Beiträge von Loewe

    Abgänge:


    Clemens Lippmann

    Maximilian Wolfram

    David Philipp

    Morris Schröter

    Thore Jacobsen

    Raphael Schifferl

    Jesper Verlaat

    Miran Qela

    Kurz vor dem Anpfiff wurde es emotional! Die Löwen verabschiedeten vor dem Heimspiel gegen den FC Ingolstadt acht Spieler. Neben Jesper Verlaat, Clemens Lippmann, Thore Jacobsen, Maximilian Wolfram, David Philipp, Raphael Schifferl und Morris Schröter auch Ersatztorhüter Miran Qela, dessen Abschied bisher noch nicht offiziell war.


    TSV 1860 München

    Saison-Abschied zu Hause mit Niederlage: Löwen verlieren 1:2 gegen Schanzer.


    Die Löwen haben ihr letztes Saison-Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 mit 1:2 verloren. Vor der Pause hatte Samuel Althaus die Sechzger in Führung gebracht (42.). Nach Wiederanpfiff drehten Marcel Costly (57.) und Max Besuschkow die Partie (64.). Im Vorlauf der Partie waren acht Spieler beim TSV 1860 München verabschiedet worden.


    Personal: Im letzten Saisonheimspiel gegen Ulm musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Max Reinthaler, Damjan Dordan, Philipp Maier, Kevin Volland, Noah Klose und Tunay Denizverzichten. Nach dem Abschlusstraining fiel auch noch David Philipp aus. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Clemens Lippmann sowie Finn Fuchs, der mit der U21 in Nördlingen spielte. Eigengewächs Xaver Kiefersauer gab sein Startelf-Debüt.

    Spielverlauf: Die Gäste hatten in der 6. Minute die Riesenchance zur Führung. Aus der eigenen Hälfte hatte Max Besuschkow den Ball in die Schnittstelle der Innenverteidigung gespielt, Marcel Costly lief allein Richtung Löwen-Tor, wollte dann halbrechts an der Strafraumkante Thomas Dähne überlupfen, was aber vollkommen misslang, so dass der 1860-Keeper zupacken konnte. Auf der anderen Seite konterten die Sechzger. Im Strafraum wollte Sigurd Haugen quer auf Justin Steinkötter legen, doch ein Ingolstädter brachte den Fuß dazwischen, konnte in höchster Not klären (12.). Fünf Minuten später die nächste gute Möglichkeit. Florian Niederlechner wollte für Haugen im Strafraum auflegen, ihm sprang jedoch der Ball etwas zu weit vom Fuß, so passte er auf Steinkötter, der von hinten angerauscht kam, halblinks an der Strafraumkante direkt abschloss, aber genau aufs kurze Eck zielte, das David Klein im Tor der Schanzer zugemacht hatte (17.). Nach einer Linksflanke von Costly kam Besuschkow am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte aber aus acht Metern die Kugel links am Tor vorbei. Der Ingolstädter monierte, dass er von hinten gestoßen worden war, doch Schiedsrichter Yannick Sager winkte ab (28.). Im direkten Gegenzug kam Niederlechner im FCI-Strafraum zum Abschluss, sein Schuss war aber zu zentral, um Klein vor Probleme zu stellen (28.). Kurz danach ein Angriff über die rechte Flanke. Nach Haugens Hereingabe wurde es unübersichtlich, Samuel Althaus kam bei seinem Abschlussversuch gegen Simon Lorenz am Fünfmeterraum zu Fall, die Sechzger forderten ebenfalls Elfmeter, aber auch hier blieb der Pfiff aus (29.). Ein Schrägschuss von Manuel Pfeifer aus halblinker Position im Strafraum konnte Klein gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (38.). In der 42. Minute spielte Xaver Kiefersauer von der Mittellinie einen öffnenden Pass auf Haugen im Zentrum, der steckte halbrechts auf Samuel Althaus durch, Torhüter Klein zögerte einen Moment mit dem Herauslaufen, so dass Althaus vor dem Schanzer an der Kugel kam, sie rechts an ihm aus zehn Metern vorbei zum 1:0 ins kurze Eck lupfte. Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

    Kurz nach Wiederbeginn setzte sich Danhof auf der rechten Seite durch, seine Flanke landete beim eingelaufenen Steinkötter, der aber knapp links am Tor vorbeiköpfte (46.). Nachdem die Schanzer danach mehr Druck aufs Sechzger-Tor ausübten, gelang ihnen in der 57. Minute der nicht unverdiente Ausgleich. Yann Sturm hatte aus dem Zentrum nach rechts auf Mattis Hoppe gepasste, dessen scharfe Hereingabe fast von der Grundlinie nahm der eingelaufene Costly aus sechs Metern direkt, traf zum 1:1 ins rechte untere Eck. Sieben Minuten später sogar die Führung für die Gäste. Costly hatte fast von der rechten Eckfahne geflankt, Besuschkow kam per Seitfallzieher aus zehn Metern zum Abschluss, setzte die Kugel unhaltbar für Dähne in die Maschen (64.). Ein Kopfball von Steinkötter am ersten Pfosten nach Eckball von links durch Danhof ging nur knapp am langen Eck vorbei (69.). Die Sechzger wurden danach wieder aktiver. Der Unparteiische pfiff nach einer gefährlichen Rechtsflanke von Danhof Foul. Angeblich hatten sich der eingewechselte Hobsch und Haugen an der Fünfmeterkante mit unfairen Mitteln eingesetzt (76.). Nach einer Hereingabe von links verschätzte sich Kiefersauer, wodurch der hinter ihm lauernde Frederik Carlsen an die Kugel kam, sie aber aus sechs Metern nicht aufs Tor brachte (80.). Ein 20-Meter-Freistoß von Sturm ging knapp über den Querbalken (83.). In der 90. Minute bediente Danhof den eingewechselten Morris Schröter im Rückraum, der halbrechts aus 15 Meter abzog, aber die Kugel übers lange Eck setzte. In der 3. Minute der Nachspielzeit köpfte Haugen die Hereingabe von rechts durch Danhof aus sechs Metern an die Latte. Wenig später schoss Raphael Schifferl halbrechts aus 15 Metern übers Tor (90.+4). Es blieb bei der 1:2-Niederlage, die aber tabellarisch für die Löwen keine Folgen hat.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir haben zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden. Danach waren wir sehr dominant“, analysierte Löwen-Coach Markus Kauczinski die 1. Halbzeit. „Auch wenn wir verloren haben, bin ich zufrieden mit dem Spiel. Leider ist es so, dass wir erneut zu wenig Tore aus unseren Chancen gemacht haben. Nach der Pause haben wir dann das Spiel aus der Hand gegeben“, kritisierte der 56-Jährige. „Es war e*in Spiel, das wir nie verlieren dürfen.“ Er attestierte seinem Team Moral. „Bis zum Schluss sind wir angelaufen, hatten noch durch Sigurd Haugen einen Lattentreffer und ein paar Halbchancen. Mich stimmen trotzdem viele Dinge heute positiv. Xaver Kiefersauer hat es bei seinem Startelf-Debüt toll gemacht, hat Regie geführt, Samuel Althaus das Tor erzielt.“ Dazu kam noch die Qualifikation für den DFB-Pokal, weil Endspiel-Gegner Würzburger Kickers sich durch einen 4:0-Sieg über Unterhaching bereits über die Liga für den Wettbewerb qualifiziert hat. Die Freude darüber hielt sich bei Kauczinski in Grenzen. „Wir haben ein Endspiel, das wir gewinnen wollen, auch wenn wir schon für den DFB-Pokal qualifiziert sind“, machte er unmissverständlich klar.

    Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann war mit dem Auftakt zufrieden. „Wir sind gut in die Partie gekommen, hatten die erste Großchance.“ Nach 20 Minuten hätte ihr Team etwas den Faden verloren. „In dieser Phase mussten wir viel aushalten. In der 2. Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch. Ich denke, dass wir am Ende verdient gewonnen haben.“


    STENOGRAMM, 37. Spieltag, 09.05.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 1:2 (1:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) –25 Dulic, 35 Kiefersauer, 3 Voet – 2 Danhof, 20 Althaus, 30 Wolfram, 27 Pfeifer – 7 Niederlechner, 9 Steinkötter – 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 44 Husic.


    FCI: 47 Klein (Tor) – 2 Hoppe, 6 Antzoulas, 32 Lorenz, 15 Scholz, 14 Plath – 17 Besuschkow, 8 Carlsen – 5 Gül, 7 Sturm – 22 Costly.

    Ersatz: 25 Eisele (Tor) – 23 Maljojoki, 29 Kügel, 30 Drakulic, 34 Fröde, 39 Öztürk, 44 Kehrer, 48 Lakatos, 49 Bagaric.

    Wechsel: Schröter für Niederlechner (63.), Husic für Althaus (63.), Rittmüller für Wolfram (71.), Hobsch für Steinkötter (71.), Schifferl für Dulic (82.) – Kügel für Costly (90.+2).

    Tore: 1:0 Althaus (42.), 1:1 Costly (57.), 1:2 Besuschkow (64.).

    Gelbe Karten: Dulic, Voet –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60fci


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057698/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-fc-ingolstadt,VJ7MNx5


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ayern-derby-94299510.html


    https://www.abendzeitung-muenc…stag-niederlage-live-653/


    https://www.abendzeitung-muenc…-tor-premiere-art-1130498


    https://sechzger.de/1860-unterliegt-zu-hause-ingolstadt/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen TC Ingolstadt 05:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SC Verl:


    https://www.fupa.net/match/sc-…v-1860-muenchen-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Löwen empfangen Schanzer: Trainer wünscht sich mehr Mut & Entertaining.


    Die Löwen empfangen im letzten Saisonheimspiel in der 3. Liga den FC Ingolstadt 04. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Samstag, 9. Mai 2026 um 14 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen. Zudem wird das Spiel im Löwen-Radio übertragen.


    Zum Ende der Saison wird die Personaldecke bei den Löwen immer dünner. Bei der Aufzählung fing 1860-Chefcoach mit den langzeitverletzten Tunay Deniz, Max Reinthaler, Philipp Maier und Jesper Verlaat an. „Sie stehen definitiv nicht zur Verfügung!“ Doch damit nicht genug. Thore Jacobsen hat einen Schlag im Training abbekommen, wird ebenfalls ausfallen. Genauso Kevin Volland. „Er hat schon länger muskuläre Probleme“, erklärt Kauczinski. „Wir haben Angst, dass mehr passieren kann. Wir hoffen, dass er in zwei Wochen wieder fit ist, uns im Endspiel des Landespokals zur Verfügung steht.“ Ebenfalls nicht spielen kann Damjan Dordan, der Mittelfeldspieler ist umgeknickt.

    Es gibt aber auch gute Nachrichten. Torhüter Thomas Dähne, der zwei Tage mit dem Training pausierte, steht zur Verfügung. „Es war nur eine leichte Erkältung“, klärt Kauczinski auf. „Wir wollen Thomas für das Pokalspiel im Rhythmus halten, deshalb haben wir davon abgesehen, Paul Bachmann Spielzeit zu geben.“ Zurückkehren werden zudem Max Christiansen, Kilian Jakob und Lasse Faßmann nach Verletzung. „Sie werden Teil des Kaders sein“, kündigt der 56-Jährige an.

    Gerade im defensiven Mittelfeld ist die Personalnot nach den Ausfällen von Jacobsen, Maier und Dordan am größten. „Es wird sich einiges verschieben, vom Personal und der Herangehensweise“, kündigt Kauczinski an. „Im Mittelfeld sind wir etwas dünn besetzt. Xaver Kiefersauer hat gute Chancen, von Anfang an zu spielen, ebenso Samu Althaus.“ Dazu kommt Loris Husic, „auch wenn er wegen seines Abiturs nicht immer im Training ist“, und eben Christiansen als weitere Alternativen.

    Kauczinski kann die Unzufriedenheit der Fans über die zuletzt gezeigten Leistungen verstehen. „Ich bin ja selbst unzufrieden“, lautet seine Antwort. „In Schweinfurt haben wir, bis auf die ersten 20 Minuten, schlecht Fußball gespielt, uns nicht mehr gut bewegt. Wir haben immer in Phasen unsere Probleme.“ Trotzdem sei er nicht komplett enttäuscht. „Ich will aber mehr!“

    Die Unzufriedenheit hätte mit der Englischen Woche und den Niederlagen in Duisburg und Cottbus angefangen. „Da ist der Faden gerissen, ergebnistechnisch haben wir es einigermaßen hingekriegt.“ Überraschenderweise gab es in der Rückrunde lediglich drei Niederlagen bei sechs Siegen und acht Unentschieden. „Ich wünsche mir aber auch mehr Mut und Entertaining. Alle Verantwortlichen sind sich einig, dass wir besser Fußball spielen müssen“, blickt er auf die kommende Saison voraus. „Wir wollen eine Mannschaft auf die Beine stellen, mit der sich die Fans identifizieren können.“

    Zuletzt riss dem Trainer auch im Training der Geduldsfaden. Er ist keiner, der es einfach austrudeln lassen möchte. „Es ist in der momentanen Gemengelage sicher nicht einfach“, spricht er den Umstand an, dass einige Spieler den Klub verlassen müssen. „Trotzdem muss man das Beste für den Verein geben. Das ist das, was ich erwarte und selbst vorlebe!“

    Der Trainer wurde gefragt, ob eine Chance besteht, dass der nach vier Jahren bei den Löwen scheidende Kapitän Jesper Verlaat nochmals in dieser Saison aufläuft. „Ich gehe nicht davon aus. Jesper reagiert auf jede Belastungssteigerung, deshalb wird er nicht mehr auf dem Platz stehen können.“

    Übrigens: Die Verabschiedung der Spieler erfolgt gegen 13.40 Uhr, bereits 20 Minuten vor dem Anpfiff. Das sei eine Auflage des DFB, wie 1860-Pressesprecher Rainer Kmeth erklärt. Einer wird bei der Verabschiedung nicht dabei sein, obwohl er noch keinen neuen Vertag hat: Tim Danhof. „Wir sind in Gesprächen“, sagt dazu Kauczinski, „wir können uns vorstellen, mit ihm weiterzumachen. Aber über den genauen Stand kann ich nichts sagen.“ Der Verhandlungsstand sei derzeit „ergebnisoffen“, so der Löwen-Coach.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 2 Danhof, 35 Kiefersauer, 20 Althaus, 27 Pfeifer – 8 Philipp – 22 Haugen, 7 Niederlechner.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 17 Schröter, 18 Jakob, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 16 Reinthaler, 23 Dordan, 26 Maier, 31 Volland, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.


    FCI: 25 Eisele (Tor) – 2 Hoppe, 6 Antzoulas, 32 Lorenz, 15 Scholz, 19 Rosenlöcher – 17 Besuschkow, 8 Carlsen – 44 Kehrer, 7 Sturm – 22 Costly.

    Ersatz: 47 Klein (Tor) – 5 Gül, 10 Kaygin, 11 F. Christensen, 14 Plath, 23 Maljojoki, 29 Kügel, 30 Drakulic, 34 Fröde, 39 Öztürk.

    Es fehlen: 1 Ponath, 13 Toye, 20 Deichmann, 24 G. Christensen.

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Timo Frenger (Kaiserslautern), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ich-mehr-mut-entertaining


    PK vor dem Spiel gegen FC Ingolstadt 05:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Ingolstadt 05:


    https://www.fupa.net/match/tsv…c-ingolstadt-04-m1-260509


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_fc-ingolstadt-04/bilanz/

    Nach dem wenig erfreulichen Ausflug der Amas des TSV 1860 nach Gundelfingen am Dienstag dieser Woche, von dem man mit einer 2:4-Niederlage im Gepäck zurück nach Giesing kehrte, geht es am Samstag nun schon wieder ins Schwäbische. Diesmal liegt das Ziel der Junglöwen rund 45 Kilometer weiter nördlich, in Nördlingen. Der dort beheimatete TSV erwartet die U21 zu ihrem letzten Auswärtsspiel dieser Saison in der Bayernliga Süd. Anpfiff ist um 15.30 Uhr in einem Stadion mit einem Namen, der hier nicht unbedingt genannt werden muss. Um spätestens am letzten Spieltag dann den angestrebten Meistertitel einzufahren und nicht auf der Zielgerade den Verfolger aus Landsberg noch vorbeiziehen zu lassen, sollten das Team von Alper Kayabunar in Nördlingen unbedingt siegen!

    Hinspiel-Niederlage Teil einer kurzen Krise

    An das Hinspiel von Ende Oktober haben die Amas keine guten Erinnerungen. Zeitlgleich und mit gewissen Parallelen zum Spiel der Profis, die an jenem Tag in Mannheim am Ball waren, ging Sechzig zwar in Führung, musste sich am Ende aber mit 2:3 geschlagen geben. Die Profis unterlagen beim Waldhof – ebenfalls nach eigener Führung – mit 1:3. Die erste – und bis vergangenen Donnerstag – einzige Heimniederlage gegen die Nordschwaben fiel in eine kurze Schwächephase mit zwei Pleiten hintereinander. In Hauzenberg und gegen Nördlingen. Auch aktuell stehen zwei verlorene Spiele zu Buche: Wieder hieß Hauzenberg zunächst der siegreiche Gegner – und am Dienstag dann Gundelfingen. Im Herbst kamen die Amas schließlich mit einem 3:0 im Nachholspiel gegen Geretsried wieder zurück in die Erfolgsspur.

    Spannendes Rennen um die Relegationsplätze

    Nach der etwas überaschenden Niederlage vom Dienstag blicken viele Löwenfans am Freitag Abend zunächst nach Landsberg, wo der aktuelle Tabellenzweite den SV Heimstetten (derzeit Fünfter) empfängt und die Amas mit einem eigenen Erfolg im Kampf um den Titel unter Druck setzen will. Eine Woche später, am Samstag, den 16. Mai werden – wie üblich – alle Partien zeitgleich ausgetragen. Für den TSV Landsberg geht es dann abschließend zum FC Gundelfingen, der sich durch den Sieg über die Löwen auf den dritten Tabellenplatz geschoben hat. Hinter den nicht aufstiegsberechtigten Amas steht zwar der TSV Landsberg bereits als Aufsteiger in die Regionalliga fest, dahinter ist das Gerangel um den Relegationsplatz drei aber noch spannend: Fünf Teams könnten diesen noch erreichen, wobei nur Kirchanschöring (aktuell 4.), Pipinsried (6.) und Erlbach (7.) eine Lizenz für die Regionalliga beantragt haben. Heimstetten und Gundelfingen wollen gar nicht hoch.

    Mit all dem hat der finale Gegner der Löwen am letzten Spieltag wiederum nichts zu tun. Der FC Ismaning kommt dann als stabiles Mittelfeldteam zum Saisonabschluss an die Grünwalder Straße 114 (und nicht, wie aktuell noch auf der offiziellen Website zu lesen, nach Gilching).

    Löwenbilanz gegen Nördlingen

    Doch zurück zur am Samstag anstehenden Aufgabe: Seit vier Jahren ist der TSV Nördlingen kontinuierlich in der Bayernliga Süd am Ball, nachdem man zuvor – bis auf zwei einjährige Gastspiele auf dieser Ebene – viele Jahre stets der Landesliga Südwest angehört hatte. In bislang insgesamt zehn Partien zwischen den beiden Mannschaften behielten die kleinen Löwen fünfmal die Oberhand, zweimal trennte man sich Remis und dreimal zogen die Amas den Kürzeren. Auch die Auswärtsbilanz ist aus Münchner Sicht positiv: Drei Siege, und je ein Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Am 23. September 2018 siegte die U21 von Münchens Großer Liebe – damals trainiert von Sebastian Lubojanski, dem Vorgänger von Frank Schmöller auf dieser Position – in Nördlingen mit sage und schreibe 8:0. Zweifacher Torschütze war damals ein gewisser Dennis Dressel.

    Personalfragen

    Nachdem am Samstag eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff in Nördlingen auch das letzte Heimspiel der 1860-Profis gegen den FC Ingolstadt im Sechzgerstadion angepfiffen wird, dürften ein paar Akteure, die noch am Dienstag bei den Amas auf dem Platz standen, diesmal fehlen. Allen voran Torwart Paul Bachmann, der gegen die Schanzer natürlich wieder den Dähne-Vertreter gibt. Aber auch Samuel Althaus, Loris Husic und vielleicht Finn Fuchs sind Kandidaten, auf die Trainer Kayabunar in Nördlingen eventuell verzichten muss, weil sie in den Profikader rutschen. Dass er dies einkalkuliert und es auch als “unsere Hauptaufgabe” sieht, “die Spieler für die Profis auszubilden”, betonte er im Interview mit sechzger.de nach der Partie in Gundelfingen.


    https://sechzger.de/letztes-au…in-noerdlingen-gefordert/

    U21 in Nördlingen – Trainer Kayabunar fordert: „Einfach abliefern!“


    Für die Löwen-U21 geht es im letzten Auswärtsspiel der Saison in der Bayernliga Süd zum TSV 1861 Nördlingen. Anpfiff im Rieser Sportpark (Anton-Jaumann-Industriepark 6, 86720 Nördlingen) ist am Samstag, 9. Mai 2026 um 15.30 Uhr.


    Die 2:4-Niederlage im Nachholspiel vom vergangenen Dienstag beim FC Gundelfingen ist verarbeitet. „Wir haben das Spiel analysiert, haben besprochen, was wir nicht gut gemacht haben. Trotzdem gab es auch Phasen, wo wir richtig gut gespielt haben, aber auch welche, wo wir nicht gut verteidigt haben“, sagt U21-Chefcoach Alper Kayabunar. „Wir haben es besprochen und wollen es einfach in den nächsten zwei Spielen besser machen. Die Abstimmung hat in einigen Fällen nicht gestimmt“, bemängelte er. Ein Grund, so der 40-Jährige, sei seiner Meinung nach gewesen, dass die Mannschaft in dieser Konstellation nicht eingespielt war.

    Trotzdem dominierte sein Team phasenweise den Gegner. „Wenn man die ganzen Torchancen nimmt, dann hätten wir in Gundelfingen gewinnen müssen. Das müssen wir einfach besser machen, effizienter sein. Wir haben allein zweimal an den Pfosten geschossen und es verpasst, in der 1. Halbzeit das 3:1 zu schießen.“ Auch bemängelte Kayabunar die Konzentrationsmängel zu Beginn der ersten und zweiten Hälfte. Der erste Gundelfinger Treffer fiel in der 3. Minute, Tor zwei und drei in der 48. und 52. Minute. „Das waren ganz klar die Probleme. Aber wir wollen nicht mehr so viel nach hinten schauen. Wir befinden uns im Endspurt und müssen versuchen, einfach abzuliefern. Das ist unser Ziel!“

    Mit dem TSV Nördlingen geht es zu der Mannschaft, die den kleinen Löwen in der Vorrunde die einzige Heimniederlage beigebracht hat (2:3). Leicht wird es also nicht. Kayabunar: „Nördlingen ist gerade daheim sehr stark, eine sehr robuste, eingespielte Mannschaft mit einem richtig guten Stürmer, der die meisten Tore bisher in der Bayernliga Süd erzielt hat.“ Die Rede ist von Simon Gruber, der in 30 Partien 27 Mal traf. „Das Spiel ist sehr stark auf ihn ausgelegt. Deshalb ist es wichtig, ihn in den Griff zu kriegen und, was ich bereits gesagt habe, besser und aggressiver verteidigen. Und dann müssen wir unsere Torchancen diesmal nutzen. Ich glaube, wir werden nicht so viele bekommen, dementsprechend ist es wichtig, effizienter im Abschluss zu sein.“

    Gerade hier musste die U21 vor dem Gundelfingen-Spiel einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der gesetzte Stürmer Fabio Wagner fiel kurzfristig aus. „Da müssen wir abwarten. Wir wissen noch nicht, ob er spielen kann. Fabio wird versuchen, im Abschlusstraining mitzutrainieren“, erklärt der U21-Coach. Dagegen wird Noah Klose wegen Achillessehnen-Problemen weiterhin ausfallen. „Ob von oben Spieler kommen, wissen wir noch nicht. Ansonsten wird wieder der eine oder andere U19-Spieler dabei sein.“ Auch hinter dem Einsatz von Raphael Wach steht ein Fragezeichen. Ihn musste Kayabunar zur Pause rausnehmen. „Wir hoffen aber, dass er in Nördlingen spielen kann.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…fordert-einfach-abliefern


    Liveticker zum Spiel gegen TSV Nördlingen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-260509


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21 gibt Führung aus der Hand und verliert 2:4 in Gundelfingen.


    Durch die 2:4-Niederlage beim FC Gundelfingen darf sich die Löwen-U21 in den verbleibenden beiden Partien keinen Ausrutscher mehr leisten. Nach der frühen Führung durch David Spitzert (3.) drehten die Sechzger durch Tore von Loris Husic (25.) und Christian Leone die Partie (30.). Ein Doppelschlag von Yannick Maurer (48. und 52.) und ein Treffer von Dario Nikolic (72.) besiegelten die Niederlage.


    Die Gastgeber gingen gleich mit der ersten Offensivaktion in Führung. Alexander Benede hatte unglücklich an der Strafraumkante den Ball zu David Spitzert abgewehrt, der drehte sich dann, verfolgt von dem 1860-Innenverteidiger, einmal um die eigene Achse, schloss dann aus zwölf Metern mit rechts ab und traf genau ins rechte untere Eck zum 1:0 (3.). Alles andere als ein optimaler Beginn für den Tabellenführer, der sich aber unbeeindruckt zeigte. Nach einer Hereingabe von links durch Finn Fuchs köpfte der eingelaufene Cristian Leone am langen Eck den Ball von der Fünfmeterkante an den rechten Pfosten (6.). Nach Zuspiel von Sandro Porta kam Fuchs halblinks aus 16 Metern zum Abschluss, sein Schuss ging nur knapp übers kurze Kreuzeck (13.). Die Sechzger machten Druck, wollten unbedingt schnell den Ausgleich erzielten. Im Anschluss an eine Ecke von links spielte Fuchs kurz vorm Fünfmeterraum Leone halbhoch an, der nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor direkt aus der Luft, doch Gundelfingens Keeper Andreas von Mücke parierte den Abschluss (15.). In der 25. Minute fiel der hochverdiente Ausgleich. Eine Ecke von links durch Sandro Porta faustete von Mücke nach hinten weg, Luis Pereira de Azambuja flankte die Kugel an den linken Pfosten, wo Samuel Althaus sie fast von der Grundlinie mit dem Kopf nach innen verlängerte, dort war der eingelaufene Loris Husic zur Stelle, köpfte den Aufsetzer aus drei Metern über die Linie zum 1:1. In einen ungewollten Rückpass von Yannick Maurer sprintete Pereira de Azambuja, erreichte die Kugel vor Leon Sailer und dem FCG-Torwart, war aber dabei zu weit nach links geraten, so dass der nachsetzende Sailer seinen Schuss aus spitzem Winkel zur Ecke blocken konnte (27.). Besser machte es drei Minuten später Leone. Der Stürmer eroberte vorm Gundelfinger Strafraum den Ball, zog nach links an den beiden Innenverteidigern vorbei, schloss dann halblinks aus elf Metern ab und traf mit links zum 2:1 ins lange Eck (30.). Die kleinen Löwen waren auch weiterhin spielbestimmend. In der 36. Minute traf Husic nur Aluminium. Nach Zuspiel von Althaus schlenzte er die Kugel im Zentrum aus 17 Metern an den rechten Pfosten. Die 2:1-Pausenführung war für die Sechzger hochverdient, hätte bei etwas mehr Glück auch höher ausfallen können.

    Wie schon in der 1. Halbzeit verschlief die U21 den Wiederbeginn. Simon Achatz passte in die Tiefe auf den gestarteten Maurer, der im Strafraum in das Zuspiel grätschte, es aus zwölf Metern an Paul Bachmann vorbei zum 2:2 ins Tor bugsierte (48.). Zwei Minuten später hätte Husic wieder die Führung herstellen können. Nach Diagonalflanke von Porta legte Leone rechts am Fünfmetereck zurück ins Zentrum auf den Österreicher, der zog aus 14 Metern direkt ab, schoss aber weit übers FCG-Tor (50.). Das 3:2 gelang auf der anderen Seite den Schwaben, die damit die Begegnung vollkommen auf den Kopf stellten. Wieder war es Maurer. Achatz hatte aus dem linken Halbfeld ans rechte Strafraumeck geflankt, Maurer legte die Kugel mit rechts an Fuchs vorbei in die Mitte, schloss dann mit links direkt aus 17 Metern ab und traf ins lange Eck (52.). Aber es kam noch schlimmer für den Tabellenführer. Nach einer Ecke von Samuel Seibold verlängerte Dario Nikolic die Hereingabe per Kopf zum 4:2 ins Netz (72.). Die jungen Sechzger waren geschockt, konnten in der Schlussphase dem Spiel keine Wende mehr geben und müssen nach der neuerlichen Niederlage um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zittern.

    „Das war wieder ein enttäuschendes Ergebnis“, resümierte U21-Coach Alper Kayabunar. „Wir haben einen schlechten Start hingelegt, das wollten wir unbedingt vermeiden. Danach haben wir aber bis zur Pause ein richtig gutes Spiel gemacht, verdient ausgeglichen und das 2:1 geschossen. Eigentlich hätten wir vor der Halbzeit das 3:1 machen müssen. Wir hatten noch zwei, drei gute Situationen und einen Pfostentreffer.“

    Während der Pause wurde klar angesprochen, dass man konzentriert in die 2. Halbzeit gehen wolle. „Wieder starten wir schlecht, kassieren relativ schnell den Ausgleich und kurz danach das 2:3. Anschließend hat die Mannschaft alles probiert, aber sich dann durch eine Standardsituation das 2:4 eingefangen. Gundelfingen hat sich in der Schlussphase in jeden Ball reingeworfen. Aufgrund der 2. Halbzeit dann auch verdient das Spiel gewonnen.“

    Momentan käme Vieles zusammen. Mit Fabio Wagner, der sich kurzfristig verletzt hatte, Noah Klose, Xaver Kiefersauer, Max Jägerbauer und dem gesperrten Arin Garza seien fünf Spieler nicht dabei gewesen, „die in der Phase, wo es richtig gut lief, von Anfang an gespielt haben und viel Qualität mitbringen. Die fehlen uns extrem. Da müssen nun andere Jungs einspringen und sich auf diesem Niveau weiterentwickeln.“ Es gelte jetzt, das Beste aus der Situation zu machen und herauszuholen. „Wir haben alles immer noch selbst in der Hand. Das nächste Spiel in Nördlingen wird sicher nicht leichter. Darauf müssen wir den Fokus setzen. Wir sind fast über die gesamte Saison auf dem 1. Platz. Es wäre schade, wenn wir zum Ende noch die Tabellenführung hergeben würden.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 21. Spieltag, 05.05.2026, 18.30 Uhr


    FC 1920 Gundelfingen – TSV 1860 München 4:2 (1:2)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 33 Fiedler (74., 28 Roithmayr), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 33 Husic, 8 Wach (46., 31 Tekin), 44 Althaus – 17 Leone, 18 Pereira de Azambuja (60., 7 Erdogan), 30 Porta (66., 34 Gosalci).

    Tore: 1:0 Spitzert (3.), 1:1 Husic (25.), 1:2 Leone (30.), 2:2 Maurer (48.), 3:2 Maurer (52.), 4:2 Nikolic (72.).

    Gelbe Karten: Noller, Maurer – Fiedler, Wach, Althaus.

    Zuschauer: 740 im Schwabenstadion.

    Schiedsrichter: Jonas Krzyzanowski (Neuburg a.d.Donau); Assistenten: Valentin Striebich (Thuisbrunn), Sascha Thiemann (Kleinschwarzenlohe).


    https://www.tsv1860.de/de/news…rliert-24-in-gundelfingen


    Spielbericht bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/vorsprung-…lt-amas-verlieren-erneut/



    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen TSV Nördlingen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-260509


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Nachholspiel der Amas in Gundelfingen: Schritt Richtung Titel


    Von
    Christian Jung -

    4. Mai 202

    Zwar wird – aufgrund der Ergebnisse vom langen ersten Mai-Wochenende – beim Nachholspiel der Amas beim FC Gundelfingen am Dienstag Abend (18.30 Uhr – Schwabenstadion im Kreissportzentrum) leider noch keine finale Entscheidung in der Meisterfrage der Bayernliga Süd fallen. Aber das Team von Alper Kayabunar kann morgen Abend beim starken Aufsteiger einen wichtigen Schritt in Richtung Titelgewinn machen.

    Wann fällt die Meisterschafts-Entscheidung?

    Sichtlich enttäuscht über die zweite 0:1-Niederlage gegen Sturm Hauzenberg in dieser Saison zeigte sich Löwentrainer Alper Kayabunar im Interview mit sechzger.de nach dem Spiel gegen die Niederbayern am Donnerstag Abend. Nachdem sich Verfolger TSV Landsberg am Maifeiertag in Geretsried dann keine Blöße gab und durch einen 2:1-Sieg in der Tabelle nach Punkten mit den Junglöwen gleichziehen konnte, ist die U21 des TSV 1860 in Gundelfingen nun gefordert, den Dreipunktevorsprung durch einen eigenen Erfolg wieder herzustellen, um dann womöglich schon beim Auswärtsspiel in Nördlingen (leider fast zeitgleich zum Drittligaspiel der Löwenprofis gegen den FC Ingolstadt am Samstag Nachmittag) den Meistertitel einzutüten. Der abschließende letzte Spieltag mit einem Heimspiel gegen den FC Ismaning, das – nach den Angaben auf der offiziellen Website des TSV 1860 – dann wieder in Gilching ausgetragen werden soll, hätte dann keine sportliche Bedeutung mehr.

    Starker Aufsteiger Gundelfingen

    Zunächst haben die Amas aber die durchaus herausfordernde Aufgabe im schwäbischen Landkreis Dillingen vor der Brust. Der FC Gundelfingen ist im vergangenen Sommer – nach einem Jahr in der Landesliga Südwest – wieder in die Bayernliga zurückgekehrt, wo man zuvor schon drei Spielzeiten verbracht hatte. Der Aufsteiger spielt heuer eine starke Saison und hatte mit den unteren Tabellenplätzen nie etwas zu tun. Die größten Probleme bereiteten die Platzverhältnisse im heimischen Schwabenstadion, welchen auch das nun anstehende Gastspiel der Löwen, das eigentlich für Samstag, den 29. November angesetzt war, zum Opfer fiel. Das Hinspiel gewannen die Amas Anfang August auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße nach schwieriger Anfangsphase durch ein Tor von Cristian Leone in der 28. Minute mit 1:0.

    Personalfragen

    Gespannt dürfen die Löwenfans darauf sein, ob am Dienstag der gegen Hauzenberg durchaus vermisste Kapitän Xaver Kiefersauer, der dann zwei Tage später in Schweinfurt sein Profidebüt für 1860 feiern konnte, wieder für die Amas auf dem Platz steht. Auch Noah Klose wurde gegen Hauzenberg in der Offensive vermisst. Der vom Spitzenspiel in Landsberg eine Woche zuvor mit einer ausgekugelten Schulter zurückgekehrte Max Jägerbauer wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. So wird Coach Kayabunar am Dienstag wohl erneut den einen oder anderen Spieler aus der U19 in seinen Spieltagskader einbauen.

    Bilanz: Sieben Siege – eine Niederlage

    Der Blick auf die Bilanz zwischen dem FC Gundelfingen und der Zweitvertretung des TSV 1860 München ist – aus Löwensicht – absolut erfreulich. In neun Partien seit Sommer 1996 mussten sich die Löwen tatsächlich nur ein einzigen Mal geschlagen geben und zwar im August 2023. Fast genau ein Jahr zuvor endete ein Heimspiel in Gilching gegen die Schwaben mit 0:0. Ansonsten sind nur Siege für Münchens Große Liebe verzeichnet. Daran muss sich aus Sicht der Löwen auch am Dienstag Abend nichts ändern!


    https://sechzger.de/nachholspi…n-schritt-richtung-titel/

    Für die Löwen-U21 geht es im Nachholspiel der Bayernliga Süd vom 21. Spieltag zum FC 1920 Gundelfingen. Anpfiff im Schwabenstadion (Stadionstr. 1, 89423 Gundelfingen a.d. Donau) ist am Dienstag, 5. Mai 2026 um 18.30 Uhr.


    Die ursprünglich für den 29. November 2025 angesetzte Partie in Gundelfingen war aufgrund der schlechten Platzverhältnisse schon im Vorfeld abgesagt worden. Nun, fast ein halbes Jahr später, der neuerliche Anlauf.

    Erstmals nach zehn Partien ohne Niederlage blieb die Löwen-U21 am vergangenen Spieltag überraschend gegen den drittletzten Sturm Hauzenberg wieder ohne Punkte. Für Trainer Alper Kayabunar in der Nachbetrachtung besonders bitter, „weil der Gegner im ganzen Spiel nur einen Schuss aufs Tor abgegeben hat und der ging drüber.“ Der Treffer der Niederbayern sei eigentlich kein Torschuss gewesen, sondern eine Flanke. „Die hat sich dann ins Tor reingedreht“, so der U21-Coach über den vermeidbaren Gegentreffer. „Wir haben einfach zu viele klare Torchancen vergeben“, sah er sein Team trotzdem dominant. „Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben die Niederlage verarbeitet und abgeschlossen. Wir konzentrieren uns jetzt auf Gundelfingen.“

    Die Schwaben haben sich als Aufsteiger in der Saison peu à peu nach oben gearbeitet, können noch Platz drei erreichen. Mit einem Heimsieg im Nachholspiel würden sie mit dem Dritten, dem SV Kirchanschöring, nach Punkten gleichziehen. „Das ist auf jeden Fall eine sehr gute Mannschaft, vor allem sehr kampfstark und ein durch den Aufstieg zusammengeschweißter Haufen. Wir haben uns in der Hinrunde sehr schwergetan, nur 1:0 gewonnen und am Schluss noch Lasse Faßmann mit einer Notbremse verloren“, erinnert sich Kayabunar. „Es wird auf jeden Fall ein sehr schweres Auswärtsspiel für uns. Wir wollen es unbedingt besser machen als zuletzt gegen Hauzenberg.“

    Befürchtungen, dass die Spieler im Kampf um die Meisterschaft auf der Zielgeraden nervös werden, nachdem Landsberg bei einem Spiel mehr nach Punkten aufgeschlossen hat, hegt der Löwen-Trainer keine. „Wir haben gut trainiert, die Jungs sind klar im Kopf. Alle waren enttäuscht nach der Niederlage gegen Hauzenberg. Aber das ist verarbeitet und der Fokus liegt jetzt auf dem nächsten Spiel. Wir sind eine sehr gute Einheit und helfen uns gegenseitig. Deswegen glauben wir alle fest daran, dass wir in Gundelfingen gewinnen können.“

    Kayabunar muss höchstwahrscheinlich auch an der Donau auf seinen Kapitän Xaver Kiefersauer verzichten. Der 20-Jährige gab am vergangenen Samstag in der Schlussviertelstunde beim 1:1 in Schweinfurt sein Drittliga-Debüt und zählt wohl auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen Ingolstadt zum Kader von Profi-Trainer Markus Kauczinski. „Dafür besteht die Möglichkeit, dass Loris Husic und Samu Althaus dabei sind“, erzählt der U21-Coach. Eventuell auch Torwart Paul Bachmann, um Spielpraxis zu bekommen. Ebenfalls zurückgreifen kann Kayabunar auf Spieler aus der U19. So werden wohl Mustafa Tekin, Emre Erdogan, Jamie Jenni und Lance Fiedler im Kader stehen.


    https://www.jungloewen.de/inde…el-nach-gundelfingen.html


    Liveticker zum Spiel gegen FC Gundelfingen:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-260505


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVSMDEIN/liveticker#start

    Serie bleibt bestehen: Löwen spielen 1:1 beim 1. FC Schweinfurt.


    Die Löwen konterten beim 1. FC Schweinfurt einen Rückstand und sind durch das 1:1 seit vier Spielen in der Liga ungeschlagen. Sebastian Müller hatte die Gastgeber in Führung gebracht (27.), Sigurd Haugen erzielte vier Minuten später mit seinem 16. Saisontreffer den Ausgleich (31.). In der 76. Minute gab ein weiteres 1860-Talent mit Xaver Kiefersauer sein Profidebüt.


    Personal: Im Auswärtsspiel in Schweinfurt musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Max Reinthaler, Kilian Jakob, Philipp Maier, Lasse Faßmann und Tunay Deniz verzichten. Loris Husic fehlte aus schulischen Gründen. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Clemens Lippmann, Noah Klose und Finn Fuchs.

    Spielverlauf: Erstmals kamen die Sechzger in der 7. Minute gefährlich vors Tor der Schweinfurter. Simen Voet hatte auf der linken Seite einen weiten Ball auf Sigurd Haugen gespielt. Der Norweger behauptete sich im Strafraum, passte von der linken Grundlinie am Fünfmeterraum in die Mitte, jedoch konnten die Gastgeber die gefährliche Hereingabe zur Ecke blocken. Zwei Minuten später eroberte Manuel Pfeifer gegen Leonhard Langhans fast an der linken Eckfahne die Kugel, seine flache Hereingabe Richtung Elfmeterpunkt konnte Nick Doktorczyk gerade noch vor Florian Niederlechner klären (9.). Kurz danach kam Niederlechner auf der rechten Strafraumseite zum Abschluss, sein 14-Meter-Schuss parierte Toni Stahl zur Ecke (10.). Pfeifer war es, der in der 21. Minute als letzter Mann Sebastian Müller nach einer Kontersituation per Grätsche an der Strafraumkante stoppte. Bei 24 Grad im Schatten verschaffte Schiedsrichter Timon Schulz den Teams in der Mitte der ersten Hälfte eine Trinkpause. Kurz danach gingen die Unterfranken in Führung. Sean Dulic konnte einen hohen Ball nicht entscheidend klären, Ex-Löwe Kristian Böhnlein kam an der linken Strafraumseite zum Flanken, Müller brachte am ersten Pfosten den Fuß vor Voet an die Hereingabe, Torhüter Thomas Dähne war zwar mit der Hand dran, konnte den Einschlag zur Führung der 05er nicht verhindern (27.). Beinahe hätte Haugen zwei Minuten später die Antwort gegeben. Eine Flanke von Niederlechner aus dem rechten Halbfeld nahm der eingelaufene Norweger mit der Brust mit, schloss mit dem zweiten Kontakt am Elfmeterpunkt ab, traf aber nur den linken Pfosten (29.). In der nächsten Szene machte es Haugen besser. Voet hatte an der linken Außenlinie geflankt, Nikolaos Vakouftsis stand etwas zu weit vor dem Löwen-Torjäger, der den Ball runterpflückte, mit dem Schienbein aus zehn Metern direkt abschloss und zum 1:1 in den Winkel traf (31.). Nach dieser Druckphase der Sechzger verflachte die Partie etwas. Kurz vor der Pause nahm sie nochmals Fahrt auf. In der 44. Minute konterten die Sechzger. Tim Danhof passte von rechts scharf in die Mitte auf Haugen, doch Luca Trslic ging dazwischen, bugsierte den Ball ins Tor-Aus (44.). In der 4. Minute der Nachspielzeit düpierte Nico Grimbs Voet links an der Fünfmeterkante, doch Dähne hatte aufgepasst, warf sich auf den Ball, verhinderte so den Abschluss des Schweinfurters. Kurz danach war Pause.

    Die erste Viertelstunde nach der Pause versuchten die Schnüdel, Druck zu erzeugen, doch die 1860-Defensive stand gut, ließ keine Möglichkeiten zu. In der 59. Minute tauchte Böhnlein rechts im Strafraum auf, kam aus sieben Metern zum Abschluss, Dähne parierte und anschließend bereinigte Danhof die Situation. Kurz nach seiner Einwechslung schloss Marvin Rittmüller aus 22 Meter mit seinem ersten Ballkontakt ab, sein Schuss senkte sich aufs Tor-Dach der Gastgeber (63.). Kurios die nächste Szene: Ein Rückpass rutschte Schweinfurts Stahl durch die Beine, auf der Linie erwischte der Torhüter gerade noch den Ball, verhinderte das 2:1 für die Löwen (71.). Im Anschluss an einen Eckball kam Haugen am Elfmeterpunkt zum Abschluss, sein Drehschuss mit links war aber zu zentral, so dass Stahl damit keine Mühe hatte (73.). Einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte nahm der eingewechselte Patrick Hobsch gekonnt mit, kam im Strafraum zum Abschluss, zielte aber frei vor dem 05-Keeper aus 14 Metern am langen Eck vorbei (75.). Kurz danach feierte Xaver Kiefersauer, der Kapitän der U21, sein Profidebüt (76.). Glück hatten die Löwen in der 82. Minute, als im Anschluss an eine Ecke von rechts, die Johannes Geis an den ersten Pfosten geflankt hatte, Lucas Zeller zum Kopfball hochstieg, aber die Kugel aus sechs Metern knapp neben den rechten Pfosten köpfte. Somit blieb es bei dem „Sommer-Kick“ bei der Punkteteilung, wodurch die Löwen seit vier Spielen ungeschlagen sind.


    TRAINERSTIMMEN


    „Das 1:1 geht in Ordnung. Wir haben nur phasenweise gut nach vorne gespielt“, analysierte Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Das ist auch ein Spiegelbild der Saison, dass wir manche Sachen gut machen, manche nicht. Am Ende müssen wir mit dem Punkt leben.“ Positiv fand der 56-Jährige die ersten 20 Minuten. „Wir haben gut angefangen, uns drei, vier, fünf gute Möglichkeiten herausgespielt. Danach haben wir ein bisschen den Faden verloren, immer wieder leichte Ballverluste gehabt oder einen zweiten Ball nicht geholt – eigentlich das, was wir die ganze Zeit zeigen.“ Sein Team habe sich in der 2. Halbzeit zu wenig Torchancen erspielt. Dabei klammerte er Sigurd Haugen aus. „Er hat wieder geliefert, ist aber momentan der Einzige. Auch andere hatten Möglichkeiten. Ich hoffe, dass irgendwann mal wieder ein anderer trifft.“ Positiv bewertete der 1860-Cheftrainer das Debüt von Xaver Kiefersauer. „Das hat er gut gemacht. Er ist jetzt schon länger bei uns im Training und wir wollten ihn jetzt einfach mal sehen. Xaver hat gut nach vorne gespielt, war mutig. Das hat mir gefallen!“

    Schweinfurts Coach Jermaine Jones war mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zum vierten Mal in Folge Unentschieden gespielt hat, zufrieden. „Wir waren gut im Spiel und hatten unsere Möglichkeiten. Wenn wir die eine oder andere Sache vielleicht noch ein bisschen besser ausspielen, dann kriegen wir vielleicht noch weitere Chancen. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft seit Wochen. Wir haben uns gut präsentiert, zeigen Woche für Woche, dass wir diese Liga mit erhobenem Haupt verlassen wollen. Die Jungs geben im Training weiter Gas arbeiten weiter und sind hungrig und wollen sich im Endeffekt mit einer guten Leistung in den Spielen belohnen“, streicht er die Mentalität seines Teams heraus.


    STENOGRAMM, 36. Spieltag, 02.05.2026, 14 Uhr


    1. FC Schweinfurt 05 – TSV 1860 München 1:1 (1:1)


    S05: 1 Stahl (Tor) – 18 Trslic, 31 Vakouftsis, 2 Doktorczyk – 7 Langhans, 3 Angleberger, 24 Latteier, 6 Zeller, 5 Grimbs, 13 Böhnlein – 37 Müller.

    Ersatz: 36 Zorn (Tor) – 10 Dellinger, 15 Fery, 17 Forkel, 20 Özden, 23 Krätschmer, 25 Wintzheimer, 30 Geis, 33 Endres.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 23 Dordan, 27 Pfeifer –31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 35 Kiefersauer.

    Wechsel: Endres für Böhnlein (62.), Geis für Grimbs (62.), Dellinger für Langhans (80.) – Rittmüller für Dulic (62.), Hobsch für Niederlechner (62.), Kiefersauer für Dordan (76.), Philipp für Volland (76.), Steinkötter für Haugen (90.).

    Tore: 1:0 Müller (27.), 1:1 Haugen (31.),

    Gelbe Karten: Vakouftsis, Grimbs, Trslic – Niederlechner, Jacobsen.

    Zuschauer: 9.036 im Sachs-Stadion.

    Schiedsrichter: Timon Schulz (Arpke); Assistenten: Hannes Ventzke (Kritzmow), Luca Sambill (Lübeck); Vierter Offizieller: Maximilian Lotz (Bauerbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/s05m60


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/schweinf…liga-5057689/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VISclGJ


    https://www.tz.de/sport/1860-m…schweinfurt-94288664.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…hste-saison-94288551.html


    https://www.abendzeitung-muenc…n-unentschieden-live-652/


    https://www.abendzeitung-muenc…-16-tore-mann-art-1128961


    https://sechzger.de/1860-kommt…rt-nicht-ueber-11-hinaus/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen Schweinfurt 05:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen FC Ingolstadt 05:


    https://www.fupa.net/match/tsv…c-ingolstadt-04-m1-260509


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_fc-ingolstadt-04/bilanz/

    U21 kassiert gegen Sturm Hauzenberg erste Heimniederlage der Saison.


    Die Löwen-U21 kann einfach gegen Sturm Hauzenberg nicht gewinnen. Wie im Hinspiel kamen die Niederbayern gegen den Tabellenführer zu drei Punkten. Nach dem Platzverweis gegen Arin Garza spielten die Gäste in Überzahl (82.). Bastian Schmid erzielte drei Minuten später den Siegtreffer (85.).


    Die Sechzger taten sich von Beginn an schwer gegen die konzentriert verteidigenden Gäste. Erstmals gefährlich wurden sie, als Arin Garza an der linken Tor-Auslinie gegen Philipp Scheider, der den Ball über die Linie sperren wollte, die Kugel eroberte, von der Grundlinie in die Mitte passte, aber keinen Mitspieler fand (13.). Ansonsten fehlte im neuformierten Team etwas die Abstimmung, da neben Kapitän Xaver Kiefersauer (im Kader der Profis) die U21 auch auf Noah Klose (Achillessehnenprobleme) verzichten musste. Nach einer Hereingabe von links durch Finn Fuchs kam Luis Pereira de Azambuja am zweiten Pfosten an die Kugel, nahm sie direkt aus der Luft, schoss sie aber deutlich übers Tor (25.). In der 30. Minute hatte Cristian Leone die Riesenchance zur Führung. Nach einem Zweikampf im Mittelfeld zwischen Fabio Wagner und Schneider rechneten die Hauzenberger mit einem Pfiff. Der blieb jedoch aus. Leone schnappte sich die Kugel, lief frei auf Torhüter Christoph Obermüller zu. Der parierte den Schuss des 1860-Stürmers, jedoch kullerte der Ball Richtung Tor, Leone setzte nach, doch Luca Canales Uhrmann konnte vor der Linie klären (30.). Im Anschluss an eine Balleroberung von Wagner gegen Eralb Sinani auf der rechten Strafraumseite passte er von der Grundlinie in den Fünfmeterraum, jedoch hatte sich Arin Garza im Rückraum postiert, weswegen die Chance verpuffte (40.). Ein Neun-Meter-Schuss von Garza von halblinks hoch aufs lange Eck köpfte Sinani über die Latte des eigenen Tores (42.). Eine Minute später flankte Garza von der linken Grundlinie an den zweiten Pfosten, Pereira de Azambuja kam aus fünf Metern an den Ball, köpfte ihn aber rechts neben das Tor (44.). Auf der anderen Seite gab Bastian Schmid in der 2. Minute der Nachspielzeit aus der Drehung halbrechts von der Strafraumkante den ersten Torschuss der Gäste ab, der aber einen Meter am langen Eck des 1860-Tores vorbeiging. Kurz danach war Pause.

    Kurz nach Wiederbeginn querte Garza von links im Strafraum nach rechts, schloss dann mit rechts aufs lange Eck ab, Keeper Obermüller war aber unten, wehrte den Schuss ab (49.). Ansonsten ein unverändertes Bild. Die jungen Sechzger liefen an, Hauzenberg verteidigte mit Mann und Maus. Der eingewechselte Rron Gosalci hatte in der 80. Minute den Siegtreffer auf dem Fuß. Nach einem Konter lief Wagner auf der linken Seite seinem Gegenspieler davon, legte im Strafraum quer ans lange Eck, wo Gosalci die Hereingabe an der Fünfmeterkante nicht richtig traf, die Kugel rechts am Tor vorbeibugsierte. Ab der 82. Minute waren die Löwen nur noch zu Zehnt. Garza hatte Sinani kurz vorm Strafraum mit hohem Bein im Gesicht getroffen, Schiedsrichter Korbinian Eßberger zückte sofort die Rote Karte. Kurz danach folgte die Bestrafung auf den Fuß. Eine Hereingabe von rechts durch Schmid wurde immer länger, schlug zur Gästeführung ins lange Eck (85.). Die Giesinger schafften es auch nicht in der fast zehnminütigen Nachspielzeit, ein Tor zu erzielen, kassierten damit ihre erste Saison-Heimniederlage.

    „Wir sind natürlich enttäuscht, wollten unbedingt ein frühes Tor schießen. Die Möglichkeiten haben wir gehabt, sogar sehr klare Torchancen“, haderte Trainer Alper Kayabunar mit dem Spielverlauf. „Auf die Schnelle fallen mir in der 1. Halbzeit drei Möglichkeiten ein, wo wir ein Tor schießen müssen. Von vier Metern geht der Ball übers Tor, ein anderes Mal laufen wir alleine auf den Torwart zu. In so einem Spiel musst du halt einfach das Tor machen.“

    In der 2. Halbzeit sah der 40-Jährige sein Team nicht mehr so stark. „Trotzdem haben wir vor dem Gegentor noch mal eine Mega-Chance nach einem Umschaltmoment. Und dann passiert es ähnlich wie im Hinspiel, dass eine Flanke durchrutscht. Wir haben noch mal alles probiert, die Rote Karte hat es nicht einfacher gemacht.“ Kayabunar machte auch dem Gegner ein Kompliment. „Sie haben am Ende alles gut wegverteidigt. Deswegen müssen wir die Niederlage akzeptieren.“

    Der U21-Coach machte auch die personellen Veränderungen als Grund für die Niederlage aus. „Wir haben die letzten Wochen immer mit der gleichen Startelf gespielt. Heute mussten wir mit einem U19-Spieler rechts hinten in der Abwehr für Max Jägerbauer anfangen. Zudem hat mit Xaver Kiefersauer ein sehr wichtiger Baustein in der Mannschaft gefehlt, der natürlich viel zusammenhält. Außerdem Noah Klose, der vergangene Woche in Landsberg ein super Spiel gemacht hat und auch die Tore schießt. Das sind drei wichtige Faktoren. Nichtsdestotrotz darf das keine Entschuldigung sein. Wir haben unsere Chancen gehabt, wir müssen halt einfach ein Tor schießen. Wenn wir daheim in Führung gehen, dann läuft es ganz anders. Ich habe den Jungs nach dem Spiel gesagt: Das einzige Gute ist, dass wir es am Dienstag wieder besser machen können. Wir haben alles noch selbst in der Hand.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 32. Spieltag, 30.04.2026, 19.30 Uhr


    TSV 1860 München – FC Sturm Hauzenberg 0:1 (0:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 33 Fiedler (89., 44 Jenni), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 18 Pereira de Azambuja (73., 34 Gosalci), 8 Wach, 36 Grancay (64., 31 Tekin) – 17 Leone (56., 30 Porta), 9 Wagner, 7 Garza.

    Tor: 0:1 Schmid (85.).

    Gelbe Karten: Benede, Fuchs – Kretz, Mader, Sinani.

    Rote Karten: Garza (82.) –.

    Zuschauer: 200 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Korbinian Eßberger (Geiselhöring); Assistenten: Kevin Molnar (Pfaffenberg), Balazs Schröder (Aiglsbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60hau


    Spielbericht bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/tsv-1860-u…-sturm-hauzenberg-erneut/



    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Gundelfingen:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-260505


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVSMDEIN/liveticker#start

    Löwen-Trainer Kauczinski fordert in Schweinfurt Konstanz und Spielfreude.


    Für die Löwen geht es im vorletzten Auswärtsspiel der Saison zu Schlusslicht 1. FC Schweinfurt 05. Anpfiff im Sachs-Stadion (Ander-Kupfer-Platz 2, 97424 Schweinfurt) ist am Samstag, 2. Mai 2026 um 14 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen.


    Mindestens 2.500 Fans werden die Löwen nach Schweinfurt begleiten. Die Unterfranken sind bereits abgestiegen, trotzdem erwartet 1860-Cheftrainer Markus Kauczinski ein enges Spiel. „Schweinfurt ist eine spielstarke Mannschaft, die man erst mal bekämpfen und bespielen muss. Schon im Hinspiel haben wir uns schwergetan. Ich erwarte Einsatz von meiner Mannschaft, mehr Konstanz als zuletzt gegen Ulm und hoffe, dass wir in Schweinfurt Spielfreude zeigen und ein gutes Spiel abliefern.“

    Kauczinski ist optimistisch, dass das gelingt. „Ich habe diese Woche im Training einen Schritt nach vorne gesehen, was die Energie angeht, dass Dinge funktionieren und dass die Jungs Spaß haben“, nennt er als Begründung. Mit dem letzten Auftritt gegen Ulm war der Löwen-Coach nur teilwiese zufrieden. „Wir haben in der 1. Halbzeit nur phasenweise ins Spiel gefunden, zu viele Chancen zugelassen. Erst im Laufe des Spiels sind wir besser geworden, haben in einer wilden Schlussphase die Tore gemacht gegen einen Gegner, der gewinnen musste.“ Die zwei Gegentore waren nochmals am Donnerstag im Training Thema. „Es ging dabei generell ums Verteidigen. Wir waren im letzten Drittel nicht scharf genug, haben den Gegner zu leicht passen lassen“, monierte der 56-Jährige.

    Nach wie vor wird Kauczinski nicht wild experimentieren. „Wir haben schon viele junge Spieler dabei. Ansonsten könnte ich auch mit den Amateuren antreten“, sagt er, kündigt aber an, dass erstmals Xaver Kiefersauer in Schweinfurt zum Kader gehören wird. Der Kapitän der U21 sei lange verletzt gewesen, weswegen ihm noch etwas der Rhythmus fehle. „Er ist ein Wettkampftyp, der Dinge initiiert, der das Spiel in die Hand nimmt“, charakterisiert der Löwen-Trainer den 20-Jährigen. „Als Sechser ist er ein Übergangsspieler, der auch torgefährlich werden kann. Er ist eine interessante Mischung, braucht aber noch Input.“

    Ansonsten will Kauczinski die Saison mit dem angestammten Kader zu Ende bringen. „Wer Leistung bringt, wird spielen, egal ob er für nächste Saison noch Vertrag hat.“ Nicht mehr zum Einsatz in dieser Saison werden Tunay Deniz und Philipp Maier aufgrund ihrer Verletzung kommen. Jesper Verlaat wurde die Woche „angetestet“, wie es Kauczinski beschreibt, ist aber vorerst kein Thema. Max Reinthaler befindet sich wieder im Lauftraining. Weiter als er sind Lasse Faßmann und Kilian Jakob, beide sind aber noch nicht im Spieltagskader, jedoch eine Option für die nächste Partie, wie Kauczinski betont. Ebenfalls wieder im Training befindet sich Max Christiansen. Dagegen wird Loris Husic vorerst pausieren. „Er bastelt an seinem Abitur und bekommt seine Zeit, um den Abschluss zu machen“, lautet die Begründung des Trainers.

    Bei den „Schnüdel“ könnte Sean Dulic in die Startelf zurückkehren. Der Innenverteidiger wurde nach längerer Verletzungspause bereits gegen Ulm eingewechselt. „Ich glaube, dass es nur für 60, 70 Minuten reicht, deshalb müssen wir schauen, ob er von Anfang an spielt oder erst später reinkommt“, hat sich Kausczinski noch nicht abschließend entschieden. Dagegen wird wohl wieder Tim Danhof von Beginn an auflaufen, dem er bescheinigt, zuletzt „viele positive Momente geschaffen“ zu haben. Der Schienenspieler hat noch keinen Vertrag für die kommende Saison, konnte aber zuletzt den Trainer überzeugen. „Am Anfang hat mir sein Defensivverhalten nicht gefallen“, erklärt er, wieso der 28-Jährige zunächst bei ihm keine Rolle gespielt hat. „Daran hat er gearbeitet und zuletzt viele Dinge umgesetzt. Nach vorne ist sein Potential unumstritten, zusammen mit Kevin Volland macht er über die linke Seite viel Druck. Tim hat sich positiv entwickelt, weswegen wir den Wunsch haben, dass er hierbleibt.“ Ähnlich sei zuletzt auch die Entwicklung bei Florian Niederlechner gewesen. „Flo hat in den letzten Wochen die Momente im Training genutzt, ist dadurch besser reingekommen. Er hat einen Schritt nach vorne gemacht“, bescheinigt Kauczinski dem Routinier.

    Der Löwen-Trainer wusste nicht genau, ob er in der Vergangenheit schon einmal im Sachs-Stadion gespielt hat oder ob es seine Premiere ist. „Ich glaube, dass ich mit den KSC-Amateuren schon einmal dort war, weiß es aber nicht genau. Ich freue mich aber auf jedes Spiel, auf jeden neuen Moment. Wir nehmen das als Herausforderung, der wir uns stellen.“ Ohnehin ist die Partie eine von drei Generalproben für das in drei Wochen stattfindende Endspiel im Landespokal im nur 40 Kilometer entfernten Würzburg. „Auch deshalb wollen wir die Saison ordentlich zu Ende bringen“, erklärt Kauczinski.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    S05: 1 Stahl (Tor) – 18 Trslic, 30 Geis, 31 Vakouftsis – 7 Langhans, 3 Angleberger, 24 Latteier, 6 Zeller, 5 Grimbs, 13 Böhnlein – 37 Müller.

    Ersatz: 36 Zorn, 40 Weisbäcker (beide Tor) – 8 Meißner, 9 Shuranov, 10 Dellinger, 11 Celebi, 15 Fery, 16 Osawe, 17 Forkel, 20 Özden, 23 Krätschmer, 25 Wintzheimer, 28 Luque-Notaro, 33 Endres.

    Es fehlen: 2 Doktorczyk, 19 Piwernetz, 21 Bausenwein, 38 Kalandia, 39 Ibisi.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 37 Schifferl, 3 Voet, 27 Pfeifer – 5 Jacobsen, 23 Dordan – 2 Danhof, 31 Volland, 30 Wolfram – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 20 Althaus, 25 Dulic, 34 Hobsch, 35 Kiefersauer, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 26 Maier, 33 Faßmann, 36 Deniz, 44 Husic.

    Schiedsrichter: Timon Schulz (Arpke); Assistenten: Hannes Ventzke (Kritzmow), Luca Sambill (Lübeck); Vierter Offizieller: Maximilian Lotz (Bauerbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…chritt-nach-vorne-gesehen


    PK vor dem Spiel gegen Schweinfurt 05:



    Liveticker für das Spiel gegen 1.FC Schweinfurt:


    https://www.fupa.net/match/1-f…v-1860-muenchen-m1-260502


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    U21 empfängt bereits am Donnerstag Hauzenberg – Gewarnt vom Hinspiel.


    Die U21 der Löwen eröffnet mit dem Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg in der Bayernliga Süd den 32. Spieltag am Donnerstagabend, 30. April 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München). Anpfiff ist um 19.30 Uhr.


    Was nach dem 1:1 beim TSV 1882 Landsberg, wodurch der härteste Verfolger auf Distanz gehalten wurde, am meisten interessiert, ist der Gesundheitszustand von Maximilian Jägerbauer. Wegen der Verletzung des Rechtsverteidigers und des anschließenden Notarzt-Einsatzes war die Partie mehr als eine halbe Stunde unterbrochen. Mittlerweile kann U21-Coach Alper Kayabunar teilweise Entwarnung geben. „Gebrochen ist nichts, die Schulter war nur ausgekugelt. Aber er wird wahrscheinlich in dieser Saison nicht mehr spielen können. Wir müssen abwarten, was bei der Kernspintomographie herauskommt, inwieweit die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden.“

    Für die Löwen stehen noch vier Saisonspiele auf dem Programm. Zwei Sieg und die Meisterschaft ist perfekt. „Durch den gewonnen direkten Vergleich mit Landsberg wären wie dann nicht mehr einzuholen“, erklärt Kayabunar. „Wir schauen auf jeden Fall von Spiel zu Spiel. Und da haben wir als nächstes Hauzenberg vor der Brust.“

    Für sein Team wird das eine Umstellung gegen den Drittletzten der Bayernliga Süd. „In den letzten Wochen hatten wir immer nur Spitzenspiele, die wir vor allem daheim immer gut gespielt und gewonnen haben“, begründet der U21-Coach. Auf die leichte Schulter wird der Tabellenführer die Partie trotzdem nicht nehmen, setzte es doch im Hinspiel in Hauzenberg eine von nur vier Niederlagen in dieser Spielzeit. „Das wollen wir natürlich diesmal besser machen. Zu dem Zeitpunkt war es erst die zweite Niederlage und das direkt nach dem 2:0-Erfolg über Landsberg. Wir dürfen den Gegner also auf keinen Fall unterschätzen.“

    Zumal die Niederbayern aus dem Landkreis Passau noch um den Klassenerhalt kämpfen. „Für Hauzenberg geht's auch darum, den Relegationsplatz zu sichern. Da kann von hinten noch mal was passieren. Dementsprechend werden sie bei uns auftreten, haben bei uns nichts zu verlieren.“ Entsprechend fordert Kayabunar, dass seine Mannschaft konzentriert zu Werke geht. „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, um dann bereits nächste Woche in Gundelfingen die Meisterschaft klar machen zu können.“

    Personell wird es im Vergleich zur letzten Partie keine größeren Veränderungen geben. Jägerbauer wird definitiv nicht dabei sein, auch bei Verteidiger Justin Thönig reicht es noch nicht für einen Einsatz. „Er ist vielleicht nächste Woche eine Option für den Kader“, sagt der Coach. Auch hinter Xaver Kiefersauer steht ein Fragezeichen. Der U21-Kapitän trainierte Anfang der Woche wieder mit den Profis, könnte für Markus Kauczinski eine Option für den Drittliga-Kader beim Auswärtsspiel am Samstag in Schweinfurt sein. „Wir werden den ein oder anderen U19-Spieler auf der Bank haben“, kündigt Kayabunar an, weil die U19 erst am Samstag bei Eintracht Frankfurt spielt. Kandidaten sind Mustafa Tekin, Lance Fiedler und Jamie Jenni.


    https://www.tsv1860.de/de/news…berg-gewarnt-vom-hinspiel


    Liveticker zum Spiel gegen Sturm Hauzenberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…turm-hauzenberg-m1-260430


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Löwen feiern in einem wilden Spiel einen 3:2-Erfolg über Ulm.


    Die Löwen können noch gewinnen. Gegen den SSV Ulm 1846 gab es einen hart erkämpften 3:2-Erfolg. Nach torloser 1. Halbzeit erzielte Tim Danhof per Freistoß die Führung (74.). Sigurd Haugen legte drei Minuten später nach (77.). In Unterzahl verkürzte Elias Löder (83.), bevor Florian Niederlechner den alten Abstand wieder herstellte (84.). Noch einmal kamen die Spatzen durch Evan Brown heran (90.+2), zu mehr reichte es aber nicht.


    Personal: Im Heimspiel gegen Ulm musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Max Christiansen, Max Reinthaler, Kilian Jakob, Philipp Maier, Lasse Faßmann und Tunay Deniz verzichten. Nicht im 20-Mann-Kader standen der dritte Torhüter Miran Qela, Clemens Lippmann sowie Noah Klose und Finn Fuchs, die abends zuvor das Spitzenspiel der Bayernliga Süd der U21 beim TSV Landsberg bestritten hatten (1:1).

    Spielverlauf: Die Löwen machten von Beginn an Druck, die erste Chance hatten aber die Gäste. Jonathan Meier war halbrechts im Strafraum mit links aus 13 Metern zum Abschluss gekommen, Samuel Althaus grätschte dazwischen, der Ball landete bei Niklas Kölle am linken Fünfmetereck, dessen Kopfball wurde sicher Beute von Thomas Dähne (5.). Auch wenig später musste der 1860-Keeper eingreifen, als nach einem Ballverlust im Spielaufbau Lucas Röser im Strafraum Raphael Schifferl stehen ließ, anschließend abschloss. Seinen Linksschuss aus elf Metern konnte Dähne parieren (6.). Auf der Gegenseite rutschte eine Hereingabe von rechts durch Tim Danhof zu Maximilian Wolfram durch, der aber am Tor vorbeizielt (10.). Nach Zuspiel von Kevin Volland kam Sigurd Haugen links im Strafraum zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck entschärfte Spatzen-Keeper Christian Ortag (12.). Glück hatte Dähne in der 22. Minute. Dennis Chessa kam frei vor ihm aus acht Metern zum Kopfball, der Torhüter war zwar an der Kugel, diese rutschte ihm jedoch durch, aber auf der Linie bekam er das Spielgerät vor dem nachsetzenden Ulmer zu fassen. Nach einem genialen Pass von Thore Jacobsen auf den gestarteten Haugen steuerte der Norweger alleine auf Ortag zu, scheiterte jedoch mit seinem Schuss von der Strafraumkante am Ulmer Keeper (27.). Danhof schloss nach einem Sololauf über die rechte Seite am rechten Strafraumeck selbst ab, setzte aber seinen Schuss zu hoch an (31.). Im Gegenzug hätten die Ulmer eigentlich in Führung gehen müssen. Leon Dejku hatte von rechts in die Mitte auf den vollkommen freistehenden Kölle gepasst, doch Dähne konnte den Schuss aus sechs Metern per Fußabwehr parieren (32.). Ein 25-Meter-Schuss von Röser strich wenig später knapp über die Querlatte des 1860-Tores (33.). Danach beruhigte sich etwas die Partie. In der 43. Minute setzte sich Haugen stark gegen den Ex-Löwen Dennis Dressel durch und zog aus spitzem Winkel ab. Ortag war aber erneut zur Stelle. Kurz vor der Pause hatte Ulm nochmals eine Riesenchance nach einer Ecke von rechts. Im Fünfmeterraum kam Röser ungehindert zum Kopfball, aber erneut konnte Dähne parieren (45.). So ging es überraschenderweise torlos in die Kabine.

    Haugen steuerte kurz nach Wiederbeginn über links aufs Tor zu, wurde aber im letzten Moment im Strafraum von Meier per Grätsche auf Kosten einer Ecke gebremst (48.). Drei Minute später rammte Röser im Fünfmeterraum Dähne um, drückte ihm sein Knie in den Oberkörper. Der Keeper blieb benommen liegen und musste behandelt werden. Der Ulmer kam mit einer Gelben Karte für diese Aktion davon, entschuldigte sich fair bei Dähne (51.). Kurz danach prallte Dähne mit Chessa zusammen, konnte diesmal ohne Behandlungspause weiterspielen (57.). Nach einer Ecke von links durch Dajaku brannte es lichterloh im 1860-Strafraum, aber irgendwie bekamen die Sechzger den Ball geklärt (70.). Zwei Minuten später wurde Justin Steinkötter nach einem Konter kurz vorm Strafraum per Foul gestoppt, Luca Bazzoli sah nur Gelb. Volland beschwerte sich beim Unparteiischen darüber, sah ebenfalls Gelb und fehlt nun gesperrt in Schweinfurt (72.). Den fälligen Freistoß halblinks aus 19 Metern setzte Danhof über die Mauer zum 1:0 ins Ulmer Tor (74.). Drei Minuten später erhöhte Haugen auf 2:0. Der eingewechselte Florian Niederlechner spielte den Norweger im Halbfeld an, der ging mit Tempo Richtung Tor, zog halblinks an der Strafraumkante ab, sein wuchtiger Schuss landete unhaltbar im rechten oberen Eck (77.). Ab der 80. Minute waren die Spatzen nur noch zu Zehnt. Der Gelb vorbelastete Niko Vukancic zog Haugen am Trikot, sah folgerichtig die Ampelkarte. Trotzdem erzielten die Ulmer drei Minuten später den Anschlusstreffer. Kölle hatte den Ball von links ins Zentrum gelegt, wo Chessa per Hacke verlängerte. Löder drückte den Ball anschließend über die Linie (83.). Doch 60 Sekunden später stellte Niederlechner den alten Abstand wieder her. Steinkötter hatte ihn halblinks im Strafraum mit einem Pass in die Tiefe angespielt, aus der Drehung überlupfte er mit links Ortag zum 3:1 (84.). Der eingewechselte Evan Brown konnte in der 2. Minute der Nachspielzeit unbedrängt durchs Zentrum marschieren, nahm das Geschenk an und schloss aus 14 Metern zum 2:3 ab. Eine Minute später setzte Niederlechner seinen Schuss von der Strafraumkante nach einer Kontersituation deutlich übers Ulmer Tor (90.+3). Den Rest der siebenminütigen Nachspielzeit überstanden die Löwen ohne Gegentor, feierten nach sechs sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier.


    TRAINERSTIMMEN


    „Das war eine turbulente 1. Halbzeit. Wir haben 20 Minuten gebraucht, um reinzukommen“, fand Löwen-Trainer Markus Kauczinski. „Wenn es zur Pause 4:4 steht, dann hätte sich auch niemand gewundert.“ Zur 2. Halbzeit habe man den Spielaufbau verändert, mehr auf Ballkontrolle gesetzt. Der 56-Jährige freute sich, dass Tim Danhof das 1:0 per Freistoß erzielte. „Er hat das geil gemacht, Tim hat das einfach drauf“, fand er lobende Worte für seinen Spieler. Der zweite Treffer durch Sigurd Haugen hätte sich nahtlos daran angeschlossen. „Siggi trifft perfekt den Ball.“ Kauczinski hatte auch lobende Worte für den Gegner parat. „Ulm hat nie aufgegeben, bis zum Schluss alles versucht.“ Das 3:1 habe Florian Niederlechner „geil gemacht. Ich bin froh, dass wir nach der langen Serie ohne Sieg heute wieder gewonnen haben. Das war auch wichtig für unsere Fans!“

    Ulms Trainer Pavel Dotchev sprach von einem „sehr guten Spiel für die Fans mit vielen Torchancen. Die besseren lagen auf unserer Seite.“ Ihn ärgere nur, „dass wir uns für die gute Leistung nicht belohnt haben. Die Einstellung hat gestimmt, wir haben den Gegner immer wieder zu Fehlern gezwungen.“ Lange hätte sein Team das Spiel in der 2. Halbzeit unter Kontrolle gehabt. Umso mehr ärgerte sich der Rekordtrainer der 3. Liga über einen unnötigen Ballverlust von Mirnes Pepic, der zum Freistoß von Danhof und dem 0:1 führt. „Das war in einer kritischen Phase. Beim 0:2 wurden wir ausgekontert. Der ganze Verlauf war für uns schlecht, aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben viel Chancen kreiert, leider zu wenig Tore geschossen!“


    STENOGRAMM, 35. Spieltag, 25.04.2026, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – SSV Ulm 1846 3:2 (0:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 37 Schifferl, 3 Voet, 27 Pfeifer – 5 Jacobsen, 20 Althaus – 2 Danhof, 31 Volland, 30 Wolfram – 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 25 Dulic, 34 Hobsch, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 26 Maier, 33 Faßmann, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.


    ULM: 39 Ortag (Tor) – 18 Bazzoli, 14 Dressel, 3 Vukancic – 19 Meier, 32 Kölle – 20 Pepic, 23 Brandt – 11 Chessa, 43 Dajaku – 9 Röser.

    Ersatz: 1 Schmitt, 12 Seybold (beide Tor) – 8 Westermeier, 25 Löder, 27 Mazagg, 33 Brown, 40 Müller, 47 Sevik.

    Wechsel: Steinkötter für Wolfram (46.), Dordan für Althaus (46.), Dulic für Steinkötter (76.), Niederlechner für Volland (76.), Husic für Jacobsen (87.) – Löder für Röser (56.), Brown für Dajaku (81.), Mazagg für Pepic (81.), Sevik für Brandt (90.), Westermeier für Chessa (90.).

    Tore: 1:0 Danhof (74.), 2:0 Haugen (77.), 2:1 Löder (83.), 3:1 Niederlechner (84.), 3:2 Brown (90.+2).

    Gelbe Karten: Volland, Niederlechner, Danhof – Röser, Bazzoli.

    Gelb-Rote Karten: – Vukancic (80.)

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Bergisch Gladbach); Assistenten: Tobias Esch (Königswinter), Lukas Koch (Erkelenz); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60ulm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057678/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-und-im-stream,VHQFfVc


    https://www.tz.de/sport/1860-m…enschlag-zr-94276598.html


    https://www.abendzeitung-muenc…n-niederlechner-sieg-651/


    https://www.abendzeitung-muenc…-fuer-sechzig-art-1127489


    https://sechzger.de/sommerfuss…60-schlaegt-ssv-ulm-1846/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    PK nach dem Spiel gegen SSV Ulm:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen 1.FC Schweinfurt:


    https://www.fupa.net/match/1-f…v-1860-muenchen-m1-260502


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    U21 spielt 1:1 in Landsberg und hält damit Konkurrenten auf Abstand.


    Die Löwen-U21 ist der Meisterschaft durch das 1:1 beim hartnäckigsten Verfolger TSV 1882 Landsberg einen großen Schritt nähergekommen. Das Spiel war von zwei Verletzungsunterbrechungen geprägt. Dazwischen fielen die Tore, jeweils durch einen Distanzschuss. Maximilian Berwein hatte die Gastgeber in Führung gebracht (46.), Noah Klose glich zum Endstand aus (58.).


    Landsberg war in der Anfangsphase spielbestimmend, hatte einige Ecken, die Löwen-U21 kam in den ersten zehn Minuten überhaupt nicht in den gegnerischen Strafraum. Dann eine unglückliche Aktion, die zu der ersten längeren Unterbrechung führte. Zwei Landsberger Spieler waren mit den Köpfen zusammengestoßen, bluteten stark Schiedsrichter Patrick Krettek unterbrach mehr als sechs Minuten die Partie zur Behandlung. Benito Alsanovic spielte danach mit Turban und neuem Trikot weiter, während für Kilian Pittrich die Partie beendet war. In der 26. Minute die erste brenzlige Situation für die Sechzger. Nach einem langen Ball entwischte Maximilian Seemüller seinem Gegenspieler Benedikt Hoppe, brachte dann aber an der Strafraumkante die Kugel nicht unter Kontrolle, Hoppe und Max Jägerbauer konnten den Abschluss dadurch gemeinsam zur Ecke klären. Acht Minuten Nachspielzeit gab es in der 1. Halbzeit durch die Unterbrechung. Glück hatten die Löwen bei einem Pass von Hoppe auf Alexander Benede, in den Jeton Abazi an der Strafraumkante dazwischen sprintete, in seinen Schuss aus zwölf Metern brachte Hoppe noch den Fuß dazwischen, Stefan Musa im 1860-Tor erledigte den Rest (45.+4). So ging es torlos in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff wurden die Löwen kalt erwischt. Maximilian Berwein hatte halbrechts aus fast 30 Metern abgezogen, traf ins lange Eck zur Landsberger Führung (46.). Im Anschluss an eine abgewehrte Freistoßflanke kam Abazi im Strafraum zum Schuss, schoss aber einen Löwen-Spieler an (56.). Zwei Minuten später fiel der Ausgleich. Cristian Leone hatte von links im Zentrum Noah Klose angespielt, der zog sofort aus 22 Metern ab, sein Aufsetzer schlug zum 1:1 neben dem linken Pfosten ein (58.). Bei einer an sich harmlosen Aktion verletzte sich Jägerbauer, wurde ebenfalls auf dem Platz behandelt (63.). Schnell stellte sich heraus, dass die Verletzung schwerwiegender ist. Der Unparteiische unterbrach die Partie, die Spieler gingen in die Kabine, während der Notarzt kam. Der Löwen-Verteidiger wurde abtransportiert und mit dem Sanka ins Krankenhaus gefahren. Erste Diagnose: Eine ausgekugelte Schulter. Nach einer halben Stunde Unterbrechung kamen die Teams auf den Platz zurück, wärmten sich erst wieder auf. Bei 63.00 Minuten wurde die Partie fortgesetzt. In der 67. Minute konnte Hoppe gerade noch einen Pass in die Tiefe von Ünal Tosun auf Abazi per Grätsche klären, sonst wäre er frei durch gewesen. Auf der anderen Seite köpfte Cristian Leone eine Linksflanke von Sandro Porta aus elf Metern rechts am Tor vorbei (70.). Einen Distanzschuss von Finn Fuchs aus 21 Metern konnte Landsbergs Keeper Leopold Leimeister nur nach vorne abklatschen, aber es war kein 1860-Spieler zur Stelle (71.). Nach Porta-Flanke von links nahm Klose den Kopfball, obwohl Fabio Wagner dahinten besser postiert war, sein Abschluss aus sieben Metern ging deutlich über das Tor der Gastgeber (74.). Besser machte es Klose in der 79. Minute. Eine Hereingabe aus dem linken Halbfeld von Fuchs köpfte er aus sechs Metern am ersten Pfosten auf die Oberkante der Latte. Die Sechzger waren nun das dominante Team, drängten auf den Siegtreffer, Landsberg war aber immer gefährlich bei Kontern. So kam Berwein links im Strafraum zum Flanken, doch Hoppe konnte die Hereingabe entschärfen (90.+1). Einen flachen Freistoß von Raphael Wach aus 24 Metern aufs kurze Eck ließ Leimeister kurz aus der Hand gleiten, brachte die Kugel aber vor dem nachsetzenden Luis Pereira de Azambuja unter Kontrolle (90.+5). Kurz danach pfiff der Schiedsrichter ab. Durch das Unentschieden hat die U21 alle Trümpfe in der Hand, sich die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu sichern.

    „Es war ein komisches Spiel mit langen Unterbrechungen“, erklärte U21-Coach Alper Kayabunar. „Es ging los mit den Landsberger Spielern, die beide Platzwunden hatten. Und dann natürlich aus unserer Sicht Max Jägerbauer, der sich schwerer verletzt hat und dann so lange auf dem Platz liegen bleiben musste, bis der Krankenwagen kam.“ Das hätte sein Team beschäftigt. „Aber trotzdem haben die Jungs das dann gut gemacht, gerade nach der zweiten Verletzungspause war es ein echt gutes Spiel von uns.“ Am Ende des Tages sei das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis. „Wir hatten nach dem 1:1 noch zwei Situationen, wo Noah das 2:1 machen kann oder sogar in der einen Szene das Tor machen muss. Ehrlicherweise muss man sagen, dass in den letzten Minuten Landsberg noch mal gefährlich wurde. Man hat einfach gesehen, dass beide Mannschaften richtig gut sind. Wir können mit dem Unentschieden leben“, so der 40-Jähhrige. „Wir haben den Abstand gewahrt und den direkten Vergleich auf unserer Seite. Das darf man nicht vergessen. Das bedeutet noch mal einen Punkt am Ende bei Punktgleichheit. Dementsprechend sind wir zufrieden, hoffen, dass die Verletzung von ‚Jäger‘ nicht so schlimm ist und konzentrieren uns jetzt auf die nächste Aufgabe gegen Hauzenberg.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 31. Spieltag, 24.04.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1882 Landsberg – TSV 1860 München 1:1 (0:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer (63., 33 Fiedler), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 21 Kiefersauer – 17 Leone (79., 34 Gosalci), 7 Garza (58., 30 Porta) – 10 Klose (90.+1, 18 Pereira de Azambuja), 9 Wagner.

    Tore: 1:0 Berwein (46.), 1:1 Klose (58.).

    Gelbe Karten: Fippl, Holdenrieder, Bettrich, Alsanovic – Garza, Fiedler, Wagner.

    Zuschauer: 1.450 im 3C-Sportpark.

    Schiedsrichter: Patrick Krettek (Neuburg a.d.Donau); Hirad Aurahman (Puchheim), Maximilian Raudensky (Illdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/l82m60


    Spielbericht bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/tsv-1860-i…spiel-beim-tsv-landsberg/



    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen Sturm Hauzenberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…turm-hauzenberg-m1-260430


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Kauczinski fordert gegen Ulm: „Gas geben und uns gut verkaufen!“


    Die Löwen empfangen am 35. Spieltag in der 3. Liga den SSV Ulm 1846. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Samstag, 25. April 2026 um 14.03 Uhr. Die Partie ist wie immer live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt der BR und der SWR das Spiel im analogen Fernsehen sowie im Internet unter http://www.ardmediathek.de/br/live/ als Stream. Ebenfalls live ist das Spiel im Löwen-Radio zu hören.


    Nachdem tags zuvor bekannt wurde, dass die Verträge mit Maximilian Wolfram, Morris Schröter, David Philipp, Raphael Schifferl, Thore Jacobsen und Jesper Verlaat nicht verlängert werden, wurde 1860-Cheftrainer Markus Kauczinski zu Beginn der Löwenrunde gefragt, ob er im restlichen Saisonverlauf auf das Sextett verzichten werde. „Ich stelle ganz normal nach Leistung auf, egal ob jemand Vertrag hat oder nicht“, erklärte der 56-Jährige. Das sei im Fall von Clemens Lippmann, der sich von sich aus entschlossen hatte, die Löwen zu verlassen, etwas anderes. „Ich habe ihm das erklärt, aber vielleicht geht für ihn noch ein Fenster auf. Auf seiner Position haben wir mit Tim Danhof rechts und Manuel Pfeifer links zwei Spieler, die nächstes Jahr noch ein Thema sind.“

    Kauczinski sprach in Bezug auf die Nicht-Verlängerung der Verträge des Sextetts von einer „gemeinsamen Entscheidung, zu der ich stehe. Wir hatten das Gefühl, was verändern zu müssen.“ Diese Veränderungen bräuchten Raum, um neue Impulse setzen zu können. „Wie es zuletzt war, hatte ich nicht den Eindruck, dass wir unsere Ziele erreichen können. Es gab viele Dinge, die wir angestoßen haben. Diese konnten wir nur phasenweise umsetzen. Wir haben es nicht geschafft, die Dinge konstant abzurufen. Deswegen war es keine Option, mit der gleichen Konstellation in die neue Saison zu gehen.“ Gleichzeitig habe er Verständnis für die teilweise emotionalen Reaktionen der Fans. „Jeder hat seine Vorlieben, gerade mit Jesper identifizieren sich viele. Das ist verständlich.“

    Auch wenn es in der Liga um nichts mehr geht, erwartet Kauczinski von seinen Spielern, „dass sie weiter Gas geben und sich als Mannschaft gut verkaufen.“ Das hätte das Team in Saarbrücken in der 1. Halbzeit nicht hinbekommen. „Jeder hat noch die Chance, sich zu zeigen, um dann auch im Landespokalfinale gegen Würzburg dabei zu sein“, setzt der Trainer auf sportliche Anreize.

    Außerdem gehe es gegen Ulm auch um Fairness den anderen Teams gegenüber, die sich im Abstiegskampf befinden. Für die Spatzen ist es vielleicht der letzte Strohhalm in München im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir schauen auf uns, wollen unbedingt gewinnen. In Saarbrücken war ich von der Energie und Leidenschaft der Mannschaft enttäuscht. Ich erwarte ein anderes Auftreten am Samstag. Wir spielen zu Hause, möchten den Fans zeigen, dass sie uns wichtig sind. Gegen Ulm sind wir in der Verantwortung, unser bestes Spiel zu zeigen!“ Kauczinski erwartet einen Gegner, der mit viel „Wille und Energie“ ins Grünwalder Stadion kommen wird nach dem Sieg am letzten Spieltag. „Wir müssen da was entgegensetzten, viel investieren, wenn wir den Platz als Sieger verlassen wollen.“

    Die Verletztenliste ist, gerade in der Defensive, nach dem Ausfall von Philipp Maier noch länger geworden. Neben ihm fehlen weiterhin Jesper Verlaat, Max Christiansen, Max Reinthaler, Kilian Jakob, Lasse Faßmann und Tunay Deniz. Damit stehen Kauczinski mit Raphael Schifferl und Simen Voet nur noch zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. „Die Viererkette ist eine Option“, denkt Kauczinski über eine Systemumstellung nach. „Es kann aber auch jemand rein- oder rausfallen in die Dreierkette, wie in der 2. Halbzeit in Saarbrücken“, wo Damjan Dordan den Part von Maier übernommen hatte.

    Mittlerweile bietet sich auch Sean Dulic wieder als Alternative an. „Er wird erstmals im Spieltagskader stehen“, kündigt der Trainer an, schränkt jedoch ein: „Wir haben uns entschieden, ihn nach der ersten Trainingswoche nicht von Anfang an spielen zu lassen.“ Der 20-Jährige sei eher ein Kandidat für einen Einsatz ab der 60. oder 70. Minute.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 37 Schifferl, 3 Voet, 27 Pfeifer – 5 Jacobsen, 20 Althaus – 7 Niederlechner, 31 Volland, 30 Wolfram – 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 17 Schröter, 23 Dordan, 25 Dulic, 34 Hobsch, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 26 Maier, 33 Faßmann, 36 Deniz, 41 Lippmann, 42 Klose, 43 Fuchs.

    ULM: 30 Ortag (Tor) – 18 Bazzoli, 14 Dressel, 21 Seegert – 19 Meier, 32 Kölle – 20 Pepic, 23 Brandt – 11 Chessa, 43 Dajaku – 9 Röser.

    Ersatz: 1 Schmitt, 12 Seybold (beide Tor) – 2 Görlich, 3 Vukancic, 7 Aksakal, 8 Westermeier, 24 Crnovrsanin, 25 Löder, 26 El-Zein, 27 Mazagg, 30 Vater, 31 Ehe, 33 Brown, 45 Mamba, 49 Becker.

    Es fehlen: 5 Reichert, 6 Wenig, 10 Martinovic, 15 David, 34 Boller.

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Bergisch Gladbach); Assistenten: Tobias Esch (Königswinter), Lukas Koch (Erkelenz); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ben-und-uns-gut-verkaufen


    PK vor dem Spiel gegen SSV Ulm:



    Liveticker für das Spiel gegen SSV Ulm:


    https://www.fupa.net/match/tsv…m-1846-fussball-m1-260425


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…chen_ssv-ulm-1846/bilanz/

    Manfred Paula: „Wir müssen bestimmte Dinge verändern, um erfolgreich zu sein!“


    Für den TSV 1860 München stehen noch vier Spiele in der 3. Liga und das Finale im Toto-Pokal in der aktuellen Saison auf dem Programm. Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen aber bereits auf Hochtouren. Im Gespräch mit tsv1860.de hat Geschäftsführer Manfred Paula Einblicke in seine Arbeit gegeben und erläutert, warum die Verträge von Maximilian Wolfram, Morris Schröter, David Philipp, Raphael Schifferl, Thore Jacobsen und Jesper Verlaat nicht verlängert werden.


    In der Liga geht nicht mehr viel für die Löwen, trotzdem ist es wichtig im Hinblick auf das Finale im Landespokal am 23. Mai 2026 bei den Würzburger Kickers, die Konzentration und Form beizubehalten. „Es wird darauf ankommen, dass wir in der Vorbereitung auf die einzelnen Spiele während der Trainingswoche den Spannungsbogen hochhalten. Das gelingt in erster Linie über Intensität im Training, über Emotionalität, die wir reinbringen wollen“, erklärt Paula. Schließlich wird nicht nur der Titel des Landespokalsiegers vergeben, sondern es geht auch um die Qualifikation für die Hauptrunde im DFB-Pokal 2026/2027, die mit Renommee und zusätzlichen Einnahmen verbunden ist.

    Fehlen wird dort, wie auch gegen seinen Ex-Klub SSV Ulm 1846 am kommenden Samstag Philipp Maier wegen einer am letzten Spieltag zugezogenen Fußverletzung. „Das ist sehr, sehr bitter für Philipp, dem ich einen guten Genesungsprozess wünsche“, fühlt Paula mit dem Defensivspezialisten. „Wir haben in der letzten Reihe nicht mehr allzu viele Optionen“, hatte Maier doch in Saarbrücken in der Innenverteidigung ausgeholfen. „Was mich an der Stelle jedoch zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass Damjan Dordan gezeigt hat, dass er die Position gut ausfüllen kann. Insofern haben wir schon noch Möglichkeiten, für dieses Wochenende zu reagieren.“

    Unabhängig vom aktuellen Tagesgeschehen laufen schon die Planungen für die kommende Spielzeit. Während Clemens Lippmann die Löwen auf eigenen Wunsch im Sommer verlassen wird, konnten die Verträge mit Torhüter Thomas Dähne und Mittelfeldspieler Tunay Deniz verlängert werden. „Tommy Dähne hat zuletzt eindrucksvoll bewiesen, dass er eine extrem wichtige Stütze für die Mannschaft ist, dass er sich als Führungsspieler der Verantwortung stellt“, freut sich Paula, dass es gelungen ist, den 32-jährigen Oberbayer mit Erstligaerfahrung weiter zu binden. Bei Tunay Deniz habe dessen spielerisches Potenzial den Ausschlag gegeben. „Er hat einen sehr positiven Rekonvaleszenzprozess durchlaufen und wir sind zuversichtlich, dass er wieder auf sein Niveau kommen wird, um der Mannschaft mit seinen spielerischen Möglichkeiten und seiner Kreativität zu helfen.“

    Grundlage für die Planungen der kommenden Saison, so Paula, sein eine ausführliche Analyse der vergangenen Wochen durch die sportliche Leitung. „Durch die Bewertung der Ergebnisse sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir bestimmte Dinge verändern müssen“, erzählt der 61-Jährige. Selbst in Spielen, wo das Team drei Punkte holen konnte, sei man teilweise mit dem spielerischen Ansatz nicht zufrieden gewesen. „Da müssen wir besser werden, da haben wir als sportliche Leitung eine andere Vorstellung. Deswegen ist es für uns wichtig gewesen, aus der Analyse heraus Kriterien abzuleiten, die für uns in der kommenden Saison sportlich entscheidend sind.“

    Im Vordergrund stehe deshalb, mit hohem Tempo nach vorne zu spielen und immer einen offensiv orientierten Ansatz zu wählen. „Dazu gehört vor allem, dass nach Ballgewinn sofort der erste Gedanke in Richtung gegnerische Hälfte geht. Wir wollen Ballsicherung nur dann betreiben, wenn es einfach keine Möglichkeit gibt, den ersten Pass nach vorne zu spielen, wenn es keine Anspielstationen in der Offensive gibt.“ Daraus, so Paula weiter, würden die Anforderungen an den künftigen Kader resultieren.

    Neben den sportlichen Kriterien sei zudem wichtig, dass die Spieler „eine gewisse physische Resistenz oder auch Verfügbarkeit über die gesamte Saison hinweg gewährleisten können“, führt der Geschäftsführer aus. „Wir wissen alle, dass der beste Spieler der Mannschaft nicht helfen kann, wenn er über große Strecken der Saison nicht trainings- und spielfähig ist. Deswegen ist das auch ein wichtiges Kriterium in der Entscheidung.“

    Unter diesen Prämissen habe sich der TSV 1860 München deshalb entschieden, die auslaufenden Verträge mit Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat nicht zu verlängern. „Das ist im Einzelfall menschlich immer eine sehr schwere Entscheidung. Aber am Ende des Tages müssen wir sie treffen, um aus unserer Sicht in der kommenden Saison sportlich erfolgreich sein zu können“, begründet Paula die Entscheidungen, die ihm nicht leichtgefallen sind.

    Dagegen ist Paula zuversichtlich, dass Sigurd Haugen auch in der kommenden Saison das weiß-blaue Trikot tragen wird. „Es ist klar, dass ein Spieler wie Siggi, der in dieser Saison glänzende Auftritte hingelegt hat, Begehrlichkeiten und Interesse anderer Vereine und höherklassiger Klubs weckt. Tatsache ist aber auch, dass er bei uns für die kommende Saison einen Vertrag hat und sich selbst dahingehend geäußert hat, dass er sich bei uns wohlfühlt und gerne den Weg mit der Mannschaft weitergehen möchte.“

    Derzeit sind also sieben Abgänge aus dem aktuellen Kader fix. Spieler wie Simen Voet, Patrick Hobsch, Kevin Volland oder auch die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs wie Sean Dulic oder Lasse Faßmann haben noch Verträge für die kommende Saison. Ansonsten laufen bereits seit der Winterpause Gespräche mit Spielern und ihren Beratern, wie Paula bestätigt, die gehalten werden sollen. „Wir loten die Möglichkeiten aus. Sobald wir irgendwo eine vertragliche Einigung erzielt haben, werden wir umgehend informieren. Ich halte aber wenig davon, eine Zeitschiene zu benennen. Das wäre nicht zielführend aus meiner Sicht.“

    Analog zum Bestands-Kader schauen sich die Löwen auch nach potenziellen Neuzugängen um, die von ihrem Profil zur künftigen Spielausrichtung passen. „Allerdings gilt auch hier, dass wir erst dann informieren, wenn eine vertragliche Einigung erzielt worden ist“, stellt Paula klar. Am liebsten würde der in Aichach wohnende Geschäftsführer zum Trainingsauftakt den Kader für die Saison 2026/2027 weitgehend komplett beisammenhaben. „Es ist aber aus der Erfahrung heraus immer so, dass der ein oder andere Spieler, der von seinem Profil und seiner Persönlichkeit zu uns passen könnte, erst später interessant wird. Deshalb versuchen wir, uns Optionen offen zu halten.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…rn-um-erfolgreich-zu-sein


    Interview mit Geschäftsführer Manfred Paula:



    Bericht bei https://sechzger.de


    https://sechzger.de/paula-zur-kaderplanung/

    Sommervorbereitung 2026. Löwen kehren nach Oberösterreich zurück.


    Der TSV 1860 plant die Vorbereitung auf die neue Saison 2026/27. Dabei wurden die ersten Termine bereits fixiert. Neben zwei Testspielen zu Beginn der Vorbereitungsphase konnte auch das Trainingslager, das erneut von unserem Hauptsponsor die Bayerische präsentiert wird, bestätigt werden.


    Für das Trainingslager kehren Kevin Volland und Co. in Zusammenarbeit mit Oberösterreich Tourismus und Mühlviertel Tourismus nach Ulrichsberg zurück. Von 13. Juli bis 19. Juli 2026 werden die Löwen wie bereits im Jahr 2025 in Oberösterreich ihr Quartier aufschlagen und auf dem dortigen Sportgelände zwei Testspiele absolvieren.

    Das INNs HOLZ Hotel & Chaletdorf begrüßt den TSV 1860 auf einer mächtigen Waldlichtung im Mühlviertel sehr herzlich. Gelegen am Ufer des INNs HOLZ Sees und eingebettet in den majestätischen Böhmerwald bietet das Hotel beste Bedingungen für eine erfolgreiche Vorbereitung. Das Mannschaftstraining wird in der Dreihans Arena Ulrichsberg stattfinden.

    Löwenfans erhalten die besten Angebote rund um das Trainingslager im Mühlviertel und regelmäßige Updates unter https://www.muehlviertel.at/1860-muenchen.html.

    Nach dem Trainingsauftakt am 28. Juni stehen erste Testspiele auf dem Programm. Dabei freuen sich der SV Kay, der TSV Moorenweis und der VfB Eichstätt auf den Besuch des TSV 1860 München.

    Eines der Highlights der Vorbereitung wird auch 2026 sicherlich das Fanfest am Trainingsgelände sein, das am Sonntag, 12. Juli 2026 stattfinden wird.

    Termine in der Übersicht:

    • Sonntag, 28.06.2026, Trainingsauftakt, Grünwalder Straße 114
    • Freitag, 03.07.2026, 18 Uhr, SV Kay - TSV 1860 München
    • Sonntag, 05.07.2026, 15 Uhr, TSV Moorenweis - TSV 1860 München
    • Samstag, 11.07.2026, 14 Uhr, VfB Eichstätt - TSV 1860 München
    • Sonntag, 12.07.2026, Fanfest TSV 1860 München
    • Montag, 13.07.2026, Start Trainingslager, Ulrichsberg/AUT
    • Sonntag, 19.07.2026, Ende Trainingslager, Ulrichsberg/AUT

    Weitere Termine werden veröffentlicht, sobald sie finalisiert wurden.


    https://www.tsv1860.de/de/news…h-oberoesterreich-zurueck