Beiträge von Loewe

    Die Löwen-U21 besiegte in einem verrückten Spiel Türkspor Augsburg mit 3:1 und verteidigte die Tabellenspitze. Überraschend waren die Gäste durch David Anyaonu in Führung gegangen (73.). Raphael Wach glich drei Minuten später aus (76.). Nach der Gelb-Roten-Karte gegen Anian Brönauer (80.) setzten die Sechzger in Unterzahl der Nachspielzeit den Lucky Punch: Erst traf Justin Thönig (90.+1), dann noch Max Jägerbauer (90.+3).


    In der Anfangsphase passierte wenig vor den Toren. Türkspor überließ den kleinen Löwen den Ball, stellte aber konzentriert die Passwege zu. Wenn es mal Platz gab, dann kam das entscheidende Zuspiel nicht an. Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste und die kam eher zufällig zustande. Nach einem abgewehrten Zuspiel zog Dominik Krachtus im Halbfeld aus über 30 Metern direkt ab, Erion Avdija stolperte im Rückwärtslaufen, aber der Ball ging links an seinem Tor vorbei (22.). Ein Zuspiel von links durch Ivan Martinovic brachte Arin Garza halblinks nicht unter Kontrolle, sonst hätte er aus neun Metern freie Schussbahn gehabt (24.). Kurz danach verlängerte Cristian Leone ei Zuspiel aus dem Halbfeld mit dem Kopf, doch Türkspor Michael Loroff hatte aufgepasst, ließ sich nicht überraschen (25.). Langsam kam etwas Bewegung in die Partie. Eine Direktabnahme von Leone an der Strafraumkante ging knapp rechts am Tor vorbei (28.). Ein Distanzschuss von Damjan Dordan landete deutlich rechts neben dem Tor (36.). Glück hatte Xaver Kiefersauer, als er bereits Gelb vorbelastet einen Konter zu unterbinden versuchte, Schiedsrichter Lukas Schwendner den Vorteil laufen ließ und ihm keine zweite Gelbe Karte zeigte (38.). Kurz vor der Pause hatte Türkspor erneut die Chance zur Führung. Nach einem per Kopf verlängertem Zuspiel tauchte Yasin Özuzun frei vor Avdija auf, nahm den Über-Kopf-Ball halblinks aus zehn Metern direkt, schoss aber deutlich am kurzen Eck vorbei (44.). So wurden torlos die Seiten gewechselt.

    Kurz nach Wiederanpfiff schaltete sich Innenverteidiger Alexander Benede in den Angriff ein. Seine butterweiche Flanke fast von der linken Eckfahne erreichte den Kopf des eingewechselten Anian Brönauer, der aber aus sieben Metern nur die Latte traf (51.). Die Sechzger machten nun wesentlich mehr Druck, kombinierten schneller und beschäftigten die Defensive der Fuggerstädter. Eine Hereingabe von Moritz Bangerter aus dem rechten Halbfeld rutschte zu Ivan Martinovic am zweiten Pfosten durch, der war aber zu überrascht, brachte die Kugel freistehend nicht unter Kontrolle (60.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Dordan verlängerte Nathan Winkler auf Brönauer, der kam im Zentrum aus sechs Metern zum Abschluss, jedoch brachte ein Augsburger noch den Fuß dazwischen, lenkte den Schuss am Tor vorbei (66.). Die Führung für die Sechzger lag in der Luft. Das Tor machten die Gäste. Nach einem Freistoß war Innenverteidiger Emre Kurt noch vorne, kam auf der rechten Seite an den abgewehrten Ball, flankte in die Mitte, wo der eingewechselte David Anyaonu eingelaufen war, an der Fünfmeterkante abschloss und zum 1:0 für die Gäste traf (73.). Drei Minuten später der Ausgleich. Moritz Rem hatte tief in den Strafraum gepasst, der auf links eingelaufene Fabio Wagner bediente in der Mitte Raphael Wach, der nur noch den Fuß hinhalten musste, aus sieben Metern zum 1:1 ins linke untere Eck traf (76.). Ab der 80. Minute waren die Sechzger nur noch zu Zehnt. Brönauer, der schon Gelb hatte, grätschte in Torwart Loroff rein, sah dafür Gelb-Rot. Nach kurzer Behandlungspause ging es für den Türkspor-Keeper weiter. Eine Freistoßflanke von Rem hätte es durch den starken Wind beinahe ins Augsburger Tor geweht (84.). Die Löwen drängten auch in Unterzahl auf den Siegtreffer. Und wurden in der 1. Minute der Nachspielzeit mit dem Lucky Punch belohnt, Im Anschluss an eine kurz ausgeführte Ecke setzte sich Wach an der linken Grundlinie durch, seine Hereingabe wurde abgefälscht, landete bei Justin Thönig, der aus kurzer Distanz am langen Eck den Ball über die Linie zum 2:1 drückte (90.+1). Durch einen Konter machten die Sechzger in der 3. Minute der Nachspielzeit alles klar. Die Chance schien schon vorbei, dann passte Wagner nach hinten zum erst kurz zuvor eingewechselten Max Jägerbauer. Der nahm aus 21 Metern Maß, traf ins linke untere Eck zum 3:1 (90.+3). Das war auch der Endstand. Die U21 hat damit nicht nur die Tabellenführung verteidigt, sondern nach der 1:3-Niederlage von Pipinsried beim FC Ismaning auf drei Punkte ausgebaut.

    Löwen-Trainer Felix Hirschnagl sprach von einem verrückten Spiel. „Wir wollten viel Kontrolle und wir hatten viel Kontrolle, gerade in der 1. Halbzeit. Wir haben nicht wirklich was zugelassen, aber auch selbst kaum Chancen herausgespielt.“ Den Gegner hatte der 40-Jährige nicht so tief erwartet. „Türkspor hat sehr diszipliniert verteidigt. Und wir haben viel Aufwand betrieben, um dann ins letzte Drittel zu kommen. Das haben wir vor der Pause nicht geschafft. In der 2. Halbzeit waren wir dann viel besser, hatten zwei, drei Momente, um in Führung zu gehen, bekommen dann aber das Gegentor. Das hat richtig weh in dieser Phase getan. Dann machen wir das 1:1 und kriegen danach die Gelb-Rote Karte.“ Doch selbst die Unterzahl habe sein Team Geduld gezeigt. Im Gegenteil: „Wir haben nochmal eine Schippe draufgelegt, das macht mich echt stolz, dass die Mannschaft nicht vom Weg abgekommen ist. Wir haben es einfach durchgezogen und haben uns mit drei Punkte belohnt, weil wir bis zum Schluss an uns geglaubt haben!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd


    31. Spieltag, 26.04.2025, 14 Uhr


    TSV 1860 München – Türkspor Augsburg 3:1 (0:0)

    1860: 23 Avdija (Tor) – 2 Thönig, 4 Seils (46., 20 Winkler), 24 Benede, 27 Rem – 21 Kiefersauer (46., 8 Brönauer), 18 Bangerter (90.+2, 22 Jägerbauer), 6 Dordan – 17 Leone (62., 39 Wach), 30 Garza, 14 Martinovic (62., 7 Wagner).

    Tore: 0:1 Anyaonu (73.), 1:1 Wach (76.), 2:1 Thönig (90.+1), 3:1 Jägerbauer (90.+3).

    Gelbe Karten: Kiefersauer, Dordan – Willadt, Akkurt.

    Gelb-Rote Karte: Brönauer (80.) –.

    Zuschauer: 100 Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Lukas Schwendner (Ensdorf); Assistenten: Thomas Federhofer (Willenhofen-Herrnried), Jonas Kohn (Amberg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8390.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Pipinsried:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250503


    https://www.bfv.de/spiele/fc-p…S78000000VS5489B4VVTKJJ35

    Aus dem fünften Sieg in Folge wurde für die Löwen nichts. Im Ostsee-Stadion unterlagen sie dem F.C. Hansa Rostock mit 0:1. Das „Tor des Tages“ für die Gastgeber erzielte nach einem Konter Felix Ruschke kurz nach der Pause (48.). Nach der Gelb-Roten Karten gegen Thore Jacobsen beendeten die Sechzger die Partie in Unterzahl.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Rostock auf die verletzten Morris Schröter, Tim Kloss und Florian Bähr, David Philipp fehlte gelbgesperrt. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Fabian Schubert, Raphael Schiffer und Moritz Bangerter.

    Spielverlauf: Die Löwen liefen mit Trauerflor zu Ehren des am Ostersonntag verstorbenen Ex-Trainers Werner Lorant auf. Die erste Chance der Partie hatten die Löwen. Nach einer Kontersituation spielte Julian Guttau von links im Strafraum Patrick Hobsch im Rücken an, der passte trotzdem nach rechts weiter auf Tim Danhof, der nicht sofort abschloss, sondern an Ahmet Gürleyan vorbei nach innen zog. Sein Schuss mit links aufs lange Eck konnte Franz Pfanne vor der Linie blocken (5.). Ein 21-Meter-Freistoß von Christian Kinsombi fast aus dem Zentrum ging deutlich übers 1860-Tor (12.). Nach einer Linksflanke von Anderson Lucoqui, die Gürleyen noch abfälschte, ließ Hansa-Keeper Benjamin Uphoff die Bogenlampe im Luftduell mit Hobsch fallen, vom Rücken des Sechzgers prallte die Kugel Richtung Tor ab, doch Uphoff schaltete schnell, bekam das Spielgerät gegen den orientierungslosen Hobsch zu fassen (19.). Ein Distanzschuss von Pfanne halbrechts aus 25 Metern ging knapp am langen Eck vorbei (26.). Fünf Minuten später legte Sigurd Haugen einen langen Ball am Elfmeterpunkt nach hinten auf Benno Dietze ab, der wollte die Kugel aufs rechte Eck schlenzen, zielte aber aus 18 Meter knapp am Pfosten vorbei (31.). Einen Eckball von rechts durch Marco Schuster erreichte Jan Mejdr am kurzen Eck, köpfte aber deutlich am Tor vorbei (32.). In der 36. Minute kassierte Thore Jacobsen seine 10. Gelbe Karte, wird dadurch den Löwen im nächsten Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen fehlen. Kurz vorm Pausenpfiff hatten die Sechzger nochmals eine Konterchance, aber die Hereingabe von links durch Guttau konnte Gürleyen gerade noch vor Hobsch im Zentrum klären (45.+1). Direkt danach pfiff Schiedsrichter Patrick Alt in einer intensiv geführten Partie die 1. Halbzeit ab.

    Keine drei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, dann gingen die Gastgeber durch einen Konter in Führung. Rostock eroberte in der eigenen Hälfte4 auf der rechten Seite den Ball, Dietze lief mit der Kugel über 40 Meter Richtung Zentrum, passte dann tief auf den gestarteten Felix Ruschke, der direkt halblinks an der Strafraumgrenze abschloss und unhaltbar für Marco Hiller zum 1:0 ins rechte Eck traf (48.). Bei einem Guttau-Abschluss an der Strafraumgrenze brachte noch ein Hansa-Spieler den Fuß dazwischen, wodurch dem Linksschuss aufs lange Eck die Wucht fehlt, so dass ihn Uphoff sicher aufnehmen konnte (58.). In der 66. Minute versuchte Löwen-Trainer Patrick Glöckner mit einem Dreifachwechsel frischen Wind ins Sechzger-Spiel zu bringen. Doch die nächste Chance hatten wieder die Norddeutschen. Einen Freistoß von der linken Strafraumseite fast an der Außenlinie flankte Adrien Lebeau hoch an den zweiten Pfosten, Gürleyen kam zwar zum Kopfball, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor (70.). Einen Ball in die Tiefe von Maximilian Wolfram auf Guttau fing Uphoff im Strafraum vor dem 1860-Angreifer ab (75.). In dieser Phase versuchten die Sechzger Druck zu erzeugen, waren wesentlich präsenter. Nach einer perfekten Flanke von Lebeau fast von der rechten Grundlinie kam der eingewechselte Tim Krohn am Fünfmeterraum zum Kopfball, doch Hiller lenkte den Ball mit einem super Reflex über die Latte (81.). Auf der anderen Seite legte Jesper Verlaat im Strafraum nach hinten auf den eingewechselten Mike Gevorgyan ab, dessen Schuss aus 17 Metern ging aber deutlich über die Latte (83.). Beinahe hätte Dietze mit einem Schuss halbrechts aus 15 Metern alles klargemacht, aber sein Schuss landete am rechten Innenpfosten und sprang nach vorne weg (86.). In der vorletzten Minute sah Jacobsen Gelb-Rot, sodass die Sechzger die Partie in Unterzahl beendeten (89.) Auch mit einem Mann weniger versuchten die Sechzger, wenigstens noch den Ausgleich zu erzielen. Doch Hansa stand defensiv gut, ließ nichts mehr zu. Somit verloren die Löwen nach vier Siegen in Folge wieder ein Spiel.

    TRAINERSTIMMEN

    „Wenn du hier gewinnen willst, musst du alles abrufen und auf den Punkt da sein, weil Rostock zu Hause vor den eigenen Fans sehr stark spielt“, analysierte Löwen-Trainer Patrick Glöckner. „Hansa ist nicht umsonst die stärkste Heimmannschaft. Wir haben es nicht geschafft, die richtigen Lösungen zu finden. Nach Ballgewinnen haben wir ihn gleich wieder hergegeben und entsprechend keine guten Tor-Möglichkeiten herausgespielt“, monierte der 48-Jährige. Auch die Zweikampfbilanz missfiel Glöckner. „Es gibt zwei, drei Spiele im Jahr, die kannst du schlecht erklären. Normalerweise ist unser Spieler zu agieren und nicht zu reagieren!“ Das hätte er und sein Trainerteam schon in der Halbzeit bemängelt. „Der Kopf war heute einfach viel zu langsam und da müssen wir uns hinterfragen, woran das liegt. Irgendwann reißt jede Serie, schade, dass es hier passiert ist. Aber um zu gewinnen, müssen wir unwahrscheinlich viel tun, damit das Glück auf unsere Seite fällt. Wir müssen viel in die Laufleistung investieren und auf die Basics achten. Die hat heute einfach nicht gestimmt!“

    Hansa-Coach Daniel Brinkmann sprach von einem engen Spiel. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Die erste Chance hat den Sechzigern gehört. Über die 90 Minuten gesehen waren wir die bessere Mannschaft, haben dominanter gespielt und viele Bälle relativ schnell zurückerobert. Vor allen Dingen in der zweiten Hälfte haben wir hinten gar nichts mehr zugelassen und nach vorne deutlich mehr Druck entfachen können. Wenn wir mal in Führung gehen, dann ist es brutal schwer gegen uns!“ Besonders beim Tor geriet Brinkmann ins Schwärmen. „Das war herrlich. Benno Dietze hat sich super durchgesetzt und der Schuss von Felix Ruschke war toll. Das ist genau unsere Identität. Das Stadion kommt dann noch mehr und die Jungs fighten sowieso um jeden Ball. Irgendwie hat man das Gefühl, es gibt nochmals ein paar Prozentpunkte mehr und das hat sich am Ende bezahlt gemacht.“


    STENOGRAMM, 35. Spieltag 25.04.2025, 18.60 Uhr


    F.C. Hansa Rostock – 1860 München 1:0 (0:0)


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 23 Pfanne, 15 Gürleyen, 21 Rossipal – 19 Mejdr, 42 Dietze, 5 Schuster, 29 Ruschke – 14 Lebeau, 27 Kinsombi – 18 Haugen.

    Ersatz: 30 Hagemoser (Tor) – 3 Lanius, 4 Roßbach, 8 Harenbrock, 11 Jonjic, 24 Gebuhr, 28 Suso, 36 Bock, 44 Krohn.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki, 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 16 Reinthaler, 20 Reich, 21 Kwadwo, 22 Gevorgyan, 26 Maier, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    Wechsel: Krohn für Haugen (72.), Harenbrock für Kinsombi (83.), Suso für Lebeau (83.), Gebuhr für Dietze (90.+1) – Reich für Danhof (46.), Kwadwo für Kozuki (65.), Wolfram für Hobsch (65.), Frey für Deniz (65.), Gevorgyan für Lucoqui (82.).

    Tor: 1:0 Ruschke (48.).

    Gelbe Karten: Dietze, Haugen – Lucoqui, Abiama.

    Gelb-Rote Karte: – Jacobsen (89.).
    Zuschauer:
    26.067 im Ostsee-Stadion.

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Dominik Jolk (Köln), Tobias Fritsch (Hahnheim); Vierter Offizieller: Lukas Pilz (Halle).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8389.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/rostock-…liga-4941450/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,UjO4acJ


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ei-hansa-zr-93700685.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-0-592/


    https://www.abendzeitung-muenc…ki-abgetaucht-art-1052852



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Essen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rot-weiss-essen-m1-250503


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…ODS000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…t-weiss-essen/liveticker/

    Die Löwen eröffnen den 35. Spieltag am Freitagabend, 25. April 2025, beim F.C. Hansa Rostock. Anpfiff im Ostseestadion ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Für Löwen-Trainer Patrick Glöckner ist das Auswärtsspiel an der Ostseeküste auch eine Reise in die Vergangenheit. Anfang November 2022 hatte er den damaligen Zweitligisten übernommen, nach zehn Partien war schon wieder Schluss. Die Zeit in Rostock hat der 48-Jährige als sehr lehrreich abgespeichert. „Hansa ist ein großer Verein mit einer enormen Wucht“, sagt er, „manchmal braucht Entwicklung Zeit, das sieht man auch hier. Aktionismus ist nicht immer der richtige Schritt“, umschreibt er seiner Erfahrungen.

    Es sei für ihn jetzt keine besondere Partie, weil er dort gearbeitet hat. „Jedes Spiel kribbelt bei uns, gerade ein Flutlichtspiel in Rostock ist ein Highlight. Die Jungs wissen, dass sie am Freitagabend ganz besonders im Rampenlicht stehen. Das wollen wir nutzen!“ Glöckner erwartet ein „extrem heißes Duell, ein Kampfspiel gegen eine Mannschaft, die Eins-gegen-Eins über den ganzen Platz verteidigt.“ Zudem habe die Kogge nach der 0:4-Niederlage bei Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende einiges gutzumachen. „Wir wollen dort mit einer guten kämpferischen und spielerischen Note dagegenhalten“, führt der Löwen-Trainer weiter aus. „Wir werden von Hansa gefordert und wir werden liefern“, verkündet Glöckner selbstbewusst.

    Gerade nach vier Löwen-Siegen in Folge, die es zuletzt 2022 gegeben hatte, fangen einige Fans zu träumen an, machen Rechenexempel, wie vielleicht noch Rang drei möglich wäre oder wenigstens der 4. Platz, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt. „Das ist für mich kein Thema“, macht Glöckner klar. „Ich befasse mich nur mit Dingen, die wir selbst beeinflussen können. Wir wollen in jedem Spiel unsere maximale Leistung abrufen“, hält er an der erfolgreichen Marschroute fest. „Tabellarisch kommt am Ende das raus, was man sich verdient hat. Ich denke nach wie vor nur von Spiel zu Spiel!“

    Auch am Freitagabend werden mindesten 800 Fans ihr Team trotz der ungünstigen Anstoßzeit an die Ostsee begleiten. „Ich freue mich über jeden, der die lange Anreise auf sich nimmt“, weiß Glöckner den Enthusiasmus und die Unterstützung der Fans zu schätzen. Das Team selbst wird diesmal fliegen, um gut getaktet und vorbereitet zu sein. „Ich hoffe, dass die Jungs dann auf den Punkt topfit sind.“ Zurück geht’s anschließend mit dem Mannschaftsbus. Zehneinhalb Stunden Fahrt inklusive Pausen, so der Trainer, seien dafür eingeplant.


    Fehlen wird Morris Schröter. „Er wird in dieser Saison kein Spiel mehr machen“, stellt Glöckner klar. Er solle sich schonen, um die Verletzung vollkommen auszukurieren. In Rostock wird auch Tim Kloss nicht dabei sein. Der 20-Jährige hatte am Mittwoch im Training über Leistenprobleme geklagt, am Donnerstag fehlte er komplett. Dazu muss Glöckner auf Siegtorschütze David Philipp wegen seiner 5. Gelben Karte verzichten. „David hat die letzten beiden Spiele super performt, dadurch hat er an der Startformation gekratzt“, bedauert der Löwen-Trainer, „umso ärgerlicher, dass er jetzt gesperrt fehlen wird.“ Raphael Schifferl sei nach seiner überstandenen Verletzung „voll einsetzbar“, wie Glöckner ihm bescheinigte, der ihn bei seinem 60-minütigen Einsatz in der U21 live gesehen hatte. „Für mich gibt es aber keinen Grund, Max Reinthaler aus dem Kader zu nehmen“, macht er unmissverständlich klar, dass er keine zwei Innenverteidiger auf die Bank setzen werde.

    Begeistert zeigte sich Glöckner vom Volland-Transfer. „So ein Spieler wird der ganzen Liga guttun. Er ist ein absoluter Profi und bringt ein Level mit, an dem sich andere Spieler hochziehen können, gerade die Jungen kann er damit begeistern. Das ist für den ganzen Verein geil!“ Von allen Seiten hätte er nur positives Feedback bekommen. Auch das Gespräch mit Kevin Volland selbst hätte diesen Eindruck erhärtet: „Es ist unfassbar, welche Lust er auf Sechzig hat!“

    Dabei ist Glöckners Zukunft bei den Löwen über die aktuelle Spielzeit hinaus noch nicht fix. Die letzten Erfolge wecken auch in der Fußball-Branche Begehrlichkeiten. „Ich habe aber immer gesagt, dass ich zuerst mit Sechzig sprechen werde“, ließ er wissen. Er gehe davon aus, dass zeitnahe die Vertragsgespräche mit Dr. Christian Werner starten werden. „Wir wollten zunächst Klarheit in alle Richtungen haben. Ich fühle mich hier extrem wohl, das habe ich immer gesagt!“

    Das liege nicht nur an den Ergebnissen, sondern vor allem an der Entwicklung des Teams. „Wir haben fünf Heimspiele in Folge gewonnen. Das ist Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass wir davor auf dem letzten Platz der Heimtabelle gelegen haben. Wir haben jetzt eine super Löwen-Mannschaft, die genau das umsetzt, was wir von ihr erwarten, die es geschafft hat, dass sich die Fans wieder maximal mit ihnen identifizieren!“ Wieso also sollte Glöckner, der diesen Aufschwung initiiert hat, den Sechzgern den Rücken kehren?


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCH: 1 Uphoff (Tor) – 23 Pfanne, 15 Gürleyen, 21 Rossipal – 19 Mejdr, 13 Schumacher – 42 Dietze, 5 Schuster – 14 Lebeau, 10 Fröling – 18 Haugen.

    Ersatz: 25 Klewin, 30 Hagemoser (beide Tor) – 4 Roßbach, 8 Harenbrock, 9 Berisha, 11 Jonjic, 22 Manu, 24 Gebuhr, 27 Kinsombi, 28 Suso, 29 Ruschke, 36 Bock, 44 Krohn.

    Es fehlen: 3 Lanius, 6 Dirkner, 7 Neidhart, 20 Naderi.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki, 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 10 Schubert, 16 Reinthaler, 20 Reich, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 26 Maier, 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 37 Frey.

    Es fehlen: 8 Philipp, 17 Schröter, 18 Kloss, 28 Bähr.

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Dominik Jolk (Köln), Tobias Fritsch (Hahnheim); Vierter Offizieller: Lukas Pilz (Halle).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8387.htm



    Liveticker für das Spiel gegen Rostock:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-250425


    https://www.bfv.de/spiele/fc-h…MIS000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen-U21 empfängt am Samstag, 26. April 2025, in der Bayernliga Süd Türkspor Augsburg. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist um 14 Uhr. Das Team von Trainer Felix Hirschnagl möchte seine Ungeschlagen-Serie in diesem Jahr auch gegen die Fuggerstädter fortsetzen.


    Zwar stehen die kleinen Löwen aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs noch an der Tabellenspitze, doch der FC Pipinsried hat nach Punkten aufgeschlossen. Für 1860-Coach Felix Hirschnagl keine Überraschung. „Wenn ich vier, fünf Wochen zurückgehe, dann habe ich schon damit gerechnet. Pipinsried hatte zeitweise drei Spiele weniger als wir.“ Ein Beinbruch sei das nicht. „Wir haben uns nicht viel zuschulden kommen lassen, haben 2025 noch kein Spiel verloren“, sieht er sein Team voll im Soll. „Nächste Woche kommt es dann in Pipinsried zum Showdown!“

    Doch erst einmal hat seine Mannschaft Türkspor Augsburg vor der Brust. „Die waren im Hinspiel stark“, erinnert sich der 40-Jährige. Dank eines Dreierpacks von Cristian Leone und zwei Treffern von Ivan Martinovic fiel das Ergebnis in der Fuggerstadt mit 5:1 recht deutlich aus. Trotzdem warnt Hirschnagl sein Team. „Türkspor hat viel Qualität in seinen Reihen. Mal bringen sie diese aufs Spielfeld, mal eben nicht“, weiß er. „Von den Ergebnissen her ist es ein ständiges Auf und Ab. Aber eines ist klar: Es geht um jeden einzelnen Punkt!“

    Das gilt nicht nur für seine Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd, sondern auch für den Kontrahenten, der nur fünf Punkte vor dem ersten Relegationsplatz liegt. „Wir haben das gegen Haching zu spüren bekommen“, erinnert Hirschnagl. Gegen die Reserve der Vorstädter, die noch hinter Türkspor liegt, reichte es am Gründonnerstag nur zu einem 1:1 für die kleinen Löwen. Die U21 der Spielvereinigung hätte „alles wegverteidigt und auf den einen Moment gelauert“. Ein ähnliches Spiel erwartet der 1860-Coach auch gegen Augsburg. „Das Gleiche kann uns erneut blühen, darauf müssen wir uns einstellen.“

    Personell kann Hirschnagl aus dem Vollen schöpfen. Das liegt vor allem daran, dass der 2006er-Jahrgang der aktuellen U19 nach dem Ende der Hauptrunde in der DFB-Nachwuchsliga ins Bayernliga-Team aufgerückt ist. „Alle dürfen sich aufdrängen“, scherzt der U21 Coach, stellt aber gleichzeitig klar: „Wir sind in einer Saisonphase, wo wir aufs Gesamtbild schauen.“ Das heißt nicht, dass er und sein Trainerteam wild drauflos experimentieren. Nur wenn ein U19-Spieler nachweislich die bessere Alternative ist, wird er den Vorzug erhalten. So wie zum Beispiel Finn Fuchs (Hirschnagl: „Er hat uns mit seiner Qualität sofort geholfen!“), der jedoch wegen einer Bänderverletzung weiterhin fehlen wird.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8388.htm


    Liveticker für das Spiel gegen Augsburg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rkspor-augsburg-m1-250426


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…T14000000VS5489B4VVTKJJ35

    Der TSV 1860 München holt Kevin Volland an die Grünwalder Straße zurück. Der 32-jährige Allgäuer, der bereits 57 Spiele in der 2. Fußball-Bundesliga für den TSV 1860 absolviert hat, wird ab der kommenden Saison wieder im Löwen-Trikot auflaufen.


    Kevin war seit 2007 im „die Bayerische“-Nachwuchsleistungszentrum und absolvierte später auch seine ersten Schritte im Profifußball beim TSV 1860 München. In 4.277 Spielminuten erzielte er 19 Treffer für die Löwen in der 2. Liga und bereitete 14 weitere Tore vor.

    Nach seiner Zeit beim TSV 1860 München spielte der 15-malige A-Nationalspieler Deutschlands bei der TSG Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen, AS Monaco und Union Berlin. Kevin Volland kann auf 276 Bundesliga-Spiele, 86 Spiele der französischen Ligue 1, 21 Spiele der Europa League und 17 Spiele der Champions League zurückblicken.

    „Für mich schließt sich mit der Rückkehr an die Grünwalder Straße ein Kreis“, sagt Kevin Volland. „Ich bin damals aus Thannhausen nach München gewechselt und habe nach der Zeit im Nachwuchs beim TSV 1860 die Chance bekommen, in den Profifußball einzusteigen. Ich freue mich, dieses Vertrauen in mich nun zurückzahlen zu können und voller Freude bei meinem Herzensverein noch einmal alles zu geben.“

    „Dass sich ein Stürmer wie Kevin Volland dazu entschlossen hat, noch einmal zu seiner ersten Profistation zurückzukehren, ist großartig für den TSV 1860 München“, sagt Dr. Christian Werner. „Kevin wird uns nicht nur mit seiner Qualität auf dem Spielfeld weiterbringen, sondern auch ein wichtiger Baustein im Innenleben der Mannschaft sein. Zusätzlich freuen wir uns, mit ihm ein absolutes Aushängeschild für den Verein dazugewonnen zu haben. Im Rahmen dieses Transfers danke ich beiden Gesellschaftern und der Familie Ismaik. Alle gemeinsam sagen wir: Herzlich willkommen zurück bei den Löwen, Kevin!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8383.htm


    Löwenrunde zur Vorstellung von Kevin Volland.


    Die Löwen gewannen beim 2:1-Erfolg über Alemannia Aachen das fünfte Heimspiel in Folge. Dickson Abiama hatte die Sechzger in Führung gebracht (39.), der zur Pause eingewechselte Anas Bakhat glich mit seiner ersten Ballaktion für die Gäste aus (48.). Den Lucky Punch setzte kurz vor dem Ende der ebenfalls eingewechselte David Philipp (89.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen Sandhausen auf die verletzten Morris Schröter und Florian Bähr verzichten. Aufgrund seiner 5. Gelben Karte fehlte Anderson Lucoqui gesperrt. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Fabian Schubert, Raphael Schifferl, Raphael Ott und Moritz Bangerter, die bis auf Schubert am Gründonnerstag Spielpraxis in der U21 sammelten.

    Spielverlauf: Es war von Beginn an das erwartet intensive Spiel mit vielen Zweikämpfen und ohne Verschnaufpausen. Strafraumszenen gab es in der ersten Viertelstunde keine. Erstmals wurde es in der 18. Minute nach einem Eckball von rechts durch Soufiane El-Faouzi gefährlich, als die Löwen erst nach mehreren Kopfballduellen die Szene klären konnten. Immer wieder waren die Sechzger gezwungen, mit langen Bällen zu operieren, weil Aachen geschickt die Räume zumachte, was aber nicht unbedingt ein probates Mittel gegen die physisch starke Hintermannschaft der Alemannia war. Ein Freistoß von Tunay Deniz brachte die erste Chance für die Sechzger. Der eingelaufene Jesper Verlaat kam am Elfmeterpunkt zum Kopfball, stand aber knapp im Abseits (24.). Nach einem abgewehrten Freistoß von Thore Jacobsen fiel der Ball im Strafraum Soichiro Kozuki vor die Füße. Mit seinem Schuss aus elf Metern traf er jedoch nur das rechte Außennetz (29.). Wenn es überhaupt mal gefährlich vor den beiden Toren wurde, dann nach Standards. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams gegenseitig. Die beste Möglichkeit hatten die Löwen in der 33. Minute. Jacobsen spielte einen Freistoß rechts parallel zur Außenlinie tief auf den gestarteten Tim Danhof, der ging mit Tempo in den Strafraum, überlupfte seinen grätschenden Gegenspieler, die Flanke kam zu Verlaat, der es etwas zu weit vorm Tor akrobatisch mit der Hacke am Fünfmeterraum versuchte, die Kugel aber nicht richtig traf. Glück hatten die Sechzger als Aachen drei Minuten später konterte, Bentley Baxter Bahn halbrechts freie hätte abschließen können, aber uneigennützig versuchte, den mitgeeilten Kevin Goden anzuspielen. Sean Dulic ging dazwischen, bereinigte die brenzlige Situation (36.). Kurze Zeit später die Führung für die Löwen. Patrick Hobsch hatte im Spielaufbau gegen Danilo Wiebe den Ball erobert, die Aachener monierten Foul, doch Schiedsrichter Leonidas Exuzidis ließ weiterspielen. Jacobsen schaltete am schnellsten, passte in die Tiefe auf den gestarteten Dickson Abiama, der im Strafraum gegen den herausstürmenden Keeper Jan Jakob Olschowsky cool blieb und zum 1:0 einschob (39.). Beinahe hätten die Löwen den nächsten Fehlpass der Alemannia bestraft. Nach Ballgewinn ging der Ball sofort in die Tiefe auf Julian Guttau, der die Kugel an Mika Hanraths vorbeilegte, dann aber zu Fall kam. Die Pfeife des Unparteiischen blieb, sehr zum Unmut der 1860-Fans, diesmal stumm (43.). So blieb es beim 1:0 zur Pause.

    Es dauerte keine drei Minuten nach Wiederanpfiff, da lag der Ball im Löwen-Tor. Gianluca Gaudino servierte von der rechten Strafraumkante eine Flanke perfekt an den Fünfmeterraum, wo sich der zur Pause eingewechselte Anas Bakhat zwischen Kozuki und Danhof davongeschlichen hatte und per Kopf Marco Hiller im 1860-Tor keine Chance ließ und das 1:1 markierte (48.). Einen Eckball von links durch Tunay Deniz verpasste Hobsch am zweiten Pfosten nur knapp (56.). Auch beim nächsten Versuch von der anderen Seite durch Jacobsen war Hobsch zur Stelle, köpfte jedoch übers Tor (57.). Bei einer von links durch El-Faouzi mit rechts an den ersten Pfosten gedrehte Ecke konnte Hiller per Faustabwehr gerade noch den Einschlag verhindern (62.). Auf der anderen Seite kam der kurz zuvor eingewechselte Philipp Maier nach einer Jacobsen-Ecke von rechts an den Ball, köpfte ihn jedoch unbedrängt links am Tor vorbei (65.). Beide Teams spielten nun mit offenem Visier, wollten die drei Punkte. Nach einem schnellen Einwurf von Maximilian Wolfram auf der linken Angriffsseite war Guttau im Strafraum schon einen Schritt zu weit vorm Tor, sonst wäre er vollkommen frei vor Olschowsky gewesen (77.). Es blieb bis zum Schluss spannend, auch wenn es zunächst keine Chancen gab. Bis zur 89. Minute, dann gelang den Löwen der Lucky Punch. Wolfram hatte fast von der linken Eckfahne eingeworfen, der eingewechselte David Philipp startete an der Strafraumkante, nahm den Ball mit, schloss aus acht Metern ab und traf neben dem rechten Pfosten zum 2:1 ins Aachener Tor (89.). Die Sechzger brachten den knappen Erfolg über die Zeit, feierten damit den fünften Heimsieg in Folge.


    TRAINERSTIMMEN


    „Ein Punkt für Aachen wäre verdient gewesen“, meinte Löwen-Trainer Patrick Glöckner. „Wir haben kein gutes Fußballspiel gesehen, wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, weil Aachen so krass verteidigt“, lobte er den Gegner. Die Führung bezeichnete der 48-Jährige als „glücklich“, der 1:1-Ausgleich der Gäste sei verdient gewesen. „Das Spiel danach war ausgeglichen. Wir haben aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Am Ende war es ein dreckiger Sieg. Das ist auch mal schön und tut gut“, sah er es trotzdem positiv. „Das 2:1 vor unserer Kurve war ein tolles Feeling. Der Sieg ist Gold wert!“

    Alemannia-Coach Heiner Backhaus war von seinem Team und der Willenskraft angenehm überrascht. Noch am Mittwoch stand Aachen 120 Minuten im Niederrhein-Pokal-Halbfinale gegen Fortuna Köln auf dem Platz „Vom Gefühl her hatte ich den Eindruck, dass wir in der 2. Halbzeit die laufstärkere Mannschaft waren. Deshalb ist es bitter, dass wir das Spiel durch ein solches Gegentor verlieren“, ärgerte er sich. „So darfst du nicht bei einem Einwurf verteidigen, wenn ich genau weiß, dass das eine Waffe des Gegners ist. Meine Spieler haben sich schon weggedreht und auf den Konter gelauert“, schimpfte er. „Dabei wäre ein Punkt für den Klassenerhalt wichtig gewesen. Es tut mir leid für unsere Fans.“ Auch zum Führungstreffer der Löwen und dem Zweikampf zwischen Danilo Wiebe und Patrick Hobsch vor dem 1:0 hatte Backhaus eine klare Meinung: „Der Stürmer kommt von hinten, bringt meinen Spieler zu Fall. Für mich ist das ein klares Foul.“


    STENOGRAMM, 34. Spieltag 19.04.2025, 14.03 Uhr


    1860 München – Alemannia Aachen 1:1 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 21 Kwadwo – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki, 7 Guttau, – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 8 Philipp, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 22 Gevorgyan, 26 Maier, 30 Wolfram, 37 Frey.

    AAC: 41 Olschowsky (Tor) – 15 Hanraths, 34 Nkoa, 25 Yarbrough – 19 Heister, 18 El-Faouzi, 28 Wiebe, 4 Meyer, 9 Bahn, 46 Gaudino – 11 Goden.

    Ersatz: 23 Bördner (Tor) – 5 Strujic, 10 Bakhat, 13 Rumpf, 21 Heinz, 29 Beleme, 35 Benschop, 36 Ademi, 49 Pobric.

    Wechsel: Wolfram für Kozuki (63.), Maier für Deniz (63.), Philipp für Hobsch (69.), Kloss für Guttau (86.) – Strujic für Yarbrough (16.), Bakhat für Bahn (46.), Benshop für Heister (46.), Heinz für Goden (84.).

    Tore: 1:0 Abiama (39.), 1:1 Bakhat (48.), 2:1 Philipp (89.).

    Gelbe Karten: Hobsch, Abiama, Philipp –.
    Zuschauer:
    15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Ickern); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Tarik Damar (Hürth); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8381.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-4941445/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-im-livestream,UiLnhdo


    https://www.tz.de/sport/1860-m…fb-pokal-zr-93691420.html


    https://www.abendzeitung-muenc…m-matchwinner-art-1051669


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-590/


    PK nach den Spiel gegen Aachen:





    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/watch?v=684463703985937


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Rostock:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-250425


    https://www.bfv.de/spiele/fc-h…MIS000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen empfangen am Karsamstag, 19. April 2025, Aufsteiger Alemannia Aachen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport sowie im BR und WDR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Nach dem Neun-Punkte-Wochenende in der Englischen Woche und dem damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt gab Löwen-Trainer Patrick Glöckner der Mannschaft zwei Tage frei. „Die drei Spiele in sieben Tagen waren extrem anstrengend für den Kopf“, begründete der 48-Jährige, schob aber hinten nach, dass es eigentlich nur ein freier Tag mehr gewesen wäre als üblich. Er hätte dafür gerne auf eine Übungseinheit verzichtet, „weil wir die Köpfe von dem Volumen befreien wollten. Es ist sehr anstrengend, sich innerhalb kurzer Zeit auf drei Mannschaften einzustellen.“ Schließlich müsse dies alles verarbeitet werden. Die Mannschaft hätte das ganz toll gemeistert: „Wir haben drei Spiele gewonnen, zehn Tore geschossen und zweimal zu Null gespielt“, führte er die Statistik als Beleg an.

    Ob er nach dem vorzeitigen Klassenerhalt einen Leistungsabfall befürchte, wurde Glöckner gefragt. „Wir wollen im Sprint-Modus bleiben“, entgegnete der Löwen-Trainer, „weiterhin jedes Spiel wie ein Endspiel angehen, gierig bleiben. Schließlich wollen wir was erreichen und unser Spiel verfestigen.“ Außerdem würde Schlendrian nicht zur Mentalität des Teams passen. „Wir würden ja gegen unsere DNA arbeiten, wenn wir einen Gang runterschalten.“

    Bis auf den gesperrten Anderson Lucoqui (5. Gelbe Karte) und den im Aufbau befindlichen Morris Schröter kann der Löwen-Trainer aus dem Vollen schöpfen. Spielpraxis sammelten am Gründonnerstag gleich fünf Spieler aus dem Profiteam in der U21 mit Raphael Schifferl, Moritz Bangerter, Raphael Ott, Erion Avdija und Mike Gevorgyan beim 1:1 gegen die SpVgg Unterhaching II. Glöckner war mit seinem kompletten Trainerteam zugegen, um sich vom Leistungsstand seiner Spieler ein Bild zu machen.

    Seine zuletzt so erfolgreiche Startelf muss er wegen der Lucoqui-Sperre ändern. Es bietet sich an, dass Tim Danhof wieder auf die linke Seite rückt und Lukas Reich auf rechts verteidigt. „Es gibt die Lösung“, sagt Glöckner, aber er hätte auch eine andere im Kopf, „weil Heister auf der rechten Seite viel Tempo hat. Wir denken über die eine oder andere Veränderung nach“, führt er weiter aus, gibt aber zu verstehen: „Kontinuität ist der Schlüssel zu allem. Was sich gut anfühlt, sollte beibehalten werden“, lautet sein Credo. Er werde jetzt nicht auf Teufel komm raus Talenten vermehrt Einsatzzeiten geben. „Es geht darum, leistungsorientiert zu spielen. Ich kann nicht einfach die Spieler, die die Punkte zum Klassenerhalt geholt haben, außen vor lassen“, lautet seine Begründung.

    Auch könne man nicht vor 15.000 Zuschauern im eigenen Stadion die Zügel schleifen lassen. „Wir können ohne Druck arbeiten. Jetzt nicht nachzulassen, ist auch ein Gradmesser. Die Spieler, die nachhaltig ihr Potenzial abrufen, mit denen werden wir unseren Weg fortsetzen“, gibt Glöcklner unmissverständlich zu verstehen. „Wir wollen auch gegen Aachen unsere bestmögliche Leistung zeigen und die Ergebnisse der letzten acht Spiele bestätigen.“

    Ohnehin erwartet der Löwen-Chefcoach kein einfaches Spiel. „Aachen ist extrem kampfstark, spielt sehr aggressiv mit Manndeckung über den gesamten Platz und sucht sofort den langen Ball. Es ist eine Mannschaft, die uns von der Griffigkeit und der Laufleistung alles abverlangen wird.“ Dabei glaubt Glöckner nicht, dass es von Vorteil ist, dass die Alemannia noch am Mittwoch im Mittelrhein-Pokal-Halbfinale bei Fortuna Köln gespielt hatte und sogar in die Verlängerung gehen musste, ehe der 1:0-Sieg feststand. „Für Aachen geht es um extrem viel. Sie wollen ebenfalls den Klassenerhalt schnell save machen.“

    Danach gab Glöckner noch ein Einblick in seine Trainer-Psychologie, als ihn ein Medienvertreter auf die Tatsache ansprach, dass die Alemannia die wenigsten Gegentore kassiert, aber gleichzeitig die wenigsten Treffer selbst erzielt habe. Ob er das Team darauf explizit vorbereite, wurde er gefragt? „Wir arbeiten bei der Mannschaft mit dominanten Sachen, das heißt, dass wir das mit der Defensive erwähnen, aber das mit der Offensive weglassen“, sagte er mit einem spitzbübischen Grinsen.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 25 Dulic, 2 Danhof – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki, 7 Guttau, – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 26 Maier, 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 37 Frey.

    Es fehlen: 3 Lucoqui, 17 Schröter, 28 Bähr.


    AAC: 23 Bördner (Tor) – 15 Hanraths, 13 Rumpf, 25 Yarbrough – 19 Heister, 18 El-Faouzi, 28 Wiebe, 4 Meyer, 44 Castelle, 46 Gaudino – 10 Bakhat.

    Ersatz: 1 Johnen, 41 Olschowsky, 45 Ervens (alle Tor) – 5 Strujic, 7 Marquet, 8 Scepanik, 9 Bahn, 11 Goden, 17 Schwermann, 21 Heinz, 29 Beleme, 34 Nkoa, 35 Benschop, 36 Ademi, 49 Pobric.

    Es fehlen: 14 Putaro, 30 Winter, 33 Zeller.

    Schiedsrichter: Leonidas Exuzidis (Ickern); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Tarik Damar (Hürth); Vierter Offizieller: Kenny Abieba (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8379.htm


    PK vor dem Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…lemannia-aachen-m1-250419


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…LMS000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…mannia-aachen/liveticker/

    Die Löwen-U21 bleibt zwar weiterhin 2025 ungeschlagen, konnte sich aber über das 1:1 bei der SpVgg Unterhaching im Sportpark Neuried nicht richtig freuen. In der einseitigen Partie gingen die Gastgeber in der 2. Minute durch David Leitl in Führung. Trotz permanenten Anrennens gelang den Sechzgern durch Arin Garze nur der Ausgleich (65.), der zudem glücklich zustande kam.


    Es begann unter den Augen von Cheftrainer Patrick Glöckner wenig verheißungsvoll für die Sechzger. In der 2. Minute kam halbrechts David Leitl an einen Querschläger, schloss von der Strafraumkante direkt ab und traf zum 1:0 ins kurze Eck (2.). Es dauerte eine Viertelstunde, ehe die Löwen erstmals gefährlich vors Tor der Hachinger kamen. Eine Rechtsflanke von Nathan Winkler rutschte durch, Felix Lautenbacher konnte jedoch zur Ecke klären (16.). Im Anschluss an diese kam Mike Gevorgyan halblinks aus 17 Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde von Florian Schmid per Kopf übers eigene Tor abgelenkt (16.). In der Folge dominierten die Geisinger die Partie. Moritz Rem setzte einen 22-Meter-Freistoß halbrechts mit links weit übers Unterhachinger Tor. Eine Minute später setzte sich Ivan Martinovic auf der linken Seite durch, überflankte von der Grundlinie mit viel Gefühl Torwart Fabian Scherger, aber kein Mitspieler kam am zweiten Pfosten an die Hereingabe (22.). Im Anschluss an eine zu kurz abgewehrte Hereingabe von rechts fiel Raphael Schifferl der Ball im Zentrum vor die Füße, in seinen Abschluss aus zehn Metern warf sich Ben Erlmann, konnte den Schuss gerade noch blocken (31.). In der 34. Minute hatte Gevorgyan in den Lauf von Arin Garza auf der rechten Seite gepasst, der zog aus spitzem Winkel ab, hämmerte die Kugel an den rechten Pfosten. Martinovic machte über die linke Seite mächtig Druck, ließ Lautenbacher in der 39. Minute stehen, fand aber erneut mit seiner Hereingabe von der Grundlinie keinen Adressaten, obwohl drei Kollegen in gute Position standen. Beinahe hätte Haching bei einem Konter sogar auf 2:0 erhöht. Den Schuss von Elion Haxhosaj von der Strafraumgrenze parierte Erion Avdija, den Nachschuss setzte Simon Dorfner weit übers 1860-Tor (41.). Kurz vor der Pause spielte Raphael Ott den gestarteten Winkler auf der rechten Seite tief an, dessen Hereingabe wurde aber erneut von den Hachingern zur Ecke geklärte (45.). Somit nahmen die Gastgeber die knappe und glückliche Führung mit in die Kabine.

    Am Bild änderte sich auch nach Wiederbeginn nichts. Die Löwen-U21 dominierte die Partie, Haching lauerte auf Konter. In der 56. Minute vergaben die Gastgeber eine 2:1-Überzahlsituation, als Laurin Fürmeier zu ungenau auf Dorfner passte, Avdija antizipiert hatte, aus einem Tor herausgekommen war und die Gefahr bannte. Zwei Minuten später setzte der zur Pause eingewechselte Cristian Leone einen Schuss aus halbrechter Position ans Außennetz (58.). Der Ausgleich fiel auf kuriose Weise. Nach einem kurz ausgeführten Eckball kam Yannik Seils am zweiten Pfosten zum Kopfball, Torwart Scherger wehrte nach vorne ab, ein Hachinger schoss beim Klärungsversuch Garza an, von dessen Körper der Ball zum 1:1 ins Netz prallte (65.). in der 78. Minute schalteten die Löwen schnell um, Gevorgyan passte tief auf Leone, der zog von der rechten Seite nach innen, schloss an der Strafraumkante mit links aufs kurze Eck ab, Keeper Scherger tauchte ab, lenkte den Schuss um den rechten Pfosten. Eine Minute später schloss Leone von der rechten Strafraumseite erneut aufs kurze Eck ab, wieder hatte Scherger aufgepasst, parierte den Schuss (79.). Zu leichtfertig gingen die Sechzger mit ihren Konterchancen um. Garza hatte Brahim Moumou auf der linken Strafraumseite freigespielt, dessen Abschluss aus neun Metern war aber zu schwach und unplatziert, um Hachings Keeper vor Probleme zu stellen (85.). Eine Hereingabe von Leone auf halbrechter Position fing Scherger im Luftduell mit Anian Brönauer ab (90.+1). So blieb es beim 1:1. Einziger Trost: Die Löwen-U21 bleibt 2025 weiterhin ungeschlagen.


    „Ich persönlich finde, dass es eins unserer stärkeren Spiele mit Ball dieses Jahr war“, lautete die Einschätzung von Trainer Felix Hirschnagl. „Das frühe Gegentor hat uns richtig weh getan, spielt dem Gegner in die Karten.“ Unterhaching habe sein Team fußballerisch maximal gefordert. „Sie haben ihre Momente gelebt, haben das über 90 Minuten gut gemacht. Kompliment! Wir waren leider nicht so heiß, haben nicht so viel Feuer in die Box gebracht, wie wir das schon in dieser Saison gezeigt haben.“ Dadurch sei nicht das zweite oder dritte Tor gefallen. „Die Chancen waren vielleicht nicht so zahlreich, dafür die Momente.“ Der 40-Jährige monierte, dass gute Angriffssituationen im Eins-Gegen-Eins oder nach Flanken nicht finalisiert werden konnten. „Teilweise haben die Laufwege nicht gestimmt, zudem waren wir in der Box leider heute als Team zu brav“, monierte er.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd


    30. Spieltag, 17.04.2025, 15 Uhr


    SpVgg Unterhaching II – TSV 1860 München II 1:1 (1:0)


    1860: 23 Avdija (Tor) – 20 Winkler, 24 Benede, 19 Schifferl (60., 4 Seils), 27 Rem – 14 Martinovic (46., 17 Leone), 16 Bangerter (60., 6 Dordan), 10 Gevorgyan – 7 Ott (69., 11 Moumou), 8 Brönauer, 30 Garza.

    Tore: 1:0 Leitl (2.), 1:1 Garza (65.).

    Gelbe Karten: Leitl, Lautenbacher –.

    Zuschauer: 100 Sportpark Neuried.

    Schiedsrichter: Thomas Ehrnsperger (Ensdorf); Assistenten: Moritz Fischer (Ebermannsdorf), Stefan Mehrl (Wackersdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8380.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rkspor-augsburg-m1-250426


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…T14000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen-U21 spielt am Gründonnerstag, 17. April 2025, in der Bayernliga Süd gegen die SpVgg Unterhaching II. Die Partie findet im Stadion am Sportpark Neuried (Am Sportpark 8, 82061 Neuried) statt. Anpfiff ist bereits um 15 Uhr.


    Es ist ein ungewöhnlicher Termin, der dadurch zustande kommt, dass die Partie von Karsamstag auf Gründonnerstag vorgezogen wurde. „Dadurch können sich die Jungs ein verlängertes, freies Wochenende verdienen“, sagt Trainer Felix Hirschnagl mit einem Grinsen.

    Auf den ersten Blick scheint die Ausgangslage beim Duell der beiden Zweitvertretungen klar. Die Löwen-U21 führt die Tabelle der Bayernliga Süd mit 54 Punkten an, die Vorstädter liegen mit nicht einmal halb so vielen Zählern (26) auf dem drittletzten Platz. Trotzdem will Trainer Hirschnagl nichts von einer Favoritenrolle wissen. „Ich bin jetzt im sechsten Jahr bei Sechzig, habe in dieser Zeit noch nie ein einfaches Spiel gegen Unterhaching erlebt.“

    Zuletzt hat das Team von Trainer Marc Endres nach 0:2-Rückstand mit 3:2 beim FC Ismaning gewonnen. Davor gab es im Heimspiel gegen den SV Heimstetten eine 0:6-Watschn. Die Hachinger Formkurve gleicht einer Achterbahnfahrt. Zum Jahresauftakt hatten sie überraschend 1:0 gegen den FC Pipinsried gewonnen, Hirschnagl sah sie live vor vier Wochen im Derby gegen den FC Deisenhofen, dass sie ebenfalls mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Sein Fazit: „Eine taktisch sehr disziplinierte Mannschaft, klar in der Spielanlage, die gegen uns sicher über ihre Grenzen gehen wird.“

    Weiterhin wird bei den kleinen Löwen Noah Klose wegen einer Bänderverletzung ausfallen. „Wir vermissen ihn schmerzlich“, so der Löwen-Coach über seinen Mittelstürmer, „er gibt viel für unser Spiel.“ Hirschnagl hat in der zentralen Spitze wenig Alternativen, zumal Gilbert Diep nicht mehr im Kader steht. Der 29-Jährige hatte um Vertragsauflösung gebeten, um in der Kings League mitspielen zu können. Die Löwen sind seinem Wunsch nachgekommen.

    Fraglich für die Partie gegen Hachings U21 ist A-Junior Finn Fuchs, der sich eine Bänderverletzung im Training zugezogen hat. Cristian Leone, mit 13 Treffern bester Torschütze der Sechzger, ist krank. Auch hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Torhüter Paul Bachmann hat sich eine Kapselverletzung zugezogen, da passt es gut, dass sich U19-Keeper Miran Qela im Training der Löwen-Zweite befindet, wie übrigens alle Jugendspieler des 2006er-jahrgangs. Denn für die A-Junioren ist die Saison bereits zu Ende, nachdem sie die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft knapp verpasst hatten. Ebenfalls fehlen werden Philip Kuhn und Evarist Samey, die sich beide noch im Aufbautraining befinden. Dafür ist Brahim Moumou wieder ein Kaderkandidat, wie Hirschnagl erklärt.

    Der Trainer kann für den Rest der Saison auf die U19-Spieler zurückgreifen. Dadurch tummelten sich am Dienstag gleich 26 Mann bei der Übungseinheit. „Die Jungs machen es gut, haben sich von der ersten Minute an aufgedrängt. Dadurch kommt frischer Wind rein, wir können einen Mehrwert generieren. Als Trainerteam sind wir gleichzeitig gefordert, das zu moderieren und zu regulieren“, erzählt der 40-Jährige. „Wir sehen das als erste Vorbereitungsphase für das neue Bayernliga-Jahr.“ Der Löwen-Coach stellt aber klar, dass seine bisherigen U21-Spieler, auf die er sich immer verlassen konnte, bei ihm ein Stein im Brett hätten. „Das kann ich nur wertschätzen. Keinesfalls spielt ein jüngerer automatisch.“ Jeder müsse zeigen, dass er die bessere Alternative ist. „Dadurch wird der Konkurrenzkampf weiter belebt.“

    Ohnehin läuft es in 2025 für die Löwen-Reserve rund. In den fünf Spielen sind die kleinen Sechzger bisher ungeschlagen (3 Siege, 2 Remis), haben erst einen Gegentreffer hinnehmen müssen. Das soll sich gegen die Hachinger U21 nicht ändern. Das Hinspiel konnten die Sechzger mit 2:0 für sich entscheiden.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8377.htm


    Liveticker für das Spiel gegen Haching II:


    https://www.fupa.net/match/spv…v-1860-muenchen-m2-250417


    https://www.bfv.de/spiele/spvg…U0S000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen machen die Englische Woche durch einen 3:0-Erfolg bei Waldhof Mannheim mit der Maximalausbeute von neun Punkten perfekt. Nach verhaltenem Auftakt brachte Thore Jacobsen die Sechzger kurz vor der Pause per Foulelfmeter in Führung (43.). Patrick Hobsch (61.) und David Philipp (83.) sorgten für den Endstand. Mit 48 Zählern dürfte der Klassenerhalt für die Löwen unter Dach und Fach sein!


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Mannheim auf die verletzten bzw. rekonvaleszenten Morris Schröter, Raphael Schifferl, Florian Bähr und Moritz Bangerter verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Fabian Schubert und Marlon Frey.

    Spielverlauf: Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die aber zunächst nicht zu Abschlüssen kamen. Maximilian Thalhammers Schuss in der 12. Minute, der erste aufs Löwen-Tor, wurde zur Ecke geblockt. Ebenso Nicklas Shipnoski Direktabnahme im Strafraum nach einer Ecke (13.). Der erste Torschuss blieb somit Adrian Fein vorbehalten. Er kam aus 18 Meter zum Abschluss, doch stellte damit Marco Hiller vor keinerlei Probleme. Der erste erfolgsversprechende Löwen-Konter wurde nach Flanke von Soichiro Kozuki wegen eines Stürmerfouls von Patrick Hobsch abgepfiffen (19.). Ansonsten gab es viele Zweikämpfe im Mittelfeld Marke „Abnutzungskampf“ mit nur kurzen Ballstafetten. Auf den Rängen war mehr Action als auf dem Spielfeld angesagt. Mit zunehmender Spieldauer ergaben sich jedoch immer mehr Räume für die Sechzger zum Umschalten. Ein 25-Meter-Schuss nach einem Solo von Julian Guttau aus halblinker Position ging in der 33. Minute nur knapp am langen Eck vorbei. Kurz danach war es wieder Guttau, der an der Mittellinie loslief, am linken Strafraumeck zum Abschluss kam, aber erneut am langen Eck vorbeizielte (34.). Nach einer Hereingabe von rechts durch Kozuki ging Tim Danhof dem Abpraller entgegen, Thalhammer holte den Sechzger von den Beinen, Schiedsrichter Dr. Max Burda pfiff sofort Elfmeter. Thore Jacobsen lief an, schickte Keeper Jan-Christoph Bartels in die rechte Ecke und lupfte die Kugel zum 1:0 nach links (43.). Kurz danach lief Dickson Abiama über halblinks mit Tempo auf Torwart Bartels zu, Lukas Klünter grätschte im letzten Moment im Strafraum mit hohem Risiko von der Seite dazwischen, verhinderte so das 2:0 (44.). Somit blieb es zur Pause bei der knappen Löwen-Führung, die nicht unverdient war, zumindest aufgrund der letzten Viertelstunde.

    Spektakulär war die erste Offensivaktion der Löwen nach der Pause. Eine Hereingabe von links hatte Abiama auf Jesper Verlaat verlängert. Der legte ebenfalls per Kopf auf Guttau ab, der setzte akrobatisch aus 15 Metern zum Seitfallzieher an, sein Abschluss kam aber zu zentral auf Bartels, der die Kugel sogar fangen konnte (46.). Kurios das 2:0. Klünter hatte einen Einwurf in den Strafraum auf Keeper Bartels geworfen, der verlor die Kugel gegen Abiama. Seine Flanke von der rechten Seite in die Mitte verlängerte Patrick Hobsch, bedrängt von Marcel Seegert, per Kopf von der Fünfmeterkante ins lange Eck des leeren Tores (61.). Direkt nach seinem 11. Saisontreffer hatte der Torjäger Feierabend, für ihn kam Lukas Reich in die Partie. In der 65. Minute passte Guttau halblinks tief in den Lauf von Maximilian Wolfram, der legte zurück auf Reich, der aber beim Abschluss entscheidend gestört wurde. Im Gegenzug scheiterte Shipnoski an Hiller. Klünter hatte von rechts zurück an den Elfmeterpunkt gepasst, wo der Waldhöfer frei zum Abschluss kam, doch der Löwen-Keeper kam ihm entgegen, machte sich groß, entschärfte mit einem Spreizschritt den Abschluss (66.). In der 75. Minute lief Shipnoski im Laufduell Verlaat davon, brachte den Ball aber nicht im Eins-gegen-Eins am überragenden Hiller vorbei. Waldhof erhöhte den Druck. Der eingewechselte Julian Rickmann schloss aus 20 Metern ab, scheiterte aber an Hiller (78.). Eine Hereingabe von Klünter blockte Deniz, bevor es gefährlich werden konnte (79.). Kurz danach kam der Ex-Löwe Martin Kobylanski im Rückraum zum Schuss, setzte die Kugel aber weit übers 1860-Tor (80.). In der 83. Minute sogar das 3:0 für die Löwen. Der eingewechselte Philipp Maier hatte den Ball in der gegnerischen Hälfte erobert, passte auf Guttau, der steckte halblinks auf David Philipp durch, der aus spitzem Winkel mit seinem Neun-Meter-Schuss ins lange Eck Bartels überwand. In der Schlussphase brannte nichts mehr an. Die Löwen beendeten die Englische Woche mit neun Punkten, dürften damit endgültig den Klassenerhalt perfekt gemacht haben.


    STENOGRAMM, 33. Spieltag 13.04.2025, 13.30 Uhr


    SV Waldhof Mannheim – 1860 München 0:3 (0:1)


    SVW: 1 Bartels (Tor) – 24 Klünter, 5 Seegert, 4 Sechelmann, 2 Voelcke – 29 Fein, 31 Thalhammer – 7 Shipnoski, 11 Benatelli, 17 Abifade – 9 Lohkemper.

    Ersatz: 27 Zok (Tor) – 10 Kobylanski, 13 Boyd, 19 Ferati, 20 Matriciani, 21 Rieckmann, 22 Sietan, 32 Okpala, 36 Arase.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki, 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 8 Philipp, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 21 Kwadwo, 26 Maier, 27 Ott, 30 Wolfram.

    Wechsel: Boyd für Lohkemper (46.), Ferati für Benatelli (46.), Rieckmann für Thalhammer (46.), Arase für Voelcke (60.), Kobylanski für Sechelmann (79.) – Wolfram für Kozuki (46.), Reich für Hobsch (61.), Philipp für Abiama (74.), Kloss für Dulic (74.), Maier für Deniz (81.).

    Tore: 0:1 Jacobsen (43., Foulelfmeter), 0:2 Hobsch (61.), 0:3 Philipp (83.).

    Gelbe Karten: Thalhammer, Boyd – Abiama, Verlaat, Kozuki, Lucoqui, Jacobsen.
    Zuschauer:
    15.779 Carl-Benz-Stadion.

    Schiedsrichter: Dr. Max Burda (Staaken); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Christof Günsch (Reddighausen); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Ditzenbach-Gosbach).


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/mannheim…liga-4941430/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…weiter-in-topform,UiFKw16


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-weiter-zr-93681394.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-2-588/


    https://www.abendzeitung-muenc…i-wirkt-platt-art-1050520



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…lemannia-aachen-m1-250419


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…LMS000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…mannia-aachen/liveticker/

    Die Löwen-U21 setzte auch gegen den 1. FC Sonthofen ihre Serie fort, gewannen mit 2:0 und verteidigten die Tabellenführung in der Bayernliga Süd. Nach einer chancenarmen 1. Halbzeit brach Moritz Rem den Bann (57.). Trotz guter Konterchancen dauerte es bis zur 85. Minute, ehe Mike Gevorgyan den Deckel draufmachte.


    Fast eine Viertelstunde dauerte es, bis die Löwen erstmals gegen die massierte Abwehr der Allgäuer zum Abschluss kamen. Anian Brönauer hatte aus dem Zentrum nach links auf Mike Gevorgyan abgelegt, der schloss mit rechts aus 13 Metern ab, zielte aber knapp über den Querbalken (14.). In der 23. Minute schalteten die kleinen Löwen schnell um, Raphael Wach passte direkt in den Lauf von Brönauer, der frei auf Torwart Marco Zettler zulief, aber den Ball etwas zu weit prallen ließ, sodass der Sonthofer Keeper klären konnte. Kurz danach passte Cristian Leone nach einem tiefen Ball auf die rechte Seite fast von der Grundlinie zurück auf Gevorgyan, der aber vom Elfmeterpunkt die Kugel deutlich links am Tor vorbeischob (24.). Eine weite Flanke von links durch Moritz Rem verpasste Brönauer, jedoch kam Leone hinter ihm an die Kugel, war aber zu überrascht. Seinem Kopfball aus acht Metern fehlte der Druck, um Zettler vor Probleme zu stellen (30.). Den ersten Torschuss für die Gäste gab Luka Arslan ab, sein Abschluss aus 20 Metern ging aber weit über das Tor von Erion Avdija (32.). Ein Schuss von Leone halbrechts von der Strafraumkante mit links aufs lange Eck klärte Sezer Yazir vor der Linie (36.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Brönauer nochmals die Chance zum 1:0. Nach einer Freistoßflanke von rechts durch Rem war er relativ frei zum Kopfball gekommen, brachte aber bei seinem Abschluss keinen Druck auf die Kugel (45.). So ging es torlos in die Kabine.

    Gleich dreimal wechselte 1860-Coach Felix Hirschnagel zur Pause. In der 51. Minute versuchte es Gevorgyan aus der Distanz, sein Schuss aus 22 Metern ging aber deutlich links am Tor vorbei. Glück hatten die Löwen nach einem Ballverlust von Finn Fuchs am eigenen Strafraum. Fabian Lutz kam am rechten Strafraumeck zum Abschluss, Avdija parierte den Schuss aufs lange Eck im Nachfassen (57.). Im Gegenzug erzielten die Löwen die Führung. Arin Garza hatte von halblinks an den zweiten Pfosten auf Leone geflankt, der leitete den Ball direkt zurück in die Mitte auf Rem, der vollkommen freistand und aus sechs Metern zum 1:0 ins rechte Eck einschob (57.). Nach einem geblockten Schuss war es Spielertrainer Andreas Hindelang der es artistisch aus 14 Metern mit einem Seitfallzieher aufs lange Eck versuchte, aber erneut seinen Meister in Löwen-Keeper Avdija fand (62.). Markus Notz hatte in der 70. Minute das 1:1 für die Allgäuer auf dem Fuß, aber im letzten Moment brachte ein Löwe noch das Bein beim Abschluss dazwischen, die Kugel ging knapp über die Latte. Nach einer Flanke von links durch Leone hätte Arin Garza am zweiten Pfosten nur noch den Ball einnicken brauchen, jedoch brachte im letzten Moment Jannik Holzapfel den Kopf dazwischen (75.). Die Sechzger vergaben in dieser Phase viele Kontermöglichkeiten, sehr zum Leidwesen ihres Trainers. In der 85. Minute traf erst Nathan Winkler den rechten Pfosten, dann scheiterte Leone mit seinem Schuss an Zettler, ehe Mike Gevorgyan von der Strafraumkante den Ball zum erlösenden 2:0 im linken Kreuzeck versenkte. Damit war die Partie entschieden. Die Löwen verteidigten ihren Ungeschlagen-Nimbus 2025 und haben seit sieben Spielen nicht mehr verloren (5 Siege, 2 Remis), verteidigten die Tabellenspitze in der Bayernliga Süd.

    „Ein Gegner, der aus fünf Spielen vier Siege zieht, hat auf jeden Fall Selbstvertrauen und hat irgendwas richtig gutgemacht“, war Löwen-Coach Felix Hirschnagl keineswegs überrascht vom Auftritt des 1. FC Sonthofen. „Genau das haben sie gezeigt, richtig gut verteidigt. Und sie hatten ein, zwei Umschaltmomente, wo sie gefährlich geworden sind.“ Der 40-Jährige zeigte sich zufrieden, dass diesmal seine Mannschaft nach der Führung aufs 2:0 ging. „Wir sind keine Mannschaft, die verwaltet. Das haben wir heute gezeigt und das war auch der Grund, wieso wir das Spiel ziehen. Es waren noch Chancen für mehr Tore da. Wir hatten viel Spielkontrolle.“ Zur Ehrenrettung seines Teams führte er die Bodenverhältnisse an. „Der Platz liegt nicht so gut da, wie er vielleicht ausschaut. Er war schon sehr holprig. Dadurch hatten wir viele technische Fehler drin.“

    Ein besonderes Lob hatte er für die Bank parat. „Wir haben zur Halbzeit dreimal gewechselt. Da kam mit Damjan Dordan, Max Jägerbauer und Arin Garza massiv Energie rein. Die haben uns sofort gutgetan. Genau das zeichnet uns die ganze Saison schon aus.“ Besonders strich er aus dem Trio Dordan heraus. „Das war heute eine richtig starke Leistung von ihm!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd


    29. Spieltag, 11.04.2025, 19.30 Uhr


    TSV 1860 München – 1. FC Sonthofen 2:0 (0:0)


    1860: 23 Avdija (Tor) – 20 Winkler (90., 2 Thönig), 24 Benede, 33 Fuchs, 27 Rem – 29 Wach (46., 22 Jägerbauer), 21 Kiefersauer (46., 6 Dordan), 10 Gevorgyan – 17 Leone, 8 Brönauer (46., 30 Garza), 14 Martinovic (85., 39 Husic).

    Tore: 1:0 Rem (57.), 2:0 Gevoryan (85.).

    Gelbe Karten: Winkler, Jägerbauer– Yazir, Bechter.

    Zuschauer: 180 Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Patrick Krettek (Neuburg a.d.Donau); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Moritz Hägele (Bergheim).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8366.htm


    Spielbericht bei sechzger.de


    https://sechzger.de/hartes-stu…-besiegt-sonthofen-knapp/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Haching II:


    https://www.fupa.net/match/spv…v-1860-muenchen-m2-250417


    https://www.bfv.de/spiele/spvg…U0S000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen müssen zum Ende der Englischen Woche nach zwei gewonnen Heimspielen zum SV Waldhof Mannheim reisen. Anpfiff im Carl-Benz-Stadion ist am Sonntag, 13. April 2025 um 13.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Erstes Thema der Löwenrunde war die Personalsituation. „Bei ‚Luci‘ ist wieder alles in Ordnung, er kann voll aufspielen“, erklärte Löwen-Trainer Patrick Glöckner zu seinem Linksverteidiger Anderson Lucoqui, der wegen Magenproblemen gegen Sandhausen zur Pause raus musste. Bis auf Morris Schröter seien alle Mann an Bord. Auch Raphael Schifferl sei „rein theoretisch einsetzbar, aber aufgrund der kurzen Trainingszeit, die er hinter sich hat, und der längeren Verletzungspause ist er noch keine Option für den Kader.“

    Der 48-jährige Coach ist mit der Entwicklung in den bisherigen beiden Spielen der Englischen Woche zufrieden. „Wir haben gegen Cottbus eine sehr souveräne Leistung über 90 Minuten gesehen. Gegen Sandhausen war es bis auf die letzten 20 Minuten der 1. Halbzeit ein sehr stabiles und solides Spiel von uns.“ Glöckner verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Statistik. „Wir sind in den letzten sieben Spielen mit die Mannschaft, die die wenigsten Torchancen und Gegentore zugelassen hat. Dazu haben wir es in den letzten beiden Spielen geschafft, unsere Leichtigkeit in der Offensive zu finden. Das beflügelt natürlich!“ Gleichzeitig hob der 1860-Cheftrainer den verbalen Zeigefinger. „Wir dürfen nicht glauben, dass wir schon etwas erreicht haben. Noch benötigen wir Punkte im Abstiegskampf. Diese wollen wir natürlich so schnell wie möglich einfahren.“

    Am liebsten schon am Sonntag beim SV Waldhof Mannheim. „Wir wissen genau, was auf uns zukommt. Es wird ein Gegner sein, der wie wir immer noch ums Überleben spielt mit einem neuen Trainer und einer komplett neuen Geschäftsführung und Sportvorstand.“ Dadurch sei er gewarnt. „Mannheim hat sich sicher viel vorgenommen.“ Dazu komme die Atmosphäre im Carl-Benz-Stadion. „Am Ende wird die Mannschaft – wie in den letzten beiden Spielen auch – gewinnen, die mehr Wille zeigt“, glaubt Glöckner.

    Faninfos vor dem Auswärtsspiel in Mannheim.

    Die Kurpfälzer hatten nach der 0:2-Heimniederlage am Dienstag gegen Schlusslicht Unterhaching Tabula rasa gemacht und unter anderem Trainer Bernhard Trares entlassen. Als Nachfolger präsentierten sie den 35-jährigen Österreicher Dominik Glawogger, der zuletzt bis 24. Februar 2024 beim Nord-Regionalligist Teutonia 05 Ottensen unter Vertrag gestanden hatte. Für Glöckner ist es damit das zweite Spiel in Folge gegen ein Team, das erstmals mit neuem Cheftrainer antritt. Die Ausgangsposition sei dadurch ähnlich wie gegen Sandhausen. „Du hast zwei Seiten einer Medaille. Der neue Trainer kann vielleicht das eine oder andere Mentalitätsprozent bei der Mannschaft herauskitzeln. Auf der anderen Seite sind keine Automatismen da, wenn er Veränderungen im System vornimmt. Das ist die Crux an der Sache.“

    Der Trainerwechsel hatte Glöckner überrascht. „Bernhard ist ein erfahrener Trainer, der eine hohe Lobby dort genießt aufgrund seines Aufstiegs von der Regionalliga in die 3. Liga.“ Er sei aber viel zu weit weg, um mitreden zu können, ob die Entscheidung richtig oder falsch sei. „Das steht mir überhaupt nicht zu. Es ist eine Wundertüte, die auf uns zukommt. Wir müssen uns schnell anpassen, notfalls von außen die nötigen Informationen durchgeben.“

    Glöckner erwartet er einen Gegner, der mit den Hufen schart. „Sie wollen das einfach drehen, das ist ganz wichtig für die gesamte Region.“ Dann fügte er mit einem Lächeln an: „Ich kenne den Verein sehr gut, weiß was die Fans dort veranstalten können.“ Schließlich war er dort selbst von 2020 bis 2022 Trainer. „Die Mannschaft wird in der Lage sein, mit dieser Wucht umzugehen und entsprechend müssen wir dagegenhalten.“

    Erneut sprach sich Glöckner gegen eine Veränderung seiner erfolgreichen Startelf aus. „Die Rotation-Maschine kann man natürlich immer anwerfen, aber konditionell sollte das mit drei Tagen Pause und am vierten Tag spielen keine Probleme darstellen.“ Er würde nur Änderungen vornehmen, wenn er tatsächlich das Gefühl hätte, dass einer seiner Spieler müde sei oder ihm das Mitteilen würde. „Mir ist es am liebsten, wenn wir nichts ändern müssen und im Flow bleiben!“

    Glöckner freut sich auf den Support des Sechzger-Anhangs in der Kurpfalz, war vollkommen perplex, als ihm Pressesprecher Rainer Kmeth in der Löwenrunde mitteilte, dass 3.000 Tickets in München für die Partie verkauft worden sind. „Das ist unfassbar“, kommentierte er diese Zahl kopfschüttelnd. „Ohne die Unterstützung der Fans haben wir einfach deutlich weniger Energie. Mittlerweile ist das eine Einheit. Erst mit ihnen sind wir vollständig“, lautet sein Credo.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SVW: 1 Bartels (Tor) – 20 Matriciani, 24 Klünter, 4 Sechelmann, 2 Voelcke – 29 Fein – 21 Rieckmann, 31 Thalhammer – 19 Ferati – 9 Lohkemper, 39 Becker.

    Ersatz: 12 Hanin, 30 Hawryluk (beide Tor) – 3 Braun, 5 Seegert, 6 Hoffmann, 7 Shipnoski, 10 Kobylanski, 11 Benatelli, 13 Boyd, 17 Abifade, 18 Yigit, 22 Sietan, 32 Okpala, 36 Arase.

    Es fehlen: 15 Karbstein.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki, 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 21 Kwadwo, 26 Maier, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    Es fehlen: 17 Schröter, 24 Schifferl, 28 Bähr, 32 Bangerter.

    Schiedsrichter: Dr. Max Burda (Staaken); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Christof Günsch (Reddighausen); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Ditzenbach-Gosbach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8365.htm

    Die Löwen haben durch den 2:0-Sieg über den SV Sandhausen das vierte Heimspiel in Folge gewonnen, sind ihrem Ziel Klassenerhalt wieder einen großen Schritt nähergekommen. Nach einem Traumstart – Patrick Hobsch hatte nach nicht einmal 30 Sekunden getroffen und Julian Guttau erhöhte in der 12. Minute – schalteten die Sechzger in der Englischen Woche einen Gang zurück gegen offensiv harmlose Gäste.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste gegen Sandhausen auf die verletzten bzw. rekonvaleszenten Morris Schröter, Raphael Schifferl, Florian Bähr und Moritz Bangerter verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Fabian Schubert und Leroy Kwadwo.


    Spielverlauf: Keine 30 Sekunden dauerte es, da lag der Ball im Tor der Gäste, die auch noch Anstoß hatten. Thore Jacobsen hatte am eigenen Strafraum den Ball erobert, dann ging’s über Julian Guttau mit Tempo in die gegnerische Hälfte. Soichiro Kozuki legte anschließend nach rechts auf Tunay Deniz raus, der flankte mit viel Gefühl an den zweiten Pfosten, wo Patrick Hobsch im Rücken seines Gegenspielers zum Kopfball kam, den Ball zum 1:0 unter die Querlatte drückte (1.). Eine Minute später hätte Kozuki auf 2:0 stellen können, scheiterte aber im Eins-gegen-Eins an Ex-Löwe David Richter im Tor der Kurpfälzer (2.). Die Sechzger knüpften da an, wo sie gegen Cottbus aufgehört hatten. Es ging in der Anfangsphase nur in eine Richtung. Nach einer Ecke konterten die Löwen. Tim Danhof chipte den Ball von rechts an den Strafraum auf Dickson Abiama, der verlängerte per Kopf die Hereingabe über seinen Gegenspieler hinweg auf Julian Guttau, der im Strafraum vollkommen frei ans Spielgerät kam, halblinks aus elf Metern zum 2:0 ins lange Eck traf (12.). Bei einem gut geschossenen Deniz-Freistoß aus 28 Meter musste sich Richter strecken, um den platzierten Schuss abzuwehren (17.). Nach der dominanten Auftaktphase schalteten die Sechzer einen Gang zurück. Bereits nach einer halben Stunde wechselte Gästetrainer Gerhard Kleppinger, der sichtlich unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war, gleich zweimal. Kurz danach kamen die Gäste zu einer Halbchance, doch bevor David Otto am Elfmeterpunkt zum Abschluss kommen konnte, klärten Torhüter Marco Hiller und Sean Dulic gegen den Angreifer (34.). Ein Linksschuss aus 15 Metern von Kozuki konnte Marco Schikora gerade noch blocken (43.). Den Löwen fehlte in dieser Phase etwas die Zielstrebigkeit, um die vielen Konterchancen zu Ende zu spielen. Kurz vorm Halbzeitpfiff kam Abiama im SVS-Strafraum zu Fall, forderte Elfmeter, aber Schiedsrichter Tom Bauer gab nur Eckball (45.+2). Diesen brachte Deniz von links an den ersten Pfosten, Jesper Verlaat war mit dem Kopf zur Stelle, verlängerte die Hereingabe aber über die Latte (45.+3). So blieb es zur Pause beim 2:0, das für die Gäste noch schmeichelhaft war.

    Beinahe hätten die Sandhäuser kurz nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer erzielt. Luan Simnica hatte aus halblinker Position den Ball auf Otto geschlenzt, der kam im Strafraum frei aus zehn Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber an den linken Pfosten (47.). Im Anschluss an eine Ecke kam Kozuki am rechten Fünfmetereck zum Schuss, traf aber nur das Außennetz (55.). Im Gegenzug nahm Jonas Weik den Ball fast an der linken Strafraumlinie volley, zielte nur knapp am langen Eck vorbei (56.). Die Löwen agierten in dieser Phase defensiv etwas leichtsinnig, gaben den Gästen immer wieder Räume zum Kontern. Nach einem schönen Diagonalpass von links durch Danhof kam Kozuki rechts im Strafraum an den Ball, lupfte ihn in die Mitte auf Abiama, der am Fünfmeterraum zum Kopfball hochstieg. Sein wuchtiger Abschluss kam jedoch zu zentral auf Richter, der mit einem Reflex parieren konnte (66.). Eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld von Deniz verlängerte der eingelaufene Verlaat mit dem Kopf aufs Tor, doch genau auf Richter, der damit keine Probleme hatte (68.). Ein 25-Meter-Freistoß von Deniz ging in der 70. Minute nur um Zentimeter am linken Kreuzeck vorbei. Das wäre ein Traumtor gewesen! Fünf Minuten später hatten die Gäste erneut eine Riesenchance. Der eingewechselte Richard Meier stand halbrechts im Strafraum vollkommen frei, schloss aber nicht selbst ab, sondern wollte am zweiten Pfosten für Dominic Baumann auflegen. Dulic hatte den Braten gerochen, ging dazwischen und bereinigte die Situation (75.). In der 83. Minute steckte Deniz für Maximilian Wolfram durch, der schloss im Strafraum aus zwölf Metern ab, zielte aber knapp übers Tor. Nach einer Ecke von links durch Thore Jacobsen kam Tim Kloss am zweiten Pfosten an die Kugel, köpfte sie aber neben den rechten Pfosten (90.). Es blieb beim 2:0. Die Löwen feierten damit den vierten Heimsieg in Folge, stehen bei 45 Punkten und können mit einem Erfolg am Sonntag in Mannheim endgültig die Klasse für ein weiteres Jahr sichern.


    STENOGRAMM, 32. Spieltag 09.04.2025, 18.60 Uhr


    1860 München – SV Sandhausen (2:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 8 Philipp, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 26 Maier, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    SVS: 18 Richter (Tor) – 19 Zander, 21 Schikora, 6 Lorch, 31 Weik – 15 Mühling, 11 Halimi – 36 Stolze, 17 Otto – 13 Iwe, 28 Baumann.

    Ersatz: 1 Rehnen (Tor) – 2 Girdvainis, 7 Fehler, 9 Meier, 10 Butler, 16 Kreuzer, 20 Simnica, 24 Greil, 27 Wolf.

    Wechsel: Reich für Lucoqui (46.), Wolfram für Hobsch (63.), Maer für Deniz (84.), Kloss für Guttau (84.), Philipp für Kozuki (87.) – Girdvainis für Stolze (31.), Simnica für Iwe (31.), Meier für Otto (62.), Kreuzer für Zander (77.).

    Tore: 1:0 Hobsch (1.), 2:0 Guttau (12.).

    Gelbe Karten: Hobsch – Simnica, Schikora.
    Zuschauer:
    15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Tom Bauer (Neuhofen); Assistenten: Luca Schlosser (Horbach), Timo Klein (Wiebelskirchen); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8361.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-4941423/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…t-auch-sandhausen,UhsRbkh


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-stadion-zr-93675640.html


    https://www.abendzeitung-muenc…e-hobsch-guttau-sieg-586/


    https://www.abendzeitung-muenc…sandhausen-ab-art-1049770


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Mannheim:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-250413


    https://www.bfv.de/spiele/sv-w…J04000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen-U21 bleibt 2025 ungeschlagen musste aber beim 1:1 bei Regionalliga-Absteiger SV Schalding-Heining den ersten Gegentreffer hinnehmen. Der fiel mit der letzten Aktion des Spiels in der 4. Minute der Nachspielzeit. Zuvor hatte Cristian Leone die Sechzger in Führung gebracht (18.), Anian Brönauer setzte zudem einen Foulelfmeter an den Pfosten (77.). Trotz des Remis bleiben die kleinen Löwen Tabellenführer in der Bayernliga Süd.


    Beide Mannschaften gingen in der ersten Viertelstunde wenig Risiko, dadurch gab es kaum Strafraumszenen. In der 18. Minute spielte Schaldings Innenverteidiger Christoph Szili als letzter Mann den Ball in die Beine von Cristian Leone, der zog auf und davon, ging in den Strafraum, schloss halbrechts aus 13 Metern mit rechts ab und traf zum 1:0 ins linke Eck. Einen 30-Meter-Freistoß in zentraler Position setzte Fabian Schnabel in die 1860-Mauer (24.). Fünf Minuten später legte auf der anderen Seite Arin Garza aus dem Zentrum nach links raus auf Ivan Martinovic, der passte von der Grundlinie zurück ans vordere Fünfmetereck, wo der durchgelaufen Raphael Wach zum Abschluss kam, aber einen Gegenspieler anschoss (29.). die Niederbayern wurden in der 1. Halbzeit nur nach Standards gefährlich. In der 32. Minute setzte Patrick Choroba einen 20-Meter-Freistoß aus halblinker Position mit rechts knapp übers lange Eck, Erion Avdija musste nicht eingreifen. Im Anschluss an eine Ecke wurde der zweite Ball Richtung Löwen-Tor geköpft, wodurch Markus Gallmaier frei im Strafraum zum Abschluss kam, doch Avdija parierte den Zwölf-Meter-Schuss (34.). In der 42. Minute schoss Noel Tanzer aus der Distanz, Nathan Winkler machte den Abschluss durch seinen Klärungsversuch erst scharf, die Kugel ging knapp am linken Pfosten vorbei ins Tor-Aus (42.). So nahmen die kleinen Löwen die knappe Führung mit in die Kabine.

    Im zweiten Durchgang hatten die Sechzger die erste Chance. Nach einer Rechtsflanke versuchte es Garza mit einem Fallrückzieher auf Höhe des Elfmeterpunkts, traf aber den Ball nicht richtig, die Kugel fiel Moritz Rem vor die Füße, der halblinks aus 15 Metern mit vollem Risiko abzog, jedoch rutschte ihm der Ball über den Spann, sodass er deutlich am Schaldinger Gehäuse vorbeiging (50.). Nach einem weiten Ball der Gastgeber musste Avdija Kopf und Kragen riskieren, um vor Gallmaier an der Kugel zu sein (53.). Der Schaldinger Stürmer hatte sechs Minuten später die nächste Chance. Nach Zuspiel von links kam er aus dem Rücken von Alexander Benede, setzte aber aus fünf Metern den Ball übers kurze Eck (59.). Eine Minute später schoss Finn Fuchs beim Klärungsversuch seinen Mitspieler Xaver Kiefersauer an, die Kugel landete bei Patrick Drofa, der halblinks frei aufs 1860-Tor zusteuerte, aber aus spitzem Winkel mit seinem Schuss aus acht Metern nur das Außennetz traf (60.). Nach einer Hereingabe von rechts durch Dominik Weiß kam Gallmaier im Zweikampf mit Fuchs im Strafraum zu Fall, die Niederbayern forderten vehement Elfmeter, aber Schiedsrichter Kevin Rösch winkte ab (63.). Trotzdem schien es in dieser Phase nur eine Frage der Zeit, bis die Gastgeber den Ausgleich erzielen würden. Doch plötzlich bot sich den Sechzgern die Riesenchance zum 2:0. Der aufgerückte Fuchs lupfte einen Ball in die Tiefe, der gestartete Martinovic lief alleine auf Marius Herzig zu, zog links an ihm vorbei, der Torhüter ließ das Bein stehen, der Löwen-Angreifer kam zu Fall und Schiedsrichter Rösch entschied sofort auf Elfmeter (76.). Kapitän Anian Brönauer schnappte sich die Kugel, sein Rechtsschuss landete jedoch am linken Pfosten (77.). Es schien alles auf einen knappen Erfolg der kleinen Löwen hinauszulaufen, weil die Gastgeber in der Schlussphase wenig Gefahr aufs Tor der Sechzger ausübten. Doch mit der letzten Aktion der Partie glich Schalding-Heining durch den erst in der 89. Minute eingewechselten Walter Kirschner aus. Martin Kauschinger hatte von rechts geflankt, Benede fälschte die flache Hereingabe am ersten Pfosten aufs eigene Tor ab, Avdija konnte den Ball nicht festhalten, Kirschner stocherte ihn aus kurzer Distanz über den 1860-Keeper zum 1:1 ins Tor (90.+4). Kurz danach war Schluss.

    „Vom Spielverlauf geht das 1:1 vollkommen in Ordnung“, so das Fazit von U21-Chefcoach Felix Hirschnagl, der sich über den späten Ausgleich ärgerte und sich dafür selbst verantwortlich machte. „Ich habe in den letzten beiden Trainingswochen etwas den Schlendrian aufkommen lassen“, erzählt er. „Ich nehme das auf meine Kappe. Wir sind gegen Nördlingen schon etwas glücklich aus dem Spiel rausgegangen. Heute haben wir in der 4. Minute der Nachspielzeit dann dafür die Quittung bekommen. Deshalb ist das Unentschieden auch vollkommen gerecht.“ Es würde einfach zu seinem Eindruck passen, dass sein Team einen Elfmeter verschossen und das Gegentor durch einen Konter und anschließendem individuellen Fehler bekommen habe. „Aber ich behaupte auch, dass wir so ein Spiel in der Hinrunde noch verloren hätten. Deshalb sind wir klar gereift.“ Trotzdem tue das Unentschieden weh. „Die Botschaft an meine Jungs ist klar. Ich werde über das Tempo und die Intensität unter der Woche entscheiden“, will der 40-Jährige die Zügel wieder anziehen.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd


    28. Spieltag, 05.04.2025, 14 Uhr


    SV Schalding-Heining – TSV 1860 München 1:1 (0:1)


    1860: 23 Avdija (Tor) – 20 Winkler, 24 Benede, 33 Fuchs, 27 Rem (85., 4 Seils) –8 Brönauer, 21 Kiefersauer, 29 Wach (72., 6 Dordan) – 17 Leone, 30 Garza (72., 22 Jägerbauer), 14 Martinovic (90.+1, 39 Husic).

    Tore: 0:1 Leone (18.), 1:1 Kirschner (90.+4).

    Gelbe Karten: Tanzer, Herzig, Brückl– Fuchs, Kiefersauer.

    Zuschauer: 728 Stadion Reuthinger Weg.

    Schiedsrichter: Kevin Rösch (Nürnberg); Assistenten: Fabian Jürschik (Obermichelbach), Sascha Thiemann (Kleinschwarzenlohe).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8353.htm

    Die Löwen empfangen in der Mitte der Englischen Woche den SV Sandhausen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Mittwoch, 9. April 2025 um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Es war ein perfekter Nachmittag, den die Löwen zu Beginn der Englischen Woche am vergangenen Samstag mit einem 5:1-Sieg über Aufstiegskandidat Energie Cottbus erlebten. Es passte alles, einschließlich des ersten Treffers von Dickson Abiama. „Ich freue mich natürlich sehr für ihn, dass er sein erstes Tor geschossen und sich für seine gute Leistung, die er in der Vergangenheit schon öfter zeigen konnte, belohnt hat“, sagt sein Trainer Patrick Glöckner. „Ob der Knoten geplatzt ist, das werden wir in den nächsten Spielen sehen. Es war aber wichtig für ihn, durch so ein Erlebnis Selbstvertrauen zu generieren.“ Aber nicht nur Abiama hätte einen guten Job gemacht, sondern auch alle anderen Spieler.

    Dennoch hat der 48-jährige Coach die Partie bereits abgehakt. „Wir setzen den Fokus auf Sandhausen und versuchen, den Rhythmus mitzunehmen. Wir wissen, was auf uns zukommt und werden die Herangehensweise nur minimal verändern.“ Ohnehin sei er ein Befürworter des Mottos „Never Change a Running System“. Aber nicht immer könne man als Trainer in der festgelegten Struktur und Herangehensweise bleiben. „Sandhausen ist ein anderer Gegner, stellt uns andere Aufgaben. Außerdem sind wir in einer Englischen Woche mit weniger Regenerationszeit als normal. Deswegen kann es durchaus die eine oder andere Veränderung geben.“

    Lange standen die Löwen in der Heimtabelle auf dem letzten Platz, nun feierten sie gegen Cottbus bereits den dritten Heimsieg hintereinander. „Wir haben jetzt eine gewisse Sicherheit, gehen nach den Erfolgen mit einem guten Gefühl auf den Platz.“, erzählt Glöckner. „Wir wissen, dass die Fans auf unserer Seite sind, wenn wir unsere Hausaufgaben optimal und mit der richtigen Mentalität erledigen und die Grundtugenden an den Tag legen.“

    Dieser Rückhalt sei auch gegen Sandhausen wichtig. Nach dem Trainerwechsel – Kenan Kocak trat nach der 1:3-Heimniederlage gegen den SC Verl zurück – ist es für Glöckner gegen die Kurpfälzer „definitiv das schwerste Spiel der Saison, weil ich eine Mannschaft sehe, die eine wahnsinnig individuelle Qualität hat. Wir reden von Spielern, die mit dem Ziel in die Saison gegangen sind, in die Zweite Liga aufzusteigen!“


    Noch am 14. Spieltag dieser Saison stand der SV Sandhausen an der Tabellenspitze. Mittlerweile belegen sie Rang 18 mit einem Rückstand von fünf Punkten auf einen Nicht-Abstiegsplatz und rangieren in der Rückrundentabelle zusammen mit Unterhaching sogar auf dem letzten Platz. Trotzdem bescheinigt ihnen Glöckner zuletzt gute Leistungen. „Auch das Spiel gegen Verl hätte in die andere Richtung gehen können. Wir sind extrem gewarnt!“

    Das Kommando beim SVS hat bereits zum fünften Mal bis Saisonende der 67-jährige Gerhard Kleppinger übernommen. Unterstützung erhält er vom Ex-Kapitän und bisherigen Co-Trainer Dennis Diekmeier. „Wir kennen nicht die Grundordnung, die sie spielen werden.“ Diese Unbekannte mache es für die Löwen nicht leichter, so Glöckner. Dazu käme die Individuelle Qualität der Sandhäuser Spieler. „Die Herangehensweise gegen uns wird sicher eine andere als zuletzt sein. Ich erwarte mehr Laufleistung, mehr Mentalität, mehr Einsatz.“ Es gäbe also keinen Grund für sein Team, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen und Schlendrian einreißen zu lassen.

    Mit Maximilian Wolfram kehrt der erfolgreichste Löwen-Skorer nach Sperre zurück. Trotzdem muss sich der 28-Jährige gedulden. „Gutti hat auf der linken Seite super gespielt, deswegen werden ich ihn nicht rausnehmen“, gibt er Julian Guttau eine Startelfgarantie gegen Sandhausen und stellt klar, dass für ihn das Leistungsprinzip eine große Rolle spielt. Ohnehin habe er die Qual der Wahl. Bis auf Morris Schröter, Florian Bähr und Moritz Bangerter befänden sich alle Spieler im Training. „Raphael Schifferl trainiert seit eineinhalb Wochen mit der Mannschaft mit, bei Morris hoffe ich, dass er nächste Woche wieder einsteigt. Die Leistungsdichte wird immer größer.“


    Viele rechnen schon damit, dass nach der Englischen Woche – am Sonntag müssen die Löwen zum ebenfalls abstiegsbedrohten SV Waldhof Mannheim –der Klassenerhalt für die Löwen perfekt sein könnte. Von solchen Exempeln hält Glöckner nichts. „Ich war nie gut im Rechnen. Wir haben noch sieben Spiele, wollen das Maximale rausholen“, sagt er und legt den Fokus einzig auf Sandhausen, das in München fast schon gewinnen muss, um die Liga zu halten. „Ich erwarte eine sehr robuste Mannschaft mit dem Messer zwischen den Zähnen, die mit dem Rücken zur Wand steht. Vielleich schweißt die Konstellation mit dem neuen Trainer nochmals ein Stück weiter zusammen.“

    Wer die Löwen live gegen Sandhausen sehen möchte, hat eine der seltenen Gelegenheiten dazu. Es gibt eine besondere Aktion: Für 18,60 Euro können Sitzplatztickets in der sogenannten „Stehhalle“ erworben werden. Auch online ist eine Buchung möglich, so lange der Vorrat reicht!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 25 Dulic, 3 Lucoqui – 36 Deniz, 5 Jacobsen – 14 Kozuki 7 Guttau – 9 Abiama, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 21 Kwadwo, 22 Gevorgyan, 26 Maier, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    Es fehlen: 17 Schröter, 24 Schifferl, 28 Bähr, 32 Bangerter.

    SVS: 18 Richter (Tor) – 16 Kreuzer, 21 Schikora, 23 Lang, 31 Weik – 20 Simnica, 11 Halimi – 27 Wolf, 7 Fehler – 10 Butler, 28 Baumann.

    Ersatz: 1 Rehnen (Tor) – 2 Girdvainis, 3 Ehlich, 5 Duman, 6 Lorch, 9 Meier, 12 Granath, 13 Iwe, 15 Mühling, 17 Otto, 19 Zander, 24 Greil, 25 Ehrlich, 26 Carls, 36 Stolze, 37 Lokaj.

    Es fehlen: 8 Fuchs, 14 Lewald, 22 Königsmann.

    Schiedsrichter: Tom Bauer (Neuhofen); Assistenten: Luca Schlosser (Horbach), Timo Klein (Wiebelskirchen); Vierter Offizieller: Fabian Büchner (Mariakirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8358.htm


    PK vor dem Spiel gegen Sandhausen:



    Liveticker für das Spiel gegen Sandhausen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-sv-sandhausen-m1-250409


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…HPC000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…sv-sandhausen/liveticker/