TSV 1860 München

  • Im Achtelfinale des bayerischen Toto-Pokals haben die Löwen am Dienstagabend, 5. September 2017, Heimrecht. Anpfiff im Grünwalder Stadion gegen Liga-Konkurrent FC Unterföhring ist um 18.60 Uhr. Tickets für die Partie gibt es noch in allen Bereichen.


    Löwen-Trainer Daniel Bierofka betont die Wichtigkeit dieser Partie. „Wir wollen unbedingt eine Runde weiterkommen und unsere Chance wahren, uns über diesen Wettbewerb für den DFB-Pokal im kommenden Jahr zu qualifizieren.“ Außerdem, so der 38-Jährige, warten auf sein Team in der nächsten Runde „attraktive Gegner“.
    Aufgrund der Ferien wurden im Vorverkauf nicht alle Tickets für den Toto-Pokal abgerufen, gibt es erstmals für ein Pflichtspiel der Löwen Karten im freien Verkauf für alle Bereiche. „Ich hoffe, dass noch einige den Weg ins Stadion finden, um uns zu unterstützen.“ Selbst für den Ex-Profi ist das straffe Spielprogramm „ungewöhnlich. Wir haben Anfang September und gegen Unterföhring schon unser 13. Pflichtspiel!“
    Auch deshalb überlegt Bierofka, dem einen oder anderen Spieler, der nicht so im Fokus steht, die Möglichkeit zu geben, „sich in den Vordergrund zu spielen“. Außerdem muss er gleich zwei seiner Stammkräfte ersetzen. Timo Gebhart fällt mit seinem Muskelbündelriss längere Zeit aus, Kapitän Felix Weber könnte spielen, aber das Risiko ist dem Löwen-Trainer zu groß.
    „Felix hat einen Bänderanriss“, erklärt Bierofka. „Den hat er sich bereits letzten Donnerstag im Training zugezogen, hat mit Spritze und Schmerztablette gegen Ingolstadt gespielt.“ Ihm sei die Gefahr zu groß, „dass er die Verletzung verschleppt und sich etwas entzündet“, so der Trainer, der mit Aaron Berzel und Lukas Aigner gleich zwei Alternativen auf der Innenverteidiger-Position hat. „Wir brauchen Felix am Samstag dringender!“
    Der Ausfall von Gebhart ist nicht so leicht zu kompensieren, zumal beim 28-Jährigen noch nicht abzusehen ist, wann er wieder zurückkehrt. Die Mannschaft müsse den Verlust als Kollektiv auffangen, „individuell können wir ihn nicht ersetzen“. Bierofka stellt klar, dass das System mit der Raute, bei dem Gebhart als Zehner vorgesehen war, „garantiert nicht“ gegen Unterföhring zum Zuge kommt.
    Ob Sascha Mölders im Toto-Pokal spielt, will Bierofka mit dem Stürmer „erörtern“. Wie Markus Ziereis und Phillipp Steinhart habe auch er keine Vorbereitung mi t der Mannschaft gehabt, könne nach zwölf Pflichtspielen eine Pause eventuell gut gebrauchen. Noch nicht entschieden hat sich der Löwen-Coach bei der Torwart-Frage. Bisher durfte im Pokal immer Alexander Strobl ran. „Da muss ich nochmals mit unserem Torwart-Trainer drüber reden“, so Bierofka.
    Definitiv abgesagt hat den Löwen Daniel Adlung. „Er hat mich angerufen und gesagt, dass er nicht davon überzeugt sei, dass eine Rückkehr zu Sechzig der richtige Schritt ist.“ Damit ist für Bierofka das Thema abgehakt.
    Ebenfalls kein Thema mehr sind Ylli Sallahi und Kusi Kwame, die zur Probe vorspielten. „Für Ylli kam das Training nach seiner Verletzung noch zu früh. Er will sich jetzt erst mal fit machen“, schließt Bierofka eine Rückkehr des Münchner nicht kategorisch aus. Bei Kwame dagegen habe er mit Kodjovi Koussou, Eric Weeger und Nicholas Helmbrecht für die rechte Abwehrseite genügend Alternativen, eine Verpflichtung mache deshalb keinen Sinn.
    Apropos Koussou: Der flinke Außenbahnspieler, der am vergangenen Dienstag ins Mannschaftstraining eingestiegen war, ist gegen Unterföhring eine Option für den Kader, ebenso wie Benjamin Kindsvater.
    Ansonsten erwartet Bierofka im Pokal gegen den FCU keine andere Partie als in der Liga. „Jedes Spiel von uns hat Pokalcharakter, weil alle Mannschaften gegen uns ihr Maximum geben und sich beweisen wollen. Die Gegner sind immer topmotiviert, hauen alles raus. Ich denke, das wird bis zum Ende der Saison so bleiben.“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 36 Steinhart, 6 Mauersberger, 11 Köppel – 17 Wein, 22 Berzel, 5 Andermatt – 23 Helmbrecht, 9 Mölders, 18 Karger.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) –7 Awata, 13 Siebdrat, 15 Gambos, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 4 Weber (Bänderanriss), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 14 Dressel (Trainingsrückstand), 20 Steer (Aufbautraining), 29 Hursan (Trainingsrückstand), 30 Hipper (Trainingsrückstand).


    FCU: 31 Caruso – 18 Hofmaier, 8 Brandstetter, 4 Kelmendi, 15 Putta – 20 Kostorz, 14 Kain – 30 Schmidt, 16 Mayer, 22 Takahara – 26 Faber.
    Ersatz: 1 Sturm (Tor) – 5 Eder, 6 Kubica, 9 Söltl, 10 Arkadas, 12 Behr, 13 Büchel, 17 Sabbagh, 21 Antonio, 24 Oberrieder, 25 Bittner, 27 Hofmann, 28 Kurija.
    Nicht dabei: 11 Hollering (Kreuzbandriss), 17 Torah (Kreuzbandriss), 27 Morou (Muskelverletzung).


    Schiedsrichter: Michael Bacher (Amerang); Assistenten: Jonas Beinhofer (Murnau), Frank Neff (München).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3262.htm

  • Der Bayerische Rundfunk (BR) zeigt in dieser Saison vier Löwen-Spiele live im TV, zwei davon bis zur Winterpause. Dabei handelt es sich um die beiden Heimspiele gegen den 1. FC Schweinfurt und die SpVgg Bayreuth.


    Die Regionalliga Bayern live im Free-TV: Der Bayerische Rundfunk (BR) überträgt in Kooperation mit der Bayerischen Fußball-Verband (BFV) insgesamt sechs Spiele der Saison 2017/2018, darunter drei Heimspiele und ein Auswärtsspiel des TSV 1860 München. Noch in diesem Jahr zeigt der BR die Topspiele TSV 1860 München - 1. FC Schweinfurt 05 (30. September), Wacker Burghausen - SpVgg Oberfranken Bayreuth (7. Oktober) und TSV 1860 München - SpVgg Bayreuth (31. Oktober). Anstoß ist jeweils um 14.05 Uhr. Die weiteren Live-Partien mit Löwen-Beteiligung werden zeitnah bekanntgegeben.
    „Die Live-Übertragungen im BR geben der Regionalliga Bayern und ihren Vereinen eine weitere tolle Plattform. Zusammen mit SPORT1 und unserer Berichterstattung bei BFV.TV bieten wir den Fans ein attraktives Bewegtbild-Paket. Natürlich steht dabei der TSV 1860 München besonders im Fokus“, erklärt BFV-Präsident Rainer Koch.


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3265.htm

  • Es war der Abend von Nico Karger: Der gebürtige Kronacher sorgte im Achtelfinale des Toto-Pokals gegen den FC Unterföhring mit einem lupenreinen Hattrick für die 3:0-Pausenführung (2., 14. und 23.) und traf in der 2. Halbzeit zum 4:0-Endstand (55.).


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste im Pokal-Achtelfinale auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Felix Weber (Bänderanriss), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Dennis Dressel (Trainingsrückstand), Tobias Steer (Aufbautraining) und Johann Hipper (Trainingsrückstand) verzichten. Sascha Mölders wurde geschont. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Martin Gambos und Lukas Aigner. Benjamin Kindsvater und Nono Koussou standen erstmals nach wochenlanger Verletzungspause wieder im Kader. Das Tor hütete „Pokal“-Keeper Alexander Strobl.
    Spielverlauf: Beinahe wäre schon nach wenigen Sekunden die Löwen-Führung gefallen. Bei einem Rückpass auf Daniel Sturm setzte Markus Ziereis nach, mit Mühe konnte der Torhüter die Kugel zur Ecke klären (1.). Im Anschluss daran legte Ugur Türk den Ball auf Nico Karger ab. Der kam halblinks aus 14 Metern zum Abschluss, hämmerte ihn hoch zum 1:0 ins lange Eck (2.). Die nächste Großchance für die Sechzger fünf Minuten später. Jan Mauersberger legte am Torraum auf Türk ab, der rutschte aber beim Schussversuch weg (7.). Nach einem abgefangenen Ball in der gegnerischen Hälfte konterten die Löwen. Ziereis legte an der Strafraumkante uneigennützig auf den links mitgelaufenen Karger ab, der traf aus elf Metern zum 2:0 (14.). Erst vergab Türk frei vor Keeper Sturm das 3:0 (20.), dann legte er von links quer auf den mitgeeilten Verteidiger Eric Weeger, der jedoch am Fünfmeterraum die Kugel am langen Eck vorbeischob (21.). Zwei Minuten später machte der überragende Karger seinen Hattrick perfekt. Nach einem Pass in die Tiefe auf Ziereis passte der Stürmer mit dem Rücken zum Tor zurück auf Karger, der zog aus 18 Metern ab und traf zum 3:0 flach ins rechte untere Eck (23.). Die Löwen spielten weiter gegen den heillos unterlegenen FC Unterföhring zielstrebig nach vorne. In der 27. Minute war Karger seinem Gegenspieler halbrechts entwischt, wollte aber in der Mitte Ziereis bedienen, anstatt selbst abzuschließen. Somit vergab der Angreifer eine gute Möglichkeit, an diesem Abend seinen vierten Treffer zu erzielen. Es folgten bis zur Pause noch einige gute Angriffe, klare Chancen sprangen aber keine mehr heraus.
    An der Dominanz der Sechzger änderte sich auch im zweiten Durchgang nichts. Eine Hereingabe von rechts durch Helmbrecht konnte am zweiten Pfosten Atila Arkadas gerade noch vor dem einschussbereiten Karger zur Ecke klären (50.). Tor Nummer vier erzielte Karger in der 55. Minute. Nach einem Konter passte er auf Helmbrecht auf die rechte Seite, dessen Schuss landete am linken Pfosten, Karger war zur Stelle, drückte die Kugel zum 4:0 ins leere Tor. Eine Hereingabe von links durch Karger sperrte Ziereis für Helmbrecht frei. Dieser brachte das Kunststück fertig und hämmerte freistehend aus neun Metern den Ball in halbrechter Position über die Querlatte (63.). Unter stehenden Ovationen beendete der vierfache Torschütze Nico Karger vorzeitig seinen Arbeitstag. Für ihn kam Benjamin Kindsvater (66.). Ohne den Goalgetter lief an diesem Abend nichts. Trotz einiger guter Chancen - ein Freistoß vom rechten Strafraumeck durch Nicolas Andermatt ging nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (89.) - blieb es beim 4:0.


    STENOGRAMM, Toto-Pokal, Achtelfinale, 05.09.2017, 19 Uhr


    1860 München – FC Unterföhring 4:0 (3:0)


    1860: 37 Strobl – 2 Weeger, 22 Berzel, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 17 Wein – 5 Andermatt, 21 Türk – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger.
    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 11 Köppel, 16 Kindsvater, 25 Genkinger, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.


    FCU: 1 Sturm – 18 Hofmaier, 8 Brandstetter, 5 Eder, 15 Putta – 17 Sabbagh, 14 Kain – 30 Schmidt, 16 Mayer, 22 Takahara – 26 Faber.
    Ersatz: 23 Shorunkeh-Sawyerr (Tor) – 6 Kubica, 9 Söltl, 10 Arkadas, 20 Kostorz, 25 Bittner, 27 Morou.


    Wechsel: Kindsvater für Karger (66.), Koussou für Mauersberger (67.), Hursan für Wein (77.) – Arkadas für Schmidt (22.), Morou für Eder (46.), Söltl für Faber (77.).


    Tore: 1:0 Karger (2.), 2:0 Karger (14.), 3:0 Karger (23.), 4:0 Karger (55.).


    Gelbe Karten: – Kain, Putta, Söltl.


    Zuschauer: 6.900 im Grünwalder Stadion.


    Schiedsrichter: Michael Bacher (Amerang); Assistenten: Jonas Beinhofer (Murnau), Frank Neff (München).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3266.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…m-toto-pokal-8658189.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8652318.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…nterfoehring-8658177.html

    http://www.abendzeitung-muench…87-8e1b-b1d2dcfcc3fd.html


    http://www.abendzeitung-muench…87-8d27-660c9262d1d9.html


    Daniel Wein äußert sich nach dem Einzug der Löwen ins Viertelfinale des Toto-Pokals.

    https://www.facebook.com/tsv18…/videos/1681191891905628/


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  • Die Löwen spielen im Toto-Pokal-Viertelfinale bei der SpVgg Bayreuth. Das ergab die Auslosung, die Josef Müller (Vizepräsident Lotto Bayern) und Verbands-Spielleiter Josef Janker im Haus des Fußballs vorgenommen hatten.

    „Das ist ein sehr schweres Auswärtsspiel“, sagte Löwen-Verteidiger Jan Mauersberger, der bei der Ziehung zugegen war. „Bayreuth ist gut in die Saison gestartet, das Team ist ein Ligakonkurrent auf Augenhöhe“, erklärte der 32-Jährige
    Noch unklar ist, wann die Partie stattfinden wird. Denn zum eigentlichen Spieltermin am 3. Oktober 2017, dem „Tag der Deutschen Einheit“, gastieren die Löwen in der Regionalliga Bayern bereits beim VfB Eichstätt. „Dies Partie wird definitiv stattfinden“, so Verbands-Spielleiter Josef Janker. „Wir werden mit beiden Vereinen noch über den Termin für das Toto-Pokal-Spiel sprechen müssen.“


    Die Partien des Viertelfinales

    SV Seligenporten – FC Memmingen
    SpVgg Bayreuth – TSV 1860 München
    1. FC Schweinfurt 05 – SpVgg Unterhaching
    TSV 1860 Rosenheim – Würzburger Kickers


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3272.htm

  • Auswärts im Münchner U-Bahn-Bereich: Die Löwen gastieren am Samstag, 9. September 2017, beim VfR Garching. Anpfiff im ausverkauften Stadion am See ist um 14 Uhr.

    Löwen-Chefcoach Daniel Bierofka hat großen Respekt vor dem Gegner. Vor allem, weil er Trainer Daniel Weber bestens kennt. „Wir haben zusammen die A-Lizenz gemacht, uns ein Zimmer geteilt“, erzählt der 38-Jährige. „Für das Spiel muss die Freundschaft ruhen.“
    Weber lege bei der Auswahl seiner Spieler Wert auf Charakter. „Garching ist gut gestartet, steht auf Platz sechs“, so Bierofka. Das Team aus dem Münchner Norden gewann dabei alle vier Auswärtsspiele. „Zu Hause klappt es noch nicht so gut“, sagt der Löwen-Trainer über die bescheidene Bilanz von zwei Unentschieden und zwei Niederlagen im Stadion am See.


    Sechzig auswärts in Garching, oida.

    Tipps von Phillipp Steinhart, der sich im Sommer beim VfR fitgehalten hatte, braucht Bierofka nicht. „Ich kenne Mannschaft und Trainer bestens.“ Trotzdem macht er sich auf einiges gefasst. „Daniel ist immer für Überraschungen gut.“
    Gegen Garching muss der Sechzger-Coach erstmals in der Liga auf Timo Gebhart in der Startaufstellung verzichten. Der 28-Jährige wird mit seinem Muskelbündelriss einige Wochen ausfallen. Da passt es gut, dass er seit Dienstag wieder einige personelle Alternativen mehr im Kader hat. Mit Benjamin Kindsvater, Nono Koussou und György Hursan feierten gleich drei Spieler im Toto-Pokal gegen Unterföhring nach wochenlanger Verletzung ihr Comeback.
    Besonders für Koussou freut es den Coach, obwohl ein Startelf-Einsatz für den kleinen Außenbahn-Spieler noch keine Option ist. „Es tut mir als Trainer gut, wenn er wieder 90 Minuten spielen kann. Nono war letztes Jahr eine der tragenden Säulen in der U21.“ Aufgrund seiner Knieprobleme dürfe man bei ihm aber nicht „überpacen. Wir werden ihn langsam aufbauen.“
    Dagegen rechnet Bierofka fest damit, dass sein Kapitän Felix Weber ins Abwehrzentrum zurückkehrt. „Er kann auf alle Fälle spielen“, hat ihm der 22-Jährige bereits signalisiert. Neben dem Ohlstädter wird auch Sascha Mölders in der Startelf stehen. „Die Pause hat ihm gutgetan. Wir haben mit Sascha an den Grundlagen gearbeitet, damit er wieder schneller regeneriert“, so Bierofka über den 32-Jährigen, der ohne Sommervorbereitung bisher das komplette Spielprogramm in der Liga absolviert hat.
    Seit fünf Pflichtspielen sind die Löwen ohne Gegentor. Auf der anderen Seite blieben sie zuletzt zwei Mal in der Regionalliga ohne eigenen Treffer. Das 4:0 im Pokal gegen Ligakonkurrent FC Unterföhring tat deshalb doppelt gut. „Jeder Sieg ist für das Selbstvertrauen wichtig“, weiß Bierofka. Trotz des kleinen Durchhängers mit den beiden torlosen Remis in Seligenporten und zu Hause gegen Ingolstadt II ist er stolz auf seine Mannschaft. „Davor, wie die Jungs bisher mit dem Druck umgegangen sind, muss ich meinen Hut ziehen.“
    Bedenken, dass sein Team oder vierfach Torschütze Nico Karger nach dem 4:0 gegen Unterföhring abhebt, hat Bierofka nicht. „Nico ist nicht der Typ, der jetzt irgendwelche Parolen raushaut.“ Im Gegenteil. Der 24-Jährige sei ein ruhiger Zeitgenosse. „Er sagt lieber ein Wort zu wenig als zu viel.“
    Das Pokal-Los SpVgg Bayreuth nahm der Löwen-Trainer mit einer stoischen Ruhe. „Es ist halt so. Wir können es sowieso nicht beeinflussen.“ Im Viertelfinale hätte es ohnehin keine leichten Aufgaben mehr gegeben. Das einzige, was ihn tatsächlich stört, ist das Auswärtsspiel: „Das sind knapp 300 Kilometer. Darauf hätte ich verzichten können.“
    Dagegen ist die Partie in Garching mit ihren 25 Kilometern vom Trainingsgelände bis zum Stadion für die Löwen und ihre Fans ein „gefühltes“ Heimspiel.


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    VfR:
    1 Fritz – 15 Suck, 16 Pflügler, 4 Göpfert, 11 Salassidis – 10 D. Niebauer – 17 M. Niebauer, 8 Tugbay - 13Tunc, 27 Staudigl – 29 Eisgruber.
    Ersatz: 24 Brenner (Tor) – 2 Durrans, 3 Hepp, 5 Mayer,12 Weicker, 14 Kotani, 20 Zimmerschied, 21 De Prato, 23 Kovac.
    Nicht dabei: 7 Grill (Leistenverletzung), 18 Belkahia (Bänderriss), 19 Kelmendi (Außenbandanriss)


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 36 Steinhart, 11 Köppel – 17 Wein – 5 Andermatt, 21 Türk – 23 Helmbrecht, 9 Mölders, 18 Karger.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 6 Mauersberger, 7 Awata, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 22 Berzel, 24 Ziereis, 25 Genkinger, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 20 Steer (Aufbautraining), 30 Hipper (Trainingsrückstand), 39 Bonmann (Knieverletzung).


    Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nußdorf/Inn); Assistenten: Torsten Wenzlik (Velden), Alexander Schkarlat (Weidenbach).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3273.htm


    Liveticker tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8665003.html


    http://www.abendzeitung-muench…da-915b-ec11c62cea0b.html

  • Die Löwen beendeten ihre Torflaute in der Liga beim VfR Garching eindrucksvoll, siegten mit 3:0. Die ersten beiden Treffer erzielte der Vierfach-Torschütze aus dem Pokal gegen Unterföhring, Nico Karger. Er traf in der 22. und 31. Minute auf Vorarbeit von Sascha Mölders. Der Routinier selbst traf nach der Pause zum Endstand (58.). Zudem blieben die Sechzger zum sechsten Mal in Folge in einem Pflichtspiel ohne Gegentreffer.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste in Garching auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Aufbautraining), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennert Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und György Hursan. Sascha Mölders kehrte ins Team zurück. Für Christian Köppel verteidigte Phillipp Steinhart auf der linken Seite und Aaron Berzel rückte im Vergleich zum letzten Liga-Spiel für Timo Gebhart in die Anfangsformation.


    STIMMEN Bierofka: „Nach der Führung sind wir in Fahrt gekommen.“


    Spielverlauf: Es dauerte bis zur 9. Minute, ehe die Löwen erstmals gefährlich vors Garchinger Tor kamen. Philipp Steinhart hatte steil auf Nico Karger gespielt, dessen scharfe Hereingabe von links war aber zu ungenau für den gestarteten Sascha Mölders. Kurz danach hätte eine Flanke von Karger beinahe direkt den Weg ins Tor gefunden. Doch ein VfR-Spieler am zweiten Pfosten konnte gerade noch zur Ecke klären (10.). Beinahe wären die Gastgeber in der 13. Minute in Führung gegangen. Nach einer missglückten Kopfball-Rückgabe von Jan Mauersberger kam Manuel Eisgruber aus 14 Metern zum Schuss, scheiterte aber am glänzend reagierenden Marco Hiller. Der Abpraller fiel Emre Tunc an der Strafraumkante vor die Füße. Beim Schuss traf er den Ball nicht richtig, setzte in weit rechts neben das Löwen-Tor. In der 19. Minute hatte Karger auf Mölders durchgesteckt, der legte quer auf Nicholas Helmbrecht, doch Mike Niebauer ging dazwischen, klärte im letzten Moment zur Ecke. Die brachte Steinhart an den zweiten Pfosten, wo Felix Weber mit einem Seitfallzieher artistisch versuchte, den Ball aufs Tor zu drücken, was ihm aber nicht gelang (19.). Drei Minuten später schickte Mölders Mitspieler Karger steil, der ließ halblinks seinen Gegenspieler stehen, überwand aus 16 Meter Ex-Löwe Kai Fritz im Garchinger Tor zum 1:0 (22.). Auf der anderen Seite konnte Mauersberger am Torraum gerade noch Emre Tunc am Abschluss hindern (24.). Eine Steilvorlage von Daniel Suck nahm Dennis Niebauer halbrechts im Strafraum direkt, scheiterte aber mit seinem Schuss an Hiller (28.). Eine Rechtsflanke von Aaron Berzel verlängert Markus Ziereis aus elf Metern mit dem Kopf, die Kugel strich knapp übers linke Kreuzeck (30.). In der 31. Minute erzielte Karger das sechste Löwen-Tor in Folge. Mölders hatte für ihn per Kopf abgelegt, der Stürmer zog halblinks am Strafraum ab, traf zum 2:0 ins rechte untere Eck. Drei Minuten später vergab Eric Weeger die Riesenchance, auf 3:0 zu erhöhen. Mölders hatte ihn im Strafraum halbrechts freigespielt, der Verteidiger setzte aber die Kugel vor Fritz am linken Pfosten vorbei (34.). Nach einer guten und konzentrierten Leistung gingen die Sechzger mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause.
    Die Löwen dominierten auch den Beginn des zweiten Durchgangs, nur war einige Male der letzte Pass zu ungenau. Anders in der 58. Minute - diesmal ohne Beteiligung von Karger. Ziereis hatte von links geflankt, Daniel Wein ließ die Kugel passieren, Mölders war vollkommen frei, vollendete aus acht Metern zum 3:0. Nach einer Kopfballverlängerung von Daniel Suck im Anschluss an einen Freistoß reagierte Hiller auf der Linie glänzend, verhinderte das 1:3 (64.). Im Gegenzug bediente Helmbrecht Mölders, der zog sofort mit links aus 23 Metern ab. Nur um Zentimeter ging die Kugel am linken Pfosten vorbei (65.). Nach einer Rechtsflanke von Zvonimir Kovac kam Dennis Niebauer am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz an den Ball, doch Hiller wehrte den Schuss mit dem Fuß ab (73.). In der 82. Minute scheiterte der eingewechselte Christian Köppel nach Karger-Zuspiel mit seinem Schuss von der Strafraumkante an Fritz. Kurz vor dem Ende hatte der eingewechselte Stefan De Prato nach Kovac-Flanke den Ehrentreffer auf dem Fuß, setzte den Ball aber aus kurzer Distanz aufs Tornetz (88.). So blieb es beim 3:0. Nach zwei torlosen Remis beendeten die Löwen damit eindrucksvoll ihre Ladehemmung, blieben zudem im sechsten Pflichtspiel in Folge ohne Gegentreffer.


    STENOGRAMM, 10. Spieltag, 09.09.2017, 14 Uhr


    VfR Garching – 1860 München 0:3 (0:2)


    VfR: 1 Fritz – 15 Suck, 16 Pflügler, 4 Göpfert, 3 Hepp – 10 D. Niebauer – 17 M. Niebauer, 8 Tugbay - 13 Tunc, 27 Staudigl – 9 Eisgruber.
    Ersatz: 24 Brenner (Tor) – 5 Mayer, 11 Salassidis, 14 Kotani, 20 Zimmerschied, 21 De Prato, 23 Kovac.


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.


    Wechsel: Kovac für Tugbay (63.), Mayer für Tunc (63.), De Prato für Eisgruber (77.) – Kindsvater für Helmbrecht (77.), Köppel für Berzel (77.), Bachschmid für Mölders (86.).


    Tore: 0:1 Karger (22.), 0:2 Karger (31.), 0:3 Mölders (58.).


    Gelbe Karten: Tunc, D. Niebauer – Wein, Berzel.


    Zuschauer: 3.000 im Stadion am See (ausverkauft).


    Schiedsrichter: Matthias Zacher (Nußdorf/Inn); Assistenten: Torsten Wenzlik (Velden), Alexander Schkarlat (Weidenbach).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3275.htm


    Bildergalerie


    http://www.tsv1860.de/de/Bildergalerie/2079.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ber-garching-8668908.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…er-und-noten-8668886.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8665003.html

    http://www.abendzeitung-muench…da-915b-ec11c62cea0b.html

    http://www.abendzeitung-muench…10-8679-b6a8bb366838.html



    Nächstes Spiel:


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  • Gute Nachricht für alle 1860-Fans, die kein Ticket für die ausverkaufte Begegnung der Löwen am Freitag, 15. September 2017, gegen die SpVgg Greuther Fürth II ergattern konnten: SPORT1 überträgt das Spiel live und exklusiv im Free-TV.


    Der Sport-Sender aus Ismaning zeigt das Regionalliga-Topduell des 11. Spieltags zwischen Spitzenreiter TSV 1860 München und dem Siebten, SpVgg Greuther Fürth II, live aus dem Grünwalder Stadion ab 18.55 Uhr (Anstoss: 19 Uhr). Moderatorin Nele Schenker begrüßt die Zuschauer von Giesings Höhen und Thomas Herrmann kommentiert das bayerisch-fränkische Due


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3283.htm

  • Die Löwen laden zum Wiesn-Vorspiel ins Grünwalder Stadion ein. Und zum fünften Mal wird das Grünwalder Stadion in dieser Saison ausverkauft sein, wenn am Freitag, 15. September 2017, die SpVgg Greuther Fürth II kommt. Anpfiff ist um 18.60 Uhr. SPORT1 überträgt die Party live im Free-TV.

    Für Löwen-Trainer Daniel Bierofka ist kein Spiel ein Selbstläufer – schon gar nicht gegen eine Zweitvertretung eines Bundesligisten. „Die Fürther haben viele Spieler mit Profiverträgen in ihren Reihen. Entsprechend gut ausgebildet ist die Mannschaft.“ Außerdem verweist der 38-Jährige auf die Defensivstärke der Kleeblättler mit nur acht Gegentoren. „Aber sie haben auch nur neun geschossen. Das zeigt, wo der Schuh drückt.“
    Gerade deshalb müsse seine Mannschaft „vorne und hinten stabil stehen“. Das ist ihr bisher gut gelungen. Mit sieben Gegentreffern aus zehn Spielen sind sie Liga-Primus. „und vorne sind wir immer für eine Tor gut“, scherzt Bierofka. Denn mit 26 erzielten Treffern sind die Sechzger auch hier top.
    „Am besten ist, wenn wir in Führung gehen. Das macht das Leben leichter.“ Sowohl im Toto-Pokal gegen Unterföhring als auch in Garching war das zuletzt der Fall. Am Ende standen zwei deutliche Siege.


    Stefan Maderer: Der »Leader« bei der SpVgg Greuther Fürth II.

    Mit Nono Koussou und Benjamin Kindsvater besitzt Bierofka zwei zusätzliche Alternativen. Beide haben am Dienstag rund eine Stunde in der U21 gegen den FC Ismaning Spielpraxis gesammelt. „Nono hat sich gut präsentiert. Von seiner Körperlichkeit her braucht er nicht lange, um auf 100 Prozent zu kommen. Auch bei Benji hat das gut ausgesehen.“ Für ihn als Trainer sei das optimal, wenn er eine große Auswahl hat. „Dadurch weiß der gegnerische Trainer nicht, wen ich aufstelle?“
    Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen der Löwen gibt es für Bierofka eigentlich keinen Grund, seine Formation zu ändern. „Den gab es vor dem Garching-Spiel auch nicht und trotzdem habe ich es getan“, sagt er fast trotzig. Auch das System hatte er umgestellt, ließ plötzlich in einem 4-2-3-1 spielen. „Das hat gut funktioniert. Wir sind flexibel. Da lasse ich mir nicht in die Karte schauen“, ist der Ex-Profi immer für Überraschungen gut.
    Gegen Fürth haben die Löwen gleich zwei Serien zu verteidigen. Seit sechs Pflichtspielen (Liga und Toto-Pokal) sind sie ohne Gegentor. Außerdem sind Felix Weber & Co. in dieser Saison in der Liga zu Hause ungeschlagen. „Das wollen wir auch bleiben“, so Bierofka im Brustton der Überzeugung. „Wenn du vorne mitspielen willst, dann ist es entscheidend, dass du daheim regelmäßig punktest. Das ist auch wichtig für die Zuschauer.“
    Es gehe darum, vor eigenem Publikum die richtige Balance zu finden. Nicht nur stürmen und versuchen, Tore zu erzielen. „Ich bin jemand, der sehr auf die Defensive achtet. Auch letztes Jahr hatten wir mit der U21 lange in der Regionalliga die beste Abwehr.“


    Löwen-Spiel gegen Fürth II live im Free-TV auf SPORT1.

    Ob es für ihn etwas Besonderes sei, dass sein Team gegen die Fürther U23 erstmals im neuen Wiesn-Trikot auflaufe, wurde Bierofka gefragt. Dem 38-Jährige entlockte das nur ein müdes Lächeln. „Als Fußballer haben wir mit dem Oktoberfest bis auf die Sponsoren-Termine wenig zu tun. Wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit. Die Wiesn ist mehr was für unsere Fans.“
    Zuletzt konnte Nico Karger positiv auf sich aufmerksam machen. Nach dem Viererpack gegen Unterföhring gelang ihm in Garching ein Doppelpack. „Ich hoffe, dass es so weitergeht. Wir wussten immer, dass Nico diese Qualität hat. Deshalb schauen wir, wo wir noch etwas rauskitzeln können. Manchmal ist er noch zu zögerlich.“
    Die beiden letzten Partien nahm Bierofka dabei ausdrücklich aus. „Da hat er alles richtig gemacht. Nico hat einen tollen Speed und zuletzt hat es auch mit dem Abschluss geklappt.“
    Nur die Vorlieben des 24-Jährigen für Liebesschnulzen, wie er einem Boulevard-Blatt im Interview gestand, kann Bierofka nicht teilen. „Ich hätte eher an Action-Filme gedacht. Aber wenn Nico weiter seine Tore macht, dann kann er so viele Schnulzen anschauen wie er will!“


    VORRAUSSICHTLICHE AUFSTELLUNGEN

    1860:
    1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 7 Awata, 11 Köppel, 13 Siebdrat, 14 Dressel, 15 Gambos, 16 Kindsvater, 19 Aigner, 21 Türk, 25 Genkinger, 29 Hursan, 31 Koussou, 33 Bachschmid.
    Nicht dabei: 3 Koch (Aufbautraining), 8 Seferings (Aufbautraining), 10 Gebhart (Muskelbündelriss), 20 Steer (Aufbautraining), 30 Hipper (Trainingsrückstand), 39 Bonmann (Knieverletzung).


    SGF II: 1 Königsmann – 16 Baldauf, 15 Sollfrank, 3 Burger, 5 Wiedmann – 17 Kartalis, 22 Langer, 6 Kirsch, 10 Derflinger – 7 Maderer, 9 Ammari.
    Ersatz: 12 Kowalewski (Tor) – 2 Tischler, 4 Corovic, 8 Schad, 13 Volz, 18 Sitter, 19 Heinloth, 22 Langer, 23 Yüksel.
    Nicht dabei: Danhof, Jost (beide Trainingsrückstand), Mrkonjic (Knorpelschaden).


    Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Fabian Härle (Germaringen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3289.htm



    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…r-8682616.html?cmp=defrss


    https://www.tz.de/sport/1860-m…uer-bierofka-8682693.html

    http://www.abendzeitung-muench…46-bbeb-782211d7be03.html

    http://www.abendzeitung-muench…f3-a63f-abb90a2cd8ed.html

  • Die Löwen gewannen nach hartem Kampf mit 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth. Nach zwei Aluminiumtreffer vor der Pause sorgte Daniel Wein in der 79. Minute für das „Tor des Tages“. Bitterer Beigeschmack: Felix Weber und Nico Karger schieden bereits in der 1. Halbzeit verletzungsbedingt aus.


    Personal: Löwen-Cheftrainer Daniel Bierofka musste gegen die Fürther U23 auf Sebastian Koch, Simon Seferings (beide Aufbautraining), Timo Gebhart (Muskelbündelriss), Tobias Steer (Aufbautraining), Johann Hipper (Trainingsrückstand) und Hendrik Bonmann (Knieverletzung) verzichten. Nicht im 18er-Kader standen Mohamad Awata, Lennart Siebdrat, Dennis Dressel, Martin Gambos, Lukas Aigner, Lucas Genkinger und György Hursan. Es begann die gleiche Formation wie beim 3:0-Sieg in Garching.


    Spielverlauf: Es waren gerade mal zwölf Sekunden gespielt, da hatte Nicholas Helmbrecht die Riesenchance zur Führung. Halbrechts kam er im Strafraum aus 14 Metern zum Schuss, zielte jedoch am langen Eck vorbei (1.). Auf der anderen Seite kam Sammy Ammari nach einer Linksflanke aus sieben Meter zum Abschluss, sein Schuss wurde geblockt (2.). In der 3. Minute lag der Ball zwar im Kleeblatt-Tor, Sascha Mölders stand aber beim Schuss im Abseits. Eine Rechtsflanke von Eric Weeger in Schulterhöhe erreichte Mölders gerade noch mit dem Fuß, brachte aber aus acht Meter nicht genügend Druck auf den Ball, sodass Timo Königsmann im Fürther Tor parieren konnte (6.). Nach einer abgewehrten Ecke kam Mario Baldauf halblinks aus 18 Metern zum Schuss, Jan Mauersberger köpfte den Ball übers eigene Tor (13.). Eine Flanke von rechts durch Weeger klärte Dominik Sollfrank nach Kopfball von Mölders zur Ecke (18.). Im Anschluss daran kam Felix Weber zum Kopfball, Keeper Königsmann lenkte die Kugel an die Latte (19.). Nach Doppelpass mit Markus Ziereis hatte Mölders etwas Probleme mit der Ballabnahme, dadurch konnte der herauseilende Königsmann den Winkel verkürzen, parierte den Schuss aus 14 Metern (21.). In der 31. Minute musste Kapitän Weber verletzungsbedingt vom Feld. Für ihn kam Christian Köppel, Aaron Berzel rückte in die Innenverteidigung. Nicht nur hier zog sich Schiedsrichter Tobias Schultes mit einigen komischen Entscheidungen den Zorn der Löwen-Fans zu. Vor allem bestrafte er die vielen taktischen Fouls der Fürther nicht konsequent, die damit den Spielfluss der Sechzger zeitweise zum Erliegen brachten. Nach Weber traf es auch Nico Karger, der noch vor der Pause verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Daniel Wein traf mit einem Freistoß kurz vor dem linken Strafraumeck nur die Unterkante der Latte von wo der Ball nach vorne raussprang (44.). So ging es torlos in die Pause.
    Kurz nach Wiederanpfiff kam Mölders gegen zwei Fürther am Torraum an den Ball, setzte ihn per Drehschuss aber ans Außennetz (47.). In der 54. Minute dribbelte Weeger mit Tempo von rechts in den Strafraum, aber Markus Ziereis braucht zu lange, um das Zuspiel zu verarbeiten. Sein Schuss aus zwölf Metern wurde geblockt. Nach einer Ecke verpasste Königsmann die Hereingabe von Wein, aber Mölders hinter dem Keeper kam nicht an die Kugel (59.). Im Anschluss an einen Konter kam Stefan Maderer halbrechts aus 15 Metern zum Schuss, aber Löwen-Keeper Marco Hiller war auf dem Posten (62.). Christian Derflinger versuchte mit einem Distanzschuss Hiller zu überraschen. Ohne Erfolg (76.). Dann endlich das Tor für die Löwen: Nach einer Ecke von Phillipp Steinhart legte Mölders per Kopf die Kugel für Wein ab, der nahm sie per Droppkick, traf aus neun Metern zum 1:0 ins rechte untere Eck (79.). In der 85. Minute knickte Berzel ohne Fremdeinwirkung um, konnte nicht mehr weiterspielen. So mussten die Sechzger die Schlussphase in Unterzahl bestreiten. Mölders (89.) und Benjamin Kindsvater (90.) hatten das 2:0 auf dem Fuß, scheiterten jedoch. Trotzdem seigten die Löwen, blieben damit zu Hause weiter ungeschlagen (5 Siege, 1 Remis), sind seit sieben Pflichtspielen ohne Gegentreffer.


    STENOGRAMM, 11. Spieltag, 15.09.2017, 19 Uhr


    1860 München – SpVgg Greuther Fürth II 1:0 (0:0)


    1860: 1 Hiller – 2 Weeger, 4 Weber, 6 Mauersberger, 36 Steinhart – 22 Berzel, 17 Wein – 23 Helmbrecht, 24 Ziereis, 18 Karger – 9 Mölders.
    Ersatz: 37 Strobl (Tor) – 5 Andermatt, 11 Köppel, 16 Kindsvater, 21 Türk, 31 Koussou, 33 Bachschmid.


    SGF II: 1 Königsmann –2 Tischler, 15 Sollfrank, 3 Burger, 5 Wiedmann – 17 Kartalis, 22 Langer, 10 Derflinger, 16 Baldauf – 7 Maderer, 9 Ammari.
    Ersatz: 12 Kowalewski (Tor) – 4 Corovic, 6 Pelio, 11 Kayaroglu, 13 Danhof, 18 Sitter, 23 Yüksel.



    Wechsel: Köppel für Weber (31.), Kindsvater für Karger (45.), Türk für Ziereis (80.) – Sitter für Langer (52.), Danhof für Ammari (70.), Yüksel für Baldauf (84.).


    Tore: 1:0 Wein (79.).


    Gelbe Karten: Berzel, Mölders, Wein – Derflinger, Sollfrank, Ammari.


    Zuschauer: 12.500 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).


    Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau); Assistenten: Paul Birkmeir (Rohrenfels), Fabian Härle (Germaringen).


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3292.htm


    Presseschau tz und Az:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…-live-ticker-8682616.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…lliga-bayern-8689084.html

    https://www.tz.de/sport/1860-m…lliga-bayern-8689083.html

    http://www.abendzeitung-muench…b9-9800-9429edc0e300.html

    http://www.abendzeitung-muench…9b-9da7-31f90fc0f91a.html

    http://www.abendzeitung-muench…f3-a63f-abb90a2cd8ed.html

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  • Das Spiel der Löwen beim FC Augsburg II wurde gleich doppelt verlegt: Sowohl vom Termin als auch vom Spielort. Es findet nun am Sonntag, 15. Oktober 2017, Anpfiff: 15 Uhr, in der WWK-Arena statt.


    Ursprünglich hätte die Partie im altehrwürdigen Rosenaustadion am Samstag, 14. Oktober, 14 Uhr, gespielt werden sollen. Da aber das Stadion, das auf Trümmern und Schutt aus dem 2. Weltkrieg errichtet wurde, in die Jahre gekommen und nur noch für knapp über 4.000 Zuschauern bei Regionalliga-Spielen zugelassen ist, entschieden sich die Fuggerstädter zum Umzug in die moderne WWK-Arena. Der Vorteil: Das rundum überdachte Stadion bietet 30.660 Zuschauern Platz, davon sind 19.060 Sitzplätz


    http://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/3303.htm