Beiträge von Loewe

    Es lief alles gegen die Löwen bei der 1:3-Auswärtsniederlage beim VfB Stuttgart II. Die Schwaben gingen mit ihrer ersten Chance durch Jarzhinho Malanga in Führung (37.). Nach Wiederanpfiff drückten die Sechzger auf den Ausgleich, hatten Möglichkeiten im Minutentakt, mussten aber durch Thomas Kastanaras (53.) und Dominik Nothnagel (57.), der aus 70 Metern traf, zwei kuriose Treffer schlucken. In der 83. Minute gelang Fabian Schubert das Ehrentor für die Löwen.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste gegen die U23 des VfB Stuttgart auf Tim Danhof (Blutergusses am Fuß) und Moritz Bangerter (fiebrige Angina) verzichten, Sean Dulic hatte dieses Wochenende Spielpraxis in der U21 beim 0:0 gegen den SV Erlbach gesammelt. Zudem gab Raphael Ott sein Drittliga-Debüt.

    Spielverlauf: Die Löwenfans waren ganz klar im Stadion der SG Sonnenhof Großaspach in der Überzahl beim Auswärtsspiel. Es herrschten mit über 30 Grad im Schatten tropische Temperaturen. Die erste gute Möglichkeit des Spiels hatten die Sechzger. Leroy Kwadwos Flanke von links rutschte zu Raphael Ott durch, der aber zu überrascht war, um das Spielgerät an der Fünfmeterkante platziert aufs VfB-Tor zu bringen (7.). Lukas Reich lief in der 14. Minute auf der rechten Seite Samuele di Benedetto davon, flankte aus vollem Lauf in die Mitte, Maximilian Wolfram kam zwar mit dem Kopf an den Ball, brachte ihn aber aus sieben Metern nicht aufs Stuttgarter Tor. Die Schwaben schalteten immer wieder schnell um, waren dann aber am Strafraum nicht zielgerichtet genug, um die Sechzger vor Probleme zu stellen. So plätscherte die Partie ohne große Höhepunkte dahin. Aus dem Nichts heraus erzielte Jarzinho Malanga dann die Führung für die Gastgeber (37.). Reich hatte sich bei einem hohen Ball fast an der Eckfahne etwas verschätzt, Moussa Cissé kam hinter ihm an die Kugel, steckte anschließend für Malanga durch, der halblinks aus 14 Metern unbedrängt René Vollath mit seinem Schlenzer aufs lange Eck zum 1:0 überwand. Die knappe Führung nahmen die Schwaben mit in die Kabine.


    Löwen-Chefcoach Argirios Gianniks reagierte in der Pause mit einem Dreifachwechsel., brachte frischen Wind in die Angriffsbemühungen, Nach nicht einmal 20 Sekunden hatte Morris Schröter bereits den Ausgleich auf dem Fuß. Eine Hereingabe des eingewechselten Julian Guttau von links nahm er im Zentrum aus 14 Metern direkt, Dennis Seimen im Tor der Schwaben lenkte den Schuss mit einem Reflex über die Querlatte (46.). Zwei Minuten später schloss der ebenfalls eingewechselte Fabian Schubert fast an der rechten Grundlinie aus der Drehung ab, Seimen am kurzen Pfosten lenkte mit dem Fuß den Schuss ans Aluminium (48.). Ein Eckball von links durch Schröter köpfte Jesper Verlaat im Rückwärtslaufen aufs linke Eck, Seimen tauchte ab, bekam die Kugel zu Fassen (50.). Eine Minute später zog Guttau aus 20 Metern ab, der Flachschuss kam aber genau auf den VfB-Keeper, der damit keine Probleme hatte (51.). Das Tor fiel überraschenderweise auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß bekamen die Löwen mehrmals den Ball nicht geklärt, aus dem Gewühl heraus schloss Thomas Kastanaras ab, setzte die Kugel aus sieben Metern in die Maschen (53.). Richtig Dicke für die Sechzger kam’s in der 57. Minute. Reich hatte sich in der gegnerischen Hälfte den Ball zu weit vorgelegt, Dominik Nothnagel ging dazwischen, zog ab und traf aus 70 Metern über den weit vor seinem Tor stehenden Vollath hinweg zum 3:0 ins 1860-Tor. Ein Schuss von der rechten Seite mit links durch Tom Barth ging knapp am langen Eck vorbei (64.). In der 83. Minute gelang den Löwen der erste Saisontreffer. Guttau hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, seine Hereingabe fast von der Grundlinie köpfte Fabian Schubert am kurzen Pfosten aus sechs Metern ins lange Eck. Eine Flanke aus dem rechten Halbfeld von Verlaat köpfte Schifferl aufs rechte untere Eck, Seimen tauchte ab, hielt die Kugel fest (90.). Eine Hereingabe von links durch Florian Bähr fiel Eliot Muteba vor die Füße, der aber aus sieben Metern genau auf Seimen zielte (90.+3). In der 5. Minute der Nachspielzeit setzte Luan Simnica noch einen Freistoß ans linke Kreuzeck. Somit blieb es beim 1:3. Unterm Strich zeigten sich die jungen Stuttgarter eiskalt, während die erfahrenen Löwen zu leichtfertig mit ihren Möglichkeiten umgingen.


    TRAINERSTIMMEN


    „Die Enttäuschung ist groß“, gestand Löwen-Trainer Argirios Giannikis ein. „Wir haben bis zum 0:1 keinen Torschuss zugelassen.“ Der 44-Jährige kritisierte jedoch, dass sein Team in der ersten Hälfte zu passiv nach vorne verteidigt hätte. „Wir kommen gut aus der Pause, haben eine Drangphase mit zwei, drei guten Chancen, machen aber das Tor nicht. Stuttgart erhöht mit dem zweiten Torschuss auf 2:0. Das dritte Gegentor ist dann maximal bitter, aus dieser Entfernung ein Tor zu bekommen, nachdem er einfach nur den Ball weggeschlagen hat“, musste Giannikis den Kopf schütteln. „Heute ist alles schiefgegangen, was schief gehen konnte“, lautete sein Resümee. Erneut verwies der Löwen-Coach auf den „Riesenumbruch“ im Team. „Es dauert seine Zeit, bis allen hundertprozentig ineinandergreift.“

    Stuttgarts Coach Markus Fiedler zeigte sich von seiner Mannschaft begeistert. „Wir haben ein tolles Spiel gezeigt, wenngleich es eine Zeitlang gedauert hat, bis wir uns reingebissen haben. Sicherlich haben wir heute auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht – das ist auch Teil der Wahrheit. Trotzdem finde ich, dass wir über die gesamte Spielzeit ein starkes Spiel gezeigt haben.“ Dem Treffer zum 3:0 von Dominik Nothnagl bescheinigte Fiedler Potential zum „Tor des Monats“. Am Ende des Tages sei es ein Zufallsprodukt gewesen. „Es war ein Klärungsversuch, der ins Tor reingeht. Nichtsdestotrotz haben wir uns darüber tierisch gefreut.“ Unterm Strich gehe der Sieg in Ordnung. „Wir haben heute eine reife, souveräne und abgeklärte Leistung gezeigt und unsere spielerische Überlegenheit auf den Rasen gebracht“, bilanzierte Fiedler.


    STENOGRAMM, 2. Spieltag, 11.08.2024, 16:30 Uhr


    VfB Stuttgart II – 1860 München 3:1 (1:0)


    VFB II: 41 Seimen (Tor) – 5 Chase 20 Reichardt, 29 Nothnagel – 8 di Benedetto – 11 B. Boakye, 42 Hanashiro, 27 Malanga, 21 Cissé – 13 Münst, 9 Kastanaras.

    Ersatz: 33 Böhmker (Tor) – 3 Schumann, 15 Simnica, 18 Laupheimer, 25 Tritschler, 32 Barth, 36 Kaufmann, 37 Herwerth, 39 Azevedo.

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen, 18 Kloss – 17 Schröter, 36 Deniz – 27 Ott, 30 Wolfram.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Guttau, 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 28 Bähr, 34 Hobsch, 37 Frey, 39 Muteba.

    Wechsel: Simnica für Hanashiro (46.), Tritschler für Münst (62.), Barth für Kastanaras (62.), Laupheimer für Di Benedetto (72.), Schumann für Cissé (72.) – Bähr für Kwadwo (46.), Schubert für Ott (46.), Guttau für Deniz (46.), Philipp für Schröter (61.), Muteba für Wolfram (80.).

    Tore: 1:0 Malanga (37.), 2:0 Kastanaras (53.), 3:0 Nothnagel (57.), 3:1 Schubert (83.).

    Gelbe Karten: B. Boakye, Simnica – Schubert.

    Zuschauer: 6.200 WIRmachenDruck-Arena Aspach.

    Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), Hannes Ventzke (Schwerin); Vierter Offizieller: Philipp Hofheinz (Niefern-Öschelbronn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7994.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/vfb-ii-g…liga-4941122/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…egen-stuttgart-ii,UL9aA5i


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-loewen-zr-93236919.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…t-3-liga-zr-93236205.html


    https://www.abendzeitung-muenc…ubert-fehlstart-live-498/


    https://www.abendzeitung-muenc…icht-wahr-sein-art-999404


    https://www.abendzeitung-muenc…ebrauchten-tag-art-999396


    https://www.weltfussball.de/sp…art-ii-tsv-1860-muenchen/





    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-240815


    https://www.bfv.de/spiele/fc-t…LFS000000VS5489B4VVSGJS16

    Die Löwen müssen zum ersten Saison-Auswärtsspiel in der 3. Liga zum Aufsteiger VfB Stuttgart II reisen. Gespielt wird aber nicht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, sondern im rund 40 Kilometer entfernten Aspach. Anpfiff in der WIRmachenDruck-Arena ist am Sonntag, 11. August 2024, um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Nach dem verpatzten Auftakt mit der 0:1-Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbrücken ist die Zielsetzung für das erste Auswärtsspiel klar. „Wir wollen schnellstmöglich einen Dreier holen“, sagt 1860-Chefcoach Argirios Giannikis, der im Heimspiel gegen die Saarländer „gute und schlechte Phasen“ bei seinem Team gesehen hatte. „Wir haben Saarbrücken in der 1. Halbzeit vor Probleme gestellt.“ Nach der Pause drehten die Gäste den Spieß um. „Keine Mannschaft ist in der frühen Phase der Saison konstant in den Abläufen über 90 Minuten. Das war auch bei Saarbrücken so. Der Unterschied war jedoch, dass sie in ihrer guten Phase ein Tor erzielt haben.“ Es gelte jetzt, nach der starken Fluktuation im Sommer schnellstmöglich die Abläufe weiter zu stabilisieren.

    Da kommt die zweiwöchige Ligapause nach dem Spiel gegen die zweite Mannschaft der Schwaben gerade recht. „Die werden wir nutzen, um weitere Varianten in unserem Spiel draufzupacken“, erklärt der 44-Jährige. Um Selbstvertrauen zu tanken nach zuvor vier torlosen Spielen gegen First Vienna FC, Karlsruhe, Kaiserslautern und Saarbrücken, diente das Toto-Pokal-Spiel gegen den SSV Kasdorf. Gleich 18 Mal netzten die Löwen ein. Giannikis wollte die Partie jetzt nicht mit dem Ligaspiel vergleichen, verwies aber auf den 4:1-Erfolg im ersten Testspiel der Vorbereitung gegen den SV Sulzemoos, wo es zur Pause sogar 0:0 stand. „Im Vergleich dazu sind wir wesentlich besser in den Abläufen drin. Jeder Erfolg tut gut. Es gibt kein Ersatz für Tore, 18 muss man auch gegen einen Kreisligisten erst mal schießen. Wir haben gezeigt, dass wenn die Rädchen ineinandergreifen, wir Tore erzielen können.“

    Einer tat sich gegen Kasendorf besonders hervor. Der 19-Jährige Raphael Ott erzielte zwischen der 32. und 44. Minute fünf Tore am Stück. Ob er denn jetzt eine Option für die Startelf sei, wurde Giannikis gefragt. „Otti ist ein vielversprechender Spieler“, ließ er wissen, „der eine gute Vorbereitung gespielt hat. Er ist ein guter Fußballer.“ Aber wie alle jungen Spieler habe er viele Aufs und Abs. „Wir bewerten das Toto-Pokal-Spiel nicht über, werden aber Richtung Spiel gegen Stuttgart sehen, wie der Plan aussieht“, will er nicht vollkommen ausschließen, dass das Talent aus dem eigenen Nachwuchs zeitnah seine Chance in der 3. Liga erhält.

    Ausfallen werden am Sonntag Tim Danhof und Moritz Bangerter. Danhof konnte wegen eines Blutergusses am Fuß die ganze Woche nicht trainieren. „Der hält sich hartnäckig, Tim konnte die ganze Woche nicht auftreten“, so Giannikis. Bangerter meldete sich am Freitag mit einer fiebrigen Angina ab.

    Es wird keine leichte Aufgabe gegen die U23 des VfB, das weiß das Trainerteam der Löwen nicht erst seit der Gegneranalyse. „Sie haben als Aufsteiger beim Zweitligaabsteiger Rostock einen Punkt geholt, haben eine sehr gute 2. Halbzeit gespielt und am Schluss hätten sie auch gewinnen können“, lautet das Fazit von Giannikis. Es sei eine sehr intensive Mannschaft, die trotz ihrer Jugend schon „relativ reif“ wirke, wie Giannikis es beschreibt. „Wir wissen, was da auf uns zukommt. Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen.“

    Dazu komme, dass beim Personal einer zweiten Mannschaft immer eine gewisse Unbekannte bestehe. So waren einige Spieler mit den Profis des VfB auf Japan-Reise. Mittlerweile sind diese zurück. „Wer runterkommt, kann man nicht abschätzen. Aber dennoch sieht man eine Spielweise des Gegners, die Handschrift des Trainers. Darauf sind wir vorbereitet.“

    Aufgefallen ist im ersten Spiel, dass die VfB-U23 in der gegnerischen Hälfte im Zentrum sehr dominant bei Ballbesitz agiert, aber ihre Probleme bekommt, wenn der Gegner das Spiel auf die Flügel verlagert. Giannikis wurde deshalb gefragt, ob er für Sonntag deshalb eine Systemumstellung präferiere, wieder zu seinem 4-2-3-1 aus der letzten Saison zurückkehre. „Natürlich müssen wir das, was wir auf den Platz bringen, auch an die Räume anpassen, die uns der Gegner anbietet. Das machen wir in jedem Spiel.“ Wichtig sei deshalb die Verhaltensweise in den Räumen, „wie wir dort agieren, wie wir sie schließen. Das ist entscheidender als eine Systemumstellung oder -anpassung.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    VFB II: 41 Seimen (Tor) – 2 Amaniampong, 20 Reichardt, 29 Nothnagel – 32 Barth, 18 Laupheimer, 15 Simnica, 11 B. Boakye – 13 Münst, 44 Sankoh, 27 Malanga.

    Ersatz: 28 Draband (Tor) – 3 Schumann, 4 Glück, 14 Kara, 16 Meyer, 19 Suver, 22 Fritschi, 23 Krasniqi, 25 Tritschler, 36 Kaufmann, 39 Azevedo, 40 Reinhardt, 42 Hanashiro, 45 Scott.

    Nicht dabei: 6 Groiß (Wadenverletzung), 8 di Benedetto (abgestellt zu den Profis), 17 M. Boakye (Schulterverletzung), 21 Cissé (abgestellt zu den Profis), 24 Olivier (abgestellt zu den Profis), 30 Sessa (Aufbau nach Meniskus-OP), 37 Herwerth (abgestellt zu den Profis).


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen, 18 Kloss – 17 Schröter, 7 Guttau – 34 Hobsch, 30 Wolfram.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 25 Dulic, 27 Ott, 28 Bähr, 36 Deniz, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 2 Danhof (Bluterguss am Fuß), 32 Bangerter (Angina).

    Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), Hannes Ventzke (Schwerin); Vierter Offizieller: Philipp Hofheinz (Niefern-Öschelbronn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7991.htm


    Die Löwen-U21 bleibt auch im fünften Saisonspiel in der Bayernliga Süd ungeschlagen, ebenso der Gegner SV Erlbach durch das torlose Remis. Beide Mannschaften lieferten sich über 90 Minuten einen intensiven Kampf, hatten ihre Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Unterm Strich geht die Punkteteilung in Ordnung.


    Den ersten sehenswerten Angriff unter den Augen von Sascha Mölders initiierten die Löwen in der 5. Minute. Alex Benede hatte auf der rechten Seite Yannik Seils tief geschickt, dessen Flanke kam etwas zu zentral auf Torhüter Andreas Steer, der die Hereingabe aber nur abklatschen konnte, doch kein Sechzger war zur Stelle. Glück hatten die Sechzger, als bei einer Hereingabe von rechts durch Benjamin Schlettwagner Xaver Kiefersauer schlecht positioniert war, in seinem Rücken Leonhard Thiel die Kugel annehmen konnte, aber dann aus zwölf Metern das Spielgerät nicht aufs 1860-Tor brachte (14.). Einen Aufbaupass von Erion Avdija fing Ex-Löwe Tobias Steer links am Strafraumeck ab, den anschließenden Schuss konnte der 1860-Keeper jedoch parieren (24.). Zwei Minuten später setzte sich Noah Klose an der rechten Grundlinie durch, seine Hereingabe in den Rückraum ließ Kiefersauer passieren, weil er einen Mitspieler hinter sich wähnte, da stand aber niemand (26.)! Ansonsten gab es wenig Strafraumszenen, weil beide Teams engagiert und konzentriert verteidigten. In der 39. Minute rutschte eine Linksflanke durch, Schlettwagner am rechten Strafraumeck nahm die Kugel direkt, der Aufsetzer knallte an den Pfosten des langen Ecks. Da wäre Avdija nicht drangekommen! Aber auch die Löwen hatten ihre Chance. Evarist Samey fing rechts einen Aufbaupass des SVE-Keepers ab, zog in die Mitte, schloss mit links aus 17 Metern ab, doch Alexander Fischer brachte noch den Fuß dazwischen, fälschte den Schuss entscheidend ab, der knapp am linken Pfosten vorbeirauschte (42.). Zwei Minuten später flankte Thiel auf der anderen Seite von links in die Mitte, Tobias Steer kam am ersten Pfosten an den Ball, sein Abschluss aus acht Metern landete aber rechts neben dem Tor im Aus (44.).

    Direkt nach Wiederanpfiff dribbelte sich Noah Klose durch den Erlbacher Strafraum, wurde aber im letzten Moment im Torraum von Jakob Vogl am Abschluss gehindert (46.). Auch in der Folge dominierten die Hausherren, schnürten die Gäste in der eigenen Hälfte ein. Langsam konnte sich Erlbach wieder befreien und hatte in der 54. Minute die Möglichkeit zur Führung. Tobias Steer hatte von rechts geflankt, Florian Wiedl am langen Pfosten war überrascht, dass der Ball zu ihm durchkam, setzte ihn aus kurzer Distanz neben den linken Pfosten. Ein Schuss von Mike Gevorgyan von der Strafraumkante ging weit neben das SVE-Tor (69.). Im Gegenzug musste Avdija gegen Thiel klären, nachdem Wolfgang Hahn die Kugel gefährlich vors Tor gelupft hatte (69.). Wenig später setzte sich Tobias Steer an der linken Grundlinie durch, sein Schuss aus spitzem Winkel stellte den Löwen-Keeper aber vor keine Probleme (71.). Ein Abschluss des eingewechselten Matthias Roithmayr mit links vom rechten Strafraumeck kam zu zentral, um Torwart Andreas Steer vor Probleme zu stellen (76.). An einen Freistoß von links durch Xaver Kiefersauer kam Ibrahim Moumou mit dem Kopf nicht ganz dran, das Spielgerät rutschte ihm über den Scheitel, landete bei Daniel Winkler, der aber zu überrascht war und die Kugel aus kurzer Distanz neben den rechten Pfosten setzte (81.). Beide Teams versuchten bis zum Schluss, die Partie für sich zu entscheiden, aber am Ende gab es eine gerechte Punkteteilung, womit beide in dieser Saison noch ohne Niederlage sind. Zudem verbuchte die Löwen-U21 ihr dritten zu Null in Folge.

    „Ich habe viele positive Sachen gesehen“, resümierte U21-Coach Felix Hirschnagl. „Wir hatten viel Kontrolle im Spiel, haben natürlich dann versucht, nach vorne zu spielen.“ Der 40-Jährige musste einräumen, dass in der Offensive die Durchschlagskraft gefehlt habe. „Wir haben gute Abschlüsse gehabt, haben uns immer wieder die Bälle erobert. Ich kann heute mit dem Ergebnis leben. Erlbach hat gut verteidigt, hat eine gewisse Physis. Das musst du erst mal so annehmen und auch überstehen. Es ist eins von den Unentschieden, bei denen ich glücklich rausgehe“, erkannte Hirschnagl auch die Leistung des Gegners an.

    Elf Punkte nach fünf Spielen, noch ungeschlagen, das dritte Spiel in Folge zu Null – und das bei den Rückschlägen, die sein Team verkraften musste: drei Rote Karten und die zusätzlichen Verletzungen von Anian Brönauer und Gilbert Diep. „Die gehen uns vorne richtig ab. Aber wir sind von Spiel zu Spiel reifer geworden. Ich habe nicht das Gefühl, dass da Jungspunde auf dem Platz stehen, sondern sehe schon heranreifende Männer, die sich von Junglöwen zu Löwen entwickeln und einfach Bock haben, sich in der U21 zu bewiesen. Für mich ist das eine gute Geschichte“, lobt er die Entwicklung seiner Jungs.


    STENOGRAMM, 5. Spieltag, 09.08.2024, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – SV Erlbach 0:0


    1860: 1 Avdija (Tor) – 4 Seils (60., 33 Zentrich), 20 Winkler, 22 Dulic, 27 Rem – 21 Kiefersauer (81., 25 Marosevic), 24 Benede, 10 Gevorgyan – 30 Garza, 18 N. Klose (74., 11 Moumou), 19 Samey (64, 7 Roithmayr).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Gevorgyan – Sammereier.

    Zuschauer: 200 auf dem 1860-Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Peter Dotzel (Erlangen); Assistenten: Luca Fritsch (Diepersdorf), Konstantinos Pontidis (Nürnberg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7992.htm



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-240813


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…L7O000000VS5489B4VVTKJJ35

    Diesmal gab es keine Überraschungen, aber ein Déjà-vu: Der zuerst gezogene Kreispokalsieger schnappte sich im Münchner „Haus des Fußballs“ die Löwen. Das Team von 1860-Trainer Argirios Giannikis bekommt es in der 2. Hauptrunde des Toto-Pokals wie im letzten Jahr mit dem TSV Aindling zu tun. Damals siegten die Löwen vor 3.050 im Stadion am Schüsselhauser Kreuz mit 6:0.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7987.htm

    Die Löwen-U21 ist trotz massiver Personalprobleme in der aktuellen Spielzeit noch ungeschlagen. Jetzt kommt am 5. Spieltag mit dem SV Erlbach der amtierende Meister der Bayernliga Süd an die Grünwalder Straße 114. Anpfiff der Partie auf Platz 5 des 1860-Trainingsgeländes ist am Freitagabend, 9. August 2024 um 18.60 Uhr.


    Die Kader-Situation hat sich etwas verbessert. Nach ihren verbüßten Sperren kehren Daniel Winkler und Teo Marosevic zurück, auch Brahim Moumou wird erstmals in dieser Saison im Kader stehen. Die Liste der fehlenden Spieler ist aber immer noch lange genug. So muss Trainer Felix Hirschnagl weiterhin auf Anian Brönauer, Colin Beutel, Philip Kuhn, Maximilian Karl, Damjan Dordan, Justin Thönig, Max Jägerbauer, Luan Klose, Raphael Wach und Cristian Leone verzichten. Neu hinzu kommt Gilbert Diep, der sich einen Innenbandteilabriss im Knie zugezogen hat, etwa fünf bis sechs Wochen ausfallen wird. „Damit fehlt uns neben Anian Brönauer ein weiterer Torgarant“, sagt Hirschnagl zur Verletzung des Stürmers.

    Aber im bisherigen Saisonverlauf konnte das Team die Ausfälle immer kompensieren. „Deshalb machen wir das, was uns bisher stark gemacht hat: Wir springen als Familie für die fehlenden Leute ein und helfen uns gegenseitig. Wir werden die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen“, so das Credo des U21-Coaches. Das hätte in den vergangenen Wochen prima geklappt. „Ich bin deshalb fest davon überzeugt, dass wir unseren Weg weiter gehen werden!“

    Mit dem SV Erlbach empfangen die kleinen Löwen keinen Geringeren als den letztjährigen Meister der Bayernliga Süd. Die Mannschaft aus dem Landkreis Altötting verzichtete anschließend auf den Aufstieg in die Regionalliga. „Das ist eine richtig gefestigte Truppe“, gerät Hirschnagl ins Schwärmen, der die Rot-Weißen schon live und auf Video unter die Lupe genommen hat. „Sie machen einen super stabilen Eindruck.“ Besonders die Mentalität der Erlbacher gefällt dem 40-Jährigen. „Sie geben keinen Ball verloren. Das wird für uns als Mannschaft eine große Herausforderung. Es ist aber eine Sache, auf die wir uns freuen.“

    Dabei hofft das junge Löwenteam, das sonst seine Heimspiele in der Kies-Arena in Gilching austrägt, auf kräftige Fan-Unterstützung auf dem 5er-Platz auf dem Trainingsgelände. „Für viele der Spieler ist das ihr Wohnzimmer. Sie kennen den Platz aus jahrelanger Ausbildung bei den Junglöwen. Wir werden alles dafür tun, um gegen Erlbach ein Highlight zu setzen“, verspricht Hirschnagl, der mit Torwart Erion Avdija aus dem Profikader ebenso planen kann wie mit Matthias Roithmayr und Din Avdic aus der U19.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7986.htm

    Die Löwen haben ihre Pflichtaufgabe in der 1. Runde des Toto-Pokals beim oberfränkischen Kreisklassisten SSV Kasendorf 1948 erfüllt und mit 18:0 gewonnen. Für den Clou sorgte Raphael Ott, der vor der Pause fünf Treffer in Folge erzielte.


    Personal: Rund 275 Kilometer einfache Fahrt mussten die Löwen hinter sich bringen, um beim SSV Kasendorf, der in der Kreisklasse Bayreuth-Kulmbach 4 spielt, die 1. Runde im Totopokal zu bestreiten. Löwen-Trainer Argirios Giannikis verzichtete in Oberfranken auf Tim Danhof, Thore Jacobsen und Maximilian Wolfram, im Tor stand Marco Hiller.

    Spielbericht: Es waren 60 Sekunden gespielt, da setzte Fabian Schubert per Kopf den ersten Ball aufs Tor von Jochen Böhnlein, der als „glühender Löwenfan“ vom Stadionsprecher vorgestellt worden war (1.). Drei Minuten später die 1860-Führung. Raphael Ott hatte von rechts Tunay Deniz angespielt, der schloss vom rechten Strafraumeck per Drehschuss ab, traf zum 1:0 ins lange Eck (4.). Keine zwei Minuten später erhöhte Morris Schröter am vorderen Fünfmetereck nach einer flachen Hereingabe von Lukas Reich auf 2:0 (6.). Eine Kopfballverlängerung mit dem Hinterkopf von Raphael Schifferl nach Eckball von Florian Bähr nahm Schubert erst mit rechts am Fünfmeterraum, schoss einen Kasendorfer an, den Abpraller vollendete er dann mit links zum 3:0 (12.). Zwei Minuten später der vierte 1860-Treffer. Schifferl bediente mit viel Übersicht im Strafraum Moritz Bangerter, der aus acht Metern nur noch einschieben musste (14.). Die Löwen hatten weiter Chancen im Minutentakt. Einen Drehschuss von Deniz setzte Böhnlein per Fußabwehr an den eigenen Pfosten (18.). Bei der anschließenden Ecke von Bähr stiegt Max Reinthaler am höchsten, setzte die Kugel per Kopf zum 5:0 in die Maschen (19.). Danach gab’s eine längere Phase ohne Tor für den Drittligisten – auch dank des Löwenfans Böhnlein zwischen den Pfosten des Kasendorfer Tors. Nach einer Flanke von Deniz stand Schubert zehn Meter vor dem Tor frei, aber anstatt abzuschließen, legte er nochmals quer (30.). Zwei Minuten später aber das 6:0. Eine Hereingabe von links durch Marlon Frey legte am rechten Fünfmetereck Schröter in die Mitte zu Ott, der aus kurzer Distanz das halbe Dutzend vollmachte (32.). Ott war es auch, der auf 7:0 nach Doppelpass mit Bangerter frei vor Böhnlein erhöhte (36.). In der 39. Minute der erste Torschuss der Gastgeber durch Philipp Hofmann, der jedoch an Marco Hiller scheiterte. Seinen lupenreinen Hattrick machte Ott eine Minute später voll. Nach Zuspiel von Schröter ließ er dem SSV-Keeper keine Chance (40.). Treffer Nummer vier in Folge ließ der 19-jährige Ott nach Zuspiel von Bähr folgen (42.). Zwei Minuten später war es nach einem Lupfer von Schröter erneut Ott, der mit seinem fünften Tor für das 10:0 sorgte (44.). Das war auch der Schlusspunkt der ersten 45 Minuten.

    Der eingewechselte Eliot Muteba erhöhte nach Zuspiel von Deniz alleine vor Böhnlein auf 11:0 (47.). Nach Ablage von Bangerter zog Frey aus 17 Metern ab, traf zum 12:0 (49.). Eine Rechtsflanke von Reich setzte Deniz per Seitfallzieher artistisch zum 13:0 in den Winkel (51.). Eine Minute später umkurvte Schubert Keeper Böhnlein, traf aus spitzem Winkel ins leere Tor (52.). Zwei Minuten später war es Muteba, der nach Querpass von Ott nur noch den Fuß zum 15:0 hinhalten musste (53.). In der 59. Minute mal ein Freistoßtor. Schubert setzte die Kugel etwa fünf Meter vorm linken Strafraumeck mit rechts in die Maschen zum 16:0. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung traf Patrick Hobsch nach einem Querpass von Schubert zum 17:0 (64.). Danach lief Böhnlein zu großer Form auf, vereitelte im Eins-gegen-Eins sowohl gegen Muteba (74.) als auch gegen Hobsch (76.). Die längste Spielphase ohne Löwen-Tor beendete Hobsch nach 23 Minuten auf Zuspiel von Julian Guttau zum 18:0 (87.). Das war auch der Endstand in einer unterhaltsamen Pokalpartie.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 1. Runde, 06.08.2024, 18.30 Uhr


    SSV Kasendorf 1948 – TSV 1860 München 0:18 (0:10)


    SSV: 1 Böhnlein (Tor) – 25 Hugel, 6 Eschenbacher, 7 Paul, 5 Hohenberger – 10 P. Hofmann, 8 M. Hofmann – 29 Hollweg, 9 Neupert, 15 Kapsch – 11 Höpfl.

    Ersatz: 22 Pomohaci (Tor) – 2 Reif, 3 Weiser, 13 Wenig, 14 Oelsner, 17 Hakberdi, 23 Weißfloch, 26 Neupert, 27 Schminder, 30 Gembus.


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 24 Schifferl, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 17 Schröter, 32 Bangerter, 37 Frey, 36 Deniz – 27 Ott, 10 Schubert.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 4 Verlaat, 7 Guttau, 8 Philipp, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 25 Dulic, 34 Hobsch, 39 Muteba.

    Wechsel: Weiser für Hollweg (56.), Schminder für Höpfl (61.), Wenig für P. Hofmann (61.), Oelsner für Hugel (69.), Hakberdi für Neupert (74.) – Muteba für Schröter (46.), Dulic für Schifferl (46.), Hobsch für Ott (63.), Guttau für Bangerter (63.).

    Tore: 0:1 Deniz (4.), 0:2 Schröter (6.), 0:3 Schubert (12.), 0:4 Bangerter (14.), 0:5 Reinthaler (19.), 0:6 Ott (32.), 0:7 Ott (36.), 0:8 Ott (40.), 0:9 Ott (42.), 0:10 (44.), 0:11 Muteba (47.), 0:12 Frey (49.), 0:13 Deniz (51.), 0:14 Schubert (52.), 0:15 Muteba (53.), 0:16 Schubert (59.), 0:17 Hobsch (64.), 0:18 Hobsch (87.).

    Gelbe Karte: Eschenbacher –.

    Zuschauer: 1.500 Bernhard-Münch-Sportstätte.

    Schiedsrichter: Maximilian Dadder (Kirchenlaibach-Speichersdorf); Assistenten: Christian Stapf (Naisa), Moritz Freund (Heinersreuth).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7984.htm


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    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen-U21 bleibt auch im vierten Saisonspiel in der Bayernliga Süd ungeschlagen, besiegte am Ende der Englischen Woche den TSV 1882 Landsberg mit 1:0. Das „Goldene Tor“ erzielte Arin Garza in der 30. Minute.


    Die erste Chance des Spiels hatte Löwen-Verteidiger Sean Dulic. Eine Flanke aus dem rechten Halbfeld durch Ivan Martinovic brachte er aber am zweiten Pfosten nicht kontrolliert aufs Landsberger Tor (3.). In der nächsten Szene spielte Arin Garza kurz vorm Strafraum Noah Klose an, der ließ den Ball klatschen, Garza zog dann mir dem rechten Innenrist aus 19 Metern ab, doch Gästekeeper Leopold Leimeister streckte sich, holte den Schuss aus dem rechten oberen Eck (8.). Nach einem abgefangenen Aufbaupass versuchte es Noah Klose aus der Distanz, stellte damit Leimeister vor keine allzu großen Probleme (11.). Im Anschluss an einen Freistoß aus dem linken Halbfeld durch Xaver Kiefersauer war es Dulic, der am zweiten Pfosten zum Kopfball hochstieg, aber die Kugel nicht aufs Tor drücken konnte (15.). Eine Linksflanke von Moritz Rem nahm Noah Klose an der Strafraumgrenze an, passte dann in den Lauf von Alexander Benede, der legte die Kugel zurück auf Eliot Muteba, der halbrechts aus zwölf Metern am langen Eck vorbeischoss (16.). Landsberg fand in dieser Phase offensiv überhaupt nicht statt. Bis zur 19. Minute, als Tiziano Mulas nach einem Pass von John Haist in die Tiefe halblinks frei vor Erion Avdija auftauchte, aber den Ball nicht am 1860-Keeper vorbeibrachte. Auf der anderen Seite ging ein 17-Meter-Schuss von Ivan Martinovic knapp rechts am Tor vorbei (25.). Kurz danach setzte sich Noah Klose gegen Kilian Pittrich durch, kam zentral aus 18 Metern zum Abschluss, zielte aber neben den linken Pfosten (26.). In der 30. Minute spielte Rechtsverteidiger Yannik Seils an der Außenlinie einen Pass in die Tiefe auf Arin Garza, der entwischte seinen Gegenspieler, kam am rechten Fünfmetereck zum Abschluss und jagte die Kugel zum 1:0 hoch ins lange Eck. Dieser Treffer war überfällig! Aus dem Nichts heraus hatte Landsberg die Chance zum Ausgleich. Nach einer Rechtsflanke kam Haist in der Mitte zum Kopfball, scheiterte zunächst aus fünf Metern am glänzend reagierenden Avdija und schob anschließend im Fallen den Ball rechts am Tor vorbei (38.). Zwei Minuten später lief Dulic in eine Freistoßflanke von Kiefersauer, köpfte aber am kurzen Eck vorbei (41.). so blieb es bei der 1:0-Führung der kleinen Löwen zur Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff versuchte es Muteba mit einem Schuss von der Strafraumkante, der genau ins linke untere Eck gepasst hätte, Leimeister parierte glänzend, auch beim Nachschuss von Moritz Rem blieb der Keeper Sieger (49.). In der 60. Minute scheiterte Muteba bei einem Konter nach Zuspiel von Noah Klose freistehend vom Elfmeterpunkt am Gästekeeper, der irgendwie den Fuß noch ans Spielgerät gebracht hatte. Bei einem 30-Meter-Schuss des angolanischen Nationalspielers konnte der Landsberger Keeper den Ball über die Querlatte lenken (65.). Es war seine letzte Aktion. Kurz danach kam Evarist Samey für ihn in die Partie. Immer wieder agierten die kleinen Löwen bei Kontersituationen zu kompliziert, sonst hätten sie die Partie längst zu ihren Gunsten entscheiden können. Samey tauchte in der 74. Minute nach Zuspiel von Rem halblinks vor Leimeister auf, sein Schuss parierte der Keeper, den Nachschuss von Rem klärte ein Landsberger Abwehrspieler auf der Linie. Der eingewechselte Matthias Roithmayr zog von rechts in die Mitte, schloss dann mit links ab, setzte die Kugel aber knapp neben den rechten Pfosten (79.). Landsberg lockerte nun die Abwehr, die Sechzger hatten einige gute Umschaltmöglichkeiten, konnten diese aber nicht zu Ende spielen. So ging das Zittern weiter. In der 7. Minute der Nachspielzeit setzte sich Samey auf der linken Flanke durch, spielte dann den Ball in den Rücken von Pieter van Panhuys, der vollkommen frei am zweiten Pfosten gelauert hatte. Kurz danach war Schluss und der hochverdiente Sieg unter Dach und Fach.

    „Uns fehlt noch der Punch“, kommentierte U21-Trainer Felix Hirschnagl den Umstand, dass sein Team bis zum Abpfiff um die drei Punkte zittern musste. „Man muss aber auch sagen: der Landsberger Torwart war total krass! Er hat richtig gut gehalten, dass darf man auch hervorheben. Wir hatten viele gute Torchancen.“

    Auf der anderen Seite fehlte Hirschnagl das Verständnis, wenn Möglichkeiten so leichtfertig wie bei der letzten Spielaktion vergeben werden. „Wir legen den Ball quer, finden den Mann vorm leeren Tor nicht. Ich weiß nicht, wie lange wir solche Situationen aushalten können. Bei einer 1:0-Führung kann immer einer reinfallen. Irgendwann wird das bestraft, wenn wir nicht den Schritt machen, beizeiten den Deckel draufzumachen. Irgendwann geht das mal in die Hose“, prophezeit er. „Natürlich wär‘ mir Ersteres lieber!“

    Da wollte der 40-Jährige auch nicht gelten lassen, dass Landsberg relativ harmlos in der Offensive agierte und die 1860-Verteidigung gutstand. „Durch eine Ecke oder nach einem langen Ball kann immer mal etwas passieren. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass wir uns für unser Spiel auch belohnen.“ Trotzdem zeigte sich Hirschnagl hochzufrieden mit der Ausbeute von sieben Punkten aus der Englischen Woche und dem zweiten Zu-Null-Spiel in Folge.

    Für den Torschützen des entscheidenden Treffers, Arin Garza, hatte der Trainer ein Sonderlob parat. „Das war eine super Aktion. Der Junge macht mich verrückt. Er ist zwischen Genie und Wahnsinn. Ich bin froh, dass wir ihn haben. Er muss in seinen Aktionen jedoch klarer werden, aber in Eins-gegen-Eins-Situationen ist der ein Gamechanger.“


    STENOGRAMM, 4. Spieltag, 03.08.2024, 14 Uhr

    TSV 1860 München – TSV 1882 Landsberg 1:0 (1:0)

    1860: 1 Avdija (Tor) – 4 Seils (57., 33 Zentrich), 20 Dulic, 24 Benede, 27 Rem – 14 Martinovic (90.+7, 22 Van Panhuys), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 30 Garza (74., 7 Roithmayr), 18 N. Klose (83., 39 Husic), 11 Muteba (66., 19 Samey).

    Tor: 1:0 Garza (30.).

    Gelbe Karten: Seils, Samey – Bettrich, Holdenrieder.

    Zuschauer: 200 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Maximilian Baier (Obertraubling); Assistenten: Michael Sperger (Rosenhof-Wolfskofen), Laurin Lieber (Naab-Regen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7982.htm


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    Die Löwen haben das Auftaktspiel zur 3. Liga in der Saison 2024/2025 gegen den 1. FC Saarbrücken mit 0:1 verloren. Den Siegtreffer für die Gäste erzielte der eingewechselte Patrick Schmidt in der 71. Minute. Damit hat die Negativserie gegen die Saarländer in der 3. Liga weiterhin Bestand. In fünf Spielen gab es drei Niederlagen und nur zwei Unentschieden.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis stand im ersten Saisonspiel gegen Saarbrücken der komplette Kader zur Verfügung. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften Sean Dulic, Moritz Bangerter, Eliot Muteba und der dritte Torhüter Erion Avdija.

    Spielverlauf: Vorm Anpfiff gab es eine offizielle Zeremonie zur Eröffnung der Drittliga-Saison. Ohne großen Anlauf ging es anschließend in die Vollen. Erstmals wurde es in der 5. Minute gefährlich fürs Gästetor. Lukas Reich hatte aus dem rechten Halbfeld den Ball hoch an den ersten Pfosten gechipt, Maximilian Wolfram stieg hoch, sein Kopfball wurde jedoch zur Ecke abgefälscht. Diese brachte Thore Jacobsen von rechts an den zweiten Pfosten, wo erneut Wolfram mit dem Kopf zur Stelle war, doch Torhüter Phillip Menzel fischte die Kugel aus dem kurzen Eck (6.). Drei Minuten später nahm René Vollath außerhalb des Strafraums den Ball in die Hand. Es gab Freistoß an der rechten Strafraumseite. Kasim Rabihic brachte das Spielgerät mit viel Schnitt vors Tor, die Kugel rutschte zu Simon Stehle durch, der am linken Fünfmetereck per Seitfallzieher artistisch abschloss, aber knapp übers lange Eck zielte (10.). Eine scharfe Hereingabe von der rechten Strafraumseite durch Sebastian Vasiliadis rutschte durch, doch kein FCS-Spieler kam im Torraum zum Abschluss, in höchster Not griff Vollath zu, bereinigte damit die brenzlige Situation (14.). Die Saarländer befreiten sich immer mehr vom Anfangsdruck der Löwen. In der 20. Minute hatte Vasiliadis die Führung auf dem Fuß. Nach einer Hereingabe von rechts durch Patrick Sontheimer nahm er die Kugel am Elfmeterpunkt mit vollem Risiko direkt aus der Luft, zielte nur knapp über die Querlatte (20.). Zur Abwechslung mal wieder eine Offensivaktion der Sechzger: In der 26. Minute eroberte David Philipp in der gegnerischen Hälft den Ball, trieb ihn am Fuß nach vorne, legte ihn sich dann aber etwas zu weit vor, so dass er nur noch mit der Spitze zum Abschluss kam und ihn nicht mehr platzieren konnte. Frech zeigte sich der erst 17-jährige Reich, als er sich auf rechts gegen mehrere Gegenspieler durchdribbelte, sein Schrägschuss aus elf Metern konnte Menzel gerade noch zur Ecke parieren (37.). In der 44. Minute fütterte Reich mit einer scharfen Hereingabe aus dem rechten Halbfeld Patrick Hobsch, der den Ball mit dem Rücken zum Tor per Kopf aufs lange Eck verlängerte, aber der FCS-Schlussmann hatte aufgepasste, war zur Stelle und griff sich die Kugel. Kurz danach pfiff Schiedsrichter Konrad Oldhafer zur Pause.

    Unverändert begannen beide Teams die 2. Halbzeit. Zunächst passiert wenig vor den Toren. Ein Freistoß von Calogero Rizzuto aus dem rechten Halbfeld wurde gefährlich, weil Raphael Schifferl den Ball vor Vollath, der aus seinem Tor gekommen war, wegköpfte, beide dabei zusammenstießen. Zum Glück konnten die Gäste daraus kein Kapital schlagen (60.). Kurz danach kam der eingewechselte Morris Schröter am rechten Strafraumeck mit links zum Abschluss, sein Schuss war aber zu schwach und unplatziert, um Menzel vor Probleme zu stellen (62.). Nach einer Rechtsflanke von Rizzuto war es Rabihic, der am zweiten Pfosten zum Kopfball kam. Der Stürmer platzierte die Kugel aufs lange Eck, Vollath war bereits geschlagen, aber Schifferl klärte für seinen Keeper auf der Linie (65.). In der 70. Minute kam Stehle rechts bis zur Grundlinie, der legte zurück auf den eingewechselten Patrick Schmidt, der aus neun Metern direkt abzog, aber an Vollath scheiterte (70.). Eine Minute später machte es Schmidt besser. Rizzuto ließ Leroy Kwadwo auf der rechten Seite aussteigen, flankte auf den völlig freien Stürmer. Der schraubt sich hoch und köpfte zum 1:0 für die Gäste ins linke Eck (71.). Die Löwen waren in der Folge bemüht, brachten frisches Personal, aber die erfahrene Deckung der Saarländer stand gut, gab wenig Räume frei. So lief die Zeit ab, ohne dass die Sechzger richtig gefährlich wurden. Lediglich ein Drehschuss aus elf Metern von Fabian Schubert, der noch abgefälscht wurde, senkte sich gefährlich aufs Tor, doch Menzel konnte die Kugel über die Querlatte lenken (90.+1). Für Saarbrücken ist das Grünwalder Stadion dagegen ein gutes Pflaster: Auch im fünften Drittliga-Spiel gab es Punkte auf Giesings Höhen.


    STENOGRAMM, 1. Spieltag, 02.08.2024, 18.60 Uhr


    1860 München – 1. FC Saarbrücken 0:1 (0:0)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo – 8 Philipp, 5 Jacobsen, 18 Kloss, 7 Guttau – 30 Wolfram, 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 27 Ott, 28 Bähr, 36 Deniz, 37 Frey.

    FCS: 13 Menzel (Tor) – 7 Rizzuto, 4 Sonnenberg, 8 Zeitz, 33 Schumacher – 19 Vasiliadis, 6 Sontheimer, 5 Krahn – 22 Stehle, 9 Brünker, 10 Rabihic.

    Ersatz: 1 Paterok (Tor) – 2 Fahrner, 18 Wilhelm, 20 Günther-Schmidt, 21 Gourichy, 23 Civeja, 25 Naifi, 31 Neudecker, 39 Schmidt.

    Wechsel: Schröter für Philipp (55.), Schubert für Hobsch (72.), Deniz für Guttau (72.), Frey für Kloss (72.), Danhof für Reich (80.) – Schmidt für Brünker (66.), Neudecker für Krahn (73.), Naifi für Rabihic (73.), Günther-Schmidt für Stehle (83.).

    Tor: 0:1 Schmidt (71.)

    Gelbe Karten: Jacobsen – Rizzuto, Krahn.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Hamburg); Assistenten: Alexander Roppelt (Bad Schwartau), Maximilian Nie-Hoegen (Altenlingen); Vierter Offizieller: Tobias Huthmacher (Sigmaringen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7980.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…-2024-liga-4941109/ticker


    https://www.br.de/nachrichten/…ert-auftaktpleite,UKJaVt3


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-saison-zr-93222140.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-494/


    https://www.weltfussball.de/sp…enchen-1-fc-saarbruecken/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/ssv…v-1860-muenchen-m1-240806


    https://www.bfv.de/spiele/ssv-…G6C000000VS5489B3VTFGI39E

    Nach drei Spielen ist die Löwen-U21 in der Bayernliga Süd noch ungeschlagen, steht auf dem 2. Tabellenplatz. Am 4. Spieltag kommt mit dem TSV 1882 Landsberg ein Team in die Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching), das noch keinen Punkt geholt hat und kein Tor erzielen konnte. Anpfiff der Partie ist am Samstag, 3. August 2024 um 14 Uhr.


    Die Kader-Situation hat sich mit der Verletzung von Anian Brönauer weiter verschärft. Neben dem U21-Kapitän fallen verletzungsbedingt Colin Beutel, Philip Kuhn, Maximilian Karl, Brahim Moumou, Damjan Dordan, Justin Thönig, Max Jägerbauer, Luan Klose und Raphael Wach aus. Dazu fehlen aufgrund von Sperren Daniel Winkler, Teo Marosevic und Cristian Leone. Da sind 13 Spieler und damit genau die Hälfte des 26-Mann-Kaders.

    „Das tut richtig weh“, kommentiert Trainer Felix Hirschnagl den Ausfall von Brönauer, dem beim 2:0-Erfolg beim FC Ismaning die Kniescheibe herausgesprungen war. „Er ist unser Capo, macht seine Aufgabe auf und neben dem Platz richtig gut, kommuniziert mit dem Trainerteam und den Mitspielern. Eigentlich ist er unersetzlich. Seine vier Tore in den ersten drei Spielen sprechen für sich.“ Doch der 40-jährige Coach ist keiner, der lamentiert. Sein Blick richtet sich nach vorne. „Sein Pech ist die Chance für andere. Wir müssen die Aufgaben jetzt auf mehreren Schultern verteilen“, fordert er.

    Aber viel mehr Ausfälle könne man sich nicht mehr leisten. „Wir sollten damit auf jeden Fall aufhören“, versucht es Hirschnagl mit Ironie. Das Gute sei in der Englischen Woche, dass nicht viel Zeit zum Nachdenken bleibe. „Es geht Schlag auf Schlag. Wir haben am Donnerstag regenerativ was gemacht, am Freitag arbeiten wir am Matchplan.“ Und am Samstag folgt bereits das nächste Spiel.

    Gerade die Defensive hat zuletzt einen super Job gemacht, obwohl erstmals Paul Bachmann zwischen den Pfosten stand und Martin Zentrich sein Startelf-Debüt als Rechtsverteidiger feierte. Er hatte Ex-Löwe Alessio Theis gut im Griff, Bachmann ließ sich nicht überwinden. Yannik Seils war für den gesperrten Winkler in die Innenverteidigung gerückt. Auch er meisterte die Umstellung von der Außenposition in die Mitte blendend. Unter diesen Umständen freute sich Hirschnagl besonders, dass erstmals in dieser Saison am Ende die Null stand. „Für mich ist es nicht überraschend, aber es fasziniert mich, wie wir die Änderungen in der Kette und im Tor weggesteckt haben. Die Jungs werfen alles in die Waagschale, sind mutig.“

    Es sei auch Indiz für die eigene Arbeit als Trainerteam, das neben Hirschnagl auch Vincent Saller, Thomas Gründobler, Georg Szekely und Tobias Stefer umfasst. „Wir haben alle Spieler auf ein ähnlich hohes Level gebracht, jeder kann, wenn er gebraucht wird. Das ist bei den vielen Ausfällen und in der Englischen Woche Gold wert!“ Alle Wechsel hätten immer sofort funktioniert. „Die Jungs nehmen ihre Rolle an, gehen fürs Team durchs Feuer“, sieht er einen starken Zusammenhalt in der Gruppe. „Ich kann jeden ohne Bauchschmerzen bringen.“

    Hirschnagl hat wenig Bedenken, dass seine Mannschaft „komplett euphorisch“ wird. Im Gegenteil: Nach dem Spiel in Ismaning saß man in der Kabine zusammen, feierte den Sieg, „Gleichzeitig waren alle schon wieder heiß auf Samstag. Der Blick geht nach vorne, wir als Trainerteam gehen voran und die Mannschaft haut auf dem Platz alles rein.“

    Aber nicht nur die. Auch Zeugwart Andi Wagner bekommt ein Extralob. „Er macht für die Jungs alles“, sagt Hirschnagl, ebenso Physiotherapeutin Andrea Paternoster, die ungewollt in Ismaning bei der Verletzung von Brönauer im Mittelpunkt stand. „Sie macht einen Monsterjob was Behandlung und Regeneration angeht. Es hat viele Gründe, wenn es sportlich so gut läuft“, sieht er viele dafür verantwortlich.

    Jetzt kommt mit dem TSV 1882 Landsberg eine Mannschaft in die Kies-Arena, die weder Punkte noch Tore in dieser Saison auf dem Konto hat. „Landsberg ist eine Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel besser einspielen wird“, ist sich der U21-Coach sicher. „Ich erwarte ein schweres Spiel.“

    Und als Warnung an seine Spieler fügt er an: „Wir dürfen nichts als Selbstverständlichkeit ansehen. Das wird sicher kein Selbstläufer.“ Gegen jede Art von Schlendrian oder Überheblichkeit werde man als Trainerteam angehen. „Auch deshalb gab es nach dem Ismaning-Spiel keinen freien Tag.“ Doch nach dem bisherigen Saisonverlauf scheint diese Befürchtung absolut unbegründet…


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7977.htm

    Unser Hauptsponsor die Bayerische macht's möglich: Das Toto-Pokal-Spiel in Kasendorf läuft live und kostenlos auf www.loewen-tv.live. Anpfiff der Partie SSV Kasendorf - TSV 1860 München ist am Dienstag, 6. August 2024 um 18.30 Uhr.

    Um das Spiel kostenlos sehen zu können, ist lediglich eine Registrierung nötig, anschließend kann die Partie kostenlos gesehen werden. Unser Hauptsponsor die Bayerische wünscht Euch viel Spaß bei dieser Partie.


    https://app.staylive.io/tsv1860munchen/

    Die Löwen eröffnen die Saison 2024/2025 in der 3. Liga mit dem Heimspiel am Freitag, 2. August 2024, gegen den 1. FC Saarbrücken. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Löwen-Trainer Argirios Giannakis machte einen entspannten Eindruck, ging gleich zu Beginn der Löwenrunde in die Offensive: „Nachdem wir unter der Woche die K-Frage geklärt haben,“ – damit meinte er die Wahl von Jesper Verlaat zum Löwen-Kapitän – „beantworte ich heute die T-Frage!“ Gemeint war, welcher Torwart zum Saisonauftakt zwischen den Pfosten stehen wird.

    Zunächst erklärte der 44-Jährige, dass der TSV 1860 München „zwei sensationell gute Torhüter“ habe. „Die Entscheidung war eng und nicht einfach. Wir haben uns entschieden, mit René Vollath gegen Saarbrücken zu starten!“ Im Endeffekt hätten Nuancen den Ausschlag gegeben. Während Vollath verständlicherweise das Ergebnis mit Freude zur Kenntnis nahm, zeigte sich Hiller enttäuscht. „Er ist ein Sechzger-Junge und ein Teamplayer“, ist sich Giannikis sicher, dass Hiller die Entscheidung sportlich fair akzeptieren wird.

    Ansonsten wollte er im Hinblick auf den Saisonstart keine weiteren Positionen bekanntgeben. „Der Rest ist morgen zu sehen, wenn es auf den Platz geht.“ Dass sich in den Testspielen lange keine klare Startformation herauskristallisiert hatte, erklärte der Löwen-Coach mit dem „riesengroßen Umbruch. Es braucht Zeit, bis das Gebilde zusammenwächst. Wir mussten erst schauen, welche Gruppen zusammenpassen.“ Bis zum Spiel gegen Kaiserslautern sei alles sehr ausgeglichen gewesen. „Seitdem ist bis auf drei, vier Positionen alles klar!“

    Nachdem in den letzten drei Vorbereitungsspielen die Sechzger ohne eigene Treffer geblieben waren, wurde die Frage gestellt, ob die Löwen ein Offensivproblem hätten? „Da muss man relativieren“, fand Giannikis, „wir hatten auch in den Spielen unsere Chancen“, zählte er zwei Aluminiumtreffer auf und eine Szene, als sein Team eine 4:1-Überzahl-Situation ungenutzt ließ. Außerdem habe man zuletzt gegen zwei gute Zweitliga-Mannschaften getestet. „Bis zum 0:1 in Kaiserslautern hatten wir die gleiche Torschuss-Anzahl wie der Gegner. Ich glaube, dass wir sehr wohl in der Lage sind, uns Torchancen herauszuspielen.“

    Was das Spielsystem angehe, sei er nicht dogmatisch, so Giannikis. „Als Trainer musst du dich immer auf die Stärken deiner Spieler einlassen. Und diese liegen in den Halbräumen.“ Gleichwohl könne es immer zu Veränderungen kommen, schließlich seien auch sehr schnelle Flügelspieler im Kader. „Es wird während der Saison sicher mehrere System-Varianten geben“, ist er und das Team flexibel.

    Spieltagsinformationen 1. FC Saarbrücken.

    Gefragt nach der Zielsetzung für die Spielzeit 2024/2025, gab sich der Löwen-Coach gewohnt zurückhaltend. „Sechzig ist ein Riesenklub mit einer großen Story. Es ist klar, dass die Erwartungen sehr hoch sind.“ Doch er müsse mit den realen Möglichkeiten eines reduzierten Spieleretats zurechtkommen. „Deshalb schaue ich auf den Alltag, will die Mannschaft weiterentwickeln. Es ist sicher nicht die Zeit, Luftschlösser zu bauen“, mahnt er Geduld und harte Arbeit an.

    Mit dem 1. FC Saarbrücken erwarten die Löwen gleich einen Gegner, gegen den sie in der 3. Liga auf Giesings Höhen noch nicht gewinnen konnten. In vier Spielen gab es zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. „Je länger eine Serie hält – sowohl positiv als auch negativ – steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie kippt“, erklärt Giannikis. „Natürlich wollen wir zu Hause gewinnen. Auch Saarbrücken weiß nicht, wo es nach der Vorbereitung steht.“

    Im Gegensatz zu den Löwen hat sich bei den Saarländern im Kader nicht allzu viel getan. „Sie sind weitestgehend zusammengeblieben, wollen sicher oben mitspielen.“ Trotzdem schaut Giannikis lieber auf sein Team, hofft, „dass wir unsere Leistung auf den Platz bringen“. Er rechnet mit einer engen Partie, obwohl er weiß, dass seine Mannschaft noch ein ganzes Stück Weg zu gehen hat, um das Optimum zu erreichen. „Wir müssen eine Einheit werden, die stabil auf dem Platz ist, und uns auf schrittweise Entwicklung fokussieren – nicht auf ein Endziel“, sagt er. Oder anders ausgedrückt: Nicht träumen, sondern Taten folgen lassen! Am besten endlich der ersehnte erste Drittliga-Heimsieg gegen Saarbrücken…


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 18 Kloss – 8 Philipp, 36 Deniz – 34 Hobsch, 10 Schubert.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 7 Guttau, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 21 Kwadwo, 25 Dulic, 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: –.


    FCS: 13 Menzel (Tor) – 4 Sonnenberg, 8 Zeitz, 18 Wilhelm – 7 Rizzuto, 6 Sontheimer, 5 Krahn, 33 Schumacher – 22 Stehle, 9 Brünker, 10 Rabihic.

    Ersatz: 1 Paterok, 35 Mutter (beide Tor) – 2 Fahrner, 19 Vasiliadis, 20 Günther-Schmidt, 21 Gourichy, 23 Civeja, 25 Naifi, 31 Neudecker, 39 Schmidt.

    Nicht dabei: 11 Multhaup (Knöchelprobleme), 14 Uaferro (Sehnenriss Knie), 16 Thoelke (Knieprobleme), 17 Becker (Reha nach Schulter-OP).

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Hamburg); Assistenten: Alexander Roppelt (Bad Schwartau), Maximilian Nie-Hoegen (Altenlingen); Vierter Offizieller: Tobias Huthmacher (Sigmaringen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7976.htm



    Liveticker für das Spiel gegen Saarbrücken:


    https://www.fupa.net/match/tsv…fc-saarbruecken-m1-240802


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…EI8000000VS5489B3VVLDQQH4

    Jesper Verlaat als Kaptän der Löwen bestätigt


    Wie bereits in der letzten Saison wird auch diese Saison unsere Nummer 4, Jesper Verlaat die Löwen auf den Platz führen. Der stellvertretende Löwenkapitän wird Thore Jacobsen sein.


    Ebenso durch die Mannschaft wurden Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, Marco Hiller, Patrick Hobsch, Morris Schröter, Max Rheinthaler und Tim Kloss in den Mannschaftsrat der Löwen gewählt.


    Jesper Verlaat zeigt sich euphorisch und dankt der Mannschaft für ihr Vertrauen. "Ich werde die Kapitänsbinde auch in der neuen Saison mit Stolz tragen und weiterhin alles für die Löwen geben."


    Argirios Giannikis zeigte sich erfreut über die Wahlen innerhalb der Mannschaft: "Ich bin froh darüber, dass die Dynamik innerhalb der Mannschaft Jesper in seinem Amt bestätigt hat."


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7970.htm

    Die Löwen-U21 blieb auch im dritten Saisonspiel in der Bayernliga Süd unbesiegt, feierte beim 2:0-Erfolg gegen den FC Ismaning den zweiten Auswärtssieg. Anian Brönauer hatte die Sechzger in Führung gebracht (13.), der eingewechselte Evarist Samey sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung (87.). Der Erfolg wurde durch die schwere Verletzung von Brönauer getrübt, der im dritten Spiel bereits seinen vierten Treffer erzielte.


    Erstmals musste Paul Bachmann in der 3. Minute eingreifen, als Meriton Vrenezi halbrechts aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber der Löwen-Keeper parierte den Schuss ins Tor-Aus. Die Sechzger gingen durch einen Standard in Führung. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld hatte Moritz Rem mit links vors Tor geschlagen, Anian Brönauer kam ungestört zum Kopfball, ließ Torhüter Lorenz Becherer aus sechs Metern keine Chance (13.). Zwei Minuten später hätte Arin Garza auf 2:0 erhöhen können. Der Stürmer hatte sich halbrechts durchgedribbelt, zielte dann aber aus 13 Metern am kurzen Eck vorbei (15.). Einen 26-Meter-Freistoß setzte Garza in die Ismaninger Mauer (21.). Im Gegenzug musste 1860-Keeper Bachmann per Kopf an der Strafraumgrenze gegen Ex-Löwe Alessio Thies klären (22.). Eine Linksflanke von Thies nahm Cem Cevizci halblinks im Strafraum aus 13 Metern direkt, der Ball ging aber deutlich am langen Eck vorbei (24.). Nach einem Zuspiel von Brönauer konnte Gianluca Wild gerade noch den Abschluss von Gilbert Diep am Elfmeterpunkt verhindern (30.). Eine Hereingabe von rechts durch Mike Gevorgyan versprang Brönauer zunächst, auf Umwegen kam das Spielgerät zu ihm zurück. Mit dem Rücken zum Tor versuchte es der Löwen-Kapitän am Fünfmeterraum mit der Hacke, doch die Kugel kam zu zentral, so dass Torhüter Becherer wenig Mühe damit hatte (37.). Auch ein Schuss von Ivan Martinovic halblinks mit rechts von der Strafraumkante wurde sichere Beute des FCI-Keepers (39.). In der 41. Minute verletzte sich Brönauer nach einem Zweikampf. Physiotherapeutin Andrea Paternoster behandelte ihn. Auch nach vier Minuten konnte er nicht selbständig aufstehen, so dass Schiedsrichter Elias Wörz vorzeitig zur Pause pfiff.

    Das Spiel wurde ohne Seitenwechsel zunächst fortgesetzt. Die erste Chance nach Wiederanpfiff hatte der für Brönauer eingewechselte Noah Klose. Er tauchte halblinks am Fünfmetereck auf, seinen Abschluss konnte Becherer aber parieren (43.). Nach insgesamt sieben Minuten ließ SchiedsrichterWörz die Seiten tauschen und pfiff offiziell die 2. Halbzeit an. Ein 24-Meter-Freistoß von Aleksandar Kovacevic stellte Bachmann im 1860-Tor vor keine allzu großen Probleme (52.). In der 56. Minute konterten die Sechzger über die linke Seite. Diep passte in die Tiefe auf Garza, der aus halblinker Position mit seinem 13-Meter-Schuss an Becherer scheiterte. Nach einem Eckball von links durch Xaver Kiefersauer kam Yannik Seils am zweiten Pfosten zum Kopfball, aber auch hier blieb der FCI-Keeper Sieger (58.). Auf der anderen Seite musste sich Bachmann bei einem Schrägschuss von Kovacevic vom linken Strafraumeck strecken, um den Ball am rechten Pfosten vorbei zu lenken (59.). In der 68. Minute konnte ein Schuss von Cevizci aus zwölf Metern in zentraler Position gerade noch geblockt werden. Auf der anderen Seite ging ein Distanzschuss von Kiefersauer nur knapp am langen Eck vorbei (73.). Es ging in dieser Phase hin und her. Einen Schuss von Vrenezi mit rechts von der linken Strafraumkante fälschte Kiefersauer zur Ecke ab (80.). Wäre in der 82. Minute das Zuspiel von Mike Gevorgyan auf Noah Klose genauer gekommen, hätte der Löwen-Stürmer freie Bahn gehabt. Somit war die Entscheidung weiter vertagt. Diese fiel in der 87. Minute. Alvin Husic hatte auf Evarist Samey durchgesteckt, der tanzte seinen Gegenspieler aus, zog von halbrechts in die Mitte, schloss mit links aus zehn Metern ab und traf unter Becherer hindurch zum 2:0. Damit sind die kleinen Löwen in der noch jungen Saison weiter unbesiegt, feierten im dritten Spiel bereits ihren zweiten Auswärtssieg.


    STENOGRAMM, 3. Spieltag, 31.07.2024, 18.30 Uhr


    FC Ismaning – TSV 1860 München 0:2 (0:1)


    1860: 31 Bachmann (Tor) – 33 Zentrich, 4 Seils, 24 Benede, 27 Rem (90., 25 Fuchs) – 8 Brönauer (41., 18 N. Klose), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 30 Garza (60., 39 Husic), 29 Diep (70., 19 Samey), 14 Martinovic (84., 7 Roithmayr).

    Tore: 0:1 Brönauer (13.), 0:2 Samey (87.).

    Gelbe Karten: Wild, Bucher –.

    Gelb-Rote Karte: Vrenezi (89.) –.

    Zuschauer: 300 Prof. Erich Greipl Stadion.

    Schiedsrichter: Elias Wörz (Friesenried); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Daniela Göttlinger (Adelsried).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7973.htm


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    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…2-tsv-landsberg-m1-240803


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    Die Löwen verloren ihre Generalprobe vor dem Ligastart auf dem Betzenberg gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:2. Nach ausgeglichener 1. Halbzeit erhöhte der Zweitligist nach der Pause die Schlagzahl, kam durch Marlon Ritter (56.) und Yannik Mause zu den Toren (76.).


    Personal: Cheftrainer Argirios Giannikis im letzten Testspiel vor dem Saisonstart am 2. August 2024 gegen Saarbrücken bis auf den erkrankten Eliot Muteba auf alle Spieler aus seinem Kader zurückgreifen.


    Spielbericht: Die Partie begann mit einer Gedenkminute für den langjährigen Zeugwart des FCK, Peter Miethe, der bei einem tragischen Fahrradunfall im Trainingslager in Südtirol mit 62 Jahren ums Leben gekommen war. Zudem spielten beide Teams mit Trauerflor. Den ersten Warnschuss des Spiels gab David Philipp in der 6. Minute ab. Sein Abschluss aus 20 Metern wurde jedoch abgefälscht und ging übers Tor. Ansonsten standen beide Mannschaften defensiv gut, ließen wenig zu. Eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld von Tunay Deniz ins Zentrum boxte Julian Krahl mit einem Hechtsprung weg (17.). Im Gegenzug flankte Kenny Prince Redondo von links aus vollem Lauf in die Mitte, René Vollath kam zwar gerade noch an die Hereingabe, konnte die Kugel aber nicht kontrolliert wegfausten. Der anschließende Schuss von Filip Kaloc von der Strafraumgrenze ging übers 1860-Tor (18.). Das war für die Roten Teufel wie eine Initialzündung, sie wurden in der Folge aktiver, ohne aber die Defensive der Sechzger ernsthaft in Gefahr zu birngen. Ein Freistoß von FCK-Kapitän Marlon Ritter halblinks aus 21 Metern mit rechts aufs Tor gezogen wurde sichere Beute von Vollath (29.). Nach einem Ballverlust der Löwen in Höhe der Mittellinie schaltete Lautern schnell um, Richmond Tachi kam an der Sechzehnergrenze zum Abschluss, traf aber das Spielgerät nicht voll, so dass Vollath den Schuss problemlos aufnehmen konnte (36.). Folgerichtig ging es torlos in die Halbzeitpause.

    Nach Wiederanpfiff düpierte Tachie seinen Gegenspieler Florian Bähr auf der rechten Außenlinie, drang in den Strafraum ein, aber im Nachsetzen konnte der Löwe die Situation zur Ecke bereinigen (47.). Lautern griff nun früher an, versuchte die Sechzger unter Druck zu setzen. Mit der ersten gelungen Ballstafette gingen die Gastgeber in Führung. Redondo hatte auf Daniel Hanslik abgelegt, der passte von links mit viel Übersicht in den Rückraum, hatte Glück, dass der Ball zu Ritter durchrutschte. Der FCK-Kapitän behielt die Nerven, traf gegen die Laufrichtung von Vollath zum 1:0 ins linke Eck (56.). Eine Freistoßaufsetzer von Deniz aus halblinker Position setzte gefährlich vor Krahl auf, der die Kugel aber trotzdem um den linken Pfosten lenken konnte (58.). Kurz danach kam Deniz erneut am linken Strafraumeck zum Abschluss, lupfte den Ball aufs lange Eck, aber Krahl war abgetaucht, lenkte den Schuss zur Seite weg (59.). In der 63. Minute konnte Redondo erstmals seinem Gegenspieler Reich entwischen, kam am linken Fünfmetereck zum Abschluss, aber Vollath parierte den Schuss zur Ecke. Im Anschluss daran war es Frank Ronstadt, der halblinks aus 23 Metern abschloss, aber knapp neben das Tor zielte (64.). In der 69. Minute steckte Bähr auf Maximilian Wolfram durch, der tauchte frei vor Krahl auf, stand aber bei der Ballabgabe knapp im Abseits. In der 71. Minute brachte Argirios Giannikis gleich acht frische Leute. Nach einer Hereingabe von rechts durch Tim Danhof brachte Fabian Schubert zwar die Fußspitze an die Kugel, sie aber halbrechts aus acht Metern nicht aufs Tor (74.). Zwei Minuten später das 2:0. Diesmal war Ritter der Vorbereiter. Von links legte er im Strafraum quer auf Jannik Mause, der am Elfmeterpunkt nur noch den Fuß hinhalten musste, ins rechte untere Eck traf (76.). Gleich zweimal hatte Aaron Opoku in der 85. Minute die Chance, auf 3:0 zu erhöhen. Erst scheiterte halblinks im Strafraum mit seinem Schuss an Vollath, dann setzte er den Abpraller neben den kurzen Pfosten. Auch Tobias Raschl prüfte Vollath von der Strafraumgrenze ohne Erfolg (88.). Im Gegenzug forderten die Löwen Elfmeter, als Morris Schröter im Strafraum zu Fall kam, doch Schiedsrichter Patrick Arlt winkte ab (89.). Kurz danach war Schluss. Lange Zeit konnten die Löwen die Partie ausgeglichen gestalten, hatten den Zweitligisten gut im Griff, der aber mit fortschreitender Spieldauer immer stärker wurde und am Ende auch in der Höhe verdient gewann.


    STENOGRAMM, Testspiel, 27.07.2024, 13.30 Uhr


    1. FC Kaiserslautern – TSV 1860 München 2:0 (0:0)


    FCK: 1 Krahl (Tor) – 27 Ronstadt, 33 Elvedi, 24 Heuer, 13 Wekesser – 7 Ritter, 2 Tomiak, 26 Kaloc – 29 Tachie, 19 Hanslik, 11 Redondo.

    Ersatz: 30 Spahic (Tor) – 3 Kleinhansl, 6 Touré, 8 Zimmer, 10 Klement, 17 Opoku, 18 Mause, 20 Raschl, 23 Aremu, 31 Sirch, Luca, 32 Gyamerah, 37 Robinson, 40 Abiama.

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 18 Kloss – 8 Philipp, 36 Deniz – 34 Hobsch, 30 Wolfram.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 7 Guttau, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 17 Schröter, 21 Kwadwo, 25 Dulic, 27 Ott, 32 Bangerter, 37 Frey.

    Wechsel: Raschl für Ronstadt (71.), Zimmer für Redondo (71.), Opoku für Hanslik (71.), Mause für Tomiak (71.), Abiama für Tachie (81.), Aremu für Ritter (81.), Klement für Kaloc (81.), Kleinhansel für Wekesser (86.) – Reinthaler für Schifferl (46.), Danhof für Reich (71.), Guttau für Deniz (71.), Schubert für Wolfram (71.), Schröter für Philipp (71.), Kwadwo für Bähr (71.), Ott für Hobsch (71.), Bangerter für Kloss (71.), Frey für Jacobsen (71.).

    Tore: 1:0 Ritter (56.), 2:0 Mause (76.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 16.139 im Fritz-Walter-Stadion.

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Markus Dunsbach (Kindsbach), Julien Belzer (Clausen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7965.htm

    Die Löwen-U21 bleibt in der Bayernliga Süd unbesiegt. Nach insgesamt drei Roten Karten beendeten die Sechzger die Partie beim 2:2 gegen den SV Heimstetten zu Neunt. Die Führung durch Jordi Woudstra (26.) glich Anian Brönauer per Foulelfmeter aus (35.). In Unterzahl brachte Ivan Martinovic die Löwen in Führung (83.). Kubilay Celik gelang für die Gäste in der Nachspielzeit der Ausgleich (90.+1).


    Trotz der Hitze gingen beide Teams von Anfang an hohes Tempo, neutralisierten sich aber weitgehend, so dass es in der Anfangsphase keine Chancen gab. Erstmals prüfte in der 13. Minute Gäste-Kapitän Lukas Riglewski mit einem Schuss von der rechten Strafraumkante aufs lange Eck 1860-Keeper Erion Avdija, der den Ball um den Pfosten lenkte. Nach einer Rechtsflanke des aufgerückten Innenverteidigers Fabian Cavadias kam Mittelstürmer Jordi Woudstra zwar zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht aufs Tor drücken (17.). Ein abgefangener Aufbaupass der Sechzger wurde in der 26. Minute von Heimstetten eiskalt bestraft. Filip Vnuk spielte in die Tiefe auf Woudstra, der kam aus vollem Lauf mit links an der Strafraumgrenze zum Abschluss, hämmerte die Kugel zum 1:0 ins linke obere Eck. In der 30. Minute setzte Arin Garza nach Zuspiel von Cristian Leone aus zehn Metern den Ball unbedrängt im Zentrum neben das Tor. Der Treffer hätte aber ohnehin nicht gegolten, weil der Linienrichter auf Abseits entschieden hatte. Fünf Minuten später holte Torhüter Gabriel Wagner Löwen-Stürmer Leone nach Zuspiel von Noah Klose im Strafraum von den Beinen. SchiedsrichterSebastian Stadlmayr entschied sofort auf Elfmeter (35.). Anian Brönauer lief an, verwandelte sicher zum 1:1 ins linke untere Eck (36.). Es war bereits sein dritter Treffer im zweiten Spiel. Zwei Minuten später hatte Mike Gevorgyan sogar die Führung auf dem Fuß, sein 16-Meter-Drehschuss aus halblinker Position ging knapp am langen Eck vorbei (38.). So wurden beim Stande von 1:1 die Seiten gewechselt.

    Die erste Möglichkeit für die Löwen entsprang einem Torwart-Fehler. Wagner hatte nach einer Rechtsflanke am Elfmeterpunkt unvermittelt den Ball fallen lassen, Leone war aber zu überrascht, um das Geschenk annehmen zu können. Bis er zum Abschluss kam, war der Weg zum Tor bereits versperrt (53.). In der 58. Minute gab Mittelstürmer Gilbert Diep, der Neuzugang vom SV Pullach, sein Debüt für die Löwen. Kurz danach forderte Heimstetten Elfmeter. Winkler und Luca Maurer waren zusammengeprallt, der Unparteiische hatte aber keine Regelwidrigkeit gesehen (64.). Kurz danach sah 1860-Innenverteidger Winkler Rot, als er Severin Müller als letzter Mann bei einem Konter umriss (68.). Den anschließenden Freistoß von Fabian Cavadias aus 23 Metern angelte Avdija aus dem linken unteren Eck (70.). Kurz danach stand der 1860-Keeper erneut im Blickpunkt, als er einen Zwölf-Meter-Schuss von Woudstra aus halbrechter Position aufs kurze Eck parierte (71.). Danach waren die Löwen wieder sortiert, Trainer Felix Hirschnagl brachte Martin Zentrich als Rechtsverteidiger, Yannik Seils rückte in die Mitte. Woudstra kam nach einer Linksflanke zum Kopfball, sein Aufsetzter bereitete Avdija aber keine Probleme. Im direkten Gegenzug versuchte es Diep aus der Distanz, der Ball rutschte ihm aber über den Spann und landete im Nachthimmel (82.). Eine Minute später fiel die Löwen-Führung, erneut durch einen katastrophalen Fehler von Wagner. Der hatte die Kugel genau in die Füße von Ivan Martinovic gepasst, der zum 2:1 ins verwaiste Heimstetter Tor traf (83.). Nach einer Rudelbildung an der Eckfahne, bei der Robert Manole und Teo Marosevic aufeinander los gingen, zeigte Schiedsrichter Stadlmayr beiden die Rote Karte (89.). Als es mit Neun gegen Zehn weiter ging, rutschte eine Flanke zu Kubilay Celik durch, der nahm die Kugel am rechten Fünfmetereck volley, Avdija war zwar mit den Fingern dran, konnte den Einschlag zum 2:2 aber nicht verhindern (90.+1). In der 6. Minute der Nachspielzeit glänzte Celik mit einer Schauspieleinlage, die weiter die Gemüter erhitzte. Wieder bildete sich ein Rudel. Als nach drei Minuten der Freistoß ausgeführt worden war, pfiff der Unparteiische ab.


    STENOGRAMM, 2. Spieltag, 26.07.2024, 19.30 Uhr

    TSV 1860 München – SV Heimstetten 2:2 (1:1)

    1860: 1 Avdija (Tor) – 4 Seils, 20 Winkler, 24 Benede, 27 Rem (46., 25 Marosevic) – 8 Brönauer(46., 14 Martinovic/90.+5, 19 Samey), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone, 18 N. Klose (58., 29 Diep), 30 Garza (73., 33 Zentrich).

    Tore: 0:1 Woudstra (26.), 1:1 Brönauer (35., Foulelfmeter), 2:1 Martinovic (83.), 2:2 Celik (90.+1).

    Gelbe Karten: Benede– Hiseni.

    Rote Karte: Winkler (68.,), Marosevic (89.) – Manole (89.).

    Zuschauer: 300 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Sebastian Stadlmayr (Donaumünster-Erlingshofen); Assistenten: Maximilian Wirkner (Mertingen), Sebastian Steigerwald (Rohrenfels).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7964.htm


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    Nach dem geglückten Saisonstart der U21 in der Bayernliga Süd wartet im ersten Heimspiel für das Team von Trainer Felix Hirschnagl mit dem SV Heimstetten gleich ein Meisterschaftsfavorit. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist am Freitag, 26. Juli 2024 um 19.30 Uhr.


    Wäre es nicht der 2. Spieltag, könnte man von einem absoluten Spitzenspiel sprechen. Während die kleinen Löwen ihre Auftaktpartie mit 4:2 beim TSV Grünwald gewannen, besiegte Heimstetten schon tags zuvor den FC Ismaning mit 4:0. Dadurch kommt es zur Konstellation Zweiter gegen Ersten.

    „Das ist unwichtig“, sagt U21-Coach Felix Hirschnagl, der Heimstetten beim Eröffnungsspiel der Bayernliga Süd live verfolgt hatte. „Die Tabelle sagt nach einem Spieltag nichts aus. Aber ich bin mir sicher, dass Heimstetten um den Aufstieg mitspielen wird. Das ist eine richtig gute Mannschaft“, so die Erkenntnis des 40-Jährigen. „Für uns wird das ein schweres Spiel. Heimstetten hat auf mich einen sehr stabilen, fitten und geschlossenen Eindruck gemacht. Sie wirken in ihrer Spielanlage sehr reif und klar, das Ganze sieht nach Männerfußball aus.“

    Genau an Letzterem arbeitet Hirschnagl mit seiner Mannschaft noch. Für einen Großteil seiner Spieler, die vergangene Saison noch in der U19 spielten, ist das Neuland. „Gegen Grünwald haben wir eine Punktlandung hingelegt“, findet der U21-Coach, „wir waren sofort da. In den nächsten Wochen müssen wir aber noch einige Schritte machen, um den Herrenfußball komplett zu adaptieren.“

    Damit meint er auch die 1. Halbzeit beim Auftaktspiel in Grünwald, als seine Mannschaft zur Pause zurücklag und Glück hatte, dass es nur 0:1 stand. „Das ist normal“, nimmt er seine Jungs in Schutz, „für viele war es das erste Bayernligaspiel. Aber ich muss dem Team hoch anrechnen, dass es den Plan trotz des Rückstands weiterverfolgt hat, sich von Minute zu Minute entwickelt hat und es in der 2. Halbzeit dann richtig gut gemacht hat.“ Schließlich müsse man es erst mal schaffen, einer Mannschaft wie Grünwald „in einer Halbzeit vier Tore einzuschenken“, zollte er den Spielern Respekt. „Darauf bauen wir auf!“

    Nach wie vor ist die Personaldecke recht dünn. Die erfahrenen Damjan Dordan und Brahim Moumou fehlen weiter. „Damjan macht zwar Fortschritte, aber wir haben noch ein Stück Weg zu gehen“, rechnet Hirschnagl nicht so schnell mit dem defensiven Mittelfeldspieler. Anders ist es bei Moumou. „Wir bauen Ibi behutsam auf.“ Der kreative Offensivspieler klagt schon länger über muskuläre Probleme, die in der Vorsaison „ein paar Mal aufgebrochen“ waren, wie es sein Trainer formuliert. Ebenfalls fehlen wird Verteidiger Justin Thönig wegen einer Innenbandzerrung. Dagegen ist Evarist Samey auf einem guten Weg. „Er wirkt stabil, stand bereits gegen Grünwald im Kader.“


    Trotzdem wird die U21 wieder auf Unterstützung der U19 zurückgreifen müssen – wahrscheinlich das letzte Mal. Gegen Grünwald kamen Din Avdic und Matthias Roithmayr zum Einsatz. Auch sie sind für Freitag wieder eine Option. Danach geht es nämlich für die A-Junioren in die heiße Vorbereitungsphase. Am Samstag, 27. Juli 2024, empfangen sie auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 auf Platz 5 um 13 Uhr die U19 von Borussia Dortmund. Danach reisen die Junglöwen zum Trainingslager ins niederbayerische Viechtach, wo bereits am Sonntag, 28. Juli 2024 um 15 Uhr die U19 von Viktoria Pilsen auf die Sechzger wartet. Sechs Tage später, am Samstag, 3. August 2024 um 12 Uhr startet dann die Löwen-U19 mit einem Heimspiel gegen den SSV Ulm 1846 in die Saison.

    Auch deshalb hofft Hirschnagl, dass er noch Kaderzuwachs erhält. Mit Gilbert Diep, der zuletzt für den SV Pullach spielte, trainiert ein Mittelstürmer mit. Der 28-Jährige ist sehr erfahren, hat bereits 124 Bayernliga-Partien bestritten. „Er kann bei uns Verantwortung auf und neben dem Platz übernehmen“, sagt Hirschnagl, der hofft, dass viele Löwen-Fans den Weg nach Gilching finden werden, damit es zu einem richtigen Heimspiel wird. Für viele aus der Mannschaft sei es die erste Partie in der Kies-Arena – ihn eingeschlossen. „Das müssen die Jungs auch erst einmal annehmen!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7963.htm

    Löwen-Fans, zückt die Terminkalender. Die Spieltage 3 bis 8 wurden vom DFB zeitgenau angesetzt, das bedeutet Terminsicherheit bis Ende September 2024. Einmal Sonntag, einmal Mittwoch und viermal Samstag müssen die Löwen ran.


    Hier die neuen Termine in der Übersicht:


    Sonntag, 25. August 2024 | 13.30 Uhr | TSV 1860 München - Viktoria Köln

    Samstag, 31. August 2024 | 14 Uhr | FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München

    Samstag, 14. September 2024 | 14 Uhr | TSV 1860 München - Dynamo Dresden

    Samstag, 21. September 2024 | 16.30 Uhr | DSC Arminia Bielefeld - TSV 1860 München

    Mittwoch, 25. September 2024 | 18.60 Uhr | TSV 1860 München - Hannover 96 II

    Samstag, 28. September 2024 | 14 Uhr | Borussia Dortmund II - TSV 1860 München


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7962.htm

    Die Löwen mussten im siebten Testspiel neun Tage vor dem Saisonstart gegen den 1. FC Saarbrücken die erste Niederlage hinnehmen. Beim Karlsruher SC unterlag das Team von Trainer Argirios Giannikis mit 0:2. Beide Treffer durch Robin Heußer (24.) und Robert Geller fielen vor der Pause (35.).


    Personal: Cheftrainer Argirios Giannikis konnte im vorletzten Testspiel vor dem Saisonstart am 2. August 2024 bis auf Eliot Muteba auf alle Spieler aus seinem Kader zurückgreifen. Da die Löwen bei der Anreise im Stau standen, verzögerte sich der Anpfiff um eine Viertelstunde.

    Spielbericht: Erstmals näherte sich der KSC in der 6. Minute gefährlich dem Löwen-Tor an. Die Hereingabe von rechts durch Sebastian Jung köpfte Raphael Schifferl im Kopfballduell mit Ali Eren Ersungur zur Ecke. Auf der anderen Seite wurde eine flache Hereingabe von links durch Leroy Kwadwo von Christoph Kobald vor Fabian Schubert ins Tor-Aus geklärt (9.). Eine Minute später kam Morris Schröter an der Strafraumkante zum Abschluss, dem Schuss fehlte aber der Druck, so dass Robin Himmelmann damit wenig Mühe hatte (10.). Bei einem Abschluss aus 17 Meter mit rechts aus halblinker Position von Robert Geller musste sich Marco Hiller im 1860-Tor strecken, um die Kugel aus dem kurzen Eck zu fischen (12.). In der 15. Minute nahm Nicolai Rapp einen Abpraller aus 17 Metern direkt, doch Schifferl blockte den Schuss zur Ecke. Ansonsten war die Partie von vielen verbissen geführten Zweikämpfen zwischen den Strafräumen geprägt, beide Teams verdichteten geschickt die Räume, ließen wenig Chancen zu. Fast aus dem Nichts heraus fiel die Führung für die Gastgeber. Nach einem langen Ball passte Lasse Günther von links flach in die Mitte, Moritz Bangerter stand hinter Robin Heußer, der so aus 14 Metern zum Abschluss kam und links unten zum 1:0 ins Eck traf (24.). In der 35. Minute sogar das 2:0 für den KSC. Nach einer weiten Flanke von rechts durch Jung kam Schröter gegen Robert Geller am linken Fünfmetereck einen Schritt zu spät, dessen Hereingabe fälschte Tim Danhof unhaltbar für Hiller ins kurze Eck ab. Wieder war es Kwadwo, der in der 39. Minute gefährlich fast von der Grundlinie in den Rückraum flankte, aber erneut konnte ein Karlsruher die Situation entschärfen. Vier Minuten später konnte Kobald einen Löwen-Angriff nur per Foul an Kwadwo vier Meter vor dem Strafraum bremsen, den anschließenden Freistoß aus 20 Metern leicht nach links versetzt schoss Schröter in die KSC-Mauer (44.). Kurz danach war Pause.

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    Während Karlsruhe komplett durchwechselte, begannen die Löwen bis auf David Philipp die 2. Halbzeit mit der gleichen Besetzung. Die erste Möglichkeit hatte erneut Karlsruhe. Budu Zivzivadze setzte sich gegen Danhof auf der linken Seite durch, seine scharfe Hereingabe an den Fünfmeterraum klärte Reinthaler zur Ecke (51.). Die kam hoch von rechts in die Mitte, Marcel Franke stieg am höchsten, köpfte aber knapp am langen Eck vorbei (52.). In der 65. Minute konnte Kwadwo gerade noch eine Flanke von der linken Grundlinie durch Marvin Wanitzek vor Leon Jensen per Kopf übers eigene Tor klären. Nach Doppelpass mit Raphael Ott am linken Flügel ging Schröter die Grundlinie entlang, schloss dann aus extrem spitzem Winkel ab, doch Max Weiß im KSC-Tor hatte die kurze Ecke zugemacht (69.). In der 73. Minute nahm 1860-Chefcoach Argirios Giannikis gleich acht Wechsel vor. Fünf Minuten später hatte Maximilian Wolfram die Riesenchance, um auf 1:2 zu verkürzen. Eine Flanke von Lukas Reich aus dem Halbfeld legte Tunay Deniz per Kopf in die Mitte, aber Wolfram setzte die Kugel aus sieben Metern neben den linken Pfosten (78.). Zwei Minuten später setzte sich Wanitzek gegen Reich durch, traf aber aus zwölf Metern nur das Außennetz (80.). Kurz vor Schluss verhinderte Hiller den dritten Treffer für die Badener, als er im Eins-gegen-Eins den Schuss von Leon Jensen parierte (87.). Damit blieb es beim 0:2 aus Löwen-Sicht. Es war die erste Niederlage in der Vorbereitung auf die Saison 2024/2025.


    STENOGRAMM, Testspiel, 24.07.2024, 14.15 Uhr


    Karlsruher SC – TSV 1860 München 2:0 (2:0)


    KSC, 1. Halbzeit: 30 Himmelmann (Tor) – 2 Jung, 22 Kobald, 4 Beifuß, 29 Günther – 17 Rapp, 5 Heußer, 43 Geller – 36 Pinto Pedrosa, 9 Hunziker, 27 Ersungur.

    KSC, 2. Halbzeit: 1 Weiß (Tor) – 26 Bauer, 45 Zengin, 28 Franke, 20 Herold– 7 Burnic, 6 Jensen, 34 Kritzer– 11 Zivzivadze, 24 Schleusener, 10 Wanitzek.

    1860, 1. Halbzeit: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 24 Schifferl, 16 Reinthaler, 21 Kwadwo – 32 Bangerter, 37 Frey – 17 Schröter, 8 Philipp, 7 Guttau – 10 Schubert.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 18 Kloss, 20 Reich, 25 Dulic, 27 Ott, 28 Bähr, 30 Wolfram, 34 Hobsch, 36 Deniz.

    Wechsel: – Ott für Philipp (46.), Reich für Danhof (73.), Verlaat für Schifferl (73.), Bähr für Kwadwo (73.), Jacobsen für Frey (73.), Kloss für Bangerter (73.), Deniz für Guttau (73.), Hobsch für Schröter (73.), Wolfram für Schubert (73.)

    Tore: 1:0 Heußer (24.), 2:0 Geller (35.).

    Gelbe Karten: Burnic –.

    Zuschauer: 963 im GRENKE Stadion.

    Schiedsrichter: Marc Heiker (Kürnbach); Assistenten: Dominik Genthner (Dossenheim), Alessio Remili (Bruchhausen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7960.htm


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