Beiträge von Loewe

    Dass sich die Löwen auf ihre Fans verlassen können, ist weit über die Grenzen Münchens hinaus bekannt. Nun lässt sich dies auch statistisch belegen.


    Liga3-online.de hat wie in den vergangenen Jahren auch in der abgelaufenen Saison 2023/24 eine Tabelle der Auswärtsfahrer erstellt. Mit im Schnitt 2.107 Auswärtsfans pro Spiel gewinnen die Löwen-Fans die Meisterschaft. Rot-Weiss Essen (2.066) und Dynamo Dresden (1.869) stehen mit auf dem Treppchen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7887.htm

    Neuzugänge:


    Der 24-jährige David Philipp kommt vom FC Viktoria Köln an die Grünwalder Straße und wird künftig das offensive Mittelfeld der Löwen verstärken. Er erhält bei den Löwen einen leistungsbezogenen Vertrag.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7884.htm


    Profil:


    https://www.weltfussball.de/spieler_profil/david-philipp/


    Die Löwen verstärken sich im Mittelfeld. Vom Halleschen FC wechselt der 30-jährige zentrale Mittelfeldspieler Tunay Deniz zum TSV 1860 München.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7883.htm


    Profil:


    https://www.weltfussball.de/spieler_profil/tunay-deniz/

    Der TSV 1860 München holt Florian Bähr vom VfL Osnabrück. Der 21-jährige linke Außenverteidiger kommt auf Leihbasis von den Niedersachsen.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7882.htm


    Profil:


    https://www.weltfussball.de/spieler_profil/florian-baehr/


    Der TSV 1860 München plant die neue Saison. Der Verein hat am Pfingstmontag den ersten Transfer verkündet. Zwei weitere Spieler haben wohl zugesagt.


    https://www.fupa.net/news/tran…chobox=1716220111newsnews

    Das Ergebnis war an diesem „Tag der Abschiede“ nur zweitranging. Beide Teams hatten zuvor die Klasse für ein weiteres Jahr gesichert. Im letzten Saisonspiel unterlagen die Löwen Arminia Bielefeld mit 0:2. Bereits in der 7. Minute hatte Monju Momuluh die Gäste in Führung gebracht. Ex-Löwe Merveille Biankadi traf kurz nach seiner Einwechslung zum Endstand (60.).


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im letzten Saisonspiel gegen Arminia Bielefeld verletzungsbedingt auf Valmir Sulejmani (muskuläre Probleme) verzichten. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torwart Julius Schmid, Kaan Kurt, Eroll Zejnullahu, Manfred Starke, Albion Vrenezi, Abdenego Nankishi, Devin Sür, Milos Cocic, Niklas Tarnat und Serhat Güler.


    Spielverlauf: Die Löwen verabschiedeten 13 Spieler vor dem Anpfiff. Auch Fabian Klos von Arminia Bielefeld erhielt von den Sechzgern zum Karriereende das Trikot für die Saison 2024/2025 überreicht, mit dem das Team um Kapitän Jesper Verlaat erstmals auflief. Die Kulisse war stimmgewaltig. Auch die 1.500 Gästefans aus Ostwestfalen trugen dazu bei. Bielefeld übernahm sofort die Initiative und belohnte sich bereits in der 7. Minute mit der Führung. Ex-Löwe Christopher Lannert hatte von der rechten Grundlinie flach nach innen gepasst, der eingelaufene Monju Momuluh kam an der Fünfmeterkante frei zum Abschluss, traf vom Innenpfosten zum 1:0 ins 1860-Tor. Ein Distanzschuss von Julian Guttau ging in der 11. Minute knapp am DSC-Tor vorbei. Auf der anderen Seite versuchte es Leandro Putaro halbrechts aus 21 Metern, David Richter lenkte den Schuss um den linken Pfosten (15.). Was für eine Chance für Guttau in der 27. Minute. Arminia-Keeper Leo Oppermann verlor an der Strafraumgrenze den Ball an Tim Rieder. Der spitzelte ihn zu seinem Mitspieler, der halbrechts aus 13 Metern frei zum Abschluss kam, aber anstatt die Kugel gezielt aufs Tor zu schlenzen, hämmerte Guttau sie über den Querbalken des verwaisten Tores. Glück hatten die Giesinger bei einem Freistoß von Louis Oppie. Aus 20 Metern landete der stramme Schuss des Linksverteidigers am rechten Innenpfosten, sprang von dort wieder ins Feld zurück (34.). Nach Linksflanke von Morris Schröter kam Fynn Lakenmacher am zweiten Pfosten zum Kopfball aus sechs Metern, aber ein Bielefelder wehrte die Kugel im Torraum ab. Wenig später flankte Rieder den Ball in den Strafraum auf Michael Glück, der mit dem Rücken zum Tor an der Fünfmeterkante die Hereingabe rechts neben den Kasten köpfte (40.). Überrascht wurde Oppermann bei einem abgefälschten 20-Meter-Schuss von Leroy Kwadwo, hielt die Kugel aber fest (45.). In der Nachspielzeit verhinderte Richter den zweiten Treffer, als er einen Schlenzer halblinks von Mael Corboz aus zwölf Metern aus dem oberen rechten Eck holte. Den Nachschuss setzte Putaro in die Wolken (45.+1). Direkt danach war Pause.


    Auch im zweiten Durchgang kamen die Angriffsbemühungen der Löwen nicht richtig in Schwung, weil sie viel zu umständlich und ungenau agierten. In der 57. Minute kam bei den Sechzgern Phillipp Steinhart in die Partie, der in seinem letzten Spiel nach insgesamt 17 Saisonen die Kapitänsbinde von Jesper Verlaat übernahm. Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Löwe Merveille Binakadi erhöhte in der 60. Minute auf 2:0. Fabian Klos wollte den Ball durchstecken, der wurde jedoch geblockt, landete vor den Füßen von Biankadi. Aus 17 Metern zog er im Zentrum direkt ab, traf unhaltbar für Richter ins obere Eck. Als Bielefelds Kapitän Fabian Klos in der 69. Minute bei seinem letzten Spiel ausgewechselt wurde, erhob sich das komplette Grünwalder Stadion, spendete ihm Applaus für eine außergewöhnliche Karriere. Eine Flanke von Fabian Greilinger aus dem linken Halbfeld verpassten am zweiten Pfosten die eingelaufenen Joël Zwarts und Fabian Greilinger (76.). Der nächste, der auf Löwen-Seite eine Großchance vergab, war Schröter. Oppermann hatte gegen Zwarts geklärt, Schröter kam an die Kugel, scheiterte aber mit seinem Schuss halblinks aus sechs Metern an Maximilian Großer, der für seinen geschlagenen Torwart auf der Linie die Chance vereitelte (81.). Die Sechzger versuchten bis zum Schluss alles, um wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Doch an diesem Tage hätten sie wohl noch Stunden spielen können, ohne das etwas Zählbares dabei herausgesprungen wäre.

    TRAINERSTIMMEN

    Löwen-Trainer Argirios Giannikis war mit dem Beginn überhaupt nicht zufrieden. „Wir kamen nur zögerlich ins Spiel, haben vorm ersten Gegentor schlecht auf dem Flügel verteidigt.“ Sein Team hätte gebraucht, um Zugriff zu bekommen. „Wir haben keine gute 1. Halbzeit gespielt, wollten dann nach der Pause mehr Risiko gehen und bekommen dann durch einen Sonntagsschuss das 0:2.“ Unterm Strich hätte seiner Mannschaft die Energie gefehlt, „um heute was gegen starke Bielefelder zu holen.“ Der 43-Jährige gab Phillipp Steinhart nochmals die Bühne, um sich nach 17 Spielzeiten für die Löwen zu verabschieden. „Ich habe ihn als Vollprofi kennengelernt, der viel für den Verein geleistet hat.“ Nun gelte es, die Saison aufzuarbeiten und die entsprechenden Schlüsse für die kommende Spielzeit daraus zu ziehen.

    Bielefelds Coach Michel Kniat sah sein Team sofort gut im Spiel. „Wir haben früh das erste Tor erzielt. Unterm Strich war es ein verdienter Sieg. Nur in ein, zwei Situationen mussten wir zittern. Zwei Tore gemacht, hinten zu Null gespielt – das ist ein perfekter Saisonabschluss.“ Einmal mehr lobbte Kniat die Atmosphäre im Grünwalder Stadion. „Ich komme gerne hierher. Die Stimmung ist fast so gut wie bei uns“, sagte er mit einem Augenzwinkern.


    STENOGRAMM, 38. Spieltag, 18.05.2024, 13.30 Uhr


    1860 München – DSC Arminia Bielefeld 0:2 (0:1)


    1860: 15 Richter (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 6 Rieder, 32 Bangerter – 17 Schröter, 7 Guttau, 39 Mouteba – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 1 Hiller (Tor) – 9 Zwarts, 11 Greilinger, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 27 Ouro-Tagba, 29 Ludewig, 36 Steinhart, 37 Frey.

    DSC: 22 Oppermann (Tor) – 24 Lannert, 23 Schneider, 19 Großer, 4 Oppie – 16 Corboz – 34 Putaro, 38 Wörl, 8 Schreck, 14 Momuluh – 9 Klos.

    Ersatz: 1 Kersken (Tor) – 6 Özkan, 17 Biankadi, 25 Mizuta, 27 Gohlke, 29 Koch, 33 Lippert, 36 Lukas, 39 Wintzheimer.

    Wechsel: Ouro-Tagba für Muteba (46.), Greilinger für Kwadwo (57.), Steinhart für Bangerter (57.), Zwarts für Lakenmacher (65.), Ludewig für Reich (82.) – Biankadi für Momuluh (57.), Mizuta für Putaro (57.), Koch für Klos (69.), Lukas für Oppie (76.), Lippert für Wörl (76.).

    Tore: 0:1 Momuluh (7.), 0:2 Biankadi (60.).

    Gelbe Karten: – Klos.

    Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).

    Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Kadir Yagci (Seitingen-Oberflacht), Kenny Abieba (Nürnberg); Vierter Offizieller: Felix Wagner (Glött).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7880.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/muenchen…liga-4867393/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…arminia-bielefeld,UD7IAQ3


    https://www.tz.de/sport/1860-m…tte-liga-zr-93078619.html


    https://www.abendzeitung-muenc…age-lakenmacher-live-477/


    https://www.abendzeitung-muenc…t-zum-abschied-art-980586


    https://www.abendzeitung-muenc…son-den-verein-art-980569


    https://www.weltfussball.de/sp…enchen-arminia-bielefeld/





    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Sport/videos/801140758302899/


    Abschlusstabelle:


    https://www.weltfussball.de/sp…ga-2023-2024-spieltag/38/


    Hoffentlich läuft die nächste Saison besser

    Am letzten Spieltag einer Saison schwingt immer Wehmut mit. Diesmal besonders, denn nicht nur das Gesicht der Mannschaft wird sich bei der Löwen-U21 verändern, sondern auch die Verantwortlichen auf der Trainerbank. Am Samstag, 18. Mai 2024, geht es für das Team von Frank Schmöller in der Bayernliga Süd beim 1. FC Sonthofen zum letzten Mal um Punkte. Anpfiff in der Baumit Arena (Stadionweg 12, 87527 Sonthofen) ist um 14 Uhr.


    Selbstredend, dass sich der scheidende Coach Frank Schmöller nach fünf Jahren als Trainer der kleinen Löwen mit einem Sieg verabschieden möchte. „Wir würden gerne die drei Punkte auf die lange Rückreise aus dem Allgäu mitnehmen“, sagt er, „aber da wird Sonthofen was dagegen haben. Sie haben eine gute Rückrunde gespielt.“

    Außerdem beklagt der 57-Jährige einige Ausfälle wegen Krankheit. „Wir werden Spieler aufstellen müssen, die noch keine 90 Minuten in dieser Saison gespielt haben.“ So müsse man genau abwägen, wer wie lange spielen kann. „Ein Damjan Dordan oder ein Maxi Karl können nicht über die komplette Spielzeit gehen. Das wird nochmals eine harte Aufgabe.“

    Schmöller möchte, dass sein Team ähnlich auftritt wie zuletzt beim 3:1-Erfolg über den SV Kirchanschöring. „Die Jungs sollen ohne taktische Zwänge nach vorne spielen“, lautet die Devise des Trainers.“

    Das Spiel ist auch gleichzeitig der Abschluss der Saison 2023/2024 für die Löwen-Reserve. Die offizielle Feier fand bereits vergangenen Samstag nach dem Kirchanschöring-Spiel statt, weil viele die Pfingstferien nutzen und möglichst schnell in den Urlaub zu kommen. „Aber auf der mindestens zweistündigen Rückfahrt werden wir nochmals gemeinsam ein Bierchen trinken“, ist sich der Coach sicher.

    Für den Trainer-Routinier ist es nach fünf Jahren kein einfacher Abschied. Er selbst hatte sich am vergangenen Mittwoch mit einer kleinen Feier in Bene’s Kuchel von seinem Kollegen beim TSV 1860 München verabschiedet. „Ich möchte mich bei allen, die mich unterstützt und die mir vertraut haben, bedanken. Dem Verein wünsche ich für die Zukunft alles Gute.“ Schmöller wäre nicht Schmöller, würde er die Botschaft nicht noch mit einem besonderen Zusatz garnieren. „Allen, die mich nicht gemocht haben, sage ich einfach Tschüss!“


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7877.htm

    Die Löwen empfangen zum letzten Spiel der Saison 2023/2024 am Samstag, 18. Mai 2024, den DSC Arminia Bielefeld. Anpfiff im Grünwalder Stadion ist um 13.30 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen. Außerdem überträgt das Löwen-Radio unter www.tsv1860.de/loewenradio/ das Spiel.


    Entspannt können die Löwen ins letzte Spiel gehen, nachdem sie aus eigener Kraft am letzten Wochenende alle Unklarheiten beseitigt haben. Damit hat 1860-Trainer Argirios Giannikis sein Ziel erreicht. „Ich bin im Winter angetreten, um die Klasse zu halten. Es gab einige Aufs und Abs. Die ersten acht Spiele waren gut, dann haben wir einige Rückschläge erlebt. Aber auch in dieser Zeit hatten wir es immer in der eigenen Hand“, erklärt der 43-Jährige. „Es war ein Wechselbad der Gefühle, ich bin froh, dass wir unser Ziel schon in Essen erreicht haben.“ Er hätte danach Erleichterung verspürt. Schließlich sei es für ihn nicht einfach gewesen ohne gemeinsame Vorbereitung. „Wir mussten nach vier Einheiten eine komplette Rückrunde bestreiten.“

    Ein besonderer Dank des Trainers gilt den Fans. Nicht nur in den Heimspielen sei die Unterstützung außergewöhnlich gewesen. „Sie haben auch die Auswärtsspiele zu Heimspielen gemacht.“

    Vor dem letzten Heimspiel werden die Spieler verabschiedet, die den Klub verlassen bzw. deren Verträge auslaufen. Deshalb liegt es nahe, dass der eine oder andere, der zuletzt nicht zum Zuge kam, nochmals im weiß-blauen Trikot auflaufen könnte. „Die Überlegung ist sicher da“, sagt Giannikis, „verdienten Spielern damit unsere Wertschätzung zu geben.“ Auf der anderen Seite hätte die Mannschaft, die gegen Essen gespielt habe, ein Ausrufezeichen gesetzt. „Sie hat sehr leidenschaftlich gearbeitet, es war in Summe eine sehr gute Spielleistung!“

    Spieltagsinformationen DSC Arminia Bielefeld.

    Dass der Löwen-Coach in so einem wichtigen Spiel mit dem 17-jährigen Lukas Reich und dem 19-jährigen Moritz Bangerter zwei Debütanten in der Anfangself aufbot, sei seiner Meinung nach kein Risiko gewesen. „Beide waren in unseren Augen so weit, von Anfang an zu spielen.“

    Auch hatte es viele überrascht, dass Fynn Lakenmacher zuletzt den Vorzug vor Joël Zwarts erhielt, obwohl der bullige Mittelstürmer schon frühzeitig seinen Abschied in Richtung Darmstadt erklärt hatte. „Fynn hat sich super präsentiert, immer für die Mannschaft gearbeitet, auch in dieser Trainingswoche“, bescheinigte Giannikis ihm einen guten Charakter. „Deswegen hat es mich für ihn gefreut, dass er in Essen sein erstes Auswärtstor in dieser Saison erzielt hat.“

    Dass bisher nicht viel von Neuzugängen zu hören war, lässt Giannikis nicht unruhig werden. „Sechzig ist ein großer Verein, der immer ambitioniert ist“, lässt der Coach wissen. „In dieser Spielzeit war es wichtig, den Ist-Zustand zu akzeptieren. In der neuen Saison müssen wir schauen, wie der Kader ausschaut. Im Hintergrund wird daran professionell gearbeitet.“ Er sei optimistisch, dass er zum Trainingsbeginn eine wettbewerbsfähige Mannschaft beisammenhabe. Erst dann könne man über Ziele sprechen.

    Das letzte Saisonspiel kann zu einer großen Party werden, da auch Arminia Bielefeld am vergangenen Spieltag die Klasse gesichert hat. „Natürlich wollen wir offensiv agieren“, so Giannikis, „das musst du immer machen, wenn du Spiele gewinnen willst.“ Auch von den Gästen aus Ostwestfalen erwartet er keine Mauertaktik. „Bielefeld ist eine offensivstarke Mannschaft, die viel eigenen Ballbesitz generiert.“ Also dürfen die Zuschauer eine Partie erwarten, in der taktische Zwänge eher eine untergeordnete Rolle spielen.

    Während nach der letzten Partie die Spieler in alle Himmelsrichtungen ausströmen und die freie Zeit genießen, ist das beim Löwen-Trainer etwas anders gelagert. „Mit dem Urlaub ist das so eine Sache“, sagt er. „Meine Familie lebt in Hessen, da gibt es keine Pfingstferien.“ Das sei aber nicht weiter schlimm, schiebt er als Begründung hinterher. „Aufgrund der Priorisierung auf den Klassenerhalt sind viele Sachen zuletzt liegengeblieben, diese gilt es aufzuarbeiten.“ Es gäbe noch einiges an Optimierungsbedarf. „Ich werde versuchen, das Beste für den Klub zu machen“, verspricht er.


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 6 Rieder, 32 Bangerter – 17 Schröter, 7 Guttau, 27 Ouro-Tagba – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 12 Schmid, 15 Richter (beide Tor) – 2 Kurt, 5 Zejnullahu, 8 Starke, 9 Zwarts, 10 Vrenezi, 11 Greilinger, 14 Nankishi, 18 Kloss, 23 Sür, 29 Ludewig, 30 Cocic, 31 Tarnat, 36 Steinhart, 37 Frey, 38 Güler, 39 Mouteba.

    Nicht dabei: 16 Reinthaler (muskuläre Probleme), 22 Sulejmani (muskuläre Probleme), 24 Winkler (Aufbau nach Kreuzbandriss).


    DSC: 1 Kersken (Tor) – 24 Lannert, 23 Schneider, 19 Großer, 4 Oppie – 18 Corboz, 8 Schreck – 25 Mizuta, 17 Biankadi, 14 Momuluh – 9 Klos.

    Ersatz: 22 Oppermann (Tor) – 6 Özkan, 7 Shipnoski, 10 Boujellab, 11 Yildirim, 27 Gohlke, 29 Koch, 34 Putaro, 33 Lippert, 38 Wörl, 39 Wintzheimer.

    Nicht dabei: 5 Belkahia (Knie-OP), 37 Sarenren Bazee (Aufbautraining nach Kreuzbandriss).

    Schiedsrichter: Felix Prigan (Deizisau); Assistenten: Kadir Yagci (Seitingen-Oberflacht), Kenny Abieba (Nürnberg); Vierter Offizieller: Felix Wagner (Glött).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7878.htm


    Die Löwen-U21 verabschiedete sich standesgemäß von ihren Fans im letzten Saisonheimspiel mit einem 3:1-Sieg über den SV Kirchanschöring. Nach torloser 1. Halbzeit brach Anian Brönauer den Bann (60.). Leon Tutic legte nach (67.), bevor Ramon Hofmann verkürzen konnte (70). Für die endgültige Entscheidung sorgte Brönauer mit seinem zweiten Treffer (83.).


    Die erste Chance des Spiels hatten die Löwen, nachdem Leon Tutic einen Ball im Strafraum auf Brahim Moumou gechippt hatte. Mit dem Rücken zum Tor nahm er den Nall über Kopf aus der Drehung direkt, war aber bereits zu nah an Torwart Julian Disterer, brachte die Kugel nicht an ihm vorbei (6.). Ein 17-Meter-Schuss von Moumou in der 12. Minute holte der SVK-Keeper aus dem linken unteren Eck. Vier Minuten später passte Devin Sür tief in den Strafraum auf den gestarteten Samir Neziri, der kam halbrechts aus sieben Metern zum Abschluss, scheiterte aber an Torwart Disterer, der sich ihm entgegenwarf. Der Abpraller kam zu Tutic, dessen Nachschuss aus acht Metern jedoch geblockt wurde (16.). Tutic setzte sich eine Minute später im Strafraum auf der linken Seite schön durch, flankte mit viel Übersicht ans rechte Fünfmetereck, wo Sür aber mit seinem Schuss an Disterer scheiterte. Auch den Nachschuss setzte Sür knapp über die Querlatte (17.). Einmal mehr ging die U21 zu großzügig mit ihren Chancen um. Das hätte sich beinahe gerächt jedoch verhinderte Muck Riedmüller im 1860-Tor in der 23. Minute zweimal den Rückstand. Erst parierte er gegen Manuel Omelanowsky nach einem sehenswerten Steckpass von Julian Galler, dann bei einem Schuss von Samuel Schwarz von der Strafraumgrenze. Nach einer guten halben Stunde war die Partie für Claudio Milican vorbei. Er verletzte sich ohne Gegnereinwirkung. In dieser Phase wurden die Gäste stärker, die kleinen Löwen kamen seltener vors Tor von Kirchanschöring. Ein 25-Meter-Freistoß des Ex-Löwen Thorsten Nicklas wurde sicher Beute von Riedmüller (41.). Im Gegenzug verpasste Neziri eine scharfe Hereingabe von links durch Alexander Mehring an der Fünfmeterkante nur knapp (42.). So ging es torlos in die Pause.

    Nach Wiederanpfiff musste Riedmüller einen Kopfball seines Innenverteidigers Yannik Seils nach Nicklas-Flanke aus dem linken Halbfeld aufs eigene Tor zur Ecke klären (52.). In der 60. Minute due Führung für die Löwen-U21. Moumou hatte sich links durchgesetzt, zielte aus spitzem Winkel aufs kurze Eck. Disterer parierte den Schuss, der Ball kam zum Anian Brönauer, der an der Strafraumkante Maß nahm, flach ins rechte untere Eck zum 1:0 traf. Drei Minuten später hatte Neziri die Riesenchance zum 2:0. Sür hatte ihn halbrechts bedient, vollkommen frei vor Disterer kam er aus zwölf Metern zum Abschluss, scheiterte aber an dem SVK-Keeper (62.). Fünf Minuten später legten die Löwen dann doch nach. Neziri drang von links in den Strafraum, legte in die Mitte auf Brönauer, der nicht selbst abschloss, sondern mit viel Übersicht halbrechts auf Tutic passte, der frei aus neun Metern nur noch zum 2:0 ins rechte Eck einschieben brauchte (67.). Doch drei Minuten später schaffte Kirchanschöring den Anschluss. Eine Ecke von rechts wurde vom zweiten Pfosten nach hinten zu Ramon Hofmann verlängert, der verkürzte vom Elfmeterpunkt auf 1:2 (70.). Nach einer Kontersituation schloss der eingewechselte Alessio Thies im Zentrum aus 20 Metern ab, zielte aber links am Tor vorbei (72.). Einmal mehr gingen die kleinen Löwen leichtfertig mit ihren Konterchancen um. Nach einem weiten Schlag aus der eigenen Hälfte schlug Moumou am linken Fünfmetereck ein Luftloch (82.). Besser machte es Brönauer eine Minute später. Nach einem Zuspiel von Alexander Mehring ging er mit Tempo in den Strafraum, schloss aus zentraler Position aus 14 Metern ab und setzte die Kugel zum 3:1 erneut ins rechte untere Eck (83.). Damit war der Deckel drauf. In der Schlussphase hätten die Sechzger bei mehr Zielstrebigkeit noch nachlegen können, aber es blieb bei drei Treffern in einer unterhaltsamen Partie, bei der es für beide Mannschaften um nichts mehr ging.

    Für U21-Coach Frank Schmöller war es nach fünf Jahren sein letztes Heimspiel. Der 57-Jährige zeigte sich zufrieden mit seiner Mannschaft. „Wir haben in der 1. Halbzeit teilweise richtig ansehnlichen Fußball gespielt, der Ball lief gut. Eigentlich müssen wir frühzeitig den Sack zumachen, die Chancen, die wir vergeben haben, waren teilweise hanebüchen. Unterm Strich war es ein verdienter Sieg.“

    Doch auch dieses Spiel sei ein Spiegelbild der gesamten Saison gewesen. „Wenn man genau ist, dann ist es ein Spiegelbild des gesamten Nachwuchses. Wir spielen gut Fußball, machen dann aber die entscheidenden Tore nicht. Darum geht es aber nun mal im Fußball, deshalb kassierst du die eine oder andere Niederlage, mit der du nicht rechnest.“ Zum Glück hätte sein Team in der 2. Halbzeit „die Dinger gemacht!“

    Der 57-Jährige musste schon zugeben, dass der letzte Heimauftritt unter seiner Führung schon Wehmut bei ihm hervorgerufen habe. „Mit hat jetzt gerade Mario Demmelbauer, der Trainer von Kirchanschöring ein tolles Buch zum Abschied geschenkt. Das ist ja nicht selbstverständlich. Das berührt einem schon, wenn gegnerische Trainer dir ein Geschenk machen. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.“

    Vor dem Anpfiff der Partie hatte ihm bereits der Abteilungsleiter des TSV Gilching-Argelsried, Stefan Schwartling, im Namen des Vereins einen Maßkrug als Geschenk überreicht. Einen Apfelkuchen bekam er zudem noch von der Wirtsfrau im Sportheim gebacken. „Da sind alles Themen, die ich wahnsinnig zu schätzen weiß und die ich nicht als Selbstverständlichkeit ansehe. Klar bin ich wehmütig. Aber wenn ich sehe, wie wir heute gespielt haben, bin ich mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden.“


    STENOGRAMM, 33. Spieltag, 11.05.2023, 14 Uhr


    TSV 1860 München – SV Kirchanschöring 3:1 (0:0)


    1860: Riedmüller (Tor) – Marosevic, Thönig, Seils, Mehring – Tutic, Dordan (58., Zimmermann), Milican (34., Brönauer) – Sür (64., Thies), Neziri (80., Radonjic), Moumou (88., Zehetbauer).

    Tore: 1:0 Brönauer (60.), 2:0 Tutic (67.), 2:1 Hofmann (70.), 3:1 Brönauer (83.).

    Gelbe Karten: Tutic, Brönauer, Zimmermann, Seils – Huber, Hofmann.

    Zuschauer: 105 in der Kies-Arena Gilching.

    Schiedsrichter: Moritz Fischer (Ebermannsdorf); Assistenten: Markus Hann (Vilseck), Finn Banderob (Steinberg).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7870.htm


    Nächstes Spiel:




    Liveticker nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/1-f…v-1860-muenchen-m2-240518


    https://www.bfv.de/spiele/1-fc…CGS000000VS5489B4VSAUO6GA

    Klassenerhalt geschafft

    Die Löwen spielen auch in der nächsten Saison in der 3. Liga. Durch den 1:0-Erfolg bei Rot-Weiss Essen machte das Team von Argirios Giannikis den Klassenerhalt vorzeitig perfekt. Das „Tor des Tages“ erzielte Geburtstagskind Fynn Lakenmacher in der 24. Minute. Die Sechzger waren mit fünf Eigengewächsen in der Startelf angetreten.


    Personal: Trainer Argirios Giannikis musste im Duell der Altmeister auf Fabian Greilinger (Gelb-Sperre), Valmir Sulejmani (muskuläre Probleme), und Phillipp Steinhart (muskuläre Probleme) verzichten. Kurzfristig musste auch Max Reinthaler passen. Nicht im 20er-Kader standen der dritte Torhüter Julius Schmid, Kaan Kurt, Eroll Zejnullahu, Devin Sür, Milos Cocic, Niklas Tarnat und Sehart Güler. Ihr Startelf-Debüt in der 3. Liga gaben der 17-jährige Lukas Reich und der 19-jährige Moritz Bangerter.

    Spielverlauf: Erstmals gefährlich kamen die Essener in der 4. Minute vors Löwen-Tor. Sascha Voelcke hatte von links an den kurzen Pfosten geflankt, aber Vinko Sapina rutschte unter dem Ball durch, fälschte ihn jedoch noch leicht ab. Doch Marco Hiller war zu Stelle, packte zu. Drei Minuten später landete ein Flachpass von Hiller bei Sandro Plechaty, der mehrere 1860-Verteidiger ausdribbelte, dann aber von der Strafraumkante links am Tor vorbeizielte (7.). Ein Diagonalschuss von Lucas Brumme vom linken Strafraumeck ging knapp am langen Eck vorbei (11.). Eine Minute später die beste Chance der Gastgeber. Brumme hatte Torben Müsel im Strafraum angespielt, der drehte sich um Jesper Verlaat, kam halblinks aus neun Metern zum Abschluss, Michael Glück konnte den Schuss per Kopf klären, Müsel kam im Liegen nochmals an die Kugel, brachte sie aber nicht aufs Löwen-Tor (12.). Mit Glück überstanden die Sechzger die Anfangsviertelstunde, die ganz klar den Rot-Weissen gehörte. In der 24. Minute konterten die Löwen die Gastgeber klassisch aus. Mansour Ouro-Tagba ging von links in den Strafraum, der Ball wurde ihm vom Fuß gegrätscht. Das Spielgerät kam zu Morris Schröter, der es nach hinten ablegte, Fynn Lakenmacher zog halblinks aus 18 Metern ab, traf zum 1:0 ins rechte untere Eck. Es war das erste Saisontor des Stürmers in der Fremde an seinem 24. Geburtstag! Nach einem Doppelpass mit Julian Guttau kam der Torschütze im Strafraum am Elfmeterpunkt zum Abschluss, sein Schuss kam zu zentral in die Mitte, so dass Jakob Golz im RWE-Tor zupacken konnte, die Situation bereinigte (32.). In der 36. Minute passte Leroy Kwadwo von links im Strafraum auf Schröter, der nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an, schloss umringt von drei Essenern aus der Drehung aus acht Metern ab, Golz konnte den Schuss gerade noch um den linken Pfosten lenken. Ein 20-Meter-Schuss von Moritz Bangerter nach Lakenmacher-Zuspiel im Zentrum kam genau in die Mitte, bereitete RWE-Keeper Golz keine Probleme (39.). Ebenso ein abgefälschter Guttau-Schuss von der Strafraumkante eine Minute später (40.). In dieser Phase gingen die Sechzger etwas zu großzügig mit ihren Kontermöglichkeiten um. So auch bei einem 19-Meter-Schuss von Guttau, bei dem Golz schon wesentlich mehr Mühe hatte, um den Ball zur Seite abzuwehren (44.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit hatte plötzlich Nils Kaiser die Chance zum Ausgleich. Sein Schuss halbrechts von der Strafraumkante parierte Hiller, der Ball stieg nach oben, aber Kwadwo sicherte gegen Moussa Doumbouya ab, so dass der Löwen-Keeper im Nachfassen zupacken konnte (45.+1). Kurz danach ging’s in die Pause.

    Essens Trainer Christoph Dabrowski brachte zur 2. Halbzeit gleich drei frische Kräfte. In der 52. Minute ging Ouro-Tagba über die linke Seite mit viel Tempo nach vorne, passte dann an der Box in die Mitte auf Lakenmacher, der mit dem Rücken zum Tor die Kugel zu Schröter passte. Von der Strafraumkante zielte dieser knapp übers rechte Toreck. Drei Minuten später lag der Ball im Löwen-Tor, doch Passgeber Felix Götze stand vor dem Schuss von Leonardo Vonic im Abseits (55.). Was für ein Glück für die Sechzger in der 62. Minute. Nach einer Rechtsflanke wollte Verlaat klären, der Ball sprang von seinem Knie aber unkontrolliert an die Unterkante der Latte. Eine Minute später traf Brumme mit einem 18-Meter-Schuss aus halblinker Position nur den rechten Pfosten (63.). Auf der Gegenseite passte Schröter von rechts im Strafraum in die Mitte auf den eingewechselten Abdenego Nankishi, der aber im Zentrum gerade noch beim Abschluss von einem Essener gestört wurde (64.). Ein Distanzschuss von Sapina strich knapp über die Querlatte des 1860-Tores (69.). Die Löwen standen in dieser Phase gewaltig unter Druck. In der 73. Minute traf Brumme erneut aus halbrechter Position den Pfosten, diesmal den linken aus 21 Metern. Es war der dritte Aluminiumtreffer gegen die Löwen! Ein Freistoß an der rechten Strafraumseite zog Guttau mit links direkt aufs Tor, Golz hatte aufgepasst, fischte den Ball aus dem kurzen Eck (80.). Kurz danach kam der eingewechselte Marlon Frey an der Strafraumkante zum Abschluss, sein strammer Linkschuss klatschte an den linken Pfosten (81.). Nach einer Balleroberung von Schröter an der Grundlinie im RWE-Strafraum kam Lakenmacher halbrechts zum Abschluss, zielte aber aus elf Metern übers kurze Eck (87.). Somit ging das Zittern weiter. In der 1. Minute der Nachspielzeit brachte Götze als letzter Mann Lakenmacher zu Fall, doch Schiedsrichter Alexander Sather ließ weiterspielen. Eliot Muteba verpasste nach einem Konter das 2:0, als er halbrechts aus 20 Metern überhastet abschloss und weit links am Tor vorbeizielte (90.+6). Ein 21-Meter-Freistoß setzte Eisfeld über die Mauer und auch übers Tor (90.+7). Kurz danach war Schluss. Die Sechzger haben damit vorzeitig den Klassenerhalt perfekt gemacht!


    STENOGRAMM, 37. Spieltag, 10.05.2024, 18.60 Uhr


    Rot-Weiss Essen – 1860 München 0:1 (0:1)


    RWE: 1 Golz (Tor) – 18 Kaiser, 23 Rios Alonso, 24 Götze, 14 Brumme – 27 Sapina, 26 Müsel, 21 Plechaty, 8 Harenbrock, 2 Voelcke – 29 Doumbouya.

    Ersatz: 35 Wienand (Tor) – 6 Rother, 9 Berlinski, 10 Eisfeld, 11 Obuz, 16 Kourouma, 19 Voufack, 20 Vonic, 30 Young.

    1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Reich, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 32 Bangerter, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 27 Ouro-Tagba – 19 Lakenmacher.

    Ersatz: 15 Richter (Tor) – 8 Starke, 9 Zwarts, 10 Vrenezi, 14 Nankishi, 18 Kloss, 29 Ludewig, 37 Frey, 39 Muteba.

    Wechsel: Obuz für Voelcke (46.), Young für Plechaty (46.), Vonic für Doumbouya (46.), Eisfeld für Müsel (63.), Berlinski für Harenbrock (83.) – Nankishi für Ouro-Tagba (60.), Frey für Bangerter (66.), Muteba für Nankishi (90.)..

    Tor: 0:1 Lakenmacher (24.).

    Gelbe Karten: Vonic, Götze, Eisfeld – Ouro-Tagba, Guttau, Schröter, Hiller.

    Zuschauer: 18.647 im Stadion an der Hafenstraße.

    Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Daniel Fleddermann (Nordhorn); Vierter Offizieller: Timo Gansloweit (Husen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7869.htm


    Presseschau:


    https://www.kicker.de/essen-ge…liga-4867376/spielbericht


    https://www.br.de/nachrichten/…zum-klassenerhalt,UCNlxlR


    https://www.tz.de/sport/1860-m…enerhalt-zr-93062844.html


    https://www.abendzeitung-muenc…bzeit-spielstand-0-1-474/


    https://www.abendzeitung-muenc…en-ueberzeugen-art-978854


    https://www.weltfussball.de/sp…-essen-tsv-1860-muenchen/



    Spielzusammenfassung von BR24 Sport auf Facebook:


    https://www.facebook.com/BR24Sport/videos/25680122868299516/


    Nächstes Spiel:



    Liveticker für nächstes Spiel:


    https://www.fupa.net/match/tsv…minia-bielefeld-m1-240518


    https://www.bfv.de/spiele/tsv-…A3K000000VS5489B3VS8P6BMU


    https://www.weltfussball.de/sp…ielefeld/liveticker/#auto

    Im letzten Heimspiel der Saison 2023/2024 empfängt die Löwen-U21 am Samstag, 11. Mai 2024, in der Bayernliga Süd den SV Kirchanschöring. Es ist nach fünf Jahren als Coach der U21 auch der letzte Auftritt von Frank Schmöller vor heimischer Kulisse. Anpfiff in der Kies-Arena (Talhofstr. 13, 82205 Gilching) ist um 14 Uhr.


    „Das kommt jetzt“, sagt U21-Trainer Frank Schmöller auf die Frage, ob er mit Wehmut in die letzte Heimpartie mit den Löwen nach fünf schwierigen, aber erfolgreichen Jahren geht. Im sei besonders bange vor der letzten Partie in Sonthofen. „Die Heimfahrt wird sicher eine mentale Herausforderung für mich“, so der 57-Jährige, der eine feste Größe bei den Sechzgern darstellte.

    Aber jetzt steht erst einmal der letzte Auftritt in der Kies-Arena auf dem Spielplan. „Hier muss ich mal ein Riesendank an Gilching sagen, wie sie uns aufgenommen haben, wie nett sie mit uns umgegangen sind. Da ist eine Verbindung entstanden.“ Die kleinen Löwen dürfen aufgrund von DFB-Auflagen wegen der beiden Junioren-Bundesliga-Mannschaften ihre Heimspiele nicht am Trainingsgelände austragen, wurden deshalb vom Partnerverein SV Gilching-Argelsried mit der U21 mit offenen Armen aufgenommen, was sicher keine Selbstverständlichkeit ist. „Auch dass es nicht mehr nach Gilching geht, macht mich wehmütig“, so Schmöller, „aber die Entscheidung wurde von mir getroffen“, steht er dazu.

    Tabellarisch geht es für beide Teams um nichts. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Kirchanschöring bei sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz und dem wesentlich besseren Torverhältnis als Dachau in den letzten zwei Spielen nochmals in die Bredouille käme. Die Löwen-U21 hat als Siebter drei Punkte Vorsprung auf den Achten, kann sich nach vorne nicht mehr verbessern.

    „Eigentlich geht’s für beide Teams nur um drei Punkte“, lautet die fachmännische Einschätzung von Schmöller. „Dadurch kann sich ein Spiel frei von jeden taktischen Zwängen entwickeln. Jedoch ist es ein Heimspiel, das wir gewinnen wollen. Außerdem wollen wir uns entsprechend mit einem Sieg von unseren Fans verabschieden.“

    Der SV Kirchanschöring zählt nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Sechzger-Reserve. Im Hinspiel gab es in der Nähe des Waginger Sees im Landkreis Traunstein ein 0:0. „Wir wissen, dass es gegen Kirchanschöring nie einfach ist. Das ist eine geschlossene Mannschaft, die sehr körperbetont spielt. Mit Sicherheit wird das kein Selbstläufer“, warnt Schmöller.

    Ohnehin gibt es für die U21 kein Team, das im Vorbeigehen besiegt werden kann. In den letzten beiden Spielen konnten die Jungs des scheidenden Trainers immer nur 45 Minuten ihre Leistung abrufen. Auch deshalb gibt der Ex-Profi als Order aus: „Wir wollen endlich mal wieder über 90 Minuten zeigen, was wir können. Wenn du 100 Prozent erreichen willst, dann darfst du nicht nur 50 Prozent investieren“, so seine Maxime. „Wir müssen von Anfang bis Ende Gas geben!“

    Personell kann Schmöller im letzten Heimspiel bis auf die Langzeitverletzten und Collin Beutel (Muskelverletzung) mit der besten Mannschaft gegen Kirchanschöring antreten.


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7867.htm

    Die Löwen eröffnen den 37. und vorletzten Spieltag in der 3. Liga am Freitag, 10. Mai 2024, bei Rot-Weiss Essen. Anpfiff im Stadion an der Hafenstraße ist um 18.60 Uhr. Die Partie ist live bei MagentaSport zu sehen.


    Die Löwen könnten entspannt an die Hafenstraße fahren, hätten sie in Unterhaching oder im Heimspiel gegen die U23 von Borussia Dortmund wenigstens gepunktet. „Die Enttäuschung ist groß nach den letzten Ergebnissen“, sagt 1860-Chefcoach Argirios Giannikis. Trotz der beiden Niederlagen ist aber nicht viel passiert, weil auch die Mitkonkurrenten nicht gewinnen konnten. „Wir haben nach wie vor fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz und noch zwei Matchbälle. Den ersten bei Rot-Weiss Essen wollen wir möglichst nutzen, um die Klasse zu halten.“

    Dass die Löwen nach wie vor nicht gerettet sind, nachdem das Team unter Giannikis in den ersten acht Spielen ungeschlagen blieb und kontinuierlich punktete, liegt an der Serie der nachfolgenden neun Partien, in denen es gleich sechs Niederlagen setzte. „Jedes Spiel schreibt seine eigene Geschichte“, sagt der 43-jährige Coach dazu. „Die Chronologie ist, wie sie ist!“ Er war derjenige, der auch in der Hochphase immer von einem Marathonlauf sprach und davor warnte, sich zu früh beruhigt zurückzulehnen. „Die Verantwortung ist groß, den letzten Schritt zu gehen“, nimmt er die Mannschaft in die Pflicht, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. „Wir wollen das für uns alle machen!“

    Schon gegen die BVB-Reserve sei die Körperspannung eine andere gewesen als zuvor im Spiel gegen Unterhaching. „Aber nur in Phasen“, schränkt Giannikis ein. In denen habe man es aber nicht geschafft, „die qualitativ hochwertigen Chancen zu verwerten. Wir waren oft im letzten Drittel, wo aber leider der finale Pass nicht gekommen ist.“

    Ohnehin sei momentan vieles Kopfsache. „Der eine verkrampft in dieser Situation, beim anderen setzt es zusätzliche Kräfte frei.“ Er versuche durch Gespräche und im Training herauszufinden, bei wem der Druck zu positiven Effekten führe. Ansonsten sei er kein Freund von Aktionismus. „Die Spieltagself setzt sich aus den Spielern zusammen, die dahingehend auf mich den besten Eindruck machen. Wir haben nochmals die Sinne geschärft, indem wir mit dem erweiterten Mannschaftsrat gesprochen und die Wichtigkeit des Klubs verdeutlicht haben.“

    Auswärtsinformationen für das Spiel gegen Rot-Weiss Essen.

    Mit Rot-Weiss Essen treffen die Löwen auf ein Team, das noch Richtung Aufstiegsrelegation schielt. „Es ist ein großer Klub mit hervorragenden Fans und einer tollen Atmosphäre im Stadion an der Hafenstraße“, erzählt Giannikis, der selbst bei dem Deutschen Meister von 1955 Trainer war. „Es war eine kurze und intensive Zeit. Ich freue mich auf ein spannendes und interessantes Spiel.“ Er erwarte einen Gegner, der vor ausverkauftem Haus „Vollgas geben wird, um die Hoffnung auf den Aufstieg aufrecht zu erhalten“.

    Das erste Aufeinandertreffen im Grünwalder Stadion konnten die Löwen mit 2:0 für sich entscheiden. Giannikis schaute sich auch diese Partie als Vorbereitung nochmals an. Seine Erkenntnis: „Essen hat eine besondere Raumaufteilung. Wir werden ein, zwei Sachen verändern.“ Ansonsten erwarte er von seiner Mannschaft eine ähnliche „Hartnäckigkeit und Leidensfähigkeit“ wie im Hinspiel. „Das werden wir an der Hafenstraße brauchen. RWE ist zusammen mit Ulm und Münster die beste Heimmannschaft.“

    Dazu brauche es eine volle Fokussierung auf die eigenen Stärken, die da wären: Beharrlichkeit, Widerstandsfähigkeit und Aufgabenerfüllung auch in schlechteren Phasen. „Nur Reden bringt nichts, wir müssen unsere Stärken am Freitag auf den Platz bringen und kühlen Kopf bewahren, wenn der Druck steigt. Wir sind maximal ambitioniert, das Spiel zu gewinnen!“


    MÖGLICHE AUFSTELLUNGEN


    RWE: 1 Golz (Tor) – 18 Kaiser, 23 Rios Alonso, 24 Götze, 9 Berlinski – 10 Eisfeld, 26 Müsel, 30 Young, 8 Harenbrock, 2 Voelcke – 20 Vonic

    Ersatz: 35 Wienand (Tor) – 6 Rother, 11 Obuz, 16 Kourouma, 19 Voufack, 27 Sapina, 29 Doumbouya, 33 Etri, 37 Rüth.

    Nicht dabei: 3 Manu (Knieprobleme), 7 Wiegel (Knieverletzung), 14 Brumme (Pferdekuss), 17 Celebi (Schulterverletzung), 21 Plechaty (Zerrung).

    1860: 1 Hiller (Tor) – 29 Ludewig, 4 Verlaat, 35 Glück, 21 Kwadwo – 37 Frey, 6 Rieder – 17 Schröter, 7 Guttau, 14 Nankishi – 9 Zwarts.

    Ersatz: 12 Schmid, 15 Richter (beide Tor) – 2 Kurt, 5 Zejnullahu, 8 Starke, 10 Vrenezi, 16 Reinthaler, 18 Kloss, 20 Reich, 23 Sür, 27 Ouro-Tagba, 19 Lakenmacher, 30 Cocic, 31 Tarnat, 32 Bangerter, 38 Güler, 39 Mouteba.

    Nicht dabei: 11 Greilinger (Gelb-Sperre), 22 Sulejmani (muskulär Probleme), 24 Winkler (Aufbau nach Kreuzbandriss), 36 Steinhart (muskuläre Probleme).

    Schiedsrichter: Alexander Sather (Grimma); Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Daniel Fleddermann (Nordhorn); Vierter Offizieller: Timo Gansloweit (Husen).


    https://www.tsv1860.de/de/Aktuelles_News/7866.htm