TSV 1860 München II

  • Die Löwen-U21 reist am 29. Spieltag zum TSV 1874 Kottern. Anpfiff in der ABT-Arena (Kieswerkstr. 10, 87471 Durach) ist am Samstag, 13. April 2024 um 14 Uhr.


    Für die kleinen Löwen geht es ins Oberallgäu. Kottern ist ein im Kemptener Stadtteil Sankt Mang aufgegangener Ortsteil, der früher ein Dorf war. Gespielt wird in der ABT-Arena in Durach. Die Gemeinde mit knapp über 7.000 Einwohnern liegt vier Kilometer südlich von der kreisfreien Stadt Kempten.

    Personell gibt es nach dem überraschenden 2:0-Erfolg am Dienstag beim FC Pipinsried wieder einige Hängepartien. Nun ist auch der Einsatz von Maximilian Karl fraglich. Der Außenverteidiger hatte bereits im Heimspiel gegen Deisenhofen einen Schlag abbekommen, „jetzt hat gegen Pipinsried der Oberschenkelmuskel zugemacht“, erzählt Trainer Frank Schmöller. „Wir müssen abwarten, ob es bei ihm geht.“

    Fraglich ist auch der Einsatz von Brahim Moumou. Am Mittwoch hatte er bereits wieder beim Spielerersatztraining mitgemacht. Am Freitag beim Abschlusstraining muss sich der Winterzugang einem Belastungstest unterziehen, „danach werden wir sehen, ob er mitfahren kann“. Ähnliches gilt für Linus Becwar, der am Freitag ins Training einsteigen soll. „Wenn er und Maxi Karl ausfallen, dann wird’s hinten für uns sportlich“, so der 57-jährige Löwen-Coach.

    Dagegen ist Claudio Milican wieder mit von der Partie. Er stand überraschend bereits in Pipinsried im Schlussdrittel auf dem Platz. „Er hatte uns kurzfristig Grünes Licht gegeben, dass er eine halbe Stunde spielen kann“, erklärt Schmöller.

    Das Hinspiel gewann die Löwen-U21 nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1. „Kottern ist eine Mannschaft, die richtig gut ist“, lautet die Einschätzung von Schmöller, „sie haben für mich eigentlich zu den Aufstiegsfavoriten gezählt. Wenn wir die Energie und Intensität gegen den Ball wie zuletzt am Dienstag auf den Platz bringen, können wir auch im Allgäu etwas mitnehmen“, ist sich der gebürtige Hamburger sicher. „Jetzt schauen wir aber erst mal, dass wir mit einer gut aufgestellten Mannschaft nach Kottern fahren!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7819.htm

  • Die Löwen-U21 holte nach dem Auswärtssieg unter der Woche in Pipinsried beim 0:0 gegen den TSV 1874 Kottern erneut etwas Zählbares in der Fremde. Die beste Phase hatte das Team von Frank Schmöller vor der Pause, als sie es versäumte, in Führung zu gehen. Unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung.


    Erstmals wurden die kleinen Löwen in der 4. Minute nach einem Eckball von rechts durch Claudio Milican gefährlich, aber Justin Thönig köpfte die Kugel am zweiten Pfosten aus sechs Metern links am Tor vorbei. Ein toller Reflex von 1860-Keeper Julius Schmid verhinderte den Rückstand. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam der eingelaufene Kai Dusch aus 13 Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aufs rechte untere Eck, aber Schmid war unten, wehrte mit einem Reflex den Ball zur Seite ab (10.). Im Anschluss an einen Eckball von links durch Milican war es Yannik Seils, der am langen Eck einen Schritt zu spät kam (16.). Ein Freistoß von Milican vier Meter vorm linken Strafraumeck kam zu zentral auf Torhüter Antonio Mormone, der damit keine Probleme hatte (18.). Auf der Gegenseite setzte Daniele Sgodzaj freistehend aus neun Metern einen Chipball von Matthias Jocham über die Querlatte des 1860-Tores (26.). Ein 18-Meter-Schuss von Dusch ging in der 38. Minute gut einen Meter am linken Pfosten vorbei, Schmid musste nicht eingreifen. Ansonsten passierte lange wenig vor den Toren bis zur Schlussphase der 1. Halbzeit. Zunächst wurde ein Schuss von Jeremie Zehetbauer halblinks aus 13 Metern von Marco Miller am langen Eck geklärt (40.). Im Anschluss an den Eckball kam Marc Zimmermann im Rückraum zentral aus 26 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber knapp übers rechte Kreuzeck (41.). Nach einer Linksflanke von Zehetbauer nahm Teo Marosevic an der Strafraumkante den Ball direkt, traf ihn aber nicht voll, sodass Keeper Mormone damit wenig Probleme hatte (43.). Kurz danach forderten die Löwen Elfmeter, nachdem Milican im Strafraum zu Fall gebracht worden war, doch Schiedsrichter Holger Hofmann gab nur Eckball (44.). Damit ging es torlos in die Kabine, obwohl sich die 1860-Reserve zu Ende des ersten Durchgangs die Führung verdient gehabt hätte.

    In der 53. Minute forderte Kottern einen Handelfmeter, doch Schiedsrichter Hofmann, der gute Sicht auf die Szene hatte, winkte ab. Nach einem Freistoß von Milican aus dem Halbfeld kam der eingelaufene Seils am Fünfmeterraum einen Schritt zu spät (58.). Als ein Ball im Strafraum von rechts durchrutschte, schloss Milican im Zentrum zwar aus neun Metern ab, doch sein Schuss wurde gerade noch geblockt (69.). Einen 26-Meter-Freistoß setzte Leon Tutic gut einen Meter über den Querbalken (72.). In der 78. Minute dribbelte sich der eingewechselte Tobias Seidl auf der rechten Seite durch, legte zurück auf Tutic, dem rutschte beim Abschluss von der Strafraumkante der Ball über den Spann. Erst wurde ein Schuss des eingewechselten Collin Beutel im Strafraum geblockt, den Abpraller schoss Ahanna Agbowo aufs lange Eck, doch seinem Abschluss fehlte der Druck, um Kotterns Keeper Mormone vor Probleme zu stellen (82.). Kurz vor Schluss nochmals eine Chance für die Gastgeber. Jocham hatte einen Freistoß fast von der linken Außenlinie an den ersten Pfosten geflankt, Mark Nosdrin köpfte die Kugel aber am Tor vorbei (90.). In der Nachspielzeit war es Jocham selbst der einen Kopfball neben das 1860-Tor setzte (90.+2). Doch auch die kleinen Löwen hatten noch eine Chance zum Lucky Punch. Einen 20-Meter-Freistoß leicht nach links versetzt von Tutic parierte Mormone jedoch zur Ecke (90.+3). Diese brachte nichts ein und direkt danach pfiff der Unparteiische die Partie ab.

    „Wir haben sehr leidenschaftlich und gut verteidigt, sind mit einer hohen Intensität angelaufen“, analysierte U21-Coach Frank Schmöller, der von einer defensiv sehr disziplinierten Leistung sprach. „Wenn Kottern gefährlich wurde, dann nach Standards. Aber das wussten wir vorher.“ Seine Mannschaft hätte ein, zwei gute Möglichkeiten gehabt. „Aber wir spielen es nicht zwingend genug. Uns fehlt der Killerinstinkt. Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Punkt, den wir uns verdientermaßen erkämpft haben.“


    STENOGRAMM, 29. Spieltag, 13.04.2023, 14 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München 0:0


    1860: Schmid (Tor) – Milican, Thönig, Seils, Zimmermann, Mehring – Milican (86., Thies), Agbowo, Tutic, – Marosevic (65., Seidl), Neziri (74., Brönauer), Zehetbauer (81., Beutel).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Singer, Paschek– Milican, Seils.

    Zuschauer: 545 in der ABT-Arena Durach.

    Schiedsrichter: Holger Hofmann (Langenfeld); Assistenten: Fabian Bauer (Markt Nordheim), Selin Schuh (Brunn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7823.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-240420


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…ENC000000VS5489B4VSAUO6GA

  • Für die Löwen-U21 geht es im dritten Auswärtsspiel in Folge in der Bayernliga Süd am Samstag, 20. April 2024, zu Spitzenreiter TSV Schwaben Augsburg. Anpfiff im Ernst-Lehner-Stadion (Stauffenbergstr. 13, 86161 Augsburg) ist um 14 Uhr.


    Rechtszeitig vor dem Spiel beim Tabellenführer haben die kleinen Löwen wieder ihre defensive Stabilität gefunden. Gab es in den ersten sechs Punktspielen 2024 gleich 19 Gegentore, folgten zuletzt in der Fremde zwei Zu-Null-Spiele. Das lässt auch Trainer Frank Schmöller wieder etwas entspannter der Partie am Samstag bei den Schwaben entgegenblicken.

    „Wir sind sicher nicht der Favorit“, sagt der 57-Jährige, „schließlich spielen wir beim Tabellenführer. Schwaben steht zurecht dort oben.“ Schmöller spricht von einer „guten, abgezockten Truppe“, die als Einheit sehr stark sei, kompakt und geschlossen auftrete. „Als eine der wenigen Mannschaften haben sie die Lizenz für die Regionalliga beantragt. Sie meinen es also ernst, entsprechend werden sie auftreten.“

    Nur vier Teams überhaupt trauen sich das Abenteuer Regionalliga zu. Neben Schwaben Augsburg haben auch der Tabellenzweite SV Erlbach, der Fünfte FC Deisenhofen und der Sechste TSV 1861 Nördlingen die Unterlagen beim BFV eingereicht. Verzichtet aus der Spitzengruppe haben der SV Heimstetten (3.) und der TSV 1882 Landsberg (4.). Der Erste steigt bekanntlich direkt auf, der Zweite hat in der Relegation noch die Möglichkeit, sich für die Regionalliga Bayern zu qualifizieren.

    Im Vergleich zur Vorwoche wird sich bei der Löwen-U21 personell kaum etwas ändern. Im Gegenteil: Maximilian Karl fällt mit einem Atemwegsinfekt für das Spiel in Augsburg aus. Ob Verstärkung von oben kommt, wird sich erst nach dem Abschlusstraining der Profis entscheiden. „Positiv ist, dass am Mittwoch Daniel Winkler und Damjan Dordan erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen haben.“ Natürlich nach der langen Verletzungspause noch mit angezogener Handbremse. „Für die Bank ist es noch zu früh, trotzdem ist es ein Grund zur Freude“, findet Schmöller.

    Das Hinspiel in Gilching gewann die U21 mit 2:1. Die Tore erzielten Samir Neziri (31.) und Leon Tutic (54.), der späte Anschlusstreffer gelang Simon Achatz (88.). Torhüter Maximilian Rothdauscher, der wegen einer ausgekugelten Schulter diesmal fehlen wird, hatte in dieser Partie zwei Elfmeter gehalten (18. und 88.). „Das ist eine anspruchsvolle Herausforderung, ein toller Test“, so Coach Schmöller, der auf ein ähnlich enges Spiel wie in der Hinrunde hofft. „Für meine Mannschaft ist es nochmals eine gute Möglichkeit, sich zu zeigen. Wir fahren entspannt, aber hochkonzentriert nach Augsburg und wollen dort ein gutes Spiel auf die Platte hauen. Mal schauen, was dann am Ende dabei herauskommt?“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7831.htm

  • Frank Schmöller hat die Verantwortlichen des TSV 1860 München informiert, dass er in der neuen Saison nicht mehr als Trainer der Bayernliga-Mannschaft des TSV 1860 München zur Verfügung stehen wird. Sein Nachfolger als U21-Trainer wird der bisherige U17-Trainer Felix Hirschnagl.


    Frank Schmöller, der als Spieler mit dem Hamburger SV den DFB-Pokal gewinnen konnte, kam im Sommer 2019 zu den Münchner Löwen. Er absolvierte bislang 127 Spiele als Trainer der Bayernliga-Mannschaft und konnte dabei einen Schnitt von 1,50 Punkten pro Spiel erreichen. Ende des Jahres 2023 sprang Frank als Interimstrainer bei den Profis ein und coachte die Profimannschaft in den Spielen in Bielefeld und Mannheim.

    „Es waren fünf unglaubliche Jahre, die ich beim TSV 1860 München verbringen durfte“, sagt Frank Schmöller. „Ich habe sehr viele großartige und engagierte Menschen kennenlernen dürfen und werde auch deswegen dem Verein immer verbunden bleiben. Seit 21 Jahren stehe ich nahezu jeden Tag auf dem Fußballplatz und freue mich nun sehr, eine Pause machen zu können. Ich möchte mich mindestens ein halbes Jahr auch mal um andere Dinge kümmern und entdecken, was die Welt außerhalb des Fußballs für mich zu bieten hat. Ich wünsche dem TSV 1860 München und insbesondere meinem Nachfolger Felix Hirschnagl alles Gute und viel Erfolg.“

    Dankbar zeigt sich Dr. Christian Werner. „Frank hat sich in einer schwierigen Situation als absoluter Teamplayer bewiesen“, so der Geschäftsführer Sport der Löwen. „Er ist als Interimstrainer der Profis eingesprungen, als der Verein ihn gebraucht hat. Dafür hat er seinen Urlaub verschoben und sich voll in den Dienst des TSV 1860 gestellt. Dafür und für seine Verdienste rund um die U21-Mannschaft sowie die Ausbildung von Talenten danke ich ihm recht herzlich. Wir freuen uns alle darauf, ihn beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund II im Grünwalder Stadion noch einmal gebührend zu feiern.“

    „Frank Schmöller war ein Glücksgriff für die Münchner Löwen“, so der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Manfred Paula. „Seine Persönlichkeit, seine Erfahrung und seine Expertise werden uns sehr fehlen. Er hat Jahr für Jahr mit seinen jungen Teams eine sehr gute Rolle in der Herren-Bayernliga gespielt und Spieler weiterentwickelt. Gleichzeitig blicken wir nun aber nach vorne und freuen uns, mit Felix Hirschnagl einen neuen Trainer präsentieren zu können, der nicht nur die höchste Trainer-Lizenz für den Nachwuchs besitzt, sondern in seinen 5 Jahren bei den Junglöwen als U15-Trainer und vor allem als Cheftrainer der U17-Bundesligamannschaft bewiesen hat, dass er Spieler für den Profifußball entwickeln kann. Der nächste Schritt als Trainer im Übergangsbereich ist die logische Konsequenz im Sinne der Trainerentwicklung in unserem NLZ. Sowohl Frank als auch Felix wünsche ich für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg.“

    „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, die ich beim TSV 1860 München übernehmen darf“, sagt Felix Hirschnagl. „Das vergangene Jahr war durchaus herausfordernd für mich, denn die Lehrgänge im Rahmen der A+ Lizenz fanden meist im Westen der Republik statt, so dass ich oft erst kurz vor den Spielen wieder zur U17 zurückkam, um sie auf die Bundesliga-Partien einzustellen. Umso mehr freut es mich, dass sich die Mühe ausgezahlt hat. Ich habe meine Laufbahn bei den Löwen zusammen mit Frank Schmöller begonnen und über die Jahre einen regen Austausch mit ihm gepflegt. Ich schätze ihn als Menschen sehr und bin froh, eine von ihm geformte Mannschaft übernehmen und entwickeln zu dürfen.“

    Felix Hirschnagl absolvierte mit der U17-Bundesliga-Mannschaft bislang 65 Spiele. Seit Ende 2023 ist er Inhaber der A+ Lizenz. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat diese Ausbildungsstufe erst im vergangenen Jahr eingeführt. Bei der A+ Trainer-Lizenz steht die Förderung junger Talente im Hochleistungs- und Übergangsbereich der Leistungszentren im Fokus. Sie ist die höchste Ausbildungsstufe für den Fußballnachwuchs. Mit dieser Lizenz darf auch in der Regionalliga der Männer und bis zur Bundesliga der Frauen trainiert werden.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7835.htm


    Presse:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…chen-auf-zr-93023303.html


    https://www.abendzeitung-muenc…t-den-tsv-1860-art-974193

  • Nach drei Auswärtsspielen in Folge empfängt die Löwen-U21 am Samstag, 27. April 2024, in der Bayernliga Süd den TSV 1896 Rain. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist um 14 Uhr.


    Tabellarisch geht es für die U21 nicht mehr um viel. Als Siebter hat das Team von Trainer Frank Schmöller sowohl nach vorne als auch nach hinten fünf Punkte Abstand. Ganz anders bei den letzten vier Gegnern in dieser Saison. „Für jeden geht es um was“, erklärt Schmöller. Das sei auch bei Rain der Fall. „Die müssen aufpassen, dass sie nicht hintenreinrutschen!“ Genauer gesagt: Drei Punkte liegen die Lechstädter nur vor dem 14. Platz, auf dem die Abstiegsrelegation droht.

    „Wir müssen alles hochfahren, bereit sein und uns strecken“, sagt der 57-jährige Löwen-Coach. „Rain kommt über Physis und Geschlossenheit, hat sich in der Rückrunde stabilisiert, ist eine äußerst unangenehme Mannschaft.“ Als Beleg führt Schmöller an, dass der ehemalige Regionalligist zuletzt gegen das Spitzenteam FC Deisenhofen ein 3:3 erkämpfte. „Wir sind also gewarnt und müssen von der ersten Minute wach sein!“

    Die kleinen Löwen starteten zuletzt eine kleine Serie, sind seit drei Spielen, allesamt auswärts, ungeschlagen. In der letzten Partie gab es bei Tabellenführer Schwaben Augsburg ein beachtenswertes 2:2. Doch erneut muss Schmöller auf einen wichtigen Spieler verzichten. Yannik Seils hat sich für Samstag krank abgemeldet. „Damit fehlt uns der einzig gelernte Innenverteidiger. Das ist natürlich eine Schwächung, aber es gibt Alternativen im Kader. Wir werden schon die richtigen aus dem Lostopf ziehen.“

    Die Situation sei, wie sie ist. „Sowohl die Spieler als auch wir als Trainer müssen das Beste daraus machen und das Optimale rausziehen“, macht Schmöller in Zweckoptimismus. Da die Profis erst am Sonntagabend in Unterhaching spielen, hofft Schmöller, dass viele Löwen-Fans zum Heimspiel nach Gilching kommen und sein Team lautstark unterstützen. „Das würde uns freuen. Das hat sich die Mannschaft nach dieser Saison verdient. Ansonsten geben wir Vollgas“, verspricht der am Saisonende scheidende Trainer.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7848.htm

  • Die Löwen-U21 erkämpfte sich nach einer schwachen 1. Halbzeit und 0:2-Rückstand am Ende noch ein 2:2 gegen den TSV 1896 Rain. EtiennePerfetto (18.) und Michael Senger (35.), hatten die Gäste in Führung gebracht. Justin Thönig (58.) und Anian Brönauer trafen zum Ausgleich (68.). Damit sind die kleinen Sechzger seit vier Spielen unbesiegt.


    Die erste Chance hatten die Gäste. Jannik Schuster flankte aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten, Siegfried Kübler nahm die Hereingabe direkt, setzte sie aber aus 14 Metern rechts neben das Tor (3.). Bei einem Konter in Gleichzahl rechneten alle mit einem Pass auf Gabriel Hasenbichler in der Mitte, aber Rechtsverteidiger Benjamin Krist schloss halbrechts aus zwölf Metern ab, Muck Riedmüller war auf dem Posten, vereitelte den Schuss (8.). Die erste Möglichkeit hatten die kleinen Löwen in der 12. Minute. Alessio Thies hatte den Ball an der rechten Eckfahne erobert, flankte an den zweiten Pfosten auf Jeremie Zehetbauer, der beim Abschluss aber entscheidend gestört werden konnte. Sechs Minuten später ging Rain in Führung. Michael Senger hatte an der linken Grundlinie Claudio Milican düpiert, er legte die Kugel zurück an die Fünfmeterkante, wo Etienne Perfetto ungehindert zum 1:0 einschießen konnte (18.). U21-Coach Frank Schmöller war unzufrieden, schimpfte immer wieder mit seiner Mannschaft, dass sie viel zu passiv sei. Nach einer Flanke von Thies verpasste erst Samir Neziri, der anschließende Schuss von Zehetbauer wurde geblockt, der Ball kam zu Brahim Moumou, der halblinks aus 13 Metern nur eine bessere Rückgabe zu Torwart Florian Rauh fertigbrachte (28.). In der 32. Minute konnte Rauh im Duell mit Neziri die Kugel nicht entscheidend klären, aber weder Zehetbauer noch Neziri kamen im Strafraum zum Abschluss. Drei Minuten später erzielten die Gäste sogar das 2:0. Einen Distanzschuss konnte Riedmüller nur nach vorne abwehren, Senger schaltete am schnellsten, schob die Kugel aus spitzem Winkel über den Löwen-Keeper hinweg ins kurze Eck (35.). Ein Drehschuss von Neziri aus 15 Metern kam zu zentral, stellte Rauh im Rainer Tor vor keinerlei Probleme (39.). Eine Rückgabe von Moumou hoch aufs eigene Tor konnte Riedmüller in der 41. Minute gerade noch über die Querlatte lenken. Schiedsrichter Peter Frank gab indirekten Freistoß für Rain. Jannik Schuster schoss aus neun Metern in die Mauer, den Nachschuss setzte Krist übers 1860-Tor (43.). Mit 0:2 aus Löwen-Sicht ging’s auch in die Pause.

    Nach Wiederanpfiff gaben die Löwen Gas. Der eingewechselte Collin Beutel kam halbrechts aus 13 Metern zum Abschluss, Torhüter Rauh lenkte den Ball um den linken Pfosten (49.). Ein 25-Meter-Schuss von Justin Thönig überraschte Rains Keeper, der den Ball nur mit Mühe ins Tor-Aus lenken konnte (57.). Die anschließende Ecke von links brachte Moumou in die Mitte, Thönig sprang am Höchsten, setzte die Kugel zum Anschlusstreffer aus sieben Metern unter die Latte (58.). In der 68. Minute der Ausgleich. Nach einem Freistoß von Moumou kam der eingelaufene Anian Brönauer zum Kopfball, versenkte die Kugel im linken unteren Eck zum 2:2. Aber auch die Gäste hatten ihre Chance. Nach einer Ecke von rechts durch Senger kam Eugen Belousow am langen Pfosten zum Kopfball, traf aber aus sechs Metern nur die Oberkante der Latte (79.). Auf der anderen Seite legte der eingewechselte Tobias Seidl von links den Ball quer auf Leon Tutic, der halbrechts im Strafraum aus 13 Metern zum Abschluss kam, seine Direktabnahme ging aber links am Tor vorbei (83.). Beinahe hätte der eingewechselte Matija Radonjic mit seiner ersten Aktion den Siegtreffer erzielt, aber er kam verpasste einen Freistoß aus dem Halbfeld mit dem Kopf am Fünfmeterraum nur knapp (90.+1). Kurz danach war Schluss. Die kleinen Löwen sind nach dem 2:2 seit vier Spielen in Folge unbesiegt.

    „Wir haben die 1. Halbzeit total verschlafen, waren lahmarschig, ohne Körpersprache und -spannung“, schimpfte Trainer Frank Schmöller. „Dadurch haben wir es dem Gegner viel zu einfach gemacht. Ich habe nicht verstanden, was wir da gespielt haben.“ Es sei eine Mischung aus Angsthasen- und Sommer-Fußball gewesen.

    „In der Pause gab es eine sehr deutliche Ansage, die teilweise nicht druckreif war“, erklärte der 57-Jährige. „Danach haben wir in der 2. Halbzeit auch nicht alles richtig gemacht, aber mit Mentalität, mit Biss gespielt und wollten es erzwingen“, sah er plötzlich den Willen bei seiner Mannschaft gegeben. „Gerechterweise haben wir das 2:2 gemacht.“ Etwas trauerte er der Chance von Leon Tutic nach. „Das ist eine Hundertprozentige. Da musst du das 3:2 machen. Kein Vorwurf an den Spieler!“ Seine Mannschaft hätte im zweiten Durchgang ihr wahres Gesicht gezeigt. „Ich kann mit dem Punkt leben, weil die Mannschaft mit Charakter das Ruder rumgerissen hat.“


    STENOGRAMM, 31. Spieltag, 27.04.2023, 14 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1896 Rain 2:2 (0:2)


    1860: Riedmüller (Tor) – Milican (57., Brönauer), Thönig, Zimmermann, Mehring – Tutic, Agbowo, Moumou (90., Radonjic) – Thies (46., Marosevic), Neziri (76., Seidl), Zehetbauer (46., Beutel).

    Tore: 0:1 Perfetto (18.), 0:2 Senger (35.), 1:2 Thönig (58.), 2:2 Brönauer (68.).

    Gelbe Karten: Zehetbauer, Moumou – Schröder, Krist, Biermann.

    Zuschauer: 200 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Peter Frank (Lauf a.d.Pegnitz); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Maximilian Sieber (Altensittenbach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7853.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-240503


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  • Für die Löwen-U21 geht es am drittletzten Spieltag in der Bayernliga Süd am Freitag, 3. Mai 2024, zum Top-Team SV Erlbach. Anpfiff in der Holzbau Grübl Arena Erlbach (Petzenthal 31, 84567 Erlbach) ist um 18.60 Uhr.


    Seit vier Spielen sind die kleinen Löwen ungeschlagen. Im letzten Auswärtsspiel erkämpfte sich das Team von Trainer Frank Schmöller bei Spitzenreiter Schwaben Augsburg beim 2:2 sogar einen Punkt, war über die 90 Minuten gesehen sogar einen Tick besser als der Gegner. Nun kommt die nächste Prüfung für die Sechzger-Talente. Der SV Erlbach aus dem nur 1.200 Einwohner zählenden Pfarrdorf im Landkreis Altötting liegt nur einen Zähler hinter Tabellenführer Schwaben Augsburg und hat noch alle Möglichkeiten, den direkten Aufstieg in die Regionalliga perfekt zu machen.

    „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass das eine große Herausforderung für uns wird“, so U21-Coach Schmöller. „Wir wollen uns richtig gut präsentieren und am Ende auch was mitnehmen“, lässt der 57-Jährige keine Zweifel daran, dass dies keine Ausflugsfahrt wird. Dazu fordert er „eine außergewöhnliche Leistung“ seiner Mannschaft.

    Schließlich erwartet die kleinen Löwen in Erlbach eine stimmungsvolle Kulisse. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Holzbau Grübl Arena waren über 1.000 Zuschauer gekommen. Jetzt, bei Flutlicht, könnten es sogar noch ein paar mehr werden. Schließlich geht es für den SVE um die Meisterschaft und den Regionalliga-Aufstieg. Da neben Erlbach nur Schwaben Augsburg, der FC Deisenhofen und der TSV Nördlingen die Lizenz für die Regionalliga beantragt haben, stehen die Chancen gut für die Oberbayern.

    1860-Coach Frank Schmöller sieht einige Gründe, wieso der SV Erlbach ein Kandidat für den Bayernliga-Titel in der Südgruppe ist. „Es ist eine sehr kompakte, sehr stabile Mannschaft, die wenige Chancen braucht, um Tore zu erzielen.“ Darüber hinaus verfüge das Team von Trainer Lukas Lechner über ein gutes Umschaltspiel. „Es ist eine gewachsene Mannschaft mit einer Jetzt-erst-recht-Mentalität, die sich in den letzten Jahren immer wieder punktuell verstärkt hat. Erlbach hat sich zu einem hochspannenden Projekt entwickelt.“

    Personell wird es keine großen Änderungen bei den kleinen Löwen geben. Bisher kamen keine neuen Ausfälle hinzu, also muss Schmöller nur auf die Langzeitverletzten verzichten. Am Donnerstag stieg Yannik Seils wieder ins Training ein. Bei dem Innenverteidiger bleibt abzuwarten, wie er dies verkraftet. „Wenn alles gutgeht, wird er mit nach Erlbach fahren“, erklärt der Löwen-Trainer. „Wir müssen schauen, dass wir die richtige Mischung finden, um Erlbach Paroli zu bieten.“

    Gerade vor der Kulisse – es werden bis zu 1.500 Zuschauer erwartet – können sich sein Team beweisen, so der Löwen-Trainer. „Dazu brauchen wir aber 90 Minuten Konzentration und taktische Disziplin.“ Man müsse kontrolliert spielen, dürfe nicht zu früh zucken, wie Schmöller es beschreibt. „Wir müssen wissen, wann wir zucken und wann wir kompakt stehen müssen.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7855.htm

  • Die Löwen-U21 unterlag dem neuen Tabellenführer SV Erlbach mit 1:2. Die Gastgeber hatten nach der Führung von Christopher Obermeier nach einer Ecke alles im Griff (21.), erhöhten durch Alexander Gordok zum 2:0-Pausenstand (36.),. Nach Wiederanpfiff stellten die kleinen Sechzger durch einen sehenswerten Treffer von Brahim Moumou den Anschluss her (55.), schafften es aber in der Folge nicht, nochmals nachzulegen gegen abgezockte Gastgeber.


    Erstmals wurden die kleinen Löwen in der 8. Minute gefährlich. Einen Freistoß an der linken Außenlinie im Halbfeld brachte Brahim Moumou scharf an den Fünfmeterraum, wo aber Teo Marosevic und Yannik Seils verpassten (8.). Auf der anderen Seite kam Maximilian Sammereier nach einer abgewehrten Ecke an der Strafraumkante zum Abschluss, doch Leon Tutic blockte den Schuss (11.). Ansonsten neutralisierten sich die beiden Teams, hielten sich gegenseitig vom Strafraum fern. Das Tor für die Gastgeber fiel nach einem Eckball von rechts durch Leonhard Thiel. Der eingelaufene Innenverteidiger Christopher Obermeier verlängerte die Hereingabe am ersten Pfosten mit dem Kopf, die Kugel landete unhaltbar für Julius Schmid zum 1:0 im langen Eck (21.). Die Führung spielte Erlbach in die Karten, zumal die kleinen Löwen keine Lücke in der gut gestaffelten Defensive der Hausherren fanden und diese mit der breiten Brust des Tabellenzweiten die Kontrolle übernahmen. In der 35. Minute kam Simon Hefter nach einem Steckpass halbrechts zum Schuss, scheiterte aber aus 13 Metern an 1860-Keeper Schmid. Anschließend brachten die Sechzger den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Sammereiner passte auf Thiel, der legte mit dem Rücken zum Tor an der Strafraumgrenze auf Alexander Gordok ab, der Mittelfeldspieler zog noch an einem Löwen-Verteidiger vorbei, schloss dann aus 15 Metern mit rechts ab und traf ins linke untere Eck zum 2:0 (36.). Erlbach erteilte in dieser Phase den jungen Löwen Anschauungsunterricht in Abgeklärtheit und Effektivität, spielte den Zwei-Tore-Vorsprung souverän in die Pause.

    Der eingewechselte Jeremie Zehetbauer konnte sich nach Wiederanpfiff auf der linken Seite durchsetzen, seine flache Hereingabe strich aber am langen Eck vorbei, ohne dass ein Mitspieler drangekommen wäre (49.). Die Sechzger-Reserve versuchte nun, die Erlbacher unter Druck zu setzen, war offensiv wesentlich präsenter als in der 1. Halbzeit. Vor allem Zehetbauer machte Betrieb. In der 55. Minute erzielte Moumou mit einem sehenswerten Treffer den Anschluss. Leon Tutic hatte die Kugel auf ihn abgelegt. Vom linken Strafraumeck zog er nach innen, schloss mit rechts ab, sein Schuss drehte sich ins lange Eck, sprang vom Innenpfosten über die Linie. Drei Minuten später spielte Tutic einen Steckpass auf den gerade eingewechselten Anian Brönauer, der zog sofort aus der Drehung aus 20 Metern ab, doch SVE-Keeper Andreas Steer tauchte ab, fischte die Kugel aus dem linken Eck (57.). Beinahe wäre in die gute Phase der Löwen das 3:1 gefallen. Sebastian Hager hatte nach schnellem Umschaltspiel in den Lauf von Hefter gespielt, der kam frei aus 13 Metern zum Abschluss, aber Schmid kam ihm entgegen, reagierte per Fußabwehr (65.). Die Gastgeber standen nun wieder defensiv kompakter. In der 86. Minute hatte Spielertrainer Lukas Lechner, der sich selbst sechs Minuten zuvor eingewechselt hatte, die Chance zur endgültigen Entscheidung. Von der Strafraumkante lupfte er den Ball über Schmid, aber auch übers 1860-Tor. So blieb es weiterhin spannend, doch die kleinen Löwen bekamen keine Chance mehr, um den Lucky Punch zu setzen. Mit diesem Erfolg übernahm Erlbach zumindest für einen Tag die Tabellenführung in der Bayernliga Süd.

    U21-Coach Frank Schmöller fand, dass sein Team gut in die Partie gekommen sei. „Die ersten 20 Minuten haben wir gut gespielt und kompakt gestanden, dann machen wir wieder zwei individuelle Fehler.“ Erst habe man die Ecke unnötigerweise hergeschenkt, dann hätte die klare Zuordnung gefehlt. „Bis dahin war der Gegner nervös, der schlecht verteidigte Standard war dann für Erlbacher der Dosenöffner. Wir hatten Glück, dass wir nur mit 0:2 in die Pause gehen.“

    Dort schien der 57-Jährige die passenden Worte gefunden zu haben. Die taktischen Umstellungen funktionierten auch. „Wir wollten mutiger sein, emotionaler und leidenschaftlicher spielen. Leider machen wir dann nur das Anschlusstor.“ Nach dieser starken Phase der Sechzger hätte sich der Gegner wieder gefangen. „Wir konnten dann nicht mehr für große Gefahr vorm gegnerischen Tor sorgen. Aber kein Vorwurf: In der 2. Halbzeit haben wir alles versucht, aber die ersten 45 Minuten waren schon sehr ärgerlich!“


    STENOGRAMM, 32. Spieltag, 03.05.2024, 18.60 Uhr


    SV Erlbach – TSV 1860 München 2:1 (2:0)


    1860: Schmid (Tor) –Thönig, Seils, Zimmermann, Mehring (87., Thies) – Tutic, Agbowo (62., Dordan), Milican (75., Seidl) – Marosevic, (46., Zehetbauer), Neziri (57., Brönauer), Moumou.

    Tore: 1:0 Obermeier (21.), 2:0 Gordok (36.), 2:1 Moumou (55.).

    Gelbe Karten: Hahn – Zimmermann, Milican.

    Zuschauer: 692 in der Holzbau Grübl Arena Erlbach.

    Schiedsrichter: Dominik Kappelsberger (Aßling); Assistenten: Mustafa Kücük (Feldkirchen), Ronny Schmidt (Emmering).


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  • Im letzten Heimspiel der Saison 2023/2024 empfängt die Löwen-U21 am Samstag, 11. Mai 2024, in der Bayernliga Süd den SV Kirchanschöring. Es ist nach fünf Jahren als Coach der U21 auch der letzte Auftritt von Frank Schmöller vor heimischer Kulisse. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist um 14 Uhr.


    „Das kommt jetzt“, sagt U21-Trainer Frank Schmöller auf die Frage, ob er mit Wehmut in die letzte Heimpartie mit den Löwen nach fünf schwierigen, aber erfolgreichen Jahren geht. Im sei besonders bange vor der letzten Partie in Sonthofen. „Die Heimfahrt wird sicher eine mentale Herausforderung für mich“, so der 57-Jährige, der eine feste Größe bei den Sechzgern darstellte.

    Aber jetzt steht erst einmal der letzte Auftritt in der Kies-Arena auf dem Spielplan. „Hier muss ich mal ein Riesendank an Gilching sagen, wie sie uns aufgenommen haben, wie nett sie mit uns umgegangen sind. Da ist eine Verbindung entstanden.“ Die kleinen Löwen dürfen aufgrund von DFB-Auflagen wegen der beiden Junioren-Bundesliga-Mannschaften ihre Heimspiele nicht am Trainingsgelände austragen, wurden deshalb vom Partnerverein SV Gilching-Argelsried mit der U21 mit offenen Armen aufgenommen, was sicher keine Selbstverständlichkeit ist. „Auch dass es nicht mehr nach Gilching geht, macht mich wehmütig“, so Schmöller, „aber die Entscheidung wurde von mir getroffen“, steht er dazu.

    Tabellarisch geht es für beide Teams um nichts. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Kirchanschöring bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und dem wesentlich besseren Torverhältnis als Dachau in den letzten zwei Spielen nochmals in die Bredouille käme. Die Löwen-U21 hat als Siebter drei Punkte Vorsprung auf den Achten, kann sich nach vorne nicht mehr verbessern.

    „Eigentlich geht’s für beide Teams nur um drei Punkte“, lautet die fachmännische Einschätzung von Schmöller. „Dadurch kann sich ein Spiel frei von jeden taktischen Zwängen entwickeln. Jedoch ist es ein Heimspiel, das wir gewinnen wollen. Außerdem wollen wir uns entsprechend mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden.“

    Der SV Kirchanschöring zählt nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Sechzger-Reserve. Im Hinspiel gab es in der Nähe des Waginger Sees im Landkreis Traunstein ein 0:0. „Wir wissen, dass es gegen Kirchanschöring nie einfach ist. Das ist eine geschlossene Mannschaft, die sehr körperbetont spielt. Mit Sicherheit wird das kein Selbstläufer“, warnt Schmöller.

    Ohnehin gibt es für die U21 kein Team, das im Vorbeigehen besiegt werden kann. In den letzten beiden Spielen konnten die Jungs des scheidenden Trainers immer nur 45 Minuten ihre Leistung abrufen. Auch deshalb gibt der Ex-Profi als Order aus: „Wir wollen endlich mal wieder über 90 Minuten zeigen, was wir können. Wenn du 100 Prozent erreichen willst, dann darfst du nicht nur 50 Prozent investieren“, so seine Maxime. „Wir müssen von Anfang bis Ende Gas geben!“

    Personell kann Schmöller im letzten Heimspiel bis auf die Langzeitverletzten und Collin Beutel (Muskelverletzung) mit der besten Mannschaft gegen Kirchanschöring antreten.


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  • Die Löwen-U21 verabschiedete sich standesgemäß von ihren Fans im letzten Saisonheimspiel mit einem 3:1-Sieg über den SV Kirchanschöring. Nach torloser 1. Halbzeit brach Anian Brönauer den Bann (60.). Leon Tutic legte nach (67.), bevor Ramon Hofmann verkürzen konnte (70). Für die endgültige Entscheidung sorgte Brönauer mit seinem zweiten Treffer (83.).


    Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen, nachdem Leon Tutic einen Ball im Strafraum auf Brahim Moumou gechippt hatte. Mit dem Rücken zum Tor nahm er den Nall über Kopf aus der Drehung direkt, war aber bereits zu nah an Torwart Julian Disterer, brachte die Kugel nicht an ihm vorbei (6.). Ein 17-Meter-Schuss von Moumou in der 12. Minute holte der SVK-Keeper aus dem linken unteren Eck. Vier Minuten später passte Devin Sür tief in den Strafraum auf den gestarteten Samir Neziri, der kam halbrechts aus sieben Metern zum Abschluss, scheiterte aber an Torwart Disterer, der sich ihm entgegenwarf. Der Abpraller kam zu Tutic, dessen Nachschuss aus acht Metern jedoch geblockt wurde (16.). Tutic setzte sich eine Minute später im Strafraum auf der linken Seite schön durch, flankte mit viel Übersicht ans rechte Fünfmetereck, wo Sür aber mit seinem Schuss an Disterer scheiterte. Auch den Nachschuss setzte Sür knapp über die Querlatte (17.). Einmal mehr ging die U21 zu großzügig mit ihren Chancen um. Das hätte sich beinahe gerächt jedoch verhinderte Muck Riedmüller im 1860-Tor in der 23. Minute zweimal den Rückstand. Erst parierte er gegen Manuel Omelanowsky nach einem sehenswerten Steckpass von Julian Galler, dann bei einem Schuss von Samuel Schwarz von der Strafraumgrenze. Nach einer guten halben Stunde war die Partie für Claudio Milican vorbei. Er verletzte sich ohne Gegnereinwirkung. In dieser Phase wurden die Gäste stärker, die kleinen Löwen kamen seltener vors Tor von Kirchanschöring. Ein 25-Meter-Freistoß des Ex-Löwen Thorsten Nicklas wurde sicher Beute von Riedmüller (41.). Im Gegenzug verpasste Neziri eine scharfe Hereingabe von links durch Alexander Mehring an der Fünfmeterkante nur knapp (42.). So ging es torlos in die Pause.

    Nach Wiederanpfiff musste Riedmüller einen Kopfball seines Innenverteidigers Yannik Seils nach Nicklas-Flanke aus dem linken Halbfeld aufs eigene Tor zur Ecke klären (52.). In der 60. Minute due Führung für die Löwen-U21. Moumou hatte sich links durchgesetzt, zielte aus spitzem Winkel aufs kurze Eck. Disterer parierte den Schuss, der Ball kam zum Anian Brönauer, der an der Strafraumkante Maß nahm, flach ins rechte untere Eck zum 1:0 traf. Drei Minuten später hatte Neziri die Riesenchance zum 2:0. Sür hatte ihn halbrechts bedient, vollkommen frei vor Disterer kam er aus zwölf Metern zum Abschluss, scheiterte aber an dem SVK-Keeper (62.). Fünf Minuten später legten die Löwen dann doch nach. Neziri drang von links in den Strafraum, legte in die Mitte auf Brönauer, der nicht selbst abschloss, sondern mit viel Übersicht halbrechts auf Tutic passte, der frei aus neun Metern nur noch zum 2:0 ins rechte Eck einschieben brauchte (67.). Doch drei Minuten später schaffte Kirchanschöring den Anschluss. Eine Ecke von rechts wurde vom zweiten Pfosten nach hinten zu Ramon Hofmann verlängert, der verkürzte vom Elfmeterpunkt auf 1:2 (70.). Nach einer Kontersituation schloss der eingewechselte Alessio Thies im Zentrum aus 20 Metern ab, zielte aber links am Tor vorbei (72.). Einmal mehr gingen die kleinen Löwen leichtfertig mit ihren Konterchancen um. Nach einem weiten Schlag aus der eigenen Hälfte schlug Moumou am linken Fünfmetereck ein Luftloch (82.). Besser machte es Brönauer eine Minute später. Nach einem Zuspiel von Alexander Mehring ging er mit Tempo in den Strafraum, schloss aus zentraler Position aus 14 Metern ab und setzte die Kugel zum 3:1 erneut ins rechte untere Eck (83.). Damit war der Deckel drauf. In der Schlussphase hätten die Sechzger bei mehr Zielstrebigkeit noch nachlegen können, aber es blieb bei drei Treffern in einer unterhaltsamen Partie, bei der es für beide Mannschaften um nichts mehr ging.

    Für U21-Coach Frank Schmöller war es nach fünf Jahren sein letztes Heimspiel. Der 57-Jährige zeigte sich zufrieden mit seiner Mannschaft. „Wir haben in der 1. Halbzeit teilweise richtig ansehnlichen Fußball gespielt, der Ball lief gut. Eigentlich müssen wir frühzeitig den Sack zumachen, die Chancen, die wir vergeben haben, waren teilweise hanebüchen. Unterm Strich war es ein verdienter Sieg.“

    Doch auch dieses Spiel sei ein Spiegelbild der gesamten Saison gewesen. „Wenn man genau ist, dann ist es ein Spiegelbild des gesamten Nachwuchses. Wir spielen gut Fußball, machen dann aber die entscheidenden Tore nicht. Darum geht es aber nun mal im Fußball, deshalb kassierst du die eine oder andere Niederlage, mit der du nicht rechnest.“ Zum Glück hätte sein Team in der 2. Halbzeit „die Dinger gemacht!“

    Der 57-Jährige musste schon zugeben, dass der letzte Heimauftritt unter seiner Führung schon Wehmut bei ihm hervorgerufen habe. „Mit hat jetzt gerade Mario Demmelbauer, der Trainer von Kirchanschöring ein tolles Buch zum Abschied geschenkt. Das ist ja nicht selbstverständlich. Das berührt einem schon, wenn gegnerische Trainer dir ein Geschenk machen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“

    Vor dem Anpfiff der Partie hatte ihm bereits der Abteilungsleiter des TSV Gilching-Argelsried, Stefan Schwartling, im Namen des Vereins einen Maßkrug als Geschenk überreicht. Einen Apfelkuchen bekam er zudem noch von der Wirtsfrau im Sportheim gebacken. „Da sind alles Themen, die ich wahnsinnig zu schätzen weiß und die ich nicht als Selbstverständlichkeit ansehe. Klar bin ich wehmütig. Aber wenn ich sehe, wie wir heute gespielt haben, bin ich mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden.“


    STENOGRAMM, 33. Spieltag, 11.05.2023, 14 Uhr


    TSV 1860 München – SV Kirchanschöring 3:1 (0:0)


    1860: Riedmüller (Tor) – Marosevic, Thönig, Seils, Mehring – Tutic, Dordan (58., Zimmermann), Milican (34., Brönauer) – Sür (64., Thies), Neziri (80., Radonjic), Moumou (88., Zehetbauer).

    Tore: 1:0 Brönauer (60.), 2:0 Tutic (67.), 2:1 Hofmann (70.), 3:1 Brönauer (83.).

    Gelbe Karten: Tutic, Brönauer, Zimmermann, Seils – Huber, Hofmann.

    Zuschauer: 105 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Moritz Fischer (Ebermannsdorf); Assistenten: Markus Hann (Vilseck), Finn Banderob (Steinberg).


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    Nächstes Spiel:




    Liveticker nächstes Spiel:


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  • Am letzten Spieltag einer Saison schwingt immer Wehmut mit. Diesmal besonders, denn nicht nur das Gesicht der Mannschaft wird sich bei der Löwen-U21 verändern, sondern auch die Verantwortlichen auf der Trainerbank. Am Samstag, 18. Mai 2024, geht es für das Team von Frank Schmöller in der Bayernliga Süd beim 1. FC Sonthofen zum letzten Mal um Punkte. Anpfiff in der Baumit Arena (Stadionweg 12, 87527 Sonthofen) ist um 14 Uhr.


    Selbstredend, dass sich der scheidende Coach Frank Schmöller nach fünf Jahren als Trainer der kleinen Löwen mit einem Sieg verabschieden möchte. „Wir würden gerne die drei Punkte auf die lange Rückreise aus dem Allgäu mitnehmen“, sagt er, „aber da wird Sonthofen was dagegen haben. Sie haben eine gute Rückrunde gespielt.“

    Außerdem beklagt der 57-Jährige einige Ausfälle wegen Krankheit. „Wir werden Spieler aufstellen müssen, die noch keine 90 Minuten in dieser Saison gespielt haben.“ So müsse man genau abwägen, wer wie lange spielen kann. „Ein Damjan Dordan oder ein Maxi Karl können nicht über die komplette Spielzeit gehen. Das wird nochmals eine harte Aufgabe.“

    Schmöller möchte, dass sein Team ähnlich auftritt wie zuletzt beim 3:1-Erfolg über den SV Kirchanschöring. „Die Jungs sollen ohne taktische Zwänge nach vorne spielen“, lautet die Devise des Trainers.“

    Das Spiel ist auch gleichzeitig der Abschluss der Saison 2023/2024 für die Löwen-Reserve. Die offizielle Feier fand bereits vergangenen Samstag nach dem Kirchanschöring-Spiel statt, weil viele die Pfingstferien nutzen und möglichst schnell in den Urlaub zu kommen. „Aber auf der mindestens zweistündigen Rückfahrt werden wir nochmals gemeinsam ein Bierchen trinken“, ist sich der Coach sicher.

    Für den Trainer-Routinier ist es nach fünf Jahren kein einfacher Abschied. Er selbst hatte sich am vergangenen Mittwoch mit einer kleinen Feier in Bene’s Kuchel von seinem Kollegen beim TSV 1860 München verabschiedet. „Ich möchte mich bei allen, die mich unterstützt und die mir vertraut haben, bedanken. Dem Verein wünsche ich für die Zukunft alles Gute.“ Schmöller wäre nicht Schmöller, würde er die Botschaft nicht noch mit einem besonderen Zusatz garnieren. „Allen, die mich nicht gemocht haben, sage ich einfach Tschüss!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7877.htm