Beiträge von Loewe

    Löwen-Trainer Kauczinski setzt gegen Cottbus auf die „letzten Momente“.

    Die Löwen empfangen am Samstag, 1. November 2025, Tabellenführer FC Erzgebirge Aue. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport und im BR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Die erste Niederlage unter Trainer Markus Kauczinski bei Waldhof Mannheim ist abgehakt. „Wir haben die Dinge analysiert und darüber geredet, was war gut, was war schlecht. Wir hatten auch nach dem 1:1 unsere Chancen, wieder in Führung zu gehen“, so der 55-Jährige, der das größte Manko in der fehlenden Beständigkeit sieht. „Wir haben angesprochen, wo die Kipp-Punkte waren und dass wir in den guten Phasen bei eigenem Ballbesitz mehr rausholen müssen.“

    Dass in Mannheim die Partie zugunsten der Hausherren gekippt war, hatte viele Gründe. „Es ist eine Mischung von unterschiedlichen Gemengelagen.“ Dazu zählen auch individuell falsche Entscheidungen, wie z.B. vorm 1:2. „Max (Christiansen) hat selbst gesagt: Da muss ich mich anders verhalten“, findet Kauczinski die Reflexion seines Spielers wichtig. „Manchmal hängt es an einer Situation. Aber wir müssen auch insgesamt in der Abstimmung besser werden, die Räume enger von den Abständen halten“, lautet seine Forderung.

    Auch sei es für ihn nicht ganz verständlich gewesen, wieso sein Team nach dem guten Beginn in Mannheim nicht konsequenter aufs 2:0 gegangen ist. „Wir haben vorne die Bälle nicht mehr gehalten, den Gegner nicht unter Druck gesetzt. Da waren wir zu passiv“, monierte Kauczinski, musste aber auch zugeben, dass das 1:1 ein sehenswertes und schwer zu verteidigendes Gegentor war. „Wir waren in Mannheim immer stark, wenn wir in unseren Offensivpositionen, in unserer Systematik waren“, so seine Erkenntnis.

    Gegen Cottbus weiterhin fehlen werden die langzeitverletzten Jesper Verlaat, Morris Schröter und Kilian Jakob. Neu dazugekommen ist Raphael Schifferl. Damit fällt nach Verlaat bereits der zweite Innenverteidiger aus. Drei Möglichkeiten hat Kauczinski, um den Österreicher zu ersetzen: Max Reinthaler, Philipp Maier und Lasse Faßmann. Lediglich bei Faßmann schließt Kauczinski einen Startelf-Einsatz aus. „Lasse ist noch keine Option von Beginn, da habe ich andere Jungs, die prädestinierter sind“, setzt er lieber auf Erfahrung. „Alles ist möglich“, fügt der Löwen-Coach an, „wir können auch in einer Viererkette spielen.“ Dann würden wohl Sean Dulic und Simen Voet das Paar im Zentrum bilden. Zurückkehren wird nach verbüßter Gelbsperre Tunay Deniz. „Er war angeschlagen“, wollte sich der Trainer noch nicht festlegen, ob er den 31-Jährigen von Beginn an nominiert.

    Nur ein müdes Lächeln indes rang Kauczinski die Aussage seines Cottbuser Trainerkollegen Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz ab, dass sein Team in München nur Außenseiter sei. Spaßhalber fragte der Löwen-Trainer, wie die Tabellenkonstellation sei. „14. gegen Erster – da muss man nicht über die Rollenverteilung sprechen. Er will uns einlullen, uns die Favoritenrolle in die Schuhe schieben. Da braucht man kein Psychologe zu sein, um das zu durchschauen!“

    Auch wenn Kauczinski mit den Psychospielchen seines Kollegen nichts anfangen kann, ist er doch von seiner Arbeit angetan. „Er ist ein sehr guter Trainer, der über einen langen Zeitraum dem Verein und der Mannschaft seinen Stempel aufdrücken konnte.“ Im Energie-Team sei eine gute Mischung. „Sie können ein gutes Tempo gehen, geben bis zum Schluss nicht auf. Über die Jahre ist es eine eingespielte Mannschaft. Trotz der Abgänge im Sommer sind sie auch in dieser Saison wieder erfolgreich.“

    Nichtsdestotrotz sieht Kauczinski sein Team keineswegs chancenlos gegen den Tabellenführer. „Wir sind bei uns, haben gegen Duisburg gezeigt, dass wir jedes Spiel gewinnen können, wenn wir unsere Qualitäten abrufen. Unser Hauptaugenmerk wird auch gegen Cottbus sein, dass wir unsere Spielidee durchziehen.“

    Sowohl im Heimspiel gegen Duisburg als auch im Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim seien es „einzelne Momente“ gewesen, die letztlich über den Ausgang entschieden hätten. „Unser Ziel ist es, diese auf unsere Seite zu ziehen. Gegen Waldhof haben wir einige letzte Momente liegenlassen.“ Die Fans auf Giesings Höhen empfindet Kauczinski als „wichtiger Faktor. Aber wir wollen es uns auch selbst beweisen. Wir wissen, dass es an uns liegt, dass wir als Team funktionieren müssen. Es gibt viel Potential, um mehr rauszuholen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 18 Jakob, 37 Schifferl.


    FCE: 33 Funk (Tor) – 3 Rorig, 2 Manu, 23 Awortwie-Grant, 24 Lucoqui – 5 Pelivan – 10 Cigerci, 20 Borgmann – 18 Engelhardt, 37 Biankadi – 7 Thiele.

    Ersatz: 1 Sebald, 30 Böhnke (beide Tor) – 4 Campulka, 8 Michelbrink, 11 Hannemann, 13 Tallig, 15 Duah, 17 Moustfa, 19 Boziaris, 21 Guwara, 25 Tattermusch, 27 Slamar, 31 Butler, 32 Heidrich, 36 Juckel, 44 Straudi.

    Es fehlen: 6 Hofmann (Reha nach Leisten-OP), 12 Bethke (Reha nach OP).

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Hülsen-Westerloh), Asmir Osmanagic (Stuttgart); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…s-auf-die-letzten-momente


    PK vor dem Spiel gegen Energie Cottbus:



    Liveticker für das Spiel gegen Energie Cottbus:


    https://www.fupa.net/match/tsv…energie-cottbus-m1-251101


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_energie-cottbus/bilanz/

    Der TSV 1860 München II hat einen Heimsieg gegen den TuS Geretsried eingefahren. Nach zwei Niederlagen in Folge bestimmte die Kayabunar-Elf von Beginn an das Geschehen und belohnte sich früh mit Toren. Im zweiten Durchgang ließen die Löwen dann nichts mehr anbrennen.

    Früher Doppelschlag bringt die Löwen auf die Siegerstraße

    Am heutigen Mittwochabend empfing der TSV 1860 München II am Trainingsgelände den TuS Geretsried unter Flutlicht. Wie im Vorbericht erwähnt handelte es sich bei der Partie um die Neu-Ansetzung nach einem witterungsbedingten Abbruch Ende Juli. Positiv für alle Zuschauer: der Eintritt war dadurch bedingt frei – zumindest hieß es das im Vornherein. Vor Ort wurden die mehreren hundert Zuschauer dann allerdings damit überrascht, dass die Kassenhäuschen ganz normal öffneten und der ein oder andere Euro fällig wurde, um live mit dabei zu sein.

    Nach zwei Niederlagen in Folge galt es für die jungen Löwen wieder in die Spur zu finden. Für zusätzliche Motivation sorgte der Ausblick, mit einem Heimsieg die Tabellenspitze von der Konkurrenz aus Landsberg zurück zu erobern. Das schien zu wirken: von Beginn an traten die Löwen couragiert auf, bestimmten das Spielgeschehen und münzten das dominante Auftreten auch noch in Tore um. Zunächst traf Justin Thönig zum 1:0 (11.), nur knappe zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Benedikt Hoppe von knapp hinter der Mittellinie für die Löwen. Der TSV 1860 II verwaltete den Spielstand in der Folge souverän, die Gäste kamen im ersten Durchgang lediglich zu einer Torchance.

    Klarer Sieg gegen Geretsried

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen auf dem Rasen vor den Augen von Profi-Trainer Markus Kauczinski wenig. Die Gastgeber hatten alles im Griff und steuerten auf einen Heimsieg zu. Die letzten bestehenden Zweifel räumte Leone aus, als er in der 84.Minute zum 3:0-Endstand traf. Der TSV 1860 II bleibt damit auf Platz 5 an der Grünwalder Straße in dieser Spielzeit ungeschlagen – die Niederlage gegen Nördlingen fand auf dem Kunstrasen-Platz statt.

    Weiter geht es für den TSV 1860 II in der Bayernliga Süd am kommenden Sonntag auswärts gegen den FC Ismaning. Anpfiff ist im Prof. Erich Greipl Stadion um 13:00 Uhr.


    https://sechzger.de/wieder-ers…olspiel-gegen-geretsried/



    Nächstes Spiel:


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    Liveticker für das Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-251102


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die U21 empfängt in der Nachholpartie vom 2. Spieltag in der Bayernliga Süd Aufsteiger TuS Geretsried. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Mittwoch, 29. Oktober 2025 um 18.60 Uhr.


    Die Erstauflage war am 25. Juli 2025 beim Stande von 1:0 für die kleinen Löwen (Tor Xaver Kiefersauer) in der 2. Halbzeit durch Schiedsrichter Alexander Petzke wegen Gewitter und Starkregen unterbrochen und nicht mehr angepfiffen worden. Nun, etwas mehr als ein Vierteljahr später, das erneute Aufeinandertreffen.

    Zuletzt ist die U21 etwas ins Straucheln geraten – zumindest was die Ergebnisse anbelangt. Durch die beiden Niederlagen bei Sturm Hauzenberg (0:1) und zu Hause gegen den TSV Nördlingen (2:3) ist Landsberg an der 1860-Reserve vorbeigezogen, hat die Tabellenspitze übernommen. „Wir haben das intern besprochen“, sagt Trainer Alper Kayabunar über die beiden Niederlagen, wobei er klarstellt: „Ich fand, dass wir gegen Nördlingen ein viel besseres Spiel gemacht haben als in Hauzenberg. Dort hatten wir wirklich wenig Torchancen. Im Heimspiel dagegen haben wir uns viele Möglichkeiten erarbeitet, ein gutes Spiel gemacht.“ Das große Problem sei nach wie vor die Effektivität vor dem gegnerischen Tor. „Das war letztlich der Grund, wieso wir verloren haben.“ Sein Team sei keineswegs die schlechtere Mannschaft gewesen.

    Auf der anderen Seite fielen die Gegentore viel zu leicht. „Wir kassieren zwei Standardtor und eins nach einem individuellen Fehler.“ Das sei absolut ärgerlich, weil sich die Jungs viel vorgenommen hatten und fast alles umsetzen konnten. Deshalb ist die Forderung von Kayabunar vor dem Heimspiel gegen Geretsried, „dass wir ein ähnliches Spiel wie gegen Nördlingen machen, nur mit der Sache, dass wir unsere Chancen nutzen und die Möglichkeiten, die sich für den Gegner ergeben, besser verteidigen. Wenn wir das hinkriegen, glaube ich, kommen wir auch wieder in die Erfolgsspur zurück, können eine ähnliche Serie starten wie zuvor.“ Mit einem Sieg würden die kleinen Löwen wieder die Spitze erklimmen und könnten am Wochenende im letzten Vorrundenspiel in Ismaning die Herbstmeisterschaft aus eigener Kraft unter Dach und Fach bringen.

    Der 39-jährige Coach ist derzeit nicht nur als Trainer, sondern auch als Psychologe gefragt. „Wir haben natürlich einen super Start hingelegt, auch die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, war richtig gut. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Truppe sind und es immer viele Veränderungen im Kader gibt, mit denen man bei einer U-Mannschaft umgehen muss.“ Immer wieder würden Spieler von den Profis dazu kommen oder nach oben abwandern. „Und dann darf man nicht vergessen, dass uns einige Schlüsselspieler fehlen.“ Allen voran Kapitän Xaver Kiefersauer, der in einer super Form war, als er sich in Erlbach verletze. „Kiwi ist auf und neben dem Platz echt schwer zu ersetzen“, so Kayabunar. „Mit seinem Fehlen ist unsere Serie gerissen. Wir haben in Erlbach die erste Niederlage kassiert.“

    Dazu komme, dass der Kader von Haus aus personell nicht üppig besetzt sei. „Im Schnitt fehlen uns etwa zehn bis elf Spieler verletzt. Das zieht sich irgendwie durch die Saison.“ Dadurch würden immer die Gleichen spielen. „Bei denen kommen jetzt auch Wehwehchen dazu.“ Das sei für alle ein Lernprozess, findet Kayabunar, der nicht Jammern will, aber Ursachenforschung für die Ergebniskrise der letzten Woche betreibt. „Wir dürfen dabei nie aus den Augen verlieren, dass unsere Hauptaufgabe bei der U21 ist, die Jungs ausbilden.“ Gerade solche Situationen, wo nicht alles rund läuft, könnte die jungen Spieler weiterbringen. „Wir als Trainer versuchen, Input zu geben, wie man dann wieder rauskommt.“ Dazu gehöre auch, dass man bei den gegenwärtigen Witterungsbedingungen und Platzverhältnissen vielleicht „fußballerisch ein bisschen anders spielen muss. Das ist auch ein Lernprozess, der die Jungs für die Zukunft weiterbringen kann – immer mit der Hoffnung, dass es mehr Spieler in den Profikader schaffen.“

    Exemplarisch dafür sieht Kayabunar Lasse Faßmann, in dieser Saison lange eine Stürze in der Innenverteidigung der U21. Der neue Profi-Trainer Markus Kauczinski sah den 19-Jährigen beim 2:0-Erfolg im Bayernliga-Spitzenspiel gegen Landsberg und war von seiner Leistung angetan, nominierte ihn danach zweimal für den 20er-Kader der Drittliga-Mannschaft. „Das ist klasse und der eigentliche Erfolg, wenn solche Spieler wieder im Profikader sind und der Trainer an ihn glaubt.“ Dann sei auch die eigene Mission erfüllt, so Kayabunar. „Natürlich wollen wir auch den sportlichen Erfolg“, stellt der U21-Coach dennoch klar.

    Gegner TuS Geretsried war stark in die Saison gestartet, musste dann aber viele knappe Niederlagen hinnehmen, feierte zuletzt jedoch mit 5:0 im Heimspiel gegen Hauzenberg den höchsten Saisonsieg und rangiert mit 17 Punkten auf Platz 13, einen Rang vor dem ersten Relegationsplatz. Mit Daniel Dittmann steht zudem der jüngste Trainer der Bayernliga mit gerade mal 25 Jahren an der Seitenlinie – und das bereits im vierten Jahr. Er war es auch, der die Oberbayern erstmals in der Vereinshistorie in die zweithöchste bayerische Spielklasse führte.

    Nicht nur aus dem abgebrochenen ersten Spiel ist die 1860-Reserve vor dem Neuling gewarnt. „Geretsried hat viel Qualität im Kader und verfügt über eine sehr robuste Mannschaft, die gut umschalten kann. Da müssen wir vorsichtig sein“, weiß Kayabunar, der wieder mit Damjan Dordan rechnen kann. „Er trainiert seit Montag mit und wird definitiv im Kader sein.“ Das Tor am Mittwochabend hütet Miran Qela. „Das war von Anfang an so ausgemacht.“ Wer von oben noch in der U21 Einsatzzeiten bekommt, wird sich dagegen erst nach dem Training der Profis entscheiden.


    https://www.tsv1860muenchen.or…urueck-an-die-spitze.html


    Liveticker für das Spiel gegen TuS Geretsried:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-tus-geretsried-m1-251029


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Traumtore en masse: Löwen verlieren 1:3 in Mannheim nach Führung.

    Die Löwen konnten den Rückenwind aus dem Heimsieg gegen Tabellenführer Duisburg nicht nutzen, unterlagen bei Waldhof Mannheim mit 1:3. Max Christiansen hatte mit einem Traumtor die Sechzger in Führung gebracht (10.). Die Antwort gab Samuel Abifade ebenfalls mit einem sehenswerten Schuss (24.). Ein Doppelschlag von Kennedy Okpala (60. und 66.) brachte die Kurpfälzer dann auf die Siegerstraße.


    Personal: Trainer Markus Kauczinski musste in Mannheim verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten, Tunay Deniz fehlte wegen seiner 5. Gelben Karte. Emre Erdogan und Samuel Althaus sammelten Spielpraxis in der U21. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela und Justin Steinkötter.

    Spielverlauf: Gleich bei der ersten gefährlichen Offensivszene der Löwen hätte es Elfmeter geben müssen. Arianit Ferati hatte Kevin Volland im Strafraum von den Beinen geholt, doch die Pfeife von Schiedsrichter Felix Wagner blieb stumm (6.). In der 10. Minute trotzdem die Führung für die Sechzger. Sigurd Haugen kam links im Strafraum mit rechts zum Abschluss, Thijmen Nijhaus wehrte den Schuss aufs lange Eck ab, Marvin Rittmüllers Nachschuss aus 14 Metern wurde geblockt, den Abpraller nahm Max Christiansen im Zentrum aus 20 Metern direkt, erzielte mit Hilfe des rechten Innenpfostens ein Traumtor zum 1:0. Nach einer Viertelstunde kamen die Kurpfälzer besser ins Spiel. Ein Schuss von Julian Rieckmann von der Strafraumkante wurde zur Ecke geblockt (18.). Diese brachte Ferati von rechts mit links direkt aufs Tor, wo Thomas Dähne aber auf dem Posten war, den Ball wegfaustete (19.). Der Ausgleich für Waldhof fiel ähnlich wie der Führungstreffer für die Sechzger. Ausgangspunkt war ein Einwurf von der rechten Seite, der von Malte Karbstein per Kopf in den Rückraum verlängert wurde. Linksverteidiger Samuel Abifade nahm die Ablage aus 22 Metern direkt per Dropkick, hämmerte die Kugel unhaltbar für Dähne ins rechte Eck zum 1:1 (24.). In der 33. Minute übersah Haugen auf dem rechten Flügel in der gegnerischen Hälfte den im Zentrum vollkommen blank stehenden Florian Niederlechner, wodurch die Konterchance verpuffte. Auch fünf Minuten später kam das Zuspiel des Norwegers auf den im Strafraum lauernden Volland nicht an (38.). Kurz vor der Pause nochmals die Riesenchance für die Löwen, um in Führung zu gehen. Rittmüller hatte Thore Jacobsen vorm Strafraum angespielt, der schlängelte sich durch drei Waldhöfer hindurch, legte nach rechts raus auf Volland, dessen Schrägschuss aus 13 Metern Nijhuis parierte. Pech, dass der durchgelaufene Jacobsen den Abpraller an der Fünfmeterkante verpasste (45.). Kurz danach war Pause.

    Einen weiten Ball von Sean Dulic aus der eigenen Hälfte verlängerte Jacobsen zu Niederlechner, der rechts im Strafraum sofort abzog, aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (48.). Nach einem Fehler von Janne Sietan kam Niederlechner an den Ball, geriet aber beim Eindringen in den Strafraum ins Straucheln und fiel hin (50.). Kurz danach legte Jacobsen von rechts zurück auf Volland, der schlenzte den Ball mit links aus 21 Metern aufs lange Eck, Nijhuis sah den Ball spät, wehrte den gefährlichen Aufsetzer aber zur Seite weg (52.). Im Gegenzug passte Kennedy Okpala von rechts flach auf Francisco Masca, dessen Schuss im Strafraum jedoch geblockt wurde (53.). Ausgerechnet in der 60. Minute ging Mannheim durch ein weiteres Traumtor in Führung. Christiansen griff Okpala nicht konsequent an, der schloss mit seinem schwächeren linken Fuß halbrechts aus 15 Metern ab, traf genau ins linke Kreuzeck zum 2:1. Aber es kam noch schlimmer für die Sechzger. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld, den die Löwen nur unzureichend abwehren konnten, fiel Okpala vor die Füße, der kam frei zum Abschluss, traf aus 13 Metern ins linke untere Eck zum 3:1 (66.). 1860-Chefcoach Markus Kauczinski reagierte auf den Zwei-Tore-Rückstand mit einem Dreifachwechsel, aber der Schock saß tief, hatten sich die Gegentore in dieser Phase nicht unbedingt angedeutet. Beinahe hätte Mannheim die Führung noch ausgebaut. Der bis dahin unauffällige Felix Lohkemper traf in der 77. Minute aus spitzem Winkel von rechts mit seinem Abschluss jedoch nur die Latte. Lohkemper und Diego Michel verpassten es in der Schlussphase, das Ergebnis für die Gastgeber noch höher zu schrauben. Die Löwen waren zwar bis zum Schluss der neunminütigen Nachspielzeit bemüht, richtig zwingend wurden sie aber nicht. Die beste Chance hatte noch Patrick Hobsch nach Rechtsflanke von Rittmüller, doch Nijhuis wischte den Kopfball über die Latte (90.+5). Am Ende stand für die Sechzger die fünfte Saisonniederlage zu Buche.


    TRAINERSTIMMEN


    Für Löwen-Trainer Markus Kauczinski war es eine vermeidbare Niederlage. „Uns hat einfach die Konsequenz vor den Toren gefehlt“, analysierte der 55-Jährige. „Wir hatten Möglichkeiten in der 1. Halbzeit und auch Anfang der 2. Halbzeit, aus denen wir noch mal in Führung hätten gehen können. Und dann fällt das 1:2 viel zu leicht, ein einfacher Haken und wir kommen nicht dran. Dann rennst du dem Rückstand hinterher.“ Sowohl vorm eigenen als auch vorm gegnerischen Tor hätten Konsequenz und diese Entschlossenheit gefehlt. Zufrieden war der Löwen-Trainer mit dem Auftakt der Partie. „Wir haben in den ersten 15 Minuten richtig Gas gegeben. Danach haben wir uns zu sehr reindrängen lassen, waren nicht mehr so aktiv.“ Das hätte sich in der letzten Viertelstunde vor der Pause wieder gebessert. „Wir müssen aus diesen Möglichkeiten viel mehr machen und lernen, unser Spiel durchzuziehen“, monierte er. „Wir haben starke Phasen gehabt, fußballerisch starke Phasen, waren nicht das schlechtere Team. Die Niederlage ist nicht unverdient, aber völlig unnötig!“, so sein Fazit.

    „Wenn man die 90 Minuten betrachtet, kann es nur einen Sieger geben“, erklärte Waldhof-Trainer Luc Holtz. „Wir waren die ersten zehn Minuten nicht im Spiel“, musste der Luxemburger einräumen. Sein Team habe sich kontinuierlich gesteigert. „In der 2. Halbzeit sind wir gut rausgekommen, haben es leider versäumt, das vierte Tor nachzulegen. Wir waren viel stabiler, die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir haben wollten, hatte Kontinuität und Konstanz in ihrem Verhalten.“ Nur mit der Anfangsphase war Holtz unzufrieden. „Da waren wir zu langsam mit und gegen den Ball. Ich denke, es war auch ein bisschen Stress dabei. Die Jungs hatten sich natürlich viel vorgenommen und sich selbst Stress gemacht. Vielleicht war das Gegentor ganz gut. Danach hat sich das etwas beruhigt und wir haben begonnen, Fußball zu spielen. Dann war unheimlich viel Intensität und Dynamik im Spiel.“


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 25.10.2025, 14.03 Uhr


    SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München 3:1 (1:1)


    SVW: 1 Nijhuis (Tor) – 24 Klünter, 6 Hoffmann, 15 Karbstein, 17 Abifade – 10 Ferati, 21 Rieckmann, 22 Sietan, 38 Masca – 32 Okpala, 9 Lohkemper.

    Ersatz: 30 Hawryluk (Tor) – 4 Sechelmann, 7 Shipnoski, 13 Boyd, 18 Yigit, 19 Brandt, 27 Diakhaby, 28 Michel, 35 Mendes.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Wechsel: Diakhaby für Ferati (56.), Michel für Rieckmann (56.), Sechelmann für Abifade (85.), Boyd für Okpala (85.) – Maier für Christiansen (67.), Philipp für Volland (67.), Hobsch für Niederlechner (67), Wolfram für Lippmann (76.), Reinthaler für Jacobsen (85.).

    Tore: 0:1 Christiansen (10.), 1:1 Abifade (24.), 2:1 Okpala (60.), 3:1 Okpala (66.).

    Gelbe Karten: Hobsch, Christiansen, Niederlechner – Sietan.

    Zuschauer: 20.000 im Carl-Benz-Stadion.

    Schiedsrichter: Felix Wagner (Glött); Assistenten: Dominik Jolk (Bergisch-Gladbach), Alexander Roppelt (Bad Schwartau); Vierter Offizieller: Sebastian Hilsberg (Altleiningen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…in-mannheim-nach-fuehrung


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/mannheim…liga-5057440/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…d-im-br-fernsehen,V0LZD9r


    https://www.tz.de/sport/1860-m…mannheim-zr-94005295.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rlechner-zr-94005265.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-624/


    https://www.abendzeitung-muenc…-enttaeuschte-art-1088863




    PK nach den Spiel gegen Waldhof Mannheim:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Energie Cottbus:


    https://www.fupa.net/match/tsv…energie-cottbus-m1-251101


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_energie-cottbus/bilanz/

    U21 verliert Spitzenposition durch 2:3-Niederlage gegen Nördlingen.

    Zumindest bis Mittwoch ist die Tabellenführung in der Bayernliga Süd futsch. Die Löwen-U21 unterlag dem TSV 1861 Nördlingen mit 2:3. Nach Führung durch ein Eigentor des Gästekeepers (14.) drehten die Schwaben die Partie, gingen mit 3:1 in Führung. In der Schlussphase gelang dem eingewechselte Lukas Grancay lediglich der Anschlusstreffer (82.).


    Von Beginn an war es eine intensiv geführte Partie, bei der sich die Gäste keineswegs versteckten. Nach einem Zusammenstoß im Strafraum zwischen Samuel Althaus und Mario Szabo forderten die Löwen Elfmeter, Schiedsrichter Moritz Fischer ließ weiterlaufen, der Ball landete bei Cristian Leone, der am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam, aber mit seinem Schuss am glänzend reagierenden Max Fuchs im Nördlinger Tor scheiterte (9.). Vier Minuten später umdribbelte Leone im Strafraum halbrechts seinen Gegenspieler, doch Jens Schüler warf sich im letzten Moment in den Schuss, blockte ihn zur Ecke (13.). Diese brachte Finn Fuchs mit links von rechts in die Mitte, wo Leone und Max Fuchs zum Ball gingen, der Keeper beim Klärungsversuch die Kugel ins eigene Netz bugsierte (14.). Ebenfalls nach einer Ecke glichen die Schwaben aus. Die Hereingabe von rechts durch Manuel Meyer finalisierte der eingelaufene Jens Schüler am vorderen Fünfmetereck, indem er die Hereingabe halb mit der Schulter, halb mit dem Kopf zum 1:1 ins Tor bugsierte (18.). In der 20. Minute rutschte eine Hereingabe von Emre Erdogan von der linken Grundlinie durch den Fünfmeterraum, ohne dass Leone und Noah Klose drankamen. Kurz danach stand Nördlingens Torhüter Fuchs erneut im Blickpunkt, als er einen Schuss von Erdogan halblinks aus 15 Metern um den rechten Pfosten lenkte (22.). Ein 20-Meter-Schuss von Raphael Wach ging knapp am linken Pfosten vorbei (24.). Im Anschluss an einen Freistoß auf Höhe der Strafraumkante von links durch Wach kam Althaus im Zentrum an die Hereingabe, verlängerte sie aus neun Metern aufs Tor, jedoch zu zentral, so dass Fuchs den Schuss parieren konnte (26.). Auf der anderen Seite ließ sich Stefan Musa in der 30. Minute nicht überraschen, als Schüler einen Freistoß aus fast 40 Metern direkt aufs Tor platzierte, der Löwen-Keeper wischte den Schuss aus dem rechten Kreuzeck über die Latte. Nach schnellem Umschaltspiel kam Fuchs auf der linken Seite bis zur Grundlinie, er legte die Kugel in den Rückraum, wo Althaus aus 14 Metern zum Abschluss kam, sein Schuss wurde ebenso geblockt wie der Nachschuss von Wach (38.). So ging es beim Stande von 1:1 in die Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff musste Musa an der Strafraumkante klären Simon Gruber kam an den Ball, konnte jedoch nicht aufs verwaiste Tor zielen, weil die Löwen-Abwehr gut nach hinten arbeitete (47.) Auf der anderen Seite landete ein 15-Meter-Schuss von Erdogan aus halblinker Position mit rechts genau in den Armen von Fuchs (48.). In der 51. Minute fing Leone einen schlecht getimten Aufbaupass von Torhüter Fuchs ab, ging mit Tempo rechts in den Strafraum, schloss aus neun Metern ab, traf aber nur den linken Außenpfosten des langen Ecks. Die kleinen Löwen machten in der Folge Druck, ohne aber zu klaren Chancen zu kommen. Nördlingen versuchte es immer wieder mit langen Bällen. Eine Hereingabe von rechts durch Leone verpasste Erdogan an der Fünfmeterkante um einen Schritt (67.). Das Tor machten die Gäste. Nach einer Ecke von rechts durch Meyer schien die Situation bereits geklärt, doch Schüler kam auf der rechten Grundlinie an den Ball, köpfte ihn nach innen, wo der eingelaufene Simon Griber ihn ebenfalls per Kopf über die Linie drückte (77.). Vier Minuten später sogar das 3:1 für die Gäste. Schüler hatte auf der linken Seite Gruber tief angespielt, der flankte in die Mitte, Alexander Benede nahm den Ball mit der Brust an, Jan Reicherzer kam aus seinem Rücken, schloss aus sechs Metern ab und traf am verdutzten Musa vorbei ins lange Eck (81.). Kurz nach dem Anstoß gelangen der U21 der Anschlusstreffer. Wach führte einen Freistoß auf der linken Seite schnell aus, Fuchs legte die Kugel von der Strafraumseite quer in die Mitte, wo Grancay sie am vorderen Fünfmetereck mit dem ersten Kontakt annahm, mit dem zweiten schloss er ab, traf zum 2:3 ins lange Eck (82.). In der Schlussphase versuchten die kleinen Löwen wenigstens noch das Remis zu retten, aber Nördlingen bracht routiniert die knappe Führung über die Zeit. Es war die erste Heimniederlage in dieser Saison. Zudem verloren die kleinen Löwen die Tabellenführung, können sie bereits am kommenden Mittwoch, 29. November 2025, ab 1860 Uhr, im Nachholspiel gegen den TuS Geretsried zurückerobern.

    Für Löwen-Trainer Alper Kayabunar war die 1. Halbzeit entscheidend. „Da haben wir viele Torchancen vergeben, wir hätten auf jeden Fall das 2:1 oder das 3:1 machen müssen. Und auch Anfang der 2. Halbzeit hatten wir nochmals eine Riesen-Torchance, wo wir an den Pfosten schießen.“ Und dann wäre es gekommen, wie es meistens in solchen Spielen passiert. „Das 2:1 für Nördlingen war bereits das dritte Standardtor hintereinander, was wir bekommen“, ärgerte sich der 39-Jährige. „Kurz danach kassieren wir noch das 3:1 durch einen individuellen Fehler.“ Nach dem schnellen Anschlusstreffer hätte sein Team nochmals alles probiert. „Es ist natürlich dann auch schwer gegen so eine robuste Mannschaft, die alles gut wegverteidig. Entscheidend war einfach, dass wir heute zu viele Torchancen vergeben haben!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 16. Spieltag, 25.10.2025, 12.30 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1861 Nördlingen 2:3 (1:1)


    1860: 23 Musa (Tor) –22 Jägerbauer, 4 Thönig, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 44 Althaus, 20 Hoppe (85., 18 Pereira de Azambuja) – 17 Leone, 10 Klose (65., 30 Porta), 19 Erdogan (74., 36 Grancay).

    Tore: 1:0 Fuchs (14., Eigentor), 1:1 Schüler (18.), 1:2 Gruber (77.), 1:3 Reicherzer (81.), 2:3 Grancay (82.).

    Gelbe Karten: Wach, Benede, Althaus, Thönig – Meyer, Reicherzer, Mielich.

    Zuschauer: 60 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Moritz Fischer (Ebermannsdorf); Assistenten: Paul Behlau (Schwend), Thomas Federhofer (Willenhofen-Herrnried).


    https://www.tsv1860.de/de/news…derlage-gegen-noerdlingen


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen TuS Geretsried:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-tus-geretsried-m1-251029


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Für Kauczinski sind auch in Mannheim Emotion & Leidenschaft die Basis.

    Die Löwen spielen im ersten Auswärtsspiel unter ihrem neuen Coach Markus Kauczinski am Samstag, 25. Oktober 2025, beim SV Waldhof Mannheim. Anpfiff im Carl-Benz-Stadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen und im Free-TV beim BR und SWR Fernsehen.


    Die Premiere des neuen Coachs Markus Kauczinski ist mit dem 3:1-Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer MSV Duisburg geglückt, nun wartet auf die Löwen mit dem Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim die nächste schwere Aufgabe. Unterstützt werden die Sechzger dabei von 2.500 Fans, die sie in die Kurpfalz begleiten werden. Ob er sich der Rivalität mit dem Waldhof bewusst sei, wurde der 55-Jährige gefragt. „Ich habe das Gefühl, dass jedes Spiel eine besondere Bedeutung für die Fans hat“, war seine Antwort. „Wir sind uns immer der Verantwortung bewusst, werden versuchen, unser Bestes zu geben!“

    Die ersten beiden Wochen als 1860-Coach seien sehr intensiv gewesen. „Die Arbeit stand absolut im Fokus.“ Trotz des Stresses hätte es Spaß gemacht. „Alle waren sehr positiv.“ Als angenehm, fand Kauczinski auch den Besuch im Cincinnati-Kino am Dienstagabend, bei der „Rise & Fall of 1860 München“, eine Dokuserie der ARD über die Löwen, erstmals öffentlich gezeigt wurde. Es sei sehr hilfreich gewesen, um mehr über den Verein zu erfahren, so der Trainer. „Ein Teil davon hatte ich bereits passiv miterlebt“, scherzte er. Sein Resümee nach den ersten beiden Wochen in München: „Ich fühle mich hier rundum wohl!“

    Zur guten Akklimatisierung haben natürlich die drei Punkte gegen Duisburg beigetragen. Trotzdem verfällt Kauczinski nicht in überbordende Euphorie. „Wenn man ohne Emotionen auf das Spiel schaut, dann hat man gesehen, dass einige Dinge nicht perfekt gelaufen sind.“ Das sei auch nicht anders zu erwarten gewesen. „Du kannst nicht von verunsichert plötzlich auf dominant, alles im Griff haben, innerhalb von einer Woche kommen“, lautet seine realistische Einschätzung. „Es war ein erster Schritt“, den er nicht unbedingt so erwartet habe. „Wir waren emotional und leidenschaftlich, haben phasenweise gut Fußball gespielt“, attestierte er seinem Team. Das sei auch die Basis für die künftige Arbeit. „Diese Emotion und Leidenschaft müssen wir konservieren.“

    Dazu sei es wichtig gewesen, dass die Mannschaft gesehen hat: „Wir können auch gewinnen, wenn nicht alles perfekt ist.“ Kampf und Wille könnten auch über schwächere Phasen hinwegtragen. Auf dieser Grundeinstellung lasse sich aufbauen – auch im Spiel bei Waldhof Mannheim. „Dort erwartet uns ein anderes Team, eine andere Herangehensweise“, sagt Kauczinski. Die Kurpfälzer seien eine sehr variable Mannschaft, die ihre Aufteilung immer wieder an die entsprechende Situation anpasse. „Sie haben schnelle, sehr bewegliche Leute im Sturm, die sie entsprechend einsetzen können.“ Trotzdem bescheinigt er auch seinem Team Möglichkeiten, „die Waldhof Mannheim wehtun“.

    Fehlen werden in der Quadratestadt die langzeitverletzten Morris Schröter, Jesper Verlaat und Kilian Jakob. Während Kauczinski bei Verlaat und Schröter noch eine Ausfallzeit von vier Wochen prognostiziert, rechnet er bei Jakob mit einer Trainingsrückkehr in 14 Tagen. Dazu fehlt im Carl-Benz-Stadion wegen der fünften Gelben Karte Tunay Deniz. Er wäre wahrscheinlich wegen einer leichten Oberschenkelblessur ohnehin ausgefallen. Für den Mittelfeldspieler hat der Löwen-Trainer mit Max Christiansen und Philipp Maier zwei Optionen. „Beide können die Position spielen, Christiansen kommt aus dem Rhythmus, war mehr im Wettkampf, deswegen geht meine Tendenz zu ihm.“

    Ansonsten dürfte es keine großen Änderungen in der Startelf geben. Raphael Schifferl in der Innenverteidigung hat seine Aufgaben gegen Duisburg mit Bravour gelöst. Ebenso konnte der junge Clemens Lippmann den Trainer überzeugen, auch wenn sich Licht und Schatten abgewechselt hätten. „Er genießt Welpenschutz. Man sieht sein Talent, er macht weiter, auch wenn was nicht funktioniert. Sein Tempo in beide Richtungen ist überragend“, schwärmt Kauczinski von dem Youngster, der in einer „Millimeterentscheidung“ den Vorzug vor Manuel Pfeifer erhielt.

    Geschwindigkeit war ebenfalls der Hauptgrund, Sigurd Haugen den Vorzug vor David Philipp oder Patrick Hobsch im Angriff zu geben. „Ich hatte das Gefühl, dass er mit seinem Speed und seinem Antritt am besten zu Florian Niederlechner passt.“ Mit dieser Einschätzung lag der Trainer letztendlich goldrichtig. Kauczinski betont jedoch, dass das keine Abwertung von Hobsch oder Philipp sei. „Ich bin froh, dass ich solche Spieler in der Hinterhand habe, die Gas geben, wenn sie reinkommen.“ Und vielleicht sind es in Mannheim genau die beiden, die entscheidend Einfluss auf den Ausgang der Partie nehmen…


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SVW: 30 Hawryluk (Tor) – 24 Klünter, 6 Hoffmann, 15 Karbstein, 17 Abifade – 10 Ferati, 21 Rieckmann, 22 Sietan, 38 Masca – 32 Okpala, 9 Lohkemper.

    Ersatz: 16 Niemann (Tor) – 4 Sechelmann, 7 Shipnoski, 8 Thalhammer, 11 Benatelli, 13 Boyd, 14 Iwe, 18 Yigit, 19 Brandt, 27 Diakhaby, 28 Michel, 35 Mendes.

    Es fehlen: 1 Thijmen, 2 Voelcke, 20 Asallari.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 16 Reinthaler, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 18 Jakob, 36 Deniz.

    Schiedsrichter: Felix Wagner (Glött); Assistenten: Dominik Jolk (Bergisch-Gladbach), Alexander Roppelt (Bad Schwartau); Vierter Offizieller: Sebastian Hilsberg (Altleiningen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…on-leidenschaft-die-basis


    PK vor dem Spiel gegen Waldhof Mannheim:



    Liveticker für das Spiel gegen den Waldhof Mannheim:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-251025


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    U21 empfängt mit geschrumpftem Kader den TSV Nördlingen.

    Die U21 empfängt am 16. Spieltag in der Bayernliga Süd als Spitzenreiter den TSV 1861 Nördlingen. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Samstag, 25. Oktober 2025 um 12.30 Uhr.


    Die Partie ist der Startschuss zu einer Englischen Woche für die kleinen Löwen zum Ende der Vorrunde. Nach der Partie gegen Nördlingen folgt am Mittwoch (29.10.2025, 18.60 Uhr) das Nachholspiel gegen die TuS Geretsried und am Sonntag (02.11.2025, 13 Uhr) das Auswärts- und letzte Vorrundenspiel beim FC Ismaning.

    Noch steht die 1860-Reserve an der Spitze, hat aber durch die 0:1-Niederlage beim FC Sturm Hauzenberg nur noch einen Punkt Vorsprung auf Landsberg. „Es gilt nach dem sehr enttäuschenden Ergebnis gegen Hauzenberg wieder Gutmachung zu betreiben“, sagt Trainer Alper Kayabunar. So ganz schlecht hatte er die Partie bei den Niederbayern nicht gesehen, stellt er klar. Gegen den Ball habe es sein Team „richtig gut“ gemacht, bis auf die Chance, die zum Gegentor führte, nichts zugelassen. „Aber bei eigenem Ballbesitz waren wir nicht zwingend genug, um Tore zu erzielen“, moniert der 39-Jährige.

    Im Heimspiel erwartet Kayabunar ein anderes Auftreten seines Teams. Bisher gab es auf dem 1860-Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 noch keinen Punktverlust. „Diese Heimserie wollen wir fortführen. Dazu müssen wir aber ein anderes Gesicht zeigen als in Hauzenberg“, fordert er. Nördlingen verfüge über eine „sehr robuste Mannschaft. Sie kommen nach zuletzt zwei Siegen mit Selbstvertrauen nach München. Das wird eine Herausforderung für unser junges Team.“ Das heißt, dass es von Beginn an körperlich dagegenhalten müsse. „Das ist richtiger Männerfußball, was Nördlingen spielt. Letztes Jahr sind wir mit Türkgücü im Toto-Pokal erst nach Elfmeterschießen weitergekommen“, kennt Kayabunar die physische Spielweise des Gegners.

    Die Trainingswoche verlief für die kleinen Löwen nicht optimal, weil der eine oder andere krankheitsbedingt passen musste. Dazu kam zu den Langzeitverletzten noch Arin Garza, der im Training einen Schlag aufs Knie abbekommen hat. „Es ist nicht so schlimm“, sagt Kayabunar. Trotzdem wird er zumindest am Samstag fehlen. Auch bei Damjan Dordan, der sich gegen Landsberg eine Fleischwunde zugezogen hatte, sieht es nicht danach aus, dass der spielen kann. Wer von den Profis herunterkommt, ist noch nicht abschließend geklärt. Bei den Torhütern möchte der Trainer während der Englischen Woche rotieren. Mit Paul Bachmann, Miran Qela, Stefan Musa und Lars Martini verfügt er über vier gute Optionen.

    Das sieht bei den Feldspielern derzeit anders aus. „Der Kader ist immer wieder geschrumpft“, klagt Kayabunar. „Wir werden nur vier oder fünf Spieler auf der Bank haben“, so seine Prognose. Keine guten Voraussetzungen für eine Englische Woche, in der er mit tiefen Böden durch Sturm und Regen rechnet. „Wir müssen schauen, wie wir das am besten steuern.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…kader-den-tsv-noerdlingen


    Liveticker für das Spiel gegen TSV Nördlingen:


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    Löwen siegen beim Kauczinski-Einstand gegen Spitzenreiter Duisburg mit 3:1.

    Was für eine Premiere von Trainer Markus Kauczinski. Mit 3:1 bezwangen seine Löwen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer nach zuvor fünf Partien ohe eigenen Sieg. Sigurd Haugen hatte die Sechzger in Führung gebracht (41.), Joshua Bitter antwortete postwendend (43.). Als die Zebras stärker wurden, war es erneut Haugen, der das 2:1 erzielte (78.). In der Nachspielzeit traf Thore Jacobsen zum Endstand (90.+5).


    Personal: In seinem ersten Spiel musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela, Justin Steinkötter, Emre Erdogan, Samuel Althaus und Manuel Pfeifer.


    Spielverlauf: Den ersten gelungen Angriff hatten die Löwen in der 3. Minute. Sigurd Haugen hatte rechts Marvin Rittmüller tief angespielt, der mit Tempo die Linie entlang spurtete, dann in die Mitte flankte, wo Kevin Volland zwar mit dem Kopf an die Hereingabe kam, aber den Ball nur touchierte. Auf der anderen Seite setzte sich Jan-Simon Symalla am rechten Flügel im Laufduell gegen Clemens Lippmann und Simen Voet durch, passte fast von der Grundlinie scharf an die vordere Fünfmeterkante, wo der zurückgeeilte Rittmüller gerade noch vor dem einschussbereiten Patrick Sussek den Ball ins Tor-Aus grätschen konnte (8.). Eine Ecke von rechts spielte Tunay Deniz ans vordere Strafraumeck, wo sich Florian Niederlechner von der Mitte zurückfallen hatte lassen, seine Direktabnahme aus zwölf Metern misslang aber vollkommen (14.). Die Hereingabe von links durch Volland in der 19. Minute nach schnellem Umschaltspiel auf Haugen war etwas zu hoch. Der Norweger war am kurzen Eck eingelaufen, wäre vollkommen frei zum Abschluss gekommen. Einen mächtigen Schuss von Sussek halblinks aus 20 Metern konnte Thomas Dähne nach vorne wegfausten (22.). Deniz chipte in der 37. Minute einen Freistoß aus dem zentralen Halbfeld in den Strafraum, der Aufsetzer ging, ohne dass ein Sechzger ihn berührte, aufs Tor, wo ihn Maximilian Braune abfing. Kurz danach konterten die Löwen mit Lippmann, Volland und Haugen. Letztgenannter wollte mit Tempo in den Strafraum eindringen, wurde kurz davor rüde von Sussek abgeräumt. Dieser sah nur Gelb, weil sich in der Mitte noch Mitspieler befanden. Den anschließenden Freistoß aus 19 Metern schoss Deniz aufs rechte obere Eck, Braune brachte die Fäuste hoch, konnte zur Ecke klären (40.). Diese flankte Thore Jacobsen von rechts in die Mitte, die MSV-Defensive wehrte die Hereingabe ab, Deniz brachte die Kugel zurück in den Strafraum, wo Haugen mit der Fußspitze die Richtung änderte und zum 1:0 für die Löwen ins linke Eck traf (41.). Die Freude über diesen Treffer währte kaum länger als 60 Sekunden. Im direkten Gegenzug nach dem Anstoß erzielte Joshua Bitter das 1:1 (43.). Symalla war auf der rechten Seite tief angespielt worden, fand mit seiner Ablage im Strafraum den freistehenden Joshua Bitter, der von rechts aus sechs Metern Dähne überwand. Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

    Nach einer scharfen Hereingabe von rechts durch Haugen ging Niederlechner am vorderen Fünfmetereck zum Ball, stieß dabei mit Keeper Braune zusammen, der sich ihm entgegenwarf (51.). Beide blieben zunächst liegen. Während der Torhüter gleich wieder stand, dauerte es bei dem Löwen-Stürmer knapp zwei Minuten, dann ging es auch für ihn weiter. Einen weiten Einwurf durch Deniz von der rechten Seite verlängerte Simen Voet per Kopf, Haugen setzte aus neun Metern zum Seitfallzieher an, traf den Ball aber nicht optimal, der weit rechts neben dem Tor landete (59.). Wenig später kam Volland im Strafraum zum Schuss, traf aber nur Dulic an der Fünfmeterkante (61.). Beinahe wären die Sechzger in der 65. Minute in Rückstand geraten, weil Schiedsrichter Martin Wilke nach einem klaren Handspiel von Bitter im Strafraum weiterlaufen ließ. Anschließend scheiterte der Duisburger zweimal aus spitzem Winkel an Dähne. 1860-Trainer Markus Kauczinski reagierte auf eine Druckphase der Gäste, brachte mit Patrick Hobsch und Max Christiansen zwei frische Kräfte (73.). Vier Minuten später kam auch noch David Philipp ins Spiel. Er durfte wenige Sekunden nach seiner Einwechslung das 2:1 bejubeln. Hobsch hatte den Angriff mit einem Pass in die Tiefe eingeleitet. Haugen setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, lief auf den Torwart zu. Von der Seite rauschte Tobias Fleckstein heran, grätschte den Ball weg, der aber genau beim durchgelaufenen Norweger landete. Aus spitzem Winkel musste er rechts im Fünfmeterraum nur noch einschieben (78.). Die Zebras versuchten in der Folge, die erste Saisonniederlage zu verhindern, spielten mit viel Risiko nach vorne, was Räume für die Sechziger zum Kontern ergab. In der 87. Minute verhinderte Dähne mit einer Weltklasse-Parade den Ausgleich, indem er einen Kopfball nach Ecke von Conor Noß aus dem Gewühl heraus abwehrte. Sechs Minuten gab’s obendrauf. Die Entscheidung besorgte Thore Jacobsen. Nach einer abgewehrten Ecke der Duisburger konterten die Löwen in Überzahl, Philipp steckte für Jacobsen durch, der alleine auf Braune zulief und ihn zum 3:1-Endstand überwand (90.+5). Damit war nach fünf sieglosen Spielen der Dreier unter Dach und Fach. Trainer Kauczinski feierte einen optimalen Einstand.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski war mit dem Start ins Spiel zufrieden. „Wir haben gut angefangen, machen das Tor und kassieren dann direkt das Gegentor.“ In der Pause habe er nachjustiert. In der 2. Halbzeit hätte es immer wieder Phasen gegeben, „wo wir gefährlich wurden. Es sah lange nach einem Unentschieden aus, dann haben wir einen Fehler von Duisburg genutzt. Nach dem 2:1 war es Kampf und Leidenschaft. Wir können mit der Leistung zufrieden sein, wenn man weiß, wo wir herkommen“, so der 55-Jährige, der in der Kürze der Zeit viel Gutes bei seinem Team gesehen hatte. „Wir haben das hervorragend gemacht und konnten uns am Ende mit dem Sieg belohnen. Jetzt freue ich mich auf den freien Tag. Ich fahre nach Hause nach einer Woche, in der ich durchgearbeitet habe.“

    „Fußball ist Ergebnissport“, sagte ein zerknirscht wirkender MSV-Coach Dietmar Hirsch nach der ersten Saisonniederlage seiner Mannschaft. „Ich bin mir nicht sicher, ob es von der Leistung her ein gerechtes Ergebnis war“, haderte er mit der Niederlage. „Nach dem 0:1 haben wir uns geschüttelt und schnell den Ausgleich gemacht. Wir sind mit einer breiten Brust aus der Halbzeit gekommen, haben viel den Ball gehabt, aber gegen den tiefstehenden Block des Gegners keine Lösungen gefunden.“ Vielleicht hätte sein Team mit dem Unentschieden zufrieden sein sollen. „Wir haben dann den Fehler gemacht, den Sechzig zum 2:1 nutzen konnte. Heute haben wir die Gegentore selbst geschossen. Jetzt werden wir versuchen, eine neue Serie zu starten“, sagte Hirsch trotzig.


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 19.10.2025, 16.30 Uhr


    TSV 1860 München – MSV Duisburg 3:1 (1:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 36 Deniz, 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 13 Christiansen, 16 Reinthaler, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    MSV: 1 Braune (Tor) – 29 Bitter, 5 Fleckstein, 42 Hahn, 27 Coskun – 33 Tugbenyo, 6 Bulic – 23 Symalla, 10 Viet, 37 Sussek – 22 Töpken.

    Ersatz: 24 Paris (Tor) – 14 Noß, 17 Göckan, 18 Meuer, 20 Jessen, 26 Krüger, 28 Egerer, 30 Visser, 40 Schlicke.

    Wechsel: Hobsch für Niederlechner (73.), Christiansen für Deniz (73.), Philipp für Volland (77.), Reinthaler für Haugen (90.) – Meuer für Tugbenyo (46.), Noß für Viet (63.), Visser für Symalla (87.), Krüger für Sussek (87.), Göckan für Coskun (87.).

    Tore: 1:0 Haugen (41.), 1:1 Bitter (42.), 2:1 Haugen (78.), 3:1 Jacobsen (90.+5).

    Gelbe Karten: Deniz – Sussek, Töpken.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Erzingen), Mika Forster (Flehingen); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…zenreiter-duisburg-mit-31


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057439/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-den-msv-duisburg,V05HD9v


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tsv-1860-zr-93994543.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ski-sieg-haugen-live-623/


    https://www.abendzeitung-muenc…rer-effizienz-art-1087595



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den Waldhof Mannheim:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-251025


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    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Ausrutscher beim Schlusslicht: U21 verliert 0:1 in Hauzenberg.

    Ausgerechnet beim Tabellenschlusslicht FC Sturm Hauzenberg kassierte die Löwen-U21 vor über 1.000 Zuschauern die zweite Saisonniederlage. Den einzigen Treffer des Spiels erzielte Canales Uhrmann nach einem Standard in der 69. Minute.


    In der Anfangsphase passierte nichts Nennenswertes vor den Toren. Erstmals gefährlich wurde es, als die Löwen einen Aufbaupass der Niederbayern abfingen, Noah Klose im Strafraum zum Abschluss kam, jedoch warf sich Torwart Christoph Obermüller ihm entgegen, klärte seinen Schuss zur Ecke (11.). Eine flache Hereingabe von links durch Bastian Schmid konnte Finn Fuchs gerade noch am zweiten Pfosten im Fünfmeterraum vor einem Hauzenberger Angreifer ins Tor-Aus grätschen (22.). Nach einer zu kurz abgewehrten Flanke versuchte es Raphael Wach auf der anderen Seite in zentraler Position aus 18 Metern mit einer Direktabnahme, zielte jedoch deutlich rechts am Tor vorbei (25.). Die Löwen waren überlegen, hatten mehr Ballbesitz, konnten sich aber kaum Möglichkeiten erspielen. Wenn dann waren es durch aggressives Pressing erzwungene Fehler der Gastgeber im Aufbau, so auch in der 35. Minute, jedoch dribbelte sich Emre Erdogan im Sturm-Strafraum fest. Torlos ging es in die Pause nach einer chancenarmen 1. Halbzeit.

    Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber. Im Anschluss an eine Flanke von rechts durch Florian Seibold kam Schmid aus 18 Metern zum Schuss, zielte aber über das 1860-Tor (47.). Ein 17-Meter-Schuss von Porta halblinks mit rechts aufs lange Eck wehrte Obermüller per Hechtsprung zur Seite ab (60.). Vier Minuten später versuchte es Wach ebenfalls aus der Distanz mit seinem schwächeren linken Fuß, aber seinem Abschluss fehlte die Härte, um Obermüller ernsthaft in Gefahr zu bringen (64.). In der 69. Minute gingen die Gastgeber nach einem Freistoß sogar in Führung. Fabian Wiesmaier trat aus dem linken Halbfeld den Ball mit rechts Richtung langes Eck, am Fünfmeterraum herrschte viel Betrieb, wodurch Miran Qela irritiert war, der eingelaufene Canales Uhrmann kam mit dem Kopf an die die Kugel, die neben dem rechten Pfosten zum 1:0 einschlug. Die kleinen Löwen brauchten etwas, um sich von dem Schock zu erholen. Hauzenberg zog sich zurück, war nur primär auf die Verteidigung des eigenen Tores bedacht. 1860-Trainer Alper Kayabunar brachte nacheinander seine ganzen Offensivspieler, doch richtig zwingend wurden die Sechzger nicht. So tickte die Uhr herunter, ohne dass sich die Löwen Chancen erspielten. Am Ende stand die zweite Saison-Niederlage für den Tabellenführer. Hauzenberg konnte durch den Sieg den letzten Platz verlassen.

    „Es ist ein enttäuschendes Ergebnis für uns“, sagte U21-Coach Alper Kayabunar. „Es war mit Abstand unsere schlechteste Partie der Saison!“ Sein Team sei schlecht ins Spiel gekommen, habe aber nach Ballgewinn die Chance gehabt, in Führung zu gehen. Der Gegner hätte es geschickt gemacht. „Hauzenberg hat immer wieder das Tempo herausgenommen, wodurch wir es nicht geschafft haben, ins Spiel zu kommen. Wir konnten uns kaum Torchancen herausspielen“, monierte er. „Typisch in solchen Spielen, dass wir durch einen Standard das 0:1 kassieren. Danach haben wir versucht anzurennen, aber der Gegner hat immer wieder Zeit von der Uhr genommen, wodurch wir es nicht geschafft haben, Tempo ins Spiel zu bringen. Am Ende haben wir verdient verloren“, musste der 39-Jährige einräumen. Er hofft, dass seine junge Mannschaft aus dieser Erfahrung lernt. „Egal gegen wen wir spielen: Wir müssen von der ersten Minute Gas geben, sonst wird es auch in dieser Liga schwer!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 15. Spieltag, 17.10.2025, 18.30 Uhr


    FC Sturm Hauzenberg – TSV 1860 München 1:0 (0:0)


    1860: 12 Qela (Tor) – 4 Thönig (75., 28 Roithmayr), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 44 Althaus, 11 Moumou (83., 18 Pereira de Azambuja)– 30 Porta (67., 36 Grancay), 10 Klose, 19 Erdogan (58., 17 Leone).

    Tor: 1:0 Uhrmann (69.).

    Gelbe Karten: Hobelsberger, Michl, Uhrmann, Gastinger, Mader – Thönig, Wach, Qela.

    Zuschauer: 1.050 Sportstadion Hauzenberg.

    Schiedsrichter: Maximilian Baier (Obertraubling); Assistenten: Michael Sperger (Rosenhof-Wolfskofen), Thomas Feigl (Zeitlarn).


    https://www.tsv1860.de/de/news…verliert-01-in-hauzenberg


    Nächstes Spiel:


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    Liveticker für das Spiel gegen TSV Nördlingen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…tsv-noerdlingen-m1-251025


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    Trainer Markus Kauczinski hat richtig Bock auf die Zebras.

    Die Löwen empfangen nach der Länderspielpause mit ihrem neuen Coach Markus Kauczinski am Sonntag, 19. Oktober 2025, Tabellenführer MSV Duisburg. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Auch nach der ersten Löwen-Woche macht Markus Kauczinski noch einen recht entspannten Eindruck. Der 55-Jährige bedankte sich zunächst artig für die gute Aufnahme „von allen Beteiligten“ in München. „Ich wurde mit offenen Armen empfangen. Auch mit dem Team habe ich mich schnell zusammengefunden.“ Er habe im Training versucht, Dynamik zu kreieren und Lockerheit zu vermitteln. „Alles andere haben wir hinter uns gelassen.“ Die Vergangenheit spielt für den gebürtigen Gelsenkirchner keine Rolle, er schaut nach vorne.

    Und da wartet im ersten Spiel ausgerechnet der Tabellenführer der 3. Liga auf ihn und seine Löwen. „Duisburg hat einen Lauf, ist das Team der Stunde.“ Die Zebras seien eine disziplinierte und laufstarke Mannschaft, „in beide Richtungen mit viel Tempo“, wie er betont, „sie sind eng zusammengewachsen“. Das imponiert ihm, dass der MSV seine Erfolge vor allem über die mannschaftliche Geschlossenheit generiert. Nichtsdestotrotz sei jeder Gegner zu schlagen. Es sei sogar besonders reizvoll, gegen den Tabellenführer zu spielen. „Die Herausforderung gegen so ein starkes Team kickt, macht richtig Bock“, findet Kauczinski.

    Große taktische Änderungen wird es in der Kürze der Zeit unter dem neuen Coach nicht geben. Das machte er bereits bei seiner Vorstellung klar. „Wir haben Dinge angerissen, die Jungs haben schnell gemerkt, wo ich hinwill.“ Dabei sei er nicht festgefahren, sondern habe immer „eine gewisse Flexibilität im Kopf“. Der moderne Fußball sei ohnehin variabel, lautet sein Credo. Viel wichtiger sei es, das Ganze „mit Energie und Leidenschaft durchzuziehen“. Erst im nächsten Schritt komme die individuelle Qualität zu tragen, die zweifellos in der Mannschaft stecke.

    Gegen den Meidericher Spielverein müssen die Löwen auf die verletzten Morris Schröter, Jesper Verlaat und Kilian Jakob verzichten. Emre Erdogan und Samuel Althaus sammeln in der U21 Spielpraxis beim Auswärtsspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg. Dagegen kehrt Kevin Volland wohl in den Kader zurück. Der Stürmer habe die Woche im Training das Pensum kontinuierlich gesteigert. Trotzdem ist Kauczinski vorsichtig. „Wir müssen abwarten, ob nicht noch etwas nach dem schnellen Belastungsaufbau passiert.“

    Der Trainer hat schnell gemerkt, wie die Medienlandschaft in München tickt und es mit seinem ganz eigenen Humor aufgenommen. „Es ist ein komisches Gefühl, wenn du morgens die Zeitung aufschlägst und immer ein anderer Weggefährte was über dich erzählt. Das ist cool, aber langsam auch gut“, findet er.

    In diesem Zusammenhang wurde auch Klaus Fischer gefragt. Der Ex-Nationalspieler aus dem Bayerischen Wald, der bei den Löwen erstmals Profiluft schnupperte, war Trainer von Kauczinski in der A-Jungend von Fortuna Gelsenkirchen, nahm den talentierten Linksaußen mit zum VfL Bochum, wo er die Profis übernahm. Dort spielte der jetzige 1860-Coach in der zweiten Mannschaft. „Ich habe es dort probiert“, erzählt er, „aber nach einem halben Jahr gemerkt, dass der Weg zu weit ist. Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht mit Fußball spielen meinen Lebensunterhalt verdienen kann“, gab er ehrlich zu. Er habe dann studiert und seinen Fokus anders ausgerichtet, ist aber dem Fußball treu geblieben.

    Die direkte, ehrliche Art von Kauczinski wurde offensichtlich, als er von einem Medienvertreter gefragt wurde, ob er seinen Plan gegen Duisburg konkretisieren könne. „Nee!“, war die kurze und klare Antwort, die er mit einem breiten Grinsen quittierte. Letztlich müsse sein Team das eigene Spiel durchdrücken, dabei aber immer die Verteidigung im Blick behalten. „Wir wollen intensiv sein, eine gewisse Aggressivität gegen den Ball haben und mutig spielen.“ Zuletzt habe er den Eindruck gehabt, dass sich bei der Mannschaft etwas gelöst hat. „Am Anfang der Woche hat man gemerkt, dass noch was hängt.“ Das sei am Freitag im Training ganz anders gewesen. „Wenn wir diese Intensität auf den Platz bringen, das umsetzten, was an Talent in der Mannschaft steckt, dann wird das am Sonntag ein mega Spiel“, ist er überzeugt.

    Zumal er dem MSV Duisburg einiges zutraut, sogar den Durchmarsch in die 2. Bundesliga. Trotzdem geht er optimistisch in die Partie. „Wir werden uns sicher nicht hinstellen und uns niederspielen lassen. Die Mannschaft ist bereit, die Situation anzunehmen. In jedem Spiel gibt es drei Punkte zu gewinnen.“ Und genau das sei das Ziel!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 29 Rittmüller, 25 Dulic, 3 Voet, 27 Pfeifer – 13 Christiansen, 5 Jacobsen – 8 Philipp, 30 Wolfram – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 16 Reinthaler, 26 Maier, 31 Volland, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus.


    MSV: 1 Braune (Tor) – 29 Bitter, 5 Fleckstein, 42 Hahn, 27 Coskun – 33 Tugbenyo, 6 Bulic – 23 Symalla, 10 Viet, 37 Sussek – 22 Töpken.

    Ersatz: 13 Hanin, 24 Paris (beide Tor) – 2 Montag, 9 Heike, 11 Dittgen, 14 Noß, 17 Göckan, 18 Meuer, 19 Müller, 20 Jessen, 26 Krüger, 28 Egerer, 30 Visser, 38 Sadlek, 40 Schlicke.

    Es fehlen: 7 Bookjans, 25 Borkowski.

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Erzingen), Mika Forster (Flehingen); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…chtig-bock-auf-die-zebras


    PK vor dem Spiel gegen MSV Duisburg:


    U21: Von wegen klare Sache bei Schlusslicht Hauzenberg!

    Die Löwen-U21 reist als Tabellenführer in der Bayernliga Süd am Freitag, 17. Oktober 2025, zu Schlusslicht FC Sturm Hauzenberg. Anpfiff im Sportstadion Hauzenberg (Stadionstr. 3, 94051 Hauzenberg) ist um 18.30 Uhr.


    Vom Papier her ist die Begegnung eine klare Sache. Doch Alper Kayabunar, Trainer der Löwen-U21, sieht das anders, verweist auf die letzten Ergebnisse der Niederbayern. „Gerade zu Hause sind sie sehr stark, haben zum Beispiel gegen Kirchanschöring gewonnen“, zeigt er Respekt vor dem Gegner.

    Nach zehn Jahren in der Landesliga stieg das Team aus der 12.000 Einwohner zählenden Stadt im Landkreis Passau diesen Sommer erstmals in die Bayernliga auf. Nach anfänglichen Anpassungsproblemen ist das Team der Trainer Alexander Geiger und Dominik Schwarz angekommen, gestaltete zuletzt die Spiele sehr knapp. Das sieht auch Kayabunar so, der Hauzenberg vergangenes Wochenende bei der 2:3-Niederlage in Ismaning live beobachtet hatte. „In der Anfangsphase waren sie sehr gut“, so der 39-jährige 1860-Coach. „Wichtig wird sein, dass wie den Gegner nicht unterschätzen, sondern die Partie genauso fokussiert angehen wie zuletzt das Heimspiel gegen Landsberg.“

    Die bisherige Saison hat gezeigt, dass seine Mannschaft in der Liga das Maß aller Dinge ist, wenn sie Leistungsvermögen abrufen kann. Deshalb fordert Kayabunar, „dass wir uns auf unsere Sachen konzentrieren, unsere Abläufe und Intensität abrufen.“ Das sei wichtig für die Entwicklung der jungen Spieler. Wenn das gelinge, dann komme alles andere von selbst.

    Läuft es optimal, dann kann die U21 schon dieses Wochenende die Herbstmeisterschaft eintüten. Doch daran verschwendet Kayabunar keine Gedanken. „Es ist auch so bisher eine gute Saison. In erster Linie geht es darum, dass wir unsere Leistung auf den Platz bringen, dann liegt es ausschließlich an uns. Deshalb schauen wir nur von Spiel zu Spiel.“ Das sei wichtig für seine junge Truppe, dass sie immer nur den Fokus auf den nächsten Gegner lege.

    Fehlen wird in Hauzenberg Damjan Dordan, der im Spitzenspiel gegen Landsberg verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. „Es ist eine offene Wunde am Knie“, erzählt sein Trainer, „identisch wie bei Kevin Volland.“ Das heißt, dass Dordan erst wieder ins Training einsteigen kann, wenn die Wunde verheilt und die Fäden gezogen sind. Ansonsten wird aller Voraussicht nach Miran Qela das Tor hüten, Paul Bachmann im Spieltagskader der Profis stehen. Ob Lasse Faßmann, Samuel Althaus, Clemens Lippmann oder Emre Erdogan die U21 verstärken, wird sich noch im Gespräch mit dem neuen Profitrainer des TSV 1860 München, Markus Kauczinski, klären.


    https://www.tsv1860.de/de/news…i-schlusslicht-hauzenberg


    Liveticker für das Spiel gegen Sturm Hauzenberg:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-251017


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die Löwen-U21 gewann das Spitzenspiel Erster gegen Zweiten gegen den TSV 1882 Landsberg mit 2:0. Emre Erdogan (16.) hatte die Löwen in Führung gebracht, Noah Klose erhöhte per Abstauber (71.). Damit hat das Team von Alper Kayabunar bei einem Spiel weniger vier Punkte Vorsprung auf die Lechstädter und ist auf einem guten Weg, die Herbstmeisterschaft einzufahren.


    Erstmals wurden die Gäste in der 6. Minute gefährlich. Daniele Sgodzaj hatte von links geflankt, Jeton Abazi kam am kurzen Pfosten zum Kopfball, brachte aber die Kugel nicht aufs Tor. Drei Minuten später setzte sich Samuel Althaus im Landsberger Strafraum durch, konnte aber gerade noch durch eine beherzte Grätsche am Abschluss gehindert werden (9.). Nach einer Viertelstunde die Führung für die Löwen. Noah Klose hatte im Strafraum zurück auf Emre Erdogan gelegt, der nahm aus 17 Metern Maß, traf unhaltbar für Keeper Leopold Leimeister ins linke Kreuzeck zum 1:0 (15.). Drei Minuten später hatte Raphael Wach das 2:0 auf dem Fuß. Cristian Leone spielte ihn am Elfmeterpunkt an, wo er frei zum Abschluss kam, aber ein Landsberger warf sich im letzten Moment in die Schussbahn (18.). Einen abgefälschten 18-Meter-Schuss von Finn Fuchs bekam Leimeister erst im Nachfassen unter Kontrolle (27.). Althaus hatte in der 33. Minute aus dem Zentrum artistisch den Ball nach links auf Erdogan rausgelegt, der aus acht Metern abschloss, doch der Winkel war zu spitz, um Leimeister zu überwinden. Ansonsten gingen beide Teams ein enorm hohes Tempo, jeder Ball war hart umkämpft. Im Anschluss an eine Ecke flankte Sgodzaj den Ball von links nochmal nach innen, Kilian Pittrich setzt am ersten Pfosten zum Flugkopfball an, setzte den Ball aber deutlich neben das kurze Eck (42.). Die knappe Führung nahmen die Junglöwen mit in die Pause.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit kam Abazi nach Rechtsflanke am zweiten Pfosten zum Kopfball, doch dem Abschluss aus neun Metern fehlte jeder Druck, so dass Paul Bachmann damit keine Probleme hatte (49.). Ein 18-Meter-Schuss aus halblinker Position von Wach schrammte nur knapp am langen Eck vorbei (60.). Nach Pass von Klose war der Sekunden vorher eingewechselte Sandro Porta allein Richtung Landsberger Tor unterwegs, setzte die Kugel halbrechts von der Strafraumkante jedoch am langen Eck vorbei (64.). In der 68. Minute fing Althaus einen Aufbaupass der Landsberger an deren Strafraum ab, das Zuspiel auf Klose, der frei durchgewesen wäre, war jedoch zu steil, so dass die Möglichkeit verpuffte. Drei Minuten später die Vorentscheidung. Porta hatte sich rechts im Strafraum durchgesetzt, legte auf Erdogan ab, dessen Schuss aus sechs Metern wurde geblockt, den Abpraller brachte Klose im Landsberger Tor zum 2:0 unter (71.). Bei einem Zusammenprall mit einem Löwen verletzte sich Gäste-Keeper Leimeister so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Für ihn kam nach mehrminütiger Unterbrechung Cinar Tastan in die Partie (79.). Die nächste Großchance vergaben die Löwen leichtfertig in der 82. Minute. Wieder war Porta auf der rechten Seite seinem Gegenspieler entwischt, das Zuspiel in die Mitte auf Arin Garza war aber zu ungenau. Wegen vieler Unterbrechungen gab’s elf Minuten obenauf. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Die U21 verteidigte damit nicht nur ihre Tabellenführung, sondern baute sie weiter aus und ist nach zuletzt zwei sieglosen Spielen zurück in der Erfolgsspur.

    „Ich bin total zufrieden. Wir haben uns sehr viel vorgenommen vor dem Spiel und konnten fast alles umsetzen“, freute sich Trainer Alper Kayabunar über den Auftritt seiner Mannschaft im Topspiel. „Ich bin richtig stolz auf die Truppe. Der Gegner war stark und kam mit viel Selbstvertrauen. Lediglich in den ersten zehn bis 15 Minuten haben wir etwas gebraucht, aber dann haben wir über die ganze Partie mit und gegen den Ball alles richtig gemacht. Die Jungs haben sich super an den Plan gehalten.“ Der Sieg sei aus seiner Sicht absolut verdient. „Genauso wie das Spiel gelaufen ist, sollte es auch laufen. Wir hatten es so besprochen und deswegen bin ich rundum zufrieden.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 14. Spieltag, 10.10.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1882 Landsberg 2:0 (1:0)


    TSV 1860 München

    1 Bachmann (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Dordan (83., 36 Grancay), 20 Althaus (81., 20 Hoppe) – 17 Leone (63., 30 Porta), 10 Klose (71., 7 Garza), 19 Erdogan (90.+3, 11 Moumou)

    Tore

    1:0 Erdogan (16.), 2:0 Klose (71.)

    Gelbe Karten

    Althaus, Garza – Leimeister, Alisanovic

    Zuschauer

    200 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen); Assistenten: Paul Schmidt (Schretzheim), Jennifer Stützel (Penzing)


    https://www.tsv1860muenchen.or…pspiel-landsberg-2-0.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Sturm Hauzenberg:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-251017


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    „Wie geil ist das denn!“: Markus Kauczinski ist bereit für die Löwen.

    Es hat etwas länger gedauert, bis Manfred Paula, der interimistisch das Amt des Sportdirektors und Geschäftsführers beim TSV 1860 München begleitet, einen neuen Trainer mit Markus Kauczinski präsentieren konnte. In einer Löwenrunde wurde der 55-Jährige am Freitag, 10. Oktober 2025, offiziell vorgestellt.


    Die Erklärung war logisch, die Paula anführte. Durch die Englische Woche sei er stark ins Tagesgeschäft eingebunden gewesen. „Außerdem wollten wir bei der Auswahl des Trainers gewissenhaft sein, um die beste Lösung zu finden“, erklärte der 60-Jährige. „Markus hat alle Kriterien erfüllt. Wir sind in der jetzigen Situation froh, eine solche Lösung gefunden zu haben“, so Paula.

    Etwa eineinhalb Jahre war Kauczinski raus aus dem Trainergeschäft. Äußerlich hat ihm diese Zeit sichtlich gutgetan. Auffallend schlank und braungebrannt zeigte sich der neue Löwen-Coach. Die zweieinhalb Jahre beim SV Wehen Wiesbaden seien stressig und aufreibend gewesen. Die Auszeit habe der gebürtige Gelsenkirchener genutzt, „um alte Gewohnheiten über Bord zu werfen, um meine Ernährung umzustellen. Außerdem habe ich viel Sport gemacht und mich um meine Familie gekümmert.“ Es sei eine gute Zeit gewesen. „Jetzt bin ich aber froh, dass es vorbei ist. Mir hat es gefehlt, an der Seitenlinie zu stehen und mich dem Wettbewerb zu stellen.“

    Es habe in der Vergangenheit immer wieder Anfragen von Klubs gegeben. Die der Löwen hätte für ihn einfach gepasst. „Diese Woche gab es finale Gespräche. Wir haben uns getroffen, dann ging alles sehr schnell“, erzählt Kauczinski, für den „Sechzig ein besonderer Verein“ ist. „Ich habe viele Spiele gegen 1860 gehabt, das hat immer Spaß, immer Bock gemacht.“ Auch die Reaktion aus seinem Umfeld sei durchweg positiv gewesen. „Es gab keinen der gesagt hat: ‚Warum tust du dir das an?‘“ Ganz im Gegenteil. Er habe rund 250 Whatsapp-Nachrichten erhalten, mit dem Tenor: „Wie geil ist das denn!“ Er selbst habe zu keinem Moment gezögert, sondern das Gefühl gehabt: „Das musst du machen!“

    Der neue Coach wird erst am Montag seine erste Trainingseinheit leiten. Das sei der Zeitschiene und Belastungssteuerung geschuldet. „Wir haben dann eine lange Woche“, erklärt er. Dass es dann gleich im ersten Heimspiel unter seiner Leitung gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer MSV Duisburg geht, ist ihm egal. „Es könnte jeder Gegner sein. Ich freue mich auf das Spiel. Je größer die Herausforderung ist, umso besser. Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht.“

    Er müsse sich jetzt erst Mal ein Bild von der Mannschaft machen. Max Reinthaler (SV Wehen Wiesbaden), René Vollath (Karlsruher SC) und Max Christiansen (FC Ingolstadt) hatte Kauczinski schon unter seinen Fittichen, alle anderen muss er persönlich kennenlernen. Für ihn sei Fußball in erster Linie ein Teamsport, erklärt er seine Philosophie. In der Mannschaft stecke ein größeres Potential, als sie zuletzt gezeigt habe. Es gehe jetzt darum, schnell eine Konstellation zu finden und eine Spielweise zu etablieren, mit der man wieder in die Erfolgsspur zurückkehre.

    Dabei ist Kauczinski nicht auf ein System festgelegt. „Ich bin sehr flexibel in der Herangehensweise, schaue mir an, was am besten zu den Spielern passt, um das Potential ausschöpfen zu können.“ Dabei spiele für ihn die Vergangenheit keine Rolle. „Wir müssen die Dinge hinter uns lassen und bei Null starten. Für mich geht es darum, die Spieler kennenzulernen und die Leidenschaft zu wecken. Wir müssen schauen, dass wir die Bremse lösen, dass jeder wieder gerne auf dem Platz steht. Einfach alles hinter uns lassen und nach vorne schauen“, lautet sein Credo.

    Selbst wollte sich der neue Löwen-Trainer nicht charakterisieren. Das sollten andere machen. Nur so viel ließ er sich entlocken: Er könne sowohl Kumpel sein als auch autoritär, wenn es die Situation erfordere. Viel lieber spricht der 55-Jährige dagegen über seine Spielphilosophie. „Ich komme über den Ballbesitz, aber es gehört auch dazu, gut zu verteidigen. Der Fußball ist so komplex, dass es immer darum geht, situationsbedingt Lösungen zu finden.“ Er möchte sich nicht selbst verwirklichen, sondern suche danach, was am besten zur Mannschaft passe. „Letztlich geht es darum, Spiele zu gewinnen und dass sich die Fans mit dem Team identifizieren.“

    Er sei auch zum TSV 1860 München gekommen, weil „ich eine langfristige Idee sehen möchte, hier etwas entwickeln kann.“ Für ihn gäbe es keine jungen oder alten Spieler, er schaue alleine auf Leistung. „Einzelne gute Spieler machen noch lange keine gute Mannschaft“, findet er. „Das Gerede über einzelnen Spieler ist nicht zielführend.“ Für Kauczinski steht das Kollektiv über allem. „Nur wenn alle zusammen agieren, kann man auch erfolgreich sein.“ Als Beispiel führte er Aufsteiger MSV Duisburg an, die über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. „Das sollte für uns ein Fingerzeig sein, in einer engen 3. Liga!“


    https://www.tsv1860.de/de/news…st-bereit-fuer-die-loewen

    Markus Kauczinski wird neuer Cheftrainer.

    Der TSV 1860 München hat seinen neuen Cheftrainer gefunden und begrüßt Markus Kauczinski herzlich in der Löwen-Familie. Der 55-jährige Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz wird ab kommenden Montag die Profi-Mannschaft der Löwen anleiten. An seiner Seite werden Markus Brzenska und Nico Masetzky als Co-Trainer, Philipp Kunz als Athletiktrainer und René Vollath als Torwart-Trainer stehen.


    Der gebürtige Gelsenkirchener begann seine Trainerlaufbahn im Nachwuchs des FC Schalke 04 und wirkte anschließend über viele Jahre beim Karlsruher SC. Hier betreute Kauczinski zunächst die Nachwuchsmannschaften und übernahm später die Profis. Mit dem KSC feierte er 2012/13 die Meisterschaft der 3. Liga und scheiterte 2014/15 nur denkbar knapp am Bundesliga-Aufstieg, als sich der HSV in der Verlängerung des Relegations-Rückspiels den Klassenerhalt sicherte.

    Der vom DFB im Jahr 2015 zum Trainer des Jahres gewählte Kauczinski betreute nach der Station im Wildpark den FC Ingolstadt 04, den FC St. Pauli sowie Dynamo Dresden. Mit dem SV Wehen Wiesbaden stieg er 2022/23 in der Relegation gegen Arminia Bielefeld in die 2. Fußball-Bundesliga auf.

    „Bei meinen bisherigen Stationen durfte ich die Arbeit in großen Traditionsvereinen bereits kennenlernen. Ich freue mich nun sehr auf die Aufgabe beim TSV 1860 München. Wenn wir am Montag gemeinsam ins Training starten, gilt es, die Stärken der Mannschaft herauszuarbeiten und sie voller Selbstvertrauen und gut vorbereitet ins Heimspiel gegen den MSV Duisburg zu schicken.“

    Markus Kauczinski,Cheftrainer

    „Ich freue mich sehr, dass wir nach intensiver Abstimmung mit beiden Gesellschaftern einen neuen Cheftrainer präsentieren können, der von allen Beteiligten als die beste Personalie für den TSV 1860 München anerkannt wird. Markus hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er alle Fähigkeiten mitbringt um mit unserer Mannschaft erfolgreich zu arbeiten. Wir freuen uns, dass er sich für die Aufgabe bei den Löwen entschieden hat, und wünschen ihm viel Erfolg.“


    Manfred Paula,Interims-Geschäftsführer


    https://www.tsv1860.de/de/news…ki-wird-neuer-cheftrainer

    Die U21 trifft als Tabellenführer am 14. Spieltag im Spitzenspiel der Bayernliga Süd auf den zweitplatzierten TSV 1882 Landsberg. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Freitag, 10. Oktober 2025 um 18.60 Uhr.


    Egal, ob bis Freitag der neue Trainer der Löwen-Profis präsentiert wird: Alper Kayabunar wird im Spitzenspiel wieder die U21 des TSV 1860 München betreuen. Der 39-Jährige war trotz der zeitaufwändigen Arbeit als Interimscoach des Drittliga-Teams als Zuschauer am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel in Kirchanschöring, sah dort beim 2:2 „ein gerechtes Unentschieden. Die Jungs haben alles reingehauen, sind zweimal nach Rückstand zurückgekommen“, lobt er die Moral.

    Auch wenn es in den beiden Partien zuletzt für sein Team nur einen Punkt gegeben hat, war er mit dem Auftritt in Erlbach (1:2) und Kirchanschöring zufrieden. „Das waren die beiden schwierigsten Auswärtsspiele in der Bayernliga. Die Niederlage in Erlbach war ärgerlich, weil das Tor erst sehr spät gefallen ist“, sagt er. Zudem wurde beim Stande von 1:1 ein klarer Elfmeter für seine Mannschaft nicht gegeben. „Klar hätten wir uns aus den letzten beiden Spielen mehr gewünscht, aber es ist alles in Ordnung. Das Polster, das wir uns im Vorfeld erarbeitet haben, hat gutgetan.“ Was natürlich schmerzt, ist der Ausfall von Kapitän Xaver Kiefersauer, der sich in Erlbach einen Knöchelbruch zugezogen hatte und wohl in diesem Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

    Trotz der mageren Ausbeute zuletzt empfangen die kleinen Löwen Landsberg als Tabellenführer. Besonders freut sich Kayabunar, „dass wir endlich mal wieder daheim spielen können.“ Das Team aus der Lech-Stadt hält der 1860-Coach für die „formstärkste Mannschaft“, die zuletzt mit einem 7:1-Erfolg über den FC Ismaning aufhorchen ließ. „Das wird eine schöne Herausforderung“, freut sich Kayabunar auf den Vergleich „gegen einen Topfavoriten um die Meisterschaft“.

    Der Löwen-Trainer kennt den Gegner bestens, spielen dort nicht nur eine Reihe von Spielern, die er bereits bei Türkgücü München betreut hatte, sondern auch die sportlich Verantwortlichen sind für ihn keine Unbekannten. Nach der Trennung von Chefcoach Alexander Schmidt hat der Sportliche Leiter Christoph Rech den Trainerposten übernommen, im zur Seite steht als Spielertrainer Furkan Kircicek. Mit beiden hatte Kayabunar bei Türkgücü zu tun. Ex-Löwe Rech spielte noch letzte Saison unter ihm. „Er war ein Führungsspieler bei mir“, erzählt er über den 32-Jährigen, der mit den Junglöwen einst um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft gespielt hatte und mit der 1860-Reserve 2013 Meister der Regionalliga Bayern wurde und erst in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga am SV Elversberg scheiterte. Das sich Kayabunar und Rech bestens kennen, hat aber auch einen Nachteil, weiß der Löwen-Trainer. „Natürlich kennt er mich ebenfalls gut, wird sich sicher das eine oder andere überlegen!“

    Die Landsberger haben die letzten vier Spiele gewonnen, rückten dadurch bis auf einen Punkt an die kleinen Löwen heran, die noch das abgebrochene Heimspiel gegen Geretsried in der Hinterhand haben. „Allein durch ihren Lauf werden sie mit viel Selbstvertrauen an die Grünwalder Straße kommen“, glaubt Kayabunar, „aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Unser Ziel ist es, das Heimspiel zu gewinnen“, lässt er keine Zweifel an der Ausrichtung. Durch die Länderspiel-Pause in der 3. Liga kann er höchstwahrscheinlich auf Samuel Althaus, Emre Erdogan, Lasse Faßmann und Paul Bachmann zurückgreifen. „Wir werden unsere ganze Manpower aufbieten“, verspricht er.


    https://www.tsv1860muenchen.or…en-zweiten-landsberg.html


    Liveticker für das Spiel gegen Landsberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…2-tsv-landsberg-m1-251010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start