Beiträge von Loewe

    Die Löwen stehen im Achtelfinale des Toto-Pokals, taten sich aber schwer gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Bayernligisten FC Memmingen. Patrick Hobsch hatte die Löwen kurz vor der Pause in Führung gebracht (41.), Verteidiger Jakob Gräser glich kurz vor Schluss zum 1:1 aus (82.). Den Siegtreffer erzielte Fabian Schubert in der 3. Minute der Nachspielzeit.


    Personal: Löwen-Trainer Argirios Giannikis musste gegen den Bayernligisten weiterhin auf Tim Danhof (Fersenverletzung) und Morris Schröter (Adduktorenprobleme) verzichten. Nicht im Kader standen der dritte Torwart Erion Avdija und Verteidiger Sean Dulic. Auch Neuzugang Soichiro Kozuki war noch nicht dabei. Im Tor stand erneut Marco Hiller.


    Spielbericht: Nach wenigen Sekunden versuchte es Raphael Ott aus der Distanz, zielte aber knapp über den Querbalken (1.). Danach fand der Bayernligist seine Grundordnung, machte die Räume für die Löwen eng. Ein Standard brachte die nächste Chance für den Drittligist. Tunay Deniz hatte einen Eckball von rechts an den zweiten Pfosten geflankt, Max Reinthaler kam zum Kopfball, konnte die Kugel aber nicht aufs Tor drücken (10.). Ein abgefälschter 21-Meter-Schuss aus halblinker Position von Florian Bähr wurde sichere Beute von FCM-Keeper Lukas Da Silva Pötzinger (12.). In der 14. Minute tankte sich Ott auf der linken Seite durch, brachte dann aber von der Grundlinie am Fünfmeterraum nicht das Spielgerät zu Julian Guttau, der am ersten Pfosten aufs Zuspiel lauerte. Wenig später ersprintete Ott einen geblockten Pass von Deniz, brachte aber am Elfmeterpunkt die Kugel nicht an Da Silva Pötzinger vorbei, der sich vor ihm aufgebaut hatte (15.). Glück hatte Memmingen, als in der 22. Minute Lukas Rietzler seinen Gegenspieler Kloss im Sechzehner klar am Trikot zerrte, aber Schiedsrichter Stefan Treiber vom Elfmeterpfiff großzügig absah. Eine Hereingabe von rechts durch Lukas Reich verpasste erst Patrick Hobsch am Fünfmeterraum, bevor der nachsetzende Ott an Da Silva Pötzinger scheiterte (27.). Nach Zuspiel von Marlon Frey tankte sich Reich an der rechten Außenlinie durch, seine flache Hereingabe mit Schmackes fand im Fünfmeterraum aber keinen Adressaten (36.). Eine Volleyabnahme nach einer abgewehrten Ecke von Bähr vorm linken Strafraumeck ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei (38.). Drei Minuten später lag der Ball im Memminger Tor. Bähr hatte von links geflankt, Hobsch kam im Rücken seines Gegenspielers aus acht Metern zum Kopfball, Da Silva Pötzinger war zwar mit der Hand noch dran, konnte den Einschlag zum 1:0 aber nicht verhindern (41.). Kurz vor der Pause gab es nochmals einen Aufreger, als der Ball nach einer verlängerten Ecke im Löwen-Tor lag, aber Schütze Matthias Moser beim Abschluss im Abseits stand (45.).

    Mit der ersten Möglichkeit nach Wiederanpfiff vergab Guttau das 2:0. Reich war die rechte Außenbahn entlang gesprintet, hatte dann auf Höhe des Sechzehners quer auf Guttau gelegt, der aber von der Strafraumkante knapp über den Querbalken zielte (53.). Ein Zuspiel von Maximilian Wolfram ließ Reich am rechten Strafraumeck tropfen, zog dann per Dropkick ab, schoss aber knapp am langen Eck vorbei (64.). An einen Freistoß von Deniz kam Jesper Verlaat zwar nicht mit dem Kopf hin, aber der Ball schlitterte nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (73.). Die Memminger ihrerseits kamen zwar immer mal in Tornähe, zwingend wurden sie aber nicht. Ein Schuss von Pascal Maier halbrechts aus zwölf Metern ging deutlich am kurzen Eck vorbei (74.). in der 82. Minute fiel der Ausgleich. Im Anschluss an eine Ecke brachte Lukas Ritzler den ball von der linken Seite zurück in die Mitte, wo Jakob Gräser vollkommen freistand, per Direktabnahme die Kugel aus neun Metern zum 1:1 im 1860-Tor versenkte (82.). In der hitzigen Schlussphase versuchten die Löwen gegen leidenschaftlich verteidigende Memminger nochmals alles. Eine scharfe Hereingabe verpasste zunächst am ersten Pfosten Fabian Schubert, dann am langen Eck Verlaat (90.). In der 3. Minute der Siegtreffer. Erst hatte Verlaat die Unterkante der Latte getroffen, den Abpraller versenkte Schubert aus sechs Metern zum 2:1. Damit kamen die Sechzger mit einem blauen Auge davon, stehen im Achtelfinale. In der 8. Minute sah der Siegtorschütze noch von Schidesrichter Stefan Treiber die Rote Karte.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Achtelfinale, 03.09.2024, 18.60 Uhr


    FC Memmingen – TSV 1860 München 1:2 (0:1)


    FCM: 1 Da Silva Pötzinger (Tor) – 13 Dolinski, 6 Bauer, 3 Gräser, 14 Remiger – 29 Rietzler, 20 Mihajlovic, 15 Bergmann – 7 Maier, 4 Kroh, 18 Moser.

    Ersatz: 12 Unger (Tor) – 2 Lochbrunner, 9 Matkovic, 11 Vetter, 16 Koller, 21 Nollenberger, 24 Günes, 26 Braun, 28 Spizert.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 37 Frey, 18 Kloss – 7 Guttau, 36 Deniz, 27 Ott – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 5 Jacobsen, 8 Philipp, 10 Schubert, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 39 Muteba.

    Wechsel: Koller für Moser (57.), Vetter für Bergmann (65.), Spizert für Kroh (75.), Günes für Mihaljovic (90.+4), Wolfram für Ott (57.), Jacobsen für Kloss (68.), Schubert für Guttau (78.), Philipp für Hobsch (78.).

    Tore: 0:1 Hobsch (41.), 1:1 Gräser (82.), 1:2 Schubert (90.+3).

    Gelbe Karte: Kroh, Rietzler– Frey, Vollath, Deniz.

    Rote Karte: Schubert (90.+8).

    Zuschauer: 2.509 e-con ArenaPark im Memminger Stadion.

    Schiedsrichter: Stefan Treiber (Zell-Bruck); Assistenten: Philipp Ettenreich (Zusamaltheim), Patrick Meixner (Rinnenthal).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8034.htm


    Presseschau:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…startelf-zr-93278860.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-2-508/


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-2-508/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-dynamo-dresden-m1-240914


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…H5G000000VS5489B3VVLDQQH4

    Die Löwen-U21 bleibt auch im achten Saisonspiel in der Bayernliga Süd ungeschlagen und setzt sich durch den 3:0-Erfolg über den FC Deisenhofen in der Spitzengruppe fest. Die Tore für die Giesinger erzielten Noah Klose (35.), Sean Dulic (59.) und Arin Garza (90.).


    Die erste Chance des Spiels besaßen die Löwen. Cristian Leone hatte auf der rechten Strafraumseite seinen Gegenspieler düpiert, passte anschließend von der Grundlinie scharf in die Mitte, wo Noah Klose an der Fünfmeterkante abgegrätscht wurde (10.). Die U21 war zwar spielbestimmend, klare Möglichkeiten jedoch Mangelware. Brahim Moumou spielte von der linken Strafraumseite Noah Klose an, dessen Abschluss wurde jedoch geblockt (26.). Eine Hereingabe von Daniel Winkler nahm Xaver Kiefersauer am ersten Pfosten direkt aus sieben Metern aus der Luft, zielte aber am langen Eck vorbei (29.). Den ersten Schuss auf sein Tor bekam Erion Avdija in der 32. Minute. Lukas Kretzschmar hatte halbrechts an der Strafraumkante abgezogen, der Abschluss bereitete den 1860-Keeper aber keine allzu großen Probleme. Drei Minuten später tankte sich Leone auf der rechten Strafraumseite durch, passte scharf an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Noah Klose nur noch den Fuß hinhalten musste, die Kugel aus drei Metern zum 1:0 über die Linie beförderte (35.). Eine Unsicherheit in der Löwen-Hintermannschaft führte zur besten Chance der Gäste. Alexander Benede klärte gegen Kretzschmar im eigenen Strafraum nicht konsequent, der kam halblinks vor Avdija, der den Winkel geschickt verkürzte, an den Ball, überlupfte den Keeper, schoss aber links am Tor vorbei (37.). Auf der anderen Seite war Sean Dulic am rechten Pfosten nach einer Flanke von Mike Gevorgyan etwas überrascht, ließ den Ball zu weit springen, so dass die Deisenhofener zur Ecke klären konnten (39.). Nach Doppelpass mit Noah Klose schloss Moumou an der Strafraumkante mit rechts ab, doch Maximilian Obermeier war schnell unten, fischte den Schuss aus dem linken Eck (44.). Mit 1:0 ging’s in die Kabine.

    Deisenhofen versuchte nach Wiederanpfiff die Löwen-U21 unter Druck zu setzten, attackierte früh. Nach einer Ecke von rechts, die zu Nikolaos Gkasimpagiazov an der rechten Strafraumkante gespielt wurde, musste Advija sein ganzes Können aufbieten, um den 16-Meter-Schuss um den rechten Pfosten zu lenken (55.). Mit einer Grätsche senste Michael Vodermeier kurz vor dem Strafraum den enteilten Moumou um, Schiedsrichter Marcel Klein zeigte ihm für diese rüde Aktion nur die Gelbe Karte (57.). Den anschließenden Freistoß hob Moumou vom linken Strafraumeck mit viel Gefühl an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Dulic den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie zum 2:0 eindrücken musste (59.). Zwei Minuten später legt Gevorgyan an der Strafraumkante quer auf Evarist Samey, der aber aus 15 Meter keinen richtigen Schuss zustande kam, so dass Obermeier parieren konnte (61.). In der 63. Minute zog Moumou von links nach innen, schloss dann mit rechts aufs kurze Eck ab, doch Obermeier war erneut zur Stelle. Nach einer Linksflanke kam Vodermeier am zweiten Pfosten zum Kopfball, Avdija parierte den Ball, der bei Björn Jost am langen Eck landete, der köpfte den Aufsetzer aus kurzer Distanz an den linken Pfosten (67.). Das war die bis dahin beste Chance für Deisenhofen! In der 72. Minute köpfte Benede bei einem Klärungsversuch seinen Gegenspieler an, wodurch Kretzschmar halblinks frei vor Avdija auftauchte, aber am Löwen-Keeper scheiterte. Der eingewechselte Raphael Wach spielte halblinks am Strafraum auf Kiefersauer, hinterlief ihn, bekam dann den Ball zurück, traf dann aber mit seinem Schuss aufs lange Eck nur den rechten Außenpfosten (80.). Kurz nach seiner Einwechslung vergab Damjan Dordan das 3:0. Gevorgyan hatte von der linken Grundlinie den Ball zurückgelegt, Dordan schloss aus sieben Metern ab, schoss jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (85.). Wenig später zielte Ivan Martinovic aus halblinker Position aus 14 Metern aufs lange Eck, Obermeier hechtete nach dem Schuss, lenkte ihn um den rechten Pfosten (86.). Wenig später scheiterte Martinovic nach Pass in die Tiefe von Kiefersauer erneut am FCD-Keeper (87.). Endgültig den Deckel drauf machte Arin Garza in der 90. Minute. Gevorgyan hatte ihn rechts im Strafraum angespielt. Der Stürmer ließ das Zuspiel klatschen, schloss mit dem zweiten Kontakt aus 13 Metern ab und traf zum 3:0 ins lange Eck. Damit wahrte die U21 ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit und spielte im achten Saisonspiel bereits zum fünften Mal zu Null.

    Trainer Felix Hirschnagl war zufrieden. „Gerade in der 1. Halbzeit sind wir super reingekommen, was in den letzten Wochen nicht immer der Fall war. Wir hatten sofort Zugriff aufs Spiel, waren im Pressing und bei den zweiten Bällen sehr wachsam, haben Lösungen mit Ball gesucht und gehen verdientermaßen mit 1:0 in Führung.“ Nicht gefallen hatte dem 40-Jährigen, dass Deisenhofen direkt im Anschluss an die Führung die Chance zum 1:1 hatte.

    Sein Team hätte sich nach Wiederanpfiff einem Gegner gegenüber gesehen, der große Lauffreude und ein aggressives Pressing an den Tag legte. „Sie haben Mann-gegen-Mann über den ganzen Platz gespielt, uns das Leben richtig schwer gemacht. Die ersten zehn Minuten mussten wir leiden. In dieser Phase hat uns Erion den Vorsprung festgehalten“, lobte er seinen Keeper. „Sowohl am Fuß war er richtig gut, hat die richtigen Entscheidungen getroffen, als auch in der Strafraumbeherrschung und bei Eins-gegen-Eins-Situationen. Er konnte drei Großchancen von Deisenhofen vereiteln.“

    Nicht ganz zufrieden war Hirschnagl mit der Effektivität seines Teams. „Wir hätten noch das vierte und fünfte Tor nachlegen können. In der Differenz geht das Ergebnis in Ordnung. Dass wir erneut zu Null gespielt haben, ist der Verdienst unseres Torhüters.“


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 31.08.2024, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Deisenhofen 3:0 (1:0)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 20 Winkler, 22 Dulic, 24 Benede (71., 30 Garza), 27 Rem – 19 Samey (70., 25 Marosevic), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone (71., 14 Martinovic), 18 N. Klose (78., 33 Wach), 11 Moumou (84., 6 Dordan).

    Tore: 1:0 N. Klose (35.), 2:0 Dulic (59.), 3:0 Garza (90.).

    Gelbe Karten: Winkler – Vodermeier.

    Zuschauer: 125 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Marcel Klein (Eching); Assistenten: Julius Albrecht (Seeshaupt), Niklas Teschauer (Oberpframmern).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8027.htm

    Der TSV 1860 München hat sich kurz vor Transferschluss mit Soichiro Kozuki verstärkt. Die notwendigen Unterlagen wurden in der vergangenen Nacht pünktlich eingereicht. Der offensive Außenbahnspieler kommt vom FC Schalke 04 an die Isar. Über Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.


    Soichiro spielte in seiner Heimat Japan bei Kyoto Sanga. Erste Station in Deutschland war der 1. FC Düren, ehe sich der FC Schalke 04 die Dienste des Rechtsfußes sicherte. Auf Schalke spielte er zunächst für die zweite Mannschaft, ehe ab der Saison 2022/23 für die Profis auflief. In der 1. Bundesliga absolvierte der 23-jährige fünf Spiele und erzielte gegen RB Leipzig seinen ersten Treffer. In der Folgesaison konnte er in der 2. Bundesliga ebenfalls fünf Partien absolvieren.

    Seit Januar 2024 war der Neu-Löwe an Górnik Zabrze in die Ekstraklasa, die erste polnische Liga ausgeliehen. Dort kam er bislang auf 18 Spiele.

    „Soichiro ist ein temporeicher Spieler mit einem sehr guten Charakter, der in unsere bestehende Mannschaft passen wird“, sagt Dr. Christian Werner. „Seine technischen Fähigkeiten geben uns weitere Möglichkeiten im Offensivspiel. Danke an den FC Schalke 04, Górnik Zabrze, die Berater von Soichiro und natürlich auch ihn selbst, dass wir diesen Transfer kurz vor Ende der Transferphase vollenden konnten.“

    „Ich bin sehr gespannt auf München, den Verein, die Mannschaft und auch die Fans“, sagt Soichiro Kozuki. „In den Gesprächen mit Argirios Giannikis und Dr. Christian Werner habe ich einen sehr guten Eindruck meines neuen Vereins bekommen und freue mich nun sehr, dies bald auch selbst erleben zu dürfen.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8033.htm


    Profil:


    https://www.weltfussball.de/spieler_profil/soichiro-kozuki/

    Die Löwen-U21 bleibt auch im achten Saisonspiel in der Bayernliga Süd ungeschlagen und setzt sich durch den 3:0-Erfolg über den FC De34isenhofen in der Spitzengruppe fest. Die Tore für die Giesinger erzielten Noah Klose (35.), Sean Dulic (59.) und Arin Garza (90.).


    Spielbericht folgt!


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 31.08.2024, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Deisenhofen 3:0 (1:0)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 20 Winkler, 22 Dulic, 24 Benede (71., Garza), 27 Rem – 19 Samey (70., Marosevic), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone (71., Martinovic), 18 N. Klose (78., Wach), 11 Moumou (84., Dordan).

    Tore: 1:0 N. Klose (35.), 2:0 Dulic (59.), 3:0 Garza (90.).

    Gelbe Karten: Winkler – Vodermeier.

    Zuschauer: 125 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Marcel Klein (Eching); Assistenten: Julius Albrecht (Seeshaupt), Niklas Teschauer (Oberpframmern).


    Nächste Spiele:



    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8027.htm


    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-240907


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…IF4000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen holten mit einem 2:1-Erfolg im oberbayerischen Duell beim FC Ingolstadt 04 die ersten Punkte nach drei Niederlagen zu Saisonbeginn. Maximilian Wolfram hatte mit einem Traumtor die frühe Führung erzielt (5.), Julian Guttau erhöhte kurz nach seiner Einwechslung (66.), ehe der eingewechselte Pascal Testroet per Foulelfmeter) zum Endstand verkürzte (86.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste in Ingolstadt auf Tim Danhof (Fersenprobleme) und Morris Schröter (Adduktorenverletzung) verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija und Sean Dulic. Beide spielten zeitgleich in der U21 gegen den FC Deisenhofen.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen. Ein Klärungsversuch von Mladen Cvjetinovic fiel Maximilian Wolfram vor die Füße, sein Schuss vom rechten Strafraumeck parierte FCI-Keeper Marius Funk (3.). Kurz danach klärte Funk eine Flanke vor die Füße von Raphael Schifferl, der sofort abschloss, aber auf der Linie entschärfte ein Schanzer für seinen geschlagenen Torwart den Abschluss (4.). Die Löwen-Führung fiel in der 5. Minute. David Philipp hatte auf der linken Seite den Ball schon fast verloren, leitete ihn dann mit der Fußspitze parallel zur Strafraumkante weiter zu Wolfram, der halblinks zum Schuss kam, die Kugel aus 18 Metern neben den rechten Pfosten zum 1:0 ins Tor der Schanzer hämmerte (5.). Erstmals musste René Vollath in der 9. Minute eingreifen. Benjamin Kanuric hatte von rechts abgezogen, der Löwen-Keeper parierte den Schuss zur Ecke. Ein Dropkick-Schuss von David Kopacz nach einer abgewehrten Ecke von der rechten Strafraumkante ging knapp am langen Eck vorbei (20.). Glück hatten die Löwen, als nach einem tief gespielten Ball von Marc Niclas Dühring Sebastian Grönning auf der linken Seite durchlief, an der Grundlinie zum Flanken kam, doch kein Mitspieler war kurz eingelaufen, so dass Schifferl und Vollath gemeinsam seinen Pass in den Rückraum abfangen konnten (26.). Ein Schuss von Kopacz nach Zuspiel von Dennis Borkowski aus 20 Metern ging um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Vollath musste nicht eingreifen (38.). Im Liegen klärte Verlaat in der 41. Minute gegen Grönning am eigenen Fünfmeterraum nach Rechtsflanke von Kopacz. Ein 30-Meter-Schuss von Schifferl ging knapp über die Querlatte (45.+2). So nahmen die Löwen nicht unverdient die knappe Führung mit in die Kabine.

    Die Schanzer begannen nach der Pause druckvoll, ohne aber zunächst Chancen zu kreieren. In der 54. Minute lag der Ball erneut im FCI-Tor, aber Fabian Schubert stand beim Zuspiel klar im Abseits. Ein Schrägschuss von Kopacz aus halblinker Position klärte Schifferl im Fünfmeterraum per Grätsche (56.). Was für eine Chance für Ingolstadt in der 58. Minute. Kanuric war halbrechts frei aus neun Metern zum Schuss gekommen, Vollath parierte ihn, der Abpraller landete bei Kopacz, der das Spielgerät am linken Fünfmetereck freistehend übers leere Tor hämmerte (58.). Auf der anderen Seite versuchte es der eingewechselte Pascal Testroet im Strafraum mit einem Fallrückzieher, traf den Ball allerdings nicht richtig, sodass dieser am linken Pfosten vorbeiflog. Jedoch hätte Schiedsrichter Felix Bickel die Aktion wegen gefährlichen Spiels gegen Schifferl abgepfiffen (61.). Drei Minuten später das 2:0. Die Löwen schalteten nach Ballgewinn am eigenen Strafraum schnell um, Julian Guttau hatte zu Wolfram auf der linken Seite gepasst, lief dann ein und vollendete die flache Hereingabe von Guttau am vorderen Fünfmetereck (64.). Beinahe wäre den Sechzgern zwei Minuten später des 3:0 gelungen. Lukas Reich hatte von rechts geflankt, Patrick Hobsch ließ den Ball passieren, aber Deniz kam in der Mitte einen Schritt zu spät, doch der hinter ihm postierte Marcel Costly hätte beinahe den Ball aus sechs Metern ins eigene Tor bugsiert. Die Kugel ging jedoch knapp über die Querlatte (66.). Der eingewechselte Deniz Zeitler kam nach einer Rechtsflank von Costly im Zentrum vollkommen frei aus sieben Metern zum Kopfball, köpfte aber genau in die Arme von Vollath (74.). Testroet kam halbrechts im Strafraum nach Zuspiel von Ryan Malone halbrechts aus 14 Metern zum Abschluss, doch Vollath fischte die Kugel aus dem oberen kurzen Eck (82.). Hobsch hatte nach Flanke von Deniz das 3:0 auf dem Kopf, köpfte aber aus fünf Metern genau in die Arme von Funk(84.). Im Gegenzug zupfte Schifferl seinen Gegenspieler Testroet am Fünfmeterraum am Trikot, Schiedstrichter Bickel zeigte sofort auf den Punkt (85.). Ärgerlich: Beim Zuspiel zuvor stand der FCI-Angreifer klar im Abseits. Testroet lief an, versenkte die Kugel rechts unten zum Anschlusstreffer (86.). In der Schlussphase warfen die Schanzer alles nach vorne, doch die Sechzger Defensive stand perfekt, ließ nichts mehr zu und sicherte die ersten drei Punkte in dieser Saison.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis sah einen guten Auftritt seiner Mannschaft. „Es ist nicht einfach, bei dem Druck herauszukommen und von der ersten Minute an Fußball zu spielen gegen eine sehr intensive Mannschaft.“ Sein Team habe aber gut verteidigt, sei durch ein schönes Tor in Führung gegangen. „Wir haben ein schönes zweites Tor nachgelegt, können dann auch das dritte machen, bekommen dann in dieser Phase den Elfmeter gegen uns. Aber alle haben sich dagegengestemmt, um den ersten Sieg zu holen“, lobte er die Moral seiner Jungs. Er sei in seiner Aussage, dass seine Mannschaft siegfähig sei, bestätigt worden. „Heute haben wir die richtige Antwort auf dem Platz gegeben. Wir haben uns in den ersten Spielen unter Wert geschlagen, sind ruhig geblieben, wissen wo wir herkommen und haben konzentriert weitergearbeitet.“ Der Führungstreffer sei für den Kopf und das Selbstvertrauen enorm wichtig gewesen. „Das hat uns beflügelt. Wir sind auch in schwierigen Phasen nicht unruhig geworden. Heute haben wir im Entwicklungsprozess einen Schritt nach vorne gemacht!“

    Ingolstadts Trainerin Sabrina Wittmann war unzufrieden mit der Anfangsphase. „Sechzig hat in den ersten zehn Minuten schon einiges vor unsere Kiste gebracht. Es war nicht einfach, mit einem Rückstand die Partie zu bestreiten“, analysierte sie. „Wir hätten trotzdem nicht mit 0:1 in die Kabine gehen müssen, hatten auch noch ein, zwei gute Chancen.“ Die 2. Halbzeit war für Wittmann mehr las in Ordnung. „Die war super, wir haben uns Chance um Chance erspielt. Die größte hatte David Kopacz, als er frei vorm Tor zum Schuss kommt“, haderte die Trainerin mit der Abschlussqualität. „Normalerweise macht er den!“ Vor dem 2:0 für die Löwen monierte sie ein Foul an Felix Keidel. „Es ist nicht zu rechtfertigen, dass wir dann aufhören zu spielen“, ärgerte sie sich über ihr eigenes Team. „Wir hätten es trotzdem noch auf dem Fuß gehabt. In Summe tut es uns weh, dass wir dieses Spiel verlieren!“


    STENOGRAMM, 4. Spieltag, 31.08.2024, 14.03 Uhr


    FC Ingolstadt 04 – 1860 München 1:2 (0:1)


    FCI: 1 Funk (Tor) – 22 Costly, 16 Malone, 19 Cvjetinovic, 18 Dühring – 34 Fröde, 14 Plath – 29 Kopacz, 8 Kanuric – 11 Grönning, 7 Borkowski.

    Ersatz: 41 Simoni (Tor) – 4 Lechner, 9 Heike, 10 Dittgen, 20 Deichmann, 23 Seiffert, 37 Testroet, 38 Zeitler, 43 Keidel.

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen, 37 Frey – 8 Philipp, 36 Deniz, 30 Wolfram – 10 Schubert.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Guttau, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 27 Ott, 28 Bähr, 32 Bangerter, 34 Hobsch, 39 Muteba.

    Wechsel: Keidel für Plath (46.), Testroet für Borkowski (55.), Zeitler für Kanuric (72.), Dittgen für Kopacz (72.) – Guttau für Philipp (59.), Hobsch für Schubert (59.), Muteba für Wolfram (77.), Kloss für Frey (77.), Reinthaler für Deniz (87.).

    Tore: 0:1 Wolfram (5.), 0:2 Gutau (66.), 1:2 Testroet (86., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Funk – Verlaat, Frey, Philipp.

    Zuschauer: 10.000 im Audi Sportpark.

    Schiedsrichter: Felix Bickel (Wolfsburg); Assistenten: Marco Scharf (Altenwalde), Julian Bergmann (Bramsche); Vierter Offizieller: Christopher Knauer (Isling).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8026.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/ingolsta…liga-4941147/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-tv-und-stream,UMdtvvZ


    https://www.tz.de/sport/1860-m…mal-note-zr-93273603.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…reaktion-zr-93273307.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-kaempferherz-art-1003334


    https://www.abendzeitung-muenc…dt-ersten-saisonsieg-505/


    https://www.weltfussball.de/sp…adt-04-tsv-1860-muenchen/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-240903


    https://www.bfv.de/spiele/fc-m…NCG000000VS5489B3VU5GC24S

    Ein Spitzenspiel jagt das nächste: Die Löwen-U21 empfängt am 9. Spieltag den punktgleichen FC Deisenhofen. Die ersten sieben Teams in der Bayernliga Süd sind lediglich durch einen Zähler getrennt. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist am Samstag, 31. August 2024 um 14 Uhr.


    „Ich kann mich nicht erinnern, dass ich es jemals erlebt habe, dass so viele Mannschaften so eng beisammen sind“, erzählt Trainer Felix Hirschnagl. Selbst der Neunte Nördlingen hat nur drei Punkte Rückstand auf die Spitze. „Jeder kann jeden schlagen, das macht es extrem spannend“, formuliert der 40-Jährige den besonderen Reiz in dieser Saison. Dazu kommt, dass nicht alle Teams die gleiche Spielanzahl haben, weil in der 17er-Liga immer eine Mannschaft pausiert. Das war zuletzt bei der U21 der Fall.

    Als Tabellenführer ging die Löwen-Reserve in die Spielpause. „In der ersten Woche hat man schon gemerkt, dass die Spannung abgefallen ist. Das ist menschlich. Wir haben ein Auge zugedrückt“, sagt Hirschnagl. „Als Trainerteam haben wir dann die Aufgabe gehabt, Zug reinzubringen. Seit Montag haben die Jungs wieder eine sehr gute Trainingswoche absolviert.“

    Zuletzt haben Mike Gevorgyan und Daniel Winkler oft bei den Übungseinheiten der U21 gefehlt – nicht aufgrund von Verletzungen, sondern weil sie bei den Profis mittrainiert haben. „Das freut uns, darum geht es im Endeffekt bei der U21“, hat Hirschnagl gerne auf das Duo verzichtet.

    Mit dem FC Deisenhofen erwarten die kleinen Löwen einen spielstarken und geduldigen Gegner. „Sie lassen sich nicht aus der Reserve locken“, hat Hirschnagl bei der Spielanalyse erkannt, „und versuchen immer, den Spielaufbau kontrolliert voranzutreiben, der aber stets in die Tiefe attackiert und gefährlich ist.“ Es werde für sein Team wieder eine extreme Herausforderung. „Es bleibt weiterhin so, dass wir jede Woche ein Spitzenspiel haben!“

    Torhüter Paul Bachmann, der zuletzt aufgrund eines Pflichtpraktikums gefehlt hat, steht wieder zur Verfügung. Dazu drängt sich Brahim Moumou „brutal auf“, wie es der U21-Coach beschreibt. „Ibi zeigt, was er Wert ist – und das in jeder Trainingseinheit“, lobt er die Einstellung des 23-jährigen Offensivspielers. Aber nicht nur er drängt in die Startelf. Auch Damjan Dordan, Raphael Wach und Max Jägerbauer stehen nach überstandener Verletzung wieder zur Verfügung, die beiden Erstgenannten waren sogar gegen Memmingen bereits im Kader. „Alle Drei sind so weit, drängen sich auf. Dadurch erhöhen sich für uns die Alternativen.“

    In dieser Saison ist die Löwen-U21 noch ungeschlagen. Doch das ist Hirschnagl nicht wichtig. Er schaut von Spiel zu Spiel. „Wir gehen jede Partie wie ein Finale an und versuchen jedes Spiel zu gewinnen.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8024.htm


    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-fc-deisenhofen-m1-240831


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…JDG000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen reisen am 4. Spieltag der 3. Liga zum oberbayerischen Duell zum FC Ingolstadt 04. Anpfiff im Audi Sportpark ist am Samstag, 31. August 2024 um 14.03 Uhr. Neben MagentaSport, das alle Spiel überträgt, zeigt auch das BR Fernsehen die Partie live im Free-TV.


    „Es gibt nichts zu beschönigen“, lässt Löwen-Trainer Argirios Giannikis keine Zweifel daran, dass es keinen im 1860-Umfeld gibt, den die drei Niederlagen zum Saisonstart kalt lassen. Doch in Schockstarre verfällt deswegen niemand. „Wir arbeiten tagtäglich daran, dass wir anfangen zu punkten. Es gilt, das Spiel in Ingolstadt so zu bestreiten, dass wir dort gewinnen!“, lässt der 44-Jährige keine Zweifel an der Ausrichtung.

    Drei Spiele, drei Niederlagen – das erzeugt natürlich auch Druck auf den Trainer. Giannikis weiß, wie das Geschäft funktioniert, verfällt aber nicht in Hektik. Mit eventuellen Szenarien würde er sich nicht befassen, lässt er wissen. Er sei weiterhin positiv. „Wir haben gemeinsam schon zweimal eine schwierige Phase überstanden.“ Die erste war, als er kam und sich mit einer Serie von acht Spielen ohne Niederlage einen Vorsprung von 14 Punkten auf einen Nicht-Abstiegsplatz erarbeitete. Danach wurde es nochmals eng. „Dann haben wir die letzten drei Spiele gewonnen. Uns ist es immer wieder gelungen, das Ganze in die richtigen Bahnen zu lenken.“

    Wie zuletzt immer, wurde auch in dieser Löwenrunde die Frage nach dem System gestellt. Dabei hat Giannikis immer betont, dass er nicht dogmatisch an einer Grundordnung festhalte. „Wir haben in der Vorbereitung lange in einem 4-2-2-2 gespielt und trainiert, übrigens das gleiche System, was Ingolstadt spielt. Wir werden immer die Grundordnung wählen, die top zum Gegner passt und unsere Stärken auf den Platz bringen. Letztlich geht es nicht um ein System, sondern um das Verhalten auf dem Platz.“

    Dass die Fans gegen Viktoria Köln schon vor der Pause skandierten: „Wir woll’n euch kämpfen seh’n“, tat zwar weh, bezeichnet Giannikis aber als legitim, wobei er sich dagegen wehrt, sein Team habe nicht den nötigen Willen gezeigt. „Wir sind über 130 Kilometer gelaufen, mehr als Viktoria Köln.“ Statistisch gesehen, sei seine Mannschaft nicht schlechter gewesen. „Klar haben wir noch Potentiale in allen Bereichen, aber von den Statistiken her sind wir auf einem guten Weg – mit Ausnahme der Tore und Gegentore. Wir müssen williger werden, das Tor zu erzielen und zu verteidigen, einfach giftiger in den Boxen. Hier gilt es, fokussiert dranzubleiben.“ Seiner Meinung nach sei es eine Sache, die mit Abstimmung und Tunning zu tun habe. Im Training würde das schon gut funktionieren. „Jetzt müssen wir den nächsten Schritt machen und das auf den Platz bringen.“

    Dabei habe das Team in jeder Partie gut angefangen. „In den Phasen der Spielkontrolle haben wir es verpasst, in Führung zu gehen. Wir haben dann zu leicht die Gegentore gefressen. Das sorgt nicht gerade für Selbstvertrauen“, sei die momentane Situation ein Stück weit auch Kopfsache. „Das war jeweils der Knackpunkt, dass der Gegner mit der ersten Chance in Führung geht.“

    Mindestens 4.500 Löwenfans werden Jesper Verlaat und Kollegen in Ingolstadt unterstützen. So viele Karte wurden offiziell an 1860-Fans verkauft. Tatsächlich dürften es aber einige Weiß-Blaue mehr im Stadion sein. „Es gibt wenige Mannschaften, die eine solche Fanbase haben. Wir sind dankbar für jeden Fan, der ins Stadion kommt und uns unterstützt“, sagt Giannikis anerkennend. Er nimmt aber auch seine Spieler in die Pflicht. „Letztlich sind wir dafür verantwortlich, dass der Funke vom Platz auf die Ränge überspringt.“

    Für Giannikis ist es auch eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Als Assistent von Markus Kauczinski war er vier Monate bei den Schanzern tätig. Bei der Frage, ob es sich aus seiner Sicht bei der Partie um ein Derby handle, gibt sich der gebürtige Nürnberger zurückhaltend. „Von der Tradition sicher nicht, eher was die Entfernung betrifft.“ Der FCI feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen, die Fußball-Abteilung der Löwen gibt es seit 125 Jahren. Doch das ist Historie, ändert nichts daran, dass die Gastgeber als Favorit in die Partie gehen.

    Giannikis spricht von einer „intensiven Spielweise“ der Schanzer, von „sehr tiefen Laufwegen“ und gefährlichen Einwürfen und Ecken. „Ingolstadt hat sich selbst zum Aufstiegskandidaten ernannt. Für uns gilt es, kontrolliert ins Risiko zu gehen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCI: 1 Funk (Tor) – 22 Costly, 16 Malone, 32 Lorenz, 18 Dühring – 34 Fröde, 14 Plath – 29 Kopacz, 8 Kanuric – 11 Grönning, 7 Borkowski.

    Ersatz: 41 Simoni, 46 Dehler (beide Tor) – 2 Hoppe, 6 Guwara, 9 Heike, 10 Dittgen, 19 Cvjetinovic, 20 Deichmann, 23 Seiffert, 27 Nduka, 30 Drakulic, 37 Testroet, 38 Zeitler, 43 Keidel, 48 Kayo.

    Nicht dabei: –.

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 24 Schifferl, 4 Verlaat, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen, 18 Kloss – 8 Philipp, 7 Guttau – 27 Ott, 10 Schubert.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 16 Reinthaler, 25 Dulic, 28 Bähr, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 2 Danhof (Bluterguss am Fuß), 17 Schröter (Adduktorenprobleme).

    Schiedsrichter: Felix Bickel (Wolfsburg); Assistenten: Marco Scharf (Altenwalde), Julian Bergmann (Bramsche); Vierter Offizieller: Christopher Knauer (Isling).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8025.htm



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-240831


    https://www.bfv.de/spiele/fc-i…GL4000000VS5489B3VVLDQQH4

    Der Saisonstart der Löwen ist vollkommen misslungen. Bei der 1:3-Heimniederlage gegen Viktoria Köln zeigten die Sechzger vor der Pause ihre bisher schwächste Leistung, lagen Bryan Henning aber nur 0:1 zurück (26.). Eine der vielen Unachtsamkeiten in der Defensive ermöglichte Said El Mala das 2:0 für die Gäste (49.). Raphael Ott verkürzte per Traumtor (69.), ehe Serhat Güler mit einem mehr als zweifelhaften Foulelfmeter für die Entscheidung sorgte (81.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Heimspiel gegen Viktoria Köln auf Tim Danhof (Bluterguss am Fuß) und Morris Schröter (Adduktorenprobleme) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter Erion Avdija und Moritz Bangerter.


    Spielverlauf: Beide Teams spielten zum Gedenken an die Messerattacke von Solingen in Trauerflor. Den ersten Warnschuss des Spiels gab Tim Kloss ab. Aus 21 Metern zielte er aber genau auf Viktoria-Torhüter Kevin Rauhut (5.). Ansonsten passierte wenig in Strafraumnähe. Beide Teams standen kompakt, spielten zunächst ohne Risiko. So entwickelte sich ein Spiel ohne Höhepunkte. Aus dem Nichts heraus erzielte Köln die Führung. Niklas May hatte in die Schnittstelle der 1860-Defensive gepasst, Bryan Henning lief alleine auf René Vollath zu, schob die Kugel halblinks aus 13 Metern am Löwen-Keeper vorbei zur Führung der Gäste ins lange Eck (26.). In der 36. Minute kam ein Abpraller zu Julian Guttau, der halblinks aus 17 Metern abzog, aber knapp am langen Eck vorbeizielte. Im Gegenzug lief Said El Mala nach einem Pass in die Tiefe halblinks auf Vollath zu, doch diesmal bereinigten Lukas Reich und der Keeper die Situation (36.). Bezeichnend die Szene in der 43. Minute. Reich ersprintete auf der rechten Seite einen Aufbaupass der Viktoria, kam dann an der Außenlinie zum Flanken, doch die Kugel flog weit über den Fünfmeterraum hinweg, landete im Niemandsland. Eine Minute später machte es der 17-Jährige besser. Diesmal kam er bis zur Grundlinie, seine scharfe Hereingabe an den ersten Pfosten erreichte Fabian Schubert, brachte die Kugel aber aus vier Metern nicht aufs Tor (44.). Nach dem weitgehend uninspirierten Auftritt der Sechzger verabschiedeten die Fans die Mannschaft mit einem Pfeifkonzert in die Kabine.


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis reagierte, brachte für den zweiten Durchgang drei frische Spieler. Die erste Chance hatte Reich bereits nach 70 Sekunden, ein Zuspiel von David Philipp nahm er am rechten Strafraueck direkt, sein strammer Schuss ging aber deutlich über den Querbalken (47.). Das Tor fiel wenig später auf der anderen Seite. Wieder war die Abwehr total entblößt nach einem Einwurf in der Kölner Hälfte. Sidny Lopes Cabral kam rechte frei zum Flanken, in der Mitte standen gleich zwei Kölner frei, Said El Mala am zweiten Pfosten musste aus fünf Metern nur noch ins leere Tor einschieben (49.). In der 51. Minute spielte Tunay Deniz einen Steckpass auf Philipp, dessen Schuss aus der Drehung in Bedrängnis aus acht Metern ging am kurzen Eck vorbei. Bei einem Schuss von der Strafraumkante rutschte Schubert die Kugel über den Spann, sodass er deutlich rechte neben dem Tor landete (57.). Aber die Löwen waren jetzt wesentlich aktiver. Nach Zuspiel von Guttau konnte May am Elfmeterpunkt den Abschluss von Philipp im letzten Moment mit einer beherzten Grätsche verhindern (63.). In der 69. Minute der Anschlusstreffer. Erst war Raphael Ott mit seinem Schuss vom linken Fünfmetereck an Rauhut gescheitert. Wenig später kam der Ball von Florian Bähr erneut zu dem 18-Jährigen. Per Fallrückzieher setzte er die Kugel spektakulär in die Maschen. Es war das erste Drittligatreffer des Löwen-Eigengewächses und noch dazu ein absolutes Traumtor! Die Viktoria wurde durch den Gegentreffer nicht unruhig, blieb in der Ordnung. In der 80. Minute grätschte Bähr im Strafraum Ex-Löwe Serhan Güler ab, zum Entsetzen aller Löwen entschied Schiedsrichter Mario Hildenbrand auf Elfmeter. Güler lief selbst an, verwandelte sicher zum 3:1 im rechten oberen Eck (81.). Das war die Vorentscheidung. Güler hätte beinahe nach einer Hereingabe von links durch Simon Handle erhöht. Sein Drehschuss halblinks aus neun Metern ging aber am langen Eck vorbei (84.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel vor den Toren, lediglich Ott scheiterte mit einem Schuss von der Strafraumkante an Rauhut (90.+2). DEr Unparteiische war ziemlich der einzige, der an dieser Partie seine Freude hatte, ließ über sechs Minuten nachspielen. Der eingewechselte Malek El Mala traf noch den Pfosten (90.+6). Danach war Schluss und damit der klassische Fehlstart der Löwen perfekt. Drei Spiele, drei Niederlagen bedeuten den letzten Tabellenplatz.


    TRAINERSTIMMEN


    „Wir haben nicht mit dem Mut gespielt, den wir uns vorgestellt haben“, zeigte sich Löwen-Trainer Argirios Giannikis sehr unzufrieden mit der 1. Halbzeit. Auch hätte das Team nicht das umgesetzt, was unter der Woche trainiert wurde. „Durch einen Pass in die Tiefe haben wir das 0:1 bekommen. Das war natürlich ärgerlich!“ Sein Team hätte ansonsten defensiv wenig zugelassen. „Mit der 2. Halbzeit bin ich zufrieden, wir haben das Herz in die Hand genommen, kriegen dann aber wieder ein einfaches Gegentor. Wir schaffen den Anschluss, haben die Chance zum 2:2, bekommen dann aber einen fragwürdigen Elfmeter gegen uns.“ Die Pfiffe der Fans kann der 44-Jährige nachvollziehen. „Wir werden mit uns hart ins Gericht gehen“, kündigt Giannikis an, „wir müssen einfach konstanter unsere Leistung auf dem Platz bringen“, ärgert er sich darüber, dass bisher in jedem Ligaspiel seine Mannschaft nur in jeweils einer Hälfte ihr Potential ausschöpfen konnte.


    Ganz anders war die Gemütslage bei Viktoria-Trainer Olaf Janßen. „Ich bin extrem zufrieden und froh. Wir hatten, ähnlich wie Sechzig, einen Riesenumbruch gehabt. Für uns ging es in erster Linie darum, Überzeugung in die Mannschaft zu bringen.“ Deshalb sei er stolz, wie seine Mannschaft im Grünwalder Stadion aufgetreten sei. „Wir sind in kurzer Zeit zu einer Einheit zusammengewachsen. Wir haben es gegen den Ball Sechzig extrem schwierig gemacht und wenig zugelassen. Vorne hatten wir gute Ballstafetten, haben die ersten beiden Tore schön herausgespielt.“ Jeder Punkt sei wichtig. „Die 3. Liga ist dieses Jahr extrem eng, das wird ein Hauen und Stechen bis zum Schluss“, prophezeit Janßen.


    STENOGRAMM, 3. Spieltag, 25.08.2024, 13.30 Uhr


    1860 München – FC Viktoria Köln 1:3 (0:1)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 24 Schifferl, 4 Verlaat, 16 Reinthaler – 20 Reich, 5 Jacobsen, 18 Kloss, 28 Bähr – 7 Guttau – 10 Schubert, 30 Wolfram.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Philipp, 21 Kwadwo, 25 Dulic, 27 Ott, 34 Hobsch, 36 Deniz, 37 Frey, 39 Muteba.

    VIK: 24 Rauhut (Tor) – 5 Lopes Cabral, 2 Dietz, 15 Greger, 37 May – 14 Lofolomo, 16 Engelhardt, 22 S. El Mala – 6 Henning, 10 Vrenezi – 9 Lobinger.

    Ersatz: 36 Hill (Tor) – 3 Schulz, 4 Pytlik, 7 Handle, 13 de Meester, 30 Güler, 33 Sticker, 35 Kelta, 42 M. El Mala.

    Wechsel: Ott für Wolfram (46.), Philipp für Schifferl (46.), Deniz für Kloss (46.), Hobsch für Schubert (66.), Kwadwo für Bähr (86.) – Schulz für S. El Mala (65.), Güler für Vrenezi (65.), Sticker für Henning (77.), Handle für Lobinger (83.), M. El Mala für Engelhardt (83.).

    Tore: 0:1 Henning (26.), 0:2 S. El Mala (49.), 1:2 Ott (69.), 1:3 Güler (81., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Schifferl, Reinthaler, Bär – Lopes Cabral, Rauhut.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Mario Hildenbrand (Wertheim); Assistenten: Roy Dingler (Birkenfeld), Luca Schlosser (Montabaur); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8018.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/1860-muenchen/info/3-liga/2024-25


    https://www.br.de/nachrichten/…r-tabellenletzter,UMStt5T


    https://www.tz.de/sport/1860-m…a-loewen-zr-93260669.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rauswurf-zr-93260941.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-fuenfer-zr-93260940.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-3-502/


    https://www.abendzeitung-muenc…-in-die-krise-art-1002184


    https://www.abendzeitung-muenc…en-lichtblick-art-1002148


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen-viktoria-koeln/





    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-240903


    https://www.bfv.de/spiele/fc-m…NCG000000VS5489B3VU5GC24S

    Die Löwen empfangen zum 3. Spieltag der 3. Liga am Sonntag, 25. August 2024, den FC Viktoria Köln auf Giesings Höhen. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 13.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Es ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei der es noch Karten für ein Heimspiel der Löwen gibt. Am Freitag waren noch 500 vorhanden, vornehmlich im als Gästeblock P vorgesehenen Bereich der Osttribüne. Da aber das Interesse aus Köln nicht allzu groß war, wurde umgeswitcht und die Tickets den 1860-Fans zur Verfügung gestellt. Am Sonntag werden sogar seit langer Zeit mal wieder die Kassenhäuschen geöffnet sein.

    Bei dem Spiel gegen die Viktoria aus der Domstadt am Rhein kommt es zu einem Wiedersehen mit Spielern, die vergangene Saison das Trikot des jeweils anderen Klubs getragen haben. Auf Seiten der Sechzger ist das David Philipp, bei den Kölnern sind das Albion Vrenezi und Serhan Güler. „Er ist extra motiviert“, sagt Löwen-Coach Argirios Giannikis über seinen Spieler Philipp. Nach überstandener Verletzung habe er die Woche über voll trainiert. Trotzdem werde er, so stellt der 44-Jährige klar, nicht zwangsläufig einen Startelfplatz erhalten. „Darauf können wir keine Rücksicht nehmen.“

    Das Insiderwissen des Offensivspielers haben sich Giannikis und sein Team zunutze gemacht. „Wir sind im Austausch, haben zudem zwei Spiele von Viktoria analysiert“, erklärt der gebürtige Nürnberger. „Aber mit der Zeit und den neuen Spielern verändert sich einiges.“ Das ist im umgekehrten Fall noch gravierender. Wahrscheinlich wird auch Kölns Coach Olaf Janßen versuchen, die Löwen-Expertise von Vrenezi und Güler einzuholen.

    Was in den beiden bisherigen Ligaspielen bei den Löwen gefehlt hatte, waren die Treffer. Den Torbann wurde zumindest gegen die VfB-Reserve gebrochen. Trotzdem wurde im Training vermehrt das Augenmerk auf die Offensive gelegt, verschiedene Elemente probiert. „Wir haben zwei Hälften bisher gespielt, mit denen wir nicht zufrieden waren“, sagt Giannikis und meint damit die 2. Halbzeit gegen Saarbrücken und die ersten 45 Minuten in Aspach gegen Stuttgart. „Wir wollen zielstrebiger nach vorne spielen“, so seine Devise, „aber das ist nicht allein eine Sache der Offensive, sondern der gesamten Mannschaft. Um gefährlich vors Tor zu kommen, ist das Verhalten bei Ballbesitz wichtig.“

    Von einer Systemdiskussion indes hält Giannikis nichts. „Ich bin nicht dogmatisch. Wir haben einiges angepasst, spielen nicht mehr so weit innen. Letztlich“, erklärt er seine Ausrichtung, „versuchen wir, unser System an die Stärken der Spieler anzupassen.“ Die Moral sei intakt, als Beleg führt er die 2. Halbzeit beim VfB an. „Die Mannschaft hat sich nicht hängen lassen, hat bis zum Schluss nach vorne gespielt.“ Prinzipiell sei vieles da, was Giannikis und sein Trainerteam auf dem Platz sehen wollen. „Wir müssen es halt noch gegen große Widerstände erfolgreich umsetzen!“


    Und hier ergibt sich wieder die Frage nach der Sturmbesetzung. Der 18-Jährige Raphael Ott hat zwischen dem Stuttgart-Spiel in den beiden Toto-Pokal-Partien zusammen acht Treffer erzielt. „Otti taucht in den torgefährlichen Räumen auf, ist ein Spieler der Überzahl schaffen kann“, lobt der Trainer das Talent. „Aber auch Hobschi hat seine Qualitäten vor dem Tor, ebenso Schubi.“ Gemeint sind die beiden Angreifer Patrick Hobsch und Fabian Schubert. Auch sie haben beim 10:0 in Thalhofen getroffen. „Wir hoffen, dass die Prozesse immer flüssiger laufen.“

    Gerade Schubert fehlten einige Trainingseinheiten in der Vorbereitung. Giannikis bescheinigt dem Österreicher jedoch, dass er immer näher an sein Level herankommt. „Er ist sehr lauffreudig, war in der 2. Halbzeit in Stuttgart ein belebendes Element.“ Alle im Team seien bemüht, „ihre Fähigkeiten auf den Platz zu bringen. Wir sehen täglich Fortschritte und hoffen, dass wir unsere Leistung am Sonntag über 90 Minuten auf den Platz bringen können und den ersten Dreier holen!“

    Das wird nicht leicht. Schließlich kommt die Viktoria mit einem 2:1-Erfolg beim SV Waldhof Mannheim im Gepäck nach München. „Sie sind sehr flexibel zwischen den Linien und gefährlich bei Standards und in Umschaltsituationen“, beschreibt Giannikis die Stärken des Gegners. „Sicherlich werden sie bei uns nicht ins offene Messer laufen. Nichtsdestotrotz wollen wir unser Spiel machen.“

    Ein Sieg wäre für die Löwen extrem wichtig, dass weiß auch der Trainer. „Wir haben zwei Spiele nicht gepunktet, da ist es klar, dass Unzufriedenheit bei einem Verein wie Sechzig herrscht. Wir kommen mit dieser Situation klar, sind selbstkritisch und wissen, dass wir es besser können“, so Giannikis, „den Druck machen wir uns schon selbst!“ Aber eine Saison sei nicht nach zwei Spielen entschieden, fordert er Geduld. „Letztes Jahr wurden die ersten beiden Partien gewonnen, vielleicht läuft es in dieser Saison umgekehrt“, glaubt er fest daran, dass die Mannschaft den Turnaround schafft.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen, 18 Kloss – 27 Ott, 7 Guttau – 34 Hobsch, 10 Schubert.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 8 Philipp, 16 Reinthaler, 25 Dulic, 28 Bähr, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 36 Deniz, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 2 Danhof (Bluterguss am Fuß), 17 Schröter (Adduktorenprobleme)

    VIK: 1 Dudu (Tor) – 37 May, 2 Dietz, 15 Greger, 5 Lopes Cabral – 14 Lofolomo, 16 Engelhardt – 22 S. El Mala, 6 Henning, 10 Vrenezi – 9 Lobinger.

    Ersatz: 24 Rauhut, 36 Hill (beide Tor) – 3 Schulz, 4 Pytlik, 7 Handle, 13 de Meester, 17 Hemcke, 23 Fritz, 28 Koronkiewicz, 29 Idel, 30 Güler, 33 Sticker, 35 Kelta, 42 M. El Mala

    Nicht dabei: 8 Bogicevic (Bänderriss), 11 Velasco (Syndesmoseriss).

    Schiedsrichter: Mario Hildenbrand (Wertheim); Assistenten: Roy Dingler (Birkenfeld), Luca Schlosser (Montabaur); Vierter Offizieller: Manuel Bergmann (Laupheim).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8016.htm


    Die Löwen-U21 erkämpfte sich im Spitzenspiel gegen den FC Memmingen ein 2:2. PascalMaier hatte die Gäste aus dem Allgäu vor der Pause in Führung gebracht (27.). Cristian Leone (68.) und Brahim Moumou per Foulelfmeter (85.) drehten die Partie. Ein äußerst schmeichelhafter Strafstoß für die Gäste in der Nachspielzeit führte zum Ausgleich durch Lukas Rietzler (90.+4).


    Die Gäste aus dem Allgäu begannen druckvoll, beschworen in den ersten Minuten einige brenzlige Szenen vor dem 1860-Tor hervor, ohne aber zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe die Löwen-U21 erstmal gefährlich vors Tor des FCM kamen. Cristian Leone hatte sich halblinks durchgesetzt, sein Schuss von der Strafraumkante wurde zur Ecke geblockt. Nach einem Rückpass von Sean Dulic wollte 1860-Keeper am Fünfmeterraum den auf ihn zustürmenden Angreifer Pascal Maier ausspielen, der ging dazwischen, eroberte die Kugel und schoss auf kurzer Distanz zum 1:0 ins leere Tor ein (27.). Eine gefährliche Freistoßflanke von rechts durch Moritz Rem entschärfte FCM-Torhüter LukasDa Silva-Pötzinger in dem er sich wagemutig in die Hereingabe warf (30.). Ein Abpraller fiel in der 42. Minute Leone vor die Füße, der halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber sein Schuss ging knapp übers kurze Eck. So blieb es beim 0:1 aus Löwen-Sicht zur Pause.

    Direkt nach Wiederbeginn hatten die Sechzger Glück nach einer Ecke von links. Andre Braun war am ersten Pfosten eingelaufen, schoss aus kurzer Distanz aufs kurze Eck, aber Avdija tauchte ab, parierte den Abschluss (47.). Vier Minuten später knallte Maier aus 15 Metern den Ball an die Unterkante der Latte (51.). Auch der Anfang der 2. Halbzeit gehörte den Gästen aus dem Allgäu, obwohl 1860-Trainer Felix Hirschnagl zur Pause einen Dreifachwechsel vorgenommen hatte. Einen Rückpass vom eigenen Mann nahm in der 57. Minute Avdija in die Hände. Es gab halblinks neun Meter vor dem Tor indirekten Freistoß. Die 1860-Mauer stand auf der Torlinie. Der Schuss von MaximilianDolinski wurde zur Ecke geblockt (59.). In der 63. Minute klärte eine Hereingabe von Maier, der sich links im Strafraumdurchgesetzt hatte, im letzten Moment Dulic vor dem einschussbereiten Moser zur Ecke. In der 68. Minute der Ausgleich. Nach einer Ecke von links verlängerte Daniel Winkler rechts den Ball per Kopf zurück in die Mitte, Leone netzte mit einem artistischen Seitfallzieher aus acht Metern zum 1:1 ins lange Eck. Zwei Minuten später musste Da Silva-Pötzinger sein ganzes Können bei einem Schuss von Evarist Samey aufs rechte untere Eck aufbieten, um den Rückstand zu verhindern (70.). Jetzt waren auch die Sechzger-Fans unter den Zuschauern da, beklatschten diese Szenen ihres Teams. Eine Flanke von rechts durch Maier nach schnellem Umschaltspiel der Memminger parierte Avdija vor dem in der Mitte lauernden Valentin Matkovic (77.). Auf der anderen Seite rutschte eine Freistoßflanke von rechts durch Rem durch den Fünfmeterraum, aber kein Löwe kam zum Abschluss (79.). Ein völlig missratener Abschluss fiel auf der anderen Seite Innenverteidiger David Bauer rechts am Fünfmeterraum vor die Füße, doch er vergab kläglich (81.). Beide Teams wollten die drei Punkte, spielten in der Schlussphase mit offenem Visier. Arin Garza setzte im FCM-Strafraum gegen Lukas Rietzler nach, eroberte den Ball, Rietzler brachte ihn zu Fall und Schiedsrichter Florian Islinger entschied auf Elfmeter (84.). Brahim Moumou lief an, verlud den Torwart und versenkte die Kugel zum 2:1 (85.). In der 90. Minute fiel Garza ein Abpraller vor die Füße. Sein 15-Meter-Schuss aus dem Zentrum klärte jedoch ein Memminger auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper. David Bauer sah bei den Allgüern noch die Gelb-Rote Karte (90.+3). Kurz danach pfiff der Unparteiische bei einem Zweikampf im Strafraum Elfmeter für Memmingen. Rietzler ließ vom Punkt Avdija keine Chance, erzielte das 2:2 (90.+5). Das war auch der Endstand in einer am Ende äußerst hitzig geführten Partie.


    STENOGRAMM, 7. Spieltag, 17.08.2024, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Memmingen 2:2 (0:1)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 4 Seils (46., 33 Zentrich), 20 Winkler, 22 Dulic, 27 Rem – 25 Marosevic (46., 11 Moumou), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 19 Samey (90., 14 Martinovic), 18 N. Klose (46., 30 Garza), 17 Leone (90.+1, 6 Dordan).

    Tore: 0:1 Maier (27.), 1:1 Leone (68), 2:1 Moumou (85., Foulelfmeter), 2:2 Rietzler (90.+4, Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Marosevic, Samey, Garza – Moser, Rietzler, Maier.

    Gelb-Rote Karte: – Bauer (90.+3).

    Zuschauer: 240 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Florian Islinger (Lappersdorf); Assistenten: Laurin Lieber (Naab-Regen), Kiran Becker (Regensburg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8006.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-fc-deisenhofen-m1-240831


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    Viel mehr geht nicht: Als Spitzenreiter empfängt die Löwen-U21 am 7. Spieltag in der Bayernliga Süd den punktgleichen Tabellenzweiten FC Memmingen. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist am Samstag, 17. August 2024 um 14 Uhr.


    Die Vorfreude sei groß, erzählt U21-Chefcoach Felix Hirschnagl vor dem Spitzenspiel. Ohnehin überwiege, seit er Trainer der Bayernliga-Mannschaft sei, das Interesse an der neuen Aufgabe. „Ich bin vor jedem Spiel gespannt, was uns erwartet, ob unsere Ideen funktionieren.“

    Bisher hat fast alles funktioniert. Die Bilanz von vier Siegen und zwei Unentschieden nach sechs Spielen hätte wohl kaum einer der U21 zugetraut – zumal sie es nicht mit Laufkundschaft zu tun hatte. Im Gegenteil: „Das hat sich schön gesteigert“, findet der 40-Jährige. „Für mich haben Heimstetten, Erlbach und Kottern von Anfang an zum Favoritenkreis gezählt. Es ging Schlag auf Schlag!“

    Keins der Teams konnte die kleinen Löwen bezwingen, obwohl sie zeitweise mit großen Personalproblemen zu kämpfen hatten. Nun bekommen es die jungen Sechzger aber mit einem anderen Kaliber zu tun. „Memmingen schätze ich noch einen Tick stärker ein“, so Hirschnagl, „weil sie variabel Fußball spielen, viele gute Ideen mit dem Ball haben und gegen den Ball super unangenehm sind.“

    Das soll aber nicht heißen, dass sich die Löwen-U21 wie das Kaninchen vor der Schlange verhalten wird. Mittlerweile ist die Brust so breit, dass auch gegen den Regionalliga-Absteiger auf Sieg gespielt wird. „Als Ziel haben wir vorgegeben, dass wir mit aller Macht was mitnehmen wollen. Die Jungs wollen an der Spitze bleiben, zumal wir danach ein spielfreies Wochenende haben.“ Theoretisch könnte dadurch bei einer Niederlage der Abstand auf das momentan punktgleiche Memmingen in zwei Wochen sechs Punkte betragen. Das soll verhindert werden. „Wir wollen uns unbedingt oben festsetzen.“

    Ohnehin ist die Mannschaft ein Phänomen. Verletzungen und Sperren hatten den Kader ausgedünnt, trotzdem blieben die Sechzger in den letzten vier Partien ohne Gegentor. „Wir haben ein gutes Mannschaftsgefüge zusammen“, schwärmt Hirschnagl, „alle sind höchst motiviert, wollen was erreichen. Das macht das Arbeiten mit den Jungs wahnsinnig angenehm.“

    Und alle ziehen mit. Auch wenn Spieler wie Torwart Erion Avdija oder Sean Dulic von oben kommen. Avdija stand bei drei der letzten vier Zu-Null-Spiele zwischen den Pfosten, Dulic stabilisierte nicht nur die Abwehr, sondern erzielte in Kottern nach einem Konter das 1:0. „Er macht das top“, sagt Hirschnagl über den letztjährigen U19-Kapitän. „Sean spielt gerne bei uns, freut sich über Einsatzzeiten.“ Dabei würde er unter der Woche „inhaltlich nicht viel mitbekommen“, weil er mit den Profis trainiert. Trotzdem fügt er sich nahtlos ins Gesamtgebilde. „Das spricht für absolute Spielintelligenz“, lobt Hirschnagl den 19-Jährigen.

    Gegen Memmingen kehrt Arin Garza zurück. Er war gegen Kottern wegen Magen-/Darm-Problemen relativ kurzfristig ausgefallen. Dagegen wird Alvin Husic wegen Achillessehnenproblemen fehlen. Der Coach hofft, dass er spätestens nach dem spielfreien Wochenende mit Raphael Wach und Damjan Dordan zwei Alternativen mehr hat. „Beide sind nah am Kader dran.“ Vielleicht sitzen beide sogar schon gegen Memmingen auf der Bank.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8004.htm

    Die Löwen haben sich mit einem souveränen 10:0-Erfolg beim Bezirksligisten FC Thalhofen für das Achtelfinale im Toto-Pokal qualifiziert. Dreimal Raphael Ott, zweimal Max Rheinthaler, zweimal Patrick Hobsch sowie Tunay Deniz, Fabian Schubert und Maximilian Wolfram erzielten die Treffer für den Drittligisten im Ostallgäu.


    Personal: Löwen-Trainer Argirios Giannikis musste gegen das Team aus der Bezirksliga Schwaben Süd, dem Heimatverein von Kevin Volland, auf Tim Danhof, David Philipp, Morris Schröter und Moritz Bangerter verzichten. Im Tor stand erneut Marco Hiller.

    Spielbericht: An Mariä Himmelfahrt ging’s für die Löwen nach Marktoberdorf. Dorthin ins Stadion des TSV 1863 Marktoberdorf war der FC Thalhofen, ein Ortsteil der Kreisstadt, ausgewichen. Unter den Augen des verletzten Ex-Löwen Kevin Volland – sein jüngerer Bruder Robin saß beim FCT zunächst auf der Bank – begann die Partie bei sommerlichen 27 Grad. Die Sechzger übernahmen von Anpfiff weg die Initiative. Eine Hereingabe von rechts durch Marlon Frey wurde im Zentrum geblockt, der Ball fiel Julian Guttau vor die Füße, der sofort aus zwölf Metern abschloss, doch Matthias Vetter warf sich beherzt in den Schuss (5.). Zwei Minuten später hatte nach Zuspiel von Lukas Reich halbrechts im Strafraum aus neun Metern Raphael Ott die Chance zur Führung, scheiterte an Torhüter Lukas Kress (7.). Kurz danach sahen schon viele den Ball im Thalhofener Tor. Florian Bähr hatte von links geflankt, Patrick Hobsch kam relativ unbedrängt zum Abschluss, setzte die Kugel aber aus neun Metern um Zentimeter neben den linken Pfosten (8.). Guttau hatte in der 10. Minute bei seinem Schuss im Zentrum aus 15 Metern zu viel Rücklage, setzte die Kugel deutlich übers Tor. Besser machte es Ott, der eine Hereingabe aus dem rechten Halbfeld von Reich mit dem Kopf verlängerte, aus acht Metern zum 1:0 ins linke untere Eck setzte (11.). Eine Hereingabe von Bähr nahm Fabian Schubert aus der Drehung volley, zielte jedoch aus acht Metern über die Querlatte (12.). Der dritte Eckball führte zum 2:0. Tunay Deniz‘ Hereingabe von links köpfte Max Rheinthaler unbedrängt unter die Latte (16.). In der 21. Minute konnte ein Abschluss von Hobsch nach einer Hereingabe von links noch geblockt werden, doch die Kugel fiel Deniz am rechten Pfosten vor die Füße, er zog nach innen an Torhüter Kress vorbei, schoss dann aufs leere Tor. Zwar konnte Vetter noch klären – aber erst hinter der Linie. Der erste Torschuss der Gastgeber nach einer halben Stunde wurde laut bejubelt. Nico Beutel hatte aus 25 Metern abgezogen, der Ball ging etwa einen Meter über den Querbalken (30.). Vier Minuten später konterte Thalhofen, Nico Beutel legte von der linken Grundlinie zurück auf Timo Welte, der halbrechts an der Strafraumkante abschloss, aber übers rechte Kreuzeck zielte (34.). In der 41. Minute war es wieder die Youngster-Kombi Reich-Ott. Der Rechtsverteidiger hatte geflankt, der Stürmer hielt am vorderen Eck den Kopf hin, traf zum 4:0. Drei Minuten später verwertete Rheinthaler in Zusammenarbeit mit Schubert einen Eckball von Deniz am zweiten Pfosten per Kopf zum 5:0 (44.). Das war auch die letzte Aktion vor der Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff brachte Janik Suske im Strafraum Ott zu Fall, Schiedsrichter Gürkan Günebakan pfiff Strafstoß. Kurios: Thalhofen wechselte den Torhüter und Patrick Reichart, vom Stadionsprecher als Elfmeterkiller angekündigt, parierte den Schuss von Hobsch (49.). Eine Flanke von Reich setzte in der 51. Minute auf der Latte auf. Wenig später entschärfte Keeper Reichhart einen 14-Meter-Schuss von Deniz aus halbrechter Position. Einen Schuss von Deniz nach Vorarbeit von Reich konnte Reichhart noch parieren, gegen den Nachschuss von Schubert zum 6:0 war er machtlos (58.). Einen Schuss von Schubert klärte Cedric Wahler für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie (62.). Einen Diagonalpass von rechts bracht Bähr in die Mitte, wo Hobsch am ersten Pfosten aus acht Metern zum 7:0 vollendete (63.). Eine Hereingabe von rechts durch Eliot Muteba köpfte der in der Mitte völlig freistehende Hobsch zum 8:0 unter die Latte (73.). In der 77. Minute machte Ott seinen Dreierpack zum 9:0 perfekt. Zweistellig machte es Maximilian Wolfram, der in eine Hereingabe von Bähr von der linken Seite sprintete, am ersten Pfosten ins kurze Eck zum 10:0 traf (90.) Direkt danach war Abpfiff.

    Die Auslosung für das Achtelfinale findet am kommenden Donnerstag, 22. August 2024, statt. Wie immer wird diese auf dem YouTube-Kanal des BFV live übertragen.

    „Es war anspruchsvoller als beim letzten Mal“, kommentierte Löwen-Trainer Argirios Giannikis die 90 Minuten von Marktoberdorf. „Wir waren genauso spielfreudig und seriös wie gegen Kasendorf. Es war ein guter Auftritt der Mannschaft.“ Die Partie hätte ihm einige Erkenntnisse für das kommende Spiel gegen Viktoria Köln gebracht. „Unsere Muster funktionieren, wir kommen in die Räume, die wir brauchen. Natürlich ist es leichter als in der Liga Wir werden versuchen, weiter unser Spiel zu optimieren und die Abläufe weiterzuentwickeln“, so der 44-Jährige, der einmal mehr betonte, dass die Vorbereitung nach wie vor nicht abgeschlossen sei. „Nach dem großen Umbruch brauchen wir noch Zeit, um unser Spiel weiterzuentwickeln.“ Dazu sei der Pokal eine gute Gelegenheit.

    Für den Gastgeber hatte Giannikis ein Lob parat. „Thalhofen hat sehr leidenschaftlich gespielt und versucht, die Räume eng zu machen. Sie hatten zwei, drei Chancen. Es war eine gelungene Veranstaltung“, sagte er mit Blick auf 2.300 Zuschauern im Ostallgäu.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, 2. Runde, 15.08.2024, 17 Uhr


    FC Thalhofen – TSV 1860 München 0:10 (0:5)


    FCT: 1 Kress (Tor) – 8 Steinhauser, 3 Vetter, 18 C. Wahler, 2 Steger – 22 L. Zeiler, 6 Welte, 10 Beutel – 23 Suske, 7 M. Wahler, 31 Drimml.

    Ersatz: 12 Reichhart (Tor) – 5 Dittrich, 9 Csauth, 11 Hartmann, 13 Volland, 14 J. Zeiler, 17 N. Zeiler, 19 Büttner, 27 Thiel.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 27 Ott, 37 Frey, 36 Deniz, 7 Guttau – 10 Schubert, 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 5 Jacobsen, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 25 Dulic, 30 Wolfram, 39 Muteba.

    Wechsel: Dittrich für Vetter (46.), Hartmann für Beutel (46.), Thiel für Drimml (46.), Reichhart für Kress (54.), Büttner für Steinhauser (59.) – Wolfram für Schubert (67.), Muteba für Reich (67.), Schifferl für Verlaat (67.), Dulic für Reinthaler (67.), Kloss für Deniz (67.).

    Tore: 0:1 Ott (11.), 0:2 Rheinthaler (16.), 0:3 Deniz (21.), 0:4 Ott (41.), 0:5 Reinthaler (44.), 0:6 Schubert (58.), 0:7 Hobsch (63.), 0:8 Hobsch (73.), 0:9 Ott (77.), 0:10 Wolfram (90.).

    Gelbe Karte: –.

    Zuschauer: 2.300 Stadion am Mühlsteig Marktoberdorf.

    Schiedsrichter: Gürkan Günebakan (München); Assistenten: Marcel Klein (München), Julian Kreye (Unterhaching).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8002.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-viktoria-koeln-m1-240825


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…FQ4000000VS5489B3VVLDQQH4

    Die Löwen-U21 bleibt auch im sechsten Saisonspiel in der Bayernliga Süd unbesiegt und noch dazu zum vierten Mal in Folge ohne Gegentor. Gleichzeitig beendete sie beim 3:0-Erfolg die Serie des TSV 1874 Kottern, der bis dahin unbezwungen war. Kurz nach der Pause hatte Sean Dulic die Führung erzielt (48.). Cristian Leone (72.) und Brahim Moumou (87.) trafen zum Endstand.


    Beide Teams legten trotz tropischer Temperaturen ein hohes Tempo an den Tag, zeigten dabei viel Respekt und vermieden zunächst das Risiko. Glück hatten die Löwen nach einer Viertelstunde, als Michael Singer von halblinks den Ball unkontrolliert, aber scharf in die Mitte schlug, die Hereingabe an das Schienbein von Kevin Haug prallte und von dort aufs 1860-Tor, doch Erion Avdija war zur Stelle, parierte den Zufallsabschluss (15.). Ansonsten passierte vor und in den Strafräumen wenig. Die Löwen-U21 hatte zwar einige Eckbälle, aus denen sie aber kein Kapital schlagen konnte. In der 31. Minute versuchte es Maximilian Bär in zentraler Position mit einem Abschluss aus 22 Metern, doch Avdija tauchte ab, fischte den Ball spielerisch aus dem rechten unteren Eck. Ein Kopfball von Kai Dausch nach einer Rechtsflanke fehlte die Power und Präzision, um den 1860-Keeper vor ernsthafte Probleme zu stellen (37.). In der 42. Minute klärte Sean Dulic am vorderen Fünfmetereck eine Hereingabe von links durch Haug vor Dusch zur Ecke (42.). Mit der letzten Aktion vor der Pause kamen auch die kleinen Löwen zu ihrer ersten Möglichkeit. Cristian Leone hatte auf Höhe der Strafraumkante von rechts nach innen gelegt, Xaver Kiefersauer ließ die Kugel passieren, Mike Gevorgyan schloss aus 17 Metern hoch aufs linke Eck ab, doch Antonio Mormone im Tor der Gastgeber riss die Arme nach oben, hielt den Schuss im Nachfassen fest (45.).

    Kurz nach Wiederbeginn gingen die Sechzger in Führung. Nach einer abgefangenen Ecke von Kottern schalteten die kleinen Löwen schnell um. Evarist Samey passte von links diagonal auf Gevorgyan, der legte die Kugel im Strafraum quer an Torwart Mormone vorbei auf den mitgelaufenen Dulic, der sie nur noch ins leere Tor zum 1:0 einschieben musste (48.). Die Allgäuer bemühten sich in der Folge um den Ausgleich. Der wäre ihnen beinahe in der 55. Minute gelungen. Matthias Jocham hatte aus dem Halbfeld die Kugel in den Strafraum gechipt, Dusch stieg am höchsten, köpfte aber aus zehn Metern knapp links am 1860-Tor vorbei (55.). Drei Minuten später passte Samey auf der rechten Strafraumseite auf Kiefersauer, der lief parallel zur Grundlinie nach innen, seine scharfe Hereingabe konnte jedoch Mormone wegfausten (58.). Die Sechzger dagegen nutzten ihre Chancen eiskalt und erhöhten in der 72. Minute durch Cristian Leone. Nach einem Einwurf auf der linken Seite durch Moritz Rem auf den eingewechselten Brahim Moumou passte der mit dem Außenrist nach innen auf Leone, der dribbelte in den Strafraum, legte dann auf Moumou ab, der im Zweikampf zu Fall kam. Die Kugel fiel Leone vor die Füße, der sie aus sechs Metern unorthodox mit der Spitze ins lange Eck zum 2:0 beförderte. Den Schlusspunkt setzte drei Minuten vor dem Ende Moumou. Gevorgyan hatte links in die Tiefe auf den Stürmer gepasst, der zog gegen Bär in die Mitte, schloss dann mit rechts aus 15 Metern ab und traf flach ins rechte Eck zum Endstand (87.). Mit dem 3:0-Erfolg überflügelten die Sechzger den bisherigen Tabellenzweiten aus Kontern, feierten den vierten Sieg im sechsten Spiel bei zwei Unentschieden und setzten sich selbst vorübergehend an die Tabellenspitze.

    „Das toppt das Ganze, das kann man nicht hoch genug bewerten“, sagt U21-Coach Felix Hirschnagl über die Tatsache, dass sein Team zum vierten Mal in Folge ohne Gegentreffer geblieben ist. „Das spricht für den Charakter, das macht uns als Trainerteam stolz.“ Vor allem sei die defensive Stabilität wichtig, wenn ein Spiel Spitz auf Knopf stehe. In der 1. Halbzeit hatten die Gastgeber mehr Spielanteile, kamen aber allenfalls zu Halbchancen. „So nach 20 bis 25 Minuten sind wir dominanter aufgetreten, haben gegen das Pressing von Kottern immer wieder Lösungen gefunden“, erzählt der 40-jährige Trainer. „Wir waren dann aber im Spiel nach vorne zu ungenau, haben das Tempo nicht in die Box mitnehmen können.“

    Genau das wurde dann in der Halbzeit in der Kabine angesprochen. „Wir sind wie zuletzt gegen Erlbach wieder gut aus der Pause gekommen, waren sofort da“, zeigte sich die Mannschaft einmal mehr lernfähig. Das sei auch ein Thema von Persönlichkeit und Charakter, findet Hirschnagl. „Die Jungs zeigen, dass es ihnen viel bedeutet, für Sechzig zu spielen. Das kann man in jeder Minute auf dem Feld sehen.“

    Der Erfolg sei eine Momentaufnahme. „Das gilt es zu genießen. Morgen werden wir das dann richtig einordnen und weiterarbeiten. Mit Memmingen haben wir am Samstag das nächste Spitzenspiel vor der Brust.“ Die Allgäuer sind ebenfalls noch ohne Niederlage in dieser Saison. „Irgendwie ist es nicht normal, was gerade abgeht“, freut sich Hirschnagl. „Es kommen bestimmt auch wieder andere Phasen, deshalb müssen wir das wertschätzen können!“


    STENOGRAMM, 6. Spieltag, 13.08.2024, 18.30 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München 0:3 (0:0)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 33 Zentrich (83., 9 Pereira de Azambuja), 22 Dulic, 24 Benede, 27 Rem – 25 Marosevic (77., 14 Martinovic), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone (83., 4 Seils), 18 N. Klose (57., 11 Moumou), 19 Samey (68., 39 Husic).

    Tore: 0:1 Dulic (48.), 0:2 Leone (72.), 0:3 Moumou (87.).

    Gelbe Karten: Schad– Benede, Moumou, Avdija.

    Zuschauer: 700 ABT-Arena in Durach.

    Schiedsrichter: Elias Tiedeken (Neusäß); Assistenten: Christian Stober (Königsbrunn), Antonio Vasiu (Steppach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7999.htm



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…m2-fc-memmingen-m1-240817


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…KM4000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Saison hat in der Bayernliga Süd erst begonnen, schon steht die zweite Englische Woche auf dem Programm. Am Dienstag, 13. August 2024, geht es für die Löwen-U21 ins Allgäu zum TSV 1874 Kottern. Anpfiff in der ABT-Arena (Kieswerkstr. 10, 87471 Durach) ist um 18.30 Uhr.


    Es ist ein absolutes Spitzenspiel zwischen zwei Mannschaften, die in dieser Saison noch ungeschlagen sind. Kottern hat vier Siege und ein Remis auf dem Konto, steht punktgleich mit dem FC Memmingen auf Platz zwei. Die kleinen Löwen sind Vierter mit drei Siegen und zwei Unentschieden. „Irgendjemand wird mal verlieren“, sagt U21-Coach Felix Hirschnagl, hofft aber, dass es nicht gerade sein Team im nächsten Spiel sein wird.

    Der 40-jährige Coach rechnet im Allgäu mit einer ähnlich „intensiven Partie wie gegen Erlbach. Ich erwarte eine Mannschaft, die spielerisch stark und kreativ ist und die uns gegen den Ball alles abverlangen wird.“ Dazu sei es für die Löwen-Reserve die erste längere Auswärtsfahrt unter der Woche. „Mal schauen, wie wir damit zurechtkommen, und ob wir unsere Wettkampfstärke aufs Feld kriegen.“

    Personell hat sich einiges getan. Schon zuletzt beim Heimspiel gegen Erlbach wurde Brahim Moumou eingewechselt, mit Cristian Leone kehrt nach verbüßter Rot-Sperre ein weiterer Offensivspieler gegen Kottern zurück. „Er gibt uns Kreativität und Flexibilität in der vorderen Reihe. Darauf freuen wir uns“, so Hirschnagl über Leone. Im Gegenzug muss er gegen Kottern auf Luan Klose (Erkältung) und Arin Garza (Magen-/Darmprobleme) verzichten. Dazu fehlt neben den Langzeitverletzten Torhüter Paul Bachmann die kommenden 14 Tage wegen eines Pflichtpraktikums. Für ihn wird wohl ein U19-Torhüter auf der Bank Platz nehmen.

    Im Anschluss an das 0:0 am Freitagabend gegen Erlbach hatte Hirschnagl der Mannschaft zwei Tage freigegeben. „Die Jungs sollten das Wochenende nutzen, um Energie aufzuladen und den Kopf freizubekommen.“ Am Montagabend stand dann die einzige Trainingseinheit vor dem Kottern-Spiel an, am Dienstag trifft sich die Mannschaft zum Videostudium, anschließend ist Mittagessen, bevor die rund 140 Kilometer einfache Fahrt ins Allgäu in Angriff genommen werden. „Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit ist Persönlichkeit und Kampfgeist gefragt“, erklärt Hirschnagl. Bisher ist sein Team immer gut mit schwierigen Bedingungen zurechtgekommen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7996.htm