TSV 1860 München


  • Zum Rückrundenstart empfangen die Löwen am Freitag, 27. Januar 2017, die SpVgg Greuther Fürth in der Allianz Arena. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Es ist das erste Punktspiel unter dem neuen Chefcoach Vitor Pereira.

    Es ist immer etwas Besonderes, wenn Premieren anstehen. So war es auch bei der ersten Spieltags-Pressekonferenz von Vitor Pereira. Vorne saß eine Reihe von Fotografen, die jede Reaktion des Portugiesen ablichteten. Als ihn ein Medienvertreter fragte, ob er nervös vor dem ersten Spiel für Sechzig sei, lächelte er milde und es funkelte in seinen Augen. Und schon klickten die Auslöser der Fotoapparate in schneller Abfolge. „Ich glaube an meine Arbeit“, ließ der 48-Jährige wissen, „deshalb habe ich keinen Grund, nervös zu sein.“ Für ihn gäbe es ohnehin im Fußball kaum Überraschendes, wenn die wichtigste Voraussetzung erfüllt ist: „Von meiner Mannschaft erwarte ich, dass sie positiv ist und aggressiv spielt.“
    Pereira sieht sein Team auf einem guten Weg. „Die drei Wochen waren sehr wichtig zur individuellen und kollektiven Vorbereitung. Wir sind besser geworden, es geht in die Richtung, die ich auf dem Platz sehen will.“
    Gegen Fürth kann der Trainer noch nicht auf die drei Zugänge Abdoulaye Ba, Amilton und Lumor bauen. Dazu seien auch noch einige Dinge zu klären. Mit der Verpflichtung des Trios ist er aber sehr zufrieden. „Das sind drei Spieler, die ich gut kenne. Zusammen mit den vorhandenen Spielern werden sie uns dabei helfen, eine stärkere Mannschaft aufzubauen. Dazu wird sich wohl noch Christian Gytkjaer gesellen. Der Stürmer vom norwegischen Meister Rosenberg Trondheim weilt bereits an der Grünwalder Straße. „Ich hoffe, dass das in Kürze über die Bühne geht“, so Pereira.
    Auch der Däne Gytkjaer gehört zu einem Pool an Spielern, „die wir intensiv analysiert haben, die zu unserer Spielweise und unserer Mannschaft passen.“ Die Frage, ob es noch weitere Transfers im Winter geben wird, beantwortete der Löwen-Chefcoach offen. „Wir arbeiten daran. Mit den bisherigen Transfers bin ich aber zufrieden.“
    Der Trainer möchte alle Positionen doppelt besetzt wissen. Mit der Größe des Kaders, das weiß der Coach zu gut, wächst die Unzufriedenheit derjenigen, die nicht zum Einsatz kommen. „Das ist eine Frage der Balance“, sagt der Portugiese, „wenn Spieler kommen, dann müssen welche gehen. Sonst ist es für alle demotivierend.“
    Ganz im Gegensatz dazu verliefen die Übungseinheiten unter der Woche. „80 Prozent der Trainingsinhalte beschäftigen sich damit, was ich von meiner Mannschaft erwarte. Nur 20 Prozent sind strategisch auf den nächsten Gegner ausgerichtet“, erklärt Pereira. Er habe seine eigene Trainingsmethodik entwickelt, erzählt der Sportwissenschaftler, seine eigene Spielidee. „Diese DNA will ich in die Spieler reinbringen. Das ist, was wir uns im Training erarbeiten. Egal wer der Gegner ist: Wir werden zuallerst versuchen, unser Spiel durchzusetzen.“
    Zeit, um sich von München einen Eindruck zu machen, hatte Pereira bisher nicht. Kurz nach dem Trainingsauftakt ging es ins 16-tägige Trainingslager ins portugiesische Tróia. „Nach der Rückkehr hatte ich auch nicht viel Zeit, weil wir von 8 bis 20 Uhr arbeiten. Danach gibt es Abendessen und ab ins Bett.“
    Umso fokussierter ist Pereira auf das erste Spiel. Vor der zu erwartenden Kälte in der Allianz Arena ist er nicht zu beeindrucken. Schließlich, so erzählt er, spielte er mal mit dem FC Porto in der Champions League in Moskau. „Da ist die Temperatur so schnell runtergegangen. Ich hatte Angst, dass meine Verdauung aussetzt. Das war das kälteste Spiel meines Lebens.“
    Wer schon so viel in seinem Trainerleben mitgemacht hat, dem braucht verständlicherweise vor einem Zweitliga-Spiel nicht bange zu sein. „Ich glaube an meine Arbeit und gebe den Spielern mein Vertrauen“, wiederholt er sein Credo. Das Ziel: „Eine viel bessere Rückrunde als Vorrunde.“


    VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860:
    24 Ortega – 6 Boenisch, 2 Mauersberger, 17 Uduokhai – 16 Busch, 3 Wittek – 38 Lacazette, 11 Adlung – 29 Aigner, 33 Aycicek – 40 Olic.
    Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) – 4 Bülow, 7 Claasen, 8 Matmour, 9 Mugosa, 10 Liendl, 12 Ribamar, 15 Sukalo, 20 Rodnei, 22 Stojkovic, 26 Jakob.
    Nicht dabei: 5 Perdedaj (5. Gelbe Karte), 13 Mölders (5. Gelbe Karte), 14 Simon (Knochenreizung im Knie), 18 Karger (grippaler Infekt), 19 Neuhaus (Knöchelverletzung), (U19), 31 Victor Andrade (Kreuzbandriss), 23 Helmbrecht, 27 Heinrich, 28 Weber (alle U21), Abdoulaye Ba, Amilton, Lumar (nicht berücksichtigt).


    Fürth: 24 Megyeri – 21 Narey, 28 Franke, 5 Rapp, 7 Gießelmann – 6 Hofmann, 13 Caligiuri – 9 Freis, 20 Zulj, Bolly – 15 Dursun.
    Ersatz: 30 Burchert (Tor) – 4 Gugganig, 11 Vukusic, 14 Bolly, 16 Djokovic, 18 Kirsch, 23 Sararer, 31 Steininger, 33 Azemi, 35 Schad.
    Nicht dabei: 8 Gjasula (Achillessehnenriss), 17 Tripic (Leisten-OP), 19 Berisha (Entzündung der Fußsehne), 34 Funk (Kreuzbandriss).


    Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Daniel Riehl (Bremen); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2726.htm


    München - Am Freitag trifft der TSV 1860 zum Rückrundenstart auf Greuther Fürth. Am Donnerstag stellt sich Trainer Vitor Pereira den Fragen der Presse. Wir berichten im Live-Ticker.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-7327666.html

    mit Video von der PK


    https://www.facebook.com/TSV1860/videos/10154909893039598/


    Die Zusammenfassung finden Sie hier.


    https://www.tz.de/sport/tsv-18…rth-raetselt-7328306.html


    PK-Liveticker zum Nachlesen

    Noch heute: Trainer Pereira hofft auf Gytkjaer-Transfer


    http://www.abendzeitung-muench…2f-857a-d7770112d86d.html

    München - 1860-Trainer Vitor Pereira verrät, was er vor Vertragsunterzeichnung bei den Löwen über deren Spielweise dachte und wie lange er beim TSV zu bleiben gedenkt.

    Der TSV 1860 München hat bereits seinen ersten Winter-Neuzugang perfekt gemacht. Am Dienstag verkündeten die Blauen die Verpflichtung von Abdoulaye Ba, der vom FC Porto ausgeliehen wird - der TSV besitzt außerdem eine Kaufoption für den senegalesischen Nationalspieler, der mit Neu-Trainer Vitor Pereira in eine erfolgreiche Rückrunde starten will.
    Ob dessen Engagement bei den Löwen allerdings länger andauern werden wird als bei seinen beiden letzten Stationen (jeweils ein Jahr bei Olympiakos Piräus und Fenerbahce Istanbul), ließ der Portugiese im Gespräch mit dem Kicker offen und stellte gar ein kleines Ultimatum: „Wenn ich nach eineinhalb Jahren sehe, dass es nicht funktioniert, dann kommt eine andere Herausforderung. Wenn jeder glücklich ist, das Team mir folgt und mich versteht, dann machen wir weiter.“
    Pereira: „Habe direkt gesehen, dass wir mehr Qualität benötigen“
    Wie Geschäftsführer Anthony Power indes verkündete, sind außerdem weitere Transfers bei den Löwen geplant - und die sind laut Pereira auch bitter nötig: „Ich bin ein ambitionierter Trainer, und es würde keinen Sinn für mich ergeben, wenn ich hier wäre, ohne vom Verein die Voraussetzungen für einen Aufstieg zu bekommen. Ich habe mir vor Unterzeichnung des Vertrags die Spiele angesehen und direkt gesagt, dass wir mehr Qualität benötigen“, so der Portugiese. „Und Hasan Ismaik hat mir versprochen, dass wir das umsetzen.“
    Vor dem Rückrunden-Auftakt gegen Greuther Fürth am Freitagabend, bei dem die Löwen mit einer mageren Kulisse rechnen müssen, äußert sich Pereira auch über die Konsequenzen eines möglichen Aufstiegs. Mit der richtigen Ordnung könnten viele seiner Spieler in der Bundesliga bestehen, so der Coach. „Wir müssen uns aber dennoch mit technisch starken Akteuren verstärken, die in der Lage sind, mein Spiel zu spielen. Wir benötigen in jedem Bereich mehr Qualität, in der Abwehr, im Mittelfeld und um Sturm“, fordert der 48-Jährige.
    „Natürlich war alles etwas chaotisch“
    Daher habe er bereits zwei bis drei Spieler pro Position vorgeschlagen, die den Löwen weiterhelfen könnten. „Der Rest ist Verhandlungssache, das dauert manchmal etwas länger“, weiß der Cheftrainer. Wenn man wirklich ein großer Verein werden wolle, dann dürfe man das aber nicht nur sagen - man müsse sich auch professionalisieren: „Das versuchen wir in jedem Bereich, es geht aber nicht so schnell.“
    Es sei aber insgesamt dennoch sinnvoll, jetzt schon Spieler zu holen, „wenn wir nächstes Jahr in die Bundesliga aufsteigen wollen“, so Pereira. Dafür, und für eine gute Rückrunde, hat er mit seiner Mannschaft den Grundstein im Wintertrainingslager gelegt: „Sie sind sehr viel gelaufen und haben Willen gezeigt, aber natürlich war alles etwas chaotisch“, erzählt Pereira.
    „Bei Ballgewinn schnell nach vorne spielen“
    Auf was für einen Fußball dürfen sich die Löwen-Fans also in der Rückrunde freuen? „Ich möchte eine Mannschaft sehen, die defensiv gut organisiert ist und genau weiß, wann sie pressen muss und wann nicht. Bei Ballgewinn soll sie schnell nach vorne spielen, wenn es nicht geht, soll sie aber auch den Ball halten können“, kündigt er an. Ob die Löwen diese Philosophie bereits verinnerlicht haben, zeigt sich am Freitagabend beim Rückrundenauftakt gegen Greuther Fürth. Das Spiel können Sie wie gewohnt in unserem Live-Ticker verfolgen.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…m-7326971.html?cmp=defrss


    Von seiner neuen Heimat München hat Vitor Pereira bislang wenig gesehen. "Wir arbeiten von 8 bis 18 Uhr, danach gibt es Abendessen, dann geht es ab ins Bett." Vor seinem ersten Pflichtspiel mit den Löwen am Freitag gegen die SpVgg Greuther Fürth (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) hat sich der neue 1860-Trainer optimistisch gezeigt.


    http://www.kicker.de/news/fuss…l#omrss_team_1860muenchen

    Löwen-Präsident Peter Cassalette deutet in einem Interview an, dass der Sportdirektoren-Posten weiter unbesetzt bleibt und erklärt, wer stattdessen in sportlichen Belangen das alleinige Sagen hat. Er äußert auch Kritik am Ex-Coach.


    München - Gerhard Poschner, Oliver Kreuzer, Thomas Eichin – die Namen der einstigen Sportdirektoren beim TSV 1860 sind zahlreich und prominent. Sechs Sportchefs versuchten sich in den vergangenen sechs Jahren am Prestige-Projekt von Investor Hasan Ismaik – ohne Erfolg.


    Name Ian Ayre geistert durch Giesing


    Seit der Demission von Eichin Ende vergangenen Jahres ist der Posten in Giesing vakant. Und dürfte es auch (bis) auf weiteres bleiben. Zwar geistert der Name des Engländers Ian Ayre, der den FC Liverpool im Sommer verlassen wird, weiter durch die Grünwalder Straße.


    Doch in einem Interview erklärte Löwen-Präsident Peter Cassalette nun konkret, was sich bereits abzeichnete: Trainer Vitor Pereira hat über die Mannschaft hinaus in sportlichen Belangen allumfassend das Sagen.


    Lesen Sie hier: Wechselwunsch erfüllt - Milos Degenek geht nach Japan


    Vitor Pereira ist nicht nur Trainer


    "In der jetzigen Konstellation brauchen wir nicht so einen Sportdirektor, wie wir sie in der Vergangenheit hatten. Deswegen gehen wir nun einen anderen Weg und lassen das ganz eng vom Trainer machen. Die ganze Abwicklung, Verträge und so weiter, das kann der Trainer nicht machen, da haben wir aber andere Leute dafür", sagte Cassalette im Gespräch mit muenchen.tv. "Ich kenne nicht alle Spieler, das ist Job des Trainers."


    Lesen Sie auch: Christian Gytkjaer - Sexbombe(r) für Sechzig

    Der Sechzig-Präsident lobte den Neuen hinreichend – und äußerte sich kritisch über dessen Vorgänger Kosta Runjaic. "Wir waren von Runjaic überzeugt. Das hat aus vielen Gründen aber dann eben doch nicht gepasst", meinte er.
    Spieler schwärmen von Pereira
    Pereira habe er im Trainingslager in Portugal nun eine Woche beobachtet, schilderte er und schwärmte von "seinem Einsatz, seinem Engagement. Er arbeitet mit seinem Team schon seit Jahren zusammen. Manche Spieler haben zu mir gesagt: Der holt alleine mit seiner Art und Weise bei mir nochmal zwanzig Prozent mehr raus", sagte Cassalette. "Er schüttelt die Spieler auch mal. Ich mag solche Leute."
    Pereira selbst erklärte im Gespräch mit dem kicker (Donnerstagsausgabe) zu seiner Arbeit: "Ich teile meine Wünsche Hasan Ismaik mit und spreche nicht mit den Spielern oder den Beratern direkt. Alle weiteren Schritte regelt der Verein. Es wird allerdings kein Spieler kommen, den ich nicht will."


    http://www.abendzeitung-muench…e3-a0be-8092afda5e01.html


    Trainer Vitor Pereira erhält zwei weitere Verstärkungen für sein Team. Der TSV 1860 München verpflichtet Amilton und Lumor vom portugiesischen Zweitliga-Tabellenführer SC Portimonense. Rechtsaußen Amilton unterschrieb einen Vertrag bis 2020, Linksverteidiger Lumor spielt bis Sommer auf Leihbasis beim TSV 1860. Die Löwen haben sich für ihn eine Kaufoption gesichert.

    „Mit Amilton und Lumor konnten wir die Qualität in unserem Team noch einmal verbessern. Beide werden uns auf dem Weg zu unserem Ziel auf jeden Fall weiterhelfen“, erklärt Löwen-Geschäftsführer Anthony Power. Auch Vitor Pereira freut sich auf die Neuzugänge zwei und drei: „Amilton hat bisher eine starke Runde gespielt und war in Portugal von vielen Klubs umworben. Er ist schnell und bewegt sich gut. Dadurch bringt er nicht nur die Qualitäten eines Vorbereiters mit, sondern ist auch selbst torgefährlich“, so die Einschätzung des Löwen-Chefcoachs. Lumor kennt er ebenfalls bestens: „Er ist charakterlich top, physisch stark, steht defensiv sehr gut und schaltet sich mit seinen offensiven Fähigkeiten ins Spiel nach vorne ein.“


    KURZ-VITA// AMILTON.

    Amilton Minervino da Silva wurde am 12. August 1989 in Pernambuco/Brasilien geboren. Der Offensivspieler hatte mit sechs Toren und sieben Vorlagen entscheidenden Anteil am aktuellen Tabellenplatz seines letzten Vereins SC Portimonense, der derzeit die Ledman Liga Pro anführt (22 Einsätze). Über Peladeiros und Ourense kam er zum Sport Clube Valenciano, für den er in 27 Spielen 18 Tore erzielte. Von 2013 bis 2015 trug er das Trikot des Varzim S.C. (64 Einsätze, 13 Tore). Für den portugiesischen Erstligisten CF União Madeira spielte er in der vergangenen Saison 33 Mal (fünf Tore, sieben Assists), ehe er zum SC Portimonense wechselte.


    KURZ-VITA // LUMOR.

    Lumor Agbenyenu wurde am 15. August 1996 in Accra/Ghana geboren. Der Linksverteidiger kommt ebenfalls vom portugiesischen Zweitliga-Tabellenführer (21 Einsätze, zwei Tore, ein Assist). Der 21-Jährige wurde beim FC Porto ausgebildet, wo er sich bereits mit den A-Junioren in der Youth League präsentieren konnte (sechs Einsätze). Zu Beginn der Saison 2015/2016 wechselte er zum SC Portimonense und kam seither 60 Mal zum Einsatz (ein Tor, zwei Vorlagen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2725.htm

    Milos Degenek verlässt den TSV 1860 München. Der Defensivspieler unterschreibt beim japanischen Erstligisten Yokohama F. Marinos einen Zwei-Jahresvertrag. Über die Transfermodalitäten haben die beiden Klubs Stillschweigen vereinbart.


    „Milos hat uns um die Freigabe gebeten und möchte die Chance nutzen, um nach Japan zu wechseln“, so 1860-Geschäftsführer Anthony Power: „Wir respektieren diesen Wunsch und haben uns mit dem Spieler geeinigt. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg.“
    Milos Degenek wechselte im Sommer 2015 vom VfB Stuttgart II an die Grünwalder Straße. Der Australier mit serbischen Wurzeln kam für den TSV 1860 München insgesamt 33 Mal (ein Tor) in der Zweiten Liga zum Einsatz und lief vier Mal für die Löwen im DFB-Pokal auf. Dabei reifte der 22-Jährige zum Nationalspieler Australiens (drei Einsätze).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2723.htm






  • München - Viel los war am Donnerstag bei den Löwen. Zwei neue kamen, Trainer Pereira sprach vor der Presse und Nackt-Däne Christian Gykjaer absolvierte den Medizincheck. Die Zusammenfassung des Tages.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…uther-fuerth-7330089.html


    Gegen Fürth startet der neue Löwen-Trainer am Freitag in die Rückrunde. „Wir sind eine bessere Mannschaft geworden“, sagt der Portugiese.


    Dolmetscher Alex Allegro schaute seinen Chef ungläubig an, Vitor Pereira schmunzelte nur. Der Cheftrainer der Löwen hatte gerade auf die Frage geantwortet, ob ihm bange sei wegen der erwartet kalten Temperaturen in der Arena in Fröttmaning. Der Portugiese zog den rechten Mundwinkel nach hinten, rutschte auf seinem Sessel hibbelig ein paar Zentimeter nach vorne. Er erzählte von einem Auswärtsspiel in Moskau. "Da war es so kalt", sagte er, "die Temperaturen fielen so schnell, ich habe gedacht, mir friert der Darm zu." Allegro übersetzte peinlich berührt, sein Boss hatte bei den Journalisten für einen Lacher gesorgt.


    Präsident Cassalette: Brauchen aktuell keinen Sportdirektor


    Ein harter Hund soll er sein, um es angemessen im Fußballer-Jargon zu umschreiben. Doch der 48-Jährige kann offenbar auch ganz anders. Pereira hielt am Ende der Spieltagspressekonferenz das Stadionheft zu seiner Premiere gegen Greuther Fürth (18.30 Uhr/ live bei Sky und im AZ-Liveticker) in der Hand. Auf der Titelseite ist er abgedruckt, energisch, strikt, knallhart – so, wie man es zigfach gelesen hat. Pereira witzelte: "Zehn Zentimeter größer und ich wäre ein richtig guter Stürmer geworden." Dass er ein richtig guter Trainer ist, hat sich in der 2. Liga längst herumgesprochen. FC Porto, Olympiakos Piräus, Fenerbahce Istanbul – seine Stationen sprechen für sich. Das hat wohl am Ende auch Investor Hasan Ismaik überzeugt, der heute im Stadion erwartet wird – mit 17.000 weiteren Zuschauern. "Wir sind eine bessere Mannschaft geworden", sagt Pereira. Und: "Das Ziel ist, eine viel bessere Rückrunde zu spielen."


    Die Aufbruchstimmung ist nahezu greifbar


    Doch ist Pereira ebenso unnahbar, wie es etwa Pep Guardiola drei Jahre lang zuvor beim FC Bayern war? Pereira gab mit seinem Auftreten die Antwort. Sie lautet: nein. Noch etwas ist anders bei 1860: Die Tristesse ist weg, eine Aufbruchstimmung vor dem Start der Rückrunde beinahe greifbar. Sicher, es wäre der x-te Aufbruch in Giesing. Doch dieser wirkt realistisch wie lange nicht. Das hat auch mit der Art Pereiras zu tun. Er paart diese mit einem unbändigen Selbstbewusstsein, das als unerschütterlich bezeichnet werden darf.


    Der Kicker konfrontierte den Löwen-Coach im Interview mit dem vermeintlichen Vorbild Pep Guardiola. "Für mich ist kein Trainer ein Vorbild, sondern nur eine Spielweise. Gerne eine mit viel Ballbesitz – aber nicht um des Ballbesitzes wegen, sondern um damit nach vorne zu kommen und Tore zu schießen", erklärte er. Eine bewusste Abgrenzung vom einstigen Bayern-Trainer, mit dem er befreundet ist, dürfte bei Sechzig ankommen.


    "Wir arbeiten von morgens bis abends"


    Es wirkt, als rüttle da gerade einer die Löwen wach. Oder schüttelt er sie nach chaotischen Monaten vielmehr durch? "Manche Spieler haben zu mir gesagt: Der holt alleine mit seiner Art bei mir zwanzig Prozent mehr raus", erzählte Klub-Chef Peter Cassalette im Interview mit muenchen.tv. "Er schüttelt die Spieler auch mal. Ich mag solche Leute." Für den, der in den vergangenen Tagen trotz nicht-öffentlicher Trainingseinheiten auf dem Vereinsgelände war, war der Coach schon ganz nahe. Zwar trainierte er mit seinem Team hinter dichten Sichtschutzplanen. Doch seine Ansagen, die er teils brüllte, waren bis vor zur Grünwalder Straße zu hören.


    Amilton und Lumor: Löwen mit Transfer-Doppelpack

    "Wir arbeiten hier von morgens um acht bis abends um acht", schilderte der Portugiese. "Danach geht es nur noch schlafen.“ Er habe deshalb auch noch keine Zeit gehabt, München zu erkunden, erzählte er. Schade, eigentlich. Auf die Fans wartet ein charismatischer Trainer. Einer mit viel Witz. Aber: Auch einer, der bei Sechzig vieles zum Besseren wendet? Das Fürth-Spiel wird erste Antworten liefern.


    http://www.abendzeitung-muench…4e-a01a-ab17d58eb56f.html

  • Amilton und Lumor haben kaum ihren Vertrag bei Sechzig unterschrieben, schon stehen sie mit den neuen Kollegen auf dem Trainingsplatz. Auch Abdoulaye Ba absolviert seine erste Einheit unter Vitor Pereira in Giesing.


    München - Dass Aboulaye Ba, Amilton und Lumor nicht aufgeschlossen wären, kann man nicht sagen. Im Gegenteil. Am Freitagmittag waren die drei Neu-Löwen mittendrin beim Geheimtraining im Rudel von Vitor Pereira. Sie positionierten sich am Ende der Trainingseinheit mit mehreren der neuen Kollegen für ein Foto vor dem portugiesischen Starttrainer, scherzten herzhaft. Integration im Schnelldurchlauf, sozusagen.


    Greuther Fürth kommt zu früh
    Vieles deutet daraufhin, dass der 48-Jährige sie schon bald im Spielberichtsbogen angeben wird. Alle drei sind fit, die Saison in Portugal machte nur eine kurze Pause. Das Heimspiel gegen Greuther Fürth (Freitag, 18.30 Uhr, im AZ-Liveticker) komme noch zu früh, erklärte Pereira. Noch. Am Freitagmorgen unterschrieben der 27-jährige Rechtsaußen Amilton (bis 2020) und der 20-jährige Linksverteidiger Lumor (Leihe bis Saisonende) bei Sechzig, ehe es für sie das erst Mal auf den Platz ging.


    „Amilton war in Portugal von vielen Klubs umworben. Er ist schnell und bewegt sich gut. Dadurch bringt er nicht nur die Qualitäten eines Vorbereiters mit, sondern ist auch selbst torgefährlich“, wird Pereira in der Mitteilung des Klubs zitiert.


    Vitor Pereira schwärmt von Amilton und Lumor
    Pereira weiter: „Lumor ist charakterlich top, physisch stark, steht defensiv sehr gut und schaltet sich nach vorne ein.“ Vorne soll künftig auch Christian Gytkjaer mitwirken. Noch immer ist der Wechsel des Dänen-Bombers nicht bestätigt. Der Transfer sei laut Pereira aber nur eine Frage der Zeit. Er habe den Stürmer eifrig studiert, schilderte der Löwen-Trainer auf der Spieltagspressekonferenz.


    Christian Gytkjaer: Sexbombe(r) für Sechzig

    Die anderen drei kenne er indes bestens. "Wir brauchen mehr Qualität", hatte der Startrainer zuvor im Interview mit dem "Kicker" gesagt. Abdoulaye Ba, Amilton und Lumor sollen absehbar für diese Qualität sorgen.


    http://www.abendzeitung-muench…16-a217-2e5d51bfac75.html

  • Vitor Pereira benennt seinen Kader für das Heimspiel gegen Greuther Fürth. Lucas Ribamar könnte zu seinem Pflichtspiel-Debüt kommen. Die drei Neuzugänge fehlen auf dem Spielberichtsbogen erwartungsgemäß.


    München - Er soll 3,2 Millionen Euro gekostet haben. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" und berief sich auf Handelsregistereinträge des TSV 1860, in denen auch die angeblichen Ablösen für die neuen Spieler vor dieser Saison aufgeführt waren.


    Ribamar hat seine Ablöse (noch) nicht amortisiert
    Lucas Ribamar hatte bislang keine Möglichkeit dieses Geld zu amortiseren. Wiederholte Verletzungen warfen den 19-jährigen Brasilianer zurück. Doch an diesem Freitagabend könnte der Stürmer beim Rückrundenauftakt der 2. Liga gegen Greuther Fürth (18.30 Uhr, im AZ-Liveticker) sein Pflichtspieldebüt für die Löwen geben.


    Trainer Vitor Pereira berief den talentierten Angreifer in seinen 18-Mann-Kader. Auch der in der Vorbereitung angeschlagene Daniel Adlung und der seit Monaten schwächelnde Kai Bülow sind demnach dabei.


    Olic dürfte im Sturm beginnen
    Statt Ribamar dürfte in einem 3-4-3 aber (anfangs) Routinier Ivica Olic zwischen den Außen Stefan Aigner und Levent Aycicek auflaufen - sollte Pereira nicht alle überraschen. Der 48-Jährige verzichtet dagegen auf die drei Neuzugänge Abdoulaye Ba, Amilton und Lumor.


    Vor Rückrunden-Beginn: Die drei großen Löwen-Fragen

    Zwangsläufig. Ein Einsatz der drei Verpflichtungen käme zu früh, meinte Pereira auf der Spieltagspressekonferenz. Auf dieser hatte der Portugiese auf Nachfrage der AZauch erklärt, wer die Sechzger als Kapitän aufs Feld führt: Aigner.


    http://www.abendzeitung-muench…20-8c08-d40f1d4f4bda.html


    München - Der TSV 1860 hat den Verkauf des Fan-Magazins „Drinking and Driving“ auf dem Gelände der Allianz Arena verboten. Der Grund: Investor Hasan Ismaik werde darin kritisiert.


    Fußball-Anhänger sind kreativ. Sie designen nicht nur eigene Fan-Artikel und Fahnen, einige von Ihnen produzieren sogar eigene Zeitungen und Magazine. Beim TSV 1860 ist das nicht anders, am Freitag zum Heimspiel der Löwen gegen Fürth (18.30 Uhr, wir berichten im Live-Ticker) erscheint die zweite Ausgabe des Heftes „Drinking and Driving“. Doch der Verein verbot am Donnerstag den Verkauf des Magazins in der Allianz Arena. Der Grund: Das Heft sei zu kritisch im Blick auf Hauptgesellschafter Hasan Ismaik. Das durchgestrichene Konterfei des Investors, das bereits vor einem Jahr in der Nordkurve gezeigt wurde, wird darin abgebildet.
    Auf der Facebook-Seite von „Drinking and Driving“ prangern die Macher des Heftes dieses Verbot als Angriff auf die Meinungsfreiheit an. Diese sei „eins der höchsten Güter unserer Gesellschaft, das scheint allerdings KgaA Geschäftsführer Anthony Power etwas anders zu sehen und er spricht völlig überraschend ein Verkaufsverbot des Heftes im Stadion aus.“ Dies sei durch das Hausrecht des TSV zwar legitim, „allerdings macht man es sich hier durchaus zu einfach, andere Meinungen werden verboten und eine kritische Auseinandersetzung mit Hasan Ismaik findet de facto nicht statt. Im Hinblick auf die außerordentliche Mitgliederversammlung zur Umwandlung von Genussscheinen in weitere Anteile keine sonderlich guten Vorzeichen.“
    „Argumente der Gegner werden schlichtweg ignoriert“
    In den Augen der Fans bahne sich „eine gefährliche Alleinherrschaft vom Investor und seinem Gefolge an, wo die Kritiker systematisch Mundtot gemacht werden. Das gefährlichste an der gesamten Situation ist, dass man sich mit den Argumenten der Gegner gar nicht auseinander setzt und diese stattdessen als Lügner abtut, oder schlichtweg ignoriert.“ Auch an den verhängten Medienboykott Ende 2016 wird in diesem Zuge erinnert.
    Die Löwen-Anhänger wollen sich aber nicht mundtot machen lassen und werden das Verbot umgehen, indem das Magazin am Streetworkbus vor der Esplanade an der Brücke zum U-Bahnhof Fröttmaning verkaufen. „Gerade in Zeiten wie diesen sei es „extrem wichtig, dass jeder Löwenfan die Geschehnisse an der Grünwalder Straße 114 hinterfragt und seinen Unmut nicht schluckt sondern in die Welt trägt“, so der Tenor.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…smaik-kritik-7331104.html

  • Kurz vor Anpfiff der Rückrunde ist es perfekt: Für die Löwen geht in Zukunft der dänische Nationalspieler Christian Gytkjær auf Torejagd. Der Stürmer ist die gewünschte Verstärkung für die Offensive und unterschrieb einen Vertrag bis 2019 beim TSV 1860 München.

    Bei seinem Länderspieldebüt im November 2016 gegen Tschechien (1:1) stellte der 26-jährige Angreifer seine Treffsicherheit unter Beweis. Lediglich der Schiedsrichter hinderte Gytkjær, der auch alle Jugendteams Dänemarks durchlaufen hat, daran, direkt Geschichte zu schreiben. Empfohlen hatte sich der Angreifer mit einer starken Vorsaison beim norwegischen Meister Rosenborg Trondheim. Mit 19 Treffern wurde er sogar Torschützenkönig. Insgesamt stehen 2016 sogar 22 Treffer zu Buche, da er auch international drei Mal erfolgreich war, zwei Mal in der Champions League Qualifikation und einmal in der Europa League Qualifikation.
    „Diese Quote spricht für sich. Christian weiß, wo das Tor steht. Er hat super Qualitäten in der Box, ist beidfüßig im Abschluss und kopfballstark. Aufgrund seiner sehr guten Physis, die er im Spiel richtig einzusetzen weiß, ist er für jede Abwehr ein unangenehmer Gegner“, freut sich Trainer Vitor Pereira über die Neuverpflichtung Nummer vier.
    Auch Geschäftsführer Anthony Power ist glücklich, dass dieser Transfer umgesetzt werden konnte: „Christian ist ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg, unsere Vision umzusetzen. Er wird uns #gemeinsam mit den bereits getätigten Transfers sowie mit Vitor Pereira und seinem Team helfen, zurück in die Erfolgsspur zu finden. Davon sind wir alle überzeugt. Wir sind Hasan Ismaik einerseits dankbar dafür, dass er dies den Löwen mit solch einem großzügigen Engagement ermöglicht, andererseits Vitor Pereira, der in den letzten drei Wochen bereits großartige Arbeit geleistet hat.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2730.htm


    Den ersten Treffer landeten die Löwen schon vor dem Anpfiff gegen Greuther Fürth: Der dänische Nationalspieler Christian Gytkjaer konnte als vierter Neuzugang der Winter-Transferperiode vermeldet werden.


    München – Die derzeit verletzungsgeschwächte Offensive des TSV 1860, sicherlich eine der größten Baustellen für Neu-Trainer Vitor Pereira, wird somit prominent verstärkt. Der Nationalstürmer unterschrieb einen Vertrag bis 2019.


    Empfohlen hatte sich der dänische Angreifer insbesondere mit seiner starken Vorsaison beim norwegischen Meister Rosenborg Trondheim. Mit 19 Treffern wurde er dort Torschützenkönig. Insgesamt stehen 2016 sogar 22 Treffer bei Christian Gytkjær zu Buche, da er auch international drei Mal erfolgreich war, zwei Mal in der Champions League Qualifikation und einmal in der Europa League Qualifikation.


    "Diese Quote spricht für sich. Christian weiß, wo das Tor steht. Er hat super Qualitäten in der Box, ist beidfüßig im Abschluss und kopfballstark. Aufgrund seiner sehr guten Physis, die er im Spiel richtig einzusetzen weiß, ist er für jede Abwehr ein unangenehmer Gegner", freut sich Trainer Vitor Pereira über die Neuverpflichtung Nummer vier.


    Auch Geschäftsführer Anthony Power ist glücklich, dass der Königstransfer umgesetzt werden konnte: "Christian ist ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg, unsere Vision umzusetzen. Er wird uns gemeinsam mit den bereits getätigten Transfers sowie mit Vitor Pereira und seinem Team helfen, zurück in die Erfolgsspur zu finden. Davon sind wir alle überzeugt. Wir sind Hasan Ismaik einerseits dankbar dafür, dass er dies den Löwen mit solch einem großzügigen Engagement ermöglicht, andererseits Vitor Pereira, der in den letzten drei Wochen bereits großartige Arbeit geleistet hat."


    http://www.abendzeitung-muench…68-a575-3a816e34df50.html


    München - Der TSV 1860 München hat unmittelbar vor dem ersten Rückrundenspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth die Verpflichtung des dänischen Nationalspielers Christian Gytkjaer bekanntgegeben.

    Der 26 Jahre alte Angreifer wechselt von Norwegens Serienmeister Rosenborg Trondheim zu den „Löwen“. Bei 1860 erhält er einen Vertrag bis 2019, wie der Verein mitteilte. Über die Ablösesumme machte 1860 keine Angaben.
    Empfohlen hatte sich Gytkjaer mit einer starken Vorsaison in Trondheim. Mit 19 Treffern wurde er sogar Torschützenkönig. „Diese Quote spricht für sich. Christian weiß, wo das Tor steht. Er hat super Qualitäten in der Box, ist beidfüßig im Abschluss und kopfballstark“, sagte der neue Trainer Vitor Pereira überseinen vierten Winter-Neuzugang.
    Vor Gytkjaer hatten die Münchner bereits den brasilianischen Offensivspieler Amilton (27), Linksverteidiger Lumor Agbenyenu (20) aus Ghana und Innenverteidiger Abdoulaye Ba aus dem Senegal verpflichtet. Alle Neuzugänge fehlten noch gegen Fürth.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…fuer-sechzig-7334466.html


    Noch immer ist das Amt des Sportdirektors beim TSV 1860 unbesetzt. Der neue Trainer Pereira und Geschäftsführer Power kümmern sich um diese Aufgaben. Im Sommer könnte Ayre übernehmen.


    München - Am 5. Dezember nahm das Theater in Giesing seinen Lauf. Der TSV 1860 trennte sich von Thomas Eichin, der vorher schon vom Sportchef und Geschäftsführer zum Sportdirektor degradiert worden war. Was sich nach dessen Demontage durch Investor Hasan Ismaik tagelang angedeutet hatte, wurde Realität. Seither ist das Büro im rechten Flügel der Geschäftsstelle nicht mehr besetzt. Zumindest nicht mit einem neuen Sportdirektor.


    Böse könnte man meinen, dass der, der diese Arbeitsräume bezieht, sich auch keine große Mühe mit der Innenausstattung machen müsste. Lange waren die Engagements nie, sechs Sportdirektoren verschlissen die Löwen in ebenso vielen Jahren. Aktuell ist die Stelle also vakant.


    Und soll es laut Sechzig-Präsident Peter Cassalette auch bleiben. Vorerst. Denn der neue Coach Vitor Pereira hat in einem Interview dezent Ansprüche angemeldet, künftig mit einem (wohl eher gleichgestellten) Funktionär zusammenarbeiten zu wollen. Bis dahin weitet er seine Kompetenz auch auf Transferfragen aus.


    „Wir verlassen uns da auf den Trainer“, meinte Vereinsboss Cassalette kürzlich im Gespräch mit muenchen.tv. „In der jetzigen Konstellation brauchen wir nicht einen Sportdirektor, wie wir sie in der Vergangenheit hatten. Ich sage es mal auf Deutsch: Das Geld können wir uns sparen.“


    Deswegen ginge Sechzig einen anderen Weg und lasse „das ganz eng vom Trainer machen“. Die Abwicklung, Verträge und so weiter, könne Pereira jedoch nicht übernehmen, erzählte Cassalette, „da haben wir andere Leute dafür“.
    Pereira rekrutiert, Power handelt die Arbeitsbedingungen aus
    Mit „anderen Leuten“ ist wohl Interims-Geschäftsführer Anthony Power gemeint. Der US-Amerikaner hat, von vielen wegen seiner angeblichen Nicht-Kompetenz im Fußballgeschäft belächelt, zuletzt nicht den allerschlechtesten Job gemacht.


    Löwen-Boss Cassalette: "Wir sind ein schlafender Riese"

    Er realisierte die Deals mit Abdoulaye Ba (vom FC Porto ausgeliehen), Leihspieler Lumor und verpflichtete den Brasilianer Amilton fest bis 2020 (beide Portimonense SC). Alle drei sind Wunschspieler seines portugiesischen Trainers, der im Interview mit dem „Kicker“ unmissverständlich „mehr Qualität“ gefordert hatte. Benennt man die Arbeitsteilung, so ist Pereira wohl fürs Rekrutieren zuständig, Power handelt die Arbeitsbedingungen aus.
    „Ich teile meine Wünsche Hasan Ismaik mit und spreche nicht mit den Spielern oder den Beratern direkt. Alle weiteren Schritte regelt der Verein“, erzählte der 48-jährige Trainer. „Es wird allerdings kein Spieler kommen, den ich nicht will.“ Sein großes Selbstvertrauen ist hinlänglich bekannt.


    Pereira fordert Professionalisierung


    Dennoch reicht es offenbar nicht so weit, sich zu viele Aufgaben aufzubürden. Pereira, Trainer und Sportdirektor in Personalunion? Von diesem Gedanken wird man sich wohl verabschieden müssen. Denn der Portugiese sagte auch: „Ein Verein, der groß werden will, darf nicht nur sagen, dass er groß werden will. Er muss sich professionalisieren. Das versuchen wir in jedem Bereich.“ Ein eindeutiger Fingerzeig.


    Ba, Amilton, Lumor: Schon mitten unter den Löwen

    Der Posten soll wohl am liebsten mit dem Engländer Ian Ayre besetzt werden, der zum Sommer seine Arbeit als Vorstandsvorsitzender des FC Liverpool beendet. Der 53-Jährige, der aktuell mit dem ehemaligen Dortmunder Jürgen Klopp zusammenarbeitet, wäre wohl genau einer aus der Kategorie, wie sich Ismaik seine Führungskraft vorstellt.
    Es ist ein mögliches Planspiel, das der Jordanier nie verneinte. Ob er nun auch ihn von seinem Projekt in Giesing überzeugen kann?


    http://www.abendzeitung-muench…08-9d0d-b864cbb7c0f2.html

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    Geglückte Premiere für Trainer Vitor Pereira beim 2:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Die Führung der Gäste durch Serdar Dursun aus der 13. Minute konnte Ivica Olic per Foulelfmeter kurz vor der Pause egalisieren (43.). Nach dem Platzverweis von Stephan Sama (49.) spielten die Sechzger ünber 40 Minuten in Überzahl. Der eingewechselte Michael Liendl sorgte in der 86. Minute für den Siegtreffer.

    Personal:
    Der neue Löwen-Chefcoach Vitor Pereira musste gegen Fürth auf Fanol Perdedaj und Sascha Mölders (beide 5. Gelbe Karte), Krisztian Simon (Knochenreizung im Knie), Nico Karger (OP am Sprunggelenk), Florian Neuhaus (Knöchelverletzung) sowie Victor Andrade (Kreuzbandriss) verzichten. Die Neuzugänge Abdoulaye Ba, Amilton und Lumar hatten noch keine Spielberechtigung. Karim Matmour, Goran Sukalo, Rodnei und Kilian Jakob schafften nicht den Sprung in den 18er-Kader. Kurz vor Spielbeginn wurde noch die Verpflichtung des dänischen Stürmers Christian Gytkjær verkündet.
    Spielverlauf: Die erste gefährliche Aktion des Spiels hatten die Kleeblättler. Khaled Narey tankte sich über rechts durch, seine scharfe Hereingabe auf Sebastian Freis klärte Sebastian Boenisch zur Ecke (8.). In der 13. Minute das 1:0 für Fürth. Nach einem Rückpass wollte Jan Mauersberger blind auf Stefan Ortega zurückspielen. Doch der Torwart war aus seinem Tor gelaufen, wollte die Situation selbst bereinigen. Der Ball ging am Keeper vorbei und der nachsetzende Serdar Dursun hatte keine Mühe, die Kugel im verwaisten Kasten unterzubringen. Die Löwen waren in der Folge bemüht, den Fauxpas auszubügeln, doch gegen die kompakt stehenden Franken fanden sie keine adäquaten Mittel. Nur einmal wurde es gefährlich, als Ivica Olic an der rechten Strafraumkante den Ball behauptete, ihn in den Lauf von Stefan Aigner passte. Aber der 1860-Kapitän legte den Ball zu weit an Stephen Sama vorbei, erreichte ihn nicht mehr vor dem Tor-Aus (23.). Eine flache Hereingabe durch Narey von rechts ging an Ortega vorbei, quer durch den Fünfmeterraum etwa einen Meter vor der Torlinie, aber zum Glück für die Löwen war kein Fürther zur Stelle (29.). Nach einem Konter tauchte plötzlich Olic halblinks frei vor Balázs Megyeri auf. Sein Schrägschuss begrub der SpVgg-Keeper unter sich (31.). Einen Freistoß an der Strafraumkante knapp vorm Tor-Aus versuchte Robert Zulj in der 35. Minute direkt aufs Tor zu schießen, doch Aigner in der Mauer wehrte den Ball ab. Der kam zu Niko Gießelmann am Elfmeterpunkt, der mit vollem Risiko draufhielt, aber übers Tor zielte. Einen 30-Meter-Hammer von Romuald Lacazette konnte Megyeri gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken (42.). Bei der anschließenden Ecke von links durch Levent Aycicek wurde Mauersberger von Sama beim Kopfballversuch umgerissen, Schiedsrichter Sven Jablonski zeigte sofort auf den Punkt. Olic zielt ins linke untere Eck, Megyeri war mit den Fingerspitzen dran, konnte das 1:1 aber nicht verhindern (43.). Mit diesem Ergebnis wurden auch die Seiten getauscht.
    Kurz nach Wiederanpfiff konnte Stojkovic im letzten Moment den am Elfmeterpunkt stehenden Dursun am Abschluss hindern (48.). Nur eine Minute später war für Sama nach einem Foul an Stojkovic das Spiel beendet. Schiedsrichter Jablonski zeigt dem Fürther die Gelb-Rote Karte (49.). Nach einem Pass von Stojkovic in die Tiefe tauchte Aigner über rechts alleine vor Megyeri auf, aber erneut konnte der Keeper den Schuss aus spitzem Winkel abwehren (59.). Eine Hereingabe von links durch Maxi Wittek nahm der eingewechselte Daylon Claasen in der Mitte direkt, zielte aber deutlich neben das Fürther Tor (64.). Die Löwen versuchten in dieser Phase den Druck gegen die dezimierten Gäste hochzuhalten, doch immer wieder schlichen sich Abspielfehler in das Passspiel ein. In der 77. Minute gab Lucas Ribamar sein Punktspieldebüt für die Löwen. Der Brasilianer fiel die komplette Vorrunde verletzungsbedingt aus. Kurz danach ein Konter der Fürther in 3:2-Überzahl. Zum Glück für Sechzig suchte Zulj eigensinnig den Abschluss im Zentrum, sein Schuss wurde von Felix Uduokhai geblockt, bevor Ortega das Spielgerät aufnehmen konnte (78.). Wenig später tauchte der eingewechselte Mathis Bolly vor dem Löwen-Keeper auf, der wehrte mit einem Spreizschritt den 14-Meter-Schuss des Fürther Stürmers ab (80.). Der eingewechselte Michael Liendl sorgte in der 86. Minute für den Siegtreffer. Claasen hatte von links in den Strafraum geflankt, die Kugel flipperte zum Österreicher, der aus zwölf Metern Maß nahm und mit rechts zum 2:1-Endstand traf.


    STENOGRAMM: 18. Spieltag, 27.01.2017, 18.30 Uhr


    1860 München - SpVgg Greuther Fürth 2:1 (1:1)


    1860: 24 Ortega – 6 Boenisch, 2 Mauersberger, 17 Uduokhai – 22 Stojkovic, 3 Wittek – 38 Lacazette, 11 Adlung – 29 Aigner, 33 Aycicek – 40 Olic.
    Ersatz: 21 Zimmermann (Tor) – 4 Bülow, 7 Claasen, 9 Mugosa, 10 Liendl, 12 Ribamar, 16 Busch.


    Fürth: 24 Megyeri – 13 Caligiuri, 28 Franke, 2 Sama – 40 Sontheimer, 6 Hofmann,– 21 Narey, 20 Zulj, 7 Gießelmann – 15 Dursun, 9 Freis.
    Ersatz: 30 Burchert (Tor) – 4 Gugganig, 14 Bolly, 18 Kirsch, 27 Derflinger, 31 Steininger, 39 Raum.
    Wechsel: Liendl für Adlung (57.), Claasen für Aycicek (57.), Ribamar für Mauersberger (77.) - Bolly für Dursan (60.), Raum für Freis (75.), Steininger für Sontheimer (87.).


    Tore: 0:1 Dursun (13.), 1:1 Olic (43., Foulelfmeter), 2:1 Liendl (86.).


    Gelbe Karten: Adlung,Stojkovic, Aigner, Claasen -.


    Gelb-Rote Karte: Sama (49., wiederholtes Foulspiel).


    Zuschauer: 15.800 in der Allianz Arena.


    Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Eric Müller (Bremen), Daniel Riehl (Bremen); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2729.htm


    Liveticker:


    http://www.weltfussball.de/spi…en-spvgg-greuther-fuerth/

    Nächstes Spiel:


    Freitag, 3. Februar 2017, 18:30 Uhr in Bielefeld


    http://www.weltfussball.de/spi…1860-muenchen/liveticker/


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  • München - Erfolgreicher Rückrundenauftakt für die Löwen: Das Team von Neu-Coach Vitor Pereira besiegte Greuther Fürth in der Allianz Arena mit 2:1.

    Das war ein perfekter Einstand für Vitor Pereira! Dank des späten Treffers von Michael Liendl (86.) drehten die Löwen gestern Abend das Heimspiel gegen Greuther Fürth, siegten gegen die Gelb-Rot dezimierten Franken mit 2:1 (1:1). Olic hatte die Führung durch Dursun per Elfmeter ausgeglichen. Mit nun 19 Punkten liegen die Sechziger auf Platz 13, nächste Woche geht’s nach Bielefeld.
    Altbewährte Kräfte in der Startelf
    Pereiras Startaufstellung überraschte nicht. Dass Daniel Adlung den Vorzug vor Liendl bekommen würde, hatte sich in der vergangenen Trainingswoche angedeutet, Stojkovic statt Busch auf rechts dürfte eine ebenso knappe Entscheidung gewesen sein wie Ortega anstelle von Zimmermann im Tor. Er wolle ein Team sehen, das seine DNA rüberbringe, hatte Pereira angekündigt. „In die Richtung, wie ich spielen will, sind wir eine bessere Mannschaft geworden.“ Den Beweis blieben die Löwen lange schuldig. Fürth war bis zu Samas Platzverweis (49.)mindestens ebenbürtig, Sechzig kam mit den konsequent pressenden Franken nicht zurecht. Speziell Boenisch war mit seinen Fehlpässen ein steter Gefahrenherd. Von einem geordneten Spielaufbau konnte keine Rede sein.
    Slapstick in der Löwendefensive
    Die Führung für die Fürther in der 13. Minute resultierte aus einem Missverständnis zwischen Mauersberger und Ortega. Der Abwehrchef wollte einen weiten Ball von Gießelmann zum Keeper zurückspitzeln, doch Ortega war herausgelaufen; Dursun schob als lachender Dritter ein. Es war bereits der siebte Saison-Gegentreffer für 1860 nach einem individuellen Patzer. Die Folge: Zur Nervosität kam jetzt auch noch Verunsicherung. Unnötige Fouls ermöglichten Fürth einige gefährliche Freistöße, Pereira kam an der Seitenlinie aus dem Zetern nicht heraus. Dass es trotzdem mit einem 1:1 in die Pause ging, hatten die Löwen Fürths Khaled Narey zu verdanken. Der Verteidiger umklammerte bei einer Ecke den zugeteilten Boenisch, Schiri Jablonski entschied zu Recht auf Elfmeter. Und Olic hatte Glück, dass sein schwach geschossener Ball von Keeper Megyeris Unterarm ins Tor sprang (43.).
    Schiedsrichter Jablonski im Fokus
    Auch nach der Pause stand der Referee im Blickpunkt. Zunächst verweigerte er Fürth einen Elfmeter, als Dursun bei einem Schussversuch zu Boden ging (48.), eine Minute später schickte er den bereits verwarnten Sama nach einem Foul an Stojkovic vom Feld. Hart, aber vertretbar. Die Löwen bekamen nun Oberwasser. Mit Liendl (für Adlung) kam mehr Kreavtivität ins Spiel, mit Claasen (für Aycicek) mehr Tempo. Vom Südafrikaner bedient scheiterte Aigner aus spitzem Winkel an Megyeri (59.). Als in der 77. Minute auch noch Ribamar sein Debüt geben durfte und Mauersberger vom Feld ging, erwarteten die 17 000 Fans in der Arena eine Schluss-offensive. Und auch wenn die Präzision weiterhin zu wünschen übrig ließ, gab’s am Ende trotzdem Grund zum Jubel. Dank „Joker“ Liendl. Claasen hatte von links geflankt, Olic mit dem Oberschenkel unfreiwillig genau vorgelegt - und der Österreicher zielte mit seinem schwächeren rechten Fuß rechts unten ins Glück (86.). So kann’s aus Löwen-Sicht gerne weitergehen. lk, ff


    Der Ticker zum Sieg der Löwen gegen Greuther Fürth: Hier zum Nachlesen. Hier finden Sie Bilder zum Spiel und die Noten der Löwen.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…t-7334804.html?cmp=defrss


    München - Nicht schön, aber erfolgreich. So könnte man den Rückrundenauftakt der Löwen beschreiben. Hier die Stimmen zum 2:1-Heimsieg der Blauen gegen Greuther Fürth.

    Die Freude nach dem etwas glücklichen 2:1-Heimsieg der Löwen gegen Abstiegskonkurrenten Greuther Fürth war den Akteuren nach Abpfiff ins Gesicht geschrieben. Dementsprechende äußerten sie sich auch hinterher.
    Hier die Stimmen zum Löwen-Sieg:
    Vitor Pereira, Trainer: „Ich habe mir mehr von dem Spiel erhofft - aber der Wille war zu sehen - das ist gut. Das Ergebnis war aber sehr wichtig für uns. Ich will aber nicht nur Ergebnisfussball. Es soll auch schön sein. Taktisch und technisch war das kein fantastisches Spiel. Wir haben aber oft die Spielmomente falsch eingeschätzt. Es war ein Hin und Her, Fußball ist für mich aber kein Hin und Her. Wir hatten viele Ballverluste. Mit der Zeit werden wir uns aber verbessern.“
    Michael Liendl, Torschütze zum 2:1: „Ich war relativ ruhig beim Schuss, wusste, was ich machen will, hab den Ball dann ganz gut getroffen. Wenn du vorher schon weißt, was du geplant hast, ist es einfacher"
    Stefan Aigner, Kapitän: „Das war eine schwere Geburt. Es war ganz, ganz wichtig, dass wir heute drei Punkte geholt haben.”


    Hier geht es zu den Bildern zum Spiel.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…uther-fuerth-7335113.html


    Erfolgreicher Start für Vítor Pereira: In Überzahl konnte der neue Trainer des TSV 1860 München bei seiner Premiere in der 2. Fußball-Bundesliga ein glückliches 2:1 (1:1) gegen Greuther Fürth bejubeln.


    Fürth - In einem über weite Strecken zerfahrenen Derby erzielte der eingewechselte Michael Liendl in der 86. Minute vor 15.800 Zuschauern für die "Löwen" den Siegtreffer. Nach einem groben Missverständnis in der 1860-Abwehr hatte Serdar Dursun die Gäste in Führung gebracht (13.). Ivica Olic glich per Foulelfmeter aus (43.).


    Kurz nach der Pause sah der unsichere Fürther Neuzugang Stephen Sama nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte.


    1860 München rückte in der Tabelle bis auf zwei Punkte an Fürth heran.


    Die Noten der AZ-Sportredaktion für die siegreichen Löwen lesen Sie in unserer Fotostrecke!


    http://www.abendzeitung-muench…92-b908-138fa5a85f76.html


    Gelungener Einstand für Trainer Vitor Pereira bei 1860 München: Beim Debüt des Portugiesen kamen die Löwen gegen Greuther Fürth in Überzahl zu einem Sieg. Vitor Pereira war nach dem Spiel dennoch kritisch.


    München - Jetzt weiß Vitor Pereira, was ihn beim TSV 1860 erwartet. Der portugiesische Startrainer gewann bei seinem Debüt mit den Sechzgern 2:1 (1:1) gegen Greuther Fürth, gut war die Leistung seiner Löwen aber nicht. Vor 15.800 Zuschauern in der Arena in Fröttmaning erzielten Ivica Olic per Foulelfmeter (43. Minute) und Michael Liendl (86.) die Tore für Sechzig, Serdar Dursun hatte die Franken in Führung geschossen (13.). Am Ende hieß es: Glück gehabt!


    „Ich war relativ ruhig beim Schuss, wusste, was ich machen will, hab den Ball dann ganz gut getroffen. Wenn du vorher schon weißt, was du geplant hast, ist es einfacher", sagte Torschütze Liendl nach dem Spiel. Der Österreicher musste anfangs auf der Bank Platz nehmen. Im Tor setzte Pereira indes auf Stefan Ortega statt auf Jan Zimmermann.


    Offensiv ließ der Portugiese in einem 3-4-3 angreifen, defensiv schoben Filip Stojkovic rechts und Maximilian Wittek links nach hinten, um eine Fünferkette zu bilden. Beides funktionierte kaum. Der 48-jährige Startrainer hielt indes taktisch Wort, insofern seine Löwen extrem hoch standen und versuchten, das Spiel zu diktieren.


    Liveticker zum Nachlesen


    "Ich habe mir vom Spiel mehr erhofft"


    Doch bereits der Beginn war zaghaft. Die erste Chance hatten die Gäste. Jan Mauersberger musste nach einer Hereingabe von rechts am Fünfereck in höchster Not klären (8.). Immer wieder schob Pereira seine Spieler nach vorn, interpretierte dabei die Maße der Coaching Zone sehr eigenwillig. Die Dreierkette tat sich in der Spieleröffnung aber extrem schwer.
    "Taktisch und technisch war das kein fantastisches Spiel. Es war viel Wille drin, aber es war kein gutes Spiel. Ich habe mir vom Spiel mehr erhofft. Wir haben aber oft die Spielmomente falsch eingeschätzt. Es war ein Hin und Her, Fußball ist für mich aber kein Hin und Her. Wir hatten viele Ballverluste. Mit der Zeit werden wir uns aber verbessern", sagte Vitor Pereira hinterher.
    Geschenk an Fürth


    Die 13. Minute: Mauersberger wollte den Ball schlampig auf Ortega zurücklegen. Der Keeper kam rasant aus seinem Tor – und der Ball trudelte an ihm vorbei. Dursun sprintete dazwischen und schob ins leere Tor ein. Was ein Geschenk an Fürth.
    Und der frühe Rückschlag für Pereira! Die Sechzger wirkten fortan gehemmt. Nach 29 Minuten kamen die Gäste beinahe zum 2:0. Mit einem schnellen Pass durch die Gasse war die Dreierkette düpiert, der agile Khaley Narey spitzelte den Ball an Ortega, aber auch am langen Pfosten vorbei. Bei Sechzig hieß es lange Leerlauf. Bis Romuald Lacazette einen satten Distanzschuss auspackte, der einen Eckball nach sich zog.


    Bei diesem riss und zerrte Stephen Sama so lange am ansonsten schwachen Sebastian Boenisch, so dass Schiedsrichter Sven Jablonski gar nicht mehr anders konnte, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Ivica Olic trat an, schoss schwach unten links vom Schützen aus. Torwart Balázs Megyeri war dran, konnte aber nicht abwehren. Die Fans jubelten, Pereira dagegen blieb regungslos stehen. Der Portugiese hatte davor wohl zu vieles gesehen, was ihm Sorgen bereiten dürfte.
    Nach dem Seitenwechsel dezimierten sich die Franken: Stephen Sama sah Gelb-Rot. Bei den Löwen drückten vor allem die Fans aufs Tempo. Beeindruckend. Pereira indes brachte Michael Liendl (57.) für mehr Kreativität, Adlung durfte bei eisigen Temperaturen unter die warme Dusche.
    Das galt auch für Levent Aycicek, für ihn kam Daylon Claasen. Plötzlich war Stefan Aigner durch, zögerte aber zu lange und scheiterte frei an Megyeri. Der Kapitän leitete auch den nächsten gefährlichen Angriff ein, doch Claasen vertändelte den Ball. Jetzt sollte es Lucas Ribamar (77.) bei seinem Debüt richten. Der ebenfalls eingewechselte Liendl übernahm es für ihn. Der Österreicher traf platziert unten rechts – und Pereira durfte doch noch jubeln.


    http://www.abendzeitung-muench…9d-a5d7-fc8c524ce94f.html


    1860 München siegt und verpflichtet Gytkjaer

    Pereiras "sehr emotionaler" Einstand


    Mit Spannung wurde das Debüt von 1860 Münchens neuem Trainer Vitor Pereira erwartet. Nach intensiven Wochen samt Trainingslager in Portugal hatte der 48-Jährige ein 3-4-3-System einstudiert, mit dem er gegen Auftakt-Gegner Fürth lange an seine Grenzen stieß. Mit Geduld, Risiko und etwas Glück schafften die Löwen schließlich doch noch die Punktlandung und siegten mit 2:1.


    http://www.kicker.de/news/fuss…l#omrss_team_1860muenchen

  • München - Vitor Pereira ist nach dem Sieg über Fürth nur mit dem Ergebnis zufrieden. Der neue Löwen-Trainer sieht noch viel Arbeit auf sich und die Mannschaft zukommen.

    In strahlender Siegerpose mochte sich Vítor Pereira nicht präsentieren. Im Gegenteil: Nach seiner geglückten Zweitliga-Premiere mit dem TSV 1860 München beim 2:1 (1:1) im Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth überwogen beim neuen Löwen-Trainer die kritischen Töne. „Fußball ist nicht nur das Ergebnis. Ich will mehr Qualität haben. Taktisch und technisch war das sicher kein fantastisches Spiel“, resümierte der 48 Jahre alte Portugiese.
    Auf Knopfdruck kann eben auch ein international erfahrener Trainer wie Pereira keinen spielerischen Glanz in ein Team zaubern, das er erst vor dem Abstieg bewahren und dann zurück in die Bundesliga führen will. „We go to the top“, hatte Pereira selbstbewusst bei seinem Amtsantritt in München angekündigt: Mission Aufstieg 2018!
    Olic gleicht mit umstrittenem Elfer aus
    Immerhin kehrte mit ihm zum Rückrundenauftakt das Glück zum deutschen Meister von 1966 zurück. Nach dem frühen Rückstand durch Serdar Dursun führte ein umstrittener Foulelfmeter von Ivica Olic zum 1:1. Und der eingewechselte Michael Liendl sorgte in der 86. Minute mit dem Siegtor für das Münchner Happy End. Da hatten die Löwen doch noch etwas aus ihrer numerischen Überzahl gemacht, in der sie nach der Gelb-Roten Karte des Fürthers Stephen Sama (49.) agierten.
    Pereiras dreiwöchige Vorbereitungsarbeit entfaltete nur ansatzweise Wirkung. Das neue 3-4-3-System funktionierte noch bruchstückhaft. Das Spiel war zerfahren und fehlerhaft, nicht strukturiert, wie es sich der ehemalige Meistertrainer des FC Porto vorstellt. „Es war ein Hin und Her: Ballgewinn, Ballverlust. Das war sicher nicht das Spiel, das ich mir vorstelle“, stöhnte Pereira. Er lobte immerhin den Willen der Spieler, die seine neue Spielidee noch nicht umsetzen konnten. „Sagen wir so: Wir haben es versucht“, bemerkte Kapitän Stefan Aigner.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…t-7335674.html?cmp=defrss

  • München - Er ist der treffsicherste Löwe in dieser Saison, einen Stammplatz hat Michael Liendl deswegen aber noch lange nicht. Auch nicht bei Neu-Coach Pereira. Was ist da eigentlich los?

    Ein Bierseidl der Urlaubsregion Sonnenwald und eine Flasche Marillenlikör – das waren die Geschenke, die Michael Liendl am Samstag beim Fanklubbesuch in Zenting (Kreis Freyung-Grafenau) überreicht bekam. Zielwasser für den treffsichersten Löwen (sieben Saisontore) – vielleicht gibt Liendl ja seinen Kollegen ein paar Stamperl ab. Schaden kann’s nicht mit Blick auf die vergebenen Chancen vom Freitag gegen Fürth.
    Warum dieser Liendl nicht von Anfang an spielen durfte? „Das war die meistgestellte Frage bei uns im Fanklub am Samstag“, sagt Vorstand Reinhold Lang. „Der Michi ist einer, der Fußball spielen kann. Davon gibt es in der Mannschaft nicht allzu viele.“
    Liendl selbst hatte sich dazu bereits am Freitag nach seinem Siegtor zum 2:1 geäußert. „Ich habe den Anspruch, in der Mannschaft zu spielen, weil ich die Qualität einfach habe“, sprach er. „Das weiß ich, und das wissen, glaube ich, viele andere auch. Das ist keine Kampfansage, sondern einfach mein Anspruch an mich selbst.“ Daniel Bierofka und Kosta Runjaic gingen mit diesem Anspruch nur phasenweise konform, auch Neu-Trainer Vitor Pereira setzte gegen Fürth zunächst lieber auf Daniel Adlung als auf den Österreicher.
    „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich beim Trainer in der Hierarchie stehe“, sagte Liendl auf die Frage nach seinem gefühlten Stellenwert. „Das ist mein Ding bei Sechzig, dass es immer auf und ab geht. Und es ist die letzten Jahre immer mal wieder was Neues passiert hier, damit muss man umgehen können.“
    Liendls Vertrag bei 1860 endet zum Saisonende. Ein vorzeitiger Wechsel bis zum Transferschluss am Dienstag ist zwar unwahrscheinlich, aber nicht explizit ausgeschlossen. „Man weiß nie, was passiert“, sagt der 31-Jährige. „Im Fußballgeschäft kann alles sehr schnell gehen. Stand jetzt bin ich prinzipiell ganz normal Spieler hier.“
    Nicht nur die Fans in Zenting hoffen, dass das auch am Mittwoch noch gilt.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iendls-platz-7338672.html


    München - Zufrieden war Löwen-Trainer Vitor Pereira nach dem 2:1 gegen Greuther Fürth eigentlich nur mit dem Ergebnis.
    „Taktisch und technisch war das kein fantastisches Spiel. Wir hatten nicht die Qualität, die ich erwartet habe. Wir müssen die Zeit jetzt nutzen, um besser zu werden.“, sagte der Coach nach dem Spiel, „Fußball ist für mich nicht nur Ergebnis!“ Am Freitag müssen die Löwen nach Bielefeld. Dort wird dann wohl auch der eine oder andere Neuzugang auf dem Feld stehen. Die tz zeigt, was besser werden muss.


    Spielaufbau: Mit teils katastrophalen Fehlpässen wurden den Fürthern immer wieder Möglichkeiten geschenkt. Nicht nur Boenisch spielte dem Gegner den Ball gleich reihenweise in den Fuß. Konstruktiver Aufbau sieht anders aus. „Wir haben oft die Spielmomente falsch eingeschätzt. Es war oft ein Hin und Her. Das ist für mich kein Fußball!“, moserte Pereira. Apropos Boenisch: Pereira ließ den lange verletzten Routinier vor allem deshalb spielen, weil dieser die Pässe in die Tiefe beherrschte. Es lag aber nicht nur an der Verteidigung. Im Mittelfeld waren Lacazette und Adlung zwar um Ordnung bemüht, aber erst der eingewechselte Liendl schaffte es, dem Spiel Struktur zu geben.


    Zu große Abstände: Die Offensivreihe mit Aigner, Aycicek und Olic hing völlig in der Luft. Symptomatisch: Bei der ersten großen Löwen-Chance bekam Olic den Ball nicht von einem Mitspieler, sondern von einem Fürther. Lacazette versuchte, sich ab und an in die Offensive einzuschalten – insgesamt zu wenig. Auch von den beiden Außenverteidigern Wittek und Stojkovic kam für die Offensive kaum Unterstützung.


    Standards: Das 1:1 fiel zwar durch einen Elfmeter nach einer Ecke – das war’s aber auch an Gefährlichkeit, egal ob Wittek oder Aycicek zum ruhenden Ball antraten. Mit Uduokhai und Mauersberger hat 1860 eigentlich zwei (defensiv) kopfballstarke Verteidiger. Mit der 1,97-Meter-Kante Abdoulaye Ba ist jetzt noch eine Waffe dazugekommen.


    Flügelspiel: Aycicek und Aigner waren kaum ins Spiel eingebunden. Keine Flankenläufe, kein Eins gegen Eins – die beiden spielten mut- und kraftlos. Mit Olic war natürlich auch nicht der kopfballstarke Stürmer in der Mitte, der mit Flanken gefüttert werden kann. Auch der neue Angreifer Christian Gytkjaer ist ein Spieler, der vor allem auf Bälle von Außen wartet.


    Kreativität: Herausgespielte Chancen waren am Freitag nicht zu sehen. Der Ball wurde kaum einmal schnell über ein paar Stationen gespielt. Es fehlten die Überraschungsmomente um die Fürther Verteidigung in Bedrängnis zu bringen. Es zeigte sich, dass weder Adlung noch Lacazette der kreative Kopf der Mannschaft sein können. Auch Aycicek konnte seine gute Form von Ende der Rückrunde nicht ins neue Jahr herüberretten. Erst mit Liendl wurde das Spiel etwas kreativer.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-werden-muss-7337004.html


    Der dänische Nationalspieler Christian Gytkjaer (26) gab am Montag seinen Einstand beim TSV 1860 - gut möglich, dass der Torschützenkönig schon am Freitag beim Auswärtsspiel in Bielefeld (Freitag, 18.30 Uhr, dieblaue24-Liveticker) zum Löwen-Kader gehört.


    Neu an der Grünwalder Straße ist auch Torwart-Trainer Ricardo Filipe: Der Portugiese wird Andreas Menger ablösen.


    http://www.dieblaue24.com/1860…ie-1860-bilder-vom-montag


    Löwen-Coach Vitor Pereira besetzt beim TSV 1860 einen weiteren Posten neu. Der Portugiese Ricardo Filipe Rodrigues Mato ist offenbar künftig der Torwarttrainer der Sechzger.


    München - Alles auf Portugiesisch: Vitor Pereira baut weiter fleißig den TSV 1860 um und setzt dabei strikt auf Verstärkungen aus seiner Heimat. So war am späten Montagvormittag ein neuer Torwarttrainer an der Grünwalder Straße. Sein Name: Ricardo Filipe Rodrigues Mato.


    Auf Andreas Menger wartete man in Giesing zumindest vergeblich. Der Verein dementierte die Personalie auf Nachfrage der AZ nicht. Es würde zu Pereiras Stil passen, nach und nach Vertraute bei den Löwen einzubauen. Schon zuvor hatte der 48-Jährige einen Mannschaftsarzt nach Deutschland geholt, dessen Namen bei Sechzig zum Teil nicht mal die Mitarbeiter des Vereins kennen.


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  • Ricardo Filipe Rodrigues Matos gehört ab sofort zum Trainerteam von Vitor Pereira. Der ehemalige Torhüter, der in seiner aktiven Karriere u.a. für den portugiesischen Erstligisten Vitória Setúbal und FC Porto B aktiv war, betreut in Zukunft die Löwen-Keeper.

    Der 37-jährige Portugiese arbeitete bereits beim FC Porto mit 1860-Cheftrainer Vitor Pereira zusammen. Deshalb kennt und schätzt der 48-Jährige dessen Expertise: „Ich vertraue der Arbeit von Ricardo voll und ganz, er ist ein sehr guter Towarttrainer, der bereits Erfahrungen auf Top-Niveau gesammelt hat. Er ist eine Bereicherung für unser Team.“
    Gleichzeitig arbeitet der TSV 1860 München an einer einvernehmlichen Lösung mit Andreas Menger, der seit Beginn der Saison für die Torhüter verantwortlich war: „Wir bedanken uns ganz herzlich bei Andreas Menger für sein großes Engagement in seinem Bereich. Er hat nicht nur unsere Profi-Keeper verbessert, sondern auch unseren Nachwuchs auf dieser Position stark gefördert und weiterentwickelt“, so Geschäftsführer Anthony Power.


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    KURZ GEBRÜLLT, LÖWE.


    Erste Einheit
    Vor dem Anpfiff der Partie gegen Greuther Fürth wurde er den Fans vorgestellt, fehlte aber auf Grund seines Umzugs beim Spiel in der Allianz Arena. Am Montagvormittag stand Christian Gytkjaer zum ersten Mal mit seinen neuen Mannschaftskollegen auf dem Platz. Karim Matmour, Sebastian Boenisch, Goran Sukalo und Krisztian Simon absolvierten ein individuelles Programm.


    Gut überstanden
    Nach seiner Sprunggelenksverletzung war für Nico Karger eine Operation unvermeidbar. Am vergangenen Donnerstag stand der medizinsche Eingriff an. Seither erholt sich der Youngster in den heimischen vier Wänden von den Strapazen. „Der Fuß ist zwar noch ein bisschen dick, soweit läuft die Heilung aber nach Plan“, erklärte der gebürtige Kronacher am Montag.


    Auszeichnung für Liendl
    Die meisten Torschüsse abgegeben und das wichtige Siegtor gegen Greuther Fürth erzielt. Kein Wunder, dass der Kicker auf Michael Liendl aufmerksam geworden ist. Das Fußballmagazin wählte den Mittelfeld-Löwen in die Elf des Spieltages. Herzlichen Glückwunsch, Liendi!


    Andrade zum Kurzbesuch
    Nach seinem Kreuzbandriss schwitzt Victor Andrade in Brasilien für sein Comeback. Am Donnerstag weilte er für einen Kurzbesuch in Deutschland. Untersuchungen in Augsburg standen an. Anschließend besuchte der Flügelflitzer seine Mannschaftskollegen an der Grünwalder Straße. Kurz darauf reiste Andrade wieder in die brasilianische Heimat, wo er seine Reha fortführt.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2735.htm



  • Christian Gytkjaer soll die Löwen in der Tabelle der 2. Liga schon bald nach oben schießen. Die Nachbesserung im Kader von Vitor Pereira hat sich der TSV 1860 Recherchen der AZ zufolge einiges kosten lassen.


    München - „Der ist ja schon schnuckelig.“ Das erste Urteil weiblicher Löwen-Fans über Stürmer Christian Gytkjaer fällt eindeutig aus. Doch schießt der Däne auch Tore für den TSV 1860? Am besten in Serie, wie er es für Rosenborg Trondheim in Norwegen tat?


    72 Torbeteiligungen für Christian Gytkjaer

    Die Sechzger haben sich die Dienste des 26-jährigen Angreifers zumindest einiges kosten lassen. Der Verein freilich macht aus eigenen Stücken keine Angaben zur Summe für den Gytkjaer-Wechsel. Auf Anfrage der AZ nannte das Fachportal „transfermarkt.de“ dagegen eine „kolportierte Ablöse von 2,25 Millionen Euro“, ohne Gewähr, versteht sich.


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    Eine gute Investition, geht es nach den Experten. Gytkjaer habe schließlich 72 Torbeteiligungen (63 Treffer, 9 Assists) in 121 Ligaspielen in Norwegen gehabt, nach seinem Engagement bei Haugesund FK kam er alleine in 39 Pflichtspielen für Rosenborg auf 23 Treffer – und zwei Vorlagen.


    "Wie Youssuf Poulsen von RB Leipzig"

    „Gytkjaer entfaltet seine Qualitäten insbesondere im schnellen Umschaltspiel. Ein technisch versierter und kopfballstarker Mittelstürmer, der den Abschluss sucht und im Strafraum stets Gefahr ausstrahlt“, erklärte transfermarkt-Sportjournalist Thomas Deterding. „Er stammt wie Youssuf Poulsen von RB Leipzig und BVB-Profi Emre Mor oder auch Uffe Bech vom 1860-Ligakonkurrenten Hannover 96 aus der Nachwuchsschmiede des dänischen Erstligisten Lyngby BK.“
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    Für die Löwen sei der Transfer angesichts der alternden Sturmspitzen Sascha Möldersund Ivica Olic sinnvoll, meinte Deterding weiter, „wenn gleich der Klub mit Blick auf die kolportierte Ablöse in Höhe von 2,25 Millionen Euro für einen 26-Jährigen auch tief in die Tasche greifen musste“.


    1,3 Millionen Euro Marktwert

    Schließlich hätte Gytkjaer bei Rosenborg nur noch eineinhalb Jahre Vertrag besessen und sein Marktwert werde aktuell auf 1,3 Millionen Euro taxiert. Dass sich sein Marktwert schon bald steigert, kann der Blondschopf selber beisteuern – am besten mit reichlich Toren für Sechzig.


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    Der Däne trainiert erstmals mit dem TSV 1860. Fjortoft kennt den Neuzugang gut: "Er ist ein Stürmer, der viel unterwegs ist."


    München - Beinahe schüchtern betrat Christian Gytkjaer am Montagmittag, Punkt 12.05 Uhr, den Trainingsplatz des TSV 1860.


    Es war die erste von vier nicht-öffentlichen Trainingseinheiten der Löwen in dieser Woche. Die Fans bekommen deshalb erstmal keine Gelegenheit, ihrem neuen dänischen Stürmer ganz nah zu kommen. Denn die zahlreichen Geheimtrainings unter Vitor Pereira sorgen dem Vernehmen nach nicht für Jubelstürme unter den Anhängern.


    Für eben diese soll der 26-jährige Gytkjaer künftig verantwortlich zeigen. Hinter seiner Verpflichtung steckt mehr als die bloße Sehnsucht nach einem echten Torjäger. "Wir haben ganz bewusst Spieler verpflichtet, die nicht nur unsere Mannschaft verstärken werden, sondern mit denen sich auch unsere Fans identifizieren können", schrieb Investor Hasan Ismaik auf Facebook. Er dürfte mit diesem Kriterium Gytkjaer wegen dessen (eigentlich) extrovertierten Art gemeint haben.


    Ex-Stürmer Fjortoft lobt den Neu-Löwen


    Einer, der weiß, wie Kult geht, ist TV-Experte und Ex-Bundesligastürmer Jan Age Fjortoft. Der frühere norwegische Nationalspieler kennt die norwegische Liga freilich bestens. Gytkjaer hatte in der im November zu Ende gegangenen Saison nicht nur mit Rosenborg Trondheim das Double geholt, sondern wurde mit 19 Treffern Torschützenkönig. Fjortoft kennt die Qualitäten des dänischen Nationalstürmers, warnt aber vor zu viel Euphorie. Ob Gytkjaer einschlägt? "Das hängt davon ab, welchen Plan 1860 mit ihm hat. Wenn man als ausländischer Spieler irgendwo hin wechselt, kommt es darauf an, wofür man vorgesehen ist", erklärt der 49-Jährige im Gespräch mit der AZ.


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    "Gytkjaer hat für Trondheim seine Tore gemacht, er hat bei Haugesund seine Tore gemacht. Jetzt wird es interessant zu sehen sein, wie er sich in der 2. Liga Deutschlands schlägt." Fjortoft lobt den Neu-Löwen als echten Typen, der bei Rosenborg vorangegangen sei. "Du kannst aber auch der schlechteste Typ der Welt sein, wenn du Tore schießt, ist das den Fans am Ende egal und umgekehrt", meint der frühere Angreifer. Fjortoft sieht einen Vorteil für die Giesinger. "Ich denke, dass er sich bei Sechzig sehr schnell integrieren wird. Als Skandinavier tut er sich mit der deutschen Sprache leichter", sagt er.


    "Klassischer Strafraumstürmer"


    Doch der 1,85 Meter große Stürmer wird mehr bringen müssen, damit sich die Investition in ihn amortisiert. Er stammt wie Youssuf Poulsen von RB Leipzig und BVB-Profi Emre Mor aus der Nachwuchsschmiede des dänischen Erstligisten Lyngby BK. Das Onlineportal transfermarkt.de beziffert die Ablöse für den Blondschopf auf 2,25 Millionen Euro. Eine stolze Summe für einen Wintertransfer.


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    Einen, der wie gemacht ist für Pereiras 3-4-3-System? "Er ist ein Stürmer, der viel unterwegs ist und immer seine Torchancen sucht, ein klassischer Strafraumstürmer", sagt Fjortoft über ihn. Da Sascha Mölders (Schambeinentzündung) weiter ausfällt, Lucas Ribamar wohl auch noch nicht bereit für einen Startelf-Einsatz und Ivica Olic kein klassischer Stoßstürmer ist, könnte Gytkjaer nun zum Express-Problemlöser werden. Die Löwen-Fans hoffen darauf.


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    München - Stefan Mugosa und der TSV 1860 gehen künftig getrennte Wege. Der Stürmer wird den Verein am letzten Tag der Transferperiode verlassen.

    Dieser Wechsel hatte sich angedeutet - spätestens, nachdem am Montag erste Gerüchte um potentielle neue Arbeitgeber aufgetaucht waren. Stefan Mugosa wird den TSV 1860 München am letzten Tag der Transferperiode verlassen. Das bestätigte sein Berater Thomas Skrelja gegenüber „Liga-Zwei.de“. Der 24-Jährige Angreifer werde nach Angaben Skreljas künftig für einen deutschen Traditionsverein spielen, einen Namen nannte er aber nicht.
    „Anthony Power und 1860 haben sich sehr kooperativ verhalten“, so der Berater. Perfekt ist der Transfer allerdings noch nicht, die Papiere sind nach Angaben des TSV 1860 noch nicht unterschrieben. Allerdings soll es sich dabei um ein Leihgeschäft handeln, bei dem Mugosa ligaintern verliehen werden soll, wie Skrelja gegenüber „fussballtransfers.com“ sagte.
    Nach der Verpflichtung des dänischen Nationalstürmers Christan Gytkjaer sah Mugosa seine Chancen auf Einsätze weiter schwinden, konnte er doch in seiner Zeit im weißblauen Trikot fast nie überzeugen. Der montenegrinische Nationalspieler Mugosa war im Sommer 2015 vom 1. FC Kaiserslautern, der ihn zuvor an Aue ausgeliehen hatte, zu den Löwen gekommen und erzielte in 33 Pflichtspielen ein Tor. Sein Vertrag bei Sechzig läuft noch bis Sommer 2018.


    https://www.tz.de/sport/1860-m…860-muenchen-7343184.html


    Liveticker Transfer:


    http://www.abendzeitung-muench…6b-85de-af7c1552d379.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…erpause-2017-7324009.html

  • Stefan Mugosa wird ab sofort auf Leihbasis zum Karlsruher SC wechseln. Darauf einigten sich die beiden Klubs.

    „Stefan Mugosa hat uns darum gebeten, bei einem anderen Klub Spielpraxis sammeln zu können“, so 1860-Geschäftsführer Anthony Power. „Dem Wunsch sind wir in Absprache mit Trainer Vitor Pereira nachgekommen. Wir wünschen Stefan alles Gute in Karlsruhe.“
    Der montenegrinische Nationalspieler, dessen Vertrag bei den Löwen bis 2018 läuft, wechselte im Sommer 2015 vom 1. FC Kaiserslautern an die Grünwalder Straße. In 31 Einsätzen für den TSV 1860 erzielte er ein Tor. Dazu absolvierte der 24-Jährige drei DFB-Pokalspiele (ein Tor).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2738.htm

  • Kurz vor Schluss des Winter-Transferfensters haben die Löwen noch einmal zugeschlagen: Der TSV 1860 München hat Frank Boya von Apejes FC de Mfou verpflichtet.

    Der Mittelfeldspieler, der zu Beginn des Jahres gegen Ruanda sein Debüt in der Nationalmannschaft Kameruns gab, unterschrieb einen Vertrag bis 2018. Derzeit nimmt der 20-Jährige mit Kamerun am Africa Cup teil und feierte mit seinem Team am Sonntag mit dem Sieg gegen Senegal den Halbfinaleinzug.
    Cheftrainer Vitor Pereira hat das Talent bereits seit längerem im Auge und ist froh darüber, dass Frank Boya sich zu einem Wechsel an die Grünwalder Straße entschieden hat: „Er bringt ein Riesenpotenzial mit. Frank ist groß, körperlich stark und verfügt über ein super Passspiel.“
    Geschäftsführer Anthony Power zeigt sich sehr zufrieden mit den Transferaktivitäten: „Frank ist Neuzugang Nummer fünf. Mit ihm haben wir einen sehr talentierten Spieler für uns gewonnen, mit dem wir die Qualität unserer Mannschaft weiter verbessern konnten. Damit haben wir insgesamt eine starke Basis geschaffen, um eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen“, so der 50-Jährige. „Die Verstärkungen in dieser Transferperiode waren erst der Anfang. Mit dem großen Engagement von Hasan Ismaik werden wir den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen, um unser Ziel zu erreichen. #Gemeinsam wollen wir die Löwen nach vorne bringen. Im nächsten Schritt gilt es, den Verein in der kommenden Saison zu einem Topteam weiterzuentwickeln.“


    KURZ-VITA // FRANK BOYA.

    Frank Boya, am 1. Juli 1996 geboren, wurde in seinem Heimatland bei Erstligist Apejes FC de Mfou aus der Hauptstadt Yaoundé ausgebildet. Der Mittelfeldspieler belegte mit seinem Klub in der abgelaufenen Saison den 11. Platz unter 18 Teams in der Elite One.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2739.htm