TSV 1860 München II

  • Zum ersten richtigen Heimspiel – aufgrund eines Wasserschadens im Kabinentrakt auf dem Trainingsgelände musste vorübergehend nach Gilching ausgewichen werden – empfängt die Löwen-U21 am Sonntag, 5. September 2021, Anpfiff 14 Uhr, den souveränen Tabellenführer der Bayernliga Süd, die SpVgg Hankofen-Hailing an der Grünwalder Straße 114.


    Noch ist bei Trainer Frank Schmöller der Ärger über die 0:2-Niederlage am Mittwoch beim TSV 1865 Dachau nicht gänzlich verraucht. „Daran knabbere ich heute noch“, gestand er freimütig ein, „die war nicht gut für meine Stimmung“. Man könne immer mal verlieren, „aber nicht so emotionslos und ohne Widerstand. Das darf uns nicht noch einmal passieren.“

    Deshalb erwartet der 55-Jährige „eine deutliche Reaktion, die wir auch einfordern werden“. Er sei in einem „gewissen Fußballalter“, um zu wissen, was in einer solchen Situation das adäquate Mittel sei: Zweikampfstärke, Laufintensität „und spielen mit viel Herz. Das schöne beim Fußball ist, anders als bei Olympischen Spielen: Du kannst es nach kurzer Zeit schon wieder besser machen!“

    Genau das ist auch der Ansatz. Nach dem gestrichenen freien Tag geht es in den verbleibenden zwei Trainingseinheiten bis zum Spiel gegen die Niederbayern darum, die Mannschaft „konzentriert vorzubereiten, die Dinge, die wir erwarten, entsprechend zu vermitteln“. Dabei sei der Blick immer nach vorne gerichtet.

    Die SpVgg Hankofen-Hailing hat den Ex-Profi bisher beeindruckt. „Es ist eine gewachsene Mannschaft, in der jeder für den anderen rennt.“ Mit den Erfolgen sei eine „gewisse Selbstverständlichkeit“ gekommen, man habe sich in „eine Euphorie reingespielt“. Keiner hätte die Niederbayern vor Saisonbeginn als Aufstiegsanwärter auf der Rechnung gehabt. „Aber Hankofen-Hailing steht nicht zu Unrecht dort oben“, stellt Schmöller klar. Bei einem Spiel weniger hat der Dorfklub bereits fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger Türkspor Augsburg und den TSV Landsberg sowie zehn Zähler auf die kleinen Löwen, die ebenfalls erst neun Spiele bestritten haben.

    Schmöller hofft auf den Lerneffekt bei seiner jungen Mannschaft. „Wir müssen die richtigen Entscheidungen treffen und jedes Spiel mit voller Konzentration angehen, sonst wird es gegen jeden Gegner schwer.“ Er teilt den Spruch, dass Mentalität Qualität schlägt. „Das macht uns Hankofen-Hailing ein Stück weit vor!“

    Große personelle Änderungen im Kader wird es nicht, kann es auch nicht geben. Zwar konnte Fabian Rother wieder ins Training einsteigen, aber ein Einsatz am Sonntag käme noch zu früh, wenngleich ihn Schmöller als „stabilisierenden Faktor“ in der Innenverteidigung vermisst.

    Vielleicht gibt die Rückkehr aufs Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 für die Löwen-U21 den entscheidenden Schub. „Es ist endlich an der Zeit, dass wir in unserer Heimat spielen“, sagt Schmöller, der sich gleichzeitig für die Gastfreundschaft des TSV Gilching-Argelsried bedankt. „So schön es in Gilching war, wir sind jetzt wieder auf unserem Platz, das ist eine ganz andere Atmosphäre.“

    Der Coach hofft, dass viele Zuschauer zu der Saison-Heimpremiere am Sonntag nach Giesing kommen. „Das bietet sich an, erst das Auslaufen der Profis, dann unser Spiel. Die Unterstützung würde unserer jungen Mannschaft sicher helfen“, sagt er. Auch beim Tabellenführer rechnet er mit einer größeren Zahl an Anhängern, die ihr Team aus Niederbayern in die Landeshauptstadt begleiten.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5947.htm

  • Die kleinen Löwen wurden gegen Spitzenreiter SpVgg Hankofen-Hailing in der Nachspielzeit bitter bestraft. Nach der Führung durch Alexander Freitag (30.) versäumten sie es, den zweiten Treffer nachzulegen. In der 4. Minute der Nachspielzeit erzielte der eingewechselte Benedikt Gänger nach einer Ecke den Ausgleich.


    Die erste Chance erspielten sich die kleinen Löwen in der 2. Minute. Benedikt Auburger hatte von rechts geflankt, Lorenz Knöferl verlor jedoch in der Mitte das Kopfballduell. Der Tabellenführer aus Niederbayern zog sich weit zurück, verdichtete die Räume in der eigenen Hälfte und versuchte sein Glück in schnellem Umschaltspiel. Dieses Konzept ging erstmals in der 11. Minute auf. Nach einem Pass in die Tiefe tauchte Tobias Lermer frei vor György Szekely auf, der ihm entgegengekommen war und den Schuss von der Strafraumgrenze per Fußabwehr blockte. Auf der anderen Seite verfehlte Fabian Greilinger mit einem Linksschuss aus 21 Metern nur knapp das Tor von Hankofen-Hailing (13.). Im Gegenzug kam Vincent Ketzer halbrechts relativ frei zum Abschluss, der Schuss war aber zu schwach, um Szekely vor Probleme zu stellen (14.). Danach passierte kaum noch was an den Strafräumen, beide Mannschaften neutralisierten sich, kämpften verbissen um jeden Ball. Ein Distanzschuss von Alex Freitag ging knapp übers rechte Kreuzeck (26.). Vier Minuten später die Löwen-Führung. Auburger hatte von rechts geflankt, Tim Linsbichler kam aus acht Metern zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch von Elija Härtl geblockt. Die Kugel kam zu Freitag, der aus 20 Metern draufhielt und genau in den oberen rechten Winkel traf (30.). Ein Traumtor! Aber auch die Gäste waren gefährlich. Eine Rechtsflanke verlängerte Florian Sommersberger per Kopf in die Mitte, wo Lermer aber zu überrascht war, nicht damit gerechnet hatte. Szekely war dadurch zuerst am Ball (34.). Drei Minuten später trat nach einem Zuspiel Andreas Wagner über den Ball, sonst hätte es richtig brenzlig für die Sechzger werden können (37.). Kurz vor der Pause bewahrte Szekely mit einem Wahnsinnsreflex sein Team vorm Ausgleich. Tobias Richter hatte halblinks im Strafraum Lermer angespielt, der kam am linken Fünfmetereck zum Schuss, aber der Ungar war blitzschnell unten, brachte die Hand noch an den Ball (44.). Aber auch die Löwen hatten noch eine Chance. Ein Schuss von Greilinger aus 17 Metern ging nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (45.). Direkt danach schickte Schiedsrichter Vinzenz Pfister die Mannschaften in die Pause.

    Nach Wiederanpfiff Stand zunächst Gäste-Keeper Sebastian Maier im Mittelpunkt. Nach einer Greilinger-Flanke steig Linsbichler am höchsten, seinen wuchtigen Kopfball lenkte der Torhüter über die Latte (49.). Vier Minuten später hatten die Löwen mal Platz zum Kontern. Kein Goden war auf der rechten Seite seinem Bewacher Brian Wagner entwischt, aber anstatt in die Mitte zu Lorenz Knöferl zu passen, suchte er selbst den Abschluss. Sein Schuss aus spitzem Winkel wehrte Maier ab (53.). Auf der anderen Seite legte Sommersberger für Tobias Beck auf, dessen Schuss aus 17 Metern am rechten Pfosten vorbeirauschte(56.). Im Gegenzug setzte sich Goden auf der rechten Seite durch, brachte dann aber den Ball nicht in die Mitte, wo drei Löwen auf das Zuspiel lauerten (56.). Nach einem Foul von Marco Mannhardt gab’s für die Gäste Freistoß am rechten Strafraumeck. Beck brachte den Ball mit links an den zweiten Pfosten, wo Andreas Wagner zum Kopfball kam, aber die Kugel in der vielbeinigen 1860-Abwehr hängen blieb (59.). Wieder rettete Szekely in der 65. Minute die Führung. Nach einem Freistoß von Beck aus dem linken Halbfeld verpasste Linsbichler die Kugel per Kopf am rechten Pfosten, der hinter ihm lauernde Härtl hob sie über den 1860-Keeper hinweg aufs Tor, wo Szekely im Rückwärtslaufen mit einer Hand den Ball noch vor der Linie wegfaustete. Drei Minuten später vergab Knöferl das 2:0. Linsbichler hatte von rechts quergelegt, der Löwen-Stürmer zögerte am Elfmeterpunkt einen Augenblick mit den Abschluss. Dadurch konnte Matthias Lazar dazwischen grätschen und den Schuss im letzten Moment verhindern (68.). Erneut verpasste Knöferl in der 77. Minute, den Deckel draufzusetzen. Greilinger hatte sich auf der linken Strafraumseite gegen zwei Gegner durchgesetzte, legte dann ab auf Knöferl, der am Fünfmeterraum noch den Torwart ausspielen wollte, aber dabei scheiterte. Nach einem Konter bediente Goden an der Strafraumkante Freitag, diesmal brachte Torhüter Maier noch die Finger dazwischen, lenkte den Schuss über die Querlatte (89.). Die Niederbayern gaben nicht auf. Ein Schuss von Sommersberger konnte Szekely gerade noch um den rechten Pfosten lenken (90.+3). Die Ecke brachte Beck in die Mitte, der eingewechselte Benedikt Gänger traf per Kopf zum 1:1 ausglich (90.+4). Während der Spitzenreiter den Punkt bejubelte, schlichen die kleinen Löwen mit hängenden Köpfen vom Feld.

    Löwen-Trainer Frank Schmöller brauchte eine Weile, bis er das Remis einigermaßen verkraftet hatte. „Von den vier-, fünfmal, wo wir in Überzahl aufs gegnerische Tor laufen, musst das 2:0 machen. Dann ist der Deckel drauf. Aber das ist das Problem der NLZ-Mannschaften, dass sie einen Gegner, der am Boden liegt, nochmals zurückkommen lassen.“ Es sei schade, „aber es ist halt so alt wie der Fußball. Du wirst dann bestraft. Da gibt es keine Gerechtigkeit.“

    Trotz des verpassten Sieges war der 55-Jährige insgesamt mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht.“ Probleme hatte der Ex-Profis bei den Standards gegen sein Team gesehen. „Die haben wir nicht gut verteidigt. Unterm Strich hat uns das am Ende auch die drei Punkte gekostet.“ Verbesserungspotential sieht Schmöller dagegen vor allem in der Effektivität. „Wir müssen die Konter abgezockter und konsequenter zu Ende spielen, den letzten Ball so versorgen, dass er auch mal ankommt, dass man ihn nur noch reinschieben braucht.“

    Mit der gezeigten Reaktion, die er nach der 0:2-Niederlgae in Dachau gefordert hatte, war der Trainer zufrieden. „Es war von der Art und Weise her eine gute Leistung. Im Nachgang frage ich mich, warum wir nicht immer so? Wir stehen zwar nicht mit ganz leeren Händen da, aber es fühlt sich momentan so an!“


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 05.09.2021, 14 Uhr

    TSV 1860 München II – SpVgg Hankofen-Hailing 1:1 (1:0)

    1860: Szekely (Tor) – Auburger, Belkahia (64., Amados), Leibelt Gresler – Mannhardt (66., Tutic), Freitag – Goden, Knöferl (83., Spennesberger), Greilinger – Linsbichler (88., Konjuhi).

    Tore: 1:0 Freitag (30.), 1:1 Gänger (90.+4)

    Gelbe Karten: Freitag, Gresler, Knöferl, Greilinger – B. Wagner, Ketzer.

    Zuschauer: 300 auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße.

    Schiedsrichter: Vinzenz Pfister (Oberbergkirchen); Assistenten: Damian Gruber (Taufkirchen), Alexander Meier (Waldperlach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5953.htm


    Nächstes Spiel:


    11.9.2021, 16 Uhr, in Kottern gegen den TSV


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-210911

  • Die kleinen Löwen bescherten sich endlich wieder ein Erfolgserlebnis und feierten beim TSV 1874 Kottern mit 5:0 den höchsten Saisonsieg. Den Torreigen eröffnete Claudio Milican in der 19. Minute. Nach der Pause erhöhte er mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 (55.). Danach gelang Valdrin Konjuhi ebenfalls ein Doppelpack (57. und 65.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Muassa Fofanah (77.).


    Spielbericht folgt!


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 11.09.2021, 13 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München II 0:5 (0:1)

    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger, Rother, Amados, Heigl – Spennesberger (78., Kovacevic), Leibelt, Milican – Neziri (81., Zehetbauer), Tutic (74., Fofanah) – Konjuhi.

    Tore: 0:1 Milican (19.), 0:2 Milican (55.), 0:3 Konjuhi (57.), 0:4 Konjuhi (65.), 0:5 Fofanah (77.).

    Gelbe Karten: Wujewitsch, Miller – Fofanah

    Zuschauer: 347 in der ABT-Arean Durach.

    Schiedsrichter: Florian Ziegler (Peißenberg); Assistenten: Julius Egen-Gödde (Kaufering), Markus Schwenk (Issing).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5974.htm

  • Die kleinen Löwen bescherten sich endlich wieder ein Erfolgserlebnis und feierten beim TSV 1874 Kottern mit 5:0 den höchsten Saisonsieg. Den Torreigen eröffnete Claudio Milican in der 19. Minute. Nach der Pause erhöhte er mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 (55.). Danach gelang Valdrin Konjuhi ebenfalls ein Doppelpack (57. und 65.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Muassa Fofanah (77.).


    „Nach der komplizierten Vorbereitung hat die Mannschaft eine Jetzt-Erst-Recht-Mentalität an den Tag gelegt, war sehr zweikampfstark im Mittelfeld und hat die Tore super herausgespielt“, freute sich Löwen-Coach Frank Schmöller. Keiner der Treffer sei ein Zufallsprodukt gewesen. Zudem lobte er die Defensive. „Wir haben hinten sicher gestanden und Fußball gespielt. Der Gegner hatte überhaupt keinen Zugriff.“

    Die Führung in der 19. Minute bereitete Samir Neziri über die rechte Seite vor. Seine Flanke an den ersten Pfosten erreichte Valdrin Konjuhi. Dessen Abschluss wurde noch geblockt, die Kugel kam zu Claudio Milican, der am langen Pfosten nur noch ins leere Tor einschieben musste. Auch beim zweiten Treffer war das Trio beteiligt. Konjuhi hatte den Ball festgemacht, Neziri legte ab auf rechts zu Milican, der aus acht Metern mit etwas Glück das 2:0 erzielte (55.). Beim 3:0 erlief Konjuhi einen Ball in die Gasse, nahm ihn mit einem Kontakt an und hämmerte ihn von der Strafraumkante unter die Latte (57.). Nach einer gelungenen Flanke von Milican gewann Neziri am zweiten Pfosten das Kopfballduell, legte quer zu Konjuhi, der nur noch einschieben brauchte (65.). Dem 5:0 gingen mehrere Doppelpässe voraus, ehe der Ball in die Tiefe auf den gestarteten Mussa Fofanah gespielt wurde. Der blieb vor Keeper Tobais Heiland cool, schob aus zehn Metern zum Endstand ein (77.).


    STENOGRAMM, 12. Spieltag, 11.09.2021, 13 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München II 0:5 (0:1)


    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger, Rother, Amados, Heigl – Spennesberger (78., Kovacevic), Leibelt, Milican – Neziri (81., Zehetbauer), Tutic (74., Fofanah) – Konjuhi.

    Tore: 0:1 Milican (19.), 0:2 Milican (55.), 0:3 Konjuhi (57.), 0:4 Konjuhi (65.), 0:5 Fofanah (77.).

    Gelbe Karten: Wujewitsch, Miller – Fofanah

    Zuschauer: 347 in der ABT-Arean Durach.

    Schiedsrichter: Florian Ziegler (Peißenberg); Assistenten: Julius Egen-Gödde (Kaufering), Markus Schwenk (Issing).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5974.htm

  • Ein frühes Löwen-Tor und zwei Elfmeter: Die 1860-Reserve bezwang Aufsteiger FC Gundelfingen in einem Kampfspiel mit neun Gelben Karten und einmal Rot mit 2:1. Moritz Leibelt brachte die Sechzger in der 2. Minute in Führung. Fabio Kühn glich per Elfmeter vor der Pause aus (33.). Die Entscheidung fiel ebenfalls vom Punkt. Valdrin Konjuhi traf mit seinem 5. Saisontreffer in der 89. Minute zum Endstand.


    Durch einen Corona-Fall im Team war der ohnehin dezimierte Kader noch kleiner als sonst. Deswegen halfen einige A-Jugend-Spieler bei der U21 aus, die ein Auftakt nach Maß erwischte. Nach der ersten Offensivaktion gab es Eckball von rechts, den Claudio Milican ausführte. Seine Hereingabe wurde von einem Gundelfinger abgewehrt – zu kurze, denn nach einem Steckpass kam halblinks Moritz Leibelt aus 13 Metern zum Abschluss, traf zum 1:0 ins lange Eck (2.). In der 8. Minute setzte Fabio Kühn einen 22-Meter-Freistoß aus halbrechter Position knapp über den Querbalken des Tores von David Hundertmark. Zwei Minuten später die nächste Gästechance. Michael Grötzinger zog aus 18 m ab, der Ball prallte vom Innenpfosten zurück und auch der Nachschuss von Julian Elze fand nicht sein Ziel. Nach einer Gundelfinger Ecke in der 32. Minute landete der Ball vor den Füßen von Sandro Caravetta, Moritz Heigl versuchte zu klären, sein Gegenspieler kam dabei zu Fall und Schiedsrichter Matthias Kraus zeigte sofort auf den Punkt. Fabio Kühn verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:1 (33.) Beinahe wären die Löwen kurz vor der Pause erneut in Führung gegangen. Marius Wörl kam zentral am Sechzehnmeterraum an den Ball, doch Torwart Dominik Dewein kam ihm entgegen und verkürzte den Winkel, so dass sein Schuss knapp rechts am Pfosten vorbei ging (42.). So blieb es beim 1:1 zur Halbzeit.

    Direkt nach Wiederbeginn hatten die Schwaben durch Caravetta eine Großchance, doch Darius Amados brachte gerade noch das Bein dazwischen und blockte den Schuss zur Ecke (46.). Der Regen nahm zu und es entwickelte sich auf dem tiefen Geläuf immer mehr ein Kampfspiel. Zwar spielten beide Teams nach vorne, ohne jedoch zu Torchancen zu kommen. Als vieles auf ein Remis hindeutete, wurde der eingewechselte Mansour Ouro-Tagba im Gundelfinger Strafraum gefoult. Auch hier entschied der Unparteiische sofort auf Elfmeter. Valdrin Konjuhi lief an, Torwart Dewein ahnte zwar die Ecke, doch der Löwen schob platziert links untern zum 2:1 ein (89.). Beinahe noch der Ausgleich: Ein Außenristschuss von Kühn aus 25 Metern senkte sich über Hundertmark hinweg aufs Tor, prallte an die Unterkante der Latte und von dort nach vorne weg, so dass der Löwen-Keeper sich den Ball schnappen konnte (90.+4). In der 6. Minute der Nachspielzeit kam Elias Weichler nochmals zum Abschluss, doch sein Schuss strich übers 1860-Tor. Danach war Schluss. Die kleinen Löwen feierten trotz Personalproblemen den zweiten Sieg in Folge, rückten in der Tabelle weiter nach oben.

    „Das mit dem ‚Never change a winning team!‘ war vielleicht etwas optimistisch“, scherzte Frank Schmöller. Der Coach der kleinen Löwen wollte nach dem 5:0-Auswärtserfolg beim TSV Kottern seine Startelf nicht ändern, war aber durch den Corona-Fall in der Mannschaft gezwungen. „Um 11 Uhr am Morgen hatte ich nur acht spielfähige Spieler im Kader“, so der 55-Jährige, der aber Hilfe aus der U19 bekam. „Toll, was die Jungs aus dieser Situation gemacht und was für einen Charakter sie gezeigt haben. Natürlich können die Abläufe und Abstimmungen nicht optimal sein.“ Bei manchem der acht U19-Spieler brachte Schmöller Gesicht und Namen nicht auf Anhieb zusammen, wie er freimütig eingestand. „Unterm Strich waren die drei Punkte vielleicht glücklich, aber Glück hat nur der Tüchtige. Uns hat heute ausgezeichnet, dass wir eine Einheit auf dem Platz waren. Es war nicht unser bestes Spiel, aber darüber spricht morgen keiner mehr.“ Auch für den Gegner hatte der Ex-Profi ein Lob parat: „Gundelfingen hat uns das Leben richtig schwer gemacht!“


    STENOGRAMM, 13. Spieltag, 15.09.2021, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München II – FC Gundelfingen 2:1 (1:1)


    1860: Hundertmark (Tor) – Bell, Rother, Amados, Heigl – Dordan, Leibelt – Auburger (78., Kreuzpaintner), Milican, Kuhn (38., Wörl/62., Ouro-Tagba) – Konjuhi.

    Tore: 1:0 Leibelt (2.), 1:1 Kühn (33., Foulelfmeter), 2:1 Konjuhi (89., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Rother, Leibelt, Dordan, Amados, Milican – Brugger, N. Fink, Spizert, Dewein.

    Rote Karte: Heiß (90.+2, grobes Foulspiel).

    Zuschauer: 100 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Matthias Kraus (Rieden); Assistenten: Julian Roidl (Ensdorf), Michael Bäumel (Breitenbrunn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5990.htm


    Nächstes Spiel:


    18.9.2021, 14 Uhr, Sportanlage Pullach, gegen SV Pullach


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-210918

  • Für die kleinen Löwen geht es am 14. Spieltag isaraufwärts zum SV Pullach. Anpfiff auf der Sportanlage im Isartal (Gistlstr. 2, 82049 Pullach) ist am Samstag, 18. September 2021 um 14 Uhr. Für Trainer Frank Schmöller ist es ein ganz besonderes Spiel, coachte er doch fast sechs Jahre sehr erfolgreich die Raben, bevor er 2019 die 1860-Reserve übernahm.


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    „Das war eine wunderschöne Zeit. Ich werde dem Verein immer verbunden bleiben“, blickt Schmöller gerne zurück. Fast wöchentlich hätte er noch mit den Verantwortlichen des SV Pullach Kontakt. „Deshalb ist die Rückkehr für mich immer etwas Besonderes!“

    Der 55-Jährige macht aber klar, dass beim TSV 1860 „viel Herzblut dahinter steckt“. Trotz Personalmangels konnte Schmöller erstmals in dieser Saison mit der Löwen-U21 zwei Siege in Folge feiern. Gerne würde er diese Serie ausbauen. „Aber wir wissen, dass wir dafür etwas tun müssen. Das wird kein Selbstläufer. Pullach hat eine gute Mannschaft.“ Ohnehin sei in der Bayernliga ein Erfolg gegen keinen Gegner eine Selbstverständlichkeit. „Wir müssen wie gegen Gundelfingen jeden Zentimeter des Platzes beackern.“

    Sieben Spieler haben am Mittwoch bei der Partie gegen Gundelfingen (2:1) aufgrund eines Corona-Falls in der Mannschaft gefehlt. Diese können sich per PCR-Test für Samstag freitesten lassen. Gemeinsames Training war aber diese Woche nicht möglich. „Wir müssen deshalb sehen, wie wir mit dieser Situation klarkommen!“

    Auf U19-Spieler kann Schmöller diesmal nicht zurückgreifen. Er muss hoffen, dass keiner positiv getestet wird. Zudem steht ein dickes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Claudio Milican, der sich am Fuß und im Knie die Bänder gedehnt hat, aber gegen Gundelfingen bis zum Schluss auf die Zähne biss. „Es wäre extrem schade, wenn er ausfallen würde, weil er gut drauf ist“, so Schmöller. „Aber wir werden trotzdem elf Mann auf den Platz bringen, die richtig marschieren!“

    Er wisse sowohl um die Stärken als auch um die Schwächen von Pullach. „Wir werden versuchen, die passenden Antworten darauf zu finden. Wenn wir die gleiche Intensität wie zuletzt auf den Platz bringen, dann bin ich optimistisch, dass wir auch in Pullach gewinnen können.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/5995.htm

  • Während die Profis beim 0:2 gegen den FSV Zwickau enttäuschten, holte die U21 des TSV 1860 beim SV Pullach zumindest einen Punkt. Dies ist umso bemerkenswerter, alsdass die Junglöwen am Ende nur noch zu neunt auf dem Platz standen.


    https://sechzger.de/u21-des-ts…e3xa7MhTdO4BJv0dJjorS7kso


    Nächstes Spiel:


    22.9.2021, 19 Uhr, auf den TG, gegen Hallbergmoos


    https://www.fupa.net/match/tsv…ergmoos-goldach-m1-210922

  • Die Löwen-U21 verteidigte mit neun Mann in der Schlussviertelstunde das 2:2 beim SV Pullach. Bereits in der 2. Minute hatte Milos Cocic die Sechzger in Führung gebracht. Malek Amdouni drehte mit einem Doppelschlag das Ergebnis (24. und 45.+3). In Unterzahl – Alex Freitag hatte Rot gesehen (39.) – kamen die kleinen Löwen durch Valdrin Konjuhi zum Ausgleich (52.). Ebenfalls vorzeitig zum Duschen musste Moritz Leibelt (77.), so dass die Sechzger das Spiel zu Neunt beendeten.


    „Normal können wir nicht“, so beschrieb 1860-Trainer Frank Schmöller die 96 Minuten. „Mit dem Punkt sind wir hochglücklich, wenn du mit zwei Mann in Unterzahl das Spiel beendest.“ Dabei hatte es für die kleinen Löwen gut angefangen. In der 2. Minute wurde Leon Tutic halbrechts angespielt. Er nahm den Ball mit links mit, spielte aus dem Halbfeld an den zweiten Pfosten, wo Milos Cocic zur Stelle war und zur Führung einköpfte. „Das frühe Tor hat uns nicht gutgetan“, musste der 55-jährige Coach im Nachhinein erkennen, „danach haben wir nicht mehr mit der anfänglichen Intensität weitergespielt.“ Die Folge: Malek Amdouni glich in der 25. Minute aus. Als dann Schiedsrichter Michael Freund nach einem Zweikampf gegen Alexander Freitag die Rote Karte zückte – angeblich hatte der Löwe nachgetreten – musste sein Team über 50 Minuten in Unterzahl agieren.

    In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit gerieten die kleinen Löwen dann noch zu allem Überfluss in Rückstand. Erneut war es Amdouni, der nach schnellem Umschaltspiel einnetzte (45.+3). „Was mich ärgert ist, dass wir in Unterzahl ohne Absicherung einen Konter fahren. Das müssen wir cleverer machen“, echauffierte sich Schmöller. So fiel die anschließende Ansprache in der Kabine etwas lauter aus, als das bei 1:1 der Fall gewesen wäre. Die Reaktion kam prompt. Josef Burghard brachte Valdrin Konjuhi im Strafraum zu Fall (51.). Der Gefoulte führte den Elfmeter selbst aus, verwandelte mit seinem 6. Saisontreffer sicher zum 2:2 (52.). Nach etwa einer Stunde übernahm Pullach die Initiative. „Da war es nur noch ein Mentalitäts- und Kampfspiel“, so Schmöller. Ab der 77. Minute hatten die Raben sogar zwei Mann mehr auf dem Platz, nachdem auch noch Moritz Leibelt mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen musste. Doch mit Glück und Geschick überstand die U21 auch die Schlussphase, rettete das Remis über die Zeit.

    „Aufgrund der Einstellung und der Leistung und natürlich einem guten Torwart haben wir uns den Punkt verdient. Die Mannschaft hat Charakter und Willensstärke gezeigt. Deswegen bin ich hochzufrieden“, sagte ein glücklicher Trainer Schmöller.


    STENOGRAMM, 14. Spieltag, 18.09.2021, 14 Uhr

    SV Pullach – TSV 1860 München II 2:2 (2:1)

    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger, Rother, Amados, Freitag – Leibelt, Wicht (74., Heigl) – Neziri (81., Kovacevic), Cocic (73., Fofanah), Tutic (69., Spennesberger) – Konjuhi.

    Tore: 0:1 Cocic (2.), 1:1 Amdouni (24.), 2:1 Amdouni (45.+3), 2:2 Konjuhi (52., Foulelfmeter).

    Gelbe Karten: Czech, Horndasch, Burghard – Amados.

    Gelb-Rote Karte: Leibelt (77.)

    Rote Karte: Freitag (39., Nachtreten).

    Zuschauer: 90 Sportanlage Pullach.

    Schiedsrichter: Michael Freund (Perlesreut); Assistenten: Andreas Poxleitner (Finsterau), Christoph Kirchberger (Nottau).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6001.htm

  • Die Löwen-U21 setzt ihre Serie mit dem 7:1-Sieg im Nachholspiel gegen den VfB Hallbergmoos fort und ist nun seit fünf Spielen ungeschlagen. Der Aufsteiger musste nach sechs unbezwungenen Partien erstmals wieder eine Niederlage einstecken. Dabei ging das Team aus dem Erdinger Moos zunächst in Führung, aber Samir Neziri, Timo Spennesberger, Fabian Rother, Jeremie Zehetbauer und dreifach Torschütze Valdrin Konjuhi trafen zum höchsten Saisonsieg der 1860-Reserve.


    Der Start in die Partie gestaltete sich für die kleinen Löwen zäh. „In den ersten zehn bis 15 Minuten waren wir nicht präsent auf dem Platz“, kritisierte Trainer Frank Schmöller, nahm sich dabei aber selbst nicht aus. „Das war vielleicht nicht die richtige Taktik!“ Der 55-Jährige stellte um, ließ seine Mannschaft vorne ein aggressives Angriffspressing spielen. „Ab dem Moment hatte Hallbergmoos gewaltige Probleme.“ Das nutzten die Löwen, spielten sich viele Torchancen heraus. Die Führung der Gäste von Andre Gasteiger (14.) glich zwei Minuten später bereits Samir Neziri aus (16.). „Das schnelle 1:1 war psychologisch wichtig.“ Außer dem Treffer von Valdrin Konjuhi (30.) gelang aber vor der Pause kein Tor mehr.

    Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Timo Spennesberger auf 3:1 (47.). „Damit war endgültig der Knoten geplatzt, dem Gegner frühzeitig der Zahn gezogen. Danach haben wir es richtig gut gemacht“, geriet Schmöller fast schon ins Schwärmen. „Da waren ein paar blitzsaubere Tore darunter!“ Innenverteidiger Fabian Rother (55.), Jeremie Zehetbauer eine Minute später (56.) und Konjuhi mit seinem zweiten und dritten Treffer an diesem Abend (66. und 78.) trugen zum Schützenfest bei.

    Dabei hatte die Löwen-U21 einmal mehr personelle Probleme, musste sich Unterstützung bei der A-Jugend holen, um mehr als zwei Feldspieler auf die Bank zu bringen. „Hut ab, was die Mannschaft athletisch und physisch geleistet hat“, lobte Schmöller deshalbt. „Von der Einstellung her war das große Klasse.“ Sein Team hätte zu 100 Prozent das Motto, „nochmals alles raushauen“, umgesetzt. Da die U21 am Wochenende spielfrei ist, hat ein Großteil der Spieler bis Montag frei. Für den Ex-Profi war der Sieg auch in der Höhe verdient. „Was wir die letzten Spiele herausgepresst haben, war aller Ehren wert. Wir haben das richtig gut gemacht. Das war mehr als positiv.“ Mit dem Erfolg springen die kleinen Löwen bis auf Rang vier in der Tabelle vor.


    STENOGRAMM, 9. Spieltag, 22.09.2021, 18.60 Uhr


    TSV 1860 München II – VfB Hallbergmoos 7:1 (2:1)


    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger (87.,Wach), Rother, Amados, Heigl – Spennesberger, Leibelt – Neziri (70., Fofanah), Tutic (76., Kovacevic), Zehetbauer (89., Morgalla) – Konjuhi (83., Ouro-Tagba).

    Tore: 0:1 Opitz (14.), 1:1 Neziri (16.), 2:1 Konjuhi (30.), 3:1 Spennesberger (47.), 4:1 Rother (55.), 5:1 Zehetbauer (56.), 6:1 Konjuhi (66.), 7:1 Konjuhi (78.).

    Gelbe Karten: – Petschner, Giglberger.

    Zuschauer: 150 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Fabian Härle (Germaringen),; Assistenten: Thomas Sprinkart (Burgberg i. Allgäu), Michel Stölpe (Aitrang).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6011.htm


    3.10.2021, 19 Uhr, auf den TG, gegen TSV Landsberg


    https://www.fupa.net/match/tsv…2-tsv-landsberg-m1-211003

  • Die Löwen-U21 ist seit fünf Spielen ungeschlagen. Am Sonntag, 3. Oktober 2021, gastiert mit dem TSV 1882 Landsberg ein Team an der Grünwalder Straße, das Aufstiegsambitionen hegt. Die Lechstädter rangieren in der Tabelle einen Punkt vor der 1860-Reserve auf Platz vier, haben aber bereits eine Partie mehr absolviert. Anpfiff auf dem Trainingsgelände ist um 14 Uhr.


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    „Für uns ist das eine schöne Standortbestimmung gegen ein Topteam“, sagt U21-Coach Frank Schmöller, „da wollen wir uns beweisen und uns Serie von fünf Spielen ohne Niederlage fortsetzen.“ Dem TSV Landberg bescheinigt der 55-Jährige eine „wahnsinnig hohe Qualität. Das ist eine Mannschaft, die Fußball spielen kann, wenn man sie lässt.“ Auch habe der Gegner einige individuelle Könner in seinen Reihen. „Landsberg gehört in der Bayernliga zu den Top-Mannschaften.“

    Persönlich kommt es für Schmöller zu einem Wiedersehen mit Michael Hutterer und Alexander Benede, die er beim SV Pullach trainiert hatte, sowie mit Kazuki Date, bis letzte Saison in Diensten der Löwen. „Das ist fast schon normal, wenn du wie ich 13 Jahre in der Bayernliga Trainer bist“, sagt Schmöller. Der Japaner Date ist mit sechs Treffern bester Torschütze beim Gegner. „Bei uns hat er nicht so oft getroffen. Aber er ist ein feiner und toller Mensch, der hier immer alles gegeben hat. Es freut mich für ihn“, so Schmöller und schiebt hinterher: „Aber gegen uns muss er nicht unbedingt treffen!“

    Ähnlich wie die kleinen Löwen, die mit 13 Gegentreffer die beste Abwehr der Liga stellen, ist auch bei den Landsbergern (16) die Defensive das Prunkstück. „Mal schauen, was unterm Strich herauskommt. Ich denke, wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen. Fakt ist, dass wir ein Heimspiel haben, entsprechend wollen wir auftreten“, erklärt Schmöller.

    Da ist es doppelt bitter, dass ausgerechnet jetzt Valdrin Konjuhi mit einer Reizung am Schambein ausfällt. Der Stürmer ist mit neun Treffern in zehn Spielen bester Torschütze der kleinen Löwen. „Noch ist es keine Entzündung, deshalb werden wir alle Vorsicht walten lassen, damit es auch nicht dazu kommt“, so Schmöller, der mit zehn bis 14 Tage Pause für den 19-Jährigen rechnet. „Valdrin ist ein wichtiger Spieler. Durch seinen Ausfall wird sich die Statik unseres Spiels verändern. Sicher ist jedoch, dass wir jemanden finden werden, der auf dieser Position gut spielen kann.“

    Ohnehin war das zuletzt die Stärke der kleinen Löwen, dass sie Ausfälle immer kompensieren konnten. Wieso nicht auch gegen Landsberg?


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6031.htm

  • Die kleinen Löwen blieben auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen. Dabei bedurfte es bei Fön-Temperaturen ein hartes Stück Arbeit, bis das 3:3 feststand. Nach 0:2-Rückstand sorgten Fabian Rother (36.) und Leon Tutic (37.) mit einem Doppelschlag noch vor der Pause für den Ausgleich. Die abermalige Führung der Lechstädter konterte in der letzten Minute der eingewechselte Mussa Fofanah (90.)


    „Ich hoffe, dass ich heute noch einige Einschüsse sehe“, scherzte Trainer Frank Schmöller nach Abpfiff und machte sich eilig auf den Weg ins Kino, um sich den neuen James Bond „Keine Zeit zu sterben“ anzuschauen.

    Auf die beiden „Einschüsse“ zu Beginn des Spiels im Tor von David Hundertmark hätte der 55-jährige getrost verzichten können. Luca Wollens (8.) und Branko Nikolic (19.) hatten die Gäste mit 2:0 in Führung gebracht. „Heute sind uns spielerisch deutlich die Grenzen aufgezeigt worden. Landsberg hat mit seiner hohen individuellen Qualität mit uns in den ersten 20 Minuten ‚Such‘ das Balli‘ gespielt!“ In dieser Phase fehlte komplett die Zuordnung.

    Doch einmal mehr zeigten die kleinen Löwen Moral, kämpften sich mit Biss, Einsatz und Leidenschaft zurück ins Spiel. Nach einem Eckball von Leon Tutic gelang Fabian Rother per Kopfball der Anschlusstreffer (36.). Kurz danach glich Tutic mit einem Traumtor sogar aus (37.) Per Schlenzer mit dem Innenrist traf er aus 20 Metern über Torhüter Daniel Witetschek hinweg. Mit 2:2 ging’s in die Kabinen.

    Dort nahm Schmöller einige Umstellungen vor, um mehr Kompaktheit ins Spiel der Löwen hineinzubringen. Diese Maßnahme ging zunächst auf, sein Team stand defensiv besser. Umso ärgerlicher, dass der erneute Führungstreffer der Landsberger durch ein Eigentor von Rother fiel (70.). „Danach sind wir mit vier Stürmer All-in gegangen.“ Die 90 Minuten waren fast abgelaufen, als der neuerliche Ausgleich fiel. Nach einer Spielverlagerung kam der Diagonalball in den Rücken der Abwehr, Jeremie Zehetbauer passte auf Mussa Fofanah, der zum 3:3-Enstand einschob.

    Beide Stürmer hatte Schmöller nach dem Rückstand gebracht. „Schön wenn die Einwechslungen greifen, wenn der Trainer ein glückliches Händchen hat“, sagte er mit einem Schuss Selbstironie, da er eigentlich nur vier Feldspieler auf der Bank hatte und bei den schwül-warmen Temperaturen am Ende nochmals alle Kräfte mobilisieren musste.

    „Ich freue mich, dass wir uns mit dem Ausgleich belohnen konnten und bin mit dem Punkt glücklich“, so Schmöllers Fazit. „Wir dürfen bei Sechzig auch mal demütig sein.“ Die Freude bei den Spielern hielt sich nach Abpfiff in Grenzen. Für Jubelarien waren sie einfach zu platt nach der kräftezehrenden Aufholjagd. „Es war schon sehr warm. Die Jungs mussten läuferisch heute sehr viel leisten“, hatte der Coach Verständnis.


    STENOGRAMM, 16. Spieltag, 03.10.2021, 14 Uhr


    TSV 1860 München II – TSV 1882 Landsberg 3:3 (2:2)


    1860: Hundertmark (Tor) – Auburger, Rother, Amados, Heigl – Leibelt, Freitag (76., Kreuzpaintner) – Cocic (72., Fofanah), Tutic (46., Spennesberger), Knöferl – Neziri (60., Zehetbauer).

    Tore: 0:1 Wollens (8.), 0:2 Nikolic (19.), 1:2 Rother (36.), 2:2 Tutic (37.), 2:3 Rother (70., Eigentor), 3:3 Fofanah (90.).

    Gelbe Karten: Spennesberger – Wollens, Detmar, Hoffmann.

    Zuschauer: 200 Trainingsgelände Grünwalder Straße 114.

    Schiedsrichter: Philipp Götz (Schwandorf); Assistenten: Tobias Thanner (Kreith/Pittersberg), Jan Dirrigl (Aichkirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6037.htm


    Nächstes Spiel:


    10.10.2021, 15 Uhr, Garmin Stadion am See, gegen VfR Garching


    https://www.fupa.net/match/vfr-garching-m1-tsv-1860-muenchen-m2-211010

  • Die Löwen-U21 ist seit sechs Spielen in der Bayernliga Süd ungeschlagen. Am Sonntag, 10. Oktober 2021, tritt das Team von Trainer Frank Schmöller beim VfR Garching an. Anpfiff im Garmin-Stadion am See (Am See, 85748 Garching) ist um 15 Uhr.


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    In der Saison 2017/2018 spielte noch die erste Mannschaft der Löwen gegen das Team aus der Gemeinde nördlich von München. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga Bayern am Ende der vergangenen Saison muss der VfR nun auch in der Bayernliga um den Klassenerhalt bangen, liegt mit zwölf Punkten aus 16 Spielen auf einem Abstiegsplatz.

    Dazu kam es letzte Woche zu einem überraschenden Trainerwechsel. Benjamin Flicker bat nach dem 1:1 gegen den SV Pullach „wegen interner Gründe“ um Vertragsauflösung. Dabei war der Mannschaft drei Tage zuvor durch einen 6:0-Überraschungssieg gegen den Tabellenzweiten Kirchanschöring ein Paukenschlag gelungen. Nachfolger von Flicker ist sein bisheriger Assistent Nico Basta.

    „Es ist ein kleines Derby. Durch den Trainerwechsel wird es sicher noch interessanter“, sagt 1860-Coach Schmöller. Der 55-jährige Trainerfuchs will abwarten, welche Umstellungen Basta bei den Garchingern vornimmt. „Entscheidend ist ohnehin, dass wir auf uns schauen, unsere Leistung abrufen und versuchen, optimale Lösungen zu finden und wieder ein körperlich starkes Spiel auf den Platz bringen.“

    Der Mannschaft empfiehlt Schmöller, die Tabellenkonstellation auszublenden. „Garching hat eine ganz vernünftige Truppe zusammen“, so seine Einschätzung. Der Abstieg und die Corona-Situation habe dem Klub aus der Kleinstadt vor den Toren Münchens besonders zu schaffen gemacht. Dass der VfR besser als seine momentane Platzierung ist, hat er in den letzten drei Spielen mit einem Sieg und zwei Remis bei einem Torverhältnis von 8:2 bewiesen.

    „Natürlich wollen wir in Garching gewinnen und unsere Serie ausbauen“, so Schmöller. Doch letztlich müsse man den Spielverlauf abwarten. „Gegen Landsberg war ich am Ende mit dem Punkt zufrieden.“ Denn zweimal lag sein Team in Rückstand, das Tor zum 3:3-Endstand fiel erst in der 90. Minute.

    Mittlerweile entspannt sich die personelle Situation bei der 1860-Reserve. Seit Donnerstag trainieren Torjäger Valdrin Konjuhi und Kapitän Valentin Sponer wieder mit. Während für Sponer ein Startelf-Einsatz definitiv zu früh kommt, könnte Konjuhi nach seiner vergleichsweise kurzen Abstinenz bereits eine Option für die Anfangself sein. Außerdem kehren Leart Jasiqi, Anian Brönauer und Claudio Milican in absehbarerer Zeit zurück. Vor diesem Hintergrund ist es umso erstaunlicher, dass die kleinen Löwen nicht nur seit sechs Partien ungeschlagen sind, sondern sich mit 24 Zählern nur sechs Punkte hinter Relegationsplatz zwei befinden.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6046.htm

  • Die Sieben brachte den kleinen Löwen kein Glück. Nach sechs Spielen ohne Niederlage riss die Serie beim VfR Garching in der siebten Partie. Quentin Kehl erzielte in der 25. Minute den einzigen Treffer gegen eine schwache 1860-Reserve.


    Zum „Tor des Tages“ traf Quentin Kehl. Matthew Loo hatte sich an der Außenlinie durch die 1860-Abwehr getankt, legte quer auf den heransprintenden Kehl, der eiskalt zur Garchinger Führung einschob (25.). In der Schlussphase der 1. Halbzeit erhöhten die kleinen Löwen den Druck, Chancen sprangen aber keine heraus.

    Kurz nach Wiederanpfiff verfehlte Stephan Thee mit einem Kopfball nach einer Ecke nur knapp das Tor von Dario Pavlovic (47.). Ein Aufbäumen der Sechzger blieb in der Folge aus. Im Gegenteil: Wenn es mal gefährlich wurde, dann vorm Löwen-Tor. In der 52. Minute setzte Tino Reich einen Distanzschuss knapp neben dem Pfosten. Am Ende setzte sich der VfR Garching mit seinem neuen Cheftrainer Nico Basta nicht unverdient durch.

    „Wir haben es nicht geschafft, das, was wir die letzten sechs Spiele gut gemacht haben, heute auf den Platz zu bringen. Uns hat die Galligkeit, Griffigkeit und Mentalität gefehlt“, sprach Löwen-Trainer Frank Schmöller Klartext. „Dadurch konnte uns der Gegner erst das Leben schwer machen.“ Dabei hatte genau das Schmöller mit seinem Trainerteam im Abschlusstraining angesprochen. „Das hatte sich schon angedeutet“, erklärte der 55-Jährige. „Leider hat es nicht gereicht, damit wir es anders machen.“

    Auch seine Veränderungen zur 2. Halbzeit zeigten diesmal keine Wirkung. Sarkastisch meinte Schmöller: „Heute hätte ich mich auch einwechseln können. Das war ein absolut gebrauchter Tag für uns.“ Das einzige Positive seien die vielen Löwenfans gewesen, die ihr Team im Garmin-Stadion am See lautstark unterstützt hatten. „Die Niederlage ist kein Beinbruch. Wir haben eine junge Mannschaft, da sind Schwankungen normal. Trotzdem kann ich die Leistung heute nicht verstehen“, zeigte sich der Ex-Profi von seinen Spielern enttäuscht.


    STENOGRAMM, 17. Spieltag, 10.10.2021, 15 Uhr

    VfR Garching – TSV 1860 München II 1:0 (1:0)

    1860: Pavlovic (Tor) – Auburger, Rother, Leibelt, Heigl – Wicht (71., Amados) – Neziri (58., Fofanah) Freitag (46., Tutic), Spennesberger (60., Dordan), Zehetbauer (85., Kovacevic) – Konjuhi.

    Tor: 1:0 Kehl (25.).

    Gelbe Karten: Kehl – Auburger, Rother.

    Zuschauer: 350 im Garmin-Stadion am See.

    Schiedsrichter: Maximilian Riedel (Augsburg); Assistenten: Jan Niklas Eichholz (Haunstetten), Vinzenz Lehmann (Friedberg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/6051.htm


    17.10.2021, 14 Uhr, auf den TG, gegen Kirchanschöring


    https://www.fupa.net/match/tsv…irchanschoering-m1-211017