Beiträge von Exil-Anhaltiner

    Viktoria Urberach ( BOL Darmstadt )
    sportfreunde Seligenstadt oder TGM/SV Jügesheim ( BOL Frankfurt Ost )
    FSV Frankfurt und SpVgg Oberrad ( BOL Frankfurt West )

    Sichtungstraining in Klein-Karben


    Oberligist KSV Klein-Karben veranstaltet am morgigen Mittwoch (18 Uhr) auf dem Günther-Reutzel-Sportfeld ein Sichtungstraining, auch für Spieler aus unteren Klassen. Interessenten können sich bei Abteilungsleiter Peter Rübenach (Tel.: 01 79 70 52 15 6) anmelden.

    Davide Faga kehrt nach drei Jahren von Bayern München zu Eintracht Frankfurt zurück, wo er in der kommenden Saison in der U 19-Bundesliga-Mannschaft spielen wird. Wie Faga unterschrieben auch die bisherigen U 17-Spieler Fnan Ghebregziahber und Adriano Nuzzo Zweijahres-Verträge für die A-Jugend der Riederwälder.

    Hessenpokalfinale nicht mehr in dieser Woche


    Das Finale im Hessenpokal der Männer zwischen Regionalliga Süd-Spitzenreiter Kickers Offenbach und Hessenmeister 1. FC Eschborn wird definitiv nicht mehr in dieser Woche ausgetragen. Dies gab Verbandsfußballwart Armin Keller (Mücke-Merlau) heute Nachmittag nach ausführlichen Gesprächen mit beiden Vereinen bekannt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.


    HFV

    Eintracht Frankfurt


    Einer der ersten Auftritte des neuen Teams in der Saison 2005/06 folgt am 14.Juli (18:30 Uhr) im Kreis Offenbach. In Rödermark geht es an diesem Tag gegen den FC Viktoria Urberach. Der Bezirksoberligist wurde bei der Oddset-Aktion „Eintracht zu gewinnen“ als Sieger ermittelt und darf sich nun auf ein zuschauerträchtiges Freundschaftsspiel freuen

    Jetzt steht Seligenstadt nur noch der Tabellenletzte im Weg


    Die Sportfreunde Seligenstadt stehen nach dem 5:0 gegen Kewa Wachenbuchen kurz vor der Meisterschaft in der Bezirks-Oberliga Frankfurt Ost. Jeder erwartet im letzten Punktspiel beim Schlusslicht Germania Wächtersbach einen Sieg des Tabellenführers. In die Relegation zur Landesliga wird sehr wahrscheinlich die TGM SV Jügesheim gehen, die 4:1 gegen Kickers Obertshausen siegte.


    Sportfreunde Seligenstadt – Kewa Wachenbuchen 5:0 (4:0). – Nach knapp zwanzig Minuten war die Partie bereits entschieden. Moretti (12.), Winter (17.) und Reyschmidt (19.) legten ein 3:0 vor, dem Moretti (36.) noch vor dem Seitenwechsel das vierte Tor folgen ließ. Moretti krönte seine tolle Vorstellung noch mit dem 5:0 (54.). Zudem hatte Seligenstadt noch zwei Lattentreffer. Bezeichnend für die Unterlegenheit der Gäste war, dass die Kewa erst nach 42 Minuten erstmals auf das Tor von Kring schoss.


    TSG Neu-Isenburg – SV Somborn 2:2 (2:1). – Die Gäste holten genau den Punkt, der noch zum endgültigen Ligaverbleib fehlte. Nach furiosem Beginn mit zwei schnellen Toren durch TSG-Torjäger Janovsky (1.) und dem Ausgleich durch Zinkhan (5.) wurde das Spiel ob der Hitze ruhiger. Nach der erneuten Führung der Gastgeber durch Rowohl (25.) mussten die Gäste mehr tun. Shabani war der Schütze zum 2:2 (51.). Danach verflachte die Partie endgültig.

    TGM SV Jügesheim – Kickers Obertshausen 4:1 (2:0).
    – Die Gastgeber wahrten ihre Minimalchance auf Platz eins. Der überragende Vasiljevic (2./59./86.), der sein Torekonto auf 32 Treffer erhöhte, besiegte die Gäste fast im Alleingang. Das vierte Tor steuerte Rill bei (39.). Nur nach dem Anschlusstor durch Heck (55.) kam kurzzeitig Unruhe bei den Platzherren auf.


    FC Hanau 93 – Germania Wächtersbach 3:2 (0:2). – Zur Halbzeit schien sich eine faustdicke Überraschung anzubahnen. Der Tabellenletzte führte nach Toren von Frank (23.) und Moaremoglu (27.) 2:0 an der Kastanienallee. Später verlief doch alles in den erwarteten Bahnen. Teschner (55.), Appel (73.) und Tsaklas (83./Foulelfmeter) verhinderten eine Blamage. In der 75. Minute sah Gästespieler Wolf die Gelb-Rote Karte.


    VfB Oberndorf – Germania Niederrodenbach 5:1 (2:0). – Während die spielerisch überlegenen Gäste in Schönheit starben, fackelte Oberndorf nicht lange. Sachs (36.) und Lingenfelder (44./Foulelfmeter) legten ein 2:0 vor. Glück hatte Oberndorf, dass nach dem Anschlusstreffer durch Krück (61.), Haberkorn nur fünf Minuten später den alten Abstand wiederherstellte. In der Schlussphase setzte Glassen noch zwei Tore drauf (80.(83.).


    Viktoria Nidda – FSV Bischofsheim 4:3 (4:1). – Die Gäste verschliefen die erste Halbzeit total. Nidda nutzte dies zu Toren von Schlosser (10.) Kaiser (16./34.) und Reuter (30./Eigentor). Mit dem Pausenpfiff verkürzte Schönherr (45.) auf 1:4. Reuter (53./Foulelfmeter) machte seinen Lapsus wieder gut und Horneff schaffte den Anschluss zum 3:4 (75.). Zu mehr reichte es aber nicht, auch weil FSV-Spieler Torres in der 63. Minute wegen grobem Foulspiels die Rote Karte sah.


    Germania Dörnigheim – FC Hochstadt 2:0 (1:0). – Auch im Maintal-Derby machte sich die Harmlosigkeit des Gästeangriffs wieder deutlich bemerkbar. Schwab (4./38.) und Nickel (40.) wussten mit besten Chancen nichts anzufangen. Besser machten es Teicher (35.) und Mohr (58.) auf der Gegenseite.


    FC Langendiebach – Blau-Weiß Schotten 7:1 (3:1). – Die Gäste gingen überraschend durch Ruppel (13.) in Führung. Anschließend hatten sie aber nichts mehr zu bestellen. Die weiter abstiegsgefährdeten Platzherren taten etwas für ihre Tordifferenz. Sickmann (25./50./55.), Zimmermann (18./75.), Tobias Gebhardt (35.) und Stoll (80.) erzielten die Treffer in dem einseitigen Spiel.


    Eintracht Oberissigheim – Susgo Offenthal 1:4 (0:3). – Offenthal hat sich mit diesem Sieg den Ligaverbleib gesichert. Mit einem lupenreinen Hattrick sorgte Faeth (5./24./ 40.) für die 3:0-Pausenführung, die Hornicek nach Wiederbeginn ausbaute (48.). Weintritt traf noch für Oberissigheim (70.).


    Tabellensituation vor dem letzten Spieltag


    1. SF Seligenstadt 74
    2. TGM/SV Jügesheim 72
    3. TSG Neu-Isenburg 65

    Unterliederbach braucht keine fremde Hilfe mehr


    Erstmals seit Monaten steht der VfB Unterliederbach in der Landesliga Mitte nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Durch den 5:1-Erfolg über den TuS Naunheim hat die Mannschaft von Trainer Dietmar
    Rompel nun am letzten Spieltag beim VfB Aßlar die Möglichkeit aus eigener Kraft die Klasse zu halten. Ein Punkt in Aßlar würde zumindest die Abstiegsrelegation sichern. «Was wir wollten, haben wir erreicht. Jetzt haben wir es selbst in der Hand», lobte Rompel sein Team. Auch Kapitän Goran Dadic ist nach dem Sieg über Naunheim vom Verbleib in der Landesliga überzeugt: «Wir fahren jetzt mit Selbstvertrauen nach Aßlar. Da muss jetzt viel passieren, dass es noch schief läuft.»
    Beim so wichtigen Sieg gegen Naunheim trafen Dadic (34.), Lorenz (55.), De Angelis (58./81.) und Malesevic (64.). Naunheim hatte durch Jung geführt (5.).


    Ausgerechnet ein halbes Jahr vor dem 100. Geburtstag steckt Viktoria Kelsterbach in der größten sportlichen Krise seiner jüngeren Clubgeschichte. Die 1:6-Pleite beim Oberliga-Aspiranten FSV Steinbach besiegelte Kelsterbachs direkten Wiederabstieg aus der Landesliga Mitte
    und den zweiten Absturz nach 1999 in die Bezirks-Oberliga.
    Der erst in der Winterpause installierte Trainer Thomas Becker zog bereits die Konsequenzen und wird zum bedeutungslos gewordenen Rundenfinale seine Abschiedsvorstellung geben. «Er will einem Neuanfang nicht im Weg stehen», kommentierte Viktoria-Pressemitarbeiter Daniel Jagodzinski die Entscheidung von Becker, der mit der deftigen Niederlage beim Tabellenersten seinen vorläufigen Tiefpunkt als Verantwortlicher in Kelsterbach erlebte. Seine Bilanz vor dem abschließenden Durchgang ist ebenso ernüchternd: in 13 Spielen unter seiner Regie holte die Viktoria lediglich magere neun Punkte.


    VfB Unterliederbach - TuS Naunheim 5 :1
    FSV Steinbach - Viktoria Kelsterbach 6 :1
    FSV Braunfels - SV Wiesbaden 3 :2
    SV Wehen II - RSV Würges 0 :4
    TSV Michelbach - TSV Klein-Linden 4 :3
    FV Biebrich - Eintracht Stadtallendorf 4 :4
    FC Ederbergland - Eintracht Wetzlar 1 :7
    SG Walluf - VfB Aßlar 2 :2


    ....
    12. VfB Unterliederbach 33
    13. VfB Aßlar 33
    14. FC Ederbergland 32
    15. TSV Michelbach 31
    16. Viktoria Kelsterbach 29
    17. TSV Klein-Linden 17

    Der ehemalige Oberligist SG Hoechst hat sich wohl schon aufgegeben
    Nach der 2:8-Schlappe gegen Meister Germania Weilbach wird die SG Hoechst den Abstieg aus der Bezirksliga Main-Taunus wohl nicht mehr vermeiden können. Da zwei Mannschaften absteigen müssen, sind Kelsterbach und Schloßborn weiter am meisten gefährdet. Der VfB Unterliederbach II, am letzten Spieltag spielfrei, kann noch in die Relegationsspiele rutschen.



    SG Hoechst – Germania Weilbach 2:8 (1:3). – Obwohl die Gastgeber schon nach zwei Minuten durch einen Elfmeter von Salihu in Führung gingen, sah alles danach aus, als hätten sie sich schon aufgegeben. Der beim Gast die Fäden ziehende Kara glich aus, Torjäger Seuberth kam zu drei, Beese zu zwei Treffern und Mio Tovilo fügte ein weiteres Tor an. Für die Gastgeber war noch einmal Dos Santos zum zwischenzeitlichen 2:5 erfolgreich.


    Vor dem letzten Spieltag:


    14. VfB U'liederbach II 32 Spiele - 29 Punkte
    15. FC Schlossborn 31 - 26
    16. BSC Kelsterbach 31 - 24
    17. SG Hoechst 31- 23

    Der FSV Steinbach (Bezirksoberliga Frankfurt West) steht bereits als Teilnehmer zur Aufstiegsrelegation zur Landesliga Süd fest.


    Aus der Bezirksoberliga Frankfurt Ost wird sich wohl der Landesligaabsteiger TGM/SV Jügesheim qualifizieren!


    Ein weiterer Teilnehmer ist RW Darmstadt!
    Für Rot-Weiß Walldorf ist der Traum von der erneuten Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Landesliga Süd endgültig zerplatzt. Obwohlder letztjährige Vizemeister in seinem vorletzten Spiel der Bezirks-Oberliga Darmstadt mit dem 6:2 (3:0) bei Germania Ober-Roden II nichts anbrennen ließ, sicherte sich der ebenfalls siegreiche Namensvetter aus Darmstadt endgültig Platz zwei und damit das Playoff-Ticket.

    Frankfurter Quartett spielt den fünften Absteiger aus
    Der FSV Steinbach wird die Aufstiegsrelegation zur Landesliga Süd bestreiten. Nach dem 3:1 gegen den FV Bad Vilbel II ist Steinbach von Platz drei nicht mehr zu verdrängen. Im Kampf um den Klassenerhalt spielen beim Saisonfinale am kommenden Sonntag die Frankfurter Vertreter Umut Cityspor, Griesheim, Niederrad und Goldstein im Fernduell den fünften Absteiger und den Teilnehmer an der Relegation unter sich aus.


    Spvgg. 05 Oberrad – 1. FC-TSG Königstein 1:0 (1:0). – Vor einer stattlichen Kulisse erzielte Goalgetter Maxi Büge das Tor des Tages (4.). Der langjährige Torjäger Thorsten Messinger, der in der 40. Minute einen Elfmeter verschoss, wurde für seine großen Verdienste um den Verein geehrt und gebührend verabschiedet. Ihn zieht es familiär nach Australien. Anlässlich der Oberräder Jubiläumsfeierlichkeiten waren auch die Weltmeister Bernd Hölzenbein und Rudi Völler auf der Beckerwiese erschienen, um ihre Fußball-Schule zu präsentierten.


    TSF Usingen – Usinger TSG 1:3 (0:2). – Die Tore: 0:1 Schnitter (18.), 0:2 Lewalter (44.), 1:2 Durak (48.), 1:3 Henrici (57.).


    TuS Makkabi Frankfurt – KSV Klein-Karben II 0:3 (0:0). – Ohne Trainer Jorge Hubermann, der wegen versuchter Schiedsrichterbestechung vom Bezirksrechtsausschuss bis Mitte Juli mit einen Platz- und Tätigkeitsverbot belegt wurde, zudem werden dem Club noch drei Punkte abgezogen, konnte der Absteiger nur im ersten Abschnitt überzeugen. Nach der Pause hatten die Gäste das Spiel fest im Griff. Beck (65.), Perreira (74.), und Rodriguez (88.) sorgten mit ihren Toren dafür, dass Karben nur noch rein theoretisch auf den Relegationsplatz 13 abrutschen könnte. Blagojevic (KSV/66.) sah «Gelb-Rot».


    SV Bruchenbrücken – SC Goldstein 3:1 (1:0). – Vom gefährdeten Frankfurt Quartett hat Goldstein jetzt die schlechtesten Karten. In der Drangphase der Gäste nach dem Anschlusstreffer hielt SVB-Keeper Belzer den Sieg fest. Die Tore: 1:0 Linhart (29.), 2:0 Eckert (63.), 2:1 Maurer (65.), 3:1 Linhart (88.). Nach fünf Jahren erfolgreicher Tätigkeit wurde beim SVB Spielertrainer Dirk Haigis verabschiedet. Er übernimmt den SKV Beienheim.


    Germania Ockstadt – Union Niederrad 4:0 (3:0). – Des einen Freud, des anderen Leid: Ockstadt ist gerettet, die Union muss nun auf Patzer von Umut Cityspor und/oder Griesheim hoffen, um wenigstens den direkten Abstieg noch zu vermeiden. Die Gäste setzten mit dem Lattenschuss von Khaldy (6.) zwar das erste Ausrufezeichen, doch nach der Gelb-Roten Karte für Faqir (26.) bei einem 0:2-Rückstand war die Partie schon früh entschieden. Bei den Gästen sah auch noch Mihmat «Gelb-Rot» (90.). Die Tore: 1:0 Stachelroth (12.), 2:0 Fleischer (22.), 3:0 Heide (43.), 4:0 Linde (78.).


    FSV Steinbach – FV Bad Vilbel II 3:1 (2:0). – Bad Vilbels starker Torhüter Gübler, der unter anderem einen Foulelfmeter von Pingel parierte (40.), verhinderte eine höhere Niederlage. Die Tore: 1:0 Pingel (9.), 2:0 Belfkih (17.), 3:0 Mihailovic (65.), 3:1 Walter (90., Foulelfmeter).


    TSKV Umut Cityspor Frankfurt – Spvgg. Griesheim 1:2 (0:2). – Die Türken können sich zwar immer noch aus eigener Kraft retten, doch nun sitzt ihnen Griesheim punktgleich im Nacken. Balekoglu war Griesheims «Held», er erzielte beide Tore (30./36.), wobei Torwart Veit jeweils keine gute Figur machte. Auf der Gegenseite «fischte» Scholz einen Freistoß von Yollu aus dem Winkel (36.) und hielt später einen «Elfer» von Tekin (70.). In der dramatischen Endphase konnte Yollu nur noch verkürzen (80.). Terzerdi (Umut) und El Fechtali (Griesheim) sahen «Gelb-Rot».


    SC Dortelweil – Teutonia Staden 6:1 (1:0). – Zunächst war es ein müder Sommerkick, dann wurden aber die Dortelweiler wach und zerstreuten die letzten Zweifel am Klassenerhalt. Herausragend beim Sieger war Filip Bilen, der drei Tore erzielte und eins vorbereitete. Die Tore: 1:0 Sulejmani (30.), 2:0 Bilen (50.), 2:1 Adler (52., Foulelfmeter), 3:1 Bilen (65.) 4:1 Kilic (67.), 5:1 Bilen (68.), 6:1 Ghebrezghi (83.).


    FSV Frankfurt II – SGK Bad Homburg 1:1 (0:1). – Auch ohne den Punkt beim Meister wäre Bad Homburg gerettet gewesen. So aber schaffte es der Aufsteiger aus eigener Kraft. Heinz brachte die Gäste nach einem von Wawroschek gegen Zschieschang gehaltenen Foulelfmeter im Nachschuss in Führung (35.), Tayebi glich aus (59.).


    FNP

    Nach dem 1:7 sieht es für den FSV Hellas sehr schlecht aus


    Der Traum von der Relegation zur Oberliga ist für Rot-Weiss Frankfurt mit dem 1:2 gegen den VfR Kesselstadt geplatzt (siehe unten stehenden Bericht). Dabei hatte das 1:2 von Bayern Alzenau gegen Kickers Offenbach II den «Roten» noch einmal
    alle Möglichkeiten eröffnet. Am letzten Spieltag muss Alzenau nun lediglich noch die Kickers fürchten, die nur noch zwei Punkte Rückstand auf Rang zwei haben. Auf einen Abstiegsplatz rutschte der FSV Hellas Frankfurt ab, der im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Alexander Pajic mit 1:7 bei der DJK Bad Homburg unterging.

    DJK Bad Homburg – FSV Hellas Frankfurt 7:1 (3:0).
    – Präsident Evangelos Lazarou konnte als Ersatz für den gefeuerten Hellas-Trainer Alexander Pajic nichts bewirken. «Das war keine Mannschaft, die hier unbedingt und mit letztem Einsatz gegen den Abstieg gekämpft hat», wunderte sich Bad Homburgs Fußball-Boss Rolf Voigt über den Gegner. Özcan Can (7./37./59.), Stipo Glavas in seinem vorletzten Spiel für die Gastgeber (45./54.) und Firat Öztürk (87.) trafen beim Sieger, Doukas besorgte das zwischenzeitliche 1:4 (52.).

    FSV Bad Orb – SG Ober-Erlenbach 6:4 (1:3).
    – In einem kuriosen Spiel war letztlich wohl entscheidend, dass Ober-Erlenbach ohne Auswechselspieler angereist war. «Die waren am Ende platt», meinte jedenfalls Bad Orbs Sprecher Thomas Metzler. Die Gäste führten durch Contin (10.), Kallel (14.), Geier (37.) und Biskup (47.) bei einem Gegentor durch Wesseloff (19.) schon mit 4:1, brachen dann aber völlig ein. Röder (61.), Horseling (77.), Maul (78. und 83. per Foulelfmeter) sowie Haberkorn (86.) wendeten noch das Blatt.


    SV Darmstadt 98 II – Viktoria Griesheim 1:1 (0:0). – Die Darmstädter Regionalliga-Reserve hatte fünf Minuten vor Schluss Glück, als der Ball nach einem Schuss von Talib an der Latte landete. Letztlich war das Remis aber verdient, wie Co-Trainer Ricardo Bastias fand. Die Griesheimer Führung durch Böck (59.) glich Atmani aus (70.).


    Bayern Alzenau – Kickers Offenbach II 1:2 (1:0). – Anté Rakic traf in Alzenau eine Minute vor Schluss zum 2:1 für die Kickers, welche zuvor dank ihres überragenden Torhüters Daniel Endres im Spiel geblieben waren. Das 1:0 für den Tabellenzweiten durch Benny Gödecke (24.) hatte Sascha Gies ausgeglichen (65.), der eigentlich dem Regionalliga-Kader des OFC angehört.


    DJK SSG Darmstadt – SG Bruchköbel 4:4 (3:2). – Der Meister nahm das für ihn bedeutungslose Spiel erst am Ende ernst. Für einen Punkt gegen die abstiegsbedrohten Gastgeber reichte das. Die Tore: 1:0 Hasanovic (6.), 1:1 Wenzel (25.), 1:2 Schnarr (26.), 2:2 Bozkurt (33.), 3:2 Schwarz (40.), 4:2 Traser (41.), 4:3 Nuhn (74.), 4:4 Siegfahrt (88.) .


    FC Young Boys Oberursel – SG Dornheim 1:0 (1:0). – Maric erzielte das einzige Tor (28.) in einem kampfbetonten Spiel, in dem sich Dornheim nicht «hängen ließ» und bis zuletzt um ein Remis kämpfte. Mit dem Sieg verbesserte sich Oberursel auf den Relegationsrang.

    FC Alsbach – SG Nieder-Roden 1:2 (0:1).
    – In der Nachspielzeit sicherte sich Nieder-Roden durch ein Tor von Gausa endgültig den Klassenerhalt. Schon nach der Führung durch Zafir (42.) hatte es für die Gäste gut ausgesehen, aber nach Ehmigs 1:1 (74.) drohte eine Punkteteilung. Die Rote Karte für Alsbachs Keeper Pavlovic wegen eines Handspiels außerhalb des Strafraums (82.) spielte Nieder-Roden wohl entscheidend in die Karten.

    RW Frankfurt - VfR Keeselstadt 1:2 (1:0)


    Rund 40 Minuten lang träumte Rot-Weiss Frankfurt von der Oberliga. Etwa so viel Zeit lag zwischen dem 1:0 durch Armando Aguirre und dem Ausgleich für den VfR Kesselstadt durch ein Eigentor von Zissis Petkanas, die 20 Minuten dauernde Halbzeitpause eingerechnet. Am Ende hieß es gar 2:1 für die Gäste, die den Direktabstieg damit
    bereits vermieden haben und denen nur noch im ungünstigsten Fall die Relegation droht. Die «Roten» können Platz zwei endgültig nicht mehr erreichen und spielen auch in der kommenden Runde in der Landesliga Süd.
    «Wir haben in der Hinrunde zu viele Punkte gelassen», rechnete Rot-Weiss-Coach Jürgen Loos nachher hoch. Dass seine Mannschaft überhaupt noch am Aufstieg schnuppern durfte sei der Beweis dafür, «dass wir eine prima zweite Serie gespielt haben». Allerdings sei am Ende auch deutlich geworden, wo es der Mannschaft noch fehle: «Es haben nicht alle die Qualität, die man für unsere Ansprüche braucht.» Das soll in der kommenden Saison anders werden. Man werde, so Loos, einen Kader zusammenstellen, «der sich ganz sicher sehen lassen kann».


    Gegen Kesselstadt fehlte es vor allem an einem Ideengeber im Mittelfeld. Spielmacher Francesco Spezzano, der am Samstag geheiratet hatte und nicht mit von der Partie war, konnte nicht ersetzt werden. Dabei mühte sich in der Zentrale Christian Liebig nach Kräften, fand aber zu wenig Bindung zu seinen Mitspielern und tauchte im zweiten Abschnitt völlig unter. Der nach der Pause aufgebotene Angreifer Ersin Kizarmis trat überhaupt nicht in Erscheinung. «Wir haben nachher quasi ohne Sturm gespielt», kritisierte Loos. Die einzige Chance im zweiten Abschnitt hatte Timur Birsin, der es nach einem Schnitzer von Dietmar Roth mit einem Heber probierte, das Ziel aber weit verfehlte (81.).


    Auch kurz vor der Pause hatte Birsin eine gute Gelegenheit, scheiterte aber freistehend an Keeper Andreas Klösel (45.). «Wenn wir das 2:0 machen, sieht es natürlich anders aus», vermutete Loos.


    Zwingend agierte Rot-Weiss aber zu selten. Zwar hatten die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel, Chancen waren aber Mangelware. Erst zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff wurde es für Klösel erstmals brenzlig, als Birsin einen Ball erlaufen und auf Liebig zurückgelegt hatte, dessen Direktabnahme der Schlussmann gut parierte. Nach der anschließenden Ecke setzte Silvio Petracca einen Kopfball an, den Klösel ebenfalls abwehren konnte, bei Aguirres Nachschuss war er aber machtlos (44.).


    Spätestens nach dem Eigentor von Petkanas, der einen verunglückten Sürücü-Schuss zum 1:1 ins eigene Tor ablenkte (63.), war dann Kesselstadt am Drücker. Rot-Weiss-Torhüter Martin Wagner konnte schließlich einen Freistoß von Edgar Seibert eben noch an den Pfosten lenken, aber Metin Oymak staubte zum 2:1 ab (78.).


    Rot-Weiss Fankfurt: Wagner – Arnautis, Petracca, Maik Rudolf (46. Kizarmis), Petkanas – Aguirre, Kris Rudolf, Temur, Houness – Liebig – Birsin.


    VfR Kesselstadt: Klösel – Roth – Westenburger, Orfanidis – Kaya (90. Linde), Bayin, Albayrak, Turjacanin (46. Zekovic), Seibert – Oymak, Karahan (59. Sürücü). (rst)

    VfL Kassel - TSG Wattenbach 0 :1
    VfB Süsterfeld - TSV Lehnerz 2 :5
    SC Willingen - FSV Dörnberg 3 :1
    SG Korbach - SG Bad Soden 7 :1
    SV Weidenhausen - FSC Lohfelden 1 :5
    SV Hünfeld - VfL Eiterfeld 1 :1
    Eintracht Baunatal - TSV Wabern 3 :1
    Borussia Fulda - SVA Bad Hersfeld 0 :0


    Da Hünfeld gegen den Tabellenletzten Eiterfeld patzte ist Wattenbach nun alleiniger Tabellenführer mit 2 Punkten Vorsprung!