TSV 1860 München

  • Der TSV 1860 München nimmt auf die Berichte „Sechzig erzürnt Hauptsponsor“ im Folgenden Stellung:

    Entgegen der in den Berichten unterstellten Tendenz liegt dem TSV 1860 München eine positive und erfolgreiche Zusammenarbeit sowohl mit seinem Vermarktungspartner Infront als auch mit seinem Hauptsponsor die Bayerische sowie allen Partnern sehr wohl am Herzen.
    Dies ist für den Klub allerdings nur unter der Voraussetzung möglich, dass Abläufe ein bestimmtes Maß an Professionalität erfüllen. Dazu zählen ein frühzeitiger Austausch von Informationen und eine Umsetzung im Sinne aller Partner. Die Aktion #unsvereintfussball unseres Hauptsponsors die Bayerische war definitiv gut gemeint.
    Allerdings verlief die Umsetzung nicht wie gewünscht. Der TSV 1860 wurde von Infront erst am Spieltag über die Einladung verschiedener Medienvertreter in den Sechzger Club informiert. Entgegen der ursprünglich angedachten und gegenüber Sechzig kommunizierten Idee, hochrangige Vertreter der Medienhäuser einzuladen, wurden die 1860-Reporter eingeladen.
    Damit wurde der Verein in eine Situation gebracht, kurzfristig eine Grundsatzentscheidung zu überdenken. Denn Medienvertreter haben im Normalfall – und das ist in den meisten Stadien der Bundesliga gängige Praxis – keinen Zugang zum Businessbereich, um die Privatsphäre der Gäste in diesem exklusiven Bereich zu wahren. Dies war so kurzfristig nicht möglich.
    Zudem spielte sich der Schwerpunkt der Aktion im Stadionprogramm ab. Auch diesen Teilbereich betreffend wurde der Klub final erst am Spieltag gebrieft. Die zur Verfügung gestellten Unterlagen ließen jedoch keine direkte Verwendung zu, sondern erforderten weiteren Überarbeitungsaufwand für eine professionelle Umsetzung. Anhänger des 1. FC Nürnberg wurden zudem vor der 1860-Kurve platziert, was einen Affront gegenüber unseren Fans und als Sicherheitsrisiko für die Gewinner darstellte. In diesem Fall vernachlässigte der Vermarkter Infront seine Sorgfaltspflicht. Der Klub war im Vorhinein nicht vollständig über diesen Vorgang in Kenntnis gesetzt worden.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2798.htm


    München - Der Sieg gegen den 1. FC Nürnberg - und vor allem die Art und Weise über weite Strecken des Spiels, sie sorgt für Optimismus rund um die Löwen. Ex-Löwe Thomas Miller ist angetan von der Arbeit des portugiesischen Trainers Vitor Pereira.

    https://www.tz.de/sport/1860-muenchen/tsv-1860-muenchen-thomas-miller-angetan-von-vitor-pereira-7424342.html


    Der TSV 1860 kann vermutlich bald wieder auf Vizekapitän Jan Mauersbergerzurückgreifen. Der Innenverteidiger absolvierte mit Marnon Busch und Florian Neuhaus eine individuelle Einheit.

    http://www.abendzeitung-muench…cc-9d8b-3857b17f5868.html


    Kurz gebrüllt

    Auf dem Platz

    Raus aus der medizinischen Abteilung, rauf auf den Platz: Jan Mauersberger (Muskelfaserriss) stand am Mittwochvormittag endlich wieder auf dem Rasen. Der 31-jährige Innenverteidiger absolvierte unter strenger Beobachtung von Dr. Angelo Bastos und Reha-Trainer Michael Sulzmann #gemeinsam mit Marnon Busch (muskuläre Probleme) und Florian Neuhaus (Aufbautraining nach Sprunggelenksverletzung) eine individuelle Einheit.


    Straffes Programm

    Für Frank Boya stand am Mittwochvormittag nicht nur Frühstück, Training und Mittagessen mit seinen Teamkollegen auf dem Zeitplan. Rund herum waren die obligatorischen Foto-Termine für Autogramm-Karten, Webseite und DFL-Datenbank terminiert.


    Unterschriften ohne Ende

    Für den letzten Programmpunkt des Tages ging es für alle 1860-Profis samt Trainerteam in den dritten Stock der Geschäftsstelle. Dort ließen die Fußballer ausnahmsweise die Finger rumgehen für den turnusmäßigen Signier-Marathon. Für Fans, Fanclubs und Marketing wurden zahlreichen Merchandising-Artikel unterschrieben.
    Feierabend! Freitag wird wieder Fußball gespielt…


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2797.htm




  • München - Es geht bergauf bei den Löwen - mit einer völlig neuen Aufstellung. Im Vergleich zum Hinspiel gegen Union Berlin hat nur ein Spieler seinen Stammplatz behalten.

    Die Löwen sind im Stimmungshoch, in der (Pereira-)Rückrunden-Tabelle steht der TSV 1860 auf dem Relegationsplatz – zum Aufstieg wohlgemerkt! Kaum zu glauben nach dieser Vorrunde zum Vergessen. Bei den Sechzigern hat sich sportlich gesehen einiges positiv verändert. Vitor Pereira hat den Verein im Winter komplett umgekrempelt. Bestes Beispiel: Von der Elf, die in der Vorrunde daheim gegen Berlin 1:2 verloren hat, wird im Rückspiel im Freitag in der Alten Försterei wohl nur noch Maxi Wittek in der Startaufstellung stehen – und das auf einer völlig anderen Position. Zwei komplett verschiedene Mannschaften in einer Saison, das gab es selbst bei den Löwen noch nicht!


    Verteidigung: Pereiras Vorgänger Kosta Runjaic spielte immer mit einer Viererkette. Schon mit der Umstellung auf drei Verteidiger hat Pereira die Abwehr ganz schön verändert, personell wird es aber noch deutlicher. Jan Mauersberger spielte nur im ersten Spiel in der Rückrunde, an Abwehr-Riese Abdoulaye Ba wird der derzeit Verletzte in naher Zukunft nicht vorbeikommen. Sein Pendant Milos Degenek hat im Winter den Abflug nach Japan gemacht und Fanol Perdedaj, im Sommer von Runjaic verpflichtet, schaffte es zuletzt nicht mal mehr in den Kader. Einzig Wittek konnte sich in der Mannschaft halten, wechselte aber nach rechts. Auch im Tor rotierte Pereira Sommer-Zugang Zimmermann raus und dafür Ortega wieder rein.


    Mittelfeld: Genau wie sein Vorgänger setzt Pereira auf vier Mittelfeldspieler, wobei die beiden Außen des Portugiesen (rechts Wittek, links Lumor) je nach Spielsituation auch Außenverteidiger werden. Bei Runjaic spielten dort Daylon Claasen und Karim Matmour. Während der Südafrikaner zumindest als Joker noch sporadisch zum Einsatz kommt, spielt Runjaic’ Wunschspieler Matmour in den Planungen keine Rolle mehr. Ihm wurde sogar eine Vertragsauflösung nahegelegt. In der Zentrale schenkt Pereira dem derzeit überragenden Romuald Lacazette und Routinier Kai Bülow das Vertrauen. Daniel Adlung, dessen Vertrag im Sommer auf Drängen von Runjaic verlängert wurde, durfte einmal in Bielefeld ran, Michael ­Liendl glänzte bei seiner Einwechslung gegen Fürth. Eine Zukunft bei 1860 werden die beiden unter Pereira dennoch kaum haben.


    Angriff: Aus zwei mach drei! 20 Tore aus 17 Spielen (Schnitt 1,2 Tore), sechs davon gegen Aue – in der Offensive hakte es bei den Löwen. Jetzt stehen sieben Tore (Schnitt 1,75) aus vier Spielen zu Buche. Statt Ivica Olic und Mölders wirbeln inzwischen Amilton, Christian Gytkjaer und Levent Aycicek. Olic wird als Edel-Joker weiter auf Einsatzzeiten kommen, Mölders’ Zukunft ist trotz Vertrags bis 2018 ungewiss. Übrigens: Stefan Aigner war in der Hinrunde gegen Berlin wegen einer Verletzung nicht im Kader und wurde schmerzlich vermisst – so schnell ändern sich die Zeiten…


    https://www.tz.de/sport/1860-m…m-7426693.html?cmp=defrss




  • Löwen-Trainer Pereira sortiert vor dem Spiel gegen Union Matmour aus – und zeigt sich auch sonst von seiner harten Seite.


    http://www.abendzeitung-muench…0b-a259-ea81c358705c.html


    Löwen-Ticker zum NachlesenFragen zu Matmour: Verärgerter Pereira droht mit Pressekonferenz-Abbruch

    http://www.abendzeitung-muench…85-9c51-9ae8bfc05291.html

    Berlin - Am Freitag tritt der TSV 1860 bei Aufstiegsaspirant 1. FC Union Berlin an. Können die Löwen ihren Aufwärtstrend auch an der alten Försterei fortsetzen? Der Live-Ticker.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-7428986.html?cmp=defrss


    Die Löwen reisen in die Hauptstadt, treffen am Freitag, 24. Februar 2017, auf den 1. FC Union Berlin. Anpfiff im Stadion An der Alten Försterei ist um 18.30 Uhr.

    Nimmt man nur die Rückrundentabelle als Maßstab, dann handelt es sich bei der Partie um ein Spitzenspiel: Zweiter, Union Berlin (zehn Punkte aus vier Spielen), gegen Dritter, TSV 1860 München (neun Punkte).


    Faktenkarussell: Duell der Zweitliga-Dinos.

    „Das wird eine schwierige Aufgabe“, sagt Löwen-Trainer Vitor Pereira. „Union ist eine aktive, sehr gut organisierte Mannschaft mit einer guten Spielidee. Schließlich will der Verein aufsteigen.“ Nichtsdestotrotz fahren die Löwen mit dem Ziel nach Berlin, „drei Punkte zu holen“, wie Pereira es formuliert.
    Neben den Langzeitverletzten fehlen weiterhin Marnon Busch, Florian Neuhaus und Jan Mauersberger. „Alle anderen stehen zur Verfügung“, so Pereira. Dazu zählt der 48-Jährige auch Frank Boya, der seit Dienstag mit den Löwen trainiert. „Er ist ein sehr junger, talentierter Spieler, der noch geschliffen werden muss. Frank braucht zudem Zeit, um unsere Spielidee zu verinnerlichen.“


    Sechzig auswärts an der Alten Försterei, oida.

    Ansonsten sieht der Portugiese in vielen Bereichen Fortschritte. Gänzlich zufrieden war er aber auch mit der ersten Hälfte gegen den 1. FC Nürnberg nicht. „Die Mannschaft muss weiter wachsen“, so seine Forderung. „Ich bin ambitioniert - ich will mehr, immer mehr, auch im Hinblick auf die Qualität. Deswegen bin ich nie zufrieden.“
    Das liegt auch an seinem Anspruch, den er an die Mannschaft hat. „Ich habe schon gemerkt, dass der Verein sehr emotional ist“, spricht der Coach die Erwartungshaltung und aufkeimende Euphorie im Löwen-Umfeld an. „Aber wir müssen intern unsere Aufgaben erledigen. Natürlich will ich dazu beitragen, dass der Verein wieder nach oben kommt.“


    Video von der Pressekonferenz

    Das gehe aber nur über Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit: „Nur so können wir unser Ziel erreichen, in eineinhalb Jahren in der Bundesliga zu spielen.“


    VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    Union:
    12 Busk – 28 Trimmel, 37 Leistner, 4 Puncec, 6 Pedersen – 8 Fürstner – 23 Kroos, 19 Kreilach – 24Skrzybski, 9 Polter, 17 Hedlund.
    Ersatz: 1 Mesenhöler (Tor) – 3 Pogatetz,5 Kessel, 13 Korte, 14 Nikci, 16 Hosiner, 19 Redondo, 27 Zejnullahu, 29 Parensen, 34 Schönheim.
    Nicht dabei: 7 Köhler (Knie-OP), 10 Daube (Aufbautraining), 11 Thiel (Aufbautraining).


    1860: 24 Ortega – 6 Boenisch, 25 Ba, 17 Uduokhai – 3 Wittek, 38 Lacazette, 4 Bülow, 28 Lumor – 30 Amilton, 9 Gytkjaer, 33 Aycicek.
    Ersatz: 21 Zimmermann, 39 Engl (Tor) – 7 Claasen, 10 Liendl, 11 Adlung, 12 Ribamar, 22 Stojkovic, 29 Aigner, 40 Olic.
    Nicht dabei: 2 Mauersberger (Muskelfaserriss), 13 Mölders (Schambeinentzündung), 14 Simon (Knochenreizung im Knie), 16 Busch (muskuläre Probleme), 18 Karger (Sprunggelenksverletzung), 19 Neuhaus (Knöchelverletzung), 31 Victor Andrade (Kreuzbandriss), 44 Boya (pausiert nach Afrika-Cup), 5 Perdedaj, 8 Matmour (nicht berücksichtigt).


    Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau); Assistenten: Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Viatcheslav Paltchikov (Lübeck); Vierter Offizieller:Henry Müller (Cottbus).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2800.htm

    München - 1860-Coach Vitor Pereira kann beim Löwen-Kader derzeit aus dem Vollen schöpfen. Die große Konkurrenz hat viele Vorteile, kann aber auch das Konfliktpotential erhöhen.


    Die Freude bei Fans und Spielern des TSV 1860 München nach dem Derby-Sieg gegen den 1. FC Nürnberg war riesig. Mit dem 2:0 fuhren die Löwen den dritten Sieg im vierten Ligaspiel unter Neu-Trainer Vitor Pereira ein. Aktuell läuft es also gut bei den Löwen. Ein Faktor, der dafür verantwortlich sein könnte, ist der breite Kader. Ganze 31 Spieler umfasst dieser aktuell. Nimmt man die fünf Verletzten aus, hat Pereira 24 Spieler, um seine Startelf zu bestücken. Der enorm große Kader hat dabei nicht nur Vorteile für den Trainer - Pereira muss sich weiterhin um die richtige Balance bemühen.
    Gerade im Spiel gegen den Club fiel auf, dass viele altgediente 60-Profis nur auf der Bank saßen. Auf dem Platz standen neben Neuzugängen, wie Abdoulaye Ba und Amilton, viele junge Spieler, wie Romuald Lacazette und Maxi Wittek. Der Publikumsliebling Stefan Aigner kam hingegen erst kurz vor Schluss. Wir haben uns bemüht die Vor- und Nachteile des großen Löwen-Kaders aufzulisten.
    Chance sich zu zeigen
    Bislang geht Pereira relativ souverän mit der großen Auswahl um. Der Portugiese rotiert viel, gibt jedem Spieler Einsatzzeit und die Chance sich zu zeigen. Allerdings setzt er immer mehr auf Konstanz und hält an Spielern wie etwa Christian Gytkjaer auch fest, wenn diese nicht komplett überzeugen.
    Diese unvoreingenommene Herangehensweise des Trainers gibt vor allem den jungen Spieler die Chance sich zu zeigen. Im Spiel gegen Nürnberg tat dies etwa der 23-jährige Romuald Lacazette, der im Zentrum souverän als Ballverteiler agierte. Auch Maxi Wittek ist unter Pereira fast gesetzt. Zwar spielt Wittek nun im rechten Mittelfeld statt auf der linken Abwehr-Seite, kommt damit aber bislang blendend zurecht.


    Große Konkurrenz


    Der große Kader sorgt auch dafür, dass sich kein Löwen-Profi aktuell eines Stammplatzes sicher sein kann. Der Druck von der Bank ist enorm groß, sieht man, dass gestandene Profis, wie Stefan Aigner nicht in der Startelf stehen. Bislang geht Pereiras Taktik auf. Die Spieler auf dem Platz zeigten sich gegen Nürnberg extrem lauffreudig. Levent Aycicek etwa war rechts wie links zu finden und ging auch in der Defensive jedem Ball hinterher. Dafür ist wohl die starke Konkurrenz auf seiner Position verantwortlich. Daylon Claasen, Stefan Aigner, Karim Matmour wären etwa Kandidaten für die Außenposition.
    Ähnliches gilt für die Zentrale in der im Derby gegen Nürnberg Neu-Kapitän Kai Bülow und eben Romuald Lacazette die Fäden zogen. Dass sowohl Michael Liendl, als auch Daniel Adlung nicht einmal eingewechselt wurden, unterstreicht die Leistung der beiden. Dennoch gilt wohl: Stimmt die Leistung nicht, hat Pereira exzellente Alternativen im Kader.


    Des einen Lust des anderen Frust


    Gerade dieses Luxus-Problem könnte auf Dauer aber gefährlich für den TSV werden. Dann, wenn erfahrene Profis, wie es Stefan Aigner, Michael Liendl, Ivica Olic oder auch Daniel Adlung ohne Wenn und Aber sind, mit einer Joker-Rolle nicht mehr einverstanden sind, könnte Pereira Probleme bekommen.
    Das beste Beispiel für diese These ist wohl das prominenteste: Stefan Aigner. Der 29-Jährige Ur-Münchner wurde als Hoffnungsträger verpflichtet. Nach seiner langen Verletzungspause kam Aigner nie ganz zurück und trat unter Pereira sogar vom Amt des Mannschaftskapitäns zurück. Neuzugang Amilton verdrängte Aigner von der rechten Seite nach links. Dort fand sich der Publikumsliebling bislang weniger gut zurecht. Besonders in den ersten Spielen im Jahr 2017 fiel auf, dass die Kämpfernatur seltsam zurückhaltend und wenig selbstbewusst wirkte. Aigner muss sich unter Pereira neu beweisen, die Frage ist aber, ob er mit dieser Rolle umgehen kann, nachdem er von den Fans zuvor als Held und Heilsbringer gefeiert wurde. Auf Dauer ist Stefan Aigner sicher nicht von der ersten in die zweite Liga gewechselt, um dort auf der Bank zu sitzen.


    Eine Legende auf der Bank


    Ähnlich geht es wohl dem international bekannten Ivica Olic. Der 37-jährige Kroate spielte mit den Bayern in der Champions League und erzielte in 104 Nationalmannschafts-Einsätzen für Kroation 20 Tore. Beim TSV 1860 findet er sich derzeit auf der Ersatzbank wieder. Gegen den KSC leitete Olic nach seiner Einwechslung die Wende ein und erklärte nach dem Spiel: „Ich will kein Super-Joker sein“. Doch auch gegen Nürnberg saß Olic zunächst auf der Bank.
    Auch Michael Liendl traf unter Pereira schon als Joker: Sein 2:1 war sogar der wichtige Siegtreffer gegen Greuther Fürth. Nach dem Spiel sagte der 31-Jährige Österreicher: „Ich habe den Anspruch, in der Mannschaft zu spielen, weil ich die Qualität einfach habe“. Er fügte hinzu: „Das ist keine Kampfansage, sondern einfach mein Anspruch an mich selbst.“


    Pereira hat die Karten in der Hand
    Noch spielen die erfahrenen Profis in Pereiras Rotationssystem mit. Wie lange es aber gut geht, falls sie auch längerfristig auf der Bank sitzen bleibt offen. Entscheidend dafür ist wohl, wie Vitor Pereira mit der Situation umgeht. Bei einem so großen Kader muss der Coach Fingerspitzengefühl zeigen und neben den Neuzugängen und den jungen Spielern auch die erfahrenen Profis bei Laune halten. Es wird neben der Rotation auch darauf ankommen, wie Pereira die Situation bei den Spielern moderiert und auch individuell auf sie eingeht. Schafft der Portugiese dies, ist der große Löwen-Kader eine Stärke für die Münchner. Allerdings muss dieser Trumpf auch richtig ausgespielt werden.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…loewenkaders-7427823.html

  • Der TSV 1860 München möchte zur Personalie Karim Matmour folgendes klarstellen:

    Karim Matmour hatte wie alle andere Spieler des Profi-Kaders die Chance, sich in der Winter-Vorbereitung zu präsentieren. Dabei konnte der offensive Mittelfeldspieler Cheftrainer Vitor Pereira nicht davon überzeugen, dass er ihm langfristig bei der Umsetzung seiner Spielidee und beim Erreichen der Ziele des TSV 1860 weiterhelfe. Aus diesem Grund haben wir Matmour einen Wechsel nahegelegt und unterstützen den Spieler bei der Suche eines neuen Klubs.
    Selbstverständlich schätzen wir Matmour als Spieler und sein bisheriges Engagement für den TSV 1860 München. Seit seinem Wechsel im Sommer 2016 kam der ehemalige algerische Nationalspieler 13 Mal in der Zweiten Liga (zwei Assists) und einmal im DFB-Pokal zum Einsatz, wo er ein wichtiges Tor für die Löwen erzielte.
    Gerade deshalb haben wir mit großem Interesse auf eine einvernehmliche Lösung hingearbeitet und sehr viele Gespräche mit ihm geführt. Warum Matmour nun versucht hat, über die Medien Druck auf den Klub auszuüben, ist nicht nachvollziehbar. Es lässt uns darauf schließen, dass er lediglich das Ziel verfolgt, finanziellen Nutzen aus dieser Situation zu ziehen.
    Matmour wird ab sofort mit dem U21-Team trainieren. Dort hat der 31-Jährige die faire Chance, hart zu arbeiten und sich erneut für die Profis zu empfehlen.
    Dass Matmour der Kontakt zu den Mannschaftskollegen untersagt bzw. gegen ihn ein Hausverbot erlassen worden wäre, wie Bild und sport1.de berichten, entspricht nicht der Wahrheit. Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von dieser Art der Berichterstattung.



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  • Auswärts klappt’s einfach nicht! Auch im siebten Spiel in Folge blieben die Löwen in der Fremde ohne Punkte. In der Alten Försterei ging der 1. FC Union Berlin kurz vor der Pause durch Steven Skrzybski in Führung (41.). Simon Hedlund traf in der 61. Minute zum 2:0-Endstand. Mehr als ein Aluminiumtreffer durch Sebastian Boenisch gelang den Sechzgern nicht (76.).

    Personal:
    Verletzungsbedingt musste Vitor Pereira bei den Eisernen auf Jan Mauersberger (Muskelfaserriss), Sascha Mölders (Schambeinentzündung), Krisztian Simon (Knochenreizung im Knie), Marnon Busch (muskuläre Probleme), Nico Karger (Sprunggelenksverletzung), Florian Neuhaus (Aufbautraining nach Knöchelverletzung) und Victor Andrade (Kreuzbandriss) verzichten. Afrika-Cup-Sieger Frank Boya wurde geschont, Fanol Perdedaj blieb ebenfalls in München. Karim Matmour trainiert bei der U21. Daylon Claasen und Maxi Engl, die ebenfalls mit nach Berlin gefahren waren, standen nicht im 18er-Kader. Ansonsten begannen die Löwen mit der gleichen Startelf wie bei den Erfolgen gegen den KSC und gegen den Club. Erneut war Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik im Stadion.


    STIMMEN Kapitän Kai Bülow: „Analysieren, abhaken und arbeiten!“

    Spielverlauf:
    Den ersten Torschuss des Spiels gab Abdoulaye Ba nach 51 Sekunden ab. Aus 22 Meter zielte der Senegalese aber weit über das Union-Gehäuse (1.). Nach einem Fehler von Ba bediente Simon Hedlund in der Mitte Sebastian Polter, Felix Uduokhai ging dazwischen, behinderte den Berliner entscheidend beim Abschluss. Der Schuss von Polter aus neun Metern ging links am Tor vorbei (4.). Im Anschluss an einen Einwurf von Christopher Trimmel verlängerte Polter auf Damir Kreilach, der den Ball ebenfalls per Kopf weiterleitete. Hedlund hatte dadurch frei Bahn, doch Stefan Ortega eilte aus seinem Tor, warf sich dem Schweden entgegen und klärte den Schuss zur Ecke ab (12.). Ein Freistoß von Felix Kroos wurde in der 16. Minute von Trimmel an den zweiten Pfosten verlängert, wo sich Roberto Puncec und Kreilach gegenseitig behinderten, den Ball aus kurzer Distanz am Löwen-Tor vorbeiköpften. Fünf Minuten später sah Steven Skrzybski den freistehenden Kroos auf der rechten Strafraumseite, seine Direktabnahme aus 14 Metern strich nur knapp am langen Eck vorbei (21.). Nach einem Freistoß von Levent Aycicek von der linken Strafraumseite ging Ba am zweiten Pfosten zu Boden, doch Schiedsrichter Timo Gerach ließ weiterspielen (29.). Im Anschluss an eine Konter-Situation versuchte Hedlund von der linken Strafraumseite Polter am Torraum zu bedienen, doch Sebastian Boenisch hatte aufgepasst, klärte per Grätsche zur Ecke (36.). Drei Minuten später legte Polter mit der Brust auf Toni Leistner ab. Der nahm die Kugel per Dropkick, setzte sie aus 22 Metern knapp über den Querbalken (39.). In der 41. Minute war es dann passiert. Ba konnte nach einer Ecke den Distanzschuss von Michael Parensen noch blocken. Der Ball kam zu Skrzybski, der aus halblinker Position aus 13 Metern zum 1:0 ins lange Eck einschob. Aufregung in der 44. Minute, als Hedlung im Strafraum gegen Wittek zu Boden ging. Aber anstatt Elfmeter gab’s die Gelbe Karte für den Schweden. Somit nahmen die Eisernen die knappe Führung mit in die Kabine.
    Die 2. Halbzeit gingen die Löwen aggressiver an. Chancen gab es aber keine. Nach knapp einer Stunde nahm Vitor Pereira einen Doppelwechsel vor, brachte die Routiniers Ivica Olic und Stefan Aigner für Gytkjaer und Aycicek (58.). Kurz danach fiel auch ein Treffer – jedoch auf der falschen Seite. Polter spielte den Ball von der rechten Strafraumseite an den zweiten Pfosten, der heransprintende Hedlund musste nur noch den Fuß hinhalten, traf zum 2:0 (61.). In der 64. passte Aigner von rechts in die Mitte auf Olic, der drehte sich um Trimmel. Sein Schuss vom Elfmeterpunkt wurde jedoch zur Ecke geblockt. Im Gegenzug bediente Skrzybski den schnellen Hedlund, der frei vor Ortega auftauchte, aber am Löwen-Keeper scheiterte. Den Nachschuss von Skrzybski entschärfte Romuald Lacazette (65.). Pereira setzte danach alles auf eine Karte, nahm Verteidiger Uduokhai vom Feld und brachte mit Michael Liendl eine weitere Offensivkraft (67.). Ein hohes Zuspiel von Liendl aus dem Zentrum auf Aigner entschärfte Jakob Busk, der weit aus seinem Tor geeilt war, mit einer Faust (71.). Einen abgewehrten Ball von Leistner nahm Sebastian Boenisch aus 20 Metern direkt, traf aber mit seinem Schuss nur die Oberkante der Latte (76.). Initialwirkung hatte diese Szene nicht. Berlin brachte ohne allzu große Mühe die Führung über die Zeit. Im Gegenteil: Bei einem Distanzschuss des eingewechselten Raffael Korte musste sich Ortega strecken, um die Kugel über die Querlatte zu lenken (90.). Die Löwen sind damit seit sieben Spiele ohne Auswärtspunkte.


    STENOGRAMM: 22. Spieltag, 24.02.2017, 18.30 Uhr


    1. FC Union Berlin – 1860 München 2:0 (1:0)


    Union: 12 Busk – 28 Trimmel, 37 Leistner, 4 Puncec, 29 Parensen – 8 Fürstner – 23 Kroos, 19 Kreilach – 24 Skrzybski, 9 Polter, 17 Hedlund.
    Ersatz: 1 Mesenhöler (Tor) – 3 Pogatetz, 5 Kessel, 13 Korte, 16 Hosiner, 18 Redondo, 34 Schönheim.


    1860: 24 Ortega – 6 Boenisch, 25 Ba, 17 Uduokhai – 3 Wittek, 38 Lacazette, 4 Bülow, 28 Lumor – 30 Amilton, 9 Gytkjaer, 33 Aycicek.
    Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) –10 Liendl, 11 Adlung, 12 Ribamar, 22 Stojkovic, 29 Aigner, 40 Olic.
    Wechsel: Redondo für Hedlund (69.), Korte für Skrzybski (82.), Hosiner für Polter (88.) – Olic für Gytkjaer (58.), Aigner für Aycicek (58.), Liendl für Uduokhai (67.).


    Tore: 1:0 Skrzybski (41.), 2:0 Hedlund (61.).


    Gelbe Karten: Kreilach, Hedlund, Parensen – Ba.


    Zuschauer: 20.176 im Stadion An der Alten Försterei.


    Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau); Assistenten: Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Viatcheslav Paltchikov (Lübeck); Vierter Offizieller: Henry Müller (Cottbus).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2804.htm


    Spielstatistik


    http://www.tsv1860.de/de/Spiel-Statistik/861889.htm

    tz


    Spielbericht


    https://www.tz.de/sport/tsv-18…-live-ticker-7428986.html


    Stimmen zum Spiel


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-7434218.html?cmp=defrss


    Abendzeitung


    Stimmen zum Spiel


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    Einzelkritik und Noten


    http://www.abendzeitung-muench…ba-9de6-a51385827f25.html


    Weltfussball.de


    http://www.weltfussball.de/spi…berlin-tsv-1860-muenchen/


    Nächstes Spiel:


    "zu Hause" gegen Pauli, 4.3.3017, 13 Uhr

  • Kurz gebrüllt

    Unter Beobachtung
    Die Vorbereitung auf das Spiel gegen den FC St. Pauli ist im vollen Gange! Chefcoach Vitor Pereira bat die 1860-Profis heute um 10.30 Uhr auf den Platz. Das Training an der Grünwalder Straße fand öffentlich statt. Zum Auftakt in die Faschingsferien schauten jede Menge junge Kiebitze vorbei.


    Auf dem Platz
    Jan Mauersberger (Muskelfaserriss) und Florian Neuhaus (Verletzung am Sprunggelenk) konnten sich #gemeinsam mit der Mannschaft aufwärmen. Anschließend absolvierten die beiden ein individuelles Trainingsprogramm mit Reha-Trainer Michael Sulzmann.


    Fleißig, fleißig
    Nico Karger (OP am Sprunggelenk) schwitzt derzeit auf dem Radl und verausgabte sich im Kraftraum. Krisztian Simon (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) war ebenfalls auf dem Platz, allerdings nur für eine Laufeinheit. Er unterzog sich zusätzlich einer Behandlung unserer Physiotherapeuten. Ebenfalls zur Therapie in der medizinischen Abteilung war Sascha Mölders. Er absolviert zudem ein externes Reha-Programm.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2807.htm

  • KURZ GEBRÜLLT, LÖWE.


    Teileinheit mit dem Team

    Jan Mauersberger
    (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) und Florian Neuhaus (Sprunggelenksverletzung) kommen dem Mannschaftstraining einen Schritt näher. Am Donnerstag absolvierten die beiden eine Teileinheit mit dem Team und zogen dann ihr individuelles Programm durch.


    Krisztian Simon & Nico Karger im Kraftraum

    Ebenfalls fleißig waren Krisztian Simon (Kreuzbandriss) und Nico Karger (OP am Sprunggelenk). Die beiden Offensivspieler schwitzen im Kraftraum für ihr Comeback.


    In Behandlung

    Victor Andrade (Kreuzbandriss) und Sascha Mölders (Schambeinentzündung) sind noch nicht ganz so weit. Die beiden Angreifer wurden in der medizinischen Abteilung behandelt.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2813.htm


    1860: Mauersberger im Training, Andrade in München

    Über 20.000 Tickets wurden für das Gastspiel von St. Pauli bei 1860 München am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker.de) schon verkauft. Die Euphorie bei den Löwen hat auch die Heimstärke entfacht, seit dem 6:2 gegen Aue sind die Münchner bereits sieben Heimspiele hintereinander ungeschlagen. Neues gab es derweil auch in Sachen Personal.
    "Wir werden das Spiel unter der Woche analysieren, abhaken und arbeiten, um dann gegen St. Pauli wieder volle Pulle zu geben", sagte Kapitän Kai Bülow nach dem enttäuschenden 0:2 bei Union Berlin. Genau das haben die Löwen seitdem fleißig getan. Und bekamen dabei auch erfreulichen Besuch: Victor Andrade schwitzte nach seiner Kreuzbandriss-OP bis zuletzt in seiner Heimat Brasilien fürs Comeback. Seit Mittwoch ist der Flügelflitzer aber zurück in München, wo er von nun an von der medizinischen Abteilung behandelt wird. Gleiches gilt für Sascha Mölders, der nach wie vor an einer hartnäckigen Schambeinentzündung laboriert. Neben der Therapie in der Landeshauptstadt schuftet der 31-Jährige tagtäglich extern, um schnellstmöglich wieder richtig fit zu werden.
    Am Donnerstag kamen die Sechziger dann wieder mit froher Kunde daher: Jan Mauersberger (Muskelfaserriss im linken Oberschenkel) und Florian Neuhaus (Sprunggelenksverletzung) kamen dem Mannschaftstraining einen Schritt näher. Beide absolvierten eine Teileinheit mit dem Team und zogen anschließend ihr individuelles Programm durch.
    Pereira lässt Torabschlüsse trainieren


    Vor dem wichtigen Vergleich mit St. Pauli ließ Coach Vitor Pereira speziell Torabschlüsse trainieren. Gegen die Hamburger wird der Portugiese aber vor allem auch die Sinne seiner Spieler bei der Arbeit gegen den Ball schärfen müssen. Mit zehn Toren ist der Kiez-Klub das torgefährlichste Team der Rückrunde. Zum Vergleich: In der gesamten Hinrunde schafften die Hanseaten nur elf Treffer.


    http://www.kicker.de/news/fuss…l#omrss_team_1860muenchen



  • :D




    München - Kellerduell zwischen dem TSV 1860 und dem FC St. Pauli - können die Löwen den vierten Heimsieg in Folge einfahren und sich von den Hamburgern absetzen? Der Live-Ticker.

    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-7452216.html?cmp=defrss


    Zwei Traditionsklubs im direkten Duell. Am Samstag empfängt der TSV 1860 den FC St. Pauli. Hier gibt's den Liveticker zum Keller-Kracher.

    http://www.abendzeitung-muench…tml?refresh=1488566370000


    Hinter dem Einsatz von Maximilian Wittek steht noch ein Fragezeichen. Deshalb hat 1860-Coach Pereira 19 Mann in den Pauli-Kader berufen. Hier ist er.


    München - Vor den Duell mit dem Kiez-Klub hat Vitor Pereira seinen 19 Mann-Kader bekanntgegeben. Mit einem Sieg wollen die Münchner den Tabellen-15. weiter distanzieren und sich selbst mehr nach oben orientieren. "Die Mannschaft hat gut trainiert, sie haben sich alle gut präsentiert", sagte Pereira.


    "Jeder Platz in der Startelf ist offen! Ich will Konkurrenzkampf sehen." Keine Alternativen für das Duell am Samstag (13 Uhr, Live auf Sky und im AZ-Liveticker) sind dagegen Filip Stojković und Fanol Perdedaj. Beide fehlen im Kader, obwohl mit Wittek ein direkter Konkurrent auszufallen droht.


    Das ist der vorläufige 1860-Kader:


    Tor: Ortega, Zimmermann


    Abwehr: Boenisch, Busch, Uduokhai, Ba


    Mittelfeld: Wittek, Bülow, Claasen, Liendl, Adlung, Lumor, Aycicek, Lacazette


    Angriff: Gytkjaer, Ribamar, Olic, Aigner, Amilton


    http://www.abendzeitung-muench…b3-abe9-2c9e25ffe4d3.html

    Mit dem FC St. Pauli kommt am Samstag, 4. März, ein Team nach München, das sich zuletzt mit einem Zwischenspurt von den Abstiegsplätzen entfernt hat. Anpfiff in der Allianz Arena ist um 13 Uhr.

    „Das wird ein äußerst schwieriges Spiel. St. Pauli ist eine Mannschaft, die sehr gut kontert. Deshalb hoffe ich, dass wir gewinnen. Unsere Fans hätten es verdient“, sagt Löwen-Trainer Vitor Pereira vor dem Aufeinandertreffen mit dem Kiezklub. Er freue sich, dass die Partie „auf gutem Rasen und mit der Unterstützung unserer Fans“ stattfindet.
    „Zurück kommt gegen die Hanseaten noch kein Spieler. Aber einige stehen auf dem Sprung. Am weitesten sind Florian Neuhaus und Jan Mauersberger, die bereits zum Teil mit der Mannschaft trainieren. „Ich hoffe, dass sie nächste Woche wieder voll belastbar sind.“ Bei Maxi Wittek muss der 48-jährige Coach nach einer Trainingsblessur sehen, „wie er sich am Samstag fühlt. Er müsste aber spielen können“, ist der Portugiese optimistisch.


    Faktenkarussell: Lieblingsgegner St. Pauli.

    Eine Alternative ist Frank Boya gegen St. Pauli noch nicht: „Er ist 20 Jahre, kommt aus dem Ausland. Im taktischen Bereich muss Frank noch viel lernen“, erklärt Pereira. „Im Moment würde er auf dem Platz verloren wirken, deswegen bringt es nichts, ihn zu verbrennen.“
    Grundsätzlich ist der Löwen-Coach mit den Winterzugängen zufrieden. „Sie sind in einer guten Entwicklung“, sagt der Portugiese. Sicher soll sich trotzdem kein Spieler sein. „Auch die Neuen können sich noch verbessern. Wir wollen den Konkurrenzkampf in der Mannschaft.“ Und dieser ist so hart wie noch nie in dieser Saison. „Alle haben gut trainiert“, sagt Pereira.
    Drei Mal vertraute der 1860-Coach zuletzt der gleichen Aufstellung. Doch während es gegen den KSC und den Club Siege setzte, verlor die Mannschaft zuletzt bei Union Berlin: „Das war kein gutes Spiel.“ Es bleibt abzuwarten, ob die Elf die Gleiche bleibt. „Deshalb darf sich keiner zurücklehnen, sondern muss jede Woche um seinen Stammplatz kämpfen.“


    Lasse Sobiech: Der »Leader« beim FC St. Pauli.

    Vor dem Gegner, der am Montagabend zu Hause den KSC 5:0 besiegte, hat Pereira Respekt. „Für mich ist St. Pauli aber keine offensivstarke Mannschaft, sondern sehr gut im Umschaltspiel. Deshalb müssen wir bei Ballverlust schon auf die Konter vorbereitet sein, um sie zu verhindern.“
    Deshalb fordere er eine „andere Mentalität“: „Ich mag keine zweifelnden Mannschaften. In Berlin haben wir peu á peu unser Selbstvertrauen verloren.“ Die Löwen spielten nicht so, wie es der studierte Sportwissenschaftler fordert. „Ich will, dass wir aggressiv sind, vorne pressen und das Spiel dominieren. Aber wir haben nur ängstlich reagiert.“
    Der 48-Jährige führte das auf fehlende Konstanz zurück. „Auswärts haben wir noch unsere Schwierigkeiten. Zu Hause mit den Fans im Rücken fällt es uns leichter, unsere Spielidee und unsere Dominanz durchzudrücken.“


    GASTINTERVIEW Aziz Bouhaddouz: »Etwas Zählbares mitnehmen«.

    Überraschend avancierte Kai Bülow unter dem Portugiesen nicht nur zum Stammspieler, sondern auch zum Kapitän. „Kai ist ein Teamplayer, der sich selbst zurücknimmt und die Mannschaft über alles stellt.“ Zudem sei der gebürtige Rostocker sein verlängerter Arm. „Er organisiert auf dem Platz und spricht viel mit den Nebenspielern.“


    VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860:
    24 Ortega – 6 Boenisch, 25 Ba, 17 Uduokhai – 3 Wittek, 38 Lacazette, 4 Bülow, 28 Lumor – 30 Amilton, 9 Gytkjaer, 33 Aycicek.
    Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) – 7 Claasen, 10 Liendl, 11 Adlung, 12 Ribamar, 16 Busch, 29 Aigner, 40 Olic.
    Nicht dabei: 2 Mauersberger (Aufbautraining), 8 Matmour (U21), 13 Mölders (Schambeinentzündung), 14 Simon (Knochenreizung im Knie), 18 Karger (Aufbautraining), 19 Neuhaus (Knöchelverletzung), 31 Victor Andrade (Reha nach Kreuzbandriss), 39 Engl (U21), 5 Perdedaj, 15 Boya, 22 Stojkovic (nicht berücksichtigt).


    Pauli: 1 Heerwagen – 8 Dudziak, 3 Sobiech, 16 Hornschuh, 15 Buballa – 7 Nehrig, 10 Buchtmann – 22 Cenk Sahin, 14 Möller Daehli, 28 Sobota – 11 Bouhaddouz.
    Ersatz: 30 Himmelmann (Tor) – 4 Ziereis, 6 Avevor, 13 Miyaichi, 18 Thy, 20 Neudecker, 23 Flum, 24 Empen, 25 Rosin, 26 Gonther, 27 Kalla, 31 Litka, 37 Choi.
    Nicht dabei: 5 Keller (Trainingsrückstand).


    Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Langenhagen); Assistenten: Thomas Gorniak (Bremen), Marcel Unger (Halle, Saale); Vierter Offizieller: Asmir Osmanagic (Stuttgart).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2818.htm



  • "Danke" Frau Steinhaus


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    Ein Handelfmeter zu pfeifen der keiner war. Deshalb haben Frauen im Männerfussball nichts zu suchen.





    Ausgerechnet gegen den FC St. Pauli, gegen den die Löwen seit fünf Spielen nicht mehr verloren hatten, kassierten sie ihre erste Heimniederlage unter Vitor Pereira. Lumor hatte die Weiß-Blauen in Führung gebracht (27.), Lasse Sobiech glich per Handelfmeter aus (36.). Noch vor der Pause erzielte Aziz Bouhaddouz den 2:1-Siegtreffer für die Hanseaten (41.).

    Personal:
    Verletzungsbedingt musste Vitor Pereira gegen den Kiezklub auf Jan Mauersberger (Trainingsrückstand nach Muskelfaserriss), Sascha Mölders (Schambeinentzündung), Krisztian Simon (Knochenreizung im Knie), Nico Karger (Sprunggelenksverletzung), Florian Neuhaus (Aufbautraining nach Knöchelverletzung) und Victor Andrade (Kreuzbandriss) verzichten. Afrika-Cup-Sieger Frank Boya wurde geschont, Karim Matmour trainiert mit der U21, Maxi Engl spielte zeitgleich mit der Reserve in Memmingen. Fanol Perdedaj, Daylon Claasen, Frank Boya und Filip Stojkovic standen nicht im 18er-Kader. Zwei Änderungen nahm der Löwen-Coach in der Startelf vor. Für Christian Gytkjaer und Levent Aycicek begannen Ivica Olic und Stefan Aigner.


    STIMMEN Vitor Pereira: „Als hätte mir jemand in die Tasche gegriffen…“

    Spielverlauf:
    Die Löwen versuchten vom Anpfiff weg, Druck auf die Defensive der Hanseaten auszuüben. Erstmals gefährlich vor dem Tor des FC St. Pauli tauchten sie in der 7. Minute auf. Einen Diagonalpass nahm Maxi Wittek auf der rechten Seite an, zog nach innen, sein Schuss aus 22 Metern strich knapp am kurzen Eck vorbei. Drei Minuten später flankte Wittek vom rechten Strafraumeck, Ivica Olic verlängerte die Hereingabe per Kopf, setzte die Kugel aber neben den langen Pfosten (10.). Nach einer Kontersituation passte Amilton links in die Tiefe auf den mitgelaufenen Lumor, doch Phlipp Heerwagen kam aus dem Strafraum, grätschte den Ball vor dem Löwen weg (23.). Eine Hereingabe von rechts durch Jeremy Dudzek fing Stefan Ortega gegen den lauernden Aziz Bouhaddouz an der Torraumgrenze sicher ab (25.). Zwei Minuten später fiel das Tor auf der anderen Seite. Amilton hatte Stefan Aigner auf der rechten Seite bedient, der passte von der Grundline zurück an den zweiten Pfosten, wo Lumor völlig frei stand, aus neun Metern zum 1:0 ins kurze Eck traf (27.). Aigner zog in der 30. Minute halblinks aus 20 Metern ab. Sein Versuch wurde abgefälscht und wäre beinahe bei Ivica Olic gelandet, hätte nicht Marc Hornschuh die Situation geklärt. Ein 22-Meter-Schuss von Waldemar Sobota ging nur haarscharf am rechten Pfosten vorbei (32.). Eine Minute später kam Amilton an der Strafraumgrenze zum Abschluss, sein Schuss wurde von einem Verteidiger-Bein noch über die Querlatte gelenkt (33.). Überraschend der Ausgleich. Sobota kam nach einer missglückten Abwehr von Sebastian Boenisch im Strafraum zum Schuss, der Ball sprang Abdoulaye Ba an die Hand. Schiedsrichterin Bibiana Steinhauser entschied sofort auf Elfmeter. Lasse Sobiech lief an, versenkte die Kugel sicher zum 1:1 (36.). Fünf Minuten später sogar die Führung für die Hanseaten. Cenk Sahin hatte von rechts vors Tor geflankt, wo Bouhaddouz gegen Boenisch aus acht Metern zum Kopfball kam und zum 2:1 ins linke Eck traf (41.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
    Kurz nach Wiederbeginn beinahe das 2:2. Eine Flache Hereingabe von rechts sprang Olic vom Fuß, doch Amilton war zur Stelle, kam aus sieben Metern zum Schuss, den Sobiech jedoch zur Ecke abfälschte. Der Brasilianer forderte vehement Elfmeter, weil dem St. Paulianer wie zuvor Ba der Ball beim Schuss an den Arm gesprungen war (48.). Kurz danach kam Olic am linken Torraumeck zum Schuss, der Ball landete jedoch am Außennetz des kurzen Ecks (50.). Drei Minuten später die nächste guter Chance für die Löwen. Ein langer Ball von Wittek landete bei Aigner an der Strafraumgrenze. Der 29-Jährige zog aus halbrechter Position sofort ab, zielte aber um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (53.). Nach einem Abwehrfehler der Hanseaten kam der eingewechselte Christian Gytkjaer an den Ball, sein Rückpass von der rechten Grundlinie auf Aigner klärte Heerwagen, der sich in die Hereingabe warf (61.). Danach fehlte den Sechzgern die Geschwindigkeit im Spiel nach vorne, um die tiefstehenden Hamburger ernsthaft vor Probleme zu stellen. Zudem unterliefen immer wieder Fehlpässe, die den Spielfluss zusätzlich hemmten. In der Schlussphase hatten die Weiß-Blauen noch einige Eckbälle, die aber ebenfalls nicht zum Erfolg führten. Ein Schuss aus 19 Metern von Amilton strich knapp über den Querbalken. Nach sieben Heimspielen ohne Niederlage mussten sich die Löwen damit wieder zu Hause geschlagen geben. Unter Vitor Pereira war es ebenfalls nach drei Heimspielsiegen in Folge die erste Niederlage.


    STENOGRAMM: 23. Spieltag, 04.03.2017, 13 Uhr


    1860 München - FC St. Pauli 1:2 (1:2)


    1860: 24 Ortega – 6 Boenisch, 25 Ba, 17 Uduokhai – 3 Wittek, 38 Lacazette, 4 Bülow, 28 Lumor – 30 Amilton, 40 Olic, 29 Aigner.
    Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) – 9 Gytkjaer, 10 Liendl, 11 Adlung, 12 Ribamar, 16 Busch, 33 Aycicek.


    Pauli: 1 Heerwagen – 8 Dudziak, 3 Sobiech, 16 Hornschuh, 15 Buballa – 7 Nehrig, 10 Buchtmann – 22 Cenk Sahin, 14 Möller Daehli, 28 Sobota – 11 Bouhaddouz.
    Ersatz: 30 Himmelmann (Tor) – 4 Ziereis, 18 Thy, 23 Flum, 26 Gonther, 27 Kalla, 37 Choi.


    Wechsel: Liendl für Ba (58.), Gytkjaer für Olic (58.), Ribamar für Aigner (75.) – Ziereis für Möller Daehli (65.), Kalla für Cenk Sahin (75.), Thy für Bouhaddouz (88.).


    Tore: 1:0 Lumor (27.), 1:1 Sobiech (36., Handelfmeter), 1:2 Bouhaddouz (41.).


    Gelbe Karten: Ba, Uduokhai, Amilton, Gytkjaer – Ziereis, Bouhaddouz.


    Zuschauer: 30.300 in der Allianz Arena.


    Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Langenhagen); Assistenten: Thomas Gorniak (Bremen), Marcel Unger (Halle, Saale); Vierter Offizieller: Asmir Osmanagic (Stuttgart).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2822.htm


    Nächstes Spiel:


    Bei Hannover 96 , 11.3.2017, 13 Uhr

  • Der TSV 1860 München ist grundsätzlich an einer professionellen Zusammenarbeit mit den Medien interessiert. Da das aus Sicht des Klubs zuletzt nicht der Fall war – damit beziehen wir uns explizit nicht auf kritische Berichterstattung im Allgemeinen, sondern auf falsche und tendenziöse Wiedergabe von Sachverhalten – , verfolgt der TSV 1860 München derzeit eine restriktive Medienpolitik.

    Daran wird Sechzig auch weiterhin festhalten. Dabei schränken wir weder die Pressefreiheit noch die Meinungsfreiheit ein. Zudem ist es nicht unser Ziel, die Journalisten bei ihrer Arbeit zu behindern.
    Das Ziel des TSV 1860 München ist ein professioneller, fairer und von gegen-seitigem Respekt geprägter Umgang. Was wir weiterhin nicht akzeptieren werden, ist die falsche Wiedergabe von Informationen sowie Berichterstattung, die Ängste schürt und mit der bewusst Stimmung gegen den Verein und die handelnden Personen gemacht wird. Wir sind offen für Kritik, nicht aber für persönliche Angriffe.
    Auf diese Art der Zusammenarbeit hat sich der TSV 1860 mit den betroffenen Zeitungen bei dem in den Medienrichtlinien der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgesehenen, offiziellen Schlichtungstermin mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten geeinigt. Das ausschlaggebende Thema Akkreditierungen wurde dabei thematisiert. Im Anschluss daran wurde es mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt und es erfolgte im Sinne der DFL-Regularien keinerlei Verstoß des Klubs.


    STELLUNGNAHME DER DFL

    Bei Einhaltung der Vereinbarung steht einer professionellen Zusammenarbeit nichts im Wege. Der TSV 1860 erlaubt sich in diesem Zusammenhang, Informationen, die nicht den Sport betreffen und nicht über offizielle Kanäle kommuniziert wurden, nicht zu kommentieren und sich gegebenenfalls dagegen zur Wehr zu setzen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2828.htm

  • Der Übergangsboss Anthony Power soll sich in Zukunft um die Finanzen bei den Löwen kümmern.


    München - Schon seine Inthronisierung war gänzlich anders verlaufen als die Ernennungen sämtlicher seiner Amtsvorgänger beim TSV 1860.


    "Hallo, mein Name ist Anthony, ich bin 50 Jahre alt und habe in den letzten 25 Jahren für viele Unternehmen in aller Welt gearbeitet", sagte der Neu-Geschäftsführer im November vergangenen Jahres – als er mitten in der Entlassungs-Pressekonferenz von Ex-Trainer Kosta Runjaic mit Präsident Peter Cassalette und Ivestor Hasan Ismaik vorgestellt wurde.


    Der Plan: Anthony Power sollte nach der Degradierung von Thomas Eichin die Geschicke leiten. "Er ist vorübergehender Geschäftsführer", so Ismaik. Und jetzt?


    Mehr Power
    Nach AZ-Informationen soll Power den Löwen auch nach dem Amtsantritt des mittlerweile verpflichteten Briten Ian Ayre erhalten bleiben. Während der Ex-Liverpool-Boss am 3. April die sportlichen Geschicke übernehmen soll, würde Power als Finanz-Geschäftsführer fungieren.


    1860 wollte sich auf AZ-Nachfrage nicht äußern. Die Freude über die Weiterbeschäftigung von Power dürfte sich bei vielen Fans, Mitarbeitern und Sponsoren allerdings in Grenzen halten: Power war bisher überwiegend durch eine harte Hand in der Geschäftsstelle, die mehrere Kündigungen nach sich zog, mangelnde Kommunikationsbereitschaft sowie deutlichen Restriktionen in der Vereins- und Medienpolitik aufgefallen.


    http://www.abendzeitung-muench…75-9a6f-1d1c890a1b02.html


  • Auf die Löwen wartet am Samstag, 11. März, Anpfiff: 13 Uhr, gegen Hannover 96 keine leichte Aufgabe. Seit neun Spielen sind die Niedersachsen in der HDI Arena ungeschlagen, gewannen davon sieben Partien.

    Faktenkarussell: Bilanz spricht für die Löwen.

    Die Sechzger ihrerseits verloren unter Vitor Pereira erstmals zwei Spiele in Folge. „Durch die beiden negativen Erlebnisse sind wir auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden“, so der Löwen-Coach. „Trotzdem haben wir unter der Woche gut gearbeitet. Wenn wir das umsetzen können, dann werden wir in Hannover ein gutes Ergebnis erzielen“, ist sich Pereira sicher.
    Bis auf die Langzeitverletzten kann der Portugiese aus dem Vollen schöpfen. Erstmals im neuen Jahr steht Florian Neuhaus nach seiner Sprunggelenksverletzung zur Verfügung. „Flo hat gut trainiert. Er ist ein sehr talentierter Spieler“, lobt Pereira den 19-Jährigen. „Das ist eine gute Nachricht für uns.“ Eventuell darf der Mittelfeldspieler sogar von Beginn an ran. „Das werde ich noch entscheiden“, lässt sich der Löwen-Coach nicht in die Karten schauen.
    Allzu viele Wechsel wird es aber nicht geben. „Wir sind in einer Phase, wo man den Spielern Vertrauen schenken sollte. Sie brauchen Stabilität“, findet Pereira, der trotz der Heimniederlage gegen St. Pauli mit der Leistung seines Teams zufrieden war. „Letztlich haben unsere Fehler zur Niederlage geführt. Deswegen gibt es keinen Grund für mich, groß Umstellungen vorzunehmen.“


    Sechzig auswärts in Hannover, oida.

    Das gilt nicht nur für den personellen Bereich: „Das System zu ändern, wäre sicher die falsche Entscheidung.“ Pereira bezeichnet es sogar als „kontraproduktiv. Wir werden beim 3-4-3 bleiben. Das ist meine Spielidee, die ich in den letzten Jahren entwickelt habe. Das einzige was wir angepasst haben, ist unser Fokus: Der liegt derzeit mehr auf der Defensive.“
    Die aktuelle Situation ist neu für den Portugiesen. „Bei meinen letzten Stationen habe ich um die Meisterschaft gespielt. Es ist das erste Mal, dass ich als Trainer im Abstiegskampf stecke“, gibt er offen zu. Zwei, drei positive Ergebnisse seien notwendig, „um die Mannschaft nach vorne zu kapitulieren. Aber das müssen wir erst mal schaffen, sonst geht unser Blick weiter nach unten.“
    Trotzdem ist der Portugiese überzeugt, „dass wir offensiv besser werden, uns weiterentwickeln“. Aber wenn es wie gegen St. Pauli keine Räume gibt, dann werde es schwierig. „Wir sind keine Übermannschaft, die in einer solchen Situation den Gegner dominieren kann. Deswegen müssen wir uns hinten stabilisieren, defensiv besser werden.“


    Informationen zum Sonderzug nach Hannover.

    Für das Spiel am Samstag ist Hannover Favorit, auch wenn das Team von Daniel Stendel in den letzten sechs Spielen drei Mal verlor. „Sie haben positiven Druck“, beschreibt Pereira die Ausgangslage des Gegners. „Wir werden den Fokus auf uns legen. Mir ist es wichtig, dass die Mannschaft mit Selbstvertrauen an die Aufgabe rangeht, weiß, wann sie pressen und wann sie kontern soll.“
    Unterstützung erhalten die Löwen in der niedersächsischen Landeshauptstadt von mehr als 2.000 Fans. „Das ist für mich die große Überraschung“, sagt Pereira, „ich konnte mir das nicht vorstellen. Gleichzeitig ist es für uns eine große Verantwortung. Wir sind es den Fans schuldig, gute Arbeit abzuliefern und das Beste aus uns herauszuholen.“


    VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    H96:
    1 Tschauner – 33 Arkenberg, 31 Anton, 5 Sané, Prib – 6 Bakalorz, 18 Fossum – 37 Sarenren Bazee, 10 Maier, 11 Klaus – 14 Harnik.
    Ersatz: 30 Sahin-Radlinger (Tor) – 3 Albornoz, 7 Prib, 9 Sobiech, 17 Bech, 19 Hübner, 20 Felipe, 24 Füllkrug, 26 Karaman,
    Nicht dabei: 4 Strandberg (Achillessehnenprobleme), 8 Schmiedebach (5. Gelbe Karte), 13 Maric (nicht berücksichtigt), 22 Hübers (Aufbautraining), 25 Sorg (Trommelfellriss), 28 Bähre (Aufbautraining), 32 Huth (nicht berücksichtigt), 34 Dierßen (nicht berücksichtigt), 35 Benschop (Aufbautraining), 38 Sulejmani (nicht berücksichtigt), 40 Königsmann (nicht berücksichtigt).


    1860: 24 Ortega – 6 Boenisch, 25 Ba, 17 Uduokhai – 3 Wittek, 38 Lacazette, 4 Bülow, 28 Lumor – 30 Amilton, 9 Gytkjaer, 29 Aigner.
    Ersatz: 21 Zimmermann, 39 Engl (Tor) – 5 Perdedaj, 11 Adlung, 12 Ribamar, 19 Neuhaus, 22 Stojkovic, 33 Aycicek, 40 Olic.
    Nicht dabei: 8 Matmour (U21), 13 Mölders (Schambeinentzündung), 14 Simon (Knochenreizung im Knie), 18 Karger (Aufbautraining), 31 Victor Andrade (Reha nach Kreuzbandriss), 39 Engl (U21), 2 Mauersberger , 7 Claasen, 10 Liendl, 15 Boya, 16 Busch (nicht berücksichtigt).


    Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt); Assistenten: Tobias Fritsch (Frankfurt/Main), Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main); Vierter Offizieller: Daniel Riehl (Bremen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2839.htm


    1860-PK im Live-Ticker: „System ändern? Das wäre kontraproduktiv


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-in-hannover-7618307.html

    1860 gegen Hannover 96 Liveticker: Pereira vor dem Auswärtsspiel


    http://www.abendzeitung-muench…tml?refresh=1489165590000


    Hannover - Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge steht der TSV 1860 vor dem Gastspiel bei Hannover 96 unter Druck. Wir berichten am Samstag ab 13 Uhr im Live-Ticker.

    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-7616056.html?cmp=defrss

    2. Bundesliga live Liveticker: Die Löwen zu Gast bei Hannover 96


    http://www.abendzeitung-muench…tml?refresh=1489167450000