Beiträge von CocusnussKlaus

    http://www.stuttgarter-nachric…tn/page/detail.php/870843



    Artikel aus den
    Stuttgarter Nachrichten
    vom 03.02.2005



    Schalke hat Interesse: Jagd auf Kuranyi eröffnet


    Stuttgart - Die Anzeichen verdichten sich: Sollte der VfB Stuttgart die Champions-League-Qualifikation verpassen, ist Kevin Kuranyi nicht zu halten. Wie die Dinge liegen, führt sein Weg zum FC Schalke 04. Zwischen Torhüter Timo Hildebrand und dem VfB gibt es dagegen keine Annäherung.




    Erwin Staudt hat im Trainingslager den Stein ins Rollen gebracht. Inzwischen ist daraus eine Lawine geworden. Eine etwas unbedachte Aussage ("Wenn wir uns nicht für die Champions League qualifizieren, müssten wir die ganze Personalplanung und das Gehaltsgefüge den Verhältnissen anpassen") genügte. Seitdem ist Kevin Kuranyi verstimmt. Denn sein Name fällt als erster in diesem Zusammenhang. Der Grund: Der Nationalstürmer besitzt eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2008 laufenden Vertrag. Sollte der VfB die Champions League verpassen, darf der 22-Jährige den Club für etwa vier Millionen Euro verlassen. Ein Schnäppchenpreis, der viele Vereine aufhorchen lässt. Aber ein Club ist nach Informationen unserer Zeitung besonders interessiert: der FC Schalke 04. Der Revierclub wollte Kuranyi schon einmal verpflichten - damals am besten im Paket mit Ex-VfB-Trainer Felix Magath und Andreas Hinkel. Seitdem ist das Interesse nie erloschen. Am Rande des Benefizspiels in Gelsenkirchen sollen Gespräche zwischen Schalke-Manager Andreas Müller und Berater Roger Wittmann (Rogon AG) stattgefunden haben. Wie es heißt, suchen die Königsblauen händeringend nach einem Ersatz für Ebbe Sand. Auch Ailton (31) ist kein Zukunftsmodell. Auch die Aussage von VfB-Sportdirektor Herbert Briem zum möglichen Wechsel des Torjägers ist viel sagend: "Wir sind für alle Eventualitäten gerüstet."


    Auf dem Wasen wird bereits gewitzelt: "Schalke wäre eine gute Adresse, dann hätte Kevin auch kein Problem mit dem Ausrüster." Zum Hintergrund: Schalkes Ausrüster heißt Adidas. Angeblich bietet die Marke mit den drei Streifen dem populären VfB-Stürmer einen mit vier Millionen Euro dotierten Ausrüstervertrag über zehn Jahre an. Kuranyi käme so in einen Interessenskonflikt: Denn beim VfB muss er Puma-Artikel tragen.


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    Angeblich beobachten Bayern Nihat!!


    Man Utd, Bayern Munich watch as Sociedad ponder Nihat sale
    tribalfootball.com - February 8, 2005


    Real Sociedad striker Nihat's superb performance against Valencia on Saturday has again sparked speculation over the Turkey international's future in San Sebastian.


    Nihat has declared he'd like a new contract at Real, but club directors are seriously considering cashing in on the forward with Real struggling financially.


    Manchester United, Inter Milan and Bayern Munich are among clubs to have made inquiries about the Turk over the last 12 months.


    For Nihat, he is only focused on this season: "Between now and June I know I will be playing for Real. That's good enough for me. Once the season is over then we can consider other matters."


    Only last week, Real president Jose Luis Astiazaran admitted the sale of Nihat could solve the club's growing financial problems.


    http://tribalfootball.com/february/spanishnews2080205.html

    WM
    Einigung über die Prämien bei der WM 2006 - Gestiegene Tarife: - 10.02.2005 10:19
    250 000 Euro pro Mann für den Titel


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    Kevin Kuranyi (22) sollte auch mitreden, als Repräsentant der Jugend-Fraktion. Doch die Kollegen vergaßen schlichtweg, den Stürmer aus Stuttgart einzuladen, so dass bei der ersten Verhandlung über die WM-Prämien 2006 der Spielerrat mit Michael Ballack, Oliver Kahn, Jens Lehmann, Christian Wörns, Bernd Schneider und Torsten Frings vertreten war.
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    Zwei aus dem Mannschaftsrat: Oliver Kahn und Christian Wörns.Gegenüber saßen Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder, Generalsekretär Horst R. Schmidt und Horst Lichtner, der Marketing-Chef. Als "offenes, freimütiges Gespräch" empfand der DFB-Chef die Unterredung, die laut Mayer-Vorfelder kein Resultat gezeitigt habe: "Man wurde sich nicht einig."


    Einigermaßen anders wertet Sitzungsteilnehmer Wörns das Ergebnis der Tarifrunde. Zwar seien noch Details abzuklären wie etwa die partielle Entlohnung verletzter Stammkräfte wie derzeit Philipp Lahm. Oder Fragen der Persönlichkeitsrechte im Merchandising-Bereich: Wo könnten sich die Interessen eines Privatsponsors, den etwa ein Ballack oder Kahn hat, mit denen eines DFB-Partners überschneiden? Diese Problematik konnte noch nicht vollends geklärt werden, allerdings wolle das Nationalteam 2006 "als Mannschaft auftreten", so Wörns; wesentlich ist, "dass keiner sagt, da mache ich nicht mit, weil ich einen eigenen Sponsor habe".


    "Im Grunde", sagt Wörns, "sind wir einig." Die Verhandlungspartner kamen sich bei folgenden Beträgen nahe: Da für die WM 2006 keine Qualifikationsspiele nötig sind, werden die jeweils Auserwählten für jede Testbegegnung mit 7500 Euro belohnt. Die Erfolgshonorare für das Weltturnier selbst sehen so aus: Für das Erreichen des Viertelfinales sind 50 000 Euro pro Nase ausgelobt, 2002 in Japan-Korea waren es 35 800 Euro; für das Halbfinale gibt es 2006 satte 100 000 Euro (2002: 61 200); erreichen Ballack und Kollegen das Endspiel, werden ihnen 150 000 Euro zugewiesen (2002 waren es 71 500), sollten sie Weltmeister werden, gibt es 250 000 Euro Sondergage (2002 wären es 92 000 Euro gewesen). Die DFB-Vertretung soll ganz schön geschluckt haben bei diesen Preissteigerungen

    Deutschland - Argentinien 2:2 (2:1), Einzelkritik - 10.02.2005 13:00
    Torsten Frings verdient sich die Bestnote
    Jens Lehmann Note 3
    Hatte seine stärkste Szene bei einer Fußabwehr gegen den durchgebrochen Saviola (19.), beim Elfmeter zum 1:1 und beim 2:2 machtlos, ansonsten nicht sonderlich gefordert.


    Patrick Owomoyela Note 4
    Engagiert und emsig mit vollem Körpereinsatz - vor allem im zweiten Durchgang -, stark im Kopfballspiel, allerdings auch mit einigen technischen Mängeln, ging im Gegensatz zu seinem Gegenüber auf der linken Seite, Hitzlsperger, nur sporadisch mit nach vorne. Beim 2:2 nicht auf der Höhe.


    Christian Wörns Note 2
    ehr aufmerksam in seiner Defensivarbeit, wirkte als sicherer Feuerwehrmann in der Abwehr, hatte mehrere Aktionen, in denen er klärend eingreifen musste. Nach vorne kaum unterwegs.


    Per Mertesacker Note 2,5
    Spielte einen ganz ruhigen Part, hervorragend im Kopfballspiel, eine souveräne Leistung, ein Mal allerdings im Glück, als er mit einem Stellungsfehler Crespos Solo auf Lehmann (58.) zuließ, der Schiedsrichter allerdings die Schwalbe des Argentiniers richtig erkannte. Hätte in der 74. Minute fast sein erstes Länderspieltor erzielt.


    Thomas Hitzlsperger Note 4
    Auf der ungewohnten Position als linker Verteidiger mit nachvollziehbaren Fehlern, aber auch mit einem sauberen Passspiel - vor allem im Zusammenspiel mit Ernst und Schweinsteiger. Spielte saubere lange Bälle und schaltete sich auch gelungen nach vorne ein, genehmigte sich jedoch auch gelegentliche Stellungsfehler in der Defensive.


    Torsten Frings Note 1,5
    In seinem 36. Länderspiel mit seinem fünften Tor, unglaublich willig, resolut im Zweikampf und schnell gegen den Mann, hatte sichtlich Spaß an seiner Position in der Zentrale.


    Fabian Ernst Note 3
    Leitete häufig mit eroberten Bällen die deutschen Gegenangriffe ein, schaltete sich oft mit nach vorne ein, beackerte mit Frings die gesamte Breite des Platzes, zeigte sich immer lauf- und zweikampfstark.


    Gerald Asamoah Note -
    Sehr engagiert, ging immer mit viel Mut in die Duelle eins gegen eins, setzte seinen Körper gut ein, seinen Schuss aus spitzem Winkel (15.) konnte Argentiniens Keeper Abbondanzieri gerade noch abwehren - ein beherzter Auftritt, der allerdings bereits nach 28 Minuten wegen einer Oberschenkelverletzung beendet war.


    Bernd Schneider Note 2,5
    Rückte mit Schweinsteiger und Asamoah oft nach vorne und störte so effektiv das Aufbauspiel des Gegners. Legte ein großes Laufpensum zurück, immer wieder mit feiner Übersicht. Aber ohne zum Abschluss zu kommen.


    Bastian Schweinsteiger Note 3
    Mit viel Mut zum Risiko, ging oft und sehr frech in die Dribblings, tunnelte zum Beispiel mal den Routinier Zanetti. Der Bayer fand aber nicht immer die richtige Balance in seinem Spiel, bereitete aber mit einem schönen Pass das 2:1 von Kuranyi vor. Leider fehlte ihm ab und an die letzte Klarheit in seinen Abspielen.


    Kevin Kuranyi Note 2
    Unglaublich kampf- und laufstark als einzige Spitze, sehr effektiv, holte erst den Elfmeter zum 1:0 heraus (28.), erzielte kurz vor der Pause (45. Minute) das 2:1, indem er sich schön seines Bewachers entledigte. Der Stuttgarter erzielte sein 12. Tor in seinem 21 Länderspiel, es war sein achter Treffer in sechs Länderspielen unter dem neuen Bundestrainer Klinsmann.


    Paul Freier Note 4
    Kam bereits in der 29. Minute für den angeschlagenen Asamaoh ins Spiel. Der Leverkusener war am unberechtigten Elfmeter zum 1:1 (40.) beteiligt, spielte allerdings ganz klar den Ball. Konnte sich nicht so ins Szene setzen wie sein Vorgänger Asamoah.


    Christian Schulz Note -
    Kam in der 75. Minute für Schweinsteiger und konnte sich nicht mehr sonderlich auszeichnen.

    Italien, 24. Spieltag, Überblick: Juve will Krise gegen Udinese beenden – Reggina empfängt Milan - 11.02.2005 17:15
    Startelf-Comeback für Adriano gegen AS Rom


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    Nach zwei Niederlagen in Folge droht Juventus Turin bei einem weiteren Patzer gegen Udinese der Verlust der Tabellenführung. Der AC Milan ist vor dem Auftritt bei Reggina in Lauerstellung. Das weiterhin ungeschlagene Inter empfängt am Samstagabend den AS Rom.
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    Endlich wieder mit dabei: Torjäger Adriano (Inter Mailand).Am Samstagabend können die Schützlinge von Roberto Mancini einen wichtigen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation tun. Vier Punkte beträgt Inters Vorsprung vor der Roma, die sich Platz vier ebenfalls zum Ziel gesetzt hat. Nach mehrwöchiger Verletzung kehrt Toptorjäger Adriano in die Startformation der "Nerazzurri" zurück, wo er gemeinsam mit dem formstarken Vieri für Torgefahr sorgen soll. Zuletzt bewiesen die Mailänder in Parma große Moral, als sie einen 0:2-Rückstand in Unterzahl noch ausgleichen konnten.


    Bevor sich die beiden Klubs im San Siro gegenüber stehen, hat Lazio im Stadio Olimpico Atalanta Bergamo zu Gast und hat ein Erfolgserlebnis nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Partien dringend nötig.


    Spitzenspiel in Turin - Juve-Bezwinger vor Auswärtsaufgaben


    Nach den Niederlagen gegen Sampdoria Genua und US Palermo will Juventus Turin am Sonntag endlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Capello-Elf steht mit dem Tabellendritten Udinese allerdings eine ernst zu nehmende Aufgabe ins Haus. Während Camoranesi nach abgesessener Sperre ins Team zurückkehrt, wird das Comeback von Mittelfeldmotor Nedved wahrscheinlich noch eine Woche auf sich warten. Publikumsliebling del Piero wird wohl wieder nur ein Platz auf der Bank bleiben. Die Plätze im Sturm sind derzeit von Ibrahimovic und Trezeguet gebucht.


    Ambitionen auf einen Platz im internationalen Wettbewerb haben Sampdoria und US Palermo. Am Sonntag stehen beiden Teams jedoch schwierige Auswärtsaufgaben bevor. Während die Ligurier beim AS Livorno ran müssen, reist der Aufsteiger aus Sizilien zum FC Bologna, der mit 18 Punkten aus den letzten acht Spielen derzeit das formstärkste Team der Serie A ist.


    Abstiegsduelle in der Toskana - Fehlstart für Zoff


    Die Toskana steht an diesem Wochenende im Zeichen des Abstiegskampfes: Der AC Florenz (16.), der unter dem neuen Trainer Dino Zoff bisher noch ohne jeglichen Punkt ist, hat den Tabellennachbarn aus Parma (17.) zu Gast. Vom direkten Vergleich der beiden Kontrahenten profitieren könnte der AC Siena, der mit einem Sieg über Messina nicht nur über den Strich springen, sondern die Sizilianer zudem mit in den Abstiegsstrudel ziehen könnte. Unter Zugzwang steht man vor dem Heimspiel gegen Cagliari auch in Brescia. Die Gäste präsentieren sich weiterhin mit zwei Gesichtern: Vor heimischer Kulisse mit 27 Zählern das beste Team der Liga, stehen in der Fremde nur kümmerliche sechs Punkte zu Buche.


    Milan bei Reggina ohne Pirlo, aber mit Shevchenko


    Der AC Milan setzt seine Jagd auf Juve am Sonntagabend fort, wenn der Meister bei Reggina gastiert. Verzichten müssen die „Rossoneri" dabei ihren Mittelfeldstrategen Pirlo, der sich im Länderspiel gegen Russland (2:0) eine Knieverletzung zu zog. Mit an Bord ist dafür wieder Torjäger Shevchenko, der sich am vergangenen Wochenende mit seinem Joker-Tor gegen Lazio bereits eindrucksvoll zurückgemeldet hatte. Neben dem Ukrainer kann Trainer Carlo Ancelotti zudem auf einen Crespo in Topform bauen. Auf die leichte Schulter sollte der Tabellenzweite das Gastspiel in Kalabrien allerdings nicht nehmen: Reggina ist seit nunmehr sieben Spielen ungeschlagen - und Außenseitersiege waren in der Serie A zuletzt eher die Regel als die Ausnahme.

    Greuther Fürth: Albertz bleibt weiter gesetzt - 10.02.2005 11:12
    Möhlmann spornt die Reservisten an


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    Benno Möhlmann will das 1:2 in Aue nicht einordnen. "Ausrutscher oder Trend", so lautet die Kardinalsfrage, die der Greuther Fürther Trainer aber erst vor dem nächsten Auswärtsspiel in Erfurt angehen will. Denn: "Jetzt spielen wir zu Hause und da zeigt der Trend eindeutig nach oben", so der Coach vor der Partie gegen Trier.
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    Dennoch verwies Möhlmann in den vergangenen Wochen immer wieder auf seine starke Ersatzbank. "Klar, dass ich nach der Niederlage in Aue den Reservisten gegenüber nun kein Argument mehr habe", so Möhlmann, der deshalb "je nach Trainingsleistung" aufstellen wird.


    Um diese Duelle geht es: Rechts hinten misst sich Heller (22) mit Weber (21). Heller ist spielerisch besser, Weber ist im Zweikampf bissiger. Tendenz: Gegen Trier dürfte Heller spielen, weil Möhlmann mit ihm das Offensivspiel stärkt. Auf der linken Außenbahn rangeln Fuchs (28) und Timm (25) mit Caillas (27) um den Startplatz.


    Fuchs legte eine gute Vorbereitung hin, spielte aber 2005 keine Minute. Timm brachte bei seinen Kurzeinsätzen viel Schwung, für die Startelf fehlt ihm aber noch der Rhythmus. Tendenz: Caillas spielt, doch darf Fuchs auf seine ersten Einsatzminuten hoffen.


    Im Sturm ist Ruman (28) der Herausforderer, Rösler (27) und Feinbier (35) sind die aktuellen Platzhirsche. Gegen Trier dürfte dies auch so bleiben. Keine Diskussion indes gibt es um Albertz. "Er spielt. Ihn nach der ersten Niederlage rauszunehmen, wäre das falsche Signal", so Möhlmann, der vom 35-Jährigen fordert, "das laufaktive Spiel der Zweiten Liga anzunehmen".

    Duisburg: Zweite Garnitur überzeugt beim Test gegen Uruguay - 10.02.2005 11:08
    Spizak betreibt Eigenwerbung, doch Meier zögert


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    Auch der zweite Anzug passt. Beim Test gegen das Nationalteam Uruguays (2:2, Tore Spizak, Eigentor Regueiro) hinterließen einige "Zebras" aus der zweiten Reihe einen starken Eindruck, namentlich Miro Spizak, der den Durchbruch auch im zweiten Duisburger Jahr noch nicht geschafft hat.
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    Mit seinen geradlinigen Aktionen über die linke Außenbahn vor der Pause und seinem feinen Treffer zur MSV-Führung betrieb der 26-Jährige Eigenwerbung. "Alles eine Frage des Selbstvertrauens", sagt Trainer Norbert Meier, der sich zurückhält, was die Vertragsverlängerung des Stürmers betrifft. "Wir sind ja nicht in Zugzwang", verweist Meier darauf, dass die sportliche Leitung bei ihren Personalentscheidungen keineswegs unter Druck steht.


    Spizak hat das Rennen längst nicht aufgegeben, will sich weiter anbieten. Wenn es auch "nur" ein Test war gegen die mit internationalen Stars gespickte Auswahl Uruguays - die 90 Minuten zeigten auf, dass Meier über Spieler verfügt, die auf dem Sprung stehen. Sven Beuckert hielt prächtig, Alexander Meyer machte seine Sache im Abwehrzentrum mehr als nur ordentlich, auch Markus Anfang setzte im Mittelfeld positive Akzente.


    In Essen allerdings wird die erste Besetzung auflaufen. Verletzungsprobleme gibt es beim MSV schon seit geraumer Zeit nicht. Georg Koch wird naturgemäß im Tor stehen. Der Wirbel um die anonymen Drohanrufe im Zusammenhang mit einem Bestechungsversuch zu seiner Cottbuser Zeit belastet den Routinier zwar, aber Koch sagt auch: "Ich werde mein Leben deshalb nicht ändern."

    Köln: ManU beobachtet Lukas Podolski - 10.02.2005 11:06
    Streit: "Ich möchte bleiben"


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    Er ist schnell, ein guter Dribbler, kann flanken. Und diese Qualitäten hat Albert Streit in der Rückrunde Gewinn bringend eingebracht - endlich.
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    "In der Vorrunde gab es bei mir Höhen und Tiefen", analysiert der Rechtsaußen selbstkritisch, "die drei Spiele jetzt waren ordentlich." Zumindest! 2,5 lautet sein kicker-Notenschnitt im Jahr 2005. Streit scheint zwölf Monate nach seinem Wechsel in Köln angekommen zu sein.


    Doch daraus ergibt sich eine Zwickmühle: Streits Ausleihe endet im Sommer, sein Vertrag in Wolfsburg erst 2007. Der FC besitzt keine Kaufoption. Trotzdem hofft der 24- Jährige auf eine Fortsetzung in Köln: "Ich möchte beim FC bleiben - vorausgesetzt wir spielen in der Ersten Liga." Warum er nicht zum VfL möchte, der dann womöglich international spielt? "In Köln spiele ich regelmäßig. Das ist für mich als junger Spieler wichtig. Die Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln, wäre hier größer.


    Ob das Argument zieht? Jede gute Leistung macht Streit für den VfL attraktiver, der seinen Anteil junger deutscher Spieler vergrößern will. Streit hofft, dazu nicht beitragen zu müssen: "Ich denke, Wolfsburg würde dem FC entgegen kommen."


    VfL-Manager Thomas Strunz sagt nur: "Albert hat einen Vertrag beim VfL." Gleichzeitig lässt er durchblicken, dass man Streit möglicherweise nicht gegen dessen absoluten Willen zurückholen wolle. Alles nur Verhandlungssache? Gestern erörterte jedenfalls Streit- Berater Wolfgang Vöge mit Strunz am Rande des Länderspiels in Düsseldorf die Situation. Nicht annähernd so konkret ist das Interesse Manchester Uniteds an Lukas Podolski (19). Allerdings: Der Nationalstürmer (Vertrag bis 2007) steht auf der Beobachtungsliste der Engländer.

    DFB feuert Schiri Koop




    Der Schiedsrichter-Ausschuss des DFB hat auf die Tatsache, dass Schiri Torsten Koop einen Anwerbe-Versuch durch Robert Hoyzer Anfang 2005 nicht gemeldet hat, drastisch reagiert.



    Schiedsrichter-Sprecher Manfred Amerell erklärte in der DSF-Sendung "Viererkette", dass Koop mit sofortiger Wirkung gefeuert wird: "Torsten Koop wird nach dieser Aussage im DFB-Bereich kein Spiel mehr leiten. Das Vertrauensverhältnis ist nachhaltig gestört."


    Koop leitete 83 Bundesliga-Spiele

    Spanien, 23. Spieltag, Überblick: Pokalsieger Saragossa empfängt die Rijkaard-Elf - Real bei Osasuna im Einsatz - 11.02.2005 09:10
    Geht Barça die Luft aus?


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    Zur Winterpause schien die Titelfrage in der spanischen Primera División bereits beantwortet. Der FC Barcelona führte - bei einem Spiel mehr - mit 13 Punkten vor dem Erzrivalen Real Madrid das Klassement an. Nach der ersten Heimniederlage der Katalanen gegen Atletico am vergangenen Sonntag ist der Vorsprung auf vier Zähler geschrumpft.
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    Warm anziehen für Pamplona: Reals Neuzugang Thomas Gravesen.Das neu formierte Barça-Team spürt den Atem des eingespielten und routinierten Real-Starensembles vor dem Auswärtsspiel am Samstag bei Real Saragossa also deutlicher denn je. Im sicher gut gefüllten "La Romareda" werden die Fans der Hausherren zunächst mit einer Protestaktion auf die 1:2-Niederlage in Albacete reagieren, als dem Gegner zwei Strafstöße zugesprochen wurden und Saragossa am Ende mit nur acht Feldspielern chancenlos war. 8000 Rote Karten verteilen die Fanclubs vor dem Top-Spiel gegen Barcelona, um gegen die vermeintliche Benachteiligung durch den Unparteiischen zu demonstrieren. Durch die Niederlage verschwand das Team aus Aragon vorerst im Niemandsland der Tabelle.


    Barcelonas Coach Frank Rijkaard hat für die sportlich durchwachsene Bilanz 2005 - drei Siege, zwei Niederlagen - nur ein Achselzucken übrig: "So etwas kommt vor." Seine Mannschaft habe gegen Atletico nicht schlecht gespielt, kein Grund zur Panikmache also.


    Meister FC Valencia dürfte indes aus dem Titelrennen ausgeschieden sein. Die vereinsinterne Kritik an Trainer Claudio Ranieri wächst nach dem 3:3 bei Real Sociedad und vor dem samstäglichen Heimspiel gegen Ex-Champion Deportivo La Coruña. Seit vier Spielen ist der UEFA-Cup-Sieger ohne "Dreier" - gegen die auswärtsstarken Galizier (nur zwei Niederlagen in zehn Spielen) hilft nur ein Heimsieg, um Fans und Klubverantwortliche zu besänftigen.




    Am Sonntagnachmittag steigt im "Estadio Sanchez Pizjuan" das mit Spannung erwartete Verfolgerduell zwischen dem FC Sevilla und dem FC Villarreal. Die Andalusier kehrten mit einem 3:0-Auswärtserfolg von UD Levante heim und unterstrichen damit ihre Ambitionen. Ebenfalls in Richtung Champions-League-Plätze schielt der Gast von der Ostküste Spaniens. Die Pellegrino-Elf hat ebenso wie Real Madrid alle Spiele im Jahr 2005 gewonnen, nur noch ein Zähler trennt Villarreal von Rang drei. Besonders achten müssen die als besonders "hart" bekannten Abwehrspieler der Hausherren auf den Uruguayer Diego Forlan, der in den vergangenen acht Partien sage und schreibe zehn Mal traf und somit am Höhenflug der "Yellow Submarine" entscheidenden Anteil hat.


    Ebenfalls wieder nach oben blickt Atletico Madrid nach dem Überraschungserfolg im Camp Nou. Die Ferrando-Schützlinge wollen ihre gute Heimbilanz im Vicente Calderón (7/2/1) gegen Bernd Schusters Levante natürlich ausbauen. Dem deutschen Coach bläst nach nur einem Sieg aus zwölf Partien derzeit ein eisiger Wind ins Gesicht, die spanische Sportzeitung Marca schreibt gar davon, dass bei einer Niederlage bei Schusters Ex-Klub die Zeit für einen Trainerwechsel gekommen sei.


    Am Sonntagabend hofft Real Madrid seine Erfolgsserie bei CA Osasuna ausbauen zu können. Das Team aus Pamplona ist jedoch im engen Stadion "El Sadar" nur schwer zu bezwingen (6/4/1), Trainer Javier Aguirre glaubt, dass "einige Spieler von Real sich hier nicht sehr wohl fühlen werden" und fordert von seiner Mannschaft, "auch den Ball zu kontrollieren". Kampfkraft allein wird nach Meinung des Mexikaners nicht reichen, um den "Königlichen" die sechste Saisonniederlage beizubringen.


    Reals Sportdirektor Emilio Butragueño weiß natürlich von den Qualitäten der gegnerischen Mannschaft und fordert seine Stars auf, den Kampf aufzunehmen. Nach dem hoch verdienten 4:0-Erfolg gegen Espanyol fährt die Luxemburgo-Elf jedoch mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in die Stierkampf-Hochburg

    Erfurt: "Hetzjagd" auf Torwart Reitmaier - 10.02.2005 10:55
    Müller: "Mein tiefster Punkt"


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    Nur ein Punkt in den drei Spielen der Rückrunde, von denen immerhin zwei im eigenen Stadion stattfanden, hat bei den Erfurtern die Hoffnung auf den Klassenerhalt arg erschüttert. Lediglich sechs Mal hat die Mannschaft jetzt noch Heimrecht, das ist angesichts der bislang mageren Auswärtsleistungen wenig.
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    Auch wenn es gerade in der Fremde oftmals nur etwas an Cleverness und Konzentration fehlte, um dem Saison-Auftaktsieg in Saarbrücken noch eine Zugabe folgen zu lassen. Zuletzt in Oberhausen (3:4) haben nicht einmal drei Treffer gereicht, um wenigstens einen Zähler mitzunehmen. Und das, weil inzwischen auch die Abwehr nicht mehr die Stabilität des Herbstes aufweist. Da war zumindest noch auf sie Verlass, während die Offensivwirkung seit Monaten äußerst bescheiden ist. Nur 17 Tore in 20 Spielen belegen die Harmlosigkeit Erfurts, wobei kein Rot-Weiß-Akteur mehr als zwei Mal getroffen hat. Der Großteil der zwölf Zugänge, die im Sommer gekommen sind, spielt inzwischen keine Rolle mehr.


    Am Sonntag gegen Essen war Claus Reitmaier neben Pavel David der Einzige, der von Beginn an aufgelaufen ist. Und er musste sich auch noch heftige Unmutsäußerungen des unzufriedenen Publikums anhören, das die jahrelange Nummer 1, Rene Twardzik, favorisiert. Der Torwart-Oldie stellte wegen der Anfeindungen sogar seinen vorzeitigen Abschied in Aussicht ("Ich drängele mich nicht auf, dann bleibe ich eben zu Hause"), kann sich aber der Rückendeckung von René Müller gewiss sein. Der sprach von einer "Hetzjagd" im eigenen Stadion und dem "tiefsten Punkt" seiner Trainer-Karriere.


    Doch er wird weiter an dem 40- Jährigen festhalten, für die Partie bei 1860 München bleibt Claus Reitmaier gesetzt. René Müller will auch in dieser Personalie seine Konsequenz beweisen, Kritiker werfen ihm allerdings in manchen Fällen schon mal Sturheit vor. Doch als Aufstiegsheld des Vorjahres genießt er noch eine relativ breite Unterstützung, obwohl diese bröckelt. Anzukreiden ist ihm, dass fast alle vor der Saison getätigten Verpflichtungen Fehleinkäufe waren, dass sich bislang noch kein eingespieltes Team gefunden hat und dass gerade zu Hause oft viel zu abwartend agiert wurde.


    Doch neue Männer sollen noch einmal neue Möglichkeiten für den Verein eröffnen, der den Verbleib in der Zweiten Liga auch finanziell dringend nötig hat. In der Offensive wird Rot-Weiß mit den Slowenen Senad Tiganj und Zoran Pavlovic sowie dem Mainzer Markus Dworrak auf jeden Fall stärker werden, zumal die Genesung von George Koumantarakis erlaubt, stets mit einer echten Doppelspitze aufzulaufen. René Müller ist überzeugt, dass die Mannschaft in der jetzigen Besetzung auch in der Lage ist, "mal eine positive Serie hinzulegen". Die hat sie inzwischen auch nötig.

    Essen: Die Verstärkungen kamen - doch der Erfolg blieb bislang aus - 10.02.2005 10:36
    Gelsdorf: "Die Truppe hat das Potenzial"


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    Das bevorstehende Revier- Derby gegen Tabellenführer MSV Duisburg ist ein richtungweisendes. Für die Essener ist das Nachbarschaftsduell nach einem Rückrundenstart mit drei Unentschieden eminent wichtig, schließlich soll, nein muss der erste Erfolg im Jahr 2005 eingefahren werden.
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    Zwar ist der Neuling, der in dieser Saison nur am 5. und 6. Spieltag nicht auf einem Abstiegsplatz stand, im neuen Jahr noch ungeschlagen und hat zumindest die "Rote Laterne" an Mitaufsteiger Dynamo Dresden abgegeben. Dennoch treten die auswärts nach wie vor sieglosen Rot-Weißen weiter auf der Stelle, der Abstand zum "rettenden Ufer" beträgt nach wie vor drei Punkte. "Wenn wir unten rauskommen wollen, müssen Siege her", weiß Trainer Jürgen Gelsdorf.


    Klar ist: Mit den vier Winter- Neuzugängen Radoslaw Kaluzny (Bayer 04 Leverkusen), Enrico Gaede (Borussia Mönchengladbach), Lennart Lynge Larsen (Viborg FF/ Dänemark) und zuletzt Markus Karlsson (Djugarden IF Stockholm/Schweden) ist auch für Gelsdorf der Druck gewachsen.


    Gelsdorf geht in die Offensive: "Klar bin ich zufrieden, dass unsere Vereinsführung bisher ruhig und besonnen geblieben ist und ermöglicht hat, die Mannschaft gezielt zu verstärken. Die Truppe hat das Potenzial den Klassenerhalt zu schaffen." Der gebürtige Duisburger gibt sich vor dem Duell gegen den MSV kämpferisch: "Ein Sieg gegen den Spitzenreiter könnte für uns der Durchbruch sein. Ich traue uns das durchaus zu. Wir haben einen zweitligatauglichen Kader."


    Da Kaluzny seine Gelb-Rot- Sperre abgesessen hat und auch Karlsson (Knieprobleme) ab dem heutigen Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainiert, könnten erstmals sämtliche Winterzugänge gegen den MSV komplett auflaufen. Bleiben allerdings auch in den nächsten Wochen erlösende Erfolge aus, dann stehen in Essen stürmische Zeiten an.


    Denn ein direkter Wiederabstieg hätte für den Traditionsverein verheerende Folgen. Welche finanziellen Mittel für eine mögliche Regionalliga-Saison zur Verfügung stünden, ist bislang noch völlig ungeklärt. Auch hinter dem geplanten Stadion-Neubau würde dann zumindest ein großes Fragezeichen stehen. Ein ebenso großes wie vor dem Spielausgang gegen den Ligaprimus Duisburg.

    Dresden: Vor dem Zweitliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt - 11.02.2005 11:07
    Franke - Vertrauen ohne Ultimatum


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    Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden will auch in Zukunft mit Trainer Christoph Franke zusammenarbeiten. Unabhängig vom Ausgang des wichtigen Heimspiels am heutigen Freitagabend gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt sprach die Vereinsführung des Traditionsklubs dem Fußball-Lehrer das Vertrauen aus.
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    Und zwar ohne Ultimatum. Nach der jüngsten 1:2-Niederlage am Montag bei Wacker Burghausen galt die Entlassung Frankes, der Dynamo von der Oberliga zurück in den Profi-Fußball geführt hatte, eigentlich im Falle einer Niederlage gegen die Hessen als so gut wie sicher.


    Dem ist nun offenbar nicht so: "Herr Franke hat uns überzeugt, dass er mit seinem Konzept die Zweite Liga halten kann", sagte Aufsichtsrats-Boss Friedemann Küchenmeister nach einer Krisensitzung mit der Geschäftsführung am Donnerstag.


    Die Klubverantwortlichen sprachen Franke in einer gemeinsamen Erklärung "ohne Ultimatum das Vertrauen" aus, die derzeitige sportliche Leitung soll nun das Ziel Klassenerhalt schaffen.


    Vor dem Spiel gegen die Eintracht belegt Dresden mit 18 Zählern aus 20 Partien den letzten Rang. Im Kalenderjahr 2005 holten die Sachsen noch keinen Punkt

    Frankfurt: Hoffmann meldet sich zurück - 10.02.2005 14:09
    Vasoski muss passen


    Aleksandar Vasoski wird der Eintracht aus Frankfurt am Freitag bei Aufstieger Dynamo Dresden fehlen. Der Innenverteidiger der Hessen zog sich bei der enttäuschenden Nullnummer seines Heimatlandes Mazedonien im WM-Qualifikationsspiel gegen "Fußballzwerg" Andorra eine Platzwunde am Kopf zu. Die Wunde des 25-Jährigen wurde mit neun Stichen genäht, ein Einsatz in Dresden kommt somit nicht in Frage.


    Vasovski war erst in der Winterpause zur Eintracht gestoßen, um der Deckung der Funkel-Elf (28 Gegentore in der Vorrunde) Stabilität zu verleihen. Der Mazedonier absolvierte bislang alle drei Rückrunden-Begegnungen der Eintracht und zeigte vor allem zu Hause gegen die Aufstiegskandidaten Aachen (1:0, kicker-Note 3) und (Köln (1:0, kicker-Note 2,5), dass er den Anforderungen durchaus gerecht werden kann.


    Vasovski fällt aus, dagegen hofft Torben Hoffmann grünes Licht für sein Comeback geben zu können. Die Oberschenkelzerrung ist soweit abgeklungen, so dass der 30-Jährige am Mittwoch beschwerdefrei trainieren konnte. "Wenn Torben fit ist, spielt er auch am Freitag", so Friedhelm Funkel, der fest mit der Rückkehr des Routiniers in Dresden rechnet.


    Konstanz soll zum Schlüssel bei der Aufholjagd im Aufstiegsrennen werden. Deshalb sind keine gravierenden Umbesetzungen im Team zu erwarten. Mit dem Triumph gegen Köln im Rücken erwartet Hoffmann den notwendigen Schub in der Fremde. "Das 1:0 sollte uns genügend Selbstvertrauen geben, um endlich auch auswärts überzeugen zu können."


    Hoffmann ist zuversichtlich, dass die schwarze Serie noch rechtzeitig ein Ende nimmt. Ein Sieg in Burghausen, das war’s schon mit Frankfurts Herrlichkeit im gegnerischen Stadion. Eine Bilanz nach zehn Spielen, die schnellstens aufgebessert werden muss, wenn Duisburg, Köln oder Greuther Fürth noch auf einem der ersten drei Ränge verdrängt werden soll. Schon ein Remis in Dresden ist für das Ziel von der sofortigen Rückkehr ins Oberhaus eigentlich zu wenig.

    München: Als einziger Bundesligist im Jahr 2005 noch ohne Gegentor - 10.02.2005 11:05
    Magath: "Kahn hat in Deutschland keine Konkurrenz"


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    20 Gegentore kassierte der FC Bayern in den 17 Bundesligaspielen der Vorrunde - nur fünf weniger als im Meisterjahr 2002/03 insgesamt. Nun trifft das geflügelte Fußball-Wort "Der Angriff gewinnt Spiele, die Abwehr Titel" längst nicht immer zu.
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    Bayerns Bollwerk: Torhüter Oliver Kahn und seine Vorderleute ließen 2005 noch keinen Gegentreffer zu."Sonst", sagt Felix Magath, "hätte in der vergangenen Saison der VfB Meister werden müssen." Dennoch stand für den Bayern-Trainer in der Winterpause fest: "Wir müssen in der Rückrunde defensiv besser stehen." Gerade in einer Mannschaft, "die international vorne dabei sein will", müsse die Abstimmung besser werden, "unsere Spieler waren insgesamt zu offensiv ausgerichtet".


    Dieses Bild hat sich schon nach den ersten drei Rückrundenspielen gewandelt. "Wir haben uns klar verbessert", sagt Magath, was die Zahlen unterstreichen: Als einziger Bundesligist haben die Münchner 2005 noch kein Gegentor kassiert. Verantwortlich sind vor allem . . .


    . . . Torwart Oliver Kahn. Der Kapitän, geschmeidiger und beweglicher wirkend als vor Jahresfrist, hat einen optimalen Start ins für ihn so wichtige Jahr 2005 erwischt. "Die Stürmer haben wieder Angst vor ihm", erklärt Manager Uli Hoeneß. "Er hat die alte Klasse und die alte Ausstrahlung." Auch die Tatsache, dass ihm Jens Lehmann gestern gegen Argentinien vorgezogen wurde, werde daran nichts ändern, so Magath. "Oliver ist so top drauf, er hat in Deutschland keine Konkurrenz." Vielleicht in der englischen Premier League? "Nein, zumindest keinen deutschen Torhüter."


    . . . die beiden Innenverteidiger. Lucio und Robert Kovac bilden das aktuelle Gespann, und dies wird so bleiben, bis eine Verletzung oder Sperre dazwischenfunkt. Es brauche eine Zeit lang, "bis sich zwei Partner eingespielt haben", sagt Magath, "jetzt funktioniert es sehr gut". Der schnelle und aggressive Kovac sei die ideale Ergänzung zum Brasilianer, er könne dessen "häufig recht vehemente Vorstöße" am besten kompensieren.


    . . . das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft. "Alle arbeiten defensiv sehr gut mit", sagt Michael Ballack, es wird schneller umgeschaltet von Angriff auf Abwehr, die Außenverteidiger konzentrieren sich nun in erster Linie auf ihre Abwehraufgaben. Die gute Form von Owen Hargreaves, für Felix Magath "der defensiv stärkste Mittelfeldspieler in unserem Kader", tut das Übrige: Die Null steht beim FC Bayern 2005.

    Dr. Theo Zwanziger will "alle Möglichkeiten abklopfen" - 10.02.2005 10:51
    Geheimtreffen: Platzt der Prozess im letzten Moment?


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    Paderborn - HSV: Freitag tagt das Sportgericht. Oder gibt es doch noch eine andere Lösung?
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    Als die Liga-Tagung beendet war und die Präsidenten und Manager zum Länderspiel eilten, fand im Düsseldorfer Hilton Hotel noch ein Geheimtreffen statt. Teilnehmer: Dr. Theo Zwanziger, Geschäftsführender DFB-Präsident, Kontrollausschuss-Vorsitzender Horst Hilpert, DFB-Justitiar Goetz Eilers, Vertreter des HSV und dessen Anwalt Christoph Schickhardt. Ziel: Verhinderung der für Freitag, 12.30 Uhr, in Frankfurt angesetzten Verhandlung über die Einsprüche gegen die Wertung des manipulierten Pokalspiels zwischen Paderborn und Hamburg am 21. August. "Man muss alle Möglichkeiten abklopfen, vielleicht gibt es eine Chance auf eine außergerichtliche Lösung", sagte Theo Zwanziger dem kicker. HSV-Anwalt Schickhardt, am Mittwoch erst aus seinem Thailand-Urlaub zurückgekehrt, präsentierte zwei Lösungsmodelle. Finanzielle Entschädigung des HSV, der in Paderborn 2:4 verloren hatte, in Millionenhöhe. Dieser Vorschlag wird selbst vom HSV nur als Notlösung gesehen.


    Aufsehen erregend ein anderer Vorschlag. Das Spiel Paderborn gegen Hamburg wird wiederholt. Der Sieger dieses Spiels tritt in einem "Sonderspiel" gegen einen der acht schon für das Viertelfinale (1./2. März) qualifizierten Vereine (Paarungen: Bielefeld - Rostock, Freiburg - Bayern München, Schalke - Hannover, Bayern München Amateure - Bremen) an, der per Losentscheid bestimmt wird. Die Zuschauer-, TV- und Werbeeinnahmen aus dem Spiel Paderborn - Hamburg und dem "Sonderspiel" werden unter den drei beteiligten Vereinen geteilt. Der Sieger des "Sonderspiels" nimmt den Platz im schon ausgelosten Viertelfinale ein, den der Teilnehmer am "Sonderspiel" räumen musste.


    Die Sitzung wurde für das Länderspiel unterbrochen und in der Nacht fortgesetzt. Schickhardt: "Wir sind zuversichtlich, dass es am Donnerstag zu einer Lösung kommt." Vor allem die DFL macht mächtig Druck und will einen Prozess auf jeden Fall vermeiden.


    Die Ligaversammlung hatte zuvor den von Liga-Präsident Werner Hackmann erarbeiteten Maßnahmenkatalog als Reaktion auf den Wettskandal für gut befunden. Der vom kicker am Montag exklusiv veröffentlichte Fünf-Punkte-Katalog sieht vor, dass der vierte Offizielle künftig ein gestandener Erstligaschiri sein soll, der eventuell kurzfristig als Spielleiter einspringt. Ferner sollen zwei Gespanne am Spieltag getauscht werden können, der Video-Beweis eingeführt werden, alle am Geschehen Beteiligten einem Wettverbot unterliegen und das Frühwarnsystem "Betradar" umgehend greifen. Die anderen Punkte, auch die Frage, ob die DFL für die Schiedsrichter-Ansetzung verantwortlich wird, sollen von Experten im Detail ausgearbeitet werden.