Beiträge von Loewe

    Böse 1:5-Niederlage der Löwen gegen die U23 von Hoffenheim zum Wiesnstart.

    Der Wiesn-Auftakt ist aus Löwen-Sicht durch die 1:5-Niederlage gegen die U23 der TSG Hoffenheim total verhagelt. Ein Doppelschlag von Ayoube Amaimouni-Echghouyab (39. und 45.+1) brachte die Gäste auf die Siegerstraße. In die Anstrengungen der Sechzger hinein, den Anschlusstreffer zu erzielen, traf Paul Hennrich ebenfalls doppelt (56. und 69.). Der eingewechselte David Philipp erzielte den Ehrentreffer (72.), bevor Ben Labes zum Endstand traf (80.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen die U23 der TSG Hoffenheim verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Jesper Verlaat, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Miran Qela, Emre Erdogan und Lasse Faßmann hatten am Abend zuvor in der U21 gegen den SV Erlbach (1:2) gespielt.

    Spielverlauf: Ungewohnt: Die Löwen spielten in schwarzen Wiesntrikots und versuchten gegen aggressiv pressende Hoffenheimer mit hohen Bällen nach vorne, wo die großgewachsenen Patrick Hobsch und Florian Niederlechner eine Doppelspitze bildeten, zu Chancen zu kommen. Erstmals musste 1860-Keeper Thomas Dähne nach einem abgefälschten Schuss von Deniz Zeitler von der Strafraumkante in der 7. Minute eingreifen. Ein Schuss von Paul Hennrich aus 18 Metern landete auf der Osttribüne (12.). Trotzdem gehörte die Anfangsviertelstunde den Kraichgauern. Die Löwen taten sich schwer, auch weil sie Umschaltmöglichkeiten nicht konsequent nutzten. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß kam Hennrich zentral aus 20 Metern zum Abschluss, sein Schuss flog genau auf den Körper von Dähne, der damit keine Probleme hatte (27.). Im Anschluss an eine Ecke von links durch Thore Jacobsen kam Hobsch am zweiten Pfosten zum Kopfball, köpfte aber einen Hoffenheimer an (30.). Zwei Minuten später verlor Manuel Pfeifer an der Außenlinie den Ball gegen Ayoube Amaimouni-Echghouyab, der mit Tempo von rechts Richtung Tor zog, Simen Voet wartete lange, verkürzte den Winkel, den Schuss des Hoffenheimer Stürmers aus sieben Metern konnte Dähne letztlich zur Ecke abwehren (32.). Nach einem schönen Heber von Jacobsen in den Strafraum waren sich Florian Niederlechner und Marvin Rittmüller nicht einig, wer zum Ball gehen soll, so war TSG-Torhüter Lukas Petersson der lachende Dritte (37.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Erst rettete der rechte Pfosten bei einem Schuss von Zeitler, dann kam Amaimouni-Echghouyab rechts im Strafraum an den Ball, zog nach hinten und gleichzeitig in die Mitte, schloss dann aus neun Metern mit links ab und traf flach neben den linken Pfosten zum 1:0 ins 1860-Tor (39.). In der 1. Minute der Nachspielzeit sogar das 0:2. Ein Stockfehler von Voet nach Zuspiel von Dähne vorm eigenen Strafraum nutzte Amaimouni-Echghouyab, um ihm den Ball abzuluchsen. Anschließend ließ er dem Löwen-Keeper mit seinem Schuss auf Höhe des Elfmeterpunkts keine Chance (45.+1). Unterm Strich war die Führung zur Pause nicht unverdient für die U23 des Bundesligisten!

    Gleich viermal wechselte Löwen-Trainer Patrick Glöckner zu Beginn der 2. Halbzeit. Die Sechzger waren nun besser im Spiel, mussten aber bei einem der wenigen Konter das 0:3 hinnehmen, als sie im eigenen Strafraum den Ball nicht geklärt bekamen, Hennrich am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam und die Kugel unhaltbar für Dähne flach im linken Eck versenkte (56.). Vier Minuten später umspielte Justin Steinkötter TSG-Torhüter Petersson, versuchte mit links den Ball im langen Eck zu platzieren, doch dem Schuss fehlte die Härte, zudem ging er knapp am rechten Pfosten vorbei ins Tor-Aus (60.). Trotzdem waren die Hausherren nun wesentlich engagierter, auch wenn das Spiel weiterhin sehr fehlerbehaftet war. In der 69. Minute machte auch Hennrich seinen Doppelpack perfekt. Nach einem weiten Einwurf von rechts irrlichtete die komplette Abwehr einschließlich Torhüter Dähne durch den Strafraum, Ben Labes, der den Ball beim Abschlussversuch nicht richtig traf legte dabei ungewollt auf Hennrich vor, der unbedrängt aus neuen Metern den Ball zum 4:0 im 1860-Tor versenkte. Zumindest machte David Philipp in der 72. Minute das Ergebnis erträglicher. Er setzte sich auf der rechten Strafraumseite gegen Hennes Behrens durch, versenkte dann den Ball im langen Eck. Dann sah nach einem hohen Ball auch Sean Dulic als letzter Mann nicht gut aus, verschätzte sich, der eingewechselte Ben Labes nutzte das, schob vollkommen frei an Dähne die Kugel vorbei zum 5:1 ins 1860-Tor (80.). Bis zum Schluss versuchten die Giesinger das Ergebnis erträglicher zu gestalten, am Ende stand mit dem 1:5 die höchste Saison-Niederlage auf der Anzeigentafel.


    STENOGRAMM, 7. Spieltag, 20.09.2026, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – TSG Hoffenheim II 1:5 (0:2)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 34 Hobsch.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 22 Haugen, 26 Maier, 30 Wolfram, 36 Deniz, 41 Lippmann.


    TSG II: 1 Petersson (Tor) – 24 Erlein, 49 Lührs, 6 Lässig, 3 Behrens – 16 Hör, 10 Duric – 7 Amaimouni-Echghouyab, 11 Hennrich, 38 Zeitler – 22 Llugiqi.

    Ersatz: 34 Onohiol (Tor) – 4 Strobl, 8 Dagdeviren, 9 Kalambayi, 18 Onos, 30 El-Jindaoui, 39 Bähr, 40 Donkor, 45 Labes.

    Wechsel: Steinkötter für Hobsch (46.), Lippmann für Pfeifer (46.), Deniz für Christiansen (46.), Philipp für Voet (46.), Haugen für Niederlechner (74.) – Dagdeviren für Hör (65.), El-Jindaoui, für Amaimouni-Echghouyab (65.), Labes für Zeitler (67.), Bähr für Behrens (75.), Onos für Llugiqi (75.).

    Tore: 0:1 Amaimouni-Echghouyab (39.), 0:2 Amaimouni-Echghouyab (45.+1), 0:3 Hennrich (56.), 0:4 Hennrich (69.), 1:4 Philipp (72.), 1:5 Labes (80.).

    Gelbe Karten: Pfeifer, Philipp, Volland – Hör.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Bickenbach); Assistenten: Tim Waldinger (Rauschenberg), Maximilian Prölss (Ober-Ramstadt); Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…hoffenheim-zum-wiesnstart


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057398/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-gegen-hoffenheim,UxLPv3o


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-im-live-zr-93945777.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-2-618/



    Nächste Spiele:


    https://www.weltfussball.de/teams/tsv-1860-muenchen/2026/3/



    Liveticker für das Spiel gegen Aue:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-250927


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    U21 verliert erstes Saisonspiel in Erlbach, bleibt aber Tabellenführer.

    Die Löwen-U21 musste beim SV Erlbach mit 1:2 die erste Saisonniederlage hinnehmen. Alexander Fischer hatte die Hausherren in Führung gebracht (23.), Finn Fuchs glich mit einem sehenswerten Fernschuss aus (66.). Nachdem den Sechzgern ein klarer Elfmeter verweigert worden war, erzielte Leonhard Thiel den Siegtreffer für den SVE (88.).


    Den ersten Abschluss des Spiels hatten die Gastgeber. Nach Zuspiel von links kam Milos Lukic halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss, bereitete damit Miran Qela im 1860-Tor keine Probleme (4.). Auf der anderen Seite versuchte es Cristian Leone mit einem Schuss aus der Distanz, zielte aber zu zentral (6.). Ein 20-Meter-Schuss des Erlbachers Levin Ramstetter in der 9. Minute war da schon gefährlicher. Drei Minuten später spielte Lukic auf der linken Seite Wolfgang Hahn an. Der zog nach innen, schloss mit rechts aus 14 Metern ab, doch Qela war unten, parierte den Schuss (12.). Die größte Chance bis dahin hatte auf der anderen Seite Xaver Kiefersauer. Ein Zuspiel von rechts durch Emre Erdogan,schloss er aus zwölf Metern per Dropkick mit dem zweiten Kontakt ab, doch Enrique Bösl im SVE-Tor war unten, holte den Schuss aus dem rechten unteren Eck (16.). Nach Doppelpass mit Noah Klose an der Strafraumkante kam Erdogan zum Abschluss, traf den aufspringenden Ball aber nicht richtig, so dass er weit rechts am Tor vorbeiging (20.). Die Gastgeber gingen nach einem Standard überraschend in Führung. Ein Eckball von rechts flankte Maximilian Sammereier an den zweiten Pfosten, der eingelaufene Kapitän Alexander Fischer stieg am höchsten, köpfte aufs lange Eck, Qela war chancenlos, auch Fuchs, der per Kopf zu klären versuchte, kam nicht an den Ball (23.). Drei Minuten später fast das 2:0. Qela verlor außerhalb des Strafraums die Kugel, Sammereier zielte von halbrechts aus 22 Meter aufs Tor, doch Lasse Faßmann war zur Stelle, köpfte den Ball am Fünfmeterraum aus der Gefahrenzone (26.). Nach einer Rechtsflanke erhielt Erdogan beim Kopfballversuch am zweiten Pfosten einen Schubser in den Rücken, doch für Schiedsrichter Felix Scharf war das nicht elfmeterwürdig (31.). Im Anschluss an eine kurz ausgeführte Ecke auf der rechten Seite flankte Finn Fuchs an den ersten Pfosten auf Noah Klose und Raphael Wach, aber ein SVE-Abwehrspieler brachte noch den Kopf dazwischen (35.). In der 42. Minute musste Kapitän Kiefersauer verletzt raus, für ihn kam Benedikt Hoppe. Das war die letzte nennenswerte Szene vor der Pause.

    Die erste Großchance im zweiten Durchgang hatten die Löwen. Damjan Dordan hatte Leone auf der rechten Seite tief angespielt, der tauchte über das rechte Strafraumeck frei vor Bösl auf, schloss aus spitzem Winkel ab, sein Schuss aus 14 Metern knallte an den kurzen Pfosten (50.). So richtig Druck konnten die Löwen in dieser Phase nicht aufbauen, Erlbach blieb, angetrieben vom euphorischen Publikum, bei Kontern gefährlich. Klose traf nach Doppelpass mit Justin Thönig halblinks von der Strafraumkante nur das Außennetz des kurzen Ecks (64.). In der 66. Minute nahm sich Fuchs halblinks ein Herz, zog aus 26 Metern mit links ab, der Ball senkte sich über Bösl hinweg ins lange Eck zum 1:1 unter die Latte. Nach einem Dribbling von Erdogan auf der linken Seite legte er den Ball quer in die Mitte, wo der herangeeilte Hoppe aus 18 Metern zum Abschluss kam, sein Flachschuss ging um Zentimeter am rechten Eck vorbei (74.). In der 81. Minute verweigerte der schwache Unparteiische einen klaren Elfmeter. Sandro Porta hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, legte den Ball zurück auf Klose, der von hinten das Standbein weggezogen worden war. Der Treffer fiel auf der anderen Seite. Eine Flanke aus dem Halbfeld wurde per Kopf verlängert, Leonhard Thiel nahm den Ball halbrechts im Strafraum direkt aus der Luft, traf zum 2:1 für die Gastgeber ins lange Eck (88.). Die kleinen Löwen versuchten zwar in der Schlussphase alles, noch den Ausgleich zu erzielen, was aber nicht gelang. Die größte Chance vergab Porta nach einer Fuchs-Ecke von rechts, als er am zweiten Pfosten zum Kopfball kam, aber den Ball am langen Eck vorbeisetzte (90.+5). Im Gegenzug hätte Erlbach alles klar machen können, weil Qela mit aufgerückt war, aber Tobias Duxner schoss am leeren Tor vorbei (90.+5). Direkt danach war Schluss. So mussten die kleinen Löwen im 10. Saisonspiel die erste Niederlage hinnehmen und verlängerten damit die Negativserie in Erlbach. Noch nie konnten sie dort gewinnen.

    „Die erste Niederlage hier in Erlbach tut natürlich extrem weh“, gestand U21-Trainer Alper Kayabunar nach Spielschluss. „Es war das erwartete schwere Spiel. Trotzdem muss ich sagen, dass es die Jungs kämpferisch richtig gut gemacht haben. Fußballerisch war es natürlich schwierig, weil Erlbach brutal dagegengehalten hat.“ Der 39-Jährige ärgerte sich, dass sein Team nach dem Ausgleich gute Möglichkeiten vergeben hatte, selbst in Führung zu gehen. „Wir haben eine richtig gute Phase in der 2. Halbzeit und kriegen dann aus dem Nichts das 1:2. Eigentlich zu einem Zeitpunkt, wo Erlbach nur noch versucht hat, das Spiel über die über die Zeit zu bringen.“

    Neben der Niederlage schmerzt besonders der Ausfall von Kapitän Xaver Kiefersauer, der sich in einem Zweikampf vor der Pause verletzt hatte. „Das tut weh, weil ‚Kiwi‘ eine überragende Saison spielt. Sein Fehlen hat sich auf dem Platz sofort bemerkbar gemacht. Wir hoffen natürlich, dass es nichts Schlimmeres ist.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 11. Spieltag, 19.09.2025, 18.60 Uhr


    SV Erlbach – TSV 1860 München 2:1 (1:0)


    1860: 1 Miran (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Dordan (69., 36 Grancay), 21 Kiefersauer (42., 20 Hoppe) – 17 Leone, 10 Klose (83., 7 Garza), 19 Erdogan (77., 30 Hoppe).

    Tore: 1:0 Fischer (23.), 1:1 Fuchs (66.), 2:1 Thiel (88.).

    Gelbe Karten: Thiel, Lukic – Thönig, Hoppe.

    Zuschauer: 800 Holzbau Grübl Arena.

    Schiedsrichter: Felix Scharf (Regensburg); Assistenten: Manuel Dirnberger (Nittenau), Thomas Federhofer (Willenhofen-Herrnried).


    https://www.tsv1860.de/de/news…eibt-aber-tabellenfuehrer


    Spielbericht von sechzger.de


    TSV 1860 U21 unterliegt beim SV Erlbach


    In der ersten Viertelstunde wogte das Spitzenspiel der Bayernliga hin und her, wobei die Löwen eine gute Gelegenheit zur frühen Führung ausließen. Die gelang in der 26. Minute den Hausherren, als Fischer nach einer Ecke zum 1:0 einköpfte. Bis zur Pause verteidigte der SV Erlbach den knappen Vorsprung, nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber Glück, dass 1860 nur den Pfosten traf.

    In der 65. Minute war es dann aber soweit: Finn Fuchs fasste sich ein Herz und traf aus 23 Metern halblinks zum Ausgleich für die Löwen. Sechzig war jetzt am Drücker und hatte Pech, dass der Schiedsrichter der Elf von Trainer Alper Kayabunar einen an sich klaren Elfmeter verweigerte. Stattdessen setze Erlbach den Lucky Punch, als Thiel in der 88. Minute zum 2:1 traf.

    Trotz der Niederlage in Erlbach bleibt die U21 des TSV 1860 vorerst Spitzenreiter der Bayernliga Süd.


    https://sechzger.de/erste-nied…terliegt-beim-sv-erlbach/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Kirchanschöring:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-251003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Glöckner fordert Körperlichkeit & Zweikampfstärke gegen Hoffenheim II.

    Die Löwen empfangen zum Abschluss der Englischen Woche am Samstag, 20. September 2025, Aufsteiger TSG Hoffenheim II. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Nicht nur, dass die Löwen erstmals in dieser Saison ohne Punkte geblieben sind, auch die Ausfallliste verlängerte sich durch die Muskelverletzung von Jesper Verlaat. „Wenn der Kapitän ausfällt, ist das ein herber Rückschlag“, sagt 1860-Cheftrainer Patrick Glöckner, um trotzig anzufügen: „Da müssen eben andere in die Bresche springen und die Lücke schließen.“ Raphael Schifferl, der Verlaat ersetzte, hätte eine gute Energie aufs Spielfeld gebracht. „Wir waren mit seiner Leistung sehr zufrieden“, erklärte Glöckner. Zumindest kehrt gegen die Hoffenheimer Reserve Kevin Volland nach seiner Gelb-Rot Sperre ins Team zurück. Ein wichtiger Faktor für den Coach. „Kev ist ein polarisierender Spieler, den wir dringend benötigen, wie man in Rostock gesehen hat.“

    Dort zeigten die Löwen einmal mehr zwei unterschiedliche Gesichter. Während es bisher meist nur Phasen waren, so lief an der Ostsee die komplette 1. Halbzeit an den Sechzgern vorbei. „Die Aufarbeitung war nicht schwer“, erklärt Glöckner, „jeder hat gesehen, dass alles in der ersten Hälfte gefehlt hat. Wir waren zu ängstlich in Ballbesitz, viel zu passiv.“ Besonders ärgerte den 48-jährigen Coach das Verhalten beim 2:0 durch Maximilian Krauß, wo die komplette Sechzger-Abwehr Spalier stand. „Nach den drei Wechseln zur Pause haben wir dann in der 2. Halbzeit das Gesicht gesehen, das wir uns wünschen.“ Dazu hatte auch die Umstellung auf eine Viererkette in der Abwehr beigetragen. Glöckner wurde gefragt, ob das eine Option gegen die U23 von Hoffenheim sei. „Es ist eine Überlegung wert“, wollte er es nicht grundsätzlich verneinen.

    Allein schon aufgrund der Verletzung von Verlaat und der Rückkehr von Volland wird es zwei Wechsel in der Startelf geben. Einen weiteren kündigte Glöckner an. „Es wird auch ein Wechsel dabei sein, der mit der Leistung zu tun hat.“ Besonders Justin Steinkötter konnte bei seinem ersten Liga-Einsatz im 1860-Trikot Punkte sammeln und auf sich aufmerksam machen. „Er hat eine mega Intensität und Geschwindigkeit. Wir wollten den Gegner mit einem anderen Tempo anlaufen“, begründete der Trainer seine Einwechslung und den Vorzug gegenüber Torjäger Patrick Hobsch, der erst später kam. Steinkötter habe seine Aufgabe erfüllt, das Spiel gegen die Dreierkette der Rostocker zu öffnen. „Er hat das sehr gut gemacht, sein Engagement hat uns gefallen“, lobte ihn der Coach.

    Die Löwen taten sich bereits gegen die U23 des VfB Stuttgart schwer. Die Zweite von Hoffenheim ist ein ähnliches Kaliber. „Da brauchen wir Körperlichkeit, müssen die Zweikämpfe beherrschen, brauchen aber auch Klarheit im Aufbau, schnellere Impulse im Spiel nach vorne, um die Offensivspieler entsprechend einsetzen zu können“, fordert Glöckner. Er erwarte von seiner Mannschaft einen ähnlich engagierten Auftritt „wie die ersten 20 Minuten gegen Havelse“.

    Trotz der ersten Saisonniederlage sieht der Löwen-Trainer „alles im Soll“. Für die hohe Erwartungshaltung könne er nichts. „Wir wollten oben dranbleiben, das ist der Fall.“ Es gehe nicht darum, 90 Minuten Zauberfußball zu spielen, sondern um Effektivität. In den letzten Jahren hätten, bis auf Elversberg und Magdeburg, nur Mannschaften den Aufstieg geschafft, die nicht unbedingt spielerisch geglänzt hätten, dafür kontinuierlich punkteten.

    Dass zuletzt etwas die klare Linie verlorengegangen sei, findet der Trainer nicht ungewöhnlich, fordert aber eine Reaktion „Da müssen wir nachjustieren. Es ist immer so, dass sich Fehler einschleichen. Bestimmte Dinge haben wir klar angesprochen und hoffen, dass es künftig besser wird.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 36 Deniz, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 2 Danhof, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob.


    TSG II: 1 Petersson (Tor) – 24 Erlein, 49 Lührs, 6 Lässig, 3 Behrens – 8 Dagdeviren, 10 Duric – 7 Amaimouni-Echghouyab, 11 Hennrich, 38 Zeitler – 45 Labes.

    Ersatz: 32 Philipp, 34 Onohiol (beide Tor) – 13 Spranger, 4 Strobl, 40 Donkor, Onos, 9 Kalambayi, 16 Hör, 22 Llugiqi, 30 El-Jindaoui, 36 Bähr

    Es fehlen: 5 Frees, 17 Reisig, 20 Poller, 25 Pelzer, 29 Makanda.


    Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Bickenbach); Assistenten: Tim Waldinger (Rauschenberg), Maximilian Prölss (Ober-Ramstadt); Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…aerke-gegen-hoffenheim-ii


    U21: Gelingt endlich ein Sieg am Freitagabend in Erlbach?

    Erneut eröffnet die U21 der Löwen in der Bayernliga Süd den Spieltag, diesmal auswärts. Am Freitag, 19. September 2025, geht es zum SV Erlbach. Anpfiff in der Holzbau Grübl Arena (Petzenthal 31, 84567 Erlbach) ist um 18.60 Uhr.


    Nicht unbedingt gute Erinnerungen hegen die kleinen Löwen an Auswärtsspiele in Erlbach. Bei drei Auftritten gab es nie einen Sieg seit dem Aufstieg des Teams in die Bayernliga Süd aus der 1.200 Einwohner zählenden Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting. Letzt Saison spielte die U21 in Erlbach 1:1, im Jahr zuvor verlor sie 1:2 und in der Saison 2022/23 gab es ein 0:0. Immer vor einer stattlichen Kulisse um die 1.000 Zuschauer – fast so viele, wie das Dorf Einwohner hat.

    „Das wird ein schweres Auswärtsspiel gegen eine sehr heimstarke Mannschaft, die vor allem defensiv sehr gut ist“, weiß U21-Coach Alper Kayabunar. „Dementsprechend und vor allem nach der Niederlage in Ismaning am letzten Wochenende, glaube ich, dass sie mit Wut im Bauch ins Spiel reingehen werden.“ Er selbst war bei der 1:3-Niederlage vor Ort, konnte sich ein Bild vom Kontrahenten machen. Auswärts sei es aber nochmals ein ganzes Stück schwerer, gegen Erlbach zu punkten. „Vor allem vor der Kulisse, die bekannt dafür ist, sehr laut zu sein und die eigene Mannschaft intensiv unterstützt. Das ist schon eine große Herausforderung, die auf uns wartet.“

    Bisher haben die kleinen Löwen fast alle Aufgaben mit Prädikat gemeistert. Nur in Heimstetten gab es beim 1:1 am 3. Spieltag nicht die volle Punktzahl. Mittlerweile beträgt der Vorsprung auf Verfolger SV Kirchanschöring bereits sieben Punkte, auf Erlbach selbst sind es bereits zehn nach neun absolvierten Partien.

    „Das freut uns natürlich. Wir schauen gerne auf die Tabelle“, sagt der U21-Coach. „Aber trotzdem: die Jungs sind heiß und wissen um die Schwere der Aufgabe. Für sie zählt nur dieses Spiel. Das wird richtig schwer, in Erlbach zu punkten, aber wir haben das Selbstbewusstsein, dass wir auf keinen Fall mit leeren Händen zurückfahren wollen.“ Als Trainerteam versuche man den Jungs klarzumachen, „dass es wirklich in jedem Spiel aufs Neue ankommt, Leistung zu zeigen, dass es kein Selbstläufer ist und dass wir halt in jedem Spiel von Anfang an alles reinhauen und extrem konzentriert sein müssen. Das ist das Wichtigste, nur das zählt“, so der 39-Jährige.

    Personell kann Kayabunar auf den gleichen Kader wie zuletzt zurückgreifen. Das heißt auch, dass Emre Erdogan wieder spielen wird. Normalerweise würde auch Lasse Faßmann in Erlbach auflaufen, aber nach der Verletzung von Jesper Verlaat in Rostock kann es sein, dass der 19-jährige Innenverteidiger in den Profikader gegen die TSG Hoffenheim II am Samstag aufrücken wird. Dafür feiert höchstwahrscheinlich Miran Qela sein Saisondebüt in der Bayernliga. Der Torhüter der kosovarischen U19-Nationalmannschaft gehört eigentlich dem Profikader an, soll aber in der U21 nach Verletzung Spielpraxis sammeln. Bereits die komplette Woche trainierte er deshalb beim Team von Kayabunar mit.


    https://www.tsv1860.de/de/news…m-freitagabend-in-erlbach


    Liveticker für das Spiel gegen Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919

    Erste Niederlage: Löwen unterliegen Hansa Rostock 1:2.

    Die Löwen kassierten beim 1:2 bei Hansa Rostock ihre erste Saisonniederlage. Nach einer schwachen 1. Halbzeit führten die Ostseestädter bereits mit 2:0 durch Tore von Benno Dietze (31.) und Maximilian Krauß (34.). Sean Dulic konnte erst spät den Anschlusstreffer erzielen (89.). Zwar gab es nochmals ein Aufbäumen, das Happy End blieb aber aus.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Rostock verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Gelb-rot-gesperrt fehlte Kevin Volland. Ansonsten standen diesmal nicht im 20er-Kader Torhüter Miran Qela sowie Emre Erdogan und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Rostock dominierte vom Anpfiff weg. Ein Schuss von Franz Pfanne aus der Distanz lenkte Thomas Dähne über die Latte. (2.). Nach dem anschließenden Eckball von rechts war Pfanne per Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber aus sechs Metern übers Tor (3.). Ein Fehlpass im Aufbau von Sean Dulic führte zur nächsten Hansa-Chance. Simen Voet versuchte zu klären, brachte dabei Cedric Harenbrock zu Fall, Schiedsrichter Felix Prigan ließ Vorteil laufen. Emil Holten schnappte sich die Kugel, zog an der Strafraumkante ab, traf aber nur die Latte. Den Abpraller servierte Jesper Verlaat per Flugkopfball seinem Torwart (6.). Fünf Minuten später passte Holten von der linken Strafraumseite in die Mitte auf den eingelaufenen Viktor Bergh, aber Dähne warf sich dazwischen, klärte mit viel Risiko die Situation (11.). Ein Indiz für die Überlegenheit der Gastgeber war die Tatsache, dass die Löwen nach nicht einmal einer Viertelstunde bereits drei Gelbe Karten hatten. In der 16. Minute passte Marco Schuster tief auf Maximilian Krauß der Verlaat davonlief, aber aus halblinker Position vor Dähne die Kugel aus neun Metern am langen Eck vorbeischob. Erstmals wurden die Löwen zwei Minuten später gefährlich. Manuel Pfeifer passte mit dem Außenrist vom linken Strafraumeck an den zweiten Pfosten, Florian Carstens konnte gerade noch vor Maximilian Wolfram zur Ecke klären (18.). Eine Rechtsflanke von Marvin Rittmüller senkte sich gefährlich über Torwart Benjamin Uphoff hinweg Richtung langes Eck, drehte sich aber vom Tor weg (23.). In dieser Phase waren die Löwen etwas präsenter. Das änderte sich aber schnell wieder. In der 27. Minute musste Dähne Kopf und Kragen riskieren, als er gegen den durchgebrochenen Holten, der von Krauß freigespielt worden war, per Grätsche am Fünfmeterraum klären musste. Vier Minuten später war es passiert. Krauß legte aus dem Strafraum den Ball zurück auf Benno Dietze, der im Zentrum per Innenrist aus 17 Metern den Ball ins rechte untere Eck zur 1:0-Führung für die Kogge schlenzte (31.). Drei Minuten später der nächste Treffer für Rostock. Dietze hatte Krauß vorm Strafraum angespielt, der konnte unbehelligt in den Sechzehner eindringen, ließ Dähne aus neun Metern keine Chance und traf zum 2:0 (34.). Kurz danach verletzte sich auch noch Verlaat bei einem Zweikampf mit Dietze am linken Oberschenkel. Für den Kapitän ging’s nicht mehr weiter. Er wurde von Raphael Schifferl ersetzt (38.). Die restliche Zeit bis zur Pause überstanden die Sechzger ohne Gegentor.

    Gleich dreimal wechselte Patrick Glöckner zu Beginn der 2. Halbzeit. Nach einem weiten Einwurf von rechts durch Carstens verlängerte Pfanne die Kugel per Kopf, Dietze nahm das Spielgerät halblinks im Strafraum aus neun Metern direkt, zielte aber über den Querbalken (47.). Die Riesenchance zum Anschlusstreffer vergab der eingewechselte Tunay Deniz in der 50. Minute. Keeper Uphoff hatte den Ball genau in die Beine des Löwen gespielt, der nahm aus 28 Metern Maß, setzte seinen Schuss aber nicht hoch genug an, sodass Ahmet Gürleyen per Kopf klären konnte. Eine Flanke von rechts durch Deniz konnte Jan Mejdr am Torraum vor Wolfram zur Ecke klären (53.). Ein Diagonalball von links durch Wolfram erreichte David Philipp am zweiten Pfosten, setzte die Kugel aber aus sechs Metern ans Außennetz (57.). Die Löwen waren nun wesentlich besser in der Partie, initiierten Angriff auf Angriff. Rostock wurde nur noch selten gefährlich. Ein 20-Meter-Freistoß in zentraler Position von Harenbrock wurde sichere Beute von Dähne (67.). Nach einem Eckball von links durch Deniz ließ FCH-Keeper Uphoff die Kugel fallen, jedoch war kein Sechzger zur Stelle, der diesen Fehler hätte nutzen können (78.). In der 89. Minute traf Dulic nach Ecke von rechts durch Philipp im Fünfmeterraum aus der Drehung zum 1:2 (89.). Es gab noch mal fünf Minuten obenauf, aber diesmal kein Happy End für die Löwen. In der 5. Minute der Nachspielzeit kam der Pass von Julian Steinkötter im Strafraum nicht bei Patrick Hobsch an. Bei der anschließenden Ecke köpfte Torhüter Dähne zwar Richtung Tor, traf aber nur den Rücken von Pfanne (90.+5). Es gab nochmals eine Ecke, die nichts einbrachte. Dann war Schluss. So stand am Ende die erste Saisonniederlage der Sechzger zu Buche.


    STENOGRAMM, 6. Spieltag, 17.09.2025, 18.60 Uhr


    F.C. Hansa Rostock – TSV 1860 München 2:1 (2:0)


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 23 Pfanne, 15 Gürleyen, 17 Carstens – 19 Mejdr, 8 Harenbrock, 5 Schuster, 33 Bergh – 42 Dietze, 35 Krauß – 11 Holten.

    Ersatz: 30 Hagemoser (Tor) – 4 Fatkic, 6 Dirkner, 7 Neidhart, 20 Naderi, 22 Reichardt, 24 Gebuhr, 36 Bock, 44 Krohn.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 26 Maier, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Fatkic für Dietze (68.), Naderi für Holten (79.), Dirkner für Harenbrock (79.), Krohn für Krauß (90.), Gebuhr für Gürleyen (90.) – Schifferl für Verlaat (38.), Steinkötter für Haugen (46.), Philipp für Voet (46.), Deniz für Jacobsen (46.), Hobsch für Wolfram (76.).

    Tore: 1:0 Dietze (31.), 2:0 Krauß (34.), 1:2 Dulic (89.).

    Gelbe Karten: Dietze – Voet, Verlaat, Haugen, Steinkötter, Rittmüller, Deniz.

    Zuschauer: 24.303 im Ostseestadion.

    Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Alexander Roppelt (Bad Schwartau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…erliegen-hansa-rostock-12


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/rostock-…-2025-liga-5057384/ticker


    https://live.br24sport.de/fuss…1860-muenchen/liveticker/


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93940437.html


    https://www.abendzeitung-muenc…erletzung-niederlage-617/


    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen Hoffenheim II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1899-hoffenheim-m2-250920


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…nheim-ii/liveticker/#auto

    Die Löwen wollen mit Gier und Zielstrebigkeit in Rostock punkten.

    Die Löwen müssen in der Mitte der Englischen Woche 800 Kilometer einfache Anreise zum Auswärtsspiel beim F.C. Hansa Rostock zurücklegen. Anpfiff im Ostseestadion ist am Mittwoch, 17. September 2025 um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    „Wir suchen immer das Haar in der Suppe“, erklärte Löwen-Trainer Patrick Glöckner im Rückblick auf den Last-Minute-Sieg gegen den TSV Havelse. „Wir haben besprochen, wie wir es künftig besser machen können, die Dominanz länger als 25 Minuten zu halten.“ Letztlich sei aber Fußball immer Ergebnissport und da habe man mit dem 3:2 geliefert. „Durch das Tor in der Nachspielzeit haben wir große Emotionen freigesetzt, es war eine geile Stimmung. In Unterzahl haben wir es bravourös gelöst. Das nehmen wir mit“, strich er den positiven Aspekt heraus. Sein Team schalte nie ab, lasse auch nach Rückschlägen die Köpfe nicht hängen und habe noch eine Antwort parat, lobte er den Glauben an die eigene Stärke. „Das dritte Tor gegen Havelse war super herausgespielt, wir hatten Klarheit in der Situation.“

    Schmerzlich vermissen werden die Löwen in Rostock Kevin Volland wegen seiner Gelb-Roten Karte. „Ihn kannst du nicht Eins-zu-Eins ersetzen mit seiner Erfahrung, Kaltschnäuzigkeit und wie er Tore vorbereitet“, weiß Glöckner. Einige Konstellationen kämen in Frage, auch eine Änderung der Grundordnung. Kandidaten für Volland seien Tunay Deniz, David Philipp oder auch Patrick Hobsch. Entscheiden möchte sich der 48-jährige Coach aber erst am Spieltag.

    Für Glöckner, der selbst schon Trainer bei Hansa Rostock war, zählt das Auswärtsspiel bei der Kogge neben Essen zu den schwersten, auch wegen der Atmosphäre im Ostseestadion. „Die Stimmung wird herausragend sein. Von uns kommen 600 Fans mit. Es ist wahrscheinlich ausverkauft.“ Für ihn sei es bei der Lautstärke schwierig „reinzucoachen“. Trotzdem freut es sich auf die Partie. „Wer so ein Spiel nicht genießt, hat den falschen Sport gewählt“, findet Glöckner.

    Rostock wurde vor Saisonbeginn wie die Löwen als Mitfavorit um den Aufstieg gehandelt. Während die Sechzger den Vorschusslorbeeren bisher gerecht werden konnten, nach fünf Spielen noch ohne Niederlage sind, verlief der Start für das Team aus Mecklenburg-Vorpommern durchwachsen. Zwar gab es bisher nur eine Niederlage, aber auch nur einen Sieg. Besonders auffällig: Mit zwei Toren hat Hansa die wenigsten selbst geschossen, aber mit ebenfalls zwei Gegentoren die wenigsten zugelassen.

    „Generell haben sie einen guten Kader, aber viele Verletzte und neue Spieler in ihren Reihen. Es braucht seine Zeit“, analysiert Glöckner den Kontrahenten. „Ich denke, es ist eine Mannschaft, die oben mitspielen wird“, hat er die Hanseaten keinesfalls abgeschrieben. Der Löwen-Trainer weiß, dass ein Team im Ostseestadion nicht viele Chancen gegen die Starke Defensive bekommen wird. Deshalb müsse man hellwach sein und nehmen, was kommt. Auch mit einem Tor nach Standard könne er leben, sagte er mit einem Grinsen.

    „Ob der Plan aufgeht, weiß man nie. Aber jedes Spiel nimmt seine eigene Dynamik an“, weiß Glöckner. „Wir müssen unser Spiel genauso konsequent umsetzen, wie die ersten 25 Minuten gegen Havelse. Wenn du 1, 2 Prozent nachlässt, dann reicht es in dieser Liga nicht.“ Wichtig sei, erneut an die Leistungsgrenze heranzukommen. „Wir müssen wieder Gier und Zielstrebigkeit auf den Platz bringen, dabei unserem Spiel treu bleiben und nie aufgeben, immer an uns glauben.“ Der Druck liege beim Gegner. „Rostock muss in seinem Wohnzimmer gewinnen!“

    Eine gewisse Brisanz hat die Partie auch deshalb, weil Hansa gerne Sigurd Haugen, der letzte Saison das Rostocker Trikot trug, behalten hätte. Außerdem haben die Ostsee-Städter im Sommer großes Interesse an Löwe Patrick Hobsch bekundet. „Ich bin sehr froh, dass beide bei uns spielen“, erklärt Glöckner. „Sigi hat schon drei Tore geschossen, passt wunderbar in unser Team – auch menschlich. Und bei Hobschi wussten wir ohnehin, was wir an ihm haben.“ Zumindest hier kann sich der Löwen-Trainer schon als Gewinner fühlen.

    Das Spiel bei der Kogge wird die nächste Herausforderung für den im Sommer neu zusammengestellten 1860-Kader, Zuletzt feierte Marvin Rittmüller sein Ligadebüt. Sein Trainer war mit dem Einstand zufrieden. „Hinten seriös und nach vorne mutig. Er konnte seine Geschwindigkeit ausspielen“, lautete das Fazit. Insgesamt sieht Glöckner sein Team schon relativ weit. „Wir spielen es in gewissen Phasen richtig reif.“ Aber es gäbe im Spiel immer wieder Situationen, die seine Mannschaft „aus dem Rhythmus bringen. Unser Ziel muss es sein, die Anteile an dominanten Phasen weiter zu erhöhen. Das A und O ist es, Punkte einzusammeln.“ Bisher konnten die Löwen immer Beute machen. Das soll sich auch in Rostock nicht ändern!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 23 Pfanne, 15 Gürleyen, 17 Carstens – 7 Neidhart, 4 Fatkic, 5 Schuster, 33 Bergh – 42 Dietze, 10 Stock – 11 Holten.

    Ersatz: 25 Klewin, 30 Hagemoser (beide Tor) – 6 Dirkner, 8 Harenbrock, 19 Mejdr, 20 Naderi, 22 Reichardt, 24 Gebuhr, 27 Kinsombi, 35 Krauß, 36 Bock, 43 Zamzow, 44 Krohn.

    Es fehlen: 3 Lanius, 9 Voglsammer, 14 Lebeau, 16 Wallner, 21 Hummel, 29 Ruschke, Brzozowski.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 2 Danhof, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob, 31 Volland.

    Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Alexander Roppelt (Bad Schwartau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…igkeit-in-rostock-punkten


    PK vor dem Spiel gegen Hansa Rostock:



    Liveticker für das Spiel gegen Hansa Rostock:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-250917


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Lucky Punch durch Hobsch: Löwen besiegen Havelse mit 3:2.

    Ein Auf und Ab der Gefühle erlebten die Fans auf Giesings Höhen. Nach Toren von Kevin Volland (39.) und Sigurd Haugen (45.) führten die Löwen bereits mit 2:0. Dann glich Havelse durch ein Eigentor von Florian Niederlechner (58.) und durch den eingewechselten John Posselt aus (89.). Dazwischen sah Volland Gelb-Rot (85.). Mit der letzten Spielaktion in Unterzahl gelang Patrick Hobsch der Lucky Punch (90.+6).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen Havelse verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Philipp Maier sowie Emre Erdogan und Lasse Faßmann, die am Freitagabend beim 3:1-Sieg über Türkspor Augsburg die U21 verstärkt hatten.


    Spielverlauf: Unter den Zuschauern waren Marco Hiller und Fynn Lakenmacher, die in der Westkurve ihr ehemaliges Team anfeuerten. Sie sahen forsch beginnende Löwen. Kevin Volland flankte in der 2. Minute von rechts an den zweiten Pfosten, wo ein Gästespieler vor Sigurd Haugen klärte. Anschließend wurde Sean Dulic umgestoßen, Schiedsrichter Michael Näther gab aber nicht den vom Gefoulten geforderten Elfmeter. Eine Rechtsflanke von Volland rutschte drei Minuten später auf Manuel Pfeifer durch, der visierte aus spitzem Winkel das lange Eck an, sein Schuss aus acht Metern ging aber am langen Eck vorbei (5.). Auf der anderen Seite kam Robin Müller aus ähnlicher Position, nur rechts, zum Abschluss, auch er zielte am langen Pfosten vorbei (6.). Ein 20-Meter-Schuss von Leon Sommer aus zentraler Position wurde sichere Beute von Thomas Dähne (9.). Aber die Niedersachsen zeigten, dass sie keinesfalls nach München gekommen waren, um die Punkte hier zu lassen. Auf der anderen Seite flankte Pfeifer aus dem linken Halbfeld auf Haugen am kurzen Pfosten, doch der brachte an der Fünfmeterkante den Ball nicht unter Kontrolle, das Spielgerät landete letztlich neben dem linken Pfosten im Tor-Aus (10.). Nach einer Hereingabe von links durch Florian Niederlechner brachte Volland die Fußspitze an den Ball, schoss jedoch aus fünf Metern Torhüter Tom Opitz an (12.). In der nächsten gefährlichen Szene schalteten die Löwen nach Ballgewinn schnell um, Niederlechner passte tief auf Marvin Rittmüller, der seinem Gegenspieler davonlief, sich aber die Kugel etwas zu weit vorlegte, trotzdem kam er vor dem herausstürzenden Opitz im Strafraum zum Abschluss, traf aber nur die Querlatte (14.). Glück hatten die Sechzger drei Minuten später. Ein zu kurz geratener Rückpass konnte Dähne zwar nach vorne abwehren, aber genau auf Julius Dünker, doch der Löwen-Keeper setzte sofort nach, ging dem Ball entgegen, konnte so am Elfmeterpunkt den Abschluss des Havelse-Stürmers verhindern (17.). Nach diesem temporeichen Auftakt ging es zwar intensiv weiter, aber auf beiden Seiten gab es zunächst keine klare Torszenen mehr. In der 35. Minute kam Nassim Boujellab, der mit Tempo in den Strafraum gedribbelt war, am Elfmeterpunkt zu Fall, forderte Elfmeter. Aber auch hier blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Vier Minuten später die Löwen-Führung. Volland hatte auf der rechten Seite den Ball in die Tiefe auf Haugen gespielt, Opitz kam aus seinem Strafraum, war vor dem Sechzger an der Kugel, wehrte sie aber genau zu Volland ab, der mit links keine Mühe hatte, das Spielgerät aus 23 Metern zum 1:0 im leeren Gästetor zu platzieren (39.). Noch vor der Pause fiel das 2:0. Es gab im linken Halbfeld Freistoß für die Löwen. Thore Jacobsen, Volland und Niederlechner hatten sich um den Ball platziert, am Ende war es Niederlechner der die Kugel an den kurzen Pfosten chipte, wo Haugen hochstieg und das Spielgerät aus sechs Metern ins linke Eck köpfte (45.). Beinahe wäre sogar noch das 3:0 gefallen, wieder war ein Standard Ausgangsstation. Einen Freistoß vorm rechten Strafraumeck schlenzte Jacobsen an den ersten Pfosten, wo der eingelaufene Niederlechner an den Ball kam, ihn aber aus fünf Metern rechts ans Außennetz setzte (45.+3). Direkt danach war Pause.

    Havelse begann die 2. Halbzeit aktiver, spielte sich in den ersten Minuten in der Hälfte der Sechzger fest. Nach Pass von Max Christiansen zog Niederlechner fast von der linken Tor-Auslinie nach innen, schloss mit rechts ab, sein Schuss aufs lange Eck wurde jedoch geblockt (54.). In der 58. Minute der nicht unverdiente Anschlusstreffer der Niedersachsen. Eine Ecke von rechts schoss Besfort Kolgeci mit links und viel Schnitt aufs vordere Eck, wo Niederlechner gegen Dünker klären wollte, die Kugel mit dem Knie über die eigene Linie drückte. Nach einem Konter flankte Marko Ilic von links auf den freistehenden Florian Riedel im Zentrum, doch die Hereingabe kam etwas zu sehr in den Rücken des Haveleser Mittelfeldspielers, der die Kugel dadurch nicht aufs Tor drücken konnte (62.). Glück für die Löwen! Kurz danach versucht es Ilic mit einem Schlenzer aus der zweiten Reihe, doch Dähne wischte den Schuss über die Latte (63.). Ein Freistoß von Volland aus 21 Meter lenkte Opitz um den rechten Pfosten (70.). Der eingewechselte David Philipp spielte in der 78. Minute in den Lauf von Haugen, der kam am linken Fünfmetereck vor Opitz zum Abschluss, der Keeper parierte und auch den Nachschuss konnte er abwehren. Direkt danach war für den Norweger Feierabend. Für ihn kam Patrick Hobsch (79.). Der bereits gelbvorbelastete Volland brachte kurz vor der Strafraumgrenze Boujellab zu Fall, es war aber bereits zuvor abgepfiffen. Trotzdem zeigte ihm Schiedsrichter Näther Gelb-Rot (85.). Anschließend gab es Freistoß für die Löwen, die die Schlussphase in Unterzahl bestreiten mussten. Vier Minuten später wurden die Sechzger bestraft. Müller dribbelte an der rechten Tor-Auslinie entlang, legte die Kugel zurück auf John Posselt, der aus sechs Metern hoch ins kurze Eck zum 2:2 traf (89.). Eine Flanke von Maximilian Wolfram fast von der linken Eckfahne erreichte in der Mitte Hobsch mit dem Schopf, konnte die Kugel aber nicht mehr aufs Tor drücken, die rechts vorbei im Tor-Aus landete (90.+2). In der 5. Minute der Nachspielzeit landete ein Schuss vom rechten Strafraumeck von Rittmüller an der Latte über den kurzen Kreuzeck (90.+5). Es sollte aber nicht der Schlussakkord sein. Die Löwen initiierten nochmals einen Angriff über die rechte Seite. Dulic legte die Kugel in die Mitte, wo Hobsch vollkommen frei stand, Opitz aus fünf Metern überwand (90.+6). Direkt nach dem Lucky Punch war Schluss und die Löwenfans ließen ihren Gefühlen freien Lauf.


    STENOGRAMM, 5. Spieltag, 14.09.2025, 19.30 Uhr


    TSV 1860 München – TSV Havelse 3:2 (2:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 22 Haugen, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    HAV: 1 Opitz (Tor) – 5 Minz, 22 Sommer, 4 Kolgeci – 39 Riedel, 24 Plume, 31 Oltrogge, 19 Boujellab – 10 Düker – 23 Müller, 14 Ilic.

    Ersatz: 40 Busse (Tor) – 6 Belkahia, 7 Aytun, 8 Berger, 9 Paldino, 11 Jaeschke, 17 Posselt, 28 Rufidis, 33 Rexhepi.

    Wechsel: Philipp für Niederlechner (68.), Wolfram für Pfeifer (68.), Hobsch für Haugen (79.) – Berger für Oltrogge (72.), Paldino für Ilic (81.), Posselt für Minz (88.).

    Tore: 1:0 Volland (39.), 2:0 Haugen (45.), 2:1 Niederlechner (58., Eigentor), 2:2 Posselt (89.), 3:2 Hobsch (90.+6).

    Gelbe Karten: – Müller, Plume, Kolgeci.

    Gelb-Rote Karten: Volland (85.) –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Michael Näther (Haselbachtal); Assistenten: Lukas Pilz (Magdeburg), Luis Riedel (Chemnitz); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…n-besiegen-havelse-mit-32


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057378/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…innen-last-minute,UwnCrMm


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93934359.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-2-1-616/


    https://www.abendzeitung-muenc…egt-vom-platz-art-1080664



    Nächste Spiele:


    Die Löwen-U21 verteidigten souverän die Tabellenspitze durch einen 3:1-Sieg über Türkspor Augsburg. Raphael Wach (7.) und Xaver Kiefersauer (24.) sorgten für eine 2:0-Halbzeitführung. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Noah Klose (51.). Aus dem Nichts heraus erzielte Javin Bolte mit einem wunderschönen Fernschusstor den Ehrentreffer für die Gäste (66.).


    Erstmals gefährlich wurde die Löwen-U21 in der 5. Minute. Xaver Kiefersauer hatte von der rechten Grundlinie auf Raphael Wach geflankt, dessen Schuss aus sieben Metern jedoch geblockt wurde. Zwei Minuten später die Führung. Cristian Leone hatte von rechts an den Fünf-Meterraum gepasst, Noah Klose scheiterte noch, am Ende drückte Raphael Wach die Hereingabe zur 1:0-Führung über die Linie (7.). Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte schloss Klose schnell ab, sein 20-Meter-Schuss ging jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (16.). Im Anschluss an einen Freistoß vorm linken Strafraumeck von Kiefersauer herrschte in der Türkspor-Abwehr Verwirrung, Torhüter Michael Loroff irrte im Strafraum herum, aber kein Sechzger kam zum Abschluss (18.). Eigentlich hätte in der 22. Minute das 2:0 fallen müssen. Justin Thönig hatte rechts im Strafraum Klose angespielt, der legte zurück auf Kiefersauer, der in zentraler Position aus acht Metern zum Schuss kam, aber mehr oder weniger den Gäste-Torhüter auf der Linie anschoss. Wiederum zwei Minuten später machte es der Kapitän besser. Nach schnellem Umschaltspiel über die linke Seite legte Emre Erdogan die Kugel in die Mitte, Kiefersauer kam aus neun Metern zum Abschluss, wuchtete das Spielgerät links oben unter die Latte (24.). Eine scharfe Hereingabe von rechts verpasste Wach am Fünfmeterraum nur um Zentimeter (31.). Eine Linksflanke von Erdogan verlängerte Klose mit der Brust Richtung Tor, der Ball senkte sich jedoch neben den rechten Pfosten ins Tor-Aus (36.). Einen Rechtsschuss vom linken Strafraumeck durch Erdogan konnte Loroff in der 38. Minute entschärfen. Die Gäste waren mit dem Zwei-Tore-Rückstand zur Pause noch gut bedient.

    In der 51. Minute erhöhte Klose nach schöner Einzelleistung mit einem Schrägschuss vom linken Strafraumeck, der rechts unten einschlug, auf 3:0. Die Löwen hatten weitere Möglichkeiten, doch fehlte im Abschluss die Präzision. Ein Sonntagsschuss am Freitagabend durch Javin Bolte vorm rechten Strafraumeck, der sich aus 25 Meter ins lange Kreuzeck unhaltbar für Stefan Musa senkte, brachte Türkspor auf 3:1 heran (66.). Die Löwen hatten in der Folge eine kurze Phase, wo sie etwas die Kontrolle verloren, fingen sich aber schnell wieder und spielten die Zwei-Tore-Führung souverän nach Hause. Der eingewechselte Lucas Grancay traf in der 87. Minute noch die Latte. Die U21 feierte damit im 9. Spiel den 8. Sieg, bleibt selbstredend Tabellenführer der Bayernliga Süd.

    U21-Coach Alper Kayabunar war mit der Leistung zufrieden. Natürlich ärgerte er sich über das Gegentor. „Das kommt aus dem Nichts. Das hätte man davor vielleicht ein bisschen besser wegverteidigen können. Es war ein schönes Tor, ein Sonntagsschuss, aber das muss man auch mal anerkennen. Danach hatten wir fünf Minuten Probleme, in denen das Spiel der Gäste nochmals Fahrt aufgenommen hat“, monierte der 39-Jährige. „Aber wir haben es wieder richtig gut unter Kontrolle bekommen und den einen oder anderen Wechsel gemacht, um allen Spielern Spielzeit zu geben.“ Es sei letztlich ein ungefährdeter Sieg gewesen trotz des Gegentores.

    Vielleicht, so Kayabunar, hätte sein Team das eine oder andere Tor mehr schießen können. „Wir haben in der 1. Halbzeit eine Möglichkeit gehabt, wo wir früher das 3:0 machen können. Oder später gab es Situationen, wo wir das vierte Tor nachlegen können. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, weil wir gegen eine Mannschaft gewonnen haben, die die letzten vier Spiele nicht verloren hat.“

    Auch nach neun Spielen steht bei den Niederlagen eine Null und bei Remis nur eine Eins. Acht Partien endeten mit einem Sieg. „Das ist eine Mega-Serie. Wir haben unsere Spiele verdient gewonnen und waren immer die bessere Mannschaft“, findet der U21-Coach. Es sei also kein Zufall, dass seine Mannschaft in der Tabelle oben steht. „Das gibt ein gutes Gefühl und deswegen gehen wir so selbstbewusst in die kommenden Spiele.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 10. Spieltag, 12.09.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – Türkspor Augsburg 1972 3:1 (2:0)


    TSV 1860 München

    23 Musa (Tor) – 4 Thönig (90.+1, 28 Roithmayr), 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (89., 20 Hoppe), 6 Dordan (56., 36 Grancay), 21 Kiefersauer – 17 Leone (64., 22 Jägerbauer), 10 Klose (74., 7 Garza), 19 Erdogan

    Tore

    1:0 Wach (7.), 2:0 Kiefersauer (24.), 3:0 Klose (51.), 3:1 Bolte (66.)

    Gelbe Karten

    Dordan – Aydin

    Zuschauer

    175 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Stefan Dorfner (Straubing); Maximilian Riedl (Lalling), Fabian Birkmeier (Niederleierndorf)


    https://www.jungloewen.de/inde…r-tuerkspor-augsburg.html


    Nächstes Spiel:


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    Liveticker für das Spiel gegen Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250919

    Die Löwen schließen am Sonntag, 14. September 2025, gegen Aufsteiger TSV Havelse 1912 den 5. Spieltag ab. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 19.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Die Partie gegen Aufsteiger Havelse ist der Auftakt zur Englischen Woche mit drei Spielen in sechs Tagen. „Für mich ist das der schönste Spielmodus“, sagt Löwen-Cheftrainer Patrick Glöckner ohne Ironie. Er freue sich darauf. „Das spielt uns in die Karten, weil wir qualitativ nachlegen können“, sagt er mit Blick auf seinen breit aufgestellten Kader. Zwar ist der 48-Jährige nicht gerade bekannt für große Veränderungen in der Startelf. „Ich bin ein Freund von Automatismen“, führt er als Begründung an. „aber wir werden handeln, wenn wir das Gefühl haben, dass ein Spieler überspielt ist.“ Zudem waren es zuletzt die Joker, die stachen.

    Durch die Ausfälle von Tim Danhof und Kilian Jakob – beide absolvierten Lauftraining – sowie Max Reinthaler und dem langzeitverletzten Morris Schröter ist die Auswahl etwas eingeschränkt. Dafür ist Sean Dulic von seinem Länderspieldebüt für die deutsche U20 zurück. Der 19-jährige Innenverteidiger gehörte sowohl beim 5:1 über die Schweiz als auch beim 4:0 über Italien zur Startelf, bekam von allen Seiten hervorragende Kritiken. „Auch von Hannes Wolf war das Feedback gut“, erzählt Glöckner von seinem Gespräch mit dem U20-Coach des DFB. Mit Dulic und Marvin Rittmüller, der am letzten Transfertag verpflichtet wurde und seinen ersten Kurzeinsatz beim 3:1-Erfolg im Toto-Pokal in Illertissen hatte, stehen wieder mehr Optionen zur Verfügung. Eventuell könnte Rittmüller schon gegen Havelse in die Anfangself rücken. „Wir haben ihn sicher nicht geholt, dass er auf der Bank sitzt“, kommentiert Glöckner die Personalie. Es gehe aber auch darum, als Team die beste Leistung zu bringen und hier müsse er vielleicht beim Neuzugang noch Abstriche machen, was die Integration in das Spielsystem der Löwen angehe.

    Dabei passt Rittmüller bestens zur Dreierkette als rechter Schienenspieler vor der Abwehr. Die Umstellung auf diese Grundordnung habe sich bisher als „gelungen“ erwiesen, findet Glöckner. „Wir haben die wenigsten Chancen zugelassen und erst drei Gegentore bekommen. Die Spieler fühlen sich damit wohl.“ Ohnehin sei er im „Großen und Ganzen“ zufrieden, wie gut und schnell das neue Spielsystem umgesetzt werden konnte. Bei gewissen Automatismen bestehe aber noch Nachholbedarf. „Daran arbeiten wir.“ So habe man z.B. am Donnerstag im Training im Elf-gegen-Elf diese Situationen simuliert. Der Trainer sprach von einer „sensationellen Umsetzung. Ich habe es selten so gut gesehen“, geriet er fast schon ins Schwärmen.

    Die defensive Stabilität gibt im letzten Drittel „unseren Jungs die Möglichkeit, ihre Freiheiten auszuleben“, sagt er. Dabei sei es ihm egal, wann die Tore fallen. „Du musst immer an dich glauben, egal zu welcher Spielzeit.“ Zuletzt in Aachen hat sein Team mit Toren in der 89. und der 1. Minute der Nachspielzeit drei Punkte eingefahren, im Heimspiel gegen den VfB fiel der Ausgleich in der 7. Minute der Nachspielzeit. „Das hat was für sich“, sagt Glöckner mit einem Grinsen, „du brauchst immer eine Top-Tagesform, darfst nie nachlassen. Wir wissen, dass ab der 70. Minute die meisten Tore fallen.“ Deshalb müsse man geduldig sein, „damit wir gegebenenfalls am Ende das Spiel ziehen“.

    Das sei auch gegen Havelse die Marschroute. Glöckner warnt davor zu denken, dass es gegen den bisher sieglosen Neuling ein Spaziergang geben könnte. „Es gibt in dieser Liga keine leichten Spiele, alle sind eng“, warnt er. „Havelse ist ein Gegner, der nichts zu verlieren hat, der relativ gut eingespielt ist.“ Zwar würde sich das im Vergleich zu den anderen Mit-Aufsteigern in Punkten nicht widerspiegeln, aber gegen Essen hätte man gesehen, wie gefährlich die Niedersachsen seien, als sie in der 6. Minute der Nachspielzeit die Führung von RWE aus der 89. Minute durch einen Fallrückzieher von Lorenzo Paldino konterten. „Ein wunderschöner Treffer“, so Glöckner, der nicht nur deswegen Respekt vor dem Gegner zeigt. „Sie sind nicht umsonst aufgestiegen, wollen bestimmt in München ihren ersten Sieg einfahren.“

    Das will sein Team verhindern, denn gerne würden die Löwen das 190. Oktoberfest auf einem Aufstiegsplatz feiern. „Die Wiesn macht uns sicher mehr Spaß, wenn wir gute Ergebnisse erzielen“, weiß Glöckner. „Aber letztlich zählt das Saisonziel, nicht die Zwischenstände!“

    Der Löwen-Trainer trifft am Sonntag mit Michael Näther auf einen Schiedsrichter, der ihn letzte Saison beim SC Verl (2:2) mit Gelb-Rot auf die Tribüne geschickt hatte. „Ich werde ihn beim Gespräch der Trainer und Kapitäne mit dem Schiedsrichter 70 Minuten vor dem Spiel fragen, ob ich mich diesmal bei einer Rudelbildung raushalten soll“, erzählt er lachend. Glöckner wollte damals schlichten, stand dabei aber auf dem Spielfeld und war bereits verwarnt. Die Karte war zwar übertrieben, aber regelkonform.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet –29 Rittmüller, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 2 Danhof, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob.


    HAV: 1 Opitz (Tor) – 5 Minz, 24 Plume, 4 Kolgeci – 39 Riedel, 19 Boujellab, 31 Oltrogge, 10 Düker, 7 Aytun – 17 Posselt, 14 Ilic.

    Ersatz: 40 Busse (Tor) – 3 Schleef, 8 Berger, 9 Paldino, 11 Jaeschke, 13 Schindler, 16 Engelking, 21 Behrens, 22 Sommer, 23 Müller, 28 Rufidis, 30 Friedrich, 34 Rexhepi, 37 Özdemir, 38 Svitek.

    Es fehlen: –.

    Schiedsrichter: Michael Näther (Haselbachtal); Assistenten: Lukas Pilz (Magdeburg), Luis Riedel (Chemnitz); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…haben-nichts-zu-verlieren


    PK vor den Spiel gegen Havelse:



    Liveticker für das Spiel gegen Havelse:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m1-tsv-havelse-m1-250914


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

    Die U21 eröffnet in der Bayernliga Süd am Freitag, 12. September 2025 den 10. Spieltag gegen Türkspor Augsburg. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Durch den 2:1-Auswärtssieg beim FC Deisenhofen eroberte die Löwen-U21 am vergangenen Wochenende die Spitze zurück Trotzdem hielt sich die Freude überraschend in Grenzen, weil nach fünf Zu-Null-Spielen ausgerechnet in der 3. Minute der Nachspielzeit mit der letzten Aktion der Gegentreffer fiel. „Das war ärgerlich, vor allem so kurz vor Schluss durch eine Standardsituation“, sagt Trainer Alper Kayabunar. „Die Jungs waren ziemlich enttäuscht!“ Die Stimmung beschreibt er, „als hätten wir verloren, aber das spielgelt auch den Charakter der Mannschaft wider, dass sie sich über sowas ärgert, obwohl wir gewinnen und die Tabellenführung übernehmen. Das ist Jammern auf hohem Niveau!“

    Die Szene wurde nochmals im Training ausgiebig besprochen. „Das Tor hätten wir besser verteidigen können. Aber am Ende war einfach wichtig, dass wir gewonnen haben“, so der Coach. Schließlich sei es das letzte Spiel einer kräftezehrenden Englischen Woche gewesen, die mit neun Punkte endete. Für Kayabunar trotz des Gegentors eine „perfekte Woche“.

    Nun geht es gegen Türkspor Augsburg, die als Viertletzter derzeit auf einem Relegationsplatz rangieren. Die kleinen Löwen sind also Favorit. Gerade deshalb warnt der Löwen-Coach eindringlich, verweist darauf, dass beim Gegner „die Formkurve nach oben geht“. Nach null Punkten aus den ersten vier Partien holten die Fuggerstädter aus den letzten vier Spielen acht Zähler, blieben dabei ungeschlagen. „Dementsprechend dürfen wir Türkspor auf keinen Fall unterschätzen. Wir müssen einfach auf uns schauen und von Anfang an wieder konzentriert sein. Das ist das, was für uns zählt.“

    Kayabunar tut sich schwer, bei der Einschätzung der Augsburger. „Ich muss ehrlich sagen, dass ich nur einmal als Co-Trainer im Toto-Pokal zu Drittligazeiten gegen Türkspor gespielt habe.“ Der Trainerwechsel habe beim Gegner aber einiges verändert. Nachdem man sich von Spielertrainer Simon Schröttle, der erst im Sommer das Amt übernommen hatte, getrennt hat, steht nun wieder Servet Bozdag an der Seitenlinie. „Er ist ein Trainer, der den Verein sehr gut kennt und die Mannschaft motivieren kann. Dementsprechend erwarte ich, dass sie sehr heiß auf das Spiel sind“, erzählt Kayabunar. „Türkspor hat nichts zu verlieren, entsprechend werden sie reingehen. Ich rechne mit einer kampfbetonten Mannschaft, die alles reinhaut und versucht, über Umschaltmomente zu kommen. Mit dieser Taktik waren sie die letzten Wochen erfolgreich.“ Zuletzt gab es einen 2:1-Erfolg über Nördlingen und einen 3:2-Sieg über Ismaning.

    Ins Training zurückgekehrt ist Rechtsverteidiger Benedikt Hoppe. „Er trainiert seit Mittwoch wieder mit. Er wird auf jeden Fall im Kader sein“, kündigt der Trainer an. Auch Lasse Faßmann plant Kayabunar fest ein. Ob noch mehr Spieler aus dem Profikader am Freitagabend auflaufen, entscheidet sich erst kurzfristig.


    https://www.jungloewen.de/inde…r-tuerkspor-augsburg.html


    Liveticker für das Spiel gegen Türkspor Augsburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rkspor-augsburg-m1-250912


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Toto-Pokal: Löwen stehen nach 3:1 beim FV Illertissen im Viertelfinale.

    Mit einem 3:1-Erfolg warfen die Löwen Titelverteidiger FV Illertissen aus dem Toto-Pokal-Wettbewerb. Max Reinthaler hatte vor der Pause die Führung erzielt (18.). Der eingewechselte David Philipp erhöhte auf 2:0 (65.). Nach dem Anschlusstreffer von Daniel Hausmann wurde es nochmals spannend (76.), ehe Thore Jacobsen per Foulelfmeter für den Drittligisten alles klar machte (88.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen Toto-Pokal-Verteidiger Illertissen verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Morris Schröter, Kilian Jakob und Raphael Schifferl verzichten. Sean Dulic fehlte wegen seiner Nominierung für die deutsche U20. Nicht im 20er-Kader standen Justin Steinkötter und Lasse Faßmann, der zeitgleich in der U21 spielte. Neuzugang Marvin Rittmüller saß zunächst auf der Bank.

    Spielbericht: Die erste Chance resultierte nach einem weiten Einwurf von links durch Maximilian Wolfram. Den abgewehrten Ball nahm Jesper Verlaat im Zentrum aus zwölf Metern direkt, zielte aber aus der Drehung knapp über die Latte (4.). Nach einem auf der linken Seite kurz ausgeführten Freistoß kam Wolfram kurz vor der Strafraumkante zum Abschluss, sein Rechtsschuss fischte Illertissens Keeper Michel Witte aus dem rechten Eck (9.). Schiedsrichter Johannes Wagner pfiff in der 13. Minute sehr zum Leidwesen der Löwen Sigurd Haugen wegen eines vermeintlichen Offensivfouls zurück. Der Norweger setzte sich nach Pass von Patrick Hobsch gegen seinen Gegenspieler durch, hatte freie Bahn aufs FVI-Tor. Die hochverdiente Führung fiel nach einer Ecke von links durch Thore Jacobsen. Siemen Voet traf mit seinem Kopfball am langen Eck nur den linken Pfosten, den Abpraller schob aus kurzer Distanz Max Reinthaler zum 1:0 über die Linie (18.). Ein Hauch von Gefahr fürs 1860-Tor gab’s erstmals in der 33. Minute, als Denis Milic auf der linken Seite zum Flanken kam, aber Yannick Glessing am zweiten Pfosten die Hereingabe klar verpasste. Drei Minuten später der erste Torschuss der Gastgeber durch Ex-Löwe Milos Cocic. Mit dem Schüsschen hatte Thomas Dähne aber keine Probleme (36.). In der Nachspielzeit rutschte eine Illertissener Rechtsflanke durch, doch der Ball sprang Denis Milic auf Höhe des Elfmeterpunkts an den Arm, so dass die Chance verpuffte (45.+1). Auf der anderen Seite flankte Jacobsen aus dem Halbfeld in die Mitte, wo Haugen und Patrick Hobsch eingelaufen waren, doch die Kugel landete genau in den Armen von Keeper Witte (45.+2). Danach pfiff der Unparteiische zur Pause.

    Der Torschütze musste raus. Für ihn kam zur 2. Halbzeit Philipp Maier in die Partie, der sich in der Dreierkette rechts außen einreihte. Nach Pass in die Tiefe von Kevin Volland nahm Haugen den Ball mit, doch Namrud Embaye konnte gerade noch am Elfmeterpunkt gegen den Löwen-Angreifer den Abschluss verhindern (54.). Auf der anderen Seite kam Daniel Hausmann am linken Strafraumeck mit rechts zum Abschluss, der Schuss senkte sich Richtung langes Eck, aber Dähne war zur Stelle, pflückte die Kugel sicher herunter (56.). Nach einem Ballverlust von Manuel Pfeifer in der Vorwärtsbewegung flankte Marco Gölz in die Mitte, Gleesing kam an der vorderen Fünfmeterkante zum Abschluss, scheiterte aber am glänzend reagierenden Dähne (62.). Zwei Minuten später der nächste Löwentreffer. Volland spielte aus der eigenen Hälfte einen gut getimten Pass auf den eingewechselten David Philipp, der frei vor Witte die Nerven behielt und zum 2:0 einnetzte (65.). An einen Eckball von rechts durch Cocic kam Dähne mit einer Faust zwar dran, konnte die Situation aber nur unzureichend klären. Das erledigten die Vorderleute für ihren Löwen-Keeper (74.). Zwei Minuten später der Anschlusstreffer für die Schwaben. Gölz hatte auf Hausmann durchgesteckt, der frei vor Dähne auftauchte und den 1860-Keeper überwand (76.). Ein Treffer von Volland wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt (80.). Nach schnellem Umschaltspiel kam Hausmann halblinks erneut zum Abschluss, sein Schuss aus 17 Metern wurde diesmal sichere Beute von Dähne (82.). Der kurz zuvor eingewechselte Robin Muth verschuldete gegen Voet einen Elfmeter. Jacobsen lief an, verlud Witte und schob zum 3:1 ins rechte untere Eck (88.). Das war die Entscheidung. In der 5. Minute der Nachspielzeit verpasste der eingewechselte Emre Erdogan nach Zuspiel von Philipp das 4:1. Direkt danach war Schluss.

    „Im Pokal ist nur wichtig, dass man weiterkommt. Es war die erwartet schwere Aufgabe“, erklärte Löwen-Trainer Patrick Glöckner nach dem Schlusspfiff. „An Nürnberg haben wir gesehen, wie stark Illertissen eigentlich ist.“ Mit der 1. Halbzeit zeigte sich der 48-Jährige zufrieden „Da haben wir es extrem souverän runtergespielt, waren sehr dominant. In der 2. Halbzeit haben wir dann ein bisschen nachgelassen.“ Trotzdem sei auch in dieser Phase die Mentalität und Einstellung da gewesen. So gäbe es immer Höhen und Tiefen im Spiel. „Wichtig ist, dass man sie gut wegsteckt. Ein Gegner wie Illertissen hat immer die Qualität, ein Tor zu erzielen. Für uns war wichtig, dass wir weitergekommen sind. Unterm Strich bin ich mit der Leistung zufrieden.“

    Glöckner nimmt den Toto-Pokal-Wettbewerb sehr ernst. „Klar, können wir auch über die Platzierung in der Liga den Einstieg in den DFB-Pokal erreichen, aber wir wollen unbedingt gewinnen, den Titel mitnehmen.“ Dazu gehöre, dass man „höchsten Respekt“ vor jedem Gegner habe. „Man hat gesehen, wie gut Illertissen drauf ist. Regionalliga ist nur eine Klasse unter der 3. Liga. Die können einem das Leben schon schwer machen.“

    Einen Wunsch-Gegner hat Glöckner im Viertelfinale nicht. „Wir nehmen alles. Letztlich geht es darum, dass wir unsere Form auf den Platz bringen. Dann können wir uns mit jedem messen. Wer es dann an dem Tag ist, das spielt keine Rolle für uns.“


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Achtelfinale, 06.09.2025, 14.03 Uhr


    FV Illertissen – TSV 1860 München 1:3 (0:1)


    FVI: 1 Witte (Tor) – 11 Gölz, 38 Neuberger, 2 Zeller, 6 Embaye – 25 Hingerl, 8 Cocic – 13 Hausmann, 23 Heckmann – 21 D. Milic, 7 Glessing.

    Ersatz: 34 Zok (Tor) – 15 Ekinci, 5 Kopf, 22 Reinhardt, 10 Muth, 19 Gerstmayer, 24 Helbock, 14 U. Micic, 31 Rühle


    1860: 21 Dähne (Tor) – 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 3 Voet – 30 Wolfram, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer, – 31 Volland – 22 Haugen, 34 Hobsch.

    Ersatz: 12 Qela (Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philip, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 29 Rittmüller, 36 Deniz, 41 Lippmann.

    Wechsel: Rühle für Zeller (69.), Gerstmayer für Cocic (77.), Muth für Hingerl (86.), Reinhardt für Embaye (86.) – Maier für Reinthaler (46.), Philipp für Haugen (58.), Rittmüller für Pfeifer (62.), Niederlechner für Hobsch (81.), Erdogan für Volland (90.+2).

    Tore: 0:1 Reinthaler (18.), 0:2 Philipp (65.), 1:2 Hausmann (76.), 1:3 Jacobsen (88., Foulelfmeter).

    Gelbe Karte: Embaye, Neuberger – Wolfram.

    Zuschauer: 3.484 Vöhlin-Stadion.

    Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt); Assistenten: Julian Schaub (Schwaig), Maximilian Hafeneder (Holzkirchen); Vierter Offizieller: Giovanni Schalk (München).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ertissen-im-viertelfinale


    Spielbericht von sechzger.de


    Anders als noch vor ziemlich genau drei Jahren hatte der TSV 1860 München am Samstagnachmittag im Toto-Pokal-Achtelfinale vor 3.484 Zuschauern keine großen Probleme mit dem FV Illertissen. Die Löwen hatten alles im Griff, siegten und zogen verdient in die Runde der letzten Acht ein. Nach 90 Minuten auf buckligem Untergrund im Vöhlin-Stadion siegte der TSV 1860 am Ende mit 1:3 und lief dabei keineswegs Gefahr, die frühe Führung noch einmal aus der Hand zu geben.

    Reinthaler mit der frühen Führung

    Von der ersten Minute zeigten die Münchner, dass sie das Duell an der württembergischen Landesgrenze ernst nehmen. Trainer Patrick Glöckner schickte wie angekündigt fast die komplette A-Elf aufs Feld. Deniz, Niederlechner und Neuzugang Rittmüller saßen erst einmal auf der Bank. Dafür durften Reinthaler, Christiansen, Wolfram und Hobsch von Beginn an ran. Auch auf dem Feld zeigten sich die Löwen dominant. Eine gute Viertelstunde war gespielt, als Voet einen Eckball an den Pfosten köpfte und Reinthaler die frühe Führung für den TSV 1860 markierte. Weitere Möglichkeiten blieben jedoch erst einmal ungenutzt.

    Löwen lasen nichts anbrennen

    Die Münchner hatten das Spiel im weiteren Verlauf im Griff, Illertissen kam nicht einmal ansatzweise zu einer Torchance. Außer man möchte einen Roller des Ex-Löwen Cocic als solche bezeichnen, als der Ball gerade noch in die Arme von Dähne kullerte. Allerdings war in der letzten Viertelstunde des ersten Durchgangs auch bei den Gästen etwas die Luft raus im Spiel nach vorne. Das Aufbauspiel wurde allerdings auch erschwert durch das holprige Geläuf im Illertissener Vöhlin-Stadion, auf dem das Leder ein ums andere Mal versprang. Der zweite Treffer der Münchner kurz vor der Pause wurde nicht anerkannt, da der Ball vor Pfeifers Flanke bereits die Grundlinie überschritten hatte. So ging es beim Stand von 1:0 für die Münchner in die Kabine. Einen “seriösen Auftritt” nannte ein Löwen-Fan vor Ort sehr treffen den ersten Abschnitt.

    Glöckner wechselt zur Pause

    Nach dem Pausentee kam Münchens große Liebe verändert aus den Katakomben. Trainer Patrick Glöckner wechselte nach einer dominant geführten ersten Halbzeit aus. Maier kam für Reinthaler aufs Feld und übernahm positionsgetreu. Am müden Kick auf dem Rasen änderte sich wenig. Die Gäste kontrollierten die Partie, ließen hinten nichts zu, waren aber vorne auch nicht wirklich zwingend. So plätscherte das Spiel, wie schon in den letzten 20-25 Minuten des ersten Abschnitts, weitgehend vor sich hin. Nach einer knappen Stunde kam Philipp für Haugen ins Spiel.

    Sechzig kontrolliert das Spiel und legt nach

    Torgefahr war auch im Anschluss auf beiden Seiten Mangelware. Auch die Standards der Sechzger fanden zu selten einen Abnehmer. Auf der anderen Seite stand die Restverteidigung der Löwen gegen die konterstarken Hausherren bombensicher. Nach einer guten Stunde musste Dähne dann doch in ärgster Not retten, als er gegen Glessing stark parierte. Dann kam Neuzugang Rittmüller zu seinem ersten Einsatz im Trikot von Münchens großer Liebe und schon fiel das 0:2 für die Sechzger. Nach einem starken Steilpass von Volland marschierte Philipp alleine auf den Kasten und vollstreckte eiskalt.

    Anschlusstrefer aus dem Nichts

    Eine Viertelstunde vor dem Ende passten dann in der Löwen-Defensive die Zuordnung nicht und Illertissen kam nach einem Steckpass auf den abseitsverdächtig stehenden Hausmann zum Anschlusstreffer. Plötzlich stand es nur noch 1:2. Illertissen versuchte mehr nach vorne zu machen, kam aber nicht wirklich durch. Zehn Minuten vor Ende kam dann bei den Gästen Niederlechner für Hobsch aufs Feld. Sechzig stand nun etwas tiefer und setzte auf Konter. Drei Minuten vor Ende wurde Voet im Strafraum geklammert und Jacobsen machte per Elfmeter mit dem 1:3 den Deckel drauf. Insgesamt hatten die Löwen keine Probleme mit Illertissen, siegten verdient und zogen mit einer seriösen Vorstellung souverän ins Viertelfinale des bayrischen Landespokals ein.


    https://sechzger.de/keine-prob…n-loewen-siegen-deutlich/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Havelse:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m1-tsv-havelse-m1-250914


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

    Die Löwen-U21 war auch vom FC Deisenhofen nicht zu stoppen und baute die Tabellenführung auf vier Punkte aus. Bis in die Nachspielzeit führte das Team von Trainer Alper Kayabunar durch Tore von Finn Fuchs (24.) und Noah Klose (29.) mit 2:0, dann verhinderte Florian Schmid mit seinem Kopfballtor zum 2:1-Endstand (90.+3) das sechste Zu-Null-Spiel in Folge.


    Die kleinen Löwen kamen gut in die Partie und hatten in der 7. Minute nach schnellem Umschaltspiel die erste Chance. Finn Fuchs hatte die Kugel auf Sandro Porta weitergeleitet, der halblinks in den Strafraum eindrang, dann auf den mitgeeilten Fuchs ablegte, doch ein Spieler der Gastgeber konnte durch eine beherzte Grätsche den Abschluss gerade noch verhindern. Beide Teams schenkten sich nichts, zunächst blieben aber Strafraumszene Mangelware, bis Alexander Benede aus der eigenen Hälfte einen langen Ball auf Fuchs spielte. Der zog am linken Strafraumeck nach innen, ließ dabei seinen Gegenspieler ins Leere laufen und schloss mit rechts aus 15 Metern aufs kurze Eck ab. Torwart Maximilian Obermeier war zwar am Schuss dran, musste den Ball aber zum 1:0 passieren lassen (24.). Drei Minuten später hatte auch der FCD seine erste Möglichkeit. Nach einer Rechtsflanke kam Noah Semmler jedoch in der Mitte einen Schritt zu spät (27.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Porta hatte die Kugel auf den durchgestarteten Fuchs weitergeleitet, der diesmal nicht nach innen zog, sondern zur linken Grundlinie ging, dann an den zweiten Pfosten flankte, wo Justin Thönig aus sechs Metern mit rechts zum Abschluss, kam, aber einen Deisenhofener anschoss. Den zurückprallenden Ball legte er geistesgegenwärtig mit links zurück auf Noah Klose, der aus sieben Metern das Spielgerät humorlos ins rechte Kreuzeck zum 2:0 hämmerte (29.). Beinahe wäre den kleinen Löwen zwei Minuten später das 3:0 gelungen. Nach Zuspiel von Raphael Wach kam Porta halblinks aus 20 Metern mit rechts zum Abschluss, Obermeier musste sich strecken, konnte den erneuten Einschlag verhindern (31.). In der 37. Minute rutschte eine Hereingabe von Valentin Körber zu Florian Schmid durch, der halbrechts aus sieben Metern aus der Drehung heraus am langen Eck vorbeischoss. Im Gegenzug spielten Xaver Kiefersauer und Thönig auf der rechten Seite Doppelpass, der Verteidiger kam am Ende aus zwölf Metern frei zum Abschluss, setzte die Kugel aber links neben das Tor (38.). Erneut war es Schmid auf der anderen Seite, der mit seinem Neun-Meter-Schuss aus spitzem Winkel an Stefan Musa im 1860-Tor scheiterte (39.). Kurz vor der Pause drang Paul Schemat in den Strafraum ein, trat aber bei seinem Abschluss halblinks am Fünfmeterraum in den Boden, so dass die Löwen klären konnten (43.). So blieb es zur Pause beim Zwei-Tore-Vorsprung.

    Deisenhofen erhöhte nach Wiederanpfiff den Druck. Einen aus dem linken Halbfeld kommenden Freistoß verlängerte Schmid am vorderen Fünfmetereck aufs 1860-Tor, doch Musa parierte den Schuss zur Ecke (47.). Eine weite Flanke von Cristian Leone von rechts an den zweiten Pfosten erreichte Porta zwar, traf aber aus kurzer Distanz nur das Außennetz (62.). Ansonsten taten sich beide Teams in der 2. Halbzeit schwer, sich Chancen zu erspielen. Nach einer Linksflanke von Fuchs stieg Klose am zweiten Pfosten zum Kopfball hoch, konnte die Kugel aber aus sieben Metern nicht drücken, wodurch sie auf dem Tordach landete (79.). Es machte nicht den Eindruck, als ob Deisenhofen den kleinen Löwen nochmals gefährlich werden könnte. Umso ärgerlich, dass nach einem Eckball von rechts durch Yasin Yilmaz der in der Mitte eingelaufene Schmid per Kopf in der 3. Minute der Nachspielzeit ins lange Eck traf (90.+3). Kurz danach war Schluss und die kleinen Löwen hatten nicht nur die Tabellenführung verteidigt, sondern sie durch das 1:1 von Kirchanschöring gegen Landsberg weiter ausgebaut.

    „Wir freuen uns natürlich über den Sieg, wenngleich uns das Gegentor am Ende ärgert“, bilanzierte U21-Coach Alper Kaybunar. „Es war wirklich eine sehr schwere Aufgabe. Man hat uns angemerkt, dass wir am Mittwoch ein sehr schweres Spiel hatten. Am Ende bekamen wir etwas Probleme.“

    Sein Team sei gut ins Spiel gekommen. „Nach der 2:0-Führung hatten wir noch zwei-, dreimal die Möglichkeit, das 3:0 nachzulegen und das Spiel schon vorzeitig zu entscheiden.“ Auch wenn der Gegner vor der Pause auch zwei Möglichkeiten hatte, „wo er auf 1:2 verkürzen kann. Da hatten wir zweimal Glück“, so der 39-Jährige.

    Gerade am Ende sei es ein „reines Kampfspiel“ bei hohen Temperaturen gewesen. „Beide Teams haben noch mal alles probiert. Deisenhofen hat gedrückt, aber wir haben alles wieder richtig gut wegverteidigt – bis zur letzten Minute, wo wir dann aus einem Eckball ein für uns ärgerliches Gegentor kassieren.“ Trotzdem sei er am Ende des Tages mit der Englischen Woche zufrieden. „Wir haben in drei Spielen in acht Tagen neun Punkte geholt. Das ist natürlich eine super Leistung.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 9. Spieltag, 06.09.2025, 14 Uhr


    FC Deisenhofen – TSV 1860 München 1:2 (0:2)


    TSV 1860 München

    23 Musa (Tor) – 4 Thönig (86., 28 Roithmayr), 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Dordan (46., 36 Grancay), 21 Kiefersauer – 17 Leone (73., 7 Garza), 10 Klose (80., 18 Pereira de Azambuja), 30 Porta (62., 11 Moumou)

    Tore

    0:1 Fuchs (24.), 0:2 Klose (29.), 1:2 Schmid (90.+3)

    Gelbe Karten

    Nickl, Schemat, Schmid, Gkasimpagiazov, Seidl – Thönig, Pereira de Azambuja

    Zuschauer

    300 Sportanlage Deisenhofen

    Schiedsrichter

    Nicolas Dolderer (Eberfing); Assistenten: Yunis Widholz (Pöcking), David Feistauer (Penzberg)


    https://www.jungloewen.de/inde…-beim-fc-deisenhofen.html


    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen Türkspor Augsburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rkspor-augsburg-m1-250912


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Toto-Pokal: Glöckner fährt mit der besten Mannschaft nach Illertissen.

    In der Liga ist dieses Wochenende Länderspiel-Pause. Für die Löwen jedoch nicht! Im Toto-Pokal-Achtelfinale geht es am Samstag, 6. September 2025, zum FV Illertissen. Anpfiff im Vöhlin-Stadion ist um 14 Uhr. Das BR Fernsehen überträgt die Partie live im linearen Fernsehen und online auf den verschiedenen Kanälen.


    Der FV Illertissen hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Pokalschreck gemacht. In den vergangenen vier Jahren wurde das Team von Trainer Holger Bachthaler dreimal Bayerischer Pokalsieger (2022, 2023 und 2025). Auch der TSV 1860 München hat in dieser Zeit bereits seine Erfahrungen mit den Schwaben gemacht – und das waren keine angenehmen! Am 27. September 2022 kegelte der Regionalligist die Sechzger im Achtelfinale aus dem Landespokal. Die Partie vor 1.623 Zuschauern ging durch einen Treffer von Maurice Strobel (15.) mit 0:1 verloren.

    Die Löwen und ihr Cheftrainer Patrick Glöckner möchten nicht, dass die Euphorie einen Dämpfer bekommt, nehmen deshalb den Gegner nicht auf die leichte Schulter. „Den guten Auftakt in der Liga gilt’s in Illertissen zu bestätigen. Das ist ein Regionalligist, der Nürnberg im DFB-Pokal rausgehauen hat. Wir sind also gewarnt und hoffen, dass wir eine gute Leistung bringen.“

    Die Anreise von 150 Kilometern erfolgt am Spieltag. „Wir fahren eineinhalb bis eindreiviertel Stunden. Das ist absolut in Ordnung, zumal wir heute unseren neuen Bus bekommen haben. Ich glaube, dass das am sinnvollsten ist.“ Dagegen weiß der 48-Jährige noch nicht, wenn er mit auf die Fahrt nehmen kann. „Wir haben einige angeschlagene Spieler, deshalb ist die erste Elf noch nicht ganz klar. Das wird sich erst Ende der Woche aufklären.“

    Tim Danhof, der seit der Partie gegen die U23 des VfB Stuttgart über Probleme im Oberschenkel klagt, und Kilian Jakob stehen definitiv nicht zur Verfügung. Raphael Schifferl konnte Dienstag und Mittwoch keine Trainingseinheit absolvieren, ist also fraglich. Auch Florian Niederlechner nahm zu Wochenbeginn nicht am Training teil. Fehlen wird Innenverteidiger Sean Dulic fehlen, der von Hannes Wolf für die Länderspiele der deutschen U20 in der Schweiz und gegen Italien berufen wurde. „Wir freuen uns für Sean ungemein, auch wenn wir seinen Ausfall kompensieren müssen.“, erklärt der Löwen-Trainer.

    Glöckner möchte in Illertisssen die bestmögliche Mannschaft aufbieten. „Alle Spieler, die zur Verfügung stehen, werden mitfahren. Die richtige Zusammenstellung muss es richten. Wir werden eine starke Mannschaft auf den Platz bringen“, verspricht er. Ein Teil davon könnte Neuzugang Marvin Rittmüller sein. „Ich erwarte, dass er die Mentalität einbringt, die wir hier benötigen. Er ist einer, der 90 Minuten die Linie hoch und runterrennt, der ein extrem gutes Zweikampfverhalten hat und ein sicheres und gutes defensives Spiel.“, schwärmt der Trainer von seinem Schützling. „Nach vorne erhoffen wir uns von Marvin den nötigen Punch mit Tiefe, weil er sehr viel Geschwindigkeit hat.“ Er müsse aber die „Akklimatisierung“ des rechten Schienenspielers noch abwarten, so Glöckner. „Wenn alles gut läuft bis zum Ende der Woche, werden wir ihn in Illertissen einsetzen“, verspricht der Coach.

    Die Löwen fahren als klassenhöheres Team als Favorit zum FVI. Generell sei so ein Spiel immer Einstellungssache, findet Glöckner, für den Illertissen „schwer ausrechenbar.“ Ist. Um nicht wie der Club überrascht zu werden, der in der 1. Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschießen den Schwaben unterlag, besuchte Glöckner mit seinen Co-Trainern das Regionalliga-Spiel von Illertissen bei Wacker Burghausen. „Dazu haben wir – logischerweise – das Nürnberg-Spiel auf Video geschaut, um entsprechend vorbereitet in die Partie zu gehen.“ Und damit sein Team keine böse Überraschung wie 2022 erlebt!


    https://www.tsv1860.de/de/news…nnschaft-nach-illertissen


    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-250906


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VV378D77/liveticker#start

    Die Löwen-U21 fährt als Tabellenführer der Bayernliga Süd am Samstag. 6. September 2025, zum FC Deisenhofen. Anpfiff auf der Sportanlage Deisenhofen (Am Sportplatz 22, 82041 Deisenhofen) ist um 14 Uhr.


    Gerade mal drei Tage liegen zwischen dem Nachholspiel gegen den SV Schalding-Heining, dass die Löwen-Reserve mit zwei späten Toren mit 2:0 gewonnen hat, und dem Auswärtsspiel beim FC Deisenhofen. Nicht gerade eine optimale Vorbereitung. „Es hat auf jeden Fall viel Kraft gekostet“, sagt U21-Coach Alper Kayabunar, „gerade, weil wir einen nicht so großen Kader haben und im defensiven Bereich nicht so breit aufgestellt sind.“ So schmerzt besonders der krankheitsbedingte Ausfall von Rechtsverteidiger Benedikt Hoppe.

    Den Gegner kennt Kayabunar gut, weil Andreas Pummer dort Trainer ist. Mit ihm hat er fast fünf Jahre im Trainerteam bei Türkgücü zusammengearbeitet. „Andy ist ein guter Freund von mir, deshalb habe ich Deisenhofen immer beobachtet. Ich weiß, dass er aus wenig Mitteln, die er dort zur Verfügung hat, sehr gute Arbeit leistet und immer eine Idee oder einen Plan zu jedem Gegner hat.“

    Pummer war beim Spiel gegen Schalding-Heining unter den Zuschauern auf dem 1860-Trainingsgelände. „Ich habe gesehen, dass er uns beobachtet hat. Er wird bestimmt eine Idee haben und dementsprechend wird es auf jeden Fall ein schwieriges Spiel in Deisenhofen für uns. Es ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit vielen jungen Spielern, mit eigenen Talenten, die Gas geben werden. Für uns wird es wieder eine große Herausforderung!“

    Trotzdem legt die Löwen-U21 mit einer breiten Brust die kurze Fahrt nach Deisenhofen zurück. „Wir sind Tabellenführer und haben die letzten fünf Spiele kein Tor kassiert“, streicht Kayabunar heraus. „Die Jungs machen es wirklich sehr gut und wollen diese Serie natürlich fortsetzen. Das ist unser großes Ziel!“

    Letztes Jahr unter Vorgänger Felix Hirschnagl überrollte die U21 den FCD auf der eigenen Sportanlage förmlich, gewann mit 6:0. Kayabunar ist das bekannt. „Das wird diesmal nicht so einfach“, rechnet er mit wesentlich mehr Gegenwehr, „es gilt für uns, ein gutes Spiel zu machen. Natürlich wollen wir gewinnen und die Tabellenführung verteidigen. Aber es wird sicher keine leichte Aufgabe.“

    Zumindest die Bank funktioniert bei den kleinen Löwen. Die drei Joker Brahim Moumou, Lucas Grancay und Luis Pereira de Azambuja stachen gegen Schalding-Heining. Grancay holte den Freistoß zur Führung raus, den Moumou mustergültig auf den Kopf von Xaver Kiefersauer flankte. Beim zweiten Treffer kam der Assist von Grancay, Pereira de Azambuja schloss zum Endstand ab. Grancay hatte in der Nachspielzeit sogar noch die Chance zum 3:0.

    Moumou gab gegen die Niederbayern nach langer Verletzungspause sein Comeback. Nach guten Trainingseidrücken in den letzten Wochen habe man versucht, ihm „viel Spielzeit zu geben, weil wir den Eindruck hatten, dass er bereit ist“, erklärt der Coach. „Er hat’s gut gemacht, auch wenn man in der einen oder anderen Aktion gesehen hat, dass ihm die Spielpraxis fehlt. Aber das wird von Spiel zu Spiel besser werden“, ist er sich sicher, „wir sind froh, dass er wieder dabei ist.“ Zudem würde er zur guten Stimmung in der Mannschaft beitragen.

    Die Einwechslungen seien auch für ihn der „Game Changer“ gewesen. „Das zeigt, welche Qualität wir im Kader haben. Es ist wichtig, wenn du frische Leute reinbringen kannst, die ein Spiel entscheiden können“, findet der Trainer.

    Vom Personal dürfte sich für Samstag im Vergleich zum Mittwoch-Spiel nicht viel ändern. So steht Lasse Faßmann gegen Deisenhofen erneut zur Verfügung. „Ansonsten wird, Stand jetzt, keiner von oben dabei sein.“ Dafür wird Sandro Porta wieder im Kader stehen, der gegen Schalding-Heining leicht angeschlagen geschont wurde. Nächste Woche steigt dann wahrscheinlich auch Hoppe wieder ins Mannschaftstraining ein, entspannt die Lage in der Defensive.


    https://www.jungloewen.de/inde…sst-nach-deisenhofen.html


    Spielvorbericht von sechzger.de


    Erst am vergangenen Mittwoch Abend haben die Amas am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 mit einem 2:0 über den SV Schalding-Heining die Tabellenführung in der Bayernliga Süd (zurück) erobert. Nur drei Tage später steht für das Team von Trainer Alper Kayabunar schon die nächste Herausforderung auf dem Spielplan. Am Samstag Nachmittag um 14.00 Uhr geht es – also exakt zeitgleich mit dem Totopokalspiel der Profis beim FV Illertissen – in die Gemeinde Oberhaching, nach Deisenhofen.

    Amas seit fünf Spielen ohne Gegentor

    Schade, dass es all jenen Löwenfans, die sich am Samstag mit Verlaat & Co. auf den Weg ins Schwäbische machen, nicht möglich ist, den aktuell auf der absoluten Erfolgswelle reitenden Junglöwen bei ihrem fußballerischen Tun in der südöstlichen Vorstadt beizuwohnen. In bislang sieben Saisonspielen noch ungeschlagen, zuletzt fünf Siege ohne Gegentor in Serie. Das ist die beeindruckende Bilanz der Amas. Den letzten Gegentreffer musste das Team übrigens vor mittlerweile über fünf Wochen hinnehmen. Am 30. Juli beim bislang einzigen Punktverlust in Heimstetten, vor insgesamt seitdem 517 absolvierten Spielminuten.

    Deisenhofen zuletzt mit zwei unglücklichen Remis

    Etwas durchwachsener sieht der bisherige Saisonverlauf auf Seiten des Gegners aus. Mit zwei Siegen und vier Unentschieden aus sieben Spielen steht der FC Deisenhofen im Mittelfeld der Tabelle. Die bislang einzige Niederlage kassierte man Anfangs August beim aktuell schärfsten Löwenverfolger in Kirchanschöring. Zuletzt spielte der FCD zweimal torreich unentschieden. In Ismaning (2:2) und gegen Nördlingen (3:3). Bemerkenswert: In beiden Partien fielen zunächst alle Tore für Deisenhofen und doch musste man sich jeweils mit nur einem Punkt begnügen.

    Positive Bilanz für die Amas gegen Deisenhofen

    Seit ziemlich genau sechs Jahren messen sich die beiden Kontrahenten vom Samstag Nachmittag in der Bayernliga Süd. In bislang zehn Spielen konnten die Amas genau die Hälfte (drei davon auswärts) erfolgreich gestalten. Dreimal trennte man sich unentschieden, zweimal zogen die Löwen den Kürzeren. Beide Niederlagen passierten in einer Spielzeit. In der Saison 2023/24 unterlag man – damals noch unter Trainer Frank Schmöller – im Herbst in Deisenhofen mit 0:2 und beim Heimspiel in Gilching im Frühjahr mit 1:3. Deutlich besser sieht die Bilanz dagegen für die vergangenen Saison aus. 9:0 lautet die Addition der beiden Spiele, wobei besonders der 6:0-Auswärtssieg am 22. März diesen Jahres für den damaligen Tabellenführer 1860 in Erinnerung geblieben ist.

    Deisenhofen statt Illertissen?

    Die Löwenfans hätten sicher nichts dagegen, wenn die Amas genau an diesen Triumph in Deisenhofen am Samstag direkt anknüpfen und ihre Erfolgserie weiter ausbauen könnten. Vielleicht hat sich ja der eine oder andere Anhänger keine Karte für das Pokalspiel in Illertissen besorgt und macht sich stattdessen auf den Weg in die Gemeinde Oberhaching. Die Mannschaft und das Trainer- & Betreuerteam hätten die Aufmerksamkeit auf jeden Fall verdient!


    https://sechzger.de/schlag-auf…m-samstag-in-deisenhofen/


    Liveticker für das Spiel gegen Deisenhofen:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250906


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start