TSV 1860 München II

  • U21 verliert 2:6: Landshut bestraft jeden Fehler eiskalt!

    Die Fehler der Löwen-U21 wurden bei der 2:6-Auswärtsniderlage bei der SpVgg Landshut gnadenlos bestraft. Nach der Führung durch Edon Krasniqi (8.) gelang den Niederbayern ein halbes Dutzend Treffer in Folge. Den Schlusspunkt für die Sechzger setzte der eingewechselte Fares Ibrahim in der 79. Minute.


    Die U21 kam gut in die Partie und ging durch ein wunderschönes Tor von Edon Krsniqi in Führung. Deniz Haimerl hatte den 18-Jährigen im Halbfeld angespielt, er wurde nicht angegriffen, zog dann aus 24 Metern mit rechts ab und traf über Torwart Daniel Mühl hinweg zur Führung unter die Latte (8.). Drei Minuten später hatte Luis Pereira de Azambuja sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen. Nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte passte Haimerl nach vorne, Noah Plöttner verlängerte per Kopf auf Pereira de Azambuja, der ebenfalls per Kopf sich das Spielgerät vorlegte. Torhüter Mühl kam ihm entgegen, versuchte außerhalb des Strafraums, ihm den Ball wegzugrätschen. Das gelang ihm nicht, doch der Löwen-Stürmer war etwas überrascht, schoss rechts am Tor vorbei (11.). Mit der ersten gelungen Offensivaktion glich Landshut aus. Basti Maier hatte vom rechten Strafraumeck an den zweiten Pfosten geflankt, wo Kenneth Sigl in den Ball reinrutschte, ihn aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie bugsiert (14.). In der 22. Minute konnte Dominik Weiß auf der rechten Seite ungehindert flanken, Tobias Steer hatte sich von seinem Gegenspieler gelöst, kam am ersten Pfosten frei zum Kopfball und setzte die Kugel aus sieben Metern hoch ins kurze Eck (22.). Die jungen Sechzger versuchten danach wieder Ordnung in ihr Spiel zu bringen, brachten sich aber immer wieder selbst durch Fehler in die Bredouille. In der 31. Minute bekamen sie gleich mehrfach den Ball nicht geklärt. Der fiel Maier vor die Füße, der im Zentrum aus 21 Metern per Dropkick ins linke unter Eck Paul Bachmann zum 3:1 überwand. Das war auch der Halbzeitstand.

    Trotz Zwei-Tore-Rückstands hatte sich die U21 nicht aufgegeben und hätte beinahe in der 53. Minute durch Lucio Saric den Anschlusstreffer erzielt. Von der linken Seite zog er nach innen, schloss halblinks an der Strafraumkante mit rechts ab, doch Keeper Mühl konnte den Schuss parieren. Nach der anschließenden Ecke von rechts durch Mustafa Tekin kam Neal Doktorczyk am zweiten Pfosten zum Kopfball, seine Bogenlampe wurde aber sichere Beute für Mühl (54.). Das Tor machten einmal mehr die Niederbayern. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Sigl aus dem Rücken von Bruno Mühl am zweiten Pfosten an den Ball, hatte keine Mühe, aus sechs Metern Bachmann zum 4:1 zu überwinden (58.). Zwei Minuten später machte Außenverteidiger Weiß endgültig den Deckel drauf. Er lief in eine viel zu kurze Kopfballrückgabe von Finn Fodor, überwand anschließend freistehend Bachmann mit einem Volleyschuss aus 15 Metern (60.). Das halbe Dutzend für die Dreihelmestädter machte Tim Hoffmann in der 74. Minute voll. Der Einwechselspieler dribbelte ohne große Gegenwehr von rechts in den Strafraum, schloss aus zwölf Metern zum 6:1 ab. Vier Minuten später gelang Fares Ibrahim noch Ergebniskosmetik. Tekin hatte auf Plöttner gepasst, der leitete die Kugel direkt weiter zu Ibrahim, der von vier Landshutern umringt zum Abschluss kam, die Kugel aus sieben Metern zum Endstand versenkte (78.).

    „Wir sind wirklich gut ins Spiel gekommen“, lautete das Resümee von Trainer Christoph Rech. „Wir hatten eine gute Anfangsphase, auch kein schlechtes Spiel gemacht. Aber heute war so ein Tag, wo nahezu jeder Fehler von uns gnadenlos durch ein Gegentor bestraft wurde.“ Dazu kam, dass Luis Pereira de Azambuja (18.) und Abwehrchef Deniz Haimerl (37.) durch Verletzungen schon früh ersetzt werden mussten. Das wollte Rech aber nicht als Grund für die Niederlage anführen. „Die Jungs, die reingekommen sind, haben es gut und vernünftig gemacht. Das hört sich nach einer 2:6-Niederlage wahnsinnig doof an. Aber vom Grundprinzip her, vor allem im Spiel mit dem Ball, waren wir nicht schlecht. Im Spiel gegen den Ball wurden halt leider die Fehler eiskalt bestraft. Das ist wahnsinnig bitter!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 6. Spieltag, 18.08.2026, 18.60 Uhr


    SpVgg Landshut – TSV 1860 München 6:2 (3:1)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 2 Mühl, 4 Haimerl (37., 14 Doctorczyk), 5 Fodor (65., 15 Lindemann), 20 Schurz (83., 12 Mantsch) – 7 Saric, 6 Krasniqi, 10 Tekin, 11 Dollinger (74., 13 Genidis) – 18 Pereira de Azambuja (18., 23 Ibrahim), 8 Plöttner.

    Tore: 0:1 Krasniqi (8.), 1:1 Sigl (14.), 2:1 Steer (22), 3:1 Maier (31.), 4:1 Sigl (58.), 5:1 Weiß (60.), 6:1 Hoffmann (74.), 6:2 Ibrahim (79.).

    Gelbe Karten: Oswald, Weiß – Fodor, Genidis, Tekin.

    Zuschauer: 948 ebmpapst-Stadion am Hammerbach.

    Schiedsrichter: Felix Scharf (Regensburg); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Farras Fathi (München).


    https://1860muenchen.com/spiel…jeden-fehler-eiskalt.html


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen FC Deisenhofen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-fc-deisenhofen-m1-260821


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVSBBVPEU/tabelle#start

  • U21 empfängt Deisenhofen – Einfache Fehler abstellen!

    Für die Löwen-U21 geht es drei Tage nach der 2:6-Niederlage in Landshut wieder um Punkte. Am Freitagabend, 21. August 2026, empfängt das Team der Trainer Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) um 18.60 Uhr den FC Deisenhofen.


    Vor dem Heimspiel gegen Deisenhofen war im Training am Donnerstag nochmals das Spiel in Landshut Thema. Die Trainer führten den Spielern nochmals einzelne Szenen vor, analysierten die Fehler, die zu den Gegentoren führten. Damit sei es aber gut, sagt Christoph Rech, „damit ist das Spiel aufgearbeitet!“

    Der Blick geht nach vorne. Mit dem FCD erwartet die Sechzger-Reserve eine spielstarke Mannschaft. „Die Philosophie von Deisenhofen ist es, junge Spieler aus der A-Jugend oder der zweiten Mannschaft zu integrieren. Mit Andy Pummer haben sie einen guten Trainer, der den Weg mitgeht.“ Rech und Pummer kennen und schätzen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Türkgücü. „Deisenhofen hat auch einige erfahrene Spieler drin, die seit Jahren auf hohem Niveau spielen“, sagt Rech über die Mischung im Team. „Vielleicht liegen sie uns mehr als andere Mannschaften, weil sie Fußball spielen wollen.“ Doch so ganz traut er Trainer-Fuchs Pummer nicht. „Vielleicht treten sie gegen uns ganz anders auf?“

    Personell haben Sonnenhauser und Rech am Freitagabend mehr Möglichkeiten, weil die U19 am Wochenende spielfrei ist und Spieler wie Efe Karakoc, Valentin Bannert und Xaver Lippmann beim 5:2-Erfolg am Mittwoch über den SGV Heilbronn-Freiberg bereits zur Pause ausgewechselt wurden. Das Trio wird der U21 ebenso zur Verfügung stehen, wie Bruno Mühl und Neal Doktorczyk, die bereits in Memmingen im Bayernliga-Team aufgelaufen waren.

    Das Ziel gegen Deisenhofen ist klar: „Wir wollen natürlich unbedingt gewinnen und ein Erfolgserlebnis haben. Die Jungs hätten sich das verdient“, erklärt Rech. Nach den beiden Siegen zu Saisonbeginn unter Alper Kayabunar als Trainer und mit anderem Personal gab es in den letzten vier Partien nur zwei Remis. Doch der Trend – auch wenn die Niederlage in Landshut vom Ergebnis deutlich war – geht nach oben. „Wir müssen über 90 Minuten konzentriert bleiben und die einfachen Fehler abstellen, unser Niveau über die ganze Spielzeit beibehalten – ohne Ausschläge.“ Wenn das gelingt, ist sich Rech sicher, endlich den ersten Dreier unter seiner und Sonnenhausers Leitung einzufahren.


    https://1860muenchen.com/spiel…che-fehler-abstellen.html


    Liveticker zum Spiel gegen FC Deisenhofen:


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  • U21 gibt beim 1:1 gegen Deisenhofen Führung in Überzahl aus der Hand

    Wieder reichte es für die Löwen-U21 nicht zum Sieg. Gegen den FC Deisenhofen gab es trotz 1:0-Führung durch Mustafa Tekin (9.) und Überzahl ab der 44. Minute nach der Roten Karte gegen Florian Schmid nur ein 1:1. Noah Semmler hatte in Unterzahl den Ausgleich erzielt (59.). Trotz Powerplay und einiger Chancen in der Schlussphase gelang den Sechzgern nicht der Lucky Punch.


    Die Sechzger begannen konzentriert, liefen früh an. Doch die erste gefährliche Szene hatten die Gäste. In der 4. Minute ließ sich Bruno Mühl vorm eigenen Strafraum den Ball von Tobias Seidl abjagen, doch der zurückgeeilte Jakob Schurz ging dazwischen, verhinderte Schlimmeres. Das Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß von der linken Seite durch Lucio Saric stieg ein Löwen-Pulk zum Luftkampf hoch, der Ball wurde jedoch vom Tor weg abgewehrt, landete mittig bei Mustafa Tekin, der zog aus 13 Metern ab und setzte die Kugel zum 1:0 ins obere linke Eck (9.). In der 16. Minute kam Ibrahim zweimal im Sechzehnmeterraum zum Abschluss, zweimal scheiterte er am Torwart Leonard Dürr. Zwei Minuten später versuchte es Edon Krasniqi nach einem vom FCD-Torhüter abgewehrten Eckball aus der Distanz, setzte seinen Schuss aber nicht hoch genug an, sodass der weit vor seinem Tor stehende Dürr den Ball abfangen konnte (18.). Einen guten Schuss von Luca Dollinger halbrechts aus 20 Metern aufs lange Eck konnte Dürr nur mit Mühe festhalten, sonst wäre der nachsetzende Tekin für den Abpraller dagewesen (36.). Kurz vor der Pause dezimierten sich die Gäste selbst. Florian Schmid ging im gegnerischen Strafraum etwas zu übermotiviert in einen Zweikampf mit Deniz Haimerl, traf ihn von hinten in die Beine. Schiedsrichter Benjamin Mignon schickte ihn mit glatt Rot vorzeitig zum Duschen (44.). Kurz danach war Pause.

    In Überzahl kassierte die Löwen-Reserve in der 59. Minute den Ausgleich. Ein Schuss von Nikolaos Gkasimpagiazov außerhalb des Strafraums wurde abgefälscht, Lukas Kretzschmar legte kurz vor dem Fünfmeterraum auf Noah Semmler ab, der aus sechs Metern ungehindert ins kurze, linke Eck zum 1:1 traf. Beinahe wäre Kretschmar nach einem Ball in die Tiefe in der 62. Minute das 2:1 für die Gäste gelungen. Er lief alleine auf Stefan Musa zu, doch der Keeper konnte den Schuss von der Strafraumkante um den linken Pfosten lenken. In dieser Phase des Spiels hatte Deisenhofen die besseren Möglichkeiten. Nach einem Diagonalball von Schurz aus der eigenen Hälfte tauchte Dollinger frei vor Dürr auf, sein Schuss aus 16 Metern aus halbrechter Position aufs lange Eck konnte der Keeper per Fußparade abwehren (71.). Nun machten die Sechzger mehr Dampf. Im Anschluss an einen Ball von Dollinger in die Tiefe zog Valentin Bannert am FCD-Torhüter vorbei, der aus seinem Tor gekommen war, wurde aber zu sehr auf die Seite gedrängt, so dass kein vernünftiger Abschluss mehr möglich war (74.). Ein Drehschuss von Tekin von der Strafraumgrenze sah Dürr erst spät, konnte ihn aber trotzdem parieren (78.). Kurz danach köpfte Dollinger eine Linksflanke von Schurz knapp übers Deisenhofer Tor (79.). Die Gäste konnten sich kaum noch befreien, die Sechzger belagerten regelrecht die Deisenhofener Hälfte. Nach einer kurz ausgeführten Ecke auf der rechten Seite flankte Georgios Genidis in die Mitte, Haimerl kam zum Kopfball, traf aber nur die Latte (83.). Weiter ging es nur in eine Richtung, doch der Lucky Punch gelang gegen die leidenschaftlich verteidigenden Gäste nicht. So wartet das Trainer-Duo Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech weiter auf den ersten Sieg.

    Trainer Chris Rech ärgerte sich über das Gegentor. „Das kriegen wir nach der Pause zu einfach im Anschluss an eine Standardsituation. Da müssen wir uns verbessern, das müssen wir uns in dem Spiel ankreiden lassen. Die Chancenverwertung und die Konterunterbindung sind unsere Themen.“ Der 33-Jährige sieht das Überzahlspiel nicht zwingend als Vorteil. „Das hört sich immer wahnsinnig blöd an, aber gegen zehn Leute ist es schwieriger zu spielen als gegen elf. Das ist so! Wir haben uns trotzdem ganz gut angestellt. Wir hatten eine vernünftige Positionierung mit Ball. Aber die Chancenverwertung war ein riesengroßes Manko, auch schon in der 1. Halbzeit. Erneut stehen wir nach dem Spiel da und wissen nicht, warum wir nur 1:1 gespielt haben.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 7. Spieltag, 21.08.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Deisenhofen 1:1 (1:0)


    1860: 1 Musa (Tor) – 2 Mühl (62., 17 Lippmann), 4 Haimerl, 15 Estermann (62., 5 Fodor), 20 Schurz – 7 Saric (66., 13 Genidis), 6 Krasniqi, 10 Tekin, 11 Dollinger – 8 Plöttner (68., 12 Karakoc), 23 Ibrahim (68., 16 Bannert).

    Tore: 1:0 Tekin (9.), 1:1 Semmler (59.).

    Gelbe Karten: Dollinger, Mühl, Ibrahim, Fodor, Tekin, Genidis –.

    Rote Karten: – Schmid (44.).

    Zuschauer: 120 1860-Trainingsgelaände

    Schiedsrichter: Benjamin Mignon (Rednitzhembach); Assistenten: Sascha Thiemann (Kleinschwarzenlohe), Jan Jürschik (Langenzenn).


    https://1860muenchen.com/spiel…gegen-fc-deisenhofen.html


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    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1880 Wasserburg:


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  • U21 fährt zum Löwen-Duell nach Wasserburg

    Die U21 gastiert am Freitagabend, 28. August 2026, zum Löwen-Duell beim TSV 1880 Wasserburg. Anpfiff auf dem Sportplatz Landwehrstraße (Landwehrstr., 83512 Wasserburg a. Inn) ist um 18.60 Uhr.


    Beide Klubs haben nicht nur gemeinsam den Löwen als Wappentier. Der TSV 1860 München hat in Wasserburg eine große Anhängerschar. Die „Innstadtlöwen“ gehören zu den ältesten 1860-Fanclubs, Stadionsprecher Sebastian Schäch wohnt in Wasserburg und Heinz Schmidt, langjähriger Vizepräsident des TSV 1860 München, hat dort seine Steuerkanzlei und wird am Freitagabend unter den Zuschauern sein.

    Aufsteiger Wasserburg ist mit drei Niederlagen in die Saison gestartet, schaffte dann aber den Turnaround. „Sie sind gut drauf“, erzählt Trainer Christoph Rech, „haben aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt. Das ist natürlich sehr gut. Entsprechend werden wir uns drauf vorbereiten.“ Gespielt wird nicht im Badriastadion, sondern auf dem Sportplatz Landwehrstraße. Sowohl Rech als auch sein Trainerkollege Wolfgang Sonnenhauser kennen die Anlage. „Es ist ein relativ kleiner Platz. Auf jeden Fall werden viele Zuschauer da sein am Freitagabend beim Flutlichtspiel. Es ist immer cool in Wasserburg zu spielen“, findet Rech. „Nichtsdestotrotz richtet sich der Fokus auf unser Spiel.“

    Wasserburg sei ein Gegner, der defensiv über eine gute Kompaktheit verfüge. „Sie haben ein, zwei wirklich sehr gute Spieler für die Bayernliga drin.“ Besonders Robin Ungerath hebt Rech hervor. „Er ist ein sehr guter Stürmer, hat auch schon in Burghausen Regionalliga gespielt. Er hat eine sehr gute Qualität.“ Trotzdem liege der Fokus bei den Innstädtern auf der „defensiven Kompaktheit. Sie versuchen dann über Umschaltmomente und Standardsituationen zu Toren zu kommen. Da haben sie eine hohe Qualität und machen es sehr gut“, warnt der 33-jährige Coach.

    Seit dieser Woche trainiert Lucas Grancay wieder mit der Mannschaft. „Wenn im Abschlusstraining alles gut läuft, dann wird er auf jeden Fall mit in Wasserburg dabei sein“, sagt Rech. Ansonsten werden weiterhin Luis de Azambuja und Fabio Rost fehlen. „Entsprechend werden wir den Kader mit Jungs aus der A-Jugend auffüllen.“ Wer von oben kommt, weiß Rech noch nicht. „Alle sind willkommen, die Spielpraxis brauchen“, erklärt er. Vielleicht kommt der eine oder andere aus der ersten Mannschaft zum Einsatz, da das nächste Heimspiel erst am Sonntag zu Hause gegen Landsberg stattfindet.

    Thema war unter der Woche noch die vergebene Siegchance gegen den FC Deisenhofen. Trotz Führung und eine komplette Halbzeit Überzahl reichte es am Ende nur zum 1:1. „Wolfgang und mich würde es natürlich für die Jungs freuen, wenn sie sich mal mit einem Sieg belohnen könnten. Das würde uns natürlich helfen. Nichtsdestotrotz machen wir Schritte in die richtige Richtung“, findet Rech. „Klar hätten wir gegen Deisenhofen gerne gewonnen, wenn du 45 Minuten mit einem Mann mehr spielst. Die Erwartungshaltung war beim ganzen Team so, dass wir die drei Punkte holen. Leider haben wir es nicht geschafft.“ Umso größer sei der Frust gewesen. „Wir haben es uns nochmals zusammen angeschaut, genau analysiert. In ein paar Momenten haben wir einfach die falsche Entscheidung getroffen. Manchmal wissen die Jungs noch nicht so genau, wie sie sich verhalten müssen. Das ist auch irgendwo okay“, üben sich die Trainer in Geduld. „Trotzdem wollen wir natürlich den nächsten Schritt machen.“ Und vielleicht liegt diesmal das Quäntchen Glück auf Seiten der Münchner Löwen.


    https://1860muenchen.com/spiel…uell-nach-wasserburg.html


    Liveticker zum Spiel gegen TSV 1880 Wasserburg:


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  • U21 zu zahm im Löwen-Duell: Wasserburg siegt 4:0

    Die U21 des TSV 1860 München kassierte im Löwen-Duell beim TSV 1880 Wasserburg erneut eine Niederlage. Und die fiel mit 0:4 richtig deftig aus. Nach 45 Minuten, in denen sich die Sechzger nach schwachem Beginn steigerten, stand es nur 0:1 durch den Treffer von Thomas Voglmaier (5.). In Halbzeit traf Robin Ungerath per Doppelpack (53. und 62.) sowie der eingewechselte Vinzenz Egger (89.).


    Mit dem ersten gefährlichen Angriff gingen die Wasserburger in Führung. Der Ball kam zu Thomas Voglmaier, der sträflich frei per Dropkick halblinks an der Strafraumkante zum Abschluss kam, flache ins lange Eck zum 1:0 traf (5.). Das war viel zu einfach! Fünf Minuten später wäre beinahe der Ausgleich gefallen. Eine Hereingabe von rechts legte Fares Ibrahim auf Luca Dollinger ab, der zog aus 13 Metern sofort ab, Torhüter Lino Volkmer glitt der nasse Ball durch die Hände, jedoch konnte ein Mitspieler die Situation vor der Linie klären (10.). Nach einem Pass in die Tiefe rutschte Deniz Haimerl weg, Janik Vieregg kam rechts am Fünfmeterraum zum Schuss, zielte aber am langen Eck vorbei (18.). Auf der anderen Seite landete ein 30-Meter-Freistoß in zentraler Position von Edon Krasniqi in der Wasserburger Mauer (20.). Ein Eckball von links durch Simon Fischer kam mit viel Schnitt aufs 1860-Tor, doch Mauricio Dunker hatte aufgepasst, faustete den Ball weg (23.). Eine Hereingabe von links durch Lucio Saric flog durch den Wasserburger Strafraum an Freund und Feind vorbei, landete auf der anderen Seite bei Krasniqi, der flankte aus dem rechten Halbfeld, Ibrahim kam zum Kopfball, traf die Kugel aber aus acht Metern nicht voll, die links am Tor vorbeitrudelte (28.). Die U21 war nun besser im Spiel, hatte mehr Ballbesitz, ohne sich aber auf dem kleinen Platz im letzten Spieldrittel entscheidend durchsetzen zu können. So nahmen die Innstädter die knappe Führung mit in die Kabine.

    Wieder wurde die U21 zu Beginn der zweiten Hälfte eiskalt erwischt. Ein weggeschlagener Ball von Ludwig Estermann landete bei Voglmaier, der hinter der Mittellinie sofort steil auf Robin Ungerath passte. Der kam halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss, traf zum 2:0 ins linke untere Eck. Erneut hatte Dunker keine Abwehrchance (53.). Glück hatten die Löwen nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld, als Dunker den Ball passieren ließ, Jaume Rubio Gonzalez am zweiten Pfosten aber darauf nicht gefasst war und nicht mehr nachsetzte (61.). Eine Minute später versprang dem kurz zuvor eingewechselten Finn Fodor nach Haimerl-Zuspiel der Ball, Ungerath zog sofort an ihm vorbei, ließ den nachsetzenden Fodor im Strafraum nochmals aussteigen, setzte dann von der linken Strafraumkante den Ball mit der rechten Fußspitze zum 3:0 ins kurze Eck (62.). In der 67. Minute traf Dollinger nur Aluminium. Lucas Grancay hatte den Ball auf ihn durchgesteckt, Dollinger kam rechts im Strafraum aus spitzem Winkel zum Schuss, setzte die Kugel an den kurzen Pfosten. Gleich dreimal konnte sich Dunker bei einer Ecke von rechts auszeichnen (79.). Erst parierte er einen Kopfball von Vinzenz Egger, dann vom nachsetzenden Rubio Gonzalez, der nochmals Richtung Ball ging, aber bei dieser Aktion von Schiedsrichter Matthias Putz zurückgepfiffen wurde. Wenig später tauchte Voglmaier frei vor dem Löwen-Keeper auf, schob aber den Ball rechts am Tor vorbei (80.). Auf der anderen Seite parierte Volkmer einen 17-Meter-Schuss von Dollinger (82.). In der 89. Minute sogar der vierte Wasserburger Treffer. Simon Fischer hatte von der linken Strafraumseite quer nach innen gepasst, Egger am zweiten Pfosten musste aus fünf Metern nur den Fuß zum 4:0 hinhalten. Kurz danach war Schluss.

    Trainer Christoph Rech war angefressen. „Heute gibt es wenig zu analysieren. Das war eine absolut verdiente Niederlage. Wir haben nichts auf den Platz gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Wir werden das schonungslos aufarbeiten.“ Es müsse jedem klar sein, dass es so nicht weitergehen könne. „Nach so einem Spiel können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Der Auftritt heute hat hoffentlich allen die Augen geöffnet!“


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