Beiträge von Loewe

    Die Löwen-U21 bleibt zwar weiter Spitzenreiter in der Bayernliga Süd, kassierte aber beim SV Heimstetten eine 2:4-Niederlage. Gleich drei Tore fielen in den ersten fünf Minuten. Ikenna Ezeala brachte die Gastgeber in Führung (1.), Gilbert Diep glich wenig später aus (3.), ehe Severin Müller postwendend zum 2:1 traf (5.). Noch vor der Pause erhöhte Lukas Riglewski auf 3:1 (30.). Nach dem Anschlusstreffer von Mike Gevorgyan per Handelfmeter keimte Hoffnung auf, ehe Pirmin Lindner endgültig den Deckel draufsetzte (90.).


    Die Sechzger standen noch nicht richtig auf dem Platz, da lagen sie bereits mit 0:1 zurück. Ein Eckball von links durch Lukas Riglewski verlängerte Ikenna Ezeala am ersten Pfosten mit dem Kopf, der Ball schlug im langen Eck zum 1:0 für Heimstetten ein (1.). Doch kurz nach dem Anstoß glichen die Löwen durch ein Geschenk von SVH-Keeper Fabio Rasic aus. Evarist Samey wollte aus dem linken Halbfeld in die Mitte flanken, der Ball rutschte ihm aber ab, flog Richtung Tor. Anstatt die Kugel zu fangen, ließ sie Rasic nach vorne abprallen, wo der nachsetzende Gilbert Diep nur noch zum 1:1 einschieben musste (3.). Bei einem Angriff der Gastgeber leisteten die Sechzger nur Begleitschutz, Luca Maurer passte vorm Strafraum nach rechts auf Severin Müller, der legte sich an der Strafraumkante den Ball auf den linken Fuß und traf aus 16 Metern flach ins kurze Eck (5.). Nach diesem Auftakt ging es in der Folge etwas ruhiger vor den beiden Toren zu. In der 13. Minute verpasste Diep einen Freistoß von Xaver Kiefersauer aus dem linken Halbfeld am zweiten Pfosten knapp. Ähnlich wie beim 2:1 kam Rigelwski am Elfmeterpunkt relativ ungestört zum Abschluss, setzte aber den Ball weit übers 1860-Tor (23.). In der 30. Minute ließ sich Verteidiger Justin Thönig in der gegnerischen Hälfte nach einem schwachen Querpass von Mike Gevorgyan den Ball von Maurer abluchsen. Der Stürmer legte anschließend rechts raus auf Riglewski, der freie Bahn hatte, aus acht Metern vor Erion Avdija abschloss und die Kugel zum 3:1 unter die Latte jagte (30.). Zur Abwechslung initiierten die Löwen mal wieder einen Angriff. Cristian Leone hatte von der linken Grundlinie in den rechten Rückraum geflankt, Eliott Muteba nahm die Hereingabe aus elf Metern direkt, brachte aber nur einen Roller zustande, der auch noch links am Tor vorbeiging (33.). Ein 24-Meter-Freistoß von Diep landete neben dem linken Pfosten im Tor-Aus (38.). Noch vor der Pause wollte Löwen-Trainer Felix Hirschnagl ein Zeichen setzen, wechselte gleich dreimal aus (38.). Besser wurde es zunächst nicht und so nahm der Tabellenführer den Zwei-Tore-Rückstand mit in die Kabine.

    Auch zu Beginn der 2. Halbzeit schafften es die U21-Löwen nicht, Heimstetten unter Druck zu setzen. Die erste gefährliche Offensivaktion führte in der 57. Minute zu einem Elfmeter. Gevorgyan hatte von links in den Rückraum geflankt, Raphael Wach kam am Elfmeterpunkt zum Schuss, den Ezeala im Fünfmeterraum mit dem Arm blockte. Der Sünder bekam dafür nur Gelb. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Gevorgyan sicher zum 2:3-Anschluss ins linke untere Eck (58.). Aber auch in der Folge wurden die kleinen Löwen nie richtig zwingend. Einen Freistoß aus dem Halbfeld von Kiefersauer erreichte zwar Sean Dulic am linken Fünfmetereck, sein Abschluss glich aber mehr einer Rückgabe auf Torhüter Rasic (63.). Eine Minute später setzte sich Riglewski vorm Strafraum durch, passte nach rechts in die Tiefe auf Pirmin Lindner, der von der Grundlinie den Ball in die Mitte spielte, wo Müller aus sechs Metern an Avdija scheiterte, den Nachschuss blockte Yannik Seils (64.). Ein 18-Meter-Schuss von Kiefersauer ging rechts am SVH-Tor vorbei (66.). Danach plätscherte die Partie wieder dahin. Die Gastgeber verteidigten routiniert, unterbrachen in der Schlussphase immer wieder den Spielfluss der Sechzger. Die endgültige Entscheidung fiel in der 90. Minute. Einen weiten Ball aus der Heimstetter Hälfte unterschätze Samey, Yamin H-Wold kam mit Tempo, nahm das Spielgerät mit, passte zurück auf Lindner, der das Zuspiel aus zehn Metern direkt im unteren Eck zum 4:2 versenkte (90.). Damit war nach zuletzt drei Siegen in Folge die Niederlage besiegelt, die Löwen-U21 bleibt aber weiterhin an der Spitze der Bayernliga Süd.

    „Der Start hat zu unserem Abschlusstraining am Freitag gepasst“, bilanzierte U21-Coach Felix Hirschnagl. „Wir waren überhaupt nicht da, kassieren gleich das Gegentor. Danach haben wir einen glücklichen Moment auf unserer Seite, machen das 1:1 und gehen postwenden wieder in Rückstand“, ärgerte sich der 40-Jährige über den „wilden“ Beginn. „So wie in der 1. Halbzeit dürfen wir uns einfach nicht präsentieren. Wir geben die Gegentore viel zu leicht her.“

    Zwar sei sein Team nach der Pause, was das Pressing angeht, besser reingekommen, „wir waren aber im letzten Drittel nicht entschlossen genug oder die Entscheidung hat nicht gepasst oder uns ist ein technischer Fehler unterlaufen“, monierte Hirschnagl. „Unterm Strich waren wir viel zu harmlos. Mit unserer Qualität müssen wir einfach mehr Gefahr entwickeln.“ Sein Team sei nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft gewesen. „Wir haben uns aber den Schneid abkaufen lassen, sind in Hektik verfallen.“ Die Niederlage sieht der U21-Coach als Fingerzeig. „Das Spiel werden wir aufarbeiten. Nächste Woche geht’s gegen Ismaning weiter.“


    STENOGRAMM, 19. Spieltag, 02.11.2024, 14 Uhr


    SV Heimstetten – TSV 1860 München 4:2 (3:1)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 2 Thönig (38., 4 Seils), 20 Dulic, 24 Benede, 19 Samey (90.+2, 27 Rem) – 29 Diep (38., 8 Wach), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone, 18 N. Klose (77., 7 Kuhn), 11 Muteba (38., 30 Garza).

    Tore: 1:0 Ezeala (1.), 1:1 Diep (3.), 2:1 Müller (5.), 3:1 Riglewski (30.), 3:2 Gevorgyan (58., Handelfmeter), 4:2 Lindner (90.).

    Gelbe Karten: Sakhi Zada, Ezeala, Rasic, Steimel, Werner– Gevorgyan, Wach, Benede.

    Zuschauer: 155 im ATS Sportpark Heimstetten.

    Schiedsrichter: Yannick Eberhardt (München); Assistenten: Gürkan Günebakan (München), Vincenzo Tropeano (München).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8151.htm

    Die Löwen beendeten beim 3:0-Erfolg beim SV Sandhausen die Serie von neun ungeschlagenen Spielen der Kurpfälzer, zeigten mit Marco Hiller im Tor die geforderte Reaktion nach der bitteren 1:5-Niederlage in Cottbus. Max Reinthaler (9.) und Soichiro Kozuki (33.) vor der Pause und David Philipp in der Nachspielzeit (90.+3) erzielten die Treffer.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis wartete mit einer Ünberraschung auf. Erstmals stand in dieser Saison Marco Hiller im Tor. Nicht im 20er-Kader waren Tim Danhof und der angeschlagene Moritz Bangerter. Der dritte Torhüter Erion Avdija, Sean Dulic und Eliot Muteba spielten zeitgleich mit der U21 beim SV Heimstetten.


    Spielverlauf: Die Sechzger begannen beim Tabellenzweiten dominant. In der 2. Minute überlief Soichiro Kozuki nach Zuspiel von Tunay Deniz seinen Gegenspieler Sebastian Stolze auf dem linken Flügel, war auf dem Weg in den Strafraum, doch Stolze holte ihn kurz vor der Linie von den Beinen, sah dafür die Gelbe Karte (2.). Den anschließenden Freistoß von Deniz klärten die Sandhäuser am ersten Pfosten (3.). Die Löwen machten in der Folge weiter Druck, hatten einige Standards, die zunächst nichts einbrachten. Nach einer geklärten Ecke war es Deniz, der nochmals die Kugel von der linken Seite scharf machte, seine Hereingabe verlängerte Florian Bähr an der Strafraumkante mit dem Kopf Richtung Fünfmeterraum, der eingelaufene Max Reinthaler grätschte in den Ball, überwand Timo Königsmann aus sechs Metern zum 1:0 (9.). Ein Diagonalball von Lukas Reich nahm Bähr am linken Strafraumeck direkt, sein Flachschuss aufs kurze Eck bereitete Königsmann aber keine großen Probleme (19.). In der 25. Minute herrschte nach einem Freistoß von Stanislav Fehler mächtig Chaos im 1860-Strafraum. Jesper Verlaat hatte die Hereingabe aus dem Halbfeld per Kopf genau auf David Otto geklärt, der köpfte am linken Pfosten das Spielgerät in den Fünfmeterraum zurück, wo der 1860-Kapitän erneut den Ball wegköpfte. Drei Minuten später stieß Dominic Baumann am Fünfmeterraum seinen Gegenspieler Verlaat weg, Schiedsrichterin Fabienne Michel ließ weiterlaufen, der Sandhäuser Angreifer kam dadurch an den Ball, Marco Hiller warf sich ihm entgegen, konnte den Schuss aus sieben Metern verhindern (28.). In der 30. Minute griff Bähr seinen Gegenspieler David Otto nicht konsequent an, der schloss an der Strafraumkante ab, zielte aber knapp am linken Tordreieck vorbei. Einen Ballverlust der Gastgeber nutzten die Löwen drei Minuten später eiskalt. Deniz hatte von rechts in die Mitte auf Kozuki gepasst, der sprintete durchs Mittelfeld, ließ vorm Strafraum noch mit einer Köperbewegung zwei Sandhäuser ins Leere laufen, schloss aus 17 Metern ab und traf zum 2:0 ins rechte untere Eck (33.). Ein Abschluss von Lucas Wolf im 1860-Strafraum blockten die Löwen zur Ecke (37.). Kurz vor dem Pausenpfiff hätten die Sechzger sogar auf 3:0 erhöhen können. Einen Ball in die Tiefe erreichte Morris Schröter noch vor der rechten Außenlinie, legte flach zurück in die Mitte, Deniz kam halbrechts aus neun Metern zum Abschluss, Königsmann parierte den Schuss mit dem rechten Arm, den er blitzschnell nach oben riss. Der anschließende Nachschuss von Kozuki außerhalb des Strafraums ging knapp links am SVS-Tor vorbei (45.+1). Kurz danach war Pause.

    Der Sturmlauf zu Beginn der 2. Halbzeit der Sandhäuser blieb zunächst aus. Einen Freistoß von der linken Strafraumseite durch Fehler faustete Hiller aus dem Sechzehner, der Nachschuss von Stolze kam nicht aufs Sechzger-Tor (51.). Nach Zuspiel von David Otto war es Patrick Greil, der halblinks aus der Drehung zum Abschluss kam, sein Schuss aus zehn Metern ging aber deutlich über den Kasten (57.). Im Gegenzug bediente Schröter aus dem Zentrum halbrechts Deniz, in dessen Schuss aus 14 Metern sich Jakob Lewald warf, ihn dadurch zur Ecke blocken konnte (58.). In der 64. Minute hatte Greil an den Fünfmeterraum gepasst, der eingewechselte Christian Meier checkte Bähr weg, kam dadurch aus fünf Metern zum Schuss, jedoch blockte Reinthaler diesen zur Ecke. Drei Minuten später traf Baumann nach einer Hereingabe von links durch Christoph Ehlich aus fünf Metern nur die Latte des 1860-Tores (67.). In dieser Phase verteidigten die Löwen zu nachlässig! In der 70. Minute konterten sie in Überzahl, der letzte Pass von Maximilian Wolfram auf David Philipp kam aber zu ungenau, so dass die Sandhäuser an der Strafraumkante den Abschluss verhindern konnten. Da wäre sicher mehr drin gewesen. Nach einer Hereingabe von Kozuki fast von der rechten Außenlinie konnte Marco Schiroka am rechten Fünfmetereck gerade noch den Abschluss von Philipp verhindern (78.). Niklas Kreuzer setzte für die Kurpfälzer einen 22-Meter-Freistoß zunächst in die Mauer, sein Nachschuss ging weit am Tor von Hiller vorbei (80.). Kozuki hatte in der 83. Minute per Kopf an der Strafraumlinie auf Wolfram abgelegt, dessen Aufsetzer Königsmann jedoch parieren konnte. Einen Schuss von Meier aus neun Metern blockte Reinthaler im letzten Moment (89.). Der Innenverteidiger verletzte sich in dieser Szene, musste ausgewechselt werden. In der 3. Minute der Nachspielzeit erhöhte Philipp auf 3:0. Fabian Schuberts Schuss aus 14 Metern ließ Königsmann nach vorne abprallen, Philipp staubte aus kurzer Distanz ab. Die Löwen beendeten mit dem Sieg die Serie von neun ungeschlagenen Spielen der Sandhäuser und zeigten die geforderte Reaktion nach der 1:5-Niederlage in Cottbus.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis war nach dem Sieg erleichtert. „Kompliment an die Mannschaft, dass sie nach dem 1:5 in Cottbus heute so eine Einstellung auf den Platz bringt.“ Der 44-Jährige sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung. „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen, haben gefightet und nach hinten gearbeitet, haben die nötigen Schritte gemacht. Ich denke, es war ein hochverdienter Sieg und eine gute Reaktion aufs letzte Spiel.“ Es sei alles da gewesen, was er gefordert hatte. „Natürlich kommt eine Spitzenmannschaft wie Sandhausen auch zu Chancen. Wir haben es super verteidigt und wenn wir mal unsauber waren, dann hatten wir noch einen Fuß davor.“ Auch der Wechsel auf der Torhüterposition ging für Giannikis voll auf. „Das sind manchmal Sachen, die nicht erklärbar sind. Wir konnten René, keinen Vorwurf machen. Es geht dabei um Energie, um Psychologie. Das war heute so ein Tag!“


    Sandhausens Coach Sreto Ristic war enttäuscht. „Heute hat vieles nicht gepasst, wir waren nicht so gierig und gallig wie 1860 München. Ich glaube, in den ersten 15 Minuten hatten sie drei oder vier Ecken. Wir waren nicht da! Vielleicht haben wir uns auf unserer Bilanz ausgeruht, darauf, dass wir gut verteidigen. Wir haben jetzt aber im vierten Spiel hintereinander das 0:1 gefressen, mussten hinterherlaufen. Das war heute besonders schwer.“ Zwar hätte sein Team einige Möglichkeiten gehabt, „aber so richtig haben wir den gegnerischen Torwart nicht gefordert“, monierte Ristic. „Entweder haben wir den Ball nicht aufs Tor gebracht oder den besser postierten Mann nicht gesehen oder ein Löwe hat sich dazwischengeworfen. Alles in allem war es zu wenig von uns.“


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 02.11.2024, 14 Uhr


    SV Sandhausen – TSV 1860 München 0:3 (0:2)


    SVS: 22 Königsmann (Tor) – 2 Girdvainis, 21 Schikora, 14 Lewald – 36 Stolze, 27 Wolf, 24 Greil, 3 Ehlich – 7 Fehler, 28 Baumann, 17 Otto.

    Ersatz: 35 Gorka (Tor) – 8 Fuchs, 9 Meier, 13 Iwe, 15 Mühling, 16 Kreuzer, 20 Maciejewski, 26 Carls, 33 Lambert.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 8 Philipp, 10 Schubert, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    Wechsel: Meier für Otto (57.), Kreuzer für Stolze (57.), Iwe für Fehler (72.), Mühling für Greil (72.) – Philipp für Guttau (66.), Wolfram für Hobsch (66.), Schifferl für Kozuki (86.), Schubert für Schröter (90.+1), Kloss für Reinthaler (90.+1).

    Tore: 0:1 Reinthaler (9.), 0:2 Kozuki (33.), 0:3 Philipp (90.+3).

    Gelbe Karten: Stolze, Wolf, Lewald – Bähr, Wolfram, Schröter.

    Zuschauer: 5.280 im GP Stadion am Hardtwald.

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Timo Klein (Wiebelskirchen), Marcel Gasteier (Dahlheim); Vierter Offizieller: Nico Dönges (Mainz).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8150.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/sandhaus…liga-4941236/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-und-br-fernsehen,USaVaEY


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tream-heute-93381296.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-wechsel-zr-93389244.html


    https://www.abendzeitung-muenc…schieds-loewe-art-1016358


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-2-530/


    https://www.weltfussball.de/sp…hausen-tsv-1860-muenchen/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…aldhof-mannheim-m1-241109


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…PJK000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…dhof-mannheim/liveticker/

    Der TSV 1860 München hat für die laufende Saison und die Saison 2025/26 finanzielle Planungssicherheit. Der Geschäftsführer der Löwen, Dr. Christian Werner, und die beiden Gesellschafter haben sich auf ein Finanzpaket bis zum 30. Juni 2026 geeinigt.


    „Ich bedanke mich bei beiden Gesellschaftern und insbesondere bei unserem Hauptgesellschafter und finanziellen Unterstützer Hasan Ismaik für seinen kontinuierlichen Einsatz“, sagt Dr. Christian Werner.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8145.htm

    Die Löwen gastieren am 13. Spieltag in der 3. Liga beim Tabellenzweiten SV Sandhausen. Anpfiff im GP Stadion am Hardtwald ist am Samstag, 2. November 2024 um 14.03 Uhr. Die Partie ist live im BR Fernsehen und bei MagentaSport zu sehen.


    „Was in den Zeitungen steht, ist nicht immer relevant“, antwortete Löwen-Trainer Argirios Giannikis auf die Frage, ob er in Sandhausen einen Tausch auf der Torhüterposition von René Vollath zu Marco Hiller vornehme. „Beide sind sehr gute Torhüter. Aber ich halte es wie in allem: Erst erfahren es die Betroffenen, dann die Öffentlichkeit. Wir haben noch einen Trainingstag, danach werde ich der Mannschaft die Aufstellung mitteilen.“

    Dass er jeden Stein umdrehen werde, hatte der 44-Jährige bereits nach dem Cottbus-Spiel angekündigt. „Nach dem 1:5 konnten wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es kann nicht sein, dass du nach der 1. Halbzeit mit 11:4-Torschüssen mit 1:4 zurückliegst!“

    Dabei hätte sein Team die Umschaltprozesse, in denen Cottbus extrem gefährlich ist, weitestgehend kontrolliert. Das erste Gegentor sei nach einem Diagonalball gefallen, zwei weitere Treffer vor der Pause nach einem Abschlag des Torhüters. „Da stehst du eigentlich geordnet in der Defensive, aber wir haben die Situationen nicht scharf genug zu Ende verteidigt.“

    Leidtragende nach dem katastrophalen Ergebnis zur Pause waren die beiden Außenverteidiger Tim Danhof und Leroy Kwadwo, die nach 45 Minuten für Lukas Reich und Floran Bähr Platz machen mussten. „Beide haben sicher keinen Top-Tag erwischt, aber ich will nicht die Niederlage auf die beiden Spieler reduzieren“, sieht er in ihnen nicht die Alleinschuldigen. Bähr hätte aufgrund einer Muskelverletzung zuvor nur eine Trainingseinheit absolviert, weswegen dem Trainer das Risiko eines Startelfeisatzes zu groß erschien. Und Reich sei erkrankt von einer Länderspielreise mit der U19 des DFB zurückgekehrt. In Sandhausen deutet aber vieles darauf hin, dass das Duo beginnt.

    Doch nicht nur die Defensive nimmt Giannikis in die Pflicht. „Die Chancenverwertung ist auch ein Thema. Wenn du elf Torschüsse vor der Pause hast, dann muss mehr rauskommen.“ Die Balance sei wichtig, gerade gegen ein Team wie Sandhausen, das mit einer Fünferkette sehr stabil gegen den Ball arbeitet. „Wir können nicht nur das Augenmerk auf die Offensive legen, sondern müssen die Räume, die der Gegner nutzen will, eng halten und gut verteidigen.“ Je länger die Null stehe, umso wahrscheinlicher sei es, dass sein Team aus der Kurpfalz was mitnehme. „Ein Tor machen wir in jedem Spiel“, so Giannikis.


    Sandhausen steht punktgleich mit Tabellenführer Cottbus auf Platz zwei, hat eine „große Ungeschlagenserie vorzuweisen und Ambitionen für den Aufstieg“, wie Giannikis es formuliert. Kein Team hat weniger Gegentore (11) bekommen. Trotzdem ist der 1860-Trainer optimistisch. „Wir haben in der Vergangenheit in solchen Spielen gezeigt, dass wir siegfähig sind. Wir dürfen uns aber nicht wie in Cottbus um den Lohn unserer Arbeit bringen, müssen uns überwinden und in der Defensive den einen Schritt mehr machen.“ Er sei guter Dinge, dass es diesmal anders laufen werde. Dafür sei aber eine Konstanz in Offensive und Defensive vonnöten. „Wir müssen die Aufmerksamkeit hochhalten, dürfen uns in Ballbesitzphasen nicht verleiten lassen, unkonzentriert zu verteidigen.“

    Nach seiner Kniereizung kehrt Julian Guttau zurück in den Kader. „Er ist fit, die Mannschaft braucht ihn als Verbindungsspieler.“ Fraglich ist nur Moritz Bangerter, der sich bei seinem Einsatz in der U21 verletzt hatte. Begleitet werden die Löwen in die Kurpfalz von 1.600 Fans. Dazu kommen bestimmt noch einige vom befreundeten FCK, der erst am Sonntag auf dem Betzenberg gegen Magdeburg ran muss.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    SVS: 22 Königsmann (Tor) – 2 Girdvainis, 21 Schikora, 14 Lewald – 36 Stolze, 15 Mühling, 24 Greil, 3 Ehlich – 13 Iwe, 28 Baumann, 17 Otto.

    Ersatz: 35 Gorka (Tor) – 5 Schuster, 7 Fehler, 9 Meier, 16 Kreuzer, 20 Maciejewski, 23 Lang, 26 Carls, 27 Wolf.

    Nicht dabei: 1 Rehnen (Meniskusverletzung), 6 Lorch (Gelbsperre), 11 Halimi (Gelbsperre), 19 Zander (Sprunggelenksverletzung), 31 Weik (Kreuzbandriss).

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 25 Dulic, 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 37 Frey, 39 Muteba.

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim); Assistenten: Timo Klein (Wiebelskirchen), Marcel Gasteier (Dahlheim); Vierter Offizieller: Nico Dönges (Mainz).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8147.htm


    Liveticker für das Spiel:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-241102


    https://www.bfv.de/spiele/sv-s…OC4000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd als Spitzenreiter am Samstag, 2. November 2024, zum SV Heimstetten. Anpfiff im ATS Sportpark Heimstetten (Am Sportpark 2, 85551 Kirchheim b. München) ist um 14 Uhr. Im Hinspiel beim 2:2 gab es gleich vier Platzverweise – drei davon für die Sechzger!


    Die Wogen schlugen am Ende hoch. Heimstetten ging am 2. Spieltag in Gilching zunächst mit 1:0 in Führung (26.), noch vor der Pause glich Anian Brönauer aus (35.). Dann sah Daniel Winkler wegen einer vermeintlichen Notbremse die Rote Karte (68.). In Unterzahl traf Cristian Leone zur 1860-Führung (83.). Im Anschluss an eine Rangelei in der 88. Minute gab es sowohl für Löwe Teo Marosevic als auch für Heimstettens Reza Sakhi Zada Rot. In der 1. Minute der Nachspielzeit gelang den Gästen durch Kubilay Celik das 2:2. Damit nicht genug. Leone bekam auch noch glatt Rot nach einem Zweikampf, bei dem er den Ball getroffen hatte (90.+7). Somit beendeten die Sechzger mit lediglich sieben Feldspieler die Partie.

    „Das Hinspiel hatte richtig Derby-Charakter“, erinnert sich U21-Coach Felix Hirschnagl. „Große Kulisse, vier Platzverweise und Tumulte der Heimstetter Fans mit Ordnern. Es war eine komische Erfahrung, die wir als Mannschaft an diesem Tag gemacht hatten. Gleich am 2. Spieltag haben wir gesehen, was uns in der Bayernliga erwartet, wenn wir die Sache nicht konsequent zu Ende bringen.“ Das Team lernte schnell daraus, blieb in den folgenden sieben Spielen ungeschlagen und setzte sich in der Spitzengruppe fest.

    Ganz anders verlief die Saison bisher beim SVH. Als einer der Mitfavoriten gestartet, liegt das Team aus der Gemeinde Kirchheim auf Rang 14, dem ersten Abstiegsrelegationsplatz. „Ich erwarte trotzdem ein superschweres Spiel“, sagt Hirschnagel. „Heimstetten gehört für mich nicht in die Tabellenregion, in der sie sich befinden“, so der 40-Jährige. „Wir müssen uns auf ein intensives Spiel einstellen, weil der Gegner sicher mit aller Macht da unten raus will. Heimstetten hat die Qualität, jeden Gegner in der Bayernliga zu schlagen“, warnt er seine Spieler.

    Die schwimmen derzeit auf einer Euphoriewelle. „Die Ergebnisse sorgen dafür, dass die Brust immer breiter wird“, weiß Hirschnagl. „Aber die Jungs haben von Haus aus ein großes Selbstbewusstsein. Wir müssen sie trotzdem darauf fokussieren, dass sie den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Das gelang zuletzt nicht immer. Gegen Schlusslicht Rain kam die U21 zu einem glücklichen 3:1-Erfolg. Bis zur Nachspielzeit stand es 1:1. Gegen den vorletzten Grünwald gab es beim 4:1-Erfolg nach dem Anschlusstreffer zum 2:1 auch eine Phase, wo die Löwen nicht souverän wirkten.

    Erneut wird es eine Umstellung in der Viererkette geben, weil voraussichtlich Alexander Benede zurückkehrt. Auch Moritz Rem ist nach überstandener Verletzung wieder ein Kandidat, saß bereits gegen Grünwald auf der Bank. Da aber der zum Linksverteidiger umfunktionierte Stürmer Evarist Samey seine Sache auf Rems angestammter Position gut macht, besteht wenig Handlungsbedarf.

    Fehlen werden in Heimstetten Torhüter Paul Bachmann (Grippe) und Maximilian Karl, der nach überstandener Krankheit durch muskuläre Probleme zurückgeworfen wurde. Auch Max Jägerbauer, der sich über Kurzeinsätze zurückgekämpft hatte, muss wegen Knieproblemen passen. „Schade“, sagt Hirschnagl, „er hat sich durch gute Leistungen für mehr Spielzeit beworben, hätte sich sogar Hoffnungen auf einen Startelfeinsatz machen können.“ Weiterhin nicht einsatzfähig sind Martin Zentrich (Muskelfaserriss im Adduktorenbereich) und Teo Marosevic (Schulterverletzung) sowie die langzeitverletzten Daniel Winkler, Anian Brönauer, Damjan Dordan und Brahim Moumou.

    Ob Verstärkung aus dem Profikader kommt, bleibt abzuwarten. Sean Dulic wäre ein Kandidat, ebenso wie Eliot Muteba, der gegen Grünwald hätte spielen sollen (er stand sogar auf dem Spielberichtsbogen), aber wegen muskulärer Probleme kurzfristig passen musste.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8148.htm

    Die Löwen kassierten mit 1:5 beim FC Energie Cottbus eine deftige Niederlage. Dabei bestachen die Lausitzer in der 1. Halbzeit durch Effektivität, erzielten mit vier Torschüssen vier Treffer. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2 hatte Morris Schröter erzielt (26.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste in Cottbus auf den erkrankten Sean Dulic verzichten. Julian Guttau, der das Training unter der Woche abgebrochen hatte, fehlte ebenfalls. Der dritte Torhüter Erion Avdija, Moritz Bangerter und Eliot Muteba hatten tags zuvor in der U21 beim 4:1-Sieg über den TSV Grünwald gespielt.

    Spielverlauf: Gleich mit der ersten gefährlichen Szene ging Cottbus in Führung. Leroy Kwadwo köpfte am eigenen Strafraum nach einer Flanke von Niko Bretschneider Lucas Fernando Copado an. Tobias Hasse ging dazwischen, bediente Yannik Möker, der aus 18 Metern die Kugel ins linke untere Eck zur Führung der Gastgeber setzte (3.). Es dauerte fast eine Viertelstunde, bis die Sechzger gefährlich vors Tor der Lausitzer kamen. Tunay Deniz probierte es aus 18 Metern, Elias Bethke musste sich strecken, lenkte den Ball um den Pfosten (13.). Die anschließende Ecke brachte Deniz von rechts in die Mitte, Jesper Verlaat kam am ersten Pfosten aus sechs Metern zum Kopfball, den der FCE-Keeper aber erneut reaktionsschnell parierte (14.). Eine Flanke von links durch Kwadwo wollte Patrick Hobsch am Fünfmeterraum mit der Hacke aufs Tor verlängern, der Ball wurde jedoch geblockt, kam zu Morris Schröter, der ihn aus acht Metern volley aus der Luft nahm, aber nur Niko Bretschneider traf (20.). Im Gegenzug erhöhte Cottbus aus dem Nichts auf 2:0. Phil Halbauer hatte von links geflankt, am hinteren Fünfmetereck kam Copado freistehend ans Spielgerät, musste es nur noch über die Linie drücken (21.). Absolut ärgerlich, nachdem Sechzig zuvor die Partie dominierte. Eine Linksflanke von Maximilian Wolfram konnte Bretschneider im letzten Moment per Kopf noch vor dem einschussbereiten Schröter wegköpfen (26.). Nach der anschließenden Ecke von links durch Thore Jacobsen herrschte Verwirrung im FCE-Strafraum. Raphael Schifferls Schuss wurde geblockt, Bretschneider schoss beim Klärungsversuch Verlaat an. Der Ball fiel Schröter vor die Füße, der per Drehschuss aus kurzer Distanz zum 1:2 verkürzte (26.). Vier Minuten später stellten die Lausitzer wieder den alten Abstand her. Timmy Thieles Flanke von links verpasste Copado zunächst, holte sich den Ball zurück, tanzte auf der linken Strafraumseite Kwadwo aus, der nur halbherzig attackierte, zog nach innen, schloss mit rechts aus acht Metern ab. René Vollath war zwar mit der Hand noch dran, konnte den Einschlag zum 3:1 jedoch nicht verhindern (30.). Nach einer Kombination der Löwen über Verlaat und Schröter landete der Ball bei Hobsch, der Filip Kusic abschüttelte und aus zehn Metern abschloss. Sein Schuss kam aber zu zentral, so dass Bethke parieren konnte (37.). Nach einem Fehler der Cottbuser im Aufbauspiel kam Hobsch im Strafraum an den Ball, Kusic brachte den Fuß dazwischen, verhinderte so im letzten Moment den Schuss aufs lange Eck (41.). In der Nachspielzeit erhöhten die äußerst effektiven Cottbuser – vier Torschüsse, vier Treffer – sogar auf 4:1 durch Tolcay Cigerci (45.+1). Thiele hatte am Strafraum quer auf seinen Mitspieler gelegt, der von Verlaat nicht angegriffen wurde. Cigerci nahm fast ansatzlos Maß, traf in zentraler Position aus 20 Metern ins linke obere Toreck. Effizient bestraften die Gastgeber die Fehler der Sechzger.

    Löwen-Trainer Argirios Giannikis reagierte, tauschte beide Außenverteidiger aus und brachte Florian Bähr und Lukas Reich. Die erste Offensivaktion hatten aber wieder die Lausitzer. Copado hatte von der linken Seite in die Mitte auf Thiele geflankt, doch Vollath warf sich in die Hereingabe (48.). Zwei Minuten später konterten die Sechzger über Wolfram. Sein Zuspiel von der linken Seite auf Schröter konnte der eingewechselte Maximilian Krauß gerade noch verhindern (50.). Ein Linksschuss von Bähr halbrechts aus 14 Metern wurde noch entscheidend geblockt, so dass Bethke den Ball problemlos aufnehmen konnte (53.). Das Tor machten erneut die Gastgeber. Nach einer Ecke von rechts von Dominik Pelivan klärte Hobsch den Ball genau vor die Füße von Thiele, der schloss halblinks aus 15 Metern ab, traf zum 5:1 ins lange Eck (61.). Danach war die Spannung draußen, die Partie verflachte zusehends. Die Löwen versuchten zwar Ergebniskosmetik zu betreiben, jedoch fehlte im Spiel nach vorne die letzte Überzeugung. In der 77. Minute scheiterte Cigerci nach einem Konter im Eins-gegen-Eins an Vollath. Wenn du kein Glück hast, dann kommt auch noch Pech dazu: Der eingewechselte Soichiro Kozuki kam halbrechts im Strafraum aus acht Metern zum Schuss, Bethke war zwar dran, doch der Ball trudelte Richtung Tor, aber der nachsetzende Kusic konnte für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie klären (82.). Nach vier ungeschlagenen Spielen in der Fremde kassierten die Löwen wieder eine Niederlage, während Cottbus die Tabellenführung übernahm.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis fand in der 1. Halbzeit nur das Spiel nach vorne seiner Mannschaft drittligatauglich. „Wir haben uns Chancen herausgespielt, hatten das Potential für mehr Tore. Wenn du aber so früh bei der umschaltstärksten Mannschaft zurückliegst und dich auf einen offenen Schlagabtausch einlässt, wo du auf dem Flügel defensiv nicht gut verteidigst, dann kann das passieren“, kommentierte der 44-Jährige das Ergebnis. Trotzdem dürfe man defensiv es dem Gegner nicht so leicht machen, wie sein Team an diesem Tag, monierte Giannikis. „Du darfst dir in einem solchen Spiel nicht schon nach drei Minuten einen solchen Fehler erlauben!“ Giannikis kündigte eine schonungslose Aufarbeitung an. „Wir werden alles umdrehen, wir müssen uns fragen, wieso kriegen wir die Gegentore, was war besprochen, was wurde nicht eingehalten.“

    „In der 1. Halbzeit hat Effektivität gegen Chancenwucher gespielt“, kommentierte Cottbus-Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz die ersten 45 Minuten. „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir haben im Moment das Selbstverständnis und das nötige Quäntchen Glück, obwohl es auch schöne Tore waren“, gab Wollitz ehrlich zu. „Wir haben auf der Linie gerettet, uns mit fünf Mann reingeschmissen und Bethke hält einen Kopfball von Verlaat, den man nicht unbedingt halten muss. So gehst du mit 4:1 in die Pause.“ Er hätte auf der anderen Seite eine Sechzger-Mannschaft gesehen, „die ich nicht so gut erwartet habe. Fußballerisch war es in der 1. Halbzeit das Beste, was ich hier in Cottbus in dieser Saison gesehen habe.“ Im zweiten Durchgang hätte sein Team dann nicht mehr viel zugelassen. „Irgendwann war der Stecker gezogen. Wenn du 5:1 gewinnst, dann war es auch verdient. Aber man sollte auch sehen, wie es dazu gekommen ist“, blieb Wollitz Realist.


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 27.10.2024, 13.30 Uhr


    FC Energie Cottbus – TSV 1860 München 5:1 (4:1)


    FCE: 12 Bethke (Tor) – 14 Hasse, 19 Kusic, 27 Slamar, 28 Bretschneider – 5 Pelivan – 10 Cigerci, 21 Möker – 22 Copado, 7 Thiele, 11 Halbauer.

    Ersatz: 1 Sebald (Tor) – 3 Rorig, 4 Campulka, 6 Hofmann, 15 Kaizer, 20 Borgmann, 23 Krauß, 36 Juckel, 42 Pronichev.

    1860: 11 Vollath (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 8 Philipp, 30 Wolfram – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 10 Schubert, 14 Kozuki, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 27 Ott, 28 Bähr, 37 Frey.

    Wechsel: Krauß für Halbauer (46.), Pronichev für Copado (62.), Juckel kommt für Möker (62.), Borgmann für Pelivan (70.), Rorig für Cigerci (78.) – Bähr für Kwadwo (46.), Reich für Danhof (46.), Kozuki für Schröter (62.), Frey für Philipp (62.), Kloss für Jacobsen (85.).

    Tore: 1:0 Möker (3.), 2:0 Copado (21.), 2:1 Schröter (26.), 3:1 Copado (30.), 4:1 Cigerci (45.+1), 5:1 Thiele (61.).

    Gelbe Karten: Pelivan – Reich.

    Zuschauer: 14.779 im LEAG Energie Stadion.

    Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Erfurt); Assistenten: Oliver Lossius (Sondershausen), Hannes Ventzke (Kritzmow); Vierter Offizieller: Simon Schreiner (Reichenberg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8140.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/cottbus-…2024-liga-4941228/analyse


    https://www.br.de/nachrichten/…-verliert-mit-1-5,USPFGgN


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-trainer-zr-93379314.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…zum-debakel-93376073.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…jeden-stein-93378434.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…lag-form-zr-93378007.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-5-1-527/


    https://www.abendzeitung-muenc…-in-der-krise-art-1015132


    https://www.weltfussball.de/sp…ottbus-tsv-1860-muenchen/




    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Sport/videos/1271075834324452


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m1-241102


    https://www.bfv.de/spiele/sv-s…OC4000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen-U21 haben das Derby gegen den TSV Grünwald mit 4:1 gewonnen und verteidigten im ersten Rückrundenspiel damit die Tabellenführung. MikeGevorgyan brachte die Sechzger per Foulelfmeter in Führung (51.), Cristian Leone erhöhte per Traumtor auf 2:0 (57.). Nach dem Anschlusstreffer von Alessandro Cazorla (77.) waren es die eingewechselten Luan Klose (84.) und Raphael Wach (88.), die zum Endstand trafen.


    Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste. Daniel Leugner steckte die Kugel links auf Niklas Kern durchgesteckt, dessen Hereingabe von der Grundlinie verpassten im Fünfmeterraum Freund und Feind (1.). Aber auch die kleinen Löwen hatten eine Riesenmöglichkeit. Xaver Kiefersauer spielte von halbrechts Noah Klose im Strafraum an, der legte den Ball aus zwölf Metern an Torhüter Lukas Brandl vorbei, jedoch rettete Verteidiger Sebastian Mitterhuber auf der Linie (3.). Einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Evarist Samey köpfte Yannik Seils am zweiten Pfosten aus acht Metern links am Tor vorbei (6.). Ein flacher Distanzschuss von Mike Gevorgyan hätte genau neben den rechten Pfosten gepasst, aber Brandl war unten, parierte den Ball (11.). Was für eine Chance in der 14. Minute. Cristian Leone erlief auf der rechten Seite einen Pass in die Tiefe von Samey, flankte von der Grundlinie an den ersten Pfosten auf Gilbert Diep, dessen erster Kopfball parierte Brandl, den Abpraller köpfte er an den linken Innenpfosten, von wo aus die Kugel wieder zurück ins Feld sprang. Die Intensität war weiterhin hoch, nur schaffte es zunächst kein Team, sich klare Aktionen im letzten Drittel zu erspielen. Das wurde gegen Ende der 1. Halbzeit anders. Leone prüfte mit einem Aufsetzer aus gut 30 Metern den Grünwalder Keeper (37.). Im Gegenzug flankte Marco Bornhauser von rechts, Erion Avdija hechtete in die Hereingabe, faustete sie nach vorne weg vor dem hinter ihm lauernden Jasmin Kadiric, Diep klärte die Kugel endgültig (38.). Nach einer Rechtsflanke von Leone kam erst kein Löwe zum Abschluss, der Ball landete bei Kiefersauer, der aus dem Zentrum von der Strafraumkante abschloss, leicht abgefälscht ging der Ball übers rechte Kreuzeck (42.). Im Anschluss an die folgende Ecke köpfte Noah Klose links am Tor vorbei (43.). Torlos ging es in die Pause.

    In der 50. Minute gab’s Elfmeter für die Löwen. Diep hatte den Ball auf der rechten Strafraumseite mit der Hacke zurück auf Arin Garza gelegt, der zog nach innen, wurde umgerempelt, Schiedsrichter Maximilian Hafeneder zeigte sofort auf den Punkt. Gevorgyan lief an, verwandelte sicher zur Führung (51.). Glück hatten die Sechzger in der 55. Minute. Erst brachte Leugner an der Strafraumkante die Kugel nicht unter Kontrolle, den Abpraller nahm Bornhauser direkt, obwohl der Schuss genau auf Avdija kam, hatte er damit aufgrund der Härte Probleme, ihn abzuwehren. Ein Traumtor von Leone führte zum 2:0. Der Stürmer hielt halblinks aus 21 Meter einfach drauf, traf unhaltbar für Brandl ins obere linke Kreuzeck (57.). Ein geblockter Schuss von Alessandro Cazorla fiel Leugner vor die Füße, doch dessen Abschluss aus 15 Metern kam zu zentral, so dass Avdija parieren konnte (59.). Nach einer Ablage von Leone schloss Moritz Bangerter aus 18 Metern ab, sein Schuss aufs rechte untere Eck wurde aber sichere Beute des Gästekeepers (67.). Ein Freistoß von der rechten Strafraumkante flankte Samey mit links scharf vors Tor, der eingelaufene Kiefersauer kam mit dem Kopf an den Ball, brachte ihn aber nicht auf den Kasten (71.). In der 77. Minute der Anschlusstreffer. Leugner erlief auf der rechten Seite einen Pass in die Tiefe, Cazorla am zweiten Pfosten nahm die Hereingabe am linken Fünfmetereck direkt aus der Luft, Avdija war zwar noch dran, konnte den Treffer aber nicht verhindern. Drei Minuten später zielte Gevorgyan nach Garza Zuspiel halblinks aus 14 Metern um Zentimeter übers linke Kreuzeck (80.). Die Entscheidung fiel vier Minuten später. Leone hatte butterweich von rechts auf den eingewechselten Luan Klose geflankte, der kam vollkommen frei aus acht Metern zum Kopfball, versenkte die Kugel im linken oberen Eck zum 3:1 (84.). in der 88. Minute erhöhte Raphael Wach nach einem Konter in Überzahl mit einem Schuss halbrechts aus zwölf Metern ins lange Eck auf 4:1 (88.). Das war auch der Endstand. Mit diesem Ergebnis verteidigten die Sechzger die Tabellenführung.


    STENOGRAMM, 18. Spieltag, 26.10.2024, 14 Uhr


    TSV 1860 München – TSV Grünwald 4:1 (0:0)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 4 Seils, 2 Thönig (61., 22 Jägerbauer), 32 Bangerter, 19 Samey – 29 Diep (81., 8 Wach), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 17 Leone, 18 N. Klose (76., L. Klose), 14 Martinovic (23., 30 Garza).

    Tore: 1:0 Gevorgyan (51., Foulelfmeter), 2:0 Leone (57.), 2:1 Cazorla (77.), 3:1 L. Klose (84.), 4:1 Wach (88.).

    Gelbe Karten: Thönig – Shabani, Bornhauser.

    Zuschauer: 150 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Maximilian Hafeneder (Holzkirchen); Assistenten: Felix Wolf (Dietramszell), Julian Spies (Deisenhofen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8142.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


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    Zum Start der Rückrunde empfängt die Löwen-U21 als Vorrundenmeister den TSV Grünwald. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist am Samstag, 26. Oktober 2024 um 14 Uhr.


    „Die Favoritenrolle können wir nicht wegschieben. Damit muss die Mannschaft umgehen“, sagt U21-Coach Felix Hirschnagl vor dem Derby, zumal der TSV Grünwald auf dem vorletzten Platz rangiert. Dass diese Spiele kein Selbstläufer sind, mussten die kleinen Löwen vergangenes Wochenende erfahren, als sie gegen Schlusslicht Rain gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen waren. Bis in die Nachspielzeit stand es 1:1, dann gab es nach dem Blackout eines Gästespielers Elfmeter. Noah Klose nahm das Geschenk dankend an (90.+2). In der 5. Minute der Nachspielzeit traf Mike Gevorgyan sogar noch zum 3:1, wodurch das Team die Vorrunde auf Platz eins abschloss.

    Wahrscheinlich wird es gegen den Aufsteiger auch nicht leichter. „Grünwald ist eine Wundertüte“, hat Hirschnagl erkannt. Am vergangenen Dienstag war er live dabei, als Grünwald im Nachholspiel dem FC Deisenhofen ein 2:2 abtrotzte. „Sie haben vier, fünf Unterschiedsspieler drin, haben aber für ihre Qualität zu wenig Punkte geholt“, findet der 40-Jährige. „Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Aufgrund ihrer Einzelspieler finde ich sie super gefährlich.“

    Fußballerisch sei das Team von Trainer Rainer Elfinger gut, habe aber Probleme gegen den Ball. „Wenn du sie spielen lässt, wenn sie ihre Qualität aufs Feld bringen, können sie super unangenehm werden“, hat Hirschnagl erkannt. „Dazu sind sie bei Standards sehr gefährlich.“ Er erinnert sich ungern an das Hinspiel, als das 2:1 für Grünwald im Anschluss an einen Eckball fiel. Am Ende siegten die jungen Giesinger nach zweimaligem Rückstand trotzdem noch mit 4:2.

    Aufgrund des Hinspiels und der letzten Partie, „die für uns gut gelaufen ist, müssen wir gewarnt sein. In der Bayernliga kann jeder jeden schlagen“, erzählt Hirschnagl. Zumal er erneut seine Viererkette umbauen muss, da Alexander Benede fehlen wird, ebenso wie Martin Zentrich, der sich gegen Rain einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen hat. Dazu werden die nächsten Wochen weiterhin Brahim Moumou und Damjan Dordan wegen muskulärer Probleme ausfallen. „Wenn sie fit sind, können sie uns nochmals richtig Qualität geben. Es ist unser Ziel, die beiden zurück in die Spur zu bringen.“

    Das gilt auch für Philip Kuhn, der nach seinem Kreuzbandriss gegen Rain bereits die komplette 2. Halbzeit auf dem Platz stand. „Seine Einsatzzeit haben wir kontinuierlich gesteigert. Mal schauen, ob er für Samstag schon wieder ein Kandidat für die Startelf ist. Auf jeden Fall ist er sehr nahe dran“, erklärt Hirschnagl. Noch nicht ganz so weit ist Linksverteidiger Moritz Rem. „Er hat die Woche über fast voll trainiert. Wir werden ihn mit in den Kader nehmen“, kündigt der Coach an.

    Ansonsten bleibe es vom Personal weiterhin spannend. „Wir müssen von Woche zu Woche schauen, dass wir innerhalb kürzester Zeit die Abläufe reinbekommen, weil wir ständig umbauen müssen. Bisher haben wir das immer irgendwie hinbekommen“, ist Hirschnagl froh über die Offenheit und Lernbereitschaft seines Teams. „Dadurch ist bei uns die Gegnervorbereitung kein Schwerpunkt. Wir müssen uns auf unsere Prinzipien konzentrieren, uns innerhalb weniger Tage immer wieder neu einspielen.“ Dass das so gut klappt, sei auch ein Verdienst der Spieler. Als Beispiel führt er Außenstürmer Evarist Samey an, der immer wieder auf der Linksverteidiger-Position ausgeholfen hat, oder Innenverteidiger Yannik Seils, der meist rechts in der Viererkette agierte. „Wir bilden flexibel aus“, scherzt Hirschnagl.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8137.htm

    Die zweite Englische Woche in der 3. Liga beenden die Löwen bei Aufsteiger FC Energie Cottbus. Anpfiff im LEAG Energie Stadion ist am Sonntag, 27. Oktober 2024 um 13.30 Uhr. Die Partie wird live bei MagentaSport übertragen.


    Gesundheitlich etwas angeschlagen kam Löwen-Trainer Argirios Giannikis zur Löwenrunde. Dabei kränkelte er bereits während der Länderspielpause. „Anscheinend war der Infekt nicht ganz weg“, erklärte der 44-Jährige. „Aber es ist normal, dass es länger dauert, wenn du täglich auf dem Platz stehst.“

    Erwischt hat es auch Spieler Sean Dulic. Der Youngster wird dieses Wochenende fehlen. Dafür ist Florian Bähr wieder ins Training eingestiegen. Dagegen ist der Einsatz von Julian Guttau fraglich. Der 24-Jährige musste am Freitag das Training abbrechen. „Wir müssen schauen, ob es bei ihm am Sonntag wieder geht“, hat Giannikis den Offensivspieler noch nicht abgeschrieben.

    Die ersten beiden Spiele der Englischen Woche sind für die Löwen eher durchwachsen verlaufen. „Wir sind maximal enttäuscht, dass wir aus den zwei Spielen nur zwei Punkte geholt haben, nachdem wir viermal geführt haben.“ Besonders ärgerte Giannikis die schnellen Gegentore im Heimspiel gegen Osnabrück. „Zum Teil der Wahrheit gehört auch, dass wir beim Stand von 1:1 einen Elfmeter bekommen müssen und der Gegner eine Rote Karte.“ Auch der Strafstoß für die Gäste bei 2:1-Führung der Sechzger bezeichnete der Löwen-Coach als „fragwürdig“.

    Unterm Strich bleibt in der Nachbetrachtung positiv hängen, dass die Mannschaft gezeigt habe, „dass wir Tore erzielen können. Gegen Osnabrück waren es zwei sehr schön herausgespielte Treffer.“ Auch daran macht er die Entwicklung der letzten Wochen fest, „Jedoch stimmt die Leistung nicht mit dem Ergebnis überein“, sprach er das Manko deutlich an. „Das müssen wir uns ankreiden lassen!“

    Mit Energie Cottbus treffen die Löwen auf den erfolgreichsten Aufsteiger in dieser Saison. Das Team von Trainer Claus-Dieter „Pelé“ Wollitz belegt nach elf Spieltagen mit 20 Punkten den 3. Tabellenplatz. „An den Offensivprozessen merkt man, dass sie gut eingespielt sind“, hat Giannikis erkannt. „Sie haben die meisten Tore erzielt, die meisten nach Umschaltmomenten. Darauf müssen wir eingestellt sein.“ Mit 26 erzielten Treffern ist das Team aus der Lausitz absolute Liga-Spitze.

    Die Löwen, die aus den letzten vier Auswärtsspielen zehn Punkte geholt haben, sehen sich auch beim FC Energie nicht chancenlos. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Durch die Ausgeglichenheit gibt es auch innerhalb der Spiele viele Aufs und Abs“, so Giannikis, der auf vergleichbar schwere Partien in der Fremde verweist, auch wenn es andere Schwerpunkte dort waren. „Cottbus ist eine Umschaltmannschaft, die mit Krauß, Cigerci und Thiele gefährliche Spieler hat, die wir aus dem Spiel nehmen müssen.“ Allein dieses Trio hat bisher 17 Tore erzielt und damit einen Treffer mehr als das komplette 1860-Team.

    Gegen den FC Energie könnte Raphael Schifferl wieder in die Innenverteidigung zurückkehren. Seine Entscheidung für Max Reinthaler im Heimspiel gegen Osnabrück begründete Giannikis damit, dass „wir viel Ballbesitz hatten. Er hat das erste Tor mit eingeleitet“. Es spreche für die Qualität des Kaders, dass er mit Blick auf die Stärken des Gegner srotieren könne.

    Das ehemalige „Stadion der Freundschaft“, das jetzt LEAG Energie Stadion heißt, ist als Hexenkessel bekannt. Befürchtungen, seine Mannschaft könne sich davon beeindrucken lassen, hat Giannikis nicht. „Wir hatten in dieser Saison vergleichbare Spiele.“ Er erinnert an die Bielefelder Alm, wo sein Team am Ende mit 1:0 gewann. „Wir müssen in die Partie mit heißem Herzen und kühlen Kopf reingehen, die Risiken klar abwägen. Dann können wir auch in Cottbus punkten.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    FCE: 12 Bethke (Tor) – 3 Rorig, 19 Kusic, 27 Slamar, 28 Bretschneider – 5 Pelivan – 10 Cigerci, 21 Möker – 23 Krauß, 7 Thiele, 11 Halbauer.

    Ersatz: 1 Sebald 30 Pischon (beide Tor) – 4 Campulka, 6 Hofmann, 9 Hajrulla, 14 Hasse, 15 Kaizer, 17 Oesterhelweg, 20 Borgmann, 22 Copado, 31 Milde, 33 Shcherbakovski, 36 Juckel, 42 Pronichev.

    Nicht dabei: 8 Putze (Achillessehnenprobleme).

    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 25 Dulic (grippaler Infekt).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8138.htm


    Wie schon in Unterhaching verspielten die Löwen beim 2:2 gegen den VfL Osnabrück zweimal eine Führung. Patrick Hobsch hatte Sechzig in Front gebracht (41.), Ex-Löwe Joël Zwarts glich zwei Minuten später aus (43.). Das 2:1 durch den eingewechselten Maximilian Wolfram (76.) egalisierte Ba-Muaka Simakala per Foulelfmeter drei Minuten später zum Endstand (79.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Heimspiel gegen Osnabrück auf Florian Bähr, der krank nicht trainieren konnte, und den gelbgesperrten Tunay Deniz verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Erion Avdija, Moritz Bangerter und Eliot Muteba.

    Spielverlauf: Von Beginn an waren die Löwen das aktivere Team. In der 3. Minute flankte Tim Danhof von rechts, Patrick Hobsch im Zentrum setzte zum Seitfallzieher an, traf aber den Ball nicht richtig. Auf der anderen Seite strich ein 28-Meter-Schuss von Kofi Amoako nur knapp über die Querlatte (7.). Eine Minute später kam Joël Zwarts nach Rechtsflanke von Niklas Niehoff am zweiten Pfosten zum Kopfball, bedrängt von seinem Landsmann Jesper Verlaat setzte er die Kugel auf die Querlatte (8.). Im Anschluss an eine Hereingabe von Soichiro Kozuki stocherte David Philipp im Strafraum dem Ball nach, konnte ihn auch Timo Beermann abluchsen, aber Torhüter Lukas Jonsson warf sich auf die Kugel, bereinigte die Situation (16.). Eine Rechtsflanke von Danhof lenkte Amoako mit dem Kopf zum hinter ihm postierten Hobsch, der war aber zu überrascht, konnte den Ball acht Meter vor dem Tor nicht kontrollieren (21.). Eine Flache Hereingabe von Leroy Kwadwo vom linken Flügel in den Rückraum nahm Philipp halblinks aus 13 Metern direkt, sein Schuss wurde jedoch geblockt (25.). Ein 20-Meter-Schuss von Bryang Kayo halblinks ging deutlich am kurzen Eck vorbei (28.). Auf der anderen Seite versuchte es Philipp mit einem Schlenzer von der Strafraumkante hoch aufs rechte Eck, doch der Schuss war nicht platziert genug, so dass Jonsson parieren konnte (30.). In der 36. Minute zeigte Zwarts seine Torjägerqualitäten. Nach einer Hereingabe von rechts durch Kayo schirmte er im Zentrum mit dem Rücken zum Tor den Ball ab, drehte sich links um Verlaat und schoss knapp am linken Pfosten vorbei (36.). Was für ein Tor der Sechzger! Max Rheinthaler hatte von der Mittellinie tief auf die rechte Seite gepasst, Morris Schröter flankte direkt aus vollem Lauf in die Mitte, wo der eingelaufene Hobsch am Fünfmeterraum vollkommen blank stand, aus sechs Metern Jonsson zum 1:0 überwand (41.). Etwas mehr als eine Minute später glich Zwarts die Führung bereits wieder aus. Ba-Muaka Simakala wurde nicht konsequent attackiert, flankte von rechts an den zweiten Pfosten. Dort kam Zwarts zwischen zwei Gegenspielern frei zum Kopfball, traf zum 1:1 (43.). Kurz vor dem Pausenpfiff gab’s nochmals einen Aufreger. Im Zweikampf mit Hobsch fiel Maxwell Gyamfi und spielte dabei den Ball eindeutig mit der Hand. Dadurch kam der 1860-Stürmernicht mehr zum Abschluss, den berechtigten Elfmeterpfiff verweigerte Konrad Oldhafer jedoch aus unerfindlichen Gründen den Löwen (45.).

    Die Sechzger machten nach Wiederbeginn Druck. Philipp hatte im Strafraum Hobsch angespielt, dessen Schuss wurde geblockt, Hobsch passte den Abpraller zu Philipp, der halblinks am Fünfmeterraum zum Abschluss kam, aber hoch übers lange Eck zielte (51.). Ein Freistoß von Simakala fast von der rechten Eckfahne touchierte Robert Tesche mit dem Kopf im Torraum, anschließend konnte das Spielgerät zur Ecke geklärt werden konnte (54.). Eine Hereingabe von rechts durch Simakala verlängerte Zwarts am ersten Pfosten, jedoch schlug Reinthaler im Fünfmeterraum die Kugel weg (60.). Nach einer Ecke von rechts durch Jacobsen fiel die Kugel Hobsch vor die Füße, der kam aus acht Metern zum Abschluss, schoss aber ein VfL-Spieler an (71.). Ein 21-Meter-Schuss von Marlon Frey aus zentraler Position ging knapp am linken Pfosten vorbei (73.). In der 76. Minute passte Frey in die Tief auf den lins gestarteten Maximilian Wolfram, sein Gegenspieler Lion Semic rutschte weg, wodurch der Löwen-Strürmer frei Bahn hatte. Am linken Fünfmetereck zog er ab, traf hoch ins lange Eck zum 2:1 (76.). Duplizität der Ereignisse: Knapp eine Minute später gab es Elfmeter für die Gäste. Bastien Conus war im Strafraum schneller am Ball als Kozuki, der ihn traf. Diesmal zeigte Oldhafer auf den Punkt (78.). Simakala schnappte sich den Ball, verlud Vollath und traf zum 2:2 ins rechte untere Eck (79.). Wieder gaben die Löwen nur wenige Minuten später eine Führung aus der Hand, zum vierten Mal in Folge! In der 83. Minute zog Kozuki von rechts nach innen, schloss dann mit links aus 17 Metern ab, sein Schuss kam aber zu zentral auf Jonsson (83.). Jacobsen Abschluss wurde in der 88. Minute vom eingewechselten Fabian Schubert abgefälscht, der Ball fiel allerdings genau in die Arme von Jonsson. In der Schlussphase hatten die Löwen noch einige Möglichkeiten, die letzte durch Schubert, der aus sieben Metern den Ball über die Querlatte köpfte (90.+5). Direkt danach war Schluss.


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 23.10.2024, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – VfL Osnabrück 2:2 (1:1)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 2 Danhof, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 21 Kwadwo – 5 Jacobsen, 37 Frey – 17 Schröter, 8 Philipp, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 7 Guttau, 10 Schubert, 18 Kloss, 20 Reich, 24 Schifferl, 25 Dulic, 27 Ott, 30 Wolfram,

    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 29 Niehoff, 4 Gyamfi, 33 Beermann, 3 Conus – 48 Kayo, 6 Amoako, 26 Gnaase , 8 Tesche – 11 Zwarts, 7 Simakala.

    Ersatz: 1 Richter (Tor) – 5 Ajdini, 10 Wulff, 17 Semic, 18 Kehl, 19 Müller, 25 Wiemann, 38 Wiethaup, 39 Karademir.

    Wechsel: Guttau für Philipp (63.), Wolfram für Schröter (30.), Schubert für Hobsch (85.) – Semic für Kayo (74.), Wiethaup für Simakala (84.), Wulff für Niehoff (90.), Müller für Zwarts (90.).

    Tore: 1:0 Hobsch (41.), 1:1 Zwarts (43.), 2:1 Wolfram (76.), 2:2 Simakala (79., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Jacobsen – Niehoff.

    Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel); Assistenten: Alexander Roppelt (Bad Schwartau), Max Kluge (Falkenau); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8135.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-4941214/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…n-tabellenletzten,US30GN0


    https://www.tz.de/sport/1860-m…usslicht-zr-93371863.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-live-hobsch-wolfram-526/


    https://www.abendzeitung-muenc…ehlt-klarheit-art-1014389


    https://www.weltfussball.de/sp…-muenchen-vfl-osnabrueck/



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/fc-…v-1860-muenchen-m1-241027


    https://www.bfv.de/wettbewerbe…O000007VS5489B3VVLDQQH4-G


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen empfangen in der Englischen Woche Zweitliga-Absteiger und Schlusslicht VfL Osnabrück. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Mittwoch, 23. Oktober 2024 um 18.60 Uhr. Die Partie wird live bei MagentaSport übertragen.


    Mit dem 2:2 am Sonntagabend bei der SpVgg Unterhaching sind die Löwen seit vier Spielen auswärts ungeschlagen, gewannen davon drei. Im Grünwalder Stadion sieht die Bilanz in dieser Saison etwas dürftig aus. „Wir spielen gerne zu Hause vor unseren Fans“, antwortet Trainer Argirios Giannakis auf die Frage, ob er derzeit lieber in der Fremde spiele. Der Coach verweist auf unterschiedliche Spielverläufe. „Zuletzt gegen Wiesbaden und auch gegen Dresden musst du nicht verlieren. Ich hoffe, dass unsere Fans am Mittwoch mit einem Lächeln nach Hause gehen können“, sagt er mit einem Augenzwinkern, gibt aber offen zu: „Die Heimtabelle sieht nicht so aus, wie wir sie gerne hätten.“ Giannikis lässt keinen Zweifel daran, dass ihn die Ausbeute auf Giesings Höhen ärgert. „Das möchten wir gegen Osnabrück in die richtigen Bahnen lenken. Wir erinnern uns gerne an das letzte Flutlichtspiel daheim gegen Hannover 96 II.“ Es war der einzige Dreier in dieser Saison im heimischen Stadion.

    Englische Wochen bieten sich immer zum rotieren an, zumal schon zum Spiel gegen Unterhaching viele Spieler aus Verletzungen oder Krankheiten gekommen waren. So musste der Trainer Soichiro Kozuki, der das erste Tor vorbereitet und den zweiten Treffer selbst erzielt hatte, nach etwas mehr als einer Stunde entkräftet vom Feld nehmen. Bei Patrick Hobsch ließ die Frische gegen Ende ebenfalls stark nach. „Er war auch krank gewesen“, so Giannikis.

    Positiv ist: „Alle sind gut aus dem Spiel herausgekommen. Stand jetzt ist nur Flo Bähr gegen Osnabrück fraglich“, so der 44-Jährige. Dazu fehlt Tunay Deniz aufgrund seiner fünften Gelben Karte, die er in Haching gesehen hat. Für ihn habe er mit Marlon Frey, Tim Kloss und Moritz Bangerter drei Alternativen. „Ansonsten müssen wir den körperlichen Zustand beachten“, tendiert Giannikis zum Rotieren, wenngleich er sein Team von der Fitness in Unterhaching gut aufgestellt sah. Während die Gastgeber in der Schlussphase mit ihren Kräften am Ende waren, initiierten die Löwen noch einige hoffnungsvolle Angriffe. „Ich hätte mir aber mehr Durchschlagskraft in den letzten 15 Minuten gewünscht“, haderte Giannikis mit der verpassten Chance, den Siegtreffer zu erzielen. Die Tendenz geht trotzdem dazu, den einen oder andere Wechsel in der Startelf vorzunehmen. „In der letzten Englischen Woche hatte ich wenig gewechselt, aber mittlerweile sind die Abläufe besser drin und wir haben genug Qualität im Kaden, um zu rotieren.“

    Mit dem VfL Osnabrück kommt zwar der Tabellenletzte nach Giesing, ein Selbstläufer wird die Partie nach Einschätzung von Giannikis auf keinen Fall. „Nach einem Ligawechsel dauert es immer, bis die Fähigkeiten des Kaders auf den Platz kommen.“ Das sei in seiner Zeit als Co-Trainer beim KSC nicht anders gewesen, erinnert sich der 44-Jährige.

    Mit Torwart David Richter und Joël Zwarts stehen zwei Ex-Löwen in den Reihen der Niedersachsen. „Wir machen von jedem gegnerischen Spieler eine Analyse. Das fällt natürlich leichter, wenn man die Spieler kennt“, sieht Giannikis das Ganze pragmatisch. „Der Gegner ist zwar Letzter, hat aber gerade vorne mit Simakala, Zwarts und Engelhardt eine enorme Qualität. Sie haben viele Spieler aus dem letztjährigen Zweitligakader behalten.“ Auch deshalb wird der Löwen-Trainer die Lila-Weißen nicht unterschätzen. „Wir müssen unsere Leistung auf den Platz bringen, wenn wir die Punkte hierbehalten wollen.“

    Übrigens: Für die Partie am Mittwoch gibt es noch Restkarten. Auch eine Tageskasse am Grünwalder Stadion wird geöffnet sein.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 37 Frey – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 10 Schubert, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 25 Dulic, 27 Ott, 30 Wolfram, 32 Bangerter, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 36 Deniz (Gelb-Sperre).

    VFL: 1 Richter (Tor) – 5 Ajdini, 4 Gyamfi, 33 Beermann, 3 Conus – 26 Gnaase – 48 Kayo, 6 Amoako – 29 Niehoff, 7 Simakala – 9 Engelhardt.

    Ersatz: 21 Jonsson, 36 Böggemann (beide Tor) – 8 Tesche, 10 Wulff, 11 Zwarts 14 Mulaj, 15 Beyer, 17 Semic, 18 Kehl, 19 Müller, 23 Ercan, 25 Wiemann, 38 Wiethaup, 39 Karademir.

    Nicht dabei: 30 Oduah (Halswirbelsäulenverletzung).

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel); Assistenten: Alexander Roppelt (Bad Schwartau), Max Kluge (Falkenau); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8133.htm