Beiträge von Loewe

    Löwen machen es zweistellig: 14:2-Sieg beim 1. FC Passau.

    Die Löwen haben das zweite Spiel der von Hauptsponsor die Bayerische organisierten „Regio-Tour“ in Niederbayern beim 1. FC Passau mit 14:2 gewonnen. Patrick Hobsch erzielte einen Viererpack in der 1. Halbzeit, Florian Niederlechner einen Dreierpack nach dem Wechsel. Je zweimal trafen Sigurd Haugen und Philipp Maier sowie Clemens Lippmann, Justin Steinkötter und David Philipp.


    Personal: Löwen-Trainer Markus Kauczinski hatte seinen kompletten Kader an einsatzfähigen Spielern mit nach Niederbayern genommen, ließ auch alle spielen.

    Spielbericht: Schnell machten die Löwen gegen den Landesligisten klar Schiff. Es dauerte bis zur 7. Minute, dann verwertete Sigurd Haugen eine Rechtsflanke per Kopf zum 1:0. Führungstreffer. Im gleichen Tempo ging es weiter. Bis zur 26. Minute hatte der Drittligist das halbe Dutzend voll. Je zweimal trafen bis dahin Haugen, Patrick Hobsch und Philipp Maier. Dann kam eine Phase, wo es die Sechzger etwas ruhiger angehen ließen und prompt konnten die Niederbayern durch Jonas Steinleitner (31.) und Maximilian Moser (33.) innerhalb von zwei Minuten verkürzen. Kurz vor der Pause erzielte Hobsch seine Treffer Nummer drei und vier. Mit 8:2 aus Löwen-Sicht wurden die Seiten gewechselt.

    1860-Trainer Markus Kauczinski wechselte in der Pause bis auf Tim Danhof komplett durch. Auch die Gastgeber schickten eine komplett neue Elf auf den Platz. Ein weiteres Dutzend Tore für den Drittligisten folgte – sehr zur Freude der fast 2.000 Zuschauer, die am frühen Nachmittag eines Werktags ins altehrwürdige Dreiflüssestadion gekommen waren. Florian Niederlechner (3), Clemens Lippmann, Justin Steinkötter per Foulelfmeter und David Philipp sorgten für den 14:2-Endstand.

    Löwen-Trainer Markus Kauczinski zeigte sich zufrieden. „Die Jungs kämpfen um ihre Plätze, das hat man schon gemerkt. Wir haben uns ordentlich bewegt und das Spiel gut genutzt, haben viele Tore gemacht. Das ist gut fürs Selbstbewusstsein. Dieser Test war für uns absolut sinnvoll.“ Auch über Landesligist 1. FC Passau war der 55-Jährige voll des Lobes, gerade in der 1. Halbzeit habe es das Team von Trainer Beregszaszi Krisztian gut gemacht. „Das sieht man auch an den beiden Gegentoren, die waren gut herausgespielt.“ Zudem lobte Kauczinski die Atmosphäre. „Es sind viele Leute gekommen und wir sind ganz herzlich aufgenommen worden. Vielen Dank dafür!“

    Die Gastgeber waren ebenfalls zufrieden. „Es war ein Fußballfeiertag. Die Zuschauer wurden besten unterhalten – das war das Ziel. Die Löwen haben sich auf dem Platz stark und daneben sehr volksnah präsentiert. Es war für uns eine sehr gelungene Veranstaltung“, erklärte Passaus Vorstand Philipp Roos gegenüber der Passauer Neuen Presse.


    STENOGRAMM, Testspiel, 18.11.2025, 14 Uhr


    1. FC Passau – TSV 1860 München 2:14 (2:8)


    FCP: 1 Burgmeier (Tor) – 5 Bauer, 14 Juracsik, 15 Paintner, 19 Steinleitner – 24 Bruckmaier, 7 Holzinger, 11 Miller, 28 Orbay – 26 Moser, 8 Prenaj.

    Ersatz: 36 Boldebuck, 99 Obika (beide Tor) – 2 Bauernfeind, 3 Kahlouch, 4 Fredl, 9 Aklassou, 10 Fischer, 13 Sinanovic, 20 Wehner, 23 Dahl, 31 Szalanszki.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 26 Maier, 16 Reinthaler, 3 Voet – 2 Danhof, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 29 Rittmüller, 34 Volland – 22 Haugen, 34 Hobsch.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 7 Niederlechner, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 20 Althaus, 23 Dordan, 30 Wolfram, 41 Lippmann, 43 Fuchs.

    Wechsel: Obika für Burgmeier (46.), Bauernfeind für Bauer (46.), Kahlouch für Prenaj (46.), Fredl für Miller (46.), Aklassou für Juracsik (46.), Fischer für Paintner (46.), Sinanovic für Steinleitner (46.), Wehner für Moser (46.), Szalanszki für Orbay (46.), Miller für Prenaj (69.), Boldebuck für Obika (81.) – Bachmann für Dähne (46.), Niederlechner für Volland (46.), Philipp für Voet (46.), Steinkötter für Jacobsen (46.), Dordan für Maier (46.), Wolfram für Pfeifer (46.), Fuchs für Hobsch (46.), Christiansen für Reinthaler (46.), Althaus für Haugen (46.).

    Tore: 0:1 Haugen (7.), 0:2 Hobsch (9.), 0:3 Haugen (14.), 0:4 Hobsch (18.), 0:5 Maier (20.), 0:6 Maier (26.), 1:6 Steinleitner (31.), 2:6 Moser (33.), 2:7 Hobsch (43.), 2:8 Hobsch (45.), 2:9 Niederlechner (48.), 2:10 Lippmann (52.), 2:11 Niederlechner (54.), 2:12 Niederlechner (85.), 2:13 Steinkötter (87., Foulelfmeter), 2:14 Philipp (89.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 1.860 im Dreiflüssestadion.

    Schiedsrichter: Alexander Schuster (Hohenau); Assistenten: Johannes Hoffmeister (Dreisessel), Jakob Philipp (Büchlberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…142-sieg-beim-1-fc-passau


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken:


    https://www.fupa.net/match/tsv…fc-saarbruecken-m1-251123


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

    Der Löwen-U21 unterlag durch eine fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidung beim TuS Geretsried in der Nachspielzeit mit 1:2. Srdan Ivkovic hatte die Gastgeber vor der Pause in Führung gebracht (25.), der eingewechselte Noah Klose glich aus (78.). Danach drängten die Sechzger auf den Siegtreffer, liefen in einen Konter, der zum Elfmeter führte. Diesen verwandelte Robin Renger zum Endstand (90.+6).


    Die Löwen drängten vom Anpfiff weg auf die Führung. In der 4. Minute hatte diese Luis Pereira de Azambuja auf dem Fuß nach Pass von links durch Cristian Leone. Sein Schuss vom Elfmeterpunkt kam aber zu zentral, so dass Keeper Cedomir Radic den Ball über die Latte lenken konnte. Eine Minute später hatte sich Samuel Althaus auf der rechten Seite durchgedribbelt, legte zurück auf Raphael Wach, doch dessen Flachschuss aus neun Metern war zu unplatziert, um Radic zu überwinden. Beinahe hätte die Gastgeber mit der ersten Torannäherung das 1:0 erzielt, doch der Schuss von Srdan Ivkovic im Strafraum landete am linken Innenpfosten und von dort in den Armen von Paul Bachmann (7.). Nach einem Lupfer von links in den Lauf von Althaus kam dieser an der Strafraumkante halblinks zum Abschluss, zielte aber knapp übers kurze Eck (23.) Wenig später war es Wach, der nach Zuspiel von Finn Fuchs am Sechzehner zum Schuss kam, aber übers Geretsrieder Tor zielte (24.). Besser machten es die Gastgeber. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld konnte Ivkovic am ersten Pfosten den Ball unbedrängt runterpflücken, schloss mit dem zweiten Kontakt ab und traf aus acht Metern zur Führung für den TuS (25.). Die kleinen Löwen hatten gute Ansätze, kamen immer wieder gefährlich an den Geretsrieder Strafraum, doch dann landete der letzte Pass im Nirwana oder beim Gegner. Auch gute Standardchancen, wie in der 43. und 44. Minute, blieben ungenutzt. So nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff hatte Geretsried sogar die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Doch diesmal setzte Ivkovic bei seinem Abschluss aus 14 Metern den Ball in die Wolken (48.). Auf der anderen Seite setzte sich Leone an der rechten Flanke durch, passte dann aber von der Grundlinie in den Rücken des eingewechselten Noah Klose. Erst zielte Fuchs aus 20 Metern knapp über die Querlatte (56.), dann brach Leone auf der rechten Seite durch, aber anstatt am Fünfmetereck abzuschließen, wollte er auf Klose ablegen, der aber umringt von mehreren Geretsriedern nicht an die Kugel kam (59.). Nach Eckball von rechts durch Fuchs köpfte Wach am zweiten Pfosten aufs Tor, aber ein Spieler der Gastgeber konnte den Ball am langen Eck klären (61.). Nach einer weiteren Ecke von Fuchs schloss Lasse Faßmann am zweiten Pfosten ab, traf aber nur einen Geretsrieder Spieler (63.). Die Löwen initiierten Angriff auf Angriff, doch es fehlte einfach der lPunch und die richtige Entscheidung im letzten Spieldrittel. In der 78. Minute endlich der Ausgleich. Eine Ecke von links durch Sandro Porta verlängerte Benedikt Hoppe am ersten Pfosten mit dem Kopf, Klose per Seitfallzieher an der Fünfmeterkante wuchtete die Kugel unter die Latte zum 1:1. Die kleinen Löwen spielten danach Powerplay, ohne zu klaren Möglichkeiten zu kommen, und handelten sich in der Nachspielzeit einen Konter ein, bei dem Faßmann seinen Gegenspieler Fabio Pech im Strafraum vom Ball trennte, Schiedsrichter Dominik Fober darin Foul und Notbremse sah, Elfmeter gab und dem 1860-Verteidiger die Rote Karte zeigte (90.+5). Robin Renger lief an, Bachmann ahnte die Ecke, kam aber an den halbhohen Schuss ins linke Eck nicht ran (90.+6). Das war das Siegtor für Geretsried, weil der Unparteiische die Partie nicht mehr anpfiff.

    U21-Coach Alper Kayabunar zeigte sich enttäuscht, „weil wir gerade nach der schlechten 1. Halbzeit im zweiten Durchgang ein anderes Gesicht gezeigt haben. Das habe ich auch von den Jungs in der Pause eingefordert. Dann tut es mir natürlich für die Mannschaft leid, dass wir durch eine so krasse Fehlentscheidung das Spiel auch noch verlieren.“ Die Video-Aufnahmen hatten klar gezeigt, dass der Geretsrieder Stürmer vor dem vermeintlichen Foul klar im Abseits stand – und nicht nur einige Zentimeter, sondern „mindestens einen Meter“, wie Kayabunar anmerkte. „Auch das Foul ist sehr fragwürdig“, stellte er fest.

    Der 39-jährige Löwen-Coach sah auch die schwache Leistung vor der Pause darin begründet, das sein Team physisch und psychisch etwas durchhänge. „Man merkt einfach den Jungs an, dass die Saison sehr lang ist. Sie haben bisher großartiges geleistet. Es ist nicht selbstverständlich, so lange auf dem auf dem 1. Platz zu stehen und so eine Runde zu spielen. Irgendwie ist die Luft ein bisschen raus und alle sind froh, wenn die Pause kommt. Danach kehren dann einige Spieler zurück. Das wird uns guttun, damit wir in der Rückrunde wieder so spielen können, wie wir das zu Beginn der Saison getan haben. Jetzt haben wir noch zwei Spiele. Die wollen wir natürlich erfolgreich gestalten!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 19. Spieltag, 15.11.2025, 14 Uhr


    TuS Geretsried – TSV 1860 München 2:1 (1:0)


    TSV 1860 München

    1 Bachmann (Tor) – 20 Hoppe, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (76., 36 Grancay), 6 Dordan, 44 Althaus – 17 Leone (90.+1, 11 Moumou), 18 Pereira de Azambuja (46., 10 Klose), 19 Erdogan (46., 30 Porta)

    Tore

    1:0 Ivkovic (25.), 1:1 Klose (78.), 2:1 Renger (90.+6)

    Gelbe Karten

    Puscher, Renger, Kellner – Wach, Dordan

    Rote Karten

    – Faßmann (90.+5)

    Zuschauer

    500 im Isaraustadion

    Schiedsrichter

    Dominik Fober (Herrieden); Assistenten: Patrick Lohwasser (Burgoberbach), Niels Venus (Weißenbronn)


    https://www.tsv1860muenchen.or…se-1-2-in-geretsried.html


    Nächstes Spiel:


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    Liveticker für das Spiel gegen SV Heimstetten:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-sv-heimstetten-m1-251122


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21 spielt beim TuS Geretsried – Personal-Situation entspannt sich.

    Die U21 gastiert als Tabellenführer der Bayernliga Süd am Samstag, 15. November 2025, bei Aufsteiger TuS Geretsried. Anpfiff im Isaraustadion (Jahnstr. 4, 82538 Geretsried) ist um 14 Uhr.


    Es ist gerade mal etwas mehr als zwei Wochen her, als sich beide Teams im Nachholspiel an der Grünwalder Straße 114 gegenüberstanden. Die kleinen Löwen siegten mit 3:0 und machten damit einen großen Schritt Richtung Herbstmeisterschaft. „Es war ein gutes Spiel von uns an diesem Tag. Vom Ergebnis her war es klar, aber Geretsried hat richtig gut dagegengehalten und war – nimmt man das abgebrochene Spiel dazu – in beiden Partien wirklich ein unangenehmer Gegner gewesen“, sagt U21-Coach Alper Kayabunar. „Dementsprechend erwarte ich, dass es dort noch mal einen Tick schwerer wird. Für uns ist das eine große Herausforderung.“

    Zumal der Rückrundenauftakt vergangene Woche mit dem 1:1 zu Hause gegen den TSV Kottern-St. Mang, ein Team aus dem hinteren Tabellendrittel, nicht optimal für die kleinen Löwen verlief. „Wir haben das am Tag danach intensiv besprochen.“ Es sei abgehakt, so Kayabunar. Im Endeffekt sei es auch der Situation geschuldet gewesen, dass einige Spieler krankheitsbedingt oder angeschlagen gefehlt hätten. „Die Spieler aus der U19 sind auch erst am Spieltag dazu gekommen.“ Seine Mannschaft hätte dennoch ein ordentliches Spiel gegen die Allgäuer gezeigt. „Geärgert hat mich einfach die Chancenverwertung, die schon oft bei uns in dieser Saison ein Problem war und die Art und Weise, wie wir das Gegentor kassiert haben. Das haben wir hergeschenkt. Da müssen wir einfach konzentrierter bzw. galliger sein, um solche Spiele zu gewinnen oder auch früher für uns zu entscheiden.“

    Aufgrund der Länderspielpause bei den Profis kann Kayabunar auf Samuel Althaus, Emre Erdogan, Lasse Faßmann und Paul Bachmann zurückgreifen. „Sie werden definitiv bei uns Spielzeiten bekommen. Ich glaube“, verrät er, „dass die Spieler froh darüber sind, hier spielen zu können, zumindest habe ich das Gefühl!“ Bereits am Freitag nahm das Quartett am Abschlusstraining der U21 teil.

    Ansonsten gibt es weitere erfreuliche Berichte, was die Personalsituation angeht. So kehrt Noah Klose nach Krankheit zurück, auch Arin Garza und Brahim „Ibi“ Moumou nahmen am Abschlusstraining teil, testeten ihre Belastbarkeit. Auch Damjan Dordan, der leicht angeschlagen war, konnte voll mittrainieren. Lediglich Justin Thönig, der gegen Kottern zur Halbzeit verletzt raus musste, wird definitiv fehlen. „Ansonsten sind alle Mann an Bord. Am Freitag war das erste Mal, dass wir wirklich eine sehr große Trainingsgruppe hatten und fast alle Spieler, die langfristig ausgefallen waren, wieder zurück sind. Seit Wochen haben wir mal wieder eine sehr entspannte Situation“, findet der 39-Jährige. Dafür hat es seinen Co-Trainer Vincent Saller erwischt, der mit Schüttelfrost das Bett hüten musste.

    Auch die verbliebenen langzeitverletzten Xaver Kiefersauer, Martin Zentrich, Evarist Samey und Fabio Wagner machen Fortschritte. „Alle sind auf einem sehr guten Weg. ‚Kiwi‘ hat seinen Schuh abgelegt“, sagt der Coach über seinen Kapitän Kiefersauer, der diesen als Schutz um seinen gebrochenen Knöchel getragen hatte. „Alle haben bereits mit der Reha begonnen. Wir gehen davon aus, dass die Jungs ab der Wintervorbereitung dann voll mitmachen können und hoffentlich zum Start im neuen Jahr zur Verfügung stehen“, erklärt der Trainer.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-situation-entspannt-sich


    Liveticker für das Spiel gegen TuS Geretsried:


    https://www.fupa.net/match/tus…v-1860-muenchen-m2-251115


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Toto-Pokal: Souveräner Löwen-Auftritt beim 4:0-Erfolg in Aubstadt.

    Die Löwen stehen nach einem ungefährdeten 4:0-Erfolg bei Regionalligist TSV Aubstadt im Halbfinale des Toto-Pokals 2025/26. Vor 2.431 Zuschauern brachte Kevin Volland den Drittligisten vor der Pause in Führung (35.). Nach einem starken Zwischenspurt zu Beginn der 2. Halbzeit trafen Thore Jacobsen per Handelfmeter (48.) und Philipp Maier (52.). Den Endstand besorgte der eingewechselte Maximilian Wolfram (88).


    Personal: Trainer Markus Kauczinski hatte zum unterfränkischen Regionalligisten bis auf Thomas Dähne seinen kompletten Kader mitgenommen. Verletzungsbedingt fehlten Jesper Verlaat, Morris Schröter, Kilian Jakob, Tunay Deniz und Raphael Schifferl, Sean Dulic weilte bei der deutschen U20-Nationalmannschaft. Nicht im 20er-Kader standen Emre Erdogan und Torhüter Miran Qela.

    Spielbericht: Beim letzten Auftritt der Löwen in der NGN-Arena am 22. März 2022 im Toto-Pokal-Halbfinale kam für den Drittligisten das überraschende Aus im Elfmeterschießen. Entsprechend waren die Sechzger gewarnt vor dem Team aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld und begannen konzentriert und engagiert. Manuel Pfeifer eroberte in der 4. Minute gegen Lukas Mrozek in der eigenen Hälfte den Ball, leitete sofort den Konter ein. Kevin Volland legte für David Philipp auf, dessen Schuss aber Nico Schmidt zur Ecke blockte. Zwei Minuten später steckte Volland den Ball in den Lauf von Sigurd Haugen, doch Tim Hüttl und Steffen Behr konnten den Norweger gemeinsam stoppen (6.). Nach einer Rechtsflanke von Marvin Rittermüller kam Patrick Hobsch an den Ball, köpfte aber knapp am rechten Pfosten vorbei (9.). Danach konnte sich Aubstadt etwas vom Anfangsdruck befreien. In der 16. Minute wollte Simen Voet von rechts Haugen ins Spiel bringen, doch Hüttl ging mit dem Kopf dazwischen, so dass der Ball in den Armen von Keeper Vladyslav Vertiei landete (16.). Den ersten gefährlichen Angriff der Gastgeber stoppte Voet zunächst, rutschte dann aber weg, Tim Pitter kam dadurch nochmals an die Kugel, zögerte aber mit dem Abschluss zu lange. So konnte sein Schuss geblockt werden (19.). Einen Freistoß aus 35 Metern flankte Thore Jacobsen in der 23. Minute hoch an den Strafraum, Volland verlängerte den Ball auf Philipp, dessen Abschluss jedoch zur Ecke geblockt wurde. Diese kam an den zweiten Pfosten, Patrick Hobsch war mit dem Kopf zur Stelle, doch Torhüter Vertiei klärte per Fußabwehr (26.). Nach fast einer halben Stunde der erste Torschuss der Unterfranken. Severo Sturm hatte aus 25 Metern abgezogen, aber der Ball rutschte ihm über den Spann, so dass René Vollath nicht eingreifen musste (28.). Vier Minuten später eine Riesenchance für die Löwen. Hobsch hatte von außen auf Haugen geflankt, der wollte mit der Brust ablegen, fand aber nur den Aubstädter Hüttl, der beim Klärungsversuch aber genau zu Pfeifer passte, der vollkommen frei aus acht Metern deutlich über das Tor der Gastgeber schoss (32.). Drei Minuten später die ersehnte Führung. Eine Flanke von links durch Voet konnte Aubstadt noch klären. Der zweite Ball landete bei Volland, der aus 18 Metern in zentraler Position abschloss, noch abgefälscht von Kapitän Steffen Behr landete die Kugel im Tor des Regionalligisten zum 1:0 (35.). Auf der anderen Seite checkte Voet seinen Gegenspieler Schmidt weg, Schiedsrichter Johannes Hamper pfiff Freistoß (39.). Diesen setzte Ingo Feser aus 20 Metern in die 1860-Mauer, der Nachschuss von Schmidt ging weit übers Tor (40.). Mit der knappen, aber hochverdienten Führung für die Löwen ging’s in die Pause.

    Die 2. Halbzeit begann perfekt für den Drittligisten. Eine Flanke von Rittmüller wehrte Behr mit der Hand ab, der Unparteiische zögerte keinen Augenblick, pfiff Elfmeter (48.). Jacobsen schickte Vertiei nach links und traf halbhoch ins rechte Eck zum 2:0 (48.). Drei Minuten später der nächst 1860-Treffer. Volland flankte mit links eine Ecke von rechts aufs vordere Fünfereck, von dort wurde die Hereingabe nach hinten verlängert, wo Philipp Maier unbedrängt aus fünf Metern einschieben konnte (52.). Damit war der Tor-Hunger der Löwen aber noch nicht gestillt. In der 57. Minute dribbelte Philipp links durch die Aubstädter Abwehr, schob dann aber aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei. Auf der anderen Seite versuchte es Marco Nickel aus 30 Metern mit einem Torschuss, stellte damit aber Vollath vor Nullkommanull Probleme (66.). Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld war Max Reinthaler mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber aus acht Metern knapp am linken Pfosten vorbei (71.). Zwei Minuten später brach Voet auf der linken Seite durch, dribbelte bis zum Strafraum, flankte zu Tim Danhof, der auf Maximilian Wolfram ablegen wollte, doch ein Aubstädter ging dazwischen (73.). Beinahe eher zufällig der Ehrentreffer für die Gastgeber. Sturm rutschte eine Flanke über den Fuß, der Ball kam gefährlich aufs 1860-Tor, aber Vollath war zur Stelle, lenkte ihn über die Latte (77.). Kurz vor Schluss sogar das 4:0. Justin Steinkötter hatte im Mittelfeld den Ball erobert, schaltete schnell um. Florian Niederlechner schickte Danhof auf der linken Seite auf die Reise, dessen Flanke an den zweiten Pfosten verwertete Maximilian Wolfram mutterseelenallein, drückte den Ball über die Linie (88.). Die Löwen feierten einen ungefährdeten Sieg und stehen damit im Halbfinale des diesjährigen Toto-Pokals.

    Löwen-Trainer Markus Kauczinski bedankte sich bei den Gastgebern. „Wir sind hier unheimlich nett empfangen worden.“ Der TSV Aubstadt hätte seinem Team „das Leben schwer gemacht, aber ich muss sagen, meine Mannschaft hat einen sehr konzentrierten Auftritt hingelegt. Wir haben am letzten Wochenende eine richtige Packung in Regensburg gekriegt, was uns sehr gewurmt hat. Das hat man der Mannschaft heute angemerkt.“ Sie sei von Anfang an sehr konzentriert zu Werke gegangen. „Wir hatten, bevor das 1:0 durch Kevin Volland fällt, schon eine Chance von Manuel Pfeifer, wo er allein vorm Tor steht. Da hätten wir schon früher in Führung gehen können. In der 2. Halbzeit nach dem frühen 2:0 hat man gemerkt, dass Aubstadt die Kräfte und der Glaube schwindet. Das hat uns geholfen. Trotz des Frustes vom letzten Wochenende haben wir nichts anbrennen lassen“, zeigte sich der 55-Jährige mit der Reaktion seiner Mannschaft zufrieden.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Viertelfinale, 12.11.2025, 18.30 Uhr


    TSV Aubstadt – TSV 1860 München 0:4 (0:1)


    AUB: 28 Vertiei (Tor) – 2 Mrozek, 3 Hüttl, 16 Behr, 23 Feser – 8 Schmidt, 29 Nickel – 10 Pitter, 30 Fischer, 31 Heinze – 11 Sturm.S

    Ersatz: 24 Brätz (Tor) – 5 Helmer, 6 Volkmuth, 9 Grimm, 14 Hushcha, 17 Trunk, 18 Weiß, 19 Eckstein, 21 Zelenskiy.


    1860: 11 Vollath (Tor) – 26 Maier, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 5 Jacobsen, 8 Philipp, 27 Pfeifer – 31 Volland –22 Haugen, 34 Hobsch.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 20 Althaus, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 41 Lippmann.

    Wechsel: Grimm für Fischer (46.), Volkmuth für Schmidt (59.), Hushcha für Feser (64.), Zelenskiy für Heinze (83.), Trunk für Sturm (83.) – Niederlechner für Haugen (46.), Wolfram für Volland (67.), Danhof für Rittmüller (67.), Steinkötter für Hobsch (76.), Althaus für Philipp (81.).

    Tore: 0:1 Volland (35.), 0:2 Jacobsen (48., Handelfmeter), 0:3 Maier (52.), 0:4 Wolfram (88.)

    Gelbe Karte: Volkmuth, Behr – Jacobsen.

    Zuschauer: 2.431 NGN-Arena.

    Schiedsrichter: Johannes Hamper (Katschenreuth); Assistenten: Elia Schneider (Küps), Luca Fritsch (Diepersdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/news…eim-40-erfolg-in-aubstadt


    Nächstes Spiel:


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    Liveticker für das Spiel gegen 1. FC Passau:


    https://www.fupa.net/team/tsv-1860-muenchen-m1-2025-26


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…47HH3/teamvergleich#start

    Der DFB hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 17. bis 21. bekanntgegeben:


    Samstag, 06. Dezember 2025, 16:30 Uhr

    TSV 1860 München - 1. FC Schweinfurt


    Samstag, 13. Dezember 2025, 14:00 Uhr

    FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München


    Samstag, 20. Dezember 2025, 16:30 Uhr

    TSV 1860 München - SC Verl


    Samstag, 17. Januar 2026, 14:00 Uhr

    TSV 1860 München - Rot-Weiss Essen


    Sonntag, 25. Januar 2026, 16:30 Uhr

    VfL Osnabrück - TSV 1860 München


    https://www.tsv1860.de/de/news…niert-die-spieltage-17-21

    Schwacher Auswärtsauftritt: Löwen unterliegen 0:4 in Regensburg.

    Die Löwen bleiben auch im zweiten Auswärtsspiel unter Trainer Markus Kauczinski ohne Punkte, unterlagen beim SSV Jahn Regensburg mit 0:4. Nach schwacher 1. Halbzeit und 0:1-Rückstand kassierten die Sechzger in ihrer stärksten Phase hinein das 0:2. Danach war die Partie endgültig gelaufen.


    Personal: Trainer Markus Kauczinski musste in Regensburg verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Kilian Jakob, Tunay Deniz und Raphael Schifferl verzichten, Emre Erdogan und Miran Qela sammelten Spielpraxis in der U21. Nicht im 20er-Kader stand Tim Danhof.

    Spielverlauf: Den ersten Schuss aufs 1860-Tor gab Benedikt Bauer von der Strafraumkante ab, doch Thomas Dähne war unten, hielt den Ball sogar fest (2.). Drei Minuten später die Riesenchance der Oberpfälzer zur Führung. Die Löwen spielten auf Abseits, Lucas Hermes steuerte nach Pass in die Tiefe frei auf Dähne zu, der nachsetzende Max Reinthaler grätschte ihn im letzten Moment mit vollem Risiko ab, von Sean Dulic prallte anschließend der Ball dann nach vorne weg (5.). In der 10. Minute legte Sebastian Stolze von rechts die Kugel zurück an die Strafraumkante, in der Mitte nahm Bauer den Ball direkt mit vollem Risiko, traf aber nur die Latte. Die Sechzger bekamen in der Anfangsphase überhaupt keinen Zugriff. Nach Rechtsflanke köpfte Hermes am zweiten Pfosten den Ball aus sechs Metern neben den linken Pfosten (16.). Kurz danach kam Eric Hottmann im Zentrum aus 13 Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde gerade noch geblockt (17.). Zwei Minuten später der erste gefährliche Angriff der Sechzger. Marvin Rittmüller hatte von rechts flach nach innen geflankt, der Ball rutschte zu David Philipp am langen Pfosten durch, der 1860-Stürmer brauchte etwas zu lange, die Kugel zu verarbeiten, so dass Stolze seinen anschließenden Schuss aus acht Metern blocken konnte (19.). Nach einer Vier-gegen-Drei-Situation passte Philipp nach rechts raus auf Rittmüller, der schloss an der Strafraumkante mit links ab, schoss aber weit übers Jahn-Tor (27.). in der 32. Minute die Führung für Regensburg. Stolze leitete auf rechts den Angriff ein, Reinthaler griff Noel Eichinger im Strafraum an der Grundlinie nicht konsequent an, der leitete den Ball zu Hermes weiter, der sich einmal um die eigene Achse drehte, Sean Dulic aussteigen ließ und aus acht Metern zum 1:0 ins lange linke Eck traf. In eine Hereingabe von links durch Eichinger sprintete Hottmann, erreichte sie vor Reinthaler am rechten Fünfmetereck, brachte die Kugel aus vollem Lauf aber nicht aufs 1860-Tor (43.). So blieb es beim 0:1-Rückstand zur Pause, mit dem die Löwen aufgrund der Regensburger Chancen noch gut bedient waren.

    Kurz nach Wiederanpfiff musste Schiedsrichter Robert Schröder die Partie unterbrechen, weil die Regensburger Fans einige Bengalos gezündet hatten und minutenlang nichts zu sehen war, weil der Rauch wegen des Nebels nur langsam abzog. Erst nach sechs Minuten ging’s weiter. Dann wehrte Reinthaler im Liegen am eigenen Strafraum den Ball genau vor die Füße von Saller ab, der schoss aus 17 Metern, doch zu unplatziert, so dass Dähne parieren konnte (55.). Einen weiten Einwurf von rechts durch Clemens Lippmann verlängerte Florian Niederlechner mit dem Kopf, der Ball landete jedoch auf dem Tor-Dach (57.). Auf der anderen Seite kam Saller rechts im 1860-Strafraum zum Abschluss, sein Schrägschuss aus 15 Metern ging knapp am langen Eck vorbei (58.). Nach Ecke von rechts durch Thore Jacobsen köpfte Sigurd Haugen am kurzen Eck aufs Tor, traf aber nur die Latte, den Abpraller nahm Niederlechner direkt aus neun Metern, doch ein Regensburger brachte das Knie dazwischen, lenkte den Schuss ins Tor-Aus (61.). Eine Hereingabe von rechts durch Rittmüller verlängerte Haugen am ersten Pfosten in die Mitte, der Ball lag frei am Fünfmeterraum, aber kein Sechzger war zur Stelle (66.). Nun waren die Löwen das dominante Team, doch genau in diese Phase hinein erzielte der Jahn das 2:0. Ein Eckball von rechts durch Adrian Fein verlängerte Hottmann per Kopf am ersten Pfosten, der durchgelaufene Leopold Wurm drückte am zweiten Pfosten die Kugel über die Linie (75.). Vier Minuten später kam Hottmann im Strafraum gegen Dulic zu Fall, der Unparteiische pfiff Elfmeter (79.). Eichinger schickte Dähne in die falsche Ecke, verwandelte sicher zum 3:0 (80.). Damit war die Partie endgültig gelaufen. Es kam aber noch schlimmer. Der eingewechselte Philipp Müller konnte halbrechts im Strafraum einen weiten Ball von Fein unbedrängt herunterpflücken, traf anschließend aus neun Metern zum 4:0 ins lange Eck (86.). In der Schlussphase gab Lasse Faßmann noch sein Drittligadebüt, kam in der 90. Minute für Voet in die Partie. Auch nach dem zweiten Auswärtsspiel unter seiner Regie wartet Trainer Markus Kauczinski weiter auf den ersten Punktgewinn in der Fremde.


    TRAINERSTIMMEN

    Löwen-Trainer Markus Kauczinski redete Tacheles. „Wir haben auch in der Höhe verdient verloren. Mit dem Ergebnis waren wir noch gut bedient. Das war ein Totalabsturz vom Anfang bis zum Ende. Wir sind überhaupt nicht reingekommen“, redete er sich in Rage. „Maximal eine Viertelstunde in der 2. Halbzeit waren wir auf Augenhöhe, ansonsten war Jahn Regensburg uns in allen Belangen überlegen.“ Die Mannschaft hätte gewusst, dass es ein Abnutzungskampf werden würde. „Das haben wir aber nicht angenommen. Wir sind immer einen Schritt zu spät gekommen, der Gegner war in jeder Sekunde, in jedem Zweikampf heißer als wir.“ Für den 54-Jährigen sei es schwer, das Ganze zu fassen. „Bei Waldorf Mannheim haben wir trotz der Niederlage eine gute Leistung geboten.“ Er könne das Gesehene so kurz nach dem Spiel noch nicht einordnen.


    Munier Raychouni, der Vertreter des gesperrten Cheftrainers von Jahn Regensburg, Michael Wimmer, hatte einen „mehr als mutigen Auftritt“ seiner Mannschaft gesehen. „Wir sind sehr gut gestartet, haben uns in der 1. Halbzeit viele Torchancen erspielt, leider aber nur ein Tor erzielt.“ Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff habe sein Team Probleme gehabt. „Sechzig hatte den Lattentreffer nach einer Ecke. Da kann natürlich so ein Spiel auch kippen. Aber wir haben uns aus dieser schwierigen Situation wieder gelöst und alles entfacht in Richtung unserer eigenen Fans und dann noch mal drei Tore gemacht.“


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 09.11.2025, 16.30 Uhr


    SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München 4:0 (1:0)


    SSV: 1 Gebhardt (Tor) – 14 Ziegele, 4 Strauss, 37 Wurm – 22 Stolze, 6 Saller, 29 Fein, 26 Bauer – 11 Eichinger – 27 Hermes, 21 Hottmann.

    Ersatz: 23 Pollersbeck (Tor) – 5 Müller, 7 Schönfelder, 8 Geipl, 9 Galjen, 10 Beckhoff, 13 Dietz, 31 Mätzler, 33 Seidel.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 8 Philipp, 31 Volland –22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 20 Althaus, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Wechsel: Mätzler für Ziegele (50.), Schönfelder für Stolze (69.), Müller für Saller (69.), Galjen für Hermes (88.), Dietz für Hottmann (88.) – Niederlechner für Volland (46.), Maier für Christiansen (46.), Hobsch für Philipp (76.), Wolfram für Lippmann (76.), Faßmann für Voet (90.).

    Tore: 1:0 Hermes (32.), 2:0 Wurm (75.), 3:0 Eichinger (80., Foulelfmeter), 4:0 Müller (86.).

    Gelbe Karten: Hottmann – Volland, Maier.

    Zuschauer: 15.210 im Jahnstadion Regensburg (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover); Assistenten: Jan Clemens Neitzel-Petersen (Norderstedt), Robert Wessel (Grünau); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…erliegen-04-in-regensburg


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/regensbu…liga-5057466/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-abstiegskampf,V23hHQ8


    https://www.tz.de/sport/1860-m…fassungslos-94029325.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…gensburg-zr-94029247.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-regensburg-94028848.html


    https://www.abendzeitung-muenc…czinski-live-volland-626/


    https://www.abendzeitung-muenc…chte-bei-1860-art-1092011


    Spielbericht von Sky:



    PK nach den Spiel gegen Jahn Regensburg:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Aubstadt:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-251112


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…TG9P8/teamvergleich#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Kauczinski rechnet in Regensburg mit einem „Abnutzungskampf“.

    Die Löwen gastieren am 14. Spieltag der 3. Liga am Sonntag, 9. November 2025, beim SSV Jahn Regensburg. Anpfiff im Jahnstadion Regensburg ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Den zweiten Heimsieg gegen einen aktuellen Spitzenreiter unter Trainer Markus Kauczinski mussten die Löwen teuer bezahlen. Beim 3:0-Erfolg über Energie Cottbus zog sich Tunay Deniz eine schwere Knieverletzung zu. Der Coach wurde gefragt, wer den Mittelfeldspieler denn ersetzen könnte. „Max Christiansen und Philipp Maier haben die Möglichkeiten. Auch Samuel Althaus macht Schritte nach vorne.“ Gerade Maier sei zuletzt näher herangerückt. „Letztlich wird die Entscheidung zwischen Max und ihm fallen, wobei Philipp der Erste wäre, der zum Zug kommt, wenn hinten etwas passiert.“ Dem 31-Jährigen Defensivallrounder bescheinigt er Fortschritte „in der Dynamik und Intensität“.

    „Vorausschauend“, wie Kauczinski es nennt, trainierten diese Woche aus der U21 Damjan Dordan und Alexander Benede bei den Profis mit. Man habe einiges mit ihnen ausprobiert, weil der Kader immer „dünner“ werde, erklärte der 54-Jährige, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Für Sonntag seien beide aber keine Option. „Sie werden am Freitagabend in der U21 spielen.“ Trotzdem beschäftigt Kauczinski der Ausfall von Deniz nicht nur fürs Spiel in Regensburg. „Ich mache mir meine Gedanken im Hinblick auf den Winter“, lässt er wissen. „Wir werden alle Möglichkeiten ausloten, aber nur handeln, wenn es mittel- und langfristig eine Verstärkung ist.“ Notfalls könne er auch, sollte auf dem Transfermarkt kein adäquater Spieler zu haben sein, die Systematik im Mittelfeld ändern und nur noch mit einem Sechser und dafür mit zwei Achtern spielen.

    Fest rechnet Kauczinski am Sonntag mit Sean Dulic. Der Innenverteidiger hatte zu Wochenbeginn eine Einheit wegen „Unwohlsein“ ausgesetzt. „Das hat ihm gutgetan, am nächsten Tag ist er wieder frisch zurückgekommen.“

    Im Sommer spielten die Löwen in Regensburg gegen den Jahn das letzte Spiel der Vorbereitung, gewannen mit 4:0. „Das ist zu weit weg“, findet Kauczinski. Ohnehin seien seiner Meinung nach Vorbereitungsspiele ein „Muster ohne Wert. Uns er wartet eine völlig andere Drucksituation im Meisterschaftsspiel.“ Dass es beim Gegner noch nicht rund läuft, wundert Kauczinski nicht. „Sie haben einen Neuaufbau mit vielen neuen Spielern hinter sich, zudem macht ein Abstieg auch immer was mit der Psyche.“

    Die Jahn-Mannschaft bezeichnet der Löwen-Trainer als „Mischung aus Kampf und Spiel mit robusten Leuten“. In Regensburg wolle man so auftreten wie zu Hause. Das sei ein genereller Anspruch. „Wir haben etwa 4.000 Zuschauer, die uns unterstützen. Das ist fast ein Heimspiel für uns“, zeigt sich Kauczinski von den Löwenfans begeistert.

    Gegen Cottbus habe sein Team erneut einen Schritt nach vorne gemacht, „von der Intensität, von den Räumen und das jeder an sein Limit geht. Wir waren kompakt, von der Positionierung besser als zuvor, haben die Räume genutzt und uns von den Laufwegen verbessert. Wir haben Fortschritte gesehen, sind besser in die nächste Zone gekommen.“ Was noch fehle, sei oft der letzte Pass oder die letzte Flanke gewesen. „Da können wir noch zulegen“, sieht er Verbesserungspotential.

    Für Aufsehen sorgte, dass gegen Cottbus Florian Niederlechner nicht in der Startelf stand. Das sei für ihn als Trainer ein „normaler Prozess. Wir haben geschaut, was die beste Konstellation gegen Cottbus ist“, begründete er. „Ich habe Flo nichts vorzuwerfen, sein Einsatz ist immer vorbildlich“, stellte Kauczinski klar. „Es kann bei anderen Voraussetzungen sofort wieder in die andere Richtung gehen.“ Dass Niederlechner ein Teamplayer sei, habe er nach seiner Einwechslung gezeigt. „Er war sofort da, hat das dritte Tor vorbereitet.“

    In Regensburg erwartet Kauczinski einen „Abnutzungskampf, in dem wir uns die Räume erst wieder erarbeiten müssen.“ Die Löwen fahren erst am Spieltag in die Oberpfalz. Vielleicht hilft dieser Schachzug nach dürftigen Ergebnissen in der Fremde. Die letzten Punkte in der 3. Liga auswärts gab’s am 3. Spieltag beim 2:0-Erfolg in Aachen.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SSV: 1 Gebhardt (Tor) – 14 Ziegele, 4 Strauss, 37 Wurm – 22 Stolze, 6 Saller, 29 Fein, 26 Bauer – 11 Eichinger – 27 Hermes, 21 Hottmann.

    Ersatz: 23 Pollersbeck (Tor) – 5 Müller, 7 Schönfelder, 8 Geipl, 9 Galjen, 10 Beckhoff, 13 Dietz, 18 Forkel, 19 Asante, 31 Mätzler, 33 Seidel.

    Es fehlen: 25 Oliveira, 30 Kühlwetter.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 18 Jakob, 36 Deniz, 37 Schifferl.


    Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover); Assistenten: Jan Clemens Neitzel-Petersen (Norderstedt), Robert Wessel (Grünau); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…mit-einem-abnutzungskampf


    PK vor dem Spiel gegen Jahn Regensburg:



    Liveticker für das Spiel gegen Jahn Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-251109


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Die Löwen-U21 musste sich zum Rückrundenauftakt mit einem 1:1 gegen den TSV Kottern zufriedengeben. Dabei hätten die Sechzger höher als mit 1:0 zur Pause durch das Tor von Luis Pereira de Azambuja führen müssen (38.). Sven Kopp glich mit der ersten guten Chance für die Allgäuer aus (55.). Das war auch der Endstand. Trotz des Remis bleiben die kleinen Löwen weiter an der Spitze der Bayernliga Süd.


    Die erste Chance hatten die kleinen Löwen. Nach einem Eckball von rechts durch Finn Fuchs kam Damjan Dordan am Fünfmeterraum zum Kopfball, setzte die Kugel aber knapp über die Querlatte (3.). Ein Schuss halblinks von der Strafraumkante von Cristian Leone kam zu zentral, um Kotterns Keeper Antonio Mormone vor Probleme zu stellen (15.). Nach einer Balleroberung im Pressing war es Luis Pereira de Azambuja, der im Strafraum halblinks zum Abschluss kam, aber auch sein Schuss war zu unplatziert (21.). Matthias Jocham prüfte erstmals in der 24. Minute Miran Qela im 1860-Tor mit einem Schuss von der Strafraumkante, den der Keeper sicher aus dem rechten unteren Eck fischte. Nach Doppelpass mit Raphael Wach kam Emre Erdogan am rechten Fünfmetereck zum Abschluss, traf aber nur den rechten Außenpfosten (28.). Zwei Minuten später konnte Mormone einen 16-Meter-Schuss von Erdogan nur nach vorne abwehren, Pereira de Azambuja war aber zu überrascht, setzte die Kugel aus neun Metern übers frei linke Toreck (30.). In der 38. Minute die hochverdiente Löwen-Führung. Fuchs hatte von links fast an der Außenlinie nach innen geflankt, der eingelaufene Pereira de Azambuja stieg vollkommen frei in der Mitte zum Kopfball hoch, versenkte aus sieben Metern die Kugel im oberen rechten Eck zum 1:0. Kurz danach nahm Leone halblinks im Strafraum einen Über-Kopf-Ball direkt, traf aber nur den Pfosten des kurzen Ecks (40.). So blieb es bei der 1:0-Führung der Sechzger zur Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff kam der eingewechselte Sandro Porta im Gästestrafraum zu Fall, doch für Schiedsrichter Torsten Wenzlik war das zu wenig (46.). nach einem Eckball von links durch Pereira de Azambuja konnte Marco Miller per Kopf vor Leone zur erneuten Ecke klären (48.). Vollkommen überraschend fiel der Ausgleich. Sven Kopp kam im Strafraum an den Ball, ließ den letzten Löwen-Verteidiger aussteigen und schob dann die Kugel an Quela vorbei ins Tor (55.). In der 59. Minute fiel Leone im Strafraum von Kottern, aber wieder blieb trotz heftiger Proteste der Elfmeterpfiff aus. Nach Flanke von links durch Porta kam Pereira am ersten Pfosten zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das kurze Eck (66.). In der 38. Minute musste Qela Kopf und Kragen riskieren, als Christopher Duchardt halblinks im Strafraum vor ihm auftauchte. Er wehrte den Schuss ab, im Nachhechten kam der Stürmer zu Fall. Diesmal forderten die Gäste Elfmeter, aber auch hier blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Ein Abpraller landete bei Dordan, der aus 14 Metern sofort abzog, aber ein Verteidiger konnte den Schuss noch zur Ecke blocken (74.). Eine Direktabnahme von Dordan aus dem Rückraum ging weit übers Tor (78.). Die Sechzger versuchten in der Schlussphase alles, aber konnten sich gegen kompakt stehende Gäste keine klaren Möglichkeiten mehr erspielen, womit die Rückrunde mit einem Remis begann.

    U21-Coach Alper Kayabunar wurde bei der Ansprache nach dem Spiel im Kreis etwas lauter. „Es ist einfach enttäuschend, das Ergebnis und die Art und Weise, wie es zustande gekommen ist. Das nervt und ärgert mich“, begründete er seine Reaktion. „Ich habe das Gefühl, dass wir nicht alles reingehauen haben. Dazu machen wir Woche für Woche die gleichen Fehler.“ Mit der 1. Halbzeit war der 39-Jährige noch zufrieden. „Da haben wir ein gutes Spiel gemacht, aber es einfach verpasst, das 2:0 nachzulege. Umso mehr ärgert mich dieses fatale Gegentor. Ich weiß nicht, ob der Gegner bis dahin überhaupt eine Torchance hatte. Wenn wir einfach sauber spielen, was wir immer sagen, dann ist es für den Gegner sehr schwer, ein Tor gegen uns zu erzielen.“ Das 1:1 sei zudem in einer Phase gefallen, „wo wir eigentlich richtig gut drin sind und das 2:0 machen können“. Dass hintenraus nicht mehr viel passierte, begründete Kayabunar auch mit der Personalsituation. „Wir wechseln zwei U19-Spieler ein, mussten schon in der Halbzeit verletzungsbedingt auswechseln.“ Der Ausfall von Damjan Dordan hätte das Team in der Schlussphase zudem geschwächt. „Das kann man den Jungs nicht übelnehmen. Die Belastung durch die Englische Woche davor war hoch und die Gruppe ist halt einfach klein. Wir haben sehr viele verletzte Spieler und dann merkt man eben, dass die Kräfte in so einem Spiel schwinden.“



    STENOGRAMM

    U21 Bayernliga Süd, 18. Spieltag, 07.11.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1874 Kottern-St. Mang 1:1 (1:0)


    TSV 1860 München


    12 Qela (Tor) – 22 Jägerbauer (71., 34 Ortivero Calderon), 4 Thönig (46., 30 Porta), 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Dordan (80., 36 Grancay), 20 Hoppe – 17 Leone (86., 31 Fiedler), 18 Pereira de Azambuja, 19 Erdogan


    Tore

    1:0 Pereira de Azambuja (38.), 1:1 Kopp (55.)

    Gelbe Karten

    Leone – Barth, Fichtl, Duchardt

    Zuschauer

    150 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Torsten Wenzlik (München); Assistenten: Magnus Gehrwald (Straubing), Hirad Aurahman (Puchheim)


    https://www.jungloewen.de/inde…uftakt-gegen-kottern.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen TuS Geretsried:


    https://www.fupa.net/match/tus…v-1860-muenchen-m2-251115


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Manfred Paula bleibt Geschäftsführer. Unterlagen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beim DFB eingereicht.

    Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA freut sich bekanntzugeben, dass Manfred Paula Geschäftsführer der Gesellschaft bleibt. Der Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH bestätigte Paula einstimmig im Amt und hob die Befristung seiner Bestellung auf.


    „Ich freue mich, weiterhin in der Funktion als Geschäftsführer dem Verein helfen und die Anfang Oktober begonnene Arbeit fortsetzen zu können. Das Vertrauen, das mir die Gremien und beide Gesellschafter entgegenbringen, ehrt mich und ich nehme die Herausforderung gerne an“


    Manfred Paula,Geschäftsführer


    „Wir sind sehr glücklich darüber, dass Manfred Paula der Gesellschaft als Geschäftsführer erhalten bleibt. Beide Gesellschafter sind überzeugt, dass Herr Paula mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner gewissenhaften Arbeitsweise, seinem starken Netzwerk und nicht zuletzt durch sein geschultes Auge für unsere Nachwuchstalente eine hervorragende Lösung für die sportliche Leitung darstellt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihm viel Erfolg".

    Gernot Mang,Präsident


    Darüber hinaus hat der DFB bestätigt, dass alle Unterlagen zur Überprüfung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit während der Spielzeit 2025/2026 form- und fristgerecht eingereicht wurden.


    https://www.tsv1860.de/de/news…keit-beim-dfb-eingereicht

    Die U21 empfängt zur ersten Rückrundenpartie in der Bayernliga Süd als Herbstmeister den TSV 1874 Kottern-St. Mang. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Freitag, 7. November 2025 um 18.60 Uhr.


    Mit dem 2:1-Auswärtserfolg beim FC Ismaning am vergangenen Wochenende brachten die kleinen Löwen nicht nur die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach, sondern gehen mit einem Drei-Punkte-Vorsprung vor dem TSV Landsberg in die Rückrunde. „Wir wollten unbedingt die Vorrunde auf dem 1. Platz beenden. Deshalb sind wir stolz und zufrieden, dass wir eine gute Hinrunde gespielt haben und uns nach dem kleinen Durchhänger schnell fangen konnten. Ich glaube, dass wir uns das verdient haben“, sagt Coach Alper Kayabunar.

    Schon der Einstieg in die Saison lief perfekt. Das Hinspiel im Kemptener Stadtteil Kottern wurde mit 4:1 gewonnen, war der Beginn einer fast perfekten Halbserie. Trotz des deutlichen Auswärtssieges wird Kayabunar die Allgäuer nicht unterschätzen. „Kottern kämpft ums Überleben, steht gerade auf einem Relegationsplatz. Sie sind im Umschaltspiel sehr gut, haben viele erfahrenen Spieler im Kader. Aber natürlich wollen wir auf uns selbst schauen und versuchen, unser Spiel auf den Platz zu bringen und das Selbstvertrauen der letzten beiden Siege mitnehmen. Wir werden natürlich versuchen, das Heimspiel zu gewinnen!“

    Das nächste Ziel sei es, auch als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen. „Das ist noch ein langer Weg“, weiß der 39Jährige. „Wir haben ein schweres Programm, zur jetzigen Jahreszeit sind auch die Bedingungen nicht einfach, dazu kommen einige verletzte und kranke Spieler. Auch die Personalsituation bei den Profis hat Auswirkungen auf uns.“ So trainierten unter der Woche Damjan Dordan und Alexander Benede bei dem Team von Markus Kauczinski, sollen aber beide am Freitagabend gegen Kottern in der U21 auflaufen. „Das ist die letzte Absprache mit dem Cheftrainer gewesen und wenn sich da nichts Großartiges ändert, dann wird es auch so sein“, erklärt Kayabunar.


    Unter der Woche waren Noah Klose und Matthias Roithmayr krank. Ihr Einsatz ist fraglich. Weiterhin angeschlagen sind Arin Garza und Brahim Moumou. Dazu kommen die Langzeitverletzten, wie z.B. Kapitän Xaver Kiefersauer. „Es wird Veränderungen im Kader geben. Es kann gut sein, dass wir den einen oder anderen Spieler von der U19 bringen, wie gegen Geretsried.“ Die U19-DFB-Nachwuchsliga pausiert dieses Wochenende, Spieler wie Lance Fiedler und Arian Ortivero Calderon sind eine Option für die U21. „Für die Jungs ist das eine gute Sache, wenn sie bei uns Spielminuten bekommen, und uns hilft es auf jeden Fall weiter“, ist es für Kayabunar eine Win-Win-Situation.


    https://www.tsv1860muenchen.or…tern-kayabunar-warnt.html


    Liveticker für das Spiel gegen TSV Kottern:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-tsv-kottern-m1-251107


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Der Löwen-U21 hätte bereits eine knappe Niederlage zum Gewinn der Herbstmeisterschaft in der Bayernliga Süd gereicht, aber das Team von Alper Kayabunar gewann die Partie beim FC Ismaning mit 2:1. Samuel Althaus (54.), und Cristian Leone per Foulelfmeter (74.) hatten für einen Zwei-Tore-Vorsprung gesorgt. Giovanni Pollio gelang nur noch der Anschlusstreffer (75.).


    Den ersten Warnschuss für die Gastgeber gab Dimitrios Vourtsis ab, als er aus 18 Metern nur knapp über das rechte Kreuzeck zielte (7.). Die erste Chance hatten die Sechzger nach einer sehenswerten Freistoßvariante. Raphael Wach hatte den ruhenden Ball vorm linken Strafraumeck auf Noah Klose gespielt, der ihm an der Strafraumkante entgegenkam, dieser steckte direkt auf den gestarteten Cristian Leone durch. Der Stürmer kam halblinks im Zweikampf zu Fall, forderte Elfmeter, aber Schiedsrichter Florian Islinger ließ weiterspielen (13.). In der 22. Minute war ein Schuss von Leone vom rechten Strafraumeck von einem Ismaninger geblockt worden, der Ball landete bei Emre Erdogan, der mit dem Nachschuss aus 15 Metern zu zentral auf Keeper Maximilian Retzer zielte. Wieder war es Leone, der sechs Minuten später den Ball im Strafraum quer auf Wach legte, der am kurzen Eck aus sieben Metern direkt abschloss, jedoch konnte ein Ismaninger den Schuss im letzten Moment zur Ecke blocken (28.). Auch an der nächsten 1860-Chance war Leone beteiligt. Seine Hereingabe von rechts nahm der eingelaufen Klose direkt, traf die Kugel aber aus neun Metern nicht voll, die knapp am linken Pfosten vorbeiging (41.). Somit ging es torlos in die Kabine.

    Auch im zweiten Durchgang waren die Sechzger das aktivere Team. Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Leone konnte Keeper Retzer im Fünfmeterraum abwehren, der Abpraller landete bei Wach, der aus 18 Metern unbedrängt sofort abzog, aber weit übers FCI-Tor schoss (51.). Drei Minuten später die Führung. Leone hatte aus dem zentralen Halbfeld auf Klose gepasst, der steckte für Samuel Althaus durch, der mit Tempo von hinten angesprintet kam, vor Retzer am Ball war und aus elf Metern ins linke untere Eck zum 1:0 traf (54.). Lange passierte nichts, dann eroberte Althaus auf der rechten Seite einen Aufbaupass gegen Altin Maxhuni, ging in den Strafraum und wurde von dem nachsetzenden Abwehrspieler von den Beinen geholt (73.). Der Unparteiische zeigte sofort auf den Punkt. Leone lief an, schickte Torhüter Retzer ins falsche Eck und traf links unten zum 2:0 (74.). Die Freude währte nicht lange, den direkt vom Anstoß weg gelang den Hausherren der Anschlusstreffer. Nach einem weiten Ball auf der linken Seite lief Giovanni Pollio seinem Gegenspieler Justin Thönig davon, steuerte in die Mitte, ließ auch noch Lasse Faßmann aussteigen und traf aus acht Metern mit rechts ins lange Eck (75.). Durch diesen Treffer wurde es aus Löwen-Sicht nochmals – vom Ergebnis her – unnötig spannend. In der 6. Minute der Nachspielzeit leistete sich Wach sogar den Luxus nach Konter am leeren Tor vorbeizuschießen. Doch insgesamt geriet die knappe Führung des Tabellenführers in der Schlussphase nie in Gefahr. Die U21 sicherte sich mit drei Punkten Vorsprung souverän die Herbstmeisterschaft.

    U21-Coach Alper Kayabunar war mit der 1. Halbzeit nicht zufrieden. „Wir haben uns mit Ball schwergetan, hatten zu wenig Tempo in unseren Aktionen, um mehr Chancen zu kreieren.“ Deshalb habe er in der Pause einige Sachen angepasst, „sowohl von den Positionen als auch von der Systematik. Das hat nach Wiederanpfiff schnell gegriffen. Wir haben in der 2. Halbzeit relativ früh das 1:0 gemacht.“ Das sei in dieser Phase absolut verdient gewesen, „weil wir gut im Spiel waren und wesentlich griffiger als vor der Pause.“ Der 39-Jährige kritisierte jedoch den schnellen Anschlusstreffer nach dem 2:0. „Danach haben die Jungs alles wegverteidigt, aber verpasst, das Spiel endgültig zu killen.“ Trotzdem war er mit der Gesamtleistung zufrieden. „Es war wichtig, das Spiel zu gewinnen, nachdem wir zuletzt auswärts nicht so viel gepunktet haben, und als Herbstmeister die Vorrunde positiv abzuschließen.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 17. Spieltag, 02.11.2025, 13 Uhr


    FC Ismaning – TSV 1860 München 1:2 (0:0)


    TSV 1860 München


    1 Bachmann (Tor) – 4 Thönig (79., 22 Jägerbauer), 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 44 Althaus (89., 7 Garza), 20 Hoppe – 17 Leone (77., 28 Roithmayr, 10 Klose (57., 18 Pereira de Azambuja), 19 Erdogan (72., 36 Grancay)

    Tore

    0:1 Althaus (54.), 0:2 Leone (74., Foulelfmeter), 1:2 Pollio (75.)

    Gelbe Karten

    Streibl, Maxhuni, Liuzza – Thönig, Grancay, Jägerbauer, Roithmayr, Garza

    Zuschauer

    260 Prof. Erich Greipl Stadion

    Schiedsrichter

    Florian Islinger (Lappersdorf); Assistenten: Stefan Koch (Wolfsegg), Simon Ettl (Oberhinkofen)


    https://www.tsv1860muenchen.or…bstmeisterschaft-ein.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen TSV Kottern:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-tsv-kottern-m1-251107


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    U21: Herbstmeisterschaft als zusätzliche Motivation in Ismaning.

    Die U21 ist in der Bayernliga Süd am Sonntag, 2. November 2025, als Tabellenführer beim FC Ismaning zu Gast und kann im letzten Vorrundenspiel Herbstmeister werden. Anpfiff im Prof. Erich Greipl Stadion (Leuchtenbergstr. 25, 85737 Ismaning) ist um 13 Uhr.


    „Ein unangenehmer Gegner“, sagt U21-Coach Alper Kayabunar über das Team von Xhevat Muriqi, einst Co-Trainer unter Frank Schmöller bei den kleinen Löwen. „Das sieht man anhand der Ergebnisse, dass sie immer wieder für Überraschungen gut sind gegen Mannschaften im oberen Teil der Tabelle. Sie haben Erlbach und Kirchanschöring daheim geschlagen.“ Der 39-Jährige findet, dass sich das Team aus dem Norden des Landkreises München leichter gegen Mannschaften tut, die oben stehen und selbst agieren. „Dementsprechend erwarten wir schon wieder ein sehr schweres Spiel gegen eine junge Truppe, die fußballerisch richtig gut ist.“

    Er hoffe, dass seine Jungs ähnlich konzentriert wie beim 3:0-Erfolg unter der Woche gegen Geretsried zu Werke gehen und „dass wir mit dem gleichen Elan reinkommen.“ Zuletzt sei die Punktausbeute auswärts überschaubar gewesen. „Deswegen wollen wir es am Sonntag besser machen“, fordert Kayabunar.

    Der Einsatz von Benedikt Hoppe, der gegen Geretsried das 2:0 mit einem Schuss aus über 40 Metern erzielte, ist fraglich. Er hatte einen Schlag aufs Knie abbekommen. „Wir müssen den Samstag abwarten, ob er voll mittrainieren kann“, sagt der Coach. Sein Blick geht auch aufs Spiel der Profis an Allerheiligen. Kayabunar hofft, dass der eine oder andere Spieler, der nicht zum Einsatz gegen Energie Cottbus kommt, in der U21 einen Tag später Spielpraxis sammelt. Torwart Paul Bachmann wäre eine Option, ebenso Lasse Faßmann und Samuel Althaus. „Emre Erdogan ist relativ sicher dabei“, erzählt der U21-Coach.

    Aufgrund der angespannten Personallage zehrt die Englische Woche zusätzlich an der Substanz. Auch deshalb hat Kayabunar seinen Spielern am Freitag freigegeben, damit sie regenerieren. „Wir sind körperlich in einem fitten Zustand. Ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag eine hohe Intensität gehen können“, hat er keine Bedenken, dass sein Team das dritte Spiel in acht Tagen gut verkraften kann. „Unser Ziel ist es, die Hinrunde mit dem Spiel in Ismaning erfolgreich abzuschließen.“ Ein Sieg und die Herbstmeisterschaft wäre der U21 sicher. „Das ist für uns eine zusätzliche Motivation. Wir schauen aber nach wie vor nur von Spiel zu Spiel, aber die Vorrunde als Erster zu beenden, wäre eine zusätzliche Bestätigung unserer Arbeit.“ Anschließend folgen noch vier Rückrundenspiele, bevor die Bayernliga im Winter drei Monate pausiert.


    https://www.tsv1860.de/de/news…he-motivation-in-ismaning


    Liveticker für das Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-251102


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Löwen stürzen erneut Spitzenreiter: 3:0-Sieg über Energie Cottbus.

    Die Löwen sind zumindest zu Hause wieder eine Macht. Mit 3:0 besiegte das Team von Trainer Markus Kauczinski auf Giesings Höhen Tabellenführer FC Energie Cottbus. Thore Jacobsen per Foulelfmeter (39.) und in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit stellte mit einem Doppelschlag die Weichen in der 1. Halbzeit. Zum Endstand traf Energie-Spieler Samuel Manu, bedrängt von Sigurd Haugen, ins eigene Tor (82.).


    Personal: Im Heimspiel gegen Cottbus musste Trainer Markus Kauczinski verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter, Kilian Jakob und Raphael Schifferl verzichten. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela, Tim Danhof, Emre Erdogan und Samuel Althaus.


    Spielverlauf: Beide Teams waren von Anpfiff weg sehr präsent, Torchancen blieben aber zunächst aus. In der 9. Minute nahm Marvin Rittmüller eine abgewehrte Flanke am rechten Strafraumeck direkt, sein Schuss ging aber auf die Westtribüne. Nach einem Lupfer von Tunay Deniz in den Lauf von Sigurd Haugen steuerte der 1860-Stürmer Richtung Tor zu, im letzten Moment konnte ihn jedoch der nachsetzende Samuel Manu im Strafraum vom Ball trennen (13.). Ein nicht sonderlich gut platzierter 18-Meter-Schuss von Tolcay Cigerci wurde sichere Beute von Thomas Dähne (18.). In der 22. Minute wurde Deniz im rechten Halbfeld nicht angegriffen, also lief er bis 20 Meter vors Tor, zog dann ab, Marius Funk konnte den wuchtigen Schuss nur nach vorne abwehren, Deniz kam erneut an die Kugel, brachte sie aber nicht unter Kontrolle, sein anschließender Nachschuss ging nicht aufs Cottbuser Tor. Auf der anderen Seite konnte Sean Dulic den enteilten Erik Engelhardt nur durch ein Foul kurz vor der Strafraumgrenze bremsen. Den anschließenden Freistoß aus 17 Metern halblinks setzte Henry Rorig in die Mauer, den Nachschuss von Cigerci aufs lange Eck parierte Dähne zur Ecke (25.). Nach einer abgewehrten Ecke kam Ex-Löwe Anderson Lucoqui am Elfmeterpunkt zum Kopfball, Dähne hatte damit Probleme, konnte die Kugel aber um den rechten Pfosten lenken (28.). In der 37. Minute Elfmeter für die Löwen. Thore Jacobsen hatte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld kurz auf Kevin Volland ausgeführt, der chipte den Ball an den langen Pfosten, wo Engelhardt den eingelaufenen Reinthaler an der Grundlinie am Fuß traf. Schiedsrichter Konrad Oldhafer pfiff Elfmeter. Jacobsen lief an, hämmerte die Kugel hoch zum 1:0 ins linke Eck (39.). Etwas glücklich die Führung zu diesem Zeitpunkt! Im Anschluss an einen Eckball kam Cigerci aus 15 Metern zum Schuss, doch wieder war Dähne zur Stelle (44.). In der 4. Minute der Nachspielzeit sogar das 2:0 für die Löwen. Deniz hatte einen Eckball von rechts in die Mitte geflankt, wo Jacobsen den Ball mit der Brust am Elfmeterpunkt annahm, mit dem zweiten Kontakt per Dropkick abschloss und aus neun Metern genau ins linke obere Eck traf. Direkt nach dem Anstoß war Pause.

    Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Sechzger. Rittmüller legte die Kugel von rechts in den Rückraum, wo Deniz aus 17 Metern in zentraler Position zum Abschluss kam, aber etwas zu viel Rücklage hatte und weit übers Tor schoss (50.). Nach einer Balleroberung im Aufbau ging David Philipp auf der linken Seite Richtung Tor, legte die Kugel im Strafraum quer, aber Funk warf sich in die Hereingabe, begrub den Ball unter sich (58.). Für Deniz, der in diesem Spiel viel einstecken musste, ging es nach einer Stunde nicht mehr weiter. Für ihn kam Max Christiansen in die Partie. Auf Zuspiel von Haugen drehte sich Volland mit dem Rücken zum Tor links um seinen Gegenspieler schloss dann aus acht Metern mit rechts ab, zielte aber am kurzen Eck vorbei (70.). Wenig später kam Philipp halblinks im Strafraum zum Abschluss, schoss aber übers kurze Eck (71.). Zwischenzeitlich unterbrach Oldhafer die Partie, nachdem Zuschauer aus einem 1860-Block Gegenstände aufs Spielfeld geworfen und angeblich einen Cottbuser Spieler beleidigt hatten. Nach fünf Minuten ging’s weiter. Stadionsprecher Sebastian Schäch sprach von einem rassistischen Vorfall, entschuldigte sich dafür. Wahrscheinlich war Energie-Spieler Justin Butler das Opfer. Einen Lupfer aufs Lange Eck von halbrechts des kurz zuvor eingewechselten Florian Niederlechner wischte Funk im Rückwärtslaufen über die Latte (81.). Kurz danach lag der Ball im Tor. Niederlechner hatte von der rechten Grundlinie scharf nach innen geflankt, der eingelaufene Haugen kam zwar nicht an die Kugel, dafür sein Gegenspieler Manu, der den Ball von der Fünfmeterkante mit der Brust ins eigene Tor zum 3:0 beförderte (82.). Zehn Minuten gab’s obendrauf. In dieser Zeit passierte nichts mehr. Damit gewannen die Löwen zum zweiten Mal in Folge zu Hause gegen den Tabellenführer und sind seit drei Spielen auf Giesings Höhen ungeschlagen.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski hatte ein „größtenteils ausgeglichenes Spiel“ gesehen. „Wir waren heute konsequent, auch wenn wir ein paar Angriffe haben liegengelassen. Dabei waren wir immer gut positioniert fürs Gegenpressing“, lobte der 55-Jährige. „Es war ein reifer Auftritt von uns. In Ballbesitz haben wir immer wieder gute Momente gehabt.“ An der Diskussion um den Elfmeter wollte sich Kauczinski nicht beteiligen. „Selbst wenn es keiner war: Kein Team wurde in dieser Saison so oft benachteiligt wie wir.“ Insgesamt habe seine Mannschaft wenig zugelassen. „Wenn mal was durchkam, dann war Thomas Dähne zur Stelle. Wir haben es jetzt zweimal zu Hause geschafft, das Spiel in unsere Richtung zu ziehen.“ Deshalb sei er glücklich. Sowohl die Verletzung von Tunay Deniz – Kauczinski: „Der erste Eindruck ist nicht positiv!“ – als auch die Vorfälle aus dem 1860-Block, wo ein Zuschauer mit Affengeräuschen den Cottbuser Spieler Justin Butler beleidigt hatte, würden die Freude trüben.


    Darauf ging auch Energie-Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz zunächst ein. „Das 1860-Präsidium war direkt nach dem Spiel bei uns, hat sich dafür entschuldigt. Das finde ich gut, auch wenn Sechzig dafür nichts kann, wenn ein Mensch solch Geräusche macht. Die Leute, die drumherum waren, haben sich vorbildlich verhalten. Danke für die Entschuldigung.“ Erst danach blickte der Cottbuser Coach auf die Partie. „Wir sind richtig gut reingekommen, hatten das Spiel relativ sicher unter Kontrolle.“ Wollitz echauffierte sich jedoch über den Strafstoß, der zum 1:0 führte. „Ich kann nicht erkennen, wieso der Schiedsrichter auf den Punkt zeigt.“ Auch ärgerte er sich über das 0:2 in der 4. Minute der Nachspielzeit, weil der Unparteiische zuvor nur drei Minuten angezeigt hatte. „Das war wahrscheinlich der Knackpunkt!“ Er nahm aber auch seine Mannschaft in die Pflicht. „Wenn man so viele Strafraumszenen hat, dann sollte man diese Momente auch mal nutzen“, monierte er die Chancenverwertung.


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 01.11.2025, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – FC Energie Cottbus 3:0 (2:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 3 Voet, 16 Reinthaler, 25 Dulic – 29 Rittmüller, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 22 Haugen, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.


    FCE: 33 Funk (Tor) – 3 Rorig, 2 Manu, 23 Awortwie-Grant, 24 Lucoqui – 5 Pelivan, 20 Borgmann – 10 Cigerci, 8 Michelbrink, 19 Boziaris – 18 Engelhardt.

    Ersatz: 1 Sebald (Tor) – 4 Campulka, 7 Thiele, 11 Hannemann, 17 Moustfa, 21 Guwara, 31 Butler, 37 Biankadi, 44 Straudi.

    Wechsel: Christiansen für Deniz (62.), Wolfram für Philipp (79.), Niederlechner für Volland (79.), Hobsch für Haugen (90.+3), Pfeifer für Rittmüller (90.+3) – Biankadi für Michelbrink (46.), Thiele für Boziaris (61.), Butler für Lucoqui (61.), Straudi für Rorig (90.+3), Moustfa für Cigerci (90.+3).

    Tore: 1:0 Jacobsen (39., Foulelfmeter), 2:0 Jacobsen (45.+4), 3:0 Manu (83., Eigentor).

    Gelbe Karten: Dulic, Voet – Michelbrink, Engelhardt.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Hülsen-Westerloh), Asmir Osmanagic (Stuttgart); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ieg-ueber-energie-cottbus


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057458/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…hen-gegen-cottbus,V17MZRM


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-fussball-3-94016665.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-spieler-zr-94016852.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…mus-vorfall-94016937.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-rassismus-sieg-live-625/


    https://www.abendzeitung-muenc…etzung-runter-art-1090333




    PK nach den Spiel gegen Energie Cottbus:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Jahn Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-251109


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Löwen-Trainer Kauczinski setzt gegen Cottbus auf die „letzten Momente“.

    Die Löwen empfangen am Samstag, 1. November 2025, Tabellenführer FC Erzgebirge Aue. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport und im BR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Die erste Niederlage unter Trainer Markus Kauczinski bei Waldhof Mannheim ist abgehakt. „Wir haben die Dinge analysiert und darüber geredet, was war gut, was war schlecht. Wir hatten auch nach dem 1:1 unsere Chancen, wieder in Führung zu gehen“, so der 55-Jährige, der das größte Manko in der fehlenden Beständigkeit sieht. „Wir haben angesprochen, wo die Kipp-Punkte waren und dass wir in den guten Phasen bei eigenem Ballbesitz mehr rausholen müssen.“

    Dass in Mannheim die Partie zugunsten der Hausherren gekippt war, hatte viele Gründe. „Es ist eine Mischung von unterschiedlichen Gemengelagen.“ Dazu zählen auch individuell falsche Entscheidungen, wie z.B. vorm 1:2. „Max (Christiansen) hat selbst gesagt: Da muss ich mich anders verhalten“, findet Kauczinski die Reflexion seines Spielers wichtig. „Manchmal hängt es an einer Situation. Aber wir müssen auch insgesamt in der Abstimmung besser werden, die Räume enger von den Abständen halten“, lautet seine Forderung.

    Auch sei es für ihn nicht ganz verständlich gewesen, wieso sein Team nach dem guten Beginn in Mannheim nicht konsequenter aufs 2:0 gegangen ist. „Wir haben vorne die Bälle nicht mehr gehalten, den Gegner nicht unter Druck gesetzt. Da waren wir zu passiv“, monierte Kauczinski, musste aber auch zugeben, dass das 1:1 ein sehenswertes und schwer zu verteidigendes Gegentor war. „Wir waren in Mannheim immer stark, wenn wir in unseren Offensivpositionen, in unserer Systematik waren“, so seine Erkenntnis.

    Gegen Cottbus weiterhin fehlen werden die langzeitverletzten Jesper Verlaat, Morris Schröter und Kilian Jakob. Neu dazugekommen ist Raphael Schifferl. Damit fällt nach Verlaat bereits der zweite Innenverteidiger aus. Drei Möglichkeiten hat Kauczinski, um den Österreicher zu ersetzen: Max Reinthaler, Philipp Maier und Lasse Faßmann. Lediglich bei Faßmann schließt Kauczinski einen Startelf-Einsatz aus. „Lasse ist noch keine Option von Beginn, da habe ich andere Jungs, die prädestinierter sind“, setzt er lieber auf Erfahrung. „Alles ist möglich“, fügt der Löwen-Coach an, „wir können auch in einer Viererkette spielen.“ Dann würden wohl Sean Dulic und Simen Voet das Paar im Zentrum bilden. Zurückkehren wird nach verbüßter Gelbsperre Tunay Deniz. „Er war angeschlagen“, wollte sich der Trainer noch nicht festlegen, ob er den 31-Jährigen von Beginn an nominiert.

    Nur ein müdes Lächeln indes rang Kauczinski die Aussage seines Cottbuser Trainerkollegen Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz ab, dass sein Team in München nur Außenseiter sei. Spaßhalber fragte der Löwen-Trainer, wie die Tabellenkonstellation sei. „14. gegen Erster – da muss man nicht über die Rollenverteilung sprechen. Er will uns einlullen, uns die Favoritenrolle in die Schuhe schieben. Da braucht man kein Psychologe zu sein, um das zu durchschauen!“

    Auch wenn Kauczinski mit den Psychospielchen seines Kollegen nichts anfangen kann, ist er doch von seiner Arbeit angetan. „Er ist ein sehr guter Trainer, der über einen langen Zeitraum dem Verein und der Mannschaft seinen Stempel aufdrücken konnte.“ Im Energie-Team sei eine gute Mischung. „Sie können ein gutes Tempo gehen, geben bis zum Schluss nicht auf. Über die Jahre ist es eine eingespielte Mannschaft. Trotz der Abgänge im Sommer sind sie auch in dieser Saison wieder erfolgreich.“

    Nichtsdestotrotz sieht Kauczinski sein Team keineswegs chancenlos gegen den Tabellenführer. „Wir sind bei uns, haben gegen Duisburg gezeigt, dass wir jedes Spiel gewinnen können, wenn wir unsere Qualitäten abrufen. Unser Hauptaugenmerk wird auch gegen Cottbus sein, dass wir unsere Spielidee durchziehen.“

    Sowohl im Heimspiel gegen Duisburg als auch im Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim seien es „einzelne Momente“ gewesen, die letztlich über den Ausgang entschieden hätten. „Unser Ziel ist es, diese auf unsere Seite zu ziehen. Gegen Waldhof haben wir einige letzte Momente liegenlassen.“ Die Fans auf Giesings Höhen empfindet Kauczinski als „wichtiger Faktor. Aber wir wollen es uns auch selbst beweisen. Wir wissen, dass es an uns liegt, dass wir als Team funktionieren müssen. Es gibt viel Potential, um mehr rauszuholen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 17 Schröter, 18 Jakob, 37 Schifferl.


    FCE: 33 Funk (Tor) – 3 Rorig, 2 Manu, 23 Awortwie-Grant, 24 Lucoqui – 5 Pelivan – 10 Cigerci, 20 Borgmann – 18 Engelhardt, 37 Biankadi – 7 Thiele.

    Ersatz: 1 Sebald, 30 Böhnke (beide Tor) – 4 Campulka, 8 Michelbrink, 11 Hannemann, 13 Tallig, 15 Duah, 17 Moustfa, 19 Boziaris, 21 Guwara, 25 Tattermusch, 27 Slamar, 31 Butler, 32 Heidrich, 36 Juckel, 44 Straudi.

    Es fehlen: 6 Hofmann (Reha nach Leisten-OP), 12 Bethke (Reha nach OP).

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel); Assistenten: Stefan Zielsdorf (Hülsen-Westerloh), Asmir Osmanagic (Stuttgart); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/news…s-auf-die-letzten-momente


    PK vor dem Spiel gegen Energie Cottbus:



    Liveticker für das Spiel gegen Energie Cottbus:


    https://www.fupa.net/match/tsv…energie-cottbus-m1-251101


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_energie-cottbus/bilanz/

    Der TSV 1860 München II hat einen Heimsieg gegen den TuS Geretsried eingefahren. Nach zwei Niederlagen in Folge bestimmte die Kayabunar-Elf von Beginn an das Geschehen und belohnte sich früh mit Toren. Im zweiten Durchgang ließen die Löwen dann nichts mehr anbrennen.

    Früher Doppelschlag bringt die Löwen auf die Siegerstraße

    Am heutigen Mittwochabend empfing der TSV 1860 München II am Trainingsgelände den TuS Geretsried unter Flutlicht. Wie im Vorbericht erwähnt handelte es sich bei der Partie um die Neu-Ansetzung nach einem witterungsbedingten Abbruch Ende Juli. Positiv für alle Zuschauer: der Eintritt war dadurch bedingt frei – zumindest hieß es das im Vornherein. Vor Ort wurden die mehreren hundert Zuschauer dann allerdings damit überrascht, dass die Kassenhäuschen ganz normal öffneten und der ein oder andere Euro fällig wurde, um live mit dabei zu sein.

    Nach zwei Niederlagen in Folge galt es für die jungen Löwen wieder in die Spur zu finden. Für zusätzliche Motivation sorgte der Ausblick, mit einem Heimsieg die Tabellenspitze von der Konkurrenz aus Landsberg zurück zu erobern. Das schien zu wirken: von Beginn an traten die Löwen couragiert auf, bestimmten das Spielgeschehen und münzten das dominante Auftreten auch noch in Tore um. Zunächst traf Justin Thönig zum 1:0 (11.), nur knappe zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte Benedikt Hoppe von knapp hinter der Mittellinie für die Löwen. Der TSV 1860 II verwaltete den Spielstand in der Folge souverän, die Gäste kamen im ersten Durchgang lediglich zu einer Torchance.

    Klarer Sieg gegen Geretsried

    Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Geschehen auf dem Rasen vor den Augen von Profi-Trainer Markus Kauczinski wenig. Die Gastgeber hatten alles im Griff und steuerten auf einen Heimsieg zu. Die letzten bestehenden Zweifel räumte Leone aus, als er in der 84.Minute zum 3:0-Endstand traf. Der TSV 1860 II bleibt damit auf Platz 5 an der Grünwalder Straße in dieser Spielzeit ungeschlagen – die Niederlage gegen Nördlingen fand auf dem Kunstrasen-Platz statt.

    Weiter geht es für den TSV 1860 II in der Bayernliga Süd am kommenden Sonntag auswärts gegen den FC Ismaning. Anpfiff ist im Prof. Erich Greipl Stadion um 13:00 Uhr.


    https://sechzger.de/wieder-ers…olspiel-gegen-geretsried/



    Nächstes Spiel:


    Zwischenablage_10-12-2025_02.jpg


    Liveticker für das Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-251102


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die U21 empfängt in der Nachholpartie vom 2. Spieltag in der Bayernliga Süd Aufsteiger TuS Geretsried. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Mittwoch, 29. Oktober 2025 um 18.60 Uhr.


    Die Erstauflage war am 25. Juli 2025 beim Stande von 1:0 für die kleinen Löwen (Tor Xaver Kiefersauer) in der 2. Halbzeit durch Schiedsrichter Alexander Petzke wegen Gewitter und Starkregen unterbrochen und nicht mehr angepfiffen worden. Nun, etwas mehr als ein Vierteljahr später, das erneute Aufeinandertreffen.

    Zuletzt ist die U21 etwas ins Straucheln geraten – zumindest was die Ergebnisse anbelangt. Durch die beiden Niederlagen bei Sturm Hauzenberg (0:1) und zu Hause gegen den TSV Nördlingen (2:3) ist Landsberg an der 1860-Reserve vorbeigezogen, hat die Tabellenspitze übernommen. „Wir haben das intern besprochen“, sagt Trainer Alper Kayabunar über die beiden Niederlagen, wobei er klarstellt: „Ich fand, dass wir gegen Nördlingen ein viel besseres Spiel gemacht haben als in Hauzenberg. Dort hatten wir wirklich wenig Torchancen. Im Heimspiel dagegen haben wir uns viele Möglichkeiten erarbeitet, ein gutes Spiel gemacht.“ Das große Problem sei nach wie vor die Effektivität vor dem gegnerischen Tor. „Das war letztlich der Grund, wieso wir verloren haben.“ Sein Team sei keineswegs die schlechtere Mannschaft gewesen.

    Auf der anderen Seite fielen die Gegentore viel zu leicht. „Wir kassieren zwei Standardtor und eins nach einem individuellen Fehler.“ Das sei absolut ärgerlich, weil sich die Jungs viel vorgenommen hatten und fast alles umsetzen konnten. Deshalb ist die Forderung von Kayabunar vor dem Heimspiel gegen Geretsried, „dass wir ein ähnliches Spiel wie gegen Nördlingen machen, nur mit der Sache, dass wir unsere Chancen nutzen und die Möglichkeiten, die sich für den Gegner ergeben, besser verteidigen. Wenn wir das hinkriegen, glaube ich, kommen wir auch wieder in die Erfolgsspur zurück, können eine ähnliche Serie starten wie zuvor.“ Mit einem Sieg würden die kleinen Löwen wieder die Spitze erklimmen und könnten am Wochenende im letzten Vorrundenspiel in Ismaning die Herbstmeisterschaft aus eigener Kraft unter Dach und Fach bringen.

    Der 39-jährige Coach ist derzeit nicht nur als Trainer, sondern auch als Psychologe gefragt. „Wir haben natürlich einen super Start hingelegt, auch die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, war richtig gut. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Truppe sind und es immer viele Veränderungen im Kader gibt, mit denen man bei einer U-Mannschaft umgehen muss.“ Immer wieder würden Spieler von den Profis dazu kommen oder nach oben abwandern. „Und dann darf man nicht vergessen, dass uns einige Schlüsselspieler fehlen.“ Allen voran Kapitän Xaver Kiefersauer, der in einer super Form war, als er sich in Erlbach verletze. „Kiwi ist auf und neben dem Platz echt schwer zu ersetzen“, so Kayabunar. „Mit seinem Fehlen ist unsere Serie gerissen. Wir haben in Erlbach die erste Niederlage kassiert.“

    Dazu komme, dass der Kader von Haus aus personell nicht üppig besetzt sei. „Im Schnitt fehlen uns etwa zehn bis elf Spieler verletzt. Das zieht sich irgendwie durch die Saison.“ Dadurch würden immer die Gleichen spielen. „Bei denen kommen jetzt auch Wehwehchen dazu.“ Das sei für alle ein Lernprozess, findet Kayabunar, der nicht Jammern will, aber Ursachenforschung für die Ergebniskrise der letzten Woche betreibt. „Wir dürfen dabei nie aus den Augen verlieren, dass unsere Hauptaufgabe bei der U21 ist, die Jungs ausbilden.“ Gerade solche Situationen, wo nicht alles rund läuft, könnte die jungen Spieler weiterbringen. „Wir als Trainer versuchen, Input zu geben, wie man dann wieder rauskommt.“ Dazu gehöre auch, dass man bei den gegenwärtigen Witterungsbedingungen und Platzverhältnissen vielleicht „fußballerisch ein bisschen anders spielen muss. Das ist auch ein Lernprozess, der die Jungs für die Zukunft weiterbringen kann – immer mit der Hoffnung, dass es mehr Spieler in den Profikader schaffen.“

    Exemplarisch dafür sieht Kayabunar Lasse Faßmann, in dieser Saison lange eine Stürze in der Innenverteidigung der U21. Der neue Profi-Trainer Markus Kauczinski sah den 19-Jährigen beim 2:0-Erfolg im Bayernliga-Spitzenspiel gegen Landsberg und war von seiner Leistung angetan, nominierte ihn danach zweimal für den 20er-Kader der Drittliga-Mannschaft. „Das ist klasse und der eigentliche Erfolg, wenn solche Spieler wieder im Profikader sind und der Trainer an ihn glaubt.“ Dann sei auch die eigene Mission erfüllt, so Kayabunar. „Natürlich wollen wir auch den sportlichen Erfolg“, stellt der U21-Coach dennoch klar.

    Gegner TuS Geretsried war stark in die Saison gestartet, musste dann aber viele knappe Niederlagen hinnehmen, feierte zuletzt jedoch mit 5:0 im Heimspiel gegen Hauzenberg den höchsten Saisonsieg und rangiert mit 17 Punkten auf Platz 13, einen Rang vor dem ersten Relegationsplatz. Mit Daniel Dittmann steht zudem der jüngste Trainer der Bayernliga mit gerade mal 25 Jahren an der Seitenlinie – und das bereits im vierten Jahr. Er war es auch, der die Oberbayern erstmals in der Vereinshistorie in die zweithöchste bayerische Spielklasse führte.

    Nicht nur aus dem abgebrochenen ersten Spiel ist die 1860-Reserve vor dem Neuling gewarnt. „Geretsried hat viel Qualität im Kader und verfügt über eine sehr robuste Mannschaft, die gut umschalten kann. Da müssen wir vorsichtig sein“, weiß Kayabunar, der wieder mit Damjan Dordan rechnen kann. „Er trainiert seit Montag mit und wird definitiv im Kader sein.“ Das Tor am Mittwochabend hütet Miran Qela. „Das war von Anfang an so ausgemacht.“ Wer von oben noch in der U21 Einsatzzeiten bekommt, wird sich dagegen erst nach dem Training der Profis entscheiden.


    https://www.tsv1860muenchen.or…urueck-an-die-spitze.html


    Liveticker für das Spiel gegen TuS Geretsried:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-tus-geretsried-m1-251029


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Traumtore en masse: Löwen verlieren 1:3 in Mannheim nach Führung.

    Die Löwen konnten den Rückenwind aus dem Heimsieg gegen Tabellenführer Duisburg nicht nutzen, unterlagen bei Waldhof Mannheim mit 1:3. Max Christiansen hatte mit einem Traumtor die Sechzger in Führung gebracht (10.). Die Antwort gab Samuel Abifade ebenfalls mit einem sehenswerten Schuss (24.). Ein Doppelschlag von Kennedy Okpala (60. und 66.) brachte die Kurpfälzer dann auf die Siegerstraße.


    Personal: Trainer Markus Kauczinski musste in Mannheim verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat, Morris Schröter und Kilian Jakob verzichten, Tunay Deniz fehlte wegen seiner 5. Gelben Karte. Emre Erdogan und Samuel Althaus sammelten Spielpraxis in der U21. Nicht im 20er-Kader standen Torhüter Miran Qela und Justin Steinkötter.

    Spielverlauf: Gleich bei der ersten gefährlichen Offensivszene der Löwen hätte es Elfmeter geben müssen. Arianit Ferati hatte Kevin Volland im Strafraum von den Beinen geholt, doch die Pfeife von Schiedsrichter Felix Wagner blieb stumm (6.). In der 10. Minute trotzdem die Führung für die Sechzger. Sigurd Haugen kam links im Strafraum mit rechts zum Abschluss, Thijmen Nijhaus wehrte den Schuss aufs lange Eck ab, Marvin Rittmüllers Nachschuss aus 14 Metern wurde geblockt, den Abpraller nahm Max Christiansen im Zentrum aus 20 Metern direkt, erzielte mit Hilfe des rechten Innenpfostens ein Traumtor zum 1:0. Nach einer Viertelstunde kamen die Kurpfälzer besser ins Spiel. Ein Schuss von Julian Rieckmann von der Strafraumkante wurde zur Ecke geblockt (18.). Diese brachte Ferati von rechts mit links direkt aufs Tor, wo Thomas Dähne aber auf dem Posten war, den Ball wegfaustete (19.). Der Ausgleich für Waldhof fiel ähnlich wie der Führungstreffer für die Sechzger. Ausgangspunkt war ein Einwurf von der rechten Seite, der von Malte Karbstein per Kopf in den Rückraum verlängert wurde. Linksverteidiger Samuel Abifade nahm die Ablage aus 22 Metern direkt per Dropkick, hämmerte die Kugel unhaltbar für Dähne ins rechte Eck zum 1:1 (24.). In der 33. Minute übersah Haugen auf dem rechten Flügel in der gegnerischen Hälfte den im Zentrum vollkommen blank stehenden Florian Niederlechner, wodurch die Konterchance verpuffte. Auch fünf Minuten später kam das Zuspiel des Norwegers auf den im Strafraum lauernden Volland nicht an (38.). Kurz vor der Pause nochmals die Riesenchance für die Löwen, um in Führung zu gehen. Rittmüller hatte Thore Jacobsen vorm Strafraum angespielt, der schlängelte sich durch drei Waldhöfer hindurch, legte nach rechts raus auf Volland, dessen Schrägschuss aus 13 Metern Nijhuis parierte. Pech, dass der durchgelaufene Jacobsen den Abpraller an der Fünfmeterkante verpasste (45.). Kurz danach war Pause.

    Einen weiten Ball von Sean Dulic aus der eigenen Hälfte verlängerte Jacobsen zu Niederlechner, der rechts im Strafraum sofort abzog, aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (48.). Nach einem Fehler von Janne Sietan kam Niederlechner an den Ball, geriet aber beim Eindringen in den Strafraum ins Straucheln und fiel hin (50.). Kurz danach legte Jacobsen von rechts zurück auf Volland, der schlenzte den Ball mit links aus 21 Metern aufs lange Eck, Nijhuis sah den Ball spät, wehrte den gefährlichen Aufsetzer aber zur Seite weg (52.). Im Gegenzug passte Kennedy Okpala von rechts flach auf Francisco Masca, dessen Schuss im Strafraum jedoch geblockt wurde (53.). Ausgerechnet in der 60. Minute ging Mannheim durch ein weiteres Traumtor in Führung. Christiansen griff Okpala nicht konsequent an, der schloss mit seinem schwächeren linken Fuß halbrechts aus 15 Metern ab, traf genau ins linke Kreuzeck zum 2:1. Aber es kam noch schlimmer für die Sechzger. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld, den die Löwen nur unzureichend abwehren konnten, fiel Okpala vor die Füße, der kam frei zum Abschluss, traf aus 13 Metern ins linke untere Eck zum 3:1 (66.). 1860-Chefcoach Markus Kauczinski reagierte auf den Zwei-Tore-Rückstand mit einem Dreifachwechsel, aber der Schock saß tief, hatten sich die Gegentore in dieser Phase nicht unbedingt angedeutet. Beinahe hätte Mannheim die Führung noch ausgebaut. Der bis dahin unauffällige Felix Lohkemper traf in der 77. Minute aus spitzem Winkel von rechts mit seinem Abschluss jedoch nur die Latte. Lohkemper und Diego Michel verpassten es in der Schlussphase, das Ergebnis für die Gastgeber noch höher zu schrauben. Die Löwen waren zwar bis zum Schluss der neunminütigen Nachspielzeit bemüht, richtig zwingend wurden sie aber nicht. Die beste Chance hatte noch Patrick Hobsch nach Rechtsflanke von Rittmüller, doch Nijhuis wischte den Kopfball über die Latte (90.+5). Am Ende stand für die Sechzger die fünfte Saisonniederlage zu Buche.


    TRAINERSTIMMEN


    Für Löwen-Trainer Markus Kauczinski war es eine vermeidbare Niederlage. „Uns hat einfach die Konsequenz vor den Toren gefehlt“, analysierte der 55-Jährige. „Wir hatten Möglichkeiten in der 1. Halbzeit und auch Anfang der 2. Halbzeit, aus denen wir noch mal in Führung hätten gehen können. Und dann fällt das 1:2 viel zu leicht, ein einfacher Haken und wir kommen nicht dran. Dann rennst du dem Rückstand hinterher.“ Sowohl vorm eigenen als auch vorm gegnerischen Tor hätten Konsequenz und diese Entschlossenheit gefehlt. Zufrieden war der Löwen-Trainer mit dem Auftakt der Partie. „Wir haben in den ersten 15 Minuten richtig Gas gegeben. Danach haben wir uns zu sehr reindrängen lassen, waren nicht mehr so aktiv.“ Das hätte sich in der letzten Viertelstunde vor der Pause wieder gebessert. „Wir müssen aus diesen Möglichkeiten viel mehr machen und lernen, unser Spiel durchzuziehen“, monierte er. „Wir haben starke Phasen gehabt, fußballerisch starke Phasen, waren nicht das schlechtere Team. Die Niederlage ist nicht unverdient, aber völlig unnötig!“, so sein Fazit.

    „Wenn man die 90 Minuten betrachtet, kann es nur einen Sieger geben“, erklärte Waldhof-Trainer Luc Holtz. „Wir waren die ersten zehn Minuten nicht im Spiel“, musste der Luxemburger einräumen. Sein Team habe sich kontinuierlich gesteigert. „In der 2. Halbzeit sind wir gut rausgekommen, haben es leider versäumt, das vierte Tor nachzulegen. Wir waren viel stabiler, die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir haben wollten, hatte Kontinuität und Konstanz in ihrem Verhalten.“ Nur mit der Anfangsphase war Holtz unzufrieden. „Da waren wir zu langsam mit und gegen den Ball. Ich denke, es war auch ein bisschen Stress dabei. Die Jungs hatten sich natürlich viel vorgenommen und sich selbst Stress gemacht. Vielleicht war das Gegentor ganz gut. Danach hat sich das etwas beruhigt und wir haben begonnen, Fußball zu spielen. Dann war unheimlich viel Intensität und Dynamik im Spiel.“


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 25.10.2025, 14.03 Uhr


    SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München 3:1 (1:1)


    SVW: 1 Nijhuis (Tor) – 24 Klünter, 6 Hoffmann, 15 Karbstein, 17 Abifade – 10 Ferati, 21 Rieckmann, 22 Sietan, 38 Masca – 32 Okpala, 9 Lohkemper.

    Ersatz: 30 Hawryluk (Tor) – 4 Sechelmann, 7 Shipnoski, 13 Boyd, 18 Yigit, 19 Brandt, 27 Diakhaby, 28 Michel, 35 Mendes.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 37 Schifferl, 3 Voet – 29 Rittmüller, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 41 Lippmann – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 16 Reinthaler, 26 Maier, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch.

    Wechsel: Diakhaby für Ferati (56.), Michel für Rieckmann (56.), Sechelmann für Abifade (85.), Boyd für Okpala (85.) – Maier für Christiansen (67.), Philipp für Volland (67.), Hobsch für Niederlechner (67), Wolfram für Lippmann (76.), Reinthaler für Jacobsen (85.).

    Tore: 0:1 Christiansen (10.), 1:1 Abifade (24.), 2:1 Okpala (60.), 3:1 Okpala (66.).

    Gelbe Karten: Hobsch, Christiansen, Niederlechner – Sietan.

    Zuschauer: 20.000 im Carl-Benz-Stadion.

    Schiedsrichter: Felix Wagner (Glött); Assistenten: Dominik Jolk (Bergisch-Gladbach), Alexander Roppelt (Bad Schwartau); Vierter Offizieller: Sebastian Hilsberg (Altleiningen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…in-mannheim-nach-fuehrung


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/mannheim…liga-5057440/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…d-im-br-fernsehen,V0LZD9r


    https://www.tz.de/sport/1860-m…mannheim-zr-94005295.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rlechner-zr-94005265.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-624/


    https://www.abendzeitung-muenc…-enttaeuschte-art-1088863




    PK nach den Spiel gegen Waldhof Mannheim:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Energie Cottbus:


    https://www.fupa.net/match/tsv…energie-cottbus-m1-251101


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_energie-cottbus/bilanz/

    U21 verliert Spitzenposition durch 2:3-Niederlage gegen Nördlingen.

    Zumindest bis Mittwoch ist die Tabellenführung in der Bayernliga Süd futsch. Die Löwen-U21 unterlag dem TSV 1861 Nördlingen mit 2:3. Nach Führung durch ein Eigentor des Gästekeepers (14.) drehten die Schwaben die Partie, gingen mit 3:1 in Führung. In der Schlussphase gelang dem eingewechselte Lukas Grancay lediglich der Anschlusstreffer (82.).


    Von Beginn an war es eine intensiv geführte Partie, bei der sich die Gäste keineswegs versteckten. Nach einem Zusammenstoß im Strafraum zwischen Samuel Althaus und Mario Szabo forderten die Löwen Elfmeter, Schiedsrichter Moritz Fischer ließ weiterlaufen, der Ball landete bei Cristian Leone, der am Elfmeterpunkt zum Abschluss kam, aber mit seinem Schuss am glänzend reagierenden Max Fuchs im Nördlinger Tor scheiterte (9.). Vier Minuten später umdribbelte Leone im Strafraum halbrechts seinen Gegenspieler, doch Jens Schüler warf sich im letzten Moment in den Schuss, blockte ihn zur Ecke (13.). Diese brachte Finn Fuchs mit links von rechts in die Mitte, wo Leone und Max Fuchs zum Ball gingen, der Keeper beim Klärungsversuch die Kugel ins eigene Netz bugsierte (14.). Ebenfalls nach einer Ecke glichen die Schwaben aus. Die Hereingabe von rechts durch Manuel Meyer finalisierte der eingelaufene Jens Schüler am vorderen Fünfmetereck, indem er die Hereingabe halb mit der Schulter, halb mit dem Kopf zum 1:1 ins Tor bugsierte (18.). In der 20. Minute rutschte eine Hereingabe von Emre Erdogan von der linken Grundlinie durch den Fünfmeterraum, ohne dass Leone und Noah Klose drankamen. Kurz danach stand Nördlingens Torhüter Fuchs erneut im Blickpunkt, als er einen Schuss von Erdogan halblinks aus 15 Metern um den rechten Pfosten lenkte (22.). Ein 20-Meter-Schuss von Raphael Wach ging knapp am linken Pfosten vorbei (24.). Im Anschluss an einen Freistoß auf Höhe der Strafraumkante von links durch Wach kam Althaus im Zentrum an die Hereingabe, verlängerte sie aus neun Metern aufs Tor, jedoch zu zentral, so dass Fuchs den Schuss parieren konnte (26.). Auf der anderen Seite ließ sich Stefan Musa in der 30. Minute nicht überraschen, als Schüler einen Freistoß aus fast 40 Metern direkt aufs Tor platzierte, der Löwen-Keeper wischte den Schuss aus dem rechten Kreuzeck über die Latte. Nach schnellem Umschaltspiel kam Fuchs auf der linken Seite bis zur Grundlinie, er legte die Kugel in den Rückraum, wo Althaus aus 14 Metern zum Abschluss kam, sein Schuss wurde ebenso geblockt wie der Nachschuss von Wach (38.). So ging es beim Stande von 1:1 in die Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff musste Musa an der Strafraumkante klären Simon Gruber kam an den Ball, konnte jedoch nicht aufs verwaiste Tor zielen, weil die Löwen-Abwehr gut nach hinten arbeitete (47.) Auf der anderen Seite landete ein 15-Meter-Schuss von Erdogan aus halblinker Position mit rechts genau in den Armen von Fuchs (48.). In der 51. Minute fing Leone einen schlecht getimten Aufbaupass von Torhüter Fuchs ab, ging mit Tempo rechts in den Strafraum, schloss aus neun Metern ab, traf aber nur den linken Außenpfosten des langen Ecks. Die kleinen Löwen machten in der Folge Druck, ohne aber zu klaren Chancen zu kommen. Nördlingen versuchte es immer wieder mit langen Bällen. Eine Hereingabe von rechts durch Leone verpasste Erdogan an der Fünfmeterkante um einen Schritt (67.). Das Tor machten die Gäste. Nach einer Ecke von rechts durch Meyer schien die Situation bereits geklärt, doch Schüler kam auf der rechten Grundlinie an den Ball, köpfte ihn nach innen, wo der eingelaufene Simon Griber ihn ebenfalls per Kopf über die Linie drückte (77.). Vier Minuten später sogar das 3:1 für die Gäste. Schüler hatte auf der linken Seite Gruber tief angespielt, der flankte in die Mitte, Alexander Benede nahm den Ball mit der Brust an, Jan Reicherzer kam aus seinem Rücken, schloss aus sechs Metern ab und traf am verdutzten Musa vorbei ins lange Eck (81.). Kurz nach dem Anstoß gelangen der U21 der Anschlusstreffer. Wach führte einen Freistoß auf der linken Seite schnell aus, Fuchs legte die Kugel von der Strafraumseite quer in die Mitte, wo Grancay sie am vorderen Fünfmetereck mit dem ersten Kontakt annahm, mit dem zweiten schloss er ab, traf zum 2:3 ins lange Eck (82.). In der Schlussphase versuchten die kleinen Löwen wenigstens noch das Remis zu retten, aber Nördlingen bracht routiniert die knappe Führung über die Zeit. Es war die erste Heimniederlage in dieser Saison. Zudem verloren die kleinen Löwen die Tabellenführung, können sie bereits am kommenden Mittwoch, 29. November 2025, ab 1860 Uhr, im Nachholspiel gegen den TuS Geretsried zurückerobern.

    Für Löwen-Trainer Alper Kayabunar war die 1. Halbzeit entscheidend. „Da haben wir viele Torchancen vergeben, wir hätten auf jeden Fall das 2:1 oder das 3:1 machen müssen. Und auch Anfang der 2. Halbzeit hatten wir nochmals eine Riesen-Torchance, wo wir an den Pfosten schießen.“ Und dann wäre es gekommen, wie es meistens in solchen Spielen passiert. „Das 2:1 für Nördlingen war bereits das dritte Standardtor hintereinander, was wir bekommen“, ärgerte sich der 39-Jährige. „Kurz danach kassieren wir noch das 3:1 durch einen individuellen Fehler.“ Nach dem schnellen Anschlusstreffer hätte sein Team nochmals alles probiert. „Es ist natürlich dann auch schwer gegen so eine robuste Mannschaft, die alles gut wegverteidig. Entscheidend war einfach, dass wir heute zu viele Torchancen vergeben haben!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 16. Spieltag, 25.10.2025, 12.30 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1861 Nördlingen 2:3 (1:1)


    1860: 23 Musa (Tor) –22 Jägerbauer, 4 Thönig, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 44 Althaus, 20 Hoppe (85., 18 Pereira de Azambuja) – 17 Leone, 10 Klose (65., 30 Porta), 19 Erdogan (74., 36 Grancay).

    Tore: 1:0 Fuchs (14., Eigentor), 1:1 Schüler (18.), 1:2 Gruber (77.), 1:3 Reicherzer (81.), 2:3 Grancay (82.).

    Gelbe Karten: Wach, Benede, Althaus, Thönig – Meyer, Reicherzer, Mielich.

    Zuschauer: 60 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Moritz Fischer (Ebermannsdorf); Assistenten: Paul Behlau (Schwend), Thomas Federhofer (Willenhofen-Herrnried).


    https://www.tsv1860.de/de/news…derlage-gegen-noerdlingen


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen TuS Geretsried:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-tus-geretsried-m1-251029


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start