Beiträge von Loewe

    Die Löwen müssen weiterhin um den Klassenerhalt nach der 1:2-Heimiederlage gegen Borussia Dortmund II zittern. Ole Pohlmann hatte die Westfalen jeweils zu Beginn beider Hälften in Führung gebracht (4. und 51.). Mansour Ouro-Tagba war der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1 gelungen. Obwohl die Sechzger die Schlussphase dominierten, kamen sie nicht zu klaren Chancen.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Heimspiel gegen die BVB-Reserve auf Leroy Kwadwo (Rot-Sperre), Valmir Sulejmani (muskulär Probleme), Devin Sür (krank) und Phillipp Steinhart (muskuläre Probleme) verzichten. Julius Schmid spielte in der U21. Nicht im 20er-Kader standen Kaan Kurt, Manfred Starke, Milos Cocic, Niklas Tarnat, Serhat Güler und Eliot Mouteba.

    Spielverlauf: Das Spiel startete mit einer beeindruckenden Choreografie der Fans zum 125-jährigen Gründungsfest der Fußballabteilung im TSV 1860 München. Dazu waren tausende Fähnchen in Weiß und Blau mit dem Jubiläumslogo verteilt worden. Der Auftakt begann anders als perfekt: Schon in der 4. Minute gingen die Gäste in Führung. Michael Eberwein hatte im Strafraum den Ball durchgesteckt, Tim Rieder ließ sich am linken Fünfmetereck durch eine Drehung von Ole Pohlmann düpieren, der hatte freie Schussbahn, traf zum 1:0 mit rechts ins kurze Eck. Direkt nach dem nächsten Angriff wurde Mansour Ouro-Tagba im BVB-Strafraum am Elfmeterpunkt freigespielt, kam aber nicht zum Abschluss, sein anschließender Pass fand keinen Mitspieler (5.). Im Gegenzug sah Max Reinthaler nach Foul an Julian Hettwer die Gelbe Karte. Den Freistoß fünf Meter vorm rechten Strafraumeck setzte Pohlmann über Marco Hiller hinweg an die Latte, den gefährlichen Abpraller konnte die Löwen-Defensive klären (6.). In der 13. Minute dribbelte sich der agile Pohlmann von links im Strafraum durch, sein Schuss aufs lange Eck aus zwölf Metern grätschte Reinthaler zur Seite weg. Nach einer Flanke von Kilian Ludewig von rechts zeigte BVB-Keeper Marcel Lotka eine Unsicherheit, traf den Ball mit der Faust nicht richtig. Dieser sprang nach hinten weg, wo aber keine Löwe stand, der das Missgeschick hätte verwerten können (18.). Die Hausherren waren aber nun offensiv präsenter. Eine harmlose Hereingabe von links durch Franz Roggow wurde gleich zweimal unglücklich von den Sechzgern abgefälscht, am Ende ging der Ball am langen Eck vorbei ins Tor-Aus (21.). Im Gegenzug bediente Fabian Greilinger im Zentrum Morris Schröter, dessen Schuss an der Strafraumkante wurde geblockt, auch der Nachschuss von Julian Guttau fand nicht den Weg aufs BVB-Tor (22.). Ein schöner Pass von Guttau in die Tiefer erlief sich Greilinger, rutschte dann aber an der linken Grundlinie weg (25.). Besser machte es Mansour Ouro-Tagba. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Fynn Lakenmacher auf den 19-Jährigen lief dieser über links alleine auf Lotka zu, brachte den Ball aus kurzer Distanz am Torwart vorbei zum 1:1 im Dortmunder Tor unter (28.). Drei Minuten später sogar die Chance zur Führung. Greilinger hatte von der linken Seite geflankt, Schröter kam aus sieben Metern relativ unbedrängt an den Ball, köpft aber nicht platziert genug, so dass Lotka parieren konnte (31.). Ein 24 Meter-Schuss von Guttau ging in der 34. Minute nur knapp über die Latte. Einen Eckball von links durch Schröter köpfte Reinthaler am zweiten Pfosten aus sechs Metern über das BVB-Tor (39.). Auf der Gegenseite kam Roggow nach einer Pohlmann-Ecke von rechts zum Kopfball, setzte die Kugel aber über den Querbalken (43.). Kurz danach zielte Eberwein einen 20 Metern am linken Pfosten vorbei (44.). So ging es nach einer abwechslungsreichen 1. Halbzeit mit 1:1 in die Kabine.

    Direkt nach fünf Minuten in der 2. Halbzeit lagen die Löwen erneut in Rückstand. Eine flache Hereingabe von rechts durch Antonios Aidonis rutschte auf Pohlmann durch, der hatte plötzlich aus sieben Metern frei Bahn, setzte die Kugel per sattem Linksschuss ins linke untere Eck (50.). Wieder so ein völlig unnötiger Gegentreffer! Nach einem Zuckerpass von Guttau in die Schnittstelle lief der kurz zuvor eingewechselte Joël Zwarts alleine auf Lotka zu, schoss aber aus 13 Metern deutlich links am Tor vorbei (59.). Die Löwen versuchten Dortmund unter Druck zu setzen, die sich nur selten befreien konnten. Aber zunächst fehlte die Präzision im letzten Spieldrittel. Für die Schlussviertelstunde brachte 1860-Cheftainer Argirios Giannikis mit Abdenego Nankishi und Eroll Zejnullahu zwei frische Kräfte gegen die tiefstehenden BVB-Reserve (75.). In der 85. Minute sah Greilinger auch noch seine 5. Gelbe Karte, wird damit im Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen fehlen. Kurz danach wurde ein Schuss des Linksverteidigers im gegnerischen Strafraum geblockt Eine Minute später verweigerte Schiedsrichter Felix Weller den Löwen einen Elfmeter, als Zwarts beim Kopfballversuch im Fünfmeterraum einfach umgerannt wurde. Ansonsten mussten sich die Sechzger vorwerfen lassen, erneut hinten zu nachlässige gewesen zu sein und vorne nicht entschlossen genug agiert zu haben. Damit geht das zittern weiter.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis monierte die Anfangsphase. „Wir sind denkbar schlecht ins Spiel gekommen, haben beim 0:1 zu passiv verteidigt.“ Die Mannschaft hätte aber anschließend eine gute Reaktion gezeigt. „Kurz nach dem 1:1 hatten wir noch die Chance zur Führung.“ Im zweiten Durchgang wollten die Löwen an die Leistung zum Ende der 1. Halbzeit anknüpfen. „Dann bekommen wir nach einem Konter wieder ein schnelles Gegentor“, sah der 43-Jährige dadurch den nächsten Nackenschlag. „Wir hatten wieder die Chance zum Ausgleich.“ Diesmal wurde sie aber nicht genutzt. „In der Schlussphase haben wir es dann mit der Brechstange versucht, ohne zu klaren Möglichkeiten zu kommen. Gegen eine Mannschaft wie Borussia Dortmund II mit dieser hohen Qualität ist es schwer, zweimal zurückzukommen.“ Die Niederlage findet Giannikis ärgerlich, „aber wir haben es immer noch selbst in der Hand, die Klasse zu halten“, hält er nichts von Pessimismus. Die Reaktion der Fans, die die Mannschaft mit „Wir woll’n euch kämpfen sehen“-Rufen verabschiedete, konnte der Löwen-Trainer nachvollziehen: „Sie haben uns klasse unterstützt, sie dürfen zurecht enttäuscht von der Niederlage sein.“

    BVB-Coach Jan Zimmermann freute sich, „dass wir die gute Phase der letzten Woche bestätigen konnten in einem engen Spiel, in dem der Gegner bis zum Schluss alles versucht hat.“ Besonders lobte er die Moral des Teams, bei dem viele Verträge auslaufen. „Obwohl es heute für uns nur um die Goldene Ananas ging, spricht für die Jungs, mit welcher Leidenschaft sie die Führung in den letzten 15 Minuten verteidigt haben.“


    STENOGRAMM, 36. Spieltag, 04.05.2024, 14 Uhr


    1860 München – Borussia Dortmund II 1:2 (1:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 11 Greilinger – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 27 Ouro-Tagba – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 15 Richter (Tor) – 5 Zejnullahu, 9 Zwarts, 10 Vrenezi, 14 Nankishi, 18 Kloss, 20 Reich, 32 Bangerter, 35 Glück.

    BVB II: 35 Lotka (Tor) – 15 Aidonis, 23 Pfanne, 5 Suver, 3 Guille Bueno – 6 Azhil, 8 Roggow – 20 Hettwer, 14 Eberwein, 30 Pohlmann – 27 Elongo-Yombo.

    Ersatz: 31 Ostrzinski (Tor) – 7 Bamba, 9 Otuali, 10 Michel, 11 Butler, 13 Pudel, 16 Lütke-Frie, 19 Tattermusch, 48 Klußmann.

    Wechsel: Zwarts für Lakenmacher (57.) , Zejnullahu für Frey (75.), Nankishi für Ouro-Tagba (75.), Vrenezi für Schröter (82.), Reich für Ludewig (82.) – Buttler für Eberwein (69.), Michel für Hettwer (69.), Tattermusch für Elongo-Yombo (89.), Lüttke-Frie für Pohlmann (89.).

    Tore: 0:1 Pohlmann (4.), 1:1 Ouro-Tagba (28.), 1:2 Pohlmann (51.).

    Gelbe Karten: Reinthaler, Lakenmacher, Greilinger –.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), Lothar Ostheimer (Pfaffenhofen an der Ilm); Vierter Offizieller: Tobias Wittmann (Wendelskirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7860.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-4867372/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…chockt-die-loewen,UBnBM1G


    https://www.tz.de/sport/1860-m…n-loewen-zr-93051459.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…iannikis-zr-93051081.html


    https://www.abendzeitung-muenc…r-den-tsv-1860-art-977482


    https://www.abendzeitung-muenc…tmund-2-samstag-ende-471/


    https://www.abendzeitung-muenc…ren-die-note-5-art-977466


    https://www.weltfussball.de/sp…hen-borussia-dortmund-ii/






    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/rot…v-1860-muenchen-m1-240510


    https://www.bfv.de/spiele/rot-…9FK000000VS5489B3VS8P6BMU


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen empfangen am Samstag, 4. Mai 2024, Borussia Dortmund II. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Die Niederlage im S-Bahn-Duell gegen Unterhaching hallt noch nach. „Wir sind selbstkritisch genug um zu wissen, dass es ein schlechtes Ergebnis und in der 2. Halbzeit ein schlechtes Spiel von uns war“, sagt Argirios Giannikis. Der Cheftrainer wehrt sich dagegen, die Niederlage an der Personalie Max Reinthaler festzumachen. „Er hat sich nach seiner Verletzung im Training gut präsentiert, war zwei Wochen schmerzfrei gewesen.“ Gegen die kopfballstarken Hobsch und Fetsch sei er die logische Wahl gewesen. „Generell ist das Spiel nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, sieht er die komplette Mannschaft in der Verantwortung.

    Die Löwen waren in Unterhaching in einem 4-4-2 angetreten. Ob dieses System auch gegen die BVB-Reserve eine Option sei, wurde Gianniks gefragt? „Das werde ich nicht verraten“, sagte er. Schon mehrmals habe man in dieser Saison mit zwei Spitzen gespielt, unter anderem gegen Ulm. Das sei auch nicht das Problem gewesen. „Wir haben viele Bälle in die Box bekommen, leider sind wir zu selten zum Abschluss gekommen, weil das Timing gefehlt hat“, bemängelte der 43-Jährige.

    Gegen Borussia Dortmund kehrt Kilian Ludewig wieder ins Team zurück. Sein Fuß hätte vor dem Haching-Spiel im Training reagiert, weswegen er keine Option für den Kader war. Eliot Muteba fehlte wegen einer Magen-/Darmverstimmung. Diesmal fallen Valmir Sulejmani und Phillipp Steinhart wegen einer Muskelverletzung aus, Devin Sür muss krankheitsbedingt passen, Leroy Kwadwo fehlt zum letzten Mal rotgesperrt.

    Obwohl der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf fünf Punkte geschmolzen ist, wird der Löwen-Trainer nicht unruhig. „Nach unserer Serie mit acht gewonnen Spielen und elf Punkten Vorsprung bin ich auch nicht euphorisch geworden“, erklärt er. „Unsere Ausgangsposition ist immer noch gut, wir haben es selbst in der Hand.“ Aber man müsse sich wieder auf die Sachen besinnen, „die uns stark machen. Das sind die Basiselemente: In die Zweikämpfe zu kommen, die Passwege zuzustellen, Bälle zu erobern, den Gegner daran zu hindern, sein Offensivspiel aufzuziehen.“ Auf der anderen Seite müsse sein Team bei eigenem Ballbesitz zielstrebig nach vorne spielen, komplett seine Aufgaben erfüllen. „Alle sind sich der Situation bewusst. Die Jungs wissen um ihre Verantwortung und die Wichtigkeit des Spiels gegen Dortmund. Wir werden eine Mannschaft auf den Platz bringen, die unbedingt gewinnen will.“

    Zweite Mannschaften sind immer schwer auszurechnen, weil man nie weiß, wer dem Spieltagskader angehört. Die BVB-Reserve steht mit sieben Punkten mehr als die Löwen derzeit auf Platz zehn. „Dortmund hat sich in den letzten drei Spielen wieder gefangen, verfügt über eine sehr gute Offensive. Aber wir haben schon gezeigt, dass wir starke Offensiven speziell zu Hause kontrollieren und Spiele gewinnen können“, so Giannikis. „Es ist eine Mannschaft die aus einem 4-2-3-1 agiert, offensiv ein 4-3-3 herstellt und mit Ole Pohlmann einen Unterschiedsspieler in ihren Reihen hat.“ Ihn müsse man im Verbund ausschalten. Ansonsten machen die tiefen Laufwege und das schnell Spiel nach vorne den BVB II aus.

    Ob er von Unterhaching, das in Halle spielt, und Ingolstadt, das Waldhof Mannheim empfängt, Schützenhilfe erwarte, wurde der Löwen-Trainer gefragt? „Wir schauen auf uns. Der absolute Fokus gilt unserer Leistung. Das Leben ist kein Wunschkonzert. Zu Hause sind wir immer in der Lage, auch gute Mannschaften zu schlagen.“ Besonders mit den Fans im Rücken. Auf dies sei immer verlass: „Sie haben trotz der großen Enttäuschung in Unterhaching eine tolle Reaktion gezeigt“, lobt Giannikis den Löwen-Anhang und sieht in ihnen ein wichtiges Faustpfand für das Heimspiel.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 35 Glück, 11 Greilinger – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Nankishi – 9 Zwarts.

    Ersatz: 12 Schmid, 15 Richter (beide Tor) – 2 Kurt, 5 Zejnullahu, 8 Starke, 10 Vrenezi, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 27 Ouro-Tagba, 19 Lakenmacher, 30 Cocic, 31 Tarnat, 32 Bangerter, 38 Güler, 39 Mouteba.

    Nicht dabei: 21 Kwadwo (Rot-Sperre), 22 Sulejmani (muskulär Probleme), 23 Sür (krank), 24 Winkler (Aufbau nach Kreuzbandriss), 36 Steinhart (muskuläre Probleme).

    BVB II: 35 Lotka (Tor) – 15 Aidonis, 23 Pfanne, 18 Papadopoulos, 3 Guille Bueno – 6 Azhil, 30 Pohlmann, 8 Roggow – 20 Hettwer, 11 Butler, 27 Elongo-Yombo.

    Ersatz: 1 Kirsch, 31 Ostrzinski (beide Tor) – 5 Suver, 7 Bamba, 9 Otuali, 10 Michel, 13 Pudel, 14 Eberwein, 16 Lütke-Frie, 17 Göbel, 19 Tattermusch, 25 Brunner, 29 Nischalke, 39 Aning

    Nicht dabei: 4 Irorere (Fußverletzung), 22 Besong (5. Gelbe Karte), 32 Kamara (Verletzung unbekannt), 33 Estevao (Verletzung unbekannt), 37 Semic (Verletzung unbekannt).

    Schiedsrichter: Felix Weller (Neunkirchen); Assistenten: Fabian Porsch (Hamburg), Lothar Ostheimer (Pfaffenhofen an der Ilm); Vierter Offizieller: Tobias Wittmann (Wendelskirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7857.htm

    Die Löwen-U21 unterlag dem neuen Tabellenführer SV Erlbach mit 1:2. Die Gastgeber hatten nach der Führung von Christopher Obermeier nach einer Ecke alles im Griff (21.), erhöhten durch Alexander Gordok zum 2:0-Pausenstand (36.),. Nach Wiederanpfiff stellten die kleinen Sechzger durch einen sehenswerten Treffer von Brahim Moumou den Anschluss her (55.), schafften es aber in der Folge nicht, nochmals nachzulegen gegen abgezockte Gastgeber.


    Erstmals wurden die kleinen Löwen in der 8. Minute gefährlich. Einen Freistoß an der linken Außenlinie im Halbfeld brachte Brahim Moumou scharf an den Fünfmeterraum, wo aber Teo Marosevic und Yannik Seils verpassten (8.). Auf der anderen Seite kam Maximilian Sammereier nach einer abgewehrten Ecke an der Strafraumkante zum Abschluss, doch Leon Tutic blockte den Schuss (11.). Ansonsten neutralisierten sich die beiden Teams, hielten sich gegenseitig vom Strafraum fern. Das Tor für die Gastgeber fiel nach einem Eckball von rechts durch Leonhard Thiel. Der eingelaufene Innenverteidiger Christopher Obermeier verlängerte die Hereingabe am ersten Pfosten mit dem Kopf, die Kugel landete unhaltbar für Julius Schmid zum 1:0 im langen Eck (21.). Die Führung spielte Erlbach in die Karten, zumal die kleinen Löwen keine Lücke in der gut gestaffelten Defensive der Hausherren fanden und diese mit der breiten Brust des Tabellenzweiten die Kontrolle übernahmen. In der 35. Minute kam Simon Hefter nach einem Steckpass halbrechts zum Schuss, scheiterte aber aus 13 Metern an 1860-Keeper Schmid. Anschließend brachten die Sechzger den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Sammereiner passte auf Thiel, der legte mit dem Rücken zum Tor an der Strafraumgrenze auf Alexander Gordok ab, der Mittelfeldspieler zog noch an einem Löwen-Verteidiger vorbei, schloss dann aus 15 Metern mit rechts ab und traf ins linke untere Eck zum 2:0 (36.). Erlbach erteilte in dieser Phase den jungen Löwen Anschauungsunterricht in Abgeklärtheit und Effektivität, spielte den Zwei-Tore-Vorsprung souverän in die Pause.

    Der eingewechselte Jeremie Zehetbauer konnte sich nach Wiederanpfiff auf der linken Seite durchsetzen, seine flache Hereingabe strich aber am langen Eck vorbei, ohne dass ein Mitspieler drangekommen wäre (49.). Die Sechzger-Reserve versuchte nun, die Erlbacher unter Druck zu setzen, war offensiv wesentlich präsenter als in der 1. Halbzeit. Vor allem Zehetbauer machte Betrieb. In der 55. Minute erzielte Moumou mit einem sehenswerten Treffer den Anschluss. Leon Tutic hatte die Kugel auf ihn abgelegt. Vom linken Strafraumeck zog er nach innen, schloss mit rechts ab, sein Schuss drehte sich ins lange Eck, sprang vom Innenpfosten über die Linie. Drei Minuten später spielte Tutic einen Steckpass auf den gerade eingewechselten Anian Brönauer, der zog sofort aus der Drehung aus 20 Metern ab, doch SVE-Keeper Andreas Steer tauchte ab, fischte die Kugel aus dem linken Eck (57.). Beinahe wäre in die gute Phase der Löwen das 3:1 gefallen. Sebastian Hager hatte nach schnellem Umschaltspiel in den Lauf von Hefter gespielt, der kam frei aus 13 Metern zum Abschluss, aber Schmid kam ihm entgegen, reagierte per Fußabwehr (65.). Die Gastgeber standen nun wieder defensiv kompakter. In der 86. Minute hatte Spielertrainer Lukas Lechner, der sich selbst sechs Minuten zuvor eingewechselt hatte, die Chance zur endgültigen Entscheidung. Von der Strafraumkante lupfte er den Ball über Schmid, aber auch übers 1860-Tor. So blieb es weiterhin spannend, doch die kleinen Löwen bekamen keine Chance mehr, um den Lucky Punch zu setzen. Mit diesem Erfolg übernahm Erlbach zumindest für einen Tag die Tabellenführung in der Bayernliga Süd.

    U21-Coach Frank Schmöller fand, dass sein Team gut in die Partie gekommen sei. „Die ersten 20 Minuten haben wir gut gespielt und kompakt gestanden, dann machen wir wieder zwei individuelle Fehler.“ Erst habe man die Ecke unnötigerweise hergeschenkt, dann hätte die klare Zuordnung gefehlt. „Bis dahin war der Gegner nervös, der schlecht verteidigte Standard war dann für Erlbacher der Dosenöffner. Wir hatten Glück, dass wir nur mit 0:2 in die Pause gehen.“

    Dort schien der 57-Jährige die passenden Worte gefunden zu haben. Die taktischen Umstellungen funktionierten auch. „Wir wollten mutiger sein, emotionaler und leidenschaftlicher spielen. Leider machen wir dann nur das Anschlusstor.“ Nach dieser starken Phase der Sechzger hätte sich der Gegner wieder gefangen. „Wir konnten dann nicht mehr für große Gefahr vorm gegnerischen Tor sorgen. Aber kein Vorwurf: In der 2. Halbzeit haben wir alles versucht, aber die ersten 45 Minuten waren schon sehr ärgerlich!“


    STENOGRAMM, 32. Spieltag, 03.05.2024, 18.60 Uhr


    SV Erlbach – TSV 1860 München 2:1 (2:0)


    1860: Schmid (Tor) –Thönig, Seils, Zimmermann, Mehring (87., Thies) – Tutic, Agbowo (62., Dordan), Milican (75., Seidl) – Marosevic, (46., Zehetbauer), Neziri (57., Brönauer), Moumou.

    Tore: 1:0 Obermeier (21.), 2:0 Gordok (36.), 2:1 Moumou (55.).

    Gelbe Karten: Hahn – Zimmermann, Milican.

    Zuschauer: 692 in der Holzbau Grübl Arena Erlbach.

    Schiedsrichter: Dominik Kappelsberger (Aßling); Assistenten: Mustafa Kücük (Feldkirchen), Ronny Schmidt (Emmering).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7859.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…irchanschoering-m1-240511


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…DD4000000VS5489B4VSAUO6GA

    Für die Löwen-U21 geht es am drittletzten Spieltag in der Bayernliga Süd am Freitag, 3. Mai 2024, zum Top-Team SV Erlbach. Anpfiff in der Holzbau Grübl Arena Erlbach (Petzenthal 31, 84567 Erlbach) ist um 18.60 Uhr.


    Seit vier Spielen sind die kleinen Löwen ungeschlagen. Im letzten Auswärtsspiel erkämpfte sich das Team von Trainer Frank Schmöller bei Spitzenreiter Schwaben Augsburg beim 2:2 sogar einen Punkt, war über die 90 Minuten gesehen sogar einen Tick besser als der Gegner. Nun kommt die nächste Prüfung für die Sechzger-Talente. Der SV Erlbach aus dem nur 1.200 Einwohner zählenden Pfarrdorf im Landkreis Altötting liegt nur einen Zähler hinter Tabellenführer Schwaben Augsburg und hat noch alle Möglichkeiten, den direkten Aufstieg in die Regionalliga perfekt zu machen.

    „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass das eine große Herausforderung für uns wird“, so U21-Coach Schmöller. „Wir wollen uns richtig gut präsentieren und am Ende auch was mitnehmen“, lässt der 57-Jährige keine Zweifel daran, dass dies keine Ausflugsfahrt wird. Dazu fordert er „eine außergewöhnliche Leistung“ seiner Mannschaft.

    Schließlich erwartet die kleinen Löwen in Erlbach eine stimmungsvolle Kulisse. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Holzbau Grübl Arena waren über 1.000 Zuschauer gekommen. Jetzt, bei Flutlicht, könnten es sogar noch ein paar mehr werden. Schließlich geht es für den SVE um die Meisterschaft und den Regionalliga-Aufstieg. Da neben Erlbach nur Schwaben Augsburg, der FC Deisenhofen und der TSV Nördlingen die Lizenz für die Regionalliga beantragt haben, stehen die Chancen gut für die Oberbayern.

    1860-Coach Frank Schmöller sieht einige Gründe, wieso der SV Erlbach ein Kandidat für den Bayernliga-Titel in der Südgruppe ist. „Es ist eine sehr kompakte, sehr stabile Mannschaft, die wenige Chancen braucht, um Tore zu erzielen.“ Darüber hinaus verfüge das Team von Trainer Lukas Lechner über ein gutes Umschaltspiel. „Es ist eine gewachsene Mannschaft mit einer Jetzt-erst-recht-Mentalität, die sich in den letzten Jahren immer wieder punktuell verstärkt hat. Erlbach hat sich zu einem hochspannenden Projekt entwickelt.“

    Personell wird es keine großen Änderungen bei den kleinen Löwen geben. Bisher kamen keine neuen Ausfälle hinzu, also muss Schmöller nur auf die Langzeitverletzten verzichten. Am Donnerstag stieg Yannik Seils wieder ins Training ein. Bei dem Innenverteidiger bleibt abzuwarten, wie er dies verkraftet. „Wenn alles gutgeht, wird er mit nach Erlbach fahren“, erklärt der Löwen-Trainer. „Wir müssen schauen, dass wir die richtige Mischung finden, um Erlbach Paroli zu bieten.“

    Gerade vor der Kulisse – es werden bis zu 1.500 Zuschauer erwartet – können sich sein Team beweisen, so der Löwen-Trainer. „Dazu brauchen wir aber 90 Minuten Konzentration und taktische Disziplin.“ Man müsse kontrolliert spielen, dürfe nicht zu früh zucken, wie Schmöller es beschreibt. „Wir müssen wissen, wann wir zucken und wann wir kompakt stehen müssen.“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7855.htm

    Die Löwen verloren nach drei ungeschlagenen Spielen ausgerechnet im S-Bahn-Derby bei der SpVgg Unterhaching mit 0:2. Die Treffer durch Tobias Stiefler (31.) und Patrick Hobsch (54.) fielen nach Kopfbällen. Die Sechzger waren zwar optisch überlegen, im letzten Spieldrittel fehlte jedoch die Präzision und Durchschlagskraft.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im S-Bahn-Duell lediglich auf den rotgesperrten Leroy Kwadwo verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Kaan Kurt, Eroll Zejnullahu, Valmir Sulejmani, Devin Sür, Killian Ludewig, Milos Cocic, Niklas Tarnat, Moritz Bangerter und Eliot Muteba. Erstmals durfte der 17-jährige Rechtsverteidiger Lukas Reich auf der Bank Platz nehmen.

    Spielverlauf: Die Mannschaften kamen mit 20-minütiger Verspätung aufs Spielfeld, weil ein Spruchband die Fluchttür im Gästeblock versperrt hatte. Danach ging’s aber immer noch nicht los, das SEK der Polizei postierte sich am Spielfeldrand. Es dauerte weitere 15 Minuten, bis Schiedsrichter Patrick Alt die Teams zum Anpfiff bat. Erstmals halbwegs gefährlich wurden die Gastgeber in der 3. Minute, als Simon Skarlatidis einen Freistoß aus dem Halbfeld an den rechten Pfosten flankte, Raphael Schifferl mit dem Kopf dran kam, aber weit rechts neben das Tor köpfte. Nach einem Angriff über rechts passte Fynn Lakenmacher in die Mitte auf Joël Zwarts, der legte für Morris Schröter ab, dessen Schuss mit dem linken Innenrist ging aber weit und hoch übers linke Eck (13.). Eine Freistoßflanke von rechts durch Tim Rieder wurde immer länger und senkte sich gefährlich aufs linke Kreuzeck, René Vollath hatte aber aufgepasst, kam noch mit der Hand dran und konnte so den Einschlag verhindern (18.). Ein verdeckter Schuss von Maurice Krattenmacher nach Skarlatidis-Ablage aus 18 Metern wurde sichere Beute von Marco Hiller im 1860-Tor (26.). In der 31. Minute war es passiert. Eine Ecke von rechts durch Skarlatidis an den ersten Pfosten verlängerte Manuel Stiefler per Kopf zum 1:0 für Unterhaching ins lange Eck. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt äußerst überraschend. Nach einer Ablage von Lakenmacher im Strafraum konnte Ex-Löwe Markus Schwabl den Abschluss von Julian Guttau halblinks aus acht Metern gerade noch mit einer Grätsche vereiteln (35.). Zwei Minuten später setzte sich Fabian Greilinger auf der linken Seite durch, ließ sich trotz Körperkontakt im Strafraum nicht fallen, seine Hereingabe von der Grundlinie nahm Lakenmacher direkt aus der Luft, traf den Ball aber nicht voll, so dass Vollath den Schuss problemlos aufnehmen konnte. Vielleicht hätte er besser den Ball für den hinter ihm postierten Zwarts durchgelassen (37.). Die Löwen waren nun agiler, machten Druck. Doch der letzte Pass, die letzte Flanke waren zu unpräzise. Eine Hereingabe von rechts durch Schröter an den zweiten Pfosten klärte Schwabl zur Ecke (44.). Diese wurde kurz ausgeführt, der Ball kam zu Marlon Frey im Zentrum. Der nahm aus 20 Metern Maß, sein strammer Schuss lenkte Vollath über den Querbalken (45.). So blieb es beim 0:1-Rückstand der Sechzger zur Pause.

    Unverändert gingen beide Mannschaften in die 2. Halbzeit. Die erste Chance des zweiten Durchgangs hatten die Löwen. Eine Ecke von links durch Schröter köpfte Max Reinthaler im Rückwärtslaufen aufs Tor, konnte den Ball aber nicht platzieren (50.). Eine Minute später flankte Michael Glück von rechts flach nach innen, Schröter fiel im Strafraum, die Löwen forderten Elfmeter, aber Schiri Alt ließ weiterlaufen (51.). Auf der anderen Seite prüfte Aaron Keller mit einem Schuss von der Strafraumkante Hiller, der den Ball aus dem linken unteren Eck holte (52.). Zwei Minuten später war es passiert. Dennis Waidners Flanke aus dem linken Halbfeld verlängerte Patrick Hobsch gegen Greilinger aus sieben Metern mit dem Kopf ins linke untere Eck zum 2:0 (54.). Eine Ecke von links durch Guttau köpfte Reinthaler genau auf den Körper von Vollath, der den Ball mit einem Reflex über die Querlatte lenkte (68.). Kurz danach war es der eingewechselte Abdenego Nankishi, der den eingelaufenen Glück am kurzen Pfosten bediente, der Österreicher konnte das Zuspiel mit dem Kopf jedoch nicht mehr aufs Tor drücken (69.). Fast im Gegenzug hatte Hobsch die Riesenchance zum 3:0. Schwabl bediente ihn von rechts mustergültig, vollkommen frei scheiterte der Torjäger aus sieben Metern am glänzend reagierenden Hiller (71.). Kurz danach kam der 17-jährige Lukas Reich zu seinem Comeback. In der 76. Minute konterte Unterhaching. Keller ging auf der linken Seite an Reich vorbei, visierte das kurze Eck an, jedoch tauchte Hiller ab und parierte den Schuss zur Ecke. In der 86. Minute verhinderte Reich gegen den völlig freistehenden Boipelo Mashigo das 0:3, indem er den Schuss aus acht Metern zur Ecke blockte. So blieb es beim 0:2 aus Sicht der Löwen, die ausgerechnet nach drei ungeschlagenen Spielen im S-Bahn-Duell wieder verloren.


    STENOGRAMM, 35. Spieltag, 28.04.2024, 19.30 Uhr


    SpVgg Unterhaching – 1860 München 2:0 (1:0)


    UHA: 1 Vollath (Tor) – 23 Schwabl, 37 Schifferl, 8 Stiefler, 3 Lamby – 30 Skarlatidis, 39 Waidner, 7 Krattenmacher, 16 Keller – 11 Fetsch, 34 Hobsch

    Ersatz: 22 Scherger (Tor) – 2 Zentrich, 4 Stark, 6 Westermeier, 19 M. Welzmüller, 20 Leuthard, 26 Bauer, 38 Mashigo, 42 Adu.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 35 Glück, 4 Verlaat, 16 Reinthaler, 11 Greilinger – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau – 9 Zwarts, 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 15 Richter (Tor) – 8 Starke, 10 Vrenezi, 14 Nankishi, 18 Kloss, 20 Reich, 27 Ouro-Tagba, 36 Steinhart, 38 Güler.

    Wechsel: M. Welzmüller für Fetsch (64.), Mashigo für Krattenmacher (83.), Stark für Skarlatidis (88.), Adu für Hobsch (88.) – Ouro-Tagba für Lakenmacher (61.), Nankishi für Schröter (61.), Reich für Glück (72.), Güler für Zwarts (72.).

    Tore: 1:0 Stiefler (31.), 2:0 Hobsch (54.).

    Gelbe Karten: Schwabl, M. Welzmüller, Skarlatidis, Stiefler – Ouro-Tagba.

    Zuschauer: 14.250 im uhlsport-Sportpark (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Patrick Alt (Illingen); Assistenten: Timo Klein (Kaiserslautern), Justin Hasmann (Wiebelskirchen); Vierter Offizieller: Assad Nouhoum (Oberweikertshofen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7854.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/unterhac…-2024-liga-4867360/ticker


    https://www.br.de/nachrichten/…obleme-der-loewen,UBFydgg


    https://www.tz.de/sport/1860-m…muenchen-zr-93039233.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-2-0-469/


    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/


    Nächste Spiele:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…russia-dortmund-m2-240504


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…8B8000000VS5489B3VS8P6BMU


    https://www.weltfussball.de/sp…a-dortmund-ii/liveticker/

    Die Löwen-U21 erkämpfte sich nach einer schwachen 1. Halbzeit und 0:2-Rückstand am Ende noch ein 2:2 gegen den TSV 1896 Rain. EtiennePerfetto (18.) und Michael Senger (35.), hatten die Gäste in Führung gebracht. Justin Thönig (58.) und Anian Brönauer trafen zum Ausgleich (68.). Damit sind die kleinen Sechzger seit vier Spielen unbesiegt.


    Die erste Chance hatten die Gäste. Jannik Schuster flankte aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten, Siegfried Kübler nahm die Hereingabe direkt, setzte sie aber aus 14 Metern rechts neben das Tor (3.). Bei einem Konter in Gleichzahl rechneten alle mit einem Pass auf Gabriel Hasenbichler in der Mitte, aber Rechtsverteidiger Benjamin Krist schloss halbrechts aus zwölf Metern ab, Muck Riedmüller war auf dem Posten, vereitelte den Schuss (8.). Die erste Möglichkeit hatten die kleinen Löwen in der 12. Minute. Alessio Thies hatte den Ball an der rechten Eckfahne erobert, flankte an den zweiten Pfosten auf Jeremie Zehetbauer, der beim Abschluss aber entscheidend gestört werden konnte. Sechs Minuten später ging Rain in Führung. Michael Senger hatte an der linken Grundlinie Claudio Milican düpiert, er legte die Kugel zurück an die Fünfmeterkante, wo Etienne Perfetto ungehindert zum 1:0 einschießen konnte (18.). U21-Coach Frank Schmöller war unzufrieden, schimpfte immer wieder mit seiner Mannschaft, dass sie viel zu passiv sei. Nach einer Flanke von Thies verpasste erst Samir Neziri, der anschließende Schuss von Zehetbauer wurde geblockt, der Ball kam zu Brahim Moumou, der halblinks aus 13 Metern nur eine bessere Rückgabe zu Torwart Florian Rauh fertigbrachte (28.). In der 32. Minute konnte Rauh im Duell mit Neziri die Kugel nicht entscheidend klären, aber weder Zehetbauer noch Neziri kamen im Strafraum zum Abschluss. Drei Minuten später erzielten die Gäste sogar das 2:0. Einen Distanzschuss konnte Riedmüller nur nach vorne abwehren, Senger schaltete am schnellsten, schob die Kugel aus spitzem Winkel über den Löwen-Keeper hinweg ins kurze Eck (35.). Ein Drehschuss von Neziri aus 15 Metern kam zu zentral, stellte Rauh im Rainer Tor vor keinerlei Probleme (39.). Eine Rückgabe von Moumou hoch aufs eigene Tor konnte Riedmüller in der 41. Minute gerade noch über die Querlatte lenken. Schiedsrichter Peter Frank gab indirekten Freistoß für Rain. Jannik Schuster schoss aus neun Metern in die Mauer, den Nachschuss setzte Krist übers 1860-Tor (43.). Mit 0:2 aus Löwen-Sicht ging’s auch in die Pause.

    Nach Wiederanpfiff gaben die Löwen Gas. Der eingewechselte Collin Beutel kam halbrechts aus 13 Metern zum Abschluss, Torhüter Rauh lenkte den Ball um den linken Pfosten (49.). Ein 25-Meter-Schuss von Justin Thönig überraschte Rains Keeper, der den Ball nur mit Mühe ins Tor-Aus lenken konnte (57.). Die anschließende Ecke von links brachte Moumou in die Mitte, Thönig sprang am Höchsten, setzte die Kugel zum Anschlusstreffer aus sieben Metern unter die Latte (58.). In der 68. Minute der Ausgleich. Nach einem Freistoß von Moumou kam der eingelaufene Anian Brönauer zum Kopfball, versenkte die Kugel im linken unteren Eck zum 2:2. Aber auch die Gäste hatten ihre Chance. Nach einer Ecke von rechts durch Senger kam Eugen Belousow am langen Pfosten zum Kopfball, traf aber aus sechs Metern nur die Oberkante der Latte (79.). Auf der anderen Seite legte der eingewechselte Tobias Seidl von links den Ball quer auf Leon Tutic, der halbrechts im Strafraum aus 13 Metern zum Abschluss kam, seine Direktabnahme ging aber links am Tor vorbei (83.). Beinahe hätte der eingewechselte Matija Radonjic mit seiner ersten Aktion den Siegtreffer erzielt, aber er kam verpasste einen Freistoß aus dem Halbfeld mit dem Kopf am Fünfmeterraum nur knapp (90.+1). Kurz danach war Schluss. Die kleinen Löwen sind nach dem 2:2 seit vier Spielen in Folge unbesiegt.

    „Wir haben die 1. Halbzeit total verschlafen, waren lahmarschig, ohne Körpersprache und -spannung“, schimpfte Trainer Frank Schmöller. „Dadurch haben wir es dem Gegner viel zu einfach gemacht. Ich habe nicht verstanden, was wir da gespielt haben.“ Es sei eine Mischung aus Angsthasen- und Sommer-Fußball gewesen.

    „In der Pause gab es eine sehr deutliche Ansage, die teilweise nicht druckreif war“, erklärte der 57-Jährige. „Danach haben wir in der 2. Halbzeit auch nicht alles richtig gemacht, aber mit Mentalität, mit Biss gespielt und wollten es erzwingen“, sah er plötzlich den Willen bei seiner Mannschaft gegeben. „Gerechterweise haben wir das 2:2 gemacht.“ Etwas trauerte er der Chance von Leon Tutic nach. „Das ist eine Hundertprozentige. Da musst du das 3:2 machen. Kein Vorwurf an den Spieler!“ Seine Mannschaft hätte im zweiten Durchgang ihr wahres Gesicht gezeigt. „Ich kann mit dem Punkt leben, weil die Mannschaft mit Charakter das Ruder rumgerissen hat.“


    STENOGRAMM, 31. Spieltag, 27.04.2023, 14 Uhr


    TSV 1860 München – TSV 1896 Rain 2:2 (0:2)


    1860: Riedmüller (Tor) – Milican (57., Brönauer), Thönig, Zimmermann, Mehring – Tutic, Agbowo, Moumou (90., Radonjic) – Thies (46., Marosevic), Neziri (76., Seidl), Zehetbauer (46., Beutel).

    Tore: 0:1 Perfetto (18.), 0:2 Senger (35.), 1:2 Thönig (58.), 2:2 Brönauer (68.).

    Gelbe Karten: Zehetbauer, Moumou – Schröder, Krist, Biermann.

    Zuschauer: 200 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Peter Frank (Lauf a.d.Pegnitz); Assistenten: Michael Bäumel (Breitenbrunn), Maximilian Sieber (Altensittenbach).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7853.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/sv-…v-1860-muenchen-m2-240503


    https://www.bfv.de/spiele/sv-e…DO0000000VS5489B4VSAUO6GA

    Der TSV 1860 München hat die 3. Liga-Zulassung für die Saison 2024/25 erhalten. Dies bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB).


    Insgesamt bescheinigt der DFB dem TSV 1860 mit der Lizenzerteilung die wirtschaftliche sowie technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit. Die vom DFB erteilten Auflagen spiegeln im Wesentlichen die Erwartungen der Geschäftsführung wider und sind im Lizenzierungsverfahren vor allem im wirtschaftlichen Bereich üblich und aus unserer Sicht unkritisch.

    Somit ist der TSV 1860 in der kommenden Saison in der 3. Liga ohne Bedingungen offiziell spielberechtigt.

    Ein erfolgreiches Lizenzierungsverfahren ist Voraussetzung für die Teilnahme an der 3. Liga. Vereine müssen die zahlreiche wirtschaftliche sowie technisch-organisatorische Kriterien erfüllen. Durch das Lizenzierungsverfahren gewährleistet der DFB einen ordnungsgemäßen Saisonablauf der 3. Liga.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7847.htm

    Nach drei Auswärtsspielen in Folge empfängt die Löwen-U21 am Samstag, 27. April 2024, in der Bayernliga Süd den TSV 1896 Rain. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist um 14 Uhr.


    Tabellarisch geht es für die U21 nicht mehr um viel. Als Siebter hat das Team von Trainer Frank Schmöller sowohl nach vorne als auch nach hinten fünf Punkte Abstand. Ganz anders bei den letzten vier Gegnern in dieser Saison. „Für jeden geht es um was“, erklärt Schmöller. Das sei auch bei Rain der Fall. „Die müssen aufpassen, dass sie nicht hintenreinrutschen!“ Genauer gesagt: Drei Punkte liegen die Lechstädter nur vor dem 14. Platz, auf dem die Abstiegsrelegation droht.

    „Wir müssen alles hochfahren, bereit sein und uns strecken“, sagt der 57-jährige Löwen-Coach. „Rain kommt über Physis und Geschlossenheit, hat sich in der Rückrunde stabilisiert, ist eine äußerst unangenehme Mannschaft.“ Als Beleg führt Schmöller an, dass der ehemalige Regionalligist zuletzt gegen das Spitzenteam FC Deisenhofen ein 3:3 erkämpfte. „Wir sind also gewarnt und müssen von der ersten Minute wach sein!“

    Die kleinen Löwen starteten zuletzt eine kleine Serie, sind seit drei Spielen, allesamt auswärts, ungeschlagen. In der letzten Partie gab es bei Tabellenführer Schwaben Augsburg ein beachtenswertes 2:2. Doch erneut muss Schmöller auf einen wichtigen Spieler verzichten. Yannik Seils hat sich für Samstag krank abgemeldet. „Damit fehlt uns der einzig gelernte Innenverteidiger. Das ist natürlich eine Schwächung, aber es gibt Alternativen im Kader. Wir werden schon die richtigen aus dem Lostopf ziehen.“

    Die Situation sei, wie sie ist. „Sowohl die Spieler als auch wir als Trainer müssen das Beste daraus machen und das Optimale rausziehen“, macht Schmöller in Zweckoptimismus. Da die Profis erst am Sonntagabend in Unterhaching spielen, hofft Schmöller, dass viele Löwen-Fans zum Heimspiel nach Gilching kommen und sein Team lautstark unterstützen. „Das würde uns freuen. Das hat sich die Mannschaft nach dieser Saison verdient. Ansonsten geben wir Vollgas“, verspricht der am Saisonende scheidende Trainer.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7848.htm

    Die Löwen gastieren am Sonntag, 28. April 2024, zum S-Bahn-Duell bei der SpVgg Unterhaching. Anpfiff im uhlsport Sportpark ist um 19.30 Uhr. Die Partie ist live bei Magenta Sport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Die Löwen haben noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als sie zu Hause in Unterzahl – Michael Glück hatte Gelb-Rot gesehen – mit 0:1 der SpVgg Unterhaching unterlagen. „Wir wollen die gleiche Energie wie gegen Saarbrücken in der 2. Halbzeit auf den Platz bringen, defensiv gut stehen und mutig nach vorne agieren“, sagt 1860-Chefcoach Argirios Giannikis. Das Ziel, da macht der 43-Jährige kein Geheimnis daraus, ist zu gewinnen und damit vorzeitig die Klasse zu sichern.

    Die Woche hatte der Löwen-Trainer einige Termine. Da war der „Neue Biss des Löwen“, die wirtschaftliche und sportliche Ausrichtung der Geschäftsführung, die im Beisein von Giannikis den Fans in der SechzgerAlm vorgestellt wurde. Oder der Löwenstammtisch im Bayerischen Landtag, wo der Coach ebenfalls seine Aufwartung machte. Last but not least die 125-Jahr-Feier der Fußball-Abteilung mit Präsentation der Jahrhundertelf. Alle drei Veranstaltungen waren für Giannikis „eine Bestätigung, dass Sechzig ein Riesenklub mit einer außergewöhnlichen Historie ist“. Besonders freute sich der aktuelle Coach, dass er bei der Jubiläumsveranstaltung Werner Lorant als Jahrhundert-Trainer bekanntgeben durfte. „Das war eine Ehre für mich!“ Ohnehin sei er bei solchen Terminen immer gespannt, was ihn erwarte. „Ich bin neugierig und mache viele neue Bekanntschaften.“

    Informationen zum Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching.

    Giannikis freut sich auf das S-Bahn-Duell in der Peripherie von München, vor allem auf die Kulisse. „Ich denke, dass uns dort wieder viele Löwenfans unterstützen – ähnlich wie in Regensburg. Wir wollen als Sieger vom Platz gehen“, lässt er keinen Zweifel an der Ausrichtung. Ob es ein Ziel sei, die um sechs Punkte bessere Spielvereinigung in der Tabelle noch abzufangen, wurde der Trainer gefragt. „Das haben wir nicht in der eigenen Hand, auch wenn wir am Sonntag dort gewinnen. Unser Ziel ist es zunächst, den Klassenerhalt so schnell wie möglich unter Dach und Fach zu bringen.“

    Bis auf den nach seiner Roten Karte gegen Saarbrücken für zwei Spiele gesperrten Leroy Kwadwo „sind alle Spieler gesund und einsatzfähig“, wie Giannikis wissen lässt. Nach dem Platzverweis gegen Kwadwo kam der 19-jährige Tim Kloss zur 2. Halbzeit, machte seine Sache mehr als ordentlich. „Unabhängig von seinem Tor hat Tim in der Dreierkette eine tolle Leistung gezeigt“, lobt ihn der Trainer. Er habe ihn eingewechselt, weil er ihm das zugetraut habe, so Giannikis. „Sobald wir das Gefühl haben, dass die jungen Spieler in der Lage sind, der Mannschaft so zu helfen, damit sie Spiele gewinnt, werden wir sie reinwerfen.“

    Haching spielt als Aufsteiger eine gute Saison. Die Arbeit, die dort geleistet wird, erkennt auch Giannikis an. „Es ist eine fleißige Mannschaft, die gute Abläufe hat. Sie spielt sehr zielstrebig nach vorne, ist mit ihren beiden Spitzen sehr gefährlich in der Box.“ Dazu stehe das Team sehr kompakt in der Defensive. „Wir werden versuchen, die Lücke zu finden, um gefährlich zu werden. Wenn du gewinnen willst, dann musst du dir Chancen erarbeiten und Tore schießen.“

    Sechzig radelt.

    Leicht wird es auf jeden Fall nicht, schließlich stellt die Spielvereinigung die fünftbeste Heimmannschaft, hat mit 33 Zählern nur zwei Punkte weniger auf dem Konto als Spitzenreiter Ulm. Zudem sei Unterhaching mit seiner Spielstärke in der Lage, jeden Gegner in der 3. Liga vor Probleme zu stellen. „Meine Mannschaft weiß um die Wichtigkeit des Spiels – für uns, für die Fans und das ganze Umfeld.“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    UHA: 1 Vollath (Tor) – 23 Schwabl, 37 Schifferl, 8 Stiefler, 3 Lamby – 30 Skarlatidis, 39 Waidner, 6 Westermeier, 16 Keller – 11 Fetsch, 34 Hobsch

    Ersatz: 22 Scherger, 24 Heide (beide Tor) – 2 Zentrich, 7 Krattenmacher, 19 M. Welzmüller, 20 Leuthard, 26 Bauer, 27 Hoops, 31 Schmid, 38 Mashigo, 40 Grob, 42 Adu, 43 Lautenbacher, 44 Hirtlreiter.

    Nicht dabei: 4 Stark (Jochbeinverletzung), 5 J. Welzmüller (Knieprobleme), 10 Maier, (Knieverletzung), 15 Obermeier (Aufbautraining), 21 Zimmermann (muskuläre Probleme), 49 Ortel (Sprunggelenkverletzung).


    1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 35 Glück, 11 Greilinger – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Nankishi – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 12 Schmid, 15 Richter (beide Tor) – 2 Kurt, 5 Zejnullahu, 8 Starke, 9 Zwarts, 10 Vrenezi, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 22 Sulejmani, 23 Sür, 27 Ouro-Tagba, 30 Cocic, 31 Tarnat, 32 Bangerter, 36 Steinhart, 38 Güler, 39 Mouteba.

    Nicht dabei: 21 Kwadwo (Rot-Sperre), 24 Winkler (Aufbau nach Kreuzbandriss).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7851.htm


    Veranstaltung "Der neue Biss des Löwen und die Kraft des Rudels" in der Löwenalm am Trainingsgelände

    Die beiden Geschäftsführer Christian Werner und Oliver Mueller präsentierten gestern Abend ihre Vorstellung zur wirtschaftlichen und sportlichen Ausrichtung der Zukunft des TSV 1860 München.

    Eine äußerst interessante Veranstaltung, die für Transparenz sorgen soll.

    Einige wichtige Punkte:

    - Der Preis für die Dauerkarten (Stehplatz) bleiben unverändert, die Sitzplatz-Dauerkarten werden zur neuen Saison "moderat" erhöht.

    - Der unbestritten lästige Zaun vor der Stehhalle wird zur neuen Spielzeit auf 1,10 m abgesenkt.

    - Es laufen Gespräche mit der LH München zur Zukunft und mögliche Optionen rund um das Grünwalder Stadion ohne dies an die große Glocke zu hängen

    - Für die kommenden Saison ist kein Verlust bei den Sponsoring-Erlösen zu befürchten

    - Vom BZ (Bündnis Zukunft) hat noch niemand direkt mit der Geschäftsführung gesprochen, dort spricht man lieber mit der Presse

    - Die Kader der Zukunft sollen jeweils massiv mit Spielern aus den eigenen Reihen (NLZ) bestückt werden

    - Mehr Spieler aus der Region

    - Neuverpflichtungen nur mit "Löwen-DNA", die u.a. auch eine vertraglich vereinbarte Patenschaft für eine Nachwuchsmannschaft aus dem NLZ übernehmen müssen

    Eine sehr ausführliche Zusammenfassung der gestrigen Veranstaltung ist auf Sechzger.de zu lesen:


    https://sechzger.de/der-neue-b…IbvJVq3NnFUh5IsP9vS3zIoqT


    Frank Schmöller hat die Verantwortlichen des TSV 1860 München informiert, dass er in der neuen Saison nicht mehr als Trainer der Bayernliga-Mannschaft des TSV 1860 München zur Verfügung stehen wird. Sein Nachfolger als U21-Trainer wird der bisherige U17-Trainer Felix Hirschnagl.


    Frank Schmöller, der als Spieler mit dem Hamburger SV den DFB-Pokal gewinnen konnte, kam im Sommer 2019 zu den Münchner Löwen. Er absolvierte bislang 127 Spiele als Trainer der Bayernliga-Mannschaft und konnte dabei einen Schnitt von 1,50 Punkten pro Spiel erreichen. Ende des Jahres 2023 sprang Frank als Interimstrainer bei den Profis ein und coachte die Profimannschaft in den Spielen in Bielefeld und Mannheim.

    „Es waren fünf unglaubliche Jahre, die ich beim TSV 1860 München verbringen durfte“, sagt Frank Schmöller. „Ich habe sehr viele großartige und engagierte Menschen kennenlernen dürfen und werde auch deswegen dem Verein immer verbunden bleiben. Seit 21 Jahren stehe ich nahezu jeden Tag auf dem Fußballplatz und freue mich nun sehr, eine Pause machen zu können. Ich möchte mich mindestens ein halbes Jahr auch mal um andere Dinge kümmern und entdecken, was die Welt außerhalb des Fußballs für mich zu bieten hat. Ich wünsche dem TSV 1860 München und insbesondere meinem Nachfolger Felix Hirschnagl alles Gute und viel Erfolg.“

    Dankbar zeigt sich Dr. Christian Werner. „Frank hat sich in einer schwierigen Situation als absoluter Teamplayer bewiesen“, so der Geschäftsführer Sport der Löwen. „Er ist als Interimstrainer der Profis eingesprungen, als der Verein ihn gebraucht hat. Dafür hat er seinen Urlaub verschoben und sich voll in den Dienst des TSV 1860 gestellt. Dafür und für seine Verdienste rund um die U21-Mannschaft sowie die Ausbildung von Talenten danke ich ihm recht herzlich. Wir freuen uns alle darauf, ihn beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund II im Grünwalder Stadion noch einmal gebührend zu feiern.“

    „Frank Schmöller war ein Glücksgriff für die Münchner Löwen“, so der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Manfred Paula. „Seine Persönlichkeit, seine Erfahrung und seine Expertise werden uns sehr fehlen. Er hat Jahr für Jahr mit seinen jungen Teams eine sehr gute Rolle in der Herren-Bayernliga gespielt und Spieler weiterentwickelt. Gleichzeitig blicken wir nun aber nach vorne und freuen uns, mit Felix Hirschnagl einen neuen Trainer präsentieren zu können, der nicht nur die höchste Trainer-Lizenz für den Nachwuchs besitzt, sondern in seinen 5 Jahren bei den Junglöwen als U15-Trainer und vor allem als Cheftrainer der U17-Bundesligamannschaft bewiesen hat, dass er Spieler für den Profifußball entwickeln kann. Der nächste Schritt als Trainer im Übergangsbereich ist die logische Konsequenz im Sinne der Trainerentwicklung in unserem NLZ. Sowohl Frank als auch Felix wünsche ich für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg.“

    „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe, die ich beim TSV 1860 München übernehmen darf“, sagt Felix Hirschnagl. „Das vergangene Jahr war durchaus herausfordernd für mich, denn die Lehrgänge im Rahmen der A+ Lizenz fanden meist im Westen der Republik statt, so dass ich oft erst kurz vor den Spielen wieder zur U17 zurückkam, um sie auf die Bundesliga-Partien einzustellen. Umso mehr freut es mich, dass sich die Mühe ausgezahlt hat. Ich habe meine Laufbahn bei den Löwen zusammen mit Frank Schmöller begonnen und über die Jahre einen regen Austausch mit ihm gepflegt. Ich schätze ihn als Menschen sehr und bin froh, eine von ihm geformte Mannschaft übernehmen und entwickeln zu dürfen.“

    Felix Hirschnagl absolvierte mit der U17-Bundesliga-Mannschaft bislang 65 Spiele. Seit Ende 2023 ist er Inhaber der A+ Lizenz. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat diese Ausbildungsstufe erst im vergangenen Jahr eingeführt. Bei der A+ Trainer-Lizenz steht die Förderung junger Talente im Hochleistungs- und Übergangsbereich der Leistungszentren im Fokus. Sie ist die höchste Ausbildungsstufe für den Fußballnachwuchs. Mit dieser Lizenz darf auch in der Regionalliga der Männer und bis zur Bundesliga der Frauen trainiert werden.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7835.htm


    Presse:


    https://www.tz.de/sport/1860-m…chen-auf-zr-93023303.html


    https://www.abendzeitung-muenc…t-den-tsv-1860-art-974193

    Die Löwen schafften in Unterzahl das Comeback und holten beim 1:1 gegen den 1. FC Saarbrücken einen Punkt. Nach einer Fehlerkette gelang Kai Brünker bereits in der 9. Minute der Führungstreffer für die Saarländer. Noch vor der Pause hatte Leroy Kwadwo nach einer vermeintlichen Notbremse Rot gesehen (44.). Den Ausgleich erzielte der 19-jährige Tim Kloss per Kopfball mit seinem ersten Profitor (84.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Heimspiel gegen Saarbrücken auf Morris Schröter (muskuläre Probleme), Maximilian Reinthaler (Trainingsrückstand), Devin Sür (Aufbautraining), Valmir Sulejmani (muskuläre Probleme) und Daniel Winkler (Trainingsrückstand) verzichten. Julius Schmid, Milos Cocic und Moritz Bangerter spielten zeitgleich in der U21. Nicht im 20er-Kader standen Kaan Kurt, Eroll Zejnullahu und Niklas Tarnat.


    Spielverlauf: Die Anfangsphase war hart umkämpft, beide Teams neutralisierten sich weitgehend. Nach einem Ballverlust durch Michael Glück im Aufbau ging es schnell. Calogero Rizzuto schickte auf der rechten Seite Simon Stehle auf die Reise, der passte an der Strafraumseite in die Mitte, Jesper Verlaat rutschte auf dem nassen Rasen weg, wodurch Kai Brünker hinter ihm vollkommen blank stand. Aus neun Metern schlenzte er unhaltbar für Marco Hiller die Kugel ins rechte untere Eck zum 1:0 (9.). In der 20. Minute kam Luca Kerber aus stark abseitsverdächtiger Position am rechten Strafraumeck zum Abschluss, Hiller parierte den Schuss, der Richtung Tor sprang, wo Kilian Ludewig die Situation auf Kosten einer Ecke entschärfte. Auf der anderen Seite zog Marlon Frey halblinks nach Ablage von Eliot Muteba aus 20 Metern mit links ab, zielte aber knapp am langen Eck vorbei (22.). Eine scharfe Hereingabe von rechts durch Tim Civeja nach Freistoß fälscht Kerber aufs 1860-Tor ab, Hiller konnte jedoch den Ball im Nachfassen aufnehmen (30.). Nach einer Ecke von links durch Julian Guttau kam Joël Zwarts am kurzen Eck aus acht Metern zum Kopfball, sein Aufsetzer fälschte Manuel Zeitz über den eigenen Kasten ab (33.). Glück hatten die Löwen nach einem erneuten Freistoß von rechts durch Civeja, dass Zeitz in der Mitte den Ball aus acht Metern nicht sofort unter Kontrolle bracht, so der Schuss geblockt werden konnte (42.) Kurz danach brachte Kwadwo den Saarbrückener Stehl, nachdem er ihn ausgespielt hatte, kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall, Schiedsrichterin Fabienne Michel zeigte erst Gelb, entschied sich dann anders und zückte die Rote Karte (44.). Den fälligen Freistoß aus 17 Metern setzte Civeja in die Wolken (45.). So ging es für die Löwen mit 0:1-Rückstand und einem Mann weniger in die Pause.


    Nach Wiederanpfiff ging Civeja an der linken Grundlinie innen durch, schloss dann aus spitzem Winkel ab, doch Hiller hatte aufgepasst, parierte den Schuss aus kurzer Distanz (48.). Genauso wie zwei Minuten später. Eine weite Flanke von Rizzuto köpfte Brünker zurück in die Strafraummitte. Artistisch brachte Kerber den Ball aufs Tor. Hiller war jedoch zur Stelle, kratzte die Kugel aus dem linken Kreuzeck und lenkte ihn an die Latte (50.). Eine Rechtsflanke von Tim Rieder nahm Frey im Zentrum aus 14 Metern mit vollem Risiko direkt, sein Aufsetzer wurde aber von einem Abwehrspieler übers Tor gelenkt (56.). Nach einem Konter legte Greilinger gegen Julian Günther-Schmidt den Ball von der linken Seite in die Mitte, wollte dann mit rechts abschließen, sein Schuss wurde jedoch geblockt (66.). Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld zirkelte Guttau mit links vors Tor, aber kein Löwe kam an das Spielgerät, so dass es FCS-Keeper Tim Schreiber problemlos aufnehmen konnte (68.). Nach einem Schuss des eingewechselten Fynn Lakenmacher reklamierten die Sechzger Handspiel von Zeitz, der den Ball mit dem Arm zur Ecke abgewehrt hatte. Doch Schiedsrichterin Michel sah kein vorsätzliches Handspiel (71.). In der 72. Minute verfehlte Frey erneut mit einer Direktabnahme im Anschluss an eine Ecke aus 15 Metern das Saarbrücker Tor. Einen Pass in die Tiefe von Abdenego Nankishi verpasste Lakenmacher um einen Schritt am Fünfmeterraum (75.). Löwen-Trainer Argrios Giannikis setzte in der Schlussphase alles auf eine Karte, brachte mit Albion Vrenezi und Mansour Ouro-Tagba zwei frische Offensivkräfte (78.). Der Ausgleich fiel nach einem Eckball von rechts durch Vrenezi. Tim Kloss war mit dem Kopf am zweiten Pfosten zur Stelle, traf zum 1:1 unter die Latte (84.). Es war das erste Profitor für den 19-jährigen Innenverteidiger. Gegen konsternierte Saarländer drängten die Löwen angefeuert von ihren Fans in der Schlussphase sogar auf den Siegtreffer, doch dieser wollte nicht mehr fallen. Mit dem Remis sind die Sechzger nun seit drei Partien ungeschlagen.


    TRAINERSTIMMEN


    „Das Spiel begann für uns denkbar schlecht gegen einen guten Gegner“, musste Löwen-Trainer Argirios Giannikis einräumen. „Die Mannschaft hat sich von dem Rückstand in der 1. Halbzeit nicht mehr erholt.“ Der 43-Jährige monierte die vielen Ballverluste und die Rote Karte kurz vor der Pause. „Wir waren verunsichert, haben die Pause gebraucht, um uns neu auszurichten und mit mehr Mut erneut ranzugehen.“ Giannikis lobte die Moral, „gegen einen solchen Gegner in Unterzahl zurückzukommen. Wir haben leidenschaftlich verteidigt und wollten Standards herausholen.“ Ein solcher führte den zum Ausgleich durch den jungen Tim Kloss, den der Löwen-Trainer zur 2. Halbzeit eingewechselt hatte, um die Abwehr zu stabilisieren. „Wir haben uns für den Aufwand belohnt und sind nun seit drei Spielen ungeschlagen.“ Wermutstropfen ist die Verletzung von Kilian Ludewig. „Er ist im Krankenhaus, wir müssen jetzt schauen, ob es eine schwere Prellung oder ein Bruch ist“, gab Giannikis wenig Anlass zu Hoffnung, dass es keine schwere Verletzung ist.

    Saarbrückens Coach Rüdiger Ziehl sprach von einer riesengroßen Enttäuschung. „Die 1. Halbzeit war richtig gut. Wir haben wenig zugelassen und uns einige Chancen erspielt. Was gefehlt hat, war das zweite Tor.“ Auch der Start nach der Pause sei noch in Ordnung gewesen. „Danach kam eine Phase, wo wir wenig Tempo hatten. Der Gegner hat in Unterzahl gespürt, dass noch was geht. Letztlich haben wir es uns selbst zuzuschreiben, dass wir nach einem Standard den Ausgleich kassieren. Der Auswärtspunkt heute ist für uns nicht gut, weil wir die komplette 2. Halbzeit in Überzahl gespielt haben. Der Ausrutscher“, so Ziehl nach drei Siegen in Folge, „ist total unnötig. Wir können uns in den letzten vier Spielen nichts mehr leisten!“


    STENOGRAMM, 34. Spieltag, 20.04.2024, 14 Uhr


    1860 München – 1. FC Saarbrücken 1:1 (0:1)


    1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 37 Frey, 6 Rieder – 39 Mouteba, 7 Guttau, 14 Nankishi – 9 Zwarts.

    Ersatz: 15 Richter (Tor) – 8 Starke, 10 Vrenezi, 11 Greilinger, 18 Kloss, 19 Lakenmacher, 27 Ouro-Tagba, 36 Steinhart, 38 Güler.

    FCS: 1 Schreiber (Tor) – 29 Boeder, 8 Zeitz, 17 D. Becker – 7 Rizzuto, 6 Sontheimer, 19 Gaus – 33 Kerber, 23 Civeja – 22 Stehle, 9 Brünker.

    Ersatz: 30 Paterok (Tor) – 10 Rabihic, 11 Biada, 14 Uaferro, 15 R. Becker, 20 Günther-Schmidt, 25 Naifi.

    Wechsel: Greilinger für Ludewig (29.), Kloss für Muteba (46.), Lakenmacher für Zwarts (69.), Vrenezi für Nankishi (78.), Ouro-Tagba für Frey (78.) – Rabihic für Rizzuto (61.), Günther-Schmidt für Civeja (61.), Biada für Stehle (79.), R. Becker für (79.), Naifi für Sontheimer (90.+2).

    Tore: 0:1 Brünker (9.), 1:1 Kloss (84.).

    Gelbe Karten: Verlaat – Rizzuto, Sontheimer, Gaus.

    Rote Karte: Kwadwo (44., Notbremse).

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Mainz); Assistenten: Marcel Schütz (Worms), Manuel Bergmann (Laupheim); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7836.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-4867348/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…1-fc-saarbruecken,UATITVP


    https://www.tz.de/sport/1860-m…dritte-liga-93023648.html


    https://www.tz.de/sport/1860-m…im-kloss-zr-93023132.html


    https://www.abendzeitung-muenc…albzeit-endstand-1-1-466/


    https://www.abendzeitung-muenc…g-fuer-ludewig-art-974242


    https://www.abendzeitung-muenc…ebergluecklich-art-974248


    https://www.weltfussball.de/sp…enchen-1-fc-saarbruecken/





    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


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    https://www.weltfussball.de/sp…1860-muenchen/liveticker/

    Die Löwen empfangen am Samstag, 20. April 2024, den 1. FC Saarbrücken. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 14 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport und im SWR Fernsehen zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    1860-Trainer Argirios Giannakis hielt ungewohnt Distanz zu den Medienvertretern. Schnell war klar, warum das so war. Der 43-Jährige klang sehr nasal auf der Löwenrunde vor dem Heimspiel gegen Saarbrücken. „Ich bin verschnupft“, entschuldigte er sich. Er wolle niemanden anstecken, begründete er seine Zurückhaltung.

    Dagegen scheint das Virus nicht in der Mannschaft zu kursieren. Alle Spieler standen am Freitagmorgen auf dem Platz, wobei Giannikis beim einen oder anderen Spieler noch das ärztliche Bulletin und das Gespräch mit den Physiotherapeuten und dem Spieler selbst abwarten wollte. So zum Beispiel Morris Schröter, der erst am Freitag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war. Sollte es ein Risiko geben, dass die Verletzung bei einem Einsatz gegen Saarbrücken sich verschlimmert, dann wir er auf den Einsatz des Außenstürmers verzichten.

    Ähnlich wie bei Schröter verhält es sich bei Maximilian Reinthaler. „Da steht ebenfalls noch eine Ultraschall-Untersuchung beim Mannschaftsarzt aus. Wenn er Grünes Licht gibt, dann kann Max gegen Saarbrücken schon im Kader stehen.“ Eher keine Option ist Valmir Sulejmani. „Er hat im Training wieder was gespürt, ist für Samstag raus!“

    Natürlich war auch der Wechsel von Fynn Lakenmacher im Sommer zum SV Darmstadt 98 ein Thema. Der Trainer bedauerte die Entscheidung des 23-Jährigen. „Wir hätten gerne mit ihm weitergearbeitet. Leider hat er sich entschieden, was anderes zu machen.“ Giannikis schätzt an dem Mittelstürmer besonders seine mannschaftsdienliche Spielweise. Ob er nach Bekanntgabe des Abgangs in den letzten fünf Spielen auf Lakenmacher verzichten und Spielern, die auch künftig für die Löwen spielen, den Vorzug geben werde, wurde der 1860-Trainer gefragt? „Wir sind nach wie vor an Punkten interessiert“, antwortete Giannikis mit einem breiten Grinsen. „Laki hat in Regensburg sehr gut gearbeitet, sich aber leider nicht mit Toren belohnt.“ Klar sei er in dieser Form eine Option für Saarbrücken.

    Zudem habe er die Verantwortung, den Klub auch rechnerisch in der Klasse zu halten. Durch die vier Punkte aus den letzten beiden Partien habe man wieder das Heft des Handelns selbst in der Hand. „Deswegen schauen wir auf uns, wollen unsere Leistung gegen Saarbrücken auf den Platz bringen und Punkte holen.“


    Die Löwen-Mannschaft wurde von den Fans nach dem 1:1 in Regensburg gefeiert, die Miene der Spieler drückte aber beim Gang in die Kurve wenig Freude aus. „Die Mannschaft war unzufrieden, weil sie gesehen hat, dass gegen den Tabellenführer vor dem Spieltag mehr drin gewesen wäre“, beschrieb Giannikis den kollektiven Gemütszustand. „Wir haben Regensburg aus dem Spiel heraus keine Chance gestattet.“ Es bringe aber nichts, der verpassten Möglichkeit hinterher zu trauern. „Der Blick geht jetzt nach vorne, unser Fokus liegt auf Saarbrücken!“

    Die Bilanz gegen die Saarländer in der 3. Liga ist aus Löwen-Sicht nicht gerade berauschend. Die ersten sechs Partien wurden allesamt nicht gewonnen. „Statistiken schaue ich mir nicht an, weil sich die handelnden Personen und Herangehensweisen ändern“, sagt Giannikis dazu. Ausgerechnet unter seinem Vorgänger Maurizio Jacobacci im siebten Spiel feierten die Sechzger ihren ersten Sieg beim 3:2 im Ludwigsparkstadion. „Saarbrücken hat einen sehr guten Kader“, findet der aktuelle Löwen-Coach, „das haben sie im DFB-Pokal mehrfach unter Beweis gestellt.“ Zuletzt konnten sie in der Liga mit drei Siegen in Serie wieder Anschluss nach oben herstellen, liegen nur drei Punkte hinter dem Relegationsplatz und haben unter der Woche noch das Nachholspiel zu Hause gegen Rot-Weiss Essen.

    Die Löwen ihrerseits haben zuletzt gegen Spitzenreiter Regensburg gezeigt, dass sie in der Liga jedem Team Paroli bieten können und auch unter Druck funktionieren. „Daran wollen wir am Samstag anknüpfen. Saarbrücken spielt sehr variabel und hat eine gute Qualität.“ Als Stärken hat Giannikis und sein Trainerteam die Standards, die langen Einwürfe und das zielstrebige Spiel nach vorne ausgemacht. „Das müssen wir kontrollieren. Aber es gibt auch Schwächen, die wir ausnutzen wollen. Wir werden eine Top-Leistung brauchen, wenn wir die Punkte hierbehalten wollen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Nankishi – 9 Zwarts.

    Ersatz: 12 Schmid, 15 Richter (beide Tor) – 2 Kurt, 5 Zejnullahu, 8 Starke, 10 Vrenezi, 11 Greilinger, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 27 Ouro-Tagba, 19 Lakenmacher, 30 Cocic, 31 Tarnat, 32 Bangerter, 36 Steinhart, 38 Güler, 39 Mouteba.

    Nicht dabei: 23 Sür (Aufbautraining), 22 Sulejmani (Aufbautraining), 24 Winkler (Aufbau nach Kreuzbandriss).


    FCS: 1 Schreiber (Tor) – 29 Boeder, 8 Zeitz, 14 Uaferro – 7 Rizzuto, 6 Sontheimer, 19 Gaus – 33 Kerber, 23 Civeja – 22 Stehle, 9 Brünker.

    Ersatz: 30 Paterok (Tor) – 10 Rabihic, 11 Biada, 15 R. Becker, 17 D. Becker, 18 Breuer, 20 Günther-Schmidt, 21 Di Michele Sanchez, 25 Naifi, 38 Sahin.

    Nicht dabei: 16 Thoelke (operative Entfernung Überbein am Knie), 24 Jacob (Kreuzbandriss), 31 Neudecker (Aufbautraining), 39 Schmidt (Aufbautraining).

    Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Mainz); Assistenten: Marcel Schütz (Worms), Manuel Bergmann (Laupheim); Vierter Offizieller: Felix Grund (Haidlfing).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7832.htm


    Für die Löwen-U21 geht es im dritten Auswärtsspiel in Folge in der Bayernliga Süd am Samstag, 20. April 2024, zu Spitzenreiter TSV Schwaben Augsburg. Anpfiff im Ernst-Lehner-Stadion (Stauffenbergstr. 13, 86161 Augsburg) ist um 14 Uhr.


    Rechtszeitig vor dem Spiel beim Tabellenführer haben die kleinen Löwen wieder ihre defensive Stabilität gefunden. Gab es in den ersten sechs Punktspielen 2024 gleich 19 Gegentore, folgten zuletzt in der Fremde zwei Zu-Null-Spiele. Das lässt auch Trainer Frank Schmöller wieder etwas entspannter der Partie am Samstag bei den Schwaben entgegenblicken.

    „Wir sind sicher nicht der Favorit“, sagt der 57-Jährige, „schließlich spielen wir beim Tabellenführer. Schwaben steht zurecht dort oben.“ Schmöller spricht von einer „guten, abgezockten Truppe“, die als Einheit sehr stark sei, kompakt und geschlossen auftrete. „Als eine der wenigen Mannschaften haben sie die Lizenz für die Regionalliga beantragt. Sie meinen es also ernst, entsprechend werden sie auftreten.“

    Nur vier Teams überhaupt trauen sich das Abenteuer Regionalliga zu. Neben Schwaben Augsburg haben auch der Tabellenzweite SV Erlbach, der Fünfte FC Deisenhofen und der Sechste TSV 1861 Nördlingen die Unterlagen beim BFV eingereicht. Verzichtet aus der Spitzengruppe haben der SV Heimstetten (3.) und der TSV 1882 Landsberg (4.). Der Erste steigt bekanntlich direkt auf, der Zweite hat in der Relegation noch die Möglichkeit, sich für die Regionalliga Bayern zu qualifizieren.

    Im Vergleich zur Vorwoche wird sich bei der Löwen-U21 personell kaum etwas ändern. Im Gegenteil: Maximilian Karl fällt mit einem Atemwegsinfekt für das Spiel in Augsburg aus. Ob Verstärkung von oben kommt, wird sich erst nach dem Abschlusstraining der Profis entscheiden. „Positiv ist, dass am Mittwoch Daniel Winkler und Damjan Dordan erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen haben.“ Natürlich nach der langen Verletzungspause noch mit angezogener Handbremse. „Für die Bank ist es noch zu früh, trotzdem ist es ein Grund zur Freude“, findet Schmöller.

    Das Hinspiel in Gilching gewann die U21 mit 2:1. Die Tore erzielten Samir Neziri (31.) und Leon Tutic (54.), der späte Anschlusstreffer gelang Simon Achatz (88.). Torhüter Maximilian Rothdauscher, der wegen einer ausgekugelten Schulter diesmal fehlen wird, hatte in dieser Partie zwei Elfmeter gehalten (18. und 88.). „Das ist eine anspruchsvolle Herausforderung, ein toller Test“, so Coach Schmöller, der auf ein ähnlich enges Spiel wie in der Hinrunde hofft. „Für meine Mannschaft ist es nochmals eine gute Möglichkeit, sich zu zeigen. Wir fahren entspannt, aber hochkonzentriert nach Augsburg und wollen dort ein gutes Spiel auf die Platte hauen. Mal schauen, was dann am Ende dabei herauskommt?“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7831.htm

    Die Löwen mussten sich am Ende über das 1:1 bei Tabellenführer Jahn Regensburg ärgern. Morris Schröter hatte die Sechzger in Führung gebracht (53.). Anschließend traf Michael Glück nur die Latte, Fynn Lakenmacher vergab freistehend vor Torhüter Felix Gebhardt. Der eingewechselte Elias Huth traf per Kopf zum Endstand (81.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste in der Oberpfalz auf Maximilian Reinthaler, Valmir Sulejmani und Devin Sür (alle Aufbautraining) verzichten, Fabian Greilinger fehlte aufgrund eines Magen-/Darmviruses. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Eroll Zejnullahu, Joël Zwarts, Milos Cocic, Niklas Tarnat und Moritz Bangerter.

    Spielverlauf: Den ersten Torschuss des Spiels gab Eliot Muteba aus 30 Metern ab, doch Jahn-Keeper Felix Gebhardt pflückte den Ball sicher herunter (3.). Eine Minute später stand Fynn Lakenmacher nach Pass von Morris Schröter frei vor Gebhardt, brachte aber halbrechts aus acht Metern die Kugel nicht am Regensburger Torhüter vorbei (4.). Die Anfangsphase ging ganz klar an die Sechzger. Eine Ecke von rechts durch Andy Geipl köpfte Christian Viet am kurzen Eck am 1860-Tor vorbei (16.). Auf der anderen Seite legte Lakenmacher auf Schröter ab, der halblinks aus zehn Metern zum Abschluss kam, doch sein Schuss wurde im letzten Moment geblockt (17.). Im Anschluss an einen Eckball flankte Schröter vom rechten Strafraumeck an den zweiten Pfosten, wo Leroy Kwadwo am höchsten stieg, aber aus sieben Metern knapp über die Querlatte köpfte (24.). Den Gastgebern fiel gegen kompakt stehende Löwen wenig ein. Lediglich nach Standards wurden die Regensburger gefährlich. Dominik Kother bekam nach einem Freistoß den Abpraller vor die Füße, schoss aber vom rechten Strafraumeck weit am 1860-Tor vorbei (38.). In der 43. Minute hatte Ex-Löwe Geipl Glück, dass er nach einem Schlag in den Rücken von Guttau mit Gelb davonkam. Das hätte Schiedsrichter Sören Storks auch als Tätlichkeit auslegen können. So blieb es beim personellen Gleichstand zur Pause, auch vom Ergebnis her.

    Erneut machte sich der Unparteiische keine Freunde, als Robin Ziegele mit gestrecktem Bein an der Seitenlinie Kwadwo umpflügte, Storks aber erneut nur Gelb zeigte (51.). Zwei Minuten später revanchierten sich die Löwen auf ihre Art. Muteba hatte von links in die Mitte auf Guttau gelegt, der passte in die Tiefe auf Schröter, der im Strafraum Benedikt Saller austanzte und mit links aus acht Metern ins untere kurze Eck zum 1:0 traf (53.). Ein Freistoß von der rechten Außenlinie flankte Schröter in die Mitte auf Michael Glück, der den Ball am kurzen Eck per Kopf auf die Querlatte setzte (57.). Zur Abwechslung mal die Gastgeber im Vorwärtsgang: Eine Linksflanke von Ziegele setzte Noah Ganaus aus spitzem Winkel ans rechte Außennetz (65.). Ein Distanzschuss von Guttau aus 21 Metern ging in der 67. Minute deutlich übers Jahn-Tor. In der 72. Minute hätte Lakenmacher den Deckel drauf machen müssen. Der eingewechselte Abdenego Nankishi hatte von links in die Mitte gelegt, der 1860-Mittelstürmer kam sechs Meter vor Gebhardt frei zum Abschluss, scheiterte erneut an dem Keeper. Sein Nachschuss wurde von einem Abwehrspieler geblockt. Drei Minuten später kam Kwadwo nach einer Linksflanke von Nankishi am zweiten Pfosten frei zum Kopfball, setzte die Kugel aber rechts am Tor vorbei (75.). Nach einem Dribbling im Strafraum von Nankishi konnte Ziegele im letzten Moment den Abschluss des Löwen per Grätsche verhindern (76.). Die Strafe für das sträfliche Chancen folgte auf den Fuß. Quasi aus dem Nichts schaffte der Jahn den Ausgleich. Nach einer Ecke von rechts war der eingewechselte Elias Huth mit dem Kopf zur Stelle, drückte die Kugel zum 1:1 unter die Latte (81.). In der 86. Minute klärte Gebhardt außerhalb des Strafraums im letzten Moment gegen Nankishi. Auf der anderen Seite setzte Innenverteidiger Louis Breunig die Kugel nach Linksflanke von der Fünfmeterkante über die Querlatte (90.). So blieb es beim 1:1. Für Regensburg ein glücklicher Punkt, während die Löwen den verpassten Möglichkeiten nachtrauern müssen.


    TRAINERSTIMMEN


    Löwen-Trainer Argirios Giannikis hatte defensiv wie offensiv ein gutes Spiel seiner Mannschaft gesehen. „Wir haben die Chancen auf unserer Seite gehabt, starten schon mit einer Hundertprozentigen von Fynn Lakenmacher, haben eigentlich nichts zugelassen, gehen in Führung, haben einen Lattenkopfball und sind zweimal alleine vor dem Torwart, machen jedoch nicht das 2:0“, haderte der 43-Jährige mit den Abschlüssen. „Dann wäre das Spiel höchstwahrscheinlich gegessen gewesen. Bis zum 1:1 nach einem Standard haben wir das Spiel total kontrolliert.“ Er sei absolut zufrieden mit der Leistung seines Teams, mit der taktischen und läuferischen Einstellung, aber nicht mit dem Ergebnis. „Deswegen sind wir heute nicht zufrieden.“

    Regensburgs Trainer Joe Enochs konnte besser mit dem Remis leben als sein Münchner Kollege, obwohl der Jahn dadurch die Tabellenführung verloren hat. „In der 1. Halbzeit hatten wir keine Torchance, hatten Glück, dass Felix Gebhardt bei der Chance gegen Lakenmacher den Rückstand verhindert. Nach der Pause waren wir am Drücker, wurden in dieser Phase aber ausgekontert.“ Danach hätte sein Team einige Chancen zugelassen. „Wenn Sechzig das 2:0 macht, dann sind wir tot“, so der US-Amerikaner. „Aber wir sind nicht liegengeblieben, sondern wieder aufgestanden“, lobte er die Moral seiner Mannschaft


    STENOGRAMM, 33. Spieltag, 14.04.2024, 13.30 Uhr

    SSV Jahn Regensburg – 1860 München 1:1 (0:0)

    SSV: 1 Gebhardt (Tor) – 6 Saller, 14 Ziegele, 16 Breunig, 7 Schönfelder – 8 Geipl, 5 Bulic – 10 Viet – 11 Faber, 27 Kother – 20 Ganaus.

    Ersatz: 12 Cuk (Tor) – 3 Hein, 4 Ballas, 13 Bittroff, 18 Anspach, 21 Eisenhuth, 25 Bauer, 29 Huth, 30 Mustafa.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 39 Mouteba – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 15 Richter (Tor) – 2 Kurt, 8 Starke, 10 Vrenezi, 14 Nankishi, 18 Kloss, 27 Ouro-Tagba, 36 Steinhart, 38 Güler.

    Wechsel: Huth für Saller (61.), Bauer für Geipl (69.), Bittroff für Ziegele (83.), Aspach für Kother (83.)– Nankishi für Muteba (69.), Ouro-Tagba für Lakenmacher (76.), Vrenezi für Schröter (87.), Starke für Frey (87.), Güler für Guttau (87.).

    Tore: 0:1 Schröter (53.), 1:1 Huth (81.).

    Gelbe Karten: Geipl, Ziegele, Viet – Glück, Rieder.

    Zuschauer: 15.210 im Jahnstadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Sören Storks (Ramsdorf); Assistenten: Jan Clemens Neitzel-Petersen (Hamburg), Tobias Severins (Rheda-Wiedenbrück); Vierter Offizieller: Tobias Wittmann (Wendelskirchen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7825.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/regensbu…liga-4867336/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…-und-br-fernsehen,U9RIzXg


    https://www.tz.de/sport/1860-m…ituation-zr-93009464.html


    https://www.abendzeitung-muenc…t-leichtfertig-art-972761


    https://www.abendzeitung-muenc…den-lakenmacher-live-463/


    https://www.liga3-online.de/ni…dert-mit-remis-beim-jahn/


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    Die Löwen-U21 holte nach dem Auswärtssieg unter der Woche in Pipinsried beim 0:0 gegen den TSV 1874 Kottern erneut etwas Zählbares in der Fremde. Die beste Phase hatte das Team von Frank Schmöller vor der Pause, als sie es versäumte, in Führung zu gehen. Unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung.


    Erstmals wurden die kleinen Löwen in der 4. Minute nach einem Eckball von rechts durch Claudio Milican gefährlich, aber Justin Thönig köpfte die Kugel am zweiten Pfosten aus sechs Metern links am Tor vorbei. Ein toller Reflex von 1860-Keeper Julius Schmid verhinderte den Rückstand. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld kam der eingelaufene Kai Dusch aus 13 Metern zum Kopfball, setzte die Kugel aufs rechte untere Eck, aber Schmid war unten, wehrte mit einem Reflex den Ball zur Seite ab (10.). Im Anschluss an einen Eckball von links durch Milican war es Yannik Seils, der am langen Eck einen Schritt zu spät kam (16.). Ein Freistoß von Milican vier Meter vorm linken Strafraumeck kam zu zentral auf Torhüter Antonio Mormone, der damit keine Probleme hatte (18.). Auf der Gegenseite setzte Daniele Sgodzaj freistehend aus neun Metern einen Chipball von Matthias Jocham über die Querlatte des 1860-Tores (26.). Ein 18-Meter-Schuss von Dusch ging in der 38. Minute gut einen Meter am linken Pfosten vorbei, Schmid musste nicht eingreifen. Ansonsten passierte lange wenig vor den Toren bis zur Schlussphase der 1. Halbzeit. Zunächst wurde ein Schuss von Jeremie Zehetbauer halblinks aus 13 Metern von Marco Miller am langen Eck geklärt (40.). Im Anschluss an den Eckball kam Marc Zimmermann im Rückraum zentral aus 26 Metern zum Schuss, setzte die Kugel aber knapp übers rechte Kreuzeck (41.). Nach einer Linksflanke von Zehetbauer nahm Teo Marosevic an der Strafraumkante den Ball direkt, traf ihn aber nicht voll, sodass Keeper Mormone damit wenig Probleme hatte (43.). Kurz danach forderten die Löwen Elfmeter, nachdem Milican im Strafraum zu Fall gebracht worden war, doch Schiedsrichter Holger Hofmann gab nur Eckball (44.). Damit ging es torlos in die Kabine, obwohl sich die 1860-Reserve zu Ende des ersten Durchgangs die Führung verdient gehabt hätte.

    In der 53. Minute forderte Kottern einen Handelfmeter, doch Schiedsrichter Hofmann, der gute Sicht auf die Szene hatte, winkte ab. Nach einem Freistoß von Milican aus dem Halbfeld kam der eingelaufene Seils am Fünfmeterraum einen Schritt zu spät (58.). Als ein Ball im Strafraum von rechts durchrutschte, schloss Milican im Zentrum zwar aus neun Metern ab, doch sein Schuss wurde gerade noch geblockt (69.). Einen 26-Meter-Freistoß setzte Leon Tutic gut einen Meter über den Querbalken (72.). In der 78. Minute dribbelte sich der eingewechselte Tobias Seidl auf der rechten Seite durch, legte zurück auf Tutic, dem rutschte beim Abschluss von der Strafraumkante der Ball über den Spann. Erst wurde ein Schuss des eingewechselten Collin Beutel im Strafraum geblockt, den Abpraller schoss Ahanna Agbowo aufs lange Eck, doch seinem Abschluss fehlte der Druck, um Kotterns Keeper Mormone vor Probleme zu stellen (82.). Kurz vor Schluss nochmals eine Chance für die Gastgeber. Jocham hatte einen Freistoß fast von der linken Außenlinie an den ersten Pfosten geflankt, Mark Nosdrin köpfte die Kugel aber am Tor vorbei (90.). In der Nachspielzeit war es Jocham selbst der einen Kopfball neben das 1860-Tor setzte (90.+2). Doch auch die kleinen Löwen hatten noch eine Chance zum Lucky Punch. Einen 20-Meter-Freistoß leicht nach links versetzt von Tutic parierte Mormone jedoch zur Ecke (90.+3). Diese brachte nichts ein und direkt danach pfiff der Unparteiische die Partie ab.

    „Wir haben sehr leidenschaftlich und gut verteidigt, sind mit einer hohen Intensität angelaufen“, analysierte U21-Coach Frank Schmöller, der von einer defensiv sehr disziplinierten Leistung sprach. „Wenn Kottern gefährlich wurde, dann nach Standards. Aber das wussten wir vorher.“ Seine Mannschaft hätte ein, zwei gute Möglichkeiten gehabt. „Aber wir spielen es nicht zwingend genug. Uns fehlt der Killerinstinkt. Wir sind trotzdem zufrieden mit dem Punkt, den wir uns verdientermaßen erkämpft haben.“


    STENOGRAMM, 29. Spieltag, 13.04.2023, 14 Uhr


    TSV 1874 Kottern – TSV 1860 München 0:0


    1860: Schmid (Tor) – Milican, Thönig, Seils, Zimmermann, Mehring – Milican (86., Thies), Agbowo, Tutic, – Marosevic (65., Seidl), Neziri (74., Brönauer), Zehetbauer (81., Beutel).

    Tore: –.

    Gelbe Karten: Singer, Paschek– Milican, Seils.

    Zuschauer: 545 in der ABT-Arena Durach.

    Schiedsrichter: Holger Hofmann (Langenfeld); Assistenten: Fabian Bauer (Markt Nordheim), Selin Schuh (Brunn).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7823.htm


    Nächste Spiele:



    Liveticker nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…v-1860-muenchen-m2-240420


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…ENC000000VS5489B4VSAUO6GA