TSV 1860 München

  • Die Löwen stehen durch einen 3:1-Erfolg über Türkgücü München im Viertelfinale des Toto-Pokals. Martin Kobylanski vor der Pause (31.) und Erik Tallig (72.) sowie Albion Vrenezi (84.) erzielten die Treffer für die Sechzger in einer Partie, in der der Drittligist seine ganze Routine ausspielte und nicht mehr tat, als er musste. Das Gegentor von Ünal Tosun (87.) war nur noch Ergebniskosmetik.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner schickte eine wesentlich erfahrenere Startelf gegen Türkgücü auf den Platz, als in den beiden Runden zuvor. Tom Kretzschmar stand erneut im Toto-Pokal zwischen den Pfosten.

    Spielverlauf: Es dauerte fast sieben Minuten, bis die Löwen erstmals gefährlich vors Tor des Regionalligisten kamen. Leandro Morgalla hatte von rechts geflankt, Meris Skenderovic kam aus zehn Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich übers Tor (7.). Die gleichen Protagonisten waren auch an der nächsten Chance beteiligt. Morgalla legte von der rechten Grundlinie zurück auf Skenderovic, der scheiterte aber aus kurzer Distanz an Johann Hipper (8.). Ein Freistoß aus halbrechter Position, den Erik Tallig aus 23 Metern Richtung linkes Kreuzeck zirkelte, wischte Hipper über den Querbalken (9.). Nach einem Diagonalpass von Morgalla auf Devin Sür wurde dessen Hereingabe von links durch David Kebe abgefälscht, aber Hipper reagierte schnell, kratzte den Ball aus dem kurzen Eck (15.). Sür reklamierte in dieser Szene Handspiel, doch Schiedsrichter Assad Nouhoum winkte ab. In der 18. Minute hätte eigentlich das 1:0 fallen müssen. Tallig kam auf der rechten Seite bis zur Grundlinie, legte die Kugel mit viel Übersicht zurück auf Alex Freitag, der unbedrängt aus zehn Metern zum Abschluss kam, aber genau in die Mitte zielte, wo Michael Zant auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper klärte. Vier Minuten später setzte sich auf der anderen Seite Ex-Löwe Benedikt Auburger auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe in den Rückraum fand aber keinen Adressaten (22.). In der 31. Minute lag der Ball im Türkgücü-Tor. Michael Glück hatte die Szene mit einem Diagonalpass auf Morgalla eingeleitet. Vom rechten Flügel passte der 17-Jährige in die Mitte, Skenderovic holte aus, aber von hinten kam Martin Kobylanski angesprintet, nahm die Kugel halbrechts aus zehn Metern direkt und traf zum 1:0 ins lange Eck. Die Gastgeber versuchten, angetrieben von Marco Holz, die Löwen unter Druck zu setzen, doch die standen gut, gaben dem Gegner keine Räume und nahmen die knappe Führung souverän mit in die Kabine.

    Zu Beginn der 2. Halbzeit attackierte der Regionalligist früh die Löwen am eigenen Sechzehner. Doch die erste Möglichkeit hatte der Drittligist. Einen Freistoß, fünf Metern vor dem linken Strafraumeck, führte Kobylanski mit rechts aus. Sein Schuss ging nur knapp am langen Eck vorbei (50.). Nach einem weiten Ball von Milos Cocic musste Hipper aus seinem Strafraum, um gegen den heranstürmenden Skenderovic zu klären (56.). Ansonsten plätscherte das Spiel dahin. Die Löwen warteten auf Räume, um zu kontern, Türkgücü machte diese aber nicht frei. Nach einem Foul an Kobylanski 19 Meter zum Tor in zentraler Position täuschte der Gefoulte einen Schuss an, doch Tallig führte mit links aus, wuchtete die Kugel über die Mauer hinweg ins linke Eck zum 2:0 (72.). Erst scheiterte Tallig aus spitzem Winkel an Hipper, dann legte er den Abpraller zurück auf Albion Vrenezi, der halblinks aus neun Metern die Kugel zum 3:0 ins rechte Eck donnerte (84.). Kurz vor Schluss wurden die Gastgeber belohnt, als Ünal Tosun frei vor Tom Kretzschmar auftauchte und ihn zum 1:3-Endstand überwand (87.). Kurz vor Schluss sah Lorenz Knöferl nach überhartem Einsteigen im Mittelfeld noch die Rote Karte (88.). Aber auch mit einem Mann weniger brachten die Sechzger das Ergebnis sicher über die Zeit, stehen damit im Viertelfinale des Toto-Pokals.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Achtelfinale, 06.09.2022, 18.60 Uhr


    Türkgücü München – TSV 1860 München 1:3 (0:1)


    TGM: 1 Hipper (Tor) – 25 Kebe, 33 Zant, 5 Rech, 8 H. Hingerl – 15 Auburger, 6 Holz, 14 S. Hingerl, 23 Berwein – 90 Crnicki, 61 Tosun.

    Ersatz: 12 Musa (Tor) – 10 Gashi, 16 Heigl, 17 Woudstra, 18 Takahara, 20 Osmanoski, 21 Sahin, 22 Gracic, 28 Shabani.

    1860: 40 Kretzschmar (Tor) – 39 Morgalla, 5 Moll, 35 Glück, 30 Cocic – 6 Rieder – 8 Tallig, 10 Kobylanki, 13 Freitag, 23 Sür – 14 Skenderovic.

    Ersatz: 12 Schmid (Tor) – 9 Vrenezi, 11 Greilinger, 17 Wein, 18 Knöferl, 19 Lakenmacher, 22 Lannert.

    Wechsel: Gracic für Zant (46.), Sahin für H. Hingerl (52.), Osmanoski für S. Hingerl (63.), Woudstra für Berwein (74.), Gashi für Crnicki (74.) – Lannert für Morgalla (60.), Wein für Freitag (74.), Vrenezi für Sür (74.), Knöferl für Rieder (85.), Greilinger für Skenderovic (90.).

    Tore: 0:1 Kobylanski (31.), 0:2 Tallig (72.), 0:3 Vrenezi (84.), 1:3 Tosun (87.).

    Gelbe Karten: – Moll.

    Rote Karte: Knöferl (88.).

    Zuschauer: 6.038 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen); Assistenten: Alexander Schkarlat (Weidenbach), Benjamin Sölch (Wilting).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6788.htm

  • Am heutigen Dienstag wurden vom DFB zwei weitere Spieltage zeitgenau angesetzt. Die Spiele bei Borussia Dortmund II (1. Oktober 2022) und das oberbayerische Duell gegen den FC Ingolstadt 04 (8. Oktober 2022) finden jeweils am Samstagnachmittag um 14 Uhr statt.


    Somit ist schon ein Fragezeichen rund um das Spiel beim BVB II geklärt, ein weiteres ist noch offen, denn nach wie vor steht der Spielort der Partie nicht fest. Der Signal-Iduna-Park steht aufgrund der ChampionsLeague-Partien der Profis für die Nachwuchsmannschaft genauso wenig zur Verfügung wie die eigentliche Heimspielstätte, das Stadion "Rote Erde", das derzeit umgebaut wird.

    Da auch das Spiel gegen Ingolstadt am Samstagnachmittag stattfindet, steigen somit die Chancen auf eine neuerliche Live-Übertragung durch das BR Fernsehen, das sich an diesem Termin für eine Übertragung bewerben kann. Wenn das passiert, informieren wir Euch umgehend.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6786.htm

  • Die Löwen sind zum Spitzenspiel – Zweiter gegen Erster – Gast bei derSV Elversberg. Anpfiff in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde ist am Samstag, 10. September 2022 um 14 Uhr. Die Partie ist live bei Magenta Sport und als Pay-Per-View Angebot auf www.onefootball.com zu sehen.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Die letzten Tage seien sehr intensiv gewesen. Am Dienstagabend das Toto-Pokal-Spiel gegen Türkgücü München (3:1), am nächsten Tag die Einkleidung bei Angermaier Trachten. „Jeder ist nun fürs Oktoberfest ausgerüstet“, stellte 1860-Cheftrainer Michael Köllner fest. „Jetzt liegt der Fokus wieder ausschließlich auf dem Sportlichen“, so der 52-Jährige.

    Das ist auch gut so. Schließlich geht es für den Spitzenreiter am Samstag zum Tabellenzweiten SV Elversberg. „Mehr Spitzenspiel geht glaub‘ ich nicht. Beide Mannschaften haben einen richtig guten Start in die Liga hingelegt.“ Für Köllner ist es „beeindruckend“, dass die Saarländer als Aufsteiger auf Rang zwei stehen, in sieben Liga-Spielen nur das Derby gegen den 1. FC Saarbrücken verloren haben. Dazu hat die SVE im DFB-Pokal im Waldstadion an der Kaiserlinde Bayer Leverkusen mit 4:3 bezwungen. „Wir wissen also, was uns dort erwartet!“

    Elversberg ist zwar neu in der 3. Liga, aber keineswegs eine Unbekannte für die Löwen. 2013 hat die 1860-Reserve gegen die Saarländer in der Relegation gespielt. Löwen-Co-Trainer Stefan Reisinger war in der gleichen Position ein halbes Jahr für Elversberg tätig. „Viele Spieler kennen wir aus der 3. Liga“, so Köllner, der vom „starken Personal“ beim Aufsteiger schwärmte. Die wissen, wie Fußball geht. „Mit Nick Woltemade haben sie zudem noch einen super Stürmer nachverpflichtet.“

    Köllner zitierte seinen Zweifach-Torschützen aus dem Duisburg-Spiel, Albion Vrenezi. „Das wird sehr, sehr schwer, ist aber machbar“, hatte der Stürmer gesagt. Der Trainer fügt hinzu: „Wir müssen also eine Top-Leistung abrufen.“ Wie immer können sich die Löwen dabei auf ihren Anhang verlassen. „Uns werden mindestens 1.200 Fans dorthin begleiten. Das ist nicht gerade der kürzestes Weg“, freut sich Köllner auf lautstarke Unterstützung.

    Verzichten muss Köllner in Elversberg nicht nur auf Marcel Bär, Marius Willsch, Semi Belkahia und Phillipp Steinhart, sondern auch auf Niklas Lang und Meris Skenderovic. Lang hatte sich gegen Duisburg eine Kopfverletzung zugezogen, machte zwar die Trainingseinheiten schon wieder mit, vermied aber Kopfbälle. Erst wenn Langzeitschäden ausgeschlossen sind, soll der 20-Jährige wieder voll einsteigen. Skenderovic, der gegen Türkgücü noch auf dem Platz stand, liegt derzeit krank im Bett.

    Dafür kehrt Tim Rieder nach seiner Rot-Sperre zurück. Der 29-Jährige stand im Toto-Pokal bereits 84 Minuten auf dem Platz. „Er ist extrem zweikampf- und laufstark.“ Doch auch seine Vertreter Daniel Wein und Quirin Moll hätten auf der Sechser-Position ihre Aufgabe gut gelöst. „Mit allen Drei verfügen wir über eine hohe Qualität auf dieser Position“, weiß Köllner.

    Gerade der Defensive kommt im Saarland eine hohe Verantwortung zu. „Wir müssen die Spielkontrolle behalten und das nicht nur bei Ballbesitz, damit wir die Möglichkeiten des Gegners minimieren“, so Köllners Plan. „Elversberg spielt überraschend Fußball, ist sehr variabel und kann schnell umswitchen.“ Kevin Koffi und Luca Schnellbacher seien der Dreh- und Angelpunkt in der SVE-Offensive. „Die müssen wir aus dem Spiel nehmen.“

    Köller erwartet, dass Elversberg auch gegen die Löwen seiner erfolgreichen Spielweise treu bleibt. „Sie werden sich auch gegen uns nicht hinten reinstellen, sondern vorne mit vielen Spielern attackieren.“ Dadurch seien sie aber anfällig für schnelles Umschalten. „Es ist dann schwierig, schnell genug zurückzukommen. Unser Fokus wird zwar auf guter Defensivarbeit liegen, aber wir dürfen nicht den Bus vorm eigenen Tor parken. Elversberg hat eine große offensive Wucht, ist aber hinten verwundbar“, weiß Köllner, der auch an der Kaiserlinde fest an einen Sieg seiner Mannschaft glaubt. „Wir werden unfassbar viel marschieren müssen, um zum Erfolg zu kommen. Ich hoffe, dass wir den Spirit aus den letzten Wochen wieder auf den Platz bringen und uns am Ende für den Aufwand belohnen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SVE: 20 Kristof (Tor) – 14 Fellhauer, 3 Menke, 4 Conrad, 33 Neubauer – 31 Jacobsen, 11 Dürholtz – 7 Feil, 8 Rochelt – 27 Woltemade, 24 Schnellbacher.

    Ersatz: 1 Lehmann (Tor) – 5 von Piechowski, 9 Mustafa, 10 Tekerci, 13 Correia, 17 Mißner, 18 Sahin, 19 Pinckert, 21 Dacaj, 22 Suero Fernandez, 25 Saftig, 29 Ziegler, 30 Koffi,

    Nicht dabei: 6 Dragon (Knieverletzung), 23 Sickinger (Kreuzbandanriss).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder – 33 Boyamba, 20 Deichmann, 10 Kobylanski, 7 Lex – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 12 Schmid, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 9 Vrenezi, 13 Freitag, 17 Wein, 18 Knöferl, 23 Sür, 24 Wicht, 30 Cocic, 35 Glück.

    Nicht dabei: 3 Lang (Kopfverletzung), 14 Skenderovic (krank), 15 Bär (Sprunggelenk-OP), 25 Willsch (Adduktoren-Probleme), 27 Belkahia (Oberschenkelverletzung), 36 Steinhart (Knieverletzung).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktu…f1KiD6lTcNTakJnhA9GFzYqFs


  • Beitrag von Loewe ()

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  • Nach der ersten Saisonniederlage ist auch die Tabellenführung futsch. Mit 1:4 unterlagen die Löwen bei der SV Elversberg. Jannik Rochelt (13.), Lukas Pinckert (27.) und Thore Jacobsen per Foulelfmeter (34.) vor der Pause und Luca Schnellbacher im zweiten Durchgang trafen für die Saarländer. Joseph Boyamba gelang nur der Ehrentreffer (78.). Für Unmut bei der Niederlage sorgten einige zweifelhafte Entscheidungen von Schiedsrichter Dr. Arne Aarnink.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Köln verletzungsbedingt auf Niklas Lang (Kopfverletzung), Meris Skenderovic (krank), Marcel Bär (Aufbautraining nach Sprunggelenk-OP), Marius Willsch (Adduktoren-Probleme), Semi Belkahia (Oberschenkelverletzung) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining nach Knieverletzung). Alle anderen, die nicht im 20er Kader standen, wie der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl, Devin Sür und Nathan Wicht, sammelten in der U21 bzw. der U19 Spielpraxis. Eine personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Duisburg (4:1): Für Daniel Wein rückte nach verbüßter Rot-Sperre Tim Rieder wieder ins Team.


    STIMMEN Köllner: „Das müssen wir erst mal sacken lassen!“


    Spielverlauf: Beide Teams kamen in der Anfangsphase selten in Tornähe. Viele lange Bälle der Löwen in die Spitze fanden keinen Adressaten. Und dann ging Elversberg gleich mit der ersten Chance in Führung. Lukas Pinckert hatte Manuel Feil 20 Meter vor dem Tor angespielt, der drehte sich einmal um die eigene Achse, hob gefühlvoll die Kugel an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Jannick Rochelt am Fünfmeterraum vollkommen frei zum Kopfball kam und Marco Hiller keine Abwehrmöglichkeit ließ (13.). In der 19. Minute kam Feil relativ unbedrängt im Zentrum aus 17 Meter zum Abschluss, doch Fabian Greilinger grätschte im letzten Moment dazwischen, fälschte den Schuss zur Ecke ab. Glück hatten die Sechzger fünf Minuten später. Nach einem Pass in die Tiefe enteilte Luca Schnellbacher seinem Gegenspieler Jesper Verlaat, hielt aus neun Metern halbrechts aufs Tor, aber Hiller riss die Arme nach oben, lenkte die Kugel über die Querlatte (24.). Strittig die Szene vorm 2:0. Nach einem Luftkampf zwischen Pinckert und Greilinger, bei dem der Elversberger den Arm weit ausgefahren hatte, ging der Löwe am rechten Fünfmetereck zu Boden, Hiller kam angerauscht, wollte den Ball wegfausten, aber Pinckert war vor ihm an der Kugel, köpfte sie aufs Tor, wo Leandro Morgalla erst hinter der Linie klären konnte (27.). Dann pfiff plötzlich Schiedsrichter Dr. Arne Aarnink nach einem normalen Zweikampf zwischen Yannick Deichmann und Maurice Neubauer im 1860-Strafraum Elfmeter (32.). Thore Jacobsen lief an, verlud Hiller und traf zum 3:0 ins rechte untere Eck (34.). Irgendwie wirkten die Sechzger geschockt. Erst klärte Greilinger nach einem Eckball auf der Linie, anschließend parierte Hiller den Schuss von Pinckert von der Strafraumkante (38.). Die erste Möglichkeit der Löwen ließ bis zur 40. Minute auf sich warten. Nach einem Freistoß von links durch Joseph Boyamba kam Fynn Lakenmacher im Rückwärtslaufen zum Kopfball, doch Nicolas Kristof im Tor der SVE hatte damit keine allzu große Mühe. So ging es mit einem 0:3-Rückstand in die Kabine.

    Die Löwen kamen wesentlich besser und aggressiver zurück aufs Feld. Ein 16-Meter-Schuss von Boyamba konnte Kristof gerade noch über die Querlatte wischen (50.). In der 59. Minute lag der Ball dann im Elversberger Tor, doch der Schiedsrichter nahm den Treffer nach Rücksprache mit seinem Linienrichter zurück. Doch Boyamba hatte, wie die Fernsehbilder klar zeigten, nach der Flanke von Lex nicht im Abseits gestanden. Die zweite klare Fehlentscheidung von Aarnink! Im Anschluss an eine Kontersituation passte Marcel Correia in die Schnittstelle der Abwehr, Schnellbacher lief frei auf Hiller zu, traf zum 4:0 (71.). Damit war die Partie endgültig gelaufen. Boyamba betrieb nach Steilpass des eingewechselten Martin Kobylanski noch Ergebniskosmetik. Allein vor Kristof ließ er dem SVE-Schlussmann keine Chance, erzeilte den Ehrentreffer (78.). In der 84. Minute tauchte Kevin Koffi frei vor Hiller auf, setzte die Kugel aber an den Innenpfosten. Kurz danach feierte Michael Glück sein Drittliga-Debüt. Der 19-Jährige kam für Tim Reader in die Partie. Es blieb beim 1:4. Mit diesem Ergebnis tauschten Sechzig und Elversberg an der Spitze die Plätze. Die Löwen sind damit nur noch Zweiter.


    STENOGRAMM, 8. Spieltag, 10.09.2022, 14 Uhr


    SV Elversberg – 1860 München 4:1 (3:0)


    SVE: 20 Kristof (Tor) – 14 Fellhauer, 13 Correia, 4 Conrad – 19 Pinckert, 18 Sahin, 31 Jacobsen, 33 Neubauer – 7 Feil, 8 Rochelt – 24 Schnellbacher.

    Ersatz: 1 Lehmann (Tor) – 3 Menke, 9 Mustafa, 10 Tekerci, 11 Dürholtz, 21 Dacaj, 22 Suero Fernandez, 27 Woltemade, 30 Koffi.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 6 Rieder – 9 Vrenezi 20 Deichmann, 7 Lex, 33 Boyamba – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 10 Kobylanski, 13 Freitag, 17 Wein, 30 Cocic, 35 Glück, 38 Wörl.

    Wechsel: Koffi für Rochelt (76.), Woltemade für Schnellbacher (76.), Dürholtz für Sahin (82.), Mustafa für Feil (89.), Menke für Pinckert (89.) – Tallig für Lannert (46.), Wein für Greilinger (60.), Moll für Verlaat (76.), Kobylanski für Lex (76.), Glück für Rieder (86.).

    Tore: 1:0 Rochelt (13.), 2:0 Pinckert (27.), 3:0 Jacobsen (34., Foulelfmeter), 4:0 Schnellbacher (71.), 4:1 Boyamba (78.).

    Gelbe Karten: Fellhauer, Neubauer – Deichmann, Verlaat, Köllner, Moll.

    Zuschauer: 6.138 in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde.

    Schiedsrichter: Dr. Arne Aarnink (Bochum); Assistenten: Daniel Riehl (Bremen), Yannick Rath (Bremen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6798.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…el-koellner-91779835.html


    https://www.abendzeitung-muenc…esolate-loewen-art-842869


    https://www.abendzeitung-muenc…ellung-spielstand-41-276/


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2623.htm



    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Sport/videos/3393827284183287/


    Nächste Spiele:


  • Die Löwen empfangen zum Auftakt des 9. Spieltags Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Freitag, 15. September 2022 um 18.60 Uhr. Die ausverkaufte Partie ist live bei Magenta Sport zu sehen.


    PK IM LÖWEN-TV >>


    Diesmal fand die Löwenrunde nicht im Pressestüberl des TSV 1860 München am Trainingsgelände, sondern bei Häusler Automobile in der Landsberger Straße in München statt. Anlass war die anschließende Fahrzeugübergabe des neuen Auto-Sponsors der Löwen an den Trainer und die beiden Geschäftsführer. „Das ist wie Weihnachten“, scherzte 1860-Chefcoach Michael Köllner, „zum Glück ist das Auto nicht verpackt, sonst hätte ich einiges zu tun.“ Jetzt könne er mit seinem neuen Opel Mokka Crossland Gas geben, „damit es schnell und zügig Richtung Zweite Liga geht!“

    Nach der kurzen Einleitung fokussierte Köllner sich ganz auf das Heimspiel gegen Zweitliga-Absteiger Aue. „Es gibt einige Rückkehrer, dafür müssen andere passen“, sprach er zunächst die personelle Situation an. Marius Willsch, Niklas Lang, Semi Belkahia und Meris Skenderovic seien wieder voll im Training. Ob alle schon eine Alternative für einen Einsatz seien, ließ der 52-Jährige dagegen offen. Dazu liefe das Aufbautraining bei Marcel Bär top, Phillipp Steinhart sei schon wieder mit dem Athletiktrainer auf dem Platz. Dafür hat sich Milos Cocic in Elversberg verletzt, muss wegen muskulärer Probleme pausieren. Auch Stefan Lex klagt über Oberschenkelprobleme. „Für ihn wird es gegen Aue eng. Das Risiko ist zu groß. Das gilt auch für Quirin Moll, der Adduktorenprobleme hat.“


    SECHZIG - Das Löwenmagazin gegen Erzgebirge Aue als Druckausgabe.


    Kurz ging Köllner nochmals auf das Spiel in Elversberg ein, das mit der ersten Saisonniederlage endete. „Das war in der 1. Halbzeit keine gute Leistung.“ Es sei richtig ärgerlich, weil die Mannschaft bisher gut unterwegs war. „Jetzt gilt es, morgen nachzulegen und in die Spur zurückzukehren“, fordert der Oberpfälzer.

    Der Löwen-Coach warnt aber davor, Erzgebirge Aue zu unterschätzen. „Wir dürfen uns vom 20. Platz nicht blenden lassen.“ Bis auf ein Spiel hätten die Veilchen nie mit mehr als mit einem Tor Unterschied verloren. „Wenn nur ein paar Details nicht funktionieren, dann verlierst du. Aue hat schon Druck auf dem Kessel.“

    Köllner findet es schade, dass es bei dem Traditionsklub aus dem Erzgebirge derzeit nicht läuft. „Ich habe das Lebenswerk von Helge Leonhardt immer bewundert. Mit dem Erzgebirgsstadion haben sie ein tolles Schmuckkästen hingestellt.“ Die Sympathien für die Sachsen gehe aber nicht so weit, dass er ihnen Punkte in München gönne. „Gerne können sie nach dem Freitag wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.“

    Mit der nötigen Konzentration, Entschlossenheit und Überzeugung sowie dem frenetischen Publikum im Rücken sei das machbar. „Wir freuen uns auf unsere Fans und das Ambiente im Grünwalder Stadion“, sagt Köllner. Die Mannschaft habe nach dem Spiel in Elversberg im Training richtig Gas gegeben. Trotz der ersten Saisonniederlage sei die Stimmung gut. „Wir haben viele positive, aber auch reflektierte Typen im Team, die wissen, dass es Käse war, was wir in Elversberg gespielt haben. Deswegen bin ich guter Dinge, dass wir am Freitag stark auf den Platz kommen. Jeder muss vorangehen, sich quälen. Wir wollen mit drei Punkten die Dinge wieder in die richtige Richtung bewegen.“

    Für Köllner ist Aue derzeit eine Wundertüte. „Ich bin mir sicher, dass Timo Rost einiges probieren wird. Deshalb wäre es gut, wenn wir unsere Themen von Anfang an gut erledigen.“ Das heißt, die Lila-Weißen unter Druck setzen und ihnen keine Verschnaufpausen gönnen. „Wir wollen mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause gehen.“ Außerdem ist zu Hause die Weste nach wie vor weiß. Punkte ließen die Löwen bisher nur auswärts liegen. „Das treibt uns an. Wir wollen eine Heimmacht im Grünwalder Stadion bleiben. Deswegen werden wir das Spiel gegen Aue wie ein Topspiel angehen.“

    Nicht nur die Mannschaft gelobt Besserung, auch Köllner selbst, der in Elversberg bereits seine dritte Gelbe Karte kassierte.. Bei der nächsten ist er für ein Spiel gesperrt. Wie viel er dafür an Strafe berappen musste, wollte er nicht verraten. Lediglich, dass sich das Strafmaß für die zweite Gelbe Karte gegenüber der ersten verdoppelt habe. „Bisher haben mich Phillipp Steinhart und Stefan Lex in Ruhe gelassen, aber irgendwann kommt sicher einer und sagt: ‚Trainer hau‘ die Kohle raus!‘“ Das Geld, so sagte er mit einem breiten Grinsen, komme einem guten Zweck zugute. „Damit bezahle ich wahrscheinlich alleine die Getränke für die Abschlussfahrt nach der Saison.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – – 33 Boyamba, 20 Deichmann, 10 Kobylanski, 8 Tallig – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 12 Schmid, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 3 Lang, 6 Rieder, 9 Vrenezi, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 17 Wein, 18 Knöferl, 23 Sür, 24 Wicht, 25 Willsch, 30 Cocic, 35 Glück.

    Nicht dabei: 5 Moll (Adduktorenprobleme), 7 Lex (Oberschenkelprobleme), 15 Bär (Reha-Training), 27 Belkahia (Aufbautraining), 36 Steinhart (Aufbautraining).

    FCE: 1 Männel (Tor) – 23 Barylla, 6 Sorge, 5 Burger, 29 Rosenlöcher – 33 Schreck – 19 Sijaric, 30 Thiel, 3 Taffertshofer, 34 Stefaniak – 14 Tashchy.

    Ersatz: 25 Klewin, 36 Sedlak (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Knezevic, 8 Baumgart, 9 Jonjic, 10 Nazarov, 13 Majetschak, 17 Riese, 20 Jastremski, 21 Schikora, 22 Besong, 24 Nkansah, 31 Gorzel, 32 Huth.

    Nicht dabei: –.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6809.htm


  • Termine:


    Donnerstag, 22. September, 18:30 Uhr - TSV 1860 München - WSG Tirol (Testspiel)


    Freitag, 23. September, 18 Uhr - SV Münsing Ammerland - TSV 1860 München (Testspiel

  • Die Löwen sind zumindest für einen Tag zurück an der Spitze nach dem 3:1-Erfolg über den FC Erzgebirge Aue. „Mann des Tages“ war Fynn Lakenmacher, alle drei 1860-Treffer (10., 77. und 84.) erzielte. Marco Schikora gelang in der Nachspielzeit der Ehrentreffer für die Gäste. Damit gelang den Sechzgern am Vorabend der Wiesn der perfekte Einstieg in die fünfte Jahreszeit.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste gegen Aue verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Semi Belkahia (Aufbautraining), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Nicht im 20er Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Lorenz Knöferl und Devin Sür. Zwei personelle Änderungen gab es in der Startelf gegenüber dem Auswärtsspiel beim SV Elversberg: Für Christopher Lannert und Stefan Lex spielten Daniel Wein und Martin Kobylanski von Beginn an.


    Spielverlauf: Die Löwen in den grünen Wiesntrikots versuchten die Sachsen sofort unter Druck zu setzen. Doch die Abwehr des Tabellenletzten stand zunächst sehr gut. Trotzdem führte der erste gefährliche Löwen-Angriff der Sechzger zur Führung. Albion Vrenezi hatte aus dem linken Halbfeld vors Tor geflankt, der eingelaufene Fynn Lakenmacher musste nur noch den Kopf hinhalten, verlängerte die Flanke ins rechte, lange Eck zum 1:0 (10.). Glück hatten die Löwen nach einer Viertelstunde, als Sam Schreck sich auf der linken Seite durchsetzte, seine scharfe Hereingabe Marco Hiller zunächst abwehren konnte. Im Zentrum lauerte Elias Huth, aber ein 1860-Verteidiger klärte den Abpraller zur Ecke (15.). Im schnellen Gegenzug bediente Vrenezi nach einem weiten Schlag von Joseph Boyamba in der Mitte Martin Kobylanski, der kam an der Strafraumkante zum Abschluss, ein Auer grätschte in den Schuss, der Ball machte einen Bogen, prallte über Keeper Philipp Klewin hinweg aber nur an die Querlatte (16.). In der 26. Minute musste Hiller nach einem Distanzschuss von Tom Baumgart eingreifen, kurz danach klärte Leandro Morgalla eine gefährliche Hereingabe von links zur Ecke. Die Veilchen waren auch weiterhin gefährlich. Nach einer Balleroberung von Vrenezi an der linken Eckfahne stand Lakenmacher in der Mitte völlig frei, doch Klewin fing die Hereingabe von Vrenezi vor dem Löwen-Stürmer ab (37.). Ein Distanzschuss von Vrenezi nach Doppelpass mit Lakenmacher ging knapp am linken Pfosten vorbei (42.). So nahmen die Sechzger die verdiente Führung mit in die Pause.

    Kurz nach Wiederanpfiff prüfte Maximilian Thiel mit einem 22-Meter-Schuss Hiller, der die Kugel festhielt (47.). Auf der anderen Seite geriet eine Hereingabe von Vrenezi etwa zu lang, so dass Boyamba den Ball nicht mehr erreichen konnte (48.). Was für ein toller Angriff. Vrenezi steckte für Lakenmacher durch, der kam halblinks zum Flanken, brachte den Ball zu Tim Rieder an der Fünfmetergrenze, doch der konnte die Direktabnahme nicht drücken, hob die Kugel übers Tor (55.). Die Partie entwickelte sich zu einem richtigen Fight, um jeden Ball wurde unerbittlich gekämpft. Einen Freistoß von der rechten Strafraumseite durch Ivan Knezevic wehrte Yannick Deichmann per Flugkopfball ab (70.). Nach einem Konter flankte Vrenezi von rechts flach an den vorderen Fünfmeterraum, Kobylanski nahm den Ball direkt, schoss aber deutlich am kurzen Eck vorbei (72.). Die Erlösung in der 77. Minute. Deichmann hatte die Lücke in der Innenverteidigung gesehen, chipte den Ball in den Raum, wo Lakenmacher ihn erlief. Halbrechts kam er im Strafraum aus zehn Metern zum Abschluss, traf an Klewin vorbei zum 2:0 ins lange Eck. Kurz danach kam der 18-jährige Marius Wörl zu seinem Drittligadebüt. Im Anschluss an eine Unachtsamkeit kam Huth am Fünfmeterraum an den Ball, aber der kurz zuvor eingewechselte Chris Lannert bereinigte die Situation (82.). Der dritte Treffer von Lakenmacher fiel in der 84. Minute. Erik Tallig war aus kurzer Distanz am linken Pfosten gescheitert, nahm den Abpraller auf, spielte im Torraum quer, wo am langen Eck der eingelaufene Lakenmacher aus kurzer Distanz zum 3:0 traf. In der Nachspielzeit erzielte Marco Schikora nach einer Ecke noch den Ehrentreffer für die Sachsen zum 3:1 (90.+1). Bei diesem Ergebnis blieb es. Am Vorabend des Wiesnbeginns kehrten damit die Löwen zumindest für einen Tag an die Tabellenspitze zurück.


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 16.09.2022, 18.60 Uhr


    1860 München – FC Erzgebirge Aue 3:1 (1:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 17 Wein – 33 Boyamba, 6 Rieder, 10 Kobylanski, 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 8 Tallig, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 22 Lannert, 24 Wicht, 35 Glück, 38 Wörl.


    FCE: 25 Klewin (Tor) – 23 Barylla, 6 Sorge, 24 Nkansah, 5 Burger – 33 Schreck – 7 Knezevic, 8 Baumgart, 3 Taffertshofer, 30 Thiel – 32 Huth.

    Ersatz: 36 Sedlak (Tor) – 2 Danhof, 9 Jonjic, 10 Nazarov, 14 Tashchy, 21 Schikora, 22 Besong, 29 Rosenlöcher 31 Gorzel.

    Wechsel: Tallig für Boyamba (55.), Skenderovic für Kobylanski (73.), Lannert für Deichmann (80.), Wörl für Wein (80.) – Schikora für Barylla (39.), Besong für Thiel (59.), Jonjic für Schreck (68.), Gorzel für Baumgart (68.).

    Tore: 1:0 Lakenmacher (10.), 2:0 Lakenmacher (77.), 3:0 Lakenmacher (84.), 3:1 Schikora (90.+1).

    Gelbe Karten: Wein, Greilinger – Thiel, Knezevic, Besong, Burger.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Philipp Reitermayer (Heidelberg), Jan Dennemärker (Saarwellingen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6813.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…o-rost-fans-91793179.html


    https://www.abendzeitung-muenc…mit-dreierpack-art-844430


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-3-0-279/

  • Der DFB hat die Spieltage 12 bis 19 zeitgenau angesetzt. Demnach spielen die gegen Osnabrück, Wiesbaden und Bayreuth am Samstagnachmittag ehe sie nach einem Sonntagsspiel gegen Saarbrücken das Pflichtspieljahr 2022 mit zwei Spielen unter Flutlicht (Freiburg, Essen) beenden. 2023 beginnt in Mannheim und gegen Zwickau jeweils am Samstagnachmittag.


    Hier die genauen Termine:


    VfL Osnabrück - TSV 1860 München: Samstag, 15. Oktober 2022, 14 Uhr

    TSV 1860 München - SV Wehen Wiesbaden: Samstag, 22. Oktober 2022, 14 Uhr

    SpVgg Bayreuth - TSV 1860 München: Samstag, 29. Oktober 2022, 14 Uhr

    TSV 1860 München - 1. FC Saarbrücken: Sonntag, 6. November 2022, 15 Uhr

    SC Freiburg II - TSV 1860 München: Mittwoch, 9. November 2022, 18.60 Uhr

    TSV 1860 München - Rot-Weiß Essen: Montag, 14. November 2022, 18.60 Uhr

    SV Waldhof Mannheim - TSV 1860 München: Samstag, 14. Januar 2022, 14 Uhr

    TSV 1860 München - FSV Zwickau: Samstag, 21. Januar 2022, 14 Uhr.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6811.htm

  • Im ersten von zwei Testspielen während der Länderspielpause besiegten die Löwen den österreichischen Bundesligisten WSG Tirol in Wörgl mit 1:0. Den einzigen Treffer erzielte Meris Skenderovic in der 72. Minute. Insgesamt 21 Spieler kamen bei den Sechzgern zum Einsatz, lediglich Jesper Verlaat musste nach dem Aufwärmen passen.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Österreich verletzungsbedingt auf Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Beim Aufwärmen machten sich bei Jesper Verlaat leichte muskuläre Probleme bemerkbar, weswegen er geschont wurde. Nathan Wicht und Leandro Morgalla weilten bei den U19-Nationalmannschaften der Schweiz bzw. Deutschlands. Nicht im Kader stand als dritter Torhüter Julius Schmid. Ansonsten kamen alle fitten Spieler gegen die WSG Tirol zum Einsatz.


    Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>


    Spielbericht: Die erste Chance des Spiels hatten die Tiroler. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld von Denis Tomic bekam Marco Hiller den Ball nicht zu fassen, erst im Nachsetzen konnte er gegen den nachsetzenden Raffael Behounek klären (5.). In der 12. Minute hatten auch die Löwen ihre erste Möglichkeit. Nach einem Diagonalpass von Yannick Deichmann legte Erik Tallig links im Strafraum per Kopf zurück auf Martin Kobylanski. Dessen Schuss von der Strafraumkante ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Ein 25-Meter-Schuss von Patricio Lautaro Rinaldi streifte übers rechte Kreuzeck des 1860-Tores (25.). Eine flache Hereingabe in den Strafraum verpasste Rinaldi in der 32. Minute nur knapp, so dass Hiller zugreifen konnte. In der 38. Minute musste sich der Löwen-Schlussmann strecken. Dominik Stumberger hatte in die Mitte geflankt, Rinaldi nahm den Aufsetzer noch vor dem Sechzehner mit dem Kopf, brachte die Kugel aber nicht über Hiller hinweg. Kurz vor der Pause kam Michael Glück im Anschluss an eine Ecke von Tallig von der rechten Seite zum Kopfball, setzte die Kugel aber deutlich über den Querbalken (45.). So ging es nach niveauarmen 45 Minuten torlos in die Pause.

    Der eingewechselte Tom Kretschmar musste sich bei einem Schuss von Nik Prelec aufs lange Eck strecken, um den Rückstand zu verhindern (48.). Im Gegenzug setzte sich Fabian Greilinger auf der linken Seite durch, seine Hereingabe von der Grundlinie auf Boyamba wurde an der Fünfmetergrenze geblockt (49.). Nach einer linksflanke kam Justin Forst an der Fünfmetergrenze frei zum Kopfball, aber Hiller wischte die Kugel über den Querbalken (53.). Ein Linksschuss von Prelec, der von rechts in die Mitte gezogen war, wurde im letzten Moment ins Tor-Aus abgefälscht (59.). Auf der anderen Seite musste sich Simon Beccari bei einem 25-Meter-Schuss von Albion Vrenezi strecken, um den Ball über die Querlatte zu lenken (63.). In der 72. Minute die Führung für die Löwen. Lorenz Knöferl hatte den Ball im Mittelfeld erobert, passte auf Marius Willsch, der rechts den gestarteten Meris Skenderovic bediente. Der Stürmer traf halbrechts aus zehn Metern zum 1:0 ins lange Eck. Sechs Minuten später lag der Ball erneut im Tor der Tiroler, doch diesmal stand Skenderovic bei der Flanke von Chris Lannert knapp im Abseits (78.). Valention Müller nahm den Ball per Dropkick von der Strafraumkante, zielte aber rechts am 1860-Tor vorbei (86.). Die Sechzger überstanden auch die Schlussphase ohne Gegentreffer, siegten mit 1:0.


    STENOGRAMM, Testspiel, 22.09.2022, 18.30 Uhr


    WSG Tirol – TSV 1860 München 0:1 (0:0)


    WSG, 1. Halbzeit: 13 Ozegovic (Tor) – 6 Sulzbacher, 8 Bauernfeind, 30 Behounek, 26 Stumberger – 17 Naschberger 20 Üstündag, 98 Orginec – 21 Rogelj, 18 Tomic, 11 Rinaldi.

    WSG, 2. Halbzeit: : 35 Beccari (Tor) – 14 Ranacher, 4 Müller, 5 Bacher, 26 Stumberger – 10 Blume, 77 Ertlthaler, 28 Geris – 7 Sabitzer, 9 Prelec, 19 Forst.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 35 Glück, 3 Lang, 11 Greilinger – 17 Wein – 33 Boyamba, 6 Rieder, 10 Kobylanski, 8 Tallig – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 9 Vrenezi, 13 Freitag, 14 Skenderovic, 18 Knöferl, 22 Lannert, 23 Sür, 25 Willsch, 27 Belkahia, 38 Wörl.

    Wechsel: – Kretzschmar für Hiller (46.), Lannert für Kobylanski (46.), Vrenezi für Wein (46.), Belkahia für Glück (61.), Freitag für Greilinger (61.), Skenderovic für Lakenmacher (61.), Willsch für Boyamba (61.), Knöferl für Rieder (61.), Wörl für Deichmann (61.), Sür für Tallig (61.).

    Tor: 0:1 Skenderovic (72.).

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 500 im Stadion Wörgl.

    Schiedsrichter: Patrick Eisler; Assistenten: Tobias Moosbrugger, Max Siller.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6821.htm


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6821.htm

  • Zum 100-jährigen Jubiläum des SV Münsing-Ammerland besiegten die Löwen den Kreisligisten mit 8:1. Meris Skenderovic per Dreierpack, MichaelGlück, Devin Sür, Fynn, Semi Belkahia und Joseph Boyamba per Foulelfmeter erzielten die 1860-Treffer. Der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 war Hans Zachenbacher gelungen.


    Personal: Löwen-Trainer Michael Köllner musste in Münsing verletzungsbedingt auf Jesper Verlaat (muskuläre Probleme), Quirin Moll (Adduktorenprobleme), Stefan Lex (Oberschenkelprobleme), Marcel Bär (Reha-Training), Milos Cocic (muskuläre Probleme) und Phillipp Steinhart (Aufbautraining) verzichten. Nathan Wicht und Leandro Morgalla weilten bei den U19-Nationalmannschaften der Schweiz bzw. Deutschlands. Torhüter Julius Schmid spielte für die U21 in Rosenheim. Albion Vrenezi, Daniel Wein und Marius Wörl durften pausieren.


    Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>


    Spielbericht: In der 4. Minute kam Lorenz Knöferl am Elfmeterpunkt zum Abschluss, doch der Schuss kam zu zentral, so dass Torhüter Michael Hirn parieren konnte. Ansonsten wehrte sich der Kreisligist gegen die Profis beachtlich in der Anfangsphase. Nach Pass von Christopher Lannert kam Fynn Lakenmacher halbrechts aus 15 Metern zum Schuss, doch der Münsinger Torhüter wehrte den Ball zur Ecke ab (17.). Die brachte Alexander Freitag von links in die Mitte, Michael Glück kam am Fünfmeterraum zum Kopfball, versenkte die Kugel zum 1:0 (17.). In der 22. Minute hatte Meris Skenderovic nach Linksflanke von Devin Sür die Chance zum 2:0, doch sein Drehschuss aus acht Metern kam zu zentral, so dass Türhüter Hirmer den Ball über die Latte lenken konnte. Unter großem Jubel erzielten die Gastgeber nach knapp einer halben Stunde den Ehrentreffer. Michael Lang steckte im Mittelkreis auf Hans Zachenbacher durch, Semi Belkahia hatte das Abseits aufgelöst. Der Münsinger Mittelstürmer lief alleine auf Marco Hiller zu, ließ dem Löwen-Keeper keine Chance und traf zum 1:1 (30.). Lange währte die Führung nicht. Nach Zuspiel von Marius Willsch, der von der rechten Grundlinie zurück auf Sür gelegt hatte, erzielte der 18-Jährige das 2:1 für den Drittligisten (37.). Nun schienen die Sechzger ihren Torinstinkt gefunden. Zwei Minuten später erhöhte Lakenmacher mit einem Schuss von der Strafraumkante ins rechte untere Eck auf 3:1 (39.). Kurz vor der Pause war es der aufgerückte Belkahia, der per Kopf das 4:1 markierte (44.). Damit ging es vom Ergebnis her einigermaßen standesgemäß in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff erzielte Skenderovic am zweiten Pfosten nach Vorarbeit von Sür das 5:1 (51.). Der eingewechselte Yannick Deichmann vergab auf Zuspiel von Alex Freitag fünf Minuten später die Riesenchance, das halbe Dutzend voll zu machen, als er aus 14 Metern halblinks mit rechts den Ball übers lange Eck hämmerte (56.). In der 68. Minute lief Skenderovic alleine auf Tobias Werner zu, umkurvte den Keeper, der ihn zu Fall brachte. Joseph Boyamba lief an, Werner ahnte die Ecke, kam aber nicht an den platzieren Schuss (69.). Verständlicherweise fehlte den Löwen der letzte Wille, gegen den tapfer kämpfenden Jubilar das Ergebnis weiter zu erhöhen. Trotzdem fielen hintenraus noch zwei Treffer. Skenderovic erhöhte in der 82. Minute auf 7:1. Sür hatte sich auf der rechten Strafraumseite durchgesetzt, Deichmann scheiterte mit seinem Schuss zunächst an Werner, Skenderovic war am zweiten Pfosten zur Stelle, drückte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie. Per sehenswertem Fallrückzieher, seinem insgesamt dritten Treffer, stellte Skenderovic den 8:1-Endstand her (86.).


    STENOGRAMM, Testspiel, 23.09.2022, 18 Uhr


    SV Münsing-Ammerland – TSV 1860 München 1:8 (1:4)


    SVM: 1 Hirn (Tor) – 2 Buchloh, 3 Auer, 5 Hirn, 14 Pflieger – 8 Holzer – 10 Schönacher, 17 Lang, 15 Uhle, 13 Geiger – 9 Zachenbacher,

    Ersatz: 22 Werner (Tor) – 4 Mannweiler, 6 Niggl, 7 Manhart, 11 Hauptmann, 12 Seitz, 16 Graf, 18 Felsensteiner, 19 Bartl, 20 Suttner, 21 Gebhard.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 22 Lannert, 35 Glück, 27 Belkahia, 13 Freitag – 25 Willsch, 18 Knöferl, 10 Kobylanski, 19 Lakenmacher, 23 Sür – 14 Skenderovic.

    Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 6 Rieder, 8 Tallig, 11 Greilinger, 20 Deichmann, 33 Boyamba.

    Wechsel: Werner für Hirn (46.) – Kretzschmar für Hiller (46.), Rieder für Willsch (46.), Boyamba für Knöferl (46.), Deichmann für Lakenmacher (46.), Lang für Kobylanski (64.).

    Tore: 0:1 Glück (17.), 1:1 Zachenbacher (30.), 1:2 Sür (37.), 1:3 Lakenmacher (39.), 1:4 Belkahia (44.), 1:5 Skenderovic (51.), 1:6 Boyamba (69., Foulelfmeter), 1:7 Skenderovic (82.), 1:8 Skenderovic (86.)

    Gelbe Karten: –.

    Zuschauer: 1.860 im Sport- und Freizeitzentrum Münsing.

    Schiedsrichter: Julian Schaub (Schwaig); Assistenten: Luca Schultze (München), Julius Albrecht (Seeshaupt).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6824.htm


    Bildergalerie:


    https://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2628.htm