TSV 1860 München

  • Auch weiterhin sind die Spiele der Löwen in der Regionalliga Bayern live zu sehen. Hat bisher nur der Bayerische Rundfunk (BR) übertragen, wird mit dem 13. Spieltag auch DF1 in die Berichterstattung vom Auswärtsspiel beim FV Illertissen einsteigen.

    Der HD-Premiumsender DF1 überträgt das Duell in der Regionalliga-Bayern zwischen dem FV Illertissen und dem TSV 1860 München live und exklusiv im Free-TV. Anpfiff der Partie ist am Samstag, 10. Oktober, um 14 Uhr. Die Vorberichterstattung beginnt bereits um 13.45 Uhr mit Analysen und Hintergrundberichten zum Spiel. Moderator und Kommentator ist Basti Schwele. Neben der linearen Übertragung im Free-TV sind die Programminhalte von DF1 auch im Livestream auf www.df1.de verfügbar und bei DFB.TV.

    Die vier darauffolgenden Partien werden dann wieder im kostenfreien Stream des Bayerischen Rundfunks abrufbar sein, über BR24Sport im Web, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek. Das Derby gegen den FC Bayern II am 15. Spieltag wird zudem im BR Fernsehen gesendet. Übrigens: Den Player für den Livestream haben wir fest in unsere Seite integriert, er aktualisiert sich automatisch zu jedem Spiel, das der BR überträgt.


    Die neuen Termine:

    13. Spieltag, Samstag, 10. Oktober, 14 Uhr: FV Illertissen – TSV 1860 München (DF1)

    14. Spieltag, Dienstag, 13. Oktober, 19 Uhr, TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth (BR Stream)

    15. Spieltag, Sonntag, 18. Oktober 2026, 14 Uhr: TSV 1860 München – FC Bayern München II (BR Fernsehen)

    16. Spieltag, Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr: VfB Eichstätt – TSV 1860 München (BR Stream)

    17. Spieltag, Freitag, 30. Oktober, 19 Uhr: TSV 1860 München – TSV Buchbach (BR Stream)


    Bereits länger feststehende Termin:

    10. Spieltag, 20. September, 15.00 Uhr: TSV 1860 München - 1. FC Nürnberg II (BR Stream)

    11. Spieltag, 26. September, 14.00 Uhr: SV Wacker Burghausen - TSV 1860 München (BR Stream)

    12. Spieltag, 3. Oktober 2026, 14.00 Uhr: TSV 1860 München - SpVgg Ansbach (BR Stream)


    https://1860muenchen.com/spiel…zum-17-spieltag-live.html

  • O’zapft is mit zwei Schlägen: Löwen besiegen Club-U23 mit 2:0

    Die Löwen feierten zum Wiesnstart einen souveränen 2:0-Erfolg über die U23 des 1. FC Nürnberg. Tunay Deniz hatte die Sechzger per Foulelfmeter kurz nach der Pause in Führung gebracht (47.), Felix Weber traf, ebenfalls nach einem Standard, zum Endstand (66.). Mit dem Sieg sprangen die Sechzger in der Tabelle auf Platz drei.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste gegen die U23 des 1. FC Nürnberg auf die verletzten Michael Eberwein, Noah Klose und Moritz Seiffert verzichten. Nicht im Spieltagskader standen Torhüter Paul Bachmann, Benedikt Hoppe, Brahim Moumou, und Edon Krasniqi.

    Spielverlauf: Die Club-Reserve war mit vielen Verstärkungen der Profis nach München gereist. Trotzdem wurden erstmals die Löwen in der 6. Minute gefährlich, jedoch stand Florian Niederlechner nach einer Hereingabe von rechts durch Tunay Deniz im Zentrum knapp im Abseits. Vitus Eicher musste bei einer etwas zu kurz geratenen Rückgabe von Mark Gevorgyan eingreifen, war aber letztlich vor Levin Chiumento am Ball (10.). Drei Minuten später prüfte Tobias Heß mit einem 20-Meter-Schuss aus zentraler Position Eicher erneut (13.). Mit einem Diagonalpass von rechts auf links zu Emre Erdogan sorgte Tunay Deniz für Unordnung in der Nürnberger Defensive. Nach Erdogans Flanke wurde der Ball hoch zu Deniz abgewehrt, der aus acht Metern zum Fallrückzieher ansetzte, aber die Kugel unter dem Raunen der Zuschauer knapp neben den linken Pfosten bugsierte (16.). Nach einer Flanke von halbrechts durch Gevorgyan wurde der Ball von den Nürnberger genau für die Füße von Deniz geklärt. Der war selbst überrascht, wie frei er stand, schloss mit Rücklage aus acht Metern deshalb zu überhastet ab und setzte die Kugel übers Club-Tor (22.). Erdogan bediente in der 26. Minute Raphael Ott mit einem Chipball in den Strafraum, der kam aus dem Rücken seines Gegenspielers aus neun Metern halbrechts zum Kopfball, setzte die Kugel aber neben das lange Eck. Beinahe wäre Deniz mit einem Freistoß aus 25 Metern die Führung gelungen. Vom Zentrum aus leicht nach rechts versetzt traf er aber nur mit seinem Schuss das rechte Außennetz (34.). Teilweise zeigten die Löwen sehenswerte Kombinationen, hatten aber dann oft nicht das nötige Glück, um zum Abschluss zu kommen. Ein 18-Meter-Schuss von Dennis Dressel aus dem Zentrum nach einer kurz ausgeführten Ecke ging rechts am Tor vorbei (42.). Kurz vor der Pause setzte sich Ott auf der rechten Strafraumseite durch, kam bis zur Grundlinie, legte zurück auf Niederlechner. Dessen Schuss aus acht Metern kam aber genau auf FCN-Keeper Robin Lisewski, der parieren konnte (45.+1). Das war die letzte Aktion der 1. Halbzeit, in der die Löwen ein klares Chancenplus verzeichnen konnten.

    Es waren keine 30 Sekunden gespielt, da brachte Noel Kaiser im Strafraum Erdogan zu Fall. Schiedsrichter Andreas Hummel zeigte sofort auf den Punkt. Deniz lief an, Lisewski ahnte die Ecke, aber gegen den platzierten Schuss war er machtlos. 1:0 für die Löwen (47.). In der 50. Minute die nächste Großchance, aber anstatt am linken Fünfmetereck selbst abzuschließen, passte Erdogan in die Mitte, wo die Nürnberger klären konnten. Nach einem Eckball von rechts durch Can Moustfa kam Joel Skowronek zum Kopfball, setzte die Kugel aber übers 1860-Tor (57.). In der 66. Minute legten die Löwen nach. Einen Eckball von rechts durch Deniz verlängerte Felix Weber per Fuß an der Fünfmeterkante zum 2:0 ins Nürnberger Tor. Die Gäste kamen zwar immer wieder in den Löwen-Strafraum, wurden dabei aber nie richtig gefährlich, weil die Sechzger konzentriert verteidigten. Nach einem Konter überlief der eingewechselte Fabio Wagner Nürnbergs Innenverteidiger Khalid Abu El Haija, konnte aber im letzten Moment vom zurückgeeilten Moustfa am Abschluss gehindert werden (77.). Auf der anderen Seite grätschte Gevorgyan eine gefährliche Hereingabe von rechts ab, hätte damit aber beinahe Eicher überwunden. Der Ball ging neben dem rechten Pfosten ins Tor-Aus (80.). Marco Soldic setzte nach einer feinen Einzelaktion am linken Fünfmetereck den Ball übers kurze Eck des 1860-Tores (83.). Der eingewechselte Julian Bell flankte nach einem Sprint an der rechten Außenlinie in die Mitte, wo Erdogan zum Abschluss kam, die Kugel aber neben das rechte Eck köpfte (86.). 90 Sekunden später war es erneut der agile Erdogan, der links seinem Gegenspieler entwischt war, er passte in die Mitte. Raphael Wach schloss aus acht Metern ab, doch Lisewski konnte parieren (88.). Eric Uhlmann prüfte unfreiwillig mit einem Querschläger Eicher, der die Kugel mit einem Reflex über die Latte lenkte (89.). Weber kam nach einem Freistoß von Lance Fiedler aus dem linken Halbfeld zum Kopfball, fand aber seinen Meister im FCN-Keeper, der den Ball zur Ecke abwehrte (90.+2). Damit blieb es beim hochverdienten 2:0. Mit dem Sieg machten die Löwen einen Sprung auf Platz drei.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Alper Kayabunar zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, auch wenn er in der 1. Halbzeit vom Spiel mit Ball seiner Mannschaft nicht sonderlich begeistert war. „Nürnberg hatte viel Kontrolle, aber wir haben geduldig auf Fehler des Gegners gewartet.“ In der Pause habe man dann einige Dinge angepasst, „um mehr Druck auf den Ball zu bringen. Wir kommen dann mit dem Elfmeter gut in die 2. Halbzeit.“ Das 2:0 freute den 40-Jährigen besonders. „Standards waren diese Woche im Training ein Thema“, kommentierte er das 2:0 nach einer Ecke. „Es freut mich für die Jungs, dass es aufgegangen ist. Der Sieg war verdient.“ Erst für Mittwoch setzte Kayabunar die nächste Übungseinheit an. „Die Spieler haben sich den Wiesnbesuch verdient nach sieben Punkten aus der Englischen Woche – auch wenn mehr drin gewesen wäre.“ Das Klettern auf Rang drei bewertete der Löwen-Coach positiv. „Aber noch wichtiger ist das Gefühl, wieder zu Hause gegen eine gute Mannschaft zu Null gewonnen zu haben. Ich habe immer gesagt, wenn wir uns weiterentwickeln und aus unseren Fehlern lernen, so wie heute, dann kommen die Ergebnisse von allein!“

    Auch Nürnbergs Trainer Andreas Wolf sprach von einem verdienten Sieg für die Löwen. „Ich ärgere mich aber über zwei Aktionen. In der 1. Halbzeit wird ein Spieler von uns gehalten, der frei durch gewesen wäre.“ Den Elfmeter, der zur 1860-Führung führte, empfand der frühere Profi als zu hart. „Sechzig hat auf unsere Fehler gewartet und sie eiskalt ausgenutzt.“


    STENOGRAMM, 10. Spieltag, 20.09.2026, 15 Uhr


    TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg II 2:0 (0:0)


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 18 Uhlmann, 14 Dressel – 22 Ott, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 2 Bell, 8 Wach, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Collins, 25 Dordan, 39 Estermann.

    FCN: 13 Lisewsk (Tor) –22 Kaiser, 44 Abu El Haija, 36 Mandic, 43 Heß – 38 Osawe, 48 Soldic. 35 Kornwachs – 42 Horst, 9 Chiumento, 28 Moustfa.

    Ersatz: 31 Pohlmann (Tor) – 3 Gjini, 5 Menig, 6 Fuchs, 10 Kirsch, 16 Klos, 17 Wiezorrek, 39 Skowronek, 49 Maboa Dibamba.

    Wechsel: Wagner für Ott (60.), Bell für Gevorgyan (83.), Wach für Niederlechner (83.), Dordan für Deniz (90.), Ortivero Calderon für Erdogan (90.) – Skowronek für Osawe (46.), Fuchs für Chiumento (57.).

    Tore: 1:0 Deniz (47., Foulelfmeter), 2:0 Weber (66.).

    Gelbe Karten: Niederlechner, Erdogan –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Andreas Hummel (Betzigau/Wildpoldsried); Assistenten: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau), Tim Bruckner (Waltenhofen-Hegge); Vierter Offizieller: Dennis Martin (Grafenwöhr).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/m60fcn.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…yern-5234614/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…ster-nuernberg-ii,VVlVZiq


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-die-loewen-94501008.html


    https://www.abendzeitung-muenc…toberfest-deniz-sieg-673/


    https://www.abendzeitung-muenc…s-oktoberfest-art-1159858


    https://www.abendzeitung-muenc…er-die-loewen-art-1159856


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SV Wacker Burghausen:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-260926


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…hausen_tsv-1860-muenchen/

  • Serie in Burghausen verteidigen & mit gutem Gefühl auf die Wiesn

    Für die Löwen geht es am Samstag, 26. September 2026, zum SV Wacker Burghausen. Anpfiff im flatbuy-Stadion an der Liebigstraße (Franz-Alexander-Straße 7, 84489 Burghausen) ist um 14.45 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die Partie kostenlos im analogen Fernsehen sowie im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung online auf http://www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek.

    Zunächst hatte Löwen-Trainer Alper Kayabunar eine schlechte Nachricht. „Michael Eberwein und Lasse Faßmann werden leider ausfallen.“ Moritz Seiffert habe zwar einen Teil des Mannschaftstraining mitgemacht, ein Einsatz käme aber noch zu früh für den Verteidiger. Dagegen bescheinigt er Damjan Dordan, dass er einen fitten Eindruck hinterlassen habe. Der Mittelfeldspieler hatte bereits in Kirchanschöring beim 1:1 eine ganze Halbzeit in der U21 gespielt und war gegen den 1. FC Nürnberg II in der 90. Minute für Tunay Deniz eingewechselt worden.

    Das Fehlen von Eberwein und Faßmann macht einige Umbauten in der Startelf nötig. Eric Uhlmann, der gegen Nürnberg auf der Sechser-Position gespielt hatte, wodurch Tunay Deniz auf die Eberwein-Position rücken konnte, ist für Kayabunar auch eine Option in der Innenverteidigung für Faßmann, zumal Benedikt Hoppe wegen seiner Roten Karte bei der U21 nicht zur Verfügung steht. Bliebe nur noch Ludwig Estermann als gelernter Innenverteidiger übrig. Manuel Curic aus der U19, ebenfalls in der Abwehrzentrale zu Hause, hatte zwar diese Woche bei der Regionalliga-Mannschaft mittrainiert, ist aber eher eine Alternative für die Zukunft. „Wir wollten ihn mal im Training sehen und schauen, wie seine Entwicklung weitergeht“, sagt der Löwen-Trainer über das Talent. Er solle seine Erfahrung im Herrenbereich erst mal in der Bayernliga-Mannschaft sammeln, lautet der Plan.

    Mit Burghausen treffen die Löwen auf das offensivstärkste Team der Regionalliga Bayern. Bereits 24 Mal haben die Herzogstädter in der laufenden Saison getroffen. „Der Respekt ist groß“, so Kayabunar über den Kontrahenten, „Burghausen ist ein gestandener Regionalligist, der für viel Spektakel sorgen kann, die meisten Tor geschossen, aber auch einige kassiert hat. Da kommt eine schwere Aufgabe auf uns zu.“

    In Reihen der Schwarz-Weißen stehen einige ehemalige 1860-Spieler, u.a. Moritz Bangerter, Tom Kretzschmar und Felix Bachschmid. Die beiden Letzteren waren auch Teil der Meister- und Aufstiegs-Mannschaft der Löwen 2018. Ebenso wie Harry Huber, der lange Jahre als Torwart-Trainer bei den Sechzger fungierte und diese Position nun beim SV Wacker innehat. „Jeder Spieler hat eine extra Motivation, wenn es gegen uns geht“, weiß Kayabunar, „besonders, wenn man hier selbst gespielt hat, ist das nochmals etwas Besonderes. Gegen uns performen alle gut. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

    Der Fokus liegt vor allem auf Bachschmid. Seit dem 5:2-Sieg gegen den FC Augsburg II und einem Dreierpack ist er Rekordtorschütze der Salzachstädter. Mit nun 60 Treffern aus 244 Spielen löste er den bisherigen Wacker-Rekordhalter Hans-Peter Asbeck ab, der bei 166 Einsätzen 58 Mal ins Schwarze getroffen hatte. Dazu führt der SVW-Kapitän die aktuelle Torschützenliste mit sieben Treffern an. „Bachi gehört zu den besten Spielern in der Regionalliga Bayern durch seine Laufbereitschaft, Kopfballstärke und Technik. Auf ihn müssen wir besonders aufpassen“, erklärt der Löwen-Coach. Gerade vor dem Umschaltspiel der Gastgeber warnt der 40-Jährige. „Wir müssen das Gegenpressing gut vorbereiten, die Tiefe entsprechend absichern.“

    Am kommenden Dienstag, 29. September 2026, steht der offizielle Oktoberfest-Besuch im Hacker-Festzelt „Himmel der Bayern“ auf dem Programm. „Es gibt immer ein gutes Gefühl, mit einem Sieg auf die Wiesn zu gehen“, sagt Kayabunar, „auch wenn jedes Spiel wichtig ist.“ Für ihn als gebürtigen Münchner sei es ohnehin „eine große Ehre“ bei diesem Event den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt persönlich kennenzulernen. Aber auch rein sportlich sei eine gute Leistung sehr wichtig. „Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Nürnberg wollen wir nachlegen und unsere Ungeschlagen-Serie verteidigen. Aber wir wissen auch, dass wir in jedem Spiel alles reinhauen müssen. Wir freuen uns auf Burghausen, wollen dort unbedingt gewinnen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    SVW: 1 Schöller (Tor) – 13 Lechner, 3 Schwarzensteiner, 18 Hofherr – 21 Stegmiller, 7 Gordok, 17 Bangerter, 23 Turtschan – 10 Agbaje, 6 Bachschmid, 19 Diowo.

    Ersatz: 22 Brinkmann, 30 Kretzschmar (beide Tor) – 4 Crößmann, 5 Fantozzi, 8 Wagner, 9 Sodji, 14 Dinkler, 15 Gertig, 16 Simic, 20 Wagenspöck, 25 Müller, 26 Forstpointner, 27 Leitner, 37 Schuhbauer.

    Es fehlen: –.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 18 Uhlmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 8 Wach, 14 Dressel – 22 Ott, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (beide Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 9 Wagner, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 6 Hoppe, 13 Eberwein, 20 Klose, 21 Seiffert, 33 Faßmann.

    Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Ilirjan Morina (Landau/Isar), Michael Krug (Grünwald); Vierter Offizieller: Johann Fuchs (Oberviechtach).


    https://1860muenchen.com/spiel…efuehl-auf-die-wiesn.html


    Liveticker für das Spiel gegen SV Wacker Burghausen:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-260926


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VUS470OH/liveticker#start


    https://www.weltfussball.de/sp…hausen_tsv-1860-muenchen/

  • Chancenwucher der Löwen: 1:3-Niederlage in Burghausen

    Die Löwen betrieben beim SV Wacker Burghausen Chancenwucher, kassierten mit 1:3 ihre erste Saison-Niederlage. Jannis Turtschan hatte die Gastgeber in Führung gebracht (17.), Emre Erdogan glich noch vor der Pause aus (39.). Nach Wiederanpfiff stand Wacker mächtig unter Druck, doch die Sechzger vergaben beste Möglichkeiten. Das machten die Gastgeber besser. Der eingewechselte Maximilian Schuhbauer (76.) und Benedikt Schwarzensteiner (89.) trafen zum Endstand.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste in Burghausen verletzungsbedingt auf Vitus Eicher, Michael Eberwein, Noah Klose, Moritz Seiffert und Lasse Faßmann verzichten. Benedikt Hoppe fehlte wegen einer Roten Karte aus dem U21-Spiel. Nicht im 20er-Kader stand Brahim Moumou, der mit der U21 fast zeitgleich beim FC Ismaning spielte. Paul Bachmann kam durch die Verletzung von Eicher zu seiner Regionalliga-Premiere.

    Spielverlauf: Die Partie begann mit zehnminütiger Verspätung, weil der BR live die Entscheidung der deutschen Olympia-Bewerbung aus Baden-Baden übertrug und diese etwas länger dauerte. Die Löwen warteten gerne, weil München den Zuschlag erhielt. Schließlich ist das ein wichtiger Baustein für den Ausbau des Grünwalder Stadions, das als Spielstätte für den olympischen Fußball vorgesehen ist.

    Zunächst passierte nach Anpfiff wenig vor den Toren. Die erste gefährliche Szene hatten die Gastgeber. Noah Agbaje setzte sich auf der linken Seite durch, passte an den zweiten Pfosten, wo Jannis Turtschan freistehend lauerte, doch die flache Hereingabe konnte Lance Fiedler gerade noch klären (9.). Den ersten Torschuss der Löwen gab Fiedler ab, doch der Abschluss aus 19 Metern nach Zuspiel von Raphael Ott ging weit übers Wacker-Tor (13.). Ein 20-Meter-Schlenzer von der rechten Strafraumseite durch Louis Stegmiller senkte sich gefährlich aufs lange Eck, setzte jedoch auf der Oberkante der Latte auf (15.). Zwei Minuten später war es passiert. Stegmiller hinterlief Mark Gevorgyan, kam dadurch frei auf der linken Seite zum Flanken, der eingelaufene Turtschan am ersten Pfosten war vor Eric Uhlmann am Ball, traf aus fünf Metern zum 1:0 ins lange Eck (17.). Ein 21-Meter-Schuss von Dennis Dressel mit links aufs rechte Eck wurde sichere Beute von Markus Schöller im SVW-Tor (20.). Zwei Minuten später musste der Wacker-Keeper erst bei einem Abschluss von Tunay Deniz aus der Drehung, dann von Florian Niederlechner eingreifen (22.). Die Sechzger waren jetzt besser im Spiel. Nach einer Hereingabe von links durch Emre Erdogan legte Ott den Ball per Kopf für Niederlechner auf, der im Fünfmeterraum ebenfalls per Kopf abschloss, aber Schöller aus vier Meter genau auf der Schulter traf (25.). Ein direkter Freistoß halblinks aus 25 Meter wehrte Schöller mit den Fäusten zur Seite ab. Kurz danach lief Gevorgyan die rechte Tor-Auslinie mit dem Ball entlang, passte scharf in den Fünfmeterraum, wieder war der SVW-Keeper zur Stelle, wehrte die Hereingabe ab (28.). Burghausen kam in dieser Phase nicht aus der eigenen Hälfte, die Löwen blieben aber trotz Überlegenheit ohne Treffer. Als sich die Gastgeber wieder gefangen hatten, führte ein Konter zum Ausgleich. Erdogan ging mit Tempo auf der linken Seite auf und davon, zog im Strafraum außen an Benedikt Schwarzensteiner vorbei, schloss dann mit links im Strafraum ab und traf durch die Beine von Schöller zum 1:1 (39.). Wenig später passte Erdogan von links in die Mitte, Luca Lechner konnte vor Deniz klären, der Ball kam zu Ott, der halbrechts aus zwölf Metern zum Abschluss kam, doch die Kugel rutschte ihm über den Spann, ging so weit übers Wacker-Tor (41.). Gevorgyan traf mit seinem Schuss von der Strafraumkante in der 45. Minute nur einen Wacker-Spieler, auch der Nachschuss von Ott wurde geblockt. Kurz vor der Pause musste der bereits angeschlagen ins Spiel gegangene SVW-Kapitän und Ex-Löwe Felix Bachschmid verletzt das Feld verlassen (45.+3). Mit 1:1 wurden die Seiten getauscht.

    Die Löwen kamen druckvoll aus der Kabine, erspielten sich Chance um Chance. Gevorgyan setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte gefühlvoll in die Mitte, wo der eingelaufene Deniz die Hereingabe aufs Tor köpfte, jedoch zu unplatziert, so dass Schöller zugreifen konnte (48.). In der 53. Minute legte Ott den Ball gefühlvoll in den Lauf von Erdogan, der links am Strafraum zum Abschluss kam, aber knapp am langen Eck vorbeizielte. Ein Fallrückzieher von Ott aus zwölf Metern nach Einwurf von rechts durch Deniz ging knapp übers lange Eck (60.). Plötzlich hatten die Gastgeber eine Konterchance, doch Bachmann warf sich im Strafraum gegen Maximilian Schuhbauer auf den Ball, entschärfte so die Situation (61.). Auf der anderen Seite wurde ein Kopfball von Niederlechner auf der Linie geklärt (63.). Zwei Minuten später kam der Stürmer halbrechts an der Strafraumkante zum Schuss, doch der SVW-Keeper fischte die Kugel aus dem langen Eck (65.). Wacker wackelte bedenklich, fiel aber nicht! In der 76. Minute stellte der eingewechselte Schuhbauer das Spiel auf den Kopf. Nach Pass von Moritz Leitner tauchte er frei vor Bachmann auf, schob den Ball zum 2:1 ins 1860-Tor ein. Danach ging bei den Sechzgern nicht mehr fiel zusammen. Burghausen zog sich weit zurück, versuchte vorne den schnellen Marc Sodji einzusetzen. Ein Distanzschuss von Dennis Dressel landete deutlich neben dem Tor (88.). Die Entscheidung fiel eine Minute später. Eine Hereingabe von rechts durch Noa-Gabriel Simic legte Sodji für Benedikt Schwarzensteiner auf, der aus acht Metern vollkommen frei zum Scherenschlag ansetzte und zum 3:1 Bachmann überwand (89.). Damit war die erste Saison-Niederlage der Sechzger besiegelt.


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 26.09.2026, 14.45 Uhr


    SV Wacker Burghausen – TSV 1860 München 3:1 (1:1)


    SVW: 1 Schöller (Tor) – 13 Lechner, 3 Schwarzensteiner, 18 Hofherr – 21 Stegmiller, 7 Gordok, 17 Bangerter, 23 Turtschan – 10 Agbaje, 6 Bachschmid, 19 Diowo.

    Ersatz: 22 Brinkmann (Tor) – 8 Wagner, 9 Sodji, 14 Dinkler, 15 Gertig, 16 Simic, 25 Müller, 27 Leitner, 37 Schuhbauer.


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 24 Gevorgyan, 18 Uhlmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 25 Dordan, 14 Dressel – 27 Ott, 10 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 23 Musa (Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 8 Wach, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Wechsel: Wagner für Bachschmid (45.+3), Sodji für Hofherr (46.), Schuhbauer für Agbaje (58.), Simic für Diowo (58.), Leitner für Bangerter (72.) – Wach für Ott (66.), Wagner für Weber (73.), Bell für Dordan (73.), Ortivero Calderon für Gevorgyan (82.).

    Tore: 1:0 Turtschan (17.), 1:1 Erdogan (39.), 2:1 Schuhbauer (76.), 3:1 Schwarzensteiner (89.).

    Gelbe Karten: Hofherr – Gevorgyan, Fiedler, Wagner.

    Zuschauer: 8.821 im flatbuy-Stadion an der Liebigstraße.

    Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Ilirjan Morina (Landau/Isar), Michael Krug (Grünwald); Vierter Offizieller: Johann Fuchs (Oberviechtach).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/svwm60.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/burghaus…yern-5234623/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…livestream-und-tv,VVw6pAC (mit Video)


    https://www.tz.de/sport/1860-m…lut-sechzig-94511985.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…en-tsv-1860-94510643.html


    https://www.abendzeitung-muenc…chen-niederlage-live-674/


    https://www.abendzeitung-muenc…ber-gluecklos-art-1161455


    https://sechzger.de/spielberic…hausen-tsv-1860-muenchen/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SpVgg Ansbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-spvgg-ansbach-m1-261003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…0-muenchen_spvgg-ansbach/

  • Wut in Tore umsetzen: Löwen zum Wiesn-Ausklang gegen Ansbach

    Die Löwen empfangen nach der ersten Saison-Niederlage in Burghausen am 12. Spieltag in der Regionalliga Bayern die SpVgg Ansbach 09. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 3. Oktober 2026 um 14 Uhr. Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt die Partie kostenlos im analogen Fernsehen und im Livestream. Abrufbar ist die Übertragung auf http://www.br24sport.de, in der BR24-App sowie in der ARD Mediathek. Außerdem ist das Löwen-Radio live dabei.

    Wie immer stand zunächst die personelle Situation in der Löwenrunde im Vordergrund. Löwen-Trainer Alper Kayabunar hatte sich extra einen Zettel vorbereitet. „Wir haben Dennis Dressel, Michael Eberwein, Vitus Eicher und Lasse Faßmann mit Fragezeichen“, ließ er wissen. Wer aus dem Quartett tatsächlich einsatzfähig sei, könne er erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Bei Lance Fiedler und Emre Erdogan gab der 40-Jährige dagegen Entwarnung. „Bei ihnen hat es bereits am Donnerstag richtig gut geklappt. Wir gehen davon aus, dass beide spielen können.“

    Langsam zeichnet sich auch eine Rückkehr von Noah Klose ab. „Er hat jetzt eine Einheit komplett mitgemacht, die er dann am nächsten Tag gleich gespürt hat“, erzählt Kayabunar. „Es wird sicherlich noch ein bisschen brauchen, aber er ist auf einem guten Weg. Vielleicht gibt es demnächst die Möglichkeit, dass er in der U21 zum Einsatz kommt. Auf jeden Fall gibt es Fortschritte und wir hoffen, dass Noah relativ schnell in Form kommt.“

    So ganz ist die erste Saison-Niederlage in Burghausen am letzten Spieltag noch nicht verdaut – zumal sie vollkommen unnötig war. „Die Wut darüber ist sehr groß, weil wir phasenweise ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir haben das intern detailliert besprochen, was da die Probleme waren. Trotzdem haben wir ein gutes Gefühl, dass wir auch in diesem Spiel Fortschritte gemacht haben und auf einem guten Weg sind.“ Die Statistiken hätten eindeutig für sein Team gesprochen. „Im Endeffekt war einfach die Torchancenverwertung unser großes Problem. Wir haben uns im Training klare Muster erarbeitet, wie wir zum Erfolg kommen wollen.“ Diese sollen gegen Ansbach umgesetzt werden. „Wir wollen jetzt einfach den nächsten Heimsieg einfahren“, erklärt Kayabunar die klare Zielsetzung.

    Mit Ansbach stellt sich ein Gegner auf Giesings Höhen vor, der schwer in die Saison gestartet ist, aber dessen Formkurve mit zehn Punkten aus den letzten vier Partien deutlich nach oben zeigt. „Ich hatte schon sehr viele Spiele gegen Ansbach“, so Kayabunar, „sie spielen eigentlich über Jahre den gleichen Fußball, sind sehr gefährlich im Umschaltspiel und trotzdem mittlerweile eine gefestigte Regionalliga-Mannschaft, die genau weiß, was ihre Stärken sind. Und genau das haben sie am Anfang der Saison nicht auf den Platz bekommen“, lautet die Einschätzung des Löwen-Coachs. „Aber gerade in den letzten vier Spielen ist ihnen das überzeugend gelungen und dementsprechend waren sie erfolgreich.“

    Kapitän der Mittelfranken ist ein alter Bekannter. Eric Weeger zählte zu der Aufstiegsmannschaft der Löwen 2018, war in der erfolgreichen U19, die erst im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft 2016 unglücklich am späteren Titelträger Borussia Dortmund scheiterte. Insgesamt neun Jahre trug der Verteidiger das 1860-Trikot.

    Seiner eigenen Mannschaft empfiehlt Kayabunar gegen Ansbach, einfach an die eigene Qualität zu glauben. „Es ist wichtig, dass wir die besprochenen Sachen über 90 Minuten gut machen, konzentriert bleiben und uns an den Plan halten und uns auf dem Platz gegenseitig unterstützen.“ Aber auch da sehe er große Fortschritte im Vergleich zum Saisonbeginn. Ausfälle wie der von Michael Eberwein in Burghausen, mit fünf Toren erfolgreichster Offensivspieler, sei kein Grund, alles anzuzweifeln. „Ich nehme die ganze Mannschaft in die Pflicht. Wir müssen da einfach als Team agieren. Wir machen das nicht an einzelnen Spielern fest.“ Zumal der Trainer mit der Kader-Tiefe zufrieden ist. „Alle Spieler spüren, dass sie ihre Chance bekommen. Und dann ist es wichtig, dass sie diese nutzen.“ Beispiele seien Erdogan, Fiedler oder Fabio Wagner.

    Unter der Woche stand der offizielle Wiesnbesuch der Löwen auf dem Programm. Für Kayabunar war es eine Premiere. „Wir wären gerne mit einem erfolgreichen Ergebnis hingefahren, um ein besseres Gefühl zu haben. Trotzdem herrschte eine sehr gute, familiäre Atmosphäre.“ Er selbst habe sich wohlgefühlt. „Der Termin hat echt Spaß gemacht. Wir konnten mit Sponsoren über Themen sprechen, die sie interessieren. Den Oberbürgermeister konnte ich leider nur sehr kurz begrüßen, weil er viel um die Ohren hatte. Da wollte ich ihn in Ruhe lassen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 36 Deniz, 14 Dressel – 9 Wagner, 13 Eberwein, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, 23 Musa (beide Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 6 Hoppe, 8 Wach, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Uhlmann, 22 Ott, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 20 Klose, 21 Seiffert.

    A09: 30 Leidenberger (Tor) – 25 Weeger, 23 Hahn, 2 Beetz, 29 Manz – 24 Müller, 6 Dietrich – 17 Schmidt, 8 Angermeier, 10 Kroiß – 7 Nuhanovic.

    Ersatz: 1 Schiefer (Tor) – 9 Ayan, 11 Mata, 14 Krez, 15 Oberseider, 16 Gesell, 18 Althaus, 19 D. Stauber, 20 Koomson, 21 Puscher, 22 Collura, 27 L. Stauber, 28 Hayer, 31 Ücüncü.

    Es fehlen: –.

    Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing); Assistenten: Raphael Salzberger (Mühldorf), Patrick Meixner (Rinnenthal); Vierter Offizieller: Steffen Stegmann (Rothenbuch).


    https://1860muenchen.com/spiel…esn-ausklang-ansbach.html



    Liveticker für das Spiel gegen SpVgg Ansbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…1-spvgg-ansbach-m1-261003


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…0-muenchen_spvgg-ansbach/

  • Löwen schenken zum Wiesnausklang kräftig ein: 4:0-Sieg über Ansbach

    Die Löwen schenkten zum Wiesnausklang den Gästen von der SpVgg Ansbach gleich viermal ein. Dabei lief es in der torlosen 1. Halbzeit alles andere als rund. Das Tor von Felix Weber in der 50. Minute war der Anstich zu einer furiosen zweiten Hälfte. Florian Niederlechner (58.), Fabio Wagner (63.) und Tunay Deniz mit einem Freistoßtor aus 30 Metern legten nach (79.). Damit blieben die Sechzger in den beiden Wiesnheimspielen ohne Gegentreffer.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste gegen die SpVgg Ansbach auf die verletzten Dennis Dressel und Noah Klose verzichten, Damjan Dordan fehlte krankheitsbedingt. Brahim Moumou und Ludwig Estermann hatten am Abend zuvor in der U21 gegen den TSV 1860 Rosenheim gespielt (4:0), Edon Krasniqi befindet sich bei der kosovarischen U19-Nationalmannschaft. Stefan Musa stand als überzähliger Torhüter nicht im Kader.

    Spielverlauf: Die ersten gefährlichen Aktionen der Partie hatten die Mittelfranken. Erst musste Lance Fiedler eine Hereingabe von rechts am zweiten Pfosten zur Ecke klären. Im Anschluss an diese war es Matthias Hahn, der an die Flanke kam, aber den Ball per Kopf nicht voll traf, sodass er rechts am Tor vorbeiging (3.). Fast im Gegenzug bediente Raphael Wach den gestarteten Florian Niederlechner, der über halbrechts auf Torwart Nils Leidenberger zulief, aber aus 14 Metern die Kugel neben den linken Pfosten setzte (5.). Drei Minuten später war es Mark Gevorgyan, der einen Schuss von Riko Manz aus neun Metern im letzten Moment zur Ecke blockte (8.). An eine Hereingabe von Mirko Puscher aus dem rechten Halbfeld kam Puscher am zweiten Pfosten vollkommen freistehend heran, konnte den Ball aber aus zwölf Metern nicht mehr aufs 1860-Tor lenken (12.). Wach nahm einen abgewehrten Ball fünf Meter vor der Strafraumkante im Zentrum direkt, zielte nur um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (23.). Insgesamt war es nach einem Viertel der Spielzeit eine zähe Partie mit vielen Fehlern auf Seiten der Sechzger, wodurch es selten gelang, die kompakte Defensive der Mittelfranken zu überspielen. Ein Distanzschuss vom linken Strafraumeck von Tunay Deniz landete neben dem kurzen Pfosten am Außennetz (33.). Nach einem Lapsus von Vitus Eicher musste Lasse Faßmann auf der Linie den Schuss von Puscher für seinen geschlagenen Torhüter retten (36.). Kurz danach hielt Eicher einen 15-Meter-Schuss von Björn Angermeier aufs kurze Eck im Nachfassen fest (37.). Im direkten Gegenzug hatten die Löwen die größte Chance bis zu diesem Zeitpunkt. Emre Erdogan hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, legte von der Grundlinie zurück an den Elfmeterpunkt, wo Ott vollkommen frei zum Abschluss kam, aber Lucas Beetz kam angerauscht, grätschte in den Abschluss und konnte ihn am Tor vorbeilenken (37.). Kurz danach flankte Ott von der rechten Grundlinie an den zweiten Pfosten, Niederlechner stieg hoch, aber konnte den etwas zu hoch angesetzten Ball per Kopf nicht mehr aufs Tor drücken (39.). Die Sechzger schafften es in dieser Phase erstmals, Ansbach unter Druck zu setzen. Trotzdem ging es torlos in die Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff die Führung für die Hausherren. Die Löwen schalteten nach Ballgewinn schnell um, der Ex-Ansbacher Fabio Wagner drang über rechts in den Strafraum ein, passte in die Mitte, wo Niederlechner am vorderen Fünfmetereck den Ball für den hinter ihm eingelaufenen Felix Weber passieren ließ. Aus kurzer Distanz beförderte der Innenverteidiger die Kugel zum 1:0 über die Linie (50.). Acht Minuten später das 2:0. Im Anschluss an eine Ecke von links durch Tunay Deniz kam Niederlechner am zweiten Pfosten zum Kopfball, wuchtete die Kugel aus fünf Metern ins kurze Eck (58.). Zwei Minuten später fast die identische Szene. Diesmal kam Faßmann nach Deniz-Eckball zum Abschluss, köpfte den Ball aber übers Tor (60.). Das Tor gelang in der 63. Minute Wagner. Erdogan hatte an der rechten Eckfahne Dietrich düpiert, passte zu Gevorgyan im Strafraum, der legte nach rechts auf den gestarteten Wagner ab, der am rechten Fünfmetereck zum Abschluss kam, den Ball mit Wucht zum 3:0 im Ansbacher versenkte. Erdogan vergab in der 70. Minute die Riesenchance zum 4:0. Nach Zuspiel von Gevorgyan im Strafraum stand er halblinks vollkommen frei, brachte aber nur einen Roller aufs Tor, mit dem Keeper Leidenberg keine Probleme hatte. Das holte Deniz nach. Der Mann für besondere Tore setzte einen 30-Meter-Freistoß mit rechts genau neben den linken Pfosten ins Ansbacher Tor (79.). Einfach genial! In der Schlussphase schöpfte Alper Kayabunar sein Wechselkontingent komplett aus, am Ergebnis änderte das aber nichts mehr.


    TRAINERSTIMMEN

    Alles andere als zufrieden war Löwen-Trainer Alper Kayabunar mit der 1. Halbzeit. „Wir haben das nicht auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen hatten, das Tempo hochhalten und uns in offene Räume bewegen.“ Auch die Boxbesetzung bemängelte der 40-Jährige. „In der einen oder anderen Situation hatten wir Glück. Das haben wir ganz klar in der Halbzeit angesprochen, was wir von den Jungs sehen wollen.“ Dabei sei er etwas lauter geworden. „Wir kommen mit mehr Energie aus der Pause. Das Tor von Felix Weber zu Beginn der 2. Halbzeit tut uns gut.“ Die Tore seien zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Besonders freute Kayabunar, dass der zweite Treffer nach einem Standard fiel, „weil wir daran wieder gearbeitet haben. Die Chancenverwertung in der 2. Halbzeit war richtig gut. Natürlich freuen wir uns auch über das zu Null.“ Das Erfolgserlebnis sei wichtig für die Mannschaft. Ein besonderes Lob hatte der Trainer zudem für Fabio Wagner parat, der den verletzten Raphael Ott ersetzte. „Er hat das erste Tor vorbereitet, das dritte selbst erzielt und viel Tempo und Energie reingebracht. Genau das, was uns in der 1. Halbzeit gefehlt hatte.“


    Ansbachs Coach Niklas Reutelhuber zeigte sich mit den ersten 45 Minuten seines Teams hochzufrieden. „Es war eine sehr gute 1. Halbzeit von uns. Wir waren sehr aggressiv, gut in den Zweikämpfen. Sechzig hatte relativ wenig Ballbesitz.“ Seine Mannschaft hätte zwei, drei gute Möglichkeiten gehabt, um in Führung zu gehen. „Leider machen wir das Tor nicht und kriegen kurz nach der Pause das 0:1. Das war nicht mal das Problem in der 2. Halbzeit. Gekillt hat uns der zweite Gegentreffer nach einer Ecke. Wenn du hier zwei Standardtore bekommst, dann kannst du nicht gewinnen – das gilt eigentlich für jedes Regionalligaspiel. Danach waren die Köpfe unten, die Energie war nicht mehr da. Sechzig hatte dadurch das Stadion hinter sich und spielte danach mit der doppelter Energie. Nach dem 0:2 war es eine klare Angelegenheit!“


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 03.10.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – SpVgg Ansbach 09 4:0 (0:0)


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 8 Wach, 18 Uhlmann – 22 Ott, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, (Tor) – 2 Bell, 6 Hoppe, 9 Wagner, 12 Ortivero Calderon, 13 Eberwein, 17 Leone, 18 Collins, 34 Seiffert.

    A09: 30 Leidenberger (Tor) – 21 Puscher, 25 Weeger, 23 Hahn, 2 Beetz, 29 Manz – 24 Müller, 6 Dietrich – 8 Angermeier, 10 Kroiß – 7 Nuhanovic.

    Ersatz: 1 Schiefer (Tor) – 11 Mata, 15 Oberseider, 16 Gesell, 17 Schmidt, 18 Althaus, 27 L. Stauber, 28 Hayer, 31 Ücüncü.

    Wechsel: Wagner für Ott (45.), Leone für Niederlechner (72.), Hoppe für Faßmann (84.), Collins für Erdogan (84.), Ortivero Calderon für Deniz (84.) – Althaus für Nuhanovic (66.), Schmidt für Puscher (66.), Mata für Dietrich (66.), Oberseider für Beetz (77.), L. Stauber für Kroiß (77.).

    Tore: 1:0 Weber (50.), 2:0 Niederlechner (58.), 3:0 Wagner (63.), 4:0 Deniz (79.).

    Gelbe Karten: – Dietrich.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Grund (Haidlfing); Assistenten: Raphael Salzberger (Mühldorf), Patrick Meixner (Rinnenthal); Vierter Offizieller: Steffen Stegmann (Rothenbuch).


    https://1860muenchen.com/spiel…e/news-detail/m60a09.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…yern-5234628/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…gt-um-raphael-ott,VWzVNGi (mit Video)


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tzt-hier-im-94522745.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…spiel-unter-94522552.html


    https://www.abendzeitung-muenc…h-09-heute-sieg-live-675/


    https://www.abendzeitung-muenc…spvgg-ansbach-art-1073765


    https://sechzger.de/loewen-ansbach-spielbericht/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tissen_tsv-1860-muenchen/

  • Kränkelnde Löwen & 3.500 Fans auswärts in Illertissen

    Die Löwen gastieren am 13. Spieltag in der Regionalliga Bayern beim FV Illertissen. Anpfiff im Stadion Illertissen (Gottfried-Hart-Str., 89257 Illertissen) ist am Samstag, 10. Oktober 2026 um 14 Uhr. Der HD-Premiumsender DF1 überträgt die Partie ab 13.45 Uhr live im analogen Fernsehen und als Stream auf www.df1.de.

    Vorab erklärte Pressesprecher Rainer Kmeth, dass von den 5.000 Tickets für das Spiel in Illertissen 3.500 an den TSV 1860 München gegangen sind. Am Freitagmorgen waren noch 161 nicht verkauft. „Ich gehe davon aus, dass die bis morgen weg sind“, erklärte er. Damit dürfte auch diese Partie für die Löwen zu einem Heimspiel werden.

    Das Spiel in Bayerisch-Schwaben ist der Auftakt zur zweiten Englischen Woche. Am Dienstag geht es zu Hause gegen die SpVgg Bayreuth, an deren Ende steht das Derby am Sonntag gegen den FC Bayern II. Ob das schon Thema sei, wurde 1860-Cheftrainer Alper Kayabunar gefragt. „Intern habe ich nicht das Gefühl. Wir haben ein sehr schweres Auswärtsspiel vor der Brust und wissen, dass es um sehr viel für uns geht. Wir wollen einfach die Leistung, die wir gegen Ansbach in der 2. Halbzeit auf den Platz gebracht haben, in Illertissen bestätigen.“ Das Gebot der Stunde sei es, einfach zu gewinnen. „Vielleicht brauchen wir mal eine Serie“, so Kayabunar weiter. „Wir wissen, dass uns eine schwere Aufgabe erwartet.“

    Zumal es beim Personal viele Fragezeichen gibt. „Ehrlicherweise kann ich es nicht sagen, wer ausfällt“, erklärte der Löwen-Trainer fast entschuldigend. „Es gibt ein paar Spieler, die kränkeln. Ich selbst war auch angeschlagen, aber zum Glück muss ich nicht spielen“, sagte Kayabunar mit einem Grinsen. Das Virus sei noch unterwegs, Spieler kehren zurück, andere melden sich krank. „Wir werden checken, wie es den Jungs geht und dann entscheiden, wer morgen dabei ist.“

    Optimistisch ist Kayabunar bei Michael Eberwein und Kapitän Dennis Dressel. „Beide sind zumindest für das Abschlusstraining eingeplant.“ Gerade Eberwein sei mit seiner Erfahrung und Torgefahr ein wichtiger Spieler. Dazu arbeite er gut gegen den Ball. „Michi bringt viel Qualität mit.“

    Dagegen fällt sicher Raphael Ott aus. „Er wird ein paar Wochen wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlen“, sagt Kayabunar. „Ich hoffe, dass er sehr schnell zurückkommt.“ Für den Angreifer gibt es einige Alternativen. „Wir haben im Verein viele talentierte Spieler, die wir beobachten. Die Woche hat zum Beispiel Efe Karakoc mittrainiert.“ Der 18-Jährige kehrte gerade von seinem Länderspieldebüt für die türkische U19-Nationalmannschaft zurück, kam in allen drei Spielen gegen Italien, Frankreich und Kroatien zum Einsatz. Er sei aber nicht die einzige Option. „Wir haben auch in unserem Kader einige Spieler, die in Frage kommen“, stellt der Trainer klar.

    Allen voran Fabio Wagner, der Ott nach seiner Verletzung gegen Ansbach ersetzte und zum „Mann des Spiels“ mit drei Skorerpunkten avancierte. Überraschend kam das für den Coach nicht. „Ich weiß von letzter Saison in der U21, was er draufhat.“ Er sei ein talentierter Spieler, der sich noch in der Entwicklung befinde. „Aber im Gegensatz zum Saisonbeginn ist er viel selbstbewusster.“ Trotzdem müsse man mit ihm als jungen Spieler Geduld haben. „Es wird immer Phasen geben, wo er nicht so gut drin ist.“

    Vor der in Illertissen geleisteten Arbeit hat Kayabunar Respekt. „Ich hatte persönlich schon einige Duelle, auch gegen Holger Bachthaler.“ Er und sein Vater Karl-Heinz waren in der Vergangenheit die prägenden Gestalten im Klub. Mittlerweile sind andere in der Verantwortung. „Der Kader hat sich verändert, aber es ist nach wie vor eine gute Mannschaft“, findet der Löwen-Trainer. „Sie haben viel Qualität in der Offensive und einen klaren Plan. Illertissen kann jeden in der Liga schlagen.“

    Besonders vor „Stoßstürmer“ Denis Milic warnt Kayabunar. „Er kann die Bälle festmachen.“ Mit Elidon Qenaj hat er einen kongenialen Angriffspartner. Zusammen haben beide die Hälfte der FVI-Tore erzielt. Außerdem hat er Respekt vorm Flügelspiel der Schwaben. „Sie sind technisch gut und im Umschaltspiel sehr gefährlich. Entscheidend wird aber sein, ob wir an die 2. Halbzeit gegen Ansbach anknüpfen können. In erster Linie schauen wir auf uns und versuchen, unsere Spielidee reinzubringen und umzusetzen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    FVI: 1 Adamczyk (Tor) – 15 Ekinci, 22 Rieder, 38 Neuberger, 23 Heckmann – 17 Cassaniti, 19 Wegmann, 4 Kronenberg, 27 Ilkan – 9 Qenaj, 21 Milic.

    Ersatz: 28 Madarac, 33 Mayer (beide Tor) – 2 Delikaya, 5 Hasler, 6 Fink, 10 Veselaj, 12 Stojnovic, 14 Schug, 16 Deininger, 20 Constantin, 21 El Hadj-Saif, 25 Hingerl.

    Es fehlen: 7 Fofanah, 13 Hausmann.


    1860: 30 Eicher (Tor) – 24 Gevorgyan, 33 Faßmann, 4 Weber, 47 Fiedler – 36 Deniz, 14 Dressel – 9 Wagner, 13 Eberwein, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, (Tor) – 2 Bell, 5 Collins, 6 Hoppe, 8 Wach, 11 Moumou, 12 Ortivero Calderon, 17 Leone, 18 Uhlmann, 21 Seiffert, 25 Dordan, 34 Krasniqi, 39 Estermann.

    Es fehlen: 20 Klose, 22 Ott, 23 Musa.

    Schiedsrichter: Maximilian Ziegler (Lindach); Assistenten: David Kern (Wülfershausen), Maximilian Graf (Mellrichstadt); Vierter Offizieller: Felix Gärtner (Dauchingen).


    https://1860muenchen.com/spiel…aerts-in-illertissen.html



    Liveticker für das Spiel gegen FV Illertissen:


    https://www.fupa.net/match/fv-…v-1860-muenchen-m1-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tissen_tsv-1860-muenchen/

  • Erneut nur ein Punkt für die Löwen beim 1:1 in Illertissen

    Die Löwen dominierten nach ausgeglichener 1. Halbzeit im zweiten Durchgang den FV Illertissen, kamen aber über ein 1:1 nicht hinaus. Die Führung von Florian Niederlechner (70.) egalisierte Denis Milic in der 83. Minute. In der Nachspielzeit vergab Emre Erdogan den Lucky Punch.

    Personal: Löwen-Trainer Alper Kayabunar musste in Illertissen auf die verletzten Noah Klose, Raphael Ott und Stefan Musa verzichten. Dazu fehlten krankheitsbedingt Brahim Moumou, Eric Uhlmann, Mark Gevorgyan, Damjan Dordan und Lance Fiedler. Ludwig Estermann spielte zeitgleich in der U21 beim TSV 1874 Kottern.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Alessio Hasler halblinks im Strafraum an den Ball, die Direktabnahme aus sieben Metern entschärfte Löwen-Keeper Vitus Eicher mit einem Reflex (3.). Ein 30-Meter-Freistoß von Tunay Deniz kam zu zentral aufs FVI-Tor, so dass Keeper Daniel Adamczyk damit keine Mühe hatte (8.). Ansonsten taten sich die Sechzger in der Anfangsphase schwer auf dem rutschigen Geläuf. In der 17. Minute war es Fabio Wagner, der sich im Strafraum durchsetzte, von der rechten Grundlinie scharf an den zweiten Pfosten flankte, wo Emre Erdogan aus acht Metern zum Flugkopfball ansetzte, aber nur das Außennetz traf (17.). Eine zu kurze Kopfballabwehr landete vier Minuten später bei Florian Niederlechner, der aber etwas überrascht abschloss und den Ball nicht richtig traf, so dass Adamczyk damit keine Probleme hatte (21.). Nicht im Bilde waren die Löwen in der 28. Minute. Nach schnellem Umschaltspiel über die linke Seite passte Jordi Wegmann in die Tiefe, Denis Milic lief frei auf Eicher zu, setzte den Ball im Strafraum aber vor dem 1860-Keeper, der sich vor ihm aufbaute, aus neun Metern rechts am Tor vorbei. Ein Distanzschuss von Dennis Dressel ging deutlich über das Tor von Illertissen (41.). In dieser Phase passierte wenig vor den Toren. Ein Eckball durch Deniz, von der linken Seite mit rechts aufs kurze Eck gedreht, überraschte Adamczyk, der mit Mühe die Hereingabe abwehren konnte (44.). Kurz vor der Pause hatten die Schwaben nochmals eine Konterchance durch Milic, der auf Elidon Qenaj ablegte, aber mit seinem schwachen Abschluss von der Strafraumkante an Eicher scheiterte (45.). Eine Minute später war es erneut Qenaj, der zum Schuss in Sechzehner-Nähe kam, aber auch hier blieb der Löwen-Keeper Sieger (45.+1). Danach war Pause.

    Ein erstes Ausrufezeichen in der 2. Halbzeit setzte Kapitän Dressel im Zentrum mit einem 20-Meter-Schuss, den Adamczyk zur Seite abwehren konnte (48.). In der 54. Minute ließ Erdogan auf der linken Strafraumseite Ole Deininger aussteigen, ging die Grundlinie entlang, täuschte einen Pass in die Mitte an, schloss dann aber aus spitzem Winkel ab, der FVI-Keeper hatte jedoch aufgepasst, konnte den Schuss aus kurzer Distanz abwehren. Die Löwen dominierten nun die Partie. Erdogan passte links im Strafraum zurück auf Fabio Wagner, der direkt auf Niederlechner am linken Fünfmetereck weiterleitete, doch der kam nicht kontrolliert ans Zuspiel, brachte die Kugel nicht aufs Tor (60.). Ein Abschluss am rechten Fünfmetereck von Niederlechner konnte ein FVI-Verteidiger im letzten Moment auf Kosten einer Ecke verhindern (64.). beinahe wären die Gastgeber überraschend in Führung gegangen. Eine Hereingabe von links durch Alessio Hasler verpasste Milic am zweiten Pfosten freistehend nur knapp (67.). Das Tor fiel auf der anderen Seite. Eine Ecke von links durch Deniz köpfte Lasse Faßmann am zweiten Pfosten aufs Tor, der Ball wurde geblockt, über den kurz zuvor eingewechselten Cristian Leone und Felix Weber kam die Kugel zu Niederlechner, der im Zentrum aus sechs Metern Adamczyk zum 1:0 überwand (70.). Die Löwen wurden mit der Führung im Rücken leichtsinnig. Nach einer zu kurz geklärten Hereingabe von rechts durch Milic kam Hasler im Zentrum aus neun Metern zum Abschluss, doch Leone warf sich in den Schuss, verhinderte den Ausgleich (76.). In der 83. Minute der Ausgleich. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Shaban Veselaj kam Milic im Zentrum relativ ungehindert zum Kopfball, überwand Eicher zum 1:1. Die Löwen drängten danach auf den Siegtreffer. Michael Eberwein legte per Hacke für Leone auf, doch der traf aus 15 Metern den Ball nicht voll, setzte ihn deutlich über den Kasten (88.). In der 1. Minute der Nachspielzeit hatte Erdogan die Riesenchance zum Lucky Punch. Julian Bell hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, flankte butterweich ans lange Eck, wo Erdogan aus sechs Metern vollkommen frei zum Kopfball kam, aber die Kugel links neben den Pfosten setzte. Auf der anderen Seite hatte Veselaj nach einem Konter nochmals einen Abschluss. Sein Schuss halbrechts von der Strafraumkante war aber zu schwach (90.+3). Kurz danach war Schluss. Erneut verspielten die Sechzger eine Führung mussten sich mit einem Punkt zufriedengeben.

    TRAINERSTIMME

    Löwen-Coach Alper Kayabunar hatte ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. „Wir haben uns viele Möglichkeiten erarbeitet, wenig Chancen für den Gegner zugelassen. Aber leider stehen wir am Ende nur mit einem Punkt hier“, ärgerte er sich über die verpassten Möglichkeiten. „In der 1. Halbzeit sind wir oft in die Box gekommen, aber die Qualität der Bälle war nicht gut. Das haben wir in der Pause angesprochen. Die 2. Halbzeit war dann besser. Leider haben wir am Ende die eine oder andere Torchance vergeben.“

    Der 40-Jährige monierte den fehlenden Druck auf den Gegner. „Wir hatten viel Kontrolle. In der Konstellation heute war es nicht so einfach“, sprach er die prekäre Personal-Situation an. „Gestern nach dem Training ist der ein oder andere Spieler noch weggebrochen. Wir haben zudem auswärts gegen eine richtig gute Mannschaft gespielt, aber wir hätten mehr Druck ausüben, noch mehr Bälle in die Box bringen und den Gegner weiter reindrücken müssen, um noch mehr Torchancen zu erarbeiten.“

    Bereits am Dienstag geht es zu Hause gegen die SpVgg Bayreuth weiter. „Ich hoffe, dass der Kader wieder ein bisschen tiefer wird, dass wir mehr Alternativen haben. Das Spiel heute hat sehr viel Kraft gekostet und gegen Bayreuth wird es sicherlich nicht einfacher.“


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 10.10.2026, 14 Uhr


    FV Illertissen – TSV 1860 München 1:1 (0:0)


    FVI: 1 Adamczyk (Tor) – 16 Deininger, 38 Neuberger, 22 Rieder, 23 Heckmann, 19 Wegmann – 17 Cassaniti, 25 Hingerl, 5 Hasler – 11 Milic – 9 Qenaj.

    Ersatz: 33 Mayer (Tor) – 2 Delikaya, 4 Kronenberg, 6 Fink, 10 Veselaj, 12 Stojnovic, 15 Ekinci, 20 Constantin, 27 Atak.

    1860: 30 Eicher (Tor) – 2 Bell, 33 Faßmann, 4 Weber, 21 Seiffert – 8 Wach, 14 Dressel – 9 Wagner, 36 Deniz, 19 Erdogan – 7 Niederlechner.

    Ersatz: 1 Bachmann, (beide Tor) – 6 Hoppe, 12 Ortivero Calderon, 13 Eberwein, 17 Leone, 18 Collins, 34 Krasniqi.

    Wechsel: Stojnovic für Cassaniti (23.), Veselaj für Stojnovic (58.), Atak für Heckmann (82.), Kronenberg für Hingerl (82.) – Leone für Wagner (69.), Eberwein für Niederlechner (78.), Ortivero Calderon für Deniz (89.).

    Tore: 0:1 Niederlechner (70.), 1:1 Milic (83.).

    Gelbe Karten: Neuberger, Hingerl, Milic– Wach.

    Zuschauer: 4.119 im Stadion Illertissen.

    Schiedsrichter: Maximilian Ziegler (Lindach); Assistenten: David Kern (Wülfershausen), Maximilian Graf (Mellrichstadt); Vierter Offizieller: Felix Gärtner (Dauchingen).


    https://1860muenchen.com/spiel…chte/news-detail/fvi.html


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/illertis…yern-5234641/spielbericht


    https://www.tz.de/sport/1860-m…illertissen-94533714.html


    https://www.abendzeitung-muenc…g-unentschieden-live-676/


    https://www.abendzeitung-muenc…oeglichkeiten-art-1164779


    https://sechzger.de/nur-ein-pu…ch-schwer-in-illertissen/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen SpVgg Bayreuth:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-spvgg-bayreuth-m1-261013


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVUS470OH/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen_spvgg-bayreuth/