TSV 1860 München II

  • U21 siegt nach Rückstand bei Türkgücü München mit 2:1.

    Die Löwen-U21 übernahm wieder die Tabellenführung in der Bayernliga Süd, tat sich aber lange schwer beim 2:1-Sieg über Schlusslicht Türkgücü München. Die Gastgeber waren per Foulelfmeter von Mert Sahin kurz vor der Pause in Führung gegangen (42.). Xaver Kiefersauer glich in der 56. Minute nach vergebenem Elfmeter im Nachschuss zum aus. Christian Leone gelang kurz danach der Siegtreffer (60.).


    Die Sechzger begannen verhalten, kontrollierten dabei aber Ball und Gegner. Den ersten Torschuss gab Arin Garza in der 11. Minute aus 18 Metern ab. Torhüter Leon Walch ließ den Aufsetzer nach vorne abprallen, jedoch war kein Löwe zum Nachschuss zur Stelle. Eine Hereingabe von links durch Garza verpasste Cristian Leone im Zentrum nur knapp (13.). Auch an eine Hereingabe von rechts durch Max Jägerbauer kam Justin Thönig am langen Eck nicht heran, Keeper Walch war einen Tick eher am Ball (15.). Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld von Raphael Wach verlängert der eingelaufene Xaver Kiefersauer per Kopf aufs lange Eck, doch Torhüter Walch reagierte mit einem Reflex, wehrte den Ball zur Seite ab (19.). Nach einem Pass in die Tiefe kam Tunahan Reis gegen Benedikt Hoppe im 1860-Strafraum halbrechts zum Abschluss, sein Schuss aus acht Metern aufs kurze Eck parierte Stefan Musa zur Ecke (27.). Ein Schuss von Hoppe nach Doppelpass mit Garza aus 13 Metern halblinks fehlte der Druck und die Präzision, um den Türkgücü-Keeper vor Probleme zu stellen (33.). Was für eine Chance zwei Minuten später für die Sechzger. Garza hatte links im Strafraum geflankt, der Abpraller landete Kiefersauer vor den Füßen, der kam aus zwölf Metern vollkommen frei zum Abschluss, traf das Spielgerät aber nicht richtig und schoss Walch genau in die Arme (35.). Eine schöne Freistoßvariante der Löwe durchschauten die Gastgeber. Alexander Benede hatte kurz auf Wach im Zentrum gepasst, der spielte die Kugel tief im Strafraum auf Leone, doch ein Verteidiger grätschte am Fünfmeterraum dazwischen, klärte den Ball zur Ecke (39.). Ein Fehler von Musa wurde in der 41. Minute bitter bestraft. Fernando Herodes hatte an der rechten Seitenlinie den Ball an den zweiten Pfosten geflankt, der Löwen-Keeper wollte mit einer Hand die Hereingabe herunterpflücken, konnte die Kugel aber nicht unter Kontrolle bringen und stieß im Nachsetzen unglücklich mit Mert Gürzelarslan zusammen. Schiedsrichter Florian Böhm entschied sofort auf Elfmeter. Sahin lief an, verwandelte sicher zum 1:0 für Türkgücü ins linke untere Eck (42.). Das war auch der überraschende Pausenstand.

    Die Löwen taten sich auch zu Beginn der 2. Halbzeit zunächst schwer. Eine Hereingabe von rechts durch Jägerbauer auf Leone, der aus sieben Metern abschloss, wurde geblockt (52.). In der 55. Minute bekamen auch die Sechzger einen Elfmeter. Nach einer Hereingabe von rechts durch Leone wollte Luis Pereira de Azambuja direkt aus sieben Metern aus der Drehung abschließen, wurde aber von einem Türkgücü-Verteidiger am Bein getroffen. Kiefersauer schnappte sich die Kugel, seinen schwachen Schuss aufs linke untere Eck konnte Walch parieren, aber gegen den Nachschuss des 1860-Kapitäns war er machtlos (56.). Beinahe wären die Gastgeber wieder in Führung gegangen. Matija Radonjic hatte aus 28 Metern draufgehalten, der stramme Schuss hätte genau ins obere linke Eck gepasst, aber Musa lenkte den Ball mit einer Hand über die Latte (57.). In der 60. Minute die Führung für die Löwen. Garza leitete an der Strafraumkante den Ball mit der Fußspitze auf Leone weiter, der kam halbrechts im Strafraum frei zum Abschluss, traf aus zehn Metern zum 2:1 ins lange Eck. Beinahe hätte Sandro Porta wenig später das 3:1 per Kopf erzielt. Garza setzte sich auf der rechten Seite durch, flankte von der Grundlinie an den zweiten Pfosten, wo Porta seinen Abschluss aber etwas zu hoch ansetzte (65.). In der 68. Minute traf Kiefersauer nur den rechten Außenposten. Jägerbauer hatte von rechts geflankt, Leone leitete die Kugel zu Kiefersauer per Hacke weiter, der am Elfmeterpunkt zum Abschluss gekommen war. Ein Linksschuss von Jägerbauer aus 15 Metern kam zu zentral, um Walch vor ernsthafte Probleme (79.). Nach Zuspiel von Rron Gosalci düpierte Fabio Wagner seinen Gegenspieler, kam halbrechts aus sieben Metern zum Abschluss, jedoch konnte Hassirou Abdulraman den Schuss gerade noch zur Ecke blocken (86.). So mussten die Sechzger weiter um die drei Punkte zittern, obwohl sie längst den Deckel hätten draufmachen können. Zum Glück war der Tabellenletzte zu harmlos, brachte in der fünfminütigen Nachspielzeit keinen Torschuss mehr zustande. Mit dem 2:1-Erfolg übernahm die Löwen-U21 wieder die Tabellenführung in der Bayernliga Süd.

    „Wir haben uns schwergetan. Türkgücü hat mit einem Fünferblock vor dem eigenen Sechzehner auf dem kleinen Kunstrasen verteidigt. Das war ekelhaft aus unserer Sicht“, bilanzierte U21-Coach Alper Kayabunar. „Trotzdem hatten wir in der 1. Halbzeit drei, vier Möglichkeiten, die wir gut zu Ende spielen, aber halt einfach das Tor nicht machen“, bemängelte der 40-Jährige, „dann wäre das Spiel einfacher für uns gewesen. Typisch für so ein Spiel ist, dass der Gegner durch eine dumme Situation kurz vor der Pause einen Elfmeter kriegt und plötzlich sogar führt.“ Kayabunar lobte die Reaktion seines Teams in der 2. Halbzeit. „Wir hatten sehr viele Aktionen nach der Pause in der Box. So entsteht dann auch der Elfmeter. Relativ schnell haben wir das 2:1 nachgelegt und die Partie gedreht.“ Aus seiner Sicht sei es ein „dreckiger Sieg. Das ist uns zum Beispiel in Hauzenberg nicht gelungen. Heute haben wir es einfach besser gemacht und freuen uns über die drei Punkte. Das Spiel haken wir ganz schnell ab.“ Dass er als Trainer bis zum Ende um den Sieg zittern musste, hat Kayabunar nicht gefallen. „Das verfolgt uns schon die ganze Saison, dass wir die Spiele nicht killen und den Gegner bis zur letzten Sekunde am Leben lassen. Türkgücü ist noch zweimal in unseren Sechzehner reinkommen. Im Umkehrschluss muss man trotzdem sagen, dass wir es richtig gut wegverteidigen haben, obwohl das Spiel bis zum Schluss eng war.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 25. Spieltag, 21.03.2026, 15 Uhr


    Türkgücü München– TSV 1860 München 1:2 (1:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer, 20 Hoppe (66., 31 Fiedler), 24 Benede, 4 Thönig – 8 Wach, 21 Kiefersauer, 36 Grancay (56., 30 Porta) – 17 Leone (84., 34 Gosalci), 18 Pereira de Azambuja (56., 9 Wagner), 7 Garza (90.+3, 25 Saric).

    Tore: 1:0 Sahin (42., Foulelfmeter), 1:1 Kiefersauer (56.), 1:2 Leone (60.).

    Gelbe Karten: Sahin, S. Bahadir, Herodes – Hoppe.

    Bes. Vorkommnis: Walch hält Foulelfmeter von Kiefersauer (56.).

    Zuschauer: 200 Bezirkssportanlage Heinrich-Wieland-Straße.

    Schiedsrichter: Florian Böhm (München); Assistenten: Marina Bachmann (Großwallstadt), Julian Neumann (Wörth bei Erding)


    https://www.tsv1860.de/de/news…erkguecue-muenchen-mit-21


    Spielbericht bei https://sechzger.de


    https://sechzger.de/spiel-gedr…ellenletzten-tuerkguecue/


  • U21 empfängt am Freitagabend im Spitzenspiel den FC Deisenhofen.


    Auf die U21 der Löwen wartet am Freitag, 27. März 2026, ein absolutes Spitzenspiel in der Bayernliga Süd. Auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) empfängt das Team von Trainer Alper Kayabunar als Tabellenführer den Dritten, den FC Deisenhofen. Anpfiff der Partie ist um 18.60 Uhr.


    Es ist aber an diesem Wochenende nicht das einzige Spitzenspiel. Der mit der Löwen-U21 punktgleiche TSV Landsberg spielt am Samstag zu Hause gegen den SV Kirchanschöring, derzeit Tabellenvierter.

    Das Spiel gegen Deisenhofen ist für U21-Coach Alper Kayabunar ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Mit Deisenhofens Trainer Andreas Pummer arbeitete er vier Jahre bei Türkgücü München zusammen. „Wir kennen uns natürlich sehr gut und sind auch Freunde“, erzählt er.

    Das Team aus dem Ortsteil von Oberhaching ist nur schwer in die Saison gekommen. „Vor der Winterpause hatten sie eine sehr gute Serie, wo sie viele Punkte aufgeholt haben und wirklich nah an uns herangerutscht sind.“ In diesem Jahr läuft es noch nicht ganz so gut. In fünf Partien gab es zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis, das zum Beispiel im Nachholspiel gegen Kirchanschöring. Es sei unglücklich zustande gekommen, meint Kayabunar, der klare Vorteile beim FCD gesehen hatte. „Deisenhofen hatte die letzten Wochen ein paar schwere Spiele, wo sie etwas an Boden verloren haben.“ Unter anderem gab es in Landsberg eine 2:4-Niederlage.

    Trotzdem warnt Kayabunar sein Team. „Deisenhofen ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit einigen jungen Leuten. Ehrlicherweise muss man sagen, dass Andy Pummer aus den Jungs viel macht, das Maximum rausholt.“ Für den 40-jährigen Löwen-Coach ist der FCD mittlerweile ein sehr guter Bayernligist. „Sie waren in den letzten Jahren immer oben mit dabei. Es ist eine Mannschaft, die versucht Fußball zu spielen.“

    Die Löwen-U21 braucht sich jedoch vor keinem Team zu verstecken. Im Jahr 2026 ist sie noch ungeschlagen, holte in vier Spielen zehn Punkte. „Wir können schon davon reden, dass wir einen guten Start nach der Winterpause hingelegt haben“, findet Kayabunar, der mit der bisherigen Ausbeute zufrieden ist. Seiner Meinung nach stimmt auch die Art und Weise, wie seine Mannschaft zuletzt aufgetreten ist. Dabei sieht er den knappen 2:1-Erfolg bei Schlusslicht Türkgücü als positiven Entwicklungsschritt und vergleicht es mit dem Spiel im alten Jahr bei Sturm Hauzenberg, das mit 0:1 verloren wurde. „Das haben wir besser gemacht, nach dem Rückstand die Ruhe bewahrt. Auch deshalb können wir mit dem Auftakt zufrieden sein – mehr aber nicht. So ehrlich muss man sein!“

    Kayabunar erwartet ein ganz anderes Spiel als zuletzt gegen Türkgücü. „Es geht gegen eine Spitzenmannschaft. Deisenhofen kann mit einem Sieg näher an uns heranrücken. Andersrum können wir natürlich den Abstand noch mal vergrößern.“ Vor allem sei ein Erfolg wichtig, weil sich im anderen Spitzenspiel Landsberg und Kirchanschöring gegenseitig die Punkte nehmen. „Es ist ein Spieltag, an dem wir uns von der Konkurrenz etwas absetzen könnten“, sagt Kayabunar.

    Für sein Team gelte es, alles abzurufen. „Das wird ein anderes Spiel als letzte Woche gegen Türkgücü. Ich gehe davon aus, dass Deisenhofen versuchen wird, mitzuspielen und sich nicht hinten einigelt. Dementsprechend gilt es wieder, andere Stärken auf den Platz zu bringen“, so Kayabunar.

    Rechnen kann der U21-Trainer wieder mit Finn Fuchs und Noah Klose, die ebenso wie Kapitän Xaver Kiefersauer zu Wochenbeginn bei den Profis mittrainiert hatten, aber am Donnerstag die abschließende Übungseinheit bei der U21 absolvierten. Fuchs (krank) und Klose (Gehirnerschütterung) hatten gegen Türkgücü gefehlt. Fraglich dagegen ist, ob Luis Pereira de Azambuja zur Verfügung steht. Der Stürmer hatte sich im Training verletzt. Ansonsten wird der Kader ähnlich wie zuletzt besetzt sein.


    https://www.tsv1860.de/de/news…nspiel-den-fc-deisenhofen


    Liveticker zum Spiel gegen FC Deisenhofen:


    https://www.fupa.net/match/tsv…-fc-deisenhofen-m1-260327


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 auch in Unterzahl nicht zu bremsen beim 5:0-Erfolg über Deisenhofen.


    Die Löwen-U21 gewann das Spitzenspiel der Bayernliga Süd gegen den FC Deisenhofen mit einer souveränen Leistung deutlich mit 5:0. Selbst eine mehr als halbstündige Unterzahl – Arin Garza hatte Gelb-Rot gesehen – änderte nichts an der Überlegenheit des Tabellenführers. Die Tore erzielten Cristian Leone per Foulelfmeter (19.), Noah Klose (28.), Finn Fuchs (38.) und noch zweimal Leone (87. und 90.).


    Die erste gute Chance des Spiels hatten die kleinen Löwen. FCD-Keeper Maximilian Obermeier klärte außerhalb seines Strafraums gegen Fabio Wagner, der Ball fiel Noah Klose vor die Füße, der aus 30 Metern knapp links am Tor vorbeizielte (7.). Drei Minuten später die nächste Möglichkeit. Wagner hatte im Strafraum den Ball zu Klose gespitzelt, der kam halblinks mit rechts aus zehn Metern zum Abschluss, die Kugel ging noch leicht abgefälscht um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (10.). In der 14. Minute drang Xaver Kiefersauer auf der rechten Seite in den Strafraum ein, kam bis zur Grundlinie, legte den Ball flach in den Rückraum, wo Finn Fuchs aus 15 Metern direkt abschloss, aber Obermeier mit einer Parade den Schuss über die Latte lenkte. In der nächsten Szene kam Wagner nach einem Solo bedrängt am Elfmeterpunkt zum Abschluss, seinem Schuss fehlte aber die Härte, so dass Obermeier erneut parieren konnte (16.). Schiedsrichter Maximilian Riedel entschied nach Foul an Arin Garza im Sechzehner in der 19. Minute sofort auf Elfmeter. Cristian Leone lief an, hämmerte die Kugel flach ins linke untere Eck zum 1:0 für die Sechzger (19.). Sechs Minuten später drang Leone halbrechts in den Strafraum ein, schloss aber aus spitzem Winkel selbst aufs kurze Eck ab, Obermaier hatte mit dem Schuss aus elf Metern jedoch keine Probleme (25.). Bei einem noch leicht abgefälschten Zehn-Meter-Schuss von Kiefersauer halbrechts aufs kurze Eck wurde es für Obermeier gefährlicher, er war aber erneut auf dem Posten (26.). Zwei Minuten später war der FCD-Keeper machtlos. Nach einem überragenden Umschaltmoment von Garza flankte Wagner von links in die Mitte, der eingelaufene Klose nahm das Zuspiel direkt, hämmerte die Kugel zum 2:0 hoch ins rechte Eck (28.). Im Anschluss an einen von Fuchs eingeleiteten Angriff flankte Garza von links hoch an den ersten Pfosten. Der Linksverteidiger war durchgelaufen, köpfte die Hereingabe aus acht Metern ins rechte Eck zum 3:0 (38.). Mit dem Drei-Tore Vorsprung ging’s auch in die Kabine.

    Die Gäste kamen mutiger aus der Kabine, hatten die ersten Offensivaktionen. Richtig gefährlich wurden aber nur die Sechzger. In der 56. Minute hatte Kiefersauer im Strafraum Leone angespielt, der machte alles richtig, verzog aber seinen Schuss aus acht Metern, der links am Tor vorbeiging. Kurz danach kam Wagner im Strafraum zum Abschluss, Obermeier klatschte den Schuss ab, konnte den Ball aber im Nachfassen unter Kontrolle bringen (57.). Kurios die Szene in der 58. Minute. Der bereits Gelb vorbelastete Garza dribbelte im Strafraum, kam zu Fall. Schiedsrichter Riedel wertete das als Schwalbe, zeigte ihm die Ampelkarte. Damit mussten die Sechzger mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. An den Kräfteverhältnissen änderte sich dadurch aber wenig. Der Tabellenführer war weiterhin spielbestimmend. Nach Zuspiel von Leone versuchte Kiefersauer halblinks einen Lupfer aufs lange Eck, verfehlte aber das Ziel knapp, der nachsetzende Matthias Roithmayr kam einen Schritt zu spät (77.). Eine Hereingabe von Kiefersauer von links in den Rückraum erreichte Rron Gosalci per Grätsche, traf aber aus acht Metern nur einen Deisenhofener Verteidiger (85.). Zwei Minuten später das 4:0, Gosalci hatte von der rechten Grundlinie an den zweiten Pfosten geflankt, Leone nahm den Ball aus der Luft, traf ins lange Eck (87.). Wiederum drei Minuten später setzte Leone den Schlusspunkt. Nach Zuspiel von Roithmayr lief er frei auf Obermeier zu, umspielte ihn und traf zum 5:0-Endstand ins leere Tor (90.).

    U21-Coach Alper Kayabunar hatte eine souveräne Leistung seiner Mannschaft gesehen. „Das muss man echt sagen. Die 1. Halbzeit war überragend von der Energie mit und gegen den Ball. Die Jungs haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, schwärmte der 40-Jährige. „Das Einzige, was man ein bisschen bemängeln kann, war die Chancenverwertung. Das hätten wir besser machen können. Wir waren sehr oft im Sechzehner drin.“ Für die 2. Halbzeit habe man sich erneut viel vorgenommen, „vor allem, dass wir nicht in Unterzahl geraten. Wir wollten gerade Arin auswechseln, der Spieler stand schon bereit, aber leider kam die Gelb-Rote Karte dazwischen. Daraus müssen wir als Team lernen, um das zu vermeiden. Aber die Reaktion der Mannschaft war super. Wir haben alles wegverteidigt, nichts zugelassen und selbst noch zwei Tore erzielt.“ Schließlich sei der Gegner der drittplatzierte der Liga gewesen. „Das zeigt unsere Qualität und auch den Willen der Mannschaft!“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 26. Spieltag, 28.03.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – FC Deisenhofen 5:0 (3:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer (60., 28 Roithmayr), 4 Thönig (81., 31 Fiedler), 24 Benede, 43 Fuchs – 21 Kiefersauer, 8 Wach (86., 36 Grancay) – 10 Klose (76., 20 Hoppe) – 17 Leone, 9 Wagner (63., 34 Gosalci), 7 Garza.

    Tore: 1:0 Leone (19., Foulelfmeter), 2:0 Klose (28.), 3:0 Fuchs (38.), 4:0 Leone (87.), 5:0 Leone (90.).

    Gelbe Karten: Jägerbauer, Wagner, Wach – Gkasimpagiazov, Gandl.

    Gelb-Rote Karten: Garza (58.) –.

    Zuschauer: 200 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Maximilian Riedel (Augsburg); Patrick Meixner (Rinnenthal), Jonas Jäcker (Polling).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60fcd


    Spielbericht bei https://sechzger.de


    https://sechzger.de/amas-feier…ersieg-gegen-deisenhofen/



    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen Türkspor Augsburg:


    https://www.fupa.net/match/tue…v-1860-muenchen-m2-260402


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21: Kayabunar erwartet bei Türkspor Augsburg „eine schwere Aufgabe“.


    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd als Tabellenführer am Gründonnerstag, 2. April 2026, zum Auswärtsspiel beim Vorletzten Türkspor Augsburg. Anpfiff auf der Bezirkssportanlage Haunstetten (Unterer Talweg 100, 86179 Augsburg) ist um 18 Uhr.


    Eigentlich eine klare Sache für den Spitzenreiter. Doch spätestens seit dem mühsamen 2:1-Sieg bei Schlusslicht Türkgücü München beim letzten Auswärtsspiel sind die kleinen Löwen gewarnt. „Das wird definitiv für uns wieder eine schwere Aufgabe“, weiß Trainer Alper Kayabunar. „Vor allem, weil es ein komplett anderes Spiel als gegen Deisenhofen wird.“ Gegen den Tabellendritten feierte die U21 zuletzt einen ungefährdeten 5:0-Heimerfolg.

    Kayabunar erwartet in Augsburg einen Gegner, der sich hinten reinstellt und auf Konterchancen lauert. Zudem könnten die Platzverhältnisse auf der Bezirkssportanlage Haunstetten den Gastgebern entgegenkommen. „Ich habe gehört, dass die dort nicht so gut sind.“ Der Löwen-Trainer rechnet mit einem tiefen, unebenen Boden, der das Fußball spielen für seine Mannschaft erschwert. „Dementsprechend gilt es, von Anfang an da zu sein, den Kampf anzunehmen und den Gegner nicht zu unterschätzen.“ Sein Team hätte aus dem Spiel gegen Türkgücü einige Lehren gezogen. „Wir müssen mit der gleichen Konzentration wie zuletzt gegen Deisenhofen zu Werke gehen. Gegen uns sind alle Gegner noch mehr motiviert als gegen andere Mannschaften“, weiß Kayabunar.

    Es gelte, egal wie die äußeren Bedingungen sind, die eigenen Stärken auf den Platz zu bringen. „Selbst wenn wir wie gegen Türkgücü in Rückstand geraten, dürfen wir nicht ungeduldig werden. Das kann immer mal passieren oder dass ein Spiel lange 0:0 steht. Wir dürfen nicht unruhig werden, sondern müssen immer an unsere eigenen Fähigkeiten und Stärken glauben.“ Hier hat er zuletzt eine positive Entwicklung bei seinem Team erkannt.

    Dass das Spiel kein Selbstläufer ist, musste kürzlich auch der größte Widersacher der kleinen Löwen im Kampf um die Meisterschaft in der Bayernliga Süd erfahren. Der TSV Landsberg kam bei Türkspor Augsburg zu Jahresbeginn nicht über ein 2:2 hinaus. „Das zeigt einfach, dass auch Mannschaften, die am Ende der Tabelle stehen, immer alles reinhauen, um da unten rauszukommen. Für sie geht es ums sportliche Überleben. Das ist in solchen Spielen zu spüren“, so Kayabunar.

    In der Fuggerstadt kann der Löwen-Trainer wieder auf seinen Kapitän Xaver Kiefersauer, Finn Fuchs und Noah Klose bauen, die am Dienstag bei der „Regio-Tour“ beim FC Dingolfing (2:1) in der Drittliga-Mannschaft spielten. „Seit Mittwoch sind sie wieder bei uns im Training“, erzählt Kayabunar. Der Kader würde ähnlich aussehen, wie zuletzt gegen Deisenhofen. Sandro Porta kehrt nach Krankheit wieder zurück, dafür steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Justin Thönig. Verstärkung erhält die U21 von der U19. „Die sind am Osterwochenende spielfrei. Alle Spieler des älteren Jahrgangs trainieren deshalb bei uns mit“, erklärt Kayabunar. „Wir werden sicher zwei, drei Spieler davon mit nach Augsburg nehmen.“


    https://www.tsv1860.de/de/news…burg-eine-schwere-aufgabe


    Liveticker zum Spiel gegen Türkspor Augsburg:


    https://www.fupa.net/match/tue…v-1860-muenchen-m2-260402


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 feiert klaren 4:0-Erfolg bei Türkspor Augsburg – Doppelpacker Klose.


    Die Löwen-U21 marschierte weiter vorneweg. Beim Tabellenvorletzten Türkspor Augsburg gab es einen ungefährdeten 4:0-Erfolg. Die Tore erzielten Fabio Wagner (29.) und Noah Klose vor der Pause (37.). Im zweiten Durchgang traf Klose erneut (71.), bevor der eingewechselte Matthias Roithmayr den Schlusspunkt setzte (81.).


    Die jungen Sechzger begannen dominant, wurden in der 8. Minute erstmals gefährlich. Xaver Kiefersauer hatte in die Tiefe gepasst, Fabio Wagner erlief sich halbrechts den Ball vor der Grundlinie, flankte an den zweiten Pfosten, wo Arin Garza zum Seitfallzieher aus acht Metern ansetzte, aber das Spielgerät nicht richtig traf. Garza kam nach einem Dribbling im Strafraum am linken Fünfmetereck zum Abschluss, ein Bein eines Verteidigers und Torwart Erdem Yilmaz, der den Ball um den Pfosten lenkte, verhinderten den Einschlag (14.). Ein Schuss von Raphael Wach aus 16 Metern, den ein Abwehrspieler blockte, nahm Noah Klose als Bogenlampe direkt aus der Luft, schaufelte ihn aber knapp über die Querlatte (19.). In der 29. Minute wurden die Löwen für ihre Beharrlichkeit belohnt. Klose hatte auf Wagner durchgesteckt, der drang in den Strafraum ein, schob die Kugel aus 13 Metern an Yilmaz vorbei zum 1:0 ins linke untere Eck. Was für ein Traumtor von Klose in der 37. Minute. Der nahm ein Von Daniel Biermann per Kopf abgewehrtes Zuspiel von Xaver Kiefersauer halbrechts im Strafraum mit dem Rücken zum Tor aus der Luft an, traf mit dem zweiten Kontakt per Drehschuss aus 14 Metern unhaltbar für Yilmaz ins lange Eck zum 2:0. Erstmals war Paul Bachmann kurz vor der Pause gefordert, als Ibrahim Capar frei vor ihm auftauchte. Der 1860-Schlussmann verkürzte geschickt den Winkel, blieb lange stehen, so dass der Stürmer den Ball nicht an ihm vorbeibrachte (42.). Damit nahmen die Sechzger den Zwei-Tore-Vorsprung mit in die Kabine.

    Kurz nach Wiederanpfiff hatte Garza die große Chance, auf 3:0 zu erhöhen. Nach einem weiten Ball waren sich Verteidiger Srdan Janjetovic und Keeper Yilamz nicht einig, der Löwen-Stürmer war der lachende Dritte, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz des leeren Tores (49.). Ein Zuspiel über Kopf von Alexander Benede nahm Leone halbrechts im Strafraum direkt, sein Abschluss wurde aber ans Außennetz geblockt (55.). Nach Zuspiel von Wach kam der durchgestartete Klose im Strafraum zum Abschluss, traf aus zehn Metern links unten zum 3:0 (71.). Es war bereits sein zweiter Treffer in dieser Partie. Der kurz zuvor eingewechselte Matthias Roithmayr kam in der 77. Minute halblinks mit rechts frei zum Abschluss, setzte die Kugel aber aus 13 Metern knapp über die Querlatte. Wenig später erzielte er doch sein Tor. Ein Freistoß von Finn Fuchs halbrechts aus 21 Metern erreichte Luis Pereira de Azambuja im Luftduell mit Engjell Havolli, legte den Ball auf Roithmayr ab, der rechts an der Fünfmeterkante keine Mühe hatte, die Kugel aus kurzer Distanz einzuschieben (81.). Rron Gosalci zog nach Zuspiel von Wach von rechts nach innen, schloss dann mit links ab, zielte aber knapp am langen Eck vorbei (86.). Am Ende feierte die Löwen-U21 einen ungefährdeten 4:0-Erfolg, bleibt weiter an der Tabellenspitze.

    U21-Coach Alper Kayabunar war rundum zufrieden. „Es war ein gutes Spiel auf einem schweren Boden. Am Anfang haben wir zehn Minuten gebraucht, uns an die Bedingungen zu gewöhnen. Trotzdem waren wir in der 1. Halbzeit sehr dominant, sind verdient mit einer 2:0-Führung in die Pause gegangen.“ Die Treffer seien schön herausgespielt gewesen. „In der 2. Halbzeit hat Türkspor nochmals alles probiert, um heranzukommen. Wie wir drauf reagiert haben, das war wirklich Männerfußball. Wir haben die Bälle clever nach vorne gespielt und uns nicht pressen lassen. Es war eine richtig gute Leistung, wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen und erneut wieder zu Null gespielt.“ Für den 40-Jährigen sei das ein Indiz dafür, „wie die Jungs 90 Minuten alles dafür tun, um kein Tor zu kassieren.“ Der Erfolg sei ein Verdienst der kompletten Mannschaft.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 27. Spieltag, 02.04.2026, 18 Uhr


    Türkspor Augsburg – TSV 1860 München 0:4 (0:2)


    1860: 1 Bachmann (Tor) – 22 Jägerbauer (69., 18 Pereira de Azambuja), 20 Hoppe (56., 36 Grancay), 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 21 Kiefersauer – 17 Leone, 7 Garza (75., 28 Roithmayr) – 10 Klose (80., 31 Tekin), 9 Wagner (63., 34 Gosalci).

    Tore: 0:1 Wagner (29.), 0:2 Klose (37.), 0:3 Klose (71.), 0:4 Roithmayr (81.).

    Gelbe Karten: Biermann, Aydin – Jägerbauer, Benede.

    Zuschauer: 150 Bezirkssportanlage Haunstetten.

    Schiedsrichter: Fridolin Hiefner (München); Assistenten: Julius Egen-Gödde (Kaufering), Farras Fathi (München).

    https://www.tsv1860.de/de/news…gsburg-doppelpacker-klose


    Spielbericht bei https://sechzger.de


    https://sechzger.de/amas-bleib…iter-40-sieg-in-augsburg/


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen SV Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…n-m2-sv-erlbach-m1-260406


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • Die U21 der Löwen startet am Ostermontag, 6. April 2026, in der Bayernliga Süd als Tabellenführer in eine Dreier-Serie, die sie gegen die hinter ihr platzierten Mannschaften führt. Den Auftakt auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) macht das Heimspiel gegen den SV Erlbach, derzeit Dritter. Anpfiff der Partie ist um 16 Uhr.


    Nach Erlbach ist die Löwen-U21 in der 17er-Liga erst mal spielfrei, dann kommt am 17. April der viertplatzierte SV Kirchanschöring nach Giesing, bevor es eine Woche später am Freitagabend, 24. April, zum Showdown beim zweitplatzierten TSV Landsberg kommt. „Die nächsten drei Spiele gegen Gegner, die noch die Chance haben, Meister zu werden, sind für uns entscheidend“, sagt deshalb Trainer Alper Kayabunar. „Wir wollen gegen alle drei Mannschaften hinter uns versuchen, unseren Lauf fortzusetzen und uns beweisen.“

    Nicht die beste Erinnerung haben die kleinen Löwen ans Hinrundenspiel in der Holzbau Grübl Arena in Erlbach. Erst verletzte sich Xaver Kiefersauer schwer. Ein Fußbruch setzte ihn mehrere Monate außer Gefecht, dann kassierten die Löwen auch noch durch ein spätes Gegentor in der 88. Minute zum 1:2 die erste Saisonniederlage. „Da kommt einiges auf uns zu“, weiß der Löwen-Coach. „Wir haben gegen Erlbach einiges gut zu machen. Sie gehören zu den Spitzenteams der Liga, sind mit Ball und gegen den Ball sehr aggressiv. Dementsprechend wird es wieder eine große Herausforderung für uns“, rechnet er erneut mit einem sehr körperbetonten Spiel.

    Diese Dreier-Serie gegen Spitzenteams kommt der Löwen-Reserve in der aktuellen Form gerade recht. In den fünf Spielen 2026 sind die jungen Sechzger noch unbesiegt (13 Punkte) und zuletzt haben sie zu Hause gegen Deisenhofen (5:0) und bei Türksport Augsburg (4:0) ohne Gegentor gewonnen. „Momentan haben wir uns schon wieder in einen Flow gespielt“, findet Kayabunar. „Wir machen es aktuell richtig gut mit Ball, auch gegen den Ball und vor allem übers ganze Spiel hinweg und nicht nur in einigen Phasen“, lobt er seine Jungs. „Wir sind sehr stabil. Das wollen wir fortsetzen und den Fokus beibehalten.“

    Zuletzt hat die U21 einen weiteren Entwicklungsschritt nach vorne gemacht, blieb gegen Türksport, wie auch zuvor gegen Deisenhofen, konzentriert und geduldig, wurde nicht nervös oder hektisch, sondern kontrollierte Spiel und Gegner. „Unsere Spieler haben Vertrauen in ihre Qualitäten“, sieht Kayabunar darin den entscheidenden Schlüssel. „Wir bleiben positiv und haben genug Selbstbewusstsein.“ Das hätte sich das Team in den letzten Wochen erarbeitet. „Die Mannschaft ist reifer geworden. Wir waren schon mal so im Flow drin, bekamen dann aber einen kleinen Dämpfer vor der Winterpause. Die Jungs haben aus dieser Phase gelernt, aus Spielen, die nicht ganz so gut gelaufen sind. Das hat uns stark gemacht. Wir sind jetzt viel konzentrierter.“

    Nicht dabei wird Lucio Saric am Ostermontag sein. Der im Winter neu dazugekommene Stümer hat sich am Oberschenkel verletzt. Justin Thönig fehlte zuletzt in Augsburger, könnte aber gegen Erlbach zurückkehren. Der Verteidiger wird sich am Ostersonntag nochmals einem Belastungstest unterziehen. Danach wird entschieden, ob es reicht. „Ansonsten wird der Kader ziemlich gleich aussehen wie zuletzt“, sagt Kayabunar. Von oben werden wohl nur Noah Klose und Finn Fuchs dabei sein, zumal die Profis bereits am Montagmittag nach Cottbus aufbrechen. Dafür wird es auf der Bank eventuell Änderungen geben. „Wir überlegen, ob wir andere U19-Spieler nominieren, zum Beispiel Ludwig Estermann anstatt Jamie Jenni.“


    https://www.jungloewen.de/inde…erie-gegen-top-teams.html


    Liveticker zum Spiel gegen SV Erlbach:


    https://www.fupa.net/match/tsv…n-m2-sv-erlbach-m1-260406


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 spielt erneut zu Null und festigt Tabellenspitze mit 4:0-Sieg über Erlbach.


    Die Löwen-U21 setzt ihren Trend fort und bezwang der drittplatzierten SV Erlbach souverän mit 4:0. Fabio Wagner brachte die Weiß-Blauen in Führung (35.). Kurz vorm Pausenpfiff sah der Ex-Sechzger Yannik Seils die Gelb-Rote Karte (45.+2). In Überzahl ließen die Giesinger nichts anbrennen, erhöhten durch Arin Garza (57.), Loris Husic (70.) und Luis Pereira de Azambuja (86.).


    Erstmals wurde die Löwen-U21 in der 10. Minute halbwegs gefährlich. Nach einem Ballgewinn von Loris Husic im Zentrum kam Arin Garza halblinks aus 19 Metern zum Abschluss, sein Schuss ging aber knapp am kurzen Eck vorbei. Garza war es auch zwei Minuten später, der mit einem Schuss von der Strafraumkante SVE-Keeper Lorenz Becherer erstmals prüfte (12.). Die Sechzger hielten das Tempo hoch, ließen die Gäste kaum zum Verschnaufen kommen. Im Anschluss an einen Eckball von links durch Garza traf Finn Fuchs am ersten Pfosten per Kopfball aus sieben Metern nur die Oberkante der Latte (23.). Erlbach bekam zunehmend Probleme im Spielaufbau durch das aggressive Pressing der kleinen Löwen. In der 35. Minuten belohnten sich die Sechzger. Eine Ecke von rechts durch Xaver Kiefersauer konnten die Gäste nicht klären, der Ball fiel Garza vor die Füße, der schob ihn mit dem Rücken zum Tor zu Fabio Wagner, sein Abschluss vom Elfmeterpunkt schlug neben dem linken Pfosten zum 1:0 im SVE-Tor ein. Auch in der Folge dominierten die kleinen Löwen, ließen aber im letzten Drittel oft die Präzision und Konzentration vermissen. Kurz vor der Pause hatte der SVE seine erste Chance. Tobias Duxner war auf der rechten Seite bis zur Grundlinie gekommen, seine scharfe Hereingabe ans vordere Fünfmetereck konnte Max Jägerbauer vor seinem Gegenspieler gerade noch zur Ecke klären (45.+1). Dies wurde den Gästen zum Verhängnis, denn Ex-Löwe Yannik Seils, der schon zuvor Gelb gesehen hatte, ließ sich im Strafraum fallen, Schiedsrichter Alexander Schuster zeigte ihm Gelb und anschließend Rot (45.+2). Kurz danach war Pause.

    Die Löwen-U21 verlor nach wenigen Minuten in der 2. Halbzeit Wagner durch Verletzung. Ansonsten spielten sie geduldig in Überzahl, wollten den Gegner nicht zum Kontern einladen. Garza erzielte in der 57. Minute das 2:0. Auf der linken Seite spielte er Doppelpass mit Raphael Wach, setzte sich anschließend gegen Benjamin Schlettwagner durch, zog nach innen, schloss im Strafraum aus 13 Metern ab und traf ins kurze Eck. Bei einer Pressingsituation kam Wach vorm Sechzehner zwar nicht an den Ball, der landete jedoch bei Loris Husic, der nach innen zog, seinen Gegenspieler abschüttelte und die Kugel neben den rechten Pfosten zum 3:0 ins lange Eck schlenzte (70.). Den Drei-Tore-Vorsprung spielten die kleinen Löwen danach sicher nach Hause, erhöhten sogar noch auf 4:0. Finn Fuchs hatte den Angriff auf der linken Seite eingeleitet, Lucas Grancay passte die Kugel zu Sandro Porta. Dessen Hereingabe von der linken Flanke drückte der eingelaufene Luis Pereira des Azambuja im Zentrum aus sieben Metern direkt aus der Luft ins rechte Eck (86.). Damit feierten die kleinen Löwen den dritten Zu-Null-Erfolg hintereinander, erzielten dabei 13 Treffer und festigten ihre Spitzenposition.

    „Was soll ich sagen? Es war wiederein richtig gutes Spiel. Wir waren von der ersten Minute dagewesen“, lobte Trainer Alper Kayabunar seine Mannschaft. „Der Gegner hat so gespielt, wie wir es erwartet haben. In den ersten 30 Minuten war es ein sehr intensives Spiel von beiden Seiten. Wir haben dagegengehalten und unseren Plan umgesetzt.“ Dabei musste die U21 kurzfristig umstellen, „weil wir damit gerechnet hatten, dass der Gegner uns Mann gegen Mann anläuft“. Trotzdem gab es für sein junges Team keine Probleme. „Jeder hat die gleiche Idee und dann drücken wir dem Spiel unseren Stempel auf. Es war wieder ein hochverdienter Sieg – auch in der Höhe. Wir haben den Gegner kontrolliert und waren in allen Belangen überlegen. Die Jungs haben die Leistung der letzten Wochen erneut bestätigt“, zeigte sich der 40-jährige rundum zufrieden.

    Zwar hätte sich sein Team das spielfreie Wochenende verdient, „trotzdem wären wir gerne im Flow geblieben, aber wir nehmen die Pause mit, weil die letzten Tage beziehungsweise Wochen natürlich sehr intensiv waren.“ Da der hartnäckigste Konkurrent um die Meisterschaft, der TSV Landsberg, erneut nur Unentschieden spielte, hat die U21 mittlerweile sechs Punkte Vorsprung. „Wir haben uns jetzt ein bisschen Polster aufgebaut, aber trotzdem wollen wir jedes Spiel gewinnen – am liebsten zu Null.“

    Kayabunar verwies nochmals auf die Serie, die sein Team in den Heimspielen auf dem 5er-Platz hingelegt hat. „Wir haben noch kein Spiel dort verloren und nur ein Gegentor kassiert. Das war aus einer Standardsituation. Es macht einfach richtig Spaß mit den Jungs. Jeder haut sich über 90 Minuten voll rein.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 28. Spieltag, 06.04.2026, 16 Uhr


    TSV 1860 München – SV Erlbach 4:0 (1:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer, 20 Hoppe, 24 Benede (81., 36 Grancay), 43 Fuchs – 8 Wach (73., 31 Tekin), 21 Kiefersauer, 33 Husic – 10 Klose (76., 20 Hoppe) – 17 Leone (79., 18 Pereira de Azambuja), 9 Wagner (48., 34 Gosalci), 7 Garza (62., 30 Porta).

    Tore: 1:0 Wagner (35.), 2:0 Garza (57.), 3:0 Husic (70.), 4:0 Pereira de Azambuja (86.).

    Gelbe Karten: Gosalci – Wiedl, Sammereier, Hager.

    Gelb-Rote Karten: – Seils (45.+2)

    Zuschauer: 350 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Alexander Schuster (Neureichenau); Assistenten: Simon Küblböck (Untergriesbach), Andreas Kloiber (Grainet).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60sve


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen SV Kirchanschöring:


    https://www.fupa.net/match/tsv…irchanschoering-m1-260417


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 will im Spitzenspiel gegen Kirchanschöring die Serie fortsetzen.


    Die U21 empfängt im zweiten Top-Spiel der Dreier-Serie in der Bayernliga Süd am Freitag, 17. April 2026, als Spitzenreiter den Tabellendritten SV Kirchanschöring. Anpfiff auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München) ist um 18.60 Uhr.


    Das Hinspiel am 3. Oktober 2025 endete vor 1.238 Zuschauern 2:2. Zweimal machte die U21 einen Rückstand wett. Bei diesem Spiel stand nicht Alper Kayabunar an der Seitenlinie, sondern sein Co-Trainer Vincent Saller. Damals war Kayabunar als Interimscoach bei den Profis, war aber privat nach Kirchanschöring gereist, um sich das Spiel anzusehen. „Es war ein knappes Spiel. Auch anhand der letzten Ergebnisse sieht man, dass Kirchanschöring zu den Topteams gehört. Dementsprechend glaube ich, dass es ein intensives und interessantes Spiel wird.“

    Kirchanschöring stehe zurecht da oben, findet der 40-jährige U21-Coach. „Sie haben viel Qualität im Kader, sehr erfahrene Spieler im Team und sind vor allem im Umschaltspiel gefährlich. Es gibt viele Sachen, die sie einfach richtig gut machen.“ Vor allem bei Standardsituationen ist die Mannschaft von Trainer Thomas Leberfinger, der vom Ex-Löwen Christoph Dinkelbach als spielender Co-Trainer unterstützt wird, gefährlich. „Sie verteidigen sehr robust. Für uns gilt es, einfach wieder den Kampf anzunehmen.“

    Im Kalenderjahr ist die U21 in sieben Partien noch ungeschlagen, ließ lediglich beim 2:2 beim SV Schalding-Heining Punkte. Die letzten fünf Spiele wurden allesamt gewonnen bei einem Torverhältnis von 16:1. „Für uns ist es wichtig, dass wir unsere Qualität, die wir die letzten Wochen gezeigt haben, wieder auf den Platz bringen und versuchen, mit aller Macht das Spiel zu gewinnen, um unsere Serie fortzusetzen“, sagt Kayabunar.

    Oben geht es hinter der Löwen-U21 und Landsberg eng zu. Gerade der Aufstiegsrelegationsplatz ist hart umkämpft. „Der Kampf um Platz drei ist sehr eng. Da gehört Kirchanschöring auch dazu. Die werden mit Sicherheit alles daransetzen, die Relegation zu erreichen und versuchen, hier was mitzunehmen. Das werden wir zu spüren kriegen“, stellt sich Kayabunar auf einen stark motivierten Gegner ein, der wohl auch einige Zuschauer nach Giesing mitbringen wird.

    „Im Endeffekt sieht der Kader ähnlich wie zuletzt aus“, erklärt Kayabunar die personelle Situation. Das erste Spitzenspiel der Dreier-Serie hatte die U21 gegen Erlbach mit 4:0 deutlich gewonnen. Nächste Woche folgt noch das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TSV Landsberg. Fehlen wird gegen Kirchanschöring aller Voraussicht nach Finn Fuchs, der mit den Profis nach Saarbrücken reist. „Wir müssen schauen, ob der ein oder andere U19-Spieler wieder dabei sein wird“, so Kayabunar.


    https://www.tsv1860.de/de/news…ring-die-serie-fortsetzen


    Liveticker zum Spiel gegen SV Kirchanschöring:


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  • U21 feiert sechsten Sieg in Folge beim 5:0 über Kirchanschöring.


    Die Löwen-U21 setzte auch gegen den drittplatzierten SV Kirchanschöring ihre Erfolgsserie fort, feierte einen ungefährdeten 5:0-Erfolg und ist seit sechs Spielen ohne Punktverlust bei einem Torverhältnis von 21:1. Die Treffer erzielten Cristian Leone (16.), Benedikt Hoppe (31.), zweimal Arin Garza (42. und 56.) und Lucas Grancay (88.).


    Die jungen Sechzger begannen offensiv und hatten nach 90 Sekunden den ersten Aluminiumtreffer. Arin Garza hatte sich auf der linken Strafraumseite durchgetankt, kam bis zur Grundlinie im Fünfmeterraum. Anstatt nach innen zu passen, zielte er frech aufs kurze Eck, traf aber nur den Pfosten (2.). In der 16. Minute die Führung. Fabio Wagner dribbelte über rechts in den Strafraum, legte dann zurück auf Cristian Leone, der halbrechts aus zehn Metern zum Abschluss kam und genau ins untere kurze Eck zum 1:0 traf. Torwart Egon Weber hatte keine Chance, an den platzierten Schuss zu kommen. Auch die nächste gute Gelegenheit hatten die Sechzger. Finn Fuchs war auf der rechen Seite aufgetaucht, flankte an den zweiten Pfosten, wo der eingelaufene Benedikt Hoppe an der Fünfmeterkante zum Kopfball hochstieg, aber die Kugel um Zentimeter neben den linken Pfosten setzte (28.). Drei Minuten später machte es Hoppe besser. Nach einem Freistoß von der linken Strafraumseite, den Raphael Wach scharf an den Fünfer flankte, stiegen Freund und Feind zum Kopfball hoch, keiner kam entscheidend an die Kugel, die fiel dem Innenverteidiger vor die Füße, der sie halbrechts aus acht Metern unter die Latte des kurzen Ecks zum 2:0 wuchtete (31.). Einen abgefälschten Zehn-Meter-Schuss von Noah Klose holte Kirchanschörings Keeper Weber mit einer super Parade aus dem rechten Kreuzeck, gegen den Nachschuss von Garza aus fünf Metern war er dann aber machtlos (42.). Die 3:0-Führung nahm die Löwen-U21 auch in die Pause mit.

    Nach einem Eckball von rechts durch Fuchs, den Weber mit einer Hand nach hinten abwehrte, versuchte Garza den Ball von der linken Seite über den Torwart ins lange Eck zu lupfen, hatte den Abschluss aber nicht hoch genug angesetzt, so dass Weber abfangen konnte (54.). Eine Minute später krönte Garza einen schönen Spielzug zum 4:0. Ein Ball in die Tiefe von Max Jägerbauer erlief Wagner auf der rechten Strafraumseite, legte quer in die Mitte, wo in der eingelaufene Garza nur noch ins leere Tor einschieben musste (56.). Danach waren die Junglöwen zwar weiter überlegen, Torchancen sprangen aber keine heraus. Kirchanschöring war offensiv zu harmlos, um die Sechzger zu fordern. Beinahe wäre Hoppe zu seinem zweiten Treffer an diesem Abend gekommen. Einen Eckball von rechts flankte Fuchs an den zweiten Pfosten, Hoppe grätschte das Spielgerät aus kurzer Distanz ans Außennetz (83.). In der 88. Minute das 5:0. Sandro Porta hatte den Ball auf Lucas Grancay abgelegt, der traf vom rechten Strafraumeck aus 14 Metern flach ins lange Eck.


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 30. Spieltag, 17.04.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München – SV Kirchanschöring 5:0 (3:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer (78., 34 Gosalci), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 17 Leone, 21 Kiefersauer, 8 Wach (73., 36 Grancay) – 10 Klose (64., 28 Roithmayr), 9 Wagner (73., 18 Pereira de Azambuja), 7 Garza (64., 30 Porta).

    Tore: 1:0 Leone (16.), 2:0 Hoppe (31.), 3:0 Garza (42.), 4:0 Garza (56.), 5:0 Grancay (88.).

    Gelbe Karten: – Huber.

    Zuschauer: 100 1860-Trainingsgelände.

    Schiedsrichter: Elias Wörz (Friesenried); Assistenten: Sebastian Fleschhut (Seeg), Lukas Dimdik (Füssen).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/m60svk


    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen TSV Landsberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-260424


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  • Mehr geht nicht: U21 reist als Tabellenführer zum Zweiten TSV Landsberg.


    Für die Löwen-U21 geht es in der Bayernliga Süd als Spitzenreiter zum Tabellenzweiten, dem TSV 1882 Landsberg. Beide Teams trennen in der Tabelle gerade mal drei Punkte. Anpfiff im 3C-Sportpark (Emmy-Noether-Str. 1, 86899 Landsberg am Lech) ist am Freitag, 24. April 2026 um 18.60 Uhr.


    In den vergangenen Wochen hatten die kleinen Löwen einige Spitzenspiele, meist gegen den zu dieser Zeit Drittplatzierten. Dabei gab es zu Hause klare Erfolge gegen den FC Deisenhofen (5:0), gegen den SV Erlbach (4:0) und zuletzt gegen den SV Kirchanschöring (5:0). Nun muss das Team von Trainer Alper Kayabunar auswärts ran. Landsberg ist neben der Sechzger-Reserve, die zuletzt sechs Spiel in Folge gewann und 2026 noch ungeschlagen ist, die Mannschaft der Stunde. Die letzte Punktspiel-Niederlage der Lechstädter datiert vom 10. Oktober 2025. Der Gegner hieß damals TSV 1860 München II.

    Die Löwen-U21 gewann auf dem 1860-Trainingsgelände mit 2:0. Torschützen waren Emre Erdogan und Noah Klose. Schon damals hatte die Partie die gleiche Konstellation: Erster gegen Zweiten. Nur diesmal geht es für die Sechzger in den 3C-Sportpark. Dieser dürfte gute gefüllt sein, weil traditionsgemäß auch viele Löwen-Fans aus dem angrenzenden Allgäu und Schwaben den Weg ins oberbayerische Landsberg finden.

    Zudem ist es für beide Trainer ein besonderes Spiel. Landsbergs Coach Christoph Rech war einst in der U17 von Rosenheim zu den Junglöwen gewechselt, durchlief die Junioren-Bundesligateams der Sechzger und war später auch in der Reserve ein wichtiger Faktor, für die er 52 Spiele in der Regionalliga bestritt. Dagegen kennt U21-Trainer Kayabunar sein Gegenüber vor allem als Spieler. „Ich persönlich habe durch meine Zeit bei Türkgücü einen tiefen Bezug zu wichtigen Personen bei Landsberg, die bei mir lange Spieler waren“, erzählt der 40-Jährige. „Chris war bei mir drei Jahre Führungsspieler“, sagt er über den 32-jährigen Coach. „Ünal Tosun mein Kapitän und Maxi Berwein ein absolut wichtiger Spieler in den ersten beiden Jahren als Cheftrainer in der Regionalliga. Auch deshalb freue ich mich auf das Spiel.“

    Kayabunar spricht mit Hochachtung von seinem Trainer-Kollegen Rech. „Er hat die Mannschaft stabilisiert, sie haben unter ihm eine unglaubliche Serie hingelegt und seit dem Vorrundenspiel gegen uns nicht mehr verloren.“ Rech war eigentlich als Sportlicher Leiter in die Saison gegangen, übernahm nach der Trennung von Alexander Schmidt am 19. August 2025 zunächst interimsweise das Traineramt. Besonders die Mentalität, die der gebürtige Rosenheimer, seinem Team vermittelt hat, imponiert Kayabunar. „Wenn sie hinten liegen, geben sie nicht auf. Landsberg hat schon einige Tore in den letzten Minuten geschossen. Das zeigt die Qualität der Mannschaft.“ Auch die Mischung im Team stimme. „Es sind einige Spieler im Kader, die bereits Regionalliga gespielt haben, und viele junge, hungrige Spieler, die unbedingt eine Klasse höher spielen wollen. Auch deshalb wird es ein sehr interessantes Spiel.“

    Für beide Teams geht es in dieser Partie um sehr viel. Die Löwen-U21 könnte bei einem Sieg bereits den Sekt für die Meisterfeier kaltstellen, hätte dann vier Spieltage vor dem Ende sechs Punkte Vorsprung bei einem Spiel weniger als der Konkurrent. Doch auch die Landsberger haben angekündigt, dass sie nicht nur in die Regionalliga aufsteigen wollen, sondern auch den Titel in der Bayernliga Süd im Visier haben. Das sei natürlich für beide Mannschaften eine besondere Motivation, findet Kayabunar, der aufgrund der Regularien des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) mit der 1860-Reserve nicht aufsteigen kann. Deshalb zählt für die kleinen Löwen nur der Titel. „Wir wollen das ins Ziel bringen, was wir uns über die ganze Saison erarbeitet haben“, so die Maßgabe des 1860-Trainers.

    Das Stadion wird wohl an diesem Abend aus allen Nähten platzen. Erstmals wird dabei eine neue Flutlichtanlage in Betrieb genommen. „Ich denke schon, dass einige Zuschauer kommen werden. Allein aus meinem Freundeskreis wollen viele Leute vorbeischauen“, erzählt Kayabunar. Schließlich sei es das absolute Spitzenspiel in der Bayernliga.

    Personell kann der U21-Coach aus dem Vollen schöpfen, weil die U19 dieses Wochenende spielfrei ist und der Jahrgang 2007 die komplette Trainingswoche mitgemacht hat. „Die Jungs haben eine wirklich gute Trainingsleistung gezeigt und einige der A-Jugend-Spieler sind ja bereits bei uns zum Einsatz gekommen. Sie werden den Kader in der Breite nochmals verstärken“, ist sich Kayabunar sicher. Noah Klose, Finn Fuchs und Cristian Leone, die bei den Profis weilten, waren am Donnerstag wieder beim Abschlusstraining dabei, Kapitän Xaver Kiefersauer soll am Freitag zur U21 stoßen. Fehlen wird dagegen wohl Justin Thönig. „Er braucht noch ein bisschen, befindet sich im Aufbautraining. Für den Kader in Landsberg wird es noch nicht reichen“, glaubt Kayabunar.

    Im Tor wird wieder Stefan Musa stehen, der zuletzt dreimal ohne Gegentor blieb. Auch für ihn ist es ein besonderes Spiel, kam er doch im Sommer aus Landsberg zu der Löwen-U21. Übrigens: Die Bilanz spricht knapp für die jungen Sechzger. In zwölf Aufeinandertreffen gewannen sie fünfmal bei drei Remis und vier Niederlagen.


    https://www.tsv1860.de/de/news…zum-zweiten-tsv-landsberg


    Liveticker zum Spiel gegen TSV Landsberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-260424


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 spielt 1:1 in Landsberg und hält damit Konkurrenten auf Abstand.


    Die Löwen-U21 ist der Meisterschaft durch das 1:1 beim hartnäckigsten Verfolger TSV 1882 Landsberg einen großen Schritt nähergekommen. Das Spiel war von zwei Verletzungsunterbrechungen geprägt. Dazwischen fielen die Tore, jeweils durch einen Distanzschuss. Maximilian Berwein hatte die Gastgeber in Führung gebracht (46.), Noah Klose glich zum Endstand aus (58.).


    Landsberg war in der Anfangsphase spielbestimmend, hatte einige Ecken, die Löwen-U21 kam in den ersten zehn Minuten überhaupt nicht in den gegnerischen Strafraum. Dann eine unglückliche Aktion, die zu der ersten längeren Unterbrechung führte. Zwei Landsberger Spieler waren mit den Köpfen zusammengestoßen, bluteten stark Schiedsrichter Patrick Krettek unterbrach mehr als sechs Minuten die Partie zur Behandlung. Benito Alsanovic spielte danach mit Turban und neuem Trikot weiter, während für Kilian Pittrich die Partie beendet war. In der 26. Minute die erste brenzlige Situation für die Sechzger. Nach einem langen Ball entwischte Maximilian Seemüller seinem Gegenspieler Benedikt Hoppe, brachte dann aber an der Strafraumkante die Kugel nicht unter Kontrolle, Hoppe und Max Jägerbauer konnten den Abschluss dadurch gemeinsam zur Ecke klären. Acht Minuten Nachspielzeit gab es in der 1. Halbzeit durch die Unterbrechung. Glück hatten die Löwen bei einem Pass von Hoppe auf Alexander Benede, in den Jeton Abazi an der Strafraumkante dazwischen sprintete, in seinen Schuss aus zwölf Metern brachte Hoppe noch den Fuß dazwischen, Stefan Musa im 1860-Tor erledigte den Rest (45.+4). So ging es torlos in die Kabine.

    Nach Wiederanpfiff wurden die Löwen kalt erwischt. Maximilian Berwein hatte halbrechts aus fast 30 Metern abgezogen, traf ins lange Eck zur Landsberger Führung (46.). Im Anschluss an eine abgewehrte Freistoßflanke kam Abazi im Strafraum zum Schuss, schoss aber einen Löwen-Spieler an (56.). Zwei Minuten später fiel der Ausgleich. Cristian Leone hatte von links im Zentrum Noah Klose angespielt, der zog sofort aus 22 Metern ab, sein Aufsetzer schlug zum 1:1 neben dem linken Pfosten ein (58.). Bei einer an sich harmlosen Aktion verletzte sich Jägerbauer, wurde ebenfalls auf dem Platz behandelt (63.). Schnell stellte sich heraus, dass die Verletzung schwerwiegender ist. Der Unparteiische unterbrach die Partie, die Spieler gingen in die Kabine, während der Notarzt kam. Der Löwen-Verteidiger wurde abtransportiert und mit dem Sanka ins Krankenhaus gefahren. Erste Diagnose: Eine ausgekugelte Schulter. Nach einer halben Stunde Unterbrechung kamen die Teams auf den Platz zurück, wärmten sich erst wieder auf. Bei 63.00 Minuten wurde die Partie fortgesetzt. In der 67. Minute konnte Hoppe gerade noch einen Pass in die Tiefe von Ünal Tosun auf Abazi per Grätsche klären, sonst wäre er frei durch gewesen. Auf der anderen Seite köpfte Cristian Leone eine Linksflanke von Sandro Porta aus elf Metern rechts am Tor vorbei (70.). Einen Distanzschuss von Finn Fuchs aus 21 Metern konnte Landsbergs Keeper Leopold Leimeister nur nach vorne abklatschen, aber es war kein 1860-Spieler zur Stelle (71.). Nach Porta-Flanke von links nahm Klose den Kopfball, obwohl Fabio Wagner dahinten besser postiert war, sein Abschluss aus sieben Metern ging deutlich über das Tor der Gastgeber (74.). Besser machte es Klose in der 79. Minute. Eine Hereingabe aus dem linken Halbfeld von Fuchs köpfte er aus sechs Metern am ersten Pfosten auf die Oberkante der Latte. Die Sechzger waren nun das dominante Team, drängten auf den Siegtreffer, Landsberg war aber immer gefährlich bei Kontern. So kam Berwein links im Strafraum zum Flanken, doch Hoppe konnte die Hereingabe entschärfen (90.+1). Einen flachen Freistoß von Raphael Wach aus 24 Metern aufs kurze Eck ließ Leimeister kurz aus der Hand gleiten, brachte die Kugel aber vor dem nachsetzenden Luis Pereira de Azambuja unter Kontrolle (90.+5). Kurz danach pfiff der Schiedsrichter ab. Durch das Unentschieden hat die U21 alle Trümpfe in der Hand, sich die Meisterschaft in der Bayernliga Süd zu sichern.

    „Es war ein komisches Spiel mit langen Unterbrechungen“, erklärte U21-Coach Alper Kayabunar. „Es ging los mit den Landsberger Spielern, die beide Platzwunden hatten. Und dann natürlich aus unserer Sicht Max Jägerbauer, der sich schwerer verletzt hat und dann so lange auf dem Platz liegen bleiben musste, bis der Krankenwagen kam.“ Das hätte sein Team beschäftigt. „Aber trotzdem haben die Jungs das dann gut gemacht, gerade nach der zweiten Verletzungspause war es ein echt gutes Spiel von uns.“ Am Ende des Tages sei das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis. „Wir hatten nach dem 1:1 noch zwei Situationen, wo Noah das 2:1 machen kann oder sogar in der einen Szene das Tor machen muss. Ehrlicherweise muss man sagen, dass in den letzten Minuten Landsberg noch mal gefährlich wurde. Man hat einfach gesehen, dass beide Mannschaften richtig gut sind. Wir können mit dem Unentschieden leben“, so der 40-Jähhrige. „Wir haben den Abstand gewahrt und den direkten Vergleich auf unserer Seite. Das darf man nicht vergessen. Das bedeutet noch mal einen Punkt am Ende bei Punktgleichheit. Dementsprechend sind wir zufrieden, hoffen, dass die Verletzung von ‚Jäger‘ nicht so schlimm ist und konzentrieren uns jetzt auf die nächste Aufgabe gegen Hauzenberg.“


    STENOGRAMM


    U21 Bayernliga Süd, 31. Spieltag, 24.04.2026, 18.60 Uhr


    TSV 1882 Landsberg – TSV 1860 München 1:1 (0:0)


    1860: 23 Musa (Tor) – 22 Jägerbauer (63., 33 Fiedler), 20 Hoppe, 24 Benede, 43 Fuchs – 8 Wach, 21 Kiefersauer – 17 Leone (79., 34 Gosalci), 7 Garza (58., 30 Porta) – 10 Klose (90.+1, 18 Pereira de Azambuja), 9 Wagner.

    Tore: 1:0 Berwein (46.), 1:1 Klose (58.).

    Gelbe Karten: Fippl, Holdenrieder, Bettrich, Alsanovic – Garza, Fiedler, Wagner.

    Zuschauer: 1.450 im 3C-Sportpark.

    Schiedsrichter: Patrick Krettek (Neuburg a.d.Donau); Hirad Aurahman (Puchheim), Maximilian Raudensky (Illdorf).


    https://www.tsv1860.de/de/news/artikel/l82m60


    Spielbericht bei sechzger.de:


    https://sechzger.de/tsv-1860-i…spiel-beim-tsv-landsberg/



    Nächste Spiele:



    Liveticker zum Spiel gegen Sturm Hauzenberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…turm-hauzenberg-m1-260430


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start

  • U21 empfängt bereits am Donnerstag Hauzenberg – Gewarnt vom Hinspiel.


    Die U21 der Löwen eröffnet mit dem Heimspiel gegen den FC Sturm Hauzenberg in der Bayernliga Süd den 32. Spieltag am Donnerstagabend, 30. April 2026, auf dem 1860-Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114, 81547 München). Anpfiff ist um 19.30 Uhr.


    Was nach dem 1:1 beim TSV 1882 Landsberg, wodurch der härteste Verfolger auf Distanz gehalten wurde, am meisten interessiert, ist der Gesundheitszustand von Maximilian Jägerbauer. Wegen der Verletzung des Rechtsverteidigers und des anschließenden Notarzt-Einsatzes war die Partie mehr als eine halbe Stunde unterbrochen. Mittlerweile kann U21-Coach Alper Kayabunar teilweise Entwarnung geben. „Gebrochen ist nichts, die Schulter war nur ausgekugelt. Aber er wird wahrscheinlich in dieser Saison nicht mehr spielen können. Wir müssen abwarten, was bei der Kernspintomographie herauskommt, inwieweit die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden.“

    Für die Löwen stehen noch vier Saisonspiele auf dem Programm. Zwei Sieg und die Meisterschaft ist perfekt. „Durch den gewonnen direkten Vergleich mit Landsberg wären wie dann nicht mehr einzuholen“, erklärt Kayabunar. „Wir schauen auf jeden Fall von Spiel zu Spiel. Und da haben wir als nächstes Hauzenberg vor der Brust.“

    Für sein Team wird das eine Umstellung gegen den Drittletzten der Bayernliga Süd. „In den letzten Wochen hatten wir immer nur Spitzenspiele, die wir vor allem daheim immer gut gespielt und gewonnen haben“, begründet der U21-Coach. Auf die leichte Schulter wird der Tabellenführer die Partie trotzdem nicht nehmen, setzte es doch im Hinspiel in Hauzenberg eine von nur vier Niederlagen in dieser Spielzeit. „Das wollen wir natürlich diesmal besser machen. Zu dem Zeitpunkt war es erst die zweite Niederlage und das direkt nach dem 2:0-Erfolg über Landsberg. Wir dürfen den Gegner also auf keinen Fall unterschätzen.“

    Zumal die Niederbayern aus dem Landkreis Passau noch um den Klassenerhalt kämpfen. „Für Hauzenberg geht's auch darum, den Relegationsplatz zu sichern. Da kann von hinten noch mal was passieren. Dementsprechend werden sie bei uns auftreten, haben bei uns nichts zu verlieren.“ Entsprechend fordert Kayabunar, dass seine Mannschaft konzentriert zu Werke geht. „Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen, um dann bereits nächste Woche in Gundelfingen die Meisterschaft klar machen zu können.“

    Personell wird es im Vergleich zur letzten Partie keine größeren Veränderungen geben. Jägerbauer wird definitiv nicht dabei sein, auch bei Verteidiger Justin Thönig reicht es noch nicht für einen Einsatz. „Er ist vielleicht nächste Woche eine Option für den Kader“, sagt der Coach. Auch hinter Xaver Kiefersauer steht ein Fragezeichen. Der U21-Kapitän trainierte Anfang der Woche wieder mit den Profis, könnte für Markus Kauczinski eine Option für den Drittliga-Kader beim Auswärtsspiel am Samstag in Schweinfurt sein. „Wir werden den ein oder anderen U19-Spieler auf der Bank haben“, kündigt Kayabunar an, weil die U19 erst am Samstag bei Eintracht Frankfurt spielt. Kandidaten sind Mustafa Tekin, Lance Fiedler und Jamie Jenni.


    https://www.tsv1860.de/de/news…berg-gewarnt-vom-hinspiel


    Liveticker zum Spiel gegen Sturm Hauzenberg:


    https://www.fupa.net/match/tsv…turm-hauzenberg-m1-260430


    https://www.bfv.de/ergebnisse/…9BUVVSMDEIN/tabelle#start