TSV 1860 München II

  • Nach dem wenig erfreulichen Ausflug der Amas des TSV 1860 nach Gundelfingen am Dienstag dieser Woche, von dem man mit einer 2:4-Niederlage im Gepäck zurück nach Giesing kehrte, geht es am Samstag nun schon wieder ins Schwäbische. Diesmal liegt das Ziel der Junglöwen rund 45 Kilometer weiter nördlich, in Nördlingen. Der dort beheimatete TSV erwartet die U21 zu ihrem letzten Auswärtsspiel dieser Saison in der Bayernliga Süd. Anpfiff ist um 15.30 Uhr in einem Stadion mit einem Namen, der hier nicht unbedingt genannt werden muss. Um spätestens am letzten Spieltag dann den angestrebten Meistertitel einzufahren und nicht auf der Zielgerade den Verfolger aus Landsberg noch vorbeiziehen zu lassen, sollten das Team von Alper Kayabunar in Nördlingen unbedingt siegen!

    Hinspiel-Niederlage Teil einer kurzen Krise

    An das Hinspiel von Ende Oktober haben die Amas keine guten Erinnerungen. Zeitlgleich und mit gewissen Parallelen zum Spiel der Profis, die an jenem Tag in Mannheim am Ball waren, ging Sechzig zwar in Führung, musste sich am Ende aber mit 2:3 geschlagen geben. Die Profis unterlagen beim Waldhof – ebenfalls nach eigener Führung – mit 1:3. Die erste – und bis vergangenen Donnerstag – einzige Heimniederlage gegen die Nordschwaben fiel in eine kurze Schwächephase mit zwei Pleiten hintereinander. In Hauzenberg und gegen Nördlingen. Auch aktuell stehen zwei verlorene Spiele zu Buche: Wieder hieß Hauzenberg zunächst der siegreiche Gegner – und am Dienstag dann Gundelfingen. Im Herbst kamen die Amas schließlich mit einem 3:0 im Nachholspiel gegen Geretsried wieder zurück in die Erfolgsspur.

    Spannendes Rennen um die Relegationsplätze

    Nach der etwas überaschenden Niederlage vom Dienstag blicken viele Löwenfans am Freitag Abend zunächst nach Landsberg, wo der aktuelle Tabellenzweite den SV Heimstetten (derzeit Fünfter) empfängt und die Amas mit einem eigenen Erfolg im Kampf um den Titel unter Druck setzen will. Eine Woche später, am Samstag, den 16. Mai werden – wie üblich – alle Partien zeitgleich ausgetragen. Für den TSV Landsberg geht es dann abschließend zum FC Gundelfingen, der sich durch den Sieg über die Löwen auf den dritten Tabellenplatz geschoben hat. Hinter den nicht aufstiegsberechtigten Amas steht zwar der TSV Landsberg bereits als Aufsteiger in die Regionalliga fest, dahinter ist das Gerangel um den Relegationsplatz drei aber noch spannend: Fünf Teams könnten diesen noch erreichen, wobei nur Kirchanschöring (aktuell 4.), Pipinsried (6.) und Erlbach (7.) eine Lizenz für die Regionalliga beantragt haben. Heimstetten und Gundelfingen wollen gar nicht hoch.

    Mit all dem hat der finale Gegner der Löwen am letzten Spieltag wiederum nichts zu tun. Der FC Ismaning kommt dann als stabiles Mittelfeldteam zum Saisonabschluss an die Grünwalder Straße 114 (und nicht, wie aktuell noch auf der offiziellen Website zu lesen, nach Gilching).

    Löwenbilanz gegen Nördlingen

    Doch zurück zur am Samstag anstehenden Aufgabe: Seit vier Jahren ist der TSV Nördlingen kontinuierlich in der Bayernliga Süd am Ball, nachdem man zuvor – bis auf zwei einjährige Gastspiele auf dieser Ebene – viele Jahre stets der Landesliga Südwest angehört hatte. In bislang insgesamt zehn Partien zwischen den beiden Mannschaften behielten die kleinen Löwen fünfmal die Oberhand, zweimal trennte man sich Remis und dreimal zogen die Amas den Kürzeren. Auch die Auswärtsbilanz ist aus Münchner Sicht positiv: Drei Siege, und je ein Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Am 23. September 2018 siegte die U21 von Münchens Großer Liebe – damals trainiert von Sebastian Lubojanski, dem Vorgänger von Frank Schmöller auf dieser Position – in Nördlingen mit sage und schreibe 8:0. Zweifacher Torschütze war damals ein gewisser Dennis Dressel.

    Personalfragen

    Nachdem am Samstag eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff in Nördlingen auch das letzte Heimspiel der 1860-Profis gegen den FC Ingolstadt im Sechzgerstadion angepfiffen wird, dürften ein paar Akteure, die noch am Dienstag bei den Amas auf dem Platz standen, diesmal fehlen. Allen voran Torwart Paul Bachmann, der gegen die Schanzer natürlich wieder den Dähne-Vertreter gibt. Aber auch Samuel Althaus, Loris Husic und vielleicht Finn Fuchs sind Kandidaten, auf die Trainer Kayabunar in Nördlingen eventuell verzichten muss, weil sie in den Profikader rutschen. Dass er dies einkalkuliert und es auch als “unsere Hauptaufgabe” sieht, “die Spieler für die Profis auszubilden”, betonte er im Interview mit sechzger.de nach der Partie in Gundelfingen.


    https://sechzger.de/letztes-au…in-noerdlingen-gefordert/

  • U21 hat die Meisterschaft nach dem 1:0 in Nördlingen wieder selbst in der Hand.


    Die Löwen-U21 ist durch den hart erkämpften 1:0 beim TSV 1861 Nördlingen wieder an die Spitze der Bayernliga Süd zurückgekehrt, nachdem der TSV Landsberg diese durch einen Erfolg am Freitagabend über Nacht übernommen hatte. Das entscheidende Tor erzielte Cristian Leone in der 14. Minute per Foulelfmeter.


    Erstmals gefährlich wurden die kleinen Löwen in der 8. Minute. Cristian Leone hatte links im Strafraum an den zweiten Pfosten geflankt, wo Sandro Porta das Luftduell gewann, aus sechs Metern aufs kurze Eck köpfte, jedoch hatte Nördlingens Keeper Daniel Martin mit dem Abschluss keine Probleme. Drei Minuten später setzte sich Leone an der linken Grundlinie durch, seine Hereingabe an den Fünfmeterraum konnten die Schwaben jedoch klären (9.). Nach einer weiten Flanke von rechts durch Porta lief Raphael Wach im Rücken von Johannes Fiedler dem Ball hinterher, der fuhr seinen Ellenbogen aus, traf den Sechzger voll im Gesicht. Schiedsrichter Niklas Wich zögerte keine Sekunde, zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (12.). Die Ausführung verzögerte sich, weil Wach erst behandelt werden musste. Obwohl Leone lange warten musste, behielt er die Nerven, schoss zum 1:0 ins linke untere Eck, während Martin ins rechte sprang (14.). Im Anschluss an eine Ecke von rechts kam Simon Gruber vor Stefan Musa an der Fünfmeterkante an den Ball, köpfte ihn aber links am Tor vorbei (26.). Gefährlich wurden die Gastgeber meist nur nach hohen Bällen. So in der 36. Minute, als nach einer Linksflanke Musa die Kugel an einen Mitspieler lenkte, von dem sprang sie zu Bernd Rathgeber, der halbrechts zwar aus zwölf Metern zum Abschluss kam, die Sechzger aber längst die Schussbahn zugestellt hatten. Nach einem Foul von Jens Schüler musste Porta verletzungsbedingt das Feld verlassen (39.). Kurz vor der Pause hatte Emre Erdogan nochmals die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Rron Gosalci spielte ihn rechts im Strafraum an, sein Schuss aus 15 Metern ging aber knapp übers lange Eck (43.). Wenig später passte Erdogan vom Zentrum in den Lauf von Leone, der kam halbrechts im Strafraum vor Keeper Martin zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz (44.). In der Nachspielzeit legte Leone im Strafraum zurück auf Wach, der zog am Elfmeterpunkt sofort ab, schoss jedoch einen Nördlinger an, der Abpraller landete bei Erdogan, der aber aus acht Metern das leere Tor nicht traf (45.+1). Direkt danach war Pause.

    Die Nördlinger wurden zu Beginn der 2. Halbzeit aktiver. Eine Flanke von rechts durch Alexander Schröter senkte sich gefährlich aufs Dach des 1860-Tores (50.). Im Anschluss an eine Ecke verunglückte der Schuss von Rathgeber aus dem Rückraum, jedoch versuchte Gruber diesen zu veredeln, setzte am rechten Fünfmetereck zum Fallrückzieher an, schoss aber weit am Tor vorbei (53.). Die Löwen hatten nun Platz zum Kontern, waren aber oft nicht zielstrebig genug im Spiel nach vorne. In der 67. Minute dribbelte Leone an der linken Grundlinie entlang, zog dann nach innen, kam mit links aus acht Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber übers lange Eck. Hinten waren die Löwen überaus aufmerksam, hatten Gruber, den Top-Torjäger der Bayernliga (27 Treffer), weitgehend im Griff. Nach einem weiten Ball aus der Nördlinger Hälfte waren die Innenverteidiger Alexander Benede und Benedikt Hoppe einmal nicht im Bilde, Schröter kam zwischen den Beiden ans Spielgerät und im Strafraum halblinks aus elf Metern zum Abschluss, aber da war noch Musa, der den Linksschuss parierte (77.). Ein Verzweiflungsschuss von Schüler aus 20 Metern blockte die 1860-Defensive (82.). In der 85. Minute ging eine scharfe Hereingabe von rechts diagonal durch den kompletten Strafraum der Löwen, ohne dass ein Spieler der Gastgeber an die Kugel kam. Die Schwaben drängten zwar auf den Ausgleich, aber ohne Struktur und Plan. In der Nachspielzeit hatte Gosalci die Chance, den Deckel endgültig draufzumachen. Sein Rechtsschuss von der Strafraumkante war aber nicht platziert genug, Martin konnte ihn parieren (90.+2). Es reichte aber auch so. Die kleinen Löwen nahmen die drei Punkte aus dem Gerd-Müller-Stadion mit und können weiterhin aus eigener Kraft die Meisterschaft perfekt machen.

    „Es war ein hartes Stück Arbeit“, bilanzierte U21-Coach Alper Kayabunar. „In der 1. Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht, leider auch wieder viele Möglichkeiten ausgelassen. Wir sind dann durch einen berechtigten Elfmeter mit 1:0 in Führung gegangen.“ Es sei in der Folge ein Kampfspiel gewesen. „Wir haben gut dagegengehalten, viele Umschaltmomente in der 2. Halbzeit gehabt, die wir nicht ausgenutzt haben.“ Die Angriffe des Gegners hätte sein Team leidenschaftlich wegverteidigt. „Man muss der Mannschaft auf jeden Fall ein Kompliment machen. Vor allem auch in der Konstellation. So hat U19-Spieler Jamie Jenni erstmals von Anfang an gespielt. Das war einfach ein wichtiger Sieg. Wir haben uns reingearbeitet uns vorgenommen, bis zum Schluss zu kämpfen und alles zu geben. Das haben die Jungs wirklich super gemacht und sind somit wieder verdient an die Tabellenspitze zurückgekehrt.“

    Durch diesen Erfolg – der TSV Landsberg hatte am Freitag durch einen 5:2-Sieg über den SV Heimstetten vorgelegt – haben es die kleinen Löwen am Samstag, 16. Mai 2026 ab 14 Uhr im Heimspiel gegen den FC Ismaning wieder selbst in der Hand, sich mit der Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu belohnen.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 33. Spieltag, 09.05.2026, 15.30 Uhr


    TSV 1861 Nördlingen – TSV 1860 München 0:1 (0:1)


    1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 6 Jenni, 36 Grancay – 30 Porta (39., 34 Gosalci), 17 Leone (84., 28 Roithmayr), 7 Erdogan (64., 18 Pereira de Azambuja).

    Tor: 0:1 Leone (14., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Schüler, J. Fiedler – Benede.

    Zuschauer: 580 im Rieser Sportpark.

    Schiedsrichter: Niklas Wich (Pressig); Assistenten: Sebastian Weber (Frankenwald), Maximilian Zenk (Zapfendorf).


    https://www.tsv1860.de/de/news…wieder-selbst-in-der-hand


    Letztes Spiel der Saison:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • Unterstützt die U21 gegen den FC Ismaning im Kampf um die Meisterschaft!


    Die U21 hat die Möglichkeit im Heimspiel am Samstag, 16. Mai 2026, gegen den FC Ismaning, sich die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu sichern. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 14 Uhr.


    „Wir würden wir uns riesig freuen, wenn wir am letzten Spieltag nochmals auf Platz 5 auf dem Trainingsgelände eine große Unterstützung kriegen. Ich glaube, das haben sich die Jungs durch ihre Leistungen verdient“, sagt U21-Trainer Alper Kayabunar, der exzellente Arbeit geleistet hat. Mit Damjan Dordan, Lasse Faßmann, Noah Klose und zuletzt Xaver Kiefersauer gaben gleich vier Spieler aus der zweiten Mannschaft in dieser Saison ihr Debüt in der 3. Liga gegeben. „Auch wenn einige fehlen, weil sie mit den Profis in Verl spielen, haben sie einen großen Teil dazu beigetragen, dass wir die Möglichkeit haben, Meister zu werden“, erklärt Kayabunar. „Viele davon waren fast über die komplette Saison dabei. Und auch die U19-Spieler, die jetzt in den letzten Wochen mithelfen, haben ihren Teil zu der guten Ausgangssituation beigetragen. Alle würden sich über eine entsprechende Unterstützung freuen“, so sein Plädoyer.

    Auch wenn das Team aufgrund der Regularien nicht in die Regionalliga aufsteigen darf, ist der Titel für die Spieler und das Umfeld immens wichtig und wäre ein weiterer Beleg für die gute Nachwuchsarbeit beim TSV 1860 München. „Die Jungs wollen unbedingt Meister werden. Wir werden alles, alles probieren“, verspricht der Coach. „Gefühlt sind wir eigentlich die komplette Saison auf dem 1, Platz gewesen. Das wollen wir natürlich auch nach dem letzten Spieltag sein. Ich spüre den unbedingten Willen. Wir werden alles dransetzen und dementsprechend richtig Gas geben!“

    Dabei muss der 40-jährige Coach auf wichtige Säulen in seinem Team verzichten. Noah Klose, zweitbester Torschütze, wird ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Fabio Wagner, Justin Thönig und Max Jägerbauer. Arin Garza ist aufgrund seiner Roten Karte aus dem Hauzenberg-Spiel auch im Saisonfinale gesperrt. Kapitän Xaver Kiefersauer und Samuel Althaus, der zuletzt wieder öfters in der U21 Spielpraxis sammelte, sind bei den Profis. Dafür ist Cristian Leone dabei, mit 16 Saisontreffern bester Torschütze der kleinen Löwen. Er hatte die Woche über bei den Profis mittrainiert. Auch Finn Fuchs wird die U21 im Saisonfinale verstärken. Dazu kommen wieder fünf Spieler aus der U19, die letzte Woche beim 1:0-Erfolg in Nördlingen mitgeholfen hatten, dass es die 1860-Reserve noch in der eigenen Hand hat. Lance Fiedler, Jamie Jenni und Emre Erdogan standen sogar in der Startelf. Weiterhin dabei sind Mustafa Tekin und Georgios Genidis sowie eventuell Arian Ortivero Calderon.

    Der Sieg in Nördlingen sei enorm wichtig für den Kopf gewesen, „vor allem nach den zwei Niederlangen hintereinander“, erklärt Kayabunar. „Es war ein echt schweres Auswärtsspiel, vor allem, weil wir in der Hinrunde zu Hause mit 2:3 verloren hatten. Und auch, weil wir in der Konstellation so noch nie zusammengespielt hatten. Es war eine richtig gute, kämpferische Leistung. Das hatten wir uns für dieses Spiel auch vorgenommen. Die Jungs haben das super umgesetzt“, ist er voll des Lobes für seine Mannschaft.

    Die Chance ist jetzt da, die Saison zu krönen, ein Selbstläufer wird die Partie gegen den FC Ismaning aber nicht. „Wir kennen den Gegner gut. Ismaning ist gerade sehr gut in Form, das zeigen die letzten Ergebnisse“, sagt Kayabunar. Ihm nötige es Respekt ab, wie sich das Team aus dem Abstiegskampf herausgearbeitet habe. Das gelte auch für die Ergebnisse der letzten drei Spiele. „Im Schnitt haben sie immer drei Tore pro Spiel geschossen. Es ist eine spielstarke Mannschaft, die aber auch mit hohen Bällen gut agiert. Dazu haben sie zwei sehr gute Offensivspieler, die sehr torgefährlich sind.“ Die Rede ist von Alessandro Cazorla (11 Tore) und Ilkan Atak, der in 13 Spielen zehn Tore erzielt hat. Der Mittelstürmer spielte die letzten dreieinhalb Jahre in der Türkei, kam erst in der Winterpause zum FCI. „Das wird auf jeden Fall zum Abschluss nochmal eine sehr harte Aufgabe für uns“, weiß Kayabunar.

    Wer die U21 beim Kampf um die Meisterschaft sehen und unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Da es am Trainingsgelände kaum Parkplätze gibt, wird eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die Trambahnen 15 und 25 Richtung Grünwald bzw. Großhesseloher Brücke halten direkt vor dem Trainingsgelände (Haltestelle Südtiroler Straße). Zustieg ist mit der S-Bahn kommend am Rosenheimer Platz möglich, oder mit der U-Bahn an der Silberhornstraße (U2, U7, U8) bzw. Wettersteinplatz (U1).

    Die Tickets gibt es am historischen Kartenhäuschen auf dem Trainingsgelände (Achtung: Nur Barzahlung möglich!). Ein Vollzahler-Ticket kostet 9 €, ermäßigt 7 € (Ermäßigung gegen Vorlage eines gültigen Ausweises: Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrdienstleistende, BFD, FSJ, Rentner). Kinder bis 5 Jahre sind frei. Bitte beachtet die Ordnung des Trainingsgeländes!


    https://www.tsv1860.de/de/news…ampf-um-die-meisterschaft


    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-260516


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 gewinnt 5:1 gegen Ismaning und ist Bayernliga-Meister.


    Die Löwen-U21 ist Meister der Bayernliga Süd durch einen 5:1-Erfolg über den FC Ismaning. Ein Doppelschlag durch Cristian Leone (13.) und Emre Erdogan (14.) gab Sicherheit. Zwischenzeitlich konnte Ilkan Atak verkürzen (39.), aber Leone stellte vor der Pause per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her (45.). Ein Eigentor von Dimitrios Vourtsis (67.) und der Treffer von Arian Ortivero Calderon sorgten für einen souveränen Sieg.


    Die erste gute Konterchance hatten die kleinen Löwen in der 6. Minute. Raphael Wach war halbrechts seinem Gegenspieler davongelaufen, wollte im Strafraum quer auf Emre Erdogan legen, doch Ismanings Keeper Maximilian Retzer hatte aufgepasst, warf sich in die Hereingabe. Eine Flanke von links durch Finn Fuchs köpfte Lucas Grancay am ersten Pfosten aus acht Metern übers Tor (11.). In der 13. Minute die Führung. Ein abgewehrter Schuss landete bei Cristian Leon am Elfmeterpunkt, der die Kugel rechts unten eiskalt zum 1:0 versenkte (13.). Keine Minute später das 2:0. Die Löwen eroberten sich einen Aufbaupass, Leone ging halblinks Richtung Tor, legte die Kugel aber mit viel Übersicht am Torwart vorbei quer zu Emre Erdogan, der nur noch ins leere Tor einschieben brauchte (14.). Die Sechzger spielten weiter munter nach vorne, ließen Ismaning erst gar nicht ins Spiel kommen. Eine Hereingabe von rechts durch Lance Fiedler konnte Daniel Weber gerade noch vor dem hinter ihm lauernden Sandro Porta wegspitzeln (28.). Ein 18-Meter-Schuss von Erdogan aus halblinker Position mit rechts ging nur knapp über die Querlatte (31.). Erstmals wurden die Gäste in der 35. Minute nach einem Eckball von links gefährlich, Altin Maxhuni brachte aber den Abschluss nicht aufs 1860-Tor. Auch die nächste Chance für Ismaning entsprang einer Ecke, diesmal von rechts. Stefan Musa wehrte den Ball am vorderen Pfosten nach hinten ab, Alessandro Cazorla am langen Eck setzte die Kugel aus sieben Metern neben das Tor (37.). Kurz danach der Anschlusstreffer der Ismaninger, wobei die Löwen-Defensive nicht gut aussah. Nach einem weiten Ball über die linke Seite von Giovanni Pollio waren sich Torhüter Musa und Alexander Benede nicht einig, Ilkhan Atak nutzte das, lupfte halblinks de Kugel zum 1:2 ins kurze Eck (39.). Ein Schuss halbrechts von Grancay aus zehn Metern kam genau auf Retzer, der damit keine Probleme hatte (40.). Glück hatten die Sechzger wenig später als Cazorla am zweiten Pfosten nach Ecke von rechts zum vermeintlichen 2:2 traf, aber Schiedsrichter Johannes Wagner auf Abseits entschied (42.). Fast im Gegenzug brachte Nummer Vito Liuzza seinen Gegenspieler Leone im Strafraum zu Fall, der Unparteiische entschied sofort auf Elfmeter (44.). Der Gefoulte führte den Strafstoß selbst aus, verlud Retzer und schob die Kugel ins rechte Eck zum 3:1 (45.). Kurz danach war Pause.

    Nach Wiederanpfiff versuchten die Gäste, zum Anschluss zu kommen, was den Sechzgern Raum zum Kontern brachte. So auch in der 52. Minute. Raphael Wach kam nach Leone-Zuspiel im Zentrum aus 15 Metern zum Abschluss, sein noch abgefälschter Schuss lenkte Retzer mit einer Klasseparade über die Querlatte. Eine Linksflanke von Pollio verpasste Cazorla am zweiten Pfosten (58.). Kurz danach kam der Stürmer halbrechts im Strafraum zum Abschluss, schoss aber am kurzen Pfosten vorbei (59.). Das 4:1 der Löwen besorgten die Gäste selbst. Eine Hereingabe im Strafraum von links durch Erdogan lenkte Dimitrios Vourtsis gegen die Laufrichtung von Retzer ins eigene Tor (67.). Ein 20-Meter-Schuss von Erdogan kam zu zentral, um Retzer ernsthaft vor Probleme zu stellen (74.). Die eingewechselten Rron Gosalci und Arian Ortivero Calderon sorgten in der 87. Minute für den Endstand. Gosalci hatte von links quer auf Ortivero Calderon gepasst, der fackelte nicht lange, setzte die Kugel aus 14 Metern unter die Latte zum 5:1-Endstand.

    „Wir sind natürlich überglücklich, es war ein harter Kampf, weil wir es am Ende noch mal spannend gemacht haben“, erklärte Trainer Alper Kayabunar. „Aber heute haben wir es mit einem überzeugenden Sieg klar gemacht, sind verdient Meister geworden. Wir waren fast über die ganze Saison auf dem 1. Tabellenplatz gestanden, auch wenn wir Landsberg immer noch mal herankommen haben lassen. Aber am Ende hat man gemerkt, dass die Jungs unbedingt wollten.“ Der 40-Jährige zog ein überaus positives Fazit. „Wir haben viele Spieler weiterentwickelt, die heute bei den Profis spielen und jetzt am Ende haben ein paar U19-Spieler mitgeholfen, den Titel zu holen. Die Meisterschaft ist absolut verdient. Ich bin extrem stolz auf die ganze Mannschaft, auf den ganzen Verein und bin happy.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 34. Spieltag, 16.05.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Ismaning 5:1 (3:1)


    1860: 23 Musa (Tor) – 25 Fiedler, 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (61., 4 Thönig), 6 Jenni, 36 Grancay (85., 28 Roithmayr) – 30 Porta (46., 44 Ortivero Calderon), 17 Leone, 7 Erdogan (78., Gosalci).

    Tore: 1:0 Leone (13.), 2:0 Erdogan (14.). 2:1 Atak (39.), 3:1 Leone (45., Foulelfmeter), 4:1 Vourtsis(67., Eigentor), 5:1 Ortivero Calderon (87.).

    Gelbe Karten: Jenni, Wach – Maxhuni.

    Zuschauer: 186 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Johannes Wagner (Ingolstadt); Assistenten: Daniel Schneider (Vötting-Weihenstephan), Yunis Widholz (Pöcking-Possenhofen).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60fci-2

  • Der Verbands-Spierlausschuss des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat unter dem Vorsitz von Andreas Mayländer die Einteilung für die Bayernliga in die Staffeln Süd und Nord für die Saison 2026/2027 bekanntgegeben. Insgesamt bekommt es die U21 der Löwen mit sechs neuen Kontrahenten zu tun, elf Teams kämpften schon in der abgelaufenen Spielzeit mit der 1860-Reserve um Punkte.


    Die Bayernliga spielt wie die letzten Jahre in zwei Staffeln mit je 18 Klubs. Bei der Ligeneinteilung waren geographische Gesichtspunkte maßgebend. So wurde der TSV 1861 Nördlingen, letzte Saison noch Gegner der Löwen-U21, für die Spielzeit 2026/2027 der Nord-Steffel zugeteilt.

    Neben den bisherigen Kontrahenten FC 1920 Gundelfingen, FC Deisenhofen, FC Ismaning, FC Pipinsried, FC Sportfreunde Schwaig, SV Erlbach, SV Heimstetten, SV Kirchanschöring, SV Schalding-Heining, TSV 1874 Kottern und TuS Geretsried bekommen es die kleinen Löwen mit sechs neuen Gegnern zu tun, wobei viele der Teams alte Bekannte sind. Von der Regionalliga abgestiegen ist die SpVgg Hankofen-Hailing. Nach einem Jahr in der Landesliga kehren der TSV 1860 Rosenheim und der TSV 1880 Wasserburg a. Inn zurück. Auch der Partnerverein der Junglöwen, der TSV Schwabmünchen, ist wieder in der 5. Liga. Nach elf Jahren in der Landesliga feierte auch die traditionsreiche SpVgg Landshut eine Rückkehr in die Bayernliga Süd. Dagegen ist der FSV Pfaffenhofen/Ilm ein Neuling in der zweithöchsten bayerischen Spielklasse.

    Beide Bayernligen starten am 16. Juli 2026 in die neue Spielzeit, nach dem 29. November 2026 geht’s in die Winterpause. Re-Start im neuen Jahr ist am 6. März 2027, der letzte reguläre Spieltag wird am 22. Mai 2027 über die Bühne gehen. Die Spielpläne der Bayernliga Süd und Nord sollen in den kommenden 14 Tagen veröffentlicht werden.


    https://www.jungloewen.de/inde…iga-sued-stehen-fest.html


  • Die Löwen-U21 startete nach einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit mit einem 5:1-Sieg gegen den TuS Geretsried Fussball in die Saison der Bayernliga Süd. Die Gäste waren durch ein Eigentor von Julian Bell in Führung gegangen (40.). Luis Pereira de Azambuja glich vor der Pause aus (42.). Lasse Faßmann (57.), Rron Gosalci (74.), Loris Husic (80.) und Mustafa Tekin (88.) sorgten im zweiten Durchgang für den Endstand. Trainer Alper Kayabunar war trotz des 1:1 zur Pause mit der ersten Hälfte nicht unzufrieden. „Wir haben zwei, drei richtig klare Torchancen, die wir einfach nicht nutzen. In der 2. Halbzeit haben wir dann mehr Druck gemacht. Das Spiel ist nur noch in eine Richtung gelaufen. Man hat einfach gesehen, dass wir unbedingt gewinnen wollten.“


    Zum kompletten Spielbericht:


    https://www.jungloewen.de/inde…gegen-tus-geretsried.html

  • Die Löwen-U21 gewann am Ende beim TSV Schwabmünchen klar mit 5:1. Nach der 2:0-Führung durch Luis Pereira de Azambuja (20.) und Arian Ortivero Calderon (69.) wurde es kurzzeitig nochmals eng, als Maximilian Krist per Handelfmeter den Anschluss erzielte. Doch Ortivero Calderon machte mit seinen Treffern Nummer zwei und drei (81. und 83.) für die Sechzger alles klar. Den Schlusspunkt setzte Lance Fiedler (90.+1).


    Mit Vitus Eicher, Felix Weber und Florian Niederlechner hatte Trainer Alper Kayabunar gleich drei Spieler aufgeboten, die ihr Debüt in der U21 gaben, jedoch für das Regionalliga-Team vorgesehen sind. Sie sollten nach ihrer Verpflichtung letzte Woche Spielpraxis sammeln. In der 12. Minute die erste gefährliche Torannäherung der Löwen. Lucas Grancay hatte auf Luis Pereira de Azambuja durchgesteckt, dessen Abschluss im Strafraum wurde noch abgefälscht, hoppelte knapp am linken Pfosten vorbei ins Tor-Aus. Vier Minuten später die nächste gute Möglichkeit. Florian Niederlechner steckte für Emre Erdogan durch, der legte von der linken Grundlinie zurück auf Cristian Leone, dessen Schuss vom Elfmeterpunkt wurde im letzten Moment geblockt (16.). in der 20. Minute war es dann passiert. Im Anschluss an eine Ecke von rechts durch Julian Bell kam Lasse Faßmann aus sieben Metern zum Kopfball, Schwabmünchens Torhüter Lasse Holthuis parierte den Abschluss mit einer Klasseparade, doch gegen den Nachschuss von Luis Pereira de Azambuja war er machtlos. Ein Freistoß von der linken Strafraumseite zirkelte Raphael Wach mit rechts knapp übers lange Kreuzeck (31.). Nach einem Konter war Erdogan frei vor Holthuis, schloss aber nicht ab, sondern legte quer in die Mitte, wo ein Verteidiger vor Niederlechner zur Ecke klären konnte (37.). Diese brachte Lance Fiedler von links an den zweiten Pfosten, Pereira de Azambuja nahm die Kugel artistisch aus der Luft, setzte sie aber knapp neben den rechten Pfosten (37.). Kurz vor der Pause lief Maximilian Aschner alleine auf Felix Weber zu, der stoppte ihn durch ein Foul. Schiedsrichter Johannes Wagner beließ es bei einer Gelben Karte, auch weil noch viel Wiese bis zum Tor war und einige Löwen nachgesetzt hatten (45.). Mit der knappen Führung für die Sechzger wurden die Seiten getauscht.

    Sicherheitshalber brachte 1860-Coach Alper Kayabunar zur 2. Halbzeit Benedikt Hoppe für Weber. Die erste gute Möglichkeit des zweiten Durchgangs hatte Cristian Leone, der sich rechts im Strafraum durchgesetzt hatte, anschließend an Holthuis aus spitzem Winkel scheiterte. Den Abpraller wollte er in die Mitte legen, doch Luca Boyer grätschte mit letzter Kraft dazwischen (53.). Die Löwen hatten zwar alles im Griff, doch ein weiteres Tor wollte zunächst keines fallen. In der 69. Minute war es passiert. Einen weiten Ball von Fiedler erlief der kurz zuvor eingewechselte Rron Gosalci vor der rechten Grundlinie, legte in die Mitte auf Arian Ortivero Calderon, der war zwar schon einen Schritt zu weit Richtung Tor, netzte aber artistisch aus sechs Metern das halbhohe Zuspiel zum 2:0 ein (69.). Für Gosalci war kurz danach die Partie zu Ende, nachdem er bei einem Zweikampf unglücklich auf die linke Schulter gefallen war und sich diese auskugelte. Spannend wurde es nochmals in der 77. Minute, als der Unparteiische für die Gastgeber einen Handelfmeter pfiff. Nach einer Ecke war Pereira de Azambuja der Ball an den Arm gesprungen. Maximilian Krist lief an, Vitus Eicher ahnte die Ecke, war zwar an dem Schuss rechts unten dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Doch die Freude über den Treffer währte nicht lange. Ein langer Ball von Julian Bell aus der eigenen Hälfte verwerte Ortivero Calderon, der sich geschickt von seinem Gegenspieler abgesetzt hatte, halbrechts im Strafraum aus elf Metern zum 3:1 (81.). Den Dreierpack machte der Stürmer zwei Minuten später perfekt. Ein Zuspiel von Pereira de Azambuja verwertete er links in der Box aus zwölf Metern ins kurze Eck zum 4:1 (83.). Beinahe wäre ihm noch der vierte Treffer gelungen. Sandro Porta scheiterte mit einem Schuss an Holthuis, den Nachschuss von Ortivero Calderon blockte Boyer im Fünfmeterraum im Liegen (88.). In der Nachspielzeit traf Fiedler noch zum 5:1. Einen Freistoß hatte Wach kurz auf ihn ausgeführt, der Linksverteidiger lief noch ein paar Meter mit dem Ball, zog dann aus 25 Metern ab und vollendete ins linke untere Eck zum Endstand (90.+1). Damit verteidigte die U21 die Tabellenführung in der Bayernliga Süd.

    Für Trainer Alper Kayabunar war das Ergebnis in Ordnung. „Mit der Art und Weise, gerade in der 1. Halbzeit, waren wir nicht ganz zufrieden. Aber gerade die letzten 15 Minuten des Spiels haben wir gut gespielt und viele Tore geschossen.“

    Es sei generell schwer, gegen Mannschaften zu spielen, die sich hinten reinstellen. „Der Gegner stand heute wieder sehr tief, mit 5-4-1 im Block. Das ist dann nicht einfach. Es war gut, dass wir über eine Standardsituation des 1:0 geschossen haben. In der einen oder anderen Situation wünsche ich mir einfach mehr Tempo nach vorne, mehr Dynamik und dass wir uns einfach noch mehr Torchancen herausarbeiten. Wir hatten zwar vor der Pause noch eine gute Chance durch Emre und eine andere Situation, wo wir es 2:0 machen können, aber gegen den Ball haben wir kaum was zugelassen. Deswegen war die 1. Halbzeit unterm Strich okay.“

    Die Auswechslung von Felix Weber sei nicht wegen seiner Gelben Karte erfolgt, sondern eine Sicherheitsmaßnahme gewesen. „Er hat ganz leicht was an der Wade gespürt. Nichts Schlimmes, aber wir wollten kein Risiko eingehen“, so der 1860-Coach.

    Einmal mehr zeigte Arian Ortivero Calderon nach seiner Einwechslung seinen Torhunger. Kayabunar wurde gefragt, ob er für den Regionalliga-Auftakt in Schweinfurt ein Kandidat für die Startelf sei. „Da müssen wir schauen, wie die kommende Woche läuft. Natürlich macht er seine Sache gut, hat jetzt viele Tore erzielt. Er ist ein wichtiger Spieler für jede Spielphase, egal ob du führst oder ob du hinten liegst und einen Stürmer in der Box brauchst, der mit seiner Physis die langen Bälle verwerten kann. ‚Caldi‘ hat das jetzt in der Vorbereitung sehr gut gemacht“, lobte er den 19-Jährigen.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 2. Spieltag, 26.07.2026, 14 Uhr


    TSV Schwabmünchen – TSV 1860 München 1:5 (0:1)


    TSV 1860 München

    25 Eicher (Tor) – 4 Bell, 22 Faßmann, 23 Weber (46., 6 Hoppe), 16 Fiedler – 13 Grancay, 5 Wach – 20 Leone (59., 11 Moumou), 19 Erdogan (67., 9 Gosalci/74., 2 Porta) – 18 Pereira de Azambuja, 7 Niederlechner (59., 14 Otivero Calderon)

    Tore

    0:1 Pereira de Azambuja (20.), 0:2 Ortivero Calderon (69.), 1:2 Krist (77., Handelfmeter), 1:3 Ortivero Calderon (81.), 1:4 Ortivero Calderon (83.), 1:5 Fiedler 90.+1)

    Gelbe Karten

    – Weber

    Zuschauer

    802 in der siegmund arena

    Schiedsrichter

    Johannes Wagner (Ingolstadt); Assistenten: Ken Eichentopf (Mauern), Daniel Schneider (Vötting-Weihenstephan)


    https://www.tsv1860muenchen.or….php/news-2/3401-xxx.html


    Spielbericht bei sechzger.de


    https://sechzger.de/amas-balle…en-an-die-tabellenspitze/


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen Schalding Heining:


    https://www.fupa.net/match/tsv…halding-heining-m1-260731


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • Trainer-Tandem Wolfgang Sonnenhauser & Christoph Rech coachen U21

    Es hat aufgrund der bekannten Schwierigkeiten etwas länger gedauert bis feststand, wer die sportliche Verantwortung für die Löwen-U21 in der Bayernliga-Saison 2026/2027 tragen wird. Dafür wird das Team nun von einem kompetenten Tandem gecoacht: Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech teilen sich die Aufgabe.

    Der in Bad Aibling geborene Rech hat eine Löwen-Vergangenheit. Über den TSV 1860 Rosenheim kam der mittlerweile 33-Jährige 2009 in der U17 zu den Sechzgern, wohnte im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) auf dem Trainingsgelände, spielte für die Junglöwen in der Junioren-Bundesliga und war deren Kapitän. Ab der Saison 2012/2013 spielte er in der Löwen-Reserve, konnte mit dem Team in seinem ersten Jahr im Herrenbereich die Meisterschaft in der Regionalliga Bayern feiern, scheiterte anschließend nur knapp an der SV Elversberg in der Relegation zur 3. Liga. Nach einem weiteren Jahr verlies er die Sechzger, schloss sich Jahn Regensburg an. Weitere Stationen waren Wacker Burghausen, SV Türkgücü-Ataspor München, FC Pipinsried, SV Donaustauf und Türkgücü München. 2025 wechselte er als Sportlicher Leiter zum TSV 1882 Landsberg, sprang wenig später dort als Trainer ein und lieferte der U21 einen heißen Kampf um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd. Zwar hatte die 1860-Reserve am Ende die Nase vorne, doch die Lechstädter durften aufgrund der Regularien in die Regionalliga Bayern aufsteigen. Rech, der unweit des Trainingsgeländes in Giesing lebt, absolviert im Moment seine Trainer-B-Lizenz.

    Ebenfalls ein alter Bekannter im bayerischen Fußball ist Wolfgang Sonnenhauser. Der 49-jährige A+-Lizenz-Inhaber kommt mit viel Erfahrung im Übergangsbereich. Zuletzt trainierte er die U19 von Wacker Burghausen, warf in der vergangenen Saison im BFV-Pokal überraschend die Junglöwen nach Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb. Zuvor war der Schnaitseer sieben Jahre bei der SpVgg Unterhaching tätig. Neben seiner Tätigkeit im Nachwuchs (Trainer U17, U19 und U21) assistierte er als Co-Trainer der ersten Mannschaft u.a. Sven Bender, Vitali Topuria, Heiko Herrlich und Marc Unterberger in der Regionalliga und 3. Liga. Sonnenhausers Herz schlägt schon immer für den TSV 1860 München. Bekannte berichten, dass er sogar in 1860-Bettwäsche schläft.

    „Letzte Woche Mittwoch hat mich Steffen angerufen und gefragt, ob ich mir eine Rückkehr zu den Löwen vorstellen kann. Ich war gleich begeistert“, erzählt Rech. „Schließlich habe ich eine Löwen-Vergangenheit. Es ist ein super Verein. Die Bedingungen hier sind absolut top. Ich freue mich sehr drauf, die Jungs kennenzulernen, um dann in den nächsten Tagen und Wochen intensiv mit ihnen zu arbeiten. Das wird definitiv eine spannende Zeit, gerade am Anfang braucht man einfach, um sich kennenzulernen. Ich bin absolut positiv.“

    Mit seinem Trainerkollegen, der derzeit in Frankfurt eine Trainerfortbildung besucht, hat Rech sich bereits telefonisch kurzgeschlossen. „Wir haben über die verschiedensten Dinge gesprochen und uns auf Anhieb gut verstanden. Es hat sich gezeigt, dass wir eine ähnliche Idee haben, wie wir Fußball spielen wollen, was uns wichtig ist. Ich glaube, dass wir uns optimal ergänzen werden.“

    Steffen Winter, Sportlicher Leiter des Junglöwen-NLZs, ist sich sicher, mit Sonnenhauser und Rech geballte Trainer-Kompetenz für die U21 gefunden zu haben. „Mit Wolfgang haben wir einen absoluten Fachmann für den Übergangsbereich, der in der Vergangenheit bewiesen hat, dass er Talente an den Profibereich heranführen kann. Christoph stellt zu ihm die perfekte Ergänzung dar. Gleich auf seiner ersten Trainerstation hat er mit dem Regionalliga-Aufstieg gezeigt, welches Talent als Coach in ihm schlummert.“ Künftig werden beide als gleichgestelltes Tandem die sportliche Verantwortung für die U21 tragen. „Mein Eindruck ist, dass sie sehr heiß auf die Aufgabe sind und bei den Löwen nachhaltig etwas bewegen wollen!“

    Beim ersten offiziellen Training der U21 am Mittwochabend – zuvor gab es nur eine Trainingsgruppe mit dem Regionalliga-Team – stand mit dem 23-jährigen Innenverteidiger Deniz Haimerl, der zuletzt für den TSV Steinbach Haiger in der Regionalliga Südwest gespielt hat und in der Jugend bei der SpVgg Unterhaching ausgebildet wurde, ein externer Zugang auf dem Platz.


    https://tsv1860.org/newsreader…g-die-u21-der-loewen.html

  • Es ist ein Kaltstart ohne großen Anlauf, den die neuen Trainer der Löwen-U21, Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech, hinlegen müssen. Am Freitagabend, 31. Juli 2026, empfängt die 1860-Reserve in der Bayernliga Süd um 18.60 Uhr auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) den SV Schalding-Heining.


    Zumindest Rech wird bis zum Spiel zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert haben. Dagegen kam Sonnenhauser aufgrund einer Trainerfortbildung in Frankfurt erst am Donnerstagabend zum Abschlusstraining an die Grünwalder Straße 114. „Eine detaillierte Vorbereitung auf Schalding-Heining war natürlich nicht wirklich möglich“, gibt Rech offen zu. „Wir werden im Abschlusstraining ansprechen, was wir künftig machen, wie wir spielen wollen. Aber das wird eine gewisse Zeit brauchen.“ Dazu kommt auch die Ungewissheit mit dem Kader. „Auch der wird sich erst aus U19-, U21- und Profi-Spielern herauskristallisieren, das wird ein bisschen dauern.“

    Bei der Startaufstellung und der Kaderzusammenstellung für die Partie gegen Schalding-Heining sind Sonnenhauser und Rech auf Hilfe angewiesen. „Alper Kayabunar und Vincent Saller, aber auch Steffen Witter kennen die Jungs. Da müssen und werden wir uns natürlich entsprechend Rat einholen, wie sie die einzelnen Spieler sehen, was Sinn macht, wer wo spielen kann, wer wie lange trainiert, wer aus einer Verletzung kommt“, erklärt Rech die Vorgehensweise.

    Wenigstens hilft es da, dass der gebürtige Bad Aiblinger Rech den Kontrahenten aus der Vorsaison kennt, wo er mit dem TSV 1882 Landsberg gegen Schalding-Heining spielte. „Sie haben einen Trainerwechsel vollzogen, von Stefan Köck, der fast zehn Jahre dort war, zu Heiko Schwarz, mit dem ich vor langer Zeit in Burghausen zusammengespielt habe.“ Prinzipiell verfüge der Gegner über eine „absolut gestandene Mannschaft, die gut mit vier Punkten aus zwei Spielen gestartet ist. Sie haben einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern.“ Besonders das Sturmduo, Markus Gallmaier und Fabian Schnabel, verfüge über „eine wahnsinnig hohe Qualität. Die haben im Amateurfußball schon alles gesehen, was es zu sehen gibt. Aber auf der anderen Seite haben sie auch Jungs, die frischen Wind reinbringen.“

    Doch das Angriffsduo ist vorerst gesprengt. Wie Schaldings Sportchef Markus Clemens gegenüber den Neuen Passauer Presse berichtete, hat sich Schnabel eine schwere Verletzung des Sprunggelenks im Training zugezogen. „Das hat uns alle schon hart getroffen. Aber es hilft nichts. Wir müssen den Verlust wegstecken“, so sein Kommentar zum monatelangen Ausfall des Stürmers.


    Einfacher macht es die Aufgabe für das „zusammengewürfelte“ U21-Team der Löwen dadurch nicht. „Der Kader wird erst kurzfristig feststehen. Er ist natürlich davon abhängig, wie viele Jungs mit nach Schweinfurt fahren“, erklärt der 33-jährige Rech. Die Mannschaft bricht am Freitagmittag zum ersten Regionalliga-Spiel der Saison beim 1. FC Schweinfurt 05 auf. Am Samstag, 14 Uhr (live im BR Fernsehen), ist Anpfiff im Sachs-Stadion. Alle, die nicht im Bus sitzen, sind „logischerweise“, so Rech, potenzielle Kandidaten am Abend für die U21. Zudem könnte der eine oder andere U19-Spieler das Bayernliga-Team verstärken. Für die Mannschaft von Trainer Jonas Schittenhelm geht es erst am Sonntag, 2. August 2026, 11 Uhr, im DFB-Junioren-Vereinspokal bei der TSG Wieseck um den Einzug in die 2. Runde.

    Egal wer am Ende aufläuft. „Das wird in der jetzigen Situation eine schwere Aufgabe werden“, ist sich Rech sicher, zumal der Kennenlern-Prozess zwischen Mannschaft und den beiden Trainern erst am Anfang steht.


    https://www.tsv1860muenchen.or…en-schalding-heining.html


    Liveticker zum Spiel gegen Schalding Heining:


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  • Die Löwen-U21 sorgte beim Debüt des neuen Trainergespanns Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech gegen den SV Schalding-Heining für eine Achterbahn der Gefühle. Spät erzielte Fares Ibrahim die Führung (85.), ehe Hannes Hobelsberger mit der letzten Aktion des Spiels zum 1:1 für die Gäste ausgleichen konnte (90.+4).


    Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Jakob Schurz hatte von links geflankt, der Ball landete im Zentrum bei Lucio Saric. Dessen Schuss vom Elfmeterpunkt wurde noch leicht abgefälscht, ging um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (4.). Drei Minuten später erreichte Fares Ibrahim ein Zuspiel in die Tiefe von Saric noch mit der Fußspitze, brachte aber den Abschluss aus neun Metern nicht aufs Tor, traf nur das linke Außennetz (7.). Eine glänzende Reaktion zeigte Schalding-Heinings Keeper Marius Herzig bei einem 14-Meter-Schuss von Edon Krasniqi, den er über die Latte lenkte (10.). Nach Zuspiel von Krasniqi traf Jakob Schurz halblinks aus 13 Metern nur die Latte (14.). In der Folge hatten die Sechzger weitere Abschlüsse, bei denen aber die Präzision fehlte. Den ersten Torschuss hatten die Niederbayern durch Thomas Flieher in der 25 Minute, der aber weit über das Tor von Stefan Musa zielte. Ein Distanzschuss von Krasniqi ging dagegen nur knapp über die Querlatte (28.). Auf der anderen Seite senkte sich ein abgefälschter Schuss von Daniel Zillner gefährlich ab, landete auf dem 1860-Tordach (40.). Somit ging es torlos in die Pause.

    Unverändert begannen beide Teams die 2. Halbzeit. Die Niederbayern hatten einige Standards, bei der die Hintermannschaft der Sechzger nicht immer den besten Eindruck machte. In der 56. Minute konnte ein Schuss von Vlodoymyr Danylenko im Sechzehner gerade noch geblockt werden. Auf der anderen Seite brachte Maximilian Moser im Strafraum Efe Karakoc zu Fall, Schiedsrichter Patrick Krettek zeigte sofort auf den Punkt (57.). Noah Plöttner lief an, schoss flach aufs linke Eck, Herzig war unten, parierte den Schuss (58.). Der eingewechselte Paul Sturm scheiterte mit seinem Schuss im Strafraum ebenfalls an Herzig (63.). Ein 18-Meter-Freistoß von Jonas Hoffmann war zwar kräftig geschossen, kam aber zu zentral, so dass Musa ihn abwehren konnte (69.). Die neuen Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech wollten unbedingt gewinnen, brachten in der 81. Minute mit Valentin Bannert einen Stoßstürmer. Das zahlte sich in der 85. Minute aus. Bannert passte von links in die Mitte auf Ibrahim, der frei aus elf Metern zum Abschluss kam, die Kugel halbhoch im linken Eck zum 1:0 versenkte. Auf der anderen Seite kam ein Schuss von Moser von der Strafraumkante zu zentral, so dass Löwen-Keeper Musa parieren konnte (88.). In der 3. Minute der Nachspielzeit verhinderte Musa bei einem Schuss von Elon Haxhosaj noch den Ausgleich, zwei Minuten später war er machtlos. Eine Hereingabe von links verlängerte der eingewechselte Hannes Hobelsberger mit der Fußspitze zum 1:1 ins 1860-Tor. Direkt danach pfiff der Unparteiische ab.

    Die beiden Trainer der Löwen konnten mit dem Unentschieden nicht zufrieden sein. „Wenn man mit der allerallerletzten Aktion im Spiel ein Gegentor kriegt, dann sind das zwei verlorene Punkte. Definitiv“, stellte Christoph Rech klar. „Wir hatten in der 1. Halbzeit ein bockstarkes Spiel gemacht. Da müssen wir zwangsläufig in Führung gehen“, monierte der 33-Jährige die Chancenverwertung. „Wir hatten eigentlich nur zehn bis 15 Minuten nach der Pause ein bisschen Probleme, hatten keinen richtigen Zugriff. In dieser Phase haben die Jungs Charakter gezeigt.“ Ohnehin lobte Rech den Zusammenhalt im Team. „Der ist Wahnsinn. Das ist eine Truppe, die so noch nie miteinander auf dem Platz gestanden ist. Das ist nicht selbstverständlich, das darf man nicht vergessen.“ Hintenraus bemängelte Rech die fehlende Konzentration. „Da müssen wir wacher sein, da hat die Zuordnung im Zentrum gefehlt. Aber wir müssen daraus lernen. Und das ist auch völlig okay. Wir können den Jungs keinen Vorwurf machen, da spreche ich auch im Namen von Wolfgang.“

    Wolfgang Sonnenhauser, der erst am Donnerstag beim Abschlusstraining erstmals bei der Mannschaft weilte, wusste seit Montag über sein Engagement bei den Löwen Bescheid. „Ich war mit Steffen Winter und Marco Haber in Mainz bei einem Trainerkongress. Da haben wir uns zusammengesetzt und alles besprochen. Für mich war die Sache relativ einfach zu entscheiden. Ich bin mit meinem Vater oft bei Sechzig in der Kurve gestanden, zusammen mit dem Obinger Fanclub. Dementsprechend ist das einfach eine coole Sache, wenn man für so einen Verein als Trainer tätig sein kann.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 3. Spieltag, 31.07.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – SV Schalding-Heining 1:0 (0:0)


    TSV 1860 München

    1 Musa (Tor) – 2 Krasniqi, 4 Haimerl (71., 16 Osmani), 6 Fodor, 20 Schurz (81., 14 Bannert) – 5 Collins, 8 Plöttner (61., 17 Sturm), 10 Tekin – 7 Saric (71., 19 Efe), 23 Ibrahim, 12 Karakoc

    Tore

    1:0 Ibrahim (85.), 1:1 Hobelsberger (90.+4)

    Besonderes Vorkommnis

    Herzig hält Elfmeter von Plöttner (58.)

    Gelbe Karten

    Tekin, Fodor, Sturm – Hoffmann, Zillner

    Zuschauer

    150 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Patrick Krettek (Burgheim); Assistenten: Fabian Hegener (Zell-Bruck), Sebastian Steigerwald (Rohrenfels)


    https://www.jungloewen.de/inde…tzter-aktion-das-1-1.html


    Spielbericht bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/zweite-spi…-gegen-schalding-heining/


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen FSV Pfaffenhofen:


    https://www.fupa.net/match/fsv…v-1860-muenchen-m2-260807


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • Die Löwen-U21 reist am Freitag, 7. August 2026, in der Bayernliga Süd am 4. Spieltag zum Aufsteiger FSV Pfaffenhofen. Anpfiff im Städtischen Stadion Pfaffenhofen (Ingolstädter Str. 50, 85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm) ist um 18.30 Uhr.


    Nach dem „Kaltstart“ des Trainergespanns Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech, die erst zwei Tage vor dem Heimspiel gegen den SV Schalding-Heining (1:1) das Kommando bei der U21 übernommen hatten, war in dieser Woche etwas Zeit, sich richtig kennenzulernen. Das Fazit von Rech: „Die Jungs ziehen mit, haben Bock und Lust zu trainieren!“ Zudem seien sie sehr lernbegierig, so das Fazit des 33-Jährigen. „Der Eindruck ist sehr positiv.“

    Das gelte auch über das Verhältnis zu seinem Trainerkollegen. Beide hatten sich vor ihrem Engagement bei den Sechzgern nicht persönlich gekannt. „Wir ergänzen uns wirklich sehr gut, haben eine ähnliche Sicht auf Fußball: was uns wichtig ist, was wir sehen und wie wir Fußball spielen wollen. Von dem her ist alles wunderbar“, erklärt der 33-Jährige.

    Wer in der Hallertau aufläuft, wird sich erst kurzfristig ergeben. Von oben hat die U21 wenig zu erwarten, da die Profis fast zeitgleich ihre Heimspielpremiere gegen den FC Augsburg II geben. Zuletzt gegen Schalding-Heining kamen sechs Spieler der U19 zum Einsatz. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass Spieler abgestellt werden, weil das Team von Trainer Jonas Schittenhelm am nächsten Tag auf dem 1860-Trainingsgelände den VfB Stuttgart zum Auftakt in der DFB-Nachwuchsliga empfängt. „Wir werden schauen, auf welcher Position wir Bedarf haben und dann nochmals mit Jonas reden“, erzählt Rech.

    Definitiv ausfallen werden Rron Gosalci, Jamie Jenni und Justin Thönig. Wenigstens kehrt Sandro Porta, der gegen Schalding-Heining gefehlt hatte, ins Team zurück. Mit seiner Stärke im Eins-gegen-Eins kann der Stürmer ein wichtiger Faktor in Pfaffenhofen werden.

    Der Aufsteiger ist passabel in die Saison gestartet, hat in Ismaning 0:0 gespielt, zu Hause gegen Mit-Aufsteiger 1860 Rosenheim 2:0 gewonnen und auch beim TSV Kottern mit 4:1. „Drei Spiele, sieben Punkte – genauso wie wir. Pfaffenhofen hat eine gute Mannschaft, sie sind eingespielt und haben zwei Unterschiedsspieler in ihrem Team“, so Rech. Dazu gehört sicher Maurice Untersänger, der vier der sechs Tore der Rot-Schwarzen erzielt hat.

    „Das wird eine große Herausforderung. Da wird mit Sicherheit von den Zuschauern her gut was los sein“, weiß Rech. „Wir freuen uns darauf, uns mit Pfaffenhofen zu messen.“ Der Erfolgsschlüssel des Aufsteigers bisher ist die gute defensive Struktur. Das Team von Trainer Ludwig Dietrich steht sehr kompakt, arbeitet gut gegen den Ball. „Ein Gegentor in drei Spielen spricht für sich“, sagt Rech. „Die haben sehr klare Abläufe mit und gegen den Ball, dementsprechend sind sie schwer zu knacken. Aber wir werden uns etwas überlegen, um entsprechend zu Chancen und auch Toren zu kommen“, verspricht er.


    https://www.jungloewen.de/inde…nd-schwer-zu-knacken.html


    Liveticker zum Spiel gegen FSV Pfaffenhofen:


    https://www.fupa.net/match/fsv…v-1860-muenchen-m2-260807


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • Die Löwen-U21 musste sich am 4. Spieltag erstmals geschlagen geben. Bei der 2:3-Niederlage bei Aufsteiger FSV Pfaffenhofen gab das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech eine 2:0-Halbzeitführung durch Tore von Luis Pereira de Azambuja (32.) und Mustafa Tekin aus der Hand (45.).


    Die Giesinger fanden vor fast 1.000 Zuschauer gut in die Partie, liefen dann aber in einen Konter. Deniz Haimerl grätschte beim Klärungsversuch am eigenen Fünfmeterraum Sebastian Waas beim Schussversuch um, Schiedsrichter Saif Fekih entschied auf Elfmeter. Paul Bachmann im 1860-Tor irritierte den Schützen, blieb stehen und Michael Senger schoss ziemlich mittig übers Tor (13.). Drei Minuten später die Chance zur Führung für die Löwen. Am Sechzehner blockte Fares Ibrahim ein Zuspiel von Simon Heigl, schloss halbrechts im Strafraum aus zwölf Metern sofort ab, FSV-Keeper Moritz Köhler ließ den Schuss durch die Beine rutschen, brachte den Ball aber im Nachhechten vor der Linie unter Kontrolle (16.). In der 31. Minute pfiff der Unparteiische Elfmeter für die Giesinger. Simon Berger hatte Fares am Standbein getroffen. Luis Pereira de Azambuja lief an, schickte Köhler ins rechte Eck und schob links zum 1:0 ein (32.). Kurz vor der Pause sogar das 2:0 nach einer Pressingsituation. Lucio Saric fing einen Pass von Köhler ab, passte sofort in die Spitze auf Mustafa Tekin, der mit einer geschickten Körperdrehung die Innenverteidiger ins Leere laufen ließ und aus zehn Metern mit links ins rechte untere Eck traf (45.). Das war auch der Pausenstand.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit war Pfaffenhofen aktiver und erzielte in der 52. Minute den Anschlusstreffer. Halblinks aus 26 Metern chipte Senger den Ball an den zweiten Pfosten, der eingelaufene Maurice Untersänger kam aus sieben Metern frei zum Kopfball, setzte die Kugel ins linke Eck unter die Latte (52.). Danach hatten die Sechzger die Partie wieder besser im Griff. Das sollte sich in der 81. Minute grundlegend ändern. Haimerl hatte im Aufbau die Seite mit einem riskanten Diagonalpass gewechselt, Finn Fodor erreichte das Zuspiel nur mit der Fußspitze am rechten Strafraumeck, legte ungewollt für Daniel Zanker vor, dessen Querpass im Strafraum nahm Luka Brudtloff am vorderen Fünfmetereck direkt, schweißte die Kugel hoch neben dem rechten Pfosten ins Eck zum 2:2. Nun hatten die Gastgeber Oberwasser und erzielten drei Minuten später sogar den Siegtreffer. Wieder klärten die Sechzger nur halbherzig, die Kugel kam zu Senger, der sie im Zentrum 20 Meter vor dem 1860-Tor mit dem rechten Außenrist durchsteckte, der durchgelaufene Moritz Leibelt spitzelte sie anschließend vor Bachmann am Löwen-Keeper vorbei zum 3:2 ins Tor (84.). Das war auch der Endstand. Damit blieb die U21 in dieser Saison erstmals ohne Punkte, während Pfaffenhofen weiterhin ungeschlagen bleibt.

    „Es tut uns für die Jungs leid, dass wir ohne Punkte heimfahren müssen“, erklärte U21-Coach Chris Rech unter dem Eindruck des Spiels. Das Team hätte einige Zeit gebraucht, um in die Partie reinzukommen. „Wir hatten ein paar Probleme, sind aber Mitte der ersten Hälfte wesentlich stärker geworden, hatten einen besseren Zugriff und mit Ball eine gute Kontrolle.“ Die 2:0-Halbzeitführung bezeichnete der 33-Jährige als verdient. Auch zu Beginn der 2. Halbzeit stellte sein Team die bessere Mannschaft. „Im Fußball gibt es immer mal Spiele, wo du ein Gegentor kriegst und der Gegner aufkommt. Wir haben danach nicht mehr die richtige Struktur im Spiel gehabt und ab dem Zeitpunkt, wo das 2:2 gefallen ist, wurde es schwer, wieder Zugriff zu bekommen.“ Es sei immer hektischer geworden, die Zuschauer seien aufgewacht, die Stimmung aufgeheizt gewesen. „Das kann passieren, dass ein Gegner dann so ein Spiel dreht. Das gibt's immer mal wieder, ist aber natürlich bitter für uns!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 4. Spieltag, 07.08.2026, 18.30 Uhr


    FSV Pfaffenhofen – TSV 1860 München 3:2 (0:2)


    TSV 1860 München


    1 Bachmann (Tor) – 2 Krasniqi (87., Sturm), 4 Haimerl (70., 16 Osmani), 6 Fodor, 21 Seiffert (46., Schurz) – 6 Grancay, 10 Tekin – 7 Saric (66., Karakoc), 8 Plöttner (55., Porta), 18 Pereira de Azambuja – 23 Ibrahim (77., Rost)

    Tore

    0:1 Pereira de Azambuja (32.), 0:2 Tekin (45.), 1:2 Untersänger (52.), 2:2 Brudtloff (81.), 3:2 Leibelt (84.)

    Gelbe Karten

    – Haimerl, Pereira de Azambuja

    Besonderes Vorkommnis

    Senger schießt Foulelfmeter übers Tor von Bachmann (13.)

    Zuschauer

    940 im Städtischen Stadion Pfaffenhofen

    Schiedsrichter

    Saif Fekih (Pentling); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Dennis Scheuerer (Regensburg)


    https://www.jungloewen.de/inde…en-nach-2-0-fuehrung.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen Spvggg Hankofen Hailing:


    https://www.fupa.net/match/tsv…ankofen-hailing-m1-260814


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start