RSV Würges - TSV Klein-Linden 5 :0
TSV Michelbach - SG Walluf 2 :0
FV Biebrich - FC Ederbergland 2 :0
FC Eddersheim - Viktoria Kelsterbach 0 :1
FSV Braunfels - VfB Aßlar 5 :1
SV Wehen II - VfB Unterliederbach 3 :3
TuS Naunheim - FSV Steinbach 0 :0
SV Wiesbaden - Eintracht Stadtallendorf 2 :2

Ergebnisse Hessen Landesliga Mitte
-
-
RSV Würges - TuS Naunheim 2 :0
Eintracht Stadtallendorf - FC Eddersheim 5 :1
FC Ederbergland - FSV Steinbach 3 :2
TSV Klein-Linden - SV Wiesbaden 1 :2
SG Walluf - FV Biebrich 1 :1
VfB Aßlar - SV Wehen II 1 :4VfB Unterliederbach - TSV Michelbach 3 :0
Der VfB Unterliederbach ist dem Klassenverbleib in der Landesliga Mitte wieder einen Schritt näher gekommen. Vor eigenem Publikum bezwang die Mannschaft von Trainer Dietmar Rompel den TSV Michelbach mit 3:0 (1:0). Während Rompels Kollege Horst Prenzer von einer «verschenkten Chance gegen einen Mitkonkurrenten» sprach, war der VfB-Coach sehr zufrieden: «In der ersten Halbzeit haben wir hervorragend gespielt. Der Wille ist da. Es wird nun ganz schwer uns zu schlagen. Wir sind eine große Einheit geworden.» Einzig die Schwächeperiode nach der starken ersten Halbzeit gefiel ihm nicht: «Dann haben wir für etwa zehn Minuten Schwierigkeiten gehabt. Das zweite Tor kam dann zum einem für uns optimalen Zeitpunkt.» Engel per Kopf (22.), Czapla per Freistoß (50.) und Rüppel (81.) trafen. Engel bekam noch «Gelb-Rot» (89.). (cn)
Quelle: FNP
-
Unterliederbach lässt sich auswärts auskontern – 4:6
Herber Rückschlag für den VfB Unterliederbach in der Landesliga Mitte: Beim ebenfalls abstiegsbedrohten FV Biebrich musste die Mannschaft von Trainer Dietmar Rompel eine bittere 4:6-Pleite quittieren.
Die Defensive offenbarte ungeahnte Schwächen. Rompel war entsprechend bedient: «Wir haben uns dilettantisch angestellt und sind auswärts ausgekontert worden.» Vermisst habe er auch die nötige Aggressivität. Lorenz markierte per Freistoß das 1:0 für die Gäste, Ramos traf zum 1:1 (24.) und in der 32. Minute brachte Pilker Biebrich in Führung. Noch munterer ging es nach der Pause weiter: Odisho erhöhte auf 3:1 (48.), Radu köpfte das 2:3 (64.), Odisho erhöhte wieder (66.). Dann verkürzte Malesevic auf 3:4 (82.) und im Gegenzug gelang Poharecki das 5:3. Und auch das 4:5 durch Lorenz (88.) konterte Biebrich durch Yildiz (90.). (cn)
Die restlichen Ergebnisse!
FSV Braunfels - Viktoria Kelsterbach 3 :0
FSV Steinbach - SG Walluf 1 :1
TSV Michelbach - VfB Aßlar 1 :1
TuS Naunheim - FC Ederbergland 4 :1
FC Eddersheim - TSV Klein-Linden 6 :0
SV Wehen II - Eintracht Wetzlar 1 :5
SV Wiesbaden - RSV Würges 2 :2 -
FSV Braunfels - FSV Steinbach 2 :2
-
RSV Würges - FC Eddersheim 1 :1
VfB Aßlar - FV Biebrich 5 :5
Eintracht Wetzlar - TSV Michelbach 3 :2
Eintracht Stadtallendorf - FSV Braunfels 3 :0
SV Wiesbaden - TuS Naunheim 0 :3
SG Walluf - FC Ederbergland 2 :0
Viktoria Kelsterbach - SV Wehen II 5 :2
VfB Unterliederbach - FSV Steinbach 0 :1Bittere Pleite für Unterliederbach gegen Steinbach
Der VfB Unterliederbach steht vor dem Abstieg aus der Landesliga Mitte. Die Mannschaft von Trainer Dietmar Rompel unterlag dem Titelanwärter FSV Steinbach vier Spieltage vor dem Ende der Saison
mit 0:1 (0:1). Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nun schon fünf Punkte. Nun hofft Rompel, dass sich seine Mannschaft nicht entmutigen lässt: «Für den Kopf war das heute aber ganz bitter».Im ersten Abschnitt fand Unterliederbach nicht zu seinem Spiel. Auch den seit sechs Partien sieglosen Gästen war eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Doch Steinbach legte diese schneller ab. In der 13. Minute spielte Ülger seinen Kapitän Parson frei, der nahm den Ball mit der Brust an und schoss durch die Beine des Unterliederbacher Schlussmannes Giggel zum 1:0 ein. Nach der Pause berannten die Gastgeber dann das Steinbacher Tor, scheiterten aber wiederholt am ehemaligen Klein-Karbener Oberliga-Keeper Eckhardt (77.).
5:2 – Viktoria wahrt ihre Chance
Mit dem ersten Heimsieg seit über einem halben Jahr hat Viktoria Kelsterbach seine Chance auf den direkten Klassenerhalt in der Landesliga Mitte gewahrt. Der Aufsteiger setzte sich im heimischen Sportpark mit 5:2 über den SV Wehen II durch und verkürzte den Rückstand aufs rettende Ufer auf drei Punkte. Momentan belegt die Viktoria Relegationsplatz 13, kann diesen aber mit einem klaren Erfolg am Dienstag im Nachholspiel beim Tabellenvorletzten Michelbach verlassen.
«Wir haben gegen Wehen quasi unsere letzte Möglichkeit am Schopf gepackt», freute sich Viktoria-Sprecher Patrick Herth über den Befreiungsschlag. Den letzten «Dreier» feierte Kelsterbach vor heimischen Publikum am 23. Oktober beim 2:0 über Michelbach. Für das Ende der Durststrecke sorgten maßgeblich Florian Jagodzinski (35./58.) und Zoran Vranesevic (44./54.) sowie Dominik Machado (83.). Zu den auffälligsten Viktoria-Akteuren gehörten vor allem Lars Isecke und Thomas Born, die im Mittelfeld gekonnt die Fäden zogen und auch an den Toren beteiligt waren. Schmitt (23.) und Simmens (65./Foulelfmeter) trafen für die unterlegenen Taunussteiner.Viktoria Kelsterbach:Habermann – Doerk – Hasslak (75. Kai Horst/90. Degenhardt), Cesar – Fassmann, Frank Born, Isecke, Thomas Born, Ralf Horst – Jagodszinki, Vranesevic (60. Machado) (rm).
-
Kelsterbach zittert weiter
FSV Braunfels - TSV Klein-Linden 6 :0
TSV Michelbach - Vikt. Kelsterbach 4 :2Viktoria Kelsterbach muss weiter um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga Mitte bangen. Der Aufsteiger verlor gestern Abend das Kellerduell beim TSV Michelbach mit 2:4 und fiel hinter die Gastgeber auf den 14. Tabellenplatz zurück. Die Gäste, denen mit Doerk, Hasslak und Kai Horst gleich drei wichtige Akteure fehlten, gerieten durch einen Doppelschlag von Steuernagel (44.) und Baumgart (45.) mit 0:2 in Rückstand. Doch die Gäste zeigten nach dem Wiederbeginn Moral und glichen durch Vranesevic (55./Elfmeter)und Frank Born (62.) aus. Schließlich besiegelten Müller (79.) und Sakarya (90.) die Kelsterbacher Niederlage.
Quelle: FNP
-
Eddersheim enttäuscht erneut
Im Freitagabendspiel der Fußball-Landesliga Mitte unterlag der FC Eddersheim dem SV Wiesbaden verdient mit 0:2 (0:2). Die Gastgeber enttäuschten auf der ganzen Linie, Wiesbaden nutzte zwei individuelle Fehler in der Defensive zu seinen Toren. Dementsprechend enttäuscht war der Eddersheimer Trainer Rainer Dörr: «Das zieht sich bei uns wie ein roter Faden durch die ganze Saison. Wir sind nicht in der Lage, zwei oder drei Spiele als Mannschaft aufzutreten. Dann werden die Fehler noch untereinander gesucht. Das ist sehr traurig und besonders schade für den Verein und die Fans.»
Die Partie hatte verheißungsvoll für die Gastgeber begonnen. Nach vier Minuten setzte sich Patrick Wandschura auf der rechten Seite durch, scheiterte aber aus spitzem Winkel am Wiesbadener Torhüter Berger. Dann übernahmen aber die Gäste die Initiative: In der 17. Minute spielte sich der quirlige Kaplan auf der linken Seite durch die Eddersheimer Deckung, passte quer auf Daniel, der zur Führung einschob. Nur sechs Minuten später setzte Tsakas den auf der rechten Seite gestarteten Parossa mit einem tollen Diagonalpass in Szene. Kein Eddersheimer störte energisch genug, so dass Parossa den Ball in vollem Lauf mitnehmen und ins linke Eck vollstrecken konnte – 2:0. Für Stimmung am Sportplatz an der Staustufe sorgten dann nur noch die Spieler vom Nachbarn und Bezirksligameister Germania Weilbach, die ihren Aufstieg lautstark feierten.Auch im zweiten Abschnitt fand der FC Eddersheim kaum Mittel, die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Lediglich Sebastian Metzger scheiterte zwei Mal an Berger (51., 74.). Der Torjäger verkündete nach der Partie, dass sich in der kommenden Woche entscheiden werde, ob er auch in der nächsten Saison für den FC Eddersheim spielt. Sieben Minuten vor dem Ende sah Manuel Doepfer die gelb/rote Karte. Nach einem Foul an Kaplan zückte Schiedsrichter Wüst aus Griesheim zunächst Gelb. «Ich habe nur gesagt, dass es erst mein zweites Foul war», beteuerte Doepfer. Der Unparteiische wollte daraufhin noch eine abfällige Geste erkannt haben und stellte den Libero vom Feld.
FC Eddersheim: Hertenstein – Doepfer – Lindner – Lindner, Schwab (46. Engelhardt) – Wandschura (64. Antonelli), Kabuy, Mothadi, Schürmann, Habersack – Rottenau (46. Pawolka), Metzger. SV
Wiesbaden: Berger – Daniel, Sauer, Reinhold, Breitrueck – Tsakas, Becht, Zoller, Losito (81. Gnoyke) – Parossa (84. Neumann), Kaplan. Schiedsrichter: Wüst (Griesheim).
Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Daniel (17.), 0:2 Parossa (23.).
Gelb/Rot: Doepfer (83., wegen abfälliger Geste).
Quelle: FNP
-
Unterliederbach ist „wieder im Geschäft“
Neue Hoffnung für den VfB Unterliederbach im Abstiegskampf der Landesliga Mitte: Nach zwei Niederlagen in Folge gelang dem Team von Trainer Dietmar Rompel mit einem verdienten 1:0 beim ebenfalls
gefährdeten FC Ederbergland ein wichtiger Sieg.
«Wir sind wieder im Geschäft», freute sich Schriftführer Stefan Willbuck, der wie die anderen Verantwortlichen nun wieder vor Optimismus sprüht. Denn Unterliederbach liegt zwar immer noch auf dem vorletzten Rang und muss noch drei Teams überholen, um wenigstens die Relegation zu erreichen. Jedoch besitzt der ehemalige Oberligist nur noch einen Rückstand von zwei Punkte. Der VfB empfängt als nächstes die Mittelfeldmannschaften SG Walluf und TuS Naunheim, für die es um nicht mehr viel geht, und muss am letzten Spieltag bei Abstiegskandidat VfB Aßlar zum «Endspiel» antreten.In der entscheidenden Phase muss Unterliederbach jedoch wahrscheinlich auf Torjäger Andreas Rüppel verzichten, der in Battenberg erst das entscheidende Tor schoss (40.), dann aber einen Gegenspieler beleidigte und dafür die Rote Karte sah. Wegen Meckerns erhielt in der Nachspielzeit auch noch Robert Engel «Gelb-Rot».
FC Ederbergland - VfB Unterliederbach 0 :1
FV Biebrich - Eintracht Wetzlar 1 :4
FSV Steinbach - VfB Aßlar 2 :1
TuS Naunheim - SG Walluf 2 :0
SV Wehen II - Eintr. Stadtallendorf 0 :2
FC Eddersheim - SV Wiesbaden 0 :2 -
Der VfB Unterliederbach fuhr mit dem 1:0 gegen die SG Walluf drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte ein. Die Hauptdarsteller beim entscheidenden Treffer in der 82.
Minute waren Sascha Blank und Slavko Malesevic. Der lange Wallufer ließ sich an der Strafraumgrenze von Luca De Angelis den Ball abluchsen und die Hereingabe des Italieners verwertet Malesevic aus fünf Metern zum hochverdienten 1:0.Das Tor am drittletzten Spieltag war zweifelsohne der wichtigste der sieben Saisontreffer von Malesevic, der den für zwei Spiele gesperrten Andreas Rüppel im Sturm gut ersetzte. Das weiß der Stürmer auch. «Jetzt kann’s noch hinhauen», waren seine freudigen Worte nach dem Schlusspfiff. «Die Mannschaft glaubt an sich, es gibt körperlich kein Team, das besser drauf ist in der Liga», sagte Unterliederbachs Trainer Dietmar Rompel selbstbewusst. «Wir haben das Feld von unten aufgerollt, wir sind psychologisch im Vorteil», fügte Rompel noch zuversichtlich hinzu.
VfB Aßlar - FC Ederbergland 3 :1
VfB Unterliederbach - SG Walluf 1 :0
Eintracht Wetzlar - FSV Steinbach 1 :2
Vikt. Kelsterbach - FV Biebrich 1 :4
RSV Würges - FSV Braunfels 3 :0
FC Eddersheim - TuS Naunheim 2 :1
Eintr. Stadtallendorf - TSV Michelbach 1 :0
TSV Klein-Linden - SV Wehen II 1 :31. FSV Steinbach 58
3. RSV Würges 57
4. Eintracht Wetzlar 54
....
11. FV Biebrich 35
12. FC Ederbergland 32
13. VfB Aßlar 32
14. VfB Unterliederbach 30
15. Vikt. Kelsterbach 57 29
16. TSV Michelbach 28
17. TSV Klein-Linden 17 -
Unterliederbach braucht keine fremde Hilfe mehr
Erstmals seit Monaten steht der VfB Unterliederbach in der Landesliga Mitte nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Durch den 5:1-Erfolg über den TuS Naunheim hat die Mannschaft von Trainer Dietmar
Rompel nun am letzten Spieltag beim VfB Aßlar die Möglichkeit aus eigener Kraft die Klasse zu halten. Ein Punkt in Aßlar würde zumindest die Abstiegsrelegation sichern. «Was wir wollten, haben wir erreicht. Jetzt haben wir es selbst in der Hand», lobte Rompel sein Team. Auch Kapitän Goran Dadic ist nach dem Sieg über Naunheim vom Verbleib in der Landesliga überzeugt: «Wir fahren jetzt mit Selbstvertrauen nach Aßlar. Da muss jetzt viel passieren, dass es noch schief läuft.»
Beim so wichtigen Sieg gegen Naunheim trafen Dadic (34.), Lorenz (55.), De Angelis (58./81.) und Malesevic (64.). Naunheim hatte durch Jung geführt (5.).Ausgerechnet ein halbes Jahr vor dem 100. Geburtstag steckt Viktoria Kelsterbach in der größten sportlichen Krise seiner jüngeren Clubgeschichte. Die 1:6-Pleite beim Oberliga-Aspiranten FSV Steinbach besiegelte Kelsterbachs direkten Wiederabstieg aus der Landesliga Mitte
und den zweiten Absturz nach 1999 in die Bezirks-Oberliga.
Der erst in der Winterpause installierte Trainer Thomas Becker zog bereits die Konsequenzen und wird zum bedeutungslos gewordenen Rundenfinale seine Abschiedsvorstellung geben. «Er will einem Neuanfang nicht im Weg stehen», kommentierte Viktoria-Pressemitarbeiter Daniel Jagodzinski die Entscheidung von Becker, der mit der deftigen Niederlage beim Tabellenersten seinen vorläufigen Tiefpunkt als Verantwortlicher in Kelsterbach erlebte. Seine Bilanz vor dem abschließenden Durchgang ist ebenso ernüchternd: in 13 Spielen unter seiner Regie holte die Viktoria lediglich magere neun Punkte.VfB Unterliederbach - TuS Naunheim 5 :1
FSV Steinbach - Viktoria Kelsterbach 6 :1
FSV Braunfels - SV Wiesbaden 3 :2
SV Wehen II - RSV Würges 0 :4
TSV Michelbach - TSV Klein-Linden 4 :3
FV Biebrich - Eintracht Stadtallendorf 4 :4
FC Ederbergland - Eintracht Wetzlar 1 :7
SG Walluf - VfB Aßlar 2 :2....
12. VfB Unterliederbach 33
13. VfB Aßlar 33
14. FC Ederbergland 32
15. TSV Michelbach 31
16. Viktoria Kelsterbach 29
17. TSV Klein-Linden 17 -
De Angelis erlöst Unterliederbach
Durch das in seiner Entstehung fast dramatische 3:2 beim VfB Aßlar schaffte der VfB Unterliederbach den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte. Die Gastgeber müssen dagegen den bitteren Weg in die Bezirks-Oberliga antreten. Dabei sah es nach einer halben Stunde noch so aus, als müssen die Unterliederbacher absteigen – oder zumindest die Relegationsspiele in Kauf nehmen.
Aßlar führte schnell durch Urban (16.) und Gojanaj (30., nach einem schweren Patzer des Unterliederbacher Torhüters Christian Giggel) mit 2:0. Doch Czapla per Freistoß (40.) und Tecle (43.) glichen aus und Luca De Angelis erlöste die 150 mitgereisten Unterliederbacher Anhänger schließlich in der 68. Minute mit dem Treffer zum 3:2.
Mit nur elf Punkten als abgeschlagenes Schlusslicht nach der Vorrunde startete der VfB Unterliederbach eine Aufholjagd und schaffte noch der Klassenverbleib. Nach einigen Sektduschen schwärmte Trainer Dietmar Rompel entsprechend von seinem Team: «Das war heute ein echter Hitchcock-Krimi. Da war heute alles drin. Kompliment an meine Mannschaft. Toll wie auch die Leute heute mitgegangen sind. Die Mannschaft hat sich vom Publikum anstecken lassen, und umgekehrt».VfB Aßlar - VfB Unterliederbach 2 :3
Viktoria Kelsterbach - FC Ederbergland 1 :2
Eintracht Wetzlar - SG Walluf 0 :2
Eintracht Stadtallendorf - FSV Steinbach 1 :2
TSV Klein-Linden - FV Biebrich 2 :4
RSV Würges - TSV Michelbach 2 :1
SV Wiesbaden - SV Wehen II 3 :0
FC Eddersheim - FSV Braunfels 1 :3Aufsteiger in die OL: FSV Steinbach
Teilnehmer Relegation zur OL: RSV Würges -
SAISON 2005/06
4.Spieltag
SG Walluf - SV Wiesbaden 5 :1
Eintracht Wetzlar - Eintr. Stadtallendorf 5 :1
FC Eddersheim - RSV Würges 1 :2Gegen den Tabellenführer reichen 20 Minuten guter Fußball einfach nicht aus: Das musste Fußball-Landesligist FC Eddersheim bei der 1:2-Heimniederlage gegen den RSV Würges erkennen. Während der Spitzenreiter sich nach vier Siegen aus den ersten vier Partien über einen Start nach Maß freuen konnte, verloren die Gastgeber bereits ihr zweites Heimspiel.
Erst nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich dominierten die Eddersheimer die Partie, jedoch nur bis zur Pause. Das ärgerte Trainer Enders besonders: «Das 0:1 bekommen wir aus dem Nichts. Spielerisch war das von den ersten vier Spielen das Schlechteste. Sonst wäre heute mehr für uns drin gewesen.» Würges unterstrich seine Favoritenrolle, wobei Trainer Jürgen Menger seine Mannschaft noch nicht bei «100 Prozent» sieht. Er erlaubte sich sogar, den nach seiner Sperre wieder spielberechtigten, aber zu spät zum Treffpunkt erschienenen Mittelfeldantreiber Becker kurzfristig aus dem Kader zu streichen.
Der FC Eddersheim hatte sich nach dem ersten Saisonsieg beim SV Wiesbaden viel vorgenommen. Zu Beginn war den Mannschaften der gegenseitige Respekt anzumerken. Beide Teams waren um eine sichere Defensive bemüht, das Spiel war von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt. In der ersten halben Stunde kam es zu keiner Torchance. In der 24. Minute musste der Eddersheimer Trainer Markus Enders dann umstellen. Gerd Schneidereit schied mit einer Wadenverletzung aus. Manuel Döpfer übernahm die Position des Liberos und Mahdi Grati rückte ins Mittelfeld. Der in den Angriff beorderte Patrick Dietz musste sich wegen der Gelben Karte nach einem Luftkampf mit dem Würgeser Libero Kusch zurückhalten. In der 31. Minute hatten die Gastgeber ihre erste Torchance. Nach einem Freistoß durch Christian Rottenau von der rechten Seite verfehlte Zoran Puljic mit einem Kopfball knapp. Eine Minute später zielte Döpfer per Kopf, ebenfalls nach einem Freistoß von Rottenau, zu hoch. Der Spitzenreiter nutzte seine erste Möglichkeit konsequent. In der 36. Minute setzte sich Lederer durch, den Querpass verwertete Neumann zur Führung. Doch Eddersheim schlug postwendend zurück. Puljic spielte einen Steilpass auf Rottenau. Nach dessen Zweikampf mit Gegenspieler Bilir kam erneut Kapitän Puljic an den Ball und traf zum 1:1 (37.). Im Gegenzug vergab Lederer die erneute Führung der Gäste. Doch nun war der FC Eddersheim spielbestimmend. Nach Vorarbeit von Rottenau schoss Andreas Habersack den herausstürmenden Torhüter Morawiec an (40.) und Jean Kabuya zielte fünf Minuten später zu hoch. In der Nachspielzeit vergaben die Gastgeber aber ihre größte Chance: Puljic hatte eine Hereingabe von Thomas Lindner toll mit der Brust angenommen und sofort abgeschlossen. Morawiec konnte nur abklatschen, doch Rottenau spielte dem schon geschlagenen Torwart die Kugel in Rücklage direkt in die Arme.
«In der zweiten Halbzeit haben wir dann nicht mehr Fußball gespielt», kommentierte Trainer Enders den weiteren Spielverlauf. Würges übernahm nun immer mehr die Initiative und kam in der 61. Minute durch den Freistoß von Neumann aus 20 Metern zum entscheidenden Treffer. Zunächst schien es, als ob Torhüter Jörg Hertenstein sich in die richtige Ecke bewegen würde, doch dann änderte der Ball plötzlich seine Flugbahn und schlug zum 2:1 ein. Hertenstein reklamierte vor der Freistoßentscheidung von Schiedsrichter Montag aus Dietershahn zwar ein Foulspiel an Kivan Mohtadi, die Schuld für den Gegentreffer nahm er aber auf sich: «Der Ball hat geflattert und noch einen Bogen gemacht. Trotzdem muss ich den haben. Wir haben heute aber nicht das umgesetzt, was wir machen wollten.»
Eddersheim konnte nicht mehr zurückschlagen. Außer den deutlich verzogenen Fernschüssen von Rottenau (73. und 86.) und Döpfer (90.) brachte Eddersheim nichts mehr zu Stande. Ab der 78. Minute mussten die Gastgeber auch noch in Unterzahl spielen. Nach einem Foulspiel sah Dietz die Gelb/Rote Karte. Die Niederlage hätte am Ende sogar deutlicher ausfallen können. Cuomo spielte erst zu ungenau auf die mitgelaufenen Erdogan und Szekely (83.), dann verzog er knapp (84.).SC Waldgirmes II - Germ. Schwanheim 5 :1
TuBa Pohlheim - FSV Schröck 2 :1
SV Wehen II - Türk SV Wiesbaden 3 :1
TuS Naunheim - FSV Braunfels 0 :1
VfB Marburg - VfB Unterliederbach 4 :4Bei den 1:1-Unentschieden gegen Türk Wiesbaden und TuS Naunheim war es die Chancenverwertung, die Dietmar Rompel bemängelte. Beim VfB Marburg patzte nun die Abwehr, weshalb der VfB Unter-
liederbach nach dem 4:4 (2:2) trotz spielerischer Überlegenheit weiterhin auf seinen ersten Saisonsieg in der Landesliga Mitte wartet.
«Das waren keine hervorragend herausgespielte Tore von Marburg, in den Zweikämpfen waren wir einfach zu sorglos, darüber müssen wir reden», so Rompel. Der Unterliederbacher Trainer konnte sich wenigstens freuen, dass in seiner Offensiv-Abteilung der Knoten geplatzt ist. Luca De-Angelis traf vor 250 Zuschauern erst nach Vorarbeit von Alexander Wolf (13.) aus dem Spiel heraus und dann per Foulelfmeter, weil Andreas Rüppel von den Beiden geholt worden war (35.). Der Sturmpartner von De-Angelis war dann für das schönste Tor der Partie zuständig, als er eine Hereingabe von Dadic mit der Hacke ins lange Eck verlängerte (55.). Dennoch lagen die Gäste eine Viertelstunde vor Schluss zurück, da die Hintermannschaft sich gegen Kim (23.), Czyrzewski (35.), René Maus (66.) und Guht (77.) mehrere Schnitzer erlaubt hatte. Soufian Houness rettete den verdienten Punkt (78.).VfB Marburg: Casella – Grunert – Jan Müller, Denis Müller – Well, Kim, Gut, Kleemann (46. Drescher), Patrick Maus (81. Alkan) – Czyrzewski (74. Hermann), René Maus. VfB Unterliederbach: Landgraf – Radu – Wirth, Czapla – Houness, Lorenz, Wolf, Tecle, Dadic – Rüppel, De-Angelis (74. Malesevic).
Schiedsrichter: Schieck (Kassel). Zuschauer: 250.
Tore: 0:1 De-Angelis (15.), 1:1 Kim (23.), 2:1 Czyrzewski (33.), 2:2 De-Angelis (35., Foulelfmeter), 2:3 Rüppel (55.), 3:3 René Maus (66.), 4:3 Gut (77.), 4:4 Houness (78.).
Quelle: FNP
-
FSV Braunfels - FC Eddersheim 2:1
Eintr. Stadtallendorf - FV Biebrich 2:1
VfB Unterliederbach - Türk SV Wiesbaden 0:1Neues Jahr, alte Probleme: So könnte man den Auftakt des VfB Unterliederbach in der Landesliga Mitte gegen den Türkischen SV Wiesbaden beschreiben. Eigentlich war die Mannschaft von Trainer Dietmar Rompel die überlegene Mannschaft, nutzte aber – wie schon so oft in dieser Saison – die zahlreichen Chancen nicht. Die Gäste hingegen verwerteten ihre einzige herausgespielte Möglichkeit zum entscheidenden Treffer in der 24. Minute durch Kharraz. Zur tragischen Figur wurde beim VfB Luca De-Angelis, der nicht nur einen Foulelfmeter (59.) neben das Tor schoss, sondern auch mehrfach freistehend am Wiesbadener Torhüter Yilmaz scheiterte. „Die hätten heute noch eine Stunde länger spielen können und hätten kein Tor geschossen“, empörte sich einer der wenigen Zuschauer. Völlig bedient war der Unterliederbacher Trainer: „Das war ein ganz bitterer Auftakt. Mehr Chancen kann man nicht herausspielen“, sagte Rompel kopfschüttelnd. Er haderte besonders mit seiner Offensivabteilung: „Da brauchst du eben einen Vollstrecker, den haben wir leider nicht.“ Noch bitterer als diese unnötige Heimniederlage war der erneute Ausfall von Andreas Rüppel. Eine Entzündung des Adduktoren-Ansatzes zwingt ihn zu einer weiteren längeren Pause: „Ich höre jetzt erst einmal bis zum Sommer auf, dann müssen wir weiter sehen.“
Germ. Schwanheim - TuBa Pohlheim 0:3
Auch mit Folker Liebe setzt Germania Schwanheim seine Talfahrt in der Landesliga Mitte fort. Im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer musste die Germania eine bitte 0:3-Heimschlappe gegen den Tabe-
lenletzten Tuba Pohlheim hinnehmen. In Durchgang eins war Schwanheim zwar feldüberlegen, konnte sich jedoch keine zwingende Chance herausspielen. Die beiden einzigen Möglichkeiten resultierten aus Distanzschüssen von Lukas Baumgärtl (22.) und André Schiefke (34.). Die Gäste vergaben durch Mouchi ihre einzige Gelegenheit vor der Pause, die allerdings auch die beste der Partie war. Dessen Schuss konnte aber Michael Kopkow auf der Linie klären.
Nur zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff war das „Kellerduell“ praktisch entschieden. Zum Entsetzen zeigte Schwanheimer zeigte der Schiedsrichter nach einem Zweikampf von Azouagh und Mouchi, der dabei im Strafraum zu Fall kam, auf den Elfmeterpunkt. Peldzius ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zur Gäste-Führung. Von diesem Schock erholte sich die Germania nicht mehr. Vielmehr mussten sie noch die weiteren Treffer von Ackermann (55.) und Savci (89.) hinnehmen. Sechs Minuten vor dem 0:3 hatte Schiefke nur den Innenpfosten getroffen. Doch mehr gab es für Schwanheim, das im Spiel nach vorne keine Akzente setzen konnte, nicht zu notieren.FSV Schröck - SV Wehen II 1:1
TuS Naunheim - SG Walluf 1:3Spiele/Siege/Remis/Niederlagen/Torverhältnis/Punkte
1. FSV Braunfels 20 12 6 2 36:23 42
2. RSV Würges 19 12 5 2 47:19 41
3. Eintr. Stadtallendorf 20 12 3 5 49:26 39
4. Eintracht Wetzlar 19 10 4 5 44:24 34
5. SG Walluf 19 10 4 5 45:31 34
6. FV Biebrich 20 10 3 7 43:31 33
7. SV Wehen II 19 9 5 5 47:33 32
8. VfB Unterliederbach 20 8 5 7 36:37 29
9. SC Waldgirmes II 19 8 4 7 44:41 28
10. FC Eddersheim 21 7 6 8 31:31 27
11. Türk SV Wiesbaden 20 8 3 9 33:40 27
12. FSV Schröck 20 5 8 7 39:33 23
13. VfB Marburg 19 5 8 6 32:30 23
14. SV Wiesbaden 18 4 4 10 25:41 16
15. Germ. Schwanheim 21 4 2 15 25:53 14
16. TuS Naunheim 20 2 5 13 25:51 11
17. TuBa Pohlheim 20 3 1 16 22:79 10 -
VfB Marburg - Eintracht Wetzlar 1:1
FSV Schröck - SG Walluf 0:1
Türk SV Wiesbaden - SC Waldgirmes II 0:2
SV Wehen II - TuBa Pohlheim 2:3
RSV Würges - SV Wiesbaden 2:1
Eintr. Stadtallendorf - TuS Naunheim 2:2VfB Unterliederbach - FV Biebrich 3:2
Die Art und Weise, wie der 3:2-Erfolg des VfB Unterliederbach in der Landesliga Mitte gegen den FV Biebrich zu Stande kam, spiegelte den bisherigen Saisonverlauf der Gastgeber bestens wider. Diesmal
hatte die Mannschaft von Trainer Dietmar Rompel aber das glücklichere Ende für sich. Über die gesamte Spielzeit war Unterliederbach die bessere Mannschaft und führte bereits durch die Treffer der Neuzugänge Guiseppe Daga (54.) und Djamal Häckel (66.) mit 2:0. Innerhalb nur einer Minute hätte sich der VfB – wie schon so oft in dieser Saison – fast wieder um den verdienten Lohn gebracht. Nach dem Ausgleich zum 2:2 durch Bilos Odisho (71., Foulelfmeter) und den ehemaligen Schwanheimer Markus Ross drohte sogar eine weitere Heimniederlage. Drei Minuten vor dem Spielende aber düpierte Luca De-Angelis die Biebricher Abwehr und schloss sein Solo mit dem sehenswerten Siegtreffer ab. „Das war typisch für den VfB, wie es in dieser Runde läuft. Wir haben sehr engagiert gespielt und verdient gewonnen. Heute hatten wir aber auch mal das nötige Glück“, freute sich Rompel. Für seinen zuletzt arg gescholtenen Stürmer hatte er sogar ein Sonderlob parat: „Das war eine super Aktion vom Luca.“ Aber der Trainer war mit seinem gesamten Team dieses Mal sehr zufrieden. Stolz war Rompel auch deswegen, weil der VfB einmal mehr gegen einen der fünf Spitzenclubs ungeschlagen blieb.Germ. Schwanheim - FSV Braunfels 0:1
Es war wie vernagelt, das gegnerische Tor. Dabei hatte sich Germania Schwanheim im Heimduell gegen den Spitzenreiter FSV Braunfels vor allem in der zweiten Halbzeit reihenweise beste Möglichkeiten herausgespielt. Doch neben der nötigen Präzision fehlte den Frankfurtern auch das Glück bei zwei Alluminiumtreffern. So genügte Braunfels das Tor von Krasnic aus der zweiten Minute, um die Partie für sich zu entscheiden. Während die Gäste durch den „Dreier“ den „Platz an der Sonne“ übernahmen, bleibt Schwanheim weiter im Tabellenkeller der Landesliga Mitte. „Die Leistung hat gestimmt. Vielleicht hatten wir in den ersten 15 Minuten etwas zu viel Respekt vor dem Gegner“, resümierte Schwanheims Pressesprecher Horst Hahn. Irgendwie bezeichend für die aktuelle Situation war die Entstehung des 0:1. Ein als Befreiungschlag gedachter Ball von Mett in Richtung Schwanheimer Hälfte landete bei Krasnic, der völlig frei in Höhe des 16ers stand, noch ein paar Meter lief und dann traf. Von diesem frühen Rückschlag erholte sich die Germania nur langsam. Erst kurz vor dem Pausen-Tee sorgten die Platzherren für Torgefahr. Baumgärtl scheiterte an Wack (36.), dann rettete Preuß (43.) für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie. Nach der Halbzeit wurde Schwanheim deutlich stärker. Alleine Stürmer Lazzara hätte der Partie eine Wende geben können, doch er traf nur Latte und Pfosten.
-
RSV Würges - VfB Unterliederbach 3:2
FSV Braunfels - Eintr. Stadtallendorf 4:1
TuS Naunheim - FSV Schröck 1:3
TuBa Pohlheim - FV Biebrich 3:1
Eintracht Wetzlar - SV Wehen II 0:0
SC Waldgirmes II - VfB Marburg 0:0
FC Eddersheim - Türk SV Wiesbaden 2:1SV Wiesbaden - Germ. Schwanheim 0:2
Folker Liebe ballte nach dem Abpfiff die Fäuste. Die Freude über den 2:0-Sieg beim SV Wiesbaden, dem ersten im dritten Spiel unter seiner Regie, war beim Trainer von Germania Schwanheim riesengroß. Verständlich, denn bei einer Niederlage wären die Chancen, den direkten Klassenerhalt in der Landesliga Mitte vielleicht noch aus eigener Kraft zu bewerkstelligen, in der Tat auf ein Minimum gesunken. So aber darf der Aufsteiger nach dem erst fünften Saisonsieg wieder hoffen, wenngleich Wiesbaden auf den rettenden 14. Platz bei nur noch zwei Punkten Vorsprung aber noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat. Wie wichtig der „Dreier“ in der Landeshauptstadt war, verdeutlichte auch der gleichzeitige Erfolg des Vorletzten Pohlheim über den Sechsten Biebrich. In Schwanheim ist nach den Toren von André Schiefke (30.) und Lukas Baumgärtl (82.) der Glaube an den Klassenerhalt ohne Umwege zurückgekehrt. „Wenn wir unser Nachholspiel am Mittwoch gegen Walluf gewinnen“, glaubt Sprecher Horst Hahn, „dann bin ich optimistisch.“ Für neue Zuversicht sorgte der starke Auftritt in Wiesbaden, wo sich die Germania allein in der ersten Halbzeit eine Reihe bester Möglichkeiten erspielte.Zu loben galt es in der Abwehr Aziz Azouagh, Bruder des Schalker Bundesliga-Profis Mimoun, und Julien Oteng-Mensah.
-
VfB Marburg - FC Eddersheim 1:2
FV Biebrich - Eintracht Wetzlar 4:2
FSV Schröck - FSV Braunfels 3:3
Türk SV Wiesbaden - SG Walluf 2:1
Eintr. Stadtallendorf - SV Wiesbaden 6:1
SV Wehen II - SC Waldgirmes II 0:2VfB Unterliederbach - TuBa Pohlheim 3:1
Wie das im Fußball manchmal so ist: In den vergangenen vier Partien rief der VfB Unterliederbach zwar gute Leistungen ab, holte aber nur drei Punkte. Gestern war die Vorstellung des Tabellenneunten der
Landesliga Mitte als dürftig einzustufen – Trainer Dietmar Rompel: „Es war mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel“ – allerdings wurden die Gastgeber mit einem 3:1 gegen den Abstiegskandidaten TuBa Pohlheim belohnt. Mit 35 Punkten hat der ehemalige Oberligist nun Planungssicherheit für die nächste Saison. Die Gespräche mit den Spielern sind in vollem Gange, ein Signal hat bereits Kapitän Alexander Wolf mit seiner Vertragsverlängerung gegeben. Ein Fragezeichen steht jedoch noch hinter Rompel. Zwar wurde eine Fortsetzung seines Engagements bereits in der Vereinszeitung angekündigt, doch hat sich der ehemalige Bundesliga-Spieler noch Bedenkzeit erbeten. „In absehbarer Zeit wird das entschieden“, sagte Rompel. Im Kader gehe er von keiner hohen Fluktuation aus. Gegen Pohlheim machte Soufian Houness nach dem einzigen guten Spielzug in der ersten Halbzeit das 1:0 (43.). Nachdem Peldzius ausgeglichen (55.) und Tecle per Handelfmeter Unterliederbach wieder nach vorne gebracht hatte (61.), hatten die Gäste Pech bei zwei Aluminiumtreffern, ehe erneut Houness den VfB mit dem 3:1 erlöste (87.).Germ. Schwanheim - RSV Würges 1:2
Der Underdog lieferte dem großen Favoriten einen beherzten Kampf, war sogar über weite Strecken der mitreißenden Partie die spielerisch bessere Mannschaft mit den größeren Chancen. Doch am Ende stand
für Germania Schwanheim ein bitteres 1:2 auf eigenem Platz gegen den RSV Würges zu Buche. Immerhin lässt diese und zugleich erste Niederlage nach zuletzt zwei Siegen in Folge auch weiterhin auf einen Happy-End im harten Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte hoffen. „Es war kein Unterschied zwischen dem Tabellenführer und uns zu sehen“, attestierte Schwanheims Pressesprecher Horst Hahn den Mannen von Trainer Folker Liebe eine „starke Leistung“. Besonders niedergeschlagen unter den unglücklichen Verlierern wird sich sicherlich Rolf Kaben fühlen. Der erfahrene Schlussmann, eigentlich ein Mann der Zuverlässigkeit zwischen den Pfosten, machte bei beiden Gegentoren eine schlechte Figur. Beim 0:1 durch Rasch (37.) ließ Kaben den Ball ebenso durch seine Hände gleiten wie beim 1:2 durch Sozczynski (76.). Beide mussten aus wenigen Metern nur noch abstauben beziehungsweise einköpfen. Sieben Minuten vor dem K. o. hatte der kurz vorher eingewechselte Muhamet Aliay gleich bei seiner ersten Ballberührung den zu diesem Zeitpunkt längst überfälligen Ausgleich erzielt. -
Eintr. Stadtallendorf - RSV Würges 2:4
TuS Naunheim - Türk SV Wiesbaden 4:1
SV Wiesbaden - FSV Schröck 5:1
Eintracht Wetzlar - TuBa Pohlheim 3:1
SC Waldgirmes II - FV Biebrich 1:1
SG Walluf - VfB Marburg 2:1Germ. Schwanheim - VfB Unterliederbach 0:0
Die einen verpassten es, im Abstiegskampf wichtigen Boden gutzumachen, den anderen misslang die Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage. Zwar gab es im Frankfurter Duell der Landesliga Mitte
keinen Verlierer, weil das enttäuschende Fußballspiel mit einem torlosen Unentschieden endete, aber richtig freuen konnte sich weder der Drittletzte Germania Schwanheim noch der im gesicherten Mittelfeld stehende VfB Unterliederbach über den Punktgewinn.
„In unserer Situation muss man das Letzte aus sich herausholen, das haben wir nicht gemacht“, schimpfte Schwanheims Innenverteidiger Michael Kopkow. Da sah das Pendant bei Kopkows Ex-Verein, Christian Wirth, wesentlich zufriedener aus. „Wir haben uns gut geschlagen“, sagte der einzige fehlerfreie Spieler im Derby, „das Unentschieden haben wir uns bei dem Verletzungsproblem redlich verdient.“
Für wahr: Wenn das so weiter geht, rückt bald noch der 43 Jahre langjährige VfB-Torjäger Andreas Grabitsch, der sich wie das Trainergespann des KSV Klein-Karben Alexander Conrad/Ali Cakici unter den 150 Zuschauern befand, in den Blickpunkt. Jedenfalls monierte Unterliederbachs Trainer Dietmar Rompel angesichts der Chancenauswertung, dass seinem Team „einer wie Grabitsch“ gefehlt habe. Der Ex-Profi, der sich über das 0:0 ärgerte („Das Schlimme ist, dass 50 Prozent der Spieler auch noch zufrieden mit so einem Punkt sind“), hat inzwischen mit Houness nur noch einen Stürmer, weil De-Angelis sich im Abschlusstraining an der Wade verletzte und Daga sich in der 39. Minute wohl einen Muskelfaserriss zuzog. Dagegen musste Schwanheim „nur“ auf Braun (Achillessehnen-Operation) und Ayadi (gesperrt) verzichten, nahm aber über 90 Minuten nie das Heft in die Hand. Wenigstens hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit noch die Mehrzahl an Chancen und auch Pech, dass der wendige Lazzara in der 25. Minute nur den Pfosten traf. Unterliederbach war mehr am Ball, aber zunächst mit Ausnahme des Lattenkopfballs von Aushilfsstürmer Lorenz (23.) relativ ungefährlich. Das änderte sich in der Schlussphase, als erst Houness (Kaben parierte, 83.) und dann Lorenz per Heber nach dem Schnitzer von Kopkow (der Ball ging am leeren Tor vorbei, 87.) eigentlich hätten treffen müssen. Dadurch schien Schwanheim nochmals wachgerüttelt, so dass Torwart Jasinski sich noch zwei Mal gegen Aliaj (88.) und Alemdar in der Schluss-Sekunde bewähren musste. Das große Aufbäumen im Abstiegskampf blieb aber aus. „Es war wenig los mit uns“, musste Trainer Folker Liebe gestehen.Schwanheim: Kaben – Azaouagh – Oteng-Mensah, Kopkow – Dos Santos, Wüstehube (46. Aliaj), Anand, Schiefke (62. Khair), Alemdar – Lazzara, Baumgärtl (68. Gherghescu). – Unterliederbach: Jasinski – Sedlak, Wirth, Neuheiser (57. Gharbi), Wolf – Häckel, Russ, Tecle – Daga (39. Weiss) – Houness, Lorenz.
FC Eddersheim - SV Wehen II 0:0Immerhin 200 Zuschauer waren an die Staustufe gekommen, um sich das Fußballspiel in der Landesliga Mitte zwischen dem FC Eddersheim und dem SV Wehen II anzusehen. Die ersten 88 Minuten waren jedoch vergeudete Zeit. Das Spiel war so uninteressant, dass sich die sonst ziemlich aufgeregten Vorstandsmitglieder des FC Eddersheim damit beschäftigten, hinter dem Tor einen Ball per Direktabnahmen zuzupassen. «Das war mit das Langweiligste, was ich bisher hier gesehen habe», kommentierte Pressesprecher Patrick Schuch. Auch die munteren letzten Spielminuten konnten am 0:0 nichts mehr ändern.
Eigentlich hätten beide Mannschaften befreit aufspielen, ja richtig Spaß am Fußball haben können, stehen sie doch im gesicherten Tabellenmittelfeld. Doch wahrscheinlich wollte Wehen II nach nur einem Sieg aus den vergangenen acht Spielen nicht ein weiteres Negativerlebnis folgen lassen und Eddersheim den Heimnimbus von fünf ungeschlagenen Spielen hintereinander nicht verlieren. Heraus kam eine von der Taktik geprägte Partie, in der die Gäste mit den ehemaligen Eddersheimern Kevin Simmons und Christian Lüllig leichte Feldvorteile hatte. Aufs Tor schossen die Mannschaften aber jeweils nur einmal erwähnenswert: Dabei strich der Freistoß des Eddersheimers Jorge Tiago über die Latte (35.), genauso wie der Versuch des Weheners Walther nach einer Vorlage von Pilger (47.). Erst in den letzten Minuten nahmen die Spieler richtig Fahrt auf, die Ereignisse überschlugen sich geradezu. «Es schien fast so, als wollten die Spieler alles nachholen, was vorher nicht gelaufen war», meinte Schuch. Eddersheim, das ohne den verletzten Kapitän Manuel Döpfer auskommen musste und nach 21 Minuten Thomas Lindner mit Knieproblemen verlor, drängte auf den Führungstreffer: Rottenaus Flugkopfball (88.) und Tiagos Freistoß (90.) gingen um Zentimeter daneben. Die größte Chancen ergaben sich aber erst in der Nachspielzeit: Robin Drastig traf aus fünf Metern nur den Pfosten und im Nachschuss fabrizierte der unbedrängte Michael Schwab eine «Kerze», die Torwart Calis sicher aus der Luft holte. Da konnte Eddersheim noch von Glück reden, weil Wehens Libero Maus per Heber fast das goldene Tor erzielt hätte. Torhüter Hertenstein konnte den Ball gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. Nachdem beide Teams die wenigen klaren Chancen auch noch ausgelassen hatten, konnten die beiden Trainer Markus Enders und Friedel Müller nur von einem gerechten Remis reden. -
SG Walluf - RSV Würges 2 :2
FV Biebrich - SV Wehen II 3 :1
SV Wiesbaden - SC Waldgirmes II 1 :0
Eintracht Wetzlar - FSV Schröck 4 :1 -
RSV Würges – TuS Naunheim 5:3 (2:2).
Die gesamte Würgeser Mannschaft befand sich gestern vor rund 200 Zuschauern im Stadion Goldener Grund noch im Tiefschlaf, als Patrick Jung von der Strafraumgrenze abzog und zum 0:1 traf. Von dieser «kalten Dusche» erholten sich die Gastgeber zunächst nicht sonderlich gut, sondern versuchten es vielfach mit hohen Bällen, die die kopfballstarke Abwehr der Gäste jedoch vor keinerlei Schwierigkeiten stellte. Nachdem RSV-Torhüter Michael Morawiec nach 24 Minuten einen Freistoß der Naunheimer noch gerade über die eigene Querlatte hatte lenken können, sorgte Klauke nur zwei Minuten später ebenfalls per Freistoß für den überaus überraschenden Zwischenstand von 0:2. Nun erst besann sich der Titelaspirant auf seine Stärken und setzte das Schlusslicht der Tabelle mehr und mehr unter Druck. Christian Neumann sorgte nach 32 Minuten mit einem Abstauber aus dem Gewühl heraus für den Anschlusstreffer und Kapitän Krisztian Szekely übernahm zwei Minuten vor der Pause Verantwortung, als der Linksfuß einen an Matthias Sehr verursachten Foulelfmeter zum 2:2-Pausenstand verwandelte.Nach dem Wechsel machte der Würgeser Torjäger Gabriel Cuomo dann mit einem Doppelschlag kurzen Prozess und brachte den RSV somit auf die Siegerstraße. Mit dem 5:2 durch Erik Lederer nach 75 Minuten war die Messe im Stadion Goldener Grund endgültig gelesen und der RSV Würges durfte die ohne jeden Zweifel eingeplanten drei Punkte auf seinem Konto verbuchen. In den letzten Minuten tat sich schließlich auf beiden Seiten nicht mehr allzu viel, lediglich Volk traf noch einmal für die Gäste.
Würges: Morawiec, Lustenberger, Sojczynski (65. Langner), Bilir (30. Lederer), Ulmrich, Sehr, Medak, Dylong, Neumann (77. Meuth), Cuomo, Szekely
Naunheim: Kempf, Tafferner, Wagner (61. Bock), M. Jung, Kirca, Karaboga, Drewes, Jordan, Mulch (72. Volk), Klauke (61. Zuric), P. Jung – SR: Kantor (Oberursel)
Tore: 0:1 P. Jung (7.), 0:2 Klauke (26.), 1:2 Neumann (32.), 2:2 Szekely (43., Foulelfmeter), 3:2 (54.), 4:2 (58.) beide Cuomo, 5:2 Lederer (75.), 5:3 Volk (87.)
Zuschauer: 200.
-
FV Biebrich - FC Eddersheim 1:3
FSV Schröck - RSV Würges 0:4
VfB Marburg - TuS Naunheim 5:0
Eintr. Stadtallendorf - Germ. Schwanheim 1:2
Türk SV Wiesbaden - FSV Braunfels 3:2
SV Wehen II - SG Walluf 0:2VfB Unterliederbach - Eintracht Wetzlar 2:2
Auch gegen Eintracht Wetzlar konnte der VfB Unterliederbach seine magere Heimbilanz in der Landesliga Mitte nicht aufbessern. Wie im Hinspiel kam die Mannschaft von Trainer Dietmar Rompel nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Nach zahlreichen guten Chancen stand es nach der ersten Hälfte nur 1:0 durch Russ (17.). Dass Weiss (16.), Häckel (19.) oder vor allem De-Angelis (29. und 30.) beste Chancen vergaben, brachte Rompel nicht zum ersten Mal in dieser Saison in Rage: „Wir haben eindeutig die drei Punkte aus der Hand gegeben, hätten zur Pause mindestens 3:0 führen müssen.“ Sechs Minuten nach dem Wiederbeginn kam Wetzlar durch Dern zum überraschenden 1:1. Doch Unterliederbach schlug schnell zurück: Houness behielt die Übersicht und schlenzte den Ball in den rechten Torwinkel zum 2:1. Interessant wurde es dann erst wieder in den letzten 20 Minuten: Erst prallte ein Kopfball-Aufsetzer von Russ gegen die Latte (72.), danach kamen die enttäuschend, aber effektiv spielenden Gäste zum Ausgleich. Den Rückpass von Langholz vollendete Freund mit seinem platzierten Schuss zum 2:2 (75.). Drei Minuten vor Schluss sah zunächst der Wetzlarer Seibel wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte, nur zwei Minuten später folgte ihm Unterliederbachs Kapitän Russ mit der selben Bestrafung.