TSV 1860 München

  • Sandhausen - Der Wechsel von Korbinian Vollmann vom TSV 1860 zum Ligakontrahenten SV Sandhausen ist perfekt. Die Hardtwälder bestätigten den Transfer.


    Der SV Sandhausen hat sich für den zweiten Teil der Saison nach der Winterpause weiter verstärkt. Der Tabellensiebte verpflichtete den Offensivspieler Korbinian Vollmann vom Ligakonkurrenten TSV 1860 München. Der Vertrag läuft bis 30. Juni 2017. Kurios: Sein bisher einziges Saisontor erzielte Vollmann beim Gastspiel der Löwen in Sandhausen.


    „Vollmann ist ein schneller, technisch versierter Spieler. Wir sind froh, dass wir ihn schon jetzt im Vorgriff auf die nächste Saison verpflichten konnten“, sagte SVS-Geschäftsführer Otmar Schork am Mittwoch.


    Am Samstag hatte Sandhausen bereits Mittelfeldspieler Thomas Pledl vom Bundesligisten FC Ingolstadt 04 für eineinhalb Jahre ausgeliehen. Der 21-Jährige stammt aus der Jugend von 1860.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…860-muenchen-6050754.html


  • Er absolvierte den Medizincheck, flog mit ins Trainingslager, trainierte mit den Löwen bereits voll mit - und nun hat Jan Mauersberger auch die letzte Hürde genommen. Er unterzeichnete beim TSV 1860 einen Vertrag bis zum Sommer 2018. Das teilten die Löwen am Freitag Vormittag mit.


    "Jetzt beginnt die intensivste Phase der Vorbereitung. Es ist super, dass er von Anfang dabei ist", freut sich Oliver Kreuzer über den Abschluss des Transfers des 1,94 Meter großen Defensivspielers vom Karlsruher SC. "Ich kenne Jan schon sehr lange und bin mir sicher, dass er mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit auf jeden Fall eine Verstärkung für unsere Defensive ist. Er ist ein absoluter Leadertyp und charakterlich top."


    Für den 30-Jährigen ist es eine Rückkehr in seien Heimat. Seine ersten Schritte in Fußballschuhen tat Mauersberger beim TSV Großhadern, später spielte er beim FC Bayern in der Jugend. "Sechzig ist ein toller Verein, auch wenn er sich derzeit in einer nicht ganz einfach Situation befindet", sagte der Neu-Sechziger. "Dennoch: Als Münchner weiß ich, wie wichtig Sechzig für die Stadt ist – viele meiner Freunde sind Fans – und ich bin hierher gekommen, weil ich meinen Beitrag dazu leisten möchte, damit der Verein sportlich wieder in ruhigere Fahrwasser kommt.“


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…vertrag-2018-6057027.html


    Die Tinte ist trocken. Jan Mauersberger der bereits vor dem Abflug ins Trainingslager nach Estepona/Spanien erfolgreich die medizinische Untersuchung absolvierte, hat einen Vertrag bis 2018 beim TSV 1860 München unterschrieben.


    Zur Freude von Cheftrainer Benno Möhlmann und Sportdirekter Oliver Kreuzer: „Jetzt beginnt die intensivste Phase der Vorbereitung. Es ist super, dass er von Anfang dabei ist“, weiß Kreuzer, der den 1,94 Meter großen Defensivspieler 2012 bereits zum Karlsruher SC gelotst hatte: „Ich kenne Jan schon sehr lange und bin mir sicher, dass er mit seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit auf jeden Fall eine Verstärkung für unsere Defensive ist. Er ist ein absoluter Leadertyp und charakterlich top.“
    Der gebürtige Münchner blickt seiner neuen Aufgabe bei den Löwen motiviert und mit Vorfreude entgegen: „Sechzig ist ein toller Verein, auch wenn er sich derzeit in einer nicht ganz einfach Situation befindet. Dennoch: Als Münchner weiß ich, wie wichtig Sechzig für die Stadt ist – viele meiner Freunde sind Fans – und ich bin hierher gekommen, weil ich meinen Beitrag dazu leisten möchte, damit der Verein sportlich wieder in ruhigere Fahrwasser kommt“, sagt Jan Mauersbeger.
    Die weiß-blaue Transferliste.


    KURZ-VITA.
    Der 30-Jährige begann beim TSV Großhadern mit dem Fußballspielen. Ausgebildet wurde er beim FC Bayern, ehe er in der Saison 2006/2007 bei der SpVgg Greuther Fürth sein Debüt in der Zweiten Liga gab. Bis 2010 lief der Defensivspieler 82 Mal (zwei Tore) für das Kleeblatt auf. In der Winterpause der Spielzeit 2010/2011 wechselte der ehemalige U20-Nationalspieler (drei Einsätze) zum VfL Osnabrück. Seit Beginn der Saison 2012/2013 verteidigte Jan Mauersberger für den Karlsruher SC, spielte insgesamt 97 Mal für die Badener (sieben Tore).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1718.htm



    Der TSV 1860 München hat Levent Aycicek vom SV Werder Bremen verpflichtet. Der Offensivspieler wechselt auf Leihbasis bis Sommer 2016 von der Weser an
    die Isar.


    „Levent ist ein junger, sehr gut ausgebildeter Spieler, der bei Werder bereits Erfahrung in der Ersten Liga sammeln konnte. Er ist unsere gewünschte Verstärkung für das offensive Mittelfeld und bringt alle Qualitäten mit, um uns auf den Flügeln zu verstärken“, weiß Sportdirektor Oliver Kreuzer.
    Bildergalerie: Erstes Löwen-Training von Levent Aycicek


    KURZ-VITA.
    Levent Aycicek wurde am 14. Februar 1994 in Nienburg an der Weser geboren. Der 1,69 Meter große, technisch starke Flügelflitzer wurde bei Hannover 96 (2005-2008) und Werder Bremen (seit 2008) ausgebildet. Dort unterschrieb er zu Beginn der Saison 2012/2013 einen Profi-Vertrag. Sein Debüt in der Bundesliga gab er am 8. Februar 2014 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund und erzielte bei der 1:5-Niederlage den Ehrentreffer für sein Team. Seitdem lief er insgesamt 14 Mal (zwei Tore) für Werders Profis auf, leistete parallel dazu einen entscheidenden Beitrag für den Aufstieg der 2. Mannschaft in die Dritte Liga. Für das Drittliga-Team kam er ebenfalls 13 Mal zum Einsatz (ein Tor).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1734.htm


    Liveticker Trainiingslager

    Die Löwen bestreiten am Samstag, 23. Januar, den ersten von zwei Tests während des Trainingslagers im spanischen Estepona. Um 16.30 Uhr ist das rumänische Spitzenteam von Pandurii Targu Jiu im Stadion von Los Barrios der Gegner.


    Der 1963 gegründet Klub verdankt seinen Namen den Panduren. Alexandru Maxim, der für den VfB Stuttgart spielt, ist der wohl in Deutschland bekannteste Spieler, der in der Vergangenheit die Fußballschuhe für den derzeitigen Tabellenfünften der Liga I in Rumänien schnürte.
    Wie die Löwen bereitet sich auch Pandurii in Andalusien auf die Restsaison vor. Bereits am Donnerstag teste das Team im Stadion von Los Barrios gegen 1860-Ligakonkurrent Karlsruher SC. Die Badener siegten mit 1:0 durch einen Treffer von Mo Gouaida (47.).
    Für alle, die nicht die Löwen ins Trainingslager nach Spanien begleiten konnten und trotzdem den ersten Einsatz von Jan Mauersberger und Levent Aycicek mitverfolgen wollen, gibt es einen


    Livestream

  • Die Löwen trotzten dem Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew im zweiten und letzten Test des Trainingslagers in Estepona ein 1:1 ab. Vitalijs Jagodinskis hatte kurz vor der Pause die Ukrainer in Führung gebracht (44.). Der eingewechselte Romuald Lacazette traf in der 54. Minute zum verdienten Ausgleich.
    Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann verzichtete gegen Kiew auf Gary Kagelmacher (Wadenprobleme). Ansonsten kamen alle Feldspieler zum Einsatz. Das Tor hütete diesmal Stefan Ortega.
    In der 5. Minute kamen die Sechzger erstmals gefährliche in den gegnerischen Strafraum. Nach einem Eckball von rechts durch Daniel Adlung kam Rubin Okotie am Torraum zum Kopfball. Doch die Aktion wurde vom Unparteiischen abgepfiffen, weil sich der Stürmer zuvor im Zweikampf unfair eingesetzt hatte. Erneut nach einer Ecke – diesmal von Michael Lliendl von links – kam Jan Mauersberger aus sieben Metern zum Abschluss, doch Kiews Torhüter Artur Rudko vereitelte den Schuss (11.). Die erste Chance des Champions-League-Achtelfinalisten ließ bis zur 28. Minute warten. Vladyslav Tymchyk hatte von rechts geflankt, Lukasz Teodorczyk nahm die Kugel im Rückwärtslaufen aus 14 Metern direkt, sein Drehschuss ging aber rechts am Tor von Stefan Ortega vorbei. Zwei Minuten später nahm Okotie eine Liendl-Hereingabe mit links direkt, der verunglückte Schuss aus sieben Metern landete aber weit neben dem Gehäuse (30.). Auf der Gegenseite musste Ortega am Elfmeterpunkt vor Teodorczyk den Ball wegfausten (33.). In der 40. Minute eroberte Daylon Claasen in der eigenen Hälfte den Ball, doch sein Steilpass auf Okotie geriet etwas zu lang, so dass Innenverteidiger Vitorino Pacheco Antunes per Grätsche klären konnte (40.). Das Tor fiel etwas überraschend für Kiew. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von links flankte Miguel Veloso an den zweiten Pfosten, wo Vitalijs Jagodinskis unbedrängt von Sertan Yegenoglu aus fünf Metern zum 1:0 ins rechte Eck einköpfen konnte (44.). In der Nachspielzeit hatten die Löwen noch eine Riesenchance zum 1:1, als nach einer Freistoßflanke von Liendl aus dem Halbfeld erst Oktie aus sechs Metern köpfte, dann Kai Bülow aus kurzer Distanz mit dem ersten Nachschuss, anschließend Okotie mit dem zweiten Nachschuss am überragend reagierenden Torwart scheiterten (45.). Damit nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine.
    Sechs frische Leute brachte Löwen-Coach Möhlmann zur 2. Halbzeit, nur die Defensive spielte weiter. Nach einer Rechtsflanke von Milos Degenek kam Sascha Mölders frei vor Heorhiy Bushchan aus zehn Metern zum Kopfball, scheiterte aber an dem Keeper (52.). Besser machte es zwei Minuten später Romauald Lacazette, der nach einer linksflanke von Stefan Mugosa aus zehn Metern die Kugel per Kopf zum 1:1 einnickte (54.). In der 68. Minute erlief sich Mölders einen langen Pass, scheiterte mit seinem Schuss aber an Innenverteidiger Jagodinskis. Beinahe hätte ein Fehler von Moritz Heinrich die Ukrainer erneut in Führung gebracht. Der 19-Jährige vertändelte den Ball im eigenen Strafraum, Derlis Gonzalez kam halblinks zum Abschluss, aber Ortega warf sich in den Schuss, klärte die Szene (76.). Kurz vor dem Ende hatten die Löwen nochmals eine brenzlige Situation zu überstehen, als Junior Morares Wittek an der Grundlinie aussteigen ließ, dann nach innen zog und über das Bein von Guillermo Vallori stolperte. Die Dynamo-Spieler forderten Elfmeter, doch der Unparteiische ließ weiterspielen (87.). So blieb es beim 1:1.
    Benno Möhlmann zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams gegen den international renommierten Gegner. „Wir standen in der Defensive kompakt. Alle haben gut gearbeitet. Das hat mir gefallen“, so der 61-Jährige. Wermutstropfen war das 0:1 kurz vor der Pause. „Das war allerdings unnötig.“ Verbesserungspotential sieht der Löwen-Trainer in der Offensive. „Die Chancenverwertung war einfach nicht optimal.“ Umso mehr freute er sich über das Tor von Romuald Lacazette und die Aktion davor. „Das war richtig gut mit einem gezielten Kopfball gemacht. Auch von Nico Karger, der vorher mit Tempo aufs Tor zugelaufen war. Dazu die optimale Flanke von Stefan Mugosa.“


    1860 München – Dynamo Kiew 1:1 (0:1)
    1860: 24 Ortega - 30 Degenek (65., 32 Heinrich), 26 Schindler (65., 5 Vallori), 2 Mauersberger (65., 29 Uduokhai), 37 Yegenoglu (65., 3 Wittek) - 7 Claasen (46., 23 Aycicek), 4 Bülow (46., 38 Lacazette), 10 Liendl (46., 6 Stahl), 11 Adlung (46., 18 Karger) - 16 Hain (46., 9 Mugosa), 19 Okotie (46., 13 Mölders).
    Kiew: 72 Rudko (46., 52 Bushchan ) – 45 Tymchyk (65., 2 Silva), 22 Jagodinskis (71., 24 Vida), 26 Burda (71., 6 Drgovic), 5 Pacheco Antunes (71., 19 Harmash) – 16 Sydorchuk (65., 17 Rybalka), 4 Veloso (65., 20 Gusev), 8 Petrovic (65., 29 Buialskyi) – 9 Tysnakov (65., 11 Morares), 91 Teodorczyk (46., 27 Yaremchuk), 88 Miakushko (71., 25 Gonzalez).
    Tore: 0:1 Jagodinskis (44.), 1:1 Lacazette (54.).
    Gelbe Karten: - Dragovic.
    Zuschauer: 200 im Stadion in Estepona.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1745.htm


    Bilder


    Estepona - Mit einem Achtungserfolg verabschieden sich Löwen aus Estepona. Im zweiten Test in Spanien holen die Blauen ein Unentschieden gegen Dynamo Kiew. Trainer Benno Möhlmann lobt.


    Die Löwen kehren ungeschlagen aus ihrem Trainingslager in Estepona zurück. Nach dem samstäglichen 2:1-Sieg gegen den rumänischen Erstligisten Pandurii Targu gab's am späten Montagnachmittag ein 1:1 (0:1) gegen Champions-League-Achtelfinalist Dynamo Kiew.


    Tag acht in Estepona: Löwen erkämpfen Unentschieden gegen Kiew


    Beim zweiten und letzten Test während des Trainingslagers trotzen die Löwen dem Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew. Trainer Benno Möhlmann wirbelt sein Team durcheinander, Romuald Lacazette trifft mit Köpfchen.Beim zweiten und letzten Test während des Trainingslagers trotzen die Löwen dem Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew. Trainer Benno Möhlmann wirbelt sein Team durcheinander, Romuald Lacazette trifft mit Köpfchen.Beim zweiten und letzten Test während des Trainingslagers trotzen die Löwen dem Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew. Trainer Benno Möhlmann wirbelt sein Team durcheinander, Romuald Lacazette trifft mit Köpfchen.Beim zweiten und letzten Test während des Trainingslagers trotzen die Löwen dem Champions-League-Achtelfinalisten Dynamo Kiew. Trainer Benno Möhlmann wirbelt sein Team durcheinander, Romuald Lacazette trifft mit Köpfchen.


    Romuald Lacazette glich in der 54. Minute mit einem platzierten Kopfball in den rechten Torwinkel den Rückstand durch Yagodinskis aus. Der Innenverteidiger hatte im Anschluss an eine Ecke am langen Pfosten ungedeckt einköpfeln können (44.).


    Trainer lobt und kritisiert
    Benno Möhlmann war nicht unzufrieden mit dem Auftritt gegen die vor allem auf Ballbesitz bedachten Ukrainer. "Wir haben defensiv gut gearbeitet", sagte der 1860-Trainer. Und weiter: "Offensiv gibt es noch einiges zu verbessern, speziell die Chancenverwertung. Wir hatten in beiden Halbzeiten sehr große Tormöglichkeiten. Vielleicht war das Auslassen auch der fehlenden Frische geschuldet."


    Angesprochen durften sich dabei vor allem Rubin Okotie und Sascha Mölders fühlen, die aus kurzer Distanz per Fuß und Kopf vergaben. Für den Torschützen Lacazette und Flankengeber Stefan Mugosa hatte Möhlmann ein Sonderlob parat: "Die ganze Aktion hat mir sehr gut gefallen. Da haben wir Tempo gemacht. Teilweise spielen wir zu sehr aus dem Stand. Der Kopfball kam sehr präzise aufs Tor, das hilft."


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…-dynamo-kiew-6066827.html

  • München - Der vierte Neuzugang der Löwen in der Winterpause ist auf dem Weg nach München - doch nach Möglichkeit soll noch ein Spieler verpflichtet werden. Ein Kandidat ist aber aus dem Rennen.


    Löwen-Sportchef Oliver Kreuzer hatte es am Sonntagabend angekündigt: „Ich gehe davon aus, dass wir Tom Weilandt noch diese Woche in München begrüßen können.“ Jetzt ist die Verpflichtung des vierten Winter-Zugangs nach Sascha Mölders, Jan Mauersberger und Levent Aycicek so gut wie durch. Weilandts Berater Ersin Akan sagte am Mittwoch auf tz-Nachfrage: „Ich kann sagen, dass Tom am Freitag, spätestens am Samstag nach München kommen wird. Er hat jetzt die Freigabe von Greuther Fürth und ist heiß auf die Herausforderung Sechzig.“ Über die Laufzeit des Vertrags und die Gültigkeit für die Dritte Liga wollte Akan nichts verraten, unterschrieben sei ohnehin noch nichts. Trotzdem stehe dem Wechsel nun nichts mehr im Wege. Akan: „Für Tom war es wichtig, dass ihn Sechzig von Anfang an unbedingt wollte. Es gab auch andere Anfragen aus der Liga, aber keinen anderen Verein, der sich so intensiv um ihn bemüht hätte wie die Löwen. Oliver Kreuzer wollte ihn damals schon zum KSC holen, dann zum HSV, jetzt sind aller guten Dinge drei.“


    Auch für die Löwen? Rechtsaußen Weilandt (23, 1,86 Meter, Sohn von Hansa-Rostock-Legende Hilmar Weilandt) hat sich in seinen zweieinhalb Jahren bei Greuther Fürth mangels Konstanz nie richtig durchsetzen können. In 68 Spielen schoss er zehn Tore, lieferte vier direkte Vorlagen. In den 19 Partien dieser Saison stand er achtmal in der Startelf und markierte zwei Treffer. Weilandts Vertrag bei den Franken wäre im Sommer ausgelaufen. „Er muss sein großes Leistungsvermögen Woche für Woche abrufen“, sagt auch Berater Akan. „Dass die Situation bei den Löwen nicht leicht ist, das ist Tom schon bewusst.“


    Mit Weilandt, Aycicek, Daniel Adlung und Daylon Claasen haben die Löwen demnächst also vier fitte Außenangreifer, dazu kommt in ein paar Wochen Valdet Rama, der nach seinem Zehenbruch ein Aufbautraining absolviert. Gesucht wird nach wie vor ein spielstarker Sechser. „Die wachsen im Winter nicht auf den Bäumen“, weiß Kreuzer, der sich von Ondrej Petrak (23), bzw. dem 1. FC Nürnberg kürzlich eine Abfuhr in Sachen Leihgeschäft einholte. Der 1,86 Meter große Tscheche, eigentlich gelernter Innenverteidiger, hätte den Löwen gefallen. „Die Frage ist, was wirtschaftlich machbar ist“, sagt Kreuzer. Bis 1. Februar, 18 Uhr ist das viel­zitierte Transferfenster noch geöffnet.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…-anflug-noch-6072767.html


    München - Der Wechsel von Tom Weilandt zum TSV 1860 steht kurz vor dem Abschluss. Das bestätigte der Berater des Noch-Fürthers auf tz-Nachfrage.


    Oliver Kreuzer hatte es am Sonntagabend angekündigt: „Ich gehe davon aus, dass wir Tom Weilandt noch diese Woche in München begrüßen können.“ Jetzt ist der Deal so gut wie durch. Weilandts Berater Ersin Akan sagte am Mittwochvormittag auf tz-Nachfrage: „Ich kann sagen, dass Tom am Freitag, spätestens am Samstag nach München kommen wird. Er hat die Freigabe von Greuther Fürth und ist heiß auf die Herausforderung Sechzig.“


    Über Laufzeit des Vertrags und Gültigkeit für die Dritte Liga wollte Akan nichts verraten, unterschrieben sei noch nichts. Trotzdem stehe dem Wechsel nichts mehr im Wege. „Für Tom war es wichtig, dass ihn Sechzig von Anfang an unbedingt wollte. Es gab auch andere Anfragen aus der Liga, aber keinen anderen Verein, der sich so intensiv um ihn bemüht hätte wie die Löwen. Oliver Kreuzer wollte ihn damals schon zum KSC holen, dann zum HSV, jetzt sind aller guten Dinge drei.“


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…-wie-perfekt-6070910.html

    Zum Vormerken! Wir übertragen das Löwen-Testspiel am Samstag im kommentierten Live-Stream:


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…tream-ticker-6064274.html

  • München - Sie sind das Sturmduo der Hoffnung für die anstehenden 15 "Endspiele" der Löwen um den Klassenerhalt: Rubin Okotie und Neuzugang Sascha Mölders. Beide sehen sich für die anstehenden Aufgaben gewappnet.


    Rubin Okotie und Sascha Mölders - so heißt das Sturmduo, das die Löwen in den kommenden Monaten zum Klassenerhalt ballern soll. Eine ambitionierte Mission für die beiden Angreifer, die deshalb möglichst bald miteinander harmonieren sollten, um die Sechzger mit ihren Toren aus dem Tabellenkeller zu schießen. Aber: Bis zum Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg am 6. Februar bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich auf dem Platz besser kennenzulernen.


    Mölders: "Ich war und bin nie nervös"


    "Es hilft nichts", sagt Mölders im Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Die Harmonie muss schnell rein. Daran ackern wir jeden Tag". Okotie pflichtet ihm bei: "Wir brauchen die Abstimmung, jeder muss die Laufwege des anderen kennen."


    Für Mölders stellt die prekäre sportliche Situation keine besondere Herausforderung dar. Er sagt: "Ich bin für Abstiegskampf gemacht. Mich pusht das. Ich war und bin nie nervös. Ich habe einen Ruhepuls von 45. Und ich habe es in meiner Karriere schon öfters erlebt." Genau einen Spieler solchen Kalibers können die Sechzger jetzt gebrauchen, zumal Sturmpartner Okotie eher nicht in die Kategorie "Kampfschwein" fällt und mit einem etwas sensibleren Gemüt ausgestattet zu sein scheint.


    Okotie: "Nicht ich, sondern der Trainer entscheidet"


    Während Mölders sich mit offenem Visier den unangenehmen Bedingungen stellt, geht Okotie die Sache anders an: "Ich versuche, alles auszublenden und zu treffen", erklärt der 28-Jährige, der im Trainingslager in Estepona weniger durch Tore (noch kein Treffer in den Testspielen), als durch den Disput mit Trainer Benno Möhlmann auf sich aufmerksam machte. Doch dieser Streit ist längst vergessen, versichert der Österreicher glaubhaft: "Mir ist wichtig, dass alle wissen, ich habe es eingesehen, dass es ein Fehler war. Nicht ich, sondern der Trainer entscheidet."


    Eine klare Aussage, die Okotie noch mit warmen Worten für seinen Coach unterstreicht: "Er ist so erfahren und mit allen Wassern gewaschen. Egal, wie unruhig es ist, er bringt Ruhe rein. Er weiß genau, worauf es jetzt ankommt."


    Das wissen hoffentlich auch Mölders und Okotie: Tore, Tore und noch einmal Tore.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…-harmonieren-6074093.html


    Collin Benjamin, seit Februar 2015 Co-Trainer beim TSV 1860 München, hat aus privaten Gründen und mit sofortiger Wirkung um vorzeitige Vertragsauflösung gebeten.
    Der ehemalige Bundesliga-Spieler kam im Sommer 2011 vom Hamburger SV zu den Löwen und beendete nach der Saison 2011/2012 seine aktive Karriere. Im Anschluss daran wechselte er in den Nachwuchsbereich des TSV 1860 München. In der U13 begann er seine Laufbahn als Trainer. Erst arbeitete er als Co-Trainer von Torsten Fröhling in der U21. In der letzten Spielzeit leistete das Duo gemeinsam einen ganz wichtigen Beitrag zum Klassenerhalt des Zweitliga-Teams.
    Oliver Kreuzer: "Wir bedauern Collins Wunsch natürlich sehr, wollen ihn gleichzeitig aber auch respektieren. Collin war aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner Professionalität ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams. Wir wünschen ihm nur das Beste und werden ihn immer willkommen heißen.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1751.htm

    München -Collin Benjamin ist nicht mehr Co-Trainer der Löwen. Der 37-Jährige verlässt den Verein auf eigenen Wunsch.


    Wie die Löwen mitteilen, hat der Hamburger seinen Vertrag auf eigenen Wunsch aufgelöst. Grund hierfür sind private Gründe. "Eines will ich klarstellen: Ich gehe nicht im Streit – ganz im Gegenteil. Für mich war aber die Zeit reif, was anderes zu machen. Ich will jetzt was anderes sehen. Ich bin noch ein junger Trainer. Die Zeit bei 1860 war sehr lehrreich für mich. In der Weihnachtszeit sind die Pläne konkret geworden, mich anders zu orientieren. Das ist jetzt keine Bauchentscheidung", sagte Benjamin bei "dieblaue24".


    "Wir bedauern Collins Wunsch natürlich sehr, wollen ihn gleichzeitig aber auch respektieren. Collin war aufgrund seiner Persönlichkeit und seiner Professionalität ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams. Wir wünschen ihm nur das Beste und werden ihn immer willkommen heißen. Einmal Löwe, immer Löwe!", ließ Sportchef Oliver Kreuzer mitteilen.


    Benjamin ließ in der Saison 2011/2012 seine Spielerkarriere bei den Löwen ausklingen und kehrte 2013 an die Grünwalder Straße zurück, um ein Trainerpraktikum im Nachwuchsleistungszentrum des Vereins zu absolvieren. In der Saison 2013/2013 coachte Benjamin dann hauptverantwortlich die U13. In der Saison 2014/2015 wurde der gebürtige Namibier dann Co-Trainer von Torsten Fröhling in der zweiten Mannschaft und begleitete diesen auch bei dessen Beförderung zu den Profis.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…860-muenchen-6074176.html


    München - Der TSV 1860 beruft seine Mitglieder am Donnerstag zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein. Der Grund ist eine Änderung der Satzung. Wir berichten im Live-Ticker.

    +++ Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker von der außerordentlichen Mitgliederversammlung des TSV 1860 München! Der vorrangige Anlass ist vor allem die von den Mitgliedern angestrebte Satzungsänderung bezüglich der Regelungen für die Präsidiumswahl. Diese soll nun am Donnerstag Abend in der Gaststätte Heide-Volm in Planegg beschlossen werden. Der Beginn ist für 19.00 Uhr angesetzt.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…-januar-2016-6071867.html

  • München - Die Mitglieder des TSV 1860 fordern vom Präsidium ein aktives Einsetzen für die Erhaltung der 50+1-Regel der DFL und setzen ein klares Signal an Investor Hasan Ismaik.


    Die Abstimmung über die geplante Änderung der Vereinssatzung des TSV 1860 war der Anlass für die außerordentliche Mitgliederversammlung am Donnerstag Abend in Planegg. Doch nach dieser Abstimmung und der Ablehnung der Änderung war überraschend noch nicht Schluss. Denn Präsident Peter Cassalette ließ einen eigentlich nicht fristgerechten Antrag zu einer weiteren Abstimmung doch noch zu. Dessen Inhalt: "Soll sich das Präsidium aktiv für den Erhalt der 50+1-Regelung aktiv einsetzen?"


    Hintergrund dieses Antrages war die Pressemitteilung des TSV 1860 nach dem Besuch von Cassalette bei Investor Hasan Ismaik, der bekanntlich für eine Abschaffung der Regelung plädiert. Darin hieß es: Einer der wohl wichtigsten Punkte sei nach wie vor die 50+1-Regel. „Wir haben verstanden, dass das für ihn ein wesentliches Thema ist“, weiß Cassalette. Falls es in dieser Angelegenheit zu Gesprächen mit der DFL kommen sollte, sei der Verein daran interessiert, teilzunehmen. Die Löwen könnten sich vor Ismaiks Karren spannen lassen und nun auch für das Ende von 50+1 votieren. Antragsteller Erik Petersen war der Ansicht, dass der entsprechende Passus mehr Fragen aufgeworfen habe, als dass er sie beantworte.


    Der Antragsteller - ein Mitarbeiter unserer Onlineredaktion, der aber rein privat vor Ort war - argumentierte weiter, dass in seinen Augen eine Vielzahl an Fans und Mitgliedern Hasan Ismaiks Kurs, die 50+1-Regel zu stürzen, nicht gutheißen und unterstützen wollen. Das junge Mitglied erhoffte sich von seinem Antrag "ein starkes Signal der Mitglieder des TSV 1860 München in Richtung Abu Dhabi". Gleichzeitig solle es auch "ein Wegweiser für das aktuelle und zukünftige Präsidium" sein, eben, dass eine Abschaffung der 50+1-Regel nicht im Sinne der Mitglieder ist.


    Peter Cassalette versuchte zu beruhigen und antwortete auf eine Nachfrage, er sei nicht automatisch auf der Seite Ismaiks und ist für die 50+1-Regelung. Die lediglich meinungsbildende Abstimmung wurde zum klaren Fingerzeig: 234 Mitglieder befürworteten den Antrag, das sind rund 89 Prozent. Nur zwei stimmten dagegen.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…ignal-ismaik-6077644.html


    München - Der Wechsel von Tom Weilandt zum TSV 1860 ist geplatzt. Grund dafür ist eine Verletzung. Sogar Bayern-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt wurde kontaktiert.


    Der 23-jährige Wunschspieler der Löwen kommt doch nicht nach München. Das bestätigte der TSV 1860. Der Grund: Weilandt hatte sich bei einem seiner Testspiele in der Vorbereitung mit Greuther Fürth eine Verletzung zugezogen. "Wir haben bei der sportärztlichen Untersuchung festgestellt, dass er einen Muskelbündelriss im Oberschenkel hat", erklärte 1860-Sportchef Oliver Kreuzer. "Das bedeutet mindestens sechs Wochen Pause und eine Rückkehr ins Mannschaftstraining Ende März/Anfang April. Deshalb macht eine Verpflichtung keinen Sinn."


    Wie die tz weiß, war Weilandt am Donnerstag bei insgesamt vier Münchner Ärzten. Zuletzt, nach 20 Uhr, wurde er sogar von Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt, dem ehemaligen Mannschaftsarzt des FC Bayern, untersucht. Die sich über den Tag erhärtende Befürchtung wurde spätestens durch Müller-Wohlfahrt bestätigt. Ab diesem Zeitpunkt war klar: Der Wechsel von Tom Weilandt von Greuther Fürth zu den Löwen kommt nicht zustande.


    Zuvor hatten allerdings mehrere Medien übereinstimmend berichtet, dass Weilandts Wechsel zu den Löwen fix sei. Auf tz-Nachfrage hatte Weilandts Berater Ersin Akan am Mittwochvormittag erklärt: „Ich kann sagen, dass Tom am Freitag, spätestens am Samstag nach München kommen wird. Er hat die Freigabe von Greuther Fürth und ist heiß auf die Herausforderung Sechzig.“


    Auch Sechzig-Präsident Peter Cassalette hatte bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag erklärt, der Wechsel von Weilandt sei perfekt. Doch der Löwen-Boss konnte zu diesem Zeitpunkt (ca. 19.15 Uhr) noch gar nicht wissen, dass der Wechsel geplatzt ist.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…ung-geplatzt-6077499.html

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    Abpfiff in Burghausen! Die Löwen siegen 5:1. Den Schlusspunkt setzte Stephan Hain, der den Abpraller von Stefan Mugoša im Tor versenkte (88.).


    Die Löwen gewannen die Generalprobe mit 5:1 gegen Wacker Burghausen. Michael Liendl hatte per Foulelfmeter die Weiß-Blauen in Führung gebracht. Vier Minuten später erhöht Sascha Mölders auf 2:0 (14.). Wackers gefährlichster Angreifer, Juvhel Tsoumou, verkürzte in der 19. Minute auf 1:2, ehe Jan Mauersberger mit einem Doppelschlag einen Drei-Tore-Vorsprung herstellte (36. und 64.). Den Schlusspunkt setzte Stephan Hain in der 88. Minute.


    Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für die Löwen. Nach einem weiten Ball Richtung 1860-Tor rutschte Vitus Eicher beim Klärungsversuch weg, Wacker-Stürmer Juvhel Tsoumou krachte in den Löwen-Keeper. Eicher blieb zunächst liegen, konnte aber mit schmerzverzerrtem Gesicht weiterspielen (1.). In der 9. Minute der erste gelungene Angriff der Sechzger, der gleich die Führung brachte. Daniel Adlung passte auf Michael Liendl, der bediente den startenden Rubin Okotie, dessen Zehn-Meter-Drehschuss wehrte Alexander Eiban zwar ab, doch anschließend wurde der nachsetzende Sascha Mölders zu Fall gebracht. Schiedsrichter Florian Kornblum entschied sofort auf Elfmeter. Liendl lief an, Eiban ahnte zwar die Ecke, gegen den platzierten Schuss des Österreichers war er aber machtlos (10.). In der 14. Minute bediente Liendl mit einem weiten Ball Levent Aycicek, der passte halbrechts in den Strafraum auf Sascha Mölders, der mit einem schnellen Antritt Torhüter Eiban versetzte, aus spitzem Winkel zum 2:0 traf. Nicht gut sah die Löwen-Hintermannschaft in der 19. Minute aus. Im Spielaufbau verlor sie zunächst den Ball, Tsoumou kam an die Kugel, scheiterte an Eicher. Nach einem Querschläger fiel ihm das Spielgerät erneut vor die Füße, halbrechts traf er aus neun Metern unhaltbar für Eicher hoch ins lange Eck zum Anschluss für die Salzachstädter. Glück für die Sechzger in der 28. Minute. Nach einem Freistoß von Christoph Burhard aus dem rechten Halbfeld kam Tsoumou am rechten Torraumeck zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch am kurzen Eck an die Unterkante der Latte. Ein Freistoß fast von der Grundlinie auf der rechten Strafraumseite flankte Liendl nach innen, Ex-Löwe Daniel Hofstetter versuchte zu klären, köpfte dabei die Kugel an den eigenen Außenpfosten (35.). Die anschließende Ecke von rechts durch Aycicek fand den Kopf von Jan Mauersberger am ersten Pfosten. Der Innenverteidiger traf mit einem wuchtigen Kopfball zum 3:1 ins lange Eck (36.). Nach einem Freistoß von links durch Aycicek kam Christopher Schindler zum Kopfball, setzte die Kugel aber am langen Pfosten vorbei (39.). So nahmen die Sechzger die 3:1-Führung mit in die Kabine.
    In der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff passierte wenig auf beiden Seiten. In der 64. Minute wechselte 1860-Cheftrainer Benno Möhlmann seine komplette Offensive, brachte vier neue Angreifer. Das 4:1 erzielte aber ein Verteidiger. Wieder war es Mauersberger per Kopf nach einem Eckball von rechts durch Liendl. In der 77. Minute hatte Stefan Wächter für Burghausen die Chance, auf 2:4 zu verkürzen. Doch seine Direktabnahme nach Rechtsflanke vom Elfmeterpunkt parierte Stefan Ortega sicher. Kurz vor Schluss konterten die Löwen. Guillermo Vallori trieb den Ball über die rechte Seite nach vorne, passte in die Mitte auf Stefan Mugosa, der aus zwölf Metern abschloss, aber nur den linken Pfosten traf. Stephan Hain war zur Stelle, bugsierte die Kugel aus drei Metern zum 5:1 über die Linie (88.). In der 90. Minute verfehlte Mugosa nach Rechtsflanke von Nico Karger per Kopf das Wacker-Tor nur knapp.
    Für Löwen-Chefcoach Benno Möhlmann lief „noch nicht alles rund“. Der 61-Jährige führte das aber auf das harte Training in München nach der Rückkehr aus Spanien zurück. „Wir waren nicht ganz frisch, das hat man gemerkt. Zudem sind wir nicht gut ins Spiel gekommen.“ Positiv sah der Trainer-Routinier die Kompaktheit seines Teams. „Das hat gepasst. Außerdem haben wir unsere Chancen gut genutzt - gerade nach Standards. Ich denke, wir sollten nicht unzufrieden sein, aber bei allen ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden.“ Der Doppeltorschütze Jan Mauersberger habe bisher gezeigt, wieso man ihn verpflichtet habe. „Er hat das gemacht, was wir von ihm erwarten: Tore nach Standards. Ich hoffe, dass er das auch in der Liga umsetzt.“ Die Frage nach der Stammformation wollte Möhlmann nicht endgültig beantworten. „Die letzte Trainingswoche wird entscheidend sein. Das war bei mir immer so und das werde ich beibehalten. Wir bis zum Auftakt hart arbeiten.“

    Wacker Burghausen – 1860 München 1:5 (1:3)
    1860: 1 Eicher – 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 33 Aycicek, 10 Liendl, 4 Bülow, 11 Adlung – 13 Mölders,19 Okotie.
    Ersatz: 22 Netolitzky, 24 Ortega (Tor) – 5 Vallori, 6 Stahl, 7 Claasen, 9 Mugosa, 16 Hain, 18 Karger, 30 Degenek, 37 Yegenoglu, 38 Lacazette.
    Wechsel: Ortega für Eicher (46.), Stahl für Bülow (46.), Hain für Okotie (64.), Claasen für Aycicek (64.), Mugosa für Mölders (64.), Karger für Adlung (64.), Vallori für Mauersberger (74.), Degenek für Schindler (74.), Lacazette für Liendl (74.), Yegenoglu für Wittek (74.).
    Tore: 0:1 Liendl (10., Foulelfmeter), 0:2 Mölders (14.), 1:2 Tsoumou (19.), 1:3 Mauersberger (36.), 1:4 Mauersberger (64.), 1:5 Hain (88.).
    Zuschauer: 1.250 in der Wacker-Arena.
    Schiedsrichter: Florian Kornblum(Chieming); Assistenten: Alexander Schuster (Hohenau), Tobias Wittmann (Wendelskirchen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1758.htm


    München - Der Transfer von Maximilian Beister zum TSV 1860 ist fix. Das bestätigte Löwen-Sportchef Oliver Kreuzer am Samstagnachmittag gegenüber unserer Onlineredaktion.


    Nachdem sich der Wechsel von Tom Weilandt zum TSV 1860 in letzter Sekunde zerschlagen hat, können die Löwen doch noch eine Erfolgsmeldung in Sachen Transfers vermelden: Maximilian Beister wird ein Blauer.


    Der Transfer soll spätestens am Montag offiziell verkündet werden, sagte Löwen-Sportchef Oliver Kreuzer am Rande des Testspiels gegen Wacker Burghausen unserer Onlineredaktion. Eventuell soll der Neuzugang aber schon am Sonntag mittrainieren. Alles hänge davon ab, wie lange sich die Formalitäten hinziehen.


    "Ich bin froh, dass er sich für uns entschieden hat. Er ist jetzt auf dem Weg nach München", sagte Kreuzer. Der 25-Jährige, der auch schon für den HSV aktiv war, wechselt von Mainz 05 auf Leihbasis zum TSV. Eine Kaufoption haben die Löwen nicht.


    Kreuzer schloss nicht aus, dass sich auch auf der Sechser-Position kurz vor dem Schließen des Winter-Transferfensters noch etwas tue. "Wir sind immer noch dran, vielleicht bekommen wir noch den idealen Mann rein", sagte er.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…hselt-loewen-6081268.html


    München - Während die Löwen im Trainingslager waren, wurden offenbar die Trainingsplätze vernachlässigt. Der Ärger bei Benno Möhlmann und Co. ist groß.


    1860-Trainer Möhlmann ist sauer, dass die Trainingsplätze an der Grünwalder Straße während des Trainingslagers in Estepona nicht vernünftig gepflegt wurden („Das geht nicht“).


    Kritik an der Qualität des Geläufs gibt es auch aus Spielerkreisen. „Die Plätze sind tot, vermodert“, sagt ein Profi. „Bei Passübungen und beim Torschusstraining kann man sich nicht die Sicherheit holen, wie es eigentlich der Fall sein sollte.“ Das Problem ist nicht neu bei 1860. Eine Sanierung dürfte in den siebenstelligen Euro-Bereich gehen


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…ot-vermodert-6078719.html

  • Der TSV 1860 München ist kurz vor Schluss des Wintertransferfensters noch einmal tätig geworden. Die Löwen leihen bis zum Saisonende Maximilian Beister vom 1. FSV Mainz 05 aus.


    „Maximilian ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann“, so die Einschätzung von Sportdirektor Oliver Kreuzer, der den „variabel einsetzbaren Mittelfeldspieler“ bereits aus seiner Zeit beim Hamburger SV kennt. „Er kommt topfit, hat bei Mainz in der Vorbereitung alle Trainingseinheiten mitgemacht und wird uns mit seiner Erfahrung in der 1. und 2. Bundesliga sicher gut tun“, so der 50-Jährige.
    Maximilian Beister freut sich auf seine neue Aufgabe an der Grünwalder Straße: „Ich bin zu Sechzig gekommen, um möglichst viel zu spielen. Das wichtigste Ziel dabei: So ein Traditionsverein wie Sechzig muss in der Liga bleiben. Dafür werde ich alles geben.“


    KURZ-VITA


    Maximilian Beister wurde am 6. September 1990 in Göttingen geboren. Das Fußballspielen lernte er bei seinem Heimatverein VfL Lübeck, bevor er 2004 in den Nachwuchs des Hamburger SV wechselte. Dort unterschrieb er zu Beginn der Saison 2009/2010 einen Profivertrag und gab sein Bundesliga-Debüt in der gleichen Spielzeit, als er am 13. Spieltag gegen den VfL Bochum eingewechselt wurde. In der darauffolgenden Saison wurde der Offensivspieler an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln. In dieser Zeit lief er 59 Mal (18 Tore/19 Assists) in der Zweiten Liga auf und stieg mit den Rheinländern in der Relegation gegen Hertha BSC in die Bundesliga auf. Im Anschluss daran (2012/2013) kehrte er zum Hamburger SV zurück, kam 50 Mal in Liga und Pokal zum Einsatz (zehn Tore/sieben Assists). Zu Beginn der aktuellen Spielzeit wechselte der 25-Jährige zum 1. FSV Mainz 05 (ein Einsatz), hat dort einen Vertrag bis 2018.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1761.htm


    München - Was bereits seit Samstag bekannt ist, wurde nun auch offiziell bestätigt: Maximilian Beister wechselt auf Leihbasis vom FSV Mainz 05 zu den Sechzgern.


    Das teilte der Klub am Montagmittag mit. "Maximilian ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann", wird Sportdirektor Oliver Kreuzer in einer Pressemitteilung zitiert. Er kenne den "variabel einsetzbaren Mittelfeldspieler" bereits aus seiner Zeit beim Hamburger SV. "Er kommt topfit, hat bei Mainz in der Vorbereitung alle Trainingseinheiten mitgemacht und wird uns mit seiner Erfahrung in der 1. und 2. Bundesliga sicher gut tun", so der 50-Jährige.


    Maximilian Beister freut sich auf seine neue Aufgabe an der Grünwalder Straße: "Ich bin zu Sechzig gekommen, um möglichst viel zu spielen. Das wichtigste Ziel dabei: So ein Traditionsverein wie Sechzig muss in der Liga bleiben. Dafür werde ich alles geben."


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…iziell-loewe-6084835.html

  • Zum Abschluss des Wintertransferfensters haben sich die Löwen im defensiven Mittelfeld verstärkt. Goran Sukalo kommt von der SpVgg Greuther Fürth und unterschreibt bis Sommer 2017 beim TSV 1860 München.


    „Mit der Verpflichtung von Goran sind unsere Transferaktivitäten abgeschlossen. Wir haben uns damit auf allen gewünschten Positionen verstärkt und sind überzeugt davon, dass unser Kader mit den Neulöwen die Qualität hat, um die Klasse zu halten“, so Sportdirektor Oliver Kreuzer zuversichtlich.
    Der 32-fache Nationalspieler Sloweniens, der sich durch „seine Kopfballstärke und die damit verbundene Torgefährlichkeit auszeichnet, wird mit seiner großen Erfahrung für mehr Stabilität vor der Abwehr sorgen“, ist sich Kreuzer sicher.
    „Ich stand öfters mal mit Sechzig in Kontakt, da mir der Verein mit seiner Tradition und seinen Fans schon immer gut gefallen hat. Als Olli Kreuzer jetzt angefragt hat, habe ich direkt ja gesagt. Ich denke, dass die Löwen und das ganze Umfeld das Potential haben, um #gemeinsam die Klasse zu halten und will mit meiner Erfahrung natürlich dabei helfen.“


    KURZ-VITA.
    Goran Sukalo wurde am 24. August 1981 in Koper/Slowenien geboren. Nach seinen Anfängen beim FC Koper wechselte der defensive Mittelfeldspieler 2002 zur SpVgg Unterhaching (66 Zweitliga-Spiele, acht Tore). Es folgten Stationen bei Alemannia Aachen (24 Zweitliga-Spiele, zwei Tore), TuS Koblenz (67 Zweitliga-Spiele, 14 Tore), FC Augsburg (zwei Zweitliga-Spiele) und MSV Duisburg (88 Zweitliga-Spiele, 15 Tore). Im Sommer 2013 schloss er sich der SpVgg Greuther Fürth (54 Zweitliga-Spiele, elf Tore) an. In der Hinrunde lief der 34-Jährige elf Mal für das Kleeblatt auf (drei Tore).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1764.htm

  • München - Die Löwen-Mission Klassenerhalt nimmt Konturen an. Mit Goran Sukalo hat der TSV 1860 München seinen fünften Winterneuzugang am Dienstag offiziell vorgestellt.


    Goran Sukalo ist der fünfte und letzte Löwen-Neuzugang in der Winterpause.


    "Mit der Verpflichtung von Goran sind unsere Transferaktivitäten abgeschlossen", gab Sportdirektor Oliver Kreuzer auf der Vereinshomepage bekannt. Der 32-fache slowenische Nationalspieler kommt vom Ligarivalen Greuther Fürth und hat einen Vertrag bis Sommer 2017. "Wir haben uns damit auf allen gewünschten Positionen verstärkt und sind überzeugt davon, dass unser Kader mit den Neulöwen die Qualität hat, um die Klasse zu halten“, so Kreuzer weiter.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…tellt-bilder-6088442.html

    1860-Investor Ismaik spricht mit den Fanclubs - in Rudelzhausen


    Rudelzhausen - Beim TSV 1860 München geht es drunter und drüber. Die verkorkste Hinrunde und die ständigen Diskussionen um und mit Investor Hasan Ismaik tragen nicht zur besten Stimmung bei. Jetzt will Ismaik mit den Fans selbst sprechen – und das wird er in Rudelzhausen machen.


    Hasan Ismaik ist seit kurzem bei Facebook. Der Investor des TSV 1860 München nutzt mittlerweile jede Chance, mit den Fans in Kontakt zu bleiben. Jetzt sucht er auch das persönliche Gespräch – in Rudelzhausen im Gasthaus Festner am 19. Februar.


    „Ismaik selbst hat den Wunsch geäußert“, sagt Andy Kern. Er ist stellvertretender Vorsitzender der ARGE der 1860-Fanclubs. Das geplante Treffen sei nicht von den Fans, sondern vom Investor ausgegangen.


    Veranstalter ist aber die ARGE selbst – und deshalb wird das Treffen „bei unserem Wirt stattfinden“. Da halte man auch Weihnachtsfeiern und Mitgliederversammlungen ab. Im großen Saal wollen sie Ismaik einen entsprechenden Empfang bieten – ein Gespräch auf Augenhöhe soll es werden.


    400 Anmeldungen sind bisher bei der ARGE eingetroffen – das Interesse ist so groß, dass jetzt sogar Anmeldungsstopp herrscht. Der Platz reicht einfach nicht aus: „Damit haben wir nicht gerechnet. Wir hätten einen größeren Saal gebraucht“, sagt Kern.


    Worum sich das Gespräch mit Ismaik drehen soll, ist noch nicht bekannt. „Wir sammeln Fragen, die wir dann vorab schriftlich einreichen.“ Schließlich brauche man einen Dolmetscher, um sich mit dem jordanischen Investor zu verständigen – da sei es einfacher, das alles vorzubereiten.


    Jetzt bleibt für die Löwen-Fans aber noch einiges zu tun: Ein genauer Ablauf muss geplant, Einlasskontrollen müssen organisiert und Anmeldungen geprüft werden. Man will keine Zustände wie bei der vergangenen Mitgliederversammlung, als die Halle grenzenlos überfüllt war. „Darum müssen wir sicherstellen, dass nur die Leute reinkommen, die sich rechtzeitig angemeldet haben“, sagt Kern.


    Auf jeden Fall ist große Resonanz zu erwarten: Vielleicht werden sich sogar Anhänger der Münchner Löwen auf der Straße vor dem Gasthaus Festner treffen. Wenn der Investor persönlich kommt, herrscht natürlich Gesprächsbedarf. Kern hat da nur einen Wunsch: Er will eine realistische Botschaft, „die allen weiterhilft: dem Verein, den Fans und dem Investor“.


    Wirtin Irmgard Festner macht sich wegen des Ansturms keine großen Sorgen: „Wir haben schon anderes gestemmt, dann schaffen wir das auch.“


    Gut zu wissen


    Das Gespräch findet am Freitag, 19. Februar, im Gasthaus Festner in Rudelzhausen statt. Beginn: 19 Uhr.


    http://www.merkur.de/lokales/f…rudelzhausen-6088500.html

  • Zwei Mal 45 Minuten Spielzeit gab Benno Möhlmann seinen beiden Keepern bei der Generalprobe in Burghausen. Im Anschluss daran fiel die Entscheidung beim Löwen-Chefcoach, am Mittwochvormittag teilte er sie Vitus Eicher und Stefan Ortega mit.


    „Tego wird spielen“, so der 61-Jährige. Damit wird der 23-jährige Torhüter, der im Sommer 2014 zu Sechzig kam, die bisherige Nummer Eins im Tor ablösen. Für den Hessen stehen in der aktuellen Saison bisher drei Pokalspiele und ein Einsatz in der Liga zu Buche. Gegen Nürnberg, Anpfiff: Samstag, 6. Februar, 13 Uhr, wird die Nummer 24 ebenfalls von Beginn an zwischen den Pfosten stehen.
    Der Entschluss sei dem Löwentrainer alles andere als leicht gefallen: „Letztendlich war die für diese sehr schwierige Entscheidung die Art und Weise ausschlaggebend, wie Tego das Torhüterspiel interpretiert."


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1767.htm


    München - Die Torhüterfrage beim TSV 1860 ist entschieden. Trainer Benno Möhlmann teilte seine Entscheidung den Schlussmännern Stefan Ortega und Vitus Eicher mit.


    Die Würfel sind gefallen, 1860-Trainer Benno Möhlmann hat sich in der Torhüterfrage entscheiden! In der restlichen Rückrunde erhält Stefan Ortega den Vorzug vor der bisherigen Nummer eins Vitus Eicher. "Es war eine knappe Entscheidung", erklärte Möhlmann am Mittwoch. "Ein paar kleine Pluspunkte haben den Ausschlag gegeben."


    In der Sommervorbereitung hatte sich der damalige Löwen-Trainer Torsten Fröhling auf Eicher als Stammtorhüter in der Liga festgelegt, Ortega erhielt den Vorzug im DFB-Pokal. Als Benno Möhlmann im Herbst das Zepter an der Grünwalder Straße übernahm, blieben die Rollen zunächst unverändert. Bis jetzt.


    Nach dem 5:1-Erfolg im Testspiel bei Wacker Burghausen sagte Möhlmann, er habe sich entschieden, wolle aber mit der Verkündung noch warten. Der Cheftrainer teilte den beiden Schlussmännern seine Entscheidung am Mittwoch während des Vormittagstrainings nach einem Trainingsspiel mit. Eicher war dabei die Enttäuschung deutlich anzusehen.


    Möhlmann erklärte weiter: "Die Art, wie Ortega das Torwartspiel interpretiert, tut der Mannschaft gut. Er agiert von hinten heraus lautstärker und ist mit dem Ball am Fuß etwas sicherer."


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…vitus-eicher-6091562.html


    Sukalo im Interview: "1860 hat mich schon immer gereizt"


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…mmer-gereizt-6090975.html


    COACH MÖHLMANN ZUFRIEDEN MIT DEN TRANSFERS


    Fünf neue Asse: So sehen die runderneuerten Löwen aus


    München – Löwen-Trainer Benno Möhlmann ist zufrieden mit den Transferaktivitäten seiner Löwen: „Alle Spieler werden uns weiterhelfen“, sagt der Coach. Ein Check der runderneuerten Löwen


    Benno Möhlmann klang gestern nicht so, als sei für ihn Weihnachten und Ostern zusammengefallen, doch berücksichtigt man euphoriehemmende Faktoren wie seine Herkunft (Bremen), seine Erfahrung (alles schon mal erlebt) und die Schwere der Aufgabe (Platz 17), dann ließ sich sehr wohl ein Anflug von Zufriedenheit aus seiner Stimme heraushören. „Ob wir jetzt jede Position doppelt gut besetzt haben, das weiß ich nicht“, kommentierte er die umfassenden Transfertätigkeiten in der Winterpause: „Aber in der Gesamtheit haben wir jetzt einen Kader beisammen, der durchaus gute Zweitliga-Qualität hat.“ Man hört das beim 61 Jahre alten Löwen-Trainer nicht immer gleich, aber das war mindestens anerkennend gemeint.


    Die Ausschläge auf der Möhlmannschen Emotions-Skala bewegten sich auch gestern im mittleren Bereich, doch man konnte erahnen, dass der Löwen-Trainer ziemlich beeindruckt ist von dem, was der Tabellenvorletzte in der Wintertransferperiode auf die Beine gestellt hat. Speziell Oliver Kreuzer, der Sportchef, hat sich laut Möhlmann ein kleines Sonderlob verdient: „Er kann das ja auch nur innerhalb des Vereins machen. Aber er war sehr aktiv, hat jeden Tag neue Ideen gehabt und war gut unterwegs – am Telefon und auch in der Videobetrachtung.“


    Möhlmanns Fazit nach der Verabschiedung von fünf Talenten und der Verpflichtung dreier Routiniers (Mölders, Mauersberger, Sukalo) und zweier jüngerer Leihspieler (Aycicek, Beister). „Ich denke, dass wir es letztlich gut gemacht haben – und dass wir jetzt auch eine Basis haben, wo man mit Hoffnung in die restlichen 15 Spiele gehen kann. Die Spieler, die wir gekriegt haben, werden uns alle weiterhelfen und sie werden alle ihren Anteil daran haben, wie wir spielen werden.“ Geplant ist ein 4-4-2, wobei Möhlmann sagt: „Das ist jetzt nicht in Stein gemeißelt. Ich werde das nicht mit dem Kopf durch die Wand auf den Platz bringen, aber grundsätzlich glaube ich schon, dass wir das umsetzen können.“


    Unsere Übersicht zeigt, wie die runderneuerte Löwen-Elf aussehen könnte.


    Tor


    Vitus Eicher war zuletzt als Nummer 1 kein Punktegarant, Stefan Ortega hielt im Pokal und einmal in der Liga solide, doch Möhlmann sagt: „Unter dem Strich kann man sagen, dass der Unterschied nicht so riesig ist.“ Nach der gestrigen Nachmittagseinheit wollte sich der Trainer final mit seinen Assistenten besprechen und dann „als erstes die Torleute informieren“. Die Vermutung, dass man mit der Torwart-Frage doch kein zusätzliches Fass aufmache, wenn sich schon davor einiges ändere, ringt Möhlmann ein Lächeln ab. Er sagt: „Oder gerade erst recht . . .“


    Abwehr


    Mit Jan Mauersberger haben die Löwen einen Innenverteidiger verpflichtet, der bislang über jeden Zweifel erhaben ist. Sicher im Stellungsspiel, kommunikativ, zweikampf- und kopfballstark. Dass er zudem in der Offensive eine „Waffe“ ist, wie Nebenmann Chris Schindler lobt, bewies der 30-Jährige in Burghausen. Zweimal kam er bei Freistößen an den Ball, zweimal nickte er ein. Für Sertan Yegenoglu, den der ehemalige KSC-Profi verdrängt, bedeutet das: Horizont erweitern. Fortan soll der Deutschtürke Maximilian Wittek links hinten ein wenig Druck machen.


    Mittelfeld


    Keine Kreativität, Fehlpässe ohne Ende – die Problemzone der Löwen im letzten halben Jahr lag eindeutig im Spielaufbau. Kein Zufall also, dass in Möhlmann und Kreuzer die Einsicht gereift ist, drei der vier Mittelfeld-Positionen neu zu besetzen. Der Ex-Bremer Levent Aycicek deutete bereits an, dass er die Offensive beleben kann. Maximilian Beister, das frühere Supertalent, soll mittelfristig sein Gegenpart auf dem rechten Flügel werden. Michael Liendl auf der „Zehn“ und Goran Sukalo auf der „Sechs“ dürften gesetzt sein. Leidtragender wäre Daniel Adlung, der es nicht gewohnt ist, um seinen Platz im Team kämpfen zu müssen. „Bei Beister und Sukalo muss man sehen, wie sie sich einordnen“, sagt Möhlmann über die Last-Minute-Transfers. Tendenz: Der zuletzt grippekranke Beister übernimmt anfangs die Jokerrolle, dürfte Adlung aber mit der Zeit den Rang ablaufen.


    Angriff


    15 Tore in 19 Spielen – kein Team traf seltener als 1860. Kommt nichts dazwischen, haben die Löwen künftig ein festes Sturmduo. Rubin Okotie könnte davon profitieren, dass Sascha Mölders mit nimmermüdem Einsatz gegnerische Viererketten beschäftigt. Für den Notfall stehen mit U 21-Torjäger Nico Karger, dem verbesserten Stefan Mugosa und dem genesenen Stephan Hain drei Alternativen parat. Möhlmann hofft auf mehr Abschlussqualität. Er sagt: „Wer in der Liga bleiben will, muss Tore machen.“


    Flucht nach vorne, lautet das Motto der Löwen. Doch ist es nicht ein Risiko, gleich fünf Positionen in der Winterpause neu zu besetzen? Sieht Möhlmann nicht so: „Wenn man nach 19 Spielen an zweitletzter Stelle steht, dann ist ja einiges nicht optimal gewesen. Ich denke nicht, dass man total Rücksicht nehmen muss auf eventuell bestehende Hierarchien.“ Über seine fünf Neuzugänge sagt er: „Sie haben alle schon gezeigt, dass sie in der zweiten, wenn nicht sogar in der ersten Liga gut zurecht kommen. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass wir alle fünf grundsätzlich nicht geholt haben, um sie auf die Bank zu setzen.“


    http://www.merkur.de/sport/tsv…erten-loewen-6090370.html


    1860-Sportchef war fleißig


    Kommentar: Respekt für diese Transfers, Herr Kreuzer


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…iver-kreuzer-6088672.html

  • München - Fünf Neuzugänge sind die Hoffnungsträger, die dem TSV 1860 helfen sollen, den Klassenerhalt zu sichern. Die tz sprach mit Sportchef Oliver Kreuzer.


    Give me five! Fünfmal hat Oliver Kreuzer zugeschlagen in der Winterpause. Mölders, Mauersberger, Aycicek, Beister und Sukalo heißen die Hoffnungsträger, die dem TSV 1860 helfen sollen, den Klassenerhalt zu sichern. Die tz sprach mit dem Sportchef.


    Oliver Kreuzer, wie haben Sie geschlafen am Montag als das Transferfenster zu war?


    Oliver Kreuzer: Gut! Da war schon eine gewisse Zufriedenheit und Erleichterung da. Die Wochen waren intensiv, anstrengend und ereignisreich. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und für unsere Anforderungsprofile die entsprechenden Spieler gefunden.


    Wie groß waren Ihre Zweifel, als es anfangs arg hakte?


    Oliver Kreuzer: Es gab schon Tage, wo du sagst: heieiei… Aber meine Erfahrung hat mir gesagt, dass du die Ruhe bewahren musst, es kann sich hinten raus immer noch was ergeben. Wir hatten ja für jede Position mehrere Kandidaten. Und unser Faxgerät hat funktioniert, darum konnten wir am Montag noch den Goran Sukalo aus dem Hut zaubern (lacht).


    Können Sie uns die fünf Neuen stichwortartig beschreiben?


    Oliver Kreuzer: Klar, los geht’s!


    Sascha Mölders…


    Oliver Kreuzer: Positiv verrückter Torjäger.


    Jan Mauersberger…


    Oliver Kreuzer: Unaufgeregter, erfahrener Innenverteidiger.


    Levent Aycicek…


    Oliver Kreuzer: Talentierter Wirbelwind, der weiß, wo das Tor steht.


    Maxi Beister…


    Oliver Kreuzer: Erstliga-Potenzial, großes Verletzungspech. Soll bei uns zu alter Form finden und kann auch in 30 Minuten noch was bewirken.


    Goran Sukalo…


    Oliver Kreuzer: Leadertyp, Überragender Kopfballspieler. Wir haben jetzt eine ganze Reihe von kopfballstarken Leuten, dazu mit Levent noch einen exzellenten Standardschützen mehr. Der Gegner muss Angst haben, wenn wir Ecken und Freistöße kriegen. Das sind gerade in der Zweiten Liga elementare Mittel, um zum Erfolg zu kommen.


    Welcher Transfer war der mühsamste?


    Oliver Kreuzer: Der erste, da hat’s am längsten gedauert. Sascha Mölders hat vieles hinterfragt, er wollte wissen, ob er der Einzige ist, der kommt, was wir für Möglichkeiten haben – das war zu dem Zeitpunkt nicht leicht zu beantworten, weil noch einiges in der Schwebe war. Im Nachhinein muss man sagen, dass er der Türöffner für die anderen war.


    Aber ohne den Verkauf von Marius Wolf…


    Oliver Kreuzer: …wäre nicht viel mehr möglich gewesen, klar. Nachdem wir Marius nach Hannover transferiert hatten, waren wir auf der sicheren Seite und hatten einen gewissen finanziellen Spielraum. Natürlich hätten wir Marius gerne behalten, er ist ein talentierter Spieler. Aber man muss in dieser Situation berücksichtigen: Er hatte eine Ausstiegsklausel im Sommer, bei einem Abstieg hätte er ganz ohne Ablöse gehen können. Und so haben wir nach Abwägung aller Parameter die Entscheidung so getroffen. Ich bin mir sicher, dass es die richtige war.


    Das dürfte auch für die Nicht-Verpflichtung von Tom Weilandt gelten.


    Oliver Kreuzer: Nachdem wir von Herrn Decker (Weilandts Berater, d. Red.) erfahren haben, dass bei Tom eine Muskelverletzung mit acht bis zehn Tagen Ausfallzeit diagnostiziert worden war, habe ich für die sportmedizinische Untersuchung zusätzlich ein MRT angeordnet, weil du da einfach mehr siehst als beim Ultraschall. Genauso war’s. Unsere Ärzte haben direkt von einem Muskelbündelriss gesprochen. Ich wollte dann noch eine zweite Meinung und habe zu Mull (Dr. Müller-Wohlfahrt, d. Red.) gesagt: Bitte schau ihn dir an und gib mir gleich Bescheid! Die Meinung hat sich mit der unserer Ärzte gedeckt: Bündelriss, fünf bis sieben Wochen Pause. Da hätte eine Verpflichtung keinen Sinn ergeben. Jetzt schauen wir mal, was im Sommer ist.


    Was wird am Samstag gegen Nürnberg sein? Ist Ihnen schon mulmig angesichts der Erwartungen?


    Oliver Kreuzer: Mulmig gar nicht. Ich spüre eine Vorfreude, endlich geht es wieder um was! 50.000 Zuschauer sind der Beweis, dass die Hoffnung und der Glaube wieder da sind bei den Fans.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…e-rueckrunde-6092369.html

  • Ausgerechnet in dem für die Löwen so wichtigen Spiel mussten sie sich dem 1. FC Nürnberg erstmals in der Allianz Arena geschlagen geben. Trotz vieler 1860-Chancen vor der Pause gelang den Franken bereits in der 23. Minute nach einem Konter der glückliche Siegtreffer durch Patrick Erras.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann musste verletzungsbedingt und wegen Trainingsrückstands auf Rodnei (Aufbautraining), Krisztian Simon (Kreuzbandriss), Jannik Bandowski (Aufbautraining), Valdet Rama (Aufbautraining), Richard Neudecker (Schambeinentzündung) und Vladimir Kovac (Reha) verzichten. Kurzfristig musste auch Goran Sukalo mit Adduktorenproblemen passen. Nicht in den 18er-Kader schafften es Guillermo Vallori, Daylon Claasen, Stephan Hain und Milos Degenek,
    Spielverlauf: Das Spiel begann temperamentvoll. Nach einer Rechtsflanke von Tim Leibold musste Stefan Ortega beherzt zugreifen, um den Kopfball des hinter ihm lauernden Georg Margreitter zu verhindern (1.). Im direkten Gegenzug, eingeleitet durch einen weiten Abwurf von Stefan Ortega, flankte Daniel Adlung von links auf Rubin Okotie, der die Kugel aus acht Metern direkt nahm, doch Raphael Schärfer wehrte den Schuss mit einem Klassereflex zur Ecke ab (2.). Nach der anschließenden Ecke kam Okotie im Zentrum erneut zum Abschluss, traf die Kugel aber nicht voll, so dass Schäfer wieder parieren konnte (3.). Einen Freistoß aus dem zentralen Halbfeld schlenzte Adlung an den linken Pfosten, wo Christopher Schindler zum Kopfball hochstieg, aber aus fünf Metern am glänzend reagierenden Schäfer scheiterte (4.). In der 9. Minute verlängerte Guido Burgstaller eine Eckballflanke durch Zsoltan Stieber mit der Hacke, Patrick Erras am zweiten Pfosten scheiterte jedoch aus kurzer Distanz per Kopf an Ortega (9.). Im direkten Gegenzug passte Adlung von rechts etwas zu sehr in den Rücken von Okotie, der sonst vollkommen frei vor Schäfer gewesen wäre. So musste er im Zentrum erst den Ball unter Kontrolle bringen, wurde dann entscheidend beim Abschluss gestört (10.). Leibolds Flugkopfball nach Linksflanke von Stieber aus neun Metern ging in der 21. Minute knapp links am Pfosten vorbei. Das Tor fiel völlig überraschend für Nürnberg und wurde unglücklich von Adlung eingeleitet, der einen Ball auf den gestarteten Burgstaller verlängerte. Der sprintete über die rechte Seite, versäumte es zunächst den eingelaufenen Stieber zu bedienen, passte dann aber in den Rückraum auf Erras, der aus 20 Metern vollkommen frei zum Abschluss kam und die Kugel genau im linken Kreuzeck zum 1:0 für Nürnberg versenkte (23.). In der 30. Minute hob Levent Aycicek von rechts den Ball gefühlvoll über die Nürnberger Abwehr, Okotie stieg am zweiten Pfosten zum Kopfball hoch, doch der Winkel war zu spitz, um Schäfer vor ernsthafte Probleme zu stellen. Ein Schuss von Michael Lendl halblinks aus dem Rückraum aufs kurze Eck wehrte der Club-Torhüter wenig später zur Ecke ab (31.). In der 33. Minute kam Sascha Mölders im Zentrum zwar an die Hereingabe von Liendl, konnte aus acht Metern im Fallen aber Schäfer nicht überwinden. Nach einer flachen Mölders-Hereingabe von links brachte Okotie am linken Torraumeck diesmal die Kugel an Schäfer vorbei, aber nicht aufs Tor (36.). Beinahe hätte Niclas Füllkrug das Spiel in der 43. Minute vollends auf den Kopf gestellt. Eine Hereingabe von rechts durch Miso Brecko verwertete Füllkrug aus neun Metern, setzte die Kugel aber haarscharf neben den linken Pfosten. Trotzdem: Aufgrund der Spielanteile und der Chancen war die Nürnberger Führung zur Pause mehr als glücklich.
    Beide Teams begannen den zweiten Durchgang unverändert. Nach einem Zuspiel von Liendl kam Okotie halblinks aus 18 Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber knapp einen Meter übers linke Kreuzeck (51.). Schäfer unterlief in der 53. Minute eine Freistoßflanke von Liendl, pflückte dabei Schindler um. Der Kapitän blieb liegen, musste zwei Minuten behandelt werden, ehe es für ihn weiterging. Nach einem von der Nürnberger Mauer abgewehrten Freistoß kam der Ball erneut in den Strafraum, Okotie am rechten Pfosten verlängerte in die Mitte auf Schindler, der die Kugel aus sechs Metern per Kopf aber nicht unter die Latte drücken konnte (59.). Ein abgefälschter Schuss von Erras aus 17 Metern landete nur knapp neben den linken Eck (70.). Für die Schlussphase brachte Löwen-Coach Benno Möhlmann mit Maximilian Beister und Nico Karger nochmals zwei frische Offensivkräfte. In der 76. Minute hatten die Löwen die Riesenchance zum Ausgleich, doch Okotie war zu eigensinnig. Statt am Strafraum nach rechts auf den völlig freistehenden Beister abzulegen, schloss er selbst ab, scheiterte einmal mehr an Schäfer. Für den Österreicher war wenig später der Arbeitstag vorbei. Für ihn kam Stefan Mugosa (79.). In der 84. Minute vergab Burgstaller die Riesenchance, vorzeitig für den Club alles klarzumachen, als er eine Hereingabe von Sebastian kerk freistehend aus acht Metern über die Querlatte hämmerte. Nicht weniger groß war die Möglichkeit auf der anderen Seite. Beister hatte halblinks aus 14 Metern geschossen, Schäfer konnte nur nach vorne abwehren, doch Mölders brachte das Kunststück fertig und schoss den am Boden liegenden Torhüter aus acht Metern an (86.). In der Nachspielzeit scheiterte Kerk an Ortega, der im Stile eines Handball-Torhüters mit dem Fuß abwehrte. Bis zum Schluss versuchten die Weiß-Blauen alles, hatten aber an diesem Tag einfach nicht das Quäntchen Glück, um Schäfer zu bezwingen. So starteten sie mit einer bitteren Niederlage ins Spieljahr 2016.


    STENOGRAMM: 20. Spieltag, 06.02.2016, 13 Uhr
    1860 München – 1. FC Nürnberg 0:1 (0:1)
    1860: 24 Ortega - 25 Kagelmacher, 26 Schindler, 2 Mauersberger, 3 Wittek – 33 Aycicek, 4 Bülow, 10 Liendl, 11 Adlung – 19 Okotie, 13 Mölders.
    Ersatz: 1 Eicher (Tor) – 6 Stahl, 9 Mugosa, 18 Karger, 23 Beister, 37 Yegenoglu, 38 Lacazette.
    FCN: 1 Schäfer – 2 Brecko, 33 Margreitter, 4 Bulthuis, 6 Sepsi – 18 Behrens, 29 Erras – 16 Stieber, 23 Leibold – 24 Füllkrug, 9 Burgstaller.
    Ersatz: 22 Raj (Tor) – 3 Hovland, 7 Blum, 14 Möhwald, 17 Kerk, 27 Hercher, 31 Petrak.
    Wechsel: Beister für Adlung (72.), Karger für Aycicek (72.), Mugosa für Okotie (79.) - Kerk für Stieber (62.), Hovland für Füllkrug (88.), Petrak für Erras (90.).
    Tor: 0:1 Erras (23.).
    Gelbe Karten: Schindler, Kagelmacher, Beister - Burgstaller.
    Zuschauer: 51.200 in der Allianz Arena.
    Schiedsrichter: Thorsten Schriever (Dorum); Assistenten: Alexander Sather (Grimma), Jens Klemm (Gröditz); Vierter Offizieller: Arno Blos (Deizisau).


    TEAMSTATISTIK


    Torschüsse: 20:19
    Aktionen am Ball: 55:45 %
    Gewonnene Zweikämpfe: 50:50 %
    Passquote: 76:73 %
    Ecken: 5:4
    Abseits: 0:4
    Fouls: 11:18


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1778.htm


    Fast lakonisch kommentierte Löwen-Cheftrainer Benno Möhlmann die unnötige 0:1-Niederlage gegen den Club: „Wenn wir ohne Tore so weiterspielen, dann werden wir wenige Chancen haben, die Klasse zu halten.“


    Doch trotz des Frustes über den verpassten Sieg gegen den 1. FC Nürnberg hatte Benno Möhlmann ein anderes Löwen-Team als vor der Winterpause gesehen. „Für unsere Verhältnisse haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht“, fand der 61-Jährige. „Wir haben es aber bereits in der Anfangsphase versäumt, in Führung zu gehen.“ Dem Club attestierte er gerade im ersten Durchgang „eine hohe Effizienz. Das war noch nicht einmal eine richtige Chance, mit der sie in Führung gegangen sind.“
    War er fußballerisch mit der 1. Halbzeit rundum zufrieden, musste Möhlmann nach der Pause Abstriche machen. „Da haben wir es nicht ganz so gut hingekriegt. Wir waren nicht mehr beweglich genug. Der Club stand auch kompakter und lauerte nur noch auf Konter.“
    Auch wenn das Ergebnis nicht stimmte, sprach der Löwen-Coach davon, dass sein Team „einen Ansatz gefunden hat, wie es gehen kann. Jetzt müssen wir nur noch unsere Chancen in Tore umsetzen, dann klappt es auch mit den Punkten.“
    Schade Löwen! Unglückliche 0:1-Niederlage gegen den Club.


    Nürnbergs Trainer René Weiler war einfach nur glücklich, „dass wir auch im neuen Jahr gleich eine Duftmarke setzen konnten. Es war ein gutes Spiel bei tollen Rahmenbedingungen“, so der Schweizer, der ehrlich zugab: „In der 1. Halbzeit hatten wir Glück. Sechzig hat sehr gut gespielt. Wir konnten uns auf unseren hervorragenden Torhüter Raphael Schäfer verlassen. Zudem haben wir zum richtigen Zeitpunkt die Führung erzielt.“ Nach der Pause sah er sein Team besser im Spiel. „Da müssen wir das 2:0 machen. Am Ende hat uns Raphael Schäfer noch den Sieg gerettet.“ Für den Gegner hatte er ein Kompliment parat: „Sechzig ist nicht mehr zu vergleichen mit der Mannschaft des letzten Jahres. Wenn sie so weitermachen, bin ich mir sicher, dass sie hinten rauskommen!“


    Löwen-Torjäger Rubin Okotie übte Selbstkritik. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, dass wir keine Tore erzielt haben. Ich hatte auch zwei Chancen, die ich normalerweise machen muss.“ Für die Szene in der 76. Minute, als er den rechts freistehenden Maxi Beister übersah, entschuldigte sich der Österreicher: „Wenn ich ihn sehe, dann spiele ich ihn auch an. Ich war zu sehr auf den Ball fixiert.“ Okotie sprach von einem guten Spiel. „Wir hatten so viele Chancen wie die ganze Hinrunde nicht. Die Kulisse hat uns gepusht. Wir hätten gerne mit unsern Fans gefeiert. Aber leider haben wir kein Tor gemacht.“ Die Löwen hätten eine „Mannschaft wie Nürnberg, die oben mitspielt, über weite Strecken dominiert. Natürlich sind alle frustriert. Wir brauchen ein, zwei Tage bis wir das verdaut haben. Aber auch wenn wir verloren haben: Wir müssen positiv bleiben.“


    Innenverteidiger Jan Mauersberger sprach von einer großen Enttäuschung. „Wir haben vor einer tollen Kulisse sehr gut gespielt, in der 1. Halbzeit Nürnberg phasenweise dominiert. Aber Raphael Schäfer hat sensationell gehalten“, meinte der gebürtige Münchner. „Das, was wir geleistet haben, stimmt mich für die restlichen Spiele positiv. Bis auf wenige Situationen haben wir auch defensiv gut gestanden.“ Der 30-Jährige fand, dass die Löwen „ein anderes Gesicht gezeigt“ hätten, gut aus der Vorbereitung gekommen seien: „Das einzige, was nicht gepasst hatte, war, dass wir den Scheißball nicht über die Linie gebracht haben.“


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/1779.htm

  • München - 1860-Trainer Benno Möhlmann hat zur Zeit einige verletzte Spieler zu beklagen. Wann sich das Lazarett wieder lichten wird hat die tz überprüft.


    "The Hateful 8" heißt der neue (arg enttäuschende) Kinofilm von Starregisseur Quentin Tarantino. „The Painful 8“, die schmerzvollen Acht, könnte man die Geschichte nennen, die derzeit an der Grünwalder Straße 114a aufgeführt wird. Auf acht kranke und/oder verletzte Spieler müssen die Löwen aktuell verzichten. Und das im Abstiegskampf, wo jede personelle Alternative doppelt wertvoll wäre. Wer wann zurückkommen soll? Die tz wirft einen Blick aufs blaue Lazarett.


    Goran Sukalo: Der Neu-Sechser aus Fürth plagt sich seit einer Woche mit Schmerzen am Adduktorenansatz herum. Ähnliche Probleme habe der 34-jährige Slowene auch schon vor einem halben Jahr gehabt, sagte 1860-Trainer Benno Möhlmann gestern. Nun ist die Geschichte wieder akut, Sukalo kann lediglich leichtes Lauftraining absolvieren, eine Blutuntersuchung soll weitere Aufschlüsse bringen. „Ich habe bis Sonntag eher keine Hoffnung, dass er uns in Berlin schon helfen kann“, so Möhlmann. „Das müssen wir schon ohne ihn angehen.“ Nächstes Ziel: das Heimspiel gegen den VfL Bochum am 20. Februar.


    Gary Kagelmacher: Der Rechtsverteidiger hat zu seinen Oberschenkelproblemen jetzt auch noch eine Erkältung hinzubekommen. Einsatz gegen Union Berlin trotzdem wahrscheinlich.


    Valdet Rama: Der albanische Linksaußen trainiert nach seinem Zehenbruch derzeit noch indviduell und soll Anfang kommender Woche wieder voll einsteigen. Ob’s für einen Kaderplatz gegen Bochum reicht, lässt sich noch nicht sagen.


    Jannik Bandowski: Die Leihgabe aus Dortmund wäre eine Alternative für Linksverteidiger Maxi Wittek. Doch obwohl Bandowski schon wieder mit der Mannschaft trainiert, ist er von einer Vollbelastung noch ein gutes Stück entfernt. „Wir testen diese und nächste Woche, wie weit es schon reicht“, sagt Möhlmann.


    Richard Neudecker: Das an einer Schambeinentzündung leidende Spielmachertalent macht ein spezielles Aufbauprogramm. Ob es in dieser Saison nochmal was wird mit einem Einsatz, steht in den Sternen.


    Krisztian Simon: Drei Monate nach seinem Kreuzbandriss gegen Duisburg ist der Ungar mitten in der Reha. Sein Vertrag ist bis 2018 datiert.


    Vladimir Kovac: Vier Monate nach seinem Syndesmoseband-Riss ist der Rechtsverteidiger aktuell im Lauftraining.


    Rodnei: Der im vergangenen Sommer verpflichtete Innenverteidiger musste sich im November einer Leisten-OP unterziehen und trainiert derzeit mit 1860-Reha-Coach Hans Baudisch. Vertrag bis 2017, Comeback-Zeitpunkt ungewiss.


    http://www.tz.de/sport/1860-mu…lern-aktuell-6112899.html