Beiträge von Loewe

    U21 gastiert beim starken Aufsteiger Schwaig im Erdinger Moos.

    Die U21 reist in der Bayernliga Süd an Mariä Himmelfahrt zum starken Aufsteiger FC Spfr. Schwaig. Anpfiff in der NGL-Arena (Am Sportplatz 4, 85445 Oberding) ist am Freitag, 15. August 2025 um 19.30 Uhr.


    Schwaig, dass in der Nähe des Franz-Josef-Strauß Flughafens im Erdinger Moos liegt, hat in dieser Saison überrascht. Lediglich gegen den aktuellen bayernliga-Spitzenreiter TSV 1882 Landsberg gab es am 1. Spieltag eine 4:5-Niederlage. Es folgten drei Siege: Ein 2:0 bei Mit-Aufsteiger Sturm Hauzenberg, ein 3:1 zu Hause gegen den TSV 1861 Nördlingen und ein 1:0 beim FC Ismaning. Im Toto-Pokal wäre dem Team von Trainer Christian „Wiggerl“ Donbeck beinahe eine Überraschung gegen Drittligist FC Ingolstadt 0:4 gelungen. Bis in die Schlussphase stand es 1:1, dann erzielte Marcel Costly in der 83. Minute den Siegtreffer für die Schanzer.

    Löwen-Trainer Alper Kayabunar hat großen Respekt vor dem Neuling. „Es ist eine Mannschaft, die nach vier Spieltagen auf dem 2. Platz steht, nur gegen den Tabellenführer knapp verloren hat.“ Schwaig bezeichnet der 39-Jährige als sehr robustes Team mit einigen Spielern im Kader, die Regionalliga-Erfahrung mitbringen. „Dementsprechend wissen wir, was auf uns zukommt. Wir sind gewarnt, zudem ist Schwaig sehr heimstark.“

    Seiner Mannschaft bläut er deshalb ein, dass sie von der ersten Minute an hellwach sein muss, „damit wir unseren positiven Trend fortsetzen können.“ Besonders die Offensive der Grün-Roten müssen die kleinen Löwen im Auge behalten. Raffael Ascher hat bereits fünf Treffer erzielt, dazu das zwischenzeitliche 1:1 im Toto-Pokal gegen Ingolstadt markiert. Sein Sturmpartner Daniel Gaedke, früher beim FC Ismaning und zuletzt beim TSV Buchbach aktiv, hat auch schon zweimal getroffen. „In der Offensive sind sie brandgefährlich“, weiß Kayabunar. Deshalb dürfe sich sein Team keinen fahrlässigen Umgang mit seinen Möglichkeiten wie in Heimstetten oder zuletzt gegen den FC Gundelfingen leisten. „Wir müssen unsere Chancenverwertung weiter verbessern“, mahnt der U21-Coach an. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir in jedem Spiel so viele bekommen.“

    Die Effektivität bleibt das große Manko. Im Heimspiel gegen Gundelfingen (1:0) musste man am Ende trotz numerischer Überlegenheit von fast einer Stunde zittern und verlor sogar in der Nachspielzeit noch Lasse Faßmann wegen einer Notbremse. Der Innenverteidiger wurde für zwei Spiele gesperrt, fehlt neben der Partie in Schwaig auch eine Woche später beim Auswärtsspiel in Pipinsried.

    Ansonsten wird es keine größeren Veränderungen im Kader geben. Torhüter Paul Bachmann steht wieder zur Verfügung, Brahim Moumou könnte nach der zweiten Trainingswoche mit der Mannschaft in den Kader rücken.

    Stimmungsvoll dürfte die Partie nicht nur aufgrund des Flutlichts werden. Auch zuschauertechnisch rechnet der Aufsteiger mit einer guten Kulisse. „Richtung 1000“, hofft Schwaigs Fußballchef Wolfgang Lang bei FuPa. Der Rasen sei nach der Regenschlacht gegen Ingolstadt wieder in einem akzeptablen Zustand. „Er sieht ganz gut aus, auch wenn einige Rasenfetzen nicht mehr auffindbar waren“, erzählt er.


    https://www.tsv1860.de/de/news…-schwaig-im-erdinger-moos


    Liveticker für das Spiel gegen FC Spfr. Schwaig:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m2-250815


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Toto-Pokal: Löwen stehen nach 8:0 über Geiselbullach im Achtelfinale.

    Die Löwen stehen nach einem deutlichen 8:0-Erfolg bei Bezirksligist TSV Geiselbullach im Achtelfinale des Toto-Pokals. Erfolgreichster Torschütze mit vier Treffern war Patrick Hobsch. Die weiteren Tore in einer einseitigen Partie erzielten Max Christiansen, Raphael Schifferl, Justin Steinkötter und Maximilian Wolfram.


    Personal: Diesmal hielt sich die Anreise in Grenzen mit 36 Kilometer einfache Fahrt in den Norden von Olching. Nicht im Kader standen der verletzte Morris Schröter und der gesperrte Lasse Faßman. Tim Danhof, Simen Voet, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, Emre Erdogan, Manuel Pfeifer, Kevin Volland und Tunay Deniz wurden geschont. Trotzdem konnte Cheftrainer Patrick Glöckner erneut ein stark besetztes Team auf den Platz schicken.

    Spielbericht: Es dauerte keine fünf Minuten, da lag die Kugel erstmals im Tor des Bezirksligisten. Einen abgewehrten Ball nahm Max Christiansen außerhalb des Strafraums volley, hämmerte ihn zum 1:0 ins linke obere Eck (5.). Nach einer Hereingabe von links durch Kilian Jakob verpasste Justin Steinkötter die Kugel am zweiten Pfosten nur um Zentimeter (9.). Einen wunderschönen Spielzug krönte Patrick Hobsch mit dem 2:0. Steinkötter spielte links in den Lauf von Maximilian Wolfram, der bediente den eingelaufenen Hobsch, der frei vor Torwart Korbinian Risse auftauchte und ihn zum 2:0 überwand (13.). Im Anschluss an einen Zuckerpass von Soichiro Kozuki lief Steinkötter halbrechts frei auf Risse zu, scheiterte aber am Bullacher Torhüter (22.). Nach einem Eckball von rechts durch David Philipp kam Philipp Maier am zweiten Pfosten an den Ball, köpfte jedoch Tim Greiner vor der Linie an (28.). Zwei Minuten später war es erneut passiert. Jakob hatte die Kugel von links genau auf den Kopf von Hobsch gehoben, der sie aus zehn Metern ins lange Eck zum 3:0 verlängerte (30.). Beinahe hätte Hobsch seinen Hattrick in der 38. Minute perfekt gemacht, sein erster Schuss nach Jakob-Zuspiel aus zehn Metern wurde geblockt, der zweite Versuch ging knapp übers Tor. Kurios die Szene kurz vor der Pause. Nach einem Pass von Maier behinderten sich Torwart und Abwehrspieler gegenseitig, wodurch Steinkötter sie umlief und an die Kugel kam, den Ball aber von links am langen Eck vorbeigrätschte (45.). Somit blieb es beim 3:0 für die Löwen zur Pause.

    Paul Bachmann, der zur 2. Halbzeit für Dähne kam, konnte sich gleich nach 90 Sekunden auszeichnen. Felix Thurner hatte abgezogen, der Löwen-Keeper parierte den strammen Schuss souverän (47.). Drei Minuten später erzielte Hobsch seinen dritten Treffer nach Zuspiel von Maier. Im Strafraum kam er halbrechts aus zwölf Metern ungehindert zum Abschluss, ließ sich diese Chance nicht entgehen (50.). Zwei Minuten später gelang endlich das erste Standardtor. Nach Ecke von links durch Philipp war Raphael Schifferl mit dem Kopf zur Stelle, markierte das 5:0 für den Drittligisten (52.). Die Sechzger konterten in der 66. Minute Geiselbullach mustergültig aus. Steinkötter führte in Überzahl den Ball, schloss im Strafraum auch selbst ab und traf zum 6:0 ins linke untere Eck. Tor Nummer vier machte Hobsch fünf Minuten später, erneut mit dem Kopf nach Zuspiel von Christiansen (71.). Zwar gab es auch noch einige Möglichkeiten für die Sechzger in der Schlussphase, Tore fielen lange keine mehr, ehe Maximilian Wolfram mit der letzten Aktion des Spiels den mittlerweile im Tor stehenden Spielertrainer Stefan Held überwand. Damit haben sich die Löwen für das Achtelfinale qualifiziert.

    Die Auslosung hierfür findet am kommenden Montag, 18. August 2025 um 11 Uhr im „Haus des Fußballs“ in München statt. Die Ziehung wird live auf dem BFV-Instagram-Kanal des BFV übertragen.

    „Es war ein souveräner Sieg“, bilanzierte Löwen-Coach Patrick Glöckner. „Er hätte natürlich noch viel höher ausgehen können, aber ich glaube man hat gesehen, dass die Jungs Spielfreude entwickelt haben, dass wir den Gegner logischerweise auch aufgrund des Klassenunterschiedes dominiert haben. Das war unser Ziel, was wir verfolgt haben. Daneben wollten wir den Fans, die hier angereist sind, was bieten. Ich glaube, das ist uns mit acht Treffern gelungen.“ Mit vier erzielten Toren unterstrich vor allem Patrick Hobsch seine Ambitionen. „Hobschi ist immer einer, den man auf der Uhr haben muss“, so der Trainer über seinen Angreifer „Wir wissen, was er kann und wenn er in der Box angespielt wird, ist er brandgefährlich. Das hat er heute untermauert und daher freuen wir uns, dass er so gut in Form ist.“ Glöckner konnte nur positive Erkenntnisse aus dem Pokal-Auftritt ziehen. „Wir haben das heute einfach im Kollektiv geschafft!“


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 2. Runde, 12.08.2025, 18 Uhr


    TSV Geiselbullach – TSV 1860 München 0:8 (0:3)


    GEI: 22 Risse (Tor) – 27 Probst, 15 Schröder, 8 Scharpf – 5 Schäfer, 14 Thurner, 34 Raci, 6 Greiner, 3 Peters – 9 Bründl, 11 Einertshofer.

    Ersatz: 1 Held - 2 Weiß, 7 Angermaier, 12 Waglan, 16 Frank, 19 Sahiner, 21 Döhler, 23 Böhmländer, 24 Sdzuy, 33 Egenhofer.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 26 Maier – 14 Kozuki, 13 Christiansen, 8 Philipp, 18 Jakob – 30 Wolfram – 34 Hobsch, 9 Steinkötter.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 20 Althaus, 22 Haugen, 25 Dulic, 41 Lippmann, 43 Fuchs

    Wechsel: Frank für Schröder (49.), Sahiner für Thurner (55.), Angermaier für Probst (69.), Döhler für Peters (76.), Held für Risse (84.) – Bachmann für Dähne (46.), Althaus für Steinkötter (75.), Fuchs für Jakob (75.), Lippmann für Reinthaler (75.).

    Tore: 0:1 Christianse (5.), 0:2 Hobsch (13.), 0:3 Hobsch (30.), 0:4 Hobsch (50.), 0:5 Schifferl (52.), 0:6 Steinkötter (66.), 0:7 Hobsch (71.) 0:8 Wolfram (90.+3).

    Gelbe Karte: Frank – Schifferl, Maier.

    Zuschauer: 1.750 Sportanlage Schulstraße.

    Schiedsrichter: Marco Blösch (Pforzen); Assistenten: Sebastian Fleschhut (Seeg), Jakob Hanser (Buching).


    https://www.tsv1860.de/de/news…elbullach-im-achtelfinale


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Aachen:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-250823


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start

    Die Löwen wurden im ersten Heimspiel der Saison ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten den VfL Osnabrück mit 3:1. Vor der Pause trafen die beiden Rückkehrer Kevin Volland (10.) und Florian Niederlechner (41.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhte Sigurd Haugen sogar auf 3:0 (52.), ehe Patrick Kammerbauer für den Ehrentreffer der Gäste sorgte (75.).


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste im ersten Heimspiel gegen den VfL Osnabrück verletzungsbedingt auf Miran Qela und Morris Schröter verzichten. Erneut machte René Vollath Platz für U23-Spieler Paul Bachmann, der als Ersatztorwart auf der Bank Platz nahm. Ansonsten standen diesmal nicht im Kader Justin Steinkötter, Max Reinthaler, Philipp Maier und Maximilian Wolfram. Samuel Althaus und Lasse Faßmann sammelten tags zuvor in der U21 beim 1:0-Sieg über den FC Gundelfingen Spielpraxis.


    Spielverlauf: Die Löwen begannen schwungvoll und hatten in der 3. Minute die erste Chance. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf der linken Seite kam Kevin Volland an der Grundlinie zum Flanken. VfL-Keeper Lukas Jonsson warf sich vor Sigurd Haugen in die Hereingabe. Im Anschluss an eine abgewehrte Freistoßflanke kam Tim Danhof aus 17 Metern im Zentrum zum Abschluss, sein Schuss ging aber deutlich übers Tor (6.). Vier Minuten später die Löwen-Führung. Erneut gab es Freistoß im linken Halbfeld. Tunay Deniz lupfte die Kugel halblinks in den Strafraum, Volland ließ den Ball einmal aufspringen, schloss dann mit dem ersten Kontakt ab und traf aus der Drehung mit seinem Zehn-Meter-Schuss zum 1:0 ins lange Eck (10.). Fast wäre Haugen in der 14. Minute das 2:0 gelungen. Volland wehrte vor dem eigenen Sechzehner einen Angriff der Osnabrücker ab, spielte tief auf den aus der eigenen Hälfte gestarteten Norweger, der noch den nachsetzenden Jannik Müller umkurvte, dann aber nur mit dem rechten Außenrist im Strafraum abschließen konnte. Jonsson parierte seinen Schuss. Nach einem weiten Einwurf von rechts durch Deniz wurde der Ball von Jesper Verlaat per Kopf auf Florian Niederlechner am zweiten Pfosten verlängert, der kam jedoch nicht zum Abschluss, stocherte den Ball im Liegen Jonsson weg, Manuel Pfeifer schloss halblinks aus 14 Metern ab, jedoch wurde sein Schuss geblockt (20.). Eine Linksflanke von Pfeifer verpasste Haugen nur um Zentimeter am rechten Fünfmetereck (22.). Die erste gefährlich Szene hatten die Gäste in der 28. Minute durch einen 24-Meter-Freistoß. Lars Kehl zirkelte den Ball mit rechts um die Mauer, doch Thomas Dähne tauchte ins kurze Eck ab, hielt das Spielgerät fest. Eine Hereingabe von rechts durch Kehl faustete Dähne mit einer Flugeinlage weg, den Nachschuss von Frederik Christensen außerhalb des Strafraums blockte Deniz (30.). Wenig später stand Dähne erneut im Blickpunkt. Einen gefährlichen Aufsetzer von David Kopacz lenkte er ums lange Eck (31.). Erneut sorgte ein Einwurf von rechts durch Deniz in der 35. Minute für Gefahr. Der Schuss von Simen Voet wurde stark handspielverdächtig von einem Osnabrücker abgewehrt, auch der Nachschuss von Thore Jakobsen wurde geblockt (35.). Zwei Minuten später kam Haugen nach einer Deniz-Ecke am zweiten Pfosten zum Kopfball, köpfte aber einen Gästespieler an, von dessen Schulter die Kugel über die Querlatte ging (36.). Nach einem Eckball von der anderen Seite überflankte Sean Dulic von der rechten Seite die Abwehr, Haugen setzte aus sechs Meter artistisch zum Seitfallzieher an, schoss aber knapp über die Latte (38.). Im Gegenzug musste sich Dähne bei einem Distanzschuss von Kehl strecken, um die Kugel um den rechten Pfosten zu lenken (39.). Das 2:0 fiel – wie konnte es anders sein – nach einem weiten Einwurf von rechts durch Deniz. Wieder hatte Verlaat per Kopf an den zweiten Pfosten verlängert, wo Volland, ebenfalls per Kopf nur den Pfosten traf. Den Abpraller schob Niederlechner dann aus kurzer Distanz ins lange Eck (41.). Einen Lupfer ans linke Fünfmetereck von Bryan Hennings brachte Kopacz frei vor Dähne nicht unter Kontrolle, so dass der Keeper klären konnte (45.+2). So blieb es bei der Zwei-Tor-Führung für die Sechzger zur Pause, die aufgrund des Chancenverhältnisses auch verdient war.

    Kurz nach Wiederanpfiff erhöhten die Löwen auf 3:0. Ein Zuspiel leitete Manuel Pfeifer, der dabei den Fuß von Karademir an die Hüfte bekam, an der linken Strafraumseite mit der Brust zu Niederlechner weiter. Der ging mit Tempo in die Box, passte scharf von der Grundlinie in den Fünfmeterraum, wo der eingelaufene Haugen als erster am Ball war, aus kurzer Distanz ins kurze Eck traf (52.). Osnabrück wurde das erste Mal durch einen Standard gefährlich. Einen 20-Meter-Freistoß, leicht nach rechts versetzt, schoss Kehl aufs linke Eck, doch Dähne tauchte ab, parierte den Schuss (61.). Wenig später ging ein Drehschuss von Friedolin Wagner rechts im Strafraum am langen Eck vorbei (63.). Bei einer Linksflanke von Niklas Wiemann griff Dähne daneben, Bernd Riesselmann stocherte aber den Ball am leeren Tor vorbei (66.). In der 71. Minute zog Hennings in den Strafraum, sein Abschluss wurde geblockt, der aufsteigende Ball landete bei Luc Ihorst, aber Dähne hechtete nach vorne, faustete die Kugel vom Kopf des Stürmers. Vier Minuten später war es passiert. Die Löwen brachten den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Kevin Schumachers Schuss von links wurde abgefälscht, landete bei Patrick Kammerbauer, der aus acht Metern zum 3:1 ins 1860-Tor traf (75.). Die Niedersachsen witterten nochmals Morgenluft. Glück hatten die Löwen in der 81. Minute, als nach einer Ecke durch Kammerbauer von links Wagner am zweiten Pfosten zum Abschluss kam, den Ball aber aus kurzer Distanz übers rechte Kreuzeck schoss. Nach dieser kurzen Druckphase der Osnabrücker brachten die Sechzger die Partie wieder unter Kontrolle. In der 3. Minute der Nachspielzeit klärte Voeten noch einen Schuss von Kehl hoch aufs linke Eck per Kopf auf der Linie. Ansonsten brachten die Löwen die Zwei-Tore-Führung sicher über die Zeit und feierten im ersten Heimspiel der Saison den ersten Heimsieg.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen, auch weil wir kompromisslos in den Zweikämpfen waren“, konstatierte Löwen-Trainer Patrick Glöckner. „Wir haben dann durch zwei Standards die Büchse geöffnet und in der 2. Halbzeit relativ schnell das 3:0 gemacht.“ Durch die klare Führung wäre sich sein Team zu sicher gewesen. „Ab der 65. Minute haben wir das Spiel aus der Hand gegeben“, monierte der 48-Jährige. „Trotzdem bin ich stolz auf die Jungs, sie haben 70 Minuten bei hohen Temperaturen gut Fußball gespielt, die anderen 20 Minuten klammere ich mal aus“, sagte er generös mit einem Schmunzeln. Besonders strich Glöckner Kevin Volland aus einem guten Kollektiv heraus. „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, ein Tor erzielt und eins vorbereitet.“ Mit seiner Ballsicherheit sei er wichtig für die Mannschaft. „Wir haben ihn heute tiefer auflaufen lassen, dadurch hat er mehr Zuspiele bekommen, die er für sein Spiel braucht.“

    Osnabrücks Coach Timo Schultz gab sich als guter Verlierer. „Aufgrund der Kaltschnäuzigkeit hat der Gegner verdient gewonnen. Wir haben trotzdem kein schlechtes Spiel gemacht, waren häufig im letzten Drittel, konnten uns aber in der 1. Halbzeit bei den Standards nicht richtig wehren.“ Nach der Pause wollte sein Team nochmals angreifen. „Das 3:0 hat uns dann aber Strich durch die Rechnung gemacht. Auch wenn es Patrick nicht gerne hört: Für mich zählt Sechzig eindeutig zu den Aufstiegsfavoriten.“


    STENOGRAMM, 2. Spieltag, 09.08.2026, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1860 München 3:1 (2:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 18 Jakob, 19 Erdogan, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 26 Wagner, 6 Henning, 3 Christensen – 29 Kopacz, 18 Kehl – 22 Riesselmann.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 8 Tesche, 9 Goguadze, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 15 Jacobsen, 19 Wiethaup, 23 Lesueur, 27 Fabinski.

    Wechsel: Philipp für Volland (72.), Kozuki für Haugen (72.), Christiansen für T. Jacobsen (82.), Hobsch für Niederlechner (82.), Jakob für Pfeifer (90.+7) – B. Jacobsen für Kopacz (46.), Fabinski für Karademir (55.), Schumacher für Christensen (67.), Ihorst für Riesselmann (68.), Lesueur für Hennings (86.).

    Tore: 1:0 Volland (10.), 2:0 Niederlechner (41.), 3:0 Haugen (52.), 3:1 Kammerbauer (75.).

    Gelbe Karten: T. Jacobsen, Volland, Verlaat, Voet – Karademir, Müller.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Timo Gerach (Queichheim); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Patrick Kessel (Hüffelsheim); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-ueber-den-vfl-osnabrueck


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057347/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…d-im-br-fernsehen,UstKb5m


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93875200.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ner-haugen-sieg-live-609/


    https://www.abendzeitung-muenc…uftakt-dahoam-art-1073975



    PK nach den Spiel gegen Osnabrück:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Geisellbulach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-250812


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…CTAHT/teamvergleich#start

    Die Löwen-U21 feierte beim 1:0 über den FC Gundelfingen den ersten Heimsieg der Saison. Das „Tor des Tages“ erzielte Cristian Leone in der 28. Minute. Fast eine Stunde hatten die Sechzger nach der Roten Karte gegen Niklas Fink in Überzahl gespielt (37.), mussten in der Endphase nach der Notbremse von Lasse Faßmann, der ebenfalls Rot sah (90.+4), nochmals zittern, brachten aber den Sieg über die Zeit.


    Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Der Schuss von Sandro Porta von der Strafraumkante ging knapp über die Querlatte (3.). Auf der anderen Seite kamen die Gäste nach einer Ecke zur ersten Möglichkeit. Der Kopfball aufs Tor konnte aber vor der Linie geklärt werden. In der 11. Minute setzte Samuel Seibold auf der linken Seite zum Flankenlauf an, seine scharfe Hereingabe im Strafraum klärte Alex Benede an der Fünfergrenze. Nach einer scharfen Hereingabe von rechts durch Samuel Althaus war Xaver Kiefersauer bereits Richtung Tor unterwegs, doch Kevin Lochbrunner als letzter Mann brachte gerade noch den Fuß dazwischen, verhinderte damit die Führung für die Löwen (16.). Beinahe wäre nach einem Pressschlag im Strafraum das 1:0 gefallen. Althaus hatte Kiefersauer angespielt, der gestört von Lochbrunner aus zehn Metern abschloss, der Ball trudelte abgefälscht auf die Querlatte (24.). Vier Minuten später war es passiert. Cristian Leone spielte mit Althaus auf halbrechts Doppelpass, schloss im Strafraum ab, sein Schuss aufs rechte untere Eck wehrte Keeper Tobias Werdich ins eigene Tor zum 1:0 für die Sechzger ab (28.). Ein Schuss von Kiefersauer von der Sechzehnergrenze wurde noch abgefälscht, ging knapp am linken Pfosten vorbei (34.). In der 37. Minute ging Niklas Fink mit vollem Tempo und Risiko in einen zweikampf gegen Porta, kam einen Tick zu spät, traf den 1860-Angreifer voll am Fuß und sah folgerichtig für diese Aktion von Schiedsrichter Korbinian Eßberger glatt Rot (37.). Für Porta ging es nach einer kurzen Behandlung zum Glück weiter. Der anschließende Freistoß halblinks aus 20 Metern von Damjan Dordan aufs kurze Eck geschossen, konnte Werdich gerade noch um den Pfosten lenken (39.). Eine scharfe Hereingabe durch Finn Fuchs von der linken Seite nahm Althaus direkt am kurzen Pfosten, sein Schuss aus zehn Metern wurde jedoch zur Ecke abgefälscht (45.). So blieb es bei der 1:0-Führung zur Pause.

    Nach Wiederanpfiff gab es eine ähnliche Szene wie beim 1:0. Althaus hatte im Strafraum Doppelpass mit Leone gespielt, doch der zögerte diesmal zu lange mit dem Abschluss, so dass ein Spieler der Grün-Weißen klären konnte (53.). Ein Schlenzer von Noah Klose aus 17 Metern aufs rechte untere Eck lenkte Werdich um den Pfosten (57.). Die anschließende Ecke von rechts führte Finn Fuchs mit Leone kurz aus, zog anschließend nach innen, schloss mit links ab, der Schuss ging aber weit am langen Eck vorbei (58.). Trotz Unterzahl wehrten sich die Schwaben beherzt, ließen kaum klare Chancen zu. Zeitweise mutete das Spiel wie Handball an. Gundelfingen postierte sich um seinen Strafraum. In der 73. Minute dribbelte Arin Garza sich durch den FCG-Strafraum, kam am rechten Fünfmetereck zum Abschluss, zielte aber knapp übers kurze Kreuzeck. Ein Schuss des eingewechselten Luis Pereira de Azambuja streifte noch abgefälscht den rechten Außenpfosten (74.). Im Anschluss an einen Freistoß hatten die Löwen eine Dreifachchance. Den Kopfball von Lasse Fassmann parierte Werdich, der Nachschuss von Justin Thönig wurde geblockt, der dritte Versuch von Kiefersauer landete am linken Außenpfosten (78.). Das erlösende 2:0 wollte einfach nicht fallen! In der Schlussphase kamen die Gäste einige Male gefährlich vors 1860-Tor. Das gab die Möglichkeit zum Kontern. So in der 2. Minute der Nachspielzeit, als die Sechzger selbst eine Drei-zu-Eins-Überzahl nicht nutzen konnten. Am Ende schob Lucas Grancay den Ball aus 15 Metern am linken Pfosten vorbei. Eine Minute später wusste sich Faßmann als letzter Mann kurz vorm Strafraum nur mit einem Foul zu helfen, sah dafür ebenfalls glatt Rot (90.+4). Den anschließenden Freistoß von Simon Achatz hoch aufs rechte Eck wehrte Garza per Kopf zur Ecke ab (90.+5.). Diese brachte nichts ein und direkt danach pfiff der Unparteiische ab.

    „Das war eine schwere Geburt, aber am Ende zählen die drei Punkte und das ist das Entscheidende“, zog U21-Coach Alper Kayabunar ein positives Fazit. „Ich glaube, dass wir es gerade in der 1. Halbzeit richtig gut gemacht haben. In Überzahl haben wir es wieder nicht optimal zu Ende gespielt, viele Möglichkeiten ausgelassen, wo wir das Spiel hätten entscheiden können.“ Dadurch habe es sein Team unnötig spannend gemacht. „Das war nicht so gut, dass Lasse dann noch eine Rote Karte wegen einer Notbremse kriegt. Laut unserem Video war das nicht hundertprozentig eine. Aber wie gesagt: am Ende zählt, dass wir drei Punkte geholt haben, dass wir weiter ungeschlagen sind.“ Auch den Gegner zollte der 39-Jährige Respekt. „Die haben in den ersten drei Spielen auch nicht verloren. Am Ende haben das die Jungs ebenfalls gut gemacht.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 4. Spieltag, 08.08.2025, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München– FC Gundelfingen 1:0 (1:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 20 Hoppe, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs (70., 4 Thönig) – 44 Althaus, 21 Kiefersauer, 6 Dordan (60., 7 Garza) – 17 Leone (70., 18 Pereira de Azambuja), 10 Klose (89., 36 Grancay), 30 Porta (78., 8 Wach).

    Tor: 1:0 Leone (28.).

    Gelbe Karten: Fuchs, Pereira de Azambuja – Fidan, J.-L- Fink, Seibold, Achatz.

    Rote Karten Karten: Faßmann (90.+4) – N. Fink (37.)

    Zuschauer: 180 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Korbinian Eßberger (Geiselhöring); Assistenten: Kevin Molnar (Pfaffenberg), Niclas Lehmeier (Abensberg).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ueber-den-fc-gundelfingen

    Glöckner fordert gegen Osnabrück zuvorderst Einsatz und Kampfeswille!

    Die Löwen empfangen im ersten Heimspiel der Saison 2025/26 am Samstag, 9. August 2025 den VfL Osnabrück. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14.03 Uhr. Die Partie ist live sowohl bei MagentaSport als auch beim BR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel.


    Zunächst musste Löwen-Trainer Patrick Glöckner eine Hiobsbotschaft verkünden. „Morris Schröter hat sich gestern im Training die Sehne am Hüftbeuger gerissen, er wird heute bereits operiert.“ Nicht nur für den Spieler selbst sei das eine blöde Situation, „weil Morris gerade am Ende seiner Aufbauphase war. Wir wünschen ihm alles Gute!“ Sonst wären alle Mann an Bord. Auch Kevin Volland, der Anfang der Woche im Training pausierte. „Wir können uns auf einen fitten Kevin freuen, der vorangeht“, ließ der Löwen-Trainer wissen. Nicht im Spieltagskader werden dagegen Lasse Faßmann und Samuel Althaus stehen. Die beiden Youngsters spielen am Freitagabend in der U21 gegen den FC Gundelfingen.

    Im Gegensatz zum ersten Saisonspiel in Essen, wo Glöckner großzügig die Aufstellung verriet, wollte er diesmal keine genauen Angaben machen. „Es wird sich im Kader etwas verändern“, ließ er wissen. „Wir passen immer wieder den Kader an den aktuellen Leistungsstand und an den Gegner an. Auch gegen Osnabrück wird es wieder Härtefälle geben.“

    Trotz des Erwartungsdrucks ist die Vorfreude auf das erste Heimspiel bei Mannschaft und dem Trainerteam groß, wie Glöckner verriet. „Bei mir ist keine Anspannung da, die Freude überwiegt. Alle haben maximale Lust auf das Spiel. Das hat man im Training gemerkt.“ Ohnehin kann der Ex-Profi nicht nachvollziehen, wieso sein Team Bammel im eigenen Stadion haben soll. „Wir haben 15.000 Zuschauer im Rücken. Wenn wir Angst hätten vor unseren Fans, dann würde wir einen Fehler machen!“

    Timo Schultz, der Trainer des VfL Osnabrück, hat den Löwen die Favoritenrolle zugeschustert. Darüber kann Glöckner, der seinen Kollegen bestens kennt – „als ich bei St. Pauli war, hat er die U17 trainiert. Er ist ein super Typ“ –, nur schmunzeln. „Mit David Kopacz, Lars Kehl, Kai Pröger, Kevin Schuhmacher, Fridolin Wagner oder Bryan Henning haben sie viele Topspieler. Osnabrück braucht sich sicher nicht zu verstecken.“ Das seien die Erkenntnisse aus dem Videostudium der Generalprobe vor dem Ligastart gegen Holstein Kiel (0:1) sowie dem Auftakt gegen Alemannia Aachen (0:0). Trotzdem liege das Hauptaugenmerk „auf unseren Spielern“, erklärt der Löwen-Coach.

    Und hier galt es, dass Spiel gegen Essen aufzuarbeiten. Nicht mit allem war der Trainer zufrieden. „Die Vorbereitung hat eine sehr geringe Aussagekraft. Das konnte man in Essen sehen“, lautet seine Einschätzung. Für sein Gefühl hätte der eine oder andere Spieler zu wenig Selbstvertrauen auf den Platz gebracht, nicht gradlinig genug gespielt. „Wir haben die Woche daran gearbeitet, schneller zu spielen und zu verlagern, um möglichst in die beste Position zu kommen.“

    Glöckner legte in diesem Zusammenhang nochmals seine Spielphilosophie dar. „Wir wollen dafür stehen, dass wir uns auf dem Platz aufopfern, Leidenschaft zeigen. Erst wollen wir den Gegner niederkämpfen, um dann unsere spielerischen Fähigkeiten in die Waagschale zu werfen. Der erste Schritt muss aber immer Einsatz und Kampfeswille sein. Dann kann erst der zweite folgen. Gerade zu Hause wollen wir unsere DNA durchdrücken!“ Genau das ist der Matchplan gegen den VfL Osnabrück!


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 12 Qela, 17 Schröter.


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 26 Wagner, 6 Henning, 15 Jacobsen – 29 Kopacz, 18 Kehl – 9 Goguadze.

    Ersatz: 1 Sauter, 35 Remberg (beide Tor) – 3 Christensen, 7 Ajdini, 8 Tesche, 10 Pröger, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 17 Semic, 19 Wiethaup, 20 Janotta, 22 Riesselmann, 23 Lesueur, 27 Fabinski.

    Es fehlen: 37 Badjie.

    Schiedsrichter: Timo Gerach (Queichheim); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Patrick Kessel (Hüffelsheim); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-einsatz-und-kampfeswille


    PK vor dem Spiel gegen Osnabrück:



    Liveticker für das Spiel gegen Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-vfl-osnabrueck-m1-250809


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…fl-osnabrueck/liveticker/

    Die U21 empfängt zum zweiten Heimspiel in der Bayernliga Süd Aufsteiger FC Gundelfingen. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist am Freitag, 8. August 2025 um 18.60 Uhr.


    Noch stehen in der Heimbilanz der kleinen Löwen keine Punkte. Das liegt daran, dass beim einzigen Spiel an der Grünwalder Straße 114 die Partie wegen eines Gewitters und Wolkenbruchs vorzeitig abgebrochen werden musste. In der Fremde war das Team von Alper Kayabunar schon zweimal über 90 Minuten aktiv gewesen, gewann in Kottern 4:1 und spielte zuletzt in Heimstetten 1:1. „Hoffentlich können wir am Freitag endlich unser erstes Heimspiel zu Ende spielen – erfolgreich“, sagt der 39-jährige U21-Coach. Dabei hofft Kayabunar auf eine ähnliche Kulisse wie gegen Geretsried.

    Die Parallelen zum ersten Heimgegner sind groß. Der FC Gundelfingen ist ebenfalls Aufsteiger und bisher noch ungeschlagen. Zum Auftakt gab es zu Hause einen klaren 3:0-Erfolg gegen Mitaufsteiger Sturm Hauzenberg. Im Auswärtsspiel beim TSV 1861 Nördlingen ein 1:1. Zuletzt spielten die Schwaben 2:2 gegen den FC Ismaning.

    Das Team kommt aus der 8.000 Einwohner zählenden Stadt, die an der Donau im schwäbischen Landkreis Dillingen zwischen Günzburg und Dillingen liegt. Sportlich erlebte der Verein Anfang der 1990er Jahre seine Blütezeit. 1992 schaffte man den Einzug in die Hauptrunde des DFB-Pokals, ein Jahr später stiegen die Grün-Weißen in die damalige dritthöchste Liga, die Bayernliga auf.

    „Wir sind gewarnt, wenn ein Aufsteiger nach drei Spielen noch ungeschlagen ist“, nimmt Kayabunar den FCG keineswegs auf die leichte Schulter. „Trotzdem wollen wir uns auf uns selbst konzentrieren und den eingeschlagenen Weg fortsetzen“, lautet die Devise. „Gundelfingen hat eine eingespielte Mannschaft. Sie sind nach dem Aufstieg zusammengeblieben und schnell in der Liga angekommen. Entsprechend schwer wird für uns die Aufgabe.“ Ohnehin sei kein Spiel in der Bayernliga leicht. „Es hat sich bisher gezeigt, dass jeder jeden schlagen kann. Deshalb ist eine Prognose schwer.“

    Doch er weiß, dass sein Team kaum zu schlagen ist, wenn es die zweifellos vorhandene Qualität auf den Platz bringt. Zuletzt beim Remis in Heimstetten konstatierte Kayabunar ein klares Chancenplus der kleinen Löwen. „Aber wir haben unsere Möglichkeiten nicht final abgeschlossen. Deswegen haben wir diese Woche im Training viel Wert auf Torabschlüsse gelegt“, verrät er.

    In der Offensive hat Kayabunar wieder mehr Alternativen. Noah Klose kam in Heimstetten nach Verletzung in der 2. Halbzeit bereits wieder zum Einsatz, Luis Pereira de Azambuja und Matthias Roithmayr sind ebenfalls fit. Auch Brahim Moumou trainiert seit dieser Woche voll mit. „Er könnte eine Option für die Bank sein“, so der Coach. Eine schlechte Nachricht hat der Trainer aber auch. Finn Fodor, letzte Saison in der U19 eine Bank in der Innenverteidigung zusammen mit Lasse Faßmann, ist beim Spielersatztraining im Rasen hängengeblieben, zog sich ohne Gegnereinwirkung einen Kreuzbandriss zu. Er ist neben Martin Zentrich und Fabio Wagner nun der dritte Langzeitverletzte bei der U21.


    https://www.tsv1860.de/de/news…n-vermehrt-torabschluesse

    Die Löwen haben sich bei Rot-Weiss Essen einen Punkt erkämpft. Bereits in der 6. Minute gerieten die Sechzger durch José-Enrique Rios Alonso in Rückstand, Florian Niederlechner gelang in der 68. Minute das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:1. Damit ist der Start in die Saison 2025/26 halbwegs gelungen.


    Personal: Trainer Patrick Glöckner musste in Essen verletzungsbedingt lediglich auf Miran Qela verzichten. Wie bereits angekündigt, machte René Vollath Platz für U23-Spieler Paul Bachmann, der als Ersatztorwart auf der Bank Platz nahm. Ansonsten standen diesmal nicht im Spieltagskader Justin Steinkötter, Soichiro Kozuki, Max Reinthaler, Morris Schröter, Samuel Althaus, Philipp Maier und Lasse Faßmann.

    Spielverlauf: Gänsehautstimmung herrschte im ausverkauften Stadion an der Hafenstraße. Die Löwen hatten in der Anfangsphase zwei gefährliche Szenen. Erst konnte eine Hereingabe von links durch Kevin Volland geklärt werden, dann war nach einem Diagonalpass von Thore Jacobsen aus dem rechten Halbfeld José-Enrique Rios Alonso mit dem Kopf gerade noch vor Sigurd Haugen am Ball (3.). Mit ihrer ersten Offensivaktion gingen die Gastgeber überraschend in Führung. Ein weiter Einwurf auf der rechten Seite von Ludovic Moustier kam wieder zu ihm zurück. Parallel zur rechten Grundlinie schlug er den Ball halbhoch in den Strafraum, Abgefälscht durch Manuel Pfeifer nickte ihn der eingelaufene Rios Alonso am ersten Pfosten zum 1:0 über die Linie (6.). Nach einer Viertelstunde überlief Jannik Hofmann auf der rechten Seite Manuel Pfeifer, flankte über Thomas Dähne hinweg an den zweiten Pfosten, wo aber Ahmet Arslan bei seinem Kopfball entscheidend gestört wurde (15.). Zwei Minuten später musste sich Felix Wienand strecken. Tunay Deniz hatte von rechts geflankt, Jesper Verlaat verlängerte die Kugel per Kopf aufs kurze Kreuzeck, jedoch reagierte der Keeper mit einem Reflex, wischte den Ball über die Querlatte (17.). Glück hatten die Löwen in der 23. Minute, als nach einem weiten Ball von Arslan der schnelle Ramien Safi der 1860-Abwehr entwischt war, dann aber im Strafraum frei vor Thomas Dähne ins Straucheln geriet und dadurch nicht zum Abschluss kam. Deniz hatte drei Minuten später das 1:1 auf dem Fuß. Florian Niederlechner setzte sich auf der linken Flanke in Szene, legte die Kugel zurück, der eingelaufene Mittelfeldspieler nahm das Zuspiel im Strafraum direkt, Wienand flog ins rechte Eck, parierte den kräftigen, aber nicht platzierten 15-Meter-Schuss (26.). Ein Freistoß zwei Meter vor dem rechten Strafraumeck schoss Deniz direkt aufs Tor, fand aber erneut seinen Meister in Wienand, der den Ball wegfaustete (30.). Auf der anderen Seite musste Dähne sein Können zeigen. Nach einem Zuspiel von rechts durch Kaito Mizuta legte Safi im Zentrum zurück auf Moustier, der von der Strafraumkante abzog, aber der Löwen-Keeper reagierte glänzend, wischte den Schuss über die Latte (34.). Im Anschluss an eine Deniz-Ecke von rechts kam Simen Voet am zweiten Pfosten zwar zum Kopfball, brachte aber keinen Druck auf die Kugel, sodass Wienand damit keine Probleme hatte (44.). Damit ging’s für die Sechzger mit einem Rückstand in die Kabine.

    Unverändert starteten die Löwen in die 2. Halbzeit. Aufregung in der 50. Minute, als Volland von Kraulich auf der rechten Seite ohne Chance auf den Ball klar gefoult wurde, sich aber auf den Beinen hielt und weiterspielte. Der bereits mit Gelb vorbelastetet RWE-Verteidiger hätte in der Folge eigentlich Gelb-Rot sehen müssen, aber Schiedsrichter Felix Weller ließ zum Unmut der Sechzger die Karte stecken. So ging es Elf gegen Elf weiter. Die Partie wurde nun hitziger. Ein 19-Meter-Schuss von Arslan ging knapp rechts am 1860-Tor vorbei (63.). Das Tor fiel fünf Minuten später auf der anderen Seite. Sean Dulic hatte von rechts hinten einen Diagonalpass in die Tiefe auf den gestarteten Niederlechner gespielt, der lief seinen Gegenspielern auf und davon, überlupfte Wienand und traf zum 1:1 (68.). Nun war wieder alles offen. Die Löwen hatten zunächst Oberwasser, aber Essen kämpfte sich wieder zurück in die Partie. Ein gefährlicher 20-Meter-Schuss von Arslan aufs rechte Kreuzeck konnte Dähne in der 83. Minute auf die Seite wegfausten. Wenig später zog der eingewechselte Torben Müsel aus der Drehung ab, sein 25-Meter-Schuss ging nur knapp übers 1860-Tor (86.). Sieben Minuten gab’s nach 90 Minuten obendrauf. Nach einer zu kurzen Kopfballabwehr von Verlaat kam Moustier an der Strafraumkante in zentraler Position zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch von Voet geblockt (90.+5). So blieb es beim 1:1, für die Löwen nach dem frühen Rückstand kein schlechtes Ergebnis.


    STENOGRAMM, 1. Spieltag, 01.08.2026, 18.60 Uhr


    Rot-Weiss Essen – TSV 1860 München 1:1 (0:1)


    RWE: 35 Wienand (Tor) – 23 Rios Alonso, 4 Schultz, 33 Kraulich – 37 Hofmann, 8 Gjasula, 28 Moustier, 19 Bouebari – 6 Arslan¸ 24 Mizuta – 7 Safi.

    Ersatz: 25 Brüning (Tor) – 10 Obuz, 11 Martinovic, 14 Brumme, 18 Kaiser, 20 Janssen, 26 Müsel, 30 Owusu, 39 Swajkowski.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 13 Christiansen, 18 Jakob, 19 Erdogan, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Müsel für Mizuta (66.), Brumme für Bouebari (81.), Martinovic für Safi (81.), Obuz für Arslan (87.) – Philipp für Haugen (65.), Hobsch für Volland (81.), Jakob für Pfeifer (81.), Wolfram für Niederlechner (90.).

    Tore: 1:0 Rios Alonso (6.), 1:1 Niederlechner (68.).

    Gelbe Karten: Kraulich, Arslan, Mizuta, Bouebari – Danhof.

    Zuschauer: 19.962 im Stadion an der Hafenstraße (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Henry Schröder (Hiddesen), Florian Lukawski (Berlin); Vierter Offizieller: Yannick Rupert (Dortmund).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8520.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/essen-ge…liga-5056740/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…n-rot-weiss-essen,UsdMTVc


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rlechner-zr-93863851.html


    https://www.abendzeitung-muenc…and-live-heute-remis-608/


    https://www.abendzeitung-muenc…a-vorstellung-art-1072558



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-vfl-osnabrueck-m1-250809


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…fl-osnabrueck/liveticker/

    Die Löwen eröffnen die Drittliga-Saison 2025/26 am Freitag, 1. August 2025, bei Rot-Weiss Essen. MagentaSport zeigt das ausverkaufte Traditionsduell der Deutschen Meister von 1955 und 1966 komplett kostenlos, sowohl im linearen Programm als auch im Live-Stream.


    Zur Live-Übertragung >>


    Die Übertragung der Partie von der Hafenstraße startet um 18.30 Uhr mit den Vorberichten, Anpfiff ist um 19 Uhr. Kommentator in Essen ist Christian Straßburger, Moderator Thomas Wagner. Sie werden vom ehemaligen Profi Fabian Klos als Experte unterstützt.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8516.htm

    Die Löwen-U21 kam beim SV Heimstetten nicht über ein 1:1 hinaus, wobei sie nach einer Roten Karte gegen Luka Arslan (56.) mehr als eine halbe Stunde in Überzahl spielten. Die Führung der Gastgeber durch einen Distanzschuss von Quentin Kehl (23.) konnte Arin Garza noch vor der Pause egalisieren (36.).


    In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Teams. Den ersten Torschuss gab Ikenna Ezeala aus 18 Metern ab, doch ein Verteidigerbein hatte dem Abschluss die Schärfe genommen, so dass Paul Bachmann sicher zugreifen konnte (8.). Kurze Zeit später setzte starker Regen ein. Die erste Löwen-Möglichkeit hatte Xaver Kiefersauer. Cristian Leone setzte sich auf der rechten Seite gegen Rene Rüther durch, seine Hereingabe erreichte den 1860-Kapitän auf Höhe Elfmeterpunkt, sein Abschluss wurde jedoch geblockt (17.). Die Bedingungen wurden mit zunehmender Spieldauer immer schwieriger. Nach Zuspiel von Raphael Wach drang Leone in den Strafraum ein, sein Schuss fand aber nicht den Weg aufs Tor (22.). Aus dem Nichts heraus die Führung für Heimstetten. Zunächst wurde ein Schuss von Lukas Riglewski von der Löwen-Abwehr abgewehrt, die Kugel landete bei Quentin Kehl, der halbrechts aus 23 Metern draufhielt, der Flachschuss wurde auf dem nassen Rasen immer schneller, fand unhaltbar für Bachmann genau neben dem rechten Pfosten zum 1:0 den Weg ins Tor (23.). Eine Hereingabe von rechts durch Leone brachte Kiefersauer im Zentrum nicht unter Kontrolle, der Ball flippte durch den Strafraum, Arin Garza setzte zum Fallrückzieher an, brachte die Kugel aber nicht aufs SVH-Tor (27.). Im Anschluss an einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Riglewski kam Fabian Cavadias am ersten Pfosten aus zehn Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber über die Querlatte (31.). Garza versuchte es in der 35. Minute mit einem Abschluss aus der Distanz, sein 21-Meter-Schuss ging aber deutlich übers Tor (35.). Kurz danach machte er es besser. Ein Abschlag von SVH-Keeper Fabian Scherger hatte Kiefersauer hinter der Mittellinie per Kopf nach vorne abgewehrt, Cavadias schlug ein Luftloch, der nachsetzende Garza schnappte sich das Spielgerät, lief aufs Tor zu und überlupfte Scherger im Strafraum zum 1:1 (36.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.

    Kurz nach Wiederanpfiff hatte Leone nach Pass von Noah Klose die Führung auf dem Fuß, aber Scherger griff bei seinem 13-Meter-Schuss aus halbrechter Position sicher zu (46.). Auf der anderen Seite verpasste Daniel Steimel ein Zuspiel von Riglewski am rechten Fünfmetereck nur knapp (51.). Nach einer völlig unnötigen Grätsche gegen Justin Thönig sah der Heimstettner Luka Arslan glatt Rot (56.). Die Sechzger taten sich in Überzahl zunächst schwer gegen die tiefstehenden Gastgeber. Im Anschluss an eine Ecke forderten sie Elfmeter nach einem Handspiel, doch Schiedsrichter Maximilian Hafeneder ließ weiterspielen (67.). Nach Flanke von rechts durch Lasse Faßmann köpfte Wach übers Tor (69.). Eine Flanke von links durch Finn Fuchs faustete Scherger im Hechtsprung nach vorne weg, Garza köpfte aufs leere Tor, wo ein SVH-Spieler auf der Linie per Kopf für seinen geschlagenen Keeper klärte, indem er die Kugel über die Latte beförderte (71.). Eine flache Hereingabe von links durch Fuchs ging durch den Strafraum, ohne dass ein Löwen-Spieler an die Kugel gekommen wäre (85.). Entscheidend abgefälscht wurde ein Schuss von Max Jägerbauer, der dadurch rechts neben dem Tor landete (87.). In der Schlussminute dribbelte Fuchs von links nach innen, schloss mit seinem schwächeren rechten Fuß ab, der Ball ging aber weit am Tor vorbei (90.). Auch in den vier Minuten Nachspielzeit änderte sich nichts am Ergebnis, wobei Garza in der 4. Minute der Nachspielzeit die Chance zum Lucky Punch hatte. Sein Schuss halblinks aus zehn Metern vereitelte Schergen mit einem Reflex. Trotz des Remis übernahmen die kleinen Löwen aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber der Konkurrenz vorübergehend wieder die Tabellenführung.

    „Wenn du mehr als 30 Minuten in Überzahl spielst, dann willst du natürlich gewinnen“, analysierte Alper Kayabunar die Partie. Doch jeder, der Fußball gespielt habe, wüsste, wie schwer das sei, „wenn neun Feldspieler um den eigenen Sechzehner verteidigen. Wir hatten einige Möglichkeiten, die wir leider nicht genutzt haben.“ Auf der anderen Seite hätte sein Team in der 2. Halbzeit nichts zugelassen.

    Er könne seiner Mannschaft nichts vorwerfen. „Die Jungs haben alles reingehauen, sind nach einem Rückstand zurückgekommen. Mit der Art und Weise des Auftritts können wir zufrieden sein, aber mit der Torchancenverwertung natürlich nicht. Deshalb haben wir eben nur einen Punkt.“ Das sei bei seiner jungen Mannschaft ein Lernprozess, findet Kayabunar.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 3. Spieltag, 30.07.2025, 18.60 Uhr


    SV Heimstetten – TSV 1860 München 1:1 (1:1)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 4 Thönig, 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach (73., 22 Jägerbauer, 21 Kiefersauer, 6 Dordan (58., 20 Hoppe) – 17 Leone, 7 Garza, 30 Porta (46., 10 Klose).

    Tore: 1:0 Kehl (23.), 1:1 Garza (36.).

    Gelbe Karten: Steimel, Polat, Riglewski, Ezeala – Dordan, Fuchs.

    Rote Karte: Arslan (56.) –.

    Zuschauer: 335 ATS Sportpark Heimstetten.

    Schiedsrichter: Maximilian Hafeneder (Holzkirchen); Assistenten: Julian Schaub (Schwaig), Julian Spies (Deisenhofen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8513.htm

    Die Löwen eröffnen die Saison 2025/26 in der 3. Liga am Freitagabend, 1. August 2025, bei Rot-Weiss Essen. Anpfiff im Stadion an der Hafenstraße ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist komplett kostenlos bei MagentaSport sowohl im linearen Programm als auch im Live-Stream zu sehen.


    In den vergangenen Jahren herrschte selten eine solche Euphorie um die Löwen wie vor der aktuellen Saison. Das war alleine schon am Medieninteresse bei der ersten Pressekonferenz vor dem Ligaauftakt in Essen abzulesen. Diese war noch durch den 4:0-Erfolg im letzten Vorbereitungsspiel bei Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg zusätzlich befeuert worden.

    Zumindest kristallisierte sich dabei klar die Aufstellung für die Partie an der Hafenstraße heraus. „Wir werden so beginnen, wie gegen Regensburg“, stellt Cheftrainer Patrick Glöckner klar. „Die Mannschaft hat sich top präsentiert“, lautet seine Argumentation für die Startelf. „Es wird aber in Essen ein ganz anderes Spiel. Wir müssen komplett wach sein, auf allen Positionen die Inhalte umsetzen. Aber wir freuen uns auf einen Gegner, der extreme Heimstärke mitbringt.“

    Nicht nur unter den Löwen-Fans herrscht Euphorie, auch Glöckners Kollegen haben den TSV 1860 München auf das Favoritenschild in der 3. Liga. So ganz recht ist das dem 48-Jährigen nicht. „Es gibt weitere fünf, sechs, sieben Klubs, die eine hohe Qualität haben“, lässt er wissen. Konkrete Namen will er aber nicht nennen. Dazu würden immer noch ein, zwei Überraschungsteams stoßen.

    Dabei blicken bei Sechzig alle auf Kevin Volland und Florian Niederlechner, die namhaftesten Zugänge in der 3. Liga. „Sie haben sich gut integriert, können mit ihrer Erfahrung die Jungen mitnehmen“, erklärt Glöckner. Doch das allein reiche nicht. „Es geht auch darum, dass sie mit Leistung vorangehen.“ Das sei zumindest in der Vorbereitung gelungen. „Wir haben eine Einheit geformt, die extrem schlagfertig ist. Dazu können wir von der Bank nachlegen“, findet der Coach.

    Gerade die Kaderdichte könnte auch zum Problem werden, zumal momentan alle Feldspieler zur Verfügung stehen. „Das ist sicher keine einfache Situation im Trainerteam, den Spielern sagen zu müssen, dass sie nur auf der Bank sitzen oder sogar auf die Tribüne müssen“, weiß Glöckner. Aber gerade die Vorbereitung hätte gezeigt, dass alle eng beisammen sind. Deshalb gelte es, jeden Einzelnen bei Laune zu halten. „Es kann gut sein, dass wir einen Spieler aus dem Kader streichen müssen, der die nächste Woche wieder mit seinen speziellen Fähigkeiten gebraucht wird. Alle sind extrem wichtig für die Mannschaft.“ Es sei ein Riesenvorteil, wenn man Positionen Eins-zu-Eins tauschen könne, „wenn jemand im Loch oder außer Form ist“.

    Auch die Bank könnte eine entscheidende Rolle spielen. Gegen Regensburg brachte David Philipp nach seiner Einwechslung nochmals entscheidende Impulse. „Er hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt, ist dabei erstmals ohne Verletzung geblieben“, attestierte ihm der Löwen-Trainer. „Dave hat Spielwitz und -freude, viel Selbstvertrauen. Das ist genau das, was wir sehen wollen. Alle Spieler von der Bank haben richtig Gas gegeben“, lobt er das Kollektiv.

    Glöckner und sein Trainerteam haben es in der Vorbereitung geschafft, das Spielsystem umzustellen und eine homogene Einheit zu formen. „Wir haben versucht, die Jungs so abzuholen, dass sie von der Spielidee begeistert sind“, verrät der Coach. „Wir haben ein Korsett vorgegeben und aus den Stärken der einzelnen Spieler eine Spielphilosophie entwickelt.“ Das Ganze sei ein „Gemeinschaftsprodukt, bei dem natürlich gewisse Vorgaben umgesetzt werden müssen.“

    Saisonziel sei es, „oben mitzuspielen, das heißt aber nicht, dass wir die ganze Saison vornewegmarschieren“, dämpft Glöckner den Erwartungsdruck. „Wir dürfen nicht den Fehler machen, den zweiten vor dem ersten Schritt machen zu wollen“, warnt er. Natürlich gehe es immer um Ergebnisse. Trotzdem findet der Löwen-Coach es wichtig, „dass wir in jedem Spiel unsere DNA auf den Platz bringen. Wenn uns das gelingt, dann sind wir in der Lage, die bestmögliche Tabellenkonstellation zu erreichen!“

    Zum Auftakt an der Hafenstraße sieht er sein Team nur als Außenseiter. „Aber wir wollen auch dort, unabhängig von der Stärke des Gegners, unseren Fußball spielen.“ Er messe unabhängig vom Ergebnis seine Mannschaft immer auch an dem Engagement und der Leidenschaft, die sie auf den Platz bringt. „Das wollen wir in jedem Spiel sehen!“

    Die Vorfreude auf den Start ist bei Glöckner gepaart mit einer großen Portion Ungewissheit. „Auf der einen Seit sind wir heiß, uns mit dem Gegner zu messen. Andererseits weißt du nie genau, was du am 1. Spieltag kriegst. Deshalb gehen wir mit großem Respekt in die Partie.“ Essen sei sehr gut vorbereitet, habe erfahrene Spieler wie Klaus Gjasula, Michael Schultz, Ahmet Arslan oder Dominik Martinovic im Team. Davon konnte sich Glöckner selbst beim Testspiel gegen den FC Augsburg überzeugen. „Sie haben ein Wahnsinns-Umschaltspiel, da müssen wir immer hellwach sein.“

    Nun gelte es, „das gute Gefühl“ aus der Vorbereitung und die Aufbruchsstimmung mitzunehmen. „Es macht einfach Spaß, egal wo du hingehst: es ist alles positiv, ein tolles Miteinander. Diesen Support, auch dass das Auswärtskontingent sofort ausverkauft war, geben wir gerne zurück. Wir gehen das Spiel in Essen gemeinsam an“, freut sich Glöckner auf 2.500 Fans, die mit ins Ruhrgebiet reisen und verspricht. „Wir werden unser bestmögliches geben!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    RWE: 1 Golz (Tor) – 23 Rios Alonso, 32 Bazzoli, 33 Kraulich – 37 Hofmann, 8 Gjasula, 28 Moustier, 19 Bouebari – 6 Arslan, 11 Martinovic, 7 Safi.

    Ersatz: 25 Brüning, 35 Wienand (beide Tor) – 2 Kostka, 4 Schultz, 10 Obuz, 14 Brumme, 17 Celebi, 18 Kaiser, 20 Janssen, 21 Berisha, 24 Mizuta, 26 Müsel, 30 Owusu, 39 Swajkowski.

    Es fehlen: 9 Potocnik, 38 Schulte-Kellinghaus.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 11 Vollath, 40 Bachmann (beide Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob, 19 Erdogan, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 34 Hobsch, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Es fehlen: 12 Qela.

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Henry Schröder (Hiddesen), Florian Lukawski (Berlin); Vierter Offizieller: Yannick Rupert (Dortmund).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8512.htm


    PK vor dem Spiel:



    Liveticker für das Spiel gegen Essen:


    https://www.fupa.net/match/rot…v-1860-muenchen-m1-250801


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Für die U21 der Löwen geht es in der Bayernliga Süd Schlag auf Schlag. Am Mittwoch, 30. Juli 2025, steigt bereits die dritte Partie innerhalb von zwölf Tagen. Um 18.60 Uhr ist Anpfiff beim SV Heimstetten im ATS Sportpark (Am Sportpark 2, 85551 Kirchheim b. München).


    Den Spielrhythmus findet U21-Chefcoach Alper Kayabunar in Ordnung. „Wir haben eine gute Trainingssteuerung, die Jungs machen einen fitten Eindruck“, stellt er fest. Für sein Team sei das kein Problem. Er findet nur schade, dass seine Mannschaft im ersten Heimspiel gegen Geretsried am Freitag nicht belohnt wurde. „Wir haben so viel Aufwand betrieben, haben 1:0 geführt und es waren nur noch 25 Minuten zu spielen. Aber es hilft ja nichts“, kommentierte er den Spielabbruch nach einem heftigen Gewitter.


    Kayabunar fand, dass es sein Team gut gemacht und verdient geführt habe. „Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel gewinnen werden. Zu der Zeit, wo es abgebrochen wurde, waren wir dem 2:0 näher als Geretsried dem Ausgleich, nachdem wir kurz nach der Pause eine gefährliche Phase gut überstanden hatten, auch dank einer Superparade von Paul.“ Damit meinte der ‚Trainer die Szene in der 53. Minute: Nach Flanke von Taso Karpouzidis wuchtete TuS-Torjäger Srdan Ivkovic den Ball per Kopf aufs Löwen-Gehäuse, Keeper Bachmann wischte mit einem Reflex die Kugel über die Latte. Die Erkenntnis von Kayabunar aus der abgebrochenen Partie: „Wir sind auf einem guten Weg!“

    Sein Team hatte gegen den Aufsteiger gesehen, auf was es sich in dieser Saison einstellen muss. Geretsried machte der Löwen-U21 das Leben schwer. „Gegen uns war die Motivation noch mal größer“, fand Kayanbur. Zudem begleiteten viele TuS-Anhänger ihren Klub, ließen sich auch von der Witterung nicht abschrecken. „Das war natürlich ein schöner Rahmen“, weil auch viele Löwen-Fans den Weg zum 1860-Trainingsgelände gefunden hatten. Gerne hätte die U21 mit einem Sieg die Tabellenführung verteidigt.

    Zumindest besteht gegen „Hoaschdeng“ am Mittwoch die Möglichkeit, wieder die Spitzenposition zu übernehmen. Kayabunar erwartet jedoch eine herausfordernde Aufgabe. „Was ich gehört habe, waren es immer schwere Spiele in Heimstetten.“ Der Löwen-Coach zählt das Team von Trainerin Sarah Romert zu den „besseren Mannschaften in der Liga. Sie sind sehr spielstark, wollen Fußball spielen und agieren sehr kampfbetont. Aber das ist generell in der Bayernliga immer gegeben. Dazu kommen die Zuschauer, die versuchen, ihr Team nach vorne zu peitschen.“

    Der SVH ist mit zwei Unentschieden in die Saison gestartet. Zum Auftakt gab es ein 3:3 zu Hause gegen den TSV 1861 Nördlingen, am vergangenen Samstag unter den Augen von Kayabunar ein 1:1 beim FC Ismaning.

    Personell hat sich seit letzter Woche bei der Löwen-U21 nichts geändert. Einzig Noah Klose, der gegen Geretsried nicht im Kader stand, nimmt einen neuen Anlauf. „Wir schauen, wie weit er ist“, sagt Kayabunar. „Es nichts Langwieriges, aber wir müssen einfach von Training zu Training sehen und hoffen, dass er vielleicht Mittwoch zur Verfügung steht.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8509.htm


    Liveticker für das Spiel gegen Heimstetten:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250730


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start