TSV 1860 München
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Nach der Englischen Woche mit drei Spielen in sechs Tagen hatten die Löwen eine lange Trainingswoche, bevor es am Sonntag, 13. März, zum Tabellenführer nach Leipzig geht. Anpfiff in der RB-Arena ist um 13.30 Uhr.
„Wir haben in den letzten 14 Tagen sehr gut gepunktet“, beschreibt 1860-Chefcoach Benno Möhlmann die Serie von zehn Punkten aus den letzten vier Spielen. Erstmals seit langer Zeit stehen die Löwen – wenn auch nur aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber Fortuna Düsseldorf – auf einem Nicht-Abstiegsplatz. „Die Zuversicht ist wieder groß“, sagt Möhlmann, „aber es besteht kein Grund, leichtsinnig oder überheblich zu werden. Der Klassenerhalt ist immer noch eine schwierige Angelegenheit. Das müssen wir wissen.“
Faktenkarussell: Noch kein Sieg gegen Leipzig.
Deshalb passt es dem 61-Jährigen gut in den Kram, dass es jetzt zum Tabellenführer nach Leipzig geht. Die Sachsen bezeichnet er als Spitzenteam. „Leipzig war vor der Saison die einzige Mannschaft, die den Aufstieg als Ziel ausgegeben hat. Diesem Anspruch sind sie bisher auch gerecht geworden.“ Möhlmann setzt beim Auswärtsspiel auf eine geschlossene Teamleistung seiner Löwen, „weil wir mit der Qualität der Einzelspieler nicht ganz mit Leipzig mithalten können“.
Seine Jungs, so die Maxime, müssten sich trauen, kämpferisch und läuferisch dagegenhalten. „Wir müssen viel Herzblut entgegensetzen, mannschaftliche Geschlossenheit und Kompaktheit abrufen. Dann können wir vielleicht auch in Leipzig was mitnehmen.“ Selbst hat Möhlmann gute Erinnerungen an den Aufsteiger der Vorsaison. Er selbst verlor gegen die Sachsen noch nie, gewann sogar zuletzt in Leipzig mit dem FSV Frankfurt. „Da hat uns Fabio Coltorti aber etwas geholfen“, erzählt er mit einem Grinsen. „Das Tor haben sie uns geschenkt, wir hatten im Spiel keine einzige Chance.“Marvin Compper: Die Löwen? »Auf einem aufsteigenden Ast.«
Keeper Coltorti kann den Löwen wegen einer Schulterverletzung nicht helfen, aber über glückliche Punkte würden sie sich trotzdem freuen, zumal sich das 1860-Lazarett wieder gefüllt hat. Neben den Dauerpatienten fällt vor allem der zuletzt überragende Kai Bülow aus. Nicht der gebrochene Zeh setzt den Defensivspieler mit dem Instinkt für die wichtigen Tore schachmatt, sondern ein grippaler Infekt. „Es war geplant, dass er am Freitag ins Training einsteigt. Wenn er nur leichte Probleme mit dem Zeh gehabt hätte, wäre er am Sonntag nochmals gespritzt worden. Das hat sich aber jetzt erledigt“, sagt Möhlmann.
Da auch Dominik Stahl weiterhin ausfällt, wird es vermutlich ein neues Paar auf der Doppel-Sechs geben: Romuald Lacazette und Milos Degenek. „Das ist eine Alternative, aber vielleicht machen wir auch ganz was anderes“, lässt sich Möhlmann nicht abschließend in die Karten blicken. Degenek war zuletzt außen vor, doch der Trainer stellte klar: „Das war keine Entscheidung gegen Milos, sondern ich habe den anderen mehr zugetraut. In den letzten vier Wochen hat er im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen, weswegen ein Einsatz überfällig gewesen wäre.“Auswärtshinweise zum Gastspiel in Leipzig.
Nur 17 Feldspieler hatte der Trainer-Routinier zuletzt im Training. „Darunter sind Spieler wie Jannik Bandowski, der noch nicht so weit ist, oder Rodnei, der erst seit kurzem mit der Mannschaft trainiert“, so Möhlmann. Einen von beiden müsste er nach Leipzig mitnehmen, um die maximale Kaderstärke von 18 Spielern zu erreichen.
Zumindest Maximilian Beister soll am Montag wieder zum Team stoßen. „Er hat eine Knieverletzung, die Wirkung zeigt“, beschreibt Möhlmann die Symptome der Verletzung des Winterzugangs. „Deshalb lässt er sich in Hamburg behandeln, wird am Montag nach München zurückkehren.“LIVETICKER http://www.tsv1860.de/de/home.htm
VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN
Leipzig: 32 Gulacsi – 16 Klostermann, 4 Orban, 33 Compper, 3 Jung – 13 Ilsanker, 31 Demme – 24 Kaiser, 14 Bruno, 10 Forsberg – 27 Selke.
Ersatz: 22 Bellot (Tor) – 2 Strauß, 5 Nukan, 6 Khedira, 17 Quaschner, 20 Gipson, 25 Hierländer, 39 Teigl.
Nicht dabei: 1 Coltorti (Schulterverletzung), 7 Sabitzer (Grippe), 9 Poulsen (5. Gelbe Karte), 18 Boyd (Aufbautraining), 23 Halstenberg (Grippe).1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 30 Degenek, 38 Lacazette - 10 Liendl, 33 Aycicek – 13 Mölders, 19 Okotie.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) – 7 Claasen, 8 Rodnei, 9 Mugosa, 17 Bandowski, 18 Karger, 20 Rama, 37 Yegenoglu.
Nicht dabei: 4 Bülow (Grippe), 5 Vallori (muskuläre Probleme), 6 Stahl (Achillessehnenreizung), 11 Adlung (Sprunggelenks-OP), 14 Simon (Kreuzbandriss), 15 Sukalo (Adduktorenprobleme), 16 Hain (Grippe), 22 Netolitzky (Grippe), 23 Beister (Knieprobleme), 31 Neudecker (Schambeinentzündung), 39 Kovac (Reha).Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz); Assistenten: Marcel Göpferich (Bad Schönborn), Jonas Weickenmeier (Frankfurt); Vierter Offizieller: Tim Skorczyk (Salzgitter).
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„Wir gehen mit einem gesunden Selbstbewusstsein in das letzte Saisonviertel“, sagt Löwen-Chefcoach Benno Möhlmann vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld. Anpfiff gegen die Ostwestfalen in der Allianz Arena ist am Sonntag, 20. März, 13.30 Uhr.Der Optimismus ist gestiegen, weil sich die Mannschaft in den letzten Wochen eine Tabellensituation erarbeitet hat, „von der aus wir uns wieder Hoffnungen und Chancen auf den Klassenerhalt machen können. Das ist sehr viel, wenn man nur ein paar Wochen zurückdenkt.“ Trotzdem sei es nur ein Zwischenstand, so der Trainer-Routinier, „erreicht haben wir noch nichts!“
Möhlmann erwartet gegen Bielefeld genauso eine läuferische und kämpferische Herangehensweise wie in den Spielen seit der Winterpause. „Das ist das, was wir einbringen können. Nur so geht es. Wir sind in einer guten Verfassung, müssen das auf den Platz bringen.“
Im Training am Freitag ließ es der Löwen-Coach etwas ruhiger angehen. „Wir haben gestern zwei Mal etwas länger gearbeitet“, so seine Begründung. „Man muss auch mal Mut zur Regeneration haben“, scherzte er, „den haben wir gezeigt.“
Gegen Bielefeld kann Möhlmann wieder auf Kai Bülow zurückgreifen. „Die Zehenverletzung ist am Abklingen, die Grippe auskuriert. Er wird wieder dabei sein.“ Auch Stephan Hain, Valdet Rama und Maximilian Beister sind ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Er werde sie beobachten und mit ihnen sprechen: „Dann treffe ich die Entscheidung, ob sie uns weiterhelfen können.“ Kein Thema ist weiterhin Goran Sukalo: „Die Tendenz geht dahin, dass er nächste oder übernächste Woche ins reguläre Training einsteigen kann.“
Respekt hat Möhlmann vorm Kontrahenten – nicht nur, weil mit Norbert Meier dort ein alter Bekannter auf der Bank sitzt. „Wir haben lange Zeit zusammen gespielt und auch privat über viele Jahre Kontakt gepflegt. Er weiß, worauf es im Fußball ankommt!“ Zumal beide mit Otto Rehhagel den gleichen Lehrmeister haben. Aus der Bremer Zeit hätten viele den Trainerjob eingeschlagen. „Das sind sicher nicht die schlechtesten Trainer“, erklärte der Löwen-Coach mit einem Augenzwinkern.
Die Arminia vertraut im Großen und Ganzen auf die Aufstiegsmannschaft der letzten Saison, habe den Kader nur ergänzt. „Das ist eine Truppe, die über Zusammenhalt kommt, die clever und abgezockt ist. Über diese Faktoren bringen sie eine geschlossene Mannschaftsleistung auf den Platz.“
Von Hochrechnungen und Vergleichen mit der Konkurrenz hält Möhlmann wenig. Dazu zählt die Forderung von Torhüter Stefan Ortega nach vier Siegen gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, gegen die der TSV 1860 im Saisonfinale noch spielt. „Mir ist scheißegal, gegen wen wir die Punkte holen. Wir können auch die anderen schlagen. Es kann sein, dass Bielefeld am Sonntag sensationell spielt und wir vielleicht am Ende mit einem Punkt zufrieden sind.“
Trotzdem hofft Möhlmann natürlich auf einen Dreier. „Letztlich kommt es einzig und allein auf uns an. Es macht keinen Sinn, sich mit der Konkurrenz zu beschäftigen“, findet er. „Wir müssen alles abrufen und unsere Leistung bringen, dann werden wir vier Mannschaften hinter uns lassen.“ Das gelte auch für das Heimspiel gegen Bielefeld: „Wenn wir unsere Dinge gut machen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel gewinnen!“
VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN
1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 4 Bülow, 38 Lacazette - 10 Liendl, 33 Aycicek – 13 Mölders, 19 Okotie.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) – 7 Claasen, 9 Mugosa, 17 Bandowski, 18 Karger, 20 Rama, 30 Degenek, 23 Beister, 37 Yegenoglu.
Nicht dabei: 6 Stahl (Achillessehnenreizung), 8 Rodnei (Aufbautraining), 11 Adlung (Sprunggelenks-OP), 14 Simon (Kreuzbandriss), 15 Sukalo (Adduktorenprobleme), 31 Neudecker (Schambeinentzündung), 39 Kovac (Reha).DSC: 1 Hesl – 23 Dick, 3 Behrendt, 13 Börner, 11 Salger – 20 Junglas, 19 Burmeister – 17 Hemlein, 5 Ulm, 18 Nöthe – 9 Klos.
Ersatz: 34 Davari (Tor) – 2 Lang, 7 Görlitz, 10 Ryu, 16 Mast, 21 Voglsammer, 22 Rodriguez, 25 Jopek, 27 Schuppan, 28 van der Biezen.
Nicht dabei: 14 Hornig (Rote Karte), 6 Schütz (Teilriss des Innenbandes im Knie).Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Benedikt Kempkes (Thür), Daniel Riehl (Bremen); Vierter Offizieller: Marcel Gasteier (Weisel).
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Trotz Pausenführung wurde es nichts mit dem dritten Heimerfolg in Serie. Das 1:0 von Jan Mauersberger in der 19. Minute glich der eingewechselte Michael Görlitz für Arminia Bielefeld zum 1:1-Endstand aus (55.). Bis zum Schluss versuchten die Sechzger alles, um die volle Punktzahl mitzunehmen, aber sie fanden keine Lücke in der gut organisierten Abwehr der Ostwestfalen. Kurz vor Schluss sah auch noch Romuald Lacazette Gelb-Rot (88.).
Personal: Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann musste im Heimspiel gegen Bielefeld auf Guillermo Vallori (muskuläre Probleme), Dominik Stahl (Achillessehnenreizung), Daniel Adlung (Sprunggelenks-OP), Krisztian Simon (Kreuzbandriss), Goran Sukalo (Adduktorenprobleme), Richard Neudecker (Schambeinentzündung) und Vladimir Kovac (Aufbautraining) verzichten. Rodnei, Stephan Hain, Jannik Bandowski und Maximilian Beister schafften – auch wegen Trainingsrückstands – nicht den Sprung in den 18er-Kader, Michael Netolitzky hatte am Freitag beim 0:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth das Tor des Regionalliga-Teams gehütet. Kai Bülow kehrte nach auskurierter Grippe in die Startelf zurück, für ihn musste Milos Degenek weichen.
Stimmen - Benno Möhlmann: »Nicht mehr als einen Punkt verdient.«
Spielverlauf: Die Arminia zog sich in der Anfangsphase bei Ballbesitz der Löwen weit zurück, attackierte erst zehn Meter vor der Mittellinie. In der 5. Minute der erste 1860-Standard und gleich brannte es lichterloh vorm Bielefelder Tor. Levent Aycicek hatte die Kugel mit rechts aus dem linken Halbfeld in den Strafraum gedreht, Rubin Okotie verlängerte mit dem Hinterkopf, der Ball ging nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Ansonsten entwickelte sich zunächst das erwartete Geduldspiel. Glück hatten die Löwen in der 16. Minute, als Stefan Ortega nach einem weiten Einwurf von Florian Dick ins leere faustete. Erst im Nachfassen brachte der Keeper die Kugel unter Kontrolle. Zwei Minuten später die nächste gefährliche Szene. Seung-Woo Ryu hatte diagonal von der rechten Grundlinie scharf nach innen gepasst, Kai Bülow traf den Ball nicht richtig, aber seine Nebenleute konnten klären (18.). Im Gegenzug das 1:0 für Sechzig. Wieder war ein Standard Ausgangspunkt. Diesmal hatte Michael Liendl mit links aus dem rechten Halbfeld vors Tor geflankt, die Kugel ging an Freund und Feind vorbei, kam auf Wolfgang Hesl zu. Überrascht klatschte er die Kugel nach vorne ab. Der nachsetzende Jan Mauersberger drückte anschließend den Ball mit dem Kopf aus kurzer Distanz zum 1:0 über die Linie (19.). Nach einem Doppelpass zwischen Aycicek und Romuald Lacazette kam der Franzose aus 19 Metern zum Abschluss, schoss aber am langen Eck vorbei (25.). Im Gegenzug griff Bielefeld über links an, die Hereingabe von Christopher Nöthe nahm Fabian Klos am Elfmeterpunkt mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich schnell um Mauersberger herum, der dem Schuss mit einer Grätsche die Schärfe nehmen konnte, so dass ihn Ortega zu fassen bekam (26.). Doch auch die Arminia zeigte bei Standards ihre Gefährlichkeit. Ein 24-Meter-Freistoß von Francisco Rodriguez aus halblinker Position mit rechts aufs lange Eck geschossen konnte Ortega per Hechtflug gerade ins Tor-Aus abwehren (34.). Der anschließende Eckball wurde zu kurz abgewehrt, die Kugel landete bei Sebastian Schuppan. Der zog vom linken Strafraumeck ab, doch Sascha Mölders im Torraum blockte den gefährlichen Schuss (34.). Mölders und zwei Mal Mauersberger klärten zwischen der 39. und 40. Minute jeweils in höchster Not nach drei von Rodriguez hintereinander ausgeführten Eckestößen. Gary Kagelmacher schoss in der 44. Minute aus halbrechter Position aus 18 Metern aufs Tor, aber genau auf Hesl, der damit keine Mühe hatte. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit vertändelten die Löwen den Ball im Aufbauspiel. Dadurch kam Rodriguez aus 17 Metern im Zentrum zum Abschluss, Ortega kratzte den Schlenzer aus dem linken oberen Eck (45.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Sven Jablonski zur Pause.
Die erste gefährliche Szene im zweiten Durchgang hatten die Gäste. Eine Flanke von Ryu aus dem rechten Halbfeld verpasste Klos per Flugkopfball, bedrängt von Christopher Schindler, am zweiten Pfosten nur knapp (49.). In der 55. Minute fiel der Ausgleich. Vorangegangen war ein Katastrophenpass von Romuald Lacazette, den Michael Görlitz abfing. Anschließend marschierte der kurz zuvor eingewechselte Bielefelder durch die entblößte Löwen-Deckung, zog aus 18 Metern ab, sein Schuss prallte vom rechten Innenpfosten zum 1:1 ins Tor. Unnötig, weil selbst herbeigeführt! Ein Kopfball von Klos aus acht Metern nach Freistoßflanke von Stephan Salger ging in der 64. Minute deutlich über die Querlatte. Nach einem Fehler von Milos Degenek an der Mittellinie kam über Nöthe der Ball zu Klos im Strafraum, doch Schindler und Mauersberger verteidigten geschickt gegen den DSC-Torjäger, so dass Ortega sich die Kugel nur noch schnappen brauchte (66.). Nach vorne lief für die Löwen in der Endphase wenig zusammen gegen eine gut organisierte Bielefelder Defensive. Zu allem Überfluss sah Lacazette in der 88. Minute noch Gelb-Rot. Ein 18-Meter-Schuss von Liendl nach Vorarbeit von Stefan Mugosa verfehlte deutlich das Ziel (89.). Nach zwei Heimsiegen in Serie sprang diesmal nur ein Punkt heraus, was das Abrutschen auf den Relegationsplatz bedeutete.
STENOGRAMM: 27. Spieltag, 20.03.2016, 13.30 Uhr
1860 München – Arminia Bielefeld 1:1 (1:0)
1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 4 Bülow, 38 Lacazette - 10 Liendl, 33 Aycicek – 13 Mölders, 19 Okotie.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) – 7 Claasen, 9 Mugosa, 18 Karger, 20 Rama, 30 Degenek, 37 Yegenoglu.
DSC: 1 Hesl – 23 Dick, 13 Börner, 11 Salger, 27 Schuppan – 19 Burmeister, 3 Behrendt – 10 Ryu, 22 Rodriguez, 18 Nöthe – 9 Klos.
Ersatz: 34 Davari (Tor) – 5 Ulm, 7 Görlitz, 17 Hemlein, 20 Junglas, 21 Voglsammer, 25 Jopek.
Wechsel: Degenek für Kagelmacher (58.), Rama für Aycicek (58.), Mugosa für Mölders (82.) - Görlitz für Dick (46.), Hemlein für Ryu (71.), Ulm für Rodriguez (82.).
Tore: 1:0 Mauersberger (19.), 1:1 Görlitz (55.).
Gelbe Karten: Wittek,Degenek, Rama - Hemlein.
Gelb-Rote Karte: Lacazette (88., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 20.500 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen); Assistenten: Benedikt Kempkes (Thür), Daniel Riehl (Bremen); Vierter Offizieller: Marcel Gasteier (Weisel).http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1892.htm
München - So wird's nix mit dem Klassenerhalt. Christopher Schindler war nach dem Auftritt des TSV 1860 München gegen Arminia Bielefeld bedient.
„Auf Dauer wird es mit so einer Leistung schwierig werden“, sagte der Kapitän der Löwen, die jetzt noch sieben Spiele vor der Brust haben, in denen sie den Abstieg verhindern müssen. Schindler fügte aber gleich noch hinzu: „Ich will jetzt hier auch nichts kaputtreden.“ Die 90 Minuten schön zu reden, ging aber auch nicht. „Wir haben viele Fehler gemacht“, sagte der 25-Jährige, „und je mehr leichte Fehler es waren, umso mehr gingen die Köpfe bei uns runter.“
Was kein Dauerzustand bleiben soll, denn Schindler weiß: „Wir dürfen nicht den Mut verlieren.“ Bezeichnend für die Unsicherheit bei den Löwen war für ihn der Ausgleichstreffer zum 1:1: „Wir verlieren in der Vorwärtsbewegung den Ball, und dann kullert der Ball vom Pfosten rein. Wir müssen es einfach auch mal schaffen, so ein Spiel 1:0 zu gewinnen.“
http://www.tz.de/sport/1860-mu…ei-schindler-6239858.html
München - Er war auf dem Weg der Besserung - und dann das: Löwen-Offensivspieler Krisztian Simon erleidet im Aufbautraining einen Rückschlag und muss wohl erneut operiert werden.
Ist das bitter! Krisztian Simon ist weiter im Verletzungspech. Der ungarische Offensivspieler des TSV 1860 musste das Aufbautraining am Freitag schon nach zehn Minuten abbrechen und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Platz. "Krisztian hat sich im Reha-Training erneut einen Kreuzbandriss zugezogen", bestätigte Löwen-Coach Benno Möhlmann am Rande des 1:1 der Münchner gegen Arminia Bielefeld: "Es ist das gleiche Band." Das habe eine Kernspin-Untersuchung am Samstagabend ergeben.
Bereits Anfang November hatte sich Simon beim 1:0 gegen den MSV Duisburg ohne Fremdeinwirkung das rechte Kreuzband gerissen. Noch in dieser Woche soll der 24-Jährige bei Knie-Spezialist Dr. Ulrich Boenisch in Augsburg operiert werden.
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Drei Löwen sind in der Länderspielpause mit ihren Nationalteams unterwegs. Rubin Okotie bereitet sich mit Österreich auf die Euro 2016 in Frankreich vor, Stefan Mugosa absolviert zwei Freundschaftsspiele mit Montenegro, Maxi Wittek ist mit dem U20-Team des Deutschen Fußball-Bundes unterwegs.
RUBIN OKOTIE. ÖSTERREICH.
Die ÖFB-Elf testet vor der EM 2016, die am 10. Juni mit dem Spiel von Gastgeber Frankreich gegen Rumänien beginnt, zu Hause in Wien. Nationaltrainer Marcel Koller hat Löwen-Stürmer Rubin Okotie für die beiden Freundschaftsspiele nominiert.
26.03.2016 // 17.30 Uhr // Österreich – Albanien
29.03.2016 // 20.30 Uhr // Österreich – TürkeiSTEFAN MUGOSA. MONTENEGRO.
Die Montenegriner haben die Qualifikation für die EM verpasst. Trotzdem nutzt der Zwergenstaat die Länderspielpause, um Spielpraxis zu sammeln und das eine oder andere auszuprobieren. Löwen-Angreifer Stefan Mugosa gehört wie gewohnt zum Kader.
24.03.2016 // 19 Uhr // Griechenland – Montenegro
29.03.2016 // 18 Uhr // Montenegro – WeißrusslandMAXI WITTEK. DEUTSCHLAND U20.
Youngster Maxi Wittek reiste direkt im Anschluss an das Spiel gegen die Arminia mit dem Flieger nach Basel. Von dort aus ging es weiter nach Freiburg. Der Außenverteidiger bereitet sich dort mit dem U20-Team des Deutschen Fußball-Bundes auf die Internationale Spielrunde gegen die Schweiz vor. Zum Auftakt empfängt das Team von Frank Wormuth die kleine „Nati“ im Möslestadion. Das Rückspiel bei den Eidgenossen findet in Delémont statt.
23.03.2016 // 15 Uhr // Deutschland U20 – Schweiz U20
26.03.2016 // 16 Uhr // Schweiz U20 – Deutschland U20http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1896.htm
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Jeden zweiten Tag schuftete Krisztian Simon in der vergangenen Woche an der Grünwalder Straße #gemeinsam mit Hans Baudisch für sein Comeback. Der ungarische Nationalspieler, der sich Anfang November im Heimspiel gegen den MSV Duisburg ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hatte, war froh, nach OP und langwieriger Reha endlich wieder bei seinen Teamkollegen zu sein. Jetzt der Schock: Das rechte Kreuzband ist erneut durch.
„Das ist natürlich tragisch“, so Löwen-Sportdirektor Oliver Kreuzer, „er war im Endstadium seiner Reha, stand schon wieder auf dem Platz und war vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining. Dass das jetzt passiert, ist unglaubliches Pech. Er bekommt von uns alle Unterstützung der Welt.“ Der Flügelflitzer soll im Laufe der Woche operiert werden.
Kopf hoch, Krisztian. Du schaffst das! -
München - Die Deutsche Fußball-Liga hat die restlichen Spieltage der Saison terminiert. Der TSV 1860 muss auswärts zwei Mal an einem Freitag ran, ansonsten spielen die Blauen am Sonntag.
Die Löwen empfangen jeweils sonntags Eintracht Braunschweig (24. April 2016, 13.30 Uhr) und den SC Paderborn (8. Mai, 15.30 Uhr). Auswärts treten die Löwen zwei Mal freitags an: erst beim MSV Duisburg (15. April, 18.30 Uhr) und dann beim FC St. Pauli (29. April, 18.30 Uhr). Am letzten Saison-Spieltag geht’s am Sonntag zum FSV Frankfurt (15. Mai, 15.30 Uhr).
30. Spieltag: Freitag, 15. April 2016, 18.30 Uhr
MSV Duisburg – TSV 1860 München31. Spieltag: Sonntag, 24. April 2016, 13.30 Uhr
TSV 1860 München – Eintracht Braunschweig32. Spieltag: Freitag, 29. April 2016, 18.30 Uhr
FC St. Pauli – TSV 1860 München33. Spieltag: Sonntag, 8. Mai 2016, 15.30 Uhr
TSV 1860 München – SC Paderborn34. Spieltag: Sonntag, 15. Mai 2016, 15.30 Uhr
FSV Frankfurt – TSV 1860 Münchenhttp://www.tz.de/sport/1860-mu…burg-hamburg-6245514.html
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München - Der TSV 1860 bestreitet an Gründonnerstag im Sportpark Ismaning ein Testspiel gegen den österreichischen Erstligisten SV Grödig.
Der TSV 1860 München hat Ersatz für den FC Ingolstadt gefunden, der das geplante Freundschaftsspiel an Gründonnerstag kurzfristig wieder abgesagt hatte. Stattdessen testen die Löwen am selben Tag um 15 Uhr gegen den österreichischen Erstligisten SV Grödig. Spielort ist der Sportpark Ismaning nördlich von München. Details darüber, ob Fans der Partie beiwohnen dürfen und Eintrittspreise sollen am Mittwoch bekanntgegeben werden.
Es ist nicht der erste Test gegen die Mannschaft aus dem Salzburger Land. Bereits in den Winterpausen 2014 (3:0) und 2015 (2:1) trat Sechzig gegen den SV Grödig an, im Sommer 2015 musste ein weiteres Testspiel wegen widrigen Platzbedingungen abgesagt werden.
Der FC Ingolstadt hatte kurzfristig abgesagt, was 1860-Sportchef erzürnte: "Das ist kein feiner Stil, dass plötzlich der Trainingsplan geändert wird."
http://www.tz.de/sport/1860-mu…egen-groedig-6246065.html
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Die Ankündigung eines Testspiels gegen den SV Grödig löst bei den Löwen automatisch einen Lacher aus. Denn die letzten beiden angesetzten Partien wurden jeweils witterungsbedingt abgesagt. Daraus entwickelte sich ein Running Gag an der Grünwalder Straße. Diesmal sollte dem Aufeinandertreffen nichts im Wege stehen. Spielort und Anstoßzeit sind fix.
Das Team von Chefcoach Benno Möhlmann tritt am Donnerstag, 24. März, Anpiff: 15 Uhr, in Ismaning gegen den österreichischen Erstligisten zum Freundschaftsspiel an. Weitere Informationen zu dem Test werden am Mittwoch auf http://www.tsv1860.de bekannt gegeben. -
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Ismaning - Der TSV 1860 bestreitet an Donnerstag in Ismaning ein Testspiel gegen den österreichischen Erstligisten SV Grödig. Wir übertragen im kommentierten Live-Stream.
TSV 1860 München - SV Grödig -:- (-:-)
+++ Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Stream vom Testspiel des TSV 1860 München gegen den österreichischen Erstligisten SV Grödig! Aus dem Sportpark Ismaning melden sich Kameramann Patrick Steinke und Kommentator Florian Weiß. Unser Stream startet pünktlich zum Anstoß um 15.00 Uhr.
TSV 1860 München - SV Grödig: Vorbericht
Der TSV 1860 München hat Ersatz für den FC Ingolstadt gefunden, der das geplante Freundschaftsspiel an Gründonnerstag kurzfristig wieder abgesagt hatte. Stattdessen testen die Löwen am selben Tag um 15 Uhr gegen den österreichischen Erstligisten SV Grödig. Spielort ist der Sportpark Ismaning (Grünfleckstraße 1) nördlich von München, der Eintritt ist frei.
Es ist nicht der erste Test gegen die Mannschaft aus dem Salzburger Land. Bereits in den Winterpausen 2014 (3:0) und 2015 (2:1) trat Sechzig gegen den SV Grödig an, im Sommer 2015 musste ein weiteres Testspiel wegen widrigen Platzbedingungen abgesagt werden.
Der FC Ingolstadt hatte kurzfristig abgesagt, was 1860-Sportchef erzürnte: "Das ist kein feiner Stil, dass plötzlich der Trainingsplan geändert wird."
http://www.tz.de/sport/1860-mu…er-testspiel-6246065.html
Die Löwen nutzen die Länderspielpause einerseits zur Regeneration nach den intensiven letzten Ligawochen. Andererseits bietet sie die perfekte Gelegenheit, um ein Testspiel zu absolvieren. Deshalb treten die Löwen am Donnerstag, 15 Uhr, in Ismaning gegen den SV Grödig an.
Ausgetragen wird die Partie im Sportpark in Ismaning (Grünfleckstraße 1). Dort will Benno Möhlmann denjenigen 1860-Löwen Spielpraxis geben, die zuletzt weniger zum Einsatz kamen oder nach längeren Verletzungspausen nicht zum Zug kommen konnten: „Jungs, wie Jannik Bandowski, Rodnei, Valdet Rama, Stephan Hain oder Maxi Beister haben morgen die Möglichkeit, sich zu präsentieren“, so der Cheftrainer.
LÄNDERSPIELLÖWEN UNTERWEGS.
Keine Alternativen
Noch zu früh kommt der Test gegen den aktuellen Tabellenzehnten der österreichischen Bundesliga, der von Peter Schöttel trainiert wird, für die Löwen Goran Sukalo (Entzündung im Bereich der Lendenwirbelsäule), Dominik Stahl (Entzündung der Achillessehne), Vladimir Kovac (OP am Sprunggelenk), Richy Neudecker (Schambeinentzündung), Guillermo Vallori (muskuläre Probleme) und Daniel Adlung (OP am Sprunggelenk). Sie alle schwitzen derzeit individuell für die Rückkehr ins Teamtraining. Krisztian Simon, der sich noch in dieser Woche einer weiteren OP am Kreuzband des rechten Knies unterziehen wird, steht ebenfalls nicht zur Verfügung.
Freier Eintritt
Der Eintritt für das Spiel ist frei. Alle Sechzger, die keine Zeit haben persönlich in Ismaning vorbeizuschauen, können den Löwen-Test im Live-Stream von tz.de verfolgen. -
Den Test gegen den österreichischen Erstligisten SV Grödig nutzte Löwen-Trainer Benno Möhlmann, um den Rekonvaleszenten Spielpraxis zu verschaffen. So dauerte es eine halbe Stunde, bis sein Team richtig ins Spiel kam. Maximilian Beister erzielte in der 42. Minute die Führung. Nach der Pause drängte Grödig auf den Ausgleich, wurde in der 60. Minute belohnt. Der eingewechselte Thomas Goiginger traf zum Endstand.
Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann musste beim Test gegen Grödig auf Guillermo Vallori (muskuläre Probleme), Dominik Stahl (Achillessehnenreizung), Daniel Adlung (Sprunggelenks-OP), Krisztian Simon (Kreuzbandriss), Goran Sukalo (Adduktorenprobleme), Richard Neudecker (Schambeinentzündung) und Vladimir Kovac (Aufbautraining) verzichten. Maximilian Wittek, Stefan Mugosa und Rubin Okotie waren für Auswahlteams ihres Heimatlandes im Einsatz.
Die erste Chance des Spiels hatten die Österreicher, die bis dahin überhaupt nichts vors Löwen-Tor gekommen waren. Doch der 15-Meter-Schuß von Christian Derflinger aus dem Zentrum war zu unplatziert, so dass Vitus Eicher parieren konnte (7.). Der erste Schussversuch der Sechzger durch Stephan Hain in der 13. Minute ging weit am Tor vorbei. Sechs Minuten später konnte sich Hain auf der linken Strafraumseite gegen zwei Grödiger durchsetzen, seine scharfe Hereingabe von der Grundlinie fand jedoch keinen Abnehmer (19.). Wenig später setzte sich auch Maximilian Beister auf der linken Seite durch, sein Zuspiel auf Hain im Zentrum konnte Fabio Strauss blocken (20.). Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld durch Valdet Rama kam Harald Pichler im Luftkampf vor Rodnei an die Kugel, sein Kopfball senkte sich als Bogenlampe gefährlich aufs eigene Tordach (26.). Auf der anderen Seite flankte Derflinger von rechts, Roman Wallner kam am Elfmeterpunkt zum Kopfball, bereitete Eicher damit aber keinerlei Probleme (30.). Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball von Christopher Schindler nahm der Ex-Bundesliga-Profi Wallner an der Strafraumkante die Kugel direkt, zielte nur haarscharf übers rechte Kreuzeck (34.). Nun wurden die Löwen stärker. Ein Schuss von Jannik Bandowski aus 21 Metern landete links neben dem Tor (38.). Zwei Minuten später scheiterte Rama mit einem leicht nach rechts versetzten Freistoß aus 24 Metern. Sein Schuss strich übers kurze Eck (40.). Einen Doppelpass zwischen Bandowski und Hain schloss Verteidiger Bandowski ab. Seinen Schuss mit dem schwächeren rechten Fuß holte Torwart Pirmin Strasser mit einem Hecht iaus dem rechten unteren Eck (41.). Eine Minute später spielte Milos Degenek einen weiten Ball auf Rama, der über den rechten Flügel in den Strafraum dribbelte, sich aber den Ball etwas weit vorlegte. Von hinten kam Beister, fackelte nicht lange und traf aus neun Metern unhaltbar für Strasser zum 1:0 ins linke untere Eck (42.). Kurz vor der Pause hatte Beister nochmals eine gute Szene, stand aber beim Pass von Rama knapp im Abseits (45.).
Ein Freistoß nach „Wiederanpfiff von Tobias Kainz aus 24 Metern landete in der Mauer. Der Nachschuss von Pascal Itter ging weit links am Tor vorbei (51.). Die Unordnung in Wechselphase der Löwen – Benno Möhlmann hatte die Innenverteidigung ausgetauscht - nutzte Thomas Goiginger zum Ausgleich. Vom rechten Strafraumeck überwand er den chancenlosen Eicher zum 1:1 (60.). Kainz hatte in der 66. Minute sogar die große Möglichkeit zur Führung für Grödig, zielte aber aus 18 Metern links am Tor vorbei. Zur Abwechslung kamen auch die Sechzger mal wieder vors gegnerische Gehäuse, doch der Schuss von Rama aus 19 Metern landete links neben dem Pfosten im Tor-Aus (68.). Ein Volleyschuss von Itter aus 25 Metern streifte in der 75. Minute das Außennetz. Gegen Ende wurden die Sechziger wieder stärker- Ein Drehschuss von Gary Kagelmacher aus 17 Metern hätte in beinahe den Siegtreffer bedeutet. Der Schuss des Verteidigers schrammte jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (87.). Auf der anderen Seite verfehlte Benjamin Sulimani mit seinem 15-Meter-Schuss nur um Zentimeter das linke Eck (88.). So blieb es unterm Strich beim gerechten Unentschieden.„Wir wollten heute denjenigen Spielpraxis geben, die lange nicht gespielt haben. Insofern hat der Test seinen Sinn erfüllt“, zog 1860-Cheftrainer Benno Möhlmann Bilanz. „Man hat gesehen, dass noch nicht alles rund läuft. Wenn man so lange nicht gespielt hat, ist das aber auch normal.“ Nach der Pause hätten sich die Österreicher verstärkt gewehrt. „Grödig wollte nicht verlieren. Bis zum 1:1 waren wir dementsprechend unter Druck. Danach passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel.“
Am Karfreitag steht für die Löwen noch eine Laufeinheit auf Programm. Über Ostern ist frei. „Die Jungs bekommen aber alle einen Laufplan mit“, kündigte der 61-Jährige an. Am Dienstag beginnt dann die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC.1860 München - SV Grödig 1:1 (1:0)
1860: 1 Eicher - 7 Claasen, 26 Schindler, 8 Rodnei, 17 Bandowski – 30 Degenek, 37 Yegenoglu – 20 Rama, 23 Beister – 18 Karger, 16 Hain.
Ersatz: 24 Ortega (Tor) – 2 Mauersberger, 4 Bülow, 10 Liendl, 13 Mölders, 25 Kagelmacher, 33 Aycicek, 38 Lacazette.SVG: 25 Strasser – 21 Itter , 2 Strauss, 13 Pichler, 12 Strobl – 5 Brauer, 22 Kainz, 10 Djuric – 8 Derflinger, 11 Schütz – 7 Wallner.
Ersatz: 1 Swete (Tor) – 6 Völkl, 9 Grubeck, 19 Denner, 20 Kerschbaum, 27 Goiginger, 32 Sulimani.Wechsel: Mauersberger für Schindler (58.), Lacazette für Rodnei (58.), Kagelmacher für Hain (59.), Bülow für Bandowski (64.), Mölders für Karger (74.), Aycicek für Rama (74.), Liendl für Lacazette (74.) - Völkl für Brauer (46.), Denner für Derflinger (46.), Goiginger für Kainz (46.) Grubeck für Wallner (46.), Kerschbaum für Djuric (54.), Sulimani für Schütz (54.).
Tore: 1:0 Beister (42.), 1:1 Goiginger (60.).Gelbe Karten: Bandowski -.
Zuschauer: 400 im Sportpark Ismaning.
Schiedsrichter: Johannes Huber (Bogen; Assistenten: Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen), Johannes Angele (Drosendorf).
http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1906.htm
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München - Jan Mauersberger, gebürtiger Münchner, trifft nach der Länderspielpause mit den Löwen auf seinen Ex-Klub Karlsruher SC. Im Exklusiv-Interview gibt sich der Abwehrspieler selbstkritisch.
Als einziger der fünf blauen Winterzugänge spielte Jan Mauersberger (30) bislang in sämtlichen acht Ligaspielen über die volle Distanz. Beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld gelang dem gebürtigen Münchner sein erstes Tor im Löwen-Trikot. Im tz-Interview spricht Mauersberger über die Lage im Abstiegskampf, den Druck, die Kritik und das nach der Länderspielpause anstehende Duell gegen seinen Ex-Verein aus Karlsruhe.
Herr Mauersberger, Werner Lorant hat die Darbietung der Löwen am Sonntag gegen Bielefeld als „Rotzfußball“ bezeichnet. Einverstanden?
Jan Mauersberger: Ich hab’s nicht gelesen, aber es ist normal, dass sich nach so einem Spiel verdiente ehemalige Löwen zu Wort melden. Wir müssen uns der Kritik stellen. Dass das kein guter Fußball war, was wir gegen Bielefeld abgeliefert haben, darüber gibt’s auch intern keine zwei Meinungen.
Welche Erklärung haben Sie mit ein paar Tagen Abstand für den laschen Auftritt?
Mauersberger: Wir haben es nicht geschafft, aus der 1:0-Führung Selbstvertrauen zu ziehen, sondern waren zu passiv. Gefährliche Situationen konnten wir eigentlich überhaupt nicht kreieren. Die Fehlerquote war allgemein zu hoch. Ich hoffe, das dieses Spiel ein Ausrutscher war.
Wie sehen Sie Ihre Leistungen bei 1860 bisher? Wo müssen Sie draufpacken?
Mauersberger: In der Spieleröffnung, in der Präsenz. Am Sonntag hatte ich zwei Fehlpässe drin, die mir sonst eigentlich nicht passieren. Ich habe in jeder Hinsicht noch Luft nach oben. Und die Zeit drängt, die Spiele werden schließlich nicht mehr.
Was halten Sie von der These, dass bei 1860 nur die Standards zweitligatauglich sind?
Mauersberger: Ich teile diese These nicht. Unsere Standards sind sehr gut, aber ich finde schon, dass sich auch unser Defensivverhalten in den vergangenen Wochen verbessert hat. Ein Manko ist, dass wir immer noch zu konteranfällig sind, das spielt einigen Mannschaften natürlich in die Karten.
Acht der 14 Restspiele sind vorbei, elf Punkte und 10:12 Tore lautet die Bilanz. Haben Sie es sich einfacher vorgestellt?
Mauersberger: Nein, es ist die erwartete Monsteraufgabe. Aber wir sind wieder voll dabei und haben das Heft des Handelns in der Hand. Das ist ein gutes Gefühl, das wir in der Winterpause so nicht hatten.
Den nächsten Gegner kennen Sie aus dem Effeff. Beim 1:0-Sieg in München standen Sie noch in der Startelf des Karlsruher SC. Wie schätzen Sie den KSC aktuell ein?
Mauersberger: Stark. Sie haben beim 0:1 in Freiburg ein gutes Spiel gemacht. Das ist sicher keine Mannschaft, die die Saison austrudeln lässt. Viele Verträge laufen aus, die Jungs wollen sich empfehlen. Auch die Fernsehgelder, die ja nach Tabellenplatz gestaffelt sind, spielen eine Rolle. Also dass wir einen Vorteil haben, weil es für den KSC nicht mehr um Auf- oder Abstieg geht, das wage ich zu bezweifeln.
Und wie groß sind Ihre Revanchegelüste nach dem Abgang im Winter?
Mauersberger: Da hab ich keine. Also nichts, was über die normale Motivation hinausgeht. Es war ein sauberes Ende beim KSC im Winter und ich habe dort dreieinhalb fantastische Jahre verbracht. Ich werde niemandem aus dem Weg gehen im Wildparkstadion.
Der KSC hat zuletzt fünfmal in Folge gegen 1860 gewonnen. Welche Rolle spielen solche Serien?
Mauersberger: Bei uns Spielern eigentlich gar keine. Sonst hätten wir ja jetzt auch gegen Bielefeld gewinnen müssen (lächelt gequält). Wenn man auf die letzten Spiele Karlsruhe gegen 1860 schaut, dann war es eigentlich meistens eng. Auch beim 1:0 im Hinspiel in der Arena war der KSC nicht unbedingt besser.
Was fehlt den Löwen im Vergleich zum KSC?
Mauersberger: Sicherlich ein Stück Kontinuität. Ansonsten sind die Unterschiede nicht so erheblich. Die Fans sind bei beiden Klubs sehr emotional, nur das Medienaufkommen ist in München natürlich größer.
Worauf wird es ankommen in den letzten sieben Spielen?
Mauersberger: Dass wir alles, wirklich alles reinhauen und nicht nach links und rechts schauen. Wir wissen, um was es geht, wir wissen, dass uns nicht geschenkt wird und es sind sieben Gegner auf Augenhöhe.
Benno Möhlmann sprach von vier Siegen, die zur Rettung nötig seien…
Mauersberger: Ja, da werde ich dem Trainer mit seiner enormen Erfahrung nicht widersprechen.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…tz-interview-6250412.html
München- Der TSV 1860 steckt tief im Kampf gegen den Abstieg. Da werden die Gerüchte um mögliche Abgänge immer konkreter. Neben Rubin Okotie soll mit Stephan Hain jetzt ein weiterer Stürmer vor dem Abschied stehen.
Stephan Hain hat beim TSV 1860 München derzeit einen schweren Stand. Seit letztes Spiel von Beginn an machte er am 2. Spieltag in Nürnberg. Seitdem hat der 27-Jährige nur 44 Minuten in der 2. Bundesliga gespielt. Aufgrund einer Knieverletzung Ende August verpasste er 17 Partien, im Dezember gab er ein Acht-Minuten Comeback in Freiburg. 2016 machte er noch kein Spiel bei den Profis, Benno Möhlmann lässt ihn außen vor. Ein Einsatz bei der 2. Mannschaft in der Regionalliga Bayern steht in diesem Jahr für ihn zu Buche. Da sein Vertrag im Sommer ausläuft, könnte er seine Karriere genau dort fortsetzen.
Neustart in der 4. Liga?
Bei den Löwen war er von Verletzungen geplagt, verpasste seit seinem Wechsel 2013 insgesamt 59 Spiele. Vor allem sein linkes Knie und das Sprunggelenk machten Hain immer wieder zu schaffen. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert, der Ex-Augsburger kann im Sommer ablösefrei wechseln. Zwei Vereine aus der Regionalliga Bayern, der vierthöchsten Spielklasse, haben bereits ihr Interesse bekundet.
Zum einen ist dies die im Münchner Süden ansässige SpVgg Unterhaching. Die Hachinger rangieren im Moment auf dem 4. Platz, haben aber kaum noch Chancen auf den Aufstieg. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Jahn Regensburg, nur der Erstplatzierte nimmt an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga teil.
Auch die Regensburger sind an Hain interessiert, der in der Saison 2010/2011 mit 10 Toren in 25 Spielen maßgeblich am Aufstieg des FC Augsburg in die 1. Bundesliga beteiligt war. Die Oberpfälzer sind mitten im Rennen um die Aufstiegsrunde, sind momentan punktgleich mit Wacker Burghausen, haben aber ein Spiel weniger als die Oberbayern.
Die Frage ist, ob sich ein ehemaliger Bundesligaspieler mit 27 Jahren die 4. Liga antut? Das wichtigste für den geborenen Zwieseler ist vorerst gesund zu bleiben und Spielpraxis zu sammeln.
Rubin Okotie, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, wird ebenfalls mit mehreren Vereinen in Verbindung gebracht.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…stephan-hain-6251971.html
Nächstes Spiel:
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Löwen-Aufsichtsratsvorsitzender Hasan Ismaik nutzte seinen München-Aufenthalt, um heute gemeinsam mit Präsident Peter Cassalette die Mannschaft zum Mittagessen ins japanische Restaurant Nobu zu laden.
Im Hotel Mandarin Oriental schwor Hasan Ismaik die Löwen für die entscheidende Phase der Meisterschaft ein - in einer sehr persönlichen und emotionalen Ansprache.
„Ich habe heute mit der Mannschaft zu Mittag gegessen und dabei den starken Willen der Löwen in ihren Augen gesehen“, so Hasan Ismaik. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen und dass wir sehr positive Aspekte in die neue Saison mitnehmen werden - in eine Saison, in der wir uns nur auf den Sport konzentrieren. Ich trage meinen Teil dazu bei, um mit den Löwen neue Höhenflüge zu erreichen!"
Eine willkommene Motivationsspritze für die letzten verbleibenden Spieltage - und eine schöne Geste.http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1919.htm
Während Maxi Wittek nach seinen Länderspielen mit der deutschen U20 bereits am Dienstag wieder mit der Mannschaft trainierte, waren Rubin Okotie und Stefan Mugosa am Mittwoch nochmals für ihr Heimatland im Einsatz.
Rubin Okotie durfte gegen die Türkei von Beginn an ran. Zlatko Junuzovic hatte das ÖFB-Team in der 22. Minute in Führung gebracht, Leverkusener Hakan Canhaloglu glich mit einem direkt verwandelten Freistoß kurz vor der Pause aus (43.). Nach einem Patzer des Ingolstädter Keepers Ramazan Özcan gelang Arda Turan für die Türken der glückliche Siegtreffer (56.). In der 67. Minute war der Arbeitstag für Löwen-Stürmer Okotie beendet. Er machte Marc Janko Platz.
Erneut stand Stefan Mugosa bei Montenegro in der Startelf. Beim 0:0 gegen Weißrussland wurde er wie bei der 1:2-Niederlage in Griechenland nach etwa einer Stunde gegen Filip Raicevic ausgewechselt (56.). Montenegro spielte nach der Roten Karte gegen den Weißrussen Sergei Kornilenko (9.) über 80 Minuten in Überzahl.
Okotie und Mugosa steigen am Donnerstag wieder ins Teamtraining der Sechzger ein. Trainiert wird an diesem Tag um 15 Uhr.http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1916.htm
München - Benno Möhlmanns Einfallsreichtum ist gefragt. Er fragt sich, wie er am Sonntag im Auswärtsspiel beim Karlsruher SC das defensive Mittelfeld besetzen kann.
Denn mit Dominik Stahl (verletzt), Romuald Lacazette und Milos Degenek (beide gesperrt) sowie Goran Sukalo (verletzt) fallen gleich vier potenzielle Sechser aus. Vor allem die Geschichte mit Sukalo nervt den Trainer. Bisher bestritt der 34-jährige Winterneuzugang noch kein Spiel und musste immer wieder Rückschläge einstecken. „Das mit Goran gefällt mir überhaupt nicht“, sagte Möhlmann und sprach dabei vor allem die Ungewissheit an: „Ist es der Rücken? Die Leiste? Die Bandscheibe? Und mit 34 sind Verschleißerscheinungen ja auch nicht auszuschließen.“
Hört sich nicht gerade gut an, aber Möhlmann will die Hoffnung in Sachen Sukalo deshalb noch lange nicht aufgeben: „Wir haben ja noch einige Wochen zu tun, vielleicht sogar noch länger, wenn es in die Relegation gehen sollte…“
http://www.tz.de/sport/1860-mu…nervt-sukalo-6263207.html
Es ist der größte Erfolg in der Bundesliga-Geschichte des TSV 1860 München. Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1966 vor genau 50 Jahren.Anlässlich dieses Jubiläums gibt es eine kleine, aber feine Ausstellung in der Stadionwirtschaft des Grünwalder Stadions. Sie wurde mit viel Liebe zum Detail und der Unterstützung zahlreicher Sammler zusammengestellt und ist erstmals am heutigen Mittwoch, 30. März 2016, beim Heimspiel der U21 gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (Anpfiff: 18.60 Uhr) zu sehen.
Unvergessene Szenen, ganz besondere Sammlerstücke und natürlich die Meisterschale erinnern in der Stadionwirtschaft des Grünwalder Stadions an die Saison 1965/1966.
Eintritt hat jeder Heimfan mit einer gültigen Tageskarte für das Spiel der Amateure. Der Zugang erfolgt ab 17 Uhr über den Eingang „Süd 1“. Die Ausstellung ist bis 18.30 Uhr geöffnet.
Die Fans werden gebeten, nach dem Besuch der Ausstellung die Stadionwirtschaft über die Volckmerstraße zu verlassen und hinter der Westtribüne vorbei zur Stehhalle zu gehen.WEITERE AUSSTELLUNGSTERMINE
Samstag, 16. April 2016, vor und nach dem Heimspiel der Löwen-Reserve gegen den FC Amberg (12 bis 13.30 Uhr & 16 bis 17.30 Uhr).
Samstag, 23. April 2016, von 17.30 bis 20 Uhr. -
München - Die Schlange der Interessenten für Rubin Okotie wird länger. Nach mehreren englischen Vereinen hat jetzt auch ein Prestige-Klub aus einem anderen Land den Österreicher im Blick.
FC Southampton und West Ham United - in den letzten Tagen sind schon mehrere angebliche Interessenten für Rubin Okotie durchgesickert. Der Ösi-Stürmer des TSV 1860 ist heiß begehrt. Das liegt wohl weniger an seinen bisher "nur" sieben Saisontreffern. Sondern eher an den 13 Toren der Vorsaison. Und der Tatsache, dass im Sommer sein Vertrag ausläuft, er also ablösefrei zu haben wäre.
Jetzt wird ein weiterer Klub bekannt, der Okotie im Blick haben soll: Olympique Marseille, seines Zeichens Prestige-Klub aus Frankreich und Champions-League-Sieger von 1993. Nach Informationen des französischen Portals mercato365.com war am Wochenende ein Scout von "OM" beim Länderspiel zwischen Österreich und Albanien (2:1), um sich Okotie genauer anzuschauen. Der allerdings über einen Elf-Minuten-Kurzeinsatz nicht hinauskam.
Bei der Partie in Wien saßen die Scouts verschiedener Vereine auf der Tribüne offenbar Gesäß an Gesäß. Auch einer von Sechzig war darunter - womöglich wegen eines Bundesliga-Verteidigers.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…okotie-blick-6267155.html
München - Bei seinem jüngsten Abstecher nach München wollte Hasan Ismaik der Mannschaft des TSV 1860 etwas Gutes tun. Beim Mittagessen saß er mit Präsident, Trainer und Kapitän an einem Tisch.
Die Idee war Hasan Ismaik am Dienstag auf der Rückfahrt von einem Treffen mit den Verwaltungsräten in Grasbrunn in den Sinn gekommen. „Was können wir für die Mannschaft tun?“, fragte er Präsident Peter Cassalette, den Ismaik in seinem Maybach mit zurück nach München chauffierte, bevor sich beide dann zum Länderspiel zwischen Deutschland und Italien in die Allianz Arena aufmachten.
Die Antwort hatte der Investor dann selbst schnell parat. „Ich lade die Spieler zum Essen ein“, schlug er vor. Und wenn Ismaik zum Essen lädt, dann geht es nicht zum Italiener um die Ecke, nein, dann wird ein ganzes Restaurant in einem Fünf-Sterne-Hotel gebucht. In diesem Fall das Matsuhisa im ersten Stock des Mandarin Oriental Hotels, in dem Ismaik immer logiert, wenn er in München Station macht. Der international gefeierte Meisterkoch Nobuyuki verwöhnte die Löwen mit japanischen Spezialitäten wie Sashimi vom Schwarzen Kabeljau und Gelbflossenthunfisch mit Jalapeños, über Teeblättern geschmortes Lamm mit peruanischer Anticucho-Sauce sowie traditionellem Sushi. Nur der berüchtigte Kugelfisch blieb außen vor. Schließlich haben die Löwen fest vor, am Sonntag beim Karlsruher SC mit der bestmöglichen Aufstellung anzutreten…
Allerdings mussten die nach dem Training hungrigen Spieler noch eine Viertelstunde ausharren, bevor all die Köstlichkeiten serviert wurden. So lange nämlich dauerte Ismaiks durchaus launige Ansprache, in der er der Mannschaft Mut machte und auch vermittelte, was auf dem Spiel steht im Abstiegskampf. „Es ist wichtig, dass wir in der Zweiten Liga bleiben“, sagte er. „Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen und dass wir sehr positive Aspekte in die neue Saison mitnehmen werden. Ich trage meinen Teil dazu bei, um mit den Löwen neue Höhenflüge zu erreichen!“
Beim Essen saß Ismaik zusammen mit Peter Cassalette, Trainer Benno Möhlmann, Kapitän Christopher Schindler und Daniel Adlung an einem Tisch. Der 39-Jährige fragte und notierte viel in den Gesprächen mit seinen Tischnachbarn. Von Schindler wollte Ismaik wissen, was man besser machen könne beim TSV 1860. „Vor allem für mehr Kontinuität sorgen“, lautete die Antwort.
Heute Nachmittag trifft sich Ismaik noch einmal im Mandarin zu Gesprächen mit dem Präsidium, danach wird er München wieder verlassen.
http://www.tz.de/sport/1860-mu…edel-japaner-6265184.html
München - Levent Aycicek fühlt sich wohl in München und beim TSV 1860. Er glaubt fest an den Klassenerhalt. Könnte die Bremer Leihgabe länger bei den Löwen bleiben?
Im Winter-Trainingslager im spanischen Estepona bereiteten die mitgereisten Löwen-Fans Levent Aycicek einen beeindruckenden Empfang, der die Leihgabe von Werder Bremen sichtlich beeindruckte. Mitten in der Nacht begrüßten ihn die Anhänger im Teamhotel. Acht Wochen ist das nun her, und der 22-Jährige hat sich beim TSV 1860 mehr als gut eingefügt. Seine Standards sind stets gefährlich, seine Wendigkeit und technische Stärke sorgten für einen Aufschwung im Löwen-Spiel.
Sein Wechsel zu 1860 ging im Winter relativ zügig über die Bühne, obwohl Aycicek eigentlich bei Werder angreifen wollte und ein Transfer nicht vorgesehen war. "Bei Werder war für mich vor Weihnachten eigentlich klar, dass ich die Vorbereitung bei den Profis mitmachen würde und dass ich eine neue Chance bekommen würde, mich oben zu zeigen", erklärt Aycicek im Interview mit Transfermarkt.de. "Als ich zum Training kam, hieß es dann: 'Levent, Du trainierst ab jetzt mit der U23 und fährst mit ihr ins Trainingslager.' Das war natürlich keine gute Nachricht für mich, da ich bei den Profis nochmal neu angreifen wollte. Mir wurde dann klar, dass ich auch die zweite Saisonhälfte bei der U23 eingeplant gewesen wäre und einen Neuanfang brauche. Zu dem Zeitpunkt kam 1860 dann genau richtig."
Eigentlich ist der Bremer auf der Zehner-Position zu Hause, doch bei Sechzig spielt er fast ausschließlich auf dem rechten Flügel - für Aycicek aber kein Problem: "Ich habe meine komplette Jugend über im zentralen Mittelfeld gespielt, aber ich fühle mich auch auf den Außenpositionen sehr wohl. Ich bin ein Spieler, der auf mehreren Positionen spielen kann, zum Beispiel auch auf einer offensiveren Sechs, auf den Flügeln oder auf der 10. Bei Werder wurde ich sicherlich immer als der Zehner gesehen, da ich seit dem Nachwuchsbereich unter Skripnik nur auf dieser Position gespielt habe."
Aycicek geht mit Optimismus in die restlichen Spiele der Saison, denn 1860 hat das wohl vorteilhafteste Restprogramm aller Abstiegskandidaten: "Wir haben diese Spiele noch vor der Brust und können dort, aber auch gegen andere Mannschaften wichtige Punkte holen. Wenn uns das gelingt, dann bleiben wir auch drin - wenn nicht, sind wir selbst schuld. (...) Ich glaube fest daran, dass wir drin bleiben. Jeder weiß, worum es geht, viele haben im vergangenen Jahr den Abstiegskampf bereits erlebt. Wir werden jetzt versuchen, schnellstmöglich da untern rauszukommen."
Aycicek und 1860 - das scheint zu passen. Die Leihe endet offiziell am Saisonende, aber kann sich der 22-Jährige ein längeres Gastspiel an der Isar vorstellen? "Das wird man sehen. Darüber habe ich mir bislang noch keine konkreten Gedanken gemacht und das wäre in der aktuellen Situation sicherlich auch nicht förderlich. Ich konzentriere mich auf das Sportliche und das Ziel, bis zum Sommer mit 1860 die Klasse zu halten. Danach wird man sehen, was Werder Bremen sagt, ob sie mit mir planen und natürlich, wie ich mich entscheide."
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„Jetzt kommen die entscheidenden Spiele“ - mit diesen Worten läutet Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann das Saisonfinale ein. Die erste von sieben Partien führt sein Team am Sonntag, 3. April, zum Karlsruher SC. Anpfiff im Wildparkstadion ist um 13.30 Uhr.
„Die Situation ist bekannt. Für uns gilt es jetzt in jedem Spiel“, sagt Möhlmann. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen, läuferisch wie kämpferisch alles auf den Platz bringen, um unsere Fans mitzunehmen und die gegnerischen zu beeindrucken.“ Der 61-Jährige fordert von seinen Spielern, dass sie „Farbe bekennen“.
Möhlmann sieht sein Team für die schwierige Aufgabe beim KSC „vernünftig vorbereitet. Ich bin nach der Trainingswoche zuversichtlich, dass wir in Karlsruhe eine gute Leistung bringen, um zu punkten.“
Dabei hat sich die personelle Situation durch die Sperren von Milos Degenek (10. Gelbe Karte) und Romuald Lacazette (Gelb-Rot) nach der Länderspielpause eher verschlechtert. „Mit Milos und Romuald brechen mir im Mittelfeld nochmals zwei Spieler weg. Wir müssen schauen, wie wir das bis Sonntag lösen. „Aber“, und da ist sich der Löwen-Trainer absolut sicher, „wir werden eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz bringen.“Zum Glück sind die drei Nationalspieler Maximilian Wittek, Rubin Okotie und Stefan Mugosa unverletzt von ihren Länderspieleinsätzen zurückgekehrt. Gerade bei dem Montenegriner Mugosa wertet er den Ausflug zur Nationalmannschaft positiv. „Er konnte Selbstbewusstsein tanken. Die beiden Einsätze tun ihm gut. Bei uns konnte er sich bisher nicht so präsentieren, wie ich ihm das zutrauen würde“, sagt Möhlmann.
Besonders freute sich der Trainer über die Einladung von Hasan Ismaik am Mittwoch zum Essen. „Das ist bei der Mannschaft gut angekommen. Er hat sehr eindrucksvoll rübergebracht, dass es ihm hier nicht um ein Investment geht, sondern dass es für ihn eine Mission, eine Herzenssache ist“, erzählt der erfahrene Möhlmann. „Er hat uns Mut zugesprochen. Ich hoffe, dass wir diese Unterstützung in die Endphase der Saison mitnehmen können.“
Klar ist dem Trainer-Fuchs aber auch, dass es damit nicht getan ist. Im letzten Heimspiel gegen Bielefeld offenbarte sein Team Mängel, die schon überwunden schienen. „Wir müssen lernen, dass wir bei Ballbesitz sicherer spielen und nicht schon im Aufbau die Bälle verlieren. Das kostet zum einen Kraft, zum anderen gibt es dem Gegner die Möglichkeit zum Kontern.“ Das gelte gerade in den letzten Saisonpartien, in denen Möhlmann durchweg kompakt stehende Mannschaften erwartet. „Unser Kombinationsfußball muss da sicherer werden!“Die Eingespieltheit der Karlsruher sieht der Sechzger-Trainer als großes Plus. „Sie sind über Jahre zusammen, spielen sehr sicher, stehen kompakt und sind defensiv gut geordnet. Es ist schwer, gegen den KSC Tore zu machen.“ Doch auch wenn es für die Badener im Abschluss zuletzt nicht optimal lief, warnt Möhlmann eindringlich vor den Offensivqualitäten des Teams von Markus Kauczinski. „Wir dürfen sie nicht zum Kontern einladen. Im Wildpark werden wir sicher keinen Fußball mit totalem Risiko spielen.“
Für Jan Mauersberger, der im Winter zu den Löwen wechselte, ist es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Möhlmann ist froh, dass er den gebürtigen Münchner in seinen Reihen hat. „Jan ist von der Grundausbildung her ein technisch versierter Spieler und mit einer großen Erfahrung ausgestattet.“ Nicht nur wegen seiner Statur falle der Innenverteidiger auf. „Seine Kopfballstärke bringt er defensiv wie offensiv ein.“ Für den Trainer ist Mauersberger ein Leader: „Er wird oft angesprochen, geht auch von sich aus auf die Mitspieler zu.“VORAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN
KSC: 24 Vollath – 22 Valentini, 26 Thoelke, 14 Gulde, 20 Sallahi – 23 Meffert, 21 Krebs – 17 Gouaida, 19 Prömel, 24 Yamada – 9 Diamantakos.
Ersatz: 1 Orlishausen (Tor) – 3 Gordon, 4 Stoll, 7 Traut, 8 Hoffer, 11 Nazarov, 15 Barry, 16 Mehlem, 18 Torres, 29 Manzon.
Nicht dabei: 5 Kempe (muskuläre Probleme), 13 Peitz (Gelb-Rot-Sperre).
1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 4 Bülow, 10 Liendl - 33 Aycicek, 23 Beister – 13 Mölders, 19 Okotie.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) – 7 Claasen, 8 Rodnei, 9 Mugosa, 16 Hain, 17 Bandowski, 20 Rama, 37 Yegenoglu.
Nicht dabei: 5 Vallori (muskuläre Probleme), 6 Stahl (Achillessehnenreizung), 11 Adlung (Aufbautraining), 14 Simon (Kreuzbandriss), 15 Sukalo (Leistenprobleme), 18 Karger (Grippe), 30 Degenek (Gelb-Sperre), 31 Neudecker (Schambeinentzündung), 38 Lacazette (Gelb-Rot-Sperre), 39 Kovac (Reha).
Schiedsrichter: Michael Weiner (Ottenstein); Assistenten: Norbert Grudzinski (Hamburg), Holger Henschel (Braunschweig); Vierter Offizieller: Daniel Schlager (Rastatt).