Beiträge von Loewe
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nach der A...kriecherei gegenüber den todfeind
gibts auch mal was gutes zu Berichten
Drei Löwen-Youngsters für Deutschland
Vorschau DFB-Pokal: SC Verl – 1860 München
weniger gut
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Der TSV 1860 München gibt Folgendes bekannt
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Neun Tore von Ziereis, 42 Treffer für die Löwen
Die Saisonvorbereitung ist abgeschlossen. Nach den letzten beiden Testspielen beim Kaiserstuhl-Cup gegen den SC Freiburg (0:2) und den Gastgeber Bahlinger SC (3:1) stehen insgesamt 42 Testspieltore (inklusive Elfmeter) für die Löwen zu Buche.
Die meisten Treffer erzielte Nachwuchsstürmer Markus Ziereis. Neun Mal (7 Tore / 2 Elfmeter) netzte der 17-Jährige ein und blieb damit knapp vor Emanuel Biancucchi, der seine Torbilanz in der letzten Partie noch auf acht (7 /1) verbesserte.
Das Team von Trainer Reiner Maurer schoss zwölf Testspieltore mehr als in der vergangenen Saison. Insgesamt zwölf Löwen-Fans lagen mit 42 Treffern also richtig. Über den Sieger entschied das Los: Das signierte Original-Trikot von Stefan Aigner gewinnt Manfred Schied aus Regensburg. Der offensive Mittelfeldspieler, der auf 38 getippt hatte, lag nicht ganz richtig, sorgte gegen Bahlingen jedoch für die letzten beiden Treffer 41 und 42.
Am Samstag, 14. August, 15.30 Uhr, wird es dann ernst für die 1860-Profis. In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals müssen Benny Lauth & Co. beim Regionalligisten SC Verl antreten. In der Liga steht am Montag, 23. August, 20.15 Uhr, zunächst ein Auswärtsspiel bei Bundesliga-Absteiger VfL Bochum auf dem Programm.
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Freundschaftsspiele für Kiraly & Rukavina
Nach der WM ist vor der EM. Das Finale der Fußballweltmeisterschaft liegt noch keine vier Wochen zurück, da bereiten sich die europäischen Nationalteams auf die bevorstehende EM-Qualifikation für das Turnier 2012 in Polen und der Ukraine vor. Bei den Löwen sind Gabor Kiraly und Antonio Rukavina international im Einsatz.
Gabor Kiraly wurde vom ungarischen Fußballverband für das Testspiel gegen England am 11. August im Wembleystadion nominiert. Der 34-Jährige stand in der Vergangenheit insgesamt 73 Mal für die Magyaren im Tor. Bei seinem letzten Einsatz gegen Deutschland machte der Löwen-Keeper eine gute Figur. Mit starken Paraden verhinderte er, dass die 0:3-Niederlage gegen die DFB-Elf nicht noch höher ausfiel. Die ehemalige Nummer 1 der Nationalmannschaft hat nun sogar berechtigte Hoffnungen, erneut Stammtorwart zu werden.
In der EM-Qualifikation, am 3. September, 20 Uhr, startet Ungarn mit einem Gastspiel in Schweden.
Antonio Rukavina erhielt ebenfalls eine Einladung für das Freundschaftsspiel zwischen Serbien und Griechenland. Die Partie wird in Belgrad ausgetragen. Der Abwehrspieler der Löwen, der mit dem Team von Trainer Radomir Antic zur WM reiste und in der Vorrunde ausschied, kam in Südafrika allerdings nicht zum Einsatz.
Die Serben müssen in der Gruppenphase, am 3. September, zunächst gegen die Färöer-Inseln antreten.
Die beiden 1860-Profis kehren am Donnerstag, 12. August, nach München zurück. Sie stehen den Löwen pünktlich zum Saisonauftakt im DFB-Pokal beim SC Verl am Samstag, 14. August, 15.30 Uhr, wieder zur Verfügung.
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David Manga trifft per Foulelfmeter
Das Punktspieldebüt von Bernhard Winkler als Trainer der Löwen-U23 ist gelungen. In einer an Höhepunkten armen Partie gelang den Löwen gegen die U23 von Eintracht Frankfurt durch einen verwandelten Foulelfmeter von David Manga ein 1:0-Erfolg.
Personal: Trainer Bernhard Winkler musste beim Saisonauftakt auf seinen Kapitän Roland Sternisko (Anriss des Syndesmosebandes) verzichten.
Spielverlauf: Zunächst vorsichtiges Abtasten auf beiden Seiten. Riesenglück dann für die Löwen in der 7. Minute. Löwen-Keeper Björn Bussmann spielte den Ball bei einem Abschlag anstatt auf Marius Willsch genau in die Beine von Abdessamad Fachat. Der Stürmer passte am Strafraum sofort quer auf Sven Hassler, der jedoch einen Moment zu lange mit dem Abschluss zögerte, so dass Christopher Schindler mit einer Grätsche zunächst klären konnte. Das Leder kam wieder zu Fachat, doch diesmal war Bussmann zur Stelle, parierte mit dem Fuß den zwölf-Meter-Schuss aus halblinker Position. Es dauerte mehr als eine Viertelstunde, ehe die Weiß-Blauen gefährlich vors Tor der Hessen kamen. Nach einem Konter versuchte Dimitry Imbongo Boele den rechts mitgelaufenen Willsch anzuspielen, der freie Bahn gehabt hätte, doch ein Eintracht-Spieler brachte den Fuß dazwischen (17.). In der 21. Minute konnte Bussmann nur dem Ball hinterher schauen. Fachat hatte von der Strafraumgrenze abgezogen, Jure Colak war dazwischen gegrätscht, fälschte den Schuss gefährlich ab, doch der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Sechs Minuten später die beste Chance für die Löwen vor der Pause. Julian Ratei hatte auf der linken Strafraumseite Imbongo Boele angespielt, dessen Elf-Meter-Schuss aus halblinker Position ging aber etwa einen Meter übers linke Kreuzeck (27.). In der 36. Minute versuchte es David Manga mit einem Distanzschuss aus 22 Metern nach einem Doppelpass mit Gökhan Gümüssu, der aber ebenfalls weit über dem Querbalken im Aus landete. Vier Minuten später kam auf der Gegenseite Marcel Titsch-Rivero halblinks aus zwölf Metern zum Schuss, aber Bussmann fischte das Leder aus dem langen Eck (40.).
Eine Viertelstunde lang nach Wiederanpfiff tat sich wenig, dann brachte Anthony Jung Löwen-Stürmer Imbongo Boele im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Martin Petersen zögerte keinen Augenblick, entschied sofort auf Elfmeter (61.). Manga lief an, verlud Ex-Löwe Andreas Rössl im Eintracht-Tor, traf zum 1:0 in die Tor-Mitte (62.). Sechs Minuten später setzte sich Manga auf der linken Strafraumseite durch, sein Schuss aus extrem spitzem Winkel aufs kurze Eck parierte Rössl (68.). In der 70. Minute düpierte Imbongo Boele auf der linken Seite drei Eintracht-Spieler, lief dann über die halblinke Seite in den Strafraum, doch sein Schuss aufs kurze Ecke aus 13 Metern konnte Rössl mit dem Fuß abwehren. In der Schlussphase war es erneut Imbongo Boele, der Tobias Wedemeyer davonlief, sein Schuss aus halblinker Position aus 13 Metern aufs lange Eck hoppelte um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (87.). Damit war die endgültige Entscheidung vertagt. Doch die technisch starken Frankfurter brachten ihrerseits nach vorne nichts zustande, hatten in der 2. Halbzeit keine einzige nennenswerte Chance. Deswegen war der Sieg für die Löwen verdient.
TrainerstimmenLöwen-Coach Bernhard Winkler sprach von einem glücklichen Sieg. „Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, das schnelle Mittelfeldspiel der Eintracht zu unterbinden. Dadurch sind wir permanent hinterhergelaufen." Positiv wertete der Ex-Profi, dass sich seine Mannschaft trotzdem gewehrt hat. „Über den Kampf sind wir dann ins Spiel gekommen. Nach der Führung haben wir die ein oder andere hundertprozentige Konterchance nicht genutzt", bemängelte er. Trotzdem wollte der 42-Jährige seinem Team keinen Vorwurf machen. „Dadurch, dass wir viel hinterhergelaufen sind, waren am Ende die Beine und der Kopf müde. Aus den Fehlern, die wir in diesem Spiel gemacht haben, müssen wir aber für die Zukunft lernen."
Eintracht-Coach Oscar Corrochano sah sich an die Rückrunde der Vorsaison erinnert. „Da musste Sechzig zwei Tage in Frankfurt bleiben, weil das Spiel verschoben wurde. Nun ging es uns genauso. Es war schwer, die Spannung über die ganze Zeit hochzuhalten", so der Coach, der das aber nicht als Ausrede gelten lassen wollte. „Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen, einzig die Chancenverwertung in der 1. Halbzeit. Auch nach der Pause hatten wir mehr Ballbesitz, aber im Endeffekt können wir uns davon nichts kaufen!" Sein Team sei dann fast folgerichtig bestraft worden. „Das war ein klarer Elfmeter", so Corrochano, der ein „sehr intensives Spiel von beiden Mannschaften" gesehen hatte.
1860 München II - Eintracht Frankfurt II 1:0 (0:0)
1860 II:
40 Bussmann - 20 Strobl, 5 Colak, 31 Hofstetter, 2 Ratei - 11 Trkulja, 8 Schindler - 35 Willsch, 30 Manga - 17 Gümüssu, 18 Imbongo Boele.
Ersatz: 1 Eicher (Tor) - 15 Pazurek, 19 Knartz, 25 Ziereis, 28 Penzkofer, 29 Wood, 32 Lushtaku.
Eintr. II:
28 Rössl - 2 Alikhil, 4 Cimen, 6 Chaftar, 3 Jung - 11 Wolfert, 19 Vurat, 20 Mehring, 8 Titsch-Rivero - 10 Fachat, 17 Hassler.
Ersatz: 1 Muratagic (Tor) - 5 Kraus, 13 Bornwasser, 16 Armiri, 18 Wedemeyer, 21 Baier.
Wechsel:
Ziereis für Gümüssu (46.), Pazurek für Trkulja (46.), Knartz für Willsch (70.) - Armiri für Fachat (61.), Wedemeyer für Alikhil (78.), Kraus für Cimen (81.).
Tor:
1:0 Manga (62., Foulelfmeter).
Gelbe Karten:
Colak, Schindler - Jung, Mehring.
Zuschauer:
800 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter:
Dominik Bartsch (Böttigheim); Assistenten: Marcel Demirel(Vöhringen), Markus Werthwein (Rauenberg). -
die "kleinen" Löwen gewinnen 1.0 gegen Eintracht Frankfurt zwo (Mit dem Ex Löwen Rössl im Tor)
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Kaiserstuhlcup: Löwen besiegen Bahlingen 3:1
Die Löwen beendeten nach der 0:2-Niederlage zum Auftakt des AXA-Kaiserstuhlcup um den Riegeler-Pokal gegen Erstligist SC Freiburg das Turnier mit einem 3:1-Erfolg über den gastgebenden Bahlinger SC. Emanuel Biancucchi hatte per Freistoß die Weiß-Blauen in Führung gebracht (33.), Stefan Aigner erhöhte per Doppelpack auf 3:0 (47. und 83.), ehe Kevin Klein der Ehrentreffer für den Oberligisten erzielte (84.)
Personal: Neben Benjamin Schwarz (Trainingsrückstand), Kenny Cooper (Außenknöchelbruch) und Savio Nsereko (muskuläre Probleme) musste Trainer Reiner Maurer auch auf Gabor Kiraly und Antonio Rukavina, die wegen Länderspielen bereits nach München zurück gereist waren, verzichten.
Spielverlauf: Die Zuschauer sahen eine abwechslungsreiche, unterhaltsame 1. Halbzeit. Chancen gab es hüben wie drüben: Der Oberligist Bahlingen war vor allem mit Distanzschüssen brandgefährlich, wobei es immer wieder die Brüder Guiliano und Rino Saggiomo aus der zweiten Reihe versuchten. Ein Versuch klatschte sogar an die Latte (20.). Sechzig bestach dagegen mit gefälligen Kombinationen. Kevin Volland (2. und 15.) scheiterte zweimal, Necat Aygün (10.), Daniel Halfar (22.) und Sandro Kaiser (35.) vergaben ebenfalls in aussichtsreicher Position. Den Führungstreffer erzielte Emanuel Biancucchi mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 22 Metern in der 33. Minute.
Direkt nach Wiederanpfiff war es Stefan Aigner (47.), der nach Pass von Moritz Leitner aus zehn Metern mit einem Flachschuss den BSC-Keeper bezwang. Sechzig dominierte in dieser Phase eindeutig die Partie, besaß noch zwei weitere dicke Chancen. Jedoch vergaben Biancucchi (55.) und Aigner (65.) freistehend. Danach flaute das Spiel etwas ab, um in der Schlussphase nochmals richtig Fahrt aufzunehmen. Erst staubte Aigner mit seinem zweiten Treffer aus fünf Metern zum 3:0 ab (83.). Dann gelang fast im Gegenzug Kevin Klein per Alleingang das 1:3 (84.). Philipp Tschauner, der ansonsten in der zweiten Hälfte kaum geprüft wurde, hatte gegen den Flachschuss von der Strafraumgrenze keine Chance.
Bereits zuvor verlor der SC Freiburg das Endspiel um den AXA-Kaiserstuhlcup gegen Zweitliga-Aufsteiger FC Ingolstadt nach torlosen 90 Minuten im Elfmeterschießen mit 3:5.
Nächsten Samstag, 14. August, 15:30 Uhr, steht für die Löwen das erste Pflichtspiel der Saison 2010/2011 auf dem Programm. In der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals müssen sie beim Regionalligisten SC Verl antreten.
Balinger SC - 1860 München 1:3 (0:1)
1860: 12 Tschauner - 27 Schilk, 33 Aygün, 5 Beda, 3 Kappelmaier - 16 Stahl (46. 22 Uzoma), 35 Leitner - 21 Kaiser (46. 15 Aigner), 31 Volland (46. 7 Bierofka), 28 Halfar - 25 Biancucchi.
Ersatz: 30 Wittmann (Tor) - 4 Bülow, 11 Lauth, 17 Buck.Tore: 0:1 Biancucchi (33.), 0:2 Aigner (47.), 0:3 Aigner (83.), 1:3 Klein (84.).
Zuschauer: 2.680 im Kaiserstuhl-Stadion in Bahlingen.
Schiedsrichter: Dominik Waldkirch (Pfaffenweiler). -
Kaiserstuhlcup: Löwen unterliegen Freiburg 0:2
Die Löwen verloren ihr erstes Spiel beim AXA-Kaiserstuhlcup um den Riegeler-Pokal in Bahlingen gegen Erstligist SC Freiburg mit 0:2. Jonathan Jäger hatte die Südbadener nach einer Stunde in Führung gebracht (60.), Maximilian Nicu traf in der Schlussminute zum Endstand (90.). Im zweiten und letzten Spiel treffen die Löwen am Samstag, 17:30 Uhr, auf Ausrichter Bahlinger SC.
Personal: Neben Benjamin Schwarz (Trainingsrückstand) und Kenny Cooper (Außenknöchelbruch) musste Trainer Reiner Maurer kurzfristig auf Savio Nsereko verzichten. Der 21-Jährige klagte über muskuläre Probleme nach dem Aufwärmen.
Spielverlauf: Die rund 3.000 Zuschauer im Bahlinger Stadion bekamen in der 1. Halbzeit wenig Torraumszenen zu sehen. Das lag auch daran, dass die Löwen defensiv sehr gut standen. So kam der Erstligist aus dem Breisgau nur durch Distanzschüsse zu Möglichkeiten, Ein abgefälschter Fernschuss aus 18 Metern durch Jonathan Jäger wurde in der 16. Minute sichere Beute von 1860-Keeper Gabor Kiraly. Auch Tommy Bechmann fand in der 24. Minute bei seinem Schuss von der Strafraumgrenze seinen Meister in Kiraly. Die Löwen, die nach hinten nichts anbrennen ließen, agierten im Spiel nach vorne zu harmlos. So kamen sie nur nach einem Standard zu einer Chance. Alexander Ludwig hatte einen Eckball in den Strafraum geflankt, Florin Lovin nahm das Leder mit der Hacke, zielte aber aus elf Metern über das SCF-Tor (28.).
Nach der Pause das gleiche Bild. Doch in der 60. Minute hatten die Freiburger mehr Glück mit ihren Distanzschüssen. Jäger traf aus 20 Metern unhaltbar für Kiraly zur Führung ins rechte Eck. Beinahe wäre Benjamin Lauth in der 79. Minute der Ausgleich gelungen, nachdem der eingewechselte Daniel Halfar von der linken Seite scharf nach innen geflankt hatte, doch der Stürmer grätschte knapp am Leder vorbei. In der Schlussminute fiel dann die endgültige Entscheidung. Nach einem Eckball kam Maximilian Nicu am Torraum frei zum Kopfball, traf zum 2:0-Endstand (90.). Die Löwen waren auch im zweiten Durchgang bemüht, kamen aber nicht zum Abschluss, weil der letzte Pass meist keinen Abnehmer fand. Trainer Reiner Maurer machte dafür die fünfeinhalbstündige Busfahrt von München nach Bahlingen verantwortlich: „Die saß uns in den Knochen. Nach vorne hat uns heute einfach die Durchschlagskraft gefehlt."
Am Samstag, 7. August, stehen noch zwei Spiele beim AXA-Kaiserstuhlcup auf dem Programm. Um 15:30 Uhr trifft der FC Ingolstadt 04 auf den SC Freiburg, anschließend ab 17:30 Uhr der TSV 1860 München auf den gastgebenden Bahlinger SC, der im ersten Spiel dem FC Ingolstadt mit 0:2 unterlegen war.
SC Freiburg - 1860 München 2:0 (0:0)
1860: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 4 Bülow, 19 Ghvinianidze, 17 Buck - 24 Lovin (67. 32 Leitner), 22 Uzoma (46 16 Stahl) - 15 Aigner (46. 21 Kaiser), 18 Ludwig (67. 31 Volland), 7 Bierofka (60. 28 Halfar) - 11 Lauth (80. 25 Biancucchi).
Ersatz: 12 Tschauner (Tor) - 6 Beda, 8 Ignjovski, 16 Stahl, 21 Kaiser, 33 Aygün.Tore: 1:0 Jäger (60.), 2:0 Nicu (90.).
Zuschauer: 3.820 im Kaiserstuhl-Stadion in Bahlingen.
Schiedsrichter: Thomas Münch (Rielasingen).
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Dauerregen verhindert Saisonauftakt der U23
Am Freitagabend, 19 Uhr, stand für die Löwen-U23 eigentlich der Saisonauftakt gegen Eintracht Frankfurt II auf dem Spielplan. Nach anhaltendem Dauerregen entschied die Stadt München, dass der Rasen im Grünwalder Stadion unbespielbar ist.
Zunächst gab es noch Hoffnung für das Team von Bernhard Winkler und die Gäste aus der Mainmetropole, dass das erste Spiel in der Spielzeit 2010/11 stattfinden würde. Nach einer Platzbegehung am Vormittag war eine Absage zu befürchten. Die Stadt München hatte einen zweiten Termin für Freitagnachmittag angesetzt, bei dem sie endgültig entscheiden wollte. Da die starken Regenfälle anhielten, beschlossen die Verantwortlichen jedoch bereits gegen Mittag den Platz definitiv zu sperren.
Den Nachholtermin für die Partie gab der Süddeutsche Fußballverband umgehend bekannt. Die Löwen-U23 spielt am Sonntag, 8. August, um 13 Uhr gegen die Hessen. Die Eintracht-Reserve, die schon angereist ist, bleibt bis dahin in München.
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Saisonstart der U23: Winkler setzt auf Offensive
Bernhard Winkler startet mit der Löwen-U23 in seine erste Saison als Cheftrainer der Regionalliga-Mannschaft und ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst. „Letztes Jahr waren wir Siebter. Ich hoffe, dass wir diese Platzierung bestätigen können. Aber das wird nicht leicht!"
Zumal mit Tobias Strobl, ein wichtiger Spieler in den Planungen des Trainer, den Verein gerne noch auf Leihbasis verlassen würde, um beim Drittligisten SpVgg Unterhaching anzuheuern. „Bisher ist er noch da", so Winkler zwei Tage vor dem Regionalliga-Start am Freitag, 18:60 Uhr, im Grünwalder Stadion gegen Eintracht Frankfurt II. „Aus sportlicher Sicht können wir Tobias eigentlich nicht abgeben, obwohl ich seine Beweggründe verstehe." Nicht nur sportlich wäre der Abgang des 20-Jährigen, der vergangenen Oktober unter Ewald Lienen bereits bei den Profis mittrainieren durfte, ein herber Verlust. Der frühere A-Junioren-Kapitän ist auch einer der wenigen Wortführer in der jungen Mannschaft.
Definitiv fürs erste Spiel auffallen wird Roland Sternisko. Der U23-Kapitän zog sich in der Vorbereitung einen Anriss des Syndesmosebandes zu. „Das ist natürlich ein Wehrmutstropfen. Er ist als Kapitän mein wichtigster Spieler. Ich hoffe deshalb, dass wir für das Spiel gegen Frankfurt Unterstützung von den Profis bekommen." Ohnehin soll das diese Saison etwas anders laufen als im vergangenen Jahr. „Es ist abgesprochen, dass wir die Spieler, die für die U23 vorgesehen sind, bereits zwei, drei Tage vorher im Training haben, damit wir bestimmte taktische Dinge einstudieren können." In der vergangenen Saison stießen die „Profis" meist erst am Spieltag, manchmal sogar erst zum Spiel, zu der U23. „Das macht wenig sinn", erzählt Winkler.
Bis auf Sternisko, mit 22 Jahren zusammen mit Vize-Kapitän Julian Ratei der älteste Spieler im Team, sind alle gut durch die Vorbereitung gekommen. Insgesamt bestritt die U23 sieben Testspiele, wovon vier gewonnen wurden, eine Partie endete Remis und zwei gingen verloren. „Mit dem Verlauf bin ich sehr zufrieden", sagt Winkler, „schließlich mussten wir viele junge Spieler integrieren. Aber alle waren mit großem Eifer bei der Sache. Für uns als Trainerteam war das natürlich sehr positiv, weil wir keinen zu motivieren brauchten." Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren für Winkler ohnehin nur zweitrangig, „weil wir in den Spielen viel ausprobiert haben".
Der 44-jährige Winkler, der als Aktiver in 218 Pflichtspielen für die Löwen 94 Treffer erzielte, spielt mit seinem Team ein 4-5-1-System „ähnlich wie die Profis. Das macht Sinn, ist aber kein Muss", erzählt er. Auch ein 4-4-2 sei möglich, „weil ich gerne mit zwei Spitzen spiele". Aber egal, ob mit einem oder zwei „echten" Stürmern, die Grundausrichtung wird immer offensiv sein. „Wir werden nach vorne spielen. System hin oder her: Entscheidend ist, wie die Mannschaft das auf dem Platz interpretiert."
Zu Hause hat das bereits in der vergangenen Saison gut geklappt. Von den 17 Partien im Grünwalder Stadion ging nur eine verloren - und die war gegen den souveränen Aufsteiger VfR Aalen (0:1). Das Manko waren die Auswärtsspiele. „Wir wollen die Spiele auswärts wie zu Hause gleich angehen", gibt Winkler als Parole aus. „Da spielen sich viele Dinge im Kopf ab. Gerade auf fremden Plätzen müssen wir mit viel Selbstvertrauen auftreten. Das ist zwar sehr viel verlangt von der jungen Mannschaft, aber genau daran müssen wir arbeiten. Wir können uns nicht ausschließlich auf unsere Heimspiele verlassen."
Vor allem, weil auch erst mal diese gewonnen werden müssen. Mit der U23 von Eintracht Frankfurt wartet zum Saisonauftakt zudem ein harter Brocken auf die Löwen. „Eine Reserve eines Erstligisten, absolut auf Augenhöhe mit uns. Frankfurt hat den Stamm des letzten Jahres behalten", so Winklers Einschätzung. „Wir brauchen eine sehr gute Leistung, um die ersten drei Punkte einzufahren."
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Freundschaftsspiele für Kiraly & Rukavina
Nach der WM ist vor der EM. Das Finale der Fußballweltmeisterschaft liegt noch keine vier Wochen zurück, da bereiten sich die europäischen Nationalteams auf die bevorstehende EM-Qualifikation für das Turnier 2012 in Polen und der Ukraine vor. Bei den Löwen sind Gabor Kiraly und Antonio Rukavina international im Einsatz.
Gabor Kiraly wurde vom ungarischen Fußballverband für das Testspiel gegen England am 11. August im Wembleystadion nominiert. Der 34-Jährige stand in der Vergangenheit insgesamt 73 Mal für die Magyaren im Tor. Bei seinem letzten Einsatz gegen Deutschland machte der Löwen-Keeper eine gute Figur. Mit starken Paraden verhinderte er, dass die 0:3-Niederlage gegen die DFB-Elf nicht noch höher ausfiel. Die ehemalige Nummer 1 der Nationalmannschaft hat nun sogar berechtigte Hoffnungen, erneut Stammtorwart zu werden.
In der EM-Qualifikation, am 3. September, 20 Uhr, startet für Ungarn mit einem Gastspiel in Schweden.
Antonio Rukavina erhielt ebenfalls eine Einladung für das Freundschaftsspiel zwischen Serbien und Griechenland. Die Partie wird in Belgrad ausgetragen. Der Abwehrspieler der Löwen, der mit dem Team von Trainer Radomir Antic zur WM reiste und in der Vorrunde ausschied, kam in Südafrika allerdings nicht zum Einsatz.
Die Serben müssen in der Gruppenphase, am 3. September, zunächst gegen die Färöer-Inseln antreten.
Die beiden 1860-Profis kehren am Donnerstag, 12. August, nach München zurück. Sie stehen den Löwen pünktlich zum Saisonauftakt im DFB-Pokal beim SC Verl am Samstag, 14. August, 15.30 Uhr, wieder zur Verfügung.
Perfekt: Schäffler wechselt auf Leihbasis nach Duisburg
Der Wechsel von Manuel Schäffler zum Zweitligisten MSV Duisburg ist perfekt. Der 21-jährige Stürmer hat die medizinische Untersuchung erfolgreich absolviert und im Anschluss einen Vertrag auf Leihbasis bis zum 30. Juni 2011 bei den Zebras unterschrieben.
Der Junioren-Nationalspieler kam im Juli 2001 vom TSV Moorenweis zu den Löwen. Seine größten Erfolge im Nachwuchsbereich waren die B-Junioren-Meisterschaft 2006 und der A-Junioren-Pokalsieg 2007. Für die Lizenzmannschaft des TSV 1860 absolvierte Schäffler bislang 43 Zweitligaspiele und erzielte dabei vier Tore.
Manuel Schäffler flog direkt im Anschluss an den Medizincheck nach Österreich. Das Team von Milan Sasic absolviert gerade seine Saisonvorbereitung in Windischgarsten. Für den Neuzugang, der am Montagabend bereits auf dem Platz stand, ist es das zweite das Trainingslager.