Beiträge von Loewe

    Das erste Heimspiel der Löwen-U21 gegen Aufsteiger TuS Geretsried fiel sprichwörtlich ins Wasser. In der 2. Halbzeit setzte Dauerregen ein, dazu kam ein Gewitter über Giesing. Schiedsrichter Alexander Petzke schickte in der 66. Minute zunächst beide Teams in die Kabine und brach die Partie eine halbe Stunde später endgültig ab.


    Zu diesem Zeitpunkt lagen die jungen Sechzger mit 1:0 in Front. Das Tor hatte nach etwas mehr als einer Stunde Xaver Kiefersauer erzielt. Sandro Porta hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, passte auf Arin Garza, der halblinks aus zehn Metern zum Abschluss kam. Sein Schuss wurde jedoch geblockt, landete beim Löwen-Kapitän, der die Kugel aus ähnlicher Position ins kurze Eck zum 1:0 wuchtete (31.).

    Schon zu Beginn der 2. Halbzeit setzte Regen ein. Nach einer Stunde goss es in Strömen. Dem Unparteiischen blieb nichts anderes übrig, als die Partie zu unterbrechen. In den Kabinen warteten die Mannschaften auf den Wiederanpfiff. Zwischendurch stand sogar im Raum, auf dem Kunstrasen weiterzuspielen. Doch das war für die Gäste wegen des Verletzungsrisikos keine Option. So beendete Schiedsrichter Petzke kurz nach 21 Uhr endgültig die Partie. Wann das Spiel nachgeholt wird, steht noch nicht fest.

    Bereits am Mittwoch, 30. Juli 2025, geht’s für die kleinen Löwen beim SV Heimstetten weiter. Anpfiff ist um 18.60 Uhr im ATS Sportpark.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8506.htm


    Liveticker für das Spiel gegen Heimstetten:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-250730


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

    Die Löwen gewannen den letzten Test bei Jahn Regensburg mit 4:0 und sind gerüstet für den Saisonstart gegen Rot-Weiss Essen am kommenden Freitag. Kevin Volland hatte sein Team per Doppelpack vor der Pause in Führung gebracht (26. und 38.). Im zweiten Durchgang erhöhten Jesper Verlaat (67.) und Soichiro Kozuki zum Endstand (90.).


    Personal: Löwe-Trainer Patrick Glöckner konnte gegen den Ligakonkurrenten aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den verletzten Emre Erdogan waren alle Mann an Bord. Nicht auf der Bank nahmen René Vollath, Samuel Althaus und Clemens Lippmann Platz.

    Spielbericht: Mit dieser Partie feierten die Regensburger das zehnjährige Jubiläum des neuen Jahnstadions. Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Einen Eckball von links brachte Tunay Deniz auf den Kopf von Florian Niederlechner, der aber aus sechs Metern rechts am Tor vorbeiköpfte (4.). Zwei Minuten später musste Jesper Verlaat in größter Not per Grätsche gegen Lucas Hermes retten. Der geblockte Schuss senkte sich über Thomas Dähne hinweg Richtung Tor, der Keeper konnte ihn aber ohne große Mühe vor der Linie fassen (6.). Nach einer Viertelstunde setzte sich Sigurd Haugen im Strafraum an der rechten Grundlinie durch, legte den Ball ab auf Niederlechner, der fast von der Außenlinie im Fünfmeterraum aus spitzem Winkel abzog, doch Jahn-Keeper Felix Gebhardt war auf dem Posten, parierte den Schuss (15.). Nach einer Hereingabe von rechts durch Deniz kam Kevin Volland im Zentrum zum Abschluss, hatte aber bei seinem Schuss den Ball zu sehr im Rücken, sodass der nötige Druck fehlte, um Gebhardt vor Probleme zu stellen (18.). Im Anschluss an ein Foul gegen Manuel Pfeifer drei Meter vor der Strafraumgrenze gab es Freistoß halblinks für die Löwen. Deniz zog mit rechts den Ball Richtung linkes Kreuzeck, setzte den Schuss aber etwas zu hoch an (20.). Im Gegenzug traf Sebastian Stolze nach einem Sprint über die rechte Außenbahn aus spitzem Winkel nur den kurzen Pfosten des 1860-Tores (21.). Auch nach dieser Szene ging es schnell in die andere Richtung. Niederlechner zog von links nach innen, schloss mit rechts ab, traf mit seinem Schuss von der Strafraumkante ebenfalls nur das Aluminium überm rechten Kreuzeck (22.). In der 26. Minute lag der Ball im Jahn-Tor. Volland sah, dass Gebhardt zu weit vor seinem Kasten stand, zog frech von der Mittellinie ab und traf über den Keeper hinweg zum 1:0 ins Regensburger Netz. Etwas überhastet schloss Haugen in der 36. Minute kurz vor der Strafraumgrenze ab, setzte seinen Schuss aber zu hoch an. Zwei Minuten später konterten die Sechzger, Pfeifer wollte im Strafraum quer auf Haugen legen, doch ein Regensburger brachte noch den Fuß gerade noch dazwischen (38.). Wenig später lag der Kugel erneut im Tor der Gastgeber. Einen abgefälschten Schuss von Verlaat konnte Gebhardt noch abwehren, doch Volland sprang der Ball vor die Füße. Geistesgegenwärtig nahm er das Spielgerät mit links aus der Luft, erzielte aus vier Metern das 2:0 (38.). Dähne bewahrte kurz vor der Pause sein Team vor dem Anschlusstreffer. Stolze hatte von rechts in den Rückraum gelegt, etwas hinterm Elfmeterpunkt kam Nicolas Oliveira zum Abschluss, scheiterte aber am 1860-Keeper (42.). So nahmen die Sechzger die Zwei-Tore-Führung mit in die Kabine.

    Unverändert begannen die Löwen die 2. Halbzeit. Wer nach Wiederanpfiff einen Sturmlauf des Jahn erwartet hätte, sah sich getäuscht, auch weil die Sechzger weiterhin konzentriert verteidigten. So gab es in der ersten Viertelstunde keine Chancen. Bei einem 28-Meter-Freistoß von Noel Eichinger aus zentraler Position in der 66. Minute musste Dähne nicht eingreifen. Nach einem Missverständnis in der Regensburger Abwehr nach einem Freistoß von Deniz aus dem linken Halbfeld, den Verlaat per Kopf verlängerte, irritierte Sean Dulic Jahn-Keeper Julian Pollersbeck ohne den Ball zu berühren. Das Spielgerät landete zum 3:0 neben dem rechten Pfosten (67.). Nach einer sehenswerten Ballstafette zwischen David Philipp und Morris Schröter wurde der Schuss von Patrick Hobsch aus neun Metern gerade noch geblockt (78.). Bei einem 15-Meter-Schuss von Philipp nach feinem Solo musste sich Pollersbeck strecken, um den vierten Löwen-Treffer zu verhindern (84.). Trotz vieler Wechsel in der Schlussphase hielten die Sechzger die Null, erzielten sogar noch das 4:0 durch Soichiro Kozuki mit der letzten Aktion des Spiels. Philipp hatte von der Mittellinie den Japaner mit einem Diagonalball auf die Reise geschickt, der Pollersbeck im Tor des Jahns von der Strafraumkante überlupfte (90.).

    Die Vorbereitung kann sich sehen lassen. Einschließlich dem Toto-Pokal-Spiel gab es in allen Partien nur ein Gegentreffer. Das war bei der 0:1-Niederlage gegen Slovan Liberec. Damit sind die Sechzger für den Liga-Auftakt am, kommenden Freitag bei Rot-Weiss Essen bestens gerüstet.

    1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner zog ein durchweg positives Fazit nach Abschluss der Vorbereitung. „Es war sicher von Vorteil, dass wir fast die komplette Vorbereitung die Mannschaft zusammen hatten. Mit Sicherheit ist die Breite des Kaders ein positiver Aspekt. Es ist auch schön, dass der eine oder andere Spieler von der Bank gezeigt hat, welche brutale Qualität er hat. Ein Riesenlob an David Philipp. In dieser Form gehört er zu den besten Spielern der 3. Liga“, strich er den Mittelfeldspieler besonders heraus. Für Doppelpacker Kevin Volland freute sich Dr. Werner besonders. „Es war aber ein Vorbereitungsspiel. Wir ordnen das richtig ein. Aber er hat heute extrem viel gegen den Ball gearbeitet, die Grätschen von ihm fand ich super. Das ist Sechzig, das ist das, was wir dieses Jahr verkörpern wollen.“ Der 1860-Geschäftsführer sprach von einer „Mamut-Aufgabe“ in Essen, nachdem er tags zuvor die beiden Testspiele der Rot-Weissen gegen den FC Augsburg (2:1, 1:4) gesehen hatte. „Da ist eine hohe Qualität“, lautet sein Fazit. „Die Vorbereitung ist gelungen, aber subsummarum zählt der Freitag!“

    Ebenfalls hochzufrieden mit der Leistung gegen Regensburg zeigte sich Cheftrainer Patrick Glöckner. „Wir haben aus einem Guss gespielt. Es war unheimlich viel Spielfreude zu sehen, wir hatten geniale Klarheit auf den Positionen, jeder wusste, welche Position er einnehmen musste.“ Es sei heute schwer gewesen, sein Team zu greifen. „Wir waren im spielerischen Bereich von den Kombinationen gut aufgestellt, sind, wenn wir keine Lösung hatten, immer wieder tiefgegangen, haben für Unruhe gesorgt, hatten immer wieder Umschaltmomente, waren hinten kompromisslos und aufopferungsvoll. Das ist unsere Basis, die wir heute in den Vordergrund gestellt haben. Das andere war die Kür“, geriet der 48-Jährige ins Schwärmen. Trotz allem sei es nur ein Testspiel gewesen, wenn auch die Generalprobe. „Am Freitag an der Hafenstraße erwarte ich einen anderen Gegner, der präsenter und vom Kopf her anders eingestellt ist. Da muss man erst mal sehen, was wir in der Lage sind zu bringen. Aber wenn wir so wie heute spielen, dann wird es schwer, uns zu schlagen“, prophezeite Glöckner.


    STENOGRAMM, Testspiel, 26.07.2025, 16 Uhr


    SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München 0:4 (0:2)


    Jahn: 1 Gebhardt (Tor) – 37 Wurm, 4 Strauß, 31 Mätzler – 19 Asante, 8 Geipl, 30 Kühlwetter, 25 Oliveira – 10 Beckhoff, 27 Hermes, 18 Forkel.

    Ersatz: 23 Pollersbeck (Tor) – 5 Müller, 9 Galjen, 11 Eichinger, 14 Ziegele, 22 Stolze, 33 Seidel, 36 Kieffer, 38 Kharabara, 39 Ziegler, 40 Seibold.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 36 Deniz, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob, 26 Maier, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 37 Schifferl.

    Wechsel: Stolze für Asante (15.), Pollersbeck für Gebhardt (46.), Seidel für Geipl (46.), Galjen für Forkel (46.), Echinger für Beckhoff (60.), Müller für Mätzler (60.), Ziegele für Strauß (72.), Kieffer für Stolze (72.), Kharabara für Oliveira (83.), Ziegeler für Hermes (83.), Seibold für Kühlwetter (87.) – Hobsch für Volland (72.), Schröter für Danhof (72.), Philipp für Niederlechner (72.), Kozuki für Haugen (80.), Jakob für Pfeifer (80.), Christiansen für Deniz (80.), Wolfram für Jacobsen (84.), Reinthaler für Verlaat (87.), Schifferl für Dulic (87.), Maier für Voet (87.).

    Tore: 0:1 Volland (26.), 0:2 Volland (38.), 0:3 Verlaat (67.), 0:4 Kozuki (90.).

    Gelbe Karten: – Deniz.

    Zuschauer: 9.270 Jahnstadion Regensburg.

    Schiedsrichter: Fabian Buechner (Mariakirchen); Assistenten: Philipp Spateneder (Anzenkirchen), Korbinian Eßberger (Wallkofen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8507.htm


    Liveticker für das Spiel gegen Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-250726


    Nächste Spiele:


    Die Löwen fahren in der 2. Runde des Toto-Pokal-Wettbewerbs zum Bezirksligisten TSV Geiselbullach, einem Ortsteil der Stadt Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck. Eigentlich war Geiselbullach in der 1. Runde nach einer 1:8-Niederlage gegen Regionalligist TSV Buchbach bereits ausgeschieden.


    Im Nachgang stellte sich aber heraus, dass Buchbach einen Akteur eingesetzt hatte, der aufgrund einer Roten Karte und der daraus zwingend resultierenden Sperre nicht hätte spielen dürfen. Weil der Platzverweis aus einem Freundschaftsspiel im Ausland resultierte, war die Sperre nicht in der deutschen Spielverwaltung hinterlegt. Das Sportgericht des BFV wertete folgerichtig die Partie für Geiselbullach, der Regionalligist akzeptierte das Urteil.

    Der Bezirksligist, Toto-Pokal-Sieger im Kreis Zugspitze, war damit der einzige im Wettbewerb verbliebene Kreissieger und schnappte sich noch vor der Auslosung der anderen Partien gemäß des „Wunschlos“-Prinzip im Münchner Haus des Fußballs am Donnerstag, 24. Juli 2025, die Löwen als Zweitrundengegner. „Das ist ein sehr regionales Derby, da kommt schon was auf Geiselbullach zu“, kommentierte Verbands-Spielleiter Josef Janker.

    Geiselbullach ist ein Kirchdorf und Ortsteil der Stadtgemeinde Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck. Die ehemalige Gemeinde mit knapp 2.000 Einwohnern wurde mit dem zugehörigen Dorf Graßlfing 1978 nach Olching eingemeindet. Die Sportanlage Schulstraße (Schulstraße 12, 82140 Olching-Geiselbullach) bietet bei normalen Bezirksliga-Heimspielen bis zu 1.500 Zuschauern Platz. Regulärer Termin für die Spiele der 2. Runde ist Dienstag, 5. August 2025.

    Hinter den Kulissen laufen bereits die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die Zuschauerkapazität im Norden Olchings zu erhöhen. Matthias Dressel, Geiselbullachs Sportlicher Leiter, hat viele helfende Hände im Umfeld des Vereins. Die Stadt Olching sowie der BFV haben ihre Unterstützung zugesagt. Dabei wird versucht, eine provisorische Tribüne zu errichten. Der Klub rechnet, dass die Kapazität auf 2.500 bis 3.000 Zuschauer erhöht werden kann. Im Gegensatz zum Heimspiel gegen Buchbach, wo sich nur 250 Zuschauer auf der Sportanlage in der Schulstraße verliefen, dürften die Tickets gegen die Sechzger schnell weg sein. Der Bezirksligist möchte sowohl einen analogen als auch digitalen Kartenvorverkauf anbieten.

    Der Toto-Pokal-Wettbewerb wird bereits seit 1998 in Bayern ausgespielt. Dabei geht es nicht nur um Prestige und einen großen Wanderpokal, sondern auch um einen Startplatz in der lukrativen 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs – inklusive der Chance auf ein Heimspiel gegen einen Bundesligisten und garantierten Prämien in Höhe von rund 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8503.htm

    Die U21 empfängt von der Spitze der Bayernliga Süd zum ersten Heimspiel der Saison 2025/26 den Aufsteiger TuS Geretsried. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Angesprochen auf die Tabellenführung lacht Löwen-Coach Alper Kayabunar. „Das wollen wir beibehalten“, scherzt er, stellt aber sofort klar: „Nach dem 1. Spieltag ist das natürlich noch nicht so entscheidend, aber ich glaube, dass wir gut drauf sind. Wir wollen einfach da weitermachen, wo wir in Kottern aufgehört haben, und die gute Leistung bestätigen!“

    Ein besonderer Anreiz für seine Spieler, so konnte der 39-Jährige feststellen, ist die Tatsache, dass es sich um ein richtiges Heimspiel handelt. Normalerweise spielt die U21 beim TSV Gilching-Argelsried in der Kies-Arena vor den Toren Münchens. Doch wegen der Sanierung des Hauptplatzes beim Partnerverein dürfen die kleinen Löwen bis einschließlich September ihre Spiele in Giesing austragen.

    Vor dem Bayernliga-Neuling hat der 1860-Trainer gehörigen Respekt. „Das ist kein normaler Aufsteiger, wenn man sich anschaut, wie sie in der Relegation gespielt haben“, sagt Kayabunar. Nach einem 4:0-Sieg im Hinspiel gegen den langjährigen Bayernligisten TSV Schwabmünchen reichte ein 1:2 im Rückspiel zum Aufstieg. Auch in der ersten Bayernliga-Partie punktete das Team von Trainer Daniel Dittmann beim 1:1 gegen den FC Ismaning.

    Apropos Dittmann: Mit 25 Jahren ist er der jüngste Trainer im gehobenen Amateurbereich, geht bereits ins vierte Jahr mit der ersten Mannschaft der Oberbayern und spielt erstmals in der Vereinshistorie mit dem TuS in der zweithöchsten bayerischen Liga. „Geretsried hat viel Qualität im Kader und verfügt über eine sehr robuste Mannschaft, die gut im umschalten kann. Da müssen wir vorsichtig sein“, warnt der Coach der Löwen-U21 vor dem Kontrahenten.


    Doch gerade, was die Robustheit angeht, hat sein Team in Kottern den Härtetest bestanden. Von der ersten Minute an hielt die junge Mannschaft dagegen, was für den einen oder anderen bisweilen schmerzhaft endete. So musste Noah Klose schon früh das Feld verlassen. Auch Sandro Porta, der für ihn kam, schied vorzeitig aus. Während Letztgenannter gegen Geretsried sicher im Kader steht, muss Klose am Freitag noch einen Härtetest absolvieren. Sollte er ausfallen, sind die Alternativen im Sturm dünn gesät. Denn Fabio Wagner fällt mit einem Syndesmosebandriss ebenso wie Verteidiger Martin Zentrich bis zur Winterpause aus. Dazu ist nicht abzusehen, wann Ibi Moumou und Matthias Rotithmayr zurückkehren.


    Wenigstens konnte Luis Pereira de Azambuja nach längerer Verletzung die Woche voll mittrainieren, könnte zumindest am Freitagabend auf der Bank Platz nehmen. Dazu zieht Kayabunar, der in Kottern nur fünf Feldspieler auf der Bank hatte, aller Voraussicht Arián Ortivero Calderon von der U19 nach oben. Der Innenverteidiger ist mit 1,95 Metern und fast 100 Kilo eine imposante Erscheinung. Ansonsten vertraut der Löwen-Trainer auf das Personal der Vorwoche, das sich mit 4:1 in Kottern bestens einführte.

    Der Sieg vor 1.500 Zuschauern beim Eröffnungsspiel hat natürlich das Selbstbewusstsein der jungen Giesinger gestärkt. „Die Stimmung war gut, wir hatten eine super Trainingswoche. Die Jungs wissen, dass sie nicht nur ein gutes Ergebnis erzielt, sondern auch ein tolles Spiel gezeigt haben. Sie wollen das bestätigen und werden Gas geben“, ist sich Kayabunar sicher. „Sie haben Spaß und Freude, wissen aber genau, wann sie den Schalter umlegen müssen. Wir werden alles reinhauen“, verspricht er.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8504.htm


    Liveticker für das Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-tus-geretsried-m1-250725


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…VVSMDEIN/liveticker#start

    Die Löwen haben ihre Pflichtaufgabe in der 1. Runde des Toto-Pokals beim oberfränkischen Kreisklassisten SC Reichmannsdorf erfüllt und mit 6:0 gewonnen. Dabei ließ es das Team von Trainer Patrick Glöckner nach 5:0-Pausenführung im zweiten Durchgang locker angehen, schaffte aber mühelos den Sprung in die 2. Runde.


    Personal: Rund 230 Kilometer einfache Fahrt mussten die Löwen hinter sich bringen, um ins oberfränkische Reichmannsdorf zu gelangen. Nicht im Kader standen Tim Danhof, Simen Voet, Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Florian Niederlechner, Morris Schröter, Emre Erdogan, Thomas Dähne, Sigurd Haugen, Sean Dulic und Kevin Volland. Trotzdem konnte Cheftrainer Patrick Glöckner ein stark besetztes Team auf den Platz schicken.

    Spielbericht: Die erst Chance des Spiels hatte Morris Schröter. Er zielte halbrechts von der Strafraumkante aber knapp am oberen linken Eck vorbei (3.). Tunay Deniz traf mit einem 20-Meter-Freistoß aus halbrechter Position nur das Außennetz (9.). Nach Doppelpass mit Kilian Jakob tauchte Patrick Hobsch frei vor SCR-Keeper Jonah Popp auf, traf aus neun Metern zum 1:0 ins lange Eck (11.). Auch das zweite Tor bereitete Jakob vor. Von der linken Grundlinie überflankte er die Abwehr, Soichiro Kozuki brauchte am langen Eck nur noch den Kopf hinhalten, nickte zum 2:0 ein (16.). Drei Minuten später der nächste Treffer. Nach einer Schröter-Flanke von rechts war Hobsch mit dem Kopf zur Stelle, verlängerte die Flanke ins Reichmannsdorfer Tor (19.). In der 25. Minute pfiff Schiedsrichter David Wagner Handelfmeter, Schröter verwandelte sicher zum 4:0 (25.). Nach einem Foul an Kozuki gab’s kurz vor der Strafraumkante Freistoß für die Löwen. Leicht nach links versetzt zirkelte Deniz die Kugel zum 5:0 über die Mauer ins kurze Eck (39.). Kurz vor der Pause kam Kozuki im Strafraum zu Fall, wieder pfiff der Unparteiische Elfmeter. Maximilian Wolfram lief an, scheiterte mit seinem Schuss ins linke unter Eck an Popp, der die Ecke geahnt hatte (45.+1). Direkt danach war Pause.

    Der Kreisligist überstand die erste Viertelstunde der 2. Halbzeit ohne Gegentreffer, weil Kozuki nach einer Deniz-Ecke und Kopfballverlängerung von Wolfram per Kopf nur den Pfosten traf (60.). Direkt danach wechselte Chefcoach Patrick Glöckner gleich fünf Mal (61.). Am Ergebnis änderte sich aber nichts. Die Löwen ließen zwar den Ball durch ihre Reihen laufen, fanden aber nicht die Lücke. Eine Hereingabe von Raphael Schifferl verlängerte Justin Steinkötter aufs Tor, aber Keeper Popp war erneut zur Stelle, wehrte den Ball zur Ecke ab (82.). Das halbe Dutzend machte Samuel Althaus in der 84. Minute voll. Eine Hereingabe von rechts durch Steinkötter verwertete er von der Fünfmeterkante. Das war auch der Endstand nach 90 Minuten. Die Löwen stehen damit in der 2. Runde des Toto-Pokals.

    „Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt und das gemacht, was wir machen mussten – logischerweise in die nächste Runde einzuziehen“, bilanzierte Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner. „Dennoch gibt's natürlich immer gewisse Dinge, an denen man drehen muss und die 2. Halbzeit war jetzt nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben“, gab er ehrlich zu.

    Dagegen war er mit den ersten 45 Minuten und den fünf Toren sowie zahlreichen Torschüssen zufrieden. „Wir haben uns da sehr gut bewegt in den Räumen, einfach gespielt, die Passschärfe, das Passtempo haben gestimmt. In der 2. Halbzeit ist das Spiel so ein bisschen eingeschlafen, die Passpassagen waren sehr langsam, wir hatten auch nicht die kreativen Momente wie im ersten Durchgang“, kritisierte er. „Bei so einem Gegner musst du dich halt auch individuell mal durchsetzen.“ Letztlich habe man den Zuschauern sechs Tore geboten. „Das ist sicher positiv!“

    Die 2. Runde Hauptrunde im bayerischen Toto-Pokal-Wettbewerb 2025/26 wird am Donnerstag,24.07.2025 um 10.30 Uhr im Münchner Haus des Fußballs die Paarungen ausgelost. Die Ziehung wird live auf dem BFV-Instagram-Kanal übertragen. Die Lose zieht Joachim Buchwieser, Vize-Präsident von LOTTO Bayern, die Aufsicht hat Verbands-Spielleiter Josef Janker.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 1. Runde, 22.07.2025, 18.30 Uhr


    SC Reichmannsdorf – TSV 1860 München 0:6 (0:5)


    SCR: 65 Popp (Tor) – 8 B. Kraus, 30 Hümmer, 31 Zeh, 29 Friedrich, 7 Kaiser – 4 Lorz, 14 Faenza, 16 Nicola – 19 T. Kraus, 21 Lindner.

    Ersatz: 22 Hüllmann (Tor) – 5 Herderich, 6 Ganzmann, 9 Harrer, 13 Weigl, 18 J. Kraus, 20 Reheuser, 23 Butterhof, 27 Kratzer, 28 Thomann.

    1860: 40 Bachmann (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 26 Maier – 17 Schröter, 36 Deniz, 8 Philipp, 18 Jakob – 30 Wolfram – 14 Kozuki, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 9 Steinkötter, 13 Christiansen, 20 Althaus, 27 Pfeifer, 41 Lippmann.

    Wechsel: Reheuser für B. Kraus (46.), Harrer für Lindner (46.), J. Kraus für Nicola (71.), Ganzmann für Kaiser (75.), Kratzer für T. Kraus (78.) – Lippmann für Schröter (61.), Althaus für Wolfram (61.), Christiansen für Deniz (61.), Steinkötter für Kozuki (61.), Pfeifer für Jakob (61.).

    Tore: 0:1 Hobsch (11.), 0:2 Kozuki (16.), 0:3 Hobsch (19.), 0:4 Schröter (Handelfmeter), 0:5 Deniz (39.), 0:6 Althaus (84.).

    Gelbe Karte: –.

    Bes. Vorkommnis: Popp hält Foulelfmeter von Wolfram (45.+1).

    Zuschauer: 2.700 Sportanlage Reichmannsdorf.

    Schiedsrichter: David Wagner (Kirchehrenbach); Assistenten: Benjamin Wagner (Kirchehrenbach), Valentin Striebich (Thuisbrunn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8502.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Regensburg:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-250726

    Die Löwen spielten beim 1:0-Sieg im schweizerischen Chur gegen den FC Vaduz im siebten Testspiel zum sechsten Mal zu Null. Das „Tor des Tages“ erzielte Florian Niederlechner in der 31. Minute nach einer sehenswerten Einzelleistung. Bei besserer Chancenverwertung hätte der Sieg gegen die Liechtensteiner auch klarer ausfallen können.


    Personal: Löwe-Trainer Patrick Glöckner konnte gegen den 51-fachen Pokalsieger (!) Liechtensteins, der derzeit in der 2. Schweizer Liga spielt, aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der leicht angeschlagene Torhüter Thomas Dähne wurde geschont. Für ihn kam sein Vertreter René Vollath zum Einsatz. Ein Wiedersehen gab es mit Niklas Lang. Das Löwen-Eigengewächs spielt seit dieser Saison für Vaduz.

    Spielbericht: Erstmals wurden die Löwen in der 4. Minute nach einem Standard gefährlich. Tim Danhof hatte einen Eckball von rechts ins Zentrum geflankt, Jesper Verlaat kam an der Fünfmeterkante zum Kopfball, Leon Schaafran im Tor der Liechtensteiner parierte, konnte den Ball aber erst im Nachfassen vor Sigurd Haugen in Sicherheit bringen. Auch die zweite Chance hatte der alte und neue Löwen-Kapitän. Nach Zuspiel von Sean Dulic von der rechten Strafraumseite kam er mit dem Rücken zum Tor aus elf Metern zum Abschluss, stellte Keeper Schaffran aber mit dem schwachen Abschluss vor keine großen Probleme (8.). Es dauerte über eine Viertelstunde, bis Vaduz erstmals vors 1860-Tor kam, jedoch konnte Simen Voet den Schuss von Fabrizio Cavegn zur Ecke blocken (17.). Aus dem Nichts heraus hatte Sigur Haugen die Riesenchance zur Führung. Einen weiten Ball verlängerte FCV-Kapitän Liridon Berisha unfreiwillig per Kopf genau in den Lauf des Löwen-Stürmers, der lief frei auf Schaffran zu, schloss an der Strafraumkante ab, doch der Ball ging um Zentimeter rechts am Tor vorbei (24.). Da es Ecke gab, musste der Vaduzer Torhüter noch per Fußabwehr geklärt haben! Durch eine schöne Einzelaktion von Florian Niederlechner gingen die Sechzger in der 31. Minute verdientermaßen in Führung. Der gebürtige Ebersberger hatte sich auf dem linken Flügel mit Tempo durchgesetzt, kam im Strafraum zum Abschluss, den ersten Schuss konnte Schaffran noch parieren. Doch Niederlechner setzte nach, verwertete den Abpraller aus sechs Metern zum 1:0. Zwei Minuten später setzte Manuel Pfeifer auf der linken Seite Haugen in Szene, dessen Abschluss ging aber knapp am langen Eck vorbei (33.). Nach einem Ballverlust von Voet hatten die Liechtensteiner die Möglichkeit zum Kontern, doch Verlaat bügelte den Fehler seines Mitspielers aus, bevor es richtig gefährlich werden konnte (40.). Auf der anderen Seite kam Niederlechner halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss, sein Schuss aufs lange Eck wurde jedoch von einem FCV-Spieler geblockt (42.). Zum Ende der 1. Halbzeit ging ein Regenschauer herunter, auch deshalb waren alle froh, dass Schiedsrichter Jonatha Jaussi pünktlich die Mannschaften in die Kabine schickte.

    Die Löwen begannen die 2. Halbzeit unverändert. Aufgrund des regenverhangenen Himmels musste das Flutlicht in den Schweizer Alpen angeschaltet werden. Außer einem Distanzschuss von Cavegan, der weit am Tor von René Vollath vorbeiging, passierte wenig (56.). Auf der anderen Seite profitierten die Sechzger nicht von einem Abstimmungsproblem in der Hintermannschaft der Liechtensteiner (57.). Beide Teams wechselten nach etwas mehr als einer Stunde fast komplett, was dem Spiel nicht unbedingt guttat. Nach einem Steckpass von David Philipp tauchte Justin Steinkötter frei vor Schaffran auf, brachte den Ball aber nicht im Netz unter (73.). Tunay Deniz scheiterte mit einem Freistoß, den das Schlitzohr vom rechten Strafraumeck direkt aufs lange Eck setzen wollte, nur knapp (75.). Bei einer Ecke von links durch Deniz konnte Berisha auf der Linie für seinen Torwart per Kopf klären (88.). So blieb es bei dem knappen, aber hochverdienten 1:0-Sieg für die Löwen.

    Nicht nur wegen des Sieges zog 1860-Cheftrainer Patrick Glöckner ein positives Fazit. „Wir haben in den ersten 30 Minuten nicht so dominant im Ballbesitz spielen können, wie wir uns das vorgestellt hätten, weil Vaduz technisch sehr versierte Einzelspieler in seinen Reihen hat. Für sie war es heute die Generalprobe. Am Donnerstag starten sie mit dem Conference-League-Spiel in die Runde.“ Entscheidend sei für ihn immer, wie viele Torchancen sein Team dem Gegner gestattet. „Da stand in der 1. Halbzeit keine“, zeigte er sich hochzufrieden mit der Defensivleistung. „Selbst haben wir uns 3,4 gute Chancen erspielt, wo wir hätten einschießen können. Von daher bin ich zufrieden.“

    Die schlechte Chancenverwertung führt Glöckner darauf zurück, dass seinem Team noch die Frische und Spritzigkeit im Kopf fehle, „weil wir natürlicherweise noch im Vorbereitungsprozess sind. Deswegen nehmen wir das in Kauf. Wichtig ist aber zu sehen, dass die Mentalität und Laufbereitschaft stimmen.“

    Zu dem in Chur fehlenden Torhüter Thomas Dähne gab der Coach ebenfalls Auskunft. „Pati Hobsch ist ihm im Training auf den Fuß getreten. Entsprechend ist der Fuß dick angelaufen. Wir gehen davon aus, dass er Anfang oder Mitte nächster Woche wieder ins Training einsteigt!“


    STENOGRAMM, Testspiel, 19.07.2025, 16 Uhr


    FC Vaduz – TSV 1860 München 0:1 (0:1)


    FCV: 25 Schaffran (Tor) – 14 Beeli, 6 Simani, 5 Berisha, 7 Schwizer – 20 Mack – 8 Seiler, 30 Ronaldo Dantas, 22 Mischa – 23 Cavegn, 9 Monsberger.

    Ersatz: 1 Büchel (Tor) – 2 Mertens, 4 Hasler, 11 Navarro, 17 Campos, 18 Hasler, 19 Hoxha, 26 Hammerich, 27 Lang, 29 De Donno.

    1860: 11 Volath (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 8 Philipp, 9 Steinkötter, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 18 Jakob, 20 Althaus, 26 Maier, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Schifferl, 41 Lippmann.

    Wechsel: Hoxha für Schwizer (46.), N. Hasler für Ronaldo Dantas (62.), Navarro für Mack (62.), Campos für Monsberger (62.), Hammerich für Seiler (62.), Lang für Simani (62.), De Donno für Eberhard (62.), Mertens für Beeli (72.) – Philipp für Volland (65.), Steinkötter für Niederlechner (65.), Kozuki für Jacobsen (65.), Reinthaler für Verlaat (65.), Schröter für Danhof (65.), Jakob für Pfeifer (65) Maier für Voet (65.), Wolfram, Hobsch für Haugen (65.) 36 Deniz für Christiansen (65.), Schifferl für Verlaat (65.).

    Tor: 0:1 Niederlechner (31.).

    Gelbe Karten: Navarro – Haugen.

    Zuschauer: 1.185 Sportanlage Obere Au in Chur/Schweiz.

    Schiedsrichter: Jonatha Jaussi; Assistenten: Valerio Hungerbühler, Loris Argese.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8499.htm

    Die Löwen-U21 eröffnete mit einem Paukenschlag die Bayernliga-Saison 2025/26 und vermieste Gastgeber TSV 1874 Kottern gehörig das Jubiläum der Fußballabteilung durch einen 4:1-Erfolg. Selbst ein verschossener Elfmeter durch Sandro Porta brachte das Team von Alper Kayabunar nicht aus dem Konzept. Der Ehrentreffer für die Allgäuer fiel erst, als die Partie beim Stand von 4:0 längst entschieden war.


    Zum 100-jährigen Jubiläum der Fußballabteilung des TSV 1874 Kottern-St. Mang hatten die Allgäuer das Eröffnungsspiel der Bayernliga Saison 2025/2026 bekommen. Und viele hundert Fans waren dem Ruf in dieABT-Arena in Durach gefolgt. In den ersten zehn Minuten passierte wenig, beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Erstmals gefährlich wurde es nach einem Freistoß von Matthias Jocham aus dem linken Halbfeld, den Roland Fichtl aber aus sieben Metern neben den rechten Pfosten köpfte (11.). Eine abgefälschte Hereingabe von Justin Thönig fing Kotterns Torhüter Antonio Mormone sicher ab (17.). Kurz danach der erste Wechsel auf Löwenseite. Noah Klose hatte sich bei einem Zweikampf verletzt, für ihn kam Sandro Porta (18.). Im Anschluss an eine butterweiche Flanke von links durch Finn Fuchs kam Arin Garza aus acht Metern zum Kopfball, Mormone lenkte die Kugel an den linken Pfosten (18.). Daraus entwickelte sich ein schneller Konter der Allgäuer, Lasse Faßmann konnte im letzten Moment am rechten Fünfmetereck gegen Kevin Haug klären (19.). Kurz danach pfiff der gut postierte Schiedsrichter Maximilian Riedel nach einer unübersichtlichen Szene Elfmeter für die Löwen. Raphael Wach war im Strafraum zu Fall gekommen. Der kurz zuvor eingewechselte Porta lief an, Mormone ahnte die Ecke und lenkte den Ball um den rechten Pfosten (22.). Glück hatten die Sechzger in der 27. Minute, als Haug in den Rückraum die Kugel auf Maximilian Bär legte, der aber auf Höhe Elfmeterpunkt den Ball nicht richtig traf (27.). Kurz danach konnte sich Paul Bachmann auszeichnen, als er einen gefährlichen Schuss von Haug aufs rechte Eck pariert (28.). Nach einem langen Ball wurde Garza von Lukas Ender im Strafraum umgerissen, wieder pfiff der Unparteiische Elfmeter (33.). Diesmal lief Cristian Leone an, schoss die Kugel ins linke Eck zur 1:0-Führung der Sechzger (33.). Vier Minuten später das 2:0. Porta wurde im Strafraum mit dem Rücken zum Tor angespielt, drehte sich an der linken Fünfmeterkante um seinen Gegenspieler, schloss dann unhaltbar für Mormone ins kurze Eck ab (37.). In der 43. Minute wurde Leone im Zentrum nicht angegriffen, aber anstatt an der Strafraumkante selbst abzuschließen, legte er nochmals auf rechts zu Wach raus, dessen Hereingabe wurde dann geblockt. So nahmen die Sechzger eine 2:0-Führung mit in die Kabine.

    Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber, doch Haug zielte halbrechts aus elf Metern genau auf den Körper von Bachmann (47.). Eine Hereingabe von links durch Fuchs hätte beinahe Samuel Barth ins eigene Tor geklärt (59.). Die Junglöwen hatten die Allgäuer gut im Griff, ließen mit der Führung im Rücken wenig anbrennen. In der 65. Minute konterten die Sechzger. Fuchs war über die linke Flanke in den Strafraum eingedrungen, spielte Garza an, der legte mit dem Rücken zum Tor auf Xaver Kiefersauer ab, der noch einen Gegenspieler düpierte und dann aus sechs Metern zum 3:0 einschob (65.). Nach Zuspiel von Max Jägerbauer drang Wach im Zentrum in den Strafraum ein, kam dann aber ins Stolpern, sein Abschluss ging links am Tor vorbei (73.). Zwei Minuten später wurde ein Eckball von rechts, den Fuchs mit links vors Tor geflankt hatte, zu kurz abgewehrt, Faßmann kam aus zehn Metern zum Abschluss, erzielte mit seinem Flachschuss das 4:0 (75.). Kurz vor Schluss kamen die Allgäuer noch zu ihrem Ehrentreffer. Jocham hatte einen Freistoß vor dem rechten Strafraumeck scharf nach innen geflankt, wo viel Betrieb herrschte, Achim Speiser touchierte das Spielgerät leicht mit dem Kopf, die Kugel landete zum 1:4 im langen Eck (87). Das war aus Löwen-Sicht lediglich ein Schönheitsfehler bei einem fast perfekten Auftritt.

    „Das war ein gelungener Auftakt. Was mich ein bisschen stört, war das Gegentor am Ende. Das war unnötig“, fand U21-Chefcoach Alper Kayabunar bei seiner Premiere. „In Kottern ist es nicht leicht. Die Jungs haben von der ersten Minute an alles reingehauen, über 90 Minuten ein super Spiel gemacht“, lobte der 39-Jährige. „Der Plan war, dass wir uns am Anfang nicht pressen lassen. Das haben die Jungs super umgesetzt und wir sind dann auch mit dem Ball besser ins Spiel gekommen.“

    Nach dem ersten Elfmeter und dem Pfostentreffer sei die Partie endgültig auf die Seite seines Teams gekippt. „Wenn du ein Aluminiumtreffer und zwei Elfmeter hast, dabei noch zwei Tore erzielst, dann war es eine gute 1. Halbzeit.“, lautete das Resümee der ersten 45 Minuten. Auch diverse Verletzungen habe sein Team gut kompensiert. „Alle, die reingekommen sind, haben es gutgemacht. Das war auch spielentscheidend, dass sie sofort auf Temperatur waren. Dementsprechend hatten wir nie wirklich Probleme.“

    Der Forderung seiner Jungs, zwei freie Tage als Belohnung für den Sieg zu bekommen, erteilte der Trainer jedoch eine Absage. „Nächsten Freitag geht’s schon weiter. Es gibt noch einige Sachen zu verbessern. Aber ich hatte heute das Gefühl, dass die Jungs versuchen, alles umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 1. Spieltag, 18.07.2025, 18.30 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München 1:4 (0:2)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 4 Thönig (76., 5 Fodor), 3 Faßmann, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 21 Kiefersauer, 6 Dordan (67., 20 Hoppe) – 17 Leone, 10 Klose (18., 77 Porta/55. 22 Jägerbauer), 7 Garza (71., 36 Grancay).

    Tore: 0:1 Leone (33., Foulelfmeter), 0:2 Porta (37.), 0:3 Kiefersauer (65.), 0:4 Faßmann (75.), 1:4 Speiser (87.).

    Gelbe Karten: Hackenschmidt– Porta, Garza, Faßmann.

    Bes. Vorkommnis: Mormone hält Folulefmeter von Porta (22.).

    Zuschauer: 1.500 ABT-Arena in Durach.

    Schiedsrichter: Maximilian Riedel (Augsburg); Assistenten: Michael Krug (Grünwald), Patrick Meixner (Rinnenthal).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8497.htm

    Der DFB hat die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 3 bis 9 veröffentlicht.


    Hier alle neuen Termine in der Übersicht:


    Samstag, 23. August 2025, 14:00 Uhr
    Alemannia Aachen - TSV 1860 München


    Samstag, 30. August 2025, 14:00 Uhr
    TSV 1860 München - VfB Stuttgart II


    Sonntag, 14. September 2025, 19:30 Uhr
    TSV 1860 München - TSV Havelse


    Mitwoch, 17. September 2025, 18:60 Uhr
    FC Hansa Rostock - TSV 1860 München


    Samstag, 20. September 2025, 16:30 Uhr
    TSV 1860 München - TSG Hoffenheim II


    Samstag, 27. September 2025, 14:00 Uhr
    Erzgebirge Aue - TSV 1860 München


    Mittwoch, 01. Oktober 2025, 18:60 Uhr
    TSV 1860 München - FC Viktoria Köln


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8492.htm

    Das Bayerische Fernsehen überträgt den Heimsppielauftakt der Löwen am 9. August live.


    Der BR überträgt das erste Heimspiel des TSV 1860 München live im TV und Stream. Am Samstag, 9. August, empfangen die Löwen den VfL Osnabrück im Grünwalder Stadion. Anstoß ist um 14:03 Uhr – zu sehen im BR Fernsehen und auf BR24Sport.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8490.htm

    Die U21 der Löwen befindet sich auf der Zielgeraden der Vorbereitung. Am kommenden Freitag eröffnet das Team von Neu-Trainer Alper Kayabunar die Saison 2025/26 der Bayernliga Süd mit dem Auswärtsspiel beim TSV Kottern-St. Mang. Anpfiff in der ABT-Arena (Kieswerkstr. 10, 87471 Durach) ist um 18.30 Uhr.


    Die Bilanz der Testpartien ist ausgeglichen. Vier Siege stehen vier Niederlagen gegenüber, wobei die Erfolge allesamt gegen unterklassige Teams zustande kamen (5:0 gegen den 1. FC Beilngries, 2:1 gegen den SC Oberweikertshofen, 5:1 gegen den SV-DJK Wittibreut und 6:1 gegen den TSV Aindling). Verloren wurde gegen die University of Vermont mit 2:4, gegen den Liga-Konkurrenten TSV Landsberg 0:1 und gegen Regionalligist TSV Buchbach 0:2. Auch die Generalprobe am vergangenen Samstag gegen die Reserve des FC Ingolstadt 04 ging mit 1:3 verloren.

    Diese Partie spiegelte die Vorbereitung wider. Zur Pause lagen die jungen Sechzger bereits mit 0:3 gegen die kleinen Schanzer durch einen Dreierpack von Jason Osei Tutu zurück. „Ingolstadt ist einfach cleverer gewesen in dem Spiel. Ich glaube nicht, dass wir schlechter waren“, lautete die Einschätzung des Löwen-Coachs mit Blick auf die Ballbesitzphasen und Torchancen. „Aber der Gegner war halt einfach abgezockter in der Offensive. Das waren genau dies Sachen, die wir im Vorfeld angesprochen hatten und die wir verbessern müssen.“

    Noch sieht der 39-jährige Trainer bei der Transformation vom Jugendfußball zum Herrenfußball bei seinem Team viel Luft nach oben. „Ingolstadt hat das einfach besser gemacht, ist schnell in die Tiefe gekommen und hat die Torchancen genutzt. Wir haben unklar verteidigt, auch wieder ein Standardgegentor bekommen und individuelle Fehler gemacht.“ In der Pause ging Kayabunar darauf ein, forderte die Reset-Taste zu drücken und sich nur noch auf den zweiten Durchgang zu konzentrieren. „Wir wollten einfach die 2. Halbzeit gewinnen!“ Das gelang dann auch durch einen Treffer von Damjan Dordan.

    Auch wenn die Vorbereitungsbilanz durchwachsen ausfiel, konnte Kayabunar eine Entwicklung erkennen. „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert, haben Sachen, die wir uns vorgenommen haben, verbessert. Für mich als Trainer war es erst mal wichtig, Erkenntnisse zu sammeln und zu sehen, in welchen Bereichen wir Probleme haben, um diese dann gezielt anzugehen und zu verbessern. Und das ist uns, glaube ich, gut gelungen“, schaut der U21-Coach positiv nach vorne.


    Dabei hatte es Kayabunar alles andere leicht. Der ohnehin nicht üppig aufgestellte Kader wurde noch dezimiert. „Wir trainieren fast die ganze Vorbereitung nur mit 13, 14 Spielern“, erklärt er. Gegen Ingolstadt erwischte es nach fünf Minuten auch noch Rechtsverteidiger Martin Zentrich. „Wahrscheinlich ist das Syndesmoseband gerissen. Er wird wohl die komplette Vorrunde ausfallen. Das macht die Sache nicht einfacher und es gibt bei der Aufstellung nicht viel Spielraum.“

    Wenigstens gelang es, kurzfristig mit Benedikt Hoppe einen zusätzlichen Verteidiger zu verpflichten. Kayabunar kennt den 24-Jährigen aus der letzten Saison, wo er ihn bei Türkgücü trainierte. „Er bringt zusätzlich Erfahrung in die junge Mannschaft. Benne passt auch als Typ super rein. Das war uns in Absprache mit Manfred Paula sehr wichtig, dass er sportlich und vor allem charakterlich die Mannschaft weiterbringt.“ Hoppe ist neben Torhüter Stefan Musa, der vom TSV Landsberg kam, der einzige externe Zugang. Ansonsten sind es acht Spieler aus der letztjährigen U19, die den Kader verstärken, wobei drei davon – Fabio Wagner, Luis Pereira de Azambuja und Emre Dursun – zuletzt verletzt gefehlt hatten. Pereira de Azambuja und Dursun kämpften noch mit Verletzungen aus der Vorsaison, werden langsam wieder an die Mannschaft herangeführt. Dagegen besteht bei Wagner Resthoffnung, dass er vielleicht im Allgäu auflaufen kann. Der Stürmer stieg am Montag wieder ins Mannschaftstraining ein.

    Im Aufbau-Training befindet sich derweil Brahim Moumou. „Es wird wahrscheinlich noch ein, zwei Wochen dauern, bis Ibi wieder einsteigen kann“, sagt sein Trainer. Der 24-Jährige ist mit seiner Qualität sicher eine Bereicherung für die Junglöwen, wenn er mal über einen längeren Zeitraum von Verletzungen verschont bleibt.

    Das gilt auch in großem Maß für Alexander Benede. Der Rekordspieler der Bayernliga, der am 20. September seinen 37. Geburtstag feiert, hängt nochmals ein Jahr dran. Bei der Entscheidung war Trainer Kayabunar ein großer Faktor. „Ich kenne Alex schon sehr, sehr lange. Mit seiner Erfahrung ist er extrem wichtig für die Mannschaft, aber auch für uns als Trainerteam. Wir denken ähnlich über Fußball. Und deswegen passt es natürlich gut zusammen. Wir wollen gemeinsam den jungen Spielern weiterhelfen, sie weiterentwickeln und an den Profibereich heranführen“, lautet sein Credo.

    Nicht nur als Abwehrchef geht Benede voran, auch im viertägigen Trainingslager in Bad Füssing, das einmal mehr von Andy Wagner-Mändler gesponsort worden war, zeigte er seine Qualitäten als Leader und überraschte sogar seinen Chefcoach mit der Gestaltung eines Teamabends. „Alex hat ein paar Spielchen organisiert, die ich in der Form in meiner Trainerkarriere oder als Spieler selbst noch nicht gesehen habe. Das hat einen Riesenspaß gemacht!“ Gleichzeitig war Kayabunar erleichterte, dass er, wie oft für Neuzugänge üblich, nicht singen musste. „Gott sei Dank nicht, auch wenn ich mein türkisches Lied von Tarkan schon vorbereitet hatte“, erzählt er mit einem breiten Grinsen.

    Ein Saisonziel ist für eine zweite Mannschaft eines Profiklubs nicht an einem Tabellenplatz festzumachen. Primär geht es um die Ausbildung und Weiterentwicklung der Spieler. „Das oberste Ziel ist, die Jungs zu den Profis zu bringen.“ Die Kommunikation mit dem Drittligateam sei gut, mit Chefcoach Patrick Glöckner habe sich Kayabunar bereits zweimal unterhalten. Seine erste Kontaktperson ist jedoch Co-Trainer Nico Masetzky. „Wir kennen uns gut, haben ein super Verhältnis, sind befreundet und haben bereits ein Jahr sehr eng und vertrauensvoll bei Türkgücü zusammengearbeitet.“ Auch der andere Co-Trainer Markus Brzenska ist für den U21-Coach kein Unbekannter. „Wir haben zusammen die A-Lizenz gemacht.“ Alles beste Voraussetzungen, für eine gute Durchlässigkeit zwischen den Teams.

    Das Kribbeln steigt bei der U21 vor dem Eröffnungsspiel der Bayernliga von Tag zu Tag. Für die junge Mannschaft ist der Auftakt gleich eine Herausforderung. „Kottern ist ein unangenehmer Gegner, vor allem auswärts. Trotzdem ist es für uns eine super Sache. Ich denke, dass einige Zuschauer kommen werden. Demensprechend ist die Vorfreude groß, dass die Saison beginnt und es endlich um Punkte um Punkte geht“, sehnt auch Kaybunar sein erstes Punktspiel als U21-Coach der Löwen herbei.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8488.htm


    Kader der U21:


    https://www.tsv1860.de/_m/media/10/7af841.pdf


    Liveticker für das Spiel gegen Kottern:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-250718


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…S000055VS5489BTVSDFH806-G

    Eine im Zustandekommen überraschend deutliche Niederlage musste die U21 des TSV 1860 am Samstagnachmittag gegen den FC Ingolstadt II hinnehmen. Nach 90 Minuten unterlag die Elf von Alper Kayabunar den Jungschanzern mit 1:3.

    TSV 1860 U21 unterliegt FC Ingolstadt 04 II

    Im Duell zweier Bayernligisten bog der Vertreter der Nordstaffel schon früh auf die Siegerstraße ein, denn bereits in der 6. Minute ging der FC Ingolstadt 04 II auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 mit 0:1 in Führung. Die Löwen zeigten sich in der Folge zwar bemüht, die Schanzer kontrollierten das Geschehen jedoch meist souverän und kamen immer wieder gefährlich vors Löwentor. Angetrieben durch den überragenden Jason Osei-Tutu setzte Ingolstadt offensive Akzente und kam noch vor der Pause zu zwei weiteren Treffern (40./42.).

    Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel. Die U21 des TSV 1860 kam zwar ein wenig besser ins Spiel und machte Druck, agierte aber meist viel zu umständlich, um wirklich für Gefahr zu sorgen. Erst kurz vor Ende fand Damjan Dordan eine Lücke und erzielte den Ehrentreffer der Löwen (82.). So stand am Ende eine etwas ernüchterne 1:3-Niederlage zu Buche.

    Bis zum Saisonstart am Freitag beim TSV Kottern wartet also noch jede Menge Arbeit auf Alper Kayabunar und sein Team. Ob und in welcher Form die U21 dann Verstärkung aus dem Profikader erhalten wird, bleibt abzuwarten.


    https://sechzger.de/tsv-1860-u…egen-fc-ingolstadt-04-ii/

    Der TSV 1860 München trifft in der 1. Runde des bayerischen Toto-Pokals auf den SC Reichmannsdorf.


    Bei der heutigen Auslosung zur ersten Runde des Toto-Pokals hatte der Kreisligist aus dem Fußballkreis Bamberg/Bayreuth/Kulmbach das große Los gezogen: Als erstes Team aus dem Lostopf durfte der SC Reichmanssdorf seinen Wunschgegner frei wählen – und entschied sich für den TSV 1860 München.

    „Eine weite Anreise. Wir nehmen es so, wie es kommt. Das ist genau das, was ich sage: Wo wir gefordert werden, versuchen wir auch abzuliefern“, kommentierte Löwen-Chefcoach Patrick Glöckner das Los.

    Für die Löwen bedeutet das am Dienstag, 22. Juli 2025, den Auftakt in den diesjährigen Pokalwettbewerb. Alle Informationen zum Ticketverkauf werden in Kürze bekanntgegeben.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8487.htm

    Die Vorbereitungsserie ist gerissen. Gegen Slovan Liberec mussten die Löwen nicht nur das erste Gegentor hinnehmen, sondern kassierten auch die erste Niederlage. Trotzdem zeigten die Sechzger gegen den tschechischen Erstligisten, der bereits kommende Woche in die Saison startet, vor allem in der 1. Halbzeit eine starke Leistung.


    Personal: Personal: Löwe-Trainer Patrick Glöckner musste wegen muskulärer Probleme gegen den tschechischen Erstligisten auf Soichiro Kozuki verzichten. Die nicht aufgeführten Spieler aus dem 1860-Kader hatten bereits am Morgen gegen die SKU Amstetten gespielt.

    Spielbericht: Kurios: Nach vier Minuten wechselten die Löwen die Trikots, weil beide Teams nur schwer zu unterscheiden waren. Liberec spielte in Blau, die Sechzger zunächst in ihren „darkblue“-Auswärtstrikots. Fortan ging es mit weißen Aufwärmleiberl ohne Rückennummern weiter. Im Spiel selbst neutralisierten sich beide Teams in der Anfangsviertelstunde weitgehend. Die erste Torszene in der 17. Minute wurde wegen eines Stürmerfouls von Florian Niederlechner abgepfiffen. Der erste Aufreger drei Minuten später. Nach Pass in die Tiefe von Kevin Volland prallte Niederlechner im Strafraum mit Josef Kozeluh zusammen, fiel aufs Knie und musste behandelt werden (20.). Es ging für den gebürtigen Ebersberger aber nach kurzer Pause weiter. Beinahe wären die Löwen in der 26. Minute in Führung gegangen. Niederlechner hatte von links geflankt, Max Christiansen verlängerte am ersten Pfosten auf Sigurd Haugen, der direkt abschloss, aber mit seinem Schuss aus acht Metern nur den linken Pfosten traf. In der 38. Minute wurde es erstmals gefährlich fürs 1860-Tor, als Solifu Afolabi nach einem Fehler im Aufbauspiel Richtung Löwen-Tor zulief, doch Jesper Verlaat ihm den Ball noch vor dem Strafraum ablief. Kurz vor der Pause herrschte im Anschluss an eine Ecke Unordnung im Sechzger-Strafraum, Afolabi kam halblinks aus acht Metern zum Abschluss, doch Thomas Dähne konnte den Schuss abwehren (45.+1). Direkt danach war Pause.

    Bei den Löwen gab es keine Wechsel vor der 2. Halbzeit, jedoch musste Niederlechner nach zwei Minuten erneut behandelt werden. Kurz danach machte er Platz für Maximilian Wolfram (49.). In der 55. Minute rettete Dähne das 0:0. Petr Julis hatte von links aus vollem Lauf geflankt, Ramonds Krollis kam unbedrängt aus sechs Metern zum Kopfball, doch der Löwen-Keeper reagierte überragend. Nach einer Linksflanke von Krollis in den Rücken der Löwen-Abwehr kam Lukas Masek am Elfmeterpunkt zum Abschluss, hatte aber zu viel Rücklage, so dass sein Schuss weit über die Querlatte ging (67.). Glück hatten die Sechzger in der 71. Minute, als Josef Kozeluh auf der rechten Seite Simon Voet aussteigen ließ, im Strafraum mit links abschloss, aber nur die Unterkante der Latte am langen Eck traf. Auf der anderen Seite zog Haugen vom rechten Strafraumeck ab, Tomas Koubek musste sich strecken, um den Schuss über das kurze Kreuzeck zu lenken (75.). In der 82. Minute war es passiert. Dominik Masek kam halblinks im Strafraum zum Abschluss, traf aus zwölf Metern unhaltbar für Dähne zum 1:0 ins lange Eck. Es war der erste Gegentreffer im sechsten Spiel der Vorbereitung für die Löwen. Die Tschechen, die bereits nächste Woche in den Ligabetrieb starten, waren einen Tick weiter, wirkten im zweiten Durchgang spritziger und hatten nochmals für die Schlussphase neues Personal gebracht. Trotzdem hatten die Sechzger noch die Chance zum Ausgleich. Ein Zuspiel von Manuel Pfeifer halblinks leitete Volland direkt weiter auf Haugen, der aber beim Abschluss entscheidend gestört wurde, knapp aus sieben Metern am langen Eck vorbeischoss (89.). Kurz danach war Schluss. Damit kassierten die Löwen nicht nur das erste Gegentor der Vorbereitung, sondern auch die erste Niederlage.

    Löwen-Trainer Patrick Glöckner war mit dem Beginn der Partie zufrieden. „Mit den ersten 30 Minuten war ich wieder total zufrieden. Man hat einfach gesehen, dass der Gegner schon nächste Woche in die Saison startet, war spritziger und hat am Ende nochmals sechs frische Kräfte gebracht. Entsprechend wollten wir mit viel Laufleistung und einer guten Zweikampfführung dagegenhalten. Solange uns die Füße getragen haben, ist uns das auch gelungen“, scherzte er. Am Ende sei die Niederlage trotzdem unglücklich gewesen, wegen eines „blöden Abstimmungsfehlers in der letzten Reihe“, wie es der Trainer formulierte. „Ansonsten geht es höchstwahrscheinlich 0:0 aus.“ Für Glöckner war es „ein guter Test gegen einen guten Gegner mit einem Ausgang, der uns nicht gefällt!“

    Zu Niederlechner konnte der Löwen-Coach noch nichts Genaues sagen. „Er hat einen Schlag aufs Knie bei dem Zweikampf bekommen. Wir müssen jetzt erst mal schau3n, was genau passiert ist.“

    Auch das Los in der 1. Runde des Toto-Pokals gegen den oberfränkischen Kreisligisten SC Reichmannsdorf, Kreispokalsieger Bamberg/Bayreuth/Kulmbach, kommentierte Glöckner. „Eine weite Anreise. Wir nehmen es so, wie es kommt. Das ist genau das, was ich sage: Wo wir gefordert werden, versuchen wir auch abzuliefern“, so sein Credo.


    STENOGRAMM, Testspiel, 11.07.2025, 17 Uhr


    TSV 1860 München – FC Slovan Liberec 0:1 (0:0)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 25 Dulic, 4 Verlaat, 3 Voet – 2 Danhof, 13 Christiansen, 5 Jacobsen, 27 Pfeifer – 31 Volland – 7 Niederlechner, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 30 Wolfram, 33 Faßmann, 41 Lippmann.

    LIB: 40 Koubek (Tor) – 18 Kozeluh, 2 Plechaty, 32 Gabriel, 5 Hodous – 12 Stransky, 19 Hlavaty, 26 Masopust – 7 Afolabi, 25 Ahad, 99 Ramonds.

    Ersatz: 33 Pesl, 47 Musil (Tor) – 3 Mikula, 6 Varfolomieiev, 8 Icha, 9 L. Masek, 15 Lexa, 20 Mahmic, 21 Letenya, 24 Dulay, 29 D. Masek, 30 Julis.

    Wechsel: Wolfram für Niederlechner (49.) – L. Masek für Masopust (46.), Julis für Afolabi (46.), Varfolomieiev für Gabriel (72.), Icha für Kozeluh (72.), Letenya für Ahad (72.), Dulay für Krollis (72.), Mahmic für Hlavaty (72.), Lexa für Hodous (72.), D. Masek für Stransky (72.).

    Tor: 0:1 D. Masek.

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 700 DREIHANS Arena Ulrichsberg.

    Schiedsrichter: René Kettlgruber; Assistenten: Harald Denthaner, Fritz Erlinger.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8484.htm

    Die Löwen feierten gegen den österreichischen Zweitligisten beim 1:0-Erfolg im fünften Testspiel den fünften Sieg und blieben erneut ohne Gegentor. Das „Tor des Tages“ erzielte David Philipp in der 21. Minute.


    Personal: Löwe-Trainer Patrick Glöckner musste gegen den österreichischen Zweitligisten wegen muskulärer Probleme auf Soichiro Kozuki verzichten. Ansonsten waren alle Spieler für die beiden Testspiele an einem Tag einsatzbereit.

    Spielbericht: Erstmals wurde es für Amstetten in den 6. Minute gefährlich, als Tunay Deniz aus 30 Metern flach draufhielt, Tiago Estavo den Schuss gerade noch um den Pfosten lenken konnte. Die anschließende Ecke brachte Deniz von links an den ersten Pfosten, wo Raphael Schifferl mit dem Kopf zur Stelle war, aber knapp am langen Eck vorbeiköpfte (7.). Fünf Minuten später flankte Morris Schröter von rechts flach an den zweiten Pfosten, wo David Philipp die Hereingabe direkt nahm, aber aus zehn Metern weit am Tor vorbeizielte (12.). In der nächsten Szene glänzte Philipp als Vorbereiter. Sein Zuspiel von links nahm der eingelaufene Justin Steinkötter am Elfmeterpunkt direkt, brachte aber den Körper nicht über den Ball, so dass sein Abschluss klar über die Querlatte ging (14.). In der 21. Minute die hochverdiente Führung. Nach einem Pass in die Tiefe setzte sich Steinkötter im Strafraum gegen seinen Gegenspieler Lukas Deinhofer durch, legte quer auf Philipp, der aus halblinker Position aus elf Metern zum 1:0 ins lange Eck traf. SKU-Keeper Estavo konnte in der 28. Minute gerade noch Schlimmeres verhindern, als er sich im Strafraum in einen Querpass von Patrick Hobsch warf, somit das Zuspiel auf den völlig freistehenden Steinkötter verhinderte. Kläglich vergab Josuha Steiger für die Österreicher eine Standardchance, als er einen Freistoß halblinks aus 21 Metern in die 1860-Mauer setzte (32.). Einen Schuss aus spitzem Winkel von Philipp nach Vorarbeit von Kilian Jakob konnte Estavo gerade noch wegfausten (35.). So nahmen die Sechzger die knappe Führung mit in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff musste René Vollath nach einem Kopfball von David Peham vom Elfmeterpunkt zupacken, hatte damit aber keinerlei Probleme (46.). Amstetten spielte nun druckvoller. In der 58. Minute traf Peham zwar ins Löwen-Tor, stand aber zuvor mehr als einen Meter im Abseits, so dass die Hintermannschaft der Sechzger ihn gewähren ließ. Eine Flanke von links durch Philipp Maier an den zweiten Pfosten legte Maximilian Wolfram per Kopf in die Mitte, wo aber kein Mitspieler stand (62.). Vielleicht hätte er besser selbst den Abschluss gesucht! Auf der anderen Seite ging ein Freistoß aus dem linken Halbfeld von Felix Köchl nur knapp am langen Eck vorbei (67.). Der eingewechselte Lasse Faßmann verhinderte in der 78. Minute den Ausgleich. Thomas Mayer hatte sich auf der rechten Strafraumseite gegen Maier durchgesetzt, zog nach innen, schloss mit links ab, doch Faßmann blockte mit seinem Körper im letzten Moment den Schuss. Ein Freistoß von Köchl halbrechts drei Meter vor der Strafraumkante landete ebenfalls in der Mauer (90.). Das war die letzte Aktion. Kurz danach pfiff Schiedsrichter Asim Basic die Partie ab. Die Löwen gewannen damit auch den fünften Test, blieben zum fünften Mal ohne Gegentor.

    „Mit den ersten 30 Minuten waren wir extrem zufrieden“, lautete das Fazit von Cheftrainer Patrick Glöckner. „Es war eine richtig gute Partie, wir waren leichtfüßig, haben die Zweikämpfe gewonnen, waren giftig und haben uns extrem viele Torchancen herausgespielt. Nach 20 Minuten hätte es schon 4:0 stehen können. Leider haben wir unsere Möglichkeiten nicht vollendet, so ist die Partie immer schwerer gelaufen.“ Durch zunehmende Nickligkeiten und Unterbrechungen sei zudem der Spielfluss verloren gegangen. „Trotzdem haben wir das Tor verteidigt, die Null gehalten, was wichtig war, und Moral gezeigt.“ In der Phase der Vorbereitung, so Glöckner, sei es normal, dass die Kräfte schwinden. Das läge an der Summe der Trainingseinheiten. „Vielleicht waren wir uns zu sicher nach der ersten halben Stunde, hatten zu viel Selbstvertrauen. Wenn du dann nicht seriös bleibst, dann kommt sowas zustande“, charakterisierte er die letzte Stunde des Spiels.


    STENOGRAMM, Testspiel, 11.07.2025, 11 Uhr


    TSV 1860 München – SKU Ertl Glas Amstetten 1:0 (1:0)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 26 Maier – 17 Schröter, 36 Deniz, 20 Althaus, 18 Jakob – 8 Philipp – 9 Steinkötter 34 Hobsch.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 30 Wolfram, 33 Faßmann, 41 Lippmann.

    SKU, 1. Halbzeit: 1 Estavo (Tor) – 19 Pertlwieser, 4 Wimhofer, 12 Deinhofer – 18 Wimmer, 15 Offenthaler – 11 Davies, 2 Köchl, 27 Kuffour – 16 Mayer, 10 Steiger –9 Peham.

    Ersatz: 40 Gutmann (Tor) – 8 Eisschill, 48 Gragger.

    Wechsel: Wolfram für Steinkötter (46.), Lippmann für Schröter (46.), Bachmann für Vollath (64.), Faßmann für Reinthaler (64.), Steinkötter für Philipp (79.) – Eisschill für Davies (57.).

    Tor: 1:0 Philipp (21.),

    Gelbe Karten: Vollath, Deniz– Offenthaler.

    Zuschauer: 551 DREIHANS Arena Ulrichsberg.

    Schiedsrichter: Asim Basic; Assistenten: Daniel Schausberger, Jasmin Imsirovic.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8483.htm

    Nur wenige Tage nach dem 3. Platz beim Kraftanlagen-Cup in Wittibreut war die Elf von Trainer Alper Kayabunar schon wieder im Einsatz. Beim Landesligisten TSV Aindling setzte sich die U21 des TSV 1860 überraschend deutlich mit 6:1 durch.

    TSV 1860 U21 feiert klaren Testspielsieg in Aindling

    Die Löwen waren gewarnt, denn erst am Wochenende hatte der TSV Aindling den Bayernligisten (und damit Ligakonkurrenten der U21) Türkspor Augsburg in der Qualifikation zum Toto Pokal mit 6:3 deklassiert. Auch diesmal waren die Gastgeber im Stadion am Schüsselhauser Kreuz gewillt, für eine Überraschung zu sorgen und gingen in der 10. Minute in Führung. Postwendend gelang Damjan Dordan jedoch der Ausgleich (11.) und noch vor der Pause bogen die Löwen durch ein Eigentor der Hausherren auf die Siegerstraße ein (41.).

    Nach dem Seitenwechsel wurde der Klassenunterschied dann zunehmends sichtbar – und auch an der Anzeigetafel ablesbar. Zunächst gelang Raphael Wach das 1:3 (51.), ehe Xaver Kiefersauer per Elfmeter den vierten Treffer für 1860 folgen ließ (59.). Damjan Dordan erzielte in der 68. Minute mit seinem zweiten Treffer das 1:5, bevor Finn Fuchs nach einem starken Solo das halbe Dutzend vollmachte und überlegt zum 1:6-Endstand vollstreckte (71.).


    https://sechzger.de/tsv-1860-u…elsieg-beim-tsv-aindling/

    Fabian Schubert war vor gut einem Jahr aus St. Gallen zum TSV 1860 München gewechselt. Nun trennen sich die Wege der Löwen und des 1,94 m großen Stürmers wieder.


    Der TSV 1860 München wünscht Fabian Schubert und seiner Familie auf dem weiteren Weg nur das Beste, viel Glück, Gesundheit und Erfolg.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8477.htm


    ZUGÄNGE


    Kevin Volland // Angriff // 1. FC Union Berlin

    Florian Niederlechner // Angriff // Hertha BSC

    Kilian Jakob // Abwehr // FC Erzgebirge Aue

    Justin Steinkötter // Angriff // TSV Steinbach Haiger

    Manuel Pfeifer // Abwehr // TSV Hartberg

    Siemen Voet // Abwehr // Slovan Bratislava

    Thomas Dähne // Tor // Holstein Kiel

    Max Christiansen // Mittelfeld // Hannover 96

    Sigurd Haugen // Sturm // Aarhus GF


    ABGÄNGE


    Florian Bähr // Abwehr // VfL Osnabrück (vorzeitiges Leih-Ende)
    Lukas Reich // Abwehr // SpVgg Greuther Fürth

    Raphael Ott // Angriff // FC Viktoria Köln

    Moritz Bangerter // Mittelfeld // SV Wacker Burghausen

    Dickson Abiama // Angriff // 1. FC Kaiserslautern (Leihe-Ende)

    Marco Hiller // Tor // Ziel unbekannt

    Leroy Kwadwo // Abwehr // Ziel unbekannt

    Marlon Frey // Mittelfeld // Ziel unbekannt

    Tim Kloss // Mittelfeld // FC Viktoria Köln

    Erion Avdija // Tor // SpVgg Unterhaching

    Eliot Muteba // Angriff // Würzburger Kickers

    Julian Guttau // Angriff // Ziel unbekannt

    Mike Gevorgyan // Mittelfeld // SpVgg Unterhaching

    Fabian Schubert // Angriff // Ziel unbekannt