TSV 1860 München II

  • U21 verliert 2:6: Landshut bestraft jeden Fehler eiskalt!

    Die Fehler der Löwen-U21 wurden bei der 2:6-Auswärtsniderlage bei der SpVgg Landshut gnadenlos bestraft. Nach der Führung durch Edon Krasniqi (8.) gelang den Niederbayern ein halbes Dutzend Treffer in Folge. Den Schlusspunkt für die Sechzger setzte der eingewechselte Fares Ibrahim in der 79. Minute.


    Die U21 kam gut in die Partie und ging durch ein wunderschönes Tor von Edon Krsniqi in Führung. Deniz Haimerl hatte den 18-Jährigen im Halbfeld angespielt, er wurde nicht angegriffen, zog dann aus 24 Metern mit rechts ab und traf über Torwart Daniel Mühl hinweg zur Führung unter die Latte (8.). Drei Minuten später hatte Luis Pereira de Azambuja sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte passte Haimerl nach vorne, Noah Plöttner verlängerte per Kopf auf Pereira de Azambuja, der ebenfalls per Kopf sich das Spielgerät vorlegte. Torhüter Mühl kam ihm entgegen, versuchte außerhalb des Strafraums, ihm den Ball wegzugrätschen. Das gelang ihm nicht, doch der Löwen-Stürmer war etwas überrascht, schoss rechts am Tor vorbei (11.). Mit der ersten gelungen Offensivaktion glich Landshut aus. Basti Maier hatte vom rechten Strafraumeck an den zweiten Pfosten geflankt, wo Kenneth Sigl in den Ball reinrutschte, ihn aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie bugsiert (14.). In der 22. Minute konnte Dominik Weiß auf der rechten Seite ungehindert flanken, Tobias Steer hatte sich von seinem Gegenspieler gelöst, kam am ersten Pfosten frei zum Kopfball und setzte die Kugel aus sieben Metern hoch ins kurze Eck (22.). Die jungen Sechzger versuchten danach wieder Ordnung in ihr Spiel zu bringen, brachten sich aber immer wieder selbst durch Fehler in die Bredouille. In der 31. Minute bekamen sie gleich mehrfach den Ball nicht geklärt. Der fiel Maier vor die Füße, der im Zentrum aus 21 Metern per Dropkick ins linke unter Eck Paul Bachmann zum 3:1 überwand. Das war auch der Halbzeitstand.

    Trotz Zwei-Tore-Rückstands hatte sich die U21 nicht aufgegeben und hätte beinahe in der 53. Minute durch Lucio Saric den Anschlusstreffer erzielt. Von der linken Seite zog er nach innen, schloss halblinks an der Strafraumkante mit rechts ab, doch Keeper Mühl konnte den Schuss parieren. Nach der anschließenden Ecke von rechts durch Mustafa Tekin kam Neal Doktorczyk am zweiten Pfosten zum Kopfball, seine Bogenlampe wurde aber sichere Beute für Mühl (54.). Das Tor machten einmal mehr die Niederbayern. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Sigl aus dem Rücken von Bruno Mühl am zweiten Pfosten an den Ball, hatte keine Mühe, aus sechs Metern Bachmann zum 4:1 zu überwinden (58.). Zwei Minuten später machte Außenverteidiger Weiß endgültig den Deckel drauf. Er lief in eine viel zu kurze Kopfballrückgabe von Finn Fodor, überwand anschließend freistehend Bachmann mit einem Volleyschuss aus 15 Metern (60.). Das halbe Dutzend für die Dreihelmestädter machte Tim Hoffmann in der 74. Minute voll. Der Einwechselspieler dribbelte ohne große Gegenwehr von rechts in den Strafraum, schloss aus zwölf Metern zum 6:1 ab. Vier Minuten später gelang Fares Ibrahim noch Ergebniskosmetik. Tekin hatte auf Plöttner gepasst, der leitete die Kugel direkt weiter zu Ibrahim, der von vier Landshutern umringt zum Abschluss kam, die Kugel aus sieben Metern zum Endstand versenkte (78.).

    „Wir sind wirklich gut ins Spiel gekommen“, lautete das Resümee von Trainer Christoph Rech. „Wir hatten eine gute Anfangsphase, auch kein schlechtes Spiel gemacht. Aber heute war so ein Tag, wo nahezu jeder Fehler von uns gnadenlos durch ein Gegentor bestraft wurde.“ Dazu kam, dass Luis Pereira de Azambuja (18.) und Abwehrchef Deniz Haimerl (37.) durch Verletzungen schon früh ersetzt werden mussten. Das wollte Rech aber nicht als Grund für die Niederlage anführen. „Die Jungs, die reingekommen sind, haben es gut und vernünftig gemacht. Das hört sich nach einer 2:6-Niederlage wahnsinnig doof an. Aber vom Grundprinzip her, vor allem im Spiel mit dem Ball, waren wir nicht schlecht. Im Spiel gegen den Ball wurden halt leider die Fehler eiskalt bestraft. Das ist wahnsinnig bitter!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 6. Spieltag, 18.08.2026, 18.60 Uhr


    SpVgg Landshut – TSV 1860 München 6:2 (3:1)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 2 Mühl, 4 Haimerl (37., 14 Doctorczyk), 5 Fodor (65., 15 Lindemann), 20 Schurz (83., 12 Mantsch) – 7 Saric, 6 Krasniqi, 10 Tekin, 11 Dollinger (74., 13 Genidis) – 18 Pereira de Azambuja (18., 23 Ibrahim), 8 Plöttner.

    Tore: 0:1 Krasniqi (8.), 1:1 Sigl (14.), 2:1 Steer (22), 3:1 Maier (31.), 4:1 Sigl (58.), 5:1 Weiß (60.), 6:1 Hoffmann (74.), 6:2 Ibrahim (79.).

    Gelbe Karten: Oswald, Weiß – Fodor, Genidis, Tekin.

    Zuschauer: 948 ebmpapst-Stadion am Hammerbach.

    Schiedsrichter: Felix Scharf (Regensburg); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Farras Fathi (München).


    https://1860muenchen.com/spiel…jeden-fehler-eiskalt.html


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    Liveticker zum Spiel gegen FC Deisenhofen:


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  • U21 empfängt Deisenhofen – Einfache Fehler abstellen!

    Für die Löwen-U21 geht es drei Tage nach der 2:6-Niederlage in Landshut wieder um Punkte. Am Freitagabend, 21. August 2026, empfängt das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) um 18.60 Uhr den FC Deisenhofen.


    Vor dem Heimspiel gegen Deisenhofen war im Training am Donnerstag nochmals das Spiel in Landshut Thema. Die Trainer führten den Spielern nochmals einzelne Szenen vor, analysierten die Fehler, die zu den Gegentoren führten. Damit sei es aber gut, sagt Christoph Rech, „damit ist das Spiel aufgearbeitet!“

    Der Blick geht nach vorne. Mit dem FCD erwartet die Sechzger-Reserve eine spielstarke Mannschaft. „Die Philosophie von Deisenhofen ist es, junge Spieler aus der A-Jugend oder der zweiten Mannschaft zu integrieren. Mit Andy Pummer haben sie einen guten Trainer, der den Weg mitgeht.“ Rech und Pummer kennen und schätzen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Türkgücü. „Deisenhofen hat auch einige erfahrene Spieler drin, die seit Jahren auf hohem Niveau spielen“, sagt Rech über die Mischung im Team. „Vielleicht liegen sie uns mehr als andere Mannschaften, weil sie Fußball spielen wollen.“ Doch so ganz traut er Trainer-Fuchs Pummer nicht. „Vielleicht treten sie gegen uns ganz anders auf?“

    Personell haben Sonnenhauser und Rech am Freitagabend mehr Möglichkeiten, weil die U19 am Wochenende spielfrei ist und Spieler wie Efe Karakoc, Valentin Bannert und Xaver Lippmann beim 5:2-Erfolg am Mittwoch über den SGV Heilbronn-Freiberg bereits zur Pause ausgewechselt wurden. Das Trio wird der U21 ebenso zur Verfügung stehen, wie Bruno Mühl und Neal Doktorczyk, die bereits in Memmingen im Bayernliga-Team aufgelaufen waren.

    Das Ziel gegen Deisenhofen ist klar: „Wir wollen natürlich unbedingt gewinnen und ein Erfolgserlebnis haben. Die Jungs hätten sich das verdient“, erklärt Rech. Nach den beiden Siegen zu Saisonbeginn unter Alper Kayabunar als Trainer und mit anderem Personal gab es in den letzten vier Partien nur zwei Remis. Doch der Trend – auch wenn die Niederlage in Landshut vom Ergebnis deutlich war – geht nach oben. „Wir müssen über 90 Minuten konzentriert bleiben und die einfachen Fehler abstellen, unser Niveau über die ganze Spielzeit beibehalten – ohne Ausschläge.“ Wenn das gelingt, ist sich Rech sicher, endlich den ersten Dreier unter seiner und Sonnenhausers Leitung einzufahren.


    https://1860muenchen.com/spiel…che-fehler-abstellen.html


    Liveticker zum Spiel gegen FC Deisenhofen:


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  • U21 gibt beim 1:1 gegen Deisenhofen Führung in Überzahl aus der Hand

    Wieder reichte es für die Löwen-U21 nicht zum Sieg. Gegen den FC Deisenhofen gab es trotz 1:0-Führung durch Mustafa Tekin (9.) und Überzahl ab der 44. Minute nach der Roten Karte gegen Florian Schmid nur ein 1:1. Noah Semmler hatte in Unterzahl den Ausgleich erzielt (59.). Trotz Powerplay und einiger Chancen in der Schlussphase gelang den Sechzgern nicht der Lucky Punch.


    Die Sechzger begannen konzentriert, liefen früh an. Doch die erste gefährliche Szene hatten die Gäste. In der 4. Minute ließ sich Bruno Mühl vorm eigenen Strafraum den Ball von Tobias Seidl abjagen, doch der zurückgeeilte Jakob Schurz ging dazwischen, verhinderte Schlimmeres. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß von der linken Seite durch Lucio Saric stieg ein Löwen-Pulk zum Luftkampf hoch, der Ball wurde jedoch vom Tor weg abgewehrt, landete mittig bei Mustafa Tekin, der zog aus 13 Metern ab und setzte die Kugel zum 1:0 ins obere linke Eck (9.). In der 16. Minute kam Ibrahim zweimal im Sechzehnmeterraum zum Abschluss, zweimal scheiterte er am Torwart Leonard Dürr. Zwei Minuten später versuchte es Edon Krasniqi nach einem vom FCD-Torhüter abgewehrten Eckball aus der Distanz, setzte seinen Schuss aber nicht hoch genug an, sodass der weit vor seinem Tor stehende Dürr den Ball abfangen konnte (18.). Einen guten Schuss von Luca Dollinger halbrechts aus 20 Metern aufs lange Eck konnte Dürr nur mit Mühe festhalten, sonst wäre der nachsetzende Tekin für den Abpraller dagewesen (36.). Kurz vor der Pause dezimierten sich die Gäste selbst. Florian Schmid ging im gegnerischen Strafraum etwas zu übermotiviert in einen Zweikampf mit Deniz Haimerl, traf ihn von hinten in die Beine. Schiedsrichter Benjamin Mignon schickte ihn mit glatt Rot vorzeitig zum Duschen (44.). Kurz danach war Pause.

    In Überzahl kassierte die Löwen-Reserve in der 59. Minute den Ausgleich. Ein Schuss von Nikolaos Gkasimpagiazov außerhalb des Strafraums wurde abgefälscht, Lukas Kretzschmar legte kurz vor dem Fünfmeterraum auf Noah Semmler ab, der aus sechs Metern ungehindert ins kurze, linke Eck zum 1:1 traf. Beinahe wäre Kretschmar nach einem Ball in die Tiefe in der 62. Minute das 2:1 für die Gäste gelungen. Er lief alleine auf Stefan Musa zu, doch der Keeper konnte den Schuss von der Strafraumkante um den linken Pfosten lenken. In dieser Phase des Spiels hatte Deisenhofen die besseren Möglichkeiten. Nach einem Diagonalball von Schurz aus der eigenen Hälfte tauchte Dollinger frei vor Dürr auf, sein Schuss aus 16 Metern aus halbrechter Position aufs lange Eck konnte der Keeper per Fußparade abwehren (71.). Nun machten die Sechzger mehr Dampf. Im Anschluss an einen Ball von Dollinger in die Tiefe zog Valentin Bannert am FCD-Torhüter vorbei, der aus seinem Tor gekommen war, wurde aber zu sehr auf die Seite gedrängt, so dass kein vernünftiger Abschluss mehr möglich war (74.). Ein Drehschuss von Tekin von der Strafraumgrenze sah Dürr erst spät, konnte ihn aber trotzdem parieren (78.). Kurz danach köpfte Dollinger eine Linksflanke von Schurz knapp übers Deisenhofer Tor (79.). Die Gäste konnten sich kaum noch befreien, die Sechzger belagerten regelrecht die Deisenhofener Hälfte. Nach einer kurz ausgeführten Ecke auf der rechten Seite flankte Georgios Genidis in die Mitte, Haimerl kam zum Kopfball, traf aber nur die Latte (83.). Weiter ging es nur in eine Richtung, doch der Lucky Punch gelang gegen die leidenschaftlich verteidigenden Gäste nicht. So wartet das Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech weiter auf den ersten Sieg.

    Trainer Chris Rech ärgerte sich über das Gegentor. „Das kriegen wir nach der Pause zu einfach im Anschluss an eine Standardsituation. Da müssen wir uns verbessern, das müssen wir uns in dem Spiel ankreiden lassen. Die Chancenverwertung und die Konterunterbindung sind unsere Themen.“ Der 33-Jährige sieht das Überzahlspiel nicht zwingend als Vorteil. „Das hört sich immer wahnsinnig blöd an, aber gegen zehn Leute ist es schwieriger zu spielen als gegen elf. Das ist so! Wir haben uns trotzdem ganz gut angestellt. Wir hatten eine vernünftige Positionierung mit Ball. Aber die Chancenverwertung war ein riesengroßes Manko, auch schon in der 1. Halbzeit. Erneut stehen wir nach dem Spiel da und wissen nicht, warum wir nur 1:1 gespielt haben.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 7. Spieltag, 21.08.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Deisenhofen 1:1 (1:0)


    1860: 1 Musa (Tor) – 2 Mühl (62., 17 Lippmann), 4 Haimerl, 15 Estermann (62., 5 Fodor), 20 Schurz – 7 Saric (66., 13 Genidis), 6 Krasniqi, 10 Tekin, 11 Dollinger – 8 Plöttner (68., 12 Karakoc), 23 Ibrahim (68., 16 Bannert).

    Tore: 1:0 Tekin (9.), 1:1 Semmler (59.).

    Gelbe Karten: Dollinger, Mühl, Ibrahim, Fodor, Tekin, Genidis –.

    Rote Karten: – Schmid (44.).

    Zuschauer: 120 1860-Trainingsgelaände

    Schiedsrichter: Benjamin Mignon (Rednitzhembach); Assistenten: Sascha Thiemann (Kleinschwarzenlohe), Jan Jürschik (Langenzenn).


    https://1860muenchen.com/spiel…gegen-fc-deisenhofen.html


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    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1880 Wasserburg:


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  • U21 fährt zum Löwen-Duell nach Wasserburg

    Die U21 gastiert am Freitagabend, 28. August 2026, zum Löwen-Duell beim TSV 1880 Wasserburg. Anpfiff auf dem Sportplatz Landwehrstraße (Landwehrstr., 83512 Wasserburg a. Inn) ist um 18.60 Uhr.


    Beide Klubs haben nicht nur gemeinsam den Löwen als Wappentier. Der TSV 1860 München hat in Wasserburg eine große Anhängerschar. Die „Innstadtlöwen“ gehören zu den ältesten 1860-Fanclubs, Stadionsprecher Sebastian Schäch wohnt in Wasserburg und Heinz Schmidt, langjähriger Vizepräsident des TSV 1860 München, hat dort seine Steuerkanzlei und wird am Freitagabend unter den Zuschauern sein.

    Aufsteiger Wasserburg ist mit drei Niederlagen in die Saison gestartet, schaffte dann aber den Turnaround. „Sie sind gut drauf“, erzählt Trainer Christoph Rech, „haben aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt. Das ist natürlich sehr gut. Entsprechend werden wir uns drauf vorbereiten.“ Gespielt wird nicht im Badriastadion, sondern auf dem Sportplatz Landwehrstraße. Sowohl Rech als auch sein Trainerkollege Wolfgang Sonnenhauser kennen die Anlage. „Es ist ein relativ kleiner Platz. Auf jeden Fall werden viele Zuschauer da sein am Freitagabend beim Flutlichtspiel. Es ist immer cool in Wasserburg zu spielen“, findet Rech. „Nichtsdestotrotz richtet sich der Fokus auf unser Spiel.“

    Wasserburg sei ein Gegner, der defensiv über eine gute Kompaktheit verfüge. „Sie haben ein, zwei wirklich sehr gute Spieler für die Bayernliga drin.“ Besonders Robin Ungerath hebt Rech hervor. „Er ist ein sehr guter Stürmer, hat auch schon in Burghausen Regionalliga gespielt. Er hat eine sehr gute Qualität.“ Trotzdem liege der Fokus bei den Innstädtern auf der „defensiven Kompaktheit. Sie versuchen dann über Umschaltmomente und Standardsituationen zu Toren zu kommen. Da haben sie eine hohe Qualität und machen es sehr gut“, warnt der 33-jährige Coach.

    Seit dieser Woche trainiert Lucas Grancay wieder mit der Mannschaft. „Wenn im Abschlusstraining alles gut läuft, dann wird er auf jeden Fall mit in Wasserburg dabei sein“, sagt Rech. Ansonsten werden weiterhin Luis de Azambuja und Fabio Rost fehlen. „Entsprechend werden wir den Kader mit Jungs aus der A-Jugend auffüllen.“ Wer von oben kommt, weiß Rech noch nicht. „Alle sind willkommen, die Spielpraxis brauchen“, erklärt er. Vielleicht kommt der eine oder andere aus der ersten Mannschaft zum Einsatz, da das nächste Heimspiel erst am Sonntag zu Hause gegen Landsberg stattfindet.

    Thema war unter der Woche noch die vergebene Siegchance gegen den FC Deisenhofen. Trotz Führung und eine komplette Halbzeit Überzahl reichte es am Ende nur zum 1:1. „Wolfgang und mich würde es natürlich für die Jungs freuen, wenn sie sich mal mit einem Sieg belohnen könnten. Das würde uns natürlich helfen. Nichtsdestotrotz machen wir Schritte in die richtige Richtung“, findet Rech. „Klar hätten wir gegen Deisenhofen gerne gewonnen, wenn du 45 Minuten mit einem Mann mehr spielst. Die Erwartungshaltung war beim ganzen Team so, dass wir die drei Punkte holen. Leider haben wir es nicht geschafft.“ Umso größer sei der Frust gewesen. „Wir haben es uns nochmals zusammen angeschaut, genau analysiert. In ein paar Momenten haben wir einfach die falsche Entscheidung getroffen. Manchmal wissen die Jungs noch nicht so genau, wie sie sich verhalten müssen. Das ist auch irgendwo okay“, üben sich die Trainer in Geduld. „Trotzdem wollen wir natürlich den nächsten Schritt machen.“ Und vielleicht liegt diesmal das Quäntchen Glück auf Seiten der Münchner Löwen.


    https://1860muenchen.com/spiel…uell-nach-wasserburg.html


    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1880 Wasserburg:


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  • U21 zu zahm im Löwen-Duell: Wasserburg siegt 4:0

    Die U21 des TSV 1860 München kassierte im Löwen-Duell beim TSV 1880 Wasserburg erneut eine Niederlage. Und die fiel mit 0:4 richtig deftig aus. Nach 45 Minuten, in denen sich die Sechzger nach schwachem Beginn steigerten, stand es nur 0:1 durch den Treffer von Thomas Voglmaier (5.). In Halbzeit traf Robin Ungerath per Doppelpack (53. und 62.) sowie der eingewechselte Vinzenz Egger (89.).


    Mit dem ersten gefährlichen Angriff gingen die Wasserburger in Führung. Der Ball kam zu Thomas Voglmaier, der sträflich frei per Dropkick halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss kam, flache ins lange Eck zum 1:0 traf (5.). Das war viel zu einfach! Fünf Minuten später wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Eine Hereingabe von rechts legte Fares Ibrahim auf Luca Dollinger ab, der zog aus 13 Metern sofort ab, Torhüter Lino Volkmer glitt der nasse Ball durch die Hände, jedoch konnte ein Mitspieler die Situation vor der Linie klären (10.). Nach einem Pass in die Tiefe rutschte Deniz Haimerl weg, Janik Vieregg kam rechts am Fünfmeterraum zum Schuss, zielte aber am langen Eck vorbei (18.). Auf der anderen Seite landete ein 30-Meter-Freistoß in zentraler Position von Edon Krasniqi in der Wasserburger Mauer (20.). Ein Eckball von links durch Simon Fischer kam mit viel Schnitt aufs 1860-Tor, doch Mauricio Dunker hatte aufgepasst, faustete den Ball weg (23.). Eine Hereingabe von links durch Lucio Saric flog durch den Wasserburger Strafraum an Freund und Feind vorbei, landete auf der anderen Seite bei Krasniqi, der flankte aus dem rechten Halbfeld, Ibrahim kam zum Kopfball, traf die Kugel aber aus acht Metern nicht voll, die links am Tor vorbeitrudelte (28.). Die U21 war nun besser im Spiel, hatte mehr Ballbesitz, ohne sich aber auf dem kleinen Platz im letzten Spieldrittel entscheidend durchsetzen zu können. So nahmen die Innstädter die knappe Führung mit in die Kabine.

    Wieder wurde die U21 zu Beginn der zweiten Hälfte eiskalt erwischt. Ein weggeschlagener Ball von Ludwig Estermann landete bei Voglmaier, der hinter der Mittellinie sofort steil auf Robin Ungerath passte. Der kam halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss, traf zum 2:0 ins linke untere Eck. Erneut hatte Dunker keine Abwehrchance (53.). Glück hatten die Löwen nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld, als Dunker den Ball passieren ließ, Jaume Rubio Gonzalez am zweiten Pfosten aber darauf nicht gefasst war und nicht mehr nachsetzte (61.). Eine Minute später versprang dem kurz zuvor eingewechselten Finn Fodor nach Haimerl-Zuspiel der Ball, Ungerath zog sofort an ihm vorbei, ließ den nachsetzenden Fodor im Strafraum nochmals aussteigen, setzte dann von der linken Strafraumkante den Ball mit der rechten Fußspitze zum 3:0 ins kurze Eck (62.). In der 67. Minute traf Dollinger nur Aluminium. Lucas Grancay hatte den Ball auf ihn durchgesteckt, Dollinger kam rechts im Strafraum aus spitzem Winkel zum Schuss, setzte die Kugel an den kurzen Pfosten. Gleich dreimal konnte sich Dunker bei einer Ecke von rechts auszeichnen (79.). Erst parierte er einen Kopfball von Vinzenz Egger, dann vom nachsetzenden Rubio Gonzalez, der nochmals Richtung Ball ging, aber bei dieser Aktion von Schiedsrichter Matthias Putz zurückgepfiffen wurde. Wenig später tauchte Voglmaier frei vor dem Löwen-Keeper auf, schob aber den Ball rechts am Tor vorbei (80.). Auf der anderen Seite parierte Volkmer einen 17-Meter-Schuss von Dollinger (82.). In der 89. Minute sogar der vierte Wasserburger Treffer. Simon Fischer hatte von der linken Strafraumseite quer nach innen gepasst, Egger am zweiten Pfosten musste aus fünf Metern nur den Fuß zum 4:0 hinhalten. Kurz danach war Schluss.

    Trainer Christoph Rech war angefressen. „Heute gibt es wenig zu analysieren. Das war eine absolut verdiente Niederlage. Wir haben nichts auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Wir werden das schonungslos aufarbeiten.“ Es müsse jedem klar sein, dass es so nicht weitergehen könne. „Nach so einem Spiel können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Der Auftritt heute hat hoffentlich allen die Augen geöffnet!“


    https://1860muenchen.com/spiel…wasserburg-siegt-4-0.html


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    Liveticker zum Spiel gegen FC Gundelfingen:


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  • U21 erwartet mit dem FC Gundelfingen nächste „Herausforderung“

    Die Löwen-U21 empfängt zum Heimspiel am 9. Spieltag den FC 1920 Gundelfingen. Anpfiff am Freitagabend, 4. September 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Für das Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech besteht gegen die Schwaben die nächste Chance, endlich den ersehnten Dreier einzufahren. „Die Intensität in der Trainingswoche war gut, die Belastung hoch. Man merkt, dass die Jungs Lust, dass sie Bock haben. Mit der Trainingsleistung in dieser Woche sind wir zufrieden“, erklärt Rech.

    Dabei war zu Beginn der Woche als erstes nochmals die 0:4-Niederlage beim TSV 1880 Wasserburg Thema. „Wir haben in der Videoanalyse ein paar Sachen gezeigt, in die wir die Jungs mit eingebunden hatten. Wir haben sie gefragt, wie sie verschiedene Situationen sehen, wie sie auf dem Platz darauf reagiert haben, was man vielleicht hätte anders machen können. Das war eine gute Diskussion. Damit war das Spiel dann aufgearbeitet. In dem Moment, in dem wir auf dem Trainingsplatz standen, lag der Fokus dann komplett auf Gundelfingen.“

    Nicht nur individuelle Fehler waren in Wasserburg schuld an der Niederlage. „Wir haben als ganze Mannschaft Fehler gemacht. Wir müssen aus den Situationen lernen, damit wir es in den Spielen besser umsetzen und anders reagieren“, mahnt der 33-Jährige an.

    Mit dem FC Gundelfingen kommt eine „stabile“ Bayernliga-Mannschaft an die Grünwalder Straße. „Das Team ist größtenteils zusammengeblieben im Vergleich zur letzten Saison mit allen wichtigen Anker- oder Stammspielern“, erklärt Rech. „Sie spielen sehr körperbetont, haben ein gutes Umschaltspiel und versuchen, auch fußballerisch Lösungen zu finden. Es wird mit Sicherheit wieder eine Herausforderung.“

    In Wasserburg feierte Lucas Grancay sein Comeback. Gegen Gundelfingen könnte Luis Pereira de Azambuja ins Team zurückkehren. „Er wird im Abschlusstraining alles mitmachen“, sagt Rech. Danach werde man entscheiden, ob er ein Kandidat fürs Gundelfingen-Spiel ist. Definitiv keine Alternative ist Fabio Rost. Der Mittelfeldspieler wird weiterhin fehlen. Ansonsten ist Emre Dursun ins Training eingestiegen, wird aber nach langer Verletzungspause wohl noch brauchen, um einsatzfähig zu sein.

    Ansonsten hoffen die Trainer Rech und Sonnenhauser, den einen oder anderen Spieler von der ersten Mannschaft zu bekommen, der es nicht in den Kader fürs Vilzing-Spiel schafft. „Wir nehmen jeden gerne, der von oben kommt“, sagt Rech. Das wird sich aber erst kurzfristig nach Rücksprache mit Vincent Saller und Alper Kayabunar entscheiden.


    https://1860muenchen.com/spiel…hste-herausforderung.html

  • Endlich ist der erste Dreier unter dem Trainer-Gespann Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech gelungen. Mit 4:2 besiegte die Löwen-U21 den FC Gundelfingen. „Mann des Spiels“ war Luca Dollinger, der die ersten drei Treffer für die Sechzger erzielte (16., 54. und 74.). Den Schlusspunkt in einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie setzte Fares Ibrahim (81.).


    Die erste richtig gute Chance des Spiels hatten die Gäste. David Spitzert spielte im Mittelkreis einen Flugball auf Samuel Seibold, der auf der rechten Seite seinem Gegenspieler auf und davon lief, im Strafraum zum Abschluss kam, aber nur den linken Innenpfosten traf, von wo der Ball wieder heraussprang (7.). Auf der anderen Seite versuchte es Finn Fodor mit einem Schuss aus 20 Metern, doch Valentin Rommel im Tor der Schwaben faustete die Kugel weg (10.). Einen gefährlichen 30-Meter-Freistoß von Lucas Grancay konnte Rommel über die Querlatte lenken (15.). Den anschließenden Eckball flankte Mustafa Tekin von rechts an den zweiten Pfosten, Luca Dollinger hatte sich geschickt von seinem Gegenspieler nach hinten abgesetzt, kam dadurch vollkommen frei zum Kopfball, drückte die Hereingabe aus vier Metern zum 1:0 unter die Latte (16.). Nach Foul an Simon Achatz gab es halblinks aus 17 Metern Freistoß für Gundelfingen. Felix Hafner hämmerte den Ball mit Wucht an die Latte des kurzen Ecks (18.). Die Gäste erzielten den Ausgleich ebenfalls nach einer Ecke. Jeremias Seibold hatte von rechts geflankt, Kevin Lochbrunner kam im Zentrum aus sieben Metern zum Abschluss, ließ Stefan Musa im 1860-Tor keine Chance (32.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit hatte der FCG sogar die Chance, in Führung zu gehen. Achatz kam frei aus 18 Metern zum Abschluss, setzte die Kugel aber über die Latte (45.+1). Kurz danach war Pause.

    Die Löwen kamen besser in die 2. Halbzeit und gingen in der 54. Minute erneut in Führung. Nach schnellem Umschaltspiel trieb Grancay den Ball nach vorne, passte nach links auf den mitgelaufenen Lucio Saric, der fünf Meter vor der Grundlinie in den Rückraum passte, wo Dollinger im Zentrum aus 15 Metern direkt abschloss und ins rechte untere Eck zum 2:1 traf. Danach passierte eine Viertelstunde wenig vor den Toren, bis die Gäste erneut ausgleichen konnten. Der kurz zuvor eingewechselte Jannik Leibing passte in Bedrängnis auf Jannis Peter auf der linken Außenbahn, der quer auf Seibold legte, der am Fünfmeterraum vor seinem Gegenspieler am Ball war und zum 2:2 ins kurze Eck einschob (72.). Doch die Freude der Schwaben währte nicht lange, denn zwei Minuten später brachte Dollinger mit seinem dritten Treffer die Sechzger erneut in Front. Eine Grancay-Flanke aus dem Halbfeld ließ Torhüter Rommel nach vorne abprallen, der Stürmer nahm den Ball aus zwölf Metern direkt aus der Luft, versenkte ihn zum 3:2 (74.). Den Schlusspunkt setzte Fares Ibrahim nach einer Ecke von links durch Saric. Mit Hilfe des Innenpfostens köpfte er die Hereingabe am kurzen Eck zum 4:2-Endstand in die Maschen (81.).

    Die Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech zeigten sich erleichtert nach dem ersten Sieg unter ihrer Regie. „Wir freuen uns wahnsinnig für die Jungs, dass sie sich einfach mal belohnt haben. Auch speziell nach der letzten Trainingswoche, die sehr intensiv war. Die Jungs haben gut mitgezogen“, sagte Rech. „Heute war der Spielverlauf vielleicht ein bisschen mehr auf unserer Seite als beim Gegner“, sprach er das oft fehlende Quäntchen Glück an. „Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht, waren relativ kaltschnäuzig im Abschluss und bei Standards gefährlich. Und wie gesagt, wir freuen uns einfach nur, dass sich die Jungs für den Aufwand, den sie Woche für Woche betreiben, jetzt endlich belohnen konnten.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 9. Spieltag, 04.09.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Gundelfingen 4:2 (1:1)


    TSV 1860 München

    1 Musa (Tor) – 5 Fodor, 4 Haimerl, 15 Estermann, 20 Schurz (82., Agbowo) – 2 Krasniqi, 10 Tekin – 11 Dollinger (90.+2, 16 Erkocaoglan), 6 Grancay, 7 Saric (88., 13 Genidis) – 23 Ibrahim (84., 8 Plöttner)

    Tore

    1:0 Dollinger (16.), 1:1 Lochbrunner (32.), 2:1 Dollinger (54.), 2:2 Seibold (72.), 3:2 Dollinger (74.), 4:2 Ibrahim (81.)

    Gelbe Karten

    Tekin, Haimerl, Genidis – Seibold, Achatz, Lochbrunner, Spizert

    Zuschauer

    150 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Raphael Salzberger (München); Assistenten: Hirad Aurahman (Puchheim), David Feistauer (Penzberg)


    https://www.jungloewen.de/inde…ger-gundelfingen-4-2.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen SV Kirchanschöring:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-260912


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • U21 freut sich auf „coole Atmosphäre“ in Kirchanschöring

    Die U21 fährt mit Rückenwind nach dem ersten Sieg unter dem Trainer-Gespann Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech am Samstag, 12. September 2026, zum SV Kirchanschöring. Anpfiff in der EM-Group-Arena (Laufener Str. 25, 83417 Kirchanschöring) ist um 15 Uhr

    Der 4:2-Heimerfolg über den FC Gundelfingen sorgt für Rückenwind bei den kleinen Löwen. „Was das Training angeht, ist die Stimmung prima. Siege sind immer wichtig“, sagt Christoph Rech. „Wir sind einfach happy, dass sich die Jungs endlich mal belohnt haben. Wir wissen natürlich auch, dass wir weiter ganz viel arbeiten müssen, um Spiele gewinnen zu können.“

    Besonders bei Luca Dollinger scheint der Knoten endlich geplatzt zu sein – und wie! In den ersten vier Spielen ging der Stürmer leer aus, gegen Gundelfingen schnürte er einen Dreierpack. „Wir freuen uns natürlich alle für ihn. Er hat echt ein gutes Spiel gemacht, unabhängig von seinen drei Toren. Klar sind diese für einen Offensivspieler nochmal ein extra Sternchen. Wir hoffen natürlich, dass er jetzt weiterhin so für uns trifft!“

    Mit Emirhan Agzikara konnte der Kader der U21 weiter verstärkt werden. Der 19-Jährige, der sowohl Innen- als auch Außenverteidiger spielen kann, trainiert schon die zweite Woche mit dem Team. „Er musste noch eine Rot-Sperre absitzen, ist am Samstag in Kirchanschöring aber dabei“, erklärt Rech. Der gebürtige Landshuter spielte bereits von Sommer 2020 bis 2022 für die Junglöwen, wechselte dann zum VfB Stuttgart, gewann mit den Schwaben in der abgelaufenen Saison den DFB-Junioren-Vereinspokal. Zudem absolvierte er von der U16 bis U18 zehn Spiele für die türkische Nationalmannschaft.

    „Er ist ein guter Typ, ein noch junger Spieler, der charakterlich gut zu uns passt. Ein ganz feiner Kerl“, so die Eindrücke von Rech. „Wir freuen uns, dass er hier ist.“ die Integration sei kein Problem, zumal er einige Spieler noch kannte. Für die Trainer ist es wichtig, eine weitere Alternative im Kader zu haben. „Am Samstag kommt kein Spieler von der A-Jugend, weil die am nächsten Tag das Derby gegen Bayern spielen. Da liegt der Fokus drauf, das ist auch völlig klar.“

    Hinter dem Einsatz von Jakob Schurz, der sich im Training verletzt hat, steht noch ein Fragezeichen. Dafür hat Luis Pereira de Azambuja die Woche über wieder voll mittrainiert, ist in Kirchanschöring dabei. „Zusätzlich fällt keiner aus.“ Außerdem könnte der eine oder andere Spieler, der in der Regionalliga-Mannschaft am Freitagabend gegen Schwaben Augsburg nicht zum Zuge kommt, in der U21 am nächsten Tag Spielpraxis sammeln. „Da müssen wir am Samstag in der Früh schauen, wie der finale Kader aussieht“, erklärt Rech.

    Bei den Gelb-Schwarzen aus dem Landkreis Traunstein läuft es derzeit noch nicht rund. Mit acht Punkten aus neun Spielen steht das Team auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Das ist eine gute Mannschaft. Der Tabellenstand entspricht nicht dem, zu was Kirchanschöring in der Lage ist. Wir werden auf gar keinen Fall den Gegner an Platzierung messen, ihn unterschätzen“, verspricht Rech. „Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich den Fokus auf uns legen, uns weiter verbessern, weiter Momente generieren, einfach gute Aktionen im Spiel haben und den Fußball spielen, den wir uns vorstellen.“

    Dabei treffen die Löwen in Kirchanschöring auf einige alte Bekannte, allen voran Max Jägerbauer, der letzte Saison noch mit der U21 die Meisterschaft in der Bayernliga Süd feierte. Auch Trainer Christoph Dinkelbach hat eine 1860-Vergangenheit. „Ich kenne ihn sehr gut. Wir haben zusammen in der U19 und in der zweiten Mannschaft gespielt“, erinnert sich Rech. Zusammen wurden sie 2013 Meister der Regionalliga Bayern, spielten gegen die SV Elversberg um den Aufstieg in die 3. Liga.

    Erfahrungsgemäß wird die EM-Group-Arena gegen die kleinen Löwen gut gefüllt sein. Letzte Saison kamen 1.238 Zuschauer, darunter viele Löwen-Fans. „Da ist immer was los, definitiv“, weiß Rech, die Stimmung ist hervorragend. Es herrscht eine coole Atmosphäre. Wir freuen uns drauf. Es macht immer Spaß, vor vielen Zuschauern zu spielen.“


    https://1860muenchen.com/spiel…-in-kirchanschoering.html


    Liveticker zum Spiel gegen SV Kirchanschöring:


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  • Die U21 des TSV 1860 München beendete die Auswärtspartie beim SV Kirchanschöring, wie im Vorjahr, mit einem Remis. Damjan Dordan, der erstmals in dieser Saison auf dem Platz stand, brachte per Foulelfmeter bereits in der 10. Minute die Sechzger in Führung, Sebastian Dengel glich in der 25. Minute zum 1:1-Endstand aus.


    Die Sechzger waren gut im Spiel. In der 8. Minute versuchte es der Dreifach-Torschütze der Vorwoche, Luca Dollinger, mit einem Distanzschuss, den SVK-Keeper Moritz Hutt zur Ecke abwehrte (8.). Im Anschluss an diese hielt Elias Huber zu lange Emirhan Agzikara am Trikot fest, was ihm die Gelbe Karte von Schiedsrichter Jonas Krzyzanowski einbrachte und einen Elfmeter für die Löwen (9.). Damjan Dordan lief an, Huttl ahnte die Ecke, war aber gegen den platzierten Schuss machtlos (10.). In der Folge entwickelte sich ein intensives Spiel. Kirchanschöring hatte die erste gute Gelegenheit durch Sebastian Dengel. Der Stürmer dribbelte an zwei Gegenspielern vorbei in den Strafraum, setzte den Ball aus spitzem aus zehn Metern ans Außennetz (20.). Vier Minuten später war es Dengel, der den Ausgleich erzielte. Von links außen zog er nach innen, schloss kurz hinter dem Strafraumeck ab und traf zum 1:1 ins lange Eck (24.). Beinahe hätte Dollinger die Löwen in der 35. Minute wieder in Führung gebracht. Nach Pass in die Tiefe tauchte er alleine vor Hutt auf, der seinen Schuss aber gerade noch über die Latte lenken konnte (35.). Auch Fares Ibrahim scheiterte kurz vor der Pause. Nach einer Flanke in den Strafraum kam der großgewachsene Stürmer am zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte die Kugel aber ans Außennetz (43.). Somit wurden beim Stand von 1:1 die Seiten getauscht.

    Die erste Viertelstunde in der 2. Halbzeit kam keins der beiden Teams gefährlich vors gegnerische Tor. Fikret Jahic versuchte es in der 62. Minute einfach mal aus der Distanz. Paul Bachmann musste sich strecken, um den Schuss zu entschärfen. Drei Minuten später war es erneut Dengel, der für Gefahr fürs 1860-Tor sorgte. Von links zog er in die Mitte, schloss aus 20 Metern mit rechts ab, sein Flachschuss ging aber knapp am langen Pfosten vorbei (65.). Dengel, der mit Abstand gefährlichste Kirchanschöringer, versuchte es in der 74. Minute mit einem Abschluss vom linken Strafraumeck, brachte aber zu wenig Druck auf die Kugel, um Bachmann vor ernsthafte Probleme zu stellen. Auf der anderen Seite war es Mustafa Tekin, der es mit einem Abschluss aus 20 Metern probierte. Sein Flachschuss schrammte knapp am Pfosten vorbei (76.). Bis zum Schluss versuchten beide Teams noch, den Lucky Punch zu setzen – ohne Erfolg. So blieb es bei einer gerechten Punkteteilung.

    „Gerade die ersten 20 Minuten waren wir echt gut drin“, zeigte sich Trainer Christoph Rech von der guten Anfangsphase seiner Mannschaft überrascht. „Vor allem wenn man bedenkt, dass wir in der Konstellation noch nie zusammen trainiert oder gespielt haben. Wir haben von hinten raus gut Fußball gespielt, uns was getraut. Das war genau das, was wir gefordert hatten. Die Jungs auf der Sechs im zentralen Mittelfeld haben das ordentlich gemacht, es leider in manchen Situationen verpasst, die Bälle in die Tiefe zu spielen.“ Die 1. Halbzeit sei absolut in Ordnung gewesen. Daran konnte das Team in der 2. Halbzeit nicht mehr ganz anknüpfen. „Wir hatten noch zwei, drei Halbchancen, wo wir aus 16 oder 18 Metern zum Abschluss kommen, aber das Tor nicht treffen. Hintenraus gab es nochmals auf beiden Seiten ein, zwei Umschaltkontomomente, die aber beide Mannschaften nicht sauber ausspielen. Und dementsprechend ist es unterm Strich ein gerechtes Unentschieden.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 10. Spieltag, 12.09.2026, 15 Uhr

    SV Kirchanschöring – TSV 1860 München 1:1 (1:1)

    TSV 1860 München

    1 Bachmann (Tor) – 2 Agzikara, 5 Collins, 4 Hoppe, 3 Fodor – 6 Grancay (75., 8 Plöttner), 14 Dordan (46., 18 Pereira de Azambuja) – 11 Dollinger, 10 Tekin, 15 Leone (81., 13 Genidis) – 9 Ibrahim (46., 16 Moumou)

    Tore

    0:1 Dordan (10., Foulelfmeter), 1:1 Dengel (25.).

    Gelbe Karten

    Huber – Hoppe, Ibrahim, Agzikara, Genidis

    Zuschauer

    735 in der EM-Group-Arena

    Schiedsrichter

    Jonas Krzyzanowski (Neuburg a.d.Donau); Assistenten: Farin Münchhoff (Gaimersheim), Linus Benesch (Welden)


    https://www.jungloewen.de/inde…dan-trifft-vom-punkt.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen SV Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…n-m2-sv-erlbach-m1-260918


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • Die Löwen-U21 empfängt zum Heimspiel am 11. Spieltag den SV Erlbach aus dem Landkreis Altötting. Anpfiff am Freitagabend, 18. September 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Erlbach zählt für Trainer Christoph Rech zu den Aufstiegsfavoriten. „Sie sind definitiv im Kreis der Mannschaften, die aufsteigen wollen, haben sich auch sehr sinnvoll verstärkt, auch in der Spitze, was Qualität angeht“, sagt der 33-Jährige über den Gegner. „Es ist eine sehr gute Mannschaft, defensiv äußerst stabil.“ Das zeige ein Blick auf die bisherige Bilanz. Das Team von Trainer Lukas Lechner habe in zehn Spielen erst fünf Gegentore hinnehmen müssen. „Das spricht für sich. Erlbach ist ein absoluter Top-Gegner für uns, eine der besten Mannschaften in der Bayernliga Süd.“

    Es sei schwer, gegen ein solches Team zu spielen und zu bestehen. Deshalb fordert Rech, „die Leistung auf den Platz bringen, zu der wir in der Lage sind. Wir wollen wieder Fußball spielen, dominant sein mit und gegen den Ball, mutig spielen und viel Aktivität nach vorne entwickeln.“ Dabei sei es aber immer wichtig, defensiv stabil zu stehen, möglichst wenig zuzulassen. „Da brauchen wir logischerweise das ganze Team dafür, also müssen wir mit Ball und gegen den Ball zusammenarbeiten und im Kollektiv eine gute Leistung bringen, um gegen Erlbach zu bestehen.“

    Personell sieht es für Freitag gut aus. „Wir können am Wochenende, weil die U19 kein Pflichtspiel hat, auf die Spieler zurückgreifen“, erzählt Rech. „Dazu werden von oben wahrscheinlich auch ein paar Jungs kommen. Aber wir wissen noch nicht genau, wer kommt und wie sich der Kader dann final zusammensetzt. Aber auf jeden Fall haben wir in der Breite personell dieses Wochenende keine Probleme.“

    Zuletzt beim 1:1 beim SV Kirchanschöring hatte mit Emirhan Agzıkara ein weiterer Neuzugang sein Debüt gefeiert. „Wir waren sehr zufrieden mit seiner Leistung. Er hat ein stabiles Spiel gemacht. Man hat sofort gemerkt, dass er eine Hilfe für uns ist. Jetzt geht es einfach darum, je nachdem wie der Spieltagskader aussieht, dass er in seinen Spielrhythmus reinkommt, weil er relativ lange Zeit kein Spiel absolviert hat.“

    Dazu ist diese Woche mit Fabio Rost eine weitere Alternative fürs defensive Mittelfeld zurückgekehrt. Der 19-Jährige hatte sich gleich in seinem zweiten Einsatz für die kleinen Löwen verletzt. „Bisher hatte er keine Probleme im Training. Von dem her ist er wieder eine Option für den Kader. Aber wie gesagt, wir wissen noch nicht genau, wie sich dieser zusammensetzt.“


    https://www.jungloewen.de/inde…ensivstarkes-erlbach.html


    Liveticker zum Spiel gegen SV Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…n-m2-sv-erlbach-m1-260918


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  • Die Löwen-U21 konnte im Heimspiel gegen den SV Erlbach ihren Aufwärtstrend ergebnistechnisch nicht fortsetzen, verlor mit 0.1. Ab der 42. Minuten spielte das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech in Unterzahl. Benedikt Hoppe hatte wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Das Tor des Tages für die Gäste erzielte Thomas Winklbauer in der 55. Minute.

    Die erste gefährliche Szene hatten die Löwen nach einem Eckball von rechts durch Mathew Collins. Ludwig Estermann kam zum Kopfball, doch Torhüter Egon Weber war unten, holte die Kugel aus dem linken Eck (7.). Kurz danach passte Luis Pereira de Azambuja an der Strafraumkante auf Arian Ortivero Calderon, dessen Abschluss fehlte aber der Druck, so dass der Keeper damit keine Probleme hatte (8.). Ein Schuss von Lucas Grancay aus spitzem Winkel von links aufs kurze Eck bereitete Weber mehr Probleme, der diesen aber ebenfalls parierte (9.). Auf der anderen Seite köpfte Levin Ramstetter nach einem Eckball von links knapp übers 1860-Tor (14.). Es war ein intensives Spiel, in dem sich keins der beiden Teams was schenkte. Bei einem schlechten Aufbaupass ging Ramstetter dazwischen, kam aber im Strafraum nicht kontrolliert zum Abschluss (27.). Einen 20-Meter-Hammer mit rechts von Christian Leone aus dem Zentrum konnte Weber gerade mit einer Hand über die Latte lenken (35.). Zwei Minuten später zog er aus ähnlicher Distanz aufs linke untere Eck mit links ab, wieder blieb der Erlbacher Keeper Sieger (37.). Wiederum zwei Minuten später prüfte Leone nach Linksflanke von Grancay Torhüter Weber mit dem Kopf (39.). Paul Bachmann im 1860-Tor war in der 40. Minute bei einem Drehschuss von Tobias Duxner aus neun Metern auf dem Posten. Zwei Minuten später riss Benedikt Hoppe kurz vor der Strafraumgrenze Duxner um, sah von Schiedsrichter Xaver Scheungrab glatt Rot (43.). Den anschließenden Freistoß aus 18 Metern schoss Thomas Winkelbauer links am Tor vorbei (44.). Erneut war Ramstetter nach einer Ecke von rechts durch Christoph Schulz mit dem Kopf zur Stelle, setzte die Kugel aber aus acht Metern links neben das Tor (45.+1). So ging es torlos in die Kabine.

    Die Sechzger überließen in der 2. Halbzeit, Erlbach den Ball, versuchten kompakt zu stehen und über Konter zum Erfolg zu kommen. In der 55. Minute brachte ein Missverständnis die Löwen in Rückstand. Bachmann wollte außerhalb des Strafraums klären, aber Emirhan Agzikara hörte sein Kommando nicht, legte dadurch den Ball für Winkelbauer auf, der zog vorm rechten Strafraumeck außen am 1860-Keeper vorbei, versenkte den Ball zum 1:0 für die Gäste im leeren Tor. Die Löwen taten danach mehr für die Offensive. Edon Krasniqi zielte aus 18 Metern knapp über die Latte (65.). Drei Minuten später scheiterte Leone mit einem Schuss fast von der rechten Grundline an Weber (68.). In der nächsten Szene war es Arda Efe, der halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss kam, sein Schuss hätte genau neben den rechten Pfosten gepasst, aber irgendwie brachte der Erlbacher Keeper die Finger an den Ball, lenkte ihn um den Pfosten (68.). Auch der eingewechselte Fares Ibrahim scheiterte mit einem 18-Meter-Schuss aus dem Zentrum am glänzend reagierenden Weber (77.). Die Löwen waren trotz Unterzahl dem 1:1 näher als Erlbach dem 2:0. Doch irgendwie konnten sie sich für ihren aufopferungsvollen Kampf bis zum Schluss nicht belohnen.

    U21-Coach Christoph Rech wirkte trotz der Niederlage nicht unzufrieden. „Ich fand, dass wir gerade in der 1. Halbzeit in den ersten 15 bis 20 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Wir waren präsent, haben uns Torchancen erarbeitet, konnten aber leider keine nutzen. Dann hatten wir so zehn Minuten einen kleinen Hänger drin, was aber auch völlig okay ist, gegen einen guten Gegner.“ Generell fand der 33-Jährige sei es ein gutes Spiel auf hohem Bayernliga-Niveau gewesen. „Kurz vor der Pause die Rote Karte hat natürlich die Statik des Spiels vollkommen verändert.“

    Für die 2. Halbzeit stellten die beiden Löwen-Trainer dann um. „Aus meiner Sicht sind wir die bessere Mannschaft, haben die klareren Torchancen, obwohl wir mehr als 45 Minuten mit einem Mann weniger spielen“, so Rech. „Leider verpassen wir es, die Chancen dann mit der allerletzten Konsequenz auszuspielen und belohnen uns leider nicht. Nichtsdestotrotz, das habe ich den Jungs auch gesagt, war es eine wahnsinnig gute Leistung gegen einen Top-Gegner mehr als eine Halbzeit in Unterzahl zu spielen und die bessere Mannschaft zu sein. Das einzige Manko war, dass wir uns nicht mit dem Tor bzw. Punkten belohnt haben.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 11. Spieltag, 18.09.2026, 18.60 Uhr

    TSV 1860 München – SV Erlbach 0:1 (0:0)

    TSV 1860 München

    1 Bachmann (Tor) – 2 Krasniqi, 4 Hoppe, 14 Estermann, 3 Efe – 5 Collins, 6 Grancay – 11 Dollinger (62., 16 Moumou), 18 Pereira de Azambuja (73., 9 Ibrahim), 15 Leone (81., 20 Karakoc) – 23 Ortivero Calderon (46., 19 Agzikara)

    Tor

    0:1 Winklbauer (55.)

    Gelbe Karten

    Karakoc – Winklbauer

    Rote Karten

    Hoppe (43.) –

    Zuschauer

    95 1860-Trainingsgelände

    Schiedsrichter

    Xaver Scheungrab (Vilshofen an der Donau); Assistenten: Dominik Färber (Holzfreyung), Andreas Kloiber (Grainet)


    https://www.jungloewen.de/inde…erzahl-gegen-erlbach.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


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  • U21 trifft in Ismaning auf alte Bekannte und gute Erinnerungen

    Die U21 der Löwen hat diesmal zum Auswärtsspiel in der Bayernliga Süd nur eine kurze Anfahrt. Am Samstag, 26. September 2026, geht es zum FC Ismaning. Anpfiff im Prof. Erich Greipl Stadion (Leuchtenbergstr. 25, 85737 Ismaning) ist um 14 Uhr.

    Trainer Christoph Rech kennt das Prof. Erich Greipl Stadion bestens. Mit den kleinen Löwen hat er als Spieler in der Saison 2012/2013 ein ganzes Jahr dort gespielt, weil damals das Grünwalder Stadion umgebaut wurde. „Das war vor ganz langer Zeit“, sagt er im Rückblick. Damals spielte die zweite Mannschaft der Sechzger Regionalliga, wurde am Ende sogar Meister und scheiterte erst in der Relegation zur 3. Liga denkbar knapp am SV Elversberg.

    Diesmal sind die Vorzeichen andere. Beide Teams stehen im Mittelfeld der Bayernliga Süd. Ismaning ist Achter mit einem Punkt mehr als die Löwen, die Rang elf einnehmen. „Es wird kein einfaches Spiel. Ismaning ist eine absolut gestandene Bayernliga-Mannschaft.“ Mittlerweile spielt das Team aus dem Landkreis München das zehnte Jahr in Folge in der Bayernliga. „Zudem haben sie mit Xhevat Muriqi einen sehr guten Trainer.“ In der Corona-Saison 2019/2021 war der mittlerweile 52-jährige Co-Trainer von Frank Schmöller bei der U21 der Löwen. „Wir freuen uns auf das Spiel“, führt Rech weiter aus, „wir haben Ismaning analysiert und wissen, was wir machen wollen und müssen, um dort zu bestehen. Wir fahren mit dem Ziel da hin, dort zu gewinnen.“

    Nicht nur der Coach des FCI, der in Personalunion auch Sportlicher Leiter ist, hat eine Löwen-Vergangenheit, auch die Spieler Leon Rexhaj, Alessio Thies, Jeremie Zehetbauer und Philip Kuhn. Letzterer hat in den ersten neun Spielen sieben Tore erzielt, zog sich dann aber beim 2:2 der Ismaninger bei den Sportfreunden Schwaig am 3. September 2026 einen Kreuzbandriss zu und wird den Rest der Saison ausfallen.

    Aber auch ohne Kuhn ist das Team aus dem Norden von München nicht zu unterschätzen. „Die Mannschaft ist klar strukturiert, hat ein sehr gutes Umschaltspiel, eine klare Grundordnung und weiß, was sie machen und wie sie attackieren soll. Auf der anderen Seite wollen sie auch Fußball spielen, fußballerische Lösungen finden. Es ist eine klare Handschrift des Trainers zu erkennen. Sie haben das schon letztes Jahr ähnlich gemacht.“ Der 33-jährige Rech findet auch die Mannschaftszusammensetzung gut. „Es ist eine Mischung aus jungen und gestandenen Spielern. Ismaning hat viel Qualität.“

    Qualität hat auch die Löwen-U21 von Beginn an. Was zunächst gefehlt hat, war aber die Breite im Kader. „Da sind wir mittlerweile besser aufgestellt“, erklärt Rech. Dazu kann er durch die Länderspielpause bei der U19 wieder auf Spieler von Jonas Schittenhelm zurückgreifen, die auch die Woche über bei der U21 mittrainiert hatten. So gab z. B. Arda Efe im letzten Spiel gegen Erlbach sein Debüt in der Startelf.

    Dazu hat Mittelfeldspieler Fabio Rost „diese Woche ganz normal trainiert“, wie Rech berichtete, kehrt also in den Kader zurück. Auch die Verteidiger Finn Fodor und Dennis Haimerl sind nach Krankheit (Rech: „Beide lagen die ganze Woche flach!“) wieder eingestiegen. „Ansonsten müssen wir schauen. Wir haben ein, zwei angeschlagene Spieler und Emirhan Agzıkara ist krank. Er wird höchstwahrscheinlich fürs Spiel ausfallen. Aber ansonsten haben wir bis auf die Langzeitverletzten keine großen Probleme.“


    https://1860muenchen.com/spiel…nd-gute-erinnerungen.html


    Liveticker zum Spiel gegen FC Ismaning:


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  • Die U21 des TSV 1860 München unterlag beim FC Ismaning mit 2:5. Nach einer desolaten Anfangsviertelstunde lag das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech bereits mit 0:3 zurück. Nach der Pause schafften die Sechzger nach Treffern von Lucas Grancay (53.) und Luca Dollinger (65.) nochmals den Anschluss. Doch der vierte Gegentreffer in der 69. Minute beendete die Aufholjagd.

    Es waren keine 40 Sekunden gespielt, da lagen die Gastgeber schon in Front. Finn Fodor leistete gegen Artin Shamolli als letzter Mann nur Begleitschutz, der zog aus 19 Metern mit rechts einfach ab, der Aufsetzer schlug unhaltbar für Leon Erkocaoglan im linken Eck ein (1.). in der 8. Minute legte Ismaning nach, wieder machte die Defensive der Löwen keine gute Figur. Nach einem Angriff über rechts lenkte FCI-Angreifer Serhii Shcherbyna zusammen mit Manuel Curic im Fünfmeterraum die Hereingabe ins Tor zum 2:0 für die Gastgeber. Zwei Minuten später die erste 1860-Chance. Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Brahim Moumou köpfte Fodor knapp über die Latte (10.). Im Gegenzug setzte Shamolli halbrechts aus 16 Metern die Kugel an die Oberkante der Latte (11.). Nach einer Ecke von links und einer Verlängerung am ersten Pfosten kam Ex-Löwe Jeremie Zehetbauer halbrechts aus sieben Metern frei zum Abschluss, traf zum 3:0 ins lange Eck (15.). Drei Gegentore in einer Viertelstunde! Auf der anderen Seite fand Moumou mit seiner scharfen Hereingabe vom rechten Fünfmeterraum keinen Abnehmer, so dass ein Ismaninger den Ball zur Ecke abwehren konnte (17.). Einen 16-Meter-Schuss halbrechts von Shamolli aufs lange Eck konnte Erkocaoglan mit den Fingerspitzen um den linken Pfosten lenken (29.). In der 39. Minute hatten die Sechzger eine gute Chance zu verkürzen. Moumou trieb den Ball durch die Mitte nach vorne, passte zu Luca Dollinger, der kurz vor der Fünfmeterkante zum Abschluss kam, doch ein Ismaninger Verteidiger grätschte dazwischen, blockte den Schuss. Es blieb beim Drei-Tore-Rückstand der Löwen-U21 zur Pause.

    Die kleinen Löwen hatten sich für die 2. Halbzeit viel vorgenommen, doch hätten beinahe das 0:4 kassiert. Nach einer Hereingabe von links grätschte in der Mitte Shamolli vollkommen freistehend am Ball vorbei (48.). Kurz danach setzte er die Kugel aus 16 Metern an die Latte (49.). In der 53. Minute profitierte Moumou davon, dass ein Ismaninger ausrutschte. Er schnappte sich den Ball, dribbelte in den Strafraum, wurde geblockt. Die Kugel kam zu Curic, der links im Strafraum Lucas Grancay bediente. Der schloss am linken Fünfmetereck mit rechts ab, traf zum 1:3. Es kam noch besser. Im Anschluss an einen Freistoß von Grancay fast an der linken Eckfahne herrschte Verwirrung im FCI-Strafraum. Fares Ibrahim am kurzen Eck traf nur den linken Pfosten, den Abpraller leitete Curic ans lange Eck weiter, wo Dollinger artistisch den Ball über die Linie zum 2:3 bugsierte (65.). Nun schien ein Punktgewinn wieder in greifbare Nähe. Doch vier Minuten später zerplatzten die Träume. Arda Efe verlor im Aufbau den Ball, Vito Liuzza schloss rechts im Strafraum aus 14 Metern ab, Erkocaoglan parierte den Schuss, Shamolli nahm den Abpraller an, schloss mit dem zweiten Kontakt aus sieben Metern ab und traf zum 4:2 (69.). Ein 13-Meter-Schuss von Efe landete genau in den Armen von Keeper Lorenz Becherer (73.). Die kleinen Löwen waren zwar bemüht, erneut den Anschluss herzustellen, kamen aber letztlich nicht mehr zu klaren Chancen. Kurz vor Ende machte Kubilay Celik den Deckel für die Gastgeber drauf. Zehetbauer setzte sich gegen Fodor und Noah Plöttner durch, stocherte die Kugel vom rechten Fünfmetereck zurück zu Celik, der aus elf Metern direkt abzog und zum 5:2-Endstand ins linke Eck traf (88.).

    „Wir starten denkbar ungünstig ins Spiel, liegen nach einer Viertelstunde bereits 0:3 hinten“, analysierte U21-Coach Christoph Rech. „Da haben wir einfach nicht gut verteidigt. Danach kommen wir ein bisschen besser ins Spiel, haben auch Möglichkeiten, nutzen sie aber leider nicht.“ In der Pause sprachen er und Wolfgang Sonnenhauser einige Dinge klar an, um es im zweiten Durchgang besser zu machen. „Wir kommen dann auch gut aus der Halbzeit, überstehen noch eine Möglichkeit des Gegners und schaffen den Anschluss. Leider kassieren wir dann zu schnell das 2:4, wodurch ein kleiner Bruch in unserem Spiel war. Danach haben wir weiter nach vorne gespielt und noch einmal die Möglichkeit, Tore zu erzielen. Die machen wir nicht und hinten raus kassieren wir noch eins.“ Es sei „sehr bitter, dass unsere Fehler immer gnadenlos vom Gegner bestraft werden. Es hilft aber nichts. Wir werden weiterarbeiten und uns hoffentlich im nächsten Spiel gegen Rosenheim zu Hause mit einem Sieg belohnen.“


    STENOGRAMM

    U21 Bayernliga Süd, 12. Spieltag, 26.09.2026, 14 Uhr

    FC Ismaning – TSV 1860 München 5:2 (3:0)

    TSV 1860 München

    1 Erkocaoglan (Tor) – 2 Agzikara (78., Gosalci), 5 Fodor, 23 Curic, 3 Efe – 15 Rost (58., Plöttner), 6 Grancay – 11 Dollinger (70., Genidis), 18 Pereira de Azambuja (58., Sturm), 10 Moumou – 9 Ibrahim (83., 14 Bannert)

    Tore

    1:0 Shamolli (1.), 2:0 Shcherbyna (8.), 3:0 Zehtbauer (15.), 3:1 Grancay (53.), 3:2 Dollinger (65.), 4:2 Shamolli (69.), 5:2 Celik (88.)

    Gelbe Karten

    – Dollinger

    Zuschauer

    284 Prof. Erich Greipl Stadion

    Schiedsrichter

    Luca Schultze (München); Assistenten: Hirad Aurahman (Puchheim), Katrin Filser (Bruckberg)


    https://www.jungloewen.de/inde…ederlage-in-ismaning.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1860 Rosenheim:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-1860-rosenheim-m1-261002


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • Die Löwen-U21 empfängt zum Heimspiel am 13. Spieltag Namensvetter TSV 1860 Rosenheim mit Wolfgang Schellenberg, dem langjährigen Leiter des Junglöwen-NLZs, als Trainer. Anpfiff am Freitagabend, 2. Oktober 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Neben Schellenberg, der auch 2006 als Trainer mit der U17 der Junglöwen die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft holte, sind mit Johann Ngounou Djayo, Ugur Türk, Leon Tutic oder Muck Riedmüller einige Spieler in Reihen der Rosenheimer, die ihre Ausbildung im Nachwuchs der Weiß-Blauen genossen. U21-Coach Christoph Rech ging als Jugendlicher den umgekehrten Weg, spielte vor seiner Zeit bei den Löwen ein Jahr im Nachwuchs der Rosenheimer, hat aber wenig Beziehung zu dem Klub. „Wir kennen uns schon sehr lange“, sagt er über Schellenberg, „aber ansonsten zum Verein oder irgendwelchen Spielern gibt es nahezu keine Verbindung mehr.“

    Zuletzt gab es zwei Niederlagen für die U21. War das 0:1 im letzten Heimspiel gegen Erlbach nach über einer Halbzeit in Unterzahl gegen einen starken Gegner noch verkraftbar, so war der Auftritt in Ismaning beim 2:5 in der ersten Viertelstunde mehr als ärgerlich. „Wir haben es besprochen, uns die Videoszenen nochmals angeschaut und den Spielern klar aufgezeigt, welche Fehler wir abstellen müssen, um auch Punkte in der Liga zu holen. Das haben die Jungs auch verstanden, waren sehr selbstkritisch und sind natürlich dementsprechend motiviert, dass wir es gegen Rosenheim besser machen.“

    Zur Ehrenrettung muss aber gesagt werden, dass gerade die Defensive in dieser Konstellation gegen Ismaning noch nie zusammengespielt hatte. Im Tor stand erstmals Leon Erkocaoglan, vor ihm verteidigten Emirhan Agzikara, Finn Fodor und die beiden U19-Spieler Manuel Curic und Arda Efe. „Wir haben generell immer relativ viele Wechsel, das soll aber keine Ausrede sein“, stellt der 33-jährige Rech klar. „Natürlich hat man das in der Anfangsphase gemerkt, dass wir das eine oder andere Abstimmungsproblem haben, was irgendwo auch nachvollziehbar ist. Trotzdem war es viel zu einfach, wie wir unsere Gegentore in dem Spiel kassieren.“

    Mit Rosenheim kommt ein Neuling nach München. Das Team war 2022 aus der Regionalliga abgestiegen, anschließend ging es direkt weiter in die Landesliga, wo sie Schellenberg 2023 als Trainer übernahm. Am Ende des dritten Jahrs seiner Amtszeit schaffte der Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz den Aufstieg in die Bayernliga Süd. „Es ist eine gute, junge Mannschaft, dementsprechend auch willig“, erzählt Rech über den Kontrahenten. „Sie marschieren 90 Minuten. Wolfgang Schellenberg hat einen echt sehr guten Job gemacht, auch durch den Aufstieg letzte Saison“, lobt ihn sein junger Kollege. „In den letzten Wochen haben sie ergebnistechnisch aber nicht super performt, ähnlich wie wir“, zieht der U21-Coach Parallelen. „Aber klar, unser Ziel ist es, dass wir das Heimspiel gewinnen!“

    Gegen Rosenheim können die Trainer Rech und Wolfgang Sonnenhauser höchstwahrscheinlich wieder auf Kapitän und Abwehrchef Deniz Haimerl zurückgreifen. „Er ist diese Woche wieder ins Training eingestiegen. Wenn er das Abschlusstraining komplett mitmacht, keine Probleme danach hat, wird er auf jeden Fall dabei sein.“

    Dagegen wird weiterhin Mustafa Tekin krankheitsbedingt fehlen. Der Mittelfeldspieler bekommt Antibiotika. Noah Plöttner verletzte sich am Dienstag im Training, fällt definitiv aus. Auch Jakob Schurz, Ahanna Agbowo und Lucio Savic sind nicht einsatzfähig, ebenso wie die langzeitverletzten Justin Thönig und Jamie Jenni. Verstärkung gibt’s erneut von der U19, die an diesem Wochenende wegen Länderspielen nochmals pausiert. „Wir können erneut auf die Jungs zurückgreifen, die bereits in Ismaning dabei waren“, sagt Rech. „Und von oben muss man sehen, ob jemand kommt. Wir rechnen aber nicht mit vielen.“ Denn das Regionalliga-Team spielt erst am nächsten Tag zu Hause gegen die SpVgg Ansbach.


    https://www.jungloewen.de/inde…olfgang-schellenberg.html


    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1860 Rosenheim:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-1860-rosenheim-m1-261002


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • U21 rehabilitiert sich mit deutlichem 4:0-Sieg über 1860 Rosenheim

    Die Löwen-U21 rehabilitierte sich für die 2:5-Niederlage beim FC Ismaning und besiegte im Heimspiel den TSV 1860 Rosenheim mit 4:0. Fares Ibrahim sorgte vor der Pause (32.) und nach Wiederanpfiff (53.) für eine Zwei-Tore-Führung. Luca Dollinger (73.) und Valentin Bannert (90.+3) sorgten für den Endstand. Leon Erkocaoglan im Tor der U21 verhinderte mit einigen guten Paraden den Gegentreffer.

    Beide Seiten neutralisierten sich in der Anfangsphase. Glück hatten die Löwen in der 11. Minute, als Torwart Leon Erkocaoglan beim Klärungsversuch Aini Merepeza anschoss, der Ball als Bogenlampe sich Richtung Tor senkte, aber Arda Efe zur Stelle war, die Situation bereinigte. Vier Minuten später kam Paul Sturm an einen Aufbaupass der Gäste, setzte die Kugel aber aus 17 Metern rechts neben das Tor (15.). Merepeza hätte in der 21. Minute die Führung für die Gäste erzielen müssen. Nach Rechtsflanke kam er am zweiten Pfosten freistehend zum Abschluss, schoss aber die Direktabnahme aus zwölf Metern übers 1860-Tor. Die U21 ging mit der ersten gefährlichen Aktion in Führung. Sturm war rechts mit Tempo in den Strafraum gedribbelt, legte am Fünfmeterraum die Kugel an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Fares Ibrahim nur noch aus kurzer Distanz einschieben musste (32.). Der Rosenheimer Christoph Hilger hatte das Abseits aufgehoben. In der 38. Minute konterten die Gäste in 3:2-Überzahl, doch die Linksflanke von Merepeza kam zu nahe aufs Tor, sodass sie Erkocaoglan abfangen konnte. Ein nachsetzender Rosenheimer Stürmer verletzte ihn in dieser Szene, doch es ging für den Löwen-Keeper nach kurzer Behandlung weiter. Die 1:0-Führung nahmen die Sechzger mit in die Kabine.

    Kurz nach der Pause hatte Luca Dollinger die Riesenchance, um auf 2:0 zu erhöhen. Wieder hatte sich Sturm auf der linken Seite durchgesetzt, sein Zuspiel nahm Dollinger halbrechts aus 13 Metern direkt, setzte die Kugel aber am langen Eck vorbei (50.). Drei Minuten später war es dennoch so weit. Luis Pereira de Azambuja hatte halbrechts tief gepasst, Ibrahim erlief sich das Zuspiel ging mit Tempo Richtung Tor und behielt auch vor Keeper Simon Stein die Nerven, schob aus sechs Metern die Kugel rechts an ihm vorbei (53.). Erkocaoglan parierte in der 64. Minute einen Zwölf-Meter-Schuss von Edis Muhameti aus halbrechter Position. Im Anschluss an einen Eckball von rechts durch Sturm und Kopfballverlängerung wuchtete Dollinger, ebenfalls mit dem Kopf, die Kugel am zweiten Pfosten an die Unterkante der Latte. Von dort sprang der Ball zum 3:0 über die Linie (73.). 1860-Keeper Erkocaoglan parierte in der 83. Minute mit einem sehenswerten Reflex einen Kopfball von Audai Elghatous aus kurzer Distanz, hielt so die Null. Der eingewechselte Valentin Bannert scheiterte auf der anderen Seite mit einem 14-Meter-Schuss an Torhüter Stein (89.). Kurz vor Schluss sogar das 4:0. Efe hatte von der linken Strafraumseite ans lange Eck gepasst, wo der eingelaufen Bannert den Ball nur noch über die Linie drücken musste (90.+3). 4Nach zwei Niederlagen in Folge sprang somit ein deutlicher Sieg gegen die Namensvetter aus Rosenheim heraus.

    Trainer Wolfgang Sonnenhauser freute sich über den Sieg, wollte aber von einer Drucksituation vor der Partie nichts wissen. „Menschen, die persönliche Schicksale haben, die haben Druck, aber wir haben das Privileg, Fußball spielen zu können und deswegen kann man das allenfalls als positiven Druck beschreiben“, stellte der 53-Jährige klar. Er und sein Trainerkollege Christoph Rech seien mit einem guten Gefühl ins Spiel gegangen. „Die Jungs waren deutlich besser im Spiel als gegen Ismaning, wo wir die erste Viertelstunde wirklich Probleme hatten. Wir sind viel besser reingekommen.“ Und die Tore wären zum richtigen Zeitpunkt gefallen. „In der 2. Halbzeit, als Rosenheim auf den Ausgleich drängte, haben wir das 2:0 nachgelegt.“ In der Folge habe Torwart Leon Erkocaoglan in ein paar Situationen das Team vor dem Anschlusstreffer bewahrt. „Wir haben diese Phase überstanden und am Ende einfach den Deckel drauf gemacht. Uns freut es für die Jungs, dass sie zu Null gespielt haben – das erste Mal in dieser Saison. Dementsprechend sind wir glücklich. Heute ist vieles von dem aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben.“


    STENOGRAMM

    U21 Bayernliga Süd, 13. Spieltag, 02.10.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1860 Rosenheim 4:0 (1:0)


    1860: 1 Erkocaoglan (Tor) – 2 Osmani, 5 Agzikara, 15 Estermann, 3 Efe – 6 Grancay – 11 Dollinger (79., 19 Dursun), 20 Sturm (79., 7 Gosalci), 18 Pereira de Azambuja (86., 13 Genidis), 10 Moumou (60., 8 Rost) – 9 Ibrahim (65., 14 Bannert).

    Tore: 1:0 Ibrahim (33.), 2:0 Ibrahim (53.), 3:0 Dollinger (72.), 4:0 Bannert (90.+3).

    Gelbe Karten: Ibrahim, Moumou, Dollinger – Seyed, Muhameti, Kasumovic, Marrazzo, Elghatous.

    Zuschauer: 150 1860-Trainingsgelaände

    Schiedsrichter: Andreas Egner (Zwiesel); Assistenten: Nick Ebner (Gotteszell), Lukas Hartl (Regen).


    https://1860muenchen.com/spiel…ws-detail/u21-m60r60.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen TSV Kottern:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • Für die U21 der Löwen geht es am 14. Spieltag in der Bayernliga Süd ins Oberallgäu zum TSV 1874 Kottern. Anpfiff am Samstag, 10. Oktober 2026, in der ABT-Arena (Kieswerkstr. 10, 87471 Durach) ist um 14 Uhr.

    Der 4:0-Erfolg zuletzt gegen Namensvetter TSV 1860 Rosenheim hat für Rückenwind bei den kleinen Löwen gesorgt. „Auf jeden Fall“, sagt Trainer Christoph Rech, „der Sieg war wichtig.“ Trotzdem weiß auch er und sein Trainerkollege Wolfgang Sonnenhauser, dass nicht alles gut war. „Wir haben am Montag das Spiel nochmals analysiert und geschaut, was wir gut gemacht haben, aber auch, welche Sachen wir noch besser machen können. Da gab es einige Themen, die wir mit den Jungs besprochen haben. Jetzt liegt der Fokus natürlich auf Kottern.“

    Das Team aus der Nähe von Kempten liegt auf Rang elf, einen Punkt hinter der Löwen-U21. Rech zählt das Team zu den erfahrenen Mannschaften. „Sie sind seit Jahren in der Bayernliga, haben ergebnistechnisch keinen guten Start in die Saison gehabt.“ Doch zuletzt zeige die Formkurve deutlich nach oben. „Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann haben sie aus den letzten fünf Spielen zehn Punkte geholt. Das spricht für sich. Das muss man in der Liga erstmal schaffen.“

    Kottern sei ein „sehr unangenehmer Gegner. Das waren sie die letzten Jahre schon immer. Sie haben ein sehr gutes Umschaltspiel, stehen defensiv äußerst kompakt und haben nicht viele Gegentore kassiert“, so der 33-jährige Rech. „Aber letztlich müssen wir wieder auf uns schauen und versuchen, Lösungen zu finden.“

    Aufgrund der personell angespannten Situation müsse man dabei sehr kreativ sein. „Die U19 spielt am gleichen Tag in Ingolstadt. Da wird nicht viel kommen. Die erste Mannschaft hat auch einige Ausfälle zu beklagen, auch was Krankheiten angeht. Bei uns ist es genau das Gleiche. Dazu fehlt Fares Ibrahim gesperrt.“ Gegen Rosenheim kassierte der Stürmer seine fünfte Gelbe Karte. „Wir müssen schauen, wie wir es irgendwie kompensieren können. Denn viele gesunde Spieler haben wir aktuell nicht.“

    Dazu ist der Einsatz von Luca Dollinger, neben Ibrahim mit fünf Toren der gefährlichste Angreifer, fraglich. „Er war die ganze Woche krank“, erzählt Rech, „wir müssen schauen, ob es reicht.“ Dazu fehlt Mustafa Tekin, der einen Rückschlag erlitt. Jakob Schurz und Ahanna Agbowo sind ebenfalls keine Option. Hinzu kommt die Verletzung von Torhüter Stefan Musa, was die Situation zwischen den Pfosten nicht erleichtert. Denn Mauricio Dunker ist ebenfalls nicht einsatzfähig. Leon Erkocaoglan ist gesetzt, wer auf der Bank Platz nimmt, ist fraglich. Zuletzt war es U19-Keeper Luca Scholl.

    Es läge an der Jahreszeit. Krankheiten und Verletzungen würden erfahrungsgemäß im Herbst anstiegen, „wenn es abends kälter und ungemütlich wird. Da fängt man sich schneller was ein“, so Rech, der nicht lamentieren möchte. „Wir werden trotzdem eine Mannschaft auf den Platz bringen und hoffentlich noch ein, zwei Jungs, die auf der Bank sitzen. Wir müssen improvisieren, auch was die taktische Grundausrichtung angeht, wer auf welcher Position spielt.“


    https://www.jungloewen.de/inde…tsv-kottern-angesagt.html


    Liveticker zum Spiel gegen TSV Kottern:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-261010


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start