Beiträge von Loewe

    Die Löwen erkämpften sich nach frühem Rückstand beim 1:1 einen Punkt bei Alemannia Aachen. Durch einen zweifelhaften Elfmeter, den Bentley Bexter Bahn verwandelte, gingen die Gastgeber bereits in der 11. Minute in Führung. Joker Patrick Hobsch erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich (87.). Damit sind die Sechzger seit drei Spielen in der Liga unbesiegt.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste in Aachen auf David Philipp (krank) und Moritz Bangerter (Hüftprobleme) verzichten. Der dritte Torhüter Erion Avdija, Sean Dulic und Eliot Muteba spielten fast zeitgleich mit der U21 beim SV Erlbach.

    Spielverlauf: Die erste Chance des Spiels hatten die Gastgeber, nachdem die Löwen eine Linksflanke nicht entscheidend klären konnten, Anas Bakhat der Ball im Zentrum vor die Füße fiel. Der Aachener nahm ihn aus elf Metern direkt aus der Luft, sein Schuss ging aber weit am Tor vorbei (5.). In der 8. Minute lag der Ball im 1860-Tor. Nach Bakhat-Zuspiel war Anton Heinz zum Abschluss gekommen, stand aber beim Zuspiel knapp im Abseits. Entsetzen bei den Löwen in der 10. Minute, als am rechten Strafraumeck Bentley Bexter Bahn im Zweikampf mit Soichiro Kozuki zu Fall kam, Schiedsrichter Martin Wilke sofort auf Elfmeter entschied. Der Kontakt, so zeigten es die Fernsehbilder, fand vor der Linie statt, also eine klare Fehlentscheidung des Unparteiischen. Der Gefoulte trat selbst an, schickte Marco Hiller ins linke Eck und schob die Kugel zum 1:0 rechts ein (11.). Der erste halbwegs gefährliche Sechzger-Angriff fand in der 18. Minute statt. Morris Schröters Hereingabe von rechts wurde jedoch von Aachens Keeper Marcel Johnen vor Kozuki abgefangen. In der 24. Minute konterte die Alemannia. Florian Heister spielte einen Diagonalball auf Bakhat, der tauchte halbrechts vor Hiller aus, der seinen Schuss aus 14 Metern mit einem Reflex parierte. Danach bekam Sechzig langsam die Kontrolle über das Spiel, auch weil Aachen nicht mehr so aggressiv presste, sich dafür aber mehr aufs schnelle Umschalten verlegte. Nach einer Rechtsflanke von Heister verschätzte sich Jesper Verlaat, wodurch sein Gegenspieler Anton Heinz frei zum Kopfball kam, aber die Kugel aus acht Metern genau in die Arme von Hiller köpfte (38.). Eine Hereingabe von rechts durch Lukas Reich legte Tunay Deniz mit der Hacke zurück auf Julian Guttau, der halbrechts an der Strafraumkante zum Abschluss kam, aber mit seiner Direktabnahme knapp über die Querlatte zielte (41.). Ein 22-Meter-Freistoß von Heinz ging knapp über die Querlatte (45.+2). Das war die letzte Aktion vor der Pause.


    Keine Minute war gespielt, da hatte Aachen schon die erste gefährliche Szene. Nach einem Einwurf von rechts verlängerte Soufiane El-Faouzi den Ball per Kopf in den Strafraum, wo ihn Lamar Yarbrough mit der Brust annahm, artistisch im Fallen aus der Drehung abschloss, aber aus acht Metern über das Tor schoss (46.). In der 50. Minute war Florian Bähr im Alemannia-Strafraum vor Lukas Scepanik am Ball, kam zu Fall, aber Schiedsrichter Wilke entschied auf Foul für die Gastgeber. Beinahe wäre kurz danach nach einem Konter das 2:0 gefallen. Nach einem Ballverlust von Deniz am gegnerischen Strafraum ging es über Heinz im Zentrum nach vorne, halbrechts im Strafraum kam Heister aus 13 Metern zum Abschluss, scheiterte aber an Hiller (52.). In der 56. Minute flog eine Bogenlampe in den Strafraum, Torhüter Johnen kam nicht an den Ball. Dieser landete bei Schröter, der rechts am Fünfmeterraum zum Abschluss kam, aber die Kugel aus spitzem Winkel nicht aufs verwaiste Tor brachte. Ein 19-Meter-Schuss von Deniz aus halbrechter Position aufs kurze Eck wehrte Johnen zur Seite ab (59.). In der 65. Minute kassierte Thore Jacobsen seine 5. Gelbe Karte, wird im Heimspiel gegen Hansa Rostock den Löwen fehlen. Im Anschluss an eine Rechtsflanke von Heister legte Scepanik den Ball am zweiten Pfosten per Kopf in die Mitte, wo aber Verlaat vor dem Ex-Löwen Kevin Goden klärte (67.). Nach einem Doppelpass mit Scepanik zielte Heister aus 17 Metern knapp über den Querbalken (70.). In der 70. Minute brachte 1860-Cheftrainer Argirios Giannikis mit Florian Schubert eine zweite Spitze für die Schlussphase. Einen 22-Meter-Freistoß, leicht nach links versetzt, zirkelte Deniz mit rechts um die Mauer, zielte aber am kurzen Eck vorbei (74.). Bei einem Konter entwischte der schnelle Goden Verteidiger Raphael Schifferl, scheiterte im Strafraum aber mit seinem Abschluss an Hiller (83.). In der 87. Minute stach Joker Patrick Hobsch. Deniz hatte den Ball per Kopf auf Maximilian Wolfram verlängert, der legte im Strafraum quer auf Hobsch, der halblinks aus acht Metern zum Abschluss kam, den Ball durch die Beine von Salomon Nkoa zum 1:1 im langen Eck versenkte. Es war der fünfte Treffer des Löwen-Torjägers. Nach einer Ecke von der linken Seite kam Mika Hanraths frei zum Kopfball, setzte die Kugel jedoch aus acht Metern übers 1860-Tor (90.). Beide Teams drängten in der fünfminütigen Nachspielzeit auf die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte Scepanik, der seinen Drehschuss halbrechts aus 15 Metern übers kurze Kreuzeck setzte. Direkt danach war Schluss. Die Löwen sind damit in der Liga seit drei Spielen unbesiegt, holten dabei sieben Punkte.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis hatte eine stetige Steigerung bei seinem Team im Laufe des Spiels gesehen. „Am Anfang waren wir träge“, analysierte der 44-Jährige, „haben nicht mutig gegen das Pressing von Aachen herausgespielt und einen dummen Elfmeter gegen uns bekommen. Dann ist es schwer, wenn du bei der Wucht des Stadions zurückliegst. Aber je länger das Spiel ging, haben wir mehr Energie auf den Platz gebracht.“ Klar sei der Gegner zu Konterchancen gekommen. „Das ist normal, wenn du einem Rückstand hinterherläufst. Aber ich glaube, dass wir in der 2. Halbzeit mehr im gegnerischen Strafraum waren und folgerichtig das 1:1 erzielt haben.“ Aachen sei schließlich keine Laufkundschaft. „In der 1. Halbzeit haben wir nicht die Wege gemacht, die man machen muss“, kritisierte Giannikis. In der Pause habe man einige taktische Dinge angepasst. „Die Mannschaft hat sich und die Fans mit einer Energieleistung am Ende belohnt.“


    Aachens Coach Heiner Backhaus war angefressen. „Ich habe schon Drittliga-Mannschaften gesehen, die so ein Spiel 5:0 gewinnen. Wie viele Chancen willst du noch haben“, lautete seine rhetorische Frage. „Mit der gefühlten ersten Halbchance kommt der Gegner dann nach zwei Beinschüssen zum Ausgleich“, ärgerte sich der Alemannia-Coach. „Diese mangelnde Effizienz kann uns am Ende das Genick brechen. Das ist aber auch ein Stück weit Ausdruck von Qualität.“


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 23.11.2024, 14.03 Uhr


    Alemannia Aachen – TSV 1860 München 1:1 (1:0)


    AAC: 1 Johnen (Tor) – 15 Hanraths, 34 Nkoa, 25 Yarbrough – 19 Heister, 18 El-Faouzi, 9 Bahn, 5 Strujic, 10 Bakhat – 21 Heinz, 8 Scepanik.

    Ersatz: 23 Bördner (Tor) – 4 Meyer, 11 Goden, 13 Rumpf, 14 Putaro, 16 Bapoh, 24 Töpken, 30 Winter, 35 Benshop.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 30 Wolfram – 14 Kozuki.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 2 Danhof, 10 Schubert, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 27 Ott, 34 Hobsch, 37 Frey.

    Wechsel: Goden für Bakhat (62.), Benshop für Heinz (68.), Rumpf für Bahn (76.) Winter für Heister (76.) – Hobsch für Kozuki (46.), Schubert für Guttau (70.), Schifferl für Reinthaler (70.), Frey für Jacobsen (85.), Kwadwo für Bähr (85.).

    Tore: 1:0 Bahn (11., Foulelfmeter), 1:1 Hobsch (87.).

    Gelbe Karten: Hanraths, Johnen, Heister, Yarbrough – Deniz, Schröter, Jacobsen, Wolfram, Schifferl, Hobsch, Schubert.

    Zuschauer: 31.579 Stadion Tivoli (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Tobias Huthmacher (Sigmaringen), Sebastian Hilsberg (Leiningerland); Vierter Offizieller: Jason Lieser (Hetzerath).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8178.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/aachen-g…liga-4941258/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-und-br-fernsehen,UUUJdOF


    https://www.tz.de/sport/1860-m…nnia-aachen-93429247.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-tivoli-zr-93429027.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-bester-loewe-art-1020958


    https://www.abendzeitung-muenc…olfram-hiller-hobsch-537/




    PK nach den Spiel:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…c-hansa-rostock-m1-241130


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…RUO000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…hansa-rostock/liveticker/

    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd im letzten Auswärtsspiel des Jahres am Samstag, 23. November 2024, zum amtierenden Meister der Bayernliga Süd, dem SV Erlbach. Anpfiff in der Holzbau Grübl Arena (Petzenthal 31, 84567 Erlbach) ist um 15 Uhr. Das Hinspiel endete torlos.


    Es ist immer ein Fußballfest, wenn die kleinen Löwen in den Landkreis Altötting kommen. Letzte Saison waren dort an einem Freitagabend knapp 700 Zuschauer, sahen einen 2:1-Erfolg der Gastgeber. Diesmal hat die Partie noch eine zusätzliche Note: Es ist ein Spitzenspiel! Die Sechzger führen mit 39 Punkte die Tabelle an, Erlbach könnte mit einem Sieg – trotz eines Spiels Rückstand – mit der Löwen-Reserve gleichziehen.

    Flog das Team aus der knapp 1.200 Einwohner zählenden Gemeinde Erlbach die letzte Saison unter dem Radar und konnte aufgrund der Kürze der Zeit trotz Meisterschaft die Auflagen des Verbandes im Sommer für die Regionalliga nicht erfüllen, wird in diesem Jahr kräftig an der Infrastruktur gearbeitet. So wurde zuletzt die Kapazität der Tribüne um etwa 200 Plätze mittels einer Stehplatzreihe erhöht, die gegen die kleinen Löwen erstmals genutzt werden soll. Der Regionalligaaufstieg ist bei dem Dorfverein also mittlerweile ein Thema.

    Sportlich ist die Mannschaft bisher im Soll, hat den Umbruch nach dem Aufstiegsverzicht bestens verkraftet. Obwohl einige Stammkräfte den Verein verlassen haben und eine zweistellige Zahl an Neuzugängen integriert werden musste, steht das Team von Trainer Lukas Lechner als Vierter gut da. Dabei fällt besonders die Defensivstärke der Oberbayern ins Auge. In 19 Spielen bekamen sie erst zehn Gegentreffer. Im Vergleich: Die Löwen-U21 steht bei einem Spiel mehr bei 22. Das geht natürlich auf Kosten der Offensive. 19 Tore für den SVE ist die zweitschlechteste Ausbeute. Nur Schlusslicht Rain hat weniger Treffer erzielt (17). Die Sechzger treffen mehr als doppelt so oft, stehen bei 41.

    Zuletzt ist bei den kleinen Löwen jedoch der Motor etwas ins Stocken geraten. In Landsberg setzte es nach gutem Beginn und einer 1:0 Führung – dazu wurde noch ein Elfmeter verschossen – am Ende eine 1:4-Niederlage. Für Trainer Felix Hirschnagl liegt das am häufig wechselnden Personal aufgrund von Verletzungen, Sperren und Abstellungen von den Profis. „Dadurch sind wir nicht immer optimal eingestellt, manche Abläufe sitzen nicht, wie sie sitzen sollten.“ Das seien auch für ihn neue Erfahrungswerte in seinem ersten Jahr als U21-Coach. Trotzdem ist er mit dem bisherigen Saisonverlauf hochzufrieden. „Was die Punkte angeht, haben wir performt, sind absolut konkurrenzfähig. Wir werden auch in Erlbach versuchen, unser Spiel durchzudrücken“, wenngleich der 40-Jährige weiß, dass es die Platzverhältnisse für sein technisch starkes Team nicht gerade leichter machen werde. „Da müssen wir eben neu justieren, aber wir wollen uns treu bleiben.“

    Die Personallage ist weiterhin angespannt. Neben den langzeitverletzten Collin Beutel, Anian Brönauer, Brahim Moumou, Daniel Winkler und Damjan Dordan rechnet Hirschnagl in diesem Jahr auch nicht mehr mit Martin Zentrich, Ivan Martinovic und Teo Marosevic. Während Noah Klose wieder zur Verfügung steht, hat sich sein Zwillingsbruder Luan am Mittwoch mit einem Magen-/Darminfekt abgemeldet. Arin Garza wurde wegen seiner Roten Karte aus dem Landsberg-Spiel für eine Partie gesperrt. Dafür steht Erion Avdija wieder zur Verfügung. Mit der U21 des Kosovo hatte er zwei Testspiele gegen Nordmazedonien bestritten, die mit 3:1 und 1:0 gewonnen wurden. „Erion hat zwei tolle Spiele in der Nationalmannschaft gemacht. Wir sind stolz auf ihn“, sagt Hirschnagl, der den 19-Jährigen zum Abschlusstraining wieder beim Bayernliga-Team begrüßen konnte.

    Schützenhilfe von der U19 gibt es keine, weil für das Team von Trainer Jonas Schittenhelm nach der Länderspielpause der Vorrunden-Endspurt beginnt, dafür jeder Mann gebraucht wird, um noch den Sprung unter die ersten Drei zu schaffen. Ohnehin sieht Hirschnagl seine Jungs in einer schwierigen Phase, „in der wir mehr arbeiten müssen, weil es nicht mehr so leicht geht. Das sind Widerstände, die wir als Mannschaft wegstecken müssen.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8175.htm


    Liveticker das Spiel:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-241123


    https://www.bfv.de/spiele/sv-e…6PG000000VS5489B4VVTKJJ35

    Die Löwen müssen nach der Länderspielpause auswärts am 15. Spieltag in der 3. Liga bei Alemannia Achen ran. Anpfiff auf dem Tivoli ist am Samstag, 23. November 2024 um 14.03 Uhr. Die Partie ist live im WDR und BR Fernsehen sowie bei MagentaSport zu sehen.


    Zu Beginn der Löwenrunde am Donnerstag gratulierte der aktuelle 1860-Trainer Argirios Giannikis einem seiner Vorgänger, Werner Lorant, zum 76. Geburtstag. Danach stand gleich die Aufarbeitung der 1:3-Niederlage im Toto-Pokal während der Länderspielpause gegen die SpVgg Unterhaching im Fokus. „Das ist abgehakt, wir haben das Spiel analysiert und besprochen, was nicht so gut gelaufen ist.“ Jetzt gelte die volle Konzentration wieder der Liga. Dort gab es zuletzt zwei 3:0-Siege.

    Ohnehin, das habe er bereits vorher gesagt, sei der Pokal ein anderer Wettbewerb, müsse deshalb anders betrachtet werden. „Wir wussten, dass es kein Selbstläufer werden würde. Trotz Zielvorgabe haben wir es zu Hause nicht geschafft, eine Runde weiterzukommen.“ Der 44-Jährige sei über das Ausscheiden genauso enttäuscht wie die Fans. Doch lamentieren bringe in der aktuellen Situation nichts.

    Der Trainer hat im Nachgang auch das Gespräch mit René Vollath gesucht, dem einige Fans nach seinem Patzer die Schuld für das Aus im Toto-Pokal in die Schuhe geschoben haben. „René ist ein erfahrener Spieler mit über 200 Ligaspielen. Er kann das einordnen“, macht sich Giannikis keine Sorge um die Psyche seines Keepers. „René hat in der Woche gut trainiert.“

    Am Dienstagabend stand ein gemeinsamer Termin außerhalb des Fußballs an. Die Mannschaft besuchte das Spiel ihres Eishockey-Partnerklubs EC Bad Tölz gegen den EC Peiting. Es sei wichtig, so Giannikis, als Team gemeinsam Zeit zu verbringen. „Das gehört dazu, um die Gruppe zu stärken.“

    Bei den Personalien konnte der Löwen-Trainer Entwarnung bei Max Reinthaler geben. Der Innenverteidiger hatte gegen Haching wegen Rückenproblemen vorzeitig den Platz verlassen. „Er konnte nach der Behandlung die Woche wieder voll mittrainieren“, so der Trainer. Dagegen wird er längerfristig auf Moritz Bangerter wegen seiner Hüftproblemen verzichten müssen. Zudem brach David Philipp am Donnerstag das Training ab. Bei ihm ist ein grippaler Infekt im Anflug. Er wird deshalb die Fahrt nach Aachen nicht mitmachen.

    Am Tivoli werden rund 4.000 Löwenfans erwartet. Das Stadion, so ist vom Aufsteiger zu hören, könnte erstmals wieder seit zwölf Jahren restlos ausverkauft sein. Schon jetzt sind 30.000 Tickets weg. „Die Euphorie ist groß“, weiß Giannikis, der sich auf das Spiel freut. „Aachen spielt ein hohes Pressing, sehr intensiv. Aber wir haben erfahrene Jungs im Team, die bereits gezeigt haben, dass sie auswärts mit einer solchen Kulisse klarkommen.“

    Persönlich hat Giannikis als Cheftrainer nur gute Erinnerungen an das Stadion. In seinem ersten Ligaspiel als Coach von Rot-Weiss Essen feierte er am Tivoli einen Sieg. Daran würde er mit dem TSV 1860 gerne anknüpfen. „Wir sind ambitioniert, wollen das Maximale herausholen“, sagt er und verweist darauf, dass die letzten beiden Partien gewonnen wurden. „Aber in dieser engen Liga musst du das Woche für Woche bestätigen.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    AAC: 23 Bördner (Tor) – 15 Hanraths, 13 Rumpf, 25 Yarbrough – 30 Winter, 18 El-Faouzi, 9 Bahn, 5 Strujic – 21 Heinz, 35 Benshop, 8 Scepanik.

    Ersatz: 1 Johnen, 33 Zeller (beide Tor) – 3 Makanda, 4 Meyer, 6 Baum, 7 Marquet, 10 Bakhat, 11 Goden, 14 Putaro, 16 Bapoh, 17 Schwermann, 19 Heister, 20 Dervisevic, 24 Töpken, 34 Nkoa, 47 Aourir.

    Nicht dabei: 2 Schell (Knie-OP), 22 Schmidt (Kahnbeinbruch), 46 Gaudino (Gelb-Rot-Sperre).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 10 Schubert, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 25 Dulic, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 8 Philipp (krank), 32 Bangerter (Hüftprobleme).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8173.htm


    PK:



    Liveticker für das Spiel:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-241123


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…QNC000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Löwen gewinnen und verlieren gemeinsam.

    Niemand in Weiß und Blau war gestern auch nur ansatzweise zufrieden mit dem, was auf dem Rasen passiert ist. Fans, Spieler und Verantwortliche waren zu Recht sauer über eine schwache Leistung und das Ausscheiden aus dem Landespokal.

    Neben vielen anderen in der Mannschaft hat auch René Vollath einen schwarzen Tag erlebt. Das 0:1 leitete die Niederlage der Löwen ein.

    Was im weiteren Verlauf des Spiels passierte, hat viele im Löwen-Umfeld schockiert. René, der sich seit dem ersten Tag mit vollem Herzen für 1860 engagiert und in den vergangenen beiden Spielen klaglos den Platz auf der Bank hinnahm, wurde von beiden Fanseiten verhöhnt und gute Aktionen wurden hämisch beklatscht. So deutlich, dass es die Mannschaft im laufenden Spiel registrierte. Die Spieler verzichteten nach Spielende auf die übliche Stadionrunde, um ein Zeichen gegen die Ausgrenzung eines Einzelnen zu setzen.

    Mannschaft, Trainer und Verantwortliche werden die Leistung des Spiels genau analysieren und sich und die Leistung hinterfragen.

    Wir rufen alle Fans dazu auf, das Gleiche zu tun, sich und das eigene Verhalten ebenfalls zu hinterfragen. Sei es im Stadion oder in den Kommentarbereichen.

    Beim TSV 1860 München sollen gegenseitiger Respekt und Fairness im Vordergrund stehen. Wir bitten dies auch im Kommentarbereich dieses Post zu beherzigen.


    https://www.facebook.com/TSV1860

    René Vollath hatte gestern Nachmittag im Sechzgerstadion vermutlich einen der schwärzesten Tage in seiner Karriere als Profifußballer. Unbestritten war der Fehler beim 0:1 haarsträubend und brachte die Löwen auf die Verliererstraße. Verloren hat aber nicht René Vollath alleine, die Mannschaft schaffte es die anschließenden 60 Minuten nicht, die Gäste aus Haching ernsthaft in Gefahr zu bringen.


    https://sechzger.de/rene-volla…fuer-einen-fairen-umgang/

    Die Löwen sind raus aus dem Toto-Pokal. Im Viertelfinale setzte es auf Giesings Höhen eine 1:3-Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching. Der Anfang vom Ende war daserste Gegentor. Ein Freistoß von Johannes Geis rutschte 1860-Keeper René Vollath durch die Hände (31). In der 2. Halbzeit trafen erst Julian Kügel (61.) und Max Lamby (78.), bevor Jesper Verlaat in der 3. Minute der Nachspielzeit Ergebniskosmetik betreiben konnte.


    Personal: Löwen-Trainer Argirios Giannikis musste im Duell gegen den Ligarivalen auf den rotgesperrten Florian Schubert und Moritz Bangerter (Hüftprobleme) verzichten, ebenso auf Torwart Erion Avdija, der mit der U21 des Kosovo auf Länderspielreise weilte. Sean Dulic und Eliot Muteba sammelten zeitglich in der Bayernliga-Mannschaft beim Auswärtsspiel in Landsberg Spielpraxis.

    Spielbericht: Erstmals gefährlich vor dem Hachinger Tor wurde es in der 4. Minute. Eine Freistoßflanke von Tunay Deniz auf Strafraumhöhe an der linken Außenlinie rutschte durch den Torraum, ohne dass ein Löwe ans Spielgerät kam. Ansonsten passiert in der Anfangsviertelstunde wenig vor den Toren. Erneut war es ein Freistoß, diesmal von der rechten Seite durch Thore Jacobsen, der etwas für Gefahr sorgte. Der eingelaufene Patrick Hobsch verlängerte die Hereingabe im Zentrum mit dem Kopf, aber kein Sechzger stand am zweiten Pfosten (22.). Eine Hereingabe von links durch Florian Bähr verpasste Morris Schröter im Rücken von Max Lamby am rechten Fünfmetereck, die anschließende Hereingabe von Lukas Reich landete in den Armen von Hachings Keeper Kai Eisele (25.). In der 31. Minute fiel aus dem Nichts heraus die Führung für die Gäste. Johannes Geis hatte einen Freistoß von links fast an der Mittellinie hoch an den rechten Pfosten geschlagen, der Ball war ewig unterwegs, René Vollath rutschte unbedrängt die Kugel beim Fangversuch durch die Hände, schlug zum 0:1 im Löwen-Tor ein (31.). Zu seiner Entschuldigung kann vielleicht gesagt werden, dass er genau in die Sonne geblickt hatte, trotzdem war es ein riesen Fauxpas. Die Sechzger waren durch den Treffer geschockt. Kurz danach lief Julian Kügel alleine aufs 1860-Tor zu, doch dieses Mal war Vollath auf dem Posten und verhinderte im Eins-gegen-Eins den Treffer (33.). Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, so nahmen die Löwen den völlig unnötigen Rückstand mit in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff rutschte eine Rechtsflanke von Schröter beim Kopfballversuch Soichiro Kozuki im Zentrum über den Scheitel (51.). Ansonsten taten sich die Löwen weiterhin schwer, Chancen zu kreieren. Ein Zehn-Meter-Schuss aus halblinker Position mit rechts von Simon Skarlatidis vereitelte der eingewechselte Raphael Schifferl per Kopf (59.). Kurz danach war es dann passiert. Andy Breuer flankte unbedrängt von der rechten Seite, in der Mitte kam Kügel zum Kopfball, ließ beim 2:0 für die Gäste Vollath keine Chance (61.). Löwen-Trainer Argirios Giannikis reagierte mit einem Dreifachwechsel (62.), doch zunächst änderte sich wenig. Eine Flanke von rechts durch Schröter wurde immer länger, landete auf der Latte, prallte zurück ins Feld zu Maximilian Wolfram, der vom linken Fünfmetereck nach innen zog, mit rechts abschloss, aber aus sieben Metern nicht richtig Druck hinter den Ball bekam, so das Eisele parieren konnte (69.). In der 78. Minute sogar das 3:0. Nach einem Einwurf von Markus Schwabl auf der rechten Seite verlagerte Manuel Stiefler das Spiel nach links zu Max Lamby, der direkt abzog. Der Ball landete abgefälscht im langen Eck. Das war die Entscheidung. In der Schlussphase waren die Vorstädter bei Kontersituationen einem vierten Tor zeitweise näher als die Sechzger dem Ehrentreffer. Den hätte Hobsch in der 88. Minute erzielen können, jedoch setzte der Stürmer per Kopf eine Rechtsflanke von Tim Danhof über den Querbalken. In der 3. Minute der Nachspielzeit gelang Jesper Verlaat noch Ergebniskosmetik. Im Anschluss an einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld durch Deniz war er mit dem Kopf zur Stelle, traf zum 1:3-Endstand (90.+3). Nach dem Aus im Toto-Pokal 2024/2025 besteht für die Löwen allenfalls noch die Chance, sich über die Liga für den DFB-Pokal 2025/2026 zu qualifizieren.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis monierte, dass sein Team nie richtig ins Spiel gekommen sei. „Wenn sich Räume ergeben haben, waren wir zu behäbig. Es gab in der 1. Halbzeit keine Chancen auf beiden Seiten.“ Wäre da nicht der vermaledeite Freistoß gewesen, der zum Rückstand führte. „René war sich wahrscheinlich zu sicher, war im Kopf schon beim nächsten Gedanken“, suchte der 44-Jährige nach Erklärungsversuchen. „Natürlich wurde der Druck nach dem Gegentor höher.“ Zudem habe man Pech gehabt, dass der Schiedsrichter gegen den Gelb vorbelasteten Adu keine Gelb-Rote Karte gezeigt habe. „Unterm Strich haben wir es nicht geschafft, durch schnelles Spiel Löcher aufzureißen. Deshalb hat Haching heute verdient gewonnen.“


    Hachings Trainer Marc Unterberger, der unter der Woche selbst gekränkelt hatte, sprach von schlechten Vorzeichen. Kurzfristig musste er auch noch Waidner ersetzen. „Die 1. Halbzeit war sehr ausgeglichen ohne Chancen auf beiden Seiten. Das 1:0 war der Dosenöffner für uns. Kompliment an die Mannschaft, wie sie mit der Führung umgegangen ist. Wir haben alles wegverteidigt.“ Zudem habe man beim Stande von 2:0 Glück gehabt, dass der Ball an der Latte gelandet sei. So konnte sein Team die Führung souverän verteidigen. „Das Spiel hätte auch anders ausgehen können, wenn Sechzig das erste Tor macht. Ich bin froh, dass ich wieder weiß, wie sich gewinnen anfühlt“, so Unterberger, der in den letzten zehn Ligaspielen keinen einzigen Sieg verbuchen konnte.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Viertelfinale, 16.11.2024, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching 1:3 (0:1)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    UHG: 24 Eisele (Tor) – 23 Schwabl, 27 Hoops, 34 Knipping, 3 Lamby – 5 Geis, 2 Zentrich – 42 Adu, 8 Stiefler, 30 Skarlatidis – 9 Kügel.

    Ersatz: 22 Scherger (Tor) – 4 Schlicke, 20 Leuthard, 26 Breuer, 28 Martens, 31 Schmid, 45 Pfeiffer, 46 Markulin, 49 Ortel.

    Wechsel: Schifferl für Reinthaler (46.), Danhof für Reich (62.), Wolfram für Kozuki (62.), Philipp für Guttau (62.), Ott für Schröter (73.) – Breuer für Adu (56.), Schmid für Kügel (77.), Markulin für Skarlatidis (83.), Ortel für Geis (89.), Schlicke für Hoops (90.+5).

    Tore: 0:1 Geis (31.), 0:2 Kügel (61.), 0:3 Lamby (78.), 1:3 Verlaat (90.+3).

    Gelbe Karte: Deniz, Bähr, Vollath– Adu, Lamby.

    Zuschauer: 12.470 im Grünwalder Stadion.

    Schiedsrichter: Simon Schreiner (Reichenberg); Assistenten: Daniel Reich (Heubach), Christoph Stühler (Oesdorf); Vierte Offizielle: Davina Lutz (Poppenhausen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8169.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…yern-4964069/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-im-stream-und-tv,UTp7BCc


    https://www.tz.de/sport/1860-m…rby-schmach-93415882.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93415668.html


    https://www.abendzeitung-muenc…-zu-erklaeren-art-1019435


    https://www.abendzeitung-muenc…sv-1860-samstag-live-537/


    https://www.abendzeitung-muenc…en-sich-steht-art-1019429


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-535/


    PK nach den Spiel:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/ale…v-1860-muenchen-m1-241123


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…QNC000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen-U21 unterlag beim TSV 1882 Landsberg mit 1:4. Dabei dominierte das Team von Trainer Felix Hirschnagl über weite Strecken die 1. Halbzeit, verschoss einen Elfmeter (18.) und vergab nach der Führung durch Eliot Muteba (23.) noch einige gute Chancen. Ein Doppelschlag vor der Pause brachte die Gastgeber in Führung. Zwei individuelle Fehler führten in der 2. Halbzeit zu weiteren Treffern für die Lechstädter.


    In der Anfangsphase bekämpften sich beide Teams, es gab viele Zweikämpfe. Die Löwen kamen mit fortschreitender Spieldauer immer besser in die Partie. In der 17. Minute passte Mike Gevorgyan zu Cristian Leone am linken Strafraumeck, der düpierte seinen Gegenspieler, zog an ihm vorbei, kam anschließend zu Fall. Schiedsrichter Felix Scharf pfiff sofort Elfmeter. Gevorgyan, der in der letzten Woche einen Strafstoß verschossen hatte, lief an, zielte ins untere linke Eck, doch Stefan Musa tauchte ab, parierte den wenig platzierten Abschluss. Der Nachschuss von Xaver Kiefersauer ging links am Tor vorbei (18.). Fünf Minuten später dann doch die Führung. Moritz Rem hatte von links in die Mitte auf Gevorgyan gepasst, der bediente Eliot Muteba, der im Halbfeld mit einer Körpertäuschung Maximilian Holdenrieder stehen ließ, halbrechts an der Strafraumkante abschloss und zum 1:0 ins lange Eck traf (23.). Wenig später drang Arin Garza von rechts in den Strafraum ein, konnte erst kurz vorm Abschluss am rechten Fünfmetereck gestoppt werden (25.). In dieser Phase dominierten die Sechzger die Partie, hatten einige gute Strafraumszenen, bei denen entweder der letzte Pass nicht ankam oder ein Landberger das Bein dazwischen brachte. Aus dem Nichts heraus fiel der Ausgleich. Ein Eckball von rechts durch Tiziano Mulas prallte vom Körper eines Löwen John Haist vor die Füße, der aus kurzer Distanz rechts am Fünfmeterraum zum 1:1 traf (40.). Plötzlich hatten die Gastgeber Oberwasser. Nach einem abgefangenen Aufbaupass ging es schnell über die rechte Seite nach vorne, die Hereingabe kam zu Alexander Bazdrigiannis der am Elfmeterpunkt zum 2:1 ins linke untere Eck einschob (43.). Kurz vor der Pause kam Garza nach Zuspiel von Raphael Wach halbrechts aus neun Metern zum Abschluss, zielte aber übers kurze Kreuzeck (44.). Somit nahmen die Sechzger den Rückstand mit in die Kabine.

    Die kleinen Löwen starteten druckvoll in die 2. Halbzeit, ohne jedoch richtig gefährlich zu werden. Dann ging Torhüter Paul Bachmann an der Strafraumgrenze unnötig ins Dribbling, passte anschließend Tiziano Mulas in die Füße, der halblinks aus 30 Metern Maß nahm, den 1860-Keeper überlupfte und zum 3:1 ins Netz traf (52.). Einen 22-Meter-Schuss von Maximilian Berwein, der unter der Latte eingeschlagen wäre, konnte Bachmann in der 65. Minute parieren. Auch weiterhin waren die Löwen bemüht, richtig zwingend wurden sie nicht. Endgültig auf die Verliererstraße geriet die U21, als Garza nach einer Unbeherrschtheit in der 71. Minute die Rote Karte sah. Mit einem Mann mehr ließ Landsberg nichts mehr anbrennen, profitierte sogar noch von einem Platzfehler. Bei einem Rückpass von Evarist Samey sprang der Ball hoch weg, wodurch Bachmanns Direktabnahme genau in den Beinen von Daniele Sgodzaj landete, der das Geschenk dankend annahm und ins leere Tor zum 4:1-Enstand einschob (77.). Durch die Niederlage blieben die kleinen Löwen zwar an der Tabellenspitze, Erlbach kann aber nach Punkten aufschließen.

    „Es ist sehr bitter für uns gelaufen“, fand U21-Coach Felix Hirschnagl. Zum einen sprach er den verschossenen Elfmeter an, zum anderen, dass sein Team es nach der Führung versäumt hatte, das Ergebnis auszubauen. „Das 1:0 ist durch ein Positionsangriff gefallen, den wir so im Training eingeübt haben. Aber in dieser Phase müssen wir mindestens mit zwei Toren davonziehen“, so der 40-Jährige. Der Ausgleich fiel nach einer „vermeidbaren Ecke. Dann kassieren wir noch vor der Pause durch einen Umschaltmoment das 1:2.“

    Für die 2. Halbzeit hätte sich sein Team viel vorgenommen. „Dann kriegen wir in einer Drangphase nach einem individuellen Fehler unseres Keepers das 1:3.“ Wenig Verständnis zeigte Hirschnagl für die Rote Karte gegen Arin Garza. „Das war eine Unsportlichkeit. Das kann ich so nicht akzeptieren.“ Auch beim 1:4 war Torhüter Paul Bachmann nicht unbeteiligt. „Das passiert mal, bisher hat Paul immer einen guten Job gemacht“, nahm ihn Hirschnagl in Schutz. „In Summe waren es heute zu viele Nackenschläge, von denen wir uns nicht erholt haben.“


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 16.11.2024, 14 Uhr


    TSV 1882 Landsberg– TSV 1860 München 4:1 (2:1)


    1860: 31 Bachmann (Tor) – 4 Seils, 20 Dulic, 24 Benede, 27 Rem (75., 19 Samey) – 8 Wach (63., 22 Jägerbauer), 21 Kiefersauer (75., 29 Diep), 10 Gevorgyan – 11 Muteba, 30 Garza, 17 Leone (63., 33 Wagner).

    Tore: 0:1 Muteba (23.), 1:1 Haist (40.), 2:1 Bazdrigiannis (43.), 3:1 Mulas (52.), 4:1 Sgodzaj (77).

    Gelbe Karten: Pittrich, Berwein, Holdenrieder, Mulas – Seils.

    Rote Karte: – Garza (71.).

    Bes. Vorkommnis: Musa pariert Elfmeter von Gevorgyan (18.).

    Zuschauer: 760 im 3C-Sportpark Landsberg.

    Schiedsrichter: Felix Scharf (Regensburg); Assistenten: Manuel Dirnberger (Nittenau), Julian Reinwald (Kareth-Lappersdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8170.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-241123


    https://www.bfv.de/spiele/sv-e…6PG000000VS5489B4VVTKJJ35

    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd als Spitzenreiter am Samstag, 16. November 2024, zum TSV 1882 Landsberg mit dem ehemaligen 1860-Trainer Alexander Schmidt. Anpfiff im 3C-Sportpark (Emmy-Noether-Str. 1, 86899 Landsberg am Lech) ist um 14 Uhr. Im Hinspiel gab es für die Weiß-Blauen einen knappen 1:0-Erfolg.


    Der TSV Landsberg ist die Mannschaft der Stunde. Seit Alexander Schmidt da ist, hat sich das Team von einem Abstiegsplatz ins Mittelfeld hochgearbeitet, hat unter dem gebürtigen Augsburger in zwölf Spielen acht Siege eingefahren. Gerade einen Punkt holten die Lechstädter aus den ersten sieben Spielen, 24 Zähler sind es unter Schmidt, der von 2002 bis 2013 über ein Jahrzehnt Trainer beim TSV 1860 München war, von den B- und A-Junioren über die Reserve bis zu den Profis in der 2. Bundesliga nacheinander alle Mannschaften als Chefcoach betreute. Später war er noch Trainer bei Jahn Regensburg, SKN St. Pölten, Türkgücü München, Dynamo Dresden und Kickers Offenbach. „Er ist sicher heiß gegen seinen Ex-Klub“, sagt U21-Coach Felix Hirschnagl.

    „Die Personallage ist etwas angespannt“, erzählt Hirschnagl vor dem Duell in Landsberg. Im Vergleich zur letzten Partie sind Ivan Martinovic und die Klose-Zwillinge Luan und Noah wegen muskulärer Probleme fraglich, fehlten am Freitag beim Abschlusstraining. Von den U19-Spielern Fabio Wagner, Finn Fuchs und Lasse Faßmann, die für den Kader vorgesehen waren, hat Fuchs Magen-/Darm-Probleme. Da er mit Faßmann zusammen in einer WG wohnt, rechnet Hirschnagl damit, dass auch er ausfallen könnte. Justin Thönig ist weiterhin krank, Martin Zentrich hat die Woche über nicht trainiert. Beide sind für Samstag kein Thema. Die langzeitverletzten Collin Beutel, Anian Brönauer, Brahim Moumou und Damjan Dordan werden dieses Jahr ohnehin nicht mehr zurückerwartet. Dazu fehlt Torhüter Erion Avdija, der mit der U21 des Kosovo unterwegs ist. Paul Bachmann wird in Landsberg zwischen den Pfosten stehen, U19-Keeper Mauricio Dunker nimmt auf der Bank Platz.

    Der Blick auf die Tabelle verzerrt etwas die aktuelle Situation, findet Hirschnagl. „Wir haben jetzt den meiner Meinung nach formstärksten Gegner vor der Nase“, so der 40-Jährige. „Landsberg spielt einen sehr, sehr guten Fußball, sehr zielstrebig. Die Ergebnisse sprechen unter Alex Schmidt für sich.“ Wobei sich unter dem 56-jährigen Coach das Transferkarussell nochmals kräftig drehte. „Sie haben richtig investiert. Es ist, egal was die Tabelle sagt, ein klares Duell auf Augenhöhe. Wir müssen alles in die Waagschale werfen, damit wir beim nächsten schweren Auswärtsspiel bestehen.“

    Trotzdem verspricht Hirschnagl, die Aufgabe „offensiv und mutig“ angehen zu wollen. „Wir müssen uns fokussiert vorbereiten, uns entsprechend aufwärmen, nicht dass wir wieder die ersten Minuten verschlafen“, warnt Hirschnagl sein Team. Heimstetten lässt grüßen. „Ich gehe davon aus, dass es vom Anpfiff weg hochhergehen wird.“

    Der Löwen-Coach warnt vor allem vor Furkan Kircicek, der in elf Spielen bereits zwölf Treffer erzielt hat. Den 1860-Fans ist er aus seiner Zeit beim FC Memmingen und Türkgücü bestens bekannt, spielte vor seinem Wechsel nach Landsberg beim FV Illertissen in der Regionalliga. „Er ist ein richtiger Torjäger. Von der Tabelle her wäre die Favoritenrolle bei uns – das sehe ich aber nicht so“, stellt Hirschnagl nochmals klar. „Wir wissen, dass bei uns jedes Spiel schwer ist, weil jeder Gegner gegen uns maximal alles reinlegt, um uns zu schlagen. Aber wir achten weiterhin in erster Linie auf uns.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8166.htm

    Die Löwen empfangen im Viertelfinale des Toto-Pokals die SpVgg Unterhaching. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist am Samstag, 16. November 2024 um 14.03 Uhr. Die Partie ist live im BR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Bisher sind bereits 11.300 Karten für das Toto-Pokal-Spiel der Löwen im Grünwalder Stadion gegen Unterhaching verkauft. Noch gibt es ein Kontingent von 3.700 Tickets. Wer also das schöne Herbstwetter zu einem Besuch auf Giesings Höhen nutzen möchte, hat eine der wenigen Gelegenheiten dazu. Ab 12 Uhr sind die Tageskassen am Stadion geöffnet. Natürlich besteht vorher schon die Möglichkeit, die Karten per print@homevon zu Hause aus online zu erwerben und auszudrucken.

    Löwen-Trainer Argirios Giannikis nimmt das Spiel sehr ernst. „Wir wollen in jedem Wettbewerb das Maximale rausholen. Neben dem sportlichen ist natürlich auch der wirtschaftliche Aspekt wichtig“, weiß der 44-Jährige. Der Sieger des Toto-Pokal-Wettbewerbs ist automatisch für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert, kann fest mit einer niedrigen sechsstelligen Summe rechnen. „Auch deswegen werden wir alles dransetzen, das Halbfinale zu erreichen!“

    Gegen die Vorstädter muss Giannikis lediglich auf Moritz Bangerter verzichten. „Er wird länger ausfallen“, sagt er. Experimentieren wird der Coach im Toto-Pokal-Viertelfinale nicht, sondern „die bestmögliche Mannschaft“ ins Rennen schicken. Es gäbe auch keinen Grund, jemanden zu schonen. „Wir sind im normalen Wochenrhythmus, jeder kommt infrage. Wir werden alles dafür tun, um weiterzukommen.“

    Natürlich stellt sich die Frage: Wer steht zwischen den Pfosten? „Wir haben zwei sehr gute Torhüter. Deswegen haben wir es seit Sommer so gehandhabt, dass der im Pokal im Tor steht, der in der Liga nicht spielt.“ Das wäre derzeit René Vollath, der die beiden letzten Drittliga-Partien auf der Bank saß. „Ob das morgen auch so ist, werden wir sehen“, wollte sich Giannikis nicht frühzeitig festlegen.

    In der Liga trennten sich beide Teams in Unterhaching am 20. Oktober 2024 nach zweimaliger Löwen-Führung 2:2. Als Maßstab will das Giannikis nicht sehen. Auch nicht, dass es bei dem Team von Marc Unterberger zuletzt nicht sonderlich gut lief. Von den letzten zehn Partien hat die Spielvereinigung keine gewonnen, jedoch sechsmal Unentschieden gespielt. „Das ist ein ganz anderer Wettbewerb. Gegen Unterhaching waren es immer enge Spiele“, erwartet der 1860-Coach auch diesmal eine spannende Begegnung. „Wir wollen unsere Form bestätigen – gerade nach dem klaren Heimsieg gegen Waldhof.“

    Ohnehin sei es ab einer gewissen Runde im Pokal nie einfach. „Wir müssen jeden Gegner, der kommt, ernst nehmen. Wenn du den Pokal gewinnen willst, musst du ohnehin jeden schlagen“, weiß der Coach. Beide Mannschaften kennen sich bestens und hätten Erfahrungswerte, wie der Gegner spielt, in welchen Räumen er anfällig ist. „Wir wollen es auf jeden Fall besser machen als in der Liga. Diesmal wird es nach 90 Minuten eine Entscheidung geben“ – spätestens im Elfmeterschießen!

    Ein weiteres Faustpfand ist, dass das Spiel im Sechzger-Stadion stattfindet. „Wir haben tolle Fans, die das Team immer supporten – auswärts und zu Hause. Wir werden alles dafür tun“, verspricht Giannikis, „dass es wieder so wird wie am letzten Samstag!“

    Schon jetzt steht fest: Es wird einen neuen Zuschauerrekord im Toto-Pokal geben. Vor fünf Jahren kamen 11.100 Besucher ins Grünwalder Stadion bei der gleichen Spielpaarung. Damals setzten sich die Löwen vom Punkt aus gegen Haching durch (Marco Hiller parierte drei Elfmeter), gewannen später im Finale gegen die Würzburger Kickers den Toto-Pokal.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 10 Schubert, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 25 Dulic, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey, 39 Muteba.

    Nicht dabei: 32 Bangerter (Hüftprobleme).


    UHG: 24 Eisele (Tor) – 23 Schwabl, 8 Stiefler, 34 Knipping, 3 Lamby – 5 Geis, 39 Waidner, 42 Adu, 10 Maier, 30 Skarlatidis – 9 Kügel.

    Ersatz: 22 Scherger (Tor) – 2 Zentrich, 4 Schlicke, 11 Winklbauer, 20 Leuthard, 25 Jastremski, 26 Breuer, 27 Hoops, 28 Martens, 31 Schmid, 33 Hennig, 38 Mashigo, 49 Ortel.

    Nicht dabei: 1 Heide (U19-Nationalmannschaft), 14 Ihorst (Oberschenkelverletzung), 15 Obermeier (Trainingsrückstand).

    Schiedsrichter: Simon Schreiner (Reichenberg); Assistenten: Daniel Reich (Heubach), Christoph Stühler (Oesdorf); Vierte Offizielle: Davina Lutz (Poppenhausen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8168.htm



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…gg-unterhaching-m1-241116


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…IS0000000VS5489B3VU98Q0NR

    Der DFB hat die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 17 bis 21 veröffentlicht. Das letze Heimspiel des Jahres gegen den SC Verl findet am Samstag, 14.12. um 16:30 Uhr statt. Das erste Heimspiel des Jahres 2025 gegen den VfB Stuttgart II am Samstag, 25.01. um 14:00 Uhr.


    Hier alle neuen Termine in der Übersicht:


    Sonntag, 8. Dezember 2024, 13:30 Uhr
    Rot-Weiss Essen - TSV 1860 München


    Samstag, 14. Dezember 2024, 16:30 Uhr
    TSV 1860 München - SC Verl


    Samstag, 21. Dezember 2024, 14:00 Uhr
    Erzgebirge Aue - TSV 1860 München


    Samstag, 18. Januar 2024, 14:00 Uhr

    1. FC Saarbrücken - TSV 1860 München


    Samstag, 25. Januar 2024, 14:00 Uhr

    TSV 1860 München - VfB Stuttgart II


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8163.htm

    Die Löwen-U21 verteidigte durch einen 1:0-Erfolg über den FC Ismaning die Tabellenspitze in der Bayernliga Süd. Das „Tor des Tages“ erzielte Cristian Leone, der diesmal von der Bank gekommen war (78.). Zuvor scheiterte Mike Gevorgyan mit einem Handelfmeter (68.).


    Die Löwen zeigten sich im Vergleich zu der 2:4-Niederlage in der Vorwoche beim SV Heimstetten im Pressing verbessert, trotzdem blieben Chance lange Mangelware. Richtig gefährlich wurde es erstmals Mitte der ersten Hälfte. Gilbert Diep hatte auf Raphael Wach abgelegt, der kam im Zentrum aus 17 Metern zum Schuss, zielte aber knapp übers rechte Kreuzeck (24.). Zwei Minuten später war es Mike Gevorgyan, der aus 15 Metern knapp am rechten Pfosten vorbeizielte (26.). Die beste Chance im ersten Durchgang hatte jedoch Diep. Nach einer Flanke durch Ivan Martinovic vom rechten Strafraumeck an den zweiten Pfosten kam der eingelaufene Stürmer an der Fünfmeterkante frei zum Kopfball, platzierte die Kugel aber genau auf Torhüter Lorenz Becherer, der mit dem Fuß abwehren konnte (31.). So ging es torlos in die Pause.

    Gleich nach Wiederanpfiff verpasste der eingewechselte Cristian Leone freistehend eine Hereingabe von rechts durch Martinovic an der Fünfmeterkante, weil er schon zu Nahe am Ismaninger Tor war (47.). In der 54. Minute nahm Diep am zweiten Pfosten aus sechs Metern eine Hereingabe von Gevorgyan von der linken Grundlinie direkt aus der Luft, konnte den Ball aber nicht mehr aufs Tor drücken. Im Anschluss an eine Rechtsflanke von Leone pflückte Martinovic den Ball am zweiten Pfosten gekonnt herunter, sein Pass zurück auf den hinter ihm freistehenden Gevorgyan landete aber genau in den Beinen eines Ismaninger Verteidigers (62.). Bei einer unglücklichen Abwehraktion in der 67. Minute spielte der Ismaninger Fabian Streibl knapp im Strafraum den Ball mit der Hand, Schiedsrichter Johannes Roth entschied sofort auf Elfmeter. Gevorgyan lief an, zielte aufs rechte untere Eck, doch Becherer hatte das geahnt, parierte den wenig platzierten Schuss (68.). Die Gäste hatten in der 76. Minute die erste nennenswerte Möglichkeit. Nach einer Flanke aus dem halbrechten Halbfeld nahm Meriton Vrenezi den Ball mit der Brust an, schloss mit dem zweiten Kontakt an der Sechzehnerkante ab, schoss aber weit übers 1860-Tor. Zwei Minuten später fiel der Treffer auf der anderen Seite. Max Jägerbauer hatte auf der rechten Seite Noah Klose angespielt, der passte tief auf den gestarteten Fabio Wagner, der am rechten Fünfmetereck mit seinem Schuss an Becherer scheiterte, den Abpraller nahm Moritz Rem artistisch, brachte ihn aber nicht aufs Tor, dafür jedoch zu Leone, der halblinks aus fünf Metern mit rechts den Ball neben den linken Pfosten zum 1:0 in die Maschen setzte (78.). Ismaning brachte auch in der Folge wenig zustande. Ein 14-Meter-Schuss von Vrenezi war zu ungenau, um Erion Avdija vor ernsthafte Probleme zu stellen (88.). So feierten die kleinen Löwen am Ende zwar einen knappen, aber ungefährdeten Sieg.

    „Es war ein hartes Ding“, kommentierte U21-Coach Felix Hirschnagl die Partie. Der 40-Jährige fand, dass sein Team gut die Räume gefunden habe, aber zu schlampig mit dem Ball umgegangen sei. „Wir hatten zu leichte, technische Fehler. Das hat immer wieder unseren Rhythmus gebrochen“, monierte er. „Wir waren im Vergleich zu Heimstetten wieder griffiger im Pressing und hatten die nötige Dominanz gegen einen Gegner, der sehr diszipliniert agierte.“

    Im zweiten Durchgang sei sein Team besser mit dem Ballbesitz umgegangen. „Zudem haben die Wechsel gezogen.“ Am Treffer waren alle vier Einwechselspieler, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Feld standen, beteiligt. „Cristian Leone hatte keine gute Trainingswoche. Wir mussten ihn kitzeln“, begründete er seine Maßnahme, den besten Torschützen der u21 erst zur 2. Halbzeit zu bringen.

    „In Summe sind wir heute schlampig mit den Chancen umgegangen“, kritisierte Hirschnagl. Damit meinte er nicht nur den verschossenen Elfmeter. „Dadurch war es bis zum Schluss eng. Es war trotzdem ein souveräner auftritt, der knapper wirkt, als er tatsächlich war!“


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 09.11.2024, 14 Uhr


    TSV 1860 München – FC Ismaning 1:0 (0:0)


    1860: 1 Avdija (Tor) – 4 Seils (46., 22 Jägerbauer), 20 Dulic, 24 Benede, 27 Rem – 8 Wach (66., 18 N. Klose), 21 Kiefersauer, 10 Gevorgyan – 14 Martinovic (66., 33 Wagner), 29 Diep (90., 30 Garza), 7 Kuhn (46., 17 Leone).

    Tor: 1:0 Leone (78.).

    Gelbe Karten:– Doqaj.

    Bes. Vorkommnis: Becherer hält Handelfmeter von Gevorgyan (68.).

    Zuschauer: 95 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Johannes Roth (Rain); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Maximilian Scheungrab (Aunkirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8161.htm

    Die Löwen feierten gegen den SV Waldhof Mannheim beim 3:0 erst den zweiten Heimsieg in dieser Saison. Die Führung durch Julian Guttau in der 51. Minute war der erhoffte Brustlöser. Tunay Deniz (66.) und Maximilian Wolfram (83.) erhöhten in der Folge zum Endstand.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Heimspiel gegen Mannheim auf Moritz Bangerter und Eliot Muteba verzichten. Torhüter Erion Avdija und Sean Dulic spielten zeitgleich in der U21 gegen den FC Ismaning. Nicht im 20er-Kader stand Leroy Kwadwo.

    Spielverlauf: Vom Anpfiff weg schenkten sich beide Mannschaften nichts. Strafraumszenen blieben zunächst Mangelware. Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste. Ein Schuss von Janne Sietan aus 14 Metern in zentraler Position wurde geblockt, den Nachschuss von der Strafraumkante setzte Sascha Voelcke knapp rechts neben das 1860-Tor (10.). Auf der anderen Seite wurde ein Freistoß von Tunay Deniz aus dem rechten Halbfeld zunächst von Terrence Boyd abgewehrt, Jesper Verlaat kam aus acht Metern zum Kopfball, zielte hoch aufs linke Eck, doch Jan-Christoph Bartels im Tor der Waldhöfer fing die Kugel ab (13.). Zwei Minuten später kam Patrick Hobsch nach einer Ecke von rechts durch Deniz an den Ball, köpfte aber rechts am Tor vorbei (15.). Wenig später tankte sich Hobsch von rechts im Strafraum durch, kam aber im Fünfmeterraum nicht zum Abschluss, wollte dann zurück auf Deniz legen, doch das Zuspiel war zu ungenau, so dass er an der Strafraumkante nicht das Spielgerät erreichte (16.). Ein Eckball von rechts durch Rico Benatelli erreichte Boyd am ersten Pfosten, brachte die Kugel aber nicht aufs Tor (19.). Im Anschluss an einen Deniz-Eckball von rechts köpfte Max Reinthaler seinem Gegenspieler an die Hand, für Schiedsrichter Nico Fuchs aber kein Grund, Elfmeter zu pfeifen (25.). Kurz danach passte Morris Schröter von der rechten Grundlinie in die Mitte auf Verlaat, der schloss aus acht Metern ab, jedoch warf sich Marcel Seegert in den Schuss (26.). Henning Matriciani klärte in der 41. Minute für seinen Keeper Bartels per Kopf auf der Linie. Nach einer zunächst abgewehrten Ecke durch Thore Jacobsen von rechts hatte Verlaat per Rückzieher vom rechten Fünfmetereck den Ball aufs Mannheimer Tor befördert. In der 2. Minute der Nachspielzeit nochmals die Chance für die Löwen zur Führung. Guttau war von rechts im Strafraum nach hinten gezogen, schloss dann aus der Drehung mit links aufs rechte Eck ab, Bartels ging nach unten, konnte den Ball aber nicht festhalten, Hobsch setzte nach, der Waldhof-Keeper holte ihn von den Beinen, erneut blieb der Pfiff des Unparteiischen aus. So ging es torlos in die Kabine.

    Die erste Chance in der 2. Halbzeit führte zur Löwen-Führung. Nach einem langen Ball von Florian Bähr aus der eigenen Hälfte kam es zum Laufduell zwischen Matriciani und Guttau. Der Mannheimer war eher an der Kugel, nickte aber zu kurz zurück auf Bartels, so dass Guttau vor dem Keeper drankam und sie an ihm vorbei zum 1:0 ins Tor spitzelte (51.). In der 60. Minute hatten die Sechzger die Riesenchance, auf 2:0 zu erhöhen. Kozuki klaute Benatelli den Ball und schaltete schnell in 3:2-Überzahl um, passte von links in die Mitte auf Hobsch, der ließ jedoch die Kugel für Guttau durch, doch der hatte nicht damit gerechnet, verpasste das Zuspiel. Wenig später fiel der Treffer doch, Schröter hatte den Ball nach Zuspiel von Deniz im Strafraum zu Hobsch weitergeleitet, der machte ihn gegen Matriciani fest, passte dann quer auf Deniz, der halbrechts den Ball vom rechten Fünfereck hoch in die Maschen zum 2:0 ins Waldhof-Tor hämmerte (66.). Nach einem Konter sacheiterte der eingewechselte David Philipp mit seinem Elf-Meter-Abschluss aus halbrechter Position an Bartels, der den Schuss mit dem Fuß abwehrte (78.). Erst war Philipp wie fünf Minuten zuvor aus einer ähnlichen Position an Bartels gescheiterte, dann nahm Wolfram einen Zuckerpass von Deniz perfekt an und vollendete aus der Drehung aus fünf Metern zum 3:0 (83.). In der 89. Minute zog Wolfram von links nach innen, schloss mit rechts ab, Bartels verhindert mit einer Hand das 4:0. Kurz vor Schluss zielte Marlon Frey aus 20 Metern knapp links am Tor vorbei (90.+4) und ein Schuss von Philipp kratzte Bartels aus dem rechten Kreuzeck (90.+5). Am Ende feierten die Löwen den zweiten 3:0-Sieg in Folge, erneut blieb Marco Hiller ohne Gegentor.


    TRAINERSTIMMEN


    Trotz des deutlichen Erfolges zeigte sich Löwen-Trainer Argirios Giannikis mit der 1. Halbzeit unzufrieden. „Wir haben wenig Dynamik entwickelt, keine Torgefahr erzeugen können“, kritisierte der 44-Jährige, der das in der Pause klar angesprochen hatte. „Danach haben wir es besser gemacht.“ Die Führung fiel zwar nach einem Fehler des gegnerischen Verteidigers, „aber wir laufen tief, erzwingen diesen. Danach haben wir sehr erwachsen gespielt. Heute sind wir sehr zufrieden mit der Mannschaft.“ Besonders freute sich Giannikis für das Publikum, das endlich den zweiten Heimsieg zu sehen bekam. „Nun gilt es für uns, weiter konstant zu arbeiten.“ Auf die Frage, ob es dem Hiller-Effekt geschuldet sein, dass das Team zum zweiten Mal hintereinander zu Null spielen konnte? „Er musste in beiden Spielen keinen einzigen Ball halten. Ich denke, es liegt daran, dass wir die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive gefunden haben.“


    Mannheims Coach Bernhard Trares sah sein Team lange im Soll. „Wir wussten, dass Sechzig nach dem 3:0 in Sandhausen mit viel Selbstvertrauen auftreten wird. Wir wollten Spiel und Gegner kontrollieren. Das ist uns auch bis zum Fehler, der zum Gegentor führte, gelungen.“ Der ehemalige 1860-Profi musste aber zugeben, dass seine Mannschaft im Spiel nach vorne absolut harmlos war. „Uns hat heute die Wucht und Körperlichkeit gefehlt. Hintenraus mit dem Publikum im Rücken hätte Sechzig noch höher gewinnen können.“


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 09.11.2024, 14.03 Uhr


    TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim 3:0 (0:0)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen, 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath (Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 10 Schubert, 18 Kloss, 24 Schifferl, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    SVW: 1 Bartels (Tor) – 24 Klünter, 5 Seegert, 20 Matriciani, 2 Voelcke – 21 Rieckmann – 11 Benatelli, 31 Thalhammer, 22 Sietan, 7 Shipnoski – 13 Boyd.

    Ersatz: 27 Zok (Tor) – 3 Braun, 6 Hoffmann, 10 Kobylanski, 18 Yigit, 29 Fein, 32 Okpala, 33 Rexhepi, 36 Arase.

    Wechsel: Philipp für Hobsch (71.), Wolfram für Schröter (71.), Frey für Guttau (84.), Schubert für Kozuki (84.), Ott für Deniz (87.) – Arase für Voelcke (62.), Okpala für Shipnoski (75.), Kobylanski für Benatelli (75.).

    Tore: 1:0 Guttau (51.), 2:0 Deniz (66.), 3:0 Wolfram (83.).

    Gelbe Karten: – Klünter, Sietan

    Zuschauer: 15.000 Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Jonah Samuel Njie Besong (Duisburg), Tobias Esch (Oberpleis); Vierter Offizieller: Christopher Knauer (Isling).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8160.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-4941248/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…14-uhr-livestream,UTEwdWu


    https://www.tz.de/sport/1860-m…e-ticker-zr-93402442.html


    https://www.abendzeitung-muenc…eute-live-guttau-tor-533/


    https://www.weltfussball.de/sp…uenchen-waldhof-mannheim/



    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/watch/?v=1420672416003744


    Nächste Spiele:



    Liveticker für das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…gg-unterhaching-m1-241116


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…IS0000000VS5489B3VU98Q0NR

    Mitteilung des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e.V.

    Angesichts der wirtschaftlichen Schieflage der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist diese zur Abwendung der Insolvenz auf Fremdfinanzierung angewiesen. Das Präsidium des Vereins hat in diesem Zusammenhang eine Darlehensvereinbarung mit HAM International Ltd. unterzeichnet, von welcher der Verwaltungsrat erst sehr kurzfristig vor der am 31.10. abgelaufenen Frist zur Einreichung der notwendigen Nachweise im Rahmen der Lizenzierung beim DFB Kenntnis erlangt hat. Diese Darlehensvereinbarung soll die finanzielle Stabilität der KGaA für die nächsten zwei Jahre sicherstellen.

    Der Verwaltungsrat ist sich darüber bewusst, dass HAM International Ltd. als Hauptgläubigerin großes Interesse daran hat, eine Insolvenz der KGaA zu vermeiden. Denn eine Insolvenz würde nicht nur den Verein, seine Mitarbeiter und seine Fans hart treffen, sondern auch erhebliche Nachteile für HAM International Ltd. bedeuten.

    Im Rahmen der satzungsgemäßen Aufsicht sieht es der Verwaltungsrat als geboten an, dass derart grundlegende Verträge absolut rechtssicher und klar formuliert sind. Um dies zu gewährleisten, ebenso wie die Berücksichtigung der langfristigen Interessen des Vereins und seiner Mitglieder, hat der Verwaltungsrat die vom Präsidium unterzeichnete Darlehensvereinbarung einer eingehenden Prüfung unterzogen.

    Dabei sind relevante Fragen aufgekommen, die einer Beschlussfassung des Verwaltungsrats über die Bestellung eines Geschäftsführers bis zu deren Klärung entgegenstehen. Dies gilt unabhängig von der Personalie Anton Hiltmair. Diese Fragen betreffen in erster Linie eine Vereinbarung, die es dem Mutterverein auf absehbare Zeit unmöglich machen könnte, wie bisher autonom Geschäftsführer bestellen oder abberufen zu können. Darüber hinaus fingiert diese Darlehensvereinbarung einen angeblich bereits gefassten Beiratsbeschluss über die Bestellung von Anton Hiltmair zum Geschäftsführer der KGaA. Ein solcher Beschluss des Beirats wurde bis dato jedoch tatsächlich nicht gefasst.

    Gemäß Ziffer 11.3.6 lit. c der Satzung des Vereins muss das Präsidium die vorherige Zustimmung des Verwaltungsrats einholen, wenn es über die Bestellung von Geschäftsführern in Tochtergesellschaften entscheiden will. Diese vorherige Zustimmung ist nicht nur eine formale Hürde, sondern ein von der Satzung zwingend vorgeschriebenes Instrument, um die Geschäftsführung der KGaA auf eine solide und vertrauenswürdige Basis zu stellen.

    Der Verwaltungsrat betont mit Nachdruck, dass er seine Verantwortung gegenüber dem Verein, seinen Mitgliedern und seinen Tochtergesellschaften sehr ernst nimmt. Entscheidungen über derart weitgehende Vereinbarungen bedürfen daher größter Sorgfalt und sollten unter Abwägung aller notwendigen Aspekte getroffen werden. Wir nehmen das Präsidium hiermit in die Pflicht, bezüglich der aufgeworfenen Fragen in den Dialog mit HAM International Ltd. zu treten, um eine tragfähige Lösung unter hinreichender Berücksichtigung der Mitgliederinteressen herbeizuführen.


    08.11.2024


    https://tsv1860.org/newsreader…ilung-verwaltungsrat.html

    Die Löwen empfangen am 14. Spieltag in der 3. Liga den SV Waldhof Mannheim. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist am Samstag, 9. November 2024 um 14.03 Uhr. Die Partie ist live im BR Fernsehen und bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Zunächst wurde 1860-Chefcoach Argirios Giannikis in der Löwenrunde gefragt, wie er die unterschiedlichen Leistungen in den letzten beiden Partien bewerte. „Wir mussten nach der 1:5-Niederlage in Cottbus zurecht heftige Kritik einstecken“, sagte er. „Die Mannschaft wollte schnell eine Reaktion zeigen.“ Das sei ihr mit dem deutlichen 3:0 beim SV Sandhausen, bis dahin immerhin Tabellenzweiter, eindrucksvoll gelungen. „Die Jungs haben die Vorgaben nach dem Nackenschlag in Cottbus gut umgesetzt“, lobte der 44-Jährige, „aber wir sind immer noch in einem Prozess des Lernens, die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden.“

    Fakt ist aber auch, dass die Löwen bisher in der Fremde wesentlich besser funktionieren als zu Hause. In der Auswärtstabelle liegen die Sechzger mit 13 Punkten auf Platz zwei, in der Heimtabelle mit vier Zählern auf dem vorletzten Platz. Für jedes Spiel, so Giannikis, gäbe es andere Gründe durch die unterschiedlichen Spielverläufe, aber natürlich sei auch er unzufrieden mit der Heimbilanz. „Wir müssen uns auf das fokussieren, was wir zuletzt gezeigt haben.“ Nur so könne man gegen Waldhof Mannheim, das von den letzten neun Spielen nur eine Partie verloren hat, bestehen. „Ich bin recht guter Dinge, dass wir, wenn wir die zuletzt gezeigte Leistung auf den Platz bringen, die Punkte hierbehalten.“ Aber auch in Sandhausen sah der Löwen-Coach Verbesserungspotential. „Es war ein sehr gutes Spiel. Unterm Strich haben wir aber erst 17 Punkte. Es gibt also kein Grund, sich auszuruhen!“

    Das Spiel gegen die Kurpfälzer ist für die Sechzger-Fans ein Wiedersehen mit Bernhard Trares. Als Spieler (1991 bis 1997) gehörte er zu der Löwen-Mannschaft, die von der Bayernliga in die Bundesliga aufstieg. Später stieg der gebürtige Bensheimer beim TSV 1860 München ins Trainergeschäft ein, war nach dem Bundesliga-Abstieg zwei Jahre Assistenzcoach in der Zweiten Liga (2004-2006). Zwar kennt ihn Giannikis nicht persönlich, seine beim Waldhof geleistete Arbeit nötigt ihm aber Respekt ab. Trares übernahm das Team mit zwei Punkten nach fünf Spielen auf dem letzten Platz, hat es seitdem kontinuierlich nach oben geführt. „Er hat was in der Spielweise verändert“, weiß der Löwen-Coach. „Sie haben mittlerweile die gleiche Punktzahl wie wir, die Mannschaft hat Körperlichkeit, geht wenig Risiko ein und hat mit Boyd einen Spieler, der um und im Strafraum eine gute Präsenz zeigt und große Erfahrung mitbringt.“ Trotzdem habe man in der Analyse auch Schwächen erkannt, die es zu nutzen gilt.


    Faninfo vor dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim.


    Bei Jesper Verlaat gibt es Entwarnung. Der Abwehrchef trat Anfang der Woche kürzer im Training, hatte Probleme mit der Achillessehne und Wade, scheint aber rechtzeitig fit zu sein. Wahrscheinlich spielt gegen Waldhof neben dem niederländischen Abwehrchef wieder Max Reinthaler, der in Sandhausen eine starke Leistung bot. „Max hat ein richtig gutes Spiel gemacht“, lobt Giannikis den Südtiroler. Gerade gegen Terrence Boyd wird es auf die Innenverteidigung ankommen – doch nicht nur: „Wir haben in Sandhausen als Verbund taktisch sehr gut gearbeitet. Wir müssen gemeinsam Boyd kontrollieren.“

    Nicht im Kader gegen Mannheim wird Moritz Bangerter stehen, der Probleme mit der Hüfte hat, und Eliot Muteba, der nach Krankheit erst am Freitag wieder ins Training zurückkehrte.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 28 Bähr – 5 Jacobsen 36 Deniz – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Kozuki – 34 Hobsch.

    Ersatz: 11 Vollath, 23 Avdija (beide Tor) – 2 Danhof, 8 Philipp, 10 Schubert, 18 Kloss, 21 Kwadwo, 24 Schifferl, 25 Dulic, 27 Ott, 30 Wolfram, 37 Frey.

    Nicht dabei: 32 Bangerter (Hüftprobleme), 39 Muteba (Trainingsrückstand nach Krankheit).


    SVW: 1 Bartels (Tor) – 24 Klünter, 5 Seegert, 20 Matriciani, 2 Voelcke – 21 Rieckmann – 31 Thalhammer, 29 Fein – 10 Kobylanski, 7 Shipnoski – 13 Boyd.

    Ersatz: 27 Zok, 30 Hawryluk (beide Tor) – 6 Hoffmann, 11 Benatelli, 18 Yigit, 22 Sietan, 26 Albenas, 32 Okpala, 35 Rexhepi, 36 Arase, 37 Gouras.

    Nicht dabei: 4 Sechelmann (Muskelfaserriss), 9 Lohkemper (Knieverletzung), 12 Hanin (Schambeinentzündung), 15 Karbstein (Aufbautraining), 17 Abifade (Nasenbeinbruch).

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Jonah Samuel Njie Besong (Duisburg), Tobias Esch (Oberpleis); Vierter Offizieller: Christopher Knauer (Isling).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8159.htm



    Liveticker das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…aldhof-mannheim-m1-241109


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…PJK000000VS5489B3VVLDQQH4


    https://www.weltfussball.de/sp…dhof-mannheim/liveticker/

    Die Löwen-U21 empfängt am 20. Spieltag in der Bayernliga Süd als Spitzenreiter den FC Ismaning. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist am Samstag, 9. November 2024 um 14 Uhr.


    Trotz der 1:4-Niederlage beim SV Heimstetten behaupteten die Sechzger die Tabellenführung. Trotzdem ist es auffällig, dass das Team von Trainer Felix Hirschnagl gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte oft Punkte liegen lässt. Mit dem zehntplatzierten FC Ismaning kommt jetzt auch wieder ein Gegner, der in diese Kategorie fällt.

    „Ja, gegen solche Mannschaften haben wir uns immer schwergetan“, weiß auch der 40-jährige Coach. „Ich weiß nicht, woran das liegt.“ Vielleicht sei der Druck als Tabellenführer größer, so ein Erklärungsansatz des Löwen-Coaches. „Wenn wir oben stehen, wirken die Spieler etwas schwerfällig“, habe das Trainerteam beobachtet. „Aber nichtsdestotrotz soll das keine Ausrede oder Begründung sein. Wir müssen schauen, dass wir wieder am Spieltempo feilen, dass wir mehr Druck ins letzte Drittel bekommen, dass wir nicht zu viele Leute hinter dem Ball haben, sondern auch wieder mehr davor, um die Räume bespielen zu können.“ Nur so könne man die gegnerische Abwehrkette vor Probleme stellen. „Das war die Aufgabe, daran haben wir die Woche über gearbeitet.“

    Hirschnagl fand, dass sich sein Team gegen Heimstetten nach den beiden frühen Gegentoren stabilisieren konnte. „Aber wir haben bei Ballbesitz zu wenig Druck in den gegnerischen Sechzehner gebracht. Das war unser Hauptaugenmerk die Woche, darauf haben wir den Fokus gelegt. Wir wollen im Pressing wieder mehr Druck auslösen!“ Er erwarte von der Mannschaft, dass sie einen Sprung nach vorne macht.

    Mit Ismaning kommt ein Team, das „fußballerisch nicht verkehrt ist. Die wollen schon spielen, versuchen gradlinig hinter die Kette zu kommen, um Torchancen zu kreieren.“ Ismaning sei ein sehr unangenehmer Gegner. „Sie wissen genau, was wir vorhaben, auch weil sie mit Jacky einen Trainer haben, der mal bei uns war.“ Xhevat Muriqi arbeitete unter Frank Schmöller zwei Jahre von 2019 bis 2021 als Co-Trainer der U21. „Ich denke, dass es eine spannende Kiste wird. Im Hinspiel stand es lange 1:0, erst kurz vor Schluss haben wir das 2:0 gemacht. Wir sind sehr dominant aufgetreten, es hat aber lange gedauert, bis wir das Spiel auf unsere Seite ziehen konnten“, so Hirschnagl.

    Im Vergleich zur letzten Partie ist Evarist Samey wegen muskulärer Probleme fraglich. Er brach das Abschlusstraining nach dem Aufwärmen ab. Luan Klose ist wieder einsatzfähig, ebenso wie Keeper Paul Bachmann. Von den Profis hofft Hirschnagl, dass er Torwart Erion Avdija und Innenverteidiger Sean Dulic bekommt, Moritz Bangerter ist angeschlagen. Zusätzlich hat er aus der U19, die aufgrund von Länderspielen drei Wochen pausiert, mit Linksverteidiger Finn Fuchs und Außenstürmer Fabio Wagner zwei zusätzliche Alternativen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/8158.htm


    Liveticker das nächste Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-m2-fc-ismaning-m1-241109


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…9F4000000VS5489B4VVTKJJ35