Beiträge von Loewe

    Spielbericht von sechzger.de


    Durch den 2:0-Heimsieg gegen den SV Schalding-Heining erklomm die U21 des TSV 1860 am Mittwochabend die Tabellenspitze der Bayernliga Süd. Für die Löwen trafen Kapitän Xaver Kiefersauer und der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja.

    Überlegene Löwen ohne Erfolgserlebnis

    Von Beginn an drückten die Löwen der Partie den Stempel auf und machten deutlich, dass sie fest gewillt sind, mit einem Heimsieg die Tabellenführung zu übernehmen. Zwar hatten die Gäste die erste Torchance (Gallmaier/9.), doch anschließend zelebrierte der TSV fast schon Einbahnstraßenfußball in Richtung des Schaldinger Tores. Dennoch hielten die Niederbayern bis zur Pause die Null, denn sowohl Fuchs (13.) als auch Kiefersauer (36.) und Wach (45.) ließen ihre Gelegenheiten zur Führung liegen.

    Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Sechzig drückte und der Passauer Stadtteilverein beschränkte sich auf die Defensive mit der klaren Absicht, ein Gegentor zu vermeiden. In der 56. Minute dann die Chance für 1860, als Leone bereits am Torwart vorbei war, den Ball dann jedoch an den Pfosten setzte. Es war zum Haare raufen und blieb spannend, zumal die Gäste in der Folge plötzlich versuchten, selbst offensive Akzente zu setzen.

    TSV 1860 U21 besiegt SV Schalding-Heining

    Diese Bemühungen wurden in der 71. Minute jedoch im Keim erstickt und der Kapitän höchstpersönlich sorgte für die Erlösung. Christian Leone brachte einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum und fand dort Xaver Kiefersauer am langen Pfosten, der den Ball unter die Latte zum 1:0 für 1860 einnickte. Der Bann war endlich gebrochen, das Spiel jedoch noch nicht entschieden.

    Der SV Schalding-Heining wechselte nun offensiv, das nächste Tor schoss aber wieder die U21 des TSV 1860. Auch Alper Kayabunar hatte einen neuen Stürmer aufs Feld geschickt und der Joker stach. In der 82. Minute kam Luis Pereira de Azambujar nach einem Abwehrfehler an den Ball, lief alleine auf den Keeper zu und schweißte die Kugel zum 2:0 in den Winkel – die Entscheidung! In der Nachspielzeit hätte Grancay noch den dritten Treffer folgen lassen können, doch Torwart Herzig hatte etwas dagegen. So blieb es beim hochverdienten 2:0-Sieg der U21, die damit die Tabellenführung der Bayernliga Süd übernahm.


    https://sechzger.de/neuer-tabe…egt-sv-schalding-heining/


    Die Löwen-U21 zeigten Geduld gegen den SV Schalding-Heining und kamen erst in der Schlussphase zu Toren. Kapitän Xaver Kiefersauer hatte sein Team in der 72. Minute in Führung gebracht, der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja machte den Deckel drauf (82.). Damit verdrängten die Sechzger wieder den SV Kirchanschöring von der Tabellenspitze.


    Erstmals wurde es in der 8. Minute vorm Gästetor gefährlich, nachdem Noah Klose von der rechten Strafraumseite den Ball an den zweiten Pfosten gelupft hatte, wo aber Christoph Szili per Kopf vor Arin Garza zur Ecke klären konnte. Auf der anderen Seite kam Markus Gallmaier zwar nach einem Konter im Strafraum an den Ball, konnte die Hereingabe von rechts aus zehn Metern aber nicht mehr auf dem 1860-Tor platzieren (9.). Drei Minuten später dribbelte sich Finn Fuchs am linken Flügel durch drei Schaldinger Defensive, kam aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte jedoch aus neun Metern an Keeper Marius Herzig (12.). Die kleinen Löwen taten sich schwer gegen die kompakt verteidigenden Niederbayern, hielten aber das Tempo hoch. Im Anschluss an einen abgewehrten Freistoß kam Xaver Kiefersauer am linken Strafraumeck erneut an den Ball, sein Schuss aufs lange Eck wurde aber geblockt (34.). Direkt vor der Pause nochmals eine Chance für die Löwen. Im Anschluss an eine Ecke von links verpasste erst Kiefersauer am ersten Pfosten die Hereingabe, dann Raphael Wach am zweiten (45.+1). So ging es mit 0:0 in die Kabinen.

    Nach Wiederanpfiff musste Stefan Musa außerhalb seines Strafraums einmal per Kopf klären (51.). Die Gäste blieben gefährlich bei Kontern. Ansonsten ging die Initiativ von den Sechzgern aus, Schalding-Heining reagierte nur. Die Riesenmöglichkeit zur Führung hatte Cristian Leone. Nach einem pass in die Tiefe schüttelte er seinen Gegenspieler ab, umkurvte im Strafraum auch noch Torwart Herzig, schoss dann aber die Kugel aus spitzem Winkel an den linken Pfosten (56.). In der 59. Minute kam Brahim Moumou zu seinem Comeback. Wenig später erreichte ihn ein Diagonalpass von Alexander Benede am rechten Flügel, seine scharfe Hereingabe konnte am Fünfmeterraum Szili gerade noch ins Tor-Aus grätschen (66.). Die Löwen agierten mit vier Angreifern, versuchten mit variablem Spiel die kompakte Schaldinger Defensive aufzumischen. In der 70. Minute wurde Lucas Grancay links vorm Strafraum gefoult. Moumou lupfte mit viel Gefühl den Ball an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Kiefersauer zum Kopfball kam, sein Aufsetzer aus sechs Metern zum 1:0 unter der Latte des kurzen Ecks landete (72.). Eine brenzlige Situation hatten die Sechzger in der 78. Minute zu überstehen, als bei einem Zweikampf zwischen Lasse Faßmann und Elion Haxhosaj alle mit einem Foulpfiff rechneten. Der blieb jedoch aus. Haxhosaj hatte freie Bahn, schloss aber überhastet ab und schoss weit übers 1860-Tor. Für die Entscheidung sorgte der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja. Grancay hatte auf der linken Seite den Ball auf ihn durchgesteckt, der Stürmer zog nach innen, schloss aus elf Metern mit rechts ab und hämmerte die Kugel hoch ins rechte Eck zum 2:0 (82.). Anschließend brachten die kleinen Löwen die Zwei-Tore-Führung sicher über die Zeit, übernahmen mit diesem Sieg wieder die Tabellenspitze.

    „Das war das erwartet schwere Spiel“, lautete das Fazit von U21-Coach Alper Kayabunar. „Ich denke, dass wir schon von Anfang an Kontrolle hatten und ein gutes Spiel gemacht haben. Was uns aber überhaupt nicht gefallen hat, war das Spiel im letzten Drittel. Da hat uns die Zielstrebigkeit gefehlt und der Wille, unbedingt ein Tor erzielen zu wollen.“ Das hätten er und sein Trainerteam in der Halbzeitpause klar angesprochen. „In der 2. Halbzeit hat man gemerkt, dass die Mannschaft wirklich gewinnen, unbedingt Tabellenführer werden will. Wir sind dann durch eine Standardsituation in Führung gegangen, wo wir das Tor erzwingen. Nach dem 2:0 hat die Mannschaft alles super wegverteidigt und kein Gegentor kassiert. Das ist uns immer sehr wichtig. Am Ende des Tages war es eine super Mannschaftsleistung und wir sind Tabellenführer. Das ist das, was zählt!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 6. Spieltag, 03.09.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – SV Schalding-Heining 2:0 (0:0)


    TSV 1860 München

    23 Musa (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (89., 28 Roithmayr), 6 Dordan (46., 36 Grancay), 21 Kiefersauer – 17 Leone (84., 22 Jägerbauer), 10 Klose (76., 18 Pereira de Azambuja), 7 Garza (59., 11 Moumou)

    Tore

    1:0 Kiefersauer (72.), 2:0 Pereira de Azambuja (82.)

    Gelbe Karten

    – Tanzer, Moser

    Zuschauer

    200 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Andreas Hummel (Betzigau); Assistenten: Jakob Hanser (Buching), Marina Bachmann (Großwallstadt)


    https://www.jungloewen.de/inde…en-schalding-heining.html

    U21: Zurück an die Spitze im Nachholspiel gegen Schalding-Heining!

    Die U21 empfängt zum Nachholspiel des 6. Spieltags in der Bayernliga Süd den SV Schalding-Heining. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Mittwoch, 3. September 2025 um 18.60 Uhr.


    Die Tabellenspitze hatten die kleinen Löwen nach dem 5:0-Erfolg am Freitagabend über Türkgücü München nur einen Tag inne, dann wurden sie wieder vom SV Kirchanschöring überflügelt, der sein Heimspiel gegen den TSV 1874 Kottern mit 4:1 gewinnen konnte. Doch das Team vom Waginger See hat ein Spiel mehr absolviert und liegt nur einen Zähler vor der 1860-Reserve. Ergo besteht im Nachholspiel gegen die Niederbayern erneut die Möglichkeit, sich Rang eins zurückzuholen.

    Doch das wird kein leichtes Unterfangen. „Schalding-Heining kenne ich noch aus gemeinsamer Regionalliga-Zeit“, erzählt U21-Coach Alper Kayabunar. „Es ist ein robuster Gegner, körperlich stark und extrem schwer zu bespielen. Deswegen erwarte ich ein herausforderndes Spiel gegen eine erfahrene Truppe“, führt der 39-Jährige weiter aus. Zumal es bei den Niederbayern noch nicht richtig läuft. Zuletzt gab es gegen den bis dato sieglosen SV Heimstetten eine 2:3-Niederlage. Mit zwei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen dümpelt der ehemalige Regionalligist aus den Passauer Vororten im Mittelfeld herum.

    „Nichtsdestotrotz gehen wir selbstbewusst in die Partie, wollen unseren Lauf fortsetzen“, erzählt Kayabunar. Sein Team habe es in der eigenen Hand, erneut die Spitze zu übernehmen. „Wir können im Nachholspiel nachziehen. Die Tabellenführung ist für uns eine große Motivation.“

    Das war auch in der kurzen Trainingswoche zu spüren. „Die Stimmung ist gut“, findet der Trainer, „gerade mit dem Spiel gegen Türkgücü sind wir sehr zufrieden, wir haben eine richtig gute Leistung gezeigt. Diesen Lauf gilt es fortzusetzen und sich nicht zufrieden zurückzulegen“, fordert er.

    Dabei ist der Konkurrenzkampf dermaßen groß, dass sich keiner – gerade im Offensivbereich – seines Platzes sicher sein kann. „Obwohl wir nie mit der gleichen Aufstellung spielen konnten, haben wir die bisherigen Spiele positiv gestaltet“, sieht Kayabunar als Beleg für die Kaderdichte. „Der Konkurrenzkampf ist da, entsprechend geben die Jungs Gas und kämpfen um die Plätze.“

    Aus dem Profikader wird gegen Schalding-Heining Lasse Faßmann „definitiv“ dabei sein, wie Kayabunar erklärt. Auch Torhüter Paul Bachmann wird wahrscheinlich zwischen den Pfosten stehen. Dazu könnten weitere Abstellungen erfolgen.


    https://www.tsv1860.de/de/news…l-gegen-schalding-heining


    Liveticker für das Spiel gegen Schalding - Halding:


    https://www.fupa.net/match/tsv-1860-muenchen-m2-sv-schalding-heining-m1-250903


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Zuerst war er nur auf Abruf nominiert, nun steht er fest im Kader: Cheftrainer Hannes Wolf berief Löwe Sean Dulic für die Länderspiele der deutschen U20-Nationalmannschaft in der Schweiz und gegen Italien.


    Sean Dulic ist Münchner, kam bereits als Neunjähriger 2014 in den Junglöwen-Nachwuchs, durchlief dort alle Teams. Letzte Saison stand er erstmals im Profikader, gab nach regelmäßigen Einsätzen in der U21 am 17. Spieltag sein Debüt beim 3:0-Sieg in Essen, überzeugte dabei nicht nur Trainer Patrick Glöckner. Danach war der Youngster in der Innenverteidigung der Sechzger gesetzt. Auch in der aktuellen Saison absolvierte er bisher alle Partien über die komplette Spielzeit.

    Seine Leistungen blieben auch dem DFB nicht verborgen. Trainer Hannes Wolf hat ihn nun mit drei Torhüter und 18 weiteren Feldspielern für die Partien am Freitag, 5. September 2025 (ab 18.30 Uhr), im Stadion Niedermatten in Zürich gegen Gastgeber Schweiz und vier Tage später am Dienstag, 9. September (ab 18.30 Uhr), für das Heimspiel gegen Italien im Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen nominiert.

    „Für mich ist das eine große Ehre. Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung“, sagt Löwe Dulic, der erstmals eine Berufung in eine U-Nationalmannschaft erhielt. „Ich bin unheimlich dankbar für diese Chance.“ Mit seinen Kollegen tritt Dulic in große Fußstapfen. In der Vorsaison hatte die U20 die Elite League gewonnen. Nun bestreitet das neuformierte Team der Jahrgänge 2005 und 2006 die ersten Länderspiele.

    „Wir freuen uns, mit der neuen U20 in die Saison zu starten“, erklärt Trainer Wolf auf dfb.de. „Unsere Länderspiele in Zürich und Reutlingen bieten den Spielern die Chance, sich im Training und in den Spielen auf hohem Niveau in ihrer Altersklasse zu beweisen. Wir sind froh, den Spielern diese Plattform bieten zu können. Wir wollen in den Spielen auf den Punkt da sein und beide gewinnen. Vor allem in Reutlingen freuen wir uns auf viele Zuschauer, die uns Rückenwind geben und für tolle Stimmung sorgen werden.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…hweiz-und-italien-berufen

    Der TSV 1860 München wird am letzten Tag der Transferperiode noch einmal aktiv und holt Marvin Rittmüller von Eintracht Braunschweig. Der 26-Jährige wird die Rückennummer 29 tragen. Über Ablösemodalitäten vereinbarten die beiden Vereine Stillschweigen.


    Der gebürtige Erfurter durchlief die Jugendmannschaften von Rot-Weiß Erfurt, ehe er in die U19-Mannschaft des 1. FC Köln wechselte. Vom Geißbockheim ging es an die Brenz. Im Sommer 2020 schloss sich Marvin Rittmüller dem 1. FC Heidenheim an, wo er am 27. September 2020 am Hamburger Millerntor zu seinem Zweitliga-Debüt kam. Im Sommer 2023 feierte Marvin mit dem 1. FC Heidenheim die Meisterschaft der 2. Bundesliga und wechselte anschließend zu Eintracht Braunschweig. Bis zum heutigen Tag kann der 1,78 m große Rechtsverteidiger auf insgesamt 85 Einsätze in der 2. Bundesliga zurückblicken.

    „Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung beim TSV 1860 München“, sagt Marvin Rittmüller. „Die Löwen sind ein Traditionsverein mit großartigen Fans – ich kann es kaum erwarten, im Grünwalder Stadion aufzulaufen und alles für den Verein zu geben. Die Gespräche mit den Verantwortlichen beim TSV 1860 München waren sehr überzeugend und haben mir vom ersten Moment an ein gutes Gefühl vermittelt.“

    „Marvin ist ein absoluter Mentalitätsspieler, der mit seiner Einstellung ideal zum TSV 1860 München passt“, sagt Dr. Christian Werner. „Er ist schnell, fleißig und passt mit der Art und Weise, wie er sich sowohl auf als auch neben dem Platz benimmt, ideal in unsere Mannschaft. Ich bedanke mich bei Eintracht Braunschweig, insbesondere bei Benjamin Kessel, für die partnerschaftliche Zusammenarbeit.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…ittmueller-wird-ein-loewe


    Weitere Infos:


    https://www.weltfussball.de/sp…rofil/marvin-rittmueller/

    Willensleistung: Löwen punkten in der Nachspielzeit.

    Die Löwen sind beim 1:1 gegen die U23 des VfB Stuttgart noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Mit einer Energieleistung konterten sie in der 7. Minute der Nachspielzeit die Führung durch Mirza Catovic (25.). Der eingewechselte Sigur Haugen erzielte den vielumjubelten Ausgleich. In einer hochemotionalen Partie hatte Schiedsrichter Cengiz Kabalakli den Sechzgern mindestens einen Elfmeter versagt.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen die U23 des VfB Stuttgart verletzungsbedingt auf Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Erkrankt fehlte Manuel Pfeifer. Nicht im 20er-Kader standen die beiden Torhüter René Vollath und Miran Qela sowie Emre Erdogan, Philipp Maier und Lasse Faßmann, die am Abend zuvor in der U21 gegen Türkgücü Spielpraxis sammelten.


    Spielverlauf: Den ersten Torschuss hatten die Gäste in der 4. Minute. Nach schnellem Umschaltspiel kam Jordan Majchrzak halbrechts im Strafraum zum Abschluss, scheiterte aber mit seinem Schuss an Thomas Dähne. Bei einem 25-Meter-Freistoß von Tunay Deniz, der gefährlich aufsetzte, hatte Stuttgarts Schlussmann Florian Hellstern Probleme, konnte den Ball aber letztlich zur Seite abwehren (8.). Gefährlich wurde es in der 17. Minute vorm Löwen-Tor, als Sean Dulic am Fünfmeterraum eine Hereingabe aus dem linken Halbfeld durch Leno Meyer vor dem hinter ihm lauernden Mohamed Sankoh nur ins eigene Tor-Aus klären konnte. Beide Teams spielten sehr konzentriert, versuchten Fehler zu vermeiden. Zweimal wurden die Schwaben nach Ecken gefährlich, einmal klärte Verlaat in Bedrängnis, dann musste Dähne den Ball wegfausten. (20.). In der 22. Minute forderten die Sechzger vehement Elfmeter, als Alexander Groiß den in den Sechzehner eindringenden Thore Jacobsen zu Fall brachte, doch Schiedsrichter Cengiz Kabalakli ließ weiterspielen. Nicht unbedingt überraschend gingen die Gäste nach einem Standard in Führung. Meyer flankte aus halblinker Position einen Freistoß in die Mitte, der eingelaufene Mirza Catovic kam relativ unbedrängt an die Kugel, köpfte sie unhaltbar für Dähne zum 1:0 ins linke Eck (25.). Es folgte eine Phase, in der der Unparteiische etwas seine Linie verlor, fast jeden Körperkontakt als Foulspiel wertete und einige Karten zückte. Erneut verweigerte er den Sechzgern einen Elfmeter, als Groiß Florian Niederlechner zu Fall brachte. Im direkten Gegenzug hätten beinahe die Schwaben das 2:0 nachgelegt, doch der zurückgeeilte Verlaat konnte am eigenen Fünfmeterraum ein Zuspiel von Sankoh gerade noch zur Ecke klären (35.). Die Partie wurde durch die Entscheidungen des Schiedsrichters immer emotionaler, die Löwen taten sich schwer, die Kontrolle über die Partie zu finden. Nach einer abgewehrten Ecke vorm VfB-Tor verlor Tim Danhof als Absicherung an der Mittellinie den Ball, Sankoh lief Richtung 1860-Tor, der zurückgeeilte David Philipp konnte ihn noch auf die Seite abdrängen, so dass sein Schuss aus neun Metern am linken Außennetz landete (43.). Im Anschluss an eine Ecke kam Kevin Volland auf Höhe des Elfmeterpunkts zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch geblockt (45.). Fünf Minuten setzte Schiri Kabalakli in der 1. Halbzeit, in der er sechsmal Gelb gezückt hatte, obendrauf. Eine von links direkt aufs Tor gedrehte Ecke konnte Hellstern gerade noch über die Latte lenken (45.+7). Der erneute Eckball wurde ebenfalls noch ausgeführt. Diesen brachte Jacobsen von rechts an den ersten Pfosten, wo Volland im Luftkampf gegen den VfB-Keeper nicht an den Ball kam. Direkt danach war Pause.

    Es waren keine 30 Sekunden gespielt, da gab’s die nächste knifflige Szene im Strafraum. Niederlechner war im Fünfmeterraum zu Fall gekommen, doch wieder blieb der Elfmeterpfiff aus (46.). Im Anschluss an eine Ecke schloss Verlaat an der Strafraumkante ab, zielte aber knapp über die Querlatte (47.). Nach einer Rechtsflanke von Danhof kam Maximilian Wolfram am zweiten Pfosten Zum Kopfball, traf aber nur die Latte. Mit Glück bekamen die Schwaben die anschließende Situation geklärt (52.). Die Löwen machten jetzt Druck, den Stuttgart immer wieder durch Fouls zu unterbinden versuchte. Eine scharfe Hereingabe von Danhof verpasste Volland am kurzen Eck um Zentimeter (57.). Auf der anderen Seite kam Groiß im Anschluss an einen weiten Einwurf aus dem Getümmel zum Abschluss, sein Schuss ging aber weit übers 1860-Tor (58.). Einen 14-Meter-Schuss von Niederlechner konnte Ex-Löwe Michael Glück in der 63. Minute gerade noch blocken. Hellsterns Faustabwehr nach einem Eckball von links durch Maximilian Wolfram misslang, aber Dulic konnte das nicht nutzen (66.). Verlaat kam nach einer Hereingabe von rechts durch Danhof am ersten Pfosten zum Kopfball, köpfte die Kugel aber am kurzen Eck vorbei (67.). Nach einer Freistoßvariante schloss Volland ab, doch der Ball kam zu zentral auf den VfB-Keeper, der damit kein Problem hatte (72.). Die Löwen initiierten Angriff auf Angriff, Stuttgart konnte sich kaum noch befreien. Aufatmen bei den Gastgebern, als der Schiedsrichter gegen Philipp, der zur Absicherung nach einer Ecke im Rückraum stand, kein Foul pfiff. Der VfB konterte in Drei-gegen-Eins, vergab die Chance aber kläglich (75.). Das hätte die Vorentscheidung sein können! Auch in der Folge war es ein Spiel auf ein Tor, doch irgendwie wollte das Spielgerät nicht über die Linie. Sieben Minuten gab’s in der 2. Halbzeit Aufschlag. Ball um Ball flog in den Strafraum. In der 7. Minute wurden die Löwen endlich belohnt. Verlaat legte per Hacke auf Sigurd Haugen ab, dessen Schuss aus acht Metern wurde vom eigenen Mann geblockt, die Kugel fiel im erneut vor die Füße, diesmal drosch er sie hoch ins linke Eck zum 1:1 (90.+7). Kurz danach war Schluss und die erste Saison-Niederlage dank einer Willensleistung abgewendet.


    TRAINERSTIMMEN


    „Die 1. Halbzeit ist an den VfB gegangen“, musste Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner ehrlicherweise konstatieren. „Trotz ihrer Jugend haben sie sehr abgezockt gespielt.“ Es sei aber auch aufgrund der Leistung von Schiedsrichter Cengiz Kabalakli, der im Grünwalder Stadion sein Drittliga-Debüt gab, kein Spielfluss zustande gekommen. „Wir haben viele Gelbe Karten gesehen. Es war mit Sicherheit keine Glanzleistung“, attestierte er dem Unparteiischen. Ihm hätte die Souveränität gefehlt. Glöckner kritisierte aber weniger Kabalakli, als vielmehr die Ansetzung. „Man sollte darüber nachdenken, ob er sein Drittliga-Debüt ausgerechnet hier vor 15.000 Zuschauern feiern muss!“ In der Pause nahm der 1860-Trainer Umstellungen vor, passte einige Dinge an. „In der 2. Halbzeit haben wir mehr Mut gezeigt, mit offenem Visier gespielt, das Spiel übernommen und Torchancen kreiert.“ Man müsse der Mannschaft die „sensationelle Moral“ zugutehalten, „dass sie bis zum Schluss daran glaubt, den Gegner in die Knie zwingen zu können – auch wenn es erst in der 97. Minute ist. Deswegen freue ich mich heute über den Punkt, auch wenn wir den Anspruch haben, unsere Heimspiele zu gewinnen.“

    VfB-Coach Nico Willig war rundum zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Ich freue mich über den Punkt in diesem Hexenkessel. Meine blutjunge Mannschaft, die keine Verstärkung von den Profis hatte, hat sich gut ins Spiel gekämpft. Vielleicht hätten wir noch das 2:0 nachlegen müssen.“ Die 2. Halbzeit sei dann ganz klar an die Sechzger gegangen. „Da hat nur noch eine Mannschaft gespielt. 1860 hatte 16 Eckbälle. Ich bin froh, dass erst durch den Sechzehnten das 1:1 gefallen ist“, sagte er mit einem Grinsen.


    STENOGRAMM, 4. Spieltag, 30.08.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – VfB Stuttgart II 1:1 (0:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 30 Wolfram – 31 Volland – 7 Niederlechner, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 20 Althaus, 22 Haugen, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    VFB II: 1 Hellstern (Tor) – 24 Olivier, 6 Groiß, 29 Nothnagel, 16 Meyer – 8 di Benedetto, 5 Catovic – 30 Majchrzak, 10 Sessa, 11 Korkut – 44 Sankoh,.

    Ersatz: 33 von der Felsen (Tor) – 2 Amaniampong, 4 Herwerth, 13 Köhler, 18 Lüers, 19 Freßle, 21 Bujupi, 27 Ouro-Tagba, 35 Glück.

    Wechsel: Christiansen für Deniz (46.), Hobsch für Jakobsen (70.), Haugen für Voet (86.), Schifferl für Philipp (88.) – Bujupi für di Benedetto (46.), Ouro-Taghba für Sankoh (56.), Glück für Olivier (56.), Luers für Majchrzak (67.), Herwerth für Korkut (78.).

    Tore: 0:1 Catovic (25.), 1:1 Haugen (90.+7).

    Gelbe Karten: Jacobsen, Niederlechner, Volland, Deniz, Verlaat – di Benedetto, Nothnagel.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen); Assistenten: Philipp Hofheinz (Niefern), Niklas Simpson (Ickern); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    Presseschau:


    https://www.tsv1860.de/de/news…kten-in-der-nachspielzeit


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057367/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-minute-ausgleich,UvLfihh


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tgart-ab-zr-93909171.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-im-live-zr-93908960.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-613/


    https://www.abendzeitung-muenc…minute-loewen-art-1077769




    PK nach den Spiel gegen VfB Stuttgart II:



    Nächstes Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-250906


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VV378D77/liveticker#start

    Die Löwen-U21 besiegte Türkgücü München mit 5:0 und kletterte zumindest für eine Nacht an die Spitze der Bayernliga Süd. Den Torreigen eröffnete Raphael Wach mit einem Doppelpack (8. und 29.). Die weiteren Treffer erzielten Sandro Porta (33.), Finn Fuchs (62.) sowie der eingewechselte Cristian Leone (83.).


    Von Beginn an zeigten sich die kleinen Löwen heiß auf die Tabellenführung, hatten in der 3. Minute die erste Chance. Nach einer abgewehrten Flanke kam Justin Thönig im Rückraum zum Abschluss, sein Schuss aus 20 Metern ging aber deutlich übers Tor. Fünf Minuten später führte ein erfolgreiches Pressing zur Führung. Raphael Wach eroberte gegen Tunhan Reis die Kugel, schloss im Strafraum ab, noch abgefälscht landete der Schuss im Tor der Gäste (8.). Danach dauert es fast eine Viertelstunde, bis zur nächsten guten Möglichkeit. Emre Erdogan hatte sich auf der linken Seite durch die Abwehr gedribbelt, legte die Kugel zurück auf Noah Klose, der sie wiederum direkt auf den gestarteten Xaver Kiefersauer weiterleitete. Der Kapitän schloss aus neun Metern ab, traf aber nur den rechten Innenpfosten, von wo der Ball wieder heraussprang (21.). Ab der 27. Minute zündeten die Löwen zehn Minuten lang ein Feuerwerk, spielten die Gäste schwindlig, die überhaupt keinen Zugriff mehr bekamen. Eine Linksflanke von Wach auf Sandro Porta legte dieser im Strafraum direkt auf Kiefersauer ab, der aus 17 Meter in zentraler Position aber knapp links am Tor vorbeizielte (27.). Eine Minute später war es erneut Porta, der von rechts Kiefersauer anspielte, der dribbelt im Strafraum durch, konnte aber erst direkt vor Torwart Felix Thiel abschließen, brachte die Kugel aus kurzer Distanz nicht an ihm vorbei (28.). In der 29. Minute fiel folgerichtig das 2:0. Nach schnellem Umschaltspiel passte Thönig von rechts auf Wach, der fast vom Elfmeterpunkt links unten einnetzte (29.). Beim nächsten schnellen Angriff der Sechzger hatten die Gäste Glück. Porta hatte von rechts die Mitte überflankt, Philipp Maier auf der linken Strafraumseite leitete den Ball direkt in die Mitte zu Wach weiter, der jedoch im letzten Moment an der Fünfmeterkante geblockt wurde (31.). Wach spielte sich in einen wahren Rausch in dieser Phase, hätte beinahe seinen ersten Hattrick im 1860-Trikot erzielt. Zwei Minuten später der nächste überfallartige Angriff. Nach Zuspiel von Klose scheiterte Wach jedoch mit seinem 14-Meter-Schuss am Türkgücü-Keeper, dafür war Porta zur Stelle, musste die Kugel nur noch zum 3:0 ins leere Tor einschieben (33.). Kurz danach fast das 4:0. Eine Rechtsflanke von Porta nahm Erdogan halblinks ungehindert aus neun Metern direkt, schoss aber übers Tor (36.). Damit waren die starken zehn Minuten zu Ende, in denen bereits die Vorentscheidung gefallen war.

    In der 2. Halbzeit ließ es die Löwen-U21 etwas ruhiger angehen. Erstmals wurden die Sechzger in der 57. Minute gefährlich. Der eingewechselte Cristian Leone sprintete auf der rechten Seite durch und spielt dann quer in den Sechzehner, wo der hereinstürmende Arin Garza, ebenfalls eingewechselt, jedoch den Ball nicht kontrollieren konnte. Fünf Minuten später führte ein sehenswerter Angriff über links zum 4:0. Finn Fuchs zog nach innen, spielte Doppelpass mit Klose, tauchte anschließend frei vor Thiel auf, ließ dem Schlussmann aus zehn Metern keine Abwehrmöglichkeit (62.). Schon früh zog 1860-Trainer Alper Kayabunar seine Wechseloptionen, verteilte eifrig Spielzeiten. In der 83. Minute durfte auch Leone sein Tor-Konto erhöhen. Fuchs hatte einen weiten Ball auf Höhe der Mittellinie an der linken Seitenlinie abgefangen, sprintete mit dem Spielgerät nach vorne, legte am Strafraum quer auf Klose, der mit seinem 16-Meter-Schuss an Thiele scheiterte. Die Kugel fiel Leone vor die Füße, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte. Es war bereits sein 5. Saisontreffer. Das war auch der Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie, die lediglich durch den Dauerregen getrübt war.

    Löwen-Trainer Alper Kayabunar zeigte sich rundum zufrieden mit dem Ergebnis gegen seinen Ex-Verein. „Fünf Tore geschossen, klarer Sieg und zum vierten Mal in dieser Saison zu Null gespielt“, zog er eine durchweg positive Bilanz. Dazu hatte sein Team die Vorgaben perfekt umgesetzt. „Wir wussten, wenn wir das Tempo hochhalten, dass es für Türkgücü schwer werden wird. Genau das haben die Jungs super umgesetzt. Grundsätzlich muss ich sagen: Die Mannschaft versucht immer, die Vorgaben zu 100 % zu erfüllen und das bringt aktuell den Erfolg.“

    Die Tabellenführung sei zudem „eine coole Sache. Das war auch die Motivation heute und deshalb freuen wir uns besonders darüber. Schauen wir mal, was morgen passiert. Wenn nicht, haben wir am Mittwoch wieder die Chance, sie aus eigener Hand zurückzugewinnen oder auszubauen.“ Dann steht das abgebrochene Heimspiel gegen Geretsried auf dem Programm. „Das ist natürlich eine geile Ausgangssituation“, findet Kayabunar.

    Der 39-Jährige zeigte sich auch zufrieden mit der Verstärkung durch die drei Profis Philipp Maier, Emre Erdogan und Lasse Faßmann. „Sie haben sich super integriert. Lasse hat ja schon einige Spiele bei uns absolviert, Emre ist ein junger Spieler, der schon mit vielen aus dem Team zusammengespielt hat. Philipp hat mit seiner Erfahrung und wie er sich gegeben hat, der Mannschaft heute extrem geholfen“, lobte er den Routinier. „Auch seine Leistung war sehr gut, wie die des gesamten Teams. Auch die Spieler, die eingewechselt wurden, haben überzeugt. Es war wirklich eine ausgezeichnete Mannschaftsleistung, obwohl wir gleich fünf Änderungen in der Startelf gegenüber dem Pipinsried-Spiel vorgenommen haben. Das bestätigt, dass der Teamspirit passt.“ Darauf sei er mit seinem Trainerteam besonders stolz.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 8. Spieltag, 28.08.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München– Türkgücü München 5:0 (3:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann (67., 22 Jägerbauer), 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (67., 6 Dordan), 21 Kiefersauer, 33 Maier (69., 28 Roithmayr) – 30 Porta (53., 17 Leone) 10 Klose, 31 Edogan (46., 7 Garza).

    Tore: 1:0 Wach (8.), 2:0 Wach (29.), 3:0 Porta (33.), 4:0 Fuchs (62.), 5:0 Leone (83.).

    Gelbe Karten: Wach – Tosun, Celani.

    Zuschauer: 200 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Xaver Fabisch (München); Assistenten: Raffael Dauner (München), Hirad Aurahman (Puchheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news…e-beschert-tabellenspitze


    Die nächsten Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Schalding - Halding:


    https://www.fupa.net/match/tsv-1860-muenchen-m2-sv-schalding-heining-m1-250903


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die Löwen empfangen am Samstag, 30. August 2025, die U23 des VfB Stuttgart. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Es läuft bisher bei den Löwen: Drei Spiele, sieben Punkte, Platz drei. Eigentlich hat Cheftrainer Patrick Glöckner keinen Grund, seine Startformation zu wechseln, wäre da nicht der Ausfall von Manuel Pfeifer. „Er konnte diese Woche krankheitsbedingt nicht ins Training einsteigen, deswegen werden wir umstellen müssen.“ Wer ihn auf der linken Schiene ersetzt, wollte der 48-Jährige nicht verraten, wenngleich der Matchplan bereits abgearbeitet sei. Doch egal, wer letztlich auf dem Platz steht: Glöckner erwartet keine Änderung bei Einstellung und Spielfreude. „Wir wollen den Schwung der ersten Spiele mitnehmen, wollen zeigen, dass wir zu Hause spielen, die 15.000 Zuschauer mitnehmen und demonstrieren, was wir können!“

    Auch gegen die U23 des VfB Stuttgart setzt er auf die bewährte Grundordnung der Dreierkette, die aber nicht statisch sei, wie Glöckner betont. „Wir ändern immer wieder Parameter. Ein Gegner wie der VfB, der kompakt durchs Zentrum spielt, muss anders angelaufen werden. Deshalb kann es passieren, dass es weitere Änderungen in der Startelf gibt“, kündigt er an. So favorisiere er gegen die hochanlaufenden Schwaben einen schnellen Stürmer. „Es ist nie eine Entscheidung gegen einen Spieler, sondern immer eine für einen Spieler, der besser zum Gegner passt.“ Als Trainer brauche er deshalb ein „Händchen, damit die Jungs dranbleiben und auf ihre Chance warten. Zuletzt in Aachen stachen mit Patrick Hobsch und David Philipp zwei Joker. „Letztlich geht es immer um die Mannschaft, nicht um den Einzelnen“, lautet sein Credo.

    Und die Mannschaft funktioniert bisher bestens, ebenso das neu etablierte System. In Aachen blieben die Löwen sogar erstmals ohne Gegentor. „Wir haben die Restverteidigung klar stehen, wenn der Gegner umschaltet. Dabei ist ein gutes Gegenpressing wichtig, bei dem alle Spieler gefordert sind, damit der Gegner keinen Ball ohne Gegendruck spielen kann“, erklärt Glöckner. „Die Jungs fühlen sich einfach sehr wohl in diesem System!“

    Auf gute Defensivarbeit wird es auch gegen die VfB-Reserve ankommen. Glöckner beschreibt die U23 der Schwaben als „wahnsinnig spielstarke Mannschaft“ mit einem „sehr variablen Positionsspiel“. Wie alle NLZ-Teams seien sie gut ausgebildet und technisch stark. „Die fußballerische Finesse wurde dort über Jahre eingeübt. Dazu sind sie ein Stück weit eine Wundertüte, weil man nie genau weiß, wer von oben runterkommt. Für mich ist das ein Kracherspiel!“

    Der größte Fehler, den sein Team machen könnte, wäre den VfB ins Spielen kommen zu lassen. Diese Erfahrung habe zum Beispiel der FC Ingolstadt am 2. Spieltag gemacht, als man zur Pause mit 0:2 zurücklag (Endstand 1:2). „Wir wollen im Zweikampfverhalten und der Galligkeit über die komplette Spielzeit die Oberhand behalten“, fordert Glöckner. Denn: „Robusten Fußball und Zweikampfhärte mögen U23-Mannschaften nicht.“

    Aller Voraussicht nach werden Lasse Faßmann, Philipp Maier und Emre Erdogan nicht im Kader stehen. Das Trio soll, so Glöckner, die U21 am Freitagabend im Bayernliga-Heimspiel gegen Türkgücü München verstärken, wobei Erdogan nach seiner Verletzung nur eine Halbzeit zum Einsatz kommen soll.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 17 Schröter, 19 Erdogan, 26 Maier, 27 Pfeifer, 33 Faßmann.


    VFB II: 1 Hellstern (Tor) – 2 Amaniampong, 6 Groiß, 29 Nothnagel, 16 Meyer – 8 di Benedetto, 5 Catovic – 11 Korkut, 10 Sessa, 27 Ouro-Tagba – 44 Sankoh.

    Ersatz: 33 von der Felsen (Tor) – 3 Azevedo, 4 Herwerth, 13 Köhler, 14 Kara, 18 Lüers, 19 Freßle, 20 Hajdini, 21 Bujupi, 22 Fritschi, 24 Olivier, 26 Diehl, 30 Majchrzak, 31 Darvich, 35 Glück, 39 Jatta, 40 Reinhardt, 43 Zagadou.

    Es fehlen: 7 Penna, 9 Kastanaras, 17 Nankishi, 25 Tritschler.

    Schiedsrichter: Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen); Assistenten: Philipp Hofheinz (Niefern), Niklas Simpson (Ickern); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…dertuete-vfb-stuttgart-ii


    PK vor dem Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.tsv1860.de/de/loew…eo/loewenrunde-vor-m60vfb


    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-vfb-stuttgart-m2-250830


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-stuttgart-ii/liveticker/

    U21 will gegen Türkgücü die Tabellenspitze erklimmen.

    Die U21 empfängt in der Bayernliga Süd am 8. Spieltag zum Stadtduell Regionalliga-Absteiger Türkgücü München. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Freitag, 29. August 2025 um 18.60 Uhr.


    Für Alper Kayabunar, seit dieser Saison Trainer der Löwen-U21, ist es eine Reise in die Vergangenheit. Vor seinem Engagement bei Sechzig war der 39-Jährige 15 Jahre in verschiedenen Funktionen bei Türkgücü tätig. „Ja, natürlich kenne ich noch ein paar Leute, die dort sind, habe mit dem Verein viel erlebt“, erzählt er. Es habe sich aber zuletzt viel verändert. Von sentimentalen Gefühlen macht sich der Coach jedoch frei. „Im Endeffekt gilt nur das Spiel. Wir wollen unbedingt gewinnen und werden deswegen alles reinhauen. Unser Ziel ist es, zumindest am Freitagabend Platz eins in der Tabelle zu übernehmen.“

    Bisher lief es prächtig für die kleinen Löwen. Fünf Partien haben sie in dieser Saison absolviert, vier davon gewonnen und nur einmal Unentschieden gespielt. Oft standen sie am Ende in Überzahl auf dem Platz, zuletzt in Pipinsried hatten sie sogar zwei Mann mehr auf dem Feld. Trotzdem erzielten sie die beiden Treffer bei numerischem Gleichstand.

    Zunächst einmal sieht es Kayabunar positiv, dass sich die Kontrahenten gegen sein Team selbst dezimieren. „Das heißt, dass wir es richtig gut machen, wenn die Gegner oft eine Rote Karte gegen uns bekommen, zu Fouls gezwungen sind, weil sie in der einen oder anderen Situation die Kontrolle verlieren.“

    Im Auswärtsspiel in Heimstetten und im Heimspiel gegen Gundelfingen hätte sich sein Team sehr wohl schwergetan, gegen Pipinsried möchte Kayabunar das dagegen nicht gelten lassen. „Wir haben es bei 2:0-Führung defensiv sehr clever gespielt, nie was anbrennen lassen. Natürlich hätten wir uns mehr Torchancen erarbeiten und ein bisschen mutiger nach vorne spielen können.“ Letztlich zählen aber die drei Punkte, die nie in Gefahr gerieten. Dafür war der U21-Coach mit der Leistung vor der Pause rundum zufrieden. „Gegen eine Top-Mannschaft wie Pipinsried war es eine überragende 1. Halbzeit“, schwärmt er.

    War die U21 in Pipinsried nicht unbedingt Favorit, so sind die Vorzeichen im Heimspiel gänzlich andere. Denn punktemäßig trennen beide Teams Welten. „Türkgücü ist nicht so schlecht, wie es die Tabelle gerade hergibt“, warnt Kayabunar eindringlich. „Sie haben einige Spieler, die viele Regionalligaspiele bestritten haben und mit Ünal Tosun einen, der schon 3. Liga gespielt hat.“

    Übrigens ist Tosun nicht nur Spieler, sondern seit dem 4. Spieltag auch Trainer, nachdem Slaven Skeledzic, der erst zu Beginn der Saison als Nachfolger von Kayabunar präsentiert worden war, nach drei Niederlagen bereits entlassen wurde. Mit Tosun als Spielertrainer feierte das Team gleich den ersten Sieg. Danach fehlte der 32-Jährige zweimal wegen einer Dienstreise in die Vereinigten Staaten. Beide Partien gingen verloren. Nun ist er zurück und Löwen-Coach erwartet einen erstarkten Kontrahenten, „weil Ünal sehr viel Qualität reinbringt. Deswegen glaube ich, dass sich die Mannschaft bei uns anders präsentieren wird, wie die beiden Wochen zuvor.“

    Trotzdem wolle man das Spiel unbedingt gewinnen und die Chance wahrnehmen, die Tabellenspitze zu erklimmen. „Das ist noch mal eine riesengroße Motivation“, findet Kayabunar. Ohnehin sei der Konkurrenzkampf im Team groß. „Jeder gibt im Training Vollgas.“ Deshalb sei mit dem einen oder anderen Härtefall zu rechnen. „Gerade im Offensivbereich ist die Auswahl groß.“

    Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Benedikt Hoppe, der sich für das Training am Donnerstag krank entschuldigen ließ. Dafür wäre Lasse Faßmann nach dem Ablauf seiner Rotsperre wieder ein Option. „Es ist aber noch nicht endgültig abgesprochen, ob er von den Profis kommt“, schränkt Kayabunar ein. Ziemlich wahrscheinlich sei dagegen, dass endlich Brahim Moumou in den Kader zurückkehrt. „Er hat die letzten drei Wochen gut trainiert“, findet der Trainer. Von seiner Klasse her ist er ein Spieler, der den Konkurrenzkampf in der Offensive nochmals verschärfen wird.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-tabellenspitze-erklimmen


    Liveticker für das Spiel gegen Türkugücü München:


    https://www.fupa.net/match/tsv…guecue-muenchen-m1-250829


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…89BTVSDFH806-G/spieltag/8

    Es ist der 8. Spieltag der Bayernliga Süd und für den Trainer der Amas, Alper Kayabunar ist es ein ganz besonderer. Am morgigen Freitagabend um 18.60 Uhr empfängt er mit seiner (neuen) Mannschaft auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 seinen ehemaligen Verein, Türkgücü, wo er selbst über 15 Jahre in verschiedenen Rollen rund um die Fußballer tätig war. Für den neuen Löwendompteur an der Seitenlinie der U21 des TSV 1860 sicher ein besonderes Spiel.

    Trainer schmeißt nach vier Spielen schon wieder hin

    Bei Türkgücü, das sich erst in der vergangenen Spielzeit sowohl sportlich als auch aus Gründen, die neben dem Platz zu finden waren, aus der Regionalliga Bayern verabschiedet hatte, ist schon wieder einiges los. Anfang der vorvergangenen Woche hat der erst zu Beginn dieser Saison neu angetretene Trainer Slaven Skeledzic entnervt hingeschmissen. Zuvor hatte es drei Niederlagen in der Liga und das Aus in der ersten Totopokal-Runde gegen den Ligakonkurrenten Sportfreunde Schwaig gesetzt.

    Türkgücü als Vorbild für 1860…

    Der kicker zitierte den gebürtigen Serben mit deutscher Staatsangehörigkeit mit einer recht deutlichen Situationsbeschreibung: “Ich bin nach dem ganzen Chaos gegangen und es war nicht einvernehmlich. Von Beginn meiner Tätigkeit an herrschten im Verein massive strukturelle Defizite: Es gab keine klare Organisation, stattdessen Unordnung, Fehlinformationen sowie ein hohes Maß an Chaos. In diesem Umfeld war professionelles Arbeiten nicht annähernd möglich.” Hatte nicht vor etwas mehr als drei Jahren noch ein großer kommerzieller Blog im Löwenumfeld das Projekt aus Neuperlach als leuchtendes Vorbild für den TSV 1860 dargestellt und gefeiert? So kann man sich täuschen…

    Spielertrainer bei Türkgücü gegen die Amas im Einsatz

    Das Training an der Heinrich-Wieland-Straße übernahm nach dem Abschied von Skeledzic als Spielertrainer der 32jährige Mittelfeldmann Ünal Tosun, der zu den wenigen Spielern im Kader gehört, die schon in den vergangenen Regionalliga-Jahren für Türkgücü auf dem Feld stand. Eine vorübergehende Lösung, die prompt fünf Tage später zum ersten – und bislang einzigen – Saisonsieg (allerdings gegen den auch weiterhin sieglosen Tabellenletzten Sturm Hauzenberg) für Türkgücü führte. Danach folgten dann wieder zwei Pleiten (in Nördlingen und gegen Ismaning). Und an der Seitenlinie steht – immer noch und wohl auch beim Spiel gegen die Amas morgen – Ünal Tosun. In der Bayernliga-Tabelle belegen die Neuperlacher aufgrund des einen Sieges aktuell übrigens den drittletzten Platz.

    Löwen mit breiter Brust aus drei Siegen

    Beim morgigen Gastgeber, den Junglöwen zeigt sich an komplett anderes Bild. Sie blicken zurück auf drei Siege in Serie im August. Zuletzt besiegte man am vergangenen Freitag den FC Pipinsried durch zwei Treffer von Noah Klose mit 2:0. Die Amas sind in der laufenden Saison in fünf Spielen noch ungeschlagen (ein Unentschieden) und könnten mit einem Sieg am Freitag Abend sogar für knapp neunzehn Stunden die Tabellenführung in der Bayernliga Süd übernehmen. Der derzeitige Primus Kirchanschöring bestreitet erst am Samstagnachmittag sein (allerdings schon siebtes) Spiel und könnte dann mit einem Sieg über Kottern – ebenfalls noch ungeschlagen – die Tabellenspitze wieder zurückerobern.

    Kein Starkregen am Traininggelände zu erwarten

    Das Spiel findet wie eingangs erwähnt wieder am Trainingsgelände in Giesing statt und die U21 würde sich über zahlreichen Besuch gewiss sehr freuen. Verdient haben sie es angesichts der bislang gezeigten Leistungen allemal. Einzig der Wetterbericht sieht nicht ganz optimal aus. Regen ist angesagt. Allerdings kein Starkregen, der ja zuletzt zu zwei Spielabbrüchen am Fünferplatz in der Grünwalder Straße geführt hatte.


    https://sechzger.de/amas-gegen…n-fuer-trainer-kayabunar/

    Der 24-jährige Offensivspieler war im Sommer 2024 von Schalke 04 zu den Löwen gewechselt und absolvierte seitdem 36 Pflichtspiele im weiß-blauen Trikot. Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Die Löwen bedanken sich bei Soichiro für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine sportliche wie persönliche Zukunft alles erdenklich Gute. Mach’s gut, Soichiro – Einmal Löwe, immer Löwe!


    https://www.tsv1860.de/de/news…zuki-verlaesst-die-loewen

    Spätes Löwen-Glück: 2:0-Auswärtserfolg bei Alemannia Aachen.

    Die Löwen feierten bei Alemannia Aachen einen Last-Minute-Sieg. Den 2:0-Erfolg markierten die beiden Einwechselspieler Patrick Hobsch (89.) und David Philipp (90.+1). Beide Treffer bereitete Kevin Volland mustergültig vor. Die Gastgeber spielten nach Gelb-Rot gegen Gianluca Gaudino ab der 64. Minute in Unterzahl.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Aachen verletzungsbedingt auf Morris Schröter verzichten. Erkrankt fehlten Philipp Maier und Emre Erdogan. Ansonsten standen diesmal nicht im 20er-Kader die beiden Torhüter René Vollath und Miran Qela sowie Justin Steinkötter, Soichiro Kozuki, Max Reinthaler und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Aachen begann druckvoll und hatte nach 90 Sekunden die erste Chance. Faton Ademi kam halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss ging knapp am langen Eck vorbei (2.). Die Gastgeber waren in der Anfangsphase wesentlich präsenter als die Löwen. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Sechzger besser in die Partie, aber der letzte Pass fand zunächst keinen Adressaten. In der 22. Minute sprintete Manuel Pfeifer auf der linken Seite in einen Aufbaupass, spielte Kevin Volland tief an, der halblinks im Strafraum zum Abschluss kam, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Ansonsten gab es wenig Torraumszenen. Nach einem Ballverlust von Tunay Deniz an der linken Eckfahne gegen Gianluca Gaudinio, der in den Rückraum auf Lukas Scepanik passte, hatte der Aachener bei seinem Schuss aus zwölf Metern im Zentrum etwas zu viel Rücklage, so dass sein Abschluss knapp links am Pfosten vorbei ins Tor-Aus ging (32.). Auf der anderen Seite führte Thore Jacobsen im rechten Halbfeld an der Mittellinie einen Freistoß schnell aus, Florian Niederlechner kam halblinks im Strafraum aus der Drehung zum Abschluss, scheiterte aber an Jan Olschowsky im Alemannen-Tor (33.). In der 40. Minute musste Thomas Dähne außerhalb seines Strafraums klären. Joel da Silva Kiala hatte am eigenen Strafraum die Kugel im Anschluss an einen 1860-Eckball nach vorne geschlagen, Jacobsens Kopfballrückgabe zum eigenen Torwart geriet etwas zu kurz, aber Dähne war vor dem Alemannia-Stürmer am Ball. Kurz vor der Pause hatten die Sechzger nochmals eine Kontermöglichkeit, aber Sigurd Haugen brachte halbrechts im Strafraum den Ball nicht in die Mitte zum freistehenden Niederlechner, weil da Silva Kiala im letzten Moment per Grätsche zur Ecke klären konnte (43.). Kurz danach war Pause.

    Nach zehn Sekunden in der 2. Halbzeit versuchte Deniz mit einem Distanzschuss aus 25 Metern Olschowsky zu überraschen, zielte aber etwas zu hoch (46.). Die Löwen attackierten nun Aachen früher. In der 55. Minute handelten sie sich jedoch einen Konter ein, Jesper Verlaat bremste Torsiello an der Strafraumkante im letzten Moment, der traf ihn bei der Klärung am Fuß, doch Schiedsrichter Robert Kampka sah es genau andersherum, gab Freistoß für Aachen und zeigte dem Löwen-Kapitän die Gelbe Karte sowie Niederlechner, der sich über die Entscheidung lautstrakt beschwerte. Den Freistoß kurz vor der Strafraumkante setzte Scepanik in die Mauer (57.). Verlaat kehrt nach kurzer Behandlungspause aufs Spielfeld zurück, ebenso wie Torsiello. Gaudino, bereits gelb vorbelastet, trat Niederlechner in die Beine, sah dafür die Ampelkarte (64.). Damit hatten die Löwen fast eine halbe Stunde einen Mann mehr auf dem Feld. Nach einer Kopfballabwehr nach Rechtsflanke war es Manuel Pfeifer, der am linken Strafraumeck zum Schuss kam, aber deutlich übers Tor zielte (70.). Schiedsrichter Robert Kampka verlor immer mehr die Linie. In der 71. Minute stoppte er einen aussichtsreichen Angriff der Sechzger nach einem vermeintlichen Foulspiel von Niederlechner, wo dieser eindeutig den Ball gespielt hatte (71.). Im Gegenzug flankte Matti Wagner von links in die Mitte, Scepanik traf bei seinem Abschluss aus elf Metern zum Glück für die Löwen den Ball nicht richtig (72.). Im Anschluss an einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Deniz kam Verlaat am ersten Pfosten einen Tick zu spät (74.). Drei Minuten später war es der eingewechselte David Philipp, der halbrechts nach Volland-Zuspiel im Strafraum aus zehn Metern die Kugel über Olschowsky und die Latte knallte (77.). Pfeifer scheiterte in der 83. Minute erneut knapp mit einem Distanzschuss aus zentraler Position. Danach nahm die Alemannia immer wieder Zeit von der Uhr. Das bestrafte der eingewechselte Patrick Hobsch. Jacobsen hatte Volland an der Strafraumkante mit dem Rücken zum Tor angespielt, der steckte mit seiner Klasse den Ball auf Hobsch durch, der halblinks an der Strafraumkante mit Hilfe des rechten Innenpfostens zum 1:0 traf (89.). Zwei Minuten später die Entscheidung. Volland hatte aus dem linken Halbfeld geflankt, Philipp nahm die Hereingabe mit der Brust an, sein Schuss fälschte Felix Meyer unhaltbar für Olschowski zum 2:0 ab (90.+1).


    TRAINERSTIMMEN


    „Der Gegner war extrem scharf. In der 1. Halbzeit hatten wir überhaupt keine Optionen, Tore zu erzielen“, analysierte Löwen-Coach Patrick Glöckner. „Das haben wir in der 2. Halbzeit besser gemacht. Wir sind schon mit dem Wiederanpfiff besser ins Spiel reingekommen, haben von der Herunterstellung profitiert und durch die Joker, die wir bringen konnten, das Spiel auf unsere Seite gerissen.“ Es sei ein wahnsinniger Hexenkessel auf dem Tivoli für beide Mannschaften gewesen. „Jedes Wochenende steht viel auf dem Spiel. Es ist normal, dass es zur Sache geht, aber es waren einige Karten zu sehen, die ein bisschen drüber waren“, so die Einschätzung von Glöckner. „Aber im Großen und Ganzen ist das Fußball, das ist ein Kampfsport, das muss man dann akzeptieren“, so der 48-Jährige. Für ihn sei die Qualität auf der Bank ein großer Vorteil, „wenn du frische Leute bringen kannst, die wissen, was sie zu tun haben. Beide Joker haben getroffen, sich direkt hervorragend ins Spiel integriert, aber grundsätzlich war in der 2. Halbzeit ein anderes Gesicht von uns zu sehen, auch wenn ich kämpferisch und von der Moral her der Mannschaft in den ersten 45 Minuten keinen Vorwurf machen kann. Jedoch sind die spielerischen Elemente ausgeblieben.“

    Aachens Trainer Benedetto Muzzicato sah in der Gelb-Roten Karte gegen Gianluca Gaudino die spielentscheidende Szene. „Wir sind gut im Spiel drin, haben Sechzig komplett überrascht in der Art und Weise, wie wir heute an die Sache rangegangen sind. Und dann macht so eine Entscheidung leider das Spiel kaputt. Für die Jungs ist das einfach eine scheiß Situation, aber das kann man nicht mehr ändern. Wir sind momentan in einer Phase, in der wir um alles kämpfen müssen.“ Besonders ärgerlich sei, dass sich sein Team in der 1. Halbzeit nicht belohnen konnte. „Wir waren einfach das bessere Team gegen eine Mannschaft, die eigentlich gekommen ist, um uns an die Wand zu spielen. Ich kann meinen Jungs nur ein großes Kompliment machen. Im Moment fehlen uns aber ein paar Prozente im letzten Drittel.“


    STENOGRAMM, 1. Spieltag, 23.08.2026, 14.03 Uhr


    Alemannia Aachen – TSV 1860 München 0:2 (0:0)


    AAC: 1 Olschowsky (Tor) – 37 da Silva Kiala, 6 Lorch, 4 Meyer – 3 Wagner, 28 Wiebe, 10 Gaudino, 7 Scepanik – 20 Richter, 36 Ademi – 17 Torsiello.

    Ersatz: 22 Hendriks (Tor) – 5 Strujic, 14 Elekwa, 18 Wriedt, 19 Heister, 29 Nadjombe, 30 Winter.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Strujic für Wagner (75.), Wriedt für Torsiello (75.), Nadjombe für Richter (75.), Elekwa für Lorch (90.) – Wolfram für Danhof (67.), Philipp für Haugen (67.), Hobsch für Niederlechner (74.), Christiansen für Deniz (86.), Jakob für Pfeifer (86.).

    Tore: 0:1 Hobsch (89.), 0:2 Philipp (90.+1).

    Gelbe Karten: Lorch, Wiebe, Ademi, Elekwa – Deniz, Niederlechner, Verlaat.

    Gelb-Rote Karten: Gaudino (64.) –.

    Zuschauer: 24.920 im Stadion Tivoli.

    Schiedsrichter: Robert Kampka (Schornbach); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart Ost), Steven Greif (Gotha); Vierter Offizieller: Kristijan Rajkovski (Hackenberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…auswaertserfolg-in-aachen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/1860-muenchen/info/3-liga/2025-26


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-stream-und-tv,UuPh9wc


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-aachen-zr-93897326.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93897183.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-0-612/


    https://www.abendzeitung-muenc…joker-stechen-art-1076496



    PK nach den Spiel gegen Alemannia Aachen:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-vfb-stuttgart-m2-250830


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-stuttgart-ii/liveticker/

    U21 gewinnt 2:0 in Pipinsried – Doppeltorschütze Noah Klose.

    Die Löwen-U21 konnte das Spitzenspiel beim FC Pipinsried mit 2:0 für sich entscheiden. Kurios: Zweimal wurde Noah Klose gefoult, beide Elfmeter verwandelte er vor der Pause selbst (13. und 43.). In der 2. Halbzeit kassierten die Gastgeber zweimal Gelb-Rot, wodurch sie die Partie zu Neunt beendeten. Die jungen Sechzger bleiben weiterhin ungeschlagen.


    Erstmals wurde es vorm Pipinsrieder Tor in der 3. Minute gefährlich. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von links flankte Xaver Kiefersauer in die Mitte, Tobias Schröck klärte im Fünfmeterraum per Kopfball ins Tor-Aus. Auch nach der folgenden Ecke von der anderen Seite durch Finn Fuchs brannte es lichterloh mit Strafraum der Gelb-Blauen, sie bekamen jedoch die Situation bereinigt (4.). Auf der anderen Seite prüfte Kubilay Celik mit einem Distanzschuss Stefan Musa, den Abpraller setzte Alexander Lungwitz weit über 1860-Tor (8.). In einer an und für sich ungefährlichen Situation im Strafraum traf der erfahrene Schröck seinen Gegenspieler Noah Klose am Fuß. Schiedsrichter Ilirjan Morina zeigte sofort auf den Punkt (12.). Klose lief selbst an, verlud Dominik Bals im Tor des SCP und traf hoch ins rechte Eck zur 1:0-Führung für die Löwen (13.). Vier Minuten später konnte Musa dem Ball nur hinterherschauen. Nach Zuspiel des Ex-Löwen Angelo Mayer kam Benedikt Lobenhofer rechts im Strafraum zum Abschluss, sein Schrägschuss ging nur knapp am langen Eck vorbei (17.). Beinahe wäre in der 29. Minute das 2:0 gefallen. Damjan Dordan hatte den Ball halblinks auf Raphael Wach gelupft, dessen Hereingabe fast von der Grundlinie konnte ein Pipinsrieder Verteidiger am Fünfmeterraum gerade noch vor dem einschussbereiten Klose klären. Einen 16-Meter-Schuss von Wach aufs linke Eck blockte Schröck (33.). Wieder sorgte in der 35. Minute eine Fuchs-Ecke von rechts für Gefahr, Keeper Bals brachte am ersten Pfosten gerade noch den Arm nach oben, verhinderte den Einschlag. Eine Einzelaktion des eingewechselten Florian Gebert sorgte für eine der wenigen gefährlichen Situationen vorm Löwen-Tor. Sein Schuss halbrechts im Strafraum wischte Musa über die Latte (37.). Den zweiten Foulelfmeter des Spiels verschuldete Sebastian Keßler, wieder war der Gefoulte Klose (42.). Erneut lief er an, diesmal schoss er flach ins rechte Eck, Bals hatte dies geahnt, blieb aber gegen den platzierten Schuss chancenlos (43.). Kurz vor der Pause die Riesenchance zum 3:0. Arin Garza hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, passte von der Grundlinie ans vordere Fünfmetereck, wo Leone zum Abschluss kam, sein Schuss wurde jedoch im letzten Moment zur Ecke abgelenkt (45.+1).

    Pipinsried machte im zweiten Durchgang Druck, doch Ex-Löwe Mayer, bereits gelb vorbelastet, erwies seinem Team einen Bärendienst, sah in der 52. Minute erneut Gelb und musste damit vorzeitig zum Duschen. Damit waren die Gastgeber einen Mann weniger. Das machte sich zunächst nicht bemerkbar. Auch in Unterzahl ging Pipinsried mehr Risiko, das gab Räume für die Löwen zum Kontern. Nach einem außerhalb des Strafraums abgewehrten Ball von Torhüter Bals gegen Matthias Roithmayr versuchte es Dordan mit einem Distanzschuss aufs leere Tor, Schröck konnte gerade noch die Kugel vor der Linie übers eigene Tor köpfen (71.). Ansonsten spielten die Sechzger ruhig und besonnen, ließen Ball und Gegner laufen, ohne sich jedoch klare Chancen zu erspielen. Die nächste Ampelkarte ging auch auf das Konto des SCP. Keßler sah nach einem Foul erst Gelb, kurz danach zückte der Unparteiische Gelb-Rot hinterher (74.). Damit war die Partie endgültig gelaufen. Im fünften Spiel feierten die kleinen Löwen den vierten Sieg bei einem Remis, setzten sich damit vorne in der Tabelle fest.

    „Das Topspiel zu gewinnen ist natürlich eine super Sache“, erklärte U21-Coach Alper Kayabunar. Genau das sei auch der Plan gewesen. „Ich denke, dass wir die 1. Halbzeit richtig gut gespielt haben. Wir sind mit zwei Elfmetern in Führung gegangen, aber das haben wir uns in dieser Phase wirklich erarbeitet. Der Gegner hatte nie Zugriff auf uns und dadurch sind auch die berechtigten Elfmeter entstanden.“ Sowohl gegen den Ball als auch mit dem Ball sei die Aggressivität sehr gut gewesen.

    Ganz anders in der 2. Halbzeit. Das sei, so Kayabunar, der Überzahl geschuldet gewesen. „Aber wir haben es clever zu Ende gespielt, hätten uns natürlich das eine oder andere Tor mehr gewünscht. Es war ein verdienter Sieg.“ Unterm Strich attestierte der 39-Jährige seinem Team einen reifen Auftritt. „Gegen einen Top-Klub auswärts zu gewinnen, der die letzten Wochen eigentlich gut in Form war, ist eine starke Leistung!“

    Auffällig war, dass es nach Eckbällen immer wieder vorm Pipinsrieder Tor brannte. „Wir haben das schon die ganze Zeit im Training geübt, aber heute waren sie sehr gefährlich“, verriet er. „Am Ende ist trotzdem kein Tor rausgesprungen. Auf jeden Fall ist ein Plan dahinter“, sagte ein sichtlich zufriedenen Coach mit einem Grinsen.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 7. Spieltag, 22.08.2025, 18.15 Uhr


    FC Pipinsried 1967 – TSV 1860 München 0:2 (0:2)


    1860: 23 Musa (Tor) – 20 Hoppe, 4 Thönig, 24 Benede, 43 Fuchs (83., 18 Pereira de Azambuja) – 8 Wach (83., 22 Jägerbauer), 21 Kiefersauer, 6 Dordan – 17 Leone (46., 30 Porta), 10 Klose (78., 36 Grancay), 7 Garza (59., 28 Roithmayr).

    Tore: 0:1 Klose (13., Foulelfmeter), 0:2 Klose (43., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Celik, Gebert, Lungwitz, Dombrowka – Leone, Fuchs.

    Gelb-Rote Karten: Mayer (52.), Keßler (75.) –.

    Zuschauer: 678 Küchenstadel-Arena Altomünster.

    Schiedsrichter: Ilirjan Morina (Ergoldsbach); Assistenten: Kevin Molnar (Pfaffenberg), Thomas Huber (Dornwang).


    https://www.tsv1860.de/de/news…peltorschuetze-noah-klose


    Spielbericht von Sechzger.de


    https://sechzger.de/doppelpack…-u21-siegt-in-pipinsried/


    Die nächsten Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Türkugücü München:


    https://www.fupa.net/match/tsv…guecue-muenchen-m1-250829


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…89BTVSDFH806-G/spieltag/8

    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd am Freitagabend, 22. August 2025, zum Aufstiegsfavoriten FC Pipinsried. Anpfiff in der Küchenstadel-Arena (Reichertshauser Str. 4, 85250 Altomünster) ist um 18.15 Uhr.


    Während die kleinen Löwen unter der Woche spielfrei waren – die Heimpartie gegen den SV Schalding-Heining war auf den 3. September 2025 um 18.60 Uhr verlegt worden – spielte der FC Pipinsried am Dienstagabend beim FC Ismaning. Unter den Zuschauern war auch U21-Coach Alper Kayabunar. „Ich habe ein Spiel gesehen, in dem Pipi 70 Minuten gut Fußball gespielt hat“, erzählt der 39-Jährige. Das Dorfteam aus dem Dachauer Hinterland habe in dieser Phase seine Qualitäten gezeigt und warum es zu den absoluten Top-Favoriten in der Bayernliga Süd zähle.

    Doch dann war ein Leistungseinbruch bei der Mannschaft von Trainer Sepp Steinberger, der einst die U19 der Junglöwen in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft geführt hatte, zu erkennen. Innerhalb einer Viertelstunde gab Pipinsried eine klare 3:0-Führung aus der Hand, musste sich am Ende mit einem 3:3 zufriedengeben.

    Trotzdem nimmt Kaybunar die ersten 70 Minuten als Maßstab, nicht die letzten 20. „Es ist eine sehr erfahrene Mannschaft, mit Spielern, die bereits höherklassig gespielt haben, teilweise Profis waren. Das kann man sehen. Auch in der Breite ist Pipinsried sehr gut aufgestellt“, sagt er über den Kontrahenten.

    Kayabunar spricht von einem richtungsweisenden Spiel auswärts. „Beide Teams sind gut in Form. Pipi ist nach schlechtem Saisonstart ins Rollen gekommen. Für uns ist es schön, gegen den Favoriten zu spielen.“

    Personell wird sich gegen die Gelb-Blauen im Vergleich zum 3:0 bei den Sportfreunden Schwaig wohl nichts ändern. Lasse Faßmann ist nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den FC Gundelfingen noch einmal gesperrt. Auch bei Brahim Moumou ist nicht abzusehen, wann er erstmals im Kader steht. Aufgrund seiner Verletzungshistorie gibt man dem Stürmer die nötige Zeit. „Wir müssen im Training schauen, aber es wird von Woche zu Woche besser“, so die Einschätzung des Trainers.

    Nicht zur Verfügung steht Torhüter Paul Bachmann. Er wird die Reise mit den Profis zum Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen mitmachen. Der Flug ist bereits am Freitag. Eventuell kommt Samuel Althaus erneut bei der U21 zum Einsatz.


    https://www.tsv1860.de/de/news…top-favorit-fc-pipinsried


    Liveticker für das Spiel gegen Pipinsried:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250822


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die Löwen gastieren am 3. Spieltag der 3. Liga am Samstag, 23. August 2025, bei Alemannia Aachen. Anpfiff im Stadion Tivoli ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport und im Free-TV beim BR Fernsehen zu sehen.


    Die Pause wegen des DFB-Pokal-Wochenendes haben die Löwen gut genutzt. Ein Testspiel stand zwar nicht auf dem Programm, „aber wir haben intern zweimal 45 Minuten Elf gegen Elf gespielt“, erzählt Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner. Die Spielvorbereitung lief dann ab Dienstag ganz normal ab. Zunächst wurde die eigene Spielweise, „unsere DNA gestärkt“, wie Glöckner es beschreibt, dann ab Mittwoch war der Trainingsinhalt: „Wie stellen wir den Gegner vor Probleme?“

    Der heißt Alemannia Aachen und ist noch nicht richtig in der Saison angekommen. Das liegt teilweise daran, dass der Kader der Schwarz-Gelben noch nicht komplett ist. Rachid Azzouzi, der neue Sportchef in der Karlsstadt, konnte erst zum 1. August 2025 offiziell seinen neuen Posten antreten, will sich mit weiteren Verpflichtungen Zeit lassen. „Personell sind sie noch knapp besetzt“, weiß auch Glöckner, „sie haben 13, 14 gute Spieler im Kader“, rechnet er vor. Auch wenn die Alemannia nicht bei 100 Prozent ist, werden sie vom Löwen-Trainer keineswegs unterschätzt. „Wir wissen, was Aachen im Tank hat. Von den Grundtugenden machen sie es schon sehr gut“, findet Glöckner. Von den Ergebnissen – zum Auftakt gab es in Osnabrück ein 0:0, dann zu Hause gegen Hoffenheim II eine 2:4-Niederlage – lässt er sich nicht blenden. „Jedes Spiel muss neu bewertet werden. Ich traue Aachen viel zu.“

    Anders als vorm ersten Saisonspiel gegen Essen, wo er die Startformation bekanntgab, hielt er sich diesmal bedeckt. Philipp Maier und Emre Erdogan fehlten krank im Training, werden genauso am Tivoli ausfallen wie der langzeitverletzte Morris Schröter. „Prinzipiell muss nicht viel geändert werden. Wir sind aber mit der einen oder anderen Position nicht vollauf zufrieden“, stellt er klar. Zumal Glöckner nach dem Leistungsprinzip verfährt, das Training genauso als Maßstab bei der Aufstellung hinzuzieht wie die Spielweise des Gegners.

    „Wir gehen von einem hohen Angriffspressing aus. Aachen wird sicher aggressiv sein, wenn wir im Ballbesitz sind. Sie haben ein hohes Anlaufverhalten mit einer guten Ballzirkulation.“ Unter dem neuen Trainer Benedetto Muzzicato habe sich im Vergleich zu seinem Vorgänger Heiner Backhaus einiges verändert. „Aachen spielt mutig hinten raus, hat viele Spieler in Ballnähe. Der Prozess“, so Glöckner weiter, brauche aber noch etwas Zeit.

    Beeindruckend sei die Kulisse am Tivoli. 25.000 Zuschauer werden dort am Samstag erwartet. Der Löwen-Trainer spricht von einer „Fußballbesessenheit“, die dort herrsche. „Die Zuschauer sind sehr laut“, weiß er aus eigener Erfahrung. „Ich freue mich auf das Spiel und die Atmosphäre.“ Befürchtungen, dass sich sein Team davon beeindrucken lässt, hegt Glöckner nicht. „Klar ist es immer ein Pluspunkt, wenn du ein volles Haus hast. Aber es macht auch uns mehr Spaß, vor 25.000 als vor 1.000 Zuschauer zu spielen. Wenn du ausgepfiffen wirst, kann das zusätzlich Motivation sein. Wir gucken auf uns, pushen uns gegenseitig. Für mich ist es immer wieder geil, dass uns erneut über 2.000 Löwen-Fans nach Aachen begleiten.“

    Die Devise gegen die Rheinländer ist die gleiche wie in den bisherigen Partien: „Wir wollen immer unsere Leistung bestätigen, ans Maximal rankommen“, sagt Glöckner. Egal wie das Ergebnis ausfällt, müsse jeder in den Spiegel schauen und von sich sagen können: „Ich habe alles getan, um erfolgreich zu sein!“ Seiner Meinung nach gäbe es keine Perfektion über 90 Minuten. Im letzten Punktspiel gegen Osnabrück war er 70 Minuten mit dem Gezeigten seines Teams zufrieden. Das galt nicht für die Schlussphase, „auch wenn es menschlich ist, dass bei der Hitze der eine oder andere Gang zurückgeschaltet wird. Vielleicht waren wir nach der 3:0-Führung etwas zu selbstsicher, in einigen Situationen haben wir den Ball zu schnell hergegeben“, moniert der 48-Jährige.

    Generell sei er aber mit der Abwehrleistung seines Teams zufrieden. „In den ersten beiden Partien haben wir aus dem Spiel heraus nur jeweils eine Chance zugelassen“, rechnet er vor. Auch die konditionellen Werte stimmen. „In Essen hatten wir die höchste Laufleistung der gesamten Liga“, rechnet er vor, schränkt aber ein. „Das ist keine Garantie. Wichtig ist vor allem, wohin man läuft!“ Doch für das Spiel, das er von seinen Jungs fordert, gehört die Physis zu den Basics. „Zunächst müssen wir leiden, dann kommt der Spielwitz hinzu!“ Das ist auch die Maxime für den Tivoli.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    AAC: 1 Olschowsky (Tor) – 37 da Silva Kiala, 6 Lorch, 4 Meyer – 3 Wagner, 28 Wiebe, 10 Gaudino, 5 Strujic – 20 Richter, 7 Scepanik – 18 Wriedt.

    Ersatz: 22 Hendriks, 23 Bördner (beide Tor) –9 Sulejmani, 11 Goden, 14 Elekwa, 17 Torsiello, 19 Heister, 30 Winter, 36 Ademi.

    Es fehlen: 8 Bahn, 15 Hanraths, 25 Yarbrough.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 12 Qela, 40 Bachmann (alle Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 20 Althaus, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 17 Schröter, 19 Erdogan, 26 Maier.

    Schiedsrichter: Robert Kampka (Schornbach); Assistenten: Asmir Osmanagic (Stuttgart Ost), Steven Greif (Gotha); Vierter Offizieller: Kristijan Rajkovski (Hackenberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-duennbesetzten-aachenern


    PK vor dem Spiel gegen Aachen:


    https://www.tsv1860.de/de/loew…nde-vor-aacm60-21-08-2025


    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-250823


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Toto-Pokal: Löwen müssen im Achtelfinale zum FV Illertissen.

    Nicht besonders groß war die Freude bei den Löwen über den Gegner: Das Team von Trainer Patrick Glöckner muss im Achtelfinale des Toto-Pokal-Wettbewerbs zum Titelverteidiger FV Illertissen reisen, der gerade im DFB-Pokal zu Hause den Zweitligisten 1. FC Nürnberg im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb gekegelt hat.


    Auch der TSV 1860 München hat schlechte Erinnerungen ans Vöhlin-Stadion. Vor drei Jahren am 27. September 2022, damals im Viertelfinale, kam überraschend das Aus für die Sechzger. Vor 1.623 Zuschauern gab es durch einen Treffer von Maurice Strobel (15.) eine 0:1-Niederlage.

    Die Lose zog auch diesmal Joachim Buchwieser, Vize-Präsident von LOTTO Bayern, unter der Aufsicht von Verbands-Spielleiter Josef Janker. Die 16 im Wettbewerb verbliebenen Klubs waren nach regionalen Gesichtspunkten in eine Nord- und Süd-Grupp eingeteilt. Wie immer galt: Der klassenniedrigere Verein genießt Heimrecht. So war es auch bei der letzten gezogenen Paarung. Zuerst wurden die Löwen gezogen, dann Illertissen. Folgerichtig wurde das Heimrecht getauscht.

    Der FV Illertissen ist der amtierende Titelverteidiger. Trainer Holger Bachthaler betreute die bayerischen Schwaben schon zu gemeinsamen Regionalliga-Zeiten in der Saison 2017/2018. Auch unter den Spielern ist mit Milos Cocic ein bekanntes Gesicht. Er stammt aus dem Junglöwen-Nachwuchs, absolvierte auf der Geschäftsstelle des TSV 1860 eine kaufmännische Ausbildung.

    Die Regelspieltage fürs Achtelfinale sind Dienstag, 26. August, oder Dienstag, 2. September 2025. Sollte das BR Fernsehen die Partie live übertragen, würde das Aufeinandertreffen am Samstag, 6. September 2025, steigen. An diesem Wochenende pausiert die 3. Liga aufgrund von Länderspielen.

    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Wanderpokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der Chance auf ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten und garantierten Prämien in Höhe von rund 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.


    https://www.tsv1860.de/de/news…uessen-zum-fv-illertissen

    U21 eiskalt beim 3:0-Erfolg über die Sportfreunde Schwaig.

    Die Löwen-U21 gewann beim Tabellenzweiten FC Sportfreunde Schwaig vor fast 1.500 Zuschauer mit 3:0. Finn Fuchs brachte durch einen Sonntagsschuss am Freitag sein Team in Front (11.). Cristian Leone machte mit einem Doppelpack den Deckel drauf (56. und 70.). Damit sprang das Team von Alper Kayabunar vorübergehend auf Platz zwei.


    Zunächst war Abtasten angesagt. Es dauerte bis zur 7. Minute, ehe sich Felix Günzel gegen Justin Thönig durchsetzen konnte, im Strafraum fast von der Grundlinie scharf nach innen flankte, doch sowohl Daniel Gaedeke als auch Raffel Ascher verpassten die Hereingabe. Drei Minuten später passte Ascher auf Günzel, der aber am linken Fünfmetereck beim Versuch des Abschlusses gegen Thönig ein Luftloch schoss (10.). Überraschend fiel der erste Treffer auf der anderen Seite. Ein Löwen-Angriff wurde abgeblockt, der Ball kam zu Finn Fuchs, der halblinks aus 28 Metern abschloss, Torhüter Maximilian Huber mit seinem Schuss ins kurze Eck zum 1:0 überwand (11.). Nach einem Zuspiel von Damian Dordan zog Cristian Leone von rechts nach innen, schloss dann mit links ab, sein Schuss ging aber genau auf Torhüter Huber, der damit kein Problem hatte (27.). Beide Teams hielten sich im Großen und Ganzen dezent mit gelungenen Offensivaktionen zurück. In der 38. Minute bediente Ascher auf der rechten Seite Gaedke, dessen Hereingabe senkte sich gefährlich Richtung langes Eck, ging aber vorbei. Eine Minute später die beste Chance für die Gastgeber. Erst zog Tim Schels von der Strafraumkante ab, Paul Bachmann parierte den Schuss, die Kugel kam erneut zu Schels, der diesmal den rechten Pfosten traf (39.). Einen Einwurf von rechts verlängerte Gaedke mit dem Kopf, Linus Hesch traf aber bei seinem Schussversuch aus neun Metern das Spielgerät nicht (42.). In dieser Phase bettelten die kleinen Löwen geradezu um den Ausgleich. Im Anschluss an eine 1860-Ecke konterte Schwaig. Gaedke kam im Strafraum halbrechts zum Abschluss, schoss aber knapp übers lange Eck (45.+1). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Sebastian Stadlmayr zur Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff die nächste Chance für die Gastgeber. Einen abgewehrten Ball nahm Vincent Sommer aus 17 Metern direkt, sein Dropkick ging nur knapp übers rechte Kreuzeck (47.). In der 55. Minute noch eine bessere Möglichkeit für Schwaig. Den ersten Schuss hatte Bachmann noch abgewehrt, der Ball landete bei Gaedke, der aus sechs Metern die Kugel übers Tor hämmerte. Kurz danach schlugen wieder die Löwen zu. Samuel Althaus hatte den Ball zu Fuchs gestochert, dessen scharfe Hereingabe fast von der linken Grundlinie verwertete der eingelaufene Leon am rechten Fünfmetereck zum 2:0 (56.). Drei Minuten später zielte Leone halbrechts von der Strafraumkante knapp am kurzen Eck vorbei (60.). Auf der anderen Seite musste Bachmann eingreifen. Leon Roth hatte tief im Strafraum auf Torjäger Ascher gepasst, der halbrechts aus zwölf Metern aus der Drehung abschloss, aber der Löwen-Keeper tauchte ins kurze Eck ab, hielt den Ball fest (63.). In der 69. Minute tankte sich Xaver Kiefersauer durch, schoss aber von der Strafraumkante knapp am linken Eck vorbei. Eine Minute später war es wieder Leone, der mit seinem vierten Saisontreffer das 3:0 erzielte. Noah Klose hatte den Ball im Strafraum durchgesteckt, Leone kam am Elfmeterpunkt zum Abschluss, versenkte die Kugel sicher (70.). Auf der anderen setzte sich der eingewechselte James Timbana auf der linken Seite durch, legte quer in die Mitte auf Gaedke, der mit seiner Direktabnahme aus zehn Metern rechts am leeren Tor vorbeischoss (72.). Die Schwaiger hatten an diesem Tag das Abschlussglück nicht gepachtet. In der 80. Minute bekamen sie sogar einen Elfmeter, nachdem Benede seinen Gegenspieler Roth zu Fall gebracht hatte. Ascher lief an, schoss aber auch vom Punkt deutlich über das Tor von Bachmann (81.). Im Anschluss an eine Ecke köpfte Sebastian Hofmaier aufs 1860-Gehäuse, mit einem Reflex verhinderte Bachmann den Treffer (87.). Am Ende stand die Null gegen den bisherigen Tabellenzweiten, wodurch die kleinen Löwen bei drei Siegen und einem Remis weiterhin ungeschlagen sind.

    „Das Spiel war nicht so einfach, wie es das Ergebnis hergibt“, räumte U21-Coach Alper Kayabunar ein. „Ich glaube, wir hatten in der ein oder anderen Situation schon ein bisschen Glück, vor allem auch mit dem verschossenen Elfmeter. Aber trotzdem muss man sagen, dass es die Jungs wirklich sehr gut gemacht haben. Hier auswärts in Schwaig 3:0 vor dieser Kulisse zu gewinnen, ist eine sehr reife Leistung.“

    Besonders mit den ersten 35 Minuten war der 39-Jährige zufrieden. „Kurz vor der Pause haben wir dann vielleicht die eine oder andere Situation zugelassen. Auch in die 2. Halbzeit sind wir nicht gut gestartet, Schwaig hat alles reinhauen mit der Wucht, die sie im Angriff haben. Das wegzuverteidigen, ist nicht so einfach, aber wir schießen halt dann das Tor zum richtigen Zeitpunkt. Das 3:0 hat dann endgültig den Stecker gezogen.“

    Besonders mit der Effektivität war Kayabunar diesmal zufrieden. „Daran haben wir immer wieder gearbeitet. Heute waren wir effektiver – definitiv! Das erste Tor von Finn war natürlich überragend, ein super Schuss. Das ist enorm wichtig, so in ein Spiel reinzukommen. Das haben die Jungs sehr gut gemacht. Wir sind froh, mit drei Punkten zurückzufahren.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 5. Spieltag, 15.08.2025, 19.30 Uhr


    FC Spfr. 1913 Schwaig – TSV 1860 München 0:3 (0:1)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 20 Hoppe, 4 Thönig, 24 Benede, 43 Fuchs – 44 Althaus, 21 Kiefersauer (87., 36 Grancay) 6 Dordan (55., 8 Wach) – 17 Leone 75., 28 Roithmayr), 10 Klose (81., 22 Jägerbauer), 7 Garza (64., 30 Porta).

    Tore: 0:1 Fuchs (11.), 0:2 Leone (56.), 0:3 Leone (70.).

    Gelbe Karten: Günzel, Gaedke, Schirbl – Klose, Garza, Benede, Porta, Thönig.

    Bes. Vorkommnis: Ascher verschießt Foulelfmeter (81.).

    Zuschauer: 1.470 NGL-Arena in Oberding.

    Schiedsrichter: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen); Assistenten: Maximilian Wirkner (Mertingen), Sebastian Eder (Holzkirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-die-sportfreunde-schwaig


    Spielbericht bei sechzger.de vom Spiel der U21 gegen Sportfreunde Schwaig


    https://sechzger.de/bayernliga…deutlich-beim-fc-schwaig/



    Die nächsten Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Pipinsried:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250822


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21 gastiert beim starken Aufsteiger Schwaig im Erdinger Moos.

    Die U21 reist in der Bayernliga Süd an Mariä Himmelfahrt zum starken Aufsteiger FC Spfr. Schwaig. Anpfiff in der NGL-Arena (Am Sportplatz 4, 85445 Oberding) ist am Freitag, 15. August 2025 um 19.30 Uhr.


    Schwaig, dass in der Nähe des Franz-Josef-Strauß Flughafens im Erdinger Moos liegt, hat in dieser Saison überrascht. Lediglich gegen den aktuellen bayernliga-Spitzenreiter TSV 1882 Landsberg gab es am 1. Spieltag eine 4:5-Niederlage. Es folgten drei Siege: Ein 2:0 bei Mit-Aufsteiger Sturm Hauzenberg, ein 3:1 zu Hause gegen den TSV 1861 Nördlingen und ein 1:0 beim FC Ismaning. Im Toto-Pokal wäre dem Team von Trainer Christian „Wiggerl“ Donbeck beinahe eine Überraschung gegen Drittligist FC Ingolstadt 0:4 gelungen. Bis in die Schlussphase stand es 1:1, dann erzielte Marcel Costly in der 83. Minute den Siegtreffer für die Schanzer.

    Löwen-Trainer Alper Kayabunar hat großen Respekt vor dem Neuling. „Es ist eine Mannschaft, die nach vier Spieltagen auf dem 2. Platz steht, nur gegen den Tabellenführer knapp verloren hat.“ Schwaig bezeichnet der 39-Jährige als sehr robustes Team mit einigen Spielern im Kader, die Regionalliga-Erfahrung mitbringen. „Dementsprechend wissen wir, was auf uns zukommt. Wir sind gewarnt, zudem ist Schwaig sehr heimstark.“

    Seiner Mannschaft bläut er deshalb ein, dass sie von der ersten Minute an hellwach sein muss, „damit wir unseren positiven Trend fortsetzen können.“ Besonders die Offensive der Grün-Roten müssen die kleinen Löwen im Auge behalten. Raffael Ascher hat bereits fünf Treffer erzielt, dazu das zwischenzeitliche 1:1 im Toto-Pokal gegen Ingolstadt markiert. Sein Sturmpartner Daniel Gaedke, früher beim FC Ismaning und zuletzt beim TSV Buchbach aktiv, hat auch schon zweimal getroffen. „In der Offensive sind sie brandgefährlich“, weiß Kayabunar. Deshalb dürfe sich sein Team keinen fahrlässigen Umgang mit seinen Möglichkeiten wie in Heimstetten oder zuletzt gegen den FC Gundelfingen leisten. „Wir müssen unsere Chancenverwertung weiter verbessern“, mahnt der U21-Coach an. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in jedem Spiel so viele bekommen.“

    Die Effektivität bleibt das große Manko. Im Heimspiel gegen Gundelfingen (1:0) musste man am Ende trotz numerischer Überlegenheit von fast einer Stunde zittern und verlor sogar in der Nachspielzeit noch Lasse Faßmann wegen einer Notbremse. Der Innenverteidiger wurde für zwei Spiele gesperrt, fehlt neben der Partie in Schwaig auch eine Woche später beim Auswärtsspiel in Pipinsried.

    Ansonsten wird es keine größeren Veränderungen im Kader geben. Torhüter Paul Bachmann steht wieder zur Verfügung, Brahim Moumou könnte nach der zweiten Trainingswoche mit der Mannschaft in den Kader rücken.

    Stimmungsvoll dürfte die Partie nicht nur aufgrund des Flutlichts werden. Auch zuschauertechnisch rechnet der Aufsteiger mit einer guten Kulisse. „Richtung 1000“, hofft Schwaigs Fußballchef Wolfgang Lang bei FuPa. Der Rasen sei nach der Regenschlacht gegen Ingolstadt wieder in einem akzeptablen Zustand. „Er sieht ganz gut aus, auch wenn einige Rasenfetzen nicht mehr auffindbar waren“, erzählt er.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-schwaig-im-erdinger-moos


    Liveticker für das Spiel gegen FC Spfr. Schwaig:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250815


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start