Beiträge von Loewe
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Man trennte sich 1:1
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Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen Sonthofen:
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Die Löwen nahmen gegen Energie Cottbus einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt, besiegten den Tabellenzweiten mit 5:1. Trotz eines nicht anerkannten regulären Treffers durch Soichiro Kozuki (4.) führten die Sechzger durch Tore von Dickson Abiama (15.), Tunay Deniz (18.) und Patrick Hobsch (37.) zur Pause mit 3:0. Nach Wiederanpfiff traf erneut Hobsch (50.), Timmy Thiele konnte verkürzen (71.), ehe Julian Guttau zum Endstand traf (89.).
Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen Energie Cottbus auf die verletzten oder Morris Schröter, Raphael Schifferl, Florian Bähr und Moritz Bangerter sowie auf den gesperrten Maximilian Wolfram verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Fabian Schubert und Leroy Kwadwo.
Spielverlauf: Die Löwen begannen keineswegs abwartend, sondern versuchten von Anpfiff weg, die Gäste unter Druck zu setzen. Nach Zuspiel von Julian Guttau kam Patrick Hobsch links fast an der Grundlinie an den Ball, seine Hereingabe wurde abgefälscht, rollte parallel zur Torlinie ans lange Eck, wo Soichiro Kozuki den Ball über die Linie drückte, der Klärungsversuch von Cottbus‘ Kapitän Axel Borgmann kam erst hinter der Linie, trotzdem ließ Schiedsrichter Felix Bickel weiterspielen, gab den Treffer nicht (4.). Wieder mal wurden die Löwen um ein reguläres Tor gebracht, ließen sich aber dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Eine Flanke von links durch Guttau verpasste Kozuki am zweiten Pfosten knapp (12.). Offensiv fanden in der Anfangsviertelstunde nur die Sechzger statt, die sich in der 15. Minute belohnen konnten. Guttau hatte Dickson Abiama per Flugball auf die Reise geschickt, dessen erster Kontakt vor Torhüter Elias Bethke war schlecht, dadurch wurde er zu weit rechts rausgedrängt, trotzdem kam er zum Abschluss, lupfte die Kugel über den Keeper und die zurückgeeilten Abwehrspieler hinweg zum 1:0 ins Netz (15.). Es war der erste Treffer des Leihspielers vom FCK im Trikot der Löwen. Zwei Minuten später wurde Abiama beim Eindringen in den Strafraum gefoult, die Sechzger forderten Elfmeter, doch der Unparteiische verlegte den Tatort nach außerhalb (17.). Aus halblinker Position nahm Tunay Deniz Maß, zielte aus 17 Metern mit rechts flach ins lange Eck und traf zum 2:0 (18.). Eine Hereingabe von Deniz aus dem rechten Halbfeld konnte Tim Campulka am Elfmeterpunkt gerade noch per Kopf als letzter Mann vor dem hinter ihm lauernden Hobsch klären (25.). In der 37. Minute sogar das 3:0. Hobsch spielte mit dem aufgerückten Innenverteidiger Sean Dulic Doppelpass. Von links flankte Dulic in die Mitte, Thore Jacobsen ließ den Ball zu Hobsch passieren, der drehte sich an der Fünfmeterkante um die eigene Achse, schloss dann aus der Drehung mit rechts aufs lange Eck ab, ließ Bethke im Cottbuser Tor keine Abwehrchance. Mit 3:0 für die Löwen ging’s in die Pause. Nimmt man noch den regulären Treffer hinzu, den der Unparteiische nicht gab, hätten die Sechzger sogar vier Tore in einer Halbzeit gegen den Tabellenzweiten erzielt.
Cottbus-Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz führte einen vierfachen Wechsel vor der 2. Halbzeit durch, brachte unter anderem Ex-Löwe Erik Tallig in die Partie. Beinahe wäre drei Minuten nach Wiederanpfiff das 4:0 gefallen. Deniz brachte den Ball nach einem Flankenlauf in die Mitte zu Hobsch, dessen Abschluss wurde geblockt, der Ball landete bei Guttau links am Fünfmetereck, aber Bethke warf sich in den Schuss, konnte den Einschlag verhindern (48.). Zwei Minuten später war es passiert. Kozuki hatte von rechts geflankt, Hobsch stand in der Mitte sträflich frei, köpfte aus sechs Metern. Aabgefälscht von Tobias Haase landete die Kugel zum 4:0 im Energie-Tor (50.). Zwei Minuten später konnte der herausgeeilte Bethke gerade noch außerhalb des Strafraums vor Hobsch klären (52.). Cottbus war bemüht, fand aber gegen spielfreudig Löwen überhaupt kein Mittel. Eine Linksflanke von Tallig senkte sich gefährlich über Marco Hiller hinweg, landete aber auf dem Tordach (61.). Eine Rechtsflanke von Tim Danhof erreichte in der Mitte Hobsch mit dem Scheitel, konnte die Kugel jedoch von der Fünferkante nicht aufs Gehäuse drücken (65.). In der 70. Minute rettete Dulic für seinen geschlagenen Keeper Hiller vor der Linie bei einem Schuss von Erik Engelhardt halblinks aus neun Metern. Kurz danach war Hiller geschlagen, eine Rechtsflanke von Haase köpfte Timmy Thiele mustergültig aus sechs Metern zum 4:1 unter die Latte (71.). Danach war die Luft raus, Patrick Glöckner zog seine kompletten Wechsel. Beinahe hätte Hiller ein weiteres Mal hinter sich greifen müssen. Nach einem zu kurzen Rückpass von Danhof tauchte Engelhardt auf der linken Strafraumseite frei vor dem Löwen-Keeper auf, setzte die Kugel aber nur ans Außennetz (85.). Guttau zwang Bethke in der 88. Minute nochmals mit einem Linksschuss von der Strafraumkante aufs kurze Eck zu einer Parade. Eine Minute später noch das 5:1. Guttau war auf der linken Seite tief angespielt worden, seine Hereingabe in die Mitte wurde aufs Tor abgefälscht, Bethke war zwar dran, konnte den Treffer aber nicht verhindern (89.). Damit endete die Partie mit dem gleichen Ergebnis wie das Hinspiel, nur diesmal mit einem anderen Sieger!
TRAINERSTIMMEN
„Wir haben heute das perfekte Spiel gemacht, waren von Anfang an da“, analysierte Löwen-Coach Patrick Glöckner. „Wir sind von der ersten Minute an gut reingekommen, haben die Zweikämpfe angenommen und hatten die nötige Leichtigkeit bei Ballbesitz.“ Ärgerlich fand der 48-Jährige, dass das Tor von Soichiro Kozuki keine Anerkennung fand. „Das war ärgerlich, der Ball war klar hinter der Linie.“ Sein Team hätte das aber nicht aus der Fassung gebracht. Im Gegenteil: „Das war in meiner Laufbahn als Trainer das beste Spiel einer Mannschaft von mir – in beide Richtungen“, schwärmte Glöckner. „Wir haben in 90 Minuten nur eineinhalb Chancen zugelassen. Das Ergebnis ist auch in der Höhe schön für uns. Ich hoffe, dass wir diesen Fußball in Zukunft weiter zelebrieren können.“ Besonders angetan war der Löwen-Trainer von der „geilen Stimmung“ im Grünwalder Stadion. „Das war eine super Atmosphäre, alle sind mitgegangen!“
Cottbus-Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz ließ in seiner ehrlichen Art keinen Zweifel daran, dass der Sieg der Sechzger auch in der Höhe verdient war. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, haben nicht gezeigt, wieso wir in der Tabelle so weit oben stehen. Wir sind mit der Aggressivität und Intensität des Gegners überhaupt nicht zurechtgekommen. Die Schnelligkeit in den Köpfen war bei meinen Spielern heute nicht vorhanden.“ Auch Wollitz hatte den Ball in der 4. Minute klar hinter der Linie gesehen. Die Fehlentscheidung zugunsten seines Teams hätte aber keinen Auftrieb gegeben. „Nach dem 0:1 war endgültig klar, wohin die Reise geht. Der Gegner war präsenter, frischer und klarer. Wir haben in der Pause versucht, den Blick zu wahren und nach vorne zu schauen. Wir werden jetzt versuchen, am Mittwoch die richtige Antwort auf dem Platz zu geben“, erwartet er eine Reaktion von seiner Mannschaft.
STENOGRAMM, 31. Spieltag 05.04.2025, 14.03 Uhr
TSV 1860 München – FC Energie Cottbus 5:1 (3:0)
1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.
Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 8 Philipp, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 22 Gevorgyan, 26 Maier, 27 Ott, 37 Frey.
FCE: 12 Bethke (Tor) – 14 Hasse, 4 Campulka, 27 Slamar, 20 Borgmann – 10 Cigerci, 5 Pelivan, 21 Möker – 22 Copado, 7 Thiele, 11 Halbauer.
Ersatz: 1 Sebald (Tor) – 6 Hofmann, 8 Putze, 13 Tallig, 15 Kaizer, 17 Oesterhelweg, 18 Engelhardt, 23 Krauß, 36 Juckel.
Wechsel: Reich für Kozuki (74.), Philipp für Hobsch (74.), Kloss für Jacobsen (74.), Ott für Abiama (81.), Frey für Deniz (83.) – Engelhardt für Halbauer (46.), Putze für Campulka (46.), Tallig für Möker (46.), Hofmann für Copado (46.).
Tore: 1:0 Abiama (15.), 2:0 Deniz (18.), 3:0 Hobsch (37.), 4:0 Hobsch (50.), 4:1 Thiele (71.), 5:1 Guttau (89.).
Gelbe Karten: – Haase.
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).Schiedsrichter: Felix Bickel (Vorsfelde); Assistenten: Marco Scharf (Altenwalde), Julian Bergmann (Bramsche); Vierter Offizieller: Roman Potemkin (Friesen).
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8354.htm
Presseschau:
https://www.kicker.de/muenchen…liga-4941415/spielbericht
https://www.br.de/nachrichten/…v-im-br-fernsehen,Uh2pSzh
https://www.tz.de/sport/1860-m…muenchen-zr-93668647.html
https://www.tz.de/sport/1860-m…heute-im-zr-93668386.html
https://www.tz.de/sport/1860-m…phorisch-zr-93668622.html
https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-4-0-584/
https://www.abendzeitung-muenc…gegen-cottbus-art-1048713
https://www.abendzeitung-muenc…linienrichter-art-1048869
PK nach den Spiel:
Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen Sandhausen:
https://www.fupa.net/match/tsv…1-sv-sandhausen-m1-250409
https://www.bfv.de/spiele/tsv-…HPC000000VS5489B3VVLDQQH4
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Die Löwen empfangen zu Beginn der letzten Englischen Woche in dieser Saison den FC Energie Cottbus. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Samstag, 5. April 2025 um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport sowie im Free-TV beim BR und RBB Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.
Löwen-Trainer Patrick Glöckner hat gute Erinnerungen an die letzte Englische Woche, die sein Team mit sieben Punkten und somit ungeschlagen beendet hatte. „Es gibt keinen Grund, was negativ zu sehen. In den letzten fünf Spielen hat die Mannschaft das abgerufen, was wir als Trainer sehen wollten, auch wenn es zuletzt vom Ergebnis her nicht so gut war“, sieht er die 0:1-Niederlage in Osnabrück als Ausrutscher, schließlich sei das Gegentor ein Geschenk gewesen. Ansonsten habe seine Mannschaft genügend Chancen erspielt, um die Partie auf ihre Seite zu ziehen. Ganz zu schweigen vom nicht gegebenen Elfmeter beim Foul an Lukas Reich.
Doch lamentieren ist nicht die Art des 48-Jährigen. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich das innerhalb einer Saison alles ausgleicht“, sagt Glöckner. „Jetzt freuen wir uns auf das Heimspiel vor ausverkauftem Haus und bei geilem Wetter!“ Leicht wird die Aufgabe nicht. „Cottbus spielt eine grandiose Saison, zeigt als Aufsteiger eine gute Performance.“ Trotzdem sieht es Glöckner ähnlich wie sein Kollege Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz „Es ist ein Fifty-Fifty-Spiel“, hatte der Coach der Lausitzer in der Pressekonferenz gesagt.
„Ich stimme Pelé zu. Es ist ein Spiel, in dem beide Mannschaften Druck haben.“ Für Cottbus geht es um den Aufstieg, für die Löwen um den Klassenerhalt. Trotzdem sieht Glöckner sein Team nicht als Außenseiter. „Wir können jeden Gegner in der Liga schlagen. Vor Cottbus haben wir Respekt, aber wir wissen auch, was wir können!.“ Seiner Meinung nach wird die Mannschaft mit der „besten Frische“ und der „größten Gier“ am Ende die Punkte holen.
Dass die Brandenburger in der Rückrunde nicht mehr so souverän wie vor der Winterpause aufgetreten sind, macht für Glöckner die Aufgabe nicht angenehmer. „Fakt ist, dass Cottbus einige verletzte Spieler hatte. Das ist schlecht für die Automatismen“, sieht er darin einen Grund. „Auffällig ist auch, dass sie sich nicht mehr so viele Chancen wie in der Vorrunde herausspielen.“ Dennoch konnte Energie die letzten beiden Partien jeweils mit 1:0 für sich entscheiden. „Sie haben das Glück erzwungen, jeweils die Tore durch Elfmeter erzielt. Vielleicht war Cottbus nicht souverän, aber erfolgreich. Letztlich geht es darum, Ergebnisse zu erzielen!“ Außerdem stand gegen Aue Top-Torjäger Timmy Thiele nach Verletzung wieder auf dem Platz.
Zwar wird bei den Löwen Morris Schröter weiterhin ausfallen, dafür kehrt nach verbüßter Gelb-Sperre Patrick Hobsch zurück. Entgegen seiner sonstigen Gepflogenheit gab Glöckner in der Löwenrunde dem Mittelstürmer eine Startelfzusage. „In der Box ist ‚Hobschi‘ einer der besten der Liga. Wir müssen versuchen, ihn dort einzubinden, auch mit Standardsituationen“, fordert er.
Faninfo vor dem Heimspiel gegen Cottbus.
Mit dem FC Energie kommt die zweitbeste Auswärtsmannschaft nach München, spielt dort gegen die zweitschlechteste Heimmannschaft. Doch der Fluch im Sechzger Stadion scheint gebannt, schließlich gab es zuletzt zwei Erfolge. „Da konnte man sehen, welche Wucht das Stadion hat“, schwärmt Glöckner von der Stimmung auf Giesings Höhen. „Solche Erfolgserlebnisse brauchst du einfach, um in die Spur zu kommen. Unsere Abläufe sind klar, die Sicherheit ist zurück. Mit jeder gelungenen Aktion im heimischen Stadion steigt das Selbstvertrauen. Wir gehen mit breiter Brust raus. Das wird am Samstag eine geile Nummer“, findet er.
Einige Änderungen in der Aufstellung und im Kader wird es geben. „Wir beurteilen die Trainingswoche, sprechen mit den Spielern und schauen auf den Gegner. Entsprechend ändern wir die Startelf und die Bank“, kündigt Glöckner an. Neben Hobsch verkündet der Trainer noch eine weitere Personalie. „Mike Gevorgyan wird wieder dabei sein“, reserviert er dem Debütanten von Osnabrück erneut einen Kaderplatz.
MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN
1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 26 Maier – 9 Abiama, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.
Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 5 Jacobsen, 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 21 Kwadwo, 22 Gevorgyan, 27 Ott, 37 Frey.
Es fehlen: 17 Schröter, 24 Schifferl, 28 Bähr, 30 Wolfram, 32 Bangerter.
FCE: 12 Bethke (Tor) – 14 Hasse, 4 Campulka, 27 Slamar, 20 Borgmann – 10 Cigerci, 5 Pelivan, 21 Möker – 22 Copado, 7 Thiele, 11 Halbauer.
Ersatz: 1 Sebald(Tor) – 6 Hofmann, 8 Putze, 9 Hajrulla, 13 Tallig, 15 Kaizer, 17 Oesterhelweg, 18 Engelhardt, 23 Krauß, 31 Milde, 33 Shcherbakovski, 36 Juckel, 42 Pronichev.
Es fehlen: 3 Rorig, 19 Kusic, 28 Bretschneider.
Schiedsrichter: Felix Bickel (Vorsfelde); Assistenten: Marco Scharf (Altenwalde), Julian Bergmann (Bramsche); Vierter Offizieller: Roman Potemkin (Friesen).
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8351.htm
PK vor dem Spiel:
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Die Löwen-U21 reist als Spitzenreiter nach Niederbayern am Samstag, 5. April 2025, zum großen Aufstiegsfavoriten SV Schalding-Heining. Anpfiff im Stadion am Reuthinger Weg (Reuthinger Weg 8, 94036 Passau) ist um 14 Uhr.
Der Umstand, dass Schalding-Heining bereits acht Punkte auf die kleinen Löwen Rückstand hat, überrascht Trainer Felix Hirschnagl. „Sie sind schon richtig gut, kriegen es in der Rückrunde aber irgendwie noch nicht aufs Feld.“ Das mache die Aufgabe für sein Team nicht gerade leichter. „Ein angeschlagener Boxer ist immer am gefährlichsten. Und Schalding hat Qualitäten. Die haben jetzt drei Spiele hintereinander verloren und warten in diesem Jahr noch auf den ersten Sieg.“
Deswegen geht der 40-jährige Löwen-Coach davon aus, dass die Niederbayern am Samstag alles in die Waagschale werfen werden. „Eins ist auch klar, die wollen hoch, wollen wieder in der Regionalliga spielen. Vom Gefühl her ist es für sie der letzte Strohhalm, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren“, so seine Einschätzung der Situation.
Auch diese Partie fällt unter die Kategorie „Topspiel“. „Aktuell ist irgendwie jedes Auswärtsspiel ein Spitzenspiel. Wenn wir kommen, ist immer viel los. Ich denke, auch in Schalding werden viele Zuschauer im Stadion sein“, erklärt Hirschnagl. Das sei zum Ende der Hinrunde in Landsberg, Heimstetten und Kottern schon der Fall gewesen und zu Beginn der Rückrunde in Memmingen. „Das war der erste Gradmesser, den wir beim 0:0 gut bestanden haben. Ich glaube, dass es in Schalding genau in diese Kerbe reingehen wird.“ Ohnehin ist die Atmosphäre am Reuthinger Weg, wenn die Löwen kommen, besonders hitzig. „Sie setzen das schon richtig ein“, weiß Hirschnagl.
Der Löwen-Trainer möchte sich nicht zu sehr mit dem Gegner beschäftigen. Seiner Meinung gehe es darum, gut ins Spiel zu kommen. „Schalding wird versuchen, seine Körperlichkeit und Erfahrung aufs Feld zu bringen. Wir müssen dagegenhalten und
unsere Hausaufgaben machen, wie uns das in den letzten Spielen gelungen ist: zweite Bälle gewinnen, viel anlaufen, fleißig sein und weite Wege gehen. Wenn wir als Team in der Defensive weiter so gut funktionieren, dann werden wir auch dort wieder unsere Chancen herausspielen. Und dann hängt‘s davon ab, wie eiskalt wir an dem Tag sind.“
Gerade die Defensive hat sich zuletzt zum Prunkstück der kleinen Löwen entwickelt, obwohl hier Trainer Hirschnagl immer wieder improvisieren musste. Seit vier Spielen blieb die Abwehr ohne Gegentor – und das gegen die vier offensivstarken Teams aus Kottern, Memmingen, Deisenhofen und Nördlingen. „Da ist richtig was gewachsen. Das liegt nicht nur an unserer Kette, sondern wir arbeiten allgemein sehr gut gegen den Ball. Wir definieren uns natürlich über Fußball spielen, aber beim Arbeiten gegen den Ball haben wir kräftig zugelegt.“ So war auch im Abschlusstraining vor dem Spiel bei Schalding-Heining die defensive Arbeit ein Schwerpunkt. „Das kommt nicht von ungefähr, dass wir seit vier Spielen ohne Gegentor sind. Das spricht für die Truppe.“
Ausfallen werden beim Gastspiel in Niederbayern Noah Klose, der sich das Außenband am Sprunggelenk gerissen hat. Sein Zwillingsbruder Luan ist nach Verletzung wieder teilintegriert ins Mannschaftstraining, aber noch nicht einsatzfähig. Philip Kuhn, der gegen Nördlingen sein Comeback gab, zog sich nach seiner Einwechslung einen Muskelfaserriss zu, wird erneut ausfallen. Dafür ist Kapitän Anian Brönauer nach grippalem Infekt wieder zurück.
In der Abwehr verfügt Hirschnagel über zusätzliche Optionen, weil Justin Thönig und Yannik Seils zurückkehren. „Das gibt uns Alternativen in der Kette. Dazu ist Finn Fuchs weiter bei uns dabei. Hinten sind wir von der Breite diesmal besser aufgestellt als vorne. Wir werden aber auf jeden Fall eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken können.“ Die ihre Ungeschlagen-Serie 2025 gerne ausbauen würde!
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Der TSV 1860 München II hat am 27.Spieltag der Bayernliga Süd gegen den TSV 1861 Nördlingen den 15.Saisonsieg eingefahren. Die Hirschnagl-Elf agierte gegen defensiv kompakte Gäste überlegen und bleibt weiterhin an der Tabellenspitze in der Bayernliga Süd.
TSV 1860 II setzt sich gegen Nördlingen durch
Parallel zu den Profis war der TSV 1860 München II am heutigen Samstag im Heimspiel gegen den TSV 1861 Nördlingen gefordert. Gegenüber dem klaren Sieg in Deisenhofen musste Felix Hirschnagl das Team wie angekündigt auf mehreren Positionen verändern. Die Kapitänsbinde übernahm Xaver Kiefersauer von Anian Brönauer, der gegen Nördlingen passen musste. Die Anfangsviertelstunde gehörte den Gästen, die wie von Hirschnagl vorhergesagt aus einer gut strukturierten Defensive agierten. Die Löwen spielten jedoch wie ein waschechter Tabellenführer. Die erste Chance nach gut 20 Minuten nutzte Raphael Wach direkt zur Führung für den TSV 1860 II.
In der Folge übernahm die U21 zunehmend das Kommando, ohne sich dabei jedoch gefährliche Torchancen herauszuspielen. Die Nördlinger standen hinten sicher und ließen kaum etwas zu. Der zweite Treffer fiel allerdings trotzdem noch im ersten Durchgang. Nachdem die Gäste bei ihrer besten Gelegenheit an Avdija im Tor der Löwen scheiterten (43.), konnte Nördlingen den Ball wie auch beim ersten Treffer nach einer Standardsituation nicht entscheidend klären. Garza setzte nach und erzielte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 2:0.
Die Gäste kamen mit Elan aus der Kabine und wollten schnell zum Anschlusstreffer kommen. Die beste Gelegenheit konnte Avdija mit einer starken Fußabwehr entschärfen. Die folgenden Spielminuten gehörten dann wieder dem TSV 1860 II, dem sich gegen Nördlingen in der Offensive nun deutlich mehr Räume boten. Die Führung erhöhen konnte das Hirschnagl-Team in dieser Phase allerdings nicht. Der eingewechselte Kuhn war zwar plötzlich frei durch, legte sich den Ball am Torwart, aber auch knapp am Tor vorbei. Auf der Gegenseite blieb Avdija in einer 1:1-Situation wieder Sieger.
In der Schlussphase probierte Nördingen noch einmal alles, die Löwen hatten die Lage allerdings weitesgehend im Griff und konnten die Null am heutigen Tage halten. Kuhn hatte das 3:0 erneut auf dem Fuß, frei vor dem Gäste-Keeper versprang im der Ball allerdings im entscheidenden Moment. So blieb es beim 2:0 aus weiß-blauer Sicht.
Kommendes Wochenende ist die U21 beim SV Schalding-Heining zu Gast. Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr.
https://sechzger.de/tsv-1860-m…chlaegt-auch-noerdlingen/
Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen Schalding:
https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250405
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Die Löwen Serie ist beendet. Im letzten März-Spiel kassierte das Team von Trainer Patrick Glöckner die erste Niederlage, verlor beim VfL Osnabrück mit 0:1. Das Siegtor für die Niedersachsen erzielte Ba-Muaka Simakala in der 6. Minute nach einem Fehlpass von Lukas Riech. Positiv: In der Nachspielzeit gab Mike Gevorgyan sein Drittliga-Debüt.
Personal: Trainer Patrick Glöckner musste an der Bremer Brücke auf die verletzten Morris Schröter, Raphael Schifferl, Florian Bähr und Moritz Bangerter verzichten. Gesperrt fehlten Patrick Hobsch und Maximilian Wolfram. Nicht im 20er-Kader stand der dritte Torhüter Erion Avdija und Marlon Frey.
Spielverlauf: Mit der ersten Chance des Spiels gingen die Niedersachsen in Führung. Einen Rückpass von Lukas Reich konnte Jesper Verlaat nicht erreichen, Ba-Muaka Simakala kam aus dem Rücken des 1860-Kapitäns mit Tempo, lief über links auf Marco Hiller zu, umkurvte ihn und traf aus spitzem Winkel zum 1:0 ins lange Eck (6.). Beinahe hätte Dickson Abiama vier Minuten später den Ausgleich erzielt. Eine hohe Hereingabe von Tunay Deniz von der linken Seite erreichte er mit dem Kopf, setzte die Kugel aber aus sieben Metern knapp links neben das Tor (10.). Die Sechzger steckten den frühen Rückstand gut weg, dominierten in der Folge die Partie. Nach einem Freistoß von Deniz von der rechten Strafraumseite, den er scharf nach innen gezogen hatte, kam Reich am zweiten Pfosten einen Schritt zu spät (20.). In der 28. Minute war Reich im Osnabrücker Strafraum zu Fall gekommen, doch Schiedsrichter Florian Lechner pfiff gegen den Löwen, gab Stürmerfoul. Die Proteste dser Sechzger brachten nichts! Eine Direktabnahme von Kofi Amoako im Zentrum aus 22 Metern kam genau auf den Körper von Hiller, der den Ball wegfausten konnte (34.). Auf der anderen Seite versuchte es Julian Guttau halblinks mit einem Schuss von der Strafraumkante mit links, der aber um Zentimeter neben dem rechten Pfosten im Tor-Aus landete (40.). Ein Schuss von Florian Schubert vom rechten Strafraumeck ging gut einen Meter übers Osnabrücker Tor (45.). Somit blieb es trotz überlegen geführter 1. Halbzeit beim 0:1-Pausenrückstand.
Gleich nach Wiederanpfiff setzte Guttau ein erstes Ausrufezeichen. Nach Verlagerung durch Tim Danhof kam Guttau halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss klatschte jedoch nur an den linken Pfosten (50.). Nach einer scharfen Hereingabe von rechts durch Reich an den ersten Pfosten kam Schubert einen Schritt zu spät (58.). Eine Flanke von Lars Kehl fast an der linken Eckfahne nahm Niklas Wiemann am zweiten Pfosten direkt aus der Luft, setzte die Kugel jedoch aus zehn Metern am kurzen Eck vorbei (65.). Soichiro Kozuki eroberte zwei Minuten später gegen Dave Gnaase auf der rechten Angriffsseite den Ball, flankte in die Mitte auf Abiama, der die Kugel auf Raphael Ott ablegte, dessen zehn-Meter-Schuss halbrechts aus der Drehung mit links ging knapp über die Querlatte (67.). Eine Rechtsflanke der Osnabrücker verpasste in der 70. Minute Verlaat am zweiten Pfosten, der heranstürmende Niklas Kölle kam zwar an den Ball, brachte ihn aber aus kurzer Distanz nicht aufs 1860-Tor (70.). Eine Minute später schickte Gnaase auf der linken Seite Braydon Manu auf die Reise, der chipte die Kugel an den zweiten Pfosten, wo Bryan Henning zum Abschluss kam, aber aus acht Metern das Spielgerät nicht aufs Tor drücken konnte (71.). Die Sechzger waren zwar in der Schlussphase bemüht, schafften es aber nicht, sich klare Chancen zu erspielen. Nach einer Flanke von Danhof aus dem rechten Halbfeld übersprang Ott am zweiten Pfosten Maxwell Gyamfi, konnte aber den Ball per Kopf nicht aufs VfL-Tor drücken (88.). Die Löwen warfen in der Nachspielzeit alles nach vorne, doch die Osnabrücker Defensive stand, so mussten die Sechzger im letzten März-Spiel die erste Niederlage hinnehmen.
TRAINERSTIMMEN
Löwen-Trainer Patrick Glöckner zeigte sich frustriert. „Es regt mich total auf, weil wir hier vier, fünf gute Chancen herausgespielt haben. Dann müssen wir halt auch mal in der Lage sein, einen Ball über die Linie zu drücken und uns zu belohnen.“ Der 48-Jährige fand, dass sein Team insgesamt wenig zugelassen habe. „Es ist umso ärgerlicher, weil wir das Gegentor selbst aufgelegt haben.“ Zudem bemängelte Glöckner, dass sein Team immer wieder falsche Entscheidungen mit dem Ball getroffen und Angriffe nicht sauber ausgespielt habe. „Uns hat heute ein bisschen die Leichtigkeit gefehlt. Trotzdem fand ich die Leistung völlig okay. Es war auf jeden Fall ein gutes Auswärtsspiel, bei dem du niemals als Verlierer vom Platz gehen darfst.“ Der Löwen-Trainer sieht seine Mannschaft nach wie vor auf dem richtigen Weg. „Wir werden nicht nachlassen und weiter an uns arbeiten. Morgen werden wir das Spiel aufarbeiten und analysieren, um es dann im nächsten Heimspiel vom Ergebnis her besser zu machen“, kündigt er an.
„Das war nicht das, was wir uns im Großen und Ganzen vorgestellt haben“, meinte Osnabrücks Coach Marco Antwerpen. „Wir gehen zwar 1:0 in Führung, was uns in die Karten spielt. Trotzdem hat uns danach die Überzeugung mit dem Ball gefehlt, um mehr Chancen zu kreieren und einfach viel selbstbewusster aufzutreten und den Gegner vor mehr Herausforderungen zu stellen. Das haben wir nicht hinbekommen!“ Die Sechzger hätten viele lange Bälle in die Kette der Osnabrücker gespielt. „Da haben wir uns ein bisschen zu sehr locken lassen und dadurch auch Probleme bekommen“, bemängelte Antwerpen. „In der 3. Liga hast du häufiger solche Spiele, wo es fußballerisch nicht ganz so gut läuft, wo du aber 1:0 in Führung gehst. Wir haben heute einfach in der Abwehr einen guten Job gemacht, alles wegverteidigt. Darauf können wir aufbauen!“
STENOGRAMM, 30. Spieltag 29.03.2025, 14 Uhr
VfL Osnabrück – TSV 1860 München 1:0 (1:0)
VFL: 21 Jonsson (Tor) – 39 Karademir, 24 J. Müller, 25 Wiemann – 29 Niehoff, 44 Kölle – 6 Amoako – 27 Henning, 26 Gnaase – 18 Kehl, 7 Simakala.
Ersatz: 36 Böggemann (Tor) – 3 Conus, 4 Gyamfi, 8 Tesche, 10 Manu, 11 Zwarts, 17 Semic, 33 Beermann, 37 Badjie.
1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 20 Reich, 7 Guttau – 10 Schubert, 9 Abiama.
Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 8 Philipp, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 22 Gevorgyan, 26 Maier, 27 Ott.
Wechsel: Gyamfi für Karademir (53.). Tesche für Amoako (60.), Manu für Simakala (60.) Zwarts für Niehoff (80.), Badjie für Henning (80.) – Kozuki für Schubert (60.), Ott für Reich (60.), Maier für Jacobsen (80.), Kloss für Guttau (80.), Gevorgyan für Abiama (90.+1).
Tor: 1:0 Simakala (6.).
Gelbe Karten: Henning – Lucoqui.
Zuschauer: 15.741 Stadion an der Bremer Brücke (ausverkauft).Schiedsrichter: Florian Lechner (Insel Poel); Assistenten: Niclas Rose (Testorf), Cengiz Kabalakli (Gelsenkirchen); Vierter Offizieller: Leonidas Exuzidis (Ickern).
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8345.htm
Presseschau:
https://www.kicker.de/osnabrue…liga-4941400/spielbericht
https://www.br.de/nachrichten/…loewen-das-genick,UgpnPhF
https://www.tz.de/sport/1860-m…egskampf-zr-93655346.html
https://www.abendzeitung-muenc…ichster-loewe-art-1047372
https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-0-582/
PK nach den Spiel:
Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen Cottbus:
https://www.fupa.net/match/tsv…energie-cottbus-m1-250405
https://www.bfv.de/spiele/tsv-…GE4000000VS5489B3VVLDQQH4
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Die Löwen-U21 empfängt als Spitzenreiter im ersten Heimspiel in diesem Kalenderjahr am Samstag, 29. März 2025, den TSV 1861 Nördlingen. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist um 14 Uhr.
Es war eine Demonstration der Löwen-U21 in Deisenhofen am vergangenen Wochenende. Beim Tabellendritten gewann das Team von Trainer Felix Hirschnagl mit 6:0. „Es lief optimal, fast alles ging auf, das war wahnsinn“, schwärmt der 40-jährige Coach vom Auftritt seiner Mannschaft. „Aber es wird nicht jedes Wochenende so sein“, tritt er gleich wieder auf die Euphoriebremse.
Was Hirschnagl so begeistert, ist die Ausgeglichenheit in seinem Kader. „Wir können sofort nachlegen. Die Jungs, die reinkommen, geben Vollgas. Wir versuchen jeden mitzunehmen. Das in Deisenhofen war top.“ Ohne Not hatte er bei 2:0-Führung zur Pause gleich zweimal gewechselt, um den Druck auf den Gegner weiter hochzuhalten.
Gegen Nördlingen sei es aber ein neues Spiel. „Das Ergebnis gegen Deisenhofen ist nur schön, wenn das nächste auch gut ist“, fordert er von seinem Team, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen.
Für die Partie gegen die bayerischen Schwaben hat Hirschnagl versucht, sein Team zu sensibilisieren. „Das wird schwer. Wir haben am Mittwoch im Training Spielformen geübt, um Lösungen zu finden. Nördlingen ist taktisch eine sehr disziplinierte Mannschaft.“ Der Löwen-Coach geht von einem Geduldsspiel aus. „Entscheidend wird sein, dass keiner abfällt, keiner ins Hadern kommt. Wichtig ist, einen klaren Kopf zu behalten und diszipliniert zu bleiben.“ Das Hinspiel verloren die kleinen Löwen mit 1:2. Von Revanchegelüsten hält Hirschnagl nichts. „Der Fokus ist wichtig. Wir werden am Samstag viel Geduld brauchen, um zu gewinnen.“
Torhüter Erion Avdija ist zurück von der kosovarischen U21-Nationalmannschaft. Ansonsten fallen weiterhin Martin Zentrich, Collin Beutel, Justin Thönig, Brahim Moumou und Teo Marosevic aus. Luan Klose trainiert zwar wieder mit, ist aber für dieses Wochenende noch kein Thema. Ausfallen wird wegen einer Bänderverletzung Evarist Samey, Yannik Seils klagt über muskuläre Probleme, ist fraglich. Nathan Winkler konnte wegen Uni-Prüfungen die Woche nicht voll mittrainieren, wird aber im Kader stehen. „Die Abwehrkette wird erneut durcheinander gewürfelt“, sagt Hirschnagl, für den das mittlerweile zur Routine zählt. Da passt es gut, dass er mit A-Junior Finn Fuchs eine zusätzliche Alternative für die Defensive hat. Das 19-jährige Talent, das zuletzt für einen Lehrgang der U19 DFB-Auswahl berufen worden war, wird die Saison bei der U21 zu Ende spielen. Dafür ist nicht sicher, ob Mike Gevorgyan zur Verfügung steht. Der Mittelfeldspieler trainiert regelmäßig bei den Profis mit und hat Cheftrainer Patrick Glöckner zusätzlich mit seinem gelungenen Auftritt gegen Zweitligist SSV Ulm 1846 im Testspiel während der Länderspielpause in der 2. Halbzeit von seinen Qualitäten überzeugt.
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8341.htm
Liveticker für das Spiel gegen Nördlingen:
https://www.fupa.net/match/tsv…tsv-noerdlingen-m1-250329
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Mit einstimmigem Beschluss hat der Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH den Vertrag mit Dr. Christian Werner als Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA verlängert.
Der promovierte Sportwissenschaftler wurde Anfang Januar 2024 als Sport-Geschäftsführer ins Amt berufen. Seit September 2024 leitet er in Alleingeschäftsführung die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA.
Dem Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH gehören Robert Reisinger und Nicolai Walch für den Mutterverein TSV München von 1860 e.V. und Andrew Livingston sowie Saki Stimoniaris als Vertreter des Gesellschafters HAM International an.
„Wir freuen uns sehr, dass Christian Werner auch in Zukunft seine sportfachliche Expertise und seine strategische Kompetenz zur Weiterentwicklung des Profifußballs beim TSV 1860 München einsetzen wird“, erklärt Präsident Robert Reisinger.
„Ich bedanke mich bei beiden Gesellschaftern für das einstimmige Votum und das dadurch in mich gesetzte Vertrauen“, sagt Dr. Christian Werner. „Der TSV 1860 München ist für mich, wie auch für viele andere Menschen, zu mehr als nur einem Club geworden. Ich trage den Löwen tief in meinem Herzen und ich stehe voller Freude in der Verantwortung. Ich werde weiter mit unermüdlichem Einsatz mit der Mannschaft und dem Team hinter dem Team an einer erfolgreichen Zukunft unserer Löwen arbeiten.“
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Die Löwen müssen nach der Länderspielpause auswärts beim VfL Osnabrück ran. Anpfiff im Stadion an der Bremer Brücke ist am Samstag, 29. März 2025, um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.
„Es ist ein Spiel, bei dem man den Kampf annehmen muss“, sagt Löwen-Trainer Patrick Glöckner über die Partie an der Bremer Brücke. 1.400 Löwenfans werden ihr Team nach Niedersachsen begleiten, das Stadion ist bereits ausverkauft. „Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen von der Kulisse, sondern müssen die Atmosphäre genießen“, findet der 48-Jährige, der fußballerisch keine Partie auf hohem Niveau erwartet. Die Mannschaft habe die größten Chancen das Spiel zu gewinnen, „die am besten die kämpferischen Tugenden abruft.“
Die Erkenntnisse aus dem Testspiel während der Länderspielpause gegen Zweitligist SSV Ulm 1846 waren für Glöckner trotz der 0:2-Niederlage „sehr positiv. Wir haben mit einer gemischten Mannschaft gespielt, defensiv sehr stabil gestanden und vorne viele Chancen kreiert.“ Dass es nicht zu einem besseren Ergebnis gereicht habe, sei an der Effektivität des Gegners gelegen. „Von den drei Chancen, die wir zugelassen haben, sind zwei reingegangen!“
In Ulm hatte Glöckner noch freiwillig auf Patrick Hobsch und Maximilian Wolfram verzichtet, die in dieser Saison zusammen mehr als ein Drittel der Löwen-Treffer erzielt haben. Sie sind in Osnabrück beide gesperrt. „Ihre Ausfälle tun uns weh, aber ich habe vollstes Vertrauen in die Spieler, die im Kader stehen“, will der Sechzger-Coach das keineswegs als Entschuldigung gelten lassen, zumal beim Gegner mit Marcus Müller und Bryang Kayo ebenfalls zwei Stürmer gesperrt fehlen.
In dieser Saison konnten die Löwen nach einer Länderspielpause noch nie gewinnen. „Ich gebe generell nichts auf Trends“, so Glöckner, „kann lediglich beurteilen, was ich im Training sehe. Wir hatten eine gute Woche, alle konnten am Donnerstag mitmachen. Die Stimmung ist fokussiert.“ Zwei freie Tage hatte er dem Team am Wochenende gegeben, „um die Köpfe freizubekommen. Für mich war es die erste Länderspielpause, seit ich hier bin. Wir müssen sehen, was wir daraus kreieren und ob wir wieder an unsere Leistungsgrenze herankommen.“
Seit 12. Dezember 2024 ist Marco Antwerpen Trainer des VfL Osnabrück. Durch eine Serie von neun Spielen in Folge ohne Niederlage katapultierte er die Lila-Weißen vom letzten Tabellenplatz über den Strich. Zwar konnten die Niedersachsen in den letzten drei Spielen nur eine Partie bei zwei Niederlagen gewinnen, stehen aber trotzdem zusammen mit Rot-Weiss Essen in der Rückrundentabelle auf Platz eins. „Osnabrück legt eine Mentalität an den Tag, die im Abstiegskampf wichtig ist“, hat Glöckner erkannt. Darin erkennt er die Handschrift von Trainer Antwerpen. Zudem haben sich die Niedersachsen im Winter nochmals kräftig verstärkt. „Sie wissen, wie Abstiegskampf funktioniert. Es ist aber auch eine Truppe, die Fußball spielen kann.“
Gerade das Spiel zuletzt gegen Arminia Bielefeld habe aber auch gezeigt, „dass sie hinten Chancen zulassen. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen“, fordert Glöckner und verweist auf die Basics wie laufen und kämpfen. „Das ist das A und O. Wir müssen jedes Spiel im Abstiegskampf wie ein Endspiel angehen und klar bleiben. Entscheidend ist, dass wir uns nicht verrückt machen und alles investieren.“
Bereits am Freitag bricht die Mannschaft nach Osnabrück auf. Glöckner rechnet mit achteinhalb Stunden Busfahrt, „weil wir nur einen Busfahrer haben und zwischendurch Pause machen müssen“. Jammern will der Coach deswegen nicht. „Wir nehmen es so, wie es kommt. Alles andere ist nicht relevant.“
Personell kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen – abgesehen von den Langzeitverletzten und gesperrten Spielern. Tunay Deniz der nach einem Zweikampf am Mittwoch das Training abgebrochen hatte, stand am Donnerstag wieder auf dem Platz. Lukas Reich, der noch dienstags für die deutsche U19-Auswahl 90 Minuten gegen Irland beim 1:0-Erfolg gespielt hatte, machte nur ein lockeres Training. „Er ist happy, dass er zur EM-Qualifikation beitragen konnte“, erzählt Glöckner von seinem Youngster. Der Trainer beglückwünschte Reich dazu, ebenso wie Erion Avdija, der für die kosovarische U21 gegen Moldawien zum Einsatz kam und ebenfalls wohlbehalten von der Länderspielreise zurückkehrte.
Eventuell könnte Mike Gevorgyan aus der U21 mit nach Osnabrück reisen. „Wir sind mit der kompletten Kader-Konstellation noch nicht am Ende“, sagt Glöckner, der dem 19-Jährigen eine gute Leistung beim Test in Ulm attestierte. Er trainiere regelmäßig bei den Profis mit. „Mike wird bei uns seinen Stellenwert bekommen. Er ist fest im Hinterkopf“, zeigt sich Glöckner von dem Mittelfeld-Talent überzeugt, möchte aber nichts überstürzen.
MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN
VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Gyamfi, 24 J. Müller, 25 Wiemann – 29 Niehoff, 44 Kölle – 6 Amoako – 27 Henning, 26 Gnaase – 18 Kehl, 7 Simakala.
Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 3 Conus, 5 Ajdini, 8 Tesche, 9 Goguadze, 10 Manu, 11 Zwarts, 17 Semic, 33 Beermann, 37 Badjie, 39 Karademir.
Es fehlen: 19 M. Müller, 48 Kayo.
1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 26 Maier – 20 Reich, 7 Guttau, 14 Kozuki – 9 Abiama.
Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 5 Jacobsen, 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 22 Gevorgyan, 27 Ott, 37 Frey.
Es fehlen: 17 Schröter, 24 Schifferl, 28 Bähr, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 34 Hobsch.
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8339.htm
PK vor dem Spiel:
Liveticker für das Spiel gegen Osnabrück:
https://www.fupa.net/match/vfl…v-1860-muenchen-m1-250329
https://www.bfv.de/spiele/vfl-…DVS000000VS5489B3VVLDQQH4
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Der DFB hat die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 35 bis 38 veröffentlicht.
Hier alle neuen Termine in der Übersicht:
Freitag, 25. April 2025, 18:60 Uhr
FC Hansa Rostock - TSV 1860 MünchenSamstag, 03. Mai 2025, 14:00 Uhr
TSV 1860 München - Rot-Weiss EssenSamstag, 10. Mai 2025, 14:00 Uhr
SC Verl - TSV 1860 MünchenSamstag, 17. Mai 2025, 13:30 Uhr
TSV 1860 München - Erzgebirge Aue -
Die Löwen-U21 demontierte im Spitzenspiel der Bayernliga Süd den FC Deisenhofen, gewann auch in der Höhe verdient mit 6:0 und bleibt damit Tabellenführer. Cristian Leone erzielte den ersten und letzten Treffer der Sechzger (5. und 85.). Dazwischen trafen Xaver Kiefersauer (36.), Noah Klose Klose (48.), Anian Brönauer und Ivan Martinovic (69.) zum höchsten Saisonsieg der Sechzig-Reserve.
Nach 60 Sekunden die erste Löwen-Chance. Einen weiten Ball erlief Cristian Leone halblinks, überlupfte den herauslaufenden Keeper Maximilian Obermeier aus spitzem Winkel, aber Nikolas Gkasimpagiazov klärte für ihn auf der Linie (1.). Drei Minuten später bediente Leone von rechts Anian Brönauer am kurzen Eck, der traf aber bei seiner Direktabnahme aus neun Metern den Ball nicht voll (4.). Kurze Zeit später lag die Kugel im Deisenhofer Tor. Einen Rückpass nahm Obermeier direkt, fabrizierte eine Bogenlampe, der nachsetzende Leone war zur Stelle, nutzte den Fehler des Deisenhofer Keepers zum 1:0 (5.). Im Anschluss an eine zu kurz abgewehrte Ecke kam Leone im Zentrum aus 14 Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch geblockt (9.). Die Löwen waren klar spielbestimmend, ließen den Gastgebern keine Zeit zum Verschnaufen. Nach Zuspiel von Mike Gevorgyan zog Brönauer an der Strafraumkante aus der Drehung ab, sein Schuss ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei (12.). Eine Hereingabe von links durch Arin Garza in den Rückraum nahm Gevorgyan aus 18 Metern direkt, der Ball rutschte ihm jedoch über den Schlappen du ging deutlich links vorbei (17.). Wenig später tauchte Leone halbrechts frei vor Obermeier auf, der seinen Schuss aus 17 Meter glänzend parierte (18.). Beinahe wäre Deisenhofen mit dem ersten gefährlichen Angriff der Ausgleich gelungen. Stephan Kopp ging mit Tempo durchs Mittelfeld, war von Xaver Kiefersauer nicht zu stoppen, sein Flachschuss aus 19 Metern landete knapp neben dem rechten Pfosten (23.). Einen Eckball von links, den Gevorgyan an den zweiten Pfosten flankte, erreichte Brönauer zwar, konnte ihn aber nicht mehr aufs Tor drücken (33.). Drei Minuten später das 2:0. Garza hatte sich auf der linken Seite durchgedribbelt, kam aber nicht zum Abschluss. Der Ball landete bei Kiefersauer, der in zentraler Position aus 18 Metern abzog und maßgenau halbhoch ins linke Eck traf (36.). Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Die Löwen hätten bei etwas mehr Effizienz sogar höher führen können.
In der 2. Halbzeit änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen. Das 3:0 der kleinen Löwen fiel nach einem weiteren Obermeier-Patzer, der den Ball in die Füße der Sechzger passte. Am Ende hatte Noah Klose aus zwölf Metern keine Mühe, ins linke untere Eck einzuschieben (48.). Sieben Minuten später war Noah Winkler von Gkasimpagiazov im Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen (55.). Kapitän Brönauer nahm Maß, setzte die Kugel vom Elfmeterpunkt humorlos hoch ins rechte Eck zum 4:0 (56.). Zur Abwechslung mal eine Chance für Deisenhofen. Nach einer Kontersituation kam Ex-U21-Spieler Alexander Mehring aus 20 Metern zum Abschluss, sein Schuss rutschte ihm aber über den Spann, ging dadurch weit am Tor vorbei (63.). Das 5:0 besorgte der eingewechselte Ivan Martinovic. Moritz Rem hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, passte zurück auf Leone, der mit dem Rücken zum Tor auf Martinovic ablegte, dessen 17-Meter-Schuss aus halblinker Position landete wie vom Zirkel gezogen im langen Eck (69.). Den ersten Ball in der 2. Halbzeit hatte Paul Bachmann in der 81. Minute zu halten, als der eingewechselte Paul Schemat auf der linken Seite im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, aber den 1860-Keeper vor keinerlei Probleme damit stellte. Das halbe Dutzend machte Leone voll. Lasse Faßmann hatte auf der rechten Seite ihn angespielt. Am Strafraum zog er von der Seite nach innen an seinem Gegenspieler vorbei, schlenzte dann aus zwölf Metern mit links aufs lange Eck, vom linken Innenpfosten prallte die Kugel zum 6:0 ins Tor (85.). Das war auch das Endergebnis in einer einseitigen Partie.
STENOGRAMM
U21 Bayernliga Süd
26. Spieltag, 22.03.2025, 14 Uhr
FC Deisenhofen – TSV 1860 München 0:6 (0:2)
1860: 31 Bachmann (Tor) – 20 N. Winkler, 4 Seils, 24 Benede (75., 2 Faßmann), 3 Fuchs (46., 25 Rem) – 8 Brönauer (58., 29 Wach), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone, 18 N. Klose (58., 11 Evarist), 30 Garza (46., 19 Martinovic)
Tore: 0:1 Leone (5.), 0:2 Kiefersauer (36.), 0:3 N. Klose (48.), 0:4 Brönauer (56., Foulelfmeter), 0:5 Martinovic (69.), 0:6 Leone (85.).
Gelbe Karten: Mehring– Bönauer.
Zuschauer: 450 Sportanlage Deisenhofen.
Schiedsrichter: Raphael Salzberger (Mühldorf a. Inn); Assistenten: Alexander Petzke (Surheim), Marcel Buchhorn (Waldkraiburg).
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8334.htm
Spielbericht von sechzger.de (auf den Link klicken)
Als Spitzenspiel in der Bayernliga Süd war die Partie auserkoren, sie endete jedoch überraschend deutlich und mit einem klaren Sieger. Die U21 des TSV 1860 München ließ gegen den FC Deisenhofen zu keiner Zeit etwas anbrennen und setzte sich deutlich mit 6:0 durch.
https://sechzger.de/tsv-1860-u…em_LZR5DQx6A4IGr5VIO5pfyw
Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen Nördlingen:
https://www.fupa.net/match/tsv…tsv-noerdlingen-m1-250329
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Obwohl die Löwen-U21 zuletzt spielfrei war, tritt sie als Spitzenreiter am Samstag, 22. März 2025, beim Tabellendritten FC Deisenhofen an. Anpfiff auf der Sportanlage Deisenhofen (Am Sportplatz 22, 82041 Deisenhofen) ist um 14 Uhr.
Während die kleinen Löwen nach dem Auftakt 2025 beim FC Memmingen am vergangenen Wochenende spielfrei waren, befindet sich Deisenhofen am Ende einer Englischen Woche. Gewann der FCD am vergangenen Samstag beim FC Ismaning noch mit 2:0, musste sich das Team von Trainer Andreas Pummer am Mittwoch im Nachholspiel gegen Unterhaching II mit 0:1 geschlagen geben. Wären sie als Sieger vom Platz gegangen, hätten sie die 1860-Reserve von der Spitzenposition abgelöst. So bleibt die Mannschaft aus dem Ortsteil von Oberhaching erst mal hinter den Weiß-Blauen.
Für U21-Coach Felix Hirschnagl bot das Nachholspiel eine gute Möglichkeit, den kommenden Gegner nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen. Was er sah, war eine ausgeglichene Partie. „Deisenhofen hat eine gute Mischung drin. Entweder spielen sie hintenraus, versuchen sich durchzukombinieren oder spielen eben direkt die Tiefe. Das ist interessant, da müssen wir wach sein“, empfiehlt er seinem Team.
Von einem Top-Spiel möchte der 40-Jährige im Zusammenhang mit dieser Partie nichts hören. Zu inflationär sei diese Bezeichnungen in den letzten Partien gebraucht worden. „Es ist Wahnsinn, wie oft wir schon ein Spitzenspiel in dieser Saison hatten. Die Liga ist dermaßen kompakt, vom ersten bis zum achten Platz sind es gerade mal acht Punkte.“ Dazu komme, dass einige Mannschaften weniger Spiele absolviert hätten. So liege der FC Pipinsried zwar fünf Zähler hinter seinem, hätte aber zwei Spiele weniger absolviert.
Ob es ein Vorteil sei, dass die Löwen-U21 nach dem Auftakt gleich spielfrei waren, kann Hirschnagl nicht beantworten. „Das kann ich erst nach dem Spiel sagen“, scherzt er. „Auf jeden Fall ist es neu, das kenne ich so nicht.“ Auch die lange Vorbereitung sei Neuland. „Wir haben in Memmingen eine Punktlandung hingelegt, waren gut drauf.“ Umso schwieriger war die Pause direkt im Anschluss. Durch verschiedene Spielformen habe man versucht, die Spannung hochzuhalten. „Ich mache mir keine Sorgen, dass wir nicht im Rhythmus sind, sondern glaube fest daran, dass wir in Deisenhofen gut drauf sind.“
Personell wird es wieder einige Änderungen geben. Zwischen den Pfosten steht Paul Bachmann, da Erion Avdija bei der kosovarischen U21-Nationalmannschaft weilt. Martin Zentrich, Collin Beutel, Justin Thönig, Luan Klose und Brahim Moumou werden fehlen, ebenso Teo Marosevic, der die Woche krankheitsbedingt nicht mittrainieren konnte. Damjan Dordan wird zwar im Kader stehen, aber „wir werden kurzfristig entscheiden, ob es an dem Tag schon zu Spielzeit reicht“, erklärt Hirschnagl. „Er ist nah dran.“ Dazu stoßen von der U19, die aufgrund von Länderspielen pausiert, Spieler zur zweiten Mannschaft. Finn Fuchs, Lasse Faßmann, Matthias Roithmayr und Samuel Althaus sind Kandidaten. „Wir haben sie im Training bereits eingebaut, es kann sein, dass vielleicht der eine oder andere in der Startelf steht.“
Mike Gevorgyan, der bei den Profis gegen den SSV Ulm 1846 am Donnerstag eine Halbzeit ran durfte, fehlte am Freitag beim Abschlusstraining, weil er ein Seminar für den Bundesfreiwilligendienst absolvierte, wird aber in Deisenhofen zur Verfügung stehen.
Wie immer spielt Hirschnagl mit seinem Team auf Sieg. „Wir werden auch in Deisenhofen hoch anlaufen, werden unser Spiel mit dem Ball definieren. Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern. In den bisherigen 23 Spielen lief es meistens sehr gut. Deshalb werden wir nicht von unserem Plan abweichen“, so der 40-Jährige weiter. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe. Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die ihre Qualitäten im Fußballerischen und im Umschalten hat. Es wird darum gehen, in Phasen hellwach zu sein.“
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8332.htm
Nachdem die Amas, der Tabellenführer der Bayernliga Süd am vergangenen Wochenende spielfrei und zum Zusehen verdammt waren, die Verfolger aus Schalding-Heining und Memmingen es jedoch aufgrund ihrer Niederlagen in Grünwald bzw. Erlbach verpassten, an den Löwen vorbeizuziehen, steht für das Team von Felix Hirschnagl am morgigen Samstag das nächste Spitzenspiel auf dem Terminplan. Es geht nach Deisenhofen. Und um die Verteidigung der Tabellenführung.
Deisenhofen auf der Erfolgswelle
Im südlichen Landkreis München, dem Ortsteil der Gemeinde Oberhaching ist der FCD zu Hause. Sein Team war bis Mittwoch dieser Woche seit dem 16. Spieltag (also seit Mitte Oktober letzten Jahres) ungeschlagen und hat sich in der Spitzengruppe der Bayernliga Süd etabliert. Erst am Mittwoch dieser Woche musste in einem Nachholspiel bei der Zweitvertretung der SpVgg Unterhaching wieder einmal eine Niederlage hingenommen werden (0:1). So rangiert Deisenhofen aktuell auf dem 4. Tabellenplatz – zwei Punkte hinter den Löwen, allerdings bereits mit einem absolvierten Spiel mehr auf dem Konto.
Wieder viele Löwenfans vor Ort?
In diesem Auswärtsspiel kann die zweite Mannschaft des TSV 1860 also Unterstützung von den Rängen gut gebrauchen. Und da die Profis von Patrick Glöckner aufgrund der Länderspielpause nicht im Einsatz sind, sollte es dem einen oder anderen Löwenfan leicht möglich sein, am Samstag um 14 Uhr nach Deisenhofen zu reisen. Wie beim 0:0 in Memmingen vor zwei Wochen freut sich das Team von Felix Hirschnagl über lautstarke Unterstützung.
Verteidigung der Tabellenführung
Immerhin geht es morgen Nachmittag um nicht weniger, als eine Verteidigung der Tabellenführung. Nicht nur der FCD würde – im Falle einer Niederlage für die Amas – an seinem aktuellen Spieltagsgegner vorbeiziehen, auch Schalding-Heining könnte – einen Sieg über Heimstetten vorausgesetzt – am Samstag Abend einen Punkt mehr, als Sechzigs U21 auf dem Konto haben. Der SV Erlbach, der schon durch seinen Sieg im Nachholspiel in Landsberg am Mittwoch nach Punkten mit den Amas gleichgezogen hat, ist an diesem Wochenende hingegen spielfrei. Die Erlbacher können den Löwen also vorerst nicht gefährlich werden, was die Platzierung anbelangt.
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Die Löwen spielten beim Test gegen den Zweitligisten SSV Ulm 1846 munter mit, hatten zweimal die Chance zur Führung, unterlagen aber am Ende durch einen Doppelpack des eingewechselten Felix Higl mit 0:2 (58. und 82.).
Personal: Neben den langzeitverletzten Morris Schröter, Raphael Schifferl, Florian Bähr und Moritz Bangerter musste Löwen-Coach Patrick Glöckner auf die erkrankten Jesper Verlaat, Soichiro Kozuki und Anderson Lucoqui verzichten. Lukas Reich (deutsche U19) und der dritte Torhüter Erion Avdija (kosovarische U21) waren mit den U-Nationalmannschaften unterwegs. Die beiden in der kommenden Begegnung gesperrten Maximilian Wolfram und Patrick Hobsch fehlten ebenso wie Tim Danhof. Dafür saßen drei U19-Spieler auf der Bank und Mike Gevorgyan aus der U21.
Spielbericht: Die Spatzen begannen druckvoll, doch nach und nach konnten sich die Sechzger befreien. Nach einem Freistoß von links durch Tunay Deniz kam Dickson Abiama am Elfmeterpunkt an den abgewehrten Ball, sein Schuss wurde jedoch zur Ecke geblockt (11.). In der 21. Minute lag die Kugel im Ulmer Tor. Wieder hatte es Deniz wie gegen Unterhaching aus 25 Metern versucht, diesmal war Keeper Niclas Thiede mit den Fingerspitzen an dem Schuss Richtung rechtes Kreuzeck dran, lenkte ihn an die Querlatte, den Abpraller verwertete Fabian Schubert, doch der Linienrichter hob die Fahne, sah den Löwen-Stürmer zuvor im Abseits (21.). Fünf Minuten später kamen die Schwaben erstmals zum Abschluss. Robert Leipertz hatte an der linken Strafraumseite Dennis Chessa bedient, dessen 16-Meter-Schuss aufs kurze Eck René Vollath vor keine Probleme stellte (26.). Ex-Löwe Dennis Dressel köpfte nach einer Ecke von links durch Chessa bedrängt aus neun Meter übers 1860-Tor (36.). Dressel war auch in die nächste gute Szene der Schwaben involviert. Er passte zu Jonathan Meier, der das Spielgerät links in die Tiefe auf Chessa weiterleitete. Kurz vor der Torauslinie legte der Ulmer in die Mitte ab, wo Leipertz den Ball am Fünfmetereck nicht über die Linie drücken konnte (39). Im Gegenzug kam Julian Guttau halbrechts aus 21 Metern zum Schuss, sein Abschluss kam jedoch zu zentral, sodass Thiede wenig Mühe damit hatte (39.). Nicht besser machte es Abiama, der zentral im Strafraum aus 13 Metern genau in die Arme von Thiede geschossen hatte (43.). Damit ging es torlos in die Kabine.
Kurz nach Wiederbeginn vergab Mike Gevorgyan die große Führungschance (48.). Clemens Lippmann hatte von rechts geflankt, Schubert nahm den Ball am Fünfmeterraum an, der Weg zum Tor war jedoch versperrt. Er passte zu Gevorgyan an den zweiten Pfosten, der vom linken Fünfmetereck aus sechs Metern übers Tor schoss. Drei Minuten späte lag der Ball im Löwen-Tor, doch erneut fand der Treffer keine Anerkennung. Semir Telalovic stand beim Zuspiel von Oliver Batista Meier knapp im Abseits (51.). In der 58. Minute gingen die Hausherren in Führung. Felix Higl wurde am rechten Strafraumeck vom Ex-Löwen Andreas Ludwig angespielt, sein ehemaliger Kollege Philipp Maier griff ihn nicht konsequent an, Higl schloss aus 16 Metern ab, traf zum 1:0 ins linke untere Eck. Beinahe zwei Minuten später das 2:0. Higl hatte eine Flanke von rechts auf Telalovic verlängert, der den Ball beim Abschluss aus sieben Metern nicht voll traf, zudem genau auf Vollath zielte (60.). Nach Ecke von David Philipp stieg Max Reinthaler am höchsten, köpfte aber deutlich links am Tor vorbei (64.). Ein Gevorgyan-Schuss wurde in der 66. Minute zu Marlon Frey abgefälscht, der Mittelfeldspieler schloss aus der Drehung im Strafraum ab, sein Schuss aus neun Metern landete jedoch genau in den Armen von Marvin Seybold (66.). Ein Zuspiel von Lippmann nahm Gevorgyan halblinks an der Strafraumkante direkt, zielte aufs lange Eck, Seybold tauchte ab, parierte den Schuss (73.). Schubert eroberte in der 78. Minute den Ball gegen Ludwig, ging Richtung Tor, schloss aus 18 Metern ab, jedoch wurde der Schuss geblockt (78.). Kurz danach pflückte Frey nach Einwurf von rechts den Ball herunter, schloss ab, jedoch rutschte ihm die Kugel in aussichtsreicher Position über den Spann (79.). Besser machte es der Zweitligist. Eine flache Hereingabe von links durch Batista Meier verlängerte Higl mit der Fußspitze im Fünfmeterraum zum 2:0 ins lange Eck (82.). Das hatte sich nicht unbedingt angedeutet. In der Schlussphase kamen beide Teams nicht mehr zu Chancen. Unterm Strich gewann am Ende das effektivere Team die Partie.
STENOGRAMM, Testspiel, 20.03.2025, 15 Uhr
SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München 2:0 (0:0)
ULM: 1 Thiede (Tor) – 4 Gaal, 5 Reichert, 6 Geyer – 43 Rösch, 10 Ludwig, 14 Dressel, 19 Meier – 13 Leipertz, 9 Röser, 11 Chessa.
Ersatz: 12 Seybold (Tor) – 7 Allgeier, 21 Batista Meier, 23 Brandt, 29 Telalovic, 33 Higl, 37 Degraf.
1860: 11 Vollath (Tor) – 37 Frey, 25 Dulic, 18 Kloss, 21 Kwadwo – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 7 Guttau, 27 Ott – 9 Abiama, 10 Schubert.
Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Philipp, 16 Reinthaler, 22 Gevorgyan, 26 Maier, 41 Lippmann, 43 Fuchs, 48 Althaus.
Wechsel: Brand für Reichert (46.), Allgeier für Röser (46.), Batista Meier für Chessa (46.), Telalovic für Leipertz (46.), Higl für Dressel (46.), Seibold für Thiede (49.), Degraf für Meier (83.) – Philipp für Deniz (46.), Reinthaler für Dulic (46.), Lippmann für Guttau (46.), Gevorgyan für Abiama (46.), Maier für Kloss (46.), Fuchs für Ott (83.), Althaus für Schubert (83.).
Tore: 1:0 Higl (58.), 2:0 Higl (82.).
Gelbe Karten: –.
Zuschauer: 1.000 im Donaustadion.
Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Tobias Huthmacher (Sigmaringen), Koray Aydin (Ballendorf).
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8330.htm
Mit einer Rumpftruppe war der TSV 1860 München am Donnerstag zum Testspiel beim SSV Ulm gereist. Neben den vier Langzeitverletzten (Schröter, Schifferl, Bangerter, Bähr), fehlten Verlaat, Lucoqui und Kozuki aufgrund von Krankheit. Zudem verzichtete Trainer Patrick Glöckner auf die beiden in Osnabrück gesperrten Offensiv-Kräfte Hobsch und Wolfram. Es war ein gefälliger Auftritt der Löwen, die mehrmals hätten in Führung gehen müssen. Am Ende unterlag man aber den Ulmern mit 0:2.
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Der DFB sperrt Maximilian Wolfram für zwei Ligaspiele. Der TSV 1860 München hat das Urteil bereits akzeptiert.
Nach seiner roten Karte im letzten Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching wird Maximilian Wolfram den Löwen für die Spiele gegen den VfL Osnabrück und Energie Cottbus nicht zur Verfügung stehen. Der TSV 1860 München hatte gegen das Urteil Einspruch eingelegt, diesem hatte der DFB jedoch nicht stattgegeben. Dem Urteil wurde nun zugestimmt, das Urteil ist somit rechtskräftig.
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Die Löwen sind an den Spieltagen 31 und 34 live im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Der BR überträgt die Partien gegen Energie Cottbus am 5. April und gegen Alemannia Aachen am 19. April jeweils ab 14:03 Uhr.
Wie immer können die Begegnung nicht nur im Fernsehen verfolgt werden, sondern werden parallel im Internet unter www.br.de/mediathek/live und auf YouTube unter www.youtube.com/br24 gestreamt.
Neben der Live-Übertragung der Löwen-Partien zeigt das BR Fernsehen immer samstags ab 17.15 Uhr in „Blickpunkt Sport“ eine ausführliche Zusammenfassung aller Drittliga-Partien mit bayerischer Beteiligung.
Ebenfalls mittendrin sind Fußball-Fans im Drittliga-Geschehen mit den Netz- und Digitalangeboten des Bayerischen Rundfunks. Sowohl unter BR24sport.de als auch in der Nachrichten-App BR24 und den Social-Media-Kanälen der BR-Sportredaktion gibt es alle Tore der bayerischen Drittligisten sowie aktuelle Informationen.
Im Hörfunk ist der BAYERN 1-Klassiker „Heute im Stadion“ mit einer Million Hörerinnen und Hörern die erste Adresse: Die Bundesliga-Sendung (samstags 15.05 bis 18 Uhr) berichtet immer auch über die aktuellen Drittliga-Spiele mit bayerischer Beteiligung. Zudem ist die 3. Liga fester Bestandteil des Fußballsamstags im Inforadio BR24.
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Die Löwen besiegten die SpVgg Unterhaching trotz Rückstand und Unterzahl in der Schlussphase mit 2:1. Die Führung von Lenn Jastremski (8.) konnte Lukas Reich kurz vor der Pause mit seinem ersten Profitor egalisieren (45.). Tunay Deniz sorgte mit einem Distanzschuss für die Führung (59.). Nach einem Allerweltsfoul von Maximilian Wolfram zeigte ihm Schiedsrichter Assad Nouhoum die Rote Karte (73.). Trotzdem brachten die Sechzger die Führung über die Zeit.
Personal: Trainer Patrick Glöckner musste im S-Bahn-Duell auf die verletzten oder erkrankten Anderson Lucoqui, Max Reinthaler, Morris Schröter, Raphael Schifferl, Florian Bähr und Moritz Bangerter verzichten. Nicht im 20er-Kader stand der dritte Torhüter Erion Avdija.
Spielverlauf: Die Löwen übernahmen von Beginn an gegen kompakt stehende Gäste die Initiative. Doch mit dem ersten Vorstoß erzielten die Hachinger die Führung. Eine Flanke von rechts rutschte durch bis zu Fabio Torsiello. In dessen Abschluss sprang Lenn Jastremski, köpfte die Kugel Richtung Tor. Beim Klärungsversuch fälschte Jesper Verlaat per Kopf das Spielgerät unglücklich ins eigene Netz ab (8.). Auf der anderen Seite flankte Maximilian Wolfram von links an den zweiten Pfosten, Patrick Hobsch kam im Rücken seines Gegenspielers an die Kugel, konnte sie aber aus sechs Metern nicht aufs Tor drücken (10.). Die Sechzger machten Druck, aber ließen im letzten Drittel die Präzision vermissen, sodass sie zunächst nicht zu Chancen kamen. In der 20. Minute passte Lukas Reich in den Lauf von Tim Danhof, der halbrechts im Strafraum aus zwölf Metern zum Abschluss kam, aber knapp am linken Pfosten vorbeischoss (20.). Nach einem Eckball von links durch Johannes Geis konnten die Löwen den Ball nicht aus der Gefahrenzone klären, letztlich war es Marco Hiller, der den Schuss von Manuel Stiefler aus kurzer Distanz parierte (22.). In der 30. Minute lief Maximilian Hennig im Strafraum Danhof in die Hacken, Schiedsrichter Assad Nouhoum entschied sofort auf Elfmeter. Wolfram lief an, zielte ins rechte untere Eck, Kai Eisele ahnte dies, tauchte ab und parierte den Ball. Den Nachschuss setzte Danhof aus spitzem Winkel ans Außennetz (32.). Die Sechzger griffen in der Folge wütend an, jedoch oft zu überhastet und unkontrolliert. Nach Zuspiel von Philipp Maier kam Hobsch halblinks im Strafraum aus neun Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber am langen Eck vorbei (42.). Kurz vor der Pause doch noch der Ausgleich durch einen Kunstschuss von Reich. Kwadwo hatte sich von links nach innen gedribbelt, legte dann auf den 18-Jährigen ab, der halblinks von der Strafraumkante den Ball über den weit vor seinem Tor stehenden Eisele hinweg ins linke obere Eck zum 1:1 chipte (45.). Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Kabine.
Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatte Wolfram, der von links nach innen gezogen war, an der Strafraumkante mit rechts abzog, aber nur um Zentimeter am langen Eck vorbeizielte (48.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Reich verpasste wenig später Hobsch am ersten Pfosten nur knapp (53.). Eine Freistoßflanke von Deniz aus dem halbrechten Halbfeld an den langen Pfosten klärte Dennis Waidner gerade noch vor dem einschussbereiten Thore Jacobsen zur Ecke (58.). Eine Minute später die Führung für Sechzig. Deniz nahm nach Zuspiel von Dickson Abiama im Zentrum aus 25 Metern Maß, traf ins rechte obere Eck zum 2:1 (59.). In der Folge drängten die Sechzger auf den dritten Treffer, Haching blieb bei Kontern aber gefährlich. In der 63. Minute umkurvte Leander Popp im Strafraum auf der linken Seite Reich, zog dann mit rechts ab, doch Hiller war zur Stelle, wehrte den Schuss zur Ecke ab. Im Anschluss an diese ging es tumultartig vorm 1860-Tor zu, am Ende konnte Hiller die Kugel unter sich begraben (64.). Ein Schuss von Reich von der rechten Strafraumkante aufs kurze Eck wurde sichere Beute von Eisele (66.). Im Anschluss an eine Geis-Ecke von rechts köpfte Knipping deutlich übers 1860-Tor (71.). In der 73. Minute sah Wolfram nach einem Foul an Knipping im Mittelfeld, als er ihn am Sprunggelenk traf, vollkommen überzogen die Rote Karte. Warum der Unparteiische hier nicht Gelb zeigte, bleibt sein Geheimnis! Somit mussten die Löwen die Schlussphase mit einem Mann weniger bestreiten. Vier Minuten später stieg Guttau im Fünfmeterraum zum Kopfball gegen Torhüter Eisele hoch, war vor ihm an der Kugel, jedoch ging das Spielgerät knapp am linken Pfosten vorbei (77.). Nach Zuspiel von Popp konnte Reich, der aus dem Rücken von Jastremski kam, am Elfmeterpunkt gerade noch vor dem einschussbereiten Hachinger zur Ecke klären (82.). Die Vorstädter machten nun in Überzahl Druck. In der 86. Minute grätschte Manuel Stiefler Abiama von hinten um. Nun rechneten alle mit Rot, weil das Fouls wesentlich heftiger war als das von Wolfram, doch diesmal zeigte Schiedsrichter Nouhoum nur die Gelbe Karte. In der Folge verlor der Unparteiische vollkommen den Überblick, bei einer Flanke wurde Hiller im Torraum umgerissen (89.). Auch hier blieb der Pfiff aus. Anschließend flogen Gegenstände aus dem Gästeblock auf den Löwen-Torhüter. Die Partie musste unterbrochen werden. Eine Geis-Flanke von rechts köpfte Popp aus acht Metern aufs 1860-Tor, doch Hiller fing die Kugel unter großem Jubel der Sechzger ab (90.+3). Ein Lupfer von Geis nach einer abgewehrten Ecke landete ebenfalls in den Armen des 1860-Keepers (90.+5). Nach sieben Minuten Nachspielzeit war die Partie zu Ende. Die Löwen feierten einen hochverdienten Sieg im S-Bahn-Duell.
TRAINERSTIMMEN
Für Löwen-Trainer Patrick Glöckner war es das erwartete Derby. „Wir mussten unheimlich viel schlucken: den verschossenen Elfmeter, die Rote Karte, den Feuerwerkskörper.“ Zu Beginn hätte sein Team zu lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. „Der Gegner hat die erste Chance eiskalt zur Führung genutzt.“ Nach 20 Minuten habe seine Mannschaft „den Druck erhöht. Wir sind immer besser ins Spiel gekommen.“ Für ihn sei wichtiger als der Sieg gegen Unterhaching, „dass wir den Abstand durch die drei Punkte nach hinten vergrößern konnten. Wir haben jetzt aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt. Das ist ein Brett“, freute sich der 48-Jährige. „Die Jungs haben sich jetzt die Pause verdient.“ Wenig Verständnis zeigte Glöckner für die Rote Karte gegen Maximilian Wolfram. „Das war ein kleiner Schubser unten am Fuß, der Gefoulte ist gleich wieder aufgestanden. Zudem waren noch genügend Spieler hinter dem Ball. Für so ein Foul Rot zu geben, passt nicht zur gängigen Regelauslegung“, echauffierte sich der 1860-Trainer.
„Am Ende geht der Sieg für Sechzig in Ordnung“, gab sich Unterhachings Coach Heiko Herrlich als fairer Verlierer. „Trotzdem ist die Niederlage schade und bitter für uns, weil wir gut angefangen haben und verdient in Führung gegangen sind.“ Danach war Herrlich aber nicht mehr mit seinem Team zufrieden. Es habe den Löwen zu viele Räume gegeben. „Wir hatten Glück, dass Eisele uns beim Elfmeter im Spiel gehalten hat. Der Ausgleich kurz vor der Halbzeit hat uns dann den Stecker gezogen. Danach sind wir immer ein Stück weit hinterhergelaufen.“
STENOGRAMM, 29. Spieltag, 15.03.2025, 16.30 Uhr
TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching 2:1 (1:1)
1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 21 Kwadwo – 26 Maier, 36 Deniz – 20 Reich, 30 Wolfram – 9 Abiama, 34 Hobsch.
Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 5 Jacobsen, 7 Guttau, 8 Philipp, 10 Schubert, 14 Kozuki, 18 Kloss, 27 Ott, 37 Frey.
UHG: 24 Eisele (Tor) – 23 Schwabl, 34 Knipping, 8 Stiefler, 33 Hennig – 5 Geis, 39 Waidner – 17 Torsiello, 14 Ihorst, 29 Popp –25 Jastremski.
Ersatz: 1 Heide (Tor) – 3 Lamby, 4 Schlicke, 7 Littig, 9 Kügel, 11 Winklbauer, 20 Leuthard, 26 Breuer, 27 Hoops.
Wechsel: Jacobsen für Kwadwo (46.), Guttau für Maier (46.), Kozuki für Hobsch (76.), Kloss für Deniz (90.+4), Philipp für Abiama (90.+5) – Hoops für Ihorst (67.), Kügel für Hoops (87.)
Tore: 0:1 Jastremski (8.), 1:1 Reich (45.), 2:1 Deniz (59.).
Gelbe Karten: Hobsch, Kwadwo, Danhof – Popp, Knipping, Stiefler, Eisele.
Rote Karte: Wolfram (73.).
Bes. Vorkommnis: Eisele hält Foulelfmeter von Wolfram (32.).
Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Simon Schreiner (Reichenberg), David Kern (Wülfershausen); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8322.htm
Presseschau:
https://www.kicker.de/muenchen…liga-4941394/spielbericht
https://www.br.de/nachrichten/…l-im-s-bahn-derby,UfVbzfA
https://www.tz.de/sport/1860-m…enwalder-zr-93628670.html
https://www.tz.de/sport/1860-m…l-3-liga-zr-93628390.html
https://www.abendzeitung-muenc…r-matchwinner-art-1044414
https://www.abendzeitung-muenc…eich-deniz-sieg-live-579/
PK nach den Spiel:
Nächste Spiele:
Liveticker für das Spiel gegen Osnabrück:
https://www.fupa.net/match/vfl…v-1860-muenchen-m1-250329
https://www.bfv.de/spiele/vfl-…DVS000000VS5489B3VVLDQQH4
https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/
Liveticker für das Spiel gegen Ulm:
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Zum Ende der Englischen Woche mit drei Spielen in sechs Tagen empfangen die Löwen die SpVgg Unterhaching. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 15. März 2025 um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.
Wenig erfolgreich gestalteten sich aus Löwen-Sicht zuletzt die Vergleiche mit der SpVgg Unterhaching. Im Hinspiel gab es trotz zweimaliger Führung nur ein 2:2. Noch bitterer war das Aus im Toto-Pokal-Viertelfinale auf Giesings Höhen, das mit 1:3 recht deutlich ausfiel. Der Ehrentreffer für die Sechzger fiel erst in der Nachspielzeit. „Die Tabellensituation hat bei dem Spiel keine Tragweite“, sagt deshalb 1860-Chefcoach Patrick Glöckner. „Für Haching ist das ein großes Highlight-Spiel in der Saison, hat so etwas wie Pokalcharakter. Genauso wollen wir es auch angehen.“
Ohnehin erklärte der 48-Jährige schon vor Beginn der Englischen Woche, dass es für sein Team nur noch Endspiele gäbe, jede Partie ein Charaktertest sei. „Wir werden Unterhaching keinesfalls unterschätzen, das können wir uns in unserer Lage gar nicht leisten“, redet Glöckner Klartext. „Es ist ein Heimspiel, soll also ein Vorteil sein. Ich freue mich darauf.“
Er habe „Riesenrespekt“ vor Unterhaching. Obwohl sie bereits 14 Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz haben, würden sie sich nicht aufgeben. „Beide Teams sind auf Augenhöhe, müssen gewinnen, um in der Liga zu bleiben.“ Ohnehin sei die Liga extrem eng, stehe jedes Spiel auf Messers Schneide.
Obwohl die Statistik der Löwen gegen die Vorstädter nicht für sie spricht, könne seine Mannschaft „frei“ ins Spiel gehen. „Es ist eine komplett neue Herausforderung mit anderem Trainer und teilweise anderen Spielern.“ Trotzdem habe er sich das Pokalspiel vom November vergangenen Jahres nochmals angeschaut, weil die Hachinger in einem 4-1-4-1-System „mit Manndeckung fast über den gesamten Platz“ die Löwen überrascht hatten. Glöckner glaubt jedoch nicht, dass der Gegner diese Taktik nochmals anwendet. „Mit Heiko Herrlich haben sie einen neuen Trainer, der auch das Spiel geändert hat.“
Faninfo vor dem Heimspiel gegen Unterhaching.
Kraft und Fitness werden am Ende der Englischen Woche eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Für die Sechzger ist es das dritte Spiel innerhalb von sechs Tagen. Dazu hatten sie einen Tag weniger Pause als Haching, das schon am Dienstag zu Hause gegen Verl (1:2) gespielt hatte. Die Löwen kamen erst am Donnerstagmorgen um 3 Uhr aus Wiesbaden zurück, konnten durch den engen Zeitkorridor kaum trainieren und sich gezielt vorbereiten. Trotzdem wird Glöckner nicht groß rotieren. „Wir werden nicht viel drehen, weil nichts über Automatismen geht“, lautet seine Begründung. „Wir wollen bei unseren Prinzipien bleiben. Die geben uns momentan Sicherheit.“
Die Spieler selbst brauche er nicht zu fragen, ob sie fit seien. „Die sind alle frisch“, scherzte er, „weil jeder heiß auf das Spiel ist. Aber mittlerweile sind wir in einem körperlichen Zustand, dass keiner Probleme mit der Belastung in einer Englischen Woche hat“, findet der Coach. „Jeder soll so lange spielen, wie ihn die Füße tragen. Wenn es nicht mehr geht, werden wir frischen Schwung von der Bank bringen“, lautet seine Devise. Personell gibt es wenig Änderungen. Max Reinthaler wird mit Fieber ausfallen, während Jesper Verlaat, der in Wiesbaden zwischenzeitlich Leistenprobleme hatte, voll einsatzfähig ist. Auch Thore Jacobsen sei wieder ein Kandidat für die Startelf.
Glöckner hat zuletzt gesehen, dass seine Arbeit fruchtet. In den vergangenen drei Partien kassierte sein Team nur ein Gegentor. „Es macht Spaß, wie die Jungs fighten, wie sie zurückarbeiten.“ Dass dies, wie in Wiesbaden, bisweilen auf Kosten der Offensive geht, kann der Löwen-Coach verkraften. „Leider haben wir keine der drei Chancen, die wir hatten, genutzt. Hätten wir eine zur Vollendung gebracht, wäre das Spiel perfekt gewesen. So war es nur gut“, lautet sein Resümee.
Unterhaching erwartet Glöckner im Grünwalder Stadion „sehr mutig. Drei Punkte sind Pflicht – wie auch für uns. Sie werden versuchen, aus der Kompaktheit ins Spiel zu kommen.“ Der Trainer warnt vor allem vor dem Umschaltspiel der Vorstädter und vor den Standards von Johannes Geis. „Beides ist brandgefährlich.“
Den Löwen winkt bei einem Sieg der „eine oder andere freie Tag“, wie Glöckner erzählt. Das hatte er schon vor der Englischen Woche angekündigt, sollte die Ausbeute entsprechend ausfallen. Bisher liegt sein Team mit vier Punkten aus zwei Spielen im Soll. „Es macht viel mehr Spaß, mit einem positiven Ergebnis und einer guten Leistung in die Länderspielpause zu gehen. Dafür werden wir alles machen“, verspricht er.
MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN
1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 26 Maier, 5 Jacobsen – 36 Deniz, 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.
Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 8 Philipp, 10 Schubert, 14 Kozuki, 18 Kloss, 20 Reich, 21 Kwadwo, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.
Es fehlen: 16 Reinthaler, 17 Schröter, 24 Schifferl, 28 Bähr, 32 Bangerter.
UHG: 24 Eisele (Tor) – 23 Schwabl, 34 Knipping, 8 Stiefler, 33 Hennig – 5 Geis, 39 Waidner – 17 Torsiello, 29 Popp – 14 Ihorst, 9 Kügel.
Ersatz: 1 Heide (Tor) – 2 Zentrich, 3 Lamby, 4 Schlicke, 7 Littig, 11 Winklbauer, 20 Leuthard, 25 Jastremski, 26 Breuer, 27 Hoops, 28 Martens, 31 Schmid, 38 Mashigo, 46 Markulin, 49 Ortl.
Es fehlen: 10 Maier, 15 Obermeier, 30 Skarlatidis, 42 Adu.
Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Simon Schreiner (Reichenberg), David Kern (Wülfershausen); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).
https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8320.htm
PK vor dem Spiel:
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Die Löwen bleiben auch im dritten Spiel in Folge unbesiegt, holten bei Wehen Wiesbaden beim 0:0 einen Punkt. In einem chancenarmen Spiel hatten die Giesinger die besseren Möglichkeiten, ohne jedoch richtig zwingend zu werden. Zum zweiten Mal in Folge blieb Marco Hiller ohne Gegentor.
Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in der hessischen Landeshauptstadt auf die verletzten Morris Schröter, Raphael Schifferl und Moritz Bangerter verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Max Reinthaler, Florian Bähr und Marlon Frey.
Spielverlauf: Von Beginn an sorgten die über 1.000 mitgereisten Löwenfans für Heimspielatmosphäre. Vor den Toren tat sich zunächst wenig. Beide Teams agierten in der Anfangsphase sehr kompakt. Es dauerte fast eine halbe Stunde zur ersten gefährlichen Offensivaktion. Julian Guttau hatte sich im Laufduell gegen Sascha Mockenhaupt durchgesetzt, seine Hereingabe von der linken Strafraumseite fing jedoch Wiesbadens Keeper Florian Stritzel vor Dickson Abiama ab (15.). Kurz danach kam Tunay Deniz halbrechts aus der Distanz zum Abschluss, sein 24-Meter-Schuss lenkte Stritzel gerade noch um den linken Pfosten (15.). Nach der anschließenden Ecke von Deniz stieg Jesper Verlaat am zweiten Pfosten am höchsten, seinem Kopfball aus acht Metern fehlte jedoch der Druck, sodass Stritzel ihn problemlos abfangen konnte (16.). Damit war der kurze Zwischenspurt der Sechzger schon wieder beendet. Der nächste Aufreger ließ über eine Viertelstunde auf sich warten und war ein Seitfallzieher von Deniz im Strafraum nach einem weiten Einwurf von Maximilian Wolfram, den jedoch Florian Carstens blockte (32.). Auf der anderen Seite kam Ben Nick nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld an die Kugel, sein Kopfball aus neun Metern ging jedoch deutlich links am Tor vorbei (36.). Gefährlicher die Szene im Gegenzug, als sich Wolfram auf der linken Seite durchsetzte, seine Hereingabe an den Fünfmeterraum auf Lukas Reich konnte der zurückgeeilte Felix Luckeneder per Grätsche gerade noch zur Ecke klären (37.). Torlos ging es in die Kabine mit einem klaren Plus an Torraumszenen auf Seiten der Sechzger.
Zur 2. Halbzeit kam Patrick Hobsch für Abiama, der einen schweren Stand im Sturmzentrum in der ersten Hälfte hatte. Nach einem Freistoß von Goppel aus dem Halbfeld kam Luckeneder zum Kopfball, aber Marco Hiller pflückte die Kugel ohne Probleme aus der Luft. (49.). Auf der anderen Seite war es im Gegenzug Deniz der von rechts geflankt hatte, Stritzel stieg jedoch hoch, fing den Ball vor dem hinter ihm lauernden Hobsch ab (50.). Bjarke Jacobsen war bei einer Ecke von rechts durch Goppel am ersten Pfosten vor Hiller am Ball, köpfte ihn aber über die Querlatte (54.). Deniz zog eine Ecke von links in der 58. Minute mit viel Schnitt aufs Tor, Stritzel konnte den Ball nur nach vorne abklatschen, Reich war zur Stelle, zielte aber aus sieben Metern knapp am rechten Pfosten vorbei. Einen Freistoß an der linken Strafraumseite vier Meter vor der Außenlinie zog Wolfram direkt aufs kurze Eck, traf aber nur das Außennetz des Wiesbadener Tores (67.). Ein 30-Meter-Schuss von Fatih Kaya ging gut einen Meter über den Querbalken des 1860-Tores (70.). Wenig später versuchte es Kaya nach einem Fehlpass von Deniz im Aufbau mit einem Lupfer aus 40 Metern über den weit vor seinem Kasten stehenden Hiller, die Kugel landete aber deutlich neben dem Tor (71.). In der 80. Minute konterte Wiesbaden. Der eingewechselte Ole Wohlers hatte aus dem rechten Halbfeld an den zweiten Pfosten geflankt, wo Moritz Flotho zwar frei aus neun Metern zum Kopfball kam, aber keinen Druck auf die Kugel brachte. In der 1. Minute hatte Hobsch die Chance zum Lucky Punch. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Thore Jacobsen verlängerte Jesper Verlaat per Kopf auf den Stürmer, der halblinks per Seitfallzieher aus acht Metern abschloss, aber genau in die Arme von Stritzel schoss (90.+1). So blieb es bis zum Ende torlos. Unterm Strich ein auch vom Ergebnis her gerechtes Unentschieden.
STENOGRAMM, 28. Spieltag, 12.03.2025, 18.60 Uhr
SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860 München 0:0
WIE: 16 Stritzel (Tor) – 4 Mockenhaupt, 17 Carstens, 33 Luckeneder – 37 Nink, 19 Jacobsen, 5 Taffertshofer, 15 Janitzek – 9 Goppel, 29 Kaya – 28 Flotho.
Ersatz: 1 Lyska, 31 Brdar (beide Tor) – 6 Fechner, 7 Franjic, 18 Greilinger, 21 Wohlers, 22 Farouk, 27 Rieble, 36 El Ouarti.
1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 26 Maier – 20 Reich, 7 Guttau, 30 Wolfram – 9 Abiama.
Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 5 Jacobsen, 8 Philipp, 10 Schubert, 14 Kozuki, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 27 Ott, 34 Hobsch.
Wechsel: Wohlers für Carstens (64.), Fechner für Goppel (64.), Franjic für Flotho (84.), Greilinger für Jacobsen (90.+5) – Hobsch für Abiama (46.), Kozuki für Reich (78.), Schubert für Guttau (78.), Jacobsen für Deniz (84.), Philipp für Wolfran (90.+5).
Tore: –.
Gelbe Karten: Carstens – Deniz, Dulic.
Zuschauer: 3.816 in der BRITA-Arena
Schiedsrichter: Justin Hasmann (Wiebelskirchen); Assistenten: Tim Gerstenberg (Glienicke), Nico Dönges (Mainz); Vierter Offizieller: Tobias Esch (Oberpleis).https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8318.htm
Presseschau:
https://www.kicker.de/wiesbade…-2025-liga-4941388/ticker
https://www.tz.de/sport/1860-m…rtsetzen-zr-93622709.html
https://www.abendzeitung-muenc…ellung-hobsch-abiama-577/
Nächste Spiele:
Liveticker für das nächste Spiel:
https://www.fupa.net/match/tsv…gg-unterhaching-m1-250315
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