Die Löwen finden sich nach der dritten Heimplete in folge mitten im abstiegskampf wieder. Vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit war desolat. Hier gibt's das Spiel im AZ-Liveticker zum Nachlesen
TSV 1860 München
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München - 1860-Trainer Kosta Runjaic stellte sich am Montag nach der Pleite gegen Düsseldorf den Medienvertretern. Er kündigte personelle Konsequenzen für das Spiel in Stuttgart an.
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Runjaic stellt die Charakterfrage
http://www.merkur.de/sport/tsv…-ihre-folgen-6855976.html
Nach Heim-Klatsche: Trainer Runjaic gibt Fehler zu
http://www.tz.de/sport/1860-mu…lbstkritisch-6855768.html
Gibt Runjaic gegen den VfB diesen Youngstern eine Chance?
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1860-Trainer kämpft um seinen Job"Den Arsch aufreißen!" - Runjaic gibt legendäre Pressekonferenz!
http://www.abendzeitung-muench…a7-9d1d-f5b05d1820a8.html
Runjaic: Einige Profis könnten bald bei U21 spielen - Ticker
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Löwen-Trainer Kosta Runjaic will im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart „Kampf und Leidenschaft“ sehen. Anpfiff in der Mercedes-Benz-Arena am Freitagabend, 21. Oktober 2016, ist um 18.30 Uhr.
Der 45-Jährige und sein Team haben die Heimniederlage gegen Fortuna Düsseldorf restlos aufgearbeitet. Das Ergebnis: „Die Mannschaft wird ein anderes Gesicht bekommen“, so die Ankündigung des Coaches. Er fordert die Grundtugenden Mut, Wille und Kampfbereitschaft von „der Nummer Eins bis zum Zeugwart. Wir müssen mit Energie und Einsatz alles dafür tun, dass die Fans zufrieden sind – unabhängig vom Ergebnis. Das heißt aber nicht, dass wir in Stuttgart nicht punkten wollen!“
Primär gehe es auch darum, durch Charakter und die richtige Einstellung verlorenen Kredit zurückzugewinnen. Von seinem Team erwartet er „eine gewisse Spannungslage, wenn das Spiel beginnt.“ Wachrütteln, damit jeder einzelne den Ernst der Lage erkennt. „Ich habe einige Muster gesehen, die bei Sechzig schon in den letzten Jahren da waren.“ Er und sein Trainerteam arbeiten dagegen an und wollen „die Mannschaft in den entsprechenden Wettkampfmodus bringen“.
Sich selbst nimmt Runjaic von der Kritik nicht aus. „Die personellen Entscheidungen, die ich in den letzten beiden Spielen getroffen habe, sind nicht aufgegangen.“ Im Nachhinein sei man immer schlauer, „deswegen werde ich die Startelf verändern“.SECHZIG AUSWÄRTS IN CANNSTATT, OIDA.
In der 0:5-Niederlage der Schwaben am vergangenen Spieltag bei Dynamo Dresden sieht Runjaic keinen Vorteil für sein Team. Im Gegenteil: „Stuttgart sinnt auf Wiedergutmachung. Von der Qualität und der Besetzung her ist der VfB sicher der Favorit“, findet der 1860-Coach. „Deswegen müssen die Spieler, die auf dem Platz stehen, brennen.“
Im Gegensatz zu seiner sonstigen Gewohnheit gab Runjaic Innenverteidiger Rodnei bereits frühzeitig eine Startelf-Garantie: „Er wird spielen, wenn nichts passiert.“ Der Brasilianer sei ein „Wettkampftyp“ und habe eine starke körperliche Präsenz. Außerdem bringe er die nötige Spannung mit. „Rodnei ist ein Kämpfer, der durch seine Erfahrung und sein Stellungsspiel der Abwehr Sicherheit verleiht.“ Außerdem verliere „Papa“, wie er im Mannschaftskreis gerufen wird, nicht gerne. „Bei ihm bin ich mir absolut sicher, dass er alles gibt. Er ist ein Spieler, der über die Schmerzgrenze geht.“
Genau diese Charaktereigenschaften möchte der Coach in Stuttgart sehen. Denn in Bezug auf personelle Veränderungen sind ihm weitgehend die Hände gebunden. Sebastian Boenisch ist nach wie vor nicht einsatzfähig, Felix Uduokhai nach sechs Wochen Trainingspause keine Alternative. Youngster Kilian Jakob und U21-Kapitän Felix Weber, die mit den Profis trainieren, will der Coach nicht verheizen: „Ich arbeite verantwortungsvoll!“
Deshalb setzt sich Runjaic erst einmal auf seinen Zweitliga-Kader. So macht er keinen Hehl daraus, dass er mit der gezeigten Leistung von Rechtsverteidiger Marnon Busch nicht zufrieden war. „Wir haben Daylon Claasen, der hinten schon eingesprungen ist, und Fanol Perdedaj, der die Position in der Nationalmannschaft des Kosovo spielt“, zählt er seine Optionen auf. Danach stehen erst Jakob oder Weber zur Disposition.
Nun komme es auf ihn, den Trainer an, spricht Runjaic in der dritten Person über sich, die richtigen Spieler auszusuchen, „die vor der großen Kulisse das Spiel mit Kampf und Leidenschaft angehen und möglichst punkten“.VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN
VfB: 1 Langerak – 19 Großkreutz, 5 Baumgartl, 4 Sunjic, 2 Insua – 25 Zimmermann – 20 Gentner, 31 Özcan – 11 Asano, 10 Maxim – 9 Terrode.
Ersatz: 13 Grahl (Tor) – 6 Zimmer, 8 Grgic, 14 Heise, 15 Carlos Mané, 16 Klein, 21 Pavard, 34 Tashchy, 35 Kaminski, 41 Sama.
Nicht dabei: 7 Hosogai (Zehenbruch), 17 Werner (Adduktorenprobleme), Ginczek (Aufbautraining nach Kreuzbandriss).1860: 21 Zimmermann – 7 Claasen, 2 Mauersberger, 20 Rodnei, 3 Wittek – 38 Lacazette – 31 Andrade, 8 Matmour, 10 Liendl, 18 Karger – 13 Mölders.
Ersatz: 1 Eicher, 24 Ortega (beide Tor) – 4 Bülow, 5 Perdedaj, 9 Mugosa, 11 Adlung, 16 Busch, 17 Uduokhai, 19 Neuhaus, 23 Helmbrecht, 33 Aycicek.
Nicht dabei: 6 Boenisch (muskuläre Probleme), 12 Ribamar, 14 Simon (beide Aufbautraining), 15 Sukalo (Muskelbündelriss), 22 Stojkovic (Aufbautraining), 29 Aigner (Innenbandteilruptur am rechten Knie), 30 Degenek (Innenmeniskusabriss), 40 Olic (Sperre nach Sportgerichtsurteil).Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn); Assistenten: Johann Pfeifer (Rodgau), Andreas Steffens (Mechernich); Vierter Offizieller: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main).
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München - Löwentrainer Kosta Runjaic hat seine Drohung wahr gemacht und die ersten prominenten Spieler aus dem Kader für die Partie beim VfB Stuttgart gestrichen.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…fb-stuttgart-6864253.html
München - Der TSV 1860 München steht bei der komplizierten Auswärtsaufgabe am Freitag in Stuttgart vor einem entscheidenden Spiel für Cheftrainer Kosta Runjaic.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…in-stuttgart-6864097.htmlMünchen - Der TSV 1860 wird die Länderspielpause Anfang November für ein Testspiel gegen einen attraktiven Bundesligisten nutzen. Die Löwen spielen einmal mehr für den guten Zweck.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…tenfeldbruck-6863706.html -
München - Beim TSV 1860 herrscht nach den unbefriedigenden Leistungen Krisen-Stimmung. Die tz sprach vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart mit Löwen-Präsident Cassalette über Runjaic, Ismaik und die Nachlizenzierung.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…lizenzierung-6866821.html
Im Liveticker: VfB Stuttgart - TSV 1860 München
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Tor für 60 nicht anerkannt wegen angeblichen Abseits. Was kein Abseits war. So verliert 60 wieder.
http://www.flashscore.de/spiel/dEYR6fKL/#kader;1
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Nächstes Spiel: am 25.10.2016, 18:30, bei den Kickers aus Würzburg (DFB - Pokal, 2. Hauptrunde)
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Am Ende verhinderte der Linienrichter einen Punktgewinn der Löwen, als er beim Treffer von Nico Karger in der Nachspielzeit eine nicht vorhandene Abseitsposition ahndete. So gewann der VfB Stuttgart mit 2:1. Berkay Özcan hatte die Schwaben in Führung gebracht (6.). Nach dem 2:0 durch Simon Terrode (18.) schaffte Levent Aycicek per Freistoß nur noch den Anschlusstreffer (36.).
Personal: Verletzungsbedingt oder wegen Trainingsrückstandes musste Löwen-Chefcoach Kosta Runjaic im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart auf Neuzugang Sebastian Boenisch (Muskelprobleme), Lucas Ribamar, Krisztian Simon (beide Aufbautraining), Goran Sukalo (Muskelbündelriss), Felix Uduokhai (Trainingsrückstand), Filip Stojkovic (Zerrung im Oberschenkel), Stefan Aigner (Innenbandteilruptur am rechten Knie), Milos Degenek (Abriss des Innenmeniskus am Innenband) und Ivica Olic (Sperre nach Sportgerichtsurteil) verzichten. Vitus Eicher, Kai Bülow, Karim Matmour, Michael Liendl und Marnon Busch standen nicht im 18er-Kader, dagegen saßen A-Junior Kilian Jakob und U21-Kapitän Felix Weber bei den Profis auf der Bank. Romuald Lacazette spielte erstmals in dieser Saison nach seinem Mittelfußbruch, Florian Neuhaus feierte sein Debüt im Zweitliga-Team und durfte gleich von Beginn an ran. Gleich sechs (!) Veränderungen im Vergleich zur 1:3-Niederlgae nahm Coach Kosta in der Startelf vor.Spielbericht: Victor Andrade ließ gleich zu Beginn auf der linken Seite seinen Gegenspieler Kevin Großkreutz stehen, in der Mitte lief Sascha Mölders ein, traf den Ball aber aus zehn Metern nicht richtig und setzte ihn deutlich übers Tor (3.). Den Treffer erzielten auf der Gegenseite die Stuttgarter mit der ersten Chance. Daylon Claasen brachte an der Strafraumgrenze den Ball nicht weg, Carlos Mané kam an die Kugel, passte auf Berkay Özcan, der ließ noch mit einer Körpertäuschung den grätschenden Rodnei aussteigen, erzielte dann aus sieben Metern das 1:0 (6.). Drei Minuten später traf Takuma Asano aus halblinker Position mit seinem 14-Meter-Schuss nur das Außennetz (9.). Nach einer Hereingabe von links durch Asano warf sich Rodnei in den Sieben-Meter-Schuss von Simon Terrodde, wehrte ihn mit dem Körper gerade noch zur Ecke ab (10.). Einen 32-Meter-Flatterfreistoß von Maximilian Wittek aus dem Zentrum faustete VfB-Keeper Mitchell Langerak sicherheitshalber über den Querbalken (12.). Das 2:0 für die Stuttgarter fiel nach einem Eckball von rechts durch Özcan, Gentner köpfte die Kugel am ersten Pfosten aufs lange Eck, Jan Zimmermann sie noch abwehren, Carlos Mané schaltet am schnellsten, stocherte den Ball zurück, Terrode bugsierte ihn aus kurzer Distanz ins Netz (18.). Ein 18-Meter-Schuss aus halblinker Position mit rechts von Andrade konnte Langerak in der 22. Minute unter sich begraben. Den Anschluss für die Löwen stellte Levent Aycicek mit einem 25-Meter-Freistoß her. Der 22-Jährige zirkelte aus leicht nach links versetzter Position die Kugel über die Mauer, traf zum 1:2 ins kurze Eck (36.). Ein Distanzschuss von Gentner fälschte Rodnei ab, erwischte Zimmermann, der schon in die andere Ecke unterwegs war, auf dem falschen Fuß. Zum Glück landete der Ball neben dem rechten Pfosten (41.). Nach einem weiten Einwurf von Maximilian Wittek setzte Mölders am Torraum zu einem Drehschuss an, brachte aber keinen Druck auf den Ball (44.). So blieb es beim 1:2 zur Pause. Nach dem frühen Rückstand kamen die Sechzger gegen Ende der 1. Halbzeit besser ins Spiel. Besonders der agile Andrade stellte die Abwehr der Schwaben vor einige Probleme.
In der 48. Minute ließ Andrade einmal mehr Großkreutz auf der linken Seite stehen, Toni Sunjic grätschte ihn um und sah bereits die fünfte Gelbe Karte für den VfB. Für den ehemaligen deutschen Nationalspieler war kurz danach Schluss, zu deutlich zeigte ihm der Löwen-Brasilianer seine Grenzen auf. Aber auch der eingewechselte Florian Klein hatte in der 53. Minute gleich das Nachsehen gegen den Löwen-Stürmer, dessen Pass in die Mitte auf Mölders war aber nicht präzise genug. Drei Minuten später sah Wittek seine 5. Gelbe Karte, wird damit im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue fehlen. Kurz danach hatte VfB-Kapitän Gentner Glück, dass der ansonsten nicht mit Karten geizende Schiedsrichter Aarne Aarnik nach einem gelbwürdigen Foul an Andrade nicht die Ampelkarte zückte. Nach einem Freistoß von Öczan verlängerte Gentner den Ball auf Asano, der aber bei seinem Drehschuss aus zwölf Metern zu viel Rücklage hatte, die Kugel übers 1860-Tor setzte (59.). Eine Eckballflanke von links durch Özcan setzte Gentner ans Außennetz. Im Gegenzug flankte Andrade von rechts flach in die Mitte, der mitgelaufene Florian Neuhaus kam aber nicht an die Hereingabe (66.). Nach Zuspiel von Özcan kam am rechten Strafraumeck Terrode zum Schuss, setzte die Kugel aber am langen Eck vorbei (70.). In der 72. Minute hatten die VfB-Fans den Torjubel bereits auf den Lippen. Einen missglückten Rückpass von Jan Mauersberger auf Zimmermann erlief sich Terrode, passte in die Mitte, wo Carlos Mané das Kunststück fertigbrachte, den Ball aus einem Meter nicht über die Torlinie zu bringen. Sein Schuss parallel zur Torlinie nahm Zimmermann auf (72.). Zwei Minuten später der nächste Aussetzer. Aycicek verlor gegen zwei Stuttgarter den Ball, Gentners Hereingabe köpfte Carlos Mané völlig freistehend aus acht Metern am linken Eck vorbei (74.). Und wieder Carlos Mané in der 78. Minute. Eine Freistoßflanke köpfte der 22-Jährige vollkommen freistehend am langen Eck vorbei (78.). Einen Schuss von Matthias Zimmermann aus 17 Metern parierte dessen Namenskollege im 1860-Tor mit Bravour (79.). In der Schlussphase brachte Kosta Runjaic für den gelb-rot-gefährdeten Wittek mit Stefan Mugosa einen weiteren Stürmer. Wenig Mühe hatte Langerak bei einem Schuss von Nico Karger vom linken Strafraumeck (88.). Die Löwen waren bis zum Ende bemüht. In der Nachspielzeit wurde ihnen zu allem Überfluss ein klares Tor nicht anerkannt, weil Linienrichter Johann Pfeifer fälschlicherweise Mugosa im Abseits sah, bevor Karger die Kugel per Kopf im VfB-Tor versenkte. Damit war die Niederlage endgültig besiegelt.STENOGRAMM: 10. Spieltag, 21.10.2016, 18.30 Uhr
VfB Stuttgart - 1860 München 2:1 (2:1)
VfB: 1 Langerak – 19 Großkreutz, 5 Baumgartl, 4 Sunjic, 2 Insua – 25 Zimmermann – 15 Carlos Mané, 20 Gentner, 31 Özcan, 11 Asano – 9 Terrode.
Ersatz: 32 Uphoff (Tor) – 6 Zimmer, 10 Maxim, 16 Klein, 21 Pavard, 33 Ginczek, 35 Kaminski.1860: 21 Zimmermann – 7 Claasen, 2 Mauersberger, 20 Rodnei, 3 Wittek – 38 Lacazette, 5 Perdedaj, – 33 Aycicek, 19 Neuhaus, 31 Andrade – 13 Mölders.
Ersatz: 24 Ortega (Tor) – 9 Mugosa, 11 Adlung, 18 Karger 23 Helmbrecht, 26 Jakob, 28 Weber.Wechsel: Klein für Großkreutz (51.), Maxim für Asano (71.), Ginczek für Terrode (82.) - Karger für Neuhaus (68.), Mugosa für Wittek (84.).
Tore: 1:0 Özcan (6.), 2:0 Terrode (18.), 2:1 Aycicek (36.).
Gelbe Karten: Carlos Mané, Gentner, Zimmermann, Großkreutz, Sunjic, Maxim - Rodnei, Wittek, Neuhaus, Mauersberger.
Zuschauer: 55.100 in der Mercedes-Benz-Arena..
Schiedsrichter: Arne Aarnink (Nordhorn); Assistenten: Johann Pfeifer (Rodgau), Andreas Steffens (Mechernich); Vierter Offizieller: Jonas Weickenmeier (Frankfurt/Main).
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Stimmen zum Spiel
Runjaic: „Fighten und als Team zusammenstehen
Thomas Eichin (Sportdirektor TSV 1860 München): „Heute kann ich der Mannschaft überhaupt kein Vorwurf machen. Sie hat eine engagierte Leistung gezeigt. Aber wir stehen wieder mit leeren Händen da. Dass das Tor nicht gegeben wurde, gibt der ganzen Sache natürlich noch den Kick. Uns fehlt auch das Quäntchen Glück. Es passieren immer noch zu viele individuelle Fehler, die wir abstellen müssen. Ich habe es als positiv empfunden, wie unsere Mannschaft heute wieder zurückgekommen ist.
Die Entscheidung. Liendl für dieses Spiel nicht zu berücksichtigen, trage ich mit. Trotzdem ist Liendl immer noch wichtiger Spieler für uns und wir werden ihn auch weiterhin brauchen.“Jan Mauersberger (Kapitän TSV 1860 München): „Ich glaube, die Körpersprache war okay. Auch in diesem Spiel haben wir mehr Fehler gemacht als der Gegner.“
Kosta Runjaic (Trainer TSV 1860 München): „Wir haben nach den schnellen und unnötigen Gegentreffern trotz solch einer Kulisse Charakter gezeigt. Es war bemerkenswert, wie wir gekämpft haben. Das ganz große Pech war der nicht gegebene Ausgleichstreffer in der Schlussminute. Aber als Schiri hast du kein einfachen Job. Solche Situationen einzuschätzen, ist nicht mein Job.
In der ersten Halbzeit wurde Andrade so oft gefoult, dazu kam die Unterbrechung. Am Ende gab es trotzdem nur drei Minuten Nachspielzeit. Jetzt heißt es: Fighten, fighten, fighten und als Team zusammenstehen.“ -
Nach der Niederlage in Stuttgart
Geduld statt Aktionismus: 1860 mit Runjaic in Woche der Wahrheit -
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Hoffnungsschimmer für den verletzungsgeplagten TSV 1860: Am Sonntagnachmittag standen Ivica Olic, Milos Degenek und Filip Stojkovicnach längerer Verletzungspause wieder auf dem Platz. Die drei Akteure konnten wieder mit der Mannschaft trainieren.
http://www.abendzeitung-muench…6c-be8d-506850fe9bb1.html
Null Punkte, aber ZeitEichin wütend über Breitenreiter-Gerücht
Nicht ganz unwichtig im 1860-Kosmos ist auch, was Investor Hasan Ismaik denkt. Und der hat, siehe Facebook, eine „Trotzreaktion“ gesehen. Das Gerücht, Eichin hätte bereits mit Ex-Schalke-Trainer André Breitenreiter gesprochen, bestritt er vehement: „Wenn ich höre, dass irgendeiner erzählt, ich hätte mit Breitenreiter gesprochen – darüber muss ich gar nicht argumentieren. Das finde ich unmöglich.“
Eichin weiß, dass gewichtige Gründe für die Krise Stefan Aigner, Ivica Olic, Lucas Ribamar, Filip Stojkovic und Co. heißen: Wegen der Verletzungsmisere brechen seit Wochen Leistungsträger weg. Kein Wunder, dass sich der Umbruch schwieriger gestaltet. Wenn die Qualität fehlt, muss aber die Basis stimmen: Mentalität, Wille, Kampfgeist.
In dieser Hinsicht hat jene Elf, die Runjaic auf den Rasen geschickt hatte, ein klares Bekenntnis abgelegt. Pro Runjaic. Dass es dennoch nicht reichte, hat mehrere Gründe: Zunächst setzten die Löwen ihre Patzer-Serie fort. Beim 0:1 vertändelte Daylon Claasen den Ball (Eichin: „In so einer Situation müssen doch die Alarmglocken schrillen“), beim 0:2 verlor Jan Mauersberger das Kopfballduell (Eichin: „Da muss er konsequenter am Mann sein“), bevor erneut Claasen patzte und VfB-Torjäger Terodde traf.http://www.abendzeitung-muench…1f-b74e-614e3dbc8cf5.html
Würzburg/München - Der TSV 1860 München muss im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers auf Abwehrspieler Rodnei verzichten.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…rger-kickers-6875478.html
München - Thomas Eichin, Manager des TSV 1860 München, ist genervt von der Trainer-Frage und bittet um Geduld.http://www.tz.de/sport/1860-mu…h-trainer-ab-6877298.html
PK-Liveticker zum NachlesenKosta Runjaic vor Würzburg: "Wenn alle Götter gegen dich sind..." -
Bayerisches Duell im DFB-Pokal
Live-Ticker: Bestehen die Löwen dieses Mal in Würzburg? -
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Weiter im Elfmeterschiessen
http://www.weltfussball.de/spi…ickers-tsv-1860-muenchen/
Nächstes Spiel: am 28.10.2016, 18:30, "zu hause" gegen den Schacht
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Spiel eins nach dem Andrade-Schock: Die Löwen empfangen am Freitag, 28. Oktober 2016, den FC Erzgebirge Aue. Anpfiff in der Allianz Arena ist um 18.30 Uhr.
„Im ersten Moment war das ein richtiger Schock. Da waren auch Tränen im Spiel“, erzählt Trainer Kosta Runjaic von der niederschmetternden Diagnose Kreuzbandriss bei Victor Andrade. „Es tut mir wahnsinnig leid für den Jungen, er war auf einem guten Weg, hatte den Rhythmus gefunden“, sagt er über den Brasilianer, der vom Typ her stets positiv sei, sich in der Mannschaft voll integriert hat. „Victor hat zuletzt seine Qualität angedeutet. Er ist ein Riesentalent mit viel Potential.“
Für die Löwen ist die Verletzung des Brasilianers ein weiterer Nackenschlag. Trotzdem hadert Runjaic nicht damit. „Pech und Glück liegen eng beieinander. Das ist Einstellungssache. Ich denke weiter positiv. Die Situation ist nun einmal so. Ich glaube fest daran, dass wir den Turnaround schaffen.“
Die Löwen dahoam gegen Erzgebirge Aue.
Indirekt helfen wird dabei sicher das Weiterkommen im Pokal. „Das Erfolgserlebnis hat allen gutgetan. Es war sehr wichtig. Fußball ist nun mal viel Kopfsache. Wir müssen dahin kommen, dass wir in jedem Spiel immer 100 Prozent unseres Leistungsvermögens abrufen.“
Mit Andrade hat Coach Kosta eine Option weniger. „Ich bin aber zuversichtlich, dass Ivica Olic wieder spielen kann. Er hat sehr gut trainiert, auch viel individuell“, lobt Runjaic den 37-jährigen Routinier. Der Trainer wird aber die Premiere auf dem neuen Hybridrasen abwarten. „Danach entscheide ich, ob Ivica dabei ist.“ Während Sebastian Boenisch weiter auf sein Punktspiel-Debüt im Löwen-Dress warten muss, ist Rodnei wieder dabei.
Christian Tiffert: Der »Leader« bei Erzgebirge Aue.
Ohnehin muss der Löwen-Trainer abwarten, wie sich „die Jungs erholt haben“ nach 120 Minuten im Pokal plus Elfmeterschießen. Gerade bei dem jungen Florian Neuhaus, der seine ersten beiden Profispiele absolvierte, und bei Romuald Lacazette, der nach seiner Verletzung ebenfalls zwei Mal über die volle Distanz ran musste, hat er seine Bedenken. „Ich muss das Feedback von den Spielern abwarten“, so der 45-Jährige.
Auch Michael Liendl spielt in den Planungen des Trainers für Aue eine Rolle. „Stand jetzt besteht die Möglichkeit, dass er im Kader ist“, lässt Runjaic wissen. Von Suspendierung könne keine Rede sein. „Er war vor Würzburg im A-Team aufgestellt, konnte die positiven Eindrücke im Abschlusstraining aber nicht bestätigen. Deshalb habe ich ihn nicht mitgenommen.“ Er spreche nach wie vor mit dem Österreicher, stellt er klar. „Michael ist ein guter Fußballer mit einer guten Quote. Nach intensiver Beobachtung und Kommunikation werde ich mich entscheiden, höre dabei auch auf mein Bauchgefühl.“
Niemals schweigen, Flagge zeigen.
Beim VfB Stuttgart in der 2. Halbzeit und beim Pokalspiel in Würzburg habe das Team „viele Sachen, die wir besprochen haben, umgesetzt. Wir müssen an uns glauben, weiter hart arbeiten und auf dem Platz alles geben“, lautet seine Prämisse. „In erster Linie müssen wir auf uns schauen, uns entsprechend auf Aue einstellen.“
Die Sachsen würden oft falsch eingeschätzt. „Sie spielen einen guten, mutigen Fußball“, findet Runjaic. „Es ist eine eingespielte Mannschaft mit einer großen Euphorie, die keineswegs nur reagiert, sondern selbst agiert. Aue hat drei, vier richtig gute Kicker in seinen Reihen. Aber letztlich liegt es an uns, ob wir sie gut aussehen lassen.“
VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN
1860: 21 Zimmermann – 22 Stojkovic, 2 Mauersberger, 20 Rodnei, 17 Uduokhai – 38 Lacazette 11 Adlung – 33 Aycicek, 10 Liendl, 7 Claasen – 13 Mölders.
Ersatz: 24 Ortega (Tor) – 4 Bülow, 5 Perdedaj, 8 Matmour, 9 Mugosa, 16 Busch, 19 Neuhaus, 23 Helmbrecht, 28 Weber, 40 Olic.
Nicht dabei: 1 Eicher (nicht berücksichtigt), 3 Wittek (Gelbsperre), 6 Boenisch (Muskelprobleme), 12 Ribamar, 14 Simon, 15 Sukalo, 29 Aigner, 30 Degenek (alle Aufbautraining), 18 Karger (Prellung), 31 Andrade (Kreuzbandriss).
Aue: 34 Haas – 20 Rizzuto, 24 Breitkreuz, 2 Riedel, 3 Hertner – 33 Tiffert, 17 Riese – 22 Kaufmann, 16 Kvesic, 19 Soukou – 14 Köpke.
Ersatz: 26 Jendrusch (Tor) – 4 Kalig, 5 Fandrich, 6 Pepic, 7 Händle, 8 Adler, 10 Skarlatidis, 12 Sieber, 18 Toshev, 21 Susac, 27 Samson, 30 Nazarov.
Nicht dabei: 1 Männel (Ellenbogen-OP), 9 Wegner (Knieprobleme), 11 Kluft (Knieprobleme), 23 Bertram (Reha nach Kreuzbandriss).
Schiedsrichter: Thorben Siewer (Olpe); Assistenten: Sven Waschitzki (Essen), Fabian Maibaum (Hagen); Vierter Offizieller: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach).http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2497.htm
Beatrix Zurek, seit 2012 Mitglied im Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V., scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus. Die 57-jährige Rechts-anwältin widmet sich künftig voll und ganz ihrer Tätigkeit als Referatsleiterin für Bildung und Sport in München.
„Wir bedauern das Ausscheiden von Beatrix sehr“, erklärt Karl-Christian Bay, Vorsitzender des Verwaltungsrats: „Sie hat eine neue Aufgabe bei der Stadt München und ihren Sitz im Verwaltungsrat der Löwen deshalb niedergelegt, um Interessenskonflikte von vorneherein auszuschließen. Wir respektieren ihre Entscheidung und bedanken uns ganz herzlich für ihre jahrelange intensive Mitarbeit insbesondere für ihr ausgesprochen großes Engagement im Amateurbereich.“http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/2495.htm
Im DFB-Pokalspiel gegen Würzburger Kickers musste Victor Andrade 22 Minuten nach seiner Einwechslung aufgrund einer Knieverletzung vom Platz. Nach der MRT-Untersuchung am Mittwochnachmittag steht die Diagnose fest: Kreuzbandriss im linken Knie. Das heißt, dass die Löwen sechs Monate auf ihren Stürmer verzichten müssen.
„Natürlich ist das ein Schock für uns. Ganz besonders leid tut es uns für Victor, der zurzeit richtig gut drauf war und sich zuletzt immer stärker präsentierte. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute und eine schnelle Genesung“, sagt 1860-Geschäftsführer Thomas Eichin.