Beiträge von Loewe

    Markus Kauczinski wird neuer Cheftrainer.

    Der TSV 1860 München hat seinen neuen Cheftrainer gefunden und begrüßt Markus Kauczinski herzlich in der Löwen-Familie. Der 55-jährige Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz wird ab kommenden Montag die Profi-Mannschaft der Löwen anleiten. An seiner Seite werden Markus Brzenska und Nico Masetzky als Co-Trainer, Philipp Kunz als Athletiktrainer und René Vollath als Torwart-Trainer stehen.


    Der gebürtige Gelsenkirchener begann seine Trainerlaufbahn im Nachwuchs des FC Schalke 04 und wirkte anschließend über viele Jahre beim Karlsruher SC. Hier betreute Kauczinski zunächst die Nachwuchsmannschaften und übernahm später die Profis. Mit dem KSC feierte er 2012/13 die Meisterschaft der 3. Liga und scheiterte 2014/15 nur denkbar knapp am Bundesliga-Aufstieg, als sich der HSV in der Verlängerung des Relegations-Rückspiels den Klassenerhalt sicherte.

    Der vom DFB im Jahr 2015 zum Trainer des Jahres gewählte Kauczinski betreute nach der Station im Wildpark den FC Ingolstadt 04, den FC St. Pauli sowie Dynamo Dresden. Mit dem SV Wehen Wiesbaden stieg er 2022/23 in der Relegation gegen Arminia Bielefeld in die 2. Fußball-Bundesliga auf.

    „Bei meinen bisherigen Stationen durfte ich die Arbeit in großen Traditionsvereinen bereits kennenlernen. Ich freue mich nun sehr auf die Aufgabe beim TSV 1860 München. Wenn wir am Montag gemeinsam ins Training starten, gilt es, die Stärken der Mannschaft herauszuarbeiten und sie voller Selbstvertrauen und gut vorbereitet ins Heimspiel gegen den MSV Duisburg zu schicken.“

    Markus Kauczinski,Cheftrainer

    „Ich freue mich sehr, dass wir nach intensiver Abstimmung mit beiden Gesellschaftern einen neuen Cheftrainer präsentieren können, der von allen Beteiligten als die beste Personalie für den TSV 1860 München anerkannt wird. Markus hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er alle Fähigkeiten mitbringt um mit unserer Mannschaft erfolgreich zu arbeiten. Wir freuen uns, dass er sich für die Aufgabe bei den Löwen entschieden hat, und wünschen ihm viel Erfolg.“


    Manfred Paula,Interims-Geschäftsführer


    https://www.tsv1860.de/de/news…ki-wird-neuer-cheftrainer

    Die U21 trifft als Tabellenführer am 14. Spieltag im Spitzenspiel der Bayernliga Süd auf den zweitplatzierten TSV 1882 Landsberg. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Freitag, 10. Oktober 2025 um 18.60 Uhr.


    Egal, ob bis Freitag der neue Trainer der Löwen-Profis präsentiert wird: Alper Kayabunar wird im Spitzenspiel wieder die U21 des TSV 1860 München betreuen. Der 39-Jährige war trotz der zeitaufwändigen Arbeit als Interimscoach des Drittliga-Teams als Zuschauer am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel in Kirchanschöring, sah dort beim 2:2 „ein gerechtes Unentschieden. Die Jungs haben alles reingehauen, sind zweimal nach Rückstand zurückgekommen“, lobt er die Moral.

    Auch wenn es in den beiden Partien zuletzt für sein Team nur einen Punkt gegeben hat, war er mit dem Auftritt in Erlbach (1:2) und Kirchanschöring zufrieden. „Das waren die beiden schwierigsten Auswärtsspiele in der Bayernliga. Die Niederlage in Erlbach war ärgerlich, weil das Tor erst sehr spät gefallen ist“, sagt er. Zudem wurde beim Stande von 1:1 ein klarer Elfmeter für seine Mannschaft nicht gegeben. „Klar hätten wir uns aus den letzten beiden Spielen mehr gewünscht, aber es ist alles in Ordnung. Das Polster, das wir uns im Vorfeld erarbeitet haben, hat gutgetan.“ Was natürlich schmerzt, ist der Ausfall von Kapitän Xaver Kiefersauer, der sich in Erlbach einen Knöchelbruch zugezogen hatte und wohl in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

    Trotz der mageren Ausbeute zuletzt empfangen die kleinen Löwen Landsberg als Tabellenführer. Besonders freut sich Kayabunar, „dass wir endlich mal wieder daheim spielen können.“ Das Team aus der Lech-Stadt hält der 1860-Coach für die „formstärkste Mannschaft“, die zuletzt mit einem 7:1-Erfolg über den FC Ismaning aufhorchen ließ. „Das wird eine schöne Herausforderung“, freut sich Kayabunar auf den Vergleich „gegen einen Topfavoriten um die Meisterschaft“.

    Der Löwen-Trainer kennt den Gegner bestens, spielen dort nicht nur eine Reihe von Spielern, die er bereits bei Türkgücü München betreut hatte, sondern auch die sportlich Verantwortlichen sind für ihn keine Unbekannten. Nach der Trennung von Chefcoach Alexander Schmidt hat der Sportliche Leiter Christoph Rech den Trainerposten übernommen, im zur Seite steht als Spielertrainer Furkan Kircicek. Mit beiden hatte Kayabunar bei Türkgücü zu tun. Ex-Löwe Rech spielte noch letzte Saison unter ihm. „Er war ein Führungsspieler bei mir“, erzählt er über den 32-Jährigen, der mit den Junglöwen einst um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft gespielt hatte und mit der 1860-Reserve 2013 Meister der Regionalliga Bayern wurde und erst in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga am SV Elversberg scheiterte. Das sich Kayabunar und Rech bestens kennen, hat aber auch einen Nachteil, weiß der Löwen-Trainer. „Natürlich kennt er mich ebenfalls gut, wird sich sicher das eine oder andere überlegen!“

    Die Landsberger haben die letzten vier Spiele gewonnen, rückten dadurch bis auf einen Punkt an die kleinen Löwen heran, die noch das abgebrochene Heimspiel gegen Geretsried in der Hinterhand haben. „Allein durch ihren Lauf werden sie mit viel Selbstvertrauen an die Grünwalder Straße kommen“, glaubt Kayabunar, „aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Unser Ziel ist es, das Heimspiel zu gewinnen“, lässt er keine Zweifel an der Ausrichtung. Durch die Länderspiel-Pause in der 3. Liga kann er höchstwahrscheinlich auf Samuel Althaus, Emre Erdogan, Lasse Faßmann und Paul Bachmann zurückgreifen. „Wir werden unsere ganze Manpower aufbieten“, verspricht er.


    https://www.tsv1860muenchen.or…en-zweiten-landsberg.html


    Liveticker für das Spiel gegen Landsberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…2-tsv-landsberg-m1-251010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Löwen unterliegen nach spätem Treffer Wehen Wiesbaden mit 0:1.

    Die Löwen wachten beim SV Wehen Wiesbaden zu spät auf. Erst nach dem Führungstreffer der Hessen durch Moritz Flotho in der 87. Minute erzielte Florian Niederlechner einen Treffer, der wegen Abseitsstellung nicht anerkannt wurde (90.+2). Mit der letzten Aktion traf der Stürmer noch den Pfosten (90.+6). Somit blieb es bei der 0:1-Niederlage.


    Personal: Interimstrainer Alper Kayabunar musste in Wiesbaden verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Reinthaler, Morris Schröter, Kilian Jakob und Kevin Volland verzichten. Auch für Torhüter Thomas Dähne reichte es nicht. Ansonsten standen diesmal nicht im 20er-Kader Torhüter Miran Qela sowie Samuel Althaus und Lasse Faßmann, die am Freitag bei der U21 im Spitzenspiel bei Kirchanschöring (2:2) Spielpraxis sammelten.

    Spielverlauf: Die erste gute Möglichkeit hatten die Löwen in der 4. Minute. David Philipp passte von rechts in den Rückraum, Sigurd Haugen schloss aus der Drehung ab, sein Schuss wurde aber zur Ecke geblockt. Diese brachte Thore Jacobsen von rechts in die Mitte, der Wiesbadener David Suarez verlängerte den Ball Richtung eigenes Tor, Florian Niederlechner setzte nach, kam aber nicht an die Kugel, die knapp neben dem linken Pfosten ins Tor-Aus ging (4.). Die Sechzger hatten viel Ballbesitz in der Anfangsphase, wirkten entschlossener als die Gastgeber. Nach einem Doppelpass zwischen Haugen und Philipp kam der Norweger halbrechts im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss wurde aber abgefälscht und landete neben dem kurzen Eck (12.). Aus dem Nichts heraus kam Nikolas Agrafiotis nach Rücklage von Niklas May halblinks aus 18 Metern zum Abschluss, der Ball klatschte an die Unterkante der Latte und sprang nach vorne weg (14.). Das hatte sich zu diesem Zeitpunkt nicht angedeutet. Ein gefährlicher Distanzschuss von Max Christiansen nach Ablage von Manuel Pfeifer wurde von einem Wiesbadener entscheidend zur Ecke abgefälscht (19.). Eine flach hereingespielte Ecke von rechts durch Tarik Gözüsirin war nicht ungefährlich, der Ball flipperte durch den Fünfmeterraum, ehe René Vollath zupacken (27.). Zwei Minuten später stand der 1860-Keeper erneut im Blickpunkt. Nach schnellem Umschaltspiel tauchte Niklas May frei vor ihm auf, wollte ihn überlupfen, aber Vollath hatte aufgepasst, fing die Kugel ab (29.). Kurz danach musste der Löwen-Keeper bei einem Distanzschuss von Ryan Johansson erneut zufassen (30.). In dieser Phase war die Partie auf die Seite der Hessen gekippt. Erst kurz vor der Pause nachm die Partie nochmals Fahrt auf. Eine Hereingabe von rechts durch Philipp fing Florian Stritzel im Fünfmeterraum sicher ab (45.). Im Gegenzug kam Gözüsirin halblinks an der Strafraumkante zum Schuss, stellte damit Vollath vor keine allzu große Probleme (45.+1). Kurz danach schickte Schiedsrichter Timon Schulz die Teams in die Kabine.

    Gözüsirin, der in der 1. Halbzeit den letzten Torschuss abgegeben hatte, prüfte direkt nach Wiederanpfiff Vollath mit einem Abschluss aus 18 Metern, der aber genau auf den Körper des Löwen-Torwarts kam (46.). Riesenglück hatten die Sechzger in der 48. Minute. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld schlug May zwischen Fünfmeterraum und Elfmeterpunkt, drei eingelaufene Wiesbadener tauchten frei vor Vollath auf, behinderten sich aber gegenseitig, Suarez kam zwar an die Kugel, bugsierte sie aber aus sieben Metern links am Tor vorbei (48.). Noch mehr Glück hatten die Löwen sechs Minuten später. Christiansen hatte die Kugel vorm eigenen Strafraum gegen Suarez verloren, der passte halbrechts auf den mitgelaufenen Gözüsirin, der freistehend aus elf Metern nur das Außennetz des kurzen Ecks traf (54.). Nach einer Hereingabe von rechts durch Ole Wohlers konnte Simen Voet am Fünfmeterraum Fatih Kaya noch entscheidend beim Abschluss stören, so dass Vollath die Kugel fangen konnte (57.). Eine Vielzahl an Eckbällen bekamen die Sechzger in der Folge gut verteidigt, nach vorne lief jedoch nicht viel zusammen. Ein Schlenzer von Niederlechner nach Zuspiel von Pfeifer aus 18 Metern ging knapp am rechten Eck vorbei (77.). Es war die erste gefährliche Offensivaktion der Löwen in der 2. Halbzeit. Kurz danach passte Niederlechner nach links zu Maximilian Wolfram raus, der legte sich den Ball auf den starken rechten Fuß, sein Schuss aufs lange Eck aus 16 Metern lenkte Stritzel um den rechten Pfosten (79.). Die Ecke brachte Jacobsen von rechts an den ersten Pfosten, Voet verlängerte per Kopf, Niederlechner, ebenfalls per Kopf, scheiterte an dem SVWW-Keeper, ebenso wie der eingewechselte Tim Danhof mit seinem Schuss aus acht Metern (80.). Nach einer Flanke von Johansson kam Vollath mit seiner Faustabwehr gegen Moritz Flotho nicht an den Ball, das Spielgerät flog auf das verwaiste 1860-Tor, wo Christiansen für seinen Keeper per Kopf auf der Linie klären konnte (84.). In der 87. Minute war es dann doch passiert. Vollath blieb noch im Eins-gegen-Eins Sieger gegen den vor ihm aufgetauchten Kaya Sieger, den Abpraller jedoch versenkte Flotho zum 1:0 für die Hessen im 1860-Tor. (87.). In der 2. Minute der Nachspielzeit hatte Niederlechner getroffen, aber der Unparteiische erkannte das Tor wegen Abseitsstellung nicht an. Die Löwen versuchten nochmals alles, fanden aber nicht die Lücke gegen die gut gestaffelte Defensive der Wiesbadener. Niederlechner traf in der 6. Minute der Nachspielzeit noch mit einem Drehschuss aus neun Metern den rechten Pfosten. Danach war Schluss.


    TRAINERSTIMMEN


    „Es gab Phasen im Spiel, wo wir richtig gut drin waren, ohne uns zwingende Chance zu erarbeiten“, resümierte Löwen-Interimstrainer Alper Kayabunar. Aber es hätte auch Phasen gegeben, „wo wir nicht gut drin waren, nicht dagegengehalten haben. Trotzdem ist es bitter, wenn du so spät ein Tor kassierst und das Spiel verlierst!“ Vor allem mit der 2. Halbzeit konnte der 39-Jährige nicht zufrieden sein. „Wir haben uns eigentlich viel vorgenommen, wir wollten im letzten Drittel besser sein. Ich weiß im Moment auch nicht, warum das so war“, gab der Trainer offen zu. „Es tut natürlich extrem weh, wenn du das Spiel so verlierst. Trotzdem haben wir in der letzten Aktion noch mal Pech mit dem Pfostenschuss von Flo Niederlechner. Ich habe den Jungs im Kreis nach dem Spiel gesagt, dass sie die Köpfe aufrichten sollen. Beim neuen Trainer geht es bei Null los und dann sollen alle wieder richtig Gas geben.“ Im Moment fehle der Mannschaft einfach ein Erfolgserlebnis, findet Kayabunar. „Es gab die Situation gegen Viktoria Köln, wo wir das Spiel hätten gewinnen können. Mit Siegen steigt das Selbstvertrauen, der Rest kommt dann von selbst, weil die Jungs richtig Qualität haben.“

    Wiesbadens Trainer Nils Döring war absolut zufrieden, „weil die Mannschaft bis zum Ende an den Sieg geglaubt hat. Es hat lange gedauert, aber es war hochverdient und deswegen bin ich überglücklich.“ Gefühlt hätte sein Team viele Torschüsse gehabt. „Ein Stück weit haben wir das Glück erzwungen. Zwar spät, aber wir haben in der 87. Minute gekillt. Ein großes Kompliment an die Mannschaft.“


    STENOGRAMM, 10. Spieltag, 05.10.2025, 16.30 Uhr


    SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München 1:0 (0:0)


    WIE: 16 Stritzel (Tor) – 21 Wohlers, 26 Lewald, 15 Janitzek, 5 May – 47 Suarez, 11 Gözüsirin – 37 Schleimer, 20 Johansson – 25 Agrafiotis, 29 Kaya.

    Ersatz: 31 Brdar (Tor) – 4 Mockenhaupt, 6 Fechner, 8 Bogicevic, 18 Greilinger, 22 Nejad, 27 Gillekens, 28 Flotho, 44 Becker.


    1860: 11 Vollath (Tor) – 29 Rittmüller, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 8 Philipp, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 26 Maier, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Gillekens für Lewald (75.), Flotho für Agrafiotis (75.), Bogicevic für Gözüsirin (84.), Greilinger für Schleimer (90.), Mockenhaupt für Wohlers (90.) – Hobsch für Philipp (61.), Lippmann für Haugen (76.), Danhof für Rittmüller (76.), Maier für Christiansen (88.), Steinkötter für Pfeifer (88.).

    Tor: 1:0 Flotho (87.).

    Gelbe Karten: May – Rittmüller, Philipp.

    Zuschauer: 4.812 in der Brita-Arena.

    Schiedsrichter: Timon Schulz (Arpke); Assistenten: Florian Heft (Neuenkirchen), Luca Sambill (Lübeck); Vierter Offizieller: Jan-Vincent Ritter (Münchweiler-Alsenz).


    https://www.tsv1860.de/de/news…er-wehen-wiesbaden-mit-01


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/wiesbade…liga-5057425/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…serie-geht-weiter,UyleAK7


    https://www.tz.de/sport/1860-m…t-erneut-zr-93970643.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iesbaden-zr-93970501.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-druck-zr-93970044.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-0-621/


    https://www.abendzeitung-muenc…en-lichtblick-art-1084890




    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den MSV Duisburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…m1-msv-duisburg-m1-251019


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-msv-duisburg/liveticker/

    Interimscoach Vincent Saller machte es seinem Chef Alper Kaybunar nach, spielte mit der Löwen-U21 beim SV Kirchanschöring wie er mit den Profis 2:2. Die Gastgeber legten jeweils vor, die Sechzger glichen postwendend aus. Dem 1:0 durch David Lobendank (31.) folgte durch Finn Fuchs das 1:1 (33.). Jonas Kronbichler brachte per Elfmeter die Gastgeber erneut in Führung (52.), Noah Klose sorgte ebenfalls vom Punkt für den Endstand (68.).


    Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber noch in der 1. Spielminute. Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte David Lobendank den Ball ins Zentrum zu Samuel Schwarz, der kam am Elfmeterpunkt zum Abschluss, sein Flachschuss aufs linke untere Eck lenkte Stefan Musa um den Pfosten. Den ersten Schuss aufs Kirchanschöringer Tor gaben die Löwen in der 7. Minute ab, doch dem Abschluss aus 16 Metern von Noah Klose fehlte der Druck, um Egon Weber ernsthaft vor Probleme stellen zu können. Eine zu kurz geratene Kopfballrückgabe von Alexander Benede führte zur nächsten Chance der Gelb-Schwarzen, jedoch säbelte Jonas Kronbichler im Zentrum nach Hereingabe von rechts über den Ball, der anschließende Schuss von Manuel Omelanowsky aus 24 Metern ging weit übers 1860-Tor (9.). Einen Lupfer von Arin Garza von der rechten Grundlinie landete bei Klose, der aus sieben Metern zum Abschluss kam, aber zwei Kirchanschöringer blockten den Ball, den Abpraller brachte er im zweiten Versuch nicht aufs Tor (17.). Nach einem Bilderbuch-Spielzug – Samuel Althaus hatte auf der linken Seite auf Finn Fuchs durchgesteckt – kam Fuchs bis zur Grundlinie, passte zurück auf den Elfmeterpunkt, wo aber kein Sechzger stand. Raphael Wach kam trotzdem noch an den Ball, sein Schuss wurde geblockt, ging aber als Bogenlampe Richtung Tor, wo ihn Weber herunterpflückte (20.). In der 31. Minute die Führung für die Gastgeber durch ein Traumtor. Ein geblockter Schuss landete bei Lobendank, der halbrechts im Strafraum aus 15 Metern den Abpraller per Dropkick zum 1:0 ins rechte Kreuzeck hämmerte. Zwei Minuten später fiel der Ausgleich. Eine Ecke von links durch Raphael Wach wehrte Weber ab, Fuchs kam halbrechts an den Abpraller, nahm den Ball an, schloss mit dem zweiten Kontakt ab und traf aus zehn Metern zum 1:1 ins lange Eck (33.). Drei Minuten später verhinderte Musa mit einer Superparade die erneute Führung für Kirchanschöring. Kronbichler war am Elfmeterpunkt zum Abschluss gekommen, der 1860-Keeper tauchte ab, holte den Schuss aus dem linken unteren Eck (36.). Mit 1:1 ging es in die Pause. Nach schwachem Start wurden die Löwen immer stärker, kassierten dann in ihrer starken Phase den Rückstand, schlugen jedoch postwendend zurück.

    Die 2. Halbzeit begann nicht verheißungsvoll für die Sechzger. Justin Thönig hatte Ex-Löwe Thorsten Nicklas im Strafraum zu Fall gebracht, Schiedsrichter Elias Wörz pfiff sofort Elfmeter (51.). Kronbichler lief an, Musa ahnte die Ecke, kam aber an den platziert nach rechts unten geschossenen Schuss zum 2:1 nicht heran (52.). In der 57. Minute bekamen auch die Löwen nach Foul von Luca Obirei an Althaus ihren Strafstoß. Klose schickte Weber ins falsche Eck und traf rechts oben zum 2:2 (58.). Ansonsten ging durch viele Fouls und Unterbrechungen der Spielfluss zeitweise gänzlich verloren. Einen Schuss von Schwarz vom Elfmeterpunkt aufs linke untere Eck konnte Thönig in der 80. Minute am Fünfmeterraum blocken. Auf der anderen Seite rutschte Nicklas in eine Hereingabe von links durch Fuchs vor dem hinter ihm lauernden Klose (81.). Ein Distanzschuss von Klose aus halblinker Position ging knapp übers lange Eck (88.). So blieb es beim 2:2, was für beide Teams ein Ergebnis ist, mit dem sie leben können.

    Interimscoach Vincent Saller war mit dem Remis zufrieden. „Nach dieser Woche auf jeden Fall!“, sagte er. „Wir sind zweimal nach dem Rückstand zurückgekommen, was hier beim Auswärtsspiel vor der Kulisse und auch mit der Männlichkeit, die der Gegner ausgestrahlt hat, nicht einfach ist. Es war eine super Mannschaftsleistung“, fand der 27-Jährige. „Dass wir nur einen Punkt aus den letzten zwei Spielen geholt haben, das tut schon weh, das haben wir auch gerade noch mal angesprochen, aber es ist in Ordnung.“

    Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. „Wir haben uns schwer getan nach der Pause. Das hat man schon gemerkt. Ein Gegentor ist immer blöd und nervt, aber umso wichtiger war die schnelle Reaktion, auswärts gegen einen starken Gegner, der gut verteidigen kann, der ekelhaft ist“, erklärte der Interimscoach. In der 2. Halbzeit, das sah auch Saller so, war durch viele Unterbrechungen der Spielfluss verloren gegangen. „Ich finde, dass wir gegen Ende unseren Rhythmus wieder gefunden haben und vielleicht, wenn wir die ein, zwei Situationen noch schärfer ausspielen, das 3:2 machen können. Aber das Ergebnis ist auch so in Ordnung.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 13. Spieltag, 04.10.2025, 15 Uhr


    SV Kirchanschöring – TSV 1860 München 2:2 (1:1)


    TSV 1860 München


    23 Musa (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Dordan, 20 Althaus (74., 36 Grancay) – 17 Leone (90.+2, Porta), 10 Klose, 7 Garza (62., 11 Moumou)

    Tore

    1:0 Lobendank (31.), 1:1 Fuchs (33.), 2:1 Kronbichler (52., Elfmeter), 2:2 Klose (68., Elfmeter)

    Gelbe Karten

    – Althaus, Wach, Fuchs

    Zuschauer

    1.238 in der EM-Group-Arena

    Schiedsrichter

    Elias Wörz (Friesenried); Assistenten: Lukas Dimdik (Füssen), Dominik Petzke (Surheim)


    https://www.tsv1860muenchen.or…kirchanschoering-aus.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Landsberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…2-tsv-landsberg-m1-251010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Löwen kämpfen sich zurück: 2:2 gegen Viktoria Köln.

    Die Löwen zeigten gegen Viktoria Köln Moral, verkrafteten einen Zwei-Tore-Rückstand und die Verletzung von Kevin Volland, glichen die Treffer von Lex Tyger Lobinger (4.) und David Otto (8.) durch Tore von Max Christiansen und Patrick Hobsch aus (52.), doch das Happy End wollte trotz Dominanz und bester Chance nicht gelingen. So endete die Partie mit 2:2.


    Personal: Interimstrainer Alper Kayabunar musste gegen Viktoria Köln verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Jesper Verlaat, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Kurzfristig musste auch Keeper Thomas Dähne passen. Für ihn stand erstmals in dieser Saison René Vollath im Tor. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Samuel Althaus und Lasse Faßmann, die am Freitag das Bayernliga-Team in Kirchanschöring verstärken sollen.

    Spielverlauf: Kuriose Szene nach einer Ecke für die Viktoria in der 3. Minute, die Lex Tyger Lobinger über die Latte köpfte. Die Gästespieler monierten eine erneute Ecke, doch Schiedsrichter Lukas Benen hatte ein Handspiel von Maximilian Wolfram gesehen, zeigte auf den Elfmeterpunkt. Lobinger lief an, verlud René Vollath und traf zum 1:0 flach ins rechte Eck (4.). In der 7. Minute ging Gäste-Keeper Dudu völlig unnötig ins Risiko, versuchte den heranstürmenden Florian Niederlechner am eigenen Fünfmeterraum auszuspielen. Der Schlussmann hatte Glück bei dieser Aktion, dass der Löwe nicht an den Ball kam. Wenig später erzielten die Gäste sogar das 2:0. Ex-Löwe Tim Kloss hatte links auf David Otto durchgesteckt, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam und die Kugel präzise über Vollath hinweg unter die Latte setzte (8.). Den ersten Torabschluss verzeichneten die Sechzger nach zehn Minuten. Ein Schuss von Kevin Volland von der Strafraumkante ging knapp links am Tor vorbei (10.). Zu allem Überfluss traf Lars Dietz bei einem taktischen Foul an der Mittellinie Volland so unglücklich am Knie, dass der Stürmer ausgewechselt werden musste. Für ihn kam nach dreiminütiger Unterbrechung Sigurd Haugen. Eine Hereingabe von link s durch Niederlechner landete in der 30. Minute genau in den Armen von Dudu. Nur langsam erholten sich die Löwen in dieser Phase von den zwei Gegentoren und der Verletzung von Volland, spielten zu langsam und umständlich. Ein Kopfball von Haugen setzte auf der Oberkante der Latte auf (35.). Kurz danach brachte Dietz, der schon nach dem Foul an Volland gelbvorbelastet war, Haugen kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall, sah folgerichtig die Ampelkarte (36.). Den anschließenden Freistoß halblinks aus 18 Metern setzte Maximilian Wolfram in die Mauer (37.). Aber der Platzverweis hatte eine Initialzündung bei den Sechzgern ausglöst. Die Löwen waren jetzt wesentlich präsenter und aggressiver. In der 41. Minute wurden sie belohnt. Marvin Rittmüller legte von rechts den Ball in die Mitte auf Max Christiansen, der aus 23 Metern einfach abzog, die Kugel ins rechte Kreuzeck zum Anschlusstreffer schweißte. Nach Zuspiel von Wolfram, drehte sich Haugen am linken Fünfmetereck einmal um die eigene Achse, sein Schuss konnte jedoch gerade noch zur Ecke geblockt werden (43.). Einen 28-Meter-Schuss von Thore Jacobsen aufs rechte untere Eck konnte Dudu gerade noch um den Pfosten lenken (45.+4). Beim anschließenden Eckball von Jacobsen sprang Haugen am zweiten Pfosten am Ball vorbei (45.+5). Somit wurde es nichts mehr mit dem Ausgleich vor der Pause.

    Die erste gelungene Angriffsaktion in der 2. Halbzeit brachte den Ausgleich. Manuel Pfeifer hatte von links geflankt, der eingewechselte Hobsch kam im Zentrum vollkommen frei zum Kopfball, setzte die Kugel aus sechs Metern links unter die Latte zum 2:2 (52.). Drei Minuten später lag der Ball erneut im Kölner Tor, aber aus unerfindlichen Gründen versagte Schiedsrichter Lukas Benen dem Treffer die Anerkennung (55.). Irgendwie haben die Sechzger derzeit kein Glück mit den Schiedsrichtern. Zwei Minuten später kam Niederlechner im Strafraum durch Kloss zu Fall, wieder ließ der Unparteiische weiterspielen (57.). Die Löwen spielten weiter unbeirrt nach vorne, aber klare Chancen sprangen zunächst nicht dabei heraus. Ein Drehschuss von Wolfram nach Pfeifer-Zuspiel aus elf Metern konnte Dudu nicht festhalten, aber kein Sechzger war zur Stelle, um den Abpraller zu verwerten (74.). Eine Ablage von Hobsch nahm der herbeigesprintete Sean Dulic aus zwölf Metern direkt, der Ball ging aber um Zentimeter am rechten Eck vorbei (77.). Auch ein Handspiel von Lucas Wolf im Strafraum pfiff der Schiri nicht (81.). So ging das Anrennen der Sechzger weiter. Dulic zögerte in der 83. Minute zu lange mit dem Schuss im Strafraum, so dass der Ball geblockt werden konnte. Leonhard Münst setzte die Kugel nach einem Konter über die rechte Seite und Flanke von Simon Handle am zweiten Pfosten per Seitfallzieher knapp am 1860-Tor vorbei (84.). Das war aber die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste in der 2. Halbzeit. Ein pass in die tiefe von Philipp erlief sich Niederlechner, in dessen Hereingabe fiel Hobsch bedrängt von Kloss am Fünfmeterraum, doch Dudu wehrte den Ball mit einem Reflex ab (89.). Sechs Minuten gab’s obenauf, doch das Happy End gelang nicht mehr. So wurde zwar die Niederlagen-Serie gestoppt, aber aus dem erhofften Sieg wurde nichts.


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 01.10.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Viktoria Köln 2:2 (1:2)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 41 Lippmann, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 13 Christiansen, 5 Jacobsen – 29 Rittmüller, 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 31 Volland.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 22 Haugen, 26 Maier, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl.

    VIK: 1 Dudu (Tor) – 2 Dietz, 15 Greger, 18 Kloss – 34 Ronstadt, 5 Münst, 6 Eisenhuth, 7 Handle – 8 Engelhardt, 10 Otto – 9 Lobinger.

    Ersatz: 27 Schulz (Tor) – 3 Agyekum, 11 Velasco, 14 Ott, 19 Sponsel, 21 Wolf, 23 Zank, 38 Carella.

    Wechsel: Haugen für Volland (24.), Hobsch für Lippmann (46.), Deniz für Christiansen (69.), Philipp für Wolfram (86.) – Sponsel für Otto (46.), Agyekum für Ronstadt (46.), Wolf für Engelhardt (59.), Zank für Lobinger (65.).

    Tore: 0:1 Lobinger (4., Handelfmeter), 0:2 Otto (8.), 1:2 Christiansen (41.), 2:2 Hobsch (52.).

    Gelbe Karten: Niederlechner, Phlipp – Sponsel.

    Gelb-Rote Karte: – Dietz (36.).

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Johannes Wagner (Ingolstadt).


    https://www.tsv1860.de/de/news…k-22-gegen-viktoria-koeln


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…-2025-liga-5057418/ticker


    https://www.br.de/nachrichten/…chlag-gegen-koeln,UyNIZNS


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93965109.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-2-620/


    Nächste Spiele:


    U21 reist mit Vincent Saller als Interimstrainer zum SV Kirchanschöring.

    Nach dem spielfreien Wochenende muss die U21 der Löwen in der Bayernliga Süd beim SV Kirchanschöring ran. Gespielt wird bereits am Tag der Deutschen Einheit am Freitag, 3. Oktober 2025. Anpfiff in der EM-Group-Arena (Laufener Str. 25, 83417 Kirchanschöring) ist um 15 Uhr.


    Die Freistellung von Cheftrainer Patrick Glöckner bei den Profis hat natürlich auch Auswirkungen auf die U21, weil ihr Coach Alper Kayabunar interimsweise bis mindestens Sonntag die Drittliga-Mannschaft der Sechzger betreut. In die Bresche springt Co-Trainer Vincent Saller. Der 27-Jährige ist seit 2015 für den TSV 1860 aktiv. Nach einem Jahr in der Löwen-Fußballschule wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum, begann 2016 bei den Jüngsten, der U9. Peu á peu ging es in der Altersstufe aufwärts. Letzte Saison rückte er mit Felix Hirschnagl von der U17 zur U21 auf. Dieser wechselte im Sommer zur U19 des BVB, Saller blieb als Assistent seines Nachfolgers Kayabunar. Der Sportwissenschaftler (Bachelor) arbeitet derzeit neben seinem Trainerjob bei den Junglöwen an seinem Master in Sportpsychologie.

    Als Saller davon hörte, dass sein Chef interimsweise die Profis übernimmt, freute er sich mit dem 39-Jährigen. Dass ihm Manfred Paula in dessen Abwesenheit die Verantwortung für die U21 übertrug, kam für ihn überraschend. „Es ist eine coole Sache, dass mir Manfred und Alper das zutrauen.“ Seine Rolle möchte er aber nicht überbewerten. „Ich mache meinen Job“, sagt er.

    Ohnehin würde alles „im Großen und Ganzen“ beim Alten bleiben. „Einzig der Face-to-Face Austausch kommt etwas kurz.“ Sowohl mit Kayabunar als auch Paula ist er ständig im Gespräch, meist über das Mobiltelefon. Beide würden ihm jederzeit mit Rat zur Seite stehen, ihn bei Fragen unterstützen. „Es ist etwas zeitaufwendiger, aber vom Rhythmus bleibt alles gleich.“ Die Trainingspläne waren sowieso schon ausgearbeitet. „Das Einzige, was sich ändert, ist das Alper und ‚Kiwi‘ nicht da sind.“ Kiwi ist der Spitzname von Kapitän Xaver Kiefersauer.

    Während der Cheftrainer wohl bald zurückkehrt, wird es bei Kiefersauer länger dauern. Der Kapitän, der am Mittwoch, 1. Oktober 2025, seinen 20. Geburtstag feierte, brach sich im letzten Spiel bei der unglücklichen 1:2-Niederlage beim SV Erlbach den Knöchel und wurde bereits operiert. Ab nächste Woche steigt der Kapitän dann in den Reha-Prozess ein. „Wir müssen den Ausfall zusammen als Mannschaft auffangen“, so Saller, der mit Lasse Faßmann und Samuel Althaus für das Kirchanschöring-Spiel Verstärkung von oben bekommt.

    Nicht unbedingt gute Erinnerungen haben die kleinen Löwen an die Auswärtsspiele beim Team aus der Nähe des Waginger Sees im Landkreis Traunstein. Letzte Saison gab es eine 0:1-Niederlage, nachdem damals Torwart Erion Avdija schon früh wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. „Es war die Geburtsstunde von Paul Bachmann“, erzählt Saller mit einem Lachen. Der Torwart, damals relativ neu bei den Löwen, machte in Unterzahl eine Riesenspiel, konnte erstmals sein Potential zeigen.

    Für Saller hat Kirchanschöring „eine richtig gute Mannschaft, die zurecht in der Tabelle weit oben steht. Es wird eine ähnlich schwierige Aufgabe wie zuletzt in Erlbach.“ Auch die Atmosphäre in der EM-Group-Arena sei vergleichbar. Der Interimscoach spricht von einem „Hexenkessel“, einer „coolen Stimmung“. „Das sind die Spiele, die die Jungs brauchen, um besser zu werden. Dafür betreiben wir schließlich den ganzen Aufwand.“

    Saller und die U21 lassen es sich nicht nehmen, ihrem Trainer Kayabunar für das Drittliga-Heimspiel am Mittwochabend gegen Viktoria Köln und natürlich für die Auswärtspartie am Sonntag beim SV Wehen Wiesbaden alles Gute und viel Erfolg zu wünschen. Vielleicht können sie selbst mit einem Sieg ihm das Wochenende zusätzlich versüßen!


    https://www.tsv1860.de/de/news…r-zum-sv-kirchanschoering


    Liveticker für das Spiel gegen Kirchanschöring:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-251003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Interimscoach Alper Kayabunar setzt gegen Viktoria auf Spaß und Freude.

    Die Löwen empfangen in der Mitte der Englischen Woche am Mittwoch, 1. Oktober 2025, den FC Viktoria Köln. Nach der Freistellung von Patrick Glöckner wird U21-Coach Alper Kayabunar das Team betreuen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Zur Löwenrunde war nicht nur Interimstrainer Alper Kayabunar erschienen, sondern auch Manfred Paula, der interimistisch das Amt des Sportdirektors und Geschäftsführers nach der Demission von Dr. Christian Werner übernommen hat. „Ich habe einen Anruf bekommen und mich schnell entschieden im Sinne des Vereins“, sagte der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums die Bayerische Junglöwen über seine Inthronisation nach dem Aue-Spiel. Eine seiner ersten Amtshandlungen war, mit Kayabunar zu telefonieren. Der zeigte sich überrascht über den Anruf, war aber auch sofort bereit, als Cheftrainer der Profis auszuhelfen. „Ich habe dann schnell den Kontakt mit der Mannschaft aufgenommen“, erzählt der 39-Jährige.

    Es folgten viele Gespräche, gerade mit den Führungsspielern. „Ich wollte herausfinden, wo die Probleme liegen“, erzählt Kayabunar über seine Vorgehensweise. „Ich hatte das Gefühl, dass die Jungs das gebraucht haben.“ An seiner Seite auch beim Training immer der erfahrene Paula, selbst Inhaber der Fußballlehrerlizenz, der bei den Einheiten „sehr viel Motivation und Emotion“ erkennen konnte. „Ich bin optimistisch, dass die Mannschaft das gegen Viktoria abrufen kann und mit Elan und Schwung ins Spiel reingeht.“ Zusammen mit Kayabunar hatte sich der Diplom Sport-Ökonom die letzten drei Spiele angesehen, sich mit ihm besprochen, „wie wir taktisch gegen Viktoria Köln reingehen können.“

    Paula verriet in der Löwenrunde, dass er den Auftrag hat, möglichst schnell, am besten bis zur Länderspielpause, einen neuen Cheftrainer zu präsentieren, damit dieser Zeit besitze, die Mannschaft entsprechend auf die kommenden Spiele vorzubereiten. Für die Trainersuche gebe es „ein klares, vielfältiges Profil“. Ansonsten machte der 60-Jährige klar, dass er kein Chaos oder eine Krise beim TSV 1860 München sehe. „Der ganze Prozess ist sehr professionell und strukturiert. Wir schauen jetzt einfach, dass wir gute Lösungen finden.“ Wie lange er selbst als Sportdirektor und Geschäftsführer fungiere, sei die Entscheidung der Gremien. „ich versuche, alles am Laufen zu halten.“

    Pragmatisch war die Entscheidung, Kayabunar als Interimstrainer einzusetzen. Seit Sommer ist der gebürtige Münchner Trainer der U21, steht in der Bayernliga Süd mit der Löwen-Reserve auf Platz eins. Für ihn sei es eine „sehr besondere Situation, ein absoluter Traum, für so einen großen Verein zu arbeiten. Das war schon vor vier Monaten so, als ich erstmals durchs blaue Tor aufs Trainingsgelände gegangen bin.“

    Schon einmal für Türkgücü München übernahm Kayabunar in der 3. Liga vorübergehend als Chefcoach die Verantwortung. Die Situation sei aber nicht unbedingt vergleichbar. „Hier bei Sechzig ist alles größer. Außerdem war ich im Trainerteam“, gibt er als großen Unterschied an, „aber von den Spielertypen im Kader gibt es Parallelen.“ Außerdem kennt er die beiden Co-Trainer Markus Brzenska und Nico Masetzky bestens. Mit Brezenska besuchte er acht Monate lang den A-Lizenz-Lehrgang, mit Masetzky arbeitete er bei Türkgücü zusammen.

    Kayabunar versuchte in den beiden Trainingseinheiten, an den Basics zu arbeiten und Spaß und Freude zurückzubringen, „Jeder weiß, dass viel Qualität im Kader ist. Ich versuche, die Jungs mit ins Boot zu nehmen und mit ihnen gemeinsam einen Plan zu erstellen.“ Wie der genau aussieht, wollte der Trainer nicht sagen. „Aber ich bin optimistisch, dass wir stabil spielen.“ Personell kündigte er die eine oder andere Veränderung an. Dazu sei Tim Danhof eine Option für den Kader. Der Verteidiger trainierte zuletzt voll mit.

    Gegner Viktoria Köln, bei dem mit Soichiro Kozuki, Tim Kloss und Raphael Ott drei Ex-Löwen aus dem letztjährigen Team im Kader stehen, dazu mit Christoph Greger ein Spieler, der aus dem Junglöwen-Nachwuchs stammt, sei eine „sehr spielstarke Mannschaft mit viel Ballbesitz“, so Kayabunar, die schnell umschalten kann. „Wichtig wird sein, dass wir entsprechend dagegenhalten.“

    Auch der Interimstrainer baut auf die Unterstützung durch die Fans, die er als „unfassbar“ bezeichnet. „Ich bin begeistert, wie es im Grünwalder Stadion abgeht. Entsprechend werden wir von Anfang an Gas geben, um die Fans mitzunehmen und was zurückzugeben“, kündigt er an.

    Ansonsten wird rund ums Spiel alles beim Alten bleiben. „Es macht keinen Sinn, in der Kürze der Zeit das Rad neu erfinden zu wollen“, sagt Paula. „Wir werden die Routine so handhaben, wie in der Vergangenheit.“ Er selbst werde als Ansprechpartner für den Trainer auf der Bank Platz nehmen.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 2 Danhof, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 13 Christiansen, 5 Jacobsen – 29 Rittmüller, 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 31 Volland.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 22 Haugen, 26 Maier, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob.

    VIK: 1 Dudu (Tor) – 18 Kloss, 15 Greger, 2 Dietz – 34 Ronstadt, 6 Eisenhuth, Münst, 7 Handle – 30 Tonye, 10 Otto – 9 Lobinger.

    Ersatz: 12 Wyciok, 27 Schulz (beide Tor) – 3 Agyekum, 5 Münst, 8 Engelhardt, 11 Velasco, 14 Ott, 19 Sponsel, 21 Wolf, 23 Zank, 25 Perri, 38 Carella, 41 Kozuki.

    Es fehlen: 17 Pledl, 22 Boboy, 29 Popp.

    Schiedsrichter: Lukas Benen (Nordhorn); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Fynn Kohn (Husum); Vierter Offizieller: Johannes Wagner (Ingolstadt).


    https://www.tsv1860.de/de/news…oria-auf-spass-und-freude


    PK vor dem Spiel gegen Viktoria Köln:



    Liveticker für das Spiel gegen Viktoria Köln:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-viktoria-koeln-m1-251001


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…ia-koeln/liveticker/#auto

    Alper Kayabunar wird Interimstrainer der Profis.

    Der 39-jährige Trainer der Bayernliga-Mannschaft des TSV 1860 München, Alper Kayabunar, wird Interimstrainer der Löwen-Profis. Den ersten Einsatz wird er bereits am Mittwoch im Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln (18.60 Uhr, MagentaSport live) haben.


    Die zweite Mannschaft des TSV 1860 München steht nach 10 Partien der Bayernliga Süd an der Tabellenspitze. Mit 25 Zählern hat sie dabei einen Vorsprung von drei Zählern auf Verfolger TSV Landsberg, der jedoch bereits ein Spiel mehr absolviert hat.

    „Alper hat die nötige Erfahrung aus mehr als 100 Spielen in der Regionalliga und vier Spielen der 3. Liga gesammelt. Zudem konnte er mit seiner Arbeit bei der U21 sowohl fachlich als auch menschlich überzeugen“, sagt Manfred Paula, Interims-Geschäftsführer des TSV 1860 München. „Alper wird die Mannschaft ab morgen zusammen mit dem bisherigen Co-Trainer-Team auf die Partie gegen den FC Viktoria Köln vorbereiten.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…nterimstrainer-der-profis

    Löwen trennen sich von Werner und Glöckner.

    Pressemitteilung der Gesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA


    Die Gesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA geben gemeinsam bekannt, dass mit sofortiger Wirkung folgende Personalentscheidungen getroffen wurden:

    • Dr. Christian Werner wird mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Geschäftsführer freigestellt.
    • Patrick Glöckner wird mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Cheftrainer der Profimannschaft freigestellt.

    Für die Übergangszeit wurden folgende Regelungen beschlossen:


    Manfred Paula übernimmt interimistisch als Sportdirektor der TSV München von 1860 Gmbh & Co. KGaA auch deren Geschäftsführung. Als langjähriger Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des TSV München von 1860 e.V. kennt er das Vereinsumfeld in all seinen Facetten. Er verfügt sowohl über umfassende sportliche Kompetenz als auch über die notwendige kaufmännische Expertise und ist in der Lage, die KGaA in dieser wichtigen Phase übergangsweise verantwortungsvoll zu führen.

    Die Bekanntgabe der Entscheidung darüber, welcher Trainer die Profimannschaft an der Seitenlinie gegen Köln begleiten wird, erfolgt durch Manfred Paula.

    Sämtliche Beschlussfassungen in den beteiligten Gremien erfolgten einstimmig.

    Die Gesellschafter danken Dr. Christian Werner und Patrick Glöckner ausdrücklich für ihre Arbeit und ihr Engagement für den TSV 1860 München und wünschen Ihnen für ihre berufliche wie private Zukunft alles Gute.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-von-werner-und-gloeckner

    Löwen mehrfach im Pech bei der 0:2-Niederlage bei Erzgebirge Aue.

    Die Löwen unterlagen trotz einer ansprechenden Leistung beim FC Erzgebirge Aue mit 0:2. Nach einem regulären Treffer von Kevin Volland, den Schiedsrichter Luca Jürgens nicht gab (6.), und einem Pfostentreffer von Florian Niederlechner (19.) erzielten die Gastgeber im Gegenzug durch Marvin Stefaniak die Führung(20.). Anstatt des Ausgleichs für die Sechzger machte Eric Uhlmann in der 82. Minute den Deckel für die Sachsen drauf.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Aue verletzungsbedingt auf Tim Danhof, Jesper Verlaat, Max Reinthaler, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela, Samuel Althaus und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Nach einem Fehler im Aufbau von Erik Majetschak kam der Pass von Florian Niederlechner auf Justin Steinkötter am Strafraum nicht an, sonst hätte es erstmals richtig gefährlich werden können (3.). In der 6. Minute lag der Ball im Auer Tor nach Eckball von rechts durch Kevin Volland. Martin Männel war vom eigenen Mitspieler Jonah Fabisch am ersten Pfosten zu Fall gebracht worden. Über den Keeper hinweg landete der Ball im Netz. Doch Schiedsrichter Luca Jürgensen wollte ein Foul eines Sechzger gesehen haben, gab den Treffer nicht. Auch sonst machte der Unparteiische mit seinen Assistenten in der Anfangsphase keine gute Figur. Ein 20-Meter-Schuss von Fabisch aus zentraler Position bereitete Thomas Dähne nicht allzu große Probleme (11.). Ein Distanzschuss von Marvin Rittmüller nach einem abgewehrten Einwurf aus 25 Metern ging deutlich übers Veilchen-Tor (14.). Glück hatte Aue auch in der 19. Minute. Ein weiter Einwurf von links durch Maximilian Wolfram war der Ausgangspunkt. Die Kugel wurde von Simen Voet auf Niederlechner weitergeleitet, der im Fallen aus neun Metern halbrechts zum Abschluss kam, aber nur den linken Innenpfosten traf, von wo aus der Ball in die Arme von Männel flog. Das Tor fiel aus dem Nichts im direkten Gegenzug. Eric Ullmann hatte von rechts über die Abwehr auf den vollkommen freistehenden Marvin Stefaniak geflankt. Der nahm die Kugel mit der Brust an, täuschte einen Schuss aufs lange Eck an, versenkte sie dann aber zum 1:0 im kurzen Eck (20.). Das war eine kalte Dusche für die Löwen, die etwas brauchten, um sich von dem Rückstand zu erholen. Wolfram nach einer schwachen Faustabwehr von Männel sowie Tunay Deniz aus der Distanz, scheiterten mit ihren Schussversuchen (25.). Glück hatten die Sechzger in der 31. Minute. Eine scharfe Hereingabe von der linken Strafraumseite durch Anthony Barylla verpasste Maximilian Schmid im Fünfmeterraum nur knapp. Auf der anderen Seite traf Niederlechner per Kopf erneut Aluminium, stand aber davor klar im Abseits (32.). Ohne Chance auf den Ball senste Fabisch auf Höhe der Mittellinie Deniz um, sah dafür lediglich die Gelbe Karte (35.). Ansonsten zeigten sich die Löwen bemüht, noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen, fanden aber gegen gut stehende Auer keine Lücke. So blieb es zur Pause beim 0:1 aus weiß-blauer Sicht.

    Zur 2. Halbzeit kam Clemens Lippmann für Justin Steinkötter, Volland rückte neben Niederlechner in die Sturmspitze. Erneut stand in der 51. Minute der Pfosten im Wege. Niederlechner hatte Rittmüller halblinks angespielt, der legte sich den Ball auf den rechten Fuß, schlenzte ihn von der Strafraumkante aufs lange Eck, erneut klatschte das Spielgerät ans Aluminium. Ein Freistoß von der linken Strafraumseite fünf Meter vor der Grundlinie zog Deniz mit rechts direkt aufs kurze Eck, wo jedoch Stefaniak per Kopf klären konnte (54.). Ein Drehschuss von Volland an der Strafraumkante wurde geblockt (62.). Aue überließ nun den Löwen die Initiative, zog sich zurück und lauerte auf Konter. Nach einer Flanke von Deniz aus dem Halbfeld stieg Sigurd Haugen zum Kopfball am linken Fünfmetereck hoch, traf die Kugel nicht voll, brachte aber den Fuß an den Abpraller, doch Männel war zur Stelle, machte die Schussbahn dicht (66.). Kurz danach prüfte Deniz aus der Distanz den Erzgebirge-Keeper (66.). Im Anschluss an einer Ecke von rechts durch Deniz kam der kurz zuvor eingewechselte Jacobsen aus neun Metern zum Abschluss, doch Uhlmann klärte den von Stefaniak noch abgefälschten Schuss des Löwen auf der Linie (70.). Einen Flatterball von Stefaniak von halbrechts aufs lange Eck faustete Dähne zur Seite weg (75.). Die Entscheidung fiel in der 82. Minute. Ein Freistoß von Stefaniak legte Majetschak mit dem Rücken zum Tor am Fünfmeterraum nach rechts raus auf Uhlmann, der aus sechs Metern zum 2:0 traf. Nun waren die Gastgeber obenauf. Ein abgefälschter Freistoß von Stefaniak landete in der 85. Minute am Querbalken des 1860-Tores. Kurz danach nahm Stefaniak eine Hereingabe an der Strafraumkante volley, doch sein Schuss landete genau in den Armen von Dähne (86.). Auch sechs Minuten Nachspielzeit brachten keine Korrektur des Ergebnisses. Damit verloren die Löwen das dritte Spiel in Folge, zeigten aber eine wesentlich engagiertere Leistung als in den beiden Spielen zuvor.


    TRAINERSTIMMEN


    „Die ersten 20 Minuten haben wir eigentlich mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt, hatten schon das 1:0 durch die Standardsituation erzielt, dann noch den Pfostentreffer“, analysierte Löwen-Trainer Patrick Glöckner, „und kriegen dann ein scheiß Gegentor, was uns aus der Ruhe gebracht hat. Da muss man sagen, in der Phase war dann Aue stärker gewesen.“ In der 2. Halbzeit sei sein Team gut zurückgekommen. „Wir haben höher gepresst, die Spielanteile lagen auf unserer Seite, aber wieder stand der Pfosten im Weg.“ Ärgerlich sei das 0:2 nach einem Standard gewesen. „Dann guckst du in die Röhre. Das Glück war heute nicht auf unserer Seite. Bei den Pfostenschüssen haben Zentimeter gefehlt. Die Jungs haben sich aufgeopfert, haben alles reingeschmissen. Ich kann ihnen keinen Vorwurf machen!“

    Aues Trainer Jens Härtel war nach vier Niederlagen in Folge über den Dreier erleichtert. „Die Sehnsucht nach einem Sieg war heute größer als die Angst. Wir waren mutig und haben deswegen das Spiel verdient gewonnen, auch wenn wir in der einen oder anderen Phase das Momentum auf unserer Seite hatten und die Bälle von Sechzig nicht reingegangen sind. Heute muss man sagen, dass wir das Glück hatten, dass uns in den letzten Wochen gefehlt hat. Ich muss den Hut vor meiner Mannschaft ziehen, die alles reingeschmissen und geliefert hat. Das ist wichtig in dieser Liga, wo Kleinigkeiten entscheiden.“


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 27.09.2025, 14.03 Uhr


    FC Erzgebirge Aue – TSV 1860 München 2:0 (1:0)


    AUE: 1 Männel (Tor) – 17 Fallmann, 13 Majetschak, 25 Zobel, 23 Barylla – 20 Fabisch, 11 Uhlmann – 8 Clausen, 19 Guttau, 34 Stefaniak – 39 Schmid.

    Ersatz: 22 Lord (Tor) – 5 Simnica, 7 Weinhauer, 9 Bornschein, 10 Günther-Schmidt, 14 Tashchy, 24 Ehlers, 27 Hetzsch, 37 Seidel.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 31 Volland, 36 Deniz, 13 Christiansen, 30 Wolfram – 9 Steinkötter, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 8 Philipp, 19 Erdogan, 22 Haugen, 26 Maier, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Ehlers für Clausen (60.), Günther-Schmidt für Schmid (73.), Simnica für Guttau (73.), Tashchy für Uhlmann (89.) – Lippmann für Steinkötter (46.), Haugen für Niederlechner (59.), Philipp für Wolfram (59.), Jacobsen für Christiansen (68.), Hobsch für Deniz (82.)

    Tore: 1:0 Stefaniak (20.), 2:0 Uhlmann (82.).

    Gelbe Karten: Fabisch, Fallmann – Deniz, Pfeifer.

    Zuschauer: 10.187 im Erzgebirgsstadion.

    Schiedsrichter: Luca Jürgensen (Norderstedt); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbüttel); Vierter Offizieller: Johannes Drößler (Gotha).


    https://www.tsv1860.de/de/news…erlage-bei-erzgebirge-aue

    Die Auslosung zum Toto-Pokal-Viertelfinale hat den Löwen einen Auswärtstrip nach Unterfranken beschert: Der TSV 1860 München trifft auf den Regionalligisten TSV Aubstadt.


    Nach den Erfolgen gegen den SC Reichmannsdorf, den TSV Geiselbullach und den FV Illertissen treffen die Löwen im Viertelfinale auf den TSV Aubstadt. Beim bislang einzigen Duell in der Saison 2021/2022 mussten sich die Münchner im Elfmeterschießen geschlagen geben. Aubstadt unterlag anschließend im Finale dem FV Illertissen.

    Ein genauer Spieltermin steht noch nicht fest. Aktuell sind Dienstag, 4. November, oder Dienstag, 18. November, im Gespräch. Sollte sich der Bayerische Rundfunk für eine Live-Übertragung entscheiden, käme auch Samstag, 15. November, als Austragungstermin infrage.


    https://www.tsv1860.de/de/news…nale-auf-den-tsv-aubstadt