Beiträge von Loewe

    Nach dem 8:2 beim SC Grüne Heide und dem 5:0 gegen den TuS Geretsried feierte die U21 des TSV 1860 am Dienstagabend den nächsten souveränen Testspielsieg. Beim Bezirksligisten SV Untermenzing setzte sich die Elf von Alper Kayabunar mit 5:1 durch.

    Souveräner Testspielsieg für U21

    Luis Pereira de Azambuja eröffnete in der 12. Minute den Torreigen, Cristian Leone ließ acht Minuten später den zweiten Treffer folgen. Noch vor der Pause verkürzten die Gastgeber durch Maximilian Heigl auf 1:2 (37.). Nach dem Seitenwechsel gaben die Löwen dann aber wieder Gas und legten durch Lucas Grancay nach (67.).

    In der Schlussphase machte es die U21 dann noch deutlich: Zuerst traf Rron Golasci zum 1:4 (86.), ehe Luis Pereira de Azambuja den Treffer zum 1:5-Endstand folgen ließ (90.).

    Bereits am Samstag steht gegen den Regionalligisten SV Wacker Burghausen das nächste Testspiel auf dem Programm. Anpfiff ist um 12 Uhr auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße.


    https://sechzger.de/erneut-sou…r-testspielsieg-fuer-u21/


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Freundschaftsspiel gegen Wacker Burghausen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…cker-burghausen-m1-260214


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…JAKID/teamvergleich#start

    Der DFB setzt die drei ausstehenden Spieltage 27 - 30 im März an. Die Löwen spielen am Freitag, Samstag und Sonntag.

    Der DFB hat die zeitgenaue Ansetzung der Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben:


    Freitag, 06. März 2026, 18:60 Uhr

    FC Viktoria Köln - TSV 1860 München


    Samstag, 14. März 2026, 16:30 Uhr

    TSV 1860 München - SV Wehen Wiesbaden


    Sonntag, 22. März 2026, 16:30 Uhr

    MSV Duisburg - TSV 1860 München


    https://www.tsv1860.de/de/news…zt-spieltage-28-bis-30-an

    Löwen verlieren nach starkem Beginn mit 1:2 beim VfB Stuttgart II.

    Anstatt den ersten Sieg 2026 einzufahren, kassierten die Löwen im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart II die erste Niederlage im Kalenderjahr. Nach starkem Beginn der Sechzger gingen die Schwaben durch einen Doppelschlag von Noah Darvich (20.) und Justin Diehl (26.) mit 2:0 in Führung. Sigurd Haugen gelang mit seinem 8. Saisontreffer lediglich der Anschluss (85.).


    Personal: Im Auswärtsspiel in Aspach gegen die Reserve des VfB Stuttgart musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski gleich zehn Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt ersetzen. Es fehlten Jesper Verlaat, David Philipp, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz. Sein Drittliga-Debüt gab der 18-jährige Loris Husic, der auch gleich in der Startelf vor rund 3.500 mitgereisten Löwenfans stand.


    Spielverlauf: Auf den Rängen waren die Verhältnisse klar verteilt. Auch auf dem Platz übernahmen die Sechzger zunächst die Initiative. Erstmals gefährlich wurde es vor dem Stuttgarter Tor in der 4. Minute. Sigurd Haugen hatte sich rechts im Strafraum durchgesetzt, sein Zuspiel am Fünfmeterraum auf Clemens Lippmann konnte ein VfB-Spieler gerade noch zur Ecke klären. Zwei Minuten später traf Kevin Volland nach Zuspiel von Patrick Hobsch halbrechts im Strafraum aus 15 Metern nur das Außennetz (6.). Im Anschluss an einen weiten Lippmann-Einwurf von rechts stocherte Volland am vorderen Fünfmetereck den Ball Richtung Tor, doch Torwart Florian Hellstern hatte aufgepasst, bereinigte de Situation (8.). Auf der anderen Seite ging ein Schuss von Leny Meyer von der Sechzehnerkante deutlich am langen Eck des 1860-Tores vorbei (9.). Nach einem weiten Ball setzte sich Haugen gegen zwei Stuttgarter durch, legte die Kugel im Strafraum quer auf Hobsch, doch Keeper Hellstern hatte aufgepasst, konnte vor dem 1860-Angreifer per Fuß am Fünfmeterraum klären (11.). In der 16. Minute lag der Ball im VfB-Tor, doch Haugen stand – so die Meinung von Schiedsrichter Yannick Sager – beim Zuspiel von Hobsch im Abseits! Das Tor fiel vier Minuten später auf der anderen Seite. Mansour Ouro-Tagba hatte den Ball vom linken Strafraumeck quer nach rechts auf Justin Diehl gelegt, der passte mit viel Übersicht in die Mitte auf den durchgelaufenen Noah Darvich, der frei vor Thomas Dähne die Kugel links am 1860-Keeper zum 1:0 einschob (20.). Damit war die Partie auf den Kopf gestellt! Beinahe hätte die VfB-Reserve eine Minute später nachgelegt. Diehl lief alleine auf Dähne zu, suchte aber im Strafraum nicht den Abschluss, sondern legte quer auf Ouro-Tagba, der den Ball nicht unter Kontrolle brachte, sodass die Sechzger klären konnten (21.). Besser machte es Diehl fünf Minuten später. Nach einem Steckpass von Darvich spitzelte er die Kugel aus elf Metern an dem chancenlosen Dähne vorbei zum 2:0 (26.). Direkt danach bildeten die Löwen auf dem Platz einen Kreis, versuchten sich neu zu sammeln. In der 32. Minute hatten sie die Großchance zum Anschlusstreffer. Nach Pass von Lippmann prallte die Kugel von Haugen zu Volland ab, der war im Zentrum vollkommen frei, versuchte aber den Ball auf Hobsch rechts im Strafraum direkt weiterzuleiten, was nicht gelang (32.). Hier hätte der Ex-Nationalspieler selbst abschließen müssen! Knapp scheiterte Haugen rechts im Strafraum mit einem 15-Meter-Schuss, der knapp am linken Pfosten vorbeiging (38.). Einen Kopfball von Alexander Groiß nach Ecke lenkte Dähne über die Latte (41.). So blieb es beim 0:2 zum Seitenwechsel.

    Für Debütant Loris Husic kam zur 2. Halbzeit der offensivere Maximilian Wolfram in die Partie. Nach einer Kopfballstafette im Stuttgarter Strafraum stocherte Haugen aus fünf Meter den Ball Richtung Tor, doch Hellstern parierte den Abschluss (47.). Die Löwen drängten auf den Anschlusstreffer. Eine scharfe Hereingabe von links durch Lippmann nahm Volland am vorderen Fünfmetereck direkt, doch erneut war der VfB-Keeper bei dem Schuss mit einem Reflex zur Stelle (49.). Der schnelle Treffer gelang auch in der zweiten Hälfte nicht, der VfB konnte sich in der Folge wieder vom Druck befreien, erspielte sich viele Standard-Situationen. Lauri Penna prüfte Dähne mit einem 30-Meter-Schuss aufs linke untere Eck (73.). Glück hatten die Sechzger in der 76. Minute, als Simen Voet als letzter Mann den Ball verlor, Ouro-Tagba in Überzahl jedoch ins Abseits lief. Zu allem Überfluss kassierte Volland wenig später seine 5. Gelbe Karte, wird damit im Auswärtsspiel in Havelse fehlen (79.). Eine Co-Produktion der Eingewechselten brachte in der 85. Minute den Anschlusstreffer. Florian Niederlechner hatte nach links im Strafraum auf Kilian Jakob gepasst, dessen Hereingabe an den zweiten Pfosten legte Tim Danhof von der Grundlinie zurück auf Haugen, der aus kurzer Distanz zum 1:2 traf. Kurz danach versuchte es Haugen mit einem Seitfallzieher aus sieben Metern, traf aber den Ball nicht, der anschließende Schuss von Max Reinthaler wurde geblockt (86.). Eine Minute später reklamierte Niederlechner Elfmeter, doch der Unparteiische ließ weiterspielen (87.). Nach einer Ecke von rechts durch Danhof kam Reinthaler zum Kopfball, brachte die Kugel aber nichts aufs VfB-Tor (88.). Es gab sechs Minuten obenauf, doch den Sechzgern gelang in er Nachspielzeit kein weiterer Treffer mehr, womit die erste Niederlage 2026 besiegelt war.


    STENOGRAMM, 23. Spieltag, 07.02.2026, 16.30 Uhr


    VfB Stuttgart II – TSV 1860 München 2:1 (2:0)


    VFB II: 1 Hellstern (Tor) – 24 Olivier, 13 Köhler, 6 Groiß, 16 Meyer – 10 Sessa, 5 Catovic – 31 Darvich, 7 Penna, 26 Diehl – 27 Ouro-Tagba.

    Ersatz: 28 Draband (Tor) – 4 Herwerth, 8 di Benedetto, 17 Nankishi, 18 Lüers, 19 Freßle, 23 Spalt, 34 Janjic, 39 Jatta.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 26 Maier, 16 Reinthaler, 3 Voet – 29 Rittmüller, 5 Jacobsen, 44 Husic, 41 Lippmann – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 18 Jakob, 23 Dordan, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 37 Schifferl.

    Wechsel: Spalt für Diehl (43.), di Benedetto für Sessa (70.), Lüers für Olivier (83.), Herwerth für Penna (83.) – Wolfram für Husic (46.), Steinkötter für Hobsch (69.), Niederlechner für Volland (79.), Jakob für Lippmann (79.), Danhof für Rittmüller (79.).

    Tore: 1:0 Darvich (20.), 2:0 Diehl (26.), 2:1 Haugen (85.).

    Gelbe Karten: Groiß, Olivier, Lüers, Hellstern – Jacobsen, Husic, Haugen, Volland, Niederlechner.

    Zuschauer: 5.000 in der WIRmachenDruck Arena Aspach.

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Markus Schüller (Korschenbroich), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Jan-Vincent Ritter (Kaiserslautern).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-12-beim-vfb-stuttgart-ii


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/vfb-ii-g…liga-5057552/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tsv-1860-muenchen,VAXTB58


    https://www.tz.de/sport/1860-m…is-in-folge-94159136.html


    https://www.abendzeitung-muenc…stag-niederlage-live-638/


    https://www.abendzeitung-muenc…-als-der-rest-art-1111018


    https://sechzger.de/adios-ambi…i-schlaegt-die-loewen-20/


    Nächste Spiele




    Liveticker für das Spiel gegen TSV Havelse:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m1-260214


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    „Wir müssen liefern!“: Für Kauczinski gibt’s keine Ausreden beim VfB Stuttgart II.

    Für die Löwen geht es am 23. Spieltag gegen den VfB Stuttgart II. Gespielt wird am Samstag, 7. Februar 2026, in der WIRmachenDruck Arena in Aspach. Anpfiff ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Erneut begann die Löwenrunde mit der Frage nach den Personalien. Löwen-Cheftrainer Markus Kauczinski konnte nicht unbedingt mit positiven Nachrichten aufwarten. Zwar kehrt Florian Niederlechner in den Kader zurück, dafür fällt David Philipp mit einem Infekt aus. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Am weitesten von den Rekonvaleszenten, die sich im Aufbau befinden, sei Jesper Verlaat. Bei ihm besteht die Chance, dass er nächste Woche „teilintegriert“, wie Kauczinski es ausdrückt, ins Mannschaftstraining zurückkehrt.

    Dafür ließ sich das Comeback von Sigurd Haugen gegen Aachen vielversprechend an. Kauczinski denkt sogar darüber nach, ob er ihn für die Startelf aufbietet. Er traut ihm „45 Minuten plus“ zu. Der Norweger habe nach seinem Kieferbruch durchtrainiert, zuletzt Extraschichten geschoben. Dadurch sei er körperlich topfit. „Er ist fleißig, hat gezeigt, dass er keine Angst hat, den Zweikampf nicht scheut“, erklärt der 55-jährige Löwen-Coach.

    Die schnelle Rückkehr ihres besten Torjägers hat die Sechzger auch deshalb dazu bewogen, nicht in der Wintertransferperiode tätig zu werden. „Wir waren mit Spielern in Kontakt, haben aber kein Angebot abgegeben, weil wir den Ausblick hatten, dass Siggi zurückkommt. Wir haben vier Stürmer und mit Noah Klose noch einen jungen dahinter. Deswegen ist die Entscheidung gefallen, nichts mehr zu tun“, begründet Kauczinski.

    Die Löwen treffen zum vierten Mal in der 3. Liga auf den VfB Stuttgart II. Bisher stehen zwei Unentschieden und eine Niederlage zu Buche. Ob man sich gegen Zweitvertretungen besonders schwertue, wurde Kauczinski angesichts dieser Bilanz gefragt. „Nicht nur wir tun uns schwer. Es ist einfach eine gute Mannschaft, trotz ihrer Jugend sind sie abgezockt, individuell stark und fußballerisch gut. Da ist Qualität dahinter.“ Auch von der 0:4-Niederlage zuletzt in Verl lässt sich der Löwen-Trainer nicht blenden. „Da ist das Spiel erst nach der Roten Karte in der 2. Halbzeit gekippt“, verweist er darauf, dass Verteidiger Dominik Nothnagel per Ampelkarte kurz vor der Pause das Spielfeld verlassen musste und auch am Samstag den Schwaben gesperrt fehlen wird.

    „Es kommt einzig und allein auf uns an“, weist Kauczinski entschieden zurück, Probleme mit U23-Teams zu haben. „Wir haben den Schlüssel selbst in der Hand, die Dinge besser zu machen.“ Mit den drei Remis in diesem Jahr könne man nicht zufrieden sein, schon gar nicht mit dem Auftritt zuletzt gegen Aachen. „Die ersten beiden Spiele waren in Ordnung, aber das ist nur die kleine Schwester von Durchschnitt. Ich erwarte mir schon mehr Energie, Konsequenz und Spielfreude von meiner Mannschaft. Jeder einzelne muss besser nachschieben, damit wir kompakter stehen. Das war gegen Aachen unser Hauptproblem.“

    Auch fußballerisch möchte Kauczinski mehr von seinem Team sehen. Besonders die Routiniers sieht er gegen den VfB II in der Pflicht. „Von den Alten erwarte ich, dass man einen Tick mehr Erfahrung und Körperlichkeit sieht, wir an unser Limit kommen und mehr Geschlossenheit an den Tag legen. Wir sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen. Es darf keine Ausreden geben“, macht er unmissverständlich klar. „Unser Fokus ist, ein gutes Spiel abzuliefern.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN

    VFBII: 1 Hellstern (Tor) – 24 Olivier, 13 Köhler, 6 Groiß, 16 Meyer – 8 di Benedetto, 5 Catovic – 31 Darvich, 10 Sessa, 26 Diehl – 27 Ouro-Tagba.

    Ersatz: 28 Draband, 33 von der Felsen (beide Tor) – 4 Herwerth, 7 Penna, 17 Nankishi, 18 Lüers, 19 Freßle, 23 Spalt, 34 Janjic, 38 Tsigkas, 39 Jatta,

    Es fehlen: 3 Azevedo, 25 Tritschler, 29 Nothnagel, 30 Majchrzak, 35 Glück, 44 Sankoh.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 22 Haugen.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 7 Niederlechner, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 8 Philipp, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.

    Schiedsrichter: Yannick Sager (Dortmund); Assistenten: Markus Schüller (Korschenbroich), Dominic Stock (Herzebrock-Clarholz); Vierter Offizieller: Jan-Vincent Ritter (Kaiserslautern).


    https://www.tsv1860.de/de/news…eine-ausreden-beim-vfb-ii


    PK vor dem Spiel gegen VfB Stuttgart II:



    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/vfb…v-1860-muenchen-m1-260207


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Drittes Remis in Folge: Löwen spielen nur 2:2 gegen Alemannia Aachen.

    Die Löwen warten weiterhin auf den ersten Sieg im Jahr 2026. Gegen Alemannia Aachen glichen die Sechzger den Rückstand durch einen verwandelten Elfmeter von Lars Gindorf (18.) vier Minuten später durch Philipp Maier aus (22.) Thore Jacobsen sorgte in der 54. Minute per Strafstoß für die Führung der Sechzger, ehe Mika Schroers per Sonntagsschuss in den Winkel zum 2:2-Endstand traf (61.).


    Personal: Im Heimspiel gegen Aachen musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz verletzungsbedingt ersetzen. Nicht im 20-Mann-Kader standen Torhüter Miran Qela, Luan Klose und Finn Fuchs.

    Spielverlauf: Die Partie begann mit einer Gedenkminute für den ehemaligen Schiedsrichter Eugen Strigel. Beide Mannschaften waren in der Anfangsphase zunächst auf Torsicherung bedacht, scheuten das Risiko im Spiel nach vorne. Den ersten Aufreger in der 8. Minute gab es, nachdem David Philipp auf Zuspiel von Thore Jacobsen im Alemannia-Strafraum zu Fall gekommen war. Schiedsrichter Martin Wilke ließ jedoch weiterspielen. Eine Freistoßflanke von Kevin Volland zehn Meter vorm rechten Strafraumeck erwischte Patrick Hobsch im Rückwärtslaufen mit dem Kopf, brachte dadurch aber nicht genügend Druck aufs Spielgerät, um Torhüter Fotios Pseftis vor Probleme zu stellen (11.). Überraschend gab es in der 17. Minute für Aachen Elfmeter. Nach einem schwach verteidigten Angriff der Alemannia riss Philipp Maier im Strafraum Mika Schroers um. Lars Gindorf schritt zur Tat, verlud Thomas Dähne und schob ins linke untere Eck zur 1:0-Gästeführung ein (18.). Es war bereits der 15. Saisontreffer des Top-Stürmers der 3. Liga. In der Folge schwammen die Sechzger etwas in der Defensiv, fuhren drei Minuten später aber einen sehenswerten Konter, den ein Aachener Spieler im letzten Moment gegen Philipp am Fünfmeterraum zur Ecke klären konnte (21.). Diese brachte Volland von links nach innen, Maier nahm die Kugel an der Fünfmeterkante volley aus der Luft, abgefälscht durch Gianluca Gaudinio schlug sie zum 1:1 ins rechte Eck ein (22.). Raphael Schifferl kam in der 34. Minute nach Linksflanke von Volland relativ frei zum Kopfball, setzte aber aus neun Metern die Kugel genau in die Arme von Pseftis. Zwei Minuten später wurde Philipp beim Abschluss in der Nähe des Elfmeterpunkts im letzten Moment gestoppt (36.). Wenn die Gäste zu Chancen kamen, dann meist nach Fehlern der Sechzger. So auch in der 38. Minute, als Jakob eine Flanke genau vor die Füße von Schroers klärte, dessen Schuss von der Fünfmeterkante ging aber übers 1860-Tor. Pseftis musste nach Pass in die Tiefe von Thore Jacobsen gegen Clemens Lippmann im Strafraum Kopf und Kragen riskieren, um vor dem Sechzger an der Kugel zu sein (45.). Im Gegenzug kam Mehdi Loune aus neun Metern zum Abschluss, schoss aber seinen eigenen Mitspieler an (45.+1). So ging es mit 1:1 in die Kabine.

    Die beiden gelb vorbelasteten Jakob und Maier kamen nicht mehr zur 2. Halbzeit. Für sie schickte Löwen-Trainer Markus Kauczinski Damjan Dordan und Marvin Rittmüller aufs Feld. Nach einem Eckball von rechts durch Gaudino, den dieser als Aufsetzer in den Rückraum passte, schloss Pierre Nadjombe aus 18 Metern ab, zielte aber weit übers 1860-Tor (49.). Auf der anderen Seite versprang Pseftis nach einem Rückpass der Ball, Patrick Hobsch ging dazwischen, kam zu Fall, diesmal pfiff der Schiedsrichter Wilke Elfmeter und zeigte dem Keeper Gelb (53.). Jacobsen lief an, schickte Pseftis ins rechte Eck und vollendete sicher zum 2:1 in die Mitte (54.). Aus heiterem Himmel glichen die Kaiserstädter aus. Nach einem Einwurf zog Schroers aus 25 Metern einfach ab, die Kugel landete unhaltbar für Dähne zum 2:2 im linken Kreuzeck (61.). Beinahe wäre die Alemannia eine Minute später in Führung gegangen, doch der völlig frei am rechten Fünfmetereck zum Abschluss gekommene Faton Ademi traf nur das Außennetz (62.). In der 72. Minute ging der Löwen-Trainer ins Risiko, brachte „Maskenmann“ Sigurd Haugen für Hobsch in die Partie und Justin Steinkötter für Philipp. Ein Flugball von Schifferl legte in der 80. Minute Haugen sich im Strafraum mit der Brust vor, kam dann aus acht Meter zum Abschluss, die Kugel ging, leicht abgefälscht, übers Aachener Tor. Ansonsten war es weiterhin ein zerfahrenes Spiel mit vielen technischen Fehlern. In der 2. Minute der Nachspielzeit kam Haugen im Zweikampf mit Marius Wegmann zu Fall, vehement forderten die Löwen Strafstoß, doch Schiedsrichter Wilke ließ weiterspielen. Damit blieb es beim 2:2 und dem dritten Remis für die Sechzger in diesem Jahr.


    TRAINERSTIMMEN


    „Losgelöst von einzelnen Spielphasen, kann ich nicht zufrieden sein“, lautete das Fazit von Löwen-Trainer Markus Kauczinski. Seiner Meinung nach hätte sein Team viel zu viel nach hinten gespielt, nach vorne die nötige Konsequenz vermissen lassen. „Wir haben heute nicht die Basics auf den Platz gebracht. Es war der schlechteste von den drei Auftritten in diesem Jahr. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und am Ende nicht mehr als den einen Punkt verdient.“ Dabei wollte er die nicht gegebenen Elfmeter bei Fouls gegen David Philipp und Sigurd Haugen als Entschuldigung anführen. Die Entscheidung, dass der Norweger im Kader stand, sei beim Abschlusstraining gefallen, „weil er ohne Angst mit dem Kopf bei den Standards hingegangen ist“. Kauczinski lobte die Einstellung des Stürmers. „Was er mit seiner Power und Energie bringt, das konnte man sehen. Das hilft uns unheimlich weiter!“

    Für Aachens Coach Mersad Selimbegovic war es ein „gutes und intensives Spiel auf schwierigem Boden. Wir sind gut reingekommen und haben das durchgezogen, was wir uns vorgenommen haben.“ Die Führung sei seiner Meinung nach verdient gewesen. Der Ausgleich sei überraschend gefallen. „Sechzig braucht nicht viel, hat uns sofort bestraft“, lautete sein Kommentar. Die Führung der Löwen bezeichnete Selimbegovic als „Geschenk, das der Gegner angenommen hat. Aber meine Mannschaft hat nicht aufgegeben, das 2:2 mit einem Traumtor erzielt. Danach hatten wir noch einige Möglichkeiten. Am Ende ist es nur ein Punkt. Wir hätten nach dem Verlauf mehr verdient!“


    STENOGRAMM, 22. Spieltag, 31.01.2 026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – Alemannia Aachen 2:2 (1:1)


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 22 Haugen, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 44 Husic.


    AAC: 22 Pseftis (Tor) – 33 Wegmann, 28 Wiebe, 2 Bagalianis – 29 Nadjombe, 10 Gaudino, 36 Ademi, 7 Scepanik – 11 Loune, 23 Gindorf – 27 Schroers.

    Ersatz: 1 Riemann (Tor) – 3 Wagner, 4 Meyer, 8 Bahn, 9 Sulejmani, 18 Wriedt, 25 Yarbrough, 30 Winter, 44 Castelle.

    Wechsel: Dordan für Maier (46.), Rittmüller für Jakob (46.), Haugen für Hobsch (72.), Steinkötter für Philipp (72.) – Bahn für Loune (84.), Yarbrough für Gaudino (84.), Wriedt für Ademi (88.), Castelle für Schroers (88.).

    Tore: 0:1 Gindorf (18., Foulelfmeter), 1:1 Maier (22.), 2:1 Jacobsen (54., Foulelfmeter), 2:2 Schroers (61.).

    Gelbe Karten: Maier, Jakob, Dordan – Gindorf, Pseftis, Wiebe, Wriedt.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Erzingen), Mika Forster (Flehingen); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…22-gegen-alemannia-aachen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057547/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…tag-im-livestream,V9QD3cn


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ueberzeugen-94148795.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94148801.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…eut-sieglos-94148565.html


    https://www.abendzeitung-muenc…sen-maier-remis-live-637/


    https://www.abendzeitung-muenc…-und-schatten-art-1109448


    https://sechzger.de/spielbericht-loewen-in-osnabrueck/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Pressekonferenz nach den Spiel gegen Alemannia Aachen:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen VfB Stuttgart II:


    https://www.fupa.net/match/vfb…v-1860-muenchen-m1-260207


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    „Wir sind der Schlüssel“, sagt Kauczinski vor dem Spiel gegen Aachen.

    Die Löwen empfangen am Samstag, 31. Januar 2026, Alemannia Aachen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live im Free-TV beim WDR zu sehen sowie bei MagentaSport. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Wie die letzten Wochen, begann Trainer Markus Kauczinski auch diesmal die Löwenrunde mit der aktuellen Personalsituation. Dabei konnte er keine große Besserung der aktuellen Lage vermelden. Lediglich Maximilian Wolfram ist nach überwundenem Infekt ohne Einschränkungen einsatzbereit.

    Überraschend war in dieser Woche Sigurd Haugen ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Seinen gebrochenen Kiefer schützt eine Maske. „Fit ist er nach zweieinhalb Tagen Training nicht“, so die Einschätzung des 55-jährigen Löwen-Coachs. „Aber wir sind froh, dass er wieder mit den anderen auf dem Platz steht.“

    Ob er schon wieder ein Kandidat für den Spieltagskader sei, wurde Kauczinski gefragt? „Wir müssen sehen, ob wir ihm das Zutrauen und wir was verrücktes machen.“ Bei den Übungseinheiten sei Haugen nur „neutraler Mann“ gewesen. „Im Spiel dagegen muss er Aufgaben erfüllen, bei Standards den Kopf hinhalten. Die Maske ist eine Einschränkung, weil immer was vom Gesichtsfeld fehlt. Daran muss er sich gewöhnen, das wird ihn noch eine Zeitlang begleiten.“ Letztlich gehe es darum, dass der Stürmer wieder das Gefühl bekomme, ohne Angst in die Zweikämpfe gehen zu können. „Dazu braucht er einen gewissen Trainingsrhythmus.“

    Die Argumentationskette, die der Trainer bei der Löwenrunde lieferte, lässt eher nicht darauf schließen, dass der Top-Torjäger der Sechzger bereits gegen Aachen für den Kader nominiert wird. Dagegen scheint das bei Wolfram sicher. „Das tut uns gut“, so Kauczinski. Jedoch scheint die Startelf nach den beiden Spielen in diesem Jahr gegen Essen und in Osnabrück fixiert zu sein. „Die Rückkehrer müssen in der Lage sein, jemand anderen zu verdrängen. Das wird umso schwerer, je besser die Jungs sind, die auf dem Platz stehen. Insgesamt macht die Mannschaft einen sehr fokussierten Eindruck. Ich habe von der Energie und Leidenschaft nichts auszusetzen.“

    Das gilt für die „Idee des Zusammenspiels“, wie der Trainer es nennt, noch nicht. Da sei man schon weiter gewesen. „Dann sind uns nach dem Ingolstadt-Spiel einige Leute weggebrochen“, begründet er. Deshalb müsse sich „das Gefühl“ für Situationen in der neuen Zusammensetzung noch entwickeln. Oft seien es nur Kleinigkeiten, wie zuletzt in Osnabrück. „Da haben wir es in der 2. Halbzeit nicht geschafft, den Punch zu machen, um das Spiel zu gewinnen!“

    Während gegen Essen und in Osnabrück die Löwen aufgrund der Tabellenkonstellation und der Verletztenmisere als Außenseiter ins Spiel gegangen waren, sind sie diesmal eher favorisiert. Doch Kauczinski will davon nichts wissen. „Wir brauchen nicht zu meinen, dass es leichter als zuletzt wird. Aachen hat nach vorne sehr schnelle und bewegliche Leute, die uns Probleme bereiten können“, warnt er. Allen voran Lars Gindorf. Der 24-jährige Stürmer, der im Sommer von Zweitligist Hannover 96 in die Kaiserstadt gewechselt war, führt mit 14 erzielten Treffern die Torjägerliste in der 3. Liga an. Dazu kommen nochmals sechs Torvorbereitungen. „Da müssen wir Energie und Leidenschaft reinpacken, wenn wir Aachen schlagen wollen. Sie gehen in jedem Spiel ans Limit.“

    Ohnehin halte er nichts von dem „Favoritending“, wie Kauczinski es formuliert. „Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem es um Kleinigkeiten geht, gerade wenn sich die Mannschaften weitgehend neutralisieren. Es wird wie immer in der 3. Liga ein hartes Spiel, das unseren vollen Fokus verlangt. Aachen ist gut drauf, durch den Sieg zuletzt bei Hoffenheim II ist ein gutes Gefühl entstanden, Sie werden uns mit ihrem Tempo vor Aufgaben stellen.“ Diese gilt es zu meistern. Gleichzeitig müsse man auf sich selbst schauen, konsequent sein und die sich ergebenden Chancen nutzen. „Letztlich sind wir selbst der Schlüssel!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 21 Dähne, 22 Haugen, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    AAC: 22 Pseftis (Tor) – 33 Wegmann, 28 Wiebe, 2 Bagalianis – 29 Nadjombe, 10 Gaudino, 36 Ademi, 7 Scepanik – 8 Bahn, 23 Gindorf – 27 Schroers.

    Ersatz: 1 Riemann, 22 Hendriks (beide Tor) – 3 Wagner, 4 Meyer, 5 Strujic, 9 Sulejmani, 11 Loune, 14 Elekwa, 18 Wriedt, 20 Richter, 25 Yarbrough, 30 Winter, 44 Castelle.

    Es fehlen: 6 Lorch, 15 Hanraths, 17 Torsiello, 19 Heister, 37 da Silva Kiala.

    Schiedsrichter: Martin Wilke (Merzhausen); Assistenten: Mathias Heilig (Erzingen), Mika Forster (Flehingen); Vierter Offizieller: Jonas Krzyzanowski (Neuburg/Donau).


    https://www.tsv1860.de/de/news…or-dem-spiel-gegen-aachen


    Liveticker für das Spiel gegen Alemannia Aachen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…lemannia-aachen-m1-260131


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_alemannia-aachen/bilanz/

    Philipp Maier bleibt ein Löwe.

    Der TSV 1860 München und Philipp Maier gehen den gemeinsamen Weg auch über das Saisonende hinaus weiter. Der 31jährige Mittelfeldspieler bleibt den Löwen bis mindestens Sommer 2027 erhalten.


    Philipp Maier, der in Kienberg im Landkreis Traunstein geboren ist, begann seine Karriere beim TSV 1860 Rosenheim. Zweimal wechselte er zu Wacker Burghausen, zwischendurch zog es ihn zu seinem Jugendverein zurück. Nach seinem Wechsel zum 1. FC Schweinfurt 05 ging es im Sommer 2021 zu den Ulmer Spatzen. Seit Januar 2025 steht der Löwen-Fan nun für seinen Lieblingsverein auf dem Rasen.

    „Ich fühle mich aktuell beim TSV 1860 München sehr wohl“, sagt Philipp Maier. „Ich habe sehr viel Spielzeit und ich denke, dass ich meine Leistung zeigen kann. Daher bin ich sehr froh, dass ich frühzeitig Planungssicherheit habe und bei meinem Lieblingsverein bleiben kann.“

    „Philipp hat in den letzten Wochen gezeigt, dass er ein sehr wichtiger Baustein der Mannschaft sein kann“, sagt Manfred Paula. „Ich freue mich, dass er uns auch über das Saisonende hinaus erhalten bleibt und wir weiterhin auf seine Verlässlichkeit bauen können.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…pp-maier-bleibt-ein-loewe

    Punkt nach Rückstand: Löwen spielen 1:1 in Osnabrück.

    Mit einem Punkt kehren die Löwen von der Bremer Brücke nach Hause. Der VfL Osnabrück war in der 17. Minute nach einer Ecke durch Bjarke Jacobsen in Führung gegangen. Kevin Volland gelang acht Minuten später der Ausgleich (25.). In einem Kampfspiel auf einem tiefen Rasen hatten im zweiten Durchgang beide Teams die Möglichkeit zum Siegtreffer, doch Patrick Hobsch (62.), David Philipp (69.) und Justin Steinkötter (74.) scheiterten für die Sechzger.


    Personal: Im ersten Auswärtsspiel 2026 in Osnabrück musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski gleich zehn Spieler ersetzen krankheits- oder verletzungsbedingt ersetzten. Es fehlten an der Bremer Brücke Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Sigurd Haugen, Sean Dulic, Manuel Pfeifer, Maximilian Wolfram und Tunay Deniz.

    Spielverlauf: Vom Anstoß weg versuchte Osnabrück, Druck auf die Löwen auszuüben. Beim ersten Angriff der Sechzger rasselte Patrick Hobsch nach Außenristpass von rechts durch Kevin Volland an der Fünfmeterkante mit VfL-Keeper Lukas Jonsson zusammen (2.). In der Folge zogen sich die Gastgeber etwas zurück, um über Umschaltsituationen zu Torchancen zu kommen. So verging die Anfangsviertelstunde ohne bemerkenswerte Torraumszenen. Lediglich ein abgefälschter 17-Meter-Schuss von Lars Kehl, den Thomas Dähne wegfaustete, sorgt für halbwegs Gefahr (15.). Erst danach nahm das Spiel Fahrt auf. Nach einer Ecke von rechts durch Kehl blockten Raphael Schifferl und Thore Jacobsen den Acht-Meter-Schuss von Janik Müller zur Ecke (16.). Diese brachte erneut Kehl von rechts in die Mitte, wo Bjarke Jacobsen am ersten Pfosten aus sechs Metern unbedrängt zum Kopfball hochstieg, die Kugel unhaltbar für Dähne im langen Eck zur 1:0-Führung für Osnabrück versenkte (17.). Zwei Minuten später ging ein 20-Meter-Schuss von Kehl nur um Zentimeter am linken Eck vorbei (19.). In der 25. Minute der Ausgleich durch Volland. David Philipp leitete die Kugel stark bedrängt von zwei VfL-Spielern am Strafraum von halbrechts zu Phillip Maier, der legte sie quer nach links auf den heransprintenden Volland, der aus 15 Metern ins lange Eck zum 1:1 traf. Es war der erste Treffer des Ex-Nationalspielers seit dem 14. September letzten Jahres. Glück hatten die Sechzger zwei Minuten später, dass sie nicht erneut in Rückstand gerieten. Schifferl schlug vor dem eigenen Strafraum eine Kerze, Simen Voet kam nicht an die Kugel, dafür sein Gegenspieler Robin Meißner, der rechts im Strafraum ungehindert vor Dähne zum Abschluss kam, doch Schifferl machte seinen Fehler wieder gut, grätschte den Schuss von Meißner aufs linke Eck vor der Linie weg (27.). Zwischen der 37. und 40. Minute hatten die Lila-Weißen drei Ecken und einige Einwürfe auf Strafraumhöhe, die jedoch die Löwen mit Glück und Geschick verteidigen konnten. Im Anschluss an die siebte Ecke kurz vor der Pause war es Müller, der zum Kopfball kam, Schifferl am langen Eck bereinigte jedoch die Situation, ohne dass Dähne hätte eingreifen müssen (44.). So blieb es beim 1:1 zur Pause.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Osnabrück mehr Ballbesitz, ohne jedoch zunächst daraus Kapital zu schlagen. In der 54. Minute musste sich Dähne bei einem Distanzschuss von Tony Lesueur strecken, um die Kugel aus dem linken unteren Eck zu fischen (54.). Beinahe wäre den Löwen mit ihrer ersten Ecke die Führung gelungen. Vollands Hereingabe von links nahm Hobsch am zweiten Pfosten an, der Ball sprang ihm etwas zu weit vom Fuß, so dass sein Schuss aus sechs Metern noch geblockt werden konnte (62.). Ein Distanzschuss von Volland ging in der 68. Minute weit übers VfL-Tor. Kurz danach passte Volland auf Philipp, der sich mit dem Rücken zum Tor um seinen Gegenspieler drehte, dann an der Strafraumkante zum Abschluss kam. Torhüter Jonsson konnte den Schuss nur nach vorne abwehren, bevor er und Niklas Wiemann im letzten Moment vor dem nachsetzenden Hobsch retteten (69.). Im Anschluss an eine zu kurz abgewehrte Osnabrücker Ecke kam Meißner aus zehn Metern zum Schuss, seine Direktabnahme aus elf Metern ging um Zentimeter am linken Pfosten vorbei (72.). Fast im Gegenzug hatte der kurz zuvor eingewechselte Justin Steinkötter das 2:1 aus dem Fuß. Max Reinthaler passte einen Freistoß von rechts hinten nach vorne, der Löwen-Stürmer kam rechts im Strafraum zum Abschluss, hob die Kugel über Jonsson hinweg, aber am langen Eck vorbei (74.). Ein 22-Meter-Freistoß von Kehl halblinks ging knapp über die Querlatte des 1860-Tores (80.). In der Schlussphase machten die Hausherren nochmals Druck, verstärkten nochmals die Offensive, wollten nach zwei Heimniederlagen in Folge unbedingt die drei Punkte an der Bremer Brücke behalten. Die Sechzger standen gut, der Schiedsrichter pfiff aber in der 2. Minute der Nachspielzeit nach einem Zweikampf Freistoß gegen Simen Voet, zeigte ihm die Gelbe Karte. Meißner setzte jedoch den Ball aus 20 Metern in halblinker Position über das Löwen-Tor. Das war die letzte Chance. Die Weiß-Blauen nahmen damit einen Punkt aus Osnabrück mit nach München.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Markus Kauczinski sprach von einem „insgesamt leistungsgerechten“ Unentschieden. Sein Team habe in der 1. Halbzeit zu wenig Zugriff gehabt und zu viele Umschaltsituationen gegen sich zugelassen. Deshalb habe man die Position im Mittelfeld etwas vor dem zweiten Durchgang verändert, „dadurch war das Gegenpressing besser. Wir hatten nach der Pause noch zwei Möglichkeiten durch David Philipp und Justin Steinkötter, um das Spiel für uns zu entscheiden. Mit der 2. Halbzeit war ich zufrieden, mit der ersten nicht!“ Der 55-Jährige nahm nicht nur den Punkt mit, sondern „auch gute Erkenntnisse und eine gute Entwicklung. Wir stehen stabil, können nach vorne Dinge aber noch besser machen. Ich denke, dass wir für den Moment damit leben müssen. Die Mannschaft hat Energie gezeigt und gekämpft.“ Fußballerisch sah Kauczinski auf beiden Seiten „immer wieder ein bisschen Sand im Getriebe, man hat sich neutralisiert. Mit etwas Glück kann man mehr holen, aber ich glaube, dass es in Ordnung ist und wir für den Moment auf jeden Fall zufrieden sein können.“


    STENOGRAMM, 21. Spieltag, 25.01.2026, 16.30 Uhr


    VfL Osnabrück – TSV 1860 München 1:1 (1:1)


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 15 Jacobsen, 6 Henning, 23 Lesueur – 11 Meißner, 18 Kehl – 9 Kania.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 3 Christensen, 8 Tesche, 10 Pröger, 14 Ihorst, 20 Janotta, 26 Wagner, 29 Kopacz, 37 Badjie.

    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.

    Wechsel: Wagner für Henning (59.), Badjie für Kania (59.), Kopacz für Lesueur (74.), Pröger für Kammerbauer (86.), Ihorst für Kehl (86.) – Steinkötter für Philipp (70.), Rittmüller für Lippmann (70.), Danhof für Volland (90.+3).

    Tore: 1:0 B. Jacobsen (17.), 1:1 Volland (25.).

    Gelbe Karten: Henning – Reinthaler, Voet.

    Zuschauer: 15.369 Stadion an der Bremer Brücke (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Tobias Esch (Oberpleis), Christoph Kluge (Bremen): Vierter Offizieller: Henry Schröder (Hiddesen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-spielen-11-in-osnabrueck


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/osnabrue…liga-5057534/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…sen-federn-lassen,V9KfXXX


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ball-3-liga-94138679.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-1-1-636/


    https://www.abendzeitung-muenc…schieds-loewe-art-1108000


    https://sechzger.de/spielbericht-loewen-in-osnabrueck/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen Alemannia Aachen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…lemannia-aachen-m1-260131


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…_alemannia-aachen/bilanz/

    Personalnot hält an – Kauczinski: „Wir müssen das Beste draus machen!“

    Die Löwen reisen zum ersten Auswärtsspiel des Jahres am Sonntag, 25. Januar 2026, zum Tabellenfünften VfL Osnabrück. Anpfiff im Stadion an der Bremer Brücke ist um 16.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Wie schon vorm Essen-Spiel wurde Löwen-Trainer Markus Kauczinski als erstes zur angespannten Personalsituation befragt. Der 55-Jährige konnte nur bedingt Entwarnung geben. „Thomas Dähne steht wieder zur Verfügung und Thore Jacobsen hat seine Sperre abgesessen.“ Gleichzeitig musste der Coach mit Maximilian Wolfram einen weiteren Ausfall vermelden. „Er gesellt sich dazu, hat einen Infekt.“ Damit reduziert sich die Ausfallliste von elf lediglich um einen auf zehn Spieler.

    Weiterhin wird Sigurd Haugen im Aufgebot fehlen. Der Stürmer stand zwar die Woche wieder auf dem Platz, ist aber längst kein Kandidat für den Spieltag. „Siggi will mehr, fühlt sich jetzt schon bereit“, scherzte Kauczinski über die Ungeduld des Norwegers. „Aber der Kiefer muss zuerst komplett verwachsen. Wir müssen das immer wieder röntgen lassen und schauen, wie es mit den Zweikämpfen ist.“ Bis dahin steht für ihn Training ohne Körperkontakt auf dem Programm.

    Also wird sich der 20-Mann-Kader für die Partie bei den Niedersachsen nicht großartig verändern. Noch einmal betonte Kauczinski, dass er in seiner langen Trainerkarrieren schon öfter solche Momente erlebt habe. „Wir müssen das Beste draus machen. Jeder, der auf dem Platz steht, hat den Anspruch, in der ersten Elf zu sein. Deshalb gibt es keine Ausreden oder Rummgejammere, sondern jeder muss Gas geben und das Beste zeigen!“

    Auch nach Osnabrück fahre man, um zu gewinnen. „Das ist immer unser Ziel!“ Zwar sei die Tabelle in dieser Saisonphase noch nicht von Belang, „aber um dranzubleiben, müssen wir punkten. Wir werden alles dafür tun, dass uns das gelingt“, so der Trainer.

    Bei der Frage nach seiner Erinnerung an die Bremer Brücke fielen dem Löwen-Coach spontan nur Niederlagen und ein 0:0 mit dem KSC ein. „Das war ein ziemliches Gegurke!“ Hoffnung macht dagegen der 3:1-Heimerfolg im Hinspiel und die durchwachsene Bilanz der Lila-Weißen im eigenen Stadion (Platz 14 in der Heimtabelle). Trotzdem wird das Auswärtsspiel eine Herausforderung. „Osnabrück ist ein homogenes Team, das geschlossen auftritt. In jeder Spielphase hat es Kontrolle und immer gute Abstände. Es ist immer in der Lage, nach vorne zu agieren und hat dabei eine gute Restverteidigung. Eigentlich alles, was Fußball ausmacht.“ Dazu hätte sich der VfL mit Julian Kania in der Winterpause im Sturm gut verstärkt. „Es ist ein richtig gutes Team mit wenig Schwächen.“

    Bis zum 2. Februar 2026 ist das Transferfenster noch offen. „Wir haben noch genug Zeit, um zu reagieren. Im Sturm ist die Idee, noch etwas zu machen, am ehesten gegeben. Aber es bleibt dabei: Ein Kandidat muss uns sofort weiterhelfen“, erklärt Kauczinski. Momentan gehe es primär darum, die nächsten drei, vier Wochen zu überstehen, bis die ersten Spieler zurückkehren.“ Als nächstes rechnet er – abgesehen von Wolfram und Morris Schröter –, dass Jesper Verlaat, Manuel Pfeifer, Florian Niederlechner und Samuel Althaus ins Lauftraining einsteigen. „Die Jungs brauchen aber unterschiedlich Zeit, um wieder in die Performance zu kommen. Deswegen bringt es meiner Meinung nach nichts, jemand zu holen, der Zeit braucht.“

    Zumal der 1860-Coach mit der Leistung seines Rumpfteams beim 1:1 gegen Essen trotz des Ausfalls von elf Spielern zufrieden war. „Wir waren sehr fokussiert und konzentriert, haben gut verteidigt.“ Am Ende sei etwas die Power verloren gegangen. „Wir müssen das 90 Minuten durchziehen und bei unseren Aktionen nach vorne gefährlicher werden, besser nachschieben und flanken, mehr Leute in die Box bringen“, lautet die Forderung von Kauczinski, der sich auch mit dem Debüt von Damjan Dordan im Mittelfeld zufrieden zeigte. Seine Auswechslung begründete er damit, dass den 23-Jährigen gegen Ende Krämpfe geplagt hätten. Eigentlich stand U17-Vizeweltmeister Loris Husic bereits bereit. „Ich wollte ihn einwechseln, doch in dem Moment fällt das Gegentor.“ Kauczinski disponierte um, brachte mit Justin Steinkötter einen Stürmer. „Ich habe es Loris erklärt, er hat das verstanden. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“

    Der Löwen-Trainer traut seinen Jungs auch in Osnabrück einiges zu. „Die Mannschaft wirkt geschlossen, nimmt die Situation an. Ich bin mir sicher, dass die Jungs alles dafür tun werden, um dranzubleiben.“ Zur Unterstützung machen 1.400 Löwen-Fans die 650 Kilometer einfache Fahrt nach Niedersachsen mit.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    VFL: 21 Jonsson (Tor) – 4 Karademir, 24 Müller, 25 Wiemann – 31 Kammerbauer, 8 Tesche, 26 Wagner, 3 Christensen – 11 Meißner, 18 Kehl – 9 Kania.

    Ersatz: 1 Sauter (Tor) – 6 Henning, 10 Pröger, 13 Schumacher, 14 Ihorst, 19 Wiethaup, 20 Janotta, 22 Riesselmann, 23 Lesueur, 29 Kopacz, 37 Badjie.

    Es fehlen: 15 Jacobsen, 27 Fabinski.


    1860: 21 Dähne (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 5 Jacobsen, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 23 Dordan, 29 Rittmüller, 33 Faßmann, 43 Fuchs, 44 Husic, 45 Klose.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 22 Haugen, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 30 Wolfram, 36 Deniz.

    Schiedsrichter: Nico Fuchs (Dürscheid); Assistenten: Tobias Esch (Oberpleis), Christoph Kluge (Bremen): Vierter Offizieller: Henry Schröder (Hiddesen).


    https://www.tsv1860.de/de/news…en-das-beste-draus-machen


    PK vor dem Spiel gegen Osna:



    Liveticker für das Spiel gegen den VfL Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/vfl…v-1860-muenchen-m1-260125


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Löwen zeigen Moral und erkämpfen sich ein 1:1 gegen Rot-Weiss Essen.

    Die Löwen erkämpften sich trotz elf Ausfällen und Rückstand am Ende einen Punkt gegen Rot-Weiss Essen beim 1:1. Der eingewechselte Marvin Obuz hatte die Gäste in Führung gebracht (82.), Innenverteidiger Max Reinthaler glich im Anschluss an eine Ecke aus (90.).


    Personal: Im ersten Punktspiel 2026 gegen Essen musste Löwen-Trainer Markus Kauczinski gleich elf Spieler ersetzen, davon fehlten mit Jesper Verlaat, Florian Niederlechner, Max Christiansen, Morris Schröter, Samuel Althaus, Thomas Dähne, Sigurd Haugen, Sean Dulic, Manuel Pfeifer und Tunay Deniz zehn krankheits- oder verletzungsbedingt, Thore Jacobsen musste wegen seiner 5. Gelben Karte pausieren. Damjan Dordan durfte in seinem ersten Drittliga-Spiel gleich in der Startelf ran.

    Spielverlauf: Erstmals ergab sich für die Löwen in der 6. Minute eine gute Konterchance, nachdem Mizuta Kaito einen Eckball von links genau in die Füße von David Philipp an der Strafraumkante gespielt hatte. Dieser lief auf und davon, wurde aber an der Mittellinie gestellt, bevor er den in Position gelaufenen Kevin Volland bedienen konnte. Zwei Minuten später passte Clemens Lippmann von rechts die Kugel ins Zentrum auf Kilian Jakob, der legte sie zurück auf Patrick Hobsch, der bei seinem Abschluss aus zwölf Metern jedoch entscheidend gestört wurde. Sein Schuss ging abgefälscht übers Tor (8.). Nach einem Rückpass von Simen Voet, der als Vorlage für Ramien Safi diente, hatten die Sechzger Glück, dass der junge Gianluca Swajkowski das Zuspiel seines Kollegen von der Strafraumkante mit der Innenseite genau auf Löwen-Torhüter René Vollath schoss (14.). Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld von Volland köpfte Voet aus 15 Metern genau in die Arme von RWE-Keeper Jakob Golz (18.). Einen Freistoß von rechts, den Lucas Brumme mit links gefährlich vors Tor zog, klärte Raphael Schifferl am Fünfmeterraum per Kopf zur Ecke (20.). Eine gefährliche halbhohe Hereingabe von links durch Brumme auf den eingelaufenen Torben Müsel erreichte Vollath vor dem Essener (25.). In der 33. und 34. Minute hatten die Löwen gute Konterchancen, doch der letzte Pass von Philipp und Lippmann in den Strafraum kam nicht an. Nach einem Zuspiel von Volland flankte Lippmann von der rechten Strafraumseite, setzte die Kugel aber zu nahe ans Tor, so dass Golz sie vor dem lauernden Hobsch aufnehmen konnte (42.). So ging es torlos in die Kabine.

    Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatten die Löwen. Nach einer Flanke von rechts durch Lippmann kam Golz im Torraum gerade noch mit den Fingern an den Ball vor dem hinter ihm lauernden Jakob (49.). Eine Jakob-Hereingabe von links auf Volland konnte Schultz ins Seiten-Aus klären (55.). In der 69. Minute verschätze sich Michael Kostka, riss Jakob kurz vorm Strafraum um, sah aber nur Gelb. Den anschließenden Freistoß flankte Volland auf den Kopf von Hobsch, dessen Abschluss jedoch zu zentral auf Torhüter Golz kam (70.). Auf der anderen Seite wurde ein 21-Meter-Freistoß von Brumme sichere Beute von Vollath (72.). Kurz danach hatten die Gäste Glück, als Golz außerhalb des Strafraums per Kopf vor Lippmann klärte, anschließend mit einem Mitspieler zusammenprallte, Schiedsrichter Felix Weller jedoch die Situation abpfiff und somit den Sechzgern einen klaren Vorteil nahm (73.). Kurze Zeit später forderte Volland nach Foul im Strafraum vehement Elfmeter, der Unparteiische ließ aber weiterspielen (78.). Die Führung gelang Essen eher zufällig. Ein Schuss von der Strafraumgrenze wurde geblockt, der Ball fiel Marvin Obuz vor die Füße, der aus zwölf Metern keine Mühe hatte, den Ball zum 1:0 im 1860o-Tor zu versenken (82.). Kurz vor der Strafraumgrenze stoppte Tobias Kraulich in der 85. Minute Volland per Foul. Den anschließenden Freistoß halbrechts aus 17 Metern setzte der Gefoulte knapp über die Querlatte (86.). Zwei Minuten später kam Lippmann im Fünfmeterraum zum Abschluss, doch Golz und ein Verteidiger warfen sich in den Schuss, klärten den Ball zur Ecke (88.). Die brachte Volland von links in die Mitte, Voet verlängerte per Kopf, Max Reinthaler war zur Stelle, stocherte die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie zum 1:1 (90.). Zwei Ecken von Mizuta konnten die Sechzger klären (93. Und 94.). Dann gab’s nochmals Freistoß rechts an der Strafraumseite. Auch diese Situation überstanden die Löwen, erkämpften sich einen Punkt gegen Essen.


    STENOGRAMM, 20. Spieltag, 17.01.2026, 14 Uhr


    TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen 1:1 (0:0)


    1860: 11 Vollath (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 23 Dordan, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 40 Bachmann (Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 42 Klose, 43 Fuchs, 44 Husic.


    RWE: 1 Golz (Tor) – 23 Rios Alonso, 4 Schultz, 33 Kraulich – 2 Kostka, 39 Swajkowski, 26 Müsel, 14 Brumme – 7 Safi, 24 Mizuta – 22 Schmidt

    Ersatz: 35 Wienand (Tor) – 6 Arslan, 10 Obuz, 15 Hüning, 18 Kaiser, 19 Bouebari, 20 Janssen, 29 Mause, 30 Owusu.

    Wechsel: Danhof für Philipp (74.), Steinkötter für Dordan (84.) – Obuz für Schmidt (62.), Bouebari für Brumme (81.), Janssen für Safi (81.), Hüning für Swajkowski (89.), Kaiser für Müsel (89.).

    Tore: 0:1 Obuz (82.), 1:1 Reinthaler (90.).

    Gelbe Karten: Schifferl, Hobsch – Schultz, Kostka, Brumme, Hüning.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbüttel); Vierter offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…-11-gegen-rot-weiss-essen


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-5057527/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…n-rot-weiss-essen,V8Z3wt8


    https://www.tz.de/sport/1860-m…der-stadion-94127173.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…sche-loewen-94127389.html


    https://www.abendzeitung-muenc…n-volland-reinthaler-635/


    https://www.abendzeitung-muenc…uft-nach-oben-art-1106186


    https://sechzger.de/kaempferis…en-holen-punkt-der-moral/


    Spielbericht von Magenta Sport:



    Nächste Spiele:



    Liveticker für das Spiel gegen den VfL Osnabrück:


    https://www.fupa.net/match/vfl…v-1860-muenchen-m1-260125


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…tsv-1860-muenchen/bilanz/

    Elf Ausfälle gegen Rot-Weiss Essen: Kauczinski bleibt zuversichtlich.

    Die Löwen empfangen im ersten Punktspiel des Jahres am Samstag, 17. Januar 2026, den Tabellenvierten Rot-Weiss Essen. Anpfiff im ausverkauften Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio das Spiel in voller Länge.


    Zu der ohnehin schon langen Ausfallliste gesellten sich zuletzt drei weitere Namen: Florian Niederlechner wird wegen Problemen im Hüftbeuger ebenso nicht zur Verfügung stehen, wie Thomas Dähne wegen eines grippalen Infekts. „Er war die ganze Woche im Bett gelegen“, erzählt Trainer Markus Kauczinski. „An einen Einsatz ist nicht zu denken.“ Morris Schröter wird ebenfalls nicht dabei sein. „Er fühlt sich nach seiner Verletzung noch nicht bereit“, erklärt der Löwen-Coach. Damit fehlt gegen Essen eine komplette Mannschaft. Zehn Verletzte plus Thore Jacobsen, der nach seiner 5. Gelben Karte gesperrt pausieren muss.

    Schon am Mittwoch musste Samuel Althaus passen. Er war eigentlich als Sechser vorgesehen gewesen, verletzte sich aber im Training am Hüftbeuger. Manuel Pfeifer und Jesper Verlaat hatten schon im Trainingslager einen Rückfall, Sean Dulic erwischte es beim 4:1-Testspielerfolg gegen den FC Winterthur. Dazu kommen die langzeitverletzten Max Christiansen, Sigurd Haugen und Tunay Deniz.

    Trotz dieser Misere gibt es für den Trainer keinen Grund zum Lamentieren, wahrscheinlich auch, weil diese Situation für ihn nicht neu ist. „Ich habe sowas schon erlebt“, sagt er, „bei Wehen Wiesbaden hatte ich nur noch 14 oder 15 Leute. Trotzdem haben wir 3:0 gegen Waldhof Mannheim gewonnen“, erinnert er sich. Natürlich betrieb er zusammen mit seinem Trainerteam und der medizinischen Abteilung Ursachenforschung. Etwas Bestimmtes konnte dabei aber nicht ermittelt werden. „Es ist ein Mischmasch von vielen Dingen“, erklärt Kauczinski. „Es ist eben so, aber wir sind immer noch in der Lage, eine gute Mannschaft zu stellen“, sagt er fast trotzig und kündigt an: „Auf einer Position wird es zum ersten Drittliga-Einsatz kommen.“

    Dabei dürfte es sich um den zweiten Sechser handeln. Althaus war dafür die erste Option, nun stehen dafür Damjan Dordan und U17-Vizeweltmeister Loris Husic parat. Es passt, dass Kauczinski beide mit ins Trainingslager nach Belek genommen hatte, Dordan schon zuvor mehrere Wochen mit den Profis trainierte. Das gilt auch für Noah Klose. Lediglich Finn Fuchs, der für Schröter in den Spieltagskader rückt, war nicht in der Türkei dabei, hat aber auch schon in der Vergangenheit einige Trainingseinheiten bei der Drittliga-Mannschaft absolviert. Somit verfügt Kauczinski – anders als zu seiner Zeit bei Wehen Wiesbaden – über einen kompletten 20-Mann-Kader. „Ich sehe bei den jungen Spielen sehr viel Unbekümmertheit und Frechheit, die mir Spaß machen.“ Schon im Test gegen den Schweizer Erstligisten Winterthur hätten die Neulinge ihr Talent unter Beweis gestellt. „Ich hoffe, dass die Fans die Spieler, die ihren ersten Einsatz haben, besonders unterstützen. Wenn der Rest stimmt, dann kann man auch einen jungen Spieler mittragen!“

    Trotzdem wird am Samstag keine Nachwuchsmannschaft auflaufen. „Wir haben mit Hobsch, Volland, Maier, Philipp oder Reinthaler immer noch viele erfahrene Spieler auf dem Platz“, verweist der Trainer auf die Altersstruktur. Dazu wird der 35-jährige René Vollath zwischen den Pfosten stehen. Der Torwart-Trainer erhält den Vorzug vor dem jungen Paul Bachmann. „Paul ist ein aufstrebendes Talent“, hält Kauczinski große Stücke auf den 20-Jährigen, „hat aber das Trainingslager verpasst. Deswegen gab es für mich keine große Überlegung. René hat immer bewiesen, dass man sich auf ihn verlassen kann. Gegen Winterthur hat er gezeigt, dass er das Verständnis und die Grundfitness trotz seines fortgeschrittenen Alters mitbringt.“

    Mit Rot-Weiss Essen kommt ein Team nach Giesing, das in der Tabelle als Vierter vier Plätze vor den Löwen steht und vier Punkte mehr auf dem Konto hat. Kauczinski bezeichnet den Gegner als gute Mannschaft. „Es ist ein Spitzenteam, das um den Aufstieg mitspielt und über eine gute Balance verfügt.“ Beide Teams stünden für eine Mischung aus Kampf und Spiel. „Deswegen wird es eine spannende Aufgabe.“

    Ob er unter den aktuellen Voraussetzungen mit einem Unentschieden zufrieden wäre, wurde der 55-jährige Löwen-Coach gefragt. „Ich spiele immer, um zu gewinnen. Alles andere muss man hinterher analysieren“, lautet Kauczinskis Credo. Es gehe gegen Essen um „Kompaktheit in allen Zonen. Wir müssen die Basics auf den Platz bringen. Das wird entscheidend sein. Ich freue mich auf ein intensives Spiel zu Hause. Wir wollen eine gute Partie hinlegen. alles geben und versuchen, dem Gegner das Leben so schwer wir möglich zu machen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 11 Vollath (Tor) – 37 Schifferl, 16 Reinthaler, 3 Voet – 41 Lippmann, 26 Maier, 23 Dordan, 18 Jakob – 31 Volland – 34 Hobsch, 8 Philipp.

    Ersatz: 12 Qela, 40 Bachmann (beide Tor) – 2 Danhof, 9 Steinkötter, 19 Erdogan, 29 Rittmüller, 30 Wolfram, 33 Faßmann, 43 Fuchs, 44 Husic, 45 Klose.

    Es fehlen: 4 Verlaat, 5 Jacobsen, 7 Niederlechner, 13 Christiansen, 17 Schröter, 20 Althaus, 21 Dähne, 22 Haugen, 25 Dulic, 27 Pfeifer, 36 Deniz.


    RWE: 1 Golz (Tor) – 23 Rios Alonso, 4 Schultz, 33 Kraulich – 2 Kostka, 39 Swajkowski, 26 Müsel, 14 Brumme – 7 Safi, 24 Mizuta – 22 Schmidt

    Ersatz: 25 Brüning, 35 Wienand (beide Tor) – 6 Arslan, 10 Obuz, 15 Hüning, 18 Kaiser, 19 Bouebari, 20 Janssen, 29 Mause, 30 Owusu, 38 Schulte-Kellinghaus.

    Es fehlen: 8 Gjasula, 9 Cuber Potocnik, 28 Moustier, 37 Hofmann.

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Fabian Porsch (Barsbüttel), Gerhard Alexander Ludolph (Hoisbüttel); Vierter offizieller: Manuel Bergmann (Erbach).


    https://www.tsv1860.de/de/news…ski-bleibt-zuversichtlich


    PK vor dem Spiel gegen Rot Weiß Essen:



    Liveticker für das Spiel gegen den Rot Weiß Essen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…rot-weiss-essen-m1-260117


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BTVV0LE4BT/tabelle#start


    https://www.weltfussball.de/sp…n_rot-weiss-essen/bilanz/