Beiträge von CocusnussKlaus

    England, 27. Spieltag, Überblick: Derbyfieber in Manchester - 11.02.2005 15:59
    Gudjohnsen entscheidet Spitzenspiel


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    Wegen einiger Wiederholungsspiele der vierten Runde des FA-Cups kommt der Spieltag in der Premier League mit nur sieben Partien diesmal etwas abgespeckt daher. Spitzenreiter Chelsea nahm die Hürde in Everton - Verfolger Manchester United hoffte also vergeblich auf einen Ausrutscher der "Blues", muss aber im Derby selbst einer kleinen Negativserie trotzen.
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    Gemeinsamer Jubel nach dem Sieg im Goodison Park: Der diesmal nicht eingesetzte Drogba, Torschütze Gudjohnsen und Lampard.Vier Titel sind für den FC Chelsea in dieser Saison noch im Bereich des Möglichen. Der Wettbewerb mit der höchsten Priorität ist aber eindeutig die Meisterschaft, auf deren Gewinn die "Blues" seit 50 Jahren warten. Auf dem Weg zu diesem Ziel nahm der Tabellenführer im Goodison Park am Samstagmittag die Hürde beim FC Everton und blieb damit zum 18. Mal ungeschlagen:


    Wie immer in dieser Saison gegen Teams aus der Hauptstadt sahen die "Toffees" auch gegen Chelsea nicht gut aus. Schuld daran war in diesem Fall Beattie, der sich bereits nach acht Minuten zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ: Der Angreifer verfolgte Gegenspieler Gallas und streckte diesen mit einem Kopfstoß von hinten nieder. Der Unparteiische zeigte dem Sünder vollkommen zu Recht "Rot".
    Die Folge war Einbahnstraßenfußball Richtung Tor des Ex-Nationalkeepers Martin, der zum besten Mann der Heimelf avancieren sollte. Duff verpasste knapp eine Hereingabe von Gudjohnsen (10.) und schoss wenig später daneben (14.), Tiago machte es nicht besser (17.). Everton konnte sich kaum einmal aus der Umklammerung der spielerisch hochüberlegenen Londoner befreien. Schlussmann Martin bewahrte sein Team gegen Gudjohnson bei der bis dorthin besten Einschussmöglichkeit der Gäste vor einem Rückstand (26.). Lampard, steter Antreiber des Tabellenführers, zielte schließlich aus 18 Metern knapp daneben (32.).


    Unverändertes Bild auch nach dem Wechsel, Chelsea blieb vor allem in der Anfangsphase des zweiten Abschnitts klar Spiel bestimmend. Martin glänzte erneut gegen Gudjohnsen (49.) und Lampard (55.), Coles Knaller strich um Zentimeter über den Balken (56.). Das Abwehrbollwerk der "Toffees" hielt dem Ansturm des Ligaprimus’ bis zur 69. Minute stand: Dann erlöste Gudjohnsen sein Team, nachdem Gallas nur die Querlatte getroffen hatte.


    In der Folge verwalteten die "Blues" ihren Vorsprung und gerieten kaum noch in Gefahr – zu schwach war die Heimelf an diesem Tag. Chelsea-Keeper Cech hielt damit seit 961 Minuten seinen Kasten sauber, Everton kassierte damit jede seiner sieben Niederlagen gegen Londoner Klubs.


    "Reds" haben Champions League weiter im Visier


    Die Daumen drücken wird man dem Spitzenreiter beim FC Liverpool, der den Champions-League-Rängen nach zwei Siegen in Folge wieder etwas näher gerückt ist. Noch beträgt der Rückstand auf den Lokalrivalen Everton allerdings fünf Punkte. Am Nachmittag treten die "Reds" beim formschwachen Birmingham City an, das im Jahr 2005 bisher erst drei Punkte einfahren konnte.


    Die Blackburn Rovers empfangen derweil Norwich City und sollten eine Niederlage vor heimischer Kulisse tunlichst vermeiden, um nicht wieder in den Abstiegsstrudel zu geraten. Nationalspieler Thomas Hitzlsperger reist mit Aston Villa nach Portsmouth, wo die O’Leary-Elf Anschluss an die obere Tabellenhälfte halten will.


    Bolton in Topform – Nachsitzen für West Brom, Spurs und Fulham


    Ein Duell zweier UEFA-Cup-Aspiranten steht am frühen Abend im "Reebok Stadium" auf dem Programm, wo die Bolton Wanderers den FC Middlesbrough zu Gast haben. Dabei streben die Hausherren ihren sechsten Sieg in Folge an, mit dem sie in der Tabelle an "Boro" vorbei auf Platz sechs ziehen könnten.


    Eine Verschnaufpause bietet das Wochenende Newcastle United, Charlton Athletic und dem FC Southampton, deren Gegner in Wiederholungsspielen versuchen, das Achtelfinale des Pokals zu erreichen. West Brom reist dabei zu den Tottenham Hotspurs, der FC Fulham empfängt Zweitligist Derby County.


    Derbyfieber in Manchester – Jubiläum für Giggs


    Nach dem Punktgewinn beim FC Chelsea greift Kevin Keegans Manchester City an diesem Wochenende erneut direkt in den Titelkampf ein. Im "Stadium of Manchester" kommt es am Sonntag zum 132. Lokalderby mit dem Tabellenzweiten ManU. Die letzten beiden Heimspiele gegen den Erzrivalen konnten die "Citizens" gewinnen. Ein dritter Erfolg wäre ein schönes Geschenk für Trainer Kevin Keegan, der am Montag seinen 54. Geburtstag feiert.


    Die "Red Devils" befinden sich derzeit allerdings in blendender Verfassung und sind seit 15 Spielen ungeschlagen. Ein eindrucksvolles Jubiläum steht Dribbelkünstler Ryan Giggs bevor, für den das Derby der 400. Ligaeinsatz sein wird. Verzichten muss Alex Ferguson neben dem gesperrten Silvestre aller Voraussicht nach auch auf Jungstar Ronaldo, der vom Einsatz für Portugal mit einer Wadenverletzung zurückkam. Kapitän Roy Keane kündigte indes an, dass er seine Karriere nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2006 beenden will.


    Duell der Torjäger in Highbury


    In der einzigen Begegnung am Montag stehen sich in einem Londoner Ortsvergleich der FC Arsenal und Crystal Palace gegenüber. Dabei kommt es auch zum Duell der beiden besten Torjäger der Liga: Thierry Henry traf für Arsenal bisher 17 Mal, Andy Johnson, der beim 0:0 gegen die Niederlande vergangenen Mittwoch sein Debüt im Nationalteam feierte, für den Aufsteiger 15 Mal. Mit dem Liganeuling verbinden die "Gunners" keine guten Erinnerungen: Nach dem 1:1 im Selhurst Park Anfang November büßte der Meister die Tabellenführung ein und musste Chelsea vorbeiziehen lassen. Zurückerobern wird Arsenal den Platz an der Sonne wohl nicht mehr – zumindest nicht in dieser Saison.


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    Hoyzer in Berlin festgenommen



    Hoyzer hat zugegeben, Spiele manipuliert zu haben



    München - Der Betrugsskandal im deutschen Fußball hat einen neuen Höhepunkt erreicht.


    Am Samstag wurde Robert Hoyzer in Berlin festgenommen.


    Wie die Staatsanwaltschaft Berlin bestätigte, vollstreckte die Polizei einen bereits am Donnerstag erlassenen Haftbefehl.


    Eine Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Tiergarten ordnete die Untersuchungshaft wegen Mittäterschaft beim gewerbs- und bandenmäßigen Betrug in acht Fällen an.


    DFB gibt keinen Kommentar ab


    Neue Erkenntnisse begründen laut Michael Grunwald, Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin, den Verdacht, dass Hoyzer zusätzlich zu den ursprünglich schon eingestandenen Straftaten im Zusammenwirken mit den tatverdächtigen Gebrüdern S. bereits vor 2004 mit weiteren bislang unbekannten Mittätern Straftaten gleicher Art begangen habe.


    Daraufhin wurde die Einschätzung zur Frage der Fluchtgefahr geändert und Hoyzers Festnahme angeordnet. Generalstaatsanwalt Hansjürgen Karge erklärte gegenüber Medien, man habe etwas herausgefunden, "was ich im einzelnen noch nicht sagen darf, sonst wird gegen mich selbst ermittelt?.


    Hoyzer droht Freiheitsstrafe


    Laut Grunwald muss Hoyzer im Hinblick auf die bereits eingeräumte Beteiligung an Wettmanipulationen und dem jetzt neu zu bewertenden Verhalten nach den Taten mit "einer empfindlichen Freiheitsstrafe" rechnen.


    Dieser Umstand begründete nach Einschätzung der Ermittlungsrichterin und auch der Staatsanwaltschaft die konkrete Fluchtgefahr.


    "Verhaftung überrascht mich nicht"


    "Ich habe mit dieser kriminellen Wucht nicht gerechnet, aber ich laufe davor nicht weg", meint der Geschäftsführende Präsident Theo Zwanziger vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Die Verhaftung überrascht mich als ausgebildeten Juristen nicht. Wir nehmen das beim DFB nicht leicht, aber es entsteht keine neue Betroffenheit. Wenn die Staatsanwaltschaft neue Informationen haben sollte, hoffen wir, sie im Zuge der sehr engen und positiven Zusammenarbeit so schnell wie möglich zu bekommen."


    DFB-Präsident Gehard Mayer-Vorfelder wollte die Zuspitzung der Affäre nicht kommentieren.


    "Kopfprämien" für Hoyzer


    Schon vor der Mitteilung über Hoyzers Festnahme hatten am Samstag Medien-Berichte eine Zuspitzung der Situation erahnen lassen.


    Nach Angaben des Nachrichtenmagazins "Focus" hat Hoyzer "Kopfprämien" für die Anwerbung von betrugsbereiten Schiedsrichtern versprochen bekommen.


    Zudem sollen seine Hintermänner auch ein Uefa-Cup-Spiel manipuliert haben.


    Koop suspendiert


    Der DFB will unterdessen auch gegenüber nur indirekt involvierten Referees einen kompromisslosen Kurs steuern.


    Der Verband setzte am Samstag Schiedsrichter Torsten Koop ab und reagierte damit auf dessen zu langes Schweigen.


    Hoyzer hatte schon Mitte Januar auf einem Schiedsrichter-Lehrgang versucht, Koop anzuwerben.


    Auch Europacupspiele betroffen


    Wie der "Focus" unter Berufung auf Hoyzers Aussagen bei der Berliner Staatsanwaltschaft berichtete, reichte der Einfluss der drei in Berlin lebenden und derzeit inhaftierten Brüder S. bis nach Griechenland, Kroatien, Österreich und England.


    Selbst Europacupspiele sollen betroffen sein.


    "Ordentlich mitverdient"


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    Laut Hoyzer hätte das kroatische Trio beispielsweise den Verlauf des Uefa-Pokal-Spiels zwischen Panionios Athen und Dinamo Tiflis, das die Griechen am 1. Dezember 2004 5:2 (0:1) für sich entschieden hatten, bereits vor Spielbeginn gewusst und "ordentlich mitverdient".


    "Eine Mannschaft wird zur Halbzeit führen und die andere das Spiel dennoch gewinnen", hätte Ante S. vor der Begegnung gesagt. Schiedsrichter der Partie war der Rumäne Alexandru Dan Tudor.


    Fünfstellige Summe


    Ante S. soll Hoyzer 10.000 Euro versprochen haben, wenn der Berliner einen Kollegen aus der ersten Bundesliga anwerben würde.


    Für einen Spielleiter aus der Zweiten Liga sollten als Bonus 5000 Euro fließen. Vor diesem Hintergrund hatte Hoyzer offenbar versucht, seinen Kollegen Koop zur Manipulation zu überreden.


    Spieler im Zwielicht


    Vor dem Hintergrund von Hoyzers Aussagen geraten auch die Eidesstattlichen Erklärungen der Spieler des SC Paderborn ins Zwielicht.


    Nach Bekanntwerden der Manipulation im Pokalspiel SC Paderborn gegen Hamburger SV (4:2) hatten - bis auf Kapitän Thijs Waterbrink - alle Spieler solche Erklärungen abgegeben.


    Unter Berufung auf die Ermittlungen berichtet "Focus", dass Hoyzer am 23. Januar 2005 Zeuge eines Telefonats zwischen dem Tatverdächtigen Ante S. und dem ehemaligen Paderborner Spieler Andreas Zimmermann wurde.


    Vorwürfe gegen Marks präzisiert


    Hoyzer präzisierte vor seiner Festnahme offenbar auch noch die Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Schiedsrichter-Kollegen Dominik Marks.


    Der 25-jährige Hoyzer erklärte nach Spiegel-Informationen gegenüber den Ermittlern, dass Marks für zwei von ihm manipulierte Spiele insgesamt 36.000 Euro von den mutmaßlichen kroatischen Drahtziehern erhalten habe.


    Hoyzer persönlich habe Marks in dessen heimischer Küche in Berlin vor dem verschobenen Regionalligaspiel Hertha BSC Amateure gegen Arminia Bielefeld Amateure 6000 Euro übergeben.


    Spur führt nach Offenbach


    Zugleich bezichtigte Hoyzer einen Mittelfeldspieler des Regionalligisten Kickers Offenbach der Kooperation mit den Berliner Zockern. Der beschuldigte Fußballer habe im November 2004 mit Hoyzer und den drei Brüdern S. einen Saunaclub im Hessischen besucht und mehrfach Geld von den Kroaten erhalten.


    Die Polizei hatte in der vergangenen Woche die Wohnung des Offenbacher Spielers Bruno Akrapovic, Ex-Profi von Energie Cottbus, durchsucht.


    Karl dementiert


    Erstmals berichtete Hoyzer offenbar den Ermittlern von einer Verbindung zwischen dem inhaftierten Kroaten Ante S. und dem Chemnitzer Spieler und Co-Trainer Steffen Karl.


    So soll Ante S. Hoyzer geschildert haben, dass er "zwei Leute bei Chemnitz" habe. Einer davon sei Steffen Karl. Einmal, so Hoyzer, habe sich der Chemnitzer Kapitän für seinen Urlaub Geld von Ante S. leihen wollen.


    Steffen Karl dementiert den Vorwurf. Sein Anwalt Andreas Bartholome kündigte an, sein Mandant werde sich in Kürze umfassend gegenüber der Staatsanwaltschaft äußern.
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    Mayer-Vorfelder schließt Rücktritt aus




    DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder hat einen Rücktritt trotz der vehement gegen ihn geäußerten Kritik im Manipulationsskandal ausgeschlossen.



    Wie der 71-Jährige erklärte, wolle er auf jeden Fall noch bis zur Weltmeisterschaft 2006 im Amt verweilen.


    "Ich will nicht bestreiten, dass die Weltmeisterschaft ein Antrieb ist. Das wird ein einmaliges Ereignis. In diesem Jahrhundert wird Deutschland keine weitere Fußball-WM bekommen. Da lasse ich mich nicht ohne Anlass aus dem Amt drängen", sagte "MV".

    "Kopfprämien" für Hoyzer




    Der mutmaßliche Drahtzieher des Manipulationsskandals Ante S. soll Robert Hoyzer "Kopfprämien" für die Anwerbung von weiteren Schiedsrichtern angeboten haben.



    Hoyzer sagte gegenüber der Berliner Staatsanwaltschaft aus, dass ihm 10.000 Euro versprochen wurden, wenn er einen Kollegen aus der ersten Liga zu einer Manipulation bewegen würde. Für einen Zweitliga-Schiri sollte er 5.000 Euro erhalten.


    Dieses Angebot soll Hoyzer dazu bewegt haben, Schiri-Kollegen Torsten Koop eine Spielverschiebung vorzuschlagen.

    Schiri Marks schwer belastet




    Robert Hoyzer hat seine Vorwürfe gegenüber seinem ehemaligen Schiedsrichterkollegen Dominik Marks konkretisiert.



    Marks soll nach Aussagen Hoyzers für zwei manipulierte Spiele 36.000 Euro von den mutmaßlichen kroatischen Drahtziehern bekommen haben. Hoyzer selbst habe Marks 6.000 Euro übergeben und sei bei einem Gespräch über Manipulationsversuche mit Marks und Schiedsrichter Torsten Koop anwesend gewesen.


    Dominik Marks' Anwältin wollte zu den Vorwürfen vorerst keine Stellung nehmen.

    Wolfsburg: Sechs Niederlagen in den letzten sieben Spielen - 10.02.2005 11:33
    Strunz: "Absturz? Es geht aufwärts!"
    kicker: Hätten Sie gedacht, beim VfL so schnell zum "Krisen"-Manager zu werden, Herr Strunz?


    Manager Thomas Strunz: Ich sehe mich nicht als solcher und halte auch nichts von tagesformabhängigen Situationsbeschreibungen. Wenn wir gegen Bremen schlecht gespielt, aber gewonnen hätten - wäre denn dann gleich alles besser? Von den Punkten her ja, aber sonst.


    kicker: Nun, statt des Angriffs auf die Spitze steht nach drei Pleiten der schlechteste Rückrundenstart aller Zeiten. Zahlen und Fakten . . .


    Strunz: . . . sagen auch aus, dass es nur vier Punkte zu einem UEFA-Cup- und fünf zu einem Champions-League-Platz sind. Wir halten an der mittel- und langfristigen Planung fest, bewahren gerade jetzt die Ruhe. Nur so blieben Klubs wie Bayern oder Bremen in der Vergangenheit dauerhaft oben.


    kicker: Für die hochtrabenden Ziele und die folgenden Ergebnisse erntete Wolfsburg Hohn und Spott. Keine Angst, bei allem Optimismus und Weitblick nebenbei den totalen Absturz zu erleben?


    Strunz: Nein, und auch wenn es viele erwarten: Ich haue jetzt nicht auf den Tisch. Die Hektik um uns herum ist nicht nachvollziehbar. Das hat nichts mit Blauäugigkeit oder Naivität zu tun. Wir reagieren so, wie wir es für angemessen halten.


    kicker: Nämlich wie?


    Strunz: Indem wir konzentriert an die nächste Aufgabe gehen, Dinge registrieren und bewerten. Ich bin jeden Tag hier, sehe was passiert. Da ist der Aufwärtstrend, bestätigt gegen Werder. Die insgesamt positive Entwicklung im Team. Kurzfristig ist es schwer, doch wir werden Woche für Woche stärker, die Wahrscheinlichkeit eines Erfolgserlebnisses wächst. Schön, wenn es auf Schalke so weit wäre.


    kicker: Erik Gerets wirkte frustriert. Müssen Sie ihn aufrichten?


    Strunz: Alle waren enttäuscht, traurig, wütend! Montag sah das schon anders aus. Da hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit dem Trainer.


    kicker: Gerets sagt, nach Schalke kämen mit Rostock, Lautern, Gladbach, Hannover und Bochum Gegner unter der Qualität des VfL. Erleben wir da die große Aufholjagd?


    Strunz: Das wird man sehen. Gegen Dortmund und Freiburg waren wir auch Favorit und es hat nicht funktioniert. Fußball ist nicht zu planen - siehe unsere Verletzungen.


    kicker: Sie haben als einziger Klub nicht nachgekauft. Zu leichtfertig? Oder einfach dumm gelaufen?


    Strunz: Wären alle gesund geblieben, hätte man uns kritisiert, wenn wir einem funktionierenden Kader noch Spieler hinzugefügt hätten. Aber schon gegen Rostock haben wir wieder eine Elf, die nicht zu vergleichen ist mit der letzten.


    kicker: Dennoch glauben viele an einen großen Umbruch, damit der VfL endlich Erfolg hat. Spieler wie Hashemian, Rolfes, Hanke, mit denen Sie als Berater zu tun hatten, werden genannt. Auch die Bielefelder Buckley und Langkamp. Strunz: Sicher ist, dass zur neuen Saison neue Spieler dazukommen.


    kicker: Der Aufsichtsrat fordert den UEFA-Cup-Platz. Doch die VfL-Bilanz dieses Jahres ist schlecht - wie die von Sponsor VW. Fürchten Sie eine insgesamt miese Stimmung in Wolfsburg, wie sie 2004 zum Aus Ihres Vorgängers Pander beitrug?


    Strunz: Ich erkenne da keinen Zusammenhang. Und außerdem: Warten wir ab, was im Mai ist. Es ist doch noch nichts verloren. Die Welt sieht anders aus, wenn wir auf Schalke gewinnen. Noch einmal: Ich sehe die klaren Signale, dass es aufwärts geht!

    Gewettet wird auf alles
    Der britische Markt ist der profitabelste Europas


    Von Matthias Thibaut, London


    Fünf Ketten mit dichten Filialnetzen teilen sich den britischen Wettmarkt. Er ist nicht nur der mit Abstand größte und profitabelste in Europa, sondern auch der am weitesten entwickelte der Welt, sagt Professor Leighton Vaughn Williams vom Institut für Wettforschung der Universität Nottingham Trent.


    Seit Schatzkanzler Gordon Brown vor drei Jahren die Wettsteuer abschaffte, stieg der Umsatz der britischen „Bookmakers“ von 7,5 auf 40 Milliarden Pfund im Jahr. Immer dichter und komfortabler wird das Netz der Wettbüros im Inselstaat. Es gibt rund 8500 Wettbüros in den britischen Einkaufs- und Geschäftszentren. Das sind nicht mehr verrauchte, düstere Höhlen, in der Männer mit tief ins Gesicht gezogenen Mützen ein- und ausgehen. Heute sitzt hier der Banker im Anzug und setzt seine Wetten bei einer Tasse Kaffee.

















    Erste Festnahme in Belgien




    In Belgien hat die Staatsanwaltschaft in der Manipulationsaffäre Haftbefehl erlassen. Bei dem 59-jährigen Ungenannten soll es sich um einen Mittelsmann handeln.


    Die Hauptvorwürfe richten sich gegen den SC Charleroi, der den Klassenerhalt erkauft haben soll.


    Grund für Ermittlungen war die Aussage eines Ex-Antwerpen-Spielers, der von einer Extraprämie für St. Truiden für einen Sieg bei seinem Klub erzählte.


    Wie der DFB, so war auch der belgische Verband schon vor Monaten über Verdachtsmomente informiert worden.



    Auch das Internet zieht immer neue Kunden für immer komplexere Wetten an. „Wetten in acht Sprachen und elf Währungen“, damit wirbt Großbritanniens größter Online-Anbieter, William Hill. Längst sind die Zeiten des alten Toto-Zettels vorbei, auf dem man nur auf Gewinn oder Niederlage wetten konnte. Es gibt komplexes „Live betting“, bei dem die Wetter bei sich verändernden Preisen im laufenden Spiel setzen. Neue Formen des „Spread betting“ bei Online-Buchmachern wie dem „Sporting Index“ funktionieren wie der Future Handel am Finanzmarkt. Die „Punters“, wie die Wettbegeisterten heißen, „kaufen“ beispielsweise Tore, deren Wert sich dann nach dem tatsächlichen Ausgang eines Spieles richtet.


    Laut Professor Vaughn Williams werden Woche für Woche rund 100 Millionen Pfund in diesen modernen Wettformen umgesetzt, in der die Spieler direkt gegeneinander wetten. Gewettet wird in Großbritannien auf alles, aber die Rangordnung ist klar: „Pferderennen, dann Hunde, dann Fußball“, sagt Warren Lush vom Wettgiganten Ladbroke. Rund 65 Prozent des Geldes geht auf Ereignisse im Pferdesport. Vergangenen Juni haben die Briten beispielsweise 150 Millionen Pfund auf den Ausgang des Galopprennens „Grand Nationals“, aber nur 50 Millionen Pfund auf das FA-Cup-Finale im Fußball verwettet.


    An Skandalen und Betrugsvorwürfen ist kein Mangel. Liverpools Torhüter Bruce Grobbelaar soll 1993 für 40 000 Pfund ein paar Tore von Newcastle durchgelassen haben, behauptete die „Sun“. Grobbelaar gelang es nicht, seinen Namen vor Gericht reinzuwaschen. Als 1997 in drei Spielen der Premier League plötzlich in der zweiten Halbzeit die Flutlichter ausfielen und die Spiele abgebrochen werden mussten, war ein asiatisches Wettsyndikat am Werk, das die Elektriker bestochen hatte. Der Ausgang der abgebrochene Spiele wird bei den asiatischen Wettern wie ein Endergebnis gezählt. Doch dies, folgerte ein offizieller Bericht 1998, sind „vereinzelte Vorfälle“. Ungewöhnliche Wetten, sagt Lush, würden heute schnell erkannt und die Bücher dann geschlossen.


    Wegen Wettbetrugs vor Gericht gestellt wurde bisher kaum jemand. Schummeln ist bei Sportereignissen im britischen Recht kein strafrechtlicher Tatbestand. Das allerdings soll ein neues Glücksspielgesetz nun ändern.


    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.01.2005/1620475.asp

    Mafia spielt im italienischen Fußball mit



    Geldgierige Fußballer, Telefongespräche, in denen der Ausgang von Erstligaspielen verabredet wurde, und im Hintergrund die Mafia, die die Strippen zieht. Was sich anhört wie ein schlechter Krimi, sind laut Untersuchungsakten der Staatsanwaltschaft die Fakten in einem der wahrscheinlich größten Skandale des italienischen Fußballs.


    Von ARD-Hörfunkkorrespondent Jörg Seisselberg, Rom


    Im Mittelpunkt der Affäre steht Generoso Rossi, ehemaliger Erstliga-Torwart des AC Siena, der Mannschaft, die am vergangenen Wochenende vorzeitig den Klassenerhalt geschafft hatte. Am Telefon soll Rossi mit Spielerkollegen und Leuten, die der Mafia nahe stehen, die Manipulation von Erstligaergebnissen besprochen haben, um hohe Gewinne bei illegalen Fußballwetten zu garantieren.


    Der Präsident des AC Siena, De Luca, Rossis ehemaliger Arbeitgeber, reagierte mit Kopfschütteln auf die Vorwürfe: "Ich bin wirklich verblüfft und hoffe inständig, dass dies alles nicht stimmt. Wir als Verein sind die potentiell Geschädigten, es sind Ermittlungen, die sich gegen die Spieler richten. Ich hoffe aber für die Spieler, dass sich am Ende alles als großes Mißverständnis herausstellt."


    Es handele sich nicht um ein Mißverständnis, sondern um kriminellen Betrug, sagte die Staatsanwaltschaft. Die beteiligten Spieler, so der Vorwurf, hätten nicht nur einmal, sondern über Wochen im Auftrag der Mafia systematisch den Ausgang von Fußballspielen verfälscht.
    Ex-Mafioso packte aus


    Auf die Spur der bestochenen Kicker kam die Staatsanwaltschaft durch die Aussagen eines ehemaligen Mafioso. Nach dem ersten Verdacht wurden Telefone angezapft. Dies brachte nach Angaben des italienischen Fernsehens die Beweise: Mit einem Mittelsmann der Camorra, der neapolitanischen Mafia, soll Rossi den Betrug besprochen haben.


    Vor dem Spiel Sienas gegen Chievo Verona sagte Rossi laut Telefonmitschnitt: Die gesamte Mannschaft Chievos sei eingeweiht, nur der Trainer wolle spielen. Die Begegung endete, wie gewünscht, unentschieden, 1:1. In einem anderen Telefongespräch erzählte Rossi einem Fußballerkollegen, dass der Ausgang der Begegnung gegen Udinese getürkt werden soll. Er und andere würden dafür 30 bis 40.000 Euro kassieren.
    Rossi verweigert bisher Aussage


    Im ersten Verhör mit der Staatsanwaltschaft verweigerte Rossi gestern abend jede Aussage. Außer gegen den Torwart wird gegen zwei weitere Spieler des AC Siena ermittelt, den in Deutschland geborenen Roberto D’Aversa und den ehemaligen Junioren-Nationalspieler Nicola Ventola.


    Nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft sind in der ersten Liga neben dem AC Siena und Chievo Verona US Lecce und Reggina Calcio in den Skandal verwickelt, außerdem insgesamt acht Vereine aus der zweiten und dritten Liga. Das Bestechungsgeld für die Spieler stammt offensichtlich aus den Kassen des organisierten Verbrechens. Vor allem die neapolitanische Camorra betreibt nach den Erkenntnissen der Polizei mit illegalen Fußballwetten ein Millionengeschäft.
    Fälschung der Ergebnisse des Fußball-Totos?


    Sollten die Vorwürfe der Staatsanwälte stimmen, wären aber auch die Ergebnisse des regulären Fußball-Totos verfälscht worden, der sogenannte Totocalcio, ist in Italien ebenfalls ein Millionengeschäft. Eine italienische Verbraucherorganisation hat bereits angekündigt: Wenn nachgewiesen wird, dass der Ausgang von Fußballbegegnungen abgesprochen war, könnten Millionen Tippspieler von der Toto-Gesellschaft ihren Einsatz zurückfordern.



    http://www.tagesschau.de/aktue…SPM11174_REF3_BAB,00.html


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    Geld auf dem Parkplatz
    In Tschechien haben Spielmanipulationen System


    Von Markus Huber, Wien


    Der Fall Robert Hoyzer ist im Vergleich zu den Manipulationsvorwürfen in der ersten tschechischen Fußball-Liga fast nur eine Kleinigkeit. Gleich gegen 30 Schiedsrichter wird dort ermittelt, nach Aussagen von Untersuchungsbeamten in der tschechischen Zeitung „Mlada fronta Dnes“ sollen 14 von 16 Erstliga-Vereinen betroffen sein. Bislang konnte man bereits zwölf Schiedsrichtern nachweisen, dass sie im Laufe der vergangenen Saison Geld von Klubvertretern bekommen haben, um den Ausgang von Spielen zu beeinflussen.



    Im Mai des vergangenen Jahres kam die Polizei durch Telefonüberwachungen einem größeren Kartell auf die Schliche, das gezielt Ligaspiele verschob. Die Initiative ging dabei offenbar primär von den Klubs aus. Funktionäre des Vereins Synot Stare Mesto etwa sollen Schiedsrichter bestochen haben, um dadurch Wettgewinne einzustreichen. Der Klub wurde mittlerweile umbenannt, er heißt jetzt FC Slovacko. In die laufende Meisterschafts-Saison musste die Mannschaft mit dem Ballast eines Punktabzugs starten. Andere Vereine wie der FC Viktoria Zivkov oder der SFC Opava sollen sich durch massive Bestechungen Vorteile verschafft haben, unter anderem haben sie sich in der Tabelle verbessert.


    Dabei liefen die Bestechungen nicht besonders gut koordiniert ab. Es gab keine verdeckten Überweisungen auf irgendwelche ausländischen Konten – die Schiedsrichter bekamen ihre Zusatzgage in den meisten Fällen einfach in einem Kuvert auf dem Parkplatz überreicht. Die Preise schwankten laut Informationen des tschechischen Wochenblattes „Respekt“ im Verlauf der Saison deutlich. Zu Saisonbeginn soll das gewünschte Spielergebnis die Funktionäre von Synot etwa 2000 Euro gekostet haben. Das war vergleichsweise noch preiswert. Kurz vor Meisterschaftsende im Frühjahr vergangenen Jahres kostete die Bestechung eines Linienrichters bereits fast 6000 Euro. Dieses Geld holten sich die Vereine über ihre Wettgewinne wieder herein.


    Im Vergleich zum deutschen Fall, wo es offenbar um die Bereicherung Einzelner ging, dürfte die tschechische Affäre eher ein strukturelles Problem sein. Denn ungeachtet der starken Nationalmannschaft sind die Budgets der tschechischen Klubs aufgrund fehlender Sponsoren und Investoren vergleichsweise gering – mit Ausnahme des Traditionsklubs Sparta Prag. Aber selbst in der Hauptstadt gilt ein Spiel mit 5000 Zuschauern schon als gut besucht. Richtig Geld können die Vereine nur dann verdienen, wenn sie sich für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren – dann bringen einerseits die größere Zuschauerzahl und andererseits die Fernsehrechte größere Beträge in die Kassen. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen sich die meisten Vereinsfunktionäre offenbar nicht nur auf das Können ihrer Spieler verlassen. Andererseits: Wenn alle schmieren, dann hebt sich der Bestechungsvorteil irgendwie ja auch auf.



    http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/31.01.2005/1620880.asp

    Perugia-Präsident von italienischem Verband suspendiert




    Die Disziplinarkommission des italienischen Fußball-Verbandes (FIGC) hat Luciano Gaucci, den Präsidenten des Seria-A-Vereins AC Perugia, für fünf Monate von seinem Amt suspendiert und ihn zusätzlich mit einer Geldstrafe von 40.000 Euro belegt.


    Grund hierfür sind Äußerungen und die Drohung Gauccis, seinen Klub wegen angeblich gravierender Schiedsrichterfehlentscheidungen während der laufenden Saison zurückzuziehen. Der Vereinspräsident hatte nach der Niederlage seiner Mannschaft im Meisterschaftsspiel gegen Sampdoria Genua (2:3) am 18. April 2004 schwere Manipulationsvorwürfe erhoben: „Drei Spiele in Folge wurden wir vom Schiedsrichter niedergemacht. So kann es nicht weitergehen, wir können nicht zu Idioten gemacht werden.“ Gaucci griff dabei vor allem den FIGC-Präsidenten Franco Carraro an, welchen er als Drahtzieher für die Fehlentscheidungen ausgemacht hatte. Der Verband bevorzuge auf diese Art und Weise die reichen und großen Vereine zu ungunsten der kleineren Seria-A-Klubs.


    Der italienische Fußball-Verband begründete das relativ hohe Strafmaß damit, dass die Äußerungen von Gaucci beleidigend seien und die Glaubwürdigkeit der Schiedsrichter und des Verbandspräsidenten belasten würde. Zudem wären die Vorwürfe einer Manipulation der italienischen Fußball-Meisterschaft völlig haltlos.


    www.sportrechturteile.de

    Manipulationen im belgischen Fußball?




    Wegen des Verdachts der Manipulationen von Punktspielen ermittlen die Behörden nun auch im belgischen Fußball. Die Spieler Peter Delorge und Dusan Belic vom VV St. Truiden wurden wegen mutmaßlicher Verwicklung in die Verschiebung von Spielen vernommen.


    Dabei sind die Spiele von St.Truiden und von VV Westerlo gegen SC Chaleroi im Visier.


    Bereits im Vorjahr hatte der nationale Verband bei diesen Partien ermittelt. St.Truiden soll für den 2:1-Sieg gegen Charleroi eine Sonderprämie erhalten haben.
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    Funktionär in Portugal angeklagt: Korruption


    Porto (dpa) - Wegen des vor knapp einem Jahr aufgedeckten Schiedsrichterskandals in Portugal ist ein hoher Funktionär des Fußballverbandes FPF unter Anklage gestellt worden.


    Dabei handelte es sich um den Vizepräsidenten des FPF-Disziplinarausschusses, António Azevedo Duarte. Der Ex-Schiedsrichter sei dringend der Bestechlichkeit, der Amtsanmaßung und der Urkundenfälschung verdächtig, entschied die zuständige Ermittlungsrichterin Ana Cláudia Nogueira in Porto.


    Azevedo Duarte wurde bis auf weiteres von seinen Amtspflichten entbunden. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe. Der Fall des Ex-Schiedsrichters ist Teil des Skandals, der im April 2004 aufgedeckt und in Portugal unter der Bezeichnung «Goldener Pfiff» monatelang für Schlagzeilen sorgte. Dabei geht es um die Bestechung von Schiedsrichtern sowie um Manipulationen bei der Ansetzung korrupter Referees und bei der Verhängung von Sperren.


    Die Justiz ermittelt gegen 23 Verdächtige. Dazu gehören der Präsident des Champions-League-Siegers FC Porto, der Präsident der Fußball-Liga, Valentim Loureiro, die Bürgermeisterin der Stadt Leiria und mehrere Schiedsrichter.




    http://www.wz-newsline.de/sesc….php?redid=2663&ID=173403

    Quelle: MARCA


    Wer ist schon Hoyzer?? García Pulido machts vor


    17 Minuten Nachspielzeit !!!


    2 Elfmeter !!!


    Beim Spiel Fuerteventura - Castillo war der gute García Pulido wohl nicht mit der 3:1 Führung für Fuerte einverstanden und ließ geschlagene 17 Minuten Nachspielen und gab dem Auswärtsteam noch 2 Elfmeter.
    Nach 7 Minuten Nachspielzeit gab der Schiri einen Elfer, der zum 3:2 Anschlusstreffer führte.Nachdem die Fans am durchdrehen waren beschloss unser spanischer Freund noch weitere 4 Minuten draufzupacken und gab einen weiteren Elfmeter für Castillo.
    Danach gings anscheind nochmal weitere 6 Minuten weiter, so dass nach 107 Minuten das Spiel dann doch zuende war.Der Schiri musste unverständlicherweise unter dem Schutz der Polizei vom Feld gebracht werden


    http://www.marca.com/edicion/noticia/0,2458,585653,00.html

    Bestechungsskandal auch in Namibia


    Boy-Boy Ndjadila belastet Referees - Schiedsrichter geraten mehr und mehr ins Kreuzfeuer der Kritik


    von Andreas Shiyoo


    Nach dem Wett- und Bestechungsskandal in Deutschland hat auch der Vizevorsitzende des Namibischen Schiedsrichter-Komitees (,Namibia Referee Committee"/NRC) Boy-Boy Ndjadila hiesige Schiedsrichter beschuldigt, in Bestechungsskandale verwickelt zu sein.


    Von Andreas Shiyoo


    Windhoek -,,Ja, ich weiß von einigen Fällen wo Schiedsrichter der Verlockung des Geldes nicht widerstehen konnten und Spiele manipulierten. Leider wurden mir diese Vorfälle nicht gemeldet und deswegen können wir auch nicht handeln. Erst wenn diese Vorwürfe schriftlich vorliegen, kann das Schiedsrichterkomitee die Betroffenen mit drastischen Konsequenzen bestrafen", sagte Ndjadila am Sonntag gegenüber der AZ. Laut Ndjadila hat ein bekannter Schiedsrichter kürzlich ein Geständnis abgelegt, dass er von einem Klub angesprochen wurde, ein Spiel zu ,,verpfeifen". ,,Leider hat mich der Schiedsrichter erst nach dem Spiel über den Vorfall in Kenntnis gesetzt", so der Vizevorsitzende des Namibischen Schiedsrichter-Komitees . Ndjadila wollte zu diesem Zeitpunkt noch keine Namen nennen, bis konkrete Fälle gemeldet werden.


    Indessen geraten die namibischen Schiedsrichter durch katastrophale Entscheidungen mehr und mehr ins Kreuzfeuer der Kritik. Lazarus Shigwedha aus Oshakati leitete am vergangenen Freitag das Spitzenspiel in der Namibischen Premier League zwischen Civics und Orlando Pirates, dabei zeigte der Unparteiische keine gute Leistung, wenig Fingerspitzengefühl. Shigwedha war sichtlich überfordert und wurde beim Gang in die Kabine von den verärgerten Pirates-Fans übel beschimpft, bedroht und mit Bierflaschen attackiert. Rüde Foulspiele der Teams wurden zu milde bestraft und als Civics-Spieler Rudi Louw beim jubeln sein Trikot auszog, wollte der Schiedsrichter ihm zu unrecht die Rote Karte geben. Erst nach minutenlangen Diskussionen der Civics-Offiziellen bekam er die Gelbe Karte und durfte weiter am Spielgeschehen teilnehmen. Die Gemüter erhitzten sich vor den Katakomben des Independence-Stadions und nur das schnelle eingreifen der ,,Humphries Security Division" (HSGD) verhinderte Schlimmeres. Auch im Spiel KK Palace gegen Windhoek Optics Ramblers wurde das Spiel erst nach zweistündiger Verspätung angepfiffen, weil der Schiedsrichter Morddrohungen erhalten hatte um die Partie zugunsten der Gastgeber zu manipulieren.


    ,,Die namibischen Schiedsrichter sind mit den neuen Regeln des Internationalen Fußballverbandes (FIFA) überhaupt noch nicht vertraut und deswegen sind sie in den entscheidenden Spielsituationen total überfordert. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig", sagte Civics-Trainer Ali Akan über die schwachen Schiedsrichterleistungen.


    In der Saison 2003/4 gab es viele diskussionswürdige Entscheidungen der Schiedsrichter, die über Abstieg und Meisterschaft entschieden haben. Der Namibische Fußballverband (NFA) bekam daraufhin einige Hinweise aber bis dato hüllt sich alles immer noch im Schweigen.



    http://www.az.com.na/index.php…ab1c40f16e4c8d1aaa7c4af7a

    Interview mit Simon Rolfes: »Jetzt geht es erst alles richtig los«



    Der 23jährige Mittelfeldspieler von Alemannia Aachen Simon Rolfes wird zur Zeit
    von der Fachpresse mit Lob überhäuft. Sein Wechsel vom deutschen Meister Werder
    Bremen zu Alemannia Aachen, haben aber viele noch als Abstieg gewertet. Jetzt ist
    Rolfes auf dem Sprung in die Nationalmannschaft. Transfermarkt.de fragt nach:


    Transfermarkt.de: Zuerst einmal unseren Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag.
    Sie spielen jetzt seit einem halben Jahr auf dem Tivoli in Aachen. Es wird immer
    von einer besonderen Stimmung auf dem Tivoli gesprochen. Können Sie uns die
    besondere Stimmung beschreiben und sie mit anderen Stadien vergleichen?


    Rolfes Es ist schwer mit anderen Stadien zu vergleichen. Die Stimmung ist was
    besonderes, denn die Fans honorieren den absoluten Einsatz. Wir können ruhig
    Fehler machen, wenn der Einsatz stimmt, ist die Begeisterung trotzdem da. Und
    dann ist alles möglich.


    Transfermarkt.de: Welche Rolle spielt für Sie die Stimmung im Heimstadion bei
    der Entscheidung für einen Verein?


    Rolfes Die Stimmung ist wichtig. Ich spiele gerne Fußball vor einem tollen
    Publikum, bei Heimspielen ist das besonders schön.


    Transfermarkt.de: Sie haben sich vergangene Saison entschieden vom aktuellen
    Meister in die zweite Liga zu wechseln. Sind Sie im Allgemeinen der Meinung,
    dass junge Spieler sich für Spielpraxis und gegen große Vereine entscheiden
    sollten?


    Rolfes Das alles entscheidende ist die Spielpraxis, aber ein gewisses Risiko
    ist bei großen Vereinen für junge Spieler immer da. Das sollte ein junger
    Spieler auch eingehen. Langfristig ist es aber entscheidend, dass der Spieler
    spielt.


    Transfermarkt.de: Würden Sie sich noch mal für ein Ausleihgeschäft entscheiden,
    um sich für Ihren Stammverein zu empfehlen, wie 2003 mit dem SSV Reutlingen?


    Rolfes Ja, würde ich schon machen, denn die Erfahrung ein halbes Jahr in der
    in der zweiten Liga gespielt zu haben, war wichtig. Auch bei der Entscheidung
    zum Wechsel zu Aachen, war es gut schon Erfahrung in dieser Liga gesammelt zu
    haben.


    Transfermarkt.de: Würden Sie die gleiche Entscheidung treffen wie Ihr Kollege
    Stefan Blank und bei einem Angebot in die 1. Bundesliga wechseln?


    Rolfes Stefans und meine Situation kann man einfach nicht vergleichen. Er ist
    28 und bekommt noch mal einen guten Vertrag. Ich bin gerade 23 geworden, da geht
    es erst alles richtig los.


    Transfermarkt.de: Was hat sich für Sie unter Trainer Hecking geändert bei der
    Alemannia?


    Rolfes Allgemein hat sich das Spielsystem geändert und ich habe jetzt einen Trainer,
    der voll auf mich setzt, der mir Vertauen gibt und bei dem ich eine wichtige Position
    in seinem System besetze.


    Transfermarkt.de: Jetzt, da Sie vom Kicker zum herausragendsten Spieler auf Ihrer
    Position in der 2. Liga gewählt wurden, sehen Sie sich darin bestätigt, dass Werder
    Bremen einen riesigen Fehler gemacht hat, Sie gehen zu lassen?


    Rolfes Im Sommer hätte mich Werder auch nicht mit viel Geld halten können. Den größten
    Fehler den Bremen gemacht hat, sehe ich darin, dass sie mir nie eine Chance gegeben
    haben, mich einfach mal zu beweisen.


    Transfermarkt.de: Von welchem Trainer haben Sie in Ihrer Laufbahn am meisten profitiert?


    Rolfes Von jedem ein bisschen. Sportlich war natürlich mein A-Jugend-Trainer Axel Plaat
    und später der Trainer bei den Amateuren , Frank Neubarth sehr wichtig. Jetzt ist es auch
    Dieter Hecking.


    Transfermarkt.de: Inwieweit gibt die Europapokalteilnahme mit Aachen Selbstbewusstsein und
    lenkt vom Ligaalltag ab?


    Rolfes Selbstbewusstsein gibt es sehr viel, wegen der Erfolge gegen europäische Spitzenteams.
    Aber der Ligaalltag leidet nicht darunter, denn das große Ziel, was wir haben, ist die
    Bundesliga.


    Transfermarkt.de: Also ist der Aufstieg wichtiger als der Europapokal?


    Rolfes Ja.


    Transfermarkt.de: Zum Schluss noch eine Frage: Wo werden Sie am 9. Juni 2006 sein?


    Rolfes In Deutschland


    Transfermarkt.de: Genauer...


    Rolfes Ach, ich fahr da mal nach München.


    Transfermarkt.de: Vielen Dank für das Interview.



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    Club: Fans wollen Stadionnamen behalten



    Die Nürnberger Fußball-Fans kämpfen um den Namen Frankenstadion. «Wir fühlen uns in diesem Stadion zu Hause, wir möchten einen Namen, der etwas mit uns zu tun hat», sagte ein Fan-Sprecher bei der Übergabe von 3000 Unterschriften an die Stadt.


    Auch der künftige Stadionbetreiber, der Baukonzern Hochtief, solle zumindest Frankenstadion als Namens-Bestandteil erhalten, forderten die Fans. Die endgültige Entscheidung über den Stadionnamen steht noch aus.
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    Pause für Schroth



    Der 1. FC Nürnberg muss in den kommenden vier Spielen der Fußball-Bundesliga auf den Einsatz von Stammspieler Markus Schroth verzichten. Der 30-jährige Stürmer, der mit sieben Toren hinter dem Slowaken Marek Mintal (14 Treffer) zweitbester Torschütze der Franken in der laufenden Saison ist, hat sich im Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV (1:3) einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen.


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