holen“, sagt er. Dabei zählt der Coach auf die Löwen-Fans. „Ich hoffe, dass sie gegen die vielen Dresdener stimmungsmäßig dagegenhalten. Denn die Mannschaft braucht nach den vielen Negativerlebnissen die Unterstützung durch die Fans.“


    VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860:
    24 Ortega – 7 Claasen, 2 Mauersberger, 17 Uduokhai, 3 Wittek - 4 Bülow, 38 Lacazette - 29 Aigner, 10 Liendl, 33 Aycicek - 40 Olic.
    Ersatz: 1 Eicher, 21 Zimmermann (beide Tor) - 5 Perdedaj, 8 Matmour, 9 Mugosa, 13 Mölders, 15 Sukalo, 16 Busch, 18 Karger, 19 Neuhaus, 20 Rodnei, 22 Stojkovic, 23 Helmbrecht, 26 Jakob, 27 Heinrich, 28 Weber, 30 Degenek.
    Nicht dabei: 6 Boenisch (Muskelverletzung), 11 Adlung (5. Gelbe Karte), 12 Ribamar (Aufbautraining), 14 Simon (Aufbautraining), 31 Victor Andrade (Kreuzbandriss).


    Dynamo: 25 Schwäbe – 7 Kreuzer, 18 J. Müller, 23 Ballas, 20 F. Müller – 6 Hartmann – 2 Gogia, 11 Aosman, 17 Lambertz, 40 Berko – 30 Kutschke.
    Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 3 Wachs, 5 Konrad, 8 Teixeira, 9 Väyrynen, 28 Landgraf, 29 Fluß, 33 Hilßner, 37 Testroet, 39 Awassi.
    Nicht dabei: 4 Modica (Oberschenkelprobleme), 10 Stefaniak (Muskelfaserriss im Oberschenkel), 21 Starostzik (Adduktorenzerrung), 36 Hauptmann (Syndesmoseeinriss).


    Schiedsrichter: Sören Storks (Velen); Assistenten: Bastian Börner (Dortmund), Markus Wollenweber (Mönchengladbach); Vierter Offizieller: Asmir Osmanagic (Stuttgart).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2593.htm

  • Die Löwen haben ihre Schwarze Serie in der Allianz Arena gegen Dynamo Dresden beendet. Mit 1:0 besiegten sie die Sachsen. Den Siegtreffer erzielte Levent Aycicek vor 43.400 Zuschauer in der 89. Minute.
    Personal: Löwen-Interimscoach Daniel Bierofka musste gegen Dresden auf die langzeitverletzten Lucas Ribamar, Krisztian Simon (beide Aufbautraining) und Victor Andrade (Kreuzbandriss) verzichten. Sebastian Boenisch fehlte mit einem Muskelfaserriss, Daniel Adlung wegen Gelbsperre. Nicht im 18er-Kader standen Vitus Eicher, Fanol Perdedaj, Stefan Mugosa, Goran Sukalo, Marnon Busch, Rodnei, Nicholas Helmbrecht, Kilian Jakob, Moritz Heinrich und Felix Weber. Für Perdedaj spielte Filip Stojkovic als Rechtsverteidiger, für Adlung rückte Michael Liendl in die Anfangsformation und für Sascha Mölders Levent Aycicek.
    Spielverlauf: Levent Aycicek setzte mit einem 30-Meter-Freistoß das erste Ausrufezeichen. Nur knapp strich sein Schuss über den Querbalken (2.). Nach einer Rechtsflanke von Stefan Aigner konnte Jannik Müller am ersten Pfosten gerade noch vor dem einschussbereiten Ivica Olic klären (9.). Erstmals kamen die Dresdner in der 12. Minute gefährlich vors Löwen-Tor. Nach einer Balleroberung von Niklas Kreuzer spielte dieser Doppelpass mit Akaki Gogia, doch 1860-Keeper warf sich Kreuzer am Torraum entgegen, begrub die Kugel unter sich (12.). Im Gegenzug kam Olic halblinks im Strafraum zum Abschluss. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging am langen Eck vorbei (13.). Im Anschluss an ein Dribbling an zwei Dresdenern vorbei schloss Aycicek an der Strafraumkante die Szene ab, sein Schuss wurde jedoch geblockt (24.). Die Löwen hatten in der Folge einige schöne Spielzüge, kamen aber nicht entscheidend zum Abschluss, weil sich entweder ein Dresdener dazwischen warf oder der letzte Pass nicht den Adressaten fand. In der 36. Minute landete eine Direktabnahme von Aias Aosman aus 15 Meter, die einem Zufallsprodukt entsprang, etwa einen Metern neben derm linken Pfosten des Löwen-Tores. Einen Konter über Gogia schloss Stefan Kutschke halblinks aus 14 Metern ab, der Schuss ging knapp übers linke Kreuzeck (39.). Kurz vor pausenpfiff verpassten Jannik Müller und Aosman eine scharfe Hereingabe von Kutschke im Fünfmeterraum (45.). So blieb es nach einer temporeichen, aber chancenarmen 1. Halbzeit beim 0:0.
    Auch nach Wiederanpfiff hatten die Sechzger die erste Chance. Eine flache Hereingabe von links durch Olic verpasste Aigner am zweiten Pfosten nur knapp (46.). Ein 18-Meter-Flachschuss von Romuald Lacazette ging rund einen Meter links am langen Eck vorbei (53.). Einen Konter nach einem Ballverlust von Aigner schloss Kutschke nach Zuspiel von Gogia halbrechts ab, sein Drehschuss vor Ortega aus elf Metern strich über den Querbalken (61.). Eine Rückgabe konnte Dresdens-Keeper Marvin Schwäbe in der 65. Minute gerade noch vor dem eingewechselten Sascha Mölders klären. Wenig später ging ein Freistoß von Ayciecek aus dem linken Halbfeld an Freund und Feind vorbei, Schwäbe konnte mit einem Reflex gerade noch die Kugel um den rechten Pfosten lenken (66.). In der 71. Minute kam Mölders nach einem Pass in die Tiefe von Filip Stojkovic am Fünfmeterraum einen Schritt zu spät. Auf der anderen Seite scheiterte Kutschke mit einem 13-Meter-Schuss aus halbrechter Position an Ortega (78.). In der 84. Minute tauchte plötzlich der eingewechselte Pascal Testroet frei vor Ortega auf, scheiterte aber mit seinem Schuss aus 14 Metern am glänzend regierenden Löwen-Keeper. Ein Schuss des eingewechselten Daylon Claasen von der linken Strafraumkante ging links am Tor vorbei (87.). Im Gegenzug scheiterte Testroet erneut, zeilte am langen Eck vorbei (87.). Nach einer hereingabe von links rutschte Aosman in den ball, setzte ihn aber aus acht Metern weit übers Tor (89.). Die Entscheidung fiel vollkommen überraschend auf der anderen Seite, als Aycicek von Lacazette angespielt, halblinks noch einen Dresdener austanzte, dann von der Strafraumgrenze abzog und zum 1:0 halbhoch ins kurze Eck traf (89.). Damit gewannen die Löwen erstmals in der Allianz Arena gegen Dynamo Dresden, beendeten die Schwarze Serie.
    STENOGRAMM: 15. Spieltag, 03.12.2016, 13 Uhr
    1860 München – SG Dynamo Dresden 1:0 (0:0)
    1860: 24 Ortega – 22 Stojkovic, 2 Mauersberger, 17 Uduokhai, 3 Wittek - 4 Bülow, 38 Lacazette - 29 Aigner, 10 Liendl, 33 Aycicek - 40 Olic.
    Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) - 7 Claasen, 8 Matmour, 13 Mölders, 18 Karger, 19 Neuhaus, 30 Degenek.
    Dynamo: 25 Schwäbe – 7 Kreuzer, 18 J. Müller, 23 Ballas, 20 F. Müller – 6 Hartmann – 2 Gogia, 11 Aosman, 17 Lambertz, 40 Berko – 30 Kutschke.
    Ersatz: 24 Wiegers (Tor) – 3 Wachs, 5 Konrad, 8 Teixeira, 33 Hilßner, 37 Testroet, 39 Awassi.
    Wechsel: Mölders für Olic (63.), Claasen für Aigner (68.), Matmour für Liendl (80.). - Testroet für Lambertz (59.), Hilßner für Berko (79.).
    Tor: 1:0 Aycicek (89.).
    Gelbe Karten: Mauersberger, Wittek, Liendl, Bülow, Mölders – Aosman.
    Zuschauer: 43.400 in der Allianz Arena.
    Schiedsrichter: Sören Storks (Velen); Assistenten: Bastian Börner (Dortmund), Markus Wollenweber (Mönchengladbach); Vierter Offizieller: Asmir Osmanagic (Stuttgart).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2596.htm




    Nächstes Spiel: 10.12.2016, 13 Uhr in Bochum

  • Ein 1860-Insider packt aus: Der langjährige Aufsichtsrat Christian Waggershauser offenbart die Gründe für seinen Rücktritt und rechnet schonungslos mit Investor Ismaik und dem FC Bayern ab.


    München - Im Zuge der Chaos-Tage beim TSV 1860 traten vergangene Woche der Aufsichtsrat-Boss Karl-Christian Bay und sein Kollege Christian Waggerhauser völlig überraschend zurück. Warum dies notwendig wurde, legt Waggershauser im Interview mit der SZ am Wochenendeschonungslos offen.


    Dabei offenbart er so manche Missstände im Verein:


    Christian Waggershauser über ...
    seinen Rücktritt:
    Was in der letzten Woche passiert ist, hätte ich nie für möglich gehalten. Ich musste ein klares Zeichen setzen, dass ich damit nicht einverstanden bin und ich so nicht weiter arbeiten kann. Einen Medienboykott verhängen und pauschale Hausverbote verhängen - so etwas kann man nicht machen. Ich habe gesagt: Jetzt ist ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weitergeht.


    Hasan Ismaiks Selbstverständnis:
    Die Woche hatte auch etwas Gutes. Sie hat Transparenz geschaffen darüber, mit wem wir es zu tun haben. Sie hat gezeigt, wie Ismaik agiert und welches Selbstverständnis er von seiner Rolle hat. Ich möchte nicht wissen, wie Verhandlungen und Besprechungen abgelaufen sind, wenn ich mir nur diese 45 Minuten der Pressekonferenz ansehe. Man hat Hasan noch nie so in Aktion gesehen wie jetzt.


    die Fanspaltung und den Rückzug der Ultra-Gruppierung Cosa-Nostra:

    Die Cosa Nostra hat sich wegen Hasan Ismaik aus der Kurve zurückgezogen. Die Arge-Führung (Arbeitsgemeinschaft der Fanklubs) hat sich hingegen nach Abu Dhabi einladen lassen und ihn zum Ehrenmitglied ernannt. Es gibt im Verhältnis zu Ismaik eine Bandbreite von totaler Ablehnung bis zu nahezu bedingungsloser Unterstützung.
    Lesen Sie hier: ARGE: "Wir stehen hinter 1860 und Ismaik"
    den Bau der Allianz-Arena und die damalige Abhängigkeit des FC Bayern vom TSV 1860:
    Tatsache ist, dass der FC Bayern ohne 1860 noch heute im Olympiastadion oder außerhalb Münchens in der Pampa spielen müsste. Weil nach EU-Recht die Stadt und der Freistaat 200 Millionen Euro direkte Subvention für Infrastruktur gezahlt haben, sodass dort bis vor Kurzem zwingend zwei verschiedene Vereine spielen mussten. Das Grundstück wurde auch vergünstig hergegeben, weil nicht nur ein Klub davon profitierte.
    die streitbare Rolle des ehemaligen Geschäftsführer Stefan Ziffzer:
    Was dann eben nicht mehr geht, das ist die Ziffzer-Nummer mit dem Verkauf der Anteile weit unter Wert und der Fortführung der Dienstleisterverträge, die in ihrer enormen Höhe zur Abbezahlung von Baudarlehen und Handgeld gedacht waren. Solche Verträge machen nur für einen Eigentümer Sinn, nicht für einen Mieter.
    die damalige Installierung von Ziffzer:
    Angeblich wurde er von Edmund Stoiber (Aufsichtsrat beim FC Bayern) der Monika Hohlmeier (damaliges Mitglied im 1860-Aufsichtsrat) empfohlen. Und Ziffzer war ja wohl Manager bei der Kirch-Gruppe, als diese mit dem FC Bayern einen Fernsehgeld-Geheimvertrag über 20 Millionen geschlossen habe.
    die jüngsten Sticheleien des FC Bayern:
    Als Uli Hoeneß am Boden lag und halb Deutschland auf ihn eingeprügelt hat, gab es von 1860 keinerlei Kommentar. Auch nicht beim letztjährigen Freundschaftsspiel in Saudi-Arabien, wo gleichzeitig ein kritischer Blogger ausgepeitscht wurde. Wenn ein Verein auf dieses Geld nicht angewiesen ist, dann die Bayern. Gleiches gilt für das Trainingslager in Katar oder deren Flughafen-Sponsoring. Ja - angesichts dieser Tatsachen bin ich verärgert. Die haben uns keine Ratschläge zu geben und dazu moralisch jedes Recht verloren!


    http://www.abendzeitung-muench…e3-ba09-37da351e2e4b.html

  • Wer wird absteigen in der Oberliga Nordost-Nord (4 Absteiger)? 0

    1. Brandenburger SC Süd (0) 0%
    2. anderer Verein (0) 0%
    3. Berliner AK (0) 0%
    4. TSG Neustrelitz (0) 0%
    5. Lichtenberg 47 (0) 0%
    6. FV Motor Eberswalde (0) 0%
    7. Viktoria Frankfurt (0) 0%
    8. EFC Stahl (0) 0%
    9. Sievershagen (0) 0%

    Der derzeitige Interimstrainer Daniel Bierofka soll künftig als Co-Trainer bei 1860 München dem neuen Chef assistieren. Das verkündete Investor Hasan Ismaik nach dem 1:0-Erfolg der Sechziger gegen Dynamo Dresden am Samstagnachmittag auf seiner Facebook-Seite. Wer neuer Trainer der Löwen wird, verriet der Jordanier nicht. Man habe aber "eine sehr gute Wahl getroffen".


    http://www.weltfussball.de/new…rainer-bei-1860-muenchen/

  • München - Thomas Eichin ist nicht mehr Sportdirektor des TSV 1860 München. Zwei Wochen nach seiner Degradierung und nur fünf Monate nach seinem Amtsantritt wurde er freigestellt.

    Der nächste Paukenschlag beim TSV 1860 München! Die Löwen haben sich am Montag von Sportdirektor Thomas Eichin getrennt. Der 50-Jährige bestätigte gegenüber Sport1 eine entsprechende Meldung der Bild, der Verein selbst meldete sich noch nicht zu Wort. Eichin, dessen Vertrag noch bis 2019 dotiert ist, soll sich bereits via WhatsApp von der Mannschaft verabschiedet haben.
    Kurz zuvor teilten die Löwen mit, dass die Mitglieder des 1860-Verwaltungsrats einen neuen Vorsitzenden sowie dessen Stellvertreter gewählt hätten. Vor wenigen Tagen waren Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser zurückgetreten.
    Eichin war bei 1860 nur rund fünf Monate im Amt
    Eichin war vor zwei Wochen parallel zur Entlassung von Trainer Kosta Runjaic vom Geschäftsführer zum Sportdirektor degradiert worden. Dieser Schritt sei aber schon bei seiner Berufung so abgestimmt gewesen, hieß es damals.
    Eichin hatte erst zu Beginn dieser Saison das Amt des Sportdirektors von Oliver Kreuzer übernommen, der selbst nur siebeneinhalb Monate an der Grünwalder Straße im Amt gewesen war. Die Freistellung Kreuzers, der mit seinen Wintertransfers gehörigen Anteil am Klassenerhalt des TSV 1860 gehabt hatte, war von vielen Seiten scharf kritisiert worden.


    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    http://www.tz.de/sport/1860-mu…homas-eichin-7045123.html

  • München - Die Räte des 1860-Verwaltungsrats haben einen neuen Vorsitzenden sowie dessen Stellvertreter gewählt. Das gab der Klub am Montagnachmittag bekannt.

    Wenige Tage ist es erst her, da gaben Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der Löwen bekannt. Nun wurden die Stellen neu besetzt, wie der Verein am Montagnachmittag bekannt gab.
    In einer Verwaltungsratssitzung am 3. Dezember wählten die Räte demnach Dr. Markus Drees zum Vorsitzenden und Robert Reisinger zu seinem Stellvertreter. Das Ergebnis sei einstimmig gefallen. Der Fokus liege nun darauf, das Profil des TSV München intern als auch mit der KGaA zu schärfen. „Wir wollen das Projekt ‚Vision 1860‘ nach den vielversprechenden Anfängen (...) weiter voranbringen und die Marke 1860 auch als Breitensportverein erfahrbar machen“, kündigte Drees an.
    Auch eine andere Meldung aus Reihen der Löwen machte am Montagnachmittag Schlagzeilen. Der Verein hatte sich von Thomas Eichin getrennt. Das bestätigte der ehemalige Sportdirektor gegenüber dem Sender Sport1.
    Die Pressemeldung vom TSV 1860 im Wortlaut:
    „Nach den Rücktritten von Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser aus dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. wählten die verbliebenen sechs Räte in einer außerordentlichen Verwaltungsratssitzung am 3. Dezember 2016 einstimmig Dr. Markus Drees zum Vorsitzenden und Robert Reisinger zu seinem Stellvertreter.
    Beide haben sich zur Aufgabe gesetzt, das Profil des TSV München von 1860 e.V. sowohl intern als auch in der schwierigen Gemengelage mit der KGaA zu schärfen. „Wir wollen das Projekt „Vision 1860“ nach den vielversprechenden Anfängen zusammen mit dem Präsidium und den Abteilungen weiter voranbringen und die Marke 1860 auch als Breitensportverein erfahrbar machen“, so der neue Vorsitzende Markus Drees. „Und das auch, wenn e.V.-Arbeit nicht so im Fokus der bisher vorwiegend auf den Profifußball fokussierten Mitglieder steht.“
    In Bezug auf die KGaA und den Profifußball hat der Verwaltungsrat satzungsmäßig vor allem auf die Geschäftsführung Einfluss, dient aber auch als Ratgeber der Vereinsvertreter in den paritätisch zu besetzenden Gremien der Profigesellschaft. „Wir erneuern unser im Frühjahr 2016 an Hasan Ismaik gemachtes Angebot, professionelle Strukturen zusammen mit dem Präsidium und Ismaiks Vertrauten weiterzuentwickeln. Umsetzen muss es am Schluss die Geschäftsführung – aber im Sinne von Vertrauen unter den Gesellschaftern sollte man weiter gemeinsam die erforderlichen Strategien und Strukturen entwickeln und in engerer Abstimmung handeln. Dass dies erforderlich ist, haben die letzten Tage leider wieder deutlich gezeigt“ sagt Robert Reisinger.
    „Wir danken Karl-Christian Bay im Namen aller Mitglieder von Herzen für seine intensive und qualitätsvolle Arbeit mit uns Verwaltungsräten und für seinen großen Einsatz auch in den Gremien der KGaA. Auch Christian Waggershauser gebührt dieser große und aufrichtige Dank für zehn Jahre Arbeit im Verwaltungsrat und insbesondere für seinen Rat rund um die Stadion-Themen in den wechselvollsten Jahren nach der Ära Wildmoser“, so Markus Drees.
    Der Verwaltungsrat setzt sich nach den Rücktritten von Beatrix Zurek, Karl-Christian Bay und Christian Waggershauser nun nur noch aus sechs Personen (neben den beiden neuen Vorsitzenden sind dies Verena Dietl, Dr. Klaus Leipold, Richard Ostermeier und Robert von Bennigsen) zusammen. Satzungsmäßig sind keine Nachwahlen erforderlich. Bei der nächsten Mitgliederversammlung werden für die verbleibende Amtszeit des Verwaltungsrats bis Juli 2018 drei weitere Verwaltungsräte zu wählen sein.“

    http://www.tz.de/sport/1860-mu…duo-gewaehlt-7045171.html

  • München - Die Trainersuche beim TSV 1860 ist beendet, die Löwen werden mit Vitor Pereira in die Rückrunde starten. Es fehlt eigentlich nur noch die Vertragsunterschrift.


    Der TSV 1860 hat einen neuen Trainer. Der Portugiese Vitor Pereira tritt im Januar 2017 seinen Dienst an der Grünwalder Straße an. Die Löwen sind sich mit dem 48-Jährigen einig, es fehlen nur noch die Unterschriften. Vor gut einer Woche haben Investor Hasan Ismaik und Präsident Peter Cassalette den Deal mit Pereira bei einem Treffen in Mailand perfekt gemacht. Eine offizielle Stellungnahme vom Verein war dazu natürlich nicht zu bekommen. Der Medienboykott besteht weiter.
    Wer ist dieser Pereira? Als Spieler kann der in Espinho geborene Portugiese keine großen Erfolge vorwiesen, ähnlich wie sein berühmter Landsmann José Mourinho. Was die beiden noch vereint: Als Trainer machten sie sich beim FC Porto einen Namen. Mourinho gewann mit dem Renomier-Klub 2004 die Champions League, und Pereira, der 2011 den Cheftrainerposten in Porto übernommen hatte, wurde auf Anhieb zweimal Meister (2012 und 2013). Er war Nachfolger von André Villas-Boas, der zum FC Chelsea wechselte. Pereira war ein Jahr als Assistent von Villas-Boas tätig gewesen.
    Im Sommer 2013 nahm Pereira ein sicherlich hochwertiges Angebot des saudischen Klubs Al-Ali Dschidda an, den er aber nach einem Jahr bereits wieder verließ.
    Olympiakos Piräus hieß die nächste Station. Beim griechischen Rekordmeister blieb er allerdings nur ein halbes Jahr (Januar 2015 bis Sommer 2015), danach ging’s ab in die Türkei. Pereira unterschrieb für zwei Jahre bei Fenerbahce Istanbul. Der Vertrag wurde allerdings im August 2016 bereits wieder aufgelöst, weil Fenerbahce in der türkischen Meisterschaft nur den zweiten Platz belegt hatte, im Pokal ausgeschieden war und in der Europa League im Achtelfinale Endstation war. Als dann auch die Qualifikation für die Champions League in die Hose ging, war das Thema erledigt.
    Hasan Ismaik hatte den neuen Mann, ohne einen Namen zu nennen, ja bereits euphorisch angekündigt. „Auf unseren neuen Trainer könnt ihr euch schon jetzt freuen: Wir haben gemeinsam eine sehr gute Wahl getroffen“, schrieb der Jordanier auf Facebook. Er sei eine sehr starke Persönlichkeit und verfüge über ein gutes Auge für die vielen Talente der Sechziger: „Ich bin sicher, dass er genau der Richtige ist, um unseren Verein wiederzubeleben.“


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…t-fehlt-noch-7047829.html

  • München - Die Personalrochade beim TSV 1860 geht offenbar munter weiter. Nun soll auch Raed Gerges, Vertrauter von Hasan Ismaik, den Verein verlassen haben.


    Vor zwei Wochen musste Trainer Kosta Runjaic seinen Hut nehmen, am Montag traf es den zuvor vom Geschäftsführer zum Sportdirektor degradierten Thomas Eichin - und jetzt scheint der nächste Mann aus der Führungsetage die Löwen verlassen zu haben. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat Raed Gerges beim TSV 1860 hingeschmissen. Ersollte wohl ins Marketing versetzt werden.
    Gerges war Anfang August 2016 gemeinsam mit Thomas Eichin als Interimslösung für die abberufenen Geschäftsführer Noor Basha und Markus Rejek bei Sechzig installiert worden. „Der Medien- und Marketing-Experte wird ehrenamtlich als Delegierter Hasan Ismaiks mit ihm zusammenarbeiten“, hieß es damals in der Pressemitteilung des Vereins.
    Gerges galt als Vertrauter Ismaiks, der nicht bei 1860, sondern bei einer Firma des Jordaniers angestellt war. Doch auch dieses Vertrauen scheint nicht mehr da zu sein, sodass Raed Gerges die Löwen nun verlässt. Alleiniger Geschäftsführer der Löwen ist somit derzeit der vor zwei Wochen vorgestellte Anthony Power.
    Neuer Trainer der Löwen soll währenddessen Vitor Pereira werden, ab Januar soll er das Zepter an der Grünwalder Straße schwingen.München - Die Personalrochade beim TSV 1860 geht offenbar munter weiter. Nun soll auch Raed Gerges, Vertrauter von Hasan Ismaik, den Verein verlassen haben.
    Vor zwei Wochen musste Trainer Kosta Runjaic seinen Hut nehmen, am Montag traf es den zuvor vom Geschäftsführer zum Sportdirektor degradierten Thomas Eichin - und jetzt scheint der nächste Mann aus der Führungsetage die Löwen verlassen zu haben. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat Raed Gerges beim TSV 1860 hingeschmissen. Ersollte wohl ins Marketing versetzt werden.
    Gerges war Anfang August 2016 gemeinsam mit Thomas Eichin als Interimslösung für die abberufenen Geschäftsführer Noor Basha und Markus Rejek bei Sechzig installiert worden. „Der Medien- und Marketing-Experte wird ehrenamtlich als Delegierter Hasan Ismaiks mit ihm zusammenarbeiten“, hieß es damals in der Pressemitteilung des Vereins.
    Gerges galt als Vertrauter Ismaiks, der nicht bei 1860, sondern bei einer Firma des Jordaniers angestellt war. Doch auch dieses Vertrauen scheint nicht mehr da zu sein, sodass Raed Gerges die Löwen nun verlässt. Alleiniger Geschäftsführer der Löwen ist somit derzeit der vor zwei Wochen vorgestellte Anthony Power.
    Neuer Trainer der Löwen soll währenddessen Vitor Pereira werden, ab Januar soll er das Zepter an der Grünwalder Straße schwingen.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…860-muenchen-7052715.html


    Der TSV 1860 München hat sich entschlossen, den Medien-Boykott mit sofortiger Wirkung aufzuheben. „Natürlich begrüßen wir weiterhin kritische Berichterstattung", erklärt Löwen-Präsident Peter Cassalette, „aber nicht, wenn sie unsachlich, unfair und unter der Gürtellinie ist. Was wir nicht zulassen, sind Beleidigungen gegenüber unserem Hauptgesellschafter Hasan Ismaik. Er ist nicht nur unser größter Sponsor, sondern längst fester Bestandteil unserer Löwen-Familie. Wir schätzen sein herausragendes Engagement für unseren Verein und sind stolz, ihn unter uns zu haben.“

    Gleichzeitig reicht Cassalette der Presse die Hand: „Wir schätzen unsere Münchner Medien und wissen sehr wohl, was wir an ihnen haben. Wir freuen uns, wenn wir bald wieder für positive Schlagzeilen sorgen können.“
    Zudem bestätigt Cassalette, dass die Trainer-Suche beim TSV 1860 kurz vor dem Abschluss steht: „Wir haben uns gemeinsam auf einen Trainer verständigt. Wir werden ihn demnächst vorstellen. Er wird mit dem Trainingsauftakt im Januar beginnen – für die letzten beiden Spiele bis zur Winterpause gegen Bochum und Heidenheim vertrauen wir unserem Trainer-Duo Daniel Bierofka und Denis Bushuev.“
    Sportdirektor Thomas Eichin wurde mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres beurlaubt.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2608.htm

  • München - Der TSV 1860 steht vor einem großen Umbruch. Mal wieder. Es scheint so, dass Investor Hasan Ismaik kräftig investieren will. Das könnten seine Pläne sein.

    In den letzten zwei Wochen „sei kein Stein mehr auf dem anderen geblieben“ an der Grünwalder Straße, meinte ein Mitarbeiter des TSV 1860 kürzlich unter der Hand. Entlassungen, personelle Rochaden, zuletzt die sofortige Freistellung von Sportchef Thomas Eichin – die Ereignisse überschlagen sich fast täglich. Und ­Giasing oida, ein Slogan, der immer noch auf T-Shirts prangt, die im Fanshop angeboten werden, ist inzwischen auch ein alter Hut.
    Seit Anthony Power, Amerikaner und Vertrauensmann von Hasan Ismaik, den Geschäftsführer gibt, ist die Amtssprache im dritten Stock an der Grünwalder Straße 114 Englisch. Dass sich Thomas Eichin darum wenig scherte und weiterhin auf Deutsch kommunizierte, dürfte seinen Abgang nur beschleunigt haben.
    Englisch allerdings ist die Sprache, derer sich Vitor Pereira bedienen muss. Wenn auch radebrechend, wie man mittlerweile aus Youtube-Clips weiß. Der 48-jährige Portugiese soll die Löwen im neuen Jahr als Trainer übernehmen. Ismaiks Wunschkandidat.
    „Wir haben uns gemeinsam auf einen Trainer verständigt“, erklärte Präsident Peter Cassalette. „Wir werden ihn demnächst vorstellen.“ Ein Mann, dessen Jahresgehalt nicht unter der Zwei-Millionen-Euro-Grenze liegen dürfte. Ein Indiz dafür, dass sich der Investor, der mittlerweile im Alleingang bestimmt, wo’s lang geht, die neuen Löwen was kosten lassen will.
    Neue Saison, neuer Kader?
    Auch was die Mannschaft betrifft. Wie weit das schon im Winter realisierbar ist, bleibt abzuwarten. Aber zur neuen Saison dürfte der Kader ein völlig anderes Gesicht haben.
    15 Verträge laufen im kommenden Sommer aus: Die von Maximilian Wittek, Victor Andrade, Levent Aycicek, Michael Liendl, Milos Degenek, Kai Bülow, Daylon Claasen, Ivica Olic, Romuald Lacazette, Stefan Ortega, Marnon Busch, Rodnei, Vitus Eicher, Gorant Sukalo und Felix Weber. Nur die wenigsten von ihnen dürfen auf eine Weiterbeschäftigung hoffen. Kandidaten für einen Verbleib dürften allein Romuald Lacazette, Victor Andrade und Levent Aycicek sein. Allerdings stehen die beiden Letzteren ab Sommer wieder bei Benfica Lissabon bzw. Werder Bremen unter Vertrag und würden Ablöse kosten.
    Verträge bis 2018 besitzen Jan Zimmermann, Jan Mauersberger, Sebastian Boenisch, Daniel Adlung, Karim Matmour, Krisztian Simon, Sascha Mölders und Stefan Mugosa. Bis 2019 sind Felix Uduokhai, Fanol Perdedaj, Florian Neuhaus und Nico Karger gebunden. Stefan Aigners Vertrag läuft bis 2020, jene von Ribamar und Filip Stojkovic sogar bis 2021.
    Wie viel lässt sich Ismaik das kosten?
    Vorzeitige Trennungen wären bei etlichen sicherlich erwünscht und wohl auch möglich, wenn Ismaik sich das was kosten lässt.
    Denn bei den Planungen, künftig so etwas wie die Luxus-Löwen aufzubauen – jedenfalls was das individuelle Potenzial betrifft – kommen nur die wenigsten in Frage. Noch aber muss die vorhandene Belegschaft dafür sorgen, dass erst mal der Klassenerhalt geschafft wird. Motivationsmäßig könnte das angesichts der aktuellen Entwicklung noch eine heikle Angelegenheit werden.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…lant-zukunft-7073768.html




  • Daniel Bierofka geht mit Rückenwind in sein letztes Zweitliga-Spiel als Cheftrainer. Am Samstag, 10. Dezember 2016, treten die Löwen begleitet von über 1.000 Fans beim VfL Bochum an. Anpfiff im Vonovia Ruhrstadion ist um 13 Uhr.

    FAKTENKARUSSELL. Achtung vor Ex-Löwe Mlapa.
    „Die Aufgaben werden nicht leichter“, stellt Daniel Bierofka vor der Fahrt in den Ruhrpott fest. „Zuerst beim Tabellenführer Braunschweig. Dann gegen Dresden, die sechs Spiele in Folge ungeschlagen waren, dabei 14 Punkte holten. Und nun gegen Bochum, die bisher kein Heimspiel verloren heben.“
    Trotzdem ist der 37-Jährige vor der Fahrt an die Castroper Straße optimistisch. „Dort ewas zu holen, ist sicher nicht unmöglich“, sagt er. „Nach dem Seig gegen Dresden fahren wir mit Rückenwind dorthin.“ Was so ein Dreier ausmacht, sei im Training zu sehen. „Die Stimmung ist wesentlich besser als zuvor. Auch wenn ich fünf Euro ins Phrasenschwein zahlen muss: Für Siege gibt es kein Ersatz.“
    Auch personell kann Bierofka aus dem Vollen schöpfen. Neben den langzeitverletzten Lucas Ribamar, Krisztian Simon und Victor Andrade muss er lediglich auf drei weitere Spieler verzichten. Marnon Busch zog sich beim Dienstagtraining eine Prellung am linken Knie zu, fällt ebenso aus wie Nico Karger mit einer fiebrigen Erkältung. Sebastian Boenisch ist zwar wieder ins Lauftraining eingestiegen, ist aber keine Option. „Es ist nichts Schlimmeres, aber in diesem Jahr wird er uns nicht mehr helfen können.“
    Sechzig auswärts im Pott, oida.
    Bierofka denkt mit Wehmut an das Spiel gegen Bochum. Es ist aufgrund der DFL-Statuten sein letztes als Interimscoach. „Natürlich fällt es mir schwer. Es ist ja bereits das zweite Mal für mich. Ich habe viel investiert, gewisse Prozesse eingeleitet. Und nun, wo ich sehe, dass es zu laufen beginnt, muss ich gehen. Ich hätte das Ganze gerne weiterhin begleitet.“ Deshalb steht für den Ex-Profi ganz oben auf der Agenda, „den Fußball-Lehrer zu machen“.
    Als Trainer hat Biero „eine klare Vorstellung, wie Fußball funktioniert“. Mit seinen Mannschaften will er den Gegner immer unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. „Er muss uns immer spüren. Entsprechend laufintensiv ist unser Spiel.“ 70 Minuten reichte gegen Dresden die Kraft, 240 Sprints wurden absolviert. „Das sind Laufwerte, die normalerweise nur RB Leipzig hat“, sagte der Trainer nicht ohne Stolz. „Durch die vielen Ballgewinne holen wir uns Selbstvertrauen. Der nächste Schritt muss jetzt sein, dass wir bei Ballbesitz ruhiger werden und zum Abschluss kommen.“
    Für das letzte Spiel des Jahres gegen Heidenheim geht Bierofka davon aus, dass sein Co-Trainer Denis Bushuev, der die UEFA Pro Lizenz besitzt, übernehmen wird. „Ich werde ihn und die Mannschaft unterstützten“, geht er gerne zurück ins zweite Glied. Wie es danach weitergeht, weiß Bierofka noch nicht. „Fakt ist nur, dass ich einen Vertrag als U21-Trainer habe. Alles andere wird sich noch entscheiden.“
    Ansonsten steht für ihn das Bochum-Spiel absolut im Fokus. Das ganze „Drumherum“ gilt es auszublenden. „Ich versuche, die Mannschaft so gut wie möglich aufs Tagesgeschäft vorzubereiten“, umschreibt er seine Aufgabe. „Gegen Dresden haben die Jungs eine gute Reaktion gezeigt. Wir haben es selbst in der Hand, durch Erfolge auf dem Platz die Stimmung ins Positive zu wandeln.“


    VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    VfL:
    1 Riemann – 18 Gyamerah, 17 Dawidowicz, 2 Hoogland, 24 Perthel – 8 Losilla, 39 Stiepermann – 15 Merkel, 9 Wurtz, 36 Quaschner – 14 Mlapa.
    Ersatz: 32 Dornebusch (Tor) – 4 Canouse, 6 Wydra, 7 Gündüz, 11 Novikovas, 16 Gül, 23 Weilandt, 27 Rieble, 28 Krafft, 29 Leitsch, 31 Baack, 34 Pavlidis, 35 Galstyan.
    Nicht dabei: 5 Bastians (Muskelbündelriss), 10 Eisfeld (Knorpelschaden), 19 Fabian (Aufbautraining), 21 Celozzi (Muskelfaserriss), 22 Stöger (Kreuzbandriss), 25 Bandowski (Aufbautraining), 26 Saglam (Innenbandriss).


    1860: 24 Ortega – 22 Stojkovic, 2 Mauersberger, 17 Uduokhai, 3 Wittek - 4 Bülow, 38 Lacazette - 29 Aigner, 10 Liendl, 33 Aycicek - 40 Olic.
    Ersatz: 1 Eicher, 21 Zimmermann (beide Tor) - 5 Perdedaj, 7 Claasen, 8 Matmour, 9 Mugosa, 11 Adlung, 13 Mölders, 15 Sukalo, 19 Neuhaus, 20 Rodnei, 23 Helmbrecht, 27 Heinrich, 28 Weber, 30 Degenek.
    Nicht dabei: 6 Boenisch (Muskelverletzung), 12 Ribamar (Aufbautraining), 14 Simon (Aufbautraining), 16 Busch (Knieprellung), 18 Karger (grippaler Infekt), 26 Jakob (U19), 31 Victor Andrade (Kreuzbandriss).


    Schiedsrichter: Benedikt Kempkes (Thür); Assistenten: Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Patrick Kessel (Norheim); Vierter Offizieller: Oliver Lossius (Sondershausen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2613.htm

  • München - Ohne Fanol Perdedaj und Milos Degenek reisen die Löwen zum Auswärtsspiel am Samstag beim VfL Bochum. Das teilte 1860 am Freitag mit.

    Daniel Bierofka hat seinen 18 Mann starken Kader für das Auswärtsspiel am Samstag beim VfL Bochum (bei uns im Live-Ticker) bekanntgegeben. Der Interimstrainer, der beim Gastspiel im Vonovia Ruhrstadion seine letzte Partie als Chefcoach bestreiten wird, verzichtet dabei auf Fanol Perdedaj, Stefan Mugosa, Goran Sukalo und Milos Degenek.
    Nicht dabei sind zudem die angeschlagenen Nico Karger (krank) und Marnon Busch (Schlag aufs Knie) sowie Sebastian Boenisch (Faserriss). Ebenfalls nicht nach Bochum natürlich reisen die Langzeitverletzten Ribamar und Krisztian Simon.
    Im Kader in Bochum dabei sind folgende 18 Löwen: Zimmermann, Ortega, Mauersberger, Wittek, Bülow, Claasen, Matmour, Liendl, Adlung, Mölders, Uduokhai, Rodnei, Neuhaus, Stojkovic, Aigner, Aycicek, Lacazette und Olic.
    Alle Entwicklungen bei der Trainer- und Sportdirektoren-Frage der Löwen finden Sie übrigens in unserem News-Ticker.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…bochum-dabei-7087191.html

    München - Mit Vitus Eicher könnte ein absoluter Ur-Löwe den TSV 1860 demnächst verlassen. Einen Interessenten scheint es schon zu geben.


    Vitus Eicher ist ein Urgestein des TSV 1860, druchlief ab seinem neunten Lebensjahr jede Jugendmannschaft der Löwen, ehe er im April 2012 sein Debüt bei den Profis geben durfte. Unvergessen ist seine herausragende Leistung im Relegationsrückspiel 2015 gegen Holstein Kiel, als er Sechzig im Spiel hielt und so gehörigen Anteil am Klassenerhalt hatte.
    Aber: Der 26-Jährige Erdinger ist mittlerweile hinter Stefan Ortega und Jan Zimmermann nur noch die Nummer drei im Löwen-Tor, kam in dieser Spielzeit erst auf vier Einsätze - im Regionalliga-Team. Sein letzter Einsatz bei den Profis war am 15. Mai dieses Jahres beim 1:2 in Frankfurt, als er am letzten Spieltag (der Klassenerhalt stand bereits fest) noch einmal spielen durfte. In der Winterpause 2015/16 hatte er seinen Stammplatz an Stefan Ortega verloren.
    Jetzt scheinen nach fast 17 Jahren 1860 die Zeichen auf Trennung zu stehen. Mit seiner derzeitigen Situation bei den Löwen ist Eicher verständlicherweise unzufrieden - da kommt das Interesse anderer Vereine nicht ungelegen. Der 1. FC Heidenheim soll laut Bild-Informationen am Sechzig-Keeper interessiert sein.
    Beim FCH stehen mit Stammkeeper Kevin Müller (25), Oliver Schnitzler (21) und Leon Jankowski (18) drei Schlussmänner im Kader. Jankowski allerdings ist nur bis Juni 2017 ausgeliehen. Eicher wäre somit der älteste Keeper der Heidenheimer.
    Eichers Vertrag an der Grünwalder Straße läuft noch bis Saisonende. Wollen die Löwen noch eine Ablösesumme kassieren (Eichers Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 250.000 Euro), müsste ein Transfer in der Winterpause erfolgen.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…c-heidenheim-7086410.html


  • München - Der TSV 1860 hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga einen weiteren Rückschlag erlitten und beim VfL Bochum knapp verloren. Dem entscheidenden Tor ging aber ein Handspiel voraus.

    1860 München hat im dritten Saisonspiel unter Interimstrainer Daniel Bierofka im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag erlitten. Eine Woche nach dem 1:0 gegen Dynamo Dresden kassierte die Löwen eine 0:1 (0:0)-Niederlage im Kampf der Tabellennachbarn beim VfL Bochum und haben damit nur zwei Punkte mehr als der Karlsruher SC auf Relegationsplatz 16.
    Bochum konnte nach zuvor vier Spielen in Folge ohne Sieg wieder einen Dreier feiern und kletterte mit 21 Punkten auf Platz elf. Mit seinem ersten Treffer im VfL-Trikot beendete Russell Canouse in der 77. Minute die Schwächephase der Bochumer. Zuvor sprang dem Bochumer der Ball allerdings an die Hand.
    VfL-Trainer Gertjan Verbeek verfolgte ab der 30. Minute das Geschehen auf der Tribüne, nachdem er sich zuvor über einen Entscheidung von Schiedsrichter Benedikt Kempkes (Thür) aufgeregt und den Ball an der Seitenlinie weggedroschen hatte. "Ich habe den Ball dahin zurückgespielt, wo er hergekommen ist. Dann werde ich weggeschickt. Dafür habe ich kein Verständnis", sagte Verbeek nach dem Spiel bei Sky.
    „Kämpferisch kann man uns nichts vorwerfen“, sagte Löwen-Kapitän Stefan Aigner, der selbst bei einer Großchance Pech hatte, nach dem Spiel. „Spielerisch war es aber zu wenig. Das war kein gutes Spiel von uns.“
    15.239 Zuschauern erlebten bis auf den Platzverweis für den VfL-Coach eine ereignislose erste Hälfte, in der lediglich die Gäste durch Michael Liendl (38.) eine gute Möglichkeit verbuchten. Nach der Pause wurde es zumindest aus Sicht der Hausherren besser.
    Die stark ersatzgeschwächten Westfalen machten deutlich mehr Druck und hatten durch den früheren Münchner Peniel Mlapa und Johannes Wurtz kurz nach Wiederanpfiff gute Chancen. Verteidiger Canouse gelang dann in der Schlussphase im Anschluss an eine Ecke doch noch der Siegtreffer.
    Beste Bochumer waren Anthony Losilla und Timo Perthel. Bei den Löwen überzeugten besonders Keeper Stefan Ortega und Levent Aycicek.


    Der Spielvelrauf im Ticker zum Nachlesen.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…eidet-partie-7092022.html

    München - Der TSV 1860 unterlag etwas unglücklich, aber dennoch verdient beim VfL Bochum - und das unter den Augen seines künftigen Trainers Vitor Pereira.

    Offiziell ist zwar weiterhin nichts, doch es ist ein offenes Geheimnis, dass Vitor Pereira der neue Trainer des TSV 1860 München ab Januar sein wird. Letzte Zweifel daran dürften jetzt ausgeräumt sein. Bei der 0:1-Niederlage der Löwen am Samstag in Bochum saß der 48-jährige Portugiese neben 1860-Geschäftsführer Antohny Power auf der Tribüne des Ruhrstadions und verfolgte seine künftige Mannschaft live vor Ort.
    Pereira trainierte zuletzt Fenerbahce Istanbul, Mitte August war sein Vertrag dort aufgelöst worden. Zuvor war er Coach beim FC Porto, Al-Ahli Dschidda und Olympiakos Piräus. Anfang Januar wird Pereira dann das Zepter an der Grünwalder Straße übernehmen.

    Pereira wird der Nachfolger des im November entlassenen Kosta Runjaic und von Interimstrainer Daniel Bierofka, der aller Voraussicht nach als Assistenz-Coach unter dem Portugiesen arbeiten wird.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…tribuene-aus-7092044.html


    Nächstes Spiel: 16.12.2016, 18:30 "zu Hause" gegen Heidenheim

  • München - Nach dem ernüchternden 0:1 am Samstag beim VfL Bochum hat sich Interimscoach Daniel Bierofka an der Grünwalder Straße den Fragen der Medienvertreter gestellt. Der 37-Jährige redete dabei Klartext.

    Bierofka über ...
    ... den auf der Tribüne sitzenden Vitor Pereira, der die Löwen ab Januar übernehmen soll: “Ich habe mit ihm noch nicht gesprochen. Ich weiß auch nicht, ob es Pereira überhaupt wird. Ich lasse mich überraschen. Wenn die Trainer-Entscheidung feststeht, wird es sicherlich ein Gespräch geben.”
    ... seine Gespräche mit Investor Hasan Ismaik über seine Zukunft bei den Löwen: “Wir haben darüber geredet - ja. Aber ohne ins Detail zu gehen. Ich habe Ismaik gesagt, ich will erst schauen, wenn neuer Trainer wird und dann werde ich es mir überlegen: Die Chemie muss schon passen. Solange ich den Vertrag nicht unterschrieben habe, ist das für mich alles in der Schwebe.”
    .. seine mittel- und langfristige Zukunft: “Meine Priorität ist der Fußballlehrer. Ich will eine eigene Mannschaft haben und meine eigene Philosophie umsetzen können. Es war das letzte Mal, dass ich hier als Interimstrainer und Feuerwehrmann eingesprungen bin. Ich habe das jetzt zweimal gemacht, weil 1860 mein Verein in einer schwierigen Situation war.“


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…ukunft-offen-7092567.html

  • Ein Kommentar von Alfons Seeler


    Die weiß-blaue Mängelliste


    München/Giesing · Die Punkt- und Torausbeute des TSV 1860 München aus mittlerweile fünfzehn Spielen in der laufenden Zweitligasaison zeigt eine deutliche Tendenz und die ist weder schmeichelhaft für den früheren Sportdirektor Thomas Eichin noch für den freigestellten Trainer Kosta Runjaic und seinen Stab.


    Das konzeptionell schwach zusammengestellte Ensemble der Löwen dürfte ohne deutliche Verstärkungen in der Winterpause auch unter einem neuen Trainer in der Zweiten Liga nur schwer konkurrenzfähig sein.
    Die fehlende spielerische Inspiration kann man dem Team nicht vorhalten. Wer von Negativerlebnissen gebeutelt mitten im Abstiegskampf steckt, der spielt nun mal keinen leichtfüßigen Zauberfußball. Was jedoch überrascht, ist der offenbar schlechte körperliche Allgemeinzustand der Mannschaft. Sie wirkt einfach nicht in der Lage über 90 Minuten kämpferisch dagegenhalten zu können. Von eigener läuferischer Überlegenheit gar nicht erst zu reden.
    Es scheint vielen Spielern von außen betrachtet im Vergleich mit den Wettbewerbern nicht nur an Ausdauer, sondern auch an Schnellkraft und Tempo zu mangeln. Das sind Defizite, die in Summe im Nachhinein Fragen zur Saisonvorbereitung und Trainingssteuerung aufwerfen.
    Selbst unter Berücksichtigung der zugegeben schwierigen Umstände, unter denen in Giesing mit dem abrupten Wechsel von Kreuzer zu Eichin einmal mehr die sommerliche Transferphase verlief und der häufig komplizierten Entscheidungsfindung zwischen München, Abu Dhabi und London – die Kaderplanung und die körperliche Verfassung vieler Spieler kann nicht anders als mit mangelhaft beschrieben werden. Auch dann, wenn man Hasan Ismaiks persönliche Wunscheinkäufe einmal beiseite lässt.
    Auf die Nachfolger im Amt kommt deutlich mehr Arbeit zu als selbst notorische Pessimisten im Löwenumfeld vermutet haben dürften. Die Freistellung und öffentliche Abrechnung mit Eichin und Runjaic in der legendären Pressekonferenz mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik hatte wenig Stil. Inhaltlich völlig unbegründet waren die Vorwürfe leider nicht.


    Alfons Seeler

    http://www.wochenanzeiger.de/article/185040.html

  • Aufgrund der jüngsten Berichterstattung in diversen Münchner Medien rund um die Wechsel-Absichten unseres langjährigen Torhüters Vitus Eicher sehen wir uns gezwungen, den Fall richtig darzustellen:

    "Wir schätzen die jahrelange Identifikation von Vitus Eicher mit dem TSV 1860", erklärt Geschäftsführer Anthony Power, "aber wir können einen Spieler wie ihn nicht an die Konkurrenz verschenken. Auch Vitus hat einen gewissen Marktwert. Unsere oberste Pflicht ist, dass wir im Sinne des Vereins und nicht der Spielerberater handeln. Das letzte Wort bei Vitus Eicher wird unser neuer Trainer haben."


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2627.htm