TSV 1860 München

  • In einer hart umkämpften Partie trennten sich die Löwen 1:1 von Viktoria Köln und verpassten damit den vorübergehenden Sprung auf Platz zwei. Sascha Mölders hatte sein Team mit dem 21. Saisontreffer in Führung gebracht (38.), die René Klingenburg in der stärksten Phase der Gäste ausglich (64.). Damit hielt die Serie beider Mannschaften. Während die Löwen seit sieben Spielen ungeschlagen sind, war es bei der Viktoria schon die achte Partie.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen Viktoria Köln verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Aufbautraining), Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Keanu Staude (Sehnenverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic, Maxim Gresler und Leon Klassen. Gegenüber dem Türkgücü-Spiel gab es eine Veränderung in der Startelf: Für Fabian Greilinger begann nach abgesessener Gelbsperre wieder Phillipp Steinhart.

    Spielverlauf: Beide Teams attackierten den Gegner früh. Erstmals gefährlich kamen die Löwen in der 8. Minute vors Viktoria-Tor, aber der Ball war bei der Hereingabe von Erik Tallig auf Richy Neudecker knapp im Tor-Aus. Nach einem Eckball von links durch Neudecker war Semi Belkahia zwar mit dem Kopf zur Stelle, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor (14.). Eine Minute später kam Sascha Mölders nur mit der Fußspitze an die Flanke aus dem linken Halbfeld von Neudecker, der Ball ging am langen Eck vorbei (15.). Ein vielversprechender Distanzschuss rutschte Dennis Dressel nach Pass von Tallig in der 18. Minute aus 21 Metern über den Spann. Eine Rechtsflanke von Neudecker lenkte kurz danach Kai Klefisch fast ins eigene Tor (19.). Die anschließende Ecke von Neudecker köpfte Stephan Salger über die Querlatte (20.). Nach einer schnell ausgeführten Ecke war die Viktoria-Abwehr nicht im Bilde, aber Neudeckers Flanke auf Belhkahia konnten die Kölner mit etwas Glück entschärfen (22.). In der 24. Minute war Marco Hiller gefordert. Marcel Risse hatte von rechts geflankt, Timmy Thiele lief ein, kam am ersten Pfosten aus kurzer Distanz zum Kopfball, aber der Löwen-Keeper tauchte ab, parierte die Kugel und klärte die Situation im Nachfassen endgültig (24.). Eine Freistoßflanke von Stefan Lex aus dem rechten Halbfeld nahm Salger am langen Eck mit dem Kopf, übersah den besser postierten Dressel hinter ihm und köpfte über das Tor (33.). Im Gegenzug musste Hiller gegen Mike Wunderlich Kopf und Kragen riskieren, als er sich im Fünfmeterraum dem 35-Jährigen entgegenwarf und ihm den Ball vom Fuß nahm (34.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Biankadi erreichte Mölders zwar nicht, aber beinahe hätte sie Moritz Fritz ins eigen Tor gegrätscht (36.). Zwei Minuten später lag der Ball im Kölner Tor. Dressel hatte ihn sich im Mittelfeld erkämpft, anschließend auf Biankadi gepasst, der bediente Neudecker, dessen Zuspiel in die Tiefe auf den gestarteten Mölders versenkte dieser aus halblinker Position aus zehn Metern im langen Eck zum 1:0 (38.). Mit der knappen Löwen-Führung ging es auch in die Pause.

    Ein 22-Meter-Freistoß von Lex kurz nach Wiederanpfiff aus halblinker Position landete auf dem Tornetz (47.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Moritz Schultz klärte Belkahia am Fünfmeterraum (55.). In der 58. Minute gab es nach Belkahia-Foul an René Klingenburg einen 20-Meter-Freistoß für die Kölner etwas nach rechts versetzt. Wunderlichs Schuss hätte gepasst, aber Hiller brachte noch die Finger dazwischen, lenkte ihn über den Querbalken. In der 64. Minute der Ausgleich. Thiele legte ein Zuspiel im Strafraum nach rechts auf Klingenburg ab, der kam halbrechts aus zwölf Metern zum Schuss, ließ Hiller keine Chance. Beinahe hätte der Konter prompt gefolgt, aber Neudeckers scharfe Hereingabe konnte sich Sebastian Mielitz vor dem einschussbereiten Mölders schnappen (67.). Die Löwen zeigten sich nach dem 1:1 wieder aktiver. Nach einem Kölner Konter konnte der eingewechselte Fabian Greilinger gerade noch den Abschluss von Wunderlich nach Thiele-Flanke entscheidend verhindern (76.). Im Anschluss an eine scharfe Hereingabe von Biankadi von links war Belkahia mit dem Fuß zur Stelle, traf den Ball aber nicht richtig, der am langen Eck vorbeitrudelte. Tallig erlief sich die Kugel, passte scharf in die Mitte, wo gleich drei Löwen die Hereingabe verpassten (80.). Ein Abpraller landete in der 84. Minute bei Tallig, der zog sofort aus 17 Metern flach ab, nur um Zentimeter schrammte der Ball am linken Pfosten vorbei. Es blieb beim 1:1. Die Löwen verpassten mit dem Remis den vorübergehenden Sprung auf Platz zwei, sind aber mittlerweile seit sieben Spielen ungeschlagen.


    STENOGRAMM, 33. Spieltag, 20.04.2021, 18.60 Uhr


    1860 München – FC Viktoria Köln 1:1 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo.

    VIK: 1 Mielitz (Tor) – 28 Koronkiewicz, 30 Schultz, 23 Fritz, 6 Holthaus – 18 Klefisch, 4 Lorch – 31 Risse, 8 Wunderlich, 17 Klingenburg – 39 Thiele.

    Ersatz: 25 Bangsow (Tor) – 5 Hajrovic, 10 Dej, 19 Holzweiler, 20 Kyere, 26 Stellwagen, 27 Tubluk.

    Wechsel: Greilinger für Lex (61.), Wein für Tallig (90.) – Dej für Klingenburg (82.).

    Tore: 1:0 Mölders (38.), 1:1 Klingenburg (64.).

    Gelbe Karten: Belkahia, Dressel – Schultz, Klefisch, Risse, Fritz.

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Patrick Kessel (Norheim); Assistenten: Luca Schlosser (Montabaur), Fabian Schneider (Gelsdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5652.htm


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    Presseschau tz und Az:


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    https://www.tz.de/sport/1860-m…den-4-platz-13965464.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rs-koellner-13965437.html


    https://www.abendzeitung-muenc…endergebnis-1-1-live-118/


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    Nächstes Spiel:


    24.4.2021, 14 Uhr, In Mannheim gegen Waldhof

  • Zum Ende der Englischen Woche geht es für die Löwen in die Kurpfalz. Dort treffen sie am Samstag, 24 April 2021, auf Waldhof Mannheim. Anpfiff im Carl-Benz-Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MAGENTA SPORT zu sehen.


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    Auffällig lange hatte Löwen-Trainer Michael Köllner nach dem Heimspiel gegen Viktoria Köln im Kreis zu seinen Spielern gesprochen. „Es ging darum, die Dinge richtig einzuordnen“, gab er als Grund an. Der 51-Jährige ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, wie hoch der Erwartungsdruck von außen in einer solchen Saisonphase werden kann. Deshalb sein Appell: „Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir sagen, dass das Unentschieden gegen Viktoria Köln ein Dämpfer oder Rückschlag ist.“

    Seine Jungs ließ er wissen, dass sie ein „Topspiel“ hingelegt hatten. „Ich habe gesagt, dass ich mit der Art und Weise, wie wir momentan Fußball spielen, zufrieden bin. Leider konnten wir nach der Führung die Intensität nicht hochhalten. Ich schneide mir wegen dem 1:1 nicht die Pulsadern auf“, fügte er sarkastisch hinzu. „Ich rede nichts schön, wie mir manche vorwerfen, aber man muss realistisch bleiben“, so seine Forderung.

    Letztlich sei entscheidend, was er als Trainer denke und nicht irgendwelche Kommentatoren unter einem Nickname im Internet. Gerade die jungen Burschen, die noch etwas fragil seien, bräuchten ein positives Feedback. „Zur Kernkompetenz eines Fußballlehrers gehört es nicht nur, dass die Laufwege passen, sondern auch, dass die mentale Komponente stimmt.“

    Wie wichtig der Kopf sein kann, hat der 33. Spieltag gezeigt, als Tabellenführer Hansa Rostock in der 6. Minute der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich gegen den SV Wehen Wiesbaden hinnehmen musste. „Ich habe mir Waldhof Mannheim angeschaut, mich auf den nächsten Gegner konzentriert“, berichtete er von seinem Mittwochabend vor dem Fernsehgerät. „Aber beim Stande von 4:0 für Saarbrücken sind meine Frau und mein Sohn unruhig geworden und haben gesagt: ‚Schalt‘ endlich um!‘“ Das hat Köllner dann getan und den späten Ausgleich mitbekommen. Zeitgleich spielte auch der FC Ingolstadt nur 1:1 beim abstiegsbedrohten VfB Lübeck, so dass die Löwen keinen weiteren Boden verloren haben.

    Der Trainer bleibt aber auch fünf Spieltage vor Ende des Saison seinem Credo treu und betont fast gebetsmühlenartig: „Für mich ist entscheidend, was wir machen. Nur das zählt Das andere können wir ohnehin nicht beeinflussen.“ Deshalb fordert er von den Fans Vertrauen in jeden Spieler und das Team. „Die Jungs spielen eine bockstarke Saison. Für mich gibt es überhaupt keinen Grund, nach einem 1:1 gegen eine Mannschaft, die zuvor sieben Spiele ungeschlagen war, zu zweifeln.“

    Ob ihm die 0:5-Niederlage der Mannheimer in Saarbrücken ungelegen komme, wurde Köllner gefragt. „Ich konzentriere mich eher auf taktische Dinge“, antwortete er. Auch das Hinspiel in München hatten die Kurpfälzer mit 0:5 verloren. „Nach dem Spiel sind sie von ihrer Dreierkette abgewichen, haben bis zum Saarbrückenspiel mit einer Vierer-Kette gespielt.“ Nach 0:2-Rückstand stellte Trainer Patrick Glöckner wieder auf Dreierkette um. Und so stellt sich Köllner eher die Frage, wie wohl die taktische Grundformation der Waldhöfer am Samstag aussehen wird.

    Ansonsten konnte Köllner nicht den Leistungsunterschied feststellen, den das Ergebnis suggeriert. „Es war lange nicht so klar. Gegen Ende sind dann die Dinge auseinandergeflogen. Das ist aber normal in der Saisonphase.“ Keineswegs könne man vom Ergebnis her ableiten, dass die Mannheimer schlecht drauf sind.

    Denn nach nur drei Punkten und drei Toren aus sieben Spielen hatte sich Waldhof zuletzt erholt gezeigt und sieben Zähler aus drei Partien vor dem Saarbrücken-Spiel eingefahren. „Mannheim ist offensiv brandgefährlich“, weiß Köllner, „hinten werde sie oft eiskalt für Fehler bestraft. Das war auch im Spiel gegen uns so.“ Er erwartet am Samstag einen Gegner, „der zu Hause angreifen und attackieren“ wird, um sich den Frust des verlorenen Südwest-Derbys von der Seele zu spielen. Eine andere taktische Ausrichtung kann sich der Oberpfälzer schwer vorstellen. „Sie können hinten nicht Beton anrühren!“

    Löwen starten Dauerkartenverkauf für die Saison 2021/2022.

    Bis auf Stefan Lex sind alle Spieler bisher gut durch die Englische Woche gekommen. „Es ist nichts Schlimmes“, so Köllner über die Verletzung des 31-Jährigen, „aber ich weiß nicht, ob es final für Waldhof reichen wird“. Die muskulären Probleme seien auch ein Stück weit seiner Spielweise geschuldet. „Stefan läuft viel im Spiel, er ist ein essentieller Spieler für uns“, lobt er den Stürmer.

    Mehr und mehr unverzichtbar wird auch Richard Neudecker. Das sei, so Köllner, von Anfang an das Ziel gewesen. „Richy ist topfit und gibt den Takt im Spiel vor.“ Das sei nicht immer so in dieser Saison gewesen. „Es gab Phasen, da war es grausam anzuschauen. Aber im Moment macht er es richtig gut.“ Trotzdem liege man sich nicht jeden Tag in den Armen. „Ich sehe noch Luft nach oben. Richy ist aber ein Spieler, der zuhört, der zu 100 Prozent in die Kabine passt.“

    Auch für Merveille Biankadi brach der Trainer eine Lanze. Ähnlich wie bei Neudecker habe auch ihm bei der Verpflichtung der Spielrhythmus gefehlt. „Merv ist ein Spieler, der alles gibt, es manchmal zu gut machen will und dann die Bälle verstolpert.“ Die Formkurve zeige aber von Woche zu Woche nach oben. „Er ackert ohne Ende für die Mannschaft.“ Allen Kritikern des 25-Jährigen rät Köllner deshalb, ihr Urteil erst am Ende der Saison über den Stürmer zu fällen.

    Das Spiel in Mannheim will Köllner anders angehen als zuletzt gegen Viktoria Köln. Vielleicht auch mit verändertem Personal. „Wir müssen uns anders positionieren“, so der Coach, „aber in Ballbesitz mit dem gleichen Selbstvertrauen wie gegen Köln agieren.“ Und dann schauen, was am Ende dabei rüberkommt – im Idealfall eben drei Punkte!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SVW: 1 Königsmann (Tor) – 26 Marx, 4 Verlaat, 5 Seegert, 19 Donkor – 27 Gohlke, 18 Gouaida – 17 Costly, 9 Boyamba, 16 Garcia – 11 Martinovic.

    Ersatz: 23 Bartels, 25 Scholz (beide Tor) – 3 Kouadio, 10 Ferati, 14 Roczen, 20 Osei Kwadwo, 21 dos Santos, 22 Just, 29 Jurcher, 32 Russo, 33 Jastrzembski.

    Nicht dabei: 6 Schuster (5. Gelbe Karte), 7 Ünlücifci (Meniskus-OP), 8 Diring (Knorpelschaden), 13 Christiansen (Haarriss im Mittelffuß), 24 Gottschling (Oberschenkelzerrung), 31 Hofrath (Bänderriss im Knöchel), 35 Saghiri (Fußprobleme).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 7 Lex – 9 Mölders.

    Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 20 Agbowo, 21 Ngounou Djayo, 26 Durrans, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 33 Klassen.

    Nicht dabei: 5 Moll (Knieverletzung), 22 Linsbichler (Aufbautraining), 23 Staude (Sehnenverletzung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5655.htm


  • Die Löwenjagd geht weiter: Durch einen 2:0-Erfolg bei Waldhof Mannheim bleibt der TSV 1860 München auf Aufstiegskurs. Richard Neudecker brachte seine Farben bereits nach 20 Sekunden in Führung. Der zweite Treffer fiel erst 95 Minuten später durch Dennis Dressel (90.+6). Die Sechzger bauten ihre Ungeschlagen-Serie auf acht Spiele aus, sprangen vorübergehend auf Platz drei.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Reha), Tim Linsbichler (Aufbautraining) und Keanu Staude (Sehnenverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Milos Cocic, Maxim Gresler und Leon Klassen. Im Vergleich zum 1:1 gegen Viktoria Köln gab es eine Veränderung in der Startformation: Für Stefan Lex, der teilweise wegen muskulärer Probleme die Woche über nicht trainieren konnte, rückte Daniel Wein in die Anfangself.


    STIMMEN Köllner: „Mega-Start war der Schlüssel zum Erfolg!“


    Spielverlauf: Es begann optimal für die Löwen. Bereits nach 20 Sekunden lag der Ball im Mannheimer Tor. Nach einem Diagonalpass von Phillipp Steinhart von der Mittellinie in die Tiefe war es Sascha Mölders, der am rechten Strafraumeck mit dem Kopf auf Richy Neudecker verlängerte, der kam halbrechts im Strafraum aus neun Metern zum Schuss, traf zum 1:0 ins lange Eck (1.). Erstmals wurden die Gastgeber in der 6. Minute gefährlich. Marcel Costly und Dennis Jastrzembski kombinierten sich über links bis zur Grundlinie durch, doch Semi Belkahia konnte die Hereingabe von Costly klären. Nach knapp einer Viertelstunde kam Jastrzembski halblinks an einen zu kurz abgewehrten Ball, ließ Belkahia stehen, sein Schuss aus 14 Metern ging knapp am langen Pfosten vorbei (15.). Zwei Minuten später setzte sich Neudecker an der linken Grundlinie durch, passte an den kurzen Pfosten auf Mölders, dessen Abschluss aber Jan Christoph Just gerade noch zur Ecke blocken konnte (17.). SVW-Keeper Timo Königsmann musste sich in der 20. Minute bei einem 22-Meter-Schuss von Erik Tallig strecken, um die Kugel aus dem rechten unteren Eck zu holen. Eine Riesenchance von Jan Hendrik Marx vereitelte Marco Hiller in der 24. Minute. Der Waldhöfer setzte sich rechts gegen Daniel Wein durch, steuerte parallel zur Grundlinie auf den Löwen-Keeper zu, der sich breit machte und den Schuss aus spitzem Winkel mit dem Fuß abwehrte. Kurz danach musste Wein gegen Dominik Martinovic nach einem missglückten Rückpass im eigenen Strafraum Kopf und Kragen riskieren, um im letzten Moment den Ball vor dem Waldhof-Stürmer wegzugrätschen (25.). In der 28. Minute nahm Martinovic in linker Position außerhalb des Strafraums Maß, doch der Ball flog knapp am kurzen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite köpfte Marius Willsch eine Rechtsflanke am langen Pfosten über das Waldhof-Tor (33.). Nach Doppelpass zwischen Merveille Biankadi und Dressel auf der linken Seite kam Mölders nach Biankadi-Pass in der Mitte einen Schritt gegen Königsmann zu spät (36.). In der 41. Minute landete ein Distanzschuss von Tallig neben dem rechten Pfosten. Einen 20-Meter-Freistoß aus zentraler Position setzte Neudecker wenig später in die Mauer (43.). Kurz danach brachte Wein einen Eckball von rechts in die Mitte, Mölders stieg am höchsten, konnte den Ball per Kopf aber nicht aufs Tor drücken (45.). Direkt danach schickte Schiedsrichter Lars Erbst die beiden Teams in die Pause.

    Den ersten guten Angriff der 2. Halbzeit hatten die Gäste. Die Hereingabe von rechts durch Jastrzembski blockte Wein vor dem einschussbereiten Costly zur Ecke (51.). Auf der anderen Seite setzte sich Tallig auf der linken Seite durch, sein Pass ans kurze Eck auf Mölders klärte Costly zur Ecke (53.). Eine Hereingabe von links durch Mölders, der sich auf dem Flügel durchgesetzt hatte, auf Dressel verhinderte Marcel Seegert am vorderen Torraumeck (59.). Ein Kopfball von Stephan Salger nach Ecke von Neudecker prallte in der 61. Minute als Bogenlampe auf die Latte. Ein Steckpass von Neudecker erlief auf der rechten Seite Biankadi, seine Hereingabe klärte Jesper Verlaat am ersten Pfosten vor Mölders zur Ecke (63.). Ein 24-Meter-Freistoß von Seegert ging in der 71. Minute nur knapp am linken Pfosten vorbei ins Tor-Aus. Die Löwen hatten in der 78. Minute die Riesenchance zur Entscheidung. Erst parierte Königsmann einen 14-Meter-Schuss von Tallig aus halblinker Position, dann wehrte Seegert auf der Linie den Nachschuss von Fabian Greilinger ab und zum Schluss war es Biankadi, dessen Aufsetzer über die Torlatte streifte. Waldhof gab sich noch nicht geschlagen. Eine Hereingabe von links durch Costly kam zu Martiniovic, dessen Schuss aus elf Metern blockte Belkahhia (82.). Nach einem Dressel-Zuspiel tauchte Mölders frei vor Königsmann auf, scheiterte aber an dem Keeper, der ihm entgegen gekommen war (88.). In der Nachspielzeit nochmals die Riesenchance zum 2:0, aber das Zuspiel von Greilinger auf den völlig freistehenen Mölders konnte Seegert klären (90.+1). Kurz danach bekam Marx noch Rot, weil er Tallig von hinten umgrätscht hatte (90.+2). In der 6. Minute der Nachspielzeit gelang den Löwen noch das 2:0. Tallig hatte von links an den zweiten Pfosten auf Mölders geflankt, der aus spitzen Winkel den Ball an den rechten Pfosten jagte. Von dort sprang die Kugel Dressel vor die Füße, der aus kurzer Distanz zunächst nur den linken Pfosten traf, den Abpraller dann aber versenkte. Damit setzten die Löwen ihre Jagd auf einen Aufstiegsplatz fort.


    ZUR LÖWEN-STATISTIK


    STENOGRAMM, 34. Spieltag, 24.04.2021, 14 Uhr


    SV Waldhof Mannheim – 1860 München 0:2 (0:1)


    SVW: 1 Königsmann (Tor) – 22 Just, 27 Gohlke, 4 Verlaat – 26 Marx, 18 Gouaida, 5 Seegert, 17 Costly – 16 Garcia – 33 Jastrzembski, 11 Martinovic.

    Ersatz: 23 Bartels (Tor) – 3 Kouadio, 9 Boyamba, 10 Ferati, 13 Christiansen, 29 Jurcher, 32 Russo.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 17 Wein – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 14 Dressel, 8 Tallig – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 11 Greilinger, 13 Erdmann, 18 Knöferl, 28 Mannhardt.

    Wechsel: Christiansen für Just (46.), Ferati für Garcia (70.), Boyamba für Jastrzembski (78.) – Greilinger für Neudecker (73.), Erdmann für Wein (83.), Lang für Biankadi (90.+5).

    Tore: 0:1 Neudecker (1.), 0:2 Dressel (90.+6).

    Gelbe Karten: Gohlke, Christiansen – Willsch, Salger.

    Rote Karte: Marx (90.+2, grobes Foulspiel).

    Zuschauer: 0 im Carl-Benz-Stadion.

    Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen); Assistenten: Mario Hildenbrand (Wertheim), Timo Lämmle (Kernen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5656.htm


    Bildergalerie:


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    Presseschau tz und Az:


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    https://www.abendzeitung-muenc…-spielstand-ergebnis-120/



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    Nächstes Spiel:


    4.5.2021, 19 Uhr, zu Hause gegen Lautern

  • Die Löwen beendeten die Serie des 1. FC Kaiserslautern von sechs Spielen ohne Niederlage und sind jetzt selbst seit neun Partien ungeschlagen. Richy Neudecker hatte sein Team nach einer halben Stunde in Führung gebracht (31.), Phillipp Steinhart sorgte mit einem Doppelpack – erst verwandelte er einen Foulelfmeter (52.), dann traf er aus dem Spiel heraus (70.) – zum 3:0-Endstand. Damit geht die Jagd auf einen Aufstiegsplatz weiter!


    Personal: Löwen-Cheftrainer Michael Köllner musste im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verletzungsbedingt auf Quirin Moll, Tim Linsbichler und Keanu Staude (alle Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 18er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Ahanna Agbowo, Johann Ngounou Djayo, Matthew Durrans, Marco Mannhardt, Milos Cocic und Leon Klassen. Gegenüber dem Waldhof-Spiel gab es eine Veränderung in der Startelf: Für Daniel Wein rückte Fabian Greilinger ins Team.

    Spielverlauf: Die Löwen versuchten vom Anpfiff weg, die Gäste unter Druck zu setzen, indem sie früh angriffen. Aber die erste gefährliche Szene hatten die Lauterer. Eine Hereingabe von rechts durch Jean Zimmer ging aber durch den 1860-Strafraum, ohne einen Abnehmer zu finden (3.). Auf der anderen Seite brachte Marius Willsch eine Hereingabe von rechts scharf nach innen, Sascha Mölders verlängerte am ersten Pfosten. Der Ball kam zu Erik Tallig, der jedoch keine freie Schussbahn hatte, also passte er scharf in die Mitte. Über Umwege landete die Kugel bei Mölders am rechten Pfosten, der mit der Spitze vor Torhüter Matheo Raab am Spielgerät war, es aber aus kurzer Distanz nicht mehr aufs Tor brachte (4.). In der 9. Minute wurde Stephan Salger nach einer Flanke von Torwart Raab im Fünfmeterraum mit beiden Händen umgestossen, doch trotz lautstarker Proteste der Löwen ließ Schiedsrichter Christof Günsch weiterspielen. Ein klarer Elfmeter! Zwei Minuten später kam Willsch rechts bis zur Grundlinie, seinen Pass in den Rückraum konnten die Lauterer klären (11.). Ein Schuss von Fabian Greilinger von der Strafraumkante blockte Carlo Sickinger zur Ecke (18.). Nach der anschließenden Ecke von Richy Neudecker kam Mölders zwar zum Kopfball, die Kugel ging aber weit am Tor vorbei (19.). Auf der anderen Seite konterte der FCK drei gegen drei, Anas Bakhat kam halblinks aus 17 Metern zum Abschluss, den Aufsetzer bekam Marco Hiller erst im Nachfassen unter Kontrolle (22.). Nach einer Neudecker-Flanke von rechts stand Mölders total frei im Fünfmeterraum, bedrängt von Keeper Raab köpfte er den Ball links am Tor vorbei (25.). Nach einem katastrophalen Zuspiel von Hiller erlief sich Bakhat die Kugel. Von der linken Strafraumseite wollte er in der Mitte den vollkommen freien Marvin Pourié bedienen, doch Semi Belkahia ging dazwischen, grätschte den Ball in höchster Not ins Tor-Aus (30.). In der 31. Minute die Löwen-Führung im Anschluss an einen Konter. Nach einer Ecke von Zimmer ging’s über rechts schnell nach vorne, Merveille Biankadi passt in die Mitte zu Neudecker, der sich gegen seinen Gegenspieler behauptete und die Kugel über den herausstürzenden Raab aus 14 Metern zum 1:0 ins Tor lupfte (31.). Danach passierte fast eine Viertelstunde nichts vor den Toren. Kurz vor der Pause gab’s nochmals relativ zentral einen Freistoß aus 22 Metern für die Löwen. Mölders führte aus, doch Raab war zur Stelle, fing die Kugel ab (45.). Das war die letzte Aktion in der ersten Hälfte.

    Die erste Möglichkeit der 2. Halbzeit hatten die Pfälzer im Anschluss an eine Ecke von links durch Zimmer. Adam Hlousek kam mit dem Kopf an die Kugel, köpfte sie aber rechts am langen Pfosten vorbei (49.). Einen weiten Diagonalball von Biankadi hebelte die FCK Innenverteidigung aus, Mölders legte sich die Kugel mit der Brust im Strafraum vor, der herausstürmende Torwart Raab kam gegen den Routinier zu spät, holte ihn von den Beinen. Diesmal pfiff Günsch Elfmeter. Steinhart lief an, sein satter Schuss fand über den linken Innenpfosten den Weg zum 2:0 ins Tor (52.) Beinahe drei Minuten später sogar das 3:0. Eine Ecke von rechts durch Neudecker verlängerte Salger am ersten Pfosten mit dem Kopf, nur um Zentimeter schrammte der Ball am linken Pfosten vorbei (55.). In der 62. Minute eroberte Tallig den Ball, passte tief auf Mölders, der an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber knapp am rechten Pfosten vorbeizielte (63.). Steinhart machte mit seinem zweiten Treffer den Deckel drauf. Ein Zuspiel von Neudecker nahm er halblinks im Strafraum direkt aus 13 Metern, ein Lauterer fälschte den Schuss unhaltbar für Raab ins eigene Netz zum 3:0 ab (70.). Nach einer Flanke von Dennis Dressel von der linken Grundlinie war Mölders mit dem Kopf zur Stelle, traf aber nur den rechten Pfosten (82.). Vier Minuten später tauchte Biankadi vor Raab auf, scheiterte aber aus zehn Metern mit seinem Schuss am FCK Keeper (86.). Am Ende waren die Gäste mit dem 3:0 noch gut bedient. Die Löwen sind nun seit neun Spielen unbesiegt und weiter im Rennen um den Aufstieg.


    STENOGRAMM, 35. Spieltag, 04.05.2021, 18.60 Uhr


    1860 München – 1. FC Kaiserslautern 3:0 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 25 Willsch, 6 Salger 27 Belkahia, 36 Steinhart – 14 Dressel – 19 Biankadi, 31 Neudecker, 8 Tallig, 11 Greilinger – 9 Mölders.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 7 Lex, 13 Erdmann, 17 Wein, 18 Knöferl, 32 Gresler.

    FCK: 40 Raab (Tor) – 17 Rieder, 24 Götze, 3 Senger – 23 Hercher, 14 Hlousek – 8 Sessa, 25 Sickinger – 16 Zimmer, 36 Bakhat – 9 Pourié.

    Ersatz: 31 Otto (Tor) –5 Kraus, 7 Ritter, 15 Jensen, 18 Quahim, 32 Huth, 39 Gözütok.

    Wechsel: Lex für Greilinger (64.), Wein für Tallig (78.), Erdmann für Belkahia (83.), Knöferl für Neudecker (83.) , Lang für Willsch (83.) – Huth für Pourié (46.), Ouahim für Sickinger (46.), Ritter für Bakhat (67.), Kraus für Hlousek (67.), Jensen für Sessa (73.).

    Tore: 1:0 Neudecker (31.), 2:0 Steinhart (52., Foulelfmeter), 3:0 Steinhart (70.).

    Gelbe Karten: Neudecker, Lex – .

    Zuschauer: 0 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin); Assistenten: Henry Müller (Cottbus), Nikolai Kimmeyer (Mainz).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5672.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-aufstieg-13965775.html


    https://www.abendzeitung-muenc…endergebnis-3-0-live-121/


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    Nächstes Spiel:


    8.5.2021, 14 Uhr, gegen Wehen Wiesbaden