TSV 1860 München II - Der nächste talentierte Junglöwe verabschiedet sich von der Grünwalder Straße. Justin Toshiki Kinjo wird in Zukunft das Trikot von Fortuna Düsseldorf tragen
TSV 1860 München U21
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Nach dem Reise-Tag und dem Tag der Entspannung an dem das Pool-Video von Andi Scheidl um die Welt ging, standen heute die ersten Trainingseinheiten auf dem Programm. Auch hier mussten sich die Spieler zuerst an die Gegebenheiten vor Ort gewöhnen. Klima, Platz und Aufmerksamkeit sind anders als zu Hause.
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Auch in der indischen Presse sind wir vertreten, hier im "Malayala Manorama"
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TSV 1860 München II - Die zweite Mannschaft des TSV 1860 München befindet sich in einem äußerst spannenden Trainingslager. Im weit entfernten Indien schwitzen die Jungprofis derzeit für eine erfolgreiche Rückrunde.Nachdem Coach Daniel Bierofka seinen Spielern mitgeteilt hatte, dass ein Trainingslager in Indien, bei dem ein Turnier mit 30.000 Dollar Preisgeld ausgespielt wird, auf sie wartet, stieg die Aufregung der jungen Kicker auf das Abenteuer von Tag zu Tag. Nun sind die ersten fünf Tage an der Anlage des „Sait Nagjee International Club Football“ vorüber gegangen. Zeit für einen kleinen Überblick der Geschehnisse.
Einmal um die halbe Welt
Zunächst galt es für den Löwen-Tross, den langen Weg von München bis ins indische Kozhikode hinter sich zu bringen. Nach einem Flug über Abu Dhabi erreichten die Kicker um circa sechs Uhr morgens die Hotelanlage - bei schon wieder 30 Grad Außentemperatur. Dort wurden die Youngster erstmal standesgemäß mit Muschelketten und Tee begrüßt, ehe es nach der anstrengenden Reise für die komplette Équipe auf die Zimmer ging, um sich die nötige Energie für die kommenden Aufgaben zu holen.
Rote Köpfe beim Training
Nach einer ersten Phase des Ankommens und der Entspannung, in der die Junglöwen ein spektakuläres Jonglier-Video veröffentlichten, begann nun der ernste Teil der Reise. Daniel Bierofka bittet seine Mannen seither zweimal täglich zum Training und nimmt dabei auch keine Rücksicht auf die tropischen Rahmenbedingungen. So schwitzen die Talente bei Temperaturen, die sich konstant bei 30 Grad oder höherem befinden, was das Zeug hält und können sich schon einmal ein Bild davon machen, wie anstrengend die Spiele beim bald beginnenden Turnier sein werden. Eine persönliche Meinung zur Hitze lieferten Kapitän Michael Kokocinski und Kai Fritz in Form eines Facebook-Videos.
Andere Länder - andere Sitten
Die Platzverhältnisse sind allerdings durchgehend gut und lassen ein Training auf hohem Niveau zu. Auch wenn sich manch einer der jungen Spieler sicherlich erstmal daran gewöhnen muss, dass die Rasenpflege zeitgleich mit dem Training geschieht und ab und an ein Rasenmäher zwischen den Übungen seine Runden dreht. Auch die Vielzahl an Fans, die täglich den Übungseinheiten mit Begeisterung beiwohnen, dürften für viele eine neue Erfahrung sein. Beim Verteilen der Autogrammkarten vor und nach dem Training, können sich die Youngster zumindest schon mal fühlen wie große Stars. Die tägliche Busstrecke zwischen Hotel und Trainingsplatz hat Löwen-Spieler Andi Scheidl für die Fans in den sozialen Medien online gestellt.
Unerwarteter Trainingsgast
Am inzwischen fünften Tag in Kozhikode gab es einen überraschenden Teilnehmer beim Vormittags-Training zu bestaunen. Necat Aygün, der Sportdirektor der Löwen, schnürte nach eineinhalbjähriger Pause wieder seine Fußballschuhe und absolvierte Seite an Seite mit den vielen Jungspunden die komplette Einheit. Coach Bierofka war durchaus zufrieden mit dem Gezeigten des 35-jährigen und stellte ihm ein gutes Zeugnis aus. Ein Einsatz beim Turnierauftakt gegen die U23-Auswahl Argentiniens steht jedoch bis dato nicht zur Debatte. Derweil zeigte sich "Biero" von seiner milden Seite und gab seinen Spielern für den heutigen Nachmittag spontan trainingsfrei. Am Freitag wird dann nochmal Gas gegeben, um einen Tag später einen erfolgreichen Turnier-Auftakt gegen die jungen Gauchos zu feiern.
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Endlich war es soweit, nach knapp einer Woche Vorbereitung auf indischem Boden traf die U21 in ihrem ersten Spiel im Rahmen des Nagjee Cups auf die argentinische U23-Nationalmannschaft. Die Medien vor Ort machen aus der Partie ein Rückspiel des WM-Finals. Und am Ende herrschte im deutschen Lager eine ähnliche Freude wie in Rio, denn 1860 gewann mit 3:0.
Vor dem Spiel wusste man nicht, wie der Vergleich mit der argentinischen Nationalmannschaft aussehen würde. Sind die stark, vielleicht zu stark für 1860? Oder kann die junge Bierofka-Truppe mithalten?
Nach dem Spiel wissen wir es. Die U21 kann Argentinien 45 Minuten lang dominieren, mit ihnen machen, was sie will, Katz und Maus spielen. Und die kleinen Löwen können sich in der zweiten Hälfte clever zurückziehen, auf Konter warten und die Kiste mit einem starken Keeper sauber halten.
Dieses Erfolgsrezept, garniert mit einem Treffer von Felix Bachschmid, der den Abpraller nach einem abgewehrten Strafstoß von Felix Weber ins Netz setzt und einem Traumtor von Simon Seferings, der aus mehr als 25 Metern ins Kreuzeck zielt, sorgte für eine überraschende aber hochverdiente Pausenführung.
Und nach dem Pausentee war es Kai Fritz, der seinem Team die Führung rettete. Mit zwei Wahnsinns-Paraden sicherte der „Flying Goalie“ die Führung ab, während der eingewechselte Christian Köppel mit seinem Treffer für die Entscheidung sorgte.
Morgen haben Trainer und Kapitän Geburtstag, die Geschenke gab es bereits vorab. Eine Feier wird im Hotel heute Nacht folgen! -
Die Löwen-U21 mussten in ihrem zweiten Vorrundenspiel beim „Nagjee International Club Football Tournament“ in Indien Lehrgeld zahlen.
Trotz zweimaliger Führung gegen den irischen Rekord-Meister Shamrock Rovers FC gab es im EMS Stadium Calicut in Kozhikode vor 15.000 Zuschauern am Ende eine 2:3-Niederlage. Beide 1860-Tore erzielte Michael Kokocinski per Elfmeter.
Bereits in der 14. Minute zeigte der indische Schiedsrichter erstmals auf den Punkt. Simon Seferings war im Strafraum der Iren zu Fall gebracht worden. Kapitän Michael Kokocinski verwandelte sicher. Ebenfalls per Strafstoß glichen die Shamrock Rovers aus. Gary McCabe ließ nach einem Rempler von Felix Bachschmid Kai Fritz im Löwen-Tor keine Chance (32.). Auch der dritte Treffer fiel per Elfmeter: Schiedsrichter Santhosh Kumar pfiff ein klares Foul an Nicholas Helmbrecht, Kokocinski verwandelte erneut (42.). Nicht zufrieden waren die Löwen mit der Entscheidung des Unparteiischen in der 45. Minute, als er einen Treffer der Iren durch Danny North trotz klarer Abseitsstellung anerkannte. So ging es mit 2:2 in die Kabine.
Kurz nach Wiederanpfiff kam Gavin Brennan nach Flanke von McGabe zum Kopfball, brachte Shamrock erstmals in Führung (52.). Die Iren zogen sich anschließend gänzlich zurück, verlegten sich aufs Zerstören und überließen den Löwen die Initiative. Das junge 1860-Team fand trotz optischer Überlegenheit kein Mittel, den Abwehrriegel der Rovers zu knacken.
Aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber den Irren führt die U21 weiterhin die Gruppe an, kann aber morgen von Dnipropetrowsk, das sein erstes Spiel gegen Shamrock 2:0 gewann, überflügelt werden.
Im letzten Gruppenspiel geht es dann für die Löwen-U21 um die Halbfinal-Teilnahme gegen die Ukrainer. Anstoß ist am Dienstag, 16. Februar, 14.30 Uhr (MEZ).
Ergebnisse & Tabelle
Live können alle Spiele in Indien im Ticker von Rainer Kmeth verfolgt werden. Der Betreiber der ama-lion.com Website und Stadionsprecher der U21 ist Vorort, berichtet auf seiner Homepage und via Facebook und Twitter ausführlich von der Indien-Reise. -
Das letzte Gruppenspiel des Nagjee International Club Football Tournament stand auf dem Programm. Und dies Spiel entschied über das weitere Schicksal der kleinen Löwen im Turnier. Denn nur ein Sieg bedeutete das Weiterkommen. Die kleinen Löwen trafen gegen den ukrainischen Betonriegel von Dnipropetrovsk zweimal die Querlatte aber leider nichts ins Netz. Daher „verloren“ sie mit 0:0 und schieden in der Vorrunde aus.
In diesem „Alles-oder-Nichts-Spiel“ legten die kleinen Löwen sofort nach Anpfiff offensiv los. Dies fiel gegen eine ukrainische Mannschaft, die nichts außer einen Betonriegel in der Abwehr im Sinn hatte auch nicht sonderlich schwer. Immer wieder rannte 1860 auf das Tor des Gegners an, immer wieder kamen die Bälle aber auch schnell wieder zurück.
So war es auch kein Wunder, dass die erste richtige gefährliche Situation einem Standard entsprang. Fabian Hürzeler wurde 22 Meter vor dem Tor auf der halblinken Position gefoult. Florian Pieper, der in diesem Turnier erstmals von Anfang an spielte, schnappte sich die Kugel und zimmerte den „Cosco“-Ball an die Querlatte. Den Abpraller erhielt Lukas Aigner nach einer Zwischenstation, auch er scheiterte mit dem Nachschuss.
Etwas später auch die erste Gelegenheit für Dnipro, nach einem Eckball kam der starke Balaniuk zum Kopfball, doch Angelo Mayer konnte auf der Linie klären. Danach wurde es ein offenes Spiel mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Die beste hatte dabei Jimmy Marton, der eine Zuckerflanke von Nico Helmbrecht bekam, vollkommen frei vor dem Tor stand, den Ball aber volley nicht vollkommen traf und so nur einen Roller auf das Tor von Shelikhov fabrizierte.
Mit einem torlosen Remis ging es in die Pause. Nach den 15 Minuten Ruhe sahen die Zuschauer wieder das gleiche Bild wie zu Beginn der ersten Spielhälfte. Die Löwen versuchten alles, kämpften, bissen und liefen um ihr Leben. Es fehlte ein Tor zum Happy End. Doch das wollte nicht fallen.
Sogar in der vierten Minute der Nachspielzeit wuchsen sie noch einmal über sich hinaus und schossen in Person von Foti Katidis noch einmal an die Latte.
Am Ende des Spiels stand aber leider nur ein torloses Remis und damit das Aus im Turnier. Ein trauriger Abend, denn die Jungs hätten sich so viel mehr verdient.STATISTIK:
Aufstellung TSV 1860: 1 Fritz, 4 Weber, 6 Hürzeler, 7 Marton, 9 Pieper, 18 Mayer, 19 Aigner, 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 26 Seferings, 27 Scheidl. Bank: 22 Formella, 5 Kokocinski, 8 Pino Tellez, 11 Köppel, 17 Katidis, 21 Bachschmid, 24 Andermatt.
Aufstellung FC Dnipro: 77 Shelikhov, 3 Lopyronok, 4 Svatok, 5 Lunov, 7 Vakulko, 10 Kochergin, 17 Balaniuk, 21 Larin, 25 Kohut, 27 Vasyliev, 33 Nagiiev. Bank: 91 Vartsaba, 8 Kiryeyev, 11 Liedniev, 14 Kirychuk, 16 Verhun, 18 Kostyshyn, 20 Salamakha, 24 Paliukh.
Wechsel: Bachschmid für Pieper (63.), Andermatt für Genkinger (63.), Katidis für Marton (65.) – Kiryeyev für Balaniuk (46.), Verhun für Kohut (82.), Paliukh für Vakulko (89.)Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 18.000 im EMS Stadium Kozhikode
Schiedsrichter: CR Srikrishna (Indien) -
TSV Buchbach - Die Reserve der Löwen springt für den SV Wacker Burghausen ein. Der Tabellenführer startet voraussichtlich schon am Samstag in die Rückrunde und hat deshalb abgesagt.
Einen Tag nach der Rückkehr aus dem Trainingslager musste Buchbach-Coach Anton Bobenstetter umdisponieren: Statt des geplanten Testspiels bei Regionalliga-Spitzenreiter Burghausen heißt der Gegner am Mittwoch um 19 Uhr in der SMR-Arena TSV 1860 München II. Die U 23 der Löwen, die gerade aus Indien zurückgekehrt ist, springt für Wacker ein, das aller Voraussicht nach bereits am Samstag beim SV Schalding-Heining in die Frühjahrsrunde starten wird. Für die Kleinen Löwen geht es erst am 2. März bei der Fürther U 23 wieder um Punkte.
Die Mannschaft von Thomas Kleine ist auch der erste Punktspielgegner der Buchbacher, die Fürth am Sonntag, 6. März, empfangen.
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Zwischen der Rückkehr aus Indien und dem Auftakt zur Restrunde in Fürth hatten die kleinen Löwen zehn Tage Zeit. Um diese zu überbrücken, entschied sich Daniel Bierofka eine letzte Generalprobe vor dem Ligastart einzubauen. Bei eiskalten Temperaturen traf die U21 auswärts auf den TSV Buchbach und besiegte den Ligakonkurrenten mit einem noch zu niedrig ausgefallenen 3:0.
Zumindest empfanden die Löwen, die gerade noch 37 Grad und Sonnenschein im südindischen Kozhikode genossen, die Temperaturen um den Gefrierpunkt als eiskalt. Gestartet wurde die Partie dann aber heiß, denn schon nach 11 Minuten lag der Ball der bis dahin dominierenden Löwen erstmals im Buchbacher Netz, Jimmy Marton schloss einen Sololauf mit einem überlegten Schuss in die linke untere Torecke ab.
Weitere gute Chancen, immer wieder auch durch den starken Marton, ließen die Löwen ungenutzt. Dann begann bei den Löwen das Verletzungspech. Zuerst musste Christian Köppel, der sich das linke Knie hielt, vom Feld und wurde nach 22 Minuten durch Foti Katidis ersetzt.
Nach einer knappen halben Stunde ging dann Trainer Bierofka zu Boden. Aus kurzer Distanz wurde ihm der Ball von Lirim Kelmedi bei einer Abwehraktion mitten ins Gesicht geschossen. Doch ein Biero kennt keinen Schmerz, der Coach stand Sekunden später wieder an der Seitenlinie.
Auch nach dieser Szene blieben die Löwen drückend überlegen, verpassten es aber selbst bei besten Chancen, das Ergebnis deutlich positiver zu gestalten. So scheiterte unter anderem Jimmy Marton in einer eins-gegen-eins Situation am Ex-Löwen Thomas Reichlmayr.
Erst in der 37. Spielminute zappelte das Netz. Nach einer Ecke verlängerte Michael Kokocinski den Ball geschickt auf Jimmy Marton, der aus kurzer Distanz zum 0:2 einschob und seinen Anspruch auf einen Platz in der Startelf in Fürth deutlich anmeldete.
Mit einem um ein bis zwei Tore zu niedrig ausgefallenen 0:2 ging es in die Kabinen.
Auch nach zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten änderte sich am Spiel zu Beginn der zweiten Hälfte nichts. Die Löwen waren das aktivere und bessere Team, konnten diese Überlegenheit aber nicht ausnutzen. Erst in der 67. Spielminute platzte der Knoten, als Foti Katidis aus spitzem Winkel abzog und Buchbachs Maximilian Drum den Ball ins eigene Tor abfälschte.
Im Anschluss an diesen Treffer veränderte Buchbach seine Spielweise, wurde härter und streute viele Fouls, darunter auch einige Tritte von hinten in die Beine, ein. Die Löwen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und arbeiteten weiter an einem verdienten Sieg.
Eine gute Chance, das Ergebnis höher zu schrauben hatte Felix Bachschmid, der nach einem schönen Zuspiel von Kevin Pino Tellez alleine auf Volz im Buchbacher Tor zulaufen konnte, am Ende aber nur zweiter Sieger war.
So blieb es am Ende bei einem hochverdienten 3:0-Auswärtserfolg der kleinen Löwen, die für den Restrundenauftakt in Fürth am kommenden Mittwoch gewappnet scheinen.STATISTIK:
Aufstellung TSV 1860 II: 22 Netolitzky, 2 Kelmendi, 5 Kokocinski, 7 Marton (86. 16 Leitner), 11 Köppel (23. 17 Katidis), 18 Mayer, 19 Aigner (46. 4 Weber), 23 Helmbrecht (46. 21 Bachschmid), 24 Andermatt, 25 Genkinger (46. 6 Hürzeler), 26 Seferings (46. 8 Pino Tellez). Bank: 1 Fritz.
Tore: 0:1 Marton (11.), 02 Marton (37.), 0:3 Katidis (67.)
Zuschauer: 110 in der SMR-Arena Buchbach
Schiedsrichter: Christian Keck -
TSV 1860 München II - Die Reserve des TSV 1860 hat nach ihrer Rückkehr aus Indien ein Testspiel gegen den TSV Buchbach gewonnen. Jimmy Marton glänzte mit einem Doppelpack.
Mit einem 3:0 im Gepäck kehrten die kleinen Löwen vom Testspiel gegen Ligakonkurrent TSV Buchbach nach Hause. Nur wenige Tage nach der Rückkehr aus Indien, wo die Löwen bei einem internationalen Turnier unglücklich ausgeschieden waren, präsentierte sich die Mannschaft von Daniel Bierofka in guter Verfassung. Abgesehen vom Temperatur-Schock zeigten die Blauen eine souveräne Leistung.
Nach elf Minuten klingelte es schon zum ersten Mal im Tor der Gastgeber. Jimmy Marton vollendete einen Alleingang zur 1:0-Führung. Nachdem Coach Bierofka wegen eines Schusses aus kurzer Distanz ins Gesicht kurz in die Knie gehen musste, "rächte" sich Marton noch vor der Pause und legte den zweiten Treffer nach. Im Anschluss an eine Ecke verlängerte Kapitän Michael Kokocinski auf Jimmy Marton, der zum 2:0-Halbzeitstand einnetzte.
Nach dem Pausentee unterlief dem TSV Buchbach noch ein Eigentor. Aus spitzem Winkel hatte Foti Katidis abgezogen und Maxi Hain lenkte die Kugel ins eigene Netz ab. Felix Bachschmid vergab später im Eins-gegen-Eins-Duell gegen den eingewechselten Sandro Volz im Buchbacher Kasten und es blieb beim 3:0 für den TSV 1860.
Aufstellungen
TSV Buchbach: Reichlmayr (46. Volz) - Pflügler, Hain (63. Petrovic), Drum, Hamberger, Motz, Drofa, Breu, Dotzler (63. Bauer), Löffler (63. Walleth), Brucia (63. Hellinger)
TSV 1860 II: Netolitzky - Kelmendi, Kokocinski, Marton (85. Leitner), Köppel (23. Katidis), Mayer, Aigner (46. Weber), Helmbrecht (46. Bachschmid), Andermatt, Genkinger (46. Hürzeler), Seferings (46. Tellez)
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*SPIELVERLEGUNG*
Das Spiel gegen Ingolstadt wird auf Freitag, den 18.03 2016 um 18.60 Uhr verlegt, dies ist aufgrund des Terminplans der Profis und der Stadionbelegung nötig. -
TSV 1860 München II - Nach dem Indien-Abenteuer steht für die kleinen Löwen wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Am Mittwoch geht es zur Reserve der SpVgg Greuther Fürth.
Der Nagjee Cup in Indien ist Geschichte. Eine knappe Niederlage gegen die Shamrock Rovers kostet die Elf von Daniel Bierofka die Halbfinalteilnahme. Abgehakt! "In Indien war es super. Wir sind mit gemischten Gefühlen dorthin gefahren, weil wir nicht wussten, was auf uns zu kommt", blickt der 37-Jährige gegenüber tsv1860.de vor dem Start in die restliche Rückrunde zurück. Dennoch ist der Coach davon überzeugt, dass seine Jungs durch die Reise gereift sind. "Das hat die Mannschaft weitergebracht."
Jetzt steht wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Am Mittwochabend um 18:30 Uhr geht es gegen die Reserve der SpVgg Greuther Fürth um Punkte. Beim 3:0 im letzten Test gegen Liga-Konkurrent TSV Buchbach haben die Blauen Selbstvertrauen getankt. "Die Mannschaft hat das fortgesetzt, was sie in Indien angedeutet hat", sagt der Ex-Profi über sein Team. "Ich hoffe, dass wir das in die Wettkampfperiode mitnehmen können."
Bei einer Einschätzung des nächsten Gegners tut sich Bierofka schwer. Er spricht von einer "Wundertüte", da vor allem unklar ist, welche Profis die Zweitliga-Reserve im Duell gegen die kleinen Löwen verstärken. Außerdem warnt Biero vor dem 14-Tore-Sturm (Steiniger (4) und Maderer (10)) der SpVgg. "Da müssen wir auf der Hut sein", fordert er von der Defensive höchste Aufmerksamkeit.
Nicht mit an Bord sind Florian Pieper (Kreuzbandriss), Emanuel Taffertshofer (Wechsel zu den Kickers Würzburg) und Nico Karger, der inzwischen dauerhaft zum Kader der Profis zählt. Wenn die Junglöwen aber an die Leistungen der Vorbereitung anknüpfen können, ist im Frankenland dennoch mindestens ein Punktgewinn möglich.
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Nach einer langen Winterpause ging es endlich wieder um Punkte und die kleinen Löwen konnten am Fürther Ronhof auch gleich einen entführen. Aufgrund der guten Gelegenheiten, insbesondere durch Jimmy Marton, der zweimal freistehend scheiterte und Simon Seferings, der den Pfosten traf, wäre aber auch mehr dringewesen.
In den ersten 45 Minuten sahen die wenigen Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit Gelegenheiten auf beiden Seiten. Die beste des TSV 1860 hatte Simon Seferings, der mit einem abgefälschten Schuss am rechten Torpfosten scheiterte. Zudem kamen Hürzeler und Weber dem gegnerischen Tor gefährlich nahe. Doch auch Kolbeck und Lam auf Seiten der Gastgeber hatten gute Gelegenheiten.
Richtig Fahrt nahm das Spiel dann nach der Pause auf, als Jimmy Marton innerhalb weniger Minuten zweimal freistehend am starken Fürther Keeper Flekken scheiterte. Dieser Schwung allerdings hielt nicht lange an, nach diesen Gelgenheiten zog wieder das Spiel der ersten Hälfte ein, es ging hin und her, große Gelegenheiten waren aber nicht zu verzeichnen.
Am Ende fuhren die Löwen mit einem Punkt nach Hause und waren nicht ganz zufrieden damit.
STATISTIK:
Aufstellung 1860 II: 22 Netolitzky, 4 Weber, 5 Kokocinski, 6 Hürzeler, 7 Marton, 18 Mayer, 23 Helmbrecht, 24 Andermatt, 25 Genkinger, 26 Seferings, 27 Scheidl. Bank: 1 Fritz, 2 Kelmendi, 8 Pino Tellez, 17 Katidis, 19 Aigner, 21 Bachschmid.
Aufstellung Fürth II: 1 Flekken, 6 Kolbeck, 7 Kirsch, 8 Lam, 9 Steininger, 11 Bodenröder, 14 Maderer, 16 Trybull, 17 Guerra, 22 Golla, 23 Schlicke. Bank: 12 Grosch, 2 Tischler, 4 Held, 10 Weber, 13 Azemi, 18 Gressel, 20 Bajrami.
Wechsel: Bajrami für Bodenröder (69.), Azemi für Maderer (74.) – Bachschmid für Andermatt (62.), Katidis für Marton (80.)
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 134 im Sportpark Ronhof
Schiedsrichter: Thomas Färber -
TSV 1860 München II - Die Mannschaft von Daniel Bierofka erwartet am Samstagnachmittag den 1. FC Nürnberg II im Grünwalder Stadion. Die Bierofka-Elf möchte die eigene Serie ausbauen.
Seit drei Spielen sind die kleinen Löwen ungeschlagen. Nach dem Derby-Sieg im November gegen den FC Bayern folgte am letzten Spieltag vor der Winterpause ein 3:2-Sieg gegen den FC Memmingen. Zum Auftakt im neuen Jahr verpassten die Mannschaft von Daniel Bierofka einen Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth II. Kleeblatt-Keeper Mark Flekken brachte die Blauen am Mittwoch mit seinen Paraden zur Verzweiflung und sicherte das 0:0.
Am Samstag folgt also Teil II der fränkischen Woche. Die Club-Reserve hat zwölf Punkte mehr auf dem Konto und bei vier Punkten Rückstand zu Tabellenführer Burghausen noch gute Chancen auf die Meisterschaft und die damit verbundenen Relegationsspiele zur 3. Liga. Nünrberg gelang in der Vorwoche ein souveräner 4:2-Sieg gegen Bayreuth. Einer der Torschützen ist ein alter Bekannter: Ex-Löwe Ivan Knezevic wechselte 2014 an den Valznerweiher. Ebenfalls zum Kader zählt Mike Ott, der einst aufgrund der besseren Perspektive München in Richtung Nürnberg verlassen hat. Seine Karriere ist allerdings ins Stocken geraten. Gerade einmal zwei mickrige Einsätze als Joker im Regionalliga-Team hat er in dieser Saison bisher auf dem Konto. Für die Profis durfte er in der 2. Bundesliga seit seinem Wechsel noch gar nicht ran.
Im Hinspiel trennten sich die beiden Mannschaften 2:2-Unentschieden. Für die Löwen trafen damals Richard Neudecker und Romuald Lacazette. Auf Seiten der Franken waren Rico Preißinger und Dino Kardov
http://www.fussball-vorort.de/…-ausbauen/210/2988/110824
Die Löwen-U21 startete nach dem Indien-Abenteuer verspätet in die Restsaison. Deshalb steht bereits drei Tage nach dem 0:0 bei der SpVgg Greuther Fürth II die nächste Partie in der mittelfränkischen Woche an. Am Samstag, 5. März, 14 Uhr, kommt der 1. FC Nürnberg II ins Grünwalder Stadion.
Das Spiel in Fürth am Mittwochabend hat viel Substanz gekostet. Als Ausrede will das Trainer Daniel Bierofka nicht gelten lassen. „Sicher, es war ein schweres Spiel auf einem schweren Boden. Aber wir haben eine junge Mannschaft. Teams, die in der Champions League spielen, haben das Woche für Woche.“ Seine Jungs seien körperlich gut drauf, „die können das wegstecken“, ist sich der 37-Jährige sicher.
Mit dem 1. FC Nürnberg II kommt ein Team auf Giesings Höhen, das sich still und leise ganz nach vorne gepirscht hat. Lediglich vier Punkte trennen die Mannen von Roger Prinzen als Dritter von Tabellenführer Wacker Burghausen. „Der Schlüssel wird sein, dass wir wie gegen Fürth wenig zulassen“, sagt Bierofka. Mit Cedric Teuchert, Rico Preißinger und Robert Koch verstärkten zuletzt drei Profis den Kader der Club-Reserve.
Trotz einiger Abgänge im Winter sieht Bierofka die Franken keinesfalls schwächer als im alten Jahr. „Beim 4:2 gegen Bayreuth haben sie gezeigt, dass sie oben bleiben wollen. Es wird sicher keine einfache Aufgabe.“ Trotzdem ist der Ex-Profi zuversichtlich, dass sein Team auch gegen Nürnberg punktet. Dafür müsse an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden. „Wir müssen effizienter werden, dürfen nicht leichtfertig die Bälle verlieren. Denn das schnelle Umschaltspiel der Nürnberger ist ihre Stärke.“ Notfalls müsse sich sein Team in Geduld üben, um nicht ins offene Messer zu laufen.
Mit Ivan Knezevic steht zudem ein alter Bekannter im Kader des Gegners. Von 2010 bis 2014 spielte er für die Löwen. Der flinke Außenbahnspieler ist immer für ein Tor gut, führt mit sieben Treffer die interne Torschützenliste der Cluberer an.
Verzichten muss Bierofka am Samstag auf Florian Pieper (Kreuzbandriss), Ludwig Steinhart und Christian Köppel. Steinhart trainiert zwar schon wieder mit der Mannschaft, nach der langen Wettkampfpause fehlt ihm aber die Spielpraxis. Köppel, der sich im Test gegen Buchbach eine Innenbandzerrung zugezogen hatte, soll nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. -
Nach mehr als drei Monaten Wartezeit war es soweit, endlich rollte der Ball wieder auf Giesings Höhen, die kleinen Löwen kehrten in ihr Wohnzimmer zurück. Gegner zum Heim-Auftakt 2016 war die Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg. Die kleinen Löwen schlugen den Tabellendritten durch Treffer von Stephan Hain und Felix Bachschmid verdient mit 2:0.
Als die Spieler zur Halbzeit in die Kabinen gingen, rieben sich einige Zuschauer verwundert die Augen, denn was die kleinen Löwen mit dem Tabellendritten aus Nürnberg anstellten, war schlichtweg überragend. Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Abtastens übernahmen die Löwen die Partie und drückten die Franken in ihre eigene Hälfte.
Schon früh hätte der Treffer für 1860 fallen können, doch Stephan Hain scheiterte freistehend vor Keeper Kolbe genauso wie Jimmy Marton bei seinem Querpass auf den vollkommen freistehenden Hain. Simon Seferings schoss aus 16 Metern nur um Zentimeter über den Balken und Michael Kokocinski scheiterte mit seinem Kopfball nach einer Andermatt-Ecke am auf der Linie klärenden Özdemir.
So dauerte es lange, bis der Ball endlich den Weg ins Tor fand. Wieder war es Stephan Hain, der gefiel als er eine Helmbrecht-Hereingabe mit einem kontrollierten Drehschuss genau neben den linken Pfosten legte und das längst überfällige 1:0 für 1860 erzielte.
Kurz darauf hatte Jimmy Marton die Chance auf das 2:0, sein frecher Schuss aus spitzem Winkel fand aber nur den linken Pfosten, von dort den Rücken des Keepers und dann sprang die Kugel ins Toraus. Daher ging es mit einem hochverdienten aber viel zu niedrig ausgefallenen 1:0 in die Pause.
Die zweite Halbzeit lebte dann eher von der Spannung als der großen Chancen. Beide Seiten hatten mehrere kleine Gelegenheiten zu verzeichnen, doch ein Tor sollte nur noch 1860 gelingen. Nach toller Vorarbeit durch Nicholas Helmbrecht staubte Felix Bachschmid zur Entscheidung ab.
So feierte der TSV 1860 München einen aufgrund der ersten Halbzeit hochverdienten Heimsieg gegen den Tabellendritten aus Nürnberg.STATISTIK:
Aufstellung TSV 1860 II: 22 Netolitzky, 4 Weber, 5 Kokocinski, 7 Marton, 18 Mayer, 23 Helmbrecht, 24 Andermatt, 25 Genkinger, 26 Seferings, 27 Scheidl, 29 Hain. Bank: 1 Fritz, 2 Kelmendi, 6 Hürzeler, 8 Pino Tellez, 17 Katidis, 19 Aigner, 21 Bachschmid.
Aufstellung Nürnberg II: 1 Kolbe, 6 Mühl, 8 Preißinger, 11 Hercher, 12 Weimar, 17 Wenninger, 18 Lippert, 20 Özdemir, 24 Sané, 36 Teuchert, 40 Knezevic. Bank: 22 Stephan, 4 Weber, 10 Feil, 13 Wolf, 15 Baumann, 19 Ott, 25 Koch.
Wechsel: Aigner für Weber (51.), Hürzeler für Andermatt (66.), Bachschmid für Hain (79.) – Feil für Weimar (37.), Ott für Knezevic (66.), Koch für Sané (76.)
Tore: 1:0 Hain (42.), 2:0 Bachschmid (86.)
Zuschauer: 550 im Stadion an der Grünwalder Straße
Schiedsrichter: Stefan Treiber
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Die Löwen-U21 hat einen Positivlauf. Am Samstag, 12. März, geht es zur Viktoria nach Aschaffenburg. Anpfiff im Stadion Am Schönbusch ist um 14 Uhr. „Wir fahren dorthin, um unsere Serie fortzuführen“, sagt Trainer Daniel Bierofka selbstbewusst.
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Mit großer Unterstützung der Löwen-Fans ging es zur Viktoria nach Aschaffenburg. Die zuletzt starken kleinen Löwen spielten diesmal nicht so überzeugend, konnten sich durch Treffer von Helmbrecht und Hürzeler dennoch einen verdienten Sieg mit nach Hause nehmen.
Die ersten 45 Minuten der Partie waren nicht unbedingt für Freunde des gepflegten Fußballs geeignet. Die Löwen hatten zwar den größeren Spielanteil, doch vernünftige Aktionen in Richtung des gegnerischen Tores waren Mangelware. Von Aschaffenburg kam recht wenig, doch sie hatten die erste vernünftige Gelegenheit der Partie. Amouzouvi zog von der rechten Außenbahn aus ab, der Ball drehte sich in Richtung des linken Torpfostens. Doch der Vertreter des grippekranken Michael Netolitzky, Kai Fritz, machte sich lang und holte den Ball mit einer Glanzparade aus der Ecke.
Direkt im Gegenzug waren auch die Löwen einmal gefährlich. Felix Bachschmid hatte Nicholas Helmbrecht bedient, dessen Schuss wurde zuerst geblockt und den Nachschuss traf der 23er der Löwen dann nicht richtig. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel und so ging ein nicht gerade glücklicher Daniel Bierofka zur Pausenansprache.
Nach der Pause übernahm Aschaffenburg das Kommando … aber nur kurz, dann veränderten die Löwen das Spiel mit einem Doppelschlag. Nicholas Helmbrecht per Kopf nach 53 Minuten und Fabian Hürzeler mit einem überlegten Flachschuss von der Strafraumlinie in der 57. Minute sorgten dafür, dass einige Zuschauer schon frühzeitig den Heimweg antraten.
Zu früh, denn es wurde gut 10 Minuten vor dem Ende noch einmal spannend, als Albayrak das 1:2 erzielte. Danach wurde es noch einmal richtig spannend, die Löwen retteten das knappe Ergebnis aber über die Zeit und holten sich die Punkte.STATISTIK:
Aufstellung 1860 II: 1 Fritz, 5 Kokocinski, 6 Hürzeler, 7 Marton, 18 Mayer, 19 Aigner, 21 Bachschmid, 23 Helmbrecht, 25 Genkinger, 26 Seferings, 27 Scheidl. Bank: 12 Hiller, 2 Kelmendi, 8 Pino Tellez, 17 Katidis, 24 Andermatt, 28 Steinhart.
Aufstellung Aschaffenburg: 1 Vugdelija, 4 Galm, 6 Desch, 7 Schnitzer, 9 Bari, 11 Wolfert, 15 Wittke, 16 Schmidt, 18 Alikhil, 19 Albayrak, 21 Cheron. Bank: 26 Saula, 8 Löhr, 10 Toch, 17 Sejdovic, 22 Amouzouvi.
Wechsel: Amouzouvi für Schnitzer (9.), Toch für Amouzouvi (76.), Sejdovic für Desch (90.) – Katidis für Marton (46.), Andermatt für Hürzeler (72.), Kelmendi für Scheidl (90.)Tore: 0:1 Helmbrecht (53.), 0:2 Hürzeler (57.), 1:2 Albayrak (77.)
Zuschauer: 953 im Stadion am Schönbusch
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Die kleinen Löwen haben ihre Serie mit einem 2:1-Erfolg bei Viktoria Aschaffenburg ausgebaut, sind seit fünf Spielen unbesiegt. Ein Doppelschlag innerhalb von drei Minuten nach der Pause brachte das Bierofka-Team auf die Siegerstraße. Erst traf Nicholas Helmbrecht (54.), dann Fabian Hürzeler (57.). Den Unterfranken gelang lediglich der Anschlusstreffer durch Ugur Albayrak (77.).
U21-Chefcoach Daniel Bierofka musste in Aschaffenburg auf Christian Köppel (Aufbautraining), Florian Pieper (Kreuzbandriss) und Michael Netolitzky (Grippe) verzichten.
Die Löwen kamen nur schwer ins Spiel. Das war vielleicht auch dem Umstand geschuldet, dass sie bereits morgens um 7 Uhr von München aus aufbrachen, manche schon um 5 Uhr aufstehen mussten, um zeitig am Trainingsgelände zur Abfahrt zu sein. „Wir haben etwa 25 Minuten gebraucht, bis wir uns freigespielt hatten“, analysierte Trainer Bierofka. So passierte zunächst nicht viel. Ein Eckball von Angelo Mayer, der geklärt wurde (20.), ein Schuss von Roberto Desch aus 23 Metern, der weit über das Tor von Kai Fritz ging (22.), ein Freistoß von Kevin Wittke von der rechten Seite ins Zentrum (24.) – alles Situationen, die nur ansatzweise gefährlich waren. Nach einer halben Stunde die erste nennenswerte Chance für die Unterfranken. Fulbert Amouzouvi hatte von der rechten Seite abgezogen, doch Fritz entschärfte den Schuss mit einer gekonnten Flugeinlage (30.). Danach spielten nur noch die Löwen. In der 34. Minute bediente Felix Bachschmid seinen Kollegen Nicholas Helmbrecht, der den Ball mitnahm und aus sieben Metern abschloss. Der Schuss wurde jedoch geblockt, kam aber zurück zu Helmbrecht, der jedoch ein Luftloch schlug. Im Anschluss an eine Ecke kam Lukas Aigner zum Schuss, setzte die Kugel aber aus 13 Metern deutlich übers Tor (40.). Der Distanzschuss von Fabian Hürzeler vier Minuten später wurde entscheidend abgefälscht (44.). Und in der Nachspielzeit scheiterte Bachschmid mit einem Kopfball an Viktoria-Keeper Pavao Vugdelija (45.). Somit blieb es beim 0:0 zur Pause.
Die Löwen setzten ihre Dominanz der letzten Viertelstunde vor der Pause auch nach Wiederanpfiff fort. In der 54. Minute wurden sie dafür belohnt. Nach einer Linksflanke von Michael Kokocinski stieg Helmbrecht im Zentrum am höchsten, köpfte den Ball aus neun Metern zum 1:0 ins Tor. Drei Minuten später sogar das 2:0. Simon Seferings hatte Hürzeler angespielt, der frei vor Vugdelija auftauchte und überlegt ins rechte untere Eck einschob (57.). Etwas überraschend gelang den Unterfranken in der 77. Minute der Anschlusstreffer. Nach einem leichten Ballverlust im Aufbau ging es schnell nach vorne, Ugur Albayrak kam aus zehn Metern zum Abschluss, überwand Fritz zum 1:2. Richtig gefährlich wurde es aber für die Löwen nicht. Lediglich bei einem Schuss von Simon Schmidt von der Strafraumkante musste Löwen-Goalie Fritz eingreifen (85.). Mit dem 2:1-Sieg erhöhten die kleinen Löwen ihre Ausbeute aus den letzten fünf Spielen auf 13 Punkte, sind 2016 in der Liga noch ungeschlagen.Trainerstimmen zum Spiel
„Am Anfang war es schwer für uns“, analysierte Löwen-Trainer Daniel Bierofka. „Aschaffenburg war mit zehn Mann 35 Meter vorm eigenen Tor gestanden. Dazu kam, dass wir in dieser Phase die falsche Option zum falschen Zeitpunkt gewählt haben. Erst nach einer halben Stunde wurde es besser“, sagte der 37-Jährige. „Nach der Pause haben wir an die gute Viertelstunde in der 1. Halbzeit angeknüpft und beide Tore gemacht. Wir hatten das Spiel im Griff, haben aber durch einen leichten Fehler im Aufbau den Anschlusstreffer begünstigt. Dadurch hat der Gegner nochmals die zweite Luft bekommen.“ Im Großen und Ganzen habe die Mannschaft die Führung aber gut verteidigt. „Wir haben am Ende das Spiel verdient gewonnen.“
Aschaffenburgs Trainer Jürgen Baier lobte die Kompaktheit seines Teams in der 1. Halbzeit. „Wir sind ganz gut gestanden und hatten sogar das 1:0 durch Amouzouvi auf dem Fuß, der das richtig gut gemacht hat. Aber kurz nach der Pause haben wir die Flanke zum 1:0 nicht gut verteidigt und das 2:0 kurz danach zu schnell bekommen.“ Sein Team hätte lange gebraucht, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen. „Nach dem Anschlusstor war der Ausgleich durchaus möglich. Aber das Glück meinte es heute nicht gut mit uns.“ -
*SPIELVERLEGUNG*
Das Heimspiel gegen Schweinfurt wurde verlegt.
Alter Termin: Samstag, 2. April, 14 Uhr.
Neuer Termin: Mittwoch, 30. März, 18.60 Uhr.Heute Abend wollen die kleinen Löwen ihre Erfolgsserie ausbauen - das Team von Daniel "Biero" Bierofka ist seit fünf Spiele ungeschlagen. Heute Abend kommen die Schanzer, Anpfiff: 19 Uhr, im Grünwalder Stadion:
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Es sind immer die schönsten Spiele, wenn es zu Hause in München-Giesing unter Flutlicht zu Werke geht. Auch wenn keine Tore fallen und nur knapp 600 Zuschauer anwesend sind, macht es einfach Spaß. Hätten die Löwen nicht eine Vielzahl an Gelegenheiten ausgelassen, wäre es noch schöner gewesen. Aber auch so geht die Serie weiter, im Jahr 2016 sind die Amateure weiter ungeschlagen.
Die erste Spielhälfte im Duell der Tabellennachbarn zeigte, dass beide Teams durchaus zurecht nah zusammenstehen. Die besseren Gelegenheiten hatte zwar der TSV 1860 München, insgesamt sahen die Zuschauer auf Giesings Höhen aber eine ausgeglichene Partie.
Die Löwen hätten bereits nach 2 Minuten in Führung gehen können als Fabian Hürzeler alleine auf das Tor des Ex-Löwen Florian Schwaiger zuging und diese Aktion mit einem überlegten Lupfer über den herausstürmenden Torhüter hinweg abschloss. Doch anstatt ins Netz fiel der Ball auf die Querlatte und sprang ins Feld zurück.
Immer wieder hatten die Löwen über Helmbrecht und Hürzeler oder Scheidl und Bachschmid gute Gelegenheiten, zu einem Treffer reichte es aber genauso wenig wie auf der Gegenseite. So ging es mit einem gerechten Unentschieden in die Kabinen.
Im zweiten Abschnitt setzte sich das Bild der ersten Hälfte fort, beide Mannschaften zeigten engagierten und guten Fußball, die besseren Chancen hatten aber die kleinen Löwen. Allen voran Nicholas Helmbrecht mit einem Fernschuss und Michael Kokocinski mit einem Kopfball aus kurzer Distanz, die beide am Keeper der Gäste scheiterten.
So reichte es nur zu einem Punkt gegen den weiterhin punktgleichen FC Ingolstadt, doch die Serie hält. Hoffentlich dann auch am Gründonnerstag in Regensburg.
Statistik:Aufstellung TSV 1860 II: 22 Netolitzky, 5 Kokocinski, 6 Hürzeler, 18 Mayer, 19 Aigner, 21 Bachschmid, 23 Helmbrecht, 24 Andermatt, 25 Genkinger, 26 Seferings, 27 Scheidl. Bank: 1 Fritz, 2 Kelmendi, 17 Katidis, 28 Steinhart, 56 Uduokhai, 57 Türk.
Aufstellung Ingolstadt: 22 Schwaiger, 8 Multhaup, 9 Ammari, 11 Ihenacho, 13 Götzendörfer, 15 Räuber, 16 Buchner, 17 Watanabe, 18 Blomeyer, 20 Gashi, 21 Leo. Bank: 1 Fischhaber, 3 Schröder, 4 Heiß, 5 Zant, 6 Posselt, 10 Müller, 19 Schiller.
Wechsel: Katidis für Seferings (78.) – Posselt für Watanabe (73.), Schiller für Räuber (84.), Schröder für Ihenacho (90.)
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 562 im Stadion an der Grünwalder Straße
Schiedsrichter: Steffen Grimmeißen
http://ama-lion.com/2016/03/17…utlicht-gegen-ingolstadt/
Nächstes Spiel:Donnerstag, 24.3.2016, 18:60 in Regensburg (Continental Arena) gegen Jahn